WISSEN FÜR DIE WIRTSCHAFT
Impressum Herausgeber: ZERTIFIKAT Der Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Verantwortlich (i.S.d.P): Wissen für die Wissenschaft
Michael Flacke – Leiter Stabsstelle Kommunikation und Marketing
e CO2 Emissionen wurden durch den freiwilligen Kauf und die verbindliche
Inhaltliche Konzeption und Redaktion:
ng von Klimaschutzzertifikaten ausgeglichen:
Michael Flacke (H-BRS), Dr. Udo Scheuer (H-BRS), 421 kg CO2e Katja Spross (Trio MedienService Bonn)
missionen, entstanden durch die Produktion des angeführten Produktes,
Autoren:
ch die verbindliche Stilllegung der Klimaschutzzertifikate klimaneutral.
Carolin Brühl, Boris Hänßler, Prof. Dr. Reiner Clement (†)
Klimaschutzprojekt: Portfolio
ureOffice Klimaschutz Portfolio ist eine Sammlung an Klimaschutzprojekten
Gestalterische Konzeption und Layout:
Gold Standard (VER) zertifiziert sind. Dabei vereinet natureOffice im
o 20% Wasserkraft in der Türkei, 20% Windenergie aus Taiwan, 20%
Bosse und Meinhard, Bonn
Bildnachweis erhui1979/istockphoto: Titel, 8, 16, 24, 30, 37, 38/39 privat: 3, 23 Bosse und Meinhard: 3, 6, 7, 10, 20/21, 31, 32/33, 34/35, 36 Lichtenscheidt: 4, 19 Jörg Heupel: 5 shansekala/istockphoto: 12 Thomas Ernsting/Dr. Reinold-Hagen-Stiftung :13 H-BRS: 14 Kirillm/istockphoto: 20 Eva Tritschler/H-BRS: 22, 23 Yorck Weber/H-BRS: 27, 28, 29
e aus China und 40% Aufforstung in Togo.
Druck: Brandt GmbH 2017-419-732235
Auflage/Datum: 3000 Exemplare/April 2017
www.h-brs.de | www.trio-medien.de | www.bosse-meinhard.de
den 19.04.2017 | Tennelbachstraße 71 | 65193 Wiesbaden | Deutschland | info@natureOffice.com | www.natureOffice.com
In unseren Texten und Publikationen formulieren wir nach Möglichkeit geschlechtsneutral. Wo sich dies nicht umsetzen lässt, verwenden wir aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum. Selbstverständlich sind Frauen darin eingeschlossen.
Wir stehen für über 40 Jahre innovativer und passgenauer Lösungen im Bereich industrieller Sensorik. Die Kooperation mit der H-BRS ermöglicht uns den Zugriff auf aktuelle Ergebnisse aus der angewandten Forschung. Mit der Umsetzung in konkreten Applikationen und neuen Produkten können wir einen Beitrag leisten für den Technologietransfer bis in die Praxis unserer Kunden – eine Win-win-Situation für alle Seiten. Mitarbeiter, die von der H-BRS zu uns kommen, spielen dabei eine maßgebliche Rolle und stellen die Verbindung zwischen Forschung und Industrie dar. In diversen Kundengesprächen konnten wir uns dadurch bereits gut positionieren und eine langfristige und intensive Lieferanten-Kunden-Partnerschaft starten. Bernd Tippkemper, Geschäftsführer der Tippkemper-Matrix GmbH
Wir sind ein mittelständisches Unternehmen, das sich mit der Entwicklung und Herstellung von Kleinapparaturen und Geräten für die Analytik und Präparation in der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie der Medizintechnik befasst. Wir nutzen den Vorteil, den unser Standort unmittelbar am Rheinbacher Hochschulcampus bietet: Seit vielen Jahren sind wir der H-BRS über gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte verbunden. Dabei ist unter anderem ein Mikrodesinfektionssystem für dezentrale Entkeimung von Wasserverteilsystemen entstanden, das die Hochschule 2015 mit ihrem Innovationspreis ausgezeichnet hat. Gerne engagieren wir uns auch für den beruflichen Nachwuchs und teilen mit ihm die Freude, Neues zu schaffen. Diese leben wir in zahlreichen Projekten mit der Hochschule und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Dirk Schulze, Geschäftsführer der INNOVATEC// Gerätetechnik GmbH
Inhalt 3 Stimmen aus der Wirtschaft 5 Vorwort 6 Science Campus für anwendungsorientierte Forschung: Interview mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Hartmut Ihne
8 Innovation
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Recruiting
24 Netzwerk
9 Insider in Sachen Kooperation
17 Fachkräftemangel? Fehlanzeige!
25 Gut vernetzt gewinnt
12 Praxisbeispiel: Warenverkehr – europaweit sicher
20 Infografik: Vom Problem zur Lösung
13 Praxisbeispiel: Nachhaltige Kunststoffe
22 Praxisbeispiel: Kooperatives Studium – doppelte Kompetenz
27 Wirtschaft trifft Wissenschaft: Doppelinterview mit Dr. Hubertus Hille, IHK Bonn/Rhein-Sieg, und Dr. Udo Scheuer, H-BRS
14 Praxisbeispiel: Sicherheit mitgestalten
23 Praxisbeispiel: Passgenaue Fachkräfte
30 Institute der H-BRS 37 Die H-BRS im Überblick
Starke Netzwerke Es gehörte zum Gründungsauftrag der Hochschule Bonn-RheinSieg (H-BRS), Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen und gemeinsam Neues zu entwickeln. In diesem Sinne trägt die H-BRS seit 1995 vielfältig und intensiv zur wirtschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der Region bei. Grundgedanke ist ein wirkungsvoller Wissens- und Technologietransfer; er zielt auf den Ausbau der anwendungsorientierten Forschung und die Übertragung in die Praxis. Dafür bietet die H-BRS den Unternehmen in ihrem Netzwerk ein vielfältiges, fachlich spezifisches Angebot: Sie ist Partner der Wirtschaft in Innovationsprojekten, übernimmt Forschungsaufträge und bringt Studierende frühzeitig mit Unternehmen zusammen. Neben der Zusammenarbeit mit bestehenden Unternehmen setzt die H-BRS aktiv auf Neugründungen aus der Hochschule: rund 100 Firmen konnte sie bislang von der Gründung zu ersten Erfolgen begleiten. Die vorliegende Broschüre ist vor allem als Anregung gedacht: Sie zeigt, welche Erfolge aus einer solchen Zusammenarbeit erwachsen, und erleichtert es interessierten Unternehmen, den ersten Schritt hin zu einer Kooperation mit der H-BRS zu gehen. Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen. DR. UDO SCHEUER, Leiter Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT) 5
Science Campus für anwendungsorientierte Forschung Professor Ihne, bitte vervollständigen Sie folgende Satzanfänge: Die H-BRS ist ein verlässlicher Forschungspartner für Unternehmen, denn …
Innovation, Transfer und regionale Entwicklung sind inzwischen neben Lehre und Forschung Kernaufgaben der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Hochschulpräsident Hartmut Ihne ist einer der Treiber dieser Entwicklung.
wir haben langjährige Erfahrung in unterschiedlichen Kooperationsformen, wie etwa Auftragsforschung oder kooperatives Studium. Außerdem planen wir, Arbeitsflächen für gemeinsame Forschung und Entwicklung bereitzustellen, und bieten Dienstleistungen von der Beratung über Coworking bis zu Fachtagungen. So begünstigen wir die anwendungsnahe Forschung mit Unternehmen. Tatsächlich erfordert die erfolgreiche Umsetzung von gemeinsamen Forschungsprojekten ein strategisch und operativ professionelles Management. Die dazu notwendigen
Strukturen haben wir mit dem Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer geschaffen, das zentraler Ansprechpartner für Unternehmer ist. Zu einem lebendigen Netzwerk zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gehört … ein Ort, der Problemstellungen der Praxis und Lösungskompetenzen der Hochschule zusammenführt. Für den Innovationsprozess ist es enorm wichtig, dass Menschen über die Grenzen ihrer jeweiligen Organisation hinweg kooperieren und ihr Wissen teilen. Dieses kreative Umfeld schafft auch den Raum für die Entwicklung unternehmerischer Ideen, die das Netzwerk wachsen lassen. Wir sind stolz auf unser aktives Netzwerk, in das zahlreiche regionale, nationale
und überregionale Hochschulen, wissenschaftsnahe Institutionen und Unternehmen eingebettet sind. Zudem sind die drei Standorte der Hochschule lokal und international gut angebunden und bieten zahlreiche Möglichkeiten für die Ansiedlung neuer Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen. Weil der H-BRS die nachhaltige Entwicklung der Wirtschaftsregion ein Herzensanliegen ist, … planen wir die Errichtung eines regional einzigartigen Kompetenzraums für anwendungsorientierte Forschung.
Ziel ist die enge Verzahnung von Wissenschaft und mittelständischer Wirtschaft bei Innovationsprojekten. Das Zentrum für angewandte Forschung, das gerade in Sankt Augustin und in Rheinbach entsteht, soll Raum für vielfältige Bedürfnisse von Forschern und Unternehmen bieten – von der Anmietung einzelner Büros und der Nutzung einer technischen Infrastruktur bis hin zur Ansiedlung wissenschaftsnaher Institute und innovativer Unternehmen. Die Hochschule will bestehende Entwicklungschancen nutzen, neue Impulse für eine nachhaltige Entwicklung setzen und der Region zukunftsweisende Perspektiven eröffnen. Die H-BRS und der Kreis sind überzeugt davon, dass ein Science Campus die Region als Bildungs-, Wissenschafts-, Technologie- und Wirtschaftsstandort stärkt und zukunftsweisend ist.
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Insider in Sachen Innovation entsteht dort, wo Ideen auf Erfahrung treffen. Am Anfang kommt die Projektidee. Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg begleitet ihre Partner aus der Wirtschaft dabei: mit den Experten des Zentrums für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT). Ob IT-Management, forensische Genomik oder Corporate Social Responsibility, ob Förderprojekt oder Auftragsforschung, in der zentralen Service- und Kontaktstelle arbeiten kompetente Ansprechpartner für den Bereich der angewandten Forschung.
N ATIO V NO IN Kooperation
So unterstützt die Hochschule Sie bei Ihrem Projekt:
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Unternehmen profitieren vom Kontakt zu Wissenschaftlern. Wenn Unternehmen noch keine Verbindung zur Hochschule haben, vermittelt das ZWT Kontakt zu den Spezialisten. Die Mitarbeiter kennen Forschungsschwerpunkte und -interessen der Professorinnen und Professoren und bringen die Unternehmen mit dem passenden Experten zusammen.
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Hilfe bei der Ausformulierung des Projekts. Eine Forschungsfrage kann auf vielfältige Weise beantwortet werden. Die Palette reicht von kleineren Problemstellungen, die als Abschlussarbeitsthema vergeben werden, bis zu mehrjährigen Forschungsvorhaben. Und wenn noch ein Partner fehlt, der seine Expertise einbringt, findet das ZWT die perfekte Ergänzung im großen Netzwerk der Hochschule.
TION OVA N IN
INNOVATION
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Die H-BRS kooperiert aktuell mit rund
130
Wirtschaftspartnern
90 %
forscht bei fast 90 Prozent der Forschungsprojekte gemeinsam mit Unternehmen
erhält derzeit für drei Projekte Fördermittel des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizont 2020 realisiert hauptsächlich Projekte auf den forschungsstarken Gebieten Sicherheitsforschung, Visual Computing, Ressourcen- und Energieeffizienz sowie Autonome Systeme
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INNOVATION
Unterstützung bei der Antragstellung. Die langjährige Beratungserfahrung macht die Forschungsreferenten des ZWT zu Insidern bei der Antragstellung. Sie wissen, welche finanziellen Fördermöglichkeiten infrage kommen oder ob gerade eine Ausschreibung läuft, auf die man den Antrag ausrichten kann. Ist der Antrag vollständig, der Text stimmig und die Zahlenwelt konsistent? Auch dazu beraten die ZWT-Mitarbeiter. Dr. Udo Scheuer Leiter Zentrum Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT)
qq +49 (0)2241 865 650 EE udo.scheuer@h-brs.de
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Kostenkalkulation. Jeder Geldgeber hat eigene Vorgaben. Manche leisten nur eine Teilfinanzierung oder übernehmen ausschließlich die Projektkosten, andere geben noch einen Infrastrukturbonus hinzu. Das ZWT kennt die Eigenheiten der Förderer und weiß, welchen Antrag es sich wo zu stellen lohnt. Zeit ist Geld, und beides spielt bei Forschungskooperationen zwischen Hochschule und Wirtschaft eine wichtige Rolle. Die Hochschule BonnRhein-Sieg kennt die Arbeitszyklen in Wissenschaft und Wirtschaft und weiß, wie man sie miteinander vereinbaren kann. Zugleich haben die ZWT-Experten auch immer die Erfolgswahrscheinlichkeit eines Antrags im Blick.
Pwww.h-brs.de/zwt P
Öffentliche Förderung – eine Auswahl Von EU-Mitteln über Gelder auf Bundes- und Landesebene bis zu Drittmitteln von Stiftungen • Horizont 2020: Das EU-Forschungsrahmenprogramm verteilt 80 Milliarden Euro in sieben Jahren und ist mit den Schwerpunkten „Führende Rolle der Industrie“ und „Gesellschaftliche Herausforderungen“ für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) interessant. »» www.horizont2020.de • Bund: Zahlreiche Bundesministerien fördern Forschungsprojekte, beispielsweise das Forschungsministerium, das Wirtschaftsministerium oder das Umweltministerium. »» www.foerderinfo.bund.de
• Land: Das Land Nordrhein-Westfalen bietet sowohl landeseigene Programme mit unterschiedlichen Schwerpunkten als auch kofinanzierte EU-Programme für Struktur- und Regionalentwicklung. »» www.wissenschaft.nrw.de/ forschung/foerderung/ sonstige-foerderprogramme • Stiftungen: VW-Stiftung (vergibt Fördermittel von 150 Millionen Euro jährlich ausschließlich an wissenschaftliche Einrichtungen), Deutsche Forschungsgemeinschaft (fördert vor allem Grundlagenforschung), Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (unterstützt zum Beispiel Projekte zur Arbeitssicherheit).
INNOVATION
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Warenverkehr – europaweit sicher BESSERE DETEKTIONSTECHNOLOGIEN FÜR DIE PRAXIS Bis 2050 soll sich das weltweite Frachtvolumen mehr als vervierfachen. Das stellt die Europäische Union vor eine große Herausforderung: Abwicklung und Kontrolle der meist in Containern transportierten Waren auf geschmuggelte Inhalte – wie Drogen und Tabakwaren – und
gefährliche Substanzen von Chemikalien bis zu Sprengstoffen. Sicherheit und Effizienz bei der Einfuhrkontrolle müssen verbessert werden. Im von der EU finanzierten Projekt „C-BORD“ arbeiten Forscher der
Hochschulinstitute für Detektionstechnologien und Sicherheitsforschung mit Sensorik-Herstellern, Zoll- und Hafenbehörden sowie Forschungseinrichtungen aus neun Ländern an innovativen Lösungen. Entwicklungsziel ist ein praxistaugliches und -erprobtes modulares Sicherheitssystem, in dem unterschiedlichste neue Technologien zur schnellen Detektion zusammengeführt werden. „Für die Unternehmen ist nicht nur die attraktive EU-Förderung spannend, sondern vor allem die Möglichkeit, Neuentwicklungen unmittelbar an realen Sicherheitsanforderungen zu erproben und neueste Forschungsergebnisse zu integrieren“, sagt Roland Wünsch, Forschungsreferent im Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT). Pwww.h-brs.de/forschungsdatenbank/ P projekte
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INNOVATION
Nachhaltige Kunststoffe TREE SETZT AUF PROZESSOPTIMIERUNG DURCH RESSOURCENSCHUTZ Um Kunststoff-Verpackungen herzustellen, nutzen viele Firmen den sogenannten Blasformprozess: Polyethylen wird zunächst erhitzt, in der dann honigartigen Konsistenz mit Luft durchsetzt und rasch wieder in Form der Verpackung abgekühlt. Der dabei auf molekularer Ebene ablaufende Prozess ist bislang schwer nachzuvollziehen – dieses Wissen wäre aber hilfreich, um das Verfahren zu optimieren. Im Projekt „ReBauVes“ modellieren Wissenschaftler um Professor Dirk Reith vom Institut für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz (TREE) der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg den Blasformprozess, indem sie in einer Computersimulation die Messdaten aus der Praxis mit mikroskopischem Basiswissen kombinieren. „Wir möchten ein komplettes prozessabhängiges Modell entwickeln, sodass wir den Werkstoff auf allen relevanten Längen- und Zeitskalen beschreiben können“, so Reith. „Damit lässt sich dann leichter
ermitteln, an welchen Stellen wir in die Abläufe eingreifen müssen, um zum Beispiel bei gleichbleibender Qualität Material einzusparen.“ Die Bundesregierung fördert das Vorhaben aus Mitteln des „FHprofUnt“-Programms, die den Wissenstransfer zwischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Unternehmen stärken soll. Die Dr. Reinold Hagen Stiftung stellt der Hochschule als Projektpartner zudem eine Versuchsanlage zur Verfügung. Die Stiftung setzt auf Innovationen mit sozialer Verantwortung und ist somit idealer Partner von TREE. „Unser Leitbild ist, dass die Technik dem Menschen dienen soll“, sagt Dirk Reith. „Wir sind auf den Transfer nachhaltigkeitsorientierter Technik spezialisiert und fachlich hervorragend vernetzt. Davon profitieren alle unsere Partner – auch die aus der Industrie.“ Pwww.h-brs.de/tree P INNOVATION
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Sicherheit mitgestalten MENSCH UND ROBOTER ARBEITEN HAND IN HAND
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INNOVATION
Roboter arbeiten in Industrieanlagen in der Regel unter sich, damit sie den menschlichen Kollegen nicht gefährlich werden. Aber das schränkt den Nutzen der Roboter ein. In der Zukunftsvision „Smart Production“ sollen Maschinen enger mit Menschen kooperieren. Denn beide haben ihre Stärken und Schwächen. Im Automobilbau zum Beispiel kann ein Roboter einen mehrere hundert Kilogramm schweren Motorblock anheben, aber keine Ventile darin einsetzen. „Für letztere Tätigkeit ist haptisches Gespür gefragt“, sagt Norbert Jung, InformatikProfessor an der Hochschule Bonn-RheinSieg. „Der Mitarbeiter muss ertasten, ob das Ventil passt oder nicht, und es notfalls austauschen.“ In einer „Smart Production“ würde der Roboter somit den Motor halten, während der menschliche Kollege die Feinarbeit erledigt. Dafür müsste der Roboter allerdings die Bewegungen und Position des Menschen erkennen.
Daran arbeiten Jung und seine Kollegen im Projekt „beyondSPAI“. Im Zentrum steht eine intelligente Verknüpfung verschiedener Sensortechnologien. Das Projekt wird zu 90 Prozent über das Programm „FHprofUnt“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt, zehn Prozent der Mittel kommen von der K. A. Schmersal GmbH, einem Hersteller von Sicherheitssystemen mit weltweit 1.750 Mitarbeitern. Schon vor Jahren fanden die Forscher heraus, dass menschliche Haut im Nahinfrarot-Bereich bestimmte spektrale Muster aufweist, die künstliche Materialien nicht haben. Diese Erkenntnisse werden nun in neue Bildverarbeitungs-Algorithmen eingebracht. Eine Kombination optischer Punktsensoren, Nahinfrarot-Kamerasysteme und Ultraschallsensoren kann dann in einem weit gefassten Schutzraum mit hoher Zuverlässigkeit einen Menschen orten.
„beyondSPAI“ ist nicht das erste Projekt, bei dem die Hauterkennung zum Einsatz kommt. Sie ist unter anderem bereits an Flughäfen im sogenannten EasyPass integriert. Dort können Passagiere die Grenzkontrolle selbst erledigen, indem sie den elektronischen Reisepass einscannen und ihr Gesicht vor eine Kamera halten. Projektpartner waren in diesem Fall die Firmen Cognitec Systems und secunet Security Networks AG. „Die biometrischen Forschungen der Hochschule sind ein exzellentes Beispiel, wie aus physikalischen Erkenntnissen Anwendungen entstehen, die sich in der Praxis verbreiten und zu einer Vielzahl an Lizenzverträgen und Auftragsprojekten führen“, sagt Udo Scheuer, Leiter des Zentrums Wissenschafts- und Technologietransfer. „Maßgebend ist stets der vertrauensvolle Austausch zwischen den Betrieben und unseren Forschern.“ Pwww.h-brs.de/beyond-spai P INNOVATION
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Fachkräftemangel? Fehlanzeige! RECRUITING BEGINNT SCHON VOR DEM ABSCHLUSS Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet gezielt Veranstaltungen und Kooperationen an, bei denen sich Studierende und Arbeitgeber vor und nach dem Hochschulabschluss vernetzen können – und so die Basis für gute Zusammenarbeit im Berufsleben schaffen. Der Career Service ist dabei gleichermaßen Ansprechpartner für Studierende wie für Unternehmen:
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Der Karrieresommer ist eine ideale Plattform für Unternehmen, sich zu präsentieren und Studierende kennenzulernen. Vertreter der (regionalen) Wirtschaft gestalten im Verlauf des Sommersemesters Seminare und Workshops zur Karriereplanung. Sie vermitteln praxisnahes Know-how und zeigen, worauf es beim Berufseinstieg ankommt – und warum das eigene Unternehmen der richtige Arbeitgeber ist.
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Die Gewinnung qualifizierter Nachwuchskräfte ist ein zentrales Thema für den langfristigen Erfolg von Unternehmen. Bei den Bewerberinnen und Bewerbern zählen Studienabschlüsse, Aus- und Weiterbildung, aber auch Auslandserfahrung und Sprachkenntnisse sprechen für den richtigen Kandidaten. Genauso wichtig für viele Unternehmerinnen und Unternehmer ist, wie viel Praxiserfahrung ein Hochschulabsolvent und zukünftiger Mitarbeiter bereits sammeln konnte.
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Wege zum Traumjob bahnen sich schon während des Studiums an. Deshalb hat die Hochschule BonnRhein-Sieg den Unternehmenstag ins Leben gerufen. Die Recruitingmesse im Wintersemester ermöglicht den Kontakt zu Studierenden, die sich ihre berufliche Zukunft in einem der Unternehmen vorstellen können. Von der Bearbeitung kleinerer Forschungsfragen bis zur längerfristigen Kooperation finden alle Beteiligten eine passende Form der Zusammenarbeit.
Kontakt: Alexandra Lopes da Silva Leitung Career Service
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Praktika sind die beste Gelegenheit für Firmen und Studierende, sich über einen längeren Zeitraum kennenzulernen und die Zusammenarbeit auszuprobieren – beim Praxissemester sogar 20 Wochen lang und oft im Ausland. Ähnlich funktioniert die Kollaboration bei der Abschlussarbeit. Studierende schreiben ihre Bacheloroder Masterthesis direkt im Betrieb oder forschen zu einem Thema, das für das Unternehmen relevant ist.
Kontakt: Prof. Dr. Iris Groß Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Weiterbildung
qq +49 (0)2241 865 677
qq +49 (0)2241 865 603
EE karriere@h-brs.de
EE vp1@h-brs.de
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Die Verbindung zwischen Unternehmen und Hochschule kann noch stärker Hand in Hand gehen: im kooperativen Studium. Die Kombination aus akademischer und betrieblicher Ausbildung praktiziert die H-BRS seit Jahren erfolgreich. Anfangs eine regionale Initiative mit mittelständischen Unternehmen und der IHK, wurden die dualen Studiengänge in Maschinenbau und Elektrotechnik ausgebaut und systematisiert.
Die Vorteile? Das kooperative Studium verbindet Theorie und Praxis hervorragend. Das Ergebnis: Mitarbeiter, die sowohl über eine breite akademische als auch eine firmenspezifische Ausbildung verfügen. Mehr zum kooperativen Studium finden Sie auf Seite 20. Kontakt: Bachelor Elektrotechnik kooperativ Prof. Dr. Ingo Groß qq +49 (0)2241 865 376 EE Ingo.Gross@h-brs.de Bachelor Maschinenbau kooperativ
Vom Studierenden zum Mitarbeiter – Zahlen aus der Praxis • Jedes Jahr schreiben 500 bis 600 Studierende der H-BRS ihre Abschlussarbeit in einer Firma oder zu einem Thema, das von einem Unternehmen gestellt wurde. • Die Möglichkeit dazu gibt es seit über 20 Jahren – seit Gründung der Hochschule.
• Weit über 10.000 Alumni der H-BRS haben eine Stelle in regionalen, nationalen oder internationalen Firmen gefunden – viele sind dem Rheinland und seiner Wirtschaft verbunden geblieben und stärken so die Region. Mit dem Alumni-Club hält die H-BRS aktiv Kontakt mit ihren Ehemaligen und bringt sie immer wieder zurück an ihre Alma Mater.
Prof. Dr. Klaus Wetteborn qq +49 (0)2241 865 354 EE klaus.wetteborn@h-brs.de ¢
RECRUITING
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Vom Problem … „Wie können wir sicherstellen, dass ein Roboter in der Zusammenarbeit mit menschlichen Kollegen niemanden verletzt?“ Kontaktaufnahme
UNTERNEHMEN
Persönlich: über Wissenschaftler an der H-BRS
Digital: über H-BRS-Forschungsdatenbank Entwicklung der Projektidee gemeinsam mit Wissenschaftler(n) und ZWT Formulierung Projektantrag
HOCHSCHULE
Kontaktaufnahme Institutionell: über das ZWT
Abschluss der Projektverträge mit Drittmittelgeber und Projektpartner
Suche nach Drittmittelgebern Prüfung und Beratung durch ZWT
Bewilligung Abgabe an Drittmittelgeber
DRITTMITTELGEBER 20
IDEE
Prüfung durch Drittmittelgeber
ANTRAG
… zur Lösung: „Ein Set an Sensoren im Roboter erkennt den menschlichen Kollegen frühzeitig und sorgt für entsprechende Sicherheit.“ > Projekt beyondSPAI, Seite 14/15
START
des Projekts
Kick-off
Klärung Ausstattung:
Umsetzung des Projekts:
Räume und Personen für das Projekt
ZWT unterstützt inhaltlich und administrativ
PROJEKT
Beendigung des Projekts
Verwertung der Projektergebnisse
Produkt Lizenzvergabe Gründung Spin-off Folgeprojekt Patentanmeldung Weitere Auftragsforschung Wissenschaftliche Publikation Wissenschaftliche Dienstleistungen Transferaktivitäten und Forschungsmarketing Erstellung wissenschaftlicher Abschlussbericht
ERGEBNIS
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Kooperatives Studium – doppelte Kompetenz REGIONALE UNTERNEHMEN BILDEN PRAKTISCH UND AKADEMISCH AUS Thiemo Hoffmann besuchte vor drei Jahren den Unternehmenstag der H-BRS. Dort suchen Firmen wie Ford oder Siemens regelmäßig nach Bewerberinnen und Bewerbern für das praxisnahe kooperative Studium für Elektrotechnik oder Maschinenbau. Hoffmann bewarb sich erfolgreich beim Industrieunternehmen Eaton. Er war fachlich interessiert, talentiert und äußerst motiviert.
„Hoch motiviert sind alle, die das kooperative Studium wählen“, sagt Professor Ingo Groß, Koordinator des Studiengangs Elektrotechnik an der H-BRS. Und das ist auch nötig, denn das Modell hat es in sich: Es beginnt mit einer einjährigen Phase der Berufsausbildung, im Falle von Hoffmann zum Elektroniker für Betriebstechnik. Im zweiten Jahr besuchen die Studierenden parallel zur Ausbildung die Hochschule. Nach weiteren eineinhalb Jahren ist die Berufsausbildung abgeschlossen und die Studierenden konzentrieren sich auf das Studium an der H-BRS. Am Ende der viereinhalb Jahre haben die Absolventen sowohl den Berufsabschluss als auch den Bachelor in Elektrotechnik. Damit hat Hoffmann Vorteile: Dank der Berufsausbildung kennt er sich mit elektrischen Anlagen bestens aus und darf an Schaltungen arbeiten, für die Ingenieure sonst eine Fortbildung benötigen. Während der gesamten Zeit war Hoffmann
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RECRUITING
bei Eaton als Auszubildender angestellt, an den vorlesungsfreien Tagen arbeitete er im Betrieb. „Klar, für die Firma ist mein Studium ein Kostenaufwand“, sagt er. „Aber ich stelle mein Fachwissen früh zur Verfügung.“ Für Unternehmen lohnt sich das Konzept. Christof Spiegel, Geschäftsführer bei Eaton, sagt: „Die Kooperation ist eine Win-win-Situation: Den Studierenden wird die Kombination von Praxis und Studium ermöglicht und wir decken unseren Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern.“ Am Ende stehen den Unternehmen exzellent ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung, die sich dem Ausbildungsbetrieb verbunden fühlen. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, nach dem Studium zu bleiben“, sagt Hoffmann. Auch Ford ist zufrieden. Der Konzern schickt jährlich je 20 Auszubildende für Elektrotechnik und Maschinenbau an die
Passgenaue Fachkräfte ABSCHLUSSARBEIT ALS KARRIERESPRUNGBRETT H-BRS. Volker Theißen, Leiter Aus- und Weiterbildung der Ford-Werke, sagt: „Als globales Unternehmen sind wir auf Nachwuchskräfte angewiesen, die einen Blick fürs Ganze haben und unser Geschäft von Grund auf kennen. Das kooperative Studium verbindet beides und bietet gleichermaßen Vorteile für die Studierenden wie für uns als ausbildendes Unternehmen.“ ¢
Maurits van de Velde ist Projektingenieur in der Prozess- und Produktentwicklung bei GKN Sinter Metals Components GmbH, einem Spezialisten für Pulver-Metallurgie. „Ich bearbeite Kundenanfragen zu Produkten, die in Serie gehen sollen“, sagt van de Velde. Von ihm stammt ein innovatives Pumpenkonzept, das als Serienprodukt für den Automobilbereich in Vorbereitung ist. Van de Velde kam während des Studiums an der H-BRS mit GKN in Kontakt, als er sich um ein Deutschland-Stipendium bewarb. Das Stipendium bietet Studierenden mit herausragenden Leistungen
finanzielle Unterstützung, getragen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von privaten Stiftern wie GKN. Die Firma bot van de Velde zudem eine Kooperation bei seiner Bachelor- und Masterarbeit an. „Als Werkstudent arbeitete ich während des Masterstudiums jeden freien Tag im Betrieb und entwickelte in dieser Phase das Pumpenkonzept“, sagt er. Er genoss im Unternehmen viel Vertrauen. „Am Ende der Masterarbeit war ich Projektleiter und kümmerte mich um die Prototypen“, sagt er. Für GKN bot die Kooperation wiederum die Möglichkeit, die Wissenschaftlichkeit aufrechtzuerhalten. Van de Velde weiß: „Firmen können es sich häufig nicht leisten, eineinhalb Jahre in ein einzelnes Entwicklungsprojekt zu investieren. Aber über die Zusammenarbeit im Masterstudium lassen sich Forschung und Recruiting optimal verbinden.“ ¢ RECRUITING
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Gut vernetzt gewinnt DIE H-BRS REICHT DER WIRTSCHAFT DIE HAND Wissenschaftliche und wirtschaftliche Interessen überschneiden sich in vielfältiger Weise, zum Beispiel bei den Themen Innovation, Internationalisierung oder bei der Ausbildung und Rekrutierung von Fachkräften. Deshalb vernetzt sich die H-BRS breit mit Unternehmen in der Region Bonn und darüber hinaus. Mehrere Einrichtungen an der Hochschule unterstützen gezielt den Dialog mit der Wirtschaft.
Das Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT) der H-BRS ist erster Ansprechpartner, wenn es um die Zusammenarbeit von Unternehmen und Hochschule geht. Direkt an mittelständische Unternehmen richtet sich das Centrum für Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand (CENTIM). Es ist Ansprechpartner für die wirtschaftliche Innovation in der Region, fördert Unternehmensgründungen und unterstützt die Aus- und Weiterbildung von Führungskräften kleiner und mittelständischer Unternehmen. Konkrete Unterstützung für junge Unternehmen leistet die BusinessCampus Rhein-Sieg GmbH, die – als Joint Venture mit der Kreissparkasse Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis – die Gründerzentren auf dem Campus betreibt.
WERK NETZ
Die Hochschulgesellschaft BonnRhein-Sieg mit dem Slogan „Freunde – Förderer – Alumni“ wurde bereits 1998 gegründet und arbeitet als gemeinnütziger Verein zur Förderung der Hochschule. Sie vernetzt Wissenschaft und Praxis und verankert die Hochschule in der Region. Zudem hat sich die Hochschulgesellschaft auf die Fahnen geschrieben, Studierende und Alumni mit ansprechenden Formaten zu fördern und frühzeitig in ihr Netzwerk einzubinden. Auch im persönlichen Kontakt macht sich die H-BRS in der Region und für die Region stark: Die Hochschulleitung besucht seit mehreren Jahren die Führungsebene regionaler Unternehmen, um gemeinsame Interessen zu diskutieren, aber auch von den Herausforderungen der Unternehmen zu erfahren. Daraus ist ein dichtes informelles Netzwerk entstanden.
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Im Rahmen eines regelmäßigen Präsidentendinners besteht die Möglichkeit, strategische Kooperationen zu diskutieren und konkrete Formen der Zusammenarbeit zu verabreden. Ein weiterer wichtiger Baustein der Vernetzung ist die Beteiligung der H-BRS an regionalen Initiativen. So ist die Hochschule beispielsweise bei der Initiative Digitales Bonn mit dabei und beteiligt sich tatkräftig an der Digital Hub Region Bonn AG. Zusätzliches Vernetzungspotenzial ergibt sich auch aus nationalen oder internationalen Messen: Die H-BRS nimmt seit Jahren am Gemeinschaftsstand der Wissenschaftsregion Bonn auf der Industriemesse Hannover teil. Erfolgreiche Transferprojekte wurden vom Bundesforschungsministerium mit einer Einladung zur Teilnahme an der CEBIT geadelt – und kurz darauf zum Tag der offenen Tür der Bundesregierung 2016 in Berlin eingeladen. ¢
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Workshops für die Wirtschaft Angewandte Forschung setzt voraus, kleine und mittelständische Unternehmen als Partner in den Prozess einzubinden. Die H-BRS tut dies auf vielfältige Weise. Ihr Institute of Visual Computing (IVC) hat beispielsweise Workshops und Fachkonferenzen für die Industrie initiiert. Mit Themen wie Visual Computing in der industriellen Anwendung, Augmented Reality oder Einsatz von Virtual Reality in der Therapie posttraumatischer Belastungsstörungen hat das Institut seit seiner Gründung aktiv Wissenschaft und Wirtschaft miteinander vernetzt. Neben dem IVC bieten auch weitere Institute der H-BRS Workshops und Konferenzen für die Wirtschaft an.
Tür an Tür ab 2017 Es ist ein Baustein des zukünftigen H-BRS Science Campus: das Zentrum für Angewandte Forschung (ZAF). Dort arbeiten ab Herbst 2017 Wissenschaftler und Unternehmen auf über 1200 Quadratmetern Tür an Tür. „Die räumliche Nähe wird sich vorteilhaft auf den Entwicklungs- und Innovationsprozess auswirken“, sagt Dr. Udo Scheuer, Leiter des Zentrums für Wissens- und Technologietransfer. „Außerdem macht die Lage am Hochschulcampus das Projekt interessant für Investoren.“ Zurzeit spricht die Hochschule mit Unternehmen, die sich diese Art der Kooperation und eine Ansiedlung im ZAF in Rheinbach oder Sankt Augustin vorstellen können.
Wirtschaft trifft Wissenschaft Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Bonn/ Rhein-Sieg, und Dr. Udo Scheuer, Leiter des Zentrums für Wissenschaftsund Technologietransfer an der H-BRS, sprechen über regionale Kooperationsformen zwischen Hochschule und Unternehmen.
Forschung und Mittelstand – passt das zusammen? Dr. Hubertus Hille: Selbstverständlich! Deutschland zeichnet sich durch seine Innovationsstärke aus und der Mittelstand ist als Rückgrat der deutschen Wirtschaft ein entscheidender Faktor: Die Unternehmen sind nah am Kunden dran und können auf dessen Bedarf reagieren. Auch dadurch entsteht Innovation.
Dr. Udo Scheuer: In unserer Region gibt es jede Menge innovative Mittelständler wie die Unternehmen Kautex, Atlantic oder Formel D, die in ihren Bereichen Weltmarktführer sind. Sie werden noch wettbewerbsfähiger, wenn sie sich für externe Innovationen öffnen. Darum ist der beidseitige Ideen- und Technologietransfer in der Kooperation mit einer Hochschule so wichtig.
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Gibt es Berührungsängste zwischen Hochschule und Unternehmen? Scheuer: Kontakte auf vielen unterschiedlichen Ebenen sind hier hilfreich: So sind unsere Studierenden Botschafter in der regionalen Wirtschaft und haben über Praktika, Abschlussarbeiten oder beim Berufseinstieg zahlreiche Verbindungen geknüpft. Auch Unternehmen kommen auf uns zu, denn alle wollen gute Nachwuchskräfte gewinnen. Gleichzeitig sprechen wir Firmen an, weil wir für angewandte Projekte Partner benötigen, die die Märkte kennen und Forschungsergebnisse kommerzialisieren können. Hille: Wichtig ist: Kooperationen entstehen dann, wenn man sich kennt. Verschiedene Formate der IHK setzen hier an, vom Kaminabend über Workshops
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bis zu einer Internetseite, die die regionale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft beleuchtet. Unser Ziel ist es, diese Netzwerke auszubauen, um die Vertrauensbasis noch fester zu verankern. Welche Rolle spielt das kooperative Studium? Scheuer: Es ist ein wichtiger Baustein der eben genannten Vertrauensbasis. Viele mittelständische Unternehmen brauchten akademische Angebote für leistungsstarke Auszubildende. Es war die Idee der IHK, diesen Bedarf zu bündeln. Zunächst wurde an der H-BRS im Studiengang Maschinenbau, dann in der Elektrotechnik ein kooperatives Studium eingerichtet. Für Firmen ist es ein attraktives Rekrutierungsinstrument, denn durch die Kombination von
Ausbildung und Studium können sie besonders leistungsfähige junge Menschen gewinnen. Hille: Das Besondere an diesen Studiengängen sind die beiden Abschlüsse: Facharbeiter in einem Ausbildungsgang und Bachelorabschluss. Dadurch eröffnen sich beruflich viele Türen. Außerdem
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ist die Liste der Unternehmen, die auf dieses System aufgesprungen sind, sehr lang – eine Art „Who is Who“ der Region. Planen Sie in Zukunft neue Formen der Kooperation?
Scheuer: Der Schulterschluss zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen, öffentlichen Einrichtungen und privaten Unternehmern beim „Digitalen Hub“ ist in der Region beispiellos. Es geht nicht nur darum, ein schickes Gründerzentrum zu betreiben, sondern auch den Mittelstand stärker
einzubeziehen. Komplementär dazu baut die Hochschule ein Zentrum für anwendungsbezogene Forschung, kurz ZAF, auf. Ich bin optimistisch, dass wir in den kommenden Jahren die Früchte dieses Innovationsschubs ernten können.
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Hille: Wir bauen gerade einen „Digitalen Hub“ auf. Dort sollen junge Kreative ihre Geschäftsideen in Start-ups verwirklichen. Gleichzeitig adressiert der Hub den Mittelstand, der meist noch Aufholbedarf bei der Digitalisierung hat. Wir schaffen eine neue Infrastruktur, die die wichtigsten Akteure der Region vernetzt. Eines der Ziele ist es, das Innovationspotenzial zu stärken und die Fachkräfte an die Region zu binden. Hochschulpräsident Hartmut Ihne hat das als „Masterplan Kooperation Wissenschaft“ bezeichnet – es geht über einzelne Initiativen hinaus.
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• Entscheidungs- und Prozessunterstützung • Künstliche Intelligenz • Medieninformatik
• Autonome Systeme
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Prof. Dr. Klaus Deimel Geschäftsführender Direktor, Bereich Mittelstandsmanagement qq +49 (0)2226 908 940 EE klaus.deimel@h-brs.de
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• Multimedia Pattern Recognition
CENTRUM FÜR ENTREPRENEURSHIP, INNOVATION UND MITTELSTAND (CENTIM)
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Das CENTIM unterstützt Mittelständler und andere Unternehmer bei Unternehmensgründung und beim Innovationsmanagement. Es entwickelt Maßnahmen zur Förderung der Innovation in der mittelständischen Wirtschaft, fördert gezielt Start-ups in der Region und bietet die Aus- und Weiterbildung von Führungskräften in KMU an.
• Analyse des Innovationsbedarfs von KMU • Nachhaltigkeitsmanagement • Scientific und Social Entrepreneurship • Unternehmensgründung und -wachstum • Management der Informationssicherheit
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• Algorithmische Bioinformatik
• Life Science Informatics
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Prof. Dr. Paul G. Plöger Direktor qq +49 (0)2241 865 292 EE paul.ploeger@h-brs.de
www.centim.org
Das b-it-center beschäftigt sich mit der Datenwissenschaft und ihren Anwendungsbereichen Medien, Life Science und Autonome Systeme. Auf diesen Gebieten ist es eines der führenden Forschungsinstitute in der Informatik in Europa.
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BONN-AACHEN INTERNATIONAL CENTER FOR INFORMATION TECHNOLOGY (B-IT)
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www.b-it-center.de
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Ansprechpartner für Ihre Ideen INSTITUTE DER H-BRS
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Das Graduierteninstitut verknüpft die institutionelle, die strukturierte und die wissenschaftliche Nachwuchsförderung an der Hochschule. Es bietet eine Plattform, um zielgerichtet erfolgreiche Einzelinitiativen in der Promotionsunterstützung der Fachbereiche zu bündeln und weiterzuentwickeln.
• Module für Promovierende und Betreuende, u. a. zu Business Etiquette, Intellectual Property Right Protection, PhD Project Management, Research Proposal • Veranstaltungen zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs
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Prof. Dr. Rainer Herpers Wissenschaftlicher Direktor qq +49 (0)2241 865 217 EE rainer.herpers@h-brs.de
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GRADUIERTENINSTITUT (GI)
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Vorsitzender: Prof. Dr. Hartmut Ihne • Aktive Mitglied- und Partnerschaften Sascha Czornohus Persönlicher Referent • Gewinnbringende des Präsidenten Kooperationen zwischen Wissenschaft, qq +49 (0)2241 865 745 Wirtschaft und EE sascha.czornohus@h-brs.de Gesellschaft
www.h-brs.de/gi
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FORUM VERANTWORTUNG
Die Wissenschaft hat eine besondere Verantwortung bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen wie Klimawandel, demografische Veränderungen oder soziale Ungleichheit. 2016 hat die Hochschule das FORUM Verantwortung als zentrale wissenschaftliche Einrichtung gegründet. Dadurch stellt sich die Hochschule ihrer Kernaufgabe der gesellschaftlichen Verantwortung in der Region.
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INSTITUT FÜR MEDIENENTWICKLUNG UND -ANALYSE (IMEA)
• C-BORD (Effective Container inspection at BORDer control points) • LAGEF (LAsertechniken zur Beurteilung von GEFahrenlagen mit Objekten mit chemischen und explosiven Gefahrstoffen)
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Prof.Dr. Andreas Schümchen Direktor qq +49 (0)2241 865 315 EE andreas.schuemchen@h-brs.de
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Prof. Dr. Michael Krzeminski Direktor qq +49 2241 865 313 EE michael.krzeminski@h-brs.de
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Medien- und kommunikationswissenschaftliche Fragestellungen beschäftigen das IMEA. Besonderes Augenmerk legt das Institut auf Innovation, Gesundheits- und Veränderungskommunikation sowie auf internationale Medienentwicklung.
• CSR-Kommunikation auf dem Prüfstand • Studie zur Akzeptanz von Präventionsmaßnahmen in Handwerksberufen • Untersuchung zur Entstehung von Innovationsgeschichten
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www.h-brs.de/imea
• RE(H)STRAIN (Resilience of the Franco-German High Speed Train Network)
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Prof. Dr. Peter-Michael Kaul Direktor EE +49 2241 865 515 EE peter.kaul@h-brs.de
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Prof. Dr. Gerhard Holl Direktor qq +49 (0)2241 865 586 EE gerhard.holl@h-brs.de
Das IDT forscht auf dem Gebiet der Sensorik, Analytik und Detektion von Explosivstoffen. Insbesondere spezialisiert es sich auf die Bewertung von Sensoren und Detektoren sowie die Entwicklung und Anwendung von Verfahren im Bereich der Spurenanalytik.
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INSTITUT FÜR DETEKTIONSTECHNOLOGIEN (IDT)
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www.h-brs.de/idt
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W • Safe Detection (Zuverlässige, sichere und schnelle Erkennung von Explosivstoffen) • Safe Water (Effizienzuntersuchung der Reinigung von Wasser mit UV-Lichtquellen)
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• Normgerechte Entwicklung und Dokumentation von sicherheitsbezogener Anwendersoftware im Maschinenbau NK
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Gemäß dem Leitbild „Teaching for Social Innovation“ erarbeitet das Institut inter- und transdisziplinäre Lehrkonzepte, Forschungsvorhaben und Beratungsangebote. Das ISI berücksichtigt dabei wirtschaftswissenschaftliche, politische und psychologische Aspekte sozialer Innovationen und gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen (CSR). • Social Innovation, Entrepreneurship und Business
Prof. Dr. Christoph Zacharias • Corporate Social Responsibility (CSR) Gründungsdirektor • Gesellschaftlicher Wandel qq +49 (0)2241 865 144 • Handlungsfolgenabschätzung EE christoph.zacharias@h-brs.de • Stakeholderanalysen
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• Evaluation von Innovationsund VeränderungsK prozessen UN
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INSTITUT FÜR SOZIALE INNOVATIONEN (ISI)
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Prof. Dr. Norbert Jung Leitung (Sankt Augustin) qq +49 (0)2241 865 211 EE norbert.jung@h-brs.de
Das Institut arbeitet im Kontext der Sicherheitsforschung auf den Gebieten Detektion von Explosivstoffen, Counter-IED und Terrorismusbekämpfung. Das ISF ist interessiert an der gemeinsamen Durchführung von Forschungsprojekten mit interdisziplinärer Struktur.
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Prof. Dr. Peter Kaul Leitung (Rheinbach) qq +49 (0)2241 865 515 EE peter.kaul@h-brs.de
www.h-brs.de/de/isi
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INSTITUT FÜR SICHERHEITSFORSCHUNG (ISF))
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https://isf.h-brs.de
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• Effiziente Mobilität • Energieeffizienz und Erneuerbare Energien
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• Nachhaltige Materialien • Nachhaltigkeit – Akzeptanz – Technikvermittlung • Ressourcenoptimierte Produkte und NK Prozesse PU
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• Modellbildung und Simulation
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Dr. Johannes Steinhaus Geschäftsführer qq +49 (0)2241 865 458 EE johannes.steinhaus@h-brs.de
Prof. Dr. André Hinkenjann Gründungsdirektor qq +49 (0)2241 865 229 EE andre.hinkenjann@h-brs.de
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Das Institut forscht zu Virtual, Augmented und Mixed Reality sowie Computergrafik und Computer Vision. Technologien aus diesem Bereich können völlig neue Perspektiven der Analyse, Kreativität, Interaktion, Entscheidungsfindung und Produktion in Industrie, Forschung und Bildung eröffnen.
• Rendering & Visualisierung • Mensch-Computer-Interaktion • Computermodellierung & Simulation • Applied Experience • Computer Vision • Emerging Technologies
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Prof. Dr. Rainer Herpers Gründungsdirektor qq +49 2241 865 217 EE rainer.herpers@h-brs.de
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INSTITUTE OF VISUAL COMPUTING (IVC)
Am Institut forschen rund 25 Wissenschaftler zu technischnaturwissenschaftlichen Themen und bieten ihre Expertise für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben an. Ein wesentlicher Grundgedanke bei der angewandten Forschung des Instituts ist der schonende und effiziente Umgang mit Ressourcen und Energie.
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www.h-brs.de/tree INSTITUT FÜR TECHNIK, RESSOURCENSCHONUNG UND ENERGIEEFFIZIENZ (TREE)
https://vc.inf.h-brs.de
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• Nachhaltige Technologien und Ressourcennutzung • Soziale Sicherung und Gesundheit
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INSTITUT FÜR MANAGEMENT (IFM)
Prof. Dr. Tobias Amely Geschäftsführender Direktor qq +49 (0)2241 865 94 50 EE tobias.amely@h-brs.de
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Das IfM bietet eine Plattform für Schulungsund Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich der Managementlehre als interdisziplinärer Wissenschaft. Dabei nimmt das Institut Aufgaben im wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich wahr.
• Zwei berufs- und ausbildungsbegleitende Studienprogramme: Duales Studienprogramm Betriebswirtschaft, Berufsbegleitendes Studienprogramm Deutsche Postbank AG
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• Verantwortungsvolles Wirtschaften
www.h-brs.de/ifm
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Die Herangehensweise des IZNE an Aufgaben der Nachhaltigkeit zeichnet sich durch Interdisziplinarität und Praxisorientierung aus. Das Institut forscht und berät zur nachhaltigen Entwicklung und vernetzt sich mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, insbesondere in Schwellenund Entwicklungsländern, zur Lösung globaler Herausforderungen.
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Prof. Dr. Wiltrud Terlau Gründungsdirektorin qq +49 (0)2241 865 410 EE wiltrud.terlau@h-brs.de
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www.h-brs.de/izne INTERNATIONALES ZENTRUM FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG (IZNE)
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Die H-BRS im Überblick ÜBER 70 PARTNERHOCHSCHULEN IN MEHR ALS 30 LÄNDERN
15 PROZENT STUDIERENDE AUS DEM AUSLAND
3 STANDORTE
plus B-IT gemeinsam mit Universität Bonn und RWTH Aachen
RHEINBACH
BONN (B-IT)
SANKT AUGUSTIN HENNEF
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BACHELORSTUDIENGÄNGE:
MASTERSTUDIENGÄNGE
Applied Biology Betriebswirtschaft (Sankt Augustin und Rheinbach) Chemie mit Materialwissenschaften Elektrotechnik Elektrotechnik (kooperativ) Informatik International Business (WS 17/18) Maschinenbau Maschinenbau (kooperativ) Nachhaltige Ingenieurwissenschaft (WS 17/18) Nachhaltige Sozialpolitik (WS 17/18) Naturwissenschaftliche Forensik Sozialversicherung (gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) Technikjournalismus/PR Wirtschaftsinformatik Wirtschaftspsychologie
Analysis and Design of Social Protection Systems Analytische Chemie und Qualitätssicherung Autonomous Systems Biomedical Sciences Controlling und Management CSR & NGO-Management Elektrotechnik Informatik Innovations- und Informationsmanagement International Media Studies Marketing Maschinenbau Materials Science and Sustainability Methods Technik- und Innovationskommunikation Visual Computing and Games Technology (WS 17/18) Wirtschaftspsychologie
5 FACHBEREICHE
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• VIER FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE • ZWÖLF FORSCHUNGSINSTITUTE • RUND ZWÖLF MILLIONEN EURO DRITTMITTEL PRO JAHR
ÜBER 8.000 STUDIERENDE RUND 1.900 ERSTSEMESTER
ÜBER 1.000 BESCHÄFTIGTE davon • 152 Professorinnen und Professoren • 263 Wissenschaftliche Mitarbeiter • 207 Beschäftigte in Technik und Verwaltung • 393 Lehrbeauftragte und Lehrkräfte aus der Praxis
ÜBER 1.000 ABSOLVENTEN PRO JAHR, RUND 12.000 SEIT DER GRÜNDUNG 1995
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Kontakt Dr. Udo Scheuer Zentrum fĂźr Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT) Grantham-Allee 2-8 53757 Sankt Augustin EE zwt@h-brs.de PP www.h-brs.de/zwt