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Trendkompass 4-2026

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Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

INTERNORGA RÜCKBLICK

UMFRAGE SEITE 14

SEITE 6

REPORTAGE: MAIWORM / MFR SEITE 24

INTERVIEW: WINTERHALTER SEITE 26

Eine App. Alles vernetzt. Die gesamte Küche. Herstellerunabhängig.

IMPRESSUM SEITE 35

Vernetzt denken, gezielt handeln

Die Frühjahrsmessen sind ein Gradmesser für die Branche – und in diesem Jahr fiel dieser eindeutig aus. Die InterMessen haben gezeigt, dass sich der Markt neu sortiert. Auffällig war dabei weniger das „Mehr“ an allem, sondern das „Gezielter“. Gespräche wurden konkreter geführt, Projekte klarer definiert, Entscheidungen fundierter vorbereitet. Viele Aussteller und Unternehmen berichten von intensiven Kontakten, die weit über erste Eindrücke hinausgingen. Gleichzeitig ist nicht zu übersehen, dass sich die Rahmenbedingungen verändern. Nicht nur die parallele Taktung großer Leitmessen, sondern auch die steigenden Kosten und ein selektiveres Teilnahmeverhalten stellen die Branche – und die Messekonzepte selbst – vor neue Aufgaben.

AUSSERDEM:

Der nächste Schritt Gerade deshalb wird die eigentliche Stärke der Messen umso deutlicher. Sie schaffen Räume für direkten Dialog und für ein gemeinsames Verständnis von Entwicklungen, die sich aktuell spürbar beschleunigen. Was im persönlichen Gespräch entsteht, lässt sich durch kein digitales Format vollständig ersetzen. Ein Thema zog sich dabei durch beide beide Messen: der konsequente Schritt hin zu vernetzten, intelligenten Lösungen. Automatisierung und künstliche Intelligenz sind in der Großküche angekommen – nicht als abstrakte Vision, sondern als konkrete Anwendung. Ob in der Spültechnik, in der Speisenverteilung oder im Energiemanagement: Systeme werden intelligenter, Prozesse stabiler und Abläufe effizienter. Entscheidend ist dabei das Zu-

Ackermann Spülmaschinen setzt mit einem Neubau in Baindt auf Wachstum und Nachhaltigkeit, REPA startet den Bau eines hochmodernen Logistikzentrums bei München und Rational treibt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 seine internationale Expansion weiter voran. Seiten 2-5

Die Internorga 2026 in Hamburg setzte Impulse für die Zukunft und zeigte eindrucksvoll, wie dynamisch sich die Hospitality- und Foodservice-Branche aktuell entwickelt. Wir blicken auf die Messe zurück. Seiten 6-13

Automatisierung und KI verändern die Spülküche grundlegend. Im Interview zeigen Benjamin Köb und Verena Rist von Winterhalter, wie digitale Services durch Datenanalyse und automatische Optimierung Prozesse effizienter machen, Energie sparen und die Spülküche zu einem mitdenkenden System entwickeln. Seiten 26-27

sammenspiel. Nicht die einzelne Funktion steht im Mittelpunkt, sondern das vernetzte System, das Daten nutzt, Prozesse anpasst und Mitarbeiter gezielt entlastet. Genau hier entsteht der Mehrwert, der so stark nachgefragt wird: weniger Ressourcenverbrauch, mehr Prozesssicherheit wie auch eine bessere Planbarkeit im Alltag. Diese Entwicklung trifft auf einen Markt, der unter Druck steht und zugleich bereit ist, sich weiterzuentwickeln. Die Frühjahrsmessen haben damit vor allem eines geliefert: Signale für die Zukunft. Der Austausch vor Ort hat gezeigt, dass es von enormer Wichtigkeit ist, Entwicklungen nicht nur zu beobachten, sondern gemeinsam aktiv im Dialog weiterzudenken und einen Schritt in Richtung Zukunft zu gehen.

(kt)

EDITORIAL

War da nicht eben noch Internorga? Haben wir uns nicht gerade erst in Hamburg gesehen? Zwischen vollen Hallen, intensiven Gesprächen und dem Gefühl, dass sich die Branche trotz aller Herausforderungen bewegt – und zwar spürbar. Und doch sind seit der Internorga schon wieder einige Wochen vergangen. Was bleibt, ist mehr als ein klassischer Messeeindruck. Es ist ein Stimmungsbild: viel Austausch, hohe Qualität der Gespräche, konkrete Projekte. Die Internorga sowie die Intergastra in diesem Messefrühjahr haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Kontakt ist – als Treffpunkt, als Impulsgeber und als Realitätsscheck zugleich.

Gleichzeitig wird deutlich: Die Branche ist mitten im Wandel. Automatisierung, digitale Services und vernetzte Systeme verlassen die Konzeptphase und kommen in der Praxis an. Effizienz, Prozesssicherheit und Entlastung von Mitarbeitenden stehen im Fokus – nicht als Trend, sondern als Notwendigkeit. Und noch etwas wird klar: Es geht längst nicht mehr um Einzelprodukte. Gefragt sind ganzheitliche Lösungen, durchdachte Konzepte und echte Anwendungen. Live-Erlebnisse, klare Botschaften und eine starke Inszenierung entscheiden zunehmend darüber, was im Gedächtnis bleibt.

Dabei zeigt sich auch eine neue Differenzierung: steigende Investitionsbereitschaft auf der einen Seite, veränderte Messeformate und selektivere Teilnahme auf der anderen. Die Branche sortiert sich – und sucht ihren Weg zwischen Innovation, Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit.

Vielleicht ist es genau das, was dieses Messefrühjahr so besonders macht: Es fühlt sich noch ganz nah an. Und wirkt gleichzeitig schon nach.

Yvonne Ludwig-Alfers Mitglied der Chefredaktion

Der TRENDKOMPASS ist auch als E-Paper im Internet abrufbar

REPA

Ersatzteillogistik auf neuem Niveau

REPA startet den Bau seines neuen deutschen Logistikzentrums, um die Ersatzteillogistik auf ein neues Niveau zu heben.

Am 25. März legte REPA, Distributor von Ersatzteilen für Gastronomie-, Kälte-, Kaffee- und Automatentechnik sowie europäischer Teil von Parts Town Unlimited, mit einer feierlichen Spatenstichzeremonie in Unterschleißheim bei München offiziell den Grundstein für sein Logistikzentrum der nächsten Generation und die neue Unternehmenszentrale.

Im Rahmen der Veranstaltung setzte Alexander Wiegand, CEO von REPA, gemeinsam mit Christoph Böck, Bürgermeister von Unterschleißheim, Maximilian Link, Chef von Deutschland bei Global Gate Capital – dem Eigentümer des Grundstücks, sowie Fabio Kirchgeßner, Managing Director bei Panattoni – dem Entwickler des Logistikzentrums, den ersten Spatenstich für den neuen LogistikHub. Dabei stellte er auch die positiven Auswirkungen des Projekts für Servicebetriebe, Hersteller, die lokale Gemeinde sowie die Mitarbeitenden von REPA heraus.

Der neue Logistik-Hub neben dem Flughafen München soll 2027 in Betrieb gehen und wird ein 25.200 Quadratmeter großes Logistikzentrum

umfassen, das neue Maßstäbe in der Ersatzteillogistik setzen soll. Die neue Einrichtung wird eine erhebliche Erweiterung der Gesamtlagerkapazität, ein deutlich vergrößertes AutoStore-System, modernste Automatisierung und Robotik sowie verbesserte Prozesse für eine schnellere und zuverlässigere Auftragsabwicklung bieten. Diese Verbesserungen werden die Effizienz steigern, die Auftragsabwicklung beschleunigen und die wachsende Nachfrage unterstützen, wodurch der Service von REPA sowohl für Kunden als auch für Gerätehersteller weiter gestärkt wird.

„Der Bau des neuen deutschen Logistikzentrums ist ein wichtiger Meilenstein für REPA in unserem Bestreben, die Geschäfte unserer Kunden und OEM-Partner zu unterstützen“, so Wiegand. „Durch kontinuierliche Investitionen in Innovation und Technologie verbessern wir die Liefergeschwindigkeit für betriebskritische Ersatzteile weiter, um Betreibern von Gastronomie, Kaffeeund Verkaufsautomaten einen unübertroffenen Service zu bieten.“

www.repagroup.com

Fotos: Die genannten Unternehmen
Spatenstich für den neuen Logistik-Hub von REPA, der 2027 in den Betrieb gehen soll (von links nach rechts): Christoph Böck, Alexander Wiegand, Maximilian Link, Fabio Kirchgeßner, John T. McDonough, REPA Holding Chairman and Acting COO bei REPA, sowie Michael Schmitt, Sachgebietsleiter Wirtschaftsförderung Stadt Unterschleißheim

ACKERMANN SPÜLMASCHINEN

Spatenstich für Neubau

Mit einem neuen Firmensitz in Baindt schlägt Ackermann Spülmaschinen das nächste Kapitel seiner Erfolgsgeschichte auf.

In Nachbarschaft zum bisherigen Firmensitz hat die Inhaberfamilie von Ackermann Spülmaschinen ein 3.350 Quadratmeter großes Grundstück erworben. Bis Ende 2026 entsteht hier ein neues Verwaltungsgebäude sowie eine direkt damit verbundene Lagerhalle. Gründer und Geschäftsführer Stefan Ackermann: „Wir setzen uns auch für die kommenden Jahre ehrgeizige Ziele. Dazu benötigen wir Platz –nicht zuletzt auch für Mitarbeitende. Denn wir wollen auch personell weiterwachsen. Der neue Standort mitten in unserem Hausgebiet Bodensee-Oberschwaben bietet dafür ideale Voraussetzungen. Damit bekennt sich unsere Familie auch langfristig zum Unternehmen.“

Simone Rürup, Bürgermeisterin der Gemeinde Baindt, vollzog den Spatenstich gemeinsam mit Emma, Clara und Stefan Ackermann sowie Vertretern der am Tiefbau und der Statik beteiligten Unternehmen: „Für uns als Gemeinde ist es schön, einem Unternehmen wie Ackermann am Ort halten zu können – zumal das Engage-

ment des Unternehmens in unserer Gemeinde vorbildlich ist.“

Mit PV-Anlage und Bienenstöcken Beim Neubau legt Ackermann Spülmaschinen Wert auf die Nachhaltigkeit. So wird auf dem Dach des Gebäudekomplexes eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 70 Kilowatt installiert, zu der ein 40-Kilowatt-Speicher ge-

Spatenstich bei Ackermann (von links nach rechts): Architekt German Hirschle, Emma, Clara und Stefan Ackermann, Simone Rürup, Jan Mohring und Matthias Schützbach von der Schützbach GmbH sowie Max Zwisler von der Zwisler GmbH

hört. Der Solarstrom versorgt drei Ladesäulen für die umweltschonende Mobilität. Das Dach wird begrünt und wird mehrere Bienenstöcke beherbergen. Das Unternehmen produziert auf dem Firmengelände seinen eigenen Honig. Realisiert wird der Neubau im Zusammenspiel mit lokalen und regionalen Architekturbüros, Bauunternehmen und Handwerksbetrieben. www.ackermann-spuelmaschinen.de

RATIONAL

Wachstumskurs und Präsenzstärkung

Rational blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und stellt zugleich die Weichen für weiteres Wachstum –insbesondere im Zukunftsmarkt China.

Mit einem Umsatzplus von sechs Prozent auf insgesamt 1,26 Milliarden Euro ist Rational im Jahr 2025 auf seinen langfristigen Wachstumspfad zurückgekehrt. Währungsbereinigt lag das Wachstum sogar bei acht Prozent. Vor allem die Regionen Europa (ohne Deutschland) und Nordamerika erwiesen sich als wichtige Treiber, während auch Lateinamerika zulegen konnte.

Ein besonders starkes viertes Quartal mit einem Umsatz von 341,3 Millionen Euro markierte dabei den Jahresabschluss. Trotz externer Herausforderungen wie Währungseffekten oder zusätzlicher Zölle – insbesondere im wichtigen US-Markt – gelang es dem Unternehmen, die Profitabilität stabil zu halten. Durch konsequentes Kostenmanagement und sinkende Materialkosten konnten Belastungen weitgehend kompensiert werden. Die EBIT-Marge lag mit 26,4 Prozent leicht über Vorjahresniveau.

Parallel investierte Rational gezielt in kundennahe Bereiche wie Vertrieb, Service und Produktentwicklung. Die weltweite Vertriebsstruktur wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut und soll auch künftig weiter gestärkt werden – ein zentraler Hebel für nachhaltiges Wachstum.

Produktportfolio als Wachstumstreiber

Auch auf Produktebene zeigt sich eine positive Entwicklung: Während die iCombiGeräte moderat zulegten, verzeichnete insbesondere die iVario-Reihe ein zweistelliges Wachstum. Damit bestätigt sich die Strategie, multifunktionale und intelligente Kochsysteme konsequent weiterzuentwickeln und an die Anforderungen professioneller Küchen anzupassen.

Gleichzeitig blickt das Unternehmen auf ein technologisches Jubiläum: Vor 50 Jahren brachte Rational den ersten Kombidämpfer auf den Markt – ein Meilenstein, der die moderne Profiküche nachhaltig geprägt hat. Seitdem wurde die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt und um intelligente Funktionen ergänzt.

Klare Perspektive für 2026

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch. Erwartet wird ein Umsatzwachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Gleichzeitig könnten steigende Kosten –etwa durch Zölle oder volatile Rohstoffpreise – die Margen leicht unter Druck setzen.

Dennoch bleibt die strategische Stoßrichtung klar: Mit Investitionen in Innovation, Vertrieb und internationale Märkte will Rational seine Markt- und Technologieführerschaft weiter ausbauen – und die Erfolgsgeschichte des Kombidämpfers in neuen Regionen fortschreiben.

Lokale Entwicklung

für neuen Markt

Einen wichtigen strategischen Schritt markiert hier die Einführung des neuen iCombi One. Der Kombidämpfer wurde speziell für den chinesischen Markt entwickelt, wird vor Ort produziert und ist ausschließlich dort erhältlich.

Mit dieser konsequent lokal ausgerichteten Lösung reagiert Rational auf die Besonderheiten des Marktes: Die Technologie des Kombidämpfers ist in China bislang noch wenig verbreitet, bietet jedoch großes Potenzial. Der iCombi One ist kompakt, vielseitig einsetzbar und auf typische Anwendungen der chinesischen Küche ausgelegt – vom Dämpfen über Grillen bis hin zum Backen. Damit kann er mehrere Einzelgeräte ersetzen und eignet sich insbesondere für standardisierte Gastronomiekonzepte.

Begleitet wird der Markteintritt von Investitionen in Produktion, Vertrieb und Trainingsstrukturen. Seit der Werkseröffnung im Jahr 2024 baut Rational seine Präsenz in China systematisch aus und setzt auf lokale Wertschöpfung sowie qualifiziertes Personal.

www.rational-online.com

Der neue iCombi One wird in China produziert, ist nur für den chinesischen Markt konstruiert und nur dort erhältlich

AMBACH

High-End Küchentechnik über den Dächern Bozens

Die Mochi Gruppe zählt seit 2012 zu der bekanntesten Restaurantfamilie in Wien und betreibt dort mehrere erfolgreiche Lokale, die die traditionelle japanische Küche mit europäischen Einflüssen verbinden.

Im Zuge der Entwicklung des neuen Falkensteiner Hotels Bozen WaltherPark wurde das Rooftop-Restaurant des Hotels als erste Dependance des Mochi in Südtirol realisiert. Die Planung der Gastronomie erfolgte durch den in Südtirol tätigen Gastroplaner Mirko Predenz, der europaweit Projekte in der gehobenen Hotellerie und Fünf-Sterne-Luxusgastronomie betreut und unter anderem eng mit der Falkensteiner Group und Adler Spa Resorts & Lodges zusammenarbeitet. Organisation und Umsetzung der Küchentechnik wurden vom Südtiroler Partner Niederbacher durchgeführt.

Die Mochi Sushi.Grill.Rooftop Bar im Falkensteiner Hotel Bozen WaltherPark verbindet Hotelgastronomie mit einem eigenständigen Restaurantkonzept. Inklusive Terrasse mit spektakulärem Blick bietet sie in den wärmeren Monaten Platz für rund 200 Gäste. Auf der Speisekarte steht japanische Fusionsküche, unter anderem mit Einflüssen der italienischen Küche, wie Udon Cacio e Pepe oder Thunfisch auf Stracciatella-Bett.

Individueller Kochblock für anspruchsvolle Fusionsküche

Der Kochblock wurde als individueller Sonderbau umgesetzt, um den Anforderungen der asiatischen Küche und der Arbeitsweise des Mochi-Konzepts gerecht zu werden. In den Kochblock integriert sind unter anderem eine Kühlwanne, flache Fritteusen für Tempura-Gerichte sowie weitere speziell auf die japanische Küche ausgerichtete Geräte. Basis des Kochblocks ist die System 850

von Ambach. „Ambach bietet drei hervorragende Ausganspunkte“, erklärt Mirko Predenz. „Die Geräte sind äußerst leistungsstark bei maximaler Energieeffizienz und sie zeichnen sich durch eine besonders hygienische und stabile Bauweise aus, das heißt, sie sind leicht zu reinigen. Und drittens sind alle Front- und Seitenteile in allen Standard-RAL-Farben personalisierbar – zusammen mit Edelstahl-Bedienelementen präsentieren sich Geräte von Ambach in hochwertigem Design.“ Nicht umsonst werden Kochblöcke von Ambach bereits in zahlreichen Falkensteiner Hotels eingesetzt und haben sich dort bewährt.

Die gesamte Planung und Umsetzung des Projekts erstreckte sich über rund drei Jahre. Eine besondere logistische Herausforderung stellte die Installation des Kochblocks dar, da sich das Restaurant im achten Obergeschoss befindet. Der maßgefertigte Block wurde daher per Kran über das Dach in das Gebäude eingebracht.

„Mit Ambach verbindet mich eine langjährige Tradition. Schon mein Vater hat vor vielen Jahren bei Ambach gearbeitet, ich bin quasi in das Unternehmen hineingewachsen. Zudem ist Ambach ein regionaler Hersteller von qualitativ herausragender Großküchentechnik“, so Mirko Predenz.

www.ambach.com; www.mipre.it; www.niederbacher.it

In der Küche der Mochi Sushi.Grill. Rooftop Bar unterstützt Ambach als technischer Partner

Japanische Fusionsküche bestimmt die Speisekarte in Bozen

Treffpunkt der Zukunft

Die Internorga 2026 zeigte vom 13. bis 17. März in Hamburg eindrucksvoll, wie dynamisch sich die Hospitality- und Foodservice-Branche aktuell entwickelt. Trotz des weiterhin herausfordernden Umfelds für Gastronomie und Hotellerie war die Stimmung geprägt von Neugier und anpackendem Optimismus.

Mit ihren mehr als 1.200 Ausstellern, einem Plus an Ausstellungsfläche und einer Fülle an Trends und Impulsen konnte die internationale Leitmesse für Hospitality und Foodservice positive Aufbruchssignale senden – getragen von neuen Konzepten, frischen Themenbereichen wie Wein und Robotics sowie umfangreichem Brainfood durch die führenden Kongresse und Awards.

Volle Hallen, intensiver Austausch und zahlreiche Neuheiten prägten von Beginn an das Bild auf der gesamten Internorga. Schon der Auftakt verdeutlichte die große Nachfrage der Branche nach Innovationen und die gestiegene internationale Reichweite der Messe. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der neu strukturierten Halle B5. Erstmals seit sechs Jahren präsentierten sich hier wieder Aussteller aus dem Bereich Startups & Drinks sowie die Newcomers Area, der Trendbereich Future Food und die What the Food! – by foodlab Bühne. Ergänzt wurde das Angebot durch die Themen Robotics und der Deep Dive Area sowie die Afterwork Lounge Off The Record, die an drei Abenden zusätzliche Networking Möglichkeiten bot. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie stark sich die ‚neue‘ Halle innerhalb von so kurzer Zeit entwickelt hat. Die Mischung aus Startups,

Newcomern, Drinks, Future Food und Zukunftsthemen wie Robotics hat eine Dynamik erzeugt, die perfekt zur Internorga passt“, so Matthias Balz, Director Internorga. „Für mich ist das in diesem Jahr ganz klar ein Sinnbild für Innovationskraft, Aufbruchsstimmung und die enorme Energie, die diese Messe und die gesamte Branche auszeichnet.“

Von Green Hospitality bis WeinWelt Mit der Neustrukturierung der Ausstellungsbereiche gewann Living & Dining deutlich an Fläche und war 2026 erstmals in fünf Hallen vertreten. So erhielten Einrichtung, Ausstattung und zukunftsweisende Hospitality-Konzepte noch mehr Aufmerksamkeit, flankiert von der neuen Green Hospitality Conference zu nachhaltigen Ansätzen. Das Thema Wein, ein wachsender Bestandteil moderner Gastronomie, erhielt in diesem Jahr eine deutlich größere Bühne. Neben dem Wine Tasting by Pese Wein, das professionelle Verkostungen und fachlichen Austausch bot, feierte die neue WeinWelt Premiere. In Kooperation mit weinWeber präsentierten rund 30 Winzer ihre Kollektionen und trafen auf reges Interesse der Besucher.

Fotos: Messe Hamburg & Congress/ René Zieger, GW Verlag, Bartscher, Stalgast

IN HAMBURG

Positive Resonanz aus allen Bereichen

Die starke Nachfrage und der intensive Austausch in den Hallen spiegelten sich auch bei den Ausstellern wider: „Für uns als Ausstellende war die Internorga 2026 erneut ein Erfolg. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben wir nicht nur eine stabile Messe, sondern auch eine hohe Qualität der Gespräche erlebt, sowie eine Resonanz, die unsere Erwartungen tatsächlich übertroffen hat. Die Atmosphäre war geprägt von echten Zukunftsfragen und einem inspirierenden Miteinander – genau das macht die Internorga für uns so wertvoll“, so Christian Strootman, Vorsitzender des InternorgaMessebeirats und Managing Director bei Zwiesel Fortessa. Nach den ersten Ergebnissen eines unabhängigen Marktforschungsinstituts schlossen sich auch die rund 85.000 Besucher an: 92 Prozent der befragten Personen waren mit dem Messeangebot sehr zufrieden, 94 Prozent würden die Fachmesse weiterempfehlen.

Hamburg als internationales Drehkreuz

Mit vier Nationenpavillons und einem Ausstelleranteil von 25 Prozent aus dem Ausland unterstrich die Internorga 2026 ihre gewachsene internationale Bedeutung. „Die globale Beteiligung zeigt, wie relevant die Internorga weit über Deutschland hinaus ist“, so Heiko M. Stutzinger, CEO der Hamburg Messe und Congress. „Sie verbindet weltweite Perspektiven mit der besonderen Atmosphäre Hamburgs – einer Stadt, die seit jeher Austausch und Offenheit lebt. Genau diese Mischung macht die Internorga zu einem Ort, an dem Zukunft gestaltet werden kann.“

Die nächste Internorga findet vom 12. bis 16. März 2027 statt.

www.internorga.com

t Mit den Modellen Teddy 7 und Teddy 7 PRO präsentierte alexandersolia zwei neue Produkthighlights. Die kompakte Sieben-Liter-Maschine ergänzt die Planeten- und Rührmaschinenfamilie und schließt die Lücke zwischen Teddy und AW R 10. Ausgestattet mit digitalem Timer, 500-Watt-Motor und – in der PRO-Version – erweitertem Zubehör, zeigt sie sich als vielseitiger Helfer im Küchenalltag. Vor Ort erläuterten Geschäftsführer Dirk Gassen (links) und Marcel Pohle, Außendienst Nordostund Ostdeutschland, die Einsatzmöglichkeiten. www.alexandersolia.de

t Eins der Highlights bei ascobloc: Der ElektroPastakocher für den professionellen Einsatz. Das Gerät ist als Stand- oder Einbauvariante erhältlich und überzeugt mit durchdachter Ausstattung – etwa mit dem in die Abdeckung nahtlos eingeschweißtem Becken mit Schaumrand und Abtropffläche. Des Weiteren ist der Wasserzulauf fein dosierbar. Zur Grundausstattung gehören vier Pastakörbe. Das Messe-Kochteam des Unternehmens zeigte sich davon begeistert. Geschäftsführer Johannes Wilhelm (rechts) ebenfalls.

www.ascobloc.de

t Bei Ambach standen unter dem Leitmotiv „Power. Precision.Performance.“ unter anderem die Linien System 900, System 850 DS und System 700. Gregor Karrie, Sales Director Europe, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Messeverlauf: „Auf unserem Stand wurde deutlich, wie Digitalisierung, Effizienz und Design in modernen Profiküchen nahtlos zusammenfinden.“ Auf dem Foto ist die System 700 zu sehen, die kompakte vollelektrische Leistung mit modularen Funktionen verbindet. Ebenfalls im Fokus stand die Chef 700.

www.ambach.com

t Für Fragen rund um den neuen Atollspeed 301H stand David Goralski, Sales Manager Atollspeed Deutschland Mitte, bereit. Die neueste Generation der High-Speed-Öfen der Wiesheu-Marke ermöglicht durch die Kombi aus Heißluft und Mikrowelle extrem kurze Garzeiten bei gleichzeitig hoher Produktqualität. Ein optimierter Garraum, neuer Warenträger und verbesserte Sicherheit sorgen für gleichmäßige Ergebnisse und effiziente Abläufe – ideal für Snack-, To-go- und Systemgastronomie.

www.wiesheu.de

p Das 30-köpfige Bartscher-Team rund um Geschäftsführer Michael Wester (vordere Reihe, Zweiter von links) zeigte eine Mischung aus Neuheiten, Weiterentwicklungen und Zukunftsthemen auf dem neugestalteten Messestand (215 Quadratmeter) mit Cocktailbar und großer LED-Leinwand. Neben High-Speed-Ofen Snackjet 500, Kaffeevollautomaten, der Thermik Serie 900 sowie einer neuen Korb-Lift-Fritteuse war auch das 150. Firmenjubiläum am Stand präsent. www.bartscher.com

p Bei Blümchen standen neue Lösungen rund ums Frittieren im Fokus, allen voran die Umluft-Front-Cooking-Station. Durch moderne Strömungstechnik und einen Plasmafilter werden Fettpartikel und Gerüche direkt am Arbeitsplatz effizient reduziert. Geschäftsführer Georg Hirtz und sein Team erläuterten die Funktionsweise und standen für Demonstrationen und Fragen vor Ort zur Verfügung Im Bild (von links nach rechts): Jörg May, Georg Hirtz, Andreas Hesse und Tino Bauer. www.bluemchen-ag.eu

p Bastra präsentierte in Hamburg sein Portfolio rund um moderne Lebensmittelverarbeitung. Im Mittelpunkt stand die multifunktionale Anlage Smart500, die Räuchern, Kochen und Braten in einem System vereint. Ergänzt wurde der Auftritt durch das Konzept TasteCrafter. Gemeinsam mit Partnerlösungen demonstrierte das Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz effizienter Prozessketten. Geschäftsführer Matthias Cleffmann und sein Team standen für Fragen zur Verfügung. www.bastra.de

t Einblicke in digitale Lösungen für die Wasseraufbereitung gab BWT water+more mit BWT b.Connect. Das System ermöglicht die digitale Überwachung von Wasserfiltern und Anlagen, liest Betriebsdaten in Echtzeit aus und erkennt Wartungsbedarfe frühzeitig. So lassen sich Betriebssicherheit, Effizienz und Transparenz im Küchenalltag gezielt erhöhen. Michael Hübner, Sales Manager Germany, zeigte Interessierten, wie sich durch vernetzte Systeme Abläufe optimieren und Ausfallzeiten reduzieren lassen. www.bwt-wam.com

t Ein Team, das Praxis, Planung und Produkte zusammenbringt: Bei B.PRO waren Jutta Dickemann, Assistant Business Unit Catering, und Patrick Hilpp, Head of Front Sales D-A-CH, vor Ort. Für Dickemann zugleich ein Abschied – nach über 30 Jahren bei B.PRO geht sie in den Ruhestand. Im Fokus: Schulverpflegung und die Basic Line Kids, ausgelegt auf junge Gäste und Rollstuhlfahrende – ergonomisch, durchdacht und auf effiziente Abläufe ausgelegt. Ein weiterer Aspekt war die Präsentation von SmartTray ID (mehr dazu auf Seite 28 dieser Ausgabe). www.bpro-solutions.com

t Einfacher, effizienter und nachhaltiger gestaltet die neue Colged 4.0-Generation die Arbeit in der Spülküche. Vertriebsleiter Andreas Bördlein (rechts) und Area Export Manager Thomas Schwelch stellten unter anderem die UltraTech-Linie vor. Die Baureihe steht für hohe Hygienestandards, Leistung und Bedienkomfort. Auch die zweite Baureihe der 4.0-Generation, die TopTech-Linie, ist laut Unternehmensangaben wirtschaftlich, umweltfreundlich und betriebssicher. Sie war ebenfalls in Hamburg vertreten.

www.colged.de

IN HAMBURG

t Cool Compact aus Grosselfingen stellte seine energieeffiziente Kühltechnik mit neuen Funktionen in den Fokus. Darunter: der Kühlstellenregler FrigosPro mit bedarfsgerechter Steuerung und bis zu 20 Prozent Energieeinsparung sowie die Smart-Cloud für Monitoring und HACCP-Dokumentation. Auch natürliche Kältemittel wie R290 und effiziente Geräte wie die Magnos-Serie unterstreichen den nachhaltigen Ansatz. Andreas Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb / Marketing, stand für Fragen der Besucher bereit.

www.coolcompact.de

p Auf dem Stand von EKU Großküchentechnik überzeugte unter anderem der neue EKU-DoubleBurner aus der ThermikSerie 850. Das Live-Cooking mit den Profiköchen Markus und Niklas Breidenbach (Dritter und Vierter von rechts) zeigte die Vorteile der EKU-Duplex-Grillplatten. Das Team um die Geschäftsführer Manuel Kulbach (rechts) und Michael Schärf (links) sowie Verkaufsleiter Wolfgang Retagne (Zweiter von links) beantwortete alle fachlichen Fragen. www.eku-limburg.de

p ELRO präsentierte in Hamburg nicht nur seine neuen Kochsysteme MetaTherm und VacuTherm. Auch die „Schwester“ des MetaTherm Kochsystems, die neue Chef’sPan, stand im Fokus (mehr dazu auf Seite 33 dieser Ausgabe). Robert Brokelmann, Geschäftsführer Deutschland, präsentierte zudem den neuen Chef’sCombi –und zeigte damit, wie sich vernetzte, leistungsstarke Kochsysteme zunehmend zu ganzheitlichen Lösungen für effiziente Produktionsprozesse in Großküchen entwickeln. www.elro.ch

t Praxisnahe Technik für die Speisenvorbereitung zeigte Dynamic Professional. Im Fokus stand der Stabmixer MD95+ mit patentierter Temperaturmessung zur präzisen Kontrolle. Ergänzt wurde die Präsentation durch weitere auf den professionellen Einsatz ausgelegte Geräte, die in Live-Vorführungen erlebbar waren. Auf dem Bild zu sehen ist der manuelle Gemüseschneider Dynacube für gleichmäßige Würfel- und Schnittergebnisse. Geschäftsführer Günther Bosshammer stand für Fragen und Beratung der Fachbesucher zur Verfügung. www.dynamic-professional.de

p Eloma präsentierte seine Kombidämpfer-Generationen Joker, Genius und Multimax sowie des Ladenbackofens Backmaster. Unter dem Motto „Connected to the future“ stand eine neue CloudLösung für Monitoring, Rezeptmanagement und HACCP-Datenexport im Fokus. Sie ermöglicht Echtzeit-Auswertungen, steigert die Betriebssicherheit und optimiert Abläufe in Profiküchen. Alexandra Voss, Junior Marketing Manager, und Markus Maurer, Head of Marketing, informierten dazu. www.eloma.com

t Geschäftsführer Ardian Maliqi (links) und Andreas Witte von Gelomat standen für ihre Lösungen für die professionelle Küche Rede und Antwort. Im Fokus standen robuste, praxisorientierte Systeme für effiziente Abläufe in Großküchen. Durch durchdachte Konstruktion, einfache Bedienung und hohe Zuverlässigkeit unterstützt Gelomat Betriebe dabei, Produktionsprozesse wirtschaftlich und sicher zu gestalten. Besonders im Umfeld hoher Auslastung und standardisierter Abläufe spielen diese Faktoren ihre Stärken aus.

www.gelomat.de

p Einen Einblick in effiziente Küchenprozesse gab Heinzelmann Im Mittelpunkt stand der multifunktionale CHEF-X, der Arbeitsschritte wie Zerkleinern, Mixen, Erhitzen und Emulgieren in einem Gerät vereint. Damit adressiert das Unternehmen Herausforderungen wie Fachkräftemangel, Zeitdruck und gleichbleibende Qualität. Florian von Schulte (links), Maximilian Blunck (Mitte) und Eike-Christian Hofschröer (rechts) erläuterten, wie sich Prozesse verschlanken lassen. www.heinzelmannpro.de

t Von vielseitigen Whips bis zu Lösungen für Aufbewahrung und Mise en Place zeigte iSi Deutschland sein breites Spektrum für die Profküche oder Bar. Fachbesucher konnten die iSi Professional Line live erleben und sich zu Anwendungen wie trendigen Nitro-Drinks informieren. Die Geräte ermöglichen kreative, effiziente und stromunabhängige Einsätze im Küchenalltag. In Hamburg dabei waren: Managing Director Dirk Loosen (links), Managing Director Thomas Saatz (Mitte) und Frank Trumm, Key Account Manager HoReCa www.culinary.isi.com

t Robuste und langlebige Armaturenlösungen für den professionellen Einsatz: KWC zeigte Systeme, die speziell für die Anforderungen in Großküchen entwickelt wurden und durch präzise Steuerung von Wassermenge und Temperatur sowie mit Durchflussleistung überzeugen. Hochwertige Materialien und durchdachte Funktionen sorgen für Hygiene, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Kay Marx (links), Key Account Manager, und Wolfgang Zorn, Key Account Manager, gaben Einblicke in die Lösungen und deren Anwendung. www.kwc.com

t Mit leistungsstarken Spülprozessen für die Schulverpflegung zeigte Hobart in Hamburg wie Effizienz und Kapazität Hand in Hand gehen. Die neue Haubenspülmaschine punktet mit Leistung, einer Selbstreinigung sowie Abwasser- und AbluftWärmerückgewinnung, wodurch Betriebskosten deutlich sinken. In Anbetracht des wachsenden Bedarfs in der Schulverpflegung: In der Twin-Version lässt sich die Kapazität für größere Schulen verdoppeln. Im Bild zu sehen und am Messestand vertreten war David Reinhart, Leiter Marketing. www.hobart.de

t KBS Gastrotechnik zeigte auf der Internorga in Hamburg ebenso seine Neuheiten für den Profialltag. Darunter befand sich unter anderem der autonome Reinigungsroboter Kleenbot C40, eine Spülmaschine mit erweiterter Kannenund Flaschenspülung sowie ein Elektro-Kochkessel. Bernhard Filz, Vertriebsleitung Außendienst, informierte Fachbesucher auch über die Geräte der Thermikstrecke der Essence 700 Serie, die effiziente Abläufe und gleichbleibend hohe Zubereitungsqualität ermöglichen.

www.kbs-gastrotechnik.de

t Liebherr zeigte sein Portfolio professioneller Kältetechnik. Die Geräte überzeugen durch präzise Temperaturführung, hohe Energieeffizienz und durchdachte Innenraumkonzepte. Ausgelegt auf Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, unterstützen sie reibungslose Abläufe im Küchenalltag. Ergänzend zeigte das Unternehmen auch spezialisierte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen. Für Einblicke in Technik und Einsatzmöglichkeiten sorgte unter anderem Manuel Rehm, International Key Account für Liebherr, am Stand.

www.liebherr.com

p Eintauchen in eine neue Welt des Spülen konnten Interessierte bei Meiko. Dazu zählte nicht nur die hinter einem Vorhang verborgene neue Generation der Korbtransport-Spülmaschine. Der Spülprofi griff im Rahmen einer KI-gestützten Automatisierungsstudie auch die Frage auf, wie durch einen gezielten KI-Einsatz bis zu 100 Prozent Personal am Maschineneinlauf eingespart werden kann. Eva Gelhausen, Projektingenieurin Planung/Vertrieb, und Frank Schwarz, Vertriebsleiter Fachhandel, gaben dazu Einblicke. www.meiko.com

t Geschäftsführer Robin Hellwinkel gab Einblicke in die vielseitigen Lösungen von Neumärker. Im Fokus: Das Thermocook-System mit Wechselplatten, das Einsatzmöglichkeiten für süße und herzhafte Snacks bietet. Besonderes Highlight waren individuelle „MyLogo“-Waffeln, die sich gezielt für Branding und Zusatzumsatz nutzen lassen. Mit einer großen Auswahl an Wechselplatten ermöglicht das System eine effiziente und abwechslungsreiche Zubereitung bei gleichbleibender Qualität im professionellen Einsatz. www.neumaerker.de

p Mit seinen praxisnahen Lösungen für den Küchenalltag präsentierte sich MKN. Im Fokus stand unter anderem die Optima-Serie, die als modulare Kochtechnik unterschiedliche Gerätefunktionen flexibel kombiniert. Gezeigt wurde so, wie sich Prozesse vereinfachen und Kapazitäten besser nutzen lassen. Torsten Thürnau (links), Technischer Leiter Produktion und Logistik sowie Prokurist, und Carlo Munaretto, Area Sales Manager Scandinavia & Eastern Europe, gaben dazu Einblicke. www.mkn.com

t NordCap setzte auf inspirierende Konzeptideen für das Gastgewerbe und den Lebensmitteleinzel handel. Thematisch lag der Fokus auf Margensicherung und optimierten Küchenprozessen, etwa durch die Reduzierung von Food Waste sowie Energie- und Arbeitskosten. Ergänzend präsentierte man flexible Snackvitrinen für moderne Verpflegungskonzepte, vor einem Beispiel stehen Eric Busch (links), Verkaufsleitung Nord & Konzeptberatung / NordCap Solutions und Geschäftsführer Christian Zöger www.nordcap.de

p Live-Kochshows standen bei Rational im Mittelpunkt und zeigten, wie Effizienz, Speisenqualität und Nachhaltigkeit in der Profiküche zusammenspielen. Zum Einsatz kamen der iHexagon, der iCombi Pro sowie das iVario Pro. Ergänzt wurde der Auftritt durch digitale Lösungen, die Küchenprozesse weiter optimieren und für gleichbleibende Ergebnisse sorgen. Fachbesucher konnten sich vor Ort selbst von den Möglichkeiten überzeugen und offene Fragen direkt im Austausch klären. www.rational-online.com

p Saro Gastro-Products setzte mit einem modernisierten Messestand klare Akzente und rückte Neuheiten, darunter Geräte der PRO-Serie und Lösungen wie die Snackline, in den Mittelpunkt. Bewährte Klassiker wie Induktionsherde, eine große Auswahl an funktionalen Küchenkleingeräten, Büfettinseln und der FlashCookHighspeedofen, ergänzten das Sortiment in Hamburg. Vertriebsleiter Clemens Hardering zeigte sich mit dem Messeverlauf zufrieden. www.saro.de

t Stalgast hatte erneut seine modulare BarLINESerie im Messegepäck. Die Systemmöbel ermöglichen flexible Lösungen für Theken-, Spül- und Kaffeebereiche – mit variablen Unterschränken, integrierten Funktionen und passender Unterbau-Kühltechnik. So lassen sich individuelle Barund Gastronomiekonzepte effizient umsetzen. Carsten Haubrock (links), Betriebsleiter in Bremen, blickte zudem mit Alexander Köhler vom Ersatzteilspezialisten ASWO auf eine großartige, einjährige Partnerschaft in Sachen Zusammenarbeit zurück. www.stalgast.de

p Michael Bártek, President Retigo USA, und Janine Kühn, Geschäftsführerin von Retigo Deutschland, mit der neuesten Kombidämpfergeneration des Unternehmens. Die Retigo EvolutionMAX Kombidämpfer überzeugen durch intuitive Steuerung, durchdachte Konstruktion, maximale Effizienz und ein konsequent weiterentwickeltes Design. Die TankBase by Timmer, die sich die Messebesucher ebenfalls anschauen konnten, bietet die Möglichkeit, den Kombidämpfer ohne Zu- und Abwasser zu nutzen. www.retigo.de

p Scholl Apparatebau zeigte praxisnahe Gastro-Lösungen, die Frische, Nachhaltigkeit und Effizienz verbinden – wie Cool-Spot. Die Technologie erzeugt eine kühle Luftschicht über Speisen zwischen vier und sechs Grad Celsius, hält Lebensmittel länger frisch und arbeitet HACCP-konform. Am Stand standen Vorführungen und Kundendialog im Mittelpunkt. Auf dem Foto sind Verkaufsleiter Steffen Venter sowie Michaela Stahl-Müller, verantwortlich für Verkauf/ Export, zu sehen. www.scholl-gastro.de

t Auf der Internorga 2026 präsentierte Florian Sell, Vertriebsleiter DACH von Culimat, den The Eggcheff als effiziente Lösung für Frühstücksund Convenience-Konzepte. Das System bereitet frische Rühreier in rund einer Minute direkt im Becher zu und liefert gleichbleibende Qualität. Dank sensorgesteuerter Technik und einfacher Bedienung funktioniert die Zubereitung per Knopfdruck – auch ohne Fachpersonal. Besonders gefragt war der flexible Einsatz ohne klassische Kücheninfrastruktur – etwa in Hotels, im To-goBereich.

www.theeggcheff.com

IN HAMBURG

t Wie Speed Technology und X-Technology Effizienz bei gleichbleibender Qualität im Außer-Haus-Markt ermöglichen, zeigte Unox Kombi-Speed-Öfen wie der Speed-X, Speed.Pro oder Speed.Compact erlauben schnelle, reproduzierbare Zubereitung auf minimaler Fläche. Die neue X-Generation Kombidämpfer mit digitaler Bedienoberfläche, Sprachsteuerung und KI-gestützter Sensorik optimiert Prozesse und senkt Energie- sowie Betriebskosten. Michael Weinberger, Active Marketing Chef bei Unox, betonte die praxisnahe Ausrichtung. www.unox.com

t Jan Dünnwald (links), Key Account Manager NordWest, und Alexander Schauf, General Director of Sales, stellten Vito-Lösungen für die nachhaltige Frittierölpflege vor. Die vorgestellten Filtrations- und Analysesysteme ermöglichen eine Reduzierung des Ölverbrauchs um bis zu 50 Prozent, verbessern die Produktqualität und senken gleichzeitig die Betriebskosten. Im Mittelpunkt standen der optimierte Vito XM, der neue Vito XM+, der akkubetriebene Vito VM Battery sowie das mobile Vito Cart. www.vito.ag

p Mit The Core überzeugt der Schweizer Hersteller Valentine im Bereich professioneller Frittiertechnik. Die Geräte verbinden ein funktionales Design mit praxisorientierter Technik. Ein zentrales Merkmal der Serie ist die Benutzerfreundlichkeit bei Service und Reinigung. The Core ist in zwei Varianten erhältlich: eine rein thermostatisch gesteuerte Version sowie eine elektronische Ausführung mit Programmsteuerung. Im Bild: Winfried Buron, Geschäftsführer Valentine Deutschland. www.valentinefritteusen.de

p Convotherm-Geschäftsführer Claus Pedersen (links) und Tobias Brand, Welbilt-Gesamtvertriebsleiter und Sales Director & Marketing DACH, freuten sich, Besuchern unter anderem die Erweiterung der maxx Produktfamilie vorzustellen. Mit den maxx Standgeräten bietet Convotherm nun auch im Einstiegssegment Kombidämpfer mit großen Kapazitäten (lesen Sie mehr darüber auf der Seite 32). www.convotherm.com ; www.welbiltde.com

Gute Gespräche, klare Signale

Von hoher Besucherqualität bis steigender Investitionsbereitschaft: Die Aussteller ziehen eine überwiegend positive Bilanz des Messefrühjahrs – sehen aber auch strukturelle Veränderungen im Markt und bei den Formaten. Das ist das Ergebnis unserer Umfrage zum Messefrühjahr.

ACKERMANN

Stefan Ackermann,

Für uns war die Intergastra 2026 die beste Messe seit unserem Bestehen. Wir waren überwältigt vom großen Interesse der Fachhändler, vor allem aber auch von dem der vielen Endkunden. Wir empfanden die Stimmung auf der Messe als sehr gut und waren erstaunt, dass die Besucherzahlen auch an den letzten beiden Tagen sehr hoch waren. Unsere Spülmobile kamen vor allem bei Catering-Betrieben sehr gut an. Insgesamt bekamen wir durchweg positive Rückmeldungen über unser nach wie vor sehr einfaches Bedienkonzept, welches für beide Gerätelinien vereinheitlicht wurde. Auf der Internorga waren wir in diesem Jahr terminbedingt nicht vertreten, werden aber 2027 mit einem größeren Stand wieder dabei sein.

www.ackermann-spuelmaschinen.de

ALEXANDERSOLIA

Dirk Gassen,

Die Frühjahrsmessen 2026 zeichnen ein differenziertes Bild der Branche: Während die Internorga in Hamburg erneut mit hoher Besucherqualität und guter Frequenz überzeugen konnte, zeigte sich auf der Intergastra in Stuttgart eine deutlich geringere Ausstellerdichte. Ursachen hierfür sind aus unserer Sicht insbesondere die Parallelität beider Messen, gestiegene Kosten sowie ein verändertes Teilnahmeverhalten infolge der vergangenen Jahre. Für alexandersolia bleiben die Messen dennoch eine wichtige zentrale Plattform. Der direkte Austausch mit der Branche sowie die Möglichkeit, Produkte und Innovationen live zu präsentieren, sind durch digitale Formate nicht zu ersetzen. Dies spiegelte sich auch in der Qualität der Fachgespräche sowie in konkreten Anfragen und Abschlüssen vor Ort wider. Großes Interesse verzeichneten insbesondere unsere Produktneuheiten: Neben dem bereits erfolgreich im Markt etablierten Gemüseschneider

G 6 überzeugten auch die neuen Modelle Teddy 7 und Teddy 7 PRO. Insgesamt bestätigen die Frühjahrsmessen die anhaltende Relevanz etablierter Branchenplattformen –gleichzeitig wird jedoch deutlich, dass sich die Messelandschaft weiterentwickeln muss, um langfristig attraktiv und wirtschaftlich für alle Beteiligten zu bleiben.

www.alexandersolia.de

AMBACH

Gregor Karrie, Sales Director Europe

Im Projektgeschäft können wir Messen nur an der Anzahl und Qualität der Gespräche mit Handelspartnern und Endkunden messen. Daraus ergeben sich die Leads, welche wir weiterverfolgen. Diese indizieren für 2026, dass die Investitionsbereitschaft in Deutschland, vor allem im HoReCaSegment, wieder Fahrt aufnimmt. Es war also eine gute Internorga mit viel positiver Energie, die richtigen Weichen wurden gestellt. Wer Ambach in Hamburg besucht hat, konnte erleben, welche Zugkraft die Marke ausstrahlt. Neben langjährigen Partnern aus dem In- und Ausland konnten wir auch gezielt neue Akteure mit unseren frischen Ideen ansprechen. Diese schätzen neben unserer Qualität auch unsere große Bandbreite und damit neue Chancen für ihr Geschäft. Zahlreiche Innovationen sind nur in Verbindung mit digitalen Steuerungen möglich, beispielsweise die Fritteusen mit integrierter Öl-Filtration oder die Möglichkeit, Temperaturen automatisch zu verändern. Auch die Internorga bestätigte diesen Trend. Die Trends der vergangenen Jahre, zum Beispiel Energieeffizienz und Monitoring größerer Anlagen, werden aufgrund verschärfter Rahmenbedingungen jetzt notwendig und lösen Handlungen aus. Mein Highlight war, dass wir am Beispiel der Creatus Cloud eine bewährte herstellerunabhängige Lösung zur Vernetzung von Geräten an unserem Stand aktiv vorführen konnten.

BEER GRILL

Sascha Stampfli, Leiter Verkauf und Marketing

Das Messefrühjahr 2026 bestätigt die anhaltende Relevanz von Fachmessen als wirkungsvolle Plattform für Austausch und Geschäftsanbahnung. Die hohen Besucherzahlen zeigen große Interesse im Markt. Gleichzeitig wird deutlich, dass gezielte Ansprache und aktive Standkonzepte entscheidend für den Erfolg sind. Besonders Konzepte mit Erlebnischarakter, wie Live-Cooking, schaffen Aufmerksamkeit und bleiben nachhaltig in Erinnerung. Auch die Markeninszenierung gewinnt weiter an Bedeutung: Sichtbarkeit, Relevanz und klare Botschaften stärken die Positionierung. Der Trend entwickelt sich klar in Richtung ganzheitlicher Lösungen statt Einzelprodukten. Für die Zukunft bedeutet das: mehr Erlebnis, gezielte Einladungen und eine strukturierte Nachbearbeitung als zentrale Erfolgsfaktoren.

www.beergrill.com

und

B.PRO

Das Messefrühjahr 2026 hat zwei Entwicklungen deutlich gemacht: Die Automatisierung in der Speisenverteilung wird aktuell konkret in die Praxis überführt. Im Fokus stehen effizientere Abläufe, höhere Prozesssicherheit und die Entlastung von Mitarbeitenden. Parallel dazu bleibt die Verpflegung in Schulen und Kitas ein eigenständiges Thema, geprägt durch den Ausbau der Ganztagsbetreuung und spezifische Anforderungen im Alltag. Neuheiten wie die Speisenausgabe Basic Line WQ 3 oder die Sortierstation SST-3 wurden vom Fachpublikum sehr positiv aufgenommen.

www.bpro-solutions.com

BRITA

Rainer Schmid, Leiter Außendienst Deutschland Professional Filter Products

Unser Fazit zum Messefrühjahr 2026 fällt sehr positiv aus: Auf der Intergastra haben wir mit unseren Professional Filtern und unserer iQ Technologie zahlreiche Fachbesucher überzeugt – insbesondere mit Blick auf effizientes, datengestütztes Filtermanagement und unsere neuen Lösungen für das Spülmaschinensegment. Auf der Internorga konnten wir dieses Bild noch erweitern: Neben der professionellen Filtration stand zusätzlich das Thema leitungsgebundene Wasserspender im Fokus. Die Gespräche haben gezeigt, wie stark der Bedarf an nachhaltigen, hygienischen und zugleich wirtschaftlichen Wasserlösungen in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen sowie der Gastronomie wächst. Beide Messen waren für uns wichtige Plattformen für Austausch, Feedback und konkrete Projektanbahnung.

www.brita.de

BWT WATER+MORE

Michael Hübner, Vertriebsleiter

Die Intergastra erwies sich für BWT water+more als voller Erfolg und unterstrich eindrucksvoll, dass Wasser in der Gastronomie endgültig als strategischer Erfolgsfaktor angekommen ist – mit konkreten Anwendungen von High End Barista Lösungen wie der Umkehrosmoseanlage BWT bestbarista Roc Coffee bis hin zu effizienten Vending Konzepten wie der BWT bestmax 20. Die Internorga bot ebenfalls wertvolle Fachgespräche und bestätigte den Trend, wenn auch mit etwas geringerer Dynamik. Insgesamt zeigen beide Messen: Der Markt differenziert sich weiter aus – und verlangt zunehmend passgenaue Wasserlösungen, auf die BWT water+more gezielt Antworten liefert.

www.bwt-wam.com

Making the difference
Die neuen ELRO Kochsysteme:
Eine Klasse für sich.

CHROMONORM

Das Messefrühjahr 2026 war für Chromonorm sehr erfolgreich. In Stuttgart konnten wir gemeinsam auf einem Stand mit Manitowoc unsere Lösungen im direkten Austausch mit Endkunden präsentieren, während in Hamburg, mit zwei gegenüberliegenden Ständen, insbesondere der Dialog mit unseren Handelspartnern im Fokus stand. Auf großes Interesse stießen unsere Produktneuheiten wie der Hochkühlschrank NexaPlus mit Energieeffizienzklasse A, unsere Kühltische mit nun wählbarer Korpushöhe von 650 oder 700 Millimeter sowie die weiterentwickelten Eiswürfelbereiter von Manitowoc. In Hamburg präsentierten wir zudem unsere neuen Kataloge. Auch unsere iLSE-Lösungen zur digitalen Überwachung und Dokumentation trafen den aktuellen Bedarf. Insgesamt beobachten wir wieder eine steigende Investitionsbereitschaft im Markt.

www.chromonorm.de COLGED Andreas Bördlein, Vertriebsleiter

Mit vielen guten und vor allem konstruktiven Gesprächen, wertvollen Impulsen und neuen Kontakten können wir sagen: Die Internorga und die Intergastra waren für uns ein voller Erfolg! Und: Sie haben genau das gehalten, was wir uns von ihnen versprochen hatten. Ein echtes Highlight war unsere Standparty in Hamburg – die Stimmung war ausgelassen und hat wieder einmal gezeigt, wie gut der persönliche Austausch funktioniert. Besonders gefreut hat uns das positive Feedback auf unsere neuen Produkte. Die 4.0-Reihe hat viel Anklang gefunden, den wir nutzen wollen, um weiter zu wachsen und noch besser zu werden. Der Fokus an unserem Messestand lag ganz klar auf unserer 4.0 Serie, die auf großes Interesse gestoßen ist. Vor allem die Ultra Tech Serie hat sich auf der Internorga als echter Publikumsmagnet herauskristallisiert. Die Besucher zeigten sich besonders angetan von den innovativen Ansätzen und der praxisnahen Umsetzung. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen bestätigen uns darin, dass wir mit unserer Entwicklung auf dem richtigen Weg sind.

www.colged.de

COOL COMPACT

Andreas Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb/ Marketing

Auf den Messen zeigte sich, wie stark das Investitionsklima aktuell ist. Die Stimmung war durchweg positiv. Da Energieeinsparung für viele Betriebe zunehmend zur Schlüsselanforderung wird, kamen unsere Geräte mit ihrer hohen Energieeffizienz gut an. Neben den gezeigten Magnos-Kühlschränken mit der Energieeffizienzklasse A war die SiebenJahres-Garantie auf den eingeschäumten Verdampfer unserer Kühltische ein echtes Highlight. Zudem erregte der innovative Kühlstellenregler FrigosPro großes Interesse. Das Fachbesucher-Feedback zeigte, dass die Cool Compact-Kühlgeräte mit ihren durchdachten Details und Qualitätsstandards genau den Nerv der Zeit treffen.

www.coolcompact.de

ELOMA Marcus Dech, Vertriebsleiter DACH

Die Internorga 2026 hat unsere Erwartungen übertroffen. Trotz zweier großer Branchenmessen im Vorfeld war die Resonanz auf unseren Stand durchweg stark – sowohl von langjährigen Partnern als auch von neuen Kontakten, die Eloma erstmals intensiver kennengelernt haben. Unser Portfolio deckt heute alle relevanten Anforderungen ab, vom kompakten Einzelgerät bis hin zur vernetzten Großküchenlösung. Im Fokus stand der Joker. Als mobile und schnell verfügbare Lösung adressiert er einen klaren Bedarf –etwa in der Schulverpflegung, bei dezentralen Konzepten oder überall dort, wo Flexibilität entscheidend ist.

Deutlich spürbar war zudem das wachsende Interesse an cloudbasiertem Datenmanagement. Unser Ansatz, Geräte zentral zu steuern und Prozessdaten strukturiert nutzbar zu machen, trifft die Anforderungen moderner Betreiber – das haben die Gespräche in Hamburg klar bestätigt.

www.eloma.com

EVO-WATER

Dieter Berrer, Geschäftsführender Gesellschafter

Intergastra und Internorga sind für evo-water die beiden wichtigsten Fachmessen in Deutschland, nicht nur für die Neukundengewinnung, sondern auch als Treffpunkt mit unseren langjährigen Kunden. Neben dem klassischen evo-water Programm (Wasserenthärtung, Teil- und Vollentsalzung sowie Umkehrosmoseanlagen) wurde erstmals die umfangreiche Palette an Trinkwasserspendern des italienischen Herstellers Zerica dessen alleiniger Vertriebspartner für das D-A-CH Gebiet evo-water ist, präsentiert. Großes Interesse fanden nicht nur die Mix&Go-Cocktailmaschine und die Sukko-Saftmaschine für das Frühstücksbüfett, sondern auch die Einsatzmöglichkeiten von Tafelwasserspendern für den HoReCa Bereich. Es konnte eine erfreuliche Anzahl von Abschlüssen getätigt werden. Die qualitativ hochwertigen Kontakte sind bei beiden Messen besonders hervorzuheben.

www.evo-water.com

HOSHIZAKI DEUTSCHLAND

Wir blicken insgesamt sehr positiv auf unsere Teilnahme an der diesjährigen Intergastra zurück. Die Zahl der Standbesucher sowie der konkreten Interessenten lag deutlich über dem Niveau der letzten Intergastra und auch über der Internorga im vergangenen Jahr. Besonders gefragt waren Lösungen zur Arbeitsvereinfachung. Hier konnten wir mit der integrierten UVC Reinigung unserer Cube Würfeleisbereiter überzeugen, die hohe Hygienesicherheit gewährleistet und gleichzeitig den Aufwand reduziert. Auch die nachrüstbare Single Tap Beermatic, unsere vollautomatische Bierzapfanlage mit einem Zapfhahn, stieß auf großes Interesse, da sie Personal entlastet, eine konstante Getränkequalität sicherstellt und Schankverluste minimiert. Der hohe Zuspruch bestätigt uns darin, dass qualitative Lösungen zur Entlastung von Betreibern und Mitarbeitern, im Außer-Haus-Markt, gerade vor dem Hintergrund von Kostendruck und Personalmangel wichtiger denn je sind. Die Messeorganisation hinsichtlich der Hallenbelegung bietet aus Ausstellersicht noch Optimierungspotenzial. Die Bündelung mehrerer Leitmessen in einem Jahr stellt viele Aussteller vor organisatorische und wirtschaftliche Herausforderungen, was sich in teilweise ungenutzten Flächen und der Gesamtwirkung der Messe widerspiegelte. Auch wir haben uns aus Kostengründen nur für die Teilnahme an einer Messe entschieden.

www.hoshizaki.de

- ZUVERLÄSSIG - FLEXIBEL

decker Spültechnik

Karlheinz Friedrichs GmbH

Haldenstr. 11 88487 Baltringen

www.decker-spueltechnik.de

HUPFER

Wir bei Hupfer haben in diesem MesseFrühjahr den Fokus auf die Hotellerie und Gastronomie gelegt und waren daher auf der Intergastra präsent. Wir sahen uns vollends bestätigt: Unsere Zielgruppe war dort sehr gut vertreten. Die Resonanz auf unseren Messeauftritt war durchweg positiv. Mit unserer Entscheidung, in Stuttgart auszustellen, können wir nur hochzufrieden sein. In Hamburg beteiligten wir uns erstmals an der 370 Grad, mit ergänzendem Fokus auf die Betriebsgastronomie. Auch hier erhielten wir sehr gutes Endanwender-Feedback zu unseren Lösungen. Aufgrund der zeitlichen Nähe zweier Inlandsmessen im Frühjahr planen wir künftig abwechselnd die Intergastra und die Internorga zu besuchen. In 2027 stellen wir also wieder auf der Internorga aus. Unsere Kunden treffen uns ansonsten das ganze Jahr über auf vielen Events und dürfen sich auf viele Highlights, Inspirationen und Innovationen freuen, ob gemeinsam mit Netzwerk Culinaria oder in anderem Rahmen. So laden wir im Juni wieder zur etablierten Hupfer Pop-up-Expo. In diesem Jahr geht es zu unserem Schwesterunternehmen Rüther, unter anderem mit vielen spannenden Einblicken rund um Büfett- und Thekenlösungen.

www.hupfer.com

ISI DEUTSCHLAND

Thomas Saatz, Geschäftsführer

Die Internorga war für uns erneut ein Highlight. Besonders erfreulich: Unsere iSi Geräte sind im Markt klar etabliert und wurden bei vielen Partnern selbstverständlich eingesetzt. Am Gemeinschaftsstand im GenussGarten konnten wir unsere Lösungen wirkungsvoll präsentieren und haben zahlreiche inspirierende Gespräche mit Händlern und Anwendern geführt. Deutlich wurde auch ein zentraler Branchentrend: Gefragt sind schnelle, einfache Lösungen – genau hier bieten unsere Systeme einen echten Mehrwert. Vorbereitete Anwendungen lassen sich über mehrere Tage gekühlt lagern und sind bei Bedarf sofort einsetzbereit. Das entlastet das Personal und sichert eine konstant hohe Qualität.

www.culinary.isi.com

MEIKO

Die Frühjahrsmessen in Stuttgart und Hamburg waren für Meiko erneut zwei echte Highlights zum Jahresauftakt. Auf beiden Messen konnten wir viele Partner und Kunden persönlich treffen und eine konstant hohe Zahl an Besuchern an unserem Stand begrüßen. Besonders gefreut hat uns die hohe Qualität der Gespräche und das große Interesse an unseren praxisnahen Lösungen. An unserer Smoothiebar haben wir erlebbar gemacht, wie sich professionelles Speiserestemanagement und moderne Spültechnik auch auf kleinstem Raum effizient und ergonomisch miteinander verbinden lassen. Genau dieses Zusammenspiel wird die Zukunft des Gastgewerbes entscheidend prägen und für viele Betriebe weiter an Bedeutung gewinnen. Großes Interesse galt zudem unserer kommenden Produktneuheit, der Korbtransportspülmaschine, die wir hinter einem LED-Vorhang präsentierten.

www.meiko.com

MKN zieht grundsätzlich ein positives Fazit der Frühjahrsmessen. Mit einem proaktiven Auftritt, Live-Cooking, Innovationen, zum Beispiel der neuen Masterline, sowie klar erzählten Anwendungsgeschichten konnten wir zahlreiche Besucher begeistern und gezielt Interesse wecken. Die gute Resonanz zeigt sich bereits in vielversprechenden Geschäftsanbahnungen für die kommenden Monate. Auch war es wichtig, uns als Premiummarke und damit als langfristigen und zuverlässigen Partner zu positionieren. Gleichzeitig wurde deutlich, dass sich das Messegeschäft im Wandel befindet – Formate, Erwartungen und Besucherverhalten verändern sich spürbar. Umso wichtiger ist es, Auftritte kontinuierlich weiterzuentwickeln, Inhalte zu schärfen und neue Wege der Ansprache zu gehen – eine Aufgabe, der sich auch MKN aktiv stellt.

www.mkn.com

YYYYMESSEFRÜHJAHR

NORDCAP

Oliver Frosch & Christian Zöger, Geschäftsführer

Oliver Frosch: Auf der Internorga kommen Gleichgesinnte freundschaftlich zusammen, um sich über die aktuellen Entwicklungen unserer Branche auszutauschen. Ich bin dankbar für jede Begegnung, für all‘ unsere Gäste am Stand und für fünf schöne Messetage.

Christian Zöger: Auf der Messe standen für NordCap die Themen Margensicherung und optimierte Küchenprozesse im Vordergrund, unter anderem durch die Reduzierung von Food Waste, Energie- und Arbeitskosten. Wir konnten mit unseren technischen Lösungen und Konzepten Möglichkeiten zeigen, die Marge weiterzuentwickeln und die Qualität der Küchenprozesse zu überarbeiten. Diesbezüglich hatten wir wertvolle Gespräche.

www.nordcap.de

Professionelle Hygienetechnik und Speisereste-Management

RATIONAL

Michaela Jedelhauser, Director Marketing & Inside Sales DACH

Der Messefrühling 2026 war für uns geprägt von intensiven Gesprächen und großartigem Austausch. Wir lieben es, mit unseren Kunden persönlich in Kontakt zu sein und ihnen unsere Technologie hautnah zu zeigen. Mit iCombi, iVario und iHexagon konnten wir fast durchgehend Live-Shows anbieten, bei denen die Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Präzision unserer Kochsysteme im Mittelpunkt stand. Aber nicht nur die Intergastra und Internorga waren ein voller Erfolg – auch die vielen kleineren Frühjahrsmessen haben erneut gezeigt, wie wichtig direkter Austausch ist. So entstehen individuelle, maßgeschneiderte Lösungen, die unsere Kunden bei Herausforderungen wie steigenden Energiepreisen oder Personalmangel unterstützen.

www.rational-online.com

MEETS

GREEN CLEAN

Wer heute einen Spülraum plant, sollte bereits an die Zukunft denken und das große Ganze im Blick haben – weil echte Effizienz nur entsteht, wenn alle Bausteine zusammenpassen. Speisereste sind dafür ein Schlüsselfaktor: Sie beeinflussen Abläufe, Hygiene, Platzbedarf und Betriebskosten. MEIKO entwickelt Spülraumkonzepte, die alles mitdenken – von A bis Z, aus einer Hand und perfekt aufeinander abgestimmt. So wird dein Spülbereich zum Branchenstandard von morgen. meiko.com

RETIGO

Torsten Kruse, Vertrieb

Wir blicken auf eine erfolgreiche Messesaison zurück. Besonders die neuen Evolution Kombidämpfer stießen auf großes Interesse. Die Resonanz von Fachbesuchern, Partnern und Entscheidern aus der Gastronomiebranche war durchweg positiv. Die Gespräche auf den Messen haben gezeigt, dass unsere technologischen Weiterentwicklungen genau den Bedarf treffen. Gleichzeitig wurde auf den Frühjahrsmessen auch die herausfordernde wirtschaftliche Lage in Deutschland spürbar. Nimmt man die Intergastra als Beispiel her, wo in diesem Jahr über 200 Aussteller weniger vor Ort waren, dann ist das schon ein Zeichen. Besonders die Gastronomie kämpft weiterhin mit sinkender Kaufkraft, steigenden Kosten und strukturellen Veränderungen. Retigo sieht dennoch klare Chancen: System- und Prozessküchen bieten Betrieben effiziente, skalierbare Lösungen, um trotz Fachkräftemangel und Kostendruck wirtschaftlich zu arbeiten. Wir zeigen Wege auf, wie Küchenprozesse optimiert und Ressourcen geschont werden können. Die starke Nachfrage nach energieeffizienten Küchentechnologien bestätigt unseren Kurs, konsequent auf Qualität, Bedienkomfort und Nachhaltigkeit zu setzen.

www.retigo.de

SARO GASTRO PRODUCTS

Clemens Hardering, Vertriebsleiter

Der Start in die Messesaison und damit auch in das neue Geschäftsjahr hat insgesamt einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Trotz rückläufiger Besucherzahlen auf der Intergastra konnten wir durchweg qualitativ hochwertige Gespräche führen. Zudem haben wir auf beiden Messen subjektiv sogar einen höheren Zulauf als im Vorjahr wahrgenommen. Besonders großes Interesse galt unseren Produktneuheiten wie der PRO-Serie sowie dem neuen Flashcook HighspeedOfen. Darüber hinaus wurden insbesondere unsere Lösungen im Kontext des Ganztagsförderungsgesetzes sehr gut aufgenommen. Insgesamt ziehen wir daher eine positive Bilanz der bisherigen Messesaison.

www.saro.de

SCHOLL APPARATEBAU

Dr. Stefanie Scholl & Markus Müller, Geschäftsführende Gesellschafter

Dr. Stefanie Scholl: Die Internorga 2026 verlief für uns insgesamt positiv – auch wenn die Besucherfrequenz unter dem Vorjahr lag. Entscheidend war für uns die Qualität der Gespräche: Wir haben viele fundierte und konstruktive Dialoge mit bestehenden Partnern und neuen Kontakten geführt. Gleichzeitig sehen wir eine zunehmende Differenzierung im Markt und eine selektivere Investitionsbereitschaft. Mit unserem klar fokussierten Messeauftritt und kundenorientierten Lösungen fühlen wir uns gut aufgestellt, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.

Markus Müller: Die Internorga entwickelt sich zunehmend zur hochwertigen Branchenplattform für Händler und Planer. Die Qualität der Besucher ist sehr hoch – genau das macht den Unterschied. Gleichzeitig beobachten wir einen Wandel der Messekonzepte – weg von der reinen Produktpräsentation hin zu konkreten Nutzungsszenarien sowie mehr Raum für Austausch und Netzwerk. Genau in dieser Rolle sehen wir die Internorga als wichtige Bühne für Trends, Image und Positionierung.

www.scholl-gastro.de

SMEG PROFESSIONAL Goran Cunjak, Vertriebsleiter

Die Intergastra bot SMEG Professional eine starke Bühne für den Austausch mit einem hochwertigen Fachpublikum. Mit intensiven Gesprächen und großem Interesse an unserer neuen Produktlinie Pura konnten wir unsere Innovationskraft eindrucksvoll unter Beweis stellen. Der Messeauftritt unterstreicht die wachsende Bedeutung von SMEG Professional für die klare Positionierung des Gesamtunternehmens im deutschen Markt.

www.smeg-professional.com

MESSEFRÜHJAHR

Auf der Intergastra und der Internorga präsentierte unser Team die intuitive Modulbauserie BarLINE für den Thekenbau, die während der gesamten Messetage von unserem Barkeeper professionell in Szene gesetzt wurde. Bei frischen Cocktails konnten wir neue Interessenten gewinnen und aussichtsreiche Geschäftsverbindungen knüpfen. Aus dieser Sicht haben sich beide Messen für uns gelohnt. Dennoch stellen wir einen Besucherrückgang beim Fachpublikum fest. Besuche am Wochenende finden weniger statt und häufig werden Mitarbeiter unter der Woche für einen Messebesuch nicht freigestellt. Dadurch erreichen wir eine wichtige Zielgruppe nicht. Die hohen Besucherzahlen, zum Beispiel aus dem Food & Beverage-Bereich, spiegeln nicht das Bild aus dem Bereich Küchentechnik wider. Wir blicken dennoch zuversichtlich auf die Zukunft der Messen und werden auf jeden Fall wieder vertreten sein.

www.stalgast.de

THE NICE KITCHEN

Die 370Grad-Veranstaltung parallel zur Internorga in Hamburg, an der wir in diesem Jahr erstmals teilgenommen haben, hat uns in vielerlei Hinsicht überzeugt. Der Mix aus innovativen Konzepten, spannenden Gesprächen und wertvollen Networking-Möglichkeiten hat die Veranstaltung für uns äußerst bereichernd gemacht. TNK mit den Unternehmen Coldline, Modular, Krupps, Nevo und Tuls integriert modulare Thermik, Heißluftdämpfer, Kühlschränke und -theken, Gärschränke, multifunktionale Schnellkühler und neutrale Edelstahltechnik sowie Spültechnik in ein Küchen-Gesamtkonzept. Das gesamte Angebot von Thermik und Kälte aus einer Hand teilt Höhen und Tiefen, Leistung, Zuverlässigkeit und digitales Knowhow mit einer einzigartigen Software- und Hardwareplattform, um den Energieverbrauch und Wareneinsatz erheblich zu senken und das Küchenmanagement zu verbessern.

www.thenicekitchen.com

Modulmöbel aus hochwertigem Edelstahl:

· Schank-Abdeckungen mit Orbital-Schliff StalFINISH

· zahlreiche Optionen: Tropfmulden, Eisboxen, Flaschentreppen, GN-Ausschnitte u.v.m.

· Unterbau-Kühltechnik

· individuell planbar

· gefertigt in Europa

Unsere BarLINE im Film –schnell und einfach per Scan erleben

UMFRAGE ZUM MESSEFRÜHJAHR

VITO

Alexander

Das Messefrühjahr hat eindrucksvoll gezeigt: Die Branche ist lebendig und entwickelt sich weiter. Im Austausch mit zahlreichen Entscheidern wurde deutlich, dass Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit längst kein Widerspruch mehr sind – im Gegenteil, sie gehen zunehmend Hand in Hand.

www.vito.ag

WELBILT

Tobias Brand,

Wir sind mit den Frühjahrsmessen 2026 insgesamt sehr zufrieden. Mit unserem Messekonzept im Partnernetzwerk Meet & Work konnten wir viele Besucher der Intergastra begeistern und Synergien nutzen. Auf der Internorga punkteten wir mit unserem neuen Standdesign, das zum Verweilen und Ausprobieren einlud. Am Stand wurden dann Technik und Anwendungen auf inspirierende Weise zusammengebracht Zudem waren wir hier mit einigen Neuheiten am Start: Zum einen mit der Panini Presse für den Merrychef conneX 16 und mit dem neuen Convotherm maxx Standgerät. Beide Frühjahrsmessen sind im Welbilt Jahreskalender ein wichtiger Bestandteil. Für uns sind sie unverzichtbare Plattformen, um Produktneuheiten und innovative Lösungen zu präsentieren. Wir freuen uns bereits auf die Messen im kommenden Jahr.

www.welbiltde.com

WINTERHALTER DEUTSCHLAND

Rudi Seubert, Geschäftsführer

Wir waren mit der Qualität der Besucher auf beiden Messen zufrieden und konnten zahlreiche konstruktive Gespräche mit Kunden und Interessenten führen. Besonders gefreut hat uns das große Interesse und der Besuch unserer Fachhandelspartner an unserem Stand – der persönliche Austausch ist für uns immer ein wichtiger Bestandteil der Messe. Unsere neuen digitalen Services wurden insgesamt sehr positiv aufgenommen. Insbesondere der EcoPilot stieß sowohl bei Kunden als auch im Fachhandel auf großes Interesse und konnte in vielen Gesprächen überzeugen. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erkennt unser EcoPilot wiederkehrende Stoßzeiten und ruhige Phasen. Durch einen bedarfsgerechten Programmeinsatz kann der Energieverbrauch um bis zu 17 Prozent gesenkt werden.

www.winterhalter.de

WIESHEU / ATOLLSPEED

Marco Lissner, Sales Manager Atollspeed Nord

In diesem Frühjahr haben wir unsere Messepräsenz bewusst auf die Internorga konzentriert und in Hamburg kompakte Ofenlösungen für heiße Premium-Snacks und frische Backwaren präsentiert. Im Mittelpunkt standen der neue Atollspeed 301H und die Bäck’n’Snack-Station. Aus den Gesprächen am Stand ging klar hervor, dass wir damit den Nerv vieler Fachbesucherinnen und -besucher getroffen haben: Gefragt sind platzsparende, energieeffiziente Systeme, mit denen sich ein vielseitiges, qualitativ hochwertiges und gleichermaßen trendorientiertes Snackangebot wirtschaftlich umsetzen lässt. Die Atollspeed-SnackExperten haben das breite Angebotsspektrum unserer Lösungen direkt vor Ort mit Live-Verkostungen eindrucksvoll unterstrichen, darunter frisch zubereitete Entenbrust mit Knödeln, Thai-Curry und Kaiserschmarrn. Diese Vielfalt lässt sich in unterschiedlichsten Einsatzbereichen als wirksamer Umsatztreiber nutzen, von Bistros und Imbissen über Hotels und GV-Einrichtungen bis zu Tankstellen und C-Stores.

www.wiesheu.de

www.creatus.cloud

Reparatur ohne Verzug:

Durch die mobile FSM-Software können die Mitarbeitenden von Maiworm ohne Umschweife zur Tat schreiten

Auch unterwegs und beim Kunden sind alle Informationen dabei: Materialliste und Auftragsübersicht mit Checklisten

Schnellere Reparaturen durch digitalisierten Kundenservice

In Zeiten steigender Betriebskosten und fehlenden Fachpersonals sind effiziente Abläufe und schnelle Auftragserfüllung für den Kundenservice gefragt. Fachhändler Maiworm Großküchentechnik nutzt hier gezielt die Digitalisierung. Ein Gastbeitrag von Jan Höppner, Geschäftsführer von Simplias

Wenn Steffen Maiworm, in dritter Generation im Familienunternehmen Maiworm tätig, in die Vergangenheit schaut, sieht er Papierlisten und Exceltabellen. „Unsere Auftragsbearbeitung für Installation, Wartung und Reparatur der Großküchentechnik lief über Durchschreibblöcke, von denen noch immer ein ganzes Lager im Keller liegt. Wir haben aber schnell gemerkt, dass das bei unserem wachsenden Auftragsvolumen nicht mehr ausreicht.“

Nicht nur verzögerten die handschriftlichen oder lückenhaften Protokolle Rechnungsstellung und Auftragsabschluss. Für wiederkehrende Wartungen oder Notfälle bei Bestandskunden musste sich durch dicke Aktenordner gekämpft werden. Oftmals lief es darauf hinaus, dass der erste Kundentermin allein zur Bestandsaufnahme aufgewendet wurde. Für Maiworm bedeutete das Zusatzkosten durch Leerfahrten, für die Kunden weiteres Warten auf die Reparatur.

In Einrichtungen wie Hotels, Betriebskantinen und Krankenhäusern, in denen das Funktionieren der Großküchentechnik da-

Treiben generationsübergreifend die Digitalisierung im Betrieb voran: Steffen Maiworm (links) und Karl-Heinz Maiworm

rüber entscheidet, ob die Gäste, Mitarbeitenden und Patienten versorgt werden können, können längere Wartezeiten schnell zu ernsten Engpässen führen. Maiworm setzte sich deshalb ein Ziel: die First-Time-Fix-Rate zu steigern. Dieser Kennwert beschreibt, wie häufig ein defektes Gerät bereits beim ersten Termin vor Ort repariert und wieder funktionsfähig gemacht werden kann. „Am Ende geht es darum, dass die Kunden die Technik schnell wieder nutzen können”, so Maiworm.

Der Gamechanger kam mit der smarten Verbindung verschiedener digitaler Werkzeuge, die den gesamten Kundendienst-Prozess digitalisieren und in Teilen automatisieren. In diesem Zuge wurde 2018 zum bestehenden ERP von Sage die Field Service ManagementSoftware (FSM) und die App mfr für den Kundenservice eingeführt. Das FSM-Tool schloss die bestehende Lücke zwischen Verwaltung und Kundendienst, Einsatzplanung und Außendienst. Die Anbindung ans ERP automatisiert die Rechnungsstellung, während Schnittstellen zu Diamant und Docuware die Brücke zur Buchhaltung und zum rechtskonformen Dokumentenmanagement bilden.

Klarheit schaffen für schnelles Handeln

Das Ergebnis dieser Entscheidung erleben im Alltag vor allem Maximilian Kramer und sein Kundendienst-Team: „Wir nutzen heute das FSM-Tool für den gesamten Kundendienst der Montageplanung, Wartung und Reparatur”, verdeutlicht der Leiter des Kundendienstes bei Maiworm die Digitalisierung ihrer Abläufe. Von der Auftragserstellung und Kundenkommunikation über die Ein-

Im Büro immer Klarheit, was gerade passiert: Einsatz-, Routen- und Auftragsplanung in mfr

satz- und Routenplanung, Materialverwaltung und Anlagenhistorie bis zur Dokumentation auf der Baustelle und Berichterstellung läuft der gesamte Kundendienst über die cloudbasierte Software und App. „Lediglich die Abrechnung erfolgt über eine Schnittstelle zu unserem ERP-System”, ergänzt Kramer – obwohl selbst das über die FSMSoftware möglich wäre.

In der täglichen Praxis wird damit nicht nur der administrative Aufwand stark reduziert, sondern auch die Wartezeit für die Kunden. Früher brauchte es viele Telefonate, langwierige Recherche und mitunter eine erste Fahrt zum Kunden, um einen Auftrag überhaupt planen zu können. Die Schwierigkeit bestand vor allem darin, dass die Kunden selten genau wissen, um welches Modell es sich bei der defekten Technik handelt und welcher Fehler sehr wahrscheinlich vorliegt. Die Konsequenz waren kostenintensive Leerfahrten. Maiworm hat dieses Problem vor Jahren über zwei Kniffe gelöst.

Zum einen erhält jedes verbaute technische Gerät einen eindeutigen QR-Code auf die Vorderseite. Dadurch können Kunden eindeutige Aussagen treffen, welches Gerät betroffen ist und wo dieses in der Großküche steht. „Wenn ein Kunde anruft und sagt: ‚Meine Spülmaschine Nummer 100 ist kaputt’, können wir in der App mfr innerhalb weniger Sekunden das richtige Gerät auswählen und den Auftrag schreiben”, erklärt Kramer.

Zum anderen ist in dem FSM-Tool auch die gesamte Anlagenhistorie digital und durchsuchbar hinterlegt. Das beschleunigt nicht nur die Angebotserstellung, sondern erleichtert auch die Vorbereitung des Technikers. „Unsere Techniker können sich vorab im Detail schlau machen, zu welchem Schaden das Fehlerbild passt, um dann zu entscheiden, welche Werkzeuge und Ersatzmaterialien eingepackt werden müssen.“

Automatisierung spart Zeit

Auch bei der Einsatz- und Routenplanung läuft heute alles schneller. Die integrierte KI-Funktion erstellt Kramer die bestmögliche Terminierung und Route nach Startort und Anfahrtszeit. Die Kunden erhalten automatisiert Auftrags- und Terminbestätigung. Optional könnten in der KIFunktion auch die Qualifikationen der Mitarbei-

tenden hinterlegt werden, um den bestmöglichen Match zwischen Teammitglied und Auftrag zu finden. „Diese Funktion nutzen wir tatsächlich noch nicht, weil wir unsere Mitarbeitenden eher als Generalisten qualifizieren wollen, damit sie in einer betreuten Großküche alle Geräte reparieren können”, schränkt Kramer ein. Zudem sei die Zuordnung der Mitarbeitenden auf Aufträge noch stark von individuellen Faktoren abhängig.

Das integrierte GPS-Tracking der Fahrzeuge zeigt Kramer zudem auf der Einsatzkarte, wo sich gerade alle Außendienstler befinden. So können auch Notfälle flexibel eingeplant und Nachfragen von Kunden zum Eintreffen des Mitarbeitenden direkt beantwortet werden.

Das Außendienstteam erhält alle Informationen zum Auftrag über die App des FSM-Tools direkt auf ihre Endgeräte. Dadurch müssen sie nicht mehr zwingend ins Büro kommen, um ihre Aufträge abzuholen und Arbeitsprotokolle abzugeben. Vor Ort beim Kunden, vereinfacht die App, die auch offline funktioniert, über auftragsspezifische Checklisten mit Fotofunktion die Auftragsbearbeitung und stellt die rechtskonforme, zuverlässige und nachvollziehbare Dokumentation der Auftragserfüllung sicher.

Die Arbeitszeit wird automatisch im Hintergrund erfasst und ermöglicht eine genaue Abrechnung des personellen Aufwands. Kunden und Außendienst bestätigen digital die erfolgten Arbeiten. Nach Abschluss des Auftrags werden alle Informationen in Echtzeit mit dem Office synchronisiert, wo Bericht und Rechnungsstellung automatisiert erzeugt und an die Kunden verschickt werden.

Die Kompetenz in der

Für Kramer sind die Digitalisierung und Automatisierung im Kundendienst nicht mehr wegzudenken. „Ich wüsste nicht, wie wir die Masse an Aufträgen, die reinkommt, irgendwie anders händeln könnten. Gerade die Flexibilität, das schnelle Handeln und der punktgenaue Zugriff auf die relevanten Anlageninformationen schaffen bei unseren Kunden die Sicherheit, dass ihre Großküchengeräte schnell wieder laufen.”

www.maiworm-olsberg.de www.mfr-deutschland.de

Die Kompetenz in der Kühlmöbeltechnologie

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühlschränke

Die Kompetenz in der

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühlschränke

Getränke-Theken

Getränke-Theken

Getränke-Theken

Getränke-Theken

Getränke-Theken

Kühl- / Tiefkühltische

Kühl- / Tiefkühlschränke

Kühl- / Tiefkühltische

Kühl- / Tiefkühltische

Kühl- / Tiefkühltische

Kühl- / Tiefkühltische

Kühl- / Tiefkühltische

Die Kompetenz in der Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Die Kompetenz in der Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Abfallkühler

Abfallkühler

Abfallkühler

Cool Compact Kühlgeräte GmbH Telefon 0 74 76 / 94 56 0

Die Kompetenz in der Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Die Kompetenz in der Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

in der Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Made in Germany Kühlmöbeltechnologie

Schockfroster

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Schnellkühler / Schockfroster

Schnellkühler / Schockfroster

Schnellkühler / Schockfroster

Schnellkühler / Schockfroster

Schnellkühler / Schockfroster

Schnellkühler / Schockfroster

Cool Compact Kühlgeräte GmbH

Telefon 0 74 76 / 94 56 0

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Intelligente Systeme erfassen Betriebsdaten in Echtzeit und optimieren Abläufe automatisch – für mehr Effizienz und Transparenz

Wenn Prozesse mitdenken

Automatisierung und KI verändern die Spülküche grundlegend – vom reinen Funktionsbereich hin zu einem vernetzten, datengetriebenen Prozessmodul. Was lange als notwendige, aber wenig innovative Einheit galt, entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Steuerungs- und Effizienzfaktor innerhalb der Großküche.

Der Druck ist hoch: Personalmangel, steigende Hygienestandards und der Anspruch an Ressourceneffizienz treffen hier unmittelbar aufeinander. Gleichzeitig bietet die Spülküche mit ihren klar definierten Abläufen und dem hohen Durchsatz ideale Voraussetzungen für den Einsatz intelligenter Systeme. Mit der Vernetzung gewinnt auch die Datennutzung an Bedeutung. Betriebsdaten werden erfasst, analysiert und in übergeordnete Systeme integriert. Prozesse lassen sich nicht nur rückblickend bewerten, sondern in Echtzeit optimieren. Engpässe werden früh erkannt, Ressourcen gezielter eingesetzt.

Gleichzeitig entlastet Automatisierung das Personal: körperlich belastende und repetitive Tätigkeiten werden reduziert, Abläufe standardisiert und Fehlerquellen minimiert. Auch in puncto Nachhaltigkeit zeigt sich der Effekt – der gezielte Einsatz von Wasser, Energie und Reinigungsmitteln senkt den Verbrauch spürbar.

Die Spülküche wird damit zu einer eigenständig optimierten, mitdenkenden Einheit. Die KI wirkt im Hintergrund, analysiert Prozesse und unterstützt den Betrieb. Zunehmend liefern Systeme nicht nur Daten, sondern konkrete Handlungsempfehlungen. Wie diese digitalen Services in der Praxis funktionieren und welchen Mehrwert sie bieten, zeigt das folgende Interview mit Winterhalter. Benjamin Köb, Leiter Digitale Services, und Verena Rist, verantwortlich für die PR bei Winterhalter, erläutern wie datenbasierte Anwendungen Prozesse optimieren und Kosten senken.

Welche konkreten Vorteile bringt der Einsatz von KI in Großküchen aktuell, zum Beispiel bei Prozesssicherheit, Energieeinsatz oder Ressourcenschonung?

Benjamin Köb: Mit unseren Digitalen Services verfolgen wir drei grundlegende Ziele: Zum einen wollen wir unseren Kunden die Arbeit mit der Spüllösung so leicht wie möglich machen, zum Beispiel das sehr einfache Nachbestellen von Verbrauchsmaterial. Zum zweiten möchten wir unseren Kunden Sicherheit bieten. Mit Meldungen wie: Achtung, deine Hygienesicherheit ist gefährdet, weil dein Reiniger leer ist. Oder dein Tankheizkörper ist kaputt, du spülst zu kalt. Das dritte Ziel ist die Energieeffizienz. Dementsprechend schauen

Die MT-Serie ist leistungsstark und effizient im Einsatz

AUTOMATISIERUNG EasyAccess: Einfach steuern, schnell nachbestellen

wir, dass der Kostenblock Spülen so gering wie möglich ist. Wir wollen unseren Kunden sparen helfen. Sie sollen unser Equipment so optimal wie möglich betreiben. Dafür haben wir unsere Optimierungshinweise. Wir analysieren das Spülverhalten und geben dann handfeste, konkrete Hinweise, wie Energie und Verbrauchsmittel gespart werden können. Zum Beispiel: Schalte die Spülmaschine doch nicht morgens an, wenn du in deinen Laden kommst aber der erste Spülgang erst mittags um zwölf Uhr ist. Oder: Achtung, Spülgänge werden abgebrochen. In der Regel bedeutet ein abgebrochener Spülgang, dass die Maschine ein weiteres Mal gestartet wird. Das heißt doppelter Wasser-, Energie- und Reinigerverbrauch. Jetzt gehen wir ins nächste Level. Durch die Analyse der Daten in den letzten Jahren haben wir zum Beispiel erkannt, dass unser ECOProgramm viel zu selten genutzt wird. Dabei schlummern hier enorme Einsparpotenziale. Mit unserem neuen EcoPilot haben wir jetzt die Möglichkeit unsere Kunden aktiv beim Sparen zu unterstützen. Anhand historischer Daten und anderen Datenquellen prognostiziert unser KI-Modell das Spülaufkommen der nächsten 15 Minuten. Bei niedrigem Spülaufkommen geht die Maschine dann automatisch ins ECO-Programm. Den Betreiber wird das nicht beeinträchtigen, weil er in dem Moment genug Zeit hat, länger auf das saubere Geschirr zu warten. Die Betriebskosten der Spülmaschine werden aber deutlich sinken.

Können heutige KI-Lösungen bereits ganze Küchenprozesse analysieren und flexibel anpassen oder unterstützen sie vor allem einzelne Arbeitsschritte?

Köb: Die aktuell bestehenden Lösungen oder offenen Plattformen, befassen sich oftmals mit einem Spezialthema: Das heißt, es geht zum Beispiel um Hygiene oder nur um Condition Monitoring – also meldet mein Equipment einen Fehler, muss ich einen Techniker rufen oder läuft alles. In Bezug auf das Equipment sind sie aber breit aufgestellt. Ich sehe meine Kaffeemaschine, die Kombidämpfer, Spülmaschinen, etc. Die Detailtiefe, die eine spezialisierte Plattform hat, kann eine offene am Ende aber gar nicht bieten. In Zukunft sehen wir hier deshalb eine Art Koexistenz. Das heißt, ich habe eine Monitoring-Plattform für meinen ganzen Laden, wo ich alle Geräte sehen kann. Wenn mich aber Details interessieren, dann gehe ich zum Beispiel in die Connected Wash App von Winterhalter.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit KISysteme erfolgreich implementiert werden, etwa bei Integration in bestehende Abläufe, Schnittstellen zu anderen Systemen?

Köb: Aktuell sind wir in der Lage unsere Daten in eine offene Plattform zu integrieren. Es gibt auch bereits Kunden, die Daten ihrer Spülmaschine in ihrem Hygieneportal abgebildet haben möchten.

EcoPilot: Automatisch sparen bei geringem Spülaufkommen

Für die bieten wir eine Schnittstelle an. Die Nachfrage beschränkt sich hier aber noch auf sehr wenige Großkunden. Früher oder später wird es aber normal sein, dass Kunden ihre Internet-of-ThingsGeräte in andere Plattformen einbinden.

Welche aktuellen Herausforderungen bestehen bei der Einführung vernetzter, teilautomatisierter Großküchen, technologisch, organisatorisch sowie in der Kundenkommunikation und wie lassen sie sich aus Ihrer Sicht am besten adressieren?

Köb: Die größten Herausforderungen liegen aus meiner Sicht in drei Bereichen: Erstens ist der konkrete Mehrwert vernetzter Geräte für viele Kunden noch nicht ausreichend greifbar – hier braucht es mehr Aufklärung, etwa zu Themen wie Remote Service oder Updates (neue Funktionen wie AI EcoPilot kommen automatisch auf die Maschine). Zweitens fehlt in vielen Küchen noch die notwendige digitale Infrastruktur, insbesondere stabiles WLAN oder LAN-Anbindungen. Drittens verändern sich die Anforderungen an Servicetechniker: Neben klassischem Know-how in Elektrik und Mechanik wird zunehmend IT-Verständnis, etwa zu Netzwerken und Firewalls, erforderlich.

Wie verändern sich die Anforderungen an Fachhandel und Fachplaner durch KI, insbesondere in Beratung und Schulung?

Verena Rist: KI verschiebt die Rolle von Fachhandel und Fachplanern weg vom reinen Produktwissen hin zu datenbasierter, personalisierter Lösungsberatung, bei der Mensch und KI zusammenarbeiten. Gleichzeitig steigt die Bedeutung von Schulung, da neben Produktkenntnissen auch KI-Verständnis, Anwendungskompetenz und kritische Bewertung vermittelt werden müssen. Insgesamt werden Beratungskompetenz, Vertrauen und die Fähigkeit, komplexe Systeme verständlich zu machen, zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren.

www.winterhalter.com

Wenn Technik mitdenkt

Die Großküche war lange ein Ort, an dem Erfahrung und Handarbeit alles entschieden. Das ändert sich gerade grundlegend. Nicht weil Technologie die Menschen verdrängt – sondern weil sie genau dort eingreift, wo Fachkräftemangel, steigende Qualitätsansprüche und wirtschaftlicher Druck aufeinandertreffen.

Zwei Beispiele aus der Praxis von Yvonne Ludwig-Alfers.

B.PRO SmartTray ID: Die digitale Tablettsteuerung ersetzt die Zettelwirtschaft und sichert eine fehlerfreie Verteilung

Von der Zettelwirtschaft zur intelligenten Linie

Der Fachkräftemangel ist in der Gemeinschaftsverpflegung längst Realität. Bis 2035 werden laut Deutscher Krankenhausgesellschaft rund 300.000 Beschäftigte altersbedingt aus dem Kliniksystem ausscheiden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Unterschiedliche Kostformen, Allergene und Diäten erhöhen die Komplexität, jede Fehlportionierung hat direkte Folgen. Gefragt sind daher systemische Lösungen statt Einzelmaßnahmen. B.PRO setzt hier mit einem modularen Konzept am Speisenverteilband an. Mit SmartTray ID wird der Informationsfluss digitalisiert: Jedes Tablett erhält ein Etikett mit QR-Code, alle relevanten Daten sind eindeutig zugeordnet und werden aus bestehenden Systemen übernommen. SmartDisplay Support macht diese Informationen zum richtigen Zeitpunkt sichtbar – flexibel als Text oder Bild, auch zur Überwindung von

Sprachbarrieren. Ergänzend automatisieren Module physische Abläufe, etwa das Auflegen und Bestücken der Tabletts. So entsteht ein skalierbares System, das Prozesse entlastet und den Fachkräftemangel strukturell abfedert. Die Großküche wird so nicht ersetzt, sondern stabilisiert – durch klare Daten, unterstützende Technik und Prozesse, die auch unter Druck zuverlässig funktionieren.

Alles unter Kontrolle

Creatus Cloud ist mehr als eine cloudbasierte Plattform – sie bildet das Zentrum einer vernetzten Steuerungslösung für die Gastronomietechnik. Initiiert von CEO Paul Schöpfer, verfolgt das System das Ziel, Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander zu verbinden und so die Abläufe in Großküchen grundlegend zu optimieren. Denn der eigentliche Mehrwert von IoT entsteht erst dann, wenn Systeme miteinander kommunizieren. Genau hier setzt Creatus Cloud an: Die Plattform vernetzt sämtliche Geräte einer Küche und ermöglicht deren zentrale Steuerung. Ob Energiemanagement, HACCP-Überwachung oder Servicemanagement – alle relevanten Daten laufen zusammen und lassen sich übersichtlich steuern und auswerten. Das Ergebnis: mehr Transparenz, effizientere Abläufe und eine deutlich vereinfachte Bedienung im Küchenalltag. Ein entscheidender Vorteil liegt in der herstellerübergreifenden Integration. Geräte unterschiedlicher Hersteller werden

erkannt und konfiguriert, beispielsweise von Ambach, Convotherm und Hobart und viele andere. Diese offene Schnittstelle sorgt für hohe Flexibilität und macht die vernetzte Küche erstmals wirklich praktikabel. Gleichzeitig ist Creatus Cloud als zukunftsoffene Plattform konzipiert. Durch die kontinuierliche Erfassung von Betriebsdaten lassen sich fundierte Analysen erstellen – etwa zum Energieverbrauch oder zur Auslastung einzelner Geräte. So können Optimierungspotenziale frühzeitig erkannt und Prozesse gezielt angepasst werden. Perspektivisch soll die Integration weiterer Schnittstellen auch Service- und Ticketsysteme einbinden, um Wartung und Fehlerbehebung noch effizienter zu gestalten. Die intelligente Vernetzung führt damit nicht nur zu mehr Effizienz, sondern auch zu mehr Nachhaltigkeit. Automatisierte Abläufe – etwa bei Lüftung oder Energieeinsatz – reduzieren Kosten und entlasten das Personal. Creatus Cloud entwickelt sich so zur zentralen Steuerungseinheit moderner Großküchen. Aber nicht nur dort. Paul Schöpfer denkt weiter: „Wir haben unser Angebot bereits um Lüftungssysteme, PV-Anlagen, Ladestationen, Sauna und Wäscherei erweitert.“

Nutzt Creatus Cloud: Sternekoch Reimund Brunner, Chef vom Gourmet Restaurant Anna Stuben im Hotel GrödnerHof in St. Ulrich/Italien

RIEBER

Ganztag 2026 und PPWR: Schulverpflegung braucht durchgängige Prozesse

Mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung und neuen regulatorischen Vorgaben steht die Schulverpflegung vor einem tiefgreifenden Wandel. Gefragt sind durchdachte, digital unterstützte Systeme, die steigende Anforderungen zuverlässig, effizient und praxistauglich abbilden.

Mit dem stufenweisen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab August 2026 wird Schulverpflegung zum täglichen Hochlastbetrieb. Steigende Portionszahlen, zusätzliche Ausgabestellen und enge Zeitfenster treffen auf begrenzte Flächen und knappe Personalressourcen. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an Hygiene, Dokumentation und Variantenvielfalt. Unter diesen Bedingungen entscheidet ein klar strukturierter und skalierbarer Prozess über Qualität und Wirtschaftlichkeit.

Parallel verschärft die EU-Verpackungsverordnung PPWR die Rahmenbedingungen. Mehrweg wird ab 2026 zur verpflichtenden Grundlage in der Gemeinschaftsverpflegung. Gefordert sind transparente Umläufe, sichere Rücknahmesysteme und lückenlose Nachweise. Küchenbetreiber benötigen Lösungen, die diese Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern auch im Alltag stabil funktionieren.

Transparente Abläufe

Rieber setzt genau hier an und versteht Mehrweg nicht als Einzelprodukt, sondern als durchgängigen, digital gesteuerten Prozess. Grundlage ist ein digitales GN-Mehrwegsystem aus Edelstahl. Alle GN-System Behälter sind eindeutig per QR-Code identifizierbar und lassen sich entlang der gesamten Prozesskette rückverfolgen. So entstehen transparente Abläufe von der Produktion bis zur Ausgabe und zurück in den Kreislauf.

Bereits in der Produktion sorgt die GN fillstation für eine präzise und digital gesteuerte Abfüllung. Daten aus dem Warenwirtschaftssystem werden direkt übernommen und steuern die Portionierung sowie die Zuordnung zu Zielorten. Anschließend übernimmt die GN coverstation das sichere Verdeckeln mit wasserdichte Steckdeckel oder vakuumbasierten Lösungen wie vaculid light oder vaculid Das Ergebnis sind hygienisch geschlossene Einheiten mit hoher Transportstabilität.

In der Kommissionierung ermöglicht Check Trace eine papierlose Kontrolle aller Abläufe. Scanprozesse sichern die Vollständigkeit und schaffen eine Echtzeitübersicht über Bestände und Umläufe. Der Transport erfolgt in digital vernetzten thermoport Systemen mit kontinuierlicher Temperaturüberwachung und HACCP konformer Dokumentation.

Auch in der Ausgabe zeigt sich die Stärke vernetzter Systeme. Mobile Lösungen ermöglichen Regeneration und Ausgabe ohne bauliche Maßnahmen, Starkstrom oder Festwasseranschluss. Damit lassen sich flexible Versorgungskonzepte auch bei begrenzter Infrastruktur umsetzen. Der Rücklauf wird anschließend digital erfasst und revisionssicher dokumentiert.

Ein zusätzlicher Effizienzgewinn entsteht durch das konische Design der GN-Behälter. Der Platzbedarf im Lager reduziert sich deutlich, wodurch sich steigende Mengen ohne zusätzliche Fläche bewältigen lassen.

Ganztag 2026 und PPWR erhöhen den Druck auf bestehende Strukturen. Gefragt sind Systeme, die Skalierung, Sicherheit und Transparenz verbinden. Durchgängige Digitalisierung und standardisierte GN-Prozesse ermöglichen stabile Abläufe, entlasten Personal und schaffen die Grundlage für wirtschaftliche Schulverpflegung im großen Maßstab.

Weitere Informationen

Rieber GmbH & Co. KG Hoffmannstraße 44 72770 Reutlingen Telefon: 07121 518-0

E-Mail: info@rieber.de https://rieber.systems/de

GN fill & coverstation bilden den digitalen Start im GN-Mehrwegsystem

Jeder GN-Behälter und -Deckel von Rieber ist eindeutig identifizierbar und rückverfolgbar

Im GNauto-Prozess unterstützen die gelaserten QR-Codes mit GS1 Digital Link die digitale Kommissionierung und fehlerfreie, automatisch gesteuerte Prozesse

Kompakter Allrounder

Mit der Erweiterung seines Stabmixer-Sortiments baut Saro Gastro-Products sein Angebot für professionelle Küchen weiter aus. Im Fokus steht der Profi-Stabmixer und Handrührer MB-21, der Vielseitigkeit und Komfort in einer kompakten All-in-one-Lösung vereint. Laut Geschäftsleitung wurden die Geräte gezielt für den intensiven gewerblichen Einsatz entwickelt und stehen für Leistungsstärke, Ergonomie und Langlebigkeit.

ATOLLSPEED / WIESHEU

Effizienz neu gedacht

Gäste erwarten heute eine große Auswahl hochwertiger Speisen, die individuelle Vorlieben und Ernährungsweisen berücksichtigen – und das möglichst ohne Wartezeit. Genau hier setzt der Atollspeed AS301 an. Als neueste Generation der Highspeed-Öfen ermöglicht er es, komplette Gerichte in Sekundenschnelle frisch und in gleichbleibender Qualität zuzubereiten – bei minimalem Personal- und Platzbedarf. Damit eignet sich das System für unterschiedlichste Foodkonzepte, von Bistros bis zur Systemgastronomie.

Technische Weiterentwicklungen sorgen für noch bessere Ergebnisse im täglichen Einsatz. Eine optimierte Backkammer und ein neuer Gargutträger gewährleisten eine gleichmäßigere Zubereitung und steigern die Speisenqualität. Die integrierte Türsicherung verhindert das Öffnen während des Betriebs und erhöht so die Sicherheit. Gleichzeitig schützt sie die Mikrowellentechnologie, deren Antenne nun verdeckt verbaut ist. Das macht sie weniger anfällig für Verschmutzungen, erhöht die Langlebigkeit und erleichtert die Reinigung. Ergänzendes Zubehör sowie digitale Vernetzungsoptionen machen den Atollspeed AS301 zu einer zukunftssicheren Lösung für vielfältige Einsatzbereiche. Seine Leistungsfähigkeit basiert auf der Kombination aus Impingement-Technologie und Mikrowellenenergie. Diese sorgt für knusprige Oberflächen bei gleichzeitig schneller und gleichmäßiger Erwärmung. Individuell programmierbare Garprofile stellen sicher, dass jedes Gericht exakt die gewünschte Textur, Saftigkeit und Qualität erreicht – unabhängig vom Bedienpersonal. So lassen sich sowohl Snacks als auch komplette Tellergerichte zuverlässig regenerieren.

Gerade für Filialbetriebe bietet der AS301 klare Vorteile: Speisen oder Komponenten können zentral vorbereitet und vor Ort direkt aus der Kühlung regeneriert werden – bei gleichbleibendem Geschmack und identischer Optik. Standardisierte Programme erleichtern den Roll-out über mehrere Standorte hinweg und reduzieren den Schulungsaufwand deutlich. Zusätzlichen Mehrwert bietet das erweiterte „Snacksperten“-Team. Die Spezialisten

unterstützen bei der Entwicklung individueller Speisenkonzepte, bei Rezepturen und der Programmierung passender Garprofile. In Kombination mit einem Netzwerk hochwertiger Convenience-Anbieter entstehen so optimal abgestimmte Lösungen für einen effizienten, modernen Küchenbetrieb. www.wiesheu.de www.atollspeed.eu

SARO GASTRO
Atollspeed AS301
Saro MB-21

PRODUCTS

Das Sortiment richtet sich an professionelle Anwender, die unterschiedliche Zubereitungen ohne zusätzliche Werkzeuge umsetzen möchten. Je nach Modell eignen sich die Geräte für Behälter von zehn bis 400 Litern und decken damit ein breites Spektrum ab – von kleineren Vorbereitungen bis zur Produktion größerer Mengen. Typisch sind Y-förmige Schneidemesser aus gehärtetem Stahl sowie feste oder variable Geschwindigkeiten für präzises Arbeiten. Der MB-21 ist speziell für kleinere bis mittlere Produktionsmengen konzipiert und für Behälter bis zwölf Liter geeignet. Er kombiniert Stabmixer und Handrührer in einem Gerät. Ein 300-Watt-Motor mit variablen Geschwindigkeitsstufen ermöglicht Anwendungen von feinem Pürieren über Emulsionen bis hin zum Aufschlagen von Eiweiß.

Das integrierte SmoothControl-System sorgt für einen ruhigen Lauf, hohe Stabilität und einen kontrollierten Start, während Überbeschleunigung reduziert wird. Ein Y-förmiges Schneidemesser aus Schmiedestahl gewährleistet präzise Ergebnisse und eine lange Lebensdauer. Der 250 Millimeter lange Mixstab erlaubt flexibles Arbeiten direkt im Topf. Mit dem Schneebesen lassen sich zudem bis zu 30 Eiweiße pro Durchgang aufschlagen, was den Einsatz besonders in Patisserie und Dessertküche erweitert.

Das kompakte Gehäuse mit ergonomischem Griff unterstützt ermüdungsarmes Arbeiten, während die optimierte Schaftneigung die Belastung reduziert. Das Click-on-ArmSystem erleichtert das Abnehmen des Mixfußes, und eine spezielle Glocke minimiert

ELECTROLUX PROFESSIONAL

Spritzer. Die Geräte sind für den Dauerbetrieb ausgelegt, überhitzen nicht und lassen sich dank abnehmbarer Teile leicht reinigen – auch in der Spülmaschine. Die NSFZertifizierung bestätigt hohe Hygiene- und Sicherheitsstandards. Der MB-21 wird mit Motorblock, Mixstab, Schneebesen und Wandhalterung geliefert und kann optional erweitert werden.

www.saro.de

Mehr Spielraum für Profis

Die thermaline Free-Zone steht für ein neues Maß an Flexibilität und Effizienz in der Profiküche. Herzstück ist die durchgehende Induktionsfläche, die sich vollständig an die Arbeitsweise der Nutzer anpasst – nicht umgekehrt.

Töpfe und Pfannen mit Bodendurchmessern von sieben bis 62 Zentimetern können frei positioniert werden, ohne feste Kochzonen. Die intelligente Topferkennung sorgt dafür, dass Energie nur dort eingesetzt wird, wo sie tatsächlich benötigt wird. Das reduziert Energieverluste und macht den Küchenbetrieb nachhaltiger. Mit präzise einstellbaren Temperaturen von 30 bis 190 Grad Celsius und einer adaptiven Leistungsregelung lassen sich unterschiedlichste Zubereitungsarten parallel umsetzen – vom schonenden Erwärmen bis zum scharfen Anbraten. Die Memo-Funktion ermöglicht es, individuelle Einstellungen zu speichern und bei Bedarf schnell wieder abzurufen. Das vereinfacht wiederkehrende Abläufe und spart Zeit im hektischen Küchenalltag. Eine intuitive Bedienung über gut sichtbare LED-Anzeigen, Touch-Elemente und ergonomische Drehknöpfe unterstützt das Personal zusätzlich.

Auch in puncto Sicherheit und Komfort überzeugt die Free-Zone: Die Induktion erhitzt ausschließlich das Kochgeschirr, während die Oberfläche vergleichsweise kühl bleibt. Wird ein Topf entfernt, schaltet sich das System automatisch ab. Das senkt die Hitzeentwicklung am Arbeitsplatz, reduziert das Risiko von Verbrennungen und verhindert das Einbrennen von Speiseresten. Gleichzeitig erleichtert die glatte Glaskeramik-Oberfläche die Reinigung erheblich.

Entwickelt für die Anforderungen professioneller Küchen, punktet die Lösung mit robusten Materialien und langlebiger Bauweise. Sie hält auch intensiver Nutzung zuverlässig stand und unterstützt strukturierte, effiziente Arbeitsprozesse. Als Teil der modularen thermaline-Serie lässt sich die Free-Zone flexibel in unterschiedliche Küchenkonzepte integrieren. Verschiedene Größen und Kombinationsmöglichkeiten bieten maximale Gestaltungsfreiheit. www.electroluxprofessional.com

Electrolux Professional thermaline Free-Zone

SARO GASTRO-PRODUCTS

Leistungsstarker Profi-Kutter

Mit einem neuen Kutter erweitert Saro Gastro-Products sein Sortiment um eine leistungsstarke Lösung für die professionelle Speisenvorbereitung.

Das kompakte Gerät ist für den intensiven täglichen Einsatz konzipiert. Ein bürstenloser Motor liefert über den gesamten Drehzahlbereich ein hohes Drehmoment, auch bei großen Mengen oder festen Produkten. Das Force Control System sorgt zusätzlich für gleichbleibende Verarbeitung und warnt bei Überlastung. Als Gemüseschneider überzeugt das Gerät durch präzise Ergebnisse, vielseitige Schnittoptionen und das Gravity Slide System für saubere Verarbeitung. Über 35 Schnittvarianten sind möglich. Der 4,4-Liter-Kuttertopf ermöglicht zudem die effiziente Herstellung von Saucen, Farcen

CONVOTHERM

oder Dressings. Spezielle Messer und seitliche Rührarme sorgen für homogene Ergebnisse und verhindern Überhitzung empfindlicher Produkte. Die ergonomische Bauweise erlaubt Schneiden und Verarbeiten in einem Arbeitsgang. Abnehmbare Komponenten erleichtern Reinigung und Hygiene, während Sicherheits- und Fehlermeldesysteme sowie NSF-Zertifizierung den Qualitätsanspruch unterstreichen. Umfangreiche Ausstattung und optionale Messer machen das Gerät flexibel einsetzbar.

www.saro.de

NORDCAP

Erweiterung der maxx Produktfamilie Neues

Mit der Erweiterung der maxx Produktfamilie bietet Convotherm nun auch im Einstiegssegment Kombidämpfer mit großen Kapazitäten für Profiküchen.

Die neuen Standgeräte richten sich gezielt an Gemeinschaftsgastronomie, CareBereich und Hotellerie – überall dort, wo bei hohem Produktionsvolumen gleichbleibende Qualität gefordert ist.

Der größere Garraum ermöglicht im Vergleich zu Tischgeräten bei gleicher Stellfläche deutlich mehr Output: So produziert das Modell 20.10 etwa 40 Kilogramm Gemüse in rund zwölf Minuten oder rund 20 Kilogramm Pommes Frites in 18 Minuten. Das schafft zusätzliche Planungssicherheit bei Ausgabespitzen und sorgt für Entlastung in engen Produktionsfenstern.

Die Bedienung bleibt dabei innerhalb der Convotherm Welt einheitlich, sodass Teams

ohne zusätzlichen Schulungsaufwand arbeiten können und Prozesse reproduzierbar bleiben. Manuelle und automatische Betriebsarten bieten Flexibilität von standardisierten Abläufen bis zu individuellen Garprofilen. Die automatische Reinigung erleichtert den Tagesabschluss, während KitchenConnect die Vernetzung über WLAN oder LAN ermöglicht. Auch wirtschaftlich und nachhaltig bleibt Convotherm seiner Linie treu: ressourcenschonender Einsatz von Energie und Wasser sowie robuste Bauweise und langlebige Komponenten.

www.convotherm.com

Sammelwerk

NordCap veröffentlicht in diesem Jahr ein neues Printmedium: ein Sammelwerk, das alle Hauptprintmedien des Unternehmens bündelt.

Enthalten in dem neuen Sammelwerk sind NordCap Xpress 2026, aktualisierte SolutionsBroschüren in den Bereichen Pizzatechnik, Präsentation, Regenerationstechnik sowie Schnellkühlen und Schockfrosten. Außerdem sind Cool-Line Xpress 01.2026 sowie die Gelato-Line 2026 integriert. Das Sammelwerk soll Kunden einen umfassenden Überblick über die technischen Lösungen von NordCap bieten und die Kompetenz des Unternehmens unterstreichen. Gleichzeitig wird das breite und tiefe Produktportfolio für die Hospitality- und Foodservice-Branche gebündelt und übersichtlich zugänglich gemacht.

www.nordcap.de

Multiflexibilität à la carte

Mit der neuen Chef’sPan vereint ELRO multifunktionales Garen, intuitive Steuerung und hohe Effizienz für den HoReCa-Alltag.

Die neue Chef’sPan von ELRO wurde gezielt für Restaurant- und Hotelküchen entwickelt und ergänzt das MetaTherm Kochsystem, das für den Dauereinsatz in der Gemeinschaftsverpflegung ausgelegt ist. Sie überträgt dessen Leistungsfähigkeit auf den HoReCaBereich in einer leichteren Bauweise und bietet gleichzeitig hohe Multifunktionalität.

Kernstück ist die MetaBoost-Flächenheizung mit dicht angeordneten Dickschicht-Heizelementen unter dem Tiegelboden. Ergänzt wird sie durch flexibel einteilbare MenuMix-Heizzonen, die paralleles Garen unterschiedlicher Speisen bei verschiedenen Temperaturen ermöglichen. Das Bedienkonzept GlobalOS erlaubt eine intuitive Steuerung per Wischen und Ziehen über das Display, während der integrierte Chef’sGuide den Garprozess begleitet und für konstante Ergebnisse sorgt – auch bei größeren Chargen.

Funktionalität im Fokus

Mit Evo präsentiert WMF Professional eine Besteckkollektion, die speziell für die Anforderungen der professionellen Gastronomie entwickelt wurde.

Die neue Kollektion ist robust im täglichen Einsatz, wirtschaftlich in der Beschaffung und kurzfristig in großen Stückzahlen verfügbar. Damit eignet sie sich besonders für Betriebsgastronomie, Event-Catering und moderne Casual-Dining-Konzepte. Dabei ist sie auch auf hohe Belastung, effiziente Logistik und verlässliche Nachbeschaffung ausgelegt. Das bewusst neutral gehaltene Design fügt sich in bestehende Sortimente ein und erleichtert den Austausch einzelner Teile, ohne die visuelle Einheit zu verändern. Evo ist in den Edelstahlvarianten 18/10 und 18/0 erhältlich und deckt unterschiedliche Einsatzbereiche ab. Besonders die Variante 18/0 eignet sich für automatisierte Spülprozesse, da ihre magnetischen Eigenschaften eine zuverlässige Trennung sowie effiziente Rückführungs- und Sortierprozesse ermöglichen.

www.wmf-professional.de

Zusätzliche Komfortfunktionen wie elektrische Kippung, Wasserdosiersystem, automatische Hebe- und Senkvorrichtung für Körbe sowie ein integrierter Tiegelablauf erleichtern den Küchenalltag deutlich. Die Chef’sPan ist als kippbare Variante mit 100 oder 150 Litern Fassungsvermögen erhältlich und positioniert sich als Einstieg in die Welt multifunktionaler Kochsysteme im HoReCaBereich.

www.elro.ch

THE NICE KITCHEN / MIGROMA IMPRESSUM

Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe. 34. Jahrgang

Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH

Meerbuscher Straße 68/Haus 1, 40670 Meerbusch Telefon (0201) 87126-14

Internet: www.trendkompass.de

E-Mail: info@trendkompass.de

Geschäftsführung:

Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de

Anzeigenleitung:

Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de

Chefredaktion:

Yvonne Ludwig-Alfers (ylu) Telefon (0201) 87126-949 ludwig@trendkompass.de

Maren Peters (mp) (in Elternzeit)

Redaktion: Klaus Leifeld (KL) Telefon (0201) 87126-802 leifeld@gwverlag.de

Karolina Treder (KT) Telefon (0201) 87126-859 treder@gwverlag.de

Layout: Helden-Projects

Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Materialen und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Trendkompass erscheint zehnmal im Jahr.

Bezug: Kostenlos für Fachhändler und deren Mitarbeiter auf qualifizierte Anforderung (ohne Rechtsanspruch); dito für Inserenten (max. 3 Exemplare). Einzel-Abonnement (ein Jahr = 10 Ausgaben): Inland 155,– € incl. Porto zzgl. MwSt.; Ausland 185,– € zzgl. aktueller Portokosten und 12,– € Bearbeitungsgebühr. Sammel-AbonnementsPreis auf Anfrage.

Abo-Service: Printon

Publikationslösungen Adressmanagement Telefon (02103) 33996-63, gw@printon.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 34 vom 1. Januar 2026.

Keine Liefer- und Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung der GW Verlag GmbH gestattet.

Herstellung:

L.N. Schaffrath

DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern

Druckauflage: 2.700 Exemplare, verbreitete Auflage: 2.444 Exemplare (Q1 2026). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

Gastgeber Torsten Hehner (Zweiter von links), Country Manager Germany, mit den Teilnehmern der Masterclass

Potenziale moderner Produktionsprozesse

Mit der dritten Masterclass in 2026 hat The Nice Kitchen (TNK) bei Migroma in Hockenheim Fachhändlern aktuelle Ansätze für strukturierte Küchenprozesse vorgestellt und dabei insbesondere das Cook&Chill-Verfahren in den Mittelpunkt gerückt.

Im Fokus der Masterclass Ende März stand die Betrachtung des Cook&Chill-Prozesses – mit dem Fokus auf "Hausgemachte Convenience". Im Mittelpunkt dabei: das Geräte-Duo der Heißluftdämpfer Qubi und Vision, der multifunktionale Schockkühler, der auch das Warmhalten von Speisen und das Niedertemperaturgaren bis 85 Grad Celsius ermöglicht. Begleitet wurde das Seminar wieder von den Guerilla Chefs, diesmal vertreten durch Martin Schreiner.

Deutlich wurde: Richtig umgesetzt, ermöglicht das Verfahren eine klare Entzerrung von Produktions- und Ausgabezeiten und schafft damit neue Spielräume im Küchenalltag. Gerade vor dem Hintergrund von Personalknappheit und steigenden Kosten gewinnt diese Form der Vorproduktion zunehmend an Relevanz. Küchen können Arbeitsabläufe strukturieren, Spitzenzeiten abfedern und gleichzeitig eine konstant hohe Speisenqualität sicherstellen.

Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit

Ein weiterer Fokus der Masterclass lag auf der Standardisierung von Abläufen. Die vorgestellten Ansätze zeigten, wie sich durch klar definierte Prozessketten eine hohe Reproduzierbarkeit erzielen lässt. Dabei wurde auch die Bedeutung der richtigen technischen Ausstattung hervorgehoben. Nur wenn Geräte, Kühltechnik und Logistik optimal aufeinander abgestimmt sind, lassen sich die Vorteile von Cook&Chill ausschöpfen.

Planung, Technik und Praxis im Zusammenspiel

Die Masterclass machte deutlich, dass erfolgreiche Küchenkonzepte immer das Zusammenspiel aus Planung, Technik und operativer Umsetzung erfordern. Neben der reinen Prozessvermittlung bot das Format auch Raum für konkrete Fragestellungen aus der Praxis.

www.thenicekitchen.com/de www.guerillachefs.de

Starkes Duo: der Heißluftdämpfer Qubi und der Schockkühler Vision

PERSONALIEN

Karrieren. Kompetenzen. Profile.

Nach mehr als drei Jahrzehnten im Unternehmen verabschiedete sich Silvio Koch zum 31. März 2026 in den Ruhestand. Seit seinem Einstieg 1994 prägte er die Entwicklung von Hobart in unterschiedlichen Führungsfunktionen maßgeblich, zuletzt als Vice President / General Manager Service & Equipment Europe sowie als Mitglied der Geschäftsführung.

Zum 1. Mai 2026 wurde Matthias Siebert in die Geschäftsführung berufen. Gemeinsam mit Manfred Kohler wird er das Unternehmen künftig leiten. Siebert ist seit 2015 bei Hobart tätig und verantwortete zuletzt den AfterSales-Service in Deutschland. In seiner neuen Funktion übernimmt er die Leitung des gesamten europäischen Servicegeschäfts –von der strategischen Weiterentwicklung bis zur operativen Steuerung der Organisationen in mehreren europäischen Märkten.

Bereits zum Jahresbeginn hat Raphael Kirn zusätzliche Aufgaben übernommen. Neben seiner bisherigen Verantwortung für den Exportvertrieb in der EMEA-Region steuert er nun auch den Vertrieb von Equipment in Großbritannien und Frankreich. Kirn ist seit 2012 im Unternehmen und hat verschiedene Stationen im Projekt- und Vertriebsgeschäft durchlaufen, zuletzt als Business Unit Manager Export.

Bei Hobart stehen personelle Veränderungen in Geschäftsführung und Vertrieb im Fokus. Mehrere Neubesetzungen und erweiterte Verantwortlichkeiten markieren einen wichtigen Schritt in der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens.

Auch im Bereich Cooking gibt es Veränderungen: Valentin Burkart hat zum 1. April 2026 die Vertriebsleitung übernommen. Er begann seine Laufbahn im Jahr 2016 mit einem dualen Studium zum Wirtschaftsingenieur im Unternehmen. Anschließend war er als Projektmanager für die internationale IC-Abwicklung in der Abteilung Airline Catering tätig und arbeitete zuletzt als Sales Manager im selben Bereich. Somit verfügt er über umfassende Erfahrung im internationalen Projekt- und Vertriebsgeschäft. Sein Vorgänger Ozan Cicek wechselt in eine übergeordnete Funktion und verantwortet künftig als Sales Director EMEA den ITWCooking-Bereich.

Zur weiteren Stärkung der Marktpräsenz baut Hobart zudem seine Teams aus. Mit Kevin Schindler wird der Planer-Support in der DACH-Region verstärkt. Er blickt auf eine langjährige Laufbahn mit Schwerpunkten in den Bereichen Spül-, Gar- und Zubereitungstechnik zurück. In seiner neuen Funktion unterstützt er künftig von der Produktberatung und Ausarbeitung von Planungen und Leistungsbeschreibungen bis hin zur technischen Machbarkeitsprüfung komplexer Projekte.

Im Vertriebsteam Nord-Ost erweitern Lars Mählmann und Louis Bauer die Mannschaft. Während Mählmann mit gastronomischem Hintergrund und Vertriebserfahrung künftig das Gebiet Niedersachsen betreut, übernimmt Bauer das Verkaufsgebiet Sachsen mit Fokus auf Hotellerie, Gastronomie sowie öffentliche Einrichtungen. Mählmann tritt im Team Nord-Ost die Nachfolge von Heiko Janssen an, der Niedersachsen seit mehr als 30 Jahren betreut und im Sommer 2026 in die passive Phase der Altersteilzeit wechselt.

www.hobart.de

Silvio Koch Matthias Siebert
Lars Mählmann Louis Bauer
Ozan Cicek Kevin Schindler
Raphael Kirn Valentin Burkart

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