September
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9 2025
Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe
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Nach Daten des Statistischen Bundesamtes setzten deutsche Hoteliers und Gastronomen im ersten Halbjahr 2025 real 15,1 Prozent weniger um als im Jahr 2019, dem letzten Jahr vor der Corona krise. Auch die jüngste Umfrage des DEHOGA Bundesverbandes zur wirtschaftlichen Lage zeichnet eine angespannte Situation: Im Juli 2025 meldeten die Betriebe im Schnitt Umsatzverluste von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, im Zeitraum Januar bis Juli 2025 lag das Minus bei 8,9 Prozent. „Die Kosten explodieren, die Gäste sind preissensibler, die Umsätze sinken. Die aktuellen Belastungen bringen viele Betriebe an ihre Grenzen“, sagt DEHOGA-Präsident Guido Zöllick. „Jetzt ist entschlossenes politisches Handeln nötig – für starke Betriebe, sichere Jobs und echte Perspektiven.“
Weniger Investitionen Die hohen Preise belasten dabei nicht nur die Restaurants, Gasthäuser und Cafés, sondern auch die Gäste. Preissensibilität und Konsumzurückhaltung nehmen zu. Der DEHOGA beobachtet ein klares „Trading down“. Ein weiteres Alarmsignal: Fast drei Viertel (72,1 Prozent) der gastgewerblichen Unternehmer konnten laut der DEHOGA-Umfrage in den vergangenen Jahren notwendige Investitionen nicht mehr tätigen. Nur 27,9 Prozent der Betriebe waren in der Lage, ihre Betriebe im erforderlichen Umfang zukunftsfähig zu halten.
Einheitlich sieben Prozent Allen voran fordert der DEHOGA Bundesverband die schnellstmögliche gesetzliche Verankerung der Sieben-Prozent-Mehr-
AUSSERDEM: Convotherm freut sich über einen Preis, Meiko unterstützt gemeinnützige Projekte und das Netzwerk Culinaria startet ein neues Veranstaltungsformat. MKN rangiert derweil unter den Top Fünf der stärksten Familienunternehmen Deutschlands, Rational freut sich über ein starkes erstes Halbjahr und Middleby eröffnete seine Innovation Kitchen München. Diese und weitere Meldungen auf den Seiten 2— 11
33. Jahrgang
wertsteuer für Speisen in der Gastronomie. Spätestens zum 1. Januar 2026 müsse die Entlastung in Kraft treten. „Unsere Branche braucht jetzt Planungssicherheit“, so Zöllick. Die einheitliche Besteuerung von Essen mit sieben Prozent bedeute die längst überfällige Stärkung der Betriebe im harten Wettbewerb mit Lieferdiensten, Essen To Go und Fertiggerichten aus dem Handel, die seit jeher sieben Prozent haben. „Es geht um Steuerfairness und Gleichbehandlung.“ Das Gastgewerbe sei Jobmotor, Integrationskraft und Standortfaktor: über 2,2 Millionen Beschäftigte, mehr als 50.700 Auszubildende und ein Umsatz von 115 Milliarden Euro netto im Jahr 2023. Zöllick appeliert an die Politik: „Der Herbst 2025 muss zum Herbst des Handelns werden." mp
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Robin Hellwinkel, Geschäftsführer von Neumärker, spricht im Interview unter anderem über die Entwicklung seines Unternehmens, über neue Geräte, die Zusammenarbeit mit dem Fachhandel und erklärt, was das Gespür für Trends mit dem Geschäftserfolg zu tun hat. Seiten 20 — 23 Die Anforderungen an moderne Spülechnik sind hoch. Neben makelloser Hygiene zählen heute vor allem Effizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Hersteller präsentieren innovative Lösungen für den individuellen Bedarf – von smarter Automatisierung bis zur ressourcenschonenden Spezialmaschine. Seiten 24 — 31
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