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Trendkompass 7/8-2023

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Juli/August 7/8 2023

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

www.gwverlag.de

Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

JUBILÄUM BEI CHROMONORM HUPFER SEITE 10

SEITE 6 FRITTIERTECHNIK SEITE 14

COOK & CHILL SEITE 22

IMPRESSUM SEITE 26

Rückenwind für sieben Prozent Die künftige Höhe der Mehrwertsteuer ab 2024 für Speisen in Restaurants und Co. – 19 statt sieben Prozent – elektrisiert weiterhin die Gastronomen in Deutschland. Bei einem Treffen des Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt (Grüne) mit Vertretern­ des Gastgewerbes aus Bayern­ Anfang August äußerte­sich Anton Sperger, einer der teilnehmenden Gastronomen: „Nach den aktuellen Kostensteigerungen durch höhere Personalkosten, Energie- und Einkaufspreise ist eine Weitergabe der drohenden Mehrwertsteuererhöhung an unsere Gäste unumgänglich – weitere Umsatzeinbußen und Betriebsschließungen drohen, wenn in der Folge Gäste ausbleiben.“ Damit spricht der Inhaber des Spitalgartens­Regensburg für viele seiner Kollegen.

Domino-Effekt in Innen­städten Der DEHOGA kämpft aktiv für den Beibehalt, eine Vielzahl an Politikern steht hinter den sieben Prozent – wie die Veröffentlichung von Statements verschiedener Bundestagsabgeordneter auf der Website des Verbandes belegt. Rückenwind erhält die Gastro-Branche auch aus anderen Reihen, wie vom Deutschen Brauer-Bund oder der Immobilienwirtschaft. „Wir sind dankbar, dass die Regierung in der Corona-Krise konsequent gehandelt hat und staatliche Hilfen auf den Weg gebracht hat, ohne die viele Restaurants, Wirtshäuser, Biergärten und Cafés nicht überlebt hätten. ­ Jetzt kommt es darauf an, die Unterstützung beizubehalten, um eine Pleitewelle in der Gas­ t­ ronomie zu verhindern“, so Christian Weber, Präsident des

AUSSERDEM:

Entwässerungsspezialist Kessel hat mit der größten Investition seiner Firmengeschichte ein zukunftsweisendes Standortbekenntnis abgegeben. WMF PHE blickt auf eine erfolgreiche Neuausrichtung seiner Vertriebsstruktur zurück und Winterhalter verlängert seine Energiesparaktionen. Diese und weitere Meldungen auf den Seiten 2­­— 5

31. Jahrgang

Quer durch die Profiküche, Inhouse- und Außer-Haus-Speisenverteilung über Food-Präsentation und Ausgabesysteme bis hin zum (fahrerlosen) Warentransport in Kliniken: Hupfer unterstützt entlang der kompletten Prozesskette. Marc Reichling, Leiter Vertrieb und Marketing, erläutert im Interview, was Planer und Fachhändler künftig erwarten dürfen.

Seiten 10—13 Eine Fritteuse ist in der Gastronomie fast unverzichtbar. Doch welche empfiehlt sich: die Gas-, Elektro- oder die Heißluftvariante? Oder doch die Induktionsfritteuse? Und was haben die Hersteller hinsichtlich Frittertechnik im Portfolio? Mehr auf den Seiten 14—19

Deutschen Brauer-Bundes. Die Immobilienwirtschaft sieht die absehbare Rückkehr zur vollen Mehrwertsteuer ebenfalls mit großer Sorge. Diese könne Betriebe zunehmend in ökonomische Schieflage bringen, warnt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Cafés, Gasthäuser und Restaurants sind oft das soziale Herz der Innenstädte. Sie tragen zur Lebendigkeit bei und sorgen für Frequenzen auch in anderen Bereichen wie dem Handel. Verschwinden sie aus den Citys, dann wird die Stadtentwicklung regelrecht ausgebremst – gerade in einer Phase, in der viele Zentren neu durchstarten wollen.“ Der Abschied vom ermäßigten Mehrwertsteuersatz könnte so einen „Domino-Effekt für Innenstädte“ in Gang setzen und deren kreative Weiterentwicklung stoppen, so Mattner.

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