Unabhängiges Fachmagazin für Unternehmer und Manager in Gastronomie und Hotellerie
Internorga 2026
Die Internorga als Branchenkompass
Vom Kaufhaus zur Genusswelt
Essens neue Markthalle
Zeitwende im Bierglas
Alkoholfrei wird zum Wachstumsmotor
Alles andere ist doch nur Seemannsgarn
Tarik Rose
Leidenschaftlicher Gastronom und beliebter Fernsehkoch
Besucht uns!
Hamburg, 13. bis 17. März: Halle B3.OG | Stand 206
Unsere stoffähnliche ROYAL Collection hält, was andere mit „zweifelhaften Geschichten“ bloß versprechen. Feinste Tissue-Qualität, ausdrucksstarke Farben und edle Designs, die achtsamen Gästen nachhaltig im Gedächtnis bleiben. Mehr dazu: www.papstar-storyteller.de/nachgefragt-bei-tarik-rose
Von Morgen getragen
Es gibt Ausgaben, die mehr sind als eine Sammlung von Themen. Es sind Hefte, die den Puls der Branche spürbar machen – mit all ihrer Energie, ihrem Innovationsgeist und ihrer Leidenschaft. Diese Ausgabe ist genau so eine. Wir starten mit frischen Impulsen aus der Branche: Der Deutsche Gastro-Gründerpreis zeigt eindrucksvoll, wie viel Mut, Kreativität und unternehmerische Kraft im Nachwuchs stecken. Neue Konzepte wie the dune, GO by Steffen Henssler oder Fukagawa beweisen, dass Gastronomie heute weit mehr ist als Bewirtung – sie ist Haltung, Handschrift und Erlebnisraum zugleich.
Mit Blick auf die Internorga 2026 richten wir den Scheinwerfer auf das, was kommt: Innovationen, die Antworten geben – auf Fachkräftemangel, Kostendruck und veränderte Gästebedürfnisse. Digitalisierung wird zur wirtschaftlichen Erfolgskraft, KI zur echten Unterstützung im Alltag. Gleichzeitig bleibt das, was Gastronomie im Kern ausmacht: Begegnung, Genuss, Atmosphäre. In der Küchentechnik erleben wir, wie Automatisierung, Konnektivität und Effizienz Hand in Hand gehen. Von smarten Spüllösungen über intelligente Gartechnik bis hin zu vernetzten Systemen wird deutlich: Technik soll nicht beeindrucken – sie soll entlasten. Sie schafft Freiräume für das Wesentliche: Qualität, Kreativität und Zeit für den Gast. Und während drinnen optimiert und digitalisiert wird, zieht es uns wieder hinaus. Unsere Outdoor-Trends 2026 zeigen, wie Terrassen zu emotionalen Erlebnisorten werden. Warme Farben, wohnliche Möbel und flexible Konzepte machen den Außenbereich zur Bühne für Genussmomente unter freiem Himmel.
Auch der Morgen bekommt in dieser Ausgabe seinen großen Auftritt: Frühstück und Brunch entwickeln sich weiter – mit handwerklicher Präzision, pflanzenbasier-
ten Alternativen, kreativen Brotspezialitäten und Produkten, die Genuss und Effizienz verbinden. Der Start in den Tag wird zum Statement.
Was all diese Themen verbindet, ist ein gemeinsamer Nenner: Zukunft entsteht dort, wo Menschen gestalten. Wo Ideen wachsen. Wo Leidenschaft auf Professionalität trifft.
Diese Ausgabe ist jedoch auch von einem Moment überschattet, der uns als Verlag tief getroffen hat. Unser langjähriger Grafikdesigner Olaf Skrober ist kurz vor der Produktion dieses Heftes verstorben. Er war weit mehr als derjenige, der unsere Texte und Bilder in Form brachte. Er hatte ein gutes Gespür für Gestaltung, für Proportionen, für das Zusammenspiel von Inhalt und Ästhetik - verbunden mit der einen oder anderen Diskussion mit uns. Er konnte aus einem Manuskript ein visuelles Erlebnis machen. Viele Seiten, die Sie in dieser Ausgabe sehen, tragen seine Handschrift. Und vielleicht spüren Sie beim Blättern genau das: diese Klarheit, diese Struktur, diese Liebe zum Detail.
Er fehlt uns als langjähriger vertrauter Partner. Als Mensch. Diese Ausgabe widmen wir ihm – in Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit und in dem Wissen, dass seine Arbeit bleibt.
Herzlich, Ihre
Yvonne Ludwig-Alfers
Mitglied der Chefredaktion (ludwig@gwverlag.de)
30 10 6
Große Bühne für mutige Gründer: Fünf außergewöhnliche Konzepte ziehen ins Finale des Deutschen Gastro-Gründerpreises ein. Gleichzeitig werden mit dem Hospitalityhero 2026 die Helden von morgen gesucht
Gastro-Zukunft live erleben: Die Internorga 2026 verwandelt Hamburg in einen Hotspot für Innovation, Inspiration und Austausch. Mit neuem Hallenkonzept, starken Trendbereichen, KISchwerpunkt und frischen Food-Impulsen zeigt die Leitmesse, wie Gastronomie und Hotellerie morgen erfolgreich funktionieren
BRANCHE & NEWS
6 Nachwuchswettbewerbe
Deutscher Gastro-Gründerpreis, Hospitalityhero der HGK
8 Jubiläum bei frischli Tradition mit Zukunft
FACHMESSEN
10 Internorga 2026 in Hamburg Gastro-Zukunft live erleben
12 Intergastra 2026 in Stuttgart Zukunft der Hospitality-Branche
14 ProWein 2026 in Düsseldorf
Messe trifft Festival
Vom ofenfrischen Gourmetbrötchen über kreative BowlKonzepte bis hin zu pflanzlichen Alternativen und professionellen
Convenience-Lösungen –die Frühstücks- und Brunchgastronomie präsentiert sich vielfältiger, hochwertiger und ideenreicher denn je. Wir zeigen, welche Produkte, Trends und Impulse das Frühstücksbüfett 2026 zum echten Erlebnis machen
IDEE & KONZEPT
16 Neueröffnungen
New in town
18 Markthalle Königshof in Essen „Vom Pott für den Pott“
MANAGEMENT & MARKETING
22 Interview mit Matthias Balz Die Internorga als Branchenkompass
26 Personalmanagement Konsens oder Kommando?
28 Social Media Vom Post zum Gast
FOOD & BEVERAGES
30 Frühstück & Brunch Morgenstund‘ hat Geschmack
36 Getränkemarkt: Brauereien Zwischen Zapfhahn und Zeitenwende
Wenn Terrassen zu Wohlfühloasen werden, beginnt für Gastronomen die umsatzstarke Saison. Von wohnlichen OutdoorMöbeln in warmen Naturtönen über flexible, stapelbare Designlösungen bis hin zu durchdachten PergolaSystemen für den ganzjährigen Einsatz – wir zeigen, wie Außenbereiche 2026 zu echten Lieblingsplätzen mit Erlebnisfaktor werden
Das Halbfinale des Deutschen GastroGründerpreises ist entschieden. Am 13. März entscheidet sich live in der Finalrunde auf der Internorga in Hamburg, wer den begehrten Preis mit nach Hause nimmt.
Zehn vielversprechende Gründer waren zum Halbfinale des Deutschen Gastro-Gründerpreises im Hamburger east-Hotel angetreten, um die Jury aus Branchenexperten von sich und ihrem Konzept zu überzeugen. Erstmals standen sie persönlich vor der Jury aus Vertretern des Leaders Club, der Internorga und orderbird, den Initiatoren des Preises. Verstärkt wurde die Jury von einigen der bekanntesten Gastronomen aus Deutschland und Österreich sowie weiteren Kennern der Branche. Die Entscheidung fiel in diesem Jahr schnell und eindeutig auf die fünf Finalisten: Coffee, Brownies & Downies in Oberursel, Gestütsgasthof Offenhausen in Gomadingen, NOI in Köln, Restaurant Rübenrot in Augsburg, Schmarrnsinn in Frankfurt am Main.
Beispielhafte soziale Nachhaltigkeit
Alle Finalisten punkteten bei der Jury aufgrund ihres unverwechselbaren USPs und ihres lösungsfokussierten Umgangs mit den aktuellen Herausforderungen der Branche. Aber auch das soziale Engagement und nachhaltiges Denken flossen in die Bewertung ein.
Preise für eine erfolgreiche Zukunft
Als eine der wichtigsten Auszeichnungen für den Branchennachwuchs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wird der Deutsche Gastro-Gründerpreis seit 2014 gemeinsam vom Leaders Club Deutschland, der Internorga und dem Kassensystemhersteller
Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises hatte die schwere Aufgabe aus zehn Konzepten fünf für das Finale auf der Internorga auszuwählen
orderbird im Rahmen der Branchenleitmesse in Hamburg vergeben. In der Endrunde am 13. März 2026 auf der Internorga winken Geld-, Sach- und Coachingpreise. Neben medialer Unterstützung erhalten die fünf Finalisten ein orderbird Pro Kassensystem inklusive Jahreslizenz, Kartenleser und iPad Air sowie zwei Jahre kostenfreie Gastmitgliedschaft im Leaders Club Deutschland. Hinzu kommen eine individuelle Mentorenbetreuung durch die Jury, ein professionelles Fotoshooting und die Teilnahme am Internationalen Foodservice-Forum. Ziel ist es, die Nachwuchstalente dabei zu unterstützen, sich am Markt zu behaupten, ihr Netzwerk auszubauen und Hürden auf dem Weg in eine erfolgreiche Zukunft in der Gastronomie zu meistern. Unterstützt wird der Deutsche Gastro-Gründerpreis außerdem von Bon Bon, Meiko, Coca-Cola Europacific Partners, CF Gastro und Valdo. Während des Finales stimmen wie immer rund 300 Branchenprofis vor Ort und die Social Media-Gemeinde über den oder die Sieger ab. Der oder die Gewinner können sich zusätzlich über 10.000 Euro Preisgeld, gesponsert von der Redo Gastro Academy, ein Coaching in der Persönlichkeitsschmiede von Frank Simmeth sowie eine 40-stündige Beratung durch den Leaders Club Deutschland freuen.
Die Halbfinalisten stellen der Jury ihre Konzepte live vor, wie hier Max-Christoph Luscher von Coffee, Brownies & Downies
Helden von morgen gesucht
Mit dem Hospitalityhero setzt die HGK gemeinsam mit der Gerhard Günnewig Stiftung ein klares Zeichen für die gezielte Förderung des Nachwuchses und die Zukunftsfähigkeit der Hospitality-Branche.
Die HGK zeichnet gemeinsam mit der Gerhard Günnewig Stiftung auch 2026 engagierte Nachwuchskräfte der Hospitality-Branche aus. Mit dem Hospitalityhero werden Auszubildende und Studierende geehrt, die durch Fachkompetenz, Engagement und Persönlichkeit überzeugen und die Zukunft der Branche aktiv mitgestalten. Der Nachwuchspreis bietet jungen Talenten eine Plattform, um ihre Leistungen sichtbar zu machen und ihre Begeisterung für Gastfreundschaft zu teilen. Bewerbungen sind noch bis zum 1. April 2026 möglich. Sowohl HGK-Mitglieder als auch Nichtmitglieder können teilnehmen. Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Auszubildenden und Studierenden vorzuschlagen, ebenso sind Eigenbewerbungen möglich.
Vergabe in verschiedenen Kategorien
Der Hospitalityhero 2026 wird in drei Kategorien vergeben. Im Mittelpunkt stehen gelebte Gastfreundschaft, individuelle Talente und besondere Leistungen im Ausbildungsalltag. In der Kategorie #feelgoodstar werden Nachwuchskräfte im direkten Gästekontakt ausgezeichnet, die mit Serviceorientierung, Einfühlungsvermögen und Professionalität überzeugen und unvergessliche Gästeerlebnisse schaffen. Die Kategorie #masterofcuisine würdigt junge Kochtalente, die mit handwerklichem Können, Kreativität und Teamgeist kulinarische Qualität erlebbar machen. An Nachwuchskräfte, die mit Organisationstalent, strategischem Denken und innovativen Ideen betriebliche Abläufe und Konzepte aktiv mitgestalten
und so Verantwortung für die Zukunft ihres Betriebs übernehmen, richtet sich die dritte Kategorie #businesstalent.
Die Siegerehrung findet live auf der Bühne am 15. Juni 2026 im Rahmen des HGKBranchenevents in Dresden statt. Alle drei Hospitalityheroes erhalten ein Preisgeld von jeweils 1.500 Euro sowie branchenweite Sichtbarkeit.
www.hospitalityhero.de
Tradition mit Zukunft
2026 feiern die frischli Milchwerke ihr 125-jähriges Bestehen –ein Jubiläum, das für Verlässlichkeit, Beständigkeit und zugleich für den Mut steht, Zukunft aktiv zu gestalten.
Seit der Gründung im Jahr 1901 entwickelt sich das Familienunternehmen kontinuierlich weiter und gilt heute als verlässlicher Partner für Profis aus Handel, Foodservice und Industrie. Inzwischen ist die vierte Generation der Gründerfamilien Holtorf, Schäkel und Winkelmann im Unternehmen tätig. Geschäftsführender Gesellschafter ist Dr. Timo Winkelmann. Von den beiden weiteren Gründerfamilien sind die Urenkel Hans Holtorf und Lars Schäkel im Jahr 2021 als geschäftsführende Gesellschafter ausgeschieden und seitdem im Aufsichtsrat aktiv.
Partnerschaft als Erfolgsrezept
„Für uns stehen Kundenzufriedenheit und gleichbleibend hohe Qualität im Mittelpunkt“, betont Geschäftsführerin Kerstin Schmidt. Sie bildet seit 2024 zusammen mit Dr. Timo Winkelmann die Unternehmensspitze. „Das gelingt nur gemeinsam: Das vertrauensvolle und dauerhafte Miteinander von Milchlieferanten, Mitarbeitenden und Kunden ist seit jeher unser stärkster Erfolgsfaktor.“ Pro Tag verarbeitet frischli rund zwei Millionen Kilogramm Milch – über 960 Millionen Kilogramm im Jahr. „Mehr als 800 Milcherzeuger beliefern uns mit frischer Rohmilch“, ergänzt Winkelmann. „Viele dieser Partnerschaften bestehen über Genera-
tionen hinweg. Oft haben schon die Väter und Großväter der Landwirte meinem Vater und Großvater Milch geliefert – und ähnlich ist es bei unseren Mitarbeitenden. Wir beschäftigen Großvater, Vater und Sohn – und diese vertrauensvolle Partnerschaft und Zuverlässigkeit ist seit 125 Jahren unser Erfolgsrezept.“ Diese langfristige Verbundenheit prägt die Identität des Unternehmens und macht seine Verlässlichkeit spürbar.
Kompetenz für die Profi-Küche Eine starke Kompetenz hat sich frischli bei Produkten für die Profi-Küche aufgebaut. Besonders Sahne und das im Jahr 2000 eingeführte Puddingsortiment sind zu einem wichtigen Standbein des Unternehmens herangewachsen. Im Foodservice-Bereich hat sich frischli von einer traditionellen Molkerei zum Marktführer für servierfertige Puddinge entwickelt und bietet heute die größte Sortimentsbreite und -tiefe im Segment.
Ein Blick nach vorn
frischli investiert konsequent in neue Technologien und Märkte. Getrieben von der Überzeugung, dass pflanzenbasierte Produkte weiter an Bedeutung gewinnen, wurde 2024 gemeinsam mit dem Familienunternehmen Brüggen „The Oat Factory“
gegründet. In der neuen Plant-based Produktion in Rehburg-Loccum entsteht die Haferbase für Produkte wie Hafer Drinks und Barista Varianten – auch in Bio-Qualität. Eine neu gebaute Hafermühle ermöglicht es, den gesamten Prozess von der Rohware bis zur Vermahlung und Herstellung der Haferbase unter einem Dach zu steuern und so eine hohe Qualität sicherzustellen. www.frischli.de
Gewinner gekürt
Gemeinsam mit Kettler Home&Garden hat unser Verlag eine besondere Aktion ins Leben gerufen. Gesucht wurde ein herausragendes Outdoor-Referenzobjekt aus dem Gastgewerbe. Das Landhaus Beckmann setzte sich in zwei Jury-Durchgängen durch.
Das Team ist der Star – neben dem Hotel und seinen Gästen. Im Fall des Landhaus Beckmann war es Empfangsmitarbeiterin Lea Garisch, die die Ausschreibung in unserer Fachzeitschrift entdeckte und Inhaber Michael Große Holtforth zur Teilnahme motivierte. Mit Erfolg. Das Vier-Sterne-Superior-Haus verfügt über 48 individuell gestaltete Zimmer von 14 bis 37 Quadratmeter. Nachhaltigkeit und Diversität sind hier ebenso gelebte Werte wie echte Gastfreundschaft und eine spürbar herzliche Willkommenskultur. Ein kleiner, hochwertiger Spa-Bereich, eine zeitgeistige und zugleich funktionale Ausstattung sowie ein direkt angeschlossener Gastronomiebe-
reich runden das Konzept ab. Das Ergebnis: eine stetig wachsende Beliebtheit bei Kurzurlaubern wie auch bei Geschäftsreisenden.
Starke Partner, starke Konzepte
Initiator und Partner der Aktion ist die Kettler Home&Garden GmbH. Das Unternehmen stellt dem Gewinnerbetrieb einen Gutschein im Wert von 5.000 Euro für die Neugestaltung des Außenbereichs zur Verfügung.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Partner von der Leidenschaft, Kreativität und Professionalität der eingereichten Konzepte.
frischli Geschäftsführung: Kerstin Schmidt und Dr. Timo Winkelmann
Die Qualität der Bewerbungen machte zwei JuryDurchgänge erforderlich: Zunächst wurden drei Finalisten bestimmt, anschließend fiel die Entscheidung auf das Landhaus Beckmann.
Maßgeschneiderte
Terrassenlösung
Im nächsten Schritt wählen Tim Dargel, Geschäftsleiter von Kettler Home&Garden, und Michael Große Holtforth gemeinsam die neue Terrassenmöblierung aus – passgenau abgestimmt auf die Anforderungen und das Ambiente des Hauses. „Die Leidenschaft und Professionalität, mit der sich das Team des Landhaus Beckmann präsentiert hat, hat uns von Anfang an überzeugt. Hier wird Gastfreundschaft nicht nur versprochen, sondern täglich gelebt. Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit Michael Große Holtforth eine Terrassenlösung zu entwickeln, die den besonderen Charakter des Hauses weiter unterstreicht“, so Tim Dargel. Michael Große Holtforth: „Wir fühlen uns sehr geehrt, als Gewinner der großartigen Kooperation von Kettler und gastrotel ausgewählt worden zu sein. Besonders freut es uns, dass wir mit unserem passenden Konzept begeistern konnten.“
Über die Umsetzung und die neugestaltete Terrasse berichten wir in einer der kommenden Ausgaben.
www.kettler.de
www.landhaus-beckmann.de
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Lassen Sie Regenwolken entspannt vorbeiziehen. Nicht Ihren Umsatz.
Jury und Gewinner (von links nach rechts): Shervin Pourghaffari-Poser vom GW Verlag, Simone Biermann von BCO, Michael Große Holtforth vom Landhaus Beckmann und Tim Dargel von Kettler Home&Garden
Die Internorga bringt wieder junge Konzepte, technologische Lösungen und internationale Marktführer auf einer Plattform mit einer Vielzahl an Fachbesuchern zusammen
GastroZukunft live erleben
Die Internorga 2026 kehrt mit frischen Impulsen, erweitertem Hallenkonzept und klarem Zukunftsfokus vom 13. bis 17. März nach Hamburg zurück. Die Leitmesse für Gastronomie, Hotellerie und Catering präsentiert neue Hallenstrukturen, Trendbereiche und eine starke Ausstellerpräsenz. Von Karolina Treder
Mit einer Flächenerweiterung von über 2.000 Quadratmetern netto schafft die Internorga 2026 neue Räume für innovative Formate, kreative Impulse und inspirierende Erlebnisse. Herzstück der neuen Hallenstruktur ist die Integration von Ausstellenden in die Halle B5. Nach intensiver Konzeptarbeit steht fest: Der Bereich Startups & Drinks, die beliebte Newcomers Area, die Bühne What the Food! – by foodlab sowie der Trendbereich Future Food, der 2025 erfolgreich seine Premiere feierte, ziehen in die neu konzipierte Halle B5 und präsentieren damit in direkter Nachbarschaft zur AfterworkLounge Off The Record inspirierende Ideen. „Die neue Organisation gibt uns die Möglichkeit, auf der Internorga weiter zu wachsen und unsere Ideen noch sichtbarer zu machen – das ist für uns ein echter
Entwicklungsschritt,“ sagt Christin Siegemund, Geschäftsführerin des foodlab. „Mit den Start-ups, Newcomern und Food-Trends auf der Fläche rücken wir räumlich näher an die Inhalte heran, die unsere Bühne prägen. Die Besucher dürfen sich schon jetzt auf viele Highlights und inspirierende Begegnungen freuen.“
Die Halle B5 als Innovationscluster wird somit ein zentraler Hotspot der Internorga 2026 sein, in dem die Newcomers Area und der Trendbereich Future Food gemeinsam wachsen. Hier präsentieren junge Unternehmen, Startups und etablierte Innovatoren ihre neuesten Produkte, Konzepte und Technologien für den AußerHaus-Markt. Die Newcomers Area gilt seit Jahren als Trendbarometer der Branche und bietet auch 2026 eine aufmerksamkeitsstarke
Fotos:
Hamburg
Messe und Congress/Rolf
Otzipka
Plattform für zukunftsweisende Produkt- und Dienstleistungsideen. Besucher können dort Marktneuheiten frühzeitig entdecken und direkt testen – von neuen Convenience-Produkten bis zu nachhaltigen Getränkekonzepten. Direkt angrenzend sorgt der Trendbereich Future Food für Impulse rund um nachhaltige, klimabewusste Ernährungskonzepte. Dort stellen Unternehmen innovative Zutaten und produktbasierte Lösungen vor, etwa mikroalgenbasierte Emulgatoren von AlgMighty, proteinreiche Hülsenfrucht-Produkte von Kult Farm oder fermentierte Pilz-Neuheiten von MushRoots. Auch pflanzenbasierte, allergenfreie Fertiggerichte mit langer Haltbarkeit und reduziertem CO₂-Fußabdruck sind Teil des Angebots. Auch in anderen Bereichen zeigt sich die Internorga 2026 in neuer Stärke: Durch die Neupositionierung wird der Bereich Restaurantund Hotelausstattung künftig deutlich wachsen und zusätzlich in die Halle B4.OG erweitert. Dabei entstehen zusätzliche Flächen, die nicht nur mehr Raum für die neuesten Interior- und Tabletop-Trends eröffnen, sondern auch neue Möglichkeiten für inspirierende Inszenierungen und interaktive Formate bieten. „Mit dem neuen Flächenkonzept setzen wir ein starkes Zeichen für Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit. Gleichzeitig schaffen wir Raum für neue Formate und Partnerschaften, die die Internorga noch attraktiver machen – für Ausstellende wie Besucher“, sagt Matthias Balz, Director Internorga.
Digitalisierung als wirtschaftliche Erfolgskraft Ein zentrales Leitthema 2026 ist die Frage, wie Digitalisierung im Betrieb messbaren Mehrwert schafft. Die AI Area gibt unter anderem Antworten, bringt innovative KI-Unternehmen an einem Ort zusammen und bietet dabei auch Start-ups eine Plattform. Ob Nachfrageprognosen, automatisierte Gästekommunikation, Revenue-Management oder Prozessoptimierung: Aussteller zeigen live vor Ort, wie KI Betriebe effizienter macht, den Personaleinsatz optimiert und das Gästeerlebnis individualisiert, und stehen für Rückfragen bereit. Neben KI-Lösungen stehen auch Self-Serviceund Payment-Innovationen im Fokus. Ebenso vertreten: vernetzte Hotelsoftware und cloudbasierte Kassensysteme, die sowohl kleine als auch große Betriebe effizienter und zukunftssicher machen.
Trends mit Relevanz
Mit dem Trendformat Internorga FoodZoom 2026 rückt die Messe die zentralen Entwicklungen im Food- und Beverage-Bereich in den Mittelpunkt. Statt kurzfristiger Hypes stehen langfristige Bewegungen im Fokus. Pflanzenbasierte und hybride Konzepte entwickeln sich weiter und werden differenzierter. Alternative Proteinquellen, innovative Verarbeitungsmethoden und neue Texturen eröffnen zusätzliche Spielräume für kreative Küchenkonzepte. Gleichzeitig bleibt Nachhaltigkeit ein entscheidender Treiber: Ressourcenschonung, Transparenz in der Lieferkette und verantwortungsbewusste Rohstoffwahl gewinnen weiter an Bedeutung. Auch im BeverageSegment zeigen sich klare Verschiebungen. Alkoholfreie Alternativen gewinnen an Profil und Vielfalt, funktionale Getränke mit Mehrwert positionieren sich stärker im Außer-Haus-Markt. Moderne Kaffee- und Teekonzepte, fermentierte Drinks und handwerklich inspirierte Produkte greifen den Wunsch nach Qualität, Individualität und bewussterem Konsum auf. Neben Food und Beverage werden die Themen Design und Digitalisierung in der Küche noch stärker als zuvor betrachtet.
Austausch und vieles Mehr Neben der Ausstellung bietet die Messe erneut Raum für fachlichen Austausch und Networking. Konferenzen, Diskussionsformate und kuratierte Sonderflächen vertiefen die Themen der Ausstellung und schaffen zusätzliche Anknüpfungspunkte. Zudem bietet die Internorga wieder ein Wettbewerbsprogramm, das Fachkräften und Talenten aus Gastronomie und Hotellerie eine Bühne für ihre Fähigkeiten bietet.
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Die Intergastra 2026 auf dem Gelände der Messe Stuttgart versammelte über 80.000 Fachbesucher und setzte mit klaren Fokusthemen neue Impulse für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung
Zukunft der Hospitality-Branche
Mit über 80.000 Fachbesuchern zeigte die Intergastra 2026 eindrucksvoll, welch starke Anziehungskraft sie innerhalb der Hospitality-Branche besitzt. Die Messe setzte gezielt auf Fokusthemen, die unterschiedliche Zielgruppen ansprachen und damit die notwendige Orientierung boten.
„Die Intergastra 2026 zeigt, wie sich Messen wandeln müssen, um relevant zu bleiben: Wir schaffen thematische Milieus, die Orientierung bieten, Austausch fördern und konkrete Lösungen für die Praxis liefern“, sagt Stefan Lohnert, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. „Unser Anspruch ist es, die Branche nicht nur abzubilden, sondern aktiv mitzugestalten.“
Auch Dr. Hans-Ulrich Kauderer, Vorsitzender des DEHOGA Baden-Württemberg, betont die Bedeutung des Formats: „Die starke Besucherresonanz und die sehr positive Stimmung auf der Intergastra haben gezeigt: Der Optimismus in unserer Branche wächst. Die Messe kam für die Betriebe genau zum richtigen Zeitpunkt, und das breite, innovative Angebot, das die Aussteller präsentiert haben, war perfekt für alle, die ihr Unternehmen erfolgreich weiterentwickeln wollen. Nach fünf erfolgreichen Messetagen in Stuttgart steht fest: In Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung rücken nach schwierigen Jahren jetzt wieder die Chancen in den Fokus. In dieser Hinsicht hat die Intergastra ein Ausrufezeichen gesetzt.“
Besonders erfreulich war der deutliche Zuwachs an ausstellenden Firmen und Fach-
besucherinnen und -besuchern aus Bayern und Hessen, was die Bedeutung der Intergastra eindrucksvoll unterstreicht. Klaus Vollmer, Landesinnungsmeister des Konditorenverbandes Baden- Württemberg, zieht ein positives Fazit: „Die Intergastra 2026 war für das Konditoreihandwerk erneut ein herausragendes Branchentreffen und hat unsere Erwartungen voll erfüllt. Die thematische Bündelung von Konditoreihandwerk, Kaffee und Vending hat sich weiter bewährt und bot den Fachbesuchern wertvolle Impulse.“
Gemeinschaftsverpflegung neu gedacht
Die Intergastra rückte 2026 erstmals die Gemeinschaftsverpflegung als neuen Schwerpunkt in den Mittelpunkt. Die entwickelte Sonderschau Klasse(n)essen – LunchLab für Kita & Schulen reagiert auf den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung und die damit verbundenen Herausforderungen für Kommunen, Schulen und Caterer. Stuttgart liegt mitten im Markt: In der Region sind strukturbedingt zahlreiche Betriebe, gastronomische Einrichtungen und Großküchen ansässig – beste Voraussetzun-
gen also, um neue Lösungen und Konzepte der Gemeinschaftsverpflegung praxisnah zu diskutieren und zu präsentieren. Die Sonderschau kombinierte Bühnenprogramm, Ausstellungsfläche und Dialogformate und behandelte Themen wie Qualität und Standards, Nachhaltigkeit, Finanzierung, Digitalisierung, Fachkräftegewinnung und pädagogische Einbindung. Unter dem Motto „Schule isst Teamwork – Kooperation als Schlüssel für erfolgreiche Schulverpflegung mit Konzept“ fand der Schulverpflegungskongress statt. Am 10. Februar wurde zudem in Zusammenarbeit mit dem Städtetag und dem DEHOGA Baden-Württemberg ein Kommunaltag für Vertreterinnen und Vertreter aus Städten und Gemeinden veranstaltet.
Inspiration, Austausch und Wettbewerbe
Der Food & Concept Court war während der Intergastra der zentrale Treffpunkt für Foodservice-Profis. Mit Food-Mall, Convention-Area und Meet & Greet-Lounge bot das Areal Raum für Austausch, Inspiration und Networking. Ein Highlight waren die Gastlandtage mit finnischen Unternehmen,
Messe
Stuttgart
die ihre landestypischen Spezialitäten präsentierten. Zudem wurde hier das Finale des Burger Battles ausgetragen. Den Sieg im Burger Battle sicherte sich Tobias Flohr von Foodtruck Catering Flohr mit dem falschen Smash.
Bühne für Innovationen
Mit Newfood x Now feierte eine neue Innovationsplattform Premiere auf der Messe. Gemeinsam mit dem Verband crowdfoods wurde die Intergastra zur Startup- und Innovationsmesse mit Konferenzcharakter. Rund 50 Start-ups präsentierten ihre Food-Innovationen für Gastronomie, Handel und Lebensmittelwirtschaft und zeigten, wie die Zukunft von Ernährung und Gastronomie gestaltet werden kann.
„Mit der Newfood x Now auf der Intergastra konnten wir als Verband erstmals unser breites Netzwerk an Innovatoren und Startups entlang der Lebensmittelwertkette mit den Vorteilen einer führenden Messe, einer Innovations- Konferenz sowie unserem Newfood X Magazin als mediale Plattform kombinieren“, so Mark Leinemann, Mitgründer und Präsident von crowdfoods.
„Dies bot Startups die Möglichkeit, sich der Gastronomie- und Lebensmittelbranche zu präsentieren und neue Geschäftskunden zu gewinnen. Gleichzeitig boten Startup-Expo und Innovationkonferenz den Fachbesuchern frische Inspirationen, neue Lösungen und Produkte, um auch in Zukunft ihren Food- und Gastro-Alltag zu erfolgreich gestalten.“
Young Talents Camp
Mit dem Young Talents Camp setzte die Intergastra 2026 ein starkes Zeichen für die Zukunft der Branche. Auf einer lebendigen Erlebnisfläche kamen junge Menschen aus ganz Deutschland zusammen, um ihre Begeisterung für Gastfreundschaft, Genuss und Service zu teilen. Der direkte Austausch mit erfahrenen Profis aus Küche, Service, Rezeption, Management und Konzeptentwicklung machte das Camp zu einem zentralen Treffpunkt für die nächste Generation des Gastgewerbes.
Mehr kulturelle Verantwortung
Die freakstotable, ein Zusammenschluss von Unternehmen und Gastronomiebetrieben mit Fokus auf verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln, setzte unter dem Titel „Zukunft Geschmack“ neue Impulse. In einer eigens entwickelten Seminar- und Workshop-Reihe standen sensorische Erfahrung, Wissenstransfer und bewusste Auseinandersetzung mit Geschmack im Mittelpunkt. Das entwickelte Programm lud dazu ein, Genuss neu zu denken und einzuordnen.
Handwerk live erlebbar
Pizzaioli aus verschiedenen Ländern traten bei der Pizza Europa Liga 2026 in Kategorien wie Neapolitan Style, Baking Technology und Kreativ-Belag gegeneinander an. Die Wettbewerbe wurden live kommentiert und für das Publikum erlebbar gemacht. Begleitende Masterclasses, Präsentationen und Workshops rund um das Thema Pizza boten den idealen Rahmen für den Wettbewerb. Hier wurden auch neue Produkte, Techniken und innovative Ideen vorgestellt.
Erfolgreiches Messeduo
Traditionell findet parallel zur Intergastra die Gelatissimo statt. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Synergien des Messeduos aus Eisfachmesse und INTERGASTRA unter anderem, um Lösungen für die Saisonverlängerung ihrer Eiscafés und den Zielgruppenausbau zu finden.
Ausblick für 2028
Die nächste Intergastra findet vom 12. bis 16. Februar 2028 statt. Zum dritten Mal wird parallel dazu die IKA/Olympiade der Köche auf dem Gelände der Messe Stuttgart ausgetragen. Ausrichter der Veranstaltung ist der Verband der Köche Deutschlands (VKD). www.intergastra.de
FÜR IMPULSE
Komm uns besuchen:
13.–17. März 2026 Halle A1, Stand 228
Vom 15. bis 17. März 2026 ist Düsseldorf erneut Zentrum der internationalen Wein- und Spirituosenwirtschaft. Die ProWein geht dabei mit einem überarbeiteten Konzept an den Start.
Mehr Erlebnis, mehr Inspiration
Über 4.000 Aussteller aus mehr als 60 Nationen werden erwartet. Die Messe konzentriert sich auf klare Strukturen und effiziente Begegnungsformate, die Sichtbarkeit der Angebote erhöhen und Wege für Besucher verkürzen sollen. Gleichzeitig wächst im Spirituosen-Segment das Angebot spürbar: ProSpirits belegt erstmals zwei komplette Hallen. Ein neu geschaffenes Buyers Concierge-Team richtet sich direkt an internationale Entscheidungsträger und Einkäufer aus Schlüsselmärkten wie Nordamerika, Osteuropa und Skandinavien. Das 2025 eingeführte Matchmaking-Tool „Fair Match“ wurde weiterentwickelt und bekommt 2026 eine zentrale Bühne: die Live Fair Match Arena in den Messehallen. Dazu kommt ein völlig neues Konzept: das Insight-to-Action Framework (I2A).
Die ProWein denkt Messe völlig neu – mit Festival-Charakter und immersiven Elementen. Auf der Agora Stage erwarten die Besucher über zwölf Stunden Keynotes, Panel-Diskussionen und Visionary Talks mit internationalen Speakern, die Zukunftsthemen gestalten, Trends setzen und neue Ideen anstoßen. ProWein Zero in Halle 5 wurde neu konzipiert und erweitert das Konzept um Spirituosen sowie interaktive Tastings, während ProWein Sparkling in Halle 4 zu einer prickelnden Entdeckungsreise der Schaumweine wird. www.prowein.de
Messe trifft Festival Hotspot für die Hospitality
Die 370Grad lädt vom 13. bis 16. März 2026 wieder in das Empire Riverside Hotel in Hamburg und setzt ihren Anspruch fort, eine Plattform für fundierten Austausch, Innovation und belastbare Netzwerke zu bieten.
Rund 130 ausgewählte Aussteller zeigen Produkte, Dienstleistungen und Konzepte für die gesamte Hospitality-Wertschöpfungskette. Das Spektrum reicht von Food & Beverage über Küchentechnik, Ausstattung und Digitalisierung bis hin zu skalierbaren Geschäftsmodellen. Strukturiert ist die Veranstaltung in klar definierte Themenbereiche: Der Community Table inszeniert Marken, Mittelstand und Newcomer in einem offenen Präsentationsformat. Im Coworking Space treffen individuelle Planung, Produktentwicklung und Beratung auf eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Der Market Place fungiert als zentraler Treffpunkt für Austausch und Vernetzung. Unter Concepts werden Lösungen für Systemgastronomie und Catering gebündelt, während das Deli die Schnittstelle von Handel und Gastronomie beleuchtet. Der Kitchen Club richtet sich gezielt an Küchenverantwortliche und verbindet Praxisdemonstrationen mit fachlichem Dialog.
Weitere Schwerpunkte 2026 rücken zusätzliche Schwerpunkte in den Fokus: Im Bereich Digital stehen Software, Cloud-Lösungen und KI-Anwendungen zur Prozessoptimierung im Mittelpunkt. Start Me Up bietet jungen Unternehmen Zugang zu Entscheidern und Investoren. Der Meat Club widmet sich Einkauf, Reifung und Verarbeitung von PremiumFleisch. Im Segment Hospitality geht es um technische Ausstattung und smarte Systeme für effiziente Betriebsabläufe. Ein informeller Programmpunkt ist „Kiez Beats“ am 15. März 2026 in der Elbkuppel des Hotel Hafen Hamburg. Dort wird der fachliche Austausch in ein abendliches Networking-Format überführt. www.370grad.vision
Auf der ProWein in Düsseldorf trifft sich die internationale Wein- und Spirituosenwelt
Entscheider aus Hotellerie, Gastronomie und Catering treffen sich im Empire Riverside Hotel in Hamburg
NEU! SPECIALTY COFFEE
Japan meets Kalifornien
GO by Steffen Henssler erweitert sein bislang reines PremiumSushi-Delivery-Angebot in Düsseldorf um einen Restaurantbetrieb. Das kulinarische Konzept verbindet japanische Präzision mit internationalem Twist und steht für Sushi-Kreationen mit Wiedererkennungswert. Verantwortlich für den Standort ist Franchisee und Geschäftsführer Johannes Schuster. Das Restaurant bietet 40 Sitzplätze im Innenbereich sowie eine Terrasse mit weiteren 60 Plätzen. Perspektivisch soll der Standort auch für Catering genutzt werden. Für die Zubereitung ist ein erfahrenes Küchenteam aus neun Köchen zuständig, von denen einige ihre Ausbildung in Japan absolviert haben. Gäste können wählen zwischen Gerichten wie der Miso-Suppe bis hin zu Sushikreationen für rund 20 Euro. Gestalterisch zeigt sich der neue Standort klar und reduziert. Sichtbeton trifft auf warme Erdtöne und schafft eine ruhige, urbane Atmosphäre, in der das Produkt im Mittelpunkt steht. www.gobysteffenhenssler.com
New in town
An dieser Stelle blicken wir wieder auf aktuelle Gastro-Eröffnungen deutschlandweit.
Zusammengestellt von Yvonne Ludwig-Alfers
Zweite Eröffnung
in Deutschland
Nach dem Markteintritt in Kiel Anfang 2025 hat Pincho Nation jetzt sein zweites Restaurant in Deutschland eröffnet. Mit dem neuen Standort in Bremen treibt das skandinavische Gastronomiekonzept seine Expansion voran und unterstreicht die Dynamik der Marke im deutschen Markt. Das Bremer Restaurant bringt erneut die charakteristische Kombination aus internationaler Küche, tapas-großen Gerichten und vollständig digitalem Gästeerlebnis nach Norddeutschland. Pincho Nation bereitet bereits die nächsten Eröffnungen vor. Der Standort in Lübeck ist geplant und wird zunächst unter der Führung von Pincho Nation selbst betrieben, mit der Option, ihn zu einem späteren Zeitpunkt an einen Franchise-Partner zu übergeben. Parallel dazu befindet sich das Unternehmen in Gesprächen mit potenziellen Franchise-Partnern in Karlsruhe und Rostock. Für 2026 plant das Unternehmen mindestens fünf weitere Neueröffnungen in Deutschland und sieht langfristig Potenzial für bis zu 80 Standorte. Zur weiteren Expansion sucht Pincho Nation deutschlandweit nach geeigneten Franchise-Partnern und Immobilien. www.pinchonation.de
Ramen neu gedacht
Mit dem japanisch-französischen FusionFine-Dining-Restaurant Fukagawa erweitern Leonardo Donati (Zweiter von rechts im Bild) mit seiner Partnerin Sabrina Schulz (links im Bild) ihr gastronomisches Konzept in Berlin-Kreuzberg um eine ambitionierte Spitzenküche. Nach dem erfolgreichen Start von Fukagawa Ramen 2025 folgt nun zusammen mit Felix Thoms (Zweiter von links im Bild) der Schritt ins Fine Dining. Donati, geprägt von seiner engen Verbindung zur japanischen Kultur, verantwortet die kulinarische Vision, während Thoms klassische französische Techniken einbringt. Unterstützt werden beide in der Küche von Markus Suntinger (rechts im Bild), der zuletzt in Restaurants wie dem CODA oder
dem Bonvivant Cocktail Bistro tätig war. Im Mittelpunkt steht die kreative Übersetzung der Ramen-Tradition in ein Acht- beziehungsweise Neun-Gang-Menü – omnivor oder vegetarisch. Vier hausgemachte Brühen bilden die Basis zahlreicher Gerichte. Beispiele sind Jakobsmuschel mit schwarzem Knoblauch-Öl, Bluefin-Thunfisch mit Ponzu oder Wagyu aus Kagoshima vom Konro-Grill. Auch Desserts wie Crème Brûlée mit Togarashi greifen die Fusion-Idee auf. Begleitet werden die Menüs wahlweise von Wein oder Sake. Handgefertigte Keramik, Ikebana-Blumenarrangements und ein minimalistisches, warmes Interieur unterstreichen die Philosophie: die harmonische Verbindung japanischer Reduktion mit französischer Eleganz. www.fukagawa.de
Fotos:
Die genannten
Unternehmen, Daniel Schäfer (the dune), Claudia Simchen
Fotografie (Niclas Nussbaumer & Lea Rupp), Lermont (Fukagawa)
Menü und Social Dining
Mit der Eröffnung des The Florentin by Althoff Collection in der ehemaligen Villa Kennedy entstand in Frankfurt am Main im Dezember 2025 ein neuer gastronomischer Anlaufpunkt: the dune. Verantwortet wird das Restaurant von Gastgeberin Lea Rupp (Bild links) und Küchenchef Niclas Nußbaumer (Bild rechts).
Es versteht sich als urbaner Rückzugsort, der Kontraste verbindet – Struktur und Lebendigkeit, Menü und Social Dining. Die Gestaltung ist bewusst klar und modern. Für Frank Marrenbach, CEO der Althoff Hotels, ist the dune ein zentraler Baustein der kulinarischen Weiterentwicklung der Gruppe. Architektur, Design und Gastronomie sollen als gleichwertige Elemente wirken. Die Küche Nußbaumers beschreibt er als präzise, weltoffen und fokussiert auf das Wesentliche. Der Küchenchef selbst charakterisiert seinen Stil als klar, tief und ausgewogen –eine Küche, die ohne große Inszenierung auskommt und über Aromen wirkt.
The Florentin-General Manager Boris Messmer betont die Bedeutung der Kulinarik für die Identität des Hauses und hebt die klare, präzise Handschrift hervor. Die kulinarische Ausrichtung folgt einem saisonalen Ansatz. Die Küche verbindet klassisches
Handwerk mit moderner Interpretation und legt hohen Wert auf Produktqualität. Einzelne Komponenten kehren in verschiedenen Gängen wieder. Saucen spielen eine zentrale Rolle.
Rupp schafft als Gastgeberin einen ruhigen, strukturierten Rahmen und legt den Fokus auf eine unaufdringliche, stimmige
Atmosphäre. the dune bietet zwei Konzepte: das „the dune Menu“, ein von Nußbaumer entwickeltes, persönlich geprägtes Menü, und „the dune Selection“, einen Social-Dining-Bereich, der auf das gemeinsame Genießen ausgerichtet ist. www.theflorentin.com
Die Neue A-Linie überzeugt mit Funktionen wie dem neuen FoamMaster. Er sorgt für verbesserte In-Cup-Qualität und höchste Konsistenz - mit optimaler Milchtemperatur und feinster Schaumtextur für jedes milchbasierte Getränk.
„Vom Pott für den Pott“
Wo früher im Kaufhof Waren über Theken gingen, wird heute gegessen, diskutiert, gelacht. Die Essener Markthalle im Königshof ist kein Ort des schnellen Vorbeigehens, sondern ein Raum zum Bleiben. Zwischen Kaffeeduft, Stimmengewirr und klapperndem Geschirr entsteht ein urbaner Mikrokosmos, der weit mehr sein will als ein Foodcourt. Von Karolina Treder
Es ist ein Vormittag im Essener Königshof, an dem man schon nach wenigen Minuten vergisst, dass man sich eigentlich in einem ehemaligen Kaufhaus befindet. Stimmen mischen sich mit Kaffeeduft, irgendwo klappert Geschirr, Menschen bleiben stehen, schauen, lachen. Die Markthalle will kein Ort des schnellen Konsums sein – sie will Aufenthaltsraum sein. Und genau darin liegt ihr gastronomischer Anspruch.
Doch was bedeutet das eigentlich: eine Markthalle im Jahr 2026? Ist sie Markt, Foodcourt, Treffpunkt, Eventfläche? Oder vielleicht von allem etwas – bewusst kuratiert, langfristig gedacht und klar gastronomisch ausgerichtet? Die Essener Markthalle in der ehemaligen Kaufhof-Filiale am Hauptbahnhof der Ruhrmetropole versteht sich nicht als Wochenmarkt mit wechselnden Ständen, sondern als dauerhafte gastronomische Plattform. „Das Konzept orientiert
sich an internationalen Vorbildern, wie der Borough Market in London oder der Markthalle von Barcelona – und übersetzt diese Idee konsequent ins Ruhrgebiet. Vom Pott für den Pott“, erklärt Maurice Lefévere, Immobilienverwaltung der Koerfer Gruppe, die für die Entstehung der Markthalle in den alten Kaufhauswänden verantwortlich ist.
Internationale Inspiration, regional verankert
Was in Metropolen längst etabliert ist, setzt sich auch hier zunehmend durch: Markthallen als Orte urbaner Esskultur, an denen unterschiedliche gastronomische Konzepte nebeneinander existieren, ohne sich gegenseitig zu kannibalisieren. Anders als klassische Foodcourts geht es nicht um uniforme Angebote oder Systemgastronomie, sondern um individuelle Handschriften.
In Essen bedeutet das ganz konkret: Über 22 gastronomische Stände, bei insgesamt 37 Ständen, aus aller Welt bieten Spezialitäten, Streetfood, regionale Küche, vegane Konzepte, süße Versuchungen und mehr – von Takezo mit authentischen Ramen über Meet Me Halfway mit persischen Aromen bis hin zu Churros Don Juan oder den türkischen Muscheln von Midye 47.
Dazu gesellen sich kreative Wein- und Barkonzepte wie Svens Tagesbar und Weingrün & Delikatessen, die das kulinarische Erlebnis abrunden.
Jeder Stand ist ein eigenständiger Betrieb mit eigener Kasse, eigener Verantwortung und eigener Identität. Die Betreibergesellschaft versteht sich nicht als gastronomischer Dirigent, sondern als Rahmengeber. „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ – dieser Gedanke zieht sich durch das gesamte Konzept. Die Gastronomen wissen am besten, wie sie ihr Geschäft führen. Die Markthalle sorgt für Struktur, Infrastruktur und Atmosphäre.
Rund 70 Prozent der Fläche sind der Gastronomie gewidmet. Hinzu kommen ausgewählte Manufakturen und ergänzende Konzepte. „Was bewusst vermieden wird: doppelte Angebote, direkte Konkur-
Fotos:
Markthalle
Königshof
Essen, Sandra Schild, Niki
Siegenbruck
Mit dem symbolischen Durchtrennen eines Bandes wurde die Essener Markthalle im Königshof offiziell eröffnet
renzsituationen, Beliebigkeit. Stattdessen steht Vielfalt im Vordergrund – kulinarisch wie kulturell“, Lefévere weiter.
Gastronomie als Begegnungsraum
Wer durch die Halle geht, begegnet nicht nur unterschiedlichen Küchenstilen, sondern auch Menschen unterschiedlichster Herkunft. Türkisch, asiatisch, europäisch – alles unter einem Dach. Diese kulturelle Vielfalt ist kein Zufall, sondern Teil des Konzepts. Viele Betreiber kommen aus Familienbetrieben, aus Foodtruck-Ideen oder aus regionalen Manufakturen. Für sie ist die Markthalle Bühne und Sprungbrett zugleich. Was dabei entsteht, ist mehr als ein Ort zum Essen. Es ist ein sozialer Raum. Ein Treffpunkt. Menschen kommen in Gruppen, mit Freunden, mit Kollegen. Gerade am Wochenende
Zwischen Kaffeeduft, Stimmengewirr und internationaler Küche ist im Königshof ein neuer urbaner Treffpunkt entstanden
Maurice Lefévere, Koerfer Gruppe
zeigt sich die Stärke des Konzepts: Während klassische Restaurants bei gemischten Geschmäckern oft an Grenzen stoßen, funktioniert die Markthalle als gemeinsamer Nenner. Jeder isst, was er möchte – und dennoch sitzt man zusammen. Ist das nicht genau das, was zeitgemäße Gastronomie leisten soll?
Bleiben statt Durchlaufen
Auffällig ist, wie sehr die Halle auf Verweildauer ausgelegt ist. Sitzbereiche sind bewusst großzügig geplant, Wege offen, Blickachsen klar. Es geht nicht darum, Gäste schnell durchzuschleusen. Im Gegenteil: Man darf bleiben. Man soll bleiben. Diese Philosophie spiegelt sich auch in den betrieblichen Details wider. Reinigung, Abräumen, Spülküche – all das wird zentral organisiert. Für die
Schritt für Schritt verwandelte sich die ehemalige Kaufhof-Fläche in die neue Essener Markthalle Das Hofbräu im Königshof bildet einen Ankerpunkt der Markthalle
Gastronomen bedeutet das: weniger operative Last, mehr Fokus auf Produkt und Gäste. Gerade für kleinere Betriebe ist das ein entscheidender Faktor, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Ein oft unterschätztes Thema wird hier offen adressiert: Sauberkeit. Saubere Toiletten gelten in der Gastronomie als stilles Qualitätsversprechen – und sind für Gäste ein zentraler Wohlfühlfaktor. In der Markthalle wird dafür bewusst investiert, auch wenn das betriebswirtschaftlich nicht immer bequem ist. Die Haltung dahinter ist klar: Lieber höhere Kosten als ein schlechter Eindruck.
Brauhaus als soziales Herzstück
Direkt im hinteren Bereich der Markthalle hat das Hofbräu im Königshof eine besondere Rolle übernommen. Mit seiner Kombination aus traditioneller bayerischer Küche, klassisch gezapftem Bier und großzügigem Biergarten ist das Brauhaus mehr als nur ein weiterer Gastronomiebetrieb – es ist ein sozialer Ankerpunkt. Hier trifft urige Wirtshauskultur auf urbanes Leben: lange Holztische, gemütliche Boxen, lauschige Sitzgruppen – und dazu eine Auswahl an Gerichten, die zwischen knuspriger Haxe und herzhaften Schnitzeln pendeln. Für die gesamte Gastronomie der Markthalle bedeutet es einen stabilen Frequenzbringer, der Gäste in den Innenhof zieht und über längere Zeit bindet – ein Vorteil für alle Konzepte, die auf Laufkundschaft und Sitzdauer angewiesen sind.
Eventcharakter als Erweiterung des Tagesgeschäfts
Neben dem klassischen Tagesgeschäft gewinnt der Eventbereich zunehmend an Bedeutung. Exklusive, reservierbare Flächen für kleinere Gruppen, private Feiern oder Business-Treffen erweitern das Nutzungsspektrum der Halle. Besonders bemerkenswert: Konzepte wie Weinbegleitungen mit Sommelier, bei denen Gäste Speisen aus der Markthalle mitbringen dürfen, schaffen neue gastronomische Synergien. Damit wird die Markthalle auch für Anlässe interessant, die sonst in klassischen Restaurants stattfinden würden. Geburtstage, After-Work-Treffen, kleine Firmenveranstaltungen – alles eingebettet in eine lebendige Umgebung, die Atmosphäre von selbst mitbringt.
Draußen geht weiter, was drinnen beginnt Ab Frühjahr verlagert sich das Geschehen zunehmend nach draußen. Der Willy-Brandt-Platz wird zur Erweiterung der Markthalle: mit mehreren hundert Sitzplätzen, Biergarten, Zapfanlage und Wetterschutz. Großzügige Schirme mit integrierter Regenrinne und Heizstrahlern machen den Außenbereich nahezu ganzjährig nutzbar. Für die Gastronomie ist das ein entscheidender Hebel. Mehr Plätze, längere Aufenthalte, zusätzliche Umsätze. Gleichzeitig öffnet sich die Markthalle stärker in den Stadtraum hinein und wird sichtbarer – nicht als abgeschlossener Kosmos, sondern als lebendiger Teil der Innenstadt.
Wirtschaftlicher Rahmen, menschlicher Anspruch
Hinter der sichtbaren Leichtigkeit steckt eine erhebliche Investition. Ein hoher zweistelliger Millionenbetrag ist in Umbau, Technik und Infrastruktur geflossen. Kühlhäuser, Lagerflächen, Mitarbeiterbereiche – vieles davon bleibt für Gäste unsichtbar, ist aber essenziell für einen reibungslosen Betrieb. Über 400 Arbeitsplätze sind im gesamten Komplex entstanden. Menschen, die hier täglich arbeiten, produzieren, servieren, reinigen, organisieren. Die Markthalle ist damit nicht nur gastronomischer Treffpunkt, sondern auch wirtschaftlicher Faktor. Lefévere erinnert sich zurück: „Natürlich lief nicht alles reibungslos. Die Eröffnungsphase war geprägt von enormem Andrang, von Lernprozessen, von Anpassungen. Doch genau darin zeigt sich Professionalität: Dinge werden benannt, nachjustiert, verbessert.“ Gastronomie ist ein lebendiges System –und die Markthalle versteht sich als solches.
Kein Konzept von der Stange
Vielleicht liegt genau hier der Unterschied zu vielen anderen Projekten: Die Markthalle will nicht alles gleichzeitig sein. Sie will nicht perfekt inszeniert wirken, sondern funktionieren. Für Gastronomen. Für Gäste. Für die Stadt. Sie ist kein Wochenmarkt. Kein Foodcourt. Kein Einkaufszentrum mit Essensangebot. Sie ist ein gastronomischer Mikrokosmos, der internationale Ideen aufnimmt und lokal verankert umsetzt. Oder anders gefragt: Braucht es mehr solcher Orte, an denen Gastronomie nicht isoliert gedacht wird, sondern als Teil urbanen Lebens? Die Essener Markthalle gibt darauf ihre eigene Antwort. Still, aber selbstbewusst. Vom Pott für den Pott.
FACTS
• Die Markthalle Königshof entstand in einer ehemaligen Galeria Kaufhof-Filiale in Essen
• Verantwortlich für die Entstehung der Markthalle ist die Koerfer Gruppe aus Köln
• Die Eröffnung erfolgte im Oktober 2025
• Auf einer Fläche von 3.000 Quadratmeter befinden sich insgesamt 37 Stände, davon sind 70 Prozent Gastronomie (22 Stände)
• Individuelle Betreiber mit eigener Kasse und Verantwortung
• Darüber hinaus befindet sich im Erdgeschoss ein Hofbräu-Wirtshaus
• www.markthalle-im-koenigshof.de
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Rund 85.000 Besucher kamen 2025 zur Internorga, die auch in diesem Jahr wieder alles rund um den Außer-Haus-Markt bietet
Die Internorga als Branchenkompass
Robotics, KI, alternative Proteine und vernetzte Großküchentechnik: Die Internorga 2026 zeigt, wie technologiegestützte Prozesse, nachhaltige Konzepte und neue Networking-Formate den Außer-Haus-Markt prägen. Im Interview erläutert Matthias Balz, Director Internorga, wie die Messe vom 13. bis 17. März 2026 in Hamburg Orientierung bietet – und warum persönlicher Austausch heute wichtiger ist denn je. Die Fragen stellte Yvonne Ludwig-Alfers
Herr Balz, welche zentralen Themen prägen die Internorga 2026 – und wie spiegeln sie den aktuellen Wandel im Gastgewerbe wider?
Als enger Partner der Branche gestalten wir den Wandel aktiv mit und zeigen, wie dynamisch und vielseitig sich das Gastgewerbe aktuell entwickelt. Robotics gewinnt weiter an Bedeutung – und mit Partnern wie Transgourmet und goodBytz zeigen wir, wie technologiegestützte Prozesse heute schon den Arbeitsalltag erleichtern und sinnvoll ergänzen können. Parallel dazu wächst auf der Internorga das Feld der alternativen Proteine. Mit Future Food haben wir im vergangenen Jahr einen wichtigen Impuls gesetzt, der sich 2026 mit vielen neuen Ausstellenden fortsetzt. Auch künstliche Intelligenz ist längst Teil des Messebildes: In der AI Area wird sichtbar, wie KI-Abläufe optimiert, Entscheidun-
gen unterstützt und die Mitarbeitenden aktiv entlastet werden können.
Wie hat sich die Rolle der Internorga in den vergangenen Jahren entwickelt – und welche Funktion wird sie künftig für die Branche einnehmen?
Die Internorga ist der wichtigste Treffpunkt, Impulsgeber und einmal im Jahr auch das Familientreffen der Branche. Aus meiner Sicht hat sich ihre Bedeutung durch die rasanten Entwicklungen der vergangenen Jahre, noch einmal deutlich verstärkt. Der Bedarf, sich persönlich auszutauschen, konkrete Lösungen kennenzulernen und gemeinsam Zuversicht zu schöpfen, ist heute größer denn je. Genau hierfür bietet die Internorga den optimalen Rahmen und vereint die gesamte Branche wie kein anderes Event.
Fotos: Hamburg Messe und Congress/ Alexander Wöckener (Open Stage, Off the Record)/ Rene Zieger (foodlap, Eingang)
/ Rolf Otzipka
(Küchentechnik)
Matthias Balz, Director Internorga
Die Messe verbindet wieder klar strukturierte Hallen und Themenbereiche mit Kongressen und Bühnen wie zum Beispiel der What the Food! – by foodlab Bühne (oben) oder der Open Stage
Das Messekonzept setzt zunehmend auf Orientierung und inhaltliche Bündelung: Welche kuratierten Formate, Sonderflächen und Networking-Plattformen erwarten die Besucher 2026?
Die Internorga entwickelt sich seit Jahren von einer klassischen Messe hin zu einer inspirierenden Zukunftsplattform für den gesamten Außer-Haus-Markt. Klar strukturierte Hallen und Themenbereiche werden kombiniert mit spannenden Kongressen und Bühnen wie zum Beispiel der Open Stage und der What the Food! – by foodlab Bühne, die relevante Inhalte, Speaker und TopThemen mit echtem Mehrwert präsentieren. Ein USP sind unsere Trendbereiche rund um
Future Food, Newcomer und Tabletop, sowie unsere inspirierende Networking-Halle Off the record, die an allen Messetagen geöffnet ist und sich an drei Abenden (Samstag, Sonntag und Montag) zur AfterworkLounge für alle Besuchenden, Ausstellenden und Partner verwandelt.
Worauf sollten Besucher bei der Planung ihres Messebesuchs besonders achten, um den größtmöglichen Mehrwert mitzunehmen?
Ein erfolgreicher Messebesuch beginnt aus meiner Sicht schon vor dem eigentlichen Besuch. Mit Internorga Connect haben wir eine Plattform geschaffen (online und mo-
Beständig seit über 26 Jahren • Ihr professioneller Objekteinrichter • in Hotellerie, Gastronomie & Industrie
Annika Myra
Aine Monaco Shelby Kesy Nirvana Club Arizona
Caffé Tecla Line Olivia Mou
Comy Tirol
Atlantico Bali
Bodensee
Cabrera
Maximo
Das Format Off the Record bietet auch in diesem Jahr wieder an drei Abenden eine Afterwork-Lounge
bile), die die Vorbereitung deutlich erleichtert – von der Favorisierung von Ausstellenden über die Kontaktaufnahme bis hin zur persönlichen Programmplanung. So lässt sich die Zeit auf der Internorga sehr effizient und inspirierend nutzen. Gleichzeitig bleibt die Internorga ein Ort für Entdeckungen. Ich empfehle daher auch immer, sich bewusst Freiraum für spontane Begegnungen zu lassen.
Personalmangel, Kosten- und Effizienzdruck prägen den betrieblichen Alltag vieler Betriebe. Wie greift die Internorga diese Herausforderungen konkret auf?
Viele Ausstellende zeigen Lösungen, die Prozesse vereinfachen, Zeit sparen, Effizienzpotenziale heben und dadurch die Mitarbeitenden entlasten. Auf den Bühnen greifen wir diese Themen ebenfalls auf und diskutieren praxisnahe Ansätze, wie man trotz knapper Ressourcen handlungsfähig bleibt. Gleichzeitig bieten die Networking-Formate Raum, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und von deren Erfahrungen zu profitieren. Der Dreiklang aus Innovationen der Ausstellenden, Wissenstransfer auf den Bühnen und persönlichem Dialog unter Branchenkolleginnen und -kollegen ist der wesentliche Kern der Internorga.
Welche Trends und technologischen Entwicklungen haben aus Ihrer Sicht das größte Potenzial, den Küchenalltag nachhaltig zu verändern?
Aus meiner Sicht werden Robotics, KI und die zunehmende Vernetzung der Geräte den Küchenalltag in den kommenden Jahren am stärksten prägen. Robotik wird auf der Messe immer präsenter und viele Ausstellende zeigen Lösungen, die Teams im Alltag konkret unterstützen. KI gewinnt parallel an Bedeutung – sei es in automatisierten Abläufen oder in Systemen, die Prozesse stabiler und planbarer machen. Und nicht zuletzt verändert die Vernetzung der Geräte die Art, wie Küchen gesteuert werden, weil Daten transparenter werden und Entscheidungen schneller getroffen werden können.
Welche strategischen Impulse setzt die Internorga 2026 gezielt für die Hotellerie?
Mit 20 Prozent macht die Hotellerie eine der größten Besuchergruppen der Internorga aus und dementsprechend groß ist das Angebot. Uns ist es dabei wichtig, Design, Technologie und Gästebedürfnisse zur verbinden und neue Impulse für die Hotellerie zu setzen. Angefangen von digitalen Lösungen wie zum Beispiel automatisierter Check-In, KI gestützter Gästekommunikation und Revenue Management, bis hin zu smartem Energie- und Gebäudemanagement. Im Ausstellungsbereich Living & Dining setzen wir starke Akzente und konnten diesen Bereich auf nun fünf Hallen vergrößern. Besonders im Fokus dieses Jahr stehen Ausstellende und Produkte, die Räume nicht nur schöner, sondern auch nachhaltiger und emotionaler machen. Abgerundet wird das Angebot durch eine neue Kooperation mit den ID Developers, die mit der Green Hospitality Conference am 14. März erstmals ein eigenes Kongressformat für nachhaltige Planung, Bau und Betrieb von Hotels auf die Internorga bringen.
Welche Anforderungen aus dem Markt prägen derzeit die Großküchentechnik – und welche Technologien werden sich aus heutiger Sicht als Standard etablieren? Der Transformationsdruck für die Großküchentechnik ist enorm. Technik muss zuverlässig, energieeffizient und personalentlastend sein. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Systemen, die vernetzt arbeiten und Daten intelligent nutzbar machen. Ich gehe davon aus, dass genau diese Technologien die Standards der Zukunft prägen werden – vernetzte Geräte, automatische Dokumentation und KI-gestützte Prozesse, die Abläufe stabiler und planbarer machen. Technik sollte aus meiner Sicht vor allem eines: Teams unterstützen und die Arbeit vereinfachen.
Zuletzt ein Blick in die Zukunft: Welche Veränderungen erwarten Sie für Fachmessen insgesamt – und welche Rolle soll die Internorga in diesem Wandel künftig einnehmen?
Die Zeiten, in denen Fachmessen reine Produkt-Schauen waren, sind schon lange vorbei. Heute müssen sie Wissensplattform, Trendradar und Erlebniswelt zugleich sein. Mit unseren Ausstellungs- und Trendbereichen, Kongressen, Wettbewerben und Networking-Areas positionieren wir die Internorga als führende Zukunftsplattform für die gesamte Hospitality- und Foodservice-Branche. Unser Anspruch ist, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen ins Gespräch kommen, voneinander lernen und mit neuen Ideen und Zuversicht nach Hause gehen. www.internorga.com
Brunch Contest
Himmlischer
trifft auf kreative Brunchideen.
Moderne Führung in der Gastronomie setzt auf Dialog, Vertrauen und Nähe zum Team
Konsens oder Kommando?
Auch wenn die Fachkräftelücke im Gastgewerbe gegenwärtig kleiner wird, sind Gastronomen gut beraten, ihre Beschäftigten langfristig an sich zu binden. Nur so lassen sich hohe Fluktuationsraten und deren negative Folgen vermeiden. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Mitarbeiterführung. Doch welche Kompetenzen sind heute gefragt? Von Graziella Mimic
Zwar ist der Fachkräftemangel in der Gastro-Branche laut aktuellen Zahlen rückläufig – nach Einschätzung von Experten nicht zuletzt aufgrund der schwachen Konjunktur. Nichtsdestotrotz berichten viele Betriebe weiterhin von Schwierigkeiten bei der Suche nach qualifiziertem Personal. Die Konsequenzen sind gravierend: Neben dem finanziellen Aufwand für Recruiting und Onboarding entstehen auch Einbußen in der Servicequalität, da neue Kollegen zunächst eingearbeitet werden müssen. Hinzu kommt, dass eine hohe Personalfluktuation die Teamkultur belastet und sich langfristig negativ auf den Unternehmenserfolg auswirkt.
Für Gastronomen gilt es also, kompetente Mitarbeitende zu halten und dauerhaft an sich zu binden. Und dies ist Chefsache. Denn Führung spielt in Organisationen eine zentrale Rolle: Sie beeinflusst Motivation, Zufriedenheit, Leistungsbereitschaft und Betriebserfolg gleichermaßen. Doch wie sieht zeitgemäße Führung aus?
Moderne Führung: situativ, kooperativ, empathisch „Der eine ,richtige‘ Führungsstil, der sich für jedes Unternehmen gleichermaßen eignet, existiert nicht“, antworten die Spezialisten von Personio, einem Anbieter von HR-Software für kleine und mittelständische Fir-
men. Damit bestätigen sie einen Grundsatz moderner Forschung in diesem Bereich: Erfolgreiche Führung hängt von verschiedenen Faktoren ab – von der konkreten Situation, der Persönlichkeit der Führungskraft, den Kompetenzen und Erwartungen der Mitarbeitenden sowie von der Struktur und Kultur des Betriebs.
Auch die von den Managementexperten Paul Hersey und Ken Blanchard Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre entwickelte Situational Leadership Theory – unter anderem vom auf mentale Gesundheit spezialisierten Unternehmen Verywell Mind aufgegriffen – betont die Bedeutung situativer Anpassung. Führungskräfte sollten ihren Stil
an Kompetenz und Motivation ihrer Mitarbeitenden anpassen: Während weniger erfahrene Angestellte klare Vorgaben und Orientierung benötigen, profitieren reife und eingespielte Teams stärker von Unterstützung, Vertrauen und Delegation.
Traditionell unterscheidet die Führungsforschung verschiedene Grundformen, etwa autoritäre, demokratische oder kooperative Führungsstile. In der Gastronomie wird zunehmend erkannt, dass starre Hierarchien selten nachhaltig zum Erfolg führen. Die Zeiten des allein entscheidenden Chefs, der den Weg vorgibt und keinen Widerspruch duldet, sind weitgehend vorbei – auch wenn dieses Bild in manchen Betrieben noch nostalgisch verklärt wird.
Stattdessen zeichnet sich seit Jahren ein klarer Trend ab: kooperative und partizipative Führung. Mitarbeitende werden gehört, einbezogen und befähigt, Verantwortung zu übernehmen. Gerade in einer Branche, in der Teamarbeit, reibungslose Abläufe und gegenseitige Unterstützung über das Gästeerlebnis entscheiden, ist dieser Ansatz von zentraler Bedeutung.
Team- und menschenorientierte Leadership-Modelle setzen genau hier an. Sie fördern Kommunikation, Vertrauen und Eigenverantwortung – Kompetenzen, die nicht nur im Meetingraum zählen, sondern täglich im direkten Kontakt mit Gästen und Kollegen gelebt werden müssen.
Ein wesentlicher Punkt in Diskussionen über moderne Führung ist die Rolle der Empathie. Florian Portune, Restaurant- und Gastronomieleiter, sieht diese als eine der wichtigsten Kernkompetenzen von Führungskräften. Ihm sei es wichtig, nah an den Menschen zu sein und sich Zeit für seine Mitarbeitenden zu nehmen. Im Rahmen eines Austausches mit Studierenden der Hochschule für angewandte Wissenschaften München – er ist selbst Absolvent dieser Fakultät –über das Thema Leadership in der Gastronomie gab er Einblicke in die Arbeitswelt der Branche: Nicht nur die Rahmenbedingungen hätten sich in vielen Betrieben verändert, sondern auch die Haltung gegenüber dem Personal. Themen wie faire Bezahlung, Work-Life-Balance, Führung auf Augenhöhe und gezielte Weiterbildung seien heute in vielen Unternehmen angekommen – wenn auch nicht bei allen.
Vom Vorgesetzten zum Coach Moderne Führung bedeutet daher längst mehr als nur operative Anweisungen zu geben. Sie ist vor allem Beziehungsarbeit: zuhören, begleiten, entwickeln, fördern. Die Führungskraft wird zum Coach. Noch weiter geht der Ansatz der sogenannten Servant Leadership, bei dem die Bedürfnisse des Teams im Mittelpunkt stehen.
Ein praktisches Beispiel für dienende Führung findet sich im Hotel Europäischer Hof Heidelberg. Geschäftsführende Ge-
sellschafterin Caroline von Kretschmann formuliert es bei einem Auftritt auf YouTube ganz klar: „An erster Stelle stehen die Kolleginnen und Kollegen, an zweiter Stelle der Gast und ganz weit hinten das Unternehmen.“ Für manche klinge das irritierend, schließlich gelte doch der Gast als König. Ihre Antwort darauf: „Das Gästeerlebnis kann nicht besser sein als das Mitarbeitererlebnis.“ Aufgabe von Führung sei es daher, ein Umfeld zu schaffen, in dem es den Mitarbeitenden gut gehe. Dieser Ansatz sei nicht transaktional, sondern eine Herzensangelegenheit.
Eine klare Vision, ethische Werte, ein motivierendes Arbeitsumfeld sowie der gleichwertige Blick auf Gast- und Mitarbeitererlebnis gehören zweifellos zu guter Führung. Doch weil kein Meister vom Himmel fällt, muss Führen gelernt, reflektiert und kontinuierlich geübt werden. Entsprechend gewinnen Weiterbildungsangebote in der Branche an Bedeutung. Programme wie die Leadership-Seminare der DEHOGA Akademie zeigen, dass Führung heute als Handwerk verstanden wird: mit Fokus auf Selbstreflexion, Kommunikationskompetenz und situative Anpassungsfähigkeit. Workshops, Diskussionsrunden, Vorträge sowie praxisnahe Begleitung – etwa in mehrtägigen Modulen über mehrere Monate in kleinen Gruppen – ermöglichen es Führungskräften, das Gelernte direkt in ihren Alltag zu integrieren und weiterzuentwickeln. „Nicht nur das Wohlbefinden der Gäste, sondern auch das Wohlergehen der Mitarbeitenden ist für den Unternehmenserfolg entscheidend“, bringt es das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) auf den Punkt in seinem Beitrag „Fachkräfte für das Gastgewerbe“ – das KOFA ist ein Projekt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). „Konkret gilt es, gewinnbringend zu wirtschaften und gleichzeitig die Zufriedenheit der Beschäftigten im Blick zu behalten.“ Mit anderen Worten: Am Ende entscheidet nicht Kommando, sondern Konsens darüber, ob Menschen in einem Betrieb gerne bleiben, Verantwortung übernehmen – und gemeinsam erfolgreich sind.
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• www.hm.edu
• www.europaeischerhof.com
• www.dehoga-akademie.de
• www.kofa.de
User Generated Content macht aus zufriedenen
Gästen überzeugende
Markenbotschafter –Reichweite inklusive
Vom Post zum Gast
Ob Sterneküche oder Nachbarschaftsbistro:
Social Media ist für Restaurants heute keine Option mehr, sondern ein Muss. Doch wo sind sie am besten aufgehoben? Von Karolina Treder
Plattformen wie Instagram, TikTok oder Google entscheiden mit darüber, ob Gäste einen Tisch reservieren oder weiterscrollen. Doch welche Kanäle lohnen sich wirklich – und wie gelingt ein professioneller Auftritt ohne großen Zeitaufwand? Die klassische Mundpropaganda hat sich digitalisiert. Empfehlungen entstehen heute in Feeds, Storys und Kurzvideos. Wer als Restaurant sichtbar sein möchte, muss dort präsent sein, wo Gäste Inspiration suchen. Gleich-
zeitig stehen viele Gastronomen vor der Frage: Welche Plattform passt zu meinem Betrieb – und wie bespiele ich sie sinnvoll? Der Überblick zeigt, wo sich Restaurants heute gut aufgehoben fühlen dürfen und welche Trends aktuell den Ton angeben.
Instagram und TikTok: Die Trendsetter Instagram macht Appetit, noch bevor der Gast den ersten Schritt ins Restaurant
setzt: Mit Fotos, Stories und Reels lassen sich Gerichte, Drinks und Events lebendig präsentieren. Die Plattform ermöglicht es, Atmosphäre, Stil und Kreativität eines Hauses direkt zu transportieren. Dabei kommt es nicht nur auf schöne Bilder an: Kurze Videos von der Zubereitung, Einblicke hinter die Kulissen oder Mitarbeiterporträts schaffen Authentizität und Nähe. Auch User Generated Content spielt eine große Rolle: Wer kennt es heute nicht? Frisch serviertes Essen, Handy raus, Klick. Ein Post, eine Story, die Markierung und schon tragen Gäste zur Glaubwürdigkeit eines Restaurants bei und erweitern die Reichweite organisch. Für Hotels und Restaurants lohnt es sich zudem, gezielte Hashtags zu nutzen, die sowohl den lokalen Bezug als auch aktuelle FoodTrends abbilden.
TikTok hingegen ist die Plattform für kreative, schnelle und oft unterhaltsame Inhalte. Auf der Plattform entstehen Trends, die in Windeseile viral gehen können. Restaurants, die auf TikTok aktiv sind, können kurze Videos von Signature-Gerichten, besonderen Rezeptideen oder Challenges posten, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und jüngere Zielgruppen anzusprechen. Meist dominieren ein lockerer Ton, Humor und Storytelling. Restaurants, die hier erfolgreich sind, schaffen nicht nur Reichweite, sondern positionieren sich als innovativ und trendbewusst. Interaktion ist auf TikTok besonders wichtig: Kommentare beantworten, Challenges initiieren und Trends aufgreifen sorgt für Sichtbarkeit und Bindung.
Die Kombination aus Instagram und TikTok erlaubt es Restaurants, unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen – denn nicht nur junge Menschen swipen sich durch Instagram oder TikTok – und die eigene Marke vielschichtig zu präsentieren. Instagram überzeugt durch Ästhetik, Beständigkeit und Community-Building, während TikTok vor allem Geschwindigkeit, Reichweite und kreative Dynamik liefert. Wer beide Plattformen strategisch nutzt, kann nicht nur neue Gäste gewinnen, sondern bestehende Kunden begeistern und langfristig binden.
Professionelle Unterstützung
Viele Gastronomiebetriebe stehen vor der Herausforderung, Social Media professionell zu nutzen, ohne dafür eigene personelle Ressourcen aufbauen zu können. Genau hier setzen spezialisierte Dienstleister an, die Restaurants strategisch, kreativ und technisch unterstützen. Die Bandbreite der angebotenen Leistungen ist dabei groß und reicht von reiner Sichtbarkeitssteigerung bis hin zu datengetriebenem PerformanceMarketing und automatisierter Gästekommunikation.
Ein Beispiel dafür ist OpenTable, das längst nicht mehr nur als Reservierungsplattform fungiert, sondern Social Media und OnlineMarketing eng mit dem Buchungsprozess
Kurz, kreativ, viral: TikTok-Videos oder Instagram-Reels bringen die Highlights eines Restaurants in Sekundenschnelle in die Feeds der Gäste
verknüpft. Restaurants profitieren von der Reichweite eines internationalen Gästenetzwerks, in dem sie gezielt sichtbar gemacht werden. Marketingkampagnen können so ausgespielt werden, dass sie direkt zu Reservierungen führen – etwa durch sogenannte Boost-Kampagnen, die freie Kapazitäten an schwächeren Tagen bewerben. Besonders relevant ist der datenbasierte Ansatz: OpenTable misst nicht nur Klicks oder Reichweite, sondern konkret, welche Marketingmaßnahmen tatsächlich Buchungen generieren. Ergänzt wird dies durch integrierte CRM-Funktionen, E-MailMarketing, automatisierte Gästekommunikation sowie ein professionelles Bewertungsmanagement. Social Media wird so nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil einer durchgängigen Customer Journey vom ersten Kontakt bis zum Wiederbesuch. Einen anderen Ansatz verfolgt Celerise, eine Agentur, die sich auf das komplette Social-Media-Management für Gastronomiebetriebe spezialisiert hat. Im Vordergrund steht vor allem die operative Entlastung. Celerise übernimmt die vollständige Betreuung der Social-MediaKanäle – von der strategischen Planung über die Content-Produktion bis hin zum Community-Management. Restaurants erhalten regelmäßig professionell produzierte Fotos und Videos, die speziell auf Plattformen wie Instagram und TikTok zugeschnitten sind. Durch strukturierte Redaktionspläne wird sichergestellt, dass Inhalte konsi-
stent und zielgerichtet ausgespielt werden. Ergänzend dazu werden Werbekampagnen entwickelt, um Reichweite und Sichtbarkeit gezielt zu steigern. Für Gastronomen besonders hilfreich ist die Transparenz: Über Performance-Dashboards lassen sich Erfolge wie Follower-Wachstum, Reichweiten und Interaktionen jederzeit nachvollziehen. Social Media wird damit zu einem planbaren Marketinginstrument statt zu einer spontanen Nebenaufgabe. Mit Food Amigos geht es noch einen Schritt weiter, denn hier wird Social Media mit automatisiertem Marketing, OnlineBestellungen und Kundenbindung verbunden. Die Plattform richtet sich vor allem an Restaurants, die digitale Kanäle nutzen möchten, um langfristige Gästebeziehungen aufzubauen. Neben einer eigenen Website und optionalen App-Lösungen bietet Food Amigos automatisierte E-Mail- und SMS-Kampagnen, die Gäste gezielt ansprechen – etwa mit Angeboten, Erinnerungen oder Gutscheinen. Diese Kommunikation läuft weitgehend automatisiert und kann mithilfe von KI-gestützten Textvorschlägen effizient umgesetzt werden. Ergänzt wird das System durch Loyalty-Programme, mit denen Gäste für wiederholte Besuche belohnt werden. Social Media dient in diesem Punkt als Einstieg, während die eigentliche Bindung über direkte digitale Kanäle erfolgt, die unabhängig von Plattform-Algorithmen funktionieren. Happy Gang wiederum fokussiert sich stark auf Paid Social und Performance-Marketing. Der Schwerpunkt liegt darauf, Social Media nicht nur für Reichweite und Image zu nutzen, sondern messbare Ergebnisse zu erzielen – etwa mehr Reservierungen, WebsiteBesuche oder Newsletter-Anmeldungen. Dafür entwickelt die Agentur datenbasierte Kampagnen auf Plattformen wie Instagram oder TikTok und optimiert diese kontinuierlich. Ein zentrales Element ist die kreative Content-Produktion: Anzeigen und Videos sollen nicht nur funktionieren, sondern auch emotional ansprechen und zur Marke des Restaurants passen. Ergänzend kommen Influencer- und Creator-Kooperationen zum Einsatz, um organische Reichweite und Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Durch detailliertes Tracking und regelmäßiges Reporting behalten Gastronomiebetriebe stets den Überblick über Budget, Performance und Zielgruppenreaktionen.
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Morgenstund’ hat Geschmack
Vom fluffigen Brötchen bis zur bunten Frühstücksbowl – die Gastronomie serviert jetzt Frühstück, das alle Sinne anspricht. Frische Zutaten, neue Kreationen und praktische Profi-Produkte machen jede Tafel zum Erlebnis und laden Gäste ein, den Morgen mit Genuss zu starten. Ein Überblick über die spannendsten Neuheiten für Brunchbüfetts und Frühstückskarten. Von Karolina Treder
Brötchen sind Allrounder, die gar nicht wegzudenken sind: zum Frühstück oder Brunch, als Begleiter zu Salaten und Suppen oder als belegter Snack. Aryzta präsentiert mit den neuen Gourmetbrötchen die aktuellen Neuheiten. Das Gourmetbrötchen Kartoffel-Zwiebel ist durch die gegarten Kartoffelstücke und die Kartoffelflocken saftig. Die Röstzwiebeln hingegen geben dem Gourmetbrötchen eine herzhafte Note. Beim Gourmetbrötchen Käse-Speck sind neben Käse und Speck auch Röstzwiebeln im Teig enthalten. Karottenraspeln und Joghurt machen den Teig des Gourmetbrötchens Karotte-Joghurt frisch. Die aufgestreuten Saaten und die Haferflocken machen das Brötchen zu einem Hingucker. Die herbe
Note der knackigen Walnüsse harmoniert mit der Süße der Feigen beim Gourmetbrötchen Walnuss-Feige. Alle Gourmetbrötchen sind halb gebacken und werden tiefgekühlt angeboten. Ohne Auftauen können die Brötchen fünf bis sieben Minuten bei 210 Grad Celsius gebacken werden.
Rustikale Brote mit ausgeprägtem Geschmack, inspiriert von der französischen Bäckertradition: dafür steht die FeinschmeckerbroteKollektion von Bridor. Entwickelt mit handwerklichem Know how, umfasst sie ein breites Sortiment von Baguettes über Brötchen bis hin zu Broten. Die CleanLabelRezepte konzentrieren sich dabei auf das Wesentliche und bestehen ausschließlich
aus natürlichen Zutaten wie Mehl, Wasser, Hefe, Salz und Sauerteig. Neu im Sortiment: das 60 Gramm Körnerbrötchen, mit vielen Körnern als eingebackene Zutat und als Topping und das 60 Gramm Dinkelbrötchen, verfeinert mit einem Topping aus gelber Quinoa, weißer Quinoa und Dinkelkörnern. Ebenfalls ideal zum Frühstück oder Brunch: das Delice-Plundergebäck im 100 GrammFormat. Die Variante Feta und Spinat kombiniert knusprigen Plunderteig mit einer intensiv abgeschmeckten Füllung aus Feta und Spinat, verfeinert mit einem LeinsamenTopping. Die zweite Sorte setzt auf Tomate und Ziegenkäse und wird durch ein knuspriges KürbiskernTopping abgerundet.
Aryzta Gourmetbrötchen
Delifrance Maxi Bergbauernbrot
Bridor Feinschmeckerbrote
Hellma Wasa Sortiment
Bridor Delice
Mit den neuen Maxi-Bergbauernbroten in den Varianten Natur und Malz präsentiert Délifrance zwei Spezialitäten, die sofort ins Auge fallen. Die imposanten 1,8 Kilogramm schweren Laibe eignen sich ideal für moderne StullenKonzepte, üppig belegte Tartines und kreative BrotPräsentationen. Sowohl das MaxiBergbauernbrot, Natur mit heller WeizenmehlRezeptur als auch das MaxiBergbauernbrot, Malz mit Weizen und Gerstenmalzmehl überzeugen durch ihre rustikalstrukturierte, knusprige Kruste und eine besonders lockere, saftige Krume. Beide Produkte werden tiefgekühlt geliefert und müssen vor dem Servieren für ein paar Minuten bei 200 Grad Celsius in den Backofen.
Hellma erweitert sein Sortiment um zwei neue Wasa-Produkte. Die einzeln verpackten KnäckebrotSpezialitäten sind sofort einsatzbereit, hygienisch verpackt und ideal für einen schnellen, ausgewogenen Start in den Tag. Dank der praktischen Portionspackungen bleiben sie stets frisch, lassen sich leicht handhaben und sorgen für einen reibungslosen Service sowie eine ansprechende Präsentation beim Frühstück. Mit den beiden Neuzugängen umfasst das HellmaSortiment nun vier WasaVarianten. Gäste können zwischen Sesam und Vollkorn, Milch und Joghurt, Rustikal und Vollkorn Roggen wählen.
Grün belegt
Ein Highlight für kreative Frühstücks und Brunchangebote ist der Paprika-Frischkäse-Aufstrich von Beeck (aus dem Hause Deutsche See). Der cremige Frischkäse wird ergänzt durch knackige rote Paprikawürfel und frisch gehackten Schnittlauch. Pikant abgeschmeckt und farbenfroh präsentiert, ist er nicht nur geschmacklich ein Genuss, sondern auch ein echter Hingucker auf jedem Buffet. Ideal passt er zu Sauerteigbrot, Bagels oder frischem Baguette – und sorgt so für einen frischen, vegetarischen Akzent im Frühstücksangebot.
Apropos vegetarischer Akzente: Die Rügenwalder Mühle erweitert ihr Sortiment für bewusste Genießer mit der vielseitigen Hauchgenuss-Range – allesamt 100 Prozent pflanzlich, proteinreich und ballaststoffhaltig, ohne Zusatz von Geschmacksverstärkern. Die veganen HauchgenussSorten in den Varianten Salami und Schinken überzeugen mit hauchdünn geschnittenen Scheiben, die mediterrane oder klassische Genussmomente bieten. Die SalamiVariante ist mit würzigen Kräutern veredelt, während der Typ Schinken ein luftiges Geschmackserlebnis liefert.
Klassiker auf dem Teller Eier zählen zu den Klassikern beim Frühstück und Brunch. Passend dazu gibt es eine Produktauswahl von Eipro. Mit dem Eifix Bio Rührei erweitert das Unternehmen sein BioSortiment um ein pasteurisiertes Convenienceprodukt für den professionellen Einsatz. Das tiefgekühlte Rührei wird nach dem Auftauen direkt aus dem EinKilogrammTetraBrik verarbeitet und eignet sich für Pfanne, Kombidämpfer oder HighspeedÖfen. Im Bereich schneller Snacklösungen positioniert sich Snegg, eine tiefgekühlte Rühreiportion im PattyFormat. Jede Portion wiegt 75 Gramm, verpackt im Beutel zu zehn Stück, einzeln entnehmbar. Die Zubereitung erfolgt direkt aus der
Die Serie 1905 zeichnet sich durch eine beeindruckende Vielfalt an Messern aus.
120 Jahre Präzision und Eleganz
Die ikonische Serie 1905 verbindet historische Designkraft mit zeitloser Präzision und zeigt, wie Handwerk über Generationen hinweg begeistert.
Im Jahr 1905 schrieb Friedr. Dick mit der Einführung eines Messerdesigns Geschichte und feiert in diesem Jahr sein 120 jähriges Jubiläum. Statt der damals üblichen runden Nieten verbanden massive Edelstahlringe Griff und Klinge der Messer – ein mutiges Designstatement, das Handwerk, Funktion und Ästhetik auf einzigartige Weise vereinte. Dieses charakteristische Merkmal ist bis heute erhalten geblieben. 120 Jahre später ist die Serie 1905 nicht nur eine Hommage an die Anfänge moderner Messerkultur, sondern ein lebendiges Symbol für Werte, die über die Zeit hinaus Bestand haben. Modern interpretiert, aber ihrem Ursprung treu.
„Die DesignSerie 1905 steht für alles, was uns wichtig ist: Handwerkliche Präzision, Qualität ohne Kompromisse und ein einzigartiges Design“, sagt Steffen Uebele, Geschäftsführer von Friedr. Dick.
Vielfalt in Perfektion
Die Serie 1905 zeichnet sich durch eine beeindruckende Vielfalt an Messern aus, die jede kulinarische Herausforderung meistert. Ob Tourniermesser für feinste Schnitte, universelles Kochmesser für den täglichen Einsatz oder Spezialmesser für Fleisch, Fisch und Gemüse – jedes Modell steht für kompromisslose Funktionalität, Balance und Präzision. Mit Stolz blickt das Traditionsunternehmen Friedr. Dick auf seine DesignSerie 1905 – und mit derselben Leidenschaft in die Zukunft: auf neue Generationen, die Präzision, Handwerkskunst und die Ästhetik zu schätzen wissen. www.dick.de
Deutsche See Beeck Paprika-Frischkäse
Rügenwalder Mühle Veganer Aufschnitt
Eipro Eifix-Schlemmer Rührei-Stremellachs-Lauch
Tiefkühlung. Für Küchen mit hohen Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit bietet Eipro mit Peggys pasteurisierte Schaleneier an. Sie bleiben in ihrer natürlichen, flüssigen Form erhalten, sind jedoch hygienisch behandelt und können ohne separate Lagerung eingesetzt werden. Dadurch eignen sie sich für die Zubereitung von Frühstückseiern, Spiegeleiern, pochierten Eiern sowie proteinreichen Frühstücksgerichten. Außerdem: nøgg ist die Ergänzung für all diejenigen, die auf eine pflanzenbasierte Ernährung Wert legen. Die Ei Alternative auf Basis von Hülsenfruchtproteinen ist sowohl flüssig für die frische Zubereitung als auch als fertig gegartes, tiefgekühltes Rührei erhältlich.
Auch Eggs Benedict gehören zu beliebten Highlights auf Frühstücks und Brunch
karten – die richtige Sauce macht oftmals den Unterschied. Die Lukull Sauce Hollandaise von Unilever Food Solutions ist gebrauchsfertig, cremig und hitze sowie säurestabil. Sie eignet sich perfekt für EggsBenedictVarianten und andere warme Frühstücks oder Brunchgerichte. Das zehnMaleinLiterGebinde ermöglicht eine effiziente Verarbeitung in der Gastronomie und garantiert gleichbleibende Qualität.
Ebenso als Klassiker unverzichtbar: Gewürze. Wiberg präsentiert eine Vielfalt an Gewürzmühlen, die die Speisen nach den individuellen Vorlieben der Gäste verfeinern. Klassische Varianten wie Meersalz, schwarzer oder bunter Pfeffer bilden die Basis, während Mischungen wie Italia Style, Wilde Kräuter oder Steak Pfeffer spannende Akzente setzen.
Süße Trends
Skandinavische Trends wie Hygge und Zimtschnecken sind in Deutschland weiterhin beliebt. Lantmännen Unibake setzt hier mit den neuen Birkes an. Das leichte, luftige Gebäck kann süß oder herzhaft serviert werden und ist ein Hingucker für das Frühstücks oder Kaffee Angebot. Ob pur zum Kaffee, belegt mit Marmelade, Käse oder Rührei, bieten die handlichen Produkte viel Raum für Kreativität. Die mohnbestreu
ten Blätterteigbrötchen sind tiefgekühlt, lange haltbar, schnell aufgebacken und dadurch optimal für den Einsatz im Hotel, Restaurant oder Café.
Schulstad Bakery Solutions, eine Marke von Lantmännen Unibake, präsentiert mit Mini Danish Delight einen neuen, vielseitigen Produktmix, der das dänische Blätterteiggebäck neu definiert. Die Minis überzeugen mit 24 feinen Blätterteigschichten. Sie sind sofort servierfertig, bereits glasiert und lassen sich nach Wunsch zusätzlich mit Zuckerguss dekorieren. Für abwechslungsreichen Genuss sorgen fünf Sorten: Mini Cream Cheese Crown mit cremiger Frischkäsefüllung, Mini Nougat Square mit Haselnusscreme und Kakaonibs, Mini Strawberry Square mit fruchtigsaurer Erdbeerfüllung, Mini Copenhagener mit Remonce und Mohn sowie Mini Lemon Meringue Square mit frischer Zitronenfüllung und Baiser. Die Gebäckstücke sind einzeln sortiert, tiefgekühlt und lassen sich unkompliziert in nur 15 Minuten bei 190 Grad backen. Mit rund 39 Gramm pro Stück und im Großgebinde für den GastroBedarf bieten sie eine innovative Lösung für alle, die ihren Gästen etwas Besonderes bieten möchten.
Mit dem Icons Buttercroissant und dem Icons Pain au chocolat interpretiert
Unilever Eggs-Benedict-Lukull-Sauce-Hollandaise
Wiberg Gewürzmühlen
Lantmännen
Unibake Birkes
Schulstad Bakery Solutions Danish Delight
Vandemoortele Plant Based
Eipro Peggys
Vandemoortele die Klassiker neu. Das 80 Gramm schwere Buttercroissant überzeugt durch seine offenen, elegant gekrümmten Enden und eine auffällige, authentische Optik, die echtes Handwerk widerspiegelt. Feinster Buttergeschmack trifft auf eine blättrige Textur, bei der jede einzelne Teigschicht sichtbar bleibt. Für Schokoladenliebhaber bietet das 85Gramm Pain au chocolat mit drei Schokostreifen und einem Anteil von 15 Prozent dunkler Schokolade intensiven Genuss. Für Gäste, die nach pflanzenbasierten Alternativen suchen, gibt es pflanzenbasierte Croissants und Schokobrötchen. Alle Gebäckstücke werden nach etwa 20 Minuten Auftauen bei 170 Grad rund 20 Minuten gebacken.
In Handumdrehen lassen sich süße Köstlichkeiten mit der neuen Bio Pistaziencreme von KoRo, aufpeppen. Die Creme enthält 30 Prozent Pistazien und wird aus Zutaten in BioQualität hergestellt und ist vegan, palmölfrei und überzeugt mit einem natürlich intensiven Pistaziengeschmack. Der Aufstrich eignet sich vielseitig: als klassischer Brotaufstrich, als besonderes Topping für Porridge und Desserts, zum Backen oder auch pur gelöffelt.
Genuss zum Löffeln
Bowls haben sich in der Frühstücks und Brunchgastronomie als feste Größe etabliert. Sie verbinden eine moderne, frische Optik mit vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten und sprechen Gäste an, die Wert auf Abwechslung, Transparenz und hochwertige Zutaten legen.
Eifix Schlemmer Rührei von EIPRO: für präzise Gel ingsicherheit und besten Geschmack. Wenn es um hochwertige und kreative Eiprodukte geht, ist EIPRO Ihr Qualitätsgarant.
KoRo Bio Pistaziencreme
Für ein schnelles, unkompliziertes Frühstück im Glas hat Philadelphia Professional (Mondelēz International) eine Lösung. Mit den verschiedenen Varianten, ob fruchtig mit Chia, Früchten und Granola oder herzhaft mit Tomate, Ei oder MüsliToppings,
sind keine Grenzen gesetzt. Die geschichteten Zutaten sorgen für eine ansprechende Präsentation, während die Portionsgläser eine einfache Kalkulation ermöglichen. Philadelphia ist in verschiedenen Sorten in der 1,65KilogrammSchale erhältlich, kann
ALLES BEGINNT MIT EINER TASSE
Kaffee beim Frühstück oder Brunch ist längst nicht mehr wegzudenken und für viele Gäste ein fester Bestandteil ihrer Routine. Neben erlesenem Kaffee gehört auch ein perfekter Milchschaum dazu, der nicht zu fest, sondern zart cremig ist und dabei lange stabil bleibt. Die neue Barista-Milch von frischli liefert für diese Ansprüche eine Lösung: Aufgeschäumt mit dem Steamer oder im professionellen Kaffeevollautomaten, entwickelt sich ein feinporigerer Schaum und eine optimale Schaumstabilität. Das Geheimnis ist zugegebenes Milcheiweiß, das die Bildung von stabilen Luftblasen unterstützt und damit einen cremigen Milchschaum erzeugt. Zudem unterstreicht der höhere Eiweißgehalt die süßlichen Noten im Kaffee. Dabei ist die Barista-Milch frei von Aromen oder zugesetztem Zucker. Der Fettgehalt ist mit 2,5 Prozent für die Zubereitung von Kaffeespezialitäten ausbalanciert. Die Barista-Milch ist für die warme und kalte Anwendung geeignet. Sie wird im wiederverschließbaren Ein-Liter-Gebinde angeboten und ist dank der schonenden Ultrahocherhitzung mehrere Wochen ungekühlt lagerbar. Die neue Barista-Milch ist Bestandteil der Präsentationen auf der Internorga in Hamburg –dort feiert frischli auch sein 125. Jubiläum. www.frischli.de
problemlos eingefroren werden und wird mit vollständigen Zutatenlisten und Nährwertangaben angeboten.
Im Bereich der BioProdukte erweitert Transgourmet mit Transgourmet Natura das Angebot für die professionelle Küche um mehrere Komponenten, die sich gezielt für BowlKonzepte einsetzen lassen. Das Bio Beeren-Müsli kombiniert verschiedene Getreidebestandteile mit getrockneten Beeren und eignet sich als Basis für fruchtige Frühstücksbowls. Ergänzend dazu steht ein Bio Bircher-Müsli zur Verfügung, das aus Haferflocken, Sultaninen und Apfelstücken besteht und sich insbesondere für klassische Brunch Angebote oder BircherVariationen anbietet. Für individuelle Verfeinerungen spielen Toppings eine zentrale Rolle. Die getrockneten Bio Cranberries bringen mit ihrer feinherben Note geschmackliche Akzente und setzen farbliche Kontraste. Bio Kokosraspeln aus kontrollierter BioLandwirtschaft ergänzen das Sortiment und ermöglichen süße Akzentuierungen. Beide Produkte sind vegan.
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Zwischen Zapfhahn und Zeitenwende
Der deutsche Biermarkt steht an einem Wendepunkt. Mit einem Absatzrückgang von rund sechs Prozent auf zuletzt historisch niedrige Werte setzt sich ein Trend fort, der die Branche seit Jahren begleitet – nun aber mit neuer Dynamik. Von Klaus Leifeld
Klassisches, alkoholhaltiges Bier verliert weiter an Boden, während sich Konsumgewohnheiten, Gästestrukturen und Erwartungen in der Gastronomie spürbar verändern. Wetterextreme, Kostensteigerungen und ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein verstärken den Druck zusätzlich. Gleichzeitig zeigt sich: Der Markt ist keineswegs ideenlos. Große Brauereien reagieren mit klaren Strategien, differenzierten Sortimenten und neuen Produktkonzepten – von alkoholfreien Varianten über funktionale Biere bis hin zu stärker inszenierten Markenauftritten für die Gastronomie. Ziel ist es, neue Anlässe zu schaffen, Frequenz zurückzugewinnen und Bier wieder stärker als festen Bestandteil moderner Genusskultur zu positionieren. Welche Impulse führende Unternehmen in diesem Bereich setzen, wie sie die aktuelle Marktlage einschätzen und mit welchen Produkten sie dem rückläufigen Absatz begegnen wollen, zeigen die folgenden Statements der Brauereien:
Bitburger Braugruppe
Sebastian Holtz, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing: „2026 stehen für uns die Zeichen auf Wachstum – beim Umsatz wie auch beim Absatz.“ Das Unternehmen blickt trotz rückläufiger Absätze und eines Umsatzrückgangs von 5,7 Prozent auf ein aus Unternehmenssicht wirtschaftlich zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. Der Umsatz sank von 798 Millionen Euro auf 753 Millionen Euro. Als Gründe nennt die Geschäftsführung das insgesamt schwierige Branchenumfeld sowie eine von der Braugruppe eigenständig umgesetzte Preiserhöhung. Wachstumstreiber sollen vor allem die starke Marktposition in der Gastronomie, die führende Rolle im Segment der alkoholfreien Biere, neue Produkte sowie die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft sein, die Bitburger als offizieller Partner der DFB-Männer-Nationalmannschaft begleiten wird. Positiv entwickelte sich auch das Ex-
portgeschäft, das trotz internationaler Unsicherheiten leicht zulegen konnte. Während die Konsumzurückhaltung der Verbraucher im Handel und in der Gastronomie nahezu alle Marken der Braugruppe belastete, entwickelte sich die Bitburger0,0%-Range deutlich positiv. Mit einem Umsatzplus von über zwölf Prozent baute sie ihre Spitzenposition im Markt der alkoholfreien Biere weiter aus und erreichte einen Umsatzmarktanteil von mehr als 30 Prozent. Besonders stark wuchs Bitburger Herb 0,0% mit einem Umsatzzuwachs von über 36 Prozent. Die 2025 eingeführten Sommereditionen Bitburger 0,0% Peach und Pineapple zählen zu den zehn erfolgreichsten Neueinführungen im Biermarkt. Die Kernmarke Bitburger verzeichnete hingegen ein Umsatzminus von 6,4 Prozent. Auch König Pilsener, Köstritzer und Licher mussten Rückgänge hinnehmen. Positiv entwickelte sich die Marke Benediktiner mit einem Umsatzplus von 4,4 Prozent. Für
Marken Bitburger Braugruppe Fotos: Die genannten
2026 rechnet die Braugruppe wieder mit Zuwächsen im gesamten Portfolio.
Heineken Deutschland
Jan Stickelmann, Sales Director:
„Das aktuelle Marktumfeld ist weiterhin herausfordernd. Nach aktuellen Markteinschätzungen von NielsenIQ verliert der Bier- und Spirituosenmarkt volumenmäßig, während die Besucherfrequenz in der Gastronomie überwiegend stagniert oder rückläufig ist. Gleichzeitig wächst der Absatz alkoholfreier Varianten kontinuierlich. Dieses Segment profitiert von veränderten Lebensstilen und dem Trend zu bewusstem Genuss bei flexiblen Konsummomenten, ohne auf Geschmack oder Markenerlebnis zu verzichten.
Die Heineken Company blickt zuversichtlich in die Zukunft und sieht sich gut aufgestellt, um auf sich verändernde Marktanforderungen flexibel und erfolgreich zu reagieren. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Marken und die Branche durch innovative Produkte sowie erprobte Vertriebsstrategien zu stärken.“
Für die Gastro steht – dem Trend zu bewusstem Genuss folgend – auch Heineken 0.0 im Vordergrund, das den ikonischen Geschmack des Originals in alkoholfrei bietet. Zuletzt wurde dies vom Rolling Stone Magazin zum coolsten alkoholfreien Bier gekürt und steht weltweit auf Platz zwölf in dieser Kategorie. Seit Januar wird das Bier auch in der gastrofreundlichen Gebindegröße angeboten. Die 0,25-Liter-
Flasche trägt dem Wunsch vieler Gastronomen nach flexibleren Portionsgrößen und einer zeitgemäßen Präsentation alkoholfreier Angebote Rechnung.
Seit Anfang Februar 2026 ist zudem Gösser Helles exklusiv für die Gastronomie im 50-Liter-Fass verfügbar. Das Bier überzeugt durch ein ausgewogenes, mildes Geschmacksprofil mit dezent hopfigen sowie gut balancierten Bitternoten und ergänzt das bestehende Gösser-Portfolio ideal. Die Einführung ist eine Reaktion auf die anhaltend hohe Nachfrage nach zugänglichen hellen Bieren in der Gastronomie und stärkt die Präsenz der Marke in diesem dynamischen Segment.
Mit Desperados Tropical Daiquiri erweitert die Marke ihr Sortiment um eine vom lateinamerikanischen Cocktailklassiker inspirierte Variante. Exotische Aromen von Passionsfrucht und Limette sorgen für ein tropisches Geschmacksprofil. Damit setzt Desperados eine Punktlandung für die junge, erlebnisorientierte Zielgruppe in der Gastronomie und trifft den aktuellen Zeitgeist, bei dem das Geschmackserlebnis besonders im Vordergrund steht.
Krombacher
Brauerei:
Das Jahr 2025 war für uns in vielerlei Hinsicht anspruchsvoll. Die Kaufbereitschaft für alkoholhaltige Getränke hat erneut deutlich abgenommen, die allgemeine Konsumstimmung ist nach wie vor gedämpft und auch die Gastronomie kämpft weiterhin mit
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schwierigen Rahmenbedingungen. Trotzdem konnten wir als Krombacher Brauerei unter diesen Voraussetzungen ein insgesamt gutes Ergebnis im vergangenen Jahr erzielen. Das zeigt einmal mehr, wie stark unsere Marken im Markt verankert sind und wie wertvoll unsere Sortenvielfalt sowohl im Bereich der alkoholhaltigen aber auch der alkoholfreien Getränke ist.
Auch in diesem Jahr stehen hochwertige Produkte, Sortenvielfalt und starke Marken im Fokus. Die Krombacher Brauerei wird 2026 mit neuen Impulsen auch im alkoholfreien Bereich, der Fortführung der Modernisierungsprogramme und einer konsequenten Stärkung der Markenkommunikation weiterarbeiten. Wir gehen unseren Weg der Entwicklung und Positionierung als umfassender Getränkeanbieter konsequent weiter. Die Mischung aus Produktqualität, Markenstärke und der Leidenschaft unserer Mitarbeitenden bildet das Fundament für nachhaltigen Erfolg.
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Ein Ausblick auf 2026 zeigt bereits jetzt neue Impulse: Mit Krombacher o,0% Herb wird eine neue alkoholfreie Produktinnovation eingeführt, die das erfolgreiche o,0%Segment weiter ausbaut.
Brauerei Gebr. Maisel
Jeff Maisel, Geschäftsführer und Inhaber:
„Die Getränke-/Braubranche und die Gastronomie befinden sich einer Phase der Veränderung, die nach unserer Einschätzung mindestens für die kommenden drei Jahren anspruchsvoll bleibt, zugleich aber auch neue Chancen eröffnet. Der klassische deutsche Biermarkt konsolidiert sich weiter; eine
schnelle Trendwende erwarten wir mittelfristig nicht. Allerdings gibt es Segmente, die sich dynamisch entwickeln – allen voran die alkoholfreien Biere. Sie können sinkende Absatzmengen zwar nicht vollständig ausgleichen, aber abfangen und wir sind überzeugt, dass der Peak des Alkoholfrei-Trends noch lange nicht erreicht ist. Entsprechend rechnen wir auch in diesem Jahr mit einer deutlich steigenden Nachfrage.
Mit Maisel’s Weisse Alkoholfrei, Bayreuther Hell Alkoholfrei, Maisel & Friends Alkoholfrei und Weismainer Flechterla Zwick’l Alkoholfrei bieten wir ein bewusst vielfältiges Sortiment, das unterschiedliche Geschmäcker und Genussmomente anspricht. Damit sind wir hervorragend positioniert, um das Wachstum im alkoholfreien Segment aktiv mitzugestalten und unseren Kunden attraktive, zeitgemäße Brauspezialitäten zu bieten. Wir haben im letzten Jahr gleich zwei neue Produkte auf den Markt gebracht. Mit Maisel & Friends Urban IPA ein all day IPA mit Charakter, dem fruchtige Zitrus- und Grapefruitnoten sowie eine angenehme Bittere eine erfrischende Leichtigkeit verleihen – so belebend wie die Energie der Großstadt. Im Segment der modernen Bierspezialitäten sehen wir die Zukunft in der facettenreichen Biersorte IPA, die mit ihrem aromatischen Hopfencharakter und ihrer internationalen Strahlkraft die perfekte Bühne für unsere kreative Braukunst bietet. Zudem ist seit Juli 2025 Bayreuther Hell Alkoholfrei auf dem Markt. Sowohl bayerische Hellbiere als auch alkoholfreie Biere erleben momentan eine große Nachfrage. Aufgrund der Beliebtheit beider Kategorien ist es keine Überraschung, dass der Hell-
biertrend in das Segment der alkoholfreien Biere vorgedrungen ist. Das Ziel unserer Braumeister ist es, einfach gutes Bier zu brauen und so sorgt unser eigens entwikkeltes, mehrstufiges Herstellungsverfahren für eine perfekte Vollmundigkeit und Ausgewogenheit. Zudem ist Bayreuther Hell Alkoholfrei erfrischend süffig, wie man es von Bayreuther Hell gewohnt ist – nur eben ohne Alkohol. Damit ist Bayreuther Hell Alkoholfrei kein Kompromiss, sondern purer Biergenuss und wird von den Gästen mit Stolz bestellt.“
Neumarkter Lammsbräu
Johannes Ehrnsperger, Inhaber und Geschäftsführer:
„Die Menschen greifen zunehmend zu alkoholfreien Bieren. Das spüren auch wir: Mit unserem sehr breiten Angebot aus mittlerweile elf Sorten alkoholfreier Bio-Biere und -Biermischgetränken konnten wir 2025 voll überzeugen. Keine Bio-Brauerei bietet mehr Know-how oder eine größere Vielfalt im Alkoholfrei-Sortiment.
Der Trend zu alkoholfreiem Bier wird sich weiter fortsetzten. Wir haben deshalb unser Portfolio an Alkoholfreien für 2026 nochmals verstärkt. Neu dazugekommen ist unser Neumarkter Lammsbräu Bio Hell alkoholfrei, ein untergäriges, sanft gehopftes Bio-Bier mit feinem Malz-Aroma.
Im Bereich der Alkoholfreien lässt sich mit cleverer Sortimentsgestaltung sehr gut punkten. Klar ist allerdings, dass es auch bei den Alkoholfreien zunehmend darum geht, den Kunden ein wirklich attraktives Angebot zu machen. Anders ausgedrückt: Es geht auch hier um Genuss und eine breite Auswahl an interessanten Sorten. Einfach irgendein Bier
„ohne“ als „Verlegenheitslösung“ anzubieten, reicht schon lange nicht mehr. Dasselbe gilt für glutenfreie Spezialitäten.
Auch Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen auf Gluten verzichten müssen oder wollen, möchten genießen. Wir setzen deshalb auch bei unseren glutenfreien Spezialitäten auf traditionelle Brauzutaten aus regionalem Biolandbau und entziehen unserem Produkt anschließend durch ein innovatives Verfahren schonend das Gluten. Unsere Glutenfreien mit und ohne Alkohol überzeugen deshalb immer mehr Menschen mit ihrer Bekömmlichkeit, ihrer prickelnden Frische, facettenreichen Aromen und cremigem Schaum. Einfach rundum echter Biergenuss ohne Einschränkungen. Und darauf dürfen sich jetzt auch Fans von Mischgetränken freuen. Wir haben unser GlutenfreiSortiment nämlich ganz aktuell um das Neumarkter Lammsbräu Glutenfrei Zitrone alkoholfrei erweitert.“
Brauerei C.&A. Veltins
Dr. Volker Kuhl, Sprecher der Geschäftsführung:
„Tatsächlich haben wir eine Marktentwicklung erlebt, die 2025 historisch ausgefallen ist. Rund fünf Millionen Hektoliter Bier sind in der Brauwirtschaft allein bis Ende November 2025 verloren gegangen – ein erheblicher Teil im Gastronomiegeschäft. Der deutsche Biermarkt erlebt seit fast eineinhalb eine negative Entwicklung – eine Mengenerholung ist nicht in Sicht. Die Konsolidierung in der Brauwirtschaft hat im letzten Jahr Fahrt aufgenommen. Es ist absehbar, dass in den nächsten Jahren noch einige Anbieter auf der Strecke bleiben werden. Wir machen aus dem Duo von Pülleken und Zitrönken mit dem hellen Pülleken 0,0% ein marktattraktives Markentrio. Damit sprechen wir sowohl den Handel als auch die
So geht Gläserspülen.
Perfekt sauber sollen sie sein. Und gleichzeitig so schnell und schonend wie möglich gespült werden. Das ist die Kunst beim Gläserspülen. Winterhalter beherrscht sie wie kein anderer. Professionelle Systemlösung für strahlende Sauberkeit und maximale Hygiene
Variable Spüldruckanpassung zum Schutz empfindlicher Gläser Wasseraufbereitung für polierfreie und brillante Gläser
Gastronomie an, denn ein Trend bestätigt uns dabei: Der Weg hin zu alkoholfreien Bieren führt inzwischen auch über die Hellen, die mit erfrischendem Charakter und einer wenig gehopften Biernote für Akzeptanz sorgen können. Mit dem Trio haben wir damit die wesentlichen Sortenpräferenzen der Verbraucher bedient. Damit lässt sich arbeiten und weiteres Wachstum erreichen.“
Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan
Prof. Dr. Josef Schrädler, Brauereidirektor:
„Der Biermarkt ist insgesamt rückläufig und dieser Negativtrend setzt sich derzeit leider fort. Wachstum sehen wir derzeit vor allem in zwei Segmenten: alkoholfreie Biere sowie das bayerische Helle. Beide Kategorien entwickeln sich gegen den Markt und gewinnen weiter an Bedeutung. Die Sorte Hell hat sich in den vergangenen Jahren klar als Wachstumstreiber im deutschen Biermarkt etabliert. Mit ihrem milden, süffigen Geschmacksprofil trifft sie den Zeitgeist und
gewinnt längst auch über Bayern hinaus an Bedeutung. Diese Entwicklung spiegelt sich bei Weihenstephan in einer kontinuierlich steigenden Nachfrage nach dem Weihenstephaner Hellen wider. Durch gezielte Sortimentserweiterungen, etwa zusätzliche Gebindeformate wie die 0,33-Liter-Flasche, reagieren wir auf veränderte Konsumgewohnheiten und erschließen neue Zielgruppen. Eine schnelle Trendwende ist nicht zu erwarten. Der Fokus wird weiterhin auf alkoholfreien Spezialitäten liegen. Besonders das Weihenstephaner Helle Alkoholfrei in der klassischen Euroflasche spielt dabei eine zentrale Rolle: Wir planen den gezielten Ausbau der Distribution in Deutschland, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Mit dem Weihenstephaner Hellen Alkoholfrei setzen wir konsequent auf die Kombination zweier Wachstumssegmente. Die Nachfrage nach untergärigen alkoholfreien Bieren entwickelt sich sehr dynamisch, allein in Bayern zuletzt zweistellig. Unser Helles Alkoholfrei orientiert sich geschmacklich und optisch bewusst am erfolgreichen Weihenstephaner Hellen und wird in der klassischen Euroflasche angebo-
Der Bierabsatz der deutschen Brauereien und Bierlager ist im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent oder 497,1 Millionen Liter auf rund 7,8 Milliarden Liter gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war das der stärkste Absatzrückgang seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1993. Erstmals fiel der Bierabsatz unter acht Milliarden Liter. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU) eingeführte Bier nicht enthalten.
Bei den monatlichen Bierabsatzzahlen zeigte sich auch 2025 das übliche saisonale Muster: Ebenso deutlich wie der Bierabsatz in den Frühjahrs- und Sommermonaten stieg, ging er im Herbst und Winter wieder zurück. Zudem bestätigte sich der langfristig rückläufige Trend beim Bierabsatz: So setzten die Brauereien und Bierlager im Jahr 2025 insgesamt 18,9 Prozent oder 1,8 Milliarden Liter weniger Bier ab als im Jahr 2015.
82,5 Prozent des gesamten Bierabsatzes waren im Jahr 2025 für den Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der Inlandsabsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent auf 6,4 Milliarden Liter. Die restlichen 17,5 Prozent beziehungsweise 1,4 Milliarden Liter wurden steuerfrei (als Exporte und als sogenannter Haustrunk) abgesetzt. Das waren 7,0 Prozent weniger als im Vorjahr.
ten. Für die Gastronomie ist das Produkt in verschiedenen Gebinden vorgesehen, unter anderem im Fass sowie in der Flasche. Der Rollout erfolgt bewusst schrittweise, um eine hohe Lieferfähigkeit sicherzustellen; aus dem Kernabsatzgebiet erhalten wir bereits sehr positives Feedback. Besonderen Wert legen wir auf Qualität und Authentizität: Das Bier wird vollständig vergoren und ausgereift, erst anschließend wird der Alkohol durch ein schonendes Entalkoholisierungsverfahren entzogen, das in Weihenstephan gemeinsam mit der TU München entwickelt und kontinuierlich optimiert wurde. So bleiben die typischen Aromen, die feine Hopfennote und die milde Würze erhalten. Das Ergebnis ist ein klares, filtriertes, zuckerfreies und kalorienarmes alkoholfreies Helles. Dass alkoholfreie Biere inzwischen rund elf Prozent unseres Gesamtausstoßes ausmachen, bestätigt das große Potenzial dieser Kategorie, auch und gerade in der Gastronomie.“
SERVICE
• www.bitburger-braugruppe.de
• www.heineken.com
• www.krombacher.de
• www.maisel.com
• www.lammsbraeu.de
• www.veltins.de
• www.weihenstephaner.de
Bei den Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - verzeichneten die Brauereien und Bierlager im Jahr 2025 ebenfalls einen Absatzrückgang. Gegenüber 2024 wurden 5,2 Prozent weniger Biermischungen abgesetzt. Sie machten mit 402,0 Millionen Litern 5,2 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus. www.destatis.de
DAS SAGT DAS STATISTISCHE BUNDESAMT (DESTATIS)
Lebendigkeit, Dauerhaftigkeit, Demut
Wenn man das Radebeuler Weingut Karl Friedrich Aust in der Oberlößnitz besucht, atmet man Geschichte. Schon um 1650 entstand hier das heutige Weingut als Fachwerkbau – damals noch ohne den heute prägenden Turm. Von Ronny Weber
In unmittelbarer Nähe zur historischen Gutsanlage Hoflößnitz stellt das, direkt am Fuße der damals kurfürstlichen Weinberge gelegene, Anwesen seither eine repräsentative Weingutsanlage dar. Anlässlich der in Sachsen tobenden Reblausplage um 1886 mussten die stolzen Rebhänge seinerzeit allerdings gerodet werden. Ab Mitte der 1930er-Jahre wurden diese dann sukzessive mit gepfropften Reben neu bestockt.
Wenn man heute die Spitzhaustreppe erklimmt und von der Brüstung des Bismarckturms schaut, sieht man am Fuße des Steilhanges das Weingut Aust. Die Weinberge der bekannten Einzellage Radebeuler Goldener Wagen, die dieses umgeben, reichen von den kräftigen Flachlagen bis hinauf in die steilen Terrassen. Deren karge Böden können bei richtiger Pflege sehr strukturierte und charismatische Weine hervorbringen.
Verantwortung, Handwerk und eigene
Handschrift
Seit 1975 ist das Anwesen im Eigentum der Familie Aust. Diese hat seitdem mit viel Engagement die Erhaltung dieses Kleinodes gemeistert. Wein und Stein – das Lebendige und das Dauerhafte: Diese zwei Wesensarten sind nur scheinbar gegensätzlich. In ihrem Gegensatz liegt das Geheimnis für ein gelungenes Gesamtwerk. Schon im Kindesalter hat Karl Friedrich das gelernt. Seinen Vater, den eins-
Mit Respekt vor Natur, Herkunft und Familiengeschichte führt Karl Friedrich Aust das Werk fort
WEINGUT AUST,
Inhaber: Karl Friedrich Aust | Kellermeister: Karl Friedrich Aust | Rebfläche: 6,5 | Gründung: 1992 | Region: Sachsen | Rebsorten: Auxerrois | Bacchus | Goldriesling | Grau- und Weißburgunder | Kerner | Müller-Thurgau | Riesling | Traminer | Scheurebe | Spätburgunder | Weinbau: konventionell | Weinstube: Regionalküche | www.weingut-aust.de
tigen Zwingerbaumeister Hans Ulrich, hat der kleine Junge seit seinen frühesten Kindheitstagen im Weinberg neugierig studiert. Die schwere Arbeit in den steilen Terrassen faszinierte Karl Friedrich von jeher – und tut es noch bis heute. Er weiß, dass Spitzenweine nur dort und durch großen Einsatz entstehen können. Der Weinberg kennt keine Entschuldigungen. Dem elfjährigen Karl Friedrich wurde damals seine erste Weinbergterrasse anvertraut: ganze 74 Rebstöcke Müller-Thurgau. Diese Verantwortung meisterte er mit Bravour. Allerdings sollte sie schneller, als ihm lieb war, schon bald anwachsen. Nach dem viel zu frühen Tod seines Vaters im Jahr 1992 war es an ihm, gemeinsam mit Mutter Cordelia Elisabeth und den Geschwistern die Pflege der Reben und des denkmalgeschützten Hofes zu übernehmen. 1993 brachte er den ersten eigenen Jahrgang in den Keller. Ab 1996 absolvierte er parallel eine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer am Kölner Dom. Es folgten Anstellungen als Steinmetz in Dresden und Meißen. 1998 übernahm er die Verantwortung für den elterlichen Weinberg vollständig. Nur ein Jahr später kaufte er 0,2 Hektar Rebfläche hinzu. Die Liebe zum Weinanbau wurde von Jahr zu Jahr stärker. 2002 baute er das Weingut schließlich nach seinen Ideen neu auf. Nach einer umfangreichen Bauphase wurde im Sommer 2006 das Weinhaus Aust eröffnet. Heute betritt man dieses wieder – wie die einstigen Eigentümer – durch das Portal auf der Weinbergstraße. Noch im sel-
Jugendliches strohgelb mit grünlichen Reflexen. Im Bukett reifer Apfel, Renekloden, etwas gestoßener Pfeffer und frischer Kräuter. Am Gaumen sehr saftig, fruchtbetont und schmelzig. Die Restsüße ist durch die lebendige Säure gut eingebunden. Der Wein hat Länge und zarte Mineralik. Ein Wein der zu feinen Speisen mit dezenter Schärfe sicher eine tolle Figur macht.
2024ER „RADEBEULER GOLDENER WAGEN“ SCHEUREBE QUALITÄTSWEIN HALBTROCKEN Leuchtendes, intensives strohgelb. Im Duft verführerische Exotik mit Noten von Stachelbeeren, Passionsfrucht, Banane und Kokos. Ungemein saftig, geradlinig und direkt am Gaumen. Feines Säurespiel und angedeutete Mineralität. Ein verspielter Wein mit wenig Trinkwiderstand. Perfekt für einen warmen Frühlingnachmittag zu zweit im Radebeuler Goldener Wagen mit Blick übers Elbtal.
Helles strohgelb. Die frische Nase zeigt Aromen von grünem Apfel, Birnenschale und Zitrusfrüchten. Im Mund ist der Wein sehr anschmiegsam, balanciert und offen. Die zartsüßen Kernobstfruchtaromen spielen mit der feinen Säure. Ein vielseitiger Wein zu vielen Gelegenheiten.
Klares strohgelb. Spannendes Nasenbild mit Noten von Johannisbeere, Stachelbeeren und Apfelschorle. Sehr frisch, geradlinig und harmonisch am Gaumen. Eigenständiger Wein mit feiner Mineralik und guter Länge im Abgang. Eignet sich sowohl als Solist als auch zu feinen Speisen.
Fotos: Weingut Aust
Rebe für Rebe gepflegt, von Hand gelesen und mit persönlicher Handschrift vinifiziert –so entsteht auf dem Weingut Wein mit Charakter
ben Jahr eröffnete er auch das zum Weingut gehörende Restaurant Weinhaus Aust. Im Jahr 2008 stellte Karl Friedrich erstmals Mitarbeiter ein. Heute arbeiten mit ihm und seiner Familie im Weingut sechs Mitarbeiter und drei Auszubildende. Insgesamt bewirtschaften sie aktuell über 6,5 Hektar Rebfläche in den drei Radebeuler Lagen Goldener Wagen, Steinrücken und Johannisberg.
Bei der Bewirtschaftung wird so nachhaltig wie möglich gearbeitet: regelmäßige Bodenbearbeitung mit Begrünung der Rebzeilen zur verbesserten Humus- und Nährstoffversorgung, strenger Ertragsschnitt zur Ertragsbegrenzung und Qualitätsverbesserung sowie ein für Nützlinge schonender Pflanzenschutz sind für Aust eine Selbstverständlichkeit.
Moderne Technik im historischen Gewölbe Weingut und Gewölbekeller sind historisch, die Kellerei jedoch seit 2022 auf dem neuesten Stand. Dort vergären die Weine temperaturgeregelt bei 17 Grad Celsius. Für einige Weine wurden zudem hochwertige Barriques angeschafft. Damit die Noten dieser Eichenfässer nicht zu stark in den Vordergrund treten, achtet Karl Friedrich darauf, dass die Fruchtaromen des Weines von den Tanninen des Fasses getragen und nicht überlagert werden. Im Barrique werden daher nur jene Moste vergoren, zu denen später die Aromen des Holzes auch wirklich passen. Dazu eignen sich aus seiner Sicht vor
Das Weingut verbindet Weinkultur mit Gastfreundschaft und macht die historische Hofanlage zur Bühne für Begegnungen
PARTNER-RESTAURANTS DES WEINGUTS
Luxusresort Bei Schumann, Kirschau | Zur Bleiche, Burg im Spreewald | Bergkristall, Oberstaufen | Seebühne, Hiddensee | Elements, Dresden
allem Spätburgunder, Weiß- und Grauburgunder sowie Traminer. Eine gemeinsame Verkostung mit Karl Friedrich und seinen Weinen ist ebenso faszinierend wie emotional. Man probiert sich mit ihm Glas für Glas durch seinen Werdegang, seine Entwicklung und seine Philosophie. Mit jedem Schluck spürt man, wie aus dem Traum des kleinen Jungen im Weinberg – gepaart mit Fleiß, Ideen und einer eigenen Handschrift – Weine mit Charakter und einem selbstbewussten Stil entstanden sind. Wort für Wort hört und spürt man, mit welcher Akribie, Beharrlichkeit und Demut er sein Tagwerk bestreitet. Das Fundament für die nächste Generation zu ebnen, ist sein stetiges Streben. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Carolin hat er diese bereits um sich. Sohn und Tochter sind auf dem Hof präsent und können hier behütet in dieses Erbe hineinwachsen. Trotz aller Historie gehört das Weingut Aust zu den großen Aktivposten im lokalen Weinbau. So finden hier regelmäßig Feste und Events statt. Und nach getaner Arbeit versteht es der Winzer auch, ordentlich zu feiern – übrigens gern mit Freunden und solchen, die es werden könnten. Bekannte und Besucher sind hier also herzlich willkommen. Rund um das Weingut bieten der Gutsladen und das Restaurant ausgiebig Gelegenheit, neben feinen Speisen auch das Sortiment des Weinguts und die Familie näher kennenzulernen.
Transparentes rubinrot. Das Bukett präsentiert sich mit Noten von Sauerkirsche, Brombeerstrauch, Mandel, Kaffee und Kaminrauch. Am Gaumen angenehm trocken, saftig mit feinherben Tanningerüst und zartem Säurespiel. Sehr transparenter, kühler und vitaler Stil. Spannender Pinot Noir!
Helles Rubinrot im Glas. Komplexe, spannungsgeladene Aromatik mit Noten von wilden Waldbeeren, Sauerkirsche und Espressobohne. Dazu mischen sich etwas Lakritze und Vanilletabak. Am Gaumen ein wahres Feuerwerk! Lebendiger Säurekick! Zarter Schmelz, etwas Bitterschokolade, sehr feine Tannine und die einen saftigen Abgang überleiten. Schon sehr zugänglich, hat aber auch Potential.
Der Sommelier und Weinakademiker Ronny Weber arbeitet nach Stationen wie Hotel Ritter (Durbach) oder Cliveden House Berkshire heute als selbstständiger Weinberater. In seiner Kolumne stellt er junge, unabhängige Weingüter vor, die bereits Weine von außergewöhnlicher Qualität produzieren, aber noch auf nur wenigen Weinkarten vertreten sind.
Die behaglichen Schalenstühle auf der Terrasse der Vinothek des Weinguts am Kreuzberg wurden farblich auf den Bodenbelag abgestimmt
Endlich wieder raus!
Die Tage werden länger, die Temperaturen klettern hoch, da kommt die Lust auf ein
Weizen in der Sonne schon fast von selbst. Gastronomen gestalten ihre Terrassen zu Wohlfühloasen, die man am liebsten nie wieder verlassen will: Für sie eröffnen sich so die Möglichkeit zu attraktiven Umsätzen, für die Gäste ist es eine ideale Auszeit vom Alltag. Alles in allem ein perfektes Match! Von Silvia Geuker
Verzaubert in den Weinbergen Es ist bei weitem nicht nur die Möblierung, die eine Terrasse zu einem place to be machen. Es ist ebenso die Umgebung, die den Rahmen für ein besonderes Gästeerlebnis bildet. Die Natur zaubert die schönsten Erlebnisse. Viel Grün und Weitblick lassen den Gast aufatmen und entspannen. Während die Flächen in Innenräumen durch Wände und Decken begrenzt sind, bilden in diesem Beispiel die Weinberge eine illustre Kulisse. Das dachten sich auch Julia und Moritz Braun, die Inhaber des Weinguts am Kreuzberg im fränkischen Nordheim, als sie Rolf und Cord Glantz von Geplan Design mit der Gestaltung zweier Chalets und einer Vinothek mitten in ihren Weinbergen beauftragten. Und natürlich gehört zur Vinothek auch eine Terrasse. Wenn dann die glutrote Sonne hinter den Weinreben verschwindet, ist die Romantik
perfekt. Die bequemen beigen Schalenstühle wurden harmonisch auf den Terrassenbelag abgestimmt. So entstand ein natürlich wirkendes, einladendes Ambiente, das sich perfekt in die umliegende Landschaft integriert und sanfte Akzente setzt. Das Projekt sollte das Herzblut der Inhaber für die Weinberge und die Fränkische Kulturlandschaft architektonisch inszenieren. „Mit Geplan Design und arch22 hätten wir keine besseren Partner zur Realisierung unseres Traums gewinnen können. Neben ihrer immensen Erfahrung, ihrer inspirierenden Kreativität ist es vor allem ihr Gespür, die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Bauherren und der Destination in den Mittelpunkt zu stellen, jede Herausforderung anzunehmen, um am Ende das Besondere zu schaffen“, beschreiben Julia und Moritz Braun die Zusammenarbeit.
Spitzengastronomie in der Hafencity
Raus aus den Weinbergen, rein in das pulsierende Leben der Hamburger Hafencity. Hier hat sich der Spitzengastronom Claas-Henrik Anklam ein Herzensprojekt erfüllt – mit seinem Restaurant Claas, das er zwölf Jahre nach seinem Restaurant Henriks in Hamburg-Rotherbaum eröffnete. Von außen erinnert die Gestaltung des Restaurants an ein altes Kontorhaus mit seiner Farbwelt in Ziegeltönen und grünen Akzenten. Ein Highlight sind die Sitzplätze im exklusiven Innenhof, die vor Wetter und Passanten geschützt sind. Der Hof ist von Grünflächen und denkmalgeschützten Speicherstadtfassaden umgeben. Hier befinden sich 70 Sitzgruppen. Zum Möblierungskonzept gehören flexible Tischgruppen, die sich je nach Bedarf immer wieder neu formieren lassen.
über die doppelflügeligen
Außerdem kann man ganz locker und gemütlich auf Betonstufen oder Loungesofas im Grünen Platz nehmen. Übrigens lässt sich der Innenhof auch für Veranstaltungen über großzügige doppelflügelige Fassadentüren mit dem Innenbereich verbinden. Ferner gibt es 36 weitere Sitzplätze am Lohsepark. Hier können die Gäste dem bunten Treiben im Park zuschauen. Auch dies ist ein Projekt von Geplan Design.
Wohnliche Outdoor-Sitzmöbel
Passend zum Trend nach stimmungsvollen Ambiente präsentieren sich die neuen Outdoor-Sitzmöbel. Kühle Farben ziehen sich immer mehr zurück, dafür haben jetzt warme Töne wie Beige oder Olive ihren starken Auftritt. Diese Farben sind gut zu kombinieren, sie passen zu allen Holztischen oder pflegeleichten Tischen in Holzoptik. Und mit bunten Kissen in Pink oder Orange lassen sich farbenfrohe Akzente setzen. Gleichzeitig werden die Formen immer wohnlicher und wirken wie Indoor-Stühle oder -Sessel. Erfrischende Natürlichkeit im Kombination mit Bequemlichkeit macht das Rennen. Für kleine Terrassen gibt es außerdem designorientierte, minimalistische Möbel, die sich gekonnt in Szene setzen. Die beliebten Outdoorstühle Dea und Varuna von A.B.C. Worldwide sind jetzt
ab € 299,90
Ausblick vom Restaurant Claas auf die Terrasse.
Der Innenhof des Restaurants Claas in Hamburgs Speicherstadt lässt sich
Türen mit dem Innenbereich verbinden
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neu in der Trendfarbe Greige erhältlich, einem warmen Farbton zwischen Beige und Grau. Auf dem Terrassenstuhl Dea sitzt man so bequem wie in einem Sessel. Er besticht durch seine charmante, gerundete Form. Die ergonomisch geformte Rückenlehne garantiert einen hohen Sitzkomfort. Besonderes Highlight ist das Material des Rückens: Was aussieht wie geflochtene Stoffwülste, ist eine wetterfeste Lösung aus Textilen, die mit einem wetterbeständigen Polster gefüllt ist. Das Geflecht gibt dem Rücken Halt, aber es gibt auch nach, so dass die Wirbelsäule in Bewegung bleibt – besonders angenehm bei längerem Sitzen. Das Sitzpolster ist ebenfalls wetterfest und auf den Sitz aufgelegt. Zur Reinigung kann es einfach abgenommen werden. Das Gestell besteht aus korrosionsbeständigem Aluminium. A.B.C. Worldwide verwendet für die Ummantelung eine spezielle Pulverbeschichtung, die im Hinblick auf den gastronomischen Alltag besonders abriebfest ist. Der Outdoor-Stuhl Varuna von A.B.C. Worldwide ist aus dem gleichen Material geformt und fühlt sich in Outdoor Restaurant- wie auch in Loungebereichen wohl. Besondere Stabilität entsteht durch das Kreuz unterhalb des Sitzes. Durch die ähnliche Geflecht-Optik lassen sich Dea
und Varuna gut auf einer Terrasse kombinieren, wenn man Stühle mit und ohne Armlehnen mixen möchte.
Der Barhocker Bellevie von Fermob eignet sich ebenso für die Strandbar wie für die City-Terrasse. Seine Struktur aus Aluminium lässt ihn leichte sieben Kilogramm wiegen, so dass er sich ganz einfach überall platzieren lässt. Ohne Rückenlehne lässt er sich platzsparend unter die Bar oder den Stehtisch schieben. Der Hocker aus Metall ist einerseits dank seiner breiten Sitzfläche und der Fußstütze komfortabel und andererseits dank seiner Kufen sehr stabil. Sein Material bietet höchste Widerstandsfähigkeit gegenüber Wettereinflüssen. Seine graphischen, geschwungenen Linien passen perfekt in ein modernes Ambiente. Das Design stammt von Pagnon et Pelhaître. Dank Designer Pascal Mourgue gibt es den klappbaren Outdoor-Sessel Plein Air mit seinen schlichten und puren Linien. Der Bridge Plein Air bietet eine Sitzfläche und eine Rückenlehne aus dem pflegeleichten, reißfesten, fleckabweisenden, schimmel- und
verformungsbeständigen Batyline-Gewebe. Sein Gestell aus Stahl verleiht ihm die nötige Stabilität. Und wenn man ihn nicht braucht, ist er schnell zusammengeklappt und im Lager verstaut. Ideal für designorientierte Gastronomien, die für Events mal schnell ein paar zusätzliche Stühle herbeizaubern möchten.
Die Möbelserie Heco von Goin aus pulverbeschichtetem Aluminium umfasst Stuhl, Armlehnstuhl, Barhocker und Zweier-Sitzbank. Alle Elemente sind leicht, stapelbar und für flexible Bestuhlung im Innen- und Außenbereich geeignet. Die pulverbeschichteten Oberflächen sind pflegeleicht, kratzresistent und auf hohe Beanspruchung im Alltag ausgelegt. Der vergrößerte Rahmendurchmesser ist ein zentrales Designmerkmal: Er betont die runden, weichen Linien und verleiht der Serie eine ruhige Anmutung. Der zeitlose Look dieser speziell entwickelten Kollektion fügt sich in viele Umgebungen ein.
Die Outdoor-Serie Zaki von Goin umfasst einen Armlehnstuhl, einen Lounge-Sessel
A.B.C. Worldwide Dea in Greige
A.B.C. Worldwide Varuna Greige
Goin Heco
Goin Zaki Sessel
Goin Zaki Zweisitzer
Fermob Plein Air
Fermob Bellevie
und eine Zwei-Sitzer-Lounge mit pulverbeschichtetem Aluminiumgestell. Alle Modelle sind stapelbar, leicht zu handeln und damit ideal für Objekte mit häufigem Stellenwechsel und begrenzten Lagerflächen. Sitzflächen aus Textilen und Rückenlehnen aus Seilgeflecht sind schnelltrocknend und saugen sich nicht mit Wasser voll – perfekt für den Dauereinsatz im Außenbereich. Die
Materialien sind pflegeleicht, UV-beständig und wetterfest, sodass der Wartungsaufwand minimal bleibt. Damit eignet sich die Serie besonders für Gastronomie, Hotellerie und anspruchsvolle Objektbereiche mit hoher Frequenz.
Der Outdoor-Barstuhl aus der Serie Latitude von Kettler ist zeitlos und praktisch zugleich: Er besteht aus Aluminium und ist somit korrosionsbeständig. Außerdem ist er unempfindlich gegen UV-Strahlen und stapelbar. Der Outdoorstuhl Lugano von Kettler besticht durch sei modernes Design und seine schwebende Sitzfläche aus Textilene. Sein Rücken aus Seilgeflecht bietet eine reizvolle Optik. Das kratzfeste Gestell aus pulverbeschichtetem Aluminium ist pflegeleicht und langlebig. Hier in Kombination mit dem Klapptisch Boulevard von Kettler.
Bali von Konway ist ein zierlicher, stapelbarer Sessel mit strapazierfähigem PE-KordelGeflecht. Das Gestell besteht aus rostfreiem Aluminium mit einer Wandstärke von mindestens 1,5 Millimetern. Es ist – unabhängig von der gewählten Farbe des Geflechts, mit
einer anthrazit-farbenen Pulverbeschichtung versehen. Es gibt eine reizvolle Farbauswahl für das Geflecht, unter anderem in Aqua, Orange, Sand, Natur und Petrol. Der Stuhl eignet sich aufgrund seiner Maße und der Stapelbarkeit besonders für kleine Terrassen und ist mit Kunststoffgleitern ausgestattet.
Mit der Serie Lumaro von Vega zieht modernes Design in den Außenbereich ein. Der Stuhl kombiniert ein pulverbeschichtetes Aluminiumgestell mit einem breiten Seilgeflecht, das nicht nur optisch Akzente setzt, sondern auch hohen Sitzkomfort bietet. Das Material ist schnelltrocknend, UVbeständig und für den dauerhaften Einsatz im Freien konzipiert. Passend dazu gibt es auch einen Barhocker. Beide Modelle sind stapelbar, wetterfest und sofort einsatzbereit – die Lieferung erfolgt montiert. Kunststoffgleiter schützen empfindliche Böden, das formstabile Seil (Rope) macht zusätzliche Kissen überflüssig. Dank verschiedener Farbkombinationen lässt sich Lumaro flexibel integrieren – von urbaner Dachterrasse bis zur klassischen Gartengastronomie.
Kettler Latitude
Konway Bali
Vega Lumaro
Kettler Lugano
Vega Kando
Der Stuhl Kando von Vega vereint ein harmonisches Design mit praxisgerechter Funktionalität. Gefertigt aus FSC-zertifiziertem Eukalyptusholz und strapazierfähigem Rope in vier Trendfarben, bringt er Natürlichkeit und Eleganz auf jede Terrasse oder in den gastronomischen Außenbereich. Zu haben ist er mit einem Geflecht in den Farben Olive, Terrakotta, Beige und Anthrazit. Die tiefe Sitzfläche bietet einen hohen Komfort, während wetterfeste Materialien, UV-Beständigkeit und die stapelbare Konstruktion eine unkomplizierte Nutzung im Alltag gewährleisten. Kunststoffgleiter schützen empfindliche Böden. Passende Tische sind ebenfalls erhältlich und runden das Gesamtbild ab. Der Outdoorstuhl Kando verbindet Designanspruch, Bequemlichkeit und Alltagstauglichkeit.
Rattan ist zurück, aber ganz anders: Der Outdoor-Stuhl Orkney von Objekt-m ver-
bindet ein stabiles Aluminiumgestell mit einer dicht geflochtenen Rückenlehne in Rattan-Optik. Die geschlossene Formgebung und das integrierte Sitzkissen sorgen für Behaglichkeit und eine wertige Optik. Durch
wetterfeste Materialwahl und die Verarbeitung ist Orkney für den dauerhaften Einsatz im Außenbereich geeignet. Das Gewicht des Stuhls beträgt ganze 4,2 Kilogramm und ist bis zu elf Stühlen stapelbar. Der OutdoorStuhl Elefino von Objekt-m zeichnet sich durch eine klare, kompakte Form und eine dichte Rope-Bespannung mit einem Rundgeflecht aus. Seine Sitzfläche und die Rückenlehne sind vollständig aus PE-Rattan gefertigt und ruhen auf einem pulverbeschichteten Aluminiumgestell. Erhältlich ist Elefino in den Farben Natur und Silbergrau. Das Gestell ist in der Farbe Anthrazit pulverschichtet. Der Stuhl ist wetterfest und für den dauerhaften Einsatz im Außenbereich konzipiert.
Wo Platzeffizienz und optische Harmonie im Außenbereich wichtig sind, besticht die Cassia Kollektion von P&M furniture durch ihr klares Design und ihre Vielseitigkeit. Die Kollektion, bestehend aus dem stapelbaren Cassia Sessel und dem Stuhl Cassia Bistrot, zeichnet sich durch kompakte Abmessungen aus, die eine hohe Sitzplatzkapazi-
Objekt-m Orkney
Objekt-m Elefino
tät ermöglichen. Der Cassia Sessel verfügt über integrierte Armlehnen und stilisierte horizontale Streben, die sowohl ergonomischen Halt als auch eine moderne Optik bieten. Seine Monoblock-Konstruktion aus glasfaserverstärktem Polypropylen mit UV-Zusätzen gewährleistet Witterungsbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber täglichen Beanspruchungen. Die matte Oberfläche, die rutschfesten Füße, die Stapelbarkeit und die vielfältigen Farboptionen machen die Cassia-Sitzgruppe zur idealen Wahl für dynamische Außenbereiche. Die Cassia Bistrot-Sitzgruppe bietet dieselben Eigenschaften und denselben
GANZJÄHRIG NUTZBAR
Nur wenige Schritte von der Küste von Jesolo und der berühmten Sommer-Einkaufsstraße entfernt, hat die seit 1966 bestehende Traditionskonditorei Pasticceria delle Rose ein ehrgeiziges Projekt zur Erneuerung ihres Außenbereichs gestartet. Ziel war, die Terrasse in einen ganzjährig nutzbaren Bereich zu verwandeln, der die Eleganz des Lokals bewahrt und gleichzeitig den Komfort für die Gäste erhöht. Für die Umsetzung dieses Projekts zeichnete das Team der Abteilung KE Contract verantwortlich.
Zur Erfüllung der Projektanforderungen fiel die Wahl auf die Pergola Isola 3 mit verschiebbarem Dach von KE. Dieses Modell zeichnet sich durch klare Linien aus, die sich harmonisch in jedes architektonische Umfeld einfügen. Die gewählte Strukturfarbe Carbon Ruvido wurde passend zum Corporate Design des Lokals gewählt. Die etwa 60 Quadratmeter große Pergola wurde nicht nur zum Schutz vor Witterungseinflüssen konzipiert, sondern auch, um die Kapazität des Cafés zu erweitern und eine Kontinuität zwischen Innen- und Außenbereich zu schaffen. Das gewölbte Dach der Isola 3 kann dank Automatisierungssystemen je nach Wetterlage geöffnet oder geschlossen werden. Ein Schließsystem sorgt für den nötigen Schutz.
Die Panoramaverglasung ermöglicht eine uneingeschränkte Sicht nach außen. Das Schiebesystem ohne umlaufende Profile bietet Schutz vor Wind und Lärm und verstärkt die Helligkeit. Ergänzt wird die Konfiguration durch verschiedene Markisen für Sonnen- und Sichtschutz sowie für Schattenzonen.
Die mechanische Belüftung verhindert eine Kondensbildung. Dank des integrierten Wärmerückgewinnungssystems wird die Außenluft gefiltert und temperaturangepasst, bevor sie in den Raum gelangt. Alles in allem ein durchdachtes Konzept mit hohem Komfortfaktor. www.keoutdoordesign.com/de-de/
Komfort und dieselbe Langlebigkeit in einer leichteren Ausführung ohne Armlehnen – perfekt für flexible Tischkonfigurationen. Die Piave-Tische runden die Terrasseneinrichtung mit Cassia ab. Ihr Design vereint optische Leichtigkeit mit Stabilität: Dünne, strukturierte Laminatplatten mit abgerundeten Ecken werden von einem robusten Aluminiumrahmen getragen. Erhältlich in verschiedenen Größen und Farben, lassen sich die Tische mühelos an unterschiedliche Sitzkonzepte anpassen. Mit einer Standardhöhe von 76 Zentimetern und verstellbaren Füßen gewährleisten sie Stabilität auf jedem Untergrund.
• www.abc-worldwide.de
• www.claas-restaurant.cc
• www.fermob.de
• www.geplan.de
• www.goin.de
• www.kettler.de
• www.konway.de
• www.lusini.com (Vega)
• www.objekt-m.com
• www.pmfurniture.de
• www.weingutamkreuzberg.de
Die Panoramaverglasung der Traditionskonditorei schützt vor Wind und Lärm
Die Pergola der Pasticceria delle Rose lässt sich jederzeit öffnen und schließen
Küchentechnik für den Profialltag von morgen
Erst die Intergastra in Stuttgart, nun die Internorga in Hamburg: Bei der Küchentechnik stehen auch in der Hansestadt wieder Technik und Lösungen im Fokus, die den Arbeitsalltag wirklich erleichtern. Vom automatisierten Spülraum über smarte Kühl- und Garsysteme bis zu digitalen Services zeigt die Küchentechnik, wie Effizienz, Nachhaltigkeit und Erlebnisqualität Hand in Hand gehen.
Von Klaus Leifeld und Yvonne Ludwig-Alfers
Technik, die den Spülalltag erleichtert
Mit seinen Serien UltraTech und TopTech Plus präsentiert Colged Spültechnik, die aus den Anforderungen der Praxis entwickelt wurde. Verkürzte Programmlaufzeiten, optimierte Verbrauchswerte und eine selbsterklärende Bedienlogik ermöglichen effiziente Abläufe. Das Resultat sind stets exzellente Spülergebnisse bei gleichzeitiger Entlastung des Küchenpersonals. Die
Baureihe UltraTech positioniert sich klar im Premiumsegment und steht für höchste Hygienestandards, maximale Leistungsfähigkeit und hohen Bedienkomfort. Mit der TopTechPlusSerie adressiert Colged Anwender, die besonderen Wert auf Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit legen.
Eine Produktneuheit aus dem Sektor Spültechnik gibt es bei Hobart. Das Unternehmen stellt seine neue Generation an Haubenspülmaschinen vor, die ganz im Zeichen der Effizienz steht. Daneben stehen die BandspülmaschinenSerie FlowLine sowie deren wertvolle Features wie die ClimateGreenWärmepumpe, Smart Vision Control und das Beladungssystem Smart Load im Fokus. Weiterer Bestandteil der Messepräsentation ist das Feature Besteck Premium für die Untertischspülmaschinen sowie die Lösungen des Unternehmens im Bereich Thermik und Bioabfälle.
Gemeinsam genießen. Sinnvoll verwerten. Unter diesem Motto präsentiert sich Meiko auf der Internorga als ganzheitlicher Lösungsanbieter für den professionellen Spülraum. Der Hersteller will zeigen, wie sich
Herausforderungen der Gastronomie wirtschaftlich und nachhaltig meistern lassen. Mit dem Automatisierungsmodul M-iFlow IPB lässt sich der Personalbedarf am Spülmaschineneinlauf um bis zu 50 Prozent reduzieren. Unterschiedliche Geschirrvarianten werden automatisch verarbeitet, Speisereste effizient entfernt und ergonomische Abläufe unterstützen Mitarbeitende. Eine KIgestützte Studie zeigt zudem Potenzial für bis zu 100 Prozent Einsparung am Maschineneinlauf. Weiterhin ermöglicht Meiko in Hamburg einen ersten Blick auf die neue Generation der KorbtransportSpülmaschine, zunächst verborgen hinter einem HightechVorhang.
Miele Professional präsentiert neben fünf neuen Lösungen für hauseigene Wäschereien die gewerblichen Frischwasserspülmaschinen der MasterLine. Diese empfehlen sich für das Spülen von Mehrweggeschirr und lassen sich via Miele Move digital überwachen. Die Maschinen nutzen für jede Spülphase frisches Wasser und entfernen mit hohen Temperaturen Verschmutzungen sowie Viren und Bakterien. Dafür sind sie durch das Institut für integrative Hygiene und Virologie mit dem Goldenen VirusSiegel ausgezeichnet – für sehr hohe Hygienestandards außerhalb des Gesundheitswesens und die laufende Überwachung von tatsächlich erreichten Temperaturen und Haltezeiten.
Meiko iFlow
Fotos:
Miele-MasterLine
Don’t worry just wash: Unter diesem Leitmotiv stellt Winterhalter seine Spülsysteme und neue digitale Services für mehr Sicherheit und Effizienz im Spülprozess vor. Mit EasyAccess erhalten Anwender per QRCode direkten Zugriff auf digitale Anleitungen, Videos und Bestellfunktionen für Verbrauchsgüter – kostenlos und rund um die Uhr. Die Remote Services basieren auf Connected Wash: Vernetzte Maschinen sollen Ferndiagnosen, schnellere Hilfe und geringere Servicekosten ermöglichen. Neu vorgestellt wird auch der EcoPilot: Eine KI passt Spülprogramme automatisch an Auslastung und Bedarf an. In Stoßzeiten läuft das Kurzprogramm, in ruhigen Phasen das ressourcenschonende ECOProgramm. So sollen sich laut Hersteller bis zu 17 Prozent Energie einsparen lassen. Passend dazu gibt es ein Vorteilspaket zur Messe. Beim Kauf einer neuen Haubenspülmaschine der PTSerie erhalten Kunden ein umfangreiches Servicepaket geschenkt.
Hobart Haubenspülmaschinen Generation 2026
Kühltechnik mit Mehrwert Cool Compact bietet Innovationen für mehr Energieeffizienz, Ergonomie und Langlebigkeit. Eines der Highlights auf der Messe ist der nun serienmäßige Kühlstellenregler FrigosPro, der mit bedarfsgerechter Kühlung Energieeinsparungen von bis zu 20 Prozent ermöglicht und durch Touchdisplay, MonitoringSoftware und HACCPFunktionen ergänzt wird. Ein Publikumsmagnet soll der zweitürige Magnos (Tief-) Kühlschrank BR570 sein. Er gilt nach Herstellerangaben als eines der energiesparendsten Profigeräte seiner Klasse und ist das einzige GroßküchenKühlmöbel mit ausgewiesener Energieeffizienzklasse A.
Ein neues Vitrinenkonzept, bei dem eine Kaltvitrine und eine Warmvitrine miteinander kombiniert werden, stellt Hagola vor. Beide Vitrinen sind mit transparenter und effizienter Wärmeschutzverglasung ausgestattet und können sowohl einzeln als
auch zusammen eingebaut werden. Da bei der Warmvitrine auch Feuchtigkeit zugegeben wird, garantieren beide Vitrinen beste Frischhaltung für die Speisen – egal, ob kalt oder warm. Zudem präsentiert das Unternehmen eine neue Ausführung der mobilen Kühltheken – neben der neuen, effizienten Durchlaufkühlung mit kombinierter Raumkühlung erweitert Hagola sein Portfolio und will so mehr Flexibilität für den mobilen Getränkeausschank bieten. Hagolas GetränkeKühltheken, die Weinklimaschränke, die Cocktailstationen oder auch die Kaffeestation Caliente als Auswahl aus dem HagolaProduktprogramm können sich die Messebesucher ebenfalls anschauen.
Auf dem Messestand von Liebherr können Besucher professionelle Kühl und Gefrierlösungen für Gastronomie und Hotellerie erleben. Gezeigt werden Geräte zur Warenpräsentation, Großküchenkühltechnik, Weinkühlschränke und digitale Temperatur
überwachung mit SmartMonitoring. Gezeigt wird, wie moderne Kältetechnik Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz und Prozesssicherheit verbindet – von HumidityControl und SmartFrost/NoFrost bis zu vernetzten SmartMonitoringSystemen. Das Portfolio umfasst Präsentationsgeräte, ProfiKühlund Gefrierschränke, Unterbauvarianten und Weinkühler. Alle Produkte können direkt vor Ort getestet werden. Premiere feiert das neue Messestandkonzept mit offener Architektur, klar strukturierten Themenbereichen, hinterleuchteten Grafiken, Bewegtbildflächen, Sitzbereichen für Fachgespräche und Genussmomenten wie Eis, Wein und Pralinen.
Gartechnik für höchste Ansprüche
Ambach stellt seine Linien System 900, System 850 DS, System 850 und System 700 vor. Unter dem Leitmotiv „Power. Precision. Performance.“ soll auf dem Messestand
Hagola Cocktailstation Louisiana
Liebherr Messestand
Ambach System 850 DS
Professionelle Spüllösungen und Speisereste-Management
deutlich werden, wie Digitalisierung, Effizienz und Design in modernen Profiküchen nahtlos zusammenfinden. Die System 900 kombiniert maximale Leistung mit CloudKonnektivität und intelligenter Steuerung. Highlight ist die 102LiterKippDruckbratpfanne mit neuer Elektronik, ergonomischem Bedienfeld und integrierten SmartFunktionen. Ergänzt wird sie durch ein Induktionskochfeld mit zwei SiebenKilowattZonen und externem Modul für flexible Installation. Die doppelseitig bedienbare Linie System 850 DS richtet sich an Showküchen und soll mit DoubleModularDesign sowie neuer TempuraFritteuse mit Thermoblock, fünf programmierbaren Voreinstellungen, doppelter Sicherheit und vieles mehr überzeugen. Die System 700 bietet kompakte, vollelektrische Leistung mit modularen Funktionen, während die nur 700 Milimeter tiefe Chef 700 besonders flexibel planbar und schnell installiert ist.
Ob für den VorOrtVerzehr oder ToGo: Atollspeed und Wiesheu stellen auf der Internorga ihre Beratungsund Lösungskompetenz rund um das Trendthema Snacking in den Fokus. Eingebettet in
ein Bistro Ambiente und begleitet von Espressospezialitäten, die mit Siebträgermaschinen von Astoria und Wega zubereitet werden, erleben Besucher, wie sich Snackkonzepte im AußerHausMarkt gewinnbringend umsetzen lassen. Kompakte Ofenlösungen wie der AtollspeedHybridofen und die Bäck‘n‘Snack-Station für die Zubereitung von heißen Snacks und frischen Backwaren auf kleinstem Raum stehen dabei im Mittelpunkt. Egal ob zum Snack oder zum Croissant, ein Kaffee vervollständigt das Geschmackserlebnis und die Komponenten bilden eine unschlagbare Einheit. Deshalb setzt die Wiesheu Group in Rahmen der Internorga auf die langjährige Kooperation mit Astoria und Wega.
Wiesheu Bäck'n Snack
Atollspeed
Beer Grill möchte sich als starker Partner für moderne Gastronomie am Point of Sale präsentieren. Das Motto in Hamburg lautet: „Präsentieren neu gedacht – effizient, modular, profitabel“. Gezeigt werden praxisnahe Lösungen für Gastronomie, ConvenienceKonzepte, Catering und Systemgastronomie. Im Zentrum stehen Warmhalte und Präsentationssysteme, die Design, Funktionalität und Prozesssicherheit optimal verbinden. In Kombination mit Weber PackagingLösungen entsteht ein durchgängiges Gesamtkonzept: Speisen werden attraktiv, hygienisch und nachhaltig präsentiert – mit klarem Fokus auf das Konsumentenerlebnis. Besucher können live erleben, wie sich Umsätze am POS steigern, Personalbedarf und Schulungsaufwand reduzieren und eine gleichbleibende Produktqualität sichern lassen – sowie zusätzliche Kaufimpulse erfolgreich erzeugt werden. Die MesseNeuheit ist die Speisenausgabevitrine Beer CrystalDry mit trockener Hitze, geeignet für Selbstbedienung oder bediente Konzepte.
Mit dem neuen EKU-DoubleBurner will EKU Maßstäbe in der ProfiKüche setzen. Der Gasherd soll in der À lacarteGastronomie wie Gemeinschaftsverpflegung durch Effizienz, Flexibilität und Leistung überzeugen. Das Herzstück ist die DoppelkreisBrennerTechnologie: Zwei separat regelbare Brennerkreise pro Kochstelle ermöglichen präzises Köcheln ebenso wie kraftvolle 11,5 kW. Kleine und große Töpfe lassen sich flexibel kombinieren. Er ist erhältlich in der EKUThermikSerie 850 mit zwei, vier oder sechs Brennern, dreistufig regelbar (11,5/4/2 kW), ausgestattet mit 70 Millimeter tiefen Wannen und Edelstahlschieberosten – made in Germany. Kombinierbar mit weiteren Geräten der Serie, verbindbar per Klemmsteg für mehr Hygiene und Planungsfreiheit.Vorgestellt wird zudem die Duplex-AllzweckGrillpfanne als platzsparende Alternative zur Kippbratpfanne. Vorteile: optimale Wärmespeicherung, minimale Abstrahlung, einfa
che Reinigung mit Wasser, kein Einölen nötig – ideal fürs Frontcooking. LiveCooking, weitere Neuheiten und der EKUKatalog 2026 runden den Messeauftritt ab.
2025 feierte Eloma sein 50 jähriges Jubiläum. Auf der Internorga soll dessen Erfolgsgeschichte in die nächste Runde gehen. Die neuesten Generationen der Kombidämpfer Joker, Genius und Multimax sowie des La
denbackofens Backmaster sollen auf der Messe ihre funktionale Leistungsstärke unter Beweis stellen. Einen weiteren Messeschwerpunkt setzt das Unternehmen mit dem Thema Konnektivität. Unter dem Motto „Connected to the future“ präsentiert Eloma eine innovative CloudLösung für die vernetzte Gastronomie. Wichtige Features der zukunftsweisenden Neuentwicklung umfassen unter anderem die durchgängige Überwachung aller vernetzten Geräte, das umfassende Monitoring von Temperaturen und Energieverbräuchen sowie ein komfortables Rezeptmanagement und den Export von HACCPDaten. Über ein interaktives Terminal haben Fachbesucher in Hamburg erstmals Gelegenheit, die Möglichkeiten der neuen Lösung aus erster Hand zu erkunden – und sie auf Herz und Nieren zu prüfen.
Von 200 bis zu mehreren tausend Essen pro Tag: Mit dem von Grund auf neu entwickelten ELRO VacuTherm-Kochsystem soll Dünsten, Kochen, Pochieren, Niedertemperaturgaren und DeltaTGaren auch größter Chargen mühelos und mit besten Ergebnissen gelingen. Das VakuumHeizsystem VacuBoost und das neuartige Bedienkonzept GlobalOS, das auch das neue ELRO MetaTherm Kochsystem auszeichnet,
Beer Grill Crystal Dry Vitrine
Eloma Joker
machen es laut Hersteller möglich. Beide neuen ELRO Kochsysteme werden auf der Internorga gezeigt, eine LiveCookingShow macht die zahlreichen Vorteile des MetaTherm Kochsystems unmittelbar erlebbar.
Bei MKN lässt es sich auf dem Messestand erleben, wie moderne Profiküchen effizienter und zukunftsfähiger werden. Individuelle Lösungen, intuitive Bedienkonzepte und zunehmende Automatisierung entlasten Küchenteams spürbar und sorgen für reproduzierbare Qualität im Küchenalltag. MKN deckt ein breites Spektrum thermischer Kochtechnik auf hohem professionellem Niveau ab – vom FlexiChef über Kombidämpfer und Induktionslösungen bis hin zu modularen Herdanlagen. Diese Vielfalt ermöglicht individuell abgestimmte Konzepte für unterschiedliche Segmente und Anforderungen –vom À lacarteRestaurant bis zur Gemeinschaftsverpflegung.
Effizienz, höchste Speisenqualität und Nachhaltigkeit – das sind für Rational
Sechs Geräte. Eine Mission.
die zentralen Anforderungen in der Gastronomie. Das Unternehmen will zeigen, wie diese Anforderungen mit innovativen Lösungen erfüllt werden. Dabei stellt der Hersteller seine innovative Gartechnik für Profiküchen in den Mittelpunkt: den neuen iHexagon, den iCombi Pro und das multifunktionale Kochsystem iVario Pro. Dazu kommen digitale Lösungen und spannende LiveKochshows, die zeigen sollen, wie Effizienz und Qualität perfekt zusammenspielen.
Retigo bringt die nächste Generation seiner Kombidämpfer mit nach Hamburg. Eine intuitive Steuerung, eine durchdachte Konstruktion, maximale Effizienz und ein konsequent weiterentwickeltes Design prägen die neuen Retigo EvolutionMAX Kombidämpfer. Ebenfalls wird die TankBase by Timmer zu sehen sein. Optimiert für die Retigo Kombidämpfer, bietet sie die Möglichkeit einen Kombidämpfer ohne Zu und Abwasser zu betreiben.
Sehr schnelle Erhitzung – präzise Temperaturregelung –Energieeffizienz – geringere Betriebskosten. Intelligente Hitze ist ihre schärfste Waffe. . .
INDUCTION
In den Hauptrollen:
Induktionsfeld GLN 3500 K als Der Kleine mit Appetit auf Snacks
Induktionsgrillplatte BGIC 3600 als Der Glatte, der nichts anbrennen lässt
Induktionsfeld GL2 7000 F als Der hitzige Doppelagent
Induktionswok BWIC 3600 als Der tiefgründige Asiat
ELRO VacuTherm
Retigo Evolution
Weitere Antworten auf aktuelle Herausforderungen
Von kompakten Geräten für den Einsatz in der Gastronomie über leistungsstarke Maschinen für die Gemeinschaftsverpflegung bis hin zu Systemlösungen für die industrielle Nahrungsmittelverarbeitung – die große Vielfalt seiner Maschinenfamilie präsentiert alexandersolia erneut in Stuttgart. Auch das jüngste Familienmitglied, der Gemüseschneider G 6, ist dabei, der als Tisch oder Wandgerät erhältlich ist.
Das erweiterte Kühlgeräteportfolio Green Days sowie neue und weiterentwickelte Geräte der Thermikserien Ascoline 700 und 850 zeigt ascobloc. Die Green DaysGeräte sollen sich durch eine sehr gute Energieeffizienz sowie den Einsatz zukunftssicherer Kältemittel auszeichnen. Neu vorgestellt werden auch eine konfigurierbare Kühlzelle, leistungsstarke Pastakocher, GasLavasteinRostgrills, Induktions und Gasherde mit optimierter Leistung, die Flexibilität, Effizienz und Hygiene in der ProfiKüche steigern sollen. Ebenfalls neu ein Regler mit WLAN und BluetoothModul erlaubt Appbasiertes Monitoring von Temperatur und HACCPDaten.
Bartscher zeigt Lösungen für die professionelle Küche von heute und morgen. Auf über 240 Quadratmetern will das Unternehmen Raum schaffen für persönliche Gespräche über konkrete Projekte, individuelle Anforderungen und gemeinsame Perspektiven. Im Mittelpunkt: Innovation, Effizienz und 150 Jahre Erfahrung in der Gastronomietechnik. Ein Highlight ist der High-SpeedOfen Snackjet 500. Ob Snacks, Backwaren oder regenerierte Speisen – der Snackjet 500 sorgt für konstant hochwertige Ergebnisse in kürzester Zeit. Mit der Thermik-Serie 900 will Bartscher eine modulare Lösung für professionelle Küchenkonzepte vorstellen, die keine Kompromisse eingeht. Vorgestellt werden zudem die Korb-Lift-Fritteuse, die intelligente Technik mit konstant reproduzierbaren Ergebnissen verbinden soll, sowie leistungsstarke Kaffeevollautomaten. Auch
das Thema Kaffeevollautomaten und Gastronomie spielt auf dem Messstand eine zentrale Rolle.
Im GenussGarten von Hack gibt es die iSi Professional Line von iSi Deutschland zu sehen. Die Whips stehen laut Hersteller für kreative, wirtschaftliche und nachhaltige Anwendungen in Gastronomie, Café, Bar, Catering und Systemgastronomie. Modelle wie der Gourmet Whip, Thermo Whip oder Thermo Xpress Whip PLUS sind mobil und stromunabhängig einsetzbar. ThermoVarianten halten Speisen über Stunden warm oder kalt. Zubehör wie Edelstahltüllen, Trichter oder Hitzeschutz ergänzt das System. Im Trend liegen NitroDrinks: Mit dem Nitro Whip entstehen Nitro Cold Brew Coffee, Tee oder Cocktails mit cremiger Textur, reduzierter Säure und natürlicher Süße –ohne zusätzliche Geräte. Als Distributor von LocknLock zeigt iSi zudem stapelbare Multifunktionsboxen für effiziente Lebensmittelaufbewahrung und strukturiertes MiseenPlace.
Mit dem Kleenbot C40 präsentiert KBS Gastrotechnik einen autonomen Reinigungsroboter, der in einem Arbeitsgang saugt und Böden wischt. Eine weitere Neuheit ist eine Spülmaschine mit erweiterter Kannen und Flaschenspülung, die dank eines speziellen Systems erstmals auch Thermoskannen maschinell gründlich reinigt. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen eine Thermikstrecke aus der Essence-700Serie sowie einen Elektro-Kochkessel, eine Fritteuse, eine Frittenwanne, eine Grillplatte, einen Gasherd und einen Nudelkocher. Abgerundet wird die Messepräsentation durch einen Kühltisch des KBSPartners Studio 54.
alexandersolia
ascobloc
NordCap präsentiert Konzeptideen für den AußerHausMarkt. Diese stellen Lösungsansätze im Umweltschutz, in der Flächennutzung, in der Nachhaltigkeit, bezüglich des Fachkräftemangels und für weiteren Zusatzumsatz dar. Die Lösungen finden sich in den Konzeptbereichen wieder: Die Systemküche ermöglicht schnelle Zubereitung durch ungelerntes Personal, gekoppelt an Selbstbedienungsterminals. Die Fresh Corner zeigt Focaccia und PastaTrends, die einfach integrierbar sind. Das Barkonzept lädt zum Verweilen mit Getränken und Eis ein, die Snackbox kombiniert warme und kalte Speisen auf kleinstem Raum. In der Product World werden neue Induktionstechnik, Kühlgeräte mit R290 und energieeffiziente Kühl & Tiefkühlschränke präsentiert. Darüber hinaus bietet NordCap Trendtouren über den Stand an, bei denen Konzepte und Geräte im Detail vorgestellt werden.
Lösungen für Foodservice und Gemeinschaftsverpflegung hat sich Saro Gastro-Products auf die Agenda gesetzt. Ein Schwerpunkt liegt aufgrund des neuen Ganztagsförderungsgesetzes auf Büfett- und Essensausgabesystemen. Dazu zählen Büfettinseln, BainMarie und Ausgabewagen sowie Tablettwagen. Ergänzt wird der Messeauftritt durch Sortimentsneuheiten aus der Spültechnik sowie durch Kühlschränke der PRO-Serie und den FlashCook Highspeed-Ofen für schnelle Zubereitung auf kleiner Fläche.
Stalgast präsentiert seine neue Produktreihe BarLINE. Hinter dem Namen verbergen sich Modulbaumöbel speziell für den Bau von Theken, Spül und Kaffeeküchen sowie Handelsgastronomien. Mit zahlreichen UnterschrankModellen sowie flexiblen Optionen wie Spülbecken und GN Ausschnitte, integrierte Tropfmulden, Abtropfbereiche und vielem mehr, können mit der BarLINE individuelle Raumkonzepte umgesetzt werden. Zusammen mit der frei gestalt
iSi Food Pairing Nitro Tea
Saro Team
nen leicht realisierbar. Wie eine fertig geplante Theke der Serie im Einsatz glänzt, zeigt das BarkeeperTeam von Stalgast täglich live am Messestand.
Mit The Core erneuerte der Schweizer Produzent Valentine seine Produkte im Bereich professioneller Frittiertechnik. Die Geräte kombinieren funktionales Design mit praxisorientierter Technik und einem ausgewogenen PreisLeistungsVerhältnis. Ein zentrales Merkmal der Serie ist die Service und Reinigungsfreundlichkeit. Die Konstruktion erleichtert Wartungsarbeiten: Alle relevanten Komponenten sind gut zugänglich, was Stillstandzeiten und Servicekosten reduzieren kann. Der entnehmbare Heizkörperkopf aus Edelstahl verhindert Verfärbungen und
erleichtert insbesondere bei Einbaugeräten den Zugang bei Wartungseinsätzen. Geliefert wird The Core in einer rein thermostatisch gesteuerten oder einer elektronischen Variante mit Programmsteuerung und der Möglichkeit, Zubehöre wie ein automatischer Lift, Ölfilter und Pumpsystem ergänzen. Alle Modelle sind auch in der Einbauversion verfügbar.
Effiziente Lösungen für nachhaltige Frittierölpflege stellt Vito vor. Die Filtrationsund Analysesysteme ermöglichen eine Reduzierung des Ölverbrauchs um bis zu 50 Prozent, steigern die Produktqualität und senken Kosten. Vorgestellt werden der optimierte Vito XM, der neue Vito XM+ für hohen Durchsatz, der akkubetriebene Vito VM Battery sowie das mobile Vito cart für strukturierte und ergonomische Arbeitsabläufe. Besucher können alle Geräte live testen und von exklusiven Messekonditionen profitieren.
Wegweisende Lösungen für die Profiküche gibt es bei Welbilt zu sehen. Mit dabei sind
zwei Messepremieren. Mit der neuen Panini Presse für den Merrychef conneX 16 erweitert Welbilt das Anwendungsspektrum des HighSpeedOfens. Zudem präsentiert Welbilt neue Impulse aus der Convotherm maxx Familie. Die Messe steht außerdem im Zeichen eines Meilensteins: Convotherm blickt auf 50 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. LiveKochshows am Stand sollen die Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit der Welbilt Marken erlebbar machen. Im Fokus stehen unter anderem die Kombidämpfer von Convotherm, die HighSpeedLösungen von Merrychef sowie deren Integration in moderne Küchenkonzepte.
SERVICE
• www.alexandersolia.de
• www.ambach.com
• www.ascobloc.de
• www.bartscher.com
• www.beergrill.com
• www.colged.de
• www.coolcompact.de
• www.eku-limburg.de
• www.eloma.de
• www.elro.ch
• www.hagola.de
• www.hobart.de
• www.culinary.isi.com
• www.kbs-gastrotechnik.de
• www.liebherr.com
• www.meiko.de
• www.miele-professional.de
• www.mkn.de
• www.nordcap.de
• www.rational-online.de
• www.retigo.de
• www.saro.de
• www.stalgast.de
• www.valentinefritteusen.de
• www.vito.ag
• www.welbiltde.com
• www.wiesheu.de
• www.winterhalter.de
Stalgast BarLINE
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mit SpaceClean®, der ersten und einzigen vollautomatischen Reinigung für Tiegel
Hamburg 13. - 17.03.2026
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Stand 422
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Struktur, Tempo und Praxisnähe im Fokus
Küchenmonitore (KDS) haben sich vom Nischenwerkzeug der Systemgastronomie zu einem praxisnahen Instrument für Betriebe unterschiedlichster Größe entwickelt. Von Klaus Leifeld
Küchenmonitore sorgen für klare Abläufe, bessere Übersicht und eine spürbare Entlastung im Küchenalltag – insbesondere dort, wo Papierbons, Zurufe und Rückfragen bislang den Takt bestimmten. Digitale Displays bündeln Bestellungen aus Service, Vorbestellungen und Onlinekanälen, machen Produktionsschritte transparent und reduzieren Fehlerquellen.
Wie Hersteller diese Anforderungen technisch umsetzen, zeigen die folgenden Beispiele namhafter Anbieter. Einen besonderen Einblick in die praktische Anwendung liefert der anschließende Anwenderbericht aus dem Restaurant Taormina in Wuppertal (siehe Seite 64), das seine Küchenprozesse vollständig auf ein digitales System mit Küchenmonitoren umgestellt hat. Der Traditionsbetrieb zeigt eindrucksvoll, wie ein konsequent eingeführtes KDS nicht nur Effizienz und Übersicht steigert, sondern auch Servicequalität und Zeit am Gast nachhaltig verbessert.
Robust für den Dauerbetrieb
Mit den DDSKüchenmonitoren möchte DDS eine professionelle KDSLösung für Gastronomie und Hotellerie bieten, die auf Zuverlässigkeit und durchgängige digitale Prozesse ausgelegt ist. In Verbindung mit dem DDS-KIMON Kassensystem werden Bestellungen papierlos und in Echtzeit vom Service in die Küche übertragen. Änderungen wie Tischumbuchungen oder Anpassungen im laufenden Betrieb werden automatisch aktualisiert und sind für alle Mitarbeitenden sofort sichtbar.
Die Monitore sollen speziell für den Einsatz unter anspruchsvollen Küchenbedingungen konzipiert sein. Sie arbeiten lüfterlos und wartungsfrei im 24/7Dauerbetrieb und verfügen über eine wasser und staubdichte IP65Front. Ein nicht spiegelnder MultitouchBildschirm ermöglicht zuverlässige Bedienung auch mit Handschuhen und bei ungünstigen Lichtverhältnissen.
Durch unterschiedliche Displaygrößen von 15,6 bis 32 Zoll sowie flexible Einsatzmöglichkeiten – etwa als Küchen, Service oder Abholmonitor – lassen sich verschiedene Arbeitsbereiche laut Produktbeschreibung gezielt abbilden. Mehrere Monitore lassen sich dabei parallel betreiben. Das sorgt laut Hersteller für klare Zuständigkeiten, reduziert Abstimmungsaufwand und unterstützt strukturierte Abläufe auch bei hohem Bestellaufkommen.
Übersicht und Kontrolle
Einen flexiblen und einfachen Einstieg in die digitale Küchenorganisation soll der Küchenmonitor von Gastronovi ermöglichen. Als wesentlichen Vorteil gibt das Unternehmen die Hardwareunabhängigkeit an: Die Software läuft auf marktgängigen Tablets ebenso wie auf robusten Industriebildschirmen. Betriebe können so bereits vorhandene Hardware nutzen oder gezielt Geräte wählen, die gegen Hitze, Fettspritzer und Wasser geschützt sind. Als zentrale Kommandozentrale bündelt das System alle Bestellwege vom Service bis zur Liefer App. Farbcodes und Timer visualisieren den Status jeder Position und reduzieren Missverständnisse sowie unnötige Laufwege. Schnell abrufbare Rezepte mit AnrichtBildern unterstützen zudem das Onboarding neuer Mitarbeitender. „Unser System schafft Raum für echtes Handwerk, indem es die Kommunikation in der Küche sowie zwischen Küche und Service stark automatisiert“, erklärt Nicole Bednarek, stellvertretende Head of Sales. „Der Monitor trägt die Mannschaft auch durch stressige Phasen und sorgt für eine Fehlerquote nahe Null. So bleibt mehr Zeit für die Gäste, während gleichzeitig Papierabfall und Kosten sinken.“
Küchenorganisation digital denken
Mit passaKitchen von helloTESS! steht ein KüchenDisplay zur Verfügung, das vollständig in das helloTESS!Kassensystem integriert ist und sowohl in der Küche als auch im Büfettbereich eingesetzt
Gastronovi Küchenmonitor
werden kann. Die technische Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Partner passaDuo. Offene Bestellungen sind für alle Mitarbeitenden jederzeit übersichtlich einsehbar. Über die Gängefunktion lassen sich Produktionsschritte gezielt steuern. Auch bei höherem Bestellaufkommen bleibt die Planung überschaubar, da alle offenen Bestellungen über unterschiedliche Ansichten übersichtlich dargestellt werden. In Kombination mit digitalen Bestellsystemen wie SelfOrderTerminals und Abholmonitoren entsteht ein durchgängiger Ablauf vom Bestelleingang bis zur Ausgabe. Dabei werden Bestellungen aus der helloTESS!Kasse, aus Vorbestellungen sowie aus angebundenen externen Bestellkanälen gemeinsam in einem Screen angezeigt. Interne und externe Bestellungen laufen so zentral in einem Bildschirm zusammen. Das System ist sowohl eigenständig als auch ergänzend zu Küchendruckern einsetzbar. „Gerade im hektischen Küchenalltag ist Übersicht entscheidend. Digitale Küchenmonitore helfen dabei, Prozesse klar zu strukturieren und das Team spürbar zu entlasten, ohne die Abläufe unnötig komplex zu machen“, sagt Hubert Domscheit, Geschäftsführer von helloTESS!.
Routinierte Abläufe erwünscht
Lightspeed hat mit KDS 2.0 ebenfalls einen digitalen Küchenmonitor im Produktportfolio. Die Lösung wurde für die Anforderungen moderner Restaurantküchen entwickelt und unterstützt eine
papierlose, strukturierte Kommunikation zwischen Küche, Bar und Service. Bestellungen aus dem Restaurantbetrieb sowie aus OnlineKanälen werden laut Anbieter zentral in einem System zusammengeführt und übersichtlich dargestellt. Das System ermöglicht EchtzeitUpdates bei Änderungen, funktioniert auch im OfflineModus und ist direkt in das LightspeedKassensystem integriert. Dadurch sollen sich Arbeitsabläufe besser koordinieren, Prioritäten klar setzen und Fehlerquellen reduzieren lassen. Die plattformübergreifende Nutzung auf iPads, Tablets und weiteren TouchscreenGeräten sorgt für flexible Einsatzmöglichkeiten. „In der Gastronomie sind ein routinierter Ablauf und eine klare Kommunikation das Allerwichtigste. Jeder Handgriff muss sitzen, die Küche und der Service müssen Hand in Hand arbeiten. Nicht selten kommt es zu Missverständnissen und Spannungen”, erklärt Sinahn Fabian Sehk, Head of DACH von Lightspeed. „Unser KDS 2.0 wurde entwickelt, um genau diesen schnelllebigen Anforderungen von Restaurants gerecht zu werden. Das System schafft eine nahtlose Verbindung zwischen Service, Bar und Küche.“
Smarter Bar- & Küchenmonitor
Der Vectron Order Hub sorgt laut Hersteller ebenfalls für klare Abläufe in Küche und Service. Bestellungen gelangen in Echtzeit von der Kasse oder aus dem Webshop direkt an die richtige Station und werden auf TouchMonitoren übersichtlich angezeigt. Ausdrucke entfallen, Sonderwünsche und Änderungen sind sofort sichtbar, Bestellungen werden farblich priorisiert und deutlich gekennzeichnet. So behalten Küche und Bar jederzeit den Überblick und vermeiden Fehler, da Änderungen, Nachbestellungen und Stornos automatisch auf dem Monitor erscheinen. Das System soll sich flexibel steuern lassen: Gänge können gestartet, gestoppt oder umsortiert, Tischumbuchungen vorgenommen und fertige Bestellungen automatisch für den Service ausgedruckt werden. „Küche und Service reagieren schneller und die Kommunikation wird vereinfacht. Der Vectron Order Hub spart Zeit und Wege, reduziert Stress und senkt den Papierverbrauch – zum Vorteil von Team und Umwelt“, sagt Sascha Lewandowski, Head of Sales & Marketing Vectron.
• www.daon.de
• www.gastronovi.de
• www.helloTESS.com
• www.lightspeedhq.de
• www.vectron.de
und Abluft-Wärmerückgewinnung
Zeitersparnis dank integriertem Reinigungskonzept
Optimale Wassernutzung durch automatischen Schmutzaustrag
LEISTUNG, DIE ÜBERZEUGT. ERGEBNISSE, DIE GLÄNZEN. www.hobart.de
Vectron Order Hub
DIGITALER TAKTGEBER IN DER TRADITIONSGASTRONOMIE
Das Restaurant Taormina hat die All-in-oneLösung von Gastronovi implementiert und damit den Arbeitsalltag in Küche und Service spürbar erleichtert
Seit 1979 ist das Restaurant Taormina eine feste Instanz in der Wuppertaler Gastronomieszene. Inhaber Fabrizio Costa beweist, dass Tradition und digitale Innovation kein Widerspruch sind. Im Oktober 2024 wagte er einen konsequenten Schritt: die vollständige Umstellung auf ein digitales Ökosystem inklusive Küchenmonitore – und das ohne Übergangsphase.
Wer das Taormina besucht, erlebt italienische Gastfreundschaft mit einem modernen, regionalen Twist. Costa führt den Betrieb in zweiter Generation und legt Wert darauf, dass seine Prozesse so präzise funktionieren wie sein kulinarisches Konzept. Um dies zu erreichen, hat das Restaurant im Herbst 2024 die All-in-one-Lösung von Gastronovi implementiert und so den Arbeitsalltag von Mitarbeitenden in Küche und Service erleichtert.
Bondrucker aus, Monitore an Anders als viele andere Betriebe entschied sich Costa gegen einen Parallelbetrieb von Papier und Digital. „Mein Wunsch, Küchenmonitore einzuführen, war der Auslöser für den gesamten Systemwechsel“, erklärt der Inhaber. Er wollte keine halbherzige Lösung, sondern eine echte Veränderung der Abläufe ab dem ersten Tag. Für ihn als zahlenaffinen Gastronomen war dies ein logischer Schritt zur Professionalisierung.
Die Umstellung erforderte eine gründliche Schulung des Teams, wobei Costa in den ersten zwei Tagen selbst in der Küche präsent war, um Sicherheit zu vermitteln. Laut ihm sank die Fehlerquote durch den Einsatz der Küchenmonitore deutlich, und die Einarbeitung neuer Mitarbeiter verlief intuitiv und schnell.
Die Hardware-Infrastruktur im Taormina ist dabei schlank, aber effektiv aufgestellt: In der Küche zeigt ein großes Übersichtsdisplay alle einge-
henden Bons. Zusätzlich verfügt jede der zwei Stationen über einen eigenen Monitor, um die spezifische Taktung der Produktion zu steuern. Am Pass signalisiert ein Tablet dem Service, welche Gerichte bereit zum Servieren sind. An der Bar koordiniert ein weiterer Monitor die Getränkebestellungen. Und im Service arbeitet das Team mit drei iPads mini und zwei mobilen Zahlungsgeräten.
Effizienzsteigerung durch visuelle Unterstützung Vor der Umstellung kam es gelegentlich zu Verwechslungen bei ähnlichen Gerichten oder Lesefehlern auf Papierbons. Heute bildet der Küchenmonitor die Produktion visuell und farblich markiert ab. Springt eine Kachel auf Grün, ist das Gericht am Pass abholbereit. Ein besonderer Clou sind die Live-Bestände in der Rezeptverwaltung. Verkauft der Service beispielsweise eine Portion Tiramisu, wird der Bestand automatisch auf allen Tablets aktualisiert. Rückfragen, wie viele Portionen noch verfügbar sind, gehören damit der Vergangenheit an.
Der größte Benefit zeigt sich somit im Service. Da die Kommunikation zwischen Küche und Service nun funktioniert, verbringt das Personal mehr Zeit beim Gast. „Im Service hat sich die Zeit, die wir am Gast verbringen können, deutlich erhöht. Das ist unschätzbar wertvoll. Es fallen weniger Laufwege und Rückfragen an, so können wir uns viel intensiver um das Gästeerlebnis kümmern“, resümiert Costa. Für Fabrizio Costa war der radikale Verzicht auf Papier die richtige Entscheidung. Sein Rat an Branchenkollegen: Man sollte zu Beginn das „Warum“ hinter der Veränderung klar kommunizieren und sich zu Beginn auf die Funktionen mit dem größten Hebel konzentrieren. Die Digitalisierung hat im Taormina auf diese Weise nicht die Tradition verdrängt, sondern sie durch präzise Abläufe und gesteigerte Servicequalität zukunftssicher gemacht.
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Grußworte des Präsidenten des DEHOGA Westfalen, Hans-Dietmar Wosberg
Verbandspolitisch betrachtet sind wir mit einem Paukenschlag gestartet: Der Mehrwertsteuersatz auf Speisen wurde nach jahrzehntelangem Ringen endlich auf sieben Prozent vereinheitlicht! Gemeinsam haben wir als DEHOGA-Familie diese, für unsere Branche so wichtige Steuerreformierung erkämpft – und darauf können und sollten wir stolz sein. „Das Gastgewerbe hat ja keine Lobby“ wurde in der Vergangenheit immer wieder geunkt – diese Stimmen haben wir nun Lügen gestraft. Das Gastgewerbe hat eine starke Lobby und diese Lobby hat einen Namen: DEHOGA! Wir haben es geschafft, die Politik mit guten Argumenten zu überzeugen.
Und daran müssen wir anknüpfen. Wir sind nicht so blauäugig zu glauben, dass mit der reduzierten Mehrwertsteuer automatisch alles gut wird. Unsere Branche steht weiterhin vor gewaltigen Herausforderungen: Steigender Mindestlohn und anstehende Tarifverhandlungen bei unverändert hohen Lohnnebenkosten, Bürokratiewahnsinn, ein Arbeitszeitgesetz aus dem letzten Jahrtausend und weiter extrem hohe Kosten beim Einkauf von Ware und Energie werden uns noch eine Weile beschäftigen. Aber ich gehe trotzdem zuversichtlich in das neue Jahr. Zuversichtlich, weil wir als DEHOGA gezeigt haben, dass wir auch Probleme angehen und lösen können, von denen viele
Hans-Dietmar Wosberg
geglaubt haben, dass sie unlösbar seien. Wir werden uns jetzt den nächsten Baustellen widmen – und wir werden es auf die Weise tun, mit der wir zuletzt erfolgreich waren: Gemeinsam, konstruktiv und im engen Dialog mit der Politik. Ich lade Sie ein, sich an diesem Dialog zu beteiligen.
Ihr
Hans-Dietmar Wosberg Präsident DEHOGA Westfalen & DEHOGA NRW
Hotel Jagdhaus Wiese erhält erneut internationalen Award
Das Hotel Jagdhaus Wiese in Schmallenberg wurde zum zweiten Mal in Folge mit dem begehrten Award in der Kategorie Heritage & Hospitality der Heritage Hotels of Europe ausgezeichnet.
Die Verleihung fand am 14. November 2025 im Rahmen einer feierlichen Gala im Kristály Imperial Hotel nahe Budapest statt und würdigte einmal mehr die herausragende Gastfreundschaft und das gelebte historische Erbe des traditionsreichen Hauses im Schmallenberger Sauerland.
Besondere Bedeutung hatte in diesem Jahr die Tatsache, dass das Jagdhaus Wiese als einziges von insgesamt 131 Mitgliedshotels der Heritage Hotels of Europe in gleich drei von zehn möglichen Kategorien nominiert war. Neben dem erneuten Sieg in der Kategorie Heritage & Hospitality erreichte das Hotel in der Kategorie Heritage & Wellness den dritten Platz und wurde darüber hinaus in der renommierten Kategorie Host of the Year als eines der besten Häuser Europas geführt. Für das Jagdhaus Wiese stellt die dreifache Nominierung eine außergewöhnliche Anerkennung dar, da sie nicht nur den hohen Qualitätsanspruch des Hauses widerspiegelt, sondern auch das Vertrauen der Gäste und die Bestätigung eines kontinuierlichen Engagements für besondere Gastfreundschaft.
„Dass wir erneut mit dem Award in der Kategorie Heritage & Hospitality geehrt wurden, erfüllt uns mit großer Freude und macht uns stolz auf unser Team. Ebenso freut uns aber auch die dritte Platzierung in der Kategorie Heritage & Wellness, insbesondere vor dem Hintergrund, dass unsere jüngsten Investitionen in einen neuen Naturschwimmteich und die Erweiterung des Ruhebereichs am Schwimmbad dabei noch gar keine Berücksichtigung gefunden haben“, sagte Hotelinhaber Stefan Wiese-Gerlach anlässlich der Preisverleihung. „Dass wir in gleich drei Kategorien nominiert waren, hat uns wirklich positiv überrascht. Diese breite Anerkennung zeigt uns, dass unser Ansatz, Tradition mit gelebter Gastfreundschaft und hoher Qualität zu verbinden, wahrgenommen und geschätzt wird. Wir empfinden es als familiengeführtes Haus als besondere Wertschätzung, dass unsere Gäste uns ihr Vertrauen oft über viele Jahre und Generationen hinweg schenken. Sie tragen damit zu der lebendigen Atmosphäre bei, die unser Haus ausmacht. Ihnen gilt unser aufrichtiger Dank.“ Gleichzeitig richtet die Inhaberfamilie ihren Dank an ihr Team: „Dieser Erfolg gehört nicht zuletzt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die jeden Tag mit Leidenschaft und Aufmerksamkeit dafür sorgen, dass unsere Gäste sich bei uns zu Hause fühlen. Ohne ihr Engagement wäre eine solche Auszeichnung nicht möglich.“
Beliebter Rückzugsort im Sauerland
Das fast 150 Jahre alte Landhotel, das heute in fünfter Generation von Katia Herrlitz und Stefan Wiese-Gerlach geführt wird, beeindruckt seit jeher durch seine wertige Architektur, die idyllische Lage direkt am Rothaarsteig und einen besonderen Anspruch an Qualität und Herzlichkeit. Die Mischung aus Tradition und zeitgemäßem Komfort zählt zu den wesentlichen Gründen, warum das Hotel seit vielen Jahren zu den beliebtesten Rückzugsorten für Naturliebhaber und Erholungssuchende zählt. Die Jury der Heritage Hotels of Europe würdigte insbesondere die gelebte Gastfreundschaft des Hauses und die Fähigkeit
Eine für Alle
Eine neue KI-gestützte App für DEHOGA Mitglieder schafft schnelle Hilfe rund um die Uhr für das Gastgewerbe.
Die neue oneDEHOGA App bietet spürbare Entlastung für Gastgeber im Alltag. Damit schafft der DEHOGA Westfalen gemeinsam mit 14 weiteren Landesverbänden und dem Bundesverband eine digitale Lösung, die Betrieben schnell, verlässlich und praxisnah Zugang zu allen relevanten Informationen und Services des DEHOGA bietet.
Die App richtet sich exklusiv an DEHOGAMitgliedsbetriebe und perspektivisch auch an deren Mitarbeitende. Sie unterstützt Unternehmer bei rechtlichen, organisatorischen und betrieblichen Fragen – vom Arbeitsrecht über Hygiene bis hin zu Checklisten und Vorlagen für den täglichen Betrieb. Die Nutzer können ihr Tätigkeitsfeld auswählen und erhalten Informationen über die Gastronomie, Beherbergung oder beide Branchen.
Das sind die Vorteile:
• Individualisierbarer Newsfeed: Informationen über alle relevanten Entwicklungen in der Branche – gefiltert nach Gastronomie und/oder Beherbergungsbranche
Das Hotel Jagdhaus Wiese erhielt zum zweiten Mal in Folge den Award in der Kategorie Heritage & Hospitality der Heritage Hotels of Europe
des Teams, seinen Gästen jene kleinen, unscheinbaren Momente zu schenken, die einen Aufenthalt unvergesslich machen. Die Gala in Budapest brachte Hoteliers, Medienvertreter und Branchenexperten aus mehreren europäischen Ländern zusammen und stand ganz im Zeichen der europäischen Hotellerie, die durch Individualität, Geschichte und persönliche Gastfreundschaft geprägt ist. Für das Jagdhaus Wiese markiert die erneute Auszeichnung einen weiteren Meilenstein in seiner langen Tradition – und zugleich eine Motivation, diesen Weg mit ebenso viel Leidenschaft weiterzugehen.
• KI-Chat für Lösungen und Zeitersparnis: Schneller Zugriff auf geprüfte Informationen statt aufwendiger Recherche
• DEHOGA eigene Wissensdatenbank sorgt für Sicherheit: KI-gestützte Antworten basieren ausschließlich auf verifizierten DEHOGA-Inhalten
• Praxisnah: Direkter Zugang zu Checklisten, Vorlagen und Dokumenten
• 24/7-Verfügbarkeit: Orientierung und Unterstützung auch außerhalb der Geschäftszeiten
• Finanzieller Mehrwert für Betriebe: Zugang zu branchenspezifischen Benefits Mit der oneDEHOGA-App setzen die angeschlossenen DEHOGA-Verbände – dazu gehört auch der DEHOGA Westfalen – ein klares Zeichen für Innovation und Serviceorientierung.
„Die oneDEHOGA-App bündelt alles, was man für die tägliche Arbeit braucht: Wissen, Kommunikation, Services und Mehrwerte“, freut sich Hans-Dietmar Wosberg, Präsident des DEHOGA Westfalen. „Sie eröffnet eine neue
Form der Zusammenarbeit. Mitglieder profitieren von gebündeltem Gastgeber-Wissen – über alle teilnehmenden DEHOGA-Verbände hinweg. Als DEHOGA Westfalen ist es uns wichtig, unsere Mitgliedsbetriebe bestmöglich zu unterstützen. Die App hilft Gastgebern, sich im Arbeitsalltag wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren – den Gast.“ Die oneDEHOGA-App ist ab sofort im AppStore und Google Play Store verfügbar.
Weitere Informationen gibt es hier: www.onedehoga.de
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Beste Nachwuchstalente gekürt
Insgesamt 29 junge Nachwuchstalente aus dem Westfälischen Gastgewerbe kämpften am 9. Februar um den Hospitality Cup Westfalen 2026.
REVA-Juror Eric Rosenkranz beim Briefing für den Service
An dem gemeinsamen Wettbewerb des DEHOGA Westfalen und des Dortmunder Köcheclubs nahmen zehn Köchinnen und Köche, zehn Hotelfachleute (HOFA) und neun Fachleute für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie (REVA) aus allen Regionen Westfalens teil und traten bei dem ganztägigen Wettbewerb, der im IHK-Forum am Rombergpark in Dortmund ausgetragen wurde, gegeneinander an. Bei den Fachleuten für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie stand naturgemäß der Service am Gast im Mittelpunkt: Das Filetieren einer Forelle, das Mixen eines Cocktails, Waren- und Materialerkennung, das Eindecken eines festlichen Tisches und der Service bei der Abendveranstaltung mit 60 geladenen Gästen stand bei den Serviceprofis auf dem Programm.
Die Hotelfachleute trafen sich zunächst im Dortmunder Ringhotel Drees, wo sie „im praktischen Umfeld“ eine Checkliste zur Zimmereinigung erstellten und sodann „aus Sicht der Hausdame“ einen ZimmerCheck durchführen mussten. Später ging es im IHK-Forum mit der Entwicklung eines Übernachtungsarrangements mit zugehöriger Marketingkampagne und der Beantwortung einer negativen Internetkritik weiter, bevor später die geladenen Gäste dann ganz praktisch im Rahmen eines Sektempfangs begrüßt wurden. Im Rahmen des Menüabends assistierten die jungen Hotelprofis dann ihren Kolleginnen und Kollegen im Service.
Die Köchinnen und Köche erhielten drei Wochen vor dem Wettbewerb einen Warenkorb mit Pflicht und Wahlkomponenten, aus dem ein VierGang-Menü für acht Personen kreiert werden musste, das am Wettkampftag dann gekocht wurde. Vorgegeben waren hierbei Steckrübe, Radicchio und Birne als kalte Vorspeise, Bachsaibling, Stielmus und Süßkartoffel als warme Vorspeise, Filet und Bäckchen vom Iberico Schwein mit Wirsing als warmer Hauptgang und Ricotta und Ananas als Eis oder Sorbet im Dessert.
Das Siegermenü von Koch Mitka Jesko Menne
Vorspeise
Ziegenkäse nach Art einer Creme
Brûlée, Radicchio-Salat, Birne in Thymian Butter geschwenkt, gepickelte
Steckrübe, Honig-Senf-Dressing, Steckrüben-Chips
Zwischengang
Saibling auf der Haut gebraten, sautierter Stielmus, StielmusChip, Süßkartoffel Espuma, Beurre Blanc
Sieger und Vertreter des Wettbewerbs (von links nach rechts): Reiner Schopen Präsident Verband der Köche NRW, Andrej Klassin, Sieger REVA, Leni Marie Voss, Siegerin HOFA, Mitja Jesko Menne, Sieger Koch, Hubert Lüttgens, Vizepräsident DEHOGA Westfalen, und Lars Martin, stellv. Hauptgeschäftsführer DEHOGA Westfalen
Als Highlight erwartete die Gäste ein Amuse Gueule des Vorjahressiegers Niklas Hues, der bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Köche im vergangenen Herbst den zweiten Platz belegte: Ein Mosaik vom Lachs mit Buttermilchsud und Jalapeño.
Am Abend erlebten die 60 geladenen Gäste aus der Branche, der Zulieferindustrie und anderen Freunden des Gastgewerbes einen unterhaltsamen, kommunikativen und kulinarisch höchst ansprechenden Abend, der von Lars Martin, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Westfalen, und Holger Wilms, Geschäftsführer des Dortmunder Köcheclubs, moderiert wurde. Am Ende des Tages und nach vier Gängen stand fest: Ein toller Abend mit tollen Leistungen der Azubis, an dem es nur Gewinnerinnen und Gewinner gab. Entsprechend schwer taten sich die Jurys damit, ein Urteil zu fällen. Nachdem die Gesamtpunkte dann doch endlich zusammengezählt waren, schafften es die folgenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufs Siegertreppchen:
„Nachtboje Bielefeld“ ist ein Projekt des Sozial- und Kriminalpräventiven Rates (SKPR) der Stadt Bielefeld für ein respektvolles und aufmerksames Miteinander im öffentlichen Raum bei Nacht.
Das Projekt macht Einrichtungen sichtbar, die nachts eine offene Tür und Unterstützung anbieten, wenn sich jemand unwohl oder unsicher fühlt. Zu den Einrichtungen gehören Clubs, Bars, Restaurants, Hotels und weitere, die sich selbst dazu verpflichten, Zivilcourage zu zeigen und Hilfesuchenden eine offene Tür anzubieten. Egal, ob Menschen im Nachtleben eine Pause benötigen, um zum Beispiel ihren Heimweg zu organisieren, weil sie vielleicht unerwartet allein unterwegs sind und sich unsicher fühlen, oder sie in eine unangenehme Situation geraten sind, in den Nachtbojen finden sie Unterstützung im Rahmen von Zivilcourage. Eine Nachtboje ist an dem Logo an der Eingangstür zu erkennen. Das Projekt stammt aus Stuttgart und wird zum Jahresbeginn 2026 auch in Bielefeld starten. In Bielefeld hat der DEHOGA Ostwestfalen die konkreten Inhalte des Projekts unter Beteiligung der Clubszene erarbeitet. Daher unterstützen bereits einige Akteure aus dem Bielefelder Nachtleben das Projekt. Acht verschiedene Lokalitäten nehmen bereits zum Projektstart teil und weitere Interessierte können die Teilnahme online anfragen. Alle Nachtbojen werden auf der Webseite auf ei-
Die Gastropartner sprachen mit dem DEHOGA Ostwestfalen über die aktuellen Herausforderungen und künftigen Entwicklungen der Branche
Die Bielefelder Oberbürgermeisterin Dr. Christiana Bauer unterstützt das Programm und freut sich mit den Beteiligten (von links nach rechts): Bianca Donschen von der Polizei Bielefeld, Wolfgang Niewald, stellvertretener Polizeipräsident, Ivo Klumpp Clubbetreiber Stereo und Cocktailbar LIV sowie Präsidium DEHOGA Ostwestfalen, Dr. Christiana Bauer und Sonja Bergenthal, Psychiatriekoordination
ner Karte sichtbar, damit sich Menschen, die nachts unterwegs sind, informieren können. Die Teilnahme ist über das Unterzeichnen einer Selbstverpflichtung möglich. Jede Nachtboje definiert einen geeigneten Anlaufpunkt. Die Betreiber beschreiben, wo und an wen sich Hilfesuchende vor Ort wenden können. In den Nachtbojen sind immer Mitarbeiter anwesend, die über das Projekt Bescheid wissen und daher ansprechbar sind. Im Jahr 2025 hat die Lenkungsgruppe des SKPR beschlos-
sen, das Projekt „Nachtboje“ in Bielefeld umzusetzen. Ziel ist es, Awareness-Ansätze über ein gemeinsames Symbol zu fördern und sichtbar zu machen. Es ist unterstützenswert, Impulse für funktionierende Zivilcourage und soziale Kontrolle zu setzen. Diese Impulse über Clubs, Bars und weitere Lokalitäten an deren Zielgruppen zu kommunizieren, ist ein erfolgversprechender Weg, um diese Zielgruppen auch wirklich zu erreichen. www.bielefeld.de/nachtboje
Treffen in Bielefeld
Schulze & Hase, der Großhandel für Gastronomie- und Hotelleriebedarf, war schon zum zweiten Mal Gastgeber für die Branchenrunde. Die Gastropartner waren vertreten aus den Bereichen Lebensmittel, Getränke, Technik und Dienstleistungen, um sich mit dem Branchenverband DEHOGA Ostwestfalen über die aktuellen Herausforderungen und künftigen Entwicklungen der Branche zu diskutieren. Natürlich wurde auch intensiv über die Auswirkungen der Mehrwertsteuersenkung bei Speisen diskutiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette weiter verbessert werden kann. Angesichts steigender Kosten, veränderter Gästewünsche und wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit und Digitalisierung betonten mehrere Teilnehmer die Bedeutung verlässlicher Partnerschaften. Vorgestellt wurde auch schon der Branchentag Ostwestfalen am 17. November 2026 im Lokschuppen der Stadt, wo die Gastro-Partner wieder die Gelegenheit nutzen werden, sich mit Unternehmern der Branche auszutauschen und ihre Betriebe vorzustellen. Mit dem Treffen wurde ein klares Signal gesetzt: Die Zukunft des Gastgewerbes liegt in partnerschaftlicher Zusammenarbeit, Innovationsbereitschaft und einem offenen Austausch zwischen Betrieben und ihren Lieferanten.
Die Initiative Gastro-Partner traf sich mit dem DEHOGA Ostwestfalen bei Schulze & Hase in Bielefeld.
Beste Sommelière Deutschlands 2026 aus Horn-Bad Meinberg
Anna-Katharina Lemke, Sommelière im Restaurant Windmühle Fissenknick in Horn-Bad Meinberg, hat den Sommelier-Cup 2026 des Deutschen Weininstituts (DWI) gewonnen.
Lemke setzte sich gegen 22 Mitbewerberinnen und Mitbewerber aus Spitzengastronomie, Fachhandel und Weinwirtschaft durch. Der Wettbewerb fand am 25. und 26. Januar 2026 im Atrium Hotel Mainz statt. In mehreren Praxis- und Theorierunden mussten die Teilnehmenden ihr Können unter realitätsnahen Bedingungen unter Beweis stellen: von Blindverkostungen und Weinempfehlungen über Fachfragen zu deutschen Anbaugebieten bis hin zu professionellen Gästegesprächen und Weinansprachen.
Lemke überzeugte die Jury durch sensorische Sicherheit, präzise Kommunikation und ein hohes Maß an Praxisnähe. Die Plätze zwei und drei belegten Sascha Adam und Maike Witfang. Der DWI-Sommelier-Cup gilt als einer der wichtigsten Wettbewerbe für Sommeliers in Deutschland. Er unterstreicht die Bedeutung qualifizierter Weinberatung in der Gastronomie und stärkt die Rolle des Servicepersonals als entscheidenden Faktor für Gästezufriedenheit und wirtschaftlichen Erfolg.
Drei-Sterne-Superior für das Landhaus Schieder
Große Freude im Landhaus
Schieder: Betriebsinhaber Marius Leifeld (links) und Betriebsassistentin Alice Klaas (Mitte) nahmen die Klassifizierungsurkunde zur Auszeichnung Drei-SterneSuperior von Kai Buhrke (rechts), Geschäftsführer des DEHOGA Lippe, entgegen. Die Auszeichnung ist zugleich eine Anerkennung für die Investitionen in die Modernisierung des Hauses, mit denen Komfort, Ausstattung und Service deutlich aufgewertet wurden
Rund 50 Teilnehmer folgten der Einladung des Wirtevereins Lemgo/ Dörentrup/Kalletal/Extertal zum traditionellen Eisstockschießen und sorgten für einen sportlichen wie geselligen Start ins neue Jahr. Bereits vor dem Wettkampf stärkten sich die Teilnehmenden im Starnberger Wirtshaus bei hervorragendem Essen und bester Stimmung. Im Anschluss traten sieben Mannschaften gegeneinander an und gaben auf der Eisbahn ihr Bestes. Angefeuert von zahlreichen Zaungästen entwickelte sich ein spannender Wettbewerb, bei dem vor allem der Spaß und der kameradschaftliche Zusammenhalt im Vordergrund standen. Am Ende setzten sich die Zündkerzen-Youngsters
Gut gelaunt und sportlich: Die Teilnehmer des traditionellen Eisstockschießens des Wirtevereins Lemgo/ Dörentrup/Kalletal/Extertal
knapp gegen die Zündkerzen-Oldies durch und sicherten sich den Tagessieg.
Alle Beteiligten zeigten sich begeistert von der gelungenen Veranstaltung. Teilnehmer und Zuschauer waren sich einig: Dieses traditionsreiche Eisstockschießen soll auch im kommenden Jahr wieder stattfinden. Die Vorsitzende des Wirtevereins, Anja Limberg, bedankte sich bei allen Beteiligten. Sie betonte, dass solche Veranstaltungen ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung seien und zur Stärkung der Wirte und ihrer Mitarbeitenden beitragen, die das ganze Jahr über mit großem Einsatz für ihre Gäste da sind.
Rekordbeteiligung beim Grünkohlgelage
Peter Tappe, Vorsitzender des DEHOGAOrtsvereins Blomberg Südost, zeigte sich beim vergangenen Grünkohlgelage sehr erfreut über die hervorragende Resonanz auf die traditionelle jährliche Veranstaltung, die der Ortsverein Blomberg Südost seit Jahrzehnten ausrichtet. Unter den zahlreichen Gästen begrüßte Tappe auch den neuen Landrat des Kreises Lippe, Meinolf Haase, sowie die Bürgermeister Torben Blome aus Lügde, Christoph Dolle aus Blomberg und Marco Müller aus Schieder-Schwalenberg. In geselliger Atmosphäre nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zu anregenden Gesprächen und zum Austausch. Gastgeber in diesem Jahr war Fritz Köhne im Hotel Sonnenhof in Lügde.
Der Kabarettist Heinz Flottmann sorgte bei den rund 50 Gästen des diesjährigen Grünkohlgelages des DEHOGA-Ortsvereins Blomberg Südost für beste Stimmung
Prickelnder Trinkgenuss
Carbo, Lieferant für natürliche Kohlensäure für die Gastronomie, erweitert sein Angebot und stärkt die Versorgungssicherheit. Im Fokus stehen dabei der Einsatz natürlicher Kohlensäurequellen sowie ein zusätzlicher Service: Ab sofort können Gastronomen ihren Kohlensäurebedarf auch unkompliziert per WhatsApp bestellen. Die natürliche Kohlensäure entsteht im Erdinneren vulkanischer Regionen, wird in speziellen Brunnen gefasst, aufbereitet und erfüllt alle Qualitätsanforderungen. Sie ist damit auch für den Einsatz in der veganen Gastronomie geeignet. Carbo liefert über eigenes Logistiknetz schnell und zuverlässig. Dabei stehen alle gängigen Flaschengrößen bereit. Die klassischen Sechs- und Zehn-Kilogramm-Flaschen passen bequem unter die Theke. Ein Pfandsystem macht Kosten transparent. Für Systemgastronomie und Hausbrauereien bietet Carbo ortsfeste Minitanks, die bis zu 24 Flaschen ersetzen. Eigene Produktion, großer Bestand und regelmäßige Wartung garantieren Qualität, Sicherheit und Verlässlichkeit für sprudelnden Genuss. www.carbo.de
Neue Sesamsauce
Mit pikant-süßsauren Akzenten und dem Aroma von gerostetem Sesam ist die neue Sauce von Kikkoman eine ideale Ergänzung in der asiatisch angehauchten Küche oder im aktuellen Orient-Hype rund um Falafel, Hummus und Co. Ihr Geheimnis: Sesamkörner, die erst geröstet und dann gemahlen werden, verleihen der Sauce eine feine nussige Note und machen sie cremig. Mit der Kikkoman Sesamsauce lässt sich blitzschnell ein würziges Salatdressing kreieren, sie bereichert ebenso Tofu, Pasta und vieles mehr - auch als Dip kann sie ganz unkompliziert gereicht werden. Die Kikkoman Sesamsauce ist als Ein-LiterGebinde erhältlich. www.kikkoman.de
Komfortable Cocktails
Die Ready-to-Drink-Cocktails von Le Coq sind die Eintrittskarte in eine unkomplizierte, urbane Cocktailkultur. Unterstützt durch die Expertise und das Netzwerk von Marussia Beverages Germany lanciert Le Coq seine alkoholreduzierte RTD-Linie nun auch im deutschen Markt. Gastronomen profitieren von der schnellen, kalkulationssicheren CocktailOption – ideal für Events, Außengastronomie und Situationen mit begrenzten Personalressourcen. Le Coq RTD Cocktails präsentieren sich in neun beliebten Klassikern – von Cuba Libre und Mojito über Margarita, Piña Colada hin zu Sex on the Beach. Mit 4,7 Alkoholgehalt und auf Basis fein abgestimmter, aromatisierter Fruchtweine hergestellt, stehen sie für leichtere, spontane und abwechslungsreiche Genussmomente. www.alecoq.ee
Neue Lösungen
Moderne Spülmaschinen entfalten ihr volles Potenzial nur mit optimal behandeltem Wasser. BWT water+more bietet dafür maßgeschneiderte Lösungen. Die Basislösung BWT bestsoft enthärtet Wasser, schützt Technik und Spülgut vor Kalk. Für höhere Ansprüche filtert die BWT bestclear Filterkerze Kalk, Gips und andere Rückstände, ideal für empfindliches Glasgeschirr. Die Komfortlösung BWT bestclear Extra sorgt für perfekte Schaumbildung in Bier- und Sektgläsern, verhindert Flecken und Schlieren, Polieren entfällt. Die BWT bestaqua ROC 14/16 liefert demineralisiertes Wasser mit hoher Permeatausbeute, Plug-In-Technologie und Bluetooth-Steuerung, auch für Backöfen und Kombidämpfer geeignet. Hygienisch sauberes Geschirr wird so garantiert. www.bwt-wam.com
Pink und Fresh
Genuss ohne Alkohol
Neuigkeiten beim Matjes
Mehr Platz
Mit den neuen Bio-Teesorten Pink Yuzu und Sencha Fresh erweitert Meßmer Foodservice das Tea Cup-Sortiment. Convenient und gelingsicher in der Zubereitung, sollen sich die neuen Tees ideal für das Frühstücksbüfett, im Spa-Bereich und im À-la-carte-Service eignen. Die Trendsorte Pink Yuzu überzeugt nach Herstellerangaben als BioFrüchtetee mit einer außergewöhnlichen Komposition. Die feinherbe Frische der Yuzu trifft auf spritzige Grapefruit und sorgt für ein lebendiges, erfrischendes Geschmackserlebnis – perfekt für alle, die es fruchtig und gleichzeitig raffiniert mögen. Die zweite Neuheit: Sencha Fresh, ein Bio-Grüntee, veredelt mit Zitrone und Lemongras. Die beiden Finest Moments-Sorten Pink Yuzu und Sencha Fresh werden in Faltschachteln mit je 15 einzeln aromaversiegelten Beuteln im recyclingfähigen Papierumbeutel angeboten. www.messmer.de
Doppio Passo erweitert die Alternativa-Serie um den neuen Rosato 0.0 Prozent nach dem Sparkling Alternativa. Rosso und Bianco folgen Frühjahr 2026. Die alkoholfreien Produkte bieten vollen Geschmack und italienische Lebensfreude ohne Alkohol. Rosato 0.0 Prozent überzeugt mit frischen Wildbeer- und Himbeernoten, Sparkling 0.0 Prozent mit Zitrus, Apfel, Birne und feiner Perlage. Beide Produkte eignen sich für bewussten Genuss, Dinner oder alkoholfreies Anstoßen. Doppio Passo reagiert auf den Wunsch nach flexibler, qualitativ hochwertiger Genusskultur und setzt konsequent auf das No- Alcohol-Segment. Das Sortiment wächst, sodass bis 2026 vier 0.0 Prozent-Produkte verfügbar sein werden. www.doppiopasso.com
Wilhelm Goedeken präsentiert zwei Neuheiten: Die Matjesfilets Gartenkräuter und die MatjesBruschetta. Die Filets werden mit einer Mischung aus Gartenkräutern sowie dunkelroten Zwiebelscheiben veredelt. Das Ergebnis ist ein authentischer, leicht säuerlich-salziger Geschmack. Matjes-Bruschetta verbindet nordische Matjes-Tradition mit mediterraner Würze. Die Matjesfilets werden in Rapsöl mit einer fruchtig-würzigen Bruschetta-Mischung veredelt und präsentieren sich mit einer rötlichen Gewürzschicht. Frische Tomatennoten, Kräuter und der klassische Heringsduft sorgen für ein intensiv-aromatisches Geschmacksprofil. Die Matjesfilets Gartenkräuter werden in der 638-Gramm- und der 2,2-Kilogramm-Schale angeboten, die Matjes Bruschetta sind in der 600-Gramm-Schale und im 3,6-Kilogramm-Eimer abgepackt. ww.goedeken.de
Hobart hat sein Produktsortiment im Bereich Gartechnik erweitert. Der Chef´s Combi ist ab sofort auch mit 20 Einschüben erhältlich. Ob in der Gastronomie, in Großküchen oder beim anspruchsvollen Catering: Das neue Modell bietet mehr Kapazität für die täglichen Anforderungen in der professionellen Küche. Der Chef’s Combi 20 bietet mehr Raum für Bleche, GNBehälter oder umfangreichere Portionen. Die Bedienung bleibt gewohnt intuitiv und smart, sodass Küchenpersonal schnell und sicher arbeiten kann. Leistungsstarke Garprogramme unterstützen bei einer Vielzahl an Anwendungen – vom Dämpfen über Grillen und Braten bis hin zu Backen, Pochieren oder Sous-Vide-Garen. Hinzu kommt eine effiziente Reinigung und geringe Betriebskosten. www.hobart.de
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