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SonntagsZeitung_2025-10-03

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Die Grafschaft Bentheim am Wochenende

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Die Grafschaft Bentheim am Wochenende 5. Oktober 2025 | 40. Woche | 35. Jahrgang

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Sicher durch die dunkle Jahreszeit Die Grafschafter KfzMeister kontrollieren ab sofort kostenlos „Licht und Sicht“. GRAFSCHAFT Die dunkle Jah-

reszeit steht vor der Tür und mit ihr die traditionelle Verkehrssicherheitsaktion der niedersächsischen Kraftfahrzeug-Innungen ab dem 1. Oktober. In diesem Jahr gibt es eine Neuerung, wie Obermeister Everhard Wieking von der Kfz-Innung Grafschaft Bentheim berichtet: „Neben der Fahrzeugbeleuchtung rückt die freie Sicht ins Zentrum dieser Aktion für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.“ Aus dem „LichtTest“ wird ein „Licht-SichtTest“. Ab Oktober können KfzMeisterbetriebe auf Wunsch neben der kostenlosen Lichtkontrolle auch einen SichtCheck durch einen Kfz-Meis-

Steffen Heidotting vom Autohaus Heidotting Wietmarschen, Erste Kreisrätin Sandra Cichon, Polizist Holger Grosser, Everhard Wieking sowie Sascha Wittrock von der Kfz-Innung Grafschaft Bentheim (von links) unterstützen die Aktion. Foto: privat

ter anbieten, der sicherheitsrelevante Komponenten einbezieht. Der Zustand der Wischerblätter, die Kontrolle der

Windschutzscheibe auf Schäden durch Steinschläge, eine Überprüfung der Reifen sowie eine Beratung zur mögli-

„Fahrrad-Engel“ sorgen wieder für verkehrstaugliche Fahrräder Bis Mitte November Aktion an 33 Grafschafter Grundschulen

GRAFSCHAFT Mit Beginn der

dunklen Jahreszeit kontrolliert die Polizei an den Grafschafter Grundschulen wieder verstärkt die Fahrradbeleuchtung, um die Sicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen. Die Schulpatinnen und -paten des Polizeikommissariats Nordhorn können dabei erneut auf die bewährte Kooperation mit der Fahrradwerkstatt der Drogenberatungsstelle des Landkreises Grafschaft Bentheim und der Verkehrswacht Grafschaft Bentheim setzen. Licht kaputt? Klingel funktioniert nicht mehr? Kleine Mängel, die bei den Kontrollen feststellt werden, reparieren die „Fahrrad-Engel“ direkt an Ort und Stelle. Bei der Aktion im Zeitraum vom 22. September bis 18. November an 33 Grafschafter Grundschulen werden mehr als 3000 Fahrräder überprüft und gegebenenfalls instandgesetzt. Benötigte Kleinteile finanziert die Verkehrswacht Grafschaft Bentheim. Im vergangenen Jahr wurden bei 825 Fahrrädern ge-

chen Nachrüstung moderner LED-Technik anstelle herkömmlicher Halogenlampen stehen auf dem „Programm“.

ringe Mängel sofort vor Ort behoben. „Die Beanstandungsquote insgesamt lag bei mehr als 25 Prozent – und bleibt damit deutlich zu hoch, was den Sinn und die Notwendigkeit der Aktion unterstreicht“, erläutert Mechthild Kramer, Leiterin der Abteilung Straßenverkehr beim Landkreis Grafschaft Bentheim.

Eine Besonderheit gibt es in Schüttorf: Reinhard Eilers, der bereits seit 18 Jahren als „Fahrrad-Engel“ wirkt, macht nun in neuen Räumlichkeiten neben der Grundschule auf dem Süsteresch – dort war er bis zum Ruhestand als Hausmeister tätig – einmal wöchentlich kostenlos die Fahrräder von Grundschulkindern wieder verkehrssicher.

Ziel ist es, kleine Mängel zu erkennen, bevor sie zu schwerwiegenden Sicherheitsrisiken werden. Vor dem Hintergrund der gesetzlichen Forderungen aus Brüssel, ältere Fahrzeuge einer jährlichen Hauptuntersuchung zu unterziehen, ist jetzt nach Meinung von Obermeister Everhard Wieking der richtige Zeitpunkt, die „starke Marke Licht-Test zu einem Licht-Sicht-Test weiterzuentwickeln“. Das Kfz-Gewerbe lehne die jährliche Hauptuntersuchung ab. Für die Grafschaft Bentheim hat der Landkreis, hier stellvertretend durch die Erste Kreisrätin Sandra Cichon die Schirmherrschaft der Aktion übernommen. Auch die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, hier vertreten durch den Leiter der Polizeistation Emlichheim Holger Grosser unterstützt die Aktion der Innung.

Erste Hilfe für Nachbarschaftshelfer Landkreis startet Initiative GRAFSCHAFT Die Landesregie-

„Fahrradengel“ bei ihrer Arbeit: Zwei gemeinnützig tätige Mitarbeiter der Drogenberatungsstelle mit Heiner Tigges von der Drogenberatungsstelle (rechts). Archivfoto: privat

Angebote gültig: 06.10. bis 18.1 0.2025

rung hat die Regeln für Nachbarschaftshelfer vereinfacht, wenn diese Pflegebedürftige im Alltag unterstützen. Ab sofort müssen sie weniger Nachweise erbringen: Ein Führungszeugnis und ein Erste-Hilfe-Kurs sind keine Pflicht mehr. Der Landkreis begrüßt die Entbürokratisierung. Gleichzeitig betont er, wie wichtig Erste-HilfeKenntnisse trotzdem sind. Sozialdezernent Gert Lödden kündigt an: „Der Verzicht auf den Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses erleichtert zwar die Anerkennung, doch wir sind überzeugt: Im Umgang mit pflegebedürftigen Menschen kann ein sicherer Umgang mit Erster Hilfe entscheidend sein. Deshalb werden wir im Landkreis ein entsprechendes freiwilliges Schulungsangebot initiieren.“ Auch Mareike Bölle, Stabsstellenleiterin für Engagementförderung und gesellschaftliche Partizipation, unterstreicht: „Ein Erste-HilfeKurs vermittelt nicht nur praktisches Wissen, sondern gibt auch Sicherheit und Selbstvertrauen in Notsituati-

onen. Wir möchten allen Engagierten dieses Angebot ermöglichen.“ Daher plant der Landkreis ein eigenes Angebot von Erste-Hilfe-Kursen für Nachbarschaftshelfende. Termine sollen in Kürze bekannt gegeben werden. Anschließend können sich Interessierte über die Freiwilligen-Agentur anmelden.

Hilfe im Alltag Darum geht es: Angebote zur Unterstützung im Alltag sind ein wichtiger Baustein der Versorgung von Pflegebedürftigen. Dabei erbringen Nachbarschaftshelfer keine Pflegeleistungen, sondern unterstützen Pflegebedürftige und Angehörige bei der Bewältigung ihres Alltages. Diese Leistungen umfassen Betreuung, Beaufsichtigung und Alltagsbegleitung der Pflegebedürftigen, Pflegebegleitung und Entlastung für die Angehörigen sowie hauswirtschaftliche Dienste im unmittelbaren Umfeld der Pflegebedürftigen.

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Alte Computer weiter nutzen

Linux-Installationsnachmittag in Uelsen UELSEN „Viele Besitzer älterer

PCs und Notebooks mit Windows 10 haben es vermutlich schon gehört oder gelesen: Der Hersteller Microsoft stellt nach dem 14. Oktober dieses Jahres keine Sicherheitsupdates für Windows 10 mehr zur Verfügung“, teilen die Initiative „Uelsen nachhaltig“ sowie der Ortsverband der Grünen mit. Gleichzeitig sei ein Upgrade auf Windows 11 an bestimmte Hardware-Anforderungen gebunden. „Das bedeutet, dass viele noch voll funktionsfähige Geräte nicht mehr unterstützt werden – und dadurch unnötig zu Elektroschrott werden. Laut dem Marktforschungsunternehmen Canalys könnten weltweit rund 240 Millionen PCs betroffen sein, die nicht mit Windows 11 kompatibel sind“, führen sie in einer Mitteilung weiter aus. Für dieses Problem wollen die Initiative und der Ortsverband eine Lösung bieten. Am Samstag, 18. Oktober, ab 14 Uhr laden sie deswegen alle Interessierten zu einem „Linux-Installationsnachmittag“ in lockerer Atmosphäre ein. „Linux ist eines der bekanntesten freien Betriebssysteme, benötigt deutlich weniger Ressourcen und ist unkompliziert zu installieren“, heißt es in der Ankündigung. Zudem stünden zahlreiche

vertraute Programme – zum Beispiel zur Bearbeitung von Tabellen, Bildern, Texten oder Präsentationen – zur Verfügung. Interessierte können ihren eigenen PC oder ihr Notebook mitbringen und gemeinsam mit erfahrenen Anwendern Linux installieren. Nach einer kurzen Einführung zeigen Jan Klomp, der seit über 20 Jahren privat und beruflich mit Linux arbeitet, und Patrick Spannhoff (Sprecher des Grünen Ortsverbands Uelsen), wie Windows entfernt und Linux Mint installiert wird. „Die Oberfläche von Linux Mint ist Windows sehr ähnlich, sodass sich Umsteigerinnen und Umsteiger schnell zurechtfinden“, betonen die Veranstalter. Die kostenfreie Veranstaltung findet in den Räumen von „Uelsen nachhaltig“ an der Itterbecker Straße 18 in Uelsen statt. „Alle Daten wie Fotos, Dokumente und Lesezeichen sollten vor der Veranstaltung auf einem externen Datenträger (USB-Stick oder Festplatte) gesichert werden, da bei der Installation der Rechner neu eingerichtet wird“, betonen die Veranstalter. Fragen oder Anmeldungen per E-Mail an anfrage@grueneuelsen.de oder unter Telefon 0172 2363607.


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