mein
Herbst/Winter 2026
ZUHAUSE
RATGEBER FÜR BAUEN, WOHNEN & RENOVIEREN
Einsparungen
Coole Technik
Sofa-Kauf
Beim Hausbau richtig sparen
Welches Gerät bringt die Kühlung ins Haus?
Nicht nur nach Optik entscheiden
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Weiterhin unmöglich?
D
er Wunsch nach den
Damit der Traum vom Eigen-
eigenen vier Wänden
heim nicht nur ein Traum
ist nach wie vor bei
bleibt, bietet Mein Zuhause eini-
vielen Menschen vorhanden,
ge Tipps rund um die Finanzie-
auch wenn der Weg dorthin in
rung. An welchen Stellen kann
den vergangenen Jahren an-
man sparen? Wie sieht es mit
spruchsvoller geworden ist.
der Anschlussfinanzierung aus?
Steigende Baukosten, veränder-
Auch das Thema Energie be-
te Zinsen und hohe Anforde-
kommt Beachtung. Nicht jedes
rungen an Energieeffizienz ha-
Kühlgerät passt in jedes Haus
ben die Entscheidung für einen
Inhalt Freie Baugrundstücke Wo kann ich in der Grafschaft Baugrund erwerben?
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Planen und Bauen Beim Hausbau richtig sparen
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Stehl Bauunternehmen: Endlich ins eigene Zuhause
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Null Eigenkapital beim Hauskauf?
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PAS BAU: Initiative „Grafschaft baut Heimat“
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oder in jede Wohnung. Mein Zu-
Wann ist ein Haus schlüsselfertig?
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Neubau oder den Kauf einer Im-
hause beantwortet offene Fragen
Tipps für die Anschlussfinanzierung
mobilie komplexer – schon fast
und zeigt, wo Sparpotenzial liegt.
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unmöglich – gemacht. Gleichzeitig zeigt sich aber 2026 wie-
Natürlich auch mit dabei sind
der etwas mehr Bewegung auf
Tipps zur Einrichtung, die neu-
dem Wohnungsmarkt: Bundes-
en Küchentrends und vieles
weit wurden im ersten Halbjahr
mehr. Viel Spaß beim Lesen!
deutlich mehr Wohnungen genehmigt als im Vorjahreszeitraum. Foto: Ann-Sophie Schroven
Auch in der Grafschaft Bentheim bleibt das Thema Wohnen in Bewegung. Die Region ist ein gefragter Wohnstandort, gleichzeitig ist das Angebot an Immobilien zuletzt zurückgegangen. Neue Baugebiete entstehen den-
Energie und Solar Welches Gerät bringt die Kühlung ins Haus?
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So reinigt man das Balkonkraftwerk
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nvb: Die Sonne mit exklusivem Stromtarif nutzen
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Gut gedämmt durch teure Zeiten
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Haneklaus Isoliertechnik: Einblasdämmung
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Fenster und Türen Das können smarte Fenster und Türen heute
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So helfen Schallschutzfenster
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Küche Frische und Komfort beim Kühlen
noch – etwa in ... . Ihr Lukas Nyland
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Einrichtung und Innenausstattung Das passende Bücherregal finden
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Die Treppe braucht mehr Licht
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Welche Wandfarbe passt in das Wohnzimmer?
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Worauf es beim Sofa-Kauf wirklich ankommt
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So wirkt der Flur aufgeräumt
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Impressum / Vorschau
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Editorial / Inhalt
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Ort und „Baugebiet“
Anzahl Bauplätze
Bauplatzgrößen
Quadratmeter-Preis
Ansprechpartner/in
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ca. 435 – 940 m²
170,- € bis 215,- € voll erschlossen
GEG Bad Bentheim, Herr Bökenfeld Tel. 05922 73-40, www.geg-badbentheim.de
Bad Bentheim „Wohnpark südlich Suddendorfer Straße Teil 2"
60 + 6 Mehrfamilienhausbaupl. ab Sommer 2027
ca. 500 – 800 m²
159,- € bis 179,- € voll erschlossen
GEG Bad Bentheim, Herr Bökenfeld Tel. 05922 73-40, www.geg-badbentheim.de
Bad Bentheim „Erweiterung Heuteresch"
24 geplant ab Ende 2027
n.n.
steht noch nicht fest
GEG Bad Bentheim, Herr Bökenfeld Tel. 05922 73-40, www.geg-badbentheim.de
Esche „Erweiterung Raterinks Esch"
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532 – 590 m²
120,- € voll erschlossen
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
Georgsdorf „Im Fürstlichen 4. BA“
9+2 Mehrfamilienhausbauplätze
475 – 798 m²
95,- € voll erschlossen
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
Georgsdorf „Im Fürstlichen 3. BA“
1
557 m²
95,- € voll erschlossen
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
14 geplant ab 2027
ca. 603 – 801 m²
steht noch nicht fest
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
Lage „Westlicher Baukamp II"
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649 – 701 m²
98,50 € voll erschlossen
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
Neuenhaus „Erweiterung – Hilten"
31 + 5 Reihen- und Mehrfamilienhausbauplätze ab Ende 2026
ca. 479 – 879 m²
165,- € voll erschlossen
GEG Neuenhaus, Herr Kramer Tel. 05941 911-111, www.geg-neuenhaus.de
Ohne „Östlich der Molkereistraße"
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363 – 634 m²
108,- € voll erschlossen
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
Osterwald „Am Dorfgemeinschaftshaus"
20 geplant ab Frühjahr 2026
ca. 655 − 837 m²
steht noch nicht fest
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
Bad Bentheim „ehem. Hofstelle Schulte-Kolthoff"
Lage „Goorkamp"
Grundstückssuche: Hier lauern die teuersten Fehler BERLIN Der Traum vom Eigen-
heim braucht einen soliden Grund – mit der Grundstückssuche startet das Projekt Eigenheim. Hier werden die Weichen für viele Jahre gestellt. Neben Lage und Preis gibt es weitere Aspekte zu beachten, vor allem baurechtliche und technische Rahmenbedingungen. Der Bauherren-Schutzbund e. V. (BSB) weist darauf hin, dass Verbraucherinnen und Verbraucher Grundstücksangebote nicht vorschnell reservieren sollten. Nach Einschätzung von Erik Stange, Pressesprecher des BSB, ist eine gründliche Prüfung zum Beispiel mit Unterstützung eines unabhängigen Bauherrenberaters im Vorfeld wichtig, um Planungsprobleme und unvorhergesehene Mehrkosten zu vermeiden.
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Bebauungsplan und Erschließung Besonders wichtig ist der Bebauungsplan der Gemeinde. Er legt fest, wie und was gebaut werden darf – etwa Dachform, Geschosszahl oder Grundflächenzahl. Wer nicht sorgfältig prüft, riskiert, dass das Wunschhaus nicht genehmigungsfähig ist. Ein großer Kostenfaktor ist die Erschließungssituation. Ist der Grund vollständig erschlossen und für alle erforderlichen Anschlüsse vorbereitet? Sind Erschließungs- und Anschlusskosten im Kaufpreis enthalten oder fallen sie zusätzlich an? Auch Baulasten oder Wegerechte im Grundbuch können die Bebaubarkeit einschränken. Ebenso relevant: Gibt es Altlasten oder eine frühere gewerbliche Nutzung
Freie Baugrundstücke
des Grundstücks? Informationen dazu erteilen das Altlastenkataster oder die zuständige Kommune.
Baugrund und Risiken Besondere Aufmerksamkeit verdient der Baugrund. Ein scheinbar günstiges Grundstück kann durch schwierige Bodenverhältnisse schnell zur Kostenfalle werden. Der BSB empfiehlt deshalb ein unabhängiges Baugrundgutachten vor dem Kauf oder zumindest vor Vertragsabschluss. Schlechter Baugrund, hoher Grundwasserstand, Auffüllungen oder Altlasten können aufwendige Gründungsmaßnahmen erforderlich machen. Erik Stange betont in diesem Zusammenhang, dass das Baugrundrisiko grundsätzlich
beim Bauherrn liegt. Ohne Gutachten fehlt eine belastbare Planungsgrundlage. Checkliste für Bauherren: Darauf kommt es an: Bebauungsplan und Bauvorschriften prüfen, Erschließungszustand und mögliche Zusatzkosten klären, Grundbuch auf Baulasten, Wegerechte und Dienstbarkeiten prüfen, Altlasten- und Hochwasserinformationen einholen, Baugrundgutachten beauftragen, Lärmbelastung und zukünftige Bauprojekte in der Umgebung recherchieren, Gesamtkosten inklusive Nebenkosten realistisch kalkulieren. Wer sich vor dem Kauf ausreichend informiert und fachlichen Rat einholt, reduziert das Risiko teurer Überraschungen.
Ort und „Baugebiet“
Anzahl Bauplätze
Bauplatzgrößen
Quadratmeter-Preis
Ansprechpartner
Ringe „Bruck"
18 geplant ab 2027
n.n.
steht noch nicht fest
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
Ringe-Neugnadenfeld „Emslandstraße"
8
524 – 885 m²
99,- € voll erschlossen
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
Ringe-Neugnadenfeld „Hof Klemp"
1
644 m²
95,- € voll erschlossen
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
Ringe-Neugnadenfeld „Königsfelder Straße"
1
1.132 m²
65,- € voll erschlossen
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
Samern „Tappenfeld"
1
887 m²
120,- € voll erschlossen
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
493 − 777 m²
steht noch nicht fest
GGB, Herr Bertram/Herr Schäfer Tel. 05921 9612-91/-92, www.ggb-grafschaft.de
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Wilsum „Dorfmitte - Teil 3"
ab Ende 2026
Schüttorf „Auf dem Zebelinger Esch“ 1. Bauabschnitt
Stadt Schüttorf, Frau Schrader 160 € 190 € 235 € zzgl. Tel. (05923) 9659-48, Erschließungskosten www.schuettorf.de
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372 – 974 m²
2 Bauplätze und Privatflächen
405 m² bzw. 475 m²
156,00 €/m² zuzügl. Erschießungs- und Abwasserbeitrag
Stadt Nordhorn, Frau Handlöchten Tel. 05921 878184, www.nordhorn.de/bauen-wohnen/baugebiete/
Nordhorn-Hestrup „Am Kreuzbree/Zum Primelbusch“
7 Bauplätze
521 – 632 m²
81,00 €/m² bzw. 97 €/m² zuzügl. Erschließungs- und Abwasserbeitrag
Stadt Nordhorn, Frau Handlöchten Tel. 05921 878184, www.nordhorn.de/bauen-wohnen/baugebiete/
Nordhorn-Blanke „Wohnen am Blankepark"
voraussichtlich 3 Bauplätze
394 – 512 m²
78,00 €/m² bzw. 84,00 €/m² zuzügl. Erschließungs- und Abwasserbeitrag
Stadt Nordhorn, Frau Handlöchten Tel. 05921 878184, www.nordhorn.de/bauen-wohnen/baugebiete/
Nordhorn-Deegfeld-Ost IV. BA „Westlich Wietmarscher Straße"
Elementar wichtig: Versicherung gegen Naturgefahren Im eigenen Zuhause möchte man sich sicher fühlen – „Home sweet Home“. Doch gegen die gewaltigen Kräfte der Natur sind auch die stärksten vier Wände oft machtlos. Darüber sind sich viele Menschen in Deutschland im Klaren. Laut einer repräsentativen Civey-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen gehen 66 Prozent der Bevölkerung davon aus, dass Starkregen, Überschwemmung und Hochwasser an ihrem Wohnort Schäden verursachen könnten. KÖLN
Elementarschäden sind oft nicht versichert Vor Kosten schützt eine Versicherung gegen weitere Naturgefahren. Übliche Wohngebäudepolicen decken diese jedoch häu-
fig nicht ab. Sie greifen zwar bei Sturm- und Hagelschäden, nicht jedoch bei Überflutungen, Starkregen, Erdbeben oder Lawinen. Dadurch entsteht eine Versicherungslücke: Der Umfrage zufolge geben 71 Prozent der Immobilienbesitzerinnen und -besitzer an, über einen Elementarschadenschutz zu verfügen. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft waren 2025 jedoch nur 57 Prozent der Wohngebäudeversicherungen entsprechend erweitert. Gut zehn Prozent der Menschen mit Wohneigentum gehen also davon aus, gegen Naturgefahren versichert zu sein, ohne tatsächlich über diesen Schutz zu verfügen.
Debatte über Pflichtversicherung
Angesichts dieser Lücken und der steigenden Risiken durch Extremwetter sprechen sich 62 Prozent der Befragten für eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden aus. Eine solche Regelung wurde im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigt, die Umsetzung lässt aber bislang auf sich warten. Einige Versicherer bieten bei neuen Verträgen bereits standardmäßig eine Elementardeckung an. Die DEVK setzt schon seit 15 Jahren auf dieses Modell. „Bei uns müssen Kundinnen und Kunden seit 2011 die Elementardeckung bewusst abwählen, wenn sie darauf verzichten möchten“, erklärt Vorstandsmitglied Dr. Michael Zons. „Damit schützen wir unsere Versicherten vor bösem Erwachen, falls doch etwas passiert.“
Prävention durch den Staat Neben einer Pflichtversicherung wünschen sich viele Menschen mehr Prävention durch den Staat. Rund jeder Zweite hält mehr Investitionen in den Hochwasserschutz für sinnvoll sowie die Ausweitung von Überflutungsgebieten. Etwa ein Drittel spricht sich für mehr Geld im Katastrophenschutz aus. Auf Änderungen im Baurecht oder Klimaschutzmaßnahmen setzt jeweils rund ein Viertel der Befragten. Würden all diese Maßnahmen umgesetzt, könnte die Sicherheit von Gebäuden deutlich verbessert werden. Bis dahin bleibt der Versicherungsschutz ein wichtiger Baustein, um finanzielle Risiken durch Naturgefahren zu begrenzen.
Freie Baugrundstücke
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Beim Hausbau richtig sparen Einsparungen: von der Wohnfläche über den Keller bis zu Ausstattung und Technik Keine Frage: Ein Haus zu bauen, das kostet. Doch wer an ein paar Stellschrauben dreht, kann sparen. Experten erklären, wie es geht – und warum nicht jede Einsparung eine gute Idee ist. MÜNCHEN/MARBURG Spätestens
beim Blick auf die Kosten gerät der Traum vom Eigenheim oft ins Wanken und es folgt die bange Frage: Kann man beim Hausbau eigentlich überhaupt sinnvoll sparen? Die kurze Antwort: Ja. Man muss nur wissen, wo. Und vor allem: Wann sich Einsparungen eher nicht lohnen und auf Kosten der Wohnqualität gehen. Andreas May, Architekt und Vorstand des Bauherren-Schutzbundes, und Peter Reinwald, Bausachverständiger beim Verband Privater Bauherren, erklären, worauf man achten sollte.
Was sind die größten Hebel, um beim Hausbau Geld zu sparen? Zunächst einmal ist es wichtig, frühzeitig auf die größten Kostentreiber zu schauen. Dazu zählen vor allem Grundstück und Wohnfläche. „Ganz wichtig ist die Lage“, sagt Andreas May. Manchmal kann es sinnvoll sein, fernab besonders gefragter Lagen zu bauen – etwa
„Lage, Lage, Lage“: Auch wenn der Satz in der Immobilienwelt quasi Kultstatus hat – manchmal kann es zugunsten niedrigerer Kosten sinnvoll sein, hier ein paar Abstriche hinzunehmen. Fotos: dpa außerhalb des öffentlichen Nahverkehrs. „Wobei man bedenken muss, dass sich die Kosten dann möglicherweise in die eigene Mobilität verlagern“, erklärt May. Neben der Lage spielt auch die geplante Größe des Gebäudes eine wesentliche Rolle. „Vor 30 Jahren waren die einzelnen Zimmer noch deutlich kleiner als heute“, sagt der Architekt.
„Aber jeden Quadratmeter, den ich baue, muss ich natürlich auch bezahlen. Das verlieren die Leute oft aus dem Blick.“ Und: „Eine frühzeitige Planung ist das A und O“, sagt Peter Reinwald. Er rät, diese stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Oft würden sich Bauinteressierte mit dem erstbesten Planungsentwurf von der Stange zufriedengeben. „Aber das Haus muss
auch auf das Grundstück passen“, so Reinwald. „Bevor ich anfange, den Wohnraum zu planen, sollten alle nötigen Gründungsmaßnahmen und die damit verbundenen Kosten bekannt sein.“ Mit einer qualifizierten Planung kann man dann den Flächenzuschnitt konkreter auf die eigenen Bedürfnisse anpassen und Räume vielseitig nutzen. „Auch
Heizung, Technik und Co.: Nicht immer muss das in einem Keller untergebracht werden. Doch wer sich gegen den Keller entscheidet, sollte sich der Folgen bewusst sein: Nachrüsten ist quasi nicht möglich.
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Planen und Bauen
das hilft dabei, Fläche zu sparen, ohne auf Lebens- und Wo W hnqualität zu verzichten“, sagt Andreas May. Wer frühzeitig plant, hat außerdem die Chance, mehrere Kostenangebote einzuholen und zu vergleichen.
Und wo lässt sich konkret bei Bauteilen sparen? Mit ungefähr 80.000 bis 100.000 Euro ist der Keller häufig das teuerste Bauteil im Hausbau, sagt Andreas May. Doch wer günstiges Bauland hat, kann die Räume fü f r Te T chnik und Co. eventuell ins Erdgeschoss bauen – und auf einen teuren Keller verzichten. Rechnerisch lohne sich das oft, so May, y solange der y, Grundstückspreis unter 1800 Euro pro Qu Q adratmeter liege. Apropos Keller: Will man ihn, lässt sich Geld beim Bodenbelag sparen. „Eine einfache Beschichtung reicht, um mit wenig Geld eine nutzbare Fläche zu schaffe f n“, sagt Peter Reinfe wald. „An der Stelle verliert man nichts.“ Und auch beim Balkon liegt Einsparpotenzial. „Es ist ein schickes Bauteil, wird aber nur sehr wenig genutzt“, sagt Andreas May. „Ist ein Balkon nicht die einzige Möglichkeit, um ins Freie zu kommen, ist er eher Dekoration und dafü f r oft zu teufü er.“ In puncto Fensterflächen rät Peter Reinwald, möglichst keine Sonderfo f rmen oder Übergrößen fo zu wählen. „Hebe- und Schiebetüren sind sehr viel teurer und technisch aufw f endiger, je gröfw ßer sie sind“, so der Sachverständige.
W ssen, was man will: We Wi W r ein Haus baut, t sollte sich vor der konkre t, r ten Planungsphase Gedanken über die eig re i eig nen Wo W hnbedürfn f isse machen. fn Foto: dpa
Welche aktuellen Bautrends werden überschätzt? Wer größer baut, muss tiefer in den Geldbeutel greifen. Das gilt auch bei großfo f rmatigen Fliefo sen, die aktuell besonders beliebt sind. Ab einer Größe von mehr als 60 Zentimetern müssen sich Bauherren nicht nur auf höhere Materialkosten einstellen. „Auch das Ve V rlegen wird dann unverhältnismäßig teurer, weil mindestens zwei Personen und sehr viel mehr Genauigkeit gefo f rdert ist“, sagt fo Andreas May. Außerdem im Tr T end: kostspielige Te T chnik. Oft brauche es gar nicht die aktuellsten Smartho-
me-Systeme, sagt May. „Sie müssen im Urlaub nicht zwingend kontrollieren können, ob das Badlicht ausgeschaltet ist. Das sind eher technische Spielereien.“
schließlich nicht mehr nachträglich einbauen lassen. Hier ist also gute Planung vorab gefragt – und ein gründliches Hinterfragen der eigenen Wohnbedürfnisse.
Worauf sollte man beim Hausbau trotz hoher Kosten nicht verzichten?
Wer die anfallenden Baukosten konsequent niedrig hält und zum Beispiel beim Schallschutz Abstriche macht, müsse sich darüber im Klaren sein, dass sich das später auch auf Wo W hnkomf rt und Wiederverkaufswert fo auswirken könne, so Peter Reinwald. Auch sei es sinnvoll, zumindest die vorbereitenden Maßnahmen fü f r eine mögliche Elektroladesäule oder eine Photovoltaikanlage mitzudenken, sagt May.
Beim Hausbau lassen sich viele Kosten reduzieren. Doch wer am falschen Ende spart, kann auch böse überrascht werden. Das gilt vor allem, wenn sich Dinge später nicht mehr nachholen lassen. Wer erst nach einem Jahr im neuen Haus merkt, dass ein Keller doch praktisch wäre, kann den
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Planen und Bauen
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Endlich ins eigene Zuhause – hochwertig bauen und clever sparen Stahls Bestseller verbinden Bauqualität mit Planung – und sparen dabei bares Geld Wie kann man heute noch hochwertig bauen und die Kosten trotzdem im Griff behalten? Mit dieser spannenden Frage beschäftigt sich das Stahl Bauunternehmen seit vielen Jahren. EMLICHHEIM
Die individuelle Planung bleibt für das Team des Baumeisterhauses ein wichtiger Bestandteil in der täglichen Arbeit, denn jedes Grundstück, jede Familie und Lebenssituation sind anders. Gleichzeitig erleben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielen Gesprächen, dass sich die Wünsche der Bauherren oft ähneln: eine offene Küche, eine großzügige Walk-in-Dusche, ein zusätzlicher Raum für Homeoffice oder Gäste und ein Grundriss, der im Alltag einfach funktioniert. Aus den häufigsten Kundenwünschen und den Erfahrungen der letzten 10 Jahre sind die Bestseller-Häuser entstanden: vier Varianten für junge Familien und zwei Varianten für Best Ager. Es sind durchdachte Häuser, die sich im Alltag bewährt haben – und dennoch genügend Möglichkeiten bieten, daraus ein ganz persönliches Zuhause zu machen.
Effizient geplant, ohne an Qualität zu sparen Vor rund vier Jahren hat sich das Stahl Bauunternehmen gemeinsam mit Handwerkern, Bauleitern, dem Einkauf, Architekten und Zeichnern, sowie Ingenieuren und Geschäftspart-
nern angesehen, wie diese Häuser noch wirtschaftlicher gebaut werden können – ohne an der Qualität zu sparen. Optimiert wurden dabei Deckenspannweiten, Leitungsführungen, Baustellendetails und Arbeitsabläufe. Dieses Prinzip folgt dem Lean-Konzept: Zeit, Material und Ressourcen möglichst sinnvoll eingesetzt, um unnötigen Aufwand zu vermeiden. Wer bei Kubatur und Grundriss etwas flexibel ist, kann dadurch erheblich sparen. Je nach Haustyp liegt der Preisvorteil bei rund 20.000 bis 30.000 Euro gegenüber einer vollständig neu entwickelten Planung. Ein Teil dieses Vorteils entsteht dadurch, dass Statik, Wärmeschutz, Ökobilanz sowie weitere Planungsgrundlagen bereits vorhanden sind und nicht für jedes Haus komplett neu erstellt werden müssen. Trotzdem bleibt viel Raum für Individualität. Materialien, Fassaden, Fenster, Bodenbeläge, Sanitärausstattung und viele weitere Details können nach dem eigenen Geschmack gewählt werden, ob mit oder ohne Dachüberstände oder bodentiefe Fenster oder Fenster mit Brüstung. Lediglich die grundlegende Kubatur und die tragenden Wände bleiben bestehen – denn genau daraus entsteht ein wesentlicher Teil des Preisvorteils. So bekommt jede Familie ein Zuhause mit eigener Ausstrahlung.
Bei der Qualität macht das Stahl Bauunternehmen keine Abstriche. Die verschiedenen Bestseller beinhalten Markenprodukte, wie die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sie auch für sich selbst auswählen würden, unter anderem von Villeroy & Boch, Hansgrohe, Bosch und Schüco.
Energieeffizienz als Teil des Konzepts Auch energetisch sind die Häuser bereits hervorragend für die Zukunft optimiert. Das Dämmpaket Effizienzhaus 40 ist im Grundpreis enthalten, ebenso die technischen Voraussetzungen für das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude – kurz QNG. Dadurch können Bauherren zusätzlich von vergünstigten KfW-Darlehen profitieren. Für Familien bietet das Programm KfW 300 je nach Förderhöhe einen Finanzierungsvorteil von bis zu rund 400 Euro monatlich gegenüber einer Finanzierung zum aktuellen Marktzins von etwa 4,5 Prozent. Für Selbstnutzer über KfW 297 und Kapitalanleger über KfW 298 kann die monatliche Entlastung häufig bei etwa 100 bis 200 Euro liegen. Damit entsteht ein doppelter finanzieller Vorteil: ein wirtschaftlich geplantes Haus und eine günstigere Finanzierung.
Das passende Haus für das eigene Budget
JOHANN ERZÄHLT „Wir sparen jeden Monat 400 € – durch ein Haus mit QNG und die Familienförderung der KfW (Programm Nr. 300).“ Johann aus Geeste, Bauherr
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Planen und Bauen
JOHANN IM PODCAST Folge 134 anhören
Wichtig ist dem Stahl Bauunternehmen: Die Bestseller ersetzen nicht die individuelle Planung, sondern ergänzen sie um eine zusätzliche Möglichkeit. Wer sein Haus komplett frei planen möchte, kann das weiterhin mit uns gemeinsam tun. Wer dagegen bei Grundriss und Kubatur etwas flexibel ist und sich in einer der unterschiedlichen Varianten wiederfindet, bekommt mit den Bestsellern sehr viel Haus für sein Budget. Denn am Ende zählt nicht nur der Gesamtpreis auf dem Papier. Entscheidend ist, ob die monatliche Rate zum eigenen Leben passt – und ob neben dem Haus noch genügend Spielraum für Urlaub, Essen gehen, Freizeit und Hobbys bleibt. Genau dies betrachtet Stahl in der Traumhaus-Entdeckungsreise. Tobias Stahl nimmt sich dafür einen halben Tag Zeit. Gemeinsam wird geprüft, was auf dem Grundstück baurechtlich möglich ist, welche Wünsche und Anforderungen bestehen und welche Gesamtkosten für Grundstück, Haus und Baunebenkosten zu erwarten sind. Am Ende steht nicht nur eine Zahl, sondern eine ehrliche Einschätzung: Welches Haus passt zur Familie, dem Grundstück und vor allem gewünschten monatlichen Belastung?
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Planen und Bauen
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Null Eigenkapital beim Hauskauf? Hohe Zinsen und fehlende Rücklagen: Experten warnen vor Risiken Ein Immobilienkauf ohne Eigenkapital klingt verlockend – doch Verbraucherschützer warnen: Hohe Zinsen und fehlende Rücklagen können schnell zur Schuldenfalle werden. HAMBURG Immobilienfinanzie-
rung ganz ohne Eigenkapital? Das geht bei manchen Anbietern grundsätzlich. Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt allerdings vor wohlklingenden Werbeaussagen und allgemein vor dieser Art der Finanzierung. Der Grund dafür: Die damit einhergehenden hohen Risiken, die unter Umständen bis in die Überschuldung führen können. „Eine gute Finanzierung braucht Eigenkapital“, sagt Sandra Klug von der Verbraucherzentrale Hamburg. Denn das Eigenkapital senke die Zinskosten in erheblichem Umfang – ganz gleich, ob die Immobilie vermietet oder selbst bewohnt werden soll. Ohne eine Eigenkapitalquote von 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises seien 100Prozent-Finanzierungen riskante Wetten – sowohl für Kreditnehmerinnen und -nehmer als auch für die finanzierende Bank.
Hohe Zinslast kann Instandhaltung erschweren
Die schöne Fassade täuscht nicht über die Rechnung hinweg: Ohne 20 bis 30 Prozent Eigenkapital wird die Vollfinanzierung laut Verbraucherschützern schnell zur Wette. Foto: dpa Finanzieren Banken den Kauf einer Immobilie in vollem Umfang, lassen sie sich das Risiko meist mit durchaus üppigen Zinssätzen vergüten. Diese hohe Zinsbelastung könne dann dazu führen, dass Eigentümerinnen und Eigentümern das Geld für notwendige Reparaturen oder die energetische Sanierung fehlt. Für die Instandhaltung empfehlen die Verbraucherschützer eigentlich, mindestens einen bis eineinhalb Prozent des
Gebäudewerts pro Jahr zurückzulegen. Ist das nicht drin, kann es eng werden, wenn die Heizung oder das Dach kaputtgehen sollten. Auch wenn bei einer vermieteten Immobilie plötzlich Mieteinnahmen ausblieben, könne das zu ernsthaften Schwierigkeiten führen. Ohne Rücklagen ist in einer Notlage oft der Verkauf der letzte Ausweg - und das nach Einschätzung der Verbraucher-
schützer in der Regel mit massivem Verlust. „Lassen Sie sich nicht von vermeintlichen Erfolgsgeschichten blenden“, rät Sandra Klug. „Gute Finanzierungen brauchen Eigenkapital, eine solide Bonität, realistische Zinsbindungen, Puffer für Rücklagen und eine Immobilie ohne versteckte Mängel“, so Klug. Eine Abkürzung, die diese Grundlagen aushebelt, gebe es nicht.
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Planen und Bauen
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PAS BAU startet Initiative „Grafschaft baut Heimat“ Gute Tat wird mit einem Bauprojekt im Wert von bis zu 10.000 Euro belohnt NORDHORN Die enge Verbun-
Aus allen Einsendungen wählt PAS BAU fünf Projekte für die nächste Runde aus. Anschließend entscheidet ein öffentliches Voting über das Gewinnerprojekt. PAS BAU setzt dieses anschließend im Wert von bis zu 10.000 Euro um.
denheit mit der Region Grafschaft Bentheim ist für das Unternehmen PAS BAU weit mehr als ein Lippenbekenntnis. Mit der Initiative „Grafschaft baut Heimat“ möchte das Nordhorner Bauunternehmen deshalb ganz konkret etwas zurückgeben und Menschen dazu bewegen, sich für ihre Region und ihre Mitmenschen einzusetzen. Im Rahmen der diesjährigen „Lebens(t)räume“ ruft PAS BAU zu einer großen Mitmach- und Förderaktion auf. Im Mittelpunkt steht eine einfache Idee: Wer etwas Gutes tut, kann damit gleichzeitig ein Bauprojekt für die Region anstoßen. Bis zum 2. Oktober 2026 können Privatpersonen, Vereine, Schulen, Institu-
PAS BAU unterstützt die Gewinner mit bis zu 10.000 Euro. Text + Foto: freisign.de
Dabei geht es dem Unternehmen ausdrücklich nicht um einen kurzfristigen Marketingeffekt. „Grafschaft baut Heimat“ soll vielmehr zeigen, dass regionale Verbundenheit auch bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und selbst aktiv zu werden.
tionen und regionale Unternehmen ein Video erstellen, in dem sie ihre gute Tat zeigen und ein konkretes Bauprojekt vorschla-
Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen und Beispiele für mögliche Projekte gibt es unter grafschaft-baut-heimat.de.
gen. Das Video veröffentlichen die Teilnehmer bei Instagram oder Facebook und markieren PAS BAU (@pasbau23).
Region ie d r fü t a T te u eure g mit einem belohnen wir Bauprojekt Mör tel Manni:
Name. Ich „Moin, Mörtel Manni ist mein … äh … begleite euch gerne als Erklärbär ksbringer! Erklärbiber. Und natürlich als Glüc
t.de“
Mehr auf grafschaft-baut-heima
Planen und Bauen
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Wann ist ein Haus schlüsselfertig? Materialien, Ausbau und Eigenleistungen können den Unterschied machen Wer baut, ist immer wieder mit neuen Begriffen konfrontiert. Ein eher bekannterer davon: schlüsselfertig. Doch ist ein schlüsselfertiges Haus wirklich immer vollständig fertig? Was man dazu wissen sollte. BERLIN Aufschließen und ein-
ziehen ins fertige Zuhause: Danach klingt der Begriff „schlüsselfertig“. Viele Bauherrinnen und Bauherren lassen sich ihr Eigenheim so errichten. Doch „schlüsselfertig“ ist kein geschützter Begriff, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB). Die Bezeichnung sagt demnach also weder etwas über die Qualität der verbauten Materialien und Konstruktionen aus. Noch gibt sie genauen Aufschluss über den Zustand des Hauses nach dem Abschließen der Bauarbeiten. Ob beispielsweise die Zimmer unbedingt tapeziert und gestrichen sein müssen, die Bodenbeläge bereits verlegt oder die Fallrohre schon an den Regenrinnen angebracht werden, sollte man deshalb auch bei „schlüsselfertig“-Angeboten genau prüfen – und zwar anhand der Bau- und Leistungsbeschreibung.
„Schlüsselfertig“-Angebote sollte man anhand der Bau- und Leistungsbeschreibung genau prüfen.
Auf die Baubeschreibung kommt es an Die Baubeschreibung ist, so schreibt es die Brandenburgische Ingenieurkammer auf ihrer Webseite, das zentrale Dokument im Bauträgervertrag. Sie legt genau fest, welche Leistungen der Bauträger erbringen muss. Anhand dieser können Eigentümerinnen und Eigentümer prüfen, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – am besten in der direkten Gegen-
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auch daran liegen, dass teilweise an der Qualität des Ausbaus gespart wird.
„Wer genau hinsieht“, der findet laut Peter Reinwald vom Verband Privater Bauherren, dort dann „eventuell auch verdächtig schwammige Formulierungen zu Materialien oder Arbeiten“. Dann kann man genauer nachhaken. Ist ein Anbieter im Vergleich zu Wettbewerbern unschlagbar günstig, kann das dem VPB zufolge schließlich
Übrigens: Auch mögliche geplante Eigenleistungen am Bau sollten – mit dem jeweiligen Umfang und den Verantwortlichkeiten – in die Baubeschreibung mit aufgenommen werden. Gibt es dort im Endeffekt Missverständnisse oder andere Ungenauigkeiten kann das sonst teure Auseinandersetzungen zur Folge haben.
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Planen und Bauen
Vergleichen lohnt sich Tipps für die Anschlussfinanzierung eigenen Einkünften passen – und zwar auch noch im Rentenalter. Mehr als etwa 35 Prozent der monatlichen Einkünfte im Rentenalter sollte die Rate nicht ausmachen.
Die Zinsbindung läuft aus, die Anschlussfinanzierung steht an. In der Zwischenzeit gestiegene Zinsen können Eigentümerinnen und Eigentümer stark belasten. Was helfen kann. Steigende Zinsen, auslaufende Zinsbindungen und veränderte Lebenssituationen: Für die meisten Immobilienbesitzerinnen und -besitzer rückt früher oder später das Thema Anschlussfinanzierung in den Fokus. Spätestens wenn die Sollzinsbindung des Baukredits endet, stellt sich die Frage, wie die Finanzierung sinnvoll fortgeführt werden kann. FRANKFURT
„Der Gesetzgeber verpflichtet die Banken, drei Monate vor dem Zinsbindungsende ein Anschlussangebot zu machen“, sagt Max Herbst von der FMHFinanzberatung. „Diese Zeit reicht eigentlich auch aus, um anderweitig ein besseres Angebot zu finden“, sagt der Experte. Wer sich früher kümmert, macht sicher keinen Fehler. Immerhin braucht es Zeit, bis die notwendigen Objekt- und Bonitätsunterlagen zusammengetragen sind. Aber lohnt sich der Aufwand für Eigentümerinnen und Eigentümer? Max Herbst ordnet die Lage im Interview ein. Herr Herbst, lohnt es sich überhaupt, Vergleichsangebote zu dem des bisherigen Finanzierers einzuholen? Max Herbst: Es lohnt sich in jedem Fall. Nur so können Eigentümerinnen und Eigentümer einordnen, wie gut das Angebot zur Anschlussfinanzierung der bisherigen Bank ist. Steigt der Sollzins bei Fortführung des Vertrags zu neuen Konditionen etwa von 1 Prozent auf 3,5 Prozent, bedeutet das eine erhebliche Mehrbelastung. Bei einem Ursprungsdarlehen von 400.000 Euro und drei Prozent Tilgung
Max Herbst ist Gründer der FMHFinanzberatung. Foto:dpa wüchse die monatliche Rate von 1333 Euro auf 2167 Euro. Das könnten sich vermutlich viele Kunden nicht leisten. Dann bleiben zwei Optionen. Erstens: Statt den Vertrag wie bisher zu neuen Zinsen bei der bisherigen Bank fortzuführen, ein neues Darlehensangebot mit allen Prüfkriterien von dieser anzufordern. Der Zinssatz könnte dann derselbe bleiben, die Tilgung aber auf zwei Prozent gesenkt werden. Das würde dazu führen, dass Eigentümerinnen und Eigentümer erst nach 29 Jahren, nicht schon nach 13 Jahren schuldenfrei sind.
Eine weitere Möglichkeit ist, eine zusätzliche Darlehensunterschrift von den eigenen Kindern mit einem gesicherten, ausreichenden Einkommen anzubieten. Das würde den Eltern eine wunderbar niedrige Rate erlauben. Bei unserem Beispiel mit einer derzeitigen Restschuld von 274.000 Euro könnte man so etwa ein Volltilgerdarlehen mit Unterschrift eines späteren Erben vereinbaren, das innerhalb von 30 Jahren ohne weiteres Zinsrisiko vollständig zurückgezahlt wird. Hier läge der Zinssatz aktuell etwa bei 4,08 Prozent, die monatliche Rate lediglich bei 1297 Euro.
Max Herbst: Ein Forward-Darlehen ist ein Angstprodukt. Wer Bedenken hat, dass die Zinsen so weit steigen, dass man die neue Rate nur schwer aufbringen kann, kann auch ein Forward-Darlehen abschließen. Nach einer Auswertung der FMH-Finanzberatung, hat sich der Abschluss eines Forward-Darlehens in den vergangenen 15 Jahren aber nur in etwa 20 Prozent der Zeiträume wirklich gelohnt. Das war zum Beispiel in den Jahren 2020 bis 2022 der Fall, weil die Zinsen ab Juli 2022 sehr kräftig gestiegen sind.
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Oder aber die zweite Option: Eine Bank finden, die zu einem günstigeren Zinssatz finanziert. Welche Verhandlungsspielräume gibt es bei den Banken? Max Herbst: Bei der bestehenden Bank gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder führen Sie das Vertragsverhältnis zu veränderten Zinskonditionen fort. Oder Sie schließen ein neues Anschlussdarlehen mit neuer Objekt- und Bonitätsprüfung ab. Die Alternative ist, sich eine neue Bank zu suchen. In allen Fällen ist eine Verhandlungsbasis vorhanden, wenn die monatlich neuen Raten zu den
Kann auch ein Forward-Darlehen sinnvoll sein, mit dem man sich einen festen Zinssatz für die Zukunft festschreiben lassen kann - etwa, wenn die Zinsbindung erst in wenigen Monaten oder Jahren ausläuft?
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Coole Technik Welches Gerät bringt die Kühlung ins Haus? Der Schweiß rinnt, die Hitze staut sich in der Wohnung? Helfen soll dann oft eines: kühlende Technik. Doch welches Gerät passt zu welcher Wohnung? Und wo kann man sparen? Ein Überblick. BERLIN/DÜSSELDORF Temperatu-
ren über 30 Grad – und die Wohnung kocht gefühlt: Dann klingt es nach einer guten Idee schnell im Baumarkt ein mobiles Klimagerät besorgen. Die sind schließlich relativ preiswert. Und nicht nur das: „Ihre Vorteile bestehen darin, dass sie bei Bedarf in verschiedenen Räumen eingesetzt werden können und keine baulichen Veränderungen vor der Inbetriebnahme notwendig sind“, sagt Jörg Friemel von der Ingenieurkammer Bau Nordrhein-Westfalen. „Damit sind sie auch für Mieter geeignet.“
Monoblöcke sind Energiefresser? Doch die kompakten Geräte, die frei im Raum stehen und die warme Luft über einen Schlauch aus dem Fenster nach außen pusten, haben auch so einige Nachteile. „Da das Fenster immer geöffnet sein muss, dringt natürlich auch perma-
Wie kühl darf es sein? Schön, wenn man die Temperatur in der eigenen Wohnung per Knopfdruck wählen kann. Fotos: dpa
nent heiße Außenluft in den Innenraum“, sagt Jörg Friemel. „Außerdem sind diese Geräte mit 60 bis 65 Dezibel nicht gerade leise.“ Und die sogenannten Monoblock-Geräte verbrauchen darüber hinaus sehr viel Energie. „In der Vergangenheit kam kaum einer der von uns getesteten Monoblöcke über ein Ausreichend hinaus“, sagt Roman Schukies von der Stiftung Warentest. „In puncto Effizienz
Nicht vom Namen irritieren lassen: Auch Wärmepumpen können unter Umständen kühlen.
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Energie und Solar
sind sie so schlecht, dass wir sie seit mehreren Jahren gar nicht mehr testen. Sie verbrauchen im Verhältnis zur Kühlleistung zu viel Strom.“ Das Umweltbundesamt rät dann, auch von solchen ineffizienten Klimageräten dann ab. Sie sollten, wenn überhaupt, nur ausnahmsweise genutzt werden.
„Besser als Monoblöcke sind Split-Klimageräte“, sagt Jörg Friemel. Sie bestehen aus zwei Komponenten: einer Kompressoreinheit, die außen am Haus angebracht wird, und einem Gebläse, das innen installiert wird. Sie sind leiser als mobile Geräte. Und: „Splitgeräte arbeiten laut unseren Berechnungen bis zu siebenmal effizienter als Monogeräte“, so Roman Schukies.
Split-Geräte kann man nicht selbst einbauen
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„Der Strom wird produziert, wenn die Sonne scheint und die Klimaanlage kann ihn sofort verwerten“, so Martin Brandis von der Energieberatung der Verbraucherzentralen. Doch auch hier gibt es ein Aber: „Split-Geräte sind in der Anschaffung deutlich teurer als mobile Anlagen und dürfen ausschließlich von Fachbetrieben installiert werden“, sagt Martin Brandis. „Denn die Geräte enthalten Kältemittel, die nicht infolge nicht fachgerechter Installation in die Umwelt gelangen dürfen.“ Wer als Mieter oder Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft ein Splitgerät einbauen möchte, muss zudem die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft einholen. Schließlich werden bei der Installation in der Regel Wände durchbohrt und das äußere Erscheinungsbild des Hauses verändert.
Kältemittel und Energielabel im Blick Sie denken über ein Splitgerät nach? Brandis empfiehlt dann Geräte, die mit einem klimafreundlichen Kältemittel arbeiten. „Gut ist das Kältemittel R 290, ein farb- und geruchsloses ungiftiges Gas, das die Umwelt kaum belastet“, so der Verbraucherschützer. Noch bis Ende dieses Jahres sei zwar auch das Kältemittel R 32 zugelassen. Das verursache aber einen höheren Treibhauseffekt und sei nicht zu empfehlen. Achtet man beim Kauf eines Split-Klimagerätes auf das Ener-
Lassen sich meist kinderleicht von Raum zu Raum bringen: mobile Klimageräte. gielabel, liegt der Unterschied übrigens im Detail: „Die höchste Stufe A+++ ist wesentlich effizienter als die nächstbeste Stufe A++“, sagt Martin Brandis. Ein wichtiger Parameter ist außerdem die Kühlleistung der Anlage. „Nicht jedes Modell leistet gleich viel. Die Kühlleistung sollte der Raumgröße angepasst sein und sich bei Bedarf drosseln lassen.“
Kühlen mit der Wärmepumpe: nur mit passender Heizung Ein weiteres Stichwort rund ums Kühlen: die Wärmepumpe. Denn der Name sollte einen hier nicht abschrecken. Einige können auch kühlen, sagt Jörg Friemel. Vor allem Luft-WasserWärmepumpen kommen dafür
infrage. Sie kehren den Kreislauf vom Heizen um und leiten kaltes Wasser durch die Rohre. „So bekommen sie die Räume drei bis vier Grad kühler“, sagt Jörg Friemel. „Tiefer sollte man nicht gehen, sonst kann sich Kondenswasser im Fußbodenaufbau oder auf dem Fußboden bilden.“ Wichtig ist: Die Kühlung mit einer Wärmepumpe funktioniert nur mit Flächenheizungen wie Fußboden-, Deckenoder Wandheizungen. Und da Wärmepumpen Strom verbrauchen, fährt man am besten, wenn man den Strom selbst mit Hilfe einer Photovoltaikanlage erzeugt - oder einen sehr günstigen Stromtarif hat. „Dann sind Wärmepumpen eine günstige Möglichkeit, die Räume im
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Sommer kühl zu halten“, so Jörg Friemel. Nicht sehr weit verbreitet, aber auch ein Weg, die Wohnung im Sommer kühl zu halten: eine Lüftungsanlage. „Möglich ist das durch eine Bypass-Funktion“, erklärt Jörg Friemel. „Dabei wird kalte Außenluft nachts ins Gebäude eingeführt und kühlt es so um einige Grad Celsius ab.“ Für wen welche technische Lösung zum Kühlen der Wohnung letztlich infrage kommt, hängt stark vom energetischen Zustand des Gebäudes und vom sommerlichen Wärmeschutz ab. Grundsätzlich gilt laut Jörg Friemel: „Je weniger Wärme ins Haus gelangt, umso weniger muss es gekühlt werden“.
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Vorsicht Kratzer So reinigt man das Balkonkraftwerk STUTTGART Ein üppig bepflanz-
ter Balkon, eine stark befahrene Straße oder staubige Feldwege nebenan: Sie alle können dafü f r fü sorgen, dass die Balkonsolaranlage verhältnismäßig schnell verschmutzt – und weniger Leistung bringt. Spätestens wenn sich Staub, Pollen oder gar Erde sichtbar an den Modulen ablagern oder sich dort Moos bildet, ist es Zeit fü f r eine Reinigung, empfiehlt das Info f rmationsprofo gramm Zukunft Altbau. Die gute Nachricht: Die kann man in der Regel selbst übernehmen – zumindest wenn das Modul vom Balkon oder von der Te T rrasse aus gut zu erreichen ist. Grober Schmutz lässt sich den Angaben zufo f lge dann vorsichtig fo mit der Hand oder einem weichen Besen entfe f rnen. fe Anschließend kann man mit der weichen Seite eines Schwamms
oder mit einem Tu T ch nacharbeiten. Als Reinigungsmittel eignen sich Wa W sser mit etwas Spülmittel oder handelsüblicher Glasreiniger. Anschließend das Modul mit einem Geschirrtuch oder einem Mikrofasertuch vo v rsichtig trocke k n reiben. ke Bei flexiblen Modulen mit Kunststoffo f berfläche empfiehlt fo Zukunft Altbau nur mit einem weichen Tu T ch zu arbeiten. Auf Metallschwämme sollte man ohnehin verzichten: Sie können die Oberfläche zerkratzen. Die Folge: ein geringerer Stromertrag des Balkonkraftwerks. Auch von Hochdruckreinigern rät das Info f rmationsprogramm ab. Mit fo ihnen kann man demnach die Elektronik der Anlage beeinträchtigen. Gut zu wissen: Am besten reinigt man die Balkonsolaranlage
Staub, Pollen, Moos: Damit das Balkonkra r ft ra f we w rk r auch volle Leistung bri r ngen kann, bra ri r ucht es geleg ra e entlich eine Reinig eg i ung. ig Foto: dpa bei gemäßigten Te T mperaturen und bedecktem Himmel. Denn im Sommer bei Hitze trocknet das Reinigungswasser zu schnell in der prallen Sonne, es entstehen Streife f n. fe V m Netz nehmen muss man Vo die Anlage fü f r die Reinigung übrigens nicht zwingend. We W r auf Nummer sicher gehen möchte, kann den Stecker aber natürlich dennoch ziehen, so Zukunft Altbau, und beim Reinigen auch die Te T chnik einmal in den Blick nehmen.
Sitzt der Stecker fest in der Steckdose? Sind alle Kabel unbeschädigt und korrekt angeschlossen? Leuchtet der Wechselrichter, der meist auf der Rückseite des Moduls ist, grün? Rotes oder grün-rotes Leuchten hier weisen auf eine Störung hin. Dann oder bei sichtbaren Schäden an Kabeln oder Steckern sind Fachleute gefragt. Gleiches gilt übrigens auch fü f r die Reinigung, wenn Sie nicht selbst bequem und ohne Gefahr an die Balkonsolaranlage herankommen.
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Gut gedämmt durch teure Zeiten Hohe Heizkosten lassen sich durch eine effektive Dämmung erheblich reduzieren BERLIN Für viele Haushalte wird
Heizen zunehmend zur finanziellen Belastung. Steigende Energiepreise sorgen für Unsicherheit. Umso wichtiger ist es, den Energieverbrauch gezielt zu senken. Wer seine Immobilie energetisch optimiert, kann sich besser gegen Preisschwankungen wappnen. Eine Dämmung etwa mit Mineralwolle ist ein wirkungsvoller Schritt, um Energieverluste zu reduzieren und die Haushaltskasse spürbar zu entlasten. Die wichtigsten Fragen und Antworten:
Wie lässt sich der Energieverbrauch im Haus senken? Ein Großteil der Heizenergie geht oft über nicht oder schlecht gedämmte Dächer, Außenwände oder alte Fenster verloren. Eine Dämmung mit Mineralwolle – Glaswolle oder Steinwolle – kann helfen, den Heizwärmebedarf deutlich zu senken und die Energiekosten langfristig zu reduzieren. Gleichzeitig lässt sich moderne Heiztechnik effizienter nutzen: In einem gut gedämmten Gebäude genügt häufig eine kleinere Wärmepumpe, was sich bei den Anschaffungs- und Betriebskosten bemerkbar macht.
Wie funktioniert eine Dämmung mit Mineralwolle? Mineralwolle wirkt wie eine schützende Hülle für das Gebäu-
Wer die Energieeffizienz seiner Immobilie verbessert, schafft eine wichtige Grundlage für die Zukunft und minimiert das Risiko unerwarteter Kostensteigerungen beim Energieverbrauch. Fotos: djd
Wer sein Zuhause Schritt für Schritt energetisch verbessert, entscheidet sich bewusst für mehr Komfort
de: Sie hält im Winter die Wärme drinnen und sorgt im Sommer dafür, dass die Hitze draußen bleibt. So herrscht ganzjährig ein angenehmes Raumklima. Dank der niedrigen Wärmeleitfähigkeit lassen sich mit Mineralwolle schlanke und zugleich sehr effiziente Konstruktionen realisieren, die mit vergleichsweise wenig Material auskommen.
Neben der Energieeinsparung steigert eine Dämmung auch den Wohnkomfort. Darüber hinaus verbessert Mineralwolle Schall- und Brandschutz. Glasund Steinwolle sind nicht brennbar und tragen somit zu mehr Sicherheit im Gebäude bei. Gleichzeitig unterstützt eine energetische Sanierung die langfristige Werterhaltung der Immobilie. Nicht zuletzt wird die Investition durch staatliche Förderprogramme attraktiver: Zuschüsse und steuerliche Vorteile können helfen, anfallende Kosten zu senken und die Amortisationszeit zu verkürzen.
Welche konkreten Dämmmaßnahmen sind am wirkungsvollsten?
kann eine Dachdämmung oder eine Dachbodendämmung den Heizwärmebedarf um bis zu 35 Prozent senken. Eine Fassadendämmung spart ebenfalls bis zu einem Drittel der Heizenergie, die Dämmung der Kellerdecke rund zehn Prozent. Auch kleinere Maßnahmen zahlen sich aus: Die Dämmung der Warmwasserrohre und Heizungsleitungen kann den Energieverbrauch um fünf bis zehn Prozent verringern und lässt sich oft schnell in Eigenleistung umsetzen.
Die besten Effekte lassen sich an ungedämmten, flächenmäßig großen Bauteilen erzielen. So
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Vor jeder Dämmmaßnahme prüft Haneklaus das vorhandene Mauerwerk und die Hohlschicht, um eine technisch passende Lösung für das jeweilige Gebäude zu finden.
kosten machen eine gute Gebäudedämmung wichtiger denn je. Doch energetische Sanierung muss weder kompliziert noch teuer sein. Eine der effizientesten Möglichkeiten für viele Bestandsgebäude ist die nachträgliche Einblasdämmung. Haneklaus Dämmtechnik ist seit 1978 als Meisterbetrieb in dritter Generation auf die energetische Sanierung von Altbauten spezialisiert. Bei zweischaligem Mauerwerk wird der vorhandene Hohlraum zwischen den Mauerschalen über kleine Bohröffnungen mit einem geeigneten Dämmstoff vollständig verfüllt. Große Umbauarbeiten oder eine neue Fassade sind dafür nicht erforderlich. Der Vorteil: Die Maßnahme ist vergleichsweise schnell durchge-
Wer sein Eigenheim energetisch verbessern möchte, sollte deshalb nicht immer zuerst an eine aufwendige Komplettsanierung denken. Eine Einblasdämmung kann bereits mit vergleichsweise geringem Aufwand einen großen Unterschied machen. Seit 1978 unterstützt Haneklaus Dämmtechnik Hauseigentümer beim Energiesparen. Foto: privat
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führt und die Investitionskosten bleiben überschaubar. Gleichzeitig kann eine fachgerecht ausgeführte Einblasdämmung den Energieverbrauch eines Einfami-
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Wenn das Haus mitdenkt Das können smarte Fenster und Türen heute FRANKFURT Smarte Fenster, Tü-
ren und Sonnenschutzsysteme erhöhen den Wohn- und Bedienkomfort und ermöglichen eine besonders einfache Nutzung der Haustechnik. An heißen Sommertagen schließen sich Rollläden oder Raffstores automatisch, bevor die Sonneneinstrahlung die Innenräume aufheizt. Dafür messen Sensoren die Helligkeit und steuern den außenliegenden Sonnenschutz selbstständig. So bleiben die Räume angenehm kühl. Denn die Steuerung der Sonnenschutzsysteme mit Wettersensoren kann an heißen Sommertagen rund 90 Prozent der Hitze aussperren. Das spart zudem Energie. „Durch eine automatisierte Steuerung können sich Fenster, Sonnenschutz und Lüftung selbstständig an die jeweilige Sonneneinstrahlung und Raumtemperatur anpassen. So lässt sich eine Überhitzung der Innenräume wirksam begrenzen. Auf eine Klimaanlage kann dadurch häufig verzichtet oder ihr Betrieb deutlich reduziert werden. Das spart Energie und schont die Umwelt.“, erläutert VFF-Geschäftsführer Frank Lange. Doch intelligente Gebäudetechnik kann weit mehr als für ein angenehmes Raumklima sorgen. Smarte Fenster und Türen erhöhen auch die Sicherheit und helfen dabei, Energieverluste zu vermeiden. Sensoren, unauffällig in der Fensterfalz ver-
das eigene Zuhause weiterhin zuverlässig, wenn das Internet ausfällt, der Anbieter seinen Dienst einstellt oder das Smartphone gerade nicht zur Hand ist.
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borgen, können den Öffnungsstatus aller Fenster melden. Beim Verlassen des Hauses genügt dann ein Blick aufs Handy, um sich zu vergewissern: „Alle Fenster sind geschlossen.“ Auch ist es möglich, die Fenster zu motorisieren und die Steuerung per Smart Home zu übernehmen. Das eröffnet eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten. Per Knopfdruck oder wenn ein Sensor eine zu hohe Luftfeuchtigkeit misst, können die Fenster zum Lüften geöffnet werden. Und wenn die Steuerung erkennt, dass ein Fenster zum Lüften geöffnet wird, kann sie die Heizung automatisch herunterregeln. So geht keine
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wertvolle Heizenergie verloren und niemand muss daran denken, vor dem Lüften die Thermostate herunterzudrehen. Die Beispiele zeigen: Das Angebot der Smart-Home-Funktionen ist beinahe grenzenlos. Deshalb lohnt es sich, das Smart Home schrittweise aufzubauen und zunächst mit einer besonders praktischen Anwendung zu starten. Damit sich das System später problemlos erweitern lässt und dauerhaft zuverlässig funktioniert, empfiehlt der VFF, bei der Planung drei wichtige Punkte zu beachten:
Technik muss auch ohne App funktionieren Smarte Steuerungen dürfen nicht alternativlos sein. Rollläden und Sonnenschutz sollten deshalb möglichst auch über einen fest installierten Schalter oder eine geeignete Notbedienung gesteuert werden können. Bei Haustüren sollte neben dem digitalen Zugang weiterhin die Tür mit dem Schlüssel zu öffnen sein. Wichtig ist außerdem, dass grundlegende Funktionen möglichst auch ohne Internetverbindung oder Cloud-Dienst nutzbar bleiben. So funktioniert
Heute smarte Rollläden, morgen vielleicht eine zentrale Heizungssteuerung oder ein digitales Türschloss - viele Hausbesitzer erweitern ihr Smart Home Schritt für Schritt. Damit das problemlos funktioniert, sollten die einzelnen Geräte möglichst herstellerübergreifend kompatibel sein. „Lassen Sie sich im Fachbetrieb erläutern, mit welchen Steuerzentralen und Geräten die einzelnen Komponenten zusammenarbeiten und ob sie sich später herstellerübergreifend erweitern lassen“, rät VFFGeschäftsführer Frank Lange. Ebenso wichtig ist die Frage, ob das System auch bei einem späteren Wechsel des Anbieters weitergenutzt werden kann.
Staatliche Förderung nutzen Für viele Smart-Home-Anwendungen, die die Energieeffizienz eines Gebäudes verbessern, gibt es staatliche Fördermöglichkeiten. Dazu gehört unter anderem automatisierter Sonnenschutz. Im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) können Zuschüsse von bis zu 15 Prozent der Investitionskosten gewährt werden. Eigentümerinnen und Eigentümer sollten sich deshalb frühzeitig informieren und die Förderfähigkeit mit dem Fachbetrieb oder einer Beratungsstelle klären. Eine erste Orientierung bietet das Wissensportal „Fenster können mehr“. Dort finden Interessierte Informationen rund um moderne Fenster und Türen, Hinweise zu möglichen Fördermitteln sowie Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten Fachbetrieben in der Nähe.
So helfen Schallschutzfenster Endlich Ruhe: Weniger Lärm in der Wohnung Lärm, der von außen in die Wohnung dringt, kann eine große Belastung sein, besonders dann, wenn er dauerhaft den Schlaf oder die Konzentration stört. Wie können Schallschutzfenster Abhilfe schaffen und welche Lösungen sorgen auch beim Lüften für Ruhe. BERLIN Lärm ist ein ständiger Be-
gleiter unseres modernen Lebens: Auf dem Land stören die nahe gelegene Autobahn oder die Einflugschneise eines Flughafens. In der Stadt rauben uns Straßenverkehr oder die örtliche Feiermeile Nerven und den gesunden Schlaf. Klar ist: Dauerhafter Lärm kann Schlaf und Konzentration beeinträchtigen und sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Abhilfe können Schallschutzfenster schaffen.
Wie viel Schallschutz für welchen Raum? Doch wo wird der Schallschutz benötigt und wie stark sollte er sein? VFF-Geschäftsführer Frank Lange rät: „Grundsätzlich stehen Räume im Fokus, in denen man sich länger aufhält, also Schlafzimmer, Homeoffice und das Wohnzimmer. Wer besonderen Wert auf Ruhe legt,
kann die gesamte Wohnung mit Schallschutzfenstern ausstatten.“
ment selbst auf die erforderliche Gesamtschalldämmung abgestimmt ist.
Wie stark ein Fenster Außengeräusche reduziert, wird durch das Schalldämm-Maß in Dezibel (dB) beschrieben. Ein Fenster der Schallschutzklasse 3 kann den Schall beispielsweise um 35 bis 39 dB reduzieren. Dabei ist zu beachten, dass unser Gehör bereits eine Verringerung um 10 dB ungefähr als Halbierung der wahrgenommenen Lautstärke empfindet. Welche Schalldämmung erforderlich ist, sollte in der Regel durch Fachplaner oder Architekten festgelegt werden. Auf dieser Grundlage kann ein Fenster- und Fassaden-Fachbetrieb das passende Fenster auswählen und fachgerecht einbauen.
Wie funktioniert der Schallschutz?
Sonderfall Lüften
Fördermittel nutzen
Für eine wirksame Schalldämmung kommt es auf das gesamte Fenster an. Verglasung, Rahmen, Dichtungen, Öffnungsart und Größe des Fensters sowie der fachgerechte Anschluss an den Baukörper wirken dabei zusammen. Auch der Aufbau der Verglasung beeinflusst die Schalldämmung. Einzelne Scheiben sollten dicker sein und innerhalb der Isolierverglasung asymmetrisch aufgebaut sein. Das heißt, eine Glasscheibe ist dicker als die andere, was die Schallwellen innerhalb der Verglasung bricht.
Für neue Fenster mit verbesserten Schallschutzeigenschaften können unter bestimmten Voraussetzungen Förderprogramme in Frage kommen. Wichtig ist: Nach der Abstimmung mit dem Fachbetrieb wird zunächst ein Auftrag unter Fördervorbehalt erteilt. Danach kann der Förderantrag gestellt werden. Mit der Förderzusage wird der Auftrag verbindlich. Eigentümer sollten sich deshalb frühzeitig informieren und die Förderfähigkeit mit dem Fachbetrieb oder einer Beratungsstelle klären. Eine erste Orientierung bietet das Wissensportal „Fenster können mehr“. Dort finden Interessierte Informationen rund um moderne Fenster und Türen, Hinweise zu möglichen Fördermitteln sowie Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten Fachbetrieben in der Nähe.
Häufig ist es der Fall, dass der Lärm bei geschlossenem Fenster noch tolerierbar ist, doch unerträglich wird, sobald das Fenster offensteht. Das verhindert regelmäßiges Lüften. Hier können schallgedämmte Lüfter abhelfen. Angebracht an der Fassade oder am Fenster, sorgen sie für eine permanente Belüftung bei geschlossenem Fenster. Die Lüfter lassen sich auch mit einem Luft- und Pollenfilter kombinieren. Wichtig ist nur, dass auch das Lüftungsele-
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Bis zu 39 dB Schallreduzierung: Mit einem Schallschutzfenster der Stufe 3 bleibt der Lärm weitesgehend draußen. Foto: WERU
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Frische und Komfort beim Kühlen Mordernes Kühlen und Gefrieren: sparsame, leise und komfortable neue Modelle schranktür zu öffnen. Das erf lgt erst, sobald fe fo f ststeht, welche seiner Lieblings-Lebensmittel und -Getränke man entnehmen möchte. Die LED-Innenbeleuchtung lässt sich zudem per App farblich verändern und an die persönliche Stimmung und das Ambiente anpassen.
Moderne Kühl- und Gefriergeräte sollen heute mehr können als nur Lebensmittel kalt halten. Sie sparen Energie und bringen smarte Funktionen in die Küche. MANNHEIM Auf die Frage, was
sich Konsumenten wünschen, wenn es um ihr neues Kühl- und Gefriergerät geht, antwortet Branchenexperte Vo V lker Irle: „Einen niedrigen Energieverbrauch. Ein Frischesystem, das Obst und Gemüse länger knackig hält und ihre Vitamine bewahrt. Viel Platz zum Bevorraten. Eine flexible und pflegeleichte Innenausstattung sowie Q alität und Langlebigkeit“, so Qu der CEO des angesehenen Fachund Dienstleistungsverbandes der gesamten Küchenbranche AMK – Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e. V. Hinzukommen – je nach Modell und Preisklasse – noch viele weitere bemerkenswerte, komfo f rtable, fo innovative und smarte Features, die den Alltag deutlich erleichtern und Spaß machen. „To T p und nachhaltig Energie To sparen mit Geräten, die 365 Ta T ge im Jahr rund um die Uhr lauf n: die neuen Einbau- und fe Standmodelle in den besten Energieeffizienzklassen A und B zeigen, wie leicht das geht“, sagt AMK-Geschäftsfü f hrer Vo fü V lker Irle. Wem eine gute Energieeffizi-
Von der Sonne inspiriert
Andere intelligente Kühlgeräte merken sich bei Aktivierung der entsprechenden KI-Funktion in der App das Nutzerverhalten und optimieren daraufhin die Kompressorgeschwindigkeit und automatische Abtaufu f nktifu on im Gefrierteil.
„Viel Hightech und bis ins Detail ausgeklügelte Frischesysteme sorgen dafü f r, dass Obst und fü Gemüse die Vitamine A und C deutlich länger bewahren und schön knackig bleiben“, erläutert AMK-Chef Vo V lker Irle. So nutzt beispielsweise ein Hersteller hierfü f r in der Obst-&-Gemüfü seschublade eine innovative, sparsame LED-Lichttechnologie, die „Sonnenlicht“ in den Kühlschrank bringt – in Form von blauem, grünem und rotem Licht, das den täglichen Sonnenzyklus imitiert: von der Morgendämmerung über den Sonnenhöchststand am Mittag bis zum Sonnenuntergang und dunkler Nacht.
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Schützt und bewahrt
Doch auch so lässt sich zusätzlich Energie sparen: Auf die dunkle Glasfront des schicken neuen Kälte-Solitärs zweimal klopfe f n – schon geht die Innenfe beleuchtung an. Zunächst den gesamten sichtbaren Inhalt begutachten, ohne die Kühl-
Andere Modelle sind mit NullGrad-Zonen ausgestattet, was die Frische, Nährstoffe f und Arofe men länger bewahrt: Frischeschubladen mit manueller Feuchtigkeitsregulierung f r fü Obst und Gemüse sowie welche f r Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte fü
Beliebt und nachgefr fra fr ragt: hohe Energ r ieeff rg ffi ff fiz izienz und modern r ste Fr rn Fri rischetechnologien, Qualität und Langlebig i keit. In diesem Einbau-Modell der ig besten Energ r ieeff rg ffi ff fiz izienzklasse A halten sich Obst und Gemüse bis zu fü f nff fmal länger fr fri ris isch. Foto: AMK enz reicht, fü f r den sind die in Klasse C eingestuften Kältegeräte eine Option.
Mit KI zusätzlich sparen „Künstliche Intelligenz kann auf Wunsch dabei unterstützen, noch zusätzlich Energie einzusparen“, so Vo V lker Irle. KI-basierte Assistenten und Funktionen reagieren nach Aktivierung am Gerät auf die alltäglichen Nutzungssituationen – das Ve V rstauen frischer Lebensmittel oder eine längere Abwesenheit durch Urlaub – und passen die T mperatur und Funktionen Te dann automatisch optimal an.
PREMIUM KÜCHEN
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Küche
und Milchprodukte. Eine innovative Membran entfernt beispielsweise automatisch überschüssiges Kondenswasser und erhält so den Geschmack, die Textur und Farbe von Obst und Gemüse. Premium-Modelle unter den Kühlgeräten schützen dynamisch vor einem Austrocknen sowie dem Verlust von Vitaminen und Nährstoffen: Alle 90 Sekunden oder beim Öffnen der Kühlschranktür wird ein feiner kühler Sprühnebel erzeugt, der das Obst und Gemüse im Frischeschubfach umhüllt.
Sanft aufdimmend „Auch das Innere neuer Kühlund Gefriergeräte ist im Vergleich zu einem in die Jahre gekommenen Modell heute auffallend attraktiv, hochwertig, flexibel, pflegeleicht und somit besonders alltagstauglich“, unterstreicht Geschäftsführer Volker Irle. Das zeigt sich an Beispielen wie robusten, auch teilbaren Glasablagen, die sich im Nu neu anordnen lassen, damit auch großes Kühlgut, wie eine Torte, darin Platz findet. Lieblingsgetränke werden auf verchromten Flaschenrosten kippsicher und sofort griffbereit aufbewahrt. Glänzende oder stylische matte Metall-Applikationen sorgen für ein wertiges Erscheinungsbild. Blendfreies sowie sanft aufdimmendes LED-Licht schont die Augen und setzt die gesamten Lebensmittelvorräte optimal in Szene.
Noch mehr Kapazität – noch flexibler „Viele Konsumenten“, so Leif Lindner, CEO der IFA Management GmbH, „wollen heute
tig. Ein kurzer Sprachbefehl genügt, wenn der vernetzte Kühlschrank mit einem Smart Speaker verbunden ist. Oder: Man möchte etwas aus dem Kühlschrank holen, hat jedoch gerade Öl oder Pizza-Teigreste an den Fingern. Einfach die Hand in die Nähe der Berührungssensoren halten und schon öffnet sich die Kühlschranktür selbsttätig. Per App lässt sich sogar individuell festlegen, wie weit sie sich öffnen und ob sie sich auch wieder automatisch schließen soll. Kühlen mit KI: Bei Aktivierung passt das Modell die Temperatur und Funktionen automatisch an das Nutzerverhalten an. Fotos:AMK deutlich mehr Kapazität zur Verfügung haben als früher. Im Küchen- und Möbelfachhandel mit Küchenabteilung findet sich ein entsprechendes Angebot an Einbau- und freistehenden Modellen in allen Abmessungen. Zugleich zeigen moderne Kühlgeräte, wie stark sich Haushaltsgeräte weiterentwickelt haben: Energieeffizienz, flexible Innenraumkonzepte, smarte Frischezonen und vernetzte Funktionen machen sie zu zentralen Elektrogeräten in der zeitgemäßen Küche.“ Vor allem die neuen großen Möbelnischen bieten Platz für XL- und XXL-Modelle. Wem das nicht reicht, der komplettiert seine Wohnküche mit einem der beliebten Side-by-Sideoder French-Door-Modelle, die mit ihren Gesamtnutzvolumina Mega-Bevorratungen ermöglichen. 650 Liter und mehr sind hierbei keine Seltenheit. Neue Funktionen und Optionen decken den Wunsch nach be-
sonders flexiblen Lösungen ab. Beispielsweise Kühlgefrierkombinationen, deren Gefrierbereich sich bei Bedarf kurzfristig in einen zusätzlichen Kühlbereich umwandeln lässt – und wenn nicht mehr benötigt, wieder zurück. Das ist besonders praktisch bei Großeinkäufen oder wenn beispielsweise am Abend mit Freunden gegrillt wird.
Smarter Komfort, auch auf Zuruf „Ein Dispenser für stets gekühltes und gefiltertes Trinkwasser, Eiswürfel und Crushed Ice ist eine feine Sache und das nicht nur in den warmen und heißen Monaten des Jahres“, betont AMK-Geschäftsführer Volker Irle. Keine Hand frei, da eine schwere Servierplatte mit Antipasti in den Kühlschrank soll. Da kommt das neue automatische Türöffnen auf Zuruf genau rich-
Bei Kühlgeräten mit integrierten Kameras lässt sich der Inhalt bequem von überall aus via Smartphone/Tablet und App einsehen, um das Einkaufen zu erleichtern. Oder auch, um einer Lebensmittelverschwendung durch vermeidbare Doppeleinkäufe vorzubeugen.
Extrem leise „Offen geplante Wohnküchen liegen voll im Trend und erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit“, sagt Branchenexperte Volker Irle. „Um sich darin rundum wohlzufühlen, haben extra leise Hausgeräte oberste Priorität.“ Topmodelle unter den neuen Coolern & Freezern punkten auch damit: Sie sind so leise, dass man sie bei 27 oder 29 Dezibel quasi nicht mehr wahrnimmt. Doch auch Modelle mit 30 bis 35 dB(A) verrichten ihre Arbeit flüsterleise. Wo sie zu finden sind? „Am besten in einem Küchenfachgeschäft, Küchenstudio und Möbelhaus mit Küchenfachabteilung“, so CEO Volker Irle. „So kann man sich gleich Vorort von ihren vielen Vorzügen überzeugen.“
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Küche
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Das passende Bücherregal finden Bei der Auswahl spielen Raum, Büchermenge und Gestaltung eine wichtige Rolle Ob klein und schlicht oder raumhoch und repräsentativ: Bücherregale gibt es für nahezu jeden Raum und Anspruch. Worauf es bei Auswahl, Standort und Gestaltung ankommt. WAIBLINGEN Die Auswahl an
Bücherregalen ist recht groß. „Die Möglichkeiten reichen von kleinen praktischen Alltagslösungen bis hin zu meterhohen Anlagen über mehrere Etagen“, sagt Christine Scharrenbroch, Pressesprecherin des Verbands der Deutschen Möbelindustrie. Welches Regal letztlich zum Zuhause passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab – „etwa von der Menge an Büchern, vom Raum, aber auch vom Budget und der Frage, wie aufwendig die Montage sein darf“, sagt Angelika Hinz, Einrichtungsberaterin und Raumgestalterin aus Waiblingen bei Stuttgart. „Die Kunst liegt darin, das Regal an die jeweilige Situation anzupassen und es sowohl funktional als auch gestalterisch sinnvoll einzusetzen“, so Scharrenbroch.
Büchernarr, armer Poet und Purist
Wer wenig Bücher hat, kann schwebende Lösungen wählen - hier etwa ein Bücherregal von Müller Möbelwerkstätten. Fotos: dpa Zunächst sollte man sich also überlegen, welchen Zweck das neue Möbelstück erfüllen soll. „Wer nur wenige Bücher hat, braucht keine ganze Regalwand, bei großen Sammlungen darf es dagegen ruhig ein Regalsystem sein“, so Hinz. „Aktuell sind modulare Baukastensysteme im Trend“, sagt Hinz. Sie lassen sich flexibel umbauen und sind in unter-
Flache, schwebende Bücherregale, hier von Müller Möbelwerkstätten, sorgen für Leichtigkeit im Raum.
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Einrichtung und Innenausstattung
schiedlichen Formen, Größen und Farben kombinierbar.
wählt im Wohnbereich ein Regal mit versteckter TV-Lösung.
Arbeitet jemand viel im Homeoffice? Dann können flexible Regale etwa mit integriertem Arbeitsplatz eine gute Lösung sein. Als offene Raumteiler-Varianten bieten sich Scharrenbroch zufolge Schieberegale an, bei denen mehrere Regalebenen auf derselben Höhe geplant werden können. Wer eine klare Linie mag,
Den Raum und Standort einbeziehen Auch der vorhandene Platz – also die Deckenhöhe und Raumgröße – können bei der Entscheidung ausschlaggebend sein: „In hohen Räumen wirkt ein deckenhohes Regal toll.“ In kleinen Zimmern oder im Flur
Praktisch, wenn Bücherregale von zwei Seiten zugänglich sind – so können sie als Raumteiler dienen - hier ein Modell von RMW Wohnmöbel.
sei hingegen ein niedriges Regal praktischer – „da kann man oben noch dekorieren oder Bilder aufhängen, und es wirkt gleich luftiger“, erklärt Hinz. Dementsprechend unterschiedlich fallen dann auch die Modelle aus: Große Regale werden oft mit Leiterlösungen geplant, so Scharrenbroch. Während sich für kleinere Räume platzsparende Schieberegale anbieten. Tipp: Für wertvolle Sammlerstücke sind Scharrenbroch zufolge geschlossene Systeme besonders gut geeignet: „Lösungen mit textiler Front, die sich per Knopfdruck herunterfahren lässt, oder auch Glastüren schützen Bücher zuverlässig vor Staub und Lichteinfall.“
Schwebende und filigrane Lösungen Neben der Funktion und dem Platz geht es natürlich auch um die Frage, welche Wirkung man mit dem neuen Regal im Raum erzeugen will. Da spielt das Design, aber auch die Farben, Formen und Materialien eine wichtige Rolle. „Der Trend geht weg vom reinen Rechteck – hin zu asymmetrischen, schwebenden Formen und Rundungen, sodass das Regal selbst nicht nur praktisch,
sondern auch stylisch ist“, so Hinz. „Ich empfehle Leichtigkeit – also schwebende Bücherregale, Standregale, die wie ein Bücherturm wirken, oder filigrane Rahmen aus Metall oder Holz, die Bücher wirkungsvoll präsentieren“, sagt Hinz. „Solche Lösungen lockern auf, lassen sich auch an kleinen Wandabschnitten einsetzen und können sogar als alternative Wandgestaltung dienen“, so Hinz. „Oft wirkt es harmonisch, wenn das Regal im gleichen Farbton wie die Wand gehalten ist.“ Dabei muss das Möbelstück gar nicht immer teuer sein: „Auch einfache Regale kann man aufwerten, indem man etwa die Rückwand streicht oder tapeziert“, so die Einrichtungsberaterin. Und: „Mit etwas Geschick kann man das Regal so einbauen, dass es am Ende wie ein maßgefertigtes Einbauregal aussieht.“ Das Gute an der großen Auswahl: Farben, Lacke und Holzarten lassen sich frei kombinieren, sodass das Regal perfekt ins Interior Design passt, so Scharrenbroch. „Zusätzliche Akzente setzen indirekte Beleuchtungen, die Bücherregale nicht nur praktisch, sondern auch zu gestalterischen Highlights machen“, so Scharrenbroch.
Elegantes Cremeweiß und Ivory: Helle Polsterfarben setzen moderne Akzente im Garten. Fotos: dpa
Fliesentisch, Streifen Das sind Trends für Gartenmöbel BAD HONNEF Cremeweiß oder
Ivory: Solche Farben sind aktuell im modern bestückten Garten zu sehen, wenn es nach dem Verband der Deutschen Möbelindustrie geht. Der sieht solche hellen Töne bei Polsterbezügen für Gartenmöbel im Trend – ebenso wie eine markante Blockstreifen-Optik in maritimen Blau-Weiß.
Wer keine Fliesen mag, aber dennoch etwas Neues sucht: Laut dem Verband der Deutschen Möbelindustrie liegen runde Gartentische mit „einem
Streifen für den Garten Überhaupt: Streifen. Auch laut dem Magazin „Schöner Wohnen“ sind die jetzt angesagt im Garten und kommen als breite, vertikale Cabana-Streifen auf Sonnenschirmen, Poolliegen, Handtüchern und Sitzkissen nach draußen. Farblich im Trend: erdiges Braun und Terrakotta-Orange. „Der Retrotrend sprießt 2026 in allen nur möglichen Seventies-Farben auf unseren Terrassen und Balkonen und in unseren Gärten“, schreibt das Magazin.
Fliesen für den Tisch
Die hellen, vorderen Elemente im Regal von RMW Wohnmöbel sind beweglich - dahinter kann man Bücher verstauen oder etwa einen Fernseher elegant verbergen. Foto: dpa
bringen eine subtile Strenge mit sich“, schreibt „Schöner Wohnen“. Das sei „ein toller Kontrast vor allem für wilde Gärten und Balkone“.
Aus früheren Jahrzehnten dürfte auch der Fliesentisch bekannt sein, wie er vielleicht im Wohnzimmer der Großeltern stand. Jetzt ziehen Beistelltische oder Konsolen mit gefliester Oberfläche in die Gärten. „Sie wirken reduziert, fast skulptural, und
Cabana-Streifen in Blau oder bunten Farben zieren Sonnenschirme, Poolliegen, Handtücher etc. eleganten Säulenfuß aus beschichtetem Aluminium“ im Trend. Angesagt sind demnach auch gepolsterte Stühlen auf zierlichen Gestellen. Luftige Seilgeflechte aus wetterfesten Fasern für die Arm- und Rückenlehnen sorgen für „ein angenehmes Urlaubsflair“.
Einrichtung und Innenausstattung
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Die Treppe braucht mehr Licht Moderne Stufenbeleuchtung verhindert Fehltritte und lässt sich leicht nachrüsten SPRINGE-VÖLKSEN Die eigenen
vier Wände gelten gemeinhin als Ort der Sicherheit und Geborgenheit. Die Zahlen der Unfallstatistik sprechen jedoch eine andere Sprache: Jährlich ereignen sich in Deutschland Millionen von Haushaltsunfällen, gut 80 Prozent davon sind laut Robert Koch-Institut auf Stürze zurückzuführen. Insbesondere auf Treppenstufen kann es allzu schnell zu Fehltritten mit schmerzhaften Folgen kommen. Rutschige Oberflächen oder lose Teppichkanten können ebenso zum Verhängnis werden wie eine unzureichende Beleuchtung. Dunkle Ecken und harte Schattenwürfe auf den Stufen führen schnell dazu, dass Abstände falsch eingeschätzt werden oder die letzte Stufe im Halbdunkel komplett übersehen wird.
Schritt für Schritt gut ausgeleuchtet Gutes Licht kann derartige Gefahren minimieren und für mehr Sicherheit zu Hause sor-
Sicher durch den Alltag: Eine Beleuchtung der Treppenstufen beugt Stürzen vor und setzt zugleich dekorative Akzente.
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Eine blendfreie, gleichmäßige Ausleuchtung kann Fehltritte mit schmerzhaften Folgen auf der Treppe verhindern. Foto: djd gen. Dabei gehen die technischen Möglichkeiten weit über das herkömmliche Deckenlicht hinaus. Eine gute Idee ist es, die Beleuchtung genau dorthin zu führen, wo die Trittsicherheit entscheidend ist: direkt an der Stufe. Flexibel verlegbare Stripes wie das System MaxLED Stair von Paulmann lassen sich wahlweise als direkte Stufenbeleuchtung, als Seitenakzent oder dezent am Handlauf und an der Treppenwange befestigen. Ein entscheidender Faktor für mehr Sicherheit im Alltag ist die Automatisierung. Wer nachts schlaftrunken die Treppe betritt, sucht oft vergeblich nach dem Lichtschalter. Hier setzen kabellose Funk-Bewegungsmelder an, die eine Erfassung von über vier Metern gewährleisten und die Lichtquelle von selbst aktivieren, sobald sich eine Person nähert. Angenehm fürs Auge und gleichzeitig dekorativ ist ein spezieller Effekt: Die sogenannte Lightwave-Funktion lässt das Licht stufenweise und sanft aufleuchten.
Einrichtung und Innenausstattung
Einfache Montage ohne Werkzeug Kaum jemand möchte für besseres Licht alle Wände im Treppenhaus aufstemmen, um nachträglich Kabel zu verlegen, schon gar nicht in einer Mietwohnung. Gerade bei der nachträglichen Installation von Beleuchtungselementen kommt es daher auf eine einfache Montage möglichst ohne Werk-
zeug an. Tipp: Bei der Auswahl darauf achten, dass die LEDStripes einfach über eine ohnehin vorhandene Steckdose mit Strom versorgt werden können. Nützlich sind dabei unter anderem die individuellen Einstellmöglichkeiten von der Helligkeit bis zur Leuchtdauer. Auch die Geschwindigkeit, mit welcher die Lichtwelle die Treppe entlangläuft, ist variabel einstellbar.
Von den Treppenstufen bis zum Handlauf lassen sich LED-Stripes flexibel platzieren.
Der richtige Ton Welche Wandfarbe passt am besten in das eigene Wohnzimmer? Ein zartes Gelb für die Küche, ein helles Grau fürs Wohnzimmer - oder doch beim Weiß für die Wand bleiben? Wer streicht, hat die Qual der Farbwahl. So treffen Eigentümer diese clever für jeden Raum.
de, die eine Farbe abbekommen sollen: Für den Rundum-Anstrich eines Zimmers sind laut DIY Academy eher gedeckte, sanftere Nuancen geeignet. Intensive, kräftige Farben wirken hingegen oft am besten auf einer einzelnen Akzentwand.
Wandfarben setzen in Räumen den Ton – und können deren Atmosphäre stärker verändern als so manches Möbelstück. Bei der Auswahl lohnt es also strategisch vorzugehen und zu überlegen, was die Farbe im Zimmer genau bewirken soll.
Entscheidet man sich für die Kombination verschiedener Farben an der Wand, können Farbtöne, die im Farbkreis nahe beieinander liegen, ein harmonisches Bild abgeben. Das gilt auch für die Zusammenstellung hellerer und dunklerer Nuancen eines Farbtons.
KÖLN
Will man kleine Räume, lange Flure und verwinkelte Zimmer etwa großzügiger wirken lassen, sind laut DIY Academy in Köln helle Nuancen wie Beige oder zarte Pastelltöne oft eine gute Idee. Sie reflektieren das Licht und lassen den Raum größer erscheinen. Soll hingegen in einen Raum mit vielen Quadratmetern mehr Gemütlichkeit einziehen, können dunklere Farben die richtige Wahl sein: ein tiefes Blau oder ein sattes Grün etwa.
Warme Farben für Räume ohne Südfenster Für Behaglichkeit sorgen der DIY Academy zufolge auch warme Nuancen an der Wand: Sand, Terrakotta oder gedecktes Rost zum Beispiel. Besonders in Räumen, die gen Norden ausgerichtet sind und wenig direktes Sonnenlicht abbekommen, schaffen sie eine freundlichere Atmosphäre. Weniger geeignet sind hier kühlere Töne wie Salbei, Graublau oder Steingrau. Sie entfalten ihre klare, moderne Wirkung besser in lichtdurchfluteten Zimmern mit Südfenster. Und dann stellt sich noch eine Frage nach der Anzahl der Wän-
Burgunder und Petrol kombinieren
Eine andere Option: auf Gegensätze setzen und mit Komplementärfarben arbeiten, also Tönen, die sich auf dem Farbkreis gegenüberliegen. Das klassische Duo Blau und Orange sorgt laut DIY Academy etwa für Lebendigkeit im Raum. Eine stimmige Alternative: gedämpfte Varianten der Grundfarben Rot, Blau und Gelb wählen. Und laut den Experten aus Köln besonders elegant: die Kombinationen gedeckter, rauchiger oder pastelliger Farbtöne, etwa Burgunder und Petrol oder Flieder und Gold.
Helle Nuancen für Weite: Pastelltöne und helle Farben wie Beige reflektieren Licht und lassen Räume größer wirken. Foto: dpa
The Art of Living with Wood
Auf die Tageszeit kommt es an Bevor man sich für eine oder mehrere Wandfarben entscheidet, sollte man dann in jedem Fall eine Farbprobe direkt im Raum vornehmen. Dazu kann man ein gestrichenes Holzpaneel oder ein Stück Pappe einige Tage im Zimmer stehen lassen – und im Tagesverlauf immer wieder einen Blick darauf werfen. So erkennt man der DIY Academy zufolge, ob der gewählte Ton auch bei schräg einfallendem Abendlicht oder künstlicher Beleuchtung noch die gewünschte Wirkung erzielt.
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Einrichtung und Innenausstattung
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Nicht nur nach Optik entscheiden Worauf es beim Sofa-Kauf wirklich ankommt Wie merkt man, ob ein Sofa bequem ist – und das am besten für viele Jahre? Möbel- und Rückenexperten haben die Antwort. FÜRTH Das Aussehen passt, die
Maße auch – und trotzdem fühlt sich das neue Sofa später zu Hause unbequem an: Damit das nach dem Couch-Kauf nicht passiert, sollte man im Möbelhaus nicht nur nach Optik entscheiden, rät Jochen Winning, Geschäftsführer der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM): „Probesitzen ist beim Kauf von Polstermöbeln ein Muss.“ Immerhin verbringen wir durchschnittlich mehr als drei Stunden pro Tag auf der Couch, erinnert die Aktion Gesunder Rücken (AGR). Also sollte das Möbelstück wirklich zu einem passen.
Sieht bequem aus – aber sitzt oder liegt es sich auch gut? Beim Sofakauf im Möbelhaus sollte man unbedingt ausführlich Probesitzen. Fotos: dpa entspannten Zurücklehnen. Die Rückenlehnen reichen am besten mindestens bis zur Schulter, empfehlen die Rückenexperten.
Und das zeigt sich erst, wenn man Platz nimmt. Wichtig ist dabei die Sitztiefe: Die Oberschenkel sollten gut aufliegen, ohne dass die Kniekehlen unangenehm gegen die Sofakante gedrückt werden. Auch die Sitzhöhe spielt eine Rolle: Idealerweise kann man die Füße vollständig auf den Boden stellen.
Sitzen, liegen, lümmeln
Zugleich sollte der Rücken abgestützt werden – sowohl beim aufrechten Sitzen als auch beim
Ein weiteres Kriterium ist die Polsterung. Sehr weiche Polster wirken auf den ersten Moment
Beim Probesitzen sollte man verschiedene Sitzpositionen ausprobieren: aufrecht sitzen, sich zurücklehnen, aufstehen, erneut hinsetzen. Längeres Verweilen kann helfen, den Komfort besser einzuschätzen, so die DGM.
oft besonders gemütlich, geben dem Körper aber nicht immer ausreichend Halt – festere Polster können besser stützen und behalten häufig länger ihre Form, so die Möbelexperten. Entscheidend bleibt aber, was sich für den eigenen Körper richtig anfühlt und wie das individuelle Nutzungsverhalten ist. Also, ob das Sofa eher zum aufrechten Sitzen oder zum legeren Liegen genutzt werden soll. Wer besonderen Wert auf Sitzoder Liegekomfort legt, kann Modelle wählen, die verstellbare Elemente haben, etwa Rücken-
und Armlehnen oder Fußteile.
Bezug nicht nur nach Farbe wählen Neben Form und Polsterung lohnt sich ein Blick auf das Bezugsmaterial. Textilien und Leder fühlen sich unterschiedlich an und reagieren auch anders auf Temperatur, Feuchtigkeit und Beanspruchung. Manche Bezüge werden als warm und anschmiegsam empfunden, andere eher als kühl oder glatt. Auch diese Aspekte sollten in die Kaufentscheidung einfließen.
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Einrichtung und Innenausstattung
Nicht nur Form und Polsterung: Auch ein Blick auf das Material lohnt sich bei der Auswahl.
So wirkt der Flur aufgeräumt Tipps für den Möbelkauf im Eingangsbereich Der Flur soll Bewohner und Gäste willkommen heißen – und genügend Stauraum und Ablageflächen bieten. Wie gelingt beides? HERFORD Helle Oberflächen, ru-
hige Farben und grifflose Fronten lassen den Flur aufgeräumt wirken. Große Spiegel, gezielt eingesetzte Beleuchtung und klare Linien unterstützen diesen Effekt, schreibt die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM). Wer will, dass sich seine Gäste und Bewohner sofort wohlfühlen, sollte Chaos im Eingangsbereich vermeiden. Der Flur ist schließlich der erste Eindruck, beim Hereinkommen.
Möbel mit cleveren Stauraumlösungen schaffen im Flur Ordnung.
Die Herausforderung ist, gleichzeitig all die Jacken, Schuhe und Taschen unterzubringen und einen guten Platz für Schlüssel und Portemonnaie zu finden – ohne dass der Raum beengt wirkt. Wohin also mit Regenschirm, Fahrradhelm und Mantel?
praktisch. Und Schuhe, Taschen und Jacken, die man nicht so häufig braucht, verschwinden optimalerweise hinter Schranktüren. Gegenstände, die griffbereit sein sollen, liegen am besten in offenen Regalen oder hängen an einer Garderobe.
Alles griffbereit? Struktur schafft Ordnung
Kombiniert ein Möbelstück Garderobenelemente, Schuhaufbewahrung und Ablageflächen, spart dies den Experten zufolge Platz. Sind Module erweiterbar und etwa Einlegeböden verstellbar, lassen sich die Möbel an veränderte Bedürfnisse anpassen.
Am besten schafft man Strukturen für eine dauerhafte Ordnung. Dabei helfen Möbel mit cleveren Stauraumlösungen. Um Alltagsgegenstände schnell zu verstauen, sind laut DGM Möbel mit Schubladen oder geschlossenen Flächen besonders
Tipp: Am besten überlegt man vor dem Möbelkauf, was man al-
les regelmäßig braucht und unterbringen will. Auch wenn es jetzt wärmer wird - bei der Planung Gegenstände wie Schal oder Mütze nicht vergessen.
Möbel an Form anpassen Bei der Suche nach passenden Möbeln spielt auch die Raumform eine Rolle. Bietet der Flur viel Platz, kann man dort auch ein kleines Sofa hinstellen. Das ist nicht nur praktisch, um sich die Schuhe anzuziehen. Laut Modemagazin Vogue sind solche Gelegenheitssofas derzeit angesagt. Sie sind „eine risikoarme Möglichkeit, die Lust auf et-
Fotos: dpa
was Gewagtes zu stillen, ohne das Hauptsofa der Familie komplett zu erneuern.“ Ist der Flur eher länglich geschnitten, empfiehlt es sich laut DGM, den Raum in die Höhe zu nutzen. Sprich, Hochschränke, schmale Regale oder wandhängende Elemente zu kaufen. Solche Möbel bieten bei geringer Stellfläche viel Stauraum. Tipp: Wer Möbel an der Wand montiert, profitiert gleich von zwei Effekten: Der Raum wirkt den Experten zufolge dadurch optisch großzügiger. Zudem erleichtert es die Reinigung, wenn der Boden frei bleibt.
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Bietet der Flur genügend Platz, kann man dort auch ein kleines Sofa hinstellen.
Einrichtung und Innenausstattung
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