Natur, Genuss und Abenteuer im Landkreis Bayreuth *
Zwischen Fränkischer Schweiz und Fichtelgebirge
BRANCHENVIELFALT
Innovative & nachhaltige Unternehmen
AUS LIEBE ZUM VEREIN
Zusammen lässt’s sich schöner leben
LIEBE LESERINNEN UND LESER
es mag ein relativ platter Spruch sein, aber wenn Sie diese Seite aufschlagen, denken Sie es sich möglicherweise selbst: Ach, wie doch die Zeit verfliegt ...
Mittlerweile feiern wir mit unserem Landkreis-Magazin rundum nämlich schon ein kleines Jubiläum. Auch in der 5. Ausgabe wollen wir Ihnen wieder unseren einzigartigen Landkreis schmackhaft machen und zeigen, dass es sich nirgendwo auf der Welt schöner leben lässt als bei uns.
Tauchen Sie mit uns also gerne ein in eine Welt wundervoller Schlösser und Burgen, erleben Sie, welch großartige Festivals unsere Region zu bieten hat, überzeugen Sie sich von den Fortschritten, die wir in unserer Familientherme Obernsees gemacht haben – und werfen Sie auch einen Blick in die Ochsenkopfregion, die wir nach der Erneuerung der Seilbahnen noch attraktiver gestalten werden. Natürlich lebt ein starker Landkreis aber nicht nur von seinen Sehenswürdigkeiten, sondern auch von einer starken Wirtschaft. Daher zeigen wir Ihnen in dieser Ausgabe Unternehmen, die in der Region fest verwurzelt sind und schon einige Generationswechsel erfolgreich vollzogen haben. Wir
gehen zudem der Frage nach, wie sich Innovation und Nachhaltigkeit in der heutigen Wirtschaftswelt am besten verknüpfen lassen. Und Sie werden es schon ahnen: Auch ich selbst habe wieder in einem Betrieb mitgearbeitet und dabei ordentlich geschwitzt.
Selbstverständlich zeigen wir Ihnen auch wieder, welch einzigartige Persönlichkeiten in unserem Landkreis zu Hause sind. Werfen Sie hierfür unbedingt einen Blick auf unsere Rubrik „Liebesland“.
Zu guter Letzt werden wir auch noch unserem Ruf gerecht, eine unvergleichliche Genussregion zu sein. Checken Sie daher gerne die Geschichten, die im Kapitel „Genuss & Region“ auf Sie warten – es lohnt sich!
Ihr
Florian Wiedemann, Landrat des Landkreises Bayreuth
Die Highlights in dieser Ausgabe ...
Willkommen im Landkreis: unser Liebesland
Zusammen ist’s schöner: engagierte Menschen und ihre Vereinsliebe
Gute Vibes & coole Beats: Der Festival-Sommer im Landkreis wartet auf euch!
idylle am fluss
heimatküche: Regionale Spezialitäten für Feinschmecker
innovativ & nachhaltig: So zukunftsfähig sind die Wirtschaftsunternehmen im Landkreis
erfrischung pur: Das Felsenbad in Pottenstein feiert seinen 100. Geburtstag
rundum – das Magazin für den Landkreis Bayreuth online lesen: rundum-magazin.de 86
Freizeit & Tourismus
zeugnisse
vergangener zeiten
Historische Mauern, die noch heute Geschichte(n) erzählen 06
das ist der gipfel!
Neues vom Ochsenkopf 20
mehr spaß, mehr ruhe, mehr möglichkeiten
Obernsees zeigt, wie die Therme der Zukunft aussieht 22
willkommen im shopping-Paradies
Das Bindlach Outlet 25
trendsport, der begeistert
Rund um Sport im Landkreis 26
gute vibes & coole beats
Festivals im Landkreis 28
entspannen im siebenquell
gesundzeitresort
Clever sparen mit der GesundWertKarte 32
festival150
Bayreuth als Gesamtkunstwerk 34
unterwegs
Touren im Landkreis 36
wissen, was los ist Veranstaltungskalender 42
es ist so weit
Interview mit Dr. Björn Rodday, Leiter des Friedrichsforums 44
Wirtschaft & Entwicklung
schwitzen an der bohrmaschine
Landrat Florian Wiedemann bei hbk metallbearbeitung 46
innovationen von hier
Das RIZ in Bayreuth 48
sicher & zuverlässig
Die Karl Hopf GmbH feiert 120-jähriges Jubiläum 50
für die region. für die menschen.
Die neue Rehaklinik entsteht 52
gemeinsam stark gegen krebs
Medizin, die verbindet 54
präzision, die ankommt
Strahlentherapie in Bayreuth auf neuestem Stand 55
innovativ & nachhaltig
Branchenvielfalt im Landkreis Bayreuth 56
wer luxus liebt, fährt frankia
Der neue NOCTRA 62
alles müll oder was?
Abfallwirtschaft im Landkreis 64
der stoff, aus dem (T)räume sind
Markgraf zeigt, wie Zukunftsbau heute aussieht 67
wenn’s läuft wie geschmiert
Groeneveld-BEKA: Global vernetzt. Regional verwurzelt. 68
lebendige architektur
Ein Blick hinter die ArchitekturKulissen des Quartiers joseph 70
sanieren mit plan
Mit dem richtigen Coaching gut beraten ins Projekt 72
branding, das bleibt
GMK gewinnt beim German Design Award 2026 74
Land & Leben
„mit offenen augen“
Interview mit Landrat Florian Wiedemann 76
liebesland
Menschen und ihre Leidenschaften 80
natürlich abtauchen
Das Felsenbad Pottenstein feiert 100. Geburtstag 86
was ist denn hier los?
Services vom Landratsamt 88
„wir wollen die seele der orte zeigen“ Landkreis Bayreuth erstrahlt in neuem Imagefilm 90
Kitas im Landkreis
Hier werden die Kleinsten betreut 92
zusammen lässt’s sich schöner leben
Wie Vereine die Menschen im Landkreis zusammenbringen 94
ganz schön erholt
Erholungs- & Kurorte 100
Genuss & Region
bayreuther land
Die Mitglieder im Überblick 104
heimatküche
Rund um Brot und Gebäck 108
Frisch & regional
Genussprodukte aus der Heimat 111
So Schmeckt der Landkreis
Tipps für Genießer 112
impressum 114
Zeugnisse vergangener Zeiten
Historische Mauern, die noch heute Geschichte(n) erzählen
ImLandkreis Bayreuth, zwischen der Fränkischen Schweiz und dem Fichtelgebirge, könnt ihr zahlreiche mittelalterliche Burgen und barocke Residenzen entdecken. Ob verwilderte Ruinen oder herrschaftliche Schlossanlagen – sie erzählen von höfischem Glanz und den blutigen Fehden ihrer ehemaligen Bewohner und nehmen euch mit auf eine Reise in längst vergangene Zeiten. SB
BURG RABENSTEIN
Die Burg Rabenstein im Ahorntal ist unter Mittelalterfans aus ganz Deutschland bekannt – vor allem für ihre zweimal im Jahr stattfindenden Mittelaltermärkte mit historischen Gruppen, Gauklern, Feuershows und Ritterturnieren. Doch auch außerhalb dieser Veranstaltungen hat die Burg einiges zu bieten: Ein Waffensaal, mittelalterliche Ritterrüstungen, barocke Räume sowie eine Falknerei warten darauf, erkundet zu werden. TIPP : Die spektakuläre Sophienhöhle nebenan besuchen!
BURG WIESENTFELS
An der Wiesent gelegen, auf einem ca. 40 Meter hohen Felsen, sitzt die Burg Wiesentfels im gleichnamigen Ortsteil von Hollfeld. Sie entstand um 1333 und erhielt ihre heutige Form ab 1476 durch Dietz und Otto von Giech. Bis 1938 war sie durchgängig im Besitz oder Teilbesitz der Grafen von Giech. Seit 2009 befindet sie sich in Privatbesitz der Familie Uhlmann und kann nicht besichtigt werden. TIPP : Die schöne Schlosskapelle kann auch für Trauungen genutzt werden!
SCHLOSS PLANKENFELS
Das Schloss Plankenfels thront auf einem Dolomitfelsen über der oberen Wiesent mit schönem Blick ins romantische Tal. Die Anlage wurde 1255 erstmals erwähnt; nach Plünderung und Zerstörung im Bauernkrieg im 16. Jahrhundert wurde sie wieder aufgebaut. Heute befindet sich das kleine barocke Schloss mit Ziergarten im Privatbesitz der Familie Schmid. Der südliche Schlossflügel wird seit 2008 als Ferienunterkunft genutzt. Er ist aufwendig und mit viel Liebe zum historischen Detail restauriert und stilgerecht eingerichtet worden.
Lippert
schon gewusst?
Die Burgen Rabeneck und Rabenstein liegen nur ca. 3 Kilometer voneinander entfernt.
BURG RABENECK
Hoch über dem Wiesenttal bei Waischenfeld thront die über 800 Jahre alte Burg Rabeneck: Einst war sie Sitz der Herren von Rabeneck bzw. Rabenekke, die einen Zweig derer von Rabenstein bildeten. Heute befindet sich die Burg im Besitz der Familie Schiller, die sie als Eventlocation, z. B. für Hochzeiten oder Firmenfeiern, sowie als Unterkunft anbietet. Darüber hinaus kann die Anlage auch besichtigt und ausgiebig erkundet werden.
In luftiger Höhe und mit herrlichem Ausblick thront die 1.000-jährige Burg Pottenstein über dem Felsenstädtchen. Im Jahr 1918 wurde die Anlage von den Freiherren von Wintzingerode erworben, deren Nachfahren noch heute die Burg bewohnen. Im Burgmuseum befinden sich verschiedene Schauräume mit Militaria, historischen Ausstellungen und kulturgeschichtlichen Exponaten. TIPP : Wer wie ein Burgherr oder eine Burgfrau nächtigen möchte, kann die Ferienwohnung in der Burg mieten.
Die Burgenstraße ist eine der ältesten Ferienstraßen Deutschlands, die über 780 km von Mannheim bis Bayreuth führt und mehr als 60 Burgen sowie Schlösser verbindet –vier davon liegen im Landkreis Bayreuth: Burg Pottenstein, Burg Rabenstein, Burg Waischenfeld und Schloss Unteraufseß.
SCHLOSS FREIENFELS
Über dem Wiesenttal in Freienfels bei Hollfeld thront das Schloss Freienfels, das einer Überlieferung zufolge im frühen 14. Jahrhundert erbaut worden ist. Seine heutige Form erhielt es zwischen 1693 und 1701 durch Carl Siegmund, Freiherr von Aufseß. Seit 2013 gehört das Schloss der Familie Badenheuer-Weiss, deren Angehörige Nachfahren der Familie Aufseß sind. Samstags sind hier auch Schlossführungen möglich.
SCHLOSS
SCHNABELWAID
Das Schloss Schnabelwaid ist ein ehemaliges Wasserschloss im Stil der Renaissance, das urkundlich erstmals 1410 als ,,Schloß und Vesten zu der Schnabelweide“ erwähnt wurde. Nachdem es wohl 1555 teilweise zerstört wurde, ist es im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert unter Hans Friedrich von Künsberg weitgehend neu gebaut worden. Nach mehrfachen Besitzerwechseln – u. a. Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth und den Freiherren von Bibra – diente es zeitweise als Sitz von Oberamt, Justizamt und Landgericht, bevor es 1962 in Privatbesitz überging, in dem es bis heute als bewohntes Schloss erhalten ist.
SCHLOSS SCHREEZ
Das im 16. Jahrhundert als Adelssitz erbaute Schloss Schreez im gleichnamigen Ortsteil in Haag verbindet Elemente der Renaissance mit denen des Barocks. Das unter Denkmalschutz stehende Schloss mit seinen Gärten und Nebengebäuden ist ein beliebtes Ziel für Geschichtsinteressierte. Darüber hinaus wird es als Veranstaltungsort genutzt und es werden Führungen durch das Schloss angeboten.
SCHLOSS FANTAISIE
Das zwischen 1758 und 1765 von Herzogin Elisabeth Friederike Sophie, der Tochter der Markgräfin Wilhelmine, erbaute Schloss in Eckersdorf beherbergt heute das einzige Gartenkunstmuseum Deutschlands. Umgeben von einem weitläufigen Park, der zu Spaziergängen einlädt, ist es das ideale Ziel für einen Sonntagsausflug. Besonders sehenswert sind auch die restaurierten Wasserkaskaden. TIPP : Im romantischen Gartenpavillon im Schlosspark könnt ihr euch auch trauen lassen!
Schloss Unteraufseß in Aufseß gehört – mit der ersten urkundlichen Erwähnung aus dem Jahr 1114 – zu den ältesten Anlagen in ganz Oberfranken. Noch heute ist es Stammsitz derer von Aufseß, das einzige blühende edelfreie Geschlecht Oberfrankens. Das Schloss wurde in seiner mehr als 1.000-jährigen Geschichte mehrfach zerstört und 1677 wiederaufgebaut.
Heute erhält man bei einer Führung Einblicke in die Familiengeschichte. TIPP : Auch Märchenhochzeiten können hier gefeiert werden!
schon gewusst?
Schloss und Park Fantaisie dienten als Drehort für die Netflix-Serie „Die Kaiserin“.
BURG WAISCHENFELD
Die Burg Waischenfeld wurde erstmals 1122 urkundlich erwähnt. Im Laufe der Zeit wurde sie mehrfach zerstört und im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut. Sie diente als Amtssitz von Vögten und war später ein Ämtergebäude. Heute findet ihr hier ein Heimatmuseum mit wechselnden Kunstausstellungen. Der Steinerne Beutel, der rund 13 Meter hohe romanische Rundturm im Nordteil der Burganlage, ist bis heute Wahrzeichen der Stadt.
TIPP : Besucht die Burgschänke mit ihrem idyllischen Biergarten!
schon gewusst?
In der Burgschänke kommen hauptsächlich regionale Genüsse auf den Teller und ins Glas! Das Bier stammt aus den drei örtlichen Brauereien, Spirituosen ausschließlich aus der Fränkischen Schweiz – vom Peterhof aus Ortspitz – und die Weine kommen, soweit möglich, aus Unterfranken!
Für die Sanierung der Burgruine Hohenberneck erhielt die Stadt Bad Berneck 2024 die Bayerische Denkmalschutzmedaille.
burgenhotspots
Steinberg
Stein Hohenknoden
Bernecker Berg
Schlossberg Westfalskuppe
Ludwigsfelsen
Steiner Blick Niehrenheimfelsen
Hohe Warte
B303
Hermersreuth
Heinersreuth
Sonnentempel
Badleite
Bad Berneck
Bärnreuth
hier geht's zur route ...
Weglänge: 14,8 km
Dauer: 5,5 Std.
Start- und Endpunkt: Großparkplatz am Anger
Wegmarkierung: Weißer Schlossturm auf grünem Grund
DER BURGENWEG IN BAD BERNECK
Los geht’s am kostenlosen Großparkplatz am Anger. Nach einem steilen Aufstieg zur Hohen Warte führt der Weg über die alte Handelsstraße Via Imperii hinauf zum Schlossberg. Hier liegen das Alte Schloss, die Marienkapelle und die Burg Hohenberneck nur ein paar hundert Meter voneinander entfernt. Weiter geht’s an den Aussichtspunkten „Engelsburg“ und „Steiner Blick“ vorbei ins romantische Ölschnitztal. Von hier aus entlang der Ölschnitz zur Burgkapelle Stein und dann wieder zurück zur Turmburg Alt-Berneck. Die Tour führt weiter über schattige Waldpfade zum Marktplatz, wo es zahlreiche Einkehrmöglichkeiten gibt. Danach geht’s noch mal hoch zur Reichswarte, wo man einen spektakulären Blick auf die drei Burgen am Schlossberg hat. Der Abstieg führt über den Dendrologischen Garten zurück zum Parkplatz. Für alle, die nicht so weit gehen wollen, gibt es auch drei verkürzte Varianten. TIPP : Unterwegs gibt es gleich mehrere „Aussichtsbänkla“ mit Landschaftsrahmen für schöne Foto-Erinnerungen! SB
Talstation Nord, Coaster Ochsenkopf und Mountaincarts Fröbershammer 27 95493 Bischofsgrün
Talstation Süd und Bikepark 1024 am Ochsenkopf Fleckl 40 95485 Warmensteinach
alpine-coaster
Das ist der Gipfel!
im winter
Winterwanderungen
mal anders
Neben vielen zertifizierten Winterwanderwegen wartet einmal im Jahr rund um den Ochsenkopf ein besonderes Event-Highlight: die Winterwandertage Ende Januar. Vier Tage lang können Interessierte an etwa 35 Touren teilnehmen – von der Sonnenaufgangstour über die Alpaka-Wanderung bis zu einem ganz besonderen neuen Highlight, der „Franconian Ice Challenge“ – eine Winterwanderung für „Hartgesottene“ nur in Badebekleidung und Wanderschuhen!
Rodeln + Glühweinhütte
Am Fuß des Ochsenkopfs in Bischofsgrün (Nord) gibt es eine kleine Eisbahn und eine Rodelstrecke für den Schneespaß abseits der Pisten. Anschließend kann man sich bei einem Glühwein oder einer heißen Schokolade an der Hütte aufwärmen.
Skipisten
Echtes alpines Skivergnügen – natürlich auch für Snowboarder – versprechen die beiden Abfahrten Nord und Süd mit insgesamt über 4 km Länge.
im sommer
Wandern + Nordic Walking
Der Ochsenkopf ist ein echtes Wanderparadies. Für jeden ist die passende Route dabei – vom anspruchsvollen Weißmain-Ochsenkopf-Steig über einen Wellness-Wanderweg bis zum Gipfelanstieg über den Goetheweg. Wer lieber mit den Stöcken marschiert, findet mit 500 Kilometern Länge ein großartiges Wegenetz für Nordic Walking.
Mountaincarts + Rodeln
Mit Volldampf den Gipfel hinunter – am Ochsenkopf ist das möglich. Neben der bekannten Alljahres-Rodelbahn (Start/Ziel Talstation Nord) locken Mountaincarts mit einer besonderen Art der Talabfahrt. Die robusten Dreiräder lassen sich über Schotter und durch Kurven steuern und bieten ein abenteuerliches Fahrerlebnis für alle (Start Mittelstation/Ziel Talstation Nord).
Kletterwald
Im Kletterwald Oxenkopf schwingt man hoch über dem Waldboden von Baum zu Baum, balanciert über Brücken und Seilstege und testet auf verschiedenen Parcours Schwindelfreiheit und Koordination. Zwischen Fichten kann man durch die Baumkronen fliegen und zugleich den Blick über das Fichtelgebirge genießen.
NEU: Gipfelspielplatz
Ab dem Sommer 2026 lohnt sich das Erklimmen des Gipfels gleich mehrfach – Restaurant, traumhafte Aussicht vom Asenturm und jetzt für die Kids ein Gipfelspielplatz, der voraussichtlich im Sommer 2026 eröffnet wird. Auf dem Spielplatz warten eine Seilrutsche, verschiedene Spielebenen und auch barrierearme Wege und Elemente.
NEU: Bikepark noch gröẞer
Der Bikepark bietet Downhill-Strecken mit Felsen, Wurzeln und Sprüngen. Highlights umfassen eine 2,3 km lange Downhill-Strecke, einen Flowtrail, einen Funpark sowie einen Technikparcours
Der Sessellift transportiert Fahrer bequem bis zum Gipfel – Bikes können im Bullhead House auch ausgeliehen werden. Im Frühjahr 2026 startete der große Ausbau des Bikeparks mit vielen geplanten neuen Kilometern, Trails von leicht bis technisch anspruchsvoll, einem langen Flowtrail und zusätzlicher Downhill-Infrastruktur.
Gastronomie
In der urigen „Ochsenkopf Hüttn“ am Asenturm gibt es traditionelle Brotzeiten, fränkische Schmankerl, frischen Kuchen und jede Menge Hüttenfeeling.
Perfekt für die Pause nach der Wanderung oder der Abfahrt ist auch die Liftstube in Bischofsgrün sowie das Café Ochsenkopf mit schöner Sonnenterrasse (beides Talstation Nord).
An der Talstation Süd in Fleckl gibt es den beliebten Gasthof Sonneneck mit fränkischer Küche und regionalen Zutaten. Gleich nebenan hat auch die gemütliche „Schänke“ ihre Pforten wieder für Gäste geöffnet.
Mehr Spaß, mehr Ruhe, mehr Möglichkeiten
Obernsees zeigt, wie die Therme der Zukunft aussieht
Die
Therme Obernsees, einzigartige Erlebnistherme im Landkreis Bayreuth, ist seit ihrer Eröffnung 1983 einer der beliebtesten Freizeit-Hotspots in der Region. Mit heilenden Thermalquellen, vielfältigen Attraktionen und großer Saunalandschaft zieht sie jährlich Tausende Besucher in die Fränkische Schweiz. Um sie zu einer modernen Badeoase der Zukunft zu machen, wurde die Anlage in den vergangenen Jahren umfangreich modernisiert. Wir nehmen Sie mit auf einen Rundgang in und um die Therme!
thermelino wasserwelt
Planschen und Rutschen –neues Paradies für Kids
Das Paradies für Kinder mit Rutschen, Spritzattraktionen und dem Frosch-Maskottchen ist bereits geöffnet. Zudem finden Familien im neuen Kinderbereich Liegemöglichkeiten, eine Toilette, eine Wickelstation und unterschiedliche Wasserzonen.
Neues Foyer heißt Gäste willkommen und informiert
Auch der neue großräumige Eingangsbereich empfängt bereits Besucher. Hier befindet sich jetzt auch das erste Besucherinformationszentrum Fränkische Schweiz, wo Gäste Tipps rund um ihren Besuch finden.
Abtauchen oder die Seele baumeln lassen
Im großen Edelstahl-Außenbecken lässt es sich jetzt bei wohligen 38 Grad angenehm entspannen. Ob bei den Massageliegen, Düsen oder auf den Sitzbänken –hier ist genug Platz für alle Gäste. Direkt angrenzend an die Indoor-Wasserwelt und das neue Außen-
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komfort und entspannung
becken befindet sich jetzt ein großer abgetrennter Ruheraum. Dieser Bereich ist exklusiv für Gäste ab 16 Jahren zugänglich, um Erwachsenen eine ruhige Rückzugsmöglichkeit mit Komfortliegen und Loungeinseln zu bieten.
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Bayreuth!
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Rund um die Therme – perfekte Umgebung zum Wandern und Radeln
Perfekt für einen Tagesausflug ist eine Radtour in Verbindung mit einem Thermenbesuch. Auf der beliebten und weitestgehend geraden Tour „Radeln wo einst die Dampflock fuhr“ kann man bequem mit dem Rad oder E-Bike nach Obernsees fahren. Entweder von Bayreuth aus über Eckersdorf, Tröbersdorf und Engelmeß oder über Mistelbach, Mistelgau und Frankenhaag.
Wer vor dem Thermenbesuch Lust auf eine kleine Wanderung inklusive Panoramablick hat, findet rund um das Bad zahlreiche Wege, die ab dem Thermenparkplatz gut ausgeschildert sind. Einer davon ist der etwa 6 km lange Weg mit dem Markierungszeichen „Roter Punkt“. Das Teilstück über den Knock mit der Pfahlbauwanderhütte ist mit dem Markierungszeichen „grüner Ring“ ausgeschildert. fraenkische-schweiz.com
Frisches vom Thermenmarkt
Ein kulinarisches Highlight vor den Toren der Therme ist der Thermenmarkt, der jeden ersten Sonntag im Monat stattfindet und regionale Spezialitäten anbietet. Produkte aus der Umgebung gibt es hier auch in der Dorfladenbox, wo Gäste von Montag bis Samstag rund um die Uhr bargeldlos regionale Lebensmittel in dem automatischen Selbstbedienungsladen einkaufen können.
Wer Lust auf eine Auszeit über Nacht hat, kann sich im direkt benachbarten Feriendorf ein schönes Haus mit Hanglage buchen oder direkt an der Therme den gut ausgebauten Wohnmobilstellplatz nutzen. feriendorfobernsees.com
Sind Sie in Shoppinglaune, wollen neueste Trends entdecken oder sich für die nächste Jahreszeit einkleiden? Dann kommen Sie ins Bindlach Outlet! Hier finden Sie viele bekannte Marken unter einem Dach. Und: Sie sparen noch jede Menge Geld. Denn viele Artikel sind bis zu 70 % reduziert und die Preise sinken bei regelmäßigen Aktionen gleich doppelt!
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Highlights auf einen Blick
• Starke Marken, u. a. SCHIESSER, arena, TONI und MAC
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Drei Projekte im Landkreis zeigen eindrucksvoll, wie viel sich durch Engagement und Gemeinschaftsgeist bewegen lässt – und wie lebendig und zukunftsorientiert die Sportszene in der Region ist. KT
Neue Pumptracks in Hollfeld und Bindlach
Das jahrelange Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger hat sich gelohnt: Seit Mitte 2025 verfügt die Stadt Hollfeld über eine eigene Pumptrack-Anlage.
Auf dem Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und kleinen Sprüngen flitzen Radfahrer und Skater aller Altersklassen über den Asphalt. Der öffentlich zugängliche und kostenfreie Pumptrack liegt zwischen dem Sportheim und dem Lidl-Kühllager in Hollfeld.
Ergänzend gibt es einen Kinder-Track – ideal für Anfänger. Der größte Teil der Kosten (400.000 Euro) wurde aus Spenden und Fördermitteln finanziert.
Auch auf dem Gelände der Bärenhalle in Bindlach –direkt neben dem Spielplatz – steht ein neuer Pumptrack. Das Besondere: Die in Zusammenarbeit mit dem Bindlacher Unternehmen Powerslide entwickelte Anlage ist in Modulen gefertigt und kann daher beliebig erweitert und an verschiedenen Standorten platziert werden.
Der Hollfelder Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und kleinen Sprüngen ist perfekt für alle Altersklassen.
Der Trendsport Padel ist in der Region angekommen und wird sicher noch mehr Anhänger finden.
In Heinersreuth wird jetzt „gepadelt“
Auch der Trendsport Padel hat inzwischen seinen Weg in die Region gefunden. Auf dem Gelände des SV Heinersreuth steht seit Mitte 2025 eine moderne Freiluftanlage, die von Freizeitsportlerinnen und
-sportlern begeistert genutzt wird. Padel, eine Mischung aus Tennis und Squash, wird auf einem kleineren, vollständig umschlossenen Spielfeld gespielt – die Rückseiten bestehen aus Glaswänden, die Seiten aus Gittern. Gespielt werden kann im Einzel oder Doppel.
Initiator und Betreiber der Anlage ist Roland Pensel, Spartenleiter Tennis beim SV Heinersreuth. Das Landratsamt, die Gemeinde Heinersreuth und der Bayerische Landessportverband unterstützten das Projekt finanziell. Ohne private Sponsoren und die tatkräftige Eigeninitiative des Vereins wäre die Umsetzung jedoch nicht möglich gewesen.
mehr infos gibt’s hier: svheinersreuth-tennis.de pumptrack-hollfeld.de
Natur Pur! Der fichtelsee ist das ganze Jahr über Anlaufpunkt für Wassersportler, Erholungssuchende und Wanderer
WALDSTOCK FESTIVAL
Das Waldstock Festival gibt’s schon seit 1994 und wird seitdem „umsonst und draußen“ auf dem Pegnitzer Schloßberg gefeiert. Die Festwiese verwandelt sich dabei jedes Jahr in ein kleines Zauberland – mit Musik von Lokalhelden bis hin zu internationalen Newcomern. Neben der Musik gibt’s auch ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Workshops (wie z. B. Waldbaden oder Bieryoga) sowie Puppentheater und Backstageführungen für Kinder. Auch CampingEnthusiasten kommen auf ihre Kosten.
Das Naturraum Open Air am Fichtelsee wurde erstmals im Jahr 2018 veranstaltet.
Festivals und große Musikveranstaltungen finden nur in Großstädten und Metropolen statt – könnte man meinen! Doch der Landkreis Bayreuth beweist jedes Jahr, dass Kultur auch auf dem Land großgeschrieben wird. Ob Open-Air am Schlossberg, Rockfestival auf der Wiese oder Technobässe auf dem Flugplatz – hier ist für jeden etwas dabei. Auf den Bühnen und an den Turntables stehen dabei lokale Talente ebenso wie internationale Top-Acts.
Sommer, Strand und gute Musik: Das Naturraum Open Air am Fichtelsee bietet Erholungssuchenden und Musikliebhabern die perfekte Naturkulisse. Neben den DJ-Sets renommierter Künstler gibt’s Workshops und entspannte Aktivitäten, einen Kreativmarkt und diverse kulinarische Highlights aus der Region. Ein Fest, das alle Sinne anspricht.
Nächster Termin: 11. August 2026
Genre: Electro, Techno, House instagram.com/naturraumopenair
ROCK IM KURPARK
Rock im Kurpark in Warmensteinach ist ein traditionsreiches Open-Air-Rockfestival im Kurpark der Fichtelgebirgsgemeinde, das jährlich von dem Jugend- und Kulturverein Midananna e. V. organisiert wird. Seit 1997 lockt die Veranstaltung mehrere Hundert Besucher an, die unter freiem Himmel zu Rock- und Partybands feiern und damit gleichzeitig ein regionales Kulturprojekt unterstützen. Mit der nächsten Ausgabe im Juni 2026 knüpft Rock im Kurpark an diese Erfolgsgeschichte an.
Nächster Termin: 13. Juni 2026
Genre: Rock- und Partyhits
midananna.de
MUSIKFEST POTTENSTEIN
Beim Musikfest verwandelt sich die Pottensteiner Altstadt in einen einzigen großen und geselligen Biergarten. An vier Standorten erklingt Musik (Marktplatz, Obere Hauptstraße, Stadtgraben und Bürgerhausplatz). Die ansässigen Gasthöfe und viele weitere Anbieter kulinarischer Köstlichkeiten laden ebenso zum Verweilen ein. Wer Pottenstein an diesem Tag noch näher erkunden möchte, kann an einer Stadtführung um 16 Uhr oder einer Nachtwächtertour um 21 Uhr teilnehmen. Treffpunkt ist jeweils am Marktplatz, keine Anmeldung erforderlich.
Nächster Termin: 26. Juli 2026
Genre: Blasmusik
pottenstein.de
KINDHEITSTRAUM FESTIVAL
Beim Kindheitstraum Festival wird der Flugplatz Speichersdorf für einen Tag zum Spielplatz für große Kinder: Hier treffen Electro- und House-Beats auf Riesenrad-Romantik, Foodtrucks und jede Menge Sommervibes. Auf zwei Bühnen geben sich nationale und internationale DJ-Acts die Klinke in die Hand. Daneben warten eine chillige Rückzugsecke, eine Foodtruck-Meile und ein gemütlicher Biergarten.
Nächster Termin: 27. Juni 2026
Genre: Electro, EDM, House
kindheitstraum-festival.de
SKYBLUE FESTIVAL
Elektronische Beats unter freiem Himmel: Beim eintägigen SkyBlue Festival in Gefrees verwandelt sich der Sportplatz in einen kleinen, feinen Open-Air-Club, in dem EDM- und Techhouse-Sounds gespielt werden. Regionale DJs und bekannte Headliner werden auch 2026 wieder für Festivalfieber sorgen.
Beim Klangtherapie Festival 2026 wird es 5 Bühnen und insgesamt 100 Djs, Bands & LiveActs geben.
KLANGTHERAPIE FESTIVAL
Vier Tage Techno, Liebe und Utopie – das verspricht das Klangtherapie Festival in Plankenfels. Seit 22 Jahren zieht es jährlich mehr als 3.500 Besucherinnen und Besucher und über 90 Künstlerinnen und Künstler in die Fränkische Schweiz. Auf fünf Bühnen gibt es nonstop alle Facetten elektronischer Musik, Konzerte, Workshops, Vorträge, Performances, Wellness und viel mehr.
Nächster Termin: 6. bis 10. August 2026
Genre: Electro, Techno, EDM
klangtherapie-festival.de
WINTER INVASION FESTIVAL
„Das krasseste Heavy-Metal-Festival des Winters“ ist das Winter Invasion Festival in Bindlach. Seit 2011 begeistert es die Metal-Szene in der Region. Vergangenes Jahr zog es über 1.000 Metalheads in die Bärenhalle. Tickets für die 2026er-Ausgabe sind bereits jetzt erhältlich und auch die ersten Bands für das Line-up stehen schon fest: Imperium Dekadenz und Nail by Nail.
Nächster Termin: 7. November 2026
Genre: Heavy Metal, Death Metal, Groove, Gothic und Black Metal
winter-invasion.eu
PUNK IM HINTERLAND
Jung, bewusst, unkommerziell: Das Punkfestival „Punk im Hinterland“ am Rande von Betzenstein hat sich von einer privaten Geburtstagsfeier zu einem zweitägigen Festival mit mehreren hundert Besuchern entwickelt – und als Treffpunkt für Subkultur und alternative Jugendliche in der Fränkischen Schweiz etabliert. Das Festival findet auf dem Parkplatz gegenüber dem Freibad statt und bietet auch die Möglichkeit zu campen. Der Verein „Punk im Hinterland e. V.“ organisiert das Festival mit niedrigen Eintrittspreisen, möglichst barrierefreien Zugängen, DIY-Strukturen, viel Eigenarbeit und einer bewusst kleinen, familiären Atmosphäre „mitten im Nichts“.
Nächster Termin: voraussichtlich März 2027
Genre: Punk(rock), Hardcore, Ska punkimhinterland.de
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& Änderungen vorbehalten.
Festival 150
Bayreuth als Gesamtkunstwerk
DWenn Bayreuth feiert, dann mit Strahlkraft und weit über die Grenzen der Region hinaus. Im Jubiläumsjahr präsentiert sich die Stadt mit dem Festival150 als lebendiges Gesamtkunstwerk – inspiriert von ihrer großen Tradition und zugleich voller neuer Impulse. Bekannt als Heimat der weltberühmten
Richard-Wagner-Festspiele zeigt Bayreuth 2026 eindrucksvoll, wie vielfältig seine Kulturszene ist.
as von Richard Wagner geprägte Konzept des „Gesamtkunstwerks“ wird für das Jubiläumsjahr neu interpretiert: Musik, Kunst, Theater, Streetart und Innovation verschmelzen zu einem einzigartigen Erlebnisraum. Historische Kulissen treffen auf moderne Inszenierungen, klassische Klänge auf zeitgenössische Formate. Und mittendrin eine Stadt, die ihre Gäste mit offenen Armen empfängt.
Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der ersten Festspiele im Jahr 1876 verwandelt sich Bayreuth dieses Jahr in ein stadtweites Festival. Begleitend zu den
Jubiläumsfestspielen 2026 auf dem Grünen Hügel werden hundertfünfzig Bühnen im gesamten Stadtgebiet und im Landkreis von Januar bis Dezember bespielt. Mit einer kulturellen Vielfalt, die den Bogen von Wagners Werk bis in die Gegenwart spannt.
Entdecken Sie Bayreuth neu:
Ein Besuch lohnt sich!
Festival150 lädt dazu ein, Bayreuth mit neuen Augen zu sehen. Die Stadt verbindet auf einzigartige Weise Tradition und Innovation, Hochkultur und Lebensfreude. Ob Musikliebhaber, Kulturinteressierte, Familien oder Neugierige – hier findet jeder sein persönliches Highlight.
Das Jubiläumsjahr ist daher mehr als eine Feier – es ist eine Einladung, Teil dieses Gesamtkunstwerks zu werden, in diese Atmosphäre einzutauchen und unvergessliche Momente zu sammeln. Wer die Stadt besucht, erlebt nicht nur Kulturgeschichte, sondern ein lebendiges, vielfältiges Festival, das begeistert und verbindet. Im Jubiläumsjahr lohnt es sich also ganz besonders, Bayreuth einen Besuch abzustatten.
Die Highlights im Jubiläumsjahr
Das Programm von Festival150 ist so facettenreich wie Bayreuth selbst. Zu den besonderen Höhepunkten zählen:
RIWA-Straßenfest
in der RichardWagner-Straße
23. Mai 2026
Ein buntes Fest für alle Generationen –das Wagners Leben mit Musik, Kulinarik und Spielen erzählt.
Campus-Festival150 an der Universität
Bayreuth
26. Juni 2026
Hier trifft klassische Tradition auf den Uni-Strand – Konzerte und kreative Aktionen machen den Campus zur Bühne.
Festmeile auf dem Luitpoldplatz
25. Juli 2026
Die Brücke zwischen Stadt und Hügel wird lebendig – mit Kunstwerken, Genuss und Filmmusik aus Hollywood!
Lange Nacht der Kultur in der innenstadt
25. + 26. September 2026
Bayreuth leuchtet und mit ihm seine
Kultur – Museen und weitere Orte werden bis in die Nacht hinein mit Licht inszeniert.
Und das ist längst nicht alles:
Zahlreiche weitere Veranstaltungen, Aktionen und Überraschungen machen das Jubiläumsjahr zu einem durchgehenden Erlebnis. Einen vollständigen Überblick bietet das Programm unter festival150.com
TOUREN IM LANDKREIS – RUND UM NATUR, GENUSS, ERFRISCHUNG UND ABENTEUER
Ein perfekter Ort zum Entspannen, Wandern, Spazierengehen, Schwimmen oder Bootfahren: der idyllische Fichtelsee.
Natur und Genuss
GENUSSWANDERN MIT AUSSICHT
DieRundtour „Wandern im Aufseßtal“ ist mit ihren etwa 12 km Länge perfekt für einen Tagesausflug ins Herz der Fränkischen Schweiz. Besonders für Wanderer, die die wildromantische Natur der Region und eine Brotzeit zwischendurch genießen wollen, ist der Weg ideal.
Start ist direkt in Aufseß, von wo es ins schöne Aufseßtal Richtung Süden geht. Folgt man immer der Markierung „Gelber Ring“ bzw. dem Brauereienweg, kann man nichts falsch machen und kommt nach der Überquerung der Aufseß leicht ansteigend nach Heckenhof. Dort wartet der legendäre Biergarten „Kathi-Bräu“ mit ganz viel Atmosphäre und kühlem Bier. Weiter geht es der Markierung folgend Richtung Norden am Galgenhügel vorbei bis nach Neuhaus. Hier lohnt es sich, den Felsengarten mit dem Himmelssteuberer zu besichtigen – ein imposanter Felsen, den man über einen schmalen Pfad erklimmen kann. Anschließend geht es von Neuhaus auf dem Brauereienweg zurück nach Aufseß.
Perfekt für einen sonnigen Sommertag: Wandern mit Genuss verbinden! Dafür ist die Fränkische Schweiz mit ihrem großen Wegenetz und den vielen Biergärten prädestiniert.
kurz & knapp
Start & Ziel: Wanderparkplatz Aufseß (Straße nach Heiligenstadt)
Unterwegs: zu Fuß
Länge: ca 12 km (Rundtour)
Perfekt für: Genusswanderer, Biergarten-Fans, Naturfreunde – allein, zu zweit, mit Freunden oder der ganzen Familie
Highlights & Abstecher
Sachsendorf
Neuhaus
• Idyllisches Aufseßtal
• Neuhaus Himmelssteuberer
• Schlösser Oberaufseß und Unteraufseß
• Lehranstalt für Fischerei des Bezirks Oberfranken
Gastro-Tipps
Hochstahl
Tiefenlesau Heckenhof
Draisendorf
Zochenreuth
• Kathi-Bräu, Heckenhof
• Aufsesser Brauerei Rothenbach
• Gasthof Mühlengrund u. v. m. hier geht’s zur tour
Bad Berneck
A70
Metzlersreuth
Bischofsgrün
Heinersreuth
Grassemann
Goldkronach
Warmensteinach
Fichtelberg
Nemmersdorf
Untersteinach
Weidenberg
idylle und erfrischung
SOMMERSPASS IM KÜHLEN NASS
Wie
wäre es mit einer erfrischenden Radtour durch das Fichtelgebirge? Der Rundweg „Sommerspaß im kühlen Nass“ ist mit einer Länge von ca. 80 km perfekt für einen Tagesausflug. Erfahrene und geübte Radler nutzen dafür das Mountainbike, Genussradler schaffen die anspruchsvolle Tour gut mit dem E-Bike. Perfekt für heiße Sommertage: Ein großer Teil der Strecke geht durch Wälder, und entlang der Route gibt es viele Möglichkeiten, sich zu erfrischen, etwa im Fichtelsee oder im Waldbad Warmensteinach. Besonderes Highlight der Tour ist die Genussvielfalt entlang der Strecke. Ob kleine Waldwirtschaft oder edles fränkisches Restaurant –hier findet jeder seinen liebsten Rastplatz. Die Tour kann an jedem beliebigen Ort gestartet werden. Wer mit Zug und Rad anreisen will, schwingt sich am besten ab dem Weidenberger Bahnhof aufs Rad. Zudem fährt auch der VGN-Fichtelgebirgs-Express bequem nach Goldkronach, Bad Berneck oder Bischofsgrün.
Länge: ca. 80 km (Rundtour) –anspruchsvoll mit einigen Steigungen
Perfekt für: eine entspannte Radtour mit dem E-Bike, sportliche Mountainbiker, Wasserfreunde und Genussradler
Highlights & Abstecher
• Waldbad Warmensteinach
• Abtauchen im Fichtelsee
• Ein Bad im Moor in Fleckl
• Kneipen im Kurpark Bad Berneck
• Eis genießen – zum Beispiel am Marktplatz in Goldkronach
Gastro-Tipps
• Restaurant am Fichtelsee
• Waldgaststätte Karches
• Puchtlers Deutscher Adler, Bischofsgrün
• Goldener Hirsch, Bad Berneck
• Schwarzes Roß, Goldmühl
• Pizzeria Zum Oli, Goldkronach u. v. m.
hier geht’s zur tour
Der Rundweg „Sommerspaß im kühlen Nass“ ist ideal für einen Tagesausflug mit dem Fahrrad oder E-Bike.
sport und spaß
ABENTEUER PUR FÜR FAMILIEN
Wie
wäre es mit einem Erlebniswochenende in der Fränkischen Schweiz? Die Tour „Abenteuer pur“ ist perfekt für Familien mit Kindern geeignet –action- und abwechslungsreich mit jeder Menge Erfrischung zwischendurch.
Die Tour beginnt bei der Erlebnismeile Pottenstein mit Skywalk und Sommerrodelbahn – im Anschluss heißt es Erfrischen in der spektakulären Tropfsteinhöhle und zum Tagesabschluss kann man sich im idyllischen Felsenbad direkt nebenan abkühlen. Die besondere Übernachtung wartet am Campingplatz Bärenschlucht – hier werden Glamping-Hütten angeboten. Am nächsten Morgen geht es weiter nach Betzenstein. Im dortigen Freizeitpark kann man einen schönen Vormittag verbringen – im Hochseilgarten, beim Cross Boule, Axtwerfen oder Waldbaden. Zum Ausklang geht es ins direkt benachbarte Freibad zum Erfrischen. Die Tour kann auch in umgekehrter Reihenfolge gemacht werden. Übernachten kann man auch in direkter Nähe zum Freizeitpark, zum Beispiel in Trapper Lodges am Campingplatz Betzenstein.
Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte unbedingt einen Abstecher in den schönen Wildpark Hufeisen einplanen.
Idylle pur am Campingplatz Bärenschlucht bei Pottenstein –eingebettet zwischen spektakulären Felswänden
kurz & knapp
Start & Ziel: Pottenstein / Betzenstein
Unterwegs: mit dem Auto oder Camper
Länge: 2-Tages-Tour mit fünf Stationen, Fahrzeit Betzenstein – Pottenstein ca. 15 Minuten
Perfekt für: einen schönen Wochenendausflug mit Freunden oder der Familie, Abenteuer, besondere Erlebnisse, Camper
Highlights & Abstecher
• Erlebnismeile Pottenstein, Skywalk & Rodeln
• Tropfsteinhöhle Teufelshöhle
• Felsenbad Pottenstein
• Freizeitpark Betzenstein, Hochseilgarten
• Freibad Betzenstein
• Perfekt für einen Abstecher: Wildpark Hufeisen
Gastro-Tipps
• Brauereigasthof Mager in Pottenstein
• Schlossgasthof Betzenstube und Gasthof Herbst –beide in Betzenstein u. v. m.
WI ss EN, WA s LO s I s T
Ein kleiner Auszug aus den Veranstaltungen in der Region
April
Flinderer
Pegnitz
April bis Juni 2026
Mai
kunst & Rosen Tage
Hollfeld
16. bis 17. Mai 2026
rosenmesse.de
Juni
faust-Festspiele
Pottenstein
Verschiedene Termine im Sommer 2026
faust-festspiele.eu
grillfest
Wanderheim Heinersreuth
4. Juni 2026
heinersreuth.de
Mittelaltermarkt
Burg Rabenstein
4. bis 7. Juni 2026
burg-rabenstein.de
kindheitstraumFestival
Flugplatz Speichersdorf
27. Juni 2026
kindheitstraum-festival.de
Juli
altstadtfest
Hollfeld
4. bis 5. Juli 2026
thermenmarkt mit flohmarkt
Therme Obernsees
5. Juli 2026, 9.30–16.30 Uhr
volks- und Wiesenfest
Gefrees
9. bis 13. Juli 2026
gefrees.de
waldstock Festival
Pegnitz
10. bis 11. Juli 2026
waldstock.de
schützenfest
Schützenfestplatz Hollfeld
18. bis 19. Juli 2026
hollfeld.de
gregorifest
Creußen
24. bis 27. Juli 2026
stadt-creussen.de
Das Fest zu Ehren des Schutzpatrons der Jugend und Schulen wird alle zwei Jahre am letzten Wochenende vor den Sommerferien abgehalten. Bieranstich ist am Freitagabend. Am Samstag ziehen Ehrengäste und Schulklassen mit ihren Lehrkräften in einem Festzug zum Marktplatz. Die Mädchen tragen Blumenkränze und -bögen, die Buben schwenken Fahnen. Am Sonntag gibt’s traditionell Spiele wie Eierlaufen, Sackhüpfen, Bratwurstschnappen, Baumklettern und den „Hahnenschlag“. 2020 wurde das Fest in die bayerische Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
13.5. – 13.9.26 Leben am Wasser. Segen oder Gefahr?
26.9. – 25.10.26 Linda Männel
25.10.26 – 03.27 A. D. Trantenroth
In der Ausstellungshalle Neues Rathaus:
22.7. – 22.8.2026 eigen Kunstwerk – ROAMS
Neben den Sonderausstellungen finden regelmäßig öffentliche Führungen – in verschiedenen Sprachen – und Kunst Kurse für Kinder und Erwachsene statt. Wir bieten Sonderführungen für Gruppen und individuell buchbare Programme für Schulen an.
Geöffnet: Di – So 10 – 17 Uhr, Juli / August auch Mo
Interview
Es ist so weit
Im Friedrichsforum in Bayreuth spielt ab sofort die Musik –ein Gespräch mit Dr. Björn Rodday, Leiter des Friedrichsforums
Herr Rodday, die Eröffnungspremiere des neuen Kulturzentrums Friedrichsforum liegt hinter Ihnen. Wie ist es gelaufen? Sind Sie zufrieden?
Ich bin unglaublich glücklich über die gelungene Auftaktveranstaltung – es war buchstäblich ein Abend für die Geschichtsbücher. Bis zu einer wirklichen Eröffnung haben wir zwar noch ein Stückchen Weg vor uns liegen, doch mit diesem Konzert hat der Große Saal schon einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was dort musikalisch möglich ist. Besonders stolz bin ich auf die großartige Teamleistung, die dieses Konzert zum Erfolg geführt hat. Es gab keine Generalprobe, keinen Testlauf –weder für die technischen Abläufe noch für das sogenannte Vorderhaus mit der Betreuung des Publikums. Nicht zuletzt war es auch für die Gastronomie ein Sprung ins kalte Wasser. Ein großer Dank
gilt zudem der Feuerwehr und den Brandschutzsachverständigen, die mit uns durch Kompensationsmaßnahmen im Bereich des Brandschutzes die Veranstaltung überhaupt ermöglicht haben.
Warum sollten die Menschen aus der Region das Friedrichsforum besuchen?
Das Friedrichsforum wird ein Ort, der für alle Menschen aus Bayreuth und der Region die Türen weit geöffnet hat. Es ist ein Haus der Gegenwartskultur, das eine breite Programmatik bietet – für alle Generationen und alle gesellschaftlichen Gruppen. Der Große Saal bietet dabei als voll ausgestatteter Theatersaal einer Vielzahl von Genres eine Bühne: Konzertformate von Subkultur bis Hochkultur, Musiktheater und Musical genauso wie Sprechtheater, Tanz, Artistik, Bälle, Kongresse und vieles mehr. Auch
die anderen Säle bieten durch ihre jeweiligen Charakteristika hervorragende Voraussetzungen für verschiedenste Veranstaltungsformate.
Sie planen bereits fürs nächste Jahr – welchen Kulturmix wollen Sie in dem neuen Bayreuther Kulturzentrum umsetzen und für welches Publikum?
Das Programm richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Alter oder sozialem Hintergrund. Gleichzeitig ist mir wichtig, einen programmatischen Bogen zu entwickeln. Unser Spielplan soll äußerst breit aufgestellt sein und eine erkennbare Linie verfolgen. Ich möchte das Friedrichsforum explizit nicht als unkuratierte mietbare Eventlocation aufbauen, bei der jedes Format auf die Bühne gelassen wird, solange nur der Preis stimmt. Damit wären wir programmatisch austausch-
bar und würden dem kulturellen Auftrag nicht gerecht werden. Meine Aufgabe ist die eines künstlerischen Gesamtleiters bzw. die einer Intendanz – nur ohne festes Ensemble.
In den kommenden Monaten läuft offiziell noch der Probebetrieb. Was genau testen Sie, worauf liegt Ihr Hauptaugenmerk? Wann findet die große Eröffnung statt?
Normalerweise liegt zwischen der Fertigstellung eines Mehrspartenhauses und der Aufnahme des Probebetriebs ein Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten – je nach Größe. In dieser Zeit werden etwa die letzten technischen Einrichtungen eingebracht, in Betrieb genommen und programmiert. Aktuell sind wir in den Probebetrieb gestartet, während parallel noch weitere Baumaßnahmen stattfinden. Dieser Zustand stellt für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung dar und hat mit einem regulären Probebetrieb kaum noch etwas gemein. Wir versuchen in den kommenden Monaten, alle Veranstaltungs-, Betriebs- und gastronomischen Flächen Stück für Stück in den Betrieb zu bekommen.
Getestet werden möglichst viele verschiedene Veranstaltungsformate, die technischen Bühneneinrichtungen in den vier Sälen und Foyers, die Backstage-Bereiche, die IT-Struktur inklusive Ticketing und Besucherführung, die vielfältigen Wartungsanforderungen des gesamten Gebäudes und auch die Gastronomie. Doch bereits im Probebetrieb findet eine Vielzahl von spannenden Konzerten und Aufführungen statt, die man unter friedrichsforum.de finden und buchen kann.
Die Erwartungshaltung an das Friedrichsforum ist groß. Wo möchten Sie heute in einem
Jahr stehen mit Ihren Planungen? Welche Besucherzahlen peilen Sie an?
Nach einer knapp zehnjährigen Schließungsphase und einem konzeptionellen Umbau von der Stadthalle hin zum Friedrichsforum reden wir faktisch von einer Neueröffnung einer Spielstätte. In den vergangenen Jahren ist jedoch die kulturelle Uhr Bayreuths nicht stehen geblieben. Viele Formate haben sich weiterentwickelt, neue Bühnen und Träger gesucht und die kulturellen Sparten teils provisorisch, teils dauerhaft neu verortet.
Natürlich gibt es noch viele Menschen, die immer noch von „ihrer Stadthalle“ sprechen, doch diese Generationen sind auch älter geworden. Eine große Herausforderung ist, all die jungen Menschen zu erreichen, die nicht einmal mit dem Begriff „Stadthalle“ etwas anfangen können und dort nie eine Schulparty, einen Tanzabschlussball, ein Konzert oder ein anderes Event besucht haben. Für sie ist der Begriff „Friedrichsforum“ bislang vor allem mit einer nicht enden wollenden Baustelle, Bauzäunen, Lärm und einer langen Debatte über Verzögerungen verbunden.
Dies alles gilt es ab jetzt hinter uns zu lassen. Wir müssen nach vorne schauen und das Friedrichsforum positiv beleben. In einem Jahr möchte ich an einem Punkt stehen, an dem den Bayreutherinnen und Bayreuthern ein kleines Lächeln ins Gesicht huscht, wenn sie über das Friedrichsforum sprechen. Ich würde mich freuen, wenn immer mehr Menschen eine Identifikation mit dem Haus aufgebaut haben und –neben allen Diskussionen, die gewiss fortbestehen werden – vor allem das Positive vor Augen haben, wenn sie vom Jean-Paul-Platz über den Brunnen zum Haupteingang blicken.
Auszug aus dem Programm
Tony Bennett 100 –jazz
13. Juni 2026
Ensemble Modern –Klassik bzw. neue Klassik mit Weltrang
21. Juni 2026
german brass Blechbläser von Weltruf
10. Juli 2026
Mendelssohn –Hofer Symphoniker
11. Juli 2026
heavysaurus –familienheavy metal
14. August 2026
Schumann! Klassik mit Dirigenten von Weltrang (Sir Simon Rattle)
31. August 2026
the James Brown Experience –Funk & Soul
26. September 2026
bernd StelterComedy
15. Oktober 2026
Lisa Bassenge –Konzert Jazz
27. November 2026
Tom Gaebel –Swinging Christmas Crooner-Weihnacht
28. Dezember 2026
Mehr Veranstaltungen unter friedrichsforum.de (Änderungen vorbehalten)
Schwitzen an der Bohrmaschine
Landrat Florian
Wiedemann packt bei der Firma HBK Metallbearbeitung GmbH mit an. Am Ende nimmt er vor allem eines mit: Respekt!
Als Florian
Wiedemann an einem sonnigen Nachmittag das Betriebsgelände der hbk metallbearbeitung gmbH in Goldkronach betrat, war schnell zu spüren: Dieser Termin würde kein gewöhnlicher werden. Kein Aktenstapel, keine Sitzung, keine Reden – stattdessen der Klang von Maschinen, der Geruch von Metall und die beeindruckende Präzision eines Unternehmens, das Tag für Tag mit Know-how, Erfahrung und modernster Technik arbeitet.
Empfangen wurde der Landrat von Firmenchef Hans-Jürgen Kirsch und Prokurist Kai Mönch, die ihn voller Stolz durch den Betrieb führten. Schon nach den ersten Schritten durch die Werkshallen wurde deutlich, was hbk auszeichnet: Hier trifft echtes Handwerk auf Hightech. Modernste Maschinen, computergesteuerte Anlagen und klar organisierte Arbeitsabläufe zeigen, wie innovativ mittelständische
Wie funktioniert eigentlich Metallbearbeitung? Landrat Wiedemann hat es bei hbk in Goldkronach ausprobiert.
Besonders angetan zeigte sich Wiedemann vom Logistikbereich des Unternehmens. Dort greifen Prozesse präzise ineinander, Materialströme werden digital gesteuert, Bauteile punktgenau bereitgestellt. Was von außen auf manch einen unscheinbar wirkt, entpuppte sich im Inneren als hochmoderner Maschinen- und Organisations-Kosmos. Der Landrat blickte immer wieder staunend auf die Technik, fragte neugierig nach und ließ sich die Abläufe im Detail erklären.
Gefühl und Genauigkeit
Doch Zuschauen allein? Dafür war Wiedemann nicht gekommen. Er wollte selbst Hand anlegen – und bekam die Gelegenheit dazu. Ausgestattet mit Schutzbrille und Sicherheitsschuhen durfte er an einer sogenannten Säulenbohr-
maschine sein Glück versuchen. Seine Aufgabe: Lochvorbereitung in einem Stahlteil für ein Gewinde. Das klang schon sehr technisch. Kraft? Darauf sollte es gar nicht ankommen. Es brauchte Gefühl, Ruhe, Konzentration und absolute Genauigkeit. Mit sichtbarer Anspannung setzte Wiedemann das Werkzeug an – und meisterte die Aufgabe unter den kritischen Blicken der hbk-Verantwortlichen am Ende erstaunlich gut.
Als Wiedemann am Werkeln war, zog er immer wieder die Augenbrauen hoch. Schnell wurde dem Landrat klar, welche Leistung die Beschäftigten bei hbk Metall Tag für Tag erbringen. Was oft selbstverständlich wirkt, ist in Wahrheit echte Präzisionsarbeit. „Jeder Handgriff muss sitzen, jeder Millimeter zählt. Hinter jedem gefertigten Bauteil stehen Erfahrung und handwerkliches Können“, betonte auch hbk-Chef Hans-Jürgen Kirsch.
Und der Landrat? Der schwärmte:
„hbk Metall ist ein typisches Beispiel für die Stärke des regionalen Mittelstands. Das Unternehmen steht für Qualität, Verlässlichkeit und Innovationskraft. Es schafft Arbeitsplätze, bildet Fachkräfte aus und sorgt dafür, dass industrielle Kompetenz in der Region erhalten bleibt. Gerade solche Betriebe sind das Rückgrat einer starken heimischen Wirtschaft.“
Gespräch über alltägliche Herausforderungen
Beim anschließenden Gespräch mit Hans-Jürgen Kirsch und Kai Mönch wurde deutlich, welche Herausforderungen mittelständische Unternehmen heute bewegen: Fachkräftemangel, steigende Kosten, Bürokratie und der internationale Wettbewerb. Gleichzeitig war aber auch der Stolz auf das Erreichte spürbar –und der Wille, weiterhin in die Zukunft zu investieren.
Florian Wiedemann nahm von diesem Tag letztlich mehr mit als nur neue Eindrücke. Er nahm Respekt mit. Respekt vor Menschen, die täglich mit Präzision und Leidenschaft arbeiten. Respekt vor Unternehmern, die Verantwortung übernehmen. Und die klare Erkenntnis, warum Firmen wie hbk für die Region unverzichtbar sind: Weil hier Zukunft entsteht – aus Stahl, Ideen, moderner Technologie und harter Arbeit. HHU
Innovationen von hier für die Zukunft der Region
Wirtschaftsunternehmen im Landkreis freuen sich auf das RIZ
Das Regionale Gründungsund Innovationszentrum (RIZ) ist ein gemeinsames Zukunftsprojekt von Stadt und Landkreis Bayreuth. Mit dem RIZ entsteht am Campus der Universität Bayreuth eine neue Einrichtung, die weit über reine Infrastruktur hinausgeht: ein Ort, mit dem sich das regionale Innovationsökosystem gezielt weiterentwickelt, Start-ups gefördert und Unternehmen im Transformationsprozess begleitet werden.
Die Wirtschaftsunternehmen im Landkreis verbinden mit dem RIZ klare Hoffnungen. Sie erwarten einen Raum, in dem neue Ideen entstehen und schnell marktreif werden, Forschung und Praxis enger zusammenrücken, indem Startups und etablierte Betriebe miteinander in Kontakt kommen und auf diese Weise Innovationsprozesse auslösen. Gerade in einer Zeit tiefgreifender wirtschaftlicher Veränderungen bietet das Zentrum die Chance, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsregion Bayreuth zu sichern und auszubauen – mit Ausstrahlung weit über die Region hinaus.
Stefan Weißflach, Geschäftsführer der SW Color Lackfabrik GmbH in Bindlach, hebt hervor: „Das RIZ schafft einen Ort, an dem Unternehmen Zugang zu neuen technologischen Entwicklungen, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie Forschungsergebnissen und regionalen Netzwerken erhalten. Unternehmen wird
dadurch ermöglicht, Innovationskraft zu entwickeln und so wettbewerbsfähig zu bleiben.“
Stefan Trassl, Geschäftsführer der SIGMUND LINDNER GmbH in Warmensteinach, unterstreicht ebenfalls die Bedeutung der engen Verzahnung mit der Universität Bayreuth: „Das geplante RIZ als Schnittstelle zwischen
Regionales Gründer- und Innovationszentrum in Bayreuth
So wird es einmal aussehen: Das RIZ setzt ein starkes Signal für die Wirtschaftsregion Bayreuth.
der Universität Bayreuth und der regionalen Wirtschaft ist ein weiterer Baustein, um Talente und Know-how in der Region zu halten und um Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen. Die Gründung von Start-ups und die Ansiedlung neuer, innovativer Firmen sind entscheidende Erfolgsfaktoren für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region.“
Starkes Signal für die Wirtschaftsregion Bayreuth
Auch der Landkreis verbindet klare Erwartungen mit dem Projekt. Junge Unternehmen sollen sich ansiedeln und neue Innovationsimpulse für bestehende Betriebe gegeben werden, ebenso nachhaltige Struktureffekte, die Wertschöpfung und Beschäftigung in der Region stärken. Die enge Kooperation insbesondere mit
DINA1 316232
„Wir wollen Innovationen, Unternehmergeist und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit aktiv fördern.“
FLORIAN WIEDEMANN
dem Institut für Entrepreneurship und Innovation der Universität Bayreuth schafft eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, die für die Innovationskraft unserer Region entscheidend ist.
Die Stadt Bayreuth übernimmt als Bauherrin die Realisierung des Gebäudes. Der Landkreis beteiligt sich mit 3 Mio. Euro an den Baukosten. Der spätere Betrieb wird gemeinsam von Stadt und Landkreis Bayreuth getragen, jeweils zu 50 %. Die gemeinsame Verantwortung wurde inzwischen vertraglich fixiert. Mit der Beteiligung an den Baukosten und im gemeinsamen Betrieb des RIZ mit der Stadt Bayreuth setzt der Landkreis Bayreuth bewusst ein starkes Signal: „Wir wollen Innovationen, Unternehmergeist und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit aktiv fördern“, so der Bayreuther Landrat Florian Wiedemann.
mit 3Mio. euro beteiligt sich der landkreis an den baukosten
Parallel zum RIZ entsteht im Landkreis Bayreuth ein ergänzendes Innovationslabor, das die regionale Innovationslandschaft weiter stärkt. Die Standortsuche für das Lab läuft – mit großem Interesse aus 15 Gemeinden. Nach der Entscheidung für einen Standort wird ein detailliertes Betriebskonzept erarbeitet. Das Lab wird eng
mit dem RIZ verzahnt sein und die Innovationskraft der regionalen Wirtschaft zusätzlich unterstützen.
zu je 50% tragen stadt und landkreis die betriebskosten
Mit beiden Einrichtungen investiert der Landkreis Bayreuth bewusst in die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsraums. RIZ und Lab sollen Gründungen erleichtern, Unternehmen in der Transformation begleiten und die Region als wirtschaftsstarken, innovativen Standort nachhaltig profilieren.
Kontakt
Das RIZ wird voraussichtlich im 2. Halbjahr 2028 eröffnen. Sie interessieren sich schon heute für die Services, die im RIZ angeboten werden? Nähere Informationen erhalten Sie bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Bayreuth. Melden Sie sich gerne per E-Mail:
E-Mail: wirtschaftsfoerderung@ lra-bt.bayern.de
stabil, sicher, zuverlässig
Die Karl Hopf GmbH feiert 120-jähriges Jubiläum
Im Jahr 1906 legte Karl-Friedrich Hopf den Grundstein für seine Schlosserei in der Bayreuther Innenstadt. 120 Jahre später hat sich daraus ein modernes Familienunternehmen für Gebäudetechnik, Luft- und Umwelttechnik entwickelt, das für technische Kompetenz, kundenorientierte Lösungen und ein vertrauensvolles Miteinander steht. Aus diesem Grund wird im Juni 2026 eine Jubiläumsfeier gehalten.
Die Karl Hopf GmbH aus Bayreuth blickt auf eine über 120-jährige Geschichte zurück. Seit der Gründung hat sich das Unternehmen kontinuierlich zu einem kompetenten Partner für Gebäudetechnik, Luft- und Umwelttechnik entwickelt. Weitere Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Wärme- und Sanitärtechnik, Anlagenbau und Energieberatung. Ergänzt wird das Leistungsangebot durch einen kompetenten Kundendienst, der Wartung, Betreuung und schnellen Service bei Störungen übernimmt. Deshalb steht Hopf heute für Stabilität,
Heute
Sicherheit und Zuverlässigkeit –für seine Kunden ebenso wie für seine Mitarbeitenden.
Innovative Konzepte und hohe Qualität
Mit langjähriger Erfahrung und modernster Technik plant, projektiert und realisiert Hopf individuelle Anlagenlösungen rund um Wasser, Wärme und Luft, die exakt auf die Anforderungen von Industrie, Gewerbe, Kommunen und vor allem privaten Bauherren zugeschnitten sind. Darüber hinaus realisiert das Unternehmen Trocknungsanlagen für die keramische Industrie sowie für die Abwassertechnik und Wassergewinnung. In zahlreichen Projekten hat sich Hopf als verlässlicher Partner bewiesen. Von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme und dem anschließenden Service können sich Bauherren auf Hopf verlassen. Auch die Mitarbeitenden profitieren von dieser Stabilität und einem Arbeitsumfeld, in dem Verantwortung, Sicherheit und fachliche Weiterentwicklung wertgeschätzt werden.
Damals
In den 1960er-Jahren wurde der heutige Firmensitz in der Ritter-vonEitzenberger-Straße im Industriegebiet Bayreuth fertiggestellt.
Familienunternehmen mit Tradition
Hopf verbindet regionale Verwurzelung mit einem hohen technischen Anspruch und setzt auf langfristige Partnerschaften. Die enge Verbindung zu Bayreuth und der Region zeigt sich in zahlreichen lokalen Projekten und Kooperationen.
Der Name Hopf steht außerdem für eine besondere Tradition, aber auch für Abwechslung und ganz besonders für Beständigkeit, und das seit über 120 Jahren.
hopf-bt.de
Karl-Friedrich Hopfs Meisterbrief für das Schlosserhandwerk
Für die Region. Für die Menschen.
Die neue Rehaklinik entsteht
Ein Projekt mit Strahlkraft für die gesamte Region nimmt Gestalt an: Mit dem Neubau der Rotmain-Klinik in Bayreuth entsteht ein Ort, der medizinische Qualität, innovative Konzepte und sichere Arbeitsplätze miteinander verbindet.
„Mit dem Neubau unserer Rehaklinik schaffen wir weit mehr als nur einen Standort – wir gestalten aktiv die Zukunft der Rehabilitation“, betont die dreiköpfige Geschäftsführung der DRV Nordbayern mit spürbarer Zuversicht.
Der geplante Einzug Ende 2027 markiert einen bedeutenden Meilenstein. Zwei bestehende Rehakliniken werden in diesem Zuge in der neuen, hochmodernen Rehaeinrichtung zusammengeführt und ihre Kompetenzen dort gebündelt. Für die Mitarbeitenden ist das ein klares Signal der Sicherheit: Die Arbeitsplätze bleiben
erhalten, die Teams beider Kliniken werden am neuen Standort weiterarbeiten.
Der Neubau steht zugleich für einen echten Aufbruch. Modernste Ausstattung, innovative Therapiekonzepte und eine zukunftsorientierte Infrastruktur sollen die Rehabilitation auf ein neues Niveau heben und sowohl Patientinnen und Patienten als auch den Mitarbeitenden deutlich bessere Bedingungen bieten.
Auch für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landkreises Bayreuth sowie für künftige Rehabilitandinnen und Rehabilitanden und zuweisende Ärztinnen und Ärzte bringt das Projekt spürbare Vorteile. Die neue Klinik bündelt Kompetenzen an einem Ort, verkürzt Wege und ermöglicht eine noch engere Vernetzung mit regionalen Partnern im Gesundheitswesen. Dadurch entstehen
effizientere Abläufe, schnellere Abstimmungen und eine individuellere Betreuung – von der Aufnahme bis zur Nachsorge.
Gleichzeitig stärkt der Neubau die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig und schafft einen modernen Anlaufpunkt, der sowohl fachlich als auch infrastrukturell höchsten Ansprüchen gerecht wird.
„Natürlich fällt der Abschied von den bisherigen Standorten nicht leicht. Aber wir sind überzeugt, dass wir mit der Rotmain-Klinik einen Ort schaffen, der Perspektiven eröffnet – für viele Jahre.“
Die Botschaft ist klar: Der Neubau sichert Arbeitsplätze, verbessert die Versorgung und bringt einen echten Mehrwert für die gesamte Region – ein gemeinsamer Neuanfang, der von Vertrauen und Fortschritt geprägt ist.
Ein neuer Ort der Heilung: rotmainklinik.de
Die Bauarbeiten für den Neubau der Rotmain-Klinik haben im September 2023 begonnen und sollen bis Ende 2027 fertiggestellt werden.
Gemeinsam für Ihre Gesundheit - stark in der Region
Der Klinikverbund der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern und ab 2027 auch die Rotmainklinik in Bayreuth stehen für Kompetenz und für eine umfassende medizinische Versorgung auf höchstem Niveau.
Mit vereinten Kräften bieten wir Ihnen ein ganzheitliches Behandlungskonzept – von der Akutversorgung bis zur Rehabilitation. Modernste Medizin, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine persönliche Betreuung stehen dabei stets im Mittelpunkt.
Unser gemeinsames Ziel: Ihre Gesundheit nachhaltig stärken und Ihre Lebensqualität langfristig sichern.
Vertrauen Sie auf Erfahrung, Kompetenz und ein starkes Netzwerkjetzt mehr erfahren unter:
www.klinikverbund-drv-nordbayern.de
Medizin, die verbindet
Gemeinsam stark gegen krebs
Eine Krebsdiagnose verändert das Leben von einem Moment auf den anderen. Umso wichtiger ist ein Ort, an dem medizinische Exzellenz, Erfahrung und Menschlichkeit zusammenkommen – wie im Onkologischen Zentrum der Klinikum Bayreuth GmbH.
Hier arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten aus 17 Fachabteilungen eng zusammen. Jeder Fall wird in interdisziplinären Tumorkonferenzen besprochen, um individuell abgestimmte Therapien nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu entwickeln.
Ergänzt wird die Behandlung durch ein umfassendes Unterstützungsangebot: Psychoonkologie, Sozial- und Ernährungsberatung, Physiotherapie, Seelsorge sowie Nachsorgeangebote. Denn Krebs betrifft den ganzen Menschen.
Zertifizierte Qualität –bessere Chancen
Das Zentrum ist von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Studien zeigen: Patientinnen und Patienten in zertifizierten Krebszentren haben nachweislich bessere Überlebenschancen –durch enge Abstimmung, standardisierte Prozesse und leitliniengerechte Therapie.
Wie gut sind die Chancen?
Die Fünf-Jahres-Überlebensrate liegt bei vielen Krebsarten heute über 60 bis 80 %. Insgesamt
haben sich die Chancen deutlich verbessert. Die individuelle Prognose hängt jedoch von Faktoren wie Krebsart, Stadium und Therapie ab. Genau hier setzt das Zentrum mit moderner Diagnostik und maßgeschneiderten Behandlungsplänen an.
Zugang zu neuesten Therapien
Mehr als 20 klinische Studien ermöglichen Zugang zu innovativen Behandlungen – auch in komplexen Fällen.
Ein starkes Netzwerk
Das Zentrum kooperiert unter anderem mit dem Comprehensive Cancer Center Erlangen-EMN. Spezialisierte Organkrebszentren sichern eine gezielte Betreuung.
Ein Team mit Erfahrung
Für Sie da – von Anfang an
Von der Diagnose bis zur Nachsorge begleitet Sie ein erfahrenes Team. Eine persönliche Ansprechpartnerin (Case Management) koordiniert Termine und unterstützt bei allen Fragen.
Kontakt
Prof. Dr. med. Alexander Kiani Leiter Onkologisches Zentrum
E-Mail: onkozentrum@ klinikum-bayreuth.de
Telefon: 0921/4006360
Der neue Linearbeschleuniger an der Klinikum Bayreuth GmbH arbeitet mit künstlicher Intelligenz – für punktgenaue Bestrahlung und maximalen Schutz gesunden Gewebes.
präzision, die ankommt
Strahlentherapie in Bayreuth auf neuestem Stand
Die Strahlentherapie am Klinikum Bayreuth hat einen großen Schritt in Richtung Zukunft gemacht: Mit neuen, hochmodernen Linearbeschleunigern wird die Behandlung von Krebspatientinnen und -patienten präziser, schneller und schonender.
Mehr Genauigkeit, weniger Belastung
Im Zentrum steht vor allem eines: mehr Präzision. Dank moderner Technik können Tumoren heute mit höchster Genauigkeit behandelt werden. Besonders deutlich wird das bei der sogenannten stereotaktischen Bestrahlung. Sie ermöglicht es, mehrere Metastasen gleichzeitig und punktgenau zu therapieren. Das spart Zeit und reduziert die Belastung für die Patientinnen und Patienten erheblich. Gleichzeitig lassen sich in vielen Fällen belastendere Behandlungsformen vermeiden.
Individuelle Anpassung
Ein weiterer Fortschritt ist die adaptive Strahlentherapie. Dabei wird jede Behandlung individuell angepasst – unmittelbar vor der Bestrahlung. Denn selbst kleinste Veränderungen im Körper, etwa durch die Lage von Organen, können entscheidend sein. Mithilfe moderner Bildgebung und intelligenter Planung wird der Bestrahlungsplan bei Bedarf in kurzer Zeit optimiert. Das Ergebnis: eine wirksame Therapie bei bestmöglicher Schonung gesunden Gewebes. Auch perspektivisch eröffnen sich neue Möglichkeiten. So können Behandlungszeiträume bei bestimmten Erkrankungen deutlich verkürzt werden – ein spürbarer Gewinn an Lebensqualität für die Betroffenen.
Die Modernisierung stärkt zugleich die medizinische Versorgung in der gesamten Region. Während in Bayreuth hochspe-
zialisierte Therapien gebündelt werden, sorgt der Standort Kulmbach für eine leistungsfähige wohnortnahe Versorgung. Dieses Zusammenspiel verbindet Spezialisierung mit Nähe – und schafft eine zukunftsfähige Struktur.
„Die neuen Technologien ermöglichen uns, Tumore noch gezielter zu behandeln und gleichzeitig gesundes Gewebe bestmöglich zu schonen. Das ist ein echter Fortschritt für unsere Patientinnen und Patienten“, so Prof. Dr. Jochen Willner.
Bedürfnisse im Fokus
Mit den neuen Technologien setzt das Klinikum Bayreuth ein klares Zeichen: für medizinischen Fortschritt, für innovative Behandlungsmöglichkeiten – und für eine Versorgung, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientiert. klinikum-bayreuth.de
vfm-zentrale
pegnitz
Innovativ & nachhaltig
Branchenvielfalt im Landkreis Bayreuth
Engagierte
Unternehmen aus dem Landkreis Bayreuth beweisen jedes Jahr aufs Neue, wie sich Innovationskraft und Nachhaltigkeit zu einem starken Zukunftsmodell verbinden lassen. Mit kreativen Ideen, ressourcenschonenden Konzepten und hochwertigen Produkten prägen sie nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern setzen auch über die Grenzen Deutschlands hinaus Impulse. So entstehen hier Lösungen mit globaler Wirkung – oft ganz unbemerkt direkt aus unserer Nachbarschaft.
vfm-Gruppe, Pegnitz
Unabhängigkeit für Versicherungsmakler
Die vfm-Gruppe mit Sitz in Pegnitz ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen und Verbund selbstständiger Versicherungsmakler und Mehrfachagenten. Rund 650 Partner in ganz Deutschland profitieren von der Unterstützung durch 125 Expertinnen und Experten in der Verbundzentrale. Das Unternehmen begleitet selbstständige Versicherungsmakler und Mehrfachagenten mit einem ganzheitlichen Ansatz: von IT-Lösungen über juristische Unterstützung und persönliche Betreuung bis hin zu Marketingangeboten und Direktvereinbarungen mit über 100 Versicherungsgesellschaften. Mit dem eigenen Maklerverwaltungsprogramm Keasy und einem umfassenden Serviceportfolio schafft vfm praxisorientierte Lösungen für einen unabhängigen und zukunftsfähigen Makleralltag.
• Besonders innovativ: Das hauseigene Maklerverwaltungsprogramm „Keasy“ wurde als einziges MVP am deutschen Markt beim Maklerchampion mit PLATIN ausgezeichnet
• Besonders stark: Die vfm-Gruppe gehört zu den zehn umsatzstärksten Maklerpools in Deutschland
• Mitarbeitende: 125
• Investitionen im Landkreis: Die vfm-Gruppe setzt auf den Hauptstandort Pegnitz und beschäftigt dort 80 der 125 Mitarbeiter
100 % plastikfreier und nachhaltiger bioglitter
Frenzelit, Bad Berneck
Innovative Werkstoffe für Industrie und Mobilität
Die Frenzelit GmbH mit Sitz in Bad Berneck ist ein unabhängiges Familienunternehmen mit über 140 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Dichtungen, Dichtungsmaterialien, Isolationen, Isolationsmaterialien und Kompensatoren für globale Industriekunden. Mit seinen beiden strategischen Geschäftsbereichen Industrie und Mobilität richtet Frenzelit seine Lösungen gezielt auf unterschiedliche Märkte und Anwendungen aus. Die hohe Werkstoffkompetenz, die große Fertigungstiefe vor Ort und die enge Verbindung zur Region machen das Unternehmen zu einem wichtigen Arbeitgeber und Innovationspartner im Landkreis Bayreuth.
• Besonders innovativ: maßgeschneiderte Materialund Funktionslösungen für Industrie und Mobilität
• Besonders präsent: Frenzelit ist mit einem weltweiten Netzwerk von Tochtergesellschaften, Vertriebs-, Service- und Logistikpartnern in über 65 Ländern vor Ort
• Mitarbeitende: über 750 weltweit
• Investitionen im Landkreis: Stärkung des Hauptstandorts Bad Berneck durch Fertigung vor Ort
Sigmund Lindner, Warmensteinach
Glitter ohne Mikroplastik
Die Sigmund Lindner GmbH (SiLi) mit Sitz in Warmensteinach verbindet seit über 170 Jahren Tradition und Innovationsgeist. Als familiengeführtes Unternehmen in fünfter Generation zählt es heute zu den weltweit führenden Spezialisten für technische Glaskugeln, Keramikkugeln und nachhaltigen Glitter. Die Produkte kommen in über 80 Ländern in der Pharma-, Kosmetik-, Lebensmittel- und Chemieindustrie zum Einsatz, beispielsweise für Vermahlung, Wasserfiltration oder Make-up. Mit der Entwicklung des weltweit ersten plastikfreien, veganen und biologisch abbaubaren Glitters setzt SiLi zudem Maßstäbe für verantwortungsvolle und innovative Nachhaltigkeit.
• Besonders innovativ: 3D-Druck in Keramik
• Besonders nachhaltig: 100 % plastikfreier
Bioglitter
• Mitarbeitende: rund 120
• Investitionen im Landkreis: neue Lagerhalle in Warmensteinach Let's be FRENZ!
KSB mit Standort in Pegnitz zählt zu den prägenden Industrieunternehmen im Landkreis Bayreuth. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Pumpen, Armaturen und zugehörige Systeme für Anwendungen in den Bereichen Wasser, Energie, Industrie, Bergbau, Gebäudetechnik und Petrochemie/Chemie. Der Standort Pegnitz ist innerhalb Europas einer der wichtigsten KSB-Standorte und steht besonders für hohe Fertigungskompetenz, moderne Gießereitechnik und industrielle Präzision. Damit verbindet KSB internationale Technologiestärke mit einer starken Verwurzelung in der Region.
• Besonders innovativ: moderne Fertigungsverfahren und digitalisierte Produktion, unter anderem in einer der modernsten Gießereien Europas
• Besonders stark: einer der wichtigsten KSB-Standorte in Europa mit hoher Fertigungstiefe in Pegnitz
• Mitarbeitende: ca. 1.600 in Pegnitz, rund 17.000 weltweit
• Investitionen im Landkreis: kontinuierliche Weiterentwicklung des Standorts Pegnitz, unter anderem durch Ausbau und Erweiterung des Firmengeländes
Maßgeschneiderte Lösungen
Metallbauteile nach Maß für Industrie und Fahrzeugbau
Die hbk metallbearbeitung gmbh mit Sitz in Goldkronach ist ein inhabergeführtes Unternehmen, das seit 2009 Metallbauteile und Baugruppen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium sowie Kupfer und anderen Buntmetallen für verschiedene Industriebranchen fertigt. Ein Schwerpunkt liegt auf Lösungen für den Maschinen- und Fahrzeugbau. Das Unternehmen verbindet moderne Fertigung mit hoher Beratungskompetenz und setzt auf passgenaue Umsetzung nach Kundenwunsch. Mit Leistungen von Lasertechnik über Biegetechnik und Schweißtechnik bis zur Montage steht hbk für hohe und verlässliche Qualität aus der Region.
• Besonders innovativ: moderne Laser-, Stanz-, Biege- und Schweißtechnik für maßgeschneiderte Metalllösungen
• Besonders stark: hohe Fertigungstiefe und Spezialisierung auf Bauteile für Maschinen- und Fahrzeugbau
• Mitarbeitende: ca. 120
• Investitionen im Landkreis: Ausbau des Standorts Goldkronach und langfristiges gesundes Wachstum in der Region
Die Herold Pumpen GmbH mit Sitz in Gefrees ist ein privat geführtes mittelständisches Maschinenbauunternehmen mit langer Tradition. Gegründet im Jahr 1867, verbindet das Unternehmen klassische Gießereikompetenz mit eigener Produktentwicklung im Pumpenbau. Neben der Lohnfertigung ist Herold vor allem für seine Wendelkolbenpumpen bekannt, die besonders in den Branchen Zucker, Lebensmittel und chemische Industrie für einen guten Ruf sorgen. Seit 2025 gehört Herold zur Foundry Alliance Gruppe, einem Verbund von mehreren Gießereien in ganz Deutschland.
• Besonders innovativ: Wendelkolbenpumpen mit sehr geringer Pulsationsrate und niedrigem Energieverbrauch
• Besonders stark: Pumpenbau und Lohnfertigung an einem Standort
Tel. 0921 66612 • An der Hohen Str. 2, 95488 Eckersdorf • www.doering-reuth.de
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wenn's läuft wie geschmiert
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Für mehr Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Anlagen
Groeneveld-BEKA ist Teil der Timken Company und zählt zu den weltweit größten Herstellern von automatischen Schmiersystemen, Schmierstoffen und Fluidmanagementsystemen. Das Unternehmen entwickelt Lösungen, die die Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Anlagen verbessern und zugleich die Betriebskosten senken. Eingesetzt werden die Systeme in vielen unterschiedlichen Branchen wie Bau und Bergbau, Landwirtschaft, Transport und Industrie. Der Standort Pegnitz/Wannberg ist ein wichtiger Teil des internationalen Unternehmensnetzwerks und zugleich das größte Werk innerhalb der Groeneveld-BEKA Gruppe.
• Besonders innovativ: automatische Schmiersysteme zur Verlängerung von Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Anlagen
• Besonders stark: weltweit aufgestellt und in vielen Branchen im Einsatz
• Mitarbeitende: ca. 650 in Pegnitz und Wannberg
• Vielseitige Einstiegsmöglichkeiten: Am Standort Pegnitz eröffnen sich abwechslungsreiche Einsatzmöglichkeiten für Ferienjobber sowie Mitarbeitende in Lager und Montage
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nkd, bindlach
Mode für den Alltag, nah an den Menschen
Die NKD Group mit Sitz in Bindlach bei Bayreuth zählt zu den großen Unternehmen im Textileinzelhandel in Europa. Mit Filialen in sieben Ländern, eigenem Onlineshop und über 10.000 Mitarbeitenden international steht NKD für alltagstaugliche Mode, Wohnaccessoires und praktische Produkte zu attraktiven Preisen. Gleichzeitig treibt das Unternehmen seine Entwicklung konsequent weiter voran, etwa mit digitalen Angeboten und einer Omnichannel-Strategie, die stationären Handel und Onlinewelt sinnvoll verbindet. Als Unternehmenssitz in der Region ist Bindlach ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt.
• Besonders innovativ: die Verbindung aus Filialgeschäft, Onlineshop und digitalen Services wie der NKD-App
• Besonders stark: Filialen in sieben europäischen Ländern und mehr als 10.000 Mitarbeitende europaweit
• Mitarbeitende: rund 700 im Headquarter in Bindlach
aus bindlach in die welt
• Investitionen im Landkreis: Als zukunftsorientiertes Unternehmen setzt NKD immer stärker auf Data Science
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Wer Luxus liebt, fährt FRANKIA
Die neue Generation von FRANKIA Luxuswohnmobilen:
Mit dem NOCTRA Cruiser 7.6 L startet der oberfränkische Hersteller in eine neue Ära und setzt Maßstäbe in der Branche.
Wer hat ihn nicht: den Traum von Freiheit und Abenteuer? Bei FRANKIA in Marktschorgast wird er gelebt. Denn hier wird seit über 65 Jahren Geschichte und Zukunft geschrieben. Der Wohnmobilhersteller gehört zu den innovativsten Entwicklern der Branche. Ob neues Fahrzeugkonzept – wie der FRANKIA NOCTRA – oder smarte Details, alle im Team sind mit Herz, Kreativität und Know-how dabei, das mobile Reisen von morgen zu gestalten.
Zukunft ist auch für Ansgar Nonhoff ein großes Thema. Er leitet die Konstruktion bei FRANKIA und ist maßgeblich daran beteiligt, neue Ideen aus Markt-
schorgast auf die Straße zu bringen. Regelmäßig setzt der Hersteller Meilensteine – zum Beispiel mit den innovativen 3,5-Tonnern NOW und NEO, insbesondere aber mit der neuen Luxuswohnmobil-Generation FRANKIA NOCTRA.
Mehrfach ausgezeichnet
„Mit dem NOCTRA brechen wir in ein neues Zeitalter auf“, so der gebürtige Münsteraner. „Der NOCTRA schlägt nicht nur ein neues Kapitel auf – der revolutionäre 4,5-Tonner ist das erste Modell unserer nächsten Generation und setzt neue Maßstäbe rund um Design, Komfort und Qualität.“ Für sein Außendesign wurde er bereits mit dem European Innovation Award 2026 ausgezeichnet. Auch bei der Leserwahl des Fachmagazins promobil konnte der NOCTRA punkten: In der Kategorie „Teilintegrierte über 75.000 Euro“ belegte das Modell den 3. Platz und zählt damit zu den „Reisemobilen des Jahres 2026“.
Starkes Team, Spaß an der Arbeit!
Das Besondere: Die komplette Entwicklung fand in Marktschorgast statt. Von der Idee über den Muster-
bau bis zum Qualitätscheck und der Serienreife hat es etwa zwei Jahre gedauert. Ob Konstrukteure, Designer, Schreiner, Elektriker, Lackierer, Einkäufer oder Qualitätskontrolleure – alle aus dem Team haben am Erfolg mitgewirkt. „Denn Visionen realisieren können wir nur als Team“, weiß auch Managing Director Konstantin Döhler. „Dabei ist entscheidend, dass alle mit Freude bei der Sache sind – die wichtigste Basis dafür ist eine kollegiale Zusammenarbeit. Flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege und wenig interne Bürokratie schaffen ein Umfeld, in dem es Freude macht zu arbeiten, und die Ergebnisse der eigenen Arbeit sind für jeden erlebbar.“
Arbeiten bei FRANKIA? frankia.com/karriere
WIR SIND IHR STARKER PARTNER AM BAU
Die Frenzel Projektbau GmbH aus Bayreuth steht für Qualität, Effizienz und ganzheitliche Lösungen von der Planung bis zur Umsetzung.
Im Landkreis Bayreuth wohnen rund 104.000 Menschen in ca. 33.000 Haushalten. Und die produzieren täglich Müll! Im Jahr 2024 waren es insgesamt 56.551 Tonnen. Dies entsprach 540 kg Müll pro Einwohner im Jahr. Die Abfallwirtschaft des Landratsamts sorgt dafür, dass aus dem ganzen Müll ein funktionierender Kreislauf entsteht. Das Ziel dabei: natürliche Ressourcen schonen, Abfälle möglichst vermeiden und verwertbare Stoffe konsequent recyceln, um damit einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.
So werden Abfälle entsorgt
Neben den Bio-, Papier- und Restmülltonnen gibt es noch mehrere Containerstandorte im Landkreis, z. B. für Altglas, Grüngut und Altpapier. Ergänzt wird das System mit verschiedenen Abgabemöglichkeiten, z. B. für Bauschutt, Altmetall, Elektroaltgeräte und Problemmüll. Auf der Website des Landratsamts, im Abfallwegweiser oder in der Abfall-App findet man alle wichtigen Infos über Mülltrennung, Entsorgungsgebühren, Sperrmüll und noch vieles mehr.
Doch wie geht es nach der Trennung weiter? Der gesammelte
zahlen und fakten zum müll im landkreis
Wohin mit dem ganzen Müll? Ab in die …
34.415 Papiertonnen
36.986 Restmülltonnen
21.375 Biotonnen
Biomüll wird zum Kompostwerk Am Buchstein bei Mistelbach gebracht. Dort wird er so aufbereitet, dass daraus innerhalb von ungefähr 12 Wochen zertifizierter Kompost entsteht. Dieser Dünger kann bei den Kompostieranlagen in Pegnitz, Bindlacher Berg und Am Buchstein gekauft werden.
540 kg produzierter Müll im Landkreis pro Person/Jahr
68 kg Papier
28 kg Gelbe Tonne
74 kg Elektroaltgeräte, Sperrmüll, Metall, Glas, Altkleider, Kork etc.
110 kg Restmüll
260 kg Biomüll/Grüngut
Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht!
Das vorrangige Ziel der Kreislaufwirtschaft ist, keinen oder nur wenig Müll entstehen zu lassen. Denn jedes Produkt bewirkt Umweltbelastungen – bei der Herstellung, beim Transport und schließlich bei der Abfallentsorgung und -verwertung. Ein aktuell großes Müllaufkommen verursachen Coffee-to-goBecher. Damit sie auslaufsicher sind, wird die Pappe mit Folie beklebt, was allerdings dazu führt, dass sie nicht recycelbar sind. Deshalb gehören die Becher in den Restmüll und werden verbrannt. Einen Pfandbecher oder eine Tasse zu verwenden, trägt aktiv zur Abfallvermeidung und Ressourcenschonung bei. Das schützt Mensch und Umwelt.
einfache Tipps zur Abfallvermeidung im Alltag
• Im Büro: Papier beidseitig bedrucken
• Für unterwegs: eigene Trinkflasche, Brotdose und Kaffeebecher mitnehmen
• Für den Einkauf: Korb, Beutel oder Tasche mitbringen
• Beim Einkaufen: unverpackte Frischware kaufen (z. B. auf dem Wochenmarkt); Einzelverpackungen vermeiden (z. B. bei Süßigkeiten, Kaffeesahne); Mehrwegprodukte wählen (Getränke, Joghurt); wiederverwendbare Gemüsenetze, Frischhalteboxen und Brot-/Brötchenbeutel aus Stoff mitnehmen
• Zu Hause: Toilettenpapier aus Altpapier mit dem Blauen Engel verwenden; Stoffwindeln für Babys
• Und generell: Alltagsgegenstände lieber reparieren, leihen und teilen statt selbst besitzen
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Abfallvermeidung ist praktizierter Umweltschutz
Um die Bürgerinnen und Bürger noch mehr zu motivieren, nachhaltiger zu leben und Abfälle zu vermeiden, haben Stadt und Landkreis Bayreuth im Jahr 1996 die Kampagne „Let’s go Mehrweg“ ins Leben gerufen. Jeder Einzelne kann ganz einfach zur Abfallvermeidung beitragen, beispielsweise beim Kauf von Getränken. Denn Mehrwegflaschen aus Glas können bis zu 50-mal gereinigt und wieder befüllt werden. Mehrwegflaschen aus Hartplastik können bis zu 25-mal wiederverwendet werden.
Stoffwindeln: für empfindliche Babyhaut und Umweltschutz
Eltern, die sich für umweltfreundliche Mehrwegwindeln aus Stoff entscheiden, können sich über einen Zuschuss vom Landkreis Bayreuth freuen: Erstattet werden
25 % der Kaufsumme, maximal 100 Euro pro Kind. Damit sinken die Anschaffungskosten für eine komplette Ausstattung moderner Stoffwindeln von etwa 450 auf 350 Euro. Im Vergleich zu Wegwerfwindeln, die bis zum Sauberwerden rund 1.400 Euro kosten, ergibt sich eine deutliche Ersparnis. Selbst wenn man Wasch- und Energiekosten von rund 100 Euro berücksichtigt.
Persönliche Abfallberatung und weitere Services
Alle wichtigen Formulare und Informationen rund um die Entsorgung von Abfällen im Landkreis Bayreuth gibt’s auf der Website des Landkreises. Eine persönliche
Textilien, Schuhe, Möbel, Bücher, Spielzeuge usw., die zu schade für den Abfall sind, können ins BrauchBares (Rotherstr. 62, Bad Berneck), ins Kaufhaus Regenbogen (Ottostr. 1, Bayreuth) oder in den RotKreuz-Laden (Prieserstr. 4, Bayreuth) gebracht werden.
Abfallberatung ist während der Öffnungszeiten ohne Terminvereinbarung im Landratsamt vor Ort sowie über die Abfall-Hotline oder per E-Mail möglich.
Noch ein Tipp
Elektrogeräte können kostenlos bei den Annahmestellen in Bindlach und Pegnitz entsorgt werden – und mit zwei Stempeln kann man am Gewinnspiel „Wertstoffpass 2026“ teilnehmen! Den Wertstoffpass gibt’s an den Elektroaltgeräte-Annahmestellen, in den Gemeindeverwaltungen und im Landratsamt Bayreuth. SB
Kontakt
Abfallberaterin Frau Hoffmann nimmt über die Abfall-Hotline eure Anfragen persönlich entgegen.
Abfall-Hotline: 0921 728-282
E-Mail: abfall@lra-bt.bayern.de
Alle Infos gibt’s hier
Abfall-App mit Abfall-ABC, Containerstandorten, Abgabestellen u. v. m.
Der Stoff, aus dem (T) Räume sind
Bauunternehmung MARKGRAF zeigt, wie Zukunftsbau heute aussieht
MARKGRAF arbeitet kontinuierlich für eine nachhaltige Zukunft. Mit wegweisenden Baustoffen und -techniken setzt das Bauunternehmen auf konsequente CO2-Reduktion. Das Bayreuther Unternehmen realisiert regionale und überregionale Bauprojekte für seine Kunden, investiert vor Ort und verbindet Tradition mit Innovation. In zwei eigenen Bauprojekten setzt es nun erstmals Carbonbeton und Biokohlenstoffbeton ein.
In Immenreuth ist ein neues Büro- und Sozialgebäude für das Fertigteilwerk von MARKGRAF entstanden; die Mitarbeitenden sind schon eingezogen. Das Gebäude wurde erstmals komplett in Fertigteilbauweise mit Carbonbeton in allen tragenden Bauteilen realisiert – von Wänden und Stützen über Decken und Treppen bis hin zum Aufzugsschacht. Statt klassischer Bewehrung mit Stahl im Inneren des Betons kommt ein Carbongewebe zum Einsatz, wodurch deutlich dünnere Bauteile und eine schlanke Fertigteilfassade mit nur rund 3 cm Stärke möglich wird. Damit wird jede Menge Beton eingespart. Carbonbeton gilt als Baustoff mit großen Zukunftschancen, weil die Bewehrung nicht korrodiert und dadurch eine wesentlich längere Nutzungsdauer von bis zu 200 Jahren im Vergleich zu herkömmlichem Stahlbeton mit rund 80 Jahren erwartet werden kann. Die geringeren Bauteilquerschnitte sparen Beton, reduzieren Transportaufwand – es passen mehr Elemente auf einen Lkw – und ermöglichen so zusätzliche CO₂-Einsparungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Für das Projekt erhielt MARKGRAF im Frühjahr 2026 den Innovationspreis des Bayerischen Bauindustrieverbands.
Für eine klimaneutrale Zukunft
Doch nicht nur im Carbonbeton steckt eine Zukunft. Für den Bau des neuen Gerhard Markgraf Bildungszentrums setzt die Bauunternehmung erstmals auch innovativen Biokohlenstoffbeton ein. In Kooperation mit dem Berliner Start-up ecoLocked wurden nichttragende Wandelemente gefertigt, in denen der CO₂-negative Zusatzstoff eLM Zero verbaut ist, der den Netto-CO₂-Fußabdruck von Beton je nach Rezeptur bis hin zur Klimaneutralität und darüber hinaus
Bei den zwei Neubauprojekten von MARKGRAF wurden erstmals umweltschonende Baustoffe wie Biokohlenstoffbeton und Carbonbeton in großem Umfang eingesetzt.
reduzieren kann. Das Herstellungsverfahren für den Biokohlenstoff ist bei einem durchdachten Einsatz energetisch selbsttragend; Emissionen aus Produktion, Transport und Weiterverarbeitung werden mit dem CO₂-Bindungspotenzial des Endprodukts verrechnet. Ziel des Pilotprojekts in Kemnath ist, Biokohlenstoff als dauerhaften Betonzusatzstoff im Alltag zu erproben und mit den Fertigteilen von MARKGRAF eine langfristige CO₂-Senke zu schaffen. Das Trainings- und Ausbildungszentrum bietet rund 2.500 m2 Fläche und wird im Herbst 2026 fertiggestellt.
Zwei Neubauten in der Region mit der Technologie von morgen
Sowohl das Bürogebäude in Immenreuth als auch das neue Bildungszentrum in Kemnath sind für MARKGRAF mehr als nur eigene Neubauten: Sie dienen bewusst als Orte, um Kunden und Interessenten neue Baustoffe näherzubringen. Mit dem Einsatz neuer zukunftsweisender Materialien und Techniken zeigt MARKGRAF, wie die Baubranche einen aktiven Beitrag zu einer klimaneutralen Zukunft leistet.
Noch mehr Infos rund um innovative Baustoffe unter markgraf-bau.de/zukunft-des-bauens
Wenn’s läuft wie geschmiert
Ob in der Fertigung, Montage oder Logistik: Bei Groeneveld-BEKA tragen die Mitarbeitenden jeden Tag dazu bei, dass Maschinen zuverlässig versorgt werden.
Groeneveld-BEKA: Global vernetzt. Regional verwurzelt.
Maschinen arbeiten zuverlässig, Fahrzeuge sind im Einsatz, Produktionsprozesse greifen ineinander. Vieles davon geschieht selbstverständlich –solange alles funktioniert. Dass es so bleibt, dafür sorgen Systeme, die man selten sieht, aber auf die es entscheidend ankommt: Schmiersysteme. Und genau dafür steht Groeneveld-BEKA in Pegnitz.
Groeneveld-BEKA verbindet langjährige Erfahrung mit moderner Technik. Die Wurzeln reichen bis ins Jahr 1927, als BAIER + KÖPPEL in Nürnberg mit der Produktion von Ölpumpen für Motorräder und Flugzeuge begannen. 1962 zog BEKA nach Pegnitz um, wurde 2019 durch Timken übernommen und fusionierte mit Groeneveld zu einem Unternehmen. Heute entwickelt und produziert das Unternehmen Schmiersysteme für unterschiedlichste Branchen, von der Landwirtschaft über den Bergbau bis hin zu industriellen Anwendungen und dem Ersatzteilmarkt weltweit.
Regional verwurzelt, international unterwegs
Trotz globaler Ausrichtung bleibt die enge Verbindung zur Region: Pegnitz und Wannberg sind zentrale Standorte. Gleichzeitig ist Groeneveld-BEKA international vernetzt, mit Entwicklungszentren in den Niederlanden, Italien und Deutschland. Für die Mitarbeitenden bedeutet das: ein Arbeitsplatz in der Region und gleichzeitig Einblicke in ein weltweit agierendes Unternehmen.
Unsichtbar, aber unverzichtbar
Bei Groeneveld-BEKA geht es nicht nur um Technik, sondern um die Menschen, die sie möglich machen. Mitarbeitende arbeiten hier an Lösungen, die im Alltag von Maschinen und Anlagen weltweit eine zentrale Rolle spielen.
Deine Karrierechance bei Groeneveld-BEKA
• Du bist mittendrin in der Fertigung und hilfst dabei, unsere Produkte zusammenzubauen und auf den Weg zu bringen
• Du arbeitest mit modernen Maschinen und lernst, wie technische Anlagen im Alltag eingesetzt werden
• Produkte entstehen, die später weltweit genutzt werden
• Du bekommst einen Einblick in die Abläufe hinter den Kulissen, vom ersten Handgriff bis zum fertigen Produkt
• Dein Alltag ist dabei klar strukturiert und praktisch geprägt, mit Aufgaben, die Schritt für Schritt erklärt werden
• Egal ob Ferienjob, Montage oder Lager –du bist Teil der Abläufe und arbeitest dort mit, wo gerade Unterstützung gebraucht wird
Deine benefits
• Gestalte die Zukunft der Industrie mit … durch innovative Lösungen in der Schmiertechnologie
• Werde Teil eines starken Teams … kollegial, unterstützend und international vernetzt
• Arbeite modern und flexibel … mit zeitgemäßer technischer Ausstattung und einer 36-Stunden-Woche, flexiblen Arbeitszeiten und 30 Tagen Urlaub
• Erlebe abwechslungsreiche Aufgaben … in unterschiedlichen Fachbereichen
• Entwickle dich gezielt weiter … mit Schulungen, Mentoring und echten Karrierechancen
• Bringe deine Ideen ein … in einer offenen Kultur, die Engagement und Initiative schätzt
• Erhalte attraktive Zusatzleistungen … durch tariflich geregeltes Urlaubs- und Weihnachtsgeld und weitere Benefits wie betriebliche Altersvorsorge und Krankenzusatzversicherung
Technik, die bewegt!
STARTE DEINE AUSBILDUNG MIT ZUKUNFT UND PERSPEKTIVE BEI GROENEVELD-BEKA:
Industriemechaniker (m/w/d)
Du schraubst, montierst und sorgst dafür, dass Maschinen laufen wie geschmiert.
Zerspanungsmechaniker (m/w/d)
Präzision ist dein Ding? Dann bring Metall mit Hightech-Maschinen in Bestform.
Industriekaufmann/frau (m/w/d)
Du willst lieber im Büro durchstarten? Planung, Organisation und Kommunikation sind dein Ding? Perfekt!
Technische Produktdesigner (m/w/d)
Du liebst Technik und Kreativität? Dann gestalte mit uns die Produkte von morgen – digital und dreidimensional.
KLINGT SPANNEND?
Dann schau vorbei und entdecke, was Groeneveld-BEKA wirklich zu bieten hat. Werde Teil eines Teams, das die Zukunft bewegt!
Mehr erfahren: groeneveld-beka.com
Lebendige Architektur für Bayreuth
Ein Blick hinter die Architektur-Kulissen des Quartiers joseph
Bayreuth bekommt ein neues Wohnquartier: „joseph“ setzt Maßstäbe für modernes, urbanes Wohnen – inspiriert von einem deutsch-französischen Dialog und geprägt von einer Architektur, die Vielfalt, Offenheit und Identität vereint. Der Bauträger und Projektentwickler CONCEPT BAU gibt exklusive Einblicke in eine Vision, die jetzt Wirklichkeit wird.
Ein Quartier mit Charakter
Die heutigen Wohnungsbauten wirken oft monoton – nicht so joseph. Im Stadtteil Kreuzstein entsteht ein lebendiges Quartier, das mit abwechslungsreicher Gestaltung und durchdachten Details überzeugt. Die Architekten verfolgen eine klare Philosophie und haben so ein einzigartiges Architektur-Konzept kuratiert: Jeder Bereich soll eine eigene Identität erhalten, ohne dabei den harmonischen Gesamteindruck zu verlieren. Bei der Konzeption wurde der Fokus auf drei Säulen gelegt:
Dynamische Silhouetten: Unterschiedliche Gebäudehöhen – von Sockeln über Hauptbaukörper bis zu Attiken – schaffen eine spannungsvolle Skyline. Doppelt hohe Durchgänge öffnen das Quartier zur Umgebung und lassen Natur und Licht einfließen.
Schon bald zieht Leben ein: Der erste Bauabschnitt des Quartiers joseph soll bereits Anfang 2028 fertiggestellt werden.
Fassaden mit Persönlichkeit: Statt Einheitslook wird auf bewusste Kontraste gesetzt – durch Materialwechsel, Vor- und Rücksprünge sowie eine Farbpalette, die sich an Bayreuths Charme orientiert. Jede Fassade erzählt ihre eigene Geschichte und fügt sich harmonisch in die Bayreuther Nachbarschaft ein.
Struktur mit Tiefe: Horizontale Gliederungen, Gesimse, Claustras und Pergolen verleihen den Gebäuden eine handwerkliche Präzision und einen unverwechselbaren Charakter.
Der Spatenstich ist erfolgt
Was lange eine Vision war, nimmt jetzt Gestalt an: Die Erdarbeiten für joseph haben bereits Anfang 2026 begonnen. Aktuell wird die Baugrube ausgehoben und die Tiefgarage und Straßenstrukturen nehmen Form an. Die Fertigstellung des ersten Baufeldes, das 70 Eigentumswohnungen sowie insgesamt 1.000 m2 Gewerbefläche beinhaltet, ist für das erste Quartal 2028 geplant.
So wird mit jedem Tag deutlicher, wie aus Skizzen und Modellen ein
lebendiges Quartier entsteht – eines, das nicht nur Wohnraum bietet, sondern auch Begegnungsorte, Grünflächen und eine Atmosphäre, in der sich Menschen wohl- und zu Hause fühlen. Dabei zeigt CONCEPT BAU ein klares Bekenntnis zu Qualität mit Blick auf Fassadengestaltung und Grundrissplanung sowie Ausstattungsmerkmale.
Mehr infos gibt's hier
Über Concept bau
Die CONCEPT BAU GmbH ist ein mittelständischer Projektentwickler und Bauträger mit über 40 Jahren Erfahrung im Wohnungsbau und Sitz in München. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der finanzstarken, börsennotierten Unternehmensgruppe BASSAC SA sowie eine Schwestergesellschaft des Bayreuther Garagenherstellers ZAPF GmbH.
• Komplettbäder – von der Planung bis zur fertigen Umsetzung (inkl. Fliesenarbeiten)
• Pellet-, Holz- und Hackschnitzelheizungen
• Moderne Wärmepumpensysteme
• Solarthermie-Anlagen
• Öl- und Gasheizungen
• Innovative Heizsysteme mit attraktiven Fördermöglichkeiten
• Komplettsanierung von Wohneinheiten
• Elektroinstallationen
• Photovoltaik-Anlagen
• Zuverlässiger Kundendienst für Heizungen
... und vieles mehr
www.tao-oberfranken.de
4 Standorte
33.990 Studierende
352 Studiengänge
180 Masterstudiengänge
658 Professor*innen
5 kooperative Promotionen
19 Promotionen im Graduiertenkolleg „Energieautarke Gebäude“
Sanieren mit Plan: So wird aus Alt neu
Mit dem richtigen Coaching gut beraten ins Projekt
Das Sanierungscoaching hilft Menschen, die ihr Haus renovieren möchten oder ein älteres Gebäude erwerben wollen. Viele stehen vor der Frage, ob sich eine Sanierung überhaupt lohnt und welche Arbeiten notwendig sind. Eigentümer und Kaufinteressierte erhalten mit dem Beratungsangebot vor einer großen Investition eine fundierte fachliche Einschätzung zu erforderlichen Umbaumaßnahmen, Kosten und Fördermöglichkeiten.
Architekten und andere Fachleute begutachten das Gebäude. Sie prüfen den baulichen Zustand und erklären, welche Sanierungsmaßnahmen sinnvoll sind. Dabei geht es nicht nur um die Bausubstanz, sondern auch um Themen wie Energieeinsparungen durch Dämmung oder moderne Heizsysteme.
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DIY-Beratung und KI-Visualisierung
Die Beratung wird durch das Regionalmanagement gefördert: Für einen Eigenanteil von 150 Euro erhalten Sanierungswillige eine Beratungsleistung von 1.500 Euro. Über die Erstberatung hinaus sind zwei ergänzende Fachberatungen möglich, zum Beispiel zu Themen wie Tragwerksplanung, Baubiologie oder Steuerfragen. Auch eine DIY-Beratung ist möglich, also Unterstützung bei geplanten Eigenleistungen. Außerdem besteht die Möglichkeit der KI-Visualisierung: Mithilfe von moderner Software ist es möglich, sich bereits vor dem Umbau einen Eindruck davon zu verschaffen, wie das Haus nach der Sanierung aussehen könnte. Beispielsweise können eine neue Fassadengestaltung, eine veränderte Innenraumaufteilung oder verschiedene Einrichtungsstile dargestellt werden.
Lohnt sich die Sanierung eines älteren Gebäudes überhaupt noch? Orientierung und Unterstützung für Häuslebauer bietet das Sanierungscoaching.
GEMEINSAM IN EINE AUSSICHTSREICHE ZUKUNFT
Mit Modernisierung gegen den Leerstand
Ein wichtiges Ziel des Sanierungscoachings ist, leerstehende Gebäude wieder zu nutzen, damit die Ortskerne lebendig bleiben. In vielen Orten stehen Häuser leer, während gleichzeitig neue gebaut werden. Durch die Sanierungsberatung soll dazu angeregt werden, bestehende Gebäude zu modernisieren, anstatt bisher unbebaute Flächen zu verbrauchen.
Das Sanierungscoaching ist ein gemeinsames Projekt des Regional- und Leerstandsmanagements von Stadt und Landkreis Hof, Landkreis Wunsiedel und der Region Bayreuth. Das Projekt wird mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert. Um das Sanierungscoaching in Anspruch nehmen zu können, ist ein Antrag an das Leerstandsmanagement im Landkreis Bayreuth erforderlich.
Kontakt
Alle weiteren Informationen, u. a. zu den Voraussetzungen für die Beantragung, finden Sie unter:
stadt-land-raum-region-bayreuth.de
Telefon: 0921 728-338
E-Mail: sanierung@lra-bt.bayern.de
KT/SN
Erfolg beginnt mit einer guten Ausbildung:
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Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie per E-Mail oder über unser Karriereportal: www.frenzelit.com/karriere
Andre Hauer
Haben Sie Fragen zu uns oder unseren Stellenangeboten? Melden Sie sich gerne bei: Johanna Wöhrl / Hannah Bohra 09273 72-500 HR@frenzelit.com
* m / w / d
Wir sind ein in der Region verwurzeltes Familienunternehmen mit flachen Hierarchien und immer interessiert an neuen, engagierten Kolleg*innen. Wir freuen uns auch über Ihre Initiativbewerbung.
Frenzelit GmbH, 95460 Bad Berneck
Branding, das bleibt
GMK gewinnt beim German Design Award 2026
Doppelte Auszeichnung für die Bayreuther Markenagentur GMK: Gleich zwei Projekte wurden mit dem renommierten German Design Award 2026 in der Kategorie „Excellent Communications Design Brand Identity“ prämiert.
Überzeugt haben die Jury zwei Projekte im Bereich Markenidentität: Die neue Brand Identity für den Wohnmobilhersteller FRANKIA und das Rebranding für die Wohnbaugesellschaft GEWOG Bayreuth. Der German Design Award zählt zu den international bedeutendsten Preisen für herausragende Gestaltungsleistungen und wegweisende Markenarbeit.
Zukunftsweisend:
Brand Design für FRANKIA
„Das neue Brand Design für FRANKIA entstand im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung und markiert die Transformation zur zukunftsorientierten Designmarke im Wohnmobilsegment“, erklärt Jörg Lichtenegger, Agentur-Inhaber und projektverantwortlich. „Unsere Arbeit umfasst die Entwicklung eines modernen Corporate Designs und einer klaren Wort- und Bildmarke, konsistent umgesetzt über Website, Social Media, Broschüren (digital und Print), Messeauftritt, Anzeigen und Produktfotografie.“ Eine ganzheitliche Strategie schafft dem Branchenvorreiter für seinen internationalen Auftritt maximale Klarheit, Wiedererkennbarkeit und unterstreicht die Kernwerte des Unternehmens: Design. Komfort. Qualität. –Made in Oberfranken.
Kreativ, durchdacht, crossmedial, wirkungsvoll: Für FRANKIA hat die GMK Markenagentur ein neues Branding entwickelt, das sich nachhaltig vom Wettbewerb abhebt. Das moderne Corporate Design zeigt sich sowohl im Highlight-Magazin als auch auf der neuen FRANKIA Website.
In der Heimat verwurzelt: GMK zeigt Engagement mit den Magazinen Echt Oberfranken, rundum und dem Bayreuth Magazin.
Prämiert: Das umfassende Rebranding der Wohnbaugesellschaft GEWOG Bayreuth – zum Beispiel für die Website und das Mietermagazin – hat die Auszeichnung „Excellent Communications Design Brand Identity” erhalten – modern, lebendig und zeitlos!
Modern, lebendig und zeitlos: Branding für die GEWOG
Die GEWOG, Bayreuths größter Wohnungsvermieter, erhielt von GMK ein umfassendes erneuertes Branding. In Co-Creation-Workshops wurden Werte, Zielgruppen und Look neu definiert. Logo, Farbwelt, Typografie und Bildsprache greifen den bisherigen Auftritt auf und entwickeln ihn modern, lebendig und zeitlos weiter. GMK verantwortete die konsequente Umsetzung in allen Bereichen: von der komplett neuen Website über Geschäftsausstattung bis zu Werbemitteln sowie einem eigenen Mietermagazin. So gelang die erfolgreiche Neupositionierung – „weg vom sozialen Wohnungsbau“ hin zur zeitgemäßen Wohnbaugesellschaft für alle.
KT/AH
Interview
„Mit offenen Augen und Ohren durch den Landkreis“
Landrat Florian
Wiedemann spricht im Interview über seine erfolgreiche Wiederwahl. In seiner ersten Amtszeit kümmerte er sich nicht nur um schwerwiegende Krisen, sondern auch um das Thema Tourismus.
Herr Wiedemann, Ihre erste Amtszeit endete am 30. April 2026. Wenn Sie diese mit einem Wort beschreiben müssten, welches wäre es?
Außergewöhnlich.
Warum außergewöhnlich?
Ich habe in meinen ersten sechs Jahren unglaublich viel erlebt. Zunächst einmal war ich als Krisenmanager im Einsatz. Rund zwei Jahre lang waren wir im Landratsamt mit der Corona-Pandemie beschäftigt – da herrschte wirklich Ausnahmezustand mit Testungen, Impfungen, Aus-
gangsbeschränkungen und Co. Der Übergang zum Beginn des Ukraine-Kriegs und der damit losbrechenden Flüchtlingswelle war quasi fließend. Auch diese Situation verlangte meiner Verwaltung und mir unglaublich viel ab. Meine klassische Arbeit als Landrat kam dadurch aber nicht zu kurz. Dabei habe ich jeden Tag deutlicher gespürt, dass wir in unserem Landkreis richtig viel bewegen können. Das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und eine riesige Lust geweckt, unsere
Heimat noch lebens- und liebenswerter zu gestalten.
Was wollten Sie nach den von Ihnen genannten Krisen sofort anpacken?
Der Punkt „Landkreis Bayreuth als Tourismusregion“ war mir besonders wichtig. Wir haben einzigartige Landschaften und Attraktionen vor der Haustür – und die gilt es weiterzuentwickeln.
Sie sprechen auf den Ochsenkopf an?
Unter anderem. Dort haben wir mit der Erneuerung der Seilbahnen ein Leuchtturm-Projekt um-
gesetzt, an dem sich Einheimische und Touristen erfreuen können.
Durch die Zehner-Kabinenbahnen haben wir die gesamte Fichtelgebirgsregion aufgewertet – und noch viel wichtiger: Wir haben hiesigen Unternehmern und Gastronomen gezeigt, dass wir fest an die Region glauben und überzeugt sind, dass sich Investitionen in die Infrastruktur lohnen. Übrigens werden wir diese Investitionen auch weiter tätigen. Im Sommer 2026 wird beispielsweise der Bikepark ausgebaut.
Im Landkreis Bayreuth gibt’s quasi ein südliches Pendant zum Ochsenkopf: die Therme Obernsees. Wie sehen hier die Pläne aus?
Die Therme Obernsees ist ein enormer Anziehungspunkt in unserem südlichen Landkreis. Wir bieten hier ein Erlebnis für
„Ich habe jeden Tag deutlicher gespürt, dass wir in unserem Landkreis richtig viel bewegen können.“
FLORIAN WIEDEMANN
Familien aus nah und fern – und natürlich wollen wir auch dieses kontinuierlich verbessern. Mit der Thermelino-Kinderwelt, dem neuen Außenbecken und dem neu geschaffenen Ruheraum sind wir bereits wichtige Schritte gegangen, um im anspruchsvollen Wettkampf der Thermen und Bäder mitzuhalten. Die Besucherzahlen zeigen, dass sich dieser Aufwand gelohnt hat. 2025 haben wir bereits ein Besucher-Plus von ca. 25 % erreicht.
Eine starke Region braucht nicht nur starke touristische Attraktionen, sondern auch eine starke Wirtschaft. Wie sehen hier die Pläne aus, um den Landkreis Bayreuth voranzubringen?
Wir wollen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass bestehende Unternehmen sich weiterentwickeln können und gleichzeitig neue Ideen und Gründungen Raum finden.
Grundsteinlegung der neuen Kabinenbahnen am Ochsenkopf
Ein zentraler Baustein dabei ist das Regionale Innovationszentrum (RIZ), das an der Universität Bayreuth entstehen wird. Besonders wichtig ist mir: Dieses Zentrum wird auch eine Außenstelle bei uns im Landkreis erhalten. So bringen wir Forschung, Innovation und Unternehmen noch enger zusammen und schaffen sowohl in der Stadt als auch im Landkreis einen Ort, an dem neue Technologien, Start-ups und regionale Wirtschaftskraft direkt miteinander verknüpft werden. Darüber hinaus unterstützen wir Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Gründerinnen und Gründer selbstverständlich schon heute mit einem breiten Spektrum an Beratungs- und Serviceangeboten. Der regelmäßige Austausch ist mir dabei ein großes Anliegen:
Eröffnung des neuen Außenbeckens mit Ruheraum und der ThermelinoWasserwelt in der Therme Obernsees
Wir suchen bewusst den Dialog –sei es im Rahmen von Unternehmergesprächen, Netzwerktreffen oder unseren großen Veranstaltungen. Ein Beispiel dafür ist der Wirtschaftsempfang, der 2026 erneut im Landkreis Bayreuth stattfinden wird.
Um eine Region weiterzuentwickeln, braucht es oft größere Summen Geld. Die Haushaltskassen sind aber knapp. Wie gehen Sie damit um?
In der Tat ist die Haushaltslage schwierig. Wir können nicht hergehen und endlos Geld für Projekte ausgeben. Daher ist es
umso wichtiger, verantwortungsbewusst zu handeln und sinnvolle Maßnahmen zu unterstützen. Das RIZ ist beispielsweise so eine Maßnahme, die sich perspektivisch auszahlen kann und bei der wir im Idealfall als Region sogar finanziell profitieren werden. Gleichzeitig müssen wir uns aber auch vor Augen führen, welche Pflichtaufgaben dringend zu erledigen sind. Hier fällt mir zuallererst unser Kreisstraßennetz ein. Da ist unter meiner Führung bereits viel passiert, wobei es in unserem flächenmäßig großen Landkreis natürlich immer noch Abschnitte gibt, die wir sanieren müssen.
„Wir wollen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass bestehende Unternehmen sich weiterentwickeln können und gleichzeitig neue Ideen und Gründungen Raum finden.“
FLORIAN WIEDEMANN
Sie haben sich bei der Kommunalwahl im März bereits im ersten Wahlgang gegen Ihre Kontrahenten durchgesetzt. Was ist Ihr Erfolgsrezept?
Das ist eine gute Frage, die am besten die Bürgerinnen und Bürger beantworten können. Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass ich immer versuche, mit offenen Augen und Ohren durch unseren Landkreis zu gehen. Das ist die Basis, wenn man die Anliegen der hier lebenden Menschen wirklich ernst nehmen möchte. Ich will das Gefühl vermitteln, für unsere Bürger da zu sein – nahbar und
Es kann losgehen: Eröffnung der sanierten Mountainbike-Strecke am Ochsenkopf-Südhang
transparent. Offenbar ist es gelungen, genau das zu vermitteln.
Zum Abschluss: Welche Schlagzeile würden Sie in Ihrer zweiten Amtszeit gerne lesen?
„Gefragt wie nie: Fränkische Schweiz und Fichtelgebirge verzeichnen Besucherrekorde“
HHU
Beim Wirtschaftsempfang 2025 von Stadt und Landkreis Bayreuth
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Liebes LAND
DerLandkreis Bayreuth ist mehr als nur ein Wohnort. Er ist für viele Lebensmittelpunkt, geliebte Heimat und der Boden, auf dem ihre Geschichte gewachsen ist. Fünf von ihnen erzählen, warum sie hier ihr Herz verloren haben und geblieben sind. Es geht um Verwurzelung, Neuanfänge und eine besondere Verbindung zu Landschaft und Leuten.
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„Wir (ver)legen Herzblut in all unsere Arbeiten.“
Carolina Bange, Parkettlegemeisterin und seit 2022 Geschäftsführerin
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Klassische Parkettböden Holzdielenböden
Teppichböden
Vinyl-Designbeläge etc.
„Im Landkreis Bayreuth bin ich verwurzelt und jedes Heimkommen macht mir stille Freude.“
Ene mene Muh – die Frau hinter der Mini-Molkerei
Petra Raps deutet auf ein dünnes Rohr: „Durch diese Leitung fließt die Milch aus dem Stall in die Käserei“, erklärt sie. Die 75 Kühe, deren Milch die Unternehmerin in ihrer Hof-Molkerei in SEYBOTHENREUTH zu Joghurt und Käse verarbeitet, muhen keine fünf Meter entfernt im Laufstall.
Petra Raps trägt blaue Schuhüberzieher und ein Haarnetz. Ihre Käserei erinnert an ein klinisch sauberes Labor im Kleinformat.
Die Mutter von vier Kindern und Oma von vier Enkeln sagt von sich selbst: „Wenn ich etwas mache, dann mache ich es gescheit.“ Als sie im Jahr 2021 mit dem
Familienrat entscheidet, eine kleine, feine Käserei auf dem Hof zu errichten, weiß sie genau, wie diese gestaltet sein muss, und schreibt selbst den Bauplan. Petra Raps hatte einen guten Lehrmeister: Ein ehemaliger Nachbar mit Ziegenhof und Käserei leitete sie an. „Er hat mich inspiriert und unterstützt“, blickt sie zurück. Einige Jahre experimentiert sie mit Joghurtkulturen, Obst, Temperaturen und Behältnissen, bis alles passt und ihre Marke „Ene mene Muh“ an den Start geht.
Heute ist Petra Raps selbstbewusste Produzentin von hochwertigem Joghurt mit Früchten und ohne,
Quark, Schnittkäse mit Gewürzen wie etwa Schabziger Klee oder Pfeffer und Grillkäse. Zu kaufen gibt es die Produkte vor dem Bauernhof der Familie Raps in Würnsreuth in ihrer „Joghurthütte“, in den Dorfläden Emtmannsberg und Vorbach, im Hofladen in Bauernhöfen und bei vielen anderen kleinen Verkaufsstellen. „Es ist viel Arbeit“, sagt Petra Raps, die die Mini-Käserei allein wuppt, „aber es gibt mir Wertschätzung und Zufriedenheit.“ Sie selbst genießt ihren Joghurt am liebsten mit frischen Früchten. So kommt sein Geschmack, für den sie lange gearbeitet hat, am besten zur Geltung: „Aromatisch und mild“.
SEYBOTHENREUTH
PETRA RAPS
STEPHAN UNGLAUB
„Bürgermeister der Bischofsgrüner Herzen“
Stephan Unglaub ist wahrscheinlich die bekannteste Person in Bischofsgrün
Die Gemeinde hat der ehemalige Bürgermeister seit seiner Geburt im Mai 1958 nie für längere Zeit verlassen. Seine Wurzeln stecken sehr, sehr tief im Fichtelgebirge.
Der sonst so nüchterne Mann schwärmt: „Land, Leute und Landschaft – ich mag hier einfach alles.“
1990 beginnt Unglaubs Engagement im Gemeinderat, 2002 wird er Zweiter Bürgermeister, von 2003 bis 2020 steht er an der Spitze der Gemeinde. Die Bischofsgrüner schenken ihm in dieser Zeit mit 95 % der Stimmen ihr Vertrauen. Einige seiner Themen: die neuen Gondelbahnen am Ochsenkopf, die
„Der Landkreis ist klasse, weil man so viele Möglichkeiten hat, seine Freizeit zu verbringen.“
BISCHOFSGRÜN
Kooperation mit den Nachbargemeinden und mit der GSG 9, einer Spezialeinheit der Bundespolizei. Seit 1975 ist Bischofsgrün Patengemeinde der GSG 9, was in Deutschland einzigartig ist. „Zusammenhalt und Transparenz waren mir immer wichtig“, betont der Bischofsgrüner Ehrenbürger. Beruflich wird er erst Bankkaufmann, dient dann von 1977 bis 2003 als Soldat, wird Kompanieund Personalfeldwebel.
Sein privates Glück hat er vor mehr als 44 Jahren in Anneliese gefunden. Beide teilen die Liebe für ihren Garten, pflegen Freundschaften und Kater Lucky, den ihre Tochter vor 16 Jahren vor dem sicheren Tod gerettet hat.
Sehr viel Zeit steckt Stephan Unglaub in zahllose Ehrenämter: Als Bürgerbus-Fahrer oder Vorstandsmitglied in „sieben oder acht Vereinen“ und im Kreistag für die SPD. Er macht das gern, denn damit kann er „der Bevölkerung etwas zurückgeben“. Auf den Sommer freut sich der Wasserwachtler besonders: Das Bischofsgrüner Freibad wird nach der Sanierung wieder öffnen. Als Bürgermeister hatte er 90 % der Kosten aus Fördermitteln organisiert. Stephan Unglaub sagt heute: „Ich bin höchst zufrieden mit dem, was ich geschafft habe.“ Vielleicht ist seine größte Leistung aber, dass ihm in Bischofsgrün „niemand aus dem Weg geht“.
„Ich bin ein Fichtelgebirgler und kann mir nicht vorstellen, woanders zu leben.“
UWE KÖHLER
Der „Gfreeser Eisenbahner“
Wenn heute eine Dampflok im Landkreis Bayreuth unterwegs ist, steht Uwe Köhler irgendwo an der Strecke, das Handy gezückt, und filmt oder fotografiert das dampfende Stahlross. „Die Liebe zur Eisenbahn hat mich als Kind gepackt und nicht mehr losgelassen“, lacht der 60-Jährige aus Gefrees.
Damals gab es noch die Stichbahn von Falls nach Gefrees, die 1993 eingestellt wurde – auch andere wie etwa die Stichbahn von Schlömen über Bad Berneck nach Bischofsgrün traf dieses Schicksal.
In den Brüdern Ralf und Alexander Bayerlein hat Uwe Köhler zwei Gleichgesinnte gefunden.
Zusammen sind sie die „Gfreeser Eisenbahner“ und veröffentlichen unter diesem Namen Videos und Fotos in den sozialen Medien. Inspiriert dazu wurden sie im Jahr 2017, als der SWR für die Sendung „Eisenbahn Romantik“ auf die Stadt Gefrees zukam und nach alten Aufzeichnungen der Stichbahn Falls-Gefrees fragte. Weil Uwe Köhler im Bürgerbüro und Ralf Bayerlein im Archiv im Rathaus Gefrees arbeiten, konnten sie der Redakteurin historische Filme, Pläne und Fotos zur Verfügung stellen, dazu vieles aus dem eigenen Bestand. In der Sendung tauchen die drei selbst auf und sind seitdem ein bisschen berühmt unter Eisenbahnfreunden. „Die Leute sollen etwas davon haben,
dass wir uns für alte Eisenbahnen interessieren“, erklärt Uwe Köhler die vielen Stunden, die das Trio in die Digitalisierung und Veröffentlichung alter Video8-Filme steckt und bei jeder Gelegenheit neue dreht. „Man kann dabei wunderbar abschalten“, schwärmt Uwe Köhler. „Wenn wir an der Schiefen Ebene sitzen, hört man zuerst den Sound der Dampflok, sieht den Dampf aus dem Wald aufsteigen, dann biegt sie um die Ecke …“
Solche Momente voller Adrenalin und Begeisterung sind es, die die Gfreeser Eisenbahner im Netz mit anderen teilen. Dass diese ihre Mühe wertschätzen, merken sie an netten Kommentaren und vielen Tausend Klicks.
GEFREES
„Der Landkreis Bayreuth ist für mich wie ein Nischenparfüm: individuell statt Mainstream, facettenreich, tiefgründig und geprägt von Ecken und Kanten.“
PHILIPP STAHLMANN
Der Sammler von unsichtbarem Glück
HUMMELTAL
BeiPhilipp Stahlmann trifft Bodenständigkeit auf eine Leidenschaft für feinen Genuss. Der 32-Jährige lebt mit seiner Familie in Hummeltal. Nach einigen Jahren in der Stadt zog es ihn und seine Frau mit ihrem Kind wieder zurück in den Landkreis. „Ich habe hier alles, was ich brauche“, sagt Philipp und schwärmt von der Nähe zur Fränkischen Schweiz und zum Fichtelgebirge und von den Möglichkeiten, die er hier hat – nicht nur als Tennisspieler.
Auch sein Arbeitsplatz wirkt wie ein Gegenentwurf zum Trubel in der Stadt: Als Gastronomieleiter
auf Burg Rabenstein beginnt für ihn jeder Arbeitstag mit einer Fahrt durch die Natur. Oben angekommen, zwischen Felsen und Wäldern, organisiert er den Betrieb – und genießt in den Pausen die besondere Atmosphäre dieses Ortes.
Privat hat Philipp als Hobby eine ungewöhnliche Sammelleidenschaft entwickelt: Nischenparfüms, also Düfte, die nicht jeder trägt, die es nicht in jedem Laden gibt. Seine Kollektion umfasst etwa 60 Flacons – darunter Kreationen wie „Isola Blu“ von Roja Parfums. Für Philipp sind Parfums ästhetische Kreationen. „Andere
gehen ins Museum – ich empfinde Düfte als Kunst“, sagt er.
Wenn er sich morgens für ein Parfüm entscheidet, muss es zum Anlass und seiner Laune passen. Ein paar Sprühstöße gibt er direkt auf die Haut, dann entfaltet sich der Duft über Stunden hinweg, entwickelt Tiefe und Charakter. Was ihm wichtig ist: Der Duft soll begleiten, nicht dominieren – eine dezente Spur, keine Ansage. „In erster Linie trage ich Düfte für mich selbst und nicht, um anderen zu imponieren“, betont Philipp Stahlmann. Als er geht, bleibt eine Ahnung von Zitrusfrüchten im Raum.
DORIS BOCKA
Eine Botschafterin mit Pinsel und Power
WennDoris Bocka in ihrem Malzimmer zum Pinsel greift und ihn in Farbe tunkt, taucht sie in einen Zustand tiefer Entspannung ab. „Malen ist ein sehr emotionaler und persönlicher Prozess“, erläutert die 57-Jährige aus Bindlach. Die weiße Leinwand grundiert sie zuerst dunkel, dann lässt sie mit kontrastierenden Farben Menschen darauf erscheinen, mal mit Gesicht, mal ohne, manchmal nur deren Umrisse. Auf kleineren Leinwänden entstehen Häuser oder Scheunen, zu denen sie oft reale Gebäude im Bayreuther Landkreis inspiriert haben. Für die promovierte Pädagogin muss Kunst nicht schön sein: „Ich male nicht gefällig“, erklärt sie, „mein innerer Maßstab ist die Ästhetik.“
2015, nach vielen Berufsjahren an der Uni Bayreuth, beginnt Doris Bocka, sich intensiv mit Malerei zu beschäftigen. Zwei Jahre später folgt die erste Einzelausstellung. Zur Künstlerpersönlichkeit ist sie im Meisterkurs bei Markus Lüpertz gereift, einem großen Namen in der expressiven Malerei. Doris Bocka deutet im Malzimmer auf ihr großformatiges Abschlusswerk: Menschen in dunklen Schattierungen, nur wenige Gesichter sind mit farbigen Pinselstrichen herausgearbeitet. Dieses Bild sei inspiriert von der Brecht-Zeile: „Die im Dunkeln sieht man nicht“, erklärt sie. Wobei sie eigentlich wenig davon hält, Bilder zu er-
klären. „Erst durch die Betrachter wird ein Gemälde zu Kunst“, sagt sie. Das gelte überall auf der Welt. Sie packt mehrmals im Jahr die Koffer, um Symposien in Europa und Tunesien zu besuchen, MalWorkshops für Kinder in Asien zu leiten oder ihre Ausstellungen in Miami oder Karlsbad zu eröffnen, um nur einige zu nennen. Egal, auf welchen Kontinent sie eingeladen wird, sie zeigt
überall gerne, wo sie herkommt, und schwärmt von ihrer Heimat. „Ich bin schon im Dirndl durch Indien gereist“, lacht Dr. Doris Bocka, die Kunst-Botschafterin aus Bindlach.
„Mein Leben ist bunt, meine Bilder sind es eher nicht.“
Stück oberfränkisches Sommerglück feiert Jubiläum: Zwischen mächtigen Felsen, klarem Wasser und herzlicher Gastfreundschaft lädt das Felsenbad Pottenstein seit einem Jahrhundert zum Erholen, Staunen und Abschalten ein.
Es liegt idyllisch eingebettet zwischen bizarren Felswänden, nur einen kurzen Spaziergang vom Schöngrundsee und der Teufelshöhle entfernt: das Felsenbad Pottenstein. Was einst als visionäres Bauprojekt begann, feiert 2026 bereits seinen 100. Geburtstag. Auch nach einem Jahrhundert hat das Naturbad nichts von seinem besonderen Charme verloren.
Wagemutige Sprünge zwischen Felsen und Jugendstil
Eröffnet wurde das Felsenbad an Pfingsten 1926 –damals mit einem imposanten 1.300 Quadratmeter großen Betonbecken und Sprunganlagen bis zu zehn Metern Höhe. Die wagemutigen Sprünge fanden am 70 Meter hohen Finkenstein statt, der bis heute eindrucksvoll über der Anlage thront. Doch die Zeiten änderten sich: In den 1970er-Jahren scheiterte eine geplante Sanierung an den Kosten, 1987 musste das Bad schließlich schließen.
Neue Lebenskraft erhielt das Felsenbad 2001. Nach aufwendiger Restaurierung wurde es als Naturbad wiedereröffnet – mit einem chemiefreien Badeteich, der sich dank eines bepflanzten Filterbeckens selbst reinigt. Das historische Jugendstilgebäude blieb erhalten und wurde liebevoll ergänzt durch eine Seebühne, einen Biergarten und eine gemütliche Café-Terrasse.
hat es sich seinen Charakter als Geheimtipp bewahrt. Besucher schwärmen von der natürlichen Erfrischung an heißen Sommertagen und der Kulisse, die man eher in einem Alpen-Tal als mitten in Oberfranken vermuten würde.
Gastgeber mit Herz und Leidenschaft
Seit 2019 sorgt die Familie Bauer dafür, dass das Felsenbad mit Herz und Leben gefüllt ist. Bis zu 800 Gäste am Tag finden hier Entspannung, gute Laune und stets ein freundliches Wort. Ob beim Kioskbesuch oder auf der Café-Terrasse –irgendwo findet sich immer Zeit für einen kleinen Plausch. Diese herzliche, familiäre Atmosphäre macht den besonderen Reiz des Bades aus, sagen viele Stammgäste.
Tradition hat hier auch der Frühjahrsputz: Jedes Jahr Anfang April rücken Kletterer der Pottensteiner Bergwacht an, um den Finkenstein zu sichern und sommerfit zu machen. Dann kann der Sommer kommen – mit Sonnenstrahlen, frischem Quellwasser und einer großen Portion Lebensfreude. Wer also Lust auf eine „echte“ Abkühlung hat, sollte sich den nächsten Sommer vormerken. Das Felsenbad Pottenstein ist auch nach 100 Jahren ein Ort, an dem sich Natur, Geschichte und Herzlichkeit auf einzigartige Weise begegnen.
Bis zu 800 Gäste am Tag schwimmen im Hochsommer im kühlen Nass des Felsenbades
Das Felsenbad ist bei schönem Wetter täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Badeschluss ist um 18.30 Uhr.
Heute zählt das Felsenbad längst zu den „InstagramHotspots“ der Fränkischen Schweiz – und dennoch KT
was ist denn hier los?
Viele Bürger verbinden das Landratsamt vor allem mit Kfz-Zulassung, Abfallwirtschaft oder Bauanträgen. Tatsächlich bietet das Landratsamt Bayreuth aber eine Reihe von Services, die weniger bekannt sind, aber für Bürger in verschiedenen Lebenslagen sehr hilfreich sein können.
1. Betreuungsstelle
Sie berät Bürger zu Themen wie Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und rechtliche Betreuung. Das ist besonders wichtig für den Fall, dass jemand wegen Krankheit oder Unfall seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann.
Der Service umfasst:
· Beratung zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
· Informationen zum Verfahren einer gesetzlichen Betreuung Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Betreuerinnen und Betreuern
· Beratung auch bei Hausbesuchen oder in Außenstellen im Landkreis
2. Verfahrenslotsen für familien mit kindern mit behinderung
Ein relativ neuer Service: Ein Verfahrenslotse unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (0–26 Jahre) mit Behinderung. Auch ist er Ansprechpartner für deren Familien.
Die Verfahrenslotsen: erklären Leistungen der Eingliederungshilfe
Verfahrenslotsen für Familien mit Kindern mit Behinderung
Betreuungsstelle – Hilfe bei Vorsorgevollmacht und rechtlicher Betreuung
· helfen bei Anträgen und Behördenkontakten
· koordinieren Leistungen wie Schulbegleitung, Rehabilitation oder Teilhabe am Arbeitsleben
· beraten unabhängig und kostenlos
3. gesundheitsberatung
Gesundheitsberatung und Präventionsangebote
Über das Gesundheitsamt bietet das Landratsamt zahlreiche Beratungen.
Dazu gehören:
· HIV-Test und Beratung
· Gesundheitsberatung für Prostituierte
· Schwangerschaftsberatung
· Impf- und Reiseimpfberatung
· Aufklärung zu Gesundheitsfragen
4. wohnraumberatung für senioren
Viele ältere Menschen möchten möglichst lange im eigenen Heim bleiben. Dafür bietet das Landratsamt eine spezielle Wohnberatung.
Bei diesen Punkten gibt es Hilfe:
· barrierefreier Umbau von Wohnungen (z. B. Badumbau)
Wohnraumberatung für Senioren
Koordination der Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Bayreuth
Fördermöglichkeiten für altersgerechtes Wohnen Hilfsmittel im Haushalt (Treppenlifte, Haltegriffe etc.)
Vermittlung von Beratungsstellen oder Handwerksbetrieben
5. Koordination der Gesundheitsregion Plus
Das Landratsamt organisiert auch die Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus für Stadt und Landkreis Bayreuth.
Beratung zu Integration und Migration
Organisation von Katastrophenschutz und Feuerwehrwesen
Unterstützung bei Existenzgründungen
6. organisation von
katastrophenschutz
Ein oft unterschätzter, aber sehr wichtiger Aufgabenbereich. Das Landratsamt übernimmt hier zentrale organisatorische Aufgaben für den gesamten Landkreis.
Dazu zählen:
Beschaffung überörtlicher Feuerwehrfahrzeuge und Geräte
· Planung von Katastrophenschutzübungen
Organisation der Alarmierungspläne
Ferienprogramme und Aktionstage für Kinder und Jugendliche
Energieberatung für Bürger
Dort wird folgendes behandelt:
Koordination der Zusammenarbeit von Ärzten, Kliniken, Kommunen und sozialen Einrichtungen
Entwicklung von Gesundheitsprojekte im Landkreis
Austausch zwischen verschiedenen Gesundheitsakteuren
Überwachung der Umsetzung regionaler Gesundheitsstrategien
Verwaltung von Lehrgangsplätzen an Feuerwehrschulen
· Koordination der Ausstattung und Einsatzplanung
7. energieberatung
Die Energiewende beschäftigt uns alle: Über verschiedene Projekte und Kooperationen organisiert der Landkreis kostenlose oder stark vergünstigte Energieberatungen für Bürger.
Dabei geht es unter anderem auch um:
· energetische Sanierung von Gebäuden
· Förderprogramme für Heizung und Dämmung
· Photovoltaik und erneuerbare Energien
· Einsparmöglichkeiten bei Strom und Wärme
8. ferienprogramme
Der Landkreis Bayreuth bietet über den Kreisjugendring Ferienprogramme und Aktionstage an. Er ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Jugendorganisationen, Jugendverbänden und anerkannten Trägern der freien Jugendhilfe.
Was geboten wird:
Ferienabenteuer, vor allem in den Sommerferien
Städtetrips, bspw. nach Augsburg, München oder Leipzig
Aktionstage mit Lerneffekt
Verleih von Spielmaterialien
Unterbringung von Jugendgruppen in der Jugendstätte Haidenaab
9. unterstützung bei existenzgründungen
Ein starker Landkreis braucht eine starke Wirtschaft: Wer ein Unternehmen gründen möchte, kann sich daher auch bei der Wirtschaftsförderung des Landratsamts Bayreuth beraten lassen.
Das Angebot umfasst:
Infos zu Genehmigungen und rechtlichen Anforderungen
Ansprechpartner für Gewerbeanmeldung
Vermittlung zu Förderprogrammen oder Gründerberatungen
Unterstützung bei Fragen zu Standort, Infrastruktur oder Netzwerken
10. integrations- und migrationsberatung
Das Landratsamt unterstützt Menschen mit Migrationshintergrund durch diverse Angebote. Federführend sind hierbei die sogenannten Integrationslotsen tätig.
Zur täglichen Arbeit gehören: Beratung zu Aufenthaltsfragen und Integration
Vermittlung von Sprachkursen
Unterstützung bei Ausbildung oder Arbeitsmarktintegration
Koordination von Integrationsprojekten und Ehrenamt
Das Gefühl von Heimat einfangen und Emotionen wecken –das ist das Ziel des neuen Imagefilms des Landkreises.
„wir wollen die seele der orte zeigen“
Landkreis Bayreuth erstrahlt in neuem Imagefilm
Nach über einem Jahrzehnt ist es an der Zeit: Der Landkreis Bayreuth präsentiert einen neuen Imagefilm – und setzt dabei bewusst außergewöhnliche Akzente. Bei der Vorstellung im Hollfelder Kintopp vor Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunalpolitik, Wirtschaft und Tourismusbranche wurde schnell klar: Dieser Film ist kein klassischer Tourismus-Clip.
Statt touristischer Hochglanzkulisse oder Standortmarketing nach Schema F setzt er auf authentische Begegnungen, stille Kraftorte und visuelle Geduld. „Uns war wichtig, keinen reinen Werbefilm zu produzieren“, sagt Landrat Florian Wiedemann. „Der Film soll Emotionen wecken, ein Gefühl von Heimat vermitteln und die Vielfalt unserer Region zeigen –unabhängig davon, ob man sich in der Stadt, im Landkreis oder irgendwo dazwischen befindet.“
Die bewusste Entscheidung gegen eine bloße Aufzählung von Sehenswürdigkeiten oder Standortvorteilen ist zentraler Bestandteil des Konzepts. Stattdessen geht es um das Unsichtbare: regionale Identität, gelebte Verbundenheit, atmosphärische Dichte. Rückmeldungen aus der Region haben im Laufe des Projekts dazu beigetragen, die emotionale Erzählweise weiter zu schärfen.
Nicht nur inhaltlich, auch in der Umsetzung werden neue Maßstäbe gesetzt. Der Dreh erfolgte nicht unter Zeitdruck, sondern über einen längeren Zeitraum hinweg – mit großem Augenmerk auf Lichtstimmungen, Atmosphäre und Authentizität. Drehorte wurden im Vorfeld mehrfach besucht, um Tageszeiten mit optimalen Lichtverhältnissen zu identifizieren. So entstanden viele der eindrucksvollsten Aufnahmen in den frühen Morgenstunden oder während der
„Wir
wollten ein Werk schaffen, das berührt –und das Menschen anspricht, unabhängig davon, ob sie hier geboren sind oder erst noch ankommen wollen.“
FLORIAN WIEDEMANN
Premiere feierte der neue Imagefilm im Hollfelder Kintopp –mit allen Beteiligten von der Konzeption bis zur Umsetzung.
„Wir sind die Amtfluencer“
Der Landkreis Bayreuth verfolgt auch nach Veröffentlichung des Imagefilms weiter den Weg, „digital noch greifbarer und erlebbarer“ zu werden. So wird das Landratsamt im Sommer 2026 das Projekt „Amtfluencer“ starten. Mit Lilli Vogel und Leoni Stiglmeier schlüpfen zwei aufstrebende Mitarbeiterinnen, die gerade erst erfolgreich ihre Ausbildung absolviert haben, in die Rolle der Amtfluencerinnen.
goldenen Abendsonne. „Wir wollen die Seele der Orte zeigen“, sagt Richard King, Geschäftsführer der verantwortlichen Agentur Kingunion. „Das gelingt nur, wenn man sich Zeit nimmt – für Perspektiven, für Stimmungen, für das richtige Licht.“
Technisch auf höchstem Niveau
Auch technisch wurde nichts dem Zufall überlassen. Gedreht wurde mit der RED Raptor – eine moderne Kinokamera, die Auflösungen von bis zu 8K ermöglicht. Über den gesamten Produktionszeitraum hinweg kamen fast 10 Terabyte an Rohmaterial zusammen. Allein das Sichten, Schneiden und Color Grading erforderte viel Einsatz und Feingefühl. Hervorgehoben wurde bei der Präsentation auch das Audiodesign. Musik, O-Töne und atmosphärische Klänge wurden mit großer Sorgfalt komponiert und abgemischt. Denn in einem Film, der emotional wirken soll, ist der Ton entscheidend: Er transportiert Stimmungen, verstärkt Botschaften –und macht Erlebtes greifbar.
Der neue Imagefilm ist in enger Zusammenarbeit zwischen der Agentur Kingunion, der Regionalen Entwicklungsagentur und dem Medienbüro des Landkreises Bayreuth entstanden. Er zeigt den Landkreis insgesamt nicht nur von seiner schönsten Seite –er macht ihn für Einheimische, Rückkehrer, Neubürger und Gäste erlebbar. Er lädt ein, sich selbst ein Bild zu machen, Teil dieser Gemeinschaft zu werden – jenseits administrativer Grenzen. „Wir wollten ein Werk schaffen, das berührt – und das Menschen anspricht, unabhängig davon, ob sie hier geboren sind oder erst noch ankommen wollen“, betont Landrat Wiedemann.
HHU
Ihr Auftrag ist, den Alltag im Amt aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen – hin und wieder auch gerne mit einer gewissen Portion Witz und Ironie. „Wir wollen Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl geben, das Geschehen in unserem Amt hautnah mitzuerleben. Über das Amtfluencer-Projekt können wir zeigen, wie vielfältig der Arbeitsalltag bei uns sein kann. Ich bin sicher, dass wir Userinnen und Usern damit nicht nur ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern, sondern auch für den ein oder anderen Aha-Effekt sorgen werden“, betont Daniel Frieß, Leitender Verwaltungsdirektor des Bayreuther Landratsamts.
neugierig
geworden?
Zwei „Amtfluencerinnen“ in der Tonne: Leoni Stiglmeier (links) und Lilli Vogel (rechts). Eingerahmt werden die beiden von der Ausbildungsbeauftragten Carolin Schmidt und dem Leitenden Verwaltungsdirektor Daniel Frieß.
Hier werden die Kleinsten betreut: Kitas im Landkreis Bayreuth
2Die Besonderen: Zwei Waldkindergärten und eine Waldkindergartengruppe gibt es im Landkreis – einer in Plankenfels, einer in Pegnitz und eine feste Waldgruppe in Nemmersdorf (Gemeinde Goldkronach). Das jeweilige Konzept dahinter ist, dass die Kinder sich unter pädagogischer Betreuung bei jedem Wetter in der freien Natur aufhalten. Sie erfahren den Wald als Lebensraum und erleben dabei die Natur mit allen Sinnen. In Pegnitz beispielsweise ist die Einrichtung eingruppig, integrativ und es können maximal 20 Kinder betreut werden.
Circa 40 Kitas – also fast die Hälfte – sind evangelische Kindergärten.
Alle 33 Kommunen gestalten passgenau für Kinder und Familien vor Ort – teils in eigener Trägerschaft, teils in Zusammenarbeit mit freien Trägern. Das Angebot wird an den Bedarf der Kinder und Familien angepasst.
3.728 Kinder im Alter von unter einem Jahr bis zum Schuleintritt werden in den Kitas im Landkreis Bayreuth betreut. Zusätzlich finden etwa 800 Grundschüler Nachmittagsbetreuung – zum Beispiel in Horten oder Hortengruppen. (Stand 12/25)
Gleich mehrere neue Kindertagesstätten wurden in jüngster Vergangenheit im Landkreis eröffnet oder sind für 2026 geplant: zum Beispiel die neue Kindertagesstätte im ehemaligen Schulhaus in Kirchenbirkig (Ortsteil von Pottenstein/Eröffnung Juni 2026). In Speichersdorf eröffnete bereits die Kita „Krabbelkiste II“ mit 36 neuen Betreuungsplätzen. Auch in Kirchahorn wurde eine neue Kita aufgemacht: Hier finden Krippen- und 50 Hortgäste Platz. Weitere Neueröffnungen bzw. Einrichtungen, die sich im Bau befinden: Die Kita in Bischofsgrün zieht im Laufe des Jahres 2026 in ein neues Gebäude um (größtes aktuelles Kita-Projekt im Landkreis) und auch in Creußen entstehen neue Kitaplätze für Kinder. In Warmensteinach wird aktuell an einem neuen Hort gebaut.
100 % Vollversorgung für Kinder ab einem Jahr wird im Kita-Jahr 2026/2027 – bezogen auf den gesamten Landkreis Bayreuth – erreicht und der Rechtsanspruch innerhalb des Landkreises erfüllt werden. 3.728
1875 wurde der wohl älteste Kindergarten im Landkreis gegründet – damals noch als Kleinkindschule: das heutige evangelische Kinderhaus „Arche Noah“ in Bindlach mit Kinderkrippe, Kindergarten und Hort.
1875
88 Kindertageseinrichtungen gibt es aktuell im Landkreis (Stand 12/2025). 16 – und damit die meisten – befinden sich in Pegnitz.
Alte Bräuche pflegen und neue Erinnerungen schaffen –das vereint die über 40 aktiven Mitglieder der Landjugend Unterkonnersreuth-Cottenbach.
zusammen lässt’s sich schöner leben
Wie Vereine die Menschen im Landkreis zusammenbringen
Vereine sind der Herzschlag des Lebens im Landkreis – sie bringen Menschen zusammen und prägen das ländliche Miteinander auf besondere Weise. In Zeiten, in denen der Alltag oft hektisch ist, schaffen sie Raum für Begegnungen und stärken das regionale Wir-Gefühl.
Im Fichtelgebirgsverein geht es um weit mehr als Sport: Angebote für Kinder und Jugendliche sowie Aktionstage und Stammtische zeigen, dass sich hier vieles um Erlebnis und Miteinander dreht.
Wenn die Jugend das Dorfleben mitgestaltet
Landjugend UnterkonnersreuthCottenbach e. V.
Seit 1923, als die bäuerliche Jugend aus Cottenbach und Unterkonnersreuth sich als Landjugend zusammenschloss, ist der Verein ein lebendiger Pfeiler des ländlichen Lebens im Landkreis Bayreuth. Über ein Jahrhundert später, mit Highlights wie dem 100-jährigen Jubiläum 2023, pflegt die Gruppe Unterkonnersreuth-Cottenbach alte Bräuche und schafft neue Erinnerungen –vom Maibaum-Aufstellen, Stodlparty und Aufhalten bei Hochzeiten über „Haamleicht’n“ bei Taufen bis hin zur jährlichen – inzwischen legendären – Kerwa. Von der Krenfleischkerwa am Donnerstsg bis „Neispielen“ ist das Event ein fester Bestandteil und Highlight im Landjugendjahr. Hier entsteht Zusammenhalt durch echte Begegnungen: Die Jugend gestaltet das Dorfleben aktiv mit, feiert mit Volkstanz und Musik, und bringt so Vergangenheit und
Zukunft zusammen. Der Verein engagiert sich ganzheitlich: Bei der 72-Stunden-Aktion renovieren Mitglieder Scheunen, bauen Spielplätze wie Ritterburgen für Kindergärten oder Grillpavillons –immer im Teamgeist. Beteiligung bei Umweltaktionen wie „RAMA DAMA“ sorgt für saubere Dörfer, während gemeinsame Projekte mit Feuerwehr oder Kindergarten die Gemeinde bereichern. Traditionspflege mischt sich mit moderner Jugendarbeit: Ob Open-Air-Konzerte zum Jubiläum oder Dorferneuerung – alles fördert das Wir-Gefühl auf dem Land. Mit engem Zusammenhalt und wachsendem Engagement bleibt die Landjugend Cottenbach ein Vorbild für lebendiges Miteinander.
Mitglieder: über 40 Aktive
Tätigkeitsfelder: Traditionspflege, Umwelt- und Gemeindeprojekte, Jugendarbeit
Gründung: 1923, heute eine der ältesten aktiven Landjugenden Bayerns
Die über 300 Mitglieder des SiSoNETZ Weidenberg setzen sich für Senioren ein – zum Beispiel durch Fahrdienste, gemeinsame Aktionsnachmittage oder Smartphonekurse.
Der Fichtelgebirgsverein – kurz FGV – ist ein fester Anker für Menschen, die Natur, Bewegung und Gemeinschaft schätzen. Aus der Idee, das Fichtelgebirge für Wandernde zu erschließen, ist ein lebendiges Netz von 47 Ortsverbänden entstanden, in dem sich Jung und Alt zu Hause fühlen. Bis heute ist das gemeinsame Unterwegssein das Herzstück des Vereins: Klassische geführte Wanderungen, Rad- und MTB-Touren, Schneeschuh- und Skiausflüge, Wandermarathons, Nordic Walking, Kanu-Touren, Geocaching oder Instawalks sprechen ganz unterschiedliche Menschen an. Angebote für Kinder und Jugendliche sowie die beliebten Aktionstage und der Fichtelgebirgstag zeigen, dass es hier nicht nur um Sport, sondern vor allem um Erlebnis und Miteinander geht – genauso wie an den vielen Stammtischen der Ortsvereine. Gleichzeitig übernimmt der FGV Verantwortung für seine Heimat: Er pflegt und erhält Wanderwege und MTB-Trails, engagiert sich in Naturschutz und Renaturierungsmaßnahmen, schützt bedrohte Tier- und Pflanzenarten, begleitet öffentliche Projekte und wissenschaftliche Untersuchungen. Mit Brauchtums- und Heimatpflege sowie Vorträgen und Workshops zu verschiedensten Themen hält der FGV das Bewusstsein für
Mit „Umsonst und Draußen“ bringt Waldstock –Verein für Jugendkultur in Pegnitz e. V. – seit über 30 Jahren jährlich Tausende Menschen zusammen.
die Besonderheit des Fichtelgebirges wach – und stärkt damit nicht nur die Natur, sondern auch das Wir-Gefühl.
Waldstock – Verein für Jugendkultur in Pegnitz e. V.
Seit 1999 pulsiert der Waldstockverein Pegnitz als kreativer Treffpunkt für Jung und Alt im Landkreis Bayreuth – ein Verein, der Kultur kostenlos und draußen zugänglich macht. Aus der Leidenschaft für Musik und Gemeinschaft entstand bereits 1994 das legendäre „Umsonst und Draußen“-Festival Waldstock auf einer idyllischen Waldlichtung am Schlossberg, das seit über 30 Jahren Tausende zusammenbringt. Hier schweißt der Beat die Menschen aneinander, schafft bleibende Erinnerungen und stärkt das
Wir-Gefühl in einer Kleinstadt, die plötzlich zum Leben erwacht. Doch der Verein lebt weit über das Sommer-Open-Air hinaus: Jährlich organisieren engagierte Freiwillige Fußstock – das Hobbymannschaften-Fußballturnier –, das winterliche MicrostockIndoor-Festival in der altehrwürdigen Böheim-Brauerei und weitere Musikformate wie Nanostock oder Beatgartenstock. SkateContests (Rollstock) und Techno-
Partys (Guerillastock) runden das Angebot ab – immer inklusiv, oft mit lokalem Flair und Fokus auf alternative Jugendkultur, direkt vor der Haustür. Ein Generationenwechsel im Vorstand sorgt für frischen Wind, während Gründungsmitglieder weiterhin mitmischen. So pflegt der Waldstockverein nicht nur Kultur, sondern echte Begegnungen auf dem Land – ein Anker für Zusammenhalt, der zeigt: In Pegnitz schlägt das Herz lauter, wenn die Musik spielt. Mitmachen und Unterstützen ist ausdrücklich erwünscht –unter vorstand@waldstock.de
Mitglieder: über 250 Tätigkeitsfelder: Events Kultur förderung, Jugendarbeit Gründung: 1999 waldstock.de auf
1.000 Einwohner Im Landkreis kommen etwa 7 VereinE.
Der Fränkische Theatersommer ist das „wandernde Theater“ für die Region und steht für Lebensfreude, Zusammensein und jede Menge Kultur.
Hannah Schleifer
Ein Herz für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung
SiSoNETZ – sicher und sozial –Bürger helfen Bürgern e. V. Weidenberg
SiSoNETZ e. V. ermöglicht Senioren auch bei bestehender Demenz, ein selbstbestimmtes Leben so lange wie möglich zu Hause zu führen. Gegründet 2012 nach einer in der Bevölkerung der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg 2010 durchgeführten Befragung, ist der Verein seither mit Unterstützung der Kirchen und Wohlfahrtsverbände stetig gewachsen und zählt derzeit 326 Mitglieder. 30 Ehrenamtliche des Vereins betreuen derzeit etwa 200 Menschen und leisten jährlich etwa 1.700 Einsätze. Etwa 50
Menschen nehmen die Leistungen von SiSoNETZ regelmäßig in Anspruch. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Fahrdienste, etwa um Begleitung zu Arztterminen oder die Erledigung von Besorgungen. In Schulungen lernen die Ehrenamtlichen den Umgang mit Demenzkranken und absolvieren Erste-Hilfe-Kurse. Um der Einsamkeit vorzubeugen, werden Spielenachmittage, Tanzkaffees und Ausflugsfahrten organisiert. Angeboten werden auch Tabletkurse und – mithilfe von Schülern der Mittelschule Weidenberg –Smartphonekurse. Im Rahmen des Projekts „Auf Rädern zum Essen“ wurden beispielsweise das Markgräfliche Opernhaus und das Museum für bäuerliche Arbeitsgeräte in Bayreuth besucht, um dann in der Mensa der Universität Bayreuth essen zu gehen.
Ein weiteres Projekt des Vereins ist die Durchführung von Demenzpartnerschulungen. Hierbei werden verschiedene Zielgruppen im Umgang mit demenzkranken Menschen unterrichtet. Dieses Projekt und die Tätigkeit des Vereins wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Viele weitere Kommunen bundesweit wurden von SiSoNETZ zur Nachahmung inspiriert.
Mitglieder: rund 330
Tätigkeitsfelder: DemenzSensibilisierung, Nachbarschaftshilfe, Veranstaltungen für Senioren
Gründung: 2012 (aktiv in Weidenberg, Emtmannsberg, Kirchenpingarten, Seybothenreuth)
sisonetz.de
Viele Bühnen
für Stadt und Land
Fränkischer Theatersommer e. V. –Landesbühne Oberfranken
Der Fränkische Theatersommer ist das „wandernde Theater“ für ganz Oberfranken und versteht sich als lebendiges kulturelles Netzwerk, das Menschen aller Generationen miteinander verbindet. Aus der ursprünglichen Idee, Theater direkt zu den Menschen zu bringen, hat sich seit 1994 ein einzigartiges Freilicht-, Kleinkunstund Gastspieltheater entwickelt. Mit rund 180 Aufführungen jährlich bespielt es vielfältige Orte wie Burgen, Schlösser, Scheunen, Wirtshäuser, Kirchen und Gärten.
Das Repertoire umfasst Schauspiel, Komödien, Musiktheater, literarisch-musikalische Programme sowie Kinder- und Jugendproduktionen und macht Kultur im gesamten Landkreis Bayreuth und weit darüber hinaus erlebbar. Dreh- und Angelpunkt der rund 25 Produktionen pro Saison ist das Theatersommerbüro in Hollfeld. Von hier aus steuert ein engagiertes Team unter der Leitung von Intendant Jan Burdinski die künstlerische Planung, Kooperationen, Marketing sowie die gesamte organisatorische und logistische Umsetzung.
Der Trägerverein steht nicht nur für professionelle Inszenierungen, sondern fördert gezielt auch den künstlerischen Nachwuchs und stärkt regionale Partnerschaften. Darüber hinaus übernimmt er eine wichtige strukturelle Funktion in der Kulturlandschaft, indem er kulturelle Bildung unterstützt, lokale Spielstätten einbindet und ehrenamtliches Engagement mit
was gefälLt euch am verEinslebEn?
INGRID ADLER
SiSoNETZ e. V.
Ich bin 76 Jahre alt und nunmehr seit 16 Jahren –also seit Gründung des Vereins SiSoNETZ – aktiv dabei. Hauptsächlich bin ich als Alltagsbegleiterin im Einsatz und unterstütze Menschen mit Beeinträchtigungen in ihrem täglichen Leben. Besonders schätze ich an unserem Verein, dass er älteren Menschen ermöglicht, trotz körperlicher oder geistiger Einschränkungen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem Zuhause zu leben. Wir Ehrenamtlichen erfüllen diese Aufgabe mit großer Freude, viel Empathie und Engagement.
DR. BERND MATTHES
1. Vorsitzender Fränkischer Theatersommer e. V.
Was mir am Vereinsleben gefällt, ist dieses besondere Gefühl von Zusammenhalt und gemeinsamer Verantwortung. Im Fränkischen Theatersommer erlebe ich immer wieder, wie aus Ehrenamtlichen, Profis und allen Akteuren eine starke Gemeinschaft entsteht, die sich mit viel Engagement für unser gemeinsames Ziel einsetzt. Ein Verein ist für mich weit mehr als eine organisatorische Struktur. Er ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders. Hier bringen Menschen ihre Erfahrung, ihre Zeit und ihre Ideen ein. Es entsteht ein echtes Wir-Gefühl, das unsere Arbeit trägt und prägt. Gerade im Theater wird deutlich, wie wertvoll dieses Zusammenspiel ist: Ob auf, vor oder hinter der Bühne – jeder Beitrag zählt.
professioneller Kulturarbeit verbindet. So trägt der Fränkische Theatersommer maßgeblich dazu bei, kulturelle Vielfalt und Lebensfreude bis in die kleinsten Orte der Region zu bringen.
Der FGV begleitet mich nun schon seit über 30 Jahren. Als Kind habe ich die Gemeinschaft im Verein bei zahlreichen Wanderungen, beim Zelten und den Papa-KindWochenenden in den Bergen erlebt. Nun führe ich gemeinsam mit meinem Mann Felix die FGV-Kinder- und Familiengruppe „Wandersalamander“ in Bad Berneck. Wir unternehmen Pilzund Nachtwanderungen, (Lauf-) Radtouren, gehen Indoorklettern oder machen Bauernhofbesuche. Da ist für jeden etwas dabei!
LEA DIPPMAR
Kassier Landjugend Unterkonnersreuth-Cottenbach e. V.
Für mich macht es der Gemeinschaftsgedanke bei den Cottenbächern aus: gemeinsam mit der Unterstützung von Jung und Alt anpacken, um Aktionen und Veranstaltungen zur Stärkung des ländlichen Raums auf die Beine zu stellen. Auch in meiner Funktion als Kassier kann ich mich immer auf Unterstützung bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe verlassen.
JONAS SCHLEIFER
1. Vorsitzender Waldstock – Verein für Jugendkultur in Pegnitz e. V.
Ein Gedanke fasziniert mich am Waldstockverein fast noch mehr als die Bands auf den Bühnen oder die Größe des Ganzen: „Das haben wir alles selbst gemacht.“
Dieses Gefühl und das Engagement, das so viele Menschen mit ihren so vielfältigen Fähigkeiten in den Verein und seine Veranstaltungen stecken, um alternative Jugendkultur zu ermöglichen, wo es sie sonst nicht gäbe, finde ich wirklich begeisternd.
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In Bayern gibt es 357 anerkannte Kur- und Erholungsorte – zwölf davon liegen im Landkreis Bayreuth. Eingeteilt werden sie in verschiedene Kategorien bzw. Prädikate, je nachdem, welche Voraussetzungen sie erfüllen. rundum stellt diese besonderen Orte im Landkreis Bayreuth vor.
Um als Kurort bzw. Erholungsort in Bayern ausgezeichnet zu werden, müssen Gemeinden v. a. durch ihr touristisches Angebot sowie ihren gesundheits- und erholungsfördernden Charakter überzeugen. Neben Übernachtungsmöglichkeiten sowie Erholungs- und Aktivangeboten müssen auch medizinische Einrichtungen und Angebote zur Prävention im Ort vorhanden sein. So sollen Gäste und Einheimische ihre Gesundheit verbessern und Stress abbauen können. Entscheidende Faktoren sind u. a. auch Kurparks, eine ruhige Lage, landschaftliche Qualität sowie ein gesundheitsförderndes Klima.
Alle Erholungsund Kurorte im Überblick
Bischofsgrün
Fichtelberg
Bad Berneck Weidenberg Warmensteinach Goldkronach Mehlmeisel
Waischenfeld
Betzenstein
Kneippheilbad
Bad Berneck i. Fichtelgebirge, seit 1976
heilklimatischer kurort
Bischofsgrün, seit 1992
Erholungsorte
Betzenstein, seit 1992
Goldkronach, seit 1986
Hollfeld, seit 1978
Mehlmeisel, seit 1976
Pegnitz, seit 1975
Weidenberg, seit 1976
Luftkurorte
Fichtelberg, seit 1975
Pottenstein, seit 1976
Waischenfeld, seit 1975 teilweise, seit 2023 gesamtes
Gemeindegebiet
Warmensteinach, seit 1975
Pottenstein bietet in der Teufelshöhle die sogenannte Heilstollentherapie.
Hollfeld Pegnitz
Pottenstein
Erholung und Entspannung
Das Kneippheilbad
Bad Berneck – der ideale Ort, um Ruhe zu finden, durchzuatmen und neue Energie zu tanken
Zwölf Gemeinden im Landkreis Bayreuth haben diese Voraussetzungen erfüllt und das Prädikat „Erholungsort“, „Luftkurort“, „Heilklimatischer Kurort“ oder „Kneippheilbad“ erhalten. Zu den ältesten Erholungs- und Kurorten
im Landkreis zählen Pegnitz, Fichtelberg, Waischenfeld und Warmensteinach – sie erhielten bereits im Jahr 1975, also vor über 50 Jahren, ihr Prädikat.
Neben den sechs Erholungsorten und den vier Luftkurorten im Landkreis heben sich vor allem Bischofsgrün als einziger
Heilklimatischer Kurort und Bad Berneck als einziges Kneippheilbad hervor. Dafür müssen die beiden Gemeinden besondere Schwerpunkte in ihrem Fremdenverkehrsangebot anbieten:
Bischofsgrün muss die Möglichkeiten zur Durchführung von Klimakuren zur Verfügung stellen. Das bedeutet, dass es über ein therapeutisches Zentrum (z. B. Liegehalle, Kurpark, Wälder mit Wegenetz und mindestens drei bioklimatisch ausgemessene Terrainkurwege mit unterschiedlichen Belastungsstufen) sowie Einrichtungen wie Frei-/Hallenbad, physikalische Therapie, Bewegungstherapie, Entspannungsräume, Ernährungsberatung und ein Haus der Gäste als Kommunikationszentrum verfügen muss. Ergänzend sind psychologische Begleitung der Patienten und gepflegte, funktionale Infrastruktur in angemessener Entfernung erforderlich.
Bischofsgrün ist der einzige Heilklimatische Kurort in ganz Franken!
Bad Berneck muss für das Prädikat Kneippheilbad im erheblichen Umfang Kneippkuren anbieten. Dafür muss es Kureinrichtungen zur Durchführung einer Kneippkur geben und mindestens drei geeignete Kneippkurbetriebe, Wälder mit gekennzeichnetem Wegenetz für Terrainkuren, einen Kurpark in angemessener Größe und Ausstattung sowie Einrichtungen der Bewegungstherapie, Sport- und Spielanlagen sowie Liegewiesen. Die Kneippkur muss den Schwerpunkt des touristischen bzw. Fremdenverkehrsangebots bilden und von wesentlicher Bedeutung für das Wirtschaftsleben der Gemeinde sein.
Offizielle Anerkennung
Um überhaupt ein offiziell anerkannter Erholungs- oder Kurort in Bayern zu werden, müssen die
Gemeinden einen Antrag beim Innenministerium (StMI) stellen. Dieses entscheidet zusammen mit dem Gesundheits- (StMGP) und dem Wirtschaftsministerium (StMWE) über das Prädikat. Seit April 2025 kann übrigens ein komplett neues Kurort-Prädikat beantragt werden: „Waldheilbad“ bzw. „Ort mit Waldkurbetrieb“. Somit könnte es bald vielleicht noch mehr Erholungsorte in der Region geben.
Quelle: Amtliches Verzeichnis der anerkannten Kurorte, Luftkurorte und Erholungsorte in Bayern (Stand: 28. August 2025)
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bayreuther landmitglieder
Mit der regionalen Dachmarke Bayreuther Land wollen Stadt und Landkreis Bayreuth regionale
Erzeugnisse sichtbar machen und heimische Produzenten stärken. Anhand des Labels erkennen Verbraucher echte Produkte aus ihrer Heimat. Folgende Erzeuger gehören zum Bayreuther Land:
ahorntal
AHORNTALER LANDMETZGEREI ANDREAS WIEGÄRTNER
Freiahorn 42
aufsess
FRANKEN WAGYU
Wagyu-Fleisch, Mehl, Hofboutique
Hochstahl 13
frankenwagyu.com
STEINLEINS HOFLADEN
Metzgerei
Zochenreuth 14
steinleins-hofladen.de
bad berneck
PLASSENBURG KELTEREI
Bayreuther Straße 146
plassenburg-kelterei.de
METZGEREI LEIPOLD
Bahnhofstraße 75
metzgerei-leipold.de
bayreuth
BÄCKEREI-KONDITOREI LANG/ LANG GENUSSWELT
Jean-Paul-Straße 7
baeckerei-lang.de
EDEKA SCHNEIDER SUPERCENTER
Hofladen Bayreuther Land
Otto-Hahn-Straße 1, Riedingerstraße 21
GÄRTNER SCHMIDT & BLUMENMÄDCHEN
Eckenerstraße 11
gaertnerschmidt
IMKEREI JÜRGEN PETER
Schleienweg 7
METZGEREI PARZEN
Königsallee 52, Tannhäuserstraße 26
metzgerei-parzen.de
FEINKOST SCHMAU ß Fisch, Fleisch, Käse
Ludwig-Thoma-Straße 25a schmausikatessen.de
HOFLADEN BAUERNHÖFEN
Bauernhöfen 14
MAALI
SEIFENBLÜMCHEN Naturseifen/Lotionen
Andechsstraße 86
maali.de
IMKEREI NILS FOLGER
Harzstraße 7
bischofsgrün
WEI ß’ N HOF
Eier, Fleisch- und Wurstwaren, Nudeln u. v. m.
Wülfersreuth 4
Weiß’n Hof
CREU ss EN
HOFLADEN BRENDEL
Fleisch- und Wurstwaren, Eier
Marktstraße 21, Lindenhardt
ÖLMÜHLE BAYREUTH
Am Hohen Weg 7
oelmuehle-bayreuth.de
EBERMANN s TADT
DORFLADENBOX
Friedhofstraße 30
dorfladenbox.com/ standort/58/ebermannstadt
DIE WEINTHEKE
Kelterei
Obere Bayerische Gasse 7
dieweintheke.de
eCKER s DORF
FERIENHOF LOCHAU
Lochau 1
ferienhof-lochau.de
LANDWIRTSCHAFT
KERSTIN KÜFNER
Lahm 1
DER STAUDENHOF
Schanz 27
der-staudenhof.de
KRÄUTERPÄDAGOGIN
EVA RUNDHOLZ
Tel. 0151-23037973
EMTMANN s BERG
DORFLADEN
EMTMANNSBERG
Schlosshof 10
dorfladen-emtmannsberg.de
KELLER-HOF
Milchhof, Kartoffeln, Getreide
Oberölschnitz 3
keller-hof.com
FICHTELBERG
IMKERVEREIN
HOHES FICHTELGEBIRGE
STEFAN TRA ß L
Haldenweg 2
imkervereinhohesfichtelgebirge.com
GE s EE s
GESEESER LANDBÄCKEREI
Sophienbergweg 9
geseeser-landbaeckerei.de
GOLDKRONACH
BRENNEREI UND
KELTEREI RABENSTEIN
Peuntgasse 1
brennerei-rabenstein.de
BRANDHOLZER BRENNEREI
FAMILIE OTT
Fürstenzeche 13
brennerei-ott.de
KRÄUTERPÄDAGOGIN
HEIKE EHL
Kräuterführungen
Sandhof 1
LEBENSMITTEL
GRIE ß HAMMER
Bayreutherstraße 16
lebensmittel_grieshammer
HAAG
NATURHOF ALBRECHT
Fleisch aus ökolologischer Haltung, Eier
Culmberg 5
naturhofalbrecht
STÖCKELKELLER
Obernschreezer Straße 1
stoeckelkeller.de
HEINER s REUTH
ALIVIOBIO
BY FREIGÄRTNER KG
Bio-Lebensmittel inkl. Lieferservice
Bayreuther Str. 43
aliviobio.de
HOLLFELD
BIOHOF JÄSCHKE
Alte Rassen, Schafe und Ziegen mit Direktvermarktung
BAYREUTHER LAND: Die Marke soll heimische Erzeugnisse bzw. ihre Hersteller erkennbar machen und Produzenten sowie Verarbeiter aus der Region stärken. Als Verbraucher sollen Sie auf den ersten Blick erkennen können, dass ein Produkt wirklich aus der Region kommt –und wer an der Herstellung beteiligt war.
300 g Bio-Roggenmehl (Typ 1150) / 300 g Weizenmehl (Typ 550) / 400 ml lauwarmes Wasser / 1 Päckchen Trockenhefe (oder ½ Würfel frische Hefe) / 12 g Salz / 1 TL Kümmelsamen (ganz oder gemahlen) / Optional: 1 EL Honig für Aroma, 1 Bio-Ei vom Hof zum Bestreichen
Rustikales Roggenmischbrot
Kathrin Brunner Biohof Brunner, Kemnath
zubereitung
Mehle mit Salz und Kümmel in einer Schüssel mischen. Trockenhefe (oder in etwas lauwarmem Wasser aufgelöste frische Hefe) mit dem restlichen Wasser und Honig glatt rühren.
Flüssigkeit zu den Mehlen geben und zu einem mittelfesten Teig kneten (ca. 5 Min. mit Maschine kneten), abgedeckt 1–1,5 Std. gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Teig auf einer bemehlten Fläche zu einen runden Laib formen, in ein Gärkörbchen oder auf ein Backblech legen und weitere 30–45 Min. aufgehen lassen.
Ofen mit einer ofenfesten Schale auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen; Brot optional mit verquirltem Ei bestreichen. Brot in den Ofen schieben, 100 ml heißes Wasser in die Schale gießen für Dampf; 45–50 Min. backen.
Auf einem Gitter auskühlen lassen, erst nach 6 Std. anschneiden.
mit verschiedenen mehlsorten oder körnern und saaten kann man das brot toll variieren.
Blitzbrot
Karina Grellner
Weidehof Grellner, Creußen/Pegnitz
Zutaten
500 g Mehl / 150 g Körner oder Saaten / 450 ml Wasser / 1 Tüte Trockenhefe (7 g) / 2 TL Salz / 2 TL Essig
zubereitung
Alle Zutaten zu einem Teig vermengen (idealerweise in der Küchenmaschine). Den Teig in eine gefettete und bemehlte Kastenkuchenform füllen, in den kalten Ofen stellen und die Temperatur auf 200 °C einstellen. Für 60 Minuten backen, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, dann aus der Form stürzen.
750 g Mehl / 375 g Zucker / 3 Eier / 225 g Margarine / 375 g Magerquark / 2 Päckchen Vanillezucker / 1 ½ Päckchen Backpulver / 4 Gläschen Arak
zubereitung
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gründlich miteinander vermischen. Anschließend zu einem glatten, gut formbaren Teig verkneten.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen. Mit einem Teigrädchen ungefähr 4 × 6 cm große Rechtecke aus dem Teig schneiden.
In jedes Rechteck zwei kleine parallele Schnitte in der Mitte machen. Sie sollen nicht bis zu den Rändern reichen – so entsteht beim Ausbacken die typische Form der Dörra Kiechla.
In heißem Butterschmalz (ca. 170 °C) jeweils 2–3 Minuten pro Seite goldbraun ausbacken. Die Kiechla schwimmen dabei im Fett und drehen sich leicht.
Die fertigen Kiechla mit einer Schaumkelle herausheben und auf Krepppapier abtropfen lassen. Vollständig abkühlen lassen und anschließend großzügig mit Puderzucker bestreuen.
dörra kiechla sind außen knusprig, innen weich und wunderbar aromatisch.
Noch warme Krätzaweggla mit frischer Butter bestrichen sind ein besonders köstlicher Genuss!
Krätzaweggla
Thomas Zimmer Bäckerei Lang/Genussregion Oberfranken
Zutaten
500 g Mehl / 100 g Butter / 100 g Zucker / 150 g Milch / 2 Eier / 40 g Hefe / 1 Prise Salz
zubereitung
Mit einem Teil Mehl, Milch und der Hefe einen Vorteig herstellen und gehen lassen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und einen geschmeidigen Hefeteig herstellen.
Der über Nacht geführte Teig wird zu ovalen Semmeln geformt und diese mit zwei Einschnitten versehen. Die Semmeln auf ein bemehltes Blech setzen, nochmals gehen lassen und schließlich bei 190 °C ca. 30 Min. backen. Nach dem Herausnehmen aus dem Ofen mit Butter bepinseln.
schon gewusst ...?
Das „Krätzaweggla“ leitet seinen Namen von der „Krätz’n“ ab, dem geflochtenen Weidenkorb, in dem Bäcker oder Bäckerin seine/ihre frisch gebackene Ware an den Markttagen zu transportieren pflegte.
SB/AZ
Frisch UND REGIONAL *
Genussprodukte aus der Heimat
Rund um die Uhr frisch
In dem SB-Hofladen kann man rund um die Uhr eine große Auswahl an regionalen Produkten kaufen: Eier, Milch, Nudeln, Joghurt und Käse, Mehl, Wurst, Honig, Kartoffeln, Grillfleisch und noch mehr! Die Produkte stammen aus eigener Herstellung und von Partnern aus der nahen Umgebung von Bayreuth.
Im Emtmannsberger Dorfladen findet ihr regionale Produkte des täglichen Bedarfs wie etwa Brot und Brötchen, Wurstwaren und Käse, Obst und Gemüse, Molkereiprodukte und Eier. Außerhalb der Öffnungszeiten stehen Verkaufsautomaten rund um die Uhr zur Verfügung.
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 7–13 Uhr und 15.30–18.30 Uhr, Sa. 7–11.30 Uhr
* Unsere TIPPS *
So schmeckt der Landkreis
Deftig, frisch, authentisch, traditionell, modern, vielseitig – im Landkreis Bayreuth findet jeder das passende Gericht für sich. Was die meisten Gaststätten gemeinsam haben? Jede Menge Geschichte, Herzblut, Leidenschaft sowie urig-traditionelle oder gemütlich-moderne Räumlichkeiten und idyllische Biergärten für den Sommergenuss. KT
RESTAURANT PAPADOPOULOS
Erleben Sie echte griechische Genussmomente –mitten in Bindlach bei Bayreuth. Traditionelle Rezepte, hochwertige Zutaten und moderne Präsentation vereinen sich zu einem besonderen Geschmackserlebnis. Ob im stilvollen Innenbereich oder auf der mediterranen Terrasse – hier genießen Sie Qualität, Atmosphäre und eine kleine Auszeit vom Alltag. Aktion im August: 10 % Rabatt (Studenten 15 % Rabatt) auf alle To-go-Bestellungen bei Selbstabholung (kein Lieferservice).
Bad Bernecker Straße 4, Bindlach 09208 3134111
restaurant-papadopoulos.de
LANDGASTHOF FREIBERGER
Der Landgasthof Freiberger liegt am Ortsrand von Schnabelwaid inmitten wundervoller Natur mit Blick auf grüne Wiesen und Wälder. Bereits seit 1814 und inzwischen in der achten Generation ist der Landgasthof ein Familienbetrieb. Die ganze Familie hilft mit und alle sind voll und ganz mit dem Herzen dabei. Hier können Besucher übernachten, schlemmen, zur Ruhe kommen und die Natur der idyllischen Umgebung genießen.
Hauptstraße 73, Schnabelwaid 09270 1788
landgasthof-freiberger.de
LANDHAUS GRÄFENTHAL
Bereits in 4. Generation gibt es das Landhaus Gräfenthal in Bindlach: Hier gehen fränkische Gemütlichkeit und weltoffene Eleganz eine romantische Liaison ein, die zum genussvollen Restaurantbesuch einlädt. Bekannte heimische Geschmäcker und fränkische Köstlichkeiten sind auf der Karte ebenso zu finden wie moderne Schlemmereien mit Einfluss aus aller Welt.
Obergräfenthal 7, Bindlach 09208 289
landhaus-graefenthal.de
SCHÖNFELDER HOF
Ob für Feiern wie Hochzeiten, einen entspannten Urlaub mit der Familie, Wandergruppen oder einfach für einen echt fränkischen Gaumenschmaus – der Schönfelder Hof in Hollfeld bietet den perfekten Rahmen und jede Menge kulinarische Highlights für jeden Anlass. Jede Woche eine saisonal abwechslungsreiche Speisekarte anbieten zu können, treibt Küchenchef Günther an, wobei Wildgerichte aus eigener Jagd, traditionelle fränkische Schmankerl und feine Fischgerichte fester Bestandteil der Karte sind.
Schönfeld 2, Hollfeld 09206 277
schoenfelderhof.de
GASTHAUS LÖFFLER
Unmittelbar an der A9, knapp zehn Minuten von Bayreuth und eine halbe Stunde von Nürnberg oder dem Fichtelgebirge liegt der Gasthof Löffler. Hier erwarten Besucher traditionell fränkische Küche, wechselnde Wild- und Geflügelspezialitäten, und auch der Sonntagsbraten mit frischen Klößen darf bei Löffler natürlich nicht fehlen. Darüber hinaus lädt die Umgebung zu verschiedensten Outdoor-Aktivitäten ein.
Erleben Sie die Vielfalt der fränkischen und der Wildkräuterküche und genießen Sie die kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region im Puchtlers Gasthof Deutscher Adler. Die Speisen werden mit heimischen Produkten und viel Liebe zubereitet. Gerne servieren wir Ihnen dazu Frankenweine, Weine aus aller Welt und regionale Biere. Auf einen Besuch freut sich Familie Puchtler mit Team.
Hier gibt’s das rundum Magazin kostenlos: Landratsamt Bayreuth, Städte und Gemeinden im Landkreis Bayreuth, Einzelhandel, Hotellerie, Gastronomie, Unternehmen, Arztpraxen, TouristInformationen, Museen, Freizeiteinrichtungen in Stadt und Landkreis Bayreuth und über den LESERKREIS DAHEIM.
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