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AUSGABE 01 | 2019

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ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG

WWW.GLEISEINS.NET

GLEIS EINS

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Akademische Praxis für Sprachtherapie

Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen

Dr. phil. Ingeborg Maser

Gemeinschaftspraxis Prof. Dres. Kreusser, Hechler & Kollegen Prof. Dr. Dr. Bernd Kreusser Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Spezialist für Implantologie

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Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang A) 63739 ASCHAFFENBURG

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Dr. Joachim Kreusser Fachzahnarzt für Oralchirurgie Spezialist für Implantologie und Ästhetische Zahnheilkunde Dr. Manfred Hechler Facharzt für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie Plastische Operationen Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

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Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser, herzlich willkommen zur aktuellen Ausgabe des Gleis 1 Magazins mit dem Titelthema „Impfungen“. Das Thema Impfungen begleitet uns durch unser ganzes Leben. Angefangen von den Grundimmunisierungen bereits wenige Wochen/Monaten nach der Geburt, gefolgt von Nachholimpfungen oder zur Komplettierung einer unvollständigen Impfung. In regelmäßigen Abständen sollte der Impfpass kontrolliert werden, um notwendige Auffrischungen (meistens alle 10 Jahre) nicht zu verpassen. Nur so kann ein kontinuierlicher Schutz erhalten werden. Wussten Sie, dass die Impfrate in den südlichen Regionen Bayerns deutlich schlechter ist, als in anderen Regionen. Gerade bei Kindern liegt in diesen Regionen die Impfrate deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Laut Informationen der Ständigen Impfkommission erhalten dort nur zwischen 35 und 45 % der Kinder die zwei notwendigen Impfungen gegen Masern, deutschlandweit liegt der Schnitt bei 65 %. Gerade Maserninfektionen treten immer wieder regional auf und können zu schwerwiegenden Folgen bis hin zum Tod führen. Impfgegner sollten bedenken, dass es nicht nur um den eigenen Schutz geht. Hier spielt die gesellschaftliche Verantwortung eines Jeden eine zusätzliche und entscheidende Rolle. Allen durch die STIKO (ständige Impfkommission) empfohlenen Impfungen steht ein minimales Impfrisiko gegenüber. Dies sollte man sich bei Diskussionen des Für und Wider von Impfung immer vor Augen halten. Ein ganz klares Ja für den Nutzen. Anders als in Deutschland gibt es mittlerweile Länder (z. B. Frankreich und Australien), die eine Impfpflicht für diverse Impfungen eingeführt haben, dadurch können viele Neuerkrankungen und dadurch bedingte Sterbefälle deutlich reduziert werden. Ich wünsche Ihnen viele interessante Eindrücke beim Lesen des Magazins. Nehmen Sie sich etwas Zeit, die einzelnen Fachbereiche mit Ihren Ausführungen verschiedenster Themen zu besuchen, es lohnt sich.

Ihr Dr. med. Alexander Henze Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe (Praxisporträt Seite 22 – 23)

Inhalt Titelthema Fortschritt bei Versorgung

EDITORIAL UND INHALT

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4-8

Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!

10-15

Medizinische Einrichtungen Innere Medizin Mein Onko-Team

16-17

Orthopädie und Sportmedizin Schulterschmerzen – müssen nicht geschultert werden

18-19

Augenklinik Willkommen in der ReVis Augenklinik

20-21

Frauenärzte Sicher gegen Krebs

22-23

Urologie Das Angiomyolipom der Niere

24-25

Kieferorthopädie Unsichtbar zum perfekten Lächeln

26-27

Radiologie und Nuklearmedizin Brustkrebs entdecken

28-29

Apotheke Zecken – Gefahr im Grünen

30-31

Kardiologie und Innere Medizin Mit Hochdruck auf Herz und Niere

32-33

Gastroenterologie und Innere Medizin Impfungen in der Gastroenterologie: Lebenswichtige Therapievorbereitung 34-35 Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Bewegung ist das A und O

36-37

Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie Impfen oder nicht impfen? Das ist (k)eine Frage!

38-39

Augenoptik & Hörakustik Lyric erfüllt den Traum vom unsichtbaren Hörgerrät

40-41

Zahnärzte Eine sichere Lösung

42-43

Sprachtherapie Lese- und Rechtschreibstörung

44-46

News & Intern Aus den Praxen der GLEIS EINS-Partner

47

Im Gespräch „Herstellung von Impfstoffen extrem aufwendig“

48-49

Info

IMPRESSUM

Ein Rollator ist der ideale Begleiter GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43

50-51

Buch-Tipps GLEIS EINS-Buchempfehlungen

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Überblick Hier finden Sie uns

54-55

Fotonachweise: S. 4 Tatiana Shepeleva, S. 10 Giordano Aita, S. 12 maestro, S. 14 Plson, S. 22 wladimir1804, S. 24 Kidney bean close-up Kolesnikovserg, S. 30 Smileus, S. 32 robotcity, S. 36 Kzenon, S. 42 viperagq, S. 44 S. Kobold, S. 48 Wax, S. 52 iamchamp (alle Adobe Stock), S. 38 JCU – Aschaffenburg, S. 39 AB-Bilder S. Buchberger – Kleinostheim, Johannes Heeg, Petra Reith, DJäger, Dirk Nitschke, Susanne von Mach Druck: Kuthal Print GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff

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FORTSCHRITT bei Versorgung Neue Impfung gegen Gürtelrose schützt vor Spätfolgen einer Windpocken-Erkrankung

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Kinderkrankheiten sind kein Kinderspiel. Das gilt auch für Windpocken. Wer als Kind die Varicella-ZosterVirus-Erkrankung mitgemacht hat, kann sie zwar kein zweites Mal bekommen, die Spätfolgen aber können gravierend sein, denn das Varizella-Zoster-Virus kann in den Hirnnerven und den Nervenwurzeln des Rückenmarks Jahre überdauern, später reaktiviert werden und schwere Erkrankungen auslösen. Eine gravierende Spätfolge ist die Gürtelrose, die auch Jahre nach der Windpocken-Infektion auftreten kann. Seit vergangenem Jahr steht ein neuer Impfstoff gegen diese Erkrankung zur Verfügung. Typisch für die Gürtelrose ist ein gürtelförmiger Hautausschlag, der aus Rötungen und Bläschen besteht und stark schmerzt. Er kann an nahezu jedem Körperbereich auftreten. Jeder fünfte Erwachsene erkrankt an Herpes Zoster, so der Fachausdruck für die Gürtelrose. Das Robert-Koch-Institut in

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Berlin (RKI) geht davon aus, dass nahezu jeder Erwachsene, der älter ist als 50 Jahre, bereits an Windpocken erkrankt war. Seit dem Jahr 2004 empfiehlt die Ständige Impfkommission am RKI (STIKO) eine Impfung gegen Varizellen für Kleinkinder ab dem ersten Lebensjahr.

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… und das meinen die Experten! Dr. rer. nat. Tobias Craan von der Bahnhof-Apotheke in Aschaffenburg

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Impfen ist wichtig Impfungen sind eine der größten Errungenschaften der Medizin und schützen wirksam, sicher und anhaltend vor vielen Erkrankungen, die für Nicht-Geimpfte schwere Folgeschäden hervorrufen oder im schlimmsten Fall tödlich verlaufen können. Auch wir als Apotheke bieten Impfberatung an und empfehlen grundsätzlich allen Kunden, gerade im jungen Alter, sich umfassend impfen zu lassen. Wir erinnern auch junge Erwachsene an die Notwendigkeit von Auffrischimpfungen, denn wir beobachten, dass diese gerade in dieser Altersgruppe gerne vergessen werden. Lediglich bei sehr wenigen Kunden empfehlen wir eine Rücksprache mit dem Facharzt über die Notwendigkeit bestimmter Impfungen wie zum Beispiel der Grippeimpfung, nämlich bei Patienten mit einer Autoimmunerkrankung. In seltenen Fällen kann hier eine Impfung einen Krankheitsschub auslösen, deshalb gilt es Nutzen und Risiken der Impfung fachärztlich abzuwägen. Gerade im Hinblick auf Autoimmunerkrankungen halten wir es aber auch für äußerst wichtig, dass schon Kinder umfassend immunisiert werden, denn viele dieser Erkrankungen brechen frühestens im Jugendalter aus. Bis dahin ist reichlich Zeit, einen umfassenden Impfschutz gegen viele schwerwiegende Erkrankungen aufzubauen.

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TITELTHEMA IMPFUNGEN

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TITELTHEMAIMPFUNGEN

… und das meinen die Fachärzte! Frau Dr. med. Natascha Lipka Fachärztin für Augenheilkunde

www.revis.de Tel. 0 60 21/44 98 70

Nutzen überwiegt Risiken bei weitem Impfungen schützen äußerst erfolgreich vorbeugend gegen Infektionen. Sie werden aber auch mit einer Vielzahl von Impfnebenwirkungen in Verbindung gebracht. Nur wenige dieser Impfnebenwirkungen betreffen das Auge und sind nachweislich auf die Impfung zurückzuführen. Insgesamt sind gravierende unerwünschte Arzneimittelwirkungen von Impfstoffen am Auge und Sehsystem sehr selten. Und: Die meisten Symptome und Erkrankungen am Auge nach Impfungen müssen nicht therapiert werden, da die Veränderungen vorübergehend sind und von alleine wieder verschwinden. Selten wird eine allergische Bindehautentzündung (Konjunctivitis) mit leichter Beeinträchtigung des Sehens durch die gestörte Oberflächenbenetzung beobachtet, insbesondere nach Impfung mit Lebendviren, zum Beispiel gegen Masern, Mumps und Röteln. Am ehesten betroffen sind Patienten mit Hühnereiweißallergie, da zur Herstellung dieser Impfstoffe Hühnereiweiß verwendet wird. Es gibt hierzu aber nur wenige Studien. In Kanada wurde nach einer Grippeimpfung das okulorespiratorische Syndrom beobachtet, bei dem innerhalb von zwei bis 24 Stunden nach der Impfung eine beidseitige Bindehautentzündung, ein Gesichtsödem und Atemwegsprobleme auftraten. Diese Symptome bildeten sich bei den allermeisten Betroffenen innerhalb von zwei Tagen von selbst zurück. Nicht ausschließen lässt sich eine Reaktivierung oder eine Förderung von Autoimmunerkrankungen, zum Beispiel einer Uveitis (entzündliche Erkrankungen im Augeninneren). Da eine Uveitis in der Mehrzahl der Fälle als eine autoimmunologisch bedingte Erkrankung gilt, wäre es denkbar, dass die Stimulation des Immunsystems durch eine Impfung einen Schub fördern oder auslösen könnte. Eine Verschlimmerung von autoimmunvermittelten Erkrankungen sollte immunsuppressiv, wie auch bei einem Auftreten ohne vorherige Impfung, behandelt werden. Beschrieben worden sind auch Einzelfälle einer Sehnerventzündung, die kurz nach einer Impfung auftraten. Studien konnten keinen gesicherten Zusammenhang nachweisen. Insgesamt überwiegt damit der Nutzen der von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen das geringe Risiko von Nebenwirkungen am Auge deutlich.

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Den neuen Impfstoff gegen die GĂźrtelrose empfiehlt die STIKO Erwachsenen ab 60 Jahren; er verspricht einen 90-prozentigen Schutz gegen die GĂźrtelrose. Risikogruppen sollten sich laut STIKO ab dem 51. Lebensjahr impfen lassen. Geimpft wird zwei Mal im Abstand von zwei Monaten. Die Impfempfehlung fĂźr das fortgeschrittene Alter ist darin begrĂźndet, dass die GĂźrtelrose in der Regel erst viele Jahre nach der Windpocken-Infektion ausbricht, wenn die Abwehrkraft des Immunsystems mit zunehmendem Alter abnimmt. Damit steigt das Risiko an einer GĂźrtelrose zu erkranken. Sie entsteht, wenn das Virus entlang der Nerven an die Haut wandert. Deshalb sollten sich Patienten mit einer Grundkrankheit oder einer Immunschwäche schon frĂźher, ab 50 Jahre, impfen lassen. Der neue Impfstoff ist zur Prävention von Herpes Zoster und einer Post-Zoster-Neuralgie, einer Komplikation der GĂźrtelrose, fĂźr Erwachsene ab 50 Jahren zugelassen. Auch Traumata, Stress, UV-Strahlung und die Abwehr schwächende Medikamente kĂśnnen das Auftreten einer GĂźrtelrose begĂźnstigen. Selten tritt Herpes Zoster auch spontan bei jungen, gesunden Menschen auf. Geeignet ist die Impfung auch fĂźr Patienten, die bereits an Herpes Zoster erkrankt waren, da laut Robert KochInstitut eine einmal durchgemachte Erkrankung keinen Schutz vor einem erneuten Ausbruch bedeutet. Die erste Erkrankung sollte vor der Impfung jedoch abgeheilt sein. „Die aktuelle Entwicklung bedeutet einen riesigen Fortschritt bei der Versorgung der Patienten und sollten schnellstmĂśglich Einzug in den Praxisalltag halten“, betont Dr. med. Dipl. Lic. Psych. Johannes Horlemann, Präsident der Deutschen Gesellschaft fĂźr Schmerzmedizin e.V. (DGS). „Besonders bei Herpes Zoster sind die Symptome zu Beginn der Erkrankung nicht eindeutig. Dadurch vergeht häufig viel wertvolle Zeit, wodurch das Risiko einer PostZoster-Neuralgie und anderer mĂśglicher Komplikationen stark ansteigt“, sagt Horlemann. Während der Ausschlag meist nach ein paar Wochen abheilt, bleiben die Schmerzen in manchen Fällen Ăźber Jahre. Er betont: „Mit dem aktuell neu zugelassenen Impfstoff gegen Herpes Zoster bleibt zukĂźnftig einem GroĂ&#x;teil unserer Patienten die häufig sehr langwierige Schmerztherapie erspart.“ Herpes Zoster kann erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten haben, und das nicht nur während der akuten Erkrankung. Nicht nur kĂśnnen Komplikation die Abheilung erschweren oder verzĂśgern. Neben den typischen Symptomen wie Hautausschlag und starken Nervenschmerzen kĂśnnen

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im Nachgang der Erkrankung Schmerzen bestehen bleiben. Diese so genannte Post-Zoster-Neuralgie ist die häufigste Komplikation der Gßrtelrose, kann Patienten ßber Jahre begleiten und im schlimmsten Fall zu SehstÜrungen, Seh- und HÜrverlust oder Schlaganfällen fßhren. Die Post-Zoster-Neuralgie ist nicht leicht zu behandeln, das macht die Impfung umso wichtiger. Nicht nur zum eigenen Schutz: Wie auch das Windpocken-Virus selbst, ist die Gßrtelrose hoch ansteckend. Varicella-Zoster-Viren werden ßber TrÜpfcheninfektion ßbertragen, also zum Beispiel beim Husten, Atmen oder Niesen sowie ßber Kontakt mit dem viruslastigen Inhalt der Bläschen und Krusten, die fßr eine Windpockeninfektion typisch sind. Schon seit einigen Jahren gibt es einen Lebendimpfstoff gegen Gßrtelrose, der fßr Personen ab 50 Jahren zugelassen ist. Er verringert das Risiko an einer Gßrtelrose zu erkranken, laut des Internet-Impfportals impfkontrolle.de, um etwa Prozent. Bricht die Krankheit trotz Impfung aus, heilt sie meist schneller aus und verläuft leichter mit geringerem Risiko fßr Komplikationen.

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TITELTHEMA IMPFUNGEN

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Wie lange die Schutzwirkung sowohl des Lebend- als auch des Totimpfstoffs anhält, ist noch nicht bekannt. Die Gürtelrose-Impfung ist noch keine Standardleistung der Gesetzlichen Krankenkassen, weil der Gemeinsame Bundesausschuss die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie noch

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nicht beschlossen hat; dies ist aber nur eine Frage der Zeit. Einige Krankenkassen erstatten diese jedoch bereits als Satzungsleistung oder Einzelfallentscheidung. Für Versicherte der privaten Krankenkassen sind Impfungen ab STIKOEmpfehlung vertraglich abgedeckt. I

Lassen Sie sich impfen! Impfungen sind einer der effektivsten Wege um Krankheiten zu verhindern. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben im Jahr zwei bis drei Millionen Menschen weniger, weil sie gegen schwere Erkrankungen wie Masern oder Tetanus geimpft sind. Doch weitere 1,5 Millionen Todesfälle könnten laut WHO verhindert werden, wenn sich noch mehr Menschen impfen lassen würden. Die WHO nennt Impfgegner deshalb eine der weltweit größten Bedrohungen der Gesundheit, in einer Reihe mit dem Ebola-Virus, Dengue-Fieber, Luftverschmutzung, Klimawandel und Antibiotikaresistenzen. Als Beispiel für eine negative Folge von Impfverweigerungen nennt die Weltgesundheitsorganisation die Ma-

sern-Erkrankung, die weltweit um 30 Prozent zugenommen hat, statt wie Polio kurz vor der Ausrottung zu stehen. Und das, obwohl wirksame Impfstoffe zur Verfügung stehen, die Masern effektiv verhindern. Besondere Anstrengungen wird die WHO in diesem Jahr unternehmen um die Akzeptanz der HPV-Impfung zu erhöhen, mit der sich Gebärmutterhalskrebs und weitere, Männer betreffende Krebsarten wie Penis- und Analkrebs, wirksam verhindern lassen. Seit vergangenem Jahr steht auch in Deutschland ein sicherer Impfstoff zur Verfügung, der Jungen ab dem 9. Geburtstag verabreicht werden kann. Lassen Sie sich zum Thema Impfungen von Ihrem Arzt beraten!

Impfkalender des Robert-Koch-Instituts 340

Tabelle 1: Impfkalender (Standardimpfungen) für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene Alter in Monaten

Alter in Jahren

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4

11 – 14

15 – 23

2–4

5–6

Tetanus

G1

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G4

N

N

A1

A2

N

A (ggf. N) e

Diphtherie

G1

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N

N

A1

A2

N

A (ggf. N) e

Pertussis

G1

G2

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N

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A1

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N

A (ggf. N) e

Hib

H. influenzae Typ b

G1

G2 c

G3

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N

N

Poliomyelitis

G1

G2 c

G3

G4

N

A1

N

ggf. N

Hepatitis B

G1

G2

G3

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N

G2

G3

N

Pneumokokken

G1

a

Rotaviren

c

G1 b

G2

9 – 14

N

15 – 16

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ab 60

N

Sg

(G3)

Meningokokken C

G1 (ab 12 Monaten)

N

Masern

G1

G2

N

Mumps, Röteln

G1

G2

N

Varizellen

G1

G2

N

Sf

S (jährlich)

Influenza HPV

G1 d G2 d

Humane Papillomviren

Erläuterungen

a b c d

S Standardimpfung N Nachholimpfung (Grund- bzw. Erstimmunisierung aller noch nicht Geimpften bzw. Komplettierung einer unvollständigen Impfserie)

e f g

Nd

Frühgeborene erhalten eine zusätzliche Impfstoffdosis im Alter von 3 Monaten, d. h. insgesamt 4 Impfstoffdosen. Die 1. Impfung sollte bereits ab dem Alter von 6 Wochen erfolgen, je nach verwendetem Impfstoff sind 2 bzw. 3 Impfstoffdosen im Abstand von mindestens 4 Wochen erforderlich. Bei Anwendung eines monovalenten Impfstoffes kann diese Dosis entfallen. Standardimpfung für Mädchen und Jungen im Alter von 9 – 14 Jahren mit 2 Impfstoffdosen im Abstand von mindestens 5 Monaten, bei Nachholimpfung beginnend im Alter > 14 Jahren oder bei einem Impfabstand von < 5 Monaten zwischen 1. und 2. Dosis ist eine 3. Dosis erforderlich (Fachinformation beachten). Td-Auffrischimpfung alle 10 Jahre. Die nächste fällige Td-Impfung einmalig als Tdap- bzw. bei entsprechender Indikation als Tdap-IPV-Kombinationsimpfung. Einmalige Impfung mit einem MMR-Impfstoff für alle nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit. Impfung mit dem 23-valenten Polysaccharid-Impfstoff.

23. August 2018

G Grundimmunisierung (in bis zu 4 Teilimpfungen G1 – G4) A Auffrischimpfung

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ab 18

Epidemiologisches Bulletin Nr. 34

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Robert Koch-Institut

Alter in Wochen

Impfung


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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Kindes- und Jugendalter! Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

Nach der Geburt

I HNO-arzt I Kinderarzt

Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung

3. – 10. Tag

I Kinderarzt

U2 erste Grunduntersuchung

4. – 5. Woche

I Kinderarzt

U3 Kinderarztpraxis und Familie

3. – 4. Monat

I Kinderarzt

U4 erste Impftermine

6. – 7. Monat

I Kinderarzt

U5 das Baby wird beweglicher

6. – 9. Monat

I Zahnarzt

Milchzähne und Beratung mit Baby 01

10. – 12. Monat

I HNO-arzt I Kinderarzt

Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter

15. – 18. Monat

I Zahnarzt

Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung

21. – 24. Monat

I Kinderarzt

U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden

24. Monat

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt

Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“)

30. – 72. Monat

I Zahnarzt

Ausschluss frühkindliches Schielen 3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung

34. – 36. Monat

I Kinderarzt

U7a Kleinkind wird Kindergartenkind

3. – 4. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt

Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit

4. Lebensjahr

I Augenarzt I Kinderarzt

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind

5. Lebensjahr

I Kinderarzt

U9 bald ein Schulkind

6. Lebensjahr

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine

ab 6. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung

7. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen

8. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut

Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen

9. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase

ab 10. Lebensjahr

I HNO-arzt

Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)

11. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase

12. – 18. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen

bis 13. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen

13. – 14. Lebensjahr

I Kieferorthopäde I Kinderarzt

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung

16. – 17. Lebensjahr

I Frauenarzt I Kinderarzt

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung

17. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten

10. – 18. Lebensjahr

I Orthopäde

Rücken-Check-up

1. – 18. Lebensjahr

I Hautarzt

Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)

I Urologe

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

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Erwachsenenalter!

Lebensalter ab 18. Lebensjahr

20. Lebensjahr

Fachrichtung I Augenarzt I Urologe I I I I

Zahnarzt Augenarzt Frauenarzt HNO-arzt

I Internist I Kardiologe I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner

I Urologe I Zahnarzt 30. Lebensjahr

I I I I I

Augenarzt Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe

I Urologe I Zahnarzt 40. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt 45. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt

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Art der Untersuchung Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check, Bildschirmbrille Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie

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Lebensalter

01.03.2019

Art der Untersuchung

I Internist

erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre FitnessCheck (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD

I Orthopäde I Radiologe

I Urologe I Zahnarzt I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist

I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt 60. Lebensjahr

I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe

I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt ab 70. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt

Alle Altersklassen

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Fachrichtung

I Kardiologe

50. Lebensjahr

11:13 Uhr

I Hautarzt

Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs

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GESUNDHEITSVORSORGE

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11:14 Uhr

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Gesundheits-Check-up nach

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Risikogruppen!

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– Berufskraftfahrer

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung

– Piloten

I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist

gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich

– Bildschirmarbeitsplatz

I Augenarzt I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up

– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen

I Hautarzt

gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen

– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln

I Urologe

Harnblasenkrebsfrüherkennung

Diabetiker

I I I I I I

jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.

I Kardiologe

ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Herzkranke

I Kardiologe/Internist I Zahnarzt

alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Hypertoniker

I I I I

jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Immunschwäche

I Hautarzt

Berufsgruppen

Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt

Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe

I Zahnarzt

Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle

I Augenarzt

ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check

– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie

I Frauenarzt

6-monatlich

– Biologicals

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bisphosphonate

I Zahnarzt

Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung

– Cortison

I I I I

Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde

6-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse

– Chemotherapeutika (MTX, etc.)

I I I I I

Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt

jährlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme

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Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– ß-Blocker

I Kardiologe/Internist

jährlich

– Cordarex

I Augenarzt I Kardiologe/Internist

jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich

– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)

I Augenarzt I Hautarzt I Internist

jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich

– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bestrahlung

I Zahnarzt

vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Osteoporose

I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung

Raucher

I I I I I I I I

Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt

jährliche Netzhautuntersuchung und Glaukomvorsorge Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut

Rheumatiker

I I I I

Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt

jährlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle

Schwangere

I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt

Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis

Sportler

I Zahnarzt

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Eine Krebserkrankung fordert den gesamten Menschen heraus: physisch und psychisch, sozial und emotional. Wir lassen Sie mit dieser Situation nicht alleine. Als Ärzte, Krankenschwestern, onkologische Fachkräfte, Study Nurses und Übungsleiter für den Rehasport haben wir uns auf die Krebsbehandlung spezialisiert und bieten Ihnen eine ganzheitliche Versorgung: · Individuelle Gesprächsangebote vor Ihrer Chemotherapie · Speziell auf Sie abgestimmte Sportsprechstunde · Ernährungsberatung mit vielen gesunden Tipps · Psychoonkologische Unterstützung · Möglichkeiten zur Teilnahme an Studien mit Zugang zu noch nicht zugelassenen, neuen Medikamenten

Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie

(V 7MPOI 7GLMVVQEGLIV 1IQQIP Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie

Dr. Ulrike Löw Psychologische Psychotherapeutin – Verhaltenstherapie, Psychodiabetologin

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Schulterschmerzen –

müssen nicht geschultert werden Typischerweise treten Beschwerden spontan ohne auslösendes Ereignis auf. Teilweise werden Schmerzen aber auch durch kurzzeitige Überbeanspruchung des Gelenkes oder kleinere Bagatellverletzungen des Gelenkes ausgelöst. Die betroffenen Patienten leiden unter nächtlichen Schmerzen beim Liegen auf der Schulter. Tagsüber werden meistens Beschwerden und Einschränkungen der Beweglichkeit beim Abspreizen und Belasten des Armes beklagt. In schweren Fällen und wenn die Schmerzen schon längere Zeit bestehen kann die Beweglichkeit des Schultergelenkes massiv eingeschränkt sein. Meistens werden die Schmerzen an der Vorderseite der Schulter angegeben mit Ausstrahlung in den Oberarm, gelegentlich sogar bis in die Hand hinein.

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Schulterschmerzen werden meistens durch alters- und belastungsbedingte Verschleißerscheinungen der für die Abspreizung des Armes zuständigen Sehne (Supraspinatussehne) verursacht. Im Laufe des Lebens kommt es zu Abnutzungserscheinungen der Sehne, die sich an der Oberfläche auffasert. Dies führt zu Entzündungsprozessen der Sehne und des darüberliegenden Schleimbeutelgewebes (siehe Abbildung unten).

Bereits durch die ausführliche Befragung des Patienten bekommt der Arzt die entscheidenden Hinweise, welche Gelenkschäden vermutlich für die schmerzhafte Funktionsstörung des Gelenkes verantwortlich sein könnten. Durch die Untersuchung des Gelenkes mit Überprüfung der Muskelkraft, der Beweglichkeit und der schmerzhaften Bewegungsabläufe kann bereits abgeschätzt werden, welches Ausmaß an Verschleiß und Entzündung vorliegt. Die Ultraschalluntersuchung zeigt, ob Verkalkungen und Einrisse der Sehne sowie entzündungsbedingte Flüssigkeitsansammlungen im Gelenk und der Schleimbeutelschicht vorliegen. Durch eine Röntgenuntersuchung können höhergradige Abnutzungserscheinungen des Gelenkknorpels (Arthrose), welche an der Schulter selten vorkommen, ausgeschlossen werden. In 90 % der Fälle werden die Gelenkschmerzen durch chronische Abnutzungsprozesse der Supraspinatussehne verursacht. Die Behandlung ist zunächst immer nichtoperativ für einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten. Dadurch können bei etwa 80 % der Patienten die Beschwerden zufriedernstellend reduziert werden. Die nichtoperative Behandlung beinhal-

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n

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tet immer die Beratung des Patienten, welche Bewegungsabläufe und Belastungen vermieden werden sollten. In Abhängigkeit vom Ausmaß der Beschwerden und Gelenkschädigung können folgende konservative Behandlungsmethoden angewendet werden: I Entzündungshemmende Tabletten I Bewegungsübungen I Lokale Wärmeanwendungen I Injektionen mit entzündungshemmenden Medikamenten I Stoßwellenbehandlung I Akupunktur

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Erst wenn trotz aller Behandlungsversuche nach mehreren Wochen weiterhin inakzeptable Beschwerden bestehen, muss die Notwendigkeit einer operativen Behandlung geprüft werden. Zur exakten Beurteilung des Gelenkschadens und Planung des Eingriffs ist dann zunächst noch eine kernspintomographische Untersuchung des Gelenkes erforderlich. Dies ermöglicht eine präzise Planung der Operation und eine bessere Einschätzung der zu erwartenden Heilungsaussichten und des weiteren Verlaufs. Nahezu alle Eingriffe am Schultergelenk sind in arthroskopischer Technik über

2-3 wenige Millimeter große Hautschnitte möglich. Im Rahmen der Operation wird entzündliches Gewebe entfernt, die Sehne geglättet und der Gleitraum der Sehne erweitert. Sofern sich bei der Gelenkspiegelung herausstellt, dass ein kompletter Einriss der Sehne vorliegt, kann dieser durch eine Naht der Sehne behandelt werden. Bei 90 % der Patienten können durch den Eingriff eine schmerzarme Schulterfunktion wiederhergestellt und nächtliche Schmerzen beseitigt werden. Weitere Informationen unter www.dr-fecher.de oder Tel 06021/580 310.

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Willkommen in der ReVis Augenklinik Die Augenklinik Aschaffenburg wird ab dem 1. Februar 2019 in ReVis Augenklinik umbenannt. 'LH *HVFKLFKWH GHU $XJHQNOLQLN $VFKDÎ?HQEXUJ UHLFKW weit zurĂźck: Die Wurzeln der alteingesessenen Gemeinschaftspraxis, die sich in den vergangenen 30 Jahren ]X HLQHU PRGHUQHQ .OLQLN IžU $XJHQKHLONXQGH LQ $VFKDÎ?HQEXUJ HQWZLFNHOW KDW OLHJHQ LQ GHU EHUHLWV YRQ 'U +DQV 3HWHU =XPEDQVHQ HU¸Î?QHWHQ $XJHQDU]WSUD[LV 'HU $XIEDX GHU .DWDUDNW &KLUXUJLH HUIROJWH LQ Kooperation mit Dr. Werner Bachmann, der auch heute noch als Partner mit seinen Kolleginnen und Kollegen fĂźr HLQH žEHUUHJLRQDOH %HWUHXXQJ LQ GHU $XJHQKHLONXQGH VRUJW Die derzeitigen Räumlichkeiten im Stadtpalais am $VFKDÎ?HQEXUJHU +DXSWEDKQKRI EHVWHKHQ VHLW (LQH (UZHLWHUXQJ GHU $XJHQNOLQLN HUIROJWH GXUFK GHQ DQ GDV 3UD[LVJHEÂŚXGH DQJHVFKORVVHQHQ 23 1HXEDX :HLWHUH

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Unsere Fachärzte: Dr. Werner Bachmann, Dr. Natascha Lipka, Dr. Thomas Kasper, Wan-Azlan Wan-Omar, Dr. Marieta Kalcheva, Dr. Andreas Fischle, Dr. Joachim Puchta, Dr. Hans-Peter

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Zumbansen, Dr. Roberta Walter-Fincke, Dr. Anke Reuter,

der Augenklinik ein junges, vitales Gewand verleihen.

Veronika NiederprĂźm

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ändert sich jedoch nichts. Die ReVis Augenklinik verfßgt

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Fischle und Dr. Joachim Puchta sind nach mehrjähriger

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FRAUENÄRZTE GESUNDHEITSZENTRUM DR. HENZE & KOLLEGINNEN

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Sicher gegen Krebs Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) verhindert mehrere Krebsarten bei Frauen und Männern

Bis zu 5.000 Frauen bekommen in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Gebärmutterhalskrebs. Eine vermeidbare Erkrankung: Seit mehr als zehn Jahren steht eine wirkungsvolle Impfung zur Verfügung, die mit hoher Sicherheit gegen die Ursache des Tumors, eine Infektion mit Humanen Papillomviren, schützt. Seit vergangenem Jahr gilt die Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut in Berlin (RKI) auch für Jungen, die Kosten werden ebenso wie bei der Impfung für Mädchen von den privaten und gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Jungen können nicht nur Überträger der Viren sein, sondern auch selbst an HPV-assoziierten Tumorarten wie Penisund Analkrebs sowie Karzinomen im Mund- und Rachenraum erkranken. Mit der Impfung können mithin nicht nur HPV-assoziierte Krebsleiden verhindert werden; es kommt auch zu deutlich weniger HPV-assoziierten Anogenitalwarzen, welche hoch ansteckend und für die Betroffenen sehr unangenehm sind. Die Impfung gilt als sehr sicher. Weltweit wurden bereits mehr als 270 Millionen Impfdosen verabreicht. Die Nebenwirkungen liegen laut RKI im bei Impfungen üblichen Rahmen, schwere Nebenwirkungen wurden bisher nicht beobachtet. Gebärmutterhalskrebs ist weltweit die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen, er rangiert auch in Deutschland bei der Häufigkeit weit oben. Nach Schät-

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zungen der International Papillomavirus Society sterben pro Jahr weltweit etwa 250.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, etwa 1.500 davon in Deutschland. Mehr als 200.000 Frauen weltweit bekommen jedes Jahr die belastende Diagnose von Zellauffälligkeiten oder Krebsvorstufen, die oft mit einer Konisation behandlungsbedürftig sind, einer kegelförmigen Entfernung eines Teils des Gebärmutterhalses. Humane Papillomviren werden in den meisten Fällen über sexuelle Kontakte übertragen. Die Viren dringen über Mikroverletzungen der Haut oder Schleimhaut ein. Hauptübertragungswege bei Infektionen im Anogenitalbereich sind Vaginal- und Analverkehr; über orogenitale Sexualpraktiken ist eine Transmission in Mundhöhle und Rachen möglich.

Kondome schützen nicht sicher vor einer Infektion. Wer geimpft ist, schützt folglich nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Sexualpartner. Da der Penis den Haupttransmitter für HPV darstellt, sollten Jungen ebenfalls geimpft werden, zumal ein möglicher Herdenschutz durch die Impfung von Mädchen bereits dann nicht greift, wenn Männer Sex mit Männern haben. Nach Schätzungen des Zentrums für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut wird pro Jahr bei etwa 600 Männern neu ein Analkarzinom diagnostiziert, bei mindestens 250 ein Peniskarzinom und bei mindestens 750 Männern Karzinome in der Mundhöhle oder im Rachen, die auf eine HPVInfektion zurückgehen. Sexuell aktive Menschen können sich ausschließlich mit einer Impfung vor einer HPV-Infektion schützen, die idealerweise vor dem ersten Geschlechtsverkehr stattfinden sollte, da dann die Schutzwirkung am höchsten ist. Die Immunantwort des Organismus auf die Impfung ist, das zeigen Studien, umso höher, je früher geimpft wird. Empfohlen wird die Impfung deshalb für Jungen und Mädchen ab dem Alter von neun Jahren. Dass die STIKO die Impfempfehlung erst jetzt auf Jungen erweitert hat, liegt an der erst seit kurzem verfügbaren Datenlage. Die HPV-Impfung ist zwar bereits 2006 von der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zugelassen worden, primär jedoch mit der Indikation zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs. Belastbare Daten zeigen jedoch, dass die Impfung auch einen Schutz vor anderen HPV-assoziierten Tumoren und damit einen direkten Nutzen für Männer bietet. Deutschland ist eines der ersten europäischen Länder, das die HPV-Impfung für Jungen empfiehlt. Trotz der guten Erfolge der Impfung sind die Impfquoten in Deutschland seit Jahren auf niedrigem Niveau. Dass Gebärmutterhalskrebs mit der Impfung aber nahezu ausgerottet werden kann, zeigt das Beispiel Australien. Dort wird seit Jahren im Rahmen eines staatlichen Impfprogramms für Mädchen und Jungen flächendeckend gegen HPV geimpft; seitdem ist die Rate der Neuerkrankungen bei den 18- bis 24-Jährigen von knapp 23 Prozent auf 1,1 Prozent gesunken.

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Dr. med. Alexander Henze & Kolleginnen Nadine Dettmar und Bettina Schreiber

Mit unserem ganzheitlichen Konzept sind wir rund um die Gesundheit der Frau für Sie da . Im Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg steht die ganzheitliche Versorgung der Frau im Mittelpunkt. Durch unser ausgesprochen breites Diagnostik- und Therapiespektrum bieten wir eine individuelle, bestmögliche Rundumbetreuung. Beginnend mit der Mädchen- und Jugendsprechstunde umfasst unser Angebot schwerpunktmäßig die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, sämtliche Leistungen in der Brustdiagnostik und die Screeningmammographie. Zusätzlich ist die medikamentöse Tumortherapie (z. B. Chemotherapie) ein Bestandteil unseres Konzeptes. Wir geben unseren Patientinnen die Möglichkeit, diese Form der Therapie in einer angenehmen Atmosphäre durchführen zu lassen. Die intensive Schwangerschaftsüberwachung mit Pränataldiagnostik ist in enger Zusammenarbeit mit unseren Hebammen und den zuständigen pränataldiagnostischen Einrichtungen ein weiterer fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge in unserem Zentrum. Auf Wunsch können jährliche Gesundheitschecks durchgeführt und in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und anderen Fachärzten genauestens abgestimmt werden. Das Ärzteteam mit unseren qualifizierten Mitarbeiterinnen und unseren Hebammen Heike Breid und Andrea Geis freut sich auf die individuelle Betreuung der Patientinnen im Frauenärzte Gesundheitszentrum.

Unsere Leistungen

Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg • Vorsorge • Intensivüberwachung während der Schwangerschaft: CTG, Farb-Doppler-Ultraschall, 2D/3D/4D Ultraschall • Hochauflösender Brustultraschall der Stufe II nach DEGUM • Ultraschallkontrollierte Mammastanzbiopsie • Digitale Mammographie mit Tomosynthese • Mammographiescreening • Medikamentöse Tumortherapie • Hormonsprechstunde • Verhütungsberatung, Spiralen, Kupferkette • Kinder- /Jugendgynäkologische Sprechstunde

Hauptpraxis Aschaffenburg: Goldbacher Str. 33 • 63739 Aschaffenburg >> Praxisfiliale Kahl am Main: Friedenstraße 20 • 63796 Kahl am Main

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UROLOGISCHE PRAXIS

UROLOGIE

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DR. MED. PATRICK SAWAYA

Das Angiomyolipom der Niere Ein typischer gutartiger Zufallsbefund der Ultraschallbildgebung – dennoch in manchen Fällen behandlungsbedürftig Beim Angiomyolipom handelt es sich um einen seltenen gutartigen Tumor der Niere, welcher insbesondere im Alterssegment zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr auftritt. Frauen sind wesentlich häufiger betroffen als Männer. Sie treten in einer Vielzahl von Erscheinungsformen auf, so als einzelner Tumor oder als multiple Herdbefunde in einer oder beiden Nieren. In 20 % der Fälle ist ein Angiomyolipom mit der sog. tuberösen Sklerose assoziiert, welche eine autosomal-dominante Erbkrankheit darstellt, die mit Fehlbildungen und Tumoren des Gehirns, Hautveränderungen und meist gutartigen Tumoren in anderen Organsystemen einhergeht sowie klinisch häufig durch epileptische Anfälle und kognitive Behinderungen ge-

UNSERE PRAXISRÄUME

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kennzeichnet ist. Bei dieser genetischen Erkrankung treten bereits in jungen Jahren oftmals multiple beidseitige Tumore der Nieren auf. Angiomyolipome bestehen vor allem aus Fettgewebe, Blutgefäßen und glatten Muskelzellen. Große Tumore beinhalten oft Nekrosen (abgestorbenes Gewebematerial) oder Einblutungen. Sie liegen charakteristischerweise im Nierenparenchym (Nierengewebe), können aber auch die Nierenkapsel durchbrechen oder in

die zentral liegenden nierenversorgenden Blutgefäße oder lokalen Lymphknoten einwachsen. Eine maligne Transformation (Übergang in bösartiges Wachstum) ist extrem selten. Beim Angiomyolipom bestehen in 80 % der Fälle keine Beschwerden und die Diagnose erfolgt als Zufallsbefund. Mögliche klinische Symptome sind Flankenschmerzen, Bluthochdruck, Anämie, sichtbares Blut im Urin und insbesondere eine akute Tumorblutung in den Retroperitonealraum (Hinterbauchraum) als schwerwiegendste Komplikation. Mittels einer Ultraschalluntersuchung lässt sich das Angiomyolipom in der Regel gut von anderen Arten von Nie-


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UNSER TEAM

UNSERE LEISTUNGEN

Krebsvorsorge

Nieren- und Harnleitererkrankungen

Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz

Prostata- und Samenblasenerkrankungen

Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation

rentumoren unterscheiden, da es sich deutlich echoreicher (heller) als das umgebende Nierengewebe darstellt. Ein ähnliches sonographisches Bild zeigt sich gelegentlich auch bei kleinen bösartigen Nierentumoren (Nierenzellkarzinomen) mit Größendurchmessern unter 2,5 – 3 cm. Um Fehleinschätzungen zu umgehen, sollten bei in der Ultraschallbildgebung auftretenden Inhomogenitäten der echoreichen Binnenstruktur oder beschleunigtem Größenwachstum der Geschwulst Schnittbildgebungen (Computertomographie oder Kernspintomographie) zum Fettnachweis im Tumor durchgeführt werden und ggf. eine chirurgische Sanierung angestrebt werden. Bei beschwerdefreien Patienten mit kleinen, in der Bildgebung unverdächtigen, klassischen Angiomyolipomen ist deshalb die Beobachtung deren weiterer Entwicklung in regelmäßigen Abständen insbesondere mittels Sonographie erforderlich. Bei Angiomyolipomen ab einer Größe von ca. 3,5 cm wird aufgrund des angenommenen erhöhten spontanen Blutungsrisikos eine operative Entfernung empfohlen. Dies kann in aller Regel minimalinvasiv laparoskopisch (mit Bauchspiegelungstechnik) unter optimaler Schonung des restlichen Nierengewebes erfolgen.

Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen

Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch

www.vasektomie-aschaffenburg.de Geschlechtserkrankungen Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi

Potenzstörungen/Aging Male

Kinderurologie

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Endoskopische Eingriffe

DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

Ambulante Operationen

Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

www.dr-sawaya.de

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DR. MED. DENT. PETER WATZLAW, FRITZ WATZLAW, MORITZ WATZLAW UND DR. INGO GRÄFLING

KIEFERORTHOPÄDIE

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Unsichtbar zum perfekten Lächeln Durchsichtige Kunststoffschienen – Aligner – sind ein komfortabler Ersatz für herkömmliche Zahnspangen

Behandlungsbeginn

Die schönste Zahnspange ist wohl die, die niemand sieht. Moderne Aligner machen das möglich. Die herausnehmbaren, nahezu unsichtbaren Schienen aus dünnem weichem Kunststoff heben die Lebensqualität und sind vor allem für Erwachsene, die im Berufsleben keine Brackets und Drähte im Mund zeigen wollen, eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Zahnspangen-Systemen. Geeignet sind sie aber auch für Kinder und Jugendliche.

Das System ist denkbar einfach und komfortabel für den Patienten. Der Kieferorthopäde nimmt einen digitalen Abdruck des Ist-Zustands der Zahnreihen, erarbeitet mit einer speziellen 3D-Software das Behandlungsziel sowie den Behandlungsplan und gibt darauf basierend mehrere Aligner in Auftrag. Diese werden individuell entsprechend des Behandlungsplans angefertigt. Jede Schiene wird eine Woche getragen und verschiebt und dreht in dieser Zeit die schiefen Zähne mittels Druckausübung millimeterweise in die vorab am

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Behandlungsende

Computer errechnete Richtung. Ist diese erreicht, kommt die nächste Schiene zum Einsatz. Der Behandlungsfortschritt wird in der Praxis in der Regel alle drei Monate kontrolliert, bei diesen Terminen werden die neuen Aligner ausgehändigt. Für einen raschen Behandlungserfolg ist konsequentes Tragen der Aligner unerlässlich. Empfohlen sind mindestens 22 Stunden am Tag; zum Essen und Trinken werden die Aligner herausgenommen und danach wieder auf die frisch geputzten Zähne eingesetzt. Was-

ser kann sogar mit den Schienen getrunken werden. Sie lassen sich im Übrigen einfach einsetzen und ebenso einfach wieder herausnehmen. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Grad der Fehlstellung und liegt in der Regel zwischen wenigen Monaten und eineinhalb Jahren. Während des gesamten Zeitraums ist der größte Effekt der durchsichtigen Schienen für den Patienten spürbar: Aligner sind unsichtbar und stellen somit die perfekte Alternative für herkömmliche Zahnspangen dar.


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Moritz Watzlaw, Fritz Watzlaw, Dr. Peter Watzlaw, Dr. Ingo Gräfling

Gemeinschaftspraxis Watzlaw Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Ludwigstraße 15 | 63739 Aschaffenburg Telefon 06021.288 88

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RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

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Brustkrebs entdecken Rechtzeitige Vorsorge rettet Leben

BAG RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

Brustkrebs – Warum zur Vorsorge? Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa jede zehnte Frau erkrankt im Lauf ihres Lebens daran, 46.000 Neuerkrankungen werden pro Jahr diagnostiziert. Dank modernster Therapien ist Brustkrebs in vielen Fällen sehr gut behandelbar, oft sogar heilbar. Das setzt allerdings voraus, dass der Tumor möglichst früh entdeckt wird. Früherkennung verbessert die Heilungschancen um ein Vielfaches! Regelmäßige Brustkrebsvorsorge ist deshalb außerordentlich wichtig. Neben der klassischen Tastuntersuchung können Tumore mittels Ultraschall, Röntgen-Mammographie und MR-Mammographie erkannt werden.

Was können wir für Sie leisten? Wir bieten Ihnen die Effizienz und Sicherheit unserer speziellen Brustkrebsvorsorge mit der Kombination von Mamma-MRT und Röntgenmammographie. Wir nutzen damit eine Diagnostik, die auch in führenden Brustkrebszentren in Deutschland eingesetzt wird. Zur Kombination beider Verfahren raten wir aus gutem Grund. Die Röntgen-Mammographie ist oft die einzige Möglichkeit, kleine Karzinome (bösartige Tumore) und Krebsvorstufen in Form von Mikro-Verkalkungen zu erkennen. Diese kleinen versprenkelten Kalkeinlagerungen befinden sich in den Drüsengängen der Brust und können auf ein Krebsgeschehen hindeuten. Die MR-Mammographie ist eine besondere Form der Magnetresonanztherapie (MRT). Gerade bei Frauen mit dichtem Drüsengewebe ist sie oft die einzige Möglichkeit einen Tumor nachzuweisen. Aktuelle Studien belegen, dass die MRMammographie mit modernen Geräten die größte Zuverlässigkeit bei der Erkennung von Brustkrebs bietet. Wir investieren regelmäßig in MammographieMRT-Geräte der neuesten Generation und bieten Ihnen damit höchste Sicherheit in der Diagnostik. Ein weiterer Vorteil: Mit der Kombination beider Verfahren genügt eine Röntgenaufnahme pro Brust statt der üblichen zwei. Je nach Befund sind weitere Untersuchungen notwendig.

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n HIER FINDEN SIE UNS: BAG Radiologie & Nuklearmedizin Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90

Aufnahme einer MR-Mammographie-Untersuchung

Spezialdiagnostik 0 60 21/150 79 99

Für wen ist die spezielle Brustkrebsvorsorge sinnvoll?

Wie läuft die Untersuchung ab?

Brustkrebsvorsorge ist grundsätzlich für jede Frau sinnvoll und wichtig. Denn jede Frau kann erkranken, auch schon in jungen Jahren!

Die Untersuchung sollte bei Frauen vor der Menopause zwischen dem 9. und 14. Tag nach dem Beginn der letzten Regel durchgeführt werden. Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich. Die Untersuchung erfolgt in Bauchlage auf einer MRT-Liege, in die Vertiefungen für beide Brüste eingelassen sind. Um Veränderungen im Brustgewebe sicher beurteilen zu können, wird ein sehr gut verträgliches Kontrastmittel in die Armvene gespritzt. Die Untersuchung dauert etwa zwanzig Minuten.

Die spezielle Brustkrebsvorsorge mit Röntgen- und MR-Mammographie empfiehlt sich besonders I bei Frauen mit erhöhtem familiärem Brustkrebsrisiko, I wenn Ultraschall und Mammographie wegen dichtem Drüsengewebe schlechte Ergebnisse liefern, I wenn eine Auffälligkeit im Tastbefund nicht mit Ultraschall oder Mammographie geklärt werden konnte, I bei Frauen mit Silikon-Prothesen. Auch bei gesichertem Brustkrebs ist die MR-Mammographie sinnvoll I zur Erfassung der genauen Tumorausdehnung, I zur Verlaufskontrolle nach Chemotherapie für eine Operationsvorbereitung.

Ihre Vorteile auf einen Blick: I Sichere Diagnostik I Sehr gute Verträglichkeit I Keine Vorbereitung erforderlich

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Wer übernimmt die Kosten? Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten der speziellen Brustkrebsvorsorge nur bei sehr wenigen Fragestellungen. Private Krankenkassen erstatten sie in der Regel.

Wer behandelt mich? Sie werden bei uns von einem Team von sehr erfahrenen Ärzten untersucht.

Prof. Dr. med. Stephan Schmitz

Dr. med. Matthias Peschke

Dr. med. Stefan Zimmermann

Wladimir Plastowez

Radiologe

Radiologe

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Radiologe und Nuklearmediziner

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Zecken – Gefahr im Grünen Gegen gefährliche FSME-Infektion beugt nur eine Impfung vor – Übertragung auch durch infizierte Rohmilch möglich tion derart manifestiert, so endet sie in 0,5 bis zwei Prozent der Fälle tödlich. Bei Kindern ist häufig Bauchweh das erste Symptom, was zunächst zum falschen Verdacht, zum Beispiel auf eine Blinddarmentzündung, führen kann.

BAHNHOF-APOTHEKE

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Frühlingszeit ist Zeckenzeit. Bis in den November hinein haben Zecken überall im Grünen Saison, vor allem bei warmem und heißem Wetter. Sie lauern am Wegesrand, im Park, auf dem Golfplatz und im eigenen Garten auf Gräsern, Sträuchern und Büschen bis zu einer Höhe von 1,5 Metern auf ihre Opfer. Für ihre Entwicklung benötigen Zecken das Blut von Wirbeltieren; einen Teil des Bluts geben sie mit Speichel vermengt an den Wirt zurück. Beim Stechen und Saugen können sie so gefährliche Krankheiten übertragen. Die bedeutendste, von Zecken übertragbare Virusinfektion in Europa ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME. Der einzige wirksame Schutz ist eine Impfung. Gegen die Virusinfektion gibt es keine medikamentöse Behandlung, denn Antibiotika sind nur gegen Bakterien, nicht jedoch gegen Viren wirksam. Zu den schweren Krankheitsverläufen bei einer FSME-Infektion gehören Lähmungen, Koma, Krampfanfälle, Defektheilungen und vereinzelt auch Todesfälle. Davon sind Erwachsene und Kinder gleichermaßen betroffen. Impfstoffe stehen altersgerecht zur Verfügung: als Kinderimpfung von einem bis elf Jahren und als Erwachsenenimpfstoff ab 12 Jahren. Auch wenn nach der Impfung bei etwa 15 Prozent der ein- bis zweijährigen Kinder und bei fünf Prozent der Drei- bis Elfjährigen Fieber über 38 Grad auftreten kann, gibt es keine alternative Maßnahme zur Vorbeugung vor FSME. Die Impfung bietet einen nahezu 100-prozentigen Schutz. Komplikationen sind mit 1,5 Fällen bei einer Million Impfungen extrem selten. Trotzdem sind in Deutschland nur etwa 20 Prozent der Bevölkerung geimpft. Zum Vergleich: In Österreich sind es mehr als 80 Prozent. Erreger der FSME ist ein Virus, das in den Zecken bestimmter Gebiete gehäuft vorkommt. Insbesondere in FSME-Risikogebieten ist es ratsam, auf Zecken zu achten. Denn dort sind mehr Zecken mit Viren

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infiziert als anderswo. Wenn es beim Stechen mit dem Speichel des Tieres in die Blutbahn gelangt, kann es eine Entzündung des zentralen Nervensystems, also des Gehirns und/oder der Hirnhäute verursachen. Auch in nicht-Risikogebieten sollte man auf Zecken achten, da sie nicht nur FSME, sondern auch Borreliose übertragen können. Sieben bis 14 Tage nach dem Zeckenstich treten Beschwerden auf, die einer Sommergrippe ähneln: Müdigkeit, leichtes Fieber, Kopfschmerzen, Magendrücken. Bei den meisten Betroffenen klingen die Symptome ohne Folgen ab. In jedem zehnten Fall flammt jedoch die Krankheit nach einer Woche Pause wieder auf und es kann zu einer Infektion des zentralen Nervensystems kommen, mit Sprachstörungen, Anfällen, Gleichgewichtsstörungen und Lähmungen. Hat sich die Infek-

Von 100 Menschen, die von einer infizierten Zecke gestochen werden, bricht die Krankheit bei 30 aus. Das Robert-KochInstitut (RKI) registrierte im Jahr 2017 bundesweit 481 Erkrankungsfälle und damit die zweithöchste je registrierte Zahl. Einen Trend zu immer mehr Erkrankungen gibt es laut RKI aber nicht. Pro Jahr erkranken zwischen 250 und 500 Menschen an FSME. Was viele nicht wissen: Nicht nur über Zeckenstiche wird die FSME übertragen. Auch Rohmilch, vor allem von Weidetieren, kann mit dem Erreger infiziert sein. Im Jahr 2016 machte ein Fall Schlagzeilen, bei dem zwei Menschen nach dem Genuss von Rohmilch-Käse aus Ziegenmilch erkrankten. Experten schätzen das Krankheits-Risiko nach dem Genuss von FSMEinfizierter Rohmilch um das Dreifache höher ein als nach dem Stich von infizierten Zecken, praktisch jeder, der infizierte Rohmilch oder ein Produkt aus infizierter Rohmilch verzehrt, erkrankt an FSME. Wer also Rohmilchprodukte in einem Risikogebiet für FSME zu sich nimmt, sollte FSME-geimpft sein. Dies schützt allerdings nicht vor anderen durch Rohmilch übertragene Krankheiten, weshalb pasteurisierte Milch aus Gründen der Lebensmittelsicherheit generell vorzuziehen ist. Zusätzlich zur FSME-Impfung sollte man immer auf einen guten Zeckenschutz achten, da bei einem Zeckenstich immer auch die Gefahr einer Infektion mit BorrelioseErregern besteht. Ihre Bahnhof-Apotheke berät sie hierzu gerne.

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KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG

KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN

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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Mit Hochdruck auf Herz und Niere Bluthochdruck kann Organe schädigen und sollte deshalb behandelt werden

Bis zu einem Wert von 140/90 mm Hg liegt der Blutdruck im Normbereich. Dieser Wert markiert nach der BlutdruckLeitlinie der europäischen Gesellschaften für Hypertonie und Kardiologie (ESH/ESC) die „Rote Linie“ für Bluthochdruck in Deutschland. Jenseits dieses Grenzwertes müssen blutdrucksenkende Medikamente verschrieben werden, Individuelle Verhaltensanpassungen sind bereits früher erforderlich. Erfolgt eine medikamentöse Senkung, wird ein Zielbereich von unter 130/80 mm Hg angestrebt.

Bluthochdruck – eine Befindlichkeitsstörung? Mitnichten. Bei einer nicht behandelten Hypertonie, so der medizinische Fachausdruck, können Herzinfarkt, Schlaganfall und irreversible Nierenschädigungen die Folge sein. Tatsächlich ist Bluthochdruck bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen Risikofaktor Nummer 1. Er spielt bei der Hälfte aller Schlaganfälle sowie bei 80 Prozent aller Infarktgeschehen die ausschlaggebende Rolle und stellt auch für Organschädigungen ein hohes Risiko dar. 20 Prozent der dialysepflichtigen Patienten hatten Schätzungen zufolge einen nicht oder schlecht eingestellten Bluthochdruck. Hypertonie kann zu Bauchaortenaneurysmen führen, die Sehkraft bis hin zur Erblindung beeinträchtigen und vor allem in Verbindung mit der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus schwere Gefäßschäden bedingen. Die Weltgesundheitsorganisation hat erhöhten Blutdruck deshalb inzwischen als eine der größten globalen Gesundheitsgefahren eingestuft. Trotz dieser Negativ-Statistik lassen in Deutschland laut Deutscher Bluthochdruckliga viel zu wenige Menschen ihren Bluthochdruck medizinisch behandeln – und schaffen es fast 30 Prozent der behandelten Patienten nicht, den Blutdruck in den Zielbereich zu bringen, weil Medikamente nicht oder falsch ein-

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ten merken nichts davon. Jeder Fünfte weiß nichts von seiner Erkrankung, weil sie lange Zeit keine Beschwerden macht. Grundsätzlich sollten Erwachsene ihren Blutdruck deshalb regelmäßig überprüfen. Tagesformbedingte Schwankungen sind normal, auch Faktoren wie Aufregung, Koffein und Sport wirken sich auf den Blutdruck aus. Gefährlich wird es erst, wenn der Blutdruck dauerhaft zu hoch ist.

genommen werden. Dabei helfen gegen Bluthochdruck nicht nur Medikamente. Das individuelle Verhalten hat großen Einfluss. Etwa 20 bis 30 Millionen Menschen in Deutschland haben Bluthochdruck. Die Dunkelziffer ist hoch, denn viele Patien-

Gegen Bluthochdruck lässt sich viel tun. Bewegung, Normalgewicht, ausgewogene Ernährung, Verzicht auf Nikotin und allenfalls moderater Alkoholkonsum halten den Blutdruck im Lot. Auch Stress gilt als Risikofaktor. Eine Veränderung des Lebensstils hin zu einer gesünderen Lebensweise kann die Hypertonie verringern und somit Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschädigungen vorbeugen. Medikamentös helfen Blutdrucksenker. Dass ein dauerhaft erhöhter Blutdruck das Herz chronisch schädigen kann, liegt daran, dass die anhaltende Hypertonie zur Verkalkung und Verengung der Blutgefäße (Arteriosklerose) sowie der Herzkranzgefäße führt. Es drohen Gefäßverschlüsse – die Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall. Durch die Arteriosklerose verengen sich auch zunehmend die Arterien und das Herz wird unter eine hohe Druckbelastung gesetzt. Das Organ muss in Folge übermäßig stark pumpen, um das Blut weiterhin abtransportieren zu können. Diese starke Belastung kann das Herz meist noch für eine Weile ausgleichen. Der Herzmuskel verdickt und vergrößert sich und ist somit in seiner Funktion eingeschränkt. Auf Dauer wird das lebensgefährlich. Seinen Blutdruck sollte deshalb jeder im Blick behalten.


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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

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Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25

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IHR TEAM DER GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR GASTROENTEROLOGIE UND INNERE MEDIZIN Privatdozent Dr. med. R. Melcher, Dr. med. K. Metz, Dr. med. W. Dillmann, Privatdozent Dr. med. H. Lührs

Seit über 30 Jahren ist unsere Gemeinschaftspraxis auf die Vorsorge, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Verdauungsorgane spezialisiert. Wenn es also um Beschwerden des Magens, des Darmes, der Leber oder der Bauchspeicheldrüse geht, sind wir Ihre kompetenten Ansprechpartner. Als Fachärzte für Innere Medizin stehen wir Ihnen natürlich ebenso bei allen anderen Erkrankungen der inneren Organe mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich geht es um Ihr höchstes Gut – Ihre Gesundheit.


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01/19 DIE GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR GASTROENTEROLOGIE UND INNERE MEDIZIN INFORMIERT

IMPFUNGEN IN DER GASTROENTEROLOGIE

LEBENSWICHTIGE THERAPIEVORBEREITUNG Impfungen spielen auch in der Inneren

nämlich möglicherweise auch durch

influenca). Wenn die Therapie bereits

Medizin / Gastroenterologie eine sehr

die abgeschwächten Krankheitserreger

durchgeführt wird und noch Impfungen

wichtige Rolle. Die modernen Therapien

schwere Infektionen ausgelöst werden.

fehlen, werden die Impfungen ergänzt,

von vielen chronischen Magen-Darm-

Totimpfstoffe (Diphterie, Keuchhusten,

bei denen Totimpfstoffe verwendet wer-

und Lebererkrankungen wie Colitis ul-

Tetanus, Poliomyelitis) können zwar

den. Falls keine Informationen existieren,

cerosa, Morbus Crohn, Autoimmunhe-

auch während einer Immunsuppression

werden alle Impfungen durchgeführt.

patitis, etc. beinhalten häufig auch die

gegeben werden, allerdings ist die Wirk-

Notwendigkeit einer Immunsuppression.

samkeit zum Teil abgeschwächt.

Es gibt noch andere Situationen, in de-

Die Immunsuppression erhöht die Wahr-

nen Impfungen eine große Rolle spielen.

scheinlichkeit der Ansteckung an bak-

Falls bei einem Mensch z. B. im Rahmen

teriellen oder viralen Infektionserkran-

eines Unfalls die Milz entfernt werden

kungen. Außerdem ist der Verlauf dieser

muss, ist die Impfung gegen Pneumo-

Erkrankungen häufig schwerer und kann

kokken, Meningokokken und Hämphilus

auch teilweise lebensbedrohlich sein.

influenca durchzuführen, da ansonsten sehr schwere Krankheitsverläufe im Falle

Aus diesem Grund sollten diese Patien-

einer Infektion auftreten können. Zusam-

ten gegen häufig vorkommende Infekti-

mengefasst sind Impfungen auch im

onserkrankungen geimpft sein. Da nicht

Erwachsenenalter wichtig und bei chro-

alle Patienten als Kind geimpft wurden

Vor einer immunsuppressiven Therapie

nischen Erkrankungen können sie sogar

oder der Impfstatus z. B. bei Migranten

werden daher die im Impfpass aufge-

lebensrettend sein. Auf die Einhaltung

nicht klar ist, muss dies vor einer Thera-

führten Impfungen mit den empfohlenen

der Impfempfehlungen sollte daher un-

pie ggf. noch geklärt und durchgeführt

Impfungen verglichen und fehlende Imp-

bedingt geachtet werden.

bzw. ergänzt werden. Dies ist vor allem

fungen ergänzt. Neben den allgemeinen

bei Lebendimpfungen (Masern, Mumps,

Impfempfehlungen gibt es noch erwei-

Wir, die Spezialisten für Magen- und

Röteln, Windpocken) wichtig, da diese

terte Empfehlungen für diese Patienten-

Darmerkrankungen, beraten Sie gern

während der Therapie nicht durchge-

gruppen (Hepatitis A, -B, Influenza, Pneu-

rund um die Impfvorsorge vor Therapie-

führt werden können. Dann könnten

mokokken, Meningokokken, Hämophilus

beginn.

Seit August 2018 verstärkt Herr Prof. Dr. med. Wolfgang Fischbach das Team unserer Gemeinschaftspraxis. Herr Prof. Fischbach ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologe. Bis 2018 hat Herr Prof. Fischbach als Chefarzt die Medizinische Klinik II am Klinikum Aschaffenburg mit den Schwerpunkten Gastroenterologie und gastroenterologische Onkologie geleitet. Wir freuen uns, dass Herr Prof. Fischbach sein Wissen und seine langjährige Erfahrung bei der Behandlung von Patienten mit Erkrankungen des Verdauungstraktes in unsere Praxis einbringt.


PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEITSPFLEGE

PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE

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01.03.2019

11:15 Uhr

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Bewegung ist das A und O Frühe Physiotherapie hilft gegen Rückenschmerzen – Vorbeugen ist möglich Bereich der Lendenwirbelsäule und des Ischias-Nervs, I beim pseudoradikulären Schmerz strahlen Beschwerden vom Rücken bis in Arm oder Bein aus. Rückenschmerzen können akut oder chronisch sein. Akute Schmerzen dauern in der Regel nicht länger als zwölf Wochen, chronische Schmerzen halten länger an, sind mal stärker, mal schwächer und äußern sich auf verschiedene Weise. Schmerzmittel bringen hier zumindest anfangs Linderung. Aktuelle Untersuchungen zeigen: Je früher eine physiotherapeutische Behandlung bei Rückenschmerzen beginnt, desto schneller verschwinden diese wieder. Der Patient braucht weniger Spritzen und schon gar keine Operation.

Fast jeden haben sie schon gequält: Neun von zehn Deutschen leiden irgendwann in ihrem Leben unter Rückenschmerzen. Eine Volkskrankheit, die viele Ursachen hat, gegen die Betroffene aber gut aktiv werden können. Je nach Grundproblem helfen Physiotherapie, Bewegung und gegebenenfalls Abnehmen, den Schmerz in den Griff zu kriegen oder im besten Fall ganz verschwinden zu lassen.

Eine besonders häufige Ursache für Rückenschmerzen sind Muskelverspannungen. Sie entstehen nicht selten in Folge ungünstiger Körperhaltung und falscher Belastung der Wirbelsäule. Aber auch zu wenig Bewegung und Übergewicht sind für die Muskeln nicht gut. Psychische Belastungen können die Schmerzen steigern. Erkrankungen des Skeletts wie Morbus Scheuermann, Morbus Bechterew und Osteoporose verursachen ebenfalls starke Beschwerden im Rücken. Frauen leiden häufiger unter Rückenschmerzen, besonders die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen ist hier betroffen.

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Rückenschmerzen sind nicht gleich Rückenschmerzen, es gibt mehrere Arten: I Lumbago, besser bekannt als Hexenschuss – ein plötzlicher, stechender Schmerz, nach dem man sich kaum noch bewegen kann, I unter Lumbalgie versteht man hingegen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, I die Ischialgie bezeichnet Schmerzen rund um den Ischias-Nerv im unteren Lendenwirbelbereich und I als Lumboischialgie bezeichnet man eine Kombination von Schmerzen im

Der Physiotherapeut hilft Schmerzen zu lindern, die Funktionen des Bewegungsapparates zu erhalten und zu verbessern sowie die allgemeine körperliche Fitness zu steigern. Dies erreicht er mit Massagen, Wärme, Elektrotherapie, Krankengymnastik und angemessener Bewegung. Ziele der Krankengymnastik dabei sind auch Schwächen am Bewegungsapparat zu mindern und falsche Bewegungsmuster zu reduzieren. Wichtig ist, dass der Patient die Übungen zu Hause alleine weiter ausübt. Auf jeden Fall vermeiden sollte er lange Bettruhen. Die beste Vorbeugung vor oder Linderung bei Rückenschmerzen ist Bewegung und Reduzierung von Übergewicht: Laufen Sie kürzere Strecken, verzichten Sie auf den Fahrstuhl, gehen Sie schwimmen oder walken oder besuchen Sie regelmäßig ein Fitnessstudio, in dem erfahrene Physiotherapeuten Ihnen mit Anleitungen und Ratschlägen zur Seite stehen.


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Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.

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Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.

In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.

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04.03.2019

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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND DR. MED. J. C. ULZHEIMER

NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE

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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie

Impfen oder nicht impfen? Das ist (k)eine Frage! Epilepsie! Multiple Sklerose! Autismus! Kaum eine neurologische Erkrankung, die nicht schon als Folge von Impfungen in Verdacht gekommen wäre. Die Nervosität in der Bevölkerung hinsichtlich potenzieller Impfnebenwirkungen ist in Medien und Blogs allgegenwärtig. Auf der anderen Seite: Die aktuelle Grippesaison ist im Kommen. In der letztjährigen Saison waren insgesamt fast 334.000 Grippefälle bestätigt, davon starben 1.674 Menschen. Die Influenza ist alles andere als eine harmlose Erkältung. Verhindert werden kann sie durch den außergewöhnlich breit wirksamen Vierfachimpfstoff dieser Saison – und für den bestehen nun Lieferengpässe! In diesem Spannungsfeld wollen wir das Für und Wider von Impfungen aus der Sicht des Neurologen beleuchten. Dass in Europa die Kinderlähmung weitgehend ausgerottet ist, dass die Diphtherie und der tödliche Wundstarrkrampf heute weitgehend unbekannt sind, dass weniger Kinder von Masern eine schwere geistige Behinderung zurückbehalten, und kaum noch ein Baby am Keuchhusten erstickt, das alles haben wir Impfungen zu verdanken. Doch dass derartige Erkrankungen kaum noch auftreten, bedeutet keine Sicherheit. Gerade angesichts globaler Mobilität und unaufhaltsamer Flüchtlingsströme können jederzeit Seuchen wieder importiert werden, so z. B. die Polio aus Kriegsgebieten wie Syrien und Pakistan. Das Schlüsselwort ist hier die sogenannte Herdenimmuntät. Solange nur wenige Menschen in der Bevölkerung nicht geimpft sind, ist das auch für diese oft kein Problem. Dadurch dass sie dank der geimpften Mehrheit mit dem Virus erst gar nicht mehr in Kontakt kommen, erkranken sie auch nicht. Dies ist der Grund, wie es zur vordergründigen Erfahrung der Impfgegner kommt – „Ich bin nicht geimpft und trotzdem nie erkrankt.“ Aber gerade dieser Schutz einzelner „schwarzer Schafe“ auf der Grundlage des Gesundheitsbewusstseins der Gemeinschaft beweist vielmehr die Wirksamkeit und Wichtigkeit einer breiten Durch-

impfung – solange die Impflücken in der Bevölkerung nicht zu groß werden. Was dann passiert, haben uns die kürzlichen Masernepidemien vor Augen geführt, zuletzt in Köln 2018. Zuvor waren 2017 in Duisburg über 460 und in Berlin 2015 gut 1.200 Erkrankte zu zählen. Verbreiteter Irrtum in der Bevölkerung: impfbare Erkrankungen wie Masern und Grippe seien harmlos und des Risikos von Impfnebenwirkungen nicht wert. Das Masernvirus befällt – ähnlich wie das Windpocken-Zoster-Virus, die Herpesviren und HIV – Nervenzellen, insbesondere des Gehirns. Daher sind neurologische Komplikationen und dauerhafte Behinderungen bei diesen Erkrankungen keine Seltenheit: Eine Hirngewebsentzündung bei Masern, die ausgedehnte Defekte hinterlässt; eine Rückenmarks- und Nervenwurzelentzündung beim Zoster, die mit schwer behandelbaren chronischen schmerzhaften Missempfindungen einhergeht. Schaut man sich die Argumente und angeblichen Beweise der Impfkritiker genauer an, so entpuppen sich viele als Einzelfälle, die zufällig zeitlich aber nicht ursächlich in Zusammenhang stehen. Oft werden die eigentlichen Hintergründe der scheinbaren Impfkomplikationen dann gar nicht berichtet, wie die

unentdeckte fortgeschrittene Krebserkrankung bei einem 14-jährigen Mädchen, das kurz nach einer HPV-Impfung verstorben war. Besonders dreist entpuppten sich die von einem britischen Arzt 1998 hochrangig publizierten 12 Fälle von Autismus nach Masernimpfung als wirtschaftlich motivierte Fehlinformation. Zunächst von mehreren wissenschaftlichen Arbeitsgruppen widerlegt, konnte dem verantwortlichen Arzt nach einer umfangreichen Untersuchung unwissenschaftliche und unethische Arbeitsweise nachgewiesen und ihm die Approbation entzogen werden. Obwohl 2010 von der Fachzeitschrift offiziell als falsch zurückgenommen, hatte die Publikation große Wellen geschlagen und wird heute noch in Impfgegnerblogs zitiert. Sicherlich, eine Impfung ist eine Herausforderung für das Immunsystem. Darin liegt ja das Wesen der Schutzwirkung, eine Abwehrreaktion zu stimulieren und das Immungedächtnis zu initiieren, um im Falle einer Infektion rasch die Erreger bzw. infizierte Zellen zu neutralisieren. Wie bei jedem geringen Infekt sind natürlich Fieber und Unwohlsein möglich. Besteht dazu eine angeborene Neigung der Gehirnzellen, auf Fieber mit elektrischer Instabilität zu reagieren, kann es zu Fieberkrämpfen kommen. Und daraus kann sich eine spätere Epilepsie entwickeln. Aber auch hierzu braucht es das Zusammentreffen der Immunstimulation als Auslöser mit der Epilepsie-Veranlagung als Ursache. Genauso kann aber auch jede andere fieberhafte Erkrankung zu Fieberkrämpfen führen, nicht nur die Impfung. Sehr wohl gibt es auch seltene schwerwiegendere neuro-immunologische Komplikationen, wie z. B. Einzelfälle einer Nerven-


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wurzelentzündung (Guillain-Barré-Syndrom, GBS) nach verschiedenen Impfungen wie z. B. die gegen das Zika-Virus oder das Humane Papillomvirus (HPV). Jedoch ist auch hier der Schlüssel die zufällige individuelle Ähnlichkeit von Oberflächeneiweißen der Nervenscheiden mit den Impfantigenen, was zur Kreuzreaktion führt. In der gleichen Weise ist auch die Infektion mit bestimmten Durchfallerregern (Campylobacter) als häufigste Ursache des GBS bereits Studentenwissen. Häufige Befürchtung ist auch die angebliche Auslösung von Multipler Sklerose bzw. MS-Schüben durch Impfungen. Auch dies ist immunologisch näher zu beleuchten. Wie bei einer bestehenden MS jeder Infekt oder Wärme bekanntermaßen das vorübergehende Wiederaufflammen alter Symptome auf der Basis vorhandener Narben im Zentralen Nervensystem als „PseudoSchub“ bedingen kann (sog. Uhthoff-Phänomen), ist dies natürlich auch durch die normale Anregung der Immunabwehr nach einer Impfung möglich. Dies hat jedoch mit einer Verursachung der Erkrankung nichts zu tun, diese besteht schon vorher. Hierfür ist erforderlich, dass ein fast beliebiger häu-

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figer Erreger, wie z. B. das Epstein-Barr-Virus oder Chlamydien, auf eine angeborene überschießende und fehlgeleitete Reaktionsneigung trifft. Viel relevanter für die spätere Entstehung einer MS ist offenbar zu wenig Vitamin D im Mutterleib durch Lichtmangel der Mutter während der Schwangerschaft. Sind Impfungen bei Autoimmunerkrankungen daher schädlich? Ganz im Gegenteil, gerade bei vielen neurologischen und Autoimmunerkrankungen wie Rheuma und Diabetes Typ I sind Impfungen besonders wichtig. Denn die dadurch verhinderbaren Erkrankungen verlaufen sonst besonders schwer oder verschlechtern die chronische Erkrankung schubartig. Besonders wichtig wird dies heutzutage bei hoch wirksamen Immuntherapien, die gerade vielen MS-Patienten eine Freiheit von Krankheitsschüben und eine normale Lebensführung, Unabhängigkeit und Berufstätigkeit ermöglichen. Einige der sehr gezielt das Immunsystem modulierenden Behandlungen führen zu einer leicht erhöhten Infektanfälligkeit für bestimmte Viruserkrankungen, oder dazu,

dass Impfungen unter der Therapie schlechter ansprechen. Hierzu ist wieder nötig, dass vor Einleitung einer solchen Therapie alle nötigen Impfungen abgeschlossen sind und der Impfschutz komplett ist. Der beste Schutz vor Erkrankungen ist aber immer noch, dass gar kein Erreger in der Bevölkerung die Runde machen kann. Und genau dazu ist es wichtig, dass eine hohe Durchimpfungsquote besteht. Das heißt mit jeder Impfung schützt jeder Einzelne nicht nur sich selbst, sondern trägt auch einen wichtigen Teil zur Gesundheit im Gemeinwesen bei. Dies sollte ethisch selbstverständlich und Ausdruck eines gesunden Verantwortungsbewusstseins sein. Machen wir es vor: Deutschland sucht den Impfpass! Ihr Arzt berät Sie gerne.

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Ihre Gemeinschaftspraxis für Neurologie und Psychiatrie im Stadtpalais Aschaffenburg Dr. med. W. E. Hofmann | Dr. med. J. C. Ulzheimer | Dr. med. A. Kavcic

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ZAHNÄRZTE

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Eine sichere Lösung Implantate werden zu Recht immer beliebter – Qualitätsprodukt und Facharzt mit Erfahrung wichtig

Gehen Zähne infolge eines Unfalls, durch Karies oder Erkrankungen des Zahnbettes (Parodontitis) verloren, ist Ersatz notwendig. Für eine steigende Zahl von Patienten sind Implantate dabei inzwischen die erste Wahl. Implantatgetragener Zahnersatz ist heute ein wissenschaftlich anerkanntes, etabliertes Therapieverfahren und eine gern gewählte Alternative zu konventionellem Zahnersatz. Pro Jahr werden allein in Deutschland geschätzt 1,3 Millionen der künstlichen Zahnwurzeln als Träger von Zahnersatz eingesetzt. Implantate tragen Kronen und Brücken, geben Zahnprothesen festen Halt und verankern kieferorthopädische Apparaturen. Ihr wesentlicher Vorteil ist, dass gesunde Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen. Außerdem stimuliert der schraubenförmige Wurzelersatz den Kieferknochen und kann so dem Knochenabbau entgegenwirken. Moderne Konzepte, digitale Verfahren und neue Materialien erleichtern heute die Diagnostik und Planung der Behandlung und erlauben schonende Eingriffe. Patienten erwarten von einer Implantat-Therapie zu Recht eine bessere Lebensqualität. Dieser Wunsch geht in den allermeisten Fällen auch in Erfüllung, wie Studien belegen. Allerdings müssen Zahnimplantate so gut gepflegt werden wie die natürlichen Zähne und noch häufiger kontrolliert werden als diese. Wer sich für ein Implantat entscheidet, wählt eine funktionale und ästhetisch hochwertige Versorgung. Bei Implantaten kommt es auf Stabilität, Verträglichkeit und Langlebigkeit an. Bei guter Pflege verbessern Implantate dank vieler Vorteile im Hinblick auf Funktion und Ästhetik nicht nur die Lebensqualität, sondern sind oft die

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langfristig kostengünstigere Versorgungsmöglichkeit. Implantat ist jedoch nicht gleich Implantat. In Bezug auf ihre Qualität gibt es große Unterschiede. Nicht zuletzt wegen der steigenden Nachfrage sind mittlerweile viele kostengünstige Systeme auf dem Markt, die nicht forschungsbasiert sind und hohen Qualitätsanforderungen nicht standhalten. Anders sieht es bei Qualitätsimplantaten aus. Diese wurden wissenschaftlich getestet; ihr Langzeiterfolg in klinischen Studien nachgewiesen. Die Studien belegen, dass die Erfolgsraten einer ImplantatTherapie nach zehn Jahren zwischen 93 und 98 Prozent liegen. Qualitätsimplantate wurden in enger Zusammenarbeit mit internationalen Kliniken, Forschungsinstituten und Universitäten entwickelt. Qualitätshersteller geben nicht nur lebenslange Garantie auf ihre Produkte, sondern sichern auch zu, dass Implantatkomponenten für eventuelle spätere Zusatzversorgungen auf lange Sicht verfügbar sind. Grundsätzlich besteht ein Implantat meist aus drei Teilen: einer künstlichen Zahn-

wurzel, dem eigentlichen Implantat, einem Verbindungsstück und dem sichtbaren Zahnersatz. Als Material für die künstliche Zahnwurzel kommt heute in der Regel Titan zum Einsatz, ein Metall, das für seine hervorragende Stabilität, sein geringes Gewicht und besonders gute Verträglichkeit bekannt ist. Allergische Reaktionen auf Titan sind äußerst selten. Titanimplantate sind grau. Da sie im Kieferknochen verborgen liegen, ist dies in der Regel unproblematisch. Bei dünnerem Zahnfleisch können sie allerdings ein wenig durchscheinen. Zudem kann bei Zahnfleischrückgang der Implantatrand sichtbar werden, was vor allem im Frontzahnbereich eine ästhetische Beeinträchtigung darstellen kann. Eine metallfreie und ästhetisch ansprechende Alternative stellen hier neue Implantate aus Keramik dar. Diese sind besonders für Menschen, die sensibel auf Metalle reagieren, eine gute Wahl. Keramikimplantate sind biokompatibel, gewebefreundlich und unempfindlich gegenüber Hitze- und Kältereizen. Implantate lassen sich heute computergestützt dreidimensional planen – mit den entsprechenden Vorteilen in Hinblick auf Sicherheit und Ästhetik. In manchen Fällen können Implantate auch zusammen mit dem Zahnersatz an einem Tag eingesetzt werden. Implantate sind mittlerweile grundsätzlich für jeden Patienten geeignet. Denn eine moderne Implantatbehandlung orientiert sich an der individuellen medizinischen Situation des Patienten. Damit ist sie inzwischen auch in solchen Fällen möglich, bei denen Experten noch vor wenigen Jahren abrieten, zum Beispiel, wenn Patienten an der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus, an Osteoporose oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen litten. Bei einem gut eingestellten Diabetespatienten, der auf eine gute Mundhygiene achtet, spricht dank moderner Verfahren nichts gegen Zahnimplantate. Allerdings sind ausgeprägte Entzündungsprozesse oder die Auswirkungen eines metabolischen Syndroms auf die Blutgefäße bei Diabetikern weiterhin relevante Risikofaktoren. Dies gilt auch für verschiedene medikamentöse Therapien, wie etwa eine Behandlung mit Antiresorptiva. Gute Beratung ist hier entscheidend. Dann lassen sich mit personalisierter Implantologie gute Erfolge erzielen.


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TOP 2018 MEDIZINER

IMPLANTOLOGIE

FOCUSâ&#x20AC;&#x201C;GESUNDHEIT 04 | 2018

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Akademische Praxis für Sprachtherapie

Lese- und Rechtschreibstörung eine Herausforderung für Kinder und Eltern, aber auch für Erzieher, (Grundschul-)Lehrer, Mediziner, Psychologen und Therapeuten.

AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

SPRACHTHERAPIE

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professionelle Hilfe zu erhalten. So kommen immer noch Kinder Mitte der 4. Klasse zur Therapie, die auf Initiative der Eltern diagnostiziert und als auffällig befundet werden. Vor einigen Jahren stellte sich ein 15-jähriger Junge mit seiner Mutter vor, der Mitte der 8. Klasse Hauptschule sich nichts sehnlicher wünschte, als besser schreiben und lesen zu können. Er zeigte bereits im Kindergartenalter eine „massive Sprachentwicklungsstörung“, konnte mit 15 Jahren weder seinen Namen noch andere Wörter korrekt schreiben und wurde während der Schulzeit weder gefördert noch therapiert. Der Artikel versucht an einigen Beispielen aufzuzeigen, warum es heute immer noch solche Kinder gibt und welche Möglichkeiten es gäbe, die dringend notwendige frühzeitige Diagnostik und Therapie besser umzusetzen.

Wann wird eine Lese- und/oder Rechtschreibstörung festgestellt? Nicht bei allen Kindern gelingt das schulische Lernen reibungslos, auch dann nicht, wenn sie normal bis überdurchschnittlich intelligent sind. Die Lese- und Rechtschreibstörung ist eine der häufigsten schulischen Entwicklungsstörungen, die oft mit weiteren psychischen Auffälligkeiten oder Störungen einhergeht und bei 3 – 8 % aller Kinder in allen Kulturformen vorkommt. Ohne wirksame Therapie bleibt sie mit geringer Verbesserung der Symptome lebenslang bestehen und kann zu deutlichen Einschränkungen im schulischen, beruflichen und wirtschaftlichen Leben, aber auch im privaten Bereich führen. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass eine frühzeitige effektive Therapie deutliche Verbesserungen erreichen kann. Eine Forschungsinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, namens „LONDI“ initiierte deshalb zwischen 2010 und 2017 mehrere Forschungsvorhaben, und betrachtet es als „zwingend notwendig“, sich mit der weiteren Erforschung der Ursachen, einer besseren und nach einheitlichen Standards durchgeführten Diagnostik und der Untersuchung effektiver Förder- und Behandlungsmethoden zu beschäftigen und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Etwa im gleichen Zeitraum, 2015 und 2017, wurden zwei medizinische Leitlinien veröffentlicht, bei der unterschiedliche medizinische und therapeutische Fachverbände/Gesellschaften, alle derzeitig zur Verfügung stehenden Erkenntnisse unter

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die Lupe genommen und Empfehlungen zusammengetragen haben, um damit für alle den Zugang zu wissenschaftlich fundierten, einheitlichen Standards in der Diagnostik und Behandlung der Leseund Rechtschreibstörung und auch der Rechenstörung zu schaffen. Diese Entwicklungen auf wissenschaftlicher Ebene waren dringend notwendig, und es ist sehr zu begrüßen, dass die daraus gewonnen Erkenntnisse seit ein paar Jahren vorliegen. Doch bei der Umsetzung und Anwendung in der Praxis gibt es immer noch viele Hindernisse und Hürden, die es betroffenen Kindern und deren Eltern weiterhin unnötig erschweren, eine möglichst frühe Diagnose sowie schulische und außerschulische

Sie kann bereits am Ende der 2. Grundschulklasse über anerkannte psychometrische Testverfahren festgestellt werden, wenn die Leseleistung und/oder Rechtschreibleistung deutlich unter dem Niveau liegt, das aufgrund der Altersnorm oder der Klassennorm oder der Intelligenz zu erwarten ist und die Bewältigung der Alltagsanforderungen beeinträchtigt oder gefährdet ist. Die Diskrepanz sollte anderthalb Standardabweichungen (1,5 SD) betragen und die Leistung in den einzelnen Lernbereichen sollte mindestens unterhalb des Durchschnittsbereichs liegen. Weniger strenge Grenzwerte sind in Ausnahmefällen möglich. Beide Störungen können isoliert oder in Kombination miteinander vorkommen. Dass auch eine isolierte Lesestörung vorkommen kann, wurde erst durch neuere Forschungsarbeiten belegt. Auch eine kombinierte Störung des Lesens, Schreibens und Rechnens kann vorkommen. Allerdings scheinen die einzelnen Störungsbilder mit jeweils unterschiedlichen Problemen einherzugehen. Auch sind bei der kombinierten Lese- und Rechtschreibstörung häufiger Jungen als Mädchen betroffen, während es bei den isolierten Störungen nicht der Fall ist. Reine Seh- oder Hörstörungen sowie andere psychische oder neurologische Er-


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krankungen sind davon ausgenommen. Dies betrifft auch Kinder, die über Jahre nach der sogenannten Rechtschreibwerkstatt des Schweizer Reformpädagogen Jürgen Reichen Schreiben lernten und so schreiben durften, wie sie es für richtig befanden. In Folge zeigten viele Kinder gravierende orthographische Rechtschreibschwächen, die dann vor allem beim Übergang in die weiterführende Schule auffielen.

Welche Auffälligkeiten zeigen Kinder mit einer Lese- und/oder Rechtschreibstörung? Beim Lesen: I Im Anfangsunterricht Schwierigkeiten Buchstaben zu benennen, einfache Konsonant-Vokal-Verbindungen lautverbindend zu erlesen I Auslassen, Ersetzen oder Hinzufügen von Buchstaben, Worten oder Wortteilen I Niedrige Lesegeschwindigkeit I Startschwierigkeiten beim Vorlesen, langes Zögern oder Verlieren der Zeile im Text I Vertauschen von Wörtern im Satz oder Buchstaben in den Wörtern I Ersetzen von Wörtern durch ein in der Bedeutung ähnliches Wort I Nicht sinnhaftes Betonen beim Vorlesen I Unfähigkeit, Gelesenes zu wiederholen I Unfähigkeit, aus dem Gelesenen Zusammenhänge zu erkennen und Schlussfolgerungen zu ziehen Beim Rechtschreiben: I Schwierigkeiten beim Schreiben von Buchstaben, Wörtern und Sätzen I Probleme im Segmentieren ganzer Wörter in einzelne Laute I Schwierigkeiten in der Zuordnung von Lauten zu Buchstaben/Buchstabenkombinationen I Verwechslung lautlich oder visuell ähnlicher Buchstaben I Schwierigkeiten in der Verschriftlichung von Konsonantenhäufungen I Probleme im Einprägen der korrekten Schreibweise eines Wortes I Hohe Fehlerzahl bei ungeübten Diktaten I Hohe Fehlerzahl beim Abschreiben von Texten oder von der Tafel I Grammatik- und Interpunktionsfehler I Häufig unleserliche Handschrift

Was ist eine Lese- und/oder Rechtschreibstörung – eine Krankheit, eine Behinderung oder eine Lernstörung? Der lange geltende Begriff „Legasthenie“ wurde 1916 von dem ungarischen Psychologen und Psychiater Paul Ranschburg ursprünglich zur Bezeichnung einer Leseschwäche eingeführt. Danach sprach man von einer Legasthenie, wenn Kriterien wie bei der heutigen Lese-Rechtschreibstörung vorlagen. Nach dem „Internationalen Klassifikationsschema für psychische Störungen (ICD 10)“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt man sie inzwischen Lese-Rechtschreibstörung. Man geht heute davon aus, dass es sich bei der Lese-Rechtschreibstörung um eine komplexe Störung handelt, bei der neben Umweltfaktoren wie z.B. die sprachlichen Anregungen in der Familie oder schulische Merkmale (Klassenklima, Unterrichtsdidaktik), verschiedene biologisch/ genetisch mitverursachte hirnreifungsbedingte Störungen, kognitive und Verhaltensfaktoren eine Rolle spielen. Dabei spielen Defizite in der phonologischen (lautlichen) Informationsverarbeitung eine wesentliche Rolle. Dazu gehören auch die auditive Verarbeitung- und Wahrnehmung sowie das phonologische Arbeitsgedächtnis. Visuell-räumliche Wahrnehmungsstörungen werden nur zu einem geringen Prozentsatz angenommen. Einige Experten und auch die WHO sprechen daher eher von einer Krankheit oder einer Behinderung, andere nennen es eine Lernstörung. Es kommt also immer auf die jeweilige Sichtweise an. Lei-

der ist dies nicht sehr hilfreich, da dadurch die interdisziplinäre Zuständigkeit verdeckt wird, und sich letztlich weder Lehrer noch die Krankenkasse zuständig fühlen, hier für bessere Bedingungen zu sorgen. Was sicher keiner der unterschiedlichen Befürworter möchte, ist die Stigmatisierung oder Diskriminierung der betroffenen Kinder.

Wer stellt eine Lese- und/oder Rechtschreibstörung fest und wer behandelt sie? Um die Komplexität der Lese-Rechtschreibstörung zu erfassen, ist es sinnvoll, dass Ärzte, vor allem Kinder- und Jugendpsychiater, Kinderärzte oder andere Fachärzte, Psychotherapeuten mit besonderer Erfahrung auf dem Gebiet der psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen, eine sogenannte multiaxiale Diagnostik durchführen. Bei dieser werden neben der Diagnostik der Lese- und Rechtschreibleistungen, die Lebensumstände, seelische und körperliche Voraussetzungen zum schulischen Lernen, spezifische Fertigkeiten, die Begabung (IQ) und der psychosoziale Lebensumstand des betreffenden Kindes untersucht. Weiter müssen Begleiterkrankungen, die häufig bei Lese- und/ oder Rechtschreibstörungen vorkommen, ebenfalls diagnostiziert werden. Dazu gehören: I Hyperkinetische Störung bzw. Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung I Angststörung

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AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

SPRACHTHERAPIE

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I Depression I Rechenstörung (neu!) I Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung

das Jugendamt ist meist langwierig, und die Therapiekosten werden je nach Region in den wenigsten Fällen tatsächlich übernommen.

I Expressive und rezeptive Sprachstörung

Was können wir besser machen? Im Rahmen der ärztlichen Bescheinigung einer Lese- und/oder Rechtschreibstörung stehen Zahlenangaben zu Intelligenz, Lese- und Rechtschreibtests; in der Regel nicht mehr. In einem beiliegenden ausführlichen Arztbrief werden meist ein Notenschutz und/oder ein Nachteilsausgleich empfohlen, manchmal eine schulische Förderung oder eine LRSTherapie. So umfangreich diese Untersuchungen auch sind, es werden dabei bis heute nicht einheitliche und valide Testverfahren verwendet und die bisher angewandten Testverfahren besagen leider auch überhaupt nichts darüber, welchen Entwicklungsstand ein Kind in den entsprechenden Schreib- bzw. Lesephasen erworben, noch nicht oder unzureichend erworben hat. Nur darauf aufbauend lassen sich aber effektive Förder- und Behandlungsmaßnahmen einleiten. Die Eltern sind im Weiteren dann in der Regel auf sich allein gestellt und müssen sich im großen Angebot an Förder- und Therapiemaßnahmen einen Behandler aussuchen, der ihr Kind hoffentlich kompetent und effektiv behandelt. D.h. nach der medizinischen Diagnostik wechseln die zuständigen Behandler. Nun sind es Förderlehrer, Psychologen, Heilpädagogen, Lerntherapeuten oder Sprachtherapeuten, die für das Kind oder den Jugendlichen zuständig sind. Und Eltern müssen sich dazu noch gleich um das nächste Problem kümmern: Wer bezahlt die empfohlene Therapie? Obwohl es sich bei der Lese- und/oder Rechtschreibstörung im Kern um eine Entwicklungsstörung der Lese- und Rechtschreibkompetenz handelt, werden die Kosten im Gegensatz zu einer Sprachentwicklungsstörung vor Schuleintritt nicht von der Krankenkasse übernommen, und Eltern müssen sich daher in der Regel einen privaten Anbieter suchen. Das ist umso unverständlicher, da bekannt ist, dass eine Lese- und Rechtschreibstörung eine Entwicklungsstörung ist, bei der Kinder in den meisten Fällen bereits in ihren Vorläuferfertigkeiten, also im Kindergartenalter beim Reimen, Silben klatschen oder schnellen Benennen auffällig sind und damit ein erhöhtes Risiko für eine spätere Lese- und Rechtschreibstörung haben. Der Weg über

I Kenntnis und zeitnahe Umsetzung der Empfehlungen der S3 Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einer Lese- und/oder Rechtschreibstörung sowie der Erkenntnisse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (LONDI), d. h. im schulischen und außerschulischen Bereich, im klinisch-therapeutischen ambulanten, stationären und teilstationären Bereich bei allen Behandlern I Koordinierte und engere Zusammenarbeit aller Behandler mit dem Verständnis, dass es sich bei der Leseund/oder Rechtschreibstörung um eine interdisziplinäre Aufgabe handelt, bei der schulische und außerschulische Fachleute beteiligt sind, die miteinander effektiv kooperieren sollten

I Alle Behandler müssen über eine ausgewiesene Expertise im Bereich der Schriftsprachentwicklung und ihrer Förderung sowie im Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Entwicklungsstörungen verfügen. I Die Regelung der Kostenübernahme für eine entsprechende Förderung/ Therapie sollte auf der Agenda aller Experten stehen.

Dr. phil. Ingeborg Maser

I Einbeziehung und Unterstützung der Familien I Dringend notwendige Veränderung in unserem Bildungssystem, in dem Erzieher und insbesondere (Grundschul-)Lehrer eine verbindliche Ausund Weiterbildung im Bereich Didaktik und Methodik des Schriftspracherwerbs (sinnvollerweise auch im Bereich mathematischer Basiskompetenzen) einschließlich seiner Störungen erhalten I Engere Zusammenarbeit von Kindergärten und Grundschulen bei Kindern mit Auffälligkeiten der Vorläuferfertigkeiten I Eventuell Anstellung von Psychologen oder Lerntherapeuten mit entsprechender Qualifikation an allen Schulen I Kinder mit Schwierigkeiten im Erwerb des Lesens und Rechtschreibens sollten bereits im ersten Schuljahr Fördermaßnahmen erhalten, die nachweislich effektiv sind I Förder-/Therapiemaßnahmen sollen in Einzelsitzungen oder in Kleingruppen (bis max. 5 Kinder) durchgeführt werden. Die Förderung/Therapie sollte so lange andauern, bis eine Leseund Rechtschreibfähigkeit erreicht wird, die eine altersgerechte Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht

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News&Intern GLEIS EINS

NEWS&INTERN

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NEWS

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„Herstellung von Impfstoff extrem aufwendig“ Lieferengpässe bei Impfstoffen sind keine Seltenheit – Apotheker Dr. Tobias Craan erklärt, warum

Die heftige Grippewelle des vergangenen Jahres hatte Folgen. Vor dem Winter 2018/2019 wollten sich sehr viel mehr Menschen in Deutschland gegen Grippe impfen lassen als im Vorjahr. Doch schon im Dezember war kein Impfstoff mehr verfügbar. Woran das lag und welche Möglichkeiten es gibt doch noch an Impfstoff zu kommen, hat die Gleis Eins-Redaktion Dr. Tobias Craan, Inhaber der Bahnhof-Apotheke, gefragt. Im vergangenen Herbst und Winter war der GrippeImpfstoff schon im Dezember nicht mehr lieferbar. Woran lag das? Dr. Craan: Der Grippe-Impfstoff war nicht verfügbar, weil sich ungewöhnlich viele auch junge Menschen gegen Grippe impfen lassen wollten. Damit haben die Hersteller schlicht nicht gerechnet. Diese unerwartet hohe Nachfrage erklärt sich aus der heftigen Grippewelle im vergangenen Jahr in Verbindung mit der Werbung, die daraufhin für die Grippe-Impfung gemacht wurde. Als Reaktion haben sich nicht nur wie üblicherweise vor allem Ältere und Schwangere impfen lassen, sondern auch viele gesunde Menschen jungen und mittleren Alters, was natürlich gut ist. In Folge aber hat der Impfstoff nicht ausgereicht. Die Hersteller haben also zu wenig produziert? Dr. Craan: Sie haben zumindest für diesen so nicht erwarteten Bedarf zu wenig Impfstoff produziert. Die Grundproblematik ist, dass die Herstellung von Impfstoff extrem aufwendig ist. Der Grippeimpfstoff zum Beispiel wird mittels Eierbebrütung hergestellt. Die vorgelagerte Logistik ist deshalb extrem langwierig und aufwendig. Zum Zeitpunkt des Produktionsbeginns muss eine enorm große Menge an Hühnereiern zur Verfügung stehen. Das setzt voraus, dass es genügend Hennen gibt, die diese Eier legen. Schon die Produktionskette ist also sehr lang. Wenn nun in dieser Phase bei einem Lieferanten zum Beispiel die Vogelgrippe oder ein anderes Problem im Hühnerstall auftritt, kann das sofort Probleme bei der Produktion des Impfstoffs nach sich ziehen.

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Auch die Herstellung selbst ist sehr aufwendig. Die Eier werden geköpft, die Beimpfung wird aufgesetzt, im Ei produziert und dann bereinigt. Die Eier lagern in großen Hallen. Wenn es hier ein Problem mit der Temperatur oder mit Kontamination gibt, ist die gesamte Charge nicht mehr verwendbar. Der Herstellungsprozess ist also sehr sensibel, und das ist der Grund, weshalb mancher Impfstoff bisweilen nicht lieferbar ist. Warum lässt sich nicht auf andere Hersteller zurückgreifen? Dr. Craan: Bei den Impfstoffen gibt es mittlerweile eine starke Monopolisierung. Eine der großen Pharmafirmen hat zum Beispiel ihre Impfstoff-Sparte an einen Konkurrenten abgegeben und dafür deren onkologische Sparte übernommen. Wir beobachten seit längerem eine Konzentration auf wenige Hersteller, und wenn bei diesen sehr wenigen Herstellern in der Produktionskette und im Herstellungsprozess Probleme auftreten, gibt es keine Impfstoffe. Und neue Konkurrenz ist nicht in Sicht? Dr. Craan: Tatsächlich ist im vergangenen Jahr eine neue Firma in den Markt für Grippe-Impfstoffe eingetreten und hat den Preis extrem gedrückt, weil sie ein etwas anderes Verfahren versucht haben. Sie ist damit aber gescheitert. Warum? Dr. Craan: Die Firma hat versucht günstiger zu produzieren, was die Krankenkassen natürlich gefreut hat. Aber sie hat das Risiko, dass eine Charge nicht verwendbar ist, aus der Kalku-


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lation herausgerechnet und sich damit letztlich verkalkuliert. Andere Pharmafirmen, die dieses Risiko in ihre Preise seit jeher einberechnen, haben übrigens ganz klar gesagt, dass sie preislich hier nicht mitziehen können. Und diese Monopolisierung ist politisch gewollt? Dr. Craan: Das kann man so nicht sagen. Aber sie wird auch nicht verhindert. Durch den Kostendruck der gesetzlichen Krankenkassen konzentriert sich der Markt zunehmend. Beim Grippeimpfstoff gab es zwar theoretisch vier Anbieter, trotzdem nicht genug Impfstoff. Man erfährt natürlich offiziell nicht, warum zu wenig produziert wurde. … oder für den deutschen Markt zu wenig produziert wurde. Die Firmen liefern ja weltweit aus. Dr. Craan: Ja, und hier variieren die Preise stark. Die französischen Krankenkassen zahlen zum Beispiel einen höheren Preis, so dass dort mehr als 30.000 Einheiten mehr zur Verfügung standen. Gibt es die Möglichkeit des Imports von Impfstoffen aus dem Ausland? Dr. Craan: Ja, aber erst, wenn das Bundesgesundheitsministerium offiziell einen Engpass anerkannt hat. §73 des Arzneimittelgesetzes besagt das Verbringungsverbot. Das bedeutet, dass erst importiert werden darf, wenn kein vergleichbarer Stoff auf dem deutschen Markt verfügbar ist. Das Bundesministerium für Gesundheit hat im Dezember offiziell den Engpass für Grippe-Impfstoffe deklariert. Seitdem dürfen wir importieren. Wir haben uns sofort über die Großhändler und Importeure bemüht, doch wir haben keinen Impfstoff bekommen. Denn natürlich haben sehr viele Apotheken nach Importen gefragt. Der Bayerische Apothekerverband hat versucht eine Tauschbörse einzurichten. Kollegen, die sich viel bevorratet haben, durften an andere Apotheken abgeben. Auch das ist eigentlich verboten, weil die Vertriebswege gesetzlich definiert sind. Zwischen Apotheken darf nur im Notfall abgegeben werden; dieser Notfall war mit der staatlichen Deklarierung des Engpasses gegeben. Die Tauschbörse aber hatte nicht viel Erfolg, weil die Apotheken wegen der hohen Nachfrage gar keine Vorräte hatten. Wie berechnen Sie als Apotheker den Bedarf? Dr. Craan: Wir besprechen uns regelmäßig mit den Praxen, wie hoch ihr Bedarf ist und bestellen entsprechend vor, außerdem kalkulieren wir einen bestimmten Prozentsatz on top. Da der Grippe-Impfstoff immer nur eine Saison einsetzbar ist, besteht für die Apotheken hier durchaus ein wirtschaftliches Risiko. Werden Sie als Konsequenz aus dem Lieferengpass für den kommenden Winter mehr Grippe-Impfstoff bestellen? Das haben wir noch nicht entschieden. Wir beobachten erst einmal, wie sich die Grippesaison insgesamt entwickelt. Man weiß ja letztlich (Stand Januar, Anm. d. Red.) noch nicht, wie viele Menschen in diesem Winter tatsächlich an Grippe erkrankt sind. Unser aktuell verfügbarer Impfstoff wirkt gegen die Viren, die auf der Südhalbkugel in deren Winter – unserem Sommer – besonders häufig auftraten. Diese Virenstämme meldet die Weltgesundheitsorganisation an die Pharmafir-

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men, die darauf basierend ihren Impfstoff entwickeln. Der Grippeimpfstoff bietet ja nicht wie zum Beispiel eine TetanusImpfung einen nahezu 100-prozentigen Schutz, sondern schützt gegen die Grippeviren, die zu einem definierten Zeitpunkt weltweit am häufigsten auftraten. Die Schutzwirkung lässt sich relativ schnell an Grippepatienten testen, doch mit der Produktion lässt sich darauf nicht so schnell reagieren. Man hat versucht die Produktion auf ein biochemisches Verfahren umzustellen, um sie zu beschleunigen, doch man hat davon nichts mehr gehört. Auch der Impfstoff gegen Tollwut ist momentan nicht lieferbar. Gibt es hier auch Produktionsengpässe? Dr. Craan: Der Tollwut-Impfstoff wird ebenfalls von lediglich einem Hersteller produziert. Hier ist es offenbar so, dass die Pharmafirma ein Qualitätsproblem hat, nicht ein Produktionsproblem, so dass dort fertig produzierte Chargen nicht vom Paul-Ehrlich-Institut freigegeben werden. Was tun dann Nicht-Geimpfte, die von einem möglicherweise tollwütigen Tier gebissen wurden? Dr. Craan: Werde ich als Nicht-Geimpfter von einem tollwütigen Tier gebissen, brauche ich den Impfstoff innerhalb von 24 Stunden; auch Geimpfte werden nachgeimpft, allerdings reicht hier eine Frist von 72 Stunden. Der Impfstoff wird dann innerhalb von fünf bis sechs Stunden aus Notfall-Depots zur Verfügung gestellt.

Dr. rer. nat. Tobias Craan von der Bahnhof-Apotheke in Aschaffenburg

B E R U F S E R FA H R U N G Seit 01/2016 Apothekenleiter Bahnhof-Apotheke, Aschaffenburg 07/2011 – 12/2015 Laborleiter Computational Chemistry & In-house Consultant Grünenthal GmbH, Aachen

BIOGRAFIE

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03/2008 – 06/2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter Philipps-Universität Marburg, Institut für pharmazeutische Chemie, Marburg 06/2007 – 12/2007 Gast Wissenschaftler Cambridge Crystallographic Data Center (CCDC), Cambridge, UK

AUSBILDUNG 03/2008 – 06/2011 Dissertation (Dr. rer. nat.) Philipps-Universität Marburg, Institut für pharmazeutische Chemie, AG Klebe 02/2008 Approbation als Apotheker 09/2010 – 09/2013 Betriebswirt IWW Fernuniversität Hagen (IWW)

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INFO

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Ein Rollator ist der ideale Begleiter Ein Beitrag von Wolfgang Hubrich, Geschäftsführer Sanitätshaus Hubrich medical in Aschaffenburg

Mit einem Rollator unterwegs? Für viele Senioren undenkbar! Längst hat der Rollator den guten alten Gehstock abgelöst. Die rollende Gehhilfe ist aus unserer Gesellschaft kaum noch wegzudenken. Erfunden wurde das Hilfsmittel 1978 von der Schwedin Aina Wifalk. Sie war aufgrund einer Kinderlähmung gehbehindert. Anfang der Neunzigerjahre eroberte er auch den deutschen Markt. Heute werden rund 600.000 Rollatoren jährlich allein über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet.

auf die Körpergröße anpassbar. Ein geräumiger Sitz ist immer parat, wenn die Lust zum Verweilen aufkommt. Auch für die Wohnung gibt es Rollatoren, klein und handlich, der roomba und der LetsGo sind klein, wendig und mit einem integrieren Tablett. In unserer Ausstellung im Magnolienweg finden Sie ständig etwa 20 verschiedene Modelle zum Ausprobieren. Gemino 30

Wer schon einmal mit einem Rollator auf abschüssiger oder rutschiger Straße unterwegs war, weiß, wie wichtig gute Bremsen sind. Für diejenigen, die sich noch mehr Sicherheit wünschen, kann der Sunrise Gemino 30 zusätzlich mit einem dynamischen Bremssystem Speedcontrol ausgestattet werden. Dabei setzen die Fliehkraftbremsen an den Hinterrädern automatisch ein, sobald sich die Gehgeschwindigkeit erhöht. Die ergonomisch geformten Bremsgriffe lassen sich mühelos bedienen.

Sollte der Ausgewählte etwas teurer sein können Sie den Aufpreis zahlen, ihr Rezept wird angerechnet. Und hier beginnt eine große Hürde: Einige Krankenkassen haben durch Ausschreibungen feste Lieferanten für Ihre Mitglieder festgelegt, hier bleibt nur die Möglichkeit, den Rollator privat zu erwerben oder sich der Vorgabe seiner Kasse zu fügen. Der Gesetzgeber will das nun unterbinden, indem er Ausschreibungen für Pflegehilfsmittel zukünftig untersagen und damit dem Versicherten wieder die freie Wahl für SEIN Sanitätshaus ermöglichen will. Ob Herr Spahn das umsetzen kann bleibt abzuwarten.

Damit unterwegs Bordsteinkanten oder Stufen und Schwellen nicht zur Hürde werden, ist unser meistverkauftes Hilfsmittel von Sunrise Medical mit einer Abkipphilfe ausgestattet. Dank des geringen Gewichts lassen sich auch Ein- und Ausstieg bei öffentlichen Verkehrsmitteln einfach meistern. Bei aller Leichtigkeit ist auf den stabilen Rahmen dieses Rollators 100 Prozent Verlass. Gefertigt aus hochwertigen Materialien erlaubt er sogar eine Belastung von bis zu 160 Kilogramm. Laut einer Umfrage von Stiftung Warentest gehört das schwierige Zusammenklappen zu den häufigsten Klagen über heutige Rollatoren. Mit seinem praktischen Falt-Klick-System kann der Gemino problemlos zusammengeklappt und kompakt transportiert werden. Bequem erweist sich auch die intelligente MemoryFunktion, mit der die Schiebegriffe immer in der richtigen Position sind. Spezielle Ausstattungen für Parkinsonpatienten, die das Weiterlaufen unterstützen sind ebenso erhältlich wie eine große Farbauswahl für die Rahmenvarianten und Transporttaschen des für sein Design preisgekrönten Rollators. Ganz nach dem persönlichen Geschmack lässt sich die Gehhilfe so individuell anpassen. Bei Bedarf können Rollator-Besitzer auch unter vielen Accessoires wie zum Beispiel Rückengurte, Stockhalter, Tabletts oder Zusatzlichter wählen. Mit drei verschiedenen Indoor-Rollator LetsGo Rahmengrößen ist der Gemino

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Gemino 60 mit Rückengurt

Oder besser gesagt: Die frohe Botschaft hör ich wohl allein mir fehlt der Glaube!

Indoor-Rollator Roomba

Hier ist der Versicherte aufgefordert, mitzuhelfen und gegen die Vorauswahl eines Lieferanten zu protestieren.

Die Mitarbeiterinnen unserer Reha-Abteilung im Magnolienweg Stephanie Spengler und Daniela Marx stehen Ihnen für eine kompetente Beratung gerne zur Verfügung.

Stephanie Spengler

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BUCH-TIPPS

GLEIS EINS

BUCH-TIPPS Mehr Wissen über Mensch (und Tier) Spannende Sachbücher informieren über Körper und Skelett Vor 500 Jahren ist Andreas Vesalius manchmal nachts auf den Friedhof geschlichen und hat gerade beerdigte Verstorbene ausgegraben. Vesalius will wissen, wie der Mensch von innen aussieht. Heimlich schneidet er die Leichen auf und untersucht Zentimeter für Zentimeter Haut, Muskeln, Sehnen und Knochen. Er experimentiert und dokumentiert. Für die damalige Zeit wusste der Belgier unwahrscheinlich viel über den menschlichen Körper. Im Vergleich zu heute nur einen Bruchteil. Wer die drei Bücher „Der Mensch oder das Wunder unseres Körpers und seiner Billionen Bewohner“, „Das Skelett von A bis Z“ und „Der menschliche Körper“ gelesen hat, weiß mehr über Mensch und Tier, als Andreas Vesalius jemals wissen konnte. Zwei Bücher rund um das Wunderwerk Mensch, ein Buch über die Wunderwelt des Körpergerüsts, jede Menge Fakten und hunderte Graphiken, Zeichnungen und Tabellen vermitteln viel Wissenswertes über Skelett, Organe, Stoffwechsel, Menschwerdung und Geburt. „Das Skelett von A bis Z“ führt ein in die Welt des Skeletts, stellt Gemeinsamkeiten von Tier und Mensch und Unterschiede vor. Der Leser erfährt zum Beispiel, dass der Mensch fünf Finger an einer Hand hat, das Flusspferd hingegen keinen Daumen, Kamel und Giraffe keinen Zeige- und Ringfinger. Der Esel hat nur einen, das Pferd hingegen drei Finger. Die Hände der Wale bildeten sich im Lauf der Evolution zu Knochen um. Haben nur Vögel Flügel? Ist jedes menschliche Skelett gleich? Warum ist ein Vogelschädel auffallend leer? Biologe Henri Cap, Autor Raphael Martin und Illustrator Renaud Vigourt haben ein spannendes Pappbilderbuch mit zahlreichen Klappen konzi-

piert, das nicht nur für Kinder und Jugendliche – empfohlen wird das Buch ab acht Jahren – gut geeignet ist, um mehr darüber zu erfahren, was Mensch und Tier zusammenhält. „Der Mensch oder das Wunder unseres Körpers und seiner Billionen Bewohner“ richtet sich an Kinder ab zehn Jahren. Der nicht umsonst preisgekrönte Sachbuchautor Jan Paul Schutten und Illustratorin Floor Rieder haben ein hervorragendes, spannendes Buch geschrieben, das nicht nur Kindern und Jugendlichen Spaß machen dürfte, weil es auf unkomplizierte, dabei fundierte Art und Weise jede Menge Wissen vermittelt, das eben nicht nur für diese junge Zielgruppe wichtig ist. „Der Mensch“ geht weit über bloße Faktenvermittlung hinaus, bettet alle medizinischen und gesundheitsrelevanten Informationen ein in den Kontext unserer Zeit und gesellschaftliche Entwicklungen. Die Vergleiche sind schlüssig, historische Exkurse informativ und alle Texte im Stil kleiner Geschichten so ansprechend geschrieben, so dass das Lesen Freude macht. Bei einem Sachbuch ist das besonders wichtig. Auch „Der menschliche Körper und wie er funktioniert“ ist für Kinder ab zehn Jahren konzipiert. Es erzählt keine Geschichten, sondern informiert auf jeweils einer Doppelseite im Stil einer visuellen Gebrauchsanweisung über ein medizinisches Phänomen. Informationen sind in kompakten Texten mit ansprechenden Grafiken und Illustrationen aufbereitet. Auf 250 Seiten wird jede Menge Wissen fachgerecht aufbereitet: Auch dieses Buch ist mehr als einen Blick wert und nicht nur für Kinder und Jugendliche interessant.

Der menschliche Körper und wie er funktioniert; DK Verlag München, 256 Seiten, 19,95 Euro

Cap, Martin, Vigourt: Das Skelett von A bis Z, Gerstenberg Verlag Hildesheim, 40 Seiten, 22 Euro

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Jan Paul Schutten, Floor Rieder: Der Mensch oder Das Wunder unseres Körpers und seiner Billionen Bewohner, Gerstenberg Verlag Hildesheim, 159 Seiten, 26 Euro


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ÜBERBLICK

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Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen

Dr. phil. Ingeborg Maser

Gemeinschaftspraxis Prof. Dres. Kreusser, Hechler & Kollegen Prof. Dr. Dr. Bernd Kreusser Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Spezialist für Implantologie

Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl

BAG Radiologie und Nuklearmedizin

Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang A) 63739 ASCHAFFENBURG

Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90

Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28

Privathotline 0 60 21/150 79 99

www.sprachtherapie-maser.de

Dr. Joachim Kreusser Fachzahnarzt für Oralchirurgie Spezialist für Implantologie und Ästhetische Zahnheilkunde Dr. Manfred Hechler Facharzt für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie Plastische Operationen Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

www.radiologie-ab.de UROLOGIE 05 (GLEIS EINS, S. 24/25)

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Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie

Dr. Sabine Hechler Zahnärztin Tätigkeitsschwerpunkt Ästhetische Zahnheilkunde

Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

Dr. Florian Kreusser Zahnarzt

www.dr-sawaya.de

Belegärzte in der Hofgartenklinik und im Klinikum Aschaffenburg

Friedrichstr. 19 01

Friedrichstraße 19 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/35 35 0 Telefax 0 60 21/35 35 35 www.kreusser-hechler.de

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01.03.2019

11:08 Uhr

Seite 1

AUSGABE 01 | 2019

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