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AUSGABE 01 | 2020
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HEMA
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Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser, wir haben schon in der Vergangenheit ausführlich darüber berichtet, dass körperliche und geistige Bewegung der wichtigste Schlüssel in der therapeutischen Medizin ist. Diese therapeutischen Ansätze funktionieren nur, wenn auf der anderen Seite der Schlaf eine ausreichende Erholung für den Menschen darstellt. Denn Schlafstörungen beeinträchtigen das geistige und körperliche Wohlbefinden erheblich. Diese sind mit einer deutlich erhöhten Rate an Krankheiten assoziiert. In Deutschland ist etwa ein Drittel der Bevölkerung von Schlafstörungen mit klinischer Relevanz betroffen, bei knapp 10 % handelt es sich um eine klinisch schwere Störung. Frauen sind doppelt so häufig beteiligt wie Männer. Die Leitsymptome einer Schlafstörung sind Ein- und/oder Durchschlafstörungen und Tagesschläfrigkeit. Daraus entstehen vermehrte Irritabilität, Antriebsmangel und Erschöpfung, Konzentrationsdefizite, Magen- und Darmschmerzen sowie Muskelbeschwerden. Entscheidend für die Diagnosestellung ist die subjektiv fehlende Erholung. Neben dem „nicht erholsamen Schlaf“ spielen die „schlafbezogenen Atmungsstörungen“ eine wesentliche Rolle. Bei 2 – 7 % der Bevölkerung liegt eine obstruktive Schlafapnoe vor. Das Übergewicht spielt eine wichtige Rolle. Daneben gibt es viele organische Erkrankungen, die zu Schafstörungen führen können. Darüber gibt dieses Heft genaue Auskunft, sodass Sie anschließend wissen, welche Spezialisten Sie hier im Haus aufsuchen können. Bei bis zu 10 % der Bevölkerung tritt das Syndrom der unruhigen Beine auf (RLS), das adäquat diagnostiziert und behandelt werden kann. Auch die eingenommenen Medikamente müssen berücksichtigt werden. Zusammengefasst hier die Regeln für einen gesunden Schlaf: – Keine koffeinhaltigen Getränke nach 12:00 Uhr. – Auf Alkohol weitgehend verzichten, keine großen Mahlzeiten abends, keine Appetitzügler. – Regelmäßige körperliche Aktivität, wenig Anstrengung vor dem Schlafengehen. – Nicht nachts auf den Wecker schauen, angenehme Atmosphäre im Schlafzimmer, persönliches Einschlafritual. Sie können vieles selbst entscheiden – im Zweifelsfall kommt erst die Diagnose und danach die passende Therapie! Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen – Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie – Verkehrsmedizin – Gerontopsychiatrische Grundversorgung (Praxisporträt Seite 44 – 46)
Inhalt Titelthema Guter Schlaf – gut für die Gesundheit
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Buch-Tipps GLEIS EINS-Buchempfehlungen
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Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!
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Medizinische Einrichtungen Innere Medizin Gesundheit braucht Kompetenz und Vertrauen.
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Apotheke Hilfe aus der Natur bei Schlafstörungen
18-19
Orthopädie und Sportmedizin Soweit die Füße tragen …
20-21
Augenklinik Wenn die innere Uhr aus dem Takt gerät
22-23
Frauenärzte Mit überzeugendem Erfolg
24-25
Urologie Hauterkrankungen des Penis
26-27
Augenoptik & Hörakustik Screening der Sehleistung bei Kindern – damit der Anfang nicht zum Stolperstein wird.
28-29
Sprachtherapie NEWS aus Neurolinguistik & Neurologie
30-31
Kieferorthopädie Mit Schienen gegen Schnarchen
32-33
Zahnärzte Gute Zähne, guter Schlaf
34-35
Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Mit Spaß Bewegung in den Alltag bringen
36-37
Gastroenterologie und Innere Medizin Schlafstörungen: Wenn gastroenterologische Erkrankungen nachts den Schlaf rauben 38-39 Kardiologie und Innere Medizin Guter Schlaf ist gut fürs Herz
40-41
Radiologie und Nuklearmedizin Prostatakrebs sicher erkennen
42-43
Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie Endlich wieder gut schlafen!
44-46
News & Intern Aus den Praxen der GLEIS EINS-Partner
IMPRESSUM
EDITORIAL UND INHALT
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GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43
Im Gespräch Guter Schlaf – ein Segen
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Überblick Hier finden Sie uns
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Fotonachweise: S. 4 Chinnapong, S. 10 Giordano Aita, S. 12 maestro, S. 14 Plson, S. 18 Von marilyn barbone, S. 22 freshidea, S. 24 Africa Studio, S. 26 Aisan, S. 30/31 Kadmy, Alexander Raths und ALDECAstudio, S. 32 Von lassedesignen, S. 34 Vlad Kochelaevskiy und Damir Khabirov, S. 36 von Racle Fotodesign, S. 40 bgton, S. 44 Maridav (alle Adobe Stock), Johannes Heeg, Petra Reith, DJäger, Dirk Nitschke, Susanne von Mach Druck: Kuthal Print GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff
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Guter Schlaf – gut für die Gesundheit Im Schlaf regenerieren sich Körper und Geist. Wer nicht schläft, könnte Gesundheitsprobleme bekommen. Nach sieben Tagen war ihr Akku leer. „Ich musste einfach mal schlafen“, erinnert sich Journalistin Lucia Voßbeck-Elsebusch aus Frankfurt. Für ihren Arbeitgeber, einen großen Fernsehsender, hatte die 39-Jährige einen einwöchigen Selbstversuch gemacht und pro Nacht nur drei bis vier Stunden geschlafen. Am Ende habe sie sich zwar noch halbwegs auf ihre Arbeit konzentrieren können, mehr sei aber nicht mehr drin gewesen: Im Gespräch mit Freunden habe sie immer wieder den Faden verloren, vom verlegten Portemonnaie und Schlüsseln ganz zu schweigen. Was für Lucia Voßbeck-Elsebusch ein einwöchiger Feldversuch blieb, ist für manch anderen Erwachsenen ein gravierendes Problem. Nicht ein- oder durchschlafen zu können geht auf Dauer an die Substanz und kann sogar krank machen.
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Schlaf ist – aufs Leben gesehen – nicht immer gleich, aber in jeder Lebensphase gleich wichtig. Neugeborene und Säuglinge schlafen polyphasisch; mindestens drei Mal am Tag schlummern sie im Reich der Träume. Kleinkinder schlafen biphasisch, zur Nachtruhe gehört die Schlafenszeit am Tag. Erwachsene schlafen hingegen in der Regel monophasisch, seltener biphasisch, und brauchen am Tag nur eine oder maximal zwei Schlafenszeiten. Während des Schlafs durchläuft der Mensch circa fünf Schlafphasen; gegen Ende jeder dieser Schlafphasen liegt der für die Erholung so wichtige REM-Schlaf mit höherem Blutdruck und Puls, während dem besonders intensiv geträumt wird. Die Gesamt-REM-Zeit liegt bei Jugendlichen und Erwachsenen bei etwa drei Stunden pro Nacht. Wer weniger schläft als notwendig, läuft Gefahr seine Gesundheit zu gefährden. Anhaltender Schlafmangel geht einher „mit psychosozialen Beeinträchtigungen wie Tagesmüdigkeit, mangelnder Konzentrationsfähigkeit, Stress, schlechterem allgemeinen Gesundheitszustand und mangelndem psychischen Wohlbefinden sowie der Einschränkung der sozialen Kontakte“, stellte das Robert Koch-Institut schon vor elf Jahren in seiner „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ fest. Derartige nächtliche Ein- und Durchschlafstörungen, die mit Tagesmüdigkeit, sozialen und beruflichen Beeinträchtigungen einhergehen, werden als Insomnie bezeichnet. In Abgrenzung zu nur gelegentlich auftretenden Schlafschwierigkeiten oder
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dem Auftreten des Symptoms „Ein- oder Durchschlafschwierigkeit“ ist zur Diagnosestellung einer Insomnie das Vorliegen umfangreicherer und komplexerer Beschwerden über eine längere Dauer, mindestens mehrere Wochen, erforderlich. Insomnie scheint indes für die Betroffenen nur selten ein Grund zu sein, um zum Arzt zu gehen: Nicht einmal jeder Elfte sprach seine Probleme beim Arztbesuch an. Das geht aus einer Studie der Techniker Krankenkasse zum Schlafverhalten der Deutschen aus dem Jahr 2017 hervor. Verkehrt wäre es jedoch nicht. Denn Schlafmangel, aber auch eine erhöhte Schlafdauer (Hypersomnie), sind mit einem erhöhten Risiko für eine Vielzahl psychischer und somatischer Gesundheitsstörungen verbunden. So haben beispielsweise sowohl „Kurz-“ als auch „Lang“-Schläfer eine deutlich erhöhte Mortalität gegenüber „Normal“-Schläfern. Auch Gesundheitsprobleme wie Übergewicht oder HerzKreislauf-Erkrankungen werden auf Schlafmangel zurückgeführt. „Zu wenig Schlaf und Unruhe während der Nacht sollten als Risikofaktoren für das Verstopfen oder Verengen von Arterien gesehen werden“, berichtete Schlafforscher Fernando Dominguez aus Madrid bei der Präsentation der PESA-Studie auf einer Pressekonferenz des Europäischen Kardiologenkongresses im August 2018 in München; in der Studie war das Schlafverhalten von knapp 4.000 Erwachsenen untersucht worden. „Menschen mit kurzem oder unterbrochenem Schlaf hatten auch weit häufiger ein metabolisches Syndrom, also eine Kombination von Diabetes, hohem Blut-
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… und das meinen die Fachärzte! Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG www.klausmann.de Tel. 0 60 21/34 27-0
Schlafstörungen Der Mensch verbringt im Schnitt ein Drittel seines Lebens schlafend. Die Medizin hat sich bis vor kurzem aber nie mit diesem einen Drittel der Lebensspanne auseinandergesetzt. Erst in den letzten Jahren ist der Schlaf mehr in den Fokus gerückt worden. Der Schlaf ist nicht nur für unser Wohlbefinden, sondern auch für unsere Gesundheit ganz allgemein, und insbesondere was die Immunabwehr angeht, besonders wichtig. Schlafstörungen oder Schlafentzug haben somit unmittelbare Auswirkungen nicht nur auf unser Gemüt, sondern auch auf unsere Gesundheit. Der Schlaf-/Wachrhythmus wird über das Tageslicht gesteuert und für die Entdeckung der zirkardianen Rhythmik im molekularbiologischen Sinn ist vor kurzem der Nobelpreis für Medizin überreicht worden. Die Schlafmedizin ist noch nicht so weit entwickelt, wie andere klassische Bereiche der Medizin, so dass wir hier noch eine Menge Neues erwarten dürfen.
Dr. med. Alexander Henze Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
www.fagz.de Tel. 0 60 21/44 47 73-0
Schlafstörungen Schlafstörungen sind ein häufiges Problem in der gynäkologischen Praxis, das Frauen jeden Alters betreffen kann. Vor allem in der Menopause, den Wechseljahren, sind Schlafstörungen ein nicht zu unterschätzendes Problem. Viele Frauen schlafen schlecht ein, wachen häufig schweißgebadet auf und schlafen insgesamt nicht mehr so tief wie früher. Dieser wenige und qualitativ schlechte Schlaf über einen längeren Zeitraum führt dazu, dass die Frauen sich ständig erschöpft fühlen und weniger belastbar sind. Hintergrund ist die Hormonumstellung des Organismus während der Wechseljahre. Bis zu deren Beginn sorgt die hormonelle Steuerung im Körper für einen geregelten Ablauf der Organfunktionen. Der hormonelle Regelkreis wird hauptsächlich durch die weiblichen Sexualhormone, Östrogene und Gestagene, dominiert. Diese werden vor allem in den Eierstöcken gebildet. Ab etwa dem 40. Lebensjahr sinkt bei vielen Frauen die Hormonbildung. Der Eisprung wird seltener und unregelmäßiger, was sowohl die Östrogenproduktion als auch die Gestagenproduktion beeinflusst. Etwa ein Drittel der Frauen in den Wechseljahren leiden aufgrund dieser Hormonveränderung unter einer starken Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. Ein weiteres Drittel leidet unter mäßigen bzw. leichten Beschwerden. Mit einer Hormonersatztherapie haben wir bisher ausschließlich positive Erfahrungen gemacht. Mittlerweile gibt es sehr gut wirksame Präparate, mit niedrigem oder keinem Risikoprofil. Insbesondere die Östrogentherapie über die Haut, mit ergänzender Progesterongabe als Tablette vor dem Schlafen, sorgt für eine deutliche Verbesserung der Beschwerden. Die Präparate sind sehr gut verträglich und helfen den Frauen sehr gut wieder zu erholsamen Schlaf zu finden.
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druck und Übergewicht“, so Dominguez. Es sei sinnvoll, einen guten Nachtschlaf anzustreben, zum Beispiel durch körperliche Aktivitäten und das Vermeiden von Kaffee und fettem Essen vor dem Schlafengehen. Warum ist Schlaf überhaupt so wichtig? „Schlaf ist für Menschen überlebensnotwendig und spielt eine wesentliche Rolle im Rahmen biologischer und psychischer Regenerationsprozesse“, heißt es beim RKI. Körper und Gehirn arbeiten im Schlaf auf Sparflamme; wichtig, um den kommenden Tag gut meistern zu können. Im Schlaf verbraucht der Mensch nicht nur weniger Energie, das Gehirn und die Organe nutzen die Zeit auch zur Regeneration. Mechanismen, die mit Schlaf in Verbindung stehen, fördern die Reifung des Gehirns und die Kognition sowie die Fähigkeit des Gehirns, sich selbst zu regenerieren und neu zu strukturieren. Prozesse, die besonders zu Beginn des Lebens wichtig sind. Säuglinge brauchen deshalb am meisten Schlaf, bis zu zwanzig Stunden am Tag. Für Erwachsene gilt ein Schlafpensum von sieben bis neun Stunden pro Nacht als ideal, bei Jugendlichen ist es etwas mehr, bei Senioren etwas weniger. „Acht Stunden arbeiten, acht Stunden Freizeit, acht Stunden Schlaf“, forderte Mitte des 19. Jahrhunderts der walisische Unternehmer Robert Owen. Die Arbeiterbewegung in Deutschland griff das auf; 1918 wurde das Postulat hierzulande gesetzlich festgeschrieben. Insgesamt verbringt jeder Mensch etwa ein Drittel seiner Lebenszeit mit Schlaf. Doch nicht alle Menschen schla-
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fen gleich lang oder benötigen gleich viel Schlaf. Für die Erkenntnis, dass das Schlafbedürfnis individuell verschieden ist, gab es im Jahr 2017 den Medizin-Nobelpreis. Die US-Wissenschaftler Jeffrey Hall, Michael Rosbash und Michael Young wurden für die Erforschung der inneren Uhr, die Entdeckung der so genannten Uhrengene geehrt, die einen Hinweis auf die individuell benötigte Gesamtschlafmenge geben. Der Biorhythmus ist individuell und genetisch veranlagt, verändern lässt er sich kaum. In vielen Schlafzimmern stört indes ein ganz anderes Problem die Nachtruhe: lautes Schnarchen. Am häufigsten sind Männer im mittleren und höheren Alter betroffen. Bei Frauen nimmt die Häufigkeit nach den Wechseljahren zu. Schnarchen tritt auf, wenn die Muskulatur des Rachenraumes im Schlaf so stark erschlafft, dass sich die oberen Atemwege verengen. Die ein- und ausgeatmete Luft strömt dadurch schneller. Die Gewebeweichteile im Gaumen fangen an zu flattern, was das typische Schnarchgeräusch erzeugt. Übergewicht, zunehmendes Alter, Alkoholkonsum und Rauchen oder körperliche Besonderheiten im Nasen- und Rachenraum beeinflussen Atemwege und Atmung und können so die Wahrscheinlichkeit für das Schnarchen erhöhen. Durch eine Verringerung des Körpergewichts kann oft auch das Schnarchen reduziert werden. Zudem sollten Betroffene abends auf Alkohol, Nikotin und Schlafmittel verzichten. Aus schlafmedizinischer Sicht ist außerdem ein regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus förderlich.
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In vielen Fällen ist Schnarchen harmlos und deutet nicht auf eine Erkrankung hin. Es kann aber auch Anzeichen für eine obstruktive Schlafapnoe sein – Betroffene haben während des Schlafs regelmäßige Atemaussetzer (Apnoen), die länger als zehn Sekunden dauern. Männer erkranken daran häufiger als Frauen. Die Schlafqualität und damit die Erholung während des Schlafes leiden. Tagesschläfrigkeit kann die Folge sein. Die Betroffenen können damit einhergehend ein höheres Risiko aufweisen, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Eine Atemmaske kann die Symptome einer Apnoe lindern. Grundsätzlich aber schlafen die Deutschen offenbar recht gut. Laut Schlafstudie der Techniker Krankenkasse schlafen vier Fünftel der Teilnehmer zwischen sechs und acht Stunden pro Nacht. Gut zwölf Prozent der Befragten schliefen weniger als fünf Stunden pro Nacht, Wachzeiten nicht einberechnet. Letztlich haben es viele Menschen selbst in der Hand, wie gut sie schlafen. Wer abends weniger Zeit vor Computer und Smartphone verbringt, auf Alkohol, schwere Mahlzeiten und Koffein verzichtet und im Bett nicht Fernsehen schaut, tut schon viel, um seine individuelle Schlafqualität zu verbessern. Sich zum Beispiel regelmäßig Medienauszeiten zu gönnen, bedeutet schon eine wesentliche Voraussetzung für die Verbesserung der Schlafqualität. Auch das Einhalten eines konstanten Schlaf-Wach-Rhythmus ist hilfreich. I
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Tipps für guten Schlaf I Nach dem Mittagessen keine koffeinhaltigen Getränke. I Möglichst wenig Alkohol trinken. Alkohol ist kein Schlafmittel. I Keine Appetitzügler einnehmen. I Leichte Mahlzeiten am Abend . I Körperliche Aktivität. I Wenig geistige und körperliche Anstrengung vor dem Zubettgehen. I Individuelles Einschlafritual. I Wohltuende Atmosphäre im Schlafzimmer. I Gemäßigte Temperatur im Schlafzimmer. I Wer nachts wach wird, sollte möglichst nicht auf die Uhr schauen.
TITELTHEMA SCHLAFSTÖRUNGEN
… und das meinen die Experten! Dr. rer. nat. Tobias Craan von der Bahnhof-Apotheke in Aschaffenburg
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Wir beraten Sie gerne Störungen der Nachtruhe sind anstrengend, gefährden die Gesundheit und gehen auf die Dauer an die Substanz. Naheliegend scheint die Lösung mit chemischen Schlafmitteln die erwünschte nächtliche Erholung zu erreichen. Doch die vermeintliche Erleichterung trügt. Chemische Schlafmittel verhelfen zwar zu Schlaf und werden daher gerne als Lösung des Problems eingesetzt. Jedoch fördern Sie keinen gesundheitsfördernden Schlaf und haben ein nicht unerhebliches Abhängigkeitsrisiko, da es beim Absetzen meistens zu einem „Rebound-Effet“ kommt und die ersten Nächte nach dem Absetzen von Albträumen und unruhigem Schlaf geprägt sind. Daher sollte man die chemischen Schlafmittel nur kurzfristig anwenden und bei längerfristigen Schlafproblemen besser auf pflanzliche Alternativen setzen. Wir in der Bahnhof-Apotheke beraten Sie gerne zum Thema Schlaflosigkeit. Das nicht unerhebliche Abhängigkeitspotential der chemischen Schlafmittel hat mittlerweile auch die Politik erreicht. Derzeit wird in der Gesundheitspolitik erwogen, die chemischen Schlafmittel in die Verschreibungspflicht zu nehmen. Ob es tatsächlich dazu kommen wird, kann man derzeit noch nicht abschätzen.
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GLEIS EINS
BUCH-TIPPS
BUCH-TIPPS
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Gut geschlafen? Prof. Till Roenneberg setzt sich in „Das Recht auf Schlaf“ mit einem Grundbedürfnis des Menschen auseinander
Zwei Mal im Jahr hebelt die Zeitumstellung den Schlaf-WachRhythmus aus. Wer schafft es schon ohne Probleme, einfach eine Stunde später ins Bett zu gehen oder eine Stunde früher aufzustehen als gewohnt? Die Zeitumstellung ist nicht der einzige Angriff auf das natürliche Schlafbedürfnis des Menschen. Schichtdienst, zu früher Arbeitsbeginn, Büros ohne Tageslicht: alles Gift für den Biorhythmus. Der Münchner Chronobiologe Till Roenneberg fordert deshalb schon lange eine Anpassung des Lebens auf den individuellen natürlichen Rhythmus. Wie Menschen gut schlafen können, damit beschäftigt sich Till Roenneberg in „Das Recht auf Schlaf“. Der Chronobiologe erforscht seit Jahren die innere Uhr des Menschen und die Auswirkungen, wenn sich biologische innere Abläufe dauerhaft verschieben. Mit seinem Buch hat der Professor am Institut für Medizinische Psychologie der LudwigMaximilians-Universität München „Eine „Kampfschrift für den Schlaf und ein Nachruf auf den Wecker“ veröffentlicht. Er wolle eine wissenschaftlich fundierte Laudatio auf den Schlaf halten, schreibt er im Vorwort, ein Loblied auf den ausreichenden und gesunden Schlaf zur richtigen Zeit. Denn daran hapert es seiner Ansicht nach am meisten. Viele Menschen schlafen gar nicht unbedingt schlecht, sondern nur zur falschen Zeit. Und deshalb kann ihr Schlaf nicht erholsam sein. Schlaf ist ein fundamentaler biologischer Vorgang. Seine Qualität ist nicht objektivierbar, denn jeder Mensch empfindet anders. Ist der Schlaf tatsächlich oder vermeintlich gestört, führt der Weg der Diagnostik oft ins Schlaflabor. Als zusätzliche Methode nutzt Till Roenneberg die Aktimetrie, um Schlafgewohnheiten der Patienten über einen längeren Zeitraum zu untersuchen. Dazu misst ein permanent getragenes Aktimeter über einen bestimmten Zeitraum Schlafmuster, zum Beispiel Unterschiede zwischen dem Schlaf unter der Woche und dem am Wochenende. So lassen sich Aussagen über den Schlaf eines Menschen im realen Leben treffen und neue Ansätze für eine Lösung von Schlafproblemen finden. Manchmal hilft es schon, den Schlafrhythmus besser auf die individuellen Bedürfnisse abzustellen. Wer gerne früh aufsteht, sollte beizeiten ins Bett gehen. Schwierig ist das für Menschen, die gerne lange aufbleiben, morgens aber trotzdem aus den Federn müssen, weil sie zum Beispiel in der Frühschicht arbeiten. Auf ihren Biorhythmus ist das soziale und Berufsleben in Industrienationen nicht abgestellt. Ein Unding, stellt
Prof. Tillman Roenneberg: Das Recht auf Schlaf. Eine Kampfschrift für den Schlaf und ein Nachruf auf den Wecker. Dtv Verlag München 2019; 272 Seiten; 20 Euro
Till Roenneberg fest. Statt durch einen gleich getakteten Arbeitsbeginn in Unternehmen allen Beschäftigten Werksschuhe in der gleichen Größe überzustülpen, solle man als Arbeitgeber besser auf Gleitzeit setzen und den Arbeitnehmer nach seinem biologischen Bedürfnis ausschlafen lassen. Dann bekomme man Mitarbeiter zu deren bester und leistungsfähigster Zeit. Arbeitgeber sollten ihren Mitarbeitern deshalb dazu raten, sich chronotypisieren zu lassen. Extreme Lerchen sollten keine Nachtschichten mehr machen müssen und extreme Eulen keine Frühschicht. Jeder Mensch ist ein individueller Chronotyp. Diese Typen können bis zu 12 Stunden auseinanderklaffen. Eltern, deren Kinder frühestens um zwölf Uhr den Kopf aus der Zimmertür stecken, können davon ein Lied singen. Wer zur falschen Zeit schlafen muss, der kann nicht gut schlafen. Die innere Uhr koordiniert, was im Körper stattfindet. Sie bestimmt auch, wann biochemische Vorgänge optimal stattfinden – wie zum Beispiel der Schlaf. Diese Individualität ist genetisch bedingt und von soziokulturellen Faktoren beeinflusst. Den individuell besten Schlafrhythmus und die innere Uhr des Menschen beeinflusst am stärksten das Licht. Menschen bekommen heute tagsüber oft nicht mehr genügend Tageslicht, weil sie sich fast immer in Gebäuden aufhalten, und nachts kaum noch Dunkelheit erleben, weil sie Licht anmachen. Till Roenneberg sieht eine gesellschaftliche Verantwortung, tagsüber mehr Licht in die Innenräume zu bringen und nach Sonnenuntergang dafür zu sorgen, dass sich das Licht spektral verändert. Die Zeitgeber Licht und Dunkelheit (blauloses Licht) müsse man in die Alltagssituation integrieren. Es sei wichtig, so früh wie möglich Tageslicht zu bekommen, gleich am Vormittag möglichst viel natürliches Licht zu tanken, am Abend grelle Lichtquellen vermeiden und stattdessen gedimmtes, blauloses Licht zu nutzen. Das ermögliche es besser, sich an sozial diktierte Strukturen und Schlafenszeiten anzupassen.
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Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Kindes- und Jugendalter! Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
Nach der Geburt
I HNO-arzt I Kinderarzt
Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung
3. – 10. Tag
I Kinderarzt
U2 erste Grunduntersuchung
4. – 5. Woche
I Kinderarzt
U3 Kinderarztpraxis und Familie
3. – 4. Monat
I Kinderarzt
U4 erste Impftermine
6. – 7. Monat
I Kinderarzt
U5 das Baby wird beweglicher
6. – 9. Monat
I Zahnarzt
Milchzähne und Beratung mit Baby 01
10. – 12. Monat
I HNO-arzt I Kinderarzt
Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter
15. – 18. Monat
I Zahnarzt
Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung
21. – 24. Monat
I Kinderarzt
U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden
24. Monat
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt
Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“) Ausschluss frühkindliches Schielen
30. – 72. Monat
I Zahnarzt
3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung
34. – 36. Monat
I Kinderarzt
U7a Kleinkind wird Kindergartenkind
3. – 4. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt
Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit
4. Lebensjahr
I Augenarzt I Kinderarzt
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind
5. Lebensjahr
I Kinderarzt
U9 bald ein Schulkind
6. Lebensjahr
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine
ab 6. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung
7. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen
8. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut
Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen
9. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase
ab 10. Lebensjahr
I HNO-arzt
Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)
11. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase
12. – 18. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen
bis 13. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen
13. – 14. Lebensjahr
I Kieferorthopäde I Kinderarzt
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung
16. – 17. Lebensjahr
I Frauenarzt I Kinderarzt
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung
17. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten
10. – 18. Lebensjahr
I Orthopäde
Rücken-Check-up
1. – 18. Lebensjahr
I Hautarzt
Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)
I Urologe
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Erwachsenenalter!
Lebensalter ab 18. Lebensjahr
20. Lebensjahr
Fachrichtung I Augenarzt I Urologe I I I I
Zahnarzt Augenarzt Frauenarzt HNO-arzt
I Internist I Kardiologe I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner
I Urologe I Zahnarzt
30. Lebensjahr
I I I I I
Augenarzt Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe
I Urologe I Zahnarzt
40. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
45. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt
Art der Untersuchung Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check, Bildschirmbrille Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie
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... Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
I Internist
erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre FitnessCheck (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD
I Kardiologe I Orthopäde I Radiologe
I Urologe I Zahnarzt
50. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist
I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
60. Lebensjahr
I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe
I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt
ab 70. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt
Alle Altersklassen
I Hautarzt
Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs
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Gesundheits-Check-up nach
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Risikogruppen!
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– Berufskraftfahrer
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung
– Piloten
I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist
gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich
– Bildschirmarbeitsplatz
I Augenarzt I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up
– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen
I Hautarzt
gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen
– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln
I Urologe
Harnblasenkrebsfrüherkennung
Diabetiker
I I I I I I
jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.
I Kardiologe
ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Herzkranke
I Kardiologe/Internist I Zahnarzt
alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Hypertoniker
I I I I
jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Immunschwäche
I Hautarzt
Berufsgruppen
Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt
Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe
I Zahnarzt
Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle
I Augenarzt
ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check
– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie
I Frauenarzt
6-monatlich
– Biologicals
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bisphosphonate
I Zahnarzt
Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung
– Cortison
I I I I
Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde
6-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse
– Chemotherapeutika (MTX, etc.)
I I I I I
Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt
jährlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme
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Fachrichtung
Art der Untersuchung
– ß-Blocker
I Kardiologe/Internist
jährlich
– Cordarex
I Augenarzt I Kardiologe/Internist
jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich
– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)
I Augenarzt I Hautarzt I Internist
jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich
– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bestrahlung
I Zahnarzt
vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Osteoporose
I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung
Raucher
I I I I I I I I
Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt
jährliche Netzhautuntersuchung und Glaukomvorsorge Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut
Rheumatiker
I I I I
Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt
jährlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle
Schwangere
I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt
Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis
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Hilfe aus der Natur bei Schlafstörungen
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Pflanzliche Präparate machen nicht abhängig und sind eine bewährte Option bei Schlafstörungen.
Schon die alten Griechen und Römer wussten um die gesundheitsfördernde Wirkung des echten Baldrians. Seit dem 18. Jahrhundert setzen Mediziner die Pflanze auch zur Förderung eines erholsamen Schlafs ein. Damals wie heute geht nicht einschlafen oder durchschlafen zu können auf Dauer an die Substanz. Störungen der Nachtruhe sind anstrengend und gefährden die Gesundheit. Naheliegend scheint die Lösung mit chemischen Schlafmitteln die erwünschte nächtliche Erholung zu erreichen. Doch die vermeintliche Erleichterung trügt. Chemische Schlafmittel verhelfen zu Schlaf und werden daher gerne als Lösung des Problems eingesetzt. Doch sie ermöglichen keinen erholsamen, gesundheitsfördernden Schlaf. Daher dürfen sie nur gelegentlich eingesetzt werden, um die Schlaflosigkeit wenigstens kurzfristig zu unterbrechen. Dauerhaft angewendet machen sie abhängig, da der Körper sein Schlafbedürfnis nicht befriedigt sieht. Die Folge ist ein Staueffekt und – nach Absetzen des chemischen Mittels – häufig unruhiger Schlaf mit Albträumen, der zur weiteren Einnahme des Medikaments verleitet. So entsteht ein Teufelskreis. Daher ist es wichtig, der Ursache der Schlaflosigkeit auf den Grund zu gehen und alternative Methoden zur Verbesserung der Schlaflosigkeit anzuwenden. Pflanzliche Alternativen können je nach Schwere der Symptome die bessere, weil risikoärmere Behandlungsalternative sein. Häufig kommen Baldrian,
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Hopfen, Melisse, Passionsblume, Lavendel und Johanniskraut zum Einsatz. Die Bahnhof-Apotheke berät dazu gern. Zur Auswahl steht eine Reihe an wirksamen Präparaten. Zunächst ist es wichtig, die Ursache der Schlafstörung zu analysieren, um das richtige Medikament auszuwählen. Probleme mit dem Schlaf können verschiedene Gründe haben. Zu psychischen Ursachen zählen Stress, Sorgen, Trauer und Prüfungsängste, zu den physischen chronische Schmerzen, Atemwegsprobleme, Herzbeschwerden, Hormonstörungen zum Beispiel während der Wechseljahre, Demenz oder eine Schilddrüsenfunktionsstörung. Auch Atemaussetzer während des Schlafs, die sogenannte Schlafapnoe, sowie das Restless-LegsSyndrom können den Schlaf rauben. Nicht immer ist die Ursache krankhafter Natur. Auch Alkohol, Koffein, Drogen,
Lärm, zu helles Licht oder bestimmte Medikamente können den Schlaf rauben. Bisweilen wird übersehen, dass auch Vitaminmängel zu Schlafproblemen führen kann. Eine Überprüfung des Vitalstoffstatus kann hilfreich sein. Dazu zählen Vitamin D, Vitamin B12, Vitamin B6 und Folsäure. Vitamin B12 ist wichtig für die Blutbildung und das Nervensystem. Ein Mangel kann sich auch in psychischen Problemen wie Depressionen oder Stimmungsschwankungen äußern, die Schlafstörungen nach sich ziehen. Auch ein Vitamin B6-Mangel kann zu Schlafstörungen und psychischem Stress führen. Insbesondere kann das Defizit zu schmerzhaften nächtlichen Beinkrämpfen führen, die wiederum den Schlaf empfindlich stören. Auf eigene Faust sollten Vitamine jedoch nicht hochdosiert eingenommen werden. Zu den gängigsten pflanzlichen Arzneimitteln, die den Schlaf fördern, zählen zum Beispiel Lasea und Alluna. Lasea ist ein pflanzliches Präparat, das als Wirkstoff ein hochkonzentriertes Arzneilavendelöl enthält. Lasea hilft ohne Gewöhnungseffekt bei innerer Unruhe, Angstgefühlen und daraus resultierenden Schlafstörungen. Konzentration und Fahrtauglichkeit werden nicht beeinträchtigt, Wechselwirkungen sind nicht bekannt. Für Lasea wurde die Wirksamkeit und Verträglichkeit in mehr als 15 klinischen Studien mit über 2.500 Patienten bzw. Probanden geprüft. Alluna ist ein Baldrianpräparat, das zur Behandlung von Unruhezuständen und nervös bedingten Einschlafstörungen eingesetzt werden kann. Es besteht aus einem Extrakt aus Baldrianwurzel und Hopfenzapfen. Alluna hilft dabei, schneller einzuschlafen und nächtliche Wachphasen zu reduzieren, da es sowohl den Schlafdruck als auch die Schlafbereitschaft beeinflusst. Auch tagsüber wird eine beruhigende Wirkung beschrieben. Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind ebenso wenig bekannt wie ein Gewöhnungseffekt und Abhängigkeitspotenzial.
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Soweit die Füße tragen ... Akute und chronische Fußschmerzen Neben Rücken- und Gelenkschmerzen sind Fußprobleme die drittgrößte Gruppe in orthopädischen Praxen. Neben vielen Stoffwechselursachen (Diabetes, Vitamin-Mangel) sind es vor allem anatomische und mechanische Ursachen, die zu Beschwerden im Vor- und Rückfuß führen. Die häufigsten Diagnosen sind kurz dargestellt, eine Abgrenzung zu andereren Ursachen erfordert selbstverständlich eine ärztliche Untersuchung.
Fersensporn Das Fersenbein (Calcaneus) bildet den hinteren Abschnitt des Fußes und ist mit dem darüberliegenden Sprungbein (Talus) mit dem Unterschenkelknochen über Sehen und Bänder verbunden. Das Fersenbein selbst ist einerseits mit der Achillessehne im hinteren Abschnitt und mit der Plantarfaszie im unteren Abschnitt wie in einen Schraubstock eingespannt. Durch zu starken Zug dieser beiden Sehnen kann es lokal zu einer Knochenhautreizung kommen, welche im weiteren Verlauf zu einer Knochenneubildung führt. Dieser neue Knochen hat jedoch eine sehr raue Oberfläche und reizt das umgebende Gewebe. Im Röntgenbild sieht man diesen neu gebildeten Knochen als typische Zacke am unteren oder hinteren Rand des Fer-
senbeins (Bild 1). Etwa 80% der betroffenen Patienten merken diese Neubildung nicht, lediglich 20% bedürfen einer Behandlung. Als Therapie hat sich folgende Kombination bewährt: Tägliche Dehnübungen über einen Zeitraum von 2 – 3 Monaten führen zu einer Reduktion der Spannung am Sehnenansatz. Daneben sollten Geleinlagen zur Minderung der Stoßwirkung getragen werden. Sehr effektiv ist die Stoßwellentherapie (hoch energetische Ultraschallwellen), die in 3 – 5 Behandlungen im Abstand von 8 –10 Tagen ambulant angewandt wird. Dadurch kommt es über eine vermehrte Durchblutung und Sauerstoffversorgung im entsprechenden Bereich zu einer Stoffwechselsteigerung, die letztlich zur Ausheilung der entzündlichen Reaktionen führt.
Marschfraktur Diese auch als Stressfraktur bekannte Verletzung entsteht oft nach ungewohnten Belastungen, zum Beispiel einer längeren Wanderung oder sportlicher Betätigung. Die Schmerzentwicklung erfolgt häufig über mehrere Tage und bleibt dann mehrere Wochen bestehen, bevor die Patienten den Arzt aufsuchen. Wegweisend ist die Röntgenaufnahme allerdings erst nach 2 – 3 Wochen, hier sieht man dann bereits entweder den Knochenbruch oder eine einsetzende Knochenheilung (Kallusbildung). Zur Ausheilung wird heute ein Vacupedschuh für 2 – 4 Wochen verordnet, eine Teilbelastung ist hier erlaubt. Wird die Diagnose erst zu spät gestellt, kann auch hier eine Stoßwellenbehandlung zusätzlich sinnvoll sein.
Bild 1
Metatarsalgie Die Ursachen für Schmerzen im Vorfußbereich sind sehr vielfältig. Neben den bekanntesten Ursachen wie Hallux Valgus (Schiefstellung der Großzehe) und Hallux rigidus (Arthrose, Verschleiß des Großzehengelenkes), gibt es viele Gründe für Schmerzen, die einer entsprechenden Diagnostik (Untersuchung, Röntgen, Laufbandanalyse und ggf. Kernspintomographie) bedürfen. Die häufigsten sind hier kurz genannt:
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1. Angeborene Überlänge der Mittelfußknochen. Durch diese Überlänge kommt es während der Abrollbewegung zu einer Überlastung der Mittelfußköpfchen. Vor allem mit zunehmendem Lebensalter, wenn die Bindegewebesstruktur etwas nachlässt und sich das Fußquergewölbe senkt, wird die ständige Überforderung der Mittelfußköpfchen schmerzhaft spürbar. Konservativ behandelt man in diesem Fall zuerst mit speziellen Einlegesohlen, bei weiterhin bestehenden Schmerzen kommen operative Verfahren in Betracht. Ziel der Operation ist es, die sogenannte Maestro-Linie wieder in eine normale Position zu bringen, um eine adaptierte Druckverteilung zwischen den fünf Mittelfußköpfchen zu erreichen. (Bild 2a: Normaler Verlauf, die Maestro-
Bild 3
Linie; Bild 2b: Überlänge und Operative Korrektur.) 2. Köhler Erkrankung: Es handelt sich dabei um eine Zerstörung des Knochenund Knorpelgewebes (Verschleiß) meistens im Grundgelenk der zweiten Zehe. Die Ursachen sind unklar, diskutiert werden ältere Verletzungen oder Durchblutungsstörungen. Therapeutisch kommen Infiltrationen infrage, bei Erfolglosigkeit die operative Therapie. (Bild 3: Zerstörung der runden Gelenkfläche.) 3. Eine weitere Ursache, die meistens zu plötzlich einschließenden Schmerzen in einzelne Zehen führt, ist die sogenannte Morton-Neuralgie. Ursache hierfür ist eine Beeinträchtigung des Nerven zwischen den Mittelfußknochen, wobei
dieser Nerv dann entzündlich verändert und verdickt ist und die Schmerzen verursacht. Zielführend ist eine Probeinfiltration mit einem Lokalanästhetikum, evtl. zur Bestätigung eine Kernspintomographie. Therapeutisch kommen lokale Infiltrationen in Betracht, bei hartnäckiger Beschwerdedauer gegebenenfalls auch die operative Entfernung des Nervenknotens. Dies kann nur ein sehr knapper Überblick über mögliche Schmerzursachen im Vorfuß-Bereich sein. Auf jeden Fall ist eine weitergehende Diagnostik unentbehrlich, um eine entsprechende Therapie einzuleiten. Weitere Informationen sowie Termine für unsere Fachvorträge finden Sie auch unter www.dr-fecher.de.
Praxisklinik für Orthopädie und Sportmedizin
Rekonstruktive Fußchirurgie Dr. Klaus Fecher, Fußspezialist
Schulterchirurgie Dr. Thomas Ambacher, Schulterspezialist
Hallux Valgus & Hallux Rigidus, Zehenfehlstellungen, Anomalien, Rezediveingriffe nach Vor-OP, Vorfuß- und Mittelfußkorrekturen, Fersensporn
Degenerative & traumatische Schulterbeschwerden, arthoskopische Schulteroperationen, konservative Schulterbehandlung, ACP-Eigenbluttherapie gegen Gelenkschmerzen (schmerzfrei dank körpereigenem Blutplasma)
Weitere Behandlungsmöglichkeiten: 4-D-Wirbelsäulenvermessung, SpineMED-Table, Laufanalyse, Triggerpunkt- und Stoßwellentherapie, Facetteninfiltration und Denervation, Arthrosebehandlung, Handchirurgie, Akupunktur
Dr. Fecher & Kollegen I Ludwigstraße 4 I 63739 Aschaffenburg I info@dr-fecher.de 21
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REVIS AUGENKLINIK
AUGENKLINIK
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Wenn die innere Uhr aus dem Takt gerät Non-24 ist eine schwere Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus bei blinden Menschen Erblindung zum Beispiel angeboren ist oder später durch einen Unfall oder eine Krankheit entstanden ist – ist dabei irrelevant. Eine Therapie gibt es nicht. Die innere Uhr der Betroffenen läuft in ihrem eigenen Rhythmus. Ist dieser zum Beispiel auf 24,5 Stunden angelegt, verschieben sich die Schlaf-Wach-Zeiten täglich um eine halbe Stunde. Zunächst geringe Zeitabweichungen zum natürlichen Tag-Nacht-Wechsel summieren sich sehr schnell, bis der Schlaf-Wach-Rhythmus dem Tag-Nacht-Wechsel für einige Zeit vollkommen entgegenläuft, bevor er sich langsam wieder annähert. In der schlimmsten Phase ist für die Betroffenen am Tag gefühlt Nacht und umgekehrt. Eine Anpassung an den 24-Stunden-Tag sehender Menschen ist nicht möglich, weil die Lichtwahrnehmung fehlt.
Das Licht bestimmt wesentlich den Schlaf-Wach-Rhythmus des Menschen. Bei Tagesanbruch schüttet der Körper das Stresshormon Cortisol aus, das zum Aufwachen animiert, am Abend das Schlafhormon Melatonin. Diese „innere Uhr“ folgt annähernd einem 24-Stunden-Rhythmus. Die Wahrnehmung von Licht erfolgt ausschließlich über das Auge. Bei sehenden Menschen wird die innere Uhr jeden Tag aufs Neue auf 24 Stunden korrigiert, unabhängig davon, wie die natürliche innere Uhr läuft. Können Menschen Licht nicht sehen, fehlt ihrer inneren Uhr der Kompass. Das kann ihren Biorhythmus schwerwiegend stören. Die Folge: Betroffene sind unter Umständen nicht tagsüber wach und schlafen nachts, sondern haben einen zum gesellschaftlichen Leben stark verschobenen Biorhythmus.
An dieser Rhythmusstörung leiden insbesondere blinde Menschen ohne Lichtwahrnehmung, etwa 50 bis 70 Prozent aller Erblindeten. Die Erkrankung heißt Non-24 und wird auch als zyklische Schlaf-Wach-Rhythmusstörung, freilaufende zirkadiane Rhythmusstörung oder nicht-synchronisierte Schlaf-Wach-Rhyth-
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musstörung bezeichnet. Symptome sind Schlafstörungen, erhöhte Müdigkeit am Tag, Konzentrationsschwierigkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen und verminderte Leistungsfähigkeit. Soziale Kontakte leiden, das Arbeitsleben ist eingeschränkt. Wann und warum der Verlust des Sehvermögens eingetreten ist – also ob die
Blindheit kann eine Vielzahl an Ursachen haben. Manche Menschen werden blind geboren, andere verlieren ihr Sehvermögen in Folge von Unfällen oder Erkrankungen. Oft ist die Erblindung ein schleichender Prozess, der sich über Jahre oder Jahrzehnte hinziehen kann, zum Beispiel bei der Retinopathia Pigmentosa, der diabetischen Rethinopathie, dem angeborenen Glaukom oder dem Offenwinkelglaukom. In verschiedenen klinischen Studien wird derzeit untersucht, wie Non-24 entsteht, auf welche Weise die Schlaf- und Wachrhythmen beeinflusst werden und was im Körper passiert, wenn diese Rhythmen aus dem Gleichgewicht geraten. Weitere Forschungsansätze haben die Auswirkungen im Fokus, die Non-24 auf das Leben der Betroffenen nimmt. Die Erkenntnisse sollen Ärzten, Betroffenen und deren sozialem Umfeld helfen, besser mit der Krankheit umzugehen und die Symptome besser unter Kontrolle zu bringen.
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Ihrem Wohl gilt unser Augenmerk Daher bieten wir Ihnen in der ReVis Augenklinik das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Augenheilkunde an, von Vorsorgeuntersuchungen Ăźber die Therapie von Augenerkrankungen bis hin zur modernen Laserkorrektur. Erfahren Sie mehr Ăźber die ReVis Augenklinik auf: www.revis.de
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Mit überzeugendem Erfolg Microneedling lässt Kaiserschnittnarben effektiv und schonend verblassen
FRAUENÄRZTE GESUNDHEITSZENTRUM DR. HENZE & KOLLEGINNEN
FRAUENÄRZTE
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Die Geburt ihres Kindes zählt für viele Mütter zu den schönsten und emotionalsten Momenten ihres Lebens. Fast ein Drittel der Kinder in Deutschland kommen per Kaiserschnitt zur Welt; ihre Mütter tragen als lebenslange Erinnerung eine Narbe mit sich. Sie verblasst in vielen Fällen zu einer dünnen, unauffälligen Linie. Manche Frauen aber fühlen sich mit ihrer Narbe unwohl – sei es, weil sie optisch stört, oder weil sich Hautwucherungen bilden, die zum Beispiel beim Tragen enger Hosen unangenehm reiben. Sind Nervenbahnen durch eine leichte Bauchdeckenverschiebung nachhaltig betroffen, können sich Narbenverwachsungen mit einem leichten Ziehen oder mit Schmerzen bemerkbar machen, welche die Lebensqualität mindern können. Mit dem Mikroneedling steht eine Behandlungsmethode zur Verfügung, die die Narbe deutlich schmaler und heller werden lässt. Kaiserschnittnarben können auf diese Weise schonend und nachhaltig verbessert werden. Grundsätzlich bilden sich Narben meist, wenn die zweite Hautschicht verletzt wurde. Bei einem Kaiserschnitt werden durch die Öffnung des Bauchs alle drei Hautschichten durchschnitten. Diesen Schnitt muss der Körper allmählich schließen und bildet dabei neues Gewebe, welches sich
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von der Umgebung unterscheidet. Wie stark die Narbe am Ende zu sehen ist, hängt hauptsächlich von der Genetik ab. Narbengewebe ist schlecht durchblutet und verhärtet mit der Zeit. Eine Behandlung von Kaiserschnittnarben ist deshalb umso effektiver, je jünger die
Narbe ist. Ist die Narbe bereits gut verheilt und nicht mehr gerötet, steht der Behandlung mit Microneedling nichts mehr im Weg. Dabei lockern feinste Nadeln das vernarbte, schlecht durchblutete Gewebe auf und regen so die Collagen- und Elastinbildung in der Haut an; ein körpereigener Zellerneuerungsprozess setzt ein. Zusätzlich wird Hyaluronsäure in die Tiefe der Narbe eingebracht, die das vernarbte Gewebe anheben soll, denn durch die Verwachsungen sind Volumendefizite entstanden. Vor Behandlungsbeginn wird das Gewebe leicht betäubt; die Methode ist aber generell schmerzarm. Inklusive Vorbereitung dauert ein Termin zehn bis zwanzig Minuten. Bis zum gewünschten Erfolg sind in der Regel mehrere Behandlungen im Abstand von zwei Wochen erforderlich. Vollständig entfernen lassen sich Narben zwar nicht, doch durch die Revitalisierung und Regeneration deutlich reduzieren.
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Dr. med. Alexander Henze & Kolleginnen Nadine Dettmar und Bettina Schreiber
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Mit unserem ganzheitlichen Konzept sind wir rund um die Gesundheit der Frau für Sie da . Im Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg steht die ganzheitliche Versorgung der Frau im Mittelpunkt. Durch unser ausgesprochen breites Diagnostik- und Therapiespektrum bieten wir eine individuelle, bestmögliche Rundumbetreuung. Beginnend mit der Mädchen- und Jugendsprechstunde umfasst unser Angebot schwerpunktmäßig die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, sämtliche Leistungen in der Brustdiagnostik und die Screeningmammographie. Zusätzlich ist die medikamentöse Tumortherapie (z. B. Chemotherapie) ein Bestandteil unseres Konzeptes. Wir geben unseren Patientinnen die Möglichkeit, diese Form der Therapie in einer angenehmen Atmosphäre durchführen zu lassen. Die intensive Schwangerschaftsüberwachung mit Pränataldiagnostik ist in enger Zusammenarbeit mit unseren Hebammen und den zuständigen pränataldiagnostischen Einrichtungen ein weiterer fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge in unserem Zentrum. Auf Wunsch können jährliche Gesundheitschecks durchgeführt und in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und anderen Fachärzten genauestens abgestimmt werden. Das Ärzteteam mit unseren qualifizierten Mitarbeiterinnen und unseren Hebammen Heike Breid und Andrea Geis freut sich auf die individuelle Betreuung der Patientinnen im Frauenärzte Gesundheitszentrum.
Unsere Leistungen
Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg • Vorsorge • Intensivüberwachung während der Schwangerschaft: CTG, Farb-Doppler-Ultraschall, 2D/3D/4D Ultraschall • Hochauflösender Brustultraschall der Stufe II nach DEGUM • Ultraschallkontrollierte Mammastanzbiopsie • Digitale Mammographie mit Tomosynthese • Mammographiescreening • Medikamentöse Tumortherapie • Hormonsprechstunde • Verhütungsberatung, Spiralen, Kupferkette • Kinder- /Jugendgynäkologische Sprechstunde • Akupunktur (A-Diplom)
Hauptpraxis Aschaffenburg: Goldbacher Str. 33 • 63739 Aschaffenburg >> Praxisfiliale Kahl am Main: Friedenstraße 20 • 63796 Kahl am Main
Ästhetische Mediz i n • Faltenbehandlung mit Botox und Hyaluronsäure • Lipolyse-Injektion (Fettweg-Spritze) • Botoxbehandlung bei verstärktem Schwitzen (Hyperhidrosis)
Tel. 06021/444 77 3 0 www.fagz.de • info@fagz.de
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UROLOGIE
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DR. MED. PATRICK SAWAYA
Hauterkrankungen des Penis
UROLOGISCHE PRAXIS
Schmerzen und Juckreiz am Penis, Probleme beim Wasserlassen oder Geschlechtsverkehr können Hinweis auf eine Hauterkrankung von Eichel (Glans penis) oder Vorhaut (Präputium) sein. Candida) ausgelöst. Erstere zeichnen sich zusätzlich zur flächigen Eichelrötung oft durch eine eitrige Sekretbildung aus. Bei letzterer stehen eher erhabene pustelförmige Rötungen und/oder weißliche Verfärbungen mit begleitendem weißem krümeligem Sekret im Vordergrund. Begünstigt werden diese Erkrankungen vor allem durch die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Übergewicht, chronisch entzündliche Darmerkrankungen und eine verengte Vorhaut. Eine virale Ursache einer Balanoposthitis wie die Herpes simplex-Infektion zeigt gruppierte Bläschen mit trübem Inhalt und geröteter pergamentartiger Hautoberfläche im Abheilungsprozess sowie gelegentlich begleitend geschwollene Leistenlymphknoten. Eine Syphilisinfektion mit Bildung eines schmerzhaften Geschwürs mit hartem Randwall sollte Anlass für eine Diagnostik auf weitere übertragbare Erkrankungen wie HIV, Hepatitis, Chlamydien, etc. sein.
Die Ursachen sind infektiöser oder nichtinfektiöser Natur. Ein Auftreten ist auch im Rahmen anderer Erkrankungen möglich. Eine infektiöse Eichelentzündung (Balanitis) zeigt sich meist als eine gelegentlich auch schmerzhafte Rötung der Eichel. Ist auch die Vorhaut von der Entzündung betroffen (Balanoposthitis), kann eine Schwellung dieser zu Problemen bei der Zurückziehbarkeit führen (Phimose). Sowohl eine unzureichende Intimpflege mit unter der Vorhaut sich ansammelndem Smegma (Mischung aus Talgdrüsensekret, Hautzellen und Bakterien), als auch eine zu intensive Reinlichkeit mit mechanischem und
UNSERE PRAXISRÄUME
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chemischem Überstrapazieren von Eichel und innerem Vorhautblatt mit Reinigungsoder Desinfektionsmitteln verursachen eine nicht-infektiöse Balanoposthitis. Ähnlich imponiert auch eine Reizung bzw. allergische Reaktion auf Medikamente, Duftstoffe oder beispielsweise Kondome (Latex). Eine häufige penile Hauterscheinung im höheren Lebensalter von 50 – 80 Jahren ist die Balanitis plasmacellularis Zoon, welche sich optisch durch schmerzlose glatte, lackartig glänzende, rotbraune Effloreszenzen darstellt und vermutlich auf dem Boden einer lokalen Milieustörung mit zu hoher Feuchtigkeit entsteht. Infektiöse Balanoposthitiden werden insbesondere durch Bakterien wie Staphylokokken, Streptokokken, Enterokokken oder auch durch Pilze (insbesondere Hefepilz
Auch im Rahmen anderer Erkrankungen kann der Penis betroffen sein. Hier ist beispielsweise die Schuppenflechte (Psoriasis) oder der Lichen sclerosus et atrophicans zu nennen, welcher chronisch verläuft, einen weißlich-plaqueartigen Umbau der Haut induziert und in einer Narbenbildung endet, was bei Beteiligung der Vorhaut zu einer Phimose führt. Die Diagnostik erfolgt in erster Linie durch die körperliche Untersuchung. Bei Verdacht auf eine infektiöse Genese können zur Feststellung des Erregers Abstriche vorgenommen werden. Gewebeentnahmen sind nur bei unklaren, komplizierten und therapierefraktären Balanoposthitiden erforderlich. Eine Biopsie dient insbesondere dazu, den Nachweis oder Ausschluss einer Tumorerkrankung oder Krebsvorstufe zu führen, da es eine Reihe von Krankheiten gibt, welche einer Balanitis ähneln. Dazu zählen zum Beispiel die Erythroplasie Queyrat oder das Peniskarzinom selbst.
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UNSER TEAM
UNSERE LEISTUNGEN
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Krebsvorsorge
Nieren- und Harnleitererkrankungen
Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz
Prostata- und Samenblasenerkrankungen
Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation
Die Therapie einer Balanitis richtet sich nach verschiedenen Parametern: Ursache der Entzündung, lokaler Befund und Allgemeinzustand des Patienten. Grundlage jeder Therapie ist eine gute Intimpflege. Dazu gehört tägliches Waschen des Genitalbereichs mit warmem Wasser ohne Verwendung von Reinigungsmitteln unter der Vorhaut sowie abschließend sehr sorgfältiges Abtrocknen. Unterstützend sollte auch beim Urinieren immer die Vorhaut zurückgezogen werden. Bei einer bakteriell-infektiösen Eichelentzündung erfolgt in erster Linie eine lokale Behandlung mit antibiotikahaltigen Cremes in Kombination mit Kamillosanbädern. Im Rahmen von Pilzinfektionen werden antimykotische Zubereitungen angewandt; hier ist die synchrone Partnerbehandlung besonders wichtig. Bei nicht-infektiösen Balanoposthitiden erfolgt eine Anwendung verschiedener Arten und Stärken von KortisonWirkstoffen. Voraussetzung für den Erfolg von lokalen Therapiemaßnahmen ist jedoch bei verursachenden Grunderkrankungen die parallele Behandlung dieser, wie beispielsweise die medikamentöse Einstellung eines entgleisten Diabetes mellitus. Herpes simplex-Infektionen sind durch lokale Maßnahmen meist weit weniger effizient als durch die orale Medikation mit einem antiviralen Wirkstoff in Tablettenform behandelbar. Bei chronisch wiederkehrenden Balanoposthitiden, insbesondere bei verengter Vorhaut, ist für einen dauerhaften therapeutischen Erfolg die Beschneidung (Circumcision) hocheffektiv und sehr empfehlenswert. Beschnittene Männer sind somit grundsätzlich erheblich weniger empfänglich für alle Formen von bakteriellen und Pilz-Infektionen wie auch virale Erkrankun-
gen. Ohne Vorhaut entstehen nur sehr selten Krebsvorstufen oder ein manifestes Peniscarcinom.
Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen
Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch
www.vasektomie-aschaffenburg.de
Geschlechtserkrankungen
Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi
Potenzstörungen/Aging Male
Kinderurologie
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Endoskopische Eingriffe
DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG
Ambulante Operationen
Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01 ESWL
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SCHWIND GESUNDHEITS-CHECK — THEMA FRÜHERKENNUNG BEI KINDERN:
Screening der Sehleistung bei Kindern — damit der Anfang nicht zum Stolperstein wird. Hätten Sie gewusst, dass Neugeborene das Sehen genauso erlernen müssen wie das Laufen oder Sprechen? Aber im Gegensatz zum Laufen und Sprechen, bei denen Eltern die Fortschritte ihrer Kinder auf Schritt und Tritt miterleben, ist das richtige Sehen von Kindern für Eltern kaum erkennbar. Rund 6 % aller Kinder leiden zum Zeitpunkt der Einschulung bereits unter einer einseitigen Sehschwäche (Amblyopie). Oft bleibt dies unbemerkt, weil das gesunde Auge das fehlende Sehvermögen kompensiert. Eine nicht erkannte Sehstörung kann die natürliche Sehkraft nachhaltig schwächen und die Leistungsfähigkeit in der Schule oder beim Sport beeinträchtigen.
Diese Tests können bereits ab dem 6. Lebensmonat durchgeführt werden, denn je früher eine Sehschwäche erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten, um eine permanente Beeinträchtigung zu verhindern. Der Grund hierfür liegt in der visuellen Reifung des Kindes, umso weiter dieser Entwicklungsprozess fortgeschritten ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines Behandlungserfolges.
Werden ein Schielen oder eine Amblyopie frühzeitig erkannt, können diese Sehschwächen in den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden. Kinder, die aufgrund einer Fehlsichtigkeit unter einer Amblyopie leiden, bekommen zunächst eine angepasste Brille, häufig in Kombination mit einer Pflastertherapie, die unter dem Begriff der Okklusionsbehandlung bekannt ist.
UNSERE LEISTUNGEN FÜR GESUNDES SEHEN IHRES KINDES – WIR PRÜFEN: Hyperopie (Weitsichtigkeit) Myopie (Kurzsichtigkeit) Astigmatismus (Stabsichtigkeit = Hornhautverkrümmung) Anisometropie (unterschiedliche Refraktionswerte beider Augen) Strabismus (Schielen)
Da auch die Kinder selbst eine Sehschwäche nicht bemerken, geben nur anerkannte Testverfahren sicheren Aufschluss darüber, ob eine Fehlsichtigkeit vorliegt.
Anisokorie (unterschiedliche Pupillendurchmesser beider Augen) Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema.
SCHWIND SEHEN & HÖREN-FILIALE ASCHAFFENBURG Frohsinnstraße 32 · 63739 Aschaffenburg · Telefon 0 60 21 / 44 87 90 · ab@schwind-sehen-hoeren.de Vereinbaren Sie einen Screening-Termin: Montag 09.00 - 18.00 Uhr · Dienstag und Mittwoch 09:00 - 13.00 Uhr
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Termin vereinbaren: 06021 – 448790
www.schwind-sehen-hoeren.de Übrigens — was für das Sehen gilt, trifft auch für das Hören zu. Unsere Pädakustiker arbeiten Hand in Hand mit HNO-Ärzten und Kliniken, um Hörstörungen bei Kindern zu erkennen und eine passende Hörsystemversorgung zu gewährleisten.
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AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE
SPRACHTHERAPIE
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Akademische Praxis für Sprachtherapie
NEWS aus Neurolinguistik & Neurologie Morbus Parkinson und das Auge
Schlafmangel macht krank Schlafmangel kann für Erwachsene und Kinder zu schwerwiegenden Folgen führen. Neben dem geminderten Erholungseffekt sind allgemeine Beeinträchtigungen der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit, Unruhe, Reizbarkeit, Angst, Niedergeschlagenheit und Erschöpfung die häufigsten Auswirkungen. In einer aktuellen Kölner Studie konnte nachgewiesen werden, dass das Gehirn während der Nacht verstärkt an Gedächtnisprozessen beteiligt ist. Gedächtnisinhalte werden bearbeitet, Informationen gefiltert und kategorisiert; auch Probleme lösen wir während des Schlafs. Ein chronischer Schlafmangel von 5 Stunden an drei Tagen, zeigte vermehrte Stressbelastung, weniger Leistungsfähigkeit, längere Reaktionszeiten und vor allem eine Beeinträchtigung des Arbeitsgedächtnisses (AG), welches die wichtigste kognitive Fähigkeit für das Lernen von Neuem ist. Alles Wissen.de, 23.01.2020
„Balken“ im Gehirn lässt uns Sprache verstehen
Sehstörungen und Augenprobleme können im direkten Zusammenhang mit Morbus Parkinson auftreten. Häufig beklagen Patienten Probleme beim Lesen in Form von Verschwommensehen und Verdoppelung von Buchstaben. Hintergrund dieser Beschwerden ist eine Konvergenz- und Akkommodationsschwäche der Augen. Auch gestörte Blicksprünge (Sakkaden) können Ursache der Leseschwierigkeiten sein. Der seltene Lidschlag verursacht eine Augentrockenheit, weil die Augenlider nicht ausreichend mit Tränenflüssigkeit versorgt werden. Dies kann zu Augenrötungen, Augenbrennen, Jucken und Bindehautentzündungen führen. Weiter kann es zu folgenden Einschränkungen kommen: I Störungen der visuell-räumlichen Verarbeitung, I der Tiefen- und Bewegungswahrnehmung, I vermindertes Kontrastsehen I gestörte Hell-Dunkel-Adaptation, I Farbsinnstörungen mit gestörter Unterscheidung der Farben (Blau-Gelb-Störung). Um zu klären, welche Störungen mit dem Dopaminmangel in Zusammenhang stehen, durch Nebenwirkungen der Medikamente oder durch unabhängige allgemeine Augenerkrankungen auftreten, sollte bei Routineuntersuchungen (z. B. Brillenkontrolle) der Augenarzt in der Zeit der besten Medikamenteneinnahme aufgesucht werden. Bei den oben genannten Beschwerden sollten Sie unbedingt Ihren Augenarzt aufsuchen und/oder die Probleme mit Ihrem Neurologen besprechen. Neurotransmitter, 2018
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Nur wenn die linke und rechte Hirnhälfte zusammenwirken, können wir Sprache richtig verstehen. Die Brücke zwischen den Hirnhälften ist das Corpus Callosum (CC). Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI) in Leipzig haben herausgefunden, dass bei der Verarbeitung von Sprache der hintere Bereich des Corpus Callosum die entscheidende Mittlerrolle spielt. Wenn das Gehirn Sprache verarbeitet, spielen zwei Dinge eine Rolle: die Grammatik und die Prosodie (Sprachmelodie). Aus dem Zusammenspiel von grammatischer und prosodischer Information erkennt das Gehirn, welchen Sinn ein Satz ergibt. Dafür braucht es bestimmte Areale in der linken Hirnhälfte (Grammatik und Wörter) und einzelne Bereiche in der rechten Hirnhälfte (Sprachmelodie). Im vorderen Teil der Brücke liegen diejenigen Faserbündel, die die frontalen Regionen der beiden Hirnhälften miteinander verknüpfen, während die Fasern im hinteren Teil der Brücke die weiter hinten liegenden Regionen miteinander verbinden. scinexx.de/news/biowissenschaften
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Digitales Therapiesystem neolexon neolexon ist ein digitales Therapies-ystem, das ein individuelles Eigentraining für Menschen mit Aphasie und/ oder Sprechapraxie ergänzend zur Sprachtherapie ermöglicht. Es umfasst eine qualitativ hochwertige Materialdatenbank (knapp 8.000 Wörter und über 1.200 Sätze) sowie mehrere interagierende Anwendungen. Es wurde durch ein interdisziplinäres Team aus Sprach-
therapeuten, Wissenschaftlern und Entwicklern an der Ludwig-MaximilianUniversität in München entwickelt. neolexon ist ein zertifiziertes Medizinprodukt und hält die datenschutzrechtlichen Anforderungen nach DSGVO und BDSG-neu ein. Immer mehr Krankenkassen übernehmen für die Versicherten die Nutzungsdauer von 6 Monaten. info@neolexon.de
Herzliche Grüße aus der Akademischen Praxis für Sprachtherapie
Ihre Dr. phil. Ingeborg Maser
HIER FINDEN SIE UNS:
Unbeweglichkeit bei Parkinson lässt sich verbessern In einer US-amerikanischen Studie konnte nachgewiesen werden, dass eine Filmtablette mit Apomorphin, die man unter die Zunge legt, die Leiden der Unbeweglichkeit bei Parkinson wesentlich verbessert. Es sind weitere Studien notwendig. Die Zulassung einer solchen Tablette könnte eine wesentliche Verbesserung für die fortgeschrittene Parkinsonerkrankung sein. Lancet Neurology 2020
Akademische Praxis für Sprachtherapie Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28
www.sprachtherapie-maser.de
Hörverlust und Demenz – Zusammenhang nachgewiesen
und der Neurologischen Praxis
Ihr Dr. med. W. E. Hofmann
Neues Medikament gegen Migräne Nach Studien aus den USA in den letzten Jahren erhöht sich das Demenzrisiko, je stärker der Hörverlust war. Auch nachdem weitere Risikofaktoren für Demenz wie Diabetes, Bluthochdruck, Alter und Geschlecht miteinbezogen wurden, war der starke Zusammenhang zwischen Demenz und Hörverlust noch deutlich nachweisbar. Viele Menschen ignorieren den Hörverlust, weil es ein langsamer, schleichender Prozess ist. Nur wer sein Hörvermögen regelmäßig testen lässt (und die Hörgeräte dann auch regelmäßig trägt!), kann sicher sein, dass er rechtzeitig vorbeugt. John Hopkins Universität, Baltimore
In der Migräneprophylaxe ist das Therapiespektrum wesentlich größer geworden. Wer herkömmliche Migränemedikamente nicht verträgt, kann jetzt ein Medikament einnehmen, das nach den USA und der Schweiz jetzt auch in der EU zugelassen ist. Es wird zur Prophylaxe der episodischen und chronischen Migräne eingesetzt und muss einmal pro Monat gespritzt werden. Es ist ein humaner IgG2-Antikörper, der sich gegen den Rezeptor von CGRP (Calcitonin Gene-Related-Peptide) oder die Umgebung richtet. Damit setzt der Wirkstoff auf einen völlig neuen Ansatz in der Migräne-Prophylaxe. New England Journal of Medicine, 2019
HIER FINDEN SIE UNS: Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie Verkehrsmedizin Gerontopsychiatrische Grundversorgung Dr. med. J. C. Ulzheimer Facharzt für Neurologie Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44
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DR. MED. DENT. PETER WATZLAW, FRITZ WATZLAW, MORITZ WATZLAW UND DR. INGO GRÄFLING
KIEFERORTHOPÄDIE
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Mit Schienen gegen Schnarchen
Nacht für Nacht gibt es Ärger im gemeinsamen Schlafzimmer, weil der Partner den Wald sägt. Um die 60 Prozent aller Männer und 40 Prozent aller Frauen jenseits der 50 Jahre schnarchen, und das mit Spitzenwerten bis zu 90 Dezibel. Das entspricht in etwa der Lärmkulisse eines Lastwagens. Schnarchen ist zwar meistens harmlos, aber mindestens für den Partner alles andere als angenehm. Doch es gibt Abhilfe: Bei Schnarchen sowie leicht- bis mittelgradiger Schlafapnoe kann eine Unterkiefer-Protrusionsschiene helfen. „Diese Schienen haben schon Ehen gerettet“, sagt Fritz Watzlaw mit einem Augenzwinkern. Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin empfiehlt die Schienen bei einfachem Schnarchen oder leichter Schlafapnoe. Der HalsNasen-Ohren-Arzt kann feststellen, ob eine solche Schiene geeignet ist und den Patienten an den Zahnarzt überweisen. Schnarchen entsteht vor allem in Rückenlage. Die nachlassende Muskelstraffung während des Schlafs verursacht eine Verengung der oberen Atemwege. Diese Verengung beschleunigt den Atemluftstrom. Dadurch beginnen verschiedene Strukturen im Bereich der oberen Atemwege zu flattern und verursachen das Schnarchgeräusch. Schnarchen ist also ein mechanischer Vorgang, dem man mechanisch entgegenwirken kann. Die Protrusions-
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schienen, auch „Schnarcherschienen“ genannt, ziehen den Unterkiefer, den Zungenmuskel sowie das Unterkiefergewebe leicht nach vorne. Dadurch kann die Zunge nicht zurückfallen, die Atemwege werden freigehalten und die Rachenmuskulatur entspannt sich. Die Unterkiefer-Protrusionsschiene besteht entweder aus einer Monoblock-Schiene, einem gemeinsamen Stück für Ober- und
Unterkiefer, oder aus jeweils einer Schiene für den Oberkiefer und den Unterkiefer. Beide Schienen sind bei diesem Modell durch flexible Gelenke oder Gummibänder miteinander verbunden. Dadurch wird der Unterkiefer in Position gehalten und nach vorne gezogen. Dies wirkt einer Verengung der Atemwege entgegen. Die Geschwindigkeit der Atemluft nimmt ab und damit das geräuschbildende Flattern der Weichteile. Die Vorverlagerung kann nachträglich schrittweise angepasst werden, damit ein optimales Ergebnis erreicht wird. Die Schiene wird individuell vom Zahnarzt nach einem Gebissabdruck angefertigt und eingestellt, je nach Schweregrad der Erkrankung und unter Berücksichtigung einer Vielzahl anderer Faktoren. Häufig wird so nicht nur das Schnarchen beseitigt, auch Atemaussetzer können deutlich reduziert werden. Nach einer Gewöhnungsphase stehen die Chancen auf Erfolg sehr gut.
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Moritz Watzlaw, Fritz Watzlaw, Dr. Peter Watzlaw, Dr. Ingo Gräfling
Gemeinschaftspraxis Watzlaw Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Ludwigstraße 15 | 63739 Aschaffenburg Telefon 06021.288 88
watzlaw.de
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GEMEINSCHAFTSPRAXIS PROF. DRES. KREUSSER, HECHLER UND KOLLEGEN, ASCHAFFENBURG
ZAHNÄRZTE
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Gute Zähne, guter Schlaf Festsitzender Zahnersatz fördert wohltuenden und erholsamen Schlaf zuletzt wegen der steigenden Nachfrage sind mittlerweile viele kostengünstige Systeme auf dem Markt, die nicht forschungsbasiert sind und hohen Qualitätsanforderungen nicht standhalten.
Wer gut schläft, ist fit, ausgeruht und leistungsfähig. Unruhige Nächte gehen auf Dauer an die Substanz; für erholsamen Schlaf zu sorgen ist deshalb wichtig. Zu den Schlaf-Räubern zählen Stress, Alkohol, koffeinhaltige Getränke sowie fettiges und schweres Essen am Abend und ungünstige Schlafgewohnheiten. Auch die Zähne können eine wichtige Rolle für gesunden Schlaf spielen. Festsitzende Zähne leisten ihren Beitrag dazu, dass Schlaf erholsam wird. Sie sorgen für ein vertrautes Gefühl im Mund, das nicht durch Zahnlücken oder ungenügend sitzenden Zahnersatz gestört wird. Implantate sind der sicherste Weg zu festsitzenden Zähnen. Implantat-getragener Zahnersatz ist heute ein wissenschaftlich anerkanntes, etabliertes Therapieverfahren. Pro Jahr werden allein in Deutschland geschätzt 1,3 Millionen der künstlichen Zahnwurzeln als Träger von Zahnersatz eingesetzt. Implantate tragen Kronen und Brücken, geben Zahnprothesen festen Halt und verankern kieferorthopädische Apparaturen. Ihr wesentlicher Vorteil ist, dass gesunde Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen. Außerdem stimuliert der schraubenförmige Wurzelersatz den Kieferknochen und kann so dem Knochenabbau entgegenwirken. Moderne Konzepte, digitale Verfahren und neue Materialien erleichtern heute die Diagnostik und Planung der Behandlung und erlauben schonende Eingriffe. Patienten erwarten von einer
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Implantat-Therapie zu Recht eine bessere Lebensqualität. Dieser Wunsch geht in den allermeisten Fällen auch in Erfüllung, wie Studien belegen. Allerdings müssen Zahnimplantate so gut gepflegt werden wie die natürlichen Zähne und noch häufiger kontrolliert werden als diese. Wer sich für ein Implantat entscheidet, wählt eine funktionale und ästhetisch hochwertige Versorgung. Bei Implantaten kommt es auf Stabilität, Verträglichkeit und Langlebigkeit an. Bei guter Pflege verbessern Implantate dank vieler Vorteile im Hinblick auf Funktion und Ästhetik nicht nur die Lebensqualität, sondern sind oft die langfristig kostengünstigere Versorgungsmöglichkeit. Implantat ist jedoch nicht gleich Implantat. In Bezug auf ihre Qualität gibt es große Unterschiede. Nicht
Anders sieht es bei Qualitätsimplantaten aus. Diese wurden wissenschaftlich getestet; ihr Langzeiterfolg in klinischen Studien nachgewiesen. Die Studien belegen, dass die Erfolgsraten einer Implantat-Therapie nach zehn Jahren zwischen 93 und 98 Prozent liegen. Qualitätsimplantate wurden in enger Zusammenarbeit mit internationalen Kliniken, Forschungsinstituten und Universitäten entwickelt. Qualitätshersteller geben nicht nur lebenslange Garantie auf ihre Produkte, sondern sichern auch zu, dass Implantatkomponenten für eventuelle spätere Zusatzversorgungen auf lange Sicht verfügbar sind. Grundsätzlich besteht ein Implantat meist aus drei Teilen: einer künstlichen Zahnwurzel, dem eigentlichen Implantat, einem Verbindungsstück und dem sichtbaren Zahnersatz. Als Material für die künstliche Zahnwurzel kommt heute in der Regel Titan zum Einsatz, ein Metall, das für seine hervorragende Stabilität, sein geringes Gewicht und besonders gute Verträglichkeit bekannt ist. Allergische Reaktionen auf Titan sind äußerst selten. Eine metallfreie und ästhetisch ansprechende Alternative stellen hier neue Implantate aus Keramik dar. Diese sind besonders für Menschen, die sensibel auf Metalle reagieren, eine gute Wahl. Keramikimplantate sind biokompatibel, gewebefreundlich und unempfindlich gegenüber Hitze- und Kältereizen. Implantate lassen sich heute computergestützt dreidimensional planen – mit den entsprechenden Vorteilen in Hinblick auf Sicherheit und Ästhetik. In manchen Fällen können Implantate auch zusammen mit dem Zahnersatz an einem Tag eingesetzt werden. Implantate sind mittlerweile grundsätzlich für jeden Patienten geeignet. Welches Implantat für den jeweiligen Patienten die beste Lösung darstellt, muss individuell nach bestimmten Kriterien ausgewählt und besprochen werden.
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PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEITSPFLEGE
PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE
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Mit Spaß Bewegung in den Alltag bringen Physiotherapie kann mit individuellem Training bei Gewichtsreduktion und Beweglichkeit gute Erfolge erzielen
Die meisten Menschen mit Übergewicht haben das wohl schon gespürt: Wirbelsäule, Bandscheiben und Gelenke leiden mit der Zeit enorm unter zu hohem Gewicht. Wer dauerhaft zu viele Kilos mit sich herumschleppt, bekommt häufig Probleme mit dem gesamten Bewegungsapparat einschließlich Knien und Knöcheln, und auch das Risiko für Folgeschäden am Skelett, zum Beispiel Arthrose, ist beträchtlich. Aus physiotherapeutischer Sicht ist eine Reduktion des Gewichts deshalb anzustreben. Der Abnehmprozess kann physiotherapeutisch sinnvoll und gewinnbringend begleitet werden. In der physiotherapeutischen Betreuung wird zunächst die Fähigkeit zur Bewegung, Krafteinsatz, Koordination und Ausdauer erfasst. Sich mit Freude und regelmäßig zu bewegen fällt vielen Menschen mit Übergewicht schwer. Es ist deshalb
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wichtig, Spaß an Bewegung (wieder) zu lernen und Vorbehalte oder Ängste gegenüber sportlicher Betätigung abzubauen. Im geschützten Rahmen der Physiotherapie muss niemand musternde Blicke anderer Mit-Sporttreibenden fürchten oder
Angst haben, nicht mithalten zu können, weil das Training vollumfänglich auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse abgestimmt wird, mit eher niedriger Intensität beginnt und langsam entsprechend der Leistungsfähigkeit gesteigert wird. In Abstimmung mit dem Patienten erarbeitet der Physiotherapeut ein Sportprogramm, das alle Probleme des Bewegungsapparats beachtet und weitere gesundheitliche Herausforderungen, die aus anderen gesundheitlichen Einschränkungen wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Problemen oder Diabetes resultieren, im Trainingsplan berücksichtigt. Zur ganzheitlichen physiotherapeutischen Betreuung gehört auch die Beratung, wie sich mehr Bewegung in den Alltag integrieren lässt. So können sich auch die grundlegende Ausdauer, Koordination und Kraft verbessern und die individuelle Beweglichkeit erhöhen. Schon nach kurzer Zeit wird der Patient positive Effekte – unter anderem eine deutlich bessere Beweglichkeit – feststellen. Auch wenn es für manchen Übergewichtigen vielleicht abschreckend klingt: Gerätetraining ist ein guter Einstieg in die Gewichtsreduktion und Verbesserung der Beweglichkeit, weil das Verletzungsrisiko gering ist und die Bewegungsabläufe klar vorgegeben und einfach zu erlernen sind. Ist dieser Einstieg geschafft, können auch komplexere Übungen in den Trainingsplan aufgenommen werden, die funktioneller und koordinativ anspruchsvoller sind. Diese Übungen lassen sich gut in den Alltag integrieren. Ein wichtiger Schritt zum langfristigen Erfolg. Werden physiotherapeutische Übungen ins tägliche Leben integriert, ist der Weg zum Abnehmen deutlich leichter. Bewegung allein ist indes oft nicht erfolgversprechend. Auch die Ernährung muss oft angepasst werden, soll das Wunschgewicht erreicht werden. Die physiotherapeutische Betreuung wird deshalb von einer Ernährungsberaterin begleitet, mit der die Physiotherapiepraxis Schwarz seit langem vertrauensvoll zusammenarbeitet, da Bewegung in Verbindung mit gesunder Ernährung der Schlüssel zur erfolgreichen und langfristig gesicherten Gewichtsreduktion ist. Purzeln die Pfunde erst einmal, sinkt das Risiko für negative Spätfolgen des Übergewichts und wächst das Selbstbewusstsein.
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Christine Schwarz
Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.
Praxis für … … Krankengymnastik
… Aktiv & Gesund
… Kosmetik & Fußpflege
Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.
In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.
Sie möchten sich verwöhnen lassen und dabei Ihre Gesundheit unterstützen? Sie möchten den Anforderungen des Alltags mit einem Lächeln begegnen? Sie möchten entspannen, abschalten, durchatmen und sich einfach wohlfühlen?
Therapeutische Anwendungen:
Fitness- und Muskelaufbautraining:
Unser Wohlfühl-Angebot:
I Manuelle Therapie
I Aufbautraining
I Kosmetik
I Bobath-Therapie
I Verbesserung der Kondition
I Fußpflege
I Krankengymnastik
I Galileo® Vibrationsplatte
I Handpflege
I Krankengymnastik am Gerät
I Sturzprophylaxe
I professionelle Ganzkörpermassagen
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I Osteoporose-Selbsthilfegruppe
I Tibetische Honigmassage
I Klassische Massagen
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Öffnungszeiten unserer Praxis: montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr.
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HIER FINDEN SIE UNS: Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171
Christine Schwarz (vorne/mitte und ihr Team)
www.krankengymnastik-schwarz.de
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IHR TEAM DER GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR GASTROENTEROLOGIE UND INNERE MEDIZIN Privatdozent Dr. med. R. Melcher, Dr. med. K. Metz, Dr. med. W. Dillmann, Privatdozent Dr. med. H. Lührs
Seit über 30 Jahren ist unsere Gemeinschaftspraxis auf die Vorsorge, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Verdauungsorgane spezialisiert. Wenn es also um Beschwerden des Magens, des Darmes, der Leber oder der Bauchspeicheldrüse geht, sind wir Ihre kompetenten Ansprechpartner. Als Fachärzte für Innere Medizin stehen wir Ihnen natürlich ebenso bei allen anderen Erkrankungen der inneren Organe mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich geht es um Ihr höchstes Gut – Ihre Gesundheit.
GASTRO_20045_Gleis1_01-20_Schlafstoerungen_200221_FINAL.indd Alle Seiten
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01/20 DIE GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR GASTROENTEROLOGIE UND INNERE MEDIZIN INFORMIERT
SCHLAFSTÖRUNGEN WENN GASTROENTEROLOGISCHE ERKRANKUNGEN NACHTS DEN SCHLAF RAUBEN Schlafstörungen sind auch bei gastroenterologischen Erkrankungen häufig. So fließt z. B. bei der Refluxerkrankung Magensäure durch eine Lockerung des Verschlussmechanismus (axiale Hernie) vom Magen in die Speiseröhre. Insbesondere bei der nächtlichen, flachen Rückenlage treten diese Beschwerden verstärkt auf. Dabei kann die Säure bis in den Mund und teilweise auch in die Luftröhre gelan-
Falls die Beschwerden nicht besser wer-
liegt eine chronische Durchfallerkran-
gen. Neben Schmerzen in der Brust und
den, muss auf jeden Fall eine Magenspie-
kung vor. In diesem Fall muss eine weite-
saurem Aufstoßen kann es auch zu plötz-
gelung zur weiteren Abklärung erfolgen,
re gastroenterologische Diagnostik (inkl.
lich auftretender Luftnot, Heiserkeit bis
da als Folge des Rückflusses Entzündun-
Magen- und Darmspiegelung) durchge-
hin zum Asthma bronchiale kommen.
gen oder sogar Tumore auftreten können.
führt werden. Es kann sich dabei (meist bei jungen Menschen) um chronisch
Verstärkt werden kann die Symptomatik
Ein weiteres gastroenterologisches Syn-
entzündliche Darmerkrankungen, z. B.
durch späte, größere Mahlzeiten. Es ist
drom, das zu Schlafstörungen führen
Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa oder
daher wichtig für Patienten mit solchen
kann, ist der Durchfall. Während Durch-
(meist bei älteren Menschen) um eine
Beschwerden, 3 – 4 Stunden vor dem
fall beim Reizdarmsyndrom fast nur tags-
mikroskopische Colitis handeln. Auch
Schlafengehen nichts mehr zu essen.
über auftritt, ist nächtlicher Durchfall oft
eine
Es sollten mehrere, kleine, über den Tag
ein Zeichen für eine organisch fassbare
Laktoseintoleranz oder Fruktosemalab-
verteilte Mahlzeiten eingenommen wer-
Darmerkrankung. Meistens handelt es
sorption) sowie eine Nahrungsmittelal-
den. Süße, saure oder scharfe Speisen
sich dabei um infektiöse Darmerkran-
lergie oder Histaminintoleranz können
sollten genauso wie Alkohol und Nikotin
kungen, die selbstlimitierend sind und
Durchfall auslösen. In diesen Fällen tre-
gemieden werden. Das Kopfteil des Bet-
symptomatisch behandelt werden kön-
ten die Beschwerden oft nach dem Essen
nen. Dabei ist die ausreichende
auf. Zur Diagnose werden Atemgastests
tes sollte etwas hochgestellt werden. Ergänzend kön-
Nahrungsmittelintoleranz
(z. B.
Flüssigkeitszufuhr, Schonkost
und Laboranalysen sowie Urin- und
nen auch Medikamente
und Ruhe von größter
Stuhltests durchgeführt. Zudem können
eingenommen werden,
Wichtigkeit. Sollten die
auch Medikamente Durchfall als Neben-
die Säure im Magen binden oder es können
Beschwerden
länger
wirkung bewirken.
als 2 – 4 Wochen an-
kurzfristig auch Säure-
halten und mehr als
Als Gastroenterologen sind wir die Spezi-
blocker zum Hemmen
3 Durchfälle pro Tag
alisten für die Organe des Verdauungsap-
(und meistens auch
parates. Sprechen Sie uns an – wir helfen
der
Säureproduktion
eingenommen werden.
nachts) bestehen, dann
Ihnen gerne weiter.
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KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG
KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN
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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32
Guter Schlaf ist gut fürs Herz Schlafstörungen belasten das Herz-Kreislauf-System und erhöhen das Krankheitsrisiko
Guter Schlaf ist wichtig für ein gesundes Herz. Umgekehrt können Schlafprobleme das wichtige Organ stark belasten. Wer täglich weniger als sechs Stunden schläft oder nachts nicht durchschlafen kann, hat ein erhöhtes Arteriosklerose-Risiko und häufiger ein metabolisches Syndrom. Zudem können Herz- und Kreislauf-Erkrankungen wie Vorhofflimmern, Bluthochdruck oder Herzschwäche durch nächtliche Atemaussetzer, die sogenannte Schlafapnoe, ausgelöst oder verstärkt werden. Bei rund einem Drittel der Patienten, die unter der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern leiden, besteht eine behandlungsbedürftige Schlafapnoe. Männer sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Ob eine Therapie erforderlich ist, hängt von der Schwere, weiteren vorliegenden Erkrankungen, wie schwer einstellbarer Bluthochdruck oder Vorhofflimmern, und der Symptomatik der Patienten ab. Eine Schlafapnoe entsteht, wenn die Muskulatur in den oberen Atemwegen erschlafft. Dadurch verengt sich der Atemweg im Rachenbereich oder blockiert sogar ganz, wodurch beim Ein- und Ausatmen laute Schnarchgeräusche entstehen. Durch diese Atmungsstörung wird der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Zusätzlich sinken der Puls und der Blutdruck. Das Atemzentrum im Gehirn schlägt Alarm und löst einen Weckreiz aus: Man wacht kurz auf, meist ohne es zu merken. Dadurch wird der Schlafrhythmus unterbrochen, das Herz beginnt schneller zu schlagen und der Blutdruck steigt. Die häufigen Unterbrechungen des Schlafs sind überlebensnotwendig, führen aber zu einem nicht erholsamen Schlaf. Betroffene fühlen sich erschöpft, sind tagsüber schläfrig oder schlafen sogar unfreiwillig ein, sind weniger leistungsfähig und haben häufiger Unfälle. Eine unbehandelte obstruk-
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fenen mehr als 300-mal pro Nacht auf. Neben Abgeschlagenheit am nächsten Morgen können bei Herzpatienten nachts Symptome einer Herzkrankheit wie Atemnot oder Brustschmerzen ausgelöst oder verschlechtert werden.
tive Schlafapnoe wird mit einem erhöhten Blutdruck, kardiovaskulären Ereignissen wie Herzinfarkt und Schlaganfall und einer erhöhten Mortalität in Verbindung gebracht. Risikofaktoren, die zum Entstehen einer Schlafapnoe beitragen sind unter anderem Übergewicht, Alkoholkonsum, Herzschwäche und Medikamente wie Opiate oder Benzodiazepine. Schlafapnoe bleibt häufig lange unentdeckt. Die Patienten selbst merken meist nur, dass sie schlecht schlafen oder sich morgens abgeschlagen und müde fühlen. Lebenspartner schildern gelegentlich, dass der Betroffene schnarcht. Oder sie bemerken, dass der Atem kurz aussetzt. Der Atempause folgt ein tiefer Atemzug mit einem heftigen Schnarchen – dabei wachen die Betroffenen in der Regel kurz auf, ohne sich am nächsten Morgen daran zu erinnern. Bei schweren Formen der Schlafapnoe wachen die Betrof-
Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten Schlafstörungen daher unbedingt abklären lassen. So besteht etwa bei rund einem Drittel der Patienten mit Vorhofflimmern eine behandlungsbedürftige Schlafapnoe. Bei entsprechendem Verdacht erhalten Patienten ein tragbares Gerät, das während des Schlafes wichtige Körperfunktionen aufzeichnet. Die endgültige Diagnose wird im Schlaflabor gestellt. Eine konsequente Behandlung der Schlafapnoe verbessert das Befinden von Herzpatienten und erleichtert die Behandlung von Vorhofflimmern, Bluthochdruck und Herzschwäche. Bei einer leichten Schlafapnoe können eine Reduzierung von Übergewicht, Verzicht auf Alkohol, Optimierung der Herztherapie und Maßnahmen, um eine Rückenlage im Schlaf zu vermeiden, helfen. Die wichtigste und effektivste Therapie bei einer schweren Schlafapnoe ist die sogenannte CPAPBeatmung (Continuous Positive Airway Pressure). Dabei trägt der Patient eine Nasenmaske, die an ein Beatmungsgerät angeschlossen ist. Dieses erzeugt einen dauerhaften Überdruck, der die Atemwege offenhält. Zwar fällt das Tragen der Maske einigen Betroffenen zunächst schwer. Da die Behandlung aber spürbar den Schlaf verbessert, wird das System in der Regel doch akzeptiert. Eine leichte bis mittelgradige obstruktive Schlafapnoe kann unter Umständen auch mit einer vom Zahnarzt oder einem Kieferorthopäden angepassten Kunststoffschiene im Mund therapiert werden. Die Schiene hält den Unterkiefer weiter vorne, wodurch die Atemwege mechanisch offengehalten werden. Diese Methode wird meist gut toleriert und von den Patientinnen und Patienten gegenüber der PAP-Therapie oft bevorzugt. Sie wird bei schwerer obstruktiver Schlafapnoe bisher im Allgemeinen nur im Falle einer Unverträglichkeit oder Intoleranz der PAP-Therapie eingesetzt.
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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32
Die Herz-Kreislauf-Spezialisten im Stadtpalais „Alte Post“ am Hauptbahnhof Dr. Andreas Görz, Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters (von links)
Unsere Leistungen: I Kardiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Ruhe-EKG • Belastungs-EKG • Langzeit-EKG/Event-Recorder • Langzeit-Blutdruckmessung • Herzschrittmacher-/ Defibrillatorkontrolle • Lungenfunktionsdiagnostik/ Ergospirometrie • Herz-Ultraschalluntersuchung • Cardio-MRT • Cardio-CT • Laboranalysen – Katheter-Untersuchung – Schulungen/Weitere Leistungen
HIER FINDEN SIE UNS: I Angiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Gehstreckenbestimmung • Gefäß-Ultraschalluntersuchung – Katheter-Untersuchung I Sportmedizin I Vorsorgeuntersuchungen I Patientenschulungen zu Bluthochdruck und zur Gerinnungsselbstkontrolle und -selbstmanagement (sog. „Marcumarschulung“) I 24-Stunden-Katheter-Rufbereitschaft im Kreiskrankenhaus AlzenauWasserlos
Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25
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BAG RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
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Prostatakrebs sicher erkennen Multi-parametrische MRT mit hochauflösendem 3-Tesla-Gerät bietet hervorragende Diagnostik
Prostatakrebs ist die mit Abstand häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Männern. Sie macht mehr als ein Viertel aller Krebserkrankungen beim Mann aus mit einem mittleren Erkrankungsalter von 69 Jahren. Die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland lag in 2010 bei etwa 65 800. Die Zahl der Neuerkrankungen steigt seit 1980 kontinuierlich an, was überwiegend auf den Einsatz besserer Methoden zur Früherkennung zurückgeführt wird, mit der mehr Prostatakarzinome insbesondere im Frühstadium entdeckt werden. Gleichzeitig sind die Überlebensraten gestiegen. Eine gute Diagnostik ist mithin der erste Schritt auf diesem Weg. Früh erkannt ist Krebs besser behandel- und heilbar.
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Die derzeit aussagekräftigste und schonendste Tumor-Diagnostik der Prostata bietet die multi-parametrische MRT (Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie) mit einem hochauflösenden 3-Tesla-Gerät. Die multi-parametrische Prostata-MRT ist das genaueste bildgebende Diagnoseverfahren zur Frühdiagnose, Ausbreitungsdiagnostik und Verlaufskontrolle des Prostata-Karzinoms. Sie ist sinnvoll, wenn beim Hausarzt oder Urologen ein erhöhter PSA-Wert festgestellt worden ist, grundsätzlich ab dem 50. Lebensjahr und wenn in der engsten Familie – Vater oder Bruder – Prostatakrebs diagnostiziert worden ist. Die Verdachtsdiagnose Prostatakrebs wird beim Hausarzt oder Urologen meist aufgrund eines bei einer Blutuntersuchung festgestellten erhöhten PSA-Wertes (Prostata spezifischen Antigen) erhoben. Die Verdachtsdiagnose wird anhand von rektalem Tastbefund und Ultraschalluntersuchung gestellt. Daraufhin werden neun bis zwölf Gewebeproben gewonnen, die die ganze Prostata abdecken. Nach der deutschen Leitlinie zur Früherkennung des Prostatakarzinoms soll ein MRT der Prostata durchgeführt werden, wenn bereits eine Biopsie ein negatives Ergebnis erbrachte, der Verdacht auf ein Prostatakarzinom aber bestehen bleibt. Tatsächlich wird das MRT aber auch zunehmend direkt bei einem auffälligen PSA-Wert und noch vor der Biopsie eingesetzt. Aufgrund seiner hervorragenden Genauigkeit in der Darstellung kann damit einem Teil der Patienten möglicherweise die Biopsie erspart werden. Die radiologische Untersuchung umfasst eine hochauflösende MRT der Prostata, in mehreren Ebenen bzw. Ansichten eine Perfusionsbildgebung (Durchblutungsmessung) mit einer Kontrastmittel-Injektion und eine Diffusionsbildgebung (DWI) zur Beurteilung der Molekularbewegung des Gewebes. Erst die Kombination dieser MRT-Techniken in einer einzigen, umfas-
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HIER FINDEN SIE UNS: senden Untersuchung ermöglicht es, den Krebs in der naturgemäß „unübersichtlichen“ Prostata (vergrößert, knotig, verkalkt) zu entdecken. Die Bildanalyse erfolgt in Form einer strukturierten Befundauswertung nach dem aktuellen PIRADsStandard, der die Kommunikation zwischen Ärzten erheblich verbessert. Die Untersuchung dauert eine halbe Stunde bis 40 Minuten; eine Vorbereitung ist nicht notwendig. In der Regel kann der Radiologe anschließend bereits das Ergebnis mitteilen. Ein Prostatakrebs wird mit Hilfe dieser minimal-invasiven Behandlungsmethode in etwa 80 Prozent der Fälle eindeutig erkannt und in seiner Struktur sowie Beschaffenheit optimal dargestellt. Die Untersuchung ist für den Patienten besonders schonend, da keine Spule in den Enddarm eingeführt werden muss. Da außerdem bei der MRT keine Strahlen angewendet werden, eignet sich die Untersuchung problemlos für eventuelle Verlaufskontrollen. Auch nach einer MRT ist für die endgültige Diagnosestellung „Prostata-Krebs“ eine Biopsie erforderlich. Mit Hilfe der MRT kann die Biopsie jedoch gezielt vorgenommen werden. Die multi-parametrische MRT kann somit eine wichtige Rolle bei der Diagnosestellung des Prostatakarzinoms übernehmen und wegweisende Informationen für die weitere, optimale Behandlung liefern.
BAG Radiologie & Nuklearmedizin Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90 Spezialdiagnostik 0 60 21/150 79 99 Ausgelagerter Praxisteil Klinikum Aschaffenburg-Alzenau Am Schlosshof 1 63755 ALZENAU-WASSERLOS Filialpraxis Seligenstadt Mittelbeune 3 63500 SELIGENSTADT Telefon 0 6182/8 43 50 80 Fax 0 6182/8 43 50 81
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Wer behandelt mich? Sie werden bei uns von einem Team von sehr erfahrenen Ärzten untersucht.
Prof. Dr. med. Stephan Schmitz
Dr. med. Matthias Peschke
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Radiologe und Nuklearmediziner
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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND DR. MED. J. C. ULZHEIMER
NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE
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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie
Endlich wieder
gut schlafen! Stress, Alkohol, Schichtarbeit, Jet-Lag – wer kennt sie nicht, unsere alltäglichen Begleiter, die uns um den Schlaf bringen! Dabei ist ein erholsamer Schlaf unverzichtbare Grundlage für Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Aus den Anforderungen, die an uns gestellt werden bzw. die wir oft an uns selbst stellen, resultieren Termin- und Leistungsdruck, Überstunden oder die ständige Erreichbarkeit. So wird von Vielen der Schlaf reduziert auf ein notwendiges Übel, das man auf ein Minimum zu beschränken versucht. Hinzu kommen ein Mangel an Regenerationszeiten, auch am Abend nach einem stressigen Tag gelingt es oft nicht abzuschalten, sei es durch nächtliches Fernsehen oder das Erledigen letzter Angelegenheiten noch im Bett mit dem allgegenwärtigen Smartphone. So ist es nicht verwunderlich, dass in Deutschland jeder zehnte Arbeitnehmer unter schweren Schlafstörungen, schlechter Schlafqualität, Tagesmüdigkeit und Erschöpfung leidet, was sich letztendlich in gehäuften Krankmeldungen niederschlägt. Dementsprechend sind nach dem DAK-Gesundheitsreport von 2017 Schlafstörungen bei Berufstätigen seit 2010 um 66 % gestiegen. Daher lohnt es sich, mehr Augenmerk auf ein regelmäßiges und ausreichendes Schlafpensum zu legen.
Die optimale Dauer erholsamen Nachtschlafs ist individuell verschieden, ein physiologisch verbindliches Minimum gibt es nicht. Nach einer Umfrage liegt die mittlere Schlafdauer in Deutschland bei knapp siebeneinviertel Stunden. Die Schlafdauer verändert sich im Laufe des Alters. Während Säuglinge bis zu 16 Stunden am Tag schlafen, verkürzt sich die Schlafdauer mit der Kindheit. Jugendliche in der Pubertät haben wieder einen leicht erhöhten Schlafbedarf, aber ab dem 16. Lebensjahr haben die meisten Menschen ihre optimale Schlafdauer gefunden, die sich später nur geringfügig verkürzt. Noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Schlaf als ein passiver Zustand in Abwesenheit von Wachheit angesehen. Erst mit den Methoden der Elektrophysiologie gelang es, verschiedene Schlafstadien mit charakteristischen Aktivitätsmustern des Zentralnervensystems und der Körperfunktionen zu differenzieren. Eine wichtige Schlafphase ist durch sehr
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mus, wie z. B. Schichtarbeit und Jet-Lag bei Flugreisen, das Auftreten von Schlafstörungen. Im Normalfall lassen diese nach einigen Tagen Gewöhnung nach und die Synchronisierung läßt sich durch Einsatz von hellem Licht bzw. Abdunkelung beschleunigen.
schnelle, wiederkehrende Augenbewegungen unter den geschlossenen Lidern charakterisiert und nennt sich daher REM-Schlaf (»Rapid Eye Movement«). Sie ist das Stadium des Traumschlafs. Die übrige Zeit des NREM-Schlafs besteht aus zwei Leichtschlafstadien und zwei Tiefschlafstadien. Alle 5 Schlafstadien wechseln sich in einer typischen Abfolge innerhalb eines ca. 90 Minuten dauernden Zyklus ab (siehe Abbildung). Vier bis sechs solcher Schlafzyklen werden beim ungestörten Schlaf während einer Nacht durchlaufen. Zu Beginn des Nachtschlafes nimmt der Tiefschlaf einen großen Teil der beiden ersten Schlafzyklen ein, während in den frühen Morgenstunden der REM-Schlaf anteilig überwiegt.
Anhaltende Ein- oder Durchschlafstörungen sind dagegen mit einer Beeinträchtigung der Tagesbefindlichkeit und der Leistungsfähigkeit am Tag verbunden. Hier helfen eine konsequente Schlafhygiene (siehe Infokasten) sowie die Vermeidung von schlafstörenden Faktoren wie Alkohol, Koffein und üppige Mahlzeiten am späten Abend. Auch Lichtquellen, besonders mit hohem Blauanteil, wie Smartphones und Tablets haben im Bett nichts verloren, sie verhindern die Melatoninfreisetzung. Sport sollte zwar regelmäßig, jedoch nicht spätabends vor dem Zubettgehen betrieben werden. Die Abendstunden sollten möglichst entspannend gestaltet werden, für den nächsten Tag anstehende Angelegenheiten sollten nicht im Schlafzimmer, sondern im Wohn- oder Arbeitszimmer durchdacht werden. Pharmakologische Schlafmittel, insbesondere Benzodiazepine, sind dagegen nicht Mittel der Wahl, da sie häufig die Schlafarchitektur stören, somit den Schlaf nicht erholsam werden lassen und morgendlichen Überhang begünstigen.
Die Regulation von Schlaf und Wachheit erfolgt unbewußt durch das Zusammenspiel verschiedener Hirnstammregionen und wird durch verschiedene Hormone und Botenstoffe vermittelt. So wenig wie Schlaf erzwungen werden kann, so viele innere und äußere Einflussfaktoren gibt es. Der wichtigste Regulator ist unsere „innere Uhr“ die fast exakt dem TagNacht-Zyklus entspricht. Im Laufe der Evolution haben wir uns wie die meisten Organismen an die Erdrotation angepasst. Diesem sogenannten „zirkadianen Rhythmus“ folgt die Ausschüttung von Cortisol aus der Nebennierenrinde. Sie ist morgens am höchsten und sinkt gegen Abend. Cortisol reduziert die Tiefschlafphasen sowie den REM-Schlaf und begünstigt Schlaflosigkeit. Als wichtigster Taktgeber steuert dagegen das Licht die Freisetzung von Melatonin aus der Zirbeldrüse (Epiphyse), bei Dunkelheit wird sie stimuliert. Daher begünstigen Veränderungen des zirkadianen Rhyth-
Schlafstadien
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Schwieriger als Verschiebungen des Schlafrhythmus sind dagegen Störungen der Schlafphasen an sich oder eine Verringerung des Anteils von Tiefschlaf- und REM-Phasen im Schlafzyklus. Am bekanntesten hierbei sind wohl die schlafbezogenen Bewegungsstörungen mit erhöhter
Die Schlafstadien (Quelle: Robert-KochInstitut (Hrsg.), Penzel Th. et al., Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 27, Oktober 2005)
Wach REM 1 2 3 4
0
1
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7h
Schlafzeit in Stunden
Schlafhygiene I Nur zum Schlafen ins Bett gehen. I Erst zu Bett gehen, wenn man müde ist. I Den Schlafraum abgedunkelt halten und Lichtquellen vermeiden. I Das Bett wieder verlassen, wenn das Einschlafen nicht innerhalb von 30 Minuten gelingt. In dieser Zeit entspannende Tätigkeiten verrichten. I Zu einer festen Zeit morgens aufstehen. I Maximal 30 Minuten Mittagsschlaf.
Muskelaktivität. Harmlos sind einzelne Muskelzuckungen, sog. Einschlafmyoklonien, die den Eintritt in das Schlafstadium 2 signalisieren. Beeinträchtigend dagegen sind das Krankheitsbild der unruhigen Beine („Restless legs Syndrom“, RLS) oder periodischer Beinbewegungen im Schlaf und das Zähneknirschen („Bruxismus“). Gehäuft tritt das RLS auf bei Eisenmangel, Nierenfunktionsstörungen und Polyneuropathien wie beim Diabetes, begünstigt wird es durch verschiedene Antidepressiva und bei Schwangerschaft. Therapie der Wahl sind dopaminerge Wirkstoffe wie z. B. Levodopa oder Rotigotin, die sonst – in wesentlich höherer Dosierung – bei Parkinson-Erkrankungen zum Einsatz kommen. Sie können in geeigneter Weise vom Neurologen verordnet werden. Auch die Atmung im Schlaf kann gestört sein, insbesondere beim Schlafapnoesyndrom. Durch Atemhindernisse wie Verengungen der oberen Atemwege wie beim Schnarchen aber auch durch zentrale Störungen der Atemregulation kann es zu Atempausen und somit zu vorübergehendem Sauerstoffmangel im Gehirn kommen. Folge davon sind Aufweckreaktionen, morgendliche Kopfschmerzen, Tagesmüdigkeit und Depressivität. Die Schlafapnoe kann durch die sog. Polygraphie beim Lungen- oder HNOFacharzt erkannt, im Schlaflabor analysiert und mit einer entsprechenden Atemhilfe für die Nacht einfach und ganz ohne
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Medikamente behoben werden. Nur bei speziellen Formen der obstruktiven Schlafapnoe kann auch der Zungengrundstimulator versucht werden. Komplexer sind Störungen der REMSchlaf-Phase. Normalerweise sind in dieser durch schnelle Augenbewegungen gekennzeichneten Phase die Körpermuskeln weitgehend entspannt, während das Gehirn aktiv ist und in Träumen die Erlebnisse des Tages verarbeitet. Bei REMSchlaf-Verhaltensstörungen kann es in der zweiten Nachthälfte zu Lautäußerungen wie Schreien und Sprechen sowie komplexen Bewegungsmustern wie Schlagen kommen. Sie sind oft ein Frühsymptom neurodegenerativer Erkrankungen, am häufigsten bei Morbus Parkinson. Am seltensten dagegen sind Erkrankun-
gen mit anfallsartig gesteigertem Schlafbedürfnis, wie z. B. die Narkolepsie. Ursache hierbei ist ein Mangel an einem Hormon des Zwischenhirns (Hypothalamus), welches für Appetit und Wachheit verantwortlich ist. Folge sind plötzliche Einschlaf- und sogar Kollapsattacken auf unterschiedliche Auslöser wie Lachen, Überraschung oder andere Emotionen. Die Diagnose wird im Schlaflabor, durch eine Nervenwasseruntersuchung und genetische Mutationsanalysen gestellt. Behandelt wird mit speziellen, nur auf Betäubungsmittelrezept zu verschreibenden Stimulanzien. Bei allen anderen Schlafstörungen stellen jedoch Behandlungen mit Arzneimitteln oder Psychopharmaka eher die Ausnahme dar und sind nur sinnvoll, wenn sie im Rahmen von Erkrankungen wie z. B. Depressionen oder
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Guter Schlaf – ein Segen Schienen helfen gegen Schnarchen, Hormone gegen Schlaflosigkeit in den Wechseljahren: Fachdisziplinen haben unterschiedliche Antworten auf Schlafprobleme
Wenn Schlaf und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse, soll Hippokrates einmal gesagt haben. Nicht schlafen können ist für viele Menschen die Hölle auf Erden. Tausend Gründe können den Schlaf stören. Die Gleis Eins-Redaktion sprach mit dem Gynäkologen Dr. Alexander Henze und Kieferorthopäden Dr. Peter Watzlaw über Therapien gegen Schlaflosigkeit.
Sprechen Patienten Schlafstörungen an? Dr. Henze: In unserem Fachbereich sprechen Patientinnen Schlafstörungen häufig an, weil sie diese häufig mit Hormonen in Verbindung bringen, und das über alle Altersgruppen hinweg. Dr. Watzlaw: In unserer Praxis sprechen vor allem Frauen das Thema an, wenn sie mit ihren Kindern zur Behandlung kommen: Sie können selbst nicht schlafen, weil ihr Partner schnarcht. Rund 40 Prozent aller Frauen und 60 Prozent aller Männer schnarchen. Auch vier Prozent der Kinder sind betroffen. Ursachen sind zum Beispiel vergrößerte Rachenmandeln. Auch das Gewicht spielt eine Rolle. Wenn diese Patienten beim Schlafen auf dem Rücken liegen, schiebt sich der Unterkiefer nach hinten, die Luftpassage wird eingeengt. Die Folge ist eine Vibration des Gaumensegels, was die SchnarchGeräusche erzeugt. Der Schnarchende selbst merkt das vielleicht weniger, aber sein Umfeld. Woher wissen die Frauen, dass sie bei Ihnen an der richtigen Adresse sind, Dr. Watzlaw? Dr. Watzlaw: In der Regel haben sie gelesen oder gehört, dass Kieferorthopäden eine Therapie gegen Schnarchen anbieten. Wie können Sie Patientinnen helfen, Dr. Henze? Dr. Henze: Schlafstörungen sind ein sehr häufiges Symptom der Wechseljahre. Frauen in dieser Lebensphase spreche ich selbst gezielt an. Aber auch junge Frauen haben Schlafstörungen,
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die man nicht unbedingt mit dem Zyklus in Verbindung bringen kann. Bei einer jungen Frau mit regelmäßigem Zyklus haben Schlafstörungen wohl eher nicht hormonelle Ursachen. Welche Therapie empfehlen Sie? Dr. Henze: Sollten wir Hinweise haben, dass die Schlafstörungen zyklisch bedingt sind, versuchen wir den Zyklus zu stabilisieren. Zum Beispiel könnte die Pille eine Option sein. Für Frauen in den Wechseljahren gibt es mittlerweile sehr gut wirksame Hormontherapien, die keinen gravierenden Eingriff in den natürlichen Hormonhaushalt darstellen, weil sie auf natürlichen Hormonen basieren. Ich verordne in der Regel Progesteron, denn das Abbauprodukt von Progesteron ist dem natürlichen Schlaf-Mittel ähnlich, weshalb Frauen sehr gut schlafen, wenn sie dieses Präparat einnehmen. Der Over-Hang am nächsten Morgen bleibt aus. Progesteron wird sogar in der Schwangerschaft bei einer Zervix-Insuffizienz eingesetzt. Was halten Sie von homöopathischen Mitteln? Dr. Henze: Wir empfehlen das durchaus. Wir schicken Patientinnen zum Beispiel zu auf Homöopathie spezialisierten Apotheken. Man muss einfach individuell ausprobieren, ob die Präparate helfen. Homöopathische Mittel können Abhilfe schaffen. Mönchspfeffer kann zum Beispiel den Zyklus stabilisieren. Welche Therapie gibt es gegen Schnarchen, Dr. Watzlaw? Dr. Watzlaw: Wir verordnen eine sogenannte Anti-SchnarchSchiene, die den Unterkiefer künstlich vorne hält. Schlafen die Patienten mit dieser Schiene besser, ist für uns klar, dass die Schlafstörungen eine rein organische Ursache haben und keine hormonelle. Wird das Schnarchen nicht besser, überweisen wir an andere Fachbereiche. Dr. Henze: Die Bandbreite an möglichen Ursachen ist in der Frauenheilkunde sehr groß. Unsere Frauen schlafen schlecht, weil sie nicht durchschlafen oder Hitzewallungen haben. Dr. Watzlaw: Schlafstörungen können massive soziale Auswirkungen haben, wenn Menschen sich zurückziehen, weil sie nach einer unruhigen Nacht einfach nicht erholt und gesellschaftsfähig sind. Schmerz, Depressionen, Kreislaufprobleme usw.: Das rührt häufig auch daher, dass die Patienten nicht ausreichend Schlaf bekommen. Ein gravierendes Problem sind Atemaussetzer. Ich war gerade erst mit einer Patientin im
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Schlaflabor, die während ihrer Schlafphase mehr als zwanzig Atemaussetzer bis zu einer Minute hatte. Kommt dann noch Übergewicht hinzu, rauchen die Patienten oder trinken viel Alkohol, potenzieren sich die Schlafprobleme. Sie hatten erwähnt, dass auch Kinder schnarchen. Wie kann die Kieferorthopädie hier ansetzen?
Dr. Watzlaw: Grundsätzlich ist die Nasenatmung wichtig für die Wachstumsentwicklung des Ober- und Unterkiefers. Atmen die kleinen Patienten durch den Mund, ist diese Entwicklung behindert oder verzögert. Deshalb ist es wichtig, dass die Nasenpassage frei ist. Das erreicht man zum Beispiel mit einer Gaumenerweiterung. Sie ist in jungen Jahren möglich, weil die Gaumennaht erst im Teenager-Alter verknöchert. Wir schaffen es mit mechanischen Lösungen den Gaumen bis zu einem Zentimeter zu verbreitern, um die Luftpassage durch die Nase zu verbessern. Wichtig ist hier die Kooperation mit Hals-Nasen-Ohren-Ärzten. Wir als Kieferorthopäden haben keine Chance den Kiefer für eine Zahnbehandlung zu erweitern, wenn die Kinder wegen einer verengten Nasenscheidewand keine Luft durch die Nase bekommen, sondern durch den Mund atmen müssen. Daraus resultieren vielfältige Probleme: Wenn Patienten durch den Mund atmen, gelangt ungefilterte, keimbeladene Luft in den Rachen, die Mandeln schwellen an, die Luftpassage wird noch enger und die Atemprobleme noch größer. Die Kinder haben häufig mit Infektionen zu kämpfen.
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Beim Schlucken geht normalerweise der Zungenrücken in den Rachen. Dann geht die Zunge nach oben an den Gaumen und der Schluckreflex setzt ein. Bei einem zu engen Kiefer, vergrößerten Mandeln und gleichzeitiger Mundatmung können die Kinder das aber nicht, weil sie den Platz im Rachenbereich nicht haben. Sie schieben beim Schlucken die Zunge nach vorne zwischen die obere und untere Zahnreihe, wodurch die oberen Zähne nach vorne bewegt werden und und der Unterkiefer in seiner Wachstumsvorentwicklung gehemmt wird. Das Ergebnis sind oft vorstehende obere Zähne und eine Rücklage des Unterkiefers. Deshalb ist die Atmung wichtig für die Entwicklung beider Kiefer. Manchmal hilft auch eine Entfernung der Mandeln oder Verkleinerung der Mandeln mittels Lasertherapie durch einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Sehen Sie weitere Ursachen für Schlafstörungen über anatomische und hormonelle hinaus? Dr. Henze: Ich bin davon überzeugt, dass Schlafstörungen auch viel mit unserem heutigen Lebensstil zu tun haben. Viele Menschen sind ständig über Social Media verfügbar, wir lassen uns vom Fernseher berieseln, haben ständig das Smartphone in der Hand bis in den späten Abend hinein – wie soll man da gut einschlafen und durchschlafen können? Dr. Watzlaw: Genetische Faktoren spielen ebenfalls eine große Rolle für die Rücklage des Unterkiefers gegenüber dem Oberkiefer.
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Fachzahnarzt für Kieferorthopädie
Geboren 1972 in Hanau, verheiratet, zwei Töchter. Studium der Humanmedizin an der Universität Frankfurt am Main. Promotion an der Chirurgischen Klinik, Universitätsklinik Frankfurt. 2000 – 2005: Facharztausbildung an der Frauenklinik, Klinikum Aschaffenburg. 2006 – 2013: in gynäkologischer Gemeinschaftspraxis mit Dr. Wencke Zink. Seit 2007: Ersteller und Befunder im Deutschen Mammographie Screening-Programm. Seit 2014: „Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg“.
1945: Geboren in Harsleben, verheiratet, zwei Söhne, zwei Töchter 1967: Studium der Tiermedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover 1972: Studium der Pharmazie an der Freien Universität Berlin (FU) 1974: Studium der Zahnmedizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, dort auch Promotion 1978: Weiterbildung zum Kieferorthopäden an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt 1981: Niederlassung als Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in Aschaffenburg 1998: Studium der Wirtschaftsphilosophie an der Fernuniversität Hagen Hobby: Orchideen und 4 Kinder groß ziehen, wobei die beiden Söhne seit Beginn 2014 als Fachzahnärzte für Kieferorthopädie in die Gemeinschaftspraxis eingestiegen sind.
BIOGRAFIE
Dr. med. dent. Peter Watzlaw
BIOGRAFIE
Dr. med. Alexander Henze
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ÜBERBLICK
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07 (GLEIS EINS, S. 44–46 + S. 30–31) Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie Dr. med. J. C. Ulzheimer Facharzt für Neurologie Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang B) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44 O RT H O P Ä D I E U N D S P O RT M E D I Z I N 05 (GLEIS EINS, S. 20/21) Praxis für Orthopädie und Sportmedizin Dr. Klaus Fecher Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin, Schwerpunkt Fußchirurgie Dr. Thomas Ambacher Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin, Schwerpunkt Schulterchirugie Dr. Rahman Ahmed Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Schwerpunkt Handchirurgie Konsiliarärzte in der Capio Hofgarten Klinik Aschaffenburg und in der Atlas Sportklinik Großwallstadt
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