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ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG
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GLEIS EINS
AUSGABE 02 | 2020
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Als Titelthema dieser Ausgabe war ursprünglich Senioren vorgesehen, aufgrund der Ereignisse seit Beginn diesen Jahres ist Corona jedoch weltweit Thema Nummer eins. Mit Blick auf die Statistik gibt es hier leider sogar einen Zusammenhang, denn die Todesrate bei COVID-19 erkrankten Personen steigt mit höherem Lebensalter. Alle anderen Zusammenhänge mit dieser neuen Erkrankung sind weitgehend ungeklärt, so dass hinsichtlich der Dauer dieser Pandemie nur Spekulationen möglich sind. Ob ein Impfstoff, zu welcher Zeit auch immer, zur Verfügung stehen wird und wie die Wirkung dieses Impfstoffes ist, wird man erst in Monaten oder gar Jahren sehen. Während bei Masern, Mumps und Röteln eine Impfeffektivität von etwa 93 – 99 % zu erwarten ist, lag sie bei der Grippewelle 2018/19 nur bei etwa 20 % der geimpften Personen. Zudem gibt es bei Virusimpfstoffen sowohl saisonale als auch altersbedingte Einflussgrößen. Da eine übergroße Euphorie in die medizinische Lösung dieses Problems demnach nicht angebracht ist, bleiben zunächst vorbeugende Maßnahmen zwingend erforderlich, wie häufiges Händewaschen, Distanz und vor allem in geschlossenen Räumen das Tragen von Schutzmasken. Bleiben Sie gesund! Ihr Dr. med. Klaus Fecher Praxisklinik Dr. Fecher und Kollegen (Praxisporträt Seite 36 – 37)
Inhalt Titelthema Covid-19 Chronologie der Pandemie
EDITORIAL UND INHALT
Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser,
4-11
Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!
12-17
Medizinische Einrichtungen Augenoptik & Hörakustik Screening der Sehleistung bei Kindern – damit der Anfang nicht zum Stolperstein wird.
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Radiologie und Nuklearmedizin Brustkrebs entdecken
18-19
Kardiologie und Innere Medizin CORONA kann das Herz langfristig schädigen
20-21
Gastroenterologie und Innere Medizin Gut aufgestellt. Für Ihre Gesundheit. 22-23 Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Alles im Fluss
24-25
Zahnärzte Keine Angst vorm Kieferchirurg
26-27
Urologie Gutartige Erkrankungen der Hoden/ des Hodensacks (Skrotums)
28-29
Kieferorthopädie Unsichtbar zum perfekten Lächeln
30-31
Frauenärzte Für mehr Gewissheit
32-33
Augenklinik Trotz Covid-19 zum Augenarzt?
34-35
Orthopädie und Sportmedizin Arthroskopische Therapie
36-37
Apotheke Warten auf den Impfstoff
38-39
Innere Medizin Gesundheit braucht Kompetenz und Vertrauen.
40-41
Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie Corona geht auf die Nerven!
42-44
Im Gespräch „Die Anfangszeit war am schwierigsten“
45-47
IMPRESSUM
Info GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich)
Digitale Vermessung für Kompressionsstrümpfe
48-49
Überblick Hier finden Sie uns
50-51
Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43 Fotonachweise: S. 4 OSORIOartist, S. 11 MQIllustrations, S. 12 Giordano Aita, S. 14 maestro, S. 16 Plson, S. 20 ag visuell, S. 24 Photographee.eu, S. 26 alimyakubov und Thaut Images, S. 32 ilfotokunst, S. 34 blackday, S. 38 kichigin19, S. 42 Gitscha Georgiew, S. 43 SciePro/agvisuell/adimas (alle Adobe Stock), Johannes Heeg, Petra Reith, DJäger, Dirk Nitschke, Susanne von Mach Druck: Kuthal Print GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff
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TITELTHEMA
Covid-19 Chronologie der Pandemie Wie ein Virus die Welt verändert hat Vieles, was seit März 2020 in Deutschland und der Welt passiert ist, hätten wir wohl alle noch vor kurzem für undenkbar gehalten. Und nun sieht alles danach aus, dass unsere neue Realität uns noch lange Zeit begleiten wird. Gleis Eins dokumentiert in einer Übersicht die Ereignisse der vergangenen Monate.
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November/Dezember 2019: In der Millionenmetropole Wuhan in Zentralchina treten zum ersten Mal Fälle einer neuartigen Lungenerkrankung auf. 31. Dezember 2019: China meldet die Fälle offiziell an die Weltgesundheitsorganisation WHO. 9. Januar 2020: Der erste Fall außerhalb Chinas wird in Thailand registriert, es folgen Registrierungen in den USA (21.1.2020) und Frankreich (24.1.2020). 27. Januar 2020: Im bayerischen Landkreis Starnberg wird der erste Erkrankte Deutschlands erfasst. 30. Januar 2020: Die WHO erklärt eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“. In China steigen die Fallzahlen trotz beispielloser Sicherheitsvorkehrungen weiter an. 11. Februar 2020: Die WHO nennt die Lungenerkrankung Covid-19, den verursachenden Virus Sars-Co-V-2. 15. Februar 2020: Frankreich registriert den ersten Todesfall Europas. Das Land ist stark betroffen von der Pandemie, doch noch schlimmer grassiert das Virus in Italien. Um die Verbreitung einzudämmen, riegelt der Staat Städte im Norden des Landes ab, schließt Schulen und Geschäfte. 2. März 2020: Bekannt sind Infektionen in nunmehr schon 60 Ländern.
Das Virus und sein Name
Info
Covid-19 heißt die Lungenerkrankung, die durch Corona-Virus Sars-Co-V-2 erzeugt wird. Die Abkürzung steht für Corona-Virus-Desease 2019. Der Erreger heisst Sars-Co-V-2 (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom-Corona-Virus-2), weil er dem Sars-Virus ähnelt, das in den Jahren 2002 und 2003 grassierte. Virus und Erkrankung werden öffentlich meist „Corona“ genannt. Corona-Viren sind schon seit den 1960er Jahren bekannt, sie haben ihren Namen von ihrem kranzförmigen Aussehen (lateinisch corona = Kranz).
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TITELTHEMA
TITELTHEMA DAS CORONA-VIRUS
… und das meinen die Fachärzte! Dr. med. Andreas Görz Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
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Jede Minute zählt! Zu viele Menschen mit Herzerkrankungen haben in den vergangenen Monaten aus Angst vor einer Covid-19-Infektion erst spät ärztliche Hilfe in Anspruch genommen. Weltweit berichten Kardiologen, dass sich zahlreiche Patienten in einem schlechten Zustand befinden, wenn sie im Krankenhaus ankommen und es oft zu spät ist, um von lebensrettenden Behandlungen zu profitieren. Derzeit erleben wir Kardiologen eine große Zurückhaltung, wenn es um den persönlichen Kontakt oder direkte körperliche Untersuchungen geht. Dabei ist ein einfacher Stethoskop-Check immer noch eine notwendige und verlässliche Hilfe, um mögliche Herzerkrankungen zu diagnostizieren. Gerade Risiko-Patienten sollten sich trotz Covid-19 regelmäßig von ihrem Arzt abhören lassen. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie ist die Zahl der Herzinfarktpatienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, um mehr als 50 Prozent gesunken. Weltweit gab es einen starken Rückgang an Einweisungen von Patienten in Krankenhäuser über alle Herzerkrankungen hinweg und einen signifikanten Rückgang der chirurgischen und weniger invasiven Krankenhausinterventionen. Die Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren bedeutet, dass Menschen selbst während eines lebensbedrohlichen Herzinfarkts zu viel Angst haben, um zur lebensrettenden Behandlung ins Krankenhaus zu gehen. Das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, ist jedoch viel größer als das Risiko, an Covid-19 zu sterben. Ein Herztod ist weitgehend vermeidbar, wenn Patienten mit Herzinfarkt rechtzeitig zur Behandlung ins Krankenhaus kommen. Deshalb empfehlen wir Kardiologen dringend, nicht zu zögern, wenn bei Ihnen Symptome eines Herzinfarkts auftreten. Jede Minute zählt. Wenn Sie Schmerzen in der Brust oder andere Herzinfarktsymptome haben wie Schmerzen in Hals, Nacken, Rücken, Bauch oder Schultern, die länger als 15 Minuten andauern, müssen Sie unverzüglich den Notruf wählen. Auch Menschen, die mit einer Herzinsuffizienz oder Herzklappenerkrankung leben und bei denen neue Symptome oder eine Verschlechterung der Symptome auftreten, sollten sich so schnell wie möglich an ihren Arzt wenden oder direkt ins Krankenhaus gehen.
GLEIS EINS ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG
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11. März 2020: Die WHO ruft eine Pandemie aus.
20. April 2020: Erste Bundesländer lockern die strengen Ausgangsbeschränkungen, erste Schulen öffnen wieder. Sachsen führt als erstes Bundesland eine Mundschutzpflicht ein, alle Bundesländer ziehen nach.
13. März 2020: Tschechien, Polen und Dänemark schließen ihre Grenzen, die USA rufen den nationalen Notstand aus.
26. April 2020: Die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen steigt auf 200.000.
16. März 2020: In ganz Deutschland sind Kindertagesstätten und Schulen geschlossen, ebenso alle Geschäfte, die nicht zur Grundversorgung beitragen. Wegen „Hamsterkäufen“ gibt es kaum noch Toilettenpapier, Hefe und Mehl. Die Bundesregierung holt 160.000 deutsche Urlauber, Studenten und Geschäftsreisende aus dem Ausland zurück.
29. April 2020: In Deutschland beginnen die Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer mit Testreihen für einen Impfstoff. International arbeiten Dutzende Firmen an der Entwicklung einer Schutzimpfung.
8. März 2020: Der erste Deutsche, der nachweislich an Covid19 erkrankt war, stirbt.
30. April 2020: Bund und Länder einigen sich auf weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Im Zentrum steht die Öffnung von Spielplätzen, Museen, Zoos und Gotteshäusern.
22. März 2020: Bund und Länder verständigen sich auf strenge Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. Millionen Deutsche können nicht mehr arbeiten oder arbeiten im Homeoffice.
2. Mai 2020: Hunderte Menschen demonstrieren in Deutschland gegen die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie.
23. März 2020: Die Bundesregierung kündigt ein Hilfspaket in Höhe von 156 Milliarden Euro an, um die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns aufzufangen.
11. Mai 2020: Mehrere europäische Länder lockern ihre Einschränkungen, in Deutschland dürfen immer mehr Schüler wieder in die Schule gehen.
9. April 2020: Die EU-Finanzminister einigen sich auf Hilfen in der Corona-Krise von einer halben Billion Euro.
21. Mai 2020: Weltweit sind fünf Millionen Menschen mit dem Virus infiziert.
10. April 2020: Die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen steigt auf 100.000.
22. Mai 2020: Es beginnen erste Tests von Impfstoffen mit Menschen.
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TITELTHEMA
8. Juni 2020: Eine Studie bestätigt die Schutzwirkung von Atemmasken gegen das Coronavirus. Dabei verglichen Wissenschaftler die Entwicklung der Corona-Infektionen in Jena mit der in anderen Städten. Jena hatte am 6. April bundesweit als erste Stadt eine Mundschutzpflicht im öffentlichen Raum eingeführt. 9. Juni 2020: Deutschlands Exporte sind im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 31,1 Prozent eingebrochen. Binnen eines Monats ging es um 24 Prozent nach unten. 10. Juni 2020: Bundesinnenminister Horst Seehofer kündigt die weitgehende Aufhebung der Kontrollen an den deutschen Grenzen für Bürger fast aller EU-Staaten ab 13. Juni an. Die Bundesregierung verlängert zugleich die Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder außerhalb Europas. 16. Juni 2020: Die Corona-Warn-App zur besseren Nachverfolgung von Infektionsketten startet in Deutschland. 23. Juli 2020: Weltweit haben sich nach Zählungen der JohnsHopkins-Universität mehr als 15 Millionen Menschen mit dem
Virus infiziert. Mehr als 625.000 Menschen starben demnach an beziehungsweise mit einer Infektion. 24. Juli 2020: Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern vereinbaren kostenfreie Tests für heimkehrende Flugreisende. 26. Juli 2020: Auf einem Bauernhof in Mamming in Bayern infizieren sich mehr als 170 Erntehelfer. 27. Juli 2020: Die WHO bezeichnet die Coronavirus-Pandemie als den schwersten globalen Gesundheitsnotstand in ihrer Geschichte. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigt Pflichttests für Reiserückkehrer an. 31. Juli 2020: Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die beliebten spanischen Urlaubsregionen Katalonien, Aragón und Navarra. 1. August 2020: Erstmals seit Mai werden in Deutschland mehr als 1.000 Neuinfektionen pro Tag registriert. In Berlin demonstrieren etwa 20.000 Menschen gegen die Politik der Bundesregierung in der Pandemie. Die Teilnehmer missachten dabei alle Hygieneauflagen.
TITELTHEMA DAS CORONA-VIRUS
… und das meinen die Experten! Dr. rer. nat. Tobias Craan von der Bahnhof-Apotheke in Aschaffenburg
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Damit hat niemand gerechnet Die Corona-Pandemie hat uns alle kalt erwischt. Das war natürlich irgendwie klar – wer rechnet schon ernsthaft damit, dass von jetzt auf gleich nichts mehr funktioniert wie gewohnt und auf lange Zeit nicht mehr so funktionieren kann. Schon nach einem halben Jahr im Krisenmodus haben wir alle vermutlich jede Menge gelernt. Nicht nur für uns als Apotheker war frappierend, dass wir uns unversehens in einer echten Mangelwirtschaft wiedergefunden haben. Dutzende Kunden fragten jeden Tag unter anderem nach Atemschutzmasken und Desinfektionsmitteln. So gerne wir weitergeholfen hätten: Wir hatten keine Ware. Und auch manches Medikament war auf einmal nicht mehr so leicht verfügbar. Dieser Engpass in der Krise ist Ausdruck und Höhepunkt einer jahrzehntelangen Entwicklung. Noch in den 1970er und 1980er Jahren galt Deutschland als die „Apotheke der Welt“. Mittlerweile werden Wirkstoffe fast ausschließlich in Fernost produziert. Unter dem Preisdruck der Krankenkassen, der Wirkung internationaler Konzern-Kooperationen und der – natürlich zu Recht – hohen Umweltschutzauflagen in Europa ist die Herstellung im eigenen Land nicht mehr wirtschaftlich. Damit hängt Deutschland aber bei der enorm wichtigen Grundversorgung der Bevölkerung mit Medikamenten am Tropf der Schwellenländer. Daran hat sich mancher im Angesicht der Krise erinnert. Erste Überlegungen wurden laut, die Produktion doch wieder zurück nach Europa zu holen. Doch das ist nicht so einfach. Die Globalisierung lässt sich nicht zurückdrehen. Wir müssen hoffen, dass die Krise, die uns kalt erwischt hat, die Lieferketten weitgehend unangetastet lässt.
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TITELTHEMA
3. August 2020: Nach Hamburg will auch das Bundesland Nordrhein-Westfalen mit dem Schulbeginn eine Mundschutzpflicht an Schulen einführen. Einer Studie der Universitätsklinik Leipzig zufolge ist die Ansteckungsgefahr an sächsischen Schulen offenbar sehr gering. 8. August 2020: Für Reisende, die aus Corona-Risikogebieten zurückkehren, gilt ab sofort eine Pflicht, sich auf das Virus testen zu lassen. 11. August 2020: Russland lässt weltweit den ersten Coronavirus-Impfstoff für eine breite Anwendung zu. Allerdings erfolgt die Zulassung nicht nach internationalen Standards, weil zuvor keine großen Versuchsreihen durchgeführt wurden.
19. August 2020: Frankreich, Spanien und Kroatien melden hohe Infektionszahlen. In Deutschland ist der 7-Tage-Schnitt der Neu-Infektionen so hoch wie seit dem 2. Mai 2020 nicht mehr. 26. August 2020: Norwegen warnt vor Reisen nach Deutschland, Reisende aus Deutschland sollen in Quarantäne. Deutschland verlängert Reisewarnungen für mehr als 160 Länder außerhalb der EU und das Kurzarbeitergeld. Es gibt mehr als 3.300 neue Infektionen in Frankreich und Maskenpflichten auch im Freien. 27. August 2020: Bund und Länder einigen sich auf ein Mindestbußgeld von 50 Euro für Verstöße gegen die Maskenpflicht.
12. August 2020: Es wird bekannt, dass es in Bayern eine schwere Panne bei den Corona-Tests von Reiserückkehrern gab. Demnach wurden Urlauber, die sich in den neuen Zentren testen ließen, nicht wie geplant innerhalb von zwei bis drei Tagen über das Ergebnis informiert, sondern warteten teilweise schon seit rund anderthalb Wochen, darunter auch rund 900 positiv Getestete.
TITELTHEMA DAS CORONA-VIRUS
… und das meinen die Fachärzte! Dr. med. Alexander Henze Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
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Covid-19 in der Schwangerschaft Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es keinen Hinweis auf ein erhöhtes Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 in der Schwangerschaft, sodass für Schwangere die allgemeinen Maßnahmen zur Infektionsvermeidung empfohlen werden. Fehlgeburten scheinen zum aktuellen Zeitpunkt nicht häufiger aufzutreten, allerdings ist die Datenlage noch etwas unklar. Bislang wurde das SARS-CoV-2 Virus weder im Fruchtwasser noch im Nabelschnurblut nachgewiesen, allerdings konnten Antikörper in der Nabelschnur bestätigt werden, die über die Plazenta übergetreten sein könnten. Bei SARS-CoV-2 erkrankten Schwangeren sollte alle 2-4 Wochen eine Doppler- und Wachstumskontrolle durchgeführt werden, um das Auftreten einer eingeschränkten Plazentafunktion nicht zu übersehen. Insgesamt gelten auch für Schwangere beim Besuch in der Frauenarztpraxis die allgemeinen Verhaltensmaßnahmen. Das Bedecken von Mund und Nase ist beim Betreten der Praxis notwendig, Hygienevorschriften sind einzuhalten. Das Mitbringen von Begleitpersonen sollte auf ein Mindestmaß reduziert werden. Das Thema Covid-19 wird uns sicher noch eine Zeit beschäftigen. Wie lange das andauern wird, hängt nicht zuletzt von der Zulassung eines Impfstoffes ab. Es ist mittlerweile nachgewiesen, dass der Verzicht des Händeschüttelns insgesamt die Rate an verschiedenen Infektionen deutlich reduziert hat. Bleibt abzuwarten, ob es nicht sinnvoll erscheint, einige Verhaltensmaßnahmen auch nach Covid-19 aufrechtzuerhalten.
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Info
Mund-Nasen-Schutz und FFP-Masken
Ein Mund-Nasen-Schutz schützt den Patienten vor potentiell infektiösen Speichel-Tröpfchen seiner Mitmenschen. Zudem verhindert der Mund-Nasen-Schutz das Berühren von Mund und Nase mit potenziell kontaminierten Händen. FFP-Masken (filtering face piece) bieten eine höhere Schutzwirkung. Mit der Zunahme der Schutzwirkung steigt jedoch auch der Atemwiderstand durch die Maske. Das Tragen einer FFP-Maske kann über längere Zeit körperlich anstrengend sein, erfordert die Einhaltung von Pausen und ist daher als dauerhafter Schutz nicht zu empfehlen.
TITELTHEMA DAS CORONA-VIRUS
… und das meinen die Fachärzte! Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG www.klausmann.de Tel. 0 60 21/34 27-0
Wird Corona die Arzt-PatientenBeziehung verändern? Der staatlich verordnete Lockdown über mehrere Wochen war eine tiefe Zäsur für alle Bereiche unseres täglichen Lebens. Dies betraf und betrifft immer noch die Arzt-Patienten-Beziehung. Krankenhäuser wurden gemieden, ebenso wie Arztpraxen. Termine, um die vorher wochenlang gekämpft wurde, wurden einfach kurzerhand abgesagt. Und was bis vor kurzem unheimlich wichtig und zwingend notwendig war, wurde von einem auf den anderen Tag auf die lange Bank geschoben. Solche Veränderungen rufen natürlich sofort unzählige „Visionäre“ auf den Plan, die bereits von einer grundlegenden Veränderung der Arzt-PatientenRelation sprechen. So soll jetzt mit Macht die Digitalisierung im medizinischen Bereich eingeführt werden. Um nur ein Beispiel zu nennen, soll die Videosprechstunde speziell gefördert werden. Ob die nun tatsächlich das Arzt-Patienten-Verhältnis verbessert, wage ich zu bezweifeln. Meiner Meinung nach sollten vorher beispielsweise Rezepte und Überweisungsformulare digital funktionieren, das wäre schon mal ein großer Fortschritt für Alle. „Big Data“ wird auch die Medizin überschwemmen. Umso wichtiger wird der persönliche Kontakt, der das Wesentliche vom Unwesentlichen herausfiltert. Corona wird das Arbeitsleben in vielen Branchen, zumindest teilweise, nachhaltig verändern. Wenn für viele Bereiche das „HomeOffice“ vor der Türe steht, für die Medizin wird auch in Zukunft der persönliche Kontakt wichtiger sein denn je.
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GESUNDHEITSVORSORGE
Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Kindes- und Jugendalter! Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
Nach der Geburt
HNO-arzt Kinderarzt
Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung
3. – 10. Tag
Kinderarzt
U2 erste Grunduntersuchung
4. – 5. Woche
Kinderarzt
U3 Kinderarztpraxis und Familie
3. – 4. Monat
Kinderarzt
U4 erste Impftermine
6. – 7. Monat
Kinderarzt
U5 das Baby wird beweglicher
6. – 9. Monat
Zahnarzt
Milchzähne und Beratung mit Baby 01
10. – 12. Monat
HNO-arzt Kinderarzt
Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter
15. – 18. Monat
Zahnarzt
Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung
21. – 24. Monat
Kinderarzt
U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden
24. Monat
Akademischer Sprachtherapeut HNO-arzt Augenarzt
Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“)
30. – 72. Monat
Zahnarzt
Ausschluss frühkindliches Schielen 3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung
34. – 36. Monat
Kinderarzt
U7a Kleinkind wird Kindergartenkind
3. – 4. Lebensjahr
Akademischer Sprachtherapeut HNO-arzt
Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit
4. Lebensjahr
Augenarzt Kinderarzt
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind
5. Lebensjahr
Kinderarzt
U9 bald ein Schulkind
6. Lebensjahr
Augenarzt HNO-arzt Urologe
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine
ab 6. Lebensj. halbj.
Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung
7. Lebensjahr
Kieferorthopäde
U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen
8. Lebensjahr
Akademischer Sprachtherapeut
Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen
9. Lebensjahr
Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase
ab 10. Lebensjahr
HNO-arzt
Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)
11. Lebensjahr
Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase
12. – 18. Lebensj. halbj.
Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen
bis 13. Lebensjahr
Kieferorthopäde
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen
13. – 14. Lebensjahr
Kieferorthopäde Kinderarzt
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung
16. – 17. Lebensjahr
Frauenarzt Kinderarzt
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung
17. Lebensjahr
Kieferorthopäde
Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten
10. – 18. Lebensjahr
Orthopäde
Rücken-Check-up
1. – 18. Lebensjahr
Hautarzt
Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)
Urologe
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Termin vereinbaren: 06021 –448790
Screening der Sehleistung bei Kindern — damit der Anfang nicht zum Stolperstein wird. Eine nicht erkannte Sehstörung kann die natürliche Sehkraft nachhaltig schwächen und die Leistungsfähigkeit in der Schule oder beim Sport beeinträchtigen. Da weder Eltern noch die Kinder selbst eine Sehschwäche bemerken, geben nur anerkannte Testverfahren sicheren Aufschluss darüber, ob eine Fehlsichtigkeit vorliegt. Diese Tests können bereits ab dem 6. Lebensmonat durchgeführt werden. Denn je früher die Sehschwäche erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten, um eine permanente Beeinträchtigung zu verhindern. {
Karoline Remy (geb. Schwind), Orthoptistin und Verantwortliche für das Thema Kinderscreening bei SCHWIND SEHEN & HÖREN.
UNSERE LEISTUNGEN FÜR GESUNDES SEHEN IHRES KINDES — WIR UNTERSUCHEN: Myopie (Kurzsichtigkeit) Hyperopie (Weitsichtigkeit) Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) Anisometropie (unterschiedliche Refraktionswerte beider Augen)
Strabismus (Schielen) Anisokorie (unterschiedliche Pupillendurchmesser beider Augen)
SCHWIND SEHEN & HÖREN-FILIALE ASCHAFFENBURG · Frohsinnstraße 32 · 63739 Aschaffenburg Telefon 0 60 21 / 44 87 90 · ab@schwind-sehen-hoeren.de · www.schwind-sehen-hoeren.de Vereinbaren Sie einen Screening-Termin — wir freuen uns auf Sie: Montag 09.00 - 18.00 Uhr Dienstag und Mittwoch 09:00 - 13.00 Uhr
GESUNDHEITSVORSORGE
Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
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Lebensalter ab 18. Lebensjahr
20. Lebensjahr
Fachrichtung Augenarzt Urologe
Zahnarzt Augenarzt Frauenarzt HNO-arzt
Internist Kardiologe
Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner
Urologe Zahnarzt
30. Lebensjahr
Augenarzt Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe
Urologe Zahnarzt
40. Lebensjahr
Augenarzt Frauenarzt Internist Internist/Sportmed. Kardiologe
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
Zahnarzt
45. Lebensjahr
Augenarzt Frauenarzt
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Art der Untersuchung Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check, Bildschirmbrille Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie
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Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
Internist
erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre FitnessCheck (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD
Kardiologe Orthopäde Radiologe
Urologe Zahnarzt
50. Lebensjahr
Augenarzt Frauenarzt Gefäßchirurg Internist
Kardiologe
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
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60. Lebensjahr
Akademischerer Sprachtherapeut Augenarzt Frauenarzt HNO-arzt Internist Kardiologe
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ab 70. Lebensjahr
Augenarzt Frauenarzt Orthopäde Urologe Zahnarzt
Alle Altersklassen
Hautarzt
Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs
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GESUNDHEITSVORSORGE
Gesundheits-Check-up nach
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Risikogruppen!
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Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– Berufskraftfahrer
Augenarzt HNO-arzt Urologe
ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung
– Piloten
Augenarzt HNO-arzt Kardiologe/Internist
gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich
– Bildschirmarbeitsplatz
Augenarzt Orthopäde
ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up
– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen
Hautarzt
gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen
– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln
Urologe
Harnblasenkrebsfrüherkennung
Diabetiker
Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.
Kardiologe
ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Herzkranke
Kardiologe/Internist Zahnarzt
alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Hypertoniker
Immunschwäche
Hautarzt
Berufsgruppen
Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt
Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe
jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Zahnarzt
Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle
Augenarzt
ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check
– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie
Frauenarzt
6-monatlich
– Biologicals
Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bisphosphonate
Zahnarzt
Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung
– Cortison
Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde
6-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse
– Chemotherapeutika (MTX, etc.)
Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt
jährlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme
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Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– ß-Blocker
Kardiologe/Internist
jährlich
– Cordarex
Augenarzt Kardiologe/Internist
jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich
– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)
Augenarzt Hautarzt Internist
jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich
– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)
Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bestrahlung
Zahnarzt
vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Osteoporose
Orthopäde
ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung
Raucher
Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt
jährliche Netzhautuntersuchung und Glaukomvorsorge Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut
Rheumatiker
Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt
jährlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle
Schwangere
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Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis
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Brustkrebs – Warum zur Vorsorge?
Rechtzeitige Vorsorge rettet Leben Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa jede zehnte Frau erkrankt im Lauf ihres Lebens daran, 69.000 Neuerkrankungen werden pro Jahr in Deutschland diagnostiziert. Dank modernster Therapien ist Brustkrebs in vielen Fällen sehr gut behandelbar, oft sogar heilbar. Das setzt allerdings voraus, dass der Tumor möglichst früh entdeckt wird. Früherkennung verbessert die Heilungschancen um ein Vielfaches! Regelmäßige Brustkrebsvorsorge ist deshalb außerordentlich wichtig. Das Mammographie-Screening-Programm für alle Frauen von 50 bis 69 Jahren ist die wichtigste Maßnahme gegen den Brustkebs. Doch immernoch werden etwa die Hälfte aller Brustkrebserkrankungen außerhalb des Screenings entdeckt. Das Alter spielt dabei eine wichtige Rolle, aber auch andere individuelle Faktoren, wie die Beschaffenheit der Brust. Bei Frauen unter 50 Jahren ist einerseits das Brustgewebe noch „dichter“, was die Erkennbarkeit von Herden vermindert, und andererseits gutartige Knoten häufiger, was oft weitere Untersuchungen und Verlaufskontrollen erforderlich macht. Für andere Frauen ist die Mammographie zu schmerzhaft.
Was können wir für Sie leisten? Wir bieten Ihnen ein individuelles Vorsorgekonzept und nutzen dabei die ganze Palette der diagnostischen Möglichkeiten von Mammographie (Röntgen), MammaMRT und Mamma-Sonographie (BrustUltraschall). Je nach Alter, Risikoprofil und persönlichen Bedürfnissen können wir Ihnen das für Sie passende Konzept erarbeiten. Die Röntgen-Mammographie ist besonders geeignet, kleine Karzinome (bösartige Tumore) und Krebsvorstufen anhand von Mikro-Verkalkungen zu erkennen. Diese kleinen versprenkelten Kalkeinlagerungen befinden sich in den Drüsengängen der Brust und können auf ein Krebsgeschehen hindeuten. Die MR-Mammographie ist eine besondere Form der Magnetresonanzthomographie (MRT). Gerade bei Frauen mit dichtem Drüsengewebe ist sie oft die einzige Möglichkeit einen Tumor nach-
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Aufnahme einer MR-MammographieUntersuchung
zuweisen. Aktuelle Studien belegen, dass die MR-Mammographie mit modernen Geräten die größte Zuverlässigkeit bei der Erkennung von Brustkrebs bietet. Wir investieren regelmäßig in Mammographie-MRT-Geräte der neuesten Generation und bieten Ihnen damit höchste Sicherheit in der Diagnostik. Mit unserem neuen 3-Tesla-Gerät können wir die Diagnostik nochmals verbessern. Die Mammasonographie ist eine wichtige Ergänzung zu den genannten Verfahren und liefert wichtige Informationen über die Gewebebeschaffenheit von Knoten.
Für wen ist die Brustkrebsvorsorge sinnvoll? Brustkrebsvorsorge ist grundsätzlich für jede Frau sinnvoll und wichtig. Denn jede Frau kann erkranken, auch schon in jungen Jahren! Nutzen Sie deshalb das Brustkrebs-Screening Programm oder die Ultraschall-Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Frauenarzt. Frauen, für die diese Angebote nicht passen, bieten wir ein individuelles Vorsorgekonzept insbesondere mit der MammaMRT oder der Mamma-MRT plus Mammographie oder Mamma-Sonographie an. Die MR-Mammographie allein oder in Kombination mit einem anderen Verfahren empfiehlt sich besonders bei Frauen mit erhöhtem familiären Brustkrebsrisiko, wenn Ultraschall und Mammographie wegen dichtem Drüsengewebe schlechte Ergebnisse liefern,
wenn eine Auffälligkeit im Tastbefund nicht mit Ultraschall oder Mammographie geklärt werden konnte, bei Frauen mit Silikon-Prothesen. Auch bei gesichertem Brustkrebs ist die MR-Mammographie sinnvoll zur Erfassung der genauen Tumorausdehnung, zur Verlaufskontrolle nach Chemotherapie für eine Operationsvorbereitung.
Wie läuft die Untersuchung ab? Die Untersuchung sollte bei Frauen vor der Menopause zwischen dem 9. und 14. Tag nach dem Beginn der letzten Regel durchgeführt werden. Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich. Die Untersuchung erfolgt in Bauchlage auf einer MRT-Liege, in die Vertiefungen für beide Brüste eingelassen sind. Um Veränderungen im Brustgewebe sicher beurteilen zu können, wird ein sehr gut verträgliches Kontrastmittel in die Armvene gespritzt. Die Untersuchung dauert etwa zwanzig Minuten. Ihre Vorteile auf einen Blick: Sichere Diagnostik Sehr gute Verträglichkeit Keine Vorbereitung erforderlich
HIER FINDEN SIE UNS: BAG Radiologie & Nuklearmedizin Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90 Spezialdiagnostik 0 60 21/150 79 99 Ausgelagerter Praxisteil Klinikum Aschaffenburg-Alzenau Am Schlosshof 1 63755 ALZENAU-WASSERLOS Filialpraxis Seligenstadt Mittelbeune 3 63500 SELIGENSTADT Telefon 0 6182/8 43 50 80 Fax 0 6182/8 43 50 81
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Wer übernimmt die Kosten? Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten der speziellen Brustkrebsvorsorge nur bei sehr wenigen Fragestellungen. Private Krankenkassen erstatten sie in der Regel.
Wer behandelt mich? Sie werden bei uns von einem Team von sehr erfahrenen Ärzten untersucht.
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CORONA kann das Herz z langfristig schädigen Bei akuten Herzbeschwerden sofort zum Arzt gehen oder den Notruf wählen Menschen mit Herz-KreislaufErkrankungen gehören zu den Haupt-Risikogruppen der Covid19-Pandemie. Schon in den ersten Tagen und Wochen der Ausbreitung des Virus hatte sich gezeigt, dass Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen besonders schwere Krankheitsverläufe haben; viele von ihnen verstarben. Auch Langzeitfolgen nach ausgeheilter Infektion wurden zwischenzeitlich beobachtet. So gibt es mittlerweile vermehrt Hinweise, dass SARS-CoV-2 eine Myokarditis verursachen kann, eine akute Herzschwäche. Das legen Befunde in Herzecho und MRT nahe, die bei betroffenen Patienten durchgeführt worden sind.
Eine Infektion mit SARS-CoV-2 kann also nicht nur die Grunderkrankung verschlimmern, sondern auch zu einer direkten neuen Schädigung des Herzens führen, wenn die SARS-CoV-2-Viren zum Beispiel die Herzkranzgefäße befallen, die um das Herz verlaufen und den Herzmuskel mit sauerstoffreichem Blut versorgen. Eine Infektion mit Coronaviren kann aber auch ohne einen direkten Befall des Herzens zu einer enormen Belastung des Herz-Kreislauf-Systems führen. Verhindert zum Beispiel eine ausgeprägte Lungenentzündung die ausreichende Sauerstoffsättigung des Blutes, während gleichzeitig das Infektionsgeschehen den Blutdruck absenkt, muss das Herz zur Auf-
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rechterhaltung des Kreislaufs schneller schlagen und oft eine immense Mehrarbeit leisten. Auf Dauer kann dies den Herzmuskel überlasten, insbesondere wenn am Herz bereits Vorschäden bestehen. Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten deshalb besonders darauf bedacht sein eine Ansteckung zu vermeiden. Dazu zählen nicht nur die strikte Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln. Selbstschutz beginnt schon im individuellen Alltag. Bewegung, gesunde Ernährung und der Verzicht auf Rauchen stärken das Immunsystem. Die gewissenhafte Einnahme von Medikamenten schützen Herz und Blutdruck. Die Wirkstoffe sorgen oft nicht nur für einen
wirksamen Schutz des Herzmuskels, sondern bewirken mit der Zeit auch einen effizienteren Herzschlag. Medikamente mit einer blutdrucksenkenden Komponente ermöglichen es, dass der Herzmuskel bei einem eventuellen Bluthochdruck nicht gegen einen unnötig hohen Widerstand ankämpfen muss. Dies kann einerseits eine Überbeanspruchung des Herzens verhindern und andererseits zu einer Verbesserung der Pumpleistung beitragen. Bei aller gebotenen Vorsicht sollten Patienten mit akuten Herz-Kreislauf-Beschwerden keinesfalls einen Arztbesuch aufschieben. Akute Herzbeschwerden sind immer ein Grund sofort den Notruf zu wählen, bei jeder Tages- und Nachtzeit.
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Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendung. Sie dient vor allem als Ödem- und Entlösungstherapie geschwollener Körperregionen, die nach einem Unfall oder einer Operation entstehen können. Häufig wird diese Therapie nach Tumorentfernungen nötig. Weitere Indikatoren sind orthopädische und traumatologische Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen.
Entdeckt worden ist das Lymphsystem bereits im 16. Jahrhundert. Die manuelle Lymphdrainage ist jedoch erst gute 70 Jahre alt. Entwickelt wurde sie von Emil Vodder. Der dänische Physiotherapeut entdeckte bei einem Patienten mit
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chronischer Erkältung, dass sich die stark geschwollenen Lymphknoten mit einer speziellen Massage behandeln ließen und der Patient gesund wurde. Die manuelle Lymphdrainage darf nur von Physiotherapeuten angewendet werden. Die Kran-
kenkassen erkennen die Wirksamkeit der Behandlung aus medizinischen Gründen an und übernehmen die Kosten. Die manuelle Lymphdrainage hilft das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Dies beschleunigt den Heilungsprozess. Nicht eingesetzt werden darf die manuelle Lymphdrainage bei ausgeprägter Herzinsuffizienz des Stadiums 3 und 4, bei erhöhter Körpertemperatur ab 37,5 Grad, bei entzündlichen Vorgängen unbekannter Ursache, akuter Beinvenenthrombose und Wundrose. Bei der Lymphdrainage wird das Lymphsystem durch verschiedene Massage- und Grifftechniken aktiviert, indem vor allem die Pumpleistung der Lymphgefäße verbessert wird. Der Lymphfluss wird durch das Verschieben der Haut in Abflussrichtung angeregt. Infolge des aktivierten Kreislaufs wird mehr Flüssigkeit abtransportiert. Diese enthält Zelltrümmer, abgestorbene Zellen, Plasmaproteine, abgetötete Bakterien und Viren, langkettige Fettsäuren, Fremdstoffe und Wasser. Durch die Lymphdrainage sinkt der Gewebedruck, was schmerzlindernd wirkt. Starke Ödeme gehen häufig mit starken Schmerzen einher, so dass der manuellen Lymphdrainage eine wichtige Rolle in der Schmerztherapie zukommt. Oft brauchen Patienten nach der Behandlung deutlich weniger Schmerzmittel, das behandelte Gebiet wird wieder besser durchblutet. Gut durchblutetes Gewebe erhält mehr Nähr- und Aufbaustoffe und heilt schneller. Unterstützt wird die manuelle Lymphdrainage durch Kompressionsverbände, die nach der Behandlung angelegt werden. Der Versuch die manuelle Lymphdrainage maschinell zu ersetzen, hat bisher keine positiven Ergebnisse erbracht. Neben dem medizinischen kommt der Lymphdrainage auch im Beauty- und Wellnessbereich immer größere Bedeutung zu. Im kosmetischen Bereich dient sie vornehmlich der Entschlackung, Entstauung und damit der Regeneration des Gewebes. Die kosmetische Lymphdrainage wird damit in erster Linie zur Steigerung des individuellen körperlichen Wohlbefindens sowie zur Verbesserung des Haut- und Gewebetonus eingesetzt, zum Beispiel bei Cellulitis, Neigung zu Couperose, Tränensäcken und allgemein empfindlicher Haut.
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Hygienestandards sind in der kieferchirurgischen Praxis nicht erst seit COVID-19 praktizierter Alltag. Infektionsschutz hat höchste Priorität. Patienten sollten deshalb den Besuch beim Kieferchirurgen oder Zahnarzt nicht aufschieben, weder bei akuten Beschwerden noch zur Kontrolle und Prophylaxe. Behandlungen in der zahnmedizinischen und kieferchirurgischen Praxis fanden schon vor dem Auftreten des Corona-Virus mit Mund-Nasen-Schutz und Handschuhen statt. Grundsätzlich werden alle Instrumente nach der Behandlung direkt in der Praxis sterilisiert, der Arbeitsbereich nach jeder Behandlung gründlich desinfiziert – mit Mitteln, die auch das Corona-Virus abtöten. Nicht nur bei der Behandlung selbst, sondern auch im Bereich der Anmeldung, im Wartezimmer und in den Sanitärräumen gelten umfassende Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen. Die Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus ist damit keinesfalls höher als andernorts in der Öffentlichkeit, im Gegenteil. Gesunde Zähne sind ein wichtiger Schutz vor COVID-19. Und: Karies und Krebs machen in der Pandemie keine Pause. Eine unbehandelte Karies kann schwerwiegende Folgen bis hin zu einer Nervenentzündung des Zahns haben und das Immunsystem insgesamt nachhaltig schwächen. Ein hohes Risiko insbesondere für Patienten mit HerzLungen-Erkrankungen! Eine frühzeitige Behandlung ist deshalb zur Erhaltung oder Wiederherstellung eines intakten Immunsystems entscheidend. Die Chan-
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cen auf Heilung einer Krebserkrankung der Mundhöhle steigen, je früher diese diagnostiziert wird. Prävention und Früherkennung sind damit die wichtigsten Instrumente für die Mundgesundheit; mit guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollen lassen sich Gefahrenherde im Mund verhindern oder rechtzeitig erkennen. Die Mundhöhle ist eine der Eintrittspforten des Körpers für Viren und Bakterien. Eine gesunde Mundflora bildet eine na-
türliche Barriere gegen COVID-19. Entzündungen der Mundschleimhaut oder des Zahnfleischs sollten deshalb so rasch wie möglich behandelt werden. Unbehandelte Zahnfleischerkrankungen stellen große Schleimhautwunden dar, durch die Erreger und Viren wie COVID-19 ungehindert in den Körper gelangen können. Jede Parodontitis-Prophylaxe ist deshalb auch eine COVID-19-Prophylaxe! Nicht nur COVID-19-Risikopatienten sollten auf eine gute Mundhygiene achten und regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Dazu zählen unter anderem Patienten mit Herz-Lungen-Erkrankungen oder altersbedingten Vorerkrankungen, aber auch Patienten mit Asthma oder Diabetes, deren Immunsystem bereits geschwächt ist. Patienten im fortgeschrittenen Alter, die pflegebedürftig sind, sollten auf die Fortführung ihrer regelmäßigen zahnmedizinischen Untersuchungen bestehen. Kieferchirurgische Behandlungen zur Wiederherstellung eines intakten Zahnapparats sollten nicht aus Angst vor einer Infektion mit COVID-19 im Rahmen der Behandlung aufgeschoben werden. Eine erfolgreiche Therapie kann vielmehr ein wirksames Mittel sein zum Schutz vor einer Infektion. Kontrolltermine sollten wahrgenommen werden, um den langfristigen Erfolg der Therapie nicht zu gefährden.
UROLOGISCHE PRAXIS
UROLOGIE
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DR. MED. PATRICK SAWAYA
Gutartige Erkrankungen der Hoden// des Hodensacks (Skrotums) Die regelmässige Selbstuntersuchung der Hoden sollte von Jugend an durchgeführt werden, um Verhärtungen am Hoden im Rahmen der Hodenkrebsfrüherkennung rechtzeitig feststellen zu können. Im Skrotum tastbare Raumforderungen, Schwellung oder Schmerzen des Hodensacks oder eine Veränderung der Konsistenz des Skrotalinhalts können jedoch vielfältige, meist gutartige Ursachen haben.
Die sog. Epididymitis ist eine Entzündung des Nebenhodens, manchmal auch mit Beteiligung des Hodens (Epididymorchitis). Im Vordergrund stehen allmählich auftretende, kontinuierlich zunehmende skrotale Schmerzen und eine deutliche Schwellung des Hodensackinhalts, gewöhnlich einseitig, gelegentlich auch beidseits. Die Behandlung besteht in der Gabe von Antibiotika, Schmerzmitteln, abschwellenden Medikamenten sowie einer Skrotumhochlagerung und Kühlung. Die meisten Epididymitiden und Epididymorchitiden werden durch Bakterien verursacht, welche über die Samenleiter im Rahmen einer Harnwegsinfektion mit Prostataentzündung (Prostatitis) zum Nebenhoden und Hoden absteigen. Bei der Hodentorsion handelt es sich um eine plötzliche Verdrehung des Hodens um seine Längsachse. Sie äussert sich mit schlagartig auftretenden meist starken bis sehr starken Schmerzen, welche vom Hoden in die Leiste ausstrahlen und mit Begleitsymptomen wie Übelkeit und Erbrechen bzw. diffusen Bauchschmerzen einhergehen können. Insbesondere treten Hodentorsionen bei Sportaktivitäten oder nach Traumata im Kindes- und Jugendalter auf (Häufigkeitsgipfel im 1. Lebensjahr und 12.–18. Lebensjahr). Bei einem Wasserbruch (sog. Hydrocele) kommt es durch die Ansammlung von Flüssigkeit zwischen den Gewebehüllen des
UNSERE PRAXISRÄUME
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Hodensacks zu einer je nach Ausprägung mehr oder weniger prallen, schmerzfreien Schwellung des gesamten jeweils betroffenen Skrotalfachs. Eine Hydrocele kommt durch die Störung des Gleichgewichts zwischen Produktion und Abfluß dieses Gewebswassers zustande. Erkrankungen, welche dazu führen, sind beispielsweise Entzündungen, Hodenkrebserkrankungen, Traumata (z. B. Anpralltrauma von Gegenständen), Hodentorsionen oder defekter Lymphabfluß, z. B. nach Operationen im Bereich von Hodensack oder Leistenkanal. Weitgehend symptomlos bleibt in der Regel eine vom Nebenhoden (meist vom Nebenhodenkopf) ausgehende Cyste, die sog. Spermatocele. Dieser flüssigkeitsgefüllte, von den Samenwegen ausgehende Hohlraum enthält in der Regel auch Spermien und tastet sich meist im Bereich des oberen Hodenpols als kugelige Raumforderung. Ca. 10–30 Prozent der Männer entwickeln im Laufe ihres Lebens eine oder gelegentlich auch multiple Spermatocelen. Die sog. Varicocele (auch „Krampfaderbruch“ genannt) ist eine Krampfaderbildung im Bereich des von den Hodenvenen gebildeten Venengeflechts im Samenstrang (Plexus pampiniformis). Sie ist bei 4 –11 Prozent erwachsener Männer nachweisbar und tritt in 75 bis 90 Prozent der Fälle linksseitig auf. Meistens haben die Betroffenen keine Beschwerden; gelegentlich wird über ein
Schweregefühl im betroffenen Hoden, insbesondere bei Hitzeexposition, geklagt. Diagnostiziert wird diese oft bei der Abklärung einer ungewollten Kinderlosigkeit. Bei Vorliegen einer Varicocele kann es je nach Ausprägungsgrad zu einer Hodenschädigung durch Rückfluß von Blut aus dem Körperkern kommen; die Folge ist eine Erhöhung der Hodentemperatur, ein Rückfluss von Stoffwechselabbauprodukten (oxidativer Stress) und eine, aufgrund des erhöhten venösen Drucks, gestörte Hodendurchblutung. Im Spermiogramm zeigt sich dann eine Reduktion der Anzahl, der Beweglichkeit, der Form der Spermien oder eine Kombination mehrerer Parameter. Die Diagnostik aller intraskrotaler Erkrankungen erfolgt mittels klinischer manueller Untersuchung und insbesondere mit Hilfe der Sonographie (Ultraschall). Mit dieser Art der Bildgebung können hochauflösend alle Strukturen im Hodensack differenziert werden. Eine zusätzliche duplexsonographische Darstellung (Darstellung der Blutflüsse) wird in der Regel durchgeführt zur Durchblutungsmessung des Hodens bei einer Hodentorsion und zur Visualisierung des Blutrückflusses aus dem Bauchraum unter Valsalva-Manöver (Bauchpresse) in das erweiterte Venengeflecht bei der Varicocele. Eine Operationsindikation der Varicocele besteht im Rahmen großer Varicocelen bei Heranwachsenden insbesondere mit pathologischem Spermiogramm, bei kindlichen Varicocelen mit Zurückbleiben des Hodenwachstums der betroffenen Seite sowie bei beidseitigen Varicocelen. Bei unerfülltem Kinderwunsch und auffälligem Spermiogramm wird durch eine operative Therapie die Schwangerschaftsrate um das ca. 2,7-fache gesteigert. Technisch erfolgt dies mittels
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Krebsvorsorge
Nieren- und Harnleitererkrankungen
Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz
Prostata- und Samenblasenerkrankungen
Durchtrennung des venösen Gefäßes über einen kleinen Leisten- bzw. Unterbauchschnitt oder auch über einen laparoskopischen Zugang (Bauchspiegelung). Alternativ ist eine Verödung der Krampfader durch Injektion eines Sklerosierungsmittels über einen kleinen Schnitt am Hodensack und Freilegung des Samenstrangs möglich. Die Hodentorsion ist eine Notfall-Operationsindikation. Bei einer vollständigen Hodenverdrehung und kompletter Unterbrechung der Hoden-Blutzirkulation kommt es innerhalb von ca. 8 Stunden zu einer irreversiblen Organschädigung. Die Vorgehensweise besteht in einer Freilegung des Hodens über einen Schnitt am Hodensack, Eröffnung der Hodenhüllen, Detorquierung (Zurückdrehen) des Hodens in seine ursprüngliche Lage und einem abschließenden Fixieren dessen an der Skrotuminnenseite mittels einer Naht.
sagekräftigen manuellen und sonographischen urologischen Diagnostik geklärt und in den meisten Fällen, wenn erforderlich, minimalinvasiv behandelt werden.
Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen
Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch
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Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi
Potenzstörungen/Aging Male
Bei der Hydrocele erfolgt nach Zugang über Schnitt am Hodensack eine Eröffnung des Wasserbruchs mit Entleerung der Gewebsflüssigkeit und schließlich weitgehend vollständigem Zurückschneiden der Hydrocelenwandung (Hydrocelen-Operation nach von Bergmann). Eine Spermatocele wird ebenfalls über einen Skrotalschnitt freigelegt und unter Belassung des Nebenhodens abgetragen. Nur bei kompletter cystischer Durchsetzung des Nebenhodens mit multiplen Spermatocelen erfolgt eine teilweise oder vollständige Nebenhodenentfernung. Somit führt die operative Sanierung einer Spermatocele mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Sterilität der operierten Seite. In aller Regel können so alle vom Patienten durch Selbstuntersuchung festgestellten auffälligen Befunde von Hoden und Hodensack im Rahmen einer nur sehr wenig Zeit beanspruchenden, schmerzlosen und sehr aus-
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Unsichtbar zum perfekten Lächeln n Durchsichtige Kunststoffschienen – Aligner – sind ein komfortabler Ersatz für herkömmliche Zahnspangen
Behandlungsbeginn
Die schönste Zahnspange ist wohl die, die niemand sieht. Moderne Aligner machen das möglich. Die herausnehmbaren, nahezu unsichtbaren Schienen aus dünnem weichem Kunststoff heben die Lebensqualität und sind vor allem für Erwachsene, die im Berufsleben keine Brackets und Drähte im Mund zeigen wollen, eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Zahnspangen-Systemen. Geeignet sind sie aber auch für Kinder und Jugendliche.
Das System ist denkbar einfach und komfortabel für den Patienten. Der Kieferorthopäde nimmt einen digitalen Abdruck des Ist-Zustands der Zahnreihen, erarbeitet mit einer speziellen 3D-Software das Behandlungsziel sowie den Behandlungsplan und gibt darauf basierend mehrere Aligner in Auftrag. Diese werden individuell entsprechend des Behandlungsplans angefertigt. Jede Schiene wird eine Woche getragen und verschiebt und dreht in dieser Zeit die schiefen Zähne mittels Druckausübung millimeterweise in die vorab am
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Behandlungsende
Computer errechnete Richtung. Ist diese erreicht, kommt die nächste Schiene zum Einsatz. Der Behandlungsfortschritt wird in der Praxis in der Regel alle drei Monate kontrolliert, bei diesen Terminen werden die neuen Aligner ausgehändigt. Für einen raschen Behandlungserfolg ist konsequentes Tragen der Aligner unerlässlich. Empfohlen sind mindestens 22 Stunden am Tag; zum Essen und Trinken werden die Aligner herausgenommen und danach wieder auf die frisch geputzten Zähne eingesetzt. Was-
ser kann sogar mit den Schienen getrunken werden. Sie lassen sich im Übrigen einfach einsetzen und ebenso einfach wieder herausnehmen. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Grad der Fehlstellung und liegt in der Regel zwischen wenigen Monaten und eineinhalb Jahren. Während des gesamten Zeitraums ist der größte Effekt der durchsichtigen Schienen für den Patienten spürbar: Aligner sind unsichtbar und stellen somit die perfekte Alternative für herkömmliche Zahnspangen dar.
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Für mehr Gewissheit Pränataltest als Ergänzung zum Ersttrimester-Screening – KEIN ERSATZ für wesentlich wichtiger. Der Bluttest kann dieses Screening ergänzen, aber nicht ersetzen, denn es geht weit über die Früherkennung einer Trisomie 21 hinaus.
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Eltern müssen wissen: 90 Prozent der fetalen oder kindlichen Fehlbildungen sind nicht chromosomalen Ursprungs. Diese machen mithin den Großteil der perinatal relevanten Anomalien aus. Auch die meisten anderen Chromosomenstörungen und syndromale Erkrankungen lassen sich nicht erkennen. Ein Beispiel dafür ist die Spina bifida, der offene Rücken, welcher in der überwiegenden Mehrheit der Fälle ohne Chromosomenstörung auftritt. Auch HochrisikoSchwangerschaften für die spätere Entwicklung einer Präeklampsie bleiben mit dem NIPT unentdeckt. Sie können ohne Ersttrimester-Screening unerkannt bleiben. Präeklampsie ist eine schwerwiegende Komplikation im Verlauf der Schwangerschaft, die sowohl die Mutter als auch das Ungeborene betrifft. Bei früher Diagnose kann die Erkrankung mittels Gabe von Aspirin erfolgreich behandelt werden.
Ist unser Baby gesund? Die Frage begleitet werdende Eltern während der gesamten Schwangerschaft. Seit einigen Monaten ist der nichtinvasive molekularbiologische Bluttest (NIPT) zur Pränataldiagnostik auf Trisomien als Kassenleistung zugelassen. Er erlaubt zuverlässige Aussagen zur Wahrscheinlichkeit einer Trisomie 21, 18 und 13. Stellt sich im Rahmen der ärztlichen Schwangerenbetreuung die Frage, ob eine Trisomie beim Ungeborenen vorliegen könnte und wird dies vom Arzt als „unzumutbare Belastung“ für die Schwangere bescheinigt, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.
Das Ersttrimester-Screening zielt mithin auf weit mehr als „nur“ die Erkennung der Trisomie 21 ab. Es ist deshalb wichtig, dass eine differenzierte Ultraschalluntersuchung noch vor dem NIPT stattfindet. Die frühe Ultraschallfeindiagnostik – ein elementarer Teil des Ersttrimester-Screenings – gehört zu den etablierten Methoden der Pränataldiagnostik. Das Screening kann zwischen Anfang der zwölften und Ende der 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden und besteht aus einer sonografischen Untersuchung des Ungeborenen sowie einem umfassenden Bluttest bei der Schwangeren.
ein gesundes Baby. Denn der NIPT erlaubt keine Aussagen zu strukturellen Fehlbildungen oder anderen Krankheitsbildern bei der Schwangeren oder ihrem ungeborenen Kind. Das schon lange etablierte Ersttrimester-Screening ist da-
Bleibt der NIPT-Bluttest ohne Ergebnis oder ist das Ergebnis auffällig, sollte eine weitere Diagnostik erfolgen. Zeigen sich beim Ersttrimester-Screening bereits Auffälligkeiten, sollten ohne NIPT-Bluttest weitere diagnostische Schritte erwogen werden.
Doch auch wenn die Gewissheit für viele Eltern bei einem negativen Testergebnis tröstlich und erleichternd ist, dass ihr Kind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keine Trisomie hat, bedeutet der Test im Umkehrschluss nicht die Garantie auf
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Dr. med. Alexander Henze & Kolleginnen
v. l. n. r.: Dr. Maxi Schneider, Nadine Dettmar und Bettina Schreiber
Mit unserem ganzheitlichen Konzept sind wir rund um die Gesundheit der Frau für Sie da . Im Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg steht die ganzheitliche Versorgung der Frau im Mittelpunkt. Durch unser ausgesprochen breites Diagnostik- und Therapiespektrum bieten wir eine individuelle, bestmögliche Rundumbetreuung. Beginnend mit der Mädchen- und Jugendsprechstunde umfasst unser Angebot schwerpunktmäßig die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, sämtliche Leistungen in der Brustdiagnostik und die Screeningmammographie. Zusätzlich ist die medikamentöse Tumortherapie (z. B. Chemotherapie) ein Bestandteil unseres Konzeptes. Wir geben unseren Patientinnen die Möglichkeit, diese Form der Therapie in einer angenehmen Atmosphäre durchführen zu lassen. Die intensive Schwangerschaftsüberwachung mit Pränataldiagnostik ist in enger Zusammenarbeit mit unseren Hebammen und den zuständigen pränataldiagnostischen Einrichtungen ein weiterer fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge in unserem Zentrum. Auf Wunsch können jährliche Gesundheitschecks durchgeführt und in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und anderen Fachärzten genauestens abgestimmt werden. Das Ärzteteam mit unseren qualifizierten Mitarbeiterinnen und unseren Hebammen Heike Breid und Andrea Geis freut sich auf die individuelle Betreuung der Patientinnen im Frauenärzte Gesundheitszentrum.
Unsere Leistungen
Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg • Vorsorge • Intensivüberwachung während der Schwangerschaft: CTG, Farb-Doppler-Ultraschall, 2D/3D/4D Ultraschall • Hochauflösender Brustultraschall der Stufe II nach DEGUM • Ultraschallkontrollierte Mammastanzbiopsie • Digitale Mammographie mit Tomosynthese • Mammographiescreening • Medikamentöse Tumortherapie • Hormonsprechstunde • Verhütungsberatung, Spiralen, Kupferkette • Kinder- /Jugendgynäkologische Sprechstunde • Akupunktur (A-Diplom)
Hauptpraxis Aschaffenburg: Goldbacher Str. 33 • 63739 Aschaffenburg >> Praxisfiliale Kahl am Main: Friedenstraße 20 • 63796 Kahl am Main
Ästhetische Mediz i n • Faltenbehandlung mit Botox und Hyaluronsäure • Lipolyse-Injektion (Fettweg-Spritze) • Botoxbehandlung bei verstärktem Schwitzen (Hyperhidrosis) • Microneedling
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REVIS AUGENKLINIK
AUGENKLINIK
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Trotz Covid-19 zum Augenarzt? Schwere Erkrankungen müssen regelmäßig kontrolliert werden
ten mit Covid-19-typischen Krankheitssymptomen wie Fieber und Atemwegsbeschwerden sollten die Praxis nicht betreten und ihren Termin verschieben. Auch Akutpatienten sollten sich vorab telefonisch ankündigen. Rezepte können per Post geschickt werden. Begleitpersonen sollten die Praxis nur in Ausnahmefällen betreten. Inwieweit auch das Auge eine Ansteckungsgefahr für Dritte darstellt, ist medizinisch derzeit nicht sicher. Fast ein Drittel aller Infizierten haben als erstes Symptom ein so genanntes Pink Eye, eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) und sind zu diesem Zeitpunkt bereits selbst infektiös. Es gibt Hinweise darauf, dass sich das Virus in der Tränenflüssigkeit einer mit Covid-19 infizierten Person befand, die gleichzeitig an einer Bindehautentzündung litt. Um die von der Tränenflüssigkeit ausgehende Infektionsgefahr zu untersuchen, nahmen Wissenschaftler aus Singapur bei 17 Patienten, die wegen der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 in stationärer Behandlung waren, über drei Wochen Tränenproben aus beiden Augen. In keinem Fall konnten sie das Coronavirus nachweisen. Die Teilnehmerzahl dieser Untersuchung ist jedoch so gering, dass daraus keine wissenschaftlich fundierten Schlüsse gezogen werden können. Die Forschung zu Covid-19 steht noch am Anfang.
Sehen ist Leben. Auch wenn viele Erkrankungen des Auges nicht oder nicht unmittelbar lebensbedrohlich sind, gibt es zahlreiche Krankheitsbilder, bei denen eine regelmäßige Betreuung für den Erfolg der Therapie unerlässlich sind – auch in Zeiten von Covid-19. Dazu zählen zum Beispiel der Grüne Star, die feuchte altersbedingte Makuladegeneration, das diabetische Makulaödem oder die diabetische Retinopathie. Nicht sachgemäß oder rechtzeitig behandelt, können diese Erkrankungen im schlimmsten Fall zur Erblindung führen. Den Gang zum Augenarzt sollten diese Patienten deshalb auch während der Corona-Pandemie nicht scheuen. Wie in jedem medizinischen Betrieb gelten auch in der Augenheilkunde höchste Sicherheits- und Hygienestandards. Das Tragen eines MundNasen-Schutzes, einer Schutzbrille, regelmäßige und gründliche Desinfektion aller Kontaktflächen sowie möglichst kurze Wartezeiten und Abstandsregelungen tragen dazu bei, das Risiko für Patienten zu
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minimieren. Der für die Diagnostik notwendige enge Kontakt und geringe Abstand des Augenarztes zum Patienten wird damit so sicher wie möglich gestaltet. Patienten sollten grundsätzlich nicht ohne Termin und nur nach Rücksprache zum Augenarzt kommen; Patien-
Typische Symptome einer durch Viren ausgelösten Bindehautentzündung sind ein Fremdkörpergefühl in den Augen, Jucken, Brennen oder Rötung. Wer im Frühjahr oder Sommer mit diesen Beschwerden zu kämpfen hat, muss indes nicht gleich eine Corona-Infektion befürchten, vor allem wenn andere typische Symptome wie Husten, Fieber oder Abgeschlagenheit fehlen. In dieser Jahreszeit können diese Beschwerden auf eine Pollenallergie zurückzuführen sein. Grundsätzlich sind die Augen ein Einfallstor für Krankheitserreger. Viren können von der Handoberfläche aus in die Bindehaut eindringen, wenn sich Menschen ins Gesicht fassen. Deshalb ist regelmäßiges Händewaschen grundsätzlich wichtig, ebenso, sich möglichst selten ins Gesicht zu fassen. Um außerdem die Gefahr einer Tröpfcheninfektion zu verringern, ist es sinnvoll, Abstand zu anderen Menschen zu halten.
Ihrem Wohl gilt unser Augenmerk Daher bieten wir Ihnen in der ReVis Augenklinik das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Augenheilkunde an, von Vorsorgeuntersuchungen Ăźber die Therapie von Augenerkrankungen bis hin zur modernen Laserkorrektur. Erfahren Sie mehr Ăźber die ReVis Augenklinik auf: www.revis.de
ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN
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Operative Therapie
Arthroskopische Therapie
PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN
Entwicklungen und Perspektiven am Schultergelenk Die Arthroskopie des Schultergelenkes hat seit den 1980er Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Unterstützt wurde dies durch technische Weiterentwicklungen der Optiken und Bildsysteme, welche eine ehemals nicht für möglich gehaltene Bildqualität mit gleichzeitiger erheblicher Vergrößerung erlauben. Dies ermöglicht dem Operateur eine sehr präzise Erfassung allen pathologischen Befunds und eine hohe Qualität und Sicherheit der arthroskopischen Behandlung. Ebenso bedeutend waren Neuentwicklungen und stetige Weiterentwicklungen arthroskopischer Instrumente und Implantate. Operationskurse und in letzter Zeit die Möglichkeiten des Internets mit Online-Zugang zu sämtlichen Operationsverfahren haben zu einer flächendeckenden Verbreitung auch der neuesten Verfahren geführt, sodass aktuell nicht nur in spezialisierten Zentren, sondern auch peripher die Standardeingriffe zur Schulterstabilisierung und zur Behandlung von Rotatorenmanschettenpathologien größtenteils in arthroskopischer Technik durchgeführt werden. In den letzten Jahren wurden darüber hinaus folgende Eingriffe in arthroskopischer Technik entwickelt:
•Auf schulterchirurgische Zentren beschränkt bleibt die arthroskopische Durchführung komplexer Eingriffe wie z. B. die Stabilisierung in der Technik nach Latarjet oder mit Beckenkammtransplantaten (Abb. 1).
•Etabliert hat sich die arthroskopische Behandlung posttraumatischer Schultersteifen und Schmerzzustände nach osteosynthetischer Versorgung von Humeruskopffrakturen, da die wesentliche Pathologie intraartikulär-kapsulär liegt und somit nur arthroskopisch mit
•Allgemein besteht der Trend zur Verwendung reiner Fadenimplantate sowohl am Glenoid zur Schulterstabilisierung als auch im Bereich des Oberarmkopfes zur Refixation der Rotatorenmanschette. Implantatbedingte Impingementkomplikationen, die in kurzer
Abb. 1: Die Stabilisierung in der Technik nach Latarjet oder mit Beckenkammtransplantaten
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Kapsulotomie und gegebenenfalls Intervallresektion adressiert werden kann. Die früher praktizierte offene ME kann nicht mehr empfohlen werden. In den meisten Fällen ist nicht das Implantat Ursache der Funktionsstörung, sofern dies doch der Fall sein sollte, setzt sich zunehmend die arthroskopisch unterstütze Entfernung der Plattenimplantate durch bzw. die arthroskopisch kontrollierte Entfernung einzelner überstehender Schrauben.
Abb. 2 + 3: PushLock®-Stabilisierungstechnik mit LabralTape™
Zeit zu einer Zerstörung des Gelenkes führen können sowie knöcherne Resorptionsprozesse werden dadurch vermieden. Revisionseingriffe und weitere Diagnostik mit MRT sind unkompliziert und nicht mit Artefakten behaftet. Knotenfreie Varianten der Fadenimplantate vereinfachen zusätzlich die Operationstechnik und erhöhen die Sicherheit der Gewebefixation (Abb. 2 bis 4). Die Verbreitung der Arthroskopie an der Schulter hat zu einem Anstieg der Operationszahlen geführt, insbesondere zu einem Anstieg der subacromialen Dekompression zur Behandlung der am häufigsten gestellten Diagnose an der Schulter – dem Impingement/Subacromialsyndrom. Nachuntersuchungsresultate sehr hoher Fallzahlen von subacromialen Dekompressionen haben die Gefahren und Grenzen einer unkritisch praktizierten operativen Therapie aufgezeigt. Dies hat dazu geführt, dass, medial unterstützt, die häufig praktizierte subacromiale Dekompression kritisch
Abb. 4: Knotless FiberTak™-Soft-Anker
bewertet wurde. Ursächlich dafür ist eine insuffiziente, auf das Schultergelenk fokussierte Diagnostik, bei der funktionelle Zusammenhänge und Überlagerungen durch HWS Pathologien nicht berücksichtigt werden. In diesen Fällen versagt die operative Behandlung, da die zugrundeliegende Ursache nicht adressiert wird. Empfehlenswert ist daher zur therapeutischen Differentialindikation eine komplette funktionelle Diagnostik der Cervikobrachialen Funktionskette. HWS Pathologien müssen sicher ausgeschlossen werden, an somatoforme Funktionsstörungen muss gedacht werden. •Die Entwicklungskurve weiterer arthroskopischer Operationsverfahren und -Techniken hat sich deutlich abgeflacht, da die Verfahren auf sehr hohem Niveau etabliert sind. Daher richtet sich perspektivisch der Fokus zunehmend auf additive biologische Verfahren, um die Gewebeheilung und Regeneration zu unterstützen und zu optimieren. •Zum Einsatz kommen intraoperativ und postoperativ PRP Anwendungen oder Blutderivate. Unterschiedliche Präparate verschiedener Hersteller stehen zur Verfügung. Die Herstellungsverfahren unterscheiden sich teilweise erheblich. Die PRP Methoden wurden insbesondere innerhalb der letzten zehn Jahre weiterentwickelt. Wissenschaftliche Daten aus zahlreichen Studien belegen den
Effekt dieser Behandlungen. Dies hat zu einer zunehmenden Akzeptanz und Verbreitung dieses Verfahrens geführt. Zukünftig ist auch mit weiteren Entwicklungen der Anwendung von Stammzellen zu rechnen, die gegenwärtig noch am Anfang steht. Stammzellen aus Fettzellen (autologe mesenchymale Stammzellen) unterstützen den postoperativen Heilungsprozess. Die postulierten Wirkmechanismen sind vielfältig, müssen jedoch hinsichtlich ihrer klinischen Bedeutung noch durch Studien überprüft werden. Erste Daten sind vielversprechend. Unabhängig von der speziellen Thematik arthroskopischer Eingriffe am Schultergelenk kann in den letzten Jahren bei Patienten grundsätzlich eine kritischere Hinterfragung von Operationsindikationen beobachtet werden. Dies verpflichtet den Operateur zu einer ausgedehnten vollständigen Diagnostik und zu einer Ausreizung der konservativen Behandlung. Arthroskopische Eingriffe dürfen nicht bagatellisiert werden. Ebenso ist eine individualisierte ausführliche Beratung des Patienten hinsichtlich der Leistungsfähigkeit einer operativen Therapie erforderlich: welches Resultat kann in Aussichtgestellt werden? Welche Belastungen sind nach der Operation noch oder nicht mehr möglich? Welche Beschwerden können trotz Operation dauerhaft verbleiben? Häufig besteht hier eine
unrealistische Erwartungshaltung des Patienten, die im Aufklärungsgespräch nicht thematisiert wird. Dies kann dann bei postoperativ verbleibenden Beschwerden trotz formal korrekter Indikation und Durchführung der Operation zu einer für den Patienten unbefriedigenden Situation führen. FAZIT Zusammenfassend sind heute sämtliche Standardeingriffe an der Schulter mit hoher Qualität und Präzision bei niedriger Komplikationsrate in arthroskopischer Technik möglich. Nur komplexere Eingriffe sind noch ausschließlich Zentren vorbehalten. Die Resultate können durch eine verbesserte Diagnostik mit sicherem Ausschluss von relevanten Begleitpathologien vor allem im Bereich der HWS und der Scapula infolge optimierter Patientenselektion verbessert werden. Zur therapeutischen Differentialindikation sind konservative cervicobrachiale Probebehandlungen in Kombination mit lokalen Infiltrationen von Lokalanästhetikum hilfreich. Sowohl im Bereich der konservativen Behandlung als auch zur additiven Therapie im Rahmen der operativen Verfahren werden zukünftig PRP Verfahren, Blutderivate und die Stammzelltherapie einen höheren Stellenwert haben.
Originalpublikation in der Sportärztezeitung / Ausgabe September 2020
Praxisklinik für Orthopädie und Sportmedizin
Rekonstruktive Fußchirurgie Dr. Klaus Fecher, Fußspezialist
Schulterchirurgie Dr. Thomas Ambacher, Schulterspezialist
Hallux Valgus & Hallux Rigidus, Zehenfehlstellungen, Anomalien, Rezediveingriffe nach Vor-OP, Vorfuß- und Mittelfußkorrekturen, Fersensporn
Degenerative & traumatische Schulterbeschwerden, arthoskopische Schulteroperationen, konservative Schulterbehandlung, ACP-Eigenbluttherapie gegen Gelenkschmerzen (schmerzfrei dank körpereigenem Blutplasma)
Weitere Behandlungsmöglichkeiten: 4-D-Wirbelsäulenvermessung, SpineMED-Table, Laufanalyse, Triggerpunkt- und Stoßwellentherapie, Facetteninfiltration und Denervation, Arthrosebehandlung, Handchirurgie, Akupunktur
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BAHNHOF-APOTHEKE
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Warten auf den Impfstoff Zahlreiche Pharmaunternehmen arbeiten an einer Impfung gegen das neuartige Corona-Virus
Insbesondere auf der RNA-Technologie liegen aktuell große Hoffnungen, weil dieses Konzept eine der schnellsten Formen der Impfstoffentwicklung darstellt. Diese Technologie ist recht neu, weshalb es kaum praktische Erfahrungen damit gibt. Auch ist bisher kein einziger Impfstoff, der auf dem mRNAKonzept basiert, zugelassen worden.
Die Welt wartet auf einen Impfstoff gegen das neuartige Corona-Virus. Um die 140 Pharmaunternehmen aus aller Welt arbeiten mit Hochdruck an dessen Entwicklung, darunter auch deutsche Firmen. Nach einer Analyse des Status Quo vom 31. Juli, den die WHO veröffentlicht hat, befinden sich 26 Stoffe in der klinischen Prüfung, Tendenz steigend. Das ist rasant: Die Entwicklung eines Impfstoffs von der Idee bis zur Zulassung dauert üblicherweise mehrere Jahre. Doch obwohl die Studien zu einigen potentiellen Impfstoffen damit schnell weit fortgeschritten sind, ist doch noch völlig offen, wann und wie viele Impfstoffe auf den Markt kommen, welche Pharmaunternehmen sie produzieren werden und wie viele Dosen in Deutschland zur Verfügung stehen werden. Frühestens Mitte nächsten Jahres ist mit der Zulassung eines Impfstoffs zu rechnen.
Wie schnell mit Impfkampagnen begonnen werden kann, hängt indes nicht nur von der Geschwindigkeit von Entwicklung, Erprobung und Zulassung der Impfstoffe ab, sondern wesentlich auch von den Produktionskapazitäten. Interessant ist vor diesem Hintergrund die Vielzahl an Konzepten, mit denen die Pharmaindustrie arbeitet. Klassische Ansätze forschen an Impfstoffen mit inaktivierten Viren (sogenannte Totimpfstoffe) oder ab-
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Körper die Impfantigene selbst herstellen zu lassen. Diese mRNA-, DNA und Vektorimpfstoffe unterscheiden sich in der Art der genetischen Information und wie diese in die Zellen gelangt: Bei Vektorimpfstoffen wird das Genmaterial in harmlose Trägerviren eingebaut, die als Impfstoff injiziert werden. mRNAund DNA-Impfstoffe enthalten ausgewählte Virusgene in Form von Nukleinsäuren, die den menschlichen Zellen als Bauanleitung dienen.
geschwächten Viren, mit viralen Proteinen oder Impfviren mit aufgesetzten SARSCoV-2-Hüllproteinen. Ihr Nachteil: Die Herstellung eines solchen Impfstoffs ist aufwändig, weil die Viren in einem mehrstufigen Verfahren aufbereitet werden, und dauert entsprechend lange. Als schnellere Lösung gelten genbasierte Impfstoffe. Seit Jahren experimentieren Wissenschaftler mit dem Konzept, den
Zahlreiche Hersteller haben bereits angekündigt ihre Produktionskapazitäten auszuweiten, sobald ein Impfstoff verfügbar ist. Gleichwohl ist die Frage der Verteilung noch völlig offen. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut arbeitet derzeit im Auftrag der Bundesregierung einen Plan aus, wer zuerst geimpft werden sollte und inwieweit Risikogruppen und systemrelevante Berufe vorrangig behandelt werden. Gleichzeitig scheint es schon lange vor der Marktreife des Impfstoffs wachsende Vorbehalte zu geben. Umfragen zufolge wollen sich nach aktuellem Stand weniger als ein Drittel der Deutschen gegen das Corona-Virus impfen lassen. Dabei scheinen weniger grundsätzliche Vorbehalte eine Rolle zu spielen, sondern die Angst vor Nebenwirkungen sowie der Sicherheit des Impfstoffs. Zumindest letztere Sorge sollte unbegründet sein. Bis ein Impfstoff zugelassen wird, muss er mehrere Test- und Studienstufen durchlaufen, die Kriterien sind eng, die Kontrollen streng. Nur wenige Stoffe schaffen es deshalb über die Studienphase hinaus.
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Ihre Gemeinschaftspraxis Dr. Klausmann / Dr. Schirrmacher-Memmel, in Aschaffenburg – direkt am Hauptbahnhof – in der ElisenstraĂ&#x;e 28. 8IPIJSR Ť Ť Ť x ) 1EMP MRJS$OPEYWQERR HI
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Diabetologie, Fussambulanz und Gastroenterologie
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Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin
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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND DR. MED. J. C. ULZHEIMER
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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie
Corona geht auf die Nerven! Seit Dezember 2019 hat das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 die Medizin vor neue Herausforderungen gestellt. Viele Forscherteams auf der ganzen Welt bemühen sich darum, das Virus zu verstehen, denn die aktuelle Zahl von fast 16 Millionen bestätigten Infizierten beunruhigt die Menschen. Fast täglich werden daher neue Information darüber bekannt, welche Auswirkungen das Virus auf den menschlichen Körper haben kann. Sehr früh war klar, dass das Virus einen Befall der Lunge verursacht und es sowohl leichte als auch schwere Verläufe geben kann. Erst mit der Zeit konnte herausgefunden werden, dass nicht nur die Lunge, sondern auch viele andere Organe betroffen sein können, darunter auch das Gehirn. Nach bisherigen Erfah-
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rungen sind die häufigsten neurologischen Symptome Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns. Eine europäische Studie konnte dies bestätigen: über 85 % von 419 COVID-19-Patienten mit milden bis moderaten Verläufen aus 12 europäischen Kliniken hatten Beeinträchtigungen des Geruchs- und Ge-
schmackssinns. In über 10 % der Fälle traten die Riechstörungen vor allen anderen Symptomen auf. Im Vergleich zu anderen Symptomen sind dies nur leichte Beschwerden, aber ein eindeutiger Beweis dafür, dass das Nervensystem mitbeeinträchtigt sein muss.
Welche Bereiche des Nervensystems können betroffen sein? Mittlerweile wissen wir, dass Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns nur ein kleiner Teil der möglichen neurologischen Symptome sind. In einer aktuell veröffentlichten Studie von Dr. Ling Mao von der Abteilung für Neurologie des Union Hospital an der Huazhong Universitiy of Science and Technology in Wuhan wurde einer Beteiligung des Nervensytems näher auf den Grund gegangen. Es wurden Krankenakten von 214 Patienten ausgewertet, die in drei Krankenhäusern über einen Zeitraum von etwa drei Wochen behandelt worden waren. Bei mehr als jedem dritten Infizierten wurden verschiedene neurologische Symptome gefunden, die nach ihrer Lokalisation in drei Bereiche eingeteilt werden können.
Zum einen kann das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) betroffen sein. Dies führt zu Kopfschmerzen, Schwindel, Krampfanfällen, Gleichgewichtsstörungen und akuten Gefäßerkrankungen des Gehirns wie Schlaganfällen. Zum anderen kann auch das periphere Nervensystem in Mitleidenschaft geraten, das bedeutet Nervenschäden mit beispielsweise Nervenschmerzen oder auch Sehstörungen. Als drittes konnte das Forscherteam bei 23 Patienten Schäden der Skelettmuskulatur finden.
zentrales Nervensystem Gehirn Rückenmark
peripheres Nervensystem Nerven
Skelettmuskulatur
Warum treten überhaupt neurologische Symptome auf? Ob und wann neurologische Symptome auftreten, lässt sich nicht von vornherein sagen. Auch bei einem milden Verlauf der Erkrankung oder bei jungen Patienten können neurologische Komplikationen auftreten. Ein Forscherteam um Mark Ellul von der Universität Liverpool hat Fallberichte und Studien aus aller Welt ausgewertet, wie neurologische Komplikationen aussehen und welche besonders häufig sind. Insgesamt wurden 901 Fälle von COVID-19-Patienten mit neurologischen Symptomen ausgewertet. Es konnte dabei noch nicht geklärt werden, ob die neurologischen Krankheitsbilder vom Coronavirus selbst oder indirekt durch das angegriffene Immunsystem verursacht werden. Auch Patienten mit milden Verläufen und fehlenden oder nur schwachen Atemwegssymptomen können trotzdem schwere Hirnund Nervenentzündungen entwickeln. Von Ellul und seinem Team wird der Fall eines 24-jährigen Mannes beschrieben, der zunächst nur unter Halsschmerzen, Fieber und Erschöpfung litt, und erst im Verlauf Verwirrtheitszustände und Krampfanfälle dazukamen. Bei dem jungen Mann wurde eine schwere Gehirnentzündung festgestellt, er musste auf der Intensivstation beatmet werden. Welche Verläufe gibt es? Schaut man sich die Vielzahl von Studien an, die es bisher zu neurologischen Symptomen bei COVID-19 gibt, kann man festhalten, dass etwa 80 % der Patienten neurologische Komplikationen haben, diese jedoch selten schwer sind. Die verschiedenen neurologischen Auswirkungen können grob in drei Gruppen eingeteilt werden:
Betroffene Bereiche des Nervensystems. Fotos: SciePro, agvisuell, adimas (Alle Adobe Stock).
Die erste Gruppe beinhaltet die Patienten mit schweren COVID-19-Verläufen. Dabei betrifft die Erkrankung den ganzen Körper, neurologische Symptome können milde ausfallen wie Kopfschmerzen oder Schwindel, oder es zeigen sich schwerwiegende Komplikationen, die das Gehirn im Ganzen betreffen. Dies sind sogenannte „Encephalopathien“, die durch die Infektion des gesamten Körpers zustande kommen, zum Beispiel auch im Rahmen einer Blutvergiftung (Sepsis). Bei der zweiten Gruppe kommt es durch die COVID-19-Infektion zu einer direkten Entzündung des Gehirns, einer Encephalitis. Dabei handelt es sich um einen sehr schwerwiegenden, oft tödlichen Verlauf. Dies tritt jedoch – soweit es bisher bekannt ist – nur in ganz seltenen Fällen auf. Die dritte Gruppe umfasst Patienten, die sich schon von der Infektion erholt haben. Erst mit Verzögerung kommt es zu einer autoimmunbedingten Erkrankung des Gehirns oder der Nerven. Dabei bildet das Immunsystem durch eine Verwechslung Antikörper gegen körpereigenes Gewebe, zum Beispiel gegen die Schicht, die die Nervenzellen ummantelt und isoliert. Auch dies sind jedoch bisher nur Einzelfälle. Letztendlich ist noch für einige der neurologischen Manifestationen nicht klar, wie häufig sie bei COVID-19 wirklich sind. Im Vergleich zu den Beeinträchtigungen an der Lunge ist die Wahrscheinlichkeit von schwerwiegenden neurologischen Komplikationen jedoch immer noch sehr gering.
Warum kommt es zu neurologischen Symptomen? Warum es überhaupt zu neurologischen Symptomen kommt, ist ebenfalls noch nicht hinreichend geklärt. Beim SARSAusbruch in den Jahren 2002 und 2003 konnten die Coronaviren in den Nervenzellen nachgewiesen werden, jedoch nicht in den Blut- und Lymphbahnen. Somit schien ein Infektionsweg über die Nervenzellen sehr wahrscheinlich. Das neuartige SARS-CoV-2-Virus konnte bislang im Nervenwasser nur in Einzelfällen nachgewiesen werden, was möglicherweise auf indirekte fehlgeleitete Reaktionen des Körpers hindeuten könnte. So könnte möglicherweise die deutliche Aktivierung des Gerinnungssystems bei COVID-19 zumindest einen Teil der Schlaganfälle erklären.
Neurologische Langzeitfolgen bei COVID-19 Mittlerweile gibt es auch einige Erkenntnisse über Langzeitfolgen der COVID-19Infektion. Eine aktuelle Studie aus Italien, die in einer hochrangigen englischsprachigen Zeitschrift veröffentlicht wurde, untersuchte, ob und welche Symptome im weiteren Verlauf bestehen blieben. 87% der Patienten litten noch an Folgebeschwerden der Erkrankung, darunter auch einige neurologische Symptome. Die häufigsten anhaltenden Folgen waren Müdigkeit oder starke Erschöpfung (ca. 53 %), Beeinträchtigungen des Geruchssinns (ca. 16 %), Kopfschmerzen (ca. 10 %) und
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Schwindel (ca. 5 %). Eine neurologische Nachbetreuung der Patienten ist entsprechend von enormer Wichtigkeit. Die COVID-19-Infektion ist zunehmend besser erforscht, aber es fehlen immer noch Studien, damit die verschiedenen Mechanismen, die zur Erkrankung führen, verstanden werden. Dies betrifft natürlich auch die neurologischen Komplikationen, denn nur, wenn der krankheitsauslösende Prozess nachvollziehbar ist, können auch erfolgversprechende Therapieoptionen gefunden werden.
Muss man Angst haben vor neurologischen Komplikationen? Neurologische Komplikationen sind zusammenfassend also bei COVID-19-Pa-
tienten häufig, jedoch meist in harmloser Ausprägung. Es besteht entsprechend kein Grund zur Panik, nicht jeder Patient mit Erkältungssymptomen bei einer COVID-19-Infektion ist stark gefährdet, eine Gehirnentzündung zu bekommen. Es sollte jedoch eine erhöhte Aufmerksamkeit bei den behandelnden Ärzten und Betroffenen vorhanden sein, um frühzeitig mögliche neurologische Symptome adäquat einordnen zu können.
Parkinson und Demenz. Die Inhaber der Praxis freuen sich sehr über die kompetente Verstärkung. Dadurch kann die Spezialisierung der Praxis weiter erhalten und das Spektrum erweitert werden.
Dieser Artikel wurde verfasst von Frau Dr. med. Jessica Herröder, die seit 01. Februar 2020 als Fachärztin für Neurologie in der Gemeinschaftspraxis Dr. W.E. Hofmann / Dr. J.C. Ulzheimer arbeitet. Frau Dr. Herröder hat die letzten zwölf Jahre in der Schön Klinik München Schwabing gearbeitet, zuletzt als Oberärztin mit dem Schwerpunkt
Ihre Gemeinschaftspraxis für Neurologie und Psychiatrie im Stadtpalais Aschaffenburg Dr. med. W. E. Hofmann & Dr. med. J. C. Ulzheimer (Inhaber) Dr. med. J. Hansmann & Dr. med. A. Kavcic (angestellte Ärztinnen)
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008
Mit unserem erfahrenen Team aus drei Fachärzten für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Rehabilitationsmedizin sowie medizinischen Fachangestellten mit Fachschwestern für Multiple Sklerose und Parkinson kümmern wir uns um Ihre Gesundheit bezüglich peripherem und zentralem Nervensystem und Muskeln. Unser Diagnostik- und Behandlungsspektrum in Neurologie und Psychiatrie: Nerven- und Duplexsonographie Elektrophysiologie Liquordiagnostik Infusionstherapie Telemetrie implantierbarer Medikamentenpumpen Unsere Schwerpunkte und Spezialitäten: Multiple Sklerose (DMSG) Parkinson-Erkrankungen Botulinumtoxin-Therapie bei Bewegungsstörungen Migräne Studienzentrum neue Therapien
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Stadtpalais | Elisenstraße 32 | Eingang B | 63739 Aschaffenburg Telefon 0 60 21/44 98 60 | Telefax 0 60 21/44 98 62 44 | praxis@wehofmann.de
IM GESPRÄCH
„Die Anfangszeit war am schwierigsten“ Dr. Silke Schirrmacher-Memmel, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie und Sprachtherapeutin Dr. Ingeborg Maser über Arbeiten in Zeiten von Corona
Das neuartige Corona-Virus hat den Arbeitsalltag in den Praxen auf den Kopf gestellt. Gewohnte Abläufe mussten auf den Prüfstand gestellt werden, ad hoc Hygiene- und Schutzkonzepte umgesetzt und Patienten an die neue Situation gewöhnt werden. Susanne von Mach sprach mit Hämatologin und Onkologin Dr. Silke Schirrmacher-Memmel und der Neurolinguistin und Klinischen Linguistin Dr. Ingeborg Maser über die Herausforderung, in Zeiten von Corona eine Praxis zu führen.
Wie haben Sie die vergangenen Monate erlebt? Dr. Maser: Die Anfangszeit war vielleicht am schwierigsten. Ich habe meine Praxis mit Beginn des Lockdowns für zwei Wochen geschlossen, weil zunächst über die Medien die Meldung kursierte, dass unter anderem wir Sprachtherapeuten nicht mehr weiterbehandeln dürfen. Das entpuppte sich als Falschmeldung, doch bis das geklärt war, bis das Hygiene- und Infektionsschutzkonzept stand, bis wir das entsprechende Material besorgen konnten, Spuckschutzvorrichtungen angefertigt waren, benötigten wir auch einige Zeit. Ich habe meine Praxis nach zwei Wochen wiedereröffnet, musste aber bestimmte Patientengruppen wegen des zu hohen Infektionsrisikos leider zunächst von der Therapie vor Ort ausschließen. Unglücklicherweise hat das bei uns viele Patienten betroffen, gerade mit neurologischen Erkrankungen und Dysphagien, also zum Beispiel trachealkanülierte Patienten mit offenem Stoma. Ich habe mich also zunächst auf die Behandlung von Patienten mit anderen neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson etc. sowie Jugendliche
und Kinder konzentriert. Mittlerweile behandele ich aber fast alle Patienten wieder in der Praxis. Dr. Schirrmacher-Memmel: Mit dem Beginn der „ersten Welle“ Mitte bis Ende Februar war mir klar, dass das nicht lange gut gehen kann, dass man dem Infektionsgeschehen einfach zuschaut. Der Lockdown hat dazu geführt, dass wir unser Praxisteam sofort in zwei Gruppen geteilt und ähnlich wie die Feuerwehr und andere Organisationen nur noch so gearbeitet haben, dass wir uns nicht treffen, damit wir unsere onkologischen Patienten weiterbetreuen können, falls ein Team ausfällt. Wir haben unsere Sprechzeiten auf 60 Stunden pro Woche erhöht, um Patientenströme zu entzerren und das Infektionsrisiko in der Praxis zu minimieren. Wir haben SpritzschutzWände installieren lassen, anfangs gab es nicht genügend Masken, erst recht keine Schutzkleidung. Es war jeden Tag eine neue organisatorische Herausforderung, um an die notwendigen Sicherheitsutensilien zu kommen, um einerseits das Team, andererseits die schwer immunsupprimierten Patienten zu schützen. Wir haben innerhalb kürzester Zeit die Tagesklinik umgebaut, Therapieräume, Arzt- und Untersuchungszimmer umgebaut. Wir haben hier keine Kosten gescheut, und gerade in der Akutphase war alles drei Mal so teuer wie üblich. Die ersten Wochen waren absolut stressig, weil wir innerhalb kürzester Zeit immer wieder neue Entscheidungen treffen, unser Team aus fast 50 Mitarbeitern immer wieder mitnehmen mussten. Wir arbeiten nur noch drei bzw. zwei Tage pro Woche, dann aber 13 Stunden, in voller Schutzmontur mit FFP2-Maske plus einem Spezialkittel und einem Visier. Das ist maximal anstrengend. Haben auch Sie die Organisation neu aufgestellt, Frau Dr. Maser? Dr. Maser: Ja, darum haben wir uns auch gekümmert. Das ist in meiner Praxis aber kein so großes Thema, weil wir mit festen Terminen arbeiten, so dass sich Patienten in der Regel nicht oder nur für kurze Zeit begegnen. Mein Team und ich achten natür-
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IM GESPRÄCH
lich auf Abstandsregeln und Hygiene, so dass die Gefahr hier auf ein Minimum reduziert ist. Ich denke, wir haben alle gelernt, noch vorsichtiger im Umgang mit Patienten zu sein. Ein großes Problem besonders jetzt im Sommer ist die Luftzufuhr mit Ventilatoren und Klimaanlagen. Ich musste erst einmal recherchieren, welche Klimaanlage überhaupt in meiner Praxis eingebaut ist. Deren Wartungskonzept und die fehlende Frischluftzufuhr haben mich nicht überzeugt. Deshalb haben wir die Klimaanlage zunächst reinigen lassen. Sie läuft bei uns jetzt nur morgens, bevor die Patienten in die Praxis kommen, und danach nicht mehr. Da in der Sprachtherapie ja mehr oder weniger den ganzen Tag lang besonders tief geatmet, laut gesprochen und kommuniziert wird, entstehen über die Ausatmung vermehrt Aerosole, die für Patienten und uns eine erhöhte Infektionsgefahr darstellen. Und Sprachübungen mit Maske sind gerade für aphasische Patienten besonders schwierig. Deshalb müssen wir trotz Abstand und Spuckschutz vor allem auf Frischluftzufuhr achten. Klimageräte würden die Aerosole in der Luft nur noch mehr aufwirbeln und für mehr Verbreitung sorgen. Auch ist mittlerweile bekannt, dass sich in der kühlen Luft Aerosole länger halten.
Virologen, die sich zudem widersprochen haben, an der Gesamtsituation mit den Bildern aus Italien und Frankreich, dann kann ich verstehen, dass die Bevölkerung maximal verunsichert war.
Hatten Ihre Patienten Angst in die Praxis zu kommen?
Dr. Schirrmacher-Memmel: Wir haben in den allerersten zwei Wochen vor Installation der Fieberambulanz und Teststrecke unsere onkologischen Patienten mit Fieber auf Covid19 getestet, im fünften Stock des Parkhauses im Elisenpalais, vor der Tür unserer Studienambulanz.
Dr. Maser: Wir haben zunächst alle Patienten telefonisch und über die Homepage über die Besuchsbedingungen für die Praxis und unser Hygienekonzept informiert. Manche Patienten waren aber sehr zögerlich. Gerade Patienten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu uns kommen, hatten Angst, sich unterwegs anzustecken. Es war am Anfang tatsächlich schwer abzuschätzen, wie hoch die Auslastung von Bahn und Bus ist, und ob diese Verkehrsmittel überhaupt sicher sind für meine Patienten. Diese Sorgen haben sich aber im Lauf der Zeit gelegt, und bereits seit Ende April läuft der Praxisbetrieb wieder weitgehend regulär. Dr. Schirrmacher-Memmel: Mit den onkologischen Patienten haben wir größtenteils proaktiv Kontakt aufgenommen. Wer nicht akut kommen musste, dessen Termine haben wir verschoben. Alle anderen waren vielleicht die ersten ein, zwei Mal verängstigt oder verunsichert, aber nachdem sie gesehen haben, wie unser Sicherheits- und Hygienekonzept funktioniert, war das kein großes Thema mehr. Von anderen onkologischen Praxen habe ich anderes gehört, dort sind viele Patienten zu Hause geblieben aus Angst vor Covid-19. Das Deutsche Krebszentrum hat soeben eine Befragung unter 50.000 Krebspatienten durchgeführt. Demzufolge haben rund ein Drittel ihre Therapie verschoben oder abgebrochen, zumindest in den ersten sechs Wochen des Lockdowns, aus Angst, dass Covid-19 für sie gefährlicher ist als ihre Tumorerkrankung. War oder ist diese Sorge begründet? Dr. Schirrmacher-Memmel: Wir haben keinen Hinweis auf eine Übersterblichkeit onkologischer Patienten. Das ist erst einmal sehr erfreulich. Können Sie die Ängste verstehen? Dr. Schirrmacher-Memmel: Absolut. Vor allem, wenn wir an die erste Phase denken, an die Aussagen unterschiedlicher
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Haben sich die Patienten an die veränderte Situation gewöhnt? Dr. Schirrmacher-Memmel: Ja, das auch. Leider zeigt sich auch eine zunehmende Nachlässigkeit. Der Verbrauch an Desinfektionsmitteln ist seit Anfang Juli deutlich zurückgegangen, wir müssen zunehmend mit Patienten diskutieren, warum sie trotz Abstandsregelung einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen und warum Begleitpersonen nicht mit in die Praxis kommen sollen. Wir müssen Patienten auch immer wieder dazu anhalten, die Maske richtig aufzusetzen. Leider spiegelt sich dieses Verhalten in steigenden Fallzahlen wider. Das ist aus medizinischer Sicht höchst bedenklich, weil die Gefahr völlig unterschätzt wird. Haben Sie selbst Patienten auf Covid-19 getestet?
Wie überstehen Ihre ja doch schwer erkrankten Patienten diese Zeit psychisch? Dr. Schirrmacher-Memmel: Wir hatten in den ersten Wochen Patienten, die große Angst hatten. Sie haben auf alle Kontakte verzichtet, haben sich Lebensmittel vor die Tür stellen lassen und sind in eine schwere Depression mit Panikattacken verfallen wegen der Selbstisolation. Wir haben diesen Patienten Videosprechstunden mit unserer Psychoonkologin angeboten, und sie zu Institutionen vermittelt, die ebenfalls psychologische Beratung anbieten. Dr. Maser: Viele Patienten haben berichtet, wie sehr sie die Therapie vermisst haben und dass Ihnen vor allem der soziale Kontakt sehr gefehlt hat. Einige haben in Folge der schwierigen Gesamtsituation eine Depression entwickelt. Haben Sie telemedizinisch behandelt? Dr. Schirrmacher-Memmel: Wir haben Telefonsprechstunden angeboten. Ich habe eine Videosprechstunde auf Frau Dr. Kummer eingerichtet, doch diese hat kein Patient genutzt. Unser Patientenklientel ist ja eher älter, für die kam das vielleicht nicht in Frage. Und viele müssen sowieso in die Praxis kommen für die Therapie. Wenn sie schon einmal da waren, wollten sie lieber mit uns persönlich sprechen. Wir haben aber viel übers Telefon beraten, das wurde sehr gut angenommen. Dr. Maser: Wir haben viele Patienten, die nicht kommen konnten oder wollten, zunächst telefonisch beraten und mit Übungen für zu Hause versorgt. Diese Leistung haben wir kostenfrei erbracht, weil sie von den Krankenkassen nicht bezahlt wird.
Wir hatten außerdem zunächst bis Ende März, dann bis Ende Juni die Möglichkeit, Patienten telemedizinisch zu behandeln und dies über die Krankenkassen abzurechnen. Ich war in diesem Bereich bisher nicht tätig, habe mich dann aber schnell eingearbeitet, entsprechende Webinare besucht, um Konzepte zu lernen, und das Equipment angeschafft. Die Auflagen zum Datenschutz sind allerdings sehr hoch. Und die Telemedizin kommt natürlich nur für eine bestimmte Patientengruppe in Frage: Die Patienten müssen die technische Ausrüstung haben und in der Lage sein, zumindest einfache Eingaben in der Tastatur zu tätigen oder jemanden zuhause haben, der ihnen dabei hilft. Und natürlich müssen sie es wollen, wobei das tatsächlich das geringste Problem war. Viele auch ältere Patienten fanden diese Form der Therapie eine gute Idee.
Leider haben wir Therapeuten diese Möglichkeit zur Teletherapie mittlerweile nicht mehr, weil die Krankenkassen argumentieren, eine Präsenztherapie sei wieder möglich. Ist das nicht höchst ärgerlich? Dr. Maser: Natürlich, weil wir ja viel Zeit und Geld dafür investiert haben. Aber es ist auch deshalb ärgerlich, weil die Telemedizin eine gute Ergänzung zur Therapie in der Praxis ist. Die Verbände kämpfen aktuell dafür, die Telemedizin wieder zur Kassenleistung zu machen. Ohne die Corona-Pandemie hätte ich mich vermutlich eher nicht mit dieser Form der Behandlung auseinandergesetzt. Jetzt aber sehe ich darin ein interessantes Medium, das zukünftig ein großes Potenzial besitzt.
Dr. Silke Schirrmacher-Memmel
Dr. phil. Ingeborg Maser
Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin
Neurolinguistin, Klinische Linguistin dbs/dbl
12.05.2003: Promotion in der Pathologie mit dem Thema Immunhistochemische Analyse von Histo-Arrays im Vergleich zu konventionellen Präparaten (magna cum laude). 01/2004 – 03/2006: Assistenzärztin in der Medizinischen Klinik II der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main. 04/2006 – 02/2010: Weiterbildungassistentin in der Tumorklinik des Klinikum Fulda. 02/2010: Facharztanerkennung Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie. 03/2010 – 06/2016: Oberärztin der Tumorklinik des Klinikum Fulda. 01/2016: Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. Seit 06/2016: Fachärztin in der Praxis Dres. Klausmann Aschaffenburg.
BIOGRAFIE
07/2002 – 01/2004: Ärztin im Praktikum in der Medizinischen Klinik II der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt bei Herrn Prof. Caspary.
1982 – 1992: Studium und Promotion in Germanistik und Anglistik sowie in Neurolinguistik an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Dissertation über Sprachstörungen bei Broca-Aphasie. 1992 – 2002: Wissenschaftliche und praktische Tätigkeit an der Universität Freiburg und der Neurologischen Klinik Bad Aibling. Seit 2003 Niederlassung in eigener Praxis in Aschaffenburg, seit 2008 im Stadtpalais.
BIOGRAFIE
1995 – 2002: Studium der Humanmedizin an der Johann Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt.
Zusatzausbildungen in Aphasiologie, Dysphagiediagnostik und -therapie, Van Riper-Stottertherapie, zertifizierte Lee-Silverman-Voice Treatment-Therapeutin (LSVT), zertifizierte Legasthenietherapeutin (dbs) und Supervisorenausbildung (BKL). Teilnahme an Forschungs- und Therapiestudien zum Nachweis der Effektivität von Sprachtherapie. Hobbys: Evolutionsbiologie, Primatenforschung, Literatur und Musik, Sport, zum Beispiel Joggen und Wandern.
Seit 01/2020: Mitgesellschafterin der Gemeinschaftspraxis Dr. Klausmann/Dr. Schirrmacher-Memmel.
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INFO
Digitale Vermessung für Kompressionsstrümpfe Sanitätshaus hubrich medical hat das neueste MEDI-System Ein Bericht von Christian Hubrich, Geschäftsführer Sanitätshaus Hubrich medical in Aschaffenburg
Müde, schwere Beine, Besenreiser, Krampfadern? Bei einem Venenleiden sind medizinische Kompressionsstrümpfe die Basistherapie. Damit fühlen sich die Beine wieder leichter und entspannter an. Es ist wichtig, dass die Strümpfe wie eine zweite Haut sitzen, um ihre volle Wirkung entfalten zu können. Die Digitalisierung ist längst im Sanitätshaus angekommen. Nach Schuheinlagen, die seit langem mit einem Fußscanner vermessen werden, kommt jetzt ein revolutionäres Messsystem zum Einsatz. Tschüss Maßband: Ab sofort greifen wir zum Tablet, um berührungslos die Maße für Kompressionsstrümpfe zu nehmen. Auch zur Sicherheit unserer Fachangestellten. Durch die kontaktlose Vermessung ist der direkte Kontakt zum Patienten stark reduziert. Seit Mai arbeiten wir mit dem neuen elektronischen Vermessungssystem für die Kompressionsstrumpfversorgung. Durch den Scan entsteht ein exaktes 3D-Modell der Beine. Es bildet alle Maße für die rundgestrickten Kompressionsstrümpfe ab – berührungslos und präzise.
Venenklappe ohne Strumpf
Venenklappe mit Strumpf (Grafiken: www.medi.de)
Durch einen Kompressionsstrumpf schließen die Venenklappen besser, das Blut wird durch die Bewegung (man sagt auch Venenpumpe) wieder schneller zum Herz zurückgeführt. Ohne Strumpf sackt das Blut wieder zurück (blauer Pfeil). Der Strumpf verengt also die erweiterten Venen, der Rückfluss des Bluts zum Herzen wird aktiviert und beschleunigt. Schwellungen und Spannungsgefühle klingen ab, die Beine fühlen sich wieder leichter und fitter an. Mit der individuellen Kompressionstherapie können Venenpatienten wieder aktiver und beweglicher mehr Lebensqualität erfahren – das ist unser Ziel.
Innovativ und digital: In weniger als fünf Minuten ermöglicht unser Messsystem den kompletten Prozess vom Maßnehmen, über die Auswahl bis zur Bestellung. Dabei darf allerdings die fachliche Ausbildung nicht fehlen. Das Ergebnis vergleicht Ihre Beraterin mit den Serienmaßen in unserem Lager, so kann ein Großteil der Patienten sofort versorgt werden. Die Rückmeldungen unserer Kunden sind überaus positiv, das bestätigt die hohe Qualität der Messungen. Dennoch ist wichtig für die Versorgung: Die Vermessung sollte möglichst früh nach dem Aufstehen erfolgen, da die Beine im Laufe des Vormittags an Volumen zunehmen, durch zu weite Strümpfe ist die Wirksamkeit erheblich reduziert.
Unsere Kundin Melanie Koch war eine der ersten Probanden. Lieben Dank für Ihre Geduld! (Fotos: hubrich medical)
medi vision kombiniert in einem Tablet eine spezielle Software mit einer 3D-Kamera. Bei dem Scan der Beine entsteht ein exaktes 3D-Modell mit allen relevanten Maßen – berührungslos, diskret und besonders komfortabel. Anschließend können gemeinsam mit dem Patienten am Tablet alle weiteren Details wie Farbe und Fußvarianten ausgesucht werden. Nachbesserungen vor allem zur Kundenzufriedenheit werden nochmals mit dem Kunden besprochen.
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Es ist gut, einen Vermessungstermin zu vereinbaren, um längere Wartezeiten zu vermeiden. Unsere Fachberater nehmen sich Zeit, die Wirkung und Versorgung zu erklären. Hier zählt langjährige Erfahrung und ständige Schulungen durch die Hersteller. Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie einen unverbindichen Beratungstermin im Magnolienweg 8 oder in unserem Sanitätshaus am Busbahnhof. Oft entdecken wir bei der Versorgung auch chronische Wunden, die unsere Wundexpertin mit moderner Wundversorgung behandelt. In Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt suchen wir das richtige Verbandmaterial, um schnelle Heilung zu ermöglichen.
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ÜBERBLICK
HIER FINDEN SIE UNS APOTHEKE 06 (GLEIS EINS, S. 38/39) Bahnhof-Apotheke Dr. Tobias Craan e.K. Ludwigstraße 2 (am Hauptbahnhof) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/39 89 0 Telefax 0 60 21/39 8915 info@bahnhof-apotheke.biz www.bahnhof-apotheke.biz AUGENKLINIK 07 (GLEIS EINS, S. 34/35) ReVis Augenklinik Dr. med. Werner Bachmann Dr. med. Natascha Lipka Dr. med. Thomas Kasper Wan-Azlan Wan-Omar Dr. med. Marieta Kalcheva Dr. med. Andreas Fischle Dr. med. Joachim Puchta
Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie Dr. Silke Schirrmacher-Memmel Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin Dr. Inga-Nadine Kummer Fachärztin für Innere Medizin, Notfallmedizin, WA Diabetologie Dr. Yvonne Luft Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin Dr. Carmen Löhr Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie Prof. Dr. Peter Lederer Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/34 27-0 info@klausmann.de
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INNERE MEDIZIN 08 (GLEIS EINS, S. 40/41) Schwerpunktpraxis für Hämatologie, int. Onkologie, Diabetologie, Gastroenterologie Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG
Dr. med. dent. Peter Watzlaw Fritz Watzlaw Moritz Watzlaw Dr. Ingo Gräfling Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Ludwigstraße 15 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/2 88 88 Telefax 0 60 21/2 86 37
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N E U R O L O G I E / P S Y C H I AT R I E / PSYCHOTHERAPIE
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PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE
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Akademische Praxis für Sprachtherapie
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Gemeinschaftspraxis Prof. Dres. Kreusser, Hechler & Kollegen
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Prof. Dr. Dr. Bernd Kreusser Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Spezialist für Implantologie Dr. Joachim Kreusser Fachzahnarzt für Oralchirurgie Spezialist für Implantologie und Ästhetische Zahnheilkunde Dr. Manfred Hechler Facharzt für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie Plastische Operationen Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
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Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie
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