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AUSGABE 02 | 2019

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ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG

WWW.GLEISEINS.NET

GLEIS EINS

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Wie dürfen wir Sie unterstützen bei …

Immobilienbewertung Haus- oder Wohnungsverkauf Vermietung/Verpachtung

RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

SPRACHTHERAPIE 07 (GLEIS EINS, S. 16)

ZAHNÄRZTE 01 (GLEIS EINS, S. 18/19)

02 (GLEIS EINS, S. 30/31)

Akademische Praxis für Sprachtherapie

Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen

Dr. phil. Ingeborg Maser

Gemeinschaftspraxis Prof. Dres. Kreusser, Hechler & Kollegen Prof. Dr. Dr. Bernd Kreusser Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Spezialist für Implantologie

Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl

BAG Radiologie und Nuklearmedizin

Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang A) 63739 ASCHAFFENBURG

Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90

Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28

Privathotline 0 60 21/150 79 99

www.sprachtherapie-maser.de

Dr. Joachim Kreusser Fachzahnarzt für Oralchirurgie Spezialist für Implantologie und Ästhetische Zahnheilkunde Dr. Manfred Hechler Facharzt für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie Plastische Operationen Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

www.radiologie-ab.de

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UROLOGIE 05 (GLEIS EINS, S. 34/35) Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie

060210 336a3ab.de

Dr. Sabine Hechler Zahnärztin Tätigkeitsschwerpunkt Ästhetische Zahnheilkunde

Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

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Dr. Florian Kreusser Zahnarzt

www.dr-sawaya.de

Belegärzte in der Hofgartenklinik und im Klinikum Aschaffenburg

Friedrichstr. 19 01

Friedrichstraße 19 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/35 35 0 Telefax 0 60 21/35 35 35 www.kreusser-hechler.de

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Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser, mal ehrlich: Wie oft haben Sie schon „Dr. Google“ zu gesundheitlichen Problemen befragt? 66 Prozent der Internet-Nutzer recherchieren Gesundheitsthemen. Die ständige Verfügbarkeit von medizinischen Informationen, deren Qualität und Vertrauenswürdigkeit Laien nicht immer erkennen können, ist ein Teilaspekt eines Mega-Themas unserer Zeit: die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Deshalb beschäftigen wir uns in der aktuellen Gleis Eins-Ausgabe mit den zahlreichen Kanälen, auf denen die Digitalisierung unaufhaltsam voranschreitet. Telemedizin, künstliche Intelligenz in der Diagnostik und Apps zum Gesundheitsmonitoring sind nur einige Beispiele, wie Patienten und Ärzte schon heute digitale Anwendungen in der Medizin nutzen. Wir Ärzte gehen mehrheitlich davon aus, dass wir erst am Anfang dieser Entwicklung stehen. Gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass unsere ärztliche Rolle sowohl als Fachexperte als auch als Vertrauensperson mehr denn je gefragt ist. Denn wir haben etwas, das keine Maschine, kein Algorithmus der Welt je ersetzen wird: menschliche Nähe, Empathie und den Blick aufs große Ganze. Der Algorithmus kennt nur zusammenhanglose Daten, mit denen er gefüttert worden ist. Wir kennen den ganzen Menschen und können Symptome im medizinischen und psychosozialen Kontext bewerten und kausal einschätzen. Es ist gut, wenn fundiert informierte Patienten wohlüberlegt Apps nutzen und damit Real Life-Daten generieren, die uns Ärzten eine bessere Basis für Diagnostik und Therapie liefern. Es ist durchaus ein Fortschritt, wenn Mediziner sich für ihre Diagnose und Therapieentscheidungen durch die künstliche Intelligenz der Algorithmen-basierten Analyse von „Big Data“ unterstützen lassen. Doch es ist noch besser, wenn Mediziner und Patienten hier den ganzheitlichen Ansatz im Auge behalten. Das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis kann keine Maschine ersetzen. Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche und interessante Lektüre!

Ihr Dr. med. Jochen C. Ulzheimer Facharzt für Neurologie (Praxisporträt Seite 14 – 15)

Inhalt Titelthema Digitale Revolution

EDITORIAL UND INHALT

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4-8

Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!

9-13

Medizinische Einrichtungen Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie Neue Wege zu mehr Wohlbefinden Sprachtherapie Greifswalder Wissenschaftler bieten ein neues Verfahren bei Sprachverlust nach Schlaganfall an

14-15

16

Zahnärzte Eine sichere Lösung

18-19

Augenoptik & Hörakustik Lyric erfüllt den Traum vom unsichtbaren Hörgerät

20-21

Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Verlorenes wieder lernen

22-23

Gastroenterologie und Innere Medizin Ein komplexes, dynamisches Gefüge: das Darm-Mikrobiom. 24-25 Kardiologie und Innere Medizin Statine retten Leben

26-27

Apotheke Elektronisch zum Arzneimittel

28-29

Radiologie und Nuklearmedizin Kennen Sie Ihr persönliches Herzkreislauf-Risiko?

30-31

Kieferorthopädie Digitale Revolution

32-33

Urologie Sexuell übertragbare Krankheiten (STD – sexually transmitted diseases)

34-35

Frauenärzte Mit künstlicher Intelligenz gegen Brustkrebs

36-37

Augenklinik Unterstützung des Arztes

38-39

Orthopädie und Sportmedizin Hallux Rigidus – Schmerzen am großen Zeh

40-41

Innere Medizin Mein Onko-Team

42-43

Im Gespräch „Eine sinnvolle Betreuung verlangt immer Präsenz“

44-45

IMPRESSUM

Info GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43 Fotonachweise: S. 4 metamorworks und everythingpossible, S. 9 Giordano Aita, S. 10 maestro, S. 12 Plson, S. 14 Gitscha Georgiew, S. 18 viperagp, S. 22 Tyler Olson, S. 28 everythingpossible, S. 34 Prostock-studio, S. 36 steph photographies, S. 38 vegefox.com (alle Adobe Stock), Johannes Heeg, Petra Reith, DJäger, Dirk Nitschke, Susanne von Mach

Wieder gehen mit dem ReWalk Personal 6.0 Exoskelett

46-47

Vorfahrt für Porsche-Fahrer

48-49

Überblick Hier finden Sie uns

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Druck: Kuthal Print GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff

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Digitale Revolution

Smart Hospital, Telemedizin, elektronische Patientenakte: Was erwartet uns in der Gesundheitsversorgung?

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Künstliche Intelligenz in der Medizin, Smart Hospital, Telemedizin, elektronische Patientenakte, E-Rezept: Das Gesundheitswesen steckt mitten in der Digitalisierung, die weitreichende Änderungen im medizinischen Versorgungsalltag bedingt. Was aber bedeutet E-Health eigentlich für uns? Werden wir künftig alle von Maschinen (mit-)behandelt? Was ist Zukunftsmusik, wo ist die digitale Revolution weit fortgeschritten? Und was ist überhaupt gemeint, wenn die Rede ist von Telemedizin, Smart Hospital und elektronischer Patientenakte?

Die elektronische Patientenakte … soll spätestens im Jahr 2021 flächendeckend in ganz Deutschland Patienten zur Verfügung stehen. Bis dahin müssen alle gesetzlichen Krankenkassen ihren Mitgliedern diesen Service anbieten. Andere Länder sind da schon wesentlich weiter; in den USA ist die elektronische Patientenakte längst Realität. In Deutschland soll sie zum Beispiel Befunde, Diagnosen, Therapiemaßnahmen, Arztbriefe und Impfungen speichern. Mit diesen Informationen wird eine fall- und ein-

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richtungsübergreifende Dokumentation möglich. Die elektronische Patientenakte unterstützt zudem den Notfalldatensatz und den elektronischen Medikationsplan sowie elektronische Arztbriefe, ersetzt aber nicht die Kommunikation unter Ärzten oder zu anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Ziel ist, die Akte zum zentralen Element der vernetzten Gesundheitsversorgung und der Telematik-Infrastruktur zu machen. Das funktioniert aber nur, wenn der Patient das will, die Teilnahme an der digitalen Akte ist nämlich freiwillig.

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Die elektronische Gesundheitskarte … ist schon länger Realität. Verpflichtend zum Jahr 2015 eingeführt, speichert sie Daten des Versicherten wie Name, Geburtsdatum, Adresse, Versichertennummer und Versichertenstatus. Zudem ist mit wenigen Ausnahmen ein Foto abgebildet. Die Europäische Krankenversicherungskarte EHIC befindet sich auf der Rückseite jeder eGK.

Das E-Rezept … soll ebenfalls kommen. E-Rezept bedeutet, mit einem digitalen Rezept in die Apotheke zu gehen. Rezepte vom Arzt werden in Zukunft nicht mehr auf Papier gedruckt, sondern elektronisch in die Apotheke übermittelt. So, wie heute Mails oder WhatsApp-Nachrichten geschrieben werden, statt Briefe zu schicken. In 13 europäischen Ländern, darunter Großbritannien, Schweiz und die Niederlande, ist es bereits möglich, das Rezept auf elektronischem Weg einzulösen. In Deutschland soll es im kommenden Jahr soweit sein. Vollständig ersetzen wird das E-Rezept die Papierform jedenfalls in absehbarer Zukunft wohl eher nicht. Auch hier hat der Patient Wahlfreiheit.

Telemedizin … ist in manchen Bereichen bereits Realität. Ärzte kommunizieren mit Patienten per Videosprechstunde, der Patient

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kann also schnell und unkompliziert im Bedarfsfall mit einem medizinischen Spezialisten zusammengeschaltet werden. In vielen weiteren medizinischen Fachgebieten werden telemedizinische Verfahren wissenschaftlich untersucht oder pilothaft erprobt. Telemedizin ist ein Sammelbegriff für verschiedenartige ärztliche Versorgungskonzepte. Das Spektrum umfasst mittlerweile nahezu alle medizinischen Fachgebiete. So werden beispielsweise Schlaganfallpatienten in mehreren Bundesländern auf sogenannten Tele-Stroke-Units behandelt, wenn keine reguläre Stroke Unit in erreichbarer Nähe ist. Für Patienten im ländlichen Raum ist diese Form des Arztkontakts ebenso interessant wie zum Beispiel für Gefängnisinsassen. Mehrere Bundesländer haben deshalb bereits per Gesetz den Weg für die telematische Versorgung von inhaftierten Straftätern freigemacht, darunter Bayern. In Baden-Württemberg zum Beispiel lief im vergangenen Jahr ein Modellprojekt mit Justizvollzugsanstalten, in dessen Rahmen 250 Beratungen durch Honorar-Ärzte stattfanden. 15 Mal wurden Strafgefangene anschließend noch ins Krankenhaus verlegt, also gerade einmal sechs Prozent der telematisch Behandelten. Lediglich ein Patient lehnte die telemedizinische Behandlung ab. Telemedizinische Versorgungsangebote sind für Zeiten interessant, in denen kein festangestellter Arzt vor Ort ist, also nach Dienstschluss, nachts und am Wochenende. Denn grundsätzlich haben Strafgefangene einen in allen Bundesländern gesetzlich verankerten Anspruch auf Krankenbehandlung. Benötigen sie mithin in den genannten Zeiträumen ärztliche Hilfe, muss der Medizinische Bereitschaftsdienst gerufen, der Strafgefangene unter Bewachung ins Krankenhaus verlegt, oder bis zum

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TITELTHEMA DIGITALE REVOLUTION

… und das meinen die Fachärzte! Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG www.klausmann.de Tel. 0 60 21/34 27-0

Digitale Revolution Die Digitalisierung in der Medizin ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits hilft die Digitalisierung, die Übersicht in immer komplexeren Systemen nicht zu verlieren (z. B. in der Radiologie), andererseits macht sie den Patienten gläsern und stellt den Datenschutz vor enorme Herausforderungen. Aufhalten lässt sich der Trend zur Digitalisierung nicht. Es ist die Aufgabe aller Beteiligten im Gesundheitssystem, die positiven Aspekte zu nutzen und die Patienten vor Datenmissbrauch zu schützen. Die Digitalisierung birgt ein riesiges Rationalisierungspotential und ist auch eine zwingende Voraussetzung für die immer wieder geforderte Individualisierung der Therapie (bestes Beispiel hierfür ist die Therapientwicklung in der Onkologie). Die schier unerschöpflichen Speichermöglichkeiten der Daten auf kleinstem Raum werden zu einem exponentiellen Anwachsen eben dieser gespeicherten Daten führen. Künstliche Intelligenz wird bei der Datenauswertung sicherlich massiv Einzug halten. Den Arzt ersetzen wird sie jedoch nicht. Die Medizin verändert sich zur Zeit rasant und die Anforderungen an das Gesundheitssystem steigen im gleichen Maße mit. Es liegt an uns die Digitalisierung positiv zu begleiten.

D Dr. med. Alexander Henze Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

www.fagz.de Tel. 0 60 21/44 47 73-0

Digitalisierung sinnvoll nutzen Der Griff zum Smartphone ist für uns heute völlig selbstverständlich. Und damit sind wir schon mittendrin, in der Digitalisierung der Medizin. Apps zum Zyklusmonitoring oder zur Begleitung der Schwangerschaft nutzen viele unserer Patientinnen völlig selbstverständlich. Patientinnen mit Krebserkrankungen recherchieren mehrheitlich im Internet, um sich zu informieren. Uns Ärzten kommt hier die wichtige Aufgabe zu, Informationen zu verifizieren und in den medizinischen Kontext einzuordnen. Apps und OnlineAngebote sind heute so selbstverständlich, dass sie manchem kaum noch als Digitalisierung bewusst sind. Noch keine große Rolle spielen in der Gynäkologie telemedizinische Angebote. Die Erforschung von Anwendungen künstlicher Intelligenz, zum Beispiel in der Brustkrebsdiagnostik, aber sehr wohl. Algorithmus-basierte Computerprogramme könnten bei der Diagnostik perspektivisch eine unterstützende Rolle spielen. Bis es aber tatsächlich soweit ist, sind nicht nur Fragen des Datenschutzes zu klären. Auch der Algorithmus sollte immer kritisch hinterfragt werden. Jedes System ist nur so gut wie die Informationen, die es zur Verfügung hat. Die fundierte, fachspezifische und emotional zugewandte Begleitung unserer Patientinnen wird bei allen technischen Errungenschaften deshalb immer oberste Priorität behalten.

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nächsten Morgen abgewartet werden; eine Entscheidung, die das anwesende Personal treffen muss. Das Angebot telemedizinischer Beratung im Baden-Württemberger Modellprojekt wurde vor diesem Hintergrund auch seitens der Strafgefangenen gut angenommen.

Künstliche Intelligenz in der Medizin Bild- und Spracherkennungssysteme auf Basis künstlicher Intelligenz helfen schon heute in einigen Fachbereichen bei der medizinischen Diagnose. Wegen der großen Fülle von Daten zu Krankheitsbildern, mit denen sie trainiert wurden, liefern diese Systeme heute immer exaktere Ergebnisse und unterstützen so ärztliche Entscheidungen. Beim Erkennen von Erkrankungen ist ihre Trefferquote unter bestimmten Bedingungen sogar besser als die von Ärztinnen und Ärzten. Ob die algorithmusbasierten Datenanalysen des Computers plausibel sind, prüft aber der Arzt. Denn auch die komplexesten Diagnosesysteme bleiben bis zu einem gewissen Grad fehleranfällig. Darüber hinaus ist es für Ärzte bisher nur schwer im Detail nachvollziehbar, wie eine KI zu einer Einschätzung gekommen ist. Forscherinnen und Forscher arbeiten daher daran, die Vorgehensweise von KI-Anwendungen nachvollziehbarer zu machen, denn nur so können Menschen die lernenden Systeme korrigieren – und damit verbessern.

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Ob das die Erfahrung des realen Arztes wettmacht, darüber streiten sich die Geister. Für die einen ist künstliche Intelligenz die wahre Revolution in der Medizin, mit der Patienten künftig schnell auf Krankheiten gescannt werden können. Andere bezweifeln das, weil der Maschine die soziale und emotionale Intelligenz fehlt, sie niemals ein guter Ratgeber sein und nicht erkennen kann, ob Symptome zufällig auftreten und de facto ein ganz anderes Problem dahintersteckt.

Smart Hospital Das Smart Hospital bringt verschiedene digitale Revolutionen zusammen. Computergestützte Operationssäle, 3D-Mapping in der Kardiologie, intelligente Systeme, die Röntgenbilder auswerten: Das ist alles „smart“, sind Bausteine eines Smart Hospital. Im Smart Hospital soll mit Digitalisierung, Vernetzung, neuen, smarten Technologien und Innovationen eine bessere Versorgung des Patienten und Entlastung des medizinischen Personals von administrativen Aufgaben erreicht werden. Die Klinik soll damit insgesamt effizienter arbeiten. Digitalisiert werden können unter anderem standardisierte und zertifizierte Prozesse, um die Qualität und damit die Patientenversorgung weiter zu verbessern. Kostensenkung und Personaleinsparung stehen nicht im Fokus.

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TITELTHEMA DIGITALE REVOLUTION

… und das meinen die Experten! Dr. rer. nat. Tobias Craan von der Bahnhof-Apotheke in Aschaffenburg

www.bahnhof-apotheke.biz Tel. 0 60 21/39 89 0

Apotheken werden digitaler Die Digitalisierung ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein Leben ohne Smartphone, Online-Shopping, Online-Booking, Apps und Social Media? Für viele schlicht undenkbar. Jüngere sind „Digital Natives“, ein Leben ohne Netz kennen sie überhaupt nicht. So ist es nur eine natürliche Konsequenz, dass auch das Gesundheitswesen digitaler wird, zumal die Politik die Digitalisierung im Gesundheitsmarkt forciert. Auch in der Apotheke laufen schon viele Prozesse digital. So gehört das Vorbestellen eines Medikaments oder Rezeptes via App direkt vom Smartphone schon seit längerer Zeit zum Service unserer Apotheke, den vor allem technikaffine und jüngere Kunden gerne nutzen. Dieser Service wird in absehbarer Zukunft durch das E-Rezept, das vom kommenden Jahr an in Deutschland eingeführt werden soll, nochmals vereinfacht. Die Herausforderung derzeit liegt allerdings in der Technologie. Es gibt in Deutschland noch keine standardisierte Technologie für das E-Rezept. Diverse Anbieter mit unterschiedlichen Konzepten versuchen, sich auf diesem neuen digitalen Markt zu positionieren. Die Zeit wird zeigen, welche Technologie sich durchsetzen wird. Bei aller Selbstverständlichkeit, mit der wir heute digital durchs Leben gehen: Die persönliche Beratung und das persönliche Gespräch dürfen auch und gerade im Zeitalter der Digitalisierung nicht zu kurz kommen. Das gilt auch und gerade, wenn es um die eigene Gesundheit geht. Keine Maschine kann die emotionale Nähe ersetzen, die im vertrauensvollen Gespräch zwischen Apotheker und Patient, zwischen Arzt und Patient entsteht. Keine App der Welt kann zwischenmenschliche Schwingungen erspüren, kann abschätzen, ob der Patient sich ausreichend informiert fühlt oder noch eine Frage auf dem Herzen hat. Wir Apotheker können das im Gespräch. Ich bin deshalb davon überzeugt: Je digitaler unsere Welt wird, desto wichtiger wird es, miteinander zu reden. Von Angesicht zu Angesicht. Unsere Gesundheit darf uns das wert sein.

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GESUNDHEITSVORSORGE

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,Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Kindes- und Jugendalter! Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

Nach der Geburt

HNO-arzt Kinderarzt

Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung

3. – 10. Tag

Kinderarzt

U2 erste Grunduntersuchung

4. – 5. Woche

Kinderarzt

U3 Kinderarztpraxis und Familie

3. – 4. Monat

Kinderarzt

U4 erste Impftermine

6. – 7. Monat

Kinderarzt

U5 das Baby wird beweglicher

6. – 9. Monat

Zahnarzt

Milchzähne und Beratung mit Baby 01

10. – 12. Monat

HNO-arzt Kinderarzt

Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter

15. – 18. Monat

Zahnarzt

Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung

21. – 24. Monat

Kinderarzt

U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden

24. Monat

Akademischer Sprachtherapeut HNO-arzt Augenarzt

Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“)

30. – 72. Monat

Zahnarzt

Ausschluss frühkindliches Schielen 3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung

34. – 36. Monat

Kinderarzt

U7a Kleinkind wird Kindergartenkind

3. – 4. Lebensjahr

Akademischer Sprachtherapeut HNO-arzt

Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit

4. Lebensjahr

Augenarzt Kinderarzt

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind

5. Lebensjahr

Kinderarzt

U9 bald ein Schulkind

6. Lebensjahr

Augenarzt HNO-arzt Urologe

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine

ab 6. Lebensj. halbj.

Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung

7. Lebensjahr

Kieferorthopäde

U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen

8. Lebensjahr

Akademischer Sprachtherapeut

Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen

9. Lebensjahr

Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase

ab 10. Lebensjahr

HNO-arzt

Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)

11. Lebensjahr

Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase

12. – 18. Lebensj. halbj.

Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen

bis 13. Lebensjahr

Kieferorthopäde

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen

13. – 14. Lebensjahr

Kieferorthopäde Kinderarzt

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung

16. – 17. Lebensjahr

Frauenarzt Kinderarzt

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung

17. Lebensjahr

Kieferorthopäde

Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten

10. – 18. Lebensjahr

Orthopäde

Rücken-Check-up

1. – 18. Lebensjahr

Hautarzt

Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)

Urologe

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Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

...

Erwachsenenalter!

Lebensalter ab 18. Lebensjahr

20. Lebensjahr

Fachrichtung Augenarzt Urologe

Zahnarzt Augenarzt Frauenarzt HNO-arzt

Internist Kardiologe

Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner

Urologe Zahnarzt 30. Lebensjahr

Augenarzt Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe

Urologe Zahnarzt 40. Lebensjahr

Augenarzt Frauenarzt Internist Internist/Sportmed. Kardiologe

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

Zahnarzt 45. Lebensjahr

Augenarzt Frauenarzt

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Art der Untersuchung Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check, Bildschirmbrille Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie

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Lebensalter

29.08.2019

Art der Untersuchung

Internist

erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre FitnessCheck (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD

Orthopäde Radiologe

Urologe Zahnarzt Augenarzt Frauenarzt Gefäßchirurg Internist

Kardiologe

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

Zahnarzt 60. Lebensjahr

Akademischerer Sprachtherapeut Augenarzt Frauenarzt HNO-arzt Internist Kardiologe

Kieferorthopäde Sportmediziner Urologe Zahnarzt ab 70. Lebensjahr

Augenarzt Frauenarzt Orthopäde Urologe Zahnarzt

Alle Altersklassen

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Fachrichtung

Kardiologe

50. Lebensjahr

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Hautarzt

Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up nach

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Risikogruppen!

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– Berufskraftfahrer

Augenarzt HNO-arzt Urologe

ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung

– Piloten

Augenarzt HNO-arzt Kardiologe/Internist

gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich

– Bildschirmarbeitsplatz

Augenarzt Orthopäde

ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up

– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen

Hautarzt

gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen

– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln

Urologe

Harnblasenkrebsfrüherkennung

Diabetiker

jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.

Kardiologe

ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Herzkranke

Kardiologe/Internist Zahnarzt

alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Hypertoniker

jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Immunschwäche

Hautarzt

Berufsgruppen

Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt

Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe

Zahnarzt

Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle

Augenarzt

ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check

– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie

Frauenarzt

6-monatlich

– Biologicals

Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bisphosphonate

Zahnarzt

Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung

– Cortison

Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde

6-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse

– Chemotherapeutika (MTX, etc.)

Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt

jährlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme

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Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– ß-Blocker

Kardiologe/Internist

jährlich

– Cordarex

Augenarzt Kardiologe/Internist

jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich

– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)

Augenarzt Hautarzt Internist

jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich

– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)

Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bestrahlung

Zahnarzt

vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Osteoporose

Orthopäde

ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung

Raucher

Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt

jährliche Netzhautuntersuchung und Glaukomvorsorge Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut

Rheumatiker

Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt

jährlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle

Schwangere

Frauenarzt Internist Zahnarzt

Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis

Sportler

Zahnarzt

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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND DR. MED. J. C. ULZHEIMER

NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE

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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie

Neue Wege zu mehr Wohlbefinden Das höchste Gut eines Menschen ist seine Gesundheit. Körperliches und geistliches Wohlbefinden sowie die persönliche Leistungsfähigkeit können bei vielen, auch chronischen Erkrankungen bis ins hohe Alter bewahrt werden. Die Herausforderung des Alltags können dadurch besser gemeistert werden. Jeder Mensch geht mit diesen Herausforderungen anders um. Über das NeuroTransConcept Health Guide Patientenportal wird es für Sie in Zukunft einfacher und auch besser mit Ihrer Erkrankung zu leben, Informationen und auch Hilfen zu bekommen.

NTC Health Guide

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Wie sieht das NeuroTransConcept Health Guide aus? Sie können per Handy oder am Computer auf einer individualisierten Plattform mit Ihrer Praxis bzw. Ihren Ärzten Kontakt aufnehmen und diese ihrerseits auch mit Ihnen; so vereinfacht sich die Kommunikation und Sie müssen dadurch seltener in der Praxis vorstellig werden. Sie können darüber Arztbefunde, Untersuchungs- und Laborbefunde, graphische Darstellungen Ihrer Daten, individuelle Informationen über Ihre Erkrankung sowie Erinnerungsfunktionen, Messungen und Medikamenteneinnahmen abrufen. Sie können so Ihre Therapievorgaben wesentlich besser einhalten, haben mehr Kontrolle und können selbst aktiv am Behandlungsprozess teilnehmen. Auch über neue wissenschaft-

liche Erkenntnisse speziell über Ihre Erkrankung werden Sie ständig von uns informiert. Wir, als Ihre behandelnden und für Sie zuständigen Ärzte, stehen Ihnen immer zur Seite. Auch Sie selbst können Informationen hochladen und Ihrem Arzt zur Verfügung stellen. Alle Abläufe laufen auf höchstem Datenschutzstandard nach EU-DSGVO und BDESG. Die Daten gehören ausschließlich Ihnen! Das bedeutet, Sie allein entscheiden, wem Sie welche Daten zeigen möchten. Wie funktioniert das? Durch die Kooperation des Ärztenetzwerks NeuroTransConcept und Vitabook können wir Ihnen den komfortablen Zugang zum NTC-Patienten-Portal anbieten.


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Ihre Daten werden dabei ausschließlich auf unserem Portal „My NTC Health Guide“ gespeichert und sind nur für Sie zugänglich. Bitte wenden Sie sich zunächst an Ihren behandelnden NTC-Arzt, um ein Gesundheitskonto anzulegen, wir helfen Ihnen dabei. Wir haben mit der Krankheit Migräne bereits begonnen. Für das Krankheitsbild Multiple Sklerose können Sie sich ab Oktober 2019 einloggen. Für Fragen stehen wir Ihnen als NTC-Ärzte jederzeit zur Verfügung. Wir als NTC-Ärztenetzwerk, zu der unsere Praxis gehört, sind überzeugt, dass wir durch diese App (an deren Entwicklung Dr. Hofmann beteiligt war) die Zu-

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sammenarbeit mit Ihnen verbessern und auch Fragen zu Ihrer Erkrankung wesentlich intensiver klären, sodass Sie wirklich davon Vorteile haben. Natürlich kann all dies nicht alles an einem Tage geschehen. Wir arbeiten weiter daran, dass Sie in Kürze auch für andere Krankheitsbilder in dieses Patientenportal einsteigen können. Neben der schon in der Parkinsonerkrankung eingesetzten Telemedizin handelt es sich hier auch um eine weitere fortschrittliche Möglichkeit, Ihre Erkrankung besser zu verstehen und auch mit dem behandelnden Arzt individuell und schneller zu kommunizieren. Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an Ihren NTC-Arzt, der dann über seine

Mitarbeiter oder selbst die NTC Health Guide für Sie implementiert. In diesem Sinne grüßen wir Sie hier auch weiterhin noch in Papierform.

Ihr Dr. med. W. E. Hofmann

Ihre Gemeinschaftspraxis für Neurologie und Psychiatrie im Stadtpalais Aschaffenburg

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Dr. med. W. E. Hofmann | Dr. med. J. C. Ulzheimer | Dr. med. A. Kavcic

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

Mit unserem erfahrenen Team aus drei Fachärzten für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie, Rehabilitationsmedizin sowie medizinischen Fachangestellten mit Fachschwestern für Multiple Sklerose und Parkinson kümmern wir uns um Ihre Gesundheit bezüglich peripherem und zentralem Nervensystem und Muskeln. Unser Diagnostik- und Behandlungsspektrum in Neurologie und Psychiatrie: Nerven- und Duplexsonographie Elektrophysiologie Liquordiagnostik Infusionstherapie Telemetrie implantierbarer Medikamentenpumpen Unsere Schwerpunkte und Spezialitäten: Multiple Sklerose (DMSG) Parkinson-Erkrankungen Botulinumtoxin-Therapie bei Bewegungsstörungen Migräne Studienzentrum neue Therapien

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AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

SPRACHTHERAPIE

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Akademische Praxis für Sprachtherapie

Greifswalder Wissenschaftler bieten ein neues Verfahren bei Sprachverlust nach Schlaganfall an

Ihre Dr. phil. Ingeborg Maser

Bildquelle: HASOMED

Eine intensive und spezifische Sprachtherapie kann zu alltagsrelevanten kommunikativ-sprachlichen Verbesserungen bei chronischer Aphasie führen, wie in den letzten Jahren in einer deutschlandweiten multizentrischen Studie gezeigt wurde. Mit der therapiebegleitenden GleichstromStimulation (engl. transcranial direct current stimulation – tDCS) wollen Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Agnes Flöel jetzt die Behandlungsmöglichkeiten bei chronischer Aphasie weiter verbessern. Hierbei handelt es sich um ein gut verträgliches und in der Anwendung kostengünstiges Verfahren, das in bisherigen Studien gezeigt hat, dass Patienten in Tests nach intensiver Sprachtherapie und gleichzeitiger Gleichstrom-Anwendung in den betroffenen Gehirnarealen mittlere bis große Effektstärken erzielten. Parallel zum Sprachtraining werden die entsprechenden Sprachareale im Gehirn durch leichte elektrische Impulse stimuliert, um die Lernabläufe zu erleichtern. Bis auf ein leichtes Kribbeln am Anfang ist das Verfahren, jeweils zweimal 20 Minuten, sehr schonend, nicht spürbar und ohne Nebenwirkungen. In den kommenden zwei Jahren sollen 130 Menschen mit chronischer Aphasie, mindestens sechs Monate nach Beginn der Erkrankung, in insgesamt 15 teilnehmenden Studienzentren zufällig einer von

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Akademische Praxis für Sprachtherapie

zwei Behandlungsformen mit und ohne Gleichstrom-Stimulation zugewiesen werden. Das 3wöchige Training für Patienten wird im Herbst 2019 beginnen. Die Akademische Praxis für Sprachtherapie, Dr. Ingeborg Maser in Zusammenarbeit mit dem Neurologen Dr. med. W. E. Hofmann, bietet Schlaganfallpatienten die Möglichkeit, an dieser Studie teilzunehmen. Aufnahme von Patienten ab 1.10. 2019 möglich. Interessierte können sich für weitere Informationen an die Studienzentrale in Greifswald wenden (E-Mail: aphasie@uni-greifswald.de, Tel. 0 38 34/ 86 67 58) oder an unser Studienzentrum Akademische Praxis für Sprachtherapie Dr. Ingeborg Maser (E-Mail: anmeldung@ sprachtherapie-maser.de, Tel. 0 60 21/ 45 27 27).

HIER FINDEN SIE UNS: Akademische Praxis für Sprachtherapie Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28

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GEMEINSCHAFTSPRAXIS PROF. DRES. KREUSSER, HECHLER UND KOLLEGEN, ASCHAFFENBURG

ZAHNÄRZTE

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Eine sichere Lösung Implantate werden zu Recht immer beliebter – Qualitätsprodukt und Facharzt mit Erfahrung wichtig

Gehen Zähne infolge eines Unfalls, durch Karies oder Erkrankungen des Zahnbettes (Parodontitis) verloren, ist Ersatz notwendig. Für eine steigende Zahl von Patienten sind Implantate dabei inzwischen die erste Wahl. Implantatgetragener Zahnersatz ist heute ein wissenschaftlich anerkanntes, etabliertes Therapieverfahren und eine gern gewählte Alternative zu konventionellem Zahnersatz. Pro Jahr werden allein in Deutschland geschätzt 1,3 Millionen der künstlichen Zahnwurzeln als Träger von Zahnersatz eingesetzt. Implantate tragen Kronen und Brücken, geben Zahnprothesen festen Halt und verankern kieferorthopädische Apparaturen. Ihr wesentlicher Vorteil ist, dass gesunde Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen. Außerdem stimuliert der schraubenförmige Wurzelersatz den Kieferknochen und kann so dem Knochenabbau entgegenwirken. Moderne Konzepte, digitale Verfahren und neue Materialien erleichtern heute die Diagnostik und Planung der Behandlung und erlauben schonende Eingriffe. Patienten erwarten von einer Implantat-Therapie zu Recht eine bessere Lebensqualität. Dieser Wunsch geht in den allermeisten Fällen auch in Erfüllung, wie Studien belegen. Allerdings müssen Zahnimplantate so gut gepflegt werden wie die natürlichen Zähne und noch häufiger kontrolliert werden als diese. Wer sich für ein Implantat entscheidet, wählt eine funktionale und ästhetisch hochwertige Versorgung. Bei Implantaten kommt es auf Stabilität, Verträglichkeit und Langlebigkeit an. Bei guter Pflege verbessern Implantate dank vieler Vorteile im Hinblick auf Funktion und Ästhetik nicht nur die Lebensqualität, sondern sind oft die

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langfristig kostengünstigere Versorgungsmöglichkeit. Implantat ist jedoch nicht gleich Implantat. In Bezug auf ihre Qualität gibt es große Unterschiede. Nicht zuletzt wegen der steigenden Nachfrage sind mittlerweile viele kostengünstige Systeme auf dem Markt, die nicht forschungsbasiert sind und hohen Qualitätsanforderungen nicht standhalten. Anders sieht es bei Qualitätsimplantaten aus. Diese wurden wissenschaftlich getestet; ihr Langzeiterfolg in klinischen Studien nachgewiesen. Die Studien belegen, dass die Erfolgsraten einer ImplantatTherapie nach zehn Jahren zwischen 93 und 98 Prozent liegen. Qualitätsimplantate wurden in enger Zusammenarbeit mit internationalen Kliniken, Forschungsinstituten und Universitäten entwickelt. Qualitätshersteller geben nicht nur lebenslange Garantie auf ihre Produkte, sondern sichern auch zu, dass Implantatkomponenten für eventuelle spätere Zusatzversorgungen auf lange Sicht verfügbar sind. Grundsätzlich besteht ein Implantat meist aus drei Teilen: einer künstlichen Zahn-

wurzel, dem eigentlichen Implantat, einem Verbindungsstück und dem sichtbaren Zahnersatz. Als Material für die künstliche Zahnwurzel kommt heute in der Regel Titan zum Einsatz, ein Metall, das für seine hervorragende Stabilität, sein geringes Gewicht und besonders gute Verträglichkeit bekannt ist. Allergische Reaktionen auf Titan sind äußerst selten. Titanimplantate sind grau. Da sie im Kieferknochen verborgen liegen, ist dies in der Regel unproblematisch. Bei dünnerem Zahnfleisch können sie allerdings ein wenig durchscheinen. Zudem kann bei Zahnfleischrückgang der Implantatrand sichtbar werden, was vor allem im Frontzahnbereich eine ästhetische Beeinträchtigung darstellen kann. Eine metallfreie und ästhetisch ansprechende Alternative stellen hier neue Implantate aus Keramik dar. Diese sind besonders für Menschen, die sensibel auf Metalle reagieren, eine gute Wahl. Keramikimplantate sind biokompatibel, gewebefreundlich und unempfindlich gegenüber Hitze- und Kältereizen. Implantate lassen sich heute computergestützt dreidimensional planen – mit den entsprechenden Vorteilen in Hinblick auf Sicherheit und Ästhetik. In manchen Fällen können Implantate auch zusammen mit dem Zahnersatz an einem Tag eingesetzt werden. Implantate sind mittlerweile grundsätzlich für jeden Patienten geeignet. Denn eine moderne Implantatbehandlung orientiert sich an der individuellen medizinischen Situation des Patienten. Damit ist sie inzwischen auch in solchen Fällen möglich, bei denen Experten noch vor wenigen Jahren abrieten, zum Beispiel, wenn Patienten an der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus, an Osteoporose oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen litten. Bei einem gut eingestellten Diabetespatienten, der auf eine gute Mundhygiene achtet, spricht dank moderner Verfahren nichts gegen Zahnimplantate. Allerdings sind ausgeprägte Entzündungsprozesse oder die Auswirkungen eines metabolischen Syndroms auf die Blutgefäße bei Diabetikern weiterhin relevante Risikofaktoren. Dies gilt auch für verschiedene medikamentöse Therapien, wie etwa eine Behandlung mit Antiresorptiva. Gute Beratung ist hier entscheidend. Dann lassen sich mit personalisierter Implantologie gute Erfolge erzielen.


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Verlorenes

wieder lernen Bobath: Mit der Therapie sollen neurologische Patienten Bewegungsabläufe neu einstudieren

Physiotherapeut und Patient trainieren gemeinsam das Zusammenspiel von Muskeln und Sinnesorganen. Der Therapeut gibt gezielte Reize, mit denen der Patient natürliche Haltungs- und Bewegungsmuster neu lernt. Es geht vor allem um die ständige Wiederholung von für den Alltag wichtigen Aktivitäten, wodurch neue Bewegungsbahnen aktiviert und gleichzeitig krankhafte Bewegungsimpulse ausgeschaltet werden sollen. Seine zentrale Idee ist, dass der Patient die Einheiten aus der Therapie ständig im Alltag umsetzt. Alles, was zum täglichen Leben des Patienten gehört, sein soziales und familiäres Umfeld, soll in die Therapie mit eingebunden werden. Die Übungen sind also nicht auf die Stunden mit dem Physiotherapeuten begrenzt, sondern kommen in verschiedensten Situationen zum Einsatz. Das soll ihre Intensität steigern.

Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit angeborenen oder erworbenen Schädigungen des zentralen Nervensystems kann die BobathTherapie helfen. Ihre grundlegende Annahme: Ein geschädigtes Gehirn kann verloren gegangene Fähigkeiten und Bewegungen wieder lernen, indem sich gesunde Hirnbereiche neu vernetzen. Denn ist das zentrale Nervensystem geschädigt, kann der Betroffene Bewegungen nicht mehr ausführen, über die Gesunde beim Ausüben gar nicht nachdenken müssen. Die Krankenkassen erstatten die Kosten, wenn der Therapeut eine entsprechende Weiterbildung absolviert hat. Physiotherapeuten auf der ganzen Welt wenden das Konzept bei bestimmten Arten von Lähmungen an, bei Haltungs-, Gleichgewichts- und Bewegungsstörungen, unkontrolliert erniedrigter und erhöhter Körperspannung oder Störungen

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gestellt, dass sie die durch die Erkrankung veränderte Muskelspannung mit gezielten Übungen verbessern kann und entwickelte daraufhin die Therapie, die den Patienten so gut wie nur möglich wieder an einem „normalen“ Alltag teilnehmen lassen und ihm ein Stück Selbständigkeit zurückgeben will.

der Körperspannung. Entwickelt haben das Konzept in den 1940er Jahren die englische Krankengymnastin Berta Bobath und ihr Ehemann und Neurologe Karel Bobath. Berta Bobath hatte in ihrer Arbeit mit neurologischen Patienten fest-

Die Behandlung beginnt mit einer Bewegungsanalyse. Der Therapeut beobachtet, inwieweit die Bewegungen des Patienten von natürlichen abweichen. Patient und Therapeut legen dann gemeinsam das Behandlungsziel fest. Der Therapeut unterstützt und führt den Patienten nun in seinen Bewegungen so lange, bis dieser sie wieder alleine ausführen kann. Verhindern nichtneurologische Strukturen wie Sehnen, Gelenke oder Bänder diese Bewegungen, behandelt der Therapeut sie entsprechend. Sobald der Patient einfache Bewegungsmuster wieder ausüben kann, werden die Übungen komplexer. Zum Beispiel geht es dann um das Einüben kombinierter Bewegungen. Einige Studien legen die Wirksamkeit von Bobath nahe. Dass die Therapie besser oder schlechter wirkt als andere Methoden, wie zum Beispiel Laufbandtraining, erkennen Wissenschaftler jedoch nicht. Die Alltagsnähe des Konzepts ist ein klarer Vorteil, gerade vor dem Hintergrund knapper werdender Kassen und Kürzungen im Rahmen der Heilmittelverordnung.


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Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.

Christine Schwarz Praxis für … … Krankengymnastik

… Aktiv & Gesund

… Kosmetik & Fußpflege

Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.

In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.

Sie möchten sich verwöhnen lassen und dabei Ihre Gesundheit unterstützen? Sie möchten den Anforderungen des Alltags mit einem Lächeln begegnen? Sie möchten entspannen, abschalten, durchatmen und sich einfach wohlfühlen?

Therapeutische Anwendungen:

Fitness- und Muskelaufbautraining:

Unser Wohlfühl-Angebot:

Manuelle Therapie

Aufbautraining

Kosmetik

Bobath-Therapie

Verbesserung der Kondition

Fußpflege

Krankengymnastik

Galileo® Vibrationsplatte

Handpflege

Krankengymnastik am Gerät

Sturzprophylaxe

professionelle Ganzkörpermassagen

Manuelle Lymphdrainagen

Osteoporose-Selbsthilfegruppe

Tibetische Honigmassage

Klassische Massagen

Rheuma-Selbsthilfegruppe

Kräuterstempelmassage

Schlingentisch Moorpackungen mit fossilem Mineralschlamm Alle Anwendungen bieten wir Ihnen auch als Hausbesuche an!

Öffnungszeiten unserer Praxis: montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr.

Lymphdrainagen Fußreflexzonenmassage Enthaarungen mit Warmwachs Gutscheine für jede Gelegenheit!

HIER FINDEN SIE UNS: Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171

Christine Schwarz (vorne/mitte und ihr Team)

www.krankengymnastik-schwarz.de

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IHR TEAM DER GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR GASTROENTEROLOGIE UND INNERE MEDIZIN Privatdozent Dr. med. R. Melcher, Dr. med. K. Metz, Dr. med. W. Dillmann, Privatdozent Dr. med. H. Lührs

Seit über 30 Jahren ist unsere Gemeinschaftspraxis auf die Vorsorge, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Verdauungsorgane spezialisiert. Wenn es also um Beschwerden des Magens, des Darmes, der Leber oder der Bauchspeicheldrüse geht, sind wir Ihre kompetenten Ansprechpartner. Als Fachärzte für Innere Medizin stehen wir Ihnen natürlich ebenso bei allen anderen Erkrankungen der inneren Organe mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich geht es um Ihr höchstes Gut – Ihre Gesundheit.


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02/19 DIE GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR GASTROENTEROLOGIE UND INNERE MEDIZIN INFORMIERT

EIN KOMPLEXES, DYNAMISCHES GEFÜGE:

DAS DARM-MIKROBIOM. Das Mikrobiom des Darmes ist die Ge-

Die Interpretation der Mikrobiomanalyse

kassen übernommen. Wir als Spezialisten

samtheit der GENE aller Mikroorganismen

ist dadurch erschwert, dass es große in-

des

(Bakterien, Viren u. Pilze), die den Darm

dividuelle Unterschiede in der Zusam-

kommerzielle, nicht wissenschaftliche

des Menschen besiedeln. Diese Mikro-

mensetzung der Mikroorganismen gibt.

Analyse des Darm-Mikrobioms und ins-

organismen unterstützen im gesunden

Zudem ist das Mikrobiom dynamisch

besondere die Interpretation der Unter-

Menschen die Verdauung, indem sie die

und von verschiedenen Umweltfaktoren

suchungsergebnisse sowie die daraus

Verwertung von Nahrungsbestandteilen

(Lebensweise, Ernährung, Standort) ab-

abgeleiteten Empfehlungen zur Einnah-

optimieren. Sie helfen dem Immunsystem

hängig. Es gibt also keine eindeutigen

me von Präparaten (Probiotika und Prä-

des Körpers und verhindern die Besied-

Normwerte für das Mikrobiom des

biotika) kritisch.

lung des Darmes durch krankmachende

menschlichen Darmes. Damit ist eine

Erreger. Möglicherweise spielen diese

Interpretation der individuellen Zusam-

Vielleicht könnte die Analyse des Darm-

Mikroorganismen im Darm aber auch

mensetzung des Mikrobioms in Bezug

Mikrobioms in Zukunft zur Erhaltung der

eine Rolle bei der Entstehung verschiede-

auf die Bedeutung für Beschwerden,

Darmgesundheit, zum Verständnis von

ner Krankheiten des Darmes oder auch

Erkrankungen oder Unverträglichkeiten

Krankheiten und zur Diagnose und The-

bei Erkrankungen anderer Organe.

derzeit nicht eindeutig möglich.

rapie von Erkrankungen beitragen.

Die aktuelle Forschung hat das große

Unklar ist auch, welche Ernährungs-

Gebiet der Wechselwirkung des Mik-

umstellungen oder Präparate zur Modu-

robioms mit verschiedenen Zellen des

lation der Mikroorganismen in welcher

menschlichen Darmes für sich entdeckt.

Dosierung und über welche Zeit einge-

Durch spezielle Untersuchungen von

setzt werden müssten, um einen repro-

Stuhlproben ist die Analyse der individu-

duzierbaren Effekt zu erreichen. Unter

ell unterschiedlichen Zusammensetzung

Umständen besteht auch ein Risiko für

des Mikrobioms möglich. Bisher wurden

Patienten, wenn sie Produkte einneh-

allein 1000 verschiedene Bakterienspe-

men, deren Wirkung auf das komplexe

zies im Darm-Mikrobiom identifiziert,

System des Mikrobioms nicht vollständig

von denen jeder Mensch etwa 160 in

erforscht sind. Die Interaktion von Mikro-

sich trägt. Jüngste Untersuchungen wei-

organismen, Körperzellen und exogenen

sen darauf hin, dass das Mikrobiom bei

Faktoren ist komplex und bisher nicht

verschiedenen Erkrankungen eine Rolle

umfassend verstanden, sodass für si-

spielen könnte, so z. B. bei Diabetes mel-

chere Diagnosen und gezielte Therapien

litus, Adipositas, Infektionen, chronisch

zum jetzigen Zeitpunkt die Grundlagen

entzündlichen Darmerkrankungen, Aller-

fehlen. Aus diesem Grund werden die

gien, Reizdarm-Syndrom, Depressionen,

Kosten von Analysen des Darm-Mikrobi-

Fettleber und Tumorerkrankungen.

oms derzeit auch nicht von den Kranken-

Magen-Darm-Traktes

sehen

die


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KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG

KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN

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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Statine retten Leben Cholesterin: Medikamente senken wirksam LDL-Spiegel im Blut – Ernährung hat nur relativ geringen Anteil

mittel wie Obst, Gemüse und Getreideprodukte – lässt sich der LDL-Spiegel meist nicht senken.

16 Jahre ist es her, dass Wolfgang Hartenbach mit „Die Cholesterin-Lüge“ einen Bestseller gelandet hat. Der Chirurg spricht sich darin bei Vorliegen einer Hypercholesterinämie, also eines zu hohen LDL-Cholesterinspiegels im Blut, gegen medikamentöse Cholesterinsenker aus und hat seitdem zahllose Patienten verunsichert, denen Kardiologen und Hausärzte zur Behandlung ihrer Erkrankung so genannte Statine verschreiben. Doch die Erkenntnisse aus diesem Buch sind falsch und wissenschaftlich nicht basiert. Kardiologen, die Deutsche Herzstiftung und kardiologische Fachgesellschaften raten Patienten vielmehr zur Einnahme von Statinen, wenn sie an Hypercholesterinämie leiden. Statine retten nachweislich Leben. Patienten sollten die Medikamente keinesfalls ohne Rücksprache absetzen.

Die wichtigsten Nebenwirkungen von Statinen sind Muskelbeschwerden, die sich jedoch mit einer Medikamentenumstellung oft gut in den Griff bekommen lassen. Das Risiko, unter Statinen einen Diabetes mellitus zu entwickeln, ist minimal erhöht, der Nutzen der Statine überwiege aber dieses Risiko, informiert die Deutsche Herzstiftung. Gerade bei Patienten mit der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus hätten sich Statine zudem als besonders wirksam zur Verhütung von Herzinfarkten herausgestellt.

Bei einer Hypercholesterinämie haben Patienten in der Regel genetisch bedingt einen zu hohen LDL-Cholesterinspiegel im Blut. Die Folge können eine Arterienverkalkung sein, ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall. Grundsätzlich braucht der Körper den fettähnlichen Stoff für den Zellaufbau, für Stoffwechselvorgänge im Gehirn, für die Bildung von Vitamin D oder zur Produktion von Hormonen wie Östrogen, Testosteron und Kortisol. Einen Großteil dieses Fettes stellt der Organismus selbst her, vor allem in der Leber. Aber auch durch fettreiche Nahrung wird Cholesterin aufgenommen. Generell steigt der Cholesterinspiegel mit zunehmendem Alter. Cholesterin ist nicht gleich Cholesterin. Es gibt das „gute“ (HDL = High Density Lipoprotein) und das „böse“ (LDL = Low Density Lipoprotein) Cholesterin. Je mehr des „guten“ HDL im Körper ist, desto besser. Es schützt die Gefäße, da es überschüssiges Cholesterin im Blut von den Arterienwänden zurück zur Leber bringt. Von dort wird es über die Galle ausgeschieden. Das „schlechte“ LDL hingegen transportiert die Fettpartikel zu den Zellen, wo es sich festsetzen und zu gefährlichen Gefäßverkalkungen führen kann. Wie viel Cholesterin sich im Blut befinden sollte, regeln Richtwerte. Das Gesamtcholesterin sollte 200 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) nicht übersteigen. Doch geschätzt ein Drittel der Bevölkerung zwischen 18 und 79 Jahren hat nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) einen über 200 mg/dl lie-

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genden Wert. Die Zielwerte für die einzelnen Cholesterinarten hängen davon ab, ob jemand weitere Krankheiten hat wie Bluthochdruck, Übergewicht oder die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus oder ob er zum Beispiel raucht. Wer einen höheren LDL-Cholesterinspiegel ohne Vorliegen dieser Risikofaktoren hat, braucht keine Medikamente, sofern er seinen gesunden Lebensstil beibehält. Anders sieht es aus, wenn die Risikofaktoren gegeben sind. Dann steigt das Infarkt- und Schlaganfallrisiko so massiv, dass die Einnahme von Medikamenten zur LDL-Senkung sinnvoll ist. Dabei muss der Patient genau angeschaut und alle Risikofaktoren abgeklopft werden. Wer nur isoliert einen hohen LDL-Cholesterinspiegel hat und in den Gefäßen keinerlei Ablagerungen, braucht auch keine Statine. Für Risikopatienten, vor allem nach einem Herzinfarkt, sind sie aber genauso wichtig wie ASS 100 zur Blutverdünnung, um das Infarktrisiko zu minimieren. Liegen mehrere Risikofaktoren vor, gilt als Zielwert für das LDL-Cholesterin unter 100 mg/dl. Auch wenn ein Patient starken Bluthochdruck hat, darf der LDL-Cholesterinwert höchstens 100 mg/dl betragen. Hatte jemand bereits einen Herzinfarkt oder Diabetes mellitus, dann sollte der Wert sogar unter 70 mg/dl liegen. Das „gute“ HDL-Cholesterin sollte bei Frauen möglichst über 45 mg/dl liegen, bei Männern über 40 mg/dl. Allein mit angepasster Ernährung – weniger Fett, weniger tierische Produkte, mehr fettarme und pflanzliche Lebens-

Von einer Senkung des LDL-Spiegels profitieren auch Patienten, die zusätzlich einen erhöhten Lipoprotein a-Wert haben, der ebenfalls ein erhöhtes Infarktrisiko bedingt. Auch das Protein Lp (a) ist Bestandteil der Blutfette und ähnlich aufgebaut wie das LDL-Cholesterin. Das Lp (a) lässt sich medikamentös bisher nicht senken; ein vielversprechendes Medikament befindet sich jedoch aktuell in einer fortgeschrittenen Studienphase. Nur wenige Patienten vertragen Statine überhaupt nicht; für sie bieten sich als Alternative seit einigen Jahren sogenannte PCSK9-Inhibitoren an, eine neue Wirkstoffklasse zur Verringerung des LDLWertes. Die Gesetzlichen Krankenkassen genehmigen sie mittlerweile nach Einzelfallprüfungen. Hartenbachs Buch „Die Cholesterin-Lüge“ hat übrigens schon vor sieben Jahren auch das unabhängige Arznei-Telegramm verurteilt; es sei veraltet und klammere wesentliche Erkenntnisse aus, schrieb der werbefreie Medikamenten-Informationsdienst für Ärzte und Apotheker. „Den Fortgang der Erkenntnis und der Debatte nimmt der Autor nicht mehr zur Kenntnis.“ Statine seien für Patienten mit HerzKreislauf-Erkrankungen Standardtherapie mit minderndem Effekt auf Sterblichkeit und Komplikationen. In der Primärprävention zeigten sich, wenn auch geringere, Effekte. Hier müsse der Nutzen gemeinsam mit dem Patienten abgewogen werden.


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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

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BAHNHOF-APOTHEKE

APOTHEKE

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Elektronisch zum Arzneimittel E-Rezept soll in Deutschland bald Realität werden – persönliche Beratung vor Ort bleibt entscheidend

„E-Rezept“ ist die Kurzform von „elektronisches Rezept“ und bezeichnet analog zum Begriff E-Mail eine ärztliche Verordnung in elektronischer Form statt auf Papier. Mit dessen Einführung soll die Digitalisierung des Gesundheitswesens weiter vorangetrieben werden. Bisher müssen Ärzte in Deutschland Arzneimittelverordnungen verpflichtend auf Papier gedruckt ausstellen. Seit Februar läuft ein Pilotprojekt: Ausgewählte VorOrt-Apotheken testen 18 Monate lang den Umgang mit dem E-Rezept. Mit diesem E-Rezept können Patienten ihre Medikamente via Smartphone und ohne Papierausdruck bekommen; in absehbarer Zukunft sollen Patienten in ganz Deutschland die Möglichkeit haben, statt eines Papierrezepts elektronische Verordnungen beim Apotheker einzulösen. Mit der Einführung des E-Rezepts will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Digitalisierung des Gesundheitssystems forcieren. Elektronische Vorbestellungen von Medikamenten sind in der Bahnhof-Apotheke via der CallMyApoApp schon jetzt möglich. Sprechen Sie uns gerne an. Ein Papierausdruck ist bei

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der Abholung jedoch zwingend erforderlich. Apotheker Dr. Tobias Craan sieht das E-Rezept als neuen Service für Patienten, der in allen Vor-Ort-Apotheken angeboten werden wird. Allerdings: Verpflichtend wird das E-Rezept nicht, PapierRezepte bleiben gleichberechtigt möglich. Und auch die Technologie ist noch verbesserungsfähig. Derzeit gibt es in Deutschland noch keine standardisierte Technologie zur Verordnung und Abrechnung eines E-Rezepts. Bis die nötige Infrastruktur aufgebaut ist, wird es noch eine Weile dauern. Vor allem betonen Apotheker übereinstimmend: Die persönliche Beratung macht das E-Rezept nicht obsolet. Die neuen Vorgaben zum E-Rezept hatte das Bundeskabinett im Januar diesen Jahres beschlossen. Das damals auf den

Weg gebrachte Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung gibt der Selbstverwaltung – dem Deutschen Apothekerverband (DAV), der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) – nach Inkrafttreten sieben Monate Zeit, die notwendigen Regelungen für die Verwendung des elektronischen Rezeptes zu schaffen. Insbesondere müssen die Vertragsparteien Regelungen anpassen, die bislang die Verordnung von Arzneimitteln ausschließlich in Papierform vorsehen. Das E-Rezept ist eine Pflichtanwendung der elektronischen Gesundheitskarte, die im Jahr 2015 eingeführt worden ist, und steht in engem Zusammenhang mit der Telemedizin, die ebenfalls vorangetrieben wird. Hier finden ArztPatienten-Kontakte via Video statt; das elektronische Rezept ist die logische Konsequenz aus der virtuellen Sprechstunde. Kommt das E-Rezept, könnte das Procedere so aussehen: Der Patient muss zunächst ausdrücklich einwilligen, dass er ein elektronisches Rezept möchte. Dann signiert der Arzt die E-Verordnung über eine spezielle Software-Erweiterung in seiner Arzt-Software, in der die Verordnung verschlüsselt und an eine HandyApp des Patienten geschickt wird. Neben der verschlüsselten Version soll der Patient zusätzlich ein Abbild der Verordnung in seine App laden können. Damit geht der Patient in die Apotheke, zeigt den QR-Code vor, die Apotheke scannt, greift auf das Rezept zu und gibt das Arzneimittel ab. Bis zum Abruf durch die Apotheke bleibt das Rezept in der Arztpraxis gespeichert. Dies ist jedoch nur eine Möglichkeit. Es gibt bereits jetzt diverse Varianten des E-Rezepts mit jeweils unterschiedlicher Technologie und Infrastruktur. Welche technische Lösung sich durchsetzen wird, kann nur die Zeit zeigen. Mit dem E-Rezept schließt Deutschland zu anderen europäischen Nationen auf, in denen die elektronische Verordnung von Arzneimitteln längst gängige Praxis ist.

„Für ein besonders diskretes Gespräch steht Ihnen unser separater Beratungsraum zur Verfügung! Sprechen Sie uns vertrauensvoll an!“


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RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

Kennen Sie Ihr persönliches

BAG RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

HerzkreislaufRisiko? Herzkreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Killer Nummer 1 ist die Atherosklerose der Herzkranzgefäße, die sog. Koronare Herzerkrankung (KHK). Diese entwickelt sich über viele Jahre und Jahrzehnte, ohne dass man es merkt, und führt dann plötzlich zu einem Herzinfarkt, der sehr oft tödlich ist.

Was können wir für Sie leisten? Mit unserem hochmodernen Kardio-CT können wir nachweisen, ob sich an Ihren Herzkranzgefäßen die typischen Verkalkungen der Koronaren Herzerkrankung gebildet haben. Diese Information hilft Ihrem behandelnden Arzt dabei für Sie ein individuelles Vorsorgekonzept zu entwickeln.

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oder mehrere der folgenden Risikofaktoren bei Ihnen vorhanden sind, sollte Ihr Kardiovaskuläres Risiko genauer bestimmt werden: Hoher Blutdruck Fettstoffwechselstörung „Cholesterin“ Rauchen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Für wen ist die Untersuchung sinnvoll?

Verwandte/er ersten Grades mit einem Herzinfarkt vor dem 60. Lebensjahr

Dank großer wissenschaftlicher Untersuchungen sind die Ursachen der Atherosklerose genau erforscht. Falls einer

Welches Ergebnis ist von der KardioCT mit Kalzium-Score zu erwarten?

Auch wenn bei Ihnen Risikofaktoren vorliegen, ist immer noch unklar, ob sich bei Ihnen auch eine Koronare Herzerkrankung entwickelt hat und wenn ja, wie stark diese ausgeprägt ist. Diese Informationen kann das Kardio-CT mit Kalzium-Score liefern. Der Kalzium-Score ermöglicht, mit einem speziellen Computerprogramm Ihr persönliches HerzKreislauf-Risiko genau zu berechnen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Kalzium-Score eine genauere Abschätzung des Risikos erlaubt als herkömmliche Risiko-Scores. Glücklicherweise kann man durch eine gesunde Lebensführung und gut verträgliche Medikamente Ihr Herz-Kreislauf-Risiko


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deutlich senken. Der Kalzium-Score ist für international führende Atheroskleroseforscher oft ausschlaggebend für die Entscheidung, wie stark das BlutCholesterin oder der Blutdruck gesenkt werden müssen. Ganz entscheidend ist, dass Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt beraten lassen.

Ihre Vorteile auf einen Blick?

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Untersuchung wird von privaten Krankenversicherungen in der Regel erstattet. Patienten der gesetzlichen Versicherungen müssen die Untersuchung als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) selbst tragen. Manche Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten. Dies sollten Sie vor der Untersuchung klären. Einen Kostenvoranschlag erhalten Sie bei uns auf Anfrage.

Die Untersuchung dauert etwa 15 Minuten. Da es sich um ein „offenes“ Gerät handelt, ist dies auch für Patienten mit Platzangst problemlos zu schaffen. Dank hochmoderner CT-Technik ist die Strahlenbelastung beim Kalzium-Score sehr gering und bei dem zu erwartenden Nutzen vertretbar.

Individuelle Risikoberechnung mit hoher Aussagekraft Kurze Untersuchung

Wer übernimmt die Kosten? HIER FINDEN SIE UNS: BAG Radiologie & Nuklearmedizin Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90 Spezialdiagnostik 0 60 21/150 79 99 Ausgelagerter Praxisteil Klinikum Aschaffenburg-Alzenau Am Schlosshof 1 63755 ALZENAU-WASSERLOS Filialpraxis Seligenstadt Mittelbeune 3 63500 SELIGENSTADT

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Wer behandelt mich? Sie werden bei uns von einem Team von sehr erfahrenen Ärzten untersucht.

Prof. Dr. med. Stephan Schmitz

Dr. med. Stefan Zimmermann

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DR. MED. DENT. PETER WATZLAW, FRITZ WATZLAW, MORITZ WATZLAW UND DR. INGO GRÄFLING

KIEFERORTHOPÄDIE

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Digitale Revolution Kieferorthopädie profitiert von intelligenten Anwendungen und Digitalisierung zum Wohle der Patienten

Digitale Revolution in der Kieferorthopädie. (Alle Fotos: Watzlaw)

Digitale Planung der Behandlung.

Scan der Zähne ohne klassischen Abdruck.

Mittels Software lässt sich jeder Zahn millimetergenau platzieren.

Besprechung der Behandlung am Tablet.

3D-Modelle werden an praxiseigenen 3D-Druckern erstellt.

Das digitale Labor ist die Schaltzentrale in der kieferorthopädischen Praxis der Zukunft. Die kieferorthopädische Behandlung wird dort komplett von Anfang bis Ende geplant, getimt und in den Workflow der Praxis integriert. Für Ärzte und Mitarbeiter bedeutet das ein völlig neues Arbeiten, für Patienten einen besseren Outcome. Denn was früher aufwändig und zeitintensiv am plastischen Modell geplant werden musste, funktioniert nun mit digitaler Präzision. Die Folge: lose und feste Spangen sitzen besser und die Zähne wandern aufgrund der präzisen virtuellen Vorplanung schneller an die vorgesehene Stelle. Dieses digitale Zeitalter hat bei Watzlaw Kieferorthopädie begonnen. Die Behandlung kann, wenn der Patient es wünscht, vom ersten Abdruck bis zum Abschlussbild auf digitaler Basis laufen. Für junge Patienten ist dieser digitale Workflow Normalität. Smartphone, Tablet und 3DComputerspiele gehören zu ihrem Alltag. Am Tablet wird die Zahnbehandlung per Outcome-Simulator gezeigt und besprochen, bevor sie im digitalen Labor in die Feinplanung geht. Dort werden alle erforderlichen Arbeiten umgesetzt. Das bedeutet für den Patienten einen geringeren Zeitaufwand bei verbesserter Therapie.

Der Scanner erstellt binnen Minuten digitale Abdrücke von Ober- und Unterkiefer, die in Qualität, Präzision und Schnelligkeit klassischen Abdruckverfahren wesentlich überlegen sind. Die Fehleranfälligkeit bei der Abdrucknahme sinkt gegen Null, die digitale Speicherung der Daten erlaubt ein beliebig häufiges Ausdrucken des 3D-Modells. Mittels Software lässt sich jeder einzelne Zahn digital darstellen und hundertstelmillimetergenau virtuell an die finale Position verschieben. Damit kann nicht nur das Behandlungsziel simuliert werden, sondern zum Beispiel auch, wie der Patient zusammenbeißt und an welcher

Stelle er den meisten Druck ausübt. Überlagerungen von zu verschiedenen Zeitpunkten angefertigten Modellen sind ebenso möglich wie das Simulieren von Bewegungsspuren. Benötigte 3D-Modelle sowie Schablonen werden an praxiseigenen 3D-Laserdruckern ausgedruckt. Das Behandlungsergebnis wird bei festen Spangen zuerst vollständig digital geplant und anschließend werden die Brackets vollautomatisch vom Computer virtuell platziert. Mit Hilfe von 3D-gedruckten Schablonen können die Brackets dann exakt auf die Zähne geklebt werden. Auch Retainer, die nach Abschluss der Behandlung die Zähne in ihrer neuen Position halten, lassen sich digital planen und somit perfekt anpassen. Aktuell gestaltet die Praxis Watzlaw die digitale Zukunft der Kieferorthopädie mit: sie entwickelt eine App, die es Kieferorthopäden ermöglicht, den digitalen Workflow zum Wohle der Patienten in ihre Praxen zu integrieren.


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Moritz Watzlaw, Fritz Watzlaw, Dr. Peter Watzlaw, Dr. Ingo Gräfling

Gemeinschaftspraxis Watzlaw Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Ludwigstraße 15 | 63739 Aschaffenburg Telefon 06021.288 88

watzlaw.de


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UROLOGISCHE PRAXIS

UROLOGIE

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DR. MED. PATRICK SAWAYA

Sexuell übertragbare Krankheiten (STD – sexually transmitted diseases) STD sind ansteckende Krankheiten, die in erster Linie durch sexuelle Kontakte – in der Regel jede Form von Geschlechtsverkehr – übertragen werden. Eine Infektion entsteht, wenn der Erreger einer sexuell übertragbaren Krankheit in den Körper gelangt. Da die Häute und Schleimhäute im Genitalbereich der beiden Geschlechter unterschiedlich sind, ist das Übertragungsrisiko vom Mann auf die Frau deutlich höher als umgekehrt. Bei einigen Erregern genügen enge körperliche Kontakte, beispielsweise Küssen, Petting oder eine Schmierinfektion zur Übertragung. Für Keime, die Schleimhäute befallen, wie Gonokokken oder Chlamydien, sind sexuelle Kontakte mit Eindringen des Penis (Penetration) der nahezu einzige Übertragungsweg. Erreger, die sich über die Blutbahn im Organismus ausbreiten (Hepatitis B-Virus, Hepatitis-CVirus, Syphiliserreger, HI-Virus), können bei sexuellen Kontakten durch winzige Verletzungen in den Körper gelangen, welche z. B. im Rahmen der Intimrasur häufig auch unbemerkt auftreten oder durch andere Blut-zu-Blut-Kontakte wie bei gemeinsamer Nutzung von Spritzbesteck, z. B. bei injizierendem Drogenkonsum. Ebenso kann eine sexuell übertragbare Infektion von der Mutter während der Schwangerschaft, der Geburt oder des Stillens auf ihr Kind übertragen werden. Die Bedeutung von sexuell übertragbaren Infektionen nimmt seit einigen Jahren wieder zu. Die Erreger von STD sind Bakterien (z. B. Syphilis, Gonorrhoe, Chlamydien, Mykoplasmen, Ureaplasmen), Viren (z. B. HIV, Hepatitis B und C, Herpes genitalis, Humanes Papilloma-Virus HPV), Pilze (z. B. vaginale Hefe-Pilzinfektion), Einzeller (z. B. Trichomoniasis) und Krätzmilben (Skabies) oder Filz-

UNSERE PRAXISRÄUME

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läuse. Es ist möglich, an mehreren sexuell übertragbaren Infektionen gleichzeitig zu erkranken. So vielfältig wie die Erreger, so vielfältig können die Symptome einer Infektion sein Oft verursachen sie keinerlei Symptome oder kaum merkliche Krankheitszeichen. Gelegentlich treten typische Beschwerden auf. Manche Anzeichen von STD sind sehr unspezifisch und lassen an vollkommen andere Erkrankungen denken. Typische Krankheitszeichen im Bereich der Geschlechtsorgane sind geruchloser oder auch unangenehm riechender Ausfluss aus der männlichen Harnröhre, der Vagina oder dem Anus. Auch Brennen beim Wasserlassen, juckende oder brennende Mißempfindungen ebenso wie sichtbare Veränderungen der Genitalhaut oder -schleimhaut sowie Unterleibsschmerzen oder Blutungsstörungen bei Frauen können auf eine STD-Infektion hinweisen. Auch unspezifische Krankheitszeichen wie z. B. allgemeine Müdigkeit, Fieber, Appetitlosigkeit und Halsschmerzen können gelegentlich hinweisend sein. Unbehandelt haben die meisten STD schwerwiegende Folgen. So können z. B. chronische bakterielle Entzündungen der Geschlechtsorgane zu Unfruchtbarkeit führen. Einige virusbedingte STD können bei chronischem Verlauf Krebserkrankungen auslö-

sen (z. B. am Gebärmutterhals, der Mundschleimhaut oder am Kehlkopf). Viele STD erhöhen das Risiko, sich mit dem HI-Virus anzustecken oder dieses auf die Sexualpartner/innen zu übertragen. Daher ist bei jeglichem Verdacht auf eine sexuell übertragbare Infektion immer umgehend eine ärztliche Abklärung anzustreben. Im Anfangsstadium lassen sich die meisten STD erfolgreich behandeln Die durch Bakterien verursachten STD wie Syphilis, Gonorrhoe, Chlamydien, Mykoplasmen, Ureaplasmen, etc. können durch konsequente medikamentöse antibiotische Behandlung vollständig ausheilen. Entscheidend ist immer die synchrone Therapie beider Partner (oder ggf. mehrerer Partner), um eine spätere Re-Infektion (sog. Ping-Pong-Effekt) zu vermeiden. Nicht heilbar sind dagegen die durch Viren hervorgerufenen STD. Einige von ihnen werden durch die körpereigene Abwehr beseitigt oder durch das Immunsystem zunächst über längere Zeit unterdrückt, d. h. am Entwickeln von spür- oder sichtbaren Krankheitszeichen gehindert. Ein späterer Krankheitsausbruch ist je nach Immunitätslage jederzeit möglich. Für einige STD gibt es Impfungen, um sich vor Ansteckung zu schützen (z. B. HPV-Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs und Condylomen (Feigwarzen) des Genitales). Eine frühzeitige Therapie kann aber auch bei den unheilbaren viralen STD (z.B. HIV-Infektion oder chronische Hepatitis C) ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern oder zumindest verlangsamen. Je eher eine sexuell übertragbare Krankheit erkannt und behandelt wird, desto geringer ist das Risiko ernsthafter und nicht mehr zu heilender Folgen und natürlich reduziert eine umgehende Behandlung das Risiko, andere Menschen anzustecken.


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UNSER TEAM

UNSERE LEISTUNGEN

Krebsvorsorge

Nieren- und Harnleitererkrankungen

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Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz

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n n r . n r t u z n r n -

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Prostata- und Samenblasenerkrankungen

Am wichtigsten ist jedoch der Schutz vor Ansteckung mit einer STD Im Sinne von „Safer Sex“ sollte grundsätzlich eine Verwendung von Kondomen bei Vaginal- und Analverkehr sowie kein Samenerguss in den Mund erfolgen. Korrekt angewandte Kondome schließen in diesem Zusammenhang das Risiko einer Ansteckung mit einer STD zwar nicht völlig aus, verringern es jedoch sehr deutlich. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass das Kondom bei jeder Penetration (vaginal, oral, anal) und immer von Beginn an verwendet wird, da sich bereits im sog. „Lusttropfen“ so viele Erreger befinden können, dass eine Infektion möglich ist. Auch für Frauen, die sich unabhängig von ihrem männlichen Partner schützen möchten, gibt es das Frauenkondom (Femidom) als Alternative. Bei Oralsex kann die Anwendung von sogenannten Dental Dams den Kontakt mit Erregern verhindern. Einige Erreger wie Syphilis-Bakterien, Herpes Simplex-Viren und Humane PapillomaViren können auch an Körperregionen eindringen, welche durch ein Kondom nicht geschützt sind. Dies betrifft z. B. die Schamlippen, die Haut des Hodensackes und die Analregion. Herpes Simplex-Viren und Humane Papilloma-Viren lassen sich auf der Haut von Virusträgern gelegentlich auch nachweisen, wenn keine Symptome bestehen. Eine Ansteckung ist allerdings wenig wahrscheinlich, wenn die eigene Haut unversehrt ist und der Kontakt mit sichtbar veränderten oder entzündeten Hautregionen (z.B. durch Intimrasur geschädigten Arealen) oder Wunden vermieden wird. Belegt ist, dass beschnittene Männer sich weniger leicht mit einigen STD-Erregern infizieren. Einen sicheren Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bietet die Beschneidung jedoch nicht. Auch beschnittene Männer sollten deshalb Kondome zum Schutz vor STD verwenden.

Der jedoch einzige wirklich zuverlässige Schutz vor STD-Infektionen ist ein Checkup mit Ausschluss übertragbarer Erkrankungen beider Geschlechtspartner vor Beginn einer sexuellen Beziehung und gegenseitige Treue in der Partnerschaft.

Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation

Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen

Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch

www.vasektomie-aschaffenburg.de

Geschlechtserkrankungen

Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi

Potenzstörungen/Aging Male

Kinderurologie

HIER FINDEN SIE UNS:

Endoskopische Eingriffe

DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

Ambulante Operationen

Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

www.dr-sawaya.de

ESWL

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FRAUENÄRZTE GESUNDHEITSZENTRUM DR. HENZE & KOLLEGINNEN

FRAUENÄRZTE

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Mit künstlicher Intelligenz gegen Brustkrebs Intelligente Computerprogramme sollen Diagnose unterstützen

Künstliche Intelligenz soll in der Brustkrebstherapie bald eine größere Rolle bei der Diagnostik spielen. Intelligente Computerprogramme sollen auf Röntgenbildern kleinste Tumore entdecken und diagnostizieren, ob der Tumor bösartig ist oder nicht. Erste Forschungsergebnisse sind vielversprechend. Die meisten Programme sind noch in der Entwicklung, doch erwarten sich Mediziner und Medizintechniker wegweisende Erkenntnisse für Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Dass künstliche Intelligenz langfristig die Expertise von Gynäkologen ersetzt, ist indes unwahrscheinlich, weil der Algorithmus nur die Daten kennt, mit denen er angereichert worden ist; der Facharzt hingegen hat den ganzen Menschen und kann Symptome im medizinischen und psychosozialen Kontext einordnen. Der Nutzen der künstlichen Intelligenz liegt in ihrer Präzision und Geschwindigkeit; sie kann helfen Prioritäten zu setzen und als computerbasierte Qualitätskontrolle dienen. Vor allem ist sie schnell, liefert rasche Befunde. Am Ende sollen Frauen von der Algorithmusgestützten Diagnose profitieren, weil die Früherkennung verbessert wird und unnötige Biopsien und Operationen vermieden werden. In den USA entwickelt worden ist zum Beispiel ein Programm maschinellen Lernens (machine learning), das unter auffälligen Gewebeveränderungen in der Brust (Brustläsionen) diejenigen erkennt, die sich im weiteren Verlauf zu Krebs entwickeln. Das Modell berücksichtigt

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neben Risikofaktoren wie Alter und Histologie der Läsionen auch die Demografie, Familiengeschichte sowie frühere Biopsien und Pathologieberichte. Nach einer Übungsphase testeten die Forscher das Modell an 335 Läsionen. Die Trefferquote des Programms lag bei 97 Pro-

zent, die Anzahl der Operationen sank um 30 Prozent. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Weil viele dieser Tumore Metastasen bilden, sterben mehr Frauen an dieser Krebsart als an jedem anderen Tumorleiden. Rechtzeitig erkannt, stehen die Heilungschancen hingegen oft gut. Der Früherkennung kommt deshalb eine entscheidende Bedeutung zu. Eine wichtige Methode der Diagnostik ist die Mammographie, die in Deutschland allen Frauen ab 50 Jahren im Rahmen eines Screenings angeboten wird. Um die Auswertung von MammografieBildern zu erleichtern, nutzen Fachärzte schon jetzt häufig Computerprogramme. Diese markieren verdächtige Bereiche in den Aufnahmen, die der Facharzt prüft. Doch trotz Computerhilfe schwankt die Treffsicherheit der Diagnosen stark. Beim Einsatz künstlicher Intelligenz wäre die Mithilfe oder nachträgliche Überprüfung durch den Facharzt perspektivisch obsolet. Dazu muss aber die Datenmenge des Algorithmus ausreichend groß sein.

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Dr. med. Alexander Henze & Kolleginnen Nadine Dettmar und Bettina Schreiber

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Mit unserem ganzheitlichen Konzept sind wir rund um die Gesundheit der Frau für Sie da . Im Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg steht die ganzheitliche Versorgung der Frau im Mittelpunkt. Durch unser ausgesprochen breites Diagnostik- und Therapiespektrum bieten wir eine individuelle, bestmögliche Rundumbetreuung. Beginnend mit der Mädchen- und Jugendsprechstunde umfasst unser Angebot schwerpunktmäßig die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, sämtliche Leistungen in der Brustdiagnostik und die Screeningmammographie. Zusätzlich ist die medikamentöse Tumortherapie (z. B. Chemotherapie) ein Bestandteil unseres Konzeptes. Wir geben unseren Patientinnen die Möglichkeit, diese Form der Therapie in einer angenehmen Atmosphäre durchführen zu lassen. Die intensive Schwangerschaftsüberwachung mit Pränataldiagnostik ist in enger Zusammenarbeit mit unseren Hebammen und den zuständigen pränataldiagnostischen Einrichtungen ein weiterer fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge in unserem Zentrum. Auf Wunsch können jährliche Gesundheitschecks durchgeführt und in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und anderen Fachärzten genauestens abgestimmt werden. Das Ärzteteam mit unseren qualifizierten Mitarbeiterinnen und unseren Hebammen Heike Breid und Andrea Geis freut sich auf die individuelle Betreuung der Patientinnen im Frauenärzte Gesundheitszentrum.

Unsere Leistungen

Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg • Vorsorge • Intensivüberwachung während der Schwangerschaft: CTG, Farb-Doppler-Ultraschall, 2D/3D/4D Ultraschall • Hochauflösender Brustultraschall der Stufe II nach DEGUM • Ultraschallkontrollierte Mammastanzbiopsie • Digitale Mammographie mit Tomosynthese • Mammographiescreening • Medikamentöse Tumortherapie • Hormonsprechstunde • Verhütungsberatung, Spiralen, Kupferkette • Kinder- /Jugendgynäkologische Sprechstunde

Hauptpraxis Aschaffenburg: Goldbacher Str. 33 • 63739 Aschaffenburg >> Praxisfiliale Kahl am Main: Friedenstraße 20 • 63796 Kahl am Main

Ästhetische Mediz i n • Faltenbehandlung mit Botox und Hyaluronsäure • Lipolyse-Injektion (Fettweg-Spritze)

Tel. 06021/444 77 3 0 www.fagz.de • info@fagz.de


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REVIS AUGENKLINIK

AUGENKLINIK

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Unterstützung des Arztes

Diagnose einer diabetischen Retinopathie oder auch eines diabetischen Makulaödems zu stellen. Allerdings sind die Ergebnisse noch nicht präzise genug, um die ärztliche Meinung außer Acht zu lassen.

Künstliche Intelligenz könnte für Patienten mit Netzhauterkrankungen bald entscheidende diagnostische Hinweise liefern. Erste Studien zeigen, dass zum Beispiel Patienten mit diabetischer Retinopathie, die im schlimmsten Fall zur Erblindung führen kann, in nicht unerheblichem Maße von einer Diagnostik profitieren können, bei der eine Software einen vollautomatischen Retina-Scan erstellt und mittels Algorithmen auswertet. Diese Algorithmen basieren auf den Daten tausender Patienten, das System lernt mit jeder neuen Dateneingabe dazu. Die Künstliche Intelligenz wertet kontinuierlich Bilder in der digitalen Cloud aus und gibt dann entweder Entwarnung oder verweist den Patienten mit Verdacht auf fortgeschrittene Retinopathie zum ärztlichen Spezialisten.

Grundsätzlich ist der Einsatz von Software in der Augenheilkunde schon länger Realität. Mit der optischen Kohärenztomographie (optical coherence tomography, OCT) wurde vor zehn Jahren eine neue Methode zur Früherkennung von möglichen Augenkrankheiten entwickelt, zum Beispiel der altersbedingten Makuladegeneration. Diese Technik zur Begutachtung des Augenhintergrundes generiert mit Hilfe von Licht binnen einer Sekunde etwa 100.000 Bildpunkte und erzeugt so in kürzester Zeit hochauflösende, dreidimensionale Bilder der Retina durch die Pupille, ohne Beeinträchtigung des Patienten. Einzelne Netzhautstrukturen sind in hervorragender Detailtreue erkennbar – einer Detailtreue, die mit bloßem Auge nicht zu sehen ist. Gekoppelt mit Künstlicher Intelligenz zur Auswertung der Bilddaten ergeben sich für den Augenarzt neue diagnostische Erkenntnisse.

Schon vor fünf Jahren hatten Netzhautexperten ein auf künstlicher Intelligenz basierendes System vorgestellt, das eigenständig und präzise Diagnosen aus Netzhautbildern stellen konnte. Seitdem wird die eingesetzte Technologie – Kameras und Laserscanner – immer besser, ebenso die Softwarealgorithmen, die mit

Das zeigt die große Rolle, die Künstliche Intelligenz spielen wird – als Unterstützung des Arztes. Denn so präzise und bestechend die Ergebnisse einer maschinellen Datenauswertung auch sein mögen: Am Ende geht es immer um Menschen, deren Befunde und Empfindungen individuell voneinander abweichen. Hier bleibt der Arzt als Mensch gefordert.

Künstliche Intelligenz könnte in der Augenheilkunde bald wichtige diagnostische Daten liefern

jedem Bild dazulernen und ihre Diagnosekriterien verfeinern. Eine in diesem Jahr von US-amerikanischen Augenspezialisten veröffentlichte Studie zeigte, dass künstliche Intelligenz grundsätzlich in der Lage ist, auch in der klinischen Realität autonom und ohne Experten im Hintergrund anhand der Bilddaten die


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Ihrem Wohl gilt unser Augenmerk Daher bieten wir Ihnen in der ReVis Augenklinik das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Augenheilkunde an, von Vorsorgeuntersuchungen Ăźber die Therapie von Augenerkrankungen bis hin zur modernen Laserkorrektur. Erfahren Sie mehr Ăźber die ReVis Augenklinik auf: www.revis.de


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ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN

Hallux Rigidus – Schmerzen am großen Zeh

PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN

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Rechtzeitige Operation kann langfristige Schäden verhindern Fußschmerzen und Zehenfehlstellungen gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern neben Wirbelsäulenbeschwerden in einer orthopädischen Praxis. Der menschliche Fuß besteht aus 26 Knochen, die täglich auf einer Fläche von etwa einer Postkarte mehrere Tonnen an Gewicht bewältigen müssen. Die Großzehe oder der erste Zehenstrahl hat dabei besondere Bedeutung, da hierüber fast 50 % des Körpergewichtes beim Abrollen übertragen werden. Bindegewebschwäche und Bewegungsmangel sind die häufigsten Ursachen für die Entstehung von Fußbeschwerden aufgrund einer veränderten Anatomie am Fuß. Das bekannteste Symptom ist der Hallux valgus, häufig bei Frauen vorkommend. Dabei kommt es zu einer pathologischen Abweichung der Großzehe zur

Kleinzehenseite hin mit einer eingeschränkten funktionellen Belastbarkeit der Großzehe. Der Hallux Rigdus dagegen entsteht auf dem Boden einer zunehmenden Arthrose (Gelenkverschleiß), wobei hier Männer häufiger betroffen sind. Abzugrenzen sind diese Schmerzen von entzündlichen Erkrankungen (z.B. Gicht durch Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut) oder rheumatischen Formen. Mit zunehmendem Gelenkverschleiß bilden sich knöcherne Spangen und Ablagerungen, die aufgrund der mechanischen Beeinträchtigung zu einer eingeschränkten Gelenkbeweglichkeit führen. Die Folge davon ist ein Gangbild, welches zunehmend von der Großzehe zum Fußaußenrand verlagert wird. Im Rahmen einer Laufbandanalyse mit dynamischer Fußdruckmessung können wir diese Abweichungen heute sehr genau analysieren und ein entsprechendes Therapiekonzept erstellen.

Laufanalyse mit Fußdruckmessung, Röntgen mit Arthrose im Zehengelenk.

Hallux Rigidus.

Neben Einlagen sind vor allem Abrollhilfen sinnvoll, bei hartnäckigen Beschwerden kann eine Operation die Schmerzen beseitigen und auch ein weiteres Fortschreiten der Arthrose in der Regel verhindern. Wichtig ist eine rechtzeitige Diagnosestellung, dann kann in der Regel auch ein Gelenk erhaltendes Operationsverfahren durchgeführt werden. Nur bei sehr starkem Verschleiß ist die Arthrodese (Gelenkversteifung) heute die Therapie der Wahl, da sich Prothesen im Bereich des Großzehengrundgelenkes bislang nicht durchgesetzt haben. Die Operationen werden heutzutage vorwiegend kurz stationär, d. h. zwei Tage Klinikaufenthalt, durchgeführt. Anschließend erfolgt die volle Belastbarkeit im speziellen Verbandsschuh über 3 Wochen, danach kann häufig ein normaler Schuh getragen werden. Die Zeit der Arbeitsunfähigkeit beträgt nach Fußoperationen circa 3 – 6 Wochen. Weitere Informationen sowie Termine über die regelmäßigen Patientenvorträge erhalten Sie unter www.dr-fecher.de oder unter 0 60 21/58 03 10.

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Praxis für Orthopädie und Sportmedizin

Praxis für Orthopädie & Sportmedizin rekonstruktive & ästhetische fußchirurgie www.dr.fecher.de

Dr. med. Klaus Fecher Rekonstruktive Fußchirurgie Ltd Arzt: Dr. Klaus Fecher Hallux Valgus, Hallux Rigidus, Zehenfehlstellungen, Anomalien, Rezidiveingriffe nach Vor-OP, Vorfußrekonstruktionen, Mittelfußkorrekturen, Fersensporn

Dr. med. Thomas Ambacher Weitere Behandlungsmöglichkeiten: s $ 7IRBELSËULENANALYSE s 3PINE-%$ 4ABLE s ,AUFANALYSE s 4RIGGERPUNKT UND 3TO WELLENTHERAPIE s &ACETTENINl LTRATION UND $ENERVATION s !RTHROSEBEHANDLUNG s (ANDCHIRURGIE s !KUPUNKTUR

ab 01 .0 1. 20 19 Schulterchirurgie

Orthopädische Praxis - Dr. Fecher & Kollegen Ludwigstraße 4 s 63739 Aschaffenburg s Tel. 0 60 21 / 580 310 s Fax 0 60 21 / 580 3122 s fecher@fusskliniken.de s www.dr-fecher.de

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BAUCH & MÜLLER WERBEAGENTUR GMBH

Die Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann in Aschaffenburg – direkt am Hauptbahnhof – in der ElisenstraÃ&#x;e 28, 8IPIJSR Ť Ť Ť ) 1EMP MRJS$OPEYWQERR HI


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Eine Krebserkrankung fordert den gesamten Menschen heraus: physisch und psychisch, sozial und emotional. Wir lassen Sie mit dieser Situation nicht alleine. Als Ärzte, Krankenschwestern, onkologische Fachkräfte, Study Nurses und Übungsleiter für den Rehasport haben wir uns auf die Krebsbehandlung spezialisiert und bieten Ihnen eine ganzheitliche Versorgung: · Individuelle Gesprächsangebote vor Ihrer Chemotherapie · Speziell auf Sie abgestimmte Sportsprechstunde · Ernährungsberatung mit vielen gesunden Tipps · Psychoonkologische Unterstützung · Möglichkeiten zur Teilnahme an Studien mit Zugang zu noch nicht zugelassenen, neuen Medikamenten

Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie

(V 7MPOI 7GLMVVQEGLIV 1IQQIP Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie

Dr. Ulrike Löw Psychologische Psychotherapeutin – Verhaltenstherapie, Psychodiabetologin

www.klausmann.de


IM GESPRÄCH

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„Eine sinnvolle Betreuung verlangt immer Präsenz“ Diabetologe Dr. Klausmann und Neurologe Dr. Ulzheimer über die Bedeutung von E-Health in ihren Fachgebieten Wer getreu alle Empfehlungen befolgt, wird mit einem Bonus belohnt. Erste Krankenkassen honorieren die Therapietreue ihrer Patienten, die sie über elektronische Daten überprüfen. Eingegeben hat sie der Patient in eine App. Solche Anwendungen werden vermehrt kommen, ist Diabetologe Dr. Gerhard Klausmann sicher. In der Neurologie gibt es bereits datenbankbasierte Programme, die den Arzt bei Therapiewechseln für MS-Patienten auf der Grundlage ähnlich gelagerter Fälle unterstützen, berichtet Dr. Jochen Ulzheimer. Über Chancen und Risiken der Digitalisierung sprach die Gleis Eins-Redaktion mit den beiden Medizinern. Welche Rolle spielt E-Health bereits in Ihren Fachbereichen? Dr. Klausmann: Die Anwendung von daten- und onlinebasierten Programmen ist in der Diabetologie weit fortgeschritten, weil wir es hier mit objektiven eindimensionalen Daten zu tun haben. Die Therapie des Diabetes wird zunehmend technologisiert. Unsere Patienten nutzen Insulinpumpen, Hybrid-Pumpen, Glucose-MonitoringProgramme, implantierbare Sensoren, Alarmfunktionen. Mit all diesen Anwendungen wird gleichzeitig eine Fülle an Daten erfasst, über die wir 24-Stunden-Profile unserer Patienten bekommen. Diese Daten müssen natürlich gemanagt werden, und das geht nicht ohne Software. Dr. Ulzheimer: Für die Multiple Sklerose haben wir seit kurzem datenbankbasierte Anwendungen, aus denen wir den Krankheitsverlauf unter der einen oder anderen Therapie ableiten können. Die Programme arbeiten mit Algorithmen, die auf den Daten einer deutschlandweiten Datenbank basieren. Man kann aus den Erkrankungsverläufen mehrerer hundert ähnlich gelagerter Fälle unter einer bestimmten Therapie ersehen, welche Therapie bei welchem Krankheitsverlauf am besten geeignet ist. Solche Programme können für komplexe Therapieentscheidungen durchaus sinnvoll sein. Dr. Klausmann: Die Skandinavier sind uns hier weit voraus, weil sie im Gesundheitswesen mit Registern arbeiten, in denen verpflichtend alle Versicherten national erfasst sind. Dort sind zahlreiche Daten digital verfügbar, die für die Therapie wichtige Hinweise geben können. Dr. Ulzheimer: Anders als in der Diabetologie sind in der Neurologie – am Beispiel Multiple Sklerose und Migräne – die Krankheitsmanifestationen komplexer und nicht an einem objektiven Laborwert festzumachen. Jeder Verlauf ist mehrdimensional. Auch sind viele Symptome wie z.B. Schmerzen oder Lebensqualität subjektiv und nur mit komplexen Selbsteinschätzungsskalen erfassbar. Entsprechend schwieriger ist die Entwicklung von datenbasierten Programmen.

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Welche konkreten Anwendungen gibt es bereits in der Diabetologie? Dr. Klausmann: Wenn man sich auf den Blutzucker beschränkt, ist alles messbar. Wir haben schon länger eine Reihe frei verfügbarer Apps, teils kooperieren die Anbieter schon mit Krankenkassen. Es gibt zum Beispiel einen Anbieter, der mit einer Krankenkasse und der Rentenversicherung Verträge geschlossen hat, über die Patienten zur Nutzung der App motiviert werden, wenn sie aus der Reha kommen. Die Patienten bekommen also in der Reha konkrete Handlungsempfehlungen, zum Beispiel zur Medikamenteneinnahme, Bewegung oder Blutzuckermessung. Wenn sie diese ausführen, dokumentieren sie das in der App. Waren die Patienten fleißig, bekommen sie einen Bonus von der Krankenkasse. Apps dieser Art zielen ganz klar auf eine bessere Adhärenz, was zum Beispiel bei der Bewegung durchaus sinnvoll sein kann. Denn gerade hier haben viele Diabetes-Patienten große Probleme. Und wir beobachten, dass viele Patienten Empfehlungen oder Verordnungen nach einer gewissen Zeit nicht mehr befolgen. Das ist nicht gut für den Patienten, aber auch unter wirtschaftlichen Kostengesichtspunkten schwierig, weil die Therapie so natürlich nicht anschlagen kann. Man muss nur bei allen Anwendungen immer bedenken, dass man seine intimen Gesundheitsdaten extern gibt und sich damit durchleuchtbar macht. Dr. Ulzheimer: Das bedeutet durchaus für uns Ärzte auch einen Mehraufwand, weil man Patienten schulen und die Ergebnisse von „Big Data“ bewerten und im Zusammenhang interpretieren muss. Natürlich muss man sich dazu mit den Anwendungen selbst gut auskennen. Dabei werden notwendige Gespräche und die dahinterstehende intellektuelle Leistung von den Kostenträgern gar nicht adäquat vergütet. Dr. Klausmann: Man muss aber auch sagen, dass es viele Ärzte gibt, die an telemedizinischen und anderen Entwicklungen der Digitalisierung überhaupt kein Interesse haben – häufig aus Altersgründen. Welche Rolle wird die künstliche Intelligenz in der Neurologie in Zukunft spielen? Dr. Ulzheimer: Es wäre in der Neurologie sicher interessant, vermehrt mit analytischen Algorithmen auf der Basis von „Big Data“ zu arbeiten. Diese müssen aber zunächst wissenschaftlich validiert und mit etablierten Diagnostiktools abgeglichen werden. Das ist eine echte Herausforderung und natürlich spielen die Kosten eine nicht unerhebliche Rolle. Der Nutzen solcher Algorithmen ist in unserem Fachbereich oft schwer monetär auszudrücken. Welchen Geldwert haben ein Gewinn an Lebensqualität, mit den Kindern unbeschwert spielen können, nicht an Schmerzen denken zu müssen, keinen Erkrankungsschub zu erleiden etc.? Vor allem sehe ich hier auch die Ärzteschaft in der Pflicht, denn hinter Apps und Programmen für künstliche Intelligenz stehen immer auch wirtschaftliche Interessen der Anbieter – seien es nun Pharmaindustrie oder Krankenkassen. Die ärztliche Neutralität zu wahren ist hier wichtig – gleichwohl aber ohne den Nutzen neuer Technologien zu verpassen. Wir Mediziner sind da ja eher zurückhaltend und abwartend.


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Auch die Telemedizin ist politisch forciert. Gibt es hier entsprechende Programme in Ihren Praxen? Dr. Klausmann: Wir sind TeLIPro-Praxis, also Telematik-Praxis. TeLIPro ist ein ganz neues Programm, mit dem Typ 2-Diabetes-Patienten zur Gewichtskontrolle begleitet werden. Der Patient kommt nicht in die Praxis, sondern unsere Diabetes-Beraterinnen telefonieren mit dem Patienten, gleichzeitig werden seine Daten über ein Online-Programm ausgewertet, auf das auch die Praxis Zugriff hat. Das ist gerade für Patienten im ländlichen Raum interessant, denn sie müssen für Routinetermine nicht mehr weite Anfahrtswege in unsere Praxis auf sich nehmen. Für Sie als Arzt bedeutet das aber keine zeitliche Ersparnis, oder? Dr. Klausmann: Nein, im Gegenteil. Für uns nicht, nur für den Patienten. Für uns als Praxis ist der zeitliche Aufwand eher höher, aber insgesamt ist es kostengünstiger, weil zum Beispiel die Krankenkasse kein Wegegeld bezahlen muss und die Patienten trotzdem gut versorgt sind. Die Telemedizin ist politisch forciert, hier erwarte ich große Entwicklungen. Spielt bei Ihnen im niedergelassenen Bereich die Telemedizin eine Rolle, Herr Dr. Ulzheimer? Dr. Ulzheimer: In der ambulanten Versorgung weniger, aber im klinischen Bereich. In der Neurologie wird Telemedizin in den Stroke Units auf dem Land schon lange eingesetzt. Diese Entwicklung war gewissermaßen aus der Not geboren, weil man nicht an jeder kleineren Klinik rund um die Uhr eine neuroradiologische Expertise vorhalten kann, um die vor Ort angefertigte Bildgebung detailliert auszuwerten. Patientendaten werden deshalb an ein Zentrum übertra-

gen, von dem der vor Ort behandelnde Arzt eine diagnostische Einschätzung für oder gegen eine bestimmte Therapieform bekommt. Bei der Schlaganfallversorgung gibt es hier regionale Netzwerke, die gesundheitspolitisch gefördert werden. Ob das für den Patienten im Endeffekt bessere Ergebnisse bringt, wenn er zwar von der Diagnostik eines großen spezialisierten Zentrums profitiert, die reale Versorgung aber doch nur die limitierte eines Grundversorgerhauses ist, das ist die Frage. Es lässt sich sicher nicht alles telemedizinisch abdecken, gerade bei Erkrankungen mit höherem Überwachungsaufwand. Wo sehen Sie die Grenzen zum Beispiel einer app-basierten Behandlung bei MS oder Migräne? Dr. Ulzheimer: Sicherlich sind die im Alltag erhobenen Echtzeit-Daten für die Verlaufsbeurteilung chronischer Erkrankungen verlässlicher als lückenhafte Surrogat-Parameter aus einer kurzen Vorstellung in der Praxis. Ob eine an den Daten optimal ausgerichtete Therapie dann aber tatsächlich funktioniert, hängt von weiteren Einflussfaktoren ab. Hier ist vor allem das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient unersetzlich und wichtig. Die beste Therapie wirkt nur wenn sie auch entsprechend angewandt wird. Das therapeutisch-diagnostische Bündnis lässt sich nicht delegieren. Medizin macht sich nach wie vor personalisiert und nicht über „Doc Google“. Dr. Klausmann: Was sich nicht ändern wird: Eine sinnvolle Betreuung verlangt immer Präsenz. Bei temporären Erkrankungen wie dem Schwangerschaftsdiabetes reichen vielleicht ein bis zwei persönliche Kontakte und die weitere intensive Betreuung kann häufig über digitale Medien geleistet werden. Aber ein Patient mit Typ 1 oder Typ 2-Diabetes möchte den persönlichen Kontakt. Er möchte einen Arzt, einen Diabetes-Berater, der ihn durch das Management der Erkrankung navigiert.

Facharzt für Neurologie seit 2000

Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG

Promotion auf dem grundlagenwissenschaftlichen Gebiet der Pharmakologie von Arzneimitteltransportern in der Niere, wissenschaftliche Tätigkeit in der Neurobiologie von Ionenkanälen auf Nervenfasern. Spezialkompetenzen Neuroimmunologie/Multiple Sklerose, Botulinumtoxintherapie bei neurologischen Indikationen, Neurogeriatrie, Ärztliches Qualitätsmanagement. Leitender Oberarzt am Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim bis 2017, seither niedergelassen in der Gemeinschaftspraxis Neurologie & Psychiatrie im Stadtpalais.

Studium und Promotion in Nantes/Frankreich. Wissenschaftlicher Assistent Uni Mainz bis 1987.

BIOGRAFIE

Dr. Gerhard Klausmann

Studium der Medizin an der Universität Würzburg und Toronto

Verheiratet, zwei Kinder.

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Dr. med. Jochen C. Ulzheimer

BIOGRAFIE

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Wissenschaftlicher Assistent Uni Marburg bis 1991. Facharzt für Innere Medizin 1991. 1992 – 1996: leitender Oberarzt Mittelrheinklinik Boppard. Ab 1997: Gemeinschaftspraxis mit Dr. Martine Klausmann. 1998: Gründung Studienzentrum Aschaffenburg.

Seit 2001: Mitglied im Vorstand des Berufsverband niedergelassener Diabetologen BVND.

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INFO

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Wieder gehen mit dem ReWalk Personal 6.0 Exoskelett Ein Beitrag von Wolfgang Hubrich, Geschäftsführer Sanitätshaus Hubrich medical in Aschaffenburg

Seit einem Motorradunfall im Juni 2015 ist Kevin Abresch (28) ab dem 12. Thorakalnerv querschnittgelähmt. Seither ist er gehunfähig und ganztags auf die Nutzung eines Rollstuhles angewiesen. Auf den Tag genau vier Jahre nach seinem Unfall hat Kevin nun seit dem 28. Juni 2019 die Möglichkeit, mit seinem EIGENEN ReWalk Personal 6.0 wieder selbstbestimmt gehen und stehen zu können. Auf der Rehacare 2017 in Düsseldorf hatte Kevin die Möglichkeit, anderen Querschnittgelähmten bei der Verwendung des ReWalk Exoskelettes zuzuschauen und diese nach den Möglichkeiten und Grenzen derartiger Systeme aus der Sicht eines Betroffenen im direkten Gespräch zu befragen. Aufgrund der zahlreichen positiven Berichte vereinbarte Kevin zunächst einen Termin für eine kostenlose ReWalk Test-Session in seiner Physiotherapie. Mit der Unterstützung eines ReWalkTherapeuten konnte er so zum ersten Mal nach seinem Unfall mit der Hilfe des Exoskelettes wieder aufstehen und seine ersten Schritte gehen. Seine behandelnde Physiotherapeutin sah hier erstmalig, wie groß Kevin mit seinen 1,91 m wirklich ist. Aufgrund der positiven Erfahrung aus der Test-Session beantragte Kevin gemeinsam mit dem Sanitätshaus Hubrich Medical die Kostenübernahme für ein dreimonatiges Erprobungstraining bei seiner Krankenversicherung. Nach der Genehmigung startete er das Training im Herbst 2018 in der Physiotherapie Trageser in Alzenau, welche sich als offizielles ReWalk Trainingszentrum zertifizieren ließ. Während des Trainings wurden Kevin alle notwendigen Kompetenzen vermittelt, um das Exoskelett sicher im Alltag anwenden zu können. So lernte er unter anderem das selbstständige Aufstehen sowie das Gehen in herausfordernden Situationen wie dem durchqueren von Türen oder dem Gehen auf unebenen Untergründen. Im sogenannten Aufbautraining wird Kevin sogar das Überwinden von Schwellen und das Treppensteigen mit dem ReWalk Exoskelett erlernen.

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„Das Training und das Gehen mit dem ReWalk ist wie Fahrradfahren lernen“, sagt Kevin, „wenn man es einmal kann, verlernt man es nicht mehr.“ Auch sein privates Umfeld zeigt sich begeistert, wenn sie Kevin im ReWalk Exoskelett gehen sehen: „Die Reaktionen und das Feedback sind sensationell, niemand hätte erwartet mich nach meinem Unfall wieder gehend zu sehen.“

Kevin setzt sich aus seinem Rollstuhl in das ReWalk um und legt sich selbstständig das System an, indem er in die Schuhe schlüpft und die Gurte des ReWalk Systems festschnallt. Am Anfang seines dreimonatigen ReWalk-Trainings dauerte das noch zehn Minuten – mittlerweile schafft Kevin es in weniger als zwei Minuten.

Mit der Listung des ReWalk Personal 6.0 Exoskelettes im Hilfsmittelverzeichnis (Positionsnummer: 23.29.01.2001) der gesetzlichen Krankenversicherungen wurde der Leistungsanspruch für geeignete Querschnittgelähmte bestätigt. Doch auch Berufsgenossenschaften und private Krankenversicherungen (Beispiel Kevin) haben bereits die Kosten für die häusliche Versorgung mit dem ReWalk Personal 6.0 übernommen.

Das ReWalk Personal 6.0 Exoskelett ermöglicht es Menschen mit einer Querschittlähmung aufzustehen, zu gehen und Treppen zu steigen. Die Motoren in den Knie- und Hüftgelenken werden über eine Computereinheit und Akkus im Waistpack, der an der Rückseite des Systems angebracht ist, bewegt. Gesteuert wird das ReWalk Exoskelett über eine Fernsteuerung, die am Handgelenk getragen wird.

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Vorfahrt für Porsche-Fahrer Neue Stromtankstelle am Golfpark Rosenhof fördert Elektromobilität

Porsche Ladestation am Golfpark Rosenhof ab jetzt in Betrieb. (Alle Fotos: Alexander Tschuncky)

Weniger Screen, mehr Green: Golfspielen ist gut für Körper, Geist und Seele. Moderates Ausdauertraining an der frischen Luft in meist geselliger Runde steigert das physische und psychische Wohlbefinden. Beim Golf bleibt der stressige Alltag außen vor, das Smartphone im Idealfall aus und der Focus beim Sport. Körperliche Aktivität kann zum positiven Stimulus einer nachhaltigen Veränderung des eigenen Lebensstils werden. Nachhaltigkeit: Das Schlagwort unserer Zeit. Zum individuell nachhaltigen Lebensstil gehört auch Ressourcenschonung. Perfekt dafür eignet sich Elektromobilität. Das Porsche Zentrum Aschaffenburg unterstützt jetzt Autofahrer mit umweltbewussten Stromern und hat am Golfpark Rosenhof eine Stromtankstelle eröffnet, die Porschefahrern kostenfrei und allen anderen gegen Entgelt offensteht. Porsche-Fahrer können ihr Plug-in-HybridModell oder ihren Elektro-Sportwagen mit bis zu 11 kW kostenlos aufladen – unabhängig davon, ob sie den Golfpark oder das zugehörige Restaurant La Casa besuchen. Es ist das erste Projekt dieser Art in der Region. Die neue Stromtankstelle ist Baustein des Porsche Destination Charging Programms, mit dem Porsche deutschlandweit ein Schnellladenetz an ausgewählten Destinationen aufbauen will. Die Kosten für den Strom übernimmt der Betreiber des Golfparks. Die neue Strom-Tankstelle befindet sich in Sichtweite des Clubsekretariats; wer tanken möchte, muss sich dort die Zapfsäule freischalten lassen. Ein Rahmenvertrag mit dem Golfpark Rosenhof schreibt fest, dass Porsche-Fahrer Vorfahrt bei der Betankung ihrer E- oder

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Hybrid-Wägen haben, den Platz also reservieren können. Unabhängig davon dürfen auch alle anderen E-Wagen-Halter ihr Auto am Golfclub betanken, allerdings nicht kostenfrei. „Jedes Porsche Zentrum muss in seinem Marktgebiet, im Rahmen der Strategie 2025, einen Destination Charging Partner aufbauen“, erläutert Geschäftsführer Torsten Thum. Das Porsche Zentrum Aschaffenburg ging auf den Golfpark Rosenhof zu. Da Porsche mit den Porsche European Open und dem Porsche Cup aktiv im Golfsport unterwegs ist, lag die Kooperation mit einem Golfplatz nahe. Für den Golfpark Rosenhof sprach die fast ganzjährige Bespielbarkeit mit Golfern und Golferinnen aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet, die gute Erreichbarkeit, der perfekte Zustand und das angeschlossene Restaurant. Auch matche der Ladezyklus von circa vier bis fünf Stunden perfekt mit einer 18-Loch-Runde, erläutert Torsten Thum. Elektromobilität zu fördern ist ein Ziel, das auch die Bundesregierung vorantreibt. Sie will bis 2022 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen sehen. Denn, so die Argumentation: „Elektromobilität schont Klima und Umwelt, fördert technologische Innovationen und ermöglicht neue Geschäftsmodelle“, heißt es bei der Nationalen Plattform Elektromobilität. „Sie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und umfasst viel mehr Bausteine als nur das Elektrofahrzeug: Viele Komponenten, von den Antriebstechnologien bis zur Ladeinfrastruktur, bilden zusammen das System Elektromobilität.“ An der Infrastruktur arbeitet auch die Porsche AG mit. Die neue Zapfsäule am Rosenhof ist ein Schritt zur Förderung von Elektromobilität.


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AUSGABE 02 | 2019

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