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AUSGABE 02 | 2018
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Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser, An Krebs zu erkranken gehört zu den größten Ängsten vieler Menschen. Krebs konfrontiert unmittelbar mit der Endlichkeit des eigenen Lebens, bedeutet einen gravierenden Einschnitt, eine völlige Veränderung des bisherigen Lebens. Obwohl die Aussichten auf Heilung heute je nach Art des Tumors im Vergleich zu früher wesentlich besser sind, obwohl Krebs heute oft den Charakter einer chronischen Erkrankung hat, kann das Leben kaum wie gewohnt weitergehen. Und das gilt nicht nur für den Erkrankten selbst, sondern auch für seine Familie. Gleis Eins widmet dem „König der Krankheiten“, wie ihn der Arzt und Schriftsteller Siddharta Mukherjee genannt hat, die aktuelle Ausgabe. Die Erkrankung ist fachdisziplin-übergreifend, wie die Beiträge zeigen. Fortgeschrittene Stadien einer Krebserkrankung sind in den meisten Fällen nicht heilbar, weshalb vorbeugenden Maßnahmen unverändert eine wichtige Rolle zukommt. Dabei können in wenigen Fällen die Ursachen der Tumorerkrankung direkt beseitigt werden. Einem Beispiel widmet sich die Titelgeschichte dieser Ausgabe: Mit einer Impfung von Kindern gegen onkogene Humane Papillomviren lässt sich im Erwachsenenalter Krebs an den Genitalorganen verhindern. Viele andere Tumore können durch Vorsorgesuntersuchungen in einem frühen Stadium erkannt und durch geeignete Therapien verhindert werden. Auf die Bedeutung der Nachsorge nach erfolgreich überstandener Krebstherapie kommt die Sprache im Ärzte-Interview. Wir wünschen Ihnen spannende Erkenntnisse bei der Lektüre.
Ihr Privatdozent Dr. med. Hardi Lührs Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie
Inhalt Titelthema Jungen gegen HPV impfen
EDITORIAL UND INHALT
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4-8
Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!
10-15
Medizinische Einrichtungen Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie Resilienz
16-17
Sprachtherapie Resilienz
16-17
Hals-Nasen-Ohren Funktionelle und ästhetische Behandlung in der HNO-Heilkunde 18-19 Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege BEWEGUNG bei Krebs ist wichtig
20-21
Gastroenterologie und Innere Medizin Die Darmspiegelung: Vorsorge – bevor Sorge entsteht. 22-23 Kardiologie und Innere Medizin Kardiotoxizität im Blick behalten
24-25
Apotheke Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in der Krebstherapie
26-27
Radiologie und Nuklearmedizin Prostatakrebs sicher erkennen
28-29
Kieferorthopädie Unsichtbar zum perfekten Lächeln
30-31
Urologie Enuresis nocturna – nächtliches Einnässen im Kindesalter nach dem 5. Lebensjahr 32-33 Frauenärzte Bösartige Veränderungen: Wenn plötzlich die Welt Kopf steht!
34-35
Augenklinik Früherkennung ist wichtig
36-37
Orthopädie und Sportmedizin Akupunktur – Heilen mit feinen Nadeln
38-39
Innere Medizin Mein Onko-Team
40-41
Augenoptik & Hörakustik mein Leben hört sich gut an …
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Im Gespräch
(Praxisporträt Seite 22 – 23)
„Oft sehr dankbare Patienten“
42-43
Info
IMPRESSUM
Brustprothesen Ausgleichsschalen und Spezial-BHs Wir stellen vor: Nino Robotics®, der Allrounder für Rollifahrer
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46-47
GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43 Fotonachweise: S. 4 DOC RABE MEdia, S. 8 pittawut, S. 10 Giordano Aita, S. 12 maestro, S. 14 Plson, S. 16/17 Gitscha Georgiew + WavebreakMediaMicro + detailblick-foto, S. 20 zinkevych, S. 24 ipopba, S. 32 magann, S. 34 Photographee.eu, S. 36 okalinichenko, S. 42 eggeeggjiew, S. 44 iamchamp (alle fotolia), Johannes Heeg, Petra Reith, DJäger, Dirk Nitschke, Susanne von Mach
Buch-Tipps GLEIS EINS-Buchempfehlungen
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Kultur Ein Museum für Christian Schad
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Überblick Hier finden Sie uns
50-51
Druck: Kuthal Print GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff
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TITELTHEMA KREBS
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JUNGEN gegen HPV impfen Impfung verhindert sehr sicher Gebärmutterhalskrebs bei Frauen und weitere Krebserkrankungen, die auch Männer betreffen können Eine Impfung gegen Krebs: Wenn es doch so einfach wäre. Nur in einem einzigen Fall ist es das tatsächlich. Seit Jahren wird für Mädchen die Impfung gegen Humane Papillomviren empfohlen. Jetzt rät das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin auch zur Impfung für Jungen. „Die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) schützt wirksam vor einer HPV-Infektion und daraus resultierenden Krebsvorstufen“, betont Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, in einer Pressemitteilung des Berliner Instituts vom Juni dieses Jahres. Die Empfehlung für die HPV-Impfung von Mädchen bleibt unverändert. Ziel ist, möglichst viele Menschen vor HPV-Infektionen und ihren potenziell tödlichen Folgen zu schützen und somit die Krankheitslast durch Tumore zu senken, die mit HPV in Verbindung stehen. Dazu zählen Gebärmutterhalskrebs, Penis- und Analkrebs.
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TITELTHEMAKREBS
… und das meinen die Fachärzte! Dr. med. Alexander Henze Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Effektivere Krebstherapien Zeigten sich noch vor einigen Jahren mit der Diagnose Krebs erheblich schlechtere Therapiekonzepte, sehen wir heute zunehmende Präparate mit hinreichender Effektivität und geringeren Nebenwirkungen. Die Prognose
www.fagz.de Tel. 0 60 21/44 47 73-0
konnte insbesondere bei der häufigsten bösartigen Erkrankung der Frau, dem Brustkrebs, deutlich verbessert werden. Aber auch bei allen anderen bösartigen Erkrankungen der Frauenheilkunde stehen uns effektivere Therapien als in der Vergangenheit zur Verfügung. Das Nebenwirkungsmanagement wurde um ein Vielfaches verbessert. Ob wirklich eine Chemotherapie notwendig ist, hängt von vielen Faktoren ab. Der Nutzen und die Notwendigkeit einer geplanten Chemotherapie werden heutzutage kritisch hinterfragt, um insbesondere Übertherapien zu verhindern. Aber nicht nur die medikamentöse Therapie stellt eine wichtige Säule in der Bekämpfung des Krebses dar, zunehmend wichtig wird auch die psychosoziale und emotionale Unterstützung der Betroffenen. (Weitere Informationen auf den Seiten 34 – 35)
TITELTHEMA KREBS
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TITELTHEMAKREBS
… und das meinen die Spezialisten! Dr. med. Olaf Hiltmann Facharzt für Hals-NasenOhren-Heilkunde/Plastische Operationen/Allergologie/ Stimm- und Sprachstörungen www.hno-ab.de Tel. 0 60 21/3 53 30
Das Thema Krebs ist in meinem Fachgebiet sehr präsent Die meisten bösartigen Tumore im HNO-fachärztlichen Gebiet treten weiterhin durch Tabak- und Alkoholmissbrauch auf. Trotz aller Fortschritte in der Behandlung der Tumore der Mundhöhle, des Rachens und des Kehlkopfes ist das wichtigste prognostische Kriterium für das tumorfreie Überleben das möglichst frühzeitige Erkennen dieser Tumore. Und da ist trotz moderner bildgebender Verfahren wie Computertomographie, Magnetresonanztomographie oder Positronenemissionstomographie die klinische Untersuchung des Patienten durch den HNO-Arzt entscheidend: Da die meisten Tumore im Kopf-Hals-Bereich von den Schleimhäuten ausgehen, bietet sich daher die Möglichkeit, durch eine schonende und wenig belastende mikroskopische und endoskopische Untersuchung der Schleimhäute auch kleine Tumore und deren Vorstufen zu entdecken. Damit können frühzeitig die Weichen für eine kurative Therapie gestellt werden. Viele dieser Tumore bereiten in der Anfangszeit keine oder nur sehr unspezifische Beschwerden, wie Missempfindungen, Fremdkörpergefühl oder Heiserkeit. Viele Patienten kommen daher erst zum Arzt, wenn sich infolge der tumorbedingten Streuung vergrößerte Halslymphknoten tasten lassen. Hier ist weiterhin Aufklärungsarbeit notwendig. Neben den durch Tabak und Alkohol bedingten bösartigen Tumoren treten in den letzten Jahren zunehmend auch Schleimhauttumore ohne Einwirkung dieser Noxen auf. Eine wichtige Rolle spielen hier die durch das humane Papillomavirus (HPV) hervorgerufenen Tumore des Rachens. Typischerweise treten diese Tumore bereits im mittleren Erwachsenenalter auf und zeigen eine sehr frühzeitige Metastasierung in die Halslymphknoten. Auch in diesen Fällen bietet die Untersuchung beim HNOArzt die beste Möglichkeit, frühzeitig diese Tumore zu erkennen. Seit Jahren sehen wir HNO-Ärzte eine nahezu rasante Zunahme von Hauttumoren im Kopf- und Halsbereich. Traten diese früher nahezu ausschließlich im höheren Lebensalter in Erscheinung, hat sich in den letzten Jahren durch das veränderte Freizeitverhalten mit vermehrtem Aufenthalt im Freien eine Zunahme dieser Tumore im frühen und mittleren Erwachsenenalter gezeigt. Hier ist ebenfalls eine frühzeitige chirurgische Entfernung für die Prognose entscheidend. Bedingt durch die Lokalisation in ästhetisch sehr bedeutsamen Regionen sind wir HNO-Ärzte auch bei der Rekonstruktion der mit der Tumorentfernung verbunden Defekte täglich gefordert.
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Die Impfung gilt als sehr sicher. Weltweit wurden bereits mehr als 270 Millionen HPV-Impfungen verabreicht, ohne dass wesentliche Komplikationen aufgetreten sind. Die HPV-Impfstoffe schĂźtzen vor einer Infektion mit in den Impfstoffen enthaltenen HPV-Typen und kĂśnnen somit Krebs verhindern; sie schĂźtzen auch wirkungsvoll gegen Genitalwarzen. HPV ist eine der häufigsten sexuell Ăźbertragenen Infektionen. Zwar verläuft eine HPV-Infektion in den meisten Fällen ohne Symptome und ist nach ein bis zwei Jahren nicht mehr nachweisbar. Jedoch kĂśnnen HPV-Infektionen auch chronisch werden und Ăźber Krebsvorstufen zu Plattenepithelkarzinomen im Anogenitalbereich oder in der MundhĂśhle und im Rachen fĂźhren. Die Impfung ist so wichtig, weil humane Papillomviren Ăźber direkten Kontakt von Mensch zu Mensch Ăźbertragen werden. Die Viren dringen Ăźber Mikroverletzungen der Haut oder Schleimhaut ein und infizieren die Epithelzellen der Basalzellschicht. HauptĂźbertragungswege bei Infektionen im Anogenitalbereich sind Vaginal- und Analverkehr; Ăźber orogenitale Sexualpraktiken sei eine Transmission in die MundhĂśhle oder den Oropharynx mĂśglich, heiĂ&#x;t es beim RKI. Kondome kĂśnnen eine HPV-Infektion nicht sicher verhindern. Idealerweise sollte vor dem ersten Sexualkontakt geimpft werden. Studien haben gezeigt, dass jĂźngere Mädchen eine bessere Immunantwort nach der HPV-Impfung aufbauen als ältere. Auch wenn erste sexuelle Kontakte noch in weiter Ferne liegen, spricht die bessere Immunantwort auf die Impfung bei jĂźngeren Mädchen fĂźr eine mĂśglichst frĂźhzeitige Impfung von Mädchen und Jungen. Es existieren mehrere humane Papillomvirustypen. ZwĂślf sind als HochrisikoTypen beim Menschen bekannt, die bei der Entstehung von bĂśsartigen Zellveränderungen eine Rolle spielen. Insbesondere HPV vom Typ 16 und 18 haben ein hohes Potenzial, infizierte Zellen so umzuwandeln, dass sie sich im weiteren Verlauf zu Krebsvorstufen und schlimmstenfalls zu einem Tumor entwickeln kĂśnnen. Bereiche, an denen verschiedene Oberflächengewebe aneinandergrenzen und einem ständigen Umwandlungsprozess unterworfen sind, wie am Gebärmutterhals, begĂźnstigen eine HPV-Infektion und sind damit einem erhĂśhten Risiko fĂźr eine bĂśsartige Entartung ausgesetzt. Niedrigrisiko-Typen von HPV fĂźhren zu Genitalwarzen. Der im Jahr 2015 zugelassene jĂźngste Impfstoff gegen HPV, ein neunvalenter Impfstoff, schĂźtzt gegen die neun HPV-Typen 16, 18, 31, 33, 45, 52 und 58 und damit gegen etwa 90 Prozent aller Hochrisiko-HPV-Infektionen. HPV-Viren sind fast immer fĂźr Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. In
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Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 4.600 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, 1.500 versterben daran. Auch Penis- und Analkrebs sowie Krebserkrankungen der MundhĂśhle und des Rachens sind zum Teil auf die HPV-Viren zurĂźckzufĂźhren. Nach Schätzungen des Zentrums fĂźr Krebsregisterdaten im RKI wird pro Jahr bei etwa 600 Männern neu ein Analkarzinom diagnostiziert, bei mindestens 250 ein Peniskarzinom und bei mindestens 750 Karzinome in der MundhĂśhle oder im Rachen, die auf eine HPV-Infektion zurĂźckgehen. „Ich hoffe, dass mĂśglichst viele Jungen die HPV-Schutzimpfung nutzen und die neue Empfehlung auch ein weiterer AnstoĂ&#x; fĂźr bislang nicht geimpfte Mädchen ist, die Impfung nachzuholen“, sagt RKI-Präsident Wieler. „Bedauerlicherweise werden viel zu wenige Mädchen geimpft, dabei schĂźtzt diese Impfung vor Krebs.“ 2015 waren nur 44,6 Prozent der 17-jährigen Mädchen vollständig gegen HPV geimpft. Aufgrund der niedrigen Impfquote konnte auch der von der Ständigen Impfkomission (STIKO) am RKI erhoffte indirekte Schutz fĂźr Jungen nur in begrenztem MaĂ&#x;e erreicht werden. Mit der Empfehlung fĂźr die Jungen hofft die STIKO, den Gemein-
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schaftsschutz in der Bevölkerung zu stärken. Allerdings scheinen Jungen noch schwieriger zu erreichen zu sein als Mädchen, die als Jugendliche früher oder später beim Gynäkologen vorstellig werden. Deutschland ist eines der ersten europäischen Länder, das die HPV-Impfung für Jungen empfiehlt. Auch in Österreich, Schweden und der Schweiz, in den USA, Israel, Kanada und Brasilien wird Jungen zur Impfung geraten. Noch weit mehr Länder empfehlen – wie auch Deutschland – die Impfung für Mädchen. Infektionen mit humanen Papillomviren treten weltweit auf und gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. In Deutschland gibt es keine Meldepflicht; eine Erhebung aus den Jahren 2010/2011 hat aber gezeigt, dass in Deutschland mehr als ein Drittel der Frauen im Alter von 20 bis 25 Jahren mit einem onkogenen HPV-Typen infiziert ist, davon 20 Prozent mit dem Hochrisiko-Typ 16. Unabhängig von einer erfolgten HPV-Impfung sollten die geimpften Mädchen später regelmäßig am empfohlenen Ge-
bärmutterhals-Screening teilnehmen, da es das frühzeitige Erkennen von Veränderungen ermöglicht, die durch die nicht von den Impfstoffen abgedeckten HPV-Typen verursacht werden können. I
TITELTHEMAKREBS
… und das meinen die Fachärzte! Dr. Martine Klausmann
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Leiden, Schmerzen, Entstellung, unerträgliche Therapie mit unerträglichen Nebenwirkungen und am Ende doch der unvermeidliche Tod sind die Stereotypen, die damit assoziiert werden. Während die Therapiemöglichkeiten und somit auch die Heilungschancen sich in den letzten Jahren rasant verbessert haben, bleibt das Bild der Krankheit unverändert. Das Verständnis der Mechanismen der Krebsentstehung entwickelt sich ständig weiter und bietet uns fortlaufend neue Therapieansätze (neben klassischen Chemotherapien in ihrer unterschiedlichen Wirkweise, zielgerichtete Therapien, epigenetische Therapien, Antikörpertherapien, Immuntherapien und zuletzt CAR-T-Cells). Viele Krebsarten können im Frühstadium durch Chirurgie, Strahlentherapie oder systemische Therapie oder eine Kombination von allen geheilt werden. Andere nehmen unter neuer Therapie einen chronischen Verlauf. Auch in der supportiven Therapie, die die Therapienebenwirkungen und die Verträglichkeit verbessert, sind deutliche Fortschritte zu verzeichnen. Das Vermeiden der Erkrankung sollte aber das erste Ziel bleiben. Die Vorsorgeuntersuchungen sind sehr wichtig aber vor allem unser tägliches Verhalten, das Meiden von Noxen und regelmäßige Bewegung sind entscheidend! Eine gute Gesundheit wünscht Ihre Dr. Martine Klausmann.
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Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Kindes- und Jugendalter! Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
Nach der Geburt
I HNO-arzt I Kinderarzt
Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung
3. – 10. Tag
I Kinderarzt
U2 erste Grunduntersuchung
4. – 5. Woche
I Kinderarzt
U3 Kinderarztpraxis und Familie
3. – 4. Monat
I Kinderarzt
U4 erste Impftermine
6. – 7. Monat
I Kinderarzt
U5 das Baby wird beweglicher
6. – 9. Monat
I Zahnarzt
Milchzähne und Beratung mit Baby 01
10. – 12. Monat
I HNO-arzt I Kinderarzt
Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter
15. – 18. Monat
I Zahnarzt
Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung
21. – 24. Monat
I Kinderarzt
U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden
24. Monat
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt
Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“) Ausschluss frühkindliches Schielen
30. – 72. Monat
I Zahnarzt
3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung
34. – 36. Monat
I Kinderarzt
U7a Kleinkind wird Kindergartenkind
3. – 4. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt
Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit
4. Lebensjahr
I Augenarzt I Kinderarzt
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind
5. Lebensjahr
I Kinderarzt
U9 bald ein Schulkind
6. Lebensjahr
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine
ab 6. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung
7. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen
8. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut
Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen
9. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase
ab 10. Lebensjahr
I HNO-arzt
Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)
11. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase
12. – 18. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen
bis 13. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen
13. – 14. Lebensjahr
I Kieferorthopäde I Kinderarzt
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung
16. – 17. Lebensjahr
I Frauenarzt I Kinderarzt
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung
17. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten
10. – 18. Lebensjahr
I Orthopäde
Rücken-Check-up
1. – 18. Lebensjahr
I Hautarzt
Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)
I Urologe
... 10
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Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
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Lebensalter ab 18. Lebensjahr
20. Lebensjahr
Fachrichtung I Augenarzt I Urologe I I I I
Zahnarzt Augenarzt Frauenarzt HNO-arzt
I Internist I Kardiologe I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner
I Urologe I Zahnarzt
30. Lebensjahr
I I I I I
Augenarzt Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe
I Urologe I Zahnarzt
40. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
45. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt
Art der Untersuchung Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check, Bildschirmbrille Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie
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... Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
I Internist
erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre FitnessCheck (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD
I Kardiologe I Orthopäde I Radiologe
I Urologe I Zahnarzt
50. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist
I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
60. Lebensjahr
I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe
I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt
ab 70. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt
Alle Altersklassen
I Hautarzt
Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs
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GESUNDHEITSVORSORGE
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Gesundheits-Check-up nach
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Risikogruppen!
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– Berufskraftfahrer
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung
– Piloten
I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist
gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich
– Bildschirmarbeitsplatz
I Augenarzt I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up
– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen
I Hautarzt
gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen
– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln
I Urologe
Harnblasenkrebsfrüherkennung
Diabetiker
I I I I I I
jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.
I Kardiologe
ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Herzkranke
I Kardiologe/Internist I Zahnarzt
alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Hypertoniker
I I I I
jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Immunschwäche
I Hautarzt
Berufsgruppen
Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt
Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe
I Zahnarzt
Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle
I Augenarzt
ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check
– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie
I Frauenarzt
6-monatlich
– Biologicals
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bisphosphonate
I Zahnarzt
Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung
– Cortison
I I I I
Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde
6-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse
– Chemotherapeutika (MTX, etc.)
I I I I I
Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt
jährlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme
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... Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– ß-Blocker
I Kardiologe/Internist
jährlich
– Cordarex
I Augenarzt I Kardiologe/Internist
jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich
– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)
I Augenarzt I Hautarzt I Internist
jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich
– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bestrahlung
I Zahnarzt
vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Osteoporose
I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung
Raucher
I I I I I I I I
Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt
jährliche Netzhautuntersuchung und Glaukomvorsorge Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut
Rheumatiker
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Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt
jährlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle
Schwangere
I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt
Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis
Sportler
I Zahnarzt
Sportschutzschienen
KUTHAL PRINT: DIE PERFEKTE MISCHUNG. Wir sind eine der führenden Bogenoffset-Druckereien im Rhein-Main-Gebiet. Mit der Größe und den Prozessen, um auch große Stückzahlen auf hohem Niveau zu realisieren. Mit erfahrenen Beratern und einem kompetenten Service-Team, um nah an unseren Kunden und deren Bedürfnissen zu sein. Mit modernstem technischen Equipment, um jede noch so anspruchsvolle Herausforderung punktgenau umzusetzen. Wir stehen für Masse und Klasse. Und dafür, dass das kein Widerspruch ist.
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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND DR. MED. J. C. ULZHEIMER / AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE
NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE/SPRACHTHERAPIE
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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie
Resilienz Ein knappes Drittel der erwachsenen Weltbevölkerung erkrankt im Laufe des Lebens an einer psychischen Störung. Am häufigsten sind stress-assoziierte Erkrankungen, die nach einem belastenden Ereignis auftreten können (z. B. Depressionen). Psychische Erkrankungen sind deshalb heute eine der großen Herausforderungen für die Medizin. In der heutigen Zeit leiden Menschen vermehrt unter Belastungen, weil die steigende Arbeitsverdichtung, der „Spagat“ zwischen Familie und Arbeit, die gesellschaftlichen Veränderungen und die zunehmende Digitalisierung zu immer kürzeren Regenerationszeiten im Alltag führen. Viele Menschen erleben dies als zu starke Belastung, sodass das Risiko für stressbedingte Folgeerkrankungen in Zukunft wahrscheinlich weiter zunehmen wird. Vorbeugung und Gesundheitsförderung erleben deshalb seit Jahren eine zunehmende Aufmerksamkeit im weltweiten Gesundheitssystem. Die sogenannte Resilienzforschung gehört dabei zu einem der wichtigsten Forschungsgebiete.
Was bedeutet Resilienz?
Resilienzforschung
Der Begriff Resilienz kommt aus dem Lateinischen „resiliere“ (zurückspringen, abprallen). Mit Resilienz ist die psychische Widerstandskraft gemeint, also die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen, Krisen und Veränderungen mit innerer Stärke bewältigen zu können und sie mit Hilfe persönlicher und sozialer Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen.
Die Resilienzforschung versucht zum einen die Mechanismen im Gehirn zu verstehen, die einen Menschen widerstandsfähig machen. Zum anderen zeigt sie Wege auf, wie es gelingen kann, mit Belastungen in angemessener Weise umzugehen und dabei psychisch und physisch gesund zu bleiben. Resilienz ist nicht angeboren, sondern wird im Laufe der Entwicklung erlernt.
Deshalb ist es auch schon für Kinder wichtig, diese innere Widerstandskraft zu erlernen, um mit negativen Erfahrungen, Stress und schwierigen Umständen besser zurecht zu kommen. Resilienz ist aber auch nicht eindimensional. Es bedarf mehrerer Faktoren, damit wir widerstandsfähiger und flexibler werden. Die Resilienz steht am Ende eines dynamischen Anpassungsprozesses. Hierbei spielen eine Vielzahl biologischer, psychologischer, kultureller und sozialer Faktoren eine Rolle. Mittlerweile wird angenommen, dass sowohl verschiedene Bewältigungsstile, kognitive Fähigkeiten als auch der ökonomische Status und die soziale Unterstützung die Resilienz begünstigen können. Unser Gehirn entwickelt sich ein Leben lang, d. h. wir können uns bis ins hohe Alter noch an Gegebenheiten anpassen und uns verändern. Diese Fähigkeit basiert auf der Plastizität des Gehirns. Sie ist die Grundlage für Lernprozesse. Die Plastizität und die Anpassungsfähigkeit des Gehirns verlaufen in zwei Richtungen. Im Laufe des Lebens kann der Mensch nicht nur neue Verhaltensweisen erlernen, er kann Verhaltensweisen auch wieder verlernen oder vergessen, z. B. durch einseitige Routinen, Gewohnheiten oder durch Unterforderung („Use it or lose it“). Die Messung von Resilienz ist allerdings schwierig. Einerseits muss ein bedeutsamer Stress vorliegen, andererseits muss dieser erfolgreich bewältigt werden. In verschiedenen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Resilienz durch ein hohes Volumen an grauer Substanz in verschiedenen Arealen des Gehirns begünstigt wird, wobei der Hippocampus und die Amygdala eine wesentliche Rolle spielen. Allerdings muss in Zukunft noch genauer geklärt werden, welche Faktoren diejenigen Personen auszeichnen, die in der Lage sind, persönliche Rückschläge zu verkraften oder berufliche Krisen kons-
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truktiv zu bewältigen und die nach solchen Tiefs nicht geschwächt, sondern eher gestärkt hervorgehen.
Wie sieht es in verschiedenen Altersgruppen mit der jeweiligen Resilienz aus? Mit steigendem Lebensalter verschlechtern sich motorische und kognitive Funktionen, oft sind auch weitere negative psychosoziale Veränderungen vorhanden. Diese reduzieren die sozialen Aktivitäten und den Selbstwert des Menschen. Erstaunlicherweise besteht jedoch bei älteren Menschen oft eine gute Lebensqualität. Auch die Rate der Depression ist nicht höher. Es wird vermutet, dass ältere Menschen resi-
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lienter gegenüber Stress sind als jüngere Erwachsene. Im Rahmen der kognitiven Verarbeitung scheinen negative Informationen einen größeren Bedeutungsgehalt zu besitzen. Kinder und junge Erwachsene beschäftigen sich häufig mit negativen Ereignissen. Dieses Verarbeitungsmuster kehrt sich im Alter um. Ältere tendieren dazu, Aufmerksamkeit eher auf positive Dinge zu legen. Mittlerweile gibt es auch Studien, die belegen, dass Ältere eine größere Lebenszufriedenheit besitzen als Jüngere.
Wie können wir unsere Resilienz stärken? Resiliente Menschen sind wie alle Menschen immer einmal von Krisen und unerwarteten, unerwünschten negativen Ereignissen und Belastungen betroffen. Der Unterschied besteht darin, dass sie sich von Krisen nicht unterkriegen lassen. Sie hadern und sind vielleicht anfänglich deprimiert und verzweifelt, doch dann beginnen sie zu kämpfen und sich an die veränderte Situation anzupassen. Folgende Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle (siehe Tabelle):
Optimismus und positive Selbsteinschätzung
Man betrachtet eine Krise als vorübergehend und richtet die Aufmerksamkeit auf das, was gut läuft; man weiß, dass man Einfluss darauf nehmen kann
Akzeptanz und Realitätsbezug
Frustration und Überforderung vermeiden; selbst für Motivation und Erfolgserlebnisse sorgen
Lösungsorientierung und Kreativität
Offener Umgang mit Problemen und neue Ideen/Problemlösestrategien entwickeln
Selbstregulation und Selbstfürsorge
Gute Selbstwahrnehmung; gut für sich sorgen und mit den eigenen Kräften haushalten
Selbstverantwortung und Entschlossenheit
Selbst aktiv werden; lieber kleine Schritte zur Veränderung machen, als passiv zu bleiben
Beziehungen, Netzwerke und Vorbilder
Enge emotionale Bindungen zu anderen Menschen, gute soziale Netzwerke; die Fähigkeit, um Hilfe zu bitten; Vorbilder als Ratgeber nutzen
Zukunft gestalten und Visionen entwickeln
Die Zukunft gestalten, klare Visionen und Werte für sich entwickeln, nach denen man leben möchte
Improvisationsvermögen
Neue Denk- und Verhaltensmuster entwickeln; sich auf Neues einlassen (Literatur bei den Verfassern)
Herzliche Grüße aus der Neurologischen Gemeinschaftspraxis
und der Akademischen Praxis für Sprachtherapie
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008
HIER FINDEN SIE UNS: Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie Verkehrsmedizin Gerontopsychiatrische Grundversorgung Dr. med. J. C. Ulzheimer Facharzt für Neurologie Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44
HIER FINDEN SIE UNS: Akademische Praxis für Sprachtherapie
Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28 www.sprachtherapie-maser.de
Ihr Dr. med. W. E. Hofmann
Ihre Dr. phil. Ingeborg Maser
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PRAXIS HALS-NASEN-OHREN-ÄRZTE
HALS-NASEN-OHREN
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Funktionelle und ästhetische Behandlung in der HNOHeilkunde Botulinumtoxin und Filler in der HNO-Praxis zeigen hervorragende Ergebnisse Seit mehr als 35 Jahren wird Botulinum – landläufig als Botox bekannt – für medizinische Indikationen verwendet: Schielen (Strabismus), Migräne, Spasmen (dauerhafte oder anfallsartige Muskelkrämpfe), ästhetische Indikationen und übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose). Auch in der HNO-Heilkunde wird Botulinum eingesetzt. Gründe für eine Behandlung mit Botulinum sind unter anderem motorische Störungen, Grimassieren und Mitbewegungen nach Facialisdefektheilung, neurologische Bewegungsstörungen (Dystonien) am Kopf, Kehlkopf und Hals, gesteigerte Sekretbildung und Störungen der Drüsenaktivität, gesteigerter Speichelfluss, gesteigertes Schwitzen im Gesicht/am Kopf sowie vermehrte Achselschweißbildung, gesteigerte nasale Sekretbildung sowie Nasenlaufen ohne erkennbare Ursache, Migräne, Spannungskopfschmerz, Behandlungen ästhetischer Abweichungen, korrekturbedürftige „mimische“ oder „statische“ Faltenbildung, Nasolabialfalte, Lippenvolumen und Lippenfältchen. Botulinumtoxin ist ein in der Natur vom Bakterium Clostridium botulinum gebildetes Eiweiß. Es wirkt sowohl auf die Muskeln als auch an anderen Orten des Körpers, wie zum Beispiel Speicheldrüsen und Schweißdrüsen. Heutzutage wird Botulinum gentechnologisch hergestellt, hierbei unterliegt es strengsten Sicherheitskontrollen und ist mit dem ursprünglichen „Gift“ nicht zu vergleichen. Aufgrund der ständigen Aktivität der mimischen Muskeln, vor allem des oberen Ge-
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sichtsdrittels, entstehen im Laufe des Lebens in der angrenzenden Haut tiefe Falten. Ein bekanntes Beispiel ist die „Zornesfalte“ oberhalb der Nase (Glabella) oder die „Lachfalten“ an den Augenwinkeln. In einem Beratungs- und Aufklärungsgespräch in der Praxis legt der Arzt gemeinsam mit dem Patienten fest, welche Region in welcher Stärke behandelt werden soll. Nach Markierung der zu behandelnden Bezirke und Desinfektion der Haut erfolgt das Einspritzen mit einer sehr feinen Nadel in die betreffende Muskulatur. Dort wird die Muskelkontraktion durch Blockade der Ausschüttung des hierfür nötigen Botenstoffes gehemmt. Der Muskel entspannt sich und die Falten der darüber liegenden Haut werden geglättet oder verschwinden vollständig. Mehr als ein kleiner Nadelstich ist dabei üblicherweise nicht zu spüren. Zumeist sieht man nach der Injektion keine Auffälligkeiten. In wenigen Fällen können sich anschließend kleine Einstichstellen und selten kleine Blutergüsse entwickeln. Diese können problemlos überschminkt werden und bilden sich nach wenigen Tagen zurück. Ein erster Behandlungseffekt tritt in der Regel meist nach 48 bis 72 Stunden auf, der maximale Effekt
nach sieben bis 14 Tagen. Die Wirkung hält üblicherweise vier bis sechs Monate an, danach bilden sich die durch Botulinum verursachten Veränderungen wieder zurück. Die Wirkung von gezielt injiziertem und korrekt dosiertem Botulinum entfaltet sich lokal begrenzt und entspannt grundsätzlich nicht mehr als die behandelten Muskeln. Hierbei bleibt der natürliche Gesichtsausdruck – entgegen einem verbreiteten Vorurteil – erhalten. Die häufige Sorge unnatürlich zu wirken erscheint daher unbegründet. Nicht zuletzt deshalb ist die große Mehrheit der mit Botulinum Behandelten mit den Ergebnissen der Faltenkorrektur sehr zufrieden. Unerwünschte Effekte können auf eine zu schwache oder zu starke Wirkung am betreffenden Muskel beruhen. Bei zu schwachem Effekt kann innerhalb der ersten drei Wochen nachgespritzt werden, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Eine zu starke Wirkung oder zusätzliches Ansprechen von Nachbarmuskeln lässt meist nach vier bis sechs Wochen von alleine nach. Eine häufige Muskelaktivierung oder evtl. die Einnahme von Medikamenten kann diese Zeitspanne verkürzen. Durch die Verwendung von starken Verdünnungen und die Anwendungsart von Botulinum in der ästhetischen Faltenkorrektur können keine Vergiftungserscheinungen auftreten. Haben sich Falten im Bereich der Wangen oder des Mundes als statische Falten ausgebildet, können diese mit modernen Füllsubstanzen (Filler) aufgefüllt werden. Hierbei wichtig ist die Verwendung von sicheren, abbaubaren Subtanzen. Hyaluronsäuren haben sich hier in der Vergangenheit ausgezeichnet bewährt. Diese werden ins Gewebe gespritzt, um dort dem im Rahmen des Alterungsprozesses erlittenen Konturverlust zu begegnen. Die Wiederherstellung von Volumen (Volumentherapie) erzeugt eine Straffung der eingefallenen Gesichtspartien. Am häufigsten angewendet werden Filler beim Behandeln von Nasolabialfalten, Marionettenfalten und Lippenfältchen, zur Modellierung der Lippen sowie zur Korrektur von eingefallenen Gesichtspartien wie Augenringen oder der Wangenpartie. Die Hyaluronsäure wird vom Körper im Laufe der Zeit vollständig abgebaut. Das Ergebnis ist während der Sitzung sofort erkennbar. Die Behandlung kann je nach Befund mit Botulinumtoxin kombiniert werden, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.
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Angestellte Ärzte: Fr. Dr. Esther Stripf FÄ für HNOHeilkunde
Hr. Steffen Zahn FA für HNOHeilkunde und FA für Stimm-, Sprachstörungen und kindliche Hörstörungen
Dr. Michael Czisch
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BEWEGUNG bei Krebs ist wichtig nen erste Bewegungsübungen unter physiotherapeutischer Anleitung dazu beitragen, Komplikationen durch zu langes Liegen zu vermeiden und die Beweglichkeit so früh wie möglich wieder zu trainieren. Die komplexe physikalische Entstauungstherapie besteht aus manueller Lymphdrainage, Hautpflege und Kompression bei vorhandenen Lymphödemen, die durch die Entfernung von Lymphknoten verursacht sein können.
Physiotherapie bietet unter professioneller Anleitung individuell abgestimmte Übungen Wer sich regelmäßig bewegt, kann der Krankheit besser die Stirn bieten. Das ist heute allgemein anerkannt. Noch vor wenigen Jahren riet man Krebspatienten, sich während und nach der Therapie zu schonen, um den Organismus nicht zusätzlich zu belasten. Heute weiß man, dass das so nicht ganz richtig ist. Patienten werden so früh wie möglich zu Bewegung ermuntert. Die Physiotherapie übernimmt im Bewegungskonzept eine tragende Rolle, ermöglicht sie doch Patienten ein auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmtes Training unter professioneller Anleitung. Körperliches Training und die komplexe physikalische Entstauungstherapie (Lymphdrainage) sind die beiden Haupteinsatzgebiete der Physiotherapie während und nach einer Krebserkrankung. Auch Kontinenz- und Beckenbodentherapie sowie Entspannungsverfahren gehören zum physiotherapeutischen Spektrum, das bei einer Krebserkrankung zum Einsatz kommen kann. Ziele sind die Verbesserung von Bewegungseinschränkungen, die Vermeidung von Stauungszuständen, die Korrektur von Fehlhaltungen, die Kräftigung der Muskulatur und des Halteapparates sowie die Stärkung des Herz-KreislaufSystems.
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Welche Bewegungen und Übungen in Frage kommen, muss individuell entschieden werden. Es kommt hier auch auf das Alter des Patienten, seinen Allgemeinzustand, seine Leistungsfähigkeit und die Art der Krebserkrankung an. Schon direkt nach Operationen kön-
Krebspatienten können in fast jeder Krankheitsphase von körperlicher Aktivität profitieren. Nebenwirkungen sind oft weniger gravierend und werden besser vertragen, der Körper ist für die Belastung der Therapie besser aufgestellt und regeneriert sich schneller. Kraft und Ausdauer bleiben erhalten oder werden wieder aufgebaut. Die chronische Erschöpfung und Müdigkeit (Fatique Syndrom), Schlafstörungen und Depressionen zum Beispiel können weniger ausgeprägt sein, Patienten sich allgemein leistungsfähiger fühlen. Das wirkt sich positiv auf die Lebensqualität aus. Grundsätzlich sollte der behandelnde Arzt jeder Form von Bewegung zustimmen. Wie viel Physiotherapie angemessen ist und unter welchen Bedingungen von körperlicher Betätigung abzuraten ist, muss individuell mit dem behandelnden Arzt und dem Physiotherapeuten abgestimmt werden. Kontraindiziert ist Bewegung unter anderem bei einer Anämie. Ist die Zahl der roten Blutkörperchen zu gering, ist der Sauerstofftransport eingeschränkt und fehlt die Kraft für Bewegung. Auch bei Blutgerinnungsstörungen, starken Schmerzen unklarer Herkunft, bei akuten Infektionen oder hoher Infektionsgefahr ist Bewegung nicht angezeigt. Bei Gefühlsstörungen in Händen und Füßen und Problemen mit dem Gleichgewicht sollte eine angemessene Bewegung mit Arzt und Physiotherapeut besprochen werden. Sensomotorisches Training kann hier gute Verbesserungen erwirken.
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Christine Schwarz
Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.
Praxis für … … Krankengymnastik
… Aktiv & Gesund
… Kosmetik & Fußpflege
Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.
In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.
Sie möchten sich verwöhnen lassen und dabei Ihre Gesundheit unterstützen? Sie möchten den Anforderungen des Alltags mit einem Lächeln begegnen? Sie möchten entspannen, abschalten, durchatmen und sich einfach wohlfühlen?
Therapeutische Anwendungen:
Fitness- und Muskelaufbautraining:
Unser Wohlfühl-Angebot:
I Manuelle Therapie
I Aufbautraining
I Kosmetik
I Bobath-Therapie
I Verbesserung der Kondition
I Fußpflege
I Krankengymnastik
I Galileo® Vibrationsplatte
I Handpflege
I Krankengymnastik am Gerät
I Sturzprophylaxe
I professionelle Ganzkörpermassagen
I Manuelle Lymphdrainagen
I Osteoporose-Selbsthilfegruppe
I Tibetische Honigmassage
I Klassische Massagen
I Rheuma-Selbsthilfegruppe
I Kräuterstempelmassage
I Schlingentisch I Moorpackungen mit fossilem Mineralschlamm Alle Anwendungen bieten wir Ihnen auch als Hausbesuche an!
Öffnungszeiten unserer Praxis: montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr.
I Lymphdrainagen I Fußreflexzonenmassage I Enthaarungen mit Warmwachs Gutscheine für jede Gelegenheit!
HIER FINDEN SIE UNS: Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171
Christine Schwarz (vorne/mitte und ihr Team)
www.krankengymnastik-schwarz.de
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IHR TEAM DER GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR GASTROENTEROLOGIE UND INNERE MEDIZIN Privatdozent Dr. med. R. Melcher, Dr. med. K. Metz, Dr. med. W. Dillmann, Privatdozent Dr. med. H. Lührs
Seit über 30 Jahren ist unsere Gemeinschaftspraxis auf die Vorsorge, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Verdauungsorgane spezialisiert. Wenn es also um Beschwerden des Magens, des Darmes, der Leber oder der Bauchspeicheldrüse geht, sind wir Ihre kompetenten Ansprechpartner. Als Fachärzte für Innere Medizin stehen wir Ihnen natürlich ebenso bei allen anderen Erkrankungen der inneren Organe mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich geht es um Ihr höchstes Gut – Ihre Gesundheit.
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02/18 DIE GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR GASTROENTEROLOGIE UND INNERE MEDIZIN INFORMIERT
DIE DARMSPIEGELUNG:
VORSORGE – BEVOR SORGE ENTSTEHT. Es ist besser eine Krankheit durch geeigne-
Methode zur Entdeckung von behandel-
te Vorsorgeuntersuchungen zu verhindern,
baren Vorstufen von Darmkrebs.
als die ausgebrochene Erkrankung zu behandeln.
Angst vor der Untersuchung ist unnötig. Der Patient wird für die Koloskopie in
Krankheiten können mit einer gewissen
den Schlafzustand versetzt. Völlig schmerz-
Wahrscheinlichkeit jeden Menschen glei-
frei werden dann die relevanten Schritte
chermaßen treffen. Für diese Erkrankun-
der Untersuchung eingeleitet und durch-
gen bestehen allgemeine Empfehlungen
geführt.
zu Vorsorgeuntersuchungen. Für die Ver-
Durch die Möglichkeit der Entnahme
dauungsorgane sind wir die Spezialisten,
von Proben zur mikroskopischen Analyse
die ein mögliches Risiko erkennen und
kann der Darmkrebs bzw. dessen Vorstu-
die geeigneten Vorsorgeuntersuchungen
fen erkannt und folglich behandelt wer-
durchführen können. Dabei geht es nicht
den. Der Vorteil dieser Art des Eingriffs ist
nur darum Tumorerkrankungen zu verhin-
allerdings nicht nur die Früherkennung.
dern. Auch spezielle andere Krankheiten
Sie ist zudem die einzige Untersuchungs-
des Verdauungstraktes müssen regelmä-
technik bei der in vielen Fällen sogar auch
ßig überwacht werden, damit dauerhafte
eine vollständige Entfernung der Krebs-
Schäden vermieden werden.
vorstufe möglich ist.
Aus dem Spektrum der modernen diagnostischen Möglichkeiten wählen wir für
Unsere Gemeinschaftspraxis für Gast-
unsere Patienten die Untersuchungsme-
roenterologie und Innere Medizin führt
thoden heraus, die als Vorsorgemaßnah-
aktuell jährlich etwa 3000 Untersuchun-
men am besten geeignet sind.
gen dieser Art durch. Und das bereits seit über 20 Jahren. Diese große Erfahrung,
Die bekannteste und sicherlich wich-
neueste technische Ausstattungen sowie
tigste Untersuchung zur Vorsorge: Die
zertifizierte Standards in Hygiene und
Spiegelung des Dickdarms.
Patientenversorgung zeichnen unsere
Im Bereich der Verdauungsorgane ist die
Praxis aus.
Dickdarmspiegelung (die Koloskopie) zur Vermeidung von Darmkrebs unverzicht-
Wir, die Spezialisten für Magen- und
bar. Diese, in erfahrenen Händen risikoar-
Darmerkrankungen, beraten Sie gern
me und wenig belastende endoskopische
rund um die Vorsorgeuntersuchung.
Untersuchung, ist nach wie vor die beste
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KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG
KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN
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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32
Kardiotoxizität im Blick behalten Onkologische Therapien können das Herz beeinträchtigen – Bewusstsein ist wichtig Onkologische Therapien können je nach Dosierung und Therapieplan kardiotoxische Nebenwirkungen haben, also das Herz beeinträchtigen oder schädigen. Zu den akuten Nebenwirkungen bei laufender Therapie gehören Arrhythmien, Blutdruckveränderungen und Thrombembolien. Doch auch Jahre nach der Behandlung können kardiovaskuläre Probleme auftreten wie Angina pectoris, Myokardinfarkt oder Herzinsuffizienz. Ob und inwieweit diese chronischen Probleme tatsächlich mit der Krebserkrankung in Verbindung stehen oder eine natürliche Folge des Alterungsprozesses oder Lebensstils ist, lässt sich nicht immer sicher konstatieren.
Die Kardiotoxizität verdient jedoch als eine mögliche Langzeitfolge umso mehr Beachtung, da Krebs in vielen Fällen mittlerweile chronisch ist und die Anzahl der Langzeitüberlebenden und Geheilten zunimmt. Sie können auch zehn bis 15 Jahre nach Therapieende noch von kardiovaskulären Problemen betroffen sein. Andererseits wird die Bandbreite der kardiotoxischen Substanzen in der Onkologie immer größer. Eine frühere Krebserkrankung sollte deshalb bei entsprechenden Problemen als Ursache mit in Erwägung gezogen werden. Viele Spätfolgen von Chemo- und Strahlentherapie resultieren aus Veränderun-
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gen, die die Krebstherapie an gesunden Zellen verursacht. Nicht immer machen sich diese Schäden sofort bemerkbar. Bei einer Strahlentherapie hängt das Ausmaß der Spätfolgen wesentlich von Dosis und Ziel der Bestrahlung ab. Bei Chemotherapien kommt es auf das Medikament an, bei welchen Organen ein Risiko für bleibende Schäden besteht. Auch die Dosis spielt hier in vielen Fällen eine wichtige Rolle. Bekannt ist zum Beispiel, dass Überlebende von Krebserkrankungen im Kindesalter nach Therapie mit Anthracyclinen oder Strahlentherapie des Brustraums ein fünfzehnfach erhöhtes Risiko haben, im Verlauf ihres Lebens eine Herzschwäche zu entwickeln. Häu-
fig treten diese Störungen erst auf, wenn die ehemaligen Patienten aus der onkologischen Nachsorge entlassen sind und nicht mehr vom Kinderarzt betreut werden. Das Bewusstsein für das erhöhte Risiko ist deshalb wesentlich für die Behandlung kardiovaskulärer Probleme im Erwachsenenalter. Herzprobleme während und als Langzeitfolge der Krebstherapie sind auch dann wahrscheinlicher, wenn Faktoren wie höheres Alter und Körpergewicht, Bluthochdruck, hohe Blutfette, Herz-Vorerkrankungen und ein Diabetes mellitus bereits vorliegen. Sinnvoll scheint daher, bereits mit der Planung der Krebstherapie vorliegende Herz-Kreislauf-Risikofaktoren zu erfassen, ein begleitendes, das Herz schützendes medikamentöses Vorgehen zu planen und die Kontrollen durch Kardiologen während der Therapie und in der Nachsorge im Blick zu behalten. Ohnehin wird bei der Gabe einiger Chemotherapeutika zum Beispiel bei Brustkrebs regelmäßig die Herzfunktion mittels Herzultraschall überwacht, da bei diesen Substanzen die potenzielle akute Schädigung bekannt ist. Auch nach abgeschlossener Chemotherapie oder Strahlentherapie sollte eine regelmäßige Kontrolle des Herz-Kreislauf-Systems erfolgen. Patienten, die vom Krebs geheilt sind, können selbst viel tun um ihr Risiko für Spätfolgen zu minimieren: Sie können krankhaftes Übergewicht vermeiden, auf das Rauchen verzichten und das Herz-KreislaufSystem belastende Krankheiten wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes konsequent behandeln lassen. Denn Spätfolgen können auftreten. Sie müssen es aber nicht.
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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32
Die Herz-Kreislauf-Spezialisten im Stadtpalais „Alte Post“ am Hauptbahnhof Dr. Ralf Lyttwin, Dr. Andreas Görz, Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters (von li.)
Unsere Leistungen: I Kardiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Ruhe-EKG • Belastungs-EKG • Langzeit-EKG/Event-Recorder • Langzeit-Blutdruckmessung • Herzschrittmacher-/ Defibrillatorkontrolle • Lungenfunktionsdiagnostik/ Ergospirometrie • Herz-Ultraschalluntersuchung • Cardio-MRT • Cardio-CT • Laboranalysen – Katheter-Untersuchung – Schulungen/Weitere Leistungen
HIER FINDEN SIE UNS: I Angiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Gehstreckenbestimmung • Gefäß-Ultraschalluntersuchung – Katheter-Untersuchung I Sportmedizin I Vorsorgeuntersuchungen I Patientenschulungen zu Bluthochdruck und zur Gerinnungsselbstkontrolle und -selbstmanagement (sog. „Marcumarschulung“) I 24-Stunden-Katheter-Rufbereitschaft im Kreiskrankenhaus AlzenauWasserlos
Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25
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APOTHEKE
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Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente in der Krebstherapie
BAHNHOF-APOTHEKE
Der Ernährungsstatus ist Ausdruck unserer Gesundheit Er wird bestimmt durch Qualität, Quantität und aktuellem Bedarf an Makro- (Fett, Eiweiß, Kohlenhydrate) und Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente). Die allgemeingültige Empfehlung lautet: „Man soll sich abwechslungsreich, vollwertig, mit viel frischem Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen und 3 Mal pro Woche fettem Seefisch ernähren.“ Das ist schon für Gesunde eher Wunschvorstellung als Realität – für Krebskranke ist es oft mit bestem Willen nicht durchführbar. Die meisten Patienten ernähren sich aufgrund ihrer Erkrankung noch stärker unausgewogen, weil sie unter Appetitlosigkeit, Depressionen, Änderungen im Geschmacks- und Geruchsinn leiden und nur noch eine sehr beschränkte Auswahl und Menge an Lebensmitteln verzehren. Der Bedarf ist jedoch gleichzeitig erhöht! Manche Krebsarten (Bauchspeicheldrüse, Eierstöcke, Leber, Lunge) erhöhen stoffwechselbedingt den Energie- und Mikronährstoffverbrauch. Dazu kommt noch der Mehrbedarf für die Verarbeitung und Heilung der Schäden durch die Therapie (Strahlentherapie, Chemotherapie, Operationen). Verschärft wird die Situation noch dadurch, dass mangelernährte Patienten höhere Komplikationsraten durch Infektionen, Wundheilungsstörungen und vermindertes Ansprechen der Therapien haben, was den Teufelskreis weiter antreibt. Daher sollte der Krebspatient seiner Ernährung große Aufmerksamkeit widmen und gegebenenfalls mit Supplementen für Ausgleich sorgen. Wie lauten die aktuellen Empfehlungen für Krebspatienten mit Ernährungsproblemen? Allgemein kann man sagen, dass der Krebspatient seine Energie mehr aus hochwertigem Fett (mit viel ungesättigten Fettsäuren, v. a. Omega-3-Fettsäuren) und hochwertigem Eiweiß als aus Kohlenhydraten
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beziehen sollte, denn einfacher Zucker spielt den Krebszellen in die Hände, während sie Fett oft schlechter verwerten können. Wer keinen Fisch und kein Leinöl 2 – 3 Mal pro Woche mag, kann in der Apotheke Fischölkapseln erhalten. Zur Verbesserung der täglichen Eiweißversorgung wird empfohlen, zusätzlich 1 – 2 Mal täglich Eiweißshakes aus Molkenproteinisolaten zu trinken, denn Molkenprotein hat eine ausgeprägte anabole Wirkung. Da Makronährstoffe die natürlichen Träger von Mikronährstoffen sind, ist eine Mangelsituation an diesen Stoffen zwangsläufig, wenn schon geraume Zeit eher mäkelig gegessen wird. Im Vergleich mit Gesunden sind bei Patienten mit Krebs bereits bei Diagnose oft erniedrigte Spiegel an Spurenelementen (z. B. Zink, Selen) und Vitaminen (Vit. D, Vit. C) gemessen worden. Ebenso ist die Versorgung mit Nährstoffen mit geringer Speicherkapazität (Vit. B1, Vit. C, Folsäure, Vit. K) besonders kritisch. Immunzellen müssen ständig neu gebildet werden. Nur ein ausgewogenes Angebot an Makro- und Mikronährstoffen (v. a. Vit. C, Vit. D, Zink und Selen) ermöglicht unserem Körper, das Abwehrsystem fit zu halten und Verluste zu ersetzen. Appetitlosigkeit und Erbrechen sind häufig mit Störungen des Elektrolyt- und des Säure-Basen-Haushaltes verbunden (Verluste von Kalium und Magnesium). Chemo- oder Strahlentherapie beeinträchtigen die Mikronährstoffaufnahme im Darm durch ihren schädigenden Effekt auf die Schleimhäute und darüber hinaus gibt es spezifische Wechselwirkungen zwischen Chemotherapeutikum und Mikronährstoffen, die der Onkologe bereits bei der Therapie berücksichtigen muss. Insgesamt kann man sagen, dass die tägliche Einnahme eines Multivitamin-Mineralstoffpräparates, welches möglichst viele Vitamine und andere Mikronährstoffe in physiologischer Dosierung enthält, für Krebspatienten eine empfehlenswerte und
sichere Maßnahme ist, die unter anderem auch vom Amerikanischen Krebsforschungsinstitut (AICR) unterstützt wird. Wenn man große Defizite an Mikronährstoffen ausgleichen muss und dafür hochdosierte Präparate einsetzen will, oder gar therapeutische Effekte einer hochdosierten Nährstofftherapie nutzen möchte, sollte man jedoch unbedingt den Onkologen zu Rate ziehen. Denn: Die verschiedenen Chemotherapeutika haben unterschiedliche Wirkmechanismen, die bei einigen Medikamenten auf der Ebene der Mikronährstoffe stattfinden. So wird unter anderem das aggressive, zellschädigende Potential der freien Radikale genutzt, um bösartige Zellen zu zerstören. In diesem Fall wäre eine hochdosierte Antioxidantieneinnahme (z. B. Vit. C, Vit. E) kontraproduktiv, während eine physiologische Gabe der Antioxidantien keine abschwächende Wirkung auf die Therapie hat (aber die Nebenwirkungsrate geringer halten kann). Auf alle Fälle sollte die Einnahme mit dem Onkologen abgewogen werden. Bevor einzelne Mikronährstoffe eingesetzt werden (vor allem hochdosierte), sollte sowieso durch eine Blutuntersuchung abgeklärt werden, ob eine Supplementierung angezeigt ist und wie groß das Defizit ist. Nach 4 bis 6 Wochen sollte man abschließend durch eine erneute Untersuchung kontrollieren, ob die Werte wieder im Normbereich sind. Besondere Bedeutung für einen Krebspatienten haben: Vitamin D, Selen, L-Carnitin, Omega-3Fettsäuren und Vitamin C. Fazit: Das Bedürfnis nach sanften Therapieverfahren und komplementären Behandlungsmethoden hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Mit der Optimierung seiner Nährstoffzufuhr kann der Patient selbst auf einfache Weise etwas Sinnvolles zur Krankheitsbewältigung und Verbesserung seiner Lebensqualität beitragen.
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Vitamin D
L-Carnitin
Vitamin D steuert zahlreiche Gene und Stoffwechselprozesse in unserem Körper, die für den Krebspatienten von besonderer Bedeutung sind: Knochenmineralisierung, Herz-Kreislauf-System, Immunsystem, Nervenfunktion und die Zellteilung.
L-Carnitin ermöglicht die Energiegewinnung aus Makronährstoffen, vor allem aus Fetten. Eine gute Versorgung lässt die Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System weniger schnell ermüden, da L-Carnitin die Sauerstoffaufnahme bei Belastung erleichtert. Insbesondere bei krebsbedingter Fatigue kann die Einnahme von L-Carnitin in Kombination mit Omega-3Fettsäuren hilfreich sein.
Ein unzureichender Spiegel spielt daher eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung zahlreicher Krankheiten, vor allem auch Krebserkrankungen (z. B. Brustkrebs und Darmkrebs). Medikamente, die häufig bei Krebspatienten eingesetzt werden, können den Abbau von Vitamin D fördern (Chemotherapeutika, Cortison…).
L-Carnitin kann in begrenztem Umfang vom Körper hergestellt werden, jedoch braucht er dazu viele Mikronährstoffe, die beim mangelernährten Krebspatienten oft fehlen.
Wirkung und Verträglichkeit von Medikamenten, die häufig bei Krebspatienten eingesetzt werden, kann durch einen ausgeglichenen Vitamin DSpiegel verbessert werden (Bisphosphonate, Aromatasehemmer).
In der Krebstherapie ist L-Carnitin aufgrund seiner antientzündlichen, immunstabilisierenden und zellschützenden Eigenschaften interessant (Verringerung der schädigenden Wirkung auf Herzmuskel und Nervenzellen, ohne die Therapie zu beeinträchtigen).
Selen
Omega-3-Fettsäuren
Selen kann das Krebsrisiko senken, stärkt das Immunsystem und schützt unsere DNA und Zellen vor der Zerstörung durch freie Radikale.
In Studien an kachektischen Patienten konnte man durch Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren das Körpergewicht verbessern.
Zu niedrige, aber auch zu hohe Selenspiegel können langfristig einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Daher sollte vor der Zufuhr von Selen der Status labordiagnostisch überprüft werden.
Omega-3-Fettsäuren wirken u. a. antientzündlich, stärken das Immunsystem, schützen die Gefäße. Das sind alles Eigenschaften, die für den Krebspatienten hilfreich sind.
Die Selenspiegel im Blut von Personen mit Krebs sind häufig schon vor Ausbruch der Erkrankung zu niedrig.
Vitamin C
Krebspatienten mit niedrigen Selenwerten haben im Vergleich mit Patienten mit guter Selenversorgung häufig mehr Tumore, ein höheres Risiko für Metastasen und eine kürzere Überlebenszeit.
Der Bedarf an Vitamin C ist in Phasen körperlicher Belastung und bei verschiedenen Erkrankungen erhöht, denn es ist für das Immunsystem, die Regeneration des Bindegewebes, Wundheilung und die Bildung stressbewältigender Neurotransmitter sehr wichtig.
Die klassische Krebstherapie (Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie) strapaziert das Selen-Schutzsystem, wodurch unter der Therapie der Spiegel noch weiter abfallen kann.
Rauchen, Stress, Medikamente und die Erkrankung selbst kann also den Bedarf deutlich steigern.
Selen verringert die Nebenwirkungen vieler Chemotherapeutika (Cisplatin, Cyclophosphamid, Doxorubicin oder Vincristin) auf das Blutzellsystem und auf die Nierenfunktion. Selen verringert die strahlenbedingte Durchfallrate.
Krebspatienten haben oft massive Vitamin C-Mangelzustände, die sich in Symptomen des klassischen Skorbuts bemerkbar machen können (Zahnfleischbluten …). Daher sollte für einen Krebspatienten der Basisbedarf von 100 mg – 300 mg pro Tag sichergestellt werden.
Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen! am Ausgang Richtung Stadtmitte
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BAG RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
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Prostatakrebs sicher erkennen Multi-parametrische MRT mit hochauflösendem 3-Tesla-Gerät bietet hervorragende Diagnostik
Prostatakrebs ist die mit Abstand häufigste bösartige Tumorerkrankung bei Männern. Sie macht mehr als ein Viertel aller Krebserkrankungen beim Mann aus mit einem mittleren Erkrankungsalter von 69 Jahren. Die Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland lag in 2010 bei etwa 65 800. Die Zahl der Neuerkrankungen steigt seit 1980 kontinuierlich an, was überwiegend auf den Einsatz besserer Methoden zur Früherkennung zurückgeführt wird, mit der mehr Prostatakarzinome insbesondere im Frühstadium entdeckt werden. Gleichzeitig sind die Überlebensraten gestiegen. Eine gute Diagnostik ist mithin der erste Schritt auf diesem Weg. Früh erkannt ist Krebs besser behandel- und heilbar.
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Die derzeit aussagekräftigste und schonendste Tumor-Diagnostik der Prostata bietet die multi-parametrische MRT (Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie) mit einem hochauflösenden 3-Tesla-Gerät. Die multi-parametrische Prostata-MRT ist das genaueste bildgebende Diagnoseverfahren zur Frühdiagnose, Ausbreitungsdiagnostik und Verlaufskontrolle des Prostata-Karzinoms. Sie ist sinnvoll, wenn beim Hausarzt oder Urologen ein erhöhter PSA-Wert festgestellt worden ist, grundsätzlich ab dem 50. Lebensjahr und wenn in der engsten Familie – Vater oder Bruder – Prostatakrebs diagnostiziert worden ist. Die Verdachtsdiagnose Prostatakrebs wird beim Hausarzt oder Urologen meist aufgrund eines bei einer Blutuntersuchung festgestellten erhöhten PSA-Wertes (Prostata spezifischen Antigen) erhoben. Die Verdachtsdiagnose wird anhand von rektalem Tastbefund und Ultraschalluntersuchung gestellt. Daraufhin werden neun bis zwölf Gewebeproben gewonnen, die die ganze Prostata abdecken. Nach der deutschen Leitlinie zur Früherkennung des Prostatakarzinoms soll ein MRT der Prostata durchgeführt werden, wenn bereits eine Biopsie ein negatives Ergebnis erbrachte, der Verdacht auf ein Prostatakarzinom aber bestehen bleibt. Tatsächlich wird das MRT aber auch zunehmend direkt bei einem auffälligen PSA-Wert und noch vor der Biopsie eingesetzt. Aufgrund seiner hervorragenden Genauigkeit in der Darstellung kann damit einem Teil der Patienten möglicherweise die Biopsie erspart werden. Die radiologische Untersuchung umfasst eine hochauflösende MRT der Prostata, in mehreren Ebenen bzw. Ansichten eine Perfusionsbildgebung (Durchblutungsmessung) mit einer Kontrastmittel-Injektion und eine Diffusionsbildgebung (DWI) zur Beurteilung der Molekularbewegung des Gewebes. Erst die Kombination dieser MRT-Techniken in einer einzigen, umfas-
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HIER FINDEN SIE UNS: BAG Radiologie & Nuklearmedizin senden Untersuchung ermöglicht es, den Krebs in der naturgemäß „unübersichtlichen“ Prostata (vergrößert, knotig, verkalkt) zu entdecken. Die Bildanalyse erfolgt in Form einer strukturierten Befundauswertung nach dem aktuellen PIRADsStandard, der die Kommunikation zwischen Ärzten erheblich verbessert. Die Untersuchung dauert eine halbe Stunde bis 40 Minuten; eine Vorbereitung ist nicht notwendig. In der Regel kann der Radiologe anschließend bereits das Ergebnis mitteilen. Ein Prostatakrebs wird mit Hilfe dieser minimal-invasiven Behandlungsmethode in etwa 80 Prozent der Fälle eindeutig erkannt und in seiner Struktur sowie Beschaffenheit optimal dargestellt. Die Untersuchung ist für den Patienten besonders schonend, da keine Spule in den Enddarm eingeführt werden muss. Da außerdem bei der MRT keine Strahlen angewendet werden, eignet sich die Untersuchung problemlos für eventuelle Verlaufskontrollen. Auch nach einer MRT ist für die endgültige Diagnosestellung „Prostata-Krebs“ eine Biopsie erforderlich. Mit Hilfe der MRT kann die Biopsie jedoch gezielt vorgenommen werden. Die multi-parametrische MRT kann somit eine wichtige Rolle bei der Diagnosestellung des Prostatakarzinoms übernehmen und wegweisende Informationen für die weitere, optimale Behandlung liefern.
Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90 Spezialdiagnostik 0 60 21/150 79 99 Ausgelagerter Praxisteil Klinikum Aschaffenburg-Alzenau Am Schlosshof 1 63755 ALZENAU-WASSERLOS Filialpraxis Seligenstadt Mittelbeune 3 63500 SELIGENSTADT Telefon 0 6182/8 43 50 80 Fax 0 6182/8 43 50 81
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Wer behandelt mich? Sie werden bei uns von einem Team von sehr erfahrenen Ärzten untersucht.
Prof. Dr. med. Stephan Schmitz
Dr. med. Matthias Peschke
Dr. med. Stefan Zimmermann
Wladimir Plastowez
Radiologe
Radiologe
Radiologe
Radiologe und Nuklearmediziner
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DR. MED. DENT. PETER WATZLAW, FRITZ WATZLAW, MORITZ WATZLAW UND DR. INGO GRÄFLING
KIEFERORTHOPÄDIE
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Unsichtbar zum perfekten Lächeln Durchsichtige Kunststoffschienen – Aligner – sind ein komfortabler Ersatz für herkömmliche Zahnspangen
Behandlungsbeginn
Die schönste Zahnspange ist wohl die, die niemand sieht. Moderne Aligner machen das möglich. Die herausnehmbaren, nahezu unsichtbaren Schienen aus dünnem weichem Kunststoff heben die Lebensqualität und sind vor allem für Erwachsene, die im Berufsleben keine Brackets und Drähte im Mund zeigen wollen, eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Zahnspangen-Systemen. Geeignet sind sie aber auch für Kinder und Jugendliche.
Das System ist denkbar einfach und komfortabel für den Patienten. Der Kieferorthopäde nimmt einen digitalen Abdruck des Ist-Zustands der Zahnreihen, erarbeitet mit einer speziellen 3D-Software das Behandlungsziel sowie den Behandlungsplan und gibt darauf basierend mehrere Aligner in Auftrag. Diese werden individuell entsprechend des Behandlungsplans angefertigt. Jede Schiene wird eine Woche getragen und verschiebt und dreht in dieser Zeit die schiefen Zähne mittels Druckausübung millimeterweise in die vorab am
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Behandlungsende
Computer errechnete Richtung. Ist diese erreicht, kommt die nächste Schiene zum Einsatz. Der Behandlungsfortschritt wird in der Praxis in der Regel alle drei Monate kontrolliert, bei diesen Terminen werden die neuen Aligner ausgehändigt. Für einen raschen Behandlungserfolg ist konsequentes Tragen der Aligner unerlässlich. Empfohlen sind mindestens 22 Stunden am Tag; zum Essen und Trinken werden die Aligner herausgenommen und danach wieder auf die frisch geputzten Zähne eingesetzt. Was-
ser kann sogar mit den Schienen getrunken werden. Sie lassen sich im Übrigen einfach einsetzen und ebenso einfach wieder herausnehmen. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Grad der Fehlstellung und liegt in der Regel zwischen wenigen Monaten und eineinhalb Jahren. Während des gesamten Zeitraums ist der größte Effekt der durchsichtigen Schienen für den Patienten spürbar: Aligner sind unsichtbar und stellen somit die perfekte Alternative für herkömmliche Zahnspangen dar.
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Moritz Watzlaw, Fritz Watzlaw, Dr. Peter Watzlaw, Dr. Ingo Gräfling
Gemeinschaftspraxis Watzlaw Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Ludwigstraße 15 | 63739 Aschaffenburg Telefon 06021.288 88
watzlaw.de
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UROLOGIE
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DR. MED. PATRICK SAWAYA
Enuresis nocturna –
UROLOGISCHE PRAXIS
nächtliches Einnässen im Kindesalter nach dem 5. Lebensjahr
Etwa 15 % aller Kinder über fünf Jahre sind nachts noch nicht trocken. Jungen sind doppelt so oft betroffen wie Mädchen. Die sogenannte Enuresis nocturna, das nächtliche Einnässen, ist definiert als unwillkürliches Einnässen im Schlaf mindestens ein Mal pro Monat nach dem fünften Lebensjahr über eine Dauer von über drei Monaten. Bei der primären Enuresis liegt ein kontinuierliches nächtliches Einnässen des Kindes ohne trockene Intervalle vor, während die sekundäre Enuresis nach einer zwischenzeitigen Phase der Trockenheit über mindestens sechs Monate auftritt. Die Enuresis ist entweder monosymptomatisch (2/3 der Fälle) ohne gleichzeitig bestehende Zeichen einer Harnblasenfehlfunktion oder nicht-monosymptomatisch (1/3 der Fälle) und geht mit Symptomen wie überstarkem, nicht kontrollierbarem Harndrang, Miktionsaufschub mit zu langem Einhalten des Urins, Detrusor-Sphinkter-Dyskoordination in Form eines Wasserlassens mit Unterbrechungen durch fehlerhaftes Anspannen des Schließmuskels und Defäkationsbeschwerden mit z. B. Stuhlverhalten einher. Die Enuresis ist zu verstehen als eine Entwicklungsverzögerung des Reifungsprozesses verschiedener für die nächtliche Kontinenz erforderlicher Komponenten. Zunächst führt eine Unreife des ZNS zu einer unzureichenden Weckreaktion des Gehirns bei zugleich sehr tiefem Schlaf des Kindes. Zudem kann eine Verzögerung der mit dem Alter zunehmenden Harnblasenkapazität eine zu geringe Reservoirfunktion für die nächtlich produzierte Urinmenge bedeuten. Ein weiterer Faktor ist die mögliche Störung der Vasopressinsekretion. Die Aus-
UNSERE PRAXISRÄUME
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schüttung dieses vom Hypothalamus im Gehirn gebildeten Hormons besitzt einen zirkadianen Rhythmus und führt dadurch zu einer Halbierung der nächtlichen Urinproduktion. Viele enuretische Kinder haben einen gestörten Rhythmus der Vasopressinsekretion, sodass in der Folge die nächtliche Urinproduktion die Harnblasenkapazität übersteigt. Ebenso kann ein Miktionsfehlverhalten (dysfunktionelle Miktion) zu Miktionsbeschwerden und einer Enuresis führen. Beispielsweise kann ein übermäßiges Verzögern der Miktion (Urineinhalten) einen erhöhten Schließmuskeltonus begünstigen, welcher beim Toilettengang nicht mehr ausreichend entspannt und somit durch die
hieraus resultierende funktionelle Abflussstörung eine Harnblaseninstabilität mit unterbrochenem Harnstrahl, Harndrangbeschwerden und Einnässen zur Folge hat. Für das Auftreten einer Reifungsverzögerung der Harnblasenkontrolle spielen genetische Faktoren eine große Rolle. Die Wahrscheinlichkeit für eine Enuresis beträgt 77 %, wenn beide Eltern, und 43 %, wenn ein Elternteil als Kind betroffen waren. Ohne familiäre Vorgeschichte beträgt das Enuresisrisiko ca. 15%. Insbesondere bei nicht-monosymptomatischer Enuresis können psychiatrische Begleiterkrankungen wie ADHS, Störung des Sozialverhaltens, Depression und Angststörungen eine Rolle spielen und so auch Rückfälle der Problematik durch bedeutende Lebensereignisse wie Trennung der Eltern, Geburt eines Geschwisterkindes, Schulwechsel etc. ausgelöst werden. Ebenso gastroenterologische Begleiterkrankungen wie Verstopfung oder Stuhlinkontinenz sind häufig assoziiert, da die Harnblasen- und Mastdarmfunktion auf verschiedenen Ebenen neuronal verknüpft sind und außerdem eine übermäßige Dehnung des Enddarms bei Stuhleinhalten bzw. Verstopfung eine Harnblasenkompression bewirkt. Zur Basisdiagnostik einer Enuresis gehört die ausführliche Anamnese, um evtl. Hinweise für das Vorhandensein einer zugrunde liegenden urologischen oder neurologischen Erkrankung zu finden. Wichtig ist das Führen eines Miktionstagebuchs über 2 – 3 Tage mit Dokumentation der Uhrzeit und des Volumens von Trinken und Miktion sowie der Uhrzeiten der Defäkation. Erforderlich sind außerdem eine mikroskopische Urinuntersuchung und Urinkultur zum Ausschluss eines Harnwegsinfekts. Im apparativen Untersuchungsteil ist meist die Durchführung einer urologischen Ultraschalluntersuchung zur Detektion von Miktionsstörungen (Dicke der Harnblasenwand, Restharn), Detektion von Stuhlverhalt (Durchmesser des Rektums, Impression der Harnblase) und Ausschluss von pathologischen Veränderungen des oberen Harntrakts (Nierengröße, Parenchymnarben, Harnstau, anatomische Anomalien, Harnsteinbildung etc.) ausreichend. Kinder mit monosymptomatischer Enuresis benötigen keine weitere Diagnostik. Nur bei auffälligen Befunden im Rahmen der o. g. Diagnostik oder bei nicht erfolgreicher Therapie sind weiterführende Untersuchungen notwendig: Harnstrahlmessung mit Beckenboden-EMG, Urodynamik (Blasendruckmessung), MCU zum Refluxausschluss (Urinrückfluss über die Harnleiter zu den Nieren), Endoskopie etc.
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UNSER TEAM
UNSERE LEISTUNGEN
Krebsvorsorge
Nieren- und Harnleitererkrankungen
Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz
Die Basis der Enuresistherapie bildet die Verhaltenstherapie (Urotherapie). Diese besteht aus einer Anleitung des Kindes zu einem geregelten Trink- und Miktionsverhalten mit kontinuierlicher Flüssigkeitsaufnahme und regelmäßiger Miktion alle 2 – 3 Stunden sowie Planung mithilfe eines Miktionstagebuchs und eines Erinnerungsweckers. Die Trinkmenge sollte bei ca. 50 ml/kg Körpergewicht liegen und das Hauptvolumen bis 17 Uhr aufgenommen worden sein. Weiterhin sind ein Belohnungssystem für trockene Nächte, eine Förderung der Eigenverantwortlichkeit für das Führen des Miktions- und Trinktagebuchs sowie ein Trainieren einer entspannten Sitzhaltung auf Toilette essentiell. Führt die Urotherapie als Mittel der ersten Wahl nicht zu trockenen Nächten, werden Kombinationen von Medikamenten und/oder der Alarmtherapie eingesetzt. Die Enuresistherapie mit dem Wirkstoff Desmopressin, einem Analogon des körpereigenen, vom Hypothalamus gebildeten Hormons Vasopressin, reduziert die nächtliche Urinausscheidung der Nieren und damit die Häufigkeit der Enuresis. Die Dosierung des Medikaments wird bis zur nächtlichen Trockenheit erhöht und in 8-Wochen-Intervallen langsam wieder reduziert (unter der Voraussetzung einer weiterhin ausbleibenden Enuresis). Die anticholinerge medikamentöse Therapie der Enuresis führt zu einer Erhöhung der Harnblasenkapazität, dämpft eine vorhandene Überaktivität der Harnblase mit vermehrtem Harndrang und kann ggf. mit einer Desmopressinmedikation kombiniert werden. Bei der Alarmtherapie der Enuresis weckt ein in die Unterhose eingelegter Feuchtigkeitssensor das Kind beim nächtlichen Einnässen auf. Hierbei erfolgt bei konsequenter Anwendung über zunächst mind. 12 – 16 Wochen eine klassische Konditionierung, wodurch das Kind im Verlauf der Behandlung dann vor dem Einnässen aufwacht und auf der Toilette miktioniert.
Das wichtigste bei der Therapie der Enuresis ist die Geduld bei Kind und Eltern. Die Spontanheilungsrate beträgt jährlich 15 % bis zur Pubertät. In diesem Alter sind nur noch ca. 2 % der Jugendlichen betroffen. Ein Persistieren der Enuresis bis in das Erwachsenenalter ist ausgesprochen selten.
Prostata- und Samenblasenerkrankungen
Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation
Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen
Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch
www.vasektomie-aschaffenburg.de Geschlechtserkrankungen
Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi
Potenzstörungen/Aging Male
Kinderurologie
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Endoskopische Eingriffe
DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG
Ambulante Operationen
Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01 ESWL
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FRAUENÄRZTE GESUNDHEITSZENTRUM DR. HENZE & KOLLEGINNEN
FRAUENÄRZTE
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Bösartige Veränderungen:
Wenn plötzlich die Welt Kopf steht!
In der Frauenheilkunde sind die Subtypen der Karzinome, insbesondere bei Brustkrebs, sehr unterschiedlich. Häufig erleben wir, dass Frauen sich mit anderen betroffenen Frauen austauschen und verwundert sind, dass zum Teil unterschiedliche Therapie- und OP-Konzepte besprochen wurden. Kaum eine andere Krebsart ist so unterschiedlich in den Tumoreigenschaften wie Brustkrebs. Hier liegt allerdings auch der Vorteil der unterschiedlichen Therapiekonzepte. Die Vielfalt der Oberflächeneigenschaften der Brustkrebszellen lässt in der überwiegenden Anzahl der Fälle unterschiedlichste Therapiekonzepte zu. Selten haben Tumorzellen keine Oberflächeneigenschaften, gelten als sog. tripleneg. Mammakarzinome, und müssen zwangsläufig eine Chemotherapie bekommen. Zusätzlich sind aggressive Operationstechniken nur in seltenen Fällen notwendig. Wurden früher noch fast alle Frauen mit einer Brust- und ausgeprägter Lymphknotenentfernung versorgt und ist man von einer deutlich größeren Heilungschance ausgegangen, wird heute so selten wie möglich operiert.
Die Diagnose Krebs gehört sicherlich zu den einschneidenden und negativen Erlebnissen im Verlauf eines Lebens. Fast immer sind die betroffenen Frauen unvorbereitet und rechnen nicht damit. Viele bekommen buchstäblich den Boden unter den Füßen weggerissen. Umso wichtiger ist es, direkt ab Übermittlung der Diagnose das weitere Vorgehen zu besprechen und die weiteren Schritte abzustimmen und einzuleiten. Der weitere Ablauf sollte von Anfang an so gut wie möglich zeitlich und auch inhaltlich besprochen werden. Nichts ist schlimmer, als mit der Diagnose Krebs alleine gelassen zu werden.
Unverändert spielt der Zeitpunkt der Diagnose eine wichtige Rolle. Die Prognose verbessert sich, wenn der Tumor frühzeitig entdeckt wird. Eine weitere entscheidende Rolle steckt in der Aggressivität des Tumors. In der Therapie der weiter fortgeschrittenen Karzinome hat sich sehr viel getan in der letzten Zeit,
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heblichem Maße. Hinzu kommen Ängste wegen der Akzeptanz im sozialen Umfeld. Einige Frauen möchten es so gut wie möglich verheimlichen, andere gehen sehr offen und transparent mit der Erkrankung um.
viele Therapieoptionen sind hinzugekommen. Ein wichtiger und sehr ernst zu nehmender Bereich ist die psychologische und emotionale Betreuung der Betroffenen Frauen. Die ungewisse Situation mit Zukunftsängsten belastet die Frauen in er-
Dank der Einführung der Wächterlymphknoten-Biopsie kann in der überwiegenden Zahl der Fälle ohne massive Lymphknotenentfernung in der Achselhöhle ausgekommen werden und das Ganze ohne auf therapeutische und prognostische Sicherheit verzichten zu müssen. Sollte aufgrund der Tumorklassifikation eine Chemotherapie notwendig sein, wird diese immer häufiger vor der geplanten Operation empfohlen. Dies hat zum einen den Sinn, dass durch das Kleinerwerden des Tumors in den neuen Tumorgrenzen operiert werden kann und somit die Anzahl der brusterhaltenden Operationen steigt, zum anderen kann der Therapieerfolg besser beobachtet werden. Sollte der Tumor auf die ausgewählte Chemotherapie nicht ansprechen, kann frühzeitig das Therapieschemata geändert werden.
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Dr. med. Alexander Henze & Kolleginnen Nadine Dettmar und Bettina Schreiber
Mit unserem ganzheitlichen Konzept sind wir rund um die Gesundheit der Frau für Sie da . Im Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg steht die ganzheitliche Versorgung der Frau im Mittelpunkt. Durch unser ausgesprochen breites Diagnostik- und Therapiespektrum bieten wir eine individuelle, bestmögliche Rundumbetreuung. Beginnend mit der Mädchen- und Jugendsprechstunde umfasst unser Angebot schwerpunktmäßig die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, sämtliche Leistungen in der Brustdiagnostik und die Screeningmammographie. Zusätzlich ist die medikamentöse Tumortherapie (z. B. Chemotherapie) ein Bestandteil unseres Konzeptes. Wir geben unseren Patientinnen die Möglichkeit, diese Form der Therapie in einer angenehmen Atmosphäre durchführen zu lassen. Die intensive Schwangerschaftsüberwachung mit Pränataldiagnostik ist in enger Zusammenarbeit mit unseren Hebammen und den zuständigen pränataldiagnostischen Einrichtungen ein weiterer fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge in unserem Zentrum. Auf Wunsch können jährliche Gesundheitschecks durchgeführt und in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und anderen Fachärzten genauestens abgestimmt werden. Das Ärzteteam mit unseren qualifizierten Mitarbeiterinnen und unseren Hebammen Heike Breid und Andrea Geis freut sich auf die individuelle Betreuung der Patientinnen im Frauenärzte Gesundheitszentrum.
Unsere Leistungen
Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg • Vorsorge • Intensivüberwachung während der Schwangerschaft: CTG, Farb-Doppler-Ultraschall, 2D/3D/4D Ultraschall • Hochauflösender Brustultraschall der Stufe II nach DEGUM • Ultraschallkontrollierte Mammastanzbiopsie • Digitale Mammographie mit Tomosynthese • Mammographiescreening • Medikamentöse Tumortherapie • Hormonsprechstunde • Verhütungsberatung, Spiralen, Kupferkette • Kinder-/Jugendgynäkologische Sprechstunde
Hauptpraxis Aschaffenburg: Goldbacher Str. 33 • 63739 Aschaffenburg >> Praxisfiliale Kahl am Main: Friedenstraße 20 • 63796 Kahl am Main
UMZUG der PRAXISFILIALE Wir eröffnen unsere Praxisfiliale Kahl am in neuen Räumen Main ab Oktober 2018 Ästhetische Mediz i n • Faltenbehandlung mit Botox und Hyaluronsäure • Lipolyse-Injektion (Fettweg-Spritze)
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AUGENKLINIK ASCHAFFENBURG | AUGEN LASER ZENTRUM
AUGENKLINIK
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Früherkennung ist wichtig Tumore am und im Auge sind selten. Diagnostiziert werden können sie nur vom Augenarzt. Bei schlecht heilenden Verletzungen, wachsenden Verfärbungen und Hauterhebungen am Augenlid sollten Patienten nicht auf eine spontane Heilung warten. Hautveränderungen am Lid können Hinweis auf eine Krebserkrankung sein und sind deshalb immer ein Grund zum Arzt zu gehen. An kaum einer anderen Stelle des Körpers entstehen so viele und so unterschiedliche Tumore wie im Lidbereich. Sie können gutartig oder bösartig sein. Die Unterscheidung zwischen gut- und bösartig erfordert Spezialisten mit langjähriger Erfahrung. Lidtumore sind Geschwulste der Haut im Bereich der Augenlider, die sowohl am Ober- als auch am Unterlid auftreten. Zu den gutartigen Lidtumoren zählen unter anderem Warzen, Blutschwämme oder Fettablagerungen, die sich als gelbliche Knötchen oder Herde zeigen und unter Umständen mit anderen Erkrankungen wie dem Gersten- oder Hagelkorn verwechselt werden. Zu den bösartigen Lidtumoren zählen das Basaliom, das Plattenepithel-Karzinom, das TalgdrüsenKarzinom, das Maligne Melanom und das Kaposi-Sarkom. Bösartige Lidtumore sind selten. Eine Früherkennung ist wichtig, um die Heilungschancen zu verbessern. Mit einer Biopsie wird die Diagnose abgesichert.
Die Behandlung und der Verlauf von Lidtumoren werden wesentlich von der Art des Tumors bestimmt: Die Bandbreite reicht von einer spontanen, möglichen Rückbildung (zum Beispiel des Keratoakanthoms) oder einer vollständigen operativen Entfernung des Tumors mit guter Prognose bis hin zu einer Strahlen- und Chemotherapie bei fortgeschrittenen, bösartigen Lidtumoren. Die Wahl des Therapieverfahrens hängt bei Lidtumoren von der Art des Tumors, seiner Lage und Ausdehnung beziehungsweise Ausbreitung (Metastasen) sowie vom Alter und Allgemeinzustand des Erkrankten ab. Die beste Therapie ist häufig die möglichst vollständige operative Entfernung des Tumors.
Das Basaliom (Basalzellkarzinom) ist mit 90 Prozent der häufigste bösartige Lidtumor, er entsteht oft an der Lidkante und kann auch andere Bereiche im Gesicht wie Nase oder Ohrmuschel befallen. Es tritt häufig bei Menschen ab dem 60. Lebensjahr auf. Das Basaliom bildet keine Metastasen in anderen Körperregionen, kann aber an Ort und Stelle wuchern. Der Tumor ist oft größer, als er aussieht, denn er wächst auch unter der Hautoberfläche. Äußerlich zeigen sich häufig wie Perlen an einer Schnur Verdickungen am Rand des Tumors mit einer zentralen Kraterbildung. Ein wichtiger Risikofaktor für das Basaliom ist die Sonneneinstrahlung.
Selten sind Primärtumore, also eigenständige Krebserkrankungen im Auge. Der häufigste Primärtumor bei Erwachsenen ist das Aderhautmelanom, das sich durch eine Verschlechterung des Sehens und das Sehen von Schatten bemerkbar macht. Nicht selten wird es aber auch zufällig bei Routineuntersuchungen entdeckt. Die Diagnose kann ausschließlich ein Augenarzt stellen, da sich das Aderhautmelanom ausschließlich bei einer Netzhautvorsorge-Untersuchung mit weit getropfter Pupille zeigt. Das Aderhautmelanom entsteht, indem melaninhaltige Zellen in der Aderhaut entarten. In fast einem Drittel der Fälle bildet es Metastasen in der Leber. Die
Ursache ist nicht bekannt; man vermutet UV-Strahlung und eine geringe Pigmentierung als Risikofaktoren. Es kommt eher selten vor: nur sechs von einer Million Menschen sind betroffen. Der zweithäufigste Primärtumor im Auge ist das Retinoblastom. Im Kindesalter ist er der häufigste Primärtumor im Auge; in einem Drittel der Fälle sind beide Augen betroffen. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 40 Kinder unter 15 Jahren neu an dieser Krebsform. Insgesamt sind Retinoblastome allerdings selten: Sie machen nach Angaben des Deutschen Kinderkrebsregisters (Mainz) etwa zwei Prozent aller bösartigen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter aus. Das Retinoblastom tritt in der Regel bei Säuglingen und Kleinkindern auf und wird bis zum 3. Lebensjahr diagnostiziert. Kinder eines an Retinoblastom erkrankten und erfolgreich behandelten Patienten haben ein Risiko von 50 Prozent ebenfalls zu erkranken. Wichtigstes Anzeichen ist ein weißer Fleck auf der Pupille. Retinoblastome wachsen in der Regel schnell. Sie können sich innerhalb des Augapfels und von dort aus in die Augenhöhle und entlang des Sehnervs in das Zentralnervensystem (ZNS) ausbreiten, in fortgeschrittenen Fällen auch über den Blut- und/oder Lymphweg in andere Organe. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, verläuft sie fast immer tödlich.
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SPACHES.COM
GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG | MILTENBERG | ALZENAU | WALLDÜRN
Die leitenden Ärzte der Augenklinik (v. li. im Bild): A. Wan Omar, Dr. Bachmann, Dr. Lipka, Dr. Walter-Fincke, Dr. Kasper
Als überregionale Gemeinschaftspraxis sind wir mit unserem erfahrenen Ärzteteam und mehr als 70 Fachkräften auch in Ihrer Nähe für Sie da. Sie werden freundlich aufgenommen, individuell beraten und können sich auf eine ausgezeichnete Diagnostik und eine nachhaltige Therapie auf dem neuesten Stand der Medizin verlassen. Dabei decken wir das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Augenmedizin von der einfachen Brillenverordnung bis zur ambulanten oder stationären Augenoperation ab:
쐽 Die gesamte Augendiagnostik
쐽 Operationen am Grauen Star und Grünen Star
쐽 Kindersprechstunde
쐽 Glaskörper- und Netzhautchirurgie
쐽 Sehschule
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쐽 Kontaktlinsenanpassung
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쐽 Makula- und Diabetes-Sprechstunde
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쐽 Begutachtung für Rente, Gericht und Verkehr Im Augen Laser Zentrum Aschaffenburg bieten wir Ihnen die sichersten und erfolgreichsten Methoden zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Besuchen Sie doch einfach einen unserer regelmäßigen, kostenfreien Infoabende. Weitere Informationen finden Sie unter www.augen-ab.de oder rufen Sie uns an.
ASCHAFFENBURG Elisenstraße 32, Tel. 06021.449870 ALZENAU Bezirksstraße 30, Tel. 06023.507050 MILTENBERG Breitendieler Straße 32, Tel. 09371.650300 WALLDÜRN Hauptstraße 10, Tel. 06282.6008
Im Verbund der www.augenallianz.de
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PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN
ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN
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Akupunktur – Heilen mit feinen Nadeln
Die über 3.000 Jahre alte Technik der Akupunktur und Moxibustion (Wärmebehandlung) ist ein Teilbereich der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), diese wiederum ist nur ein kleiner Teil eines philosophischen Gesamtsystems. In unserer modernen westlichen Medizin hat davon bisher allerdings nur die Akupunktur in größerem Ausmaß Eingang gefunden und dies erst nach vielen Jahren des Widerstandes durch die klassische Schulmedizin. Während es auf der einen Seite Fanatiker gibt, die die Akupunktur als Universaltherapie verkaufen, gibt es auf der anderen Seite Kollegen, die diese Art der Therapie als Scharlatanerie ablehnen. Beides ist falsch. Die Akupunktur ist sicherlich kein Allheilmittel, sie kann jedoch die Selbstheilung des Körpers anfeuern und damit gestörte Funktionen wiederherstellen und Schmerzen lindern.
Die Wirkung der Akupunktur ist wissenschaftlich noch nicht zu 100 % bewiesen. Aus tausenden Untersuchungen konnten jedoch in den letzten Jahren
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viele Erkenntnisse besser erklärt werden, zum Beispiel die Tatsache, dass Schulterschmerzen von einem bestimmten Punkt auf dem Unterschenkel aus
besonders gut behandelt werden können, von einem anderen Punkt knapp daneben allerdings nicht. Folgende Wirkungen sind wissenschaftlich gut belegt: I Beeinflussung des nervösen und reflektorischen Systems. I Beeinflussung des endokrinen Systems, d. h. Einfluss auf die Cortison- und Serotonin Produktion. I Einfluss auf die Gefäße, d. h. auf die Blutzirkulation. I Wirkung auf die Muskulatur, Muskelspannung, Muskeltonus. I Wirkung auf das Immunsystem. Es gibt verschiedene Arten der Akupunktur, am häufigsten sind sicherlich
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die Körperakupunktur sowie die OhrAkupunktur heute vertreten. Dabei werden meist zwischen fünf und zehn Nadeln an ganz spezifischen Punkten des Körpers gesetzt, diese liegen auf den so genannten Meridianen und sind nach der traditionellen chinesischen Medizin bestimmten Organen oder Körperregionen zugeordnet. Die meisten Patienten empfinden meist schon nach der ersten Behandlung ein angenehmes und entspannendes Gefühl. Die heilende Wirkung kommt unter anderem durch den stimulierenden Reiz der Nadeln zustande, welche im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung von schmerzlindernden Substanzen auslöst.
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Aus der Geschichte ist bekannt, dass auch im Ursprungsland China die Akupunktur nicht immer ihren heutigen Stellenwert besaß. Während zum Zeitpunkt der MingDynastie, etwa 16./17. Jahrhundert, die Akupunktur ihren Höhepunkt fand, wurde sie im 19. Jahrhundert von der westlichen Medizin im Zuge der Modernisierung verdrängt. Heute allerdings muss ein Medizinstudent in China in seinem fünfjährigen Studium mindestens ein Jahr die traditionelle chinesische Medizin erlernen.
Auch die Kostenübernahme über die gesetzlichen Kassen ist in Teilbereichen möglich, dies ist allerdings beschränkt auf bestimmte Indikationen, wie zum Beispiel chronische Wirbelsäulen- und Kniebeschwerden. In der Anwendung haben sich 8 – 10 Sitzungen im Abstand von jeweils 3 – 4 Tagen als sinnvoll erwiesen, pro Behandlung sind circa 30 – 40 Minuten einzuplanen. Einzelheiten über die Anwendungensind mit dem behandelnden Arzt jeweils zu besprechen.
In der Orthopädie ist die Akupunktur heute in nahezu allen Bereichen der Gelenk- und Muskelschmerzen einsetzbar.
Termine können unter 0 60 21/58 0310 vereinbart werden. Weitere Infos auf der Homepage unter www.dr-fecher.de.
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„ Die Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann in der Elisenstraße 28 in 63739 Aschaffenburg – Telefon (06021)3427-0, E-Mail: info@klausmann.de“
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Eine Krebserkrankung fordert den gesamten Menschen heraus: physisch und psychisch, sozial und emotional. Wir lassen Sie mit dieser Situation nicht alleine. Als Ärzte, Krankenschwestern, onkologische Fachkräfte, Study Nurses und Übungsleiter für den Rehasport haben wir uns auf die Krebsbehandlung spezialisiert und bieten Ihnen eine ganzheitliche Versorgung: · Individuelle Gesprächsangebote vor Ihrer Chemotherapie · Speziell auf Sie abgestimmte Sportsprechstunde · Ernährungsberatung mit vielen gesunden Tipps · Psychoonkologische Unterstützung · Möglichkeiten zur Teilnahme an Studien mit Zugang zu noch nicht zugelassenen, neuen Medikamenten CH GIS LO O K M ON EA HT C A F
ES
Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie
Dr. Silke Schirrmacher-Memmel Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Dr. Carmen Löhr Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie; Ernährungsmedizinerin ÄR ZT ET EA M
Dr. Ulrike Löw Psychologische Psychotherapeutin – Verhaltenstherapie, Psychodiabetologin
www.klausmann.de
IM GESPRÄCH
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„Oft sehr dankbare Patienten“
Ist die Krebserkrankung überstanden, stehen in regelmäßigen Abständen Nachsorgetermine an. Gleis Eins sprach mit Onkologin und Hämatologin Dr. Martine Klausmann und Gynäkologe Dr. Alexander Henze über die Notwendigkeit und Rahmenbedingungen dieser Termine.
Haben Ihre Patienten bestimmte Vorstellungen von Nachsorge oder Wünsche?
Aber für die Patienten macht es doch einen riesigen Unterschied?
Dr. Klausmann: Sie wollen einfach die Bestätigung, dass alles in Ordnung ist. Welche Untersuchungen erforderlich sind, das überlassen sie komplett uns und sind damit zufrieden.
Dr. Henze: Ja, und genau darum geht es: die Patientinnen zu führen. Die Nachsorgetermine sind für sie eine Beruhigung, dass zum aktuellen Zeitpunkt alles in Ordnung ist. Manche sind sehr entspannt vor dem Termin, die Mehrheit aber ist nervös und kann eine Woche lang nicht schlafen. Die Diagnose Krebs trifft die Patienten ja nicht vorbereitet, sie sind immer unvorbereitet. Die Diagnose bedeutet immer einen Einschnitt. Alles, was danach kommt, ist nie mehr so, wie es vorher war. Je mehr Zeit vergeht, desto schlimmer kann dieses Empfinden werden, weil sich die Patientinnen wesentlich mehr mit ihrer Tumorart beschäftigen als vor ihrer Erkrankung. Sie gehen vielleicht in Selbsthilfegruppen, lernen Freundinnen kennen, erleben, dass andere Frauen an demselben Krebs versterben. Das gilt übrigens auch für die Vorsorge. Je älter die Frauen werden, desto eher sind sie angespannt, weil im älter werdenden Umfeld häufiger Frauen erkranken. Wir empfehlen allen Frauen einmal im Jahr zur Vorsorge zu kommen. Da macht es Sinn für Frauen mit zurückliegender Krebserkrankung zumindest zwei Mal im Jahr zu kommen.
Dr. Henze: Wir bieten unseren Patientinnen fixe Termine im Rahmen eines Nachsorgeschemas an, das entsprechend der Leitlinien gestaltet ist. Die Patientinnen finden es wichtig und gut, dass sie einen genauen Plan für die nächsten Jahre haben. Dr. Klausmann: Nachsorge gibt es schon lange, doch früher gab es noch keine Leitlinien. Man hat die Patienten alle drei Monate einbestellt und dann die Abstände irgendwann verlängert. Damals schlug man den Patienten vielleicht nach 15 oder 16 Jahren vor, dass sie auf die Nachsorgetermine verzichten können. Das wollten sie aber in der Regel nicht. Diese Termine geben den Patienten Sicherheit. Manche sind froh, wenn man die Abstände zwischen den Terminen verlängert, andere wollen weiterhin häufig kommen. Beides ist in Ordnung. Dr. Henze: Für den Verlauf, die Prognose macht es keinen relevanten Unterschied, ob die Patientin alle drei oder alle sechs Monate einbestellt wird.
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Dr. Klausmann: Es ist ja so: Solange die Patienten eine Therapie haben, fühlen sie sich gut aufgehoben, auch dann noch, wenn die Behandlung abgeschlossen wird. Doch anschließend fühlen sie sich alleine, und dann bekommen sie Angst. Des-
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halb sind die kurzen Abstände der Nachsorgetermine in den ersten Jahren nach der Erkrankung auch aus psychologischer Sicht mit Sicherheit eine Unterstützung, denn die gerade erlebte und überstandene Bedrohung ist noch sehr real. Dieses Gefühl verliert sich mit der Zeit, so dass man mit den Nachsorgeterminen größere Abstände wählen kann. Und dann rücken andere Fragestellungen in den Vordergrund? Dr. Henze: Bei den medizinischen Untersuchungen erzählen die Patientinnen natürlich auch von der Wiedereingliederung in den Beruf, von Familie. Das ist genauso wichtig. Dr. Klausmann: Bei vielen Tumorerkrankungen geht es langfristig um das Fatigue Syndrom. Wir möchten die Patienten dann natürlich motivieren. Vor allem Sport zeigt hier unglaublich gute Effekte. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele auch ältere Frauen ins Fitness-Studio gehen. Was behalten Sie selbst bei der Nachsorge im Blick? Dr. Klausmann: Dass es auch Tumore mit Spätmetastasierung gibt, damit müssen die Patienten nicht ständig konfrontiert werden und das haben sie auch häufig nicht im Kopf. Aber wir Ärzte müssen uns dessen bewusst sein und bei der Nachsorge darauf achten. Das bedeutet, dass sich das Ziel der Nachsorge mit der Zeit entwickelt. Das Ziel direkt nach der Behandlung ist nicht das gleiche wie nach fünf oder zehn Jahren. Zu diesem Zeitpunkt ist man zum Beispiel schon wesentlich stärker auf Zweittumore und Nebenwirkungen fokussiert. Wir nehmen zum Beispiel bei unseren Nachsorgen
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Tumormarker ab, obwohl die Leitlinien es nicht empfehlen. Aber wir kommunizieren das nicht groß. Wir möchten sie einfach im Blick behalten. Dr. Henze: Wir nehmen Tumormarker nur ab, wenn Patienten darauf bestehen. Bei Brustkrebs hat man früher einmal im Jahr ein Röntgenbild der Lunge gemacht, Oberbauchsonographie, Skelettszintigraphie. Das macht man heute nur noch bei Bedarf und das ist auch ganz gut so, denn es verunsichert und bringt für die Prognose keine Verbesserung. Das muss man von Fall zu Fall abhängig machen. Denn wenn Sie einen erhöhten Tumormarker feststellen, müssen Sie die Maschinerie in Gang bringen. Wie aber soll man eine Patientin beruhigen, wenn man alle abklärenden Untersuchungen gemacht hat, und der Tumormarker ist immer noch erhöht? Ist die Patientin dann bedingt beruhigt oder bleibt sie bedingt beunruhigt? Das ist die große Frage. Wie erleben Sie die Patienten bei der Nachsorge? Dr. Henze: Nachsorge-Patientinnen sind durch ihre Erkrankung oft sehr dankbare Patientinnen, die aufmerksam durchs Leben gehen und sich an vielen Dingen erfreuen. Oft wachsen sie uns ans Herz, wenn wir sie über Jahre begleiten, und oft geht es uns nahe, wenn es nicht gut ausgeht. Die Patientinnen haben ja oft auch Familie, Kinder. Wir wissen ja, wohin die Reise auch gehen kann. Es ist schwierig dann auszusprechen, dass eine Behandlungssituation palliativ wird. Viele wollen das nicht wahrhaben. Dr. Klausmann: Das ist gerade dann schwierig, gerade wenn es über 10, 15 Jahre gut ging.
Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und internistische Onkologie
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Geboren am 01.01.1960, verheiratet, zwei Söhne.
1977 – 1984: Medizinstudium an der medizinischen Fakultät in Nantes Frankreich 14.12.1984: Promotion in der Hämatologie (summa cum laude) mit Dissertation: „Le gel de collagène: applications á l´étude de l´hématopoièse in vitro” 1985: Approbation 12/1985 – 04/1988: DFG-Stipendium an der Philipps-Universität in Marburg, Zentrum für Innere Medizin, Abteilung für Hämatologie u. Onkologie 05/1988 – 11/1994: Klinische Weiterbildung zur Fachärztin für Innere Medizin am Zentrum für Innere Medizin der Philipps-Universität Marburg 23.11.1994: Anerkennung zur Fachärztin für Innere Medizin 27.09.1995: Anerkennung zur Fachärztin für Hämatologie u. internistische Onkologie
Geboren 1972 in Hanau, verheiratet, zwei Töchter. Studium der Humanmedizin an der Universität Frankfurt am Main. Promotion an der Chirurgischen Klinik, Universitätsklinik Frankfurt. 2000 – 2005: Facharztausbildung an der Frauenklinik, Klinikum Aschaffenburg. Seit 2006: niedergelassener Frauenarzt in Gemeinschaftspraxis mit Dr. Wencke Zink. Seit 2007: Ersteller und Befunder im Deutschen Mammographie Screening-Programm. Seit 2014: „Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg“.
BIOGRAFIE
Dr. med. Alexander Henze
BIOGRAFIE
Dr. Martine Klausmann
Seit Februar 1997: Gründung einer Praxis für Hämatologie und internistische Onkologie
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BUCH-TIPPS
GLEIS EINS
BUCH-TIPPS Untrennbar verwoben
Laetitia Colombani: Der Zopf. S. Fischer Verlag Frankfurt 2018; 283 Seiten; 20 Euro
Am Ende ist alles offen, doch mit einem guten Gefühl. Die drei Frauen werden es schaffen, sie werden ihren Weg gehen, und leises Bedauern darüber schwingt mit, dass Laetitia Colombani die Details der Zukunft der Phantasie des Leser überlässt und die Fäden nicht selbst weiterspinnt, die sie so großartig ausgerollt hat. Auf wundersame Weise verknüpft die französische Autorin in ihrem Debütroman „Der Zopf“ das Schicksal dreier Frauen miteinander, die in Kanada, Sizilien und Indien leben, sich nicht kennen und nie begegnen werden. Und doch wird Laetitia Colombani ihr Schicksal – oder ist es göttliche Fügung? – untrennbar miteinander verweben, ohne dass die drei genau wissen wie. Die drei, das sind die kanadische Top-Anwältin Sarah im mittleren Alter, die an Brustkrebs erkrankt und hartnäckig versucht, Arbeit und Privatleben strengstens zu trennen, die junge indische Unberührbare Smita, die für ihre Tochter eine bessere Zukunft erträumt und das Undenkbare wagt sowie die gerade dem Jugendalter entwachsene Sizilianerin Giulia, deren perückenproduzierendes Familienunternehmen vor dem Ruin steht und die von unerwarteter Seite Unterstützung bekommt. Abwechselnd begleitet Laetitia Colombani die drei Frauen in einem Erzählzeitraum, der nur wenige Tage umfasst, doch es sind lebensverändernde. Ihre Sprache ist eine Wucht, die Recherche hervorragend; so unterschiedlich die Lebenswelten der Frauen sind: Laetitia Colombani kennt sie perfekt, schildert sie bis ins kleinste Detail, durchdringt sie bis auf den Grund. Wie oft ahnt der Leser bei Romanen, in denen sich verschiedene Lebenswege kreuzen, schon das Ende voraus. Bei „Der Zopf“ kommt man der Lösung nicht gleich auf die Spur.
Was zu wissen wichtig ist Hans-Christian Kolberg (Hrsg.): Mein Schatz hat Brustkrebs
Hans-Christian Kolberg (Hrsg.): Mein Schatz hat Brustkrebs. Zuckschwerdt Verlag; 100 Seiten; 14,90 Euro
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Krebs ist nicht nur für den Erkrankten eine erschütternde Diagnose, sondern auch für den Partner. Das hat Hermann Beckfeld, Chefredakteur der Ruhr-Nachrichten, selbst erlebt. Als seine Frau an Brustkrebs erkrankte, hätte er sich „mehr Hilfe und Aufklärung für Männer“ gewünscht, schreibt er im Nachwort von „Mein Schatz hat Brustkrebs“. Das von PD Dr. Hans-Christian Kolberg herausgegebene Buch gibt erste Antworten auf Fragen, die Männer – vielleicht – nicht offen stellen wollen. Der Chefarzt der Frauenklinik am Marienhospital in Bottrop versammelt Beiträge von Kollegen und Mitarbeitern aus dem Gesundheitswesen zu verschiedenen Fragestellungen rund um Brustkrebs, deren übergreifende Klammer die Erfahrungen sind, die Hermann Beckfeld gemacht hat. So geht es unter anderem um Fakten, Studien, Selbsthilfe, Sexualität und Selbstbewusstsein. „Wir hoffen, dass wir mit diesem Buch diese Lücke schließen können“, schreibt Hermann Beckfeld. Internetadressen und Literaturhinweise geben Tipps für die weitere Recherche.
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04.09.2018
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Ausgleichsschalen und Spezial-BHs Wer fragt, gewinnt! Ein Beitrag von Renate Hubrich, Leitung Sanitätshaus hubrich medical in Aschaffenburg Jede Frau ist anders. Eine Brust-OP ist ein ziemlicher Einschnitt in Ihre Persönlichkeit. Wir wollen mit unserer langjährigen Erfahrung helfen, diese Situation zu meistern. Forschung und Entwicklung arbeiten im Bereich Brustprothesen und Ausgleichsschalen seit Jahrzehnten daran, die Lebensqualität von brustoperierten Frauen zu verbessern. Zahlreiche Innovationen sowohl in der Herstellung als auch bei den verwendeten Materialien bieten heute eine immense Produktvielfalt für den individuellen Bedarf jeder einzelnen Frau. Doch viele Betroffene wissen nichts davon.
INFO
Brustprothesen Renate Hubrich
Unentdeckte Vielfalt Das Angebot an Spezial-Dessous und Brustprothesen ist sehr vielfältig. Entscheidend sind Passform, Halt und Tragekomfort, damit jede Frau eine für ihren Körperbau, ihr Alter und ihre Bedürfnisse geeignete Lösung findet. Es lohnt sich daher, sich in Ruhe zu informieren, bevor man eine Wahl für die nächsten zwei Lebensjahre trifft. Dies sollte die brustoperierte Frauen nicht abschrecken, sondern vielmehr stärken und dazu aufmuntern, neugierig nachzufragen. Unser Haus hat eine Vielfalt an Modellen und Formen verfügbar, die absolut passende Form wird für Sie dann gerne bestellt.
Gut zu wissen Nach einer Brustoperation übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Silikon-Vollprothese nach Mastektomie bzw. für eine Ausgleichsschale nach brusterhaltender Operation. In der Regel gibt es darüber hinaus jährlich einen Zuschuss für zwei Spezial-Büstenhalter und alle zwei Jahre eine neue Brustprothese oder Ausgleichsschale. Je nach Krankenkasse wird auch ein Zuschuss für einen Spezial-Badeanzug gezahlt. Fragen Sie uns!
Tragekomfort durch Klimaregulierung Eine optimale Versorgung gibt Sicherheit und Selbstvertrauen.
Im Krankenhaus erfolgt die Erstversorgung Noch während des Krankenhausaufenthalts findet die Erstversorgung der Patientinnen mit einer leichten Schaum- oder Watteprothese sowie einem Erstversorgungs-BH oder einer Bandage statt. Das macht unsere Mitarbeiterin direkt vor Ort. Etwa 6 Wochen nach der Operation erhalten brustoperierte Frauen dann im Sanitätshaus eine Silikonprothese oder Ausgleichsschale und einen Spezial-Büstenhalter.
Um eine bestmögliche Symmetrie zur natürlichen Brust zu finden, sind bei unserem deutschen Hersteller ABC Breast Care aus Neubeuern rund 350 verschiedene Formen und Größen lieferbar. So ermöglicht die Wellenstruktur auf der Prothesenrückseite der „Massageform“ eine leicht massierende Wirkung und begünstigt den Luftaustausch zwischen Haut und Prothese. Die neue „Diamond-Serie“ verfügt über klimaregulierende Eigenschaften, die die Feuchtigkeit, die sich in der Tasche des Spezial-BHs bildet, verringert und den Wärmestau mindert. Aufgrund der hochwertigen Materialien und der aufwendigen Fertigung fühlen sich die Prothesen so weich, anschmiegsam, leicht und natürlich an, dass sie für die Trägerinnen (fast) keinen Fremdkörper mehr darstellen.
Meine Kolleginnen und ich stehen Ihnen zur Verfügung, rufen Sie einfach an und vereinbaren einen Termin. Unsere Mitarbeiterinnen Patricia Häring und Michaela Jeschke freuen sich auf Ihren Besuch. Eine gute Übersicht und weitere Informationen finden Sie auch unter www.abcbreastcare.de.
Vorher informieren bei einem persönlichen Gespräch in unserem Sanitätshaus Da die Krankenkassen nur alle zwei Jahre eine neue Brustprothese oder Ausgleichsschale erstatten (s. Kasten), bedeutet dies, dass das jetzt einmal gewählte Produkt nun zwei Jahre lang jeden Tag an ihrem Körper getragen werden muss. Ratsam ist es daher, sich vorab zu informieren. Mehrere ausgebildete Fachkräfte, die sich für die Beratung ausgiebig Zeit nehmen, stehen bereit. Dazu sollte ein Termin vereinbart werden, bei dem genügend Zeit ist, um auf die persönlichen Fragen einzugehen. Wenn „Ihre“ Mitarbeiterin einmal Ihr Vertrauen gewonnen hat und die persönliche Beziehung zu Ihrer Beraterin entsteht, fällt der nächste Besuch und eine weitere Versorgung sicher leichter.
Michaela Jeschke
Patricia Häring
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04.09.2018
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Wir stellen vor: Nino Robotics®, der Allrounder für Rollifahrer Ein Beitrag von Christian Hubrich, Geschäftsführer Sanitätshaus Hubrich medical in Aschaffenburg
Rollstuhlfahrer aufgepasst – unser Nino Robotics® bringt neue Bewegungsfreiheit Wer kennt nicht die zweirädrigen Segways®, die uns in der Altstadt oder im Grünen begegnen, meist sind es kleine Gruppen, die unsere schöne Stadt und die Umgebung erkunden. Für diesen Spaß kann man auch in Aschaffenburg geführte Ausflüge buchen. Unsere Mitarbeiter hatten vor 2 Jahren mächtig Spaß, vom Klingerhof durch die Wälder zu streifen, ein toller Event und ein unvergesslicher Tag. Jetzt gibt’s das auch im Sitzen
Kleine Bordsteinkanten bis 4 cm problemlos auffahren Wenden auf der Stelle – kein Problem. Auch in der Gaststätte oder am Arbeitsplatz. Durch das abnehmbare Steuerteil immer Freiheit nach vorne. Abstellen Per Knopfdruck werden zwei Abstellstützen ausgefahren, jetzt steht der Nino absolut fest auf dem Boden. Die Lenkstange kann abgenommen werden, die Armlehen können nach unten weggeklappt werden. Das Heranfahren an einen Tisch ist problemlos möglich und bietet optimale Bewegungsfreiheit.
Mit dem neuen Nino Robotics® sind Sie unabhängig von der Straße beweglich. Der Nino basiert auf der Ninebot®-Segway®Technologie. 2-rädrig bewegt sich das Gerät über die Straße, auf Gehwegen und in Räumen und wendet auf der Stelle um 360 Grad.
Zum Transport kann die Rückenlehne umgeklappt werden, sodass der Nino mühelos in nahezu jedem Auto transportiert werden kann.
Durch seine geringen Abmessungen von 59 x 64 x 50 cm, sein modernes Design und einer Lithium-Ionen-Batterie hat unser Nino eine Reichweite von ca. 25 bis 40 km – das dürfte für einen ganzen Tag ausreichen. Mit 48 kg Gesamtgewicht ist er sehr leicht. Die Ladezeit beträgt gerade mal 3 Stunden und kostet ca. 10 Cent!
Gerne laden wir Sie zu einer Probefahrt auf unserem Gelände ein.
Haben wir Sie neugierig gemacht? Rufen Sie uns einfach an!
SmartphoneHalterung
I Maße: 59 x 64 x 50 cm
Einstellbare und umklappbare Rückenlehne
I Gewicht: 48 kg I Maximale Geländesteigung: 20 %
Steuerung zur Betätigung der Abstellstütze
I Maximale Geschwindigkeit: 15 km/h I Reichweite: 25 bis 40 km I Maximale Ladezeit: 3 Stunden
Abnehmbare Lenkstange
Leichtes Fahrgestell Fußstützen
aus Aluminium
Steuerung per Smartphone-App Über die Segway®-Ninebot®-App können Sie auf Ihrem Smartphone alle Bedienfunktionen sehen und schalten. Die Steuerung erfolgt wie beim Ninebot® durch ein Nach-vorneLehnen der Oberkörpers, das Bremsen oder Rückwärtsfahren durch Nach-hinten-Lehnen. Nach ein paar Übungen und unserer vollständigen Einweisung fahren Sie absolut sicher und selbstständig los.
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Batterie wiederEinfahrbare Abstellstütze
in 3 Stunden
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31.08.2018
14:18 Uhr
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31.08.2018
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Ein Museum für Christian Schad In Aschaffenburg eröffnet im Juni 2019 ein weltweit einzigartiges Haus
Eigentlich hatte Christian Schad nur vorübergehend in Aschaffenburg leben und arbeiten wollen, ein lukrativer Arbeitsauftrag hatte ihn in die Mainstadt gezogen. Doch weil meistens nichts besser hält als das Provisorium (und es hier ja auch wirklich schön ist), blieb er in der Region. 40 Jahre lang bis zu seinem Tod im Jahr 1982. Christian Schad ist einer der berühmtesten Künstler, die jemals in und um Aschaffenburg gewirkt haben, und bisher fand das in der Stadt wohl eher keinen angemessenen Widerhall. Das wird sich im Jahr 2019 ändern. Am 7. Juni soll das Christian Schad Museum eröffnet werden, das dem Meister des Verismus ein weltweit einzigartiges Denkmal setzen will. Christian Schad „Mexikanerin“ (Foto Alfen)
Der im oberbayerischen Miesbach geborene Schad (1894 – 1982) ist einer der bedeutendsten Protagonisten der Moderne und spiegelt alle großen Strömungen der Kunst des 20. Jahrhunderts vom Dadaismus über den Expressionismus, die Neue Sachlichkeit bis hin zum Magischen Realismus wieder. Sein Fotografieren ohne Kamera, die Schadographie, begründete neben den „Ikonen“ der Neuen Sachlichkeit seinen weltweiten Ruhm. Christian Schad entwickelte diese Methode als Beitrag zur dadaistischen Bewegung; lichtempfindliche Materialien wie Film oder Fotopapier werden dabei direkt im Kontaktverfahren belichtet. Anders als bei der Fotografie wird dabei keine Kamera eingesetzt. Auf drei Stockwerken werden im neuen Museum die Persönlichkeit des Künstlers und Werke aus allen seinen Schaffensphasen zu sehen sein, von der Malerei über die Schadographie bis hin zur Fotografie. Kein anderes Museum im In- und Ausland leistet einen derartigen Überblick und einen so umfassenden Querschnitt durch die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts, die Christian Schad entscheidend mitgestaltet und geprägt hat. Das Gros der Werke wird aus dem mehr als 3.200 Werke umfassenden Nachlass des Künstlers stammen, seine Witwe Bettina Schad hatte ihn im Jahr 2000 der Stadt komplett überlassen; die Christian Schad-Stiftung verwaltet
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die persönlichen und künstlerischen Gegenstände. „Mittelpunkt meiner Arbeit war und ist der Mensch und seine Zustände“, hat Christian Schad einmal gesagt. „Der Mensch als Einzelwesen, nicht in der politischen Masse. Wirklich Menschliches ist ohne Norm. Jeder Mensch ist zugleich auch ein anderer. (…) Spiegelungen einer inneren Welt, wo nichts festgelegt ist, in eine äußere Welt, wo alles festgelegt scheint.“ Das Christian Schad Museum wird Teil des neuen Museumsquartiers, das sukzessive in jenem Gebäudekomplex entstehen soll, in dem auch die Kunsthalle Jesuitenkirche seit 1976 Besucher begeistert. Das Museum wird der erste Bauabschnitt sein. Umfassende Einblicke gibt es unter www.christian-schad-museum.de; der Blog auf der Internetseite begleitet die Vorarbeiten zum Museum und informiert über den Künstler und sein Werk. Parallel arbeitet die Christian Schad-Stiftung an einem fünfbändigen Werkverzeichnis; die ersten drei Bände zu Malerei, Fotografie und Schadographie sind bereits erschienen; die Bände Druckgraphik und Zeichnungen sind in Arbeit.
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31.08.2018
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HIER FINDEN SIE UNS APOTHEKE 05 (GLEIS EINS, S. 26/27) Bahnhof-Apotheke Dr. Tobias Craan Ludwigstraße 2 (am Hauptbahnhof) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/39 89 0 Telefax 0 60 21/39 8915 info@bahnhof-apotheke.biz www.bahnhof-apotheke.biz AUGENKLINIK 06 (GLEIS EINS, S. 36/37) Augenklinik Aschaffenburg Augen Laser Zentrum Dr. med. Werner Bachmann Dr. med. Roberta Walter-Fincke Dr. med. Natascha Lipka Dr. med. Thomas Kasper A. Wan Omar Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang A + B) 63739 ASCHAFFENBURG
Dr. med. Tobias Stripf Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/spezielle HNO-Chirurgie Dr. med. Esther Stripf Fachärztin für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Allergologie/Schlafmedizin Steffen Zahn Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Phoniatrie und Pädaudiologie Dr. Michael Czisch Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Allergologie Dr. John Thiericke Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Allergologie Elisenpalais | Elisenstraße 28 Frohsinnstraße 32 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 53 30 Telefax 0 60 21/35 33 22 www.hno-ab.de INNERE MEDIZIN
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Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie Dr. Silke Schirrmacher-Memmel Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin Dr. Inga Kummer Fachärztin für Innere Medizin, Notfallmedizin, WA Diabetologie Dr. Yvonne Luft Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin Dr. Carmen Löhr Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie Prof. Dr. Peter Lederer Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
KARDIOLOGIE + INNERE MEDIZIN 06 (GLEIS EINS, S. 24/25) Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang A) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25 www.kardiologie-ab.de K I E F E R O RT H O P Ä D I E 03 (GLEIS EINS, S. 30/31) Gemeinschaftspraxis Dr. med. dent. Peter Watzlaw Fritz Watzlaw Moritz Watzlaw Dr. Ingo Gräfling Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Ludwigstraße 15 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/2 88 88 Telefax 0 60 21/2 86 37 www.dr-watzlaw.de N E U R O L O G I E / P S Y C H I AT R I E / PSYCHOTHERAPIE 06 (GLEIS EINS, S. 16/17) Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie Dr. med. J. C. Ulzheimer Facharzt für Neurologie Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang B) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44
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