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GLEIS EINS 18

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THEM TITEL

A

g n u r h ä n r E

GLEIS EINS

AUSGABE 02 | 2017


Inhalt

der Mensch ist, was er isst – und was er isst, ist ein riesiges Thema geworden. Kaum ein Tag vergeht ohne vermeintlich neue Erkenntnisse, was der beste, gesündeste und sicherste Weg ist, sich sinnvoll zu ernähren. Verzicht ist das neue Mantra, viel zu viele Menschen ernähren sich auf einmal „frei von“, zum Beispiel Gluten oder Laktose. Unser Bauchgefühl für gesunde, ausgewogene Ernährung geht zunehmend verloren, wir können immer und überall essen, was und so viel wir wollen. Eine schwierige, aber auch spannende Entwicklung, die wir im aktuellen Gleis Eins-Heft aus gewohnt unterschiedlichen medizinischen Perspektiven aufgreifen wollen.

Titelthema Richtig ernähren – wie geht das?

4-8

Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!

9-13

Medizinische Einrichtungen Augenoptik & Hörakustik mein Leben hört sich gut an …

5

Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie Ernährung bei neurologischen Erkrankungen

14-16

Sprachtherapie Ernährung bei neurologischen Erkrankungen

14-16

Hals-Nasen-Ohren Schwindel diagnostisch abklären lassen

18-19

Darüber hinaus finden Sie wie immer weitere Artikel, in denen die Gleis Eins-Partnerpraxen aktuelle Entwicklungen aus ihren Fachgebieten aufgreifen.

Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege FIT werden unter therapeutischer Aufsicht

20-21

Viel Freude bei der Lektüre wünscht Ihnen

Gastroenterologie und Innere Medizin 22-23 Krank durch Ernährung

Ihre Frau Dr. med. Natascha Lipka Augenklinik Aschaffenburg / Augen Laser Zentrum (Praxisporträt Seite 36 – 37) n Praxen, die ten Sie in alle al h er S N EI GLEIS ert werden. azin präsenti ag M m se ie in d März 2018. be erscheint im ga us A e st ch Die nä

Persönlicher Gesundheits-Check-up auf Seite 9 – 13

EDITORIAL UND INHALT

Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser,

Kardiologie und Innere Medizin Ausgewogene Ernährung schützt das Herz

24-25

Apotheke Weder zu viel noch zu wenig

26-27

Radiologie und Nuklearmedizin Sicherheit gewinnen

28-29

Kieferorthopädie Unsichtbar zum perfekten Lächeln

30-31

Urologie Die Harnröhrenverengung (Urethrastriktur)

32-33

Frauenärzte NIPD: Nicht invasive Pränataldiagnostik

34-35

Augenklinik Mit gesunder Ernährung die Augen schützen

36-37

Orthopädie und Sportmedizin Ernährung, Rückenschmerzen und die tiefe Ebene der Steuerungssysteme im Körper – die Hormone

38-39

Innere Medizin Mein Onko-Team

40-41

Im Gespräch Zu einer Diät ohne medizinische Empfehlung würde ich nicht raten

42-43

IMPRESSUM

Info GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich)

Rollstuhlversorgung: Dahinter steckt mehr als man denkt!

44-45

Sport Golf & Gesundheit

46-47

Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43 Fotonachweise: S. 4 lassedesignen, S. 6 aamulya, S. 7 Tijana, S. 9 Giordano Aita, S. 10 maestro, S. 12 Plson, S. 14 chombosan, S. 15 und 16 Alexander Raths und sriba3, S. 20 Nick Freund, S. 24 Lemonade, S. 26 Tatjana Balzer, S. 28 detailblick-foto, S. 32 TASPP, S. 34 BillionPhotos.com, S. 36 stockphoto-graf, S. 48 iamchamp (alle fotolia), Johannes Heeg, Petra Reith, DJäger, Dirk Nitschke, Susanne von Mach Druck: Kuthal Print GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff

Kultur Buch-Tipps

48-49

Überblick Hier finden Sie uns

50-51

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TITELTHEMA ERNÄHRUNG

RICHTIG

ERNÄHREN –

wie geht das?

Eine Vielzahl von Ernährungsphilosophien verunsichern viele Menschen – Ausgewogenheit ist entscheidend Auf Cola könne er unmöglich verzichten, erklärt der stark Übergewichtige mit den extrem schlechten Blutzuckerwerten in der Ernährungsberatung. Er habe es versucht, es sei einfach nicht machbar für ihn. Gut zwei Liter trinkt der Mann am Tag. Wie lange das noch gut gehen wird? Ihre hohen Blutzuckerwerte könne sie sich auch nicht erklären, sagt die Patientin in der Sprechstunde. Und fällt aus allen Wolken, als der Hausarzt bemerkt, auch Eis sei ein zuckerhaltiges Lebensmittel. Wirklich nicht gewusst?

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Es gehe ihr nicht gut, sie verzichte deshalb auf glutenhaltige Lebensmittel, sagt die junge Frau, um zu sehen, ob es dann besser werde. Der Test beim Arzt habe zwar ergeben, dass sie nicht an Zöliakie leide, vielleicht sei aber eine Glutensensitivität Grund ihrer Beschwerden. Irgendwoher müssten die schließlich kommen. Ob der Verzicht sie lindert? Ernährungsbiografien ist heute oft das Leiden immanent. Was essen wir am Besten wann, wo, wie und wie häufig? Wäre es nicht doch sinnvoll zu verzichten – auf Laktose oder Histamin, auf Gluten oder Zucker, auf Nüsse oder Kohlehydrate? Entsprechende Diäten gibt es zuhauf; die Medien sind voll mit Berichten über den besten Weg zum gesunden, schönen, ewig


mein Leben hört sich gut an … SCHWIND BLEIBT SCHWIND — NUR ANDERS. Entdecken, was das Leben bietet — mit den faszinierenden Möglichkeiten modernster Hörakustik in unseren Instituten in: Aschaffenburg, Miltenberg, Obernburg oder Seligenstadt.

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TITELTHEMA ERNÄHRUNG

jungen Körper, zum Wohlfühlgewicht. Ein Wegweiser durch den Dschungel an doch oft unübersichtlichen Informationen: häufig Fehlanzeige. Das Gespür für das, was dem eigenen Körper gut tut: oft verloren gegangen. Stattdessen lässt sich der Mensch in westlichen Industrienationen bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt immer häufiger ein auf „frei von“. Der Verzicht ist en vogue geworden, doch er geht auch ins Geld – entsprechende Lebensmittel sind häufig deutlich teurer als konventionelle Vergleichsprodukte – und bringt oft nicht den gewünschten Erfolg, denn jeder Verzicht kann eine Mangelernährung bedingen, die wiederum neue gesundheitliche Probleme nach sich ziehen kann. Einseitige Ernährung, extremer Verzicht und extreme Diäten strapazieren Körper und Psyche. Zudem ist jede Diät zum Scheitern verurteilt, wenn sie nur für kurze Zeit durchgehalten wird; verlorene Pfunde sind spätestens nach einem halben

Jahr wieder mit neuen auf der Hüfte drauf. Darunter leidet die Seele. Wer es nicht aus eigener Kraft schafft sich freizumachen von gesellschaftlichen Trends, wer nicht selbst einen Mittelweg findet, gesunde und ausgewogene Ernährung entlang der Ernährungspyramide – viel Obst und Gemüse, reichlich Getreideprodukte, kaum Süßes, wenig Fleisch, jeden Tag Milchprodukte – dem hilft oft nur der objektive Blick von außen. Eine professionelle Ernährungsberatung, um wieder zu einem geregelten, ausgewogenen Essverhalten zu finden. Eine professionelle Ernährungsberatung kann mit mancher Unsicherheit aufräumen. Zum Beispiel mit dem Mythos „ohne Zuckerzusatz“. Die Werbeaussage auf Süßwaren, Speiseeis, Desserts und Müsli bedeute nämlich nicht, dass diese Produkte tatsächlich zuckerfrei seien, erläutert Gisela Horlemann, Ernährungsexpertin beim VerbraucherService Bayern. „Sie weist lediglich darauf hin, dass kein Haushaltszucker, kein Trauben-

TRENDLEBENSMITTEL

PFLANZENDRINK Pflanzliche Alternativen zur Kuhmilch haben sich in den letzten Jahren zu Trendlebensmitteln entwickelt. Sie sind so vielfältig wie die Rohstoffe, aus denen sie hergestellt werden. Grundsätzlich eignen sich Hülsenfrüchte wie Soja und Lupine, Getreide und Nüsse, um daraus milchähnliche Getränke herzustellen. Pflanzendrinks werden zum Teil als hochverarbeitete Lebensmittel aus importierten Rohstoffen kritisiert. „In der Tat können vor allem konventionell erzeugte Pflanzendrinks Zusatzstoffe wie Verdickungsmittel, Emulgatoren, Säureregulatoren und Aromen enthalten“, sagt Gisela Horlemann, Diplom-Ökotrophologin beim VerbraucherService Bayern. Bio-Pflanzendrinks müssen ohne diese Zutaten auskommen, sie enthalten auch seltener Zuckerzusätze. Wer sich die Pflanzendrinks selbst herstellt, kann Zusatzstoffe und Zucker ebenfalls vermeiden. Da Sojabohnen oder Nüsse in Deutschland nicht in ausreichendem Maße kultiviert werden können, müssen diese Lebensmittel zur Herstellung von Pflanzendrinks importiert werden. Viele Hersteller von Pflanzendrinks, insbesondere im Bio-Bereich, machen auf der Lebensmittelverpackung freiwillig Angaben zur Herkunft der verwendeten Rohstoffe oder sie informieren im Internet darüber. Laut Packungsangaben stammen die Rohstoffe zum überwiegenden Teil aus Europa. Einige Hersteller lehnen Sojabohnen aus Regen-

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waldgebieten ab. Einzelne (Bio-)Hersteller werben mit regionalen Pflanzendrinks. Die Rohstoffe wie Soja, Hafer, Dinkel oder Buchweizen stammen dann aus Deutschland. Horlemann empfiehlt Pflanzendrinks in Bio-Qualität aus Deutschland, denn sie sind wegen der kürzeren Transportwege ökologisch vorteilhaft und stärken die heimische Wirtschaft.


Deutsche Bank und Fruchtzucker und auch keine süßenden Lebensmittel wie Honig, Dicksäfte oder Sirup zugesetzt wurden“. Oftmals enthalten entsprechend gekennzeichnete Lebensmittel stattdessen sogenannte Zuckeraustauschstoffe. Sie sind jedoch ebenfalls kalorienhaltig und können in größeren Mengen zu Durchfällen führen. Vor allem Fruchtzucker, ein Baustein des sogenannten Haushaltszuckers, wird gerne als „gesunde Süße“ tituliert. Er wird allerdings mit der Zunahme von Übergewicht in Verbindung gebracht. Auch vermeintliche „Light“-Produkte sind oft alles andere als das. Wird ein Lebensmittel als energiereduziert beworben, genügt es, wenn bei einer Zutat mindestens 30 Prozent weniger Kalorien enthalten sind als beim traditionell hergestellten. „Light kann eine Reduzierung von Fett, Zucker, Alkohol, Koffein, Salz oder Kohlensäure bedeuten. Vor dem Kauf empfiehlt sich deshalb immer ein genauer Blick auf die Zutatenliste und die Nährwertkennzeichnung“, heißt es beim VerbraucherService Bayern. Wird für ein Light-Produkt zum Beispiel Fett eingespart, ist oft viel Zucker enthalten, so dass die Kalorienersparnis fast wieder ausgeglichen wird.

Als Arzt weiß man, was Patienten brauchen.

Mit dem HeilberufePortal erfahre ich, was meine Praxis braucht.

Und wie viel Vitamine und Mineralstoffe sind notwendig, um gesund zu bleiben? Frische, nicht hochverarbeitete Lebensmittel enthalten normalerweise alles, was gesunde Menschen brauchen. Mit abwechslungsreicher Ernährung erhält der Körper alle Nährstoffe, die er braucht. Nahrungsergänzungsmittel sind für Gesunde in der Regel überflüssig. Abwechslungsreich heißt: Mehrmals am Tag frisches Obst und Gemüse in roher oder gedünsteter Form, dazu Getreide- und Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch in Maßen. So bekommt der Körper alle Nährstoffe, die er braucht. Nur in bestimmten Fällen ist eine gezielte Ergänzung der Nahrung mit einzelnen Nährstoffen sinnvoll, zum Beispiel Folsäure in der frühen Schwangerschaft. Auf die Dosis kommt es bei als schädlich einzustufenden Stoffen wie Acrylamid an, die in Lebensmitteln wie Kartoffelchips, Pommes Frites, Röst- und Backkartoffeln, Brot oder Backwaren enthalten sein können. Acrylamid besitzt im Tierexperiment Erbgut veränderndes und Krebs erzeugendes Potenzial. Das beste Getränk für den Körper ist Wasser; Säfte, Saftschorlen und Limonaden sind keine Durstlöscher. I

Unser Wissen in Ihren Händen. Mit dem HeilberufePortal der Deutschen Bank können Sie jederzeit und überall auf einen kompetenten Ratgeber in betriebswirtschaftlichen Fragen zurückgreifen. So haben Sie eine verlässliche Entscheidungshilfe, wenn es um Gründung, Investitionen oder Praxisübergabe geht. deutsche-bank.de/heilberufe Filiale Aschaffenburg Luitpoldstraße 4 63739 Aschaffenburg Stefan Köhler Direktor / Senior Betreuer Heilberufe Telefon (06021) 3808-32 stefan.koehler@db.com


TITELTHEMA ERNÄHRUNG

TITELTHEMAERNÄHRUNG

… und das meinen die Fachärzte! Dr. Gerhard Klausmann

„Der Mensch ist, was er isst“

Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG

Dieser plakative Spruch ist sicherlich nicht in jedem Detail belastbar, aber im Kern vollkommen richtig. Bis vor wenigen Generationen war das Thema Ernährung im Wesentlichen auf Nahrungssuche reduziert. Für die meisten Menschen war die Suche nach ausreichend Nahrung wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens. Dies hat sich in letzter Zeit grundlegend gewandelt, zumindest in den westlichen Industriestaaten und auch in den meisten Schwellenländern findet die „Nahrungssuche“ im Supermarkt statt. Zu jeder Zeit ist eine Vielfalt von Nahrungsmitteln verfügbar. Da wir biologisch auf solch einen Überfluss nicht vorbereitet sind, ergeben sich aus diesem überreichlichen Angebot eine ganze Menge Probleme, subsumiert unter den so genannten Zivilisationskrankheiten. Hier seien an erster Stelle der Diabetes, der hohe Blutdruck, die koronare Herzerkrankung und die Erkrankung des Bewegungsapparates durch das zu hohe Gewicht erwähnt. Obwohl das Nahrungsmittelangebot überreichlich ist, ist für viele Menschen das Essen relativ standardisiert. Angefangen vom typischen Frühstück über das Mittag- und das Abendessen. Der moderne Mensch hat zwar wesentlich mehr Freizeit, nimmt sich aber immer weniger Zeit für die Ernährung, sprich für das Kochen. Die eingebauten Küchen werden immer toller und schöner, nur für das Kochen werden sie nur selten benutzt. Die Systemgastronomie und die industrielle Zubereitung der Nahrung nimmt einen immer größeren Platz ein und der Siegeszug scheint unaufhaltsam. Wir wissen nun, dass die Zusammensetzung der Nahrung das so genannte Mikrobiom in unserem Darm in erheblichem Maße beeinflusst. Das Mikrobiom scheint nach neuesten Untersuchungen ein wesentlicher Faktor für eine ganze Reihe von „Zivilisationskrankheiten“ zu sein. Es muss ein Umdenken stattfinden, nicht nur bei jedem einzelnen, sondern auch auf einer gesellschaftlichen Ebene. Wir müssen wieder mehr Zeit für die „korrekte Nahrungssuche“ verwenden und auch mehr Zeit für deren Zubereitung. Noch nie waren die Möglichkeiten so groß, sich so abwechslungsreich ernähren zu können wie heute. Aber „ohne Fleiß kein Preis“. Nicht das Zählen der Kalorien ist wichtig, sondern die richtige Zubereitung der richtigen Nahrungsmittel.

www.klausmann.de Tel. 0 60 21/34 27-0

Dr. med. Alexander Henze

Ernährung und Schwangerschaft

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Auf eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Obst, Gemüse und Vollkornerzeugnissen sollte in der Schwangerschaft besonders geachtet werden. Der Kalorienbedarf in der Schwangerschaft ist nur unwesentlich erhöht, allerdings steigt der Bedarf an Vitaminen, Eiweiß und Mineralstoffen. Insbesondere die Aufnahme von mind. 400 µg Folsäure in Form von Nahrungsergänzungsmitteln ist bereits bei Kinderwunsch eine wichtige Maßnahme. Folsäure dient vor allem zur Vorbeugung eines Neuralrohrdefektes (offener Rücken). Die meisten heute erhältlichen Produkte beinhalten weitere zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe.

www.fagz.de Tel. 0 60 21/44 47 73-0

Ernährung und Krebs Ungesunde Ernährung steht seit langer Zeit schon in dem Verdacht, das Risiko für gewisse Krebserkrankungen zu erhöhen. Eine abwechslungsreiche Kost, reich an pflanzlichen Lebensmitteln, scheint das Krebsrisiko deutlich zu senken. Insgesamt beeinflusst nicht nur eine schlechte Ernährung, sondern die unmittelbare Folge mit Bewegungseinschränkung und Zunahme des Körpergewichts das Risiko für die Entstehung von Krebsarten. Ein Zusammenhang besteht insbesondere für das Risiko des Brust- und Endometriumcarcinoms.

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GESUNDHEITSVORSORGE

Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Kindes- und Jugendalter! Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

Nach der Geburt

I HNO-arzt I Kinderarzt

Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung

3. – 10. Tag

I Kinderarzt

U2 erste Grunduntersuchung

4. – 5. Woche

I Kinderarzt

U3 Kinderarztpraxis und Familie

3. – 4. Monat

I Kinderarzt

U4 erste Impftermine

6. – 7. Monat

I Kinderarzt

U5 das Baby wird beweglicher

6. – 9. Monat

I Zahnarzt

Milchzähne und Beratung mit Baby 01

10. – 12. Monat

I HNO-arzt I Kinderarzt

Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter

15. – 18. Monat

I Zahnarzt

Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung

21. – 24. Monat

I Kinderarzt

U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden

24. Monat

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt

Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“)

30. – 72. Monat

I Zahnarzt

3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung

34. – 36. Monat

I Kinderarzt

U7a Kleinkind wird Kindergartenkind

3. – 4. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt

Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit

4. Lebensjahr

I Augenarzt I Kinderarzt

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind

5. Lebensjahr

I Kinderarzt

U9 bald ein Schulkind

6. Lebensjahr

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine

ab 6. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung

7. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen

8. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut

Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen

9. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase

ab 10. Lebensjahr

I HNO-arzt

Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)

11. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase

12. – 18. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen

bis 13. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen

13. – 14. Lebensjahr

I Kieferorthopäde I Kinderarzt

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung

16. – 17. Lebensjahr

I Frauenarzt I Kinderarzt

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung

17. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten

10. – 18. Lebensjahr

I Orthopäde

Rücken-Check-up

1. – 18. Lebensjahr

I Hautarzt

Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)

I Urologe

Ausschluss frühkindliches Schielen

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GESUNDHEITSVORSORGE

Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

...

Erwachsenenalter!

Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

ab 18. Lebensjahr

I Augenarzt I Urologe

Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen

I Zahnarzt 20. Lebensjahr

I Frauenarzt I HNO-arzt

I Internist I Kardiologe I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner

I Urologe I Zahnarzt

30. Lebensjahr

I I I I

Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe

I Urologe I Zahnarzt

40. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt

Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen 2-jährl. Augendruckmessung zur Glaucomfrüherkennung, Lesebrille Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

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... Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

45. Lebensjahr

I Frauenarzt

Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

I Internist I Kardiologe I Orthopäde I Radiologe

I Urologe I Zahnarzt

50. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist

I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt

60. Lebensjahr

I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe

I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt

ab 70. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt

Alle Altersklassen

I Hautarzt

Verkehrs-Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD Cataract (Grauer Star)- und Glaucom (Grüner Star)-Vorsorge, Brillen- und Netzhautcheck, Verkehrs-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Sehtest, Verkehrstauglichkeit, Cataract- und Glaucom-Vorsorge Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs

... 11


GESUNDHEITSVORSORGE

Gesundheits-Check-up nach

...

Risikogruppen!

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– Berufskraftfahrer

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung

– Piloten

I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist

gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich

– Bildschirmarbeitsplatz

I Augenarzt I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up

– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen

I Hautarzt

gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen

– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln

I Urologe

Harnblasenkrebsfrüherkennung

Diabetiker

I I I I I I

jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.

I Kardiologe

ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Herzkranke

I Kardiologe/Internist I Zahnarzt

alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Hypertoniker

I I I I

jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Immunschwäche

I Hautarzt

Berufsgruppen

Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt

Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe

I Zahnarzt

Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle

I Augenarzt

ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check

– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie

I Frauenarzt

6-monatlich

– Biologicals

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bisphosphonate

I Zahnarzt

Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung

– Cortison

I I I I

Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse

– Chemotherapeutika (MTX, etc.)

I I I I I

Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt

4-monatlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme

...

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... Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– ß-Blocker

I Kardiologe/Internist

jährlich

– Cordarex

I Augenarzt I Kardiologe/Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich

– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)

I Augenarzt I Hautarzt I Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich

– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bestrahlung

I Zahnarzt

vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Osteoporose

I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung

Raucher

I I I I I I I I

Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt

jährliche Netzhautuntersuchung Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut

Rheumatiker

I I I I

Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle

Schwangere

I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt

Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis

Sportler

I Zahnarzt

Sportschutzschienen

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NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE/SPRACHTHERAPIE

GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND DR. MED. J. C. ULZHEIMER / AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie

Ernährung bei neurologischen Erkrankungen

Der Darm ist nach dem Gehirn die zweitgrößte Ansammlung von Nervenzellen im menschlichen Körper. Seit einiger Zeit liegen erste Beweise vor, dass beide Organe über den Nervus vagus miteinander verknüpft sind. Demnach beeinflussen Mikroorganismen (Bakterien und Viren) des Darms bestimmte Funktionen im Gehirn und werden für psychische und neurologische Erkrankungen mitverantwortlich gemacht. Auf der anderen Seite gibt es auch eine „Hirn-Darm-Achse“, dies ist die Verbindung in die andere Richtung. Auffällig ist, dass viele Hirnerkrankungen mit „Darmbeschwerden“ einhergehen und in Zusammenhang gebracht werden. Publikationen über das sogenannte „Mikrobiom“ sind in letzter Zeit in nahezu allen Medien erschienen. Die mit Bakterien besiedelte Darmflora ist wichtig für die Verdauung, die Abwehr von Krankheitserregern und die Stärkung des Immunsystems. Jeder Mensch besitzt eine eigene, individuelle Zusammensetzung der Darmflora, die vor allem durch die Ernährung und immunologische Prozesse beeinflusst wird. Forschungsergebnisse zeigen, dass diese Zusammensetzung der Darmflora schützende und krankmachende Effekte haben kann. Die Darmbakterien, die die Anzahl der Zellen des menschlichen Körpers um das Zehnfache übertreffen, könnten Substanzen bilden, die vom Darm aufgenommen werden und über die Blutbahn ins Gehirn gelangen. Dadurch ist in den letzten Jahren die Normalisierung der Darmflora in den Focus der Forschungsbemühungen gerückt.


GRUNDREGELN FÜR EINE GESUNDE ERNÄHRUNG Neben körperlicher Aktivität und Beendigung des Nikotinkonsums gehört die Ernährung zu den leicht zu beeinflussenden Faktoren der Gesundheit. Jeder Einzelne von uns ist für seine Lebensführung verantwortlich und kann die Entscheidung, wie er sich ernährt, selbst treffen. Der einzelne Mensch sollte seine Gewohnheiten also überdenken. Wie ernähre ich mich? Die Nahrungsaufnahme sollte sich mit der körperlichen Aktivität im Gleichgewicht befinden. Das Altern bringt eine ungünstige Ausgangssituation mit sich, da zum Beispiel die Filterfunktion für das Gleichgewicht an Elektrolyten im Körper über die Niere nicht mehr wie früher funktioniert, manche Nahrungsstoffe können über den Darm nicht mehr aufgenommen werden. In den letzten Jahren sind Grundregeln für eine gesunde Ernährung aufgestellt worden:

Die Ernährung I sollte energiebilanziert und kalorienbegrenzt sein, I sollte ausreichend Nährstoffe enthalten, I sollte einen niedrigen Anteil an gesättigten Fettsäuren und Zucker enthalten, I sollte natriumarm sein, I sollte ballaststoffreich sein. Die Menge an Kalorien sollte in Abhängigkeit von Alter und körperlicher Aktivität zwischen 2.000 und 2.800 Kalorien pro Tag beim körperlich aktiven Mann liegen, bei Frauen zwischen 1.600 und 2.200 Kalorien pro Tag. In höherem Lebensalter mindert sich diese Menge. Zu den Nährstoffen zählen wir Mineralien wie Kalzium, außerdem Vitamine und Proteine, aber auch Fette, Kohlenhydrate und Wasser. Auf ungesättigte Fettsäuren sollte Wert gelegt werden. Dabei gilt die Merkregel, dass tierische Fette vorwiegend aus gesättigten und pflanzliche aus ungesättigten Fetten bestehen. Der Natriumgehalt der Nahrung hat wesentliche Auswirkungen auf den Elektrolythaushalt des Körpers. Nachdem im Alter die Obstipation zunimmt, müssen die Ballaststoffe in ihrer

Menge erhöht werden. Dazu zählen Gemüse, Getreide und Obst, die einen unterschiedlich hohen Anteil an Faserstoffen enthalten. Damit diese auch wirken können, ist die gleichzeitige Aufnahme von ausreichend Wasser erforderlich. Als Grundregel kann hierbei die Aufnahme von 2,5 Liter am Tag gelten. Eine ausgewogene Ernährung ist für unser Immunsystem das beste Angebot, damit dieses immer adäquat reagieren kann. Damit wird Krankheiten vorgebeugt, manche können dadurch vermieden oder positiv beeinflusst werden.

Regel über den Magen und wird deshalb durch die Nahrungsaufnahme deutlich beeinflusst. Alle Präparate, die L-Dopa enthalten, können zusammen mit tierischem und pflanzlichem Eiweiß nicht aufgenommen werden, da es hier zu konkurrierenden Effekten kommt, die die L-Dopa-Aufnahme vermindern. Es wird daher empfohlen, L-Dopa-Medikamente mit ausreichendem Abstand (30 bis 45 Minuten vor dem Essen oder eine Stunde nach dem Essen) einzunehmen. Daran sollte sich jeder Patient halten. Parkinsonpatienten haben zudem häufig schon Jahre vor dem Ausbruch der Erkrankung eine Störung der Darmtätigkeit und der Magenentleerung. Diese sind deutlich verzögert. Steifigkeitsphasen der Parkinsonerkrankung können die Folge sein, vor allem nach einer fettoder kalorienreichen Mahlzeit. Durch diese Verzögerung sollte statt einer großen Mahlzeit das Essen besser in mehreren kleinen Portionen eingenommen werden. Ebenso sollte auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 1,5 Liter) geachtet werden.

SCHLAGANFALL VORBEUGEN DURCH GESUNDEN LEBENSSTIL Gesunder Lebensstil mit normalem Blutdruck, guten Blutzuckerwerten und Nikotinabstinenz kann einen Schlaganfall verhindern. Für einen optimalen Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen dürfen Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker nicht erhöht sein. Außerdem sollte man körperlich aktiv sein, Übergewicht vermeiden, sich gesund ernähren und nicht rauchen (sogenannte sieben Lebensregeln). In Studien konnte man zeigen, dass Teilnehmer mit einem optimalen Lebensstil nur halb so häufig einen Schlaganfall erlitten, wie Teilnehmer die gegen die Regeln verstießen.

PARKINSONERKRANKUNG Bei Parkinsonerkrankten muss besonders darauf geachtet werden, wann und wie Medikamente eingenommen werden. Die meisten Medikamente werden über den Verdauungstrakt aufgenommen und treten mit der Nahrung in Wechselwirkung. Die Aufnahme der Parkinsonmedikation geschieht in aller

MULTIPLE SKLEROSE Für Multiple Sklerose gibt es bislang keine wissenschaftlich fundierte MS-Diät, aber es gibt Hinweise, was eher gut oder schlecht ist. Ernährungsempfehlungen konzentrieren sich vorrangig auf die Beeinflussung des Entzündungsgeschehens. Durch die Aufnahme oder Bevorzugung bestimmter Nahrungsmittel soll auch das FettsäureSpektrum günstig beeinflusst werden. Bei einer solchen als gut empfohlenen Ernährung spielen verschiedene Vitamine, vor allem Vitamin B12 und D-Vitamine sowie Fettsäuren (Omega-3) eine wichtige Rolle. Empfohlen werden Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Reis und

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NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE/SPRACHTHERAPIE

GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND DR. MED. J. C. ULZHEIMER / AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

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Hülsenfrüchte; wenig Fleisch und Wurstwaren, weil sie viel Arachidonsäure enthalten, die Entzündungen im Körper fördern. Als Öllieferant eignen sich Hanföl, Rapsöl, Leinöl sowie fette Fischsorten wie Lachs, Makrele, Sardine etc. Bei veganer Ernährung empfiehlt es sich, zusätzlich Vitamin B12 einzunehmen. In den Wintermonaten sollte man zusätzlich Vitamin D zu sich nehmen. Eine positive Beeinflussung werden auch Kupfer, Selen und Zink zugeschrieben, die als „Radikalenfänger“ das Entzündungsgeschehen im Körper verhindern bzw. reduzieren können. Vollkornprodukte sowie Nüsse sollten täglich gegessen werden. Mindestens 1,5 Liter Mineralwasser sind notwendig. Ausreichende Bewegung ist extrem wichtig, Übergewicht sollte vermieden werden. Zu viel Salz, Alkohol, Rauchen und Stress können Entzündungsprozesse verstärken, sodass deshalb besonders auf eine gesunde Lebensweise geachtet werden sollte. Wichtig ist die vermehrte Zufuhr von Omega-3 Fettsäuren, da diese ungesättigten Fettsäuren auch Bestandteil der Myelinschicht der Nervenfasern sind. Omega-3 Fettsäuren haben unter anderem die Fähigkeit, das Immunsystem zu regulieren und zu einer Verminderung von Entzündungen beizutragen.

DEMENZ Weltweit leiden etwa 45 Millionen Menschen an Demenz. Die Alzheimer-Erkrankung ist die häufigste Form der Demenz. Insgesamt steigen die Zahlen weltweit. Einer der bedeutendsten Risikofaktoren für die Entwicklung einer Alzheimer Demenz ist neben dem Alter der westliche Ernährungsstil, mit Verzehr von Fleisch, fettreichen Milchprodukten und Süßigkeiten wie japanische Forscher bereits vor einigen Jahren belegen konnten. Die Umstellung von der traditionellen pflanzenbetonten japanischen Kost auf westliche Ernährungs-

weise mit viel Fleisch und Milch führte auch in Japan zu einem steilen Anstieg der Zahl der Alzheimererkrankten. Dagegen reduzieren Obst, Gemüse, Getreide, magere Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Fisch das Risiko. Ein wichtiger Ratschlag liegt darin, möglichst Vitamin E, C, D, Vitamin B6 und Folsäure sowie Vitamin B12 zu sich zu nehmen. Notwendige Enzyme zur Abwehr freier Radikale (sie greifen gesunde Zellen an) sind wichtig. Der Körper benötigt Kupfer, Zink sowie Selen. Insgesamt empfehlenswert ist die sogenannte Mittelmeerküche. Olivenöl und ab und zu ein Gläschen Rotwein können ebenso günstig wirken. Die Wissenschaftler sind sich einig, dass man so Herz und Gehirn länger gesund erhalten kann.

Zusammenfassung Lebensstilfaktoren, wie die Ernährung, haben Einfluss auf unsere Gesundheit und spielen für neurologische und HerzKreislauf-Erkrankungen eine entscheidende Rolle. Obwohl Forscher sich heute noch nicht einig darüber sind, was genau ein gesundes Mikrobiom ist, zeigen bisherige Erkenntnisse einige gesicherte Wirkungsweisen von Darmbakterien auf unser Immunsystem und einen Zusammenhang zwischen Ernährung und gesunder Darmflora auf. Daraus haben wir für Sie einige Ernährungsempfehlungen abgeleitet. Wir haben diesen Artikel für alle Interessierten geschrieben, die ihren Lebensstil richtig einordnen oder an einer Veränderung interessiert sind, aber auch für diejenigen, die durch die Mitteilungen Erkenntnisse daraus gewinnen können, wie sie ihr Leben vielleicht mit weniger Komplikationen gestalten und dadurch mehr Lebensqualität erreichen können. Zufriedene Menschen mit ausreichender Lebensqualität sind auch für unsere Gesellschaft in jedem Fall die bessere Prognose.

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

HIER FINDEN SIE UNS: Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie Verkehrsmedizin Gerontopsychiatrische Grundversorgung Dr. med. J. C. Ulzheimer Facharzt für Neurologie Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44

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Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28 www.sprachtherapie-maser.de

Herzliche Grüße aus der Neurologischen Praxis

und der Akademischen Praxis für Sprachtherapie

Ihr Dr. med. W. E. Hofmann

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PRAXIS HALS-NASEN-OHREN-ÄRZTE

HALS-NASEN-OHREN

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Schwindel diagnostisch abklären lassen Schwere Beeinträchtigung des Alltags kann unterschiedliche Ursachen haben – Häufig ist das Innenohr betroffen Schwindel ist einer der häufigsten Gründe für Patienten den Hausarzt aufzusuchen, und oft überweist dieser weiter an den Hals-Nasen-OhrenArzt. Denn Schwindel ist nicht nur äußerst unangenehm, sondern kann eine schwere Beeinträchtigung des Alltags darstellen und muss sorgfältig diagnostisch abgeklärt werden, um rasch adäquate therapeutische Maßnahmen einleiten zu können. Die Ursachen für Schwindel – medizinisch Vertigo – können vielfältig sein, nicht selten ist das Innenohr betroffen. Schwindel ist eine Störung des Gleichgewichtssinns. Er kann in jedem Lebensalter auftreten, ist jedoch umso häufiger, je älter die Patienten sind. Der Leidensdruck der Patienten ist häufig sehr hoch. Betroffene können sich räumlich und zeitlich nicht oder nur schwer orientieren und haben ein Gefühl des Schwankens oder Drehens. Häufig kommen weitere Symptome hinzu wie zum Beispiel die Neigung zu fallen, Übelkeit, Erbrechen, Kopf- und Ohrenschmerzen oder ein „Schwarzwerden“ vor den Augen. Ursächlich ist eine gestörte Reizaufnahme oder Erregungsweiterleitung, bzw. deren Verarbeitung im Gehirn ist beeinträchtigt. Die für den Gleichgewichtssinn wichtigen Sinnesorgane sind dabei Auge, Ohr und die Rezeptoren in der Muskulatur und des Halteapparates, die ganz wesentlich an der Orientierung im Raum mitwirken. Schwindel ist daher keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom. Eine Störung in den Sinnesorganen selbst oder eine Störung der Reizverarbeitung – im Sinnesorgan oder im Gehirn – kann zum Schwindel mit seinen Begleiterscheinungen führen. Diese Komplexität macht es häufig so schwierig, die Ursache des Schwindels zu erkennen. Eine zentrale Bedeutung für den Gleichgewichtssinn nimmt jedoch das Gleichgewichtsorgan im Innenohr ein. Die für Erkrankungen dieses Gleichgewichtsorgans typischen Schwindelformen werden auch als systematischer Schwindel bezeichnet. Dazu zählen auch die meisten Formen des sogenannten Lagerungsschwindels. Dieser tritt bei Lageänderung des Körpers auf. Er ist auf ver-

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lagerte kleinste Kristalle im Gleichgewichtsorgan des Innenohres zurückzuführen. Diese lösen sich vom Rezeptor und führen somit zu falschen Bewegungsreizen, die an das Gehrin gesendet werden. Die Behandlung dieser harmlosen, aber äußerst unangenehmen Schwindelform besteht darin, dass durch gezielte Bewegungsmanöver die mobilisierten Kristalle wieder in ihre ursprüngliche Position gebracht werden. Weitere Schwindelformen sind der Drehschwindel und Formen von Benommenheit und Taumeligkeit. Der akute Drehschwindel kommt plötzlich und kann über mehrere Minuten und Stunden bis hin zu Tagen und Wochen anhalten. Hintergrund ist häufig eine Infektion oder akute Durchblutungsstörung. Der Schwindel geht oft einher mit Fallneigung, Übelkeit, Stand- und Gangunsicherheit sowie Angstzuständen. Unbedingt diagnostisch ausgeschlossen werden muss bei Fällen von akutem (Dauer-) Drehschwindel ein Schlaganfall oder eine Hirnblutung.

zung im Gehörgang und eine Messung der Leitfähigkeit des Hörnervs durchgeführt. Liefern diese Untersuchungen keine eindeutigen Ergebnisse, sollte eine weitergehende Diagnostik erfolgen. Als Mittel der Wahl haben sich dazu in den vergangenen Jahren zwei Untersuchungsmöglichkeiten herauskristallisiert: der videobasierte Kopfimpulstest (vKIT) und die Ableitung der cerical vestibulär evozierte myogene Potentiale (cVEMP). Hiermit kann ermittelt werden, ob der Schwindel im Ohrgleichgewichtsorgan oder in den hiervon zum Hirnstamm führenden Nerven oder aber im Gehirn selbst entsteht. Beim vKIT registriert eine Kamera die Augenbewegungen, während der Untersucher den Kopf rasch bewegt und der Patient gleichzeitig versucht, einen Zielpunkt zu fixieren. Mit dem vKIT lässt sich die Ursache für den Schwindel im Innenohr oder Gehirn lokalisieren. Diese Untersuchung ist auch für Patienten geeignet, bei denen eine thermische Prüfung nicht sinnvoll oder möglich ist, wie zum Beispiel bei Ohrentzündungen. Der vKIT ist zudem ein Bestätigungstest, wenn der Befund unklar ist. Die cVEMP ermöglicht die Analyse von Funktionsstörungen des Sacculus, einem Teil des Ohrgleichgewichtsorgans. Dieser ist für die Empfindung von geradlinigen Beschleunigungen zuständig.

Viele Schwindelformen lassen sich an unwillkürlichen, ruckartigen Augenbewegungen, den sogenannten Nystagmen, erkennen. Je nach deren Ausprägung kann der HNO-Arzt diagnostizieren, ob die Ursache im Ohr, bei den Nervenbahnen oder im Gehirn zu suchen ist.

Derzeit bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen diese beiden für den Patienten sehr schonenden Untersuchungsverfahren nicht. Private Kassen und Berufsgenossenschaften übernehmen in der Regel die Kosten für diese Diagnostik. Gesetzlich versicherte Patienten können jedoch ihre Rechnung steuerlich geltend machen.

Zur diagnostischen Abklärung eines Schwindels werden ein Hörtest, eine Drucküberprüfung des Mittelohrs, eine Überprüfung des Gleichgewichtsorgans durch eine temperaturvermittelte Rei-

Erst nach sorgfältiger Diagnostik kann entschieden werden, ob in der Therapie des Schwindels medikamentöse und/oder physio- und psychotherapeutische Maßnahmen zum Einsatz kommen.


HNO-ÄRZTE ASCHAFFENBURG

HNO-Kompetenz an zwei Standorten Elisenstraße 28 / Frohsinnstraße 32 Die Praxisinhaber:

Dr. med. Olaf Hiltmann

Dr. med. Tobias Stripf Dr. (CS) Georgine Hornof

Dr. med. Christof Steigerwald

Dr. med. Hans-Jörg Meyer

Angestellte Ärzte: Fr. Dr. Esther Stripf FÄ für HNOHeilkunde

Hr. Steffen Zahn FA für HNOHeilkunde und FA für Stimm-, Sprachstörungen und kindliche Hörstörungen

Dr. Michael Czisch

Dr. John Thiericke

FA für HNOHeilkunde

FA für HNOHeilkunde

Ab Oktober 2017 wird Herr Dr. John Thiericke, FA für HNO-Heilkunde und bislang an der HNO-Universitätsklinik Tübingen tätig, unser Team verstärken. Er übernimmt die Stelle von Frau Heidemarie Rosenauer, die in den Ruhestand gehen wird. Urlaubsvertreter: Dr. Fritz Bewarder, FA für HNO-Heilkunde

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PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEITSPFLEGE

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FIT werden unter therapeutischer Aufsicht Medizinisches Gerätetraining: Einstieg jederzeit möglich – Gute Erfolge nach Operationen und bei Beschwerden Medizinisches Gerätetraining hält fit und hilft nach Krankheiten und Operationen wieder beweglich und belastbar zu werden. Gute Erfolge erzielt es auch bei der Vorbeugung vor gesundheitlichen Problemen, weil es Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Geschicklichkeit trainiert. Es ist neben der klassischen Physiotherapie ein wichtiger Therapiebaustein mit rein medizinischem Fokus, das auf Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates und der Muskulatur ausgerichtet ist. Ob Schulter oder Knie, Hüfte oder Wirbelsäule: Es gibt keinen Bereich des Körpers, für den medizinisches Gerätetraining nicht geeignet wäre.

Die Einsatzmöglichkeiten dieses besonderen Trainings sind vielfältig: Es hilft nach akuten und chronischen Schädigungen, nach Operationen, nach Sportund Unfallverletzungen, bei Haltungsund Belastungsstörungen, bei Osteoporose, bei einem Ungleichgewicht in der Muskulatur und Störungen der Motorik, der Koordination und Gelenkstabilität. Sinnvoll ist das Training zum Beispiel auch bei Bandscheibenvorfällen und Operationen, in denen ein künstliches Gelenk eingesetzt worden ist. Diese besondere Erfahrung und Ausbildung der Physiotherapeutin sowie die individuelle Betreuung sind der entscheidende Unterschied zum Training im Fitnessstudio. Bevor der Patient mit dem Training beginnt, bespricht der Therapeut mit ihm Beschwerden, Diagnosen und körperliche Voraussetzungen – mithin den gesamten aktuellen Gesundheitszustand. Darauf wird der

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Trainingsplan individuell abgestimmt. Jedes Gerät lässt sich flexibel auf den aktuellen Benutzer einstellen. Das Training ist besonders gelenkschonend, die Verletzungsgefahr gering. Es findet entweder unter therapeutischer Aufsicht statt oder zu freien Trainingszeiten, bei denen jedoch immer ein Therapeut für Rückfragen in der Nähe ist. Ratsam ist es die Einheiten mindestens zwei Mal pro Woche zu absolvieren. Sinnvoll ist medizinisches Gerätetraining in jedem Alter und für jeden, ob mit oder ohne Vorerkrankung. Auch zur Vorbeugung ist das Training geeignet. Die aktuelle Fitness und Vorerfahrungen im Sport spielt keine Rolle und sind keine Voraussetzung um mit dieser besonderen Form des Gerätetrainings zu beginnen. Gerade vor dem Hintergrund, dass jeder zweite Deutsche unter Rückenschmerzen leidet, leistet es wertvolle Dienste bei der Verbesserung der kör-

perlichen Leistungsfähigkeit. Das ist ein Leben lang möglich: Mit medizinischem Gerätetraining lässt sich zu jedem Zeitpunkt beginnen, es lässt sich beliebig lange fortführen. An den Trainingsgeräten lassen sich Muskelkraft, Ausdauer und Koordinationsvermögen steigern. Schon nach kurzer Zeit verbessern sich Leistungsvermögen, Beweglichkeit, Gleichgewicht und körperliche Belastbarkeit im Alltag spürbar und sinkt das Verletzungsrisiko gerade im fortgeschrittenen Alter. Muskeln werden gezielt und ohne Schmerzen (wieder) aufgebaut. Dabei passt der Therapeut die Intensität des Trainings immer der aktuellen Leistungsfähigkeit an und garantiert eine korrekte Übungsausführung. Nicht zuletzt verbessert sich mit der körperlichen auch die geistige Fitness: Medizinisches Gerätetraining tut Körper, Geist und Seele gleichermaßen gut.


Christine Schwarz

Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.

Praxis für … … Krankengymnastik

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Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.

In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.

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KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG

KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN

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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Ausgewogene Ernährung schützt das Herz Traditionelle Mittelmeerküche wirkt sich positiv auf Herz-Kreislaufsystem aus

Herz-Kreislauf-System auswirken, ist empirisch nicht geklärt; sicher ist aber, dass das Gesamtpaket an Nährstoffen gut für den Körper ist.

Die traditionelle Mittelmeerküche, die Herzspezialisten ebenso empfehlen wie Onkologen und Neurologen, verbindet genussreiches Kochen und Essen mit großen Vorteilen für die Gesundheit. Charakteristisch ist ein hoher Anteil an Gemüse, Salat, Hülsenfrüchten, Obst, Vollkornprodukten, weniger Fleisch, dafür eher Fisch, Milchprodukten, Olivenoder Rapsöl und statt viel Salz, Gewürzen und Kräutern. Diese Art der Ernährung beinhaltet die wichtigsten Bausteine einer herzgesunden Ernährung. Wer sich von Anfang an in erster Linie mit diesen Produkten ernährt, trägt zu einer besseren Gefäßfunktion im jungen Erwachsenenalter bei und kann so sein Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, aber auch für andere chronische Leiden wie Krebs und Diabetes verringern.

In der Mittelmeerküche wird weniger Fleisch gegessen, stattdessen Fisch und Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen, Erbsen, die einen hohen Eiweißgehalt haben. Viele Menschen essen jedoch mehr tierisches Eiweiß als notwendig. Tatsächlich reichen pro Tag 0,8 bis 1 g pro Kilogramm Normalgewicht für einen Erwachsenen aus. Bei der Betonung auf

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Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte ist zu beachten, dass diese die wichtigen komplexen Kohlenhydrate enthalten und Ballaststoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe liefern. Enthalten sind sie zum Beispiel in Paprika, Brokkoli, Tomaten, Radieschen und Brombeeren. Welche einzelnen Inhaltsstoffe sich genau positiv auf das

Im Hinblick auf den Konsum von Fetten belegen Studien, dass mehrfach ungesättigte Fette, wie sie die Mittelmeerküche betont, und einfach ungesättigte Fette aus zum Beispiel Oliven-, Rapsund Erdnussöl, Avocados oder Mandeln mit einem geringeren Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko einhergehen. Gesättigte Fette, zum Beispiel aus Fleisch, Wurst und Speck, haben dagegen eine ungünstige Wirkung. Gesättigte Fette aus der Milch von Kühen, Schafen und Ziegen werden dagegen als eher günstig beurteilt. Auch die in der Milch enthaltenen Transfette haben keine ungünstige Wirkung. Somit spricht nichts gegen ein Butterbrot zum Frühstück. Auch Eier mit dem darin enthaltenen Cholesterin schaden der Gesundheit nicht per se. Vielmehr kommt es auf das Gesamternährungskonzept an. In einer spanischen Beobachtungsstudie an einem Kollektiv von 14.185 gesunden Universitätsabsolventen, deren Ergebnisse im Jahr 2011 veröffentlicht wurden, konnte auch in der Gruppe der Personen, die mehr als vier Eier pro Woche konsumierten, kein erhöhtes KHKRisiko gefunden werden. In aktuelleren US-amerikanischen Studien wiederum ergab sich ein Zusammenhang zwischen häufigerem Eierkonsum und einem erhöhten Risiko für Diabetes; dieser Zusammenhang bestand jedoch nicht für Studien, die außerhalb der USA durchgeführt wurden. Dies lässt vermuten, dass die gängige und beliebte Zubereitung der Eier in den USA, zum Beispiel mit Speck, möglicherweise eine größere Rolle spielt als das Ei selbst.


KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Die Herz-Kreislauf-Spezialisten im Stadtpalais „Alte Post“ am Hauptbahnhof Dr. Ralf Lyttwin, Dr. Andreas Görz, Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters (von li.)

Unsere Leistungen: I Kardiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Ruhe-EKG • Belastungs-EKG • Langzeit-EKG/Event-Recorder • Langzeit-Blutdruckmessung • Herzschrittmacher-/ Defibrillatorkontrolle • Lungenfunktionsdiagnostik/ Ergospirometrie • Herz-Ultraschalluntersuchung • Cardio-MRT • Cardio-CT • Laboranalysen – Katheter-Untersuchung – Schulungen/Weitere Leistungen

HIER FINDEN SIE UNS: I Angiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Gehstreckenbestimmung • Gefäß-Ultraschalluntersuchung – Katheter-Untersuchung I Sportmedizin I Vorsorgeuntersuchungen I Patientenschulungen zu Bluthochdruck und zur Gerinnungsselbstkontrolle und -selbstmanagement (sog. „Marcumarschulung“) I 24-Stunden-Katheter-Rufbereitschaft im Kreiskrankenhaus AlzenauWasserlos

Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25

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BAHNHOF-APOTHEKE

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Weder zu viel noch zu wenig Magnesium ist für die Gesundheit von großer Bedeutung – weder Überdosierung noch Unterversorgung sind für den Körper gut

Wenn die Deutschen im vergangenen Jahr ein Nahrungsergänzungsmittel kauften, war es an erster Stelle Magnesium. Das zeigt eine Erhebung des Unternehmens QuintilesIMS, das mehr als eine Million Produkte im Pharma- und Gesundheitsbereich beobachtet. In der Regel wird das Präparat in Eigenregie eingenommen, also ohne ärztliche Verordnung. Tatsächlich gibt es Menschen, die an einem Magnesiummangel leiden. Eine Überdosierung kann aber unerwünschte Nebenwirkungen wie zum Beispiel Durchfall haben. Deshalb sollte Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel nicht ohne vorherige Beratung durch Arzt oder Apotheker eingenommen werden. Grundsätzlich ist der Mineralstoff für die Gesundheit überlebenswichtig. Magnesium ist für nahezu alle Prozesse im Stoffwechsel des Körpers von Bedeutung. Magnesium spielt unter anderem eine Rolle für die Funktion von Herz und Kreislauf, die Stabilisierung der Zellen, die Stärkung von Nerven und Muskeln, Regulierung der Hormone sowie die Verbesserung im Stoffwechsel der Knochen. Magnesium kann vom Organismus aber nicht selbst hergestellt werden und ist dort nur in geringer Konzentration in Knochen, Muskeln und im Gewebe gespeichert. Der Körper ist deshalb auf die tägliche Aufnahme über die Nahrung angewiesen. Magnesium ist zum Beispiel enthalten in Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Mineralwasser, Sonnenblumenkernen, Lein- und Sesamsamen.

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Der tägliche Bedarf ist unterschiedlich; für Kinder bis vier Jahre empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 80 Milligramm am Tag, für Teenager 310, für Senioren 300 bis 350, für Stillende 390 Milligramm. Ein Magnesiummangel lässt sich über einen Bluttest nur schwer nachweisen, da der Aufenthaltsort von Magnesium das Zellinnere und nicht das Blutserum ist, aus dem die meisten Blutbestimmungen gemacht werden. Nur wenige Speziallabors bieten eine geeignete Untersuchung an. Ein Mikronährstoffmangel ist für einen erfahrenen Diagnostiker eher mit der Beobachtung von Symptomen, die für einen Mangel sprechen, diagnostizierbar. Die Ursachen für einen Magnesiummangel sind vielfältig und individuell. In

manchen Lebensphasen und Alltagssituationen ist der Magnesiumbedarf erhöht, zum Beispiel in der Schwangerschaft, beim Sport oder im Wachstum. Manche Erkrankungen können mit einem Magnesiummangel oder einem erhöhten Magnesiumbedarf einhergehen, zum Beispiel Diabetes mellitus, Erbrechen und Durchfall sowie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Harntreibende Medikamente können zu Magnesiumverlust führen, ebenso Kaffee und koffeinhaltige Limonaden. Auch beim Schwitzen verliert der Körper Flüssigkeit und Magnesium. Werden die ausgeschwitzten Salze nicht hinreichend ausgeglichen, kommt es zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, allgemeiner Müdigkeit oder Muskelkrämpfen und bisweilen Herzrhythmusstörungen. Lassen Sie sich in der Apotheke beraten, wenn Sie einen Magnesiummangel bei sich vermuten! Für eine Steigerung Ihres Wohlbefindens und Ihrer Leistungsfähigkeit.

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BAG RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

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Sicherheit gewinnen Alzheimer-Risikodiagnostik gibt Aufschluss über persönliches Erkrankungsrisiko Hoffentlich werde ich nicht dement! Eine Sorge, die manchen umtreibt. Denn Demenzerkrankungen – Alzheimer ist die bekannteste – sind nicht heilbar, der damit verbundene schleichende geistige und körperliche Verfall im fortgeschrittenen Stadium ist nur bei frühzeitigem therapeutischem Eingreifen zumindest verlangsambar. Das Risiko zu erkranken steigt mit dem Alter und je nach familiärer Vorbelastung sukzessive an. Bei rechtzeitiger Diagnose – je früher, desto besser – lässt sich der Verlauf zum Beispiel von Alzheimer bremsen, die Symptome lassen sich lindern und kognitive Fähigkeiten stabilisieren. Eine neue Alzheimer-Risikodiagnostik ermöglicht, schon früh das persönliche Erkrankungsrisiko abzuschätzen, Risiko-Patienten zu entdecken und entsprechende Therapien in die Wege zu leiten. Die BAG Radiologie Aschaffenburg bietet diese Untersuchung im Rahmen von wissenschaftlichen Studien als IGEL-Leistung an. Um das Risiko für andere Formen der Demenz abzuschätzen eignet sie sich nicht.

Patienten wenig und dauert weniger als eine halbe Stunde. Die Alzheimer-Risikodiagnostik kann in jedem Alter durchgeführt werden und ist insbesondere für Patienten mit beginnenden Gedächtnisstörungen sowie deren Angehörige geeignet, die allgemeine Alzheimer-Risikofaktoren aufweisen. Dazu zählen fortgeschrittenes Alter, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Depressionen. Insbesondere auch für Angehörige von Risiko-Familien mit Fällen von Demenzerkrankungen empfiehlt sich eine frühzeitige Testung. Für den Therapieerfolg entscheidend ist ein frühes Eingreifen; viele Betroffene gehen jedoch erst zum Arzt, wenn Symptome wie Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit schon weit fortgeschritten sind. In diesem Stadium sind auch die zugrundeliegenden zerstörerischen Prozesse im Gehirn bereits weit fortgeschritten. Liegt keine Alzheimer-Demenz vor, kann durch vorbeugende Maßnahmen wie zum Beispiel eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und Hirnleistungstraining das Risiko einer dementiellen Entwicklung reduziert werden.

Bei der Abschätzung des individuellen Alzheimer-Risikos bedeutet der Test bei unauffälligem Ergebnis Entlastung und eröffnet bei einem positiven Befund die Chance, frühzeitig den Verlauf der Krankheit zu diagnostizieren und positiv zu beeinflussen. Bei unauffälligem Befund ist eine Kontrolluntersuchung erst nach drei bis fünf Jahren erforderlich. Ein auffälliger Befund ist nicht mit einer Diagnose gleichzusetzen, denn es kommen auch andere Ursachen für die Veränderungen im Gehirn in Betracht. In einem nächsten Schritt erfolgt deshalb eine eingehende neurologische Untersuchung. Die Alzheimer-Risikodiagnostik bietet im Gegensatz zu bisherigen Tests eine Evidenzbasierte Biomarkermethodik an, die unabhängig von neuropsychologischen und klinischen Diagnoseverfahren funktioniert. Sie besteht aus der Kombination einer

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MRT-Untersuchung des Gehirns mit einem kognitiven Test. Mittels der Magnetresonanztomographie wird eine Aufnahme des Gehirns angefertigt, um Hirngewebeverluste erkennen zu können; sie dauert nur wenige Minuten und kommt ohne Kontrastmittel aus. Die Aufnahmen werden von einem externen Medizin-Unternehmen mit einem dort entwickelten computergestützten Verfahren auf altersuntypische Abbauprozesse im Gehirn hin analysiert, die schon in einer frühen Phase durch Alzheimer verursacht werden können. Der kognitive Test überprüft die Gedächtnisleistung des Patienten und objektiviert Störungen im kognitiven Bereich. Die Alzheimer-Risikodiagnostik unterscheidet dabei die unbedenkliche Altersvergesslichkeit von krankheitsbedingten Gedächtnisstörungen, erkennt Alzheimer-typische Veränderungen des Gehirns in einer frühen Phase, belastet den

Die Akzeptanz der Alzheimer-Risikodiagnostik ist hoch, zeigt eine Studie aus dem Jahr 2015 mit 106 Teilnehmern zwischen 39 und 89 Jahren. Demnach kann der Test dazu beitragen, die Angst vor einer Alzheimer-Erkrankung zu nehmen. Bei Teilnehmern, die einen auffälligen Befund hatten, verschlechterte sich die psychische Situation nicht, sie hatten keine verstärkten Sorgen und Ängste, sondern sahen das Ergebnis als Chance aktiv den Verlauf einer möglichen Erkrankung beeinflussen zu können.

INFORMATION: Was ist Alzheimer? Die Alzheimer-Krankheit ist eine hirnorganische Krankheit. Sie ist nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer (1864 – 1915) benannt. Der größte Risikofaktor ist das Alter. Nur in seltenen Fällen sind die Betroffenen jünger als 60 Jahre. Kennzeichnend für die Erkrankung ist der langsam fortschreitende Untergang


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von Nervenzellen und Nervenzellkontakten. Im Gehirn von Alzheimer-Kranken sind Eiweißablagerungen festzustellen. Zum Krankheitsbild gehören Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Sprachstörungen, Störungen des Denk- und Urteilsvermögens sowie Veränderungen der Persönlichkeit. Diese Störungen sind bei den Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt und nehmen im Verlauf der Erkrankung zu. Sie machen die Bewältigung des normalen Alltagslebens immer schwieriger. Die Patienten sind zunehmend auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Die jeweiligen Anforderungen an Betreuung, Pflege, Therapie und ärztliche Behandlung sind dabei unterschiedlich. (Quelle: Deutsche Alzheimer-Gesellschaft)

Warum ist die frühe Diagnose so wichtig? Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft empfiehlt schon bei ersten Anzeichen

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frühzeitig zum Arzt zu gehen. DENN: I Gewissheit ist besser als Angst, I Auseinandersetzen mit der Krankheit und ihren Folgen schafft Sicherheit,

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DR. MED. DENT. PETER WATZLAW, FRITZ WATZLAW, MORITZ WATZLAW UND DR. INGO GRÄFLING

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Unsichtbar zum perfekten Lächeln Durchsichtige Kunststoffschienen – Aligner – sind ein komfortabler Ersatz für herkömmliche Zahnspangen

Behandlungsbeginn

Die schönste Zahnspange ist wohl die, die niemand sieht. Moderne Aligner machen das möglich. Die herausnehmbaren, nahezu unsichtbaren Schienen aus dünnem weichem Kunststoff heben die Lebensqualität und sind vor allem für Erwachsene, die im Berufsleben keine Brackets und Drähte im Mund zeigen wollen, eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Zahnspangen-Systemen. Geeignet sind sie aber auch für Kinder und Jugendliche.

Das System ist denkbar einfach und komfortabel für den Patienten. Der Kieferorthopäde nimmt einen digitalen Abdruck des Ist-Zustands der Zahnreihen, erarbeitet mit einer speziellen 3D-Software das Behandlungsziel sowie den Behandlungsplan und gibt darauf basierend mehrere Aligner in Auftrag. Diese werden individuell entsprechend des Behandlungsplans angefertigt. Jede Schiene wird eine Woche getragen und verschiebt und dreht in dieser Zeit die schiefen Zähne mittels Druckausübung millimeterweise in die vorab am

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Behandlungsende

Computer errechnete Richtung. Ist diese erreicht, kommt die nächste Schiene zum Einsatz. Der Behandlungsfortschritt wird in der Praxis in der Regel alle drei Monate kontrolliert, bei diesen Terminen werden die neuen Aligner ausgehändigt. Für einen raschen Behandlungserfolg ist konsequentes Tragen der Aligner unerlässlich. Empfohlen sind mindestens 22 Stunden am Tag; zum Essen und Trinken werden die Aligner herausgenommen und danach wieder auf die frisch geputzten Zähne eingesetzt. Was-

ser kann sogar mit den Schienen getrunken werden. Sie lassen sich im Übrigen einfach einsetzen und ebenso einfach wieder herausnehmen. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Grad der Fehlstellung und liegt in der Regel zwischen wenigen Monaten und eineinhalb Jahren. Während des gesamten Zeitraums ist der größte Effekt der durchsichtigen Schienen für den Patienten spürbar: Aligner sind unsichtbar und stellen somit die perfekte Alternative für herkömmliche Zahnspangen dar.


Moritz Watzlaw, Fritz Watzlaw, Dr. Peter Watzlaw, Dr. Ingo Gräfling

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DR. MED. PATRICK SAWAYA

Die Harnröhrenverengung (Urethrastriktur) Harnröhrenstrikturen sind narbige Verengungen der Harnröhre, die eine Behinderung des Harnabflusses aus der Blase und damit verbunden eine Störung des Wasserlassens verursachen. Die seltene Erkrankung kann in jedem Lebensalter bei Männern wie – wenn auch wesentlich seltener – bei Frauen auftreten, die Lebensqualität massiv beeinträchtigen und den gesamten Harntrakt schädigen. Fast die Hälfte aller Harnröhrenstrikturen ist Folge von externen Manipulationen, z. B. im Rahmen von traumatischen Dauerkathetereinlagen, Unfällen wie Harnröhrenabrissen im Rahmen von Beckenbrüchen oder endoskopischen urologischen Eingriffen und Bestrahlungstherapien im kleinen Becken, vor allem bei Patienten jenseits der 45 Jahre. Andererseits liegt der Anteil von Strikturen unklarer Ursache bei ca. 30 %. Hierbei kommen in erster Linie nicht erinnerliche Bagatellverletzungen wie z. B. perineale Traumata beim Fahrradfahren als Auslöser sowie angeborene Verengungen in Betracht. Etwa 20 Prozent der Harnröhrenstrikturen sind auf Infektionen mit sexuell übertragbaren Keimen zurückzuführen wie zum Beispiel eine unbehandelte Gonorrhoe. Vordringliche Symptome der Harnröhrenstriktur sind Probleme beim Wasserlassen mit verlängerter Miktionszeit, Restharngefühl sowie erhöhter Frequenz des Urinierens mit überstarkem Dranggefühl und geringer Vorwarnzeit. Auch Harnwegsinfekte,

UNSERE PRAXISRÄUME

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ggf. mit Beteiligung von Nieren, Prostata und Nebenhoden, können Folge einer Striktur sein. Zu Beginn der Erkrankung kann die Harnblase zwar den erhöhten Abflusswiderstand und somit erhöhten Druck im Organ durch eine zunehmende Blasenwandverdickung kompensieren. In der Folge kommt es langfristig zu einer Dekompensation der Entleerungsfunktion mit fortschreitender Restharnbildung, welche im vollständigen Harnverhalt enden kann. In letzter Konsequenz führen diese Veränderungen zu einer sekundären Harnstauung mit Urinrückfluss über die Harnleiter in die Nieren und können unbehandelt einen Nierenfunktionsverlust zur Folge haben. Die Diagnose wird unter anderem über die Uroflowmetrie gestellt, bei der der Urinstrahl des Patienten über die gesamte Miktionszeit (gemessen als Volumen pro Zeiteinheit) analysiert wird. Bei der Harnröhrenstriktur ist die Entleerungszeit deutlich verlängert und zeigt den Kurvenverlauf eines Plateaus auf niedrigem Niveau. Diese Untersuchung allein sagt jedoch nichts über Lage und Länge der Striktur

aus. Dies wird in der Regel über eine Röntgenkontrastmitteldarstellung der Urethra festgestellt (retrograde Cysturethrographie oder antegrade Miktionszysturethrographie). Die Harnröhre wird in verschiedene Abschnitte unterteilt, die unterschiedlich häufig von Strikturen betroffen sind: Als „hintere Harnröhre“ wird der Verlauf durch die Prostata (prostatische Harnröhre) und die Beckenbodenmuskulatur (membranöse Harnröhre) zusammengefasst. Die „vordere Harnröhre“ umfasst den am Beckenboden fixiert verlaufenden Teil (bulbäre Harnröhre) sowie den in der Pars pendulans (penile Harnröhre außerhalb des Körpers) und den in der Eichel verlaufenden Abschnitt (glanduläre Harnröhre). Bulbäre Strikturen sind am häufigsten (circa 50 %), seltener sind penile Engen (circa 30 %) und solche der Fossa navicularis im Bereich der Eichel (circa 20 %). Die Therapie richtet sich nach Ausprägung bzw. Länge, Lokalisation und evtl. Vortherapie der Harnröhrenstriktur sowie Alter des Patienten und ggf. Patientenwunsch. Die Bougierung der Harnröhrenstriktur ist die älteste Form der Therapie. Dabei wird die narbige Enge aufgedehnt und es entstehen multiple Mikroläsionen, die eine erneute Vernarbung zur Folge haben. Daher kann eine Bougierung immer nur einen


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Nieren- und Harnleitererkrankungen

Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz

zeitlich begrenzten Effekt von wenigen Wochen auf die Obstruktion haben. Somit ist dieses Verfahren nur bei Patienten sinnvoll, die einen operativen Eingriff ablehnen oder aus anästhesiolgischen Gründen dafür nicht geeignet sind. Endoskopische operative Verfahren werden in erster Linie bei nahe der Prostata lokalisierten oder kurzstreckigen Engen eingesetzt. Die sog. Urethrotomia interna inzidiert die narbige Enge im Rahmen einer Endoskopie mit einem Messer, sodass eine Erweiterung des Lumens resultiert. Mit einem Rezidiv (Wiederkehren der Striktur) muss mindestens in 50 – 60 % der Fälle gerechnet werden. Die Rezidivrate ist insbesondere Abhängig von der Länge der Striktur; bessere Ergebnisse können nur bei kurzstreckigen (< 1,5 cm) erstmaligen Strikturen der bulbären Harnröhre erwartet werden (bis circa 75 % Erfolgsrate).

samte Länge der Striktur in Längsrichtung und ein freies Transplantat („Graft“) wird zur plastischen Erweiterung des entstandenen Defekts eingenäht. Als freie Grafts werden in erster Linie Vorhaut oder Mundschleimhaut verwendet. In erfahrenen Zentren liegen auch hier die Langzeiterfolgsraten bei 70 – 80 %.

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Bei komplexen und bei wiederkehrenden Strikturen kann nur ein offen rekonstruktiver Eingriff diese dauerhaft beseitigen. Gute Ergebnisse bei kurzstreckigen (< 2,5 cm) Strikturen der bulbären Harnröhre werden mit der Strikturresektion und End-zu-End-Anastomose erreicht, wobei über einen Zugang vom Dammbereich die Harnröhre freigelegt, die Striktur komplett exzidiert und nach ausreichender Mobilisation eine spannungsfreie End-zu-EndNaht der Urethra durchgeführt wird. Mit diesem Verfahren werden langfristige Erfolgsraten von circa 90 % erreicht. Bei längerstreckigen bulbären und allen penilen Strikturen hat sich die GraftUrethroplastik durchgesetzt. Dabei wird die Harnröhre im Bereich der Striktur komplett mobilisiert und von den Schwellkörpern abpräpariert. Anschließend erfolgt eine Eröffnung der Urethra über die ge-

Potenzstörungen/Aging Male

Kinderurologie

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DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

Ambulante Operationen

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NIPD: Nicht invasive Pränataldiagnostik Zur risikofreien Abklärung der häufigsten Chromosomenstörungen in der Schwangerschaft Seit 2014 gibt es in Deutschland die sogenannten NIPD-Tests. Seit der Einführung der NIPD-Tests hat die Screeningmethode für chromosomale Auffälligkeiten in der Schwangerschaft durch Amniocentese (Fruchtwasserpunktion) und Chorionzottenbiopsie (Punktion des Mutterkuchens) stetig abgenommen. Wollte man vor dieser Zeit die größtmögliche Sicherheit der Voraussage auf chromosomale Störungen, musste man diese invasiven Verfahren wählen. Das Risiko einer Komplikation (z. B. Fehlgeburt) liegt bei 0,3 –1 %.

Wie funktioniert die NIPD Während der Schwangerschaft befinden sich im mütterlichen Blutkreislauf neben der Erbinformation der Mutter auch kindliche zellfreie DNA als Bruchstücke aus der Plazenta stammend. Die verschiedenen auf dem deutschen Markt befindlichen Tests untersuchen die DNA Bruchstücke nach Analysierung und Identifizierung mittels Referenzgenome auf die häufigsten Chromosomenstörungen, Trisomie 13, 18 und 21. Die zur Zeit auf dem deutschen Markt erhältlichen Tests sind PraenaTest, HarmonyTest und PanoramaTest, die sich in ihrem Verfahren etwas unterscheiden. Durch die Untersuchung des kindlichen Erbmaterials lässt sich mit unterschied-

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licher Wahrscheinlichkeit voraussagen, ob z. B. die Chromosomen 13, 18 oder 21 dreifach vorliegen oder die Anzahl der Geschlechtschromosomen verändert ist (XO = Turner Syndrom, XXY = Klinefelter Syndrom). Zusätzlich ist die Bestimmung des Geschlechts möglich, darf aber in Deutschland per Gesetz erst nach Ablauf der 14. SSW mitgeteilt werden. Die Testverfahren lassen sich ab der 10. SSW durchführen, hierzu wird risikofrei venöses mütterliches Blut abgenommen und zur Untersuchung eingesandt. Experten empfehlen die Blutabnahme immer mit einer gezielten Ultraschalluntersuchung zu kombinieren, um zusätzliche Auffälligkeiten/Fehlbildungen nicht zu übersehen. Mit den Testverfahren kann keine 100 % Aussage wie bei den invasiven Tests getrof-

fen werden, allerdings reicht die Voraussage je nach untersuchter Trisomieform und Testverfahren von 92 % – 99 %, wobei bei allen Testverfahren für die Trisomie 21 eine Voraussage von 99 % angegeben wird. Die Testverfahren werden besonders Schwangeren empfohlen, die ein erhöhtes Risiko aufweisen, sei es altersbedingt oder bedingt durch eigene oder familiäre Anamnese. Aber auch immer mehr Frauen ohne erhöhtes Risiko nutzen die Tests, um die häufigsten Chromosomenstörungen auszuschließen. Der Vorteil liegt vor allem in der hohen Voraussagekraft und dem nicht vorhandenen Risiko der Untersuchung (Blutabnahme kombiniert mit Ultraschall). Voraussetzung für die Durchführbarkeit des Testverfahrens ist das Vorhandensein einer gewissen prozentualen kindlichen Fraktion, die in den einzelnen Testverfahren unterschiedlich angegeben werden und mind. 4 % betragen soll. Ein auffälliges Testergebnis muss durch eine invasive Diagnostik (Amniocentese oder Chorionzottenbiopsie) bestätigt werden. Die wichtigste Frage, die sich jede Schwangere, bzw. jedes Paar stellen muss: Wie gehe ich mit einem möglichen auffälligen Ergebnis um, was hat es für eine Konsequenz? Das ist wohl die wichtigste und zuerst zu beantwortende Frage. Für viele Paare stellt sich die Frage der Beendigung einer Schwangerschaft wegen einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) erst gar nicht, sie möchten aber im Vorfeld informiert sein und sich darauf vorbereiten. Trisomie 13 und 18 Kinder wiederum versterben häufig im Mutterleib oder spätestens im ersten Lebensjahr! Die Durchführung des Test ist ebenfalls bei einer Zwillingsschwangerschaft möglich, bei größerer Mehrlingszahl allerdings nicht.


Dr.. med. Dr m Alexander Alexander Henze H & Kolleginnen Kolleginne en Nadine Dettmar und Bettina Schreiber

Mit unserem ganzheitlichen Konzept sind wir rund um die Gesundheit der Frau für Sie da . Im Frauenärzte Frau uenärzte Gesundheitszent Gesundheitszentrum trum Aschaff Aschaffenburg enburg st steht eht die ganzheitliche Versorgung Versor e g gung der FFrau rau im Mitt elp punkt. Durch Durch unser ausgesprochen ausgessprochen breites breites DiagnostikDiagnosttik- und Therapiespektrum Therapiespektrum m biet Mittelpunkt. bieten en wir eine individuelle, bestmögliche Rundumbetreuung. individ duelle, bestmög liche Rundu umbetreuung. Beginne Beginnend end mit der MädchenMädchen- und Jugendsprechstunde Ju ugendsprechstunde umfasst umfasst unser u Angebot schwerpunktmäßig schwerpunktmäßig die jährlichen jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, V orsorgeuntersuchungen, sämtlic sämtliche he Leistungen L in der Br Brustdiagnostik ustdiagnosstik und die Scr Screeningmammographie. eeningmammo ographie. Zusätzlic Zusätzlich h ist die medikamentöse m medik amentöse Tumortherapie Tumor therapie e (z. B. Chemotherapie) Chemotherapie) ein Be Bestandteil estandteil unseres unseres Konzeptes. Ko onzeptes. Wir Wir geben unseren unseren Patientinnen P atientinnen die Möglichkeit, Möglichkeit, diese Form Form der Therapie Therapie in einer angenehmen angenehmen Atmosphäre Atmosphär t e durchführen durchführen zu lassen. Die intensive intensiv e e Schwangerschaftsüberwachung Schwangerschaf tsüberwachung mit Pränat Pränataldiagnostik aldiagn nostik ist in enger Zusammenarbeit Zusammenarbeit mit unseren unseren Hebammen Hebam mmen und den zuständigen pränataldiagnostischen pränataldiagnostischen Ein Einrichtungen richtungen ein w weiterer eiterer ffester ester e Best Bestandteil andteil der Gesundheitsvorsorge Gesund dheitsvorsorge in unserem unserem Zentrum. Zen ntrum. Auf Auf Wunsch Wunsch können jä jährliche ährliche Gesundheitsc Gesundheitschecks hecks dur d durchgeführt chgeführ t und enger Hausärzten anderen genauestens werden. in enge er Zusammenarbeit mit Hausä ärzten und ander en FFachärzten achärzten e genauest ens abgestimmt w erden. Das Ärzteteam Ärzzteteam mit unseren unseren qualifizierten qualifizier ten Mitarbeiterinnen Mitarbeiterinnen und unseren unsseren Hebammen Heike Heike Bieber-Breid Bieber-Breid und Andrea Andr ea a Geis fr freut eut sic sich h auf die individ individuelle duelle Betr Betreuung euung der P Patientinnen atientiinnen im FFrauenärzte rauenärzte Gesund Gesundheitsdheitszentrum zentr um m Aschaffenburg. Aschaffenburg.

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Mit gesunder Ernährung die Augen schützen Vitamine können gegen Makuladegeneration helfen – Studien zeigen positive Ergebnisse

„Karotten sind gut für die Augen!“ Das hat fast jeder schon einmal gehört. Doch ist wirklich was dran? Haben gesunde Ernährung und Vitamine einen Einfluss auf die Gesundheit der Augen? Grundsätzlich ist eine gesunde Ernährung für den gesamten Organismus und damit auch die Augen von Vorteil. Eine nicht ausreichende Versorgung mit Vitaminen kann sich generell negativ auswirken, auch auf die Augengesundheit. Eine bereits bestehende Sehstörung wie die Kurz- oder Weitsichtigkeit kann mit gesunder Ernährung nicht verbessert oder korrigiert werden. Anders sieht es mit Erkrankungen wie der Makuladegeneration aus. Auf die Makuladegeneration kann der Stoff Lutein vorbeugend oder mildernd wirken. Er ist zum Beispiel in grünem Gemüse wie Spinat, Brokkoli oder Erbsen enthalten. Lutein gibt es auch als Nahrungsergänzungsmittel. Patienten sollten aber nur mit ärztlicher Beratung entsprechende Präparate einnehmen. Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) betrifft etwa 4,5 Millionen Deutsche und ist die häufigste Erblindungsursache in den Industrienationen. Bei der feuchten Form wachsen Blutgefäße unkontrolliert in den Bereich des schärfsten Sehens in der Netzhaut des Auges ein und zerstören unbehandelt diesen „Fleck“ (lateinisch „Makula“). Bei der trockenen Spätform sterben Sehzellen direkt ab. Die altersbedingten Schäden beeinträchtigen das Sehen erheblich, viele Betroffene erblinden im späten Stadium nahezu vollständig. Eine Heilung der AMD ist nicht möglich, der Krankheitsverlauf lässt sich aber bei frühzeitigem Eingreifen bremsen. Um sich vor AMD zu schützen, ist es wichtig, nicht zu rauchen und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Das ist das Ergebnis der niederländischen „Rotterdam-Studie“. Anhand von

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Fragebögen hatten dafür 5836 Studienteilnehmer über einen Zeitraum von acht Jahren ihre Ernährung dokumentiert. Probanden, die eine durch Lebensmittel überdurchschnittlich hohe Zufuhr von Vitamin C, E, Beta-Carotin und Zink angaben, verringerten damit ihr Risiko für eine AMD um 35 Prozent. Die meisten Obst- und Gemüsesorten enthalten Vitamin C und E. Zink ist in roten Fleischsorten, Käse und Pilzen enthalten. Auch Omega-3-Fettsäuren, zum Beispiel aus Fisch und Rapsöl, erhalten die Sehkraft. Vorsichtig sollten Patienten bei Nahrungsergänzungsmitteln sein, die diese Stoffe enthalten, und sie nur in Rücksprache mit dem Augenarzt einnehmen. Der Graue Star ist der häufigste Grund für Sehbehinderungen und Erblindung weltweit. Medikamente gibt es dagegen bisher nicht. Risikofaktoren sind neben Zigarettenkonsum auch Diabetes mellitus und Übergewicht; letztere beide sind in sehr vielen Fällen mit einem ungesunden Lebensstil und nicht optimaler Ernährung assoziiert. Genetische Faktoren und Umwelteinflüsse spielen bei der Krankheitsentstehung eine Rolle, die Risikofaktoren beschleunigen die Trübung der Augenlinse, die unter Umständen eine Operation notwendig machen

kann. Neuere Studien deuten darauf hin, dass der Lebensstil, zum Beispiel Ernährung und körperliche Aktivität, einen Einfluss darauf haben, wie schnell die Trübung voranschreitet. So identifizierte eine englische Kohorten-Studie die Stoffwechselerkrankung Diabetes als einen bedeutenden Risikofaktor bei Frauen nach den Wechseljahren. Bei Studienteilnehmerinnen, die unter Diabetes mellitus litten, war das Risiko, wegen eines Grauen Stars operiert zu werden, dreimal größer als bei gesunden Probandinnen. Rauchen erhöhte dieses Risiko um 26 Prozent; starkes Übergewicht um zwölf Prozent. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Augengesundheit mit einem gesunden Lebensstil durchaus fördern lässt. Bei Patienten mit Diabetes mellitus sollte deshalb auch zum Schutz der Augen der Blutzucker gut eingestellt sein. Auch eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung und regelmäßige Bewegung können die Augen gesund halten. Vor allem Senioren sollten generell zu Lebensmitteln greifen, die reich an Vitamin C sind. Dazu zählen neben Orangen, Grapefruit und Mandarinen auch Brokkoli, Rosenkohl und Grünkohl. Nahrungsergänzungsmittel zeigten hingegen keinen zusätzlichen schützenden Effekt.


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Ernährung, Rückenschmerzen und die tiefe Ebene der Steuerungssysteme im Körper – die Hormone Um die Bedeutung der Hormone herauszustellen, möchten wir in Kürze das Prinzip der Regulation darstellen! Unser autonomes Nervensystem, vereinfachterweise repräsentiert durch zwei Hauptnerven – Sympathikus und Parasympathikus, vermittelt die Regulation im menschlichen Körper. Auf dieses vermeintlich unabhängige Nervensystem wirken unendlich viele innere aber auch äußere Reize ein, wie z. B. das Wetter oder auch der Wechsel der Jahreszeiten. Im Winter wird das Energieniveau heruntergefahren. Wir kehren ein, essen vorwiegend warme Speisen, sparen eher Energie, sollten weniger aktiv sein und wieder Energie-Guthaben für den nächsten Sommer sammeln. Verständlicherweise kommt es vor allem bei den Übergängen der Jahreszeiten zu regulatorischen Maßnahmen. Wir werden häufiger krank, weil sich der Körper umstellt und z. B. im Herbst und Winter das Energieniveau herunterfährt. Ein Abschnitt im Gehirn – der Hypothalamus – verbindet das Nervensystem mit dem Hormonsystem. Hormone der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) beeinflussen physische und psychische Vorgänge, wie z. B. die Wehentätigkeit oder Glücksgefühle sowie das Verhalten. Die Hormone bewirken über Rezeptoren eine Zellantwort. Stress oder z. B. „verstecktes Salz“ in der Nahrung wirken steigernd auf den Blutdruck, während die gesättigten Fettarten (z. B. Palmitat in Fleisch oder Milchprodukten) insbesondere in Junk-Food durch den ebenfalls „versteckten Zucker“ in der Nahrung zu einer erhöhten Resistenz der Zellen gegen Insulin führen; das Insulin kann den Zucker nicht mehr in die Zellen bringen – der Blutzucker steigt. Durch die Ansammlung giftiger Zerfallsprodukte der gesättigten Fette, wie z. B. Ceramide und Diacylglycerol, kommt es zur Entstehung von freien Radikalen, die zu einer Schädigung der Zellmembran der Muskelzellen führt, die dadurch immer weniger Zuckerbestandteile aufnehmen können. Der Teufelskreis hat begonnen! Die Blutdruckerkrankung, erhöhte Blutfette (Hyper-

cholesterinämie) und Diabetes mellitus entstehen! Bei den regulativen Mechanismen eines Organismus existieren verschiedene Steuerungsebenen. Nach einer geistigen Ebene folgt eine stoffliche Ebene, die durch biochemische und verschiedene physikalische, wie Elektrik, Magnetismus, Wärme, Strahlung und Licht sowie Farben und andere Schwingungen beeinflusst werden. Ferner folgen z. B. Säure-Basen-Haushalt, Mineralien u.v.m., welche auf den Stoffwechsel Einfluss nehmen. Die Hormone stellen bei den biochemischen Steuerungsvorgängen die wichtigste und stärkste Ebene dar. Mit den o.g. Vorerkrankungen vorbelastet sitzt mancher Patient mit Mitteln, die den Blutdruck und die Blutfette senken sollen, beim Orthopäden! Simvastatin oder Metoprolol sind typische Beispiele für deratige Mechanismen, die zur Vermehrung dieser Giftstoffe im Fasziensystem führen und z. B. eine Myopathie (Muskel-/Gelenkschmerzen) auslösen – die sog. Lipidsenker-Myopathie! Ein weiterer Mechanismus, der häufig zu Beschwerden am Bewegungsapparat führt, ist ein Haltungsverfall, d. h. ein Ungleichgewicht der Muskulatur bzw. anderer Haltungsapparate, die z. B. zum Hohlkreuz oder zur Verkürzung der Hüftbeuger mit entsprechender Belastung des Fasziensystems führt, wie das jede Schwangere spätestens in der zweiten Schwangerschaftshälfte spürt.

Natürliche Hormonbehandlung – natürliche, humanidentische Hormonergänzung Der „kleine Unterschied“: die nachfolgend aufgeführten Steroidhormone ähneln sich sehr und kommen bei beiden Geschlechtern vor. Sie steuern wichtige Prozesse im Körper, die auch bei der

Altersgesundheit, aber natürlich auch schon früher, eine Rolle spielen, wie bei Depressionen, ADHS/ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-/-Hyperaktivitäts-Syndrom), Schwindel und Migräne sowie Schlafstörungen und Beschwerden am Bewegungsapparat.

Progesteron

Östradiol

Testosteron

Cortisol Steroidgerüst und die Ähnlichkeit wichtiger Hormone

Entgegen der allgemeinen Vermutung, hat auch eine Frau mehr Testosteron als Östradiol, weshalb man Östradiol nicht als typisch weibliches Hormon einstufen kann. Beide sind für beide Geschlechter wichtig! Die Hormone (Schilddrüsenhormone, Steroidhormone wie z. B. Östradiol, Progesteron,...) haben ferner Einfluss auf den Fettstoffwechsel, auf den Zustand und die Elastizität der Fasern, auf das Bindegewebe und, in Kombination mit dem „Vitamin D“, auf den Zustand des Knochens. Sie beeinflussen auch die Insulinresistenz, das heißt die Fähigkeit den Blutzucker in die Zelle zu bringen! Sie werden ganzheitlich-naturheilkundlich mit Bioidentischen Hormonen behandelt! Auch andere Funktionskreise des Körpers können betroffen sein: eine monate- oder jahrelange Vernachlässigung


des Faszienzustandes auf dem Boden der natürlichen Veränderung der Muskulatur führen dann zu Störungen am Bewegungsapparat: es gibt die sog. „tonische“ und die „phasische“ Muskulatur, wobei die einen zur Verkürzung und die anderen zur Schwäche neigen. Die typische Konstitution/Körperhaltung mit einem Rundrücken und nach vorne orientierter Schulter- und Kopfstellung und einer Beckenneigung mit meist Hohlkreuz sind dabei festzustellen – Schulter-Arm-Beschwerden und der tiefe Rückenschmerz sind „geboren“. Die Faszien „verfilzen“. Die darin enthaltenen Nervenfasern rebellieren und signalisieren teils starke und komplexe Schmerzbilder, die auch teilweise Ärzte vor Rätsel stellen!

Je mehr Funktionskreise gestört sind, umso schwerer wird es teilweise, den Patienten aus diesem Sog zu befreien! Wenn er Glück hat, sind noch keine schwerwiegenden Folgen der Fehlstellung und Fehlversorgung bzw. Mangelzustände entstanden, die sich z. B. in schweren Spinalkanalstenosen, Bandscheibenvorfällen oder Abnutzung von Gelenken zeigen. Neben der sog. Triggerstoßwellentherapie, der konventionellen Stoßwellentherapie, der Spineliner Impulstherapie, der SpineMed-Dekompressionstherapie und einer allgemeinen Faszientherapie sowie v. a. die Schulung des Patienten mit dem Herausstellen seiner statischen Besonderheiten, zur ge-

zielten Korrektur der Fehlstellungen des Körpers und der damit verbundenen muskulären Stabilisierung, können dann schließlich zu einer Verbesserung der Situation führen. Diese o. g. Therapieformen stellen hierbei einen ursächlichen Therapieansatz für die Behandlung dar, wobei Medikamente, Spritzen oder sogar Operationen oft keine richtige Alternative darstellen. Zur Erfassung der statischen Besonderheiten dienen die Analysen im Rahmen der Laufbanddiagnostik und der Wirbelsäulenvermessung, mit deren Hilfe die statischen-funktionellen Fehlbelastungen korrigiert werden können. Diese Erkenntnisse fließen dann in den Therapieplan des Patienten ein!

Laufbanddiagnostik und Wirbelsäulenvermessung

Aufbau eines Muskelbündels mit umgebendem Fasziensystem

Das Fasziensystem beherbergt das Gewebswasser, indem auch die Immunzellen arbeiten und durch dessen Fasern Giftund Abfallstoffe abtransportiert werden, die natürlich u. a. durch Medikamente, eine ungünstige Ernährung oder durch Umweltgifte entstehen können.

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„ Die Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann in der Elisenstraße 28 in 63739 Aschaffenburg – Telefon (06021)3427-0, E-Mail: info@klausmann.de“

ST UD IE N TE

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Eine Krebserkrankung fordert den gesamten Menschen heraus: physisch und psychisch, sozial und emotional. Wir lassen Sie mit dieser Situation nicht alleine. Als Ärzte, Krankenschwestern, onkologische Fachkräfte, Study Nurses und Übungsleiter für den Rehasport haben wir uns auf die Krebsbehandlung spezialisiert und bieten Ihnen eine ganzheitliche Versorgung: · Individuelle Gesprächsangebote vor Ihrer Chemotherapie · Speziell auf Sie abgestimmte Sportsprechstunde · Ernährungsberatung mit vielen gesunden Tipps · Psychoonkologische Unterstützung · Möglichkeiten zur Teilnahme an Studien mit Zugang zu noch nicht zugelassenen, neuen Medikamenten

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Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie

Dr. Silke Schirrmacher-Memmel Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie

Priv.-Doz. Dr. med. Angelika Böhme Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie

Dr. Carmen Löhr Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie; Ernährungsmedizinerin ÄR ZT ET EA M

Dr. Ulrike Löw Psychologische Psychotherapeutin – Verhaltenstherapie, Psychodiabetologin

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IM GESPRÄCH

Zu einer Diät ohne medizinische Empfehlung würde ich nicht raten Ernährungsberaterin Nicole Quirin aus der Gemeinschaftspraxis Dres. Klausmann beobachtet den Trend zur Einschränkung bei der Lebensmittelwahl kritisch

Seit 18 Jahren begleitet Nicole Quirin als Ernährungsberaterin insbesondere Krebs- und Diabetespatienten in der Gemeinschaftspraxis Dres. Klausmann. „Es wird nie langweilig“, sagt sie. Die Ernährungstrends ändern sich, der Wunsch der Patienten nach dem Königsweg bleibt. Oft ist er nicht leicht zu finden. Die Gleis Eins-Redaktion sprach mit Nicole Quirin über den heutigen Umgang mit Essen und Konsequenzen aus unserer Ernährung.

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nen, im Fernsehen. Das kann verunsichern – und viele Patienten verunsichert es tatsächlich, denn vieles, was gesendet und geschrieben wird, wird falsch verstanden. Hinzu kommt eine interessante Diskrepanz: Im Supermarkt gibt es mittlerweile zum Beispiel ein großes Angebot an gluten- und laktosefreien Produkten, der Markt wächst enorm. Doch die Anzahl der Menschen, die tatsächlich an einer Glutenunverträglichkeit, einer Zöliakie, leiden oder an einer Laktoseintoleranz, liegt konstant im Bereich weniger Prozent. Natürlich ist es für diese Patienten sehr gut, dass sie mehr Produkte zum Kauf zur Verfügung haben. De facto greifen aber auch immer mehr Menschen zu, die sich überhaupt nicht so eingeschränkt ernähren müssten.

Ist die Gesellschaft heute weniger entspannt im Umgang mit ihrem Essen?

Eine Sache von Angebot und Nachfrage …

Das Thema Ernährung ist jedenfalls undurchsichtiger geworden. Es gibt sehr viele Informationen im Internet, in Magazi-

Ja, richtig. Die Nachfrage steigt. Es ist interessant, warum das passiert.


Und warum passiert es? Das ist die große Frage. Warum haben Menschen das Gefühl, sich glutenfrei ernähren zu müssen, ohne dass bei ihnen eine Zöliakie diagnostiziert wurde? Es gibt Menschen, die Probleme mit der Verdauung haben und sich nun auf die Suche nach der Ursache machen. Sie lesen vielleicht einen Aufsatz, einen Artikel, häufig auch in einem Internetblog, erkennen darin ihre Symptome wieder und probieren nun auf eigene Faust eine Ernährungsumstellung. Dabei entsteht viel Durcheinander. Ich hatte zum Beispiel unlängst einen Patienten, der sich glutenfrei ernährt hat, obwohl bei ihm keine Zöliakie diagnostiziert war. Gleichzeitig hat er aber auch unwissentlich glutenhaltige Lebensmittel zu sich genommen – ohne Symptome zu entwickeln. Er war sowohl beschwerdefrei, wenn er glutenfreie Produkte gegessen hat, als auch beim glutenhaltigen Lebensmittel. Er war aber so tief drin in dieser Materie, dass er diese Diskrepanz nicht verstehen konnte oder wollte. Hier eine adäquate Lösung anzubieten ist sehr schwierig. Warum ist das so? Es ist gerade modern, sich durch eine „frei von …“-Ernährung abzuheben vom Mainstream, den es ohnehin nicht mehr wirklich gibt. Andererseits leiden manche Menschen tatsächlich unter Beschwerden beim Essen und der Verdauung, die sich diagnostisch nicht fassen lassen, deren Ursache sich nicht klären lässt. Und diese Menschen sind natürlich auf der Suche nach Hilfe. Einer Theorie zufolge essen wir alle zu viel Weißmehl aus hochgezüchteten Getreideprodukten. Möglicherweise reagiert darauf mancher mit Symptomen. Gesichert ist diese Annahme aber nicht. Das Problem ist auch: Unter Laborbedingungen wird eine Beobachtung gemacht, und sofort erscheinen Bücher und Artikel, was man essen soll und was nicht, obwohl diese Beobachtung empirisch überhaupt nicht abgesichert ist. Das erzeugt Orientierungslosigkeit. Aber was kann man diesen Menschen dann raten? Man kann sich wohl kaum völlig freimachen von den Medien … Das ist richtig. Deshalb ist man besser beraten, wenn man bei konkreten Verdauungsproblemen eine professionelle Ernährungsberatung in Anspruch nimmt und mit deren Hilfe das eigene Ess- und Trinkverhalten analysiert. Man muss sich aber bewusst sein, dass das ein Prozess ist, der länger dauert. Zu einer Diät ohne medizinische Empfehlung würde ich nicht raten. Es ist im Hinblick auf den Genuss, den Essen ja bieten soll, schade, sich einseitig zu ernähren und auch im Hinblick auf den Mangel, den eine Diät häufig mit sich bringt. Dieser kann wieder andere gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. In den vergangenen Jahren wurde zum Beispiel ersichtlich, dass unser Darmsystem auch für unser Immunsystem verantwortlich ist. Um die Darmflora gesund zu erhalten, ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, bei der nicht grundlos eine Lebensmittelgruppe ausgelassen wird. Ausgewogen heißt zum Beispiel auch, wenige Fertiggerichte und hochverarbeitete Lebensmittel zu essen – zum Beispiel naturbelassenen Jogurt, in den man frische Früchte schneidet, oder ein Vollkornbrot statt des Weißmehlbrots. Natürlich kommt mancher in die Bredouille, denn das bedeutet, dass man wieder mehr selbst herstellt. Also zurück zu Omas Kochtopf?

Ja, aber durch moderne Einflüsse ergänzt. Oma wusste in der Regel nichts von asiatischer Küche, Oma hat das Gemüse weichgekocht und nicht bissfest gegart. Es gibt Bewegungen, die in diese Richtung gehen, zum Beispiel das Urban Gardening, bei dem Menschen im öffentlichen Raum Gemüse anpflanzen, es gemeinsam ernten und verarbeiten. Sind all die Probleme, die wir uns mit der Ernährung machen, letztlich Wohlstandsprobleme? Natürlich. Wir können jederzeit und überall alles essen. Wir können uns süße Teilchen beim Bäcker holen, Döner, ein Pizzastück an der Ecke, Eis, Sandwiches. Wir gehen auf Feste und das Hauptangebot stellen Essensstände. Natürlich ist es dann schwierig, den Gelüsten nicht nachzugeben. Wir beschränken uns nicht mehr auf wenige Mahlzeiten, vor denen wir dann richtig Hunger haben und deshalb angemessen essen, sondern wir snacken viel, entwickeln dadurch selten Appetit und provozieren Probleme. Würden wir zu einem geregelten Essensrhythmus zurückfinden, müssten wir uns weniger Gedanken über Low Carb, Low Fat oder intermediäres Fasten machen, bei dem wir eine bestimmte Anzahl an Stunden oder Tagen einfach überhaupt nichts essen. Die Diäten sind meines Erachtens nach aus der Hilflosigkeit geboren. Doch jeder hat doch das Gefühl, dass er mit Ernährungsumstellung seinem Körper etwas Gutes tut. Jeder Übergewichtige hat mindestens eine Diät hinter sich. In der Diätphase klappt das alles wunderbar. Wenn man aber seine Lebensweise nicht ändert – und das heißt ja Diät – und nach der Diät genauso isst wie zuvor, hat man die verlorenen Pfunde und noch mehr nach spätestens einem halben Jahr wieder drauf. Es ist schwierig sich eine Ernährungsform anzueignen, die man immer durchführt. Sie muss zum eigenen Leben passen und immer anwendbar sein. Eine Diät, die nur eine kurze Intervention darstellt, ist zum Scheitern verurteilt. Ich kenne aber auch viele Patienten, die kein Wasser trinken oder trinken können. Saftschorlen, Limonaden und Cola als Durstlöscher aber bringen vollkommen überflüssige Kalorien. Wer es nicht schafft diese Gewohnheit zu ändern, wird auch an seinem Grundproblem nichts ändern. Man muss es ja nicht dogmatisch sehen: überhaupt keine Cola mehr. Aber die Cola muss die Ausnahme sein, nicht das Wasser.

NICOLE

QUIRIN Nicole Quirin (Jahrgang 1969) stammt aus Lüneburg und hat Ernährungswissenschaften mit Schwerpunkt Onkologie und Diabetes in Gießen studiert. Sie ist Diplom Oecotrophologin, hat sich zur Diabetesberaterin bei der Deutschen Diabetes Gesellschaft weitergebildet, ist als Ernährungstherapeutin zertifiziert und hat eine Weiterbildung in Heilpflanzenkunde und Phytotherapie absolviert. Direkt nach dem Studium stieg sie im Jahr 1999 als Ernährungsberaterin in der Gemeinschaftspraxis Dres. Klausmann ein und berät dort heute in erster Linie Patienten mit Diabetes und Krebserkrankungen.

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INFO

Rollstuhlversorgung: Dahinter steckt mehr als man denkt! Ein Beitrag von Christian Hubrich, Geschäftsführer Sanitätshaus Hubrich medical in Aschaffenburg

Scooter Cityliner

ichair

Es kommt meist unverhofft – ein Beinbruch oder eine andere langwierige Gehbehinderung – eine Rolliversorgung muss her Man findet sich in der Klinik oder auf dem heimischen Sofa wieder. Wie komme ich jetzt wieder auf die Beine? Vielleicht machen Sie jetzt das erste Mal Bekanntschaft mit einem Sanitätshaus. Für jeden Patienten den richtigen Rolli Es gibt große Unterschiede: Standard, Leichtgewicht, Multifunktionsrollstuhl oder Spezialrollis für Aktive (siehe Abb.) – jeder Stuhl muss gut angepasst werden, um eine aktive Teilnahme am Alltag zu ermöglichen. Die Mobilität soll wiederhergestellt sein, die Voraussetzung für eine gute Versorgung liefert das SANITÄTSHAUS. Dabei setzen wir auf deutsche Hersteller wie MEYRA, einem wichtigen Hersteller mit seiner Produktvielfalt. Der Versorgungsprozess beginnt bei uns Für eine schnelle Versorgung ist eine Verordnung (ein Standardrezept) notwendig. Der Zweck muss ermittelt werden: Nur für zuhause oder ist der Transport im Auto, auf Reisen erforderlich? Elektrische Schiebehilfe für die betreuende Person? Um die Behinderung möglichst gut auszugleichen, arbeiten unsere Rehatechniker mit langer Erfahrung und dem nötigen Produktwissen. Sie benötigen Größe, Gewicht und einige weitere Daten des Patienten. Die Diagnose ist wichtig Mit einer genauen Diagnose lässt sich schon viel festlegen. Je genauer das Produkt bezeichnet und die Diagnose notiert wird, desto einfacher ist die Bearbeitung durch Ihre Krankenkasse. Deshalb wollen wir Sie bereits im Vorfeld beraten und stellen gerne einen Versorgungsvorschlag für den behandelnden Arzt zur Verfügung.

Fotos: MEYRA

Active rolli

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Eurochair

Anspruch auf Neuversorgung Gesetzliche wie auch private Krankenkassen arbeiten vielfach auf dem Weg des Wiedereinsatzes, d. h. das Hilfsmittel bleibt Eigentum unseres Hauses und wird als Versorgungspauschale zur Verfügung gestellt. Die Kasse mietet das Produkt für einen gewissen Zeitraum. Unser Haus arbeitet mit fast allen Krankenkassen zusammen und kümmert sich um die Abwicklung. Auch Kurzzeitversorgungen für ein paar Wochen sind heute kein Problem. Eine Neulieferung erfolgt deshalb nur bei Dauerversorgung. Gebrauchsfähig und hygienisch einwandfrei Vor jedem Wiedereinsatz werden die Hilfsmittel genau geprüft. Unser SANITÄTSHAUS verfügt über eine überdimensionale Waschmaschine, die Rollis werden darin mit Hochdruckdüsen gereinigt und bei diesem Vorgang auch gleich desinfiziert. Nach Freigabe durch unsere Rehatechniker wird das Produkt verpackt und für die nächste Versorgung eingelagert.

Multifunktionsrolli

Kinderrolli

MIP – die Suchmaschine für Sanitätshäuser Hilfsmittel werden in allen Sanitätshäusern eingelagert. Falls in unserem Haus nicht das Richtige greifbar ist, gehen wir im „MIP“ auf die Suche. Hier finden wir schnell das für Sie geeignete Produkt. Aus einem anderen Haus wird das Hilfsmittel zugeschickt und von uns ausgeliefert. Das ist für alle Beteiligten eine kostengünstige Lösung. Notfall In dringenden Fällen, z. B. an Wochenenden, besteht natürlich auch die Möglichkeit, einen Rollstuhl auszuleihen. Wir vermieten an Urlauber und Angehörige, die kurzfristig zu Besuch kommen. Die Kostenübernahme durch die Kasse kann später geklärt werden, hier wird von Fall zu Fall entschieden. Rufen Sie uns gerne an, wir finden eine Lösung. Notdienst Für alle lebenserhaltenden Geräte stehen wir mit unserem Notdienst 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Hilfsmittel zur Sauerstoffversorgung, Überwachungsgeräte, aber auch Pflegebetten müssen rund um die Uhr betriebsbereit sein. Alles in allem eine verantwortungsvolle Aufgabe, die uns täglich vor neue Herausforderungen stellt.


SPORT

„Beim Golfschwung werden 124 von insgesamt 434 Muskeln bewegt und koordiniert. Die Pulsfrequenz kann beim Golfspiel Werte von bis zu 150 Schlägen pro Minute erreichen, im Durchschnitt liegt sie bei etwa 105 Schlägen pro Minute. Eine Runde Golf über 18 Löcher regt den Fettstoffwechsel an und kann den Cholesterinspiegel um bis zu 15 Prozent senken“. (Quelle: DGV/www.golf.de)

Besser kann man die Komplexität dieser Sportart nicht beschreiben. Der Golfsport boomt, obwohl oftmals noch die Meinung vorherrscht, es handele sich hierbei um einen verstaubten Freizeitsport für Rentner, der keine wirkliche körperliche Belastung mit sich bringt. Doch Golf bietet neben Sport und Entspannung an der frischen Luft und in der freien Natur noch viel mehr: Gesundheitsmanagement. Technik, Beweglichkeit, Konzentration, mentale Stärke und Ausdauer sind die Basis für das perfekte Golfspiel. Und wer es schafft, für einige Stunden das Handy im Bag und die Seele einfach mal baumeln zu lassen, reduziert beim Spiel den Stress, entspannt Körper, Geist und Seele, stärkt das HerzKreislauf-System und verbessert die körperliche Fitness. Wer einmal der Faszination des Golfspiels erlegen ist, wird bestätigen, wie anstrengend eine 18-Loch Golfrunde sein kann und wie wichtig das Thema Kondition ist. Neben dem eigentlichen Spiel sind noch locker acht bis zehn Kilometer Fußmarsch über mehrere Stunden hinweg zu absolvieren.

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wurde 1977 gegründet und gehört zu den renommiertesten und traditionsreichsten Golfplätzen in der Region. Der AGC besticht nicht nur durch äußerst interessant angelegte Spielbahnen, sondern auch durch die wundervollen Ausblicke auf die traumhaft schöne Region des Vorspessarts und umfasst einen sehr gepflegten und abwechslungsreichen 18-Loch Platz (Par 71), einen 6-Loch Academy Platz (Par 3, öffentlich) und eine Driving Range mit Übungsbereich. Und im Anschluss an Ihr Golferlebnis begrüßt Sie dann unser Restaurant mit wunderschöner Terrasse und herrlichem Ausblick. Wir freuen uns auf Sie!

Flora Holder Schriftführerin / Kommunikation & Marketing

Auch der Deutsche Golf Verband (Dachverband für alle Golfclubs und Golfanlagenbetreiber in Deutschland) hat den Impact des Golfsports auf die Gesundheit in den Fokus genommen und mit der Initiative „Golf & Gesundheit“ einen Schwerpunkt 2017 gesetzt. Als Botschafter und Experten für dieses Projekt hat der DGV mit Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer einen passionierten Golfer, anerkannten Gesundheitsfachmann und sehr erfahrenen Mediziner gewinnen können, der die zahlreichen geplanten Maßnahmen unterstützend flankiert.

Aschaffenburger Golfclub e.V. Am Heigenberg 30, 63768 Hösbach

Überzeugt? Neugierig? Noch skeptisch? Ob Interessent, Anfänger oder langjähriger Golfspieler, wir laden Sie herzlich auf unsere Anlage ein. Der Aschaffenburger Golfclub e.V.

Der AGC bei Instagram: www.instagram.com/aschaffenburgergolfclub

Telefon: +49 6024 6340-0 info@golfclub-aschaffenburg.de www.aschaffenburger-golfclub.de Der AGC auf Facebook: www.facebook.com/AschaffenburgerGC


d e r h e i g e n b e r g e r. RESTAURANT AM GOLFCLUB ASCHAFFENBURG

Essen. Feiern. Gemeinsam genießen.

Hallo und herzlich willkommen. Abschalten und Entspannen kann man nicht nur beim Golf spielen. Auch bei einem perfekten Essen in schönem Ambiente lässt sich entsprechend genießen. Denn ganz gleich, ob Sie Golf spielen oder nicht – wir bieten allen Freunden von gutem Essen eine ideale Adresse für frische Speisen und Wohlfühlatmosphäre. Wir laden Sie herzlich ein, unsere hervorragende Gastronomie mit modernen und traditionellen Gerichten kennen zu lernen. Dabei legen wir sehr viel Wert auf absolute Frische und professionelle Zubereitung der Gerichte. Wir verwenden u. a. Bio-Produkte, unser hausgemachtes Olivenöl sowie regionale und saisonale Köstlichkeiten, um unsere Gäste täglich von Neuem zu begeistern. Ganz gleich, ob ein Dinner zu zweit oder Feierlichkeiten mit Ihrer Familie oder Firma. Genießen Sie bei uns und lassen Sie sich von uns verwöhnen. Wir freuen uns auf Sie!

Kreative Cocktail- und Aperitif-Variationen In den romanischen Ländern wie Frankreich oder Italien gehört ein Aperitif zum alltäglichen Ritual, um sich miteinander zu unterhalten und auf das bevorstehende Essen zu freuen und einzustimmen. Eine schöne Tradition mit der wir nicht brechen wollen. Erlesene Weine und Bierspezialitäten aus Franken und aller Welt Ein herzhaftes Essen sollte immer von gleichwertigen Getränken begleitet werden. Gerne beraten wir Sie bei der entsprechenden Auswahl. Hausgemachtes Olivenöl Aus ausgesuchten Oliven pressen wir unser Öl kalt und schonend ohne Zusatzstoffe selbst. Sie werden den Unterschied schmecken.

Ihre Familie Ruppert-Khemakhem

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P. S.: Probieren Sie doch auch unsere hausgebackenen Torten und Kuchen, die wir Ihnen gern auch auf unserer Terrasse mit tollem Ausblick nach einem ausgedehnten Spaziergang um den Golfplatz servieren.

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Leichte mediterrane Küche mit regionalem Akzent Unbedingt frisch mit regionalen Produkten. Abwechslungsreich und gesund.

Firmenveranstaltungen und Seminare Unsere Räume stehen Ihnen für verschiedene Events zur Verfügung. Gerne auch Outdoor oder z. B. in Verbindung mit privaten Golfturnieren. WLAN und Präsentationsmaterialien wie Beamer und Leinwand stehen Ihnen auf Wunsch gerne zur Verfügung.

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Weihnachtsfeiern und Geburtstage Gerne richten wir uns nach Ihren Vorstellungen und übernehmen auf Wunsch auch die Dekoration und musikalische Begleitung.

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KULTUR

GLEIS EINS

BUCH-TIPPS Syrien mit allen Sinnen schmecken Malakeh Jazmati: MALAKEH – SEHNSUCHTSREZEPTE AUS MEINER SYRISCHEN HEIMAT In ihrer Heimat war Malakeh Jazmati ein Koch-Star, in Berlin hat sie von vorne angefangen. Unter anderem mit dem wunderbaren Kochbuch „Malakeh – Sehnsuchtsrezepte aus meiner syrischen Heimat“. Syrien – ein Synonym für Krieg, Diktatur, Zerstörung und Geflüchtete, die fern der Heimat auf eine bessere Zukunft hoffen. Was sie im Herzen tragen: ihre Geschichte, ihre Kultur, ihr Leben. Und weil der Mensch auch ist, was er isst, ist es ganz gut, ab und zu einen Blick über den Tellerrand zu werfen und zu schauen, was andernorts in Kochtöpfen schmort und bruzelt, in diesem Fall in Syrien. So lassen sich auch trefflich die Menschen, die aus der Ferne zu uns nach Deutschland gekommen sind, besser kennenlernen. Malakeh Jazmati ist so ein Mensch; seit wenigen Jahren lebt sie in Berlin, nachdem sie ihrem Mann aus ihrer Heimatstadt Damaskus nach Deutschland gefolgt ist. Dort war sie ein TVStar, hatte bei einem Assad-kritischen Fernsehsender eine Kochshow, in der sie Prominente interviewte, dann kam der Krieg; ihr Mann floh nach Berlin und holte seine Frau nach. Dort kam sie an mit Koffern voller Gewürze und Spezialitäten aus der Heimat und holte sich sofort ein Stück zu Hause zurück: in der Küche. In Berlin leben sie mit ihrem kleinen Sohn im Gemeinschaftshaus „Refugio“ und betreiben den Catering-Service Levante Gourmet. Und Malakeh Jazmati hat ein Kochbuch veröffentlicht, das ihren Namen trägt: „Malakeh – Sehnsuchtsrezepte aus meiner Heimat“. Zu deutsch heißt Malakeh „Königin“, galt sie doch in Syrien als „Königin der Kochkunst“. Daran hat die Flucht nichts geändert. Das wunderbar gestaltete Kochbuch aus dem Zabert-SandmannVerlag gibt mehr als eine Ahnung, warum das so ist. Sinnliche Fotografien von Land, Leuten und Kulinarik aus Syrien begleiten schmackhafte Rezepte mit viel Reis, Hackfleisch, Kartoffeln und Joghurt und herzenswarme Geschichten rund um die Gerichte, die Malakeh Jazmati erzählt. Die Rezepte sind nach Menü-Gängen geordnet, los geht es mit Vorspei-

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Malakeh Jazmati: Malakeh – Sehnsuchtsrezepte aus meiner syrischen Heimat; Zabert Sandmann Verlag München 2017, 192 Seiten, 34 Euro

sen: Hummus, Auberginenpüree und frittierte Kirchenerbsenbällchen zum Beispiel. Es folgen Salate und kleine Gerichte: gefüllte Weinblätter und Tabouleh, Hauptspeisen mit und ohne Fleisch sowie zum Abschluss Desserts und Gebäck. Ein Glossar erläutert die wichtigsten Gewürze und Zutaten. „Malakeh“ ist ein wunderbares Kochbuch, und fast wünscht man sich in Berlin zu leben und den Catering-Service buchen zu können. Geht natürlich nicht. Dafür gibt´s die gut erklärten Rezepte zum Nachkochen, und damit fängt man am Besten gleich an …


Was Kindern schmeckt

KANZLEI RAUSCH

Susanne Klug: YUMMY Susanne Klug veröffentlicht in „Yummy“ jede Menge „Lieblingsrezepte für die ganze Familie“. Was essen Kinder gern? Für manche Eltern die Jokerfrage des Tages. Susanne Klug hat darauf manche Antworten. Seit 13 Jahren führt sie in München erfolgreich eine Kinder-Kochschule, jetzt hat sie ein Kochbuch mit kindersicheren Rezepten veröffentlicht. Saisonale Zutaten, kaum Convenience-Produkte, einfache Zubereitung: Das sind die „Lieblingsrezepte für die ganze Familie“. Mama und Papa sollen ja schließlich auch ein bisschen Spaß am Essen haben. Vielleicht gibt es deshalb auch die Kategorie „Heute kocht Papa“ – zum Beispiel Gurkensalat (was nicht weiter schwierig sein sollte) und Schnitzel Wiener Art mit Bratkartoffeln (was schon etwas aufwändiger ist). Wenn Mama sich an den Herd stellen soll, gibt es zum Beispiel hausgemachte Käsespätzle, Gnocchi (aus dem Tiefkühlregal) mit Pilzcreme, bunte Salate, Ofengemüse und natürlich Klassiker wie Spaghetti Bolognese. Gerne dürfen’s auch mal Flammkuchen oder Mini-Burger sein – und zum Abschluss Erdbeer-Tiramisu, Cake Pops oder Brownies. Die Rezepte sind farblich gegliedert, gut beschrieben und einfach nachzukochen – ob nun genau so oder so ähnlich. Die Grundrichtung passt: gesund, ausgewogen, frisch.

Wir begeistern Ärzte und Apotheker für ihre Zahlen! Neben der steuerlichen Gestaltungsberatung ist uns die betriebswirtschaftliche Betreuung unserer Mandanten ein Anliegen. Nur wenn Sie Gewinne machen, können Sie die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens zum Beispiel durch Investitionen sicherstellen. Zur Beratung gehören auch Themen wie die Nachfolge- und private Finanz- und Vermögensplanung.

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06 (GLEIS EINS, S. 14 – 16) Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie Dr. med. J. C. Ulzheimer Facharzt für Neurologie Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang B) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44 O RT H O P Ä D I E U N D S P O RT M E D I Z I N 04 (GLEIS EINS, S. 38/39) Praxis für Orthopädie und Sportmedizin Dr. med. Klaus Fecher Dr. med. Georg Benes Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/58 0310 www.dr-fecher.de

Facharztpraxis für Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie, Proktologie und Sportmedizin

OPTIK + HÖRAKUSTIK

Dr. med. Wolfgang Dillmann Dr. med. Karl Metz Priv.-Doz. Dr. med. Hardi Lührs Priv.-Doz. Dr. med. Ralph Melcher

SCHWIND SEHEN & HÖREN

HNO-Ärzte Aschaffenburg PartG mbB

Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang B) 63739 ASCHAFFENBURG

Dr. (CS) Georgine Hornof Fachärztin für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde

Telefon 0 60 21/44 47 80 Telefax 0 60 21/44 47 850

63808 HAIBACH Hauptstraße 5 Telefon 0 60 21/6 30 90

Dr. med. Christof Steigerwald Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Akupunktur

KARDIOLOGIE + INNERE MEDIZIN

HALS-NASEN-OHREN 02 07 (GLEIS EINS, S. 18/19)

Dr. med. Hans-Jörg Meyer Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Stimm- und Sprachstörungen/spezielle HNO-Chirurgie Dr. med. Olaf Hiltmann Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Stimm- und Sprachstörungen

50

Steffen Zahn Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Phoniatrie und Pädaudiologie

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06 (GLEIS EINS, S. 24/25) Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin

Dr. med. Tobias Stripf Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/spezielle HNO-Chirurgie

Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang A) 63739 ASCHAFFENBURG

Dr. med. Esther Stripf Fachärztin für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Allergologie/Schlafmedizin

www.kardiologie-ab.de

Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25

02 (GLEIS EINS, S. 5) 63739 ASCHAFFENBURG Frohsinnstraße 32 Telefon 0 60 21/44 87 90

63768 HÖSBACH Hauptstraße 96 Telefon 0 60 21/54 05 48 63801 KLEINOSTHEIM Goethestraße 58 a Telefon 0 60 27/65 44 63897 MILTENBERG Hauptstraße 136 Telefon 0 93 71/76 50 63785 OBERNBURG Römerstraße 57 Telefon 0 60 22/14 85 63500 SELIGENSTADT Frankfurter Straße 19 Telefon 0 6182/82 94 30 www.schwind-sehen-hoeren.de


PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE

RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

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07 (GLEIS EINS, S. 20/21)

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Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege

Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen

Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie

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BAG Radiologie und Nuklearmedizin

Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG

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Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

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