Skip to main content

GLEIS EINS 16

Page 1

13.09.2016

9:33 Uhr

Seite 1

Wir haben das stärkste Personal!

AUSGABE 02 | 2016

THEM TITEL

A

e l g o o G . r D

Wir arbeiten als Dienstleister für Handwerk, Industrie und den Dienstleistungs-

Afiro Personal Service GmbH ist ein junges Unternehmen, das auf dem Gebiet der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung tätig ist.

sektor. Die Mitarbeiterstruktur setzt sich aus den klassischen Handwerksberufen wie Schlosser, Elektriker, Schreiner, Maler und ihrer artverwandten Berufs-

Regional liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Rhein-Main-Gebiet. Selbstverständlich sind wir auch in der Lage, Aufträge außerhalb des Rhein-Main-Gebiets abzuwickeln.

bilder zusammen. Natürlich decken wir auch den großen Bereich der Helfer und Fachhelfer ab. Ebenso werden auch Mitarbeiter/innen im kaufmännischen Bereich für Sekretariats-, Buchhaltungsund sonstige Tätigkeiten überlassen. Auch Mitarbeiter als Rechtsanwaltsfachangestellte, Arzt-/Zahnarzthelfer/innen,

Kunden und Mitarbeiter schätzen das gute Image und die Professionalität der Afiro Personal Service GmbH. Unser hochmotiviertes Team arbeitet im Interesse unserer Kunden und Mitarbeiter. Wir verfolgen mit unseren Kunden und Mitarbeiter/innen ein gemeinsames Ziel:

Marketingassistenten/innen u. ä. können wir vermitteln.

Erfolgreich zu sein!

Beratungsgespräch unter (0 60 21) 1 50 78-0 Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gerne. Afiro Personal Service GmbH Ludwigstraße 3 63739 Aschaffenburg www.afiro.de Öffnungszeiten: Montag–Freitag 8–17 Uhr

ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG

WWW.GLEISEINS.NET

GLEIS EINS

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa


Seite 55

HIER FINDEN SIE UNS

Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG

www.dr-fecher.de

Telefon 0 60 21/15 07 90

Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG

63739 ASCHAFFENBURG Frohsinnstraße 32 Telefon 0 60 21/44 87 90

06 (GLEIS EINS, S. 18/19)

63808 HAIBACH Hauptstraße 5 Telefon 0 60 21/6 30 90 63768 HÖSBACH Hauptstraße 96 Telefon 0 60 21/54 05 48 63801 KLEINOSTHEIM Goethestraße 58 a Telefon 0 60 27/65 44 63897 MILTENBERG Hauptstraße 136 Telefon 0 93 71/76 50 63785 OBERNBURG Römerstraße 57 Telefon 0 60 22/14 85

Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl

ELISENPALAIS | Elisenstr. 28

07

03 Frohsinnstr.

UROLOGIE

07

Bodelschwinghstr.

P

04 (GLEIS EINS, S. 34/35) Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie Ludwigstr. 4

Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

04

rt

Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

Goldbacher Str. 31/33 08

www.dr-sawaya.de

Dr. med. dent. Traian Popa

www.krankengymnastik-schwarz.de

01

Ludwigstr. 15

www.sprachtherapie-maser.de

Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege

Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171

oh Fr

Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28

ZAHNÄRZTE

Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG

tr.

ns

sin

Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG

07 (GLEIS EINS, S. 22/23)

Christine Schwarz

06

02

ah rf

Telefon 0 60 21/44 88 98-0 Telefax 0 60 21/44 88 98-8

Dr. phil. Ingeborg Maser

be

Ludwigstraße 2 63739 ASCHAFFENBURG

r.

rÜ

Dr. med. W. E. Hofmann H. Olschewski Dipl.-Psych. C. Franzheim

PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE

05

st

he

ANR Aschaffenburg Ambulante Neurologische Rehabilitation

al

ac

www.schwind-sehen-hoeren.de

Akademische Praxis für Sprachtherapie

04

tb

05 (GLEIS EINS, S. 16/17)

th

r.

06

at

N E U R O L O G I S C H E R E H A B I L I TAT I O N

63500 SELIGENSTADT Frankfurter Straße 19 Telefon 0 6182/82 94 30

Er

STADTPALAIS | Elisenstr. 32

Hbf.

rst

Gl

Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44

SPRACHTHERAPIE

be

str .

H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie

SCHWIND SEHEN & HÖREN

Kle

02

08 (GLEIS EINS, S. 44/45) Go

ldb

Goldbacher Straße 31 63739 ASCHAFFENBURG

Cit

Telefon 0 60 21/ 2 4714

yG

info@dr-popa.com www.dr-popa.com

ac

he

08

rS

tr.

ale

rie

tr.

Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie

Frohsinnstr. 32

Duccastr.

ofs

Gemeinschaftspraxis

www.radiologie-ab.de

sth

02 (GLEIS EINS, S. 14/15)

03

Ern

OPTIK + HÖRAKUSTIK

. gstr

pin

Kol

Privathotline 0 60 21/150 79 99

www.dr-watzlaw.de

06 (GLEIS EINS, S. 16/17)

BAG Radiologie und Nuklearmedizin

Telefon 0 60 21/58 0310

Telefon 0 60 21/2 88 88 Telefax 0 60 21/2 86 37

N E U R O L O G I E / P S Y C H I AT R I E / PSYCHOTHERAPIE

05

tr.

Ludwigstraße 15 63739 ASCHAFFENBURG

Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

Ludwigstr. 2 (am Hbf.) 01

ens

Fachzahnärzte für Kieferorthopädie

Dr. med. Klaus Fecher Dr. med. Georg Benes

Frohsinnstr. 20

Elis

Dr. med. dent. Peter Watzlaw Fritz Watzlaw Moritz Watzlaw Dr. Ingo Gräfling

01 (GLEIS EINS, S. 30/31) Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen

rn

Praxis für Orthopädie und Sportmedizin

lbo

Gemeinschaftspraxis

Ko

04 (GLEIS EINS, S. 40/41)

Ludwigstr.

03 (GLEIS EINS, S. 32/33)

ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG

RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

Elisenstr.

O RT H O P Ä D I E U N D S P O RT M E D I Z I N

Weißenburger Str.

K I E F E R O RT H O P Ä D I E

str.

9:42 Uhr

nse

13.09.2016

Hei

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

51

GLEIS EINS

52


13.09.2016

9:53 Uhr

Seite 5

Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser, haben auch Sie schon einmal im Internet nach Informationen zu Krankheitsbildern gesucht? Sich über ein Gesundheitsthema belesen? Dann sind Sie in guter Gesellschaft! Zwei Drittel der Deutschen geben in Umfragen an, schon einmal das Internet konsultiert zu haben – ob vor oder nach dem Arztbesuch. Angesichts der hohen Relevanz dieses Themas widmen wir eine ganze Gleis Eins-Ausgabe „Dr. Google“, der längst im Sprechzimmer mitbehandelt. Wobei Ärzte diesen Umstand nicht nur kritisch sehen, wie Sie in unserer Ausgabe lesen werden. Darüber hinaus finden Sie wie immer Informationen zu Krankheitsbildern aus erster Hand, nämlich der ihrer Ärzte. Dass Mediziner in Umfragen für vertrauenswürdiger gehalten werden als das Internet, ist eine gute Nachricht. Übrigens hat der Kreis der Gleis Eins-Kollegen ein neues Mitglied: zum ersten Mal ist Zahnarzt Dr. Traian Popa dabei und stellt sich und seine Leistungen vor. Ihr Dr. Tobias Craan von der Bahnhof-Apotheke in Aschaffenburg (Apothekenporträt Seite 28 – 29)

en, die e in allen Prax Si n te al h er erden. GLEIS EINS präsentiert w in az ag M m ärz 2017. in diese erscheint im M be ga us A e Die nächst

IMPRESSUM

Persönlicher Gesundheits-Check-up auf Seite 9 – 13 GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43 Fotonachweise: S. 4 BillionPhotos.com, S. 9 Giordano Aita, S. 10 maestro, S. 12 Plson, S. 16 Gitscha Georgiew, S. 18 endostock, S. 20 BestPhotoStudio, S. 22 Kzenon, S. 26 bluedesign, S. 28 Sherry Young, S. 34 Serhiy Shullye, S. 36 absolutimages, S. 38 lovegtr 35, S. 44 drubig-photo (alle fotolia), Johannes Heeg, Petra Reith, Dr. W. Gutwerk, Jäger, Foto Alfen, Dirk Nitschke, Susanne von Mach

Inhalt Titelthema Dr. Google – Gesundheit aus dem Netz

EDITORIAL UND INHALT

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

4-8

Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!

9-13

Medizinische Einrichtungen Augenoptik & Hörakustik SCHWIND SEHEN & HÖREN Aschaffenburg präsentiert neue Pädakustik-Abteilung

14-15

Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie 3. Aschaffenburger Multiple Sklerose-Tag 16-17 Sprachtherapie Schlaganfall – wie geht es eigentlich den Angehörigen?

18-19

Hals-Nasen-Ohren Spieglein, Spieglein an der Wand …

20-21

Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Alles im Fluss

22-23

Gastroenterologie und Innere Medizin Darüber spricht man nicht … Hämorrhoiden, das heimliche Leiden. 24-25 Kardiologie und Innere Medizin Bei Verdacht auf Herzinfarkt: 112 wählen

26-27

Apotheke Risiken und Nebenwirkungen beim Kauf im Internet

28-29

Radiologie und Nuklearmedizin Dem Schmerz auf der Spur

30-31

Kieferorthopädie Scan statt Abdruck

32-33

Urologie Der Hodenkrebs – eine der am besten heilbaren Tumorerkrankungen

34-35

Frauenärzte In Würde alt werden?

36-37

Augenklinik Kann „Dr. Google“ helfen?

38-39

Orthopädie und Sportmedizin Neue OP-Techniken bei Hallux valgus

40-41

Innere Medizin Digitalisierung in der Medizin: Dr. Google & Co.

42-43

Zahnärzte „Wer den Tag mit einem Lächeln beginnt, hat ihn bereits gewonnen.“ (Cicero)

44-45

Im Gespräch „Fragen Sie uns Ärzte“

46-47

Kultur Buch-Tipps

48-49

Überblick Kurze Wege für höchste Ansprüche Hier finden Sie uns

50-51 52

Druck: Franz Kuthal GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff

3


TITELTHEMA DR. GOOGLE

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:53 Uhr

Seite 6

GESUNDHEIT AUS DEM NETZ Das Internet als Informationsquelle in medizinischen Fragen ist für viele mittlerweile unverzichtbar – auch Gesundheitsapps boomen

Puls messen, Kalorien zählen, den Schlaf überwachen: Neun Prozent der Deutschen halten sich mittlerweile mit Hilfe von Gesundheits-Apps fit. 35 Prozent können sich das in Zukunft vorstellen. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank von diesem Frühjahr. Wer sich besser ernähren oder mehr bewegen will, lässt sich demnach immer öfter von seinem Smartphone oder Tablet unterstützen. Die Auswahl an verfügbaren Apps ist groß: Mehr als 100 000 sind mittlerweile in Deutschland auf dem Markt. Nicht einfach ist es indes, sinnvolle und qualitativ hochwertige zwischen zwielichtigen Angeboten herauszufiltern. Schon der Unterschied zwischen Lifestyle-Apps und Medical-Apps dürfte nicht jedem Nutzer klar sein. Letztere sind ein Medizinprodukt mit medizinischer Zweckbestimmung, das strengeren Regularien hinsichtlich Sicherheit, Verkehrsfähigkeit und Überwachung unterliegt. Ein nach diesen Regularien zertifiziertes Produkt erhält das CE-Kennzeichen; die Verantwortung für die Deklarierung liegt bei den Herstellern. Eine Einstufung staatlicherseits erfolgt nicht. Das heißt im Umkehrschluss: Nicht jede Medical-App trägt das CE-Kennzeichen.

von vertrauenswürdigen Institutionen empfohlen? Wie ist es um die Datensicherheit bestellt?“, sagt Guido Ketschau von i3-Life Sciences Cluster Nordwest, einem Netzwerk aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen, das Dienstleistungen im Bereich Diagnostik sowie Analytik entwickelt und 2016 vom Wettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet wurde. Besondere Vorsicht sei geboten, wenn es sich nicht um eine reine Fitness-App handele, wie etwa einen Schrittzähler, sondern um eine medizinische App, so Ketschau. Bei diesen Produkten sollte auf eine CEKennzeichnung geachtet werden. Dies weist die Apps als zugelassenes und sicheres Medizinprodukt aus.

Genau hinsehen und Qualität prüfen „Wer sich für ein Angebot entscheidet, sollte genau hinsehen und die Qualität der App prüfen: Wird das Programm

4

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zum Beispiel hat deshalb erst vor kurzem wieder gefordert, ethische und rechtliche Standards aus dem analogen Alltag auf den Umgang


Z

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:53 Uhr

Seite 7

mit digitalen Daten anzuwenden. „Für alle (Zahn-)Mediziner gilt die ärztliche Schweigepflicht, da Angaben und Befunde der Patienten hochsensible Daten sind. Mit diesem Bewusstsein um die Bedeutung von Gesundheitsdaten sehen wir die aktuellen Entwicklungen im freien, digitalen Markt sehr kritisch. Persönliche Daten sollten ausdrücklich geschützt sein“, erläutert BZÄK-Präsident Peter Engel. Kein Mensch dürfe wegen gesundheitlicher Beschwerden benachteiligt werden, sei es durch teurere Versicherungsbeiträge oder Probleme im Berufsleben. „Über Apps, Wearables und SelfTracker können sensible Daten ausgelesen werden, über diese unkalkulierbaren Risiken sollten sich Anwender bewusst sein und überlegen, wem sie was anvertrauen möchten“, ergänzt Engel.

der Befragten an, ihren Arzt für vertrauenswürdig zu halten, nur 56 das Internet.

Wissen aus dem Internet?

Informationen aus dem Internet sind mit Vorsicht zu lesen

Die Nutzung von Apps für die eigene Gesundheit ist die eine Seite der eHealth-Entwicklung. Die andere ist das Internet als Informationsquelle. Die ist es zumindest bis zur Generation der Best Ager schon lange. Vor oder nach dem Arztbesuch ziehen Patienten regelmäßig das Internet zu Rate, um auf Informationsseiten, in Foren und auf Gesundheitsportalen mehr über ihre Erkrankung sowie die Therapie zu erfahren. Ebenso viele besprechen das Ergebnis mit Freunden und Bekannten oder Familie. Eine ärztliche Zweitmeinung ist dagegen nur gut der Hälfte wichtig. Dennoch genießen Ärzte nach wie vor eine äußerst hohe Vertrauensstellung. In einer Umfrage des privaten Asklepioskonzerns aus dem Jahr 2014 gaben 91 Prozent

Im vergangenen Jahr suchten laut Statistischem Bundesamt knapp 40 Millionen Menschen in Deutschland online nach Informationen zum Thema Gesundheit. Das entsprach einem Anteil von 67 Prozent der Internetnutzer ab zehn Jahre und bedeutet einen Zuwachs von knapp elf Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Frauen waren mit 76 Prozent aller Befragten demnach interessierter an Gesundheitsthemen als Männer mit nur 59 Prozent. Die häufigsten Suchanfragen drehen sich um Diabetes, Hämorrhoiden und Probleme mit der Schilddrüse. Auch Informationen zu ADHS, Depression und Herz-KreislaufErkrankungen werden häufig abgerufen.

Allerdings schnitten die Informationen in einer Analyse der Central Krankenversicherung vom Jahr 2016 eher schlecht ab. Untersucht wurden Gesundheitsinformationen zu besonders häufig gesuchten Erkrankungen. Dazu wurden je Krankheit die ersten zehn Ratgeberseiten der Google-Trefferliste ausgewählt und von dem Ärzteteam der Krankenversicherung anhand eines Kriterienkatalogs bewertet. Unter insgesamt 100 Ratgeber-Webseiten befanden sich nach Angaben von Central Gesundheitsportale, Websites von Unternehmen, Institutionen und Verbänden sowie OnlineLexika.


TITELTHEMA DR. GOOGLE

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:53 Uhr

Das Ergebnis: Mehr als 30 Prozent der bewerteten Webseiten schnitten mit „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“ ab. Über alle 100 Webseiten hinweg wurde nur die Durchschnittsnote „ausreichend“ erzielt. Am besten bewerteten die Studienautoren mit „befriedigend“ die Webseiten zu Magersucht und Depression. Große Mängel zeigten sich der Studie zufolge etwa in der Kategorie „Belegbarkeit“. So fehlte beispielsweise bei drei von vier Seiten der vollständige Beleg der Aussagen durch Quellen, in der Hälfte der Fälle fehlten Quellenangaben völlig. Auch auf Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften wurde nur selten hingewiesen, ebenso auf den Evidenzgrad bei beschriebenen Therapien. Ebenso ließ die Vollständigkeit der Informationen, etwa im Hinblick auf Therapieoptionen, erheblich zu wünschen übrig. Medizin-Informationen von Wikipedia haben hohe Reichweite Eine häufig genutzte Quelle dürfte das Wissensportal Wikipedia sein. Im Fachbereich Medizin erschien dort am 15. Juni diesen Jahres der 50 000. Artikel. Die Artikel werden täglich in der Summe mehr als zwei Millionen mal aufgerufen; schätzungsweise 1000 neue pro Jahr kommen hinzu. Autoren sind nach Angaben von Wikipedia in erster Linie Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen, daneben Apotheker und Tierärzte. Die überwiegende Mehrheit schreibt unter Pseudonym. Als Quellen für die Artikel nennt Wikipedia Standardlehrbücher, Leitlinien wissenschaftlicher Fachgesellschaften, Übersichtarbeiten in Journalien mit Peer Review und Publikationen staatlicher Behörden. Als unerwünschte Quellen stuft Wikipedia Selbsthilfegruppen, Pressemitteilungen von Krankenhäusern und Gesundheitsportale wie onmeda.de und netdoktor.de ein, da diese zu kommerziell seien. I

Seite 8

Wo gibt es unabhängige Informationen im Netz? Unabhängige, fachlich geprüfte Informationen bieten zum Beispiel die Portale patienten-information.de und gesundheitsinformation.de. Patienten-information.de ist ein gemeinsames Patientenportal von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung. Es bietet kostenfreie, qualitätsgeprüfte Gesundheitsinformationen verlässlicher Anbieter und verweist auf themenspezifische Beratungsund Selbsthilfeangebote. Gesundheitsinformation.de ist ein Angebot des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die Website richtet sich an erkrankte und gesunde Bürgerinnen und Bürger. Einen wissenschaftlichen Hintergrund mit praktischen Informationen für Patienten bietet die Online-Datenbank krankheitserfahrungen.de. Dort sollen an Krebs Erkrankte und chronische Kranke Menschen finden, die an der gleichen Krankheit leiden, Vergleichbares erlebt und mit der Erkrankung zu leben gelernt haben. Das Projekt der Universitäten Freiburg und Göttingen ist vor fünf Jahren als deutsche Version der britischen Vorbilder healthtalk.org und youthhealthtalk.org an den Start gegangen und thematisiert Prostata-, Darm- und Brustkrebs, Diabetes, chronischen Schmerz, Epilepsie und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Die deutschen Forscher haben mehr als 270 Interviews mit Männern und Frauen aus ganz Deutschland geführt, pro Krankheitsbild sind um die 40 abrufbar, dazu gibt es zahlreiche Informationen zur Krankheit und dem Leben mit der Erkrankung.

TITELTHEMADR. GOOGLE

… und das meinen die Fachärzte! Dr. med. Andreas Görz Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie www.kardiologie-ab.de Tel. 0 60 21/3 86 72-0

Zunehmend mehr Patienten kommen mit gezielten Fragen zu ihren Erkrankungen in unsere Sprechstunde. Grundsätzlich finde ich das gut, denn ich kann so mit den Patienten in einen guten Dialog treten. Das setzt natürlich voraus, dass die im Internet gewonnenen Erkenntnisse sachlich und fachlich richtig sind; das ist aber tatsächlich gar nicht so selten der Fall. In letzter Zeit kamen auch Patienten, die per App ihre eigenen Gesundheitsdaten sammeln. Unter Umständen können diese ein Erkenntnisgewinn sein, das setzt aber voraus, dass das Programm gut ist und der Nutzer wirklich damit umgehen kann. Allerdings muss man sich aus datenrechtlicher Sicht gut überlegen, ob man diese doch sehr persönlichen Daten wirklich in einem internetbasierten System speichern möchte. Gefährlich wird es, wenn Patienten im Internet oder anderen Medien wie Zeitschriften, Fernsehen und Gesundheitsbüchern Halbwahrheiten lesen oder Informationen Eins zu Eins auf ihr eigenes Krankheitsbild übertragen – und dann eigenmächtig Medikamente absetzen, weil sie denken, dass sie ihnen nicht guttun und der Arzt ihnen etwas Falsches verordnet hat. Ich kann nur davor warnen, Medien mehr zu vertrauen als dem behandelnden Arzt, der die Krankheitsgeschichte kennt und Zusammenhänge auf Grund seines Wissens und seiner Erfahrung ganz anders einordnen kann.

6


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:54 Uhr

Seite 9

TITELTHEMADR. GOOGLE

… und das meinen die Fachärzte! Dr. med. Klaus Fecher Orthopäde und Fußspezialist

Auch in der Medizin ist das Internet heute eine sehr gute Möglichkeit, sich über Spezialthemen umfassend und schnell zu informieren. Allerdings sind Laien aufgrund der Vielzahl an Suchergebnissen oft zu überfordert, um das Wissen auch richtig einschätzen zu können.

www.dr-fecher.de Tel. 0 60 21/58 0310

Daher ersetzt das Internet natürlich keinesfalls eine qualifizierte ärztliche Untersuchung und Beratung. Die Verunsicherung wird dann noch größer, wenn man sieht, dass man mit wenigen Mausklicks sich fast widersprechende Aussagen zu bestimmten Themen findet. Daher ist es unsere Aufgabe, als Experte in einem bestimmten Fachgebiet, hier für etwas sachliche Klarheit zu sorgen und dem Patienten das entsprechende Vertrauen für seine Entscheidung entgegenzubringen.


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:54 Uhr

Seite 10

TITELTHEMADR. GOOGLE

… und das meinen die Fachärzte! Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG www.klausmann.de Tel. 0 60 21/34 27-0

„Dr. Google“ ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es natürlich zu begrüßen, dass jeder der es möchte sich im Internet über alles informieren kann, auch was seine eigene Krankheitsgeschichte betrifft. Die Informationen, die Google transportiert, sind im Allgemeinen für alle verständlich und damit bleiben sie in der Regel oberflächlich. Gleichwohl haben nicht wenige Leser das Gefühl, jetzt umfassend informiert zu sein. Dies führt unter Umständen zu relativ langen Gesprächen und Diskussionen, die eigentlich nicht notwendig sind. Diese Auseinandersetzungen können durchaus fruchtbar für das Verhältnis des jeweiligen Arztes mit dem Patienten sein. Aber aus ökonomischer Sicht ist hier von den Seiten des Kostenträgers kein Ausgleich vorgesehen, so dass verständlicherweise „Dr. Google“ durchaus ein Reizthema sein kann. Aber „Dr. Google“ ist nicht mehr wegzudenken und man muss sich damit arrangieren. Wesentlich „gefährlicher“ ist „Dr. Watson“. Einige Kliniken einer privaten Krankenhauskette in Deutschland haben bereits damit begonnen, versuchsweise die Anamnesedaten der jeweiligen Patienten sowie die Laborergebnisse in einen Hochleistungscomputer der Firma IBM einzuspeisen, der mit allen bekannten Diagnosen, etc. ausgestattet ist. Dieser Computer gibt dann Hinweise auf die mögliche Erkrankung, die dann wiederum abgearbeitet werden muss. Man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusagen, dass dies sehr bald in die medizinische Routine einfließen wird. Was das dann für das Arzt/Patientenverhältnis bedeutet, weiß bis jetzt sicherlich niemand. Auch kann niemand zwingend beantworten, ob wir dann wirklich noch sehr viele Ärzte benötigen, oder ob dann intelligente Systeme im Rahmen der Ökonomisierung der Medizin den Arzt weitgehend ersetzen. Für den Patienten dürfte dies eine Horrorvorstellung sein. Dass diese Systeme kommen werden, daran besteht jedoch kein Zweifel. Und retrospektiv betrachtet ist dann „Dr. Google“ wahrscheinlich nur noch eine Lachnummer.

Ihr Partner für abgestimmte Druck- und Logistiklösungen! www.kuthal.com www.r-m-d.com


13.09.2016

9:54 Uhr

Seite 11

GESUNDHEITSVORSORGE

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Kindes- und Jugendalter! Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

Nach der Geburt

I HNO-arzt I Kinderarzt

Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung

3. – 10. Tag

I Kinderarzt

U2 erste Grunduntersuchung

4. – 5. Woche

I Kinderarzt

U3 Kinderarztpraxis und Familie

3. – 4. Monat

I Kinderarzt

U4 erste Impftermine

6. – 7. Monat

I Kinderarzt

U5 das Baby wird beweglicher

6. – 9. Monat

I Zahnarzt

Milchzähne und Beratung mit Baby 01

10. – 12. Monat

I HNO-arzt I Kinderarzt

Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter

15. – 18. Monat

I Zahnarzt

Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung

21. – 24. Monat

I Kinderarzt

U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden

24. Monat

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt

Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“)

30. – 72. Monat

I Zahnarzt

Ausschluss frühkindliches Schielen 3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung

34. – 36. Monat

I Kinderarzt

U7a Kleinkind wird Kindergartenkind

3. – 4. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt

Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit

4. Lebensjahr

I Augenarzt I Kinderarzt

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind

5. Lebensjahr

I Kinderarzt

U9 bald ein Schulkind

6. Lebensjahr

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine

ab 6. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung

7. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen

8. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut

Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen

9. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase

ab 10. Lebensjahr

I HNO-arzt

Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)

11. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase

12. – 18. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen

bis 13. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen

13. – 14. Lebensjahr

I Kieferorthopäde I Kinderarzt

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung

16. – 17. Lebensjahr

I Frauenarzt I Kinderarzt

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung

17. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten

10. – 18. Lebensjahr

I Orthopäde

Rücken-Check-up

1. – 18. Lebensjahr

I Hautarzt

Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)

I Urologe

... 9


GESUNDHEITSVORSORGE

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:54 Uhr

Seite 12

Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

...

Erwachsenenalter!

Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

ab 18. Lebensjahr

I Augenarzt I Urologe

Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen

I Zahnarzt 20. Lebensjahr

I Frauenarzt I HNO-arzt

I Internist I Kardiologe I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner

I Urologe I Zahnarzt

30. Lebensjahr

I I I I

Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe

I Urologe I Zahnarzt

40. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt

Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen 2-jährl. Augendruckmessung zur Glaucomfrüherkennung, Lesebrille Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

... 10


.

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

...

13.09.2016

9:54 Uhr

Seite 13

Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

45. Lebensjahr

I Frauenarzt

Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

I Internist I Kardiologe I Orthopäde I Radiologe

I Urologe I Zahnarzt

50. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist

I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt

60. Lebensjahr

I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe

I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt

ab 70. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt

Alle Altersklassen

I Hautarzt

Verkehrs-Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD Cataract (Grauer Star)- und Glaucom (Grüner Star)-Vorsorge, Brillen- und Netzhautcheck, Verkehrs-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Sehtest, Verkehrstauglichkeit, Cataract- und Glaucom-Vorsorge Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs

... 11


GESUNDHEITSVORSORGE

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:54 Uhr

Seite 14

Gesundheits-Check-up nach

...

Risikogruppen!

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– Berufskraftfahrer

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung

– Piloten

I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist

gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich

– Bildschirmarbeitsplatz

I Augenarzt I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up

– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen

I Hautarzt

gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen

– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln

I Urologe

Harnblasenkrebsfrüherkennung

Diabetiker

I I I I I I

jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.

I Kardiologe

ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Herzkranke

I Kardiologe/Internist I Zahnarzt

alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Hypertoniker

I I I I

jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Immunschwäche

I Hautarzt

Berufsgruppen

Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt

Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe

I Zahnarzt

Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle

I Augenarzt

ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check

– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie

I Frauenarzt

6-monatlich

– Biologicals

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bisphosphonate

I Zahnarzt

Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung

– Cortison

I I I I

Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse

– Chemotherapeutika (MTX, etc.)

I I I I I

Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt

4-monatlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme

...

12


.

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

...

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 15

Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– ß-Blocker

I Kardiologe/Internist

jährlich

– Cordarex

I Augenarzt I Kardiologe/Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich

– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)

I Augenarzt I Hautarzt I Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich

– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bestrahlung

I Zahnarzt

vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Osteoporose

I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung

Raucher

I I I I I I I I

Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt

jährliche Netzhautuntersuchung Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut

Rheumatiker

I I I I

Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle

Schwangere

I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt

Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis

Sportler

I Zahnarzt

Sportschutzschienen


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 16

SCHWIND SEHEN & HÖREN

AUGENOPTIK & HÖRAKUSTIK

Anzeige

SCHWIND SEHEN & HÖREN Aschaffenburg präsentiert neue Pädakustik-Abteilung Die frühzeitige Erkennung und Behandlung einer Hörstörung ist gerade bei Kindern umso wichtiger, da ein gesundes Gehör im Kindesalter die Grundlage für den Spracherwerb und alle damit verbundenen Entwicklungsschritte bildet.

Auf Wiedersehen. Auf Wiederhören. In unserer SCHWIND Filiale:


g

:

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Was ist Pädakustik? Als Pädakustik bezeichnet man die Hörgeräteversorgung bei Säuglingen bis zum Jugendalter. Hörprobleme bei Kindern und Neugeborenen kommen leider nicht selten vor. Etwa eines von tausend Neugeborenen in Deutschland leidet unter Hörschädigungen. Dieser Anteil steigt im Verlauf der Kindheit aufgrund Erkrankungen wie zum Beispiel Mittelohrentzündungen, Unfällen und Lärmschäden. Die frühzeitige Erkennung und Behandlung einer Hörstörung ist gerade bei Kindern umso wichtiger, da ein gesundes Gehör im Kindesalter die Grundlage für den Spracherwerb und alle damit verbundenen Entwicklungsschritte bildet. Wie wird ein Hörtest bei Kindern durchgeführt? Die Hörüberprüfung und Hörgeräteanpassung bei Kindern ist eine besonders komplexe Aufgabe und erfordert ein großes Einfühlungsvermögen und Zeit sowie eine entsprechende technische und räumliche Ausstattung, um den Bedürfnissen des Kindes gerecht zu werden. Da ein Säugling bzw. Kleinstkind noch nicht sprechen kann, wird der Hörtest in Form einer Beobachtungs- oder Wahrnehmungsaudiometrie durchgeführt. Auch gibt es unterschiedliche objektive Messverfahren, um den Hörverlust des Kindes zu ermitteln. Die meisten dieser objektiven Messverfahren (z. B. BERA, OAEs) werden schon vorab beim HNO-Arzt oder in der Klinik durchgeführt. Bei Kindern ab ca. 3 Jahren kann eine sogenannte Spielaudiometrie durchgeführt werden. Hierbei wird mit unterschiedlichen Spielhandlungen (z.B. mit einem Stekkbrett und Holzklötzen) der Hörtest durchgeführt. Der Pädakustiker arbeitet Hand in Hand mit den HNO-Ärzten und Kliniken zusammen, damit sämtliche Testergebnisse gesammelt werden können, um gemeinsam eine optimale Hörsystemversorgung zu gewährleisten. Was ist bei der Hörgeräteanpassung zu beachten? Die Anpassung der Hörsysteme bei Kindern sollte immer von einem Pädakustiker oder Hörakustikermeister mit Erfahrung durchgeführt werden. Der Pädakustiker ist ein Hörgeräteakustikgeselle

Seite 17

oder -meister, der sich auf die Hörsystemeanpassung bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr spezialisiert hat. Hörgeräte für Kinder sind in der Regel hinter dem Ohr und werden mit einem individuellen Ohrpassstück, die sogenannte Otoplastik, angepasst. Da sich die Anatomie des Ohres aufgrund des Wachstums ständig verändert, ist eine regelmäßige Überprüfung des Sitzes der Otoplastik unbedingt erforderlich. Nur mit einem richtig passenden Ohrstück kann das verstärkte Signal über das Hörsystem optimal übertragen werden. Nach dem Abschluss der Hörgeräteversorgung werden regelmäßige Kontrolltermine im zeitlichen Abstand von 3 bis 6 Monaten beim Pädakustiker vereinbart. Um den kindgerechten Anforderungen gerecht zu werden, haben Hörsysteme für Kinder folgende Merkmale: • robust • wasser- und staubresistent • kindersicheres Batteriefach • Anschlussmöglichkeit für eine Funkübertragungsanlage (FM-Anlage) • bunte, fröhliche Farbpalette Kinder haben meist eine unvoreingenommene Einstellung gegenüber Hörgeräten und tragen sie eher wie ein Schmuckstück mit Freude, dass sie damit besser hören können. Was kosten Hörsysteme für Kinder? Die meisten gesetzlichen Krankenkassen übernehmen einen höheren Anteil an der Hörgeräteversorgung als bei Erwachsenen. Bis zum 18. Lebensjahr werden sämtliche Kosten für Batterien, Otoplastiken und Reparaturen sowie die Wartung und Instandhaltung beim Akustiker übernommen. Auch die Kosten für Zubehör wie etwa eine Übertragungsanlage können mit einem Rezept vom HNO-Arzt bei der Krankenkasse eingereicht werden, wenn es für den Schulalltag oder die Ausbildung notwendig ist. Zuzahlungen für die Hörsysteme Ihres Kindes sind möglich, aber nicht notwendig! Unsere Pädakustikerin Vanessa Völker berät Sie gerne, welches Hörgerät für Ihr Kind optimal geeignet ist, um sich trotz Hörminderung gut zu entwickeln und selbstbewusst durch das Leben zu gehen.

Frohsinnstraße 32 | 63739 Aschaffenburg | Tel. 0 60 21/44 87 90 sop-af@schwind-optic.de | www.schwind-sehen-hoeren.de


GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI

NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

Seite 18

Anzeige

Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie

3. Aschaffenburger Multiple Sklerose-Tag am 16.07.2016; aus der Forschung für die Praxis Am 16.07.2016 fand im Aschaffenburger Veranstaltungszentrum der AOK der bereits 3. Aschaffenburger Multiple Sklerose-Tag statt. Etwa 280 Patienten und Angehörige kamen, um Neuigkeiten aus Forschung, Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose zu erfahren.

Hausherrn, ganz besonders bei den anwesenden Patienten und Angehörigen. Diese folgten den anschließenden Vorträgen aufmerksam und brachten sich auch mit großem Interesse in die Diskussion mit ein.

gen dem Neurologen und akzeptieren diese dann.

Vortrag Dr. med. A. Safavi

Vortrag Dr. med. W.E. Hofmann Oberbürgermeister Klaus Herzog

Als Schirmherr der MS-Veranstaltung war auch, wie bei früheren Veranstaltungen, Herr Oberbürgermeister Klaus Herzog anwesend. Er betonte, wie wichtig es ist, sich bei ausgewiesenen Fachleuten zu informieren und wünschte den Besuchern eine informative und interessante Tagung.

Dietmar Griesbeck, Direktor der AOK Aschaffenburg

Auch Herr Griesbeck, Direktor der AOK Aschaffenburg, wünschte den Anwesenden und den Referenten alles Gute und hob hervor, dass das AOK-Zentrum für Informationsveranstaltungen dieser Art gerne zur Verfügung stehe. Herr Dr. med. W.E. Hofmann bedankte sich beim Oberbürgermeister und beim

16

9:55 Uhr

Der erste Vortrag von Herrn Dr. med. W.E. Hofmann gab einen Überblick über die Wichtigkeit der Patientenbeteiligung bei der Therapieentscheidung. Während früher die Entscheidung zur Therapie in erster Linie vom Arzt gefällt wurde, ist es heute üblich, dass ein informierter Patient an der Entscheidung, wie seine Therapie aussehen soll, mitwirkt. Der Patient ist heute aufgeklärter; Arzt und Patient unterhalten sich auf Augenhöhe. Der Arzt stellt mögliche Medikamente vor und gemeinsam mit Betroffenen und Angehörigen wird dann entschieden (shared decision making). Ist der Patient ebenfalls von seiner Therapie überzeugt, und besteht ein enges Miteinander in der Zusammenarbeit zwischen Patient und Arzt, ist die Prognose für den Patienten wesentlich günstiger. Der Patient kann so in jeder Phase der Erkrankung und jederzeit auf den Neurologen oder die MS-Schwester zugehen, um seine aktuelle Situation zu schildern und Hilfe zu bekommen wie im Falle einer Verschlechterung vorzugehen ist. Mittlerweile profitiert ein hoher Prozentsatz der Patienten von dieser Mitentscheidung bei der geeigneten Therapie. Nur wenige Patienten überlassen sämtliche Entscheidun-

Anschließend sprach Herr Dr. med. A. Safavi, Neurologe aus Alzenau, über die Schubtherapie der Multiplen Sklerose. Er betonte, dass neben einer Basistherapie und Medikamenten für die Optimierungstherapie eine spezielle Therapie, die sog. Schubtherapie durchgeführt wird. Verschlechtert sich ein Patient akut und hält diese Verschlechterung mindestens 24 Stunden an, ohne dass diese durch einen Infekt oder Hitze ausgelöst wird, dann sind die Bedingungen für eine Schubtherapie erfüllt. Neben der klinischen Verschlechterung werden im Kernspintomogramm neue Herde und/ oder kontrastmittelaufnehmende Herde nachgewiesen, die für den Schub verantwortlich gemacht werden können. In der Schubtherapie wird hochdosiertes Methylprednisolon verabreicht und zwar unter definierten Bedingungen, d.h. mindestens drei- bis fünfmal wöchentlich. Herr Safavi betonte, dass unter dieser Therapie viele auftretende Schübe gebessert werden können. Allerdings muss bei der schubförmigen Verlaufsform der Multiplen Sklerose eine immunmodulatorische Therapie (d.h. Tabletten oder Injektionen täglich oder in unterschiedlicher Häufigkeit) durchgeführt werden, um weiteren Schüben vorzubeugen. Auch nonmotorische Symptome können günstig beeinflusst werden.


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

Vortrag Sabine Jäger, MS-Nurse

Frau Sabine Jäger, zertifizierte MS-Nurse aus der Praxis von Herrn Dr. med. W.E. Hofmann, berichtete über die gesunde Ernährung bei Multipler Sklerose. Sie zeigte auf, dass die Ernährung über die Darmflora aufgenommen wird und auf die MS einwirkt und zwar bei der Entstehung der Erkrankung und möglicherweise auch bei deren Fortschreiten. Wer seine Ernährung umstellt, verändert damit vermutlich auch seine Darmflora. Zwar gibt es derzeit keine Ernährungsform, die aufgrund wissenschaftlicher Nachweise definitiv bei der MS empfohlen wird, aber es gibt Hinweise, was eher gut oder schlecht ist. Bei einer solchen als gut empfohlenen Ernährung spielen verschiedene Vitamine, vor allem B12- und D-Vitamine sowie Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren), eine wichtige Rolle. Empfohlen werden Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Reis und Hülsenfrüchte; wenig Fleisch und Wurstwaren, weil sie am meisten Arachidonsäure enthalten, die Entzündungen im Körper fördern. Als Öllieferant eignen sich Hanföl, Rapsöl, Leinöl und fette Fischsorten wie Lachs, Makrele, Sardine etc. Bei veganer Ernährung empfiehlt es sich, zusätzlich Vitamin B12 einzunehmen. In den Wintermonaten sollte man mit der Vitamin D-Gabe nicht sparen. Zu viel Salz, Alkohol und Nikotin sollte man dagegen eher meiden, weil sie sich nicht positiv auf den Verlauf der Multiplen Sklerose auswirken. Wer an MS leidet, sollte in Absprache mit seinem Neurologen oder der MS-Schwester ausprobieren, welche Ernährungsform ihm gut tut.

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 19

Nach der Pause sprach der international bekannte Neurologe und Neuropsychologe Prof. Dr. rer. nat. P. Calabrese aus Basel über Stress und MS. In dem informativen und abwechslungsreichen Vortrag wurde klar gezeigt, wie der Patient mit seiner MS umzugehen hat, wieviel Stress und Belastung er vertragen kann und wie er am besten darauf achtet, den Stress nicht zu groß werden zu lassen. Entscheidend ist dabei, ob es sich um positiven oder negativen Stress handelt. Stress wirkt sich auch negativ auf kognitive Funktionen aus. Wie Herr Calabrese berichtete, leiden viele MS-Patienten aufgrund der Erkrankung bereits an kognitiven Beeinträchtigungen. Hierbei stellen Aufmerksamkeit, Exekutivfunktionen, Gedächtnis- und Informationsverarbeitung sowie sprachliche Verarbeitungsprozesse für die Betroffenen oft ein deutliches Hindernis dar, im Alltag oder im Beruf zurechtzukommen. Dadurch kommt es zu vermehrtem Rückzug, was wiederum mit negativem Stress einhergeht. MS-Betroffene sollten also auf Warnsignale achten, um nicht in negativen Stress zu geraten.

Nach Veranstaltungsende zeigten sich die anwesenden MS-Betroffenen, Angehörigen und Interessierten sehr zufrieden mit dem neu erlernten Wissen, den praktischen Ratschlägen, dem angebotenen Informationsmaterial und der Möglichkeit, persönliche Gespräche zu führen. Zum Schluss betonte Herr Dr. med. W.E. Hofmann, dass alle Referenten und die Neurologische Praxis bestrebt sind, für Patienten und Interessierte solche Weiterbildungsveranstaltungen mit Fachvorträgen auch weiter anzubieten und hierfür auch überregionale Referenten, die sich intensiv mit einem Spezialgebiet beschäftigen, einzuladen. Herzliche Grüße aus der Neurologischen Praxis Ihr Dr. med. W.E. Hofmann

Vortrag Prof. Dr. med. P. Rieckmann

In der Pause konnten sich Betroffene und Angehörige an den vielen Informationsständen über neue Entwicklungen in der MS-Diagnostik und Therapie informieren. Es gab wichtige Broschüren und Flyer zum Mitnehmen, was von den Patienten gerne wahrgenommen wurde.

Der letzte Vortrag von Herrn Prof. Dr. med. P. Rieckmann aus Bamberg zeigte die Rolle der Darmflora bei der Multiplen Sklerose auf: „Der Mensch ist, was er isst.“ Er nahm damit noch einmal das wichtige Thema Ernährung bei MS auf. In seinem Vortrag stellte Herr Rieckmann dar, dass sich im Darm sehr viele immunkompetente Lymphozyten befinden. Es wird postuliert, dass der immunkompetente Darm ein sehr wichtiges Organ dafür ist, ob eine Multiple Sklerose auftreten kann oder diese durch Immunreaktionen verhindert werden kann. Herr Rieckmann betonte, dass hier dringend weitere Forschung nötig ist. Vermutlich werden dann in Zukunft auch neue Medikamente gegen diese Autoimmunerkrankung eingesetzt.

Vortrag Prof. Dr. rer. nat. P. Calabrese

Nach Abschluss der Vorträge und auch nach jedem Referenten entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, in der auch differenzierte Fragen vom Publikum an die Ärzte gestellt wurden. Die Referenten versuchten, diese adäquat und bestmöglich zu beantworten. Dabei gab es auch viele Frage zu Schwangerschaft und MS, ein Thema, das ebenfalls noch diskutiert wurde.

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

HIER FINDEN SIE UNS: Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie Verkehrsmedizin Gerontopsychiatrische Grundversorgung H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44

17


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 20

AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

SPRACHTHERAPIE

Anzeige

Akademische Praxis für Sprachtherapie

Schlaganfall – wie geht es eigentlich den Angehörigen?

Zu Beginn jeder Therapiestunde begrüßen wir unsere Patienten, erkundigen uns danach, wie es Ihnen geht und wie die Tage seit unserer letzten Therapie zuhause verliefen. Aphasische Patienten, sofern sie sprechen können, antworten darauf meist mit nur kurzen verbalen Äußerungen. Bei einem Patienten mit schwerer Sprachstörung, dem es zwischenzeitlich sehr schlecht ging, spielte sich vor kurzem die gleiche Szene ab. Er antwortete auf meine Frage nur knapp mit „gut“. Da seine Mimik und auch seine Stimmung den Eindruck vermittelten, dass es ihm wirklich wieder gut geht, hätte die eigentliche sprachtherapeutische Therapiesitzung beginnen können. Doch da hob die ihren Mann begleitende Ehefrau schüchtern ihren Zeigefinger und sagte leise: „Mir geht es übrigens auch wieder gut!“ Ein Leben mit einer z. B. durch einen Schlaganfall zerstörten Sprache ist den meisten Menschen unbekannt und auch kaum vorstellbar mit seinen alltäglichen Kommunikationsschwierigkeiten. Nur diejenigen, die durch den Schicksalsschlag Aphasie in dieses unbekannte AphasieLeben katapultiert werden, lernen es zwangsläufig im Detail kennen. Dies gilt nicht nur für den betroffenen Patienten,

18

sondern auch für die mitbetroffenen Partner und nahen Angehörigen, denn auch ihre Lebenssituation hat sich von einem auf den anderen Moment verändert. Und dies liegt nicht nur daran, dass sich Partner ab sofort um viele Dinge zusätzlich im Alltag kümmern müssen, sondern insbesondere auch daran, dass die Sprache als Grundlage der gemeinsamen Kommunikation wegfällt oder nur eingeschränkt möglich ist. Das gewohnte Gespräch, der wichtige regelmäßige Austausch mit dem Partner ist so nicht mehr möglich. Einige Autoren bezeichnen Aphasie deshalb auch als „Familienkrankheit“. Eine Familie ist ein System mit genau verteilten Rollen. Verändert sich die Möglichkeit eines Familienmitglieds, seine Rolle zu erfüllen, kommen automatisch auch die Rollen der anderen Familienmitglieder ins Wanken. Dies ist eine heikle und äußerst belastende Situation. Erika Pullwitt, Lehrerin und Angehörige, deren Mann eine Globale Aphasie erlitt, beschreibt die Situation in ihrem Buch wie folgt: „Aus Liebe zum Erkrankten erwächst die Kraft und der Wille, die völlig veränderte Lebenssituation meistern zu wollen und zu können.

Jedoch schützt diese Liebe nicht vor Wut, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Frustration, Überforderung und dem lähmenden Gefühl des Alleingelassenseins“.

Folgen der Aphasie Menschen mit einer Aphasie haben mit sprachlichen und mit vielen anderen Problemen zu kämpfen. Diese können sein: eine Hemiparese oder Hemiplegie, eine Gesichtsfeldeinschränkung, veränderte emotionale Reaktionen wie Angst, Aggression, Ungeduld, Verzweiflung, Depression, Gleichgültigkeit, Passivität, Verleugnung oder Nichtwahrnehmen der Krankheit und/oder der Probleme, Egozentrismus und Infantilismus, Verlust des Selbstwertgefühls, Einsamkeit, Isolation, emotionale Instabilität, Enthemmung und Scham- und Schuldgefühle. Dazu kommen oft kognitive Einschränkungen in den Bereichen Aufmerksamkeit/Konzentration, Gedächtnis und Exekutivfunktionen. Während im akuten Stadium der Erkrankung das Verhalten des aphasischen Patienten von der Schwere der körperlichen Symptome bestimmt wird, wird das Ausmaß der Sprachstörung erst nach einigen Stunden oder Tagen deutlich. Die Patienten wirken dann ratlos, hilflos, oft verzweifelt bei ihren Versuchen, sich mitzuteilen. Sie machen stumme Artikulationsbewegungen oder geben einzelne, oft zusammenhanglose und schwerverständliche Wörter von sich. Manche Patienten sprechen streckenweise flüssiger, unterbrechen sich aber häufig, weil sie Mühe haben, ihre Gedanken oder Wünsche mit Worten mitzuteilen. Manche beginnen, einen Gedanken zu formulieren, unterbrechen ihre sprachlichen Äußerungen, suchen nach einem passenden Ausdruck. Wenn ihnen das nicht gelingt, reagieren sie irritiert, ratlos, ärgerlich und fordern ihren Gesprächspartner mit suchendem Blick auf, das gesuchte Wort zu sagen, in der Annahme, dieser müsste genau wissen, was sie meinen. Misslingt die Kommunikation, weil die Gesprächspartner beispielsweise den Inhalt der Mitteilung trotz wiederholter Hilfestellungen nicht erraten, geben die Patienten bald resigniert auf und sind ärgerlich auf den Gesprächspartner, weil sie ihm die Schuld am kommunikativen Misserfolg geben. Wie der Patient die Auswirkungen seiner Sprachstörung erlebt und verarbeitet, hängt nicht vom Typ der Aphasie ab. Die


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

entscheidende Rolle spielen Persönlichkeit und soziale Integration.

Rollenwechsel in der Familie Im Verlauf der Rehabilitation ist es wichtig, mit dem Patienten gezielt daran zu arbeiten, dass er eine neue Lebensplanung entwickelt. Das verlangt in vielen Fällen einen Rollenwechsel in der Familie oder Partnerschaft. Ist die Frau erkrankt, muss der Mann einen Teil der Hausarbeit mitübernehmen. Ist der Mann erkrankt, muss die Frau oft zusätzlich zu Haushalt, Kindererziehung und Sorge für den behinderten Partner eine Berufstätigkeit aufnehmen. Bei diesem Rollenwechsel soll der aphasische Patient nach Möglichkeit aktiv mitarbeiten. Aber wer hilft dem Patienten und den Angehörigen bei diesem Prozess? Sprach-, Physio- und Ergotherapeuten sind oft ausschließlich mit der funktionellen Behandlung des Patienten beschäftigt und haben oder nehmen sich kaum Zeit, diesen Veränderungsprozess wirklich mit zu begleiten. Sozialarbeiter kümmern sich mehr um die häusliche Versorgung. Und falls die Patienten in einer stationären Einrichtung sind, in der es Neuropsychologen gibt, dann stehen auch hier die funktionelle Verbesserung der kognitiven Einschränkungen und die Krankheitsverarbeitung des Patienten im Vordergrund. Notwendige, regelmäßige Angehörigengespräche finden auch hier meist selten oder nicht statt.

Sozialer Rückzug und die Suche nach sozialem Anschluss Häufig werden frühere soziale Kontakte seltener und ehemalige Bekannte und Freunde ziehen sich allmählich zurück. Viele schätzen die Sprachstörung falsch ein, empfinden das Gespräch als sehr mühsam oder sind unsicher, wie sie sich dem aphasischen Patienten gegenüber verhalten sollen. Aber auch der Patient hält oft an seinem Rückzug fest, weil er sich schämt und auch er Irrtümer und Vorurteile der anderen befürchtet. Aber eine Aphasie bedeutet nicht, dass sich der Betroffene sozial isolieren muss. Häufig fehlt das nötige Selbstvertrauen und die positive Erfahrung, dass man auch mit geringen sprachlichen Möglichkeiten eine Vielzahl von Aktivitäten allein oder mit anderen ausführen kann. Des-

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 21

halb sollte die soziale Selbständigkeit immer auch eine Zielsetzung in der Rehabilitation sein, an der alle Berufsgruppen mitarbeiten sollten. Die Wiederaufnahme sozialer Aktivitäten, frühere oder neue Hobbies, die Teilnahme an Selbsthilfegruppen, Übungen in der Sprachtherapie und zuhause, Veränderung von Einstellungen, z. B. „Sprachlich nicht perfekt zu sein ist ok.“ regen an, verbliebene sprachliche Möglichkeiten zu nutzen und dadurch zu verbessern.

gen ihr Anliegen und ihre Fragen vorzubringen. Denn zahlreiche Untersuchungen zeigen uns, dass eine erfolgreiche Therapie aphasischer Patienten von einer guten sozialen Integration und damit in hohem Maße von einer guten und hilfreichen Angehörigenarbeit abhängt. Literatur: Erika Pullwitt, Andreas Winnecken, Aphasie – wenn Sprache zerbricht. Die Betroffenheit der Mitbetroffenen, Schulz-Kirchner-Verlag, 2012

Multidisziplinäre Beratung Durch die Krankheit werden Patienten und Angehörige mit vielen Fragen konfrontiert. Es gibt Fragen zum gesundheitlichen Risiko eines weiteren Schlaganfalls, zum Umgang mit psychosozialen Problemen, zur Konfliktbewältigung in der Familie, zur Hilfsmittelversorgung und wie man eine finanzielle Unterstützung bekommen kann. Auch Fragen zu Umbaumaßnahmen in Haus oder Wohnung, zu weiteren evtl. gemeinsamen Rehabilitationsmöglichkeiten, zu Möglichkeiten bei der Ablehnung eines Rehabilitationsantrags, wie und wo man einen Schwerbehindertenausweis beantragt oder was man bei der Beantragung einer Pflegestufenerhöhung berücksichtigen muss. Bei guter Rehabilitation werden Fragen gestellt, ob und ab wann der Patient wieder Auto fahren kann, ob eine Rückkehr in den Beruf möglich ist oder wie man mit Problemen in der Sexualität umgehen soll.

Dr. phil. Ingeborg Maser

Akademische Praxis für Sprachtherapie

Um diese Fragen mit Angehörigen durchzusprechen und nach Möglichkeiten und Lösungen zu suchen, benötigt man in der Regel unterschiedliche Fachleute wie Ärzte, Sprachtherapeuten, Psychologen und Sozialarbeiter. Oft besorgen sich Angehörige auch entsprechendes Informationsmaterial. Aber für ihre Entscheidung, was jeweils zu tun ist, benötigen Angehörige meist zusätzlich ein oder mehrere Gespräche mit erfahrenen Fachleuten. Leider berichten aber Angehörige häufig, dass im Prinzip alle Ansprechpartner zu wenig Zeit und oft auch zu wenige Möglichkeiten haben, um ihnen hilfreich und beratend zur Seite zu stehen.

HIER FINDEN SIE UNS:

Dies sollte eine Aufforderung an uns alle sein, Therapeuten, Ärzte und auch Kostenträger, hier für bessere Bedingungen zu sorgen. Angehörige andererseits sollten sich noch mehr trauen, bei Therapeuten, Ärzten und sozialen Einrichtun-

Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28

Akademische Praxis für Sprachtherapie Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG

www.sprachtherapie-maser.de

19


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 22

PRAXIS HALS-NASEN-OHREN-ÄRZTE

HALS-NASEN-OHREN

Anzeige

Spieglein, Spieglein an der Wand...

Menschen mit unschön geformter Nase haben hohen Leidensdruck. Die ästhetische Rhinoplastik kann ihnen zu neuer Lebensqualität verhelfen Eine unschön geformte Nase erzeugt einen hohen Leidensdruck, denn die Nase steht auf Grund ihrer exponierten Stellung besonders im Focus der Wahrnehmung Dritter und prägt maßgeblich die ästhetische Wirkung des Gesichts. Nasenhöcker, große Nasenflügel sowie schiefe oder platte Nasen können das Selbstwertgefühl nachhaltig schwächen. Eine Operation erscheint Betroffenen deshalb oft als einzige Möglichkeit eine höhere Lebensqualität zu erreichen. Nicht selten haben sie auch mit konkreten gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, denn die äußere Formstörung kann durchaus die Nasenatmung behindern. Lebenslanges Leiden muss jedoch nicht sein: Die äußere Form der Nase lässt sich mit Hilfe einer ästhetischen Rhinoplastik – der Korrektur der äußeren Nase – verändern. Diese äußerst anspruchsvolle plastische Operation sollte nur von erfahrenen Fachärzten durchgeführt werden. Hals-Nasen-Ohrenärzte verfügen auf Grund ihrer Kenntnis sowohl der äußeren wie auch der inneren Anatomie der Nase über eine besondere Expertise. Mit einer Nasenkorrektur wird versucht Form und Größe entsprechend den Vorstellungen des Patienten zu verändern. Ziel ist in erster Linie eine Harmonie im Verhältnis zu den Gesichtszügen herzustellen und dabei die Individualität des Patienten zu erhalten. Die neue Nasenform

20

muss so unauffällig sein, dass ihr die Operation nicht anzusehen ist. Gleichzeitig muss die Atemfunktion entweder erhalten oder bei Patienten mit behinderter Nasenatmung verbessert werden. Mit der Operation kann die Nase begradigt, vergrößert oder verkleinert werden; auch die Nasenspitze und Nasenlöcher können korrigiert werden. Modernste Operationstechniken erlauben eine wesentlich höhere Präzision und größere Sicherheit wie in früheren Jahren; mit Hilfe eines später unsichtbaren Schnitts zwischen den Nasenlöchern wird die Nase aufgeklappt und je nach Indikation weiter operiert. Diese sogenannte offene Rhinoplastik bietet den Vorteil, dass der Operateur innere Strukturen besser beurteilen und Veränderungen präziser vornehmen kann. Mit Hammer, Meißel, Skalpell und speziellen Instrumenten wird das Knochen- und Knorpelgerüst entsprechend der angestrebten Form verändert. Schiefnasen sind fast immer begleitet oder werden hervorgerufen durch eine Schiefstellung der Nasenscheidewand, die auch die Nasenatmung behindern kann. Deshalb ist in diesen Fällen die Begradigung der Nasenscheidewand Voraussetzung, um auch die äußere Nase gerade stellen zu können. Nach Modellierung des Knorpels werden die für die Operation abgelösten Schleimhäute wieder exakt angelegt und mit feinen

selbstauflösenden Fäden vernäht. Die Nasenhaut wird mit feinen Pflasterstreifen anmodelliert und die Form der Nase durch eine Schiene aus Kunststoff oder Gips unterstützt. Eine Korrektur der äußeren Nasen dauert in der Regel etwa zwei Stunden und wird in Vollnarkose durchgeführt. Bei komplexen Eingriffen kann die Operation länger dauern. Die Hals-Nasen-Ohren-Ärzte Aschaffenburg operieren am Standort Elisenpalais mit den dort ansässigen Anästhesisten, wenn die Operation ambulant durchgeführt wird, und in der Hofgartenklinik bei stationärer Aufnahme. Unmittelbar nach dem Eingriff ist mit geringen Schmerzen im Wundgebiet und Kopfschmerzen zu rechnen, ebenso Schwellungen und Blutergüssen im Wangen- und Unterlidbereich, die sich nach einiger Zeit zurückbilden. Wie lange dies dauert, lässt sich schwer vorhersagen. In der Regel ist man nach ca. 14 Tagen wieder „gesellschaftsfähig“. Bettruhe ist nicht ratsam, körperliche Anstrengungen und Sport sollten jedoch eingeschränkt oder ebenso wie direkte Sonne, Sauna und Dampfbäder ganz vermieden werden. Auf das Tragen einer Brille sollte nach Möglichkeit für bis zu zwölf Wochen verzichtet werden, da der Druck des Gestells die veränderten Knochenstrukturen verschieben kann. Die Kunststoff-Schiene auf der Nase wird meist nach einer Woche gewechselt und für eine weitere Woche angebracht; die Fäden am Nasensteg werden nach 1 Woche gezogen. Alle anderen Fäden lösen sich selbst auf. Wichtig zu wissen ist: Bei jeder Nasenkorrektur besteht je nach anatomischen Gegebenheiten in etwa 10% das Risiko, dass eine Nachoperation notwendig ist. Eine zweite Operation zur Nachkorrektur ist grundsätzlich möglich, sollte aber frühestens ein Jahr nach der ersten Operation durchgeführt werden, da das endgültige Ergebnis manchmal erst nach dieser Zeit sichtbar ist. Und: Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen bezahlen einen Eingriff zur Formveränderung der äußeren Nase nur unter strengsten Voraussetzungen und nur nach einer Prüfung des individuellen Falls durch den Medizinischen Dienst. Besteht gleichzeitig eine behinderte Nasenatmung, so kann die dafür nötge Korrektur der Nasenscheidewand mit einer kosmetischen Veränderung der äußeren Nase kombiniert werden. Dadurch wird ein Teil der entstehenden Kosten in aller Regel von der Krankenkasse getragen.


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 23

HNO-ÄRZTE ASCHAFFENBURG

HNO-Kompetenz an zwei Standorten Seit Januar 2016 finden Sie uns nicht nur wie gewohnt im Elisenpalais, sondern auch an unserem neuen Standort in der Frohsinnstraße 32. Die Praxisinhaber:

Dr. med. Olaf Hiltmann

Dr. med. Tobias Stripf Dr. (CS) Georgine Hornof

Dr. med. Christof Steigerwald

Dr. med. Hans-Jörg Meyer

Angestellte Ärzte: Fr. Heidemarie Rosenauer

Fr. Dr. Esther Stripf

FÄ für HNOHeilkunde

FÄ für HNOHeilkunde

Hr. Steffen Zahn FA für HNOHeilkunde und FA für Stimm-, Sprachstörungen und kindliche Hörstörungen

Dr. Michael Czisch FA für HNOHeilkunde

Urlaubsvertreter: Dr. Fritz Bewarder, FA für HNO-Heilkunde

HIER FINDEN SIE UNS:

uch fort a gabe o s b A inver -Term e n i l n o unter e

b.d

hno-a www.

HNO-Praxis Elisenpalais | Elisenstraße 28 Frohsinnstraße 32 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/35 33 0 Telefax 0 60 21/35 33 22

www.hno-ab.de

21


PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEITSPFLEGE

PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

Seite 24

Anzeige

Alles im Fluss Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendung. Sie dient vor allem als Ödem- und Entlösungstherapie geschwollener Körperregionen, welche nach einem Unfall oder einer Operation entstehen können. Häufig wird diese Therapie nach Tumorentfernungen nötig. Weitere Indikatoren sind viele orthopädische und traumatologische Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen.

Die manuelle Lymphdrainage hilft das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Dadurch verläuft der Heilungsprozess schneller. Bei ausgeprägter Herzinsuffizienz (Stadium 3 + 4), bei erhöhter Temperatur des Körpers ab 37,5 Grad, bei entzündlichen Vorgängen unbekannter Ursache, bei akuter Beinvenenthrombose und Wundrose, soll keine manuelle Lymphdrainage angewendet werden. Durch verschiedene Massage- und Grifftechniken wird das Lymphsystem aktiviert, indem vor allem die Pumpleistung der Lymphgefäße verbessert wird. Starke Ödeme bringen häufig starke Schmerzen mit sich, so dass der manuellen Lymphdrainage eine besondere Rolle in der Schmerztherapie zukommt. Oft kann der Einsatz von Schmerzmitteln stark reduziert werden. Häufig wird versucht, die manuelle Lymphdrainage durch Maschinen zu ersetzen, diese konnten jedoch nicht annähernd mit denselben positiven Ergebnissen überzeugen. Bei der manuellen Lymphdrainage wird durch das Verschieben der Haut in Abflussrichtung der Lymphfluss angeregt. Infolge des angeregten Kreislaufs wird mehr Lymphflüssigkeit abtransportiert. Durch den Abfluss der lymphpflichtigen Last (Zelltrümmer, abgestorbene Zellen, Plasmaproteine, besiegte Bakterien und Viren, langkettige Fettsäuren, Fremd-

22

9:55 Uhr

stoffe und natürlich Wasser) sinkt der Gewebedruck, was schmerzlindernd wirkt. Das Gebiet kann wieder besser durchblutet werden. Durchblutetes Gewebe wiederum erhält mehr Nähr- und Aufbaustoffe und heilt deshalb schneller ab. Unterstützt wird die manuelle Lymphdrainage durch anschließende Kompressionsverbände. Aber nicht nur im medizinischen, sondern auch im Beauty- und Wellnessbereich

kommt die manuelle Lymphdrainage immer mehr zum Einsatz. Im kosmetischen Bereich dient sie vorwiegend der Entschlackung, Entstauung und damit der Regeneration des Gewebes. Die kosmetische Lymphdrainage wird also hauptsächlich zur Steigerung des körperlichen Wohlbefindens sowie zur Verbesserung des Haut- und Gewebetonus eingesetzt, zum Beispiel bei Cellulitis, bei Neigung zu Couperose, Tränensäcken und allgemein bei empfindlicher Haut.

Die Entdeckung der Lymphdrainage Auch wenn das Lymphsystem schon im 16. Jahrhundert entdeckt wurde, ist die manuelle Lymphdrainage noch eine sehr junge Therapieform. 50 Jahre lang galt sie gar als ein Stiefkind der Medizin. Erst nach und nach wurde in den vergangenen Jahren ihre Wirksamkeit anerkannt – auch von vielen Krankenkassen. Viele Fachleute waren an der Entwicklung der manuellen Lymphdrainage beteiligt. Als einen ihrer „Väter“ kann man den dänischen Physiotherapeuten Emil Vodder bezeichnen, der in den 1930er Jahren während seiner Arbeit in einem Institut für physikalische Therapie in Cannes/Südfrankreich beobachtete, dass Patienten mit chronischen Erkältungskrankheiten oft stark geschwollene Lymphknoten am Hals hatten. Vodder massierte – entgegen der damaligen Lehrmeinung – die vergrößerten Halslymphknoten eines jungen Mannes mit vorsichtigen Dreh- und Pumpbewegungen. Der junge Mann wurde gesund. Aus dieser Erfahrung heraus entwickelte Vodder die manuelle Lymphdrainage, die heute nur von speziell ausgebildetem Fachpersonal ausgeführt werden darf.


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 25

Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.

Christine Schwarz Praxis für … … Krankengymnastik

… Aktiv & Gesund

… Kosmetik & Fußpflege

Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.

In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.

Sie möchten sich verwöhnen lassen und dabei Ihre Gesundheit unterstützen? Sie möchten den Anforderungen des Alltags mit einem Lächeln begegnen? Sie möchten entspannen, abschalten, durchatmen und sich einfach wohlfühlen?

Therapeutische Anwendungen:

Fitness- und Muskelaufbautraining:

Unser Wohlfühl-Angebot:

I Manuelle Therapie

I Aufbautraining

I Kosmetik

I Bobath-Therapie

I Verbesserung der Kondition

I Fußpflege

I Krankengymnastik

I Galileo® Vibrationsplatte

I Handpflege

I Krankengymnastik am Gerät

I Sturzprophylaxe

I professionelle Ganzkörpermassagen

I Manuelle Lymphdrainagen

I Osteoporose-Selbsthilfegruppe

I Tibetische Honigmassage

I Klassische Massagen

I Rheuma-Selbsthilfegruppe

I Kräuterstempelmassage

I Schlingentisch I Moorpackungen mit fossilem Mineralschlamm Alle Anwendungen bieten wir Ihnen auch als Hausbesuche an!

Öffnungszeiten unserer Praxis: montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr.

I Lymphdrainagen I Fußreflexzonenmassage I Enthaarungen mit Warmwachs Gutscheine für jede Gelegenheit!

HIER FINDEN SIE UNS: Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171

Christine Schwarz (hinten, 3. von links und ihr Team)

www.krankengymnastik-schwarz.de

23


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 26


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 27


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 28

KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG

KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN

Anzeige

KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Bei Verdacht auf Herzinfarkt:

112 wählen

Je schneller Patienten ins Krankenhaus kommen, desto höher ist die Überlebensrate Schnelligkeit kann Leben retten. Aktuelle Studien zeigen, dass bei Herzinfarkt-Patienten mit einer Wiedereröffnung des verschlossenen Gefäßes mittels Herzkatheter innerhalb von 90 Minuten nach medizinischem Erstkontakt die Sterblichkeit gegenüber längeren Zeitintervallen um zwei Drittel verringert ist. Bei reanimierten InfarktPatienten lässt sich die Sterblichkeit halbieren. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind mit fast 50 Prozent aller Todesfälle die Haupttodesursache in Deutschland. Statistisch gesehen tritt dabei der Tod durch Herzinfarkt am häufigsten auf, gefolgt von Schlaganfall und Herzschwäche. Alarmierend: Für rund 40 Prozent der Menschen mit Herzinfarkt kommt jede Hilfe zu spät – sie sterben, bevor ein Notarzt eintrifft. Meist wurde es versäumt, diesen rechtzeitig zu rufen. Das beste Behandlungsergebnis lässt sich innerhalb einer Stunde erzielen. Fachleute bezeichnen sie deshalb als „goldene Stunde“.

Tatsächlich beträgt in Deutschland jedoch die Dauer vom Beschwerdebeginn bis zum Eintreffen im Krankenhaus 225 Minuten, also vier Stunden und 15 Minuten. Immer wieder aufzuklären, wie wichtig rasche Hilfe bei einem Verdacht auf Herzinfarkt ist, ist deshalb eminent wichtig. Anzeichen für einen Herzinfarkt sind in erster Linie schwere Schmerzen und ein Engegefühl in der Brust. Teilweise handelt es sich auch um ein heftiges Brennen oder um ausstrahlende Schmerzen, zum Beispiel in den Oberbauch, in die Arme, in den Hals und Kiefer oder zwischen die Schulterblätter in den Rücken. Wichtig zu wissen: Frauen und ältere Patienten zeigen bei drohendem Herzinfarkt oft untypische Symptome. Ältere Patienten leiden häufig unter Luftnot, Oberbauchbeschwerden oder Schweißausbrüchen. Diese Patienten haben häufig nicht die klassischen Angina pectoris-Schmerzen – lokalisiert hinter dem

26

Brustbein – die in den Hals oder linken Arm ausstrahlen. Frauen klagen bei einem Herzinfarkt oftmals über Beschwerden wie Übelkeit, Oberbauchbeschwerden, Erbrechen und Schweißausbrüche. Fatal: Sie halten solche Beschwerden viel zu lange aus, weil sie nichts Gravierendes dahinter vermuten und warten besonders lange, bis sie den Notarzt informieren. Fatal bei einem Verdacht auf Herzinfarkt ist, nicht sofort den Notruf 112 zu wählen. Zuerst den Hausarzt zu kontaktieren ist ein gefährlicher Umweg. Denn Hausärzte verfügen nicht über die Ausstattung, die für eine Notfallbehandlung erforderlich ist. Aus diesem Grund macht ein Hausarzt bei einem Herzinfarkt nichts anderes als den Notarzt zu alarmieren, der den HerzinfarktPatienten mit Blaulicht ohne Zeitverlust ins Krankenhaus bringt. Dort kann zum Beispiel mit einem Katheter das verschlossene Herzkranzgefäß wiederer-

öffnet werden, das meist die Ursache eines Herzinfarkts ist. Beim Herzinfarkt können jederzeit und ohne weitere Vorwarnung lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen auftreten, weshalb beim Verdacht immer sofort die 112 gewählt werden muss. Gefürchtet ist insbesondere Kammerflimmern, bei dem das Herz ähnlich wie beim Herzstillstand kein Blut mehr durch den Körper pumpt und somit ein Kreislaufstillstand vorliegt, der unbehandelt innerhalb kürzester Zeit zum Tode führt. Je länger man mit dem Notruf wartet, desto mehr Herzmuskelgewebe kann in der Zwischenzeit absterben, was zu einer enormen Verminderung der Pumpkraft des Herzmuskels führen kann (Herzschwäche). Je nach Schweregrad der resultierenden Herzschwäche geraten Betroffene dann später schon bei geringen Alltagsbelastungen in heftige Atemnot und können, in schweren Fällen zum Beispiel, nicht einmal mehr Treppen steigen.


:

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 29

KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Die Herz-Kreislauf-Spezialisten im Stadtpalais „Alte Post“ am Hauptbahnhof Dr. Ralf Lyttwin, Dr. Andreas Görz, Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters (von li.)

Unsere Leistungen: I Kardiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Ruhe-EKG • Belastungs-EKG • Langzeit-EKG/Event-Recorder • Langzeit-Blutdruckmessung • Herzschrittmacher-/ Defibrillatorkontrolle • Lungenfunktionsdiagnostik/ Ergospirometrie • Herz-Ultraschalluntersuchung • Cardio-MRT • Cardio-CT • Laboranalysen – Katheter-Untersuchung – Schulungen/Weitere Leistungen

HIER FINDEN SIE UNS: I Angiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Gehstreckenbestimmung • Gefäß-Ultraschalluntersuchung – Katheter-Untersuchung I Sportmedizin I Vorsorgeuntersuchungen I Patientenschulungen zu Bluthochdruck und zur Gerinnungsselbstkontrolle und -selbstmanagement (sog. „Marcumarschulung“) I 24-Stunden-Katheter-Rufbereitschaft im Kreiskrankenhaus AlzenauWasserlos

Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25

www.kardiologie-ab.de 27


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 30

APOTHEKE

Anzeige

Risiken und Nebenwirkungen beim Kauf im Internet

BAHNHOF-APOTHEKE

Gefälscht, gepanscht, unwirksam – der schnelle Klick kann gesundheitsgefährdend sein Gefälschte Arzneimittel sind weltweit ein wachsendes Risiko. Unter anderem rezeptpflichtige Präparate rund um Sexualität – Viagra als Potenzmittel und die „Pille“ als Verhütungsmittel – haben in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen gesorgt; aber auch gebrauchte Insuline für Patienten mit Diabetes sind bereits beim Internethändler Ebay zum Verkauf angeboten worden. Nach eigenen Angaben löscht Ebay diese Anzeigen so schnell wie möglich. Nicht selten sind diese Präparate gefälscht, enthalten zum Beispiel deutlich weniger Wirkstoff und sind damit potenziell gesundheitsgefährdend.

Medikamente im Internet zu bestellen ist oft nur auf den ersten Blick sicher und stressfrei. Besonders groß ist die Gefahr bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln, die ohne Vorlage eines Rezeptes im Internet zum Kauf angeboten werden. Der schnelle Klick birgt nicht zu unterschätzende Risiken. Allen voran besteht die Gefahr gefälschte, gepanschte und angebrochene Arzneimittel angedreht zu bekommen. Rezeptpflichtige Medikamente sollten nur bei seriösen Versandapotheken bestellt werden, auch wenn ein vermeintlich günstiger Preis lockt oder Hemmschwellen beim Arzt und Apotheker umgangen werden sollen. Der illegale Kauf und Verkauf von verschreibungspflichtigen Medikamenten ohne Rezept ist strafbar, die Medikamente sind oft gefälscht und damit potenziell gesundheitsgefährdend. Apotheker warnen auch davor, sogenannte OTC-Produkte im Internet zu

28

kaufen. Als „Over the Counter“ werden alle Präparate bezeichnet, die zwar nicht rezeptpflichtig sind, aber dennoch einem besonderen Beratungsbedarf unterliegen wie zum Beispiel Aspirin – und deshalb in der Apotheke nicht im Verkaufsraum, sondern hinter dem Handverkaufstisch platziert sind. Patient und Apotheker sollen hier die Möglichkeit haben Fragen zu stellen und auf Besonderheiten zur Einnahme hinzuweisen. Internet-Anbieter eröffnen ihren Kunden zwar de facto mit Telefon-Hotlines diese Möglichkeit ebenfalls; Kunden kaufen aber dort OTC-Produkte in der Regel ohne Beratung in Anspruch zu nehmen oder angeboten zu bekommen. Der Kauf im Internet ist damit die wesentlich schlechtere Alternative im Vergleich zum Kauf in der Apotheke vor Ort. In der Schweiz können diese Produkte nur gegen Vorlage eines Rezeptes im Internet bestellt werden. Die Schweizer Behörden wollen damit sicher stellen, dass

Patienten zuvor einen Arzt oder Apotheker konsultiert haben, bevor die Präperate angewendet werden. Die Hersteller der OTC-Produkte gehen vor diesem Hintergrund in die Offensive und bieten selbst auf dem Videoportal Youtube Filme zu rezeptpflichtigen und OTC-Produkten und Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen an. Im OTC-Bereich rufen Frauen vor allem die Segmente Abnehmen, Schmerzen und Hautgesundheit ab; Männer schauen Videos zu Schmerzen, Naturheilmitteln und Grippe. Nutzer über 45 Jahre interessieren sich vor allem für das Thema Muskel- und Gelenkschmerzen, Jüngere für Diäten. Letztlich ersetzen aber auch diese Videos ein Gespräch mit Arzt oder Apotheker nicht. Um Patienten vor gefälschten Arzneimitteln in der legalen Lieferkette noch besser zu schützen, hat die Europäische Union Anfang des Jahres die sogenannte Fälschungsschutzrichtlinie verabschiedet. Dazu werden die bereits vorhandenen Regelungen und Kontrollen durch verbindliche technische Lösungen ergänzt. Ab 9. Februar 2019 dürfen in Deutschland nur noch verschreibungspflichtige Arzneimittel hergestellt und in Verkehr gebracht werden, die eine individuelle Seriennummer tragen sowie einen Schutz, anhand dessen erkennbar ist, ob die Verpackung bereits geöffnet wurde oder unversehrt ist. Darauf zielt auch die Initiative securPharm ab, bei der im Pilotversuch ein Sicherheitssystem getestet wird, das im Februar 2019 einsatzbereit sein soll. Mit securPharm lässt sich künftig die Echtheit von Arzneimitteln in der Apotheke prüfen. Die Initiative unterstützen mittlerweile 60 Mitglieder aus Arzneimittelindustrie, Pharmagroßhandel und Apotheken. Das System soll den neuen Vorgaben der Europäischen Union für die Fälschungsabwehr entsprechen und – wenn es später flächendeckend eingeführt wird – sicherstellen, dass Patienten dauerhaft eine sichere Quelle für Medikamente behalten: nämlich ihre Apotheke vor Ort.

„Für ein besonders diskretes Gespräch steht Ihnen unser separater Beratungsraum zur Verfügung! Sprechen Sie uns vertrauensvoll an!“


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 31

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

Unser Leistungsspektrum – Ihre Vorteile: Kundenfreundliche Öffnungszeiten Schließfachservice für Abholungen außerhalb der Öffnungszeiten

am Ausgang Richtung Stadtmitte Die neuen Inhaber der Bahnhof-Apotheke:

Botendienst Mehrsprachiges Fachpersonal (Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch und Gebärdensprache)

Frau Dr. Stephanie Craan und Herr Dr. Tobias Craan

Monatlich wechselnde Sonderangebote Riesiges Warensortiment mit rund 44.000 Arzneiund Hilfsmitteln Gesundheits-Checks

HIER FINDEN SIE UNS:

Blutdruckmessungen

Dr. Tobias Craan Ludwigstraße 2 (am Hauptbahnhof) 63739 Aschaffenburg

Fernreise- und Impfberatung Stadelmann-Produkte Ernährungsberatung Verleih von Medela-Milchpumpen und Babywaagen Anpassen von Kompressionsstrümpfen

Telefon: (0 60 21) 39 89 0 Telefax: (0 60 21) 39 8915 email: info@bahnhof-apotheke.biz www.bahnhof-apotheke.biz

Kundenkarte mit vielen Vorteilen

ÖFFNUNGSZEITEN:

Erstellung von Jahresrechnungen zur Vorlage bei Krankenkasse und Finanzamt

Montag bis Freitag von 08:00 bis 19:00 Uhr Samstag von 08:30 bis 14:00 Uhr

29


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 32

BAG RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

Anzeige

Dem Schmerz auf der Spur BAG Radiologie Aschaffenburg veröffentlicht neue Flyer zu ihren Leistungen für Patienten – Untersuchungsverfahren für Groß- und Kleingelenke dabei Beim Sport das Knie verdreht, beim Laufen das Sprunggelenk überanstrengt, plötzliche Schmerzen in der Schulter: Gelenkschmerzen hat fast jeder schon einmal erleiden müssen. Auch Schmerzen in Händen oder Füßen können quälend sein und die Lebensqualität stark einschränken. Eine rechtzeitige Diagnostik ist deshalb äußerst wichtig. Je schneller und besser das zugrundeliegende Problem analysiert wird, desto schneller und besser gelingen Therapie und Heilung. Die BAG Radiologie Aschaffenburg bietet mehrere Verfahren zur Diagnostik an. Was Patienten hier erwartet, wird jetzt mit neuen Flyern erläutert, die kostenfrei in der Praxis zum Mitnehmen ausliegen.

Zwei der insgesamt sechs neuen Flyer thematisieren gesundheitliche Probleme an Groß- und Kleingelenken und gehen konkret auf Untersuchungsverfahren, Voraussetzungen und Fragen der Kostenübernahme für die Behandlung ein. Die BAG Radiologie AB bietet für jede Fragestellung die passende Diagnostik

30

und setzt dazu ihre moderne Apparatur an Röntgen, MRT, CT oder Szintigraphie ein. Auch eine Kombination der Methoden kann je nach Fragestellung sinnvoll sein. Sämtliche Untersuchungen sind anerkannte diagnostische Verfahren und werden seit vielen Jahren eingesetzt. Ein Röntgenbild bietet einen ersten Überblick und zeigt gut eine Abnutzung, einen

Bruch oder einen Tumor. Zur exakten Beurteilung des Gelenkinneren eignet sich am besten die Magnetresonanztomographie (MRT). Sie arbeitet mit elektromagnetischen Wellen (keine Strahlenbelastung) und liefert ohne Eingriff exakte Bilder des Gelenks. Bei speziellen Fragestellungen wie zum Beispiel Gelenkbruch mit Stufenbildung, Entzündung


z

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 33

Röntgen und CT dauern nur wenige Minuten, eine spezielle Vorbereitung oder Kontrastmittelgabe sind nicht erforderlich. Die MRT kann bis zu 20 Minuten dauern. Je nach Fragestellung muss vor der Untersuchung ein gut verträgliches Kontrastmittel in eine Armvene gespritzt werden. Das Röntgen und die CT arbeiten mit Röntgenstrahlen, die Nuklearmedizin mit radioaktiven Substanzen. Im Einzelfall müssen hier der Nutzen der Untersuchung gegen das Strahlenrisiko abgewogen werden.

nutzung oder Unfällen. Sehnen, Kapselstrukturen, Gelenkscheiben, Muskelansätze, Knorpel und Gelenkergüsse können nur mit einer MRT dargestellt werden. Die MRT bietet damit gegenüber der konventionellen Röntgendiagnostik und Tastbefunden eine bessere und umfassendere Erkennung der Krankheitsursache. Gerade bei kleinen Gelenken von Hand und Fuß ist dies wegen des komplexen Zusammenspiels von Knochen, Muskeln, Knorpeln, Gefäßen und Nerven entscheidend. Eine MRT ist allerdings nicht möglich bei Platzangst, im ersten Drittel einer Schwangerschaft, bei einem Implantat im Ohr, mit Herzschrittmacher, Gefäßklammern im Kopf, elektronischen Apparaturen wie Insulinpumpe oder Glukosesensor sowie Metallsplittern im Körper.

Die hoch auflösende Darstellung der Gelenke macht die MRT zur idealen diagnostischen Methode bei Gelenkproblemen, zum Beispiel in Folge von Ab-

Gesetzliche und private Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten. Gesetzlich versicherte Patienten müssen eine Überweisung vorlegen.

oder Tumor kommen weitere diagnostische Methoden wie die Computertomographie (CT) oder die Nuklearmedizin (Szintigraphie) zum Einsatz. Oft ergänzen sich diese Methoden und ermöglichen so erst die richtige Diagnose.

HIER FINDEN SIE UNS: BAG Radiologie & Nuklearmedizin Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90 Privathotline 0 60 21/150 79 99 Ausgelagerter Praxisteil Klinikum Alzenau-Wasserlos Am Schlosshof 1 63755 ALZENAU-WASSERLOS

MRT Abbildung eines Sprunggelenkes

Filialpraxis Seligenstadt Mittelbeune 3 63500 SELIGENSTADT Telefon 0 6182/8 43 50 80 Fax 0 6182/8 43 50 81

www.radiologie-ab.de

Wer behandelt mich? Sie werden bei uns von einem Team von sehr erfahrenen Ärzten untersucht. Prof. Dr. med. Stephan Schmitz

Dr. med. Matthias Peschke

Dr. med. Stefan Zimmermann

31


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 34

DR. MED. DENT. PETER WATZLAW, FRITZ WATZLAW, MORITZ WATZLAW UND DR. INGO GRÄFLING

KIEFERORTHOPÄDIE

Anzeige

32

Scan statt Abdruck Mit digitaler Scan-Technik ist das herkömmliche Erstellen von Zahnmodellen überflüssig

Elegantes Fotografieren statt unangenehmer Abdrücke: Das digitale Zeitalter macht das herkömmliche Erstellen von Zahnmodellen überflüssig. Eine neue Technologie ermöglicht mit Hilfe einer ScanKamera in Minutenschnelle das Erstellen digitaler Abdrücke von Ober- und Unterkiefer, die in Qualität und Präzision klassischen Abdruckverfahren wesentlich überlegen sind. Die Gemeinschaftspraxis Watzlaw setzt seit Anfang dieses Jahres überwiegend auf die neue Technologie, die Patienten die langwierige und unter Umständen Würgereiz erzeugende Prozedur der Abdrucknahme erspart.

Intraoralscanner

Mit dem Intraoralscanner lassen sich in kurzer Zeit digitale Abdrücke erstellen. Dazu wird ein schmales Scanmodul in den Mund eingeführt, in dessen Kopf eine Kamera integriert ist. Diese macht insgesamt bis zu 3000 2D-Aufnahmen, die am Computer in Echtzeit zum 3DModell zusammengesetzt werden. Das Ergebnis ist sofort auch für den Patienten am Bildschirm sichtbar, lässt sich problemlos korrigieren und gegebenenfalls neu anfertigen. Der Scan kann jederzeit unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt lückenlos und ohne Datenverlust weitergeführt werden. Für die Aufnahme wird der Scanner einfach an den Zähnen des Ober- und Unterkiefers entlanggeführt; alle Daten werden dabei in Echtzeit erfasst. Da das Verfah-

ren ein rein optisches ist, also auf jegliche Strahlung verzichtet, entstehen für den Patienten keinerlei Nachteile. Die Vorteile überwiegen hingegen ganz klar. Nicht nur die in der Regel als unangenehm empfundene Prozedur der Abdruckentnahme mit den langen Abbindezeiten und dem speziellen Eigengeschmack der Bindemasse entfällt komplett und ist damit nicht zuletzt auch zahnschonender; die Scanner der neuesten Generation kommen auch ohne Kontrastspray zur Bildoptimierung aus, das früher auf die Zähne hatte aufgesprüht werden müssen. Die für den Abdruck einzuplanende Zeitspanne ist damit wesentlich kürzer, die Abdruckqualität hingegen präziser. Der Echt-

farbscanner erlaubt eine klare Unterscheidung zwischen Zähnen, Zahnfleisch und Restaurationsmaterialien und ermöglicht eine sofortige Auswertung für Therapiezwecke. Und das ohne Zeitverlust: Die Daten des Scans werden direkt an das Labor der Praxis übertragen, wo am Bildschirm der Therapieplan erstellt werden kann. Für händisch auszuführende Arbeiten wie dem Anfertigen von losen Zahnspangen wird mit modernsten 3D-LaserDruckern aus hunderten Schichten ein Modell des Kiefers vor Ort erstellt. Die digitale Scantechnik bedeutet für die Kieferorthopädie zweifelsohne nicht weniger als einen Meilenstein.


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 35

k

Moritz Watzlaw, Fritz Watzlaw, Dr. Peter Watzlaw, Dr. Ingo Gräfling

Gemeinschaftspraxis Watzlaw Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Ludwigstraße 15 | 63739 Aschaffenburg Telefon 06021.288 88 | Fax 06021.286 37

www.dr-watzlaw.de


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 36

UROLOGISCHE PRAXIS

UROLOGIE

Anzeige

DR. MED. PATRICK SAWAYA

Der Hodenkrebs –

eine der am besten heilbaren Tumorerkrankungen Der Hodenkrebs (Hodenkarzinom) ist eine bösartige Geschwulsterkrankung des Hodens. Rechtzeitig erkannt lässt er sich sehr gut behandeln und kann bei den meisten Patienten geheilt werden. Mit einem Anteil von etwa 1,6 Prozent aller Krebsneuerkrankungen pro Jahr ist der Hodenkrebs eine eher seltene Tumorerkrankung, allerdings steigt weltweit die Zahl der Neuerkrankungen aus ungeklärten Gründen. Bei Männern zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr ist er der häufigste bösartige Tumor. Bei 95 Prozent der Männer tritt Hodenkrebs nur an einem der beiden Hoden auf. Ein Früherkennungsscreening gibt es in Deutschland nicht. Ein höheres Erkrankungsrisiko haben Männer, die als Kind an einem Hodenhochstand (Leistenhoden) gelitten haben, auch wenn dieser medikamentös oder operativ korrigiert wurde. Weitere Risikofaktoren sind eine familiäre genetische Veranlagung, ein bereits im zweiten Hoden aufgetretener Tumor, die Existenz von Krebsvorläuferzellen im Hodengewebe sowie eine Fruchtbarkeitsstörung aufgrund eingeschränkter Spermaqualität. Unter allen Patienten, die wegen ungewollter Kinderlosigkeit einen Urologen aufsuchen, liegt die Häufigkeit einer Hodenkrebserkrankung bei 1:200. Die regelmäßige Selbstabtastung des Hodens spielt bei der Früherkennung eine zentrale Rolle. Häufig fällt eine Erkrankung dem Patienten selbst durch eine schmerzlose Verhärtung und/oder Schwellung des betroffenen Hodens auf.

UNSERE PRAXISRÄUME

34

Schmerzen können auftreten, müssen aber nicht mit einer bösartigen Erkrankung zusammenhängen. D. h. insbesondere auch schmerzlose Veränderungen am Hoden sind immer ein Grund dafür, den Urologen aufzusuchen. Hier wird mit einer körperlichen Untersuchung und Ultraschalldiagnostik der auffällige Befund fachgerecht beurteilt und ein möglicher Hodentumor von gutartigen Veränderungen zum Beispiel am Nebenhoden abgegrenzt. Bestätigt sich der Tumorverdacht, folgt die Bestimmung der Hodentumormarker mittels Bluttest. Hierbei handelt es sich um im Blut zirkulierende Proteine und Enzyme, welche bei einer Hodenkrebserkrankung vermehrt auftreten können. Der erste Schritt zur Behandlung ist dann die operative Freilegung des befallenen Hodens und dessen Samenstrang über einen Schnitt im Leistenbereich. Am nun offen liegenden Hodenpräparat kann entschieden werden, ob es sich um einen bösartigen Tumor handelt. Sollten Zwei-

fel bestehen, kann während der Operation ein sogenannter Schnellschnitt durchgeführt werden. Hierbei wird eine Probe des Tumorgewebes mittels Kurier zum Pathologen geschickt, welcher dann umgehend eine erste Einschätzung noch während der Operation abgibt. Bei bösartigem Befund wird der betroffene Hoden mit zugehörigem Samenstrang entfernt. Aus dem verbliebenen Hoden der Gegenseite wird in gleicher Operation über einen kleinen Schnitt am Hodensack ebenfalls Hodengewebe entnommen, um eventuelle Krebsvorstufen im noch gesunden Hoden ermitteln zu können. Der entnommene Hoden kann aus kosmetischen Gründen, wenn vom Patienten gewünscht, durch eine Silikon-Hodenprothese ersetzt werden. Die weitere Therapie nach der Operation hängt von der feingeweblichen Klassifikation des Tumors, der Hodentumormarkerkonstellation und dem TumorAusbreitungsstadium ab. Um dieses sog. Staging der Tumorerkrankung vorzunehmen, wird eine Computertomographie des Brustkorbs und Bauchraums durchgeführt. Hierbei können evtl. vorhandene Tochtergeschwülste (Metastasen) erkannt werden, welche sich häufig in den Lymphknoten entlang der Hauptschlagader (Aorta), aber auch in der Lunge und seltener auch in Leber, Gehirn und Knochen finden lassen. In Zusammenschau aller Befunde folgen dann bei Frühstadien mit geringem Rezidivrisiko (Wiederkehren der Tumorer-


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:55 Uhr

Seite 37

UNSER TEAM

UNSERE LEISTUNGEN

Krebsvorsorge

Nieren- und Harnleitererkrankungen

Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz

Prostata- und Samenblasenerkrankungen

krankung) eine engmaschige Tumornachsorge ohne Begleitbehandlung oder Folgebehandlungen in Form einer Bestrahlung, Chemotherapie und/oder die operative Entfernung von Metastasen bei fortgeschritteneren Stadien. Ein durch die Entfernung des Hodens möglicherweise entstehender Testosteronmangel – dies ist nur bei eingeschränkter Hormonproduktion des verbliebenen Hodens der Fall – kann mit Gelpräparaten oder Depotspritzen ausgeglichen werden. Männer mit nicht abgeschlossener Familienplanung sollten vor der Operation und insbesondere vor Durchführung einer Bestrahlung oder Chemotherapie über eine Kryokonservierung (Einfrieren von Spermien für eine evtl. spätere künstliche Befruchtung) nachdenken. Die Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften Einschränkung der Fruchtbarkeit hängt von Umfang und Art der Hodentumortherapie ab. Nach Abschluss der Behandlung ist eine engmaschige Hodentumornachsorge durch den Urologen wichtig und unentbehrlich. Insbesondere in den ersten zwei postoperativen Jahren besteht das höchste Risiko eines Wiederauftretens. Eine Hodentumornachsorge umfasst körperliche Untersuchungen, Blutentnahmen (Bestimmung der Hodentumormarker, Hormonwerte, etc.) sowie Ultraschall- und Röntgendiagnostik; letztere wird jedoch wegen der Strahlenbelastung auf ein Mindestmaß beschränkt. Nach dem fünften Nachsorgejahr ist bei unauffälligem Verlauf in der Regel nur noch eine jährliche Untersuchung beim Urologen ohne weitere Röntgenuntersuchungen notwendig.

Im Frühstadium erkannt, wird Hodenkrebs praktisch immer geheilt. Selbst in fortgeschrittenen Stadien bestehen sehr gute Heilungschancen. Über 90 Prozent der erkrankten Männer werden wieder gesund.

Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation

Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen

Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch

www.vasektomie-aschaffenburg.de Geschlechtserkrankungen Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi

Potenzstörungen/Aging Male

Kinderurologie

HIER FINDEN SIE UNS:

Endoskopische Eingriffe

DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

Ambulante Operationen

Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

www.dr-sawaya.de

ESWL

35


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 38

FRAUENÄRZTE GESUNDHEITSZENTRUM DR. HENZE & KOLLEGINNEN

FRAUENÄRZTE

Anzeige

In Würde alt werden? Viele Frauen sind der Meinung, ästhetische Medizin wäre ein Eingriff in das natürliche Altern, und lehnen die Anwendung von Botox, Hyaluron und Co ab. Diese Entscheidung darf natürlich jede für sich selbst treffen, allerdings spielt in diesem Zusammenhang, wie so häufig im Leben, das Maß der Dinge eine große Rolle. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und wesentlich für deren Erhaltung verantwortlich. Hyaluronsäure erhält die Feuchtigkeit, sorgt für Spannkraft und führt somit zu einem glatten und vollen Aussehen. Mit zunehmendem Alter nimmt der Hyaluronsäuregehalt der Haut ab. Im Alter von 40 – 50 Jahren hat der Körper bereits 50% seiner ursprünglichen Menge verloren. Im Laufe des Lebens verändert sich die Form des Gesichtes, das Volumen verlagert sich nach unten und durch die sog. Elastose (erworbene Degeneration der elastischen Fasern der Lederhaut) zeigen sich vermehrt Falten.

Bekannteste Formen sind Zornesfalten, Nasolabial- und Marionettenfalten. Viele Frauen sind mit dieser Situation sehr unglücklich. Heutzutage ist das Angebot an Lifestyle-Möglichkeiten sehr groß. Die Lebenserwartung wurde durch den medizinischen Fortschritt deutlich erhöht und verschiedene Angebote (Yoga, Pilates, Fitness, Ernährungsoptimierung) verhelfen uns dazu, uns in unserem Körper deutlich jünger und zufriedener zu fühlen, als wir es, biologisch gesehen, sind. Eine Frau, die sich mit Veränderungen Ihrer Haut wohlfühlt, darf selbstverständlich mit diesen Falten altern.

Aus unserer Praxiserfahrung wissen wir aber, dass sich viele Frauen mit vermehrter Faltenbildung beschäftigen und gerne etwas ändern würden. Es besteht eine große unberechtigte Angst vor der Anwendung der ästhetischen Medizin, da das persönliche Umfeld sehr unterschiedlich darauf reagieren könnte. Diese Vorurteile sind nicht berechtigt, denn eine Anwendung von z. B. Botox und Hyaluron soll keine auffällige Gesichtsveränderung nach sich ziehen. Es geht viel mehr um das Erreichen eines „frischeren“ Aussehens und um das Wohlfühlen. Es gilt bei der Anwendung das Prinzip „weniger ist meistens mehr“. Natürlich können durch größere Volumengaben Gesichtsveränderungen vorgenommen werden, dies ist aber nicht der prinzipielle Gedanke der Anwendung. Auch die Erstellung eines „Maskengesichts“ ist nicht die ursprüngliche Idee und weit von der Anwendung im realistischen Alltag entfernt. Die Anwendung von Botox und Hyaluronsäure führt immer dann zu einer großen Zufriedenheit, wenn das Ergebnis das Gesicht frischer aussehen lässt. Durch eine bereits frühzeitige Anwendung von wenigen Mengen kann bei regelmäßiger Gabe (ca. zweimal im Jahr) ein gewisser „Steady State“ erreicht werden.

Wie auch immer Sie sich entscheiden, in Würde zu altern, wir unterstützen Sie dabei.

36

G


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 39

Dr.. med. Dr m Alexander Alexander Henze H & Kolleginnen Kolleginne en Nadine Dettmar und Bettina Schreiber

Mit unserem ganzheitlichen Konzept sind wir rund um die Gesundheit der Frau für Sie da . Im FFrauenärzte rau uenärzte Gesundheitszent Gesundheitszentrum trum Aschaff Aschaffenburg enburg st steht eht die ganzheitliche V Versorgung ersor e g gung der FFrau rau im Mitt elp punkt. Dur ch unser ausges sprochen br eites Diagnost tik- und Ther apiespektrum m biet Mittelpunkt. Durch ausgesprochen breites DiagnostikTherapiespektrum bieten en wir eine individ duelle, bestmög liche Rundu umbetreuung. individuelle, bestmögliche Rundumbetreuung. Beginne Beginnend end mit der MädchenMädchen- und Ju Jugendsprechstunde ugendsprechstunde umf umfasst asst unser u Angebot sc schwerpunktmäßig hwerpunktmäßig die jährlic jährlichen hen Vorsorgeuntersuchungen, V orsorgeuntersuchungen, sämtlic sämtliche he Leistungen L in der Br Brustdiagnostik ustdiagnosstik und die Scr Screeningmammographie. eeningmammo ographie. Zusätzlic Zusätzlich h ist die medik m amentöse TTumortherapie umor therapie e (z. B. Chemot herapie) ein Be estandteil unser es K onzept o es. W en medikamentöse Chemotherapie) Bestandteil unseres Konzeptes. Wirir geben unser unseren Patientinnen P atientinnen die Möglic Möglichkeit, hkeit, diese FForm orm der Ther Therapie apie in einer an angenehmen genehmen A Atmosphäre tmosphär t e dur durchführen chführen zu lassen. Die intensive intensiv e e Schwangerschaftsüberwachung Schwangerschaf tsüberwachung mit Pränat Pränataldiagnostik aldiagn nostik ist in enger Zusammen Zusammenarbeit arbeit mit unser unseren en Hebammen Hebam mmen und den zuständigen pränataldiagnostischen pränataldiagnostischen Einrichtungen Einrichtungen ein weiterer weiterer fester fester e Bestandteil Bestandteil der Gesundheitsvorsorge Gesund dheitsvorsorge in unserem unserem Zentrum. Zen ntrum. Auf Auf Wunsch Wunsch können jä jährliche ährliche Gesundheitsc Gesundheitschecks hecks dur d durchgeführt chgeführ t und in enge er Zusammenarbeit mit Hausä ärzten und ander en FFachärzten achärzten e genauest ens abgestimmt w erden. enger Hausärzten anderen genauestens werden. Ärzteteam qualifizierten Mitarbeiterinnen unseren Heike Bieber-Breid Das Ärz zteteam mit unseren unseren qualifizie r ten Mit arbeiterinnen und uns seren Hebammen Heik e Bieb er-Breid und Andrea Andr ea a Geis fr freut eut sic sich h auf die individ individuelle duelle Betr Betreuung euung der P Patientinnen atientiinnen im FFrauenärzte rauenärzte Gesund Gesundheitsdheitszentrum zentr um m Asc Aschaffenburg. haffenburg.

Unsere Unser e Leistung Leistungen en

Fra ue Frauenärzte Fraue enärzte e nä r z te Gesundheitszentrum Gesu Ge s undheit ndheitszentru s zent r um u Aschaffenburg Asch A schaf affenburg fenburg •V Vorsorge o orso orge • Inten nsivüberwachung währ end der Schwangerschaft: Intensivüberwachung während CTG CTG,, Farb-Doppler-Ultraschall Farb-Doppler-Ultraschall,, 2D/3D/4D Ultraschall • Hoch Hochauflösender hauflösender Brustultrascha Brustultraschall all der Stufe II nach DEGUM M • Ultra Ultraschallkontrollierte schallkontrollierte Mamma Mammastanzbiopsie astanzbiopsie • Digit Digitale tale Mammographie mit TTomosynthese o omosynthese • Mam Mammographiescreening mmographiescreening • Med Medikamentöse dikamentöse TTumortherapie umortherapiie • Hormonsprechstunde Hor monspr m echstunde Verhütungsberatung, Spiralen,, Kupferkette •V e er hütungsberatung, h Spiralen • Kind Kinderer- /Jugendgynäkologische /Jugendgynäkologisch he Spr Sprechstunde echstunde

Goldbacher Str. S . 33 Str

•

63739 Aschaffenburg Aschaffenbur f g

•

Ästhetische Med Mediz iz in • FFaltenbehandlung lt b h dl mitit B Botox t und d Hyaluronsäure Hyalur onsäure • LLipolyse-Injektion ipolyse - Injektion ((Fettweg-Spritze) Fettweg-Spritze)

TTel. el. 06021 / 444 444 77 3 3-0 - 0 • www.fagz www.fagz.de .de • info@fagz.de - dir direkt ekt gegenüber Par Parkhaus rkhaus City Galerie


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 40

AUGENKLINIK ASCHAFFENBURG | AUGEN LASER ZENTRUM

AUGENKLINIK

Anzeige

Kann „Dr. Google“ helfen? Medizinische Informationen aus dem Internet können den Arzt nicht ersetzen „Dr. Google“ ist zu einem Synonym dafür geworden, dass es für viele Menschen mittlerweile eine neue Quelle für medizinische Beratung gibt, die schnell und leicht verfügbar ist. Wurden früher vielleicht in erster Linie die Familie, Freunde oder Bekannte gefragt, Gesundheitsratgeber gelesen, so ist der Blick ins Internet heute weit verbreitet. Zwei Drittel aller Internetnutzer, etwa 40 Millionen Menschen, suchten 2015 Informationen zum Thema „Gesundheit“ im Netz (Bay. Ärzteblatt 6/2016). Und jeder Arzt hat damit schon seine Erfahrungen gesammelt.

Ein Beispiel, das schon einige Jahre alt ist: Zu mir kommt ein Patient mit einer Schwellung am Augenlid, ängstlich-sorgenvoller Blick. Nach Anamnese und Untersuchung beruhige ich ihn – das sei eine harmlose Kleinigkeit. Aber die Panik will nicht aus seinem Blick weichen. Wie kann das sein? Da fällt mir ein: er wird im Internet nachgeschaut haben und gefunden haben, dass die Schwellung auch durch ein übles Karzinom hervorgerufen werden kann. Ich spreche ihn direkt darauf an und erkläre, warum das in seinem Fall nicht so ist. Was für eine Erleichterung, er ist den Tränen nahe. Viele Experten widmen sich dem weiten Feld der Telemedizin und der Weitergabe und Verarbeitung digitaler Daten. Dazu wächst die Anzahl der medizinischen Apps für das Smartphone rasant, Selbstüberwachung und Datenerhebung zu sich selbst haben Konjunktur. Aber die Interessen der Beteiligten sind völlig verschieden. Während Gesundheitspolitiker sich Kosteneinsparungen durch rasche digitale Datenweitergabe versprechen, wollen viele Menschen einfach besser über sich selbst Bescheid wissen. Der vermeintlich gerechte und demokratische Aspekt von frei verfügbaren Daten soll auch nicht verschwiegen werden. Nun hat das „British Medical Journal“ neulich eine Studie veröffentlicht, nach der nur etwa ein Drittel der nach Netzrecherche durch Patienten gestellten Diagnosen richtig waren. Das liegt kaum über der Trefferquote durch Raten. Zum Vergleich: immer noch können Ärzte allein durch sorgfältige Anamnese und körperliche Befunderhebung zu 80 Prozent die richtige Diagnose stellen, also ohne jede technische Untersuchung oder Blutentnahme. Wie kann

38

das sein, wenn das Netz doch angeblich alles weiß? Hier kommt einiges zusammen. Manche Informationen sind widersprüchlich und verwirrend. Eine umfassende Sicherheit zum Wahrheitsgehalt und zur Evidenz der medizinischen Informationen im Internet wird es wohl nie geben. Dann ist das Suchinteresse in eigener Sache oft angstbesetzt. Gewisse Zeichen und Symptome am eigenen Körper werden fehlgedeutet. Und Angst ist ein schlechter Ratgeber! Hinzu kommt, dass medizinisches Wissen weit mehr ist als bloße Information. Den Unterschied macht der jahreund jahrzehntelange Erziehungs- und Bildungsprozess aus, den Ärzte bei ihrer Tätigkeit durchlaufen. Mit der ganzen Erfahrung „im Hinterkopf“ (und regelmäßiger Weiterbildung für neues Wissen) werden die Patienten empfangen.

Mit der Digitalisierung fand eine echte Revolution statt. In der Augenheilkunde hat die digitale Bilderzeugung von Schnittbildern der Netzhaut unser Wissen massiv erweitert. Mit dieser Technik sehen wir buchstäblich mehr, als wir mit der stärksten Vergrößerung am Augenhintergrund wahrnehmen können. Und doch wollen die durch Daten erzeugten Bilder wiederum mit Erfahrung interpretiert werden. Und allgemein bekannt ist die Kernspintomografie (MRT), zu gut deutsch „die Röhre“. Sie hat eine immense Bedeutung in der Diagnostik erhalten, aber noch größer als ihr tatsächlicher Nutzen ist der Glaube der Menschen an die diagnostische Kraft dieser Maschine. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, so heißt es, und mit den Bildern wächst auch die verfügbare Information im Internet. Allerdings muss man die Bilder lesen können, genauso wie man den Wert jeder medizinischen Untersuchung einschätzen muss. Ist dann „Dr. Google“ sinnlos und schädlich? Nein, das glaube ich nicht. Ein gut vorbereiteter Patient, der sich informiert hat und sich Fragen überlegt, ist ein guter Gesprächspartner für den Arzt und die Ärztin. So können Fragen an sich selbst vor dem Arzttermin sehr hilfreich sein: Was stört mich da eigentlich und seit wann, wie sind die Beschwerden, wann merke ich sie stärker, wann schwächer? Mit sinnvollen Fragen kann man die Behandlung leichter verstehen. Eines ist aber unersetzlich: ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Sogar der Heilvorgang wird dadurch gefördert, wie wir heute wissen. Wir Menschen sind eben doch ganz anders als auch noch so komplizierte Maschinen.


13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 41

GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG | MILTENBERG | ALZENAU | WALLDÜRN

SPACHES.COM

?

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

Die leitenden Ärzte der Augenklinik (v. li. im Bild): A. Wan Omar, Dr. Bachmann, Dr. Lipka, Dr. Walter-Fincke, Dr. Kasper

Als überregionale Gemeinschaftspraxis sind wir mit unserem erfahrenen Ärzteteam und mehr als 70 Fachkräften auch in Ihrer Nähe für Sie da. Sie werden freundlich aufgenommen, individuell beraten und können sich auf eine ausgezeichnete Diagnostik und eine nachhaltige Therapie auf dem neuesten Stand der Medizin verlassen. Dabei decken wir das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Augenmedizin von der einfachen Brillenverordnung bis zur ambulanten oder stationären Augenoperation ab:

쐽 Die gesamte Augendiagnostik

쐽 Operationen am Grauen Star und Grünen Star

쐽 Kindersprechstunde

쐽 Glaskörper- und Netzhautchirurgie

쐽 Sehschule

쐽 Crosslinking

쐽 Kontaktlinsenanpassung

쐽 Lidchirurgie

쐽 Makula- und Diabetes-Sprechstunde

쐽 Excimer-Laser

쐽 Begutachtung für Rente, Gericht und Verkehr Im Augen Laser Zentrum Aschaffenburg bieten wir Ihnen die sichersten und erfolgreichsten Methoden zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Besuchen Sie doch einfach einen unserer regelmäßigen, kostenfreien Infoabende. Weitere Informationen finden Sie unter www.augen-ab.de oder rufen Sie uns an.

ASCHAFFENBURG Elisenstraße 32, Tel. 06021.449870 ALZENAU Bezirksstraße 30, Tel. 06023.507050 MILTENBERG Breitendieler Straße 32, Tel. 09371.650300 WALLDÜRN Hauptstraße 10, Tel. 06282.6008

Im Verbund der www.augenallianz.de


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 42

ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN

Anzeige

Neue OP-Techniken bei Hallux valgus

PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN

– kosmetisch und funktionell den alten Verfahren überlegen – Seit Jahren schon plagt sich Katrin Bergmann mit deformierten Zehen an beiden Füßen herum. Selbst mit Einlagen fällt es der Architektin immer öfter schwer, einen ganzen Tag lang auf den Beinen zu sein. Selbst das Tragen geringer Lasten spürt sie sofort als Überlastung der Mittelfußköpfchen. Eine Operation lehnte die 43-jährige bisher ab, zu unsicher erschien ihr das mögliche Ergebnis und auch die lange Ausfallzeit herkömmlicher Eingriffe schreckten die frühere Leistungssportlerin ab. Zu Unrecht, wie Dr. Klaus Fecher, Leiter der Sektion Fußchirurgie der Capio Hofgartenklinik Aschaffenburg und der Atlas Sportklinik Großwallstadt jetzt im Gespräch mit Gleis Eins-Redakteuren erläuterte. Herr Dr. Fecher, früher war die Angst vor einer Hallux OP oft begründet, was hat sich seitdem geändert? Dr. Fecher: Die heutigen Möglichkeiten in der Hallux-Valgus-Chirugie erlauben eine schnelle Belastbarkeit des Fußes und damit ein vielfach besseres Ergebnis bei gleichzeitig niedrigerem OP-Risiko. Die früher übliche Gipsbehandlung über viele Wochen und ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt sind heute nicht mehr notwendig. Auch die oft wochenlange Teilbelastung mit Gehstützen ist Vergangenheit. Wichtig ist ja nicht nur das kosmetische Ergebnis, sondern auch eine funktionelle Wiederherstellung der Belastbarkeit. Wie wird diese erreicht? Dr. Fecher: Früher wurde neben dem Überbein (= Ballen oder Exostose) ein Teil des Gelenkes operativ entfernt und damit die Gelenksstabilität erheblich beeinträchtigt. Heute versuchen wir, wann immer es geht, das Gelenk zu erhalten und damit die Funktion des Gelenkes in Vorbereitung zur Hallux-Op

40

jeder Hinsicht zu verbessern. Ziel der Operation ist ein ausbalancierter Fuß, der einen schmerzfreien Gang und eine volle Belastbarkeit, auch und insbesondere für sportliche Aktivitäten, ermöglicht. Dazu stehen uns heute eine Vielzahl von unterschiedlichen Operationstechniken zur Verfügung, die jeweils individuell ausgewählt werden, um das bestmögliche Resultat mit dem geringsten Risiko zu erzielen. Zur Untersuchung stehen uns neben dem Röntgenbild vor allem die Laufbandanalyse mit dynamischer Fußdruckmessung bis hin zur CAD Planung am Computer zur Verfügung.

einen hohen Komfort für die Patienten ermöglicht. Nur bei sehr starken Verformungen müssen wir Titanplatten oder Implantate verwenden. Heute können wir in 80 % der Fälle gelenkerhaltend operieren, d. h. das Gelenk kann selbst bei einer schon ausgeprägten Arthrose (= Verschleiß) noch erhalten werden. Die frühe oftmals radikale Operation mit Teilgelenkentfernung und Zehenverkürzung können wir heute bei rechtzeitiger Operation in den meisten Fällen verhindern. Müssen an den kleineren Zehen auch Eingriffe vorgenommen werden, wenn dort bereits Folgeerscheinungen durch den Hallux Valgus zu sehen sind? Dr. Fecher: Bei fast 60 % aller Patienten führe ich zusätzliche Eingriffe an den Mittelfußknochen, beziehungsweise den Zehen durch. Auch hier ist die vor der Operation durchgeführte Laufanalyse ein wichtiges diagnostisches Instrument, um das Gesamtergebnis nachhaltig noch zu verbessern. Können beide Füße gleichzeitig operiert werden?

Oft reicht ein reiner Weichteileingriff, d. h. Sehnen, Bänder und Gelenkkapsel, nicht aus, um Folgeschäden der Fußdeformität zu beheben. Wie führen Sie die knöchernen Korrekturen durch?

Dr. Fecher: Im Prinzip ja, ich rate davon aber dringend ab. Ich habe sehr viele Patienten, die anderswo an beiden Füßen gleichzeitig operiert worden sind und mit beiden Ergebnissen unzufrieden sind. Auch unter dem Gesichtspunkt des OPRisikos und eventueller Wundheilungsstörungen sollte immer nur eine Seite operiert werden. Die zweite Seite kann in aller Regel frühzeitig d. h. bereits nach drei Wochen operiert werden. Dieses Vorgehen hat sich bei unserer mittlerweile über 20-jährigen Erfahrung als sehr sinnvoll herausgestellt.

Dr. Fecher: Wir bevorzugen die V- oder Z-Osteotomien, da hierdurch eine hohe Stabilität erreicht werden kann und gleichzeitig die Fixierung des Knochens mit feinsten Schrauben oder Drähten

Zum Schluss noch eine Frage, die wohl die meisten Patienten bewegt: wie schnell ist man nach der OP wieder fit und im wahrsten Sinn des Wortes auf den Füßen?

Komplexe knöcherne Korrektur-OP (Modell)

Verbandsschuh, Vollbelastung


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

Dr. Fecher: Aufgrund unserer speziellen OP Technik können wir die Patienten sofort ohne Gips und mit Vollbelastung mobilisieren, sodass der stationäre Aufenthalt häufig nur 2 – 3 Tage beträgt. Nach drei Wochen Belastung im Verbandsschuh dürfen die Patienten bereits normale Schuhe tragen. Abhängig von der OP Methode und vom Beruf des Patienten ist eine Wiederaufnahme der Arbeit so oft bereits nach 3 – 6 Wochen möglich. Natürlich gibt es Berufsgruppen wie zum Beispiel Flugbegleiter, welche oft die

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 43

doppelte Zeit bis zur Arbeitsfähigkeit benötigen. Das liegt aber an bestimmten äußeren Umständen, zum Beispiel durch den Kabinendruck im Flugzeug, oder der Vorschrift, bestimmte Schuhe und Arbeitskleidung zu tragen. Aber auch ohne derartige Umstände kann es sein, dass nach einer Fußoperation in wenigen Fällen der Fuß auch über mehrere Monate eine erhöhte Schwellneigung zeigt. Wichtig ist vor allem das langfristige Resultat, d. h. der Fuß sollte nach einer erfolgreich durchgeführten Operation

auch dauerhaft seine Belastbarkeit in vollem Umfang wieder erreichen. Herr Dr. Fecher, vielen Dank für das Gespräch.

Weitere Informationen zu dem Thema erhalten Sie unter www.dr-fecher.de sowie bei unseren regelmäßig stattfindenden kostenlosen Fachvorträgen für Patienten, Termine sind ebenfalls auf der Homepage angekündigt.

41


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 44

DIGITALISIERUNG IN DER MEDIZIN:

Dr. D r. G Google oogle &C Co. o. Wie sieht das Verhältnis zwischen Patient und Arzt in der Zukunft aus? Von den Risiken durch „Dr. Google“ – der Selbstdiagnose via Internet – haben Sie bestimmt schon erfahren. Aber kennen Sie auch „Dr. Watson“? Diese Entwicklung zur vollautomatischen Diagnose durch den Computer wird die Medizin noch nachhaltiger verändern. Die Frage

B AU C H & M Ü LLE R W E R B E AG E NTU R G M B H

ist ob immer zum Guten.


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 45

Für viele Ärzte gehört es zum Alltag: Gespräche mit Patienten, die sich im Internet bereits ausführlich selbst über ihre Beschwerden informiert haben. Dies ist verständlich und kann hilfreich sein, führt aber leider auch immer wieder dazu, dass so Belesene das oftmals oberflächliche Internetwissen überschätzen. Daraus können leicht für beide Seiten belastende und zeitraubende Diskussionen entstehen, unter denen Vertrauensverhältnis und Wirtschaftlichkeit leiden, da hierfür vom Kostenträger kein Ausgleich vorgesehen ist. „Dr. Google“ bleibt daher aus verschiedenen Gründen ein Reizthema. Der Trend, Diagnosen durch den Computer erstellen zu lassen, wird sich in Zukunft aber noch weiter verschärfen. Erste Versuche einer privaten Krankenhauskette dazu laufen bereits: Ein mit allen verfügbaren Gesundheits- und Analysedaten gespeister Hochleistungsrechner wertet diese Informationen aus und gibt Hinweise auf mögliche Erkrankungen, die dann abgearbeitet werden müssen. Im Rahmen der Ökonomisierung der Medizin ist es dabei Ziel, den Arzt möglichst weitgehend zu ersetzen. Ideal- oder Horrorvorstellung – was denken Sie?

Nutzen Sie unsere Kompetenz & Erfahrung. Wir sind für Sie da und beraten Sie gerne: (0 60 21) 34 27-0

Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG

Prof. Dr. Peter Lederer Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie

Dr. Silke Schirrmacher-Memmel Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie

Dr. Carmen Löhr Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie; Ernährungsmedizinerin

Priv.-Doz. Dr. med. Angelika Böhme Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie

Immer auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand der Diagnostik und Therapie in den Bereichen: Diabetologie, Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie. Zusätzlich bieten wir Ihnen spezielle Leistungen an: Ernährungsschulungen, Kurse für gesundes Kochen und betreute Sportangebote.

Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann Elisenpalais | Elisenstraße 28 | 63739 Aschaffenburg Telefon (0 60 21) 34 27-0 | E-Mail: info@klausmann.de www.klausmann.de


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 46

ZAHNARZTPRAXIS DR. TRAIAN POPA

ZAHNÄRZTE

Anzeige

„Wer den Tag mit einem Lächeln beginnt, hat ihn bereits gewonnen.“ (Cicero)

Jeder Mensch ist ein Individuum, sein typisches Aussehen ist kein zweites Mal zu finden. Diese Einzigartigkeit spiegelt sich vor allem in unserem Gesicht und in unserem Lachen wider. Heutzutage ist es nicht mehr notwendig, dass jeder Mensch auf den ersten Blick sieht, dass Zähne im Mund ersetzt wurden.

Auch Kronen, Brücken und Füllungen werden mit so hochwertigen Verfahren von unseren Zahnärzten im hauseigenen Techniklabor gefertigt, dass Ihr Lachen perfekt, aber nicht unnatürlich aussieht. Wir arbeiten in unserer Praxis mit höchsten Standards und versuchen alles, um Ihrem Lachen die Schönheit und Ästhetik zu geben, die Sie sich wünschen. Vor allem mit der vollkeramischen Versorgung erreichen wir allerhöchste ästhetische Ergebnisse. Vollkeramikkronen ermöglichen eine hervorragende Ästhetik bei gleichzeitig minimalem Substanzverlust der Zähne. Keramik einzusetzen

44

garantiert lange Haltbarkeit bei sehr guter Verträglichkeit. Auch einfache ästhetische Korrekturen im Frontzahnbereich sind kein Problem mehr. Hauchdünne Keramikschalen-Veneers werden auf die Zähne geklebt und verdecken unschöne Stellen. Gemeinsam mit dem Zahntechniker wird dabei die Farbe bestimmt, denn die Zähne sollen zum Typ und Charakter passen. Natürlich benötigen wir auch etwas Unterstützung durch den Patienten. 2x pro Jahr zur Zahnreinigung und zur zahnärztlichen Kontrolle zu gehen wäre wünschenswert, denn nur wer gesunde Zähne und Zahnfleisch hat, schafft die

besten Voraussetzungen für einen gesunden Körper. Und wer sich weißere, strahlende Zähne wünscht, lässt sich seine Zähne einfach bleichen. Verfärbungen an gesunden und sauberen Zähnen werden mit Bleaching unkompliziert entfernt. Und das unabhängig davon, ob die Verfärbungen durch den Genuss von Kaffee, Tee, Rotwein, Zigaretten oder durch färbende Lebensmittel entstanden sind, ob die Zähne wegen fortgeschrittenen Alters oder in Folge von Medikamenten ihre natürliche Farbe verloren haben. Das Bleaching ist völlig unschädlich für die Zähne. Weiße und strahlende Zähne sind in unserer Zeit einfach das Symbol für Jugend, Tatkraft, Vitalität und Erfolg! Lassen Sie uns gemeinsam an Ihrem strahlenden Lächeln arbeiten! Ihre Zahnarztpraxis Dr. Traian Popa


)

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 47


IM GESPRÄCH

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 48

„Fragen Sie uns Ärzte“ Sich im Internet über Krankheitsbilder und Gesundheit zu belesen muss nicht schlecht sein, sagen Gynäkologe Dr. Alexander Henze sowie die Augenärzte Dr. Natascha Lipka und Dr. Werner Bachmann. Manchmal verunsichern Informationen aber auch. Zwei Drittel der Deutschen suchen im Internet nach Informationen zu Gesundheit und Krankheiten. Die Zahl der Internetseiten ist unüberschaubar, die Qualität nicht immer gegeben. Internetnutzer sollten deshalb je nach recherchiertem Thema vorsichtig sein. Je komplexer das Krankheitsbild, desto schwieriger scheint es im Internet stichhaltige Informationen zu finden. Die Gleis Eins-Redaktion sprach mit Dr. Alexander Henze, Dr. Natascha Lipka und Dr. Werner Bachmann über die Internetquellen im Praxisalltag. Vorabinformation im Internet kann gut und schlecht sein. Wie gehen Sie im Praxisalltag damit um? Dr. Henze: Meinen Brustkrebs-Patientinnen empfehle ich ganz klar: Schauen Sie nicht ins Internet. Fragen Sie uns Ärzte. Gibt man bei Google Brustkrebs ein, kommen um die 2 400 000 Treffer, doch es kursieren einfach zu viele Fehlinformationen und Brustkrebs ist zu individuell, die Klassifikation so groß, als dass man sich als Laie wirklich gut informieren könnte. Informationen aus dem Internet verunsichern häufig, das ist meine Erfahrung. Natürlich gibt es auch gute Seiten, von Fachgesellschaften zum Beispiel. Doch oft klicken sich die Frauen durch Chats oder Foren, und davor kann ich nur warnen. Hier werden einfach keine qualifizierten und evidenzbasierten Informationen geboten. Wo ich die Vorabinformation dagegen durchaus begrüße: wenn es um Verhütung geht. Viele meiner Patientinnen kommen mit konkreten Vorstellungen in meine Sprechstunde und fragen dann gezielt nach. Schwierig ist es nur bei der Hormonspirale. Wir haben zu 98 Prozent positive Erfahrungen bei unseren Patientinnen; doch zu 70 Prozent lehnen unsere Patientinnen sie im Erstgespräch ab, weil sie im Internet Negatives gelesen haben. Raten Sie Ihren Patienten auch offensiv von Informationen aus dem Internet ab, Dr. Bachmann? Dr. Bachmann: Das hängt vom Typ des Patienten ab. Es gibt skeptische Patienten, die nutzen das Internet, um eine Lücke in der Argumentation des Arztes zu finden, die sich versichern wollen, ob der Arzt wirklich auf ihrer Seite ist. Andere informieren sich einfach grundsätzlich vor, gehen gelassen mit den Informationen um. Es spricht nichts dagegen, dass Patienten sich im Internet zum Beispiel über die Anatomie des Auges informieren. Das kann nur von Vorteil sein. Denn das größte Problem beim Auge ist ja, dass es so lange problemlos funktioniert und die Menschen manchmal viel zu spät zu uns kommen, wenn die Probleme ab einem gewissen Alter beginnen.

sicherlich, dass die Einträge dort so einfach zu verstehen sind. Aber die Informationen sind eben oft einfach falsch, auch wenn sie leichter zu lesen sind als die wissenschaftlichen Artikel der Fachgesellschaften. Dr. Bachmann: Von sachlich korrekt dargestellten, schlimm verlaufenden Einzelfällen werden Verallgemeinerungen abgeleitet, die stark verunsichern. Deshalb kann ich nur davon abraten. Oft stimmt es auch einfach nicht, was dort geschrieben steht. Dr. Lipka: In den Foren begegnen sich Menschen auf der emotionalen Ebene, hier finden sie sich wieder. Das tut ihnen im ersten Moment gut, weil sie sich verstanden fühlen. Aber tatsächlich ist der langfristige Schaden viel größer, denn die Informationen verunsichern stark. Dr. Henze: In unserem Fachbereich spielen natürlich auch viele Emotionen hinein. Es geht um Geburtshilfe, Kinderwunsch, Verhütung – da wird in Foren natürlich viel emotional geschrieben. Dr. Bachmann: Bei uns ist ein großes Thema die Makuladegeneration, die in einer älter werdenden Gesellschaft an Bedeutung gewinnt. Ältere Patienten informieren sich zwar seltener selbst im Internet, deren Kinder aber schon. Die typische Frage lautet deshalb: „Hab’ ich auch Makula?“ Man darf niemals mit „Ja“ darauf antworten, sondern muss eine gute Sprachebene finden, um Ängste und Sorgen zu nehmen. Ganz wichtig ist die Bedeutung von Schlüsselsätzen. Gerade bei Menschen, die mit Vorinformationen und damit auch einer Schere im Kopf im Sprechzimmer sitzen, ist der erste Satz besonders wichtig, um wieder einen Zugang zu ihnen zu finden. Vorinformation kann die Gesprächseröffnung stark bestimmen und auch belasten. Wenn man das nicht rasch genug merkt, bekommt man Schwierigkeiten in der Kommunikation. Sagen Ihre Patienten offen, dass sie sich im Internet belesen haben?

Was kritisieren Sie konkret an Chats und Foren? Dr. Henze: Im Internet ist nicht alles für jeden verständlich geschrieben. Das Attraktive an den Foren ist für viele Nutzer

46

Dr. Henze: Nicht unbedingt. Man muss ein Gespür dafür entwickeln. Bei manchen Patientinnen müssen sie im Gespräch mehrmals betonen, dass ihr individueller Fall anders gelagert


13.09.2016

9:56 Uhr

ist und warum. Dennoch kann die Vorabinformation, wenn man richtig mit ihr umgeht, durchaus auch ein Gewinn sein. Mich stört es jedenfalls nicht per se, im Gegenteil. Wir haben ja nichts zu verbergen. Dr. Bachmann: Es hat sich viel verändert. Bis vor 30 Jahren, vor einer Generation also, haben sich die Leute fast nur darüber informiert, was der Arzt gesagt hat. Wenn überhaupt. Da hatten viele Haushalte entsprechende Literatur zum Nachschlagen daheim. Man ist auch nicht so rasch zum Arzt gegangen. Das ist heute nicht mehr so. Heute wird dem Arzt auch nicht mehr kommentarlos zugehört. Es wird längst nicht mehr einfach nur hingenommen, was der Arzt sagt. Und das ist primär nicht schlecht. Noch vor 30 Jahren haben die Augenärzte wirklich wenig mit den Patienten gesprochen, das ist heute ganz anders. Dr. Henze: Das Problem ist ja auch: Wenn ich bei Google ein Symptom eingebe, sind die Informationen nicht nach Schweregrad der möglichen Erkrankung geordnet. Es gibt zum Beispiel in unserem Fachbereich so viele verschiedene Ursachen für Unterleibsschmerzen, dass eine Vorinformation via Google nicht weiterhilft, sondern nur die Untersuchung bei uns. Dr. Bachmann: Man tendiert häufig dazu, etwas Schlimmes anzunehmen bei einem Symptom. Ganz klassisch in unserem

Dr. med. Alexander Henze Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Studium der Humanmedizin an der Universität Frankfurt am Main. Promotion an der Chirurgischen Klinik, Universitätsklinik Frankfurt. 2000 – 2005: Facharztausbildung an der Frauenklinik, Klinikum Aschaffenburg. Seit 2006: niedergelassener Frauenarzt in Gemeinschaftspraxis mit Dr. Wencke Zink. Seit 2007: Ersteller und Befunder im Deutschen Mammographie Screening-Programm. Seit 2014: „Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg“.

Fachgebiet: ein Druck im Auge. Mancher vermutet gleich einen Tumor hinter dem Auge, der äußerst selten ist. Und das muss man im Gespräch mit dem Patienten dann klären. Lassen Sie uns noch kurz auf die Gesundheits-Apps zu sprechen kommen, von denen immer mehr entwickelt werden. Wie sehen Sie diese Angebote, spielen sie bei Ihren Patienten eine Rolle? Dr. Bachmann: Bei uns nicht. Ich sehe die Anwendung solcher Apps eher für Werte gegeben, die im Bereich der hausärztlichen Medizin eine Rolle spielen. Viele Apps arbeiten derzeit noch leistungsorientiert, erfassen zum Beispiel den Blutdruck oder den Blutzuckerspiegel. Diese Angebote sehe ich aber tatsächlich kritisch, weil sie ein maschinenhaftes Abbild des Menschen vermitteln, das er aber de facto nicht ist. Wenn die Daten okay sind, ist der Patient noch lange nicht gesund – und schlechte Daten deuten umgekehrt nicht unbedingt auf eine schwerwiegende Erkrankung hin. Der Mensch ist so viel mehr als ein paar Daten, die sich erheben lassen. Auch hier ist letztlich der Umgang wieder entscheidend. Dr. Henze: Wir erleben die Datenerhebung vor allem im Bereich der Kinderwunschbehandlung: Zyklusaufzeichnung, Temperaturmessung zum Beispiel. Viele Frauen – vor allem die jüngeren – tragen außerdem ihre Periode in eine solche App ein. Das sehe ich aber völlig unproblematisch.

Dr. med. Dipl. Phys. Werner Bachmann Facharzt für Augenheilkunde

BIOGRAFIE

Geboren 1972 in Hanau, verheiratet, zwei Töchter.

Seite 49

Geburt: 30. März 1956 in Bonn Studium: Physik in München (LMU) Abschluss Diplom 1982 Medizin in Freiburg und München Abschluss Staatsexamen 1986

BIOGRAFIE

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

Berufsausbildung: Pathologie Salzburg, Innere Medizin Traunstein ab Sommer 1988 Augenheilkunde an der Universitätsaugenklinik Tübingen, 1992 Facharzt, weitere operative Ausbildung 1994/95 in Frankfurt Niederlassung: Ortsübergreifende Gemeinschaftspraxis 1995 in Aschaffenburg mit mittlerweile fünf Partnern (Augenklinik Aschaffenburg www.augen-ab.de) operative Tätigkeit berufspolitische Tätigkeit: Leiter Ressort Ophthalmochirurgie des BVA Familie: verheiratet seit 1981 mit Dr. med. Cornelia Tauber-Bachmann; drei Kinder

47


BUCH-TIPPS

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 50

WENN ES WIEDER WEIHNACHTEN WIRD Susanne von Mach nimmt mit zur Entdeckungsreise „Fränkische Weihnachten“ Jedes Jahr an Heiligabend lässt sich ein Trebgaster von Kopf bis Fuß Lage um Lage in Erbsenstroh wickeln, bis durch einen Schlitz nur noch die Augen herausschauen. Wie er auf die Toilette geht, bleibt sein Geheimnis. Dann zieht er als „Strohberta“ los und durch die ganze mittelfränkische Gemeinde, um den Trebgastern Glück und Segen fürs neue Jahr zu wünschen. Eine Gruppe junger Männer pflegt das Jahrhunderte alte Brauchtum seit Jahren, und immer finden sich genügend neue Mitstreiter, die sich gerne als Christkindla schminken lassen oder als Polizist auf die Truppe aufpassen, die da lärmend und gröhlend durch den Ort zieht. Advent und Weihnachten in Franken, das ist die Strohberta in Trebgast, das Nürnberger Christkindl, der Roßtaler Pelzmärtel. Das ist aber auch das Weihnachtshaus in Mellrichstadt, das Peter Mack in Eigeninitiative Jahr für Jahr in ein Lichtermeer verwandelt, das Menschen von Nah und Fern und sogar Brautpaare anlockt. Das ist die Zeit im Kloster der Erlöserschwestern in Würzburg, in der es aus der klostereigenen Backstube herrlich nach dutzenden Sorten Plätzchen duftet. Und es ist die Zeit, in der im unterfränkischen Rechtenbach eine Marienstatue von Haus zu Haus getragen wird, als Symbol der Erwartung auf die Geburt Christi.

48

Susanne von Mach: Fränkische Weihnachten; Wartberg-Verlag Gudensberg-Gleichen; 80 Seiten; 11,90 Euro

Advent und Weihnachten sind ganz gewiss (für manchen) die schönsten Zeiten im Jahr. So geheimnisvoll, so verzaubert, voller herrlicher Düfte und Geschmäcker und Erlebnisse. Wenn das Jahr sich neigt, ist die Zeit für Kreativität, für Traditionspflege und Brauchtumsbewusstsein. Was Franken zur Adventszeit wichtig wird, hat Susanne von Mach in „Fränkische Weihnachtsgeschichten“ aufgeschrieben, das im Wartberg-Verlag erschienen ist. Sie hat Menschen aufgespürt, die Jahrhunderte alte Traditionen pflegen, die Neues entdecken und Spannendes wagen, dessen Ausgang Jahr für Jahr aufs Neue ungewiss ist wie die Glühweinseelsorger auf dem Aschaffenburger Weihnachtsmarkt. Wen werden sie treffen, welche Gespräche werden sie führen? Werden sich die Besucher anstecken lassen vom Wunder der Adventsund Weihnachtszeit? Dazu lädt auch das Buch „Fränkische Weihnachten“ von Herzen ein.

Das Nürnberger Christkind – eine Institution. Foto: Presseund Informationsamt Nürnberg

Das Weihnachtshaus in Mellrichstadt – ein Publikumsmagnet. Foto: Fred Rautenberg

Der Pelzmärtel – eine Legende. Foto: Erwin Hemmeter


16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

ASCHAFFENBURG neu entdecken

Seite 51

KANZLEI RAUSCH

Aschaffenburgerin Monika Spatz hat sieben Spaziergänge zu Sehenswürdigkeiten ausgearbeitet Auch oft gegangene Wege bieten überraschende Einblicke – und immer wieder die Chance, oft Gesehenes mit neuen Augen zu schauen. „Aschaffenburg zu Fuß“ zu erleben, dazu lädt die Aschaffenburger Autorin mit ihrem gleichnamigen MiniStadtführer ein, der helfen will, „die schönsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu entdecken“. Monika Spatz ist in Aschaffenburg geboren und aufgewachsen, und die Grundschullehrerin kennt die Stadt nicht nur aus eigenem Erleben, sondern sieht sie als Gästeführerin für das Führungsnetz der Volkshochschule Aschaffenburg auch mit den Augen der Teilnehmer, die sich – ob auswärtig oder nicht – in die Geheimnisse und Sehenswürdigkeiten der Stadt einweisen lassen. Sieben Spaziergänge hat Monika Spatz für den Societäts-Verlag ausgearbeitet, in dem das Buch erschienen ist. Ein Gang führt durch die Altstadt, ein Weg zieht sich rund um das Schloss, auch die Brunnen der Stadt und natürlich Kunst und Kultur sind einen Ausflug wert. Aschaffenburg bietet neben seiner tausendjährigen Geschichte und manch ehrwürdigen Bauten wie Schloss Johannisburg, der Stiftskirche St. Peter und Alexander und dem Pompejanum sehr viel Grün. Drei der sieben Streifzüge widmen sich deshalb den Parks in der Stadt, die sie wie ein grünes Band umschlingen, und dem zu jeder Jahreszeit herrlichen Landschaftspark Schönbusch (der überraschend weitläufig ist, wenn man den See erst einmal hinter sich gelassen hat und in den Wald eingetaucht ist). Zum Schluss nimmt die Autorin ihre Leser hoch über die Stadt hinaus mit zu Kippenburg und Teufelskanzel.

Wir begeistern Ärzte und Apotheker für ihre Zahlen! Neben der steuerlichen Gestaltungsberatung ist uns die betriebswirtschaftliche Betreuung unserer Mandanten ein Anliegen. Nur wenn Sie Gewinne machen, können Sie die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens zum Beispiel durch Investitionen sicherstellen. Zur Beratung gehören auch Themen wie die Nachfolge- und private Finanz- und Vermögensplanung.

Ihr Erfolg ist unser Ziel!

Man merkt diesem Buch an, dass Monika Spatz aus dem Vollen ihres Wissens über und ihrer Liebe zu Aschaffenburg schöpfen konnte – alles, was sie schreibt, liest sich herrlich frisch und unverbraucht. Dazu gibt es viele Ratschläge für Einkehrmöglichkeiten, aber auch ganz praktische Hinweise (dass man beim Gang um die Kippenburg auf festes Schuhwerk nicht verzichten sollte). Die Kapitel lesen sich wie kleine Privatführungen; Monika Spatz schmückt sie mit allerlei historischen und jüngeren Geschichten, Sagen und Anekdoten. Mancher mag daraus noch etwas lernen, was er über „seine“ Stadt nicht gewusst hat. Und dass sich ein solches Bändchen im handlichen Taschenformat wunderbar als Reiseführer verschenken lässt, versteht sich von selbst. Monika Spatz: Aschaffenburg zu Fuß. Die schönsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß entdecken. Societäts Verlag Frankfurt am Main 2016; 126 Seiten; 12,80 Euro

Rausch + Kollegen Steuerberatungsgesellschaft mbH Siemensstraße 23 63768 Hösbach

Rausch Albert Bathon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft T +49 (0) 60 21 / 59 65–0 F +49 (0) 60 21 / 59 65–30

info@rausch-steuerberater.de www.rausch-steuerberater.de


ÜBERBLICK

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

13.09.2016

9:56 Uhr

Seite 52

KURZE WEGE FÜR HÖCHSTE ANSPRÜCHE APOTHEKE

HALS-NASEN-OHREN

INNERE MEDIZIN

05 (GLEIS EINS, S. 28/29)

07 (GLEIS EINS, S. 20/21)

07 (GLEIS EINS, S. 42/43)

Bahnhof-Apotheke

HNO-Praxis im Elisenpalais

Dr. Tobias Craan

Dr. (CS) Georgine Hornof Fachärztin für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde

Schwerpunktpraxis für Hämatologie, int. Onkologie, Diabetologie, Gastroenterologie

Ludwigstraße 2 (am Hauptbahnhof) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/39 89 0 Telefax 0 60 21/39 8915 info@bahnhof-apotheke.biz www.bahnhof-apotheke.biz AUGENKLINIK 06 (GLEIS EINS, S. 38/39) Augenklinik Aschaffenburg Augen Laser Zentrum Dr. med. Werner Bachmann Dr. med. Roberta Walter-Fincke Dr. med. Natascha Lipka Dr. med. Thomas Kasper A. Wan Omar Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A + B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 70 Bezirksstraße 30 63755 ALZENAU-WASSERLOS Telefon 0 60 23/50 70 50 Breitendieler Straße 32 63897 MILTENBERG Telefon 0 93 71/65 03 00

Dr. med. Christof Steigerwald Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Akupunktur Dr. med. Hans-Jörg Meyer Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Stimm- und Sprachstörungen/spezielle HNO-Chirurgie Dr. med. Olaf Hiltmann Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Stimm- und Sprachstörungen Dr. med. Tobias Stripf Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/spezielle HNO-Chirurgie Dr. med. Esther Stripf Fachärztin für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Allergologie/Schlafmedizin Heidemarie Rosenauer Fachärztin für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde Steffen Zahn Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Phoniatrie und Pädaudiologie

Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie Dr. Stefan Krüger Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie Dr. Carmen Löhr Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie Prof. Dr. Peter Lederer Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/34 27-0 info@klausmann.de www.klausmann.de 06 (GLEIS EINS, S. 24/25) Facharztpraxis für Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie, Proktologie und Sportmedizin

Dr. Michael Czisch Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Allergologie

Dr. med. Wolfgang Dillmann Dr. med. Karl Metz Priv.-Doz. Dr. med. Hardi Lührs Priv.-Doz. Dr. med. Ralph Melcher

www.augen-ab.de www.augenallianz.de

Elisenpalais | Elisenstraße 28 Frohsinnstraße 32 63739 ASCHAFFENBURG

Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG

FRAUENÄRZTE

Telefon 0 60 21/3 53 30 Telefax 0 60 21/35 33 22

Telefon 0 60 21/44 47 80 Telefax 0 60 21/44 47 850

08 (GLEIS EINS, S. 36/37)

www.hno-ab.de

www.gastroenterologie-ab.de

Hauptstraße 10 74731 WALLDÜRN Telefon 0 62 82/60 08

Frauenärzte Gesundheitszentrum Dr. Henze & Kolleginnen

KARDIOLOGIE + INNERE MEDIZIN

Dr. med. Alexander Henze

06 (GLEIS EINS, S. 26/27)

Goldbacher Straße 33 63739 ASCHAFFENBURG

Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg

Telefon 0 60 21/4 44 77 30 www.fagz.de

Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25 www.kardiologie-ab.de

50


Seite 55

HIER FINDEN SIE UNS

Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG

www.dr-fecher.de

Telefon 0 60 21/15 07 90

Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG

63739 ASCHAFFENBURG Frohsinnstraße 32 Telefon 0 60 21/44 87 90

06 (GLEIS EINS, S. 18/19)

63808 HAIBACH Hauptstraße 5 Telefon 0 60 21/6 30 90 63768 HÖSBACH Hauptstraße 96 Telefon 0 60 21/54 05 48 63801 KLEINOSTHEIM Goethestraße 58 a Telefon 0 60 27/65 44 63897 MILTENBERG Hauptstraße 136 Telefon 0 93 71/76 50 63785 OBERNBURG Römerstraße 57 Telefon 0 60 22/14 85

Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl

ELISENPALAIS | Elisenstr. 28

07

03 Frohsinnstr.

UROLOGIE

07

Bodelschwinghstr.

P

04 (GLEIS EINS, S. 34/35) Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie Ludwigstr. 4

Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

04

rt

Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

Goldbacher Str. 31/33 08

www.dr-sawaya.de

Dr. med. dent. Traian Popa

www.krankengymnastik-schwarz.de

01

Ludwigstr. 15

www.sprachtherapie-maser.de

Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege

Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171

oh Fr

Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28

ZAHNÄRZTE

Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG

tr.

ns

sin

Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG

07 (GLEIS EINS, S. 22/23)

Christine Schwarz

06

02

ah rf

Telefon 0 60 21/44 88 98-0 Telefax 0 60 21/44 88 98-8

Dr. phil. Ingeborg Maser

be

Ludwigstraße 2 63739 ASCHAFFENBURG

r.

rÜ

Dr. med. W. E. Hofmann H. Olschewski Dipl.-Psych. C. Franzheim

PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE

05

st

he

ANR Aschaffenburg Ambulante Neurologische Rehabilitation

al

ac

www.schwind-sehen-hoeren.de

Akademische Praxis für Sprachtherapie

04

tb

05 (GLEIS EINS, S. 16/17)

th

r.

06

at

N E U R O L O G I S C H E R E H A B I L I TAT I O N

63500 SELIGENSTADT Frankfurter Straße 19 Telefon 0 6182/82 94 30

Er

STADTPALAIS | Elisenstr. 32

Hbf.

rst

Gl

Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44

SPRACHTHERAPIE

be

str .

H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie

SCHWIND SEHEN & HÖREN

Kle

02

08 (GLEIS EINS, S. 44/45) Go

ldb

Goldbacher Straße 31 63739 ASCHAFFENBURG

Cit

Telefon 0 60 21/ 2 4714

yG

info@dr-popa.com www.dr-popa.com

ac

he

08

rS

tr.

ale

rie

tr.

Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie

Frohsinnstr. 32

Duccastr.

ofs

Gemeinschaftspraxis

www.radiologie-ab.de

sth

02 (GLEIS EINS, S. 14/15)

03

Ern

OPTIK + HÖRAKUSTIK

. gstr

pin

Kol

Privathotline 0 60 21/150 79 99

www.dr-watzlaw.de

06 (GLEIS EINS, S. 16/17)

BAG Radiologie und Nuklearmedizin

Telefon 0 60 21/58 0310

Telefon 0 60 21/2 88 88 Telefax 0 60 21/2 86 37

N E U R O L O G I E / P S Y C H I AT R I E / PSYCHOTHERAPIE

05

tr.

Ludwigstraße 15 63739 ASCHAFFENBURG

Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

Ludwigstr. 2 (am Hbf.) 01

ens

Fachzahnärzte für Kieferorthopädie

Dr. med. Klaus Fecher Dr. med. Georg Benes

Frohsinnstr. 20

Elis

Dr. med. dent. Peter Watzlaw Fritz Watzlaw Moritz Watzlaw Dr. Ingo Gräfling

01 (GLEIS EINS, S. 30/31) Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen

rn

Praxis für Orthopädie und Sportmedizin

lbo

Gemeinschaftspraxis

Ko

04 (GLEIS EINS, S. 40/41)

Ludwigstr.

03 (GLEIS EINS, S. 32/33)

ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG

RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

Elisenstr.

O RT H O P Ä D I E U N D S P O RT M E D I Z I N

Weißenburger Str.

K I E F E R O RT H O P Ä D I E

str.

9:42 Uhr

nse

13.09.2016

Hei

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

51

GLEIS EINS

52


Seite 55

HIER FINDEN SIE UNS

Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG

www.dr-fecher.de

Telefon 0 60 21/15 07 90

Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG

63739 ASCHAFFENBURG Frohsinnstraße 32 Telefon 0 60 21/44 87 90

06 (GLEIS EINS, S. 18/19)

63808 HAIBACH Hauptstraße 5 Telefon 0 60 21/6 30 90 63768 HÖSBACH Hauptstraße 96 Telefon 0 60 21/54 05 48 63801 KLEINOSTHEIM Goethestraße 58 a Telefon 0 60 27/65 44 63897 MILTENBERG Hauptstraße 136 Telefon 0 93 71/76 50 63785 OBERNBURG Römerstraße 57 Telefon 0 60 22/14 85

Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl

ELISENPALAIS | Elisenstr. 28

07

03 Frohsinnstr.

UROLOGIE

07

Bodelschwinghstr.

P

04 (GLEIS EINS, S. 34/35) Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie Ludwigstr. 4

Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

04

rt

Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

Goldbacher Str. 31/33 08

www.dr-sawaya.de

Dr. med. dent. Traian Popa

www.krankengymnastik-schwarz.de

01

Ludwigstr. 15

www.sprachtherapie-maser.de

Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege

Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171

oh Fr

Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28

ZAHNÄRZTE

Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG

tr.

ns

sin

Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG

07 (GLEIS EINS, S. 22/23)

Christine Schwarz

06

02

ah rf

Telefon 0 60 21/44 88 98-0 Telefax 0 60 21/44 88 98-8

Dr. phil. Ingeborg Maser

be

Ludwigstraße 2 63739 ASCHAFFENBURG

r.

rÜ

Dr. med. W. E. Hofmann H. Olschewski Dipl.-Psych. C. Franzheim

PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE

05

st

he

ANR Aschaffenburg Ambulante Neurologische Rehabilitation

al

ac

www.schwind-sehen-hoeren.de

Akademische Praxis für Sprachtherapie

04

tb

05 (GLEIS EINS, S. 16/17)

th

r.

06

at

N E U R O L O G I S C H E R E H A B I L I TAT I O N

63500 SELIGENSTADT Frankfurter Straße 19 Telefon 0 6182/82 94 30

Er

STADTPALAIS | Elisenstr. 32

Hbf.

rst

Gl

Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44

SPRACHTHERAPIE

be

str .

H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie

SCHWIND SEHEN & HÖREN

Kle

02

08 (GLEIS EINS, S. 44/45) Go

ldb

Goldbacher Straße 31 63739 ASCHAFFENBURG

Cit

Telefon 0 60 21/ 2 4714

yG

info@dr-popa.com www.dr-popa.com

ac

he

08

rS

tr.

ale

rie

tr.

Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie

Frohsinnstr. 32

Duccastr.

ofs

Gemeinschaftspraxis

www.radiologie-ab.de

sth

02 (GLEIS EINS, S. 14/15)

03

Ern

OPTIK + HÖRAKUSTIK

. gstr

pin

Kol

Privathotline 0 60 21/150 79 99

www.dr-watzlaw.de

06 (GLEIS EINS, S. 16/17)

BAG Radiologie und Nuklearmedizin

Telefon 0 60 21/58 0310

Telefon 0 60 21/2 88 88 Telefax 0 60 21/2 86 37

N E U R O L O G I E / P S Y C H I AT R I E / PSYCHOTHERAPIE

05

tr.

Ludwigstraße 15 63739 ASCHAFFENBURG

Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

Ludwigstr. 2 (am Hbf.) 01

ens

Fachzahnärzte für Kieferorthopädie

Dr. med. Klaus Fecher Dr. med. Georg Benes

Frohsinnstr. 20

Elis

Dr. med. dent. Peter Watzlaw Fritz Watzlaw Moritz Watzlaw Dr. Ingo Gräfling

01 (GLEIS EINS, S. 30/31) Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen

rn

Praxis für Orthopädie und Sportmedizin

lbo

Gemeinschaftspraxis

Ko

04 (GLEIS EINS, S. 40/41)

Ludwigstr.

03 (GLEIS EINS, S. 32/33)

ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG

RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

Elisenstr.

O RT H O P Ä D I E U N D S P O RT M E D I Z I N

Weißenburger Str.

K I E F E R O RT H O P Ä D I E

str.

9:42 Uhr

nse

13.09.2016

Hei

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa

51

GLEIS EINS

52


13.09.2016

9:33 Uhr

Seite 1

Wir haben das stärkste Personal!

AUSGABE 02 | 2016

THEM TITEL

A

e l g o o G . r D

Wir arbeiten als Dienstleister für Handwerk, Industrie und den Dienstleistungs-

Afiro Personal Service GmbH ist ein junges Unternehmen, das auf dem Gebiet der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung tätig ist.

sektor. Die Mitarbeiterstruktur setzt sich aus den klassischen Handwerksberufen wie Schlosser, Elektriker, Schreiner, Maler und ihrer artverwandten Berufs-

Regional liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Rhein-Main-Gebiet. Selbstverständlich sind wir auch in der Lage, Aufträge außerhalb des Rhein-Main-Gebiets abzuwickeln.

bilder zusammen. Natürlich decken wir auch den großen Bereich der Helfer und Fachhelfer ab. Ebenso werden auch Mitarbeiter/innen im kaufmännischen Bereich für Sekretariats-, Buchhaltungsund sonstige Tätigkeiten überlassen. Auch Mitarbeiter als Rechtsanwaltsfachangestellte, Arzt-/Zahnarzthelfer/innen,

Kunden und Mitarbeiter schätzen das gute Image und die Professionalität der Afiro Personal Service GmbH. Unser hochmotiviertes Team arbeitet im Interesse unserer Kunden und Mitarbeiter. Wir verfolgen mit unseren Kunden und Mitarbeiter/innen ein gemeinsames Ziel:

Marketingassistenten/innen u. ä. können wir vermitteln.

Erfolgreich zu sein!

Beratungsgespräch unter (0 60 21) 1 50 78-0 Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gerne. Afiro Personal Service GmbH Ludwigstraße 3 63739 Aschaffenburg www.afiro.de Öffnungszeiten: Montag–Freitag 8–17 Uhr

ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG

WWW.GLEISEINS.NET

GLEIS EINS

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa


13.09.2016

9:33 Uhr

Seite 1

Wir haben das stärkste Personal!

AUSGABE 02 | 2016

THEM TITEL

A

e l g o o G . r D

Wir arbeiten als Dienstleister für Handwerk, Industrie und den Dienstleistungs-

Afiro Personal Service GmbH ist ein junges Unternehmen, das auf dem Gebiet der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung tätig ist.

sektor. Die Mitarbeiterstruktur setzt sich aus den klassischen Handwerksberufen wie Schlosser, Elektriker, Schreiner, Maler und ihrer artverwandten Berufs-

Regional liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Rhein-Main-Gebiet. Selbstverständlich sind wir auch in der Lage, Aufträge außerhalb des Rhein-Main-Gebiets abzuwickeln.

bilder zusammen. Natürlich decken wir auch den großen Bereich der Helfer und Fachhelfer ab. Ebenso werden auch Mitarbeiter/innen im kaufmännischen Bereich für Sekretariats-, Buchhaltungsund sonstige Tätigkeiten überlassen. Auch Mitarbeiter als Rechtsanwaltsfachangestellte, Arzt-/Zahnarzthelfer/innen,

Kunden und Mitarbeiter schätzen das gute Image und die Professionalität der Afiro Personal Service GmbH. Unser hochmotiviertes Team arbeitet im Interesse unserer Kunden und Mitarbeiter. Wir verfolgen mit unseren Kunden und Mitarbeiter/innen ein gemeinsames Ziel:

Marketingassistenten/innen u. ä. können wir vermitteln.

Erfolgreich zu sein!

Beratungsgespräch unter (0 60 21) 1 50 78-0 Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gerne. Afiro Personal Service GmbH Ludwigstraße 3 63739 Aschaffenburg www.afiro.de Öffnungszeiten: Montag–Freitag 8–17 Uhr

ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG

WWW.GLEISEINS.NET

GLEIS EINS

16_Ausg_02_2016_46:Briefbogen_Dok_1 Sofa


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
GLEIS EINS 16 by sl-werbung - Issuu