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AUSGABE 01 | 2018
THEM TITEL
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ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG
WWW.GLEISEINS.NET
GLEIS EINS
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PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE
RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
UROLOGIE
07 (GLEIS EINS, S. 36/37)
01 (GLEIS EINS, S. 28/29)
Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege
Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen
Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie
Christine Schwarz
BAG Radiologie und Nuklearmedizin
Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG
04 (GLEIS EINS, S. 24/25)
Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01
Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG
Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171
www.dr-sawaya.de
Telefon 0 60 21/15 07 90
www.krankengymnastik-schwarz.de
Privathotline 0 60 21/150 79 99 www.radiologie-ab.de SPRACHTHERAPIE 06 (GLEIS EINS, S. 40 – 42) Akademische Praxis für Sprachtherapie Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang A) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28 www.sprachtherapie-maser.de
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Goldbacher Str. 33 04
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Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser, Körperliche und geistige Bewegung sind der wichtigste Schlüssel in der therapeutischen Medizin. Seit einigen Jahren fordern viele Fachdisziplinen eine ausreichende und sinnvolle Bewegung auch im Alltag, um die Gesundheit zu verbessern und zu erhalten. Obwohl die Erkenntnis, dass Bewegung dem Menschen gut tut, nicht neu ist, ist es vor allem den Erkenntnissen der Neurowissenschaften (u. a. Neurologen, Neurobiologen, Kognitionsforscher und Sportphysiologen) zu verdanken, dass dieses Thema oberste Priorität erhalten hat. Zahlreiche Untersuchungen und Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass nicht nur unsere genetische Veranlagung bei der Entstehung von Krankheiten eine Rolle spielt, sondern insbesondere unser Lebensstil einen entscheidenden Einfluss auf unsere geistige Entwicklung und unsere Gesundheit hat. Die wichtigste Botschaft ist daher Prävention, d. h. durch einen gesunden Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung möglichen Erkrankungen vorbeugen bzw. sie solange wie möglich hinausschieben. Auch ist schon lange bekannt, dass motorische und kognitive Entwicklungen aufs Engste miteinander verknüpft sind. Insbesondere bei Kindern werden neue Reize und Informationen erst durch Bewegung erschlossen. In Kindergarten und Schule können verschiedene sportliche Aktivitäten nachweislich die Aneignung von Wissen, Sprache, Denken und Handeln unterstützen und fördern. In modernen Gesellschaften, in denen sich der Anteil älterer und alter Menschen kontinuierlich erhöht und an vielen Stellen alltägliche körperliche Aktivitäten reduziert werden (Aufzüge, Rolltreppen, Autos, Flugzeuge etc.) steigt die Prävalenz chronischer und degenerativer Krankheiten. Neben dem demographischen Wandel stehen die Erkrankungen in engem Zusammenhang mit unseren veränderten Lebensstilen. Hierbei besitzt vor allem das Bewegungsverhalten einen starken Einfluss auf die Entstehung verschiedener Krankheiten (Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas, Rückenschmerzen, Arthrose, Krebs, Schlaganfall, Depression, Demenz). Es gibt kein Medikament, das so positiv und umfassend wirkt wie regelmäßige Bewegung. Sogar die psychische Stabilität inklusive Selbstzufriedenheit und Lebensfreude werden durch körperliche Bewegung optimiert. Wir Menschen haben es also zu einem großen Teil selbst in der Hand, unser Wohlbefinden zu beeinflussen, indem wir unser tägliches Verhalten selbst mitbestimmen und neben einer gesunden Ernährung auf regelmäßige Bewegung achten. Der beste Ansatz ist dabei die Verbindung von körperlicher und geistiger Aktivität. „Packen Sie es an!“ Viel Freude beim Lesen.
IMPRESSUM
Ihr Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen – Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie (Praxisporträt Seite 40 – 42) GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43 Fotonachweise: S. 4 lazyllama, S. 8 Nattakorn, S. 10 iamchamp, S. 11 Giordano Aita, S. 12 maestro, S. 14 Plson, S. 20 Halfpoint, S. 22 absolutimages, S. 24 krishnacreations, S. 30 Siam, S. 32 Andrii IURLOV, S. 36 WavebreakMediaMicro, S. 40 Gitscha Georgiew und A Rochau, S. 41 Kzenon, S. 42 Jenny Sturm, S. 44 sittinan, S. 48 De Visu (alle fotolia), Johannes Heeg, Petra Reith, DJäger, Dirk Nitschke, Susanne von Mach
Inhalt Titelthema Einfach mal BEWEGEN
EDITORIAL UND INHALT
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Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!
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Medizinische Einrichtungen Augenoptik & Hörakustik mein Leben hört sich gut an …
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Innere Medizin Die Kraft in Dir – Krebs mit Sport besiegen!
16-17
Orthopädie und Sportmedizin Mit Licht dem Rückenschmerz auf der Spur
18-19
Augenklinik Bewegung tut den Augen gut
20-21
Frauenärzte Hormontherapie in den Wechseljahren. Einnahme als präventive Maßnahme? 22-23 Urologie Nierencysten – wann sind sie harmlos und wann behandlungsbedürftig?
24-25
Kieferorthopädie Unsichtbar zum perfekten Lächeln
26-27
Radiologie und Nuklearmedizin Der Dialog steht im Mittelpunkt
28-29
Apotheke Mit Mikronährstoffen gegen Arthrose
30-31
Kardiologie und Innere Medizin Bewegung hilft bei Herzschwäche
32-33
Gastroenterologie und Innere Medizin Aktive Gesundheitsförderung 34-35 Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege BEWEGUNG schadet nicht
36-37
Hals-Nasen-Ohren Nutzen der molekularen Allergendiagnostik bei inhalativer Allergie
38-39
Sprachtherapie Geistige und körperliche Bewegung
40-42
Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie Geistige und körperliche Bewegung
40-42
Kultur Buch-Tipps
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Im Gespräch „Schonhaltung fatal“
44-45
Info Brustprothesen Ausgleichsschalen und Spezial-BHs
46-47
Sport Mit Achtsamkeit zum Wohlgefühl
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Überblick Hier finden Sie uns
50-51
Druck: Kuthal Print GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff
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EINFACH MAL
BEWEGEN Sport ist gut, doch auch moderate Bewegung wirkt für den Organismus wahre Wunder
Es muss ja nicht gleich der Halbmarathon sein. Im Grunde würde es schon genügen, einfach mal die üblichen Ratschläge zu beherzigen: Treppe statt Fahrstuhl, Fahrrad statt Auto, Spaziergang statt Fernsehen. Denn schon moderate Bewegung – und dazu zählt Bewegung im Alltag – belohnt der Organismus mit verbesserter Gesundheit. Doch da geht es schon los. Sicher ist es nicht so, dass wir alle keine Gelegenheit hätten, Bewegung in unseren Alltag zu bringen. Aber mal ehrlich, vorausgesetzt, Sie sitzen beim Lesen gerade im Wartezimmer Ihres Arztes: Wie sind Sie in die Praxis gekommen? Natürlich dauert es länger die Treppe hinauf zu schnaufen statt einfach auf den Knopf am Fahrstuhl zu drücken. Natürlich gibt es Situationen, in denen das Treppenlaufen einfach nicht möglich ist. Doch manchmal wäre es das eben doch. Tun Sie sich also, wann immer es geht, selbst etwas Gutes und bewegen nicht den Finger, um ins obere Stockwerk zu kommen, sondern den ganzen Körper.
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mein Leben hört sich gut an … SCHWIND BLEIBT SCHWIND — NUR ANDERS. Entdecken, was das Leben bietet — mit den faszinierenden Möglichkeiten modernster Hörakustik in unseren Instituten in: Alzenau, Aschaffenburg, Miltenberg, Obernburg oder Seligenstadt.
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Moderate Bewegung – und dazu gehört Treppensteigen – stärkt das Herz, bringt den Kreislauf in Schwung und hilft im Kampf gegen die ungeliebten überflüssigen Pfunde, die viel zu viele von uns mit sich herumschleppen. Seitenweise lassen sich Studien zitieren, die eben jene positiven Effekte wissenschaftlich fundiert belegen. Ein einfacher Selbsttest tut sein Übriges. Von den langfristigen positiven Effekten ganz zu schweigen. Wer sich wenig bewegt, wird häufiger krank. Ein großer Teil der Herz-Kreislauf-Erkrankungen in westlichen Industrienationen lässt sich auf verhaltensbedingte Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Rauchen und Übergewicht als Folge ungesunder Ernährung zurückführen. Wer sich hingegen regelmäßig bewegt, senkt sein Sterberisiko und lebt länger. Bewegung hält vital und leistungsfähig, sorgt für ein intaktes Kreislaufsystem und ein gesundes Herz. Schon moderates Training schützt nachweislich vor Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und psychischer Belastung und weist für Herzleiden, wie Herzinfarkt und Herzschwäche, enormes Präventionspotenzial auf. Studien zeigen, dass moderates Training ausgeprägte Arterienverkalkungen aufhalten kann und damit das Risiko für Herzerkrankungen wieder senkt. Besonders gut für das Herzkreislaufsystem schneiden in Studien Ausdauersportarten ab. Die einfache Faustregel ist: Je aktiver der Mensch lebt, desto geringer ist sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es ist nie zu spät mit Bewegung und Sport anzufangen. Selbst Men-
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schen, die schon schlechte Werte oder Symptome einer Herzschwäche zeigen, können mit gemäßigter Bewegung gegensteuern. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, sich fünf Mal pro Woche mindestens eine halbe Stunde pro Tag zu bewegen. Beobachtungen zeigen, dass Erwachsene mit höherem Bildungsniveau in den letzten Jahren sportlich aktiver wurden, während die sportliche Inaktivität bei Personen mit niedrigerem Bildungsstand konstant hoch geblieben. Je höher der Bildungsstand, desto häufiger wird die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation zur Ausdaueraktivität von zweieinhalb Stunden Ausdaueraktivität pro Woche erreicht. Dieses Pensum schaffen 42,6 Prozent der Frauen und 48 Prozent der Männer in Deutschland. Unabhängig davon gelten die positiven Effekte für beide Geschlechter und jedes Alter. Senioren über 65 Jahre verringern mit moderater körperlicher Aktivität die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit um mehr als 50 Prozent und die Risiken eines akuten Ereignisses um mehr als 30 Prozent. Der Schutzeffekt durch körperliche Freizeitaktivitäten ist dabei dosisabhängig. Je aktiver man ist, desto besser ist die Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Das gilt auch dann, wenn schon andere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestehen wie zum Beispiel hohe Cholesterinwerte. Körperliche Aktivitäten können im Alter zwar eine größere Herausforderung darstellen, wichtig ist jedoch, ausreichend sichere körperliche Aktivitäten zu betreiben, um im Ruhestand gesund zu bleiben. Grundsätzlich sollte das Ausmaß der Aktivität dem individuellen Gesundheitszustand angepasst sein.
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… und das meinen die Spezialisten! Alexander Schwarz Physiotherapeut Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz www.krankengymnastikschwarz.de Tel. 0 60 21/12184
Christine Schwarz
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Eine aktiv gestaltete und dem Patienten angepasste Trainings- und Bewegungstherapie ist mit eine der größten Stärken und Werkzeuge der modernen Physiotherapie und immer ein dynamischer Prozess. Er passt sich an die individuelle Belastbarkeit des Patienten im Verlauf des Heilungsprozesses an und zielt darauf, die selbständige Handlungsfähigkeit des Patienten möglichst umfassend und zügig wieder herzustellen. Grundsätzlich profitieren nahezu alle Patienten von Bewegung, auch und gerade diejenigen mit chronischen Schmerzen. Bewegungsmangel kann Schmerzen verschlimmern. Es ist deshalb ausgesprochen wichtig, Bewegung in den Alltag einzubauen und zu verhindern, dass der Körper durch Bewegungsmangel zusätzlich geschwächt wird – und dass die Lebensqualität unter Bewegungsmangel und damit einhergehenden Schmerzen eingeschränkt wird. Dies gilt zum Beispiel für Rückenschmerzen. Es ist nachgewiesen, dass zur Vorbeugung von wiederkehrenden Rückenschmerzen ein regelmäßiges Bewegungstraining sehr wirksam ist. Dazu gehören zum Beispiel Krafttraining, Gymnastik und Ausdauertraining. Positive Effekte zeigen auch Yoga oder Pilates. Wichtig ist, das Training nicht nach kurzer Zeit abzubrechen und zu akzeptieren, dass sich eine Verbesserung manchmal erst nach einigen Wochen einstellt. Aber eben auch nur dann, wenn man bereit ist, die Komfortzone ab und an zu verlassen, zumindest so, wie es die aktuellen Schmerzen zulassen.
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… und das meinen die Fachärzte! Dr. med. Alexander Henze
Das bewegt die Gynäkologie und Geburtshilfe
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Jede Art von Bewegung oder Sport wirkt sich generell positiv auf die verschiedensten Abläufe im Körper aus. Wir wissen, dass Bewegung das Herz-/Kreislaufsystem in Schwung bringt und den Blutdruck und Stoffwechsel positiv beeinflusst. Auch in der Gynäkologie kann für alle Themenkomplexe ein guter Einfluss attestiert werden. Bewegung und Sport verbessern über eine Optimierung der Stoffwechsellage auch das Geschehen des Monatszyklus. Insbesondere Zyklusstörungen mit Insulinresistenz profitieren von mehr Bewegung und damit Reduktion des Körperfettanteils. In den Wechseljahren wird die Symptomatik wie Hitzewallungen durch Bewegung und Sport verbessert. Studien haben gezeigt, dass Frauen, die regelmäßig sportliche Tätigkeiten durchführen, weniger an Depressionen erkranken. Gerade für den Gestationsdiabetes (Schwangerschaftszucker) bietet Bewegung eine Optimierung der Blutzuckersituation und somit eine Verbesserung des negativen Einflusses auf das ungeborene Kind.
www.fagz.de Tel. 0 60 21/44 47 73-0
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Bewegungsmangel kann bei Jugendlichen Kopfschmerzen verursachen
den Alters gleichermaßen und sei genetisch bedingt. Bereits im Vorschulalter sollten Eltern ihre Kinder zu Bewegung animieren.
Immer mehr Jugendliche klagen heute regelmäßig über Kopfschmerzen. Die beste Medizin ist für sie dann Bewegung: „Jugendliche müssen sich viel mehr bewegen“, sagte Gerald Ulbricht von der Landesärztekammer der Kinderund Jugendärzte in Berlin im Rahmen des Deutschen Kopfschmerztages, heißt es in einer Pressemitteilung des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte. Dadurch treten oft Spannungskopfschmerzen auf, das heißt zum Beispiel: Eine Verspannung der Nackenmuskulatur löst den Kopfschmerz aus. Auch Stress könne zu körperlichen Verspannungen führen, die dann Auslöser für Kopfschmerzen sind, erklärte Ulbricht. Denn der Wochenplan vieler Jugendlicher heute ist vollgestopft und mitunter stressig. „Der Hauptgrund für Kopfschmerzen bei Jugendlichen ist aber eindeutig die mangelnde Bewegung.“ Der Mediziner rät ihnen, sich zwischen den Hausaufgaben Zeit für Bewegung zu nehmen: „Eine Viertelstunde Radfahren oder Spazierengehen kann helfen.“ Grundsätzlich seien Kopfschmerzen von der Migräne zu unterscheiden. Sie treffe Menschen je-
Bewegung in der Kindheit ist insgesamt wichtig für den Knochenaufbau, aber das Zeitfenster zwischen zehn und 14 Jahren bei Mädchen und zwölf und 16 Jahren bei Jungen ist eine besonders kritische Phase, da in diesem Alter etwa 36 Prozent des menschlichen Skeletts geformt wird und die Knochen dann besonders stark auf Bewegung reagieren. Gerade für die Vier- bis Sechsjährigen ist Bewegung im Alltag als Ausgleich und Voraussetzung zum späteren konzentrierten Arbeiten in der Schule wichtig. Die körperliche Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen hat in den vergangenen 25 Jahren um mehr als zehn Prozent abgenommen. In Deutschland sind nur 18 Prozent der Mädchen und 29 Prozent der Jungen zwischen 11 und 15 Jahren an mindestens fünf Tagen der Woche körperlich aktiv. Die Verringerung der körperlichen Aktivität trägt dazu bei, dass Kinder motorisch immer ungeschickter und dicker werden. Mittlerweile ist etwa jedes achte Vorschulkind motorisch auffällig. I
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… und das meinen die Fachärzte! Dr. Gerhard Klausmann
Bewegung ist erste „Bürgerpflicht“
Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG
Die Gesundheit der Menschen in den entwickelten Ländern wird heute in erster Linie durch nichtübertragbare Krankheiten bestimmt. Aus der Masse der verschiedenen Erkrankungen stechen drei Gruppierungen hervor. Einerseits Herz-Kreislauf-Erkrankungen, andererseits die verschiedenen Tumorentitäten und drittens, der Diabetes. Allen drei Krankheitsgruppen ist gemein, dass ihre Zunahme u. a. auf den westlichen Lebensstil zurückgeführt wird. Dies heißt, übermäßige und zum Teil ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel. Während über Ernährung sehr viel geschrieben und geredet wird, ist dies beim Thema Bewegung deutlich weniger ausgeprägt. Alle reden vom Essen, nur ganz wenige von der fehlenden Bewegung. Und dies, obwohl sich in den letzten Jahren immer mehr gezeigt hat, dass die Steigerung der körperlichen Aktivität das wirksamste Mittel überhaupt ist, um diesen drei genannten Krankheitsgruppen vorzubeugen oder ihren Verlauf positiv zu beeinflussen. Dabei geht es hier in erster Linie gar nicht um eine sportliche Betätigung, sondern um Bewegung. Die moderne Gesellschaft nimmt dem Menschen im Alltag sozusagen sukzessive jede Bewegungsmöglichkeit. Überall gibt es Aufzüge und Rolltreppen, Bankgeschäfte werden schon längst von zu Hause aus erledigt, in Zukunft wahrscheinlich auch die meisten Einkäufe. Das Essen wird geliefert und die bevorstehende Digitalisierung, von der alle sprechen, wird auch die restlichen Abläufe im Wesentlichen bewegungsfrei gestalten. So beträgt die durchschnittliche Anzahl an Schritten bei einem Menschen, der einer sitzenden (Büro) Tätigkeit nachgeht, ca. 500 bis 700 Schritte pro Tag. Vor nicht allzu langer Zeit betrug die Mindestanzahl der Schritte pro Tag 10.000 und lag im Mittel eher bei 20.000 als bei 15.000. Bewegung erfordert heute Willenskraft und Disziplin. Aber nur wer sich regelmäßig bewegt, wird auch beweglich bleiben. Die Steigerung der körperlichen Aktivität ist für die entwickelten Gesellschaften von elementarer Bedeutung, was die Prävention und auch die Therapie der großen erwähnten Krankheitsgruppen angeht. Es ist zu wünschen, dass in Zukunft genauso intensiv und ausgiebig über Bewegung geredet und geschrieben wird, wie zur Zeit über die Ernährung.
www.klausmann.de Tel. 0 60 21/34 27-0
Dr. med. Klaus Fecher
Aktiv in jedem Alter
Orthopäde und Fußspezialist
Bewegung ist Leben und wer rastet, der rostet. Wer kennt nicht diese abgedroschenen Slogans, die doch so wahr sind. Durch Sport, Training oder auch körperliche Arbeit wird die Muskulatur gestärkt, Gelenke dadurch stabilisiert und der Stoffwechsel angeregt. Durch Training länger als 30 Minuten wird zudem das Kreislaufsystem unterstützt. Auch in der Rehabilitationsphase nach Operationen wird heute immer mehr auf eine möglichst frühzeitige Mobilisation Wert gelegt. Die früher üblich langen Gipsbehandlungen und Immobilisationen sind heute eher die Ausnahme. Auch Gelenke, die bereits einen mehr der weniger hohen Verschleiß zeigen, brauchen gerade die Bewegung, weil dadurch die Gelenkinnenhaut (Synovia) zur Abgabe von Gelenksflüssigkeit angeregt wird. Deshalb ist der vermeintlich gute Rat vieler Ärzte, ein verschlissenes Gelenk zu schonen, eher kontraproduktiv.
www.dr-fecher.de Tel. 0 60 21/58 0310
Ziel ist es, die Gelenke möglichst umfangreich zu belasten ohne zu überfordern. Das gelingt am besten, wenn das Körpergewicht möglichst wenig Einfluss hat, also an Geräten, auf dem Fahrrad oder beim Schwimmen.
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KULTUR
GLEIS EINS
BUCH-TIPPS Was tun bei Rückenschmerzen? Prof. Dietrich Grönemeyer stellt in „Mein großes Rückenbuch“ eine Fülle von Ideen vor Statt bei Rückenschmerzen ein Buch über Rückenschmerzen zu lesen, sollte man besser einen Spaziergang machen oder zum Sport gehen. Denn Bewegung ist das beste Mittel den Schmerz zu besiegen. Nun: Man könnte sich nach dem Trainingsprogramm hinsetzen und Prof. Dietrich Grönemeyers „Mein großes Rückenbuch“ lesen. Dann könnte man den Untertitel „Wie Sie den Schmerz besiegen“ wunderbar mit seinen eigenen Erfahrungen abgleichen. Und Spaß hätte man auch dabei. Denn dieses Rückenbuch ist tatsächlich schön zu lesen, weil es so informativ und dabei leserfreundlich flott geschrieben ist. Das Problem Rücken wird von allen Seiten beleuchtet, ausführlich diagnostiziert und mit lebenspraktischen Vorschlägen behandelt. In fünf großen Kapiteln geht es zunächst um die Anatomie des Rückens, dann um Problemfelder, Diagnostik und Therapieansätze, in einem dritten Schritt um angemessenes Training für zu Hause und im vierten Kapitel um eine ganzheitliche Betrachtungsweise der Rückenprobleme. Die Ganzheitlichkeit ist ja ein wenig ein Modebegriff geworden, doch es ist nun einmal so, dass Ernährung, Entspannung und Achtsamkeit – noch so ein Modeschlagwort – wichtige Bausteine sind nicht nur für die Rückengesundheit, sondern für einen gesunden Organismus im Allgemeinen. Abschließend stellt Prof. Grönemeyer rückenfreundliche Tipps für den Alltag vor. Mehr als ein Drittel des Buchs nehmen, das macht bei diesem Thema Sinn, gut bebilderte Vorschläge für Übungen ein, die sich ohne größeren Aufwand selbst in den heimischen vier Wänden ausführen lassen. Das mehr als 200 Seiten starke Buch ist über die ÜbungsIllustrationen hinaus bebildert und geschickt gegliedert; be-
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Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer: Mein großes Rückenbuch. Wie Sie Ihren Schmerz besiegen. ZS Verlag München 2017; 232 Seiten; 24,99 Euro
wusst kurz gehaltene Informationskästen und abwechslungsreiche Textbausteine – Interviews, Erfahrungsberichte, Tabellen – erleichtern den Lesefluss, das Layout ist ansprechend und übersichtlich. Und dann ist der Leser dran: Wie viel des Erlesenen er in die Praxis umsetzt, bleibt ihm überlassen. Man darf selbstredend Schritt für Schritt auf dem Weg zum gesunden Rücken vorgehen und nach dem eigenen Bewegen immer mal wieder nachlesen, wie Prof. Grönemeyer das nochmal sieht mit den Übungen zur Prävention, dem passenden Umgang mit dem Schmerz oder den wichtigsten Bausteinen der gesunden Ernährung.
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GESUNDHEITSVORSORGE
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Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Kindes- und Jugendalter! Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
Nach der Geburt
I HNO-arzt I Kinderarzt
Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung
3. – 10. Tag
I Kinderarzt
U2 erste Grunduntersuchung
4. – 5. Woche
I Kinderarzt
U3 Kinderarztpraxis und Familie
3. – 4. Monat
I Kinderarzt
U4 erste Impftermine
6. – 7. Monat
I Kinderarzt
U5 das Baby wird beweglicher
6. – 9. Monat
I Zahnarzt
Milchzähne und Beratung mit Baby 01
10. – 12. Monat
I HNO-arzt I Kinderarzt
Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter
15. – 18. Monat
I Zahnarzt
Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung
21. – 24. Monat
I Kinderarzt
U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden
24. Monat
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt
Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“) Ausschluss frühkindliches Schielen
30. – 72. Monat
I Zahnarzt
3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung
34. – 36. Monat
I Kinderarzt
U7a Kleinkind wird Kindergartenkind
3. – 4. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt
Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit
4. Lebensjahr
I Augenarzt I Kinderarzt
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind
5. Lebensjahr
I Kinderarzt
U9 bald ein Schulkind
6. Lebensjahr
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine
ab 6. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung
7. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen
8. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut
Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen
9. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase
ab 10. Lebensjahr
I HNO-arzt
Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)
11. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase
12. – 18. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen
bis 13. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen
13. – 14. Lebensjahr
I Kieferorthopäde I Kinderarzt
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung
16. – 17. Lebensjahr
I Frauenarzt I Kinderarzt
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung
17. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten
10. – 18. Lebensjahr
I Orthopäde
Rücken-Check-up
1. – 18. Lebensjahr
I Hautarzt
Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)
I Urologe
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GESUNDHEITSVORSORGE
19_Ausg_01_2018_33:Briefbogen_Dok_1 Sofa
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Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
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Erwachsenenalter!
Lebensalter ab 18. Lebensjahr
20. Lebensjahr
Fachrichtung I Augenarzt I Urologe I I I I
Zahnarzt Augenarzt Frauenarzt HNO-arzt
I Internist I Kardiologe I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner
I Urologe I Zahnarzt
30. Lebensjahr
I I I I I
Augenarzt Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe
I Urologe I Zahnarzt
40. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
45. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt
Art der Untersuchung Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check, Bildschirmbrille Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie
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... Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
I Internist
erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre FitnessCheck (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD
I Kardiologe I Orthopäde I Radiologe
I Urologe I Zahnarzt
50. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist
I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
60. Lebensjahr
I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe
I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt
ab 70. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt
Alle Altersklassen
I Hautarzt
Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs
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GESUNDHEITSVORSORGE
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Gesundheits-Check-up nach
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Risikogruppen!
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– Berufskraftfahrer
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung
– Piloten
I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist
gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich
– Bildschirmarbeitsplatz
I Augenarzt I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up
– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen
I Hautarzt
gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen
– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln
I Urologe
Harnblasenkrebsfrüherkennung
Diabetiker
I I I I I I
jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.
I Kardiologe
ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Herzkranke
I Kardiologe/Internist I Zahnarzt
alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Hypertoniker
I I I I
jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Immunschwäche
I Hautarzt
Berufsgruppen
Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt
Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe
I Zahnarzt
Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle
I Augenarzt
ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check
– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie
I Frauenarzt
6-monatlich
– Biologicals
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bisphosphonate
I Zahnarzt
Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung
– Cortison
I I I I
Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde
6-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse
– Chemotherapeutika (MTX, etc.)
I I I I I
Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt
jährlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme
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... Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– ß-Blocker
I Kardiologe/Internist
jährlich
– Cordarex
I Augenarzt I Kardiologe/Internist
jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich
– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)
I Augenarzt I Hautarzt I Internist
jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich
– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bestrahlung
I Zahnarzt
vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Osteoporose
I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung
Raucher
I I I I I I I I
Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt
jährliche Netzhautuntersuchung und Glaukomvorsorge Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut
Rheumatiker
I I I I
Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt
jährlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle
Schwangere
I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt
Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis
Sportler
I Zahnarzt
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DIE KRAFT IN DIR – BAUCH & MÜLLER WERBE AGENTUR GMBH
Krebs mit Sport besiegen! Durch die fortschreitende medizinische Entwicklung bei der Früherkennung und Behandlung von Krebs steigen die Chancen für die Betroffenen stetig, ihre Krankheit zu überwinden und noch lange ein gesundes Leben führen zu können. Bei aller moderner Medizintechnik – mit dem „Wundermittel Bewegung“, das so alt ist wie die Menschheit selbst, können Sie selbst die Heilungschancen maßgeblich steigern.
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Die unzähligen positiven Effekte von Sport und Bewegung auf den menschlichen Körper werden in medizinischen Studien immer wieder bestätigt. U.a. sinkt der Blutzuckerspiegel, Ruhepuls und Blutdruck werden langfristig verbessert, das Gewicht stabilisiert sich sowie Kraft und Ausdauer werden aufgebaut. )NJ &ZX\NWPZSLJS FZK IFX XZGOJPYN[J *RUܪSIJS PङSSJS JSTWR sein. Verspannungen lösen sich, die Mobilität kehrt zurück, die kognitiven und sensorischen Fähigkeiten verbessern sich. Unangenehme Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung wie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Antriebslosigkeit, Übelkeit und Unwohlsein werden gelindert oder gar ganz vermieden. Das stärkt Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Immer auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand der Diagnostik und Therapie in den Bereichen: Diabetologie, Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie. Zusätzlich bieten wir Ihnen spezielle Leistungen an: Ernährungsschulungen, Kurse für gesundes Kochen und betreute Sportangebote.
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Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG
Prof. Dr. Peter Lederer Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie
Dr. Silke Schirrmacher-Memmel Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
Dr. Carmen Löhr Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie; Ernährungsmedizinerin
Priv.-Doz. Dr. med. Angelika Böhme Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie
Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 Aschaffenburg Telefon (06021)3427-0 E-Mail: info@klausmann.de www.klausmann.de
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PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN
ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN
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Mit Licht dem Rückenschmerz auf der Spur Jeder Rücken(schmerz) ist einzigartig und sollte auch individuell behandelt werden. Deshalb ist eine genaue und gründliche Diagnostik, vor und während der Therapie, sehr wichtig. Bisher kamen dafür nur die Röntgenfunktionsaufnahmen in Frage, die aber mit einer hohen Strahlenbelastung verbunden ist.
Doch es gibt eine strahlenfreie Alternative:
4D-Wirbelsäulen- & Haltungsanalyse Dabei handelt es sich um ein berührungsloses Messverfahren, das rein lichtoptisch funktioniert: Ein Linienraster wird auf den Rücken des Patienten projiziert und von einer Videokamera aufgezeichnet. Eine Computersoftware analysiert die Linien-
4D-Wirbelsäulenvermessung mit Licht
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krümmungen und generiert daraus ein dreidimensionales Abbild der Oberfläche, quasi ein „virtueller Gipsabdruck“ des Rückens. Anhand der Oberflächenkrümmung und durch die automatische Detektion anatomischer Punkte lässt sich der räumliche Verlauf der Wirbelsäule und die Stellung des Beckens rekonstruieren. Die Messung dauert nur wenige Sekunden und liefert dabei Informationen über die gesamte Körperstatik und Hal-
tung, wie z. B. Wirbelsäulenkrümmung, Wirbelkörperrotation, Beckenstellung und sogar muskuläre Dysbalancen. Anschauliche Grafiken ermöglichen es dem behandelnden Arzt verständlich über die Ausgangssituation und die Therapiemöglichkeiten zu informieren. Sie als Patient lernen Ihre gesundheitliche Situation und die Handlungsmöglichkeiten zu verstehen, was sich positiv auf den Therapieerfolg auswirkt.
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4D-Motion zur dynamischen Vermessung der Wirbelsäule Kaum etwas ist wichtiger für den Menschen als sich frei und uneingeschränkt fortbewegen zu können. Dabei ist uns selten bewusst, dass beim Gehen eine Vielzahl von Muskeln, Gelenken und Nervenbahnen koordiniert zusammenarbeiten müssen. Dieses komplexe Zusammenspiel kann schon durch kleinste Fehlfunktionen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Mobilität führen. Doch nicht immer liegt die Ursache dort, wo auch der Schmerz liegt. So können z. B. Rückenschmerzen und Kniebe-
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schwerden durch Fehlbelastungen und Fehlstellungen der Füße verursacht werden, weil sie zu Veränderungen der gesamten Körperstatik führen. Möchte man also verlässliche Diagnosen stellen, so ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Bewegungsapparates unerlässlich. Innovative Messtechnologie kann dabei entscheidend helfen: Das Bewegungsanalyse-Labor DIERS 4D motion® Lab betrachtet in nur einem Messvorgang den gesamten Körper von den Füßen, über die Beine und das Becken bis hin zur Wirbelsäule. Die präzise Darstellung in Zahlen und anschaulichen Grafiken verhilft Ihrem behandelnden Arzt zu einer zuverlässigeren Diagnose. Sie als Patient lernen Ihre gesundheitliche Situa-
tionen und die Therapiemöglichkeiten zu verstehen, was sich sehr positiv auf den Heilungserfolg auswirkt. Wir bieten Ihnen das gesamte Behandlungsspektrum bei Wirbelsäulenbeschwerden an: Von der klassischen Chirotherapie über Mobilisationsbehandlung und Krankengymnastik mit Muskelaufbau über Infiltrationsbehandlung schmerzhafter Muskelareale, Infusionsbehandlung mit hochwirksamen Medikamenten bis zur computergestützten Extensionsbehandlung auf dem Spinemed Table. Minimalinvasiv führen wir bildunterstützte Facettendenervationen bis hin zur BandscheibenOperation in mikrochirurgischer Technik durch.
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AUGENKLINIK ASCHAFFENBURG | AUGEN LASER ZENTRUM
AUGENKLINIK
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BEWEGUNG tut den Augen gut Moderates Training an frischer Luft senkt den Augeninnendruck und verbessert den Allgemeinzustand Wer sich viel bewegt, sieht besser. Ein gutes Sehvermögen und gesunde Augen sind kein Zufall. Studien zeigen, dass zum Beispiel Bluthochdruck und hohe Cholesterinwerte eine Erkrankung des Sehorgans begünstigen können, zum Beispiel den grünen Star (Glaukom). Das Glaukom ist die weltweit zweithäufigste Ursache für Erblindung. Experten schätzen, dass im Jahr 2020 bereits etwa 11,2 Millionen Menschen aufgrund eines Glaukoms erblindet sein werden. Bei dieser chronisch fortschreitenden Augenerkrankung wird der Sehnerv meist durch einen erhöhten Augeninnendruck geschädigt. Der Druck entsteht, weil das Kammerwasser im Auge nicht mehr gut abfließen kann oder zu viel Kammerwasser produziert wird.
Bewegung und gesunde Ernährung halten den Blutdruck und die Cholesterinwerte im Normbereich. Das wirkt sich positiv auf den Allgemeinzustand, die Augengesundheit und den Augeninnendruck aus. In Studien wurde bereits gezeigt, dass Ausdauerbelastung des Körpers selbst bei normalsichtigen Menschen die Sicht zumindest kurzfristig verbessern kann. Zudem könne Sport in bestimmter Form das Fortschreiten einiger Augenkrankheiten verlangsamen, in Einzelfällen sogar verhindern und damit den Verfall der Sehfunktionen bremsen oder gar aufhalten. Langsames Joggen ist hierbei zielführender als Marathonlaufen. Bei Kurz- oder Weitsichtigkeit seien hingegen kaum Verbesserungen durch körperliche Aktivitäten feststellbar und zu erwarten. Schon in den 60er Jahren fanden Mediziner in Studien heraus, dass insbesondere Ausdauersportarten wie Jogging, Fahrradfahren und Spaziergänge den Augeninnendruck senken. Dies galt für Men-
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schen aller Altersklassen ebenso wie für Glaukompatienten. Für Krafttraining gilt dies nicht gleichermaßen; Training der oberen Extremitäten erhöht möglicherweise den Augeninnendruck und sollte deshalb nur unter Überwachung durchgeführt werden. Als Ursachen für den sportbedingt niedrigeren Augeninnendruck vermuteten die Wissenschaftler den verstärkten Adrenalinausstoß beim Sport, hormonelle Regulationsmechanismen sowie Veränderungen im Herz-Kreislauf-System. Sport senkt den Augeninnendruck zwar nicht dauerhaft, doch die Zeitspanne bis zum Erreichen des zu hohen Levels vor der sportlichen Aktivität ist länger. Dies ist besonders für Augenleiden wie den grünen Star von hoher Bedeutung, die mit einem zu hohen Augeninnendruck assoziiert sind. Als Risikofaktoren für einen erhöhten Augeninnendruck und schwindende Sehkraft gelten ferner Bluthochdruck und ein erhöhter Blutfettspiegel sowie Diabetes. Diese negativen Begleiterscheinungen einer ungünstigen Lebensweise schädigen die Gefäße – und es sind Ge-
fäße, die den Sehnerv und die Netzhaut versorgen. Studien aus jüngerer Zeit bestätigen diese Ergebnisse. So ließen zum Beispiel USamerikanische Wissenschaftler Tiere, deren Netzhaut durch helles Licht geschädigt war, täglich eine Stunde lang bei gemäßigtem Tempo auf dem Laufband rennen; die Kontrollgruppe absolvierte kein Training. Ergebnis: Die aktiven Mäuse zeigten eine bessere Struktur und Funktion der Netzhaut. Regelmäßiger Sport ist demnach geeignet, um altersbedingte Veränderungen an der Makula, die häufig für Sehminderungen im Alter verantwortlich sind, positiv zu beeinflussen. Augenärzte empfehlen deshalb einen täglichen Spaziergang oder eine Radtour sowie eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen. Wer sich regelmäßig bewegt und ausgewogen ernährt, unterstützt also bestmöglich seine Augen. Sicher belegt ist durch große Analysen ferner, dass der Verzicht auf das Rauchen am effektivsten dazu beiträgt, die Gesundheit auch der Augen bis ins hohe Alter zu erhalten.
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GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG | MILTENBERG | ALZENAU | WALLDÜRN
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t Die leitenden Ärzte der Augenklinik (v. li. im Bild): A. Wan Omar, Dr. Bachmann, Dr. Lipka, Dr. Walter-Fincke, Dr. Kasper
Als überregionale Gemeinschaftspraxis sind wir mit unserem erfahrenen Ärzteteam und mehr als 70 Fachkräften auch in Ihrer Nähe für Sie da. Sie werden freundlich aufgenommen, individuell beraten und können sich auf eine ausgezeichnete Diagnostik und eine nachhaltige Therapie auf dem neuesten Stand der Medizin verlassen. Dabei decken wir das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Augenmedizin von der einfachen Brillenverordnung bis zur ambulanten oder stationären Augenoperation ab:
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FRAUENÄRZTE GESUNDHEITSZENTRUM DR. HENZE & KOLLEGINNEN
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Hormontherapie in den Wechseljahren. Einnahme als präventive Maßnahme?
Die neueste Analyse der WHI (Women´s-Health-Initiative)Studie gibt Hinweise, dass ein Einsatz der Hormontherapie früh nach Beginn der Wechseljahre die langfristige Sterblichkeit reduzieren könnte. Zusätzlich hat sich gezeigt, dass die Ergebnisse der WHI-Studie lange Zeit zum größten Teil falsch interpretiert wurde.
Estrogene wirken sich positiv auf Athereosklerose aus und verzögern die Verschlechterung. Voraussetzung ist der frühe Einsatz der Hormone, bevor Gefäßveränderungen stattfinden. Bei der letzten Jahrestagung der Deutschen Menopausen Gesellschaft wurde eine vorsichtige positive Bilanz der Nachbeobachtung der WHI-Studie gezogen. In der Gruppe der frühen Studienteilnahme (50 – 59 Jahre) zeigte sich eine deutlich geringere Sterblichkeit als in der Gruppe mit spätem Beginn (70 – 79 Jahre). Obwohl Frauen am häufigsten an HerzKreislauf-Erkrankungen versterben und Brustkrebs erst an fünfter Stelle steht, löst das Brustkrebsrisiko im Zusammenhang mit Hormontherapie immer wieder größere Ängste aus.
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Die Brustkrebssterblichkeit zeigte aber langfristig bei der Kombinationshormontherapie (Östrogene + Gestagene) keine deutliche Erhöhung, bei ausschließlicher Östrogengabe sogar eine Verringerung. In der Nachbeobachtung der Studie konnte ebenfalls eine Senkung des Risikos für Darmkrebs gezeigt werden, das Gleiche galt für die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Alzheimer und Demenz. Hier konnte festgestellt werden, dass eine Hormontherapie eine schützende Funktion vor Gefäßveränderungen im Gehirn bieten kann. Wichtigste Voraussetzung für alle positiven Effekte ist der frühe Beginn der Hormontherapie, im sogenannten „Window of Opportunity“. Dieses Zeitfenster für gesunde Gefäße kann im Einzelfall aller-
dings sehr früh liegen. Ein späterer Beginn kann bei bereits veränderten Gefäßsituationen und Risikofaktoren des Herz-/Kreislaufsystems eher gefährliche Auswirkungen haben. Die Sinnhaftigkeit einer Hormontherapie und der Beginn sollte immer mit dem Gynäkologen des Vertrauens ausführlich besprochen werden. Insgesamt kann man sagen, dass es immer mehr namhafte Stimmen gibt, die eine Hormontherapie in den frühen Wechseljahren als Präventionsmaßnahme empfehlen. Insbesondere die positiven Effekte auf Osteoporose, Prävention vor Stoffwechselstörungen sowie die schützende Auswirkung auf Herz-/Kreislauferkrankungen als auch Alzheimer, Demenz und Darmkrebsrisiko seien hierbei genannt. Die Östrogentherapie über die Haut (transdermale Anwendung) durch eine Emulsion sollte wegen des sehr niedrigen, bzw. nicht vorhandenen internistischen Risikos bevorzugt werden. Muss ein Gestagen (Gelbkörperhormon) hinzu verabreicht werden, sollte auf das natürliche, mikronisierte Progesteron zurückgegriffen werden.
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Dr. med. m Alexander Henze H & Kolleginnen Kolleginne en Nadine Dettmar und Bettina Schreiber
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Mit unserem ganzheitlichen Konzept sind wir rund um die Gesundheit der Frau für Sie da . Im Frauenärzte Frau uenärzte Gesundheitszent Gesundheitszentrum trum Aschaffenburg steht die ganzheitliche Ve Versorg Versorgung gung der Frau im Mittelp punkt. Durch unser ausgesprochen ausgessprochen breites DiagnostikDiagnosttik- und Therapiespektrum m bieten wir eine Mittelpunkt. individ duelle, bestmögliche Rundu umbetreuung. individuelle, Rundumbetreuung. Beginne Beginnend end mit der Mädchen- und Jugendsprechstunde Ju ugendsprechstunde umfasst unser u Angebot schwerpunktmäßig schwerpunktmäßig die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, Vorsorg euntersuchungen, sämtliche Leistungen L in der Brustdiagnos Brustdiagnostik stik und die Screeningmammo Screeningmammographie. ographie. Zusätzlich ist die medikamentöse m e (z. B. Chemotherapie) ein Bestandteil Be estandteil unseres Konzeptes. Ko W geben unseren Tumortherapie Wir Patientinnen Patienti nnen die Möglichkeit, diese Form F der Therapie in einer an angenehmen genehmen At Atmosphäre durc durchführen chführen zu lassen. Die intensive inte ensive Schwangerschaftsüberwachung Schwangerschaftsüberwachung mit Pränataldiagnostik Pränataldiagn nostik ist in enger Zusammenarbeit Zusammenarbeit mit unseren Hebammen Hebam mmen und den zuständigen pränataldiagnostischen Einrichtungen Einrichtungen ein weiterer fester feste er Bestandteil der Gesundheitsvorsorge Gesund dheitsvorsorge in unserem Zen Zentrum. ntrum. Auf Wunsch können jä jährliche ährliche Gesundheitschecks durchgeführt d und in enge er Zusammenarbeit mit Hausä ärzten und anderen Fachärzte en genauestens abgestimmt werden. w enger Hausärzten Fachärzten Das Ärzteteam Ärzzteteam mit unseren qualifizierten qualifizierten Mitarbeiterinnen und unseren unsseren Hebammen Heike Bieber-Breid Bieber-Breid und Andrea a Geis freut sich auf die individ individuelle duelle Betreuung der Patienti Patientinnen innen im Frauenärzte Gesund Gesundheitsdheitszentrum m Aschaffenburg.
Unsere Leistung Leistungen en
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UROLOGISCHE PRAXIS
UROLOGIE
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DR. MED. PATRICK SAWAYA
Nierencysten – wann sind sie harmlos und wann behandlungsbedürftig? Je nach Form, Struktur, Größe, Lage und Anzahl reicht die Bedeutung der Nierencysten vom harmlosen Nebenbefund bis zur behandlungsbedürftigen, teils auch schwerwiegenden Nierenerkrankung. Eine Nierencyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter, von einer Kapsel umgebener Hohlraum in der Niere. Einzelne sogenannte sporadische Nierencysten sind in aller Regel harmlos und bleiben oft zeitlebens unbemerkt bzw. stellen typische Zufallsbefunde bei Ultraschalluntersuchungen dar. In diesem klassischen Fall besteht keinerlei Behandlungsbedürftigkeit.
lichst mit laparoskopischer Technik (Bauchspiegelung), erfolgen. Unterschieden werden grundsätzlich vier verschiedene Typen von Nierencysten, eingeteilt in Kategorien nach der sogenannten Bosniak-Klassifikation: Typ I: Unkomplizierte dünnwandige benigne Nierencyste von rundlicher Konfiguration und homogener Binnenstruktur. Typ II: Gutartige cystische Formation mit geringen Binnenstrukturen, z. B. kleinen Septen (bindegewebigen Unterteilungen des Hohlraums) und Cystenwandverkalkungen (Kalziumeinlagerungen). Typ IIF: Cystische Läsion mit Binnenstrukturen, welche verlaufskontrolliert werden sollte (F = follow up). Typ III: Unregelmäßige Cystenform/-struktur mit teilweise verdickter Wandung. Eine bösartige Entwicklung der Cyste kann nicht ausgeschlossen werden. Eine operative Freilegung wird empfohlen. Typ IV: Cystische Form einer Nierenkrebserkrankung. Eine operative Entfernung ist zwingend erforderlich. Zur Beurteilung von Cysten ist das Ultraschallbild, welches Aufschluss über Größe, Form, Lage, Binnen- und Wandstruktur gibt, sehr gut geeignet. Bei sonographischem Verdacht auf Bösartigkeit erfolgt weitere Diagnostik in Form von radiologischer Schnittbildgebung mit Computertomographie oder Kernspintomographie.
Doch wann kann sich dies ändern? Nierenzysten können im weiteren Verlauf wachsen und bei ungünstiger Lage im Organ die Abflussverhältnisse des produzierten Urins durch Kompression des Nierenbeckens beeinträchtigen sowie durch starkes Größenwachstum auch lageunabhängig zu einer Nieren-Organverdrängung führen und Rücken- oder Bauchschmerzen verursachen. Ebenso kann es in diesen Fällen sekundär zur Entstehung eines erhöhten Blutdrucks (arterielle Hyper-
UNSERE PRAXISRÄUME
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tonie) kommen. Trotz Gutartigkeit sind Nierencysten in diesen Fällen behandlungsbedürftig. Hier erfolgt in der Regel eine Nadelpunktion der Cyste von außen mit Absaugung der Cystenflüssigkeit und Verklebung der Cystenwände durch Einspritzen eines Verödungsmittels. Insbesondere bei großen Cysten kann alternativ auch eine operative Abtragung der behandlungsbedürftigen Cyste, mög-
Eine Prävention der sporadisch auftretenden Nierencysten ist nicht möglich, da die Ursache ihres Auftretens nicht bekannt ist. Wenn sich multiple Cysten von zunehmender Zahl und Größe in der Niere bilden, diese durchsetzen und deren Funktion stören, spricht man von Cystennieren oder einer polycystischen Nierendegeneration. Hierbei handelt es sich um eine Erberkrankung.
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UNSER TEAM
UNSERE LEISTUNGEN
Krebsvorsorge
Nieren- und Harnleitererkrankungen
Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz
Prostata- und Samenblasenerkrankungen
Die zwei wichtigsten Formen der Cystennieren sind die automosomal-dominante polycystische Nierenerkrankung (ADPKD) und die autosomal-rezessive polycystische Nierenerkrankung (ARPKD). Erstgenannte Form zählt zu den häufigsten Erbkrankheiten (1 – 5 von 2.000 Menschen). Der Krankheitsverlauf der Betroffenen kann lange Zeit symptomfrei sein. Ab dem jungen Erwachsenenalter bilden sich dann in der Niere viele Cysten mit, durch die zahlreicher werdenden Cysten, zunehmender Vergrößerung der Niere. Sie schädigen das Nierengewebe und verursachen Flanken-/Rücken-/Bauchschmerzen, Nierensteine, eine erhöhte Neigung zu Harnwegsinfektionen, Blut im Urin und Bluthochdruck sowie als Spätfolge einen fortschreitenden Nierenfunktionsverlust, welcher im höheren Lebensalter (ab dem 50. Lebensjahr) zu einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz und der Erfordernis einer Nierentransplantation führen kann. Oftmals bleiben die Symptome nicht auf die Nieren beschränkt und es bilden sich auch Cysten in anderen Organen wie Leber, Milz und Bauchspeicheldrüse oder Hirnarterienaneurysmen (Hirnarterienwandaussackungen). Cystische Nierenerkrankungen sind nicht heilbar. Bei der Behandlung geht es in erster Linie um Symptomlinderung, wie zum Beispiel die bestmögliche Einstellung eines erhöhten Blutdrucks sowie flankierende Maßnahmen, wie ausreichenden Flüssigkeitskonsum, Verzicht auf Nikotin und regelmäßige Schmerzmitteleinnahme sowie Vermeidung von Übergewicht. Die zweite, sehr seltene Form der polycystischen Nierenerkrankung führt bereits in
50 Prozent der Fälle zum Tod kurz nach der Geburt oder nimmt einen tödlichen Verlauf innerhalb von Monaten durch respiratorische Insuffizienz (Atemprobleme) oder Nierenversagen.
Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation
Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen
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DR. MED. DENT. PETER WATZLAW, FRITZ WATZLAW, MORITZ WATZLAW UND DR. INGO GRÄFLING
KIEFERORTHOPÄDIE
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Unsichtbar zum perfekten Lächeln Durchsichtige Kunststoffschienen – Aligner – sind ein komfortabler Ersatz für herkömmliche Zahnspangen
Behandlungsbeginn
Die schönste Zahnspange ist wohl die, die niemand sieht. Moderne Aligner machen das möglich. Die herausnehmbaren, nahezu unsichtbaren Schienen aus dünnem weichem Kunststoff heben die Lebensqualität und sind vor allem für Erwachsene, die im Berufsleben keine Brackets und Drähte im Mund zeigen wollen, eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Zahnspangen-Systemen. Geeignet sind sie aber auch für Kinder und Jugendliche.
Das System ist denkbar einfach und komfortabel für den Patienten. Der Kieferorthopäde nimmt einen digitalen Abdruck des Ist-Zustands der Zahnreihen, erarbeitet mit einer speziellen 3D-Software das Behandlungsziel sowie den Behandlungsplan und gibt darauf basierend mehrere Aligner in Auftrag. Diese werden individuell entsprechend des Behandlungsplans angefertigt. Jede Schiene wird eine Woche getragen und verschiebt und dreht in dieser Zeit die schiefen Zähne mittels Druckausübung millimeterweise in die vorab am
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Behandlungsende
Computer errechnete Richtung. Ist diese erreicht, kommt die nächste Schiene zum Einsatz. Der Behandlungsfortschritt wird in der Praxis in der Regel alle drei Monate kontrolliert, bei diesen Terminen werden die neuen Aligner ausgehändigt. Für einen raschen Behandlungserfolg ist konsequentes Tragen der Aligner unerlässlich. Empfohlen sind mindestens 22 Stunden am Tag; zum Essen und Trinken werden die Aligner herausgenommen und danach wieder auf die frisch geputzten Zähne eingesetzt. Was-
ser kann sogar mit den Schienen getrunken werden. Sie lassen sich im Übrigen einfach einsetzen und ebenso einfach wieder herausnehmen. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Grad der Fehlstellung und liegt in der Regel zwischen wenigen Monaten und eineinhalb Jahren. Während des gesamten Zeitraums ist der größte Effekt der durchsichtigen Schienen für den Patienten spürbar: Aligner sind unsichtbar und stellen somit die perfekte Alternative für herkömmliche Zahnspangen dar.
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Moritz Watzlaw, Fritz Watzlaw, Dr. Peter Watzlaw, Dr. Ingo Gräfling
Gemeinschaftspraxis Watzlaw Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Ludwigstraße 15 | 63739 Aschaffenburg Telefon 06021.288 88
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BAG RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
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Der Dialog steht im Mittelpunkt BAG Radiologie Aschaffenburg bietet für Patienten jetzt Zentrum für radiologische Spezialdiagnostik Je mehr der Radiologe über die Beschwerden seines Patienten weiß, desto besser kann er seine diagnostischen Möglichkeiten von der MRT über das klassische Röntgen bis hin zur CT zum Wohle des Patienten einsetzen. Die BAG Radiologie Aschaffenburg hat deshalb ein Zentrum für radiologische Spezialdiagnostik eröffnet, das genau diesen Gedanken in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist, den Dialog zwischen Radiologen und Patienten zu intensivieren, um die nachfolgende Untersuchung passgenauer auf die individuellen Beschwerden des Patienten abstimmen zu können. Gleichzeitig rückt das Gespräch nach der Untersuchung, wenn Ergebnisse vorliegen, stärker in den Mittelpunkt.
MRT-Bild des Gehirns des neuen Gerätes der Radiologischen Spezialdiagnostik.
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Im neuen diagnostischen Zentrum werden insbesondere Patienten mit Prostata-, Darm- und Brustkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gelenkbeschwerden, Rückenschmerzen sowie Demenzerkrankungen betreut. Herzstück ist ein neuer Mangetresonanztomograph (MRT). Er liefert exzellente, detaillierte Aufnahmen der betroffenen Körperareale. Für Radiologen bietet der neue MRT Skyra des Medizingeräteherstellers Siemens dank modernster Technik nicht nur im Hinblick auf den Magneten, sondern auch auf die Software eine hervorragende Bildqualität; insbesondere bei der MRT von Gehirn, Gelenken, Mamma, Abdomen und Herz bietet er eine deutlich bessere Darstellung von Details. Modernste Technologien bieten zahlreiche Möglichkeiten der Diagnostik. Gerade vor diesem Hintergrund bedarf es mehr denn je des erfahrenen Arztes, um für die individuelle Fragestellung eine passgenaue Diagnostik auszuwählen, die möglichst zeitnah Aufschluss über die Ursachen der Beschwerden gibt. Dies ist jedoch nur möglich, wenn der Radiologe umfassend über das Beschwerdebild informiert ist. Die Fragestellung des überweisenden Arztes ist dafür ein Baustein, ein weiterer ist das Gespräch zwischen Radiologe und Patient. Es bekommt deshalb im neuen Zentrum für radiologische Spezialdiagnostik deutlich mehr Raum. Die anschließende gemeinsame Betrachtung der Bilder mit dem Patienten ermöglicht eine bessere Bewertung und Einordnung der oft zahlreichen Auffälligkeiten. Der MRT Skyra bedeutet gleichzeitig für Patienten einen deutlich höheren Komfort. Es verfügt über eine mit 70 Zentimetern extra weite Magnetöffnung und ist so auch für Patienten geeignet, die bisher entweder überhaupt nicht oder nur unter schwierigen Bedingungen mit Hilfe der MRT untersucht werden konn-
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ten, wie zum Beispiel Kinder oder Menschen mit Platzangst. Mit der extraweiten Öffnungsgröße besteht bei einem durchschnittlich großen Patienten ein 30 Zentimeter großer Abstand zwischen Körper und Tunneldecke. Da das Magnetsystem im Vergleich zu anderen MRTs mit 1,73 Metern sehr kurz ist, sind viele Untersuchungen möglich, bei denen sich der Kopf des Patienten außerhalb des Systems befindet, und das ohne Qualitätsverluste für die medizinische Untersuchung. Auch davon profitieren insbesondere sehr junge und klaustrophobische Patienten. Die Verkleidung des Geräts ist mit einer Spezialbeleuchtung ausgestattet, die den Untersuchungsraum in freundliches Licht taucht. Patienten sind mit entsprechender Farbstimmung – die Erfahrung zeigt das – bei der Untersuchung deutlich entspannter. Die MRT ist ein besonders hochwertiges und schonendes Diagnoseverfahren. Die Bilder werden mit Hilfe eines großen Magneten und Radiowellen vollständig ohne Röntgenstrahlen erzeugt. Die MRT zeichnet einerseits ein besonders hoher Gewebskontrast aus. Dieser ermöglicht, viele Krankheiten in einem frühen Stadium zu entdecken. Mit der MRT kann andererseits nahezu jede Körperregion untersucht werden. Besonders zu empfehlen ist die MRT für die Darstellung des Kopfes, der Wirbelsäule, des Bauchraumes (Abdomens) und des Beckens sowie für Gelenke und zahlreichen speziellen Anwendungen. Die MRT hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt, wobei insbesondere der Gewebskontrast wichtige Informationen liefert. Neue Tomographen können mit Diffusionswichtung auch kleinste Schlaganfälle nach wenigen Stunden klar darstellen. Durch Gadolinium-haltige Kontrastmittel ist eine genauere Einordnung vieler Erkrankungen möglich. Sowohl Arterien als auch Venen des Kopfes werden mit Hilfe der MR-Angiographie sehr gut sichtbar gemacht.
HIER FINDEN SIE UNS: BAG Radiologie & Nuklearmedizin Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90 Privathotline 0 60 21/150 79 99 Ausgelagerter Praxisteil Klinikum Alzenau-Wasserlos Am Schlosshof 1 63755 ALZENAU-WASSERLOS Filialpraxis Seligenstadt Mittelbeune 3 63500 SELIGENSTADT Telefon 0 6182/8 43 50 80 Fax 0 6182/8 43 50 81
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Mit Mikronährstoffen gegen Arthrose Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung kann Symptome deutlich lindern
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Gelenke verbinden zwei oder mehrere Knochen und ermöglichen Bewegungen wie beugen, strecken oder greifen. Der Knorpel im Gelenk wirkt wie ein Schutz und verringert Reibung. Abgenutzte Knorpel sind ein häufiges Leiden im Alter. Ein übermäßiger Gelenkverschleiß, der über die altersübliche Abnutzung hinausgeht, kann unsägliche Schmerzen verursachen. Gründe für die Entwicklung einer Arthrose können Übergewicht, Fehlhaltungen, Verletzungen, Medikamente oder Rheuma sein. Lässt sich eine Arthrose günstig beeinflussen? Durchaus. Die Grundpfeiler der Gelenkgesundheit sind Normalgewicht, moderate Bewegung und ausgewogene Ernährung. Gegebenenfalls empfiehlt sich deshalb bei Gelenkbeschwerden und Arthrose eine Änderung des Lebensstils. Daneben kann aber auch die gezielte Einnahme von Mikronährstoffen die Beschwerden lindern.
Eine mikronährstoffarme Ernährung begünstigt den Verlauf der Arthrose, eine mikronährstoffreiche steuert dem entgegen. Essenziell ist die Bewegung, damit die Mikronährstoffe in das Knorpelgewebe transportiert werden. Mikronährstoffe tragen entscheidend zur Gesunderhaltung des Knorpels bei. Von seiner Beschaffenheit hängt es ab, ob und wie sich eine Arthrose entwickelt. Eine gesunde Vollwerternährung enthält reichlich Vitamine aus frischem Obst und Gemüse, frischem Fisch sowie wenige entzündungsförderliche tierische Fette aus Wurst- und Fleischwaren und wenig fette Milch, Käse, Eier und Butter. Über die Nahrung allein lässt sich der Mehrbedarf an Mikronährstoffen im Rahmen einer Arthrose jedoch kaum decken. Ergänzende Mikronährstoffe können des-
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halb eine gute Verbesserung von Symptomen erzielen. Zu diesen Nährstoffen zählen die Knorpelbausteine Glucosaminsulfat, Chondroitinsulfat, Kollagenhydrolysat und Hyaluronsäure sowie knorpelstoffwechselrelevante, antientzündliche und antioxidative Vitamine sowie essenzielle Fettsäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente. Knorpel und Knochen lassen sich mit einer ausgewogen dosierten Nährstoff-Kombination gezielt unterstützen. Ein einmal zerstörter Knorpel wächst nicht mehr nach. Dennoch haben Mikronährstoffe positive Effekte: Sie versorgen den Knorpel, hemmen Entzündungsprozesse und unterstützen den Knorpelund Knochenstoffwechsel. Gleichwohl tragen eine ausgewogene Ernährung und die Ergänzung mit Mikronährstoffen
dazu bei, die Knorpelqualität zu verbessern, denn über das Blut werden diese direkt zu den Gelenken transportiert und über die Bewegung in den Knorpel eingebracht. Hyaluronsäure zum Beispiel sorgt für reibungsloses Gleiten. Deren Moleküle bedecken die Knorpeloberfläche; auch die Gelenkflüssigkeit besteht zum größten Teil aus Hyaluronsäure. Die zähflüssige Flüssigkeit sorgt dafür, dass beide Knorpeloberflächen reibungslos gleiten, versorgt gleichzeitig den Knorpel mit allen wichtigen Nährstoffen und transportiert Abbauprodukte aus dem Gelenkspalt ab. Kollagenfasern sorgen dafür, dass der Knorpel zugfest und druckelastisch ist. Chondroitin macht den Knorpel elastisch, Omega 3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Vitamin C und Mangan wirken bei der Regeneration des Knorpels mit, Kupfer trägt zum Erhalt von dessen Substanz bei. Calcium, die Vitamine D und K, Magnesium, Zink und Mangan werden für die Erhaltung gesunder Knochen benötigt; Vitamin D hilft außerdem bei der Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor sowie bei der Regulierung des Calciumspiegels im Blut. Nicht zuletzt sind gesunde Knochen und eine gut funktionierende Muskulatur essenziell für die Funktionalität des Knorpels. Wichtig ist, dem Organismus keinen Mikronährstoff isoliert in größerer Menge zuzuführen. Kombipräparate sind vor diesem Hintergrund die bessere Wahl. Ihre Bahnhof Apotheke berät sie gern, welche Präparate auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Eine spürbare Besserung ist nicht von jetzt auf gleich zu erwarten. Dennoch: Von der Ergänzung mit Mikronährstoffen profitieren nicht nur Patienten mit ausgeprägter Arthrose, sondern auch Menschen mit beginnenden Gelenkbeschwerden sowie mit Gelenkverletzungen.
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KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG
KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN
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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32
Bewegung hilft bei Herzschwäche Schon moderates Training kann die Symptome deutlich verbessern und die Lebensqualität steigern
Bei Herzschwäche empfehlen sich körperliche Aktivitäten, bei denen viel Bewegung mit vergleichsweise wenig Kraftaufwand möglich ist: Spazierengehen, längeres Wandern, Nordic Walking, Radfahren und bei gut trainierten Patienten auch Skilanglauf. In den ersten Wochen eines Ausdauertrainings sind eine ärztliche Überwachung sowie EKG und Blutdruckmessungen während der Übungen zu empfehlen. Training in der Herzsportgruppe, die mit einem Sporttherapeuten mindestens einmal wöchentlich Übungen speziell für Herzpatienten anbietet und von einem Arzt begleitet wird, hilft Ängste abzubauen und sich mit Betroffenen auszutauschen.
Luftnot schon bei leichter Anstrengung wie Treppensteigen und rasche Ermüdbarkeit – daran erkennt man die chronische Herzschwäche (Herzinsuffizienz), an der in Deutschland nach Schätzungen zwei bis drei Millionen Menschen leiden. Früher rieten Ärzte ihren Patienten mit Herzschwäche Schonung. Heute weiß man aus zahlreichen Forschungen: Bewegung bei Herzschwäche ist in der Regel ungefährlich. Schonung ist kontraproduktiv, moderates Training verbessert hingegen die Symptome und erhöht Lebensqualität und Lebenserwartung. Regelmäßige Bewegung und Ausdauersport helfen bei Patienten mit chronischer Herzschwäche, ihre Beschwerden zu lindern. Untersuchungen zum regelmäßigen Ausdauertraining haben gezeigt, dass sich die Leistungsfähigkeit sogar um bis zu 25 Prozent verbessern lässt, je nach Intensität und Dauer des Trainingsprogramms. Auf der sicheren Seite ist, wer nach schwerer Erkrankung moderate Bewegung unter Aufsicht beginnt. Die Herzschwäche, eine ernste Erkrankung. Jährlich werden mehr als 444.000 Patienten mit einer Herzschwäche in ein Krankenhaus eingeliefert, rund 45.000 sterben daran. Die chronische Herzschwäche ist keine eigenständige Krankheit, sondern die Folge anderer Herzerkrankungen. In etwa 70 Prozent der
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Das Ausdauertraining soll dem Muskelabbau bei Herzschwäche entgegenwirken. Man geht davon aus, dass die Herzschwäche und die damit verbundenen Entzündungsreaktionen für den Abbau von Muskelgewebe verantwortlich sind, was zu schnellerer Erschöpfung und Überbelastung der verbleibenden Muskulatur führt. Das Ausdauertraining soll nicht in erster Linie die Herzleistung verbessern, sondern zunächst erst einmal verhindern, dass die Patienten durch fehlende körperliche Belastungen noch mehr Muskelmasse verlieren und immer schlechter belastbar werden.
Fälle entwickelt sich die Herzschwäche aus der koronaren Herzkrankheit (KHK) und Bluthochdruck, allein oder gemeinsam mit Diabetes. Aber auch Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelentzündung, Vorhofflimmern oder angeborene Herzfehler sind Ursachen der Herzschwäche.
Körperliches Training wirkt sich außerdem günstig auf die diastolische Herzschwäche aus, die auf einer Füllungsstörung des Herzens beruht und deren Therapie noch nicht so gut erforscht ist wie bei der (systolischen) Herzschwäche, die auf einem Verlust der Pumpkraft des Herzens beruht. Während mit Medikamenten allenfalls kleine Effekte erzielt werden können, eignet sich ein kombiniertes Ausdauer-/Krafttraining sehr gut, um die Situation von Patienten mit diastolischer Herzschwäche zu verbessern. Körperliches Training verbessert bei diastolischer Herzschwäche die Leistungsfähigkeit, die Lebensqualität und Elastizität des Herzmuskels, wie die Europäischen Leitlinien zur Herzschwäche 2016 betonen. Mehr Informationen zum Thema bietet der Ratgeber „Das schwache Herz“ der Deutschen Herzstiftung, kostenfrei unter www.herzstiftung.de/herzschwaechetherapie (E-Mail: bestellung@herzstiftung.de) angefordert werden kann.
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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32
Die Herz-Kreislauf-Spezialisten im Stadtpalais „Alte Post“ am Hauptbahnhof Dr. Ralf Lyttwin, Dr. Andreas Görz, Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters (von li.)
Unsere Leistungen: I Kardiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Ruhe-EKG • Belastungs-EKG • Langzeit-EKG/Event-Recorder • Langzeit-Blutdruckmessung • Herzschrittmacher-/ Defibrillatorkontrolle • Lungenfunktionsdiagnostik/ Ergospirometrie • Herz-Ultraschalluntersuchung • Cardio-MRT • Cardio-CT • Laboranalysen – Katheter-Untersuchung – Schulungen/Weitere Leistungen
HIER FINDEN SIE UNS: I Angiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Gehstreckenbestimmung • Gefäß-Ultraschalluntersuchung – Katheter-Untersuchung I Sportmedizin I Vorsorgeuntersuchungen I Patientenschulungen zu Bluthochdruck und zur Gerinnungsselbstkontrolle und -selbstmanagement (sog. „Marcumarschulung“) I 24-Stunden-Katheter-Rufbereitschaft im Kreiskrankenhaus AlzenauWasserlos
Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25
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IHR TEAM DER GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR GASTROENTEROLOGIE UND INNERE MEDIZIN Privatdozent Dr. med. R. Melcher, Dr. med. K. Metz, Dr. med. W. Dillmann, Privatdozent Dr. med. H. Lührs
Seit über 30 Jahren ist unsere Gemeinschaftspraxis auf die Vorsorge, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Verdauungsorgane spezialisiert. Wenn es also um Beschwerden des Magens, des Darmes, der Leber oder der Bauchspeicheldrüse geht, sind wir Ihre kompetenten Ansprechpartner. Als Fachärzte für Innere Medizin stehen wir Ihnen natürlich ebenso bei allen anderen Erkrankungen der inneren Organe mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich geht es um Ihr höchstes Gut – Ihre Gesundheit.
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02/17 DIE GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR GASTROENTEROLOGIE UND INNERE MEDIZIN INFORMIERT
AKTIVE GESUNDHEITSFÖRDERUNG
DER EINFLUSS VON KÖRPERLICHER AKTIVITÄT AUF MAGEN-DARM- UND LEBERERKRANKUNGEN Regelmäßige körperliche Aktivität ist
Die Nicht-alkoholische Fettleber (NASH)
sche Darmerkrankung besser zu bewäl-
zur Beeinflussung von vielen Magen-
betrifft etwa 30 Prozent der Bevölke-
tigen und die Schlafqualität sowie die
Darm-Erkrankungen relevant. Dies gilt
rung. Die NASH ist in etwa 20 Prozent
Verdauungsfunktionen zu verbessern.
oftmals in Kombination mit gesunder
Ursache für unheilbare Leberzirrhosen
Außerdem reduziert sich das bei einer
Ernährung (mediterrane Kost, d.h. viel
und ein zunehmend häufiger Grund für
CED erhöhte Risiko an Osteoporose zu
Obst und Gemüse, Fisch und weißes
Lebertransplantationen. Neben einem
erkranken. In mehreren Studien konnte
Fleisch) und Gewichtsreduktion.
erhöhten Lebensalter erscheint vor al-
sogar gezeigt werden, dass durch Sport
lem ein ungesunder Lebensstil für die
Schmerzen signifikant besser ertragen
Besonders deutlich ist der Effekt
Entstehung der Krankheit verantwort-
und die Menge an Schmerzmitteln redu-
bei Tumorerkrankungen. Durch eine
lich: Übergewicht ist einer der wichtigs-
ziert werden kann.
Umstellung des Lebensstils kann
ter Risikofaktoren, wobei das Fett in der
die Wahrscheinlichkeit, einen Darm-
Bauchregion besonders gefährlich ist.
krebs zu entwickeln deutlich gesenkt
Eine Gewichtsabnahme kann den Leber-
werden. Dies gilt auch für andere
fettgehalt bis 81% reduzieren. Gelingt es
Tumorerkrankungen wie den Magen-
trotz aller Anstrengung nicht abzuneh-
und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nicht
men, sollten Patienten auf jeden Fall in
nur die Vermeidung der Entwicklung
Bewegung bleiben. Körperliche Aktivität
(Primärprävention), sondern auch das
führt auch ohne Reduktion des Körperge-
Rückfallrisiko (Sekundärprävention)
wichts zu einer Besserung der Fettleber. Zusammenfassend ist regelmäßige Be-
und das Leben mit einer Tumorerkrankung (Tertiärprävention) wird ver-
Bei chronischen entzündlichen Darmer-
wegung bezüglich der Vermeidung oder
bessert. Es hat sich gezeigt, dass die
krankungen (Morbus Crohn und Colitis
Verbesserung von Magen-Darm-Erkran-
Nebenwirkungen einer Chemothe-
ulcerosa) kommt es zu schubweisen Ent-
kungen sehr empfehlenswert. Die Dauer
rapie durch Sport reduziert werden
zündungen der Darmschleimhaut mit
sollte ca. 2,5-3 Stunden pro Woche be-
können. Außerdem wird die Leis-
Durchfall, Blutungen und Schmerzen.
tragen. Am besten ist es, die Bewegung
tungsfähigkeit und das Selbstbe-
Besonders in den entzündlichen Pha-
auch in den Alltag zu integrieren. Über-
wußtsein gestärkt, was die Lebens-
sen der CED kommt es zu Muskelabbau
lastungen sollten allerdings vermieden
qualität
kann.
und Gewichtsabnahme sowie zu einer
werden.
Die biologischen Mechanismen, die
Einschränkung der Muskelfunktion, wo-
erklären, warum Sport einen direk-
durch die Patienten in ihrer Mobilität,
ten Einfluss auf Krebs hat, sind nicht
Muskelkraft und Ausdauer sehr einge-
Als Gastroenterologen sind wir die Spe-
vollständig bekannt. Nicht zu unter-
schränkt sind. Die Auswirkungen von
zialisten für die Organe des Verdauungs-
schätzen ist auch die mit dem Sport
leichten bis moderaten Belastungen
apparates. Sprechen Sie uns an – wir hel-
einhergehende gesunde Lebensweise.
können insgesamt helfen, die chroni-
fen Ihnen gerne weiter.
enorm
verbessern
PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEITSPFLEGE
PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE
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BEWEGUNG
schadet nicht
hat positiven Einfluss auf Diabetes mellitus und bietet gerade für Patienten, die mit einem Training beginnen, einen guten Einstieg. Schmerzen während und kurz nach dem Training müssen nicht Das gilt auch für Patienten, die meinen, sich vor Schmerzen kaum rühren vermieden werden, sollten sich aber zu können und mit Bewegung alles nur noch schlimmer zu machen. nach dem Training nicht verschlimmern. Studien zeigen, dass genau das nicht stimmt. Auch Patienten mit Schmerzen, Nehmen die Schmerzen während des die erst bei Bewegung auftreten oder durch Bewegung noch schlimmer Trainings stark zu, ist es nicht ratsam, die werden, sollten und können unter Beachtung einiger Vorgaben und unter Belastung zu steigern. Zu Beginn kann der Schwerpunkt des Trainings auch erst physiotherapeutischer Aufsicht Trainingseinheiten absolvieren. einmal auf schmerzunempfindliche Körperareale gelegt werden. Auch dadurch kann es durch die Ausschüttung „körpereigener Schmerzmittel“ zu einer Reduzierung des Schmerzes im betroffenen Körperteil kommen. Exzentrische Muskelarbeit gilt es jedenfalls zu Beginn des Trainings zu vermeiden, sollte aber im Verlauf als ein wichtiger Bestandteil hinzugefügt werden; gleichzeitig empfiehlt es sich, das Training nicht zu früh als nicht erfolgreich abzubrechen, da der Körper Zeit benötigt, um sich an die Belastung zu gewöhnen. Idealerweise trainieren Patienten mindestens zwei Mal pro Woche. Spätestens nach sechs Wochen sollten sich dann erste Erfolge zeigen.
Auch wenn Schmerzen zunächst schlimmer erscheinen, hilft Training langfristig
Grundsätzlich ist bei chronischen Schmerzen die Bewegungstherapie ein zentrales, therapeutisches Mittel. Bei Gesunden und vielen chronischen Schmerzpatienten, die zum Beispiel unter Rückenschmerzen oder Osteoarthrosen leiden, können die Schmerzen unter Bewegung in der Regel deutlich besser werden. Einige Patienten empfinden unter der Bewegung jedoch stärkere Schmerzen als zuvor. Wird das Training allerdings adäquat auf ihre Bedürfnisse angepasst, profitieren auch diese Patienten langfristig von Bewegung. Gerade Patienten mit Bewegungsängsten assoziieren Rumpfsteifigkeit und eine geringe Bewegungsgeschwindigkeit mit Rückenschmerzen.
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Diverse Bewegungsformen haben deshalb einen positiven Einfluss auf Rückenschmerzen. Zu wenig Bewegung kann unter anderem dazu führen, dass der Rücken als schwach wahrgenommen wird und die Schmerzen sich verstärken. Ein Training für Patienten, die mit Schmerzen auf Bewegung reagieren, sollte zunächst eher aerob und koordinativ sein. Aerobes Training bedeutet, dass der Körper unter der Bewegung mit genügend Sauerstoff arbeitet. Aerobes Training hat positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System, verbessert die Regenerationsfähigkeit, hilft bei Gewichtsreduktion sowie Stressabbau und
Schmerz bei Bewegung bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Patient zusätzlichen Schaden anrichtet. Eventuell ist eine schrittweise Steigerung der Trainingsintensität angeraten. Auch – beziehungsweise gerade – mit Rückenschmerzen ist es wichtig zu trainieren. Wichtig ist, eine Schonhaltung zu vermeiden, um die Probleme nicht zu verschlimmern und zu einer eventuellen Chronifizierung des Schmerzes beizutragen. Rotations- und Beugebewegungen der Wirbelsäule sollten in der Bewegungsund Trainingstherapie unbedingt dem Patienten angepasst stattfinden, denn sie gehören auch im Alltag zum Repertoire eines gut eingesetzten Rückens.
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Christine Schwarz
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PRAXIS HALS-NASEN-OHREN-ÄRZTE
HALS-NASEN-OHREN
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Nutzen der molekularen Allergendiagnostik bei inhalativer Allergie Häufigste Auslöser einer Allergie sind Baumpollen, Gräser- und Roggenpollen sowie Hausstaubmilben. Während in der Vergangenheit die Diagnostik ausschließlich auf Extrakten der in Frage kommenden Allergenquellen beruhte, bietet die moderne Labordiagnostik jetzt die Möglichkeit einer genaueren Identifikation der Allergenquellen. Diese ermöglicht so auch mehr Sicherheit in der Therapieentscheidung.
Eine laufende Nase, verbunden mit Niesreiz, Einschränkung der Nasenatmung, Juckreiz in Nase und Augen sind erste Hinweise auf eine mögliche inhalative Allergie. Kommt der Patient mit solchen Beschwerden zum HNO-Arzt, stellt sich nach der gründlichen klinischen Untersuchung mit Endoskopie der Nase und des Rachens die Frage, welche möglichen Allergene (die allergischen Beschwerden auslösenden Stoffe) Ursache der Beschwerden sind. Als erste und weiterhin als Goldstandard anzusehende Untersuchungsmethode bietet sich der sogenannte Pricktest an. Hierbei werden Extrakte der in Frage kommenden allergieauslösenden Stoffe auf die Haut geträufelt. Nach einem kleinen Ritz in die Haut wird das Ergebnis abgelesen. Doch diese erstmals 1873 beschriebene Methode weist häufig Unsicherheiten auf. Da bei dieser Testung Extrakte aus Pflanzen (beispielsweise Baum- und Gräserpollen) und Tieren (beispielsweise Hausstaub- und Vorratsmilben) verwendet werden, ist mit einer gewissen Schwankung der darin enthaltenen Allergenmengen zu rechnen. Inzwischen existieren Standardisierungen, die garantieren, dass eine gewisse Menge der Allergene im Extrakt enthalten ist. Diese Standardisierung bezieht sich allerdings nur auf die sogenannten Hauptallergene (auch Majorallergene genannt). Dies sind diejenigen allergieauslösenden Komponenten, auf die mindestens 50 % der Allergiker reagieren.
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Aber die Testextrakte enthalten noch weitaus mehr Inhaltsstoffe, die einerseits in ihrer Konzentration naturbedingt schwanken, aber andererseits dennoch als allergieauslösende Stoffe in Frage kommen. Bei einer positiven Reaktion im Pricktest stellt sich dann die Frage, worauf nun eigentlich die allergische Reaktion beruht. Dies ist ganz entscheidend für die weitere Therapieplanung: Die einzige kausale Therapie der inhalativen Allergie stellt neben der in der Praxis kaum zu realisierenden Meidung der Allergenquelle die sogenannte Hyposensibilisierung dar. Diese wird mit ebenfalls standardisiert hergestellten Extrakten der Allergenquellen durchgeführt, egal ob sie in Form von Spritzen oder Tabletten bzw. Tropfen zum Einnehmen erfolgt. Spätestens dann ist jedoch zu klären, ob es wirklich das Hauptallergen ist, welches die allergischen Beschwerden bedingt. Ist dies nämlich nicht der Fall, kann eine Hyposensibilisierung durchaus erfolglos bleiben.
gewissermaßen das Vorkommen von beispielsweise gemeinsamen Strukturproteinen konserviert. Beruht die allergische Reaktion auf solchen Allergenen, sehen wir im Pricktest eine Reaktion auf alle Stoffe, die diese Allergenkomponenten enthalten. Aber für die vom Patienten geschilderten Beschwerden ist meist nur das Hauptallergen verantwortlich. Dies zu differenzieren, ist bei Testungen, die ausschließlich auf Extrakten beruhen, dann natürlich schwierig. Aber der Erfolg einer Hyposensibilisierung hängt ganz entscheidend von dieser Differenzierung ab. In solchen Fällen bietet die Untersuchung des Blutes auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen die Hauptallergene eine wichtige Entscheidungshilfe, ob eine Hyposensibilisierung erfolgreich sein kann.
Das erste bekannte Hauptallergen wurde im Jahre 1988 aus Birkenpollen identifiziert.
Da diese Untersuchung bislang ebenfalls nur mit Extrakten erfolgte, war dies nicht immer sicher möglich. Inzwischen haben wir in unserer Praxis aber die Möglichkeit, die Testung mit molekularen Allergenen vorzunehmen. Hierbei werden entweder hoch aufgereinigte Hauptallergene aus Extrakten oder aber gentechnisch hergestellte (sogenannte rekombinante) Allergene für die Blutuntersuchung im Labor verwendet. Damit können wir besser abschätzen, ob die vom Patienten geschilderte Symptomatik tatsächlich auf einer Reaktion auf das Hauptallergen beruht. Ebenfalls lassen sich häufig die Fälle klären, bei denen die Beschwerden nicht mit dem Ergebnis im Pricktest übereinstimmen.
Seither verlängert sich die Liste der namentlich bekannten Hauptallergene nahezu wöchentlich. Dabei hat sich gezeigt, dass auch viele andere Allergene in ganz verschiedenen Pflanzen und auch Tieren gleichermaßen oder mit ganz ähnlicher Struktur vorkommen. Dies ist in der Evolution begründet, die
Der Vorteil dieser molekularen Diagnostik besteht in der genaueren Identifizierung des die Beschwerden auslösenden Allergens und der ursächlichen Abklärung von Kreuzreaktionen. Damit lässt sich in komplexeren Fällen eine besser auf den einzelnen Patienten abgestimmte Therapie planen.
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HNO-ÄRZTE ASCHAFFENBURG
HNO-Kompetenz an zwei Standorten Elisenstraße 28 / Frohsinnstraße 32 Die Praxisinhaber:
Dr. med. Olaf Hiltmann
Dr. med. Tobias Stripf Dr. (CS) Georgine Hornof
Dr. med. Christof Steigerwald
Dr. med. Hans-Jörg Meyer
Angestellte Ärzte: Fr. Dr. Esther Stripf FÄ für HNOHeilkunde
Hr. Steffen Zahn FA für HNOHeilkunde und FA für Stimm-, Sprachstörungen und kindliche Hörstörungen
Dr. Michael Czisch
Dr. John Thiericke
FA für HNOHeilkunde
FA für HNOHeilkunde
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HNO-Praxis Elisenpalais | Elisenstraße 28 Frohsinnstraße 32 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/35 33 0 Telefax 0 60 21/35 33 22
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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND DR. MED. J. C. ULZHEIMER / AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE
NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE/SPRACHTHERAPIE
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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie
Geistige und körperliche
Bewegung
Für die optimale Gesundheit gehören diese beiden Begriffe eng zusammen. Heutige, moderne Gesellschaften reduzieren jedoch an vielen Stellen die alltäglichen körperlichen Aktivitäten. Aufzüge, Rolltreppen, Autos und Flugzeuge versetzen Menschen in die Lage, anstrengungslos von einem Ort an einen anderen zu gelangen. Telefon, E-Mail und Fax ermöglichen eine weitgehend bewegungsfreie Kommunikation. Technisierung und Industrialisierung reduzieren den Aufwand körperlicher Arbeit in der Wirtschaft und im Privatleben. Massenmedien wie Fernsehen und Computer tragen dazu bei, dass auch in der Freizeit keine Bewegungen stattfinden müssen.
Den gesellschaftlichen Veränderungen steuern nur wenige Menschen durch gezielte und regelmäßige sportliche körperliche Aktivitäten entgegen. In Deutschland sind etwa nur die Hälfte der 20 bis 29-jährigen über zwei Stunden in der Woche sportlich aktiv. Ab dem 30. Lebensjahr nimmt der Anteil an sportlich aktiven Menschen weiter ab. Nur 20 % erfüllen die Mindestanforderungen an gesundheitsfördernden körperlichen Aktivitäten, sich mindestens 30 Minuten moderat-intensiv an fünf Tagen der Woche oder intensiver für mindestens 20 Minuten an drei oder mehr Tagen der Woche ausdauernd zu bewegen. Bereits Kinder weisen Defizite in ihrer motorischen Entwicklung auf, weil sie zu wenig Gelegenheit erhalten, sich zu bewegen. Dieses veränderte Bewegungsverhalten und der damit reduzierte tägliche Kalorienverbrauch fördern kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen. Diese sind wiederum die Grundlage für die Entstehung von Schlaganfällen, Depressionen und degenerativen Erkrankungen wie Demenzen. Daneben spielen chronische Rückenscherzen, Arthrose und verschiedene Krebserkrankungen eine wichtige Rolle. Im Kindesalter kommen Verhaltens- und Lernstörungen hinzu.
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Wichtige Informationen aus der Neurologie: Frühe Diagnose der Parkinsonerkrankung über die Haut Im Frühstadium ist es schwierig, die Diagnose Parkinson zu stellen. Jetzt bietet ein neues Diagnoseverfahren die Chance früher in den Krankheitsverlauf eingreifen zu können. Der Neurologin Dr. K. Doppler ist es gelungen, mit Hilfe eines Hauttests einen typischen Parkinson-Biomarker bereits im Frühstadium der Erkrankung zu entdecken. So werden bei Risikopatienten mit einem charakteristischen Frühsymptom Ablagerungen des Eiweißes AlphaSynuclein in den feinen Nervenenden der Haut identifiziert. Es wird lediglich eine 5 mm große Probe entnommen. Die Hoffnung der NeuroWissenschaftler ist, schon sehr früh eine Parkinsontherapie zu entwickeln, die das spätere Stadium möglichst weit hinaus schiebt.
Auswirkung von Bewegung Wenn wir uns regelmäßig körperlich bewegen, verbessert und erhöht das nicht nur die Aufnahme von Sauerstoff in unseren Blutgefäßen, sondern beeinflusst eine Reihe weiterer Prozesse in unserem Körper: I Eine bessere Durchblutung und somit bessere Sauerstoffversorgung des Gehirns. I Die vermehrte Aktivierung bestimmter Hirnregionen (Hippocampus) bewirkt eine Zunahme an Neuronen und eine verbesserte Verschaltung (Synapsenbildung) des Gehirns. I Ausschüttung bestimmter Hormone wie Serotonin, Dopamin und weiterer Neurotransmitter und Stoffwechselprodukte, die für die soziale und kognitive Entwicklung relevant sind. I Laufen steigert die Ausschüttung von Endorphinen im Blut. Diese Hormone helfen Stress und Ängste abzubauen. I Die Stresstoleranz steigt. Nervosität, Anspannung und Stress werden viel schneller abgebaut bzw. kommen erst gar nicht auf. I Durch körperliche Bewegung sind Schüler ruhiger und konzentrierter, besonders ab der dritten Stunde, wenn die Konzentration abfällt.
I Die Dichte der Knochen und der Aufbau der Muskelzellen nehmen zu. I Lernprozesse werden unterstützt, wenn der ganze Körper in den Prozess der Wissensvermittlung miteinbezogen wird. I Das Gesamtbefinden verbessert sich. Müdigkeit wird vertrieben. I Aktive Kinder konzentrieren sich besser. Gebiete, die im Gehirn, die Bewegung koordinieren, sitzen im Stirnlappen; also genau dort, wo sich u. a. auch unser Arbeitsgedächtnis und Planungsfähigkeiten befinden.
Neues Medikament für Multiple Sklerose Zulassung von Ocrelizumab durch die Europäische Kommission zur Behandlung von Patienten mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose (RRMS), sowie früher progredienter MS (PPMS). Die Substanz Ocrelizumab (Ocrevus) wurde im Januar 2018 für die MS-Therapie zugelassen. Dies markiert einen Durchbruch. Erstmals können nicht nur Patienten mit RRMS, sondern auch mit primär progredienter Verlaufsform eine zugelassene Therapie erhalten. Ocrevus wird alle 6 Monate als Infusion verabreicht. Wenden Sie sich bitte an unsere Praxis, da das Medikament jetzt zur Verfügung steht. Bei Ocrevus handelt es sich um einen humanisierten monoklonalen Antikörper, der im Vergleich zum Therapiestandard eine überlegene Wirksamkeit gezeigt hat. Zur genaueren Beurteilung Ihrer Erkrankung wenden Sie sich bitte an Praxis für Neurologie Dres. med. W.E. Hofmann/J.C. Ulzheimer.
I Kinder, die sich bewegen, rechnen besser.
Von regelmäßiger Bewegung profitieren nicht nur gesunde Erwachsene, Kinder und Jugendliche, sondern auch Menschen aller Altersstufen, die in ihrer Entwicklung verzögert sind oder bereits an einer Erkrankung leiden. So stellt z. B die Psychomotorik ein pädagogisch-therapeutisches Konzept dar, das von der Wechselwirkung psychischer und motorischer Prozesse ausgeht und Kinder mit besonderem Förderbedarf in ihrer Gesamtentwicklung erfolgreich fördert.
Bluthochdruck verstärkt Parkinsonsymptome Ein britisch-italienisches Forscherteam hat nachgewiesen, dass Parkinsonerkrankte häufig schwerere neurologische Symptome haben, wenn ein Hochdruck nachgewiesen wird, wenn Patienten mit normalem Blutdruck verglichen werden. (Dr. Benjamino Giordano vom London King’s College, Mitteilung auf der EAN Amsterdam). Die Patienten mit Hypertonie zeigten stärkere motorische Symptome, z. B. Muskelstarre oder Einschränkung bei der Fähigkeit, die Bewegung bewusst zu steuern. Die Autoren empfehlen eine engmaschige Kontrolle des Blutdruckes und öfters eine Langzeit-Blutdruck-Messung.
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Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008
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Davon profitieren z. B. auch Kinder mit schwächeren kognitiven Lernvoraussetzungen oder verzögerter Sprachentwicklung. Der Grund liegt darin, dass Sprache und Bewegung zwei wesentliche Dimensionen der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung sind, die in ihrer Entwicklung zwar getrennt voneinander zu betrachten sind, sich aber gleichzeitig in Abhängigkeit voneinander entwickeln und sich gegenseitig beeinflussen. Also ist es wesentlich, Kindern Sprache in sinnvollen Handlungssituationen zu vermitteln, in denen sie den Einsatz ihres Körpers und ihrer Sprache erlernen und einüben können. Auch bei Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten, Lernstörungen oder seelischen Störungen hilft regelmäßiger Sport. In einer niederländischen Studie mit Erwachsenen wurde bei 7.000 Probanden nachgewiesen, dass schon eine Stunde Sport pro Woche das Risiko für Depression, Angststörung oder Abhängigkeitserkrankungen wesentlich senkt. Wichtig war und ist dabei, dass wir einen Sport treiben, der für uns angenehm ist. Werden wir zum Sport gezwungen, sind auch die Ergebnisse in der Studie eher marginal. Neugier und Motivation sind daher wesentliche Voraussetzungen, um die durch Sport erreichten positiven Veränderungen auch langfristig zu erhalten. Denn um die neu gebildeten Strukturen (Synapsen) und andere positive Veränderungen aufrechtzuerhalten, müssen wir regelmäßig trainieren. Andernfalls droht eine Rückbildung nach dem Prinzip „Use it or lose it“. Auch bei der Rehabilitation aller wichtigen neurologischen Erkrankungen spielt
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Sport/Bewegungstherapie eine wichtige Rolle. Die Parkinsonerkrankung wird durch aktivierende und sportliche Therapie sowohl hinsichtlich der motorischen Beweglichkeit als auch in Bezug auf die kognitiven Leistungen wesentlich verbessert. Die Multiple Sklerose kann durch einen auf den Patienten zugeschnittenen Sport ebenfalls wesentlich günstiger beeinflusst werden. Nach einem Schlaganfall spielt neben einer oft erforderlichen spezifischen Sprachtherapie die Physiotherapie eine entscheidende Rolle, um die Selbständigkeit, psychische Stabilität und Aktivität der Betroffenen zu verbessern und zu erhalten. Sport ist damit zu einem der wichtigsten nicht-medikamentösen Ansätze in der Medizin geworden. Körperliche Aktivität verbessert nicht nur unsere körperliche Leistungsfähigkeit, sondern trägt auch zu einer ausgewogeneren psychischen Befindlichkeit bei. Dies ist eine gute Ausgangsbasis, um die Teilhabe in unserer Gesellschaft und die eigene Lebensqualität wesentlich zu verbessern. Unser Vorschlag für alle Leser dieses Magazins: Sich ausreichend körperlich und geistig bewegen. „Packen wir es an!“
Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie Verkehrsmedizin Gerontopsychiatrische Grundversorgung Dr. med. J. C. Ulzheimer Facharzt für Neurologie Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44
Akademische Praxis für Sprachtherapie
Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28 www.sprachtherapie-maser.de
Herzliche Grüße aus der Neurologischen Praxis
und der Akademischen Praxis für Sprachtherapie
Ihr Dr. med. W. E. Hofmann
Ihre Dr. phil. Ingeborg Maser
Literatur beim Verfasser.
GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND DR. MED. J. C. ULZHEIMER / AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE
NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE/SPRACHTHERAPIE
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Literatur beim Verfasser.
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IM GESPRÄCH
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„Schonhaltung fatal“ Bei vielen Erkrankungen ist moderates Training wichtig für die rasche Genesung und die Verkraftung der Therapie
Wer sich bewegt, bleibt länger fit. Kardiologe Dr. Andreas Görz, Sportwissenschaftlerin Maria Fries und Sporttherapeutin Cordula Eibl von der Gemeinschaftspraxis Dres. Klausmann sprachen mit der Gleis Eins-Redaktion über die positiven Effekte von Sport und das „richtige“ Training.
Warum sollten wir uns viel bewegen? Görz: Bewegungsmangel ist in der Kardiologie ein eigenständiger Risikofaktor. Bewegung ermöglicht Stressabbau; Menschen, die regelmäßig Sport haben, bauen Stress besser ab, sie werden gegenüber dem kardiovaskulären System stressresistenter: die Cholesterinwerte verbessern sich, auch die Zuckerwerte, über die Gewichtsabnahme. Mittlerweile ist auch bekannt, dass sich bei Arthrose Operationen weit hinausschieben oder sogar verhindern lassen, wenn die Patienten sich nur regelmäßig bewegen. Bei Rückenschmerzen ist eine Schonhaltung fatal und überhaupt nicht angeraten. Bei der KHK, der Verengung der Herzkrankgefäße, und auch bei Patienten mit Herzmuskelschwäche ist ein dosiertes Trainingsprogramm wesentlich für eine Verbesserung der Diagnose. Die Sporttherapie ist essenziell zur Verbesserung der Lebenserwartung. Fries: Auch in der Onkologie war man lange Zeit der Meinung, dass Schonung das Wichtigste ist. Heute ist man davon komplett abgekommen. Man weiß heute, dass der Körper umso besser mit der Therapie umgehen kann, je leistungsfähiger er ist. Und hier trägt Sport entscheidend dazu bei. An der Sporthochschule in Köln läuft zum Beispiel eine Studie, in der Patienten während der Chemotherapie Sport machen. Die Teilnehmer haben den subjektiven Eindruck, dass es ihnen wesentlich besser geht.
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Eibl: In großen Kliniken wird im Rahmen von Studien vor der Stammzelltransplantation mittlerweile ein moderates Sportprogramm angeboten, und direkt nach der Transplantation fangen die Patienten mit Sport wieder an. Das Ansprechen auf die Transplantation ist wesentlich besser als bei Patienten, die keinen Sport machen. Ist der subjektive Eindruck, dass Sport gut tut, genauso wichtig wie die objektiven Ergebnisse? Görz: Ja, das ist richtig. Das Gros der Leute merkt den positiven Effekt. Das ist sehr wichtig. Denn Patienten mit Chemotherapie oder einem frischen Infarkt haben keine Ahnung, was sie sich jetzt noch zutrauen dürfen. Diese Unsicherheit, egal welche Krankheit zugrunde liegt, ist enorm. Die Angst, das Falsche zu machen, ist unheimlich groß. Deshalb ist die Reha im Anschluss so wichtig, denn dort fangen die Patienten sofort mit Sport an. Dadurch wird ihnen die Angst genommen und sie bekommen ein ganz anderes Gefühl für ihren Körper. Oder sie fangen überhaupt erst mit Bewegung an. Fries: Onkologische Patienten haben oft viel Bewegungserfahrung. Hier geht es oft darum, etwas zu finden das ihnen gut tut und bei dem jemand da ist, der sie anleitet. Was ist denn „das Richtige“? Görz: Sehr zu empfehlen sind Sportarten, in denen lange und konstant möglichst viele Muskelgruppen beansprucht werden, wie Nordic Walking, Radfahren oder Tanzen. Es muss nicht immer der Ergometer sein. Auch wohldosiertes Krafttraining ist extrem effektiv. Der patophysiologische Hintergrund ist, dass man von der Muskelatrophie weg kommt und damit positive Effekte auf Blutdruck, Zucker und Cholesterin erzielt. Die meisten von uns haben zu viel Fett- und zu wenig Muskelmasse. Schwimmen ist bei einem frischen Infarkt und einer relevanten Herzmuskelschwäche nicht ideal, unter anderem wegen der Druckverhältnisse im Wasser. Das ist zu belastend.
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Eibl: Auch in der Onkologie ist Schwimmen nicht zu empfehlen wegen der Infektionsgefahr. Einige Patienten haben auch frische Operationsnarben. Moderates Kraft-Ausdauer-Training kombiniert mit Ausdauertraining und koordinativ-kognitivem Training halte ich für ideal, denn unter der Therapie fallen einfachste Übungen plötzlich unglaublich schwer – und das kann man wunderbar trainieren. Bleiben Patienten dran am Sport? Eibl: In der Regel ja, wenn sie einmal den inneren Schweinehund überwunden haben. Häufig reagieren Patienten nicht beim ersten Mal auf den Vorschlag, einen entsprechenden Kurs zu besuchen. Nach einer Weile kommen sie dann doch auf uns zu, fragen nochmals nach – und besuchen dann den Kurs. Sie merken, wie gut ihnen der Sport tut, und bleiben dann dabei. Fries: Bei Diabetes-Patienten ist der Schweinehund in der Regel noch größer. Wenn sie aber einmal ihre Tasche gepackt haben und sich aufgerappelt haben: Dann bleiben sie dabei. Wenn der Patient in den Kursraum kommt, ist das schon die halbe Miete. Wenn man dann noch eine Gruppe vorfindet, in der man Spaß hat und sich gerne bewegt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Teilnehmer dabei bleiben. Eibl: Unsere Diabetes-Patienten haben ein messbares Ergebnis in der Hand. Wir messen vor und nach der Stunde die Zuckerwerte, und sie haben es schwarz auf weiß, dass die Werte sich mit dem Sport verbessern. Das gilt auch für den Langzeit-Zuckerwert, den HbA1c. Bei onkologischen Patienten dauert es etwas länger, bis sie die positiven Effekte bei sich spüren. Sie sind nach der ersten und zweiten Stunde
Jahrgang 1968, verheiratet, zwei Kinder. Studium und Promotion an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Anschließend mehrere Jahre tätig als Oberarzt am Krankenhaus Rüsselsheim, einem akademischen Lehrkrankenhaus der Mainzer Universität. Seit 1.1.2006 niedergelassen in kardiologischer Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg/Hauptbahnhof bzw. Katheterlabor Wasserlos/Alzenau. In seiner Freizeit macht er Sport, liest und stöbert auf Flohmärkten. Er mag Rockmusik und ist, wie er sagt, „mit David Bowie groß geworden“.
etwas erschöpfter, merken aber langfristig, wie gut ihnen der Sport tut. Görz: Wir sind in der Kardiologie immer fixiert auf eine Pulsfrequenz, auf Pulsmesser. Man sollte eine Sportart so betreiben, dass man sich noch unterhalten kann. Patienten mit Betablockern haben diese Kontrolle ohnehin nicht, weil der Betablocker sie verhindert. Sie müssen aber auch keine Angst haben, wenn der Puls für kurze Zeit auf 120 hoch geht. Auch sie verbessern mit Bewegung ihren Gesundheitszustand innerhalb kurzer Zeit enorm. Eibl: Ich versuche das Gefühl bei Patienten dafür zu wecken, was für sie persönlich anstrengend ist. Diese Selbsteinschätzung ist ganz wichtig. Sie müssen im Alltag wieder das Gefühl dafür bekommen, wo ihre persönliche Belastungsgrenze liegt. Das stärkt das Selbstvertrauen und Körperbewusstsein der Patienten. Fries: Wir machen deshalb viele Übungen zur Körperwahrnehmung. Es ist auch gut, wenn die Mitglieder der Gruppe von ihrer Erkrankung her homogen sind. Man kann mit diesen Patienten auch besser arbeiten, weil man das Angebot passgenau auf sie abstimmen kann. Man darf die Gruppendynamik auch nicht unterschätzen, oft entstehen Freundschaften. Eibl: Das Verständnis untereinander ist anders, onkologische Patienten tragen zum Beispiel nur ein Kopftuch statt einer Perücke, weil die anderen Teilnehmer die Probleme kennen. Die Hemmschwelle ist wesentlich niedriger. Görz: Wenn die Gruppen nicht homogen sind, ist es frustrierend für diejenigen, die unterfordert sind, und für diejenigen, die überfordert sind. Und dann kommen sie nicht mehr.
Maria Fries ist Sportwissenschaftlerin und Sporttherapeutin (DVGS) leitet die Rehasportgruppen im ReHaClub. Die Übungsleiterin B Rehasport für Orthopädie und Innere Medizin bietet Bewegungstherapie für Krebs- und Diabetespatienten an, Leistungsdiagnostik sowie Schulungen und Einzelberatungen. Cordula Eibl
Cordula Eibl arbeitet als medizinische Fachangestellte in der Praxis Dr. Klausmann. Sie ist Übungsleiterin für Rehasport Innere Medizin (Diabetes und Herzerkrankungen) und Orthopädie (vor allem Krebserkrankungen), Groupfitness Trainerin A Lizenz, Personaltrainerin, Onkowalking Instructor sowie Fachassistentin für Orale und subkutane Tumortherapie.
BIOGRAFIE
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
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Maria Fries
Dr. med. Andreas Görz
BIOGRAFIE
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INFO
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Brustprothesen Ausgleichsschalen und Spezial-BHs Wer fragt, gewinnt! Ein Beitrag von Renate Hubrich, Leitung Sanitätshaus hubrich medical in Aschaffenburg Jede Frau ist anders. Eine Brust-OP ist ein ziemlicher Einschnitt in Ihre Persönlichkeit. Wir wollen mit unserer langjährigen Erfahrung helfen, diese Situation zu meistern. Forschung und Entwicklung arbeiten im Bereich Brustprothesen und Ausgleichsschalen seit Jahrzehnten daran, die Lebensqualität von brustoperierten Frauen zu verbessern. Zahlreiche Innovationen sowohl in der Herstellung als auch bei den verwendeten Materialien bieten heute eine immense Produktvielfalt für den individuellen Bedarf jeder einzelnen Frau. Doch viele Betroffene wissen nichts davon.
Renate Hubrich
Unentdeckte Vielfalt Das Angebot an Spezial-Dessous und Brustprothesen ist sehr vielfältig. Entscheidend sind Passform, Halt und Tragekomfort, damit jede Frau eine für ihren Körperbau, ihr Alter und ihre Bedürfnisse geeignete Lösung findet. Es lohnt sich daher, sich in Ruhe zu informieren, bevor man eine Wahl für die nächsten zwei Lebensjahre trifft. Dies sollte die brustoperierte Frauen nicht abschrecken, sondern vielmehr stärken und dazu aufmuntern, neugierig nachzufragen. Unser Haus hat eine Vielfalt an Modellen und Formen verfügbar, die absolut passende Form wird für Sie dann gerne bestellt.
Gut zu wissen Nach einer Brustoperation übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Silikon-Vollprothese nach Mastektomie bzw. für eine Ausgleichsschale nach brusterhaltender Operation. In der Regel gibt es darüber hinaus jährlich einen Zuschuss für zwei Spezial-Büstenhalter und alle zwei Jahre eine neue Brustprothese oder Ausgleichsschale. Je nach Krankenkasse wird auch ein Zuschuss für einen Spezial-Badeanzug gezahlt. Fragen Sie uns!
Tragekomfort durch Klimaregulierung Eine optimale Versorgung gibt Sicherheit und Selbstvertrauen.
Im Krankenhaus erfolgt die Erstversorgung Noch während des Krankenhausaufenthalts findet die Erstversorgung der Patientinnen mit einer leichten Schaum- oder Watteprothese sowie einem Erstversorgungs-BH oder einer Bandage statt. Das macht unsere Mitarbeiterin direkt vor Ort. Etwa 6 Wochen nach der Operation erhalten brustoperierte Frauen dann im Sanitätshaus eine Silikonprothese oder Ausgleichsschale und einen Spezial-Büstenhalter.
Um eine bestmögliche Symmetrie zur natürlichen Brust zu finden, sind bei unserem deutschen Hersteller ABC Breast Care aus Neubeuern rund 350 verschiedene Formen und Größen lieferbar. So ermöglicht die Wellenstruktur auf der Prothesenrückseite der „Massageform“ eine leicht massierende Wirkung und begünstigt den Luftaustausch zwischen Haut und Prothese. Die neue „Diamond-Serie“ verfügt über klimaregulierende Eigenschaften, die die Feuchtigkeit, die sich in der Tasche des Spezial-BHs bildet, verringert und den Wärmestau mindert. Aufgrund der hochwertigen Materialien und der aufwendigen Fertigung fühlen sich die Prothesen so weich, anschmiegsam, leicht und natürlich an, dass sie für die Trägerinnen (fast) keinen Fremdkörper mehr darstellen.
Meine Kolleginnen und ich stehen Ihnen zur Verfügung, rufen Sie einfach an und vereinbaren einen Termin. Unsere Mitarbeiterinnen Patricia Häring und Michaela Jeschke freuen sich auf Ihren Besuch. Eine gute Übersicht und weitere Informationen finden Sie auch unter www.abcbreastcare.de.
Vorher informieren bei einem persönlichen Gespräch in unserem Sanitätshaus Da die Krankenkassen nur alle zwei Jahre eine neue Brustprothese oder Ausgleichsschale erstatten (s. Kasten), bedeutet dies, dass das jetzt einmal gewählte Produkt nun zwei Jahre lang jeden Tag an ihrem Körper getragen werden muss. Ratsam ist es daher, sich vorab zu informieren. Mehrere ausgebildete Fachkräfte, die sich für die Beratung ausgiebig Zeit nehmen, stehen bereit. Dazu sollte ein Termin vereinbart werden, bei dem genügend Zeit ist, um auf die persönlichen Fragen einzugehen. Wenn „Ihre“ Mitarbeiterin einmal Ihr Vertrauen gewonnen hat und die persönliche Beziehung zu Ihrer Beraterin entsteht, fällt der nächste Besuch und eine weitere Versorgung sicher leichter.
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Michaela Jeschke
Patricia Häring
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Mit Achtsamkeit zum Wohlgefühl Yoga hat für Krebspatienten viele positive Effekte. Christine Raab weiß das aus eigener Erfahrung und bietet Kurse nur für Brustkrebspatientinnen an.
Gleich in der ersten Stunde fliegen Tücher und Perücken in die Ecke. „Hier sind wir ja unter uns!“ Wo keine bohrenden Blicke stören, bekommt man leichter den Kopf frei, lässt man den Krebs vielleicht für ein, zwei Stunden hinter sich – oder ihn nicht so übermächtig das Leben bestimmen. Kann sich einlassen auf den eigenen Atem, den Herzschlag, die Kraft der Asanas. Einfach Yoga. Sonst nichts. Christine Raab bietet im Raum Yogafreude in Großostheim einen Kurs für Krebspatientinnen an, und bewusst nur für Brustkrebs-Patientinnen. „Damit kenne ich mich halt aus“, sagt die 35-Jährige. „Ich weiß, was der Körper mit dieser Erkrankung noch leisten kann, welche Bewegung gut tut und welche schwierig oder unmöglich geworden ist. So kann ich auch am Besten Hilfestellung geben und die Übungen auf die Teilnehmer abstimmen.“ Die Großostheimerin hatte selbst vor drei
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Jahren die Diagnose Brustkrebs bekommen, Chemotherapie und Bestrahlung überstanden und steht mitten in der Antihormontherapie, die ein Rezidiv verhindern soll. Yoga hat sie schon vor ihrer Erkrankung praktiziert, es während der Therapie aber aufgegeben, „ich hatte einfach keine Zeit und keinen Kopf dafür“. Während der Reha auf Sylt hatte sie wieder damit angefangen – und erinnerte sich, wie gut ihr die Übungen früher taten. Ihren ursprünglichen Plan, eine Ausbildung zur Kosmetikerin zu machen, verwarf sie daraufhin und meldete sich stattdessen zu einem Ausbildungskurs zur Yogalehrerin an. „Ich wollte das erst einmal nur für mich machen.“ Wie gut Yoga tut, wie sehr es die Achtsamkeit für sich selbst schult, hat Christine Raab schon vor ihrer Diagnose gewusst. Dass es gerade für Krebspatienten gut ist, daran hat sie sich in
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Deutsche Bank der Krankheit erinnert – und möchte an diese Erfahrung jetzt nicht nur für sich selbst anknüpfen, sondern sie auch anderen (ehemals) Krebserkrankten ermöglichen. Im Kreis von Menschen, die das gleiche Schicksal teilen, diese Erfahrung hat Christine Raab selbst gemacht, fällt es leichter, sich ganz auf sich selbst zu konzentrieren, die Gedanken kommen und gehen zu lassen. „Man schielt ja doch immer auf den Nebenmann, auch wenn man das nicht tun sollte. In meinem Kurs kann die Nebenfrau es aber auch nicht viel besser, weil sie mit den gleichen körperlichen Problemen zu kämpfen hat.“ Und: Yoga tut nicht nur gut, es ist auch gut gegen Krebs. Studien haben in den vergangenen Jahren die positiven Effekte auf die Begleiterscheinungen der Krebserkrankung wie Depression, Ängste, Stress sowie körperliche und mentale Fatigue evaluiert. Yoga kann demnach insbesondere die Müdigkeit und die damit verbundenen Einschränkungen im Alltag signifikant reduzieren, ist Ergebnis einer Studie aus dem Jahr 2014, an der 60 Frauen mit nicht metastasiertem Brustkrebs teilgenommen hatten. Die Studie zeigte zudem eine günstige Wirkung auf Entzündungsparameter, allerdings nicht auf Depressionen.
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Die positive Wirkung auf Körper sowie Psyche und die Wirkverstärkung der Therapie werden auf die allgemeine Stärkung und Entspannung des gesamten Organismus zurückgeführt. Regelmäßige Bewegung und Entspannungsübungen reduzieren demnach nachweislich Nebenwirkungen und steigern das Wohlbefinden, sie erhöhen häufig die Akzeptanz der Chemound Strahlentherapie. In diesem Sinne sind alle Übungen erfolgreich, die Entspannung fördern ohne dabei anzustrengen, denn Anstrengung raubt Energie, die der Körper für die Bewältigung der Krankheit braucht. Beim Praktizieren von Yoga stehen nicht Vielfalt und Akrobatik im Fokus, sondern einfache und nachvollziehbare Übungen, die sich leicht wiederholen lassen. Gerade in der Akutphase der Erkrankung kann Yoga auf den Erhalt von Muskelkraft und Dehnfähigkeit zielen, helfen die Gedanken zu beruhigen und Vertrauen in die eigene innere Stärke zu gewinnen. Yoga soll Entspannung fördern, die Lebensfreude verbessern, die Selbstheilungskräfte stärken und die Stimmung aufhellen. Der Erhalt von Muskelkraft und Gelenkigkeit ist ein wichtiger Effekt. Das sieht auch Christine Raab so. Die 35-Jährige weiß, dass sie die Hände nicht mehr hinter dem Rücken zusammenführen kann. Sie kennt aber genügend andere Übungen, die ihr gelingen und sie mit einem guten Gefühl nach Hause gehen lassen. Insbesondere im Hinblick auf die Achtsamkeit für sich selbst kann Yoga von großem Nutzen sein. Denn ein wichtiger Bestandteil der Krebstherapie kann die Selbstwirksamkeit sein, also die Fähigkeit, sich selbst zu helfen und so aktiv zur Genesung beizutragen. Betroffene, die sich auch in der Krankheit als handlungsfähig erleben, bauen besser eine innere Stärke auf, die ihre Selbstheilungskräfte aktiviert. „Man ist oft psychisch und schon rein körperlich in und nach einer Krebserkrankung völlig am Ende“, sagt Christine Raab. „Mit Yoga entwickelt man da einen ganz anderen Blick für sich selbst. Meditation und positive Affirmation helfen unglaublich.“ Informationen zum Kurs unter www.christine-raab.de/yogakurse
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Steffen Zahn Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Phoniatrie und Pädaudiologie
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Dr. Michael Czisch Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Allergologie
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Dr. med. Werner Bachmann Dr. med. Roberta Walter-Fincke Dr. med. Natascha Lipka Dr. med. Thomas Kasper A. Wan Omar Stadtpalais | Elisenstraße 32 (Eingang A + B) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 70 Bezirksstraße 30 63755 ALZENAU-WASSERLOS Telefon 0 60 23/50 70 50 Breitendieler Straße 32 63897 MILTENBERG Telefon 0 93 71/65 03 00 Hauptstraße 10 74731 WALLDÜRN Telefon 0 62 82/60 08 www.augen-ab.de www.augenallianz.de
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