THEM TITEL
A
n e h c u a R
GLEIS EINS
AUSGABE 01 | 2017
FÜR EINE KLARE LINIE IM MARKETING! CREATIVE SERVICES
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DESIGN & PREPRINT
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DIGITALE MEDIEN
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3D-STUDIO
Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Straße 38 · 63801 Kleinostheim · Telefon 06027 4056-0 · info@die-produktion.de www.die-produktion.de
KUTHAL PRINT: DIE PERFEKTE MISCHUNG. Wir sind eine der führenden Bogenoffset-Druckereien im Rhein-Main-Gebiet. Mit der Größe und den Prozessen, um auch große Stückzahlen auf hohem Niveau zu realisieren. Mit erfahrenen Beratern und einem kompetenten Service-Team, um nah an unseren Kunden und deren Bedürfnissen zu sein. Mit modernstem technischen Equipment, um jede noch so anspruchsvolle Herausforderung punktgenau umzusetzen. Wir stehen für Masse und Klasse. Und dafür, dass das kein Widerspruch ist.
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Inhalt
Raucherhusten, Raucherbein, Raucherlunge: Dass Nikotin dem Körper nichts Gutes tut, ist hinlänglich bekannt. Trotzdem fällt es vielen Menschen schwer, mit dem Rauchen aufzuhören – wenn sie es denn überhaupt wollen. Immer noch sterben viel zu viele Menschen an den Folgen ihres Nikotinkonsums, oder weil sie als Passivraucher indirekt dem blauen Dunst ausgesetzt sind. Aus ärztlicher Sicht verbietet sich das Rauchen absolut. Warum das so ist, möchten wir Ihnen in der aktuellen Gleis Eins-Ausgabe erläutern. Mehrere Fachbereiche nehmen Stellung zu den Gefahren des Rauchens, zum Beispiel für das Herz-Kreislauf-System und den Hals-Nasen-Ohren-Trakt. Wir lenken Ihren Blick auf Organe und Systeme, die vom Rauchen vermeintlich unbeschadet bleiben. Oder hätten Sie gewusst, dass Rauchen auch Augen und Zähne massiv, ja zum Teil sogar unheilbar schädigt? Aufhören lohnt sich. Immer. Wir stellen Ihnen in der aktuellen Ausgabe auch Mittel und Wege vor, vom Glimmstängel endgültig wegzukommen. Bleiben Sie motiviert!
Titelthema
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen Ihr Dr. Traian Popa von der Zahnarztpraxis Dr. Traian Popa in Aschaffenburg (Praxisporträt Seite 14 – 15) Praxen, die n Sie in allen te al h er S N t werden. GLEIS EI in präsentier az ag M m se in die Sept. 2017. be erscheint im ga us A e st ch Die nä
Rauchen schadet
EDITORIAL UND INHALT
Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser,
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Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!
9-13
Medizinische Einrichtungen Augenoptik & Hörakustik Ich sehe Dich. Ich höre Dich.
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Zahnärzte Rauchstopp rettet Zähne und Knochen 14-15 Innere Medizin Keinen Dunst von Gesundheit?!
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Orthopädie und Sportmedizin Damit es den Füßen wieder gut geht
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Augenklinik Rauchen – eine ernsthafte Gefahr fürs Auge
20-21
Frauenärzte 3D/4D-Sonografie – mehr als nur Babyfernsehen
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Urologie Die überaktive Harnblase
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Kieferorthopädie Mit Scan und 3D-Druck zu geraden Zähnen
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Radiologie und Nuklearmedizin Kennen Sie Ihr persönliches Herzkreislauf-Risiko?
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Apotheke Mit Arzneimitteln zur Rauchfreiheit
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Kardiologie und Innere Medizin Hohes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
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Gastroenterologie und Innere Medizin Rauchen und der Magen-Darm-Trakt 34-35
Persönlicher Gesundheits-Check-up auf Seite 9 – 13
Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Wieder beweglich werden
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Hals-Nasen-Ohren Allergien sind keine Bagatellerkrankung
38-39
Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie NIKOTIN – Droge und wichtiger Risikofaktor für einen Schlaganfall – Was Sie darüber wissen sollten –
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Sprachtherapie Late Talker – wenn Kinder spät zur Sprache finden
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IMPRESSUM
Im Gespräch GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43 Fotonachweise: S. 4 khausst, S. 9 Giordano Aita, S. 10 maestro, S. 12 Plson, S. 14 mauro1969, S. 20 davidaguerophoto, S. 24 Stihl024, S. 32 Jürgen Fälchle, S. 36 Robert Przybysz, S. 40 Gitscha Georgiew, S. 42 candy1812, S. 46 sudok1 (alle fotolia), Johannes Heeg, Petra Reith, Dr. W. Gutwerk, Jäger, Foto Alfen, Dirk Nitschke, Susanne von Mach Druck: Kuthal Print GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff
„Es bedarf eines Schockereignisses“
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Info Weg vom Tisch!
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Kultur Buch-Tipps
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Überblick Hier finden Sie uns
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TITELTHEMA RAUCHEN
RAUCHEN schadet
Zusammensetzung der Zigarette verursacht schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen – E-Zigarette wird nicht als unbedenklich eingestuft
Vom einen auf den anderen Tag stellte der Handwerksmeister aus dem Landkreis Aschaffenburg das Rauchen ein. Dahinter steckte ein handfester Deal mit seiner halbwüchsigen Tochter: Wenn die aufhörte, Fingernägel zu kauen, würde er mit dem Rauchen aufhören. Und das war eine harte Prüfung: Ein, zwei Päckchen am Tag waren für ihn keine Seltenheit. Der Anfang sei furchtbar gewesen, seine Laune sicher unerträglich, erinnert sich der Handwerker. Doch er blieb dabei, schaffte es, und hat bis heute keine Zigarette mehr angerührt.
Seiner Gesundheit hat er damit einen enormen Dienst erwiesen. An Rauchen ist nichts Gutes – es gilt als das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko unserer Zeit. Auch Gelegenheitsraucher schrauben ihr Risiko für einen vorzeitigen Tod langfristig merklich hoch, bestätigt eine aktuelle Studie aus den USA, die im Fachjournal „JAMA Internal Medicine“ veröffentlicht worden ist. Die Ergebnisse der Studie zeigten, „dass es kein gesundheitlich sicheres Level beim Rauchen gibt", wird Hauptautorin Maki Inoue-Choi vom Nationalen Krebs-Institut der USA (NCI) zitiert. Der Tabakatlas 2015, den das Deutsche Krebsforschungszentrum zum zweiten Mal nach 2009 vorgelegt hat, enthält erschreckende Zahlen. Demnach sterben jedes Jahr allein in Deutschland 121.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Damit sind laut Krebsforschungszentrum 13,5 Prozent aller Todesfälle auf das Rauchen zurückzuführen. In allen Bundesländern sterben mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen einen rauchbedingten Tod. Weltweit sterben jährlich nach Schätzungen rund fünf Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet im 21. Jahrhundert mit weltweit einer Milliarde Tabaktoten; die Zahl der erwachsenen Tabakraucher/-innen bleibt seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau. Im Jahr 2005 besteht das Rahmenabkommen der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs, das auch für Deutschland völkerrechtlich
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bindend ist. Dennoch hat Deutschland einige der darin enthaltenen Maßnahmen noch nicht oder nur unzureichend umgesetzt. Dazu gehören insbesondere regelmäßige deutliche Tabaksteuererhöhungen sowie ein umfassendes Werbeverbot.
Rauchen steigert das Krebsrisiko Die Zigarette ist und bleibt ein Giftgemisch, mit dessen Konsum eine schwerwiegende Gesundheitsgefährdung einhergeht. „Wer sich vom Glimmstängel verabschiedet, lebt länger und vor allem länger körperlich und psychisch gesund – das ist durch die Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte zweifelsfrei bewiesen“, sagt Prof. Dr. Stephan Mühlig, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Technischen Universität Chemnitz. Raucher haben nicht nur ein vielfach höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. „Auch andere Krebs-Erkrankungen wie Kehlkopf-, Lippen-, MagenDarm- oder Blasenkrebs kommen bei Rauchern sehr viel häufiger vor als bei Nichtrauchern. Auch schwerwiegende chronische Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen wie beispielsweise die Chronische Bronchitis, Herzinfarkte, Gefäßverengungen, frühzeitige Erblindung und Potenzprobleme werden im Wesentlichen durch das Zigarettenrauchen mitverursacht“, sagt Mühlig. Neben Lunge, Rachen und Kehlkopf wird unter anderem auch die Leber durch den Tabakkonsum geschädigt. Bei schon bestehenden Lebererkrankungen steigt das Risiko für schwerwiegende Folgen wie Leberzellkrebs. Rauchen Mütter während der Schwangerschaft, beeinflussen sie damit nachhaltig die epigenetische Programmierung des Erbguts ihres noch ungeborenen Kindes. Rauchen während der Schwangerschaft ist damit nicht nur für die Mutter schädlich, sondern auch für das noch ungeborene Kind. Unabhängig von den körperlichen Folgeschäden ist das Zigarettenrauchen eine Suchterkrankung. Nikotin zähle zu den suchtpotentesten Substanzen überhaupt, mit einem ähnlich hohen Abhängigkeitspotenzial wie Heroin. „Wer zur Zigarette greift, weiß zwar meist um die gesundheitlichen Risiken des Tabakrauchens, und deshalb wollen die meisten Raucher eigentlich aufhören. Aber dies ist bei süchtigen Rauchern nicht einfach nur eine Willensfrage“, sagt Mühlig.
TITELTHEMARAUCHEN
… und das meinen die Fachärzte! Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG www.klausmann.de Tel. 0 60 21/34 27-0
Rauchen ist nicht gesund! Im Gegenteil, es ist die häufigste vermeidbare Todesursache in den Industrieländern und dies ist seit langem bekannt. Alleine in Deutschland ist der Tod von 121.000 Menschen im Jahr 2013 u.a. auf die Folgen des Rauchens zurückzuführen. Rauchen ist der Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs. Vier von fünf Lungenkrebstodesfällen sind auf das Rauchen zurückzuführen. Bei Männern ist der Lungenkrebs seit den 60er Jahren die häufigste Krebstodesursache. Bei den Frauen hat der Lungenkrebs erst in den letzten Jahren deutlich zugenommen und korreliert eindeutig mit dem Rauchen, das sich bei den Frauen erst wesentlich später verbreitet durchgesetzt hat, sodass in den nächsten Jahren mit einem deutlichen Anstieg von Lungenkrebs bei Frauen gerechnet werden muss. Durch viele Maßnahmen, insbesondere durch ein striktes Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen, insbesondere Gaststätten und Restaurants, sowie durch einen deutlichen Anstieg der Preise für Rauchwaren, ist das Rauchen in der Zwischenzeit deutlich rückläufig. Lag der Raucheranteil bei Jugendlichen im Alter von 12 – 17 in den 90er Jahren noch bei knapp 30 %, so liegt er heute nur noch bei 10 %. Dies ist sofern besonders wichtig, weil gerade in diesem Alter das Suchtverhalten konditioniert wird, d.h. wer sehr früh mit dem Rauchen anfängt, hat es später umso schwerer davon wieder loszulassen, sodass auch in Zukunft mit einer weiter abnehmenden Raucherpopulation zu rechnen ist. Dies wird sich aber erst sehr viel später in den Gesundheitsstatistiken niederschlagen. Zunächst ist noch mit einem Anstieg der Todesfälle, die dem Rauchen zugeordnet werden können, zu rechnen. Der Staat hat ein ambivalentes Verhalten zum Rauchen. Auf der einen Seite werden Raucherentwöhnprogramme gefördert, den Rauchern „wird das Rauchen schwer gemacht“. Auf der anderen Seite nimmt der Staat durch die Tabaksteuer sehr viele Milliarden ein, auf die er selbstverständlich nicht verzichten will. Für die die nicht rauchen, heißt die Devise: Man sollte erst gar nicht anfangen. Und für die die Rauchen ist es nie zu spät damit aufzuhören.
Dr. med. Alexander Henze Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
www.fagz.de Tel. 0 60 21/44 47 73-0
Dass Rauchen als Folge Herz-Kreislauferkrankungen mit sich bringt, ist hinreichend bekannt und auch auf die Entstehung von bösartigen Erkrankungen scheint Nikotin einen Einfluss zu haben. Bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft sind die Folgen ebenfalls gravierend. Bereits der Eintritt einer Schwangerschaft bei rauchenden Paaren kann erschwert sein, die Spermienqualität ist reduziert und auch der Zyklus mit Follikelreifung wird negativ beeinflusst. Rauchen in der Schwangerschaft kann weitere schwerwiegende Folgen für das ungeborene Kind haben, für die werdende Mutter steigt das Risiko für Herz-Kreislaufprobleme, hohen Blutdruck und Schwangerschaftskomplikationen. Das Risiko für eine Fehl- und Totgeburt ist deutlich erhöht und die Gefahr einer Plazentainsuffizienz (Funktionsstörung des Mutterkuchens) mit Entwicklungs- und Wachstumsverzögerung ist eine der häufigsten Komplikationen. Der Mythos, man dürfe mit Feststellung einer Schwangerschaft nicht abrupt das Rauchen einstellen, ist wissenschaftlich wiederlegt. Der Organismus des Ungeborenen reagiert außerordentlich empfindlich auf schädliche Substanzen und durch das Rauchen sinkt die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Wie in allen Fachgruppen lässt sich der Einfluss von Nikotin ebenso auf eine Vielzahl von Erkrankungen in der Gynäkologie übertragen. Die Beste Prophylaxe hierfür: NIKOTINABSTINENZ!
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Neben abhängigkeitsbezogenen Problemen wie Entzugserscheinungen und Suchtverlangen ist die Zigarette im Alltag mit vielerlei Auslösereizen, Ritualen und Gewohnheiten verbunden, die nach einem Rauchstopp noch lange Zeit automatisch ein heftiges Suchtverlangen und schließlich Rückfälle auslösen können.
Rauchstopp rettet Leben Rauchstopp und Abstinenz retten Leben. Laut Nationalem Krebsbericht sterben mittlerweile weniger Männer an Lungenkrebs, da die Raucherzahlen bei Männern schon seit langem zurückgehen. „Prävention wirkt“, sagt Prof. Lothar H. Wieler, Leiter des Robert Koch-Instituts in Berlin. Auch Frauen und vor allem Jugendliche rauchen seit 10 bis 15 Jahren immer weniger. Angesichts der Tatsache, dass allein 15 Prozent aller Krebserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen sind, ist das eine positive Entwicklung. Zunehmender Beliebtheit gerade bei Jugendlichen erfreut sich allerdings die E-Zigarette. Eine repräsentative Umfrage der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus dem Jahr 2015 belegt, wie präsent E-Shishas und E-Zigaretten in den Lebenswelten von Jugendlichen sind. Danach haben neun von zehn Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren E-Zigaretten schon einmal ausprobiert. E-Shishas haben 73 Prozent der Jugendlichen schon mindestens einmal konsumiert. Die Zahl der Jugendlichen in Deutschland, die Tabakzigaretten rauchen, ist dagegen von 27,5 Prozent Im Jahr 2001 auf aktuell 9,7 Prozent gesunken – ein historischer Tiefstand.
Daten und Fakten aus dem Tabakatlas 2015
Ich sehe Dich. Sein Gegenüber so gut sehen zu können wie möglich, heißt ihm näher zu sein. Darum lassen Sie ab und zu Ihre Sehkraft überprüfen. Sie werden überrascht sein, was wir von SCHWIND alles dafür tun können, um Sie gut sehen und aussehen zu lassen. Wäre doch schade, etwas zu übersehen.
Der Tabakatlas fasst neueste Daten zu regionalen und geschlechtsspezifischen Unterschieden im Tabakkonsum zusammen und analysiert deren zeitliche Veränderung. Die meisten Rauchertodesfälle unter beiden Geschlechtern finden sich demnach in Bremen und Berlin: Hier sterben 23 Prozent der Männer und elf Prozent der Frauen an den Folgen des Rauchens. In Baden-Württemberg und Bayern sterben die wenigsten Männer (17 und 18 Prozent) und in Sachsen und Thüringen die wenigsten Frauen (vier und fünf Prozent) an den Folgen ihres Rauchverhaltens. Während das Rauchverhalten der 25- bis 69-Jährigen seit 2009 weitgehend stabil blieb, sanken die Raucheranteile unter jungen Erwachsenen und Minderjährigen stetig. Gleichzeitig kamen elektronische Inhalationsprodukte wie E-Zigaretten und E-Shishas auf den Markt und neue Konsumtrends entstanden. Diese wurden besonders von Jugendlichen angenommen: So hat rund ein Drittel der 12- bis 17Jährigen bereits Wasserpfeife geraucht und ein Viertel hat E-Zigaretten ausprobiert. Die durch das Rauchen verursachten Krankheiten umfassen vorwiegend Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen. Bei den Männern machen Krebserkrankungen 52 Prozent und bei den Frauen 41 Prozent der ta-
Gesundheitsrisiko E-Zigarette Generell zeigen internationale und nationale Studien einen Anstieg des Konsums an, während das gesundheitliche Risikoprofil und das Suchtpotenzial von E-Zigaretten bislang ungeklärt sind. In einer industrieunabhängigen Studie mit 840 Schülern im durchschnittlichen Alter von 12 bis 13 Jahren, hat das Mannheimer Institut für Public Health, Sozial- und Präventivmedizin (MIPH) – eine Einrichtung der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg – die Verbreitung von E-Zigaretten in dieser Altersgruppe in Form eines standardisierten Fragebogens erfasst und Konsummuster und Motive für die Nutzung von E-Zigaretten erhoben. Die Ergebnisse ähneln der Umfrage der BZgA. Insgesamt hatten 16,2 Prozent aller befragten Jugendlichen schon mindestens einmal eine E-Zigarette benutzt. Damit ist der Konsum von E-Zigaretten unter 12- bis 13-Jährigen mittlerweile weiter verbreitet als der Tabakkonsum. Eine andere Studie, die im Jahr 2012 den Konsum von E-Zigaretten bei Schülern vergleichbaren Alters im Norden und Westen Deutschlands erhob, ermittelte damals nur eine Lebenszeitprävalenz von 4,7 Prozent. Das MIPH wertet diesen massiven Anstieg als alarmierend, gerade vor dem Hintergrund, dass gesundheitliches Risikoprofil und Suchtpotenzial von E-Zigaretten weitgehend ungeklärt sind, ebenso wie eine mögliche Katalysatorfunktion der E-Zigarette hin zum Tabakkonsum. Das MIPH plädiert daher für ein bundesweites Monitoring sowie eine weitere Untersuchung des Risikoprofils der E-Zigarette.
bakbedingten Todesfälle aus. In den vergangenen Jahren wurde die Liste tabakbedingter Krankheiten um DiabetesTyp-2, Erektionsstörungen, die Augenerkrankung altersbedingte Makuladegeneration sowie Tuberkulose und weitere Krebsarten wie Leber- und Darmkrebs erweitert. Auch das im Tabak und in elektronischen Inhalationsprodukten enthaltene abhängig machende Nikotin ist im Licht aktueller Forschungsergebnisse keine harmlose Substanz. Nikotin ist giftig und steht im Verdacht, chronische Erkrankungen wie Arteriosklerose und die Entstehung und das Voranschreiten von Krebs zu fördern sowie – wenn es während der Schwangerschaft konsumiert wird – langfristig und anhaltend die Lungen- und Hirnentwicklung von Ungeborenen zu beeinträchtigen. Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention und des WHO Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erklärt: „Der Tabakatlas zeigt, dass noch viel zu tun ist, um den hart erkämpften Rückgang des Rauchens weiter voranzutreiben und die Tabakkontrollpolitik vor den Interessen der Tabakindustrie zu schützen.“ Adressen zum Rauchstopp: Rauchertelefon der BZgA: 01805 313131, montags bis donnerstags 10 bis 22 Uhr, freitags bis sonntags, 10 bis 18 Uhr Rauchertelefon des DKFZ: 06221 424200, montags bis freitags 14 bis 17 Uhr
Ich höre Dich. Wichtiges sagt man oft ganz leise. Ein Nachfragen und schon kann eine besondere Situation dahin sein. Ein regelmäßiger Hörtest sollte gerade für junge Menschen kein Tabu sein. Wir von SCHWIND beraten Sie dabei mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung. Wer weiß, was Ihnen als nächstes geflüstert wird? Auf Wiedersehen. Auf Wiederhören. In einer unserer SCHWIND Filialen in Ihrer Nähe: Aschaffenburg | Haibach | Hösbach Kleinostheim | Miltenberg | Obernburg Seligenstadt | www.schwind-sehen-hoeren.de
TITELTHEMA RAUCHEN
E-Zigaretten nicht sorglos konsumieren Lungenfachärzte warnen vor einem sorglosen Konsum der elektronischen Rauchgeräte, mit denen sich Dämpfe unterschiedlicher Art inhalieren lassen. Was drin ist in den Liquids, die in der E-Zigarette verdampft werden: Nichts Genaues weiß man nicht. Die Hersteller sind nicht verpflichtet, Zusammensetzung und Dosierung zu deklarieren. Die E-Zigarette ist weder als Tabakartikel noch als Medizinprodukt eingeordnet, sondern darf ohne Regulierung frei verkauft werden. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin kritisiert in einem Positionspapier vom Herbst 2015 den freien und unregulierten Verkauf; dies sei aus medizinisch-wissenschaftlicher Sicht nicht akzeptabel. Das Forum internationaler pneumologischer Fachgesellschaften fordert
die Deklarierung als Medizinprodukt mit damit einhergehendem Werbeverbot in der Raucherentwöhnung oder alternativ die Deklarierung als Tabakprodukt. Damit verbunden wären unter anderem ein Werbeverbot, ein Verkaufsverbot an Jugendliche, die Deklaration aller Inhaltsstoffe und des Nikotingehalts, die Verwendung von Warnhinweisen sowie ein Verbot in öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln. Die Studienlage zur E-Zigarette ist überschaubar, weil sie vergleichsweise kurz auf dem Markt ist. Langzeitbeobachtungen fehlen. Erste Studien belegen einen Benefit der E-Zigarette für Raucher, denen sie den Weg aus der Nikotinsucht ebnen kann. Das Deutsche Krebsforschungszentrum weist allerdings darauf hin, dass E-Zigaretten kein anerkanntes Hilfsmittel zum Rauchstopp sind und die so erreichte Reduzierung des Tabakzigarettenkonsums nur geringe gesundheitliche Vorteile bringe. Im Tierversuch erwies sich das eingeatmete Nikotin als krebserregend. I
TITELTHEMARAUCHEN
… und das meinen die Fachärzte! Dr. med. Olaf Hiltmann Facharzt für Hals-NasenOhren-Heilkunde/Plastische Operationen/Allergologie/ Stimm- und Sprachstörungen www.hno-ab.de Tel. 0 60 21/3 53 30
Das Thema Rauchen ist in meiner Sprechstunde als Hals-Nasen-Ohren-Arzt täglich präsent. Der Konsum oder besser Abusus, also der missbräuchliche Gebrauch, von Tabakwaren verursacht einen nicht unerheblichen Anteil an den Erkrankungen im HNO-Fachgebiet. Mittlerweile allgemein bekannt, nicht zuletzt durch die in der EU verpflichtenden Abbildungen auf den Zigarettenpackungen, ist die Tatsache, dass der jahrelange Tabakkonsum die meisten Karzinome der Mundhöhle, des Rachens und des Kehlkopfes verursacht. Diesbezüglich hat sich das Bewusstsein in der Bevölkerung durch jahrelange öffentliche Aufklärung deutlich gebessert. Immer mehr Patienten kommen heute von sich aus zu uns in die Sprechstunde und möchten bei Heiserkeit oder schluckabhängigen Halsschmerzen einen bösartigen Tumor durch die HNO-ärztliche Untersuchung ausgeschlossen haben. Dennoch sehen wir noch viele Patienten, die erst sehr spät mit Beschwerden zu uns kommen. Die Folgen des an sich „leicht“ zu vermeidenden Risikofaktors Rauchen sind dann immer sehr gravierend. Weniger im Bewusstsein der Menschen ist die Tatsache verankert, dass der jahrelange Tabakkonsum unter anderem auch zu schwerwiegenden Funktionsstörungen der oberen Atemwege führt. Die Selbstreinigungs- und Abwehrfunktion der Schleimhäute ist dann deutlich eingeschränkt und es drohen chronische Infekte der Atemwege. Dies trifft auch für das Passivrauchen zu, was zahlreiche Untersuchungen nachweisen konnten. Deshalb begrüße ich ausdrücklich die Umsetzung des Bundesnichtrauchergesetzes und der weiteren auf Länderebene erlassenen Gesetze zum Schutz der Nichtraucher. Dabei lässt sich zweifelsohne nicht alles mit Gesetzen regeln, viel wichtiger erscheint mir die weitere Aufklärung der Bevölkerung, gerade über die Risiken des Passivrauchens. Hier sind die Auswirkungen bei Kindern aus meiner Sicht besonders schwerwiegend: Einerseits wird durch das Passivrauchen die normale Entwicklung gestört: Kinder rauchender Schwangerer haben nachweislich ein vermindertes Geburtsgewicht, einen geringeren Kopfumfang und die Entwicklung der Lunge ist bis ins Jugendalter der Kinder beeinträchtigt. Ebenso steigt das Risiko für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten für Kinder rauchender Schwangerer. Zum zweiten wirkt sich Passivrauchen für die Entwicklung der Kinder bis über das Jugendalter hinaus aus: Es gibt nach aktuellem Wissensstand keine tolerable Grenze für den Tabakkonsum. Auch Passivraucher haben statistisch ein höheres Risiko für schwere Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Leiden sowie ein erhöhtes Krebsrisiko gegenüber echten Nichtrauchern. In Deutschland sind derzeit noch ca. 1,7 Millionen minderjährige Kinder dem Passivrauchen ausgesetzt. Hier kann ich nur an die Verantwortung der Eltern appellieren. Mit Gesetzen allein lässt sich in diesem Umfeld kein wirksamer Gesundheitsschutz unserer kommenden Generation erzielen.
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GESUNDHEITSVORSORGE
Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Kindes- und Jugendalter! Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
Nach der Geburt
I HNO-arzt I Kinderarzt
Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung
3. – 10. Tag
I Kinderarzt
U2 erste Grunduntersuchung
4. – 5. Woche
I Kinderarzt
U3 Kinderarztpraxis und Familie
3. – 4. Monat
I Kinderarzt
U4 erste Impftermine
6. – 7. Monat
I Kinderarzt
U5 das Baby wird beweglicher
6. – 9. Monat
I Zahnarzt
Milchzähne und Beratung mit Baby 01
10. – 12. Monat
I HNO-arzt I Kinderarzt
Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter
15. – 18. Monat
I Zahnarzt
Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung
21. – 24. Monat
I Kinderarzt
U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden
24. Monat
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt
Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“)
30. – 72. Monat
I Zahnarzt
3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung
34. – 36. Monat
I Kinderarzt
U7a Kleinkind wird Kindergartenkind
3. – 4. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt
Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit
4. Lebensjahr
I Augenarzt I Kinderarzt
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind
5. Lebensjahr
I Kinderarzt
U9 bald ein Schulkind
6. Lebensjahr
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine
ab 6. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung
7. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen
8. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut
Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen
9. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase
ab 10. Lebensjahr
I HNO-arzt
Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)
11. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase
12. – 18. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen
bis 13. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen
13. – 14. Lebensjahr
I Kieferorthopäde I Kinderarzt
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung
16. – 17. Lebensjahr
I Frauenarzt I Kinderarzt
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung
17. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten
10. – 18. Lebensjahr
I Orthopäde
Rücken-Check-up
1. – 18. Lebensjahr
I Hautarzt
Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)
I Urologe
Ausschluss frühkindliches Schielen
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GESUNDHEITSVORSORGE
Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
...
Erwachsenenalter!
Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
ab 18. Lebensjahr
I Augenarzt I Urologe
Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen
I Zahnarzt 20. Lebensjahr
I Frauenarzt I HNO-arzt
I Internist I Kardiologe I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner
I Urologe I Zahnarzt
30. Lebensjahr
I I I I
Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe
I Urologe I Zahnarzt
40. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen 2-jährl. Augendruckmessung zur Glaucomfrüherkennung, Lesebrille Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen
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... Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
45. Lebensjahr
I Frauenarzt
Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen
I Internist I Kardiologe I Orthopäde I Radiologe
I Urologe I Zahnarzt
50. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist
I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
60. Lebensjahr
I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe
I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt
ab 70. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt
Alle Altersklassen
I Hautarzt
Verkehrs-Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD Cataract (Grauer Star)- und Glaucom (Grüner Star)-Vorsorge, Brillen- und Netzhautcheck, Verkehrs-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Sehtest, Verkehrstauglichkeit, Cataract- und Glaucom-Vorsorge Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs
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GESUNDHEITSVORSORGE
Gesundheits-Check-up nach
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Risikogruppen!
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– Berufskraftfahrer
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung
– Piloten
I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist
gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich
– Bildschirmarbeitsplatz
I Augenarzt I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up
– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen
I Hautarzt
gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen
– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln
I Urologe
Harnblasenkrebsfrüherkennung
Diabetiker
I I I I I I
jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.
I Kardiologe
ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Herzkranke
I Kardiologe/Internist I Zahnarzt
alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Hypertoniker
I I I I
jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Immunschwäche
I Hautarzt
Berufsgruppen
Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt
Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe
I Zahnarzt
Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle
I Augenarzt
ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check
– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie
I Frauenarzt
6-monatlich
– Biologicals
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bisphosphonate
I Zahnarzt
Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung
– Cortison
I I I I
Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde
3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse
– Chemotherapeutika (MTX, etc.)
I I I I I
Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt
4-monatlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme
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... Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– ß-Blocker
I Kardiologe/Internist
jährlich
– Cordarex
I Augenarzt I Kardiologe/Internist
4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich
– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)
I Augenarzt I Hautarzt I Internist
4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich
– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bestrahlung
I Zahnarzt
vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Osteoporose
I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung
Raucher
I I I I I I I I
Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt
jährliche Netzhautuntersuchung Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut
Rheumatiker
I I I I
Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt
3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle
Schwangere
I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt
Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis
Sportler
I Zahnarzt
Sportschutzschienen
ZAHNARZTPRAXIS DR. TRAIAN POPA
ZAHNÄRZTE
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RAUCHSTOPP rettet Zähne und Knochen Rauchen kann gravierende Folgen für Zähne, Zahnfleisch und Kieferknochen haben. Das Krebsrisiko erhöht sich deutlich. Der krebserregende Qualm durchzieht die Mundhöhle und lagert sich auf Zähnen, Zunge und Mundschleimhaut ab. Über die Schleimhäute und die Lunge gelangt er in den Blutkreislauf. Schon nach kurzer Zeit treten im Mundbereich Schäden auf, die sich nicht ohne Weiteres beheben lassen. Gravierend sind auch die langfristigen Folgen. Ein Rauchstopp ist deshalb aus zahnärztlicher Sicht erstrebenswert.
Zu den kurzfristigen zahnmedizinischen Problemen gehören Verfärbungen an Zahn, Zunge und Lippen. Der Zahn erscheint brauner, dunkler und grauer. Der Grad der Verfärbung ist abhängig von der Anzahl der täglich konsumierten Zigaretten und vom etwaigen zusätzlichen Genuss farbintensiver Lebensmittel wie zum Beispiel Rotwein. Häufig erweisen sich die Verfärbungen als so intensiv, dass sie mit einer professionellen Zahnreinigung nicht entfernt werden können. Grund ist, dass sie durch den Zahnschmelz als äußerste Schicht des Zahns bis tief ins Zahninnere, das Dentin, hineinreichen. Mit dem so genannten Bleaching, der intensiven Bleichung, kann es unter Umständen möglich sein, dem Zahn wieder ein strahlendes Weiß zu geben. Dieser Effekt ist allerdings nur von kurzer Dauer, wenn nicht gleichzeitig ein Rauchstopp erfolgt. Eine weitere Folge des Rauchens, die schon nach kurzer Zeit auftritt, ist der Mundgeruch, die so genannte Halitosis. Der Konsum von Tabak führt zu einem verringerten Speichelfluss, der Mundge-
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ruch begünstigt. Auch sind die Zähne oft empfindlicher als bei Nichtrauchern. Langfristige Folgen sind zunächst ein höheres Risiko für Karies und Parodontitis, der Erkrankung des Zahnhalteapparats. In Folge des Rauchens verengen sich die Blutgefäße, und damit wird auch die Mundschleimhaut schlechter durchblutet. Es zeigen sich häufiger Verletzungen und Risse, so genannte Läsionen. Damit wird der Patient anfälliger für bakterielle Entzündungen. Mehr als zwei Drittel aller ParodontitisPatienten rauchen. Je mehr und je länger geraucht wird, desto höher ist das Risiko zu erkranken. Starke Raucher, die mehr als zwanzig Jahre lang ein Päckchen am Tag rauchen, haben ein um das Zwanzigfache erhöhte Risiko zu erkranken. Unbehandelt führt die Parodontitis langfristig zum Zahnverlust. Bei Nicht-Rauchern ist Zahnfleischbluten ein erstes Anzeichen für eine Parodontitis. Weil bei Rauchern die Durchblutung gestört ist, zeigt sich dieses Warnzeichen seltener oder bleibt ganz aus. Das führt dazu, dass die Parodontitis oft spät erkannt wird und der Zahnverlust kaum noch
aufzuhalten ist. Raucht der Patient trotz Parodontitis-Therapie an Zahnhalteapparat und Zahnfleisch weiter, verschlechtert er seine Heilungschancen drastisch. Umgekehrt regeneriert sich das Zahnfleisch nach einem totalen Rauchstopp je nach Anzahl der zuvor konsumierten Zigaretten am Tag innerhalb von Monaten wieder. Bei Rauchern schrumpft langfristig der Kieferknochen. Dieser Prozess lässt sich kaum aufhalten und mit Knochenaufbaumaßnahmen wie zum Beispiel der Verpflanzung von Eigenknochen oder künstlichem Knochenersatzmaterial, nur schwer oder gar nicht revidieren. Das Ersatzmaterial wächst wegen der schlechteren Durchblutung schwer an. Auch Implantate, die als künstliche Zahnwurzel für den Zahnersatz in den Knochen eingebracht werden, wachsen wegen der Minderdurchblutung schlecht ein. Die Gefahr für einen Verlust des Implantats ist doppelt so hoch wie bei NichtRauchern und umso größer, je mehr geraucht wird. Raucher haben nicht zuletzt ein deutlich erhöhtes Risiko für Speicheldrüsen-, Mundboden- und Zungenkrebs, denn Rauchen wirkt sich negativ auf die Strukturen von Nasenhöhle, Mundhöhle, Zunge, Lippen, Kehlkopf, Speiseröhre, Luftröhre und Lunge aus. Je mehr geraucht wird, desto höher ist das Risiko für Krebs im Mundbereich. Alkoholkonsum verstärkt diesen Effekt um ein Vielfaches. Präkanzerosen zeigen sich zum Beispiel als weiße Flecken im Mundboden und an der Wange, die sich nicht entfernen lassen. Hintergrund ist, dass Rauchen den Speichel und die Mundschleimhaut mit krebserregenden Substanzen anreichert; je mehr geraucht wird, desto mehr Schadstoffe sind im Speichel enthalten und desto höher ist die Gefahr für Präkanzerosen im Mundraum. Trotz Verbesserungen in der Diagnostik ist die Langzeitüberlebensprognose bei Patienten mit Krebserkrankungen der Mundhöhle und der Zunge nach wie vor schlecht.
BAUCH & MÜLLER WERBEAGENTUR GMBH
Obwohl unser Wissen um die Vorbeugung und Behandlung von Krebs ständig steigt, lassen sich Erkrankungen bislang nicht völlig verhindern. Mit einfachen Maßnahmen können Sie jedoch Ihr persönliches Risiko wirkungsvoll senken. Einer der wichtigsten Tipps: Bleiben oder werden Sie Nichtraucher!
Das aktive und passive Rauchen gilt als eine der Hauptursachen für die Entstehungen diverser Krebsarten. Man schätzt, dass rund ein Drittel der Krebserkrankungen weltweit auf den blauen Dunst zurückgehen. Speziell bei Lungenkrebs sind es sogar 80%. Insgesamt haben Raucher gegenüber Nichtrauchern ein doppelt so hohes Risiko, an Krebs zu erkranken. Aufhören lohnt sich: Nach fünf Jahren als Nichtraucher hat sich das Risiko einer Krebserkrankung schon halbiert. Nach zehn Jahren ist es nur noch geringfügig höher als bei lebenslangen Nichtrauchern.
Ihre Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann: Immer auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand der Diagnostik und Therapie in den Bereichen Hämatologie/Onkologie, Diabetologie, Gastroenterologie und Fußambulanz. Zusätzlich bieten wir Ihnen spezielle Leistungen an: Ernährungsschulungen, Kurse für gesundes Kochen und betreute Sportangebote.
Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie Dr. Silke Schirrmacher-Memmel Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie
10 Krebsart en, deren Entst ehen Rauchen bes onders f ö r d e r t:
Priv.-Doz. Dr. med. Angelika Böhme Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie
Dr. Inga-Nadine Kummer Fachärztin für Innere Medizin Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG Prof. Dr. Peter Lederer Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie Dr. Carmen Löhr Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie; Ernährungsmedizinerin
Elisenpalais | Elisenstraße 28 | 63739 Aschaffenburg Telefon (0 60 21) 34 27-0 | E-Mail: info@klausmann.de
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PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN
ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN
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Damit es den Füßen wieder gut geht Neue Operationsmethoden bei Hallux Valgus und Vorfußbeschwerden
Zehenfehlstellungen und Fußschmerzen nehmen in unseren Zivilisationsländern stetig zu, eine Folge des um sich greifenden Bewegungsmangels in Verbindung mit einer Bindegewebsschwäche. Während bei Frauen eher die Schiefstellung der Großzehe (Hallux Valgus) dominieren, ist es bei Männern eher die Arthrose (Gelenkverschleiß) des Großzehengelenks (Hallux Rigidus).
Allein im Bereich des Vorfußes gibt es mehr als 100 Operationsverfahren sowie neuere Entwicklungen, für die die fußchirurgische Praxis von Dr. Klaus Fecher und Dr. Georg Benes Ansprechpartner ist. (Langfristiges) Ziel aller Verfahren ist, möglichst schonend zu operieren sowie eine möglichst schnelle Belastung und damit eine rasche Heilung zu gewährleisten. Der Hallux Valgus ist das häufigste Krankheitsbild in Bereich des Vorfußes. Ursache ist eine allgemeine Bindegewebsschwäche, die im Laufe der Zeit zu einer Muskeldysbalance, meistens in Kombination mit der Ausbildung eines Senk-Spreizfußes, führt. Enge Schuhe mit hohen Absätzen können das Problem verschlechtern, sind jedoch nicht die alleinige Ursache.
Bis vor einigen Jahren wurde immer das Großzehengrundgelenk teilweise entfernt. Dies führte jedoch oft zur Instabilität des Gelenks und zu weiteren Problemen. Heute wird das Gelenk erhalten und die Zehe durch eine Knochenkorrektur gerade gestellt. Die Stabilisierung erfolgt mit feinen Drähten oder kleinen Titanschrauben, die eine sofortige Vollbelastung nach der Operation ermöglichen. Mittelfußbeschwerden, die häufig Folge eines Hallux Valgus sind, werden durch eine Verlagerung der schmerzhaften Mittelfußköpfchen gleich mitbehandelt. Bei weit fortgeschrittener Arthrose kommt ein gelenkerhaltendes Verfahren wie beim Hallux Valgus nicht in Frage. Mit einer Gelenksversteifung (Arthrodese) lässt
sich aber schmerzfreies Gehen erreichen. Möglich ist auch, eine Gelenksprothese zu implantieren, allerdings ist diese Methode wegen der Haltbarkeit von höchstens fünf Jahren nicht für alle Patienten geeignet. Wann eine Operation notwendig ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Wichtigster Grund sind Schmerzen, die mit konservativen Mitteln, zum Beispiel Einlagen, nicht zu beheben sind. Solange die Schmerzen nicht zu stark sind, ist in der Regel keine Operation notwendig. Eine Ausnahme sind jedoch so genannte verlagerte Schmerzen. Dabei kann die Ursache zwar am Fuß lokalisiert werden, die Schmerzen sitzen aber an anderer Stelle, zum Beispiel im Bereich des Kniegelenkes oder der Wirbelsäule. Hintergrund ist ein verändertes Gangbild, welches mit der Zeit entsteht, wenn der Fuß nicht mehr richtig abrollt. Zur Diagnostik zählt neben dem Röntgenbild die Laufbandanalyse mit dynamischer Fußdruckmessung. Die operative Planung wird am Computer simuliert und das Ergebnis in der Computersimulation vorgezeichnet. Wichtig ist auch eine gute Nachsorge.
Kostenlose Infoabende zu diesem Thema finden regelmäßig statt. Termine auf der Homepage
www.dr-fecher.de unter „aktuell – Vorträge“ Hallux Valgus vor der Operation
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Hallux Valgus nach der Austin Operation
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AUGENKLINIK ASCHAFFENBURG | AUGEN LASER ZENTRUM
AUGENKLINIK
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Rauchen – eine ernsthafte
Gefahr fürs Auge Neben Herz und Lunge wird auch das Auge durch Zigarettenkonsum schwer in Mitleidenschaft gezogen – Gefahr der Erblindung droht
Rauchen kann schwere Augenerkrankungen bedingen und bis hin zur Erblindung führen. Dies ist den wenigsten Rauchern bewusst. Aktuelle Studien belegen aber zweifelsfrei einen Zusammenhang zwischen Nikotinkonsum und Erblindung. In der Literatur ist vielfach dokumentiert, dass der Rauch schon einer einzigen Zigarette etwa 4.000 Substanzen enthält, die toxische Einflüsse auf die Augen haben. Der Konsum dieser giftigen Substanzen führt zu einer Sauerstoffunterversorgung von Auge und Gewebe. Viele Studien belegen, dass Rauchen in engem Zusammenhang mit der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), der Endokrinen Orbitopathie, Anterioren ischämischen Optikusneuropathie und dem Offenwinkel-Glaukom steht. Die Makuladegeneration ist die häufigste Augenerkrankung in der westlichen Welt. Makula – oder gelber Fleck genannt – ist ein höchstspezialisiertes Areal in der Mitte der Netzhaut. Mit zunehmendem Alter kann es zu einer Störung des Abtransports von Abbauprodukten im Makulabereich kommen. Rauchen führt zu einer früheren Durchblutungsstörung der Netzhautgefäße, wodurch der Ab-
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transport der Stoffwechsel- und Abbauprodukte noch stärker vermindert bis komplett verhindert werden kann. In der Folge werden diese Abbauprodukte gewissermaßen als „Müll“ am Makulabereich abgelagert. Studien zeigen, dass Raucher im Vergleich zu Nichtrauchern ein mindestens doppelt so hohes Risiko haben, an AMD zu erkranken. Häufig ist Erblindung die Folge. Eine Studie von Khan JC (British Journal of Ophthalmology) zeigt, dass ein enger Zusammenhang zwischen Geographischer Atrophie (eine trockene Form von AMD), Choroidale Neovaskularisation (eine feuchte Form von AMD) und der Dauer des Rauchens besteht. Der Studie zufolge haben auch Passivraucher ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer AMD. Wir Augenärzte raten deshalb dringend dazu, mit dem Rauchen aufzuhören, um das Risiko einer Erblindung durch AMD zu vermindern.
Es gilt heute als erwiesen, dass Rauchen auch bei anderen Augenproblemen eine wichtige Rolle spielt. Zum Beispiel bei der anterioren ischämischen Optikusneuropathie (AION) oder Durchblutungsstörung des Sehnervs. Wir wissen, dass Rauchen die Verschlechterung der Endokrinen Orbitopathie, eine Stoffwechselerkrankung der Schilddrüse, beschleunigt und akuter Sehverlust im Sinne einer Tabak-Alkohol-Amblyopie droht, bei der die giftigen Substanzen aus dem Rauch direkt den Sehnerv angreifen. Nicht zuletzt korreliert das Rauchen stark mit der Tränenfilm-Instabilität. Dies verursacht das äußerst lästige Problem des trockenen Auges.
Zusammenfassend empfehlen wir dringend, mit dem Rauchen aufzuhören, um ernste Augenerkrankungen zu vermeiden und damit Lebensqualität zu erhalten. Aus augenärztlicher Sicht wäre es zur Aufklärung und Bewusstseinsschärfung der rauchenden Bevölkerung wichtig, auch das Foto eines ernsthaft erkrankten Auges auf Zigarettenpackungen abzudrucken.
SPACHES.COM
GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG | MILTENBERG | ALZENAU | WALLDÜRN
Die leitenden Ärzte der Augenklinik (v. li. im Bild): A. Wan Omar, Dr. Bachmann, Dr. Lipka, Dr. Walter-Fincke, Dr. Kasper
Als überregionale Gemeinschaftspraxis sind wir mit unserem erfahrenen Ärzteteam und mehr als 70 Fachkräften auch in Ihrer Nähe für Sie da. Sie werden freundlich aufgenommen, individuell beraten und können sich auf eine ausgezeichnete Diagnostik und eine nachhaltige Therapie auf dem neuesten Stand der Medizin verlassen. Dabei decken wir das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Augenmedizin von der einfachen Brillenverordnung bis zur ambulanten oder stationären Augenoperation ab:
쐽 Die gesamte Augendiagnostik
쐽 Operationen am Grauen Star und Grünen Star
쐽 Kindersprechstunde
쐽 Glaskörper- und Netzhautchirurgie
쐽 Sehschule
쐽 Crosslinking
쐽 Kontaktlinsenanpassung
쐽 Lidchirurgie
쐽 Makula- und Diabetes-Sprechstunde
쐽 Excimer-Laser
쐽 Begutachtung für Rente, Gericht und Verkehr Im Augen Laser Zentrum Aschaffenburg bieten wir Ihnen die sichersten und erfolgreichsten Methoden zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Besuchen Sie doch einfach einen unserer regelmäßigen, kostenfreien Infoabende. Weitere Informationen finden Sie unter www.augen-ab.de oder rufen Sie uns an.
ASCHAFFENBURG Elisenstraße 32, Tel. 06021.449870 ALZENAU Bezirksstraße 30, Tel. 06023.507050 MILTENBERG Breitendieler Straße 32, Tel. 09371.650300 WALLDÜRN Hauptstraße 10, Tel. 06282.6008
Im Verbund der www.augenallianz.de
FRAUENÄRZTE GESUNDHEITSZENTRUM DR. HENZE & KOLLEGINNEN
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3D/4D-Sonografie – mehr als nur Babyfernsehen? Die 3D/4D-Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft bietet eine Möglichkeit, das ungeborene Kind in besonderer und vor allem für die Eltern emotionaler Weise darzustellen. Für uns Ärzte ist es immer wieder aufs Neue ein schöner Moment, dieses Glück mit den Eltern teilen zu können. Die Möglichkeit, die Videosequenzen und Fotos zu Hause immer wieder sehen zu können, macht diese Untersuchungstechnik zu einem einzigartigen Erlebnis. Seit ca. 20 Jahren existiert die 3D/4D Sonografie und hat sich in dieser Zeit immer weiter verbessert. Bessere Darstellung, bessere Bildbearbeitung und handlichere Ultraschallsonden sind die wesentlichen Veränderungen der letzten Jahre.
Darstellung der konventionellen 2DSonografie.
Optimaler Zeitpunkt für die Untersuchungstechnik im Rahmen des Babyfernsehens liegt einmal zwischen der 16. und 18. SSW (Darstellung des ganzen Kindes) und zwischen der 26. und 28. SSW (Darstellung insbesondere des Gesichts).
Zu wenig Fruchtwasser (Oligohydramnion) oder störende Strukturen (z. B. Nabelschnur, Extremitäten) vor der zu untersuchenden Oberfläche führen zu einer suboptimalen Darstellung des Bildes.
Der Fortschritt der Technik hat dazu geführt, dass sich der diagnostische Gewinn dieser Untersuchung ebenfalls um ein Vielfaches optimiert hat. Der Einsatz im Rahmen der zusätzlichen Diagnostik ist abhängig von der
10. Schwangerschaftswoche
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Voraussetzung für die Bilddarstellung der 3D/4D-Sonografie ist vor allem ein ausreichendes Fruchtwasserdepot vor der darzustellenden Struktur.
Die 3D-Untersuchung zeigt die räumliche Darstellung einer Oberfläche, die Bewegungen des Kindes können mit der 4D-Sonografie im Oberflächenmodus wie in einem Video dargestellt werden. Durch die Verbesserung der Technik wird die 3D/4D-Technik auch immer häufiger in der Frühschwangerschaft
eingesetzt. Insbesondere bei schwierigen Fragestellungen oder unklarer Untersuchung in der 2D-Technik kann der Einsatz der räumlichen Darstellung bereits im 1. Trimenon von großem Nutzen sein. Dies ist sicherlich kein Standard, führt aber häufig zu wichtigen Zusatzinformationen. Durch den Einsatz verschiedener Einstellmodi (Modus für Oberflächenstruktur, X-Ray-Modus für knöcherne Strukturen oder der Minimum-Modus für die Berechnung von flüssigkeitsgefüllten Strukturen) können die Zusatzinformationen noch weiter optimiert und in die Diagnostik eingebunden werden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der 3DSonografie gegenüber der konventionellen 2D-Sonografie liegt in der Vielzahl der Bildbearbeitungsmöglichkeiten. Durch nachträgliche Bildoptimierungen können störende Faktoren entfernt sowie nachträgliche Messungen durchgeführt werden. Mittlerweile haben auch einige gesetzliche Krankenkassen die 3D/4D-Untersuchung in ihr Programm mit aufgenommen und bieten den werdenden Eltern und Großeltern somit ein zusätzliches Highlight in der Schwangerschaft.
32. Schwangerschaftswoche
Dr.. med. Dr m Alexander Alexander Henze H & Kolleginnen Kolleginne en Nadine Dettmar und Bettina Schreiber
Mit unserem ganzheitlichen Konzept sind wir rund um die Gesundheit der Frau für Sie da . Im Frauenärzte Frau uenärzte Gesundheitszent Gesundheitszentrum trum Aschaff Aschaffenburg enburg st steht eht die ganzheitliche Versorgung Versor e g gung der FFrau rau im Mitt elp punkt. Durch Durch unser ausgesprochen ausgessprochen breites breites DiagnostikDiagnosttik- und Therapiespektrum Therapiespektrum m biet Mittelpunkt. bieten en wir eine individuelle, bestmögliche Rundumbetreuung. individ duelle, bestmög liche Rundu umbetreuung. Beginne Beginnend end mit der MädchenMädchen- und Jugendsprechstunde Ju ugendsprechstunde umfasst umfasst unser u Angebot schwerpunktmäßig schwerpunktmäßig die jährlichen jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, V orsorgeuntersuchungen, sämtlic sämtliche he Leistungen L in der Br Brustdiagnostik ustdiagnosstik und die Scr Screeningmammographie. eeningmammo ographie. Zusätzlic Zusätzlich h ist die medikamentöse m medik amentöse Tumortherapie Tumor therapie e (z. B. Chemotherapie) Chemotherapie) ein Be Bestandteil estandteil unseres unseres Konzeptes. Ko onzeptes. Wir Wir geben unseren unseren Patientinnen P atientinnen die Möglichkeit, Möglichkeit, diese Form Form der Therapie Therapie in einer angenehmen angenehmen Atmosphäre Atmosphär t e durchführen durchführen zu lassen. Die intensive intensiv e e Schwangerschaftsüberwachung Schwangerschaf tsüberwachung mit Pränat Pränataldiagnostik aldiagn nostik ist in enger Zusammenarbeit Zusammenarbeit mit unseren unseren Hebammen Hebam mmen und den zuständigen pränataldiagnostischen pränataldiagnostischen Ein Einrichtungen richtungen ein w weiterer eiterer ffester ester e Best Bestandteil andteil der Gesundheitsvorsorge Gesund dheitsvorsorge in unserem unserem Zentrum. Zen ntrum. Auf Auf Wunsch Wunsch können jä jährliche ährliche Gesundheitsc Gesundheitschecks hecks dur d durchgeführt chgeführ t und enger Hausärzten anderen genauestens werden. in enge er Zusammenarbeit mit Hausä ärzten und ander en FFachärzten achärzten e genauest ens abgestimmt w erden. Das Ärzteteam Ärzzteteam mit unseren unseren qualifizierten qualifizier ten Mitarbeiterinnen Mitarbeiterinnen und unseren unsseren Hebammen Heike Heike Bieber-Breid Bieber-Breid und Andrea Andr ea a Geis fr freut eut sic sich h auf die individ individuelle duelle Betr Betreuung euung der P Patientinnen atientiinnen im FFrauenärzte rauenärzte Gesund Gesundheitsdheitszentrum zentr um m Aschaffenburg. Aschaffenburg.
Unsere Unser e Leistung Leistungen en
Fra ue Frauenärzte Fraue enärzte e nä r z te Gesundheitszentrum Gesu Ge s undheit ndheitszentru s zent r um u Aschaffenburg Asch A schaf affenburg fenburg •V Vorsorge orso o orge • Inten nsivüberwachung während während der Schwangerschaft: Intensivüberwachung CTG CTG,, Farb-Doppler-Ultraschall Farb-Doppler-Ultraschall,, 2D/3D/4D Ultraschall • Hoch Hochauflösender hauflösender Brustultrascha Brustultraschall all der Stufe II nach DEGUM M • Ultra Ultraschallkontrollierte schallkontrollierte Mamma Mammastanzbiopsie astanzbiopsie • Digit Digitale tale Mammographie mit TTomosynthese o omosynthese • Mam Mammographiescreening mmographiescreening • Med Medikamentöse dikamentöse TTumortherapie umortherapiie • Hor m monspr echstunde Hormonsprechstunde •V er e hütungsberatung, h Spiralen Verhütungsberatung, Spiralen,, Kupferkette • Kind Kinderer- /Jugendgynäkologische /Jugendgynäkologisch he Sprechstunde Sprechstunde
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UROLOGISCHE PRAXIS
UROLOGIE
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DR. MED. PATRICK SAWAYA
Die überaktive Harnblase Mehr als zehn Mal am Tag auf die Toilette zu müssen, und dies mit einem imperativen (plötzlichen) Harndrang, welcher kein Aufschieben des Toilettengangs ermöglicht, da es sonst zu einer unkontrollierten Blasenentleerung kommt, ist ein die Lebensqualität stark einschränkendes Beschwerdebild für viele Menschen. Die sogenannte überaktive Blase (overactive bladderOAB) – auch als Reizblase bekannt – kommt bei etwa 16 Prozent aller Erwachsenen vor. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, und das im Durchschnitt schon circa zwanzig Jahre früher. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Häufigkeit dieser Problematik. Risikofaktoren sind somit das Lebensalter wie auch vor allem Übergewicht; begleitend liegen auch nicht selten Depressionen, Verstopfung und Erektionsstörungen vor. Da viele organische Harnwegserkrankungen zu Symptomen einer überaktiven Blase führen können, kommt einer initialen ausführlichen Diagnostik deshalb eine besondere Bedeutung zu. An das gezielte Anamnesegespräch schließen sich verschiedene Untersuchungen an; hierzu zählen die Urindiagnostik zum Ausschluss eines Harnwegsinfektes und eine Ultraschalluntersuchung der Harnwege mit Blase, Nieren sowie Restharnmessung. Bei Männern ist eine Tastuntersuchung bzw. Ultraschalluntersuchung der Prostata und PSA-Wertbestimmung sowie eine Harnstrahlmessung (Uroflow) zum Ausschluss einer Harnabflussstörung ratsam. Weiterführend klärt, wenn erforderlich, eine Blasenspiegelung mögliche Schleimhautveränderungen oder Tumorerkrankungen der Harnblase. Optional kann eine Urodynamik Aufschluss über die Blasenkapazität, Blasendrücke und das Zusammenspiel zwischen Blasen- und Schließmuskel geben. Oft ist ein vom Patienten geführtes Miktionstagebuch sehr hilfreich, in dem sämt-
UNSERE PRAXISRÄUME
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liche Toilettenbesuche über mindestens 48 Stunden sowohl tagsüber, als auch nachts mit Angabe des Urinvolumens protokolliert werden. Im Verlauf der Behandlung lassen sich hierdurch auch Therapieerfolge objektivieren. Sind schließlich ursächliche und behandlungsbedürftige organische Erkrankungen (neurologische, entzündliche, tumoröse Ursachen, etc.) ausgeschlossen, stehen für die überaktive Blase je nach Entstehung der Symptomatik, vorheriger Therapie und Präferenz des Patienten mehrere Therapieoptionen zur Verfügung.
fachkundiger Anweisung kommt es zu einer Stärkung und verbesserten Kontrolle der Beckenbodenmuskulatur. Dies kann in bestimmten Fällen auch in Kombination mit einer Elektrostimulation und einem Biofeedback-Training über Elektroden im Damm- und Vaginalbereich sinnvoll sein. Diese Therapiemaßnahmen sind nebenwirkungsarm, aber zeitintensiv. Die am häufigsten gewählte Behandlungsoption ist eine medikamentöse in Tablettenform. Sogenannte Anticholinergika blockieren Rezeptoren im Bereich des Blasenmuskels, so dass dieser sich nicht mehr so kräftig zusammenziehen kann. Als zusätzlichen Effekt werden durch diese Wirkstoffe auch sensible Reize aus der Harnblase, welche den Harndrang verursachen, blockiert oder gehemmt.
Studien zeigen, dass sich das Beschwerdebild einer überaktiven Blase mit Verhaltenstraining unter professioneller Anleitung bessern lässt, mit dem Ziel, den Toilettengang hinauszuzögern und eingefahrene Mechanismen zu durchbrechen. In Einzelfällen können Somatisierungstörungen Ursache einer überaktiven Blase sein. In diesem Fall ist eine fachkundige psychosomatische Begleitung hilfreich.
Die Häufigkeit der Toilettenbesuche und die Frequenz der unkontrollierten Urinverluste durch die Drangsymptomatik werden reduziert. Der Therapieerfolg setzt meist erst nach einigen Tagen oder Wochen ein. Bei nicht ausreichendem Effekt können verschiedene Wirkstoffe sequentiell oder in Ausnahmefällen auch in Kombination getestet werden. Häufigste Nebenwirkungen sind Mundtrockenheit oder Verstopfung. Insgesamt ist die Verträglichkeit zumeist gut und die Wirkung durch zahlreiche Studien belegt.
Effektiv kann auch eine physiotherapeutische Beckenbodengymnastik sein. Unter
Sollten alle bisher genannten Therapiemethoden ohne Erfolg verlaufen sein, besteht
UNSER TEAM
UNSERE LEISTUNGEN
Krebsvorsorge
Nieren- und Harnleitererkrankungen
Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz
schließlich noch die Option der Anwendung von Botulinumtoxin A in der Harnblase, welches als Nervengift direkt die Signalübertragung in der Blasenmuskulatur hemmt. Das Präparat wird im Rahmen einer ca. 10 – 20-minütigen Blasenspiegelung unter Teilnarkose oder lokaler Betäubung an multiplen Lokalisationen in der Harnblase injiziert. Bis zum vollen Wirkeintritt vergehen etwa zwei Wochen, die Wirkung hält zwischen sechs und zwölf Monaten an. Danach ist bei Erfolg der Behandlung eine erneute Durchführung der Injektion notwendig. Die Vorteile der Therapie sind deutlich weniger Nebenwirkungen und in Studien eine etwas höhere Trockenheitsrate bei gleichzeitig bestehender Dranginkontinenz. Nachteilig sind ein höheres Harnwegsinfektrisiko im Vergleich zu den Anticholinergika und das Risiko eines Harnverhaltes. Hierbei kann sich der Blasenmuskel nicht mehr selbstständig zusammenziehen, ein kontrolliertes Wasserlassen ist nicht mehr möglich. Die Dauer dieser jedoch seltenen Nebenwirkung ist durch die zeitlich begrenzte Wirkung des Botulinumtoxins selbstlimitierend. Eine weitere Behandlungsoption stellt schließlich noch die sakrale Neuromodulation dar. Hierbei wird eine Sonde im Rahmen einer kleinen Operation im Nervengeflecht des Kreuzbeinbereiches platziert und mit einem elektrischen Impulsgeber verbunden. Die Stimulation erfolgt zunächst über einen externen Impulsgeber mit einem etwa 14-tägigen Probebetrieb. Sollte hierdurch ein für den Patienten zufriedenstellendes Therapieergebnis erreicht werden, kann dann ein permanenter „Blasenschrittmacher“ unter die Haut implantiert werden. Der Wirkmechanismus ist bis heute nicht im Detail geklärt.
Angesichts somit vieler erfolgversprechender Therapiemöglichkeiten gibt es heute bei Frau und Mann keinen Grund mehr für eine reine Vorlagenversorgung und Tabuisierung des Themas. Insbesondere eine frühzeitige Einleitung der effizienten Behandlung von Harnblasendrangbeschwerden ist essentiell.
Prostata- und Samenblasenerkrankungen
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Endoskopische Eingriffe
DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG
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DR. MED. DENT. PETER WATZLAW, FRITZ WATZLAW, MORITZ WATZLAW UND DR. INGO GRÄFLING
KIEFERORTHOPÄDIE
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Mit Scan und 3D-Druck zu geraden Zähnen Intraoralscanner
Neue Technologien ermöglichen eine noch präzisere kieferorthopädische Behandlung
Schneller, präziser und schonender – die digitale Technik revolutioniert die kieferorthopädische Behandlung. Moderne Scanverfahren in Verbindung mit neuen Drucktechniken und Therapieoptionen verbessern die Behandlung für den Patienten deutlich. Die kieferorthopädische Gemeinschaftspraxis Watzlaw setzt auf eine Kombination dieser Technologien. „Die Vorarbeiten werden weg vom Patienten hin zu unserem Labor verlagert“, erläutert Fritz Watzlaw. „Das bedeutet für den Patienten einen geringeren Zeitaufwand bei verbesserter Therapie.“
Die computergestützte Arbeit beginnt mit der Erstellung eines Scans. Das digitale Zeitalter macht hier die herkömmliche Anfertigung von Zahnmodellen mittels Gipsabdruck überflüssig. Moderne Technologie ermöglicht mit Hilfe einer Scan-Kamera binnen Minuten das Erstellen digitaler Abdrücke von Ober- und Unterkiefer, die in Qualität, Präzision und Schnelligkeit den klassischen Abdruckverfahren wesentlich überlegen sind. Die Fehleranfälligkeit bei der Abdrucknahme sinkt gegen Null, die digitale Speicherung der Daten erlaubt eine beliebig häufige Reproduktion des anschließend anzufertigenden dreidimensionalen Modells. Der Scan ermöglicht eine bessere Kontrolle von Therapieverlauf und Behandlungsergebnis.
Die ermittelten Scandaten werden ohne Zeitverlust an das praxiseigene Labor übertragen, am Bildschirm wird der Behandlungsverlauf geplant und das Therapieziel festgelegt. Mit der Software lässt sich jeder einzelne Zahn digital darstellen und auf ein hundertstel Millimeter genau an die finale Position verschieben. Der Kieferorthopäde kann nicht nur das Behandlungsziel simulieren, sondern zum Beispiel auch, wie der Patient zusammenbeißt und an welcher Stelle er den meisten Druck ausübt. Überlagerungen von zu verschiedenen Zeitpunkten angefertigten Modellen sind ebenso möglich wie das Simulieren von Bewegungsspuren. Diese Informationen fließen in die kieferorthopädische Behandlung mit ein. Die einzelnen Behandlungsschritte werden digital berechnet und geplant.
Das Zahnmodell wird auf praxiseigenen 3D-Druckern ausgedruckt. Vorbei sind die Zeiten, in denen aus Wachs und Gips mit Bohrer und Säge Modelle in staubiger Handarbeit ausgefräst worden sind. Innerhalb weniger Stunden fertigt der Laserdrucker ein Modell, das herkömmlichen Abdrücken an Genauigkeit weit überlegen ist. Für den Kieferorthopäden bringen die technologischen Neuerungen klare Vorteile. Er hat die Behandlung besser in der Hand und kann die einzelnen Behandlungsschritte noch präziser planen. Für den Patienten stellen die Innovationen einen angenehmeren Weg zu geraden Zähnen dar. Erste Studien zeigen, dass sich mit der präziseren Vorplanung auch die Therapiedauer verkürzt – das Ergebnis: ein perfektes Lächeln.
Moritz Watzlaw, Fritz Watzlaw, Dr. Peter Watzlaw, Dr. Ingo Gräfling
Gemeinschaftspraxis Watzlaw Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Ludwigstraße 15 | 63739 Aschaffenburg Telefon 06021.288 88 | Fax 06021.286 37
www.dr-watzlaw.de
RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
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BAG RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
HerzkreislaufRisiko? Herzkreislauferkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Killer Nummer 1 ist die Atherosklerose der Herzkranzgefäße, die sog. Koronare Herzerkrankung (KHK). Diese entwickelt sich über viele Jahre und Jahrzehnte, ohne dass man es merkt, und führt dann plötzlich zu einem Herzinfarkt, der sehr oft tödlich ist.
Was können wir für Sie leisten? Mit unserem hochmodernen Kardio-CT können wir nachweisen, ob sich an Ihren Herzkranzgefäßen die typischen Verkalkungen der Koronaren Herzerkrankung gebildet haben. Diese Information hilft Ihrem behandelnden Arzt dabei für Sie ein individuelles Vorsorgekonzept zu entwickeln.
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oder mehrere der folgenden Risikofaktoren bei Ihnen vorhanden sind, sollte Ihr Kardiovaskuläres Risiko genauer bestimmt werden: I Hoher Blutdruck I Fettstoffwechselstörung „Cholesterin“ I Rauchen I Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Für wen ist die Untersuchung sinnvoll?
I Verwandte/er ersten Grades mit einem Herzinfarkt vor dem 60. Lebensjahr
Dank großer wissenschaftlicher Untersuchungen sind die Ursachen der Atherosklerose genau erforscht. Falls einer
Welches Ergebnis ist von der KardioCT mit Kalzium-Score zu erwarten?
Auch wenn bei Ihnen Risikofaktoren vorliegen, ist immer noch unklar, ob sich bei Ihnen auch eine Koronare Herzerkrankung entwickelt hat und wenn ja, wie stark diese ausgeprägt ist. Diese Informationen kann das Kardio-CT mit Kalzium-Score liefern. Der Kalzium-Score ermöglicht, mit einem speziellen Computerprogramm Ihr persönliches HerzKreislauf-Risiko genau zu berechnen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Kalzium-Score eine genauere Abschätzung des Risikos erlaubt als herkömmliche Risiko-Scores. Glücklicherweise kann man durch eine gesunde Lebensführung und gut verträgliche Medikamente Ihr Herz-Kreislauf-Risiko
deutlich senken. Der Kalzium-Score ist für international führende Atheroskleroseforscher oft ausschlaggebend für die Entscheidung, wie stark das BlutCholesterin oder der Blutdruck gesenkt werden müssen. Ganz entscheidend ist, dass Sie sich von Ihrem behandelnden Arzt beraten lassen.
Ihre Vorteile auf einen Blick?
Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Untersuchung wird von privaten Krankenversicherungen in der Regel erstattet. Patienten der gesetzlichen Versicherungen müssen die Untersuchung als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) selbst tragen. Manche Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten. Dies sollten Sie vor der Untersuchung klären. Einen Kostenvoranschlag erhalten Sie bei uns auf Anfrage.
Die Untersuchung dauert etwa 15 Minuten. Da es sich um ein „offenes“ Gerät handelt, ist dies auch für Patienten mit Platzangst problemlos zu schaffen. Dank hochmoderner CT-Technik ist die Strahlenbelastung beim Kalzium-Score sehr gering und bei dem zu erwartenden Nutzen vertretbar.
I Individuelle Risikoberechnung mit hoher Aussagekraft I Kurze Untersuchung
Wer übernimmt die Kosten? HIER FINDEN SIE UNS: BAG Radiologie & Nuklearmedizin Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90 Privathotline 0 60 21/150 79 99 Ausgelagerter Praxisteil Klinikum Alzenau-Wasserlos Am Schlosshof 1 63755 ALZENAU-WASSERLOS Filialpraxis Seligenstadt Mittelbeune 3 63500 SELIGENSTADT Telefon 0 6182/8 43 50 80 Fax 0 6182/8 43 50 81
www.radiologie-ab.de
Wer behandelt mich? Sie werden bei uns von einem Team von sehr erfahrenen Ärzten untersucht.
Prof. Dr. med. Stephan Schmitz
Dr. med. Stefan Zimmermann
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BAHNHOF-APOTHEKE
APOTHEKE
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Mit Arzneimitteln zur Rauchfreiheit Apotheken halten eine Vielzahl wirkungsvoller Präparate bereit, die bei der Rauchabstinenz unterstützen können. Zwei Drittel aller Raucher haben mindestens einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Tatsächlich geschafft haben es aber nur die Wenigsten: Schätzungen zufolge gelang es von den Abstinenz-Willigen nur drei bis sieben Prozent zumindest für ein halbes Jahr tatsächlich aufzuhören. Die Finger von Zigaretten zu lassen, fällt den meisten Menschen ungeheuer schwer, was nicht weiter verwunderlich ist, weil Nikotin physisch und psychisch abhängig macht. Binnen Sekunden aktiviert es das Belohnungszentrum im Gehirn. Der Raucher fühlt sich kurzzeitig wach und entspannt. Doch nach einiger Zeit entsteht eine körperliche Abhängigkeit: Ohne die regelmäßige Dosis Nikotin treten Entzugssymptome wie Nervosität, Schwitzen oder Reizbarkeit auf; die nächste Zigarette wird fällig. Diesen Kreislauf zu durchbrechen, ist nicht leicht. Doch beim Rauchstopp sind Raucher nicht auf sich allein gestellt. Hilfe gibt es unter anderem in der Apotheke. Rezeptfreie Nikotinersatzpräparate sind, das belegen Studien, ein wirksames Mittel und stehen in unterschiedlichen Darreichungsformen zur Verfügung. Diese Arzneimittel unterdrücken die körperlichen Entzugssymptome. Ihr Vorteil: Sie enthalten keine weiteren Schadstoffe. Eine klare Empfehlung für Nikotinersatzpräparate spricht auch die S3-Leitlinie Screening, Diagnostik und Behandlung des schädlichen und abhängigen Tabakkonsums aus, die von drei Fachgesellschaften – darunter die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie – veröffentlicht worden ist. Die körperlichen Entzugssymptome halten übrigens in der Regel maximal vier bis sechs Wochen an; die schlimmsten Entzugserscheinungen lassen schon nach wenigen Tagen nach. Oft ist die Angst vor dem Entzug schlimmer als der Entzug selbst. Zu den Nikotinersatzprodukten zählen Pflaster, Kaugummis in verschiedenen Geschmacksrichtungen und verschiedenen Dosierungen, Mundsprays, Inhalatoren und Lutschtabletten. Welches Präparat geeignet ist, hängt von der Menge der am Tag konsumierten Zigaretten ab. Die einzelnen Präparate unterscheiden sich in der Kinetik, also in der Nikotinfreisetzung. Pflaster bewirken zum Beispiel, dass der Nikotinspiegel im Blut auf konstantem Niveau bleibt, da sie ihren Wirkstoff nach und nach durch die Haut ins Blut abgeben. Sie sind besonders für starke Raucher geeignet, ihre Wirkung
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hält 16 bis 24 Stunden an. Kaugummis, Sprays und Inhaliergeräte sind eher für Gelegenheitsraucher geeignet, die ein plötzliches starkes Verlangen nach einer Zigarette verspüren. Ihre Wirkung tritt schneller ein und verpufft auch schneller wieder. Wer Nikotinkaugummis kaut, sollte auf Kaffee, Cola und Orangensaft verzichten, denn säurehaltige Getränke vermindern die Aufnahme von Nikotin über die Mundschleimhaut. Verspüren starke Raucher Entzugserscheinungen, ist eine kombinierte Anwendung aus Nikotinpflaster und Kaugummi ratsam. Wichtig: Wer ein Nikotinersatzprodukt anwendet, sollte sich nicht zwischendurch mit einer Zigarette „belohnen“, da der Effekt der Rauchentwöhnung so verpufft. Nikotinersatzprodukte sollten über einen Zeitraum von acht bis zwölf Wochen angewendet werden, eine Verlängerung ist möglich, wenn die Gefahr eines Rückfalls hoch bleibt. Während dieser Zeit sollten Raucher versuchen, die konsumierte Menge schrittweise zu reduzieren. Bei Kaugummis ist dies durch den Einsatz wirkstoffärmerer Kaugummis oder Kaugummis ohne Wirkstoff möglich. Daneben stehen rezeptpflichtige Arzneimittel als Kapseln oder Tabletten zur Verfügung. Die Rezeptpflichtigkeit er-
gibt sich aus den möglichen starken Nebenwirkungen. Diese sind allerdings nicht erstattungsfähig; der Raucher muss sie also selbst bezahlen. Hintergrund ist, dass die Krankenkassen diese Arzneimittel von der Erstattung ausschließen. Dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zufolge ist der Einsatz dieser Arzneien im Wesentlichen durch die private Lebensführung bedingt, so dass jeder Verbraucher für deren Finanzierung selbst verantwortlich bleibt. Unabhängig davon gilt, dass „Nikotinersatzmittel nur für eine Übergangszeit gedacht“ sind, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer. „Sie reichen alleine meist nicht aus, um sich dauerhaft von der Zigarette zu verabschieden.“ Wer wirklich mit dem Rauchen stoppen wolle, müsse vor allem seine innere Einstellung ändern. Dass dabei eine psychotherapeutische Intervention eine dauerhafte Tabakabstinenz unterstützen kann, ist erwiesen. So empfiehlt die S3-Leitlinie, verhaltenstherapeutische Maßnahmen zu nutzen. Raucher könnten zudem versuchen, sich beim Verlangen nach einer Zigarette mit den drei „As“ selbst „auszutricksen“: Aufschieben, Ausweichen, Ablenken. Durchatmen, Rauchzonen meiden, seine Gedanken auf etwas anderes fokussieren. Was Nikotinersatzprodukte nicht leisten können: Verhindern, dass Ex-Raucher zunächst an Gewicht zulegen. Das ist ärgerlich, aber völlig normal, weil der Stoffwechsel sich erst an das rauchfreie Leben gewöhnen muss. Ist der Übergang geschafft, pendelt sich oft auch das Gewicht wieder ein. Egal, wie man mit dem Rauchen aufhört: Schon nach wenigen Stunden ohne Nikotin geht es dem Körper besser. Hält man das Nichtrauchen durch, sinken im Lauf der rauchfreien Jahre fast alle Gesundheitsrisiken wieder auf das Niveau von Menschen, die niemals geraucht haben. Das Aufhören lohnt sich.
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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32
Hohes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall Rauchen schädigt Herz und Blutgefäße nachhaltig. Ein dauerhafter Rauchstopp führt aber dazu, dass sich das Herz-Kreislauf-System wieder gut erholt. Rauchen zählt zu den gefährlichsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt, für Arterienverkalkung und einen Schlaganfall, denn es schädigt Lunge, Herz und Blutgefäße nachhaltig. Die Gefahr für einen Herzinfarkt ist bei Rauchern um zwei Drittel im Vergleich zu Nichtrauchern erhöht, sie erholen sich außerdem schlechter nach einem erlittenen Infarkt. Das gilt, wenn auch in etwas geringerem Maße, für Passivraucher. Auch die koronare Herzkrankheit tritt bei Rauchern wesentlich häufiger auf. Männer und Frauen sind dabei in nahezu gleichem Maße betroffen. Auch junge Rauchende schädigen durch die Giftstoffe aus dem Tabakrauch bereits ihre Arterien, besonders in Hirn, Beinen, Nieren und Herz. Dem konsequenten Verzicht auf das Rauchen kommt daher eine wichtige Rolle bei der Behandlung des hohen Blutdrucks und anderer Herz-KreislaufErkrankungen zu. Die gute Nachricht: Bleiben Ex-Raucher dauerhaft abstinent, senken sie ihr Risiko im Lauf der Jahre auf dasjenige eines Nichtrauchers. Nikotinkonsum schädigt Herz und Blutgefäße auf vielfältige Weise. Nikotin stimuliert das Herz schneller zu schlagen und verschlechtert die Sauerstoffversorgung der Herzmuskulatur. Das Herz muss mit erhöhtem Druck pumpen und damit eine erhöhte Leistung erbringen, um den Körper ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Die giftigen Substanzen im Tabakrauch, zum Beispiel Kohlenmonoxid oder Benzypren, greifen die Innenwand der Blutgefäße an, das so genannte Endothel, und fördern so deren Verkalkung. Der LDL-Cholesterinspiegel erhöht sich; Fettmoleküle des auch als „böses“ Cholesterin bezeichneten LDL-Cholesterin können sich in Folge an der Innenwand der Blutgefäße ablagern. Die Fettmoleküle verbinden sich mit Bindegewebsfasern, die Muskelzellen aus der äußersten Wand der Blutgefäße produzieren, zu sogenannten Plaques. Diese Ablagerungen an den Gefäßwänden erschweren den Blutfluss zu den Herzmuskelzellen, die Gefäße verkalken. Eine fortschreitende Arterienverkalkung führt zu Arteriosklerose. Die Folge: Der Blutfluss ist eingeschränkt oder schlimmstenfalls ganz unterbrochen – dann droht ein Infarkt. Nicht zuletzt erleichtert Rauchen die Bildung von Blutgerinnseln, weil Tabakrauch die Eigenschaften des Bluts verändert. Es wird zähflüssiger und erhöht damit die Thrombosegefahr.
schlecht oder Alter eines der größten Herzinfarktrisiken darstellt.
Jedes Jahr sterben 40.000 bis 50.000 Menschen an einer tabakbedingten HerzKreislauferkrankung. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht, zu wenig Bewegung und schlechte Ernährung. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle. Schon der Konsum von ein bis vier Zigaretten pro Tag erhöht das Sterberisiko. Aber auch das Passivrauchen birgt Risiken. Nichtrauchende, die mit Rauchenden zusammenleben, haben ein 30 Prozent erhöhtes Risiko für eine HerzKreislauf-Erkrankung. Jährlich erleiden in Deutschland etwa 280.000 Menschen einen Herzinfarkt. Davon sind über ein Drittel auf das Rauchen zurückzuführen. Internationale Studien zeigen, dass das Rauchen unabhängig von Region, Bevölkerungsgruppe, Ge-
Auch ein Schlaganfall ist meist die Folge eines Gefäßverschlusses. Zwischen 200.000 und 250.000 Menschen erleiden pro Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Weltweit sind Schlaganfälle die zweithäufigste Todesursache. Die internationale Studie „Interstroke“ zeigte, dass der Lebensstil eine wichtige Rolle dabei spielt, ob jemand einen Schlaganfall erleidet oder nicht. Der Zigarettenkonsum spielt laut Studie eine Hauptrolle bei der Entstehung eines Schlaganfalls, neben Bluthochdruck, Bewegungsmangel, ungesunder Ernährung und Fettleibigkeit. Ein erfolgreicher Rauchausstieg trägt demnach eindeutig zu einer Verringerung des Erkrankungsrisikos bei. Die effektivste Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt ist ein konsequenter Rauchstopp. Schon 24 Stunden nach der letzten Zigarette verringert sich das Herzinfarktrisiko. Fünf Jahre nach dem Rauchstopp nimmt das Schlaganfallrisiko deutlich ab. Ein Jahr später hat sich das Risiko für eine koronare Herzkrankheit halbiert und zwei Jahre danach ist das Herzinfarktrisiko auf fast normale Werte abgesunken. Nach 15 Jahren ist das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf Werte abgesunken, als hätte man nie geraucht.
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Wieder beweglich werden Manuelle Therapie: Heilbehandlung mit den Händen – Physiotherapeuten haben eine spezielle Ausbildung Schon die alten Griechen haben Rückenschmerzen mit bestimmten Griffen und Massagen behandelt. Mit den Händen Schmerzen zu lindern, Patienten zu mobilisieren und die Beschaffenheit von Gewebe zu verbessern ist heute ein wesentlicher Bestandteil der Physiotherapie. Ein wichtiges Mittel dafür ist die manuelle Therapie, was übersetzt so viel wie „Heilbehandlung mit den Händen“ heißt. Mit dieser sanften und schonenden Therapie werden Funktionsstörungen des Bewegungsapparats untersucht und behandelt. Ziel ist, Schmerzen zu lindern sowie die Bewegungsfähigkeit zu verbessern oder zumindest eine Verschlechterung der Beweglichkeit zu verhindern.
Die manuelle Therapie kommt unter anderem zum Einsatz bei Arthrose, Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule, Bewegungseinschränkungen an Gelenken, Schwierigkeiten mit Bewegungsabläufen und nach Operationen, bei Schwindel und Kopfschmerzen. Sie wird dabei je nach Problem angewandt im Bereich von Armen und Händen, Beinen und Füßen, Wirbelsäulen- und Rippengelenken, Schlüsselbeinen, Kiefergelenken oder oberen Kopfgelenken. Ursache für die Probleme sind oft falsche Belastungen im Alltag. Der Körper reagiert mit Muskelverspannungen und Schmerzen; diese Warnsignale sollten nicht missachtet werden. Wie Probleme unter Umständen vermieden werden können, kommt im Rahmen der manuellen Therapie deshalb ebenfalls zur Sprache. Physiotherapeuten dürfen sie als Kassenleistung nach einer mindestens zwei Jahre langen Weiterbildung oder einer 260 Stunden langen Schulung einsetzen. Am Beginn jeder manuellen Therapie steht eine systematische Untersuchung.
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Dazu gehört, dass der Physiotherapeut den Patienten zur Krankheitsgeschichte befragt, ihn beobachtet und abtastet sowie mit speziellen Bewegungs- und Gelenkspieltests die Ursache von Funktionsstörungen, Beschwerden, Entzündungen oder Schmerzen herauszufinden sucht.
Zum Behandlungsspektrum der manuellen Therapie zählen Weichteil-, Mobilisationsund stabilisierende Techniken sowie Manipulationen an Armen und Beinen.
Triggerpunkt-Therapie, mit der schmerzende Stellen in der Muskulatur gesucht und mit Kompression und Dehnung behandelt werden. Zu den Mobilisationstechniken gehören vor allem Traktionsund Gleittechniken, die direkt Einfluss auf die agierenden Gelenkpartner nehmen. Zudem gibt es Dehntechniken zur Verbesserung der Beweglichkeit und Normalisierung der Muskelspannung. Mit stabilisierenden Techniken werden komplexe Bewegungsabläufe, die möglicherweise durch Schmerzen gestört waren, wieder trainiert und Gelenkinstabilitäten beseitigt. Die Manipulation ist eine Technik, bei der mittels eines schnellen Impulses versucht wird, Fehlfunktionen von Gelenken zu korrigieren.
Mit Weichteiltechniken behandeln Physiotherapeuten alle „weichen“ Körperteile wie Muskeln, Sehnen, Haut und Bindegewebe, um zum Beispiel die Durchblutung und das Autoimmunsystem anzuregen, Verklebungen der Haut zu lösen und das Körpergefühl zu verbessern. Dies ist zum Beispiel möglich mit der
Manuelle Therapie kommt unter anderem nicht in Frage für Patienten mit Tumoren in der Behandlungsregion, mit frischen Brüchen, fortgeschrittener Osteoporose, bei Hypermobilität, akutem Morbus Bechterew und einem akuten Bandscheibenvorfall mit radikulärer Symptomatik.
Darauf aufbauend folgt die Behandlung, bei der sowohl aktive Techniken zum Einsatz kommen, die der Patient unter Anleitung selbst ausübt, als auch passive, die der Therapeut vornimmt.
Christine Schwarz
Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.
Praxis für … … Krankengymnastik
… Aktiv & Gesund
… Kosmetik & Fußpflege
Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.
In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.
Sie möchten sich verwöhnen lassen und dabei Ihre Gesundheit unterstützen? Sie möchten den Anforderungen des Alltags mit einem Lächeln begegnen? Sie möchten entspannen, abschalten, durchatmen und sich einfach wohlfühlen?
Therapeutische Anwendungen:
Fitness- und Muskelaufbautraining:
Unser Wohlfühl-Angebot:
I Manuelle Therapie
I Aufbautraining
I Kosmetik
I Bobath-Therapie
I Verbesserung der Kondition
I Fußpflege
I Krankengymnastik
I Galileo® Vibrationsplatte
I Handpflege
I Krankengymnastik am Gerät
I Sturzprophylaxe
I professionelle Ganzkörpermassagen
I Manuelle Lymphdrainagen
I Osteoporose-Selbsthilfegruppe
I Tibetische Honigmassage
I Klassische Massagen
I Rheuma-Selbsthilfegruppe
I Kräuterstempelmassage
I Schlingentisch I Moorpackungen mit fossilem Mineralschlamm Alle Anwendungen bieten wir Ihnen auch als Hausbesuche an!
Öffnungszeiten unserer Praxis: montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr.
I Lymphdrainagen I Fußreflexzonenmassage I Enthaarungen mit Warmwachs Gutscheine für jede Gelegenheit!
HIER FINDEN SIE UNS: Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171
Christine Schwarz (hinten, 3. von links und ihr Team)
www.krankengymnastik-schwarz.de
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PRAXIS HALS-NASEN-OHREN-ÄRZTE
HALS-NASEN-OHREN
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Allergien sind keine Bagatellerkrankung Goldstandard in der Therapie ist die subkutane Hyposensibilisierung – Auf Eigenmedikation sollten Patienten nicht setzen Neurodermitis, Heuschnupfen und Asthma sind keine Seltenheit. Gut ein Viertel der Einwohner Deutschlands leidet an einer allergischen Krankheit. Fünf Prozent haben Asthma, etwa 2.700 Menschen sterben jedes Jahr daran. Auch zunehmend mehr Kinder und Jugendliche erkranken; fast jeder fünfte leidet in dieser Altersgruppe an einer Allergie. Kinder von Allergikern sind dabei deutlich häufiger betroffen als Kinder aus Familien mit gesunden Eltern. Während an Asthma und Heuschnupfen mehr Jungen als Mädchen erkranken, sind bei Neurodermitis mehr Fälle bei Mädchen zu verzeichnen. Allergien sind keine Bagatellerkrankungen, sondern haben zum Teil erhebliche Auswirkungen auf Lebensqualität und Lebensdauer; obwohl nicht heilbar, sind sie durchaus gut behandelbar. Die Allergologie hat sich hier als Querschnittsfach erwiesen. Da die ersten Symptome einer Allergie meist die oberen Atemwege betreffen, kommt dem HNO-Arzt bei der Diagnostik und Therapie eine Schlüsselstellung zu. Eine frühzeitige enge Zusammenarbeit mit Pulmologen und Kinderärzten ist unabdingbar, um Patienten die bestmögliche Behandlung auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand zu garantieren. Wichtig ist vor allem eine rechtzeitige Diagnostik, entwickeln doch 40 Prozent der Allergiker innerhalb von zehn Jahren ein allergisches Asthma. Erste Symptome wie wässriger Schnupfen, Niesattacken, eine Einschränkung der Nasenatmung sowie Augenjucken sollten deshalb unbedingt ernst genommen und HNO-ärztlich abgeklärt werden. Viele Betroffene zeigen bereits im frühen Kindesalter Symptome. HNO-Ärzte beobachten jedoch zunehmend, dass auch Senioren jenseits der 70 Jahre neu erkranken. Ausschließliches Stillen des Säuglings in den ersten sechs Lebensmonaten hat nachweislich protektive Effekte auf das spätere Allergierisiko. An auslösenden Allergenen ist prinzipiell ein breites Spektrum denkbar. In Deutschland sind dies je nach Jahreszeit Baumpollen, zum Beispiel Birke, Erle und Hasel, sowie Gräser- und Roggenpollen. Potenziell ganzjährige Allergieauslöser sind Hausstaubmilben und
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Schimmelpilze. Insbesondere bei den saisonalen Allergenen ist infolge des Klimawandels der Zeitraum der Exposition mittlerweile deutlich verschoben und verlängert, so dass auch die Beschwerden zunehmend länger anhalten. Eine ausführliche und sorgfältige Anamnese ist deshalb außerordentlich wichtig und erfordert bisweilen durchaus detektivischen Spürsinn. Unerlässlich ist die gründliche HNO-ärztliche Untersuchung, zu der neben einem Hauttest (sog. Pricktest) auf die in Frage kommenden Allergene auch eine Endoskopie der Nase und Untersuchung der Nasennebenhöhlen gehört. Diese liefert häufig schon erste Hinweise auf die mögliche Ursache. Eine Unterscheidung zwischen einem einfachen Infekt und einer echten Allergie ist dabei nicht immer einfach. Zusätzliche Hinweise kann eine Blutuntersuchung auf allergenspezifische Antikörper liefern. Auch eine nasale Provokation mit Messung des nasalen Atemwegwiderstands, die sogenannte Rhinomanometrie, kann auf die richtige Fährte führen. Letztlich gewährleistet nur die kritische Gesamtschau von Anamnese und Befunden die richtige Entscheidung für die bestmögliche, mithin individuell auf den Patienten zugeschnittene Therapie. Weitere Grunderkrankungen sind hierbei ebenso zu berücksichtigen. Goldstandard in der Allergietherapie ist die subkutane Hyposensibilisierung, bei der in der Regel über einen Zeitraum von drei Jahren alle vier Wochen eine Spritze in den Oberarm erfolgt. Die Erfolgsaus-
sicht auf Beschwerdebesserung ist gut und liegt zwischen 70 und 80 Prozent. Als zusätzlichen Effekt verhindert diese Behandlung, dass im Laufe der Jahre das Spektrum der Allergene, auf die der Patient reagiert, zunimmt. Auch der sogenannte Etagenwechsel wird gestoppt, nämlich dass sich zunächst nasale Beschwerden zu einem allergischen Asthma entwickeln. Neben der subkutanen besteht die Möglichkeit der oralen Hyposensibilisierung in Eigenregie des Patienten mit regelmäßiger ärztlicher Kontrolle. Diese ist jedoch nicht so intensiv wie bei der subkutanen Hyposensibilisierung, zudem werden häufiger lokale Nebenwirkungen beobachtet. In schwereren Fällen lassen sich die Symptome der Allergie nur mit cortisonhaltigem Nasenspray, Antiallergika in Tablettenform, Augentropfen und Asthmasprays in den Griff bekommen. Auf eine mit dem Arzt nicht abgestimmte Eigentherapie mit frei verkäuflichen Präparaten sollten Betroffene nicht setzen, auch wenn seit kurzem früher rezeptpflichtige Medikamente ohne Rücksprache mit dem Arzt erworben werden können. Konkret betrifft die Neureglung, die der Bundesrat im September vergangenen Jahres beschlossen hat, antiallergische Nasensprays aus der Gruppe der „nasalen Glukokortikosteroide“ mit den Wirkstoffen Beclometason, Fluticason und Mometason. Die Sprays sind gängiges Mittel in der Therapie des Heuschnupfens (saisonale allergische Rhinitis/Pollenallergie), jedoch bei dieser Erkrankung nicht mehr verschreibungspflichtig. Der Arzt darf für gesetzlich Versicherte in diesen Fällen allenfalls noch ein sogenanntes grünes Rezept ausstellen. Die Kosten müssen gesetzlich versicherte Patienten über zwölf Jahren mithin selbst tragen. Wir HNO Ärzte warnen allerdings vor einem leichtfertigen Einsatz dieser Medikamente in Eigenregie, um unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden und die ärztliche Begleitung der antiallergischen Therapie zu gewährleisten.
HNO-ÄRZTE ASCHAFFENBURG
HNO-Kompetenz an zwei Standorten Elisenstraße 28 / Frohsinnstraße 32 Die Praxisinhaber:
Dr. med. Olaf Hiltmann
Dr. med. Tobias Stripf Dr. (CS) Georgine Hornof
Dr. med. Christof Steigerwald
Dr. med. Hans-Jörg Meyer
Angestellte Ärzte: Fr. Heidemarie Rosenauer
Fr. Dr. Esther Stripf
FÄ für HNOHeilkunde
FÄ für HNOHeilkunde
Hr. Steffen Zahn FA für HNOHeilkunde und FA für Stimm-, Sprachstörungen und kindliche Hörstörungen
Dr. Michael Czisch FA für HNOHeilkunde
Urlaubsvertreter: Dr. Fritz Bewarder, FA für HNO-Heilkunde
HIER FINDEN SIE UNS:
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HNO-Praxis Elisenpalais | Elisenstraße 28 Frohsinnstraße 32 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/35 33 0 Telefax 0 60 21/35 33 22
www.hno-ab.de
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NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI
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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie
NIKOTIN – Droge und wichtiger Risikofaktor für einen Schlaganfall – Was Sie darüber wissen sollten – Rauchen schadet nicht nur der Lunge, sondern auch Herz und Blutgefäßen. Nikotin stimuliert die Herzfrequenz, erhöht den Sauerstoffbedarf des Herzens und wirkt verengend auf die Gefäße. Statistiken belegen, dass Rauchen ein gefährlicher Risikofaktor für Herzinfarkt, Arterienverkalkung und Schlaganfall ist. Aber auch die Haut, die Blutgefäße der Augen, die Mundschleimhaut und das Immunsystem werden durch das Einatmen von Tabakrauch in Mitleidenschaft gezogen. Durch moderne Verfahren ist sogar nachweisbar, wie Nikotin nach der Inhalation durch die Zigarette nur wenige Sekunden später die Blut-Hirn-Schranke überwindet und die Aktivität von Nervenzellen beeinflusst, vergleichbar mit Drogen wie Kokain oder Amphetamin. und produzieren Bindegewebsfasern, um die mikroskopisch kleinen Schädigungen zu reparieren. Durch diese Reparaturversuche entstehen die sog. Plaques, die in das Gefäß hineinragen und den Blutstrom behindern. Durch den Nikotinkonsum werden viele Prozesse angestoßen, die die Versorgung von Herzmuskel und Gehirn mit Sauerstoff verschlechtern. Dazu zählen:
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zähflüssiges Blut erhöhter Blutdruck Senkung des „guten“ Cholesterins (HDL) Erhöhung des „schlechten“ Cholesterins (LDL) I Schädigung der Innenwand der Gefäße I Verklumpung von Blutplättchen
Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem Beim Rauchen einer Zigarette entstehen mehr als 4.000 verschiedene Substanzen und chemische Verbindungen, die die Gesundheit schädigen. Nikotin ist ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Ursache für Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere Verschlusskrankheiten (sog. Raucherbein) ist eine langsam fortschreitende Verkalkung der Gefäße. Die Arteriosklerose entsteht durch eine Schädigung der inneren Gefäßschicht, dem sog. Endothel, die dann durch LDL-Cholesterin „gekittet“ wird. Auch Muskelzellen aus der äußeren Blutgefäßwand wandern zu den geschädigten Stellen
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Graphik adaptiert nach: Deutsches Krebsforschungszentrum, Stabsstelle Krebsprävention, 2008.
Die Wirkung von Nikotin im Gehirn Nikotin wird als Substanz im Tabakrauch freigesetzt. Gebunden an die winzigen Teerteilchen im Rauch gelangt es in die Lunge und von dort ins Blut. Da Nikotin die Eigenschaft besitzt, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, die viele Giftstoffe stoppt, erreichen Nikotinmoleküle schon sieben Sekunden später das Gehirn, heften sich dort an Nervenzellen und beeinflussen deren Aktivität. Die spezifische Bindungsstelle für das Nikotin nennt man nikotinischen Acetylcholinrezeptor, aufgrund der hohen Ähnlichkeit von Nikotin mit dem Botenstoff (Neurotransmitter) Acetylcholin. Nikotin ist eine der am schnellsten süchtig machenden Substanzen. Es hat nicht nur psychostimulierende Wirkung wie Kokain oder Amphetamin, sondern stößt viele verschiedene Neuromodulatoren an. Bei Bindung an die Rezeptoren kommt es zur Ausschüttung unterschiedlicher Neurotransmitter, wie Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Endorphinen. Diese beeinflussen verschiedene funktionale Strukturen des Gehirns. Acetylcholinrezeptoren haben einen sehr engen Bezug zum Stirnhirn und Schläfenhirn (präfrontaler Cortex). Dadurch werden Hirnfunktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Lernen durch Nikotin kurzfristig verbessert. Außerdem besteht eine enge Verbindung zu Teilen des Mittel- und Vorderhirns, wo unser dopaminerges neuronales Belohnungsnetzwerk liegt. Es wirkt auf Funktionen wie Essen, Trinken und Sexualität. Nikotin erhöht den Spiegel des Botenstoffs Dopamin. Beim Rauchen belohnt sich der Mensch also ähnlich wie bei anderen angenehmen Tätigkeiten. Das erhöhte Dopamin zusammen mit dem sensiblen oralen Reiz des Rauchens bewirkt die „positiven“ Gefühle des Rauchers. Allerdings ist Dopamin auch dafür verantwortlich, dass Nikotin abhängig macht. Alkohol wirkt ebenfalls an denselben Rezeptoren wie Nikotin. Er blockiert diese, was dazu führt, dass man mehr rauchen muss, um sich entspannt zu fühlen. Aber Rauchen entspannt nicht nur. Entgegen der Meinung vieler Raucher, beim Rauchen Stress abzubauen, ist das Gegenteil der Fall. Eine Arbeitsgruppe um den Psychologie-Professor Andy Parrott an der Universität von East-London konnte nachweisen, dass derjenige der raucht, um Stress abzubauen, sich nur weiteren Stress zufügt. Nach dessen Studienergebnissen (veröffentlicht in American Psychologist, Vol. 54, No. 10, 2015) komme der scheinbar entspannende Effekt des Rauchens nur dadurch zustande, dass durch den Griff zur Zigarette die Spannung, die durch ein Sinken des Nikotinlevels entstanden ist, wieder aufgehoben wird. Somit scheint Nikotin-Abhängigkeit eine direkte Ursache von Stress zu sein. Ein weiterer Hinweis für diese These belegen Forschungsergebnisse, nach denen das Abgewöhnen des Rauchens Stress reduziert.
Passivraucher haben ein erhöhtes Risiko, an einer koronaren Herzerkrankung zu erkranken oder einen Schlaganfall zu erleiden. Im sog. Nebenstrom, also dem Rauch, der zwischen den einzelnen Zügen an der Zigarette entsteht, ist die Konzentration an Schadstoffen (z. B. Kohlenmonoxid, Cadmium, Blei, Benzol) teilweise noch höher als beim direkten Zug an der Zigarette. Da auch die Größe der Partikel beim Passivrauchen kleiner ist als beim aktiven Rauchen, können die Schadstoffe noch leichter in die kleinsten Lungenbläschen, die Alveolaren, eindringen und gelangen so direkt in den Blutstrom. Auch Kinder, die täglich Zigarettenrauch ausgesetzt sind, erleiden Schäden. Sie haben häufiger Mittelohrentzündungen oder Atemwegserkrankungen wie Asthma. Säuglinge, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, haben ein zu niedriges Geburtsgewicht, eine Neigung zu Allergien, eine erhöhte Gefahr durch plötzlichen Kindstod (SID) sowie Hyperaktivität und Lernschwierigkeiten im Schulalter.
Für einen Rauchstopp ist es nie zu spät!
Herzliche Grüße aus der Neurologischen Praxis Ihr Dr. med. W. E. Hofmann
Risikofaktoren für einen Schlaganfall Risikofaktor für einen Schlaganfall ist vor allem die Arteriosklerose. Neben dem Alter spielt auch eine genetische Veranlagung eine Rolle. Erheblich begünstigt wird die Arteriosklerose durch Diabetes mellitus, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und Nikotinkonsum. Aber auch Herzerkrankungen, insbesondere Vorhofflimmern und Herzklappenerkrankungen können einen Schlaganfall auslösen. Übergewicht und mangelnde Bewegung sowie Migräne und Stressfaktoren gelten als weitere Risikofaktoren.
Wie kann der Neurologe helfen? Um Risiken für einen Schlaganfall möglichst früh zu erkennen, sollte man jährlich eine Diagnostik beim erfahrenen niedergelassenen Neurologen durchführen lassen. Hier wird der Neurologe in einer ausführlichen Anamnese nach möglichen Risikofaktoren und Beschwerden fragen, eine körperliche Untersuchung sowie eine farbcodierte duplexsonographische Untersuchung der Halsgefäße durchführen, die Hinweise für eine sog. Gefäßverkalkung durch Arteriosklerose ergeben kann. Auch die Verengung von Gefäßen kann hiermit nachgewiesen werden. Herzrhythmusstörungen kann er im EKG feststellen. Falls erforderlich wird er eine Computertomographie oder Kernspintomographie des Kopfes veranlassen.
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008
HIER FINDEN SIE UNS: Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie Verkehrsmedizin Gerontopsychiatrische Grundversorgung H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie
Ultraschalluntersuchung: farbcodierte Duplexsonographie der Carotisgabel
Auch Passivrauchen ist schädlich Nicht nur Raucher leiden unter den schädlichen Auswirkungen des Rauchens, auch
bevor ein Herzinfarkt oder Schlaganfall auftritt. Gegen Bluthochdruck, Übergewicht und erhöhte Cholesterinwerte gibt es Medikamente. Außerdem berät sie ihr Neurologe gerne über zusätzliche sinnvolle und effektive Maßnahmen, die sie selbst aktiv oder in einer Gruppe zusammen mit anderen durchführen können. Das Rauchen sollten sie angesichts der multiplen negativen Veränderungen, die im Körper und in ihrem Gehirn erzeugt werden, unbedingt aufgeben. Wer mit dem Rauchen aufhört, kann sein Herzinfarktrisiko bereits nach kurzer Zeit deutlich reduzieren und die Sauerstoffversorgung von Herz und Gewebe verbessern.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass vorhandene vaskuläre Risikofaktoren möglichst gut medikamentös eingestellt werden müssen,
Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44
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AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE
SPRACHTHERAPIE
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Akademische Praxis für Sprachtherapie
Late Talker –
wenn Kinder spät zur Sprache finden
Im Zeitraum um seinen ersten Geburtstag herum versteht das Kind etwa 50 Wörter und beginnt die ersten Wörter selbst zu produzieren. Der Wortschatz nimmt in Qualität und Quantität zu, sodass das Kind etwa mit 18 Monaten 50 Wörter produktiv sprechen kann. Diese 50-Wörter-Grenze ist elementar: Durch die richtige Zusammensetzung der ersten 50 Wörter (30 % Nomen, 10 % Verben und mindestens 2 Funktionswörter wie „ja“ oder „noch“) wird der sogenannte Wortschatzspurt ausgelöst: Hierbei steigt der produktive Wortschatz von Kindern enorm an; teilweise können bis zu 15 neue Wörter am Tag gelernt werden. Zeitgleich beginnen auch viele monolingual (einsprachig) deutsche Kinder Zweiwortäußerungen wie „Mama komm“ oder „Auto da“ zu bilden. Bei bilingualen (mehrsprachigen) Kindern kann es zu leichten Abweichungen kommen.
Abweichungen in der Sprachentwicklung und Late Talker
Bei der Behandlung von sprachentwicklungsgestörten Kindern in der sprachtherapeutischen Praxis hört man von Eltern immer wieder, dass ihr Kind erst mit 3 Jahren zu sprechen angefangen habe. Die ersten kindlichen Worte und kurzen Sätze sind im natürlichen Spracherwerb jedoch deutlich früher zu erwarten. Aber wann sollte ein Kind zu sprechen beginnen? Und was können Eltern tun, wenn ihr Kind erst spät zu sprechen beginnt? Antworten darauf gibt Ihnen dieser Artikel über Late Talker. Die frühe Sprachentwicklung Ein wichtiger Grundstein für die Sprachentwicklung von Kindern wird schon vor der Geburt gelegt: Die Fähigkeit des Hörens entwickelt sich bereits bis zum Ende des 6. Schwangerschaftsmonats; bei der Geburt ist das Hörorgan bereits komplett ausgereift. Dadurch lässt sich auch die Präferenz eines Babys für die Stimme der eigenen Mutter erklären. Die erste Untersuchung des kindlichen Gehörs erfolgt standardmäßig (mit Einverständnis der Eltern) bereits mittels des Neugeborenenhörscreenings innerhalb der Vorsorgeuntersuchung U1 bzw. U2 in der Entbindungsklinik. Bei intaktem Hörvermögen entwickelt sich das Sprachverstehen ab der Geburt: In den ersten Lebensmonaten versteht das Baby noch nicht genau, was gesprochen wird; aber der Sprachmelodie kann es bereits jetzt die wichtigsten Informationen entnehmen. Ab dem 4. Lebensmonat erkennt das Kind seinen eigenen Namen im Sprachstrom. In der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres reagiert das Baby zunehmend auf Schlüsselwörter in bekannten Situationen und ist in der Lage, bestimmte Bilder, Gegenstände oder Gesten auf Aufforderung zu zeigen. Zeitgleich entwickeln sich weitere wesentliche Grundvoraussetzungen: Der Blickkon-
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Die ersten Wörter und der Wortschatzspurt
takt und das Triangulieren. Bei Letzterem handelt es sich um die Fähigkeit des Kindes, seine Aufmerksamkeit zusammen mit einer zweiten Person auf ein drittes Objekt auszurichten. Dieser gemeinsame Aufmerksamkeitsfokus ermöglicht das Verstehen von Sprache, mit der man sich auf ein Objekt bezieht. Parallel zum Sprachverstehen entwickelt sich auch das aktive Sprechen: Zunächst experimentiert das Baby mit seiner Stimme und den Sprechwerkzeugen (Zunge, Lippen, Zähne & Rachen) und probiert die verschiedensten, auch nicht in der Muttersprache enthaltenen Laute aus. Dies wird als erste Lallphase bezeichnet und läuft bei Kindern aller Muttersprachen vergleichbar ab. Etwa ab dem siebten Lebensmonat beginnt das Kind Konsonanten (Mitlaute) und Vokale (Selbstlaute) zu Lall- oder Silbenketten aneinander zu reihen: Mit Äußerungen wie /gaga/ oder /bababa/ hat das Baby die zweite Lallphase erreicht. Etwa ab dem 10. Lebensmonat richtet sich die Produktion des Kindes auf seine Muttersprache aus, woraufhin sich die zweite Lallphase mit „buntem Lallen“, wie z. B. /gaba/ oder Ähnlichem anschließt. Holen sie sich fachliche Beratung, wenn ihr Kind mit 10 bis 12 Monaten auf (leise) Ansprache nicht reagiert, sich Geräuschen nicht zuwendet oder sich die Lautproduktion nach der ersten Lallphase deutlich verringert.
Gerade die frühe Entwicklung verläuft bei jedem Kind unterschiedlich schnell und alle Altersangaben können nur als Durchschnittswerte betrachtet werden. Handlungsbedarf besteht dann, wenn eine deutliche Verzögerung im Entwicklungsverlauf beobachtbar ist. Laut der interdisziplinären Leitlinie zur Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen (AWMF, 2011) werden Sprachrückstände von mindestens 6 Monaten bis zu einem Alter von 3 Jahren als Sprachentwicklungsverzögerung (SEV) bezeichnet. Halten gravierende Sprachauffälligkeiten weiterhin an, kann ab dem 3. Lebensjahr eine Sprachentwicklungsstörung diagnostiziert werden. Eine Untergruppe innerhalb der SEV-Kinder bilden die sogenannten Late Talker. Hierbei handelt es sich um Kinder, die mit 24 Monaten weniger als 50 verschiedene Wörter produktiv sprechen und/oder keine Zweiwortäußerungen bilden. Holen sie sich fachliche Beratung, wenn ihr Kind mit 24 Monaten weniger als 50 verschiedene Wörter produktiv spricht und/ oder keine Zweiwortäußerungen bildet. Etwa ein Drittel der Late Talker holt den Sprachrückstand bis zum 3. Geburtstag ohne spezifische Förderung auf. Diese Kinder werden oft als „Late Bloomer“ (wörtliche Übersetzung: Spätblüher) bezeichnet. Die restlichen zwei Drittel zeigen auch nach dem 3. Geburtstag sprachliche Auffälligkeiten, wobei bei der Hälfte dieser Kinder eine Sprachentwicklungsstörung diagnostiziert werden kann (Schlesinger, 2013). Late Talker weisen demnach ein erhöhtes Risiko auf, eine Sprachentwicklungsstörung auszubilden. Laut der interdisziplinären Leitlinie zur Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen (AWMF, 2011) handelt es sich bei den Late Bloomern nur um eine vermeintliche Normalisierung: Durchschnittlich bleiben die sprachlichen Leistungen von Late Bloomern langfristig meist im unteren Normbereich und es kommt zu erneuten Problemen, die vor allem im schulischen Kontext sichtbar werden. Da die Entwicklung eines Late Talkers nicht vorhersehbar ist, unterstreichen die Leitlinien die Notwendigkeit einer umfassenden Diagnostik und ggf. zeitnahen sprachtherapeutischen Intervention bei einem Verdacht durch die Eltern. Haben Sie den Eindruck, dass ihr Kind zu wenig spricht, sind die Früherkennung und die Einleitung entsprechender Maßnahmen besonders wichtig.
Late Talker-Kinder
2 Jahre
¬
¬
¬
3 Jahre
circa 13% aller Zweijährigen (Schlesinger, 2013)
Late Bloomer
Sprachauffälligkeit
(ca. 33%)
(ca. 33%)
Sprachentwicklungsstörung (ca. 33%)
Weiterentwicklung von Late Talker-Kindern nach Schlesinger (2013)
Ist mein Kind ein Late Talker? Elementar für die Abklärung, ob es sich bei einem Kind um einen Late Talker handelt, ist die Einschätzung der Eltern: In der Regel sind diese die direkten Bezugspersonen der Kinder und können den Wortschatzumfang ihrer Kinder bewerten. Wenn Sie den Verdacht haben, dass ihr Kind zu wenig spricht, fertigen Sie eine Liste von allen Wörtern an, die ihr Kind spricht. Dabei ist die Aussprache der Kinder und die verwendete Wortform weniger relevant: kindliche Äußerungen wie zum Beispiel „ham“ für „essen“ oder Lautmalereien wie „wauwau“ für „Hund“ werden als „Wörter“ gezählt. Wichtig dabei ist, dass die Äußerungen immer gleich klingen und eindeutig, also für enge Bezugspersonen sofort verständlich, auf etwas hinweisen. Zählen sie dann die Wörter zusammen. Spricht Ihr Kind mit 24 Monaten weniger als 50 Wörter (oder mit 30 Monaten weniger als 100 Wörter) holen Sie sich fachliche Beratung. Dabei ist folgendes zu beachten: Spricht Ihr Kind mehrere Sprachen (Bilingualität) zählen Sie die Wörter aller Sprachen zusammen und vergleichen Sie das Ergebnis mit der 50-Wörter-Grenze. Wichtig dabei ist, dass Wörter mit der gleichen Bedeutung nur einmal gezählt werden dürfen. Bei mehrsprachigen (bilingualen) Kindern addieren sich für die 50-Wörter-Grenze die gesprochenen Wörter beider/aller Sprachen.
Mein Kind ist ein Late Talker – was nun? Wenn Ihr Kind zur Gruppe der Late Talker gehört, zögern Sie nicht, fachkundige Beratung einzuholen. Erster Ansprechpartner ist in der Regel Ihr Kinderarzt, z. B. in der Vorsorgeuntersuchung U7 zwischen dem 21. und 24. Lebensmonat. Aber auch in der HNO-Prxis im Elisenpalais und in unserer sprachtherapeutischen Praxis erhalten Sie Beratung und Unterstützung. Ihr Kinderarzt kennt die allgemeine Entwicklung ihres Kindes und kann die Sprachentwicklung Ihres Kindes genauer untersuchen. Hierbei werden häufig Elternfragebögen verwendet, um den Wortschatzumfang ihres Kindes genau zu ermitteln. Auch die von Ihnen angefertigte Wortschatzliste ist sehr hilfreich. Bringen Sie diese also zum Termin bei Ihrem Kinderarzt mit. Bei einem späten Sprechbeginn muss immer auch eine genaue Hörprüfung durchgeführt werden, um eine Hörstörung als Ursache auszuschließen bzw. zu behandeln. Oft werden Hörtests von Kinderärzten innerhalb der Vorsorgeuntersuchung durchgeführt. Ausgebildete HNO-Ärzte oder Phoniater und Pädaudiologen, wie Herr Dr. Zahn aus der HNO-Praxis im Elisenpalais, führen meist etwas noch genauere audiologische Höruntersuchungen durch. Bei Bedarf stellt der Arzt (HNO-Arzt oder Kinderarzt) eine Verordnung für Sprachtherapie mit dem Diagnoseschlüssel SP1 aus. Mit dieser Verordnung können Sie sich an unsere sprachtherapeutische Praxis wenden. Wir
werden zunächst eine Sprachdiagnostik durchführen, an Hand welcher das Risiko, eine Sprachentwicklungsstörung auszubilden, abgeschätzt wird. In Abhängigkeit von den Diagnostikergebnissen können wir dann eine sprachtherapeutische Frühintervention einleiten.
Ruth Kneisel (Staatlich anerkannte Logopädin, Bachelor of Science Logopädie) arbeitet seit September 2016 in unserem therapeutischen Team. Ihr Schwerpunkt ist die Therapie von Kindern mit Sprachentwicklungsverzögerungen bzw. -störungen.
Sprachdiagnostik bei Late Talkern Ziel der Sprachdiagnostik bei Late Talkern ist es, das Risiko, eine Sprachentwicklungsstörung auszubilden, zu ermitteln und in Abhängigkeit davon den weiteren Verlauf zu bestimmen. Dabei kommen vor allem Elternbefragung, Entwicklungstests und Beobachtungen zum Einsatz. Wie bereits erwähnt kann durch Elternfragebögen der produktive Wortschatz der Kinder eingeschätzt werden. Zusätzlich werden die Äußerungen des Kindes hinsichtlich der verwendeten Laute beurteilt. Je variabler beides ist, desto geringer ist das Risiko, eine Sprachentwicklungsstörung auszubilden. Ein weiterer Prognosefaktor ist das Sprachverstehen des Kindes. Ist das Kind in der Lage, Wörter und Sätze zu verstehen? Antworten darauf geben Sprachentwicklungstests, bei denen die Kinder Bilder der genannten Wörter bzw. Sätze aus einer Auswahl mit Ablenkern zeigen sollen. Durch gezielte Beobachtungen kann die Sprachtherapeutin die sprachlichen Vorläuferfähigkeiten des Kindes einschätzen: Dazu zählen neben dem Blickkontakt und der Verwendung von Gesten sowohl die Kommunikation und Interaktion des Kindes mit einer Bezugsperson (meist Mutter oder Vater) als auch sein Imitations- und Spielverhalten.
Therapeutische Frühintervention bei Late Talkern Ziel der therapeutischen Frühintervention bei Late Talkern ist es, den nächstliegenden Spracherwerbsschritt auszulösen. Dies kann direkt durch die Arbeit mit dem Kind oder indirekt durch die Arbeit mit den Eltern erfolgen. Bei Elternberatung oder Elternanleitung handelt es sich um eine indirekte Intervention. Zentraler Inhalt ist hierbei die Anleitung zu sprachförderlichem Verhalten gegenüber dem Late-Talker-Kind. Hierbei handelt es sich überwiegend um sprachliche „Strategien“, die Eltern bereits ganz unbewusst machen (oder gemacht haben, als Ihr Kind noch jünger war). Durch die bewusste Einsetzung dieser „Strategien“ kann die Sprachentwicklung eines Late Talkers vorangetrieben werden. Bei einer weniger günstigen Prognose, z. B. wenn Late Talker ein wenig ausgereiftes Spielverhalten und ein sehr geringes Sprachverständnis haben, ist zeitnah eine direkte Sprachtherapie zusätzlich zur Elternberatung notwendig. Hierbei wird der natürliche Spracherwerb des Kindes durch die Sprachtherapeutin spielerisch unterstützt. Zu den zentralen Inhalten der Sprachtherapie zählen neben der Förderung von sprachlichen Vorläuferfähigkeiten auch die Erweiterung des Wortschatzes und des Sprachverständnisses als auch die Unterstützung des Kindes bei der Entdeckung davon, was sich mit Sprache bewirken lässt.
Dr. phil. Ingeborg Maser Quellen: AWMF (2011) AWMF-Leitlinie 049/006: Diagnostik von Sprachentwicklungsstörungen (SES), unter Berücksichtigung umschriebener Sprachentwicklungsstörungen (USES). Schlesinger, C. (2013) Effektivität sprachtherapeutischer Frühintervention zur Prävention von spezifischen Sprachentwicklungsstörungen. Das Late-Talker-Forschungsprojekt. Viertel-jahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete 4, 335-337.
Akademische Praxis für Sprachtherapie
HIER FINDEN SIE UNS: Akademische Praxis für Sprachtherapie Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28
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IM GESPRÄCH
„Es bedarf eines Schockereignisses“ Zahnarzt Dr. Traian Popa und Kardiologe Dr. Andreas Görz über die negativen Folgen des Rauchens und die Schwierigkeit des Aufhörens Rauchen bringt nichts Gutes mit sich: Haut, Gefäße, Zähne, Leber und Lunge leiden, das Risiko unter anderem für Herzinfarkt, Zahnausfall und Krebs sind drastisch erhöht. Die Gleis Eins-Redaktion sprach mit Zahnarzt Dr. Traian Popa und Kardiologe Dr. Andreas Görz über die negativen Folgen des Rauchens und was Raucher dazu motiviert aufzuhören. Wahrscheinlich hört man aus ärztlicher Sicht am Besten mit dem Rauchen auf? Dr. Popa: Aus zahnmedizinischer Sicht gibt es zwei Problemkreise, kurzfristige und langfristige. Zu den kurzfristigen Problemen gehören die Verfärbungen, die Zähne erscheinen brauner, dunkler, grauer. Auch der Mundgeruch, die so genannte Halitosis, hat zum Teil seine Ursache im Tabakgenuss. Langfristige Folgen sind vor allem die Parodontitis, für die Raucher deutlich anfälliger sind. In Folge des Rauchens verengen sich die Blutgefäße, und damit wird auch die Mundschleimhaut schlechter durchblutet. Damit wird der Patient auch empfänglicher für bakterielle Entzündungen. Das führt auf Dauer zu einer Schrumpfung und Schädigung des Knochens. Irgendwann fällt der Zahn dann aus, weil er keinen Halt mehr im Knochen hat. Und natürlich ist das Risiko bei Rauchern, an Mundhöhlenund Rachenkrebs zu erkranken um ein Vielfaches erhöht. Bleibt die Verfärbung, auch wenn der Raucher aufhört zu rauchen? Dr. Popa: Die Verfärbungen sind so intensiv, dass man sie nur noch schwierig entfernen kann. Manchmal gelingt das mittels Bleaching, mit einer professionellen Zahnreinigung gelingt es nicht. Grund ist, dass die Farbpigmente unter den Zahnschmelz in das sogenannte Dentin eindringen. Natürlich hängt es auch von der Anzahl der täglich konsumierten Zigaretten ab und davon, ob der Raucher noch andere farbintensive Lebensmittel zu sich nimmt, Getränke wie Rotwein zum Beispiel. Bei Gelegenheitsrauchern kriegt man die Verfärbungen eher wieder weg. Sehen Sie Knochenschwund in Folge des Rauchens häufig? Dr. Popa: Durchaus. Im Röntgenbild sieht man das in einer fortgeschrittenen Phase sofort, in der initialen Phase eher nicht. Die betroffenen Patienten sind vollkommen überrascht über die Korrelation von Rauchen und Knochenrückgang. Spätestens wenn der erste Zahn ausfällt, ist der Raucher alarmiert. Das Tückische ist ja, dass er zuvor keinerlei Schmerzen verspürt und auch das Zahnfleisch nicht blutet. Es gibt also keine für den Raucher erkennbaren Warnzeichen für die degenerativen Prozesse. Lässt sich der Knochenschwund stoppen? Dr. Popa: Der eingetretene Knochenabbau ist so gut wie irreversibel. Er lässt sich auch mit chirurgischen Maßnahmen schlecht therapieren. Verpflanzungen von Eigenknochen haben geringen Erfolg, weil dieser wegen der schlechten Durchblutung nicht richtig anwächst. Übrigens halten deshalb auch Implantate schlechter, und es gibt oft Wundheilungsstörun-
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gen. Hört der Raucher auf zu rauchen, verbessert sich die Durchblutung irgendwann wieder und der Knochenschwund stoppt. Den Knochen aber wieder aufzubauen auf den Stand vor Rauchbeginn ist fast unmöglich. Wie sieht es mit Schädigungen im Bereich von Herz und Gefäßen aus? Dr. Görz: Hat ein Raucher 30 Jahre lang ein, zwei Päckchen Zigaretten am Tag geraucht, ist sein Gefäßstatus als 50-Jähriger auf dem Stand eines 75-Jährigen. Raucher sind deutlich häufiger krank als Nichtraucher, haben im Durchschnitt elf Fehltage mehr pro Jahr als Nichtraucher. Das ist auch ein gesamtvolkswirtschaftlicher Schaden. Hört er dagegen auf zu rauchen, halbiert er sein Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden innerhalb eines halben Jahres. Doch erst nach 15 Jahren hat er erst wieder das gleiche Risiko für einen Herzinfarkt wie ein Nichtraucher. Rauchen stört auch die Mikrozirkulation, die Entstehung von Arteriosklerose wird begünstigt, weil das Endothel geschädigt wird. Das Endothel ist eine dünne Schicht aus Endothelzellen, die das Innere (Lumen) von Blutgefäßen auskleidet. Es dient als Barriere zum Gewebe, produziert aber z. B. auch Stickstoffmonoxid, welches der Regulation im HerzKreislauf-System dient. In der Folge ziehen sich die kleinen Gefäße zusammen, Entzündungsprozesse beschleunigen sich. Mit diesen Fakten kann man aber keinen mehr beeindrucken. Wie meinen Sie das? Ist das Wissen den Rauchern egal? Dr. Görz: Damit sind wir bei einem wichtigen Thema: Wie können wir Raucher motivieren aufzuhören? Die Pathomechanismen, also die negativen Folgen des Rauchens für den Organismus, sind heute hinlänglich bekannt. Trotzdem ist es schwer, Patienten zum Rauchstopp zu motivieren. Es bedarf meiner Erfahrung nach eines Schockereignisses. Ein Hauptereignis in der Kardiologie ist sicherlich ein Herzinfarkt. Die meisten Raucher hören nach einem Herzinfarkt auf zu rauchen; zumindest auf bestimmte Zeit. Dr. Popa: Der erste Zahnverlust ist durchaus ein einschneidendes Ereignis für den Raucher, zumal der zweite Zahnverlust dann in der Regel nicht lange auf sich warten lässt. Auch Krebsvorstufen, sogenannte Präkanzerosen sind ein Warnschuss. Das sind zum Beispiel weißliche Verfärbungen im Mundbereich, die sich nicht wegwischen lassen, die der Patient selbst täglich sieht. Treten diese auf, hören Raucher tatsächlich eher auf zu rauchen. Sehen Sie Unterschiede in den Folgen des Rauchens bei Frauen und Männern?
Dr. Görz: Frauen reagieren sensibler auf die Noxen, in diesem Fall die krankmachenden Stoffe in der Zigarette, zum Beispiel die Entwicklung einer COPD. Man kann da auch nichts anderes machen als aufzuhören zu rauchen, sonst schreitet die Erkrankung immer weiter voran. Auch das Risiko für eine Osteoporose ist bei rauchenden Frauen deutlich erhöht. Bei Männern ist es der Hauptgrund für die Erweiterung des Bauchaneurysmas. Einstein ist daran übrigens gestorben. Auch die sogenannte Schaufensterkrankheit wird durchs Rauchen verstärkt. Wir sehen Patienten, die schlechte Gefäße in den Beinen haben, und alle anderen Gefäße sind in Ordnung. Meiner Erfahrung nach haben die meisten Patienten von heute auf morgen aufgehört, und sie haben es auch geschafft. Die ärztliche Beratung hat für diese Entscheidung meiner Meinung nach immer noch das größte Gewicht, mehr als Fotos auf Zigarettenschachteln oder Schockfilme. Dr. Popa: Tatsächlich sind Männer über einen Zahnverlust weniger geschockt als Frauen. Generell sind alle Patienten immer wieder überrascht, dass ich erkenne, dass sie Raucher sind. Allerdings muss man auch einmal festhalten, dass die Zahl der Raucher deutlich zurückgegangen ist. Dr. Görz: Das ist richtig. Und nichts hat so viel gebracht wie das Rauchverbot an öffentlichen Plätzen. Doch es ist wie bei allem im Leben: Die Einsicht muss von selbst kommen. Wir haben gute Argumente, aber das Bewusstsein muss selbst wachsen. Wer es schafft aufzuhören, merkt ja schnell, wie er sich besser fühlt.
lich kein leichter Weg. Oft hören Frauen radikal auf, wenn sie schwanger werden. Das ist auch gut so. Dr. Görz: Ein Erfolg ist ja schon, wenn sie statt zwanzig nur noch fünf Zigaretten am Tag rauchen. Wir haben einige Patienten, die sich wirklich bemühen, verschiedene Anti-Rauchprogramme ausprobieren, wie Akupunktur zum Beispiel, und verzweifelt sind, wenn der Erfolg ausbleibt. Ich finde es absolut legitim alles auszuprobieren, was Erfolg bringen könnte. Das muss man anerkennen. Ich habe auch einige Zeit geraucht, aber aufgehört. Viele meiner Familienmitglieder hatten schon früh einen Herzinfarkt. Ich kann mir das also einfach nicht mehr leisten. Was Ex-Raucher einfach akzeptieren müssen: Wer aufhört zu rauchen, nimmt in der Regel erst einmal ein paar Kilo zu. Der Stoffwechsel muss sich erst einmal auf die Rauchfreiheit umstellen. Frust wegen der Gewichtszunahme ist kein Grund, weiterzurauchen oder wieder damit anzufangen! Schwierig wird es, wenn Patienten sich allein darauf verlassen, dass die Medizin ihre rauchinduzierten Gesundheitsprobleme schon wieder richten wird und keinerlei Eigeninitiative in Richtung Rauchstopp zeigen. Natürlich helfen wir diesen Patienten. Gleichwohl wäre ein wenig mehr Gesundheitsbewusstsein schön. Wie sieht es mit den Folgen von E-Zigaretten aus?
Dr. Görz: Das ist bei uns ähnlich. Allerdings warnen Pulmologen vor den negativen Folgen des Konsums von E-Zigaretten.
Dr. med. Andreas Görz Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Jahrgang 1968, verheiratet, zwei Kinder. Studium und Promotion an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Anschließend mehrere Jahre tätig als Oberarzt am Krankenhaus Rüsselsheim, einem akademischen Lehrkrankenhaus der Mainzer Universität. Seit 1.1.2006 niedergelassen in kardiologischer Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg/Hauptbahnhof bzw. Katheterlabor Wasserlos/Alzenau.
Dr. med. dent. Traian Popa Master of Science in ästhetisch-rekonstruktiver Zahnmedizin Master of Science in Parodontologie
Jahrgang 1971, verheiratet, zwei Töchter. Abitur am Kronberg-Gymnasium Aschaffenburg. Studium der Zahnmedizin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Assistenzzeit in Aschaffenburg und Übernahme einer eigenen Praxis. Hobbys: Tennis, Tischtennis.
BIOGRAFIE
Dr. Popa: Ich würde niemanden kritisieren, bei dem der Ausstieg beim ersten Mal nicht geklappt hat. Denn es ist sicher-
BIOGRAFIE
Letztlich ist Rauchen ein Suchtmittel, von dem man nicht so leicht wegkommt.
Dr. Popa: Der Konsum von E-Zigaretten spielt bei meinen Patienten keine Rolle. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit ist aber nicht erwiesen. Gesünder ist daher auf alle Fälle der Verzicht auf jegliche Form der Zigarette.
In seiner Freizeit macht er Sport, liest und stöbert auf Flohmärkten. Er mag Rockmusik und ist, wie er sagt, „mit David Bowie groß geworden“.
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INFO
Weg vom Tisch! Ein Bericht von Wolfgang Hubrich, Geschäftsführer von hubrich medical, Aschaffenburg Wer kennt nicht diesen markanten Spruch aus den Fernsehfilmen, mit dem der Chef die Mannschaft auffordert, sich in Sicherheit zu bringen. Die Angst vor einem Elektroschock sitzt tief im Unterbewusstsein. Unbegründet, denn moderne Defis sind heute absolut sicher und können von jedem bedient werden. Deshalb heißt er ja Laiendefibrillator. Hubrich medical, bekannt als Sanitätshaus Hubrich, liefert seit Jahren Defibrillatoren in allen Varianten, speziell an Ärzte und Kliniken und hat sich auf die Lieferung, Einweisung und Wartung spezialisiert.
Im August letzten Jahres erreichte uns ein Anruf von Martin Bauer, Abteilungsleiter Kanu, Wildwasser, vom SSKC Poseidon Aschaffenburg 06 e. V. Dort hatte man sich vor 2 Jahren zusammengesetzt und die Idee in die Tat umgesetzt. Abteilungen und Mitglieder hatten bei uns einen Defi bestellt. Ein Mann war bewusstlos in der Umkleide aufgefunden worden, der beherzte Einsatz zweier Damen hat ihm das Leben gerettet. Bei der Einweisung für das Gerät durch unsere Medizintechniker waren die beiden Damen anwesend und wussten daher sofort was zu tun ist.
Wir von hubrich medical haben in den letzten Jahren die Verbreitung der AEDs gefördert, Vereine, Schulen, viele Betriebe ausgerüstet. Gerade für Vereine haben wir spezielle Angebote. Bei einem Gerätepreis von unter 1.000 Euro sollte eine noch dichtere Verbreitung möglich sein. Die Einweisung in das Gerät ist sehr einfach, kann kostengünstig auch in einer Gruppe geschehen. Sollten Sie durch meinen Bericht die wirklich unbegründete Angst vor diesem Lebensretter verloren haben, dann nehmen Sie sich ein Herz und greifen bei einem Notfall zum AED.
Oberkörper des Patienten freimachen, Atmung prüfen und nach der Anweisung handeln. Beide Klebeelektroden auf dem Brustkorb anbringen. Alle Anweisungen steuerte die Maschine über eine klare und deutliche Computerstimme. 85 Prozent aller Herzanfälle beginnen mit Kammerflimmern. Ohne Pulsschlag und ohne Pumpleistung des Herzens kommt es zur Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff und kann in kurzer Zeit zu massiven Defiziten führen. Ein Defibrillator kann diese elektrische Erregung im Herzen unterbrechen. Jede Minute ohne Hilfe senkt die Überlebenschance des Patienten um 10 Prozent. Moderne Geräte wie z. B. der AED von Nihon Kohden haben einen internen Speicher, der ein EKG intern aufzeichnet. Auch in unserem Fall beim SSKC Poseidon war das sehr hilfreich, wir konnten die Daten auslesen und dem Kardiologen im Klinikum Aschaffenburg übergeben, eine aussagekräftige Dokumentation für die behandelnden Ärzte. Deshalb kann man feststellen: Niemand kann bei dem Einsatz eines AEDs einen Fehler machen, der dem Patienten schaden würde, aber er kann dadurch ein Leben retten.
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Quelle: Nihon Kohden
Kontakt: hubrich medical GmbH & Co. KG Fachbereich Medizintechnik, Elke Völker Magnolienweg 8, 63741 Aschaffenburg mt@hubrich-medical.de, www.hubrich-medical.de Tel. 0 60 21-39 66 66, Fax 0 60 21-39 66 466
KULTUR
GLEIS EINS
BUCH-TIPPS Köstlich Michaela Baur: HEISSGELIEBTE SUPPEN „Wer abnehmen will, muss essen“, sagt Nicole Jäger in „Die Fettlöserin“. Essen, nicht in sich hineinstopfen. Essen mit Genuss, Achtsamkeit und Freude an der Speise. Am Besten selbst gemacht, nicht fertig gekauft. Mit einem echten Seelenessen macht das besonders viel Freude. Ein ganzes Buch voller Seelenfutter hat Michaela Baur mit „HEISSGELIEBTE SUPPEN“ herausgebracht. Suppe passe zu jeder Jahreszeit, schreibt die Autorin im Vorwort. Das Suppenbuch ist das dritte Kochbuch der Ökotrophologin aus München, die sich dem Genuss mit hochwertigen Zutaten und viel Gemüse verschrieben hat – als Leiterin von kulinarischen Erlebnisführungen durch Bayerns Hauptstadt, Workshops und Kochevents. Nun also auch ein Buch über jene Speise, die – wie sie sagt – nie fehlen dürfe, wenn sie Gäste einlädt. Die 100 Rezepte sind nach Jahreszeiten gegliedert, bieten die ganze Vielfalt aus fleischhaltigen, vegetarischen und – das muss heute sein – veganen Köstlichkeiten mit alten und neuen Gemüsesorten, die für den versierten Koch indes keine allzu großen Überraschungen bieten (Mairübe, blaue Kartoffel, Pastinake und Topinambur). Im gut sortierten Supermarkt und im Biohandel dürften sie problemlos zu bekommen sein. Im Frühling kredenzt Michaela Baur zum Beispiel Mai-
Michaela Baur: Heissgeliebte Suppen. 100 x Löffelglück mit alten und neuen Gemüsesorten. ZS Verlag München; 137 Seiten; 15,99 Euro
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