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n APOTHEKE Gelenkschmerzen: Aktiv statt ausgebremst

n AUGENOPTIK & HÖRAKUSTIK Weil keiner so sieht wie ich.

n FRAUENHEILKUNDE Ein Tag, der Sicherheit gibt

n INNERE MEDIZIN Abnehmen, ohne Muskeln zu verlieren

n KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN Bewegung für ein starkes Herz

n KIEFERORTHOPÄDIE Im Gleichgewicht … wenn Kiefergelenk, Muskulatur und Zähne harmonieren

n ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN Muskel- und Gelenkschmerzen – Behandlungsmöglichkeiten in der Orthopädie

n PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/KOSMETIK & FUSSPFLEGE „Use it or lose it“ – Muskeln und Gelenke als funktionelle Einheit in der aktiven Physiotherapie

n RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN Facettengelenke: Wenn kleine Gelenke große Schmerzen verursachen

n SPRACHTHERAPIE – Wie das Gehirn Sprache verarbeitet – moderne Diagnostik bei neurologischen Erkrankungen – Wenn digitale Medien Kindern und Jugendlichen schaden

n UROLOGIE Drei Ärzte. Eine Haltung.

n ZAHNMEDIZIN Wenn der Kiefer unter Druck gerät

ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN ASCHAFFENBURG

WWW.GLEISEINS.NET GLEIS EINS ONLINE LESEN

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Aktuelle Informationen von Ihren Fachärzten und Therapeuten

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AUSGABE 36 – SEPTEMBER 2026

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Die Spezialisten für Fuß--Leser! und Sprunggelenke Leserinnen und sowie Knie- & Hüftgelenke In Bewegung bleiben

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Bewegung gehört zu unserem Alltag. Wir gehen, stehen, Titelthema Stoßwellen& Magnetfeldtherapie greifen, tragen, steigen Treppen oder fahren mit dem FahrMuskeln und Gelenke: Warum Spinemedbehandlung Bewegung im Alltag so wichtig ist rad – vieles davon, ohne einen Gedanken daran zu verHyaluronsäuretherapie schwenden. Erst wenn Schmerzen auftreten oder eine BeGesundheitsvorsorge Faszien- & Triggerbehandlung wegung plötzlich nicht mehr möglich ist, merken wir, wie Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up! sehr wir darauf angewiesen sind. Termine über

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EDITORIAL UND INHALT

IMMOBILIEN. WERT. STRATEGIE. IHR ERFOLG.

Praxis für Orthopädie & Sportmedizin Liebe GLEIS EINSDr. Fecher & Kollegen Inhalt

Moderne Diagnostik Dabei verändert sich unser Körper im Laufe des Lebens.

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10-15

News & Intern Doctolib oder

4D-Wirbelsäulenvermessung Belastbarkeit und Beweglichkeit können sich verändern,06021Kieferorthopädie: 580310 Ein neues Kapitel in der Ludwigstraße 3D-Ganganalyse ebenso die Fähigkeit, Belastung wieder zu erholen. Das ist zunächst Dr. Klaus Fecher sich nach einer Digitales Medizinische Einrichtungen ganz normal. Entscheidend ist, wie wir damitRöntgen umgehen.

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Ltd. Arzt & Sprachtherapie Fußspezialist Ein aktiver Alltag kann dabei viel bewirken. Es muss nicht immer Sport sein und Wie das Gehirn Sprache verarbeitet – moderne Diagnostik bei neurologischen schon gar nicht Leistungssport. Regelmäßige Bewegung, ein vernünftiger Wechsel i nfo@dr-fecher.de I ww.dr-fecher.de I Ludwigstraße 4 I 63739 Aschaffenburg Erkrankungen zwischen Belastung und Erholung und ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit für Zahnmedizin den eigenen Körper sind gute Voraussetzungen dafür, möglichst lange beweglich Wenn der Kiefer unter Druck gerät und belastbar zu bleiben. Orthopädie und Sportmedizin Natürlich lässt sich damit nicht jedes Problem verhindern. Verletzungen passieren, Verschleiß lässt sich nicht vollständig vermeiden und manchmal treten Beschwerden ohne erkennbaren Anlass auf. Wichtig ist dann, nicht dauerhaft damit zu leben. Gerade bei anhaltenden Schmerzen oder zunehmenden Einschränkungen kann eine frühzeitige Untersuchung helfen, die Ursache einzuordnen und geeignete Maßnahmen einzuleiten.

Seit über 60 Jahren steht die AB-Immobilien Staab GmbH für Kompetenz, Vertrauen und nachhaltige Werte im Immobilienmarkt. Ob Eigentumswohnung, Mehrfamilienhaus oder Gewerbeobjekt – wir begleiten Sie mit Erfahrung und Leidenschaft von der ersten Bewertung bis zum erfolgreichen Abschluss.

Unsere Leistungen im Überblick: ✔ Immobilienbewertung durch zertifizierte Sachverständige ✔ Individuelle Verkaufs- und Vermietungsstrategien ✔ Persönliche Betreuung & transparente Abläufe ✔ Starke Marktpräsenz seit 1963

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ASCHAFFENBURG · ALZENAU · KAHLGRUND · RHEIN-MAIN AB-Immobilien Staab GmbH • Leinwanderstraße 2 • 63739 Aschaffenburg Telefon: 0 60 21/33 63 0 • E-Mail: info@staab.de • www.staab.de

Diese Ausgabe von GLEIS EINS beschäftigt sich mit einem Thema, das uns deshalb in jedem Lebensalter begleitet. Die verschiedenen Beiträge zeigen unterschiedliche Zusammenhänge und geben Anregungen, wie sich Gesundheit und Beweglichkeit im Alltag unterstützen lassen. Denn letztlich geht es nicht darum, dem Körper möglichst viel abzuverlangen. Es geht darum, ihm das zu ermöglichen, was für ein selbstbestimmtes Leben wichtig ist: sich bewegen zu können. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre Ihr Dr. Klaus Fecher

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Muskel- und Gelenkschmerzen – Behandlungsmöglichkeiten in der Orthopädie

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Radiologie und Nuklearmedizin Facettengelenke: Wenn kleine Gelenke große Schmerzen verursachen

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Innere Medizin Abnehmen, ohne Muskeln zu verlieren

26-27

Kieferorthopädie Im Gleichgewicht … wenn Kiefergelenk, Muskulatur und Zähne harmonieren 28-29 Urologie Drei Ärzte. Eine Haltung.

30-31

Frauenheilkunde Ein Tag, der Sicherheit gibt

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Kardiologie und Innere Medizin Bewegung für ein starkes Herz

34-35

Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege „Use it or lose it“ – Muskeln und Gelenke als funktionelle Einheit in der aktiven Physiotherapie

36-37

Apotheke Gelenkschmerzen: Aktiv statt ausgebremst

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Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin, Schwerpunkt Fußchirurgie, Knie- und Sprunggelenk

Sprachtherapie Wenn digitale Medien Kindern und Jugendlichen schaden

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Praxis für Orthopädie und Sportmedizin Ludwigstraße 4, 63739 Aschaffenburg

Augenoptik & Hörakustik Weil keiner so sieht wie ich.

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(Praxisporträt Seite 22 – 23)

Im Gespräch

IMPRESSUM

Sachverständig bewerten. Strategisch entwickeln. Erfolgreich verkaufen oder vermieten.

Die Medizin bietet dafür heute eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Bewährte Verfahren werden durch moderne Diagnostik und neue konservative Behandlungsmethoden ergänzt. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt dabei immer vom jeweiligen Befund und von den persönlichen Voraussetzungen ab.

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Muskeln und Gelenke: Warum Bewegung oft die beste Therapie ist. GLEIS EINS im Gespräch mit dem Physiotherapeuten Alexander Schwarz. 42-44

GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg

Info

Herausgeber: sl-werbung GmbH · Stephan Lehmann · Gutwerkstraße 18 · 63743 Aschaffenburg Mobil 0170/5 50 57 99 · E-Mail s.lehmann@sl-werbung.com (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich)

Die Pflege und Liebe zum Patienten steht an erster Stelle. Sie ist die Seele der Medizin (Florence Nightingale)

Redaktion: Iris Solbès (Fragen/Anmerkungen an die Redaktion: E-Mail s.lehmann@sl-werbung.com)

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Kultur Japan meets Europe

Fotonachweise: Alle Bild-Urheber sind auf den jeweiligen Seiten gekennzeichnet, Johannes Heeg, Petra Reith, DJäger, Dirk Nitschke, Susanne von Mach u. Thomas Hesse (alle auf der Überblick-Seite)

Überblick

Druck: Kuthal print&binding GmbH · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff

Hier finden Sie uns

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TITELTHEMA MUSKELN & GELENKE

Muskeln und Gelenke: Warum Bewegung im Alltag so wichtig ist Schreibtisch, Auto, Sofa – so sieht der Tagesablauf vieler Menschen aus. Acht Stunden im Büro, eine längere Fahrt nach Hause und abends noch ein paar Stunden vor dem Fernseher: Da kommt einiges an Sitzzeit zusammen. Unser Körper macht das eine Weile mit. Begeistert ist er davon allerdings nicht.

Muskeln und Gelenke sind auf Bewegung eingestellt. Wer lange sitzt, beansprucht bestimmte Muskelgruppen deutlich weniger als beim Stehen und Gehen. Auch Hüfte, Knie und Sprunggelenke bleiben oft über längere Zeit in einer ähnlichen Position. Das muss nicht automatisch Beschwerden verursachen. Viel Sitzen ist jedoch mit verschiedenen gesundheitlichen Risiken verbunden. Deshalb empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation, die sitzende Zeit möglichst zu reduzieren und durch Bewegung zu ersetzen. Die gute Nachricht: Dafür muss niemand gleich zum Leistungssportler werden. Schon kleine Veränderungen bringen mehr Bewegung in den Alltag.

Nicht perfekt sitzen – öfter bewegen Beim Thema Sitzen geht es schnell um den richtigen Stuhl, die optimale Höhe des Schreibtischs oder den perfekten Winkel zum Bildschirm. Ergonomie ist wichtig. Aber selbst der beste Bürostuhl kann eines nicht ersetzen: Bewegung. Denn wenn wir stundenlang in derselben Position sitzen, bleibt der Körper eben stundenlang in derselben Position. Muskeln arbeiten teilweise statisch, während Beine und Gesäß deutlich weniger gefordert werden als beim Stehen oder Gehen. Die bessere Strategie lautet deshalb nicht: möglichst perfekt sitzen. Sondern: möglichst häufig die Position wechseln. Das lässt sich ziemlich einfach in den Tag einbauen. Beim Telefonieren aufstehen. Für den Kaffee kurz in die Küche gehen. Eine Nachricht an den Kollegen durch einen kurzen Gang ins Nachbarbüro ersetzen. Im Zug nicht jede Minute sitzen bleiben, sondern zwischendurch ein paar Schritte gehen, wenn es die Situation erlaubt. Auch kleine Bewegungen zählen. Beine ausstrecken, Schultern lockern, die Sitzposition verändern oder kurz aufstehen – all das bringt Abwechslung in einen langen Arbeitstag. Einen festen Zeitplan braucht es dafür nicht unbedingt. Wer merkt, dass er seit einer gefühlten Ewigkeit am Schreibtisch sitzt, hat meist schon einen guten Grund aufzustehen.

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TITELTHEMA MUSKELN & GELENKE

TITELTHEMA MUSKELN & GELENKE

…und das meinen die Fachärzte! Dr. med. Alexander Henze Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe www.fagz.de Tel. 0 60 21/44 47 73-0

Muskeln und Gelenke in der Postmenopause Beschwerden an Muskeln und Gelenken sind in der Postmenopause keine Seltenheit. Der Rückgang des Östrogenspiegels kann dabei eine Rolle spielen und sich unter anderem durch Gelenksteifigkeit, Muskelbeschwerden oder eine veränderte Belastbarkeit bemerkbar machen. Regelmäßige Bewegung, gezieltes Krafttraining und eine gute muskuläre Basis können dazu beitragen, Beweglichkeit und Funktion langfristig zu erhalten. Bei entsprechenden Beschwerden kann zudem eine individuell abgestimmte menopausale Hormontherapie gegebenenfalls Linderung verschaffen.

Praxis für Orthopädie & Sportmedizin Dr. Fecher & Kollegen

Die Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenke sowie Knie- & Hüftgelenke Dr. Klaus Fecher

Konservative Therapie FacharztStoßwellenfür Orthopädie, Sport& Magnetfeldtherapie medizin,Spinemedbehandlung Schwerpunkt Fußchirurgie, Hyaluronsäuretherapie Knie- und Sprunggelenk Faszien- & Triggerbehandlung www.dr-fecher.de Tel. 0 60 Moderne 21/58 0310 Diagnostik 4D-Wirbelsäulenvermessung 3D-Ganganalyse Dr. Klaus Fecher Digitales Röntgen

Ziel für unsere Patienten: Beweglichkeit ohne Schmerzen

Termine über Muskelund Gelenkschmerzen zählen zu den häufigsten KrankDoctolib oder für eine ambulante ärztliche Behandlung und mit heitsbildern 06021 580310

10 % der Kosten liegen diese auch fast gleich auf mit den drei anderen großen Kostenfaktoren wie Herzkreislauferkrankungen, psychische Erkrankungen und Erkrankungen des Verdauungssystems. i nfo@dr-fecher.de I ww.dr-fecher.de I Ludwigstraße 4 I 63739 Aschaffenburg Die Ursachen sind vielfältig: sowohl kurzfristige Überlastungen als auch langandauernde Fehlbelastungen im Beruf und in der Freizeit führen die Patienten zum Arzt. Daneben gibt es die große Gruppe der chronischen Erkrankungen, zu denen auch die verschleißbedingten Gelenkbeschwerden (Arthrosen) zählen. Ziel jeder Therapie ist es, nach entsprechender Diagnostik dem Patienten einen gut umsetzbaren Leitfaden an die Hand zu geben, bei dem er möglichst rasch wieder seine Beweglichkeit und Aktivität erhält und Schmerzen möglichst reduziert werden.

Muskeln wollen etwas zu tun haben Muskeln sind keine Dekoration. Sie halten den Körper stabil, ermöglichen Bewegung und helfen dabei, alltägliche Aufgaben zu bewältigen. Damit sie leistungsfähig bleiben, brauchen sie regelmäßig etwas zu tun. Das muss nicht kompliziert sein. Wer vom Stuhl aufsteht und sich kontrolliert wieder hinsetzt, trainiert bereits Beine und Gesäß. Treppensteigen fordert die Beinmuskulatur ebenfalls. Ein zügiger Spaziergang ist körperlich deutlich mehr als ein kurzer Gang zum Briefkasten. Auch zu Hause lassen sich einfache Kraftübungen einbauen. Bei Wandliegestützen wird der Oberkörper gefordert: Hände auf Schulterhöhe an die Wand, Arme beugen und den Körper kontrolliert zur Wand bewegen, anschließend wieder wegdrücken. Beim Wadenheben werden im Stehen die Fersen angehoben und langsam wieder abgesenkt. Solche Übungen ersetzen kein systematisches Training. Sie können aber ein guter Einstieg sein – vor allem für Menschen, die bislang wenig Bewegung in ihrem Alltag haben. Für Erwachsene empfiehlt die WHO zusätzlich zur Ausdauerbewegung an mindestens zwei Tagen pro Woche muskelkräftigende Aktivitäten für die großen Muskelgruppen. Für die allgemeine Gesundheit gelten 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche als Richtwert. Wer intensiver trainiert, kann entsprechend weniger Zeit benötigen.

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Das klingt zunächst nach viel. Muss aber nicht bedeuten, dass ab Montag ein komplett neues Leben beginnt. Wer bisher kaum aktiv war, kann klein anfangen und den Umfang nach und nach steigern. Regelmäßigkeit ist wichtiger als ein spektakulärer Start.

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TITELTHEMA MUSKELN & GELENKE

Gelenke mögen Bewegung Nach einer langen Autofahrt fühlt sich der erste Schritt manchmal etwas eingerostet an. Auch nach mehreren Stunden am Schreibtisch braucht der Körper einen Moment, bis sich alles wieder frei bewegt. Das ist zunächst einmal normal und bedeutet nicht automatisch, dass mit den Gelenken etwas nicht stimmt. Regelmäßige Bewegung hilft dabei, den Körper beweglich zu halten. Dafür braucht es keine komplizierten Übungen. Schultern kreisen, Arme nach oben führen, den Kopf vorsichtig nach rechts und links drehen oder die Füße und Sprunggelenke bewegen – vieles davon funktioniert sogar direkt am Arbeitsplatz. Dabei sollte Bewegung angenehm bleiben. Gelenke müssen nicht in extreme Positionen gebracht werden, und Dehnen ist kein Wettbewerb. Ruckartige Bewegungen oder der Versuch, unbedingt „noch ein Stück weiter“ zu kommen, bringen keinen zusätzlichen Bonus. Wer mit einem neuen Training beginnt, sollte es zunächst ruhig angehen lassen. Gerade wenn der Körper an wenig Bewegung gewöhnt ist, ist ein schrittweiser Einstieg sinnvoll. Und was ist mit Schmerzen? Hier lohnt es sich, genauer hinzuhören. Nicht jede Beschwerde verschwindet durch Bewe-

gung. Starke oder zunehmende Schmerzen, Schwellungen, deutliche Bewegungseinschränkungen oder länger anhaltende Beschwerden sollten ärztlich oder physiotherapeutisch abgeklärt werden. Gleiches gilt bei Taubheitsgefühlen oder einem auffälligen Kraftverlust.

Bewegung steckt oft schon im Tagesplan Mehr Bewegung beginnt nicht zwingend mit einem Termin im Fitnessstudio. Manchmal reicht ein anderer Blick auf den ganz normalen Tagesablauf. Der Arbeitsweg bietet viele Möglichkeiten. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen kann, hat bereits einen Teil der täglichen Bewegung erledigt. Bei Bus und Bahn lässt sich – wenn es die Strecke zulässt – eine Haltestelle früher aussteigen. Wer mit dem Auto fährt, kann etwas weiter entfernt parken. Im Büro ist die Treppe eine einfache Alternative zum Aufzug. Auch ein höhenverstellbarer Schreibtisch kann helfen, den Arbeitstag abwechslungsreicher zu gestalten. Dabei geht es nicht darum, stundenlang zu stehen. Auch Stehen ist keine Bewegung, wenn man dabei wie festgewachsen am Tisch bleibt. Entscheidend ist der Wechsel: sitzen, stehen, ein paar Schritte gehen, wieder sitzen.

Kleine Übungen, große Wirkung

n 4. SCHULTERKREISEN

Setzen Sie sich auf einen stabilen Stuhl, die Füße stehen etwa hüftbreit auf dem Boden. Lehnen Sie sich leicht nach vorn und stehen Sie auf, ohne sich mit den Händen abzustützen. Anschließend langsam wieder hinsetzen.

Setzen Sie sich aufrecht hin oder stehen Sie locker. Lassen Sie die Arme hängen und kreisen Sie beide Schultern langsam nach hinten und anschließend nach vorn.

Gut für: Oberschenkel und Gesäß. So geht‘s: 8 bis 12 Wiederholungen, zwei Durchgänge.

n 2. WADENHEBEN Stellen Sie sich hinter einen stabilen Stuhl und halten Sie sich bei Bedarf an der Lehne fest. Heben Sie beide Fersen langsam an, kurz halten und kontrolliert wieder absenken. Gut für: Waden und Sprunggelenke. So geht’s: 10 bis 15 Wiederholungen.

n 3. WANDLIEGESTÜTZE Stellen Sie sich etwa einen halben Meter vor eine Wand und setzen Sie die Hände auf Schulterhöhe auf. Beugen Sie die Arme und bringen Sie den Oberkörper kontrolliert zur Wand. Danach wieder zurückdrücken. Gut für: Brust, Schultern und Arme. So geht’s: 8 bis 12 Wiederholungen.

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Gut für: Schultergürtel und Beweglichkeit. So geht’s: 8 bis 10 Kreise je Richtung.

n 5. BRUST ÖFFNEN Stellen Sie sich aufrecht hin und führen Sie beide Arme seitlich nach hinten. Die Schulterblätter bewegen sich dabei leicht aufeinander zu. Kurz halten und wieder lösen. Das Becken bleibt stabil. Gut für: Brust und Schulterbeweglichkeit. So geht’s: 8 bis 10 Wiederholungen.

n 6. KNIEHEBEN IM STEHEN Stellen Sie sich aufrecht hin und halten Sie sich bei Bedarf an einer stabilen Lehne oder Tischkante fest. Heben Sie ein Knie langsam an, senken Sie es wieder ab und wechseln Sie die Seite. Gut für: Hüfte, Beine und Gleichgewicht. So geht’s: 8 bis 12 Wiederholungen pro Seite.

Kleine Schritte bringen mehr als große Vorsätze Adobe Stock NDABCREATIVITY

„Ab morgen mache ich jeden Tag eine Stunde Sport.“ Ein guter Vorsatz – und für viele einer, der spätestens nach ein paar Tagen wieder verschwindet. Realistischer ist es, klein anzufangen. Fünf Minuten Bewegung sind kein Ersatz für die empfohlenen wöchentlichen Aktivitätszeiten. Sie können aber der Einstieg sein. Ein paar Minuten gehen, einige Male vom Stuhl aufstehen, Wadenheben oder Wandliegestütze: Wer bisher kaum aktiv war, setzt damit bereits einen ersten Reiz. Von dort aus lässt sich langsam mehr daraus machen. Vielleicht wird aus dem kurzen Spaziergang irgendwann eine halbe Stunde. Vielleicht kommt zweimal pro Woche Krafttrai-

ning dazu. Vielleicht wird die Treppe irgendwann ganz selbstverständlich. Dabei muss nicht jeder Tag perfekt laufen. Es gibt lange Arbeitstage, volle Terminkalender und Abende, an denen einfach die Energie fehlt. Entscheidend ist, was über längere Zeit zusammenkommt. Wer viel sitzt, muss deshalb nicht den ganzen Alltag umkrempeln. Es reicht, häufiger aufzustehen, öfter zu gehen und die Muskeln regelmäßig zu fordern. Der Körper braucht keine Perfektion. Er braucht Bewegung. n

4 4x x in in Ihrer Ihrer Nähe! Nähe!

Wer viel sitzt, muss nicht auf die nächste Sporteinheit warten. Ein paar einfache Bewegungen zwischendurch bringen Muskeln und Gelenke in Schwung. Die folgenden Übungen lassen sich zu Hause, im Büro oder unterwegs machen. Wichtig: langsam und kontrolliert bewegen – und nicht in den Schmerz hinein. n 1. AUFSTEHEN UND HINSETZEN

Wer häufig am Bildschirm arbeitet, kann Bewegung einfach mit bestehenden Gewohnheiten verbinden. Nach einem längeren Telefonat kurz aufstehen. Vor dem nächsten Termin einmal durchs Büro gehen. In der Mittagspause nicht am Schreibtisch bleiben, sondern ein paar Minuten nach draußen gehen. Das Entscheidende: Bewegung muss nicht immer nach Training aussehen. Ein Spaziergang ist Bewegung. Treppensteigen auch. Radfahren sowieso. Selbst Hausarbeit und aktive Wege tragen zur körperlichen Aktivität bei.

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n 7. RÜCKEN MOBILISIEREN Stellen Sie sich hüftbreit hin und legen Sie die Hände auf die Oberschenkel. Beugen Sie den Oberkörper leicht nach vorn und richten Sie sich anschließend wieder auf. Dabei ruhig weiteratmen und die Bewegung langsam ausführen. Gut für: Rücken und Rumpfbeweglichkeit. So geht’s: 8 bis 10 Wiederholungen.

n 8. SPRUNGGELENKE KREISEN Auch im Sitzen lässt sich Bewegung einbauen. Heben Sie einen Fuß leicht vom Boden ab und kreisen Sie langsam mit dem Sprunggelenk. Danach die Richtung und anschließend das Bein wechseln. Gut für: Sprunggelenke und Füße. So geht’s: 8 bis 10 Kreise je Richtung und Fuß. Vertrauen, das bleibt. Vertrauen, das bleibt.

Landesdirektion BACHGAU Landesdirektion BACHGAU Versicherungsdienst GmbH Versicherungsdienst GmbH Ihre Ansprechpartner vor Ort für alle Ihre Ansprechpartner vor Ort für alle Versicherungs- und Vorsorgethemen! Versicherungs- und Vorsorgethemen! Alexander Fuchs Alexander Fuchs 63762 Großostheim 63762 Großostheim Tel. 06026 995866 Tel. 06026 995866

Geschäftsstelle Geschäftsstelle Jochen Beez Jochen Beez 63785 Obernburg am Main 63785 Obernburg Tel. 06022 31568 am Main Tel. 06022 31568

Geschäftsstelle Geschäftsstelle Willibald Eisert Willibald Eisert 63768 Hösbach 63768 Hösbach Tel. 06021 592700 Tel. 06021 592700

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Gesundheits-Check-up für Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Risikogruppen

Kindes- und Jugendalter! Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

Nach der Geburt

n HNO-heilkunde n Kinderheilkunde

 Neugeborenen-Hörscreening  U1 Neugeborenenerstuntersuchung

3. – 10. Tag

n Kinderheilkunde

 U2 erste Grunduntersuchung

4. – 5. Woche

n Kinderheilkunde

 U3 Kinderarztpraxis und Familie

3. – 4. Monat

n Kinderheilkunde

 U4 erste Impftermine

6. – 7. Monat

n Kinderheilkunde

 U5 das Baby wird beweglicher

6. – 9. Monat

n Zahnheilkunde

 Milchzähne und Beratung mit Baby 01

10. – 12. Monat

n HNO-heilkunde n Kinderheilkunde

 Beurteilung der Sprachentwicklung  U6 Start in das Kleinkindalter

15. – 18. Monat

n Zahnmedizin

 Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung

21. – 24. Monat

n Kinderheilkunde

 U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden

24. Monat

n Akademische Sprachtherapie n HNO-heilkunde n Augenheilkunde

 Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“)

30. – 72. Monat

n Zahnmedizin

 3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung

34. – 36. Monat

n Kindheilkunde

 U7a Kleinkind wird Kindergartenkind

3. – 4. Lebensjahr

n Akademische Sprachtherapie n HNO-heilkunde

 Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit

4. Lebensjahr

n Augenheilkunde n Kinderheilkunde

 Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille  U8 auf dem Weg zum Vorschulkind

5. Lebensjahr

n Kinderheilkunde

 U9 bald ein Schulkind

6. Lebensjahr

n Augenheilkunde n HNO-heilkunde n Urologie

 Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung  Allergietest  Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine

ab 6. Lebensj. halbj.

n Zahnmedizin

 01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung

7. Lebensjahr

n Kieferorthopädie

 U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen

8. Lebensjahr

n Akademische Sprachtherapie

 Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen

9. Lebensjahr

n Kieferorthopädie

 Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase

ab 10. Lebensjahr

n HNO-heilkunde

 Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)

11. Lebensjahr

n Kieferorthopädie

 Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase

12. – 18. Lebensj. halbj.

n Zahnmedizin

 01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen

bis 13. Lebensjahr

n Kieferorthopädie

 9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen

13. – 14. Lebensjahr

n Kieferorthopädie n Kinderheilkunde

 9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen  J 1 Jugendlichen-Untersuchung

16. – 17. Lebensjahr

n Frauenheilkunde n Kinderheilkunde

 Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung  J 2 Jugendlichen-Untersuchung

17. Lebensjahr

n Kieferorthopädie

 Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten

10. – 18. Lebensjahr

n Orthopädie

 Rücken-Check-up

1. – 18. Lebensjahr

n Dermatologie

 Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs  Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)

n Urologie

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GESUNDHEITSVORSORGE

Vorsorge für ein gesundes Leben

Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

GESUNDHEITSVORSORGE

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 Ausschluss frühkindliches Schielen

... 11


Lebensalter

Gesundheits-Check-up im

... GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

GESUNDHEITSVORSORGE

...

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20. Lebensjahr

Fachrichtung n Augenheilkunde n Urologie n Zahnmedizin n Augenheilkunde n Frauenheilkunde n HNO-heilkunde

n Innere Medizin n Kardiologie n Kieferorthopädie n Neurologie n Orthopädie n Sportmedizin n Urologie n Zahnmedizin

30. Lebensjahr

n Augenheilkunde n Frauenheilkunde n Innere Medizin n Kieferorthopädie n Radiologie n Urologie n Zahnmedizin

40. Lebensjahr

n Augenheilkunde n Frauenheilkunde n Innere Medizin n Innere Medizin/ Sportmedizin n Kardiologie

n Kieferorthopädie n Neurologie n Radiologie n Sportmedizin n Urologie n Zahnmedizin

45. Lebensjahr

n Augenheilkunde n Frauenheilkunde

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Art der Untersuchung

n Innere Medizin

 erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre  erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien)  Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre  Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie  Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.)  regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen  Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check  Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie  Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern  ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre  Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre FitnessCheck (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte)  Verlaufskontrolle  Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen  Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung)  alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen  Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.)  regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen  Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z.B. CERAD

n Kardiologie

Erwachsenenalter!

Lebensalter ab 18. Lebensjahr

Fachrichtung

n Orthopädie n Radiologie

Art der Untersuchung  Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren  Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)  regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen  „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check  Krebsvorsorgeuntersuchung  Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen  Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen)  bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte)  Verlaufskontrolle  Schlafanalyse und -hygiene  Rücken-Check-up alle 5 Jahre  bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte)  Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)  regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen  „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check  Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie  komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre  Verlaufskontrolle  Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT  Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)  regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen  Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check  Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie  ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre  bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte)  bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte  Verlaufskontrolle  Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser)  Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie  alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen  Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.)  regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen  Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check, Bildschirmbrille  Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie

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n Urologie n Zahnmedizin

50. Lebensjahr

n Augenheilkunde n Frauenheilkunde n Gefäßchirurgie n Innere Medizin

n Kardiologie

n Kieferorthopädie n Neurologie n Radiologie n Sportmedizin n Urologie n Zahnmedizin

60. Lebensjahr

n Akademische Sprachtherapie n Augenheilkunde n Frauenheilkunde n HNO-heilkunde n Innere Medizin n Kardiologie

n Kieferorthopädie n Sportmedizin n Urologie n Zahnmedizin

ab 70. Lebensjahr

n Augenheilkunde n Frauenheilkunde n Orthopädie n Urologie n Zahnmedizin

Alle Altersklassen

n Dermatologie

 Verkehrs- Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check  Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie  Hörtest  ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre  Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte)  Verlaufskontrolle  bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte)  Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.)  regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen  Bildschirmbrille, Glaukomfrüherkennung, Netzhautvorsorge in medikamentöser Mydriasis, „Fit fürs Fahren“, Autofahrer-Check  Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie  Rücken-Check-up alle 5 Jahre  Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.)  regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen  Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Risikogruppen!

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Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– Berufskraftfahrer

n Augenheilkunde n HNO-heilkunde n Urologie

 ab 50. Lebensjahr 5-jährlich  ab 50. Lebensjahr 5-jährlich  Harnblasenkrebsfrüherkennung

– Piloten

n Augenheilkunde n HNO-heilkunde n Kardiologie/Innere Med.

 gemäß Bestimmung 2-jährlich  gemäß Bestimmung  gemäß Bestimmung jährlich

– Bildschirmarbeitsplatz

n Augenheilkunde n Orthopädie

 ab 45. Lebensjahr 2-jährlich  5-jährlich Rücken-Check-up

– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen

n Dermatologie

 gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen

– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln

n Urologie

 Harnblasenkrebsfrüherkennung

Diabetiker

n Augenheilkunde n Diabetologie n Dermatologie n Kardiologie n Radiologie n Zahnmedizin

 jährliche Netzhautuntersuchungen  3-monatliche Untersuchungen  individuell, Haut-Check  ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre  ab 45. Lebensjahr jährlich  regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.

n Kardiologie

 ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Herzkranke

n Kardiologie/Innere Med. n Zahnmedizin

 alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung  regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Hypertoniker

n Augenheilkunde n Gefäßchirurgie n Innere Medizin n Kardiologie

 jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen  Gefäß-Check  6-monatliche Untersuchungen  je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Immunschwäche

n Dermatologie

n Zahnmedizin

 Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.)  Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle

n Augenheilkunde

 ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check

– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie

n Frauenheilkunde

 6-monatlich

– Biologicals

n Dermatologie

 individuell, Haut-Check

– Bisphosphonate

n Zahnmedizin

 Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung

– Cortison

n Augenheilkunde n Dermatologie n Innere Medizin n Orthopädie

 6-monatlich  individuell, Haut-Check  3-monatlich  Messung von Osteoporose und Muskelmasse

– Chemotherapeutika (MTX, etc.)

n Augenheilkunde n Dermatologie n Onkologie n Urologie n Zahnmedizin

 jährlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check  individuell, Haut-Check  Nachsorge 3-monatlich (individuell)  Harnblasenkrebsfrüherkennung  vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Berufsgruppen

Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme

Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– ß-Blocker

n Kardiologie/Innere Med.

 jährlich

– Cordarex

n Augenheilkunde n Kardiologie/Innere Med.

 jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check  jährlich

– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)

n Augenheilkunde n Dermatologie n Innere Medizin

 jährlich Hornhaut-, Netzhaut-Check  individuell, Haut-Check  3-monatlich

– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)

n Dermatologie

 individuell, Haut-Check

– Bestrahlung

n Zahnmedizin

 vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Osteoporose

n Orthopädie

 ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung

Raucher

n Augenheilkunde n Gefäßchirurgie n HNO-heilkunde n Innere Medizin n Kardiologie n Radiologie n Urologie n Zahnmedizin

 jährliche Netzhautuntersuchung und Glaukomvorsorge  Gefäß-Check  2 x jährliche Kehlkopfspiegelung  jährlich  ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre  Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr  Harnblasenkrebsfrüherkennung  regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut

Rheumatiker

n Augenheilkunde n Dermatologie n Innere Medizin n Zahnmedizin

 jährlich  individuell, Haut-Check  3-monatlich  bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle

Schwangere

n Frauenheilkunde n Innere Medizin n Zahnmedizin

 Schwangerschaftsvorsorge  Schwangerschaftsdiabetes  Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis

Sportler

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FRITZ WATZLAW KIEFERORTHOPÄDIE ist zurück in der Ludwigstraße. Nach umfangreicher Planung und Gestaltung begrüßen wir unsere Patientinnen und Patienten seit Kurzem in unseren neuen Praxisräumlichkeiten in der Ludwigstraße 15 in Aschaffenburg. Mit dem Umzug ist eine moderne kieferorthopädische Praxis entstanden, in der Architektur, Design und zeitgemäße Behandlungsmöglichkeiten miteinander verbunden werden. Helle Räume, warme Materialien, klare Formen und viel Transparenz prägen das neue Erscheinungsbild und schaffen eine ruhige, angenehme Atmosphäre. Wir freuen uns sehr, nun wieder in der Ludwigstraße angekommen zu sein und unsere Patientinnen und Patienten in den neuen Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen.

FRITZ WATZLAW KIEFERORTHOPÄDIE Ludwigstraße 15 63739 Aschaffenburg fritzwatzlaw.de

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AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

SPRACHTHERAPIE

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Wie das Gehirn Sprache verarbeitet – moderne Diagnostik bei neurologischen Erkrankungen

beteiligt. Die Vernetzung dieser Areale über Faserbündel ist dabei besonders wichtig. Denn sie müssen hochautomatisch und innerhalb von Millisekunden zusammenarbeiten. Auch sie liegen im Versorgungsgebiet der Arteria cerebri media.

Die wichtigsten Sprachnetzwerke Das Versteh-Netzwerk Temporallappen (Wernicke Region) Es ist wesentlich für das Verstehen von gesprochener und geschriebener Sprache. Es verarbeitet Geräusche und gesprochene Laute und wandelt diese in sinnvolle Wörter und Gedanken um. In ihm werden das Wissen über die Bedeutung von Wörtern (Lexikon) gespeichert und wir brauchen es, um Gegenstände benennen zu können und Sätze zu verstehen. Das Sprech-und Formulier-Netzwerk Frontallappen (Broca-Region) Wir brauchen es für das Sprechen, die Sprechplanung, die Artikulation, um Laute zu bilden, Sätze zu planen und aufzubauen. Das Verbindungsnetzwerk

Grafik: Angela D. Friederici, MPI Leipzig

Sprache prägt den Menschen wie kaum eine andere Fähigkeit. Sie ist unser wichtigstes Mittel, um Gedanken, Gefühle und Informationen auszudrücken und mit anderen zu kommunizieren. Im Unterschied zur Kommunikation anderer Lebewesen verfügt der Mensch über eine einzigartige, komplexe Sprachfähigkeit – und diese bringen wir von Geburt an mit. Doch bei neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson, Multiple Sklerose oder Demenz können einzelne oder mehrere Teilfähigkeiten in ihrer Funktion gestört sein. Sprache entsteht nicht in einem einzigen „Sprachzentrum“, sondern in einem Netzwerk aus vielen Bereichen, die eng zusammenarbeiten. Moderne Sprachdiagnostik macht sichtbar, wie diese Netzwerke funktionieren und wo sie gestört sind.

Sprache ist Teamarbeit im Gehirn Lange glaubte man, Sprache sei in zwei klar abgegrenzten Regionen verankert –

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einer für das Verstehen und einer für das Sprechen. Heute weiß man: Das Gehirn arbeitet viel komplexer. Aphasien z. B. entstehen, weil in unserem Gehirn die blutversorgenden Arterien entweder im vorderen Teil des Gehirns (frontal, Arterie cerebri media) oder im hinteren Teil (temporal, Arteria cerebri media) verstopft sind oder durch eine Blutung das umliegende Nervengewebe durch Druck und Sauerstoffmangel geschädigt wird. Sie entstehen nicht durch die Schädigung einer bestimmten Region, sondern durch teilweise weit verteilte Schädigungsorte. Aus der Summe dieser gestörten Netzwerke entsteht also eine Aphasie – und diese ist bei jedem Patienten deshalb auch etwas anders. Sprache ist ein weit verzweigtes überwiegend in der linken dominanten Gehirnhälfte angesiedeltes Netzwerk, das vom hinteren Bereich des Gehirns bis nach vorne geht. Diese Netzwerke sind weit größer als bisher angenommen, auch weitere spezialisierte Untereinheiten tiefer gelegener Areale und die rechte Hirnhälfte sind daran

Dorsale Pfade: Zwei bogenförmige Bündel aus Nervenfasern verbinden das hintere Sprachnetzwerk mit dem vorderen. Sie leiten phonologische Informationen zur motorischen Planung weiter, sind wichtig fürs Nachsprechen und für die Verarbeitung und Speicherung von komplexen Sätzen. Ventrale Pfade: Diese Faserbündel sind wichtig für die semantische Verarbeitung, also die Worterkennung und das Zuordnen von Bedeutung, für die Verarbeitung von Grammatik und Satzstrukturen sowie für den Zugriff auf das mentale Lexikon. Das Schreib-und Lesenetzwerk Eine besondere Gehirnwindung (Gyrus fusiformis) liegt an der Unterseite des Temporal- und Okzipitallappens. Er ist für die Erkennung von Gesichtern, aber auch von Buchstaben und Wörtern beim Lesen zuständig und wichtig bei der Lautanalyse und beim Rechtschreiben. Zahlennetzwerk Auch für die Verarbeitung von Zahlen benötigt unser Gehirn ein großes Netzwerk. Das Hauptgebiet hierfür liegt im Parietallappen.

Warum Sprache nie allein arbeitet: Die Rolle anderer kognitiver Netzwerke

Neben der Anamnese und Gesprächsbeobachtung werden standardisierte Tests und Klinische Verfahren eingesetzt, um folgende Bereiche genauer zu untersuchen:

n Aufmerksamkeitsnetzwerke Sie helfen uns, uns zu fokussieren/genau hinzuhören oder hinzuschauen, mehrere Reize zu filtern. Wir brauchen sie, um Sprache und längere Äußerungen genau zu verstehen.

n Sprachproduktion (Artikulation, Sprechplanung)

n Gedächtnisnetzwerke Arbeitsgedächtnis: Es hilft uns Wörter und Sätze (gehört oder gelesen) im Kopf zu behalten, Verknüpfungen herzustellen und Gelesenes zu speichern.

n Aufmerksamkeit/Verarbeitungsgeschwindigkeit

n Langzeitgedächtnis Hier sind unsere gehörten und gelesenen Wörter gespeichert, unser gesamtes Wissen, aber auch unsere persönlichen Erinnerungen und praktischen Erfahrungen. Wir brauchen es, um die gespeicherten Wörter zu finden. n Exekutive Netzwerke Sie dienen der Planung und Kontrolle, was wir sagen oder tun, um flexibel zu sein. Wir brauchen sie, um Gespräche zu führen, flexibel Themen zu wechseln und für die Bildung von Sätzen. Zudem haben sie Einfluss auf die Wortfindung und das Satzverständnis. n Emotionale Netzwerke Limbisches System: Es ist eine etwas tiefer gelegene Schaltzentrale im Gehirn. Es steuert unsere Gefühle, das Gedächtnis, unsere Triebe (Hunger, Durst) und ist wichtig bei Lernprozessen. Auch spielt es eine wichtige Rolle bei Sprechangst, Hemmung oder Überforderung.

Moderne Diagnostik: Wie Sprachtherapie Netzwerke sichtbar macht Eine moderne sprachtherapeutische Diagnostik ist weit mehr als das Erfassen und Beurteilen des aktuellen Sprachstandes und der vorhandenen Beeinträchtigungen. Sie untersucht das Zusammenspiel der Netzwerke – und zeigt, welche Bereiche erhalten und welche gestört sind und therapeutische Unterstützung benötigen.

n Sprachverstehen

n Lesen und Schreiben n Die Verarbeitung von Zahlen n Gedächtnis/Kurzzeitgedächtnis/ Arbeitsgedächtnis

Fazit: Das Gehirn kann neue Wege gehen Auch wenn neurologische Erkrankungen die Sprachnetzwerke und oft auch andere kognitive Fähigkeiten beeinträchtigen, besitzt das Gehirn die Fähigkeit zur Anpassung (Neuroplastizität). Moderne Sprachdiagnostik zeigt, wo diese neuen Wege liegen und hilft dabei Funktionen wieder aufzubauen. Sprache ist ein Netzwerk und Netzwerke können wachsen, sich verändern und neue Verbindungen knüpfen. Genau dort setzt Therapie an.

So entsteht ein umfassendes Bild der sprachlichen und anderen kognitiven Funktionen.

Netzwerkorientierte Analyse Diese Ergebnisse werden zusammengeführt. Welche Bereiche arbeiten gut? Wo gibt es Beeinträchtigungen? Welche kognitiven Funktionen beeinflussen die Sprache? Diese Analyse ist entscheidend für die Therapieplanung. Alltagsbezug

Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin, Klinische Linguistin dbl/dbs

Diagnostik bedeutet auch: Wie gelingt ein Telefonat? Wie verständlich sind Formulare und Zahlen? Wie sicher kann der Patient Gespräche führen? Wie sicher gelingt das Schreiben von E-Mails? Und welche beruflichen Anforderungen muss der Patient bewältigen. Therapie wird individuell angepasst (z.B.): n Übungen für die Artikulation und Sprechplanung

Akademische Praxis für Sprachtherapie

n Übungen für das Verstehen n Strategien für die Wortfindung n Aufbau von Schreib- und Lesefähigkeiten, Erarbeitung von Lesestrategien n Unterstützung bei der Gesprächsführung

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n Erarbeitung der verbalen Zahlenverarbeitung und von Rechenoperationen

Akademische Praxis für Sprachtherapie

n Training für Aufmerksamkeit und Gedächtnis n Einbezug von Angehörigen

Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl

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Ziel ist es, Funktionen wieder aufzubauen, mehr Selbständigkeit und Sicherheit im täglichen Leben zu erlangen oder wieder (teilweise) berufstätig zu sein.

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Wenn der Kiefer unter Druck gerät CMD, Zähneknirschen und Muskelverspannungen: Wie Stress, Zähne und Kiefergelenke zusammenspielen Morgens mit verspanntem Kiefer aufwachen, häufig Kopfschmerzen haben oder beim Kauen Schmerzen verspüren: Hinter solchen Beschwerden kann eine craniomandibuläre Dysfunktion, kurz CMD, stecken. Der Begriff beschreibt Störungen im Zusammenspiel von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zähnen. Meist gibt es nicht den einen Auslöser. Muskelverspannungen, Zähneknirschen, Schlaf, Stress und individuelle Faktoren können zusammenwirken. Schmerzen und Verspannungen Eine wichtige Rolle spielt der Bruxismus, also wiederholtes Pressen oder Knirschen mit den Zähnen. Er kann im Schlaf auftreten, aber auch im Wachzustand. Gerade tagsüber geschieht das häufig unbewusst – etwa bei Konzentration, Anspannung oder körperlicher Anstrengung. Stress kann dabei ein Einflussfaktor sein, ist aber nicht die alleinige Ursache. Auch Schlafqualität, bestimmte Medikamente, Genussmittel und individuelle Faktoren können eine Rolle spielen. Wer über längere Zeit die Kaumuskulatur stark aktiviert, kann dadurch Schmerzen und Verspannungen entwickeln. Häufig betroffen sind Wangen- und Schläfenmuskulatur, manchmal kommen Beschwerden im Nacken hinzu. Was Knirschen mit den Zähnen macht Starker oder häufiger Bruxismus kann deutliche Spuren hinterlassen. Die Kauflächen können sich abnutzen, Zahnhartsubstanz kann verloren gehen und Zähne können empfindlicher werden. Auch Füllungen, Kronen oder Zahnersatz werden durch die wiederholte Belastung beansprucht. In ausgeprägten Fällen sind Risse oder Frakturen möglich. Auch das Kiefergelenk gehört zu diesem komplexen System. Es muss die beim Kauen und Pressen entstehenden Kräfte aufnehmen. Beschwerden können deshalb sowohl aus der Muskulatur als auch aus dem Gelenk kommen. Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit oder schmerzhafte Gelenkgeräusche sollten zahnmedizinisch abgeklärt werden. Ein schmerzloses Knacken allein ist dagegen häufig und muss nicht zwangsläufig behandelt werden. Wenn Anspannung zum Knirschen führt Beruflicher Druck ist nur eine mögliche Belastung. Auch private Sorgen, Schlafmangel,

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intensive Konzentration oder bestimmte Gewohnheiten beim Sport können dazu führen, dass die Zähne unbewusst aufeinandergepresst werden. Wer beispielsweise beim Krafttraining oder bei hoher körperlicher Anstrengung stark zusammenbeißt, aktiviert die Kaumuskulatur ebenfalls. Hilfreich kann deshalb eine bewusste Selbstbeobachtung sein: Berühren sich die Zähne gerade, obwohl gar nicht gekaut wird? Ist der Unterkiefer entspannt? In Ruhe sollten die Zahnreihen normalerweise keinen dauerhaften Kontakt haben. Wer solche Anspannungsmuster erkennt, kann versuchen, sie gezielt zu unterbrechen. Die Schiene als Puffer Eine individuell angefertigte Aufbissschiene kann bei bestimmten Formen von Bruxismus und CMD sinnvoll sein. Sie schützt die Zähne vor weiterer mechanischer Abnutzung und kann die Belastung des Kausystems beeinflussen. In diesem Sinne wirkt sie gewissermaßen als Puffer. Auch eine individuell angepasste Schnarcherschiene kann bei geeigneter Indikation dazu beitragen, nächtliche Atemprobleme zu reduzieren und so einen ruhigeren und erholsameren Schlaf zu unterstützen. Eine Schiene ist jedoch kein Universalheilmittel. Ob sie sinnvoll ist und welche Ausführung infrage kommt, hängt vom individuellen Befund ab. Wichtig sind eine genaue Diagnose, die richtige Indikation und regelmäßige Kontrollen. Eine Schiene sollte zudem möglichst reversibel wirken und die Bisssituation nicht ohne klare medizinische Begründung dauerhaft verändern. Wenn sich der Biss anders anfühlt Viele Betroffene berichten, dass sich ihr Biss verändert oder „nicht mehr richtig“ anfühlt. Dafür kann es verschiedene Gründe geben, etwa Zahnabrieb, fehlende Zähne,

Zahnersatz oder Veränderungen der Muskulatur und Kiefergelenke. Ein bestimmter „falscher Biss“ ist allerdings nicht automatisch die Ursache einer CMD. Deshalb sollte die Bisshöhe oder Bisslage nicht vorschnell dauerhaft verändert werden – etwa durch das Einschleifen gesunder Zähne oder umfangreiche prothetische Maßnahmen. Solche irreversiblen Eingriffe benötigen eine klare medizinische Indikation. Physiotherapie kann entlasten Bei muskulär bedingten Beschwerden kann Physiotherapie ein wichtiger Bestandteil der Behandlung sein. Je nach Befund werden verspannte Kaumuskeln behandelt, die Beweglichkeit des Unterkiefers verbessert und angrenzende Bereiche wie Hals- und Nackenmuskulatur einbezogen. Eigenübungen und Entspannungstechniken können die Behandlung ergänzen. Besonders hilfreich ist es, ungünstige Bewegungsmuster wahrzunehmen. Wer erkennt, wann er tagsüber die Zähne zusammenpresst, kann gezielt gegensteuern. Auch Atem- und Entspannungsübungen können dabei helfen, die Muskelspannung zu reduzieren. Injektionen gezielt einsetzen Bei bestimmten Beschwerden können auch Injektionstherapien erwogen werden. Sie sind jedoch keine Standardbehandlung für jede CMD. Welche Methode infrage kommt, hängt von der Ursache und dem individuellen Befund ab. CMD ist selten eine reine Zahn- oder Gelenkerkrankung. Häufig treffen mehrere Faktoren aufeinander: Zähne, Muskulatur, Kiefergelenke, Schlaf, Stress und persönliche Gewohnheiten. Eine sorgfältige Diagnostik ist deshalb entscheidend. Oft lässt sich bereits mit Aufklärung, bewusster Verhaltensänderung, Physiotherapie und – wenn angezeigt – einer individuell angepassten Schiene eine deutliche Entlastung erreichen. Ziel ist nicht, den Biss um jeden Preis zu verändern, sondern das empfindliche Zusammenspiel des Kausystems wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

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* Auszeichnung für Prof. Dr. Dr. Bernd Kreusser und Dr. med. Manfred Hechler


ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN

Muskel- und Gelenkschmerzen – Behandlungsmöglichkeiten in der Orthopädie Wenn Bewegung schmerzt Schmerzen an Muskeln und Gelenken gehören zu den häufigsten Gründen für einen Besuch beim Orthopäden. Dabei sind alle Altersgruppen betroffen. Nach ungewohnter Belastung oder einer Sportverletzung können Beschwerden ebenso auftreten wie durch Verschleißerscheinungen, Fehlbelastungen oder Veränderungen an Sehnen und Muskeln. Besonders häufig sind Schmerzen an Rücken, Schulter, Hüfte und Knie. Auch Beschwerden an Ellenbogen, Hand- und Sprunggelenken sowie an den Füßen können die Beweglichkeit und damit die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Die gute Nachricht: In vielen Fällen stehen heute wirksame nichtoperative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Entscheidend ist allerdings, zunächst möglichst genau herauszufinden, woher der Schmerz kommt. Am Anfang steht die richtige Diagnose Nicht jeder Gelenkschmerz bedeutet automatisch Arthrose und nicht jeder Rückenschmerz entsteht durch einen Bandscheibenvorfall. Schmerzen können beispielsweise von Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern oder Schleimbeuteln ausgehen. Auch Überlastungen (Umzug, Gartenarbeit, Wandern im Urlaub!) stellen für die Gewebe eine kurzfristige ÜberlastungsSprunggelenkschmerzen

situation dar, die aber in der Regel konservativ schnell und effektiv behandelt werden kann. Deshalb beginnt eine orthopädische Behandlung mit einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung. Je nach Beschwerden können anschließend Ultraschall, Röntgen, Ganganalyse oder eine Kernspintomografie (MRT) sinnvoll sein. Das Ziel lautet: Nicht nur den Schmerz behandeln, sondern möglichst seine Ursache erkennen. Bewegung ist häufig ein wichtiger Teil der Therapie Bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates ist eine angepasste körperliche Aktivität ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Das gilt insbesondere bei Arthrose und vielen Rückenbeschwerden. Durch gezieltes Training können Muskeln gekräftigt, Gelenke stabilisiert und Beweglichkeit sowie Koordination verbessert werden. Physiotherapie und Eigenübungen ergänzen sich dabei sinnvoll. Wichtig ist die richtige Dosierung: Zu wenig Bewegung kann ebenso ungünstig sein wie eine dauerhafte Überlastung.

Fähigkeit zur Teilnahme am Alltag dauerhaft zu verbessern.

Arthrose bedeutet nicht automatisch Operation

Medikamente – sinnvoll, aber gezielt einsetzen

Besonders häufig führt Gelenkverschleiß – die Arthrose – Patienten in die orthopädische Praxis. Typisch sind Belastungs- und Anlaufschmerzen sowie im weiteren Verlauf eine zunehmende Einschränkung der Beweglichkeit.

Bei akuten Schmerzen können Medikamente vorübergehend hilfreich sein. Häufig kommen entzündungshemmende und schmerzlindernde Präparate zum Einsatz. Welche Substanz geeignet ist, hängt jedoch unter anderem von Alter, Begleiterkrankungen und anderen Medikamenten ab. Schmerzmittel sollten deshalb insbesondere bei längerer Anwendung nicht unkritisch eingenommen werden. Sie können eine aktive Behandlung unterstützen, ersetzen aber nicht die Therapie der zugrunde liegenden Ursache. In bestimmten Fällen können auch gezielte Injektionen an Gelenken oder schmerzhaften Strukturen sinnvoll sein. Stoßwellentherapie bei Sehnenund Muskelbeschwerden Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) hat sich als nichtoperatives Verfahren insbesondere bei bestimmten chronischen Sehnenbeschwerden etabliert. Dabei werden mechanische Druckwellen gezielt in das erkrankte Gewebe eingebracht. Typische Einsatzgebiete sind beispielsweise: n Kalkschulter und bestimmte Sehnenerkrankungen der Schulter n Tennisellenbogen n Beschwerden der Achillessehne n Plantarfasziitis beziehungsweise chronischer Fersenschmerz n Bestimmte chronische Sehnenansatzbeschwerden

Gerade bei chronischen Beschwerden sollte das Ziel deshalb nicht ausschließlich Schmerzfreiheit sein. Ebenso wichtig ist es, Beweglichkeit, Belastbarkeit und die

Die Behandlung soll biologische Reparaturprozesse im Gewebe unterstützen und kann bei geeigneter Indikation Schmerzen reduzieren. Häufig werden mehrere Behandlungssitzungen durchgeführt.

Schulterschmerzen

Rückenschmerzen

Magnetfeldtherapie

Weitere physikalische Behandlungsverfahren Je nach Ursache können ergänzend Wärme- oder Kälteanwendungen, Elektrotherapie sowie die Magnetfeldtherapie (elektromagnetische Transduktionstherapie) angeboten werden. Die Akupunkturbehandlung ist bei vielen orthopädischen Therapien eine sinnvolle und wirkungsvolle Ergänzung. Hierbei ist jedoch eine differenzierte Betrachtung wichtig: Nicht für jedes Verfahren und nicht für jede Erkrankung ist die wissenschaftliche Datenlage gleich gut. Eine seriöse Therapie sollte deshalb erklären, welches Ziel mit einer Behandlung verfolgt wird, welche Alternativen bestehen und welche Ergebnisse realistisch erwartet werden können.

Auch bei nachgewiesener Arthrose ist eine Operation jedoch keineswegs automatisch notwendig. Zunächst stehen häufig konservative Maßnahmen im Vordergrund: Gewichtsoptimierung bei Übergewicht, gezieltes Muskeltraining, Physiotherapie, Anpassung der Belastung und eine geeignete Schmerztherapie können Beschwerden deutlich reduzieren. Erst wenn die Lebensqualität trotz konsequenter konservativer Behandlung erheblich eingeschränkt bleibt, sollte geprüft werden, ob ein operativer Eingriff sinnvoll ist. Wann sollte man zum Orthopäden? Neu aufgetretene Beschwerden nach ungewohnter Belastung verschwinden häufig innerhalb weniger Tage. Eine ärztliche Untersuchung ist jedoch sinnvoll, wenn Schmerzen über mehr als 3 Wochen anhalten, immer wieder auftreten oder zunehmend stärker werden. Bei deutlicher Schwellung oder Rötung eines Gelenkes, Fieber, einer Verletzung mit Funk-

tionsverlust, plötzlich auftretender ausgeprägter Muskelschwäche oder Lähmungserscheinungen sollte eine zeitnahe ärztliche Abklärung erfolgen. Das Ziel: Beweglichkeit und Lebensqualität erhalten Die moderne Orthopädie verfügt heute über zahlreiche Möglichkeiten, Muskelund Gelenkschmerzen zu behandeln. Dabei gibt es jedoch nicht die eine Therapie, die für jeden Patienten geeignet ist. Erfolgreich ist häufig eine Kombination verschiedener Maßnahmen: eine präzise Diagnose, angepasste Bewegung, gezielter Muskelaufbau, Physiotherapie, eine individuell abgestimmte Schmerztherapie und – wenn sinnvoll – ergänzende physikalische oder interventionelle Verfahren. Eine Operation ist dabei nur eine von vielen Möglichkeiten. Gerade bei chronischen Beschwerden lohnt es sich, die konservativen Behandlungsmöglichkeiten konsequent auszuschöpfen. Denn das wichtigste Ziel orthopädischer Behandlung ist nicht allein ein möglichst schmerzfreies Gelenk – sondern der Erhalt von Bewegung, Selbstständigkeit und Lebensqualität. Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Patienteninformation und ersetzt keine individuelle ärztliche Untersuchung oder Beratung.

Praxis für Orthopädie & Sportmedizin Dr. Fecher & Kollegen

Die Spezialisten für Fuß- und Sprunggelenke sowie Knie- & Hüftgelenke Konservative Therapie Stoßwellen- & Magnetfeldtherapie Spinemedbehandlung Hyaluronsäuretherapie Faszien- & Triggerbehandlung

Moderne Diagnostik Dr. Klaus Fecher Ltd. Arzt & Fußspezialist

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BAG RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

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Facettengelenke: Wenn kleine Gelenke große Schmerzen verursachen Die Facettengelenke (auch Wirbelbogengelenke genannt) sind kleine, aber entscheidende Gelenke zwischen den Wirbeln der Wirbelsäule. Sie stabilisieren die Wirbelsäule und ermöglichen Bewegungen wie Beugen, Strecken und Drehen. Besonders im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) sind diese Gelenke durch tägliche Belastungen wie Heben, Tragen oder langes Sitzen stark beansprucht.

Arthrose der Facettengelenke – eine häufige Ursache für Rückenschmerzen Durch altersbedingten Verschleiß, Fehlbelastungen, Übergewicht oder Verletzungen kann es zu einer Arthrose der Facettengelenke kommen. Dabei nutzt sich der schützende Knorpel ab, was zu schmerzhafter Reibung zwischen den Knochen führt. Die resultierende Entzündung löst nicht nur lokale Schmerzen aus, sondern führt auch zu reflektorischen muskulären Verspannungen.

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Typische Symptome sind: n Steife, schmerzhafte Bewegungen, besonders morgens oder nach längerem Sitzen.

Axialer Schnitt durch die Facettengelenke mit linksbetonter Arthrose.

n Schmerzen, die sich bei Belastung (z.B. Heben oder Drehen) verschlimmern. n Ausstrahlung der Schmerzen in Gesäß oder Oberschenkel. n Besserung der Beschwerden in Ruhe oder beim Vorbeugen. Betroffen sind besonders Menschen ab dem 40. Lebensjahr, aber auch jüngere Patienten mit einseitiger Belastung oder Vorerkrankungen.

Präzise Schmerztherapie: CT-gesteuerte Facettentherapie In unserer Praxis bieten wir zur gezielten Behandlung die CT-gesteuerte Facettentherapie an. Unter computertomografischer Kontrolle injizieren wir schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente direkt an die betroffenen Gelenke. Diese minimalinvasive Methode ist besonders präzise: Durch die Bildkontrolle kann die Nadel millimetergenau

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Dr. med. Stefan Zimmermann

Facharzt für Radiologie

Facharzt für Radiologie

Prof. Dr. med. Stephan Schmitz Dr. med. Stefan Zimmermann

platziert werden, was die Wirksamkeit erhöht und Nebenwirkungen minimiert. Die Therapie eignet sich vor allem für Patienten, bei denen konservative Maßnahmen wie Physiotherapie oder Schmerzmittel nicht ausreichend wirken.

Kostenübernahme und Privatleistung Die Kosten für die Therapie werden von den gesetzlichen Krankenkassen in medizinisch begründeten Fällen unter bestimmten Voraussetzungen übernommen. Alternativ kann – falls diese nicht vorliegen – die Leistung jederzeit als Privatleistung gebucht werden. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne zu den individuellen Möglichkeiten!

Mit herzlichen Grüßen – Ihre Radiologen

Prof. Dr. med. Stephan Schmitz

BAG Radiologie & Nuklearmedizin

Wladimir Plastowez Facharzt für Radiologie und Nuklearmedizin

Hr. Wladimir Plastowez Dr. med. Alexander Sauer & Kollegen Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90 Spezialdiagnostik 0 60 21/150 79 99

Ausgelagerter Praxisteil Klinikum Aschaffenburg-Alzenau Am Schlosshof 1 63755 ALZENAU-WASSERLOS

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Dr. med. Alexander Sauer Facharzt für Radiologie

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FACHINTERNISTEN ASCHAFFENBURG

INNERE MEDIZIN

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Abnehmen, ohne Muskeln zu verlieren Was bei der Behandlung mit der „Abnehmspritze“ für Kraft und Muskulatur wichtig ist Die Hose sitzt lockerer, die Waage zeigt weniger an – für Menschen mit Adipositas kann die Behandlung mit Semaglutid oder Tirzepatid einen deutlichen Fortschritt bedeuten. Doch beim Abnehmen verändert sich mehr als das Körpergewicht. Neben Fettmasse geht auch fettfreie Masse verloren. Dazu gehört unter anderem die Muskulatur. Das hat die Diskussion um die sogenannten „Abnehmspritzen“ neu entfacht. Wie viel Muskelmasse geht tatsächlich verloren? Und lässt sich etwas dagegen tun? Die Antwort ist differenziert: Ein gewisser Verlust fettfreier Masse gehört zu einer deutlichen Gewichtsabnahme und ist auch unter einer Inkretintherapie zu beobachten. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Medikamente grundsätzlich einen ausgeprägten Muskelabbau verursachen. Was hinter dem „Muskelverlust“ steckt In wissenschaftlichen Untersuchungen wird häufig die sogenannte fettfreie Masse betrachtet. Sie besteht nicht nur aus Muskeln, sondern unter anderem auch aus Wasser, Organen und Bindegewebe. Wenn dieser Anteil sinkt, lässt sich daraus deshalb nicht direkt ablesen, wie viel Skelettmuskel tatsächlich verloren gegangen ist. Studien zu GLP-1-basierten Medikamenten zeigen einen Rückgang der fettfreien Masse während der Gewichtsabnahme. Gleichzeitig wird wesentlich mehr Fettmasse abgebaut. Der überwiegende Teil der verlorenen Kilos stammt also aus dem Fettgewebe. Trotzdem lohnt sich der Blick auf die Muskulatur. Gerade für ältere Menschen kann ein Verlust an Muskelkraft problematisch werden. Wer bereits vor der Behandlung wenig Kraft oder Muskelmasse besitzt, hat weniger Reserven.

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dass weniger Eiweiß und andere wichtige Nährstoffe aufgenommen werden. Für die Muskulatur ist das keine ideale Ausgangslage. Sie benötigt Eiweiß – aber auch regelmäßige Belastung. Wer während der Gewichtsabnahme kaum körperlich aktiv ist, setzt der Muskulatur keinen ausreichenden Erhaltungsreiz.

Dr. Inga-Nadine Kummer Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie, Ernährungsmedizin, Notfallmedizin, Adiposiologin DAG-DDG

Deshalb gehört Krafttraining dazu Ein gezieltes Krafttraining ist eine der wichtigsten Möglichkeiten, die Muskulatur während einer Gewichtsabnahme zu unterstützen. Dafür muss niemand zum Kraftsportler werden. Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, Therabändern, Geräten oder moderaten Gewichten können ausreichen, wenn sie regelmäßig durchgeführt werden und die Muskulatur fordern. Auch Ausdauertraining bleibt wichtig. Zügiges Gehen, Radfahren, Schwimmen oder Wandern verbessern die Ausdauer und unterstützen Herz-Kreislauf-System und Stoffwechsel. Für den Erhalt der Muskelkraft ist der zusätzliche Widerstandsreiz jedoch besonders relevant. Wie intensiv trainiert werden sollte, hängt von Alter, Fitness und möglichen Erkrankungen ab. Wer lange keinen Sport gemacht hat, beginnt entsprechend niedrig und steigert sich schrittweise. Eiweiß allein macht keinen Muskel Auch die Ernährung verdient Aufmerksamkeit. Während einer deutlichen Gewichtsabnahme sollte ausreichend Eiweiß auf dem Speiseplan stehen. Der individuelle Bedarf hängt unter anderem von Alter, Körpergewicht, körperlicher Aktivität und bestehenden Erkrankungen ab.

Weniger Hunger, weniger Nährstoffe?

Dabei gilt: Eine eiweißreiche Ernährung kann das Krafttraining nicht ersetzen. Erst das Zusammenspiel aus ausreichender Eiweißversorgung und einem regelmäßigen Trainingsreiz gibt dem Körper einen Grund, Muskulatur zu erhalten.

Semaglutid und Tirzepatid beeinflussen unter anderem Hunger und Sättigungsgefühl. Viele Menschen essen dadurch deutlich weniger. Das ist für die Gewichtsabnahme erwünscht, kann aber auch dazu führen,

Gerade ältere Menschen oder Personen, die bereits vor Beginn der Behandlung wenig Muskelkraft haben, können von einer individuellen Beratung durch Arzt oder Ernährungsfachkraft profitieren.

Nicht nur auf die Waage schauen Ob eine Gewichtsabnahme gut verläuft, zeigt sich nicht allein an der Zahl auf der Waage. Auch die körperliche Leistungsfähigkeit ist ein wichtiger Maßstab. Fällt das Aufstehen vom Stuhl leichter oder schwerer? Werden Treppen zunehmend mühsam? Reicht die Kraft noch aus, um Einkaufstaschen zu tragen oder längere Strecken zu gehen? Solche Veränderungen können Hinweise darauf geben, ob die körperliche Funktion erhalten bleibt. Bei Menschen mit erhöhtem Risiko kann zusätzlich die Körperzusammensetzung untersucht werden. Verfahren wie DXA oder Bioimpedanzmessungen liefern Informationen über die fettfreie Masse. Sie können allerdings nicht unmittelbar beantworten, wie kräftig und leistungsfähig die Muskulatur ist. Abnehmen mit Blick auf die Muskulatur Die Diskussion über Muskelverlust sollte nicht dazu führen, wirksame Medikamente gegen Adipositas grundsätzlich infrage zu stellen. Eine deutliche Gewichtsabnahme kann gesundheitlich sehr sinnvoll sein. Entscheidend ist, den Gewichtsverlust möglichst günstig zu gestalten. Dazu gehören von Anfang an eine ausreichende Nährstoffzufuhr, eine passende Eiweißversorgung und regelmäßige Bewegung. Besonders das Krafttraining sollte nicht erst dann auf den Plan kommen, wenn bereits viel Gewicht verloren wurde. Denn das Ziel einer erfolgreichen Adipositastherapie ist nicht allein ein niedrigeres Gewicht. Es geht darum, Fettmasse zu reduzieren und gleichzeitig möglichst viel Kraft, Beweglichkeit und körperliche Selbstständigkeit zu erhalten.

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FRITZ WATZLAW KIEFERORTHOPÄDIE

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Im Gleichgewicht… …wenn Kiefergelenk, Muskulatur und Zähne harmonieren Schöne, gerade Zähne fallen auf. Doch ein harmonisches Lächeln entsteht nicht allein durch die Stellung der Zähne. Dahinter steckt ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Zähnen, Kiefergelenken und Muskulatur. Ein System, in dem viele kleine Details ineinandergreifen.

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Das Kiefergelenk gehört dabei zu den beweglichsten Gelenken unseres Körpers. Gemeinsam mit der umgebenden Muskulatur ermöglicht es uns ganz selbstverständlich zu sprechen, zu kauen und zu lachen. Idealerweise arbeiten beide Kiefergelenke, die Muskulatur und die Verzahnung dabei harmonisch zusammen. Genau hier setzt moderne Kieferorthopädie an. Denn unser Blick richtet sich nicht ausschließlich darauf, einzelne Zähne gerade auszurichten. Entscheidend ist vielmehr, Ober- und Unterkiefer in eine ausgewogene Beziehung zueinander zu bringen und eine harmonische Verzahnung zu schaffen. Dabei werden auch die Position der Kiefergelenke und das Zusammenspiel der beteiligten Muskelgruppen berücksichtigt.

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Fehlstellungen der Zähne und unterschiedliche Formen des Fehlbisses können dieses fein abgestimmte Zusammenspiel beeinflussen. Im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung geht es deshalb darum, die vorhandenen Strukturen möglichst harmonisch aufeinander abzustimmen. Die Zähne finden ihren Platz, Oberund Unterkiefer passen zueinander und die Muskulatur kann in einem ausgeglichenen Zusammenspiel arbeiten. Das Schöne daran: Funktion und Ästhetik sind keine Gegensätze. Im Gegenteil, häufig sind sie zwei Seiten derselben Medaille. Wenn Zähne und Kiefer harmonisch zueinander stehen, zeigt sich diese Balance auch nach außen. Gerade Zähne, eine

gleichmäßige Verzahnung und ein stimmiges Lächeln sind der sichtbare Ausdruck dieser Harmonie. Das ästhetische Ergebnis entsteht somit nicht losgelöst von der Funktion, sondern gemeinsam mit ihr. Für uns bedeutet moderne Kieferorthopädie deshalb mehr, als nur Zähne zu bewegen. Wir betrachten das Zusammenspiel des gesamten Systems und verfolgen das Ziel, Balance, Funktion und Ästhetik miteinander zu verbinden. Denn ein schönes Lächeln wirkt besonders selbstverständlich, wenn alles zusammenpasst. Gerade Zähne sind sichtbar. Harmonie entsteht im Zusammenspiel.

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Foto: Dr. Henze

FRAUENÄRZTE GESUNDHEITSZENTRUM DR. HENZE & KOLLEGINNEN

FRAUENHEILKUNDE

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Ein Tag, der Sicherheit gibt Zwischen Behandlung, Betreuung und Begegnung: Ein Therapietag in der onkologischen Tagesklinik Kurz vor acht Uhr morgens wird es im Therapieraum lebendig. Die ersten Patientinnen kommen an, werden vom onkologischen Fachpersonal begrüßt und suchen sich einen der Therapiesessel aus. Für manche ist es ein vertrauter Ablauf, andere stehen vielleicht noch am Anfang ihrer Behandlung. Eines ist für alle gleich: Der Tag folgt einem festen medizinischen Schema – und lässt trotzdem Raum für persönliche Bedürfnisse.

Ankommen, Fragen klären, Ruhe finden Bevor die eigentliche Therapie beginnt, steht zunächst die ärztliche Betreuung im Mittelpunkt. Der Arzt oder die Ärztin kommt in den Therapieraum und nimmt die Patientin mit in einen separaten Nebenraum. Dort wird der Port angestochen. Dieser Moment ist mehr als eine medizinische Routine. Der geschützte Raum bietet die Möglichkeit, Fragen und Anliegen in Ruhe zu besprechen – ohne dass andere Patientinnen mithören oder der laufende Therapiebetrieb ablenkt. Beschwerden, Unsicherheiten oder Fragen zur anstehenden Behandlung können hier angesprochen werden. Anschließend geht es zurück in den Therapieraum. Über den Port wird zunächst Kochsalzlösung verabreicht. Dazu kommt, abhängig vom jeweiligen Behandlungsschema, eine Prämedikation. Diese Medikamente werden vor der eigentlichen Therapie gegeben und sollen dazu beitragen, die Behandlung möglichst gut verträglich zu machen. Die Therapie beginnt Die eigentlichen Chemomedikamente sind zu diesem Zeitpunkt bereits vorbereitet. Sie werden am Morgen vom Sterillabor geliefert und entsprechend dem jeweiligen Therapieschema verabreicht.

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Unser ganzheitliches Konzept für die Gesundheit der Frau ...

Während der gesamten Behandlung sind zwei onkologische Fachkräfte im Therapieraum präsent. Sie begleiten die Patientinnen kontinuierlich, beobachten den Therapieverlauf und sind jederzeit ansprechbar. Die überschaubare Größe der Tagesklinik mit maximal zehn Therapiesesseln macht dabei eine persönliche Betreuung möglich. Für die Patientinnen bedeutet das: Sie müssen mit ihren Fragen oder Anliegen nicht lange warten und wissen, dass jemand in unmittelbarer Nähe ist. Gleichzeitig muss ein Therapietag nicht ausschließlich von medizinischen Themen bestimmt sein. Entspannte Umgebung und Gespräche sind wichtig Im Therapieraum läuft entspannte Musik. Kaffee, Tee und Wasser stehen bereit, ebenso ein paar Süßigkeiten. Wer möchte, bedient sich selbst – oder lässt sich bedienen. Gerade diese kleinen Dinge können dazu beitragen, dass sich die oft langen Stunden der Behandlung etwas weniger nach Klinik anfühlen. Wichtig sind auch die Gespräche: Patientinnen, die regelmäßig zur Therapie kommen, kennen sich häufig bereits. Es wird erzählt und manchmal auch über ganz alltägliche Dinge gesprochen. Manche Patientinnen bleiben auch nach Abschluss ihrer Behandlung miteinander in Kontakt oder verabreden sich privat. So kann im Therapieraum neben der me-

dizinischen Behandlung etwas entstehen, das sich nicht planen lässt: Gemeinschaft. Ein fester Ablauf, individuell begleitet Abhängig vom jeweiligen Therapieschema können manche Patientinnen bereits gegen 12 Uhr nach Hause gehen, andere bleiben bis etwa 13 oder 15 Uhr. Ist die eigentliche Therapie beendet, wird noch einmal Kochsalzlösung verabreicht. Anschließend entfernt das Fachpersonal die Portnadel. Wenn die Behandlung abgeschlossen ist und es keine weiteren medizinischen Gründe für einen Aufenthalt gibt, können die Patientinnen die Tagesklinik verlassen und in ihren gewohnten Alltag zurückkehren. Zusammenspiel aus medizinischer Präzision und kontinuierlicher Betreuung Auch wie häufig die Patientinnen wiederkommen, ist unterschiedlich, denn auch die Abstände richten sich nach dem jeweiligen Therapieschema. Manche Behandlungen finden in kürzeren, andere in längeren Intervallen statt. Was jedoch bei jedem Besuch gleich bleibt, ist die Kombination aus einem klar strukturierten medizinischen Ablauf und persönlicher Begleitung. Die Patientinnen werden vom Ankommen bis zum Verlassen der Praxis betreut. Auch außerhalb der eigentlichen Therapie gibt es Ansprechpartner: Allen Patientinnen stehen Notfalltelefonnummern zur Verfügung, unter denen sie bei dringenden Fragen Kontakt aufnehmen können. Ein Therapietag ist damit weit mehr als die Zeit, in der ein Medikament über den Port läuft. Denn gerade bei einer Behandlung, die sich über Wochen oder Monate erstrecken kann, sind es oft die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen.

Tâmara Camargos Jensen Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. Alexander Henze Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Claudia Motz Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. Katja Rolke Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Karin Schneider Assistenzärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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FRAUENÄRZTE GESUNDHEITSZENTRUM ASCHAFFENBURG Dr. Alexander Henze und Kolleginnen • Magnolienweg 12 • 63741 Aschaffenburg Telefon 0 60 21 - 444 77 30 • E-Mail: info@fagz.de • Internet: www.fagz.de


KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG

KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN

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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Bewegung für ein starkes Herz Adobe Stock Bano

Für Herzpatientinnen und -patienten eignet sich ein individuell angepasstes, dynamisches Krafttraining. Dabei werden größere Muskelgruppen mit moderaten Widerständen trainiert. Es geht nicht darum, möglichst schwere Gewichte zu bewegen oder bis zur völligen Erschöpfung zu trainieren.

KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Die Herz-Kreislauf-Spezialisten im Stadtpalais „Alte Post“ am Hauptbahnhof Dr. med. Andreas Görz, Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters (von links)

Wichtig ist eine gleichmäßige Atmung. Die sogenannte Pressatmung, bei der während einer Kraftanstrengung die Luft angehalten wird, sollte vermieden werden, weil sie zu starken kurzfristigen Blutdruckveränderungen führen kann. Kontrollierte Bewegungen und eine angemessene Belastung sind deshalb wichtiger als hohe Gewichte.

Warum regelmäßiges Ausdauer- und Krafttraining bei Herzinsuffizienz und koronarer Herzkrankheit wichtig ist Wer an einer Herzschwäche oder einer koronaren Herzkrankheit (KHK) leidet, hält sich körperlich oft bewusst zurück. Die Sorge, das Herz könnte durch Belastung überfordert werden, ist nachvollziehbar. Bei einer stabilen Erkrankung ist regelmäßige Bewegung jedoch kein Widerspruch zur Therapie – im Gegenteil: Körperliches Training gehört zu den wichtigen Bausteinen der kardiologischen Behandlung. Es kann die körperliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität verbessern. Entscheidend ist, die Belastung an die individuelle Situation anzupassen. Wenn Schonung zum Problem wird Bei einer Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage, den Körper unter Belastung ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. Luftnot, Müdigkeit und eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit sind häufige Folgen. Wer sich deshalb immer weniger bewegt, baut zusätzlich Muskelkraft und Ausdauer ab. Selbst alltägliche Tätigkeiten wie Treppensteigen, Einkaufen oder längeres Gehen können dann zunehmend schwerfallen. Regelmäßiges Training kann diesem Kreislauf entgegenwirken. Dabei geht es nicht nur um das Herz selbst. Auch die Muskulatur und die Fähigkeit des Körpers, Sauerstoff aufzunehmen und zu verwerten, beeinflussen die Belastbarkeit. Bei stabiler chronischer Herzinsuffizienz kann körperliches Training die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität nachweislich verbessern.

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tägliche Bewegungen und trägt dazu bei, die Selbstständigkeit zu erhalten. Gerade bei chronischen Erkrankungen kann gezieltes Training dem Verlust von Muskelmasse und Muskelkraft entgegenwirken.

Auch bei der KHK ist Bewegung ein wichtiger Bestandteil der Behandlung. Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert die Ausdauer und hilft dabei, Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, Bluthochdruck und Übergewicht günstig zu beeinflussen. Gehen, Wandern und Radfahren Man muss dafür nicht zum Sportler werden. Für viele Menschen ist regelmäßiges Gehen der einfachste Einstieg. Spaziergänge lassen sich gut in den Alltag integrieren und an die eigene Belastbarkeit anpassen. Wer zunächst nur zehn oder 15 Minuten schafft, beginnt damit und steigert Dauer und Tempo allmählich. Mit zunehmender Fitness können daraus zügiges Gehen, Walking oder Nordic Walking werden. Auch Radfahren, Fahrradergometer, Schwimmen oder Wassergymnastik sind geeignete Ausdaueraktivitäten. Wandern ist ebenfalls möglich. Bei längeren Steigungen sollte allerdings berücksichtigt werden, dass sie das Herz-Kreislauf-System deutlich stärker fordern können als das Gehen in der Ebene. Welche Sportart und welche Intensität geeignet sind, hängt von der Herzerkrankung, der individuellen Leistungsfähigkeit und möglichen Begleiterkrankungen ab. Bei einer Herzinsuffizienz kann eine ärztliche Belastungsuntersuchung helfen, die persönliche Belastbarkeit einzuschätzen. Auch Krafttraining gehört dazu Neben dem Ausdauertraining hat auch Krafttraining seinen Platz in der Herzmedizin. Eine gute Muskelkraft erleichtert all-

Gerade beim Einstieg kann eine kardiologische Rehabilitation oder Herzsportgruppe sinnvoll sein. Dort lässt sich das Training unter fachlicher Anleitung an die persönliche Leistungsfähigkeit anpassen. Regelmäßig statt extrem Für das Herz-Kreislauf-System ist regelmäßige Bewegung wichtiger als gelegentliche sportliche Höchstleistungen. Ein täglicher Spaziergang kann sich mit Radfahren, Wandern oder gezieltem Krafttraining abwechseln. Auch Bewegung im Alltag zählt: Wege zu Fuß, Treppensteigen oder Gartenarbeit tragen zur körperlichen Aktivität bei. Allerdings sollte man zwischen einer normalen Trainingsreaktion und Warnzeichen unterscheiden. Neue oder zunehmende Brustschmerzen, ungewöhnlich starke Atemnot, Schwindel, Ohnmachtsgefühl oder ausgeprägte Herzrhythmusstörungen sind kein Grund „durchzuhalten“. Das Training sollte beendet und die Beschwerden ärztlich abgeklärt werden. Bei einer akuten Verschlechterung einer Herzinsuffizienz oder einer instabilen KHK sollte ebenfalls nicht eigenständig weitertrainiert werden. Zunächst muss die Erkrankung ärztlich beurteilt und behandelt werden. Für Menschen mit einer stabilen Herzerkrankung gilt dagegen: Bewegung ist nicht grundsätzlich eine Belastung, die vermieden werden muss. Richtig dosiertes Ausdauer- und Krafttraining kann ein wichtiger Teil der Therapie sein. Wer regelmäßig geht, wandert, Rad fährt oder seine Muskulatur trainiert, tut damit nicht nur etwas für seine Fitness – sondern schafft wichtige Voraussetzungen dafür, trotz Herzerkrankung möglichst lange aktiv und selbstständig zu bleiben.

Unsere Leistungen: ■ Kardiologie – Untersuchungen:

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• Gespräch und körperliche Untersuchung

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„Use it or lose it“ –

Muskeln und Gelenke als funktionelle Einheit in der aktiven Physiotherapie Die Gesundheit des Bewegungsapparates basiert auf dem komplexen Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken und neuromuskulären Steuerungsmechanismen. Aus physiotherapeutischer Sicht können Gelenke nicht isoliert betrachtet werden, da ihre Funktion maßgeblich von der Leistungsfähigkeit und Koordination der umgebenden Muskulatur abhängt. Muskeln übernehmen dabei weit mehr als die reine Bewegungsausführung: Sie stabilisieren Gelenke, steuern Belastungen und schützen passive Strukturen vor Überbeanspruchung.

Die moderne Physiotherapie verfolgt einen aktiven und evidenzbasierten Behandlungsansatz, der die funktionelle Einheit von Muskeln und Gelenken in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es nicht nur, Beschwerden zu reduzieren, sondern funktionelle Kapazitäten wiederherzustellen und langfristig zu erhalten. Individuell dosierte Belastungsreize, gezieltes Training und aktive Bewegungstherapie bilden dabei die Grundlage, um Muskelkraft, Gelenkfunktion und Belastbarkeit des Bewegungsapparates nachhaltig zu verbessern.

In der klinischen Praxis zeigt sich, dass muskuloskelettale Beschwerden häufig nicht ausschließlich auf strukturelle Veränderungen zurückzuführen sind. Vielmehr spielen reduzierte Muskelkraft, eingeschränkte neuromuskuläre Kontrolle und eine verminderte Belastbarkeit des gesamten Bewegungsapparates eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Chronifizierung von Beschwerden. Dies betrifft degenerative Gelenkerkrankungen ebenso wie Beschwerden der Wirbelsäule, Schulterpathologien, posttraumatische Zustände und chronische Schmerzsyndrome. Das physiologische Prinzip „Use it or lose it“ beschreibt dabei einen grundlegenden Mechanismus des menschlichen Bewegungsapparates. Fehlende oder unzureichende Belastungsreize führen langfristig zu funktionellen Einschränkungen der Muskulatur, einer reduzierten Belastbarkeit und einer Beeinträchtigung der Gelenkfunktion. Um-

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weniger die Wahl einer spezifischen Trainingsmethode entscheidend zu sein als vielmehr die individuelle Dosierung, Progression und langfristige Umsetzung des Trainingsprogramms.

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gekehrt fördern adäquat dosierte Belastungsreize strukturelle und funktionelle Anpassungsprozesse, die zur Erhaltung und Verbesserung von Kraft, Beweglichkeit und Belastbarkeit beitragen können. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass regelmäßige körperliche Aktivität und therapeutisches Training positive Effekte auf Muskelkraft, Gelenkfunktion und Lebensqualität haben. Die aktuelle wissenschaftliche Evidenz unterstreicht die Bedeutung einer aktiven Physiotherapie. Gezieltes Krafttraining, funktionelles Training, sensomotorische Übungen und eine progressive Belastungssteuerung können Schmerzen reduzieren, die Funktion verbessern und die Lebensqualität steigern. Dies wurde für zahlreiche muskuloskelettale Erkrankungen nachgewiesen, darunter chronische Rückenschmerzen, Schulterbeschwerden, Arthrose und chronische muskuloskelettale Schmerzsyndrome. Dabei scheint

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Literatur

Praxis für Physiotherapie

1. Hayden JA, Ellis J, Ogilvie R, et al. Exercise therapy for chronic low back pain. Cochrane Database of Systematic Reviews. 2021;9:CD009790.

Alexander Schwarz

2. Arora NK, Donath L, Miller C, et al. Exercise for chronic musculoskeletal pain: time to prescribe with precision. BMJ Open Sport & Exercise Medicine. 2025;11:e003076. doi:10.1136/bmjsem-2025-003076.

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3. De la Corte-Rodríguez H, Roman-Belmonte JM, ResinoLuis C, et al. The Role of Physical Exercise in Chronic Musculoskeletal Pain: Best Medicine – A Narrative Review. Healthcare (Basel). 2024;12(2):242. doi:10.3390/ healthcare12020242.

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4. Hayden JA, Wilson MN, Stewart S, et al. Exercise treatment effect modifiers in persistent low back pain: an individual participant data meta-analysis. The Lancet Rheumatology. 2023;5:e423–e434. 5. Núñez-Cortés R, et al. Physical Activity as a Central Pillar of Lifestyle Modification in Chronic Musculoskeletal Pain: An Updated Review. Journal of Clinical Medicine. 2025.

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Gelenkschmerzen: Aktiv statt ausgebremst Was die Selbstmedikation leisten kann – und wann ärztlicher Rat gefragt ist Das Knie schmerzt beim Treppensteigen, die Finger sind morgens steif oder die Schulter meldet sich nach der Gartenarbeit. Gelenkbeschwerden gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Oft steckt keine schwere Erkrankung dahinter, sondern eine Überlastung oder ein beginnender Gelenkverschleiß. Wer früh reagiert, kann jedoch selbst viel dazu beitragen, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten. Adobe Stock MstJosna

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Die Apotheke als kompetenter Partner Welches Präparat geeignet ist, hängt von der Ursache der Beschwerden, möglichen Vorerkrankungen und weiteren Medikamenten ab. Die Apotheke ist deshalb eine wichtige Anlaufstelle. Apothekerinnen und Apotheker helfen bei der Auswahl geeigneter Arzneimittel, erklären die richtige Anwendung und erkennen Warnzeichen, bei denen eine ärztliche Abklärung notwendig ist.

Sanfte Hilfe aus der Natur Pflanzliche Arzneimittel können die Selbstmedikation sinnvoll ergänzen. Gut untersucht sind Salben mit Beinwell-

wurzel-Extrakt, die Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern können. Auch Präparate mit Teufelskralle oder Weidenrinde werden bei chronischen Gelenkbeschwerden eingesetzt. Welche Präparate im Einzelfall sinnvoll sind, sollte im Beratungsgespräch in der Apotheke geklärt werden.

Wärme oder Kälte? Bei geschwollenen, geröteten oder überwärmten Gelenken hilft meist Kälte. Kühlpacks oder kalte Umschläge lindern Schmerzen und können Entzündungen bremsen. Bei chronischen Verschleißbeschwerden oder Muskelverspannungen wird Wärme oft als angenehmer empfunden. Wärmekissen, Moorpackungen oder warme Bäder fördern die Durchblutung und lockern die Muskulatur.

Wann zum Arzt? Halten die Beschwerden trotz Selbstmedikation an oder nehmen sie zu, sollten sie ärztlich abgeklärt werden. Das gilt auch bei starken Schwellungen, Rötungen, Überwärmung, Fieber, nach Verletzungen oder wenn mehrere Gelenke gleichzeitig betroffen sind.

Service | Das tut Ihren Gelenken gut n In Bewegung bleiben: Regelmäßige Aktivität stärkt Muskeln und versorgt den Gelenkknorpel. n Schmerzgele bevorzugen: Bei vielen Gelenkbeschwerden reichen äußerlich angewendete Präparate aus. n Schmerzmittel nur kurz anwenden: Sie lindern Beschwerden, ersetzen aber keine ursächliche Behandlung. n Wärme oder Kälte gezielt einsetzen: Kälte hilft bei Entzündungen, Wärme bei chronischen Beschwerden. n Die Apotheke nutzen: Eine individuelle Beratung hilft, das passende Präparat zu finden und Warnzeichen rechtzeitig zu erkennen. Wer Beschwerden früh ernst nimmt, in Bewegung bleibt und die Möglichkeiten der Selbstmedikation gezielt nutzt, kann häufig viel für seine Gelenkgesundheit tun. Die Apotheke unterstützt dabei mit kompetenter Beratung und hilft einzuschätzen, wann eine ärztliche Behandlung notwendig ist.

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen! Unser Leistungsspektrum – Ihre Vorteile:

Bewegung statt Schonung Was schmerzt, wird häufig geschont. Für die Gelenke ist das jedoch meist der falsche Weg. Knorpel besitzen keine eigenen Blutgefäße und werden nur durch Bewegung mit Nährstoffen versorgt. Gleichzeitig stärkt körperliche Aktivität die Muskulatur, die die Gelenke stabilisiert und entlastet. Es werden gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Walking oder Gymnastik empfohlen. Sie fördern

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die Beweglichkeit und können Schmerzen langfristig verringern. Nur bei einer akuten Entzündung mit deutlicher Schwellung oder Überwärmung sollte das Gelenk kurzfristig entlastet werden.

Schmerzmittel gezielt einsetzen Rezeptfreie Schmerzmittel können akute Beschwerden wirksam lindern. Besonders bewährt haben sich die entzündungshemmenden Wirkstoffe Diclofenac

und Ibuprofen. Sie lindern Schmerzen und wirken gleichzeitig gegen Entzündungen. Schmerzmittel sollten jedoch nur kurzfristig und in der niedrigsten wirksamen Dosierung angewendet werden. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Magenproblemen oder einer eingeschränkten Nierenfunktion sollten sich vor der Einnahme beraten lassen. Paracetamol wird bei Arthroseschmerzen heute nur noch zurückhaltend empfohlen.

n Kundenfreundliche Öffnungszeiten n Schließfachservice für Abholungen außerhalb der Öffnungszeiten n Botendienst n Mehrsprachiges Fachpersonal (Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch und Russisch) n Monatlich wechselnde Sonderangebote n Gesundheits-Checks

am Ausgang Richtung Stadtmitte

n Blutdruckmessungen n Fernreise- u. Impfberatung n Stadelmann-Produkte n Ernährungsberatung n Verleih von Medela-Milch pumpen u. Babywaagen n Anpassen von Kompressions strümpfen n Kundenkarte mit vielen Vorteilen n Erstellung von Jahresrechnungen zur Vorlage bei Krankenkasse und Finanzamt

HIER FINDEN SIE UNS: Dr. Tobias Craan e.K. Ludwigstraße 2 (am Hauptbahnhof) 63739 Aschaffenburg Telefon: (0 60 21) 39 89 0 kostenloser Service 0800 - 39 89 20 0 Telefax: (0 60 21) 39 8915 email: info@bahnhof-apotheke.biz www.bahnhof-apotheke.biz ÖFFNUNGSZEITEN: Mo. bis Fr. von 08:00 bis 19:00 Uhr Sa. von 08:30 bis 14:00 Uhr … oder nutzen Sie unsere Abholfächer und unseren Lieferservice

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AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

SPRACHTHERAPIE

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Akademische Praxis für Sprachtherapie

Wenn digitale Medien Kindern und Jugendlichen schaden Digitale Plattformen wie WhatsApp, Instagram, Facebook, TikTok und Snapchat gehören heute selbstverständlich zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Sie verbringen durchschnittlich 150 Minuten täglich, am Wochenende bis zu 230 Minuten mit digitalen Medien. Die Gesamtdauer am Smartphone liegt bei vier Stunden täglich. Jede intensive Nutzung beeinflusst auch ihre psychische Gesundheit und die Gehirnentwicklung.

Immer eine gute Idee!

Quelle: JIM-Studie 2025 Adobe Stock JackF

Foto: familie-und-tipps

Schulen: n Medienkompetenz als fester Bestandteil des Unterrichts n Kritisches Denken über Algorithmen und digitale Identität n Räume für Konzentration, Stille und Reflexion schaffen Ein neues Schulfach: Selbstregulation

Wie soziale Medien Denken und Verhalten verändern Die Bildungsforscherin Nina Kolleck zeigt in „Der Kampf in den Köpfen“, dass soziale Plattformen die Sozialisation junger Menschen tiefgreifend prägen. Durch ständige Wiederholungen, algorithmische Vorschläge und emotionale Anreize formen sie Werte, Normen, Selbstbild und Weltbild. Plattformen sprechen gezielt Bedürfnisse wie Anerkennung, Zugehörigkeit und Identitätsbildung an. Dadurch entsteht ein Einfluss, der weit über Fragen der Nutzungsdauer hinausgeht. Digitale Sozialisation ist heute ein gesellschaftlicher und politischer Machtfaktor, den Eltern und Schulen verstehen müssen.

Neurobiologische Auswirkungen: Was im Gehirn passiert Ein zentraler Mechanismus ist das Belohnungssystem: n Smartphones und Social Media aktivieren das Belohnungssystem dauerhaft. n Likes, Nachrichten und neue Inhalte führen zum Anstieg des Botenstoffs Dopamin. n Das Gehirn gewöhnt sich an diese schnellen Belohnungen. n Es entsteht ein Erwartungs- und Verstärkungszyklus, der zur Abhängigkeit und zur Sucht führt.

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NEWS

Studien zeigen Zusammenhänge mit: n Aufmerksamkeitsproblemen n Erhöhter Ablenkbarkeit n Schlechteren Schulleistungen n Stress und depressiven Symptomen n Schlafstörungen n Suchtähnlichem Verhalten Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet, weil ihr Gehirn noch reift und die Fähigkeit zur Selbstregulation (Impulskontrolle) erst später vollständig ausgebildet ist.

Warum Regeln allein nicht reichen Altersgrenzen und Zeitlimits sind sinnvoll, aber sie greifen zu kurz. Die Risiken liegen tiefer: in der emotionalen Bindung an digitale Reize, in der Identitätsbildung und in der algorithmischen Steuerung von Aufmerksamkeit. Deshalb braucht es eine begleitende Verantwortung von Eltern, Schulen und Gesellschaft.

Ein zeitgemäßer Ansatz wäre ein Schulfach, das Kinder darin unterstützt, mit digitalen Reizen gesund umzugehen. Inhalte könnten sein: n Konzentrations- und Achtsamkeitsübungen n Umgang mit Ablenkung n Entspannung und Stille n Impulskontrolle und „Nein sagen“ n Reflexion über Medienerfahrungen

Fazit Digitale Medien sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Doch ihre Auswirkungen auf Gehirn, Psyche und Sozialisation von Kindern und Jugendlichen sind tiefgreifend. Ein verantwortungsvoller Umgang erfordert Wissen, Begleitung und neue pädagogische Konzepte, damit Kinder die Chancen digitaler Medien nutzen können, ohne ihre Gesundheit zu gefährden.

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Was Eltern und Schulen tun können

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IM GESPRÄCH

Muskeln und Gelenke: Warum Bewegung oft die beste Therapie ist.

Muskeln und Gelenke tragen uns ein Leben lang – umso wichtiger ist es, sie gesund und beweglich zu halten. Doch Bewegungsmangel, Fehlbelastungen oder das Älterwerden hinterlassen oft ihre Spuren. Wann sind Schmerzen noch harmlos, wann sollten sie ärztlich abgeklärt werden und welche Rolle spielt die Physiotherapie heute? GLEIS EINS sprach mit dem Physiotherapeuten Alexander Schwarz über moderne Behandlungsmöglichkeiten, häufige Irrtümer und darüber, warum Bewegung oft die beste Medizin ist.

Herr Schwarz, Muskel- und Gelenkbeschwerden gehören zu den häufigsten Gründen für einen Arztbesuch. Welche Veränderungen beobachten Sie in Ihrer Praxis in den vergangenen Jahren?

Häufig. Bildgebende Veränderungen einer Arthrose korrelieren allerdings nur begrenzt mit Schmerzen. Viele Menschen mit Arthrose haben keine Beschwerden und umgekehrt. Deshalb sollten Schmerzen immer im gesamten klinischen Kontext beurteilt werden. Wann sollte man Schmerzen nicht länger aussitzen, sondern ärztlichen Rat oder physiotherapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen?

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Physiotherapeut 2006 Staatliche Prüfung Physiotherapie Weiterbildungen in MT, MTT, Sortphysiotherapie, Bobaththerapie

Praxis für Physiotherapie Alexander Schwarz

Ich sehe vor allem Menschen mit einer geringeren körperlichen Belastbarkeit durch Bewegungsmangel und langes Sitzen. Gleichzeitig wissen wir heute besser, dass Schmerzen multifaktoriell entstehen. Neben Gewebeveränderungen beeinflussen auch körperliche Aktivität, Schlaf, Stress und individuelle Belastung die Beschwerden. Viele Menschen führen Gelenkschmerzen sofort auf Arthrose zurück. Wie häufig steckt tatsächlich etwas anderes hinter den Beschwerden?

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Alexander Schwarz

Wenn Schmerzen länger als einige Wochen bestehen, zunehmen, nach einem Trauma auftreten oder mit Warnzeichen wie Fieber, neurologischen Ausfällen oder ungewolltem Gewichtsverlust einhergehen. Die meisten muskuloskelettalen Beschwerden profitieren jedoch von frühzeitiger, angepasster Aktivität.

Es hält sich hartnäckig der Mythos, dass Schonung bei Schmerzen die beste Lösung ist. Gilt das aus Ihrer Sicht noch? Für die meisten Muskel- und Gelenkbeschwerden nein. Die Evidenz spricht dafür, dass dosierte Bewegung und ein schrittweiser Belastungsaufbau einer längeren Schonung überlegen sind. Ausnahmen gibt es, etwa bei akuten Verletzungen oder bestimmten Erkrankungen. Welche Rolle spielt eine gut trainierte Muskulatur für gesunde Gelenke – und wird dieser Zusammenhang im Alltag häufig unterschätzt? Eine gute Muskelkraft verbessert die Belastbarkeit und Funktion. Krafttraining zählt zu den am besten untersuchten Maßnahmen bei vielen muskuloskelettalen Beschwerden, beispielsweise bei Knie- oder Hüftarthrose. ➔

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Nicht das Sitzen allein ist entscheidend, sondern die fehlende Bewegung. Regelmäßige körperliche Aktivität und der Wechsel zwischen verschiedenen Positionen sind für den Bewegungsapparat wichtiger als die vermeintlich perfekte Haltung. Nach Operationen an Knie, Hüfte oder Schulter entscheidet die Rehabilitation oft über den langfristigen Erfolg. Worauf kommt es dabei besonders an? Auf eine strukturierte Rehabilitation mit individuell angepasster Belastungssteigerung. Gute Aufklärung, aktives Training und eine hohe Therapietreue sind entscheidende Faktoren für den langfristigen Erfolg, und tatsächlich auf die Motivation des Patienten selbst, selbständig zuhause weiter zu üben/trainieren. Wo liegen aus Ihrer Erfahrung die größten Fehler, die Patienten bei der Behandlung oder Vorbeugung von Muskel- und Gelenkbeschwerden machen? Viele suchen nach einer passiven Lösung. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt jedoch, dass Aufklärung, regelmäßige Bewegung und gezieltes Training langfristig die wirksamsten Maßnahmen sind.

Die moderne Physiotherapie umfasst heute weit mehr als klassische Krankengymnastik. Welche Behandlungsmöglichkeiten setzen Sie in Ihrer Praxis besonders erfolgreich ein? Die moderne Physiotherapie bietet heute deutlich mehr als klassische Massagen oder passive Behandlungen. Unser Ziel ist es, für jede Patientin und jeden Patienten die wirksamsten Maßnahmen auszuwählen – orientiert an der aktuellen wissenschaftlichen Evidenz und den individuellen Bedürfnissen. Dazu gehören aktive Therapien genauso wie manuelle Techniken, wenn sie im jeweiligen Fall sinnvoll sind. Dabei berücksichtigen wir selbstverständlich auch die Rahmenbedingungen der Heilmittelverordnung. Wenn Sie unseren Leserinnen und Lesern nur einen Rat mit auf den Weg geben könnten: Was sollte jeder tun, um Muskeln und Gelenke möglichst lange gesund und beweglich zu halten? Bleiben Sie in Bewegung! Regelmäßige Bewegung angepasst an das Alter und die persönlichen Möglichkeiten ist die beste Grundlage, um Gelenke und Muskulatur lange nutzbar zu halten. Am Ende entscheidet dann immer die Regelmäßigkeit und nicht das perfekte Programm über Erfolg oder Nicht-Erfolg.

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IM GESPRÄCH

Immer mehr Menschen arbeiten überwiegend im Sitzen. Welche Auswirkungen hat dieser Lebensstil auf den Bewegungsapparat?


INFO

Ein Beitrag von Wolfgang Hubrich, Geschäftsleitung hubrich medical

Zeit für den Kontakt zu einer Sozialstation oder privatem Pflegedienst

Die Pflege und Liebe zum Patienten steht an erster Stelle. Sie ist die Seele der Medizin

Sie sollten sich mit einer Sozialstation oder einem Pflegedienst in Verbindung setzen, dort erhalten Sie Unterstützung bei Ihrer täglichen Behandlungspflege. Man zeigt Ihnen, die ersten Schritte richtig durchzuführen, damit Sie auch ohne große Unterstützung anpacken können. Patientenlifter für leichte Umsetzung. (Foto: aks)

(Florence Nightingale)

Rund 6 Millionen Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig, davon werden über 80 % zuhause von ihren Angehörigen liebevoll betreut. Um diese Leistung sicherzustellen sind wir mit unserem Sanitätshaus ein zuverlässiger Berater und Partner. Wohnumfeldberatung – noch nie gehört? Oft ist unklar, was bei einer Versorgung benötigt wird. Unsere umfangreiche Erfahrung in der Pflege geben wir Ihnen gerne weiter. Unser Sanitätshaus bietet in seinem Fachbereich REHATECHNIK die Wohnumfeldberatung. Gemeinsames Ziel: Die häusliche Umgebung so anzupassen, dass sie den Bedürfnissen entspricht und die tägliche Pflege erleichtert.

So geht‘s leichter Viele Aspekte werden beachtet, ausreichender Platz für Mobilisation, der geeignete Standort eines Pflegebettes, Ausstattung Badezimmer, Stufen, Rampen, Türbreiten und Stolperfallen wie Teppiche oder Kabel. Beleuchtung für nächtliche Wege. Wir betrachten die räumlichen Gegebenheiten und die persönlichen Bedürfnisse. Das Ganze wird genauestens protokolliert und für die weitere Behandlung verwendet. Die Beratung erfolgt durch unsere examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger. Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie einen kostenfreien Besuch.

Die Lieferung wird genauestens geplant. Wir müssen Sie mit den sicherheitsrelevanten Anforderungen des Pflegebettes vertraut machen, die Prüfung mit einem speziellen Prüfgerät direkt nach der Montage vor Ort. Die Einweisung darf ausschließlich durch unsere geschulten und qualifizierten Mitarbeiter erfolgen. Sie trägt dazu bei, Fehlbedienungen zu vermeiden und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Deshalb sollten auch Beschädigungen oder Funktionsstörungen umgehend gemeldet werden. Nur so kann die sichere Nutzung des Pflegebettes dauerhaft gewährleistet werden. In gewissen Abständen kommt der Mitarbeiter erneut zu Ihnen und prüft die Funktionstüchtigkeit. Hierzu melden wir uns rechtzeitig an.

Hausbesuche – wir machen das Unser Fachpersonal steht für alle Versorgungen zur Verfügung. Ob Vermessung von Kompressionsstrümpfen, Montage von Badehilfen, wir sind für Sie da. Klimabewusst elektrisch, zum Beispiel mit einem unserer drei neuen Flitzern. Und – viele Krankenkassen übernehmen mittlerweile sogar die Fahrtkosten, fragen Sie uns einfach dazu.

Person als auch die Pflegenden bei der täglichen Versorgung. Anstatt Pflegebett gibt es Einlegerahmen, die mit einigen Nachteilen daherkommen: Der ambulante Pflegedienst braucht rundum Platz, die Fahrbarkeit entfällt. So manchen mussten wir kurz nach der Lieferung wieder umtauschen, weil die Gegebenheiten doch Zugang von allen Seiten verlangten.

Tel. 06021 / 39 66-0

Voraussetzungen für die Versorgung

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Ein Pflegebett wird in der Regel von der Klinik, vom behandelnden Arzt oder von der Ärztin verordnet, wenn es aus medizinischer oder pflegerischer Sicht erforderlich ist. Die Verordnung erfolgt auf einem entsprechenden Rezept bzw. einer Hilfsmittelverordnung. Sicher baden, leicht gemacht (Foto: drive medical)

Fachgeschäft mit Tradition und Innovation: Versorgung bei hubrich medical seit 1952. hubrich medical ist seit fast 75 Jahren eine feste Größe in Aschaffenburg. Mit rund 40 Mitarbeitern sind wir täglich für die Gesundheitsversorgung unserer Patienten im Einsatz, für mehr Mobilität und Lebensqualität. Die ausgebildeten Venen- und Lymphexpertinnen sorgen für die passgenaue Versorgung mit medizinischen Kompressionsstrümpfen, Orthesen und Bandagen.

Versorgung mit einem Pflegebett Ein Pflegebett erleichtert die häusliche Pflege und verbessert gleichzeitig Komfort und Sicherheit. Moderne Pflegebetten verfügen über elektrische Höhen- und Liegeflächenverstellung sowie Seitensicherungen. Sie unterstützen sowohl die pflegebedürftige

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Fügt sich gut in den Raum ein. (Foto: Burmeier)

Genehmigung durch die Krankenkasse Vor der Auslieferung ist oft die Genehmigung der Krankenkasse erforderlich. Das erledigen wir i.d.R. noch am Tag Ihrer Anfrage. Wir benötigen dazu die Verordnung, vorab auch per Whatsapp, Mail oder Fax (siehe rechts unten). Die Krankenkasse bezahlt eine Versorgungspauschale an das Sanitätshaus, nach Beendigung der Nutzung holen wir unsere Produkte wieder zurück.

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Der Blick auf das Fremde und die Frage nach dem Eigenen: Internationale Kunst aus Japan und Europa im KunstLANDing Japan ist uns näher gerückt – und gerade darin liegt eine eigentümliche Distanz. Nie zuvor schien die kulturelle Präsenz des Landes im europäischen Alltag so selbstverständlich: Bilder, Formen, Waren und Erzählungen aus Japan sind längst Teil einer globalisierten Gegenwart. Zugleich hält sich ein erstaunlich stabiles Repertoire an Vorstellungen, mit denen sich der westliche Blick auf Japan versieht. Zwischen tatsächlicher kultureller Begegnung und ästhetischer Projektion entsteht so ein Zwischenraum, in dem das Vertraute immer wieder als das Fremde erscheint. Samurai und Geishas, Zen-Buddhismus, Teezeremonie und japanische Gärten gehören zu jenen Bildern, die den europäischen Blick auf das Land im Osten noch immer begleiten. Sie erzählen von Ehre und Enthaltsamkeit, Konzentration und Stille – von einer ästhetischen Welt, die zugleich vertraut und entrückt erscheint. Mit der tatsächlichen Vielfalt zeitgenössischer japanischer Kunst haben solche Vorstellungen allerdings nur bedingt zu tun. Genau hier setzt die Ausstellung „Japan meets Europe“ im Neuen Kunstverein Aschaffenburg an. Vom 11. Oktober bis zum 22. November 2026 werden im KunstLANDing 13 japanische Künstlerpositionen acht Positionen aus Europa gegenübergestellt. Kuratiert wird die Ausstellung von Christoph Dahlhausen. Das Entscheidende an dieser Konstellation liegt weniger in der Behauptung eines kulturellen Gegensatzes als in dessen Befragung. Die Arbeiten treten in einen Dialog, in dem Unterschiede ebenso sichtbar werden wie Berührungspunkte. Die Ausstellung eröffnet damit einen Blick auf japanische Gegenwartskunst, der sich nicht mit bekannten kulturellen Chiffren zufriedengibt. Vertreten sind auf japanischer Seite Shuhei Fukuda, Natsuo Hashimoto, Atsuo Hukuda, Leiko Ikemura, Misaki Kawai, Yuka Miyazaki, Miwa Ogasawara, Nao Osada, Shino Otani, Eiji Suzue, Kaaz Sasaguchi, Hideo Shimada und Kenji Yanagi. Aus Europa kommen Karine Benvenuti, Phillippe Chitarrini, Christoph Dahlhausen, Esther Hagemeier, Gerhard Hotter, Martina Klein, Robert Schaberl und Martha Scheeren. Schon diese Zusammenstellung verweigert sich einer einfachen Lesart. Denn was wäre eine „japanische“ und was eine „europäische“ Kunst? Die Ausstellung gibt darauf keine eindeutige Antwort. Sie zeigt vielmehr, dass künstlerische Herkunft präsent bleibt, aber nicht zwangsläufig in einem unmittelbar lesbaren kulturellen Stil resultiert. Ein Teil der japanischen Künstlerinnen und Künstler arbeitet bewusst mit überlieferten Techniken und Materialien. Lack- und Tuschmalerei finden ebenso Eingang in die Ausstellung wie Asche, Holz, Blattgold und Silber. Doch Tradition wird nicht als historisches Zitat vorgeführt. Sie wird in gegenwärtige künstlerische Ansätze überführt. Das Alte erscheint nicht als Gegensatz zum Neuen, sondern als Material einer aktuellen Praxis. Daneben stehen Positionen, die sich weiter von den Bildern entfernen, die im Westen mit japanischer Kunst verbunden werden. Eiji Suzue, Kenji Yanagi und Misaki Kawai lassen sich nicht ohne Weiteres in das vertraute Vokabular von Stille und Reduktion einordnen. Gerade diese Differenz verhindert, dass „Japan“ zu einer ästhetischen Kategorie gerinnt.

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JAPAN

Ch. Dahlhausen – Placing Colours and Lights II

Und doch kehrt das Moment der Stille an anderer Stelle wieder. Bei Hukuda, Fukuda, Shimada und Otani begegnen Aspekte des Langsamen und Stillen. Ihnen werden europäische Positionen von Philippe Chitarrini und Karine Benvenuti gegenübergestellt. Bei Benvenutis Keramiken wird ein Bezug zum japanischen Lebenskonzept des Wabi-Sabi erkennbar – obwohl die Künstlerin bewusst keine japanischen Glasur- oder Brenntechniken wie Raku verwendet. Auch Robert Schaberls Arbeiten führen die Erwartungen des Betrachters vor. Seine Bilder könnten zunächst meditative oder fernöstliche Bezüge nahelegen. Tatsächlich speist sich sein Interesse jedoch aus der jüngeren Geschichte der amerikanischen Farbfeldmalerei. Was der Blick als „fernöstlich“ identifiziert, erweist sich damit als Projektion.

MEETS EUROPE

Hier wird die Ausstellung über die einzelnen Werke hinaus interessant: Sie macht die Bedingungen ihrer Wahrnehmung sichtbar. Wie schnell wird eine reduzierte Form als „japanisch“ gelesen? Wann wird Stille zur kulturellen Eigenschaft? Und wie weit reicht eine Tradition, wenn Künstlerinnen und Künstler mit ihr arbeiten, sie verändern oder sich von ihr entfernen?

KURATIERT VON CHRISTOPH DAHLHAUSEN

Eine besondere Rolle spielt das Papier. Shuhei Fukuda, Misaki Kawai, Miwa Ogasawara, Shino Otani und Hideo Shimada arbeiten auf unterschiedliche Weise mit diesem Medium. Papier verweist dabei zugleich auf eine alte und bedeutungsvolle japanische Tradition. So verschieben sich die Kategorien „japanisch“ und „europäisch“. Tuschemalerei und Lackkunst treffen auf westliche Malereikonzepte, Pop-Art und Konkrete Kunst. Die jeweiligen Wurzeln werden nicht abgestreift oder negiert. Sie bleiben wirksam – als spezifische Voraussetzungen gegenwärtiger Kunst. Die eigentliche Spannung von „Japan meets Europe“ liegt deshalb vielleicht weniger im „Meet“ als in dem, was diesem Treffen vorausgeht: in den Bildern, Erwartungen und Kategorien, mit denen der Blick auf das jeweils Andere beginnt. Malerei und Papierarbeiten, Textilien, Skulpturen, Installationen und Videokunst erweitern diesen Dialog über Fragen des Stils hinaus. Eine besondere Grundlage bilden die großzügigen Leihgaben zahlreicher Werke aus den rheinischen Frederick Collections. Nicht die Suche nach einer gemeinsamen Ästhetik steht im Vordergrund, sondern die Möglichkeit, Unterschiede genauer wahrzunehmen. Vielleicht ist das die produktivste Form eines kulturellen Dialogs: das Fremde nicht möglichst schnell in Vertrautes zu übersetzen, sondern den Moment auszuhalten, in dem eine solche Übersetzung nicht mehr funktioniert. Ausstellung: Japan meets Europe 11. Oktober bis 22. November im KunstLANDing, Eröffnung 10. Oktober 18 Uhr

Gartenamt, den Fraktionen im Stadtrat, dem Landkreis Aschaffenburg, der Sparkasse, der Raiffeisebank-Volks-

Bild: Atsuo Hukuda

KULTUR

Japan meets Europe

VERNISSAGE Samstag 10. Oktober 18 Uhr

AUSSTELLUNG 11. Oktober bis 22. November

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