06.03.2015
11:55 Uhr
Seite 1
AUSGABE 01 | 2015
THEM TITEL
A
n e z r e m h Sc
Wir arbeiten als Dienstleister für Handwerk, Industrie und den Dienstleistungssektor. Die Mitarbeiterstruk-
Afiro Personal Service GmbH ist ein junges Unternehmen, das auf dem Gebiet der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung tätig ist.
tur setzt sich aus den klassischen Handwerksberufen wie Schlosser, Elektriker, Schreiner, Maler und ihrer artverwandten Berufsbilder zusammen. Natürlich decken wir auch den großen Bereich der Helfer und Fachhelfer ab. Ebenso werden auch Mitarbeiter/innen im kaufmännischen Bereich für Sekretariats-, Buchhaltungs- und sonstige Tätigkeiten überlassen. Auch Mitarbeiter
Regional liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Rhein-Main-Gebiet. Selbstverständlich sind wir auch in der Lage, Aufträge außerhalb des Rhein-MainGebiets abzuwickeln. Kunden und Mitarbeiter schätzen das gute Image und die Professionalität der Afiro Personal Service GmbH. Unser hochmotiviertes Team arbeitet im Interesse unserer Kunden und Mitarbeiter.
als Rechtsanwaltsfachangestellte, Arzt-/Zahnarzthelfer/innen, Marketingassistenten/innen u. ä. können wir
Wir verfolgen mit unseren Kunden und Mitarbeiter/innen ein gemeinsames Ziel:
vermitteln.
Erfolgreich zu sein!
Beratungsgespräch unter (0 60 21) 1 50 78-0 Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gerne. Afiro Personal Service GmbH Ludwigstraße 3 63739 Aschaffenburg www.afiro.de Öffnungszeiten: Montag–Freitag 8–17 Uhr
ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG
WWW.GLEISEINS.NET
GLEIS EINS
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
Seite 63
Energieversorgung N E U R O L O G I E / P S Y C H I AT R I E / PSYCHOTHERAPIE
OPTIK + HÖRAKUSTIK
SPRACHTHERAPIE
02 (GLEIS EINS, S. 54/55)
07 (GLEIS EINS, S. 45 – 47)
07 (GLEIS EINS, S. 42 – 44)
SCHWIND SEHEN & HÖREN
Gemeinschaftspraxis
63739 ASCHAFFENBURG Frohsinnstraße 32 Telefon 0 60 21/44 87 90
Akademische Praxis für Sprachtherapie
Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44
N E U R O L O G I S C H E R E H A B I L I TAT I O N 06 (GLEIS EINS, S. 42 – 44) ANR Aschaffenburg Ambulante Neurologische Rehabilitation
63768 HÖSBACH Hauptstraße 96 Telefon 0 60 21/54 05 48 63801 KLEINOSTHEIM Goethestraße 58 a Telefon 0 60 27/65 44 63897 MILTENBERG Hauptstraße 136 Telefon 0 93 71/76 50 63785 OBERNBURG Römerstraße 57 Telefon 0 60 22/14 85 63500 SELIGENSTADT Frankfurter Straße 19 Telefon 0 6182/82 94 30
Dr. phil. Ingeborg Maser
Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28 www.sprachtherapie-maser.de
Duccastr.
Kle be rst r.
Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie
tr. ns n i s oh Fr
Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01
08 (GLEIS EINS, S. 38/39)
Praxis Dr. Wolfgang Gutwerk Fachzahnarzt für Oralchirurgie Spezialist Implantologie
06 07
02
Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG
Telefon 0 60 21/44 88 98-0 Telefax 0 60 21/44 88 98-8
06
05 Er th al st r.
05 (GLEIS EINS, S. 24/25)
ZAHNÄRZTE
Ludwigstr. 2 (im Hbf.)
Hbf.
UROLOGIE
PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE
01
Ludwigstr. 3
www.dr-sawaya.de
STADTPALAIS | Elisenstr. 32
08 03
07 Frohsinnstr.
Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz
siehe Zahnärzte
Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG
O RT H O P Ä D I E U N D S P O RT M E D I Z I N
Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171
05 (GLEIS EINS, S. 16/17)
www.krankengymnastik-schwarz.de
Praxis für Orthopädie und Sportmedizin
03 (GLEIS EINS, S. 18/19)
Bodelschwinghstr.
Dr. Mechthild Franz Zahnärztin Spezialistin Implantatprothetik
P
Ludwigstr. 15
und Kollegen
04
im GutWerk-Haus Ludwigstraße 3 (ggü. Hbf.) 63739 ASCHAFFENBURG
rt ah rf be rÜ he ac tb at Gl
ORALCHIRURGIE
www.dr-fecher.de
04
03
Frohsinnstr. 32 02
Ludwigstraße 2 63739 ASCHAFFENBURG
Telefon 0 60 21/58 0310
. gstr pin Kol
Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG
www.schwind-sehen-hoeren.de
Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG
05
Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl
Dr. med. W. E. Hofmann H. Olschewski Dipl.-Psych. C. Franzheim
Dr. med. Klaus Fecher Dr. med. Georg Benes
Ludwigstr. 4 01
ELISENPALAIS | Elisenstr. 28 08
Telefon 0 60 21/ 44 393 0 RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN 01 (GLEIS EINS, S. 30/31)
info@gutwerk.de www.gutwerk.de
Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen
Go ldb ac he rS tr.
BAG Radiologie und Nuklearmedizin
09
Cit yG ale rie
Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG
Ko lbo rn str .
H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie
63808 HAIBACH Hauptstraße 5 Telefon 0 60 21/6 30 90
Frohsinnstr. 20
Weißenburger Str.
Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie
ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG
Hei nse str.
Unser Herz schlägt für gute Vorsorge ...
HIER FINDEN SIE UNS
Ludwigstr.
11:51 Uhr
Elisenstr.
06.03.2015
Elis ens tr.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
Goldbacher Str. 33 09
Telefon 0 60 21/15 07 90 Ern sth ofs tr.
Privathotline 0 60 21/150 79 99 www.radiologie-ab.de
... hierfür liefern wir günstige Energie aus der Region. Herzlich gerne! Die Energieversorgung Main-Spessart engagiert sich für das Gesundheitswesen in unserer Region. Denn Energieversorgung ist für uns auch Herzensangelegenheit. Goldbacher Str. 6 · 63739 Aschaffenburg · Tel. 0 60 21/3 86 72 40 · Fax 0 60 21/3 86 72 55 Weitere Infos über unser Engagement unter: www.energieversorgung-mainspessart.de.
59
GLEIS EINS
60
06.03.2015
11:32 Uhr
Seite 5
Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser,
Inhalt Titelthema
das Thema Schmerz nimmt in vielen Disziplinen der Medizin einen wichtigen Stellenwert ein. Wissenschaftler und Mediziner haben sich in den letzten Jahren intensiv mit der Entstehung und Behandlung des Schmerzes beschäftigt, so dass wir heute über ein besseres Verständnis und effizientere Therapiemethoden für betroffene Patienten verfügen. Auch viele neurologische Erkrankungen sind von Schmerzen begleitet. Weit mehr als die Hälfte aller Menschen, die mit einer chronischen neurologischen Erkrankung leben, leben mit ständig wiederkehrenden oder Dauerschmerzen. Diese zermürben, erschöpfen und können Nerven auf Dauer schädigen – eine gefährliche Abwärtsspirale, die sich verhindern lässt. Es ist allerdings nicht einfach zu beantworten, warum z. B. die gleiche Verletzung bei einem Menschen ausheilt, bei einem anderen aber zu chronischen Beschwerden führt und eine dauerhafte Behinderung nach sich zieht, durch die die Lebensqualität des Betroffenen auch im Alltag deutlich eingeschränkt sein kann. Voraussetzung für eine Verhinderung oder wenigstens spürbare Linderung von Schmerzen ist allerdings, dass sie rechtzeitig und richtig erkannt werden. Der Neurologe muss dabei zunächst einzelne Schmerzarten unterscheiden, denn je nachdem, auf welche Weise ein Schmerz entsteht, helfen ganz unterschiedliche Schmerzmittel/Therapien oder eben nicht. Eine sorgfältige Diagnosestellung ist daher unerlässlich. Neben ausführlicher Anamneseerhebung und klinischer Untersuchung, lässt sich mit Hilfe von Bildgebung und neurophysiologischen Techniken die Ursache für ein Schmerzsyndrom eingrenzen. Eine frühzeitige und wirksame Therapie verhindert, dass sich in unserem Gehirn ein sog. Schmerzgedächtnis bildet. Die Therapie orientiert sich an den Leitlinien, d. h. wissenschaftlich überprüften, sehr gut wirksamen Behandlungsmethoden. Die Schmerzmedizin ist für den Neurologen ein wichtiger Baustein seiner fachlichen Kompetenz. Durch die zusätzliche psychiatrische Ausbildung können wir andere Erkrankungen wie Depressionen und Angsterkrankungen gut von Schmerzsyndromen unterscheiden. Um das richtige Medikament auszuwählen, müssen Ärzte zusätzlich Kenntnisse über Wirkungsweise, Erfahrung mit bestimmten Substanzen und deren Verträglichkeit besitzen. Erfahren Sie in den folgenden Beiträgen aus unterschiedlichen medizinischen Fachrichtungen mehr zu diesem wichtigen Thema. Beim Lesen unserer Beiträge zum Thema Schmerz und aller anderen Themen wünschen wir Ihnen viele neue Erkenntnisse, Ihr Dr. med. W. E. Hofmann aus der Neurologischen und Psychiatrischen Gemeinschaftspraxis Im Stadtpalais Aschaffenburg ie len Praxen, d (Praxisporträt Seite 42 – 44) alten Sie in al h er . S N en d EI er IS GLE ntiert w agazin präse in diesem M t im Sept. 2015 he gabe ersc in us A e st ch nä erte“. Die ema „Laborw mit dem Titelth
Schmerzen
4-9
EDITORIAL UND INHALT
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!
10-15
Medizinische Einrichtungen Orthopädie und Sportmedizin Vergiss den Muskel, kümmere Dich um die Faszie (Typaldos)
16-17
Zahnärzte Zahnarztbesuch ganz ohne Schmerzen
18-19
Augenklinik Schmerzen im Auge ernst nehmen
20-21
Frauenärzte Wenn der Körper sich verändert
22-23
Urologie Unerfüllter Kinderwunsch
24-25
Innere Medizin Wir fühlen uns ausgezeichnet! Ihr Team der Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann in Aschaffenburg.
26-27
Kieferorthopädie Ein schönes Lächeln kann so einfach sein!
28-29
Radiologie und Nuklearmedizin Bildgebende Diagnostik gibt Aufschluss über Rückenschmerzen
30-31
Apotheke Vielfältige Wege zur Schmerzbehandlung
32-33
Kardiologie und Innere Medizin Hoffnung Kunstherz
34-35
Gastroenterologie und Innere Medizin Dem Bauchschmerz auf der Spur. 36-37 Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Vielfältige Möglichkeiten zur Schmerzbekämpfung
38-39
Hals-Nasen-Ohren Operieren mit noch mehr Sicherheit
40-41
Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie Schmerzen im neurologischen und psychiatrischen Fachgebiet
42-44
Sprachtherapie Worte ohne Sinn – oder was passiert in unserem Kopf, wenn wir lesen?
45-47
Optik & Hörakustik Ich sehe Dich. Ich höre Dich.
54-55
Im Gespräch Onkologe Dr. Stefan Krüger und Neurologe Dr. Werner Hofmann
48-49
Info Sanitätshaus Hubrich medical – jetzt auch am Bahnhof
50-51
IMPRESSUM
Kultur GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43 Fotonachweise: S. 4 ag visuell, S. 10 Giordano Aita, S. 12 maestro, S. 14 Plson, S. 18 Alliance, S. 20 Chepko Danil, S. 22 Peter Atkins, S. 24 Thorsten Schmitt, S. 30 olly, S. 32 Photographee.eu, S. 34 Romolo Tavani, S. 38 photophonie, S. 40 Syda Productions, S. 42 Gitscha Georgiew, S. 45 Alexander Raths (alle fotolia), Johannes Heeg, Petra Reith, Dr. W. Gutwerk, Jäger, Foto Alfen, Dirk Nitschke, Susanne von Mach Druck: Franz Kuthal GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff
Interview mit dem Tierarzt und Autor Stefan Valentin Müller
52-53
Eva Meder-Thünemann hat einen Wegweiser für die Wechseljahre geschrieben
54-55
AB Persönlichkeiten Gunter Ullrich
56-57
Überblick Kurze Wege für höchste Ansprüche Hier finden Sie uns
58-59 60
3
TITELTHEMA
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:32 Uhr
Seite 6
Schmerzen Rückenschmerzen sind bei Deutschen besonders häufig – richtige Behandlung von Schmerzen ist wichtig
Niemand hat gern Schmerzen. Dabei haben sie grundsätzlich eine wichtige Funktion: Mit Schmerzen zeigt der Körper, dass etwas nicht stimmt. Schmerzen rechtzeitig zu behandeln ist wichtig, nicht nur, weil es sich schmerzfrei besser leben lässt. Sondern auch, weil Schmerzen sich verselbständigen und chronisch werden können. Sie dann wieder loszuwerden ist ungleich schwerer. Nicht immer ist die Therapie einfach, denn Schmerz ist ein umfassendes Phänomen. Schmerz wird in Kategorien eingeteilt: Dazu zählen akut, chronisch und neuropathisch. Schmerz kann ein akutes Symptom sein zum Beispiel als Folge von Verletzungen und Entzündungen zum Beispiel von Haut, Gewebe, Muskeln oder Knochen und Erkrankungen
innerer Organe, die zum Beispiel zu Koliken und Krämpfen führen. Bei chronischen Schmerzen hat sich durch anhaltende Schmerzen ein so genanntes Schmerzgedächtnis gebildet, der Schmerz hat sich verselbständigt. Schmerz kann auch die Folge von Schädigungen des Nervensystems oder von dauerhaften Fehlfunktionen des Körpers sein.
4
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:32 Uhr
Seite 7
TITELTHEMASCHMERZEN
…und das meinen die Fachärzte! Dr. Wolfgang Gutwerk
Schreckliche Zahnschmerzen …
Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie
… kennt – wenigstens aus Erzählungen – jeder von uns. Wenn diese im Zusammenhang mit einem absterbenden Nerven auftreten, können dies teils unsagbar schlimme Schmerzen werden und der betroffenen Personen ist dann oft bewusst, dass schon Frühsignale – meist vor Wochen oder Monaten – diesen Supergau angekündigt haben.
www.gutwerk.de Tel. 0 60 21/44 39 30
Trotzdem gibt es immer noch viele Menschen, die die unangenehme Zahnarztsituation durch „nicht hingehen“ vermeiden. Besonders schlimm ist es aber, wenn diese Menschen Kinder haben und auch ihren Kindern den regelmäßigen Zahnarztbesuch nicht ermöglichen. Die Zahnmedizin hat sich von einer „Zahn raus“ zu einer „ZahnerhaltungsMedizin“ entwickelt und es gibt heute kaum noch Situationen (Ausnahme z. B. Unfall), dass man Zähne verlieren muss, wenn man nur „von Anfang an regelmäßig“ zum Zahnarzt geht.
Dr. Gerhard Klausmann
Gefährlich schmerzfrei
Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG
Schmerzen sind immer unangenehm und veranlassen die Patienten, sich beim jeweiligen Fachkollegen vorzustellen, damit die Ursache des Schmerzes gefunden, aber insbesondere der Schmerz beseitigt wird.
www.klausmann.de Tel. 0 60 21/34 27-0
Es gibt aber auch Erkrankungen, die den Schmerz unterdrücken und dies ist keineswegs, wie man glauben sollte, für den Patienten günstig. Dies kann an zwei Beispielen exemplarisch gezeigt werden. Beide betreffen Patienten mit einem Diabetes mellitus. Der chronisch erhöhte Blutzucker schädigt auf Dauer die Nerven in der Gestalt, dass eine adäquate Übermittlung des Schmerzes und anderer sensorischer Elemente nicht mehr oder nur unvollständig stattfindet. Dies führt dazu, dass Patienten mit einer diabetischen Polyneuropathie in einen Nagel treten können, ohne dass sie dies bemerken. Ein anderes Beispiel: Sie können im Hochsommer barfuß über den heißen Sand laufen, ohne im Entferntesten die Hitze und die nachfolgenden Verletzungen zu spüren. Das gleiche gilt für die sogenannte Herzenge (Angina pectoris). Die damit verbundenen Schmerzen fehlen bei den meisten Diabetespatienten komplett, so dass die näherkommende Gefahr eines Herzinfarktes nicht erkannt wird. Der Schmerz ist ein Warnsymptom. Fehlt dieses, ist das Risiko für die Patienten nicht kleiner, sondern in der Regel deutlich größer.
5
TITELTHEMA
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:32 Uhr
Schmerz ist eine komplexe Sinnesempfindung, dessen Intensität nicht objektiv messbar ist. Manche Menschen reagieren empfindlicher auf Schmerzen, anderen sind widerstandsfähiger. Das Schmerzempfinden wird im Zentralen Nervensystem verarbeitet und interpretiert. Zwischen Wahrnehmung und Psyche bestehen Wechselwirkungen. Es gibt verschiedene Typen von Schmerz: Oberflächenschmerz ist eindeutig einem geschädigten Ort zuzuordnen. Tiefenschmerz wird unterteilt in Muskel- und Knochenschmerzen. Viszerale Schmerzen treten innerhalb von Organen auf, zum Beispiel Nieren- oder Gallenkoliken. Schmerz lässt sich auf verschiedene Weise einteilen: nach der Dauer (plötzlich oder anhaltend), der Qualität (zum Beispiel brennend oder stechend, dumpf oder quälend, furchtbar oder hämmernd), der Körperstelle (Kopf, Rücken, Hals zum Beispiel), der Ursache (Tumor, Entzündung zum Beispiel) oder den Umständen, in denen er empfunden wird. Wie viele Menschen in Deutschland an Schmerzen leiden, lässt sich kaum abschätzen. Die Deutsche Schmerzliga geht davon aus, dass zwölf bis 15 Millionen Menschen an chronischen, länger andauernden oder wiederkehrenden Schmerzen leiden; vier bis fünf Millionen davon fühlen sich durch ihre Schmerzen demnach stark beeinträchtigt. Die Deutsche Schmerzgesellschaft rechnet mit acht bis 16 Millionen von chronischen Schmerzen Betroffenen. Zu den häufigsten Schmerzarten zählt sie Kopf-, Rücken- und Tumorschmerzen, Arthrosen sowie Rheuma. An Migräne leiden
Seite 8
demnach neun bis 13 Prozent aller Frauen und zwei bis vier Prozent aller Männer; ein Viertel aller Erwachsenen hat mindestens ein Mal im Monat Spannungskopfschmerzen, bei drei Prozent sind diese chronisch. Migräne ist eine chronisch neurologische Erkrankung. Viele Trigger-Faktoren können die schmerzhaften Kopfschmerzattacken auslösen. Nicht alle Patienten reagieren auf dieselben Trigger. Sehr häufig sind aber Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel, hormonelle Veränderungen oder Umweltfaktoren. An Rückenschmerzen leiden mehr als zwei Drittel aller Erwachsenen mindestens ein Mal pro Jahr. 70 bis 80 Prozent aller Krebspatienten leiden während ihrer Erkrankung an Schmerzen; 80 Prozent der Patienten mit Rheuma (etwa 800 000 insgesamt) haben chronische Schmerzen. Die Deutsche Schmerzgesellschaft nennt Erkrankungen des Bewegungsapparats als häufigste Ursache chronischer Schmerzen, an erster Stelle Rückenschmerzen, an denen jeder zehnte leidet. Ursache für Rückenschmerzen sind nicht nur Fehlhaltungen, einseitige Belastungen und Muskelverspannungen. Auch Stress und Depressionen können Beschwerden auslösen. Dagegen hilft nur eine möglichst umfassende Vorbeugung. Damit der Rücken nicht schmerzt, müssen Arbeitsplatz, Wohnung und Freizeit rückenfreundlich gestaltet werden. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, an Schmerzen zu leiden. Chronische Erkrankungen wie HerzKreislauf-Erkrankungen oder Diabetes, ein erhöhtes Risiko für Stürze oder ein verändertes Schmerzempfinden können die Ursachen für diese Zunahme sein. Schmerzen treten mit höherem Lebensalter aber nicht nur öfter auf, sondern sie
TITELTHEMASCHMERZEN
…und das meinen die Fachärzte! Privatdozent Dr. med. Hardi Lührs Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie
www.gastroenterologie-ab.de Tel. 0 60 21/4 44 78-0
6
Schmerz in der Gastroenterologie Bauchschmerzen begleiten den Menschen von der Kindheit bis ins Alter. Sie können durch harmlose Gasbildung bei normaler Verdauung oder durch ernsthafte Erkrankungen, wie z. B. Entzündungen oder Tumoren, hervorgerufen werden. Schmerzen können in verschiedenen Organen an unterschiedlichen Orten des Bauches entstehen und damit die Ursachensuche erschweren. Neben der genauen Beschreibung der Schmerzen durch den Patienten können wir Gastroenterologen durch Abtasten des Bauches, Ultraschalluntersuchung und Endoskopie die richtige Diagnose finden.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:32 Uhr
Seite 9
TITELTHEMASCHMERZEN
…und das meinen die Fachärzte! Dr. med. Olaf Hiltmann Facharzt für Hals-NasenOhren-Heilkunde/Plastische Operationen/Allergologie/ Stimm- und Sprachstörungen www.hno-ab.de Tel. 0 60 21/3 53 30
Schmerzen aus der Sicht des Hals-Nasen-Ohren-Arztes Als Hals-Nasen-Ohren-Ärzte sind wir täglich in vielfältiger Weise mit dem Symptom Schmerz konfrontiert. Bei der Schmerztherapie nach Operationen, bei der Behandlung von tumorbedingten Schmerzen und auch bei chronischen Schmerzen ist das Vorgehen durch die enge Kooperation mit unseren Anästhesisten weitestgehend standardisiert. Demgegenüber ist die Situation in der täglichen Sprechstunde weitaus individueller. Aufgrund der sehr komplexen Anatomie des Kopf- und Hals-Bereiches sind die Ursachen der in diesen Bereichen auftretenden Schmerzen sehr vielschichtig. Andererseits tun sich viele Patienten schwer, die meist sehr vielgestaltig auftretenden Schmerzen zu schildern. Meist sind es Kopf-, Hals- oder Ohrenschmerzen, die den Patienten in unsere Sprechstunde führen. Zunächst ist die genaue Anamnese (Erhebung der Vorgeschichte) für die Abklärung der Schmerzen unerlässlich. Häufig weist uns diese schon den richtigen Weg zur möglichen Ursache der Beschwerden. Darauf folgt eine genaue Untersuchung der Ohren, der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Rachens, Kehlkopfes und des Halses. Mit unseren modernen Endoskopen und dem Mikroskop haben wir die Möglichkeit, die interessierenden anatomischen Regionen schnell und vor allem für den Patienten sehr schonend zu untersuchen. Dies ist selbst im frühen Kindesalter möglich und erspart häufig aufwendige apparative Maßnahmen. Ebenso ermöglicht uns die Ultraschalluntersuchung der Nasennebenhöhlen und der Halsweichteile eine schonende und sofort verfügbare Abklärung der schmerzenden Regionen. So lassen sich mit diesen Methoden Entzündungen des Gehörgangs, des Mittelohres, der Nase und der Nasennebenhöhlen rasch erkennen und zielgerichtet behandeln. Nicht selten sind jedoch der Ort der Schmerzempfindung und die den Schmerz auslösende Ursache weit voneinander entfernt. So kann beispielsweise ein diffuser einseitiger Ohrschmerz durch einen Tumor im Rachen verursacht werden, der nur mit einer sorgfältigen endoskopischen Untersuchung durch den HNO-Arzt erkannt werden kann. Ebenso können anatomische Veränderungen, wie beispielsweise eine stark verkrümmte Nasenscheidewand, Ursache langanhaltender Schmerzen im Gesicht sein. Gerade beim Gesichtsschmerz ist eine sorgfältige Untersuchung durch den HNO-Arzt nötig, da hier häufig die Ursache in den Nasennebenhöhlen liegt. Lässt sich dabei weder mit der endoskopischen Untersuchung der Nase und des Rachens noch durch Ultraschall eine Ursache finden, ist eine bildgebende Diagnostik der Nasennebenhöhlen erforderlich. Dabei bietet sich mit der digitalen Volumentomographie (DVT) eine exzellente Methode. In unserer Praxis ist dieses moderne Röntgenverfahren seit über 10 Jahren etabliert. Es ermöglicht uns eine dreidimensionale Darstellung des Schädels mit sehr hoher Detailauflösung. Mit unserem derzeitigen Gerät bieten wir den aktuellsten Stand der Technik. Damit können wir die Strahlenbelastung für den Patienten auf ein Minimum reduzieren, da wir die Bildgebung ganz gezielt auf die zu untersuchende Region abstimmen können. Nicht selten finden sich hierbei auch außerhalb des HNO-ärztlichen Fachgebietes liegende Ursachen der Schmerzen. So lässt sich beispielsweise eine entzündliche Veränderung an den Zahnwurzeln mit diesem Verfahren viel früher als mit einer konventionellen Röntgenaufnahme beim Zahnarzt feststellen. Bei der Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Schmerzen pflegen wir die Zusammenarbeit mit unseren Kollegen der anderen Fachdisziplinen sehr intensiv. Das Umfeld unserer Praxis bietet dabei den Vorteil kurzer Wege.
7
TITELTHEMA
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:32 Uhr
Seite 10
TITELTHEMASCHMERZEN
…und das meinen die Fachärzte! Dr. med. Alexander Henze
Schmerzen generell ernst nehmen
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Wie auch in anderen Fachbereichen sehen wir täglich Patientinnen mit unterschiedlichen Schmerzen. Generell muss man in der Frauenheilkunde die Beschreibung von Schmerzen ernst nehmen und abklären.
www.fagz.de Tel. 0 60 21/44 47 73-0
Wir unterscheiden zwischen Schmerzen in den verschiedenen Lebensphasen, zum Zeitpunkt der Menstruation, Schmerzen, die durch anatomische Auffälligkeiten hervorgerufen werden und Schmerzen, die keine greifbare Ursache haben. Des Weiteren sehen wir täglich Patientinnen, die beunruhigt in die Sprechstunde kommen und über Brustschmerzen klagen. Im Laufe des Lebens werden Patientinnen in unterschiedlicher Weise, Dauer und Ausprägung durch gynäkologisch bedingte Schmerzen belastet. Es gibt Frauen, die Schmerzen dieser Art nie erleiden, andere fühlen täglich eine Art Beschwerdesymptomatik. Dieses hängt sicherlich auch von der individuellen Toleranzgrenze ab. Was für die eine Patientin schon fast unerträglich erscheint, ist für die nächste Patientin nur ein leichter, gut zu tolerierender Schmerz. Hier spielt die psychische Verfassung, die Lebenssituation und natürlich der Schwellenwert der Schmerzrezeptoren eine Rolle. Der häufigste Schmerz in der Gynäkologie dürfte wohl der klassische Menstruationsschmerz (Dysmenorrhoe) mit oder ohne verstärkte Blutung (Hypermenorrhoe), sein. Beschreiben Frauen eine Dysmenorrhoe, sollte dieses abgeklärt und anatomische Ursachen wie z. B. Zysten, Myome oder Endometriose ausgeschlossen werden. Häufig besteht der Menstruationsschmerz aufgrund eines hormonellen Ungleichgewichtes in der Gebärmutter ohne sichtbare Veränderungen. Mittlerweile gibt es verschiedene pflanzliche und schulmedizinische Medikamente zur Zyklusregulierung und Schmerzprävention, die einen nahezu unbeschwerten Zyklus gewährleisten können. Zudem wird häufig die Pille im Langzeitzyklus verwendet (ohne Pause), um die Dysmenorrhoe zu vermeiden. Sollten als Ursache Zysten, Myome oder Endometriose vorhanden sein, gibt es auch hier unterschiedlichste Behandlungskonzepte, dieses muss sicherlich nicht immer sofort zu einer Operation führen. Schmerzen der Brustdrüse (Mastodynie): Brustschmerzen sind in den meisten Fällen harmlos aber belastend. Häufig handelt es sich um zyklisch wiederkehrende Beschwerden. Dieses liegt ebenfalls an einem hormonellen Ungleichgewicht in der Brustdrüse. Hier kann ein linderndes Gel aufgetragen werden. Leider sind die Schmerzen aber auch unabhängig vom Zyklus und ebenfalls bedingt durch hormonelle Schwankungen. Nicht zu unterschätzen sind ausstrahlende Beschwerden von Brustmuskel, Rücken und der Schulter. Diese Probleme können in die Drüse ausstrahlen. Aber auch bei Brustschmerzen (Mastodynie) ist zur Abklärung grundsätzlich die Vorstellung beim Gynäkologen erforderlich, wobei eine Ursache mit einer relevanten Veränderung als sehr unwahrscheinlich einzuschätzen ist. Ihre Frauenärztin/Frauenarzt kann somit schnell Sicherheit geben.
8
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:32 Uhr
benötigen oft eine andere Behandlung als in jungen Jahren auftretende Beschwerden. Grund dafür ist der Stoffwechsel. Während die Schmerzverarbeitung ein robustes System ist und kaum der Alterung unterliegt, nimmt die Leistung bei der Verarbeitung und Ausscheidung von Nähr- und Arzneistoffen mit zunehmendem Alter ab. Wichtige Funktionen der für den Abbau und die Ausscheidung von Medikamenten zuständigen Organe Leber und Niere sind im Alter eingeschränkt. Bei Schmerzmitteln reicht oft eine geringere Wirkstoffmenge aus, um die Beschwerden genauso gut und lange zu lindern wie bei jungen Erwachsenen. In seiner akuten Form ist Schmerz ein wichtiges Warnzeichen des Körpers, dass etwas nicht stimmt. Bei chronischen Schmerzen ist diese Warnfunktion verloren. Der Schmerz hat sich verselbständigt und lässt sich nicht mehr beherrschen. Er dauert oft über lange Zeiträume – mindestens drei Monate – an; eine Ursache ist entweder nicht auffindbar oder sie ist schwer oder gar nicht therapierbar. Chronischer Schmerz entsteht, wenn sich durch ständig wiederholende Schmerzsignale Nervenfasern dauerhaft verändern. Der Schmerz prägt sich damit gewissermaßen im Zentralen Nervensystem ein und lässt
Seite 11
ein so genanntes Schmerzgedächtnis entstehen. Der Körper reagiert nun überempfindlich mit Schmerzen auch auf völlig harmlose Anreize. Es ist deshalb wichtig akute Schmerzen zu therapieren, damit diese nicht chronisch werden. Chronische Schmerzen können den Patienten physisch (in seiner Mobilität und Funktion), psychisch (in seinem Befinden, seiner Stimmung und seinem Denken) und sozial einschränken. Akuter Stress kann den Schmerz für kurze Zeit unterdrücken. Durch Stress werden Botenstoffe gebildet, die das körpereigene Betäubungssystem im Gehirn aktivieren. Dies setzt Endorphine frei, die wiederum das Schmerzempfinden teilweise blockieren und die Schmerzverarbeitung für eine gewisse Zeit hemmen. Dauerstress dagegen erschöpft dieses Abwehrsystem und lässt den Schmerz ins Bewusstsein drängen. Die ganze Aufmerksamkeit der Betroffenen richtet sich auf den Schmerz. Das kann soweit führen, dass in Belastungssituationen allein die Angst vor möglichen Schmerzen eine innere Anspannung verursacht, die als unerträglicher Schmerz empfunden wird. Hinzu kommen oft noch Reaktionen des Körpers auf den Stress wie Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Magenprobleme. Unter derartigen Bedingungen können Schmerzen chronisch werden. Es ist deshalb wichtig, dass zwischen Stressphasen genügend Erholungszeiten liegen. I
06.03.2015
11:32 Uhr
Seite 12
MorgenWelt Kommunikation | Foto: ©Masson – Fotolia.com
GESUNDHEITSVORSORGE
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Kindes- und Jugendalter! Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
Nach der Geburt
I HNO-arzt I Kinderarzt
Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung
3. – 10. Tag
I Kinderarzt
U2 erste Grunduntersuchung
4. – 5. Woche
I Kinderarzt
U3 Kinderarztpraxis und Familie
3. – 4. Monat
I Kinderarzt
U4 erste Impftermine
6. – 7. Monat
I Kinderarzt
U5 das Baby wird beweglicher
6. – 9. Monat
I Zahnarzt
Milchzähne und Beratung mit Baby 01
10. – 12. Monat
I HNO-arzt I Kinderarzt
Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter
15. – 18. Monat
I Zahnarzt
Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung
21. – 24. Monat
I Kinderarzt
U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden
24. Monat
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt
Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“) Ausschluss frühkindliches Schielen
30. – 72. Monat
I Zahnarzt
3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung
34. – 36. Monat
I Kinderarzt
U7a Kleinkind wird Kindergartenkind
3. – 4. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt
Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit
4. Lebensjahr
I Augenarzt I Kinderarzt
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind
5. Lebensjahr
I Kinderarzt
U9 bald ein Schulkind
6. Lebensjahr
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine
ab 6. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung
7. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen
8. Lebensjahr
I Akademischer Sprachtherapeut
Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen
9. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase
ab 10. Lebensjahr
I HNO-arzt
Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)
11. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase
12. – 18. Lebensj. halbj.
I Zahnarzt
01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen
bis 13. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen
13. – 14. Lebensjahr
I Kieferorthopäde I Kinderarzt
9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung
16. – 17. Lebensjahr
I Frauenarzt I Kinderarzt
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung
17. Lebensjahr
I Kieferorthopäde
Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten
10. – 18. Lebensjahr
I Orthopäde
Rücken-Check-up
1. – 18. Lebensjahr
I Hautarzt
Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)
I Urologe
... 10
.
06.03.2015
11:32 Uhr
Seite 13
MorgenWelt Kommunikation | Foto: ©Masson – Fotolia.com
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
Von Kopf bis Fuß … … oder von Apotheke bis Zapata. Unsere drei großen Warenhäuser und insgesamt über 70 Fachgeschäfte bieten einfach alles, was das Herz begehrt. Zentrale Lage im Herzen von Aschaffenburg, einheitliche Öffnungszeiten an sechs Tagen in der Woche, 1.700 überdachte Parkplätze, im Winter warm, im Sommer angenehm kühl und immer trocken. Geht Shopping noch schöner? Besuchen Sie uns doch mal wieder – wir freuen uns auf Sie!
rt ! h e g e b z r e H s a d Was
www.city-galerie.de
1.700 überdachte Parkplätze
Montag–Samstag 9 –20 Uhr
GESUNDHEITSVORSORGE
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:32 Uhr
Seite 14
Gesundheits-Check-up im
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
...
Erwachsenenalter!
Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
ab 18. Lebensjahr
I Augenarzt I Urologe
Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen
I Zahnarzt 20. Lebensjahr
I Frauenarzt I HNO-arzt
I Internist I Kardiologe I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner
I Urologe I Zahnarzt
30. Lebensjahr
I I I I
Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe
I Urologe I Zahnarzt
40. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen 2-jährl. Augendruckmessung zur Glaucomfrüherkennung, Lesebrille Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen
... 12
.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:32 Uhr
Seite 15
... Lebensalter
Fachrichtung
Art der Untersuchung
45. Lebensjahr
I Frauenarzt
Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen
I Internist I Kardiologe I Orthopäde I Radiologe
I Urologe I Zahnarzt
50. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist
I Kardiologe
I I I I I
Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe
I Zahnarzt
60. Lebensjahr
I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe
I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt
ab 70. Lebensjahr
I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt
Alle Altersklassen
I Hautarzt
Verkehrs-Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD Cataract (Grauer Star)- und Glaucom (Grüner Star)-Vorsorge, Brillen- und Netzhautcheck, Verkehrs-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Sehtest, Verkehrstauglichkeit, Cataract- und Glaucom-Vorsorge Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs
... 13
GESUNDHEITSVORSORGE
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 16
Gesundheits-Check-up nach
...
Risikogruppen!
GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge
Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– Berufskraftfahrer
I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe
ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung
– Piloten
I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist
gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich
– Bildschirmarbeitsplatz
I Augenarzt I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up
– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen
I Hautarzt
gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen
– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln
I Urologe
Harnblasenkrebsfrüherkennung
Diabetiker
I I I I I I
jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.
I Kardiologe
ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Herzkranke
I Kardiologe/Internist I Zahnarzt
alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle
Hypertoniker
I I I I
jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre
Immunschwäche
I Hautarzt
Berufsgruppen
Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt
Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe
I Zahnarzt
Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle
I Augenarzt
ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check
– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie
I Frauenarzt
6-monatlich
– Biologicals
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bisphosphonate
I Zahnarzt
Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung
– Cortison
I I I I
Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde
3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse
– Chemotherapeutika (MTX, etc.)
I I I I I
Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt
4-monatlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme
...
14
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 17
... Risikogruppe
Fachrichtung
Art der Untersuchung
– ß-Blocker
I Kardiologe/Internist
jährlich
– Cordarex
I Augenarzt I Kardiologe/Internist
4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich
– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)
I Augenarzt I Hautarzt I Internist
4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich
– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)
I Hautarzt
individuell, Haut-Check
– Bestrahlung
I Zahnarzt
vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle
Osteoporose
I Orthopäde
ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung
Raucher
I I I I I I I I
Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt
jährliche Netzhautuntersuchung Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut
Rheumatiker
I I I I
Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt
3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle
Schwangere
I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt
Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis
Sportler
I Zahnarzt
Sportschutzschienen
IHR PARTNER FÜR ABGESTIMMTE DRUCK- UND LOGISTIKLÖSUNGEN! WWW.KUTHAL.COM WWW.R-M-D.COM
. 15
13_Ausg_01_2015_43:Briefbogen_Dok_1 Sofa
09.03.2015
14:17 Uhr
Seite 18
PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN
ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN
Anzeige
Vergiss den Muskel, kümmere Dich um die Faszie (Typaldos) Schmerzen am Bewegungsapparat werden nicht nur von der Wirbelsäule oder den Gelenken verursacht, sondern auch von schmerzauslösenden punktförmigen Veränderungen in den Faszien und Muskeln, d. h. den „Myofaszialen Triggerpunkten“. (Auslöser heißt auf Englisch „trigger“). Faszien sind mittlerweile von ihrem Schattendasein ins Rampenlicht der Medizin getreten. Seit dem 1. Faszien Kongreß 2007 in Boston arbeiten nun viele Wissenschaftler an der Erforschung dieses zum Teil noch unbekannten Gewebes. Faszien sind eine spezialisierte Form von Bindegewebe. Sie bestehen aus Kollagenfasern (sehr straff, kaum dehnbar), Elastinfasern (bis 150 % dehnbar) und Retikulinfasern (lockerer Verbund von Netzfasern). Alle Muskeln sind mit einem Faszienschlauch umgeben, dieser gibt den Muskeln Stabilität und lässt sie auch letztendlich die Kraft auf Knochen und Gelenke entfalten. Ohne Faszien wären Muskeln wie Wackelpudding.
len Gleitfähigkeit und dadurch zu einer Mehrbelastung der Muskulatur und auf Dauer auch zu einer schlechten Haltung. Ursache für solche fehlerhaften Spannungen sind Verletzungen, Distorsionen, aber auch chronische Über- oder Unterbelastungen innerhalb des Bewegungsapparates. Behandlung mit Stoßwellen
Die Bedeutung von so genannten Triggerpunkten wurde erstmals 1991 von Typaldos beschrieben. Ihm fiel auf, dass seine Patienten ihre Beschwerden immer wieder mit einem ziehenden Schmerz beschrieben und dazu mit mehreren Fingern entlang einer Linie strichen. Hieraus entwickelte sich die entsprechende Therapie der Triggerbandtechnik.
Eine erhöhte Faszienspannung oder Verklebung führt zur Reduktion der faszia-
Triggerbänder entstehen durch Verdrehungen innerhalb der Faserverläufe oder durch Aufspaltung eines Faszienbündels. Zusätzlich kommt es zu Einlagerung von Calcium entlang einer Verletzungslinie. Bildlicher Vergleich ist etwa ein Loch in einem Spinnennetz oder eine Laufmasche, die das normale Fasergewebe in ihrer Kontinuität durchbricht. (Bild 1 und 2).
Muskel mit intakter Faser (Spinnennetz)
Muskel mit Triggerband (Spinnennetz beschädigt)
Faszien erfüllen also ihre Hauptfunktion im Binde- und Stützgewebe und haben darüber hinaus auch wichtige Erkennungsfunktionen, da sie nicht nur Schmerz vermitteln, sondern auch mechanische Reize erkennen können.
Behandlung mit Daumendruck
Triggerbänder können akut oder chronisch auftreten. Diese entstehen durch vorangegangene Ruhigstellung, zum Beispiel durch längeres Sitzen oder Schlafen. Hierdurch kommt es zu Adhäsionen, welche dann bei Bewegung erst wieder gelöst werden müssen. Typischerweise finden wir dieses Phänomen am Morgen nach dem Aufstehen. Die lange Ruhephase sowie die Wärme sorgt für die Bildung von Verklebungen, im Laufe des Tages lösen sich diese wieder und den Patienten geht es besser (Anlaufschmerz). Die Ursache dieser Funktionsstörungen sind in vielen Fällen die Faszien- und Triggerpunkte. Sie sind auf den üblicherweise für die Diagnostik von Schmerzen angefertigten Bildern (Röntgen, CT, MRT, Sonographie, Szintigraphie) nicht zu sehen, weshalb viele Ärzte und Therapeuten den Patienten mit den Worten: „... alles in Ordnung, damit müssen Sie wohl leben ...“ Ihrem Schicksal überlassen. Durch die flächenhaften Schmerzzustände und Ausstrahlungsmuster, die oft von
16
•
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
Symptomen wie Kribbeln, Gefühlsstörungen oder Druckgefühl begleitet werden, ist der Patient oft in dieser Situation allein gelassen. Da er meist nach einer Odyssee mit vielen ergebnislosen Untersuchungen keine Erklärung für seine Beschwerden hat, kommt es schließlich auch zu einer Änderung der Gefühlslage, die zusätzlich psychisch belastend wird.
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 19
Daher ist eine zielgerichtete und vor allem rechtzeitige Diagnostik erforderlich, um geeignete Maßnahmen einzuleiten.
Wadenschmerzen, Hüftgelenksschmerzen, Wirbelsäulenbeschwerden sowie verschiedene Blockaden im Becken/Wirbelsäulenbereich. Überwiegende Schreibtischarbeit führt oft zu Verklebungen der Faszien im oberen Hals-Nackenbereich mit Ausstrahlung der Schmerzen in die Schulter oder kombiniert mit Kopfschmerzen. Die Erklärung hierfür sind einseitige statische monotone Belastungen bei gleichzeitig fehlender dynamischer Beanspruchung großer Muskelgruppen.
Bekannte Beispiele für Beschwerden mit ausgesprochener Faszienbeteiligung sind Schulterschmerzen mit Bewegungseinschränkung, Fersensporn mit ziehenden
Aus dem Sport heraus wissen wir, dass das so genannte Aufwärmen nicht nur darin bestehen sollte, ein lockeres Lauftraining zu absolvieren, sondern dass
die Muskeln und Gelenke über gezielte Dehn- und Lockerungsübungen über einen gewissen Zeitraum beansprucht werden müssen, damit alle Strukturen optimal zusammenarbeiten. Neben manualtherapeutischen bzw. osteopathischen Maßnahmen wird immer öfter die radiale und fokussierte Stoßwellentherapie eingesetzt, um den Erfolg zu steigern. Auch spielt die Eistherapie und das Taping eine zunehmende Rolle in der Prävention und auch in der Behandlung solcher Krankheitsbilder. Nähere Infos unter www.dr-fecher.de
Praxisgemeinschaft Orthopädie und Sportmedizin
Dr. Fecher & Dr. Benes Praxisgemeinschaft für Orthopädie & Sportmedizin rekonstruktive & ästhetische Fußchirurgie www.dr-fecher.de
Dr. med. Klaus Fecher • Rekonstruktive Fußchirurgie Ltd Arzt: Dr. Klaus Fecher Hallux Valgus, Hallux Rigidus, Zehenfehlstellungen, Anomalien, Fersensporn, Rezidiveingriffe nach Vor-OP Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem • Ambulante und stationäre Operationen • Schwerpunkt Fuß-, Knie- und Hüftgelenkchirurgie • Wirbelsäulenbehandlung - Bandscheibenprobleme • Stoßwellenzentrum - Triggerpunkttherapie • SpineMed Extensionstherapie
Dr. med. Georg Benes • Knie- und Hüftgelenkchirurgie Ltd Arzt: Dr. Georg Benes Knie- und Hüftgelenkendoprothetik, Minischlitten
Orthopädische Praxisgemeinschaft - Dr. Fecher & Dr. Benes Ludwigstraße 4 63739 Aschaffenburg Tel. 0 60 21 / 580 310 Fax 0 60 21 / 580 3122 fecher@fusskliniken.de www.dr-fecher.de
17
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 20
ZAHNÄRZTE
Anzeige
Zahnarztbesuch ganz ohne Schmerzen
PRAXIS DR. WOLFGANG GUTWERK UND DR. MECHTHILD FRANZ
Stress- und angstfreie Behandlung in Tiefschlaf, Dämmerschlaf, Vollnarkose und Hypnose – für ein sympathisches Lächeln
Wirklich gerne geht wohl kaum jemand zum Zahnarzt. Das mulmige Gefühl vor dem Termin kennen die meisten. Ein Zahnarztbesuch wird in aller Regel mit Schmerzen verbunden, die in der Vorstellung der meisten Menschen schon mit dem Einstich der Betäubungsspritze beginnen. Moderne und sanfte Verfahren, wie sie in der Praxis Dr. Gutwerk und Kollegen zur Anwendung kommen, erlauben jedoch eine absolut schmerzfreie Behandlung vom ersten Moment an. Sie beginnt mit einer Oberflächenanästhesie, die dafür sorgt, dass man schon vom Einstich (fast) nichts merkt. Für Menschen mit einer ausgeprägten Zahnarztphobie – und das sind immerhin rund 10 % aller Patienten – ist jedoch auch das kein Trost. Für diese bietet die Praxis Behandlungen in Tiefschlaf, Vollnarkose oder Hypnose an. So stellt ein Zahnarzttermin auch für den größten Angstpatienten keine Tortur mehr dar. Schon allein die Vorstellung, zum Zahnarzt zu müssen, verursacht vielfach Herzklopfen, Magendruck, zittrige Glieder, feuchte Hände und Kurzatmigkeit. Patienten mit erheblicher Angst schieben den Zahnarztbesuch in den meisten Fällen lange vor sich her, oftmals solange, bis er sich wirklich nicht mehr vermeiden lässt, weil die Schmerzen unerträglich werden. Häufig sind dann Zähne, die bei regelmäßiger Prophylaxe problemlos hätten gerettet werden können, nicht mehr zu erhalten. Sie müssen entfernt und ersetzt werden. Zahnverlust ist ein Risiko, dem sich sehr ängstliche Patienten über-
18
durchschnittlich stark aussetzen. Mehr noch: Jahrelange Zahnarztabstinenz wirkt sich auch negativ auf die Gesundheit aus. Wechselwirkungen zwischen Mundhöhle und Organismus sind wissenschaftlich nachgewiesen und heute nicht mehr zu bestreiten. Angstpatienten finden sich in allen Bevölkerungsgruppen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Bildungsgrad oder beruflichem Status. Sie haben in aller Regel Angst vor Schmerzen, oder Angst, der Situation hilflos ausgeliefert zu sein und die Kontrolle zu verlieren. Sind dann teils
schwerwiegende Defekte entstanden, schämen sich viele wegen ihrer schlechten Zähne und trauen sich noch weniger zum Zahnarzt. Es beginnt ein Teufelskreis, durch den das meist ohnehin schon eingeschränkte Selbstwertgefühl weiter geschwächt wird und Lebensqualität und Lebensfreude erheblich leiden. Angst vor Schmerzen oder dem Zahnarztbesuch überhaupt ist allerdings kein Schicksal, mit dem man sich abfinden muss. „Eine komplett angst- und schmerzfreie Behandlung ist heute keine Utopie mehr. Und selbst für Menschen mit einer ausgeprägten Phobie gibt es Wege, sie zu überwinden und damit nicht nur schöne und gesunde Zähne und ein gewinnendes Lächeln, sondern auch ein neues Selbstbewusstsein zu erlangen“, weiß Dr. Mechthild Franz. Neben der Hypnose oder dem sogenannten Tiefschlaf (auch bekannt als Dämmerschlaf) ist eine Behandlung unter Vollnarkose eine angenehme und stressfreie Möglichkeit der Therapie. „Oft lassen sich gerade bei notwendigen umfassenden Zahnsanierungen damit auch Behandlungszeiten verkürzen, da in einer Sitzung mehrere Behandlungsschritte durchgeführt werden können, für die ansonsten mehrere Termine notwendig wären“, erklärt Dr. Wolfgang Gutwerk. „Ein Aspekt, der diese Verfahren übrigens auch für Patienten interessant macht, die beruflich bedingt über geringe zeitliche Ressourcen verfügen.“ Bei Tiefschlaf oder Vollnarkose arbeitet die Praxis mit einem kompetenten Anästhesieteam zusammen, das für größtmögliche Sicherheit sorgt. Im Bereich Hypnose kooperieren die Zahnärzte mit einer erfahrenen Allgemeinmedizinerin. Nicht nur bei Angstpatienten – bei diesen aber ganz besonders – ist es zudem wichtig, dass für Aufklärung und Beratung viel Zeit zur Verfügung steht. „Verständnis für die Sorgen und Bedenken der Patienten zu haben und diese ernst zu nehmen, ist Teil unserer Praxisphilosophie“, versichert der Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Spezialist für Implantologie, Dr. Wolfgang Gutwerk. „Für einen Zahnarztbesuch ist es nie zu spät. Wir helfen dabei, die Zahngesundheit wieder herzustellen und ein schönes Lächeln zu schaffen – auf Wunsch auch im Schlaf. Es gibt immer eine Lösung. Sprechen Sie uns gerne an.“ Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen unter www.gutwerk.de/ gutwerk-tv
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 21
stfrei schmerz- und ang
Ihre Zahn-Spezialisten Dr. Wolfgang Gutwerk (Fachzahnarzt für Oralchirurgie), Dr. Mechthild Franz (Tätigkeitsschwerpunkt Implantatprothetik) und Kollegen Ludwigstraße 3 (ggü. Hauptbahnhof) im GutWerk-Haus 63739 Aschaffenburg Telefon 0 60 21 44 393 0 www.gutwerk.de
Einblicke in die Praxis: Schauen Sie bei Gutwerk-TV rein!
IMPLANTAT VORTRÄGE VHS-Vortrag Aschaffenburg I Dienstag
21.04.2015 19.00 Uhr
Praxis-Vorträge Dr. Gutwerk telefonische Anmeldung nötig I Mittwoch
01.07.2015 19.00 Uhr
I Dienstag
22.09.2015 19.00 Uhr
I Mittwoch
21.10.2015 19.00 Uhr
I Donnerstag 03.12.2015 19.00 Uhr
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 22
AUGENKLINIK ASCHAFFENBURG | AUGEN LASER ZENTRUM
AUGENKLINIK
Anzeige
Schmerzen im Auge ernst nehmen Vielfältige Ursachen möglich – zahlreiche Schmerzformen und Schmerzintensitäten – gute Behandlung möglich
Wenn der Patient über Augenschmerzen bei Blickbewegungen klagt, ist an eine Sehnervenentzündung (Neuritis n. optici) zu denken. Diese kann mit einer Multiplen Sklerose verbunden sein. Bei erheblichen subjektiven Schmerzen in der Augenhöhle, Rötung und Schwellung der Bindehaut und erheblicher Bewegungseinschränkung weist dies auf eine Entzündung der Augenmuskeln (Myositis) hin. Nicht zuletzt verursacht eine akute Regenbogenhautentzündung augenbedingte Kopfschmerzen, welche der Augenarzt diagnostizieren kann.
Schmerzen im Auge und/oder in der Augenregion (Lidregion) können durch eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Krankheiten verursacht werden. Empfunden und unterschieden werden können unterschiedliche Schmerzformen und -intensitäten. Das fängt bei leichtem Fremdkörpergefühl und Kratzen der Augenoberfläche durch „trockene Augen“ oder Hornhautfremdkörper an. Kratzt es bei jedem Lidschlag, befinden sich die Fremdkörper, die zum Beispiel durch Heimwerkerarbeiten ohne Schutzbrille ins Auge gelangen, nicht selten unter dem Lid. Dieses muss dann vom Augenarzt „umgeklappt“ werden, um den Fremdkörper zu entfernen. Bei Entzündungen der Bindehaut (infektiös, zum Beispiel durch Bakterien, Viren und Pilze) sind Brennen der Augen, Fremdkörpergefühl, Tränen und Lichtscheue und schließlich bei schweren brennenden Schmerzen ein krampfhafter Verschluss der Lidspalten die subjektiven Symptome. Auch Verletzungen der Hornhautoberfläche können schnell passieren, wenn zum Beispiel ein Kind dem Erwachsenen aus Versehen mit dem Finger ins Auge piekt, die Katze ihre Krallen Richtung Auge ausfährt oder die Blätter einer
20
individuell auch höher und tiefer liegen. Dies kann nur der Augenarzt richtig einordnen. Dann ist die Diagnose klar und es kann geholfen werden.
Zimmerpflanze ins Auge gelangen. Diese Verletzungen verursachen starke Schmerzen, Tränen und Rötung des Auges sowie Lichtscheue. Es ist kaum möglich, das Auge offen zu halten. Äußerst schmerzhaft ist auch die „Verblitzung“ nach Blick in eine Schweißflamme und die so genannte Schneeblindheit durch starke Sonneneinstrahlung in großen Höhen. Die Spanne der Schmerzintensität reicht bis hin zu dramatischen Schmerzen im Auge und allgemeinen Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und schweren Bauchschmerzen bei einem „akuten Glaukomanfall“. Vor allem die Bauchbeschwerden lenken manchmal vom Auge ab und man vermutet eher eine Blinddarmentzündung oder Gallenkolik. Nicht selten wird hierbei sogar an einen Herzinfarkt gedacht. Wenn man den Augeninnendruck misst, kann man dann Werte bis 60 oder gar 80 mmHg feststellen. Der „normale“ Augeninnendruckwert liegt bei 15 mmHg, kann aber
Heutzutage ist auch die Asthenopie eine wichtige Ursache für augenbedingte Kopfschmerzen. Hierunter versteht man ein Missverhältnis zwischen den Anforderungen an das Sehorgan und seiner Leistungsfähigkeit infolge übermäßiger Beanspruchung der gesunden Augen. Dies kann durch zu lange Naharbeit sowie ungünstige Bedingungen am Arbeitsplatz (mangelhafte Beleuchtung, Blendung, unzureichende Schatten- und Kontrastbildung durch Leuchtstoffröhren, ungenügende Gläserstärke oder ganz fehlende Brille, fehlende Bildschirmarbeitsplatzbrille etc.) verursacht sein. Abhilfe schaffen hier die passenden Brillengläser, die gegebenenfalls eine Kurz-, Weit-, Hornhautverkrümmung und nicht zu vergessen die „Altersweitsichtigkeit“ optimal korrigieren. Wichtig ist es genau zu besprechen, wozu die Brille benutzt wird, damit die jeweilige Tätigkeit auch für längere Zeit ohne Kopfschmerzen ausgeführt werden kann. Manchmal sind Schmerzen im Auge auch ein Zeichen für andere Beschwerden oder Störungen anderer Organe. Ihre Behandlung erfordert dann unter Umständen eine Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 23
SPACHES.COM
GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG | MILTENBERG | ALZENAU | WALLDÜRN
Die leitenden Ärzte der Augenklinik (v. li. im Bild): Dr. Bachmann, Dr. Walter-Fincke, Dr. Lipka, Dr. Zumbansen Als überregionale Gemeinschaftspraxis sind wir mit unserem erfahrenen Ärzteteam und mehr als 70 Fachkräften auch in Ihrer Nähe für Sie da. Sie werden freundlich aufgenommen, individuell beraten und können sich auf eine ausgezeichnete Diagnostik und eine nachhaltige Therapie auf dem neuesten Stand der Medizin verlassen. Dabei decken wir das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Augenmedizin von der einfachen Brillenverordnung bis zur ambulanten oder stationären Augenoperation ab:
쐽 Die gesamte Augendiagnostik
쐽 Operationen am Grauen Star und Grünen Star
쐽 Kindersprechstunde
쐽 Glaskörper- und Netzhautchirurgie
쐽 Sehschule
쐽 Hornhautchirurgie
쐽 Kontaktlinsenanpassung
쐽 Crosslinking
쐽 Makula- und Diabetes-Sprechstunde
쐽 Lidchirurgie
쐽 Begutachtung für Rente, Gericht und Verkehr
쐽 Excimer-Laser
Im Augen Laser Zentrum Aschaffenburg bieten wir Ihnen die sichersten und erfolgreichsten Methoden zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Besuchen Sie doch einfach einen unserer regelmäßigen, kostenfreien Infoabende.
Weitere Informationen finden Sie unter www.augen-ab.de oder rufen Sie uns an. ASCHAFFENBURG Elisenstraße 32, Tel. 06021.449870 ALZENAU Bezirksstraße 30, Tel. 06023.507050 MILTENBERG Breitendieler Straße 32, Tel. 09371.650300 WALLDÜRN Hauptstraße 10, Tel. 06282.6008 Wir sind Mitglied der AugenAllianz www.augenallianz.de
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 24
FRAUENÄRZTE GESUNDHEITSZENTRUM DR. HENZE & KOLLEGINNEN
FRAUENÄRZTE
Anzeige
Wenn der Körper sich verändert Wechseljahre: Begleitende Beschwerden sind kein Schicksal – individuelle Therapie steht im Vordergrund werden. Hierbei ist es wichtig, dass die Anwendung der lokalen Hormone kontinuierlich (zum Beispiel zwei bis drei Mal wöchentlich) erfolgt.
Die Wechseljahre sind für jede Frau ein einschneidender Lebensabschnitt mit körperlichen und seelischen Veränderungen. Die Hormonlage des Körpers stellt sich um, was mit einer Reihe an unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden sein kann. Diese reichen von Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Migräneattacken und Haarausfall bis hin zu Erschöpfung und depressiven Verstimmungen. Auch Gewichtszunahme, Schlafstörungen sowie Gelenk- und Muskelschmerzen sind nicht selten. Ob und welche Symptome eine Frau in den Wechseljahren verspürt und wie stark diese ausgeprägt sind, ist individuell verschieden. Deshalb muss auch eine begleitende Therapie individuell auf die Bedürfnisse der Frau abgestimmt sein. Welche Möglichkeiten in Frage kommen, muss jede Frau für sich und in Abstimmung mit ihrem Gynäkologen entscheiden. Grundsätzlich sind die Wechseljahre keine Krankheit. Es kann aber durchaus geboten sein, bestimmte Symptome auch medikamentös zu behandeln. Die vor einigen Jahren in die NegativSchlagzeilen geratene Hormonersatztherapie ist wesentlich besser als ihr Ruf. Zur Linderung der Symptome und zur Vorbeugung einiger ernst zu nehmen-
22
der Krankheiten ist sie das Mittel der Wahl. Es gibt individuell und niedrig dosierbare Gele und Pflaster, mit denen die Frau passgenau auf ihre Beschwerden reagieren kann. Auch die in den Wechseljahren durch den Hormonmangel bedingten Schmerzen im äußeren und inneren Genitalbereich können durch lokale Hormonanwendung gut beseitigt
Die Wechseljahre kündigen sich überwiegend durch Veränderungen der Menstruation an. Die Zyklen werden unregelmäßiger (kürzer oder länger), die Blutungen heftiger oder lang anhaltender. Manchmal klagen Frauen über eine zunehmende Trockenheit der Schleimhäute. Es ist auch möglich, dass Frauen die Wechseljahre erst wahrnehmen, wenn die Blutungen ganz ausbleiben (Menopause). Die Veränderungen können schon ab dem 40. Lebensjahr beginnen und sich bis in die Mitte der 50er hineinziehen. Weil die Menopause der zentrale Zeitpunkt ist, der die eigentlichen Wechseljahre einläutet, werden deren Phasen rund um die Menopause benannt. In der Prämenopause verlangsamen die Eierstöcke ihre Arbeit, die Hormonproduktion und damit die Fruchtbarkeit nehmen langsam ab. In sehr seltenen Fällen stellen die Eierstöcke schon vor dem 40. Lebensjahr ihre Arbeit ein. Die Perimenopause ist die Phase um die Menopause herum und findet bei den meisten Frauen um das 50. Lebensjahr herum statt. Sie dauert in etwa vier Jahre. In dieser Zeit bleibt der Eisprung immer häufiger aus, der Körper produziert damit immer weniger Progesteron und als Folge dessen auch Östrogen, also der Hormone, die den weiblichen Zyklus bestimmen, bis die Blutung eines Tages ganz aussetzt. Die wechseljahrbegleitenden Symptome müssen nicht als Schicksal hingenommen werden. Abhilfe ist auf unterschiedlichen Wegen möglich. Lassen Sie sich von Ihrem Gynäkologen beraten!
G
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 25
Dr. med. Alexander Henze & Kolleginnen Nadine Dettmar und Bettina Schreiber
Mit einem ganzheitlichen Konzept sind wir rund um die Gesundheit der Frau für Sie da . Im Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg steht die ganzheitliche Versorgung der Frau im Mittelpunkt. Durch unser ausgesprochen breites Diagnostik- und Therapiespektrum bieten wir eine individuelle, bestmögliche Rundumbetreuung. Beginnend mit der Mädchen- und Jugendsprechstunde umfasst unser Angebot schwerpunktmäßig die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, sämtliche Leistungen in der Brustdiagnostik und die Screeningmammographie. Zusätzlich ist die medikamentöse Tumortherapie (z. B. Chemotherapie) ein Bestandteil unseres Konzeptes. Wir geben unseren Patientinnen die Möglichkeit, diese Form der Therapie in einer angenehmen Atmosphäre durchführen zu lassen. Die intensive Schwangerschaftsüberwachung mit Pränataldiagnostik ist in enger Zusammenarbeit mit unseren Hebammen und den zuständigen pränataldiagnostischen Einrichtungen ein weiterer fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge in unserem Zentrum. Auf Wunsch können jährliche Gesundheitschecks durchgeführt und in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und anderen Fachärzten genauestens abgestimmt werden. Das Ärzteteam mit unseren qualifizierten Mitarbeiterinnen und unseren Hebammen Andrea Geis und Heike Bieber-Breid freut sich auf die individuelle Betreuung der Patientinnen im Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg.
Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg Weiterhin alle Kassen und privat.
Unsere Leistungen ; Vorsorge ; Intensivüberwachung während der Schwangerschaft: CTG, Farb-Doppler-Ultraschall, 2D/3D/4D Ultraschall ; Hormonsprechstunde ; Knochendichtemessung ; Kinder- /Jugendgynäkologische Sprechstunde ; Hochauflösender Brustultraschall der Stufe II nach DEGUM
Goldbacher Str. 33
;
63739 Aschaffenburg
;
; Ultraschallkontrollierte Mammastanzbiopsie ; Digitale Mammographie mit Tomosynthese ; Mammographiescreening ; Medikamentöse Tumortherapie
Tel. 06021 / 444 77 3-0 ; www.fagz.de ; info@fagz.de - direkt gegenüber Parkhaus City Galerie
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 26
UROLOGIE
Anzeige
DR. MED. PATRICK SAWAYA
Unerfüllter Kinderwunsch
UROLOGISCHE PRAXIS
Besteht bei einem Paar ein Kinderwunsch und stellt sich nach einem Jahr trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs keine Schwangerschaft ein, sollten sich beide Partner untersuchen lassen. Erster Ansprechpartner für den Mann ist der Urologe. falls die Samenbildung stören und durch „Verklebungen“ der Samenkanäle den Transport beeinträchtigen. Hier werden therapeutisch Antibiotika eingesetzt. Besteht Kinderwunsch nach Sterilisation (Vasektomie), kann die Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Samenwege auf operativem Wege versucht werden.
Die Ursachen männlicher Unfruchtbarkeit sind vielfältig. Voraussetzung für seine Zeugungsfähigkeit sind eine regelrechte Spermienbildung im Hoden und ein ungehinderter Transport intakter Spermien durch die Samenleiter in Kombination mit einer ungestörten sexuellen Funktion der Erektion und Ejakulation.
ader“, der sog. Varikozele, bedingt sein, welche meist den linken Hoden betrifft. Diese kann, insbesondere wenn begleitend Schmerzbeschwerden oder eine kosmetische Beeinträchtigung vorliegen, operativ behandelt werden. Eine Normalisierung der Spermaqualität kann hierbei jedoch nur in einem Teil der Fälle erreicht werden.
Ein Grund für eine gestörte Spermienproduktion kann ein in der Kindheit nicht oder nicht rechtzeitig behandelter Hodenhochstand sein. Während der Kindesentwicklung im Mutterleib wandern die Hoden aus dem Bauchraum durch den Leistenkanal in den Hodensack. Ist dieser Vorgang unvollständig und verbleiben sie in Bauchraum oder Leisten, bedarf es einer frühzeitigen Korrektur bis spätestens zum Ende des zwölften Lebensmonats im Sinne einer Hormonbehandlung oder oftmals auch operativen Lagekorrektur, um eine spätere Fruchtbarkeit zu ermöglichen.
Auch genetische Störungen können die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen; der häufigste bekannte Gendefekt ist hier das Klinefelter-Syndrom mit einem zusätzlichen X-Chromosom im männlichen Chromosomensatz (XXY). Bei diesen Männern ist bereits um den Pubertätszeitraum herum die Spermienproduktion sehr stark beeinträchtigt, sodass nur eine operative Hodenbiopsie mit Hodengewebsentnahme und Cryokonservierung im frühen Adoleszentenalter für eine spätere künstliche Befruchtungsmaßnahme erfolgversprechend ist.
Eine Einschränkung der Spermienqualität kann auch bei Vorliegen einer „Krampf-
Bakterielle Entzündungen im Bereich der ableitenden Samenwege können eben-
UNSERE PRAXISRÄUME
24
Auch Hormonstörungen sind eine wichtige Ursache für eine eingeschränkte Zeugungsfähigkeit des Mannes. Hier sind das männliche Geschlechtshormon (Testosteron), die Hirnanhangshormone und die Schilddrüsenhormone besonders relevant. Hormonstörungen lassen sich in der Regel gut medikamentös korrigieren. In diesem Zusammenhang muss zum Beispiel die Einnahme von Anabolika vollständig beendet werden. Auch viele Umwelteinflüsse, welchen sich der Mann bewusst oder unbewusst aussetzt, wie z. B. Medikamente (Chemotherapeutika), chemische Stoffe (z. B. Pflanzenschutzmittel), Radioaktivität sowie Alkohol- und insbesondere Nikotinkonsum haben einen nicht zu vernachlässigenden negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit. Mittels einer genauen Anamnese und körperlicher Untersuchung werden beim Facharzt für Urologie die Gründe für eine ungewollte Kinderlosigkeit ermittelt. Neben der Bestimmung des Hormonstatus im Blut ist der wichtigste Bestandteil das Spermiogramm (Untersuchung des Ejakulats), welches nach fünf- bis siebentä-
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 27
UNSER TEAM
UNSERE LEISTUNGEN
Krebsvorsorge
Nieren- und Harnleitererkrankungen
Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz
Prostata- und Samenblasenerkrankungen
giger Karenzzeit ohne Samenerguss in einem durch Masturbation gewonnenen frischen Ejakulat bestimmt wird. Hierbei werden Zahl, Beweglichkeit und Form der Spermien beurteilt, was die Bestimmung der Wahrscheinlichkeit einer Eizellbefruchtung erlaubt.
In Fällen vollständig fehlender Spermien im Ejakulat (Azoospermie) kann ausschließlich eine operative Hodenbiopsie mit Hodengewebsentnahme, Cryokonservierung und ICSI zur Erfüllung des Kinderwunsches führen.
Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen
Ist die Zeugungsfähigkeit organisch eingeschränkt, gibt es je nach Ursache diverse Möglichkeiten für eine assistierte Reproduktion. Bei geringer Einschränkung der Spermaqualität und ungestörter Eizellreifung der Frau ist die Planung des Geschlechtsverkehrs zum Zyklusoptimum möglich. Eine weitere Methode ist die gezielte Einspritzung des speziell aufbereiteten Samens zum Zeitpunkt des Eisprungs in die Gebärmutter (Intrauterine Insemination, IUI).
Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch
www.vasektomie-aschaffenburg.de
Geschlechtserkrankungen Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi
Potenzstörungen/Aging Male
Bei stark eingeschränkter Spermaqualität kommen künstliche Befruchtungsmethoden zur Anwendung (Betreuung im Kinderwunschzentrum): Bei der In-Vitro-Fertilisation (IVF) werden Spermien mit der Eizelle im Reagenzglas zusammengebracht; hierbei erfolgt der Befruchtungsvorgang durch die Spermien selbst. Im Anschluß werden die befruchteten Eizellen in die Gebärmutter eingesetzt. Bei der Intracytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) werden Spermien direkt in die Eizelle eingespritzt und diese schließlich in die Gebärmutter eingebracht.
Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation
Kinderurologie
HIER FINDEN SIE UNS:
Endoskopische Eingriffe
DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG
Ambulante Operationen
Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01 ESWL
www.dr-sawaya.de 25
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 28
Wir fühlen uns ausgezeichnet!
B AU C H & M Ü LLE R W E R B E AG E NTU R G M B H
Ihr Team der Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann in Aschaffenburg.
Medizin ist direkter Dienst am Menschen – von Menschen. Ausbildung, Fähigkeiten und Motivation unserer Mitarbeiter entscheiden jeden Tag darüber, ob wir unserem Anspruch gerecht werden, unsere Patienten optimal zu versorgen. Die Wertschätzung, Förderung und Bindung unserer Teammitglieder ist daher für uns ein elementarer Erfolgsfaktor. Die Auszeichnung als „Bester Arbeitgeber Deutschlands im Bereich Gesundheit & Soziales“ bestätigt diese Philosophie und erleichtert es uns, auch in Zukunft die besten Köpfe für das Wohl unserer Patienten zu gewinnen.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 29
Unsere Fachpraxis mit den Schwerpunkten Hämatologie/Onkologie, Diabetologie und Gastroenterologie vereint und koordiniert ein breites Spektrum an Wissen und Können der unterschiedlichsten Berufe:
• Facharzt
• Ernährungswissenschaftlerin
• Onkologische Fachkraft
• Arztfachhelferin/Arzthelferin/ Medizinische Fachangestellte
• Sportwissenschaftlerin • Psychologen
• Fachassistenten für orale Chemotherapie
• Med.-Techn. Assistentin (MTA)
• Orth. Schuhmachermeister
• Schmerzassistenten in der Onkologie
• Krankenschwester
• Bürokauffrau/Sekretärin
• Endoskopische Fachkraft
• Studienassistentin
• Praxismanagerin
• Wundtherapeutin, Wundassistentin
• Diätassistentin
• Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung
• Diabetesberaterin
Unser gemeinsamer Antrieb: Sie. Denn Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen.
BESSER GLEICH ANRUFEN:
(0 60 21) 34 27-0
Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann Elisenpalais | Elisenstraße 28 | 63739 Aschaffenburg | Telefon (0 60 21) 34 27-0 E-Mail: info@klausmann.de | www.klausmann.de
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 30
DR. MED. DENT. PETER WATZLAW, FRITZ WATZLAW, MORITZ WATZLAW UND DR. INGO GRÄFLING
KIEFERORTHOPÄDIE
Anzeige
28
Ein schönes Lächeln kann so einfach sein! Schienen geeignet für Erwachsene und auch für Jugendliche
Mit durchsichtigen Zahnspangen gegen Zahnlücken, Engstände und schiefe Zähne I Metallfreie, transparente Zahnspange I Jederzeit herausnehmbar (Essen, Sport, Datings etc.) I Schmerzfrei und angenehm zu tragen I Keine Behinderung beim Sprechen wie bei der Lingualtechnik I Unkomplizierter Behandlungsablauf I Mit wenigen Praxis-Besuchen zum Erfolg I Terminabstände auf Jugendliche und Erwachsene zugeschnitten
Ihre Vorteile bei uns: Wir haben die Erfahrung und neueste Technik dazu I 3-D Scan-Präzision I Computergestützte Anfertigung I Visuelle Behandlungssimulation I Hochwertiges Material I Jahrelange Anwendung
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 31
Smiles and Function Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: • Ganzheitliche Kieferorthopädie • Bionator-Therapie • Osteopathie • Lymphdrainage • Bunte herausnehmbare Spangen • Twin-Block-Technik • Festsitzende Spangen • Schonende Light-Wire-Technik • Biofunktionelle Orthodontie (BFO) • Selbstliegierende Brackets (Damon®, Speed®) • Fast unsichtbare Spangen • Weiße Brackets • Folientechnik (invisalign®, e-Cligner®, orthocaps®) • Lingual-Techniken (Incognito®, 2D-Brackets®) • Kiefergelenkdiagnostik und -behandlung • Erfahrenes sowie gut aus- und weitergebildetes Team
• Herabgesetzte Strahlenbelastung • Digitales Röntgen
• Über 18.000 behandelte Fälle seit 1981, davon über 5.000 Erwachsene
• Intraorale Verankerung • Benefit-System
tr. OttOotstostr.
. ilianstnrstr. xim MaM Ha H aximilia naan u e rauSer tr.Str .
Main Main
Müllers t Müllers r. tr.
Gemeinschaftspraxis
Dr. Peter Watzlaw Fritz Watzlaw Moritz Watzlaw Dr. Ingo Gräfling
tr. ings . Kolplpingstr Ko
Fachzahnärzte für Kieferorthopädie
t.r. nstr inns hssin oroh FFr
Gla Glattb t a t b acchher erÜÜ
rfrafahhr bebe rt t
EElils iseenns sttr.r.
HHe e i n i WW nsse e e esstt i ßißene r.r. nbbuu r r g g eer rS Strt.r .
Lange Str. Lange Str.
Hb f Hbf
LuLu dw igig stst r. r. dw
FrFier died r i r c hicshts r.tr.
Ducca Duccaststr.r.
63739 Aschaffenburg · Ludwigstraße 15 Telefon 0 60 21 / 2 88 88 · Fax 0 60 21 / 2 86 37
www.dr-watzlaw.de 29
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 32
MVZ RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
Anzeige
Bildgebende Diagnostik gibt Aufschluss über RÜCKENSCHMERZEN Rückenschmerzen haben vielfältige Ursachen – CT und MRT liefern wichtige Untersuchungsergebnisse
Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden in Deutschland überhaupt und können viele Ursachen haben. Fast jeder leidet im Lauf seines Lebens einmal darunter. Bei den meisten Betroffenen hören Rückenschmerzen nach spätestens sechs Wochen auf, ohne dass eine aufwändige Diagnostik und Therapie notwendig werden. Manchmal aber können sie extrem schmerzhaft, anhaltend und quälend sein. Dann ist eine sorgfältige Abklärung der Ursache auch mit bildgebender Diagnostik notwendig.
Mittelalter Patient mit vorwiegend sitzender Tätigkeit, der nach Gartenarbeit über starke Rückenschmerzen klagte. Das MRT Bild zeigt Bandscheibenvorfälle der Lendenwirbelsäule.
30
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
Ernst zu nehmen sind Rückenschmerzen, wenn sie mit zusätzlichen Beschwerden einhergehen. Diese müssen als Warnhinweise („Red Flags“) verstanden werden, da sie auf eine gefährlichere Schmerzursache hindeuten können. All diese Symptome deuten darauf hin, dass Nerven betroffen sind. In schlimmeren Fällen – Mediziner sprechen von höhergradigen Nervenausfällen – schwindet die Kraft in den Beinen oder es treten Lähmungserscheinungen auf. Dann liegt meistens ein Bandscheibenvorfall vor, der auf einen Nerv in der Wirbelsäule drückt. Deshalb wird bei schwereren Zusatzsymptomen gemäß der aktuellen Leitlinie eine bildgebende Diagnostik zur Abklärung der Schmerzursache empfohlen. Daneben gibt es Erkrankungen, bei denen die Schmerzen zwar auf den Rücken beschränkt bleiben und nicht in andere Bereiche des Körpers ausstrahlen, die bildgebende Diagnostik aber dennoch notwendig ist. Dazu gehören Knochenbrüche und Wirbelbrüche. Nicht nur ein Unfall kann Knochen brechen lassen. Viele Patienten sind überrascht, dass auch vergleichsweise geringe Belastungen wie zum Beispiel das Heben von einfachen Lasten im Haushalt oder heftiges Husten zu Wirbelbrüchen führen können. Gefährdet hierfür sind vor allem Patienten mit Osteoporose. Ferner sind Rückenschmerzen in Kombination mit bakteriellen Entzündungen ernst zu nehmen, da die Schmerzen dann Folge einer Bandscheiben- oder Wirbelentzündung sein können, die gezielt behandelt werden muss. Auch hier sollte eine schnelle Abklärung mittels
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 33
bildgebender Diagnostik – vorzugsweise MRT – erfolgen. Eine letzte, wichtige Gruppe von Erkrankungen, die sich in Form von Rückenschmerzen äußert, sind Tumore. Dabei können sowohl gutartige Tumore, die von Zellen der Wirbelsäule ausgehen, als auch Tochtergeschwülste (Metastasen) eines entfernten bösartigen Tumors die Schmerzen verursachen.
HIER FINDEN SIE UNS:
Grundsätzlich gilt, dass bei jungen Menschen eher eine MRT eingesetzt werden sollte, da das Röntgenbild die Schmerzursache nur selten zeigt und knöcherne Veränderungen, die am besten mit der CT dargestellt werden können, erst im höheren Alter auftreten. Auch spielt die Strahlenbelastung im Alter eine geringere Rolle. Etwa ab dem 40. bis 50. Lebensjahr können die CT und MRT in gleicher Weise zur Abklärung von Rückenschmerzen eingesetzt werden. Da beide Untersuchungen unkompliziert verfügbar sind und bessere Ergebnisse liefern als das klassische Röntgenbild, wird dieses nur noch selten angefertigt. Die moderne bildgebende Diagnostik kann die Wirbelsäule mit exzellenter Bildqualität abbilden und ermöglicht so Krankheiten genau zu erkennen. MRT und CT sind unverzichtbar für die gezielte Behandlung von Schmerzen geworden. Selbst wenn keine Ursache gefunden wird, ist das eine wichtige Information für Arzt und Patient, und sei es nur, dass der Patient die Sicherheit hat, sich im Alltag oder bei der Krankengymnastik körperlich ohne drohende Schäden belasten zu können.
BAG Radiologie & Nuklearmedizin Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90 Privathotline 0 60 21/150 79 99 Ausgelagerter Praxisteil Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos Am Schlosshof 1 63755 ALZENAU-WASSERLOS Filialpraxis Seligenstadt Mittelbeune 3 63500 SELIGENSTADT Telefon 0 6182/8 43 50 80 Fax 0 6182/8 43 50 81
www.radiologie-ab.de
Wer behandelt mich? Sie werden bei uns von einem Team von sehr erfahrenen Ärzten untersucht. Prof. Dr. med. Stephan Schmitz
Dr. med. Matthias Peschke
Dr. med. Stefan Zimmermann
31
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:33 Uhr
Seite 34
BAHNHOF-APOTHEKE
APOTHEKE
Anzeige
Vielfältige Wege zur Schmerzbehandlung Bahnhof-Apotheke berät bei Schmerzen zu Medikamenten und alternativen Behandlungsmethoden Niemand muss Schmerzen aushalten. Heute stehen eine Reihe gut wirksamer Medikamente zur Verfügung, die verschiedene Arten von Schmerz bekämpfen. Der erste Gang bei Schmerzen aller Art sollte in der Regel zum Arzt führen, der die Ursachen abklärt und ein passendes Präparat verordnet. Einige Arzneien sind jedoch von der Rezeptpflicht ausgenommen. Das Team der Bahnhof-Apotheke beantwortet dazu gerne alle Fragen.
Bei rezeptfreien Präparaten empfiehlt sich vor dem Kauf eine Beratung durch den Apotheker, denn Schmerzmittel ist nicht gleich Schmerzmittel. Und: eine falsch dosierte Einnahme kann im schlimmsten Fall zu unerwünschten Nebenwirkungen und Abhängigkeit führen. Eine zu häufige Einnahme von Schmerz- und Migränemitteln kann den gegenteiligen Effekt haben und Kopfschmerzen auslösen. In bestimmten Lebenssituationen und bei einigen Erkrankungen ist zudem besondere Vorsicht bei der Auswahl des Mittels geboten. Dazu zählen Magengeschwüre, Asthma, Allergien, Nierenund Lebererkrankungen sowie Blutgerinnungsstörungen und Gicht. Auch in Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht jedes Schmerzmittel geeignet, da die
32
Gefahr einer Schädigung des Ungeborenen besteht und Medikamente in die Muttermilch gelangen können. Wichtig sind die richtige Dosierung des Arzneistoffs, die ausreichende Einzeldosierung und die rechtzeitige Einnahme. Ist die Dosierung zu gering, bleibt der Schmerz bestehen oder die Wirkung tritt erst spät ein. Eine zu späte Einnahme fördert die Häufigkeit der Einnahme, da die gewünschte Wirkung sich nicht oder nicht ausreichend einstellt. Schmerzmittel gibt es als Tabletten, Saft, Zäpfchen oder Brausetabletten. Welche Form geeignet ist, muss jeder Patient selbst entscheiden. Salben sind für die alleinige oder unterstützende äußerliche Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen geeignet.
Grundsätzlich können Schmerzen alle Bereiche des Körpers betreffen. Besonders häufig klagen Menschen in Deutschland über Kopf- und Rückenschmerzen. Schmerzen kennt nahezu jeder. 91 Prozent aller Bundesbürger zwischen 18 und 80 Jahren haben im zurückliegenden Jahr mindestens einmal Schmerzen gehabt. 20 Millionen Deutsche – also etwa jeder vierte – leiden unter chronischen und immer wiederkehrenden Schmerzen. Schmerzen gelten dann als chronisch, wenn sie mehr als ein halbes Jahr andauern. Das Nervensystem wird übersensibilisiert, die Schmerzschwelle sinkt und schon kleinste Reize können neue Schmerzen auslösen. Wichtig ist deshalb die rechtzeitige Behandlung von akuten Schmerzen, damit ein solches „Schmerzgedächtnis“ gar nicht erst entstehen kann. Nur 40 Prozent der Patienten mit starken Schmerzen erhalten adäquate Schmerzmittel. Wichtig ist bei anhaltenden Schmerzen ein Schmerztagebuch zu führen, in dem Häufigkeit, Stärke und die Einnahme von Schmerz- und Nahrungsmitteln erfasst wird. Die Bahnhof-Apotheke hält ein entsprechendes Exemplar vor. Neben der medikamentösen Schmerztherapie zeigen eine Reihe an alternativen Behandlungsmöglichkeiten Wirkung. Dazu zählen Physiotherapie zum Beispiel bei Arthrose, Kraft- und Fitnesstraining zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Akupunktur und Entspannungstechniken wie autogenes Training und progressive Muskelentspannung. Gute Erfolge zeigen auch Homöopathie und Heilpflanzen. Die Bahnhof-Apotheke berät sie gerne zu passenden Präparaten.
„Für ein besonders diskretes Gespräch steht Ihnen unser separater Beratungsraum zur Verfügung! Geben Sie uns bitte einen Hinweis!“
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 35
Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!
g
Unser Leistungsspektrum – Ihre Vorteile: Kundenfreundliche Öffnungszeiten Schließfachservice für Abholungen außerhalb der Öffnungszeiten
am Ausgang Richtung Stadtmitte
Mehrsprachiges Fachpersonal (Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch und Berbisch) Monatlich wechselnde Sonderangebote Riesiges Warensortiment mit rund 44.000 Arzneiund Hilfsmitteln Gesundheits-Checks Blutdruckmessungen Fernreise- und Impfberatung
HIER FINDEN SIE UNS: Dr. Dorit Henke Ludwigstraße 2 (am Hauptbahnhof) 63739 Aschaffenburg Telefon: (0 60 21) 39 88 20 Telefax: (0 60 21) 39 88 25
Stadelmann-Produkte
email: info@bahnhof-apotheke.biz
Ernährungsberatung
www.bahnhof-apotheke.biz
Verleih von Medela-Milchpumpen und Babywaagen Anpassen von Kompressionsstrümpfen Kundenkarte mit vielen Vorteilen
ÖFFNUNGSZEITEN:
Erstellung von Jahresrechnungen zur Vorlage bei Krankenkasse und Finanzamt
Montag bis Freitag von 08:00 bis 19:00 Uhr Samstag von 08:30 bis 14:00 Uhr
33
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 36
KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG
KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN
Anzeige
KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32
Hoffnung Kunstherz Herzschwäche: Für Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz ist eine mechanische Unterstützung ihres Herzens oft die letzte Rettung
Erkrankungen des Herzens und des Herz-Kreislauf-Systems sind auf dem Vormarsch. Da die Menschen immer älter werden, steigt auch die Zahl derjenigen, die vermutlich im Lauf ihres Lebens an Herzschwäche leiden werden. Terminale Herzinsuffizienz heißt die Herzschwäche im Endstadium. Jedes Jahr sterben daran allein in Deutschland an die 50.000 Menschen, die Herzinsuffizienz steht hierzulande an dritter Stelle der Todesursachen. Hauptrisikofaktoren sind Rauchen, Alkohol, Übergewicht, mangelnde Bewegung und ungesunde Ernährung. Manchmal liegt das schlechte Herz in der Familie. Manchmal greift eine eigentlich simple Erkältung den Herzmuskel so stark an, dass er kaputt geht.
Beispiel beim Treppensteigen – anpassen. Die Technik muss über Jahre reibungslos funktionieren. Einmal eingesetzt, lässt es sich nicht ohne weiteres reparieren. Abgesehen davon ist der Körper nicht darauf ausgelegt, dauerhaft mit einem Fremdkörper zu leben. Blut erkennt alles Fremde und versucht es abzustoßen. Eine Herausforderung ist auch die langsame Fließgeschwindigkeit. Bleibt Blut stehen oder fließt zu schnell, zersetzen sich die roten Blutkörperchen. Für das Kunstherz heißt das: Die Oberfläche darf das Blut nicht stören.
Ein neues Herz ist in dieser Situation für Patienten oft die letzte Rettung. Die Zahl der menschlichen Spenderherzen deckt jedoch bei weitem nicht die Nachfrage. Ein krankes Herz vollständig mechanisch zu ersetzen ist deshalb ein spannendes Forschungsziel in der Kardiologie. Seit Jahrzehnten forschen weltweit Teams aus Medizinern und Ingenieuren an der Entwicklung von vollimplantierbaren Kunstherzen. Der Durchbruch steht jedoch noch aus. In Deutschland arbeiten unter anderem
34
die Hochschulen in Hannover, Berlin und Aachen an entsprechenden Modellen; im Juli 2014 setzten Mediziner in Hannover erstmals das Kunstherz Heartmate III ein. In Frankreich überlebte im Jahr 2013 ein Patient mit einem Kunstherzen immerhin 74 Tage. Die Anforderungen an ein vollimplantierbares Kunstherz sind enorm. Es muss die Leistung des natürlichen Herzens – 40 Millionen Schläge pro Jahr – erfüllen und sich dem aktuellen Bedarf – zum
Seit Jahren gute Erfahrungen gibt es dagegen mit teilimplantierbaren Kunstherzen. Ihr Vorteil: Sie sind auch für Patienten eine Option, bei denen eine Transplantation nicht möglich ist. In Deutschland werden heute drei Mal so viele Teil-Kunstherzen eingebaut wie Spenderherzen verpflanzt. Bei diesen Systemen treibt ein externer Motor eine Pumpe an, der entweder das gesamte erkrankte Herz unterstützt oder eine der beiden Herzkammern. Der Motor muss rund um die Uhr an eine Stromquelle angeschlossen sein; Akkus erlauben es dem Patienten den Bereich der Steckdose für wenige Stunden zu verlassen. Gleichwohl bedeuten teilimplantierbare Kunstherzen für viele Patienten die einzige Möglichkeit ihr Leben zu verlängern und eine enorme Verbesserung ihrer Lebensqualität.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 37
KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32
Die Herz-Kreislauf-Spezialisten im Stadtpalais „Alte Post“ am Hauptbahnhof Dr. Ralf Lyttwin, Dr. Andreas Görz, Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters (von li.)
Unsere Leistungen: I Kardiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Ruhe-EKG • Belastungs-EKG • Langzeit-EKG/Event-Recorder • Langzeit-Blutdruckmessung • Herzschrittmacher-/ Defibrillatorkontrolle • Lungenfunktionsdiagnostik/ Ergospirometrie • Herz-Ultraschalluntersuchung • Cardio-MRT • Cardio-CT • Laboranalysen – Katheter-Untersuchung – Schulungen/Weitere Leistungen
HIER FINDEN SIE UNS: I Angiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Gehstreckenbestimmung • Gefäß-Ultraschalluntersuchung – Katheter-Untersuchung I Sportmedizin I Vorsorgeuntersuchungen I Patientenschulungen zu Bluthochdruck und zur Gerinnungsselbstkontrolle und -selbstmanagement (sog. „Marcumarschulung“) I 24-Stunden-Katheter-Rufbereitschaft im Kreiskrankenhaus AlzenauWasserlos
Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25
www.kardiologie-ab.de 35
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 38
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 39
PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEITSPFLEGE
PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 40
Anzeige
Vielfältige Möglichkeiten zur Schmerzbekämpfung Physiotherapie: Gute Therapien gegen akute und chronische Schmerzen – Mitarbeit des Patienten entscheidend Die Behandlung von Schmerzen ist ein wichtiges Aufgabenfeld in der Physiotherapie. Die Gründe, weshalb Patienten mit Schmerzen zur Behandlung kommen, sind vielfältig. Die Wahl der richtigen Therapie hängt entscheidend davon ab, ob der Schmerz akut oder chronisch ist.
lorenen oder eingeschränkten Funktion der vom Schmerz betroffenen Körperpartie im Vordergrund. Dazu gehören in erster Linie gut wirksame manualtherapeutische Techniken als auch spezielle krangengymnastische Behandlungen. In vereinzelten Fällen werden auch Elektrotherapie, bei der mit elektrischen Strömen oder Stromimpulsen natürliche Heilungsprozesse im Körper aktiviert oder unterstützt werden, Thermotherapie, bei der mit Wärme zum Beispiel in Form von Wickeln Schmerzen und schmerzhafte Verspannungen gelöst werden, und Massagen gegen akute Schmerzen verordnet. Wichtig ist bei akuten Schmerzen, dass der Patient nach der Erstbehandlung aktiv an der Reduktion des Schmerzes mitarbeitet.
Zu den Ursachen von Schmerzen, die Physiotherapeuten behandeln, zählen unter anderem Nervengleitstörungen, akute Traumata nach Operationen, Bandscheibenvorfällen oder nach Brüchen. Im Bereich der Muskeln können Triggerpunkte, Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, Schmerzen auslösen. Auch
38
segmentale Dysfunktionen im Bereich der Wirbelsäulen sowie zu stark oder eingeschränkt bewegliche Gelenke können Schmerzen verursachen. Bei akuten Schmerzen stehen Schmerzlinderung, die Unterstützung der Heilung und die Wiederherstellung der ver-
Bei chronischen Schmerzen versprechen passive Behandlungstechniken langfristig keinen Erfolg. Im Vordergrund steht, physiologische Bewegungsmuster wieder zu erlernen und die Angst vor dem Schmerz abzubauen. Muskuläre Dysbalancen und Fehlhaltungen als Folge von Schmerzen müssen beseitigt werden. Bei einer muskulären Dysbalance verkürzt sich eine Muskelgruppe, gleichzeitig erschlafft der muskuläre Gegenspieler. Wichtig ist, Patienten über schadhaftes Bewegungsverhalten aufzuklären und ihnen zu erläutern, dass und inwieweit sie selbst aktiv gegen den Schmerz vorgehen können. Dazu gehört auch ein Übungsprogramm für zu Hause aufzustellen sowie mit Kraft- und Ausdauertraining die allgemeine Konstitution zu verbessern. Das Training stärkt das Immunsystem und verbessert den Stoffwechsel, wovon auch das von Schmerzen betroffene Gebiet profitiert. Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärzten und eventuell auch Psychologen ist bei der Behandlung chronischer Schmerzen angezeigt.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 41
Christine Schwarz
Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.
Praxis für … … Krankengymnastik
… Aktiv & Gesund
… Kosmetik & Fußpflege
Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.
In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.
Sie möchten sich verwöhnen lassen und dabei Ihre Gesundheit unterstützen? Sie möchten den Anforderungen des Alltags mit einem Lächeln begegnen? Sie möchten entspannen, abschalten, durchatmen und sich einfach wohlfühlen?
Therapeutische Anwendungen:
Fitness- und Muskelaufbautraining:
Unser Wohlfühl-Angebot:
I Manuelle Therapie
I Aufbautraining
I Kosmetik
I Bobath-Therapie
I Verbesserung der Kondition
I Fußpflege
I Krankengymnastik
I Galileo® Vibrationsplatte
I Handpflege
I Krankengymnastik am Gerät
I Sturzprophylaxe
I professionelle Ganzkörpermassagen
I Manuelle Lymphdrainagen
I Osteoporose-Selbsthilfegruppe
I Tibetische Honigmassage
I Klassische Massagen
I Rheuma-Selbsthilfegruppe
I Kräuterstempelmassage
I Schlingentisch I Moorpackungen mit fossilem Mineralschlamm Alle Anwendungen bieten wir Ihnen auch als Hausbesuche an!
Öffnungszeiten unserer Praxis: montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr.
I Lymphdrainagen I Fußreflexzonenmassage I Enthaarungen mit Warmwachs Gutscheine für jede Gelegenheit!
HIER FINDEN SIE UNS: Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171
Christine Schwarz (mitte, 3. von rechts und ihr Team)
www.krankengymnastik-schwarz.de
39
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 42
PRAXIS HALS-NASEN-OHREN-ÄRZTE
HALS-NASEN-OHREN
Anzeige
HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS
Operieren mit noch mehr Sicherheit Neuromonitoring: HNO-Praxis bietet jetzt spezielles Verfahren – Gefahr unsichtbarer Nervenschädigungen weiter eingedämmt Operationen der Ohrspeicheldrüse (Parotidektomien) sind anspruchsvoll. Warum ist das so? Der Gesichtsnerv (Nervus facialis), welcher alle mimischen Muskeln einer Gesichtshälfte versorgt (innerviert), zweigt sich in der Ohrspeicheldrüse fächerförmig auf. Diese Aufzweigung wird bildhaft als Facialisfächer bezeichnet. Der Fächer trennt den größeren Außenlappen der Ohrspeicheldrüse vom kleineren Innenlappen. Kernproblem bei allen Operationen an der Ohrspeicheldrüse (Parotidektomien) ist, dass sich der Gesichtsnerv in der Drüse sehr variantenreich aufzweigt. Jede Verletzung des Nerven hat gravierende Folgen: Die teilweise oder komplette Lähmung einer Gesichtshälfte.
unversehrt erscheinendem Nerv nach der Operation eine Funktionseinbuße, die unter Umständen dauerhaft anhält.
Unsere HNO-Praxis im Elisenpalais hat im Jahr 2014 20 Operationen an der Ohrspeicheldrüse (Parotidektomien) durchgeführt, 2013 waren es 25. Die Operationen erfolgen stationär-belegärztlich in der Hofgartenklinik. Routinemäßig macht unsere Praxis diese Operationen seit mehr als 20 Jahren. Für Belegärzte ist dies keinesfalls selbstverständlich. Unsere Operationsfrequenz kann sich durchaus mit HNO-Kliniken messen. Bleibende Lähmungen der Gesichtsnerven nach Parotidektomie zählten für uns
40
zwar schon immer zu den seltenen Ausnahmen. Die Einführung eines intraoperativen Neuromonitorings im vergangenen Jahr hat die Sicherheit unserer Operationen aber nochmals erhöht. Dass der Nerv bei der Operation durchtrennt wird, ist eher die Ausnahme. Vielmehr liegt das Risiko in unsichtbaren Nervenschädigungen. Diese können durch Druck, Zug oder thermische Einwirkung (durch die während der Operation erforderliche Blutstillung) hervorgerufen werden. In einem solchen Fall besteht trotz
Zu Beginn der Operation werden nach Einleitung der Narkose Nadelelektroden nach einem festgelegten Schema platziert und mit dem NeuromonitoringGerät verbunden. Das Gerät registriert kontinuierlich die Aktivität der Gesichtsmuskeln. Diese werden ja vom Gesichtsnerven (Nervus facialis) versorgt. Jede Berührung des Gesichtsnerven bei der Operation ändert die Aktivität der vom Nerv versorgten Gesichtsmuskeln. Das Überwachungsgerät meldet dies mit einem akustischen Warnsignal. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer gezielten Nerven-Reizung (Stimulation): Hat der Operateur eine Struktur dargestellt, die einem Ast des Gesichtsnerven entsprechen könnte, kann er durch die gezielte Stimulation feststellen, ob es sich tatsächlich um einen Facialisast handelt. Am Ende der Operation kann zudem dokumentiert werden, dass die elektrische Leitfähigkeit des Gesichtsnerven erhalten geblieben ist. Neuromonitoring lässt sich auch bei anderen Operationen der Halsweichteile und ausgesuchten Operationen im Mittelohr einsetzen.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 43
HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS
HNO-Kompetenz im Elisenpalais
Dr. med. Hans-Jörg Meyer
Dr. (CS) Georgine Hornof
Dr. med. Olaf Hiltmann
Dr. med. Christof Steigerwald
Dr. med. Tobias Stripf
Seit dem 1. April 2014 unterstützen Frau Dr. med. Esther Stripf und Herr Dr. med. Fritz Bewarder als angestellte Ärzte unser Ärzteteam. Stets aktuellen Wissensstand und ein breites Leistungsangebot mit Spezialisierung in unterschiedlichen Bereichen zu kombinieren bleibt der Kern unserer Praxis-Philosophie.
HIER FINDEN SIE UNS:
uch fort a gabe o s b A inver -Term e n i l n o unter e
-ab.d o n h . www
HNO-Praxis Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/35 33 0 Telefax 0 60 21/35 33 22
www.hno-ab.de
41
GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI
NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
Seite 44
Anzeige
Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie
Schmerzen im neurologischen und psychiatrischen Fachgebiet Wo der Schmerz entsteht Gereizte Nerven Erhalten die Signalempfänger (Rezeptoren) an den Nervenenden eine Schadensmeldung aus dem Körpergewebe – ausgelöst etwa durch Entzündungen oder Verletzungen in Muskeln und Gelenken – melden sie diesen Reiz dem zentralen Nervensystem. Dort wird diese Information in wahrnehmbaren Schmerz übersetzt. Dieser nozizeptive Schmerz bleibt bestehen, solange sich die Nerven im Alarmzustand befinden. Wird der Schmerz chronisch (länger als drei Monate) leiden die Betroffenen unter einem häufigen Wechsel aus Hoffnung und Enttäuschung. Viele Menschen ziehen sich deshalb zurück, um nicht weitere Schmerzen zu erleben oder diesen ausgesetzt zu sein. Häufig treten Symptome wie Angst und Depression auf. Hier besteht verstärkt die Gefahr einer Medikamentenabhängigkeit, da die Betroffenen immer höhere Dosen an Schmerzmitteln einnehmen, um (annähernd) schmerzfrei zu sein. Die Intensität des Schmerzes ist nicht direkt messbar, sie kann aber auf einer Vorlage mit verschiedenen Skalen vom Patienten angegeben werden. Zur Therapie des Schmerzes können z. B. Entspannungstechniken eingesetzt werden. Bei chronischen Schmerzpatienten sind Medikamente nach einem festen Zeitschema einzunehmen. Die Gefahr der Abhängigkeit
42
11:34 Uhr
muss mit dem Betroffenen regelmäßig besprochen werden. Zusätzliche körperliche Aktivitäten im Alltag sind wichtig. Das Schmerzverhalten sollte nicht durch gesteigerte Aufmerksamkeit verstärkt werden. Die medikamentöse Therapie besteht aus der Einnahme von Schmerzmitteln, wie nicht-steroidalen Analgetika, Opioide; besonders wirksam und nebenwirkungsarm sind bestimmte Antidepressiva. Geschädigte Nerven Wenn die Nervenleitungen (sensorische Nervenfasern) selbst geschädigt sind, melden sie den Eigenschmerz als Dauersignal. Dieser neuropathische Schmerz wird, anders als chronischer Reizschmerz, eher als gleichbleibend stark oder spontan einschießend, brennend oder kribbelnd empfunden. Die Nervenschädigung kann in der „Peripherie“ wie auch in Rückenmark und Gehirn vorkommen. Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS) begünstigen diese Schmerzart. Diese Beschwerden treten auch in Ruhe auf und können durch Berührung ausgelöst werden.
Wie erfolgt die Schmerzleitung? Schmerzrezeptoren leiten Reize an das zentrale Nervensystem, das aus Rückenmark und Gehirn besteht. Die erste Verarbeitung dieser Signale erfolgt im Rückenmark. Jedes Schmerzempfinden ist indi-
viduell ausgeprägt. Über körpereigene Botenstoffe (Endorphine) kann der Körper in bestimmten Situationen sein Schmerzempfinden dämpfen. Auf dieser Basis wirken Schmerzmittel. Schmerz, der unabhängig von einem Auslöser auftritt, führt auf Dauer zu Veränderungen im ZNS. Die Nerven lernen, immer mit einem Schmerzsignal zu antworten (Schmerzgedächtnis). Experten gehen davon aus, dass sich das Schmerzgedächtnis durch positive Erfahrungen überschreiben lässt. Gute Phasen müssen bewusst genutzt werden.
Individuelles Schmerzprofil Im Rahmen der Diagnose sind die klinisch neurologische Untersuchung ebenso wie apparative Zusatzuntersuchungen (Neurographie, somatosensibel evozierte Potentiale) wichtig. Auch moderne bildgebende Verfahren (CT, MRT) werden eingesetzt. Bekannte Beispiele des neuropathischen Schmerzes sind Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Schlaganfall, Polyneuropathie bei Diabetes mellitus, die schmerzhafte Gürtelrose (Herpes zoster), Irritationen des Trigeminusnervs, der bekannte Phantomschmerz, der bis heute noch nicht komplett verstanden wird. Schmerzen können auch bei Engpasssyndromen auftreten (Carpaltunnelsyndrom). Zu den nozizeptiven Schmerzen gehören z.B. die Rückenschmerzen bei Morbus
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
Parkinson; sie sind eine Folgeerscheinung der Erkrankung – verursacht durch Steifigkeit oder Haltungsschäden im Verlauf der Erkrankung. Das chronisch regionale Schmerzsyndrom (CRPS) wird auch als Morbus Sudeck bezeichnet. Therapeutisch muss davon ausgegangen werden, dass zwar oft eine Linderung der Schmerzsymptomatik erreicht werden kann, eine vollständige Schmerzfreiheit insbesondere bei neuropathischen Schmerzen, aber nur selten erreicht wird. Als realistisch gelten gemäß der Leitlinie zur Therapie neuropathischer Schmerzen der Deutschen Schlaganfallgesellschaft (DGS): – eine Schmerzreduktion um ca. 30 bis 50 %, – eine Verbesserung der Schlafqualität, – eine Verbesserung der Lebensqualität und Teilhabe, – der Erhalt der sozialen Aktivitäten und Beziehungen, – der Erhalt der Arbeitsfähigkeit. Eine Therapie neuropathischer Schmerzen muss individuell erfolgen. Zur „Regeneration“ der Nerven können auch Nerven-
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 45
blockaden oder elektrische Nervenstimulationen angewandt werden, wenn die medikamentöse Therapie keinen Erfolg zeigt. Auch zusätzliche physikalische Maßnahmen und Psychotherapie können als ergänzende Therapien eingesetzt werden. Bei sehr ausführlicher Anamnese und unklarer Zuordnung können Schmerzfragebögen eingesetzt werden. Schmerztagebücher werden von Patienten selbst geführt. Schmerzen sind sehr unterschiedlich. Bei einem akuten Schmerz ist die Ursache meist eindeutig erkennbar. Hält ein Schmerz über einen längeren Zeitraum an, kann er seinen wahren Charakter verlieren und es kommt zu einer eigenständigen Erkrankung. Diesen bezeichnet man dann als chronischen Schmerz. Hier entwickelt der Körper ein „Schmerzgedächtnis“, der Mensch empfindet dauerhaft Schmerzen. Schmerzen haben nicht immer eine körperliche Ursache, sie treten auch im Verlauf psychischer Erkrankungen auf. Die Differentialdiagnose kann nur von Experten gestellt werden.
Es gibt insgesamt vier verschiedene Schmerzarten 1. nozizeptiver Schmerz: Dieser Schmerz entsteht durch Verletzungen von Haut- und Bindegewebe, Knochen und Muskelgewebe. Mit fortschreitender Heilung klingt dieser Schmerz meist ab. Das Nervensystem ist bei dieser Art von Schmerz intakt, kann aber bei anhaltenden Beschwerden aktiviert werden und zur Chronifizierung führen. (Arthroseschmerz, Rückenschmerz, Knochenbruchschmerz, Prellungen, Rückenschmerzen bei M. Parkinson). 2. neuropathischer Schmerz: Der neuropathische Schmerz wird durch direkte Schädigung von Nervengewebe oder Nervenfunktionsstörungen ausgelöst, es werden nicht Kurzzeitschmerzen wahrgenommen, sondern diese Nervenschädigungen haben schwerwiegende Langzeitschäden zur Folge. Schmerzcharakter: brennend, stechend, kribbelnd, elektrisierend.
aus: Brune, K. et al: Schmerz, Springer 2001, S. 34
43
GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI
NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
Beispiele: Nervenwurzelreizung durch Bandscheibenmaterial, Nervenschmerzen bei Systemerkrankungen (Polyneuropathie), chronische entzündliche Prozesse, Querschnittslähmungen, Gürtelrose, Sudeck-Syndrom (CRPS), Tumorschmerzen, Multiple Sklerose, M. Parkinson, Schlaganfall. 3. gemischte Schmerzen: Es bestehen gleichzeitig nozizeptive und neuropathische Schmerzen. Die Mehrzahl der Schmerzen hat eine neuropathische Komponente, die unbedingt berücksichtigt werden muss. 4. psychogene Schmerzen oder körperliche Schmerzen als Begleitsyndrom von Depressionen: Schmerzen können Ausdruck von Depressionen sein. Patienten klagen über bestimmte Schmerzen, für die keine organische Ursache gefunden wird. Wie oben ausgeführt, ist das Schmerzempfinden individuell sehr unterschiedlich, hier spielt der kulturelle Hintergrund, die Persönlichkeit und Lebenseinstellung, das soziale wie berufliche Umfeld eine wichtige Rolle. Wesentlich ist dabei die psychische Reaktion auf durch chronische Schmerzen verursachten Dauerstress.
Therapie Noch ein paar Worte zu den therapeutischen Prinzipien des neuropathischen Schmerzes. Hauptziele sind die Schmerzlinderung von akuten und chronischen
11:34 Uhr
Seite 46
Schmerzen, die Verhinderung der Schmerzchronifizierung, die Unterbrechung der Spirale von Schmerz und Funktionseinschränkung und die Verbesserung der Lebensqualität unter Berücksichtigung anderer Erkrankungen. Die Behandlung dieser chronischen Schmerzen muss immer in Abstimmung verschiedener Fachdisziplinen durchgeführt werden (Anästhesie, Neurologie, Psychiatrie, Orthopädie, Neurochirurgie, Physiotherapie und Psychologie). An Medikamenten werden antidepressive Medikamente gegeben, ebenso Medikamente gegen epileptische Anfälle, die auch gegen neuropathischen Schmerz wirken, Opiatabkömmlinge und topische Medikamente (Pflaster). Insgesamt kann die Therapie des neuropathischen Schmerzes nur dann Erfolge verzeichnen, wenn über die Erhebung der Vorgeschichte, dem klinischen Befund sowie apparativen Zusatzbefunden eine sichere Diagnose gestellt wird und dann individuell mit dem Patienten die Möglichkeit der medikamentösen, aber auch der psychotherapeutischen und physiotherapeutischen Ansätze besprochen wird. Nur so kann langfristig von einem Erfolg ausgegangen werden. Wir empfehlen Patienten, einen Arzt oder Facharzt mit spezieller Expertise anzusprechen und mit diesem zusammen die Ursache und die Therapiemöglichkeiten zu erörtern. Dann ist die Prognose auf dem schwierigen Feld der Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie teilweise und manchmal auch sehr erfolgreich.
Herzliche Grüße aus der Neurologischen Praxis Ihr Dr. med. W.E. Hofmann
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008
HIER FINDEN SIE UNS: Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie Verkehrsmedizin Gerontopsychiatrische Grundversorgung H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44
ANR Aschaffenburg Ambulante Neurologische Rehabilitation Ludwigstraße 2 63739 ASCHAFFENBURG
aus: Göbel, H. Die Kopfschmerzen, Springer, 2. Auflage, 2004
44
Telefon 0 60 21/4 48 89 80 Telefax 0 60 21/4 48 89 88
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 47
Akademische Praxis für Sprachtherapie
Worte ohne Sinn – oder was passiert in unserem Kopf, wenn wir lesen? Neben Lähmungen kommt es bei vielen Schlaganfall-Patienten zu einer Sprachstörung (Aphasie) – d. h. das Sprechen, das Verstehen, das Schreiben und auch die Fähigkeit zu lesen können beeinträchtigt sein. Mithilfe einer modellorientierten Diagnostik und einer spezifischen Therapie kann der Verlust der Lesefähigkeit (sogenannte Alexie) oft erfolgreich behandelt werden. Das Lesen klappt nicht mehr, obwohl man es in der Schule gelernt hat und nie Probleme damit hatte. Ein paar Zeilen zu lesen, ist für viele Aphasiker so anstrengend, dass sie am Ende der Zeilen nicht mehr wissen, was sie gelesen haben. Oft werden Wörter verwechselt (Sie sehen das Wort „Zeitung“, lesen aber laut „Buch“) und viele Aphasiker schauen geschriebene Wörter an, sie können sie aber weder leise noch laut lesen und manchmal ergeben die aneinandergereihten Buchstaben überhaupt keinen Sinn. Eine Alexie, auch Dyslexie genannt (Verlust der Lesefähigkeit) kann durch einen Schlaganfall, durch andere neurodegenerative Erkrankungen oder einen Unfall verursacht werden, bei denen bestimmte neuronale Netzwerke in unserem Gehirn geschädigt werden. Manche Aphasiker leiden auch nach einer längeren Therapie als Folge des Schlaganfalls immer noch unter einer Lesestörung.
Lesen – die größte Erfindung des Menschen Lesen gilt (neben Schreiben und Rechnen) als die wichtigste Kulturtechnik
der Menschen. Auch wenn heute schon viele Menschen das Schreiben mit der Hand nicht mehr gut beherrschen und sie die Fähigkeit zu schreiben irgendwann verlernen, wird das Lesen nicht überflüssig, weil auch künftig derjenige lesen können muss, der via Smartphone, Tablet oder Computer an der Welt teilhaben will. Woher kommt es aber, dass das Gehirn des Homo sapiens überhaupt in der Lage ist, Buchstaben zu lesen, obwohl nichts in der Evolution uns Menschen darauf vorbereitet hat, sprachliche Informationen nicht nur mündlich sondern auch visuell aufzunehmen. Seit etwa zwei bis drei Millionen Jahren gibt es den Menschen, aber erst seit 5000 bis 6000 Jahren existiert die Schrift. Und erst im Jahre 1500 vor Christus erfanden die Phönizier das Alphabet. Forscher wie Stanislas Dehaene 1) vermuten, dass sich das Gehirn des heutigen Menschen durch seine hohe Plastizität nicht nur besonders gut anpassen konnte, sondern auch die Fähigkeit besitzt, kulturelle Entwicklungen hervorzubringen. Die Fähigkeit unseres Gehirns zu lernen, unterliegt aber offenbar auch genetischen Beschränkungen. So entwickelt unser Gehirn nicht immer neue Schaltkreise, sondern nutzt bereits vorhandene und formt sie je nach Anforderung um. So
ist es auch nicht verwunderlich, dass man bei erwachsenen Lesern hochentwickelte Mechanismen findet, die perfekt ans Lesen angepasst sind. Und wenn geschriebene Wörter zu entschlüsseln sind, ist bei allen Individuen in allen Kulturen der Welt mit Abweichung von wenigen Millimetern die gleiche Gehirnregion beteiligt. Ob Französisch oder Chinesisch, Russisch oder Deutsch – das Lesen erlernt man stets mit dem gleichen Schaltkreis (linke Schläfenregion/untere Sehrinde).
AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE
SPRACHTHERAPIE
Anzeige
Wie lesen wir? – Visuelle Worterkennung Verschiedene Wissenschaftsgebiete wie die Gehirnforschung, die kognitive Neuropsychologie und die Neurolinguistik haben sich in den letzten 30 Jahren intensiv mit den Vorgängen des Lesens und Schreibens befasst und Modelle entwickelt, die uns zeigen, was auf der Ebene unserer Augen und in unserem Kopf beim Lesen passiert und welche Probleme z. B. nach einer Schädigung oder auch bei der Entwicklung der Lesefähigkeit bei Kindern auftreten können. Das Lesen beginnt mit unseren Augen. Gleichgültig, ob jemand einzelne Buchstaben, Wörter oder einen Text liest, Lesen bedeutet immer, auf die Stellen zu schauen, wo die im Augenblick gesuchte Information zu finden ist. Die visuelle Wahrnehmung erfolgt durch gezieltes Betrachten z. B. eines Wortes (Fixation) im Zentrum unserer Netzhaut (Retina). Nur dort in der Sehgrube (Fovea) sitzen entsprechende Photorezeptoren, die in der Lage sind, Buchstaben detailliert zu
45
AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE
SPRACHTHERAPIE
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
erkennen, egal wie sie geschrieben sind. Diese werden von den Neuronen der Retina zunächst in viele tausend Teile zerlegt. Die Schwierigkeit besteht dann darin, diese Fragmente anschließend wieder so zusammen zu setzen, dass die entsprechenden Buchstaben ihre Reihenfolge, Silben, Vorsilben, Nachsilben und Wortstämme und damit das fragliche Wort entschlüsselt werden können. Während einer Fixation wird der Blick etwa 0,3 Sekunden auf einem Fixationspunkt gerichtet. In dieser Fixationsphase werden hochauflösende visuelle Detailbilder über die Sehgrube des Auges aufgenommen, um die aufgenommenen Teilwahrnehmungen mit gespeicherten Daten in unserem Gehirn abzugleichen. Da dieser Bereich der Fovea aber sehr klein ist, müssen wir beim Lesen unablässig die Augen bewegen. Und das tun wir nicht etwa kontinuierlich, sondern ruckartig. Der Blick hüpft in einzelnen kleinen Sprüngen, den Sakkaden, von einem Fixationspunkt zum nächsten. Der Eindruck des Sehens wird dabei durch das periphere (und weniger scharfe) Gesichtsfeld sowie die bereits gespeicherten Seheindrücke aufrechterhalten. Ist ein Wort unverständlich oder unbekannt, wird häufig auf die Buchstabiermethode oder das Lautieren zurückgegriffen, was den Leseprozess verlangsamt. Findet man im bisher Gelesenen keinen Sinn, kommt es oft zu Regressionen (Rückspringen zu bereits gelesenen Textteilen). Das Erkennen von Wörtern hängt von deren Bekanntheitsgrad (visueller Wortschatz) ab. Je weniger Fixationen pro Wort zur Worterkennung nötig sind, desto schneller kann man einen Text still lesen. Ein durchschnittlicher Drittklässler liest etwa 100 Wörter pro Minute. Geübte Leser sind in der Lage, 250 Wörter pro Minute zu lesen. Schnellleser schaffen bis zu 1000 Wörter pro Minute. Beim Lesen wird also nicht jedes einzelne Wort fixiert. Wenn wir lesen, erfassen wir einen Text in Form einer Abfolge von Schnappschüssen. Kleine Wörter wie Hilfsverben, Pronomen oder Artikel können (z. B. haben/sein, er, mein, eine/die etc.) dabei manchmal ausgelassen werden. Fast alle anderen für den Inhalt des Satzes wichtigen Wörter wie Substantive, Verben, Adjektive müssen wir aber mit dem Blick fixieren. Lange und seltene Wörter benötigen je nach vorhandenem visuellen Wortschatz mehrere Fixationen für eine korrekte Worterkennung. Eine besondere Bedeutung haben dabei die sprachliche Erfahrung, der Wortschatz
46
11:34 Uhr
Seite 48
und die Leseerfahrung. Zusätzlich spielen die umgebenden Wörter (Kontext), besondere Schwierigkeiten des Textes, inhaltliches Interesse, Arbeitsgedächtnis, Konzentrationsfähigkeit, Müdigkeit oder Ablenkung eine wichtige Rolle.
Was passiert in unserem Kopf? – Wörter erkennen und den Sinn erfassen Mit zunehmender Übung können Wörter also richtig zugeordnet werden, auch wenn nur ein Teil der Buchstaben fixiert wird. Sehr häufige Wörter werden nicht mehr direkt angeschaut. Von den etwas längeren und häufigen Wörtern werden nur noch Anfang und Ende kontrolliert. So dürfte es für einen geübten Leser kein Problem sein, den folgenden Text mühelos zu lesen.
Ulunaglbich aebr es smmtit! Ncah eneir Sutide der Cmabridge Uinervtisät, ist es eagl in wlehcer Riehenfloge die Bcuhstbaen in eneim Wrot sethen, huaptschae der esrte und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle. Der Rset knan ttoaels Druchenianedr sien und man knan es torztedm onhe Porbelme lseen, wiel das mneschilhce Gherin nhcit jdeen Bcuhstbaen enizlen leist, snodren das Wrot als Gnazes.
Das Erkennen von Wörtern allein und auch das Vorlesen eines Textes gewährleisten allerdings noch nicht das Textverständnis. Um den Sinn eines Satzes zu erfassen, darf die Dauer des Erfassens nicht über der rund zwei Sekunden dauernden Speicherkapazität des Kurzzeitgedächtnisses (Arbeitsgedächtnisses) liegen. Das bedeutet, dass die Schwierigkeit des Sinnerfassens von der Lesegeschwindigkeit und der Satzlänge abhängt – immer vorausgesetzt, dass die meisten der verwendeten Wörter dem Leser bekannt sind. Um Textabschnitte mit Sätzen von durchschnittlich acht Wörtern Länge lesen und verstehen zu können, muss also die Lesegeschwindigkeit vier Wörter pro Sekunde betragen. Dies entspricht 240 Wörtern pro Minute. Liegt die Lesegeschwindigkeit unter 240 Wörtern pro Minute, ist der Anfang des Satzes schon wieder vergessen.
Die sprachliche Verarbeitung – Wichtige Strategien Das Ergebnis dieser visuellen Analyse leitet unser Gehirn dann an zwei parallel arbeitende Schaltkreise weiter, die die Buchstaben in Sprachlaute umwandeln bzw. die den Zugang zu einem „mentalen Lexikon“ eröffnen, in dem die Bedeutung der Wörter verzeichnet ist. Beim Lesen verwenden wir insgesamt drei wichtige Strategien. Man weiß heute, dass mögliche Schwierigkeiten beim Lesen davon abhängen, nach welcher Strategie ein Mensch liest und inwieweit diese Strategie beeinträchtigt ist. Leserouten erfolgen über verschiedene Schritte – von der vorliegenden Schrift bis zum gesprochenen Wort. Bei den Lesestrategien wird unterschieden, ob die Wörter generell ganzheitlich (holistisch) oder Buchstabe für Buchstabe (sequenziell) gelesen werden. Die ganzheitliche Methode kommt eher bei Wörtern vor, die dem Leser vertraut sind. Die Anzahl der auf diese Weise gelesenen Wörter nimmt mit der Übung zu, d. h. zu Beginn des Lese- und Schreiberwerbs ist sie noch relativ gering und steigt dann stetig an. Für (orthographisch) eher schwierige Wörter müssen wir in unserem „Wortspeicher“ nach der richtigen Aussprache suchen. Unbekannte und lange Wörter sind nicht in unserem „Wortspeicher“ verzeichnet. Sie müssen typischerweise „letter-byletter“, beziehungsweise Silbe für Silbe gelesen werden.
Ein Lese-Modell mit verschiedenen Leserouten Die Leserouten des sog. Logogenmodells (ein Wortverarbeitungsmodell) erklären noch genauer, wie das Lesen in unseren Köpfen funktioniert. Die Leserouten erfolgen über verschiedene Schritte – von der Schrift bis zum gesprochenen Wort. Bei einer Alexie/Dyslexie können eine oder mehrere dieser Routen gestört sein (siehe Abbildung Seite 47 oben). Bei der ersten Route wird ohne jegliches Verständnis für das entsprechende Wort gelesen, es wird lediglich als Aneinanderreihung der bekannten Buchstaben „über die äußere Route“ verstanden. Dagegen kommt einem bei der zweiten Leseroute das Wort bekannt vor, man erkennt es also als Teil der vertrauten Sprache wieder. Dabei greift man auf den eigenen „Wortspeicher“ (Lexikon)
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 49
Leserouten: Von der Schrift zum gesprochenen Wort 1 2 3
Schrift
1
Analyse und Speicherung der Buchstaben
Zugriff auf das Lexikon bekannter geschriebener Wörter
Lesen OHNE Verständnis für die Sprache und die Bedeutung des Wortes
bekannter Wortarten zurück. Was fehlt, ist die Verknüpfung mit der genauen Bedeutung des Wortes. Diese Bedeutung spielt erst bei der dritten Leseroute eine Rolle. Eine gesunde Person kann beim Lesen alle drei Routen gleichzeitig benutzen. Herauszufinden, welche Leseroute bei dem betroffenen Patienten wie genau gestört ist, ist ein elementarer Bestandteil der Diagnostik einer Lesestörung. Denn nur wenn die genaue Störung bekannt ist, kann eine entsprechende spezifische Therapie erfolgreich sein. Um eine Lesestörung zu diagnostizieren, steht Sprachtherapeuten zum Beispiel das computergestützte Diagnostikverfahren LeMo zur Verfügung, das genau erklärt, welche Prozesse beim Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben aktiviert werden müssen und unter welcher Art von Lesestörung ein Patient leidet. So gibt es Patienten, deren Lesebild komplett verschoben ist, die also immer in der Mitte des Wortes anfangen zu lesen und den Wortanfang weglassen. Statt „Kleiderschrank“ lesen sie nur „Schrank“ (Neglect-Dyslexie). Andere Patienten können selbst einzelne Buchstaben nicht mehr identifizieren. Das laute Vorlesen ist so nicht mehr möglich und das Lesesinnverständnis deutlich beeinträchtigt (reine Alexie). Oder es wird Buchstabe für Buchstabe gelesen, da nur einzelne Buchstaben „gescannt“ werden können; hierbei wird das zu lesende Wort häufig erraten (letter-byletter reading). Bei der „Tiefendyslexie“ lesen die Patienten flüssig, die Zielwörter werden aber durch bedeutungsmäßig (semantisch) ähnliche Wörter ersetzt: z. B. „Tisch für „Stuhl“. Patienten mit einer „Oberflächenalexie“ können Nichtwörter gut lesen. Beim Lesen von Ausnahmewörtern zeigen sie jedoch
2
Langzeitspeicher für Wortbedeutungen
Zugriff auf das Lexion bekannter gesprochener Wörter
Lesen MIT Verständnis für die Sprache, aber OHNE Verständnis für die Bedeutung des Wortes
3
Verarbeitung von Schrift zu gesprochener Sprache
Gesprochenes Wort / Lesen
Lesen MIT Verständnis für die Sprache und die Bedeutung des Wortes
typische Störungen; es kommt zu sogenannten Regularisierungsfehlern: So wird z. B. „Bus“ lang wie „Mus“ gelesen oder „Lilie“ wie das Wort „Manie“. Eine Alexie tritt nur selten als Einzelphänomen auf. Alexien gehen sehr häufig mit Agraphien (Schreibstörungen) einher, meistens auch im Rahmen einer durch einen Schlaganfall vorhandenen Sprachstörung (Aphasie). Treten bei einem Patienten aufgrund der Hirnschädigung Störungen im Umgang mit Zahlen auf, das heißt, er hat plötzlich Schwierigkeiten, Zahlen zu lesen, zu benennen oder mit ihnen zu rechnen, liegt eine Akalkulie vor. All diese verschiedenen Störungen können von erfahrenen Therapeuten diagnostiziert und gut behandelt werden.
Therapie – wieder Lesen lernen Die Art der Therapie erfolgt individuell auf den einzelnen Patienten zugeschnitten anhand der neurolinguistischen Diagnostik (einschließlich der Überprüfung der visuellen Fähigkeiten und der visuellen Merkspanne) und der Fehleranalyse. Je nach diagnostiziertem Problem, wird entweder auf die noch intakte Leseroute umgestellt oder die teilweise gestörte Route wird reaktiviert. Die entsprechenden Therapiemaßnahmen können dem betroffenen Patienten ebenfalls anhand des Modells erklärt werden. Der Vorteil: Der Patient lernt zu verstehen, was genau seine Lesestörung ist und was dagegen getan werden kann. Literatur: 1) Stanislas Dehaene: Lesen – Die größte Erfindung der Menschheit und was dabei in unseren Köpfen passiert. Knaus, 2010
Dr. phil. Ingeborg Maser
Akademische Praxis für Sprachtherapie
HIER FINDEN SIE UNS: Akademische Praxis für Sprachtherapie Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28
www.sprachtherapie-maser.de
47
IM GESPRÄCH
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 50
Mitarbeit und Zusammenarbeit sind entscheidend Interview: Onkologe Dr. Stefan Krüger und Neurologe Dr. Werner Hofmann über Medikamente und Möglichkeiten zur Behandlung von Schmerzen
Wie gut lassen sich Schmerzen behandeln? Die Gleis Eins-Redaktion sprach darüber mit Onkologe Dr. Stefan Krüger, der in der Onkologischen Praxis Dres. Klausmann mitarbeitet, und Neurologe Dr. Werner Hofmann.
Wie gut können Sie helfen gegen Schmerzen? Dr. Krüger: Im Grunde muss niemand Schmerzen ertragen. Bei meinen Tumorpatienten sind Schmerzen leider nicht selten, je nachdem, welche Organe befallen sind. Es gibt verschiedene Arten von Schmerzen. Wenn die Krankheit innere Organe befällt, sind die Schmerzen anders als beispielsweise bei Knochenmetastasen oder bei Nervenschmerzen. Es gibt heute viele verschiedene Möglichkeiten Schmerzen zu behandeln. Oft wird eine über den Tag wirksame „Basistherapie“ durch Medikamente ergänzt, die bei Bedarf akut und schnell wirken. In Einzelfällen kommen spezielle Maßnahmen zum Einsatz (zum Beispiel Dauerinfusion, gezielte Nervenblockade). Auch eine Verhaltenstherapie kann Teil der Behandlung sein. Gelingt es Schmerzfreiheit zu erreichen? Dr. Krüger: Es gelingt in den meisten Fällen Schmerz so weit zu lindern, dass sich die Lebensqualität verbessert. Dr. Hofmann: Mein therapeutisches Ziel ist die Schmerzfreiheit, die allerdings selten gelingt. Wir sind zufrieden, wenn wir den Schmerz deutlich reduzieren und die Schmerzintensität verringern können. Das kann man durch verschiedene Möglichkeiten erreichen, zu denen auch Entspannungstechniken, Physiotherapie oder Psychotherapie zählen. Damit ist die Schmerztherapie heute ein interdisziplinäres Fach, in dem alle zusammenarbeiten müssen, um das Ziel zu erreichen. Natürlich kommt es immer auch auf die Ursache von Schmerzen an: Sind sie nozizeptiv oder neuropathisch, akut oder chronisch? Wenn der Schmerz gelindert ist und der Patient eine bessere Teilhabe und Lebensqualität erreicht, bin ich schon zufrieden. Und der Patient auch? Dr. Hofmann: Der Patient auch.
48
Nicht nur Medikamente helfen: Ist das Patienten einsichtig? Dr. Krüger: Manchmal müssen wir Patienten erst überzeugen, Entspannungstechniken zu erlernen oder eine Verhaltenstherapie zu beginnen. Manche Patienten erwarten, dass sie ein Medikament verschrieben bekommen und danach schmerzfrei sind. Dass sie selbst mitarbeiten müssen, ist nicht immer einfach zu vermitteln. Andererseits haben viele Patienten Angst vor Medikamenten. Sie sorgen sich, durch Einnahme zu vieler chemischer Substanzen ihrem Körper zu schaden. Manche Patienten möchten deshalb so wenige Schmerzmedikamente wie möglich nehmen, auch wenn der Schmerz dann nicht ausreichend therapiert wird. Das ist gefährlich, denn ein unzureichend behandelter Schmerz kann sich chronifizieren. Er bleibt also dauerhaft oder verstärkt sich sogar. Wie gelingt es Patienten diese Angst zu nehmen? Dr. Hofmann: Wir müssen den Patienten im Gespräch die Angst vor dem Medikament nehmen. Das können wir oft, aber nicht immer. Es kommt hier stark auf die Persönlichkeit des Patienten an: Ist er ein Optimist? Neigt er zu Depressionen? Als Arzt müssen Sie der Partner des Patienten sein, um ihn von der Sinnhaftigkeit der Medikation zu überzeugen. Mitarbeit und Zusammenarbeit sind hier ganz entscheidende Stichworte. Woher kommt die Angst? Dr. Hofmann: Ich würde fast sagen, dass das ein deutsches Phänomen ist. In Italien oder Großbritannien vertrauen die Patienten dem Arzt meiner Einschätzung nach mehr und setzen ein Medikament nicht nach der ersten Nebenwirkung ab. In Deutschland spürt der Patient manchmal die Nebenwirkung vor der Wirkung und setzt das Medikament schneller ab. Deshalb ist das ausführliche, aufklärende Gespräch besonders wichtig.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 51
Dr. Krüger: In Deutschland gibt es eine über hundert Jahre alte Tradition der Naturheilkunde, in der man natürliche oder pflanzliche, vermeintlich „sanfte“ Mittel bevorzugt, weil man der Chemie nicht vertraut und sie eher als riskant und schädlich ansieht. In anderen Ländern gibt es diese Tradition nicht, moderne Medikamente werden eher selbstverständlich genutzt und als fortschrittlich wahrgenommen.
Dr. Krüger: Die Erwartungshaltung ja. Aber wie man das erreicht, das ist oft ein langer Prozess. Was ich nicht machen kann: einfach den Rezeptblock zücken und etwas verordnen. Wichtig ist zunächst, Vertrauen zwischen Arzt und Patient aufzubauen, das medizinisch Sinnvolle vorzuschlagen und zu erklären, und sich letztlich auf ein Therapiekonzept zu einigen.
War das früher in Deutschland auch so?
Dr. Hofmann: Da haben Sie als Arzt schnell das Vertrauen verloren. Wir müssen dem Patienten die Diagnose und die Therapiemöglichkeiten ausführlich erklären. Wie der Patient mit dem Schmerz umgeht, ist ganz entscheidend. Manche Patienten geraten in eine Spirale, in der sich der Schmerz verselbständigt und chronifiziert. Hier gilt es, dem Patienten Möglichkeiten aufzuzeigen, einen anderen Weg zu gehen.
Dr. Hofmann: Die Leute lesen und informieren sich mehr. Nehmen Sie das Beispiel Internet: In einschlägigen Foren schreiben die User vor allem, wenn es ihnen mit einem Medikament nicht gut geht. Dr. Krüger: Menschen sind heute besser informiert, und zu Recht weniger bereit, Schmerzen zu tolerieren. Hier ist in den letzten Jahren viel Aufklärungsarbeit geleistet worden. Opioide beispielsweise – immer noch die wirksamsten Medikamente gegen Schmerz – haben ihren schlechten Ruf als Suchtmittel verloren. Dr. Hofmann: Gesellschaftlich hat sich Wesentliches verändert. Die Bereitschaft, gegen Schmerz etwas zu tun, ist wesentlich höher. Damit bleibt die Erwartungshaltung der Patienten, dass Sie den Schmerz nehmen.
Gelingt es in der Regel, diese Spirale zu durchbrechen? Dr. Krüger: Meistens ja. Dr. Hofmann: Ich würde das auch so sehen. Gerade auch unsere Gesprächskreise für Betroffene, zum Beispiel bei Multipler Sklerose, tragen dazu bei. Diese Abende helfen gerade neu erkrankten Patienten sehr gut.
Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie
Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie
1989 – 1996: Medizinstudium an der Universität des Saarlandes, Homburg/Saar, danach Arzt im Praktikum an der Medizinischen Klinik des Klinikums der Bundesknappschaft, Sulzbach/Saar 1997 – 1999: Assistenzarzt in der Abteilung für Pneumologie an der Universitätsklinik des Saarlandes 2000 – 2002: Assistenzarzt in der Abteilung für Pneumologie und Allergologie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universitätsklinik Frankfurt am Main 2003: Anerkennung zum Facharzt für Innere Medizin, danach bis 2005 Facharzt für Innere Medizin in der Abteilung für Hämatologie und Medizinische Onkologie an der Johann-WolfgangGoethe-Universitätsklinik Frankfurt am Main 2006: Anerkennung zum Facharzt für Hämatologie und Medizinische Onkologie 2006 – 2013: Medizinisch-wissenschaftliche Leitungsund Managementfunktionen in international tätigen pharmazeutischen Unternehmen. Erforschung von Medikamenten im Bereich Onkologie, Schmerztherapie und Atemwegsmedizin von der Erstanwendung am Menschen bis zur Zulassung
Geboren 1952 in Aschaffenburg, vier Kinder. Studium der Humanmedizin und anschließende Ausbildung in Neurologie und Psychiatrie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Studienaufenthalt in den USA. Oberarzt an der Neurologischen Universitätsund Poliklinik Würzburg. 1986 Niederlassung in eigener Praxis in Aschaffenburg. Seit 1994 in Gemeinschaftspraxis. Seit 12 Jahren Mitarbeit an Phase II- und III-Studien. Seit 1999 Ambulante Neurologische Rehabilitation (ANR Aschaffenburg). Anerkannte Multiple-Sklerose-Schwerpunkt-Praxis. Gründungsmitglied und Beirat von NeuroTransConcept. Hobbys: sich körperlich und geistig bewegen.
BIOGRAFIE
Dr. med. W. E. Hofmann
BIOGRAFIE
Dr. med. Stefan Krüger
seit Oktober 2013: Angestellter Facharzt in der Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann
49
INFO
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 52
Sanitätshaus Hubrich medical – jetzt auch am Bahnhof Breite Produktpalette – eigene Reparaturwerkstätten – medizinisch geschultes Personal
Das Sanitätshaus im Magnolienweg.
Die neue Filiale in der Ludwigstraße 19.
Seit mehr als sechzig Jahren ist Hubrich medical in Aschaffenburg ein Garant für erstklassige Gesundheitsversorgung mit Hilfsmitteln aller Art. Jetzt ist das Sanitätshaus noch näher an seine Kunden herangerückt: Seit Januar bietet es seine Dienstleistungen in einer neuen Filiale direkt gegenüber des Busbahnhofs an. Mit Zug, Bus und Auto ist Hubrich medical dort hervorragend erreichbar – ein Wunsch vieler Kunden, dem Firmenchef Wolfgang Hubrich gerne nachgekommen ist. „Die gute Verkehrsanbindung bietet für unsere Kunden viele Vorteile.“
Jahren reparieren dort Fachleute in der Reha-Werkstatt Hilfsmittel wie Rollstühle, warten Scooter und Elektro-Rollstühle.
Neben dem neuen Ladengeschäft bleibt die Hauptstelle mit einem Sanitätshaus und Werkstatt im Nilkheimer Magnolienweg bestehen. Eine weitere Niederlassung betreibt Hubrich medical in der Auhofstraße neben der Raiffeisenbank. Seit mehr als zehn
Das Sanitätshaus arbeitet im Rahmen des Überleit-Managements mit allen Krankenhäusern der Umgebung eng zusammen, damit die Patienten nach einem Klinikaufenthalt schnell zurück in die häuslich-ambulante Versorgung gebracht werden können. Das geschulte Personal von Hubrich medical – darunter einige examinierte Krankenschwestern – berät und unterstützt Pflegebedürftige und deren Angehörige auch zu Hause, von der Rezeptabwicklung über die Kostenübernahme der Krankenkassen bis hin zur schnellstmöglichen Lieferung der benötigten Produkte. Selbstverständlich versteht Hubrich medical auch die Schulung der pflegenden Angehörigen als seine Aufgabe. Hubrich medical beliefert darüber hinaus Arztpraxen zwischen Frankfurt und Würzburg mit Artikeln des täglichen Bedarfs, von der Einmalspritze bis zum computergesteuerten EKGMessplatz.
Der Hauptsitz in Nilkheim.
Der Meisterbetrieb bietet mit Jahrzehnte langer Erfahrung die gesamte Bandbreite an Hilfsmitteln, vom Pflegebett bis zum Rollator, Verbrauchsmaterialien wie Hilfsmittel bei Inkontinenz bis hin zu Badehilfen, auch über Rezept. Dazu zählen Toilettensitzerhöhungen und Haltegriffe, Patientenlifter und nützliche Alltagshilfen. Das Sortiment umfasst mehrere tausend Produkte. Diese Vielfalt ist analog zum Sortiment der Apotheken mit ihren Arzneimitteln zu sehen. Übrigens: Hubrich medical konzipiert und realisiert auch Wohnraum-Umbauten wie zum Beispiel Treppenlifte und behindertengerechte Durchgänge.
Von den zwanzig Mitarbeitern sind viele seit Jahrzehnten dabei: Ein Beweis für gutes Betriebsklima und die überzeugende Firmenphilosophie. Vor 4 Jahren ist Christian Hubrich, ein Sohn des Inhaber-Ehepaars Renate und Wolfgang, in die Firmenleitung eingestiegen. I
50
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 53
KULTUR
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 54
Der Tierarzt Der Aschaffenburger Stefan Valentin (Müller) hat mit „Der beste Freund des Mörders“ seinen dritten Krimi veröffentlicht Der Tierarzt und Autor Stefan Valentin Müller
Krimireihe geplant mit Dr. May als Protagonisten, der über Umwege in einen Fall hineingerät. Bis zum nächsten Buch dauert es hoffentlich nicht so lange. Die Geschichte habe ich schon im Kopf. Mit dem Tierarzt als Protagonisten, der in Fällen ermittelt, habe ich eine Nische auf dem Buchmarkt gefunden, ein Alleinstellungsmerkmal, über das ich sehr froh bin und auf das ich aufbauen möchte.
Ein Pärchen in der Beziehungskrise, ein toter Hund in der Fasanerie, eine überforderte Polizistin – und dann verschwindet ein Mensch: In Stefan Valentin Müllers neuem Roman „Der beste Freund des Mörders“ gerät Tierarzt Dr. May unversehens in einen Mordfall, der auch sein eigenes brüchiges Leben ins Mark erschüttert. Das bis in die Nebenschauplätze durchdachte Buch führt in menschliche Abgründe, die jeder kennt, gibt spannende Einblicke in den Alltag eines Tiermediziners – und verführt mit einer zauberhaften Sprache, die subtil den melancholischen und brutalen Ton der Geschichte trifft. Susanne von Mach sprach mit dem Autor, der in Aschaffenburg lebt und sein Buch unter einem offenen Pseudonym erstmals im Berlin Verlag herausgebracht hat.
Seit Ihren zurückliegenden Krimis ist schon eine ganze Weile vergangen. Warum haben die Leser so lange auf Ihr neues Buch gewartet? Stefan Valentin Müller: Das Buch ist schon einige Zeit fertig. Ich musste leider etwas länger auf die Veröffentlichung warten, weil ich zum Berlin Verlag gewechselt bin und erst in die Planung dort eingefügt werden musste. Aber ich freue mich natürlich, dass ich jetzt bei einem so renommierten literarischen Verlag veröffentlichen darf. Es ist nun eine ganze
52
Stefan Valentin Müller: Ein Krimi muss irgendwo spielen, aber der Ort nicht genannt werden. Für Leser aus der Region ist die Stadt erkennbar, aber für einen Kölner zum Beispiel spielt das keine Rolle. Und: Ohne das Genre Regionalkrimi wird ein Buch überregional besser wahrgenommen. Meine ersten beiden Bücher sind wirklich nur in Aschaffenburg verkauft worden. Auch der Berlin Verlag wollte mich nicht als Autor von Regionalkrimis vermarkten. Schreiben Sie deshalb auch nicht unter Ihrem richtigen Namen? Stefan Valentin Müller: Der Berlin Verlag wollte einen Neustart und dazu sollte ein neuer Name gehören. Ich sollte mir
Stefan Valentin Müller: Der beste Freund des Mörders. Tierarzt Dr. May ermittelt; Berlin Verlag 2015; 304 Seiten; 9,99 Euro
© appeal 009 308
Ihr Roman spielt in Aschaffenburg, die Stadt wird aber nicht explizit genannt.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 55
einen Namen ausdenken, wollte aber wenigstens für die Aschaffenburger erkennbar bleiben. Stefan Valentin ist ein offenes Pseudonym, es sind meine beiden Vornamen.
Zum Beispiel der Fall des Bankierssohn Jakob von Metzler, der so grausam umgebracht worden ist. Es gab auch einmal den Fall eines Jungen, der in einer Kiste erstickt ist.
Ein klassischer Krimi ist „Der beste Freund des Mörders“ nicht, der Leser stolpert nicht gleich auf Seite 3 über eine Leiche und der Mord ist eigentlich so gar nicht beabsichtigt …
Sie üben auch viel Kritik an der Tierhaltung heute.
Stefan Valentin Müller: Die Brutalität im Krimigenre ist mir mittlerweile zu viel. Ich will eine Reihe schreiben, in der die Grausamkeit subtil ist und nur angedeutet wird. Der Tod muss natürlich trotzdem beim Lesen weh tun. Ich wollte mir auch Zeit lassen bis zum Mord. Heutzutage wird alles hektischer. Bei mir soll sich der Leser erst einmal einlassen auf den Krimi. Den nächsten baue ich auch so auf. Gibt es ein reales Vorbild für das Buch?
Wann finden Sie Zeit zum Schreiben? Als alleinerziehender Vater ist das tatsächlich nicht so einfach. Ich gebe ja auch einen Schreibkurs, mache Hausverwaltung und bin Tierarzt. Ich finde oft nicht die Muse zum Schreiben, wenn ich aber einmal angefangen habe, dann schaufele ich mir auch die Zeit frei. Allerdings arbeite ich als Tierarzt in Teilzeit, weil ich gemerkt habe, dass ich mit eigener Praxis überhaupt nicht mehr zum Schreiben komme. Andererseits finde ich es gut, dass ich durch den Beruf den Anschluss an die Realität nicht verliere. Bei hauptberuflichen Schriftstellern beobachte ich das manchmal. I
© appeal 009 308
Nicht wirklich. Ein wenig vom Autor steckt wohl in jedem Buch. Ich habe mich lange gescheut meine beiden Berufe Tiermedizin und Schriftstellerei in einem Roman zusammenzuführen. Aber jetzt bin ich froh, dass ich es gemacht habe. Die geschilderten Ereignisse rund um die Tierarztpraxis haben befreundete Ärzte oder ich tatsächlich so erlebt. Auch für den Mord gibt es kein reales Vorbild. Es gab natürlich Fälle, die viele Schlagzeilen gemacht haben, und die mir nahe gegangen sind und die im Hintergrund eine Rolle gespielt haben.
Ja, das stimmt. Einerseits kritisiere ich die Massentierhaltung heute, was sicher auch in den nächsten Romanen eine Rolle spielen wird. Andererseits finde ich es nicht gut, wie Tiere heute vermenschtlicht werden. Tiere erhalten einen überhöhten Stellenwert, der ihnen nicht gut tut. Ein Tier ist eine Brücke zur Natur, aber dass man sie fett oder falsch füttert, das finde ich schlimm – genauso wie die Stilblüten, die daraus erwachsen.
ASCHAFFENBURG
eginn Projektb ZT! t 2 – JET it n h c s b Baua
Q Hohe Besucherfrequenz Q Renommierte Nachbarn Q Großzügige Parkmöglichkeiten Q Direkte Verbindung zum Hauptbahnhof Q Mietflächen von 100 m2 bis 1.600 m2 Q Flexible Flächeneinteilung Q Moderne Ausstattung
Mehr Informationen? Hörnig Immobilien Management GmbH Britta Knapp Telefon 06021 844-444 E-Mail vermietung@hoernig-im.de Internet www.dammertorcarre.com Raumbeispiel Bauabschnitt 1
Neue Praxisräume zu vermieten!
Hörnig Immobilien Management GmbH
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 56
Anzeige
Mit Freude durchmachen Eva Meder-Thünemann hat einen Wegweiser für die Wechseljahre geschrieben
Der Körper dampft, die Nächte sind schlaflos, die Stimmung gereizt und die Haare fallen auch noch aus: Mancher Frau setzen die Wechseljahre so zu, dass der Alltag zur Last wird. Andere merken gar nichts und schütteln den Kopf über die jammernden Altersgenossinnen. Eva Meder-Thünemann kennt beide Typen, und auch die Veränderungen in den Wechseljahren kennt sie aus eigener Erfahrung. Deshalb hat die Aschaffenburger Gemeindereferentin für Citypastoral jetzt ein Buch über diese einschneidende Phase im Leben jeder Frau geschrieben, und es „Sanft und wild, stark und weise“ genannt. „Lebenskunst für die Wechseljahre“. Der Münchner Claudius Verlag hatte eine Autorin für ein solches Buch gesucht. Eva Meder-Thünemann hat dort schon einige Bücher veröffentlicht, man kam auf sie zu und die Gemeindereferentin fand die Idee gut. Die üblichen Ratgeber und Broschüren rund um die Wechseljahre seien ihr zu „krampfhaft positiv“ gewesen, „überall stand immer drin, dass man diese Zeit als Chance begreifen soll“. Die negativen Seiten seien in der Regel ausgeblendet worden. Die Gemeindereferentin hat das anders machen wollen. Klar beim Namen nennen, was an den Wechseljahren ganz und gar nicht positiv ist, aber auch klar benennen, was sich gegen Stimmungstiefs, Hitzewallungen und all die anderen Probleme, die die körperlichen und seelischen Veränderungen mit sich bringen, machen lässt.
Ich sehe Dich. Sein Gegenüber so gut sehen zu können wie möglich, heißt ihm näher zu sein. Darum lassen Sie ab und zu Ihre Sehkraft überprüfen. Sie werden überrascht sein, was wir von SCHWIND alles dafür tun können, um Sie gut sehen und aussehen zu lassen. Wäre doch schade, etwas zu übersehen.
Der Titel ist ein Zitat, eine Zeile aus einem Gedicht, das Eva Meder-Thünemann eigens für das Buch geschrieben hat. Wie
54
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 57
sie überhaupt alle Gedichte, Vorschläge und Texte selbst verfasst hat. Sie machen „Sanft und wild, stark und weise“ zu einer abwechslungsreichen Lektüre, die über die Wechseljahre hinaus anregend ist. Im Zentrum der Überlegungen stehen zwei Frauen, Almuth und Sandra, verheiratete Mutter die eine, frisch verliebter Single die andere. In Emails tauschen sie sich über das aus, was ihr Leben gerade bestimmt, und oft sind es die Probleme, die die Wechseljahre mit sich bringen. Der Email-Austausch ist eingebettet in persönliche Erzählungen Eva Meder-Thünemanns, in denen sie auch Einblicke in ihr Privatleben gestattet, und in ganze Listen mit Tipps und Vorschlägen, wie man sich in und mit all den körperlichen und seelischen Veränderungen gut fühlen könnte. Dogmatisch geht die Gemeindereferentin dabei nicht vor; sie ermutigt ihre Leserinnen stets, sich das Passende auszusuchen, abzuwandeln oder eigene Gedanken und Ideen zu entwickeln. Berufsbedingt kommen auch religiöse Überlegungen nicht zu kurz; ein ganzes Kapitel widmet sich einem Psalm, den Eva Meder-Thünemann aus der Perspektive einer Frau mittleren Alters warmherzig und einfühlsam interpretiert. „Die Wechseljahre sind ein großes Thema für Frauen“, sagt die Gemeindereferentin. Dass es auch ein gutes Thema sein kann: Dazu trägt sie mit ihrem Buch bei. I
Ich höre Dich. Wichtiges sagt man oft ganz leise. Ein Nachfragen und schon kann eine besondere Situation dahin sein. Ein regelmäßiger Hörtest sollte gerade für junge Menschen kein Tabu sein. Wir von SCHWIND beraten Sie dabei mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung. Wer weiß, was Ihnen als nächstes geflüstert wird?
Eva Meder-Thünemann: Sanft und wild, stark und weise. Lebenskunst für die Wechseljahre; Claudius Verlag München 2015; 176 Seiten; 16,90 Euro
Auf Wiedersehen. Auf Wiederhören. In einer unserer SCHWIND Filialen in Ihrer Nähe: Aschaffenburg | Haibach | Hösbach Kleinostheim | Miltenberg | Obernburg Seligenstadt | www.schwind-sehen-hoeren.de
AB PERSÖNLICHKEITEN
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Leben in, mit und für Kunst Gunter Ullrich wird am 7. April 90 Jahre alt – Stadt würdigt den Maler, Grafiker und Zeichner mit Monographie
Aschaffenburger Motive sind ein Wesensmerkmal des Werks von Gunther Ullrich. Der Farblinolschnitt zu Schloss Johannisburg mit Willigisbrücke stammt aus dem Jahr 1966.
Einer der profiliertesten Künstler Aschaffenburgs wird 90 Jahre alt: Der Maler, Zeichner und Grafiker Gunter Ullrich feiert am 7. April Geburtstag. Zum Jubeltag veröffentlichen Stadt Aschaffenburg und die Städtischen Museen eine Monographie, in der neben einer umfassenden Darstellung seines Werks auch ausführlich sein Leben für, mit und in der Kunst gewürdigt wird. Gleichzeitig wird die im vergangenen Jahr gegründete Gunter Ullrich-Stiftung der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Sie soll das Werk des Künstlers, der sich um Aschaffenburgs Kunstleben so sehr verdient gemacht hat wie kaum ein anderer, über die eigene Zeit hinaus erlebbar und begreifbar machen.
56
Seite 58
Zum Geburtstag Gunter Ullrichs am 7. April erscheint die Monographie: Gunter Ullrich. Graphiker und Maler. Bearbeitet von Thomas Ratzka und Germar Zieroff mit einem Beitrag von Susanne von Mach, herausgegeben von den Museen der Stadt Aschaffenburg, circa 30 Seiten, circa 24,80 Euro.
Gunter Ullrich kam im Jahr 1952 als Kunstpädagoge an die Staatliche Oberrealschule für Knaben in Aschaffenburg, das heutige Friedrich-Dessauer-Gymnasium. Seine Eltern stammten aus der Aschaffenburger Gegend, Gunter Ullrich selbst war zuvor nie in der Mainstadt gewesen. Es war indes sein Wunsch an den Bayerischen Untermain versetzt zu werden; er wollte zurück in die Nähe seiner Heimat Würzburg, aber nicht direkt dorthin. Zu sehr hatte ihn die nach dem Bombenhagel des 30. März vollkommen ausgebrannte Frankenstadt erschüttert. Eines seiner zentralen Werke, die „Apokalyptischen Reiter“ erzählt von dieser Erschütterung. Über Jahre und Jahrzehnte hinweg hat er an diesem Werk gearbeitet, es immer wieder nuanciert. Eine Vorgehensweise, die durchaus typisch für den Künstler und Kunstpädagogen ist.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Das Talent war ihm quasi in die Wiege gelegt worden. Am 7. April 1925 erblickte er als Sohn zweier Lehrer das Licht der Welt; schon früh erkannten und förderten seine Eltern sein künstlerisches Bestreben. Gunter Ullrichs Vater Heinrich malte selbst in seiner Freizeit, einer von Ullrichs Lehrern am Würzburger Grünewald-Gymnasium war der Maler Adalbert Reichel und im privaten Zeichenunterricht der Grafiker, Portraitund Landschaftsmaler Heiner Dikreiter. Gunter Ullrich wollte Künstler werden, der Vater riet jedoch zum Lehramtsstudium, um in den unsicheren Zeiten des Nationalsozialismus ein sicheres Standbein zu haben. Doch direkt nach der Schule wurde der gerade 17-Jährige zum Arbeitsdienst und 1943 zur Wehrmacht eingezogen. Er kämpfte in Südfrankreich, Russland und Litauen. Nach Kriegsende kam er in Gefangenschaft und wurde in einem US-amerikanischen Lager nahe Marseille interniert. Nach seiner Entlassung im Jahr 1946 kehrt er nach Hause zurück. Zwei Jahre später wird er an der Kunstakademie in München angenommen, wo er Kunstpädagogik studiert und 1951 als Bester abschließt. In München lernt er auch seine Frau Ursula Ullrich-Jacobi kennen, eine Bildhauerin. Gemeinsam ziehen sie nach Aschaffenburg. Gunter Ullrich unterrichtet, seine Frau arbeitet als freischaffende Künstlerin. Im Jahr 1955 kommt der einzige Sohn Andreas zur Welt. Die Kunstpädagogik ist dem nunmehr 27-Jährigen ein Herzensanliegen; Generationen von Schülern begeistert er mit seiner unkonventionellen, frischen und herausfordernden Art an Kunst heranzugehen. In seiner freien Zeit malt und zeichnet Gunter Ullrich, und er will mit seiner Kunst etwas bewirken. Nicht nur bei seinen Schülern, sondern in der ganzen Stadt. In unermüdlicher Mühe und mit unerschöpflicher Geduld wirkt er darauf hin das brachliegende Kunstleben Aschaffenburgs zum Leben zu erwecken. Als gegenständlicher Künstler arbeitete er dabei lange Jahre unbeirrt gegen einen Zeitgeist, der abstrakte Kunst präferierte. Sein Wirken für die Stadt ist in der Stadt bis heute sichtbar. Nicht nur hat er Kunst im öffentlichen Raum gestaltet – unter anderem die Skulptur am Ortsausgang Aschaffenburgs in Richtung Haibach, die Türen des Aschaffenburger Rathauses und die Brunnen im Stadtteil Leider. Auf seine Initiative hin hat sich auch die Ortsgruppe Aschaffenburg des Berufsverbands Bildender Künstler gegründet. An der Umwandlung der Jesuitenkirche zu Ausstellungsort und Kunsthalle hatte er maßgeblichen Anteil. Maßstäbe für die Kunst setzte er auch als Vorsitzender des Kulturvereins Frankenbund. Ohne Gunter Ullrich sähe das Kunstleben der Stadt Aschaffenburg heute sicherlich anders aus. Seine Kunst wirkte indes nie nur in der Stadt, sondern wies weit über die Stadtgrenzen hinaus. Den ersten Preis für seine Werke gewann er nicht in Deutschland, sondern in Italien. In den Süden – Italien, Frankreich, Spanien – führten ihn viele Urlaubs- und Studienreisen, in denen ein reiches mediterran geprägtes Werk enstanden ist. Gunter Ullrich war immer auch ein Chronist seiner Zeit und der Umwelt, in der er lebte. Sein Werk und Wirken steht für eine Generation an Künstlern in Deutschland, die durch Krieg und Nationalsozialismus von der internationalen Entwicklung in der Kunst abgeschnitten wurde und in der Nachkriegszeit ihren Weg finden musste. Diese Bedeutung lesbar bleiben zu lassen wird eine Aufgabe der Stiftung sein. I
Seite 59
KANZLEI RAUSCH
Wir begeistern Ärzte und Apotheker für ihre Zahlen! Neben der steuerlichen Gestaltungsberatung ist uns die betriebswirtschaftliche Betreuung unserer Mandanten ein Anliegen. Nur wenn Sie Gewinne machen, können Sie die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens zum Beispiel durch Investitionen sicherstellen. Zur Beratung gehören auch Themen wie die Nachfolge- und private Finanz- und Vermögensplanung.
Ihr Erfolg ist unser Ziel!
Rausch + Kollegen Steuerberatungsgesellschaft mbH Siemensstraße 23 63768 Hösbach
Rausch Albert Bathon GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft T +49 (0) 60 21 / 59 65–0 F +49 (0) 60 21 / 59 65–30
info@rausch-steuerberater.de www.rausch-steuerberater.de
ÜBERBLICK
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:34 Uhr
Seite 60
KURZE WEGE FÜR HÖCHSTE ANSPRÜCHE APOTHEKE
HALS-NASEN-OHREN
07 (GLEIS EINS, S. 36/37)
06 (GLEIS EINS, S. 32/33)
08 (GLEIS EINS, S. 40/41)
Bahnhof-Apotheke
HNO-Praxis im Elisenpalais
Dr. Dorit Henke
Facharztpraxis für Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie, Proktologie und Sportmedizin
Dr. (CS) Georgine Hornof Fachärztin für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde
Ludwigstraße 2 (im Hauptbahnhof) 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/39 88 20 Telefax 0 60 21/39 88 25 info@bahnhof-apotheke.biz www.bahnhof-apotheke.biz
AUGENKLINIK 07 (GLEIS EINS, S. 20/21) Augenklinik Aschaffenburg Augen Laser Zentrum Dr. Dr. Dr. Dr.
med. med. med. med.
Hans Zumbansen Werner Bachmann Roberta Walter-Fincke Natascha Lipka
Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A + B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 70 Bezirksstraße 30 63755 ALZENAU-WASSERLOS Telefon 0 60 23/50 70 50 Breitendieler Straße 32 63897 MILTENBERG Telefon 0 93 71/65 03 00 Hauptstraße 10 74731 WALLDÜRN Telefon 0 62 82/60 08 www.augen-ab.de www.augenallianz.de
FRAUENÄRZTE
Dr. med. Christof Steigerwald Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Akupunktur Dr. med. Hans-Jörg Meyer Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Stimm- und Sprachstörungen/spezielle HNO-Chirurgie Dr. med. Olaf Hiltmann Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Stimm- und Sprachstörungen
Dr. med. Alexander Henze Goldbacher Straße 33 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/4 44 77 30 www.fagz.de
Telefon 0 60 21/44 47 80 Telefax 0 60 21/44 47 850 www.gastroenterologie-ab.de
KARDIOLOGIE + INNERE MEDIZIN 07 (GLEIS EINS, S. 34/35) Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters
Dr. med. Esther Stripf Fachärztin für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Allergologie/Schlafmedizin
Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin
Dr. med. Fritz Bewarder Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Allergologie/Stimmund Sprachstörungen
Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG
Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 53 30 Telefax 0 60 21/35 33 22 www.hno-ab.de
Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25 www.kardiologie-ab.de
K I E F E R O RT H O P Ä D I E 04 (GLEIS EINS, S. 28/29)
IMPLANTOLOGIE
Gemeinschaftspraxis
siehe Zahnärzte
Dr. med. dent. Peter Watzlaw Fritz Watzlaw Moritz Watzlaw Dr. Ingo Gräfling
INNERE MEDIZIN 08 (GLEIS EINS, S. 26/27) Schwerpunktpraxis für Hämatologie, int. Onkologie, Diabetologie, Gastroenterologie Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie Dr. Stefan Krüger Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie Dr. Carmen Löhr Fachärztin für Innere Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie Prof. Dr. Peter Lederer Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/34 27-0 info@klausmann.de www.klausmann.de
58
Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG
Dr. med. Tobias Stripf Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/spezielle HNO-Chirurgie
09 (GLEIS EINS, S. 22/23) Frauenärzte Gesundheitszentrum Dr. Henze & Kolleginnen
Dr. med. Wolfgang Dillmann Dr. med. Karl Metz Priv.-Doz. Dr. med. Hardi Lührs Priv.-Doz. Dr. med. Ralph Melcher
Fachzahnärzte für Kieferorthopädie Ludwigstraße 15 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/2 88 88 Telefax 0 60 21/2 86 37 www.dr-watzlaw.de
Seite 63
Energieversorgung N E U R O L O G I E / P S Y C H I AT R I E / PSYCHOTHERAPIE
OPTIK + HÖRAKUSTIK
SPRACHTHERAPIE
02 (GLEIS EINS, S. 54/55)
07 (GLEIS EINS, S. 45 – 47)
07 (GLEIS EINS, S. 42 – 44)
SCHWIND SEHEN & HÖREN
Gemeinschaftspraxis
63739 ASCHAFFENBURG Frohsinnstraße 32 Telefon 0 60 21/44 87 90
Akademische Praxis für Sprachtherapie
Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44
N E U R O L O G I S C H E R E H A B I L I TAT I O N 06 (GLEIS EINS, S. 42 – 44) ANR Aschaffenburg Ambulante Neurologische Rehabilitation
63768 HÖSBACH Hauptstraße 96 Telefon 0 60 21/54 05 48 63801 KLEINOSTHEIM Goethestraße 58 a Telefon 0 60 27/65 44 63897 MILTENBERG Hauptstraße 136 Telefon 0 93 71/76 50 63785 OBERNBURG Römerstraße 57 Telefon 0 60 22/14 85 63500 SELIGENSTADT Frankfurter Straße 19 Telefon 0 6182/82 94 30
Dr. phil. Ingeborg Maser
Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28 www.sprachtherapie-maser.de
Duccastr.
Kle be rst r.
Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie
tr. ns n i s oh Fr
Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01
08 (GLEIS EINS, S. 38/39)
Praxis Dr. Wolfgang Gutwerk Fachzahnarzt für Oralchirurgie Spezialist Implantologie
06 07
02
Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG
Telefon 0 60 21/44 88 98-0 Telefax 0 60 21/44 88 98-8
06
05 Er th al st r.
05 (GLEIS EINS, S. 24/25)
ZAHNÄRZTE
Ludwigstr. 2 (im Hbf.)
Hbf.
UROLOGIE
PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE
01
Ludwigstr. 3
www.dr-sawaya.de
STADTPALAIS | Elisenstr. 32
08 03
07 Frohsinnstr.
Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz
siehe Zahnärzte
Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG
O RT H O P Ä D I E U N D S P O RT M E D I Z I N
Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171
05 (GLEIS EINS, S. 16/17)
www.krankengymnastik-schwarz.de
Praxis für Orthopädie und Sportmedizin
03 (GLEIS EINS, S. 18/19)
Bodelschwinghstr.
Dr. Mechthild Franz Zahnärztin Spezialistin Implantatprothetik
P
Ludwigstr. 15
und Kollegen
04
im GutWerk-Haus Ludwigstraße 3 (ggü. Hbf.) 63739 ASCHAFFENBURG
rt ah rf be rÜ he ac tb at Gl
ORALCHIRURGIE
www.dr-fecher.de
04
03
Frohsinnstr. 32 02
Ludwigstraße 2 63739 ASCHAFFENBURG
Telefon 0 60 21/58 0310
. gstr pin Kol
Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG
www.schwind-sehen-hoeren.de
Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG
05
Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl
Dr. med. W. E. Hofmann H. Olschewski Dipl.-Psych. C. Franzheim
Dr. med. Klaus Fecher Dr. med. Georg Benes
Ludwigstr. 4 01
ELISENPALAIS | Elisenstr. 28 08
Telefon 0 60 21/ 44 393 0 RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN 01 (GLEIS EINS, S. 30/31)
info@gutwerk.de www.gutwerk.de
Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen
Go ldb ac he rS tr.
BAG Radiologie und Nuklearmedizin
09
Cit yG ale rie
Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG
Ko lbo rn str .
H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie
63808 HAIBACH Hauptstraße 5 Telefon 0 60 21/6 30 90
Frohsinnstr. 20
Weißenburger Str.
Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie
ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG
Hei nse str.
Unser Herz schlägt für gute Vorsorge ...
HIER FINDEN SIE UNS
Ludwigstr.
11:51 Uhr
Elisenstr.
06.03.2015
Elis ens tr.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
Goldbacher Str. 33 09
Telefon 0 60 21/15 07 90 Ern sth ofs tr.
Privathotline 0 60 21/150 79 99 www.radiologie-ab.de
... hierfür liefern wir günstige Energie aus der Region. Herzlich gerne! Die Energieversorgung Main-Spessart engagiert sich für das Gesundheitswesen in unserer Region. Denn Energieversorgung ist für uns auch Herzensangelegenheit. Goldbacher Str. 6 · 63739 Aschaffenburg · Tel. 0 60 21/3 86 72 40 · Fax 0 60 21/3 86 72 55 Weitere Infos über unser Engagement unter: www.energieversorgung-mainspessart.de.
59
GLEIS EINS
60
Seite 63
Energieversorgung N E U R O L O G I E / P S Y C H I AT R I E / PSYCHOTHERAPIE
OPTIK + HÖRAKUSTIK
SPRACHTHERAPIE
02 (GLEIS EINS, S. 54/55)
07 (GLEIS EINS, S. 45 – 47)
07 (GLEIS EINS, S. 42 – 44)
SCHWIND SEHEN & HÖREN
Gemeinschaftspraxis
63739 ASCHAFFENBURG Frohsinnstraße 32 Telefon 0 60 21/44 87 90
Akademische Praxis für Sprachtherapie
Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44
N E U R O L O G I S C H E R E H A B I L I TAT I O N 06 (GLEIS EINS, S. 42 – 44) ANR Aschaffenburg Ambulante Neurologische Rehabilitation
63768 HÖSBACH Hauptstraße 96 Telefon 0 60 21/54 05 48 63801 KLEINOSTHEIM Goethestraße 58 a Telefon 0 60 27/65 44 63897 MILTENBERG Hauptstraße 136 Telefon 0 93 71/76 50 63785 OBERNBURG Römerstraße 57 Telefon 0 60 22/14 85 63500 SELIGENSTADT Frankfurter Straße 19 Telefon 0 6182/82 94 30
Dr. phil. Ingeborg Maser
Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28 www.sprachtherapie-maser.de
Duccastr.
Kle be rst r.
Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie
tr. ns n i s oh Fr
Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01
08 (GLEIS EINS, S. 38/39)
Praxis Dr. Wolfgang Gutwerk Fachzahnarzt für Oralchirurgie Spezialist Implantologie
06 07
02
Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG
Telefon 0 60 21/44 88 98-0 Telefax 0 60 21/44 88 98-8
06
05 Er th al st r.
05 (GLEIS EINS, S. 24/25)
ZAHNÄRZTE
Ludwigstr. 2 (im Hbf.)
Hbf.
UROLOGIE
PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE
01
Ludwigstr. 3
www.dr-sawaya.de
STADTPALAIS | Elisenstr. 32
08 03
07 Frohsinnstr.
Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz
siehe Zahnärzte
Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG
O RT H O P Ä D I E U N D S P O RT M E D I Z I N
Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171
05 (GLEIS EINS, S. 16/17)
www.krankengymnastik-schwarz.de
Praxis für Orthopädie und Sportmedizin
03 (GLEIS EINS, S. 18/19)
Bodelschwinghstr.
Dr. Mechthild Franz Zahnärztin Spezialistin Implantatprothetik
P
Ludwigstr. 15
und Kollegen
04
im GutWerk-Haus Ludwigstraße 3 (ggü. Hbf.) 63739 ASCHAFFENBURG
rt ah rf be rÜ he ac tb at Gl
ORALCHIRURGIE
www.dr-fecher.de
04
03
Frohsinnstr. 32 02
Ludwigstraße 2 63739 ASCHAFFENBURG
Telefon 0 60 21/58 0310
. gstr pin Kol
Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG
www.schwind-sehen-hoeren.de
Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG
05
Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl
Dr. med. W. E. Hofmann H. Olschewski Dipl.-Psych. C. Franzheim
Dr. med. Klaus Fecher Dr. med. Georg Benes
Ludwigstr. 4 01
ELISENPALAIS | Elisenstr. 28 08
Telefon 0 60 21/ 44 393 0 RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN 01 (GLEIS EINS, S. 30/31)
info@gutwerk.de www.gutwerk.de
Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen
Go ldb ac he rS tr.
BAG Radiologie und Nuklearmedizin
09
Cit yG ale rie
Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG
Ko lbo rn str .
H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie
63808 HAIBACH Hauptstraße 5 Telefon 0 60 21/6 30 90
Frohsinnstr. 20
Weißenburger Str.
Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie
ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG
Hei nse str.
Unser Herz schlägt für gute Vorsorge ...
HIER FINDEN SIE UNS
Ludwigstr.
11:51 Uhr
Elisenstr.
06.03.2015
Elis ens tr.
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
Goldbacher Str. 33 09
Telefon 0 60 21/15 07 90 Ern sth ofs tr.
Privathotline 0 60 21/150 79 99 www.radiologie-ab.de
... hierfür liefern wir günstige Energie aus der Region. Herzlich gerne! Die Energieversorgung Main-Spessart engagiert sich für das Gesundheitswesen in unserer Region. Denn Energieversorgung ist für uns auch Herzensangelegenheit. Goldbacher Str. 6 · 63739 Aschaffenburg · Tel. 0 60 21/3 86 72 40 · Fax 0 60 21/3 86 72 55 Weitere Infos über unser Engagement unter: www.energieversorgung-mainspessart.de.
59
GLEIS EINS
60
06.03.2015
11:55 Uhr
Seite 1
AUSGABE 01 | 2015
THEM TITEL
A
n e z r e m h Sc
Wir arbeiten als Dienstleister für Handwerk, Industrie und den Dienstleistungssektor. Die Mitarbeiterstruk-
Afiro Personal Service GmbH ist ein junges Unternehmen, das auf dem Gebiet der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung tätig ist.
tur setzt sich aus den klassischen Handwerksberufen wie Schlosser, Elektriker, Schreiner, Maler und ihrer artverwandten Berufsbilder zusammen. Natürlich decken wir auch den großen Bereich der Helfer und Fachhelfer ab. Ebenso werden auch Mitarbeiter/innen im kaufmännischen Bereich für Sekretariats-, Buchhaltungs- und sonstige Tätigkeiten überlassen. Auch Mitarbeiter
Regional liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Rhein-Main-Gebiet. Selbstverständlich sind wir auch in der Lage, Aufträge außerhalb des Rhein-MainGebiets abzuwickeln. Kunden und Mitarbeiter schätzen das gute Image und die Professionalität der Afiro Personal Service GmbH. Unser hochmotiviertes Team arbeitet im Interesse unserer Kunden und Mitarbeiter.
als Rechtsanwaltsfachangestellte, Arzt-/Zahnarzthelfer/innen, Marketingassistenten/innen u. ä. können wir
Wir verfolgen mit unseren Kunden und Mitarbeiter/innen ein gemeinsames Ziel:
vermitteln.
Erfolgreich zu sein!
Beratungsgespräch unter (0 60 21) 1 50 78-0 Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gerne. Afiro Personal Service GmbH Ludwigstraße 3 63739 Aschaffenburg www.afiro.de Öffnungszeiten: Montag–Freitag 8–17 Uhr
ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG
WWW.GLEISEINS.NET
GLEIS EINS
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa
06.03.2015
11:55 Uhr
Seite 1
AUSGABE 01 | 2015
THEM TITEL
A
n e z r e m h Sc
Wir arbeiten als Dienstleister für Handwerk, Industrie und den Dienstleistungssektor. Die Mitarbeiterstruk-
Afiro Personal Service GmbH ist ein junges Unternehmen, das auf dem Gebiet der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung tätig ist.
tur setzt sich aus den klassischen Handwerksberufen wie Schlosser, Elektriker, Schreiner, Maler und ihrer artverwandten Berufsbilder zusammen. Natürlich decken wir auch den großen Bereich der Helfer und Fachhelfer ab. Ebenso werden auch Mitarbeiter/innen im kaufmännischen Bereich für Sekretariats-, Buchhaltungs- und sonstige Tätigkeiten überlassen. Auch Mitarbeiter
Regional liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit im Rhein-Main-Gebiet. Selbstverständlich sind wir auch in der Lage, Aufträge außerhalb des Rhein-MainGebiets abzuwickeln. Kunden und Mitarbeiter schätzen das gute Image und die Professionalität der Afiro Personal Service GmbH. Unser hochmotiviertes Team arbeitet im Interesse unserer Kunden und Mitarbeiter.
als Rechtsanwaltsfachangestellte, Arzt-/Zahnarzthelfer/innen, Marketingassistenten/innen u. ä. können wir
Wir verfolgen mit unseren Kunden und Mitarbeiter/innen ein gemeinsames Ziel:
vermitteln.
Erfolgreich zu sein!
Beratungsgespräch unter (0 60 21) 1 50 78-0 Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gerne. Afiro Personal Service GmbH Ludwigstraße 3 63739 Aschaffenburg www.afiro.de Öffnungszeiten: Montag–Freitag 8–17 Uhr
ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG
WWW.GLEISEINS.NET
GLEIS EINS
13_Ausg_01_2015_42:Briefbogen_Dok_1 Sofa