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AUSGABE 01 | 2014

TH TITEL

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R E D KIN

7IR ARBEITEN ALS $IENSTLEISTER FàR (ANDWERK )NDUSTRIE UND DEN $IENST LEISTUNGSSEKTOR $IE -ITARBEITERSTRUK TUR SETZT SICH AUS DEN KLASSISCHEN (ANDWERKSBERUFEN WIE 3CHLOSSER %LEKTRIKER 3CHREINER -ALER UND IHRER ARTVERWANDTEN "ERUFSBILDER ZUSAMMEN .ATàRLICH DECKEN WIR AUCH DEN GRO EN "EREICH DER (ELFER UND &ACHHELFER AB %BENSO WERDEN AUCH -ITARBEITER INNEN IM KAUFMÊN NISCHEN "EREICH FàR 3EKRETARIATS "UCHHALTUNGS UND SONSTIGE 4ÊTIG KEITEN àBERLASSEN !UCH -ITARBEITER

!lRO 0ERSONAL 3ERVICE 'MB( IST EIN JUNGES 5NTERNEHMEN DAS AUF DEM 'EBIET DER GEWERBLICHEN !RBEITNEHMERàBER LASSUNG TÊTIG IST 2EGIONAL LIEGT DER 3CHWERPUNKT DER 'ESCHÊFTSTÊTIGKEIT IM 2HEIN -AIN 'EBIET 3ELBSTVERSTÊNDLICH SIND WIR AUCH IN DER ,AGE !UFTRÊGE AU ERHALB DES 2HEIN -AIN 'EBIETS ABZUWICKELN +UNDEN UND -ITARBEITER SCHÊTZEN DAS GUTE )MAGE UND DIE 0ROFESSIONALITÊT DER !lRO 0ERSONAL 3ERVICE 'MB( 5NSER HOCHMOTIVIERTES 4EAM ARBEITET IM )NTERESSE UNSERER +UNDEN UND -ITARBEITER

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Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser,

Inhalt Titelthema Kinder: Von Anfang an gesund bleiben

im Grunde ist es ganz einfach: Die Gesundheit aller Patienten liegt uns am Herzen – und vor allem die Gesundheit der Kinder, die noch ihr ganzes Leben vor sich haben und die wir so gut und gesund wie möglich ins Erwachsenenalter begleiten wollen. Es ist deshalb an der Zeit, den Jüngsten ein ganzes Heft zu widmen und den Focus auf die Diagnosen zu lenken, mit denen viele Jungen und Mädchen zu kämpfen haben – aber auch Therapien aufzuzeigen, die ihnen helfen. Dazu zählen in der Augenheilkunde, als eine der häufigsten Erkrankungen, die Amblyopie (Schwachsichtigkeit), in der Urologie der Hodenhochstand und in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Infekte, die praktisch alle Kinder mehrfach mitmachen. Von der engen und reibungslosen Zusammenarbeit der Gleis Eins-Fachbereiche profitieren nicht zuletzt unsere jüngsten Patienten. Das wird auch im Ärzte-Interview deutlich. Wir thematisieren hier einen Bereich, der vielen Eltern nicht ganz zu Unrecht Sorge bereitet: die Kinderanästhesie. Anästhesist Dr. Norbert Pratz und Hals-Nasen-Ohren-Arzt Dr. Olaf Hiltmann erläutern die Risiken einer Operation bei kleinen Kindern, betonen aber auch die besonders hohen Standards, die für die kleinen Patienten gesetzt werden. Wie schon in der vergangenen Ausgabe erfahren Sie, liebe Leser, in der Rubrik „News“ Aktuelles aus den Gleis Eins-Praxen. Im Blick hinter die Kulissen stellen wir Ihnen das Praxismanagement der Radiologie & Nuklearmedizin vor. Über den medizinischen Tellerrand hinaus besuchen wir das Atelier der Kleinostheimer Künstlerin Barbara Brenneis, die mit der Gestaltung von Engeln aus alten Holzgrabkreuzen bundesweit bekannt geworden ist, und fühlen dem Aschaffenburger Holger Stenger alias Joe Schocker auf den Zahn, wie wichtig ihm Gesundheit ist. Viel Freude mit der aktuellen Ausgabe von Gleis Eins wünscht Ihnen Ihr Augenarzt Dr. Werner Bachmann von der Augenklinik Aschaffenburg (Praxisporträt Seite 20 und 21)

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EDITORIAL UND INHALT

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Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!

8-13

Medizinische Einrichtungen Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie Neurologische Erkrankungen bei Kindern und jungen Patienten

14-15

Sprachtherapie Auffälligkeiten in der kindlichen Sprachentwicklung

16-19

Augenklinik Schnelle Therapie rettet die Sehschärfe

20-21

Frauenärzte Neues zur HPV Impfung

22-23

Urologie Der Hodenhochstand

24-25

Innere Medizin Im Wachstum – Diabetes bei Kindern und Jugendlichen!

26-27

Kieferorthopädie Gewinn an Lebensqualität durch Schmerzbefreiung

28-29

Dentallabor Zähne beim Sport richtig schützen

30-31

Radiologie und Nuklearmedizin Neues zur Mammographie in Aschaffenburg

36-37

Kardiologie und Innere Medizin Frauenherzen schlagen anders

38-39

Gastroenterologie und Innere Medizin Familienangelegenheiten. Erbliche Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Traktes. 40-41 Hals-Nasen-Ohren Das infektanfällige Kind

42-43

Anästhesie Narkosen in der Kinderzahnheilkunde

44-45

Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Verlorenes wieder lernen

46-47

Optik & Hörakustik Die „Kontaktlinse für’s Ohr“

48-49

Apotheke Mikronährstoffhaushalt im Blick behalten – gerade bei Kindern

50-51

News&Intern Aus den Praxen der GLEIS EINS Partner 32-35 Im Gespräch

IMPRESSUM

Anästhesist Dr. Norbert Pratz und HNO-Arzt Dr. Olaf Hiltmann GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43 Fotonachweise: S. 4 Alliance, S. 7 Ghostpixel, S. 8 Giordano Aita, S. 10 maestro, S. 12 Plson, S. 14 Gitscha Georgiew, S. 20 photophonie, S. 22 Coloures-Pic, S. 24 fotomek, S. 38 Picture-Factory, S. 46 Dan Race, S. 50 gabisteffen (alle fotolia), Johannes Heeg, Petra Reith, Dr. W. Gutwerk, Jäger, Foto Alfen, Dirk Nitschke, Susanne von Mach. Druck: Franz Kuthal GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff

52-53

Kultur Die Holzbildhauerin mit dem grünen Daumen

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AB Persönlichkeiten Holger Stenger: „Ohne Gesundheit geht gar nichts“

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Überblick Kurze Wege für höchste Ansprüche Hier finden Sie uns

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Von Anfang an gesund bleiben

Alle Eltern wünschen sich ein gesundes Kind und alle Eltern hoffen, dass ihr Kind seine ersten Lebensjahre munter und unbeschwert erlebt. Kinderärzte überprüfen vor allem im ersten Lebensjahr die Entwicklung der Kleinen besonders engmaschig; bei Problemen verweisen sie schon früh auf Kollegen anderer Fachrichtungen. Für den Schutz ihrer Kinder sind Eltern nicht zuletzt auch selbst verantwortlich – und dazu gehört, sie rechtzeitig gegen gefährliche Krankheiten impfen zu lassen.

Die ersten großen Untersuchungen U 1 bis U 6 im ersten Lebensjahr Ob sich ein Kind normal entwickelt, kann nur ein Kinderarzt beurteilen. Deshalb haben in Deutschland alle Kinder einen Rechtsanspruch auf Früherkennungsuntersuchungen von Krankheiten, die die Krankenkasse bezahlt, wenn die Terminfristen eingehalten werden. Mit der Entlassung aus der Klinik nach der Geburt bekommen die Eltern ein Heft, in dem alle Ergebnisse der Untersuchungen eingetragen werden. Es muss bei jeder Vorsorgeuntersuchung mitgebracht werden. Besteht der

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Verdacht auf schwerwiegende Probleme, arbeiten die Kinderärzte eng mit anderen Fachrichtungen wie zum Beispiel HalsNasen-Ohrenheilkunde, Urologie, Kardiologie und Augenheilkunde zusammen. Bei vielen Erkrankungen gilt: Je früher behandelt wird, desto besser sind die Chancen für das Kind gesund aufzuwachsen. Eltern sollten deshalb selbst wachsam sein und dem Arzt Auffälliges mitteilen. Worauf der Kinderarzt im ersten Lebensjahr achtet, zeigt die Übersicht auf Seite 6.


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…und das meinen die Fachärzte! Kinder gesund ins Leben begleiten Wir Augenärzte von der Augenklinik Aschaffenburg begleiten Menschen von ihrer Geburt an, denn wir schauen nicht nur nach Säuglingen, die zum Beispiel ein auffälliges Schielen zeigen oder deren Tränenkanäle verstopft sind, sondern arbeiten auch eng mit der Neonatologie am Klinikum Aschaffenburg zusammen und betreuen zu früh geborene Kinder. Deren Netzhaut ist noch nicht ausgereift, was eine engmaschige Überwachung erfordert. Dr. Werner Bachmann Facharzt für Augenheilkunde

Grundsätzlich empfehlen wir, alle Kinder im Alter von zwei, drei Jahren einmal beim Augenarzt vorzustellen, auch wenn keine offensichtlichen Probleme vorliegen. Manche Erkrankungen wie die Amblyopie (Schwachsichtigkeit) sind nur mit speziellen Untersuchungen erkennbar. Wir überprüfen dann das räumliche Sehen, Seitendifferenzen und ob beide Augen gut zusammen sehen. Es ist wichtig bei Erkrankungen frühzeitig mit der Behandlung zu beginnen, um die Sehkraft so gut wie möglich zu erhalten oder sogar zu verbessern. Das Zeitfenster dafür ist nicht allzu groß: Nur bis etwa zum sechsten Geburtstag dauert die so genannte sensitive Phase, in der sich die Sehkraft zum endgültigen Status entwickelt.

Umfassend betreut von Anfang an

Dr. med. Olaf Hiltmann Facharzt für Hals-NasenOhren-Heilkunde/ Plastische Operationen/ Allergologie/Stimmund Sprachstörungen

Kinder stellen einen erheblichen Anteil der Patienten in unserer Praxis. Viele unserer kleinen Patienten sehen wir schon in ihren ersten Lebenswochen, um eine angeborene Hörstörung auszuschließen. Sie kommen zu uns, wenn das Hörscreening nach der Geburt entweder Auffälligkeiten gezeigt hat oder, wie häufig bei ambulanten Geburten, nicht durchgeführt worden ist. Später sind wir HNO-Ärzte ein wichtiger Ansprechpartner bei der Behandlung von Sprachund Sprechstörungen, wobei wir hierbei die enge Zusammenarbeit mit Kinderärzten und Logopäden für sehr wichtig erachten. Manche Hörstörungen offenbaren sich auch erst nach einigen Jahren. Besonders oft kommen Kinder mit gehäuft auftretenden Infektionen der oberen Atemwege zu uns in die Praxis (siehe Artikel Seite 42/43). Nicht zuletzt sind wir kompetenter Ansprechpartner bei der Diagnostik und Therapie von inhalativen Allergien, bei der die auslösenden Substanzen mit der Luft herangetragen und dann entweder direkt eingeatmet werden oder auf die Schleimhäute von Nase und Augen geraten. Vor der Ausbildung eines allergischen Asthmas zeigen sich erste Symptome häufig im Bereich von Nase und Nasennebenhöhlen. Mit frühzeitiger Diagnose und Therapie lassen sich in solchen Fällen Verschlimmerungen oft vermeiden. Ältere Jugendliche untersuchen und beraten wir, wenn sie beispielsweise eine Ausbildung in einem Sprechberuf planen.

HPV Impfung im Kinder- und Jugendalter In der Gynäkologie ist das Thema „Kinder“ insbesondere in Bezug auf die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs relevant. Durch eine Impfung gegen die HP (Humanes Papillomavirus) Viren lässt sich die Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, um mehr als 80 % reduzieren.

Dr. med. Alexander Henze Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Es handelt sich bei der Impfung um 3 Einzelgaben einer Virushülle (kein vollständiger Virus!!) innerhalb von 6 Monaten. Die Impfung ist gut verträglich und sollte zwischen 11 und 18 Jahren durchgeführt werden. Die Aufklärung zur Impfung stellt einen wesentlichen Bestandteil in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der täglichen gynäkologischen Praxis, aber auch Kinderarztpraxis, dar. (Ausführlicher Bericht auf Seite 22/23.)

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U1 (direkt nach der Entbindung) Wie geht es dem Kind? Hat es die Geburt ohne Verletzungen überstanden? Dem gilt der erste Blick des Arztes und der Hebamme. Herz und Lunge werden abgehört, die Haut auf Durchblutung untersucht, Muskelspannung und Reflexe überprüft. Maßstab ist der APGAR-Test, bei dem Atmung (A), Puls (P), die Reflexe beim Absaugen (G für „Grimassieren“), die Farbe der Haut (A für englisch „appearance“) sowie der Muskeltonus (R) überprüft werden. Das Blut aus der Nabelschnur wird auf seinen Sauerstoffgehalt untersucht. Das Neugeborene erhält VitaminK-Tropfen, und es wird natürlich gemessen und gewogen.

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der beginnende Blickkontakt. Sieht und hört es gut? Trinkt es gut? Hat es volle Windeln? Mittels Ultraschall untersucht der Arzt, ob eine Hüftdysplasie vorliegt, die bei rascher Therapie meist folgenlos heilt. U4 (3. bis 4. Monat) Der Arzt überprüft Organe und Geschlechtsteile, Hör- und Sehvermögen und die Fontanelle am Kopf, Beweglichkeit und Reaktionsvermögen. Schaut das Kind Gegenständen nach? Richtet es den Blick nach der Stimme von Bezugspersonen? Kann es sein Köpfchen halten, wenn es an beiden Händen hochgezogen wird? Unter anderem das wird getestet.

U 2 (3. bis 10. Tag) U 5 (6. bis 7. Monat) Die U 2 gilt als Basisuntersuchung des Neugeborenen. Der Arzt untersucht Organe, Geschlechtsteile, Haut und Knochen, die Verdauungstätigkeit und Reflexe des Nervensystems. Mit einem speziellen Haltegriff wird die Funktionstüchtigkeit des Hüftgelenks getestet. Das Kind erhält wieder Vitamin-K-Tropfen. Außerdem wird ihm zwischen der 36. und 72. Lebensstunde Blut abgenommen, um es auf Stoffwechselerkrankungen und Hormonstörungen hin zu untersuchen.

Im Mittelpunkt steht die Überprüfung der Beweglichkeit und Körperbeherrschung, die Koordination der Hände als Voraussetzung für komplexe Funktionen wie räumliches Sehen. Kann das Kind sich in Bauchlage auf seine Arme abstützen? Sich hochziehen, wenn man es an zwei Fingern festhält? Greift es nach Gegenständen? Das sollte das Baby können. Auch Hör- und Sehvermögen werden wieder getestet. U6 (10. bis 12. Monat)

U3 (4. bis 5. Woche) Schwerpunkt ist die Beurteilung der neurologischen Entwicklung. Dafür werden unter anderem Reflexmuster überprüft, wie lange das Kind den Kopf in Bauchlage heben kann oder

Im Fokus stehen die Prüfung der Feinmotorik und der sozialen Kontakte, das Hör- und Sehvermögen sowie die Neigung zu Allergien. Kann das Baby schon sitzen? Wie ist sein Sozialverhalten? Wie ist seine sprachliche Entwicklung?

Masern müssen nicht sein So viele Erkrankte in Bayern wie schon lange nicht mehr – Kinder frühzeitig impfen – einziger wirksamer Schutz 787 Menschen sind im Jahr 2013 allein in Bayern an Masern erkrankt. Das waren nach Angaben der Techniker Krankenkasse so viele wie seit dem Jahr 2002 nicht mehr. Fast alle Fälle wurden in Oberbayern erfasst. Im Jahr 2012 gab es in Bayern lediglich 70 Patienten mit Masern, bundesweit waren es 165. Die Entwicklung zeigt: Auf den Schutz vor der lebensgefährlichen Krankheit mit einer Impfung kann gar nicht oft genug hingewiesen werden, denn die Erkrankung sollte keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. Eltern sollten ihre Kinder deshalb so früh wie möglich – um den ersten Geburtstag herum – zum ersten Mal impfen lassen und die zweite Impfung nicht zu lange aufschieben. Denn Masern sind häufig mit Komplikationen verbunden und führen nicht selten zu bleibenden Schäden. Vor allem vor Reisen sollte der Impfschutz überprüft werden. Masern sind eine hochansteckende, fieberhafte Viruserkrankung. Sie werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, also beim Husten, Niesen oder Sprechen. In der Folge könnten bakterielle Lungen- oder Mittelohrentzündungen, Durchfallerkrankungen, aber auch Infektionen von Luftröhre oder Kehlkopf ausgelöst werden, informiert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BKJV). Die Erkrankung beginnt nach einem kurzen, unspezifischen Vorstadium mit einem plötz-

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lichen Temperaturanstieg auf teilweise über 40°C, gleichzeitig entsteht der typische rot fleckige Ausschlag. Masern gehen fast immer mit Komplikationen vor allem im Bereich der Atemwege (Mittelohrentzündung, Krupp, Bronchitis/Pneumonie) einher, aber auch mit dem Risiko einer Gehirnentzündung, die – wenn nicht zum Tode – dann oft zu Defektheilungen führt. Der Patient wird also nicht wieder so gesund, wie er vor der Erkrankung war. Noch Jahre nach einer überstandenen Masernerkrankung kann es – wenn auch selten – zu einer Entzündung des Gehirns kommen (SSPE: sklerosierende Panenzephalitis), die immer tödlich endet. Masern treten überall auf der Welt auf. Obwohl es seit mehr als 40 Jahren einen Impfstoff gibt, stecken sich jedes Jahr Millionen Menschen neu an. In Entwicklungsländern sind Masern eine häufige Todesursache bei kleinen Kindern unter fünf Jahren. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt die erste Standardimpfung mit einem MMR-Impfstoff (Masern, Mumps und Röteln) bei Kleinkindern im Alter von 11 bis 14 Monaten. Frühestens nach vier Wochen, spätestens aber bis zum Ende des zweiten Lebensjahres sollte die zweite MMR-Impfung erfolgt sein. Versäumte Impfungen


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sollten so rasch wie möglich nachgeholt werden. Die Schutzwirkung beginnt nach zehn Tagen, der Schutz hält mindestens 20 Jahre lang an. „In Deutschland sind in den vergangenen Jahren Kinder immer wieder an Krankheiten verstorben, die es anderswo gar nicht mehr gibt. So wurden in Deutschland zwischen 2004 und 2011 alleine 31 Fälle von SSPE gemeldet, einer immer tödlich endenden Folge einer Masern-Infektion“, heißt es beim BKJV. Masern sind in Deutschland nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Ärzte müssen jeden Verdacht, jeden diagnostizierten Fall, Todesfälle sowie den direkten und indirekten Virusnachweis ans Gesundheitsamt melden. Deutschland hat sich im Jahr 2002 bei einer Versammlung der Vereinten Nationen in New York verpflichtet, die Masern bis zum Jahr 2015 auszurotten. Dafür dürfen pro Jahr nicht mehr als 82 neue Fälle registriert werden. Ein Ziel, von dem das Land aktuell meilenweit entfernt ist. Der BKJV plädiert deshalb seit Jahren für eine Masern-Impfpflicht. Das RKI empfiehlt außerdem eine Reihe weiterer Impfungen schon ab dem Säuglingsalter, die sich gegen schwere Krankheiten richten, gegen die selbst die moderne Medizin nur eingeschränkte oder gar keine Behandlungsmöglichkeiten hat: Diphtherie, Hepatitis B, Hib (Haemophilus influenzae Typ b), Keuchhusten, Kinderlähmung (Poliomyelitis), Wundstarrkrampf (Tetanus), Pneumokokken, Rotaviren, Meningokokken und Windpocken. Die ersten Impfungen sind ab einem Lebensalter von acht Wochen möglich.

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Kindes- und Jugendalter! Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

Nach der Geburt

I HNO-arzt I Kinderarzt

Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung

3. – 10. Tag

I Kinderarzt

U2 erste Grunduntersuchung

4. – 5. Woche

I Kinderarzt

U3 Kinderarztpraxis und Familie

3. – 4. Monat

I Kinderarzt

U4 erste Impftermine

6. – 7. Monat

I Kinderarzt

U5 das Baby wird beweglicher

6. – 9. Monat

I Zahnarzt

Milchzähne und Beratung mit Baby 01

10. – 12. Monat

I HNO-arzt I Kinderarzt

Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter

15. – 18. Monat

I Zahnarzt

Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung

21. – 24. Monat

I Kinderarzt

U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden

24. Monat

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt

Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“) Ausschluss frühkindliches Schielen

30. – 72. Monat

I Zahnarzt

3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung

34. – 36. Monat

I Kinderarzt

U7a Kleinkind wird Kindergartenkind

3. – 4. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt

Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit

4. Lebensjahr

I Augenarzt I Kinderarzt

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind

5. Lebensjahr

I Kinderarzt

U9 bald ein Schulkind

6. Lebensjahr

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine

ab 6. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung

7. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen

8. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut

Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen

9. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase

ab 10. Lebensjahr

I HNO-arzt

Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)

11. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase

12. – 18. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen

bis 13. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen

13. – 14. Lebensjahr

I Kieferorthopäde I Kinderarzt

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung

16. – 17. Lebensjahr

I Frauenarzt I Kinderarzt

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung

17. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten

10. – 18. Lebensjahr

I Orthopäde

Rücken-Check-up

1. – 18. Lebensjahr

I Hautarzt

Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)

I Urologe

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

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Erwachsenenalter!

Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

ab 18. Lebensjahr

I Augenarzt I Urologe

Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen

I Zahnarzt 20. Lebensjahr

I Frauenarzt I HNO-arzt

I Internist I Kardiologe I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner

I Urologe I Zahnarzt

30. Lebensjahr

I I I I

Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe

I Urologe I Zahnarzt

40. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt

Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen 2-jährl. Augendruckmessung zur Glaucomfrüherkennung, Lesebrille Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

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... Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

45. Lebensjahr

I Frauenarzt

Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

I Internist I Kardiologe I Orthopäde I Radiologe

I Urologe I Zahnarzt

50. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist

I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt

60. Lebensjahr

I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe

I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt

ab 70. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt

Alle Altersklassen

I Hautarzt

Verkehrs-Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD Cataract (Grauer Star)- und Glaucom (Grüner Star)-Vorsorge, Brillen- und Netzhautcheck, Verkehrs-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Sehtest, Verkehrstauglichkeit, Cataract- und Glaucom-Vorsorge Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up nach

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Risikogruppen!

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– Berufskraftfahrer

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung

– Piloten

I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist

gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich

– Bildschirmarbeitsplatz

I Augenarzt I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up

– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen

I Hautarzt

gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen

– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln

I Urologe

Harnblasenkrebsfrüherkennung

Diabetiker

I I I I I I

jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.

I Kardiologe

ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Herzkranke

I Kardiologe/Internist I Zahnarzt

alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Hypertoniker

I I I I

jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Immunschwäche

I Hautarzt

Berufsgruppen

Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt

Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe

I Zahnarzt

Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle

I Augenarzt

ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check

– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie

I Frauenarzt

6-monatlich

– Biologicals

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bisphosphonate

I Zahnarzt

Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung

– Cortison

I I I I

Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse

– Chemotherapeutika (MTX, etc.)

I I I I I

Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt

4-monatlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme

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... Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– ß-Blocker

I Kardiologe/Internist

jährlich

– Cordarex

I Augenarzt I Kardiologe/Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich

– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)

I Augenarzt I Hautarzt I Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich

– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bestrahlung

I Zahnarzt

vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Osteoporose

I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung

Raucher

I I I I I I I I

Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt

jährliche Netzhautuntersuchung Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut

Rheumatiker

I I I I

Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle

Schwangere

I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt

Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis

Sportler

I Zahnarzt

Sportschutzschienen

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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI

NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE

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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie

Neurologische Erkrankungen bei Kindern und jungen Patienten – EIN KURZER ÜBERBLICK –

Der neurologische Untersuchungsbefund bei Kindern unterscheidet sich deutlich vom Befund eines Erwachsenen. Beim Kind und Jugendlichen gehen wir von einem nicht ausgereiften Nervensystem aus, beim gesunden Erwachsenen haben wir ein funktional ausgereiftes Nervensystem. Nach ausführlicher Anamnese, bei der im jugendlichen Alter in jedem Fall eine Bezugsperson befragt werden muss, wird ein normaler von einem auffälligen neurologischen Befund unterschieden. Die verschiedenen Reifestadien des Kindes und Jugendlichen müssen dabei berücksichtigt werden, da in der Entwicklung des Kindes Funktionsänderungen auftreten. Während beim Jugendlichen und Erwachsenen der standardisierte Neurostatus ein wichtiges

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Kriterium darstellt, müssen bei Säuglingen und Kleinkindern Verhaltensbeobachtungen spontaner Bewegungen in das Untersuchungsschema einbezogen werden. Bei Kindern und Jugendlichen ist auch die apparative Diagnostik in vielen Fällen eine andere als beim erwachsenen neurologischen Patienten. Bei den neurologischen Erkrankungen unserer Praxis spielen Kinder und Jugendliche

eine wichtige Rolle. Vor allem entzündliche ZNS-Erkrankungen und Epilepsien sind im Kindes- und Jugendalter nicht selten. Etwa fünf bis acht Prozent der Multiple Sklerose-Patienten sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Unterschiede zwischen Neuropädiatrie und Neurologie sind weiterhin gegeben; unseres Erachtens muss hier ein engeres Zusammenwachsen der Disziplinen mit gemeinsamer Endstrecke, vor allem im späten jugendlichen Alter erreicht werden. Oft kommt das Kind oder der Jugendliche mit den oben genannten Erkrankungen in die Erwachsenen-Neurologie, ohne Gespräch mit dem Vorbehandler. Eine adäquate Betreuung von Patienten mit chronischen neurologischen Problemen könnte für den Patienten vor und nach der Pubertät manches Problem deutlich erleichtern. Krankheiten des Nervensystems haben einen Anteil von etwa 20 % von allen Erkrankungen des Kindesund Jugendalters. Der Verlauf ist häufig chronisch. Die Rehabilitation spielt eine wesentliche Rolle. Sie orientiert sich an der ICF-Classification der WHO (Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderungen und Gesundheit), diese wurde im Jahre 2001 eingeführt. Hier sind erstmals die Körperfunktionen und Schädigungen (Impairment), Aktivitäten (Activity) und Teilhabe (Partizipation) sowie Umgebungsfaktoren (Kontextfaktoren) verknüpft. Dadurch soll erreicht werden, dass mit Hilfe dieses biopsychosozialen Konzeptes die Verbesserung von Fähigkeiten und die Teilhabe in unserer Gesellschaft möglichst gut erreicht wird.


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Die gesundheitsbedingte Lebensqualität wird durch neuropädiatrische Erkrankungen beim Kind und beim Jugendlichen stets in Mitleidenschaft gezogen. Als Beispiel dafür sollen die Epilepsie und die Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS) genannt werden. Epilepsie In unserer Praxis betreuen wir eine Anzahl von Kindern und Jugendlichen mit cerebralen Anfällen. Bei epileptischen Anfällen unterscheidet man in der Anfallsklassifikation klonische Anfälle, tonische Anfälle, Spasmen, Myoklonien, tonisch-klonische Anfälle, Automatismen und autonome Anfälle. Die Ableitung eines EEG sollte immer durchgeführt werden und ist oft zielführend. Die medikamentöse Therapie kann bei vielen Kindern und Jugendlichen eine Verbesserung der psychischen und intellektuellen Beeinträchtigungen erreichen. Die echten epileptischen Anfälle müssen vor allem im Schulalter von psychogenen Anfällen differenziert werden. Therapeutisch ist die Möglichkeit gegeben, mit ausgewählten Antikonvulsiva (Mittel gegen epileptische Anfälle) eine Reduktion der Anfälle oder eine Anfallsfreiheit zu erreichen. Manchmal muss auch eine medikamentöse Kombinationstherapie durchgeführt werden. Die Wirkung und Nebenwirkung muss durch den Neurologen oder Neuropädiater regelmäßig erfragt werden, eine EEG-Ableitung ist unbedingt notwendig. In seltenen Fällen wird an spezialisierten Zentren bei Therapieresistenz auch ein epilepsiechirurgischer Eingriff, oft mit Erfolg, durchgeführt.

Epileptische Potentiale im abgebildeten Elektroencephalogramm

Multiple Sklerose Unter den entzündlichen Entmarkungserkrankungen des Gehirns ist die Multiple Sklerose häufig. Sie hat schon im Kindesalter eine vielfältige Symptomatologie. Wegen der entstehenden Folgen ist die Diagnose und Therapie im frühen Stadium von großer Bedeutung. Die klinische Symptomatik ist sehr variabel, oft beginnt die

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Störung mit einer einseitigen Sehminderung, auch Schwindel und Sensibilitätsstörungen spielen eine Rolle. Andere Symptome sind in der Erstsymptomatik nicht so häufig. Die genaue Befragung, evozierte Potentiale, craniale und spinale Kernspintomographie sowie Liquoruntersuchung werden bei entsprechendem Bild durchgeführt. Die Frühtherapie nach gesicherter Diagnose (McDonald-Criteria) ist sehr wichtig, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern oder zu verlangsamen. Regelmäßige neurologische Kontrollen sind zwingend notwendig. Die Multiple Sklerose muss von anderen entzündlichen Erkrankungen unterschieden werden.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen in der Praxis gerne zur Verfügung.

Dr. med. W. E. Hofmann

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

HIER FINDEN SIE UNS: Beispiele von entzündlichen Herden im Kernspintomogramm

Zusammenfassend ist festzustellen, dass zwischen der Neuropädiatrie und der Neurologie viele Überschneidungen vorhanden sind, viele neurologische Erkrankungen manifestieren sich schon im Kindes- und Jugendalter. In Bezug auf Epilepsie und Multipler Sklerose ist unser Zentrum geeignet, diese Erkrankungen auch im Kindes- und Jugendalter, sowohl ärztlich, als auch durch ausgebildete Schwestern, intensiv und regelmäßig zu betreuen. Das jeweilige therapeutische Vorgehen muss unter Berücksichtigung von Anamnese, Zusammenarbeit mit dem Kinderarzt und neuropädiatrischer und neurologischer Expertise eingeordnet und dann auch regelmäßig durchgeführt werden. Auf andere durch uns betreute Erkrankungen aus dem Fachgebiet der Neurologie kann in der Kürze der Zusammenfassung nicht eingegangen werden. Für Kopfschmerzen inkl. Migräne gibt es gute Möglichkeiten der Therapie. In Zusammenarbeit mit der Ambulanten Neurologischen Rehabilitation Aschaffenburg und unserer Neurologischen Praxis kann dann der jeweils beste Weg für die Betroffenen ausgewählt werden.

Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44

ANR Aschaffenburg Ambulante Neurologische Rehabilitation Ludwigstraße 2 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/4 48 89 80 Telefax 0 60 21/4 48 89 88

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AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

SPRACHTHERAPIE

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Akademische Praxis für Sprachtherapie

Auffälligkeiten in der kindlichen Sprachentwicklung Welche Kinder brauchen eine Sprachförderung, welche eine medizinisch verordnete Sprachtherapie?

Sprechen zu lernen ist eine unglaubliche Leistung des menschlichen Gehirns. Der größte Teil der Kinder meistert diese Herausforderung mühelos und spielerisch. In geradezu atemberaubender Zeit lernen Kinder bis zum vierten Geburtstag, sich in ihrer Muttersprache in grammatisch korrekten Sätzen, in gut verstehbarer, altersgemäßer Aussprache aller Laute und mit altersgemäßem Wortschatz auszudrücken und situationsangemessen zu kommunizieren. Der Erwerb der Sprache ist genetisch determiniert und steht in ständiger Wechselwirkung mit den Entwicklungsprozessen von Wahrnehmung, Motorik und Denken sowie sozialer Kompetenz. Hinzu kommen externe fördernde oder hemmende Faktoren (z.B. schwierige emotionale, soziale und ökonomische Belastungen in der Familie), die, wie im genannten Beispiel, die Sprachentwicklung erschweren können. Die frühe Sprachentwicklung zwischen dem ersten und dritten Geburtstag verläuft jedoch auch bei sonst gesunden Kindern sehr unterschiedlich. Die einen reihen schon im zweiten Lebensjahr munter Wort an Wort oder sprechen sogar ganze Sätze, andere tun sich schwerer und hängen in ihrer sprachlichen Entwicklung deutlich hinterher.

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Eltern wollen für ihr Kind in der Regel das Beste. Ihre Kleinen sollen mit möglichst idealen Voraussetzungen ins Leben starten. Deshalb machen sich heute Väter und Mütter häufiger als früher Sorgen und sind bestrebt, Entwicklungsverzögerungen oder Auffälligkeiten möglichst früh zu erkennen und ihrem Kind eine Therapie zukommen zu lassen. Aber, brauchen alle Kinder, die sich in ihrer sprachlichen Entwicklung langsamer entwickeln oder bestimmte Auffälligkeiten zeigen, eine medizinisch verordnete Sprachtherapie? Nehmen Sprachentwicklungsstörungen in den letzten Jahren tatsächlich zu? Seit 2007 – so die Krankenkassen – ist der Anteil von Jungen und Mädchen, die

eine Sprachtherapie erhalten, kontinuierlich gestiegen. Insbesondere Jungen erhalten überdurchschnittlich oft sprachtherapeutische Behandlungen. Nach Studien der Krankenkassen (1) ist davon ein Drittel der Vorschulkinder betroffen. Insbesondere kurz vor der Einschulung mit 5 – 6 Jahren steigt die Anzahl der Kinder, die eine Sprachtherapie erhalten, noch einmal sprunghaft an. Diese Kinder beginnen oft spät zu sprechen, ihr Wortschatz ist noch nicht ausreichend entwickelt, sie haben Schwierigkeiten, kurze, vollständige Sätze zu bilden aber auch zu verstehen, oder die „Aussprache“ bestimmter Laute ist noch nicht altersgemäß entwickelt. Mit dem Übergang vom Kindergarten zur Grundschule sollten Kinder aber all diese Fähigkeiten normalerweise erworben haben. Ergebnisse aus Baby-Laboren und der Sprachentwicklungsforschung der letzten Jahre haben unser Wissen über die Schritte und Abläufe des frühen Spracherwerbs enorm erweitert, sodass wir heute ziemlich verlässliche Eckpunkt für normale und abweichende Entwicklungen kennen. Ungefähr 17–20 Prozent der gesunden Ein- bis Dreijährigen mit deutscher Muttersprache sind in ihrer Sprachentwicklung verlangsamt. Der späte Sprechbeginn kann in einigen Fällen das erste Symptom einer Sprachentwicklungsstörung sein. In anderen Fällen ist der späte Sprechbeginn eine Variante im Rahmen der normalen Sprachentwicklung. Sprachentwicklungsforscher gehen heute davon aus, dass bei etwa 8–10 Prozent dieser Kinder eine gezielte medizinisch verordnete Therapie notwendig ist. (2) Vermutete Ursachen, warum heute mehr Kinder sprachauffällig sind Es gibt viele Gründe, warum die Sprachentwicklung eines Kindes auffällig sein kann, ohne dass tatsächlich eine Sprachentwicklungsstörung vorliegen muss. Wa-


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rum die Zahl an Kindern, die eine medizinisch verordnete Sprachtherapie erhalten, in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, ist noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet aber, dass folgende Faktoren dafür mit verantwortlich sind: Die Aufmerksamkeit für Sprachstörungen hat zugenommen, weil es in unserer Gesellschaft immer schwieriger ist, ohne gute Sprachkenntnisse zurecht zu kommen. Viele Kinder mit leichten Sprachstörungen, die früher nicht zu einer Sprachtherapeutin gekommen wären, werden heute eher erkannt und behandelt. Ein Grund dafür ist, dass die Eingangskriterien beim Thema Sprache für die Einschulung sehr streng sind. Die Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt sind heute enger gefasst. Erzieherinnen haben heute einen geschulteren Blick auf die Sprache. Sie machen Eltern häufig auf Auffälligkeiten aufmerksam. Die Sensitivität für Sprachstörungen im Kindergartenalter ist dadurch höher geworden. Auch die verbesserten Überlebenschancen für Frühchen zählen dazu. Viele dieser Kinder haben Entwicklungsstörungen, zu denen auch Sprachstörungen gehören. Die zunehmende Migration nach Deutschland: In den letzten 20 Jahren haben wir viele Kinder mit nichteuropäischem Hintergrund, die sich hier erst einmal an eine neue Sprache gewöhnen müssen. Kinder, die ein anregungsarmes soziales Umfeld haben, d.h. ein schlechtes Sprachangebot (schlechter oder wenig sprachlicher Austausch mit anderen Kindern, mit Eltern, anderen Erwachsenen, Ersatz der Kommunikation durch Fernsehen) gibt es heute öfter. Welche Bedingungen brauchen Kinder, um ihre sprachlichen Fähigkeiten gut entwickeln zu können? Wenn es stimmt, was jüngste Untersuchungen belegen (3), haben insbesondere umgebungsbedingte Sprachauffälligkeiten (durch ein schlechtes Sprachangebot oder Migration) in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dies ist nicht nur alarmierend, sondern erfordert eine ebenso gründliche Analyse und die Entwicklung sinnvoller und hilfreicher Förderprogramme für diese Kinder und ihre Familien. Was aber hilft Kindern, ihre sprachlichen Fähigkeiten in den ersten Jahren zu trainieren und weiterzuentwickeln?

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Damit Kinder lernen können, brauchen sie unbedingt eine spezifische und anreichernde Umgebung, die Interaktion und den geistigen Austausch. Sie lernen nachhaltig, wenn sie mit dem Gelernten positive Emotionen verbinden. Emotionen, die direkt mit dem Alltagsleben in Verbindung stehen, haben dabei die beste Wirkung. Kinder lernen durch Aktivitäten, erst später steht das Lernen als Wissensaneignung im Vordergrund. Deshalb können auch Kindersendungen im Fernsehen die sprachliche Entwicklung nicht wirklich fördern, weil Kinder durch den Monolog des Fernsehapparates zur Passivität gezwungen werden. Kinder, die spät zu sprechen beginnen, haben manchmal die Sprache noch nicht für sich entdeckt. Sie haben die Möglichkeit, sich etwas nicht Vorhandenes vorzustellen und die Lust, dem Anderen etwas mitzuteilen, noch nicht entwickelt. Gegen Ende des zweiten Lebensjahres ändert sich etwas Gravierendes bei Kindern. Das Kind kann jetzt eine Vorstellung aufbauen, auch wenn der Gegenstand oder die Person nicht direkt sichtbar ist. Gleichzeitig beginnt es, auf das Resultat seiner Handlungen zu achten, und es realisiert, dass es auch mit seinen Wörtern etwas bewirkt: Die gesprochenen Wörter können von anderen Menschen verstanden werden.

sog. Erziehungspartnerschaften (Familie + Institutionen) erhalten, die ihnen helfen, zu begreifen, wie wichtig Bildung gerade in den frühen Jahren eines Kindes ist. Durch solche Einrichtungen können Eltern auch Hilfestellung und Anleitung erhalten, wie sie ihre Kinder am besten bei der sprachlichen, aber auch der kognitiven und motorischen Entwicklung fördern können. Auch gerade Kinder, die in Deutschland mit zwei oder mehr Sprachen aufwachsen (jedes dritte Kind unter fünf Jahren), brauchen neben dem Sprachangebot in der Familie, dringend Förderprogramme und Sprechanlässe in allen Sprachen, wenn sie auch die deutsche Sprache gut lernen sollen. Dabei sind mehrsprachige Kinder insgesamt nicht häufiger von einer Sprachentwicklungsstörung betroffen als monolinguale, d.h. nur mit der deutschen Sprache aufwachsende Kinder. Durch die Stärkung der kindlichen Entwicklung und der kindlichen Kompetenzen von Anfang an, könnte man so allgemeinen Entwicklungsstörungen und speziell sprachlichen Entwicklungsstörungen besser vorbeugen. (4) Das würde bedeuten, dass neben den Eltern und sonstigen Bezugspersonen, vor allem Erzieher und Pädagogen in Kindergärten, Frühfördereinrichtungen und Schulen sowie Bildungseinrichtungen für die allgemeine und speziell für die sprachliche Bildung dieser Kinder zuständig sind und eng kooperieren müssten. Beispiele solcher Kooperationen gibt es bereits, z.B. in Hamburg und in Aschaffenburg. Die Kosten hierfür müssten von den Ländern, Städten und Kommunen übernommen werden.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Bildungsforscher und Entwicklungspsychologen fordern schon länger die frühkindliche Förderung in Kindergärten und Tageseinrichtungen (in denen Kinder oft mehr als 20 Stunden in der Woche verbringen) umfassend zu verbessern: Kleinere Gruppen, durch Ausbildung/Studium und Weiterbildung fachlich qualifizierte Erzieher, eine kindgerechte, altersangemessene und entwicklungsfördernde Interaktion, in der kindliche Kompetenzen, auch die Sprache, gestärkt werden. Sinnvoll wäre auch, wenn Kindergärten und Grundschulen enger kooperieren und Eltern, wenn notwendig,

Verzögerte Sprachentwicklung (noch normale Entwicklung) – oder Sprachstörung? Die meisten Eltern nehmen sehr gut wahr, ob sich ihr Kind sprachlich normal Fortsetzung auf Seite 18

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AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

SPRACHTHERAPIE

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Fortsetzung von Seite 17 entwickelt oder nicht. Das geschieht schon durch den Vergleich mit gleichaltrigen Kindern in den Krabbelstuben oder auf dem Spielplatz. Ob die Sprachentwicklung des Nachwuchses allerdings nur verzögert ist oder er tatsächlich eine Sprachstörung aufweist, ist im Einzelfall nicht immer leicht zu erkennen. Eine differenzierte Sprachdiagnostik ist Voraussetzung dafür, dass jedes Kind mit einer sprachlichen Auffälligkeit das bekommt, was es braucht: Sprachförderung oder Sprachtherapie. Diese sollte immer von Experten (an erster Stelle Kinderärzte, HNO-Ärzte, Kieferorthopäden, Kinderpsychiater und Neurologen jeweils in Kooperation mit speziell dafür ausgebildeten Logopäden, akademischen Sprachtherapeuten oder Heilpädagogen) durchgeführt werden. Der Facharzt wird in Kooperation mit den anderen Kollegen entscheiden, ob das untersuchte Kind eine medizinisch verordnete, spezifische Sprachtherapie benötigt, ob Eltern die weitere Sprachentwicklung zunächst aufmerksam beobachten sollten oder, ob Eltern z. B. an einem Elterntraining teilnehmen sollten. Beobachtetes Abwarten bedeutet dabei nicht, einfach abzuwarten, bis sich die sprachlichen Defizite des Kindes „auswachsen“. Vielmehr bedeutet es, dass Eltern eine Anleitung bekommen, wie sie ihr Kind sprachlich fördern und unterstützen können und dass die Sprachentwicklung des Kindes in regelmäßigen Abständen von drei bis sechs Monaten erneut überprüft werden muss. Bestätigt sich bei einer erneuten Testung der Verdacht auf eine Sprachentwikklungsstörung, sollte ohne weitere Verzögerung eine spezifische Sprachtherapie eingeleitet werden. Denn Kindern mit einer diagnostizierten Sprachentwicklungsstörung kann eine allgemeine Sprachförderung nicht weiter helfen. Sie brauchen dann eine auf ihre Symptome zugeschnittene, spezifische Therapie. Eltern erhalten beim Kinderarzt in der Regel Merkblätter oder andere Unterlagen, die ihnen aufzeigen, wie sie ihr Kind am besten unterstützen können. Es gibt viele spielerische Sprachförderprogramme, die auch bereits in Kindergärten eingesetzt werden, die allgemein auf die Stärkung und Weiterentwicklung vorhandener Fähigkeiten in den Bereichen Sprachmelodie, Grammatik und Wortschatz ausgerichtet sind. Oder Eltern bitten Ihren Arzt um eine Beratung bei einer Sprachtherapeutin oder Logopädin, um ihnen konkret zu zeigen,

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wie sie ihr Kind im Alltag fördern und unterstützen können. Auch gibt es sogenannte Elterntrainings, die Logopäden und Sprachtherapeuten im Auftrag von Jugend- und Gesundheitsämtern durchführen. Insbesondere für Eltern mit Kindern, die „spät zu sprechen beginnen“ (d.h. im Alter von „ zwei Jahren noch keine 50 Wörter sprechen), ist z.B. das „Heidelberger Elterntraining“ geeignet.

Ab wann kann man kleine Kinder testen? Im Grunde lässt sich schon ab einem Jahr feststellen, ob ein Kind später gut sprechen wird. Die Kleinen zeigen nämlich schon Vorausläufer-Fähigkeiten, also Techniken, die das Kind später braucht, um Sprache zu erwerben. Dazu gehört zum Beispiel, ob es Gesten verwendet oder wie es reagiert, wenn es angesprochen wird. Ärzte verfügen heute über standardisierte, altersspezifische Sprachtests, mit denen sie bei den Vorsorgeuntersuchungen das Sprachvermögen eines Kindes prüfen. Bereits mit einem Jahr kann man mit dem ELFRA 1, einem wissenschaftlich entwickelten Elternfragebogen, abfragen, ob das Kind bestimmte Begriffe wie „bitte“ und „danke“ oder „nein“ versteht, die Aussprache eines Wortes probiert oder sprachliche Laute wie „dada“ oder „baba“ produziert. Für Zweijährige gibt es den ELFRA 2, der bei der U7 zum Einsatz kommt. Ab dem zweiten bis zum Ende des sechsten Lebensjahres gibt es z.B. auch den Sprachentwicklungstest SETK 3–5, den Heidelberger Sprachentwicklungstest (HSET) oder die Psycholinguistische Diagnostik (PLAKSS), die Linguistische Sprachstandserhebung – Deutsch als Zweitsprache (LiSeDaZ) oder die Sprachdiagnostik bei mehrsprachigen Vorschulkindern (A. Asbrock et al.) und andere Testverfahren. Differenziertere Testverfahren werden in der Regel in Zusammenarbeit mit akademischen Sprachtherapeuten/Logopäden durchgeführt.

Warum kann man Kinder überhaupt nach einer Norm testen, wenn die Sprachentwicklung doch zeitlich und inhaltlich individuell verläuft? Unter Spracherwerbsforschern besteht eine weitgehende Einigung darüber, was ein Kind im Verlauf seiner sprachlichen Entwicklung – trotz der individuellen Unterschiede – in einer bestimmten Phase seines Alters beherrschen sollte. Und diese Dinge sollten sich bei allen Kindern gleich entwickeln. So sollte ein zweijähriges Kind zum Beispiel mindestens 50 Wörter produzieren können (alle Äußerungen, die Eltern verstehen). Diese Zahl ist nach Aussage der international anerkannten Sprachforscherin und Entwicklungspsychologin Prof. Hannelore Grimm international stabil und wissenschaftlich gut erforscht. Diese Menge an Wörtern, die ein Kind im Alter von zwei Jahren äußern können muss, ist – so die meisten Forscher – ein entscheidender prognostischer Faktor für die weitere Sprachentwicklung, weil die Größe des produktiven Lexikons im Alter von zwei Jahren die Basis für die darauf aufbauenden grammatikalischen Fähigkeiten darstellt. Welche Risikofaktoren (Faktorenbündel) sind eine Indikation für Sprachentwicklungsdefizite? Erkrankungen der Mutter während der Schwangerschaft. Komplikationen vor, während oder nach der Schwangerschaft. Chronische Mittelohrentzündungen zwischen 1,5 und 3 Jahren (hier sollten Eltern unbedingt nochmals ein Hörscreening durchführen lassen, da Kinder aufgrund von Paukenergüssen eine Hörstörung entwickeln können, die sich negativ auf ihre weitere Sprachentwicklung auswirkt). Familiäre genetische Faktoren (Sprachdefizite in der Familie, Lese-, Rechtschreibstörungen, andere Erkrankungen, geistige Behinderung) sowie Alkoholund Drogenmissbrauch der Eltern. Schwerwiegende Erkrankung des Kindes und akute Krisen (z. B. plötzliche Verschlechterung/Stagnation der sprachlichen oder allgemeinen Entwicklung). Familiäre Situation und Familienkonstellation (Beziehung der Eltern, Betreuung etc.). Kommunikationsstil in der Familie; Umgang mit dem Sprachdefizit des Kindes. Abweichung des sprachlichen Entwicklungsalters um 6–12 Monate vom altersentsprechenden Mittelwert.


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Welche Arten von Sprachstörungen unterscheidet man? Man kann zwei Arten von Sprachentwicklungsstörungen unterscheiden. Solche, die im Rahmen anderer Erkrankungen (z. B. Intelligenzminderung, tief greifende Entwicklungsstörung, motorische Störung, Störung sozialer Funktionen u.a.) auftreten und diejenigen, die ohne organische, mentale oder emotionale Schädigungen entstehen. Ein Kind mit Sprachentwicklungsstörungen muss nicht alle aufgelisteten Symptome aufweisen. Man unterscheidet folgende Symptome: Sprachverständnisstörungen Wortbedeutungen und Sätze werden falsch oder nur ungenau verstanden; oft geringe Aufmerksamkeit für Sprache; „Triangulärer Blickkontakt“ nicht entwickelt; Kinder warten ab, was das Nachbarkind tut; sie können auch im Zusammenhang mit Hörverarbeitungsstörungen auftreten.

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Poltern Überschießendes, sehr schnelles und undeutliches Sprechen; manchmal in Kombination mit Stottersymptomen. Stimmstörungen Können bei Kindern organisch oder funktionell begründet sein. Myofunktionelle Störungen Eine Störung des Muskelgleichgewichtes des Mundes, der Zunge und des Gesichtes mit Zahnstellungs- oder Kieferanomalien in Verbindung mit einem gegen oder zwischen die Zähne gerichteten Schluckvorgang, Artikulationsstörungen in Verbindung mit inkorrektem Schluckmuster, Mundatmung oder Schnarchen. Kindliche Ess- und Schluckstörungen Ess- und Ernährungsstörungen (Abbeißen, Kauen, Schlucken, Verdauung), die bei unterschiedlichen Erkrankungen auftreten können.

Artikulationsstörungen Kinder bilden Laute nicht korrekt (z. B. Lispeln) oder sie verwenden sie falsch (z. B. die Laute „k“ und „g“ werden durch die laute „t“ und „d“ ersetzt). Oder aus Blume wird vereinfacht Bume. Solche Aussprachefehler sind jedoch bis zu einem bestimmten Alter („g“ und „k“ bis 2,11; „bl“ bis 3,5; „s“, „sch“ und „z“ bis 4,11 Jahre) normal.

Pragmatische Störungen Kinder haben Schwierigkeiten, altersgemäß zu kommunizieren. Sie bauen z. B. keinen Blickkontakt auf, haben Probleme beim Wechsel von Sprecherund Hörerrolle im Gespräch und bei verschiedenen Spielformen wie Regelspiel oder Rollenspiel.

Stottern Unfreiwillige Wiederholungen von Teilwörtern, Silben oder Lauten oder völligen Blockaden der Aussprache. Stotterer haben häufig eine Sprechangst. Jedoch handelt es sich nicht bei jeder Art von Redeunflüssigkeit um echtes Stottern. 75% der Kinder, die im Alter zwischen zwei und fünf Jahren unflüssig sprechen, d.h. Wörter und Satzteile wiederholen und viele „äh“-Pausen produzieren, überwinden diese Symptome wieder von alleine.

Ja, Kinder ab zweieinhalb oder drei Jahren sind in der Regel bereits für die direkte Arbeit mit einer Sprachtherapeutin geeignet. Sprachentwicklungsforscher raten, so früh wie möglich zu behandeln, da Kinder in der Regel bei einer spezifischen Therapie schnell lernen. Ein älteres Schulkind zu behandeln dauert vergleichsweise länger, es ist schwieriger, bestimmte Prozesse zu verändern und es ist weniger effektiv. Eine frühe spezifische Therapie ist auch deswegen sinnvoll, weil man so Spätfolgen einer Sprachentwicklungsstörung (z. B. Lese- und Rechtschreibstörungen, Textverarbeitungsstörung, Rechenschwäche u.a.) verhindern kann. Dabei sollten unnötig lange und nachweislich ineffektive Therapien vermieden und für die durchgeführten Therapien der Nachweis der Wirksamkeit erbracht werden.

Wortschatzdefizite Das Kind versteht Wörter nicht oder kann sie nicht in Kategorien einordnen, zum Beispiel „Hund“ zu „Tier“. Manche Kinder können auch schon gelernte Wörter schlecht behalten. Dysgrammatismus Kinder vertauschen Fälle (Nominativ, Dativ- und Akkusativ) oder Zeiten und bilden Sätze falsch.

- Sprachförderung – Ein Ratgeber für Eltern, Therapeuten und Erzieher; Ratgeber, Schulz-Kirchner-Verlag - Zweisprachigkeit/Bilingualität – Ein Ratgeber für Eltern; Ratgeber, Schulz-Kirchner-Verlag Literatur: (1) Heilmittelbericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WidO) 2013 (2) Late Talker – Späte Sprecher – Wenn zweijährige Kinder noch nicht sprechen, Ratgeber, Schulz-Kirchner-Verlag (3) Interview mit der Münchner Pädaudiologin Dr. Barbara Arnold. In: Baby und Familie, 19.02.2013 (4) Vortrag von Prof. Dr. Wassillios E. Fthenakis am 14.3.2013, Fachakademie für Sozialpädagogik, Aschaffenburg

Dr. phil. Ingeborg Maser

Ist es sinnvoll, die Sprachstörung möglichst früh zu behandeln?

Literaturtipps für Eltern: - Die kindliche Sprachentwicklung von der U3 bis zur U9 (Bundesverband für Logopädie (dbl)) - Kinder richtig fördern – Spielerisch und erfolgreich lernen, Baby-Walz

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AUGENKLINIK ASCHAFFENBURG | AUGEN LASER ZENTRUM

AUGENKLINIK

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Schnelle Therapie rettet die Sehschärfe Amblyopie: Rechtzeitig erkannt lässt sich die Schwachsichtigkeit bei Kindern gut behandeln

besserung sehr gut. Besonders lernfähig ist das Auge in den ersten beiden Lebensjahren. Bis zum zehnten, spätestens zwölften Lebensjahr nimmt die Lernleistung stetig ab. Eltern sollten deshalb die Behandlung keinesfalls auf die lange Bank schieben, um lebenslange Seheinbußen ihres Kindes zu vermeiden. Denn gutes Sehen ist eminent wichtig. Nicht nur sinkt die Verletzungsgefahr vor allem in der Spiel- und TobePhase der Kindheit, auch für viele Berufe und das Autofahren ist gutes Sehen entscheidend.

Die Amblyopie ist nach der Ametropie (Gegenstände in der Ferne werden nicht scharf erkannt) und dem Strabismus (Schielen) die dritthäufigste Augenerkrankung bei Kindern. Jedes Jahr erkranken Schätzungen zufolge allein in Deutschland rund 21.000 Jungen und Mädchen an dieser Schwachsichtigkeit eines oder seltener beider Augen. Rechtzeitig erkannt lässt sich die Amblyopie sehr gut behandeln, im besten Fall sogar Normalsichtigkeit erreichen. Im Erwachsenenalter lässt sie sich hingegen nicht mehr verbessern. Und: Patienten mit Amblyopie haben ein fast doppelt so hohes Risiko wie Normalsichtige für Sehbehinderungen im Alter. Ohne Therapie drohen schwere Probleme, im schlimmsten Fall Blindheit. Die Amblyopie ist eine starke Sehschwäche eines oder seltener beider Augen. Sie entsteht, wenn sich das Sehsystem nicht richtig ausbildet. Das Auge lernt nämlich erst in den ersten sechs Lebensjahren, der sensitiven Phase, scharf zu sehen. Bekommt es in dieser Zeit zu wenig oder asymmetrischen visuellen Input, zum Beispiel durch Schielen oder ein herabhängendes Lid, entsteht eine Amblyopie. Weitere Ursachen können starke Kurz- oder Weitsichtigkeit oder Stabsichtigkeit sein.

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Das Auge selbst bleibt bei der Amblyopie gesund, das heißt, die zum scharfen Sehen nötigen Strukturen tief im Inneren auf der Netzhaut der Augen sind intakt. Dennoch nimmt das Sehzentrum Informationen nicht richtig auf und setzt das Gehirn sie entsprechend nicht richtig um. Je früher sich die Amblyopie entwickelt, desto massiver sind die Defizite im Sehen. Beginnt das Kind jedoch früh mit der Therapie, sind die Aussichten auf Ver-

Haben Eltern also den Eindruck, dass ihr Kind nicht richtig sieht oder macht der Kinderarzt auf ein Sehproblem aufmerksam, sollten sie hellhörig werden. Sichtbare Probleme wie ein stark herabhängendes Lid, eine weiße Pupille, starkes Schielen, ein deutlich kleineres Auge oder ein Auge, das sich aus dem Nichts heraus bewegt (Nystagmus), sind sicherlich ein Grund zum Augenarzt zu gehen. Feine Veränderungen wie eine einseitige Ametropie lassen sich aber nur schwer erkennen. Deshalb sollte im Zweifel rechtzeitig zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr ein Augenarzt zu Rate gezogen werden. Festgestellt wird die Amblyopie mit verschiedenen Sehtests und ausführlichen Untersuchungen des Auges. Je nach Ausprägung sind verschiedene Therapien möglich. Das „gute“ Auge wird mit einem Pflaster abgedeckt, um das schlechter sehende Auge zu fördern. Fehlsichtigkeit lässt sich schon bei Säuglingen mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigieren. Wichtig ist dabei immer eine regelmäßige Kontrolle der Sehschärfe.


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Die leitenden Ärzte der Augenklinik (v. li. im Bild): Dr. Bachmann, Dr. Walter-Fincke, Dr. Lipka, Dr. Zumbansen Als überregionale Gemeinschaftspraxis sind wir mit unserem erfahrenen Ärzteteam und mehr als 70 Fachkräften auch in Ihrer Nähe für Sie da. Sie werden freundlich aufgenommen, individuell beraten und können sich auf eine ausgezeichnete Diagnostik und eine nachhaltige Therapie auf dem neuesten Stand der Medizin verlassen. Dabei decken wir das gesamte Spektrum der konservativen und operativen Augenmedizin von der einfachen Brillenverordnung bis zur ambulanten oder stationären Augenoperation ab:

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FRAUENÄRZTE GESUNDHEITSZENTRUM DR. HENZE & KOLLEGINNEN

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Neues zur HPV Impfung durch humane Papillomaviren um bis zu 85 Prozent reduziert werden kann! Es gibt keine vergleichbare Impfung, die wirklich die Entstehung von Krebs und dessen Vorstufen verhindern kann!

Humane Papillomaviren (kurz: HPV) gehören zu den sexuell übertragbaren Erregern. Etwa 70 – 80 Prozent aller sexuell aktiven Frauen und Männer stecken sich im Laufe ihres Lebens mit diesen Viren an. Mehr als 100 verschiedene Typen dieses Erregers sind bekannt. Insbesondere die Hochrisiko-Typen des HPV-Virus 16 und 18 können Zellveränderungen verursachen, aus denen sich auch Gebärmutterhalskrebs entwickeln kann. Aktuell gibt es in Deutschland zwei zugelassene Impfstoffe: Gardasil und Cevarix. Beide Impfungen dienen zur Vorbeugung vor der Ansteckung der gefährlichen HP-Virus Typen 16 und 18. Zusätzlich werden bei Gardasil noch die Untergruppen 6 und 11 geimpft, diese sind verantwortlich für die Entstehung von Feigwarzen. In Deutschland empfiehlt die STIKO (Ständige Impfkommission) die Impfung der Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren. Je früher geimpft wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass noch keine Infektion mit den HP-Viren vorliegt. Der Impfschutz ist dann wahrscheinlich am größten. Verabreicht werden 3 Impfungen innerhalb von 6 Monaten, es handelt sich hierbei nicht um vollständige Viren, sondern nur um die Virushüllen. Aus diesem Grund wird auch keine Infektion ausgelöst. Aufgrund der Impfempfehlung (STIKO) übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Impfung für das Alter zwischen 12 und 17 Jahren. Offiziell zugelassen sind die Impfstoffe für Kinder ab

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einem Alter von 9 Jahren. In besonderen Fällen übernehmen die Kassen auch eine Impfung nach dem 18. Lebensjahr. Die Impfung ist generell gut verträglich. Beide Impfstoffe senken nicht nur die Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens an einem Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, sondern senken auch die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung von Vulva und Vagina. Auch hier gibt es HP-Virus bedingte Zellveränderungen. Zwischen erster Infektion und einer relevanten Zellveränderung können 10 – 15 Jahre vergehen. Wichtig erscheint in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass eine Impfung die jährliche Vorsorgeuntersuchung nicht ersetzt. Es gibt trotzdem auch nicht HPV bedingte Zellveränderungen oder andere Erkrankungen, die durch die jährliche Vorsorge vermieden werden können. Das aktuelle Impfverhalten in Deutschland liegt für die HPV Impfung nur bei knapp 40 Prozent. Es ist mittlerweile bekannt, dass durch eine konsequente Impfung die Wahrscheinlichkeit der Entstehung einer bösartigen Veränderung

Für das schlechte Impfverhalten in Deutschland gibt es mehrere Gründe. Zum einen wurde 2008 in den Medien über weltweite Todesfälle in fraglichem Zusammenhang mit der Impfung berichtet. Auch wenn durch mehrere Untersuchungen in Amerika und Europa kein Zusammenhang festgestellt werden konnte, führte dieses zu einem Einbruch im Impfverhalten mit HPV. In Australien besteht eine Impfrate von bis zu 70 Prozent und in Großbritannien z. B. liegt die Impfrate bei ca. 80 Prozent. Daraus lässt sich auch schnell schlussfolgern, dass in diesen Ländern die Anzahl der neu aufgetretenen HPV bedingten Karzinome deutlich minimiert werden konnte. Erklären lässt sich die Impfrate durch das Zusammenwirken in der Öffentlichkeitsarbeit zwischen Schulbehörden, Gesundheitsämtern und öffentlichen Einrichtungen. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass auch eine Impfung von Jungen durchaus sinnvoll ist, denn HPV bedingte Zellveränderungen können am Penis entstehen, zudem sind auch Jungen die Überträger der HP-Viren. Ziel in Deutschland muss es sein, in der Zukunft die Impfrate deutlich zu steigern, um das Auftreten des Zervixkarzinoms deutlich zu reduzieren. Die Erstellung eines effektiven Impfprogrammes mit intensiver Aufklärung vor allem über Gesundheitsämter und Schulen stellt dabei eine wichtige Säule dar. Zusätzlich müssen wir als Ärzte (vor allem Kinder- und Frauenärzte) unsere Informationspflicht sehr ernst nehmen, um die Impfrate auch in Deutschland deutlich zu steigern.

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Dr. med. Alexander Henze & Kolleginnen Nadine Dettmar und Bettina Schreiber

Wir sind umgezogen und mit einem ganzheitlichen Konzept rund um die Gesundheit der Frau für Sie da . Im Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg steht die ganzheitliche Versorgung der Frau im Mittelpunkt. Durch unser ausgesprochen breites Diagnostik- und Therapiespektrum bieten wir eine individuelle, bestmögliche Rundumbetreuung. Beginnend mit der Mädchen- und Jugendsprechstunde umfasst unser Angebot schwerpunktmäßig die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen, sämtliche Leistungen in der Brustdiagnostik und die Screeningmammographie. Zusätzlich ist die medikamentöse Tumortherapie (z. B. Chemotherapie) ein Bestandteil unseres Konzeptes. Wir geben unseren Patientinnen die Möglichkeit, diese Form der Therapie in einer angenehmen Atmosphäre durchführen zu lassen. Die intensive Schwangerschaftsüberwachung mit Pränataldiagnostik ist in enger Zusammenarbeit mit unseren Hebammen und den zuständigen pränataldiagnostischen Einrichtungen ein weiterer fester Bestandteil der Gesundheitsvorsorge in unserem Zentrum. Auf Wunsch können jährliche Gesundheitschecks durchgeführt und in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und anderen Fachärzten genauestens abgestimmt werden. Das Ärzteteam mit unseren qualifizierten Mitarbeiterinnen und unseren Hebammen Andrea Geis und Heike Bieber-Breid freut sich auf die individuelle Betreuung der Patientinnen im Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg.

Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg Weiterhin alle Kassen und privat.

Unsere Leistungen ; Vorsorge ; Intensivüberwachung während der Schwangerschaft: CTG, Farb-Doppler-Ultraschall, 2D/3D/4D Ultraschall ; Hormonsprechstunde ; Knochendichtemessung ; Kinder- /Jugendgynäkologische Sprechstunde ; Hochauflösender Brustultraschall der Stufe II nach DEGUM

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UROLOGISCHE PRAXIS

UROLOGIE

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DR. MED. PATRICK SAWAYA

Der Hodenhochstand Frühzeitige Erkennung und Behandlung entscheidet über die Fruchtbarkeit des Mannes Durchschnittlich 2 – 8 % Prozent der zum errechneten Termin geborenen Knaben haben einen Hodenhochstand. Die rechte Seite ist häufiger betroffen als die linke, in jedem fünften Fall sind beide Seiten involviert. Bei bis zu 70 % der Knaben kommt es in den ersten 6 Monaten zum spontanen Absteigen des betroffenen Hodens in den Hodensack; nach diesem Zeitraum ist ein Abwarten nicht mehr gerechtfertigt.

Der Hodenhochstand ist die häufigste genitale Fehlbildung bei Jungen. Ohne Behandlung – insbesondere bei beidseitigem Auftreten – ist die Fruchtbarkeit des Mannes irreversibel gestört und das Risiko für Hodenkrebs deutlich erhöht. Die Therapie sollte deshalb im 9.–12. Lebensmonat abgeschlossen sein. Eine zeitgerechte frühe Therapie verbessert die Fruchtbarkeit, ein erhöhtes Tumorrisiko bleibt aber. Da ein im Hodensack liegender Hoden sich technisch sehr gut untersuchen läßt, ist die Möglichkeit einer Hodenkrebsfrüherkennung dann jedoch optimal.

UNSERE PRAXISRÄUME

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Es gibt verschiedene Ausprägungen des Hodenhochstandes: Liegt der Hoden im Bauchraum und ist somit nicht zu tasten, spricht man von einer intraabdominellen Lage. Der Leistenhoden befindet sich im Leistenkanal, ist bei der Untersuchung zumindest im Ultraschall lokalisierbar, jedoch nicht in den Hodensack mobilisierbar. Ein Gleithoden liegt oberhalb des Hodensacks vor dem äußeren Leistenring, kann mittels Zug in das Skrotum luxiert werden, gleitet jedoch sofort aufgrund des zu kurzen Samenstrangs zurück in die untere Leistenregion. Beim Pendelhoden befindet sich der Hoden die meiste Zeit in normaler Lage im Hodensack, rutscht jedoch beispielsweise bei Stress, Angst oder Kälte in den Leistenkanal hinauf, ist daraufhin manuell wieder in die skrotale Position mobilisierbar und verbleibt dort. Seltener entsteht ein Hodenhochstand als Komplikation zum Beispiel nach einer Leis-


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UNSER TEAM

UNSERE LEISTUNGEN

Krebsvorsorge

Nieren- und Harnleitererkrankungen

Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz

Prostata- und Samenblasenerkrankungen

tenoperation bei Säuglingen (sekundärer Aszensus). Die Ursachen des Hodenhochstands sind weitgehend ungeklärt; als Risikofaktoren gelten eine genetische Disposition, Frühgeburtlichkeit, Rauchen und Diabetes in der Schwangerschaft, Plazentainsuffizienz und ein verminderter mütterlicher Östrogenspiegel. Beim Urologen wird die Lage der Hoden mittels beidhändigem Tasten im Liegen und ggf. in Schneidersitzposition sowie mittels Ultraschall festgestellt. Wichtig ist, dass die Untersuchungsumgebung stressfrei und warm ist, da sich bei Kälte und Anspannung die Hoden des Kindes aufgrund des im Untersuchungsalter noch sehr lebhaften Hodenstellmuskelreflexes rasch spontan in den unteren Leistenkanal bewegen können (Kremasterreflex). Ist die Hodenlokalisierung auf diesem Weg erfolglos, besteht der Verdacht auf einen nicht angelegten Hoden oder eine Hodenlage im Bauchraum; hier ist eine weitere Abklärung mittels Bauchspiegelung (Laparoskopie) notwendig. Das therapeutische Vorgehen ist mehrgleisig. Beim Pendelhoden reicht zunächst die Beobachtung und regelmäßige Kontrolle. Der Hodenhochstand muß immer therapiert werden; Dies erfolgt medikamentös-hormonell, operativ oder als Kombination. Zeigt die Hormontherapie (GnRH-Nasenspray-Behandlung) keinen Erfolg, ist die operative Therapie erforderlich, um das Risiko für eine weitere Schädigung des Hodengewebes zu verringern. Als operative Behandlung findet in erster Linie die Funikulolyse und Orchidopexie Anwendung; hier wird bei ausreichend langem Gefäßstiel der betroffene

Hoden aus dem Leistenkanal mobilisiert und mittels Naht im Hodensack in regelrechter Position fixiert. Der Schlüssel zum Erreichen einer normalen Hodenfunktion und Fruchtbarkeit ist die regelmäßige Genitalüberwachung des Knaben von Geburt an durch Eltern und Ärzte, um bei Entwicklungsstörungen zeitgerecht und somit sehr frühzeitig zu behandeln.

Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation

Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen

Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch

Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi

Geschlechtserkrankungen

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Kinderurologie

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Endoskopische Eingriffe

DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

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Im Wachstum –

Diabetes

bei Kindern und Jugendlichen!

B AU C H & M Ü LLE R W E R B E AG E NTU R G M B H

WIR BERATEN SIE GERNE:

In den vergangenen Jahren ist die Zahl an Menschen, die schon in sehr jungen Jahren an Diabetes erkranken, weltweit gestiegen. So leben in Deutschland bereits ca. 30.000 Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus Typ 1. Interessanterweise kommt Diabetes im Kindesalter in den skandinavischen Ländern sehr viel häufiger vor als im Mittelmeerraum. Man spricht von einem Nord-Süd-Gefälle. Typ 1 Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die mit einer Insulintherapie gut behandelt werden kann. Diese Behandlung erfordert jedoch viel Engagement, Aufmerksamkeit und Geduld von Seiten der Eltern und des Kindes.

(0 60 21) 34 27-0


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EIN KIND DURCHSCHREITET VERSCHIEDENE ENTWICKLUNGSSTUFEN, BIS ES ERWACHSEN IST. EINE ERFOLGREICHE DIABETES-BEHANDLUNG BENÖTIGT IN JEDER PHASE EIN SPEZIFISCHES VORGEHEN. Eine besondere Herausforderung für Eltern und Therapeuten stellt die pubertäre „Sturm- und Drang-Phase“ dar. Nicht nur die Hormone fahren Achterbahn, sondern häufig auch der Blutzucker. Neben den körperlichen Veränderungen treten Verhaltensänderungen auf, die sich auf das Diabetesmanagement auswirken können.

KAUM RISIKO-BEWUSSTSEIN Der Appell an die Vernunft verhallt zumeist ungehört, weil Begriffe wie „Risiko“ oder „Folgeerkrankungen“ in diesem Alter keinen Platz haben. Während dieser Zeit sollte die Insulinmenge kontinuierlich an den gesteigerten Bedarf angepasst werden. Auch eine psychologische Unterstützung kann hilfreich sein, um Konflikte im Alltag besser zu meistern. SPEZIELLE GESPRÄCHSANGEBOTE Die auf den Schwerpunkt Diabetes spezialisierte Psychologin unserer Praxis bietet jungen Patienten und deren

Mit frischer Kraft für Ihre Gesundheit – Ihre Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann im Elisenpalais in Aschaffenburg

Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG HÄMATOLOGIE·ONKOLOGIE·DIABETOLOGIE GASTROENTEROLOGIE·FUSSAMBULANZ

Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie

Dr. Stefan Krüger Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie

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Dr. Carmen Löhr Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie; in Weiterbildung zur Diabetologin

Gastroenterologie Tagesklinik Schulungszentrum (DDG-zertifiziert)

Prof. Dr. Peter Lederer Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

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Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann Elisenpalais | Elisenstraße 28 | 63739 Aschaffenburg | Telefon (0 60 21) 34 27-0 E-Mail: info@klausmann.de | www.klausmann.de

Eltern ein kostenloses erstes Beratungsgespräch an. Bei Bedarf kann anschließend eine längere Behandlung erfolgen. Da es für viele unserer jungen Patienten wichtig ist, sich mit Gleichaltrigen austauschen zu können, werden wir in Zukunft eigene Sprechstunden für Kinder und Jugendliche einrichten.

NÄCHSTE VERANSTALTUNG Eine spezielle Infoveranstaltung für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes findet statt am Samstag, den 29. März 2014 von 9:00 bis 13:00 Uhr in unserem Diabetes-Schulungszentrum Aschaffenburg, Elisenstraße 26. PROGRAMM Einführung: Diabetes bei Kindern und Jugendlichen! Referent: Dr. Gerhard Klausmann Alltag mit Diabetes: MESSEN – SPRITZEN – ESSEN – eine tägliche Herausforderung! Referent: Heiko Müller, Diabetesberater DDG Ständige Angst im Nacken mit Diabetes bei meinem Kind! Referentin: Isabel Laß, Fachpsychologin Diabetes ANMELDUNG JETZT! Telefon: (0 60 21) 34 27-0 E-Mail an Nicole Quirin ni@klausmann.de


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DR. MED. DENT. PETER WATZLAW UND DR. MED. DENT. INGO GRÄFLING

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Gewinn an Lebensqualität durch Schmerzbefreiung Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien können zu folgenden Erkrankungen führen:

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1 Kiefergelenk G G G G G G G

Ungleiche Zahnabnutzung Kopfschmerzen und Migräne Schwindelanfälle Trigeminusneuralgie Ohrensausen Hörsturz Augenfehlstellungen (Schielen)

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Nackenschmerzen Schiefhals (Torticollis) Missempfindungen und Lähmungen in den Armen

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3 Brustwirbelsäule G Atem-/Herzbeschwerden

4 Lendenwirbelsäule G Tief sitzender Rückenschmerz G Bandscheibenvorfall G Ischialgie

5 Hüftgelenk G Frühzeitiger Verschleiß

6 Kniegelenk G Schäden am Innen- und Außenminiskus

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Wir sind Ihr Spezialist für Schmerzbefreiung und Rückgewinnung an Lebensqualität durch Dekompressionsbehandlungen mittels Osteopathie, Mannual- und Schienen-Therapie.

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Smiles and Function Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: • Ganzheitliche Kieferorthopädie • Bionator-Therapie • Osteopathie • Lymphdrainage • Bunte herausnehmbare Spangen • Twin-Block-Technik • Festsitzende Spangen • Schonende Light-Wire-Technik • Biofunktionelle Orthodontie (BFO) • Selbstliegierende Brackets (Damon®, Speed®) • Fast unsichtbare Spangen • Weiße Brackets • Folientechnik (invisalign®, e-Cligner®, orthocaps®) • Lingual-Techniken (Incognito®, 2D-Brackets®) • Kiefergelenkdiagnostik und -behandlung • Erfahrenes sowie gut aus- und weitergebildetes Team

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DENTALLABOR GADAU

DENTALLABOR

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Dentallabor Gadau · Für Bioästhetische Zahnheilkunde

Zähne beim Sport richtig schützen Mundschutz: Playsafe System wird passgenau angefertigt – ausgewählte Dentallabore bieten Service

Beim Sport in der Schule oder in der Freizeit geht es oft ganz schön zur Sache. Der Eifer des Gefechts kann böse enden; ein Drittel aller Kinder hat sich schon einmal einen Zahn ausgeschlagen oder ein Stück abgebrochen, schätzt die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung. Fast immer trifft es die oberen Schneidezähne. Das muss nicht sein: Der Sportmundschutz Playsafe schützt alle Zähne wirkungsvoll während des Sports. Dieser Schutz sollte so selbstverständlich sein wie das Tragen eines Helms beim Radfahren. Das patentierte System der Pfalzgrafenweiler Firma Erkodent fertigen ausgewählte Dentallabore individuell an; auch das Dentallabor Liesel Gadau bietet diesen Service. Das System selbst gibt es schon länger, neu ist die große Palette aus 30 Farben, bis zu vier können in einem Mundschutz verarbeitet werden. Für den Playsafe Mundschutz arbeiten Dentallabor und Zahnarzt Hand in Hand.

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Der Zahnarzt nimmt einen Abdruck von Ober- und Unterkiefer; der Zahntechniker stellt damit ein Gipsmodell und den Mundschutz her. Der Zahnarzt prüft dann nochmals auf Passgenauigkeit, damit er exakt sitzt. An die Schiene im Mund haben Sportler sich schnell gewöhnt; dann klingt das Sprechen wieder „ganz normal“ und die Atmung fließt frei. Und noch ein Vorteil des Playsafe Systems: Er „wächst“ mit und kann an sich ändernde Zahnverhältnisse angepasst werden. Die Anfertigung dauert nur wenige Tage.

Welche Schiene in Frage kommt, hängt von der Sportart ab. Playsafe Heavy-Pro ist die beste Wahl für schnelle Sportarten, bei denen harte und kleinflächige Schläge zu erwarten sind, wie Eishockey, Feldhockey, Squash, Polo, Rollerblading, Kickboxen, Karate und Rugby; dieser Sportschutz ist dreischichtig mit einer besonders harten Außenschicht. Playsafe Light-Pro ist die Variante für diese Sportarten, wenn der Platz im Mund zum Beispiel wegen eines kleinen Kiefers beengt ist – und gerade auch für Kinder, deren Mundraum naturgemäß noch nicht groß ist. Playsafe medium ist die zweischichtige Version für Sportarten, bei denen flächige Schläge zu erwarten sind wie Boxen, Basket- und Fußball, Judo, Ringen, Reiten, Hand- und Wasserball oder Motorcross. Playsafe light passt zu Sportarten, in denen die Sportler einen Helm tragen wie zum Beispiel Radfahren oder Inlineskaten. Denn hier schlagen bei Stürzen oder Erschütterungen die Zähne oft heftig aufeinander. Playsafe light schützt die Zahnreihen. Bei richtiger Pflege hält die Schiene jahrelang. Sie wird nur mit Zahnbürste und etwas Seife gereinigt, danach mit Wasser abgespült und zum Trocknen in eine Zahnbox mit Lüftungslöchern gelegt. Sie darf nicht mit Zahnpasta gereinigt werden, da deren Schleifkörper die Beschichtung schädigen; über 50 Grad Celsius heißes Wasser ist ebenso tabu wie Trockenföhnen nach der Reinigung, weil hohe Temperaturen die Schiene verformen können. Riecht der Mundschutz nach längerem Gebrauch unangenehm, kann er in eine nicht parfümierte, konzentrierte Seifenlösung eingelegt und anschließend gründlich mit Wasser abgespült werden.


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THE B EAUTIFUL VISION

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NEWS&INTERN

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03.03.2014

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GLEIS EINS

News&Intern INTERN

aus der Radiologie & Nuklearmedizin Aschaffenburg

Ina Lorscheider aus Aschaffenburg (56) ist in der BAG Radiologie und Nuklearmedizin Aschaffenburg für Organisation, Abrechnung und Studien zuständig Als ich vor zehn Jahren als Bürokauffrau von einem Halbtags- auf einen Ganztagsarbeitsplatz wechseln musste, fing ich hier in einem mir bisher unbekanntem Berufsfeld an der Anmeldung und mit der Postbearbeitung an. Mein Aufgabengebiet erweiterte sich jedoch sehr schnell. Es kamen die Terminvergabe, das Befundschreiben sowie die Abrechnung der IGel Leistungen hinzu. Nach dem Ausscheiden meines Vorgängers wurde ich gefragt, ob ich die Managementaufgabe übernehmen möchte – und da ich mir nicht vorstellen konnte, bis zur Rente an der Anmeldung zu arbeiten, habe ich gerne Ja gesagt. Zeitgleich zur Einarbeitungsphase habe ich dann bei der IHK Schweinfurt eine Ausbildung zur Praxismanagerin gemacht und mit meinem Vorwissen aus der Anmeldung und meiner kaufmännischen Grundausbildung die Tätigkeit übernommen. Heute bin ich für alle betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Aufgaben zuständig; in meinen Bereich fallen unter anderem Praxisorganisation, Optimierung des Ablaufs an der Anmeldung, Abrechnung und Studien. Angefangen von der Anleitung des Putzteams über die Organisation von Coachings und die Gestaltung

der Homepage bis hin zu aktuell auch samstags stattfindenden MRT Untersuchungen. Einen großen Bereich nehmen wissenschaftliche Studien ein. Hier fällt vom Erstkontakt mit den Zentren, den Vertragsangelegenheiten bis zur Überwachung und Abrechnung der Leistung einiges an Aufgaben an. Wir versuchen außerdem unsere Arbeit an den drei Standorten Aschaffenburg, Alzenau und Seligenstadt möglichst gleich zu halten, das erfordert viel Organisation. Generell ist der Arbeitsaufwand für drei Standorte natürlich ziemlich hoch. Ich arbeite eng mit dem Steuerbüro zusammen, halte Kontakt zum Arbeitsamt, sichte Bewerbungen aus der Post und von E-Mails, treffe mich zum Austausch mit anderen Praxismanagern von Partnern im VRNZ (Verbund Radiologisch-Nuklearmedizinischer Zentren), in dem wir Mitglied sind. Meine Kollegen und ich haben außerdem eingeführt, dass jeder neue Mitarbeiter nach einem bestimmten Vorgehen in die Praxis eingewiesen wird. Mein Kontakt zu Patienten ist leider sehr wenig geworden, weil die betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Aufgaben einfach immer mehr werden. Allerdings kommen die Mitarbeiter sehr gerne zu uns ins Büro, wir fungieren als Schaltstelle zwischen Geschäftsleitung und Angestellten. Mit den Ärzten besprechen wir uns in internen Meetings ungefähr alle vier Wochen, das ist wichtig für einen reibungslosen Ablauf. In meiner Freizeit bin ich aber ganz losgelöst; meine vier Kinder sind aus dem Haus, die Katze freut sich, wenn ich heimkomme. Ich gehe ins Kino, treffe Freunde, mache Yoga, lese. Es gibt also ein Leben außerhalb der Organisation!

Standleitung in die Praxis Dirk Musenbrock aus Partenstein (43 Jahre alt) hält in der BAG Radiologie und Nuklearmedizin Aschaffenburg die EDV am Laufen Ich sorge dafür, dass alle hier arbeiten können. Alles, was mit Computern zu tun hat, ist meine Aufgabe, also alle technischen und EDV-relevanten Arbeiten an Computern, Servern und zum Teil Großgeräten. Unterstützen, aufsetzen, warten, pflegen, Updates einspielen – das ist mein Tagwerk. Die meisten Updates kann ich allerdings nicht während des laufenden Betriebs einspielen, das geht nur abends, am Samstag und Sonntag. Ich habe

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eine Standleitung von zu Hause in die Praxis; für manche Sachen muss ich aber auch an die Hardware. Auch wenn ich außer Landes bin: Ich muss immer erreichbar sein; wenn es ein Problem mit der Anlage gibt, muss das schnell behoben werden. Ich arbeite seit drei Jahren hier; vorher war ich bei einer Firma angestellt, die große Hauptversammlungen von Firmen wie Fraport mit Computern ausgestattet hat. Gelernt habe ich Forstwirt, durch einen Unfall konnte ich diesen Beruf nicht mehr ausüben. Über Weiterbildungen bin ich dann zur EDV gekommen. Zu meiner Arbeitsstelle hier bin ich durch meine Frau gekommen, die den Job hier vor mir gemacht hat. Meine Arbeit ist extrem abwechslungsreich, ich weiß nie, was am nächsten Tag auf mich zukommt. Das ist nicht immer schön, aber immer spannend. Und wenn ich wirklich mal Freizeit habe, werkele ich gerne an meinem Häuschen in Partenstein.

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Von der Bürokauffrau zur Praxismanagerin


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Die Wächterin über Technik und Qualität Andrea Albert aus Aschaffenburg (48 Jahre) managt in der BAG Radiologie und Nuklearmedizin alle Aufgaben rund um Medizintechnik, Qualitätsmanagement und Arbeitsschutz

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Ich bin für das Qualitäts- und Gerätemanagement, die Medizintechnik, Qualitätsprüfungen und Mitarbeiterschulungen im Bereich Geräte zuständig. Gerade organisiere ich zum Beispiel eine Schulung für alle Mitarbeiterinnen am Kernspin. Auf meiner Geräteprüfliste stehen ca. 480 Geräte vom Kernspintomographen über Hochdruckinjektor bis hin zum Drucker und Feuerlöscher, für deren einwandfreies Funktionieren ich zuständig bin. Alle Geräte müssen in regelmäßigen Abständen Sicherheitsbzw. Qualitätsprüfungen durchlaufen. Um dies zu gewährleisten, ist ein intensiver Kontakt zu den jeweiligen Servicetechnikern nötig. Da ich 20 Jahre lang leitende MTA in der Praxis war, konnte ich das dafür benötigte Vertrauen aufbauen. Seit 2010 bin ich im Praxismanagement tätig. Eine meiner Hauptaufgaben ist der Bereich Qualitätsmanagement, Zertifizierung etc.

Mein Aufgabenbereich hier ist sehr vielfältig: wir haben Arbeitsanweisungen, einen Ablaufplan, wie an einzelnen Arbeitsplätzen gearbeitet werden muss, Checklisten, die abgezeichnet werden müssen, ein Fehlermanagement. Außerdem pflege ich das Intranet, in dem zum Beispiel Telefonlisten, Richtlinien, Desinfektionspläne und interne Audits zu finden sind – einfach alles, was zum Qualitätsmanagement gehört. Das Praxismanagement ist überaus interessant, da sehr vielfältige Themenbereiche abgedeckt werden. Wir müssen schnell reagieren, wenn es Probleme gibt. Bei uns im Büro wird in der Regel nicht angerufen, wenn alles glattläuft. Wir haben viele Teile des Praxismanagements völlig neu organisiert. Im Herbst haben wir zum Beispiel Geräteteams eingeführt, die gewährleisten, dass Probleme zügig aufgearbeitet und Entwicklungen begleitet werden, denn ab einer gewissen Größe ist es schwierig Schritt zu halten und alle Informationen überall gleichzeitig zu platzieren. Vertreten können wir uns im Management gegenseitig nicht: Jeder von uns dreien hat seinen eigenen Bereich, der viel zu komplex ist. Urlaub heißt also, wenn wir zurück sind: aufarbeiten. In meiner Freizeit lese ich sehr gerne, interessiere mich für Geschichte und spiele Keyboard.

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NEWS&INTERN

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GLEIS EINS

News&Intern NEWS

INTERN

aus der Augenklinik Aschaffenburg

NEUERÖFFNUNG IN WALLDÜRN

GLEIS EINS ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN ASCHAFFENBURG

WWW.GLEISEINS.NET Wir haben uns vergrößert und sind jetzt auch in Walldürn für Sie da. Die Praxis steht unter der Leitung von Frau Dr. Judit Apli, nachdem Augenärztin Christine Klosowicz sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat.

Erfolgreich ins sechste Jahr

Dr. med. Judit Apli Fünf erfolgreiche Jahre, zehn lesenswerte Ausgaben: GLEIS EINS feiert ein kleines Jubiläum. Als Ärztemagazin mit Anspruch hat sich GLEIS EINS seit der ersten Ausgabe im April 2009 zu einem ernstzunehmenden und vor allem gerne gelesenen Produkt auf dem Aschaffenburger Magazin-Markt entwickelt. Zwei Mal im Jahr, im März und im September, stellen die teilnehmenden Praxen und medizinischen Einrichtungen – sie sind alle rund um den Hauptbahnhof und im Elisenpalais zu finden – aktuelle Informationen und Entwicklungen aus ihren Fachbereichen vor.

Praxis Walldürn Hauptstraße 10 74731 Walldürn E-Mail: info@augen-ab.de Telefon 06282.6008

www.augen-ab.de 34

GLEIS EINS versteht sich seit jeher als Informationsplattform, auf der das medizinische Leistungsspektrum möglichst verständlich für jedermann dargestellt wird. Wichtig ist das gerade vor dem Hintergrund, dass viele Patienten heute wesentlich besser als früher über medizinische Behandlungsmethoden und Möglichkeiten Bescheid wissen, indem sie Informationen aus dem Internet beziehen oder von einem der zahlreichen Gesundheitsratgeber auf dem Lesemarkt bekommen. Hier Navigator und helfender Experte zu sein ist der Anspruch der Fachärzte, die gemeinsam GLEIS EINS zwei Mal im Jahr auf die Beine stellen. Der Name spiegelt die Nähe zum Hauptbahnhof und zum Innenstadtbereich wieder, und er weist auf den hohen Qualitätsanspruch hin: Patienten werden hier „1 A“ versorgt. Gleichzeitig schaut GLEIS EINS immer auch über den medizinischen Tellerrand ins Quartier und dokumentiert Ereignisse und Entwicklungen rund um den Bahnhof, Geschichte und Kultur rund um Aschaffenburg. Haben Sie eine Anregung? Möchten Sie an GLEIS EINS etwas loben oder kritisieren? Sprechen Sie uns an! Wir freuen uns über Ihre Nachricht. E-Mail-Adresse: sl@die-produktion.de


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NEWS

NEWS

vom Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen – Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie Dr. med. W. E. Hofmann

vom Frauenärzte Gesundheitszentrum Dr. med. Alexander Henze und Kolleginnen

1.

WIR SIND UMGEZOGEN

Multiple Sklerose: Teriflunomid und Fumarsäure sind als orale Basistherapie (Tabletten/Kapseln) jetzt für die schubförmig remittierende Multiple Sklerose auf dem deutschen Markt zugelassen.

2.

Multiple Sklerose:

3.

Morbus Parkinson:

4.

Schlaganfallvorbeugung:

Alemtuzumab erhält Zulassung in Europa. Es ist zur Therapie erwachsener Patienten mit schubförmiger MS zugelassen.

Seit Januar 2014 finden Sie uns nicht mehr im Elisenpalais, sondern als Frauenärzte Gesundheitszentrum Aschaffenburg in der Goldbacher Str. 33, direkt gegenüber Parkhaus City Galerie.

Vigilanz- und Gedächtnisverbesserung unter Piribedil (Dopaminagonist) in der Pivicog- Studie.

Die neuen Antikoagulanzien verursachen seltener intrakranielle Blutungen im Vergleich zum Vitamin- KAgonisten Warfarin. (JAMA Neurol 2013;70:1486-90).

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MVZ RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

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NEUES ZUR MAMMOGRAPHIE IN ASCHAFFENBURG

hรถher schneller weiter


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HIER FINDEN SIE UNS: BAG Radiologie & Nuklearmedizin

Liebe Patientinnen, die olympischen Winterspiele haben es wieder einmal gezeigt: Es geht doch immer noch besser, obwohl alle glaubten, dass das alte schon sehr gut war. So ist es auch in der Medizintechnik, die sich stetig weiterentwickelt und verbessert. Konkret haben wir für Sie ein neues Mammographiegerät im Herzen Aschaffenburgs, in der BAG Radiologie & Nuklearmedizin in der Frohsinnstraße, installiert. Dieses Gerät wurde sehr sorgfältig getestet und intensiv mit den anderen Systemen verglichen. Und so können wir nun auf Grundlage ernsthafter Prüfung sagen, dass wir das beste derzeit verfügbare System für Sie ausgewählt haben. Warum ist Bildqualität gerade bei der Mammographie so wichtig? Das liegt in der Natur der Sache: der Brustkrebs unterscheidet sich oft nicht sehr stark von gesundem Brustdrüsengewebe und um diesen geringen Unterschied aufzuzeigen, ist die beste Technik genau die richtige. Die Mammographie ist nach wie vor das Standardverfahren zur Diagnose von Brustkrebs. Der Ultraschall (Sonographie) und die Mamma-MRT (Kernspintomo-

graphie) sind sehr wertvolle Verfahren, die wir selbstverständlich auch in unserem Zentrum für Sie anbieten. Aber es sind ergänzende Verfahren und können die Mammographie bei der Mehrzahl der Frauen nicht vollständig ersetzten.

Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen

Und noch ein Wort zu Qualität: Nicht nur das Mammographiegerät und der Betrachtungsbildschirm werden täglich geprüft, auch Ihr Radiologe muss alle zwei Jahre zum „TÜV“. Für einen halben Tag muss er oder sie eine sehr anspruchsvolle Fallsammlung an einem speziellen Computer der kassenärztlichen Vereinigung durcharbeiten. Die Prüfung besteht man in der Regel nur, wenn man täglich Mammographien auswertet und sich regelmäßig fortbildet. Wer in der Prüfung aber durchfällt, bekommt weniger Geld für seine Untersuchungen. Man stelle sich so etwas in andern Lebensbereichen vor. Also, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind für Sie in bester Verfassung.

Privathotline 0 60 21/150 79 99

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Ausgelagerter Praxisteil Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos Am Schlosshof 1 63755 ALZENAU-WASSERLOS Filialpraxis Seligenstadt Mittelbeune 3 63500 SELIGENSTADT Telefon 0 6182/8 43 50 80 Fax 0 6182/8 43 50 81

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Ach ja, was wir noch von Olympia lernen können: Es findet alle zwei Jahre statt, egal ob Winter oder Sommer. Regelmäßig muss es sein. Es verbleibt mit sehr herzlichen Grüßen Ihr Prof. Dr. Stephan Schmitz

Wer behandelt mich? Sie werden bei uns von einem Team von sehr erfahrenen Ärzten behandelt, die diese Therapie jahrelang durchführen. Prof. Dr. med. Stephan Schmitz

Dr. med. Matthias Peschke

Dr. med. Stefan Zimmermann

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KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG

KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN

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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Frauenherzen schlagen anders Herzinfarkt bei Frauen: Die unterschätzte Gefahr – andere Warnzeichen als bei Männern – rechtzeitig zum Arzt gehen Frauen sterben häufiger am Herzinfarkt als Männer, weil sie den Ernst ihrer Lage seltener richtig einschätzen. Sie halten Schmerzen besser aus und bagatellisieren eher, und das in einer Situation, in der jede Minute Abwarten fatal ist. Denn je schneller ein Patient – ob Frau oder Mann – mit Verdacht auf Herzinfarkt im Krankenhaus behandelt wird, desto höher ist seine Chance zu überleben.

Doch Frauen haben es nicht leicht Herzprobleme als solche zu erkennen, denn die typischen Anzeichen sind oft weniger eindeutig als bei Männern. Die müssen vor allem hellhörig werden, wenn sie anhaltende und stechende Schmerzen in der linken Brust oder im linken Arm spüren. Das kann bei Frauen auch so sein – oft aber kündigt sich ihr Herzinfarkt mit Luftnot bei Belastung an, zum Beispiel beim Treppensteigen, Laufen, Lasten heben, mit Herzklopfen oder Herzrhythmusstörungen, mit einem Druckund Engegefühl in der Brust. Warnzeichen

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sind auch ständige Übelkeit, anhaltende Bauch- oder Rückenschmerzen. Die typische Risikopatientin ist fünfzig Jahre und älter. Besonders gefährdet sind – auch jüngere – Raucherinnen und Ex-Raucherinnen, die die Anti-Baby-Pille nehmen. Nikotin, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, zu wenig Bewegung: Diese Risikofaktoren gelten für beide Geschlechter. Sie wirken sich aber anders aus: Studien zeigen, dass Diabetes und Rauchen bei Frauen schneller zum Herzinfarkt führen. Dagegen sind schlechte

Werte des „bösen“ Cholesterins LDL nicht ganz so aussagekräftig wie bei Männern. Diagnosestellung und Behandlung unterscheidet sich bei den Geschlechtern nicht. Allerdings deuten Studien darauf hin, dass Aspirin, ein Standardmedikament bei Herzerkrankungen, bei Frauen weniger gut wirkt als bei Männern. Warum diese Unterschiede? Das ist nicht abschließend geklärt. Frauen haben andere Pathomechanismen – das sind die Vorgänge im Körper, die zu einer Erkrankung führen. Auch spielt der Hormonhaushalt eine Rolle. Es ist erwiesen, dass bis zu den Wechseljahren das Geschlechtshormon Östrogen die Gefäße schützt, zum Beispiel vor einem Verschluss, der unbehandelt zum Herzinfarkt führen kann. Bis zu Beginn der Wechseljahre erleiden Frauen deshalb seltener einen Herzinfarkt als Männer. Erst nach dieser Altersschwelle dreht sich das Verhältnis um. Bei Frauen über 65 Jahre werden Herzerkrankungen zur häufigsten Todesursache. Diese Gefahr schätzen sie aber nicht so ein: Sie haben Umfragen zufolge mehr Angst vor Brustkrebs. Dass im hohen Alter mehr Frauen am Infarkt sterben als Männer, liegt auch an ihrer höheren Lebenserwartung. Also lieber einmal zu oft zum Arzt gehen, auch wenn die Untersuchung ohne Ergebnis bleibt. Viele Frauen haben ein auffälliges Belastungs-EKG – ein so genanntes falsch-positives –, ohne dass Gefäße verschlossen sind. Andererseits haben Frauen häufiger besondere Herzerkrankungen. Spastische Angina zum Beispiel, dazu das Broken HeartSyndrom – eine plötzliche und schwere Funktionsstörung des Herzmuskels, die meist bei Frauen auftritt, die vor kurzem ein traumatisches Erlebnis hatten. Es lässt sich zum Glück gut behandeln.


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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Die Herz-Kreislauf-Spezialisten im Stadtpalais „Alte Post“ am Hauptbahnhof Dr. Ralf Lyttwin, Dr. Andreas Görz, Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters (von li.)

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HIER FINDEN SIE UNS: I Angiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Gehstreckenbestimmung • Gefäß-Ultraschalluntersuchung – Katheter-Untersuchung I Sportmedizin I Vorsorgeuntersuchungen I Patientenschulungen zu Bluthochdruck und zur Gerinnungsselbstkontrolle und -selbstmanagement (sog. „Marcumarschulung“) I 24-Stunden-Katheter-Rufbereitschaft im Kreiskrankenhaus AlzenauWasserlos

Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25

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HALS-NASEN-OHREN

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HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS

Das infektanfällige Kind

PRAXIS HALS-NASEN-OHREN-ÄRZTE

Gehäufte Infekte im Kindesalter erfordern neben Medikamenten und konservativen Therapien nicht selten auch ein operatives Vorgehen Schnupfen, Husten, Hals- und Ohrenschmerzen treten bei jedem Kind auf: Sobald der angeborene „Nestschutz“ verschwindet, macht es in den ersten Lebensjahren zahlreiche Infekte durch, weil das Immunsystem erst lernen muss mit Erregern umzugehen. Mit zunehmendem Alter geht die Infektanfälligkeit beim gesunden Kind deutlich zurück. Ist das nicht der Fall, besteht Handlungsbedarf. Infekte diagnostiziert in der Regel der Kinderarzt. HalsNasen-Ohren-Ärzte sind jedoch in die Betreuung der kleinen Patienten mit eingebunden, wenn die Infekte schwer sind oder ständig wiederkehren. Erklärtes Ziel jeder Behandlung ist, Gedeih- und Entwicklungsstörungen, Hörstörungen und daraus folgende Störungen des Spracherwerbs ebenso zu verhindern wie die Entwicklung asthmatischer Beschwerden. Muss operiert werden, arbeiten die HNO-Ärzte im Elisenpalais mit Anästhesisten zusammen, welche für die Narkose von Kindern über langjährige Erfahrung verfügen (siehe auch Interview in dieser Ausgabe auf Seite 48 und 49). Die Infektanfälligkeit kann angeboren sein oder an einer erworbenen Schwäche des Immunsystems liegen; auch chronische Entzündungen im Bereich der Rachen- und/oder Gaumenmandeln, des Ohrs, der Nase und der Nasennebenhöhlen können zu ständigen Infekten führen, nicht zuletzt auch Umwelt- und Wohnverhältnisse. Besonders gefährdet für Entzündungen von Nase und Nasennebenhöhlen sind Kinder mit Mukoviszidose und dem Ziliendyskinesie-Syndrom. Aber auch Kinder mit Asthma bronchiale weisen sehr häufig eine Mitbeteiligung der Nase und der Nasennebenhöhlen auf. Für die Diagnose stehen dem HNO-Arzt mit Ohrmikroskop, Ultraschallgerät und Endoskopie gute und zugleich schonende Möglichkeiten zur Verfügung. Er sucht nach Infektherden, allergischen Ursachen und Komplikationen, die mit Entzündungen im Hals-Nasen-Ohrenbereich einhergehen können. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Hörvermögen, da dies entscheidende Vorraussetzung für den Spracherwerb ist. Störungen der Mittel-

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ohrbelüftung müssen deshalb frühzeitig erkannt werden. In einigen Fällen von gehäuften Infekten muss chirurgisch behandelt werden, wenn medikamentöse und konservative Therapien keinen Erfolg gebracht haben. Vergrößerte Rachenmandeln (sogenannte Polypen) können eine Reihe schwerer Komplikationen bedingen. Dazu zählen unter anderem ständig wiederkehrende Mittelohrentzündungen, (eitrige) Nasenund Rachenentzündungen und Nebenhöhlenentzündungen sowie eine gestörte Mittelohrbelüftung mit lang anhaltenden Paukenergüssen, die zu Schwerhörigkeit führen. Sind andere Ursachen für die Erkrankungen ausgeschlossen, schafft die Entfernung der Rachenmandeln (Adenotomie) oft schlagartige Verbesserung. Mehr als 80 Prozent der Kinder haben danach seltener oder gar keine Entzündungen mehr, atmen besser und schnarchen weniger. Chronische Paukenhöhlenergüsse – Flüssigkeitsansammlungen im Mittelohr – führen zu Schallleitungsschwerhörigkeit. Das frühzeitige Einsetzen eines Röhrchens ins Trommelfell belüftet das Mittelohr dauerhaft, behebt die Hörstörung und verhindert spätere Komplikationen, allen voran eine bleibende Schwerhörigkeit durch Vernarbungen im Mittelohr. Eine Verkleinerung der Gaumenmandeln (Tonsillotomie) bei vergrößerten Gaumenmandeln gewährleistet eine ungestörte Nasenatmung und verhindert die dauerhafte Verformung des harten Gau-

mens, die sich ausbildet, wenn das Kind sonst vermehrt über den Mund atmen muss. Durch die Tonsillotomie kann funktionstüchtiges Mandelgewebe, das im Kleinkindesalter eine wichtige Rolle bei der Immunabwehr spielt, erhalten werden. Die vollständige Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie) bei ständigen Mandelentzündungen ist zumindest im Kleinkindesalter eher die Ausnahme. Auch die Operation der Nasennebenhöhlen ist bei Kindern letztes Therapiemittel und kommt erst in Frage, wenn andere Therapien versagt haben. Ohrenschmerzen müssen besonders genau abgeklärt werden; nicht immer heißt die Diagnose Mittelohrentzündung und nicht immer ist ein Antibiotikum angebracht. Handelt es sich jedoch um eine echte Mittelohrentzündung und bessert sie sich trotz Antibiotikum nicht, muss an eine ernsthafte Mitbeteiligung des Warzenfortsatzes gedacht werden, die dann in den meisten Fällen zur Operation zwingt. In letzter Zeit hat sich eine Ursache hartnäckiger oder häufig wiederkehrender Infekte der oberen Atemwege abgezeichnet, an die vor einigen Jahren noch niemand ernsthaft zu denken gewagt hätte: Dies ist der Rückfluss von Magensäure über die Speiseröhre in die oberen Luftwege; als Fachbegriff hierfür hat sich der extraösophageale Reflux“ eingebürgert. Die zurückgeflossene Magensäure reizt in flüssiger oder vernebelter Form die Schleimhäute der oberen Luftwege nachhaltig, sodass diese mit infektähnlichen, meist chronischen Beschwerden bis hin zu Lungenentzündung reagieren. Den Rückfluss von Magensäure in den Rachen können wir heute mit Hilfe der Langzeit-pH-Metrie über 24 oder 48 Stunden auch schon bei Kleinkindern messen. Die Umsetzung der Messergebnisse in ein Behandlungskonzept erfordert dann die intensive Zusammenarbeit mit dem Kinderarzt, in schweren Fällen auch mit einer Spezialklinik.


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HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS

HNO-Kompetenz im Elisenpalais

Dr. med. Hans-Jörg Meyer

Dr. (CS) Georgine Hornof

Dr. med. Olaf Hiltmann

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Dr. med. Tobias Stripf

Ab dem 1. April 2014 unterstützen Frau Dr. med. Esther Stripf und Herr Dr. med. Fritz Bewarder als angestellte Ärzte unser Ärzteteam. Stets aktuellen Wissensstand und ein breites Leistungsangebot mit Spezialisierung in unterschiedlichen Bereichen zu kombinieren bleibt der Kern unserer Praxis-Philosophie.

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HNO-Praxis Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/35 33 0 Telefax 0 60 21/35 33 22

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PRAXISKLINIK ELISENPALAIS | ANÄSTHESIOLOGISCHES OPERATIONSZENTRUM

ANÄSTHESIE

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Narkosen in der Kinderzahnheilkunde Eine unnötige Gefahr für mein Kind? Karies bei Kindern und Jugendlichen ist in den meisten westeuropäischen Regionen in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig konnte man, häufig vergesellschaftet mit einer sozialen Komponente, eine Polarisierung der Karies feststellen. Man kann sagen, dass viele Kinder wenig Karies und damit wenig Behandlungsbedarf haben, allerdings wenige Kinder viel Karies mit einem entsprechend enormen Behandlungsbedarf besitzen. Das betrifft häufig auch schon sehr kleine Kinder zwischen dem 2. und dem 12. Lebensjahr.

Kinder und Jugendliche der ersten Gruppe lassen sich in aller Regel mit ein wenig Geduld und entsprechenden Techniken zur Verhaltensführung problemlos in Lokalanästhesie behandeln. Bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen der zweiten Gruppe gestaltet sich die zahnärztliche Therapie schwieriger, handelt es sich doch häufig um kleine Kinder mit erheblichem Behandlungsbedarf. Vorrangiges Ziel des zahnärztlichen Handelns ist die Behandlung der erkrankten bzw. die Entfernung der zerstörten

Milchzähne, um einer eventuellen Schädigung der darunterliegenden Zahnanlagen der bleibenden Zähne entgegen zu wirken. Idealerweise geschieht das durch Anwendung schonender Behandlungsformen. Ziel ist die Vermeidung von Schmerzen und Behandlungsängsten seitens der kleinen Patienten. Diese führen häufig zu einem Abbruch bzw. Vermeidung der Therapie. Um den drohenden Teufelskreis zu durchbrechen, bleibt in einigen Fällen nichts anderes übrig, als den Eingriff in Vollnarkose durchzuführen. Aus

Ruinöser Zahnstatus eines 4-jährigen Jungen

Zustand nach Zahnsanierung eines 41/2-jährigen Jungen u.a. mit Milchzahnkronen-Versorgung

der Zeit der nicht kindgerechten Zahnmedizin sind schon viele Erwachsene mit Zahnarztphobien hervorgegangen. Für die zahnärztliche Behandlung in Allgemeinanästhesie gibt es klare Indikationen: I Extrem unkooperativer Patient, I Patienten mit geistiger und körperlicher Behinderung, I Patienten nach Trauma im Mund-, Kiefer- oder Gesichtsbereich, I suffiziente Schmerzausschaltung in Lokalanästhesie nicht möglich (z. B. bei Infektionen oder anatomischen Besonderheiten), I ausgedehnte Befunde mit langer Behandlungsdauer, I Patienten mit Zahnarztphobien. Nach entsprechender Indikationsstellung durch den Zahnarzt werden die Kinder im Vorfeld der eigentlichen zahnärztlichen Behandlung von einem Anästhesisten voruntersucht. Eruiert werden der Grad der Vorerkrankungen, anatomische Besonderheiten, die von anästhesiologischer Relevanz sein könnten, sowie der aktuelle Infektstatus. Geplante Behandlungen in Allgemeinanästhesie, die keinen Notfall darstellen, werden während eines fieberhaften Infektes nicht durchgeführt. Den Kindern und dessen Angehörigen werden dann der Ablauf der Behandlung sowie die Besonderheiten, die im Vorfeld der Behandlung beachtet werden müssen (z. B. die Nahrungskarenz), aber auch Tipps und Kniffs für die erste Zeit nach der Behandlung, erläutert. Ziel ist die optimale Vorbereitung des Patienten, damit ein komplikationsloser Behandlungsverlauf erzielt werden kann.


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Das Ärzteteam in der Praxisklinik Elisenpalais

Dr. med. Jürgen R. Hein

Hans-Werner Basse

Am Behandlungstag sollte durch Anwesenheit der Bezugsperson(en) das Stressniveau auf niedrigem Level gehalten werden. Die spielerisch gestaltete Einleitung der Narkose über eine Maske stellt in aller Regel im Beisein der Eltern kein Problem dar. Nachdem das Kind eingeschlafen ist, wird die Behandlung ohne elterliche Betreuung fortgeführt. Über eine Infusionsnadel, die den Kindern erst nach dem Einschlafen gelegt wird, wird die Narkose mit Schmerzund Schlafmitteln vertieft. Den Kindern wird dann ein Beatmungsschlauch eingelegt, der die Atemwege sichert und über den sie während der Behandlung mit Sauerstoff versorgt werden. Der Zahnarzt kann nun ohne Abwehr des Patienten und nahezu zeitlich unbegrenzt seine Behandlung durchführen, während die Patienten in tiefer Narkose den Eingriff „verschlafen“. Die räumliche und apparative Ausstattung der von uns betreuten Arbeitsstellen erfüllen die strengen Vorgaben unserer Dachgesellschaften bis ins Aufwachzimmer. Des Weiteren führen wir sämtliche Allgemeinanästhesien nur mit Hilfe von entsprechend ausgebildeten Fachschwestern für Anästhesie durch. Dies gewährleistet uns, zusätzlich zu unserer Erfahrung aus jährlich mehr als 1.000 Kindernarkosen bei zahnärztlichen Behandlungen, eine Sicherheit, die laut Nachrichten und Medien nicht überall anzutreffen ist. Am Ende der Behandlung werden die Kinder sanft aus der Narkose erweckt. Sie werden dann noch für eine geraume Zeit in den Praxisräumen während der Aufwachzeit vom Anästhesieteam überwacht. Wenn die Kinder bzw. Patienten die Narkose ausgeschlafen haben, sie

Dr. med. Kurt Schilling

Dr. med. univ. Mario Oberreiter

wieder adäquat reagieren und schmerzfrei sind, können sie in der Obhut ihrer Eltern nach Hause entlassen werden. Bei entsprechend stabiler psychischer Konstitution kann Jugendlichen ab ca. dem 12. Lebensjahr durch anästhesiologische Begleitung in Form einer Analgosedierung, im umgangssprachlichen auch als „Dämmerschlaf“ bezeichnet, der negative Moment der zahnärztlichen Behandlung deutlich gelindert, wenn nicht gar genommen werden. Dabei werden unter fortlaufender HerzKreislaufüberwachung die Patienten unter Anwendung kurzwirksamer Anästhetika in einen Tiefschlaf versetzt. Der Patient behält dabei seine Spontanatmung und all seine Schutzreflexe, eine unzureichende Schmerzausschaltung durch die Lokalanästhesie seitens des Zahnarztes wird durch Anwendung von stark wirksamen Schmerzmedikamenten ausgeglichen. Selbstverständlich eignet sich diese Behandlungsmethode auch für erwachsene Patienten, die entsprechende Indikation kann u. a. durch den Zahnarzt gestellt werden, sie kann aber auch vom Patienten selbst, über das übliche Leistungsvolumen der Krankenkasse hinaus, gewählt werden. Da dieses Behandlungskonzept ein gewisses Maß an Kooperation verlangt, ist es in aller Regel für Patienten unterhalb des 12. Lebensjahrs nur eingeschränkt geeignet. Fazit: Auch wenn in den Medien über ein erhöhtes Risiko von Zahnbehandlungen unter Vollnarkose berichtet wird; setzt man alle Vorgaben der Fachgesellschaften stringent um, stellt die Allgemeinanästhesie in der Zahnheilkunde kein erhöhtes Risiko dar.

Norbert Pratz

Dr. med. Thomas Nörrenberg

In bzw. für folgende Praxen führt das Anästhesieteam des Elisenpalais im eigenen OP-Zentrum und in den Einzelpraxen im Raum Aschaffenburg und Umgebung, regelmäßig Kinderanästhesien durch: – Dres. Mathy, Schmidt, Theobald, Ebermaier-Schumacher & Merwald, Aschaffenburg – Dres. Dorlöchter & Maier, Aschaffenburg – Dr. Striebel, Hanau – Dres. Steuer und Kirchmann, Frankfurt am Main – Dres. Topf und Arab, Frankfurt am Main – Dr. Hein, Obertshausen – Dr. Richter, Mespelbrunn – Dr. Reuter, Rodgau – Dr. Vieweg, Hösbach – Dr. Eikelkamp, Schaafheim – Dres. Brunner-Ibbels, Hösbach – Dres. Kreck, Seligenstadt – Dres. Formann, Gelnhausen

HIER FINDEN SIE UNS: Praxisklinik Elisenpalais Anästhesiologisches Operationszentrum Dr. med. Jürgen R. Hein Hans-Werner Basse Dr. med. Kurt Schilling Dr. med. univ. Mario Oberreiter Norbert Pratz Fachärzte für Anästhesiologie Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/2183 46

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PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEITSPFLEGE

PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE

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Verlorenes wieder lernen Bobath: Mit der Therapie sollen neurologische Patienten Bewegungsabläufe neu einstudieren

Seine zentrale Idee ist, dass der Patient die Einheiten aus der Therapie ständig im Alltag umsetzt. Alles, was zum täglichen Leben des Patienten gehört, sein soziales und familiäres Umfeld, soll in die Therapie mit eingebunden werden. Die Übungen sind also nicht auf die Stunden mit dem Physiotherapeuten begrenzt, sondern kommen in verschiedensten Situationen zum Einsatz. Das soll ihre Intensität steigern.

Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit angeborenen oder erworbenen Schädigungen des zentralen Nervensystems kann die BobathTherapie helfen. Ihre grundlegende Annahme: Ein geschädigtes Gehirn kann verloren gegangene Fähigkeiten und Bewegungen wieder lernen, indem sich gesunde Hirnbereiche neu vernetzen. Denn ist das zentrale Nervensystem geschädigt, kann der Betroffene Bewegungen nicht mehr ausführen, über die Gesunde beim Ausüben gar nicht nachdenken müssen. Die Krankenkassen erstatten die Kosten, wenn der Therapeut eine entsprechende Weiterbildung absolviert hat. Physiotherapeuten auf der ganzen Welt wenden das Konzept bei bestimmten Arten von Lähmungen an, bei Haltungs-, Gleichgewichts- und Bewegungsstörungen, unkontrolliert erniedrigter und erhöhter Körperspannung oder Störungen der Körperspannung. Entwickelt haben das Konzept in den 1940er Jahren die englische Krankengymnastin Berta Bobath und ihr Ehemann, der Neurologe Karel Bobath. Berta Bobath hatte in ihrer Arbeit mit neurologischen Patienten festgestellt, dass sie die durch die Erkrankung ver-

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muster neu lernt. Es geht vor allem um die ständige Wiederholung von, für den Alltag, wichtigen Aktivitäten, wodurch neue Bewegungsbahnen aktiviert und gleichzeitig krankhafte Bewegungsimpulse ausgeschaltet werden sollen.

änderte Muskelspannung mit gezielten Übungen verbessern kann und entwickelte daraufhin die Therapie, die den Patienten so gut wie nur möglich wieder an einem „normalen“ Alltag teilnehmen lassen und ihm ein Stück Selbständigkeit zurückgeben will. Physiotherapeut und Patient trainieren gemeinsam das Zusammenspiel von Muskeln und Sinnesorganen. Der Therapeut gibt gezielte Reize, mit denen der Patient natürliche Haltungs- und Bewegungs-

Die Behandlung beginnt mit einer Bewegungsanalyse. Der Therapeut beobachtet, inwieweit die Bewegungen des Patienten von natürlichen abweichen. Patient und Therapeut legen dann gemeinsam das Behandlungsziel fest. Der Therapeut unterstützt und führt den Patienten nun in seinen Bewegungen so lange, bis dieser sie wieder alleine ausführen kann. Verhindern nichtneurologische Strukturen wie Sehnen, Gelenke oder Bänder diese Bewegungen, behandelt der Therapeut sie entsprechend. Sobald der Patient einfache Bewegungsmuster wieder ausüben kann, werden die Übungen komplexer. Zum Beispiel geht es dann um das Einüben kombinierter Bewegungen. Einige Studien legen die Wirksamkeit von Bobath nahe. Dass die Therapie besser oder schlechter wirkt als andere Methoden, wie zum Beispiel Laufbandtraining, erkennen Wissenschaftler jedoch nicht. Die Alltagsnähe des Konzepts ist ein klarer Vorteil, gerade vor dem Hintergrund knapper werdender Kassen und Kürzungen im Rahmen der Heilmittelverordnung.


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Christine Schwarz

Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.

Praxis für … … Krankengymnastik

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Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.

In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.

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Christine Schwarz (mitte, 3. von links und ihr Team)

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SCHWIND SEHEN & HÖREN

OPTIK & HÖRAKUSTIK

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Die „Kontaktlinse für’s Ohr“ SCHWIND SEHEN & HÖREN erfüllt mit Lyric den Traum vom unsichtbaren und völlig wartungsfreien Hörgerät. Hören bedeutet Lebensqualität. Wenn das eigene Gehör nachlässt, können Hörgeräte Abhilfe schaffen. Viele Betroffene wünschen sich dafür eine unsichtbare Lösung, vergleichbar mit einer Kontaktlinse – nur eben für das Ohr. Dieser Traum wird bei SCHWIND SEHEN & HÖREN Wirklichkeit: Das Hörakustikfachgeschäft in Aschaffenburg bietet das weltweit einzige komplett unsichtbare und rund-um-die-Uhr tragbare Hörgerät Lyric an. Nun ist die zweite Generation auf dem Markt, die noch kleiner und somit für noch mehr Personen geeignet ist.

Dank einer innovativen Batterie bleibt das winzige Gerät bis zu 4 Monate ohne Unterbrechung im Ohr. „Batteriewechsel, regelmäßiges Reinigen und tägliches Einsetzen sind nicht mehr nötig. Lyric kann rund um die Uhr getragen werden und ist schweiß- und wasserresistent“, so Marc Fürstenberg, Hörgeräteakustikermeister bei SCHWIND. Daher kann es sämtliche Alltagsaktivitäten wie Sport, Duschen, Telefonieren und Schlafen mitmachen. „Das bietet den Trägern des Lyric bisher ungeahnte Freiheiten und einen großen Zugewinn an Lebensqualität.“ Durch die einzigartige Positionierung kurz vor dem Trommelfell ist das Gerät

nicht nur von außen komplett unsichtbar, sondern es kann auch die natürliche Funktion der Ohrmuschel und des Gehörgangs optimal nutzen. Somit bietet das winzige Lyric eine herausragende Klangqualität und ein sehr gutes Richtungshören. Hohe Frequenzen werden auf natürliche Weise verstärkt, während Umgebungs- und Windgeräusche sowie Rückkopplungen reduziert werden. Lyric wurde für Menschen mit leichtem bis mittelgradigem Hörverlust konzipiert. Nach dem Anpassen und Einsetzen wird Lyric von den erfahrenen Hörgeräteakustikern bei SCHWIND digital programmiert und so auf die

individuellen Bedürfnisse und Anforderungen des Trägers zugeschnitten. Das Gerät kann mit Hilfe einer Rückholvorrichtung vom Träger selbst oder den Experten entfernt werden. Nach maximal vier Monaten wird Lyric durch ein komplett neues Gerät ersetzt.

SCHWIND SEHEN & HÖREN in Aschaffenburg, Frohsinnstraße 32, hat ein spezielles Lyric Center eingerichtet. Für die Anpassung und Versorgung von Lyric wurden die Mitarbeiter des Unternehmens vom Hersteller Phonak ausgebildet.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.HoerenMitLyric.de oder bei www.schwind-sehen-hoeren.de. 48

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Kann ein Hörgerät vollkommen unsichtbar sein?

kann!

Marc Fürstenberg, Hörgeräteakustikermeister, Filiale Frohsinnstraße, seit 2001 bei SCHWIND

Lyric, das 100 % unsichtbare Hörgerät. Lyric ist das weltweit erste völlig unsichtbare, rund um die Uhr und über mehrere Monate* tragbare, schweiß- und duschresistente** Hörgerät. Das Tragen von Lyric erfordert keinerlei Handhabung, denn es ist weder ein Batteriewechsel noch tägliches Einsetzen oder Herausnehmen erforderlich. * Die Tragedauer des Geräts ist individuell von Hörverlust und Ohrbeschaffenheit abhängig. ** Lyric ist wasserresistent, nicht wasserfest, und sollte daher nicht unter Wasser getaucht werden.

Auf Wiedersehen. Auf Wiederhören. In unserer SCHWIND Filiale: Frohsinnstraße 32 | 63739 Aschaffenburg | Tel 0 60 21 / 44 87 90 | sop-af-akustik@schwind-optic.de

www.schwind-sehen-hoeren.de


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BAHNHOF-APOTHEKE

APOTHEKE

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Mikronährstoffhaushalt im Blick behalten – gerade bei Kindern Gesundheit: Vor allem die Jüngsten brauchen Mikronährstoffe zum Leben – Mangel muss ausgeglichen werden det – der Körper funktioniert nicht mehr richtig, man wird häufiger krank, fühlt sich schlecht. Gerade bei Kindern können sich auch Verhaltens- und Lernstörungen zeigen, denn ihr noch nicht ausgereiftes Gehirn reagiert auf Mangelsituationen besonders empfindlich.

Man kann es gar nicht oft genug betonen: Wer gesund sein will, muss sich gesund ernähren. Vor allem Kinder brauchen frisches Obst und Gemüse, fettarme Milchprodukte, mageres Fleisch, Seefisch und Vollkornprodukte. Süßigkeiten sind in Maßen erlaubt. Zu viele Fertigprodukte und Fast Food hemmen ihr Wachstum, ihre geistige Entwicklung und ihre Gesundheit im Erwachsenenalter. Eine wichtige Rolle in der Ernährung spielen Mikronährstoffe, also Vitamine, Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und Spurenelemente. Sie sind unerlässlich für wichtige Körperfunktionen und -bausteine wie zum Beispiel Stoffwechsel, Zellwachstum und Hormone. Über gesunde und ausgewogene Ernährung kann grundsätzlich jeder ausreichend Mikronährstoffe aufnehmen. Klappt das nicht oder müssen Speicher rasch aufgefüllt werden, kann eine Nahrungsergänzung in besonderen Situationen sinnvoll und effektiv sein. Zu den Mikronährstoffen zählen Calcium, Folsäure und Ferritin (Eisen), Jod und Kalium, Magnesium, Selen und Zink sowie alle Vitamine. Einen Mangel an Mikronährstoffen kann ein erwachsener Körper für eine gewisse Zeit ausgleichen, indem er auf Speicher zum Beispiel in den Knochen zurückgreift. Sind die Speicher leer, zeigen sich zum Teil schwere Mangelerscheinungen. Kinder haben diese Speicher nicht im gleichen Maße oder gar nicht. Sie haben außerdem einen höheren Mikronährstoffbedarf, weil sie

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wachsen und in der Regel aktiver sind als Erwachsene. Ob tatsächlich ein Mikronährstoffmangel vorliegt, lässt sich zweifelsfrei nur über eine Blutuntersuchung herausfinden; im zweiten Schritt gilt es dann zu klären, ob der Mangel durch eine einseitige Ernährung bedingt ist oder durch andere Störungen und Erkrankungen. Wer tatsächlich nicht genügend Mikronährstoffe über das tägliche Essen aufnimmt, ist nicht nur in immunologischer Hinsicht gefähr-

Kinder, denen Mikronährstoffe fehlen, sind häufig unkonzentriert, quengelig und impulsiv. Einige Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen Mikronährstoffmangel und Hyperaktivität. Die Ursachen des so genannten Aufmerksamkeits-Defizit-Syndroms (ADHS) sind vielfältig. Genetische Faktoren spielen eine Rolle, aber eben auch der Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Grundsätzlich muss ADHS ganzheitlich behandelt werden; zu den Therapiemethoden gehören psychologische Betreuung, Verhaltens-, Bewegungs- und Beschäftigungstherapien, Elterntraining und eventuell diätetische Maßnahmen. Um betroffenen Kindern zu helfen, können eine Ernährungsumstellung und/oder die Gabe von entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln hilfreich sein, um die Medikamentendosis zu reduzieren. Die Kollegen der Bahnhof-Apotheke haben sich extra in diesem Bereich weitergebildet, um jungen und erwachsenen Kunden und Patienten kompetent zu Ernährung und Mikronährstoffhaushalt beraten zu können. Sie halten außerdem ein Kochbuch mit Rezepten bereit, deren Zutaten extra auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern abgestimmt sind.

„Für ein besonders diskretes Gespräch steht Ihnen unser separater Beratungsraum zur Verfügung! Geben Sie uns bitte einen Hinweis!“


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Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

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IM GESPRÄCH

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Kinderanästhesie Anästhesist Dr. Norbert Pratz und HNO-Arzt Dr. Olaf Hiltmann über Operationen im Kindesalter und ihr Risiko Eine Operation unter Vollnarkose ist kein Spaziergang, gerade für kleine Kinder und deren Eltern nicht. Trotzdem ist bei Kindern diese Form der Hilfe manchmal zwingend notwendig – in der Hals-Nasen-OhrenHeilkunde zum Beispiel, wenn es von einem Infekt in den nächsten gerät. Mehr als 1.300 Kinder pro Jahr operieren die HNO-Ärzte vom Elisenpalais, entfernen Mandeln und Polypen oder setzen Paukenröhrchen ins Trommelfell ein. An vier von fünf Wochentagen arbeiten sie dabei mit den Anästhesisten vom Elisenpalais zusammen, die Kinder nicht nur mit den HNO-Kollegen, sondern auch mit anderen Fachdisziplinen operieren. Auf über 2500 Kinderanästhesien kommen sie pro Jahr. Die Gleis-Eins-Redaktion sprach mit Anästhesist Dr. Norbert Pratz und HNO-Arzt Dr. Olaf Hiltmann über die Besonderheit von Operationen am Kind.

Dr. Pratz: In der HNO-Heilkunde wie auch in allen anderen operativen Fachdisziplinen haben die Eltern eine begründete Sorge vor der Narkose. Sie haben einen gewissen Respekt vor dem Eingriff. Doch wenn man vieles beachtet – ein Infekt-armes Intervall für die Operation zum Beispiel – hat die Narkose heute nichts mehr mit einer Narkose von vor 30 Jahren zu tun. Gerade dank der modernen ambulanten Anästhesie hat die Sicherheit der Operationen enorm zugenommen. Gut steuerbare, nebenwirkungsarme Medikamente und neu entwickelte Hilfsmittel zur Sicherung der Atemwege haben die Risiken und Nebenwirkungen einer Narkose erheblich reduziert.

Wie erleben Sie Eltern, wenn diese erfahren: Ihr Kind muss operiert werden? Dr. Hiltmann: Es ist verständlich, dass die Eltern nicht begeistert sind, wenn ihr Kind eine Operation in Vollnarkose bekommen soll. Wir operieren aber nicht „einfach mal so“. Oft beobachten wir erst einmal den Krankheitsverlauf und auch die Eltern überlegen sich das erst einmal; es gibt auch Kinder, die wir dann erst ein paar Wochen später operieren. Es gibt da einen gewissen Spielraum, meist müssen wir nicht ad hoc handeln. Dass Eltern eine Operation bei ihrem Kind tatsächlich verweigern, kommt selten vor. Das hängt auch ein bisschen davon ab, wie der mitbehandelnde Kinderarzt die Problematik sieht. Was ist die größte Sorge der Eltern? Dr. Pratz: Die größte Sorge der Eltern ist, dass bei ihrem manchmal noch sehr kleinen Kind ein bleibender gesundheitlicher oder verhaltensstörender Schaden auftritt. Natürlich besteht bei einer Operation unter Narkose ein Rest-Risiko, dies liegt aber für eine ernsthafte Komplikation in der Kinderanästhesie bei unter 1:100 000. Deswegen muss man abwägen, ob das Kind lieber alle 14 Tage krank ist oder einmal für eine kurze Zeit in Narkose operiert wird. Dr. Hiltmann: Wir Ärzte können die Eltern über die Erkrankung und deren Folgen aufklären; die Entscheidung liegt jedoch letztlich bei den Eltern.

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Dr. Hiltmann: Wir untersuchen das Kind unmittelbar vor der Operation noch einmal unter dem Aspekt, ob ein akuter Infekt im Anmarsch ist, um das Risiko zu minimieren. In einem solchen Fall müssen wir dann auch die geplante Operation verschieben. Dr. Pratz: Es wird nichts erzwungen, da eine Narkose bei einem Kind, das einen Infekt hat auch mal nicht „so glatt laufen“ kann. Die Kinder werden im Operationszentrum ausschließlich von uns langjährig erfahrenen Fachärzten behandelt, die mit den Problemen, wie zum Beispiel Infekte der Atemwege, vertraut sind. Dennoch versuchen wir, dem kranken Kind und dessen Eltern eine zusätzliche Belastung möglichst zu ersparen. Letztlich entscheiden wir über die Narkosefähigkeit unmittelbar vor der Operation. Was müssen Eltern wissen und beachten? Dr. Hiltmann: Ganz wichtig ist, dass sie das Kind auf den Eingriff vorbereiten und ihm in kindgerechter Weise erklären, was passieren wird. Dann ist das Kind auch nicht so ängstlich und fühlt sich gut aufgehoben. Das Risiko einer Nachblutung bei HNO-ärztlichen Eingriffen, die wir ambulant durchführen, ist sehr gering, aber sowohl Arzt als auch die Eltern müssen vorbereitet sein. Daher klären wir u. a. vor der Operation ab, ob eine Störung der Blutgerinnung vorliegt. Die Nachsorge daheim durch die Eltern bleibt aber wichtig: Wir klären die Eltern über die notwendigen Maßnahmen auf. Wir nehmen diesen Aspekt sehr ernst. Eltern müssen bei Komplika-


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tionen zu Hause adäquat reagieren können. Für die meisten Eltern ist das verständlicherweise erst einmal eine ungewohnte Situation. Können wir das Kind nicht guten Gewissens nach Hause schicken, wird es für eine Nacht stationär überwacht. Insgesamt sind die Eltern aber erstaunt, wie fit die Kinder bereits am Operationstag und am Tag danach schon sind.

die Überlegung, die Zusatzbezeichnung „Kinderanästhesie“ einzuführen. Das ist aber noch nicht entschieden.

Wie läuft die Operation ab?

Welche Voraussetzungen legen Sie für eine Operation bei Kindern fest?

Dr. Hiltmann: Die Eltern als Bezugspersonen kommen mit in den OP hinein und sind dabei, bis das Kind schläft. Das ist einer der großen Vorteile bei den ambulanten Operationen bei uns. Und sie sind auch bei ihrem Kind, wenn es wieder wach wird. Mit Vor- und Nachbereiten sind unsere kleinen Patienten in etwa zweieinhalb Stunden hier. Das Kind liegt maximal eine halbe Stunde in der Narkose; bei einer Polypenentfernung maximal eine Viertelstunde. Was ist bei Narkosen im Kindesalter zu beachten? Dr. Pratz: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Viele Organsysteme sind noch gar nicht voll ausgebildet; Medikamente werden teilweise ganz anders verstoffwechselt. Atemwege und Lungenfunktion verändern sich in den ersten Lebensjahren erheblich. Kinder haben geringere Reserven, was zum Beispiel den Sauerstoffmangel betrifft. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Kinderanästhesie sollte nur machen, wer es regelmäßig macht. Wir machen dies in einem großen Umfang seit vielen Jahren. Es gibt wohl wenige Anästhesieabteilungen in Krankenhäusern, die eine vergleichbare Erfahrung im Umgang mit Kindernarkosen haben. Man muss einfach gut vorbereitet und routiniert sein, wenn im Operationssaal eine schwierige Situation entsteht. Es gab gerade im Fachbereich Anästhesie

Dr. Hiltmann: Wir sind sehr froh, dass wir hier mit der Anästhesiepraxis so viele und qualifizierte Kollegen haben. Entscheidend ist, wie die Eltern ihr Kind im OP abgeben und wie sie es wiederbekommen.

Dr. Patz: Wir haben mit den HNO-Kollegen eine interne Untergrenze auf ein Körpergewicht von zehn Kilogramm und ein Alter von zwölf Monaten vereinbart. Diese Grenzen sind nicht wissenschaftlich fundiert, sondern basieren auf unseren Erfahrungen und Beobachtungen. Dr. Hiltmann: Man muss einfach sehen, dass wir bei den Operationen alle an den Atemwegen arbeiten, der Operateur und der Anästhesist. Das ist die Herausforderung. Bei einer Operation beispielsweise am Fuß ist das anders. Und natürlich operieren wir nicht, wenn eine Infektion im Anmarsch ist. Man muss ein günstiges Zeitfenster zwischen zwei Infektionen erwischen. Dr. Pratz: Man muss sich auch fragen: Warum mache ich den Eingriff? Um dem Kind zu helfen. Wenn es ständig erkältet ist, bringt es manchmal nichts, zu warten. Wir Anästhesisten müssen uns dann einfach bewusst sein: Wir arbeiten mit einem Bronchialsystem, das empfindlich reagiert. Ein Schnupfen ist nicht schlimm, ein Infekt der oberen Luftwege muss kritisch betrachtet werden, bei einem Infekt auf der Lunge kommt ein Kind für eine Operation nicht in Frage, hierbei gehen wir kein Risiko ein.

www.hno-ab.de Tel. 0 60 21/3 53 30

www.praxisklinik-ab.de Tel. 0 60 21/2183 46

Geboren 1966 in Burgstädt. Verheiratet, drei Kinder. Studium der Humanmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Facharztausbildung in der HNO-Praxis Dres. Markmiller und Meyer, Aschaffenburg, sowie an der HNO-Klinik des Katharinenhospitals in Stuttgart. Oberarzt an der HNO-Klinik des Katharinenhospitals in Stuttgart. Seit 2002 niedergelassener HNO-Arzt in Aschaffenburg, seit 2007 im Elisenpalais.

Geboren im August 1968 in Frankfurt am Main. Verheiratet, 2 Kinder. Studium der Humanmedizin an der J.W. Goethe Universität Frankfurt am Main. Facharztausbildung im St. Josef’s Hospital in Wiesbaden sowie im Klinikum Aschaffenburg. Facharzttätigkeit im Klinikum Aschaffenburg sowie an der Johannes Gutenberg Universität-Mainz. Seit 2011 niedergelassener Anästhesist in der anästhesiologischen Gemeinschaftspraxis im Elisenpalais in Aschaffenburg.

BIOGRAFIE

Norbert Pratz Facharzt für Anästhesiologie, Notfallmedizin

BIOGRAFIE

Dr. med. Olaf Hiltmann Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Stimm- und Sprachstörungen

Hobbys: Skifahren, Privatpilot. Hobbys: Reisen.

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KULTUR

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Die Holzbildhauerin mit dem grünen Daumen Barbara Brenneis aus Kleinostheim modelliert Frauen und Engel Mit ihren Kreuzen kommen die Leute zu Barbara Brenneis, und das ist nicht nur wörtlich zu verstehen: „Ich spreche manchmal zwei, drei Stunden mit ihnen über den Verstorbenen. Bei tragischen Todesfällen, wenn ein Kind gestorben ist oder der Ehepartner zu früh, dann sind das schwere, lange Gespräche“, erzählt sie, denn um ein Bild machen zu können braucht sie eine Vorstellung. „Ich habe dabei schon sehr viel gelernt. Auch, dass Angehörige den Verstorbenen manchmal komplett unterschiedlich sehen. Und ich habe schon viele gute Gespräche gehabt.“

„Ich arbeite ganz gern in einer geschlossenen Form, weil ich gern gebrauchtes Holz nehme wie zum Beispiel Fachwerkbalken. Die haben ein ganz eigenes Leben“, sagt Barbara Brenneis. In einem Gartenschuppen in Kleinostheim entstehen ihre Objekte.

Selbst im trüben Winterlicht wirkt Barbara Brenneis’ Garten in einer entlegenen Kleinostheimer Seitengasse sagenhaft. „Im Sommer blühen hier ganz viele Blumen, ein richtiger Bauerngarten“, sagt die Holzbildhauerin, und dass viele Spaziergänger durchs offene Tor hereinkämen um die Schönheit der wild gezähmten Natur zu bewundern. Im hinteren Teil des Gartens steht ein alter Schuppen, und dort hämmert Barbara Brenneis sperriges Holz zu Frauenkörpern, „weil die viel schöner sind als Männer; runder, angenehmer zu modellieren“. Spröde Eiche, weiche Linde, Holz mit Charakter oder Holz, das Charakter haben will. Bis Mai will sie ihrem Material ein gutes Dutzend Objekte abgerungen haben, für Menschwerk, die jährliche Ausstellung lokaler Künstler in alten, leerstehenden Hallen. Das Industrie Center Obernburg ist in diesem Jahr dran, und was dort keinen Liebhaber findet, kommt in die Galerie König nach Großostheim. Was sie danach macht, hat Barbara Brenneis noch nicht geplant, sicher aber sind ein paar Engel an der Reihe – die Objekte, für die die 49-Jährige bundesweit bekannt geworden ist. Aus den Grabkreuzen, die irgendwann dem Grabstein weichen, fertigt die Holzbildhauerin Figuren, die dem Verstorbenen eine künstlerische Ewigkeit auf Erden geben. Unikate, die sein Leben widerspiegeln, was ihn ausgezeichnet hat, ihm auch ein Stück weit ähneln – zum Beispiel mit der Augen- und Haarfarbe. Was sie überrascht: Die Hälfte der Angehörigen wissen diese Farben nicht. Das zeigt, mit welcher Selbstverständlichkeit ein Mensch wahrgenommen wird. Oder dann eben nicht mehr wahrgenommen wird.“ Seit die überregionale Presse vor einigen Jahren über sie berichtet hat, erreichen sie Anfragen für Engel von überall her.

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Zwei bis drei Kreuze fertige sie im Durchschnitt pro Monat, das ist ein Selbstläufer geworden. „Manchmal bin ich ein bisschen traurig, denn dann bleibt mir nicht genug Zeit für die freie Kunst“, andererseits ist das nicht immer schlecht: Denn Kunst nur um der Kunst Willen zu machen sei ja schön und gut, aber Rechnungen ließen sich davon nur schwer bezahlen. Seit 1991 arbeitet sie freischaffend; sie weiß also sicher, wovon sie da spricht. Wo die Engel den Angehörigen ein Stück Erinnerung zum Anschauen und Festhalten geben, geben sie Barbara Brenneis ein Stück Freiheit. Die nutzt sie, um nicht stehen zu bleiben. Gerade gibt die Kleinostheimerin ihrem Werk im Bekannten wieder einmal eine neue Richtung; in zartem Weiß statt kräftigem Rot, Blau oder Grün glänzen ihre Frauen, ihre Torsi jetzt. Und mittendrin ein Hingucker, ein Band in warmem Tönen, die den Blick des Betrachters lenken. Vor allem auf die Augen, die schon immer das Thema der 49-Jährigen sind, die in Kleinostheim aufgewachsen und nach dem Abitur im Jahr 1984 in Aschaffenburg in die Lehre gegangen ist. Durchbrochenes Weiß wird ihr Thema für Menschwerk. Und dann? Man wird sehen. Vielleicht hat sie – wie bei den Engeln – eine himmlische Eingebung, oder die Natur vor ihrer Tür inspiriert sie zu neuen Wegen. Kontakt über Galerie König Großostheim, 06026/995563

„Manchmal macht das Holz etwas ganz anderes, will eine ganz andere Form haben. Im Holz sind Äste und Verwachsungen, es hat unterschiedliche Härten“, umschreibt Barbara Brenneis den Entstehungsprozess ihrer Arbeiten. Sie zeigt sie bei der Ausstellung Menschwerk im Mai in Obernburg und in der Galerie König in Großostheim.


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„Ohne Gesundheit geht gar nichts“ Holger Stenger alias Joe Schocker lebt exzessiv, aber gesund – mit einem Laster

Ist Ihnen das schwer gefallen? Stenger: Ich war schon immer ein exzessiver Mensch. Wenn ich etwas haben will, dann will ich es haben. Und ich wollte weniger wiegen. Einen Tag nach dem Gespräch mit dem Arzt habe ich meine Trainingstasche gepackt und mit Sport angefangen. Ich habe sofort meine Ernährung umgestellt. Ich habe mich zwei Mal am Tag gewogen und fünf Mal am Tag Zucker gemessen. Dann war das Zuckerproblem gleichermaßen Warn- und Startschuss?

„Ich war schon immer ein exzessiver Mensch. Wenn ich etwas haben will, dann will ich es haben. Und ich wollte weniger wiegen.“ Für seine Gesundheit hat der Aschaffenburger Holger Stenger alias Joe Schocker abgespeckt – und zwar nicht zu knapp.

Beim nächsten Auftritt werden manche Fans sicher zwei Mal hinschauen: Holger Stenger alias Joe Schocker ist deutlich schmaler geworden. Die Stimmgewalt ist die gleiche, der Körperumfang um 25 Kilo geschrumpft – das muss man erst mal hinkriegen. Und dabei noch das Tagespensum schaffen, das der Aschaffenburger aus Leidenschaft stemmt: Holger Stenger macht ja nicht nur Musik; er gibt auch das Golfmagazin „Early Bird“ heraus, ist Vorstandssprecher der Viktoria Aschaffenburg und Vorstand im Golfclub Main Spessart, bewirbt sich für die FDP für einen Sitz im Stadtrat und ist Inhaber von Zigarren Stenger. Die Gleis Eins-Redaktion hat das Multitalent getroffen.

Stenger: Das Übergewicht ist ja das Hauptproblem bei Diabetes. Schon als ich 15 Kilogramm abgenommen hatte, sind meine Zuckerwerte rapide nach unten gegangen, und nach 20 Kilogramm hatte ich normale Zuckerwerte und war faktisch wieder gesund. Ich erlaube mir natürlich manchmal kleine Sünden an einem Sonntag. Ich war sogar wieder mal bei McDonalds. Aber ich war eigentlich enttäuscht, weil ich mir drei Monate lang gesagt habe, ich würde so gerne mal wieder einen BicMac essen – und dann habe ich ihn gegessen und er hat gar nicht gut geschmeckt. Was ich aber nicht kann und bei Vegetariern bewundere: komplett auf Fleisch verzichten. Das schaffe ich einfach nicht. Also versuche ich es anders und kaufe nur noch Fleisch von „glücklichen Tieren“. Es gab aber auch Phasen, da habe ich mal ein paar Tage nichts gegessen. Gar nichts. Wieso? Stenger: Einfach so. Damit ich schneller abnehme. Es war ein Glücksgefühl auf die Waage zu steigen und weniger zu wiegen. Es hat mich verrückt gemacht, wenn ich mal ein paar Tage gar nichts abgenommen habe. Was ja normal ist, weil der Körper auch Pausen einlegt und man durch Sport Muskelmasse und damit Gewicht aufbaut. Aber das ist wie beim Musik machen: Wenn man lange an einem Lied herumdoktert, soll am Schluss auch etwas rauskommen. Und für Ihre Musik ist Gesundheit ja auch sehr wichtig.

Ist Ihr Lebensstil gesund? Stenger: Wenn ich meine Zeit ordentlich einteile: Ja. Ich muss mich organisieren. Und ich versuche mir meine Freiräume zu erhalten. Mein Sonntag ist mir heilig, da gehe ich mit den Hunden raus, lese meine Sonntagszeitungen, da will ich auch nicht gestört werden. Und ich koche, da habe ich auch meinen Spaß dran. Da höre ich meine klassische Musik, mache mein Essen und will dann auch niemanden um mich haben. Wie haben Sie es geschafft, so viel abzunehmen? Stenger: Mit Sport, ohne Ende Sport. Jeden Tag 90 Minuten Ausdauer- und Kraftsport. Und ich habe die Ernährung umgestellt, weniger Kohlenhydrate und Zucker, kein Weißmehl mehr zum Beispiel – eben all das, was man nicht essen soll, wenn die Zuckerwerte nicht stimmen.

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Stenger: Ja. Aber in der Hinsicht mache ich nichts. Ich hatte schon immer eine gute Lunge und ein großes Volumen, ansonsten habe ich mir diesbezüglich keine großen Gedanken gemacht. Die Musikbranche gilt ja nicht gerade als die gesündeste, aber ich war immer entweder ganz oben oder ganz unten. Die Mitte kenne ich gar nicht. Was bedeutet Ihnen Gesundheit? Stenger: Sie ist das A und O. Ohne Gesundheit geht gar nichts. Wenn man sich zum Beispiel in der Küche in den kleinen Finger ritzt, stellt man plötzlich fest, wie sehr man auf genau dieses Körperteil angewiesen ist, das man vorher für wenig bedeutend gehalten hat. Aber wenn der kleine Finger auf einmal nicht mehr funktioniert, merkt man doch wie wichtig er eigentlich ist.


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Hat sich ihr Verständnis von Gesundheit im Lauf der Zeit verändert?

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KANZLEI RAUSCH

Stenger: Mit dem Alter, ja klar. Es fängt ja schon bei den Zähnen an. Ich hatte in den vergangenen Jahren, immer zum ersten Mai hin, höllische Zahnschmerzen, weil sich eine Wurzel entzündet hatte und das musste natürlich in Ordnung gebracht werden. Jetzt habe ich einige Implantate und kaum noch echte Zähne. Aber da wird ja Gesundheit auch zur finanziellen Frage. Zwischendurch war ich auch mal ein paar Tage im Krankenhaus, und wenn man aus dem normalen Trott herausgerissen wird, ist das ein Albtraum. Warum? Stenger: Weil man nicht so kann, wie man will. Oder wie man soll. Und weil man sich nicht vorstellen kann, dass sich die Welt ohne einen weiterdreht. Man stellt dann immer mit Erschrecken fest, dass sie sich eben doch weiterdreht. Mit meinem Vater bin ich mal nachts geflogen, es war klare Sicht, am Boden sah man tausend Lichter. „Guck mal“, sagte mein Vater. „Jeder von denen denkt, er wär wichtig.“ Da merkt man, wie wenig man letztlich ist. Oder wie viel. Ernsthaft krank waren Sie aber nie, richtig? Stenger: Ich hatte da schon Glück. Vielleicht ist es auch Schicksal. Es gibt ja auch Leute, die das Pech magisch anziehen, arme Teufel, die ständig eine andere Krankheit haben. Ich bin auch selten erkältet. Ich bin viel an der frischen Luft, mache Sport, ernähre mich gesund. Es gibt natürlich auch mal Phasen, in der ich von gesunder Ernährung weit entfernt bin. Aber im Vergleich zu früher lebe ich viel maßvoller. Und wie passt das zusammen: Gesund leben, abnehmen – und trotzdem rauchen? Stenger: Es klingt vielleicht komisch, aber ich habe noch nie über das Aufhören nachgedacht. Denn in meinen Augen habe ich noch nie ein Problem damit gehabt. Ich bin durch meinen Vater, der unser Geschäft gegründet hat, gewissermaßen mit dem Produkt groß geworden, auch wenn ich selbst erst spät – mit 19 Jahren – angefangen habe zu rauchen. Seit der Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes rauchen aber schon deutlich weniger Leute. Ich war in dieser Woche drei Mal auf Veranstaltungen mit 50 Leuten und war der einzige, der geraucht hat.

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Jeder Arzt schimpft doch sicher, wenn er hört, dass Sie rauchen. Stenger: Ach, es gibt auch Ärzte, die sagen: Ist halt so, dann rauchen Sie halt. Es gibt ja auch Ärzte, die rauchen. Und es gibt dicke Ärzte, die sagen, man soll abnehmen. Ich habe einfach noch nie übers Aufhören nachgedacht. Wie wichtig ist Ihr Hund für Ihre Gesundheit? Stenger: Für meine psychische Gesundheit ist er extrem wichtig. Und da ich natürlich bei jedem Wetter mit ihm raus „muss“, ist er ja auch für mein Wohlbefinden zuständig. Ein Leben ohne meinen Joe könnte ich mir nicht vorstellen. Man darf das ja gar nicht laut sagen, aber er schläft sogar bei mir im Bett. Und wenn ich einmal, was sehr selten vorkommt, ohne ihn unterwegs bin, fehlt er mir total. Ich war letztens mit ein paar Freunden golfen in Südtirol, und da habe ich gesagt: „Ich vermisse den Joe so wahnsinnig, ich finde gar keine Worte dafür.“ Da haben die gelacht und gesagt. „Andere vermissen wenigstens ihre Frau!“ Naja, die habe ich natürlich auch vermisst.

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Dr. Mechthild Franz Zahnärztin Spezialistin Implantatprothetik

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03.03.2014

15:16 Uhr

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AUSGABE 01 | 2014

TH TITEL

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R E D KIN

7IR ARBEITEN ALS $IENSTLEISTER FàR (ANDWERK )NDUSTRIE UND DEN $IENST LEISTUNGSSEKTOR $IE -ITARBEITERSTRUK TUR SETZT SICH AUS DEN KLASSISCHEN (ANDWERKSBERUFEN WIE 3CHLOSSER %LEKTRIKER 3CHREINER -ALER UND IHRER ARTVERWANDTEN "ERUFSBILDER ZUSAMMEN .ATàRLICH DECKEN WIR AUCH DEN GRO EN "EREICH DER (ELFER UND &ACHHELFER AB %BENSO WERDEN AUCH -ITARBEITER INNEN IM KAUFMÊN NISCHEN "EREICH FàR 3EKRETARIATS "UCHHALTUNGS UND SONSTIGE 4ÊTIG KEITEN àBERLASSEN !UCH -ITARBEITER

!lRO 0ERSONAL 3ERVICE 'MB( IST EIN JUNGES 5NTERNEHMEN DAS AUF DEM 'EBIET DER GEWERBLICHEN !RBEITNEHMERàBER LASSUNG TÊTIG IST 2EGIONAL LIEGT DER 3CHWERPUNKT DER 'ESCHÊFTSTÊTIGKEIT IM 2HEIN -AIN 'EBIET 3ELBSTVERSTÊNDLICH SIND WIR AUCH IN DER ,AGE !UFTRÊGE AU ERHALB DES 2HEIN -AIN 'EBIETS ABZUWICKELN +UNDEN UND -ITARBEITER SCHÊTZEN DAS GUTE )MAGE UND DIE 0ROFESSIONALITÊT DER !lRO 0ERSONAL 3ERVICE 'MB( 5NSER HOCHMOTIVIERTES 4EAM ARBEITET IM )NTERESSE UNSERER +UNDEN UND -ITARBEITER

ALS 2ECHTSANWALTSFACHANGESTELLTE !RZT :AHNARZTHELFER INNEN -ARKETING ASSISTENTEN INNEN U Ê KÚNNEN WIR

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