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GLEIS EINS 10

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09.09.2013

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AUSGABE 02 | 2013

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ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG

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GLEIS EINS

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Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser, nach dem Titelthema Diabetes handelt die neueste Ausgabe unserer Zeitschrift ganz allgemein von Hormonen. Hormone sind streng genommen Substanzen, die an einer Stelle im Körper produziert werden, aber an anderer Stelle wirken. Es gibt bekannte und weniger bekannte Hormone. So z. B. das Hormon Insulin, das bei unserem letzten Titelthema Diabetes zum Tragen kommt. Das Hormon wird in spezialisierten Zellen in der Bauchspeicheldrüse produziert und entfaltet seine Wirkung in der Leber, im Muskel und im Fettgewebe. Hormone benötigen normalerweise bestimmte, hochspezialisierte Rezeptoren, die die Hormonwirkung dann in die entsprechende Zelle weiterleiten. Zu den bekannten Hormonen zählen neben dem Insulin sicherlich die Schilddrüsenhormone, das Testosteron, die weiblichen Sexualhormone, das Wachstumshormon und das Cortisol, um nur einige zu nennen.

Inhalt Titelthema Hormone: Die Nachrichtenüberbringer…

4-7

Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!

8-13

Medizinische Einrichtungen Apotheke Speicher voll?

14-15

Optik & Hörakustik Die „Kontaktlinse für’s Ohr“

16-17

Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Wieder beweglich werden

18-19

Hals-Nasen-Ohren Wenn die Mandeln zu groß sind

20-21

Gastroenterologie und Innere Medizin Spezialisierte Botenstoffe steuern die Verdauungsvorgänge: Ohne Hormone keine Verdauung. 22-23 Kardiologie und Innere Medizin Herzinfarkt

24-25

Radiologie und Nuklearmedizin Mamma-MRT – die „gläserne Brust“ Heimtückisch: Atherosklerose der Herzkranzgefäße

26-27

Urologie Harninkontinenz

28-29

Frauenärzte Keine Probleme mit der Pille

30-31

Das Wissen über Hormone nimmt rasant zu. Nur ein kleines Beispiel: Zu meiner Zeit als Medizinstudent galt das Fettgewebe als Energiespeicher. Heute konkurriert das Fettgewebe um den Rang des größten hormonproduzierenden Organs – mit dem Gastrointestinaltrakt, der diese Spitzenstellung auch für sich beansprucht. Viele Hormone, die heute in aller Munde sind, sind erst vor Kurzem entdeckt worden, z.B. Leptin, das bei der Ausbildung von Übergewicht eine wichtige Rolle spielt, oder Ghrelin, das bei der Steuerung des Hungers eine zentrale Bedeutung einnimmt.

Innere Medizin Hormone – die Kräfte im Verborgenen!

32-33

Dentallabor Für unbegrenzte Möglichkeiten?

36-37

Kieferorthopädie Immer schön lächeln!

38-39

Augenklinik Wenn alles verschwimmt

40-41

Fast wöchentlich kommen neue Hormone hinzu, und die Liste ist sicherlich noch lange nicht vollständig. Sie sehen, Hormone sind ein äußerst spannendes, aktuelles und längst noch nicht fertiges Kapitel. Hormone bestimmen unser Leben.

Sprachtherapie Stottern (2. Teil)

45-47

Zahnärzte Zähne im Blick behalten

48-49

Orthopädie und Sportmedizin Schuld ist nicht immer die Arthrose

50-51

Anästhesie 20 Jahre ambulantes OP-Zentrum in Aschaffenburg

52-53

Auf der anderen Seite gibt es auch Hormone, die zumeist durch negative Schlagzeilen in der Presse auffallen. Beispielhaft hierfür ist das Erythropoetin oder abgekürzt EPO, das traurige Berühmtheit in den Dopingskandalen verschiedener Sportarten erlangt hat.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des neuen GLEIS EINS. Mit besten Grüßen verbleibe ich stets Ihr Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG (Praxisporträt Seite 32 und 33)

EDITORIAL UND INHALT

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Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie Botenstoffe (Neurotransmitter) im Gehirn 42-44

News&Intern Aus den Praxen der GLEIS EINS Partner 34-35 Im Gespräch „Viele kommen mit ganz klaren Vorstellungen“

54-55

IMPRESSUM

Sport aus der Region SV Viktoria 01 Aschaffenburg GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43 Fotonachweise: S. 4 Gibleho, S. 8 Giordano Aita, S. 10 maestro, S. 12 Plson, S. 14 drubig-photo, S. 18 RioTatuca Images, S. 20 Tobias Arheiger, S. 24 psdesign1, S. 26 Sven Weber, S. 28 lily, S. 30 Brigitte Meckle, S. 36 Michael Tieck, S. 38 Lanak, S. 40 Petair, S. 42 Gitscha Georgiew, S. 48 Picture-Factory, S. 54 Paul Hill (alle fotolia), Johannes Heeg, Petra Reith, Dr. W. Gutwerk, Jäger, Foto Alfen, Dirk Nitschke, Susanne von Mach. Druck: Franz Kuthal GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff

56-57

Kultur Erthaltheater Aschaffenburg

58-59

AB Persönlichkeiten Stefan Schlett: „Man braucht eine hohe Schmerztoleranz“

60-61

Überblick Kurze Wege für höchste Ansprüche Hier finden Sie uns

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TITELTHEMA

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TITELTHEMAHORMONE

Die Nachrichtenüberbringer…


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TITELTHEMAHORMONE Hormone: Die chemischen Botenstoffe halten unseren Körper am Laufen – lebenswichtige Funktionen – Probleme müssen abgeklärt werden Wenn unsere „Hormone verrückt spielen“ und Schmetterlinge im Bauch tanzen, ist das meistens eine schöne Sache. Dann sind wir verliebt, sehen alles durch eine rosarote Brille und würden am liebsten die Welt aus den Angeln heben. So romantisch kann klingen, was die Hormone mit uns anstellen. Es kann aber auch ganz anders laufen: Sterben zum Beispiel diejenigen Zellen ab, die das Hormon Dopamin produzieren, entsteht Morbus Parkinson – eine unheilbare Krankheit. Die Welt der Hormone ist kompliziert und komplex. Ganz nüchtern betrachtet sind Hormone chemische Botenstoffe, die im Körper Informationen transportieren und damit Leib, Geist und Psyche im Lot halten, wenn alles gut läuft. Wenn nicht, häufen sich gesundheitliche Probleme – oder brechen schwere Krankheiten aus. Weder ein Zuviel noch ein Zuwenig an Hormonen ist gesund. Produziert unser Körper zum Beispiel zu wenige Schilddrüsenhormone, läuft er auf Sparflamme – wir werden schlapp,

langsam und müde, frieren, bekommen Verstopfung und schlechte Haut. Produziert unser Körper dagegen zu viele Schilddrüsenhormone, werden wir nervös, haben Schweißausbrüche, nehmen ab und können nicht schlafen. In der richtigen Dosierung steuern die Schilddrüsenhormone Herz und Kreislauf, Verdauung, Körpertemperatur und Gehirntätigkeit, und sie regulieren die Geschwindigkeit unseres Stoffwechsels. Das Beispiel zeigt: Es ist überlebenswichtig, dass Hormone ihre Funktion richtig erfüllen – und dass wir medizinische Hilfe bekommen, wenn sie das nicht können.

…und das meinen die Fachärzte! Dr. Wolfgang Gutwerk Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Hormonelle Veränderungen spielen auch in der Zahnmedizin eine Rolle Besonders in der Schwangerschaft haben hormonelle Veränderungen einen Einfluss auf die Mundgesundheit. So kommt es schneller zu Zahnfleischentzündungen (sogenannte Schwangerschaftsgingivitis), die häufig mit Zahnfleischbluten einhergehen und bei Nichtbehandlung auf den Zahnhalterapparat übergreifen können und so zur Schwangerschaftsparodontitis führen. Natürlich sollten am besten immer regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt erfolgen. Spätestens aber mit Beginn der Schwangerschaft sollte dem Zahnfleisch ein besonderes Augenmerk gelten. Näheres hierzu und zu weiteren Lebensphasen, in denen die Mundgesundheit hormonell beeinflusst sein kann, finden Sie im Artikel „Zähne im Blick behalten“ auf Seite 48/49.

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TITELTHEMA

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TITELTHEMAHORMONE Vor 110 Jahren entdeckt

Um die 150 sind bekannt

Schon im Mittelalter hatte man vermutet, dass bei der einen oder anderen Krankheit Stoffe im Körper fehlen. Doch belegen konnten die Heilkundigen zu jener Zeit ihre Theorie nicht. Das gelang erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die englischen Wissenschaftler Ernst Henry Starling (1866 – 1927) und William Maddock Bayliss (1866 – 1924) entdeckten als erste Hormone. Sie nahmen eine Bauchspeichdrüse, trennten alle Nerven an ihr durch – und fanden heraus, dass sie trotzdem arbeitete, nämlich über bestimmte Drüsen. Diese produzieren Substanzen – eben die Hormone –, die andere Organe aktiv werden lassen. Mit dieser Entdeckung revolutionierten sie die Medizin. Starling prägte im Jahr 1905 den Begriff „Hormone“, den er vom griechischen Wort hormao (antreiben) ableitete.

An die 150 Hormone haben Forscher bis heute identifiziert. Vermutlich sind es aber deutlich mehr, denn längst nicht alle Prozesse im Körper sind bis ins Detail aufgeschlüsselt. Einige dieser 150 Hormone kennt fast jeder: Insulin, das Zuckerhormon, Adrenalin, das Stresshormon, Testosteron, das Männerhormon. Frauen, die sich vergeblich ein Kind wünschen, wissen Bescheid über LH, FSH und Progesteron, Frauen, die verhüten, kennen Gestagen und Östrogen. Wer Probleme mit der Schilddrüse hat, hat schon von Thyroxin und vielleicht auch Triiodthyronin gehört. Die Hormone sind verantwortlich, wenn in der Pubertät die Pickel sprießen, dass die Wechseljahre beginnen – und mancher Profisportler versucht (verbotenerweise!) mit Hormonpräparaten seine Leistung zu steigern.

Die Lehre von den Hormonen ist die Endokrinologie, ein Teilgebiet der Inneren Medizin. Endokrinologen sind auf Krankheiten spezialisiert, die entstehen, wenn der Hormonhaushalt nicht stimmt. Dazu gehören Schilddrüsenerkrankungen, Diabetes und Kleinwuchs sowie eine Reihe seltener Krankheiten wie der Riesenwuchs (Akromegalie) und die Wasserruhr.

…und das meinen die Fachärzte!

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Dr. med. Alexander Henze

Keine Angst vor Hormontherapie

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Das Thema Hormone wird in der Gynäkologie vor allem in der Zeit der Wechseljahre relevant. Leider besteht eine unbegründete Angst vor einer möglichen Hormontherapie. Wir erleben immer wieder, dass Frauen eine deutliche Verschlechterung ihrer Lebensqualität beschreiben, sich aber grundsätzlich gegen eine Therapie entscheiden. Der Hormontherapie wird da Unrecht getan, denn durch die transdermale Verabreichung (über die Haut als Creme) besteht kein erhöhtes internistisches Risiko und auch die Angst vor Brustkrebs unter einer Hormontherapie ist nicht begründet. Es sollte bei jeder Ratsuchenden eine individuelle Risikoaufklärung durchgeführt und vor allem die Vor – und Nachteile erörtert werden. Kaum eine Patientin weiß, dass Östrogene sogenannte neuronale Transmitter sind. Der Abfall dieses Hormons in den Wechseljahren könnte Ursache der überdurchschnittlich häufig auftretenden Depressionen in der Perimenopause sein.


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TITELTHEMAHORMONE Nachrichtenüberbringer

Überall im Körper

Hormone spielen eine lebenswichtige Rolle als Nachrichtenüberbringer. Sie informieren Zellen und Organe, was sie wann und wie zu tun haben. Sie sorgen für die optimale Verwertung von Nährstoffen und die Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen und Zellen. Hakt es hier an Stellen – sei es bei der Produktion der Nachricht, ihrer Übermittlung oder ihrem Inhalt – gerät der Körper in Schieflage. Mit falschen Informationen kann er wenig anfangen und seine regulären Abläufe nicht aufrechterhalten. Läuft alles gut, sorgen Hormone dafür, dass Muskeln, Knochen und Gewebe richtig wachsen. Sie mobilisieren Abwehrkräfte bei Stress, Hunger und Schwitzen sowie Krankheiten und sie halten unseren Elektrolyt-, Wasser- und Nährstoffhaushalt im Gleichgewicht. Und nicht zuletzt sind sie dafür verantwortlich, dass es uns überhaupt gibt: Sie steuern nämlich die Bildung von Ei- und Samenzellen, den weiblichen Zyklus, haben ihre Finger im Spiel bei der Befruchtung, dem Wachsen des Ungeborenen im Mutterleib und der Geburt, und nicht zuletzt beim Stillen, weil sie für die Entwicklung der Milchdrüsen und die Produktion von Muttermilch verantwortlich sind. Manche Hormone wirken schnell; das spüren wir am eigenen Leib, wenn Adrenalin „durch unseren Körper schießt“. Andere wirken erst nach Stunden.

Der Körper produziert Hormone an vielen Stellen: Es gibt spezielle Hormondrüsen, zu denen die Hirnanhangsdrüse gehört, die Schilddrüse, die Nebenniere und bestimmte Zellen der Bauchspeicheldrüse. Andere Hormone entstehen im Zentralnervensystem, in Organen oder in Gewebe mit hormonbildenden Zellen. Hormone sorgen dafür, dass unser Körper sich unser ganzes Leben lang verändert – dass sich der Hormonhaushalt verändert, ist also in gewisser Weise normal. Gleichwohl können uns die Hormone in jedem Alter zu schaffen machen. Wer etwas über seinen Hormonhaushalt wissen will, geht zum Arzt. Nachweisen lassen sich Hormone in Blut, Speichel oder Urin – doch gemessen wird nicht einfach ins Blaue hinein: Die Welt der Hormone ist ständig in Bewegung, verändert sich von Stunde zu Stunde und Tag zu Tag, ihr Zusammenspiel ist komplex. Und die Umwelt beeinflusst sie: Tageszeit, Ernährung und Stress zum Beispiel. Patienten mit Diabetes, die ihre Zuckerwerte im Blick behalten müssen, können ein Lied davon singen, wie schnell sich ihr Insulinhaushalt ändern kann. Hormontests sind deshalb immer Momentaufnahmen, die es richtig zu interpretieren gilt. Spezialisierte Ärzte können das – und wissen bei vielen Störungen Rat und Hilfe.


GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Kindes- und Jugendalter! Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

Nach der Geburt

I HNO-arzt I Kinderarzt

Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung

3. – 10. Tag

I Kinderarzt

U2 erste Grunduntersuchung

4. – 5. Woche

I Kinderarzt

U3 Kinderarztpraxis und Familie

3. – 4. Monat

I Kinderarzt

U4 erste Impftermine

6. – 7. Monat

I Kinderarzt

U5 das Baby wird beweglicher

6. – 9. Monat

I Zahnarzt

Milchzähne und Beratung mit Baby 01

10. – 12. Monat

I HNO-arzt I Kinderarzt

Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter

15. – 18. Monat

I Zahnarzt

Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung

21. – 24. Monat

I Kinderarzt

U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden

24. Monat

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt

Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“) Ausschluss frühkindliches Schielen

30. – 72. Monat

I Zahnarzt

3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung

34. – 36. Monat

I Kinderarzt

U7a Kleinkind wird Kindergartenkind

3. – 4. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt

Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit

4. Lebensjahr

I Augenarzt I Kinderarzt

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind

5. Lebensjahr

I Kinderarzt

U9 bald ein Schulkind

6. Lebensjahr

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine

ab 6. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung

7. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen

8. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut

Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen

9. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase

ab 10. Lebensjahr

I HNO-arzt

Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)

11. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase

12. – 18. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen

bis 13. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen

13. – 14. Lebensjahr

I Kieferorthopäde I Kinderarzt

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung

16. – 17. Lebensjahr

I Frauenarzt I Kinderarzt

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung

17. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten

10. – 18. Lebensjahr

I Orthopäde

Rücken-Check-up

1. – 18. Lebensjahr

I Hautarzt

Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)

I Urologe

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

...

Erwachsenenalter!

Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

ab 18. Lebensjahr

I Augenarzt I Urologe

Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen

I Zahnarzt 20. Lebensjahr

I Frauenarzt I HNO-arzt

I Internist I Kardiologe I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner

I Urologe I Zahnarzt

30. Lebensjahr

I I I I

Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe

I Urologe I Zahnarzt

40. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt

Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen 2-jährl. Augendruckmessung zur Glaucomfrüherkennung, Lesebrille Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

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... Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

45. Lebensjahr

I Frauenarzt

Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

I Internist I Kardiologe I Orthopäde I Radiologe

I Urologe I Zahnarzt

50. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist

I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt

60. Lebensjahr

I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe

I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt

ab 70. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt

Alle Altersklassen

I Hautarzt

Verkehrs-Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD Cataract (Grauer Star)- und Glaucom (Grüner Star)-Vorsorge, Brillen- und Netzhautcheck, Verkehrs-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Sehtest, Verkehrstauglichkeit, Cataract- und Glaucom-Vorsorge Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs

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GESUNDHEITSVORSORGE

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09.09.2013

10:27 Uhr

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Gesundheits-Check-up nach

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Risikogruppen!

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– Berufskraftfahrer

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung

– Piloten

I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist

gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich

– Bildschirmarbeitsplatz

I Augenarzt I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up

– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen

I Hautarzt

gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen

– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln

I Urologe

Harnblasenkrebsfrüherkennung

Diabetiker

I I I I I I

jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.

I Kardiologe

ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Herzkranke

I Kardiologe/Internist I Zahnarzt

alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Hypertoniker

I I I I

jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Immunschwäche

I Hautarzt

Berufsgruppen

Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt

Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe

I Zahnarzt

Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle

I Augenarzt

ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check

– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie

I Frauenarzt

6-monatlich

– Biologicals

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bisphosphonate

I Zahnarzt

Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung

– Cortison

I I I I

Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse

– Chemotherapeutika (MTX, etc.)

I I I I I

Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt

4-monatlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme

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09.09.2013

10:28 Uhr

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... Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– ß-Blocker

I Kardiologe/Internist

jährlich

– Cordarex

I Augenarzt I Kardiologe/Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich

– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)

I Augenarzt I Hautarzt I Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich

– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bestrahlung

I Zahnarzt

vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Osteoporose

I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung

Raucher

I I I I I I I I

Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt

jährliche Netzhautuntersuchung Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut

Rheumatiker

I I I I

Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle

Schwangere

I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt

Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis

Sportler

I Zahnarzt

Sportschutzschienen

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09.09.2013

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Speicher voll? Vitamin D: Werte im Blick behalten – Kontrolle in Apotheke möglich

BAHNHOF-APOTHEKE

APOTHEKE

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Haben Sie im Sommer Sonne getankt? Vermutlich nicht ausreichend! Denn im Herbst und Winter, die nun vor der Tür stehen, kann die Haut in unseren Breitengraden nicht genug Vitamin D aus Sonnenlicht bilden. Die Sonne ist nicht stark genug. Das „Sonnenvitamin“ ist aber ein wichtiger Motor für den Körper. Es ist nicht nur – das wissen viele – gut für die Knochen, sondern auch für die Muskeln, das Herz-Kreislauf-System, das Nerven- und das Immunsystem: Kurzum, für viele wichtige Prozesse im Körper. Seinen Vitamin-D-Spiegel zu kennen ist nicht nur im Herbst und Winter wichtig. Die Bahnhof-Apotheke bietet einen Blutcheck an. Sind die Werte schlecht, gibt es Präparate, die sie wieder ins Lot bringen. Vitamine sind lebenswichtig für den Körper. In der Haut wandelt er einen körpereigenen Stoff mit Hilfe von Sonnenlicht in Vitamin D um, das mit dem Blut in die Leber gelangt und dort zu 25Hydroxy-Vitamin D umgewandelt wird. Es ist das Barometer für die Vitamin-DGesundheit. Ideal sind Werte zwischen 40 und 60 ng/ml, Werte zwischen 30 und 100 sind in Ordnung. Genug Vitamin D über die Nahrung aufzunehmen ist nicht möglich. Fetter Seefisch kommt bei uns kaum auf den Tisch, in anderen Lebensmitteln ist die Konzentration nur gering. Der Weg zum Vitamin D führt über die Sonne. Je mehr die Haut abbekommt, desto besser kann sie Vitamin D bilden. Dafür benötigt sie Sonnenlicht in bestimmter

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Qualität und Menge, das es in Deutschland nur zwischen April und September gibt. Hellhäutige bilden mehr Vitamin D als dunkle Hauttypen, deren viele Pigmente die Vitamin D-Entstehung verschlechtern. Doch jede Haut kann nur Vitamin D produzieren, wenn sie ungeschützt gesonnt wird. Das widerspricht heutigen Verhaltensweisen. Wir halten uns viel drinnen bei künstlichem Licht auf. Ärzte raten wegen des Hautkrebsrisikos davon ab ohne Sonnenschutzmittel in die Sonne zu gehen. Das stimmt; für ein Vitamin-D-Bad reichen aber schon wenige Minuten – jene Zeit, die die Haut gerade so ungeschützt in der Sonne verträgt ohne sich zu röten. Wie lange diese Zeitspanne ist, ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Helle Hauttypen vertragen weniger Sonne als

dunkle. Übrigens: Übergewichtige nehmen ihr in der Haut gebildetes Vitamin D wegen der Fettschicht schlechter auf, mit steigendem Alter sinkt die Fähigkeit der Haut es zu bilden. Einige Experten zählen den Vitamin-DMangel zu den häufigsten Gesundheitsproblemen weltweit. Früher war vor allem die Rachitis – eine Deformierung der Knochen – als Folge von Vitamin-DMangel bekannt. Tatsächlich kann er neben Rachitis und Osteoporose Muskelkrankheiten wie Multiple Sklerose verschlimmern, dazu Allergien, Bluthochdruck, Diabetes und Demenz – um nur einige Krankheiten zu nennen. Bestimmte Medikamente senken den Vitamin D-Spiegel; dazu gehören Blutdruckund Cholesterinsenker, Antiöstrogene, Antiepileptika und Säureblocker. Umgekehrt kann ein guter Vitamin D-Spiegel die Wirksamkeit mancher Arzneimittel verbessern; die Bahnhof-Apotheke gibt dazu gerne Auskunft. Ein Grund mehr, seinen Vitamin D-Wert zu kennen!

„Für ein besonders diskretes Gespräch steht Ihnen unser separater Beratungsraum zur Verfügung! Geben Sie uns bitte einen Hinweis!“


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09.09.2013

10:28 Uhr

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Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

Unser Team direkt im Aschaffenburger Hauptbahnhof!

Unser Leistungsspektrum – Ihre Vorteile: Kundenfreundliche Öffnungszeiten Schließfachservice für Abholungen außerhalb der Öffnungszeiten Mehrsprachiges Fachpersonal (Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch) Monatlich wechselnde Sonderangebote Riesiges Warensortiment mit rund 44.000 Arzneiund Hilfsmitteln Gesundheits-Checks Blutdruckmessungen Fernreise- und Impfberatung Stadelmann-Produkte Ernährungsberatung Verleih von Medela-Milchpumpen und Babywaagen Anpassen von Kompressionsstrümpfen Kundenkarte mit vielen Vorteilen Erstellung von Jahresrechnungen zur Vorlage bei Krankenkasse und Finanzamt

am Ausgang Richtung Stadtmitte HIER FINDEN SIE UNS: Dr. Dorit Henke Ludwigstraße 2 (am Hauptbahnhof) 63739 Aschaffenburg Telefon: (0 60 21) 39 88 20 Telefax: (0 60 21) 39 88 25 email: info@bahnhof-apotheke.biz www.bahnhof-apotheke.biz

ÖFFNUNGSZEITEN: Montag bis Freitag von 08:00 bis 19:00 Uhr Samstag von 08:30 bis 14:00 Uhr

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09.09.2013

10:28 Uhr

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SCHWIND SEHEN & HÖREN

OPTIK & HÖRAKUSTIK

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Die „Kontaktlinse für’s Ohr“ SCHWIND SEHEN & HÖREN erfüllt mit Lyric den Traum vom unsichtbaren und völlig wartungsfreien Hörgerät. Hören bedeutet Lebensqualität. Wenn das eigene Gehör nachlässt, können Hörgeräte Abhilfe schaffen. Viele Betroffene wünschen sich dafür eine unsichtbare Lösung, vergleichbar mit einer Kontaktlinse – nur eben für das Ohr. Dieser Traum wird bei SCHWIND SEHEN & HÖREN Wirklichkeit: Das Hörakustikfachgeschäft in Aschaffenburg bietet das weltweit einzige komplett unsichtbare und rund-um-die-Uhr tragbare Hörgerät Lyric an. Nun ist die zweite Generation auf dem Markt, die noch kleiner und somit für noch mehr Personen geeignet ist.

Dank einer innovativen Batterie bleibt das winzige Gerät bis zu 4 Monate ohne Unterbrechung im Ohr. „Batteriewechsel, regelmäßiges Reinigen und tägliches Einsetzen sind nicht mehr nötig. Lyric kann rund um die Uhr getragen werden und ist schweiß- und wasserresistent“, so Marc Fürstenberg, Hörgeräteakustikermeister bei SCHWIND. Daher kann es sämtliche Alltagsaktivitäten wie Sport, Duschen, Telefonieren und Schlafen mitmachen. „Das bietet den Trägern des Lyric bisher ungeahnte Freiheiten und einen großen Zugewinn an Lebensqualität.“ Durch die einzigartige Positionierung kurz vor dem Trommelfell ist das Gerät

nicht nur von außen komplett unsichtbar, sondern es kann auch die natürliche Funktion der Ohrmuschel und des Gehörgangs optimal nutzen. Somit bietet das winzige Lyric eine herausragende Klangqualität und ein sehr gutes Richtungshören. Hohe Frequenzen werden auf natürliche Weise verstärkt, während Umgebungs- und Windgeräusche sowie Rückkopplungen reduziert werden. Lyric wurde für Menschen mit leichtem bis mittelgradigem Hörverlust konzipiert. Nach dem Anpassen und Einsetzen wird Lyric von den erfahrenen Hörgeräteakustikern bei SCHWIND digital programmiert und so auf die

individuellen Bedürfnisse und Anforderungen des Trägers zugeschnitten. Das Gerät kann mit Hilfe einer Rückholvorrichtung vom Träger selbst oder den Experten entfernt werden. Nach maximal vier Monaten wird Lyric durch ein komplett neues Gerät ersetzt.

SCHWIND SEHEN & HÖREN in Aschaffenburg, Frohsinnstraße 32, hat ein spezielles Lyric Center eingerichtet. Für die Anpassung und Versorgung von Lyric wurden die Mitarbeiter des Unternehmens vom Hersteller Phonak ausgebildet.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.HoerenMitLyric.de oder bei www.schwind-sehen-hoeren.de. 16

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09.09.2013

10:28 Uhr

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Kann ein Hörgerät vollkommen unsichtbar sein?

kann!

Marc Fürstenberg, Hörgeräteakustikermeister, Filiale Frohsinnstraße, seit 2001 bei SCHWIND

Lyric, das 100 % unsichtbare Hörgerät. Lyric ist das weltweit erste völlig unsichtbare, rund um die Uhr und über mehrere Monate* tragbare, schweiß- und duschresistente** Hörgerät. Das Tragen von Lyric erfordert keinerlei Handhabung, denn es ist weder ein Batteriewechsel noch tägliches Einsetzen oder Herausnehmen erforderlich. * Die Tragedauer des Geräts ist individuell von Hörverlust und Ohrbeschaffenheit abhängig. ** Lyric ist wasserresistent, nicht wasserfest, und sollte daher nicht unter Wasser getaucht werden.

Auf Wiedersehen. Auf Wiederhören. In unserer SCHWIND Filiale: Frohsinnstraße 32 | 63739 Aschaffenburg | Tel 0 60 21 / 44 87 90 | sop-af-akustik@schwind-optic.de

www.schwind-sehen-hoeren.de


PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEITSPFLEGE

PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE

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09.09.2013

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Anzeige

Wieder beweglich werden

missachtet werden. Wie Probleme unter Umständen vermieden werden können, kommt im Rahmen der Manuellen Therapie deshalb ebenfalls zur Sprache.

Manuelle Therapie: Heilbehandlung mit den Händen – Physiotherapeuten haben spezielle Ausbildung

Physiotherapeuten dürfen sie als Kassenleistung nach einer mindestens zwei Jahre langen Weiterbildung oder einer 260 Stunden langen Schulung einsetzen. Am Beginn jeder Manuellen Therapie steht eine systematische Untersuchung. Dazu gehört, dass der Physiotherapeut den Patienten zur Krankheitsgeschichte befragt, ihn beobachtet und abtastet sowie mit speziellen Bewegungs- und Gelenkspieltests die Ursache von Funktionsstörungen, Beschwerden, Entzündungen oder Schmerzen herauszufinden sucht. Darauf aufbauend folgt die Behandlung, bei der sowohl aktive Techniken zum Einsatz kommen, die der Patient unter Anleitung selbst ausübt, als auch passive, die der Therapeut vornimmt.

Schon die alten Griechen haben Rückenschmerzen mit bestimmten Griffen und Massagen behandelt. Mit den Händen Schmerzen zu lindern, Patienten zu mobilisieren und die Beschaffenheit von Gewebe zu verbessern ist heute ein wesentlicher Bestandteil der Physiotherapie. Ein wichtiges Mittel dafür ist die Manuelle Therapie, was übersetzt so viel wie „Heilbehandlung mit den Händen“ heißt. Mit dieser sanften und schonenden Therapie werden Funktionsstörungen des Bewegungsapparats untersucht und behandelt. Ziel ist, Schmerzen zu lindern sowie die Bewegungsfähigkeit zu verbessern oder zumindest eine Verschlechterung der Beweglichkeit zu verhindern.

Zum Behandlungsspektrum der Manuellen Therapie zählen Weichteil-, Mobilisations- und stabilisierende Techniken sowie Manipulationen an Armen und Beinen. Mit Weichteiltechniken behandeln Physiotherapeuten alle „weichen“ Körperteile wie Muskeln, Sehnen, Haut und Bindegewebe, um zum Beispiel die Durchblutung und das Autoimmunsystem anzuregen, Verklebungen der Haut zu lösen und das Körpergefühl zu verbessern. Dies ist zum Beispiel möglich mit der Triggerpunkt-Therapie, mit der schmerzende Stellen in der Muskulatur gesucht und mit Kompression und Dehnung behandelt werden. Zu den Mobilisationstechniken gehören vor allem Traktions- und Gleittechniken, die direkt Einfluss auf die agierenden Gelenkpartner nehmen. Zudem gibt es Dehntechniken zur Verbesserung der Beweglichkeit und Normalisierung der Muskelspannung. Mit stabilisierenden Techniken werden komplexe Bewegungsabläufe, die möglicherweise durch Schmerzen gestört waren, wieder trainiert und Gelenkinstabilitäten beseitigt. Die Manipulation ist eine Technik, bei der mittels eines schnellen Impulses versucht wird, Fehlfunktionen von Gelenken zu korrigieren.

Die Manuelle Therapie kommt unter anderem zum Einsatz bei Arthrose, Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule, Bewegungseinschränkungen an Gelenken, Schwierigkeiten mit Bewegungsabläufen und nach Operationen, bei Schwindel und Kopfschmerzen. Sie wird dabei je nach Problem angewandt im

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Bereich von Armen und Händen, Beinen und Füßen, Wirbelsäulen- und Rippengelenken, Schlüsselbeinen, Kiefergelenken oder oberen Kopfgelenken. Ursache für die Probleme sind oft falsche Belastungen im Alltag. Der Körper reagiert mit Muskelverspannungen und Schmerzen; diese Warnsignale sollten nicht

Manuelle Therapie kommt unter anderem nicht in Frage für Patienten mit Tumoren in der Behandlungsregion, mit frischen Brüchen, fortgeschrittener Osteoporose, bei Hypermobilität, akutem Morbus Bechterew und einem akutem Bandscheibenvorfall mit radikulärer Symptomatik.


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09.09.2013

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Christine Schwarz

Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.

Praxis für … … Krankengymnastik

… Aktiv & Gesund

… Kosmetik & Fußpflege

Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.

In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.

Sie möchten sich verwöhnen lassen und dabei Ihre Gesundheit unterstützen? Sie möchten den Anforderungen des Alltags mit einem Lächeln begegnen? Sie möchten entspannen, abschalten, durchatmen und sich einfach wohlfühlen?

Therapeutische Anwendungen:

Fitness- und Muskelaufbautraining:

Unser Wohlfühl-Angebot:

I Krankengymnastik

I Aufbautraining

I Kosmetik

I Bobath-Therapie

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I Fußpflege

I PNF

I Galileo® Vibrationsplatte

I Handpflege

I Manuelle Therapie

I Sturzprophylaxe

I professionelle Ganzkörpermassagen

I Manuelle Lymphdrainagen

I Osteoporose-Selbsthilfegruppe

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I Klassische Massagen

I Rheuma-Selbsthilfegruppe

I Kräuterstempelmassage

I Moorpackungen mit fossilem Mineralschlamm I Schlingentisch Alle Anwendungen bieten wir Ihnen auch als Hausbesuche an!

Öffnungszeiten unserer Praxis: montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr.

I Lymphdrainagen I Fußreflexzonenmassage I Enthaarungen mit Warmwachs Gutscheine für jede Gelegenheit!

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Christine Schwarz (mitte, 3. von links und ihr Team)

www.krankengymnastik-schwarz.de

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09.09.2013

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HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS

Wenn die Mandeln zu groß sind Tonsillenhyperplasie: Vergrößerte Gaumenmandeln bei Kleinkindern mit ambulanter Operation sicher verkleinern

PRAXIS HALS-NASEN-OHREN-ÄRZTE

HALS-NASEN-OHREN

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sechs Jahren, weil sie sich in dieser Zeit noch in der immunologischen Lernphase befinden. Die Ursachen einer übermäßigen Mandelvergrößerung sind aber nicht eindeutig geklärt. Diskutiert werden neben regelmäßigen Infekten auch eine kohlenhydratreiche Ernährung und eine erblich bedingte Veranlagung.

Die Vergrößerung der Gaumenmandeln (Tonsillenhyperplasie) ist bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr besonders häufig, denn ihr Immunsystem – zu dem die Mandeln gehören – ist in dieser Lebensphase hochaktiv. Neben der Rachenmandel, den sog. Polypen, gehören sie zum lymphatischen Gewebe des Rachens. Doch nicht selten erreichen die Mandeln in dieser Zeit eine Größe, die durch die Verlegung der oberen Atemwege zu vielfältigen Begleiterkrankungen führen kann. Häufig ist für die Eltern dieser Kinder der erste Ansprechpartner der Kinderarzt. Hält die im gewissen Rahmen altersnormale Tonsillenhyperplasie jedoch länger an und führt diese zu Folgeerscheinungen, sollte der HNO-Arzt hinzugezogen werden. Er kann mit einer wenig belastenden Untersuchung schnell klären, ob eine der unten weiter aufgeführten relevanten Folgeerkrankungen droht oder bereits vorliegt. Dann empfiehlt sich eine Tonsillotomie, also eine Verkleinerung der Mandeln. Bis auf wenige Ausnahmen sind die jungen Patienten danach dauerhaft beschwerdefrei. Die HNO-Ärzte der Praxis im Elisenpalais haben diese Operation, die in der Regel ambulant erfolgt, in den vergangenen zehn Jahren bei mehr als 1.000 Kindern durchgeführt. Sie ist sinnvoll bei Kindern im Alter von bis zu sechs Jahren, in Ausnahmefällen bis acht Jahren, bei denen noch keine wiederholten Mandelentzün-

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dungen auftraten. Häufig muß während des Eingriffes auch die Rachenmandel mit entfernt werden, da auch sie an der Hyperplasie des lymphatischen Gewebes im Rachen beteiligt ist. Die Tonsillenhyperplasie bedingt eine Reihe von Problemen: Sie behindert unter anderem die Atmung, erhöht die Anfälligkeit für Mittelohrentzündungen und Infekte der oberen Atemwege, führt zu Schluck- und Sprechstörungen, Kiefer- und Zahnfehlstellungen und stört somit allgemein den Entwicklungsprozess der Kinder. Kinder mit stark vergrößerten Gaumenmandeln atmen meist durch den Mund und schlafen häufig schlecht, so dass sie tagsüber müde und gereizt sind und sich schlecht konzentrieren können. Nicht selten liegt sogar ein obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom mit erheblich gestörter Schlafarchitektur vor. Eine anhaltende Mandelvergrößerung zeigt sich vor allem bei Kindern zwischen drei und

Bis zum Jahrtausendwechsel bestand ein Dilemma bei der Behandlung der Tonsillenhyperplasie: Bis dahin wurden die Mandeln als immunkompetentes Organ entweder komplett oder nur einseitig entfernt. Die einseitige Mandelentfernung führte jedoch häufig zu anhaltenden Schluckproblemen. Heute werden nur die Anteile entfernt, die zu groß sind. Der nicht störende Teil beider Mandeln bleibt somit als immunkompetentes Organ erhalten. Der große Vorteil der Tonsillotomie gegenüber der kompletten Mandelentfernung (Tonsillektomie) ist ihr deutlich geringeres Nachblutungsrisiko, da lediglich weniger durchblutetes Gewebe innerhalb der Mandeln entfernt wird. Daher ist dieser Eingriff im Gegensatz zur vollständigen Mandelentfernung meist auch ambulant durchführbar. Ein weiterer Vorteil der Teilentfernung besteht in dem Erhalt der Restmandel als Vorposten des Immunsystems im Rachen. Auch die Schmerzen nach einer Tonsillotomie sind gering und halten nur wenige Tage an. Als Operationsverfahren wenden die HNOÄrzte im Elisenpalais die CO2-Laser- oder die Radiofrequenzresektion an. Diese sichert eine narbenlose Abheilung der Wundfläche und führt somit nicht zu späteren Abszessen in den Gaumenmandeln, wie sie bei der bis in die 1950er Jahre hinein gebräuchlichen konventionellen Mandelkappung auftraten. Neben den privaten Krankenkassen übernehmen inzwischen auch viele gesetzliche Krankenkassen die Kosten der Operation. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayern hat im August 2012 ebenfalls die Vorteile der Tonsillotomie in einer Erhebung bestätigt.


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HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS

HNO-Kompetenz im Elisenpalais

Dr. med. Hans-Jörg Meyer

Dr. (CS) Georgine Hornof

Dr. med. Olaf Hiltmann

Dr. med. Christof Steigerwald

Dr. med. Tobias Stripf

Als ehemaliger Praxisinhaber wird uns Dr. U. Markmiller weiterhin als Praxisvertreter unterstützen.

Dr. med. Ulrich Markmiller

Stets aktuellen Wissensstand und ein breites Leistungsangebot mit Spezialisierung in unterschiedlichen Bereichen zu kombinieren bleibt der Kern unserer Praxis-Philosophie.

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HNO-Praxis Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/35 33 0 Telefax 0 60 21/35 33 22

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KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG

KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN

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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Herzinfarkt Die Warnsignale des Körpers richtig deuten – Vorbeugung ist möglich Es ist mitten in der Nacht, als die 53-Jährige mit starken Herzschmerzen in die Notaufnahme des Wasserloser Krankenhauses eingeliefert wird. Dort wird schnell klar: Die Patientin hat einen akuten Hinterwandinfarkt, muss sofort behandelt werden. Im Katheterlabor öffnet der Kardiologe das verschlossene Gefäß im Herzmuskel und bringt einen Stent ein. Der Eingriff verläuft reibungslos, der Patientin geht es bald wieder besser. Weil sie rechtzeitig behandelt worden ist, hat der Infarkt ihr Herz nicht nachhaltig geschädigt. Die 53-Jährige hat damit großes Glück gehabt. So glimpflich laufen nicht alle Fälle ab.

Das Fallbeispiel aus der kardiologischen Gemeinschaftspraxis Dr. Görz, Dr. Lyttwin und Dr. Peters zeigt: Ein Herzinfarkt trifft nicht nur Ältere – und es ist lebenswichtig, auf seinen Körper zu hören. Häufig gehen dem akuten Herzinfarkt Brustschmerzen (Angina pectoris) als Folge einer Koronaren Herzkrankheit voran, gerade bei Belastungen – ein Symptom, das heute vielen ein Begriff als Warnzeichen für einen drohenden Herzinfarkt ist. Was hingegen weniger bekannt ist: Die Schmerzen müssen nicht unbedingt nur bei Belastung auftreten, und sie sitzen nicht zwangsläufig im linken Brustkorb, wo das Herz schlägt. Sie können auch auf der rechten Seite auftreten und/oder in Oberkiefer, Zähne, Rücken und Unterbauch ausstrahlen. Manche Patienten – vor allem Patienten mit Diabetes und Frauen – haben auch Luftnot ohne an einer Angina Pectoris zu leiden, oder sie spüren Herzrhythmusstörungen. Frauen haben oft andere Symptome als Männer. Bei ihnen treten unter anderem häufiger Schmerzen im Oberbauch, Hals und Kiefer sowie zwischen den Schulterblättern auf, sie verspüren öfter Übelkeit, Schwindel und Atemnot. Es ist wichtig, sich bei diesen Symptomen sofort vom Kardiologen untersuchen zu lassen – die Praxis der Kardiologen Görz, Lyttwin und Peters im Krankenhaus Wasserlos bietet sowohl eine kardiologische Vollversorgung als auch ein Katheterlabor mit 24-Stunden-Bereitschaftsdienst. Risikofaktoren sind neben der familiären Belastung Bluthochdruck und erhöhte Blutfette (vor allem Cholesterin), Diabetes mellitus, Rauchen und zunehmendes Lebensalter. Patienten, auf die diese zutreffen, sollten sich regelmäßig vorsorglich vom Kardiologen untersuchen lassen.

Bei einem Herzinfarkt ist ein großes Herzkranzgefäß oder ein Gefäßast plötzlich verschlossen. Diese Gefäße versorgen das Herz; kommt das Blut nicht mehr durch sie hindurch, wird das Herz unterversorgt. Das schädigt das Herzmuskelgewebe, ein Teil stirbt ab. Nur eine rasche Öffnung des Gefäßes im Herzkatheter stellt die Blutversorgung wieder her. Man spricht hier von der „goldenen ersten Stunde“, in der dies am ehesten gelingt. Im Gespräch mit dem Kardiologen stellt sich später heraus: Die Patientin hat die Warnsignale ihres Körpers nicht richtig gedeutet. Schon seit Wochen hatte sie

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Luftnot verspürt, sobald sie sich anstrengte, ein Gefühl beklemmender Enge im Brustkorb gerade bei Anstrengung und Aufregung – klassische Vorboten eines Herzinfarkts also. Dabei gehörte die 53-Jährige nicht unbedingt zu den typischen Risikopatienten. Sie hatte weder Bluthochdruck noch Diabetes oder erhöhte Cholesterinwerte, auch rauchte sie nicht. Jedoch hatte ihre Mutter einen Herzinfarkt überlebt – die familiäre Vorbelastung ist ein Hauptrisikofaktor. Medikamente und regelmäßige Kontrollen beim Kardiologen ermöglichen der 53-Jährigen nun, ihr Leben wieder aufzunehmen.

Herzinfarkt ist hierzulande eine häufige Todesursache. Gesunde Lebensweise minimiert das Risiko entscheidend. Dazu zählen mediterrane Ernährung mit Gemüse, Fisch und Obst, Übergewicht zu reduzieren, nicht zu rauchen und Bewegung. Blutdruck und Cholesterinwerte sollten gegebenenfalls vom Arzt eingestellt werden. Grundsätzlich ist es besser, notwendige kardiologische Eingriffe vorbeugend vornehmen zu lassen statt erst dann tätig zu werden, wenn es bereits zum Herzinfarkt gekommen ist.


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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Die Herz-Kreislauf-Spezialisten im Stadtpalais „Alte Post“ am Hauptbahnhof Dr. Ralf Lyttwin, Dr. Andreas Görz, Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters (von li.)

Unsere Leistungen: I Kardiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Ruhe-EKG • Belastungs-EKG • Langzeit-EKG/Event-Recorder • Langzeit-Blutdruckmessung • Herzschrittmacher-/ Defibrillatorkontrolle • Lungenfunktionsdiagnostik/ Ergospirometrie • Herz-Ultraschalluntersuchung • Cardio-MRT • Cardio-CT • Laboranalysen – Katheter-Untersuchung – Schulungen/Weitere Leistungen

HIER FINDEN SIE UNS: I Angiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Gehstreckenbestimmung • Gefäß-Ultraschalluntersuchung – Katheter-Untersuchung I Sportmedizin I Vorsorgeuntersuchungen I Patientenschulungen zu Bluthochdruck und zur Gerinnungsselbstkontrolle und -selbstmanagement (sog. „Marcumarschulung“) I 24-Stunden-Katheter-Rufbereitschaft im Kreiskrankenhaus AlzenauWasserlos

Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25

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MVZ RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

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Mamma-MRT – die „gläserne Brust“ Die Magnetresonanztomographie der Brust, kurz Mamma-MRT, entdeckt in vielen Fällen Brustkrebserkrankungen, die mit der Mammographie und Sonographie (Ultraschall) nicht erkannt werden können.

Jede zehnte Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Die Heilungschancen sind dank moderner Therapieverfahren sehr gut, wenn die Krankheit früh entdeckt wird. Aus diesem Grund wird für Frauen von 50 – 69 Jahren das Mammographie Screening von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten. Die Begrenzung auf diese Altersgruppe wird jedoch von vielen Experten kritisiert. Ein besonderes Problem sind Frauen mit einem erhöhten familiären Risiko, bei denen Frauen in der Familie oft schon in jungen Jahren an Brustkrebs erkranken. Bei diesen Frauen sollte eine Vorsorge schon vor dem 40. Lebensjahr beginnen. Bei so jungen Frauen kann aber der Brustkrebs in Mammographie und Ultraschall leicht übersehen werden, da das Drüsengewebe noch relativ dicht ist.

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Neue Studien zeigen, dass bei einem erhöhten familiären Brustkrebsrisiko ein Drittel der Krebserkrankungen nur mit der MRT entdeckt werden können. Auch bei vielen anderen Frauen ist die MRT der Brust das genaueste Verfahren, um Brustkrebs zu entdecken, insbesondere nach Operationen wegen Brustkrebs oder auch Brust-Implantaten. Entscheidend für eine erfolgreiche Früherkennung ist, dass sie regelmäßig und mit einem klaren Konzept durchgeführt wird, damit der Krebs in einem frühen Stadium entdeckt werden kann. Falls Sie nicht schon bei Ihrem Hausarzt oder Gynäkologen regelmäßig eine Brustkrebsvorsorge durchführen lassen oder am Brustkrebs-Screening teilnehmen, können wir Sie gern über weitere Möglichkeiten der Brustkrebsvorsorge informieren.

Mamma-MRT „gläserne Brust“ ohne Tumornachweis.


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Heimtückisch: Atherosklerose der Herzkranzgefäße HIER FINDEN SIE UNS:

Todesursache Nummer eins in Deutschland sind Herzkreislauferkrankungen. An erster Stelle der tödlichen Erkrankungen steht die Atherosklerose der Herzkranzgefäße. Sie ist besonders heimtückisch, denn sie entwickelt sich über viele Jahre und Jahrzehnte, ohne dass man etwas spürt und plötzlich führt sie dann zu einem Herzinfarkt, der oft tödlich ist.

Dank großer wissenschaftlicher Untersuchungen sind die Ursachen der Atherosklerose sehr genau erforscht. Risikofaktoren sind unter anderem hoher Blutdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen (Cholesterin) und das Rauchen. Auch wenn ein Verwandter ersten Grades vor seinem 60. Lebensjahr einen Herzinfarkt erlitten hat, kann dies für Sie persönlich ebenfalls von Bedeutung sein. Wenn bei Ihnen Risikofaktoren vorliegen, ist immer noch unklar, ob sich bei Ihnen auch eine koronare Herzerkrankung entwickelt hat. Mit unserem hochmodernen Kardio-CT können wir nicht nur nachweisen, ob sich bei Ihnen Verkalkungen der Herzkranzarterien gebildet haben, sondern wir könnten auch exakt bestimmen wie stark die Verkalkungen fortgeschritten sind (Kalzium-Score). Diese Information hilft Ihrem behandelnden Arzt dabei, mit Ihnen zusammen ein für Sie individuelles Vorsorgekonzept zu entwickeln. Eine Untersuchung dauert nur etwa 15 Minuten. Da es sich um ein offenes Gerät handelt, ist dies auch für

BAG Radiologie & Nuklearmedizin Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90

Patienten mit Platzangst problemlos zu schaffen. Weitere Informationen können Sie gern in unserer Praxis erhalten. Oder besuchen Sie uns einfach, um mit einem unserer Ärzte zu besprechen, ob die Untersuchung für Sie sinnvoll ist.

Privathotline 0 60 21/150 79 99 Ausgelagerter Praxisteil Kreiskrankenhaus Alzenau-Wasserlos Am Schlosshof 1 63755 ALZENAU-WASSERLOS Filialpraxis Seligenstadt Mittelbeune 3 63500 SELIGENSTADT Telefon 0 6182/8 43 50 80 Fax 0 6182/8 43 50 81

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Wer behandelt mich? Sie werden bei uns von einem Team von sehr erfahrenen Ärzten behandelt, die diese Therapie jahrelang durchführen. Prof. Dr. med. Stephan Schmitz

Dr. med. Matthias Peschke

Dr. med. Stefan Zimmermann

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UROLOGISCHE PRAXIS

UROLOGIE

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DR. MED. PATRICK SAWAYA

Harninkontinenz Volkskrankheit und dennoch weitgehendes Tabuthema – vielfältige Behandlungsmöglichkeiten Bei der Stressinkontinenz (Belastungsinkontinenz) – diese betrifft vorwiegend das weibliche Geschlecht – ist der Harnröhrenverschluss aufgrund der durch eine Beckenbodenschwäche verursachten verstärkten Mobilität der Harnröhre nicht mehr belastbar genug. Er kann deshalb plötzlichem Druck bei körperlicher Anstrengung nicht standhalten. Entsteht solcher Druck zum Beispiel beim Husten, Niesen, Lachen oder Heben oder sogar bereits bei leichter sportlicher Betätigung z. B. beim Joggen oder strammem Gehen, geht Urin in großen oder kleinen Mengen ohne Kontrollmöglichkeit und ohne begleitenden Harndrang ab.

Seinen Urin nicht halten zu können ist ein mit dem Lebensalter zunehmendes Krankheitsbild. Bei den unter 60-Jährigen sind es 28 Prozent der Frauen und vier Prozent der Männer, bei den über 60-Jährigen bereits 35 Prozent der Frauen und 17 Prozent der Männer. Es bestehen fünf Arten von Inkontinenz, wobei Stress- und Dranginkontinenz oder eine Mischform beider am häufigsten vorkommen. Harninkontinenz ist ein Symptom einer zugrunde liegenden Erkrankung. Ziel der Therapie ist deshalb, die Ursache zu beheben.

UNSERE PRAXISRÄUME

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Gründe für die Stressinkontinenz bei der Frau sind z. B. Schwangerschaft, zurückliegende Geburten, hormonelle Veränderungen nach den Wechseljahren, zurückliegende Operationen im kleinen Becken sowie eine genetische Veranlagung und viele mehr. Die Stressinkontinenz kann zunächst konservativ mit Verhaltensschulung wie das Erlernen korrekter Haltungs- und Atemtechnik, Stuhlregulierung und der richtige Umgang mit schweren Lasten, bei übergewichtigen Patientinnen durch Gewichtsabnahme sowie mittels Beckenbodentraining zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur behandelt werden.


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UNSER TEAM

UNSERE LEISTUNGEN

Krebsvorsorge

Nieren- und Harnleitererkrankungen

Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz

Prostata- und Samenblasenerkrankungen

In der zweiten Behandlungsstufe können auch medikamentös Inkontinenzepisoden verringert werden. In vielen Fällen muß in der dritten Behandlungsstufe eine operative Vorgehensweise gewählt werden. Hier stehen multiple Verfahren zur Wahl, die alle auf eine Verbesserung der Drucktransmission (Belastungsfähigkeit) und/oder eine Stärkung des Harnröhrenverschlussapparats zielen. Gängige Methoden sind die Kolposuspension, bei der die Scheide mit Haltefäden nahe des Schambeins fixiert und der Blasenhals dadurch angehoben wird und verschiedene Varianten des Einsetzens von spannungsfreien Bändern oder Schlingenplastiken, die defekte Bandstrukturen im Bereich der Harnröhre unterstützen.

Ansonsten stehen konservative Methoden zur Wahl. Blasen-, Miktions-, Trinkund Toilettentraining sind Therapiegrundlage. Medikamente können die Blasenmuskulatur beruhigen und die Blasenkapazität vergrößern, sodass die Zahl der täglichen Toilettengänge und Inkontinenzepisoden verringert und die Vorwarnzeit verlängert wird.

Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation

Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen

Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch

Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi

Geschlechtserkrankungen

Potenzstörungen/Aging Male

Bei der Dranginkontinenz, welche beide Geschlechter betrifft und beim Mann dominiert, ist die Blasenspeicherung gestört. Es entsteht plötzlich so starker Harndrang, dass die Vorwarnzeit nicht mehr ausreicht und die Toilette nicht mehr erreicht wird. Grund sind unwillkürliche Kontraktionen der Blasenentleerungsmuskulatur. Die Ursachen sind mannigfaltig und reichen von anatomischen Ursachen (wie Beckenbodensenkung der Frau) über hormonelle Einflüsse bis zu Abflußhindernissen im Harntrakt (z. B. verengte Harnröhre oder Prostatavergrößerung des Mannes) und entzündlichen oder Tumor-Erkrankungen der Harnwege. Die Therapie für Männer und Frauen ist ähnlich. Ist eine operativ zu lösende Ursache vorhanden, hat dies Priorität.

Kinderurologie

HIER FINDEN SIE UNS:

Endoskopische Eingriffe

DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

Ambulante Operationen

Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01 ESWL

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FRAUENÄRZTE GEMEINSCHAFTSPRAXIS IM ELISENPALAIS

FRAUENÄRZTE

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Keine Probleme mit der Pille Verhütung: Auch Langzeitzyklen sind unproblematisch – Stabilisierung des Zyklus

Zwei immer wieder gestellte Fragen zum Langzeitzyklus: – Welche Vorteile / Folgen hat der Langzeitzyklus? – Reduziert die langjährige Pilleneinnahme die Fruchtbarkeit? Die Pille gilt als eines der sichersten Verhütungsmittel in der heutigen Zeit. Die Sicherheit wird als so genannter Pearl Index angegeben, der die Anzahl der trotz Verhütung schwanger gewordenen Frauen bei 100 Anwenderinnen in einem Jahr angibt. Der Pearl Index bei der Pille liegt zwischen 0,3 und 3, was unter anderem mit Einnahmefehlern zu tun hat (Pille vergessen, eingeschränkte Verhütung bei Durchfall und Erbrechen sowie Einnahme eines Antibiotikums). Der klassische Zyklus der Pilleneinnahme besteht aus 21 Tagen Pilleneinnahme gefolgt von siebentägiger Pause.

In besonderen Fällen kann die Einnahme im so genannten Langzeitzyklus sinnvoll und hilfreich sein. Voraussetzung dafür allerdings ist, dass es sich bei der Pille um ein so genanntes Monophasenpräparat handelt, das heißt: An jedem Tag befindet sich die gleiche Dosierung und Zusammensetzung in der Tablette. Generell stabilisiert die Pilleneinnahme den Zyklus und reduziert Blutungsstärke sowie Beschwerden in der pillenfreien Zeit.

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Manche Frauen leiden aber trotz zyklischer Einnahme an starken Unterbauchbeschwerden oder starker Blutung. Hierzu muss man wissen, dass eine Blutung unter der Pilleneinnahme in der Pillenpause eine künstlich erzeugte Hormonentzugsblutung ist. Die Blutung entsteht nicht aufgrund einer hoch aufgebauten Schleimhaut, sondern das Endometrium reagiert auf den Entzug der Hormoneinnahme mit einer Blutung.

Aus diesem Grund ist es auch möglich und völlig ungefährlich, die Pille für längere Zeit durchgehend zu nehmen. Somit entsteht kein Hormonentzug und somit auch keine Blutung. Es gibt keine Untersuchung, welche Folgeschäden aufgrund des Langzeitzyklus zeigen. Der Langzeitzyklus führt in vielen Fällen zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität. Ein Problem im Langzeitzyklus könnte sein, dass es trotz Einnahme zu einer Blutung oder Schmierblutung kommt. Dieses ist prinzipiell völlig ungefährlich und reduziert vor allem nicht den Verhütungsschutz. Sollte es zu einer ungewollten Schmierblutung kommen, kann direkt eine siebentägige Pause eingeleitet werden, danach geht es im selben Blister mit der nächsten Pille weiter. Pillen mit 20 ug EE sind meistens etwas instabiler im Langzeitzyklus als 30 ug EE Pillen, diese verursachen gelegentlich Zwischenblutungen. In diesem Fall ist es ratsam, auf eine 30 ug EE Pille umzustellen.


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Es gibt ebenfalls keine Untersuchung, die zeigt, dass die Fruchtbarkeit oder Konzeptionswahrscheinlichkeit nach Langzeitzyklus-Einnahme reduziert ist. Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten damit rechnen, direkt nach Ende der Pilleneinnahme schwanger werden zu können. Generell führt die Pilleneinnahme auch über einen längeren Zeitraum (zum Beispiel mehr als 10 bis 15 Jahren) sowie die Einnahme im Langzeitzyklus

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nicht zur Reduktion der Konzeptionswahrscheinlichkeit. Sollte nach Absetzen der Pille der Zyklus unregelmäßig, bzw. ein Zyklus deutlich verlängert sein, ist dieses keine Folge der langjährigen Einnahme. Die Pille führt lediglich zu einer Stabilisierung des Zyklus. Hormonelle Ungleichgewichte oder zum Beispiel eine Erhöhung der Androgene wie beim PCO

Syndrom werden nach Absetzen der Pille wieder relevant. Ganz im Gegenteil scheint es so zu sein, dass gerade beim PCO-Syndrom die Konzeptionswahrscheinlichkeit direkt nach Absetzen der Pille höher ist, als nach einer längeren pillenfreien Zeit. Zusammenfassend sei gesagt, dass die Pille im Langzeitzyklus in vielen Fällen eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität bringen kann, ohne mit Langzeitfolgen rechnen zu müssen.

Wir sind ganz für Ihre Gesundheit da Dr. med. Wencke Zink, Dr. med. Alexander Henze mit Dr. med. Ursula Seitz und unserem Praxisteam Damit wir das Leben lange gesund genießen können, braucht unser Körper Fürsorge und Aufmerksamkeit. Dabei ist es nicht nur wichtig, irgendetwas, sondern das Richtige für Ihre Gesundheit zu tun. Wir unterstützen Sie dabei mit sinnvollen medizinischen Zusatzuntersuchungen, die über die gesetzlich vorgeschriebene Vorsorge hinausgehen.

Unsere Leistungen: I Brustdiagnostik auf höchstem Qualitätsniveau mit digitaler Mammographie und hochauflösender Mammasonographie der Stufe II nach DEGUM I Erstellereinheit und Befunder von Mammographien im

Wir helfen Ihnen damit Ihr Risiko so klein wie möglich zu halten. Durch regelmäßige Vorsorge und entsprechende Untersuchungen zur Früherkennung kann bei bestimmten Krebsarten das Risiko einer Erkrankung stark vermindert werden. Die gesetzliche Vorsorge bietet eine Grundlage. Durch

I Ultraschallkontrollierte Stanzbiopsie der Brust I Erweiterte Vorsorge inkl. Beckenultraschall I Impfungen I Intensivbetreuung während der Schwangerschaft mit moderner 2D/3D/4D Ultraschalltechnik

zusätzliche, darin nicht enthaltene Untersuchungen kann die Wirksamkeit der Vorsorge jedoch erheblich gesteigert werden. Bei dichtem Gewebe der Brustdrüsen wird die Zuverlässigkeit der Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs durch eine Ultraschalluntersuchung verbessert. Auch für junge Frauen, die nicht am Mammographie Screening Programm teilnehmen, ist die digitale Mammographie oder der hochauflösende Brustultraschall sinnvoll. Ein Beckenultraschall hilft Veränderungen der Gebärmutter und Eierstöcke frühzeitig festzustellen, die mit den Basisvorsorgeuntersuchungen unentdeckt bleiben können.

HIER FINDEN SIE UNS: Frauenärzte Gemeinschaftspraxis im Elisenpalais Dr. med. Alexander Henze Dr. med. Wencke Zink mit Dr. med. Ursula Seitz

I Vorgeburtliche Diagnostik

Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG

I Kinder- und jugendgynäkologische Sprechstunde

Telefon 0 60 21/214 81

I Knochendichtemessung

www.frauenaerzte-aschaffenburg.de

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B AU C H & M Ü LLE R W E R B E AG E NTU R G M B H

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Hormone – die Kräfte

im Verborgenen!

Den Begriff Hormon gibt es seit 1905. Er wurde von E. Starling geprägt, der zusammen mit W. Bayliss Anfang des 20. Jahrhunderts die ersten Versuche unternahm, die Existenz dieser „Botenstoffe“ nachzuweisen. Hormone sind Stoffe, die von bestimmten Organen gebildet werden und an anderer Stelle im Körper wirken. Das erste Hormon, das isoliert und dessen Struktur bestimmt werden konnte, war das Adrenalin. Ein weiterer Meilenstein der Hormonforschung war die Entdeckung des Insulins im Jahre 1921. In der Zwischenzeit sind sehr viele Hormone bekannt geworden, es werden ständig mehr, und die Wechselwirkung zwischen den einzelnen Hormonen wird immer komplexer.


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SIE BESTIMMEN UNSER GESCHLECHT, UNSER WACHSTUM, DEN BEGINN DER PUBERTÄT, UNSER AUSSEHEN, UNSERE LEISTUNGSFÄHIGKEIT, UNSER WOHLBEFINDEN UND UNSERE GESUNDHEIT – HORMONE SIND WICHTIGE BOTENSTOFFE UNSERES KÖRPERS. Auch wenn es Betroffenen nicht immer gleich bewusst ist, gehen viele schwerwiegende Krankheitsbilder auf eine Störung des komplexen Hormonsystems zurück. Bekannte Beispiele für hormonell bedingte Erkrankungen sind u. a. Diabetes mellitus Typ 1 oder die Schilddrüsenüber- und -unterfunktion. KOMPLEXE ZUSAMMENHÄNGE Noch heute – mehr als 100 Jahre nach der Entdeckung des ersten Hormons – stoßen Wissenschaftler immer wieder auf neue Botenstoffe und bislang unbekannte endokrine Funktionen diverser Organe. So zum Beispiel das Fettgewebe und insbesondere auch der MagenDarm-Trakt. Die hormonelle Wirkung unterliegt normalerweise einer Autoregulation, d.h. die Wirkung eines

Hormons wird durch den entgegengesetzten Effekt eines anderen Hormons kontrolliert. Eine Störung im hormonellen Gleichgewicht bewirkt daher kaskadenhaft weitere Störungen in anderen Regelkreisen. KONTROLLE GIBT AUFSCHLUSS Das Regelsystem der Hormone bleibt für viele Menschen unbemerkt, da es „im Verborgenen“ und meist wie von selbst funktioniert. Lediglich in bestimmten Lebensabschnitten, wie Pubertät oder Menopause, kommen die Hormone in den allgemeinen Fokus. Außerhalb dieser Phasen bleiben Störungen im Hormonhaushalt oft unbemerkt. Da Hormone eine Viel-

WIR BERATEN SIE GERNE:

zahl von Funktionen haben, die in der Regel lebenswichtig sind, werden sie auch häufig therapeutisch in der Medizin eingesetzt. Bestes Beispiel ist das Insulin oder aber auch das Cortison. UNSER FACHGEBIET Als Fachärzte für Diabetologie, Hämatologie, Onkologie und Gastroenterologie bieten wir Ihnen umfassende Hilfe, wenn Ihr Hormonsystem unser Gebiet betreffend durcheinander gekommen ist (Diabetes, Adipositas, PCO-Syndrom, Hämatologie sowie Tumoren der endokrinen Organe etc.). SPRECHEN SIE UNS EINFACH AN.

(0 60 21) 34 27-0 Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG

Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie

UNSERE LEISTUNGEN:

Dr. Manfred Welslau Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie

Internistische Untersuchungen Gastroenterologie Tagesklinik

Dr. Stefanie Deppisch Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie

Schulungszentrum (DDG-zertifiziert) Fußambulanz

Prof. Dr. Peter Lederer Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann/Dr. Welslau Elisenpalais | Elisenstraße 28 | 63739 Aschaffenburg | Telefon (0 60 21) 34 27-0 E-Mail: info@klausmann.de | www.klausmann.de


NEWS&INTERN

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GLEIS EINS

News&Intern INTERN aus der Augenklinik Aschaffenburg

Die gute Seele der Augenklinik Vom Praxisalltag bekommt Ilona Krischke in der Augenklinik wenig mit, doch ohne sie bräche er wohl ziemlich schnell zusammen: „Ich bin hier die Mutter der Nation“, sagt die Praxismanagerin über ihre Arbeit für die Doktores Zumbansen und Kollegen. Sie zieht die Fäden im Hintergrund und kennt den Betrieb wie keine zweite. „Sie arbeitet hier schon länger als ich!“, sagt Dr. Hans Zumbansen, der die Augenklinik 1987 gegründet hat. Tatsächlich hat sie bei dessen Vater gelernt, 1979, „damals waren wir noch in der Luitpoldstraße, ein Arzt mit drei Angestellten!“. Und heute? Elf Ärzte, 56 Angestellte (darunter genau ein Mann – der Computeradministrator), vier Standorte (Aschaffenburg, Miltenberg, Wasserlos, Walldürn), Praxisbetrieb und Klinik, 22 Terminkalender: „Das ist alles so in meinem Kopf“, sagt die 49-Jährige. „Und in ein paar ExcelTabellen.“ Ein Wahnsinn. „Ja“, sagt Ilona Krischke und klingt dabei ganz aufgeräumt und zufrieden. „Wahnsinn.“ Vor 13 Jahren hat sie die Praxisleitung übernommen und die Abläufe mit aufgebaut. Sie organisiert für Monate im Voraus mit Computerprogrammen, Papierlisten und Wandplanern Sprechstunden, Personaleinteilung,

NEWS

Praxisabläufe. Legt fest, welcher Arzt zu welcher Zeit an welchem Standort in welchem Untersuchungszimmer arbeitet, welche Fachangestellten bei Untersuchungen, Telefonzentrale oder Anmeldung dran sind („Es muss Abwechslung rein, damit alle zufrieden sind“), hat die Arbeitszeitmodelle, Urlaubswünsche und Krankheitsfälle aller Ärzte und der 41 Mitarbeiter im Blick, die ihr unterstehen (die anderen managt die Leiterin des Operationsbereichs), arbeitet neue Fachangestellte ein (nachdem sie Bewerbungen gesichtet, Vorstellungsgespräche geführt, Probearbeitstage organisiert und den Chefs geeignete Kandidaten vorgeschlagen hat), lernt Auszubildende an (neun sind es aktuell, „wir bilden gern für den eigenen Bedarf aus“), führt das Beschwerdemanagement, schlichtet Knatsch unter Kollegen, kümmert sich um Schulungen und Fortbildungen. Reibungslos muss alles laufen, und vor allem zeitnah, das ist „für die Patienten ganz wichtig!“. Damit Verbesserungen nicht der Betriebsblindheit zum Opfer fallen und um die Praxisleiterin zu entlasten, unterstützt sie bald eine Gesundheitsmanagerin, die die Praxis im Allgemeinen und – natürlich – Ilona Krischke im Besonderen gemeinsam mit der Hochschule Mosbach ausgebildet hat. „Manchmal fragen mich Leute, ob es mir hier nicht langweilig wird, weil ich schon so lange dabei bin. Aber ich musste nie die Stelle wechseln, weil die Arbeit sich verändert hat“, sagt Ilona Krischke. Und dass sie in ihrer Freizeit dann doch mal gerne mit dem Hund in den Wald geht oder singt, „um den Kopf frei zu kriegen“. Doch, meint sie mit einem fröhlichen Lachen: „Sie können mich nachts wecken und ich kann Ihnen runterrattern, wer in der Augenklinik wo was in welchem Zimmer macht!“ So ist das als gute Seele der Firma.

Neue Homepage

von den Fachärzten aus der Radiologie & Nuklearmedizin Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen

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seit 2013 34

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09.09.2013

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NEWS

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Tomosynthese

1.

vom Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. med. Alexander Henze

vom Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen – Facharzt für Psychiatrie/Psychotherapie Dr. med. W. E. Hofmann

2. 3. Digitale Mammographie in 3D-Darstellung

4.

Neues zur Karotisstenose: Operation versus Karotisstenose: Aktuelle Studien zur sekundären Schlaganfallprophylaxe zeigen, dass das Karotisstenting der Karotisendarteriektomie bis heute nicht überlegen ist (M. Ludwig et al. 2010). Neues aus der Prävention und Sportmedizin: Sportliche Aktivität hat Vorteile für eine Vielzahl von Erkrankungen. Wesentlich ist der Ausschluss von Kontraindikationen. Zu körperlicher Aktibvität ermuntern, nicht übefordern. Sport als Therapiekonzept (M. Kemper, Bayer. Ärztblatt 2011). Speziell ein für Alzheimer-Patienten konzipiertes Bewegungsprogramm verbessert die Kognition und entlastet die Betreuer. (Barnes D. et al. An Integrative Exxercise Program for Individuals with Dementia. S24.007ted)

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Die digitale Mammographie Tomosynthese (Abbildung links) ist ein neues Verfahren, bei welchem dreidimensionale Bilddaten erzeugt werden. Die Tomosynthese soll somit eine bessere Darstellung der Brust erzeugen und störende Überlagerungen des Gewebes aufheben. Die Strahlenbelastung ist vergleichbar mit der 2D-Darstellung (Abbildung rechts). Weitere Untersuchungen werden zeigen, ob sich die Tomosynthese in der Diagnostik und im Screeningprogramm durchsetzen kann.

Hirnschrittmacher noch besser als gedacht: Mehr als bisher angenommen, verbessert die tiefe Hirnstimulation die Lebensqualität bei Menschen mit Idiopathischer Parkinsonerkrankung (early stim).

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DENTALLABOR GADAU

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Dentallabor Gadau · Für Bioästhetische Zahnheilkunde

Für unbegrenzte Möglichkeiten? Werkstoff Zirkon: Die Hochleistungs-Keramik wird als Zahnersatz zunehmend beliebt

Dem menschlichen Körper ist Zirkonoxid nicht neu: Die weiß- bis elfenbeinfarbene Hochleistungs-Keramik wird seit mehr als 30 Jahren für Hüft- und Kniegelenke verwendet. Mittlerweile hat auch die Zahnmedizin diesen äußerst haltbaren und ausgesprochen gut verträglichen Werkstoff als künstlichen Zahnersatz für sich entdeckt – nicht zuletzt dank moderner Computertechnik, die die feine Verarbeitung des sehr harten Materials in Dentallabors möglich gemacht hat. Studien belegen, dass mit Zirkonoxid höchste mechanische Sicherheit und langjährige Haltbarkeit gewährleistet sind.

Bislang wurden für Zahnersatz vor allem Metall-Legierungen und Titan verwendet; Zirkonoxid hat aber aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften das Zeug dazu, Metalle als Gerüstmaterial für künstliche Zähne zu ersetzen. Denn es ist nicht nur haltbar, hart und gut verträglich, sondern hält auch gut die Belastungen aus, die zum Beispiel durch Kaubewegungen im Mund entstehen, ist durchlässig für Röntgenstrahlen, leitet nicht elektrisch, ist auch bei Aller-

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gikern ohne Probleme einsetzbar und weist wegen seiner Metallfreiheit keinerlei Korrosionsanfälligkeit auf. Nicht zuletzt fügt es sich auf Grund seiner Farbe unauffällig in den Zahnbereich ein. Mit diesen Eigenschaften ist es mit dem gewachsenen Zahn vergleichbar. Ob Zirkonoxid in Frage kommt, entscheidet der Zahnarzt; in manchen Fällen kann eine Goldlegierung und Keramik als mögliche Kombination die bessere

Wahl sein – bei ausgeprägtem Knirschen mit den Zähnen zum Beispiel. Entscheiden sich Zahnarzt und Patient jedoch für eine vollkeramische Versorgung, kommt häufig Zirkonoxid für Brücken und Kronen zum Einsatz. Für die Verarbeitung wird in die Fräsmaschine eine Scheibe aus eben dieser Keramik gespannt; da Zirkonoxid aus Zirkonsand gepresst wird, ist es nur in Scheibenblöcken lieferbar. Die Maschine fräst das Gerüst für den Zahnersatz anhand computergestützter Daten aus der Scheibe heraus; das so entstandene Gerüst verblendet der Zahntechniker mit weiterer Keramik ästhetisch ansprechend, bevor er es endbearbeitet und brennt. Grundsätzlich kommt Zirkonoxid als Material für Brücken und Kronen in Frage sowie für Implantate. Brücken ersetzen einen oder mehrere fehlende Zähne; Kronen ersetzen einen komplett beschädigten Zahn. Für das Gerüst der vollkeramischen Krone wird Zirkonoxid verwendet, das dann mit weiterer Keramik farblich und formlich passend verblendet wird. Die fertige Krone besteht dann aus Vollkeramik und ist hoch stabil. Bei Implantatarbeiten ist es möglich auch den Implantataufbau aus Zirkon zu fräsen. Der Patient hat somit weniger Metall im Mund und der kosmetische Effekt, besonders im Frontzahnbereich mit einer Zirkonkrone darauf, ist nach heutigem Stand der Zahntechnik optimal.


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Eine feste Zahnspange ist ein echter Hingucker – aber nicht unbedingt einer, der ihre Träger glücklich macht. Mancher schämt sich, sein Zahnspangenlächeln zu zeigen und kriegt den Mund kaum auf. Andere stehen beruflich oder privat in der Öffentlichkeit, haben viel Kontakt mit Menschen und empfinden die Spange im Mund als besonders störend. Für sie ist die Lingualtechnik genau das Richtige: Eine Zahnspange, die innen an den Zähnen befestigt wird und von außen nicht zu sehen ist.

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AUGENKLINIK ASCHAFFENBURG | AUGEN LASER ZENTRUM

AUGENKLINIK

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Wenn alles verschwimmt Altersbedingte Makuladegeneration: Genetische Faktoren und Rauchen sind Hauptrisiko – neue Medikamente Schmerzen, können aber Sehbeeinträchtigungen wie zum Beispiel eine verzerrte Wahrnehmung der Umwelt bedingen. Im weiteren Verlauf der trockenen AMD sterben Sinneszellen ab – ein großes Problem, denn der Körper kann sie nicht regenerieren. Eine Therapie der trockenen Form gibt es derzeit nicht. Um den Krankheitsfortschritt aufzuhalten wird das Tragen von Sonnenbrillen und eine Ergänzung der Nahrung mit speziellen Vitaminpräparaten empfohlen. Rauchen sollte so schnell wie möglich aufgegeben werden.

Genetische Faktoren und Rauchen sind das Hauptrisiko der altersbedingten Makuladegeneration. Diese Augenerkrankung betrifft den Punkt des schärfsten Sehens der Netzhaut, der als Macula lutea (Gelber Fleck) bezeichnet wird. Die Sinneszellen dort verlieren nach und nach ihre Funktion, was im schlimmsten Fall bis zum Verlust der zentralen Sehschärfe führt. Buchstaben verschwimmen, Details sind nicht mehr wahrnehmbar, gerade Linien erscheinen krumm: Patienten mit fortschreitender AMD können das, was sie direkt anschauen, oft kaum oder nur verzerrt erkennen. Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, jedoch können bestimmte Formen durch neue Medikamente gestoppt oder verlangsamt werden. Unter den verschiedenen Formen der Makuladegenerationen ist die altersbedingte (AMD) mit Abstand die Häufigste. Weltweit leiden daran geschätzt 25 Millionen Menschen, vorwiegend ältere ab 60 Jahren – daher ihr Name. Etwa ein Viertel der über 80-Jährigen weist typische Merkmale auf. Die AMD ist eine der häufigsten Ursachen für Erblindung in den westlichen Industrienationen. Hauptrisikofaktoren sind eine genetische Veranlagung (bis zu 71 Prozent) und Rauchen. Außerdem spielen auch Übergewicht und zu starke Sonnenbelastung eine Rolle.

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Zwei Formen der AMD gibt es: die trockene und die feuchte. Die trockene AMD ist mit etwa 85 Prozent der Fälle wesentlich häufiger. Sie entwickelt sich langsam und schleichend, oft über Jahre hinweg. Im Vergleich mit der feuchten Form kommt es nicht zu plötzlichen und dramatischen Sehverlusten. Insbesondere Spätstadien nehmen mit steigendem Alter zu. Bei der trockenen AMD bilden sich häufig Ablagerungen von Stoffwechselprodukten unter der Netzhaut, so genannte Drusen. Diese Drusen verursachen keine

Die feuchte Form ist die seltenere, aber schneller verlaufende Form der altersbedingten Makuladegeneration. Hier bilden sich unter der Netzhaut krankhafte Gefäße, die undicht sind und zu einer Schwellung der Macula führen. Auch große Blutungen sind möglich. Durch die Schwellung der Netzhautmitte wird die Sehschärfe massiv beeinträchtigt. Unbehandelt kann diese Form rasch zur Erblindung führen. Sie lässt sich aber durch das einspritzen moderner Medikamente ins Augeninnere behandeln. Diese Medikamente verhindern das Wachstum neuer Gefäße und dichten die bestehenden ab. Eine solche Therapie muss allerdings monatlich wiederholt und manchmal über Jahre fortgesetzt werden.

Patienten mit fortgeschrittener AMD empfinden vor allem ihre verminderte Lesefähigkeit als große Belastung. Hier können eine Reihe optischer und elektronischer Sehhilfen zum Einsatz kommen, die genau auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden müssen.


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DR. MED. ZUMBANSEN

09.09.2013

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DR. MED. BACHMANN

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DR. MED. WALTER-FINCKE

DR. MED. LIPKA

Wir sind Mitglied der AugenAllianz, ein bayernweiter, operativer, augenärztlicher Verbund, sowie des Augen Diagnostik Centrums Bayerischer Untermain in Aschaffenburg. Belegärzte der Hofgartenklinik Aschaffenburg. Betreiber des Augen Laser Zentrums für refraktive Chirurgie und Excimer-Laserbehandlung zur Beseitigung von Fehlsichtigkeiten in Aschaffenburg. Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001. Nutzen Sie unsere monatlichen, kostenfreien Infoabende nach telefonischer Anmeldung. Weitere Informationen erfahren Sie unter www.augen-ab.de.

Unser Tätigkeitsspektrum konservativ:

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쐽 Die gesamte Augendiagnostik

쐽 Ambulante und stationäre Operationen

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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI

NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE

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09.09.2013

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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie

Botenstoffe (Neurotransmitter) im Gehirn Neurotransmitter Bei vielen Erkrankungen aus dem neurologischen und psychiatrischen Fachgebiet spielen Hormone ursächlich eine entscheidende Rolle. Die Hormone und deren Vorstufen, die im Gehirn produziert werden, nehmen Einfluss auf biochemische Prozesse im gesamten Organismus. Daneben gibt es Überträgerstoffe (Neurotransmitter), die im synaptischen Spalt ihre Arbeit verrichten. Beispiele aus dem Fachgebiet Neurologie und Psychiatrie, bei denen Neurotransmitter eine herausragende Rolle spielen, sind Depression, Demenz vom AlzheimerTyp und Idiopathisches Parkinsonsyndrom.

Gerne erkläre ich Ihnen die Zusammenhänge genauer. Depression: Das bekannteste „Neurohormon“ im Zusammenhang mit Depression ist Serotonin. Serotonin wirkt biochemisch als Neurotransmitter. Es hilft Signale im Gehirn zu übertragen. Man muss jedoch wissen, dass 90 % unseres Serotonins im Magen-Darm-Trakt und in den Blutplättchen (Thrombozyten) zu finden ist. Serotonin wird aus der Aminosäure

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Tryptophan synthetisiert. Es beeinflusst verschiedene psychologische und körperliche Funktionen, wie Stimmung, sexuelle Funktion, Appetit, Schlaf, Gedächtnis, Lernen und Temperaturregulation. Über den Serotoninspiegel im synaptischen Spalt kann die Stimmung beeinflusst werden. Die Ursache der Depression kann an herabgesetzter Produktion von Serotonin liegen. Ein anderer Grund sind fehlende Rezeptoren oder Mangelbesetzung derselben mit Serotonin.

Manchmal kann Serotonin das Ziel (den Rezeptor) nicht erreichen. Neben der Stimmung werden Zwangssymptomatik, Angst, Panikattacken und wahrscheinlich Ärger durch Serotonin beeinflusst. Deshalb ist es mittlerweile unumstritten, dass selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) den Serotoninstoffwechsel günstig beeinflussen und die postsynaptische Membran vermehrt mit Serotonin versorgen können. Obwohl man mittlerweile sehr genau weiß, dass Serotonindefizite eine auslösende Rolle für die Depression spielen können, ist es in der Praxis noch nicht möglich, diesen Spiegel zu bestimmen. Blutspiegel können gemessen werden, stehen jedoch nicht in Zusammenhang mit dem Serotoninspiegel im Gehirn. Neben den SSRI werden auch SNRI (Serotonin- und Norepinephrin reuptake inhibitors) zur Therapie der Depression erfolgreich eingesetzt. Es ist unbestritten, dass der Serotoninspiegel durch intensive körperliche Aktivität (Ausdauersportarten) positiv beeinflusst werden kann. Die Häufigkeit der Depression ist unter regelmäßiger sportlicher Therapie bei vielen Patienten deutlich rückläufig. Der exakte Mechanismus ist bislang nicht geklärt. Es ist bekannt, dass das männliche Geschlecht über mehr Serotonin im Ver-


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gleich zu Frauen verfügt. Der Unterschied ist jedoch gering. Männer und Frauen reagieren unterschiedlich auf Serotoninmangel. Frauen erkranken häufiger an depressiven Episoden. Es ist bekannt, dass es stärkere Stimmungsschwankungen bei Frauen gibt, vor allem prämenstruell sowie im Wochenbett. Die Menopause spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Mittlerweile häufen sich auch Publikationen, dass im Alter die Aktivität von Neurotransmittern inklusive Serotonin zurückgeht. Bei Alzheimer-Patienten findet sich ein größeres Serotonindefizit im Gehirn. Aber es gibt keine Erkenntnisse, dass die Erhöhung des Serotoninspiegels die kognitive Störung verbessert. In der biochemischen und pharmakologischen Forschung ist hier in Zukunft viel zu tun. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer gelten als sichere Medikamente mit wenig Nebenwirkungen. Ihr Neurologe und Psychiater kennt eventuelle Interaktionen und wird bei der Verschreibung auf solche achten. Es ist sinnvoll, mit einem Facharzt den Einsatz von Medikamenten, die in den Serotoninstoffwechsel eingreifen, zu besprechen. Trizyklische Antidepressiva wurden bis zur Einführung der SSRI häufig verschrieben, auch diese wirken über Neurotransmitter positiv auf die Depression, haben jedoch mehr Nebenwirkungen. Trizyklika können mit SSRI kombiniert werden.

siehe Text

Demenz vom Alzheimertyp: Warum ist der Botenstoff Acetylcholin wichtig? Acetylcholin ist ebenfalls ein Neurotransmitter, d. h. er fungiert als Überträ-

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siehe Text

ger von Nervenimpulsen, sorgt für die Kommunikation zwischen den Nervenzellen im Gehirn. An Prozessen, die mit Lernen und Gedächtnis zu tun haben, ist der Botenstoff beteiligt.

Leistungsfähigkeit und die Stoffwechselaktivität.

Bei der Alzheimer-Erkrankung sterben Nervenzellen ab, die Acetylcholin produzieren. Es entsteht ein Mangel dieses Stoffes, deshalb werden therapeutisch Medikamente eingesetzt, die den Acetylcholinstoffwechsel positiv beeinflussen. Die Entstehung der Alzheimer-Demenz ist jedoch viel komplexer und auf vielen Ebenen noch ungeklärt. Die Therapie wird mit sogenannten Acetylcholinesterasehemmern durchgeführt, d. h. sie blockieren ein Enzym, das Acetylcholin im Gehirn abbaut. Acetylcholin gibt es nicht nur im Gehirn, sondern im gesamten Körper, deshalb sind auch Nebenwirkungen durch diese Medikamente möglich, die in der zugelassenen Dosis selten sind. Neben den Acetylcholinesterase-Inhibitoren gibt es noch sogenannte Glutamatantagonisten (Gegenspieler der Glutaminsäure), die ebenfalls die Erkrankung verlangsamen können.

Menschen die an der Idiopathischen Parkinsonerkrankung leiden, haben einen deutlichen Mangel an Dopamin. Dopamin ist ein eigenständiger Neurotransmitter im Gehirn, die dopaminergen Nervenzellen liegen vor allem im Mittelhirn und Zwischenhirn (schwarze Substanz). Dopamin steuert nichtwillkürliche Bewegungen, also unkontrollierbare, durch bestimmte Reize ausgelöste Reflexe. Ist zu wenig Dopamin vorhanden, wie bei Parkinsonpatienten, so gerät die Reizweiterleitung zwischen den Nervenzellen außer Kontrolle. Das Gleichgewicht der anderen Neurotransmitter mit Dopamin ist gestört. Bewegungsverlangsamung (Brady- und Akinese), erhöhte Muskelspannung (Rigor) und Zittern (Tremor), dies sind die Hauptsymptome der Idiopathischen Parkinsonerkrankung. Sie können durch die Einnahme von L-Dopa verbessert werden. Der Patient muss L-Dopa einnehmen, da Dopamin nicht die Bluthirnschranke überwindet. Die L-Dopa-Therapie mindert in den ersten Jahren die Symptome der Parkinsonerkrankung erheblich und nachhaltig, eine Heilung ist bis heute nicht möglich.

Neben der Diagnostik ist eine sorgfältige Therapie in allen Stadien der Erkrankung notwendig. Die Möglichkeit der Prophylaxe gegen diese Erkrankung gibt es nicht, regelmäßige geistige Tätigkeit sowie sportliche Übungen können die Erkrankung hinauszögern und verlangsamen. Ihr Neurologe kann Ihnen dazu Übungen erläutern, mit denen Sie das Gedächtnis trainieren. Einer der vielen positiven Effekte körperlicher Bewegung kommt dadurch zustande, dass die Durchblutung angeregt wird, auch die des Gehirns. Die bessere Sauerstoffversorgung des Gehirns steigert die

Idiopathische Parkinson-Erkrankung:

Gelangt ein Reiz an die Nervenfasern, so wird der dort gespeicherte Neurotransmitter in den synaptischen Spalt freigesetzt und postsynaptisch angedockt. Dies löst einen elektrischen Impuls aus, sodass der Reiz bis zur Muskelfaser weitergeleitet werden kann. Der DopaFortsetzung auf Seite 44

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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI

NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE

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09.09.2013

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Für weitere Fragen stehen wir Ihnen in der Praxis gerne zur Verfügung.

Dopamin ist ein Botenstoff im Gehirn (Neurotransmitter). Wenn dieser wichtige Botenstoff in der Substantia nigra im Mittelhirn nicht mehr ausreichend gebildet wird, können von dort die wichtigen Nachrichten nicht mehr an höhere Zentren in den Basalganglien weitergegeben werden. Dr. med. W. E. Hofmann

Fortsetzung von Seite 43 minmangel führt zu einem Ungleichgewicht in der Funktion verschiedener Transmitter. Glutamat liegt dann im Überschuss vor, Dopamin zeigt einen Mangel. Dieses Ungleichgewicht ist für einen Großteil der motorischen Symptome verantwortlich. Die Therapie des Parkinsonsyndroms hat das Ziel, mehr Dopamin im synaptischen Spalt zur Verfügung zu stellen. Dies kann durch die Zugabe von L-Dopa-Präparaten erreicht werden, jedoch können auch Dopaminagonisten und sogenannte COMTHemmer und MAO-B-Hemmer eingesetzt werden. Diese beeinflussen den Neurotransmitter Dopamin. Die Therapie des Parkinsonsyndroms hängt vom Alter, von der Ausprägung der Erkrankung und vielen anderen Faktoren ab. Eine präzise Einstellung der Parkinsonerkrankung kann nur von Spezialisten durchgeführt werden. Auch die sogenannte Tiefe Hirnstimulation verändert die dopamingesteuerten elektrischen Impulse. Die DuoDopa-Pumpe setzt kontinuierlich Dopamin für die Unterstützung des nicht intakten Stoffwechsels frei. Dies sind nur drei wichtige Erkrankungen aus dem neurologischen und psychiatrischen Fachgebiet, die durch Neurotransmitterstörungen ausgelöst, aber mit Medikamenten gut therapierbar

sind. Neben den genannten Botenstoffen sind noch Glutamat, Glyzin, Noradrenalin, Adrenalin und Gamma-AminoButtersäure zu nennen. Über die hypothalamisch hypophysäre Schiene werden auch die Schilddrüse, die Nebennierenrinde sowie männliche und weibliche Sexualhormone gesteuert. Dieser Artikel kann nur einen Überblick geben, wie wichtig die Neurotransmitter bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen sein können. Vor allem medikamentös-therapeutische Ansätze berücksichtigen das Ungleichgewicht.

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Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem Neurologen. Die Expertise des Behandlers spielt bei diesen Erkrankungen für den Patienten die entscheidende Rolle.

Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie

Zusammenfassend ist zu sagen, dass bei den genannten Erkrankungen nach Diagnosestellung möglichst umgehend eine Therapie einzuleiten ist. Die Entscheidungen müssen in Zusammenarbeit zwischen Hausarzt, Facharzt und Patienten gefällt werden. Regelmäßige Untersuchungen beim Facharzt sind dringend notwendig. Auf ebenfalls notwendige und wirksame Therapie der nicht motorischen Symptome (LSVT LOUD, LSVT BIG, kognitives Training etc.) kann hier nur verwiesen werden.

H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie

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Stottern (2.Teil) Diagnostik, Therapiemethoden und der Umgang mit Stottern im Alltag, in Kindergarten und Schule In der letzten Ausgabe von Gleis 1 haben wir über primäre und sekundäre Symptome des Stotterns, über die Ursachen und den aktuellen Forschungsstand zum Thema Stottern berichtet. In der aktuellen Ausgabe möchten wir Sie über Diagnostik, Therapiemöglichkeiten und den Umgang mit Stottern im Alltag, in Kindergarten und Schule informieren.

Wann wird die Diagnose gestellt und wer stellt sie? Die Diagnose Stottern (ICD 10) wird gestellt, wenn typische Symptome (Wiederholungen, Blockierungen, spannungsbegleitete Dehnungen) in erheblichem Ausmaß auftreten. Dabei können einzelne Laute (m-m-m-m-morgen), Silben (Ma-maMathe) oder ganze Wörter (wir-wir-wir) betroffen sein, fast immer verbunden mit einer körperlichen Anspannung. Diese Symptome müssen anhaltend oder wiederholt auftreten und mindestens drei Monate andauern. Die Erstdiagnose wird entweder von Kinderärzten, HNO-Ärzten, Phoniatern, Allgemeinärzten oder Neurologen gestellt.

Wie wird Stottern diagnostiziert? Ist durch einen Arzt das Vorliegen oder der Verdacht einer Stottersymptomatik gestellt, werden Kinder, Jugendliche oder Erwachsene zur genauen Diagnostik und Therapie mittels einer Heilmittelverordnung an einen Therapeuten weiter geleitet. Dies ist in der Regel entweder eine Sprachtherapeutin, Logopädin oder Sprachheilpädagogin. Der behandelnde Therapeut sollte unbedingt eine zusätzliche Ausbildung im Bereich „Stottern“ und Erfahrung in der Behandlung von stotternden Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen haben. Die Diagnostik des Stotterns verfolgt dabei verschiedene Ziele: Zum einen werden die individuell ausgeprägten Stottersymptome (Kernsymptome) erfasst, ebenso das körperliche Begleitverhalten.

Aber auch die nicht sichtbaren Merkmale des Stotterns wie Sprechangst, Minderwertigkeitsgefühl, Scham etc. müssen unbedingt thematisiert und erfasst werden. Ein drittes Ziel ist die sogenannte Differentialdiagnostik. Darüber muss Stottern von anderen Redeflussstörungen wie zum Beispiel Poltern abgegrenzt werden. Auch muss geklärt werden, ob das Stottern aufgrund einer neurologischen Erkrankung (Sauerstoffmangel während der Geburt, Epilepsie, Schlaganfälle oder andere Hirnschädigungen) oder durch schwere traumatische Erlebnisse verursacht worden ist. Bei Kindern muss eine Aussage darüber getroffen werden, ob es sich bei dem vorgestellten Kind um Stottern oder um eine physiologische Sprechunflüssigkeit handelt, die in der Regel nicht behandlungsbedürftig ist. Eine Beratung der Eltern sollte auch dann durchgeführt werden, wenn kein behandlungsbedürftiges Stottern vorliegt. Darin erhalten die Eltern Informationen über Gefahrensignale für behandlungsbedürftiges Stottern und über Möglichkeiten, ihr Kind zu unterstützen.

vielen Kindern (60 – 80 %) kommt es zu einer Überwindung (Remission) des Stotterns, bei einigen mit Hilfe von Therapie, bei einigen auch ohne therapeutische Hilfe. Dies bedeutet jedoch nicht, dass vor allem bei jungen Kindern einfach abgewartet werden sollte.

AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

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Es ist bislang nicht möglich für ein einzelnes Kind vorherzusagen, ob es das Stottern verlieren wird oder nicht. Sprechen Sie mit ihrem Kinderarzt und bestehen Sie auf eine genaue Abklärung durch eine möglichst spezialisierte Sprachtherapeutin. In einigen Fällen reicht bereits eine professionelle Diagnostik und Beratung von wenigen Stunden aus.

Was ist eine seriöse Therapie? Wann wird Stottern behandelt? Stottern ist behandelbar. Je früher Stottern wahrgenommen und erkannt wird und je früher mit einer Therapie begonnen wird, desto höher liegen die Chancen, gute Therapieerfolge zu erzielen. Nicht jedes Kind, das Stottersymptome zeigt, ist auch therapiebedürftig. Bei

Es gibt im deutschsprachigen Raum eine Vielzahl an medienwirksamen Therapieangeboten, die oft schnelle Hilfe oder gar vollständige Heilung versprechen. Diesen sollte man mit höchster Vorsicht begegnen. Woran aber erkennt man eine seriöse Therapie? Fortsetzung auf Seite 46

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AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

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Fortsetzung von Seite 45

Eine Veränderung der Sprech- und Verhaltensmuster benötigt meist eine langfristig angelegte Therapie. Daher weisen erfahrene Stottertherapeuten auch offen auf die Grenzen einer Symptomfreiheit beziehungsweise auf die Möglichkeit von Rückfällen hin. Auch während der Therapie kann es zu Rückfällen und Rückschritten kommen. Diese werden als therapeutische Chancen begriffen und bereits während der laufenden Therapie thematisiert. Ein strukturiertes Nachsorgeprogramm sollte zum Ende der Therapie besprochen und geplant werden, um einen nachhaltigen und langfristigen Erfolg zu gewährleisten. Ziel ist es, so spätere Rückfälle abzuschwächen und aufzufangen. Individuelle Erfolgsaussichten sind nach wissenschaftlicher Kenntnis nicht genau vorhersehbar. In einer anerkannten Stottertherapie werden immer mehrere Ebenen – je nach Therapieform in unterschiedlicher Gewichtung – behandelt: Veränderung der Sprechweise und Steigerung der Sprechflüssigkeit Abbau der Begleitsymptome, mit dem Ziel, ohne Tricks und unbelastet zu sprechen Reduktion von Sprechängsten Eltern- und Umfeldberatung Im Wesentlichen handelt es sich um eine Kombination aus sprech- und verhaltenstherapeutischen Verfahren, mit denen man versucht, kleine und große Patienten zu flüssigem Sprechen zu verhelfen. Dazu gehören folgende anerkannte Therapieverfahren: Beim Lidcomb-Programm wird flüssiges Sprechen konsequent nach genauer Vorgabe der Therapeutin positiv verstärkt. Ein Elterteil wird dabei in jeder Therapiestunde angeleitet, damit das Kind zuhause täglich 10 Minuten das Prinzip anwenden kann. Verfahren, die es dem „Stotterer“ ermöglichen, mit dem Stottern selbstbewusster umzugehen und bei Bedarf in das Stotterereignis einzugreifen, indem er es entweder rechtzeitig vorher „abfängt“ oder wenn dies nicht gelingt, das Symptom möglichst schnell unter Kontrolle zu bekommen und dann aufzulösen versucht (Non Avoidance –Therapieverfahren)

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Verfahren, die das gesamte Sprechen verändern und so das Stottern umgehen. Die Annahme dabei ist, dass Stottern ein erlerntes Verhalten ist und durch ein Neulernen des Sprechens wieder verlernt werden kann (Fluency Shaping Therapieverfahren). Indirekte Verfahren, bei denen Patienten bewusst nicht mit ihrem Handicap konfrontiert werden und auch nicht unmittelbar an den Symptomen des Stotterns gearbeitet wird. Um eine positive Wirkung auf das Stottern zu erzielen wird in enger Zusammenarbeit mit den Eltern versucht, Grundlagen für ein angstfreies, ruhiges Sprechen zu schaffen (vor allem bei kleinen Kindern angewandt). Verhaltenstherapeutische Verfahren, Entspannungstechniken (Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation etc.) und kognitive Therapien (Rational-Emotive-Therapie und das StressInoculation Training, d.h. die kognitive Umstrukturierung begleitender Gedanken und innerer Befehle) sind insbesondere für Erwachsene als Zusatztherapie in Einzelfällen hilfreich und können Sprechängste erfolgreich reduzieren. Rhetorikseminare können helfen, kommunikative Fähigkeiten zu trainieren und das Sprechverhalten zu vervollkommnen sowie selbstsicherer aufzutreten. Je erfahrener eine Stottertherapeutin ist, desto weniger wird sie nur einen Therapieansatz verfolgen, sondern Elemente aus verschiedenen Therapiekonzepten integrieren. Nach meiner Erfahrung benötigen viele Patienten immer wieder auch spezielle Lockerungs- und Entspannungsübungen für die mimische Muskulatur (Kiefergelenke, Musculus orbicularis oris) und die Kehlkopfmuskulatur. Bei jedem Patienten ist daher immer eine individuelle Zusammenstellung an Therapieelementen erforderlich.

Wo findet die Stottertherapie statt? Stottertherapie kann ambulant oder stationär, einzeln oder in Gruppen, nur mit den Eltern oder zusammen mit dem Kind erfolgen. Speziell bei Jugendlichen und Erwachsenen ist die konkrete Arbeit in Alltagssituationen wichtig, die durch ein gezieltes In-vivo-Training geübt werden. Es ist wichtig, Telefonieren zu üben, in Geschäfte zu gehen und nach bestimmten Produkten zu fragen sowie ganz „normale“ Kommunikations-

situationen zu trainieren. Häufig werden inzwischen auch Intensivtherapiewochen angeboten, bei denen Kinder, Jugendliche oder Erwachsene von zwei bis sechs Wochen gemeinsam Therapieund Übungsphasen sowie auch Freizeitaktivitäten verbringen. Diese intensivtherapeutischen Angebote eignen sich besonders gut als Nachsorgeprogramme. Auch Selbsthilfegruppen sind als Ergänzung sinnvoll und helfen, sich gegenseitig „stressfrei“ auszutauschen und mit dem Üben „am Ball zu bleiben“.

Hinweise für den Umgang mit Stottern im Alltag, in Kindergarten und Schule

Im Alltag gibt es ein paar günstige Hilfestellungen, die Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das Sprechen/Stottern erleichtern. Dazu gehören u.a.: I Starke Sprechschwierigkeiten des Kindes verständnisvoll kommentieren „das ging ganz schön schwierig oder?“ I Während des Stotterereignisses ruhig bleiben (auch mimisch nicht zusammenzucken) I Blickkontakt während des Stotterereignisses halten (nicht den Blick abwenden!) I Kind / Jugendlichen / Erwachsenen aussprechen lassen (nicht unterbrechen oder selbst den Satz beenden) I Entspannte Sprechsituation ohne Zeitdruck schaffen I Pausen im Gespräch aushalten und zulassen I Keine „gut gemeinten“ Ratschläge geben („sprich einfach langsamer“) I Positive, wertfreie Rückmeldung geben („das war flüssig, glatt, ohne zu stottern gesprochen“)


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Im Kindergarten Ob das Stottern des Kindes im Rahmen der Kindergruppe thematisiert wird, hängt von vielen Variablen ab.

Zunächst ist die individuelle emotionale Auseinandersetzung des Kindes mit seiner Symptomatik zu berücksichtigen. Wenn das Kind von den Unflüssigkeiten und den erfolgten Reaktionen noch relativ unbelastet ist, hilft es ihm wahrscheinlich wenig, wenn sein Problem offen thematisiert wird, im Gegenteil können dadurch Schamgefühl oder Unsicherheiten hervorgerufen werden. Bei einem Kind jedoch, das selbst bereits deutliche Reaktionen auf sein unflüssiges Sprechen zeigt, oder das von seiner Gruppe oder Freunden bereits (negative) Reaktionen erfahren hat, ist eine Einflussnahme auf die Gruppe eher zu befürworten. Tauschen Sie sich also in einem gemeinsamen Gespräch mit den Erzieherinnen über den Entwicklungsstand und die Sprechunflüssigkeiten Ihres Kindes aus. Ziehen Sie gegebenenfalls eine erfahrene Sprachtherapeutin hinzu. Verdeutlichen Sie ihrem unflüssig sprechenden Kind, was auf es zukommt, damit es nicht durch situativen Stress überfordert wird. Rituale wie z. B. Verse, Lieder, Fingerspiele geben allen Kindern Sicherheit und unterstützen so die Sprechflüssigkeit. Verzichten Sie auf ständiges Fragen. Besser ist es, sich nach Details aus dem Alltag zu erkundigen, bei denen Ihr Kind die Möglichkeit hat, mit „ja“ oder „nein“ zu antworten.

In der Schule Für viele stotternde Jugendliche ist der alltägliche Schulbesuch mit vielen unangenehmen Gefühlen, Ängsten und Problemen verbunden. In der Schule ist es

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leider auch so, dass eine Vielzahl stotternder Schüler unentdeckt bleibt. Und leicht stotternde Schüler beziehungsweise Schüler, die ihr Stottern gut verbergen können, befinden sich oftmals in einer besonderen Notlage. Dahinter stecken oft Ängste, entdeckt und ausgelacht zu werden. Da jedes Stottern anders ist und Schüler jeweils anders mit ihren Symptomen umgehen, ist es auch für Lehrer und Pädagogen nicht immer leicht, stotternde Schüler zu erkennen. Es gibt jedoch eine Reihe von Beobachtungskriterien, anhand derer Lehrer innerhalb von 5 – 10 Minuten Stottern erkennen können. Lehrer sollten Schüler auch durchaus offen in einem Einzelgespräch auf das Stottern ansprechen. Auch wenn dies zunächst vielleicht unangenehm ist, schafft es Erleichterung und einen offenen Umgang mit dem Handicap. Befindet sich ein Schüler bereits in einer Stottertherapie, können in Absprache mit der Therapeutin gegebenenfalls einzelne Sprechtechniken im Unterricht sinnvoll eingesetzt werden. Oder das Kind spricht mit der Lehrerin ab, wann es vorlesen soll, ob es nur nach vorherigem Melden dran genommen werden möchte oder auch spontan. In der Klasse sollte klar gestellt sein, dass eine Atmosphäre der Akzeptanz und Wertschätzung gegenüber Schülern, die stottern, besteht. Übrigens haben stotternde Schüler aufgrund ihrer Sprechbehinderung einen rechtlichen Anspruch auf einen Nachteilsausgleich basierend auf Artikel 3 des Grundgesetzes. Damit werden mündliche Einschränkungen ausgeglichen, ohne die Schüler gänzlich von mündlichen Leistungsnachweisen und Mitarbeitsnoten zu befreien. Sie erhalten aber zum Beispiel Zeitverlängerungen bei mündlichen Prüfungsleistungen, Präsentationen auf Video, Computer zur schriftlichen Beantwortung von Fragen etc.

Fazit Die Erfahrung hat gezeigt, dass insbesondere stotternde Jugendliche und Erwachsene, nicht selten mehrere Anläufe brauchen, bis sie eine erfolgreiche Therapie gefunden haben. Es lohnt sich also seinen Glauben an die Wirksamkeit und die Hilfe durch Therapie nicht von einem Versuch abhängig zu machen. Dazu gibt es zu viele Therapien, die wissenschaftlich untersucht und von denen nachgewiesen

werden konnte, dass sie stotternden Menschen geholfen haben, mit ihrem Sprechen erfolgreicher umzugehen. Wenn Sie Hilfe benötigen oder Fragen zum Thema haben, können Sie sich gerne an uns wenden.

Dr. phil. Ingeborg Maser

Akademische Praxis für Sprachtherapie

HIER FINDEN SIE UNS: Akademische Praxis für Sprachtherapie Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28

www.sprachtherapie-maser.de

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PRAXIS DR. WOLFGANG GUTWERK UND DR. MECHTHILD FRANZ

ZAHNÄRZTE

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Zähne im Blick behalten Mundhygiene: Hormonelle Veränderungen betreffen auch die Zähne – Kontrollen und professionelle Zahnreinigung helfen

Hormonelle Veränderungen können die Zähne schädigen. Kritische Lebensphasen sind vor allem die Pubertät, eine Schwangerschaft und die Wechseljahre; Frauen sind für Zahnprobleme während hormoneller Umstellungen also gefährdeter als Männer. Besonders häufig leiden sie in dieser Zeit unter Entzündungen des Zahnfleischs (hormonelle Gingivitis), die ohne rechtzeitige Behandlung auf den Zahnhalteapparat (Parodontium) übergreifen können. Regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen, wie sie die Praxis Gutwerk anbietet, sind deshalb besonders wichtig. Dass der Zahnhalteapparat von einer hormonellen Veränderung betroffen ist, zeigt sich in der Regel zuerst daran, dass das Zahnfleisch anschwillt. Dies tritt manchmal auch nur dezent auf und ist dann nur von einem Fachmann zu sehen. Zahnfleischbluten ist ein weiteres häufiges Symptom. Dies wiederum führt dann häufig dazu, dass aus Angst vor weiterem Bluten die Mundhygiene vernachlässigt wird. Hier gilt „Mut zum Putzen“, um eine Verschlechterung der Situation zu vermeiden. Auf schlecht geputzten Zähnen bildet sich Plaque und Zahnstein, was wiederum das Zahnfleisch noch mehr reizen und Karies verursachen kann – es entsteht ein Teufels-

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kreis. Deshalb darf die Mundhygiene trotz Zahnfleischbluten keinesfalls vernachlässigt werden; der Zahnfleischrand sollte mit der Zahnbürste sanft massiert werden, auch wenn er weiter blutet. Gründliches Putzen und eine professionelle Zahnreinigung können die Probleme lindern, auch Spülungen, z. B. mit Salzwasser – ggf. auch anderen Spülmitteln – können helfend unterstützen. Auf jeden Fall sollte der/die Betroffene sich hier zahnärztlichen Rat holen. Besonders stark und in kurzer Zeit verändert sich der Hormonhaushalt während der Schwangerschaft. Die Mundschleimhaut wird lockerer und das Zahn-

fleisch ist stärker durchblutet. Es ist deshalb empfindlicher und blutet leichter (Schwangerschaftsgingivitis). Manchmal entstehen schmerzende Zahnfleischwucherungen, die vom Zahnarzt ggf. sogar entfernt werden müssen, wenn sie durch andere Maßnahmen nicht zurückgehen. Studien belegen einen Zusammenhang zwischen Zahnfleischentzündungen und Frühgeburten. Leiden Frauen unter Schwangerschaftsübelkeit und müssen häufig erbrechen, kommen die Zähne vermehrt mit Magensäure in Kontakt. Das kann den Zahnschmelz schädigen (sogenannte Erosionen) und Karies verursachen. Die Zähne sollten nicht direkt nach dem Erbrechen geputzt werden; hier sollte man ca. 30 Minuten warten. Um die Zähne nicht zusätzlich zu belasten, sollten Schwangere den Konsum von süßen, zuckerhaltigen und sauren Speisen möglichst reduzieren. Früher hieß es, jedes Kind kostet eine Frau einen Zahn – mit gründlicher Hygiene und regelmäßigen Kontrollen durch den Zahnarzt trifft diese Aussage heute zum Glück nicht mehr zu.


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ahnhof

tb gegenüber Haup

Ihre Zahn-Spezialisten in Aschaffenburg Dr. Wolfgang Gutwerk, Dr. Mechthild Franz und Kollegen Zahnärzte, Implantologen und Oralchirurgen Ludwigstraße 3 (ggü. Hauptbahnhof) im GutWerk-Haus 63739 Aschaffenburg Telefon 0 60 21 44 393 0 www.gutwerk.de

Einblicke in die Praxis: Schauen Sie bei Gutwerk-TV rein!


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PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN

ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN

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Schuld ist nicht immer die Arthrose Triggerpunkte: Stoßwellentherapie zeigt gute Erfolge bei der Behandlung von schmerzhaften Muskelverkürzungen – viele Knie- und Hüftbeschwerden lassen sich so lindern.

Wenn Knie oder Hüfte schmerzen, liegt das nicht immer nur an einer Arthrose. Häufig kommen die Beschwerden von der Muskulatur – auch dann, wenn Röntgenbild oder Kernspintomografie belegen, dass die Gelenke VerschleißErscheinungen zeigen. Sind aber die Muskeln angegriffen, kann dies wiederum auch Schmerzen in angrenzenden Körperregionen und Gelenken hervorrufen. Die Probleme verursachen so genannte Triggerpunkte im Muskel, also dauerhaft verkürzte und verdickte Muskelfasergebiete. Mit der Stoßwellentherapie lassen sich diese Probleme gut behandeln. Das Verfahren kommt seit mehr als zwanzig Jahren in der Orthopädie zum Einsatz.

Triggerpunkte haben vielfältige Ursachen: Dazu zählen Kälte, falsche Körperhaltung, Überlastung, Sport, Stress, Unfälle, Operationen und Arthrose, die das Gelenk instabil werden lässt und falsche Belastung fördert. Ferner beeinflusst der Stoffwechsel (Diabetes, Schilddrüse, Mineralien,…) die Spannung der Muskeln. All dies führt dazu, dass einzelne Muskelabschnitte nach Anstrengung nicht entspannen und zusammengezogen, also verkürzt bleiben. Die Folge: Der Muskel wird nicht mehr so gut durchblutet, sein Gewebe bekommt nicht genug Sauerstoff, er übersäuert – der gesamte Stoffwechsel des Muskels wird beeinträchtigt. Die verkürzten Muskeln ziehen über die Sehnen zu stark an Wirbel- und Körpergelenken, so dass sowohl die Beweglichkeit der Gelenke eingeschränkt ist als auch Wirbel und Gelenke blockieren, das betroffene Gelenk überlastet wird und sogar ein Gelenkerguss entstehen kann. Letztlich können auch bei länger anhaltender Fehlfunktion Arthrosen, also

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Gelenkabnutzungen, begünstigt werden, weshalb ein frühzeitiges Eingreifen zu empfehlen ist. Vertriggerte Muskeln bedingen nicht nur teils anfallsweise oder wechselnde Schmerzen, Verspannungen und Stechen. Sie führen auch zu wechselhaften Empfindungsstörungen wie Brennen, Kribbeln, Taubheit, Kälteempfinden, Schwindel- oder Schweregefühl, Muskelschwäche, Muskelkrämpfe und -zucken sowie Schwellungen im Sehnenbereich. Die Beschwerden werden oft vom Patienten und Ärzten zunächst nicht richtig zugeordnet, weshalb viele Wochen und Monate vergehen können, bis die Ursache gefunden wird. Im Bereich der Hüfte kennen Orthopäden unter anderem das PiriformisSehnensyndrom, im Bereich von Knie und Oberschenkeln unter anderem das „Springerknie“. Oft verursachen auch nur die Ansätze der Muskelstrukturen –

also Sehnen und Bänder – die Probleme, wie zum Beispiel beim Fersensporn. Auch hier zeigt die Stoßwellentherapie gute Erfolge. Die Behandlung der Triggerpunke besteht zunächst in gezieltem Dehnen des Muskelabschnitts und in der Herstellung eines Gleichgewichtes der Muskelgruppen, die ein Gelenk bewegen. Dies macht der Patient entweder selbst oder mit Hilfe einer speziellen Krankengymnastik für Triggerpunkte. Oft reicht dies allein jedoch nicht, so dass die Stoßwellentherapie zum Einsatz kommt: Mit ihr werden hochfrequente Stöße, deren Druck individuell eingestellt werden kann, von außen gezielt auf die Triggerpunkte gerichtet. Diese mechanischen Stöße oder Schallwellen bewirken unter anderem, dass sich die vertriggerten Muskeln entspannen und wieder verlängern, der Stoffwechsel angeregt wird, Kalkdepots rund um die Sehnen verschwinden und sich Knochen wieder

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aufbauen. Zusätzlich wird der gesamte dazugehörige Muskelabschnitt behandelt und anschließend mit Kinesiotapes bandagiert, die die Muskeln entlasten und Verklebungen lösen können. Die Erfolgsrate bei diesem zertifizierten Verfahren liegt je nach Grundproblem bei 80 – 95 Prozent. Die meisten Patienten bemerken nach 1– 3 Anwendungen eine Besserung ihrer Beschwerden, die sich in einer besseren Beweglichkeit und Belastbarkeit zeigt. Bei vielen Problemen kommen beide Verfahren, nämlich die radiale und fokussierte Stoßwellentherapie zusammen zum Einsatz.

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Die Therapie ist nicht ganz schmerzfrei und kommt in der Orthopädie zur Behandlung von Triggerpunkten bereits seit mehr als 15 Jahren zum Einsatz. Als schonende, risikoarme und effektive Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden kommt sie ohne Medikamente aus, ist ohne Nebenwirkungen gut verträglich und regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an. In der Regel sind etwa fünf Behandlungen notwendig. Die Therapie kann auch den Verlauf und das Fortschreiten einer Arthrose positiv beeinflussen und das Einsetzen eines künstlichen Gelenks hinauszögern.

Muskel mit Trigger

Weitere Informationen: In der orthopädischen Praxisgemeinschaft von Dr. Fecher und Dr. Benes werden Sie umfassend informiert: Tel. 0 60 21 / 58 03 10 oder www.dr-fecher.de

Praxisgemeinschaft Orthopädie und Sportmedizin

Dr. Fecher & Dr. Benes Praxisgemeinschaft für Orthopädie & Sportmedizin rekonstruktive & ästhetische Fußchirurgie www.dr-fecher.de

Dr. med. Klaus Fecher • Rekonstruktive Fußchirurgie Ltd Arzt: Dr. Klaus Fecher Hallux Valgus, Hallux Rigidus, Zehenfehlstellungen, Anomalien, Fersensporn, Rezidiveingriffe nach Vor-OP Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem • Ambulante und stationäre Operationen • Schwerpunkt Fuß-, Knie- und Hüftgelenkchirurgie • Wirbelsäulenbehandlung - Bandscheibenprobleme • Stoßwellenzentrum - Triggerpunkttherapie • SpineMed Extensionstherapie

Dr. med. Georg Benes • Knie- und Hüftgelenkchirurgie Ltd Arzt: Dr. Georg Benes Knie- und Hüftgelenkendoprothetik, Minischlitten

Orthopädische Praxisgemeinschaft - Dr. Fecher & Dr. Benes Ludwigstraße 4 63739 Aschaffenburg Tel. 0 60 21 / 580 310 Fax 0 60 21 / 580 3122 fecher@fusskliniken.de www.dr-fecher.de

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PRAXISKLINIK ELISENPALAIS | ANÄSTHESIOLOGISCHES OPERATIONSZENTRUM

ANÄSTHESIE

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20 Jahre ambulantes OPZentrum in Aschaffenburg Am 01. Juli 2013 beging das heutige Ambulante Operationszentrum im Elisenpalais mit seinem Gründer Dr. Jürgen Hein das 20-jährige Praxisjubiläum. niedergelassener Anästhesist eröffnete Dr. Hein in der Bischingstraße in Frohnhofen seinen mobilen Anästhesiedienst. Hier diente anfänglich das Arbeitszimmer seiner Wohnung als Büro und Stützpunkt des in Plastikcontainern aufgeteilten Anästhesieequipements.

Operationsraum im Elisenpalais

1993 existierte neben der spezialisierten medizinischen Versorgung im damals neu eröffneten Klinikum Aschaffenburg lediglich die von Dr. Bredow geleitete Hofgartenklinik zur chirurgischen und unfallchirurgischen Basisiversorgung, sowie die durch einen belegärztlich tätigen Anästhesisten versorgte Frauenklinik Ziegelbergstraße. In den Jahren 1991 bis 1993 erfolgte eine Umstrukturierung des Klinikums; die bis dahin existierenden Belegabteilungen der HNO-Heilkunde, Urologie, Mund-KieferGesichts-Chirurgie und Augenheilkunde wurden aufgelöst. Die Urologie wurde später als neu gegründete Hauptabteilung im Klinikum fortgeführt. Die HNO-Heilkunde und MKG-Chirurgie verlagerte sich überwiegend in die Praxen der ehemaligen „Beleger“, in denen den angebotenen Leistungen keine ausreichenden qualifizierten Anästhesiekapazitäten gegenüber standen.

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Zu dieser Zeit arbeitete der noch vor der Wende aus Dresden „zugereiste“ Dr. Jürgen Hein als Anästhesist im Klinikum Aschaffenburg. Angeregt durch die Bekanntschaft einer „fahrenden Anästhesistin“ aus München, keimte das Interesse, kleineren Krankenhäusern ohne eigene Anästhesie, bzw. Arztpraxen mit operativem Leistungsangebot, einen mobilen anästhesiologischen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen. Eine eigene Praxis mit eigenen OP-Sälen für die Schar interessierter Operateure war zu diesem Zeitpunkt noch fern jeglicher Vorstellung.

Schnell zeigte sich, dass die an sich selbst gestellten, die eigene Tätigkeit betreffenden Ansprüche ohne eigene Operationsräume nur schwer zu realisieren waren. Diese Räumlichkeiten wurden eher zufällig im Gebäude der HNO-Praxis in der Heinsestraße gefunden. Nach entsprechenden Umbaumaßnahmen mit OP und Eingriffsraum konnten schließlich am 26.09.1994 die ersten Operationen durch die Dres. Markmiller & Meyer in den neuen Praxisräumen durchgeführt werden.

Mit der Zusage von 5 Operateuren/Behandlern, zukünftige anästhesiologische Leistungen von ihm in Anspruch zu nehmen, begann Dr. Hein seine Vorbereitungen zur Niederlassung als Kassenarzt. Am 01. Juli 1993 war es dann soweit. Mit der kassenärztlichen Zulassung als

Rückblick in die Heinsestraße


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Das Ärzteteam in der Praxisklinik Elisenpalais

g Dr. med. Jürgen R. Hein

Hans-Werner Basse

Durch das erfolgreiche neue Konzept des ambulanten Operationszentrums stieg rasch die Nachfrage nach weiteren anästhesiologischen Kapazitäten, sodass im Januar 1997 Dr. Nörrenberg als angestellter Facharzt zur Verstärkung gewonnen werden konnte. Die politische Förderung des ambulanten Operierens, sowie der kontinuierliche qualitative Fortschritt der operativen und anästhesiologischen Verfahren führte konsequent zur Ausdehnung der Praxistätigkeit und somit zur Suche nach weiteren Partnern. Seit dem 01.10.1998 ist Herr Hans Werner Basse in der Praxisgemeinschaft integriert. Dr. Kurt Schilling, ehemaliger Oberarzt des Klinikums Aschaffenburg, stieß im Jahre 2000 zum Team, im Jahre 2005 folgte Dr. Mario Oberreiter als weiterer Partner.

Dr. med. Kurt Schilling

Dr. med. univ. Mario Oberreiter

Der stetige Ausbau der operativen Leistungen und Fallzahlen führte erneut zu Engpässen in den vorhandenen Räumlichkeiten der Heinsestraße. Aus diesem Grunde zog die Praxis im Jahre 2007 in das Elisenpalais am Hauptbahnhof um. Hier werden seither zwei reinluftklimatisierte Operationssäle sowie ein Aufwachraum mit sieben Plätzen auf einer Gesamtpraxisfläche von 450 m2 für unsere Patienten vorgehalten. Durch modernste Technik, kontinuierliche Weiterbildung und ein zertifiziertes Hygiene-Management sowie die tagesklinische Tätigkeit kann die Sicherheit auch umfangreicher operativer Eingriffe gewährleistet werden. Seit Januar 2011 komplettiert nun Herr Norbert Pratz als Partner unser Team und führt zur derzeitigen Bezeichnung der Praxis HBSOP.

Dr. med. Norbert Pratz Thomas Nörrenberg

Aus den anfänglich fünf chirurgischen Kollegen, die anästhesiologisch unterstützt wurden, sind im Laufe der vergangenen 20 Jahre weit über 40 Praxen in Aschaffenburg und Umgebung geworden. Darunter befinden sich Zahnärzte, Kinderzahnärzte, Kieferchirurgen, operativ tätige Augenärzte, HNO-Ärzte, Orthopäden, Allgemeinchirurgen, plastische Chirurgen sowie Gynäkologen, mit denen wir in enger Kooperation im Rahmen der ambulanten Versorgung zusammenarbeiten.

Mittlerweile verfügt die Praxis über 5 Teilhaber, einen angestellten Anästhesisten sowie über derzeit 25 Anästhesie-, Krankenschwestern und med. Fachangestellte.

HIER FINDEN SIE UNS: Praxisklinik Elisenpalais Anästhesiologisches Operationszentrum Dr. med. Jürgen R. Hein Hans-Werner Basse Dr. med. Kurt Schilling Dr. med. univ. Mario Oberreiter Norbert Pratz Fachärzte für Anästhesiologie Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/2183 46

Eingangsbereich Elisenpalais / Elisenstraße 28

www.praxisklinik-ab.de 53


IM GESPRÄCH

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„Viele kommen mit ganz klaren Vorstellungen“ Patienteninformation: Fußspezialist Dr. Klaus Fecher und Netzhautspezialist Dr. Thomas Kasper über das Internet als Wissensquelle

Dr. Google hat noch niemanden geheilt, ist aber für viele Patienten trotzdem die erste Anlaufstelle bei Problemen. Was bedeutet das für die Medizin von heute? Die Gleis Eins Redaktion hat darüber mit dem Orthopäden und Fußspezialisten Dr. Klaus Fecher sowie dem Augenarzt und Netzhautspezialisten Dr. Thomas Kasper von der Augenklinik Aschaffenburg gesprochen.

Der informierte Patient ist immer ein Vorteil, weil er die Vorgänge besser versteht, besser einordnet, was wir machen, gerade auch in operativer Hinsicht. Dr. Kasper: Ganz viele Patienten kommen mit ganz klaren Vorstellungen. Oft kennen sie schon ganz genau das mögliche Krankheitsbild, sagen: „Es könnte dies oder das sein“ oder „ich glaube, dass“. Und manchmal liegen sie gar nicht so falsch. Sie wissen auch ungefähr Bescheid über Therapien. Macht dieses Halbwissen das Gespräch mit dem Patienten manchmal schwieriger? Dr. Kasper: Manchmal ja, wenn die Vorstellungen sehr klar sind und dann doch eine andere Diagnose herauskommt. Mancher Patient argumentiert dann gerne, er habe das im Internet aber anders gelesen. Dann muss man ihm erst einmal erklären, dass es so einfach auch wieder nicht ist, sondern dass es verschiedene Krankheitsbilder gibt, die ähnliche Symptome haben können. Wenn man die Patienten aber gut aufklärt, glauben sie dem Arzt doch mehr als dem Internet.

Ist der Patient heute besser informiert als noch vor zehn Jahren? Dr. Fecher: Auf jeden Fall. Das Internet ist eine Riesensache. Ich bekomme darüber nicht nur sehr viele Patienten, sondern auch viele, die schon gut vorinformiert sind. Da es immer mehr auch sehr informative Internetseiten gibt und man über die Google-Stichwortsuche vieles nachlesen kann, wissen viele wesentlich besser Bescheid als vor zehn bis fünfzehn Jahren.

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Dr. Fecher: Die Patienten, die zu mir kommen, sind meistens schon auf Operation eingestellt, nicht wenige waren schon bei konservativen und operativen Kollegen. Ihnen kann ich dann auch anhand von Bildern und Laufbandanalysen gut erklären, warum wir bestimmte Dinge so oder anders machen. Es gibt gerade bei Operationen am Vorfuß immer mehrere Möglichkeiten und innerhalb dieser noch mal eine Variationsbreite, die Verfahren unterscheiden sich oft nur in Nuancen. Der eine bevorzugt dieses, der andere jenes. Wenn der Patient schon etwas weiß, kann man das wunderbar mit ihm besprechen. Ich sehe das nicht als Nachteil. Nicht alles, was im Internet steht, stimmt. Erschwert das die Kommunikation?


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Dr. Kasper: Da muss man manchmal einfach sagen: Mag sein, dass das so im Internet steht, aber so ist es nicht. Oder dass der Patient veraltete Informationen recherchiert hat, es aber mittlerweile neue Studien gibt, die andere Schlüsse erlauben. Oder man muss erklären, dass man vor einigen Jahren noch so behandelt hat, es aber heute aufgrund neuer Erkenntnisse anders macht.

davon ausgehend auf spezialisierte Seiten. Gerade in diesen Foren findet ein reger Austausch statt. Hineinzuschauen ist sinnvoll, man sieht die Fragestellungen, liest, was die Leute beschäftigt. Die meisten haben natürlich Angst vor Schmerzen, vor Operationen generell, auch vor der Frage, wie es danach weitergeht. Das kann man dann gut ins Beratungsgespräch aufnehmen, es liefert eine Gesprächsgrundlage.

Dr. Fecher: Es muss ja auch gar nicht unbedingt immer eine Fehlinformation sein. Es gibt oft auch unterschiedliche Ansätze. Der eine schwört auf Akupunktur und Laser, der andere eher auf manuelle Therapien, der dritte auf Chiropraktik. Das muss nicht falsch sein. Wenn jemand mit einer vorgefertigten Meinung kommt und findet, er braucht eine Prothese, sage ich zum Beispiel: Klar, kann man machen. Aber ich würde etwas anderes empfehlen. Ich kann den Patienten dann an der Basis abholen, an der er schon steht.

Dr. Kasper: Und es gibt mittlerweile sehr gute Seiten von Fachpraxen, auf denen sich Patienten informieren, die Glossare, Kurzerklärungen, Videos anbieten. Auch die Uni-Kliniken bieten ja mittlerweile gute Informationsseiten an.

Dr. Kasper: Man muss den Patienten durchaus auch durch die Fülle an Informationen lotsen.

Dr. Fecher: Auf jeden Fall. Unsere Seite wird deshalb ständig aktualisiert und ausgebaut. Wir können Informationen als Spezialisten mit Schwerpunkten auch ganz anders darstellen. Auf Seiten von Uni-Kliniken zum Beispiel sind die Informationen eher kurz und allgemein gehalten aufgrund der Vielzahl der Fachbereiche.

Wo informieren sich die Patienten? Dr. Fecher: In der Regel gehen sie über eine Google-Suche oder suchen einschlägige Arztportale auf wie Jameda, Sanego und so weiter. Oder aber sie lesen sich ein in Foren. Vor allem im Bereich Fuß und Rheuma gibt es Internetforen, die sehr stark frequentiert werden. Die Patienten gehen zuerst in diese Foren, schauen, was die Teilnehmer dort schreiben und klicken

Dann ist es als Fachpraxis heute im Wettbewerb enorm wichtig, sich selbst gut mit einem Internetauftritt aufzustellen, um die Patienten auf sich aufmerksam zu machen – und bei sich zu halten?

Dr. Kasper: Es ist absolut notwendig, eine gut strukturierte Seite mit den richtigen Informationen zu haben. Gerade für uns Operateure ist es wichtig, weil wir endlich besser öffentlich darstellen können, was wir machen.

www.augen-ab.de Tel. 0 60 21/44 98 70

www.dr-fecher.de Tel. 0 60 21/58 0310

1975 geboren in Freiburg Studium und Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 2002 bis 2007 Assistenzarzt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main 2007 bis 2008 Assistenzarzt am Augencentrum Dreiländereck in Aachen 2008 Facharzt für Augenheilkunde 2008 bis 2013 Oberarzt am St. Josephs-Stift Bremen Seit April 2013 Ärztlicher Mitarbeiter an der Augenklinik Aschaffenburg, Schwerpunkte: Glaskörper- und NetzhautChirurgie, Kataraktchirurgie

1959 geboren in Stockstadt am Main 1980 bis 1986 Studium in Aachen und Zürich 1990 bis 1994 Assistenzarzt an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster 1994 Facharzt für Orthopädie, Zusatzbezeichnung Sportmedizin (1989), Chirotherapie (1996) 1996 Niederlassung als Orthopäde in Aschaffenburg 2001 Gründung Privatklinik in Kooperation 2011 Gründung Praxisgemeinschaft Ludwigtstraße 4, Aschaffenburg

BIOGRAFIE

Dr. med. Klaus Fecher Orthopäde und Fußspezialist

BIOGRAFIE

Dr. med. Thomas Kasper Augenarzt und Netzhautspezialist

2012 Gründung und Leitung Atlas Sportklinik in Großwallstadt, Privatklinik für Orthopädie/Chirurgie

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SPORT AUS DER REGION

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112 Jahre Viktoria Aschaffenburg Eine alte Dame wehrt sich erfolgreich gegen das Abstellgleis

Wenn in Aschaffenburg das Stichwort Fußball fällt, dann verbinden ältere wie jüngere Jahrgänge damit immer noch den ortsansässigen Traditionsverein SV Viktoria 01 Aschaffenburg. Mittlerweile 112 ereignisreiche Jahre auf dem Buckel, hat er sich in den letzten Jahren einer Runderneuerung unterzogen, die den städtebaulichen Neukonzipierungen beispielsweise im Bahnhofsquartier in punkto Modernisierungswillen in nichts nachsteht. Ausgangspunkt für die radikale Neuausrichtung war – wie eigentlich immer – das Erreichen eines so genannten „Point of no return“, im Falle des SVA genau zu datieren auf die Eröffnung des Insolvenzverfahrens infolge Zahlungsunfähigkeit am 30. Juni 2010. Nach diesem Tiefpunkt in der jüngeren Vereinshistorie und einem Neustart in der Verbandsliga Südhessen hangelte sich die weiß-blaue Diva, früher shoppingsüchtig und nun glühende Anhängerin einer NullSchulden-Politik, über die Zwischenstation Oberliga Hessen sport-

lich wieder dahin zurück, wo sie sich vor der „Katastrophe“ befunden hatte: in die höchste deutsche Amateurklasse, gemeinhin Regionalliga genannt. Vor dieses Wunder hatte der liebe Gott freilich einen einschneidenden Verbandswechsel gesetzt: den vom HFV (Hessischer Fußball-Verband), dem man als Gründungsmitglied seit 1946 angehört hatte, zum BFV (Bayerischer Fußball-Verband), unter dessen Dach im Rahmen einer Ligastrukturreform eine eigene Regionalliga Bayern gegründet wurde. Im mittlerweile zweiten Jahr der Zugehörigkeit zu dieser Klasse versucht sich der SVA derzeit sportlich zu etablieren, was angesichts der spielstarken Liga eine große Herausforderung darstellt. Die weiß-blaue Diva ist also des Öfteren am Gleis 1 anzutreffen (Erkennungszeichen dürften klar sein), wenn es gilt, per Regionalexpress die bayerischen Lande abzuklappern.

SV Viktoria 01 e.V. Aschaffenburg – Regionalliga Bayern 2013/2014 Hinten v. l.: Nunzio Esposito (Fitness- & Mental-Trainer), Jürgen Bleistein (Co-Trainer), Roberto Desch, Semir Duljevic, Giulio Fiordellisi, Florian Pieper, Arwed Kellner, Massé Bell Bell, Mert Sinan Pekesen, Moritz Hahn (Medienbeauftragter), Maria Hillmann (Physiotherapeutin). Mitte v. l.: Eric Rasp (Torwart-Trainer), Slobodan Komljenović (Trainer), Petrit Topic, Florian Haith, Markus Brüdigam, Denis Talijan, Soheyl Alipour-Rafi, Marius Diwersi, Nils Eggers (Physiotherapeut), Peter Löhr (Vizepräsident Sport), Stefan Schmidt (Betreuer), Karlheinz Klug (Teammanager). Vorne v. l.: Zino Zampach, Gökhan Öztas, Daniel Cheron (Kapitän), Stefan Steigerwald, Maximilian Schmidt, Maximilian Hinterkopf, Fnan Tewelde, Yuki Nakagawa, Simon Schmidt. Es fehlt: Christian Eckerlin, Dr. Thomas Dreyer (Mannschaftsarzt) © Moritz Hahn / SV Viktoria 01 e.V. Aschaffenburg / designed by Büro Ka

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KULTUR

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Aufregend kunstvoll Klassiker, Komödien und Kleinkunst im Erthaltheater Aschaffenburger DER SPIELPLAN Die nächsten Premieren: – 17. Oktober 2013

Emilia Galotti von Gotthold Ephraim Lessing

– 12. Februar 2014

Die Präsidentinnen von Werner Schwab

– 20. März 2014

Drei Mal Leben von Yasmina Reza

Wiederaufnahmen: – 24. September 2013 Offene Zweierbeziehung von Dario Fo & Franca Rame – 27. September 2013 Der Weibsteufel von Karl Schönherr – 1. Oktober 2013

Loriots Dramatische Werke von Vicco von Bülow

– 2. Oktober 2013

Sex – aber mit Vergnügen! Von Dario Fo und Franca Rame

– 8. Oktober 2013

Faust I von Johann Wolfgang von Goethe

– 5. November 2013

Die Räuber von Friedrich Schiller

– 16. November 2013 Die Schneeköniginnen von Kerstin Specht CUVÉE – KLEINKUNST IM ERTHALTHEATER Die nächsten Termine: – 4. Oktober 2013

Lauschangriff Vol. III – Chansons, Folk und Liedermacher-Stücke mit Vanessa Nowak, Danny Richter, Kathrin Kempf (Aschaffenburg) und Sarah Lesch

– 12. Oktober 2013

Markus Striegl & Die anonymen Pentatoniker – Musik mit deutschen Texten, die das Leben schreibt

– 24. Oktober 2013

Musik & Kabarett „Einmal Pferdehaar, bitte!“ mit Cellistin Katrin Penz (Sulzbach am Main)

– 7. November 2013

Alexander Köhl (Mainaschaff) liest aus seinem neuen Krimi „Die Stunde des Löwen“

– 20. Dezember 2013 Lauschangriff Vol. IV – „Winternacht“ mit Annika Frerichs (Würzburg) und Joseph Myers

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Schillers „Räuber“ begeistern im Aschaffenburger Erthaltheater. Foto: Mike Lörler

50 Vorstellungen in knapp zwei Jahren sprechen für sich: Goethes „Faust“ ist der Renner am Erthaltheater in Aschaffenburg. Auch Klassiker wie Schillers „Räuber“ ziehen beim Publikum – „da kommen auch viele Schulklassen, das ist gut: Junge Leute sind die Theaterzuschauer von morgen“, sagt Theaterchef und Regisseur Jürgen Overhoff. Aschaffenburger Kulturfreunde kennen ihn schon lange als Regisseur des mot (modernes Theater Aschaffenburg), das die kleine Bühne des Stadttheaters bespielt; seit fünf Spielzeiten inszeniert der Aschaffenburger zusätzlich im Erthaltheater. Mit vier mot-Schauspielern hat er im Jahr 2008 das Erthalensemble gegründet. Moderne Stücke auf der großen Bühne, Klassiker, Komödien mit Niveau und Kleinkunst im kleineren Rahmen: Das gemütliche Theater mit seinen 65 Sitzen im Hinterhaus der Erthalstraße 16 ist ein Plus für Aschaffenburgs Kulturszene – und trotz der versteckten Lage nicht nur ein Insidertipp. Denn das Theaterrepertoire ist aufregend: Die mittlerweile 20 Schauspieler – sie stammen alle aus der Region – unter Regie von Jürgen Overhoff bieten Bekanntes, wagen aber auch das

Cellistin Katrin Penz aus Sulzbach gastiert in der Reihe Cuvée am Erthaltheater mit ihrem aktuellen Musik-KabarettProgramm. Foto: Mike Lörler


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Unbekannte, immer in der Hoffnung, mit Publikumssegen honoriert zu werden. Drei Premieren – darunter der Klassiker „Emilia Galotti“ von Gotthold Ephraim Lessing – und sieben Wiederaufnahmen, darunter der „Faust“ und die „Räuber“, stehen in der aktuellen Spielsaison auf dem Programm. Zu den Wagnissen auf dem Spielplan zählt das Drama „Die Präsidentinnen“ von Werner Schwab. Nur Theaterkennern geläufig, doch einer der „aufregendsten, skurrilsten und komischsten Theatertexte der Gegenwart“, wirbt das Erthaltheater für das Volksstück.

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KANZLEI RAUSCH

Der Reiz der kleinen Bühne „Repertoiretheater ist reizvoll, weil wir nicht nur für vier Vorstellungen inszenieren“, umschreibt Jürgen Overhoff die Faszination Erthaltheater. „Im Stadttheater haben wir mehr technische Möglichkeiten, da haben wir es zum Beispiel auch schon regnen lassen. Aber das Weniger an Technik auf der Erthalbühne ist auch reizvoll.“ Weniger macht kreativer. Befürchtungen, das kleine Haus eigne sich nicht für jedes Stück, hätten sich rasch als völlig unbegründet erwiesen. Ihren ganz eigenen Reiz hat die Reihe Cuvée entwickelt, in der vornehmlich regionale Künstler ihre Bühne finden. Musik, Kabarett, Literatur: „Wir setzen keine Grenzen“, sagt Organisatorin Nina Mähliß. „Vor allem unser „Lauschangriff“, bei dem mehrere Musiker auftreten, hat sich zum Spitzenrenner entwickelt.“ Cuvée bezeichnet übrigens eine Mischung verschiedener Rebsorten für Wein oder Schaumwein – und eine spritzige Mischung soll auch das Cuvée-Programm sein. Drei Mal im Monat öffnet das Bistro des Theaters für die Künstler; der gesellige Rahmen passt zur lockeren Atmosphäre der Reihe. Einen wichtigen Tipp gibt Nina Mähliß: „Immer mal wieder auf unsere Homepage gucken, denn es kommen regelmäßig neue Termine dazu!“

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AB PERSÖNLICHKEITEN

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09.09.2013

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„Man braucht eine hohe Schmerztoleranz“ Extremsport: Stefan Schlett hält sich mit Sauna fit – außer Erkältungen nie ernsthaft krank

Geschafft! Stefan Schlett erreicht im Oktober 2010 das Ziel beim Himalayan 100 Miles Stage Race im indischen Darjeeling. (Foto: Rob Howard, www.sleepmonsters.com)

Kein Weg ist ihm zu weit, kein Berg zu hoch, kein See zu breit: Extremsportler Stefan Schlett aus Kleinostheim sucht die sportliche Herausforderung. Wie hält er sich fit? Was sind die größten Gesundheitsgefahren bei seinen Trips? Die Gleis Eins-Redaktion hat den Ausnahme-Sportler zwischen zwei Wettkämpfen befragt.

Wo waren Sie in diesem Jahr schon unterwegs und was steht in diesem Jahr noch an? Schlett: Im Juli war ich zum Beispiel auf Mauritius auf dem Dodo Trail, benannt nach einem ausgestorbenen Riesenvogel. Ich bin 50 Kilometer und 3.500 Höhenmeter über die Insel gewetzt in 11:16 Stunden und habe eine Woche später gleich noch meinen 680. Marathon in 4:36 Stunden angehängt. Im August war ich in Island. Die nächste größere Reise geht im

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Oktober nach Marokko, dort bin ich im hohen Atlas bei einem zweitägigen Lauf, erst ein Marathon, dann ein Halbmarathon. Danach will ich noch den Toubkal, den höchsten Berg in Nordafrika, besteigen. Den Lauf habe ich im vergangenen Jahr schon mal mitgemacht und den Berg vor einem Vierteljahrhundert bestiegen. Wie pflegen Sie Ihren Körper, damit er die extremen Belastungen aushält?


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Schlett: Ich gebe ihm genug zu essen und zu trinken, bin auch kein Asket, mache regelmäßig einen Schoppen mit Wein, Whisky und Bier. Meine wichtigste Regeneration ist aber ein regelmäßiger Saunabesuch, und das weltweit. Ich habe schon über 300 Saunaanlagen weltweit besucht, zum Beispiel im Basislager von Tadschikistan in 4.500 Metern Höhe. Dort wird die Kohle mit dem Helikopter eingeflogen. Viele Hotels und Pensionen haben Saunen. Im Juli auf Mauritius habe ich in einem tollen Hotel gewohnt, da bin ich jeden Tag kurz in die Sauna. Wenn ich in Deutschland bin, gehe ich einmal pro Woche, dann aber den ganzen Tag mit mehreren Gängen. Da kann ich richtig abschalten, mein Geist wird frei, und es ist eine hervorragende Abhärtung und Kreislauftraining.

Körper reinhören und sofort auf seine Alarmzeichen reagieren. Wenn beim Marathonlauf am kleinen Zeh was drückt, dann ist mir das egal, er ist ja schnell vorbei. Wenn das aber bei einem 1000-Kilometer-Lauf passiert, muss ich sofort reagieren. Mit Salben, Verbänden und Temporeduzierung kann man das Rennen fortsetzen. Tempo ist der einzige Killer, langsam kann man ewig laufen. Solche Überlastungserscheinungen bedeuten keine dauerhaften Schäden, aber man muss diese Probleme unter Kontrolle bekommen, denn man will wegen so etwas das Rennen nicht beenden. Die Teilnehmer sind in der Regel mental sehr erfahren und lassen sich nicht von einer Blase oder einem geschwollenem Fuß abhalten.

Was sind die größten Herausforderungen in gesundheitlicher Hinsicht bei den Touren?

Sind Sie überhaupt auch mal krank?

Schlett: Wieder lebend nach Hause zu kommen und alle Gliedmaßen sind noch dran. Vor allem beim Höhenbergsteigen bestand in vergangen Jahren die Gefahr, dass Finger oder Füße abfrieren, da muss man sehr aufpassen. Unfälle sind auch eine große Herausforderung. Beim Laufen ist es weniger ein Problem, denn man läuft gegen den Verkehr und hat die Autos im Blick. Aber beim Radfahren muss man mit dem Verkehr fahren und das kann verdammt gefährlich werden. Wenn was passiert, ist das in vielen Ländern versicherungstechnisch eine Katastrophe, und oft sind die Autofahrer dort Fahrradfahrer nicht gewohnt – in den USA zum Beispiel, das ist ein Autofahrerland. Beim Laufen musste ich schon mehrfach in den Straßengraben springen. Wie ist die medizinische Versorgung bei den Trips? Schlett: In den Camps ist sie in der Regel sehr gut, bei Wettkämpfen gibt es fast immer einen Arzt oder Erste-Hilfe-Sanitäter. Wenn ich alleine unterwegs bin, bin ich mein eigener Arzt. Die Apotheke stelle ich mir selbst zusammen. Da sind Schmerztabletten drin, Heilsalbe, Antibiotika, eine Operationsnadel um zum Beispiel Blasen aufzustechen, Wasserentkeimungstabletten, Augentropfen und Verbandsmaterial. Bei manchen Rennen ist auch ein Schlangenbiss-Set Vorschrift. Zum Glück brauche ich die Sachen selten.

Schlett: Das Immunsystem ist beim Extremsport ziemlich gefährdet, weil es überbelastet wird. Nach einem Extremlauf ist es im Keller und man ist extrem anfällig, muss zum Beispiel bei kalten Witterungsbedingungen sofort raus aus nassen Klamotten, um sich nicht zu erkälten. Drei bis fünf Mal im Jahr bin ich auf jeden Fall erkältet, mir scheint, häufiger als andere. Aber eine schwere Grippe habe ich noch nie gehabt, an Fieber kann ich mich gar nicht erinnern. Wie stellen Sie sich Ihre sportliche Zukunft vor? Schlett: Vor allem wenn man älter wird, muss man begreifen, dass man seine alten (Lauf-)Zeiten nicht mehr erreichen kann, auch nicht mit hohem Aufwand. Je langsamer und ruhiger man läuft, desto mehr Spaß hat man an der Sache. Ich bin seit vielen Jahren als Fachjournalist tätig und betreibe den Extremsport mit journalistischem Hintergrund. Das will ich noch lange machen.

Wie oft gehen Sie daheim in Deutschland zum Check beim Arzt? Schlett: Nur spontan, ich mache keine regelmäßigen Checks. Aber es passiert oft, dass im Rahmen von Veranstaltungen kostenlose Untersuchungen angeboten werden, die komplette Checks beinhalten. Beim Transaustralien-Lauf hat zum Beispiel eine Ärztin eine Studie gemacht, wie sich Körperfunktionen und Körper während eines solchen Laufs verändern. Da haben sie uns vorher und währenddessen komplett durchgecheckt. Waren Sie schon einmal ernsthaft verletzt? Schlett: Man braucht auf jeden Fall eine hohe Schmerztoleranz. Ich habe im Verlauf meiner über 30-jährigen Extremistenkarriere etliche Verletzungen gehabt, in der Regel Überlastungserscheinungen. Wenn man tage- und wochenlang unterwegs ist, weiß man von vorneherein, dass man nicht ohne Verletzungen durchkommt. Man muss ständig in den

Stefan Schlett (51) ist Extremsportler, zu seinen ParadeDisziplinen zählen Ultra-Langstreckenlauf, Triathlon und Bergsteigen. Amerika, Australien und Europa hat er zu Fuß durchquert, ist auf allen Kontinenten Marathons gelaufen und hat zahlreiche deutsche Rekorde aufgestellt. Er hat Wüsten durchquert, die höchsten Berge der Welt bestiegen, Gewaltmärsche und Fallschirmsprünge absolviert, war bei Marathons und Ironman-Wettkämpfen dabei. Zum Sport kam er über seine Dienstzeit bei der Bundeswehr, seit mehr als 30 Jahren ist er mehrmals im Jahr zu Wettkämpfen unterwegs, heute vorwiegend in journalistischer Mission.

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ÜBERBLICK

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