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GLEIS EINS 9

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01.03.2013

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AUSGABE 01 | 13

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01.03.2013

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Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser, Sie halten wieder eine Neuausgabe der ÄrzteZeitschrift „GLEIS EINS“ in Händen. Dieses Mal mit dem Kern-Thema „Diabetes“. Seit dem sich vor über vier Jahren fast 20 Ärzte aus den verschiedensten Fachrichtungen zusammengeschlossen haben, verbindet sie das Merkmal, dass sie mit ihrer Praxis im Bereich des Aschaffenburger Hauptbahnhofs platziert sind. Somit entstand damals auch der Name „GLEIS EINS“. Hiermit haben wir unterstrichen, dass wir uns mit unserer Lage am Aschaffenburger Hauptbahnhof identifizieren („Gleis“) und mit unseren Aktivitäten weit vorne sein möchten („Eins“). Nun, nach über vier Jahren, hat sich die Bekanntheit unserer Zeitschrift durchgesetzt und immer wieder erfahren wir, dass es interessierte Leser gibt, die sich schon auf die nächste Ausgabe freuen. Durch das Integrieren eines Schwerpunktthemas hat sich die Attraktivität von „GLEIS EINS“ noch mehr erhöht, da Sie sich nun mit unserem Magazin über dieses Thema übergreifend über verschiedenste Fachbereiche informieren können. Die Entwicklungen beim „Krankheitsbild Diabetes“ sind ernüchternd: Für die Häufigkeit der Zuckererkrankung gibt es verschiedenste Zahlen. Wenn man die nicht erkannten Dunkelziffern mitrechnet, dürfte man wahrscheinlich bei 10% der deutschen Bevölkerung liegen. Es ist auffallend, dass immer mehr jüngere Menschen schon daran erkranken. Also höchste Zeit, dass auch wir dieses Thema einmal aufgreifen.

Inhalt Titelthema Diabetes – ein Millionenproblem

4-7

Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!

8-13

Medizinische Einrichtungen Orthopädie und Sportmedizin Das Kniegelenk so lange wie möglich erhalten

14-15

Zahnärzte Besonderheiten der Behandlung des Diabetikers beim Zahnarzt

16-17

Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie Sport bei neurologischen Erkrankungen

18-19

Sprachtherapie Stottern

20-21

Ästhetik Institut Behandlung, Schulung und Beratung

22-23

Augenklinik Diabetes – große Gefahr für die Augen

24-25

Kieferorthopädie Ein schönes Lächeln kann so einfach sein!

26-27

Dentallabor Auf digitalem Weg zu neuen Zähnen

28-29

Innere Medizin Die moderne Seuche: Diabetes

30-31

Frauenärzte Gut leben mit PCO

32-33

Urologie Nierenkrebsfrüherkennung – per Zufall? 34-35

Wir wünschen, dass Sie bei der Lektüre viele Informationen für sich selbst gewinnen, aber vor allem wünschen wir Ihnen Gesundheit, denn

Radiologie und Nuklearmedizin Wie verkalkt sind Sie eigentlich? Mamma-MRT – die „gläserne Brust“

36-37

GESUNDHEIT IST NICHT ALLES, ABER OHNE GESUNDHEIT IST ALLES NICHTS!

Kardiologie und Innere Medizin Bei Diabetes Herz und Gefäße im Blick behalten

38-39

Mit (zahn-)gesunden Grüßen verbleibe ich, Ihr Dr. Wolfgang Gutwerk Fachzahnarzt für Oralchirurgie Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (Praxisporträt Seite 16 und 17)

Persönlicher Gesundheits-Check-up auf Seite 8 – 13

EDITORIAL UND INHALT

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Gastroenterologie und Innere Medizin Verdauungserkrankungen bei Diabetes Mellitus: Zuckerkrank und Bauchschmerzen 40-41 Hals-Nasen-Ohren Mehr Sicherheit bei Nasennebenhöhlenoperationen

42-43

Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Kinesio-Tapes helfen natürlich gegen Schmerzen

44-45

Optik & Hörakustik Die „Kontaktlinse für’s Ohr“

46-47

Apotheke Die richtige Pflege für die Füße

48-49

IMPRESSUM

Im Gespräch GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Die Produktion PrePrint GmbH & Co. KG · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · sl@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich) Fotonachweise: S. 4 oleksajewicz, S. 8 Giordano Aita, S. 10 maestro, S. 12 Plson, S. 18 Girscha Georgiew, S. 28 Krishnacreations, S. 32 unpict, S. 34 Kidney, S. 36 Beringfoto und Gina Sanders, S. 37 Sven Weber, S. 44 ehrenberg-bilder, S. 48 Marina Grau (alle fotolia), Johannes Heeg, Petra Reith, Dr. W. Gutwerk, Jäger, Foto Alfen, Nina-Anna Beckmann, Dirk Nitschke, S. 23 Sylvia Scholtka Druck: Franz Kuthal GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff

„Der Therapeut ist bei den Untersuchungen immer dabei“

50-52

Kultur Art to take! Vom Leben an und auf dem Wasser

54-55 56-57

Überblick Kurze Wege für höchste Ansprüche Hier finden Sie uns

58-59 60

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TITELTHEMA

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TITELTHEMADIABETES

Diabetes –

ein Millionenproblem Sechs Millionen Menschen in Deutschland mit Diabetes – Tendenz steigend – Vorbeugen ist wichtig

Sechs Millionen Menschen leben in Deutschland mit Diabetes. Damit leidet etwa jeder 13. Bürger an dieser Stoffwechselkrankheit, die unbehandelt von den Zähnen bis zu den Zehen schwere Schäden anrichtet und im schlimmsten Fall tödlich endet. Das Deutsche Zentrum für DiabetesForschung in München schätzt, dass die Zahl der Patienten allein in Deutschland bis in spätestens zwanzig Jahren um zwei Millionen gestiegen sein wird: Acht Millionen Menschen wären demnach dann an Diabetes erkrankt – die allermeisten von ihnen sind Patienten mit Diabetes Typ II, dem so genannten Alterszucker. Auch heute Gesunde sollten deshalb nicht leichtfertig mit ihrem Krankheitsrisiko umgehen, denn Diabetes kann jeden treffen – nicht nur die vermeintlich typischen Risikogruppen. Und: Der häufigsten Form der Stoffwechselkrankheit lässt sich effektiv vorbeugen. Diabetes mellitus tritt in mehreren Formen auf, worunter der Diabetes Typ II mit Abstand am häufigsten ist, gefolgt von Diabetes Typ I und Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Diabetes Typ II wurde früher als Altersdiabetes oder Alterszucker bezeichnet, weil er vor allem bei älteren Menschen neu festgestellt wurde. Mittlerweile gibt es jedoch zahlreiche Jugendliche und junge Menschen, die an dieser Form leiden. Dia-

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betes Typ I wurde früher als Jugenddiabetes bezeichnet, weil er vor allem im Kindes- und Jugendalter auftritt. Doch auch Erwachsene können an dieser Form neu erkranken. Schwangerschaftsdiabetes tritt, wie sein Name schon sagt, während der Schwangerschaft auf und verschwindet in der Regel nach der Geburt wieder. Zusätzlich gibt es spezielle Formen des Diabetes, bei denen die Krankheit zum Beispiel durch eine andere Erkrankung oder einen Gendefekt ausgelöst wird.


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TITELTHEMADIABETES

… und das meinen die Fachärzte! Dr. Gerhard Klausmann

Mit Bewegung gegen Diabetes

Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG

Unter den nicht übertragbaren Krankheiten sticht der Diabetes mellitus, hier insbesondere der Typ 2, in jeder Hinsicht hervor. Es gibt keine Erkrankung weltweit, für die eine ähnliche Zuwachsrate gilt wie für den Diabetes. Was besonders auffällt: Die höchsten Zunahmen werden nicht mehr in den entwickelten Ländern erwartet, sondern in den sogenannten Schwellenländern, insbesondere in Asien, Afrika und Südamerika. Der wichtigste Grund für den geradezu explosionsartigen Zuwachs der erwarteten Diabeteserkrankungen ist die Umstellung auf eine andere Lebensweise – den sogenannten westlichen Lebensstil, der mit einem Überfluss an hochkalorischen Nahrungsmitteln und insbesondere einer dramatischen Reduktion jedweder körperlicher Aktivität einhergeht. Dieses Phänomen ist schon länger bekannt, fand in der Politik bislang jedoch keine Beachtung. Dies scheint sich unter dem Eindruck des kommenden Tsunamis Diabetes mellitus langsam zu ändern. Nach wie vor wird fast ausschließlich über Ernährung geredet. Dies ist sicherlich ein wichtiger Punkt. Der dramatische Bewegungsmangel unserer heutigen Generation ist jedoch in weit stärkerem Maße der Wegbereiter für die Diabetesepidemie. Deshalb muss ausreichender Bewegung die größte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Unsere moderne, vernetzte Welt entwickelt sich indes genau in die andere Richtung. Selbst der Einkauf kann zu Hause per Mausklick erledigt werden und die wenigen Botengänge, die bisher noch notwendig waren, reduzieren sich weiter. Ein Umdenken muss stattfinden, ansonsten übersteigen die Therapiekosten die finanziellen Möglichkeiten unseres Gesundheitssystems alleine für diese Erkrankung bei Weitem. Mit der katastrophalen Folge, dass diese Patienten nicht mehr adäquat versorgt werden können. Wir müssen uns mehr bewegen, wollen wir der Diabeteslawine Einhalt gebieten.

Dr. med. Alexander Henze

Diabetes in der Schwangerschaft

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Diabetes spielt vor allem in der Schwangerschaft eine große Rolle. Eine wichtige Aufgabe ist es, frühzeitig in der Schwangerschaft einen Schwangerschaftszucker zu entdecken, um Spätfolgen für Mutter und das Ungeborene zu vermeiden. Frühzeitig erkannt können die Risiken, wie gestörte Plazentaentwicklung, Makrosomie und Bluthochdruck mit Schwangerschaftsvergiftung, deutlich minimiert werden. Auch die Anfälligkeit auf Harnwegsinfektionen in der Schwangerschaft sinkt mit gut eingestelltem Gestationsdiabetes. Bereits eine Ernährungsumstellung und körperliche Bewegung führen häufig schon zur Verbesserung der Blutzuckerwerte.

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TITELTHEMA

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01.03.2013

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Die Insulinproduktion im Körper Bei allen Patienten mit Diabetes ist eine lebenswichtige Körperfunktion gestört, die bei Menschen ohne Diabetes einwandfrei funktioniert: Ihr Körper produziert nicht genügend oder gar kein Insulin mehr, oder es wirkt nicht mehr richtig. Insulin ist das Hormon, das Zucker aus dem Blut in Energie verwandelt. Es wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet und ist gewissermaßen der Botenstoff, der Zucker für den Körper übersetzt. Der Körper braucht diese Energie unbedingt, um seine Funktionen aufrechtzuerhalten. Sie wird über das Blut zu allen Zellen geliefert. Der Zucker für diese Energie kommt zum Großteil aus der Nahrung, einen Teil stellt der Körper selbst her. Produziert nun der Körper nicht genügend oder kein Insulin oder erkennt das Insulin nicht mehr, bleibt der Zucker ungenutzt im Blut, wird über die Niere ausgeschieden. Weil Zucker Wasser bindet, steigt die Urinmenge stark an (die Patienten verspüren deshalb enormen Durst) – daher der Name Diabetes, was so viel wie Durchfluss heißt. Der Zucker macht den Urin honigsüß – daher der Name Diabetes mellitus; mel ist lateinisch und heißt Honig.

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Weil das Insulin Zucker aus dem Blut nicht mehr in die Körperzellen verteilt, ist der Blutzuckerspiegel erhöht und der Körper bekommt nicht genügend Energie. Ändert sich daran nicht rasch etwas, nimmt er schweren Schaden. Augen (siehe Seite 24-25) und Zähne (siehe Seite 16-17), Nerven, Nieren und Blutgefäße (siehe Seite 38-39), Herz und Füße gehen kaputt. Es drohen Erblindung und Zahnverlust, Herzinfarkt, Nierenversagen und dauerhaft offene Wunden, die sich nicht mehr schließen.

Diabetes Typ I – Zellen werden zerstört Beim Diabetes Typ I kann der Körper ohne äußere Einflüsse diese lebenswichtige Funktion, Zucker aus Blut umzuwandeln, nicht mehr erfüllen. Körpereigene Zellen greifen jene Zellen in der Bauchspeicheldrüse an, die Insulin produzieren und zerstören sie langsam, aber sicher. Je früher dieser Prozess im Leben beginnt, desto rascher schreitet er voran. Warum der Körper sich plötzlich gewissermaßen selbst zerstört, ist nicht völlig erforscht. Bekannt ist bislang, dass mehrere Gene bei der

TITELTHEMADIABETES

… und das meinen die Fachärzte! Dr. Wolfgang Gutwerk

Diabetes in der Zahnmedizin

Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

In Deutschland sind ca. 5 – 10 % der Gesamtbevölkerung von Diabetes mellitus – der „Zuckerkrankheit“ – betroffen (abhängig nach welcher Statistik man es beurteilt). Für viele der Betroffenen ist auch der Zusammenhang ihres Diabetes mit weiteren gesundheitlichen Problemen, wie Schlaganfall, dem diabetischen Fuß sowie Problemen an Herz, Augen, Nieren und Nerven bekannt, aber einen Bezug zu den Zähnen stellt kaum jemand her. Doch auch im Mund existieren Risiken für den Diabetiker, die einen regelmäßigen Zahnarztbesuch unerlässlich machen.

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Entstehung von Diabetes Typ I eine Rolle spielen und Kinder und Jugendliche mit familiärer Vorbelastung – ein enger Verwandter ist ebenfalls an Typ I erkrankt – ein höheres Risiko haben zu erkranken. Eine Vorbeugung ist nicht möglich. Als Therapie müssen Patienten täglich das Insulin spritzen, das der Körper nicht mehr oder nicht ausreichend produziert. Vorboten und Begleiterscheinungen des Diabetes Typ I können unter anderem rasche Gewichtsabnahme in kurzer Zeit, nächtliche Wadenkrämpfe, Müdigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit, großer Durst und Sehstörungen sein.

Diabetes Typ II – das Problem Insulinresistenz Beim Diabetes Typ II produziert der Körper zumindest zu Beginn der Erkrankung zwar noch Insulin, es wirkt aber nicht mehr richtig (Insulinresistenz), das heißt, die Zellen können nicht mehr genug Zucker in Energie umwandeln und ein Rest Zucker bleibt im Blut. Der Blutzuckerspiegel steigt. Anfangs produziert der Körper sogar mehr Insulin, um die Insulinresistenz auszugleichen, bis er seine Insulinproduktion langsam ganz einstellt. Dies ist ein schleichender Prozess, von dem Betroffene anfangs oft nichts bemerken – und das ist fatal. Denn schon zu diesem Zeitpunkt ist der Blutzuckerspiegel erhöht und richtet Schäden im Körper an. Ursache für Diabetes Typ II sind neben der genetischen Veranlagung vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel. Weil dies schon auf manche Kinder und Jugendliche zutrifft, können auch sie einen Diabetes Typ II entwickeln. Zudem wird ein Hormon im Darm nicht mehr genügend gebildet, das unter anderem die Insulinproduktion anregt. Vorboten und Begleiterscheinungen des Diabetes Typ II können unter anderem Müdigkeit, schlecht heilende Wunden, eine verminderte Leistungsfähigkeit und ein erhöhter Harndrang sein.

Was tun gegen Diabetes Typ II? Vorbeugen und handeln gegen Diabetes Typ II ist gut möglich – und doch so schwierig, weil Gefährdete und Betroffene ihr Leben von Grund auf ändern müssen. Sich mehr bewegen, gesünder essen – weniger Fleisch, mehr Vollkornprodukte, mehr Gemüse, mehr Salat – , nicht (mehr) rauchen, weniger Alkohol: Was für manche ganz einfach ist, ist für andere eine harte Aufgabe. Möglicherweise hilft hier eine Selbsthilfegruppe, die unter anderem im Internet recherchiert werden können, zum Beispiel unter www.diabetes-kids.de oder www.diabetikerbund.de.

Entscheidend für die Gesundheit sind neben den regelmäßigen Terminen bei Hausarzt und Diabetologe regelmäßige Kontrollen bei den Fachärzten, die Folgeerscheinungen des Diabetes mellitus behandeln: Augenärzte und Nierenspezialisten, Zahnärzte und Herzspezialisten.

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Kindes- und Jugendalter! Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

Nach der Geburt

I HNO-arzt I Kinderarzt

Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung

3. – 10. Tag

I Kinderarzt

U2 erste Grunduntersuchung

4. – 5. Woche

I Kinderarzt

U3 Kinderarztpraxis und Familie

3. – 4. Monat

I Kinderarzt

U4 erste Impftermine

6. – 7. Monat

I Kinderarzt

U5 das Baby wird beweglicher

6. – 9. Monat

I Zahnarzt

Milchzähne und Beratung mit Baby 01

10. – 12. Monat

I HNO-arzt I Kinderarzt

Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter

15. – 18. Monat

I Zahnarzt

Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung

21. – 24. Monat

I Kinderarzt

U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden

24. Monat

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt I Augenarzt

Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“)

30. – 72. Monat

I Zahnarzt

Ausschluss frühkindliches Schielen 3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung

34. – 36. Monat

I Kinderarzt

U7a Kleinkind wird Kindergartenkind

3. – 4. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut I HNO-arzt

Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit

4. Lebensjahr

I Augenarzt I Kinderarzt

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind

5. Lebensjahr

I Kinderarzt

U9 bald ein Schulkind

6. Lebensjahr

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine

ab 6. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung

7. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen

8. Lebensjahr

I Akademischer Sprachtherapeut

Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen

9. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase

ab 10. Lebensjahr

I HNO-arzt

Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)

11. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase

12. – 18. Lebensj. halbj.

I Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen

bis 13. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen

13. – 14. Lebensjahr

I Kieferorthopäde I Kinderarzt

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung

16. – 17. Lebensjahr

I Frauenarzt I Kinderarzt

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung

17. Lebensjahr

I Kieferorthopäde

Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten

10. – 18. Lebensjahr

I Orthopäde

Rücken-Check-up

1. – 18. Lebensjahr

I Hautarzt

Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)

I Urologe

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

...

Erwachsenenalter!

Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

ab 18. Lebensjahr

I Augenarzt I Urologe

Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen

I Zahnarzt 20. Lebensjahr

I Frauenarzt I HNO-arzt

I Internist I Kardiologe I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner

I Urologe I Zahnarzt

30. Lebensjahr

I I I I

Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe

I Urologe I Zahnarzt

40. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Internist I Internist/Sportmed. I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt

Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen 2-jährl. Augendruckmessung zur Glaucomfrüherkennung, Lesebrille Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

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Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

45. Lebensjahr

I Frauenarzt

Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

I Internist I Kardiologe I Orthopäde I Radiologe

I Urologe I Zahnarzt

50. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Gefäßchirurg I Internist

I Kardiologe

I I I I I

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

I Zahnarzt

60. Lebensjahr

I Akademischerer Sprachtherapeut I Augenarzt I Frauenarzt I HNO-arzt I Internist I Kardiologe

I Kieferorthopäde I Sportmediziner I Urologe I Zahnarzt

ab 70. Lebensjahr

I Augenarzt I Frauenarzt I Orthopäde I Urologe I Zahnarzt

Alle Altersklassen

I Hautarzt

Verkehrs-Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD Cataract (Grauer Star)- und Glaucom (Grüner Star)-Vorsorge, Brillen- und Netzhautcheck, Verkehrs-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Sehtest, Verkehrstauglichkeit, Cataract- und Glaucom-Vorsorge Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up nach

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Risikogruppen!

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– Berufskraftfahrer

I Augenarzt I HNO-arzt I Urologe

ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung

– Piloten

I Augenarzt I HNO-arzt I Kardiologe/Internist

gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich

– Bildschirmarbeitsplatz

I Augenarzt I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up

– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen

I Hautarzt

gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen

– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln

I Urologe

Harnblasenkrebsfrüherkennung

Diabetiker

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jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.

I Kardiologe

ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Herzkranke

I Kardiologe/Internist I Zahnarzt

alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Hypertoniker

I I I I

jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Immunschwäche

I Hautarzt

Berufsgruppen

Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt

Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe

I Zahnarzt

Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle

I Augenarzt

ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check

– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie

I Frauenarzt

6-monatlich

– Biologicals

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bisphosphonate

I Zahnarzt

Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung

– Cortison

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Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse

– Chemotherapeutika (MTX, etc.)

I I I I I

Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt

4-monatlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme

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Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– ß-Blocker

I Kardiologe/Internist

jährlich

– Cordarex

I Augenarzt I Kardiologe/Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich

– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)

I Augenarzt I Hautarzt I Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich

– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)

I Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bestrahlung

I Zahnarzt

vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Osteoporose

I Orthopäde

ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung

Raucher

I I I I I I I I

Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt

jährliche Netzhautuntersuchung Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut

Rheumatiker

I I I I

Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle

Schwangere

I Frauenarzt I Internist I Zahnarzt

Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis

Sportler

I Zahnarzt

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PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN

ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN

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Das Kniegelenk so lange wie möglich erhalten Moderne Verfahren bei Kniearthrose – rechtzeitige Behandlung entscheidend Kniegelenke können im Lauf des Lebens naturgemäß schlechter funktionieren: manche Muskeln neigen zur Verkürzung, manche Muskeln neigen zum Abbau. Durch die individuelle Voraussetzung mit vorgegebener Knorpelstabilität sowie durch Fehlstellung und durch die äußeren Einflüsse, welche auf das Gelenk wirken, kann eine übermäßige Schädigung ausgelöst werden – es entsteht eine Arthrose. Grundsätzlich nehmen Verschleißerkrankungen der Gelenke zu, weil die Menschen älter werden. Sie entstehen, wenn zusätzlich das Knie zu stark belastet wird. Seine Belastbarkeit ist genetisch veranlagt, die tatsächliche Belastung hängt auch vom individuellen Verhalten ab. Den Verschleiß beschleunigen unter anderem angeborene Defekte, Fehlstellungen, Unfälle, Ernährung und Übergewicht. In gewissem Umfang kann das Gelenk sich selbst reparieren. Schafft es dies nicht mehr, beginnt der Zerstörungsprozess. Zuerst wird der Gelenkknorpel angegriffen, der den Knochen wie ein Stoßdämpfer umgibt, dann der Knochen, was auch im Röntgenbild zu sehen ist und begleitend die Gelenkkapsel, wobei das Gelenk anschwellen kann. Entscheidend ist, dass der Patient rechtzeitig einen Orthopäden aufsucht, denn moderne Therapien verbessern Beschwerden und verzögern das Einsetzen eines Kunstgelenks.

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Der Patient bemerkt anfangs Schmerzen beim Zurücklegen langer Wegstrecken, Treppensteigen oder Gehen auf unebenem Boden. Später treten sie häufiger und früher auf, und schließlich auch in Ruhe, auch wenn das Gelenk nicht bewegt wird. Hinzu können Veränderungen wie Reibegeräusche, Verformungen oder Blockierungen hinzukommen; Muskeln können sich verkürzen und Triggerpunkte im Muskel entstehen, also Knoten oder harte Stränge, die die Kniefunktion beeinträchtigen und zu Schmerzen und Bewegungseinschrängungen führen können – das Gelenk ist in seiner Funktion gestört.

und eine Verfestigung der Knorpelsubstanz und des Knochen angeregt.

ACP – autologes kondizioniertes Plasma

Dafür werden aus dem Blut Bestandteile gefiltert, die als Knorpelschutz dienen, die Entzündung hemmen und körpereigene Schutzmechanismen aktivieren.

Hier greift die Therapie zur Wiederherstellung der Muskelfunktion und seiner Kräftigung ein. Ferner können die Triggerpunkte mit einer sog. Triggerstoßwellentherapie behandelt werden. Beschwerden und Röntgenbilder mit deutlichen verschleißbedingten Veränderungen scheinen eine Operation oft unausweichlich zu machen. Gerade bei jüngeren Patienten sollten jedoch zunächst gelenkerhaltende Therapieformen versucht werden. Die Hyaluronsäure reduziert Abrieb und Entzündung, hilft dem Kniegelenk seine ursprüngliche Funktion und Gleichgewicht wiederzuerlangen. Sie wird direkt ins Gelenk gespritzt. Im Rahmen der ACP-Therapie werden nach Blutentnahme hochkonzentrierte Wirkstoffe, die darin enthalten sind, ins Kniegelenk gespritzt; hierbei werden die Neubildung von Gefäßen, die Erholung

Einsetzen der Biomatrix

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Aus den USA stammt ein neues Verfahren, wobei ein Zylinder den KnorpelKnochen-Defekt ersetzt und als eine Art „Bioprothese“ dient: d. h. die Selbstheilungskräfte des Körpers werden genutzt. In das erkrankte Gelenk wird das selbst auflösende „Implantat“ eingesetzt, wel-


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ches das Blut aus dem umgebendem Knochenmark aufnimmt. Das Blut enthält sog. „Stammzellen“, die sich wie bei der o. g. ACP-Therapie entlang des „Implantats“ in ursprünglichen Knorpel und Knochen umwandeln. Das Gelenk baut sich also von der Gelenkfläche nach innen selbst wieder auf, wobei die Oberfläche schnell mechanisch stabil ist und der Patient dadurch sein Gelenk wieder nach ca. 3 – 5 Wochen belasten kann. Das „Implantat“ löst sich bei diesem Prozess auf. Ein weiterer Vorteil ist, dass auch den Knochen betreffende Defekte behandelt werden können. Ist keine Methode erfolgreich, die konservativen Maßnahmen ausgeschöpft, das Gelenk stark zerstört, die Kniefunktion und die Belastbarkeit des Patienten erheblich eingeschränkt, wird ein Kunstgelenk eingesetzt.

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Alter, Geschlecht, Knochenqualität und Gewicht des Patienten ab. Erfahrungsgemäß kommen Patienten mit einer Schlittenprothese am besten zurecht. Diese kleinste Variante des künstlichen Kniegelenks wird eingesetzt, wenn das Gelenk nur im inneren Bereich beschädigt ist und die anderen Gelenkanteile noch „normal“ funktionieren. Wenn beide Gelenkanteile beschädigt sind, muss eine Vollprothese, eine sog. OberflächenersatzKnieendoprothese gewählt werden. Kunstgelenke halten gut 12 bis 15 Jahre, auch Haltbarkeiten bis 20 Jahren sind beschrieben, weshalb schon vor

der ersten Operation ein Prothesenwechsel bedacht werden sollte. Heute kommen bei vielen Prothesenherstellern moderne Materialien, wie „hochvernetztes Kunststoff“ und Keramik zum Einsatz. Hierbei ist auch das neue, noch nicht so verbreitete „Oxinium-Zirkonium“ zu nennen; es reduziert den Abrieb und damit die Gefahr einer Lockerung der Prothese um ein Vielfaches. In der orthopädischen Praxisgemeinschaft von Dr. Fecher und Dr. Benes werden Sie umfassend über neueste Methoden bei Kniebeschwerden informiert, Telefon 0 60 21/58 0310 oder www.dr-fecher.de.

Oberflächenersatzprothese aus Oxinium-Zirkonium

Schlittenprothese

Es soll die natürlichen Bewegungen des Knies nachahmen. Welches Implantat in Frage kommt, hängt unter anderem von

Praxisgemeinschaft Orthopädie und Sportmedizin

Dr. Fecher & Dr. Benes Praxisgemeinschaft für Orthopädie & Sportmedizin rekonstruktive & ästhetische Fußchirurgie www.dr-fecher.de

Dr. med. Klaus Fecher • Rekonstruktive Fußchirurgie Ltd Arzt: Dr. Klaus Fecher Hallux Valgus, Hallux Rigidus, Zehenfehlstellungen, Anomalien, Fersensporn, Rezidiveingriffe nach Vor-OP Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem • Ambulante und stationäre Operationen • Schwerpunkt Fuß-, Knie- und Hüftgelenkchirurgie • Wirbelsäulenbehandlung - Bandscheibenprobleme • Stoßwellenzentrum - Triggerpunkttherapie • SpineMed Extensionstherapie

Dr. med. Georg Benes • Knie- und Hüftgelenkchirurgie Ltd Arzt: Dr. Georg Benes Knie- und Hüftgelenkendoprothetik, Minischlitten

Orthopädische Praxisgemeinschaft - Dr. Fecher & Dr. Benes Ludwigstraße 4 63739 Aschaffenburg Tel. 0 60 21 / 580 310 Fax 0 60 21 / 580 3122 fecher@fusskliniken.de www.dr-fecher.de

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PRAXIS DR. WOLFGANG GUTWERK UND DR. MECHTHILD FRANZ

ZAHNÄRZTE

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Besonderheiten der Behandlung des Diabetikers beim Zahnarzt Auch im Mundbereich gibt es Probleme, die durch das Krankheitsbild „Diabetes“ verstärkt auftreten Bei Diabetikern kommt es häufiger zu Entzündungen (zum Teil mit Bildung von Geschwüren), Wundheilungsstörungen (auch nach kleinen Eingriffen), die gelegentlich auch den Gang in eine oralchirurgische Praxis erfordern. Hier versteht sich die Praxis Dr. Gutwerk und Kollegen als Ihr Ansprechpartner, denn abhängig von der Art und der Ausprägung des Diabetes sind vor einem oralchirurgischen Eingriff unterschiedliche prophylaktische Maßnahmen erforderlich. Oft ist eine antibiotische Abschirmung bereits 2 – 3 Tage vor dem Eingriff sinnvoll, sowie auch in den darauf folgenden Tagen. Außerdem treten bei Diabetikern gehäuft kleine Einrisse im Bereich der Mundwinkel – so genannte Rhagaden – auf. Bei schlecht eingestellten Diabetikern kann auch das Kariesrisiko erhöht sein, da dauerhaft erhöhte Zuckerwerte die Speichelproduktion hemmen. Der Speichelfluss ist wichtig um die vom bakteriellen Zahnbelag gebildeten Säuren abzupuffern, was die Kariesentstehung hemmt. Im Weiteren hat der Speichel eine spülende (also Speisereste wegspülende) Funktion. Das im Mundbereich für die meisten Diabetiker allgegenwärtige Problem ist die Parodontitis: Die umgangssprachlich auch als Parodontose bezeichnete Parodontitis entsteht durch Belagsansammlung an den Zähnen. Durch aggressive Bakterien im Zahnbelag bilden sich nun Abbauprodukte, die zu Entzündungen des Zahnfleisches (Gingivitis genannt) und Entzündungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis) führen; es kommt zum Rückgang von Zahnfleisch und Kieferknochen.

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Der Diabetiker (sowohl Typ I als auch Typ II) hat ein 3-fach höheres Risiko an einer Parodontitis zu erkranken. Im Weiteren kommt es beim schlecht eingestellten Diabetes häufig zu einer besonders ausgeprägten Parodontitis und dadurch zu einem noch mehr erhöhten Kieferknochenverlust. Bei einem gut eingestellten Diabetiker gibt es im Gegenzug kein erhöhtes Risiko im Vergleich zum Nicht-Diabetiker. Im Umkehrschluss ist es aber auch möglich, dass eine nicht erkannte oder nicht behandelte Parodontitis die Diabeteserkrankung in ihrem Verlauf mit allen folgeschweren Begleiterscheinungen negativ beeinflusst.

auf ihn abgestimmt ist (und damit für optimalen Schutz sorgt).

Nicht nur für den Diabetiker gilt, dass man mindestens 2 x jährlich zur zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung gehen sollte und 2 – 4 x jährlich zur professionellen Zahnreinigung und Prophylaxebehandlung. Für den Diabetiker muss nun vom Zahnarzt und der Prophylaxekraft ein individuelles Prophylaxekonzept erstellt werden, das ganz speziell

Wichtig ist, dass der Diabetiker seinem Zahnarzt mitteilt, dass er an Diabetes leidet, auch wenn die Diagnose erst im Laufe einer zahnärztlichen oder oralchirurgischen Behandlung gestellt wird. Denn nur so kann der Zahnarzt entsprechende Vorkehrungen treffen – somit steht der Mundgesundheit auch beim Diabetiker nichts mehr im Wege!

Auch wenn man noch im letzten Jahrtausend teilweise gewarnt hat bei Diabetikern zu implantieren, so hat die Erfahrung über die Jahrzehnte gezeigt, dass dies in der Regel völlig problemlos möglich ist. Und auch wir, als oralchirurgische Fachzahnarztpraxis, sehen keine Kontraindikation für Implantate bei einem gut eingestellten Diabetiker. Vorraussetzung hierfür ist lediglich eine optimale Kontrolle des Blutzuckerspiegels und die Ausschaltung möglicher weiterer Risikofaktoren, wie beispielsweise Rauchen und schlechte Mundhygiene.


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Ihre Spezialisten für Zahnimplantate in Aschaffenburg Dr. Wolfgang Gutwerk & Kollegen Zahnärzte, Implantologen und Oralchirurgen Ludwigstraße 3 (ggü. Hauptbahnhof) im GutWerk-Haus 63739 Aschaffenburg Telefon 0 60 21 44 393 0 www.gutwerk.de

Einblicke in die Praxis: Schauen Sie bei Gutwerk-TV rein!


GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI

NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE

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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie

Sport

Dr. med. W. E. Hofmann

bei neurologischen Erkrankungen Mittlerweile gibt es viele Studien, die belegen, dass regelmäßige körperliche Aktivität Erkrankungen vorbeugen kann, und wenn die Erkrankung eingetreten ist, sich sportliche Aktivität günstig auf den Verlauf der Erkrankung auswirkt. Bekannt ist dies für viele internistische Erkrankungen, für die es schon seit Jahren sportmedizinische Studien gibt. Wie weit spielt körperliche Aktivität bei neurologischen Erkrankungen eine Rolle? Wissenschaftlich konnte nachgewiesen werden, dass regelmäßiger Sport die Schwere der neurologischen Erkrankung günstig beeinflussen kann. Dies gelang für Demenz, für kognitive Störungen, für Schlaganfälle, für Parkinsonerkrankungen, für chronische Müdigkeit, außerdem gibt es eine Verbesserung bei der Multiplen Sklerose.

infarkte treten bei sportlich aktiven Männern in deutlich geringerem Maße auf, auch Hirnblutungen werden in der Statistik nahezu halbiert.

Aus ärztlicher Sicht muss es unser Ziel sein, durch Sport die größtmögliche Mobilität für den Einzelnen zu erreichen, was wir Ihnen am Beispiel neurologischer Erkrankungen aufzeigen möchten.

Die körperliche Aktivität muss als Therapie und Vorbeugung für einen erneuten Schlaganfall angesehen werden. Etwa die Hälfte der Patienten nach einem Schlaganfall weist eine Lähmung auf, jeder vierte Überlebende ist rollstuhlpflichtig. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass selbst bei einem späten Therapiebeginn 12 Monate und später signifikante Verbesserungen von Gehgeschwindigkeit und Ausdauer erreicht werden können. Wichtig ist, möglichst regelmäßig zu üben, mindestens drei- bis viermal pro Woche.

Schlaganfall:

Multiple Sklerose:

In den Industrienationen ist der Schlaganfall eine der häufigsten Todesursachen. Hauptursache: Arteriosklerose. Die Gefäßrisikofaktoren, wie arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht werden günstig durch Sport beeinflusst. Hirn-

Die Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems mit chronischer Verlaufsform und die häufigste neurologische Erkrankung im jungen Erwachsenenalter. Die Entzündungen der Myelinscheiden, aber auch die sogenannte axonale Schädigung führt

zu einer Vielzahl von neurologischen Ausfallerscheinungen, die die häufigste Ursache für eine Behinderung im jungen Erwachsenenalter sind, sieht man von Unfällen ab. Verhinderung von neurologischen Funktionseinschränkungen kann neben der Medikation auch durch regelmäßige körperliche Aktivität erreicht werden. Während man früher bei der Multiplen Sklerose eher von Sport abriet, ist mittlerweile durch Studien bewiesen, dass regelmäßige sportliche Aktivität viele körperliche Symptome der Multiplen Sklerose bessern kann. In einer Studie konnte festgestellt werden, dass aktive Patienten niedrigere Schubraten aufweisen. Nachgewiesen werden konnte auch die Verbesserung des Wohlbefindens bei MSPatienten, was sich positiv auf Lebensqualität und Teilhabe auswirkt. Wir wissen, dass die körperliche Inaktivität bei Patienten mit Multipler Sklerose eher häufig ist. In der Sprechstunde und durch die MS-Nurse motivieren wir die Patienten vermehrt zu Sport. Gerade bei Aktivitäten im Alltag sind MS-Kranke durch ihre Symptome stark eingeschränkt. Der Erhalt der Gehfähigkeit wird von den Patienten als sehr wichtig eingestuft. Depressive und kognitive Störungen sind bei MS-Kranken häufig und erheblich ausgeprägt, was ebenfalls die Lebensqualität enorm mindert. Unser Ziel ist deshalb, mit vielen anderen Praxen und Kliniken, die Funktion des Stütz-und Bewegungsapparates bei den Erkrankten zu erhalten, Bewegungsabläufe wieder zu mobilisieren und zu automatisieren. Deshalb haben wir eine Gruppe gegründet, in der wir versuchen, die oben genannten Defizite durch regelmäßige körperliche Aktivität zu verbessern und dadurch dem Rückzug des Einzelnen entgegenzuarbeiten. Verbesserung der Muskelfunktion und der Müdigkeit konnten nachgewiesen werden. Risiken oder Gefahren durch den angebotenen Sport bestehen nicht.


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Vor Trainingsbeginn sollten MS-Betroffene mit ihrem Neurologen die Situation durchsprechen, um einen individuellen Trainingsplan zu erarbeiten. Optimal wäre hier die Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining, neben Gleichgewichtsarbeit und Dehnübungen. Viele Sportarten bieten sich dafür an, neben Gymnastik und Ausdauertraining auch Ballspiele und Klettern. Der Spaß am Sport und in der Gruppe soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Kopfschmerz und Depression: Auch bei migräneartigen Kopfschmerzen, chronifizierten Spannungskopfschmerzen und Depression spielt der Ausdauersport eine wesentliche Rolle, ohne dass hier die Bevorzugung einer Sportart festgelegt werden kann. Entspannungsverfahren und Veränderungen des Lebensstils sind häufig notwendig. Morbus Parkinson: Gut bewiesen ist auch die Effektivität von Sport bei Bewegungsstörungen, speziell bei der Parkinsonerkrankung. Motorische Defizite können durch Ausdauersport und intensives körperliches Training verbessert werden. Möglicherweise spielt die Freisetzung von unterstützenden Faktoren für die Nerven eine wesentliche Rolle. Mittels Studien konnten positive Effekte auf Gang, Haltung, Gleichgewicht und Muskelkraft nachgewiesen werden. Auch hier spielt die verbesserte Lebensqualität dann die entscheidende Rolle. Im Tiermodell konnte die Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit nachgewiesen werden. Im Rahmen der allgemeinen Studienlage muss dahin gearbeitet werden,

Unsere Multiple-Sklerose Schwestern (A. Stadtmüller und S. Jäger) schulen MS-Patienten durch regelmäßiges sportliches Training in der Gruppe.

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Unsere Parkinson Assistentin J. Gebhardt bereitet den computerisierten Laufschuh für die Patienten vor. Hierdurch kann der Gang bei Studienpatienten analysiert werden. Im Frühstadium stellt dies eine erhebliche Hilfe für Diagnostik und Therapie dar.

dass schon früh im Krankheitsverlauf eine aktivierende Therapie eine vorrangige Rolle spielt. Bei der Parkinsonerkrankung wurden diese Veränderungen schon früh erkannt, weswegen gerade auch im Rahmen von Parkinson-Selbsthilfegruppen die Ausdauertherapie und die sportliche Therapie im Vordergrund stehen. In den Studien selbst wurden Ganggeschwindigkeit und Schrittlänge untersucht, hierbei konnten unter regelmäßiger sportlicher Therapie jeweils Verbesserungen nachgewiesen werden. Neben einer Gruppentherapie ist es auch möglich, ein Heimtrainingsprogramm für die Patienten zu erstellen. Da gerade Parkinsonpatienten ihre eigenen Grenzen nicht gut erkennen, sind sie auf einen Therapeuten als externen Korrektor angewiesen. Haltung und Gleichgewicht können gut durch Sport verbessert werden (LSVTBIG), weniger durch medikamentöse Therapie. Die bessere Gangökonomie kann durch Laufbandtraining aber auch durch Nordic Walking erreicht werden. Das Krafttraining der Oberschenkelmuskulatur steht im Vordergrund. Die häufig auftretende Depression bei Morbus Parkinson konnte unter sportlicher Therapie ebenfalls verbessert werden. Dasselbe gilt für Schlaf und kognitive Funktionen. Wird die richtige Therapie für den Patienten ausgewählt, ist auch bei dieser Erkrankung nicht mit einem erhöhten Verletzungsrisiko zu rechnen. Unser Ziel ist es, dem Erkrankten eine möglichst gute motorische Grundlage durch den Sport zu ermöglichen. In diesem Artikel möchten wir allen Betroffenen mitteilen, dass es für Sie eine Aufgabe ist, sich vermehrt um sportliche Aktivität zu kümmern. Mit unseren MSSchwestern können Sie an einer Gruppentherapie teilnehmen, auf der anderen Seite stehen Ihnen auch private

Konzepte nach Rücksprache mit ihrem Neurologen zur Verfügung. Wichtig ist, sich mit Anderen zu einer Gruppe zusammenzuschließen, um zu üben und sich gemeinsam auszutauschen. Hierdurch wird nicht nur die körperliche Aktivität, sondern auch die kognitive Flexibilität verbessert. Das Gelernte kann dann in einem Heimprogramm zwischen den einzelnen Gruppenstunden weiter geübt und ausgebaut werden. Wir stehen Ihnen für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Dr. med. W. E. Hofmann

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

HIER FINDEN SIE UNS: Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44

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AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

SPRACHTHERAPIE

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Akademische Praxis für Sprachtherapie

Stottern

Flüssig zu sprechen, ist eine Fähigkeit, die mühelos in der Kommunikation zwischen Menschen stattfindet und keiner Aufmerksamkeit bedarf. Kinder und Erwachsene, die stottern, kennen die lähmende Angst, wenn es um Telefonate, Einkäufe, Schule oder einfach nur eine nette Begrüßung geht. Jedes Mal, wenn man etwas glatt und flüssig sagen muss, passiert im Gehirn etwas, das Betroffene stottern lässt. Menschen, die stottern, leiden aber nicht nur unter ihrer Sprechstörung; sie sind auch in ihrer Kommunikation mit anderen gehandicapt.

Definition/Fakten: Stottern ist eine Störung des Sprechablaufs. Fachleute nennen dies eine sprechmotorische Redeflussstörung. Die äußeren, vom Kommunikationspartner unmittelbar beobachtbaren, primären Symptome zeigen sich in der Wiederholung von Einzellauten, Silben und Worten, in Lautdehnungen, in Unterbrechungen von Worten, in stillen und hörbaren Blockierungen. Sie werden hervorgerufen durch eine Koordinationsstörung der Sprechmuskulatur. Es kommt zu einer gestörten Steuerung der am Sprechen beteiligten Muskeln. Die Mundartikulations-, Stimm- und Atemmuskulatur, mit deren Hilfe die Wörter geformt werden, erhalten keine präzisen Signale aus dem Gehirn. Der Verlauf des Stotterns ist individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt und oft schubweise, d. h. es gibt Phasen, in denen man flüssig redet und solche, in denen man stärker und häufiger stottert. Stottern kann von der Situation, dem Gesprächspartner, der Gesprächssituation, der Tageszeit oder der Verfassung etc. abhängen. Etwa 5 Prozent aller Kinder stottern. Von diesen verlieren aber zwischen 60 und 80 Prozent bereits im Vorschulalter das Stottern wieder von alleine (Remission). Die Zahl derer, die das Stottern beibehalten, liegt dann bei 1 Prozent der Bevölkerung. Hier treten dann fast keine Remissionen mehr auf – stotternde Erwachsene müssen sich auf ein Leben mit Stottern einstellen. Bei Kindern stottern etwa ebenso viele Mädchen wie Jungen. Dieses Verhältnis verschiebt sich, so dass im Grundschulalter 3 – 4 mal mehr Jungen stottern als

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Mädchen, weil es bei Mädchen häufiger zu Remissionen kommt.

Poltern Poltern ist eine Störung der Sprech- und Sprachsteuerung, die in schnellem, unrhythmischem, unterbrochenem, unorganisiertem und oft unverständlichem Sprechen besteht. Ein erhöhtes Sprechtempo ist zwar sehr häufig, aber nicht immer vorhanden, jedoch immer eine Beeinträchtigung der sprachlichen Formulierungsfähigkeit. Bei dieser Störung können auch zusätzlich Stottersymptome auftreten. Und man zählt diese Störung auch zu den Redeflussstörungen. Entstehung und Behandlung unterscheiden sich aber vom „klassischen“ Stottern.

So genannte sekundäre Symptome Neben den primären Symptomen treten häufig auch sekundäre Symptome auf. Hierzu zählen z.B. eine übermäßige Anstrengung beim Sprechen durch eine erhöhte Anspannung der Sprech- und Kehlkopfmuskulatur, Keuchen und Sprechen während der Einatmung (Sprechen geschieht normalerweise während der Ausatmung), Verkrampfen der Gesichtsmuskulatur wie Zukneifen der Augen, Runzeln der Stirn, Vorwölben der Lippen, Kopfnicken, Fußstapfen und andere Bewegungen. Diese Symptome entstehen erst später in der Entwicklung des Stotterns. Es handelt sich dabei um unterschiedlich gelernte Reaktionen auf das Stottern, d. h. um Versuche, die Stottersymptome zu überwinden beziehungs-

weise gegen sie anzukämpfen. Zu diesen sekundären Symptomen gehören auch eine große Anzahl an Vermeidungsverhalten. D. h. Betroffene schieben gerade am Anfang Wörter/Füllwörter ein, von denen sie wissen, dass sie sie flüssig hervor bringen können (z. B. na, eh, also …). Oder sie bauen Sätze wieder um, während sie sprechen oder vermeiden Worte, von denen sie wissen, dass sie ihnen schwer fallen. Manche Stotternde vermeiden sogar Sprechsituationen, ziehen sich zurück und sprechen nur das Nötigste oder zeitweise gar nicht. Neben diesen äußeren Symptomen gibt es auch innere Symptome, die vom Gesprächspartner nicht direkt beobachtbar sind. Zu diesen Symptomen gehören z. B. Angst, Scham, Frustration, Aggression, mangelndes Selbstwertgefühl, Nervosität, Sprechangst (siehe die Sprechangst von König Georg VI in dem Kinofilm: The King’s Speech). Diese Probleme hatten übrigens auch andere berühmte Menschen, die stotterten, wie der ehemalige britische Premierminister Winston Churchill, der Physiker, Mathematiker und Astronom Sir Isaac Newton, der Evolutionsbiologe Charles Darwin, Marilyn Monroe, Mr. Bean oder Bruce Willis u.a.

Warum stottert ein Mensch? Stottern beginnt meist in der Phase des frühkindlichen Spracherwerbs, d. h. zwischen 2 und 5 Jahren. In dieser Zeit kommt es bei fast allen Kindern zu so genannten entwicklungsbedingten Unflüssigkeiten des Sprechens. Diese verlieren sich von alleine wieder (meist nach 6 Monaten) und müssen in der Regel nicht behandelt werden. Etwa in der


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V. links: Dorothee Bergmann (Dipl.-Sprachheilpädagogin), Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin, Klinische Linguistin), Sabine Büdel (akademische Sprachtherapeutin M.A.)

gleichen Zeit entwickeln ca. 5 Prozent der Kinder eine Stottersymptomatik, die sich in Symptomen wie Blockierungen, Verkrampfungen des Gesichts oder des ganzen Körpers zeigt. Wie es bei einzelnen Menschen zum Stottern kommt, ist bis heute nicht genau geklärt. In den letzten Jahren haben sich aber immer mehr Forscher mit den Ursachen des Stotterns beschäftigt. Man geht heute davon aus, dass für die Entstehung von Stottern viele Faktoren verantwortlich sind: • Veranlagungsfaktoren (z.B. genetische Vorbelastung, Sprachentwicklungsverzögerung). • Auslösende Faktoren (Ungleichgewicht von Anforderungen und Kapazitäten). • Aufrechterhaltende Faktoren (Angst vor dem nächsten Stottern, Frustration, schwieriges soziales Umfeld). So gilt als gesichert, dass es beim Stottern eine genetische Disposition gibt. Damit ist gemeint, dass eine Veranlagung des Körpers (Disposition) zum Stottern vererbt werden kann. Vor einigen Jahren fanden Forscher auch erstaunliche Hirnaktivitätsunterschiede bei stotternden Erwachsenen. Sie zeigen eine überhöhte Aktivität der am Sprechen beteiligten Muskulatur, eine Störung der Nervensignale für Sprache und Sprechen. Diese Funktionen entstehen aus vernetzten Aktionen, die überwiegend in der linken Hirnhälfte stattfinden. Bei stotternden Menschen sind diese Vernetzungen gestört. Die Areale können nicht gut zusammen arbeiten. Zum flüssigen Sprechen benötigen wir auch Bereiche, die die Sprechmuskulatur ansteuern, ebenso die Atemmuskulatur. Erst wenn das richtige Wort gefunden ist, die entsprechenden Muskeln angesteuert und koordiniert werden und wir auch noch ein richtiges Feedback unserer gesprochenen Sprache erhalten, können wir flüssig sprechen. Auch diese Rückmeldung scheint bei Stotternden nicht gut zu funktionieren. Kompensatorisch ist das Gehirn von Stotternden dazu übergegangen, rechtshemisphärische Regionen zum Sprechen zu benutzen, obwohl diese gar nicht darauf spezialisiert sind. Betroffene können so zwar sprechen, aber leider nicht flüssig. Unter den vielen Theorien für das Entstehen von Stottern ist das so genannte „Anforderungen- und KapazitätenModell“ das heute plausibelste Modell.

Dieses besagt: Ein Kind spricht dann flüssig, wenn die motorischen, sensorischen, kognitiv-emotionalen und linguistischen Kapazitäten im Ausgleich zu den sprecherischen Anforderungen stehen. Übersteigen die Anforderungen an flüssiges Sprechen diese genannten Kapazitäten oder sind zu wenig Kapazitäten vorhanden, treten Störungen im Redefluss auf. Dieses Modell soll vor allem auch Eltern entlasten, die sich Vorwürfe über Fehler in der Erziehung machen. Es bietet auch Ansatzpunkte, welche Verhaltensweisen im Umfeld des Kindes verändert werden können, um aufrechterhaltende Faktoren zu reduzieren und flüssiges Sprechen zu begünstigen.

Der aktuelle Forschungsstand zeigt: • Stottern entsteht nicht aus einer gestörten Atmung – gestörte Atmung ist die Folge des Stotterns. • Stotternde haben nicht so sehr Schwierigkeiten mit einzelnen Lauten, sondern mit Silben und Silbenübergängen. • Bei Eltern von stotternden Kindern gibt es die gleiche Vielfalt an Verhaltensweisen wie bei Eltern nicht stotternder Kinder. • Eltern können Stottern nicht verursachen, aber auslösen oder aufrechterhalten. • Stottern ist keine psychische Störung; es können aber als Folge psychische Auffälligkeiten entstehen (z. B. Sprechangst, mangelndes Selbstwertgefühl, Rückzugsverhalten). • Stottern hat nichts mit Intelligenz zu tun. • Kinder können Stottern nicht durch Nachahmung erwerben.

• Stottern entsteht auch nicht, weil Kinder zu faul sind, ordentlich zu sprechen oder weil sie mit dem Stottern etwas erreichen wollen.

Mehr zu Diagnose, effektiven Therapiemethoden, dem Umgang mit Stotternden im Alltag, im Kindergarten und in der Schule, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von GLEIS EINS.

Akademische Praxis für Sprachtherapie

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sind dafür je nach Region stets mehrere Behandlungen in bestimmten Abständen durchzuführen. Großflächiger und erheblich sanfter als Epilationslaser setzen wir vor allem gekühlte Saphir-Applikatoren moderner IPL-Technologie ein.

das körpereigene Abwehrsystem abtransportiert werden. Das Lasern einer Tätowierung erfordert eine entsprechende Zahl von Sitzungen, ist aber in den meisten Fällen bis zur völligen Entfernung narbenfrei möglich. Auch vor einem geplanten cover-up empfiehlt sich zunächst die Aufhellung eines Tattoos.

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Schwere Sehstörungen lassen sich bei rechtzeitiger Therapie verhindern – regelmäßige Kontrolle wichtig

Schäden der Netzhaut im Auge sind eine der häufigsten Komplikationen bei Patienten mit Diabetes mellitus. Jedes Jahr erblinden allein in Deutschland geschätzt 3.000 Patienten mit schon länger bestehendem Diabetes, bei denen das Risiko zehn bis zwanzig Mal mehr beträgt ihr Augenlicht zu verlieren. Das muss nicht sein: Rechtzeitig erkannt und qualifiziert behandelt lassen sich schwere Sehschäden vermeiden. Um die Augengesundheit zu erhalten, ist eine augenärztliche Überwachung bei Patienten mit Diabetes unerlässlich – ebenso wie die intensive Zusammenarbeit des Augenarztes mit dem Diabetologen, Hausarzt und natürlich dem Patienten. Der Augenarzt erkennt durch die Untersuchung des Augenhintergrundes (Netzhaut), einer Sehschärfenprüfung und Augeninnendruckmessung, ob der Diabetes das Auge bereits geschädigt hat. Mögliche Augenerkrankungen durch Diabetes sind unter anderem eine chronische Lidrandentzündung, eine gestörte Tränenfilmbildung, eine Trübung der Augenlinse (Grauer Star), die diabetische Retinopathie und Makulopathie. Die diabetische Retinopathie ist eine Erkrankung der Netzhaut. Ein anhaltend erhöhter Blutzucker und Entzündungen verschlechtern ihre Versorgung mit Sauer-

stoff und schädigen die Innenwände der kleinen Blutgefäße im Auge (Mikroangiopathie), was zu Verschlüssen der Haargefäße in der Netzhaut führt. Folge: Die Durchblutung der Netzhaut ist gestört und die Durchlässigkeit der Gefäße im Auge erhöht, so dass Blutungen auftreten können. Augenärzte unterscheiden zwischen der nichtproliferativen und der proliferativen diabetischen Retinopathie. Bei der nichtproliferativen beschränken sich die Gefäßveränderungen auf die Netzhaut. Obwohl sie bereits geschädigt ist, bemerkt der Patient häufig keine Verschlechterung seines Sehens. Der Augenarzt unterscheidet je nach Grad der Veränderung der Gefäße eine leichte, mittlere und schwere Form. Bei der proliferativen diabetischen Retinopathie bilden sich aufgrund der schlechteren Durchblutung der Netzhaut neue Blugefäße, mit denen der Körper versucht, die Durchblutung wieder zu verbessern. Allerdings erfolglos, denn die neuen Blutgefäße sind von schlechter Qualität. Ihre Wand ist so schwach, dass die Gefahr von Einblutungen droht. Auch können sie vernarben, dann an der Netzhaut ziehen und diese ablösen, was zur Erblindung führen kann. Die schlimmste

Folge ist das Neovaskularisations-Glaukom, bei dem der Augeninnendruck stark steigt und zu einer schmerzhaften Erblindung führen kann. Bei der diabetischen Makulopathie greift der Diabetes die Stelle des schärfsten Sehens – die Makula – an. Sie ist jederzeit bei jeder Form der Retinopathie möglich. Tritt Flüssigkeit aus beschädigten Gefäßen in die Netzhaut ein, schwillt diese an, es entsteht ein Makula-Ödem. Dieses bemerkt der Patient spätestens dann, wenn er verschwommen sieht – bestehen kann es aber schon vorher. Mit zunehmender Dauer der Diabeteserkrankung steigt das Risiko für eine diabetische Retinopathie. Ziel einer Therapie ist vor allem die Bildung neuer Blutgefäße zu verhindern und die vorhandene Sehschärfe zu erhalten; eine Verbesserung des Sehens ist nicht zu erwarten. Mittel der Wahl ist die Lasertherapie und neuerdings die Medikamentengabe in den Glaskörper. Der Patient selbst kann sein Risiko für eine diabetische Retinopathie vermindern, indem er auf eine gute Blutzuckereinstellung achtet, Übergewicht reduziert, sich gesund ernährt, Sport treibt und, ganz wichtig, einen zu hohen Blutdruck medikamentös einstellt und natürlich regelmäßig zum Augenarzt zur Kontrolle geht.


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Dentallabor Gadau · Für Bioästhetische Zahnheilkunde

Auf digitalem Weg zu neuen Zähnen Zenotec-Software ermöglicht individuelle Lösungen auch mit neuen Materialien

Das digitale Zeitalter nutzt auch Dentaltechnikern: Computerbasierte Programme unterstützen sie bei der Herstellung von Implantaten und Restaurationen, die von Hand nicht oder nicht so einfach anzufertigen wären. Das gilt insbesondere für die Herstellung von individuellen Lösungen – zum Beispiel hochwertigem, ästhetischem Zahnersatz für Schneidezähne, gerade auch dann, wenn hier zusätzlich Implantate notwendig sind. Wo Dentaltechniker mit ihren Fräsmaschinen im Labor nicht die individuellen Lösungen für Brücken, Voll- und Teilprothesen erzielen können, die sie selbst, Zahnarzt und Patienten zufrieden stellen, kommt der Computer zum Einsatz. Das herzustellende Produkt wird am Computer gescannt, dann modelliert und zum Schluss gefräst. Die ZenotecSoftware des Pforzheimer Unternehmens Wieland Dental, die auch das Dentallabor Gadau verwendet, ermöglicht es, die Konstruktion vollständig am Computer aufzubauen – schnell, flexibel, passgenau und ohne Spannungen, die bei großen Konstruktionen beson-

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dere Probleme machen können. Per Mausklick sind verschiedene Formen wählbar für das Abutment, also das Befestigungs- und Aufbauelement. Die passende Form, Ausrichtung und Größe lässt sich einfach festlegen und gegebenenfalls korrigieren. Auf dem Bildschirm werden auch die Nachbarzähne und der gegenüberliegende Zahn des zweiten Kiefers angezeigt, so dass gut zu erken-

nen ist, wie viel Platz noch frei ist. Der virtuelle Arbeitsprozess lässt so alle Möglichkeiten, den zur Verfügung stehenden Platz bestmöglich zu nutzen, jedoch schneller als mit einer herkömmlichen Modellage und somit günstiger für den Patienten. Denn auch eine Nachbearbeitung des am Computer geplanten Modells ist so gut wie nie notwendig. Ist das Modell am Computer geplant, wird es an das Lizenz-Unternehmen geschickt und kommt von dort als Abguss zurück. Per Wachs-Modellation werden dann die Käppchen für den klassischen Guss hergestellt, nach dem Guss werden die Gerüste aufgepasst und keramisch verblendet. Die digitale Technik ermöglicht es Dentaltechnikern auch, neue Materialien einzusetzen. Hier wird vor allem Titan zunehmend wichtig. Das Metall ist leicht, dehnbar und nicht anfällig gegenüber Korrosion und Temperaturschwankungen. Diese Eigenschaften sind gerade beim Zahnersatz besonders wichtig, wenn große Restaurationen und Implantate, die mehrere Zähne betreffen, erforderlich sind. Das bislang vor allem verwendete Zirkon gilt zwar als bioverträglicher und günstiger als Titan, ist aber deutlich schwerer und viel weniger flexibel und ist damit für manche Konstruktionen nicht geeignet. Der Einsatz der digitalen Technik ist mittlerweile Laboralltag.


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DIE ZAHL DER DIABETES-NEUERKRANKUNGEN STEIGT WELTWEIT UNGEBROCHEN RASANT AN. SCHÄTZUNGEN GEHEN DAVON AUS, DASS IN DEUTSCHLAND MITTLERWEILE MINDESTENS ZEHN PROZENT DER ERWACHSENEN BETROFFEN SIND. DIE URSACHEN SIND VIELFÄLTIG. NEBEN DEN INDIVIDUELLEN ERBANLAGEN IST BESONDERS DER SOGENANNTE MODERNE WESTLICHE LEBENSSTIL ZU NENNEN! SIE FINDEN BEI UNS DIE GESAMTE PALETTE VON PRÄVENTION, THERAPIE, UMFASSENDES WISSEN UND SCHULUNGEN: Verändertes Essverhalten, Zunahme an industriell gefertigten Nahrungsmitteln und kontinuierlicher Rückgang von Bewegung – das Rad der Entwicklung lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Umso wichtiger ist es daher, die Zusammenhänge zu kennen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dazu bieten wir ein umfassendes Diabetes-Schulungsprogramm an. GEGEN DIE BEWEGUNGSARMUT: Im Laufe der Menschheitsgeschichte ist die durchschnittliche tägliche Laufleistung von 20 Kilometern auf nur noch 700 Schritte geschrumpft. Dieser dramatische Verlust an körperlicher Aktivität ist Mitursache für die rasante Zunahme des Diabetes mellitus. Wir beschäftigen daher eine Sportwissenschaftlerin, haben einen Rehaclub gegründet und bieten Rehasport für Diabetiker sowie weitere Bewegungsangebote an, die alle sportwissenschaftlich und medizinisch begleitet werden.

Die jüngste Entwicklung, die sogenannten SGLP-2-Inhibitoren, senken nicht nur den Blutzucker (insulinunabhängig!), sondern führen auch zu einer Gewichtsabnahme unter einer Blutdrucksenkung. In unserem Studienzentrum haben wir die meisten der neu zu erwartenden Therapien in klinischen Prüfungen, sodass Patienten – wenn sie entsprechend geeignet sind – frühzeitig unter kontrollierten Bedingungen davon profitieren können.

UND NEUEN THERAPIEMÖGLICHKEITEN: Sport bei Diabetes/Rehasport: Maria Fries, Tel.: (06021) 3427-73 oder E-Mail: mf@klausmann.de Diabetes-Schulungszentrum: Anja Vogel, Tel.: (06021) 3427-70 oder E-Mail: av@klausmann.de Studienzentrum: Simone Streitenberger, Tel.: (06021) 3427-80 oder E-Mail: si@klausmann.de

Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG

Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie

UNSERE LEISTUNGEN:

Dr. Manfred Welslau Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie

Internistische Untersuchungen Endoskopie Tagesklinik

NEUE MEDIKAMENTÖSE THERAPIEN: Neben den bereits etablierten Medikamenten wie DPP4-Hemmer oder GLP1-Analoga, ist in nächster Zeit eine Flut neuer Wirkstoffe zu erwarten.

SCHULUNG, SPORT BIS HIN ZU STUDIEN

Dr. Stefanie Deppisch Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie

Schulungszentrum (DDG-zertifiziert) Fußambulanz

Prof. Dr. Peter Lederer Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann/Dr. Welslau Elisenpalais | Elisenstraße 28 | 63739 Aschaffenburg | Telefon (0 60 21) 34 27-0 E-Mail: info@klausmann.de | www.klausmann.de


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FRAUENÄRZTE

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Gut leben mit PCO

FRAUENÄRZTE GEMEINSCHAFTSPRAXIS IM ELISENPALAIS

Das PCO-Syndrom ist eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen der Frau – Behandlung mit Gewichtsreduktion und Medikamenten

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Das polycystische Ovar-Syndrom ist eine hormonelle Erkrankung, die ausschließlich Frauen betrifft, und bei diesen eine der häufigsten Stoffwechselstörungen. Typische Beschwerden sind ein unregelmäßiger Zyklus, verstärkte Behaarung sowie Übergewicht. Schwanger zu werden ist für Patientinnen mit PCO schwierig, aber nicht unmöglich. Der psychische Druck des unerfüllten Kinderwunsches kann groß sein.

mehrere Eibläschen als dunkle Punkte an den Eierstöcken zu erkennen; sie haben dem Syndrom seinen Namen gegeben. Ultraschall, Anamnese und Blutanalyse lassen den Frauenarzt erkennen, ob die Patientin am PCO-Syndrom erkrankt ist.

Das PCO-Syndrom bezeichnet kein einheitliches Krankheitsbild; mehrere Symptome sind möglich, aber nicht alle zwingend. Manche Patienten merken kaum etwas von ihrer Erkrankung, andere leiden unter stark ausgeprägten Symptomen. Die Angaben, wie viele Frauen in Europa betroffen sind, schwanken zwischen vier und zwölf Prozent. Die Erkrankung lässt sich mit Medikamenten sowie Gewichtsreduktion behandeln.

Problematisch ist vor allem das Mehr an männlichen Geschlechtshormonen, denn es unterdrückt den natürlichen Zyklus der Frau. Die Folge: Der Körper schüttet noch mehr dieser Hormone aus. Sie regen auch die Insulinproduktion an, welche die Ausschüttung von männlichen Geschlechtshormonen erhöht – ein Teufelskreis. Das zusätzliche Insulin lässt außerdem Zellen schlechter auf dieses Hormon ansprechen, das zum Abbau von Zucker im Blut unerlässlich ist. Die

Erste Anzeichen und Beschwerden des PCO-Syndroms beginnen meist in der Pubertät, einige Frauen entwickeln jedoch erst später Symptome. Häufig kommt es zu unregelmäßigem oder ausbleibendem Zyklus. Im Blut lassen sich vermehrt männliche Geschlechtshormone nachweisen, die für Bartwuchs, Behaarung und Akne verantwortlich sind. Im Ultraschall sind bei den meisten, aber nicht allen Patientinnen


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Folge: Eine Insulinresistenz entsteht, der Blutzuckerspiegel steigt und Diabetes Typ II – auch Altersdiabetes genannt – droht mit allen Begleiterscheinungen wie Übergewicht und Herz-KreislaufErkrankungen. Etwa die Hälfte aller Patientinnen mit PCO-Syndrom nimmt über die Jahre hinweg stetig ungewollt zu; gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sind für sie besonders wichtig.

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Die Veranlagung für PCO ist erblich, die Krankheit wurde schon Ende des 18. Jahrhunderts erstmals beschrieben. Warum sie ausbricht, ist bislang nicht geklärt. Das PCO –Syndrom sollte in jedem Fall behandelt werden, um Spätfolgen wie Diabetes und Übergewicht vorzubeugen. Ziel ist, den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen durch die Gabe von Medikamenten, die ihn regulieren, sowie durch Gewichtsreduktion. Besteht kein

Kinderwunsch, hilft die Pille, den Zyklus regelmäßig zu halten. Möchte die Patientin schwanger werden, wird die Eizellreifung medikamentös unterstützt und der Eisprung gegebenenfalls ausgelöst. Eine Schwangerschaft ist nicht ausgeschlossen, da Patientinnen lediglich durch die Zyklusstörung unfruchtbar sind. Schwangere mit PCO-Syndrom sollten sich regelmäßig auf Schwangerschaftsdiabetes und die Funktion ihrer Schilddrüse überprüfen lassen.

Wir sind ganz für Ihre Gesundheit da Dr. med. Wencke Zink, Dr. med. Alexander Henze mit Dr. med. Ursula Seitz und unserem Praxisteam Damit wir das Leben lange gesund genießen können, braucht unser Körper Fürsorge und Aufmerksamkeit. Dabei ist es nicht nur wichtig, irgendetwas, sondern das Richtige für Ihre Gesundheit zu tun. Wir unterstützen Sie dabei mit sinnvollen medizinischen Zusatzuntersuchungen, die über die gesetzlich vorgeschriebene Vorsorge hinausgehen.

Unsere Leistungen: I Brustdiagnostik auf höchstem Qualitätsniveau mit digitaler Mammographie und hochauflösender Mammasonographie der Stufe II nach DEGUM I Erstellereinheit und Befunder von Mammographien im

Wir helfen Ihnen damit Ihr Risiko so klein wie möglich zu halten. Durch regelmäßige Vorsorge und entsprechende Untersuchungen zur Früherkennung kann bei bestimmten Krebsarten das Risiko einer Erkrankung stark vermindert werden. Die gesetzliche Vorsorge bietet eine Grundlage. Durch

I Ultraschallkontrollierte Stanzbiopsie der Brust I Erweiterte Vorsorge inkl. Beckenultraschall I Impfungen I Intensivbetreuung während der Schwangerschaft mit moderner 2D/3D/4D Ultraschalltechnik I Vorgeburtliche Diagnostik I Kinder- und jugendgynäkologische Sprechstunde I Knochendichtemessung

zusätzliche, darin nicht enthaltene Untersuchungen kann die Wirksamkeit der Vorsorge jedoch erheblich gesteigert werden. Bei dichtem Gewebe der Brustdrüsen wird die Zuverlässigkeit der Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs durch eine Ultraschalluntersuchung verbessert. Auch für junge Frauen, die nicht am Mammographie Screening Programm teilnehmen, ist die digitale Mammographie oder der hochauflösende Brustultraschall sinnvoll. Ein Beckenultraschall hilft Veränderungen der Gebärmutter und Eierstöcke frühzeitig festzustellen, die mit den Basisvorsorgeuntersuchungen unentdeckt bleiben können.

HIER FINDEN SIE UNS: Frauenärzte Gemeinschaftspraxis im Elisenpalais Dr. med. Alexander Henze Dr. med. Wencke Zink mit Dr. med. Ursula Seitz Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/214 81

www.frauenaerzte-aschaffenburg.de

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UROLOGISCHE PRAXIS

UROLOGIE

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DR. MED. PATRICK SAWAYA

Nierenkrebsfrüherkennung – per Zufall? Nierenkrebs macht sich erst sehr spät bemerkbar – freiwillige Vorsorge ist wichtig

Nierenkrebs ist eine bösartige Erkrankung der Niere und betrifft in den meisten Fällen das Nierengewebe, deutlich seltener das Nierenbecken und die ableitenden Harnwege. Jedes Jahr erkranken in Deutschland circa 15.000 Menschen neu, darunter zwei Drittel Männer und ein Drittel Frauen mit steigender Häufigkeit ab dem 50. Lebensjahr.

UNSERE PRAXISRÄUME

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Am häufigsten wird Nierenkrebs als Zufallsbefund im Rahmen einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. In heilbaren Stadien bestehen meist keinerlei körperliche Beschwerden. Symptome wie Flankenschmerzen, Blut im Urin oder eine tastbare Geschwulst sind Zeichen


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UNSER TEAM

UNSERE LEISTUNGEN

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Krebsvorsorge

Nieren- und Harnleitererkrankungen

Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz

Prostata- und Samenblasenerkrankungen

einer oft sehr fortgeschrittenen Erkrankung. Hiermit ist in aller Regel auch eine Streuung des Tumors in andere Organe (Metastasen) kombiniert. Die wichtigsten Risikofaktoren sind Rauchen und Passivrauchen, Übergewicht, zu fettes Essen, Bluthochdruck und übermäßiger Alkoholkonsum. Auch eine Erkrankung wie Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparats) und chronische Nierenschwäche, die langjährige Einnahme von Schmerzmitteln sowie eine meist berufsbedingte Exposition zu petrochemischen Substanzen aus Erdöl/Erdgas, Lösungsmitteln und Asbest sind als Verursacher des Nierencarcinoms bekannt.

Auch wenn es keine gesetzliche Nierenkrebsfrüherkennungsuntersuchung gibt, sollte man daran denken, spätestens ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig eine urologische Ultraschalluntersuchung der Nieren durchführen zu lassen.

Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen

Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch

Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi

Geschlechtserkrankungen

Wird der Nierenkrebs rechtzeitig – möglichst bis zu einer Größe von vier Zentimetern Durchmesser – entdeckt, sind die Heilungsaussichten sehr gut. Hier kann der Tumor per Schnittoperation oder über eine Bauchspiegelung meist organerhaltend mit weitgehender Schonung des gesunden Gewebes der jeweiligen Niere und nur geringer Beeinträchtigung der Nierenfunktion entfernt werden.

Potenzstörungen/Aging Male

Kinderurologie

HIER FINDEN SIE UNS: Ist der Tumor fortgeschritten, muss die gesamte Niere entnommen und somit auch die Nierenfunktion des Körpers beeinträchtigt werden. Im metastasierten Stadium ist in den meisten Fällen eine operative Entfernung der Absiedlungen in anderen Organen – also eine Heilung – nicht mehr möglich; hier werden zusätzlich spezielle Medikamente eingesetzt, um das Wachstum der gestreuten Tumorherde für eine gewisse Zeit zu bremsen.

Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation

Endoskopische Eingriffe

DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

Ambulante Operationen

Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

www.dr-sawaya.de

ESWL

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MVZ RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

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Wie verkalkt sind Sie eigentlich? Herzkreislauferkrankungen sind die führende Todesursache in Deutschland. Killer Nr. 1 unter den Herzkreislauferkrankungen ist die Atherosklerose. Die Atherosklerose, oder auch Arteriosklerose genannt, ist eine schleichende Entzündung von Arterien, die mit Gefäßverengungen einhergeht und je nach Lage der betroffenen Arterien zum Herzinfarkt, Schlaganfall oder zu Durchblutungsstörungen in nahezu sämtlichen Organen des Körpers führen kann. Mit moderner bildgebender Diagnostik und speziellen GefäßCheckups sind viele Veränderungen frühzeitig erkennbar. Wann fängt es an? Eine rechtzeitige Diagnostik ist besonders wichtig, da die Gefäßveränderungen der Atherosklerose über viele Jahre nicht wahrgenommen werden können und die Beschwerden erst spät im Krankheitsverlauf eintreten. Entscheidend ist daher eine frühe Diagnose, damit im Falle einer Erkrankung rechtzeitig eine Rückbildung oder Begrenzung der Krankheit erreicht werden kann. Machen Sie sich ein Bild! Dank moderner Therapie und Änderung des „Life-Styles“ kann in den allermeisten Fällen der Verlauf der Atherosklerose

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günstig beeinflusst werden und das individuelle Herzkreislaufrisiko gemindert werden. Mit moderner Bildgebung, insbesondere der Magnetresonanz-Angiographie (MRA) und Computertomographie-Angiographie (CTA), kann das Ausmaß der Arterienveränderungen und das individuelle Herzkreislaufrisiko sehr genau bestimmt werden. Schicksal oder Risikomanagement? Falls bei Ihnen Risikofaktoren vorliegen wie: Rauchen, erhöhter Blutdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall der Eltern, Diabetes oder eine Fettstoffwechselstörung (hoher Cholesterinwert), kann eine weitere Diagnostik sinnvoll sein. Anhand dieser Untersuchungen können Sie dann zusammen mit Ihrem behandelnden Arzt entscheiden, ob eine Änderung Ihres „Life-Styles“ oder eine gezielte Therapie erforderlich sind.


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Wer behandelt mich? Sie werden bei uns von einem Team von sehr erfahrenen Ärzten behandelt, die diese Therapie jahrelang durchführen. Prof. Dr. med. Stephan Schmitz

Dr. med. Matthias Peschke

Mamma-MRT – die „gläserne Brust“

Dr. med. Stefan Zimmermann

Die Magnetresonanztomographie der Brust, kurz Mamma-MRT, entdeckt in vielen Fällen Brustkrebserkrankungen, die mit der Mammographie und Sonographie (Ultraschall) nicht erkannt werden können. Jede zehnte Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Die Heilungschancen sind dank moderner Therapieverfahren sehr gut, wenn die Krankheit früh entdeckt wird. Aus diesem Grund wird für Frauen von 50 – 69 Jahren das Mammographie Screening von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten. Die Begrenzung auf diese Altersgruppe wird jedoch von vielen Experten kritisiert.

Mamma-MRT „gläserne Brust“ ohne Tumornachweis.

Ein besonderes Problem sind Frauen mit einem erhöhten familiären Risiko, bei denen Frauen in der Familie oft schon in jungen Jahren an Brustkrebs erkranken. Bei diesen Frauen sollte eine Vorsorge schon vor dem 40. Lebensjahr beginnen. Bei so jungen Frauen kann aber der Brustkrebs in Mammographie und Ultraschall leicht übersehen werden, da das Drüsengewebe noch relativ dicht ist. Neue Studien zeigen, dass bei einem erhöhten familiären Brustkrebsrisiko ein Drittel der Krebserkrankungen nur mit der MRT entdeckt werden können. Auch bei vielen anderen Frauen ist die MRT der Brust das genaueste Verfahren, um Brustkrebs zu entdecken, insbesondere nach Operationen wegen Brustkrebs oder auch Brust-Implantaten.

HIER FINDEN SIE UNS: Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90 Privathotline 0 60 21/150 79 99

www.radiologie-ab.de

Entscheidend für eine erfolgreiche Früherkennung ist, dass sie regelmäßig und mit einem klaren Konzept durchgeführt wird, damit der Krebs in einem frühen Stadium entdeckt werden kann. Falls Sie nicht schon bei Ihrem Hausarzt oder Gynäkologen regelmäßig eine Brustkrebsvorsorge durchführen lassen oder am Brustkrebs-Screening teilnehmen, können wir Sie gern über weitere Möglichkeiten der Brustkrebsvorsorge informieren.

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KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG

KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN

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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Bei Diabetes Herz und Gefäße im Blick behalten Gefäßerkrankungen sind der Hauptrisikofaktor – integrierte Versorgung mit Herzspezialisten ist lebenswichtig Gefäßerkrankungen und Diabetes sind wie siamesische Zwillinge. Ein Diabetes muss von der Diagnose an auch als eine Gefäßerkrankung mit allen dazugehörigen möglichen Komplikationen betrachtet werden, denn diese ist der Hauptrisikofaktor für Zuckerpatienten und kann unbeachtet und unbehandelt tödliche Folgen haben: Mehr als 75 Prozent aller Patienten mit Diabetes sterben an Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Zu den relevanten Erkrankungen zählen die koronare Herzerkrankung (KHK), also eine Verengung der Herzkranzgefäße mit der Folge von Angina pectoris (anfallsartiger Schmerz in der Brust), Herzinfarkt und Herzschwäche, und die arterielle Verschlusskrankheit (AVK) mit Beinschmerzen beim Laufen (Schaufensterkrankheit), aber auch Schlaganfall, wenn die HalsHirngefäße befallen sind. In Folge des Diabetes verändern sich die Gefäße, genauer deren Innenwände – und dies schon lange bevor der Diabetes überhaupt diagnostiziert wird. Frühzeitige Gefäßverkalkung, eine Störung der Blutgerinnung und sogar Gefäßverschluss drohen. Besonders gefährlich ist ein Diabetes in Kombination mit Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterin, Übergewicht, familiärer Belastung und vor allem Rauchen. Diese Faktoren ver-

vielfachen das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Gefäßverschlüsse (Raucherbein!). Die Gefahr einen Herzinfarkt zu erleiden ist für einen Patienten mit Diabetes ohne vorhergehenden Infarkt genauso groß wie für einen Patienten ohne Diabetes, der bereits einen Infarkt überlebt hat. Da der Diabetes auch die Nerven zerstört (diabetische Neuropathie), merken Patienten die typischen Schmerzen nicht wie zum Beispiel Angina pectoris, die durch schlechtere Durchblutung des Herzmuskels entsteht. Im Extremfall erleidet der Patient einen so genannten stummen Herzinfarkt, von dem er im Moment des Infarkts nichts merkt, sondern erst später. Das Problem: Der Infarkt wird nicht behandelt und möglicherweise erst dann bemerkt, wenn er nicht mehr behandelt werden kann, weil das Gewebe bereits vernarbt ist.

Dr. Görz im Gespräch mit Patient im neuen Katheterlabor

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Die Folge: Der Patient schont sich vor diesem lebensgefährlichen Ereignis nicht und erhält weder Diagnose noch Therapie wie zum Beispiel Medikamente und Gefäßerweiterung (in der Regel durch Einbringen eines Stents). Kardiologen legen deshalb besonderen Wert auf Prävention und Prophylaxe, also symptomlose Frühstadien der Krankheit zu entdecken und zu behandeln. Dabei spielt das Risikomanagement zur Reduktion der Risikofaktoren eine große Rolle. Wichtig ist ein kardiovaskuläres Screening, um auch rechtzeitig neben Lebensstilveränderungen und Medikamenten, falls nötig, die Durchblutung mit Gefäßerweiterungen und Gefäßstützen (Stents) oder Bypässen wieder zu ermöglichen. Nach einer Befragung des Patienten folgt hierfür eine körperliche Untersuchung, (Belastungs)-EKG, Farb-Ultraschall des Herzens und der Gefäße, Blutanalyse im Labor und gegebenenfalls CT und MRT bis hin zur Gefäßdarstellung und -erweiterung mittels eines Katheters, der über die Schlagader in Leiste oder Arm in den Körper des Patienten eingeführt wird. Letzteres ist bei akutem Herzinfarkt rund um die Uhr in Zusammenarbeit mit den Notärzten und dem Krankenhaus Wasserlos, im Katheterlabor der Praxis Görz, Lyttwin und Peters, möglich. Die enge Zusammenarbeit von Gefäßund Herzspezialisten mit dem Diabetesspezialisten von Beginn der Diagnose an ist für den Patienten entscheidend.

Auswertung der Katheterbilder am Computer


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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Die Herz-Kreislauf-Spezialisten im Stadtpalais „Alte Post“ am Hauptbahnhof Dr. Ralf Lyttwin, Dr. Andreas Görz, Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters (von li.)

Unsere Leistungen: I Kardiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Ruhe-EKG • Belastungs-EKG • Langzeit-EKG/Event-Recorder • Langzeit-Blutdruckmessung • Herzschrittmacher-/ Defibrillatorkontrolle • Lungenfunktionsdiagnostik/ Ergospirometrie • Herz-Ultraschalluntersuchung • Cardio-MRT • Cardio-CT • Laboranalysen – Katheter-Untersuchung – Schulungen/Weitere Leistungen

HIER FINDEN SIE UNS: I Angiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Gehstreckenbestimmung • Gefäß-Ultraschalluntersuchung – Katheter-Untersuchung I Sportmedizin I Vorsorgeuntersuchungen I Patientenschulungen zu Bluthochdruck und zur Gerinnungsselbstkontrolle und -selbstmanagement (sog. „Marcumarschulung“) I 24-Stunden-Katheter-Rufbereitschaft im Kreiskrankenhaus AlzenauWasserlos

Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25

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PRAXIS HALS-NASEN-OHREN-ÄRZTE

HALS-NASEN-OHREN

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HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS

Mehr Sicherheit bei Nasennebenhöhlenoperationen Computergestütztes Navigationssystem verringert Risiko bei Nasennebenhöhlen-Operationen – Steigerung der Lebensqualität als Ziel Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung hat fast jeder einmal durchgemacht. Meist heilt sie folgenlos aus. Bei gut jedem zehnten Bundesbürger entwickelt sich indes eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung. Bei ein bis vier Prozent bildet sich sogar eine sogenannte polypöse Nasennebenhöhlenentzündung aus. Polypen in der Nase können aber auch im Zusammenhang mit einer tumorösen Erkrankung stehen. Die Symptome einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung sind zahlreich: Erkrankte können nicht mehr richtig durch die Nase atmen, empfinden unangenehmen Druck im Kopf, ihr Geruchsvermögen ist vermindert, und sie leiden vermehrt unter akuten Infekten. Kurzum: Die Lebensqualität ist deutlich eingeschränkt. Wie die Entzündung am besten zu behandeln ist, kann nur mit einer ausführlichen Anamnese und einer hnoärztlichen Untersuchung ermittelt werden. Dazu gehören eine Endoskopie der Nase und häufig auch eine Computertomographie (CT) oder digitale Volumentomographie (DVT) – ein dreidimensionales bildgebendes Röntgen-Tomographie-Verfahren mit reduzierter Strahlenbelastung für den Patienten und verbesserter DetailAuflösung. Als Therapie kommt eine Operation in Frage, wenn sich die Beschwerden trotz Gabe von Antibiotika und CortisonNasenspray oder Cortisontabletten nicht verbessern, wenn eine medikamentöse Therapie aufgrund des Ausgangsbefundes nicht geeignet ist, Komplikationen drohen oder der Verdacht auf einen Tumor im Raum steht. Operiert wird fast immer in Vollnarkose vom Naseninneren aus. Anders als früher entstehen dabei dank des Einsatzes moderner Endoskope oder des Mikroskops keine entstellenden Gesichtsnarben

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mehr. Die Operation erfolgt minimal invasiv, um die Nase und das Nasennebenhöhlensystem bestmöglich zu schonen und die Heilung zu beschleunigen. Die Veranlagung zur chronischen Nasennebenhöhlenentzündung kann indes eine Operation nicht beseitigen, wohl aber anatomische Engstellen, die eine chronische Entzündung begünstigen: Die Belüftungswege werden so freigelegt und erweitert, dass die Entzündung abheilen kann. Entscheidend hierbei ist für den Operateur die genaue Orientierung an der individuellen Anatomie des Patienten, da das Nasennebenhöhlensystem des Menschen eine sehr hohe Variationsbreite aufweist. Eine genaue Bildgebung vor der Operation ist hierfür unerlässlich. Trotz zunehmend genauerer Bildgebung durch CT und DVT besteht bei Nasennebenhöhlenoperationen ein Verletzungspotential wichtiger anatomischer Strukturen wie Auge, Sehnerv und Schädelbasis. Seit Januar steht für den HNO-Operateur in unserer Belegabteilung der Hofgartenklinik mit einem computergestützten Navigationssystem ein hochmodernes Verfahren zur Verfügung. Nach Erstellen eines speziellen Computertomogramms (CT) des Gesichtsschädels werden die auf einer CD gespeicherten Daten in das Navigationssystem eingelesen. Dieses wandelt die CT-Daten des Patienten in ein dreidimensionales Bild um. Die Verbindung der CT-Daten, dem Operationsgebiet des Patienten und den vom HNO-Arzt geführten Instrumenten erfolgt über ein am Patienten fixiertes Stirnband. Damit entsteht keinerlei zusätzlicher operativer Aufwand, wie es bei den Gerätesystemen der ersten Generation häufig erforderlich war. Über die an einem Stirnband fixierte Orientierungshilfe sichert ein optisches

System die Koppelung zwischen Patient und Navigationsgerät: auf einem Flachbildschirm kann der HNO-Arzt durch eine dreidimensionale Darstellung des Operationsgebietes jederzeit die genaue Lage seiner Instrumente während der einzelnen operativen Schritte in den Nasennebenhöhlen verfolgen. Während für die Navigation via Satellit beim Autoverkehr eine Genauigkeit von 5 bis 10 Metern genügt, ist bei der Chirurgie der Nasennebenhöhlen eine Genauigkeit im Millimeterbereich erforderlich. Gewährleistet wird dies durch speziell erstellte CT-Bilder. Ist bereits bei der Erstellung der CT absehbar, dass eine Operation erfolgen muss, kann dieses spezielle CT bereits im Rahmen der Erstuntersuchung gefertigt werden. Eine besonders genaue und zudem mit geringer Strahlenbelastung verbundene Bildgebung steht mit der digitalen Volumentomographie (sogenannte DVT) in unserer Praxis zur Verfügung. Mit dem dann durch das Navigationssystem eingelesenen Bilddatensatz können besonders schwierige Abschnitte der Schädelbasis sicherer als bislang operiert werden. Vor allem für Patienten, die bereits schon einmal an den Nasenebenhöhlen operiert werden mussten, bietet das Navigationssystem bei den hier häufig vorliegenden schwierigen Vernarbungsverhältnissen mehr Sicherheit bei ZweitOperationen. Dennoch ist die computergestützte Nasennebenhöhlenoperation kein Ersatz für genaue Kenntnisse in der Anatomie und die Erfahrung des Operateurs. Es bietet aber in der Hand des verantwortungsbewussten Nasennebenhöhlenchirurgen mehr Sicherheit. Häufig bedeutet dies auch eine verkürzte Operations- und damit Narkosedauer sowie fast immer eine verkürzte Heilungsperiode für den Patienten.


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HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS

HNO-Kompetenz im Elisenpalais

Dr. med. Hans-Jörg Meyer

Dr. (CS) Georgine Hornof

Dr. med. Olaf Hiltmann

Dr. med. Christof Steigerwald

Dr. med. Tobias Stripf

Als ehemaliger Praxisinhaber wird uns Dr. U. Markmiller weiterhin als Praxisvertreter unterstützen.

Dr. med. Ulrich Markmiller

Stets aktuellen Wissensstand und ein breites Leistungsangebot mit Spezialisierung in unterschiedlichen Bereichen zu kombinieren bleibt der Kern unserer Praxis-Philosophie.

HIER FINDEN SIE UNS: HNO-Praxis Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/35 33 0 Telefax 0 60 21/35 33 22

www.hno-ab.de

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PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEITSPFLEGE

PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE

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Kinesio-Tapes helfen natürlich gegen Schmerzen Japanische Heilkunde auch in Deutschland beliebt – Spitzensportler und Physiotherapeuten nutzen sie

Drei türkisfarbene Streifen auf Mario Balotellis Rücken: Der Italiener ließ Fußball-Deutschland nach dem Sieg im Halbfinale der jüngsten FußballWeltmeisterschaft aufmerken. Der Star-Kicker tapet also auch! KinesioTape heißen die bunten, heilenden Bänder, mit denen Spitzensportler vieler Disziplinen Muskelschmerzen lindern oder verhindern wollen. Längst setzen indes nicht mehr nur Profis auf die aus Japan stammenden Tapes; auch in der täglichen physiotherapeutischen Praxis werden sie als Schmerztherapie häufig eingesetzt bei Knie-, Sprung- und Schultergelenksproblemen, bei Kopfschmerz und Sehnenscheidenentzündungen, Hexenschuss oder Tennisarm. Bei Muskelfaserrissen soll es die Heilungszeit um die Hälfte verkürzen. Die Kinesio-Tapes, so dachte es sich ihr japanischer Erfinder und Chiropraktiker Kenzo Kase, sollen helfen, indem sie die Durchblutung der Muskulatur steigern und den Stoffwechsel anregen. Seine Idee: Die Tapes sollen die erste Hautschicht anheben, wo in der Gewebsflüssigkeit Schmerzsensoren sitzen. Das Anheben nimmt Druck von der verletzen

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Region und verringert so den Schmerz, das verletzte Gewebe wird besser mit Blut und Sauerstoff versorgt. Das soll den Heilungsprozess beschleunigen. In der japanischen Heilkunde werden die Tapes seit rund 30 Jahren eingesetzt, in Deutschland seit etwa zehn Jahren. Kinesio-Tapes sind dem menschlichen Gewebe nachempfunden und aus fein gewebter Baumwolle gefertigt; ein dünner Film Acrylkleber hält die etwa fünf Zentimeter breiten Streifen auf der Haut. Sie sind hochelastisch und atmungaktiv, machen damit jede Bewegung mit, liften und massieren Haut und Gewebe sanft. Medikamente enthalten die Tapes nicht; ihre heilende Wirkung soll allein durch das Anlegen erreicht werden. Im Unterschied zum klassischen Bandagie-

ren und Verbinden, das Heilung durch Entlastung und Einschränkung von Bewegungen erzielen will, verhindern KinesioTapes natürliche Bewegungen nicht, weil sie sich mitdehnen und zusammenziehen. Kinesio-Tapes gibt es in unterschiedlichen Farben. Manche Physiotherapeuten und Ärzte sind von der unterstützenden Heilung der Farben überzeugt – als positiven Einfluss auf die Psyche. Nachteile hat die Behandlung nicht; Patienten mit Hautproblemen müssen aber testen, ob sie die Bänder vertragen. Weil ihr Nutzen wissenschaftlich nicht belegt ist, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Behandlung nur in Ausnahmefällen, private Kassen auf Anfrage. Ein Tape kostet zehn Euro. Gleichwohl setzen zahlreiche Physiotherapeuten und Ärzte aus Erfahrung auf die Tapes – darunter die Mediziner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, die ihre Kicker schon seit dem Jahr 2002 regelmäßig tapen. Und das nicht nur zur Heilung: Auch vorbeugend sollen Kinesio-Tapes helfen, Muskeln und Gelenke vor Verletzungen zu schützen.


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Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.

Christine Schwarz Praxis für … … Krankengymnastik

… Aktiv & Gesund

… Kosmetik & Fußpflege

Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.

In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.

Sie möchten sich verwöhnen lassen und dabei Ihre Gesundheit unterstützen? Sie möchten den Anforderungen des Alltags mit einem Lächeln begegnen? Sie möchten entspannen, abschalten, durchatmen und einfach wohlfühlen?

Therapeutische Anwendungen:

Fitness- und Muskelaufbautraining:

Unser Wohlfühl-Angebot:

I Krankengymnastik

I Aufbautraining

I Kosmetik

I Bobath-Therapie

I Verbesserung der Kondition

I Fußpflege

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I Galileo® Vibrationsplatte

I Handpflege

I Manuelle Therapie

I Sturzprophylaxe

I professionelle Ganzkörpermassagen

I Manuelle Lymphdrainagen

I Osteoporose-Selbsthilfegruppe

I Tibetische Honigmassage

I Klassische Massagen

I Rheuma-Selbsthilfegruppe

I Kräuterstempelmassage

I Moorpackungen mit fossilem Mineralschlamm I Schlingentisch Alle Anwendungen bieten wir Ihnen auch als Hausbesuche an!

Öffnungszeiten unserer Praxis: montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr.

I Lymphdrainagen I Fußreflexzonenmassage I Enthaarungen mit Warmwachs Gutscheine für jede Gelegenheit!

HIER FINDEN SIE UNS: Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/12184 Telefax 0 60 21/45 7171

Christine Schwarz (mitte, 3. von links und Ihr Team)

www.krankengymnastik-schwarz.de

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01.03.2013

11:37 Uhr

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SCHWIND SEHEN & HÖREN

OPTIK & HÖRAKUSTIK

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Die „Kontaktlinse für’s Ohr“ SCHWIND SEHEN & HÖREN erfüllt mit Lyric den Traum vom unsichtbaren und völlig wartungsfreien Hörgerät. Hören bedeutet Lebensqualität. Wenn das eigene Gehör nachlässt, können Hörgeräte Abhilfe schaffen. Viele Betroffene wünschen sich dafür eine unsichtbare Lösung, vergleichbar mit einer Kontaktlinse – nur eben für das Ohr. Dieser Traum wird bei SCHWIND SEHEN & HÖREN Wirklichkeit: Das Hörakustikfachgeschäft in Aschaffenburg bietet das weltweit einzige komplett unsichtbare und rund-um-die-Uhr tragbare Hörgerät Lyric an. Nun ist die zweite Generation auf dem Markt, die noch kleiner und somit für noch mehr Personen geeignet ist. Dank einer innovativen Batterie bleibt das winzige Gerät bis zu 4 Monate ohne Unterbrechung im Ohr. „Batteriewechsel, regelmäßiges Reinigen und tägliches Einsetzen sind nicht mehr nötig. Lyric kann rund um die Uhr getragen werden und ist schweiß- und wasserresistent“, so Marc Fürstenberg, Hörgeräteakustikermeister bei SCHWIND. Daher kann es sämtliche Alltagsaktivitäten wie Sport, Duschen, Telefonieren und Schlafen mitmachen. „Das bietet den Trägern des Lyric bisher ungeahnte Freiheiten und einen großen Zugewinn an Lebensqualität.“ Durch die einzigartige Positionierung kurz vor dem Trommelfell ist das Gerät

nicht nur von außen komplett unsichtbar, sondern es kann auch die natürliche Funktion der Ohrmuschel und des Gehörgangs optimal nutzen. Somit bietet das winzige Lyric eine herausragende Klangqualität und ein sehr gutes Richtungshören. Hohe Frequenzen werden auf natürliche Weise verstärkt, während Umgebungs- und Windgeräusche sowie Rückkopplungen reduziert werden. Lyric wurde für Menschen mit leichtem bis mittelgradigem Hörverlust konzipiert. Nach dem Anpassen und Einsetzen wird Lyric von den erfahrenen Hörgeräteakustikern bei SCHWIND digital programmiert und so auf die

individuellen Bedürfnisse und Anforderungen des Trägers zugeschnitten. Das Gerät kann mit Hilfe einer Rückholvorrichtung vom Träger selbst oder den Experten entfernt werden. Nach maximal vier Monaten wird Lyric durch ein komplett neues Gerät ersetzt.

SCHWIND SEHEN & HÖREN in Aschaffenburg, Frohsinnstraße 32, hat ein spezielles Lyric Center eingerichtet. Für die Anpassung und Versorgung von Lyric wurden die Mitarbeiter des Unternehmens vom Hersteller Phonak ausgebildet.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.HoerenMitLyric.de oder bei www.schwind-sehen-hoeren.de. 46

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01.03.2013

11:37 Uhr

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Kann ein Hörgerät vollkommen unsichtbar sein?

kann!

Marc Fürstenberg, Hörgeräteakustikermeister, Filiale Frohsinnstraße, seit 2001 bei SCHWIND

Lyric, das 100 % unsichtbare Hörgerät. Lyric ist das weltweit erste völlig unsichtbare, rund um die Uhr und über mehrere Monate* tragbare, schweiß- und duschresistente** Hörgerät. Das Tragen von Lyric erfordert keinerlei Handhabung, denn es ist weder ein Batteriewechsel noch tägliches Einsetzen oder Herausnehmen erforderlich. * Die Tragedauer des Geräts ist individuell von Hörverlust und Ohrbeschaffenheit abhängig. ** Lyric ist wasserresistent, nicht wasserfest, und sollte daher nicht unter Wasser getaucht werden.

Auf Wiedersehen. Auf Wiederhören. In unserer SCHWIND Filiale: Frohsinnstraße 32 | 63739 Aschaffenburg | Tel 0 60 21 / 44 87 90 | sop-af-akustik@schwind-optic.de

www.schwind-sehen-hoeren.de


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01.03.2013

11:37 Uhr

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Die richtige Pflege für die Füße Diabetisches Fußsyndrom ist eine häufige Komplikation – richtige Pflege und Therapie besonders wichtig

BAHNHOF-APOTHEKE

APOTHEKE

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Das diabetische Fußsyndrom ist eine der häufigsten Komplikationen bei Patienten mit lang anhaltendem Diabetes mellitus. Schätzungen zufolge haben in Deutschland fünf bis zehn Prozent aller Patienten vor allem mit Diabetes Typ II – umgangssprachlich auch Altersdiabetes – damit zu kämpfen. Nicht oder zu spät behandelt kann das diabetische Fußsyndrom, das unter anderem mit Fuß- und Nagelpilz einhergeht, ernste Folgen haben: 40.000 Patienten pro Jahr muss ein Teil ihres Fußes amputiert werden, weil er mit Therapien nicht mehr zu retten ist.

Es ist deshalb für Patienten mit Diabetes entscheidend, die Füße gut zu pflegen, auch kleine Probleme rasch zu behandeln und sich bei Fußspezialisten (Podologen) sowie in der Apotheke über Fußpflege und Therapien beraten zu lassen. Dass Fuß- und Nagelpilz Betroffenen peinlich ist, macht das nicht einfacher: Doch sie müssen nicht fürchten, dass ihr Problem in der Apotheke belächelt wird. Ursache für das diabetische Fußsyndrom ist einerseits, dass die Durchblutung des Fußes in Folge des Diabetes und damit seine Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen gestört ist, und andererseits der Diabetes Nerven schädigt – eine besonders häufige Folge dieser Krankheit. Der Patient empfindet wegen der zerstörten Nerven kaum oder keine Schmerzen. Häufig wird das Syndrom deshalb spät erkannt. Fuß- und Nagelpilzerkrankungen sind jedoch ansteckend,

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gehen immer mit einer Entzündung einher und heilen nie von allein. Pilze sind die Eintrittspforte in den Körper für weitere Krankheitserreger, so dass die Gefahr einer bakteriellen Superinfektion droht – und im Extremfall die Amputation. Wichtig ist konsequente Vorbeugung: Baumwollstrümpfe tragen, die täglich gewechselt werden. Für schwierige Fälle gibt es spezielle Strümpfe und Schuhe. Die Füße nach dem Waschen gut abtrocknen, vor allem die Zehenzwischenräume. Feuchtigkeit ist ein idealer Nährboden für Pilze. Nie barfuß gehen, da schon kleine Verletzungen gravierende Folgen haben. Jede kleine Wunde sofort desinfizieren. Regelmäßige Fußpflege am besten beim Spezialisten. Jährliche Kontrollen beim Arzt. Spezialcremes aus der Apotheke mit Urea verschließen auch unsichtbare Einrisse in der Haut, durch die Pilzsporen eintreten können.

Fußpilz beginnt meist zwischen den Zehen, die Haut ist gerötet und geschwollen, schuppt und juckt. Besteht ein Pilz, sollten Schuhe und Strümpfe desinfiziert werden. Beim Anziehen sollten Strümpfe vor der Unterwäsche angezogen werden, damit Pilzsporen nicht über die Wäsche auf den Körper gelangen. Sie sollte bei mindestens 80 Grad Celsius gereinigt werden. In der Apotheke gibt es rezeptfreie Arzneimittel gegen Fußpilz, zum Beispiel Cremes, die trockene Haut nicht weiter austrocknen, und Sprays, mit denen sich auch übergewichtige Patienten behandeln können. Schwere Fälle muss ein Arzt mit verschreibungspflichtigen Medikamenten behandeln. Nagelpilz erfordert eine tägliche Behandlung über mehrere Monate mit pilzsporentötendem Lack. Sind mehr als zwei oder drei Nägel, die Nagelwurzel oder mehr als die Hälfte der Nagelplatte betroffen, muss der Arzt Medikamente verordnen. Ein ausgeheilter Fuß- und Nagelpilz ist keine Garantie dafür, dass er nicht nochmals auftritt.

„Für ein besonders diskretes Gespräch steht Ihnen unser separater Beratungsraum zur Verfügung! Geben Sie uns bitte einen Hinweis!“


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01.03.2013

11:37 Uhr

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Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

Unser Team direkt im Aschaffenburger Hauptbahnhof!

Unser Leistungsspektrum – Ihre Vorteile: Kundenfreundliche Öffnungszeiten Schließfachservice für Abholungen außerhalb der Öffnungszeiten Mehrsprachiges Fachpersonal (Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch) Monatlich wechselnde Sonderangebote Riesiges Warensortiment mit rund 44.000 Arzneiund Hilfsmitteln Gesundheits-Checks Blutdruckmessungen Fernreise- und Impfberatung Stadelmann-Produkte Ernährungsberatung Verleih von Medela-Milchpumpen und Babywaagen Anpassen von Kompressionsstrümpfen Kundenkarte mit vielen Vorteilen Erstellung von Jahresrechnungen zur Vorlage bei Krankenkasse und Finanzamt

HIER FINDEN SIE UNS: Dr. Dorit Henke Ludwigstraße 2 (am Hauptbahnhof) 63739 Aschaffenburg Telefon: (0 60 21) 39 88 20 Telefax: (0 60 21) 39 88 25 email: info@bahnhof-apotheke.biz www.bahnhof-apotheke.biz

ÖFFNUNGSZEITEN: Montag bis Freitag von 08:00 bis 19:00 Uhr Samstag von 08:30 bis 14:00 Uhr

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IM GESPRÄCH

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01.03.2013

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„Der Therapeut ist bei den Untersuchungen immer dabei“ Die Ärzte der HNO-Praxis im Elisenpalais und die Sprachtherapeutin Dr. Ingeborg Maser arbeiten eng bei der Betreuung von Patienten zusammen

Wenn das Schlucken nicht mehr richtig funktioniert, die Stimme über Wochen heiser bleibt oder Vierjährige nicht richtig sprechen können, beginnt die Zusammenarbeit von Dr. Ingeborg Maser und den Hals-NasenOhren-Ärzten im Elisenpalais. Gleis Eins sprach mit der Neurolinguistin und Sprachtherapeutin und Dr. Olaf Hiltmann über Vorteile der engen Kooperation und den Ablauf der Behandlungen.

Wie oft sehen Sie Schluckstörungen in der Praxis? Dr. Hiltmann: Täglich. Dr. Maser: Auch wir sehen viele Patienten, die Probleme mit dem Schlucken haben. Wir wissen, dass sich auch ältere Menschen in Senioren- und Pflegeheimen öfter verschlucken. Wenn sie sich verschlucken – auch am Speichel –, kann es zu einer Lungenentzündung kommen. Diese ist gesundheitsgefährdend. Bei Schlaganfall-Patienten liegt die Rate an Schluckstörungen im Akutstadium bei 50, später bei 25 Prozent. Bei Morbus Parkinson liegt sie bei 50 Prozent. Selbst bei Erkrankungen wie Multipler Sklerose ist sie mit 25 bis 50 Prozent relativ hoch.

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Der Kehlkopf des erwachsenen Menschen steht tiefer als bei Babys und anderen Säugetieren. Der Vorteil ist: Er kann so ein großes Repertoire an Lauten bilden, auch hinten im Rachen; eine Voraussetzung für eine artikulierte Sprache. Der Nachteil: Atem- und Schluckweg überkreuzen sich, weshalb Nahrung, Flüssigkeit oder Speichel „in die falsche Kehle“, nämlich die Luftröhre, gelangen können (Aspiration). Bei einer Schluckstörung (Fachbegriff Dysphagie) ist der Ablauf des Schluckens gestört. Ursache können neurologische Erkrankungen sein oder Tumore. Je nach Ursache kann sich eine Therapie über mehrere Monate hinziehen. Bei der funktionellen Dysphagietherapie werden muskuläre Strukturen Schritt für Schritt wieder aufgebaut. Ist dies nicht möglich, lernen Patienten durch Kompensationstechniken, zum Beispiel eine andere Kopfhaltung oder durch Luftanhalten beim Schlucken, sicher zu schlucken. Nicht jede Schluckstörung ist vollständig heilbar.

Muss eine Schluckstörung immer behandelt werden? Dr. Hiltmann: Wenn die Gefahr der Aspiration besteht, ja. Dann dringt Nahrung oder Flüssigkeit in die Luftwege. Die Behandlung kann ein langwieriger Weg sein.


11:37 Uhr

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Erkennt der Patient seine Schluckstörung in der Regel selbst?

Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin, Klinische Linguistin dbs/dbl

Dr. Hiltmann: Eher nicht. Häufig kommen Patienten erst zur Therapie, nachdem sie wiederholt eine Lungenentzündung hatten, nachdem die Schluckstörung „still“ abgelaufen ist. Dr. Maser: Eine so genannte stille Aspiration bedeutet, dass Patienten sich verschlucken, aber nicht husten müssen. Sie meinen, dass das Schlucken völlig normal funktioniert. Das ist der schwierigste Fall, weil es keine äußeren Anzeichen gibt und die Patienten die Störung nicht wahrnehmen. Dr. Hiltmann: Der Patient verliert seine Schluckreflexe, häufig bedingt durch eine neurologische Krankheit, nach einer großen Operation oder Bestrahlung und bemerkt nichts davon.

Geboren 1954 in Reutlingen. Studium und Promotion in Germanistik und Anglistik sowie in Neurolinguistik an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Dissertation über Sprachstörungen bei Broca-Aphasie. 10 Jahre wissenschaftliche und praktische Tätigkeit an der Universität Freiburg und der Neurologischen Klinik Bad Aibling.

Dr. Maser: Selbst bei neurologischen Erkrankungen steht aber die Schluckstörung nicht im Vordergrund, denn die Patienten haben noch viele andere Probleme. Häufig geben Patienten eine Schluckstörung gar nicht an oder Neurologen und Hausärzte fragen nicht genau nach. Dann dauert es unnötig lange, bis sie zur Therapie kommen.

Seit 2003 Niederlassung in eigener Praxis in Aschaffenburg, seit 2008 im Stadtpalais.

Wie eng arbeiten Sie hier zusammen?

Aktuell: Teilnahme an deutschlandweiter multizentrischer Studie zur Intensiv-Sprachtherapie bei Schlaganfallpatienten mit chronischer Aphasie

Dr. Maser: Sehr eng. In meiner eigenen Praxis untersuchen wir Patienten mit einer Schluckstörung zunächst klinisch, also alle Organe und Strukturen, die am Schluckvorgang beteiligt sind – Lippen, Kiefer, Zunge, Gaumensegel, die Hebung des Kehlkopfs zum Beispiel. Dazu gehört auch eine Trinkprobe; der Patient muss 50 Milliliter Wasser trinken. Wir messen die Trinkzeit und beobachten, ob sich sonstige Auffälligkeiten zeigen. Ohne Spiegelung des Kehlkopfs können wir aber nicht beurteilen, ob der Schluckablauf und die Empfindung im Rachen wirklich intakt sind. Wir benötigen die Untersuchung auch, um herauszufinden, an welcher Stelle des Schluckvorgangs Auffälligkeiten vorliegen. Dr. Hiltmann: Wir schauen uns diesen in einem solchen Fall mit einem Endoskop, das über die Nase eingeführt wird, an. Hier ist Frau Dr. Maser oder eine Kollegin immer dabei. Der Vorteil unserer Zusammenarbeit ist, dass Ursache und Art der Schluckstörung genau festgestellt werden können und Frau Dr. Maser auf dieser Grundlage einen individuellen Behandlungsplan für den Patienten festlegen kann. Auch der Erfolg der Behandlung lässt sich so viel besser kontrollieren. Dr. Maser: Wir geben den Patienten während der Untersuchung auch Nahrung – flüssig, breiig oder fest –, so dass wir am Bildschirm den Weg des Nahrungsmittels genau verfolgen können. Das hilft uns, die Ursachen des Problems aufzuspüren und die Behandlung festzulegen. Dr. Hiltmann: Diese Untersuchung ist mit wenig Aufwand und Belastung für den Patienten bei Bedarf wiederholbar. Bei der digitalen Röntgendiagnostik, der zweiten Möglichkeit der Diagnosestellung, besteht zunächst das Problem der Röntgenbelastung; außerdem muss der Radiologe über entsprechende Apparate verfügen. Diese gibt es in Aschaffenburg nicht; die relativ teure Untersuchung ist an wenige Zentren wie zum Beispiel in Stuttgart angebunden. Und der große Nachteil ist: Während der Untersuchung ist der Schlucktherapeut nie dabei. Bei uns ist er es immer.

BIOGRAFIE BIOGRAFIE

01.03.2013

Zusatzausbildungen in Dysphagiediagnostik und -therapie, Van Riper-Stottertherapie, zertifizierte Lee-Silverman-Voice Treatment-Therapeutin (LSVT), zertifizierte Legasthenietherapeutin (dbs) und Supervisorenausbildung (BKL).

Hobbys: Evolutionsbiologie, Primatenforschung, Literatur und Musik, Sport, zum Beispiel Joggen, Skifahren und Wandern.

Dr. med. Olaf Hiltmann Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Stimm- und Sprachstörungen Geboren 1966 in Burgstädt. Verheiratet, drei Kinder. Studium der Humanmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Facharztausbildung in der HNO-Praxis Dres. Markmiller und Meyer, Aschaffenburg, sowie an der HNO-Klinik des Katharinenhospitals in Stuttgart. Oberarzt an der HNO-Klinik des Katharinenhospitals in Stuttgart. Seit 2002 niedergelassener HNO-Arzt in Aschaffenburg, seit 2007 im Elisenpalais. Hobbys: Reisen.

BIOGRAFIE

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IM GESPRÄCH

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01.03.2013

11:38 Uhr

Dr. Maser: In einer größeren Stadt wie München mag es eine solche Kooperation wie zwischen unseren Praxen geben, aber auch dort ist sie nicht selbstverständlich. Dr. Hiltmann: Wir haben kurze Wege. Der Patient wird terminlich abgestimmt gemeinsam untersucht: Das ist ein großer Vorteil für ihn. Welchen Anteil haben Schluckstörungen an Ihrer Zusammenarbeit? Dr. Hiltmann: Etwa drei Viertel. Dr. Maser: Man ist immer wieder überrascht, wie häufig sie in einer Praxis vorkommen. Wenn Kinder Ihre Patienten sind: Sind Eltern sensibel für Auffälligkeiten, was Sprachstörungen angeht? Dr. Hiltmann: Was auffällt, ist, dass vielen Eltern überhaupt nicht auffällt, dass ihr Kind eine Störung hat. Wenn daheim nicht viel gesprochen wird, spricht auch das Kind nicht viel. Das hängt nur zum Teil vom Bildungsniveau ab.

Bis zum vierten Lebensjahr sollte ein Kind sich verständlich und grammatikalisch weitgehend korrekt ausdrücken können. Gelingt ihm dies nicht, sollte es in einer sprachtherapeutischen Praxis vorgestellt und bei Bedarf therapiert werden. Denn eine ganze Reihe von Ursachen kann dafür verantwortlich sein. Da die Eingangskriterien bezüglich Sprache bei der Einschulung streng sind, sieht man bei solchen Kindern die Gefahr, dass sie eine Lese- oder Rechtschreibstörung entwickeln. Es fehlen also eventuell wichtige Voraussetzungen, um Lesen und Schreiben erlernen zu können.

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Wo setzt der HNO-Arzt hier an? Dr. Hiltmann: Bei einer Sprachentwicklungsstörung sind anatomische Ursachen auszuschließen. Auffälligkeiten sind: Mundatmung über Jahre hinweg, der Gaumen kann verformt sein, der Biss offen, beim so genannten geschlossenen Näseln ist der Nasen-Rachen-Raum verlegt. Das können wir feststellen, im Vorfeld therapieren wir und operieren zum Teil auch, zum Beispiel Adenoide (so genannte Polypen), damit Kinder den Mund schließen oder durch die Nase atmen können. Eltern sagen uns oft: Mein Kind schnarcht oder hat den ganzen Tag den Mund offen. Als Erstes ist abzuklären, ob die Kinder gut hören. Denn das ist wichtig für den Spracherwerb. Manche Hörstörungen entwickeln sich erst im Lauf der Jahre. Dr. Maser: Wir sehen immer wieder Fünf- und Sechsjährige mit deutlich auffälligem Spracherwerb, deren Eltern trotz aller Fürsorge entgangen ist, dass ihr Kind schlecht hört. Kinder benötigen das Sich-Selbst-Hören und die Wahrnehmung der Laute anderer Personen für die weitere Sprachentwicklung. Dr. Hiltmann: Deshalb sollte man direkt nach der Geburt und im Verlauf bis zum sechsten Lebensmonat abklären, ob eine Hörverminderung vorliegt.

Eine Stimmstörung ist eine Beeinträchtigung der Funktion und Leistungsfähigkeit der Stimme. Sie ist rau, heiser und brüchig. Dauert eine Heiserkeit länger als drei, vier Wochen, muss der HNO-Arzt sie abklären, denn Ursache kann auch ein Tumor sein. Betroffen sind vor allem Menschen in „Sprech-Berufen“, zum Beispiel Lehrer. Aber auch Kinder und Jugendliche können eine Stimmstörung entwickeln, wenn sie viel schreien.

Wie läuft Ihre Zusammenarbeit bei Stimmstörungen? Ab welchem Alter behandeln Sie Kinder? Dr. Maser: In seltenen Fällen schon ab zwei bis drei Jahren, zum Beispiel bei Kindern, die eine deutliche Stottersymptomatik mit körperlichen Begleitsymptomen zeigen oder sich weigern zu kommunizieren. Bei Mehrsprachigkeit haben wir oft das Problem, dass die Kinder keine der Sprachen richtig können.

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Dr. Hiltmann: Wir schauen per Endoskop, wie die Stimmlippenbeweglichkeit ist, ob das Schwingungsverhalten der Stimmlippen und der Stimmlippenschluss regelrecht sind.

Dr. Hiltmann: Stottern ist im Prinzip physiologisch im Kindesalter. Man weiß aber, dass Stottern umso besser heilbar ist, je früher man Kinder behandelt. Kommen Jugendliche oder Erwachsene, ist das Stottern kaum mehr heilbar.

Dr. Maser: Wir führen eine Anamnese und eine klinische Untersuchung der für die Stimmbildung wichtigen Funktionen wie Atmung, Sprech- und Singstimme, Stimmeinsatz, Sprechstimmlage, Lautstärke und Stimmumfang durch. In Absprache mit dem Patienten wird dann die Therapie festgelegt. Um die Ursache der Störung genauer abzuklären, bedarf es auch hier einer apparativen Untersuchung durch die HNO-Ärzte. Auch im Verlauf der Therapie sollte zur Kontrolle des Therapieergebnisses eine weitere Untersuchung durchgeführt werden.

Dr. Maser: Wir nennen diese Phase mit drei bis fünf Jahren „physiologische Unflüssigkeiten“, diese kommen bei allen Kindern vor und müssen nicht behandelt werden. Erst wenn Eltern feststellen, dass ihr Kind beim Sprechen Blockaden oder körperliche Begleitsymptome hat, wie zum Beispiel krampfen oder die Lust am Sprechen verliert, sollte therapiert werden.

Dr. Hiltmann: Funktionelle Stimmstörungen lassen sich gut behandeln. Es ist aber wichtig, dass die Patienten nicht erst kommen, wenn Sekundärveränderungen wie Knötchen oder Polypen an den Stimmlippen bestehen. Denn diese müssen vor einer Sprachtherapie meist operiert werden. Leider haben viele Patienten mit Stimmstörungen eine hohe Leidensfähigkeit und gehen erst spät zum Arzt.


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01.03.2013

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KULTUR

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01.03.2013

11:38 Uhr

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Art to take! Aschaffenburger Kunstverleih wird bald zwei Jahre alt

Artothek-Flur im 2. Stock des vhs-Hauses (Foto: Klaus Bartl)

Artothek – was ist das? Jeder sollte die Möglichkeit haben, mit echter Kunst zu leben, dachten sich die Gründer der Aschaffenburger Artothek und machten sich ans Werk. „Anschauen, ausleihen, mitnehmen – und genießen“, lautet denn auch das Motto, das auf der „Gebrauchsanweisung“ der Artothek zu lesen ist. Im 2. Stock des vhs-Hauses in der Luitpoldstraße 2 kann sich jeder die zum Verleih bereitgestellten Werke ansehen. Jeden Donnerstag ist die Ausleihe von 11.00 bis 19.00 Uhr geöffnet und man kann „sein“ ausgewähltes Öl- oder Acrylgemälde, eine Zeichnung oder ein Aquarell ausleihen und mit nach Hause nehmen. Daheim darf man das Kunstwerk drei Monate lang genießen – zu jeder Tages- und Nachtzeit, alleine oder mit Freunden … So kann man mit Kunst vertrauter werden als beispielsweise in einem Museum oder einer Galerie. Dieser Luxus ist erschwinglich: Für drei Monate sind lediglich 12 Euro Leihgebühr zu zahlen. Wer das Werk dann noch nicht zurückbringen will, kann es für weitere 8 Euro zwei Monate länger behalten. Danach holen die meisten Kunden ein „neues“ Bild zu sich nach Hause. Geboren wurde die Idee am Runden Tisch Kultur im Bahnhofsquartier. Stadtplanungsreferent Bernhard Kessler suchte jeman-

den, der bereit war, die Idee umzusetzen. Ulrike Krautheim, Kulturchefin der Volkshochschule, ließ sich auf den Versuch ein und baute mit ehrenamtlichen Helferinnen einen Kunstverleih im vhs-Haus auf, um zwei Jahre lang zu testen, ob das Angebot für Aschaffenburger Bürger überhaupt interessant sei.

Artothek – eine Erfolgsstory Heute, knapp zwei Jahre später, hat die Artothek rund 200 Ausleihen abgewickelt. Die Nachfrage ist steigend. Der ausleihbare Bestand beläuft sich mittlerweile auf 140 Werke, wovon ca. ein Drittel ausgeliehen ist. Wer sich einen ersten Überblick vorneweg im Kleinstformat verschaffen will, besucht die Homepage: www.Leih-dir-dein-bild.de. Sie wird wöchentlich aktualisiert, zeigt den gesamten Bestand und meldet, welche Bilder aktuell verliehen sind. In der Artothek vertretene Künstler, die über eine eigene Homepage verfügen, erhalten einen Link zu ihrer Website. Die Aschaffenburger Artothek ist die einzige, die einen derartigen Service im Internet bietet. Darauf und darauf, dass sie ohne eigentlichen Etat und ohne eigenen Raum so viel erreicht haben, sind die sieben ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen um Ulrike Krautheim sehr stolz.

„Gebrauchsanweisung“ Artothek (© Katharina von Roda-Manninger)

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01.03.2013

11:38 Uhr

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Die Zukunft der Artothek?

Der nächste Bildwechsel kommt

Auf ihren Lorbeeren ausruhen werden sie sich aber nicht, denn alles ist noch im Werden. So stellten sie beispielsweise fest, dass ausleihbare, kleine Skulpturen zwar eine Besonderheit in einer Artothek darstellen; allerdings wurden sie auch nur sporadisch entliehen. Daher gibt es ab sofort ein neues Element im Artothekenflur im vhs-Haus: Das kleine Format! In zwei Vitrinen stellen Künstler kleine plastische Arbeiten aus: Wolfgang Schinkel überrascht mit alten Backsteinen, die er mit Pop Art-Motiven bemalt, während Gerd Sendelbach die Besucher mit seinen frechen Gipsfigürchen im Einmachglas zum Schmunzeln bringt. Diese Kleinplastiken sind nicht zum Ausleihen, sondern nur zum Ansehen. Natürlich kann die Artothek den Kontakt zu den Künstlern herstellen, wenn ein Kunde kaufen möchte.

Auch weiterhin wird zweimal im Jahr ein Bildwechsel stattfinden, in dem alle gerade nicht verliehenen Bildwerke gegen andere ausgetauscht werden. So bleibt das Angebot auch für Stammkunden interessant. Für die Kulturtage 2013 ist ein ganz besonderer Bildwechsel in Planung: Künstler aus anderen Kulturkreisen oder Künstler, die Einflüsse aus anderen Kulturkreisen in ihren Arbeiten aufgenommen haben, sollen angesprochen und für die Idee der Artothek gewonnen werden. Am Mittwoch, 26. Juni um 20.30 Uhr wird dieser Bildwechsel eröffnet. Man darf gespannt sein.

Ein Service für Arztpraxen oder Geschäftsräume ist schon lange angedacht. Bislang musste die Idee allerdings immer wieder verschoben werden, da ein Liefer- und Hängeservice auf ehrenamtlicher Basis schwierig einzurichten ist. Für Ideen oder Hilfe haben die Artothekarinnen ein offenes Ohr!

Breit ist die Palette der Künstler und Kunstwerke. Nach den Statuten der Artothek müssen die Künstler „mit Aschaffenburg verbunden“ sein und die Arbeiten sollen nicht vor dem Jahr 2000 entstanden sein. Ein Beirat wacht über die künstlerische Qualität des Leihbestandes.

Beispiele von ausleihbaren Kunstwerken:

Rose-Marie Rychner, Die Herde, Holzschnitt, 2005 (Foto: Brigitte Soltau)

hana Man, zwei Acrylgemälde ohne Titel, 2012 (Foto: Klaus Bartl)

Gerd Sendelbach, Wortwitze im Einmachglas, 2012 (Foto: Klaus Bartl)

Sabina Friedrich, Spiel (Katze), Textilcollage, 2012 (Foto: Brigitte Soltau)

Sabina Friedrich, Katze, Textilcollage, 2012 (Foto: Brigitte Soltau)

Wolfgang Schinkel, FANCY THAT!, bemalter Backstein, 2012 (Foto: Klaus Bartl)

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KULTUR

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Vom Leben an und auf dem Wasser „Maingeflüster“ erzählt 13 spannende Geschichten rund um den Main, die Lebensader Aschaffenburgs Ausflugsziel und Freizeitspaß, Brotgeber und Ernährer, Wasserstraße und Transportweg: Das alles und noch viel mehr ist der Main, Aschaffenburgs Lebensader. Geschichten vom Main gibt es viele zu erzählen, uralte und brandaktuelle, fröhliche und witzige, nachdenkliche und romantische. Einige greift die bei Aschaffenburg lebende Autorin Susanne von Mach in ihrem im September erschienenen Erzählbuch „Maingeflüster“ auf, das sich dem Leben am und auf dem Wasser in seinen sportlichen, historischen und gesellschaftlichen Aspekten widmet. Für ihre 13 Geschichten hat sie Menschen besucht, denen der Main am Herzen liegt, für die er Sehnsuchtsort oder – ganz pragmatisch – Arbeitsplatz ist, wobei dieser Arbeitsplatz mit seiner Vielfalt und Schönheit, mit seinen Herausforderungen und Ansprüchen, mit seinem Zauber derart für sich einnimmt, dass er die hier Arbeitenden ganz für sich einnimmt. Thomas Daniel ist dafür ein gutes Beispiel. Der Leiter der Wasserschutzpolizeigruppe, deren Arbeit ein Kapitel gewidmet ist, ist mehr als die Hälfte seiner Arbeitszeit am und auf dem Main unterwegs, jenem Fluss, an dessen Ufern er aufgewachsen ist, an dem er schon als ganz kleiner Bub gespielt hat, in dessen Dienst er sich schon als junger Kerl als Mitglied der Wasserwacht stellte. Zur Polizei wollte er, und als bald darauf die Stelle bei der Wasserschutzpolizei ausgeschrieben wurde, war für ihn klar: Das und nichts anderes ist es. Von seinem Büro aus blickt er auf die Fluten des Mains, wenn er sie nicht ohnehin mit dem Polizeiboot durchpflügt. Für „Maingeflüster“ lieferte er auch die Informationen für eine zweite Geschichte, die sich liest wie ein Krimi und bis nach Polen und Japan führt – auf den Spuren eines in Dänemark geklauten

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01.03.2013

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Boots, das frisiert im Aschaffenburger Floßhafen wieder auftauchte …

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KANZLEI RAUSCH

Am Floßhafen lebt auch Oskar Häcker das halbe Jahr; der Gründer der Wassersportfreunde Neptun verbringt zur Bootssaison von April bis Oktober jede freie Minute auf seiner „Arkona“ an der Anlegestelle Nummer 7. Das Boot hat seinen festen Platz am Steg, ist ausgestattet mit Schlafkoje, Toilette und einer Miniküche – viel braucht Oskar Häcker nicht, um am und auf dem Wasser glücklich zu sein. Will er allein sein, zieht er sich an Deck zurück, steht ihm der Sinn nach Gesellschaft, sind es nur ein paar Schritte bis zum Clubschiff und dem Zelt, in dem Bierbänke zur fröhlichen Runde mit anderen Bootsbesitzern einladen – 60 Liegeplätze nennen die Wassersportfreunde Neptun ihr Eigen. Im Sommer liegen am Floßhafen mehr als 300 Schiffe; er ist einer der größten Binnenbootshäfen in Deutschland. Neben Job und Freizeit spielt auch der Sport im „Maingeflüster“ eine große Rolle, ist doch der Main beliebtes Ziel für Kanuten und Drachenbootfahrer, Schwimmer und Ruderer, Segler und Taucher. Susanne von Mach hat für „Maingeflüster“ eine der bekanntesten jungen Kanutinnen Aschaffenburgs getroffen, die mehrfach preisgekrönte Hannah Patzelt vom SSKC Poseidon, war beim Osterschwimmen dabei und hat sich mit Drachenbootfahrern unterhalten, die bei der jährlichen Regatta im Sommer starten – dem Top-Event in Aschaffenburg. Die Drachenbootgruppe ist eine besondere, denn hier sitzen Frauen und ein Mann in einem Boot, die nicht nur der Spaß am Sport, sondern ein gemeinsames Schicksal eint: Sie sind an Krebs erkrankt und zeigen ihrer Krankheit unter dem Dach der Initiative „Paddeln gegen Brustkrebs“ die kalte Schulter. Die sorgfältig recherchierten, tiefgründigen Geschichten von den Römern am Main, von der Aschaffenburgerin, die näher am Mainufer aufgewachsen ist als alle anderen Aschaffenburger, von den Wasserfahrten König Ludwig I. von Bayern gehen weit über das hinaus, was vom Main in tagesaktuellen Medien zu lesen ist – weil sie unbekannte Facetten von scheinbar bekannten Geschichten aufdecken. Der Main, er bekommt mit „Maingeflüster“ ein neues Gesicht, das nicht nur für Aschaffenburger sehenswert ist. Susanne von Mach: Maingeflüster. Wartberg-Verlag Gudensberg 2012; 79 Seiten; 11 Euro

Wir begeistern Ärzte und Apotheker für ihre Zahlen! Neben der steuerlichen Gestaltungsberatung ist uns die betriebswirtschaftliche Betreuung unserer Mandanten ein Anliegen. Nur wenn Sie Gewinne machen, können Sie die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens zum Beispiel durch Investitionen sicherstellen. Zur Beratung gehören auch Themen wie die Nachfolge- und private Finanz- und Vermögensplanung.

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Volle Kraft voraus: Susanne von Mach erzählt in „Maingeflüster“ auch die Geschichte der Aschaffenburger Drachenbootfahrer.

Rausch + Kollegen Steuerberatungsgesellschaft mbH Siemensstraße 23 D–63768 Hösbach

Rausch & Albert GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft T +49 (0) 60 21 / 59 65–0 F +49 (0) 60 21 / 59 65–30

info@rausch-steuerberater.de www.rausch-steuerberater.de

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ÜBERBLICK

9_Ausg_01_2013_19:Briefbogen_Dok_1 Sofa

01.03.2013

11:38 Uhr

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KURZE WEGE FÜR HÖCHSTE ANSPRÜCHE APOTHEKE

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Schwerpunktpraxis für Hämatologie, int. Onkologie, Diabetologie, Endoskopie

Ludwigstraße 2 (im Hauptbahnhof) 63739 ASCHAFFENBURG

Frohsinnstraße 12 63739 ASCHAFFENBURG

Telefon 0 60 21/39 88 20 Telefax 0 60 21/39 88 25

Telefon 0 60 21/154 08

Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG

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info@bahnhof-apotheke.biz www.bahnhof-apotheke.biz AUGENKLINIK 01 (GLEIS EINS, S. 24/25) Augenklinik Aschaffenburg Augen Laser Zentrum Dr. Dr. Dr. Dr.

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Hans Zumbansen Werner Bachmann Roberta Walter-Fincke Natascha Lipka

FRAUENÄRZTE 02 (GLEIS EINS, S. 32/33) Frauenärzte Gemeinschaftspraxis im Elisenpalais Dr. med. Alexander Henze Dr. med. Wencke Zink mit Dr. med. Ursula Seitz Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG

Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie Dr. Manfred Welslau Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie Dr. Stefanie Deppisch Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie Prof. Dr. Peter Lederer Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie

Telefon 0 60 21/214 81

Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A + B 63739 ASCHAFFENBURG

Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG

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Telefon 0 60 21/34 27-0

Telefon 0 60 21/44 98 70

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02 (GLEIS EINS, S. 42/43)

Telefon 0 60 23/50 70 50 Breitendieler Straße 32 63897 MILTENBERG Telefon 0 93 71/65 03 00 www.augen-ab.de ÄSTHETIK INSTITUT 08 (GLEIS EINS, S. 22/23) lmz-ab laser medizin zentrum aschaffenburg GmbH Gabriele und Dipl.-Phys. Richard Bernhard Frohsinnstraße 26 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/369 66 46 Telefax 0 60 21/369 66 47 gabriele@lmz-ab.de www.haarlos-schöner.de

info@klausmann.de www.klausmann.de

HNO-Praxis im Elisenpalais

01 (GLEIS EINS, S. 40/41)

Dr. (CS) Georgine Hornof Fachärztin für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde

Facharztpraxis für Innere Medizin, Gastroenterologie, Hepatologie, Proktologie und Sportmedizin

Dr. med. Christof Steigerwald Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Akupunktur

Dr. med. Wolfgang Dillmann Dr. med. Karl Metz Priv.-Doz. Dr. med. Hardi Lührs

Dr. med. Hans-Jörg Meyer Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Stimm- und Sprachstörungen/spezielle HNO-Chirurgie

Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 47 80 Telefax 0 60 21/44 47 850

Dr. med. Olaf Hiltmann Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/Stimm- und Sprachstörungen

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Dr. med. Tobias Stripf Facharzt für Hals-Nasen-OhrenHeilkunde/Plastische Operationen/ Allergologie/spezielle HNO-Chirurgie

Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg

Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG

KARDIOLOGIE + INNERE MEDIZIN 01 (GLEIS EINS, S. 38/39)

Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters

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Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin

IMPLANTOLOGIE

Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG

Telefon 0 60 21/3 53 30 Telefax 0 60 21/35 33 22

siehe Zahnärzte

Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25 www.kardiologie-ab.de

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Energieversorgung

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06 (GLEIS EINS, S. 26/27)

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Kieferorthopädische Gemeinschaftspraxis

SCHWIND SEHEN & HÖREN

Dr. med. dent. Peter Watzlaw Dr. med. dent. Ingo Gräfling

63739 ASCHAFFENBURG Frohsinnstraße 32 Telefon 0 60 21/44 87 90

Akademische Praxis für Sprachtherapie

Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44

63897 MILTENBERG Hauptstraße 154 Telefon 0 93 71/76 50 63785 OBERNBURG Römerstraße 57 Telefon 0 60 22/14 85 63500 SELIGENSTADT Frankfurter Straße 19 Telefon 0 6182/82 94 30 www.schwind-sehen-hoeren.de

02 (GLEIS EINS, S. 44/45) Praxis für ganzheitliche Gesundheitspflege Christine Schwarz

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UROLOGIE 05 (GLEIS EINS, S. 34/35) Dr. med. Patrick Sawaya Facharzt für Urologie

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Praxis Dr. Wolfgang Gutwerk Fachzahnarzt für Oralchirurgie Spezialist Implantologie

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Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

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STADTPALAIS | Elisenstr. 32

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01

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Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen

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Telefon 0 60 21/44 88 98-0 Telefax 0 60 21/44 88 98-8

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Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28

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Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG

Elisenstraße

N E U R O L O G I E / P S Y C H I AT R I E / PSYCHOTHERAPIE

63801 KLEINOSTHEIM Goethestraße 58 a Telefon 0 60 27/65 44

Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl

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63768 HÖSBACH Hauptstraße 96 Telefon 0 60 21/54 05 48

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Telefon 0 60 21/2 86 66 oder 2 88 88 Telefax 0 60 21/2 86 37

Ludwigstr. 4 06

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Ludwigstraße 15 63739 ASCHAFFENBURG

63808 HAIBACH Hauptstraße 5 Telefon 0 60 21/6 30 90

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ZENTRUM FÜR AMBULANTE MEDIZIN | ASCHAFFENBURG

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11:29 Uhr

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01.03.2013

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Günstige Energie? Herzlich gerne! Die Energieversorgung Main-Spessart ist seit über 35 Jahren der zuverlässige Partner für Strom, Gas und Wärme am bayerischen Untermain: nah am Kunden, günstig im Preis, stark beim Service und engagiert für die Region. Denn Energieversorgung ist für uns auch Herzensangelegenheit. Wenn Sie jetzt mehr über uns und unser Engagement für Sie erfahren möchten: Willkommen in unserem Service-Center in der Aschaffenburger Innenstadt oder online unter www.energieversorgung-mainspessart.de.

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Praxis für Orthopädie und Sportmedizin

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www.geibel-dach.de Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und darauf, unsere Kompetenz unter Beweis zu stellen.

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Geibel Steil- und Flachdachtechnik GmbH · Mühlweg 2 · 63743 Aschaffenburg · Telefon 0 60 28/9715-0 · Telefax 0 60 28/9715 55 info@geibel-dach.de · www.geibel-dach.de

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