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GLEIS EINS 8

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06.09.2012

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AUSGABE 02 | 12

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Liebe GLEIS EINSLeserinnen und -Leser, im vierten Jahr unserer Zeitschrift begrüßen wir mit dem Kieferorthopäden Dr. Peter Watzlaw einen neuen Kollegen im Kreis der Gleis Eins-Ärzteschaft.

Inhalt Titelthema Krebsfrüherkennung Ein Check, der Leben retten kann

EDITORIAL UND INHALT

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Gesundheitsvorsorge Ihr ganz persönlicher Gesundheits-Check-up!

Im Interview in dieser Ausgabe stellt sich der Mediziner vor, der seit mehr als 30 Jahren hier praktiziert und mit seinen beiden Söhnen, die in den letzten Zügen ihrer Facharztausbildung liegen, seine Nachfolge schon erfreulich gesichert hat. Schön auch, dass es für Dr. Peter Watzlaw gar keine Frage war, das Gleis Eins-Team zu verstärken. Wie seine 17 Gleis Eins-Kollegen, die von der ersten Ausgabe an dabei sind, schätzt er das hohe Niveau an Informationen, das wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, mit jeder Ausgabe aufs Neue bieten wollen. Als Titelthema haben wir die Krebsfrüherkennung gewählt. Unserer Meinung nach sind die Krebsvorsorgeuntersuchungen in den verschiedenen Fachrichtungen – vor allem der Gynäkologie, Urologie, Dermatologie und Gastroenterologie – ganz besonders wichtig, denn sie können Leben retten. Je früher ein Krebs erkannt wird, desto besser kann er behandelt werden. Manchmal liegen die Chancen auf Heilung bei mehr als 90 Prozent! Leider gehen immer noch viel zu wenige Männer und Frauen zur Vorsorge. Vor allem Männer sind regelrechte Untersuchungsmuffel. Dabei gehört zum Beispiel Prostatakrebs zu den häufigsten Krebsarten überhaupt in Deutschland. Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre. Ihr Dr. med. Hans Peter Zumbansen Augenarzt (Praxis-Porträt Seite 46 und 47)

IMPRESSUM

Persönlicher Gesundheits-Check-up auf Seite 8 – 13

GLEIS EINS – Zentrum für Ambulante Medizin | Aschaffenburg Herausgeber: Satz & Grafik Service Lehmann GmbH · Alfred-Delp-Str. 38 · 63801 Kleinostheim Tel. 0 60 27/40 56 20 · satz_grafik_service@die-produktion.de (für die inhaltliche Richtigkeit der Anzeigen und medizinischen Beiträge in den Anzeigen sind die Vertragspartner und nicht der Herausgeber verantwortlich)

8-13

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14-15

Physiotherapie/Fitness/ Kosmetik & Fußpflege Bewegung ist das A und O

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Hals-Nasen-Ohren Dem Krebs keine Chance

18-19

Gastroenterologie und Innere Medizin Die Darmspiegelung: Vorsorge – bevor Sorge entsteht. 20-21 Kardiologie und Innere Medizin Arteriosklerose: Todesursache Nr. 1

22-23

Radiologie und Nuklearmedizin Für eine Fehlfunktion der Schilddrüse gibt es viele Anzeichen

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Innere Medizin Sport statt Spritze!

26-27

Urologie Wenn die Nacht zum Tag wird

28-29

Frauenärzte Gefahr für Mutter und Kind

30-31

Dentallabor Wenn Zahnersatz krank macht …

32-33

Kieferorthopädie Immer schön lächeln!

34-35

Anästhesie Dem Schmerz die kalte Schulter zeigen

36-37

Ästhetik Institut Blitze für die Schönheit

38-39

Neurologie/Psychiatrie/ Psychotherapie/Sprachtherapie Multiple Sklerose

40-43

Zahnärzte Krebs-Früherkennung beim Zahnarzt

44-45

Augenklinik Kleine Augenheilkunde Teil III

46-47

Orthopädie und Sportmedizin Damit es den Füßen wieder gut geht

48-49

Im Gespräch Der Fachzahnarzt für Kieferorthopädie Dr. med. dent. Peter Watzlaw

50-51

Historie

Redaktion: Susanne von Mach · Strietwaldstr. 18 · 63801 Kleinostheim · Tel. 0 60 27/40 99 43

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Fotonachweise: S. 4 seen, S. 8 Giordano Aita, S. 10 maestro, S. 12 Plson, S. 16 contrastwerkstatt, S. 24 Visionär, S. 28 Kirsty Pargeter, S. 30 luna, S. 32 Marcus Kretschmar, S. 34 LanaK, S. 36 lightpoet (alle fotolia), Johannes Heeg, Petra Reith, Dr. W. Gutwerk, Jäger, Foto Alfen, Nina-Anna Beckmann, Dirk Nitschke, Hauptarchiv München, Bahnarchiv Nürnberg

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Druck: Franz Kuthal GmbH & Co. KG · Johann-Dahlem-Str. 54 · 63814 Mainaschaff

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TITELTHEMA

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KREBSFRÜHERKENNUNG

Ein Check, der Leben retten kann Krebsfrüherkennung ist besonders wichtig – Krankenkassen bezahlen einige Untersuchungen Es ist die Krankheit, vor der die Deutschen am meisten Angst haben: Krebs. Denn Krebs kann jeden treffen, in jedem Alter. Eine Krebserkrankung verändert das Leben radikal – nicht nur das eigene, sondern auch das Familienleben. Drei von vier Menschen fürchten sich deshalb vor bösartigen Tumoren, hat unlängst eine Umfrage ergeben. Grundsätzlich gilt aber: Je früher die Krankheit festgestellt wird, desto besser sind die Chancen sie zu besiegen. Regelmäßig zur Krebsfrüherkennung zu gehen, ist deshalb besonders wichtig. Denn der Check kann Leben retten. Bei manchen Krebsarten werden die Patienten vollständig geheilt, wenn die Erkrankung nur rechtzeitig genug festgestellt wird. Tatsächlich erkranken immer mehr Menschen an Krebs. Am häufigsten kommen in Deutschland Brustkrebs bei Frauen, Prostatakrebs bei Männern sowie Lungen- und Dickdarmkrebs bei beiden Geschlechtern vor. Die steigende Zahl der Erkrankungen liegt einerseits daran, dass die Menschen immer älter werden. Zum anderen gehen heute mehr Patienten zur Vorsorgeuntersuchung, so dass mehr Krebserkrankungen tatsächlich festgestellt werden, die früher vielleicht nicht erkannt worden wären. Gleichzeitig sterben aber auch immer weniger Patienten an ihrer Erkrankung. Vor 30 Jahren besiegte nur ein Drittel aller Betroffenen den Krebs, heute sei es gut die Hälfte, stellte das Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert Koch-Institut in Berlin Anfang dieses Jahres fest. Grund für die aussichtsreichen Heilungschancen ist, dass die Therapien in den

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vergangenen Jahrzehnten immer besser geworden sind. Wird der Krebs besonders früh erkannt, ist zum Beispiel bei Hoden-, Darm- und Hautkrebs die Chance auf Heilung ganz besonders hoch. Umgekehrt gilt aber auch: Je später die Krankheit festgestellt wird, desto häufiger endet sie tödlich. Das Robert KochInstitut rechnet mit etwa 490.000 Neuerkrankungen in diesem Jahr und damit 100.000 mehr Neupatienten als vor zehn Jahren. Das sind allerdings nur Schätzungen.

krebs und Gebärmutterhalskrebs einladen – so, wie es bei Brustkrebs schon der Fall ist. Gesetzliche Kassen sollen zu dieser Einladung verpflichtet werden, private selbst entscheiden, ob sie diese aussprechen. Ob die Patienten dann tatsächlich zur Vorsorge gehen, bleibt aber ihre Entscheidung. Auch eine bereits eingeführte Regelung soll, geht es nach der Bundesregierung, besser umgesetzt werden. Sie sieht vor, dass chronisch Kranke regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen müssen. Machen sie das nicht, übernehmen die Krankenkassen weniger Zuzahlungen.

Die Bundesregierung will deshalb schon seit längerem mehr Menschen zur Krebsfrüherkennung schicken. Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will derzeit einen neuen Vorstoß machen und plant, dass Krankenkassen ihre Versicherten regelmäßig zur Früherkennung von Darm-

Tatsächlich gehen nicht einmal die Hälfte aller Frauen und nur etwa jeder vierte Mann zur Krebsfrüherkennung, denen die Kasse den Vorsorgetest bezahlen würde. Die Techniker Krankenkasse hat im Jahr 2010 mit einer Studie bei ihren Versicherten ermitteln lassen, warum


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KREBSFRÜHERKENNUNG

… und das meinen die Fachärzte! Privatdozent Dr. med. Hardi Lührs Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologe

Krebsfrüherkennung in der Gastroenterologie Bei den Verdauungsorganen spielt die Früherkennung von behandelbaren Krebsvorstufen eine große Rolle. An erster Stelle ist hier die Darmkrebsvorsorge zu nennen. Mit steigendem Alter nimmt, auch bei beschwerdefreien Menschen, das Risiko für Darmkrebs zu. Als effektive Maßnahmen zur Früherkennung stehen Stuhluntersuchungen und vor allem die endoskopische Untersuchung des Dickdarms zur Verfügung. Dieses wichtige Thema wird im Artikel auf Seite 20 – 21 ausführlich dargestellt. Neben einem für alle Menschen gleichermaßen bestehenden Krebsrisiko gibt es bestimmte Risikogruppen, bei denen Krebserkrankungen der Verdauungsorgane häufiger diagnostiziert werden. So kommen z. B. Krebsleiden des Dickdarms, des Magens und der Bauchspeicheldrüse gehäuft familiär vor. Auch verschiedene Vorerkrankungen sind mit einem erhöhten Krebsrisiko verbunden: Dickdarmkrebs bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Leberkrebs bei Virusinfektionen der Leber, Speiseröhrenkrebs bei chronischer Speiseröhrenentzündung oder Magenkrebs bei speziellen Formen der Magenschleimhautentzündung. Bei den vielfältigen Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung ist die Beratung durch einen Spezialisten für Erkrankungen der Verdauungsorgane besonders wichtig. So können Menschen mit erhöhtem Risiko erkannt und weitere Vorsorgeuntersuchungen veranlasst werden. Auf diese Weise ist die rechtzeitige Diagnose und Therapie von behandelbaren Krebsvorstufen möglich, wodurch eine tödliche Krebserkrankung verhindert werden kann.

Dr. Wolfgang Gutwerk

Krebsfrüherkennung in der Zahnmedizin

Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

Der halbjährliche Zahnarztbesuch gilt – und das ist für viele Patienten immer wieder überraschend – nicht nur „den Zähnen“. Viele von Ihnen sagen jetzt eventuell, dass Ihr Zahnarzt „auch nach dem Zahnfleisch schaut“, aber auch das ist nur die halbe Wahrheit. Im Rahmen der (hoffentlich immer halbjährlich erfolgenden) zahnärztlichen Untersuchung wird sehr wohl auch eine „Inspektion“ des ganzen Mundes vorgenommen. Es gibt immer wieder Mundschleimhautveränderungen im Bereich von Lippe, Wange, Zunge, Mundboden und Rachenraum, die Krebs, bzw. eine Vorstufe von Krebs, sein können. Aber auch im Kieferknochen selbst können Tumore entstehen bzw. sich Metastasen absiedeln. Somit ist es nicht nur wichtig „für gesunde Zähne“ halbjährlich zum Zahnarzt zu gehen. Der „zahnärztliche Check“ gilt auch der Früherkennung möglicher Krebserkrankungen.

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vor allem die Männer solche Vorsorgemuffel sind. Die meisten erklärten demnach, sie gingen nur zum Arzt, wenn sie sich wirklich krank fühlten. Fast jedem vierten Mann sind die Untersuchungen unangenehm. Also lässt er sie bleiben. Und fast jeder Dritte möchte sich entweder nicht mit schlimmen Erkrankungen beschäftigen oder hat sich noch keine Gedanken über Krebsfrüherkennung gemacht. Dabei gehört Prostatakrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen; geschätzt 65.000 Männer bekommen pro Jahr diese Diagnose.

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werden kann: Gegen die Entstehung von Hautkrebs kann jeder selbst etwas tun. Ein ganz wichtiger Faktor bei der Entstehung dieses Krebs ist die Sonne – zu viel Sonne steigert das Risiko zu erkranken enorm. Deshalb gilt unter anderem: Nicht in die pralle Mittagssonne gehen und mit Kindern schon gar nicht,

Was offenbar viele nicht wissen: Mit mancher Früherkennung lässt sich nicht nur eine Krebserkrankung schon früh feststellen, sondern sogar ganz verhindern. Bei der Darmspiegelung zum Beispiel können schon Vorstufen von Darmkrebs erkannt und entfernt werden, so dass sich Krebs verhindern lässt. Menschen mit hohem Risiko für erblich bedingten Darmkrebs – wenn sie also mit Darmkrebspatienten sehr eng verwandt sind – können eine Darmspiegelung unabhängig vom Alter in Anspruch nehmen.

nicht zu lange Sonnenbäder nehmen, an Sonnentagen die Haut eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad gut eincremen und mehrmals nachcremen, sonnendichte Kleidung tragen, an ersten Urlaubstagen im Schatten bleiben und mit einem hohen Lichtschutzfaktor eincremen.

Welche Krebsfrüherkennung bezahlt die Kasse? MÄNNER: Ab Ab Ab Ab

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Jahren: Jahren: Jahren: Jahren:

Hautkrebs alle zwei Jahre Äußere Geschlechtsorgane und Prostata jährlich Dickdarm mit Papierstreifentest auf Blut im Stuhl jährlich Dickdarm mit Papierstreifentest alle zwei Jahre, falls keine Darmspiegelung gemacht wird, und zwei Darmspiegelungen im Abstand von mindestens zehn Jahren

FRAUEN: Ab Ab Ab Ab Ab Ab Ab

20 20 30 35 50 50 55

Jahren: Jahren: Jahren: Jahren: Jahren: Jahren: Jahren:

Geschlechtsorgane jährlich Gebärmutterhalskrebs jährlich Brust jährlich Hautkrebs alle zwei Jahre Mammographie-Screening Dickdarm mit Papierstreifentest auf Blut im Stuhl jährlich Dickdarm mit Papierstreifentest alle zwei Jahre, falls keine Darmspiegelung gemacht wird, und zwei Darmspiegelungen im Abstand von mindestens zehn Jahren

Und was vermutlich viele wissen, worauf aber nicht oft genug hingewiesen

Quelle: dpa, Deutsche Krebsgesellschaft

KREBSFRÜHERKENNUNG

… und das meinen die Fachärzte! Dr. Stefanie Deppisch Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und int. Onkologie in der Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann / Dr. Welslau

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Vorsorgekoloskopie – ein wichtiger Baustein der Krebsfrüherkennung Dickdarmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen, neben Bronchialkrebs bei den Männern und Brustkrebs bei den Frauen. Fast 60.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich daran. Da Darmkrebs meist erst in fortgeschrittenem Stadium Symptome hervorruft, wird er oft zu spät erkannt. Wird die Erkrankung jedoch rechtzeitig diagnostiziert und behandelt, so ist sie heilbar. Jeder Versicherte hat ab dem 55. Lebensjahr Anspruch auf eine Darmspiegelung im Rahmen der Vorsorge. Diese stellt eine sehr sichere Untersuchungsmethode dar, bei der mit relativ geringem Risiko eine hohe diagnostische Aussagekraft gegeben ist. Adenome (Krebsvorstufen) können hierbei erkannt und in der Regel während der Untersuchung auch gleich entfernt werden. So lässt sich von vornherein verhindern, dass Darmkrebs entsteht.


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KREBSFRÜHERKENNUNG

… und das meinen die Fachärzte! Dr. med. Alexander Henze

Krebsfrüherkennung in der Gynäkologie

Frauenarzt

In der Gynäkologie hat die Krebsvorsorge eine besondere Bedeutung. Durch sie können zwei der häufigsten Krebserkrankungen – Gebärmutterhals- und Brustkrebs – erkannt werden, wodurch die Heilungsaussichten erheblich verbessert sind. Gebärmutterhalskrebs war früher der häufigste Genitalkrebs der Frau. Durch die Früherkennungsuntersuchung (Zellabstrich vom Muttermund) konnte die Häufigkeit deutlich gesenkt und die Zahl der zervikalen Krebsvorstufen im Rahmen der Prävention erheblich gesteigert werden. Durch die Entfernung der Krebsvorstufen (Präkanzerosen) wird der Übergang in einen relevanten bösartigen Befund verringert. Zur Selbstkontrolle sollten Frauen regelmäßig ihre Brust abtasten. Durch die Weiterentwicklung der apparativen Möglichkeiten lassen sich in der Brust bereits auch Krebsvorstufen feststellen. Mammographie und Ultraschall können sogar Veränderungen im Millimeterbereich entdecken. Frauen ab dem 20. Lebensjahr sollten einmal jährlich zum Gynäkologen zur Krebsvorsorge gehen!

W. Plastowez

Krebsfrüherkennung in der Nuklearmedizin

Facharzt für Nuklearmedizin und Radiologie

Bösartige Erkrankungen der Schilddrüse sind relativ selten. Trotzdem kann Schilddrüsenkrebs schon Menschen jungen Alters treffen. Erstes Anzeichen sind oft Knoten in der Schilddrüse. Schilddrüsenkrebs ist der häufigste Krebs bei den endokrinen Organen, also den Organen, die den Hormonhaushalt des Menschen steuern. Wie bei allen Krebsformen ist es besonders wichtig, diese so früh und so genau wie möglich festzustellen. Mit wenig Aufwand und schonenden diagnostischen Verfahren ist es möglich, auffällige verdächtige Veränderungen der Schilddrüse zu entdecken. Sollte ein Krebs im frühen Stadium festgestellt werden, gibt es heute eine Vielzahl von gut wirksamen therapeutischen Möglichkeiten zur Behandlung dieser Krankheit.

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Kindes- und Jugendalter! Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

Nach der Geburt

HNO-arzt Kinderarzt

Neugeborenen-Hörscreening U1 Neugeborenenerstuntersuchung

3. – 10. Tag

Kinderarzt

U2 erste Grunduntersuchung

4. – 5. Woche

Kinderarzt

U3 Kinderarztpraxis und Familie

3. – 4. Monat

Kinderarzt

U4 erste Impftermine

6. – 7. Monat

Kinderarzt

U5 das Baby wird beweglicher

6. – 9. Monat

Zahnarzt

Milchzähne und Beratung mit Baby 01

10. – 12. Monat

HNO-arzt Kinderarzt

Beurteilung der Sprachentwicklung U6 Start in das Kleinkindalter

15. – 18. Monat

Zahnarzt

Milchbackenzahnung, Ernährungsberatung

21. – 24. Monat

Kinderarzt

U7 aus dem Baby ist ein Kleinkind geworden

24. Monat

Akademischer Sprachtherapeut HNO-arzt Augenarzt

Früherkennung und Beratung von Risikokindern („Late-talker“)

30. – 72. Monat

Zahnarzt

Ausschluss frühkindliches Schielen 3 x FU: Einschätzung Kariesrisiko, Ernährungsberatung, Mundhygieneberatung, Fluoridmittelempfehlung

34. – 36. Monat

Kinderarzt

U7a Kleinkind wird Kindergartenkind

3. – 4. Lebensjahr

Akademischer Sprachtherapeut HNO-arzt

Beratung und Frühförderung zu Prophylaxe von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen; Elternberatung und -anleitung bei kindlichen Stimm-, Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen sowie bei Stottern; Beratung fremdsprachiger Eltern bei Verdacht auf Sprach- oder Sprechstörung bei Mehrsprachigkeit

4. Lebensjahr

Augenarzt Kinderarzt

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Spätschielen, Brille U8 auf dem Weg zum Vorschulkind

5. Lebensjahr

Kinderarzt

U9 bald ein Schulkind

6. Lebensjahr

Augenarzt HNO-arzt Urologe

Ausschluss Schwachsichtigkeit, Brille vor Einschulung Allergietest Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung für Nierensteine

ab 6. Lebensj. halbj.

Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Fissurenversiegelung

7. Lebensjahr

Kieferorthopäde

U8/U9 Erkennen von Kieferfehlstellungen

8. Lebensjahr

Akademischer Sprachtherapeut

Diagnostik und Therapie von Lese- und Rechtschreibstörungen

9. Lebensjahr

Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 1. Wechselgebissphase

ab 10. Lebensjahr

HNO-arzt

Hörtest, Prüfung des Gleichgewichtes auf Tauch-, Fahr-, Flug- und Bootstauglichkeit, Tauglichkeitsuntersuchung für bestimmte Berufe (Piloten, Berufskraftfahrer, Sprechberufe)

11. Lebensjahr

Kieferorthopäde

Voruntersuchung Ende der 2. Wechselgebissphase

12. – 18. Lebensj. halbj.

Zahnarzt

01, Prophylaxe (IP), Versiegelung, KFO-Ber., OPG für Check Weisheitszähne, Bissflügelaufnahmen

bis 13. Lebensjahr

Kieferorthopäde

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen

13. – 14. Lebensjahr

Kieferorthopäde Kinderarzt

9. – 13. Lebensjahr Beseitigung von Zahn- und Kieferfehlstellungen J 1 Jugendlichen-Untersuchung

16. – 17. Lebensjahr

Frauenarzt Kinderarzt

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, Antikonzeptionberatung J 2 Jugendlichen-Untersuchung

17. Lebensjahr

Kieferorthopäde

Entscheidung ob Behandlung auf Kassenkosten

10. – 18. Lebensjahr

Orthopäde

Rücken-Check-up

1. – 18. Lebensjahr

Hautarzt

Hautvorsorgeuntersuchung bei großen angeborenen Muttermalen oder familiärem Hautkrebs Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich)

Urologe

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up im

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

...

Erwachsenenalter!

Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

ab 18. Lebensjahr

Augenarzt Urologe

Verkehrstauglichkeit/Brille bei Führerschein mit 17 Jahren Fruchtbarkeitscheck bei (unerfülltem) Kinderwunsch, Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen

Zahnarzt 20. Lebensjahr

Frauenarzt HNO-arzt

Internist Kardiologe

Kieferorthopäde Neurologe Orthopäde Sportmediziner

Urologe Zahnarzt

30. Lebensjahr

Frauenarzt Internist Kieferorthopäde Radiologe

Urologe Zahnarzt

40. Lebensjahr

Augenarzt Frauenarzt Internist Internist/Sportmed. Kardiologe

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

Zahnarzt

Krebsvorsorgeuntersuchung Hörtest (Früherkennung von Lärmschäden), bei Rauchern 2 x jährlich Kehlkopfspiegelung zur Früherkennung des Kehlkopfkrebses, Tauchtauglichkeitsuntersuchung zur Verhinderung von Barotraumen des Ohres und der Nasennebenhöhlen Stoffwechsel-Check, Kontrolle von Impfschutz, Indentifizierung von Risikopatienten (z. B. fam. Polyposen) bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Schlafanalyse und -hygiene Rücken-Check-up alle 5 Jahre bei Leistungssport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Krebsvorsorgeuntersuchung, Mammasonografie, Dünnschichtzytologie komplette Krebsvorsorge alle 5 Jahre, Komplett-Check alle 2 Jahre Verlaufskontrolle Brustkrebsvorsorge Mammasonografie (30., 40. Lebensjahr); bei familiärem Risiko: Mamma-MRT Harnsteinfrüherkennung bei familiärer Veranlagung, Hodenkrebsfrüherkennung bei jungen Männern (15. – 40. Lebensjahr jährlich) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen 2-jährl. Augendruckmessung zur Glaucomfrüherkennung, Lesebrille Krebsvorsorgeuntersuchung mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre bei Freizeitsport: alle 5 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte); bei Risiko-Patienten (Herzinfarkt in der Familie, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Blutfetterhöhung, Rauchen): EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien, Laborwerte Verlaufskontrolle Schlaganfallprävention (Stroke risk analyser) Lungenkrebsvorsorge (Lungen-CT), Mammasonografie alle 5 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherkennung (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

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Lebensalter

Fachrichtung

Art der Untersuchung

45. Lebensjahr

Frauenarzt

Knochendichte, Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie erstmalige Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre erstmaliger genereller Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) Osteoporosemessung, Rücken-Check alle 5 Jahre Herz-CT-Koronarangiografie: Ausschluss KHK, Diabetiker, Bypasskontrolle; Herz-CT-Kalzium-Score: familiäres Infarktrisiko, Raucher, Diabetiker, Hypercholesterinämie, Gefäß-Check der hirnversorgenden Gefäße (Arterien); mittels MR-Angiografie: bei Diabetikern, Rauchern, fam. Schlaganfall und Hypercholesterinämie Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen

Internist Kardiologe Orthopäde Radiologe

Urologe Zahnarzt

50. Lebensjahr

Augenarzt Frauenarzt Gefäßchirurg Internist

Kardiologe

Kieferorthopäde Neurologe Radiologe Sportmediziner Urologe

Zahnarzt

60. Lebensjahr

Akademischerer Sprachtherapeut Augenarzt Frauenarzt HNO-arzt Internist Kardiologe

Kieferorthopäde Sportmediziner Urologe Zahnarzt

ab 70. Lebensjahr

Augenarzt Frauenarzt Orthopäde Urologe Zahnarzt

Alle Altersklassen

Hautarzt

Verkehrs-Check (LKW alle 5 Jahre), Bildschirmbrille Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Gefäß-Check bei Rauchern und Hypertonikern ausführlicher Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse und Oberbauch – Wiederholung alle 5 Jahre; Krebsvorsorge mit Coloskopie, Oberbauchsonografie und fakultativer Gastroskopie, Labor alle 5 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle Früherkennung dementieller Störungen, Neuropsychol. Untersuchungen Darmkrebsvorsorge (virtuelle CT-Darmspiegelung) alle 2 Jahre sportmed. Untersuchungen Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Beratung u. Diagnostik von dementiellen Erkrankungen z. B. CERAD Cataract (Grauer Star)- und Glaucom (Grüner Star)-Vorsorge, Brillen- und Netzhautcheck, Verkehrs-Check Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Hörtest ausführl. Check-up mit EKG, Ergometrie, Labor, Lungenfunktion, Sonografie von Schilddrüse u. Oberbauch – Wiederholung alle 2 Jahre Herz-Kreislauf-Check (EKG, Ergometrie, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte, Duplexsonographie der hirnversorgenden Arterien, Ultraschall Beinarterien) – Wiederholung alle 5 Jahre; bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Fitness-Check (EKG, Ergospirometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Verlaufskontrolle bei Freizeitsport: alle 2 Jahre Check (EKG, Ergometrie, Lungenfunktion, Echokardiogramm, Laborwerte) Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Sehtest, Verkehrstauglichkeit, Cataract- und Glaucom-Vorsorge Krebsvorsorge mittels Mammografie, Mammasonografie, Vaginalsonografie und Dünnschichtzytologie Rücken-Check-up alle 5 Jahre Männer: Prostata-, Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.); Frauen: Harnblasen-, Nierenkrebs- und Harnsteinfrüherk. (jährl.) regelmäßige ½-Jahres-Kontrollen 01, PSI-Code (Check PAR), Prophylaxe, Vorsorge Kiefergelenk, Vorsorge Rö-Aufnahmen für Kariesdiagnostik und Ausschluss krankh. Veränderungen Hautvorsorgeuntersuchung 1 x jährlich; insbesondere bei mehr als 50 Muttermalen, häufigen Sonnenbränden, Hellhäutigen und Rothaarigen sowie bei familiärem Hautkrebs

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GESUNDHEITSVORSORGE

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Gesundheits-Check-up nach

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Risikogruppen!

GLEIS EINS informiert: Vademecum sinnvoller Gesundheitsvorsorge

Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– Berufskraftfahrer

Augenarzt HNO-arzt Urologe

ab 50. Lebensjahr 5-jährlich ab 50. Lebensjahr 5-jährlich Harnblasenkrebsfrüherkennung

– Piloten

Augenarzt HNO-arzt Kardiologe/Internist

gemäß Bestimmung 2-jährlich gemäß Bestimmung gemäß Bestimmung jährlich

– Bildschirmarbeitsplatz

Augenarzt Orthopäde

ab 45. Lebensjahr 2-jährlich 5-jährlich Rücken-Check-up

– Bei Feuchtarbeiten, irritativen und sensibilisierenden Arbeitsstoffen

Hautarzt

gemäß berufsgenossenschaftlichen Bestimmungen

– Leder-, Gummi-, Textilindustrie, Kaminkehrer, Bauindustrie, Friseure, Exposition gegenüber Lacken, Farben, Lösungsmitteln, Haarfärbemitteln

Urologe

Harnblasenkrebsfrüherkennung

Diabetiker

jährliche Netzhautuntersuchungen 3-monatliche Untersuchungen individuell, Haut-Check ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre ab 45. Lebensjahr jährlich regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Fam. Herzinfarkt/Schlaganfall-Belast.

Kardiologe

ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Herzkranke

Kardiologe/Internist Zahnarzt

alle 6 – 12 Monate, je nach Schwere der Erkrankung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle

Hypertoniker

jährliche Netzhaut- und Augendruckuntersuchungen Gefäß-Check 6-monatliche Untersuchungen je nach Alter, ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre

Immunschwäche

Hautarzt

Berufsgruppen

Augenarzt Diabetologe Hautarzt Kardiologe Radiologe Zahnarzt

Augenarzt Gefäßchirurg Internist Kardiologe

Zahnarzt

Hautvorsorgeuntersuchung individuell bei Krebserkrankungen, Lymphomen, Leukämie, organtransplantierten Patienten, HIV Infektion, sowie Einnahme immununterdrückender Medikamente (z. B. Cortison, Imurek u.a.) Überwachung von Infektionen in der Mundhöhle

Augenarzt

ab -3,0 dpt jährlich Netzhaut-Check

– Antikozeptiva/Hormonersatztherapie

Frauenarzt

6-monatlich

– Biologicals

Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bisphosphonate

Zahnarzt

Zahnsanierung vor Therapiebeginn und regelmäßige Überwachung

– Cortison

Augenarzt Hautarzt Internist Orthopäde

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich Messung von Osteoporose und Muskelmasse

– Chemotherapeutika (MTX, etc.)

Augenarzt Hautarzt Onkologe Urologe Zahnarzt

4-monatlich Gaucom-, Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check Nachsorge 3-monatlich (individuell) Harnblasenkrebsfrüherkennung vor Chemotherapie Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Kurzsichtige Medikamentendauereinnahme

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Risikogruppe

Fachrichtung

Art der Untersuchung

– ß-Blocker

Kardiologe/Internist

jährlich

– Cordarex

Augenarzt Kardiologe/Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check jährlich

– Antirheumatika (Gold, Resochin, MTX)

Augenarzt Hautarzt Internist

4-monatlich Hornhaut-, Netzhaut-Check individuell, Haut-Check 3-monatlich

– Lichtsensibilisierende Pharmaka (z. B. Tetracycline)

Hautarzt

individuell, Haut-Check

– Bestrahlung

Zahnarzt

vor Therapiebeginn Vorstellung, ggf. Zahnsanierung und regelmäßige Kontrolle

Osteoporose

Orthopäde

ab 45. Lebensjahr: 1 x jährlich Osteoporosemessung

Raucher

Augenarzt Gefäßchirurg HNO-arzt Internist Kardiologe Radiologe Urologe Zahnarzt

jährliche Netzhautuntersuchung Gefäß-Check 2 x jährliche Kehlkopfspiegelung jährlich ab 45. Lebensjahr alle 5 Jahre Gefäß-Check 40., 45. Lebensjahr Harnblasenkrebsfrüherkennung regelmäßige Parodontitisvorsorge/Kontrolle, Überwachung der Mundschleimhaut

Rheumatiker

Augenarzt Hautarzt Internist Zahnarzt

3-monatlich individuell, Haut-Check 3-monatlich bei Kiefergelenkbeschwerden: regelmäßige Kontrolle

Schwangere

Frauenarzt Internist Zahnarzt

Schwangerschaftsvorsorge Schwangerschaftsdiabetes Schwangerschaftsgingivitis/Parodontitis

Sportler

Zahnarzt

Sportschutzschienen

Franz Kuthal GmbH & Co. KG Johann-Dahlem-Straße 54 63814 Mainaschaff

Telefon: +49 (0)6021 704-0 Telefax: +49 (0)6021 704-189 E-Mail: info@kuthal.com Internet: www.kuthal.com

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Telefon: +49 (0)6021 704-400 Telefax: +49 (0)6021 704-430 E-Mail: info@r-m-d.com Internet: www.r-m-d.com

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SCHWIND SEHEN & HÖREN

OPTIK & HÖRAKUSTIK

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SCHWIND präsentiert: Große Teststudie mit den neuesten Hörsystemen. Für kosmetisch Anspruchsvolle:

Im-Ohr-Hörsysteme Die neuen Im-Ohr-Hörsysteme: Spitzentechnik im Miniaturformat.

Je weniger man von einem Hörsystem sieht, desto schöner ist es. Im-Ohr-Hörsysteme werden im Ohr getragen. Auf winzigem Raum ist das gesamte komplexe technische Innenleben untergebracht. Jedes Hörsystem wird exakt an die Form des Gehörgangs angepasst und individuell gefertigt. Dadurch sind Im-Ohr-Hörsysteme nahezu unsichtbar. • Im-Ohr-Hörsysteme ermöglichen durch ihre Position im Ohr natürliches Richtungshören. • Sie sind sehr leicht zu handhaben und ins Ohr einzusetzen. • Sie haben spezielle Beschichtungen, die für mehr Sauberkeit und sehr viel mehr Tragekomfort sorgen. Wissenschaft und Technik haben in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Sicher haben Sie schon bemerkt, dass Hörsysteme deutlich kleiner, kosmetischer und unauffälliger geworden sind. Doch fast noch spannender ist das, was Sie nicht sehen. Nämlich die Technik, die sich in den winzigen Systemen verbirgt. Deshalb führen wir eine Studie für Menschen mit höchsten kosmetischen Ansprüchen mit nahezu unsichtbaren Im-Ohr-Hörsystemen durch. Wir würden uns sehr freuen, Sie als Teilnehmer(in) an unserer Studie begrüßen zu dürfen. Zielgruppe für unsere Teststudie sind Menschen mit höchsten Ansprüchen an kosmetische Unauffälligkeit, die die vielen Vorteile testen möchten:

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• Größte kosmetische Unauffälligkeit, nahezu unsichtbar. • Perfekter Sitz durch millimetergenaue Anfertigung mit Lasertechnologie. • Das gesamte technische Innenleben ist auf winzigem Raum untergebracht. • Mit einer wasser- und schmutzabweisenden Beschichtung veredelt. • Die Hörsysteme sind mit der neuesten Technologie ausgestattet, die kürzlich auf der Fachmesse für Hörsysteme vorgestellt wurde.

• Einige Im-Ohr-Modelle sind optional mit dem Mobilpaket kombinierbar. So können sie kabellos per BluetoothTechnik mit Fernseher, Radio oder Handy verbunden werden. Im Rahmen unserer Teststudie suchen wir Interessierte, die die Hörsysteme testen möchten.


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50 Testkunden für Im-Ohr-Hörsysteme gesucht! UND SO GEHTS: • Sie testen 8 Tage kostenfrei ein auf Ihren Hörverlust individuell eingestelltes Im-Ohr-Hörsystem. • Anschließend füllen Sie mit uns gemeinsam einen kurzen Fragebogen zum Tragekomfort und zum Klangergebnis der Hörsysteme aus. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in einer unserer Akustikfilialen. Auf Wiedersehen. Auf Wiederhören. In einer unserer SCHWIND Filialen in Ihrer Nähe:

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Miltenberg Hauptstraße 44 Tel. 0 93 71/94 96 61

Obernburg Römerstraße 57 Tel. 0 60 22/50 81 88

Seligenstadt Frankfurter Straße 19 Tel. 0 61 82/82 94 30

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PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE GESUNDHEITSPFLEGE

PHYSIOTHERAPIE/FITNESS/ KOSMETIK & FUSSPFLEGE

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Bewegung ist das A und O Frühe Physiotherapie hilft gegen Rückenschmerzen – Vorbeugen ist möglich Fast jeden haben sie schon gequält: Neun von zehn Deutschen leiden irgendwann in ihrem Leben unter Rückenschmerzen. Eine wahre Volkskrankheit, die viele Ursachen hat – gegen die Betroffene aber gut aktiv werden können. Physiotherapie, Bewegung und gegebenenfalls Abnehmen helfen, den Schmerz in den Griff zu kriegen oder ganz verschwinden zu lassen.

Eine besonders häufige Ursache für Rückenschmerzen sind Muskelverspannungen. Sie entstehen häufig durch schlechte Körperhaltung und falsche Belastung der Wirbelsäule. Aber auch zu wenig Bewegung und Übergewicht sind für die Muskeln nicht gut. Psychische Belastungen können die Schmerzen dazu noch steigern. Erkrankungen des Skeletts wie Morbus Scheuermann, Morbus Bechterew und Osteoporose verursachen ebenfalls starke Beschwerden im Rücken. Frauen leiden häufiger unter Rückenschmerzen, besonders die Altersgruppe der 30- bis 50-Jährigen ist hier betroffen. Rückenschmerzen sind nicht gleich Rükkenschmerzen, es gibt mehrere Arten: Lumbago, besser bekannt als Hexenschuss – ein plötzlicher, stechender Schmerz, nach dem man sich kaum noch bewegen kann; unter Lumbalgie versteht man hingegen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule;

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die Ischialgie bezeichnet Schmerzen rund um den Ischias-Nerv im unteren Lendenwirbelbereich und als Lumboischialgie bezeichnet man schließlich eine Kombination von Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Ischias-Nervs, beim pseudoradikulären Schmerz strahlen Beschwerden vom Rücken bis in Arm oder Bein aus. Rückenschmerzen können akut oder chronisch sein. Akute Schmerzen dauern in der Regel nicht länger als zwölf Wochen, chronische Schmerzen halten hingegen länger an, sind mal stärker, mal schwächer und äußern sich auf ganz verschiedene Weise. Schmerzmittel können anfangs helfen. Aktuelle Untersuchungen zeigen: Je früher eine physiotherapeutische Behandlung bei Rückenschmerzen beginnt, desto schneller verschwinden diese wieder. Der Patient braucht weniger Spritzen und schon gar keine Operation.

Der Physiotherapeut hilft Schmerzen zu lindern, die Funktionen des Bewegungsapparates zu erhalten und zu verbessern sowie die allgemeine körperliche Fitness zu steigern. Dies erreicht er mit Massagen, Wärme, Elektrotherapie, Krankengymnastik und angemessener Bewegung. Ziele der Krankengymnastik dabei sind auch Schwächen am Bewegungsapparat zu mindern und falsche Bewegungsmuster zu reduzieren. Wichtig ist, dass der Patient die Übungen zu Hause alleine weiter ausübt. Auf jeden Fall vermeiden sollte er lange Bettruhen. Die beste Vorbeugung vor oder Linderung bei Rückenschmerzen ist Bewegung und Reduzierung von Übergewicht: Laufen Sie kürzere Strecken, verzichten Sie auf den Fahrstuhl, gehen Sie schwimmen oder walken oder besuchen Sie regelmäßig ein Fitnessstudio, in dem erfahrene Physiotherapeuten Ihnen mit Anleitungen und Ratschlägen zur Seite stehen.


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Seit 30 Jahren sind mein Team und ich Ihre Partner für Physiotherapie in Aschaffenburg. Wir bieten Ihnen ein weitgefächertes Angebot an hochwertigen, qualifizierten Leistungen rund um Gesundheit und Wohlbefinden.

Christine Schwarz Praxis für … … Krankengymnastik

… Aktiv & Gesund

… Kosmetik & Fußpflege

Krankengymnastik kommt zum Einsatz bei Störungen bzw. Beschwerden des Bewegungsapparates, des Kreislaufs und der Atmung. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit.

In unserem Fitness- und Gesundheitsstudio können Sie unter individueller Anleitung hochqualifizierter Therapeuten an Chipkarten gesteuerten FitnessGeräten, Kardiogeräten, Seilzügen und Laufbändern trainieren.

Sie möchten sich verwöhnen lassen und dabei Ihre Gesundheit unterstützen? Sie möchten den Anforderungen des Alltags mit einem Lächeln begegnen? Sie möchten entspannen, abschalten, durchatmen und einfach wohlfühlen?

Therapeutische Anwendungen:

Fitness- und Muskelaufbautraining:

Unser Wohlfühl-Angebot:

Krankengymnastik

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PRAXIS HALS-NASEN-OHREN-ÄRZTE

HALS-NASEN-OHREN

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HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS

Dem Krebs keine Chance Vorsorge in der HNO-Heilkunde – Vorsicht bei Knoten am Hals

Wenn am Hals Knoten sicht- oder tastbar sind, dann sind meist die Lymphknoten geschwollen. Das muss nichts Schlimmes bedeuten. Bessert sich aber nach vier Wochen nichts, sollte der Hals-Nasen-Ohren-Arzt abklären, ob ein Tumor Grund für die Probleme ist. Auch ohne akute Beschwerden sollten Raucher zur Krebsvorsorge gehen und alle sechs Monate den Kehlkopf mit dem Endoskop untersuchen lassen, um krankhafte Veränderungen frühzeitig erkennen und behandeln zu können.

Raucher sind besonders gefährdet für Kehlkopfkrebs. Erstes Anzeichen ist oft hartnäckige Heiserkeit. Dauert sie länger als vier Wochen, muss eine Endoskopie des Kehlkopfes und des Rachens durch den HNO-Arzt erfolgen. Diese Untersuchung ist schmerzfrei und kann bei starkem Würgereiz in oberflächlicher Schleimhautbetäubung schonend durchgeführt werden. Raucher bieten auch für Tumore in Mund und Rachenraum ein erheblich erhöhtes Risiko. Diese Tumore bereiten oft erst spät Schluckbeschwerden, Schmerzen oder blutigen Auswurf. Häufig machen diese Tumore erst Beschwerden, wenn bereits die Lymphknoten am Hals anschwellen – ein Zeichen, dass bereits Tumorzellen die Lymphknoten befallen haben. Die Empfehlung zur halbjährlichen Vorsorge gilt übrigens auch für ehemalige Raucher. Der Körper braucht Jahre, um sich völlig von den im Tabakrauch enthaltenen

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schädigenden Stoffen zu erholen. Gefährdet für Kehlkopfkrebs und MundRachen-Tumore sind auch Menschen, die vermehrt Alkohol konsumieren. Auch ohne die Risikofaktoren Rauchen und Alkohol können Tumore im Rachen und in der Mundhöhle durch Humane Papillomaviren ausgelöst werden, die sich diese Orte offenbar als Wirte auswählen. Schon 30- und 40-Jährige können diesen Krebs bekommen, bei dem die Aussichten auf Heilung aber ausgesprochen gut sind – vorausgesetzt, der Tumor wird rechtzeitig bei einer Endoskopie durch den HNO-Arzt entdeckt. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Eines der ersten Anzeichen auch hier: anhaltend geschwollene Lymphknoten. Die Lust am ausgedehnten Sonnenbaden steigert das Risiko, an weißem und

schwarzem Hautkrebs – Basaliome, Spinaliome und Melanome – in Gesicht und am Dekolleté zu erkranken. Zu viel Sonne schon in jungen Jahren bleibt nicht ohne Folgen: Auch HNO-Ärzte beobachten eine Zunahme dieser Krebsform, die sie oft deshalb behandeln, weil neben der frühzeitigen Diagnose bei der dann nötigen operativen Behandlung ästhetische Aspekte zur Wiederherstellung gesunder und schöner Haut im Gesicht und am Hals eine wesentliche Rolle spielen. Diagnose und Therapie sowie die erforderliche Nachsorge bleiben dabei in einer Hand. Geschwollene Lymphknoten im Hals können auch ein erstes Zeichen für Lymphome (Lymphdrüsenkrebs) sein. Mit einer Lymphknotenentnahme durch den HNO-Arzt kann die Diagnose rasch gestellt und die Behandlung durch den Onkologen eingeleitet werden.


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HNO-PRAXIS IM ELISENPALAIS

HNO-Kompetenz im Elisenpalais

Dr. med. Hans-Jörg Meyer

Dr. (CS) Georgine Hornof

Dr. med. Olaf Hiltmann

Dr. med. Christof Steigerwald

Dr. med. Tobias Stripf

Als ehemaliger Praxisinhaber wird uns Dr. U. Markmiller weiterhin als Praxisvertreter unterstützen.

Dr. med. Ulrich Markmiller

Stets aktuellen Wissensstand und ein breites Leistungsangebot mit Spezialisierung in unterschiedlichen Bereichen zu kombinieren bleibt der Kern unserer Praxis-Philosophie.

HIER FINDEN SIE UNS: HNO-Praxis Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/35 33 0 Telefax 0 60 21/35 33 22

www.hno-ab.de

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KARDIOLOGISCHE GEMEINSCHAFTSPRAXIS ASCHAFFENBURG

KARDIOLOGIE UND INNERE MEDIZIN

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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Arteriosklerose: Todesursache Nr.1 Durch Früherkennung und Behandeln komplizierte Verläufe und Todesfälle verhindern Sie entwickelt sich über Jahre in verschiedenen Gefäßregionen, bevor die Patienten überhaupt etwas von ihr spüren: die Arteriosklerose. Vor allem betroffen sind die Herzkranzarterien (Koronare Herzkrankheit), die Hirnarterien und Becken-/Beinarterien (Arterielle Verschluss-Krankheit).

Anschließend folgen standardisierte Untersuchungen, darunter des Bluts, Herzund Arterienultraschall und Belastungstests auf dem Fahrrad oder Laufband. Besteht dann Verdacht auf eine fortgeschrittene Erkrankung, sind ggf. Katheteruntersuchung, Kernspin- oder Computertomographie notwendig.

Ultraschallbild einer gesunden Hirnarterie

Arteriosklerose entsteht, wenn sich Substanzen wie Cholesterin und Kalzium im Inneren der Arterien festsetzen. Diese Ablagerungen nennt man Plaque. Sie machen das Gewebe der Arterienwände immer steifer und unebener, verengen oder verstopfen sie sogar. Oder die noch weiche innere Arterienwand reißt als Folge der Plaque ein und bildet ein Blutgerinnsel, das dann oft schlagartig das Gefäß verschließt, wie bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2010 in Deutschland 858.768 Menschen, 41 Prozent davon an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Von diesen Todesfällen wiederum waren

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Patienten verbessern und ihre Lebenserwartung verlängern. Beispiele dafür sind die nachweislich positiven Effekte des öffentlichen Rauchverbots und die schnelle Herzkatheter-Behandlung beim akuten Herzinfarkt. Erwachsene, auf die die Risikofaktoren zutreffen, sollten ab dem 45. Lebensjahr alle fünf Jahre zur Vorsorge gehen. Dabei werden zuerst typische Beschwerden einer Koronaren Herzkrankheit (bei Männern typischer Brustschmerz, bei Frauen überwiegend Luftnot bei Belastung), einer Arteriellen VerschlussKrankheit der Beinarterien (darunter Schmerzen in Fuß- und Beinmuskulatur bei Belastung, schlecht heilende und spontane Hautverletzungen) sowie einer Arteriellen Verschluss-Krankheit der Hirnarterien (darunter Sehstörungen, Gefühlsstörungen und Lähmungen) erfragt.

zwei Drittel durch Arteriosklerose bedingt. Risikofaktoren für Arteriosklerose sind eine angeborene familiäre Belastung, Rauchen, erhöhte Blutfette, Bluthochdruck, Diabetes, Nierenschwäche und zunehmendes Lebensalter. Viele dieser Risikofaktoren sind „Zivilisationskrankheiten“ als Folge von zu vielem und ungesundem Essen und zu wenig Bewegung. Frühes Erkennen sowie vorbeugendes und rasches Behandeln können die drohenden schweren Folgeerkrankungen der Arteriosklerose verhindern oder zumindest lindern, die Lebensqualität der

Risiko- und Arteriosklerose-Patienten sollten sich ausgewogen ernähren, regelmäßig körperliches Ausdauertraining absolvieren, nicht rauchen und gegebenenfalls abnehmen. Eventuell müssen sie Medikamente einnehmen, unter anderem um den Blutdruck zu senken und den Blutzucker und Fettstoffwechsel zu regulieren. Ist die Arteriosklerose bereits fortgeschritten, kann der Facharzt durch eine Erweiterung der Gefäße mittels Katheterbehandlung oder das Anlegen von Bypässen die Durchblutung verbessern. Durch die genannten Maßnahmen lassen sich der Ausbruch der Erkrankung oft hinauszögern, die Lebensqualität und Lebenserwartung der Betroffenen steigern.


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KARDIOLOGIE ASCHAFFENBURG 32

Die Herz-Kreislauf-Spezialisten im Stadtpalais „Alte Post“ am Hauptbahnhof Dr. Ralf Lyttwin, Dr. Andreas Görz, Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters (von li.)

Unsere Leistungen: Kardiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Ruhe-EKG • Belastungs-EKG • Langzeit-EKG/Event-Recorder • Langzeit-Blutdruckmessung • Herzschrittmacher-/ Defibrillatorkontrolle • Lungenfunktionsdiagnostik/ Ergospirometrie • Herz-Ultraschalluntersuchung • Cardio-MRT • Cardio-CT • Laboranalysen – Katheter-Untersuchung – Schulungen/Weitere Leistungen

HIER FINDEN SIE UNS: Angiologie – Untersuchungen: • Gespräch und körperliche Untersuchung • Gehstreckenbestimmung • Gefäß-Ultraschalluntersuchung – Katheter-Untersuchung Sportmedizin Vorsorgeuntersuchungen Patientenschulungen zu Bluthochdruck und zur Gerinnungsselbstkontrolle und -selbstmanagement (sog. „Marcumarschulung“) 24-Stunden-Katheter-Rufbereitschaft im Kreiskrankenhaus AlzenauWasserlos

Kardiologische Gemeinschaftspraxis Aschaffenburg Dr. med. Andreas Görz Dr. med. Ralf Lyttwin Priv.-Doz. Dr. med. Werner Peters Fachärzte für Innere Medizin und Kardiologie Hypertensiologie DHL® Sportmedizin Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/3 86 72-0 Telefax 0 60 21/3 86 72 25

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MVZ RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN

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Für eine Fehlfunktion der Schilddrüse gibt es viele Anzeichen Nuklearmediziner stellen sie fest Ständig müde oder unruhig, immer am Frösteln oder am Schwitzen, die Haare fallen aus, die Haut ist trocken: Wer denkt schon daran, dass die Schilddrüse Grund für solche Probleme sein kann? Viele Anzeichen, dass mit diesem Organ, das im Hals wie ein Schild vor der Luftröhre liegt, etwas nicht stimmt, werden oft gar nicht oder erst spät erkannt. Dabei erlaubt die moderne Labormedizin, die Schilddrüse als Verursacher auszumachen.

Aufgabe der Schilddrüse ist es, den Stoffwechsel fast aller Zellen aufrecht zu erhalten. Schafft sie das nicht mehr richtig und produziert zu viele oder zu wenige Hormone, nennt das der Mediziner Überoder Unterfunktion. Der Betroffene merkt das an vielen Symptomen, die aber – das ist das Problem – nicht besonders eindeutig sind. Auch Gewichtszunahme, Antriebslosigkeit oder Nervosität mit zitternden Händen können auf Probleme mit der Schilddrüse – und damit dem Hormonhaushalt – hindeuten. Mit den hochsensitiven Möglichkeiten der Labormedizin lässt sich erkennen, ob die Schilddrüse krankhaft verändert ist. Dafür reicht es häufig nicht aus, das Blut zu untersuchen. Denn auch wenn hier scheinbar alles in Ordnung ist, kann das Gewebe der Schilddrüse verändert sein. Knoten müssen nicht zwingend eine Über- oder eine Unterfunktion er-

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zeugen, können aber ziemlich groß werden und dann zum Beispiel die Luftoder Speiseröhre einengen. Die klassische und nicht sehr aufwendige Möglichkeit, Veränderungen im Gewebe der Schilddrüse zu erkennen, bietet die Ultraschalluntersuchung. Der Patient muss sich dafür hinlegen und den Kopf leicht

nach hinten überstrecken. Der Nuklearmediziner kann so die gesamte Schilddrüse vermessen und knotige oder entzündliche Veränderungen feststellen. Tut er das, geht die Suche nach dem Problem in eine weitere „Runde“: Der Nuklearmediziner schaut sich mit einem Szintigramm an, wie die Schilddrüse


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arbeitet. Dabei spritzt er dem Patienten in eine Armvene geringe Mengen einer schwach radioaktiven Substanz, die schnell abgebaut wird. Die Radioaktivität der gespritzten Menge ist weniger als die natürliche Strahlenbelastung, der der Mensch in einem Jahr ausgesetzt ist. Nach etwa 20 Minuten wird ein Bild der Schilddrüse angefertigt. Knoten, die

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Hormone produzieren, färben sich ein und sind „warm“, funktionslose Knoten bleiben „kalt“. Auch die Funktion der gesamten Schilddrüse ist zu erkennen. Für diese Untersuchung muss der Patient nicht nüchtern sein. Nimmt er regelmäßig Medikamente ein, kann er dies am Untersuchungstag in der Regel wie immer tun.

Prof. Dr. med. Stephan Schmitz

Dr. med. M. Peschke

Wann ist die Abklärung der Schilddrüse besonders sinnvoll? Druckgefühl am Hals, Zunahme der Kragenweite Familiäre Belastung bezüglich der Schilddrüsenerkrankungen Tastbare, neu aufgetretene Knoten am Hals Schnelle Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme ohne Grund Stimmungsschwankungen, neu aufgetretene Herzsymptomatik

Dr. med. W. Plastowez Stefan Zimmermann

Unerfüllter Kinderwunsch

Risiken für Schilddrüsenerkrankunge Geschlecht (Frauen erleiden häufiger eine Schilddrüsenerkrankung) Aufenthalt in den Jod-Mangel-Regionen Physischer oder psychischer Stress Einige Medikamente (z. B. Amiodaron, Lithium oder Alpha-Interferon) Schwangerschaft HIER FINDEN SIE UNS: Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen MVZ Radiologie und Nuklearmedizin Frohsinnstraße 20 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/15 07 90 Privathotline 0 60 21/150 79 99

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B AU C H & M Ü LLE R W E R B E AG E NTU R G M B H

Mangelnde Bewegung, Übergewicht, falsche Ernährung – häufig die Folgen unseres modernen Lebensstils und Hauptursachen dafür, dass mittlerweile jeder dritte Deutsche im Laufe seines Lebens an DiabetesTyp-2 erkrankt.

DIABETESFOLGEN VERMEIDEN UND LINDERN.


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FÜR EINE NACHHALTIG ERFOLGREICHE DIABETESTHERAPIE REICHT ES NICHT AUS, SICH AUF DIE MEDIKAMENTÖSE BZW. INSULINBEHANDLUNG UND DAS MESSEN DER BLUTZUCKERWERTE ZU VERLASSEN. BEI KAUM EINER ANDEREN KRANKHEIT LASSEN SICH DURCH DIE UMSTELLUNG DER INDIVIDUELLEN BEWEGUNGS- UND ERNÄHRUNGSGEWOHNHEITEN SO GUTE BEHANDLUNGSERFOLGE ERZIELEN. DIE RICHTIGE ERNÄHRUNG: Eine ausgewogene und vollwertige Ernährung mit ausreichend Obst, Gemüse sowie ballaststoffhaltigen und fettarmen Nahrungsmitteln spielt eine sehr wichtige Rolle. Auch diabetestypische Risikofaktoren – wie erhöhte Blutfette oder erhöhter Blutdruck – können so wirksam behandelt werden.

GESUNDHEITSFAKTOR REGELMÄSSIGE BEWEGUNG: Während und nach dem Sport sinkt i.d.R. der Blutzuckerspiegel ab, die Insulinempfindlichkeit verbessert sich. Wichtig ist, dass die Betroffenen dabei lernen, wie sich die Blutzuckerwerte durch Bewegung ändern und wie sie eine Hypoglykämie (Unterzuckerung) oder Hyperglykämie (Über zucker) vermeiden.

WIR UNTERSTÜTZEN SIE BEI DER PERSÖNLICHEN HERAUSFORDERUNG, IHREN LEBENSSTIL ANZUPASSEN, UM EINE GANZHEITLICHE DIABETESTHERAPIE ZU ERREICHEN: Unser sportwissenschaftlich ausgebildetes Personal berät Sie gerne, wie viel Bewegung und welche Betätigung geeignet ist und unsere Diabetes- und Ernährungsberaterinnen zeigen Ihnen, welche schmackhaften Möglichkeiten zur Ernährungsumstellung und Gewichtsabnahme es gibt.

WIR BERATEN SIE GERNE:

] Sporteinzelberatung ] Leistungsdiagnostik inklusive Trainingsempfehlungen ] Rehasport für Diabetiker ] Individuelle Bewegungstherapie ] Gruppenaktivitäten, wie z.B. Klettern mit Jugendlichen ] Diabetesschulungen ] Ernährungsberatung ] Themen-Kochabende ] uvm.

(0 60 21) 34 27-0

Dr. Gerhard Klausmann Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Diabetologe DDG

UNSERE LEISTUNGEN: Internistische Untersuchungen Endoskopie Tagesklinik Schulungszentrum (DDG-zertifiziert) Fußambulanz

Dr. Martine Klausmann Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie

Dr. Manfred Welslau Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie

Dr. Stefanie Deppisch Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie u. int. Onkologie

Gemeinschaftspraxis Drs. Klausmann/Dr. Welslau Elisenpalais | Elisenstraße 28 | 63739 Aschaffenburg | Telefon (0 60 21) 34 27-0 E-Mail: info@klausmann.de | www.klausmann.de


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UROLOGISCHE PRAXIS

UROLOGIE

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DR. MED. PATRICK SAWAYA

Wenn die Nacht zum Tag wird Das benigne Prostatasyndrom des Mannes

Häufig und bei kleinen Harnmengen bereits auf die Toilette gehen zu müssen mit mehrfacher Unterbrechung der Nachtruhe, nicht gleich Wasser lassen zu können oder pressen zu müssen und dennoch das Gefühl haben, die Harnblase nicht vollständig entleeren zu können: Diese Signale sollte man ernst nehmen, denn möglicherweise deuten sie auf eine Prostataerkrankung hin – zum Beispiel das benigne Prostatasyndrom. Es ist ein typisches Problem des älteren Mannes, das medikamentös und ggf. operativ sehr gut behandelt werden kann. Bei Männern, die am benignen – das heißt gutartigen – Prostatasyndrom leiden, behindert die Prostata den Urinabfluss. In Deutschland wird diese Diagnose bei jedem vierten Mann über 50 Jahre gestellt. Das Alter und eine familiäre genetische Disposition sind die Haupt-Risikofaktoren. Die Prostata ist eine Drüse und gehört zu den inneren Geschlechtsorganen. Sie

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ist normalerweise so groß wie eine Kastanie, liegt zwischen Harnblase und Beckenboden und besteht im Inneren aus verschiedenen Zonen. Kommt es zur Vergrößerung des Organs, wächst häufig insbesondere die innere Region der Prostata, welche die hindurchziehende Harnröhre umschließt. Die resultierende Kompression bewirkt ein Spektrum von verschiedenen Beschwerden beim Wasserlassen:

Symptome der Abflussbehinderung sind in erster Linie Startverzögerung, Harnstrahlabschwächung, Pressen zum Aufrechterhalten des Flusses, verlängerte Zeit für die Entleerung, unterbrochener Harnstrahl mit Entleerung in mehreren Portionen, störendes Nachtröpfeln sowie das Gefühl, die Harnblase nicht mehr vollständig entleeren zu können bis hin zum vollständigen Harnverhalt. Symptome der durch die Abflussstörung


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UNSER TEAM

UNSERE LEISTUNGEN

Krebsvorsorge

Nieren- und Harnleitererkrankungen

Harnblasen- und Harnröhrenerkrankungen sowie Harninkontinenz

Prostata- und Samenblasenerkrankungen

Ambulante Prostatakrebstherapie durch Seed-Implantation

entstehenden Irritation der Harnblase sind ein häufiger Harndrang bei kleinen Urinmengen, plötzlicher Harndrang ggf. mit ungewolltem Urinverlust sowie mehrfaches nächtliches Wasserlassen. Weil jedoch nicht jeder Mann mit einer Abflussstörung derartige Beschwerden subjektiv verspürt, ist eine regelmäßige Routine-Vorsorgeuntersuchung zur rechtzeitigen Erkennung dieser Erkrankung sinnvoll, um letztendlich eine irreparable Schädigung des Harntrakts zu verhindern.

gebnissen die TUR-Prostata, bei welcher in Teilnarkose mit einer Elektroschlinge das innere Gewebe der Prostata durch die Harnröhre entfernt wird. Eine alternative Lasertherapie wird vornehmlich bei Risikopatienten mit blutverdünnenden Medikamenten angewandt.

Fruchtbarkeitsuntersuchungen bei unerfülltem Kinderwunsch

Zusatzbezeichnung Männerarzt durch Institut cmi

Der Urologe stellt das benigne Prostatasyndrom nach dem Patientengespräch mit diversen Untersuchungen fest: Dazu gehören das Tasten der Prostata über den Enddarm, eine Analyse des Urins, des Bluts, eine Messung des Harnstrahls, ein Protokoll der Toilettengänge an einem Tag sowie Ultraschalluntersuchungen von Harnblase, Nieren und Prostata. Die Untersuchungsergebnisse Entscheiden über die Notwendigkeit und Art der Therapie:

Geschlechtserkrankungen

Potenzstörungen/Aging Male

Kinderurologie

HIER FINDEN SIE UNS: Kontrolliertes Zuwarten mit regelmäßigen Kontrollen bei kompensierten Abflussstörungen und erhaltener Lebensqualität. Linderung störender Beschwerden durch eine Medikamententherapie mit Alpha-Blockern, welche die Prostata entspannen und/oder 5-alpha-Reduktasehemmern bei großen Prostatae, welche das weitere Prostatawachstum hemmen können. Muss operiert werden, ist Goldstandardtherapie mit hervorragenden Er-

Erkrankungen des äußeren Genitales inkl. Hodenund Peniserkrankungen

Endoskopische Eingriffe

DR. MED. PATRICK SAWAYA Facharzt für Urologie Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG

Ambulante Operationen

Telefon 0 60 21/133 55 Telefax 0 60 21/2190 01

www.dr-sawaya.de

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FRAUENÄRZTE GEMEINSCHAFTSPRAXIS IM ELISENPALAIS

FRAUENÄRZTE

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Gefahr für Mutter und Kind Infektionen in der Schwangerschaft können das Ungeborene schädigen – Vorbeugung ist oft möglich

Infektionskrankheiten in der Schwangerschaft können für das ungeborene Kind gefährlich werden, da die Mutter ihr Baby über die Plazenta oder über den Geburtskanal anstecken kann. Eine Behandlung ist häufig schwierig oder nicht möglich! Frauen können einigen Erkrankungen vorbeugen, damit es gar nicht erst zu Komplikationen oder Schädigungen des Ungeborenen kommt.

Zu den wichtigsten Infektionskrankheiten in der Schwangerschaft zählen Röteln, Cytomegalie, Windpocken, Toxoplasmose und Ringelröteln. Sie alle können die Entwicklung des ungeborenen Kindes ungünstig beeinflussen. Hepatitis, Lues und HIV sowie Masern und Mumps zählen ebenfalls zu riskanten Erkrankungen in der Schwangerschaft. Grundsätzlich sind diese Erkrankungen in Deutschland aber durch gute Präven-

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tion, Impfung und Einhalten hygienischer Maßnahmen seltener anzutreffen. Im Rahmen der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorge werden Schwangere auf Hepatitis B, HIV, Röteln sowie die Geschlechtskrankheit Syphilis (Lues) getestet. Zusätzlich wird ein freiwilliger Test auf Cytomegalie, Windpocken, Ringelröteln und Toxoplasmose empfohlen; diese Tests werden aber nicht von den gesetzlichen

Krankenkassen übernommen – es sei denn, es besteht Verdacht auf eine akute Infektion. Mit Impfungen können die Frauen sich und ihr Kind vor mehreren Infektionskrankheiten schützen. Frauen, die schwanger werden wollen, sollten überprüfen, ob sie gegen Röteln, Masern, Mumps und Windpocken geimpft sind. Ein Impfen in der Schwangerschaft ist nicht möglich. Ratsam ist auch eine Impfung gegen die Influenza-Grippe, die in der Schwangerschaft oft bedrohlicher verlaufen kann. Cytomegalie ist die häufigste Infektionskrankheit in der Schwangerschaft. Bis zu einem Prozent aller Schwangeren infizieren sich mit dem Virus, vier von zehn Erkrankten stecken das Ungeborene an, das dann – nicht zwingend – an Schäden


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und Spätfolgen leidet. Vorbeugen lässt sich gegen Cytomegalie vor allem durch gute Hygienemaßnahmen. Bei einer Infektion mit Toxoplasmose wird mit Antibiotika behandelt. Vorbeugend hilft hier, auf rohes Fleisch zu verzichten und den Kontakt zu Katzenkot zu vermeiden. Infiziert sich das ungeborene Kind mit Ringelröteln, kann eine Bluttransfusion

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im Mutterleib über die Nabelschnur notwendig werden. Verzicht auf Rohmilchprodukte und Verzerr von gut gewaschenen Salaten reduzieren die Wahrscheinlichkeit einer Listerieninfektion (Bakteriellen Infektion). Wie gefährlich eine Infektion für das Ungeborene ist, hängt davon ab, zu welchem Zeitpunkt sie in der Schwanger-

schaft auftritt. Bei Röteln ist vor allem eine Infektion in den ersten 18 Wochen sehr problematisch, da das Kind das so genannte Gregg-Syndrom entwickeln kann mit Fehlbildungen an Herz, Auge, Ohr und dem zentralen Nervensystem. Zu Beginn der Schwangerschaft kann durch die Antikörperbestimmung überprüft werden, vor welcher Infektion ein Schutz besteht.

Wir sind ganz für Ihre Gesundheit da Dr. med. Wencke Zink, Dr. med. Alexander Henze mit Dr. med. Ursula Seitz und unserem Praxisteam Damit wir das Leben lange gesund genießen können, braucht unser Körper Fürsorge und Aufmerksamkeit. Dabei ist es nicht nur wichtig, irgendetwas, sondern das Richtige für Ihre Gesundheit zu tun. Wir unterstützen Sie dabei mit sinnvollen medizinischen Zusatzuntersuchungen, die über die gesetzlich vorgeschriebene Vorsorge hinausgehen.

Unsere Leistungen: Brustdiagnostik auf höchstem Qualitätsniveau mit digitaler Mammographie und hochauflösender Mammasonographie der Stufe II nach DEGUM Erstellereinheit und Befunder von Mammographien im

Wir helfen Ihnen damit Ihr Risiko so klein wie möglich zu halten. Durch regelmäßige Vorsorge und entsprechende Untersuchungen zur Früherkennung kann bei bestimmten Krebsarten das Risiko einer Erkrankung stark vermindert werden. Die gesetzliche Vorsorge bietet eine Grundlage. Durch

Ultraschallkontrollierte Stanzbiopsie der Brust Erweiterte Vorsorge inkl. Beckenultraschall Impfungen Intensivbetreuung während der Schwangerschaft mit moderner 2D/3D/4D Ultraschalltechnik Vorgeburtliche Diagnostik Kinder- und jugendgynäkologische Sprechstunde Knochendichtemessung

zusätzliche, darin nicht enthaltene Untersuchungen kann die Wirksamkeit der Vorsorge jedoch erheblich gesteigert werden. Bei dichtem Gewebe der Brustdrüsen wird die Zuverlässigkeit der Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs durch eine Ultraschalluntersuchung verbessert. Auch für junge Frauen, die nicht am Mammographie Screening Programm teilnehmen, ist die digitale Mammographie oder der hochauflösende Brustultraschall sinnvoll. Ein Beckenultraschall hilft Veränderungen der Gebärmutter und Eierstöcke frühzeitig festzustellen, die mit den Basisvorsorgeuntersuchungen unentdeckt bleiben können.

HIER FINDEN SIE UNS: Frauenärzte Gemeinschaftspraxis im Elisenpalais Dr. med. Alexander Henze Dr. med. Wencke Zink mit Dr. med. Ursula Seitz Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/214 81

www.frauenaerzte-aschaffenburg.de

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Dentallabor Gadau · Für Bioästhetische Zahnheilkunde

Wenn Zahnersatz krank macht …

DENTALLABOR GADAU

DENTALLABOR

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In seltenen Fällen lösen Materialien Allergien aus – Abhilfe ist möglich Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Unwohlsein, ständig Grippe und ein Brennen im Mund: Wenn Patienten immer wieder derart klagen, wird Liesel Gadau schon mal hellhörig. „Manche Menschen vertragen Nichtedelmetall oder herkömmlichen Kunststoff nicht als Zahnersatz und reagieren allergisch“, sagt die Zahntechnikermeisterin und Chefin des Dentallabors Gadau. „Das ist zwar sehr selten, kommt aber vor.“ Ob die Beschwerden wirklich vom Zahnersatz kommen, lässt sich nur mit einem Allergietest beim Facharzt herausfinden. Wo der Patient das abklären lässt, entscheidet er allerdings selbst. Zu einem solchen Test raten darf Liesel Gadau als Zahntechnikerin nicht. Sie kann nur von ihren langjährigen Erfahrungen berichten. Demnach reagieren etwa zwei Prozent ihrer Patienten allergisch auf Kunststoff.

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„Gerade dies ist sehr schmerzhaft: Die Mundschleimhaut ist gerötet, brennt und bildet manchmal Blasen“, sagt Liesel Gadau. „Nach unseren Beobachtungen macht hier vor allem der rote Farbstoff im Kunststoff Probleme.“ Eine Unverträglichkeit von Goldlegierungen ist äußerst selten; diese hat die Zahntechnikerin in ihren 33 Berufsjahren bisher nur zwei Mal erlebt. Doch: „Die Allergien haben in den vergangenen Jahren extrem zugenommen“, beobachtet Liesel Gadau. Stellt der Facharzt tatsächlich eine Allergie auf ein im Zahnersatz verwendetes Material fest, kann das Dentallabor auf ein anderes Material ausweichen. Zahnarzt und Zahntechniker entscheiden in der

Regel gemeinsam, was in Frage kommen könnte. So bieten sich zum Beispiel Zirkon, Vollkeramik, ein Spezialkunststoff und in besonders schwierigen Fällen ein Spezialkunststoff ohne rote Farbstoffe aus der Schweiz an. „Dieser glasklare Kunststoff sieht aber nicht so schön aus und sollte nur die letzte Lösung sein“, sagt die Zahntechnikermeisterin. Um allergische Reaktionen möglichst von vorneherein zu vermeiden, setzt sie in ihrem Dentallabor auf den Einsatz von hochgoldhaltigen Legierungen und vollkeramischen Systemen. Einfacher ist das Umgehen von allergischen Reaktionen auf den Zahnersatz, wenn der Patient seine Allergien kennt und einen entsprechenden Notfallausweis besitzt. Welches Material von Vorneherein nicht in Frage kommt, ist nämlich mit einem solchen Allergiepass leicht festzustellen.


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THE B EAUTIFUL VISION

Dentallabor Gadau Für Bioästhetische Zahnheilkunde Frohsinnstraße 12 63739 Aschaffenburg, Germany

Telefon Telefax eMail: Internet:

+49 60 21 / 1 54 08 +49 60 21 / 21 89 56 info@gadau-dental.de www.gadau-dental.de


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DR. MED. DENT. PETER WATZLAW UND DR. MED. DENT. INGO GRÄFLING

KIEFERORTHOPÄDIE

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Immer schön lächeln! Zahnspange an der Innenseite der Zähne

Eine feste Zahnspange ist ein echter Hingucker – aber nicht unbedingt einer, der ihre Träger glücklich macht. Mancher schämt sich, sein Zahnspangenlächeln zu zeigen und kriegt den Mund kaum auf. Andere stehen beruflich oder privat in der Öffentlichkeit, haben viel Kontakt mit Menschen und empfinden die Spange im Mund als besonders störend. Für sie ist die Lingualtechnik genau das Richtige: Eine Zahnspange, die innen an den Zähnen befestigt wird und von außen nicht zu sehen ist. Bei der Lingualtechnik werden die Brackets an die Innenflächen der Oberkiefer- und Unterkieferzähne geklebt. Die Zahnspange ist von außen damit nicht zu sehen und für den Träger im Spiegel nur, wenn er den Mund weit aufmacht. Grundsätzlich ist dieses Verfahren für jeden Patienten geeignet – auch für Jugendliche, sofern die bleibenden Zähne weitgehend durchgebrochen sind. Eine gleichzeitige kieferchirurgische Behandlung steht der Lingualtechnik nicht im Weg. Zudem kann sie auch mit der Folientechnik kombiniert werden, eine weitere Form der unsichtbaren Zahnspange. Dass die Zahnspange nicht zu sehen ist, ist nicht ihr einziger Pluspunkt. Sie er-

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laubt auch bessere Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Tiefbiss, bei denen also die oberen Schneidezähne in der Höhe weit über die unteren ragen. In Kauf nehmen müssen Träger der innen sitzenden Spange aber, dass die Behandlungszeit manchmal länger dauert. Zudem kann die Zunge irritiert werden und Lispeln beim Patienten verursachen.

die kleinsten Lingualbrackets. Sie sind am angenehmsten zu tragen.

Für die Lingualtechnik kann der Patient zwischen drei Brackettypen wählen. Entweder werden individuell gegossene Brackets an die Innenflächen aller Zähne angepasst oder die Bögen der Zahnspange werden mit einem Verriegelungsmechanismus an selbstligierende Brackets befestigt, die den Wechsel der Bögen leichter machen. Die 2-D-Brackets sind

Wichtig zu wissen ist, dass gesetzliche Krankenversicherungen die Behandlung mit der Lingualtechnik nicht bezahlen. Private Zusatzversicherungen übernehmen in der Regel einen großen Teil der Kosten. Sich frühzeitig zu erkundigen lohnt sich. Individuell gegossene Brackets sind zum Beispiel teurer als 2-D-Brackets.

Wie sich die innen liegende Zahnspange im Mund anfühlt, hängt davon ab, wie groß und wie scharfkantig die Brackets sind – und wie stark ihr Design das Sprechen beeinflusst. Für die Zunge wohl am angenehmsten sind besonders kleine Brackets.


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Smiles and Function Kinderund undErwachsene: Erwachsene: FürFür Kinder • GanzheitlicheKieferorthopädie Kieferorthopädie • Ganzheitliche • Bionator-Therapie • Bionator-Therapie • Osteopathie • Osteopathie • Lymphdrainage • Lymphdrainage

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PRAXISKLINIK ELISENPALAIS | ANÄSTHESIOLOGISCHES OPERATIONSZENTRUM

ANÄSTHESIE

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Dem Schmerz die kalte Schulter zeigen Peter H. (56 Jahre) ist leidenschaftlicher Tennisspieler. Seit geraumer Zeit hat er das Gefühl, dass sich etwas in seinem rechten Schultergelenk verklemmt hat. Er verspürt immer wieder Schmerzen, die an Intensität zunehmen und ihm neuerdings auch den Schlaf rauben. Am Wochenende, während eines Spiels der Clubmeisterschaften, war es dann soweit. Die Schmerzen wurden unerträglich, auch ein Heben des rechten Arms über das Schulterniveau war nicht mehr möglich; Spiel, Satz und Sieg für den Gegner. Diese typischen Symptome, die Herr H. am eigenen Leib verspürte, führten Ihn letztendlich in die Praxis von Dr. Maschke. Das Schultergelenk des Menschen hat einen relativ geringen knöchernen Anteil, der Anteil an Sehnen, Muskeln und Bändern überwiegt. Hierdurch wird der enorme Bewegungsumfang des Gelenks ermöglicht. Durch alltäglichen Verschleiß bzw. durch ein Trauma, kann es zu einem Gelenkschaden kommen. Nach eingehender körperlicher Untersuchung folgte zur Sicherung die bildgebende Diagnostik (Röntgen, Ultraschall und MRT), am Ende stand die Diagnose

fest: Impingement-Syndrom, das so genannte „Schulter-Engpass-Syndrom“ sowie ein „Riss einer Schultersehne“, die Ruptur der Rotatorenmanschette. In vielen Fällen der Schultererkrankungen kann eine konservative Therapie (Stosswellentherapie, Einspritzung diverser Medikament in das Gelenk) eine Linderung erzielen, der Erfolg ist jedoch nicht immer gewährleistet. In manchen Fällen, gerade bei ausgeprägten Befunden, erzielt letztendlich die chirur-

Schematische Darstellung verschiedener Stadien der Rotatorenmanschettenruptur

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gische Therapie den größeren Heilungserfolg. Über die Chancen und Risiken, als auch über das genaue operative Vorgehen, wurde Herr H. im Vorfeld durch Dr. Maschke detailliert aufgeklärt. Der orthopädischen Aufklärung schloss sich die anästhesiologische Voruntersuchung im Elisenpalais nahtlos an. Nach Eruierung des allgemeinen Gesundheitszustands wurde mit Herrn H. das anstehende Anästhesieverfahren besprochen, mögliche Ängste und Bedenken des


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Das Ärzteteam in der Praxisklinik Elisenpalais

Dr. med. Rupert Maschke

Dr. med. Jürgen R. Hein

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Hans-Werner Basse

Dr. med. Kurt Schilling

ziellen „Schultertisch“ in halbsitzender Position gelagert. Spezielle Einrichtungen an diesem Tisch ermöglichen es, die Schulter während der Operation in vollem Umfang zugänglich zu machen, zu bewegen und ggf. Röntgenaufnahmen hindernisfrei anfertigen zu können.

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Röntgenbefund bei Ruptur der Rotatorenmanschette

h Patienten konnten auch hier nochmals erörtert werden. Sämtliche Schulteroperationen werden in der Praxisklinik Elisenpalais in Vollnarkose durchgeführt. Der Patient wird während der Operation auf einem spe-

Das Team der Anästhesie überwacht dabei sämtliche Vitalparameter inklusive Narkosetiefe, ein vorgehaltenes Wärmemanagement verhindert zuverlässig das intraoperative Auskühlen, um eine unnötige Kreislaufbelastung des Patienten zu vermeiden. Im Regelfall erreicht Dr. Maschke durch arthroskopische, d. h. minimal-invasive Operationstechnik das erwünschte Operationsergebnis. Bei diesem sehr gewebeschonenden Verfahren werden durch

Dr. med. univ. Mario Oberreiter

Norbert Pratz

kleine Hautschnitte Miniaturwerkzeuge in das Gelenk eingebracht. Manchmal ist jedoch ein offenes Vorgehen notwendig, allerdings ist hier meist ein kleiner zusätzlicher Hautschnitt („miniopen“) vollkommen ausreichend. Nach erfolgter Operation wurde Herr H. in den angrenzenden Aufwachraum gebracht, wo er sich unter der Obhut des Anästhesie- sowie Orthopädieteams von dem Eingriff schnell erholte. Nach 2 1/2 Stunden war der Sportler schon wieder soweit fit und schmerzfrei, dass er in Begleitung seiner Ehefrau nach Hause entlassen werden konnte. Der weitere Heilungsprozess, unterstützt durch orale Schmerztherapie sowie physiotherapeutische Maßnahmen, zeigte in den postoperativen Visiten durch Dr. Maschke ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis. Einem besseren Abschneiden der kommenden Tennissaison steht somit nichts mehr im Wege … N.P. HIER FINDEN SIE UNS: Praxisklinik Elisenpalais Anästhesiologisches Operationszentrum Dr. med. Jürgen R. Hein Hans-Werner Basse Dr. med. Kurt Schilling Dr. med. univ. Mario Oberreiter Norbert Pratz Fachärzte für Anästhesiologie Elisenpalais | Elisenstraße 28 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/2183 46

Intraoperative Lagerung des Patienten auf speziellem OP-Tisch

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LMZ-AB LASER MEDIZIN ZENTRUM ASCHAFFENBURG

ÄSTHETIK INSTITUT

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Blitze für die Schönheit Das Leben hinterlässt Spuren. Insbesondere hohe UVBelastungen als Folge von intensiven Sonnenbädern und Solariumbesuchen fördern die vorzeitige Hautalterung, die man dann als Photoaging bezeichnet. Braune Pigmentflecken entstehen, z. B. die sogenannten Altersflecken, und je nach Veranlagung erweitern sich dünne, kapillare Blutgefäße zu Teleangiektasien, Rosazea und Couperosa. Zusätzlich nehmen Elastizität und Spannkraft der Haut ab, Fältchen breiten sich aus. In unserer Gesellschaft werden allerdings jugendliches Aussehen und glatte Haut als schöner empfunden. Nicht immer braucht es dafür gleich Spritze und Skalpell, es geht auch sanfter.

Photorejuvenation heißt die Methode, bei der mit intensiven Lichtblitzen das Hautbild verjüngt, braune Pigmentflecken und unerwünschte erweiterte Äderchen beseitigt werden. Durch natürliche Anregung der Bildung von neuen Kollagenfasern tief in der Haut verbessert sich zudem sichtbar die Hauttextur, Fältchen werden gestrafft und selbst Narben geglättet. Das Licht von hochenergetischen XenonBlitzlampen (IPL) wird je nach Aufgabenstellung unterschiedlich gefiltert, gelb, orange oder rot erscheinen die applizierten Blitze, geeignete Lasersysteme kommen ebenfalls zum Einsatz. Die nur wenige Millisekunden kurzen, intensiven Mehrfachimpulse wirken auf den Blutfarbstoff (Hämoglobin) und braunes Pigment (Melanin) ein. Am Beispiel von Pigmentflecken ist das Verfahren der selektiven Photothermolyse leicht zu erklären: Die dunklen Hautzellen absorbieren mehr Licht als helle Partien, werden dadurch aufgeheizt. Eiweiß denaturiert, manchmal bildet sich eine leichte Kruste aus. In der Folge werden die ehemals pigmentierten Areale von der Haut nach etwa

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zwei Wochen abgestoßen, das Gebiet erscheint wieder hell. Auf die gleiche Weise werden kleine Blutgefäße mit Lichtimpulsen verödet, die danach schrittweise vom Körper resorbiert (aufgelöst) werden. Photorejuvenation ist nicht invasiv, es wird weder gespritzt noch geschnitten und es werden auch keine fremden Stoffe in die Haut gebracht. Ohne großen Zeitauf-

wand, quasi in der Mittagspause – in Amerika deshalb „lunch time procedure“ genannt – lassen sich in mehreren Sitzungen das Hautbild sanft und schonend verjüngen, Äderchen und Pigmentflecken beseitigen. In gewisser Weise einen Sonderfall der Hautbildverbesserung stellt dauerhafte Haarentfernung mit Blitzlicht oder Laser (Photoepilation) dar. Haarfrei und geglättet wirkt Ihre Haut noch jünger und attraktiver.

Teleangiektasien – erweiterte Äderchen in der Haut.


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Für Ihre Schönheit lassen wir Licht arbeiten Das lmz-ab laser medizin zentrum aschaffenburg beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit ästhetischen Laser- und Pulslichtanwendungen, dessen Leiter und Inhaber Dipl.-Phys. Richard Bernhard bereits mehr als 30 Jahre mit medizinischen Lasersystemen. Am lmz-ab werden nicht nur Behandlungen erbracht, sondern auch Ästhetik-Profis ausgebildet. Sowohl in eigenen Räumen als auch in enger Zusammenarbeit mit Kosmetikschulen richtet das lmz-ab anerkannte Schulungen und Weiterbildungen für KosmetikerInnen und medizinisches Personal aus. Unserem Namen verpflichtet, führen wir in erster Linie apparativ-kosmetische Behandlungen mit modernen, bewährt leistungsfähigen Laser- und IPL-Systemen führender Hersteller durch. Kosmezeutisch wirksame Spitzenprodukte ergänzen diese Verfahren. Nicht alle Wünsche lassen sich ausschließlich mit Laser oder IPL erfüllen, deshalb haben wir unser Beratungsangebot erweitert und bieten in Zusammenarbeit mit führenden ästhetisch-

chirurgischen FachärztInnen der Region weitergehende medizinische Leistungen an: Unterspritzungen, z. B. mit Botulinumtoxin, Hyaluronsäure und Eigenfett sowie ästhetisch-chirurgische Eingriffe.

SCHULUNG

BERATUNG

Unsere Beratungen sind grundsätzlich kostenlos, bitte vereinbaren Sie einen Termin. Wir möchten Wartezeiten für Sie vermeiden und arbeiten deshalb ausschließlich auf der Basis von Terminvereinbarungen, auch an einigen Samstagen und an bestimmten Tagen am Abend.

Unser Behandlungsangebot PHOTOEPILATION und SKIN REJUVENATION:

BEHANDLUNG

Dauerhafte Haarentfernung bei Damen und Herren, z. B. Achseln, Intimzone, Gesicht, Beine, Rücken Hautbildverbesserung attraktive, gestraffte, jüngere Erscheinung statt großporiger Hauttextur, Fältchen und Narben Akne-Behandlung akute Akne bekämpfen, Aknenarben glätten Pigmentflecken beseitigen z. B. Altersflecken, sonnenbedingte Pigmentveränderungen

HIER FINDEN SIE UNS:

Vaskuläre Läsionen entfernen Rötungen, Couperosa, erweiterte Äderchen, Blutschwämmchen, Besenreiser

Frohsinnstraße 26 63739 ASCHAFFENBURG

Tätowierungen entfernen Tattoos und permanent make-up narbenfrei beseitigen, Aufhellung vor cover-up

gabriele@lmz-ab.de

lmz-ab laser medizin zentrum aschaffenburg GmbH

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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI / AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE/SPRACHTHERAPIE

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Herzlich willkommen in Neurologie und Psychiatrie

Akademische Praxis für Sprachtherapie

Multiple Sklerose Informationstag für Betroffene und Angehörige Medikamentöse und nichtmedikamentöse Behandlung der Multiplen Sklerose 1. Aschaffenburger Multiple Sklerose Tag – 21. Juli 2012 In der Bundesrepublik Deutschland gibt es ca. 120.000 bis 140.000 Personen, die an einer Multiplen Sklerose leiden. Es ist die Erkrankung, die am häufigsten bei jungen Erwachsenen zu einer Arbeitsunfähigkeit führt, sieht man von Unfällen, speziell Verkehrsunfällen, ab. In den letzten zwei Jahrzehnten konnte eine deutliche Verbesserung in der Therapie der Multiplen Sklerose erreicht werden; dies ist nicht nur durch die Einführung neuer Medikamente bedingt, sondern auch dadurch, dass das Wissen um die Erkrankung und die Möglichkeiten der Diagnosestellung wesentlich verbessert werden konnten.

Durch die intensive Beschäftigung mit der Erkrankung MS in den letzten Jahren entschloss sich Herr Dr. med. W. E. Hofmann eine Veranstaltung zur Multiplen Sklerose für Patienten und deren Angehörige durchzuführen. Diese dient vor allem dazu, den Wissensstand der Beteiligten zu erweitern, Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Betroffene bei der Auseinandersetzung mit ihrer Erkrankung zu unterstützen. Herr Dr. med. W. E. Hofmann ist seit vielen Jahren für die Erkrankung Multiple Sklerose als Schwerpunktpraxis zertifiziert.


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In den letzten Jahren haben sich Diagnostik und Therapiemöglichkeiten der Multiplen Sklerose wesentlich weiter entwickelt. Die Behandlung der MS ist zunehmend individuell geprägt. Bestimmte Kriterien (nach McDonald 2010) lassen die Diagnosestellung früher zu und machen einen früheren Therapiebeginn möglich. Zur Diagnosestellung gehört die intensive Zusammenarbeit zwischen Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Patient und MS-Schwester, aber auch mit nicht-ärztlichen Disziplinen, wie Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schlucktherapie, Physiotherapie, Ergotherapie und Neuropsychologie. Zu all diesen Themen konnten im Rahmen des 1. MS-Tages in Aschaffenburg namhafte Experten als Referenten gewonnen werden, die ihre Expertise ausführlich und für die Patienten anschaulich darstellten. Am 21.07.2012 trafen sich im Veranstaltungszentrum der AOK Aschaffenburg Patienten und Angehörige zum wissenschaftlichen Programm. Um 9.15 Uhr konnte der Veranstalter Herr Dr. med. W. E. Hofmann den Aschaffenburger Oberbürgermeister Herrn Klaus Herzog begrüßen, der die Schirmherrschaft für den MS-Tag übernommen hatte. In einem kurzen, sehr anschaulichen Referat konnte Herr Herzog zeigen, wie wichtig die frühzeitige Diagnose und Behandlung der MS für die Gesellschaft ist. Er ging auf das Handicap der MS-Patienten ein, sprach über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und wie die Schnittstellen zwischen Patient, Arzt, MS-Schwester und Therapeuten verbessert werden können. Herr Dietmar Griesbeck als Hausherr und Direktor der AOK Aschaffenburg sprach Grußworte für die Betroffenen und deren Angehörigen und machte ihnen Mut, trotz Handicap weiter am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Herr Dr. W. E. Hofmann begrüßte alle Anwesenden und Gäste und bedankte sich für die Bereitstellung des Veranstaltungszentrums und die Grußworte, sowohl von Herrn Oberbürgermeister Herzog, als auch von Herrn Griesbeck als Direktor der AOK Aschaffenburg. In einem ersten wissenschaftlichen Vortrag gab Herr Dr. W. E. Hofmann einen

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Überblick über die Erkrankung Multiple Sklerose mit dem Thema: Was interessiert den MS-Patienten?

zu einer Störung der Erregungsleitung durch Abbau der Myelinscheide (Demyelinisierung) und Unterbrechung der Leitung (axonale Degeneration). Häufige Begleiterkrankungen der MS sind Beeinträchtigungen der Gedächtnisfunktion (60 %), Müdigkeit (Fatigue 50 %) und Depression (über 54 %). In ca. 38 % der Fälle führen die kognitiven Beeinträchtigungen der Patienten zu einer Reduktion ihrer sozialen und beruflichen Aktivitäten.

Herr Dr. med. W. E. Hofmann

Er stellte die geschichtliche Entwicklung der MS dar, insbesondere den Zeitraum seit Beginn der immunmodulatorischen Therapie (Medikamente, die in das Immunsystem eingreifen und dadurch eine Verbesserung der Erkrankung erzielen können). Die Multiple Sklerose ist eine Autoimmunerkrankung, bei der am Anfang 95 % der Patienten schubförmig erkranken. Bestimmte weiße Blutkörperchen attackieren bei der MS Nervenzellumhüllungen und Nervenfasern. Die Entzündungsreaktion schädigt die Nerven, die nur eine begrenzte Regenerationsfähigkeit zeigen. Durch Wirkstoffe, die diese Immunreaktion unterbinden, kann die Erkrankung aufgehalten werden. Schon vor dem Auftreten eines ersten Schubes der Multiplen Sklerose laufen immunologische Veränderungen ab. Die Frage, welche Therapie notwendig ist und welche Substanz anzuwenden ist, wird gemeinsam mit dem Patienten entwickelt. Dies ist nur möglich, wenn ausreichend Informationen über den Betroffenen und dessen chronische Erkrankung vorliegen und der Betroffene selbst die Erkrankung gut verstehen kann. Die entzündliche, degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems in Gehirn und Rückenmark greift Axone und Myelinscheiden an, man spricht deshalb von vielen (multiple) Entzündungsherden mit Bildung von Narbengewebe (Sklerose). Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Das Manifestationsalter liegt zwischen 20 und 40 Jahren, die weiße Rasse ist häufiger betroffen. Im zeitlichen Verlauf der Multiplen Sklerose kommt es zu einem Abbau von Hirnsubstanz und Rückenmark. Auf zellulärer Ebene kommt es

Eine frühe und dauerhafte Therapie der Multiplen Sklerose moduliert den Verlauf der Erkrankung. Schon zu Beginn der MS muss deshalb die Diagnose gesichert sein und eine Therapie begonnen werden, davon profitiert der Patient über die Jahre deutlich. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Erkrankung heute früher und genauer diagnostiziert werden kann und eine Therapie im Frühstadium unbedingt angestrebt werden sollte. Im nächsten Vortrag berichtete Herr Dr. Ali Safavi über die Basistherapie der Multiplen Sklerose. Hier ist die sichere Diagnose Voraussetzung, die nach den McDonald-Kriterien von 2010 mittels Anamnese, klinischem Befund, Kernspintomographie und lumbaler Liquorentnahme fast immer möglich ist. Bei den Basistherapeutika unterscheidet man Immunmodulatoren und Medikamente zur Immunsuppression, die Modulatoren (Interferone und Glatirameracetat), werden mehrheitlich eingesetzt und sind in vielen Fällen sehr erfolgreich. Mit Hilfe einer MS-Schwester lernt der Patient den Umgang mit diesen Medikamenten. Regelmäßige Konsultationen mit der MS-Schwester und dem behandelnden Neurologen sind zwingend notwendig.

Herr Dr. med. Ali Safavi

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GEMEINSCHAFTSPRAXIS DR. MED. W. E. HOFMANN UND H. OLSCHEWSKI / AKADEMISCHE PRAXIS FÜR SPRACHTHERAPIE

NEUROLOGIE/PSYCHIATRIE/ PSYCHOTHERAPIE/SPRACHTHERAPIE

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Schlucken von Flüssigkeiten oder fester Nahrung zu. Sie forderte betroffene Patienten auf, mit ihrem Arzt offen über vorhandene Schluckstörungen zu sprechen, um diese möglichst frühzeitig adäquat behandeln zu können. Zu allen genannten Symptomen wurden auch jeweils entsprechende Diagnostikund Behandlungsansätze aufgezeigt. Da Sprachprobleme durch die Beeinträchtigung kognitiver Basisprozesse (wie Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit) auftreten können, sprach sie sich neben der neuropsychologischen Therapie auch für eine kognitiv ausgerichtete Sprachtherapie aus.

Herr Dr. Jochen Ulzheimer aus Bad Mergentheim sprach über die Eskalationstherapie. Das ist die Behandlung, die dann gewählt wird, wenn Basistherapeutika keinen ausreichenden Erfolg erzielen. Die bekanntesten Substanzen sind Natalizumab und Fingolimod, beide Medikamente sind sehr wirksam, müssen jedoch aufgrund ihres Wirkungsspektrums regelmäßig überprüft werden. Er gab eine Vorausschau, welche neuen Medikamente in verschiedenen Phasen schon geprüft wurden. Im Jahre 2013 kann mit neuen Innovationen am Markt gerechnet werden. Frau Anna Stadtmüller

Herr Dr. med. Jochen Ulzheimer

Danach sprach Frau Anna Stadtmüller aus der Praxis Dr. med. W. E. Hofmann über die MS-Betreuung. In ihrem Vortrag stand der Kontakt zum Patienten und die spezielle Aufklärung durch die MS-Schwester im Vordergrund. Von ihr wurde das „gleichberechtigte Prinzip“ vorgestellt, d. h. Patient, Angehörige, MSSchwester und behandelnder MS-Spezialist besprechen die Krankheits-Symptome und die körperlichen und psychischen Probleme miteinander. Ziel soll die bestmögliche Teilhabe für den Patienten in unserer Gesellschaft sein. Frau Stadtmüller verfügt über eine hohe Kompetenz in der praktischen medikamentösen Einstellung auf MS-Medikamente und Führung von Patienten. Dies gibt dem Patienten eine zusätzliche Sicherheit in den richtigen Händen zu sein.

Klinische Symptome und ihre Zuordnung

Frau Dr. phil. Ingeborg Maser

Nach der Pause sprach Frau Dr. Ingeborg Maser über Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen bei Multipler Sklerose. Sie zeigte anschaulich, dass Sprech- und Schluckstörungen sowie sprachverarbeitungsrelevante kognitive Beeinträchtigungen bei ca. 50 – 60 % der MS-Patienten auftreten können. Die Störungen können in jeder Ausprägung und in jedem Stadium der MS vorkommen und sogar ein erstes Symptom der Erkrankung sein. Wird die sprachliche Kommunikation durch eine undeutliche Artikulation oder durch Schwierigkeiten beim Verstehen von Sprache, beim Formulieren von Sätzen, der Suche nach den richtigen Worten oder beim Behalten, was gerade während einer Unterhaltung gesagt wurde, beeinträchtigt, hat dies deutliche Einschränkungen für die aktive Teilhabe der Betroffenen in unserer Gesellschaft zur Folge. Dies trifft in gleicher Weise auch auf Komplikationen beim

Last but not least sprach Herr Prof. Dr. med. Pasquale Calabrese (Universitätsklinik Basel) über Kognition und Fatigue bei Multipler Sklerose. Der anerkannte Experte referierte anschaulich und praxisnah über die verschiedenen Symptome der MS-Erkrankung. Neben der sozialen und körperlichen Ebene spielt auch die psychologische Ebene eine wesentliche Rolle. Einer seiner MS-Patienten definierte für sich die MS-Erkrankung so: „MS, das heißt für mich mal so, mal so. Wenn man nicht weiß, ob man sich am nächsten Tag noch so bewegen kann wie zuvor, manchmal umhertorkelt, doppelt sieht, eine bleierne Müdigkeit von einer Sekunde auf die andere verspürt, Konzentration über längere Zeiträume nicht mehr möglich ist.“ Der Patient fühlt sich so gesund wie er subjektiv seinen Gesundheitszustand tatsächlich wahrnimmt. Kognitive Störungen reduzieren auch die physische Unabhängigkeit, beeinträchtigen die Alltagskompetenz und schmälern


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HIER FINDEN SIE UNS: Gemeinschaftspraxis Dr. med. W. E. Hofmann Facharzt für Neurologie – Rehabilitationswesen Facharzt für Psychiatrie – Psychotherapie

Herr Prof. Dr. med. Pasquale Calabrese

dadurch das Rehabilitationspotential. Er berichtete, dass Fatigue (starke Müdigkeit) eines der häufigsten Symptome der MS ist, sehr belastend, die mit normaler Tagesmüdigkeit nicht vergleichbar ist. Dies hat einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität und kann zu jedem Zeitpunkt der Erkrankung auftreten. Sie ist eine der Hauptgründe zur Frühberentung. Er plädierte für einen möglichst strukturierten Tagesablauf, in dem Physiotherapie, Sport sowie Neuropsychologie eine wesentliche Rolle spielen. Die Mittagspause wurde genutzt, zwischen Patienten und Therapeuten zu diskutieren und sich auszutauschen. Nach dem Mittagessen folgten noch Workshops zu Fragen der Patienten, speziell aus Neuropsychologie, Ergotherapie und Physiotherapie. Insgesamt gehen wir davon aus, dass der 1. Aschaffenburger MS-Tag sowohl für die Patienten als auch für uns als Veranstalter ein Erfolg war. Ca. 280 Personen, mit teilweise erheblichem Handicap, erwarben vermehrtes Wissen über

die Multiple Sklerose. Es zeigt sich, dass neben der Kleingruppenarbeit in der Praxis auch eine größere Veranstaltung von den Patienten angenommen wird. Festzustellen ist, dass sich Patienten dann besonders wohl fühlen, wenn sie sich mit anderen Betroffenen sowie kompetenten Ärzten und Therapeuten austauschen können und dadurch einen Benefit in der Teilhabe in unserer Gesellschaft erreichen können. Aus der Sicht des Veranstalters gibt dies Mut, zu einem späteren Zeitpunkt einen erneuten Multiple Sklerose Tag durchzuführen, bei dem Themen wieder so gewählt werden können, wie es von den Patienten gewünscht wird. Wir danken allen Anwesenden für die Teilnahme und den Vortragenden für die tolle Arbeit. Auch der AOK Gesundheitskasse und allen Ausstellern gebührt ein Dankeschön. Die Durchführung eines weiteren MS-Tages zum späteren Zeitpunkt ist geplant.

H. Olschewski Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychotherapie Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang B 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/44 98 60 Telefax 0 60 21/44 98 62 44

Akademische Praxis für Sprachtherapie

Dr. phil. Ingeborg Maser Neurolinguistin/Klinische Linguistin dbs/dbl Stadtpalais | Elisenstraße 32 Eingang A 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/45 27 27 Telefax 0 60 21/45 27 28 www.sprachtherapie-maser.de

Workshop Physiotherpie

ANR Aschaffenburg Ambulante Neurologische Rehabilitation Ludwigstraße 2 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/4 48 89 80 Telefax 0 60 21/4 48 89 88 Frau E. Rüth u. Herr A. Schwarz (Ambulante Neurologische Rehabilitation Aschaffenburg)

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PRAXIS DR. WOLFGANG GUTWERK UND DR. MECHTHILD FRANZ

ZAHNÄRZTE

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Krebs-Früherkennung beim Zahnarzt Veränderungen der Mundschleimhaut sehen sehr verschieden aus. Sie können gutartig, leider aber auch „bösartiger“ Natur sein. Tumore der Mundhöhle (einschließlich Zunge, Lippe und Rachen) stehen weltweit an sechster Stelle der häufigsten Krebsarten. Zu den häufigsten Risikofaktoren der Tumorerkrankung in der Mundhöhle gehören Tabak- und Alkoholkonsum, schlechte Mundhygiene sowie Ernährungsdefizite in Form von Vitamin A- und Vitamin C-Mangel. Chronisch-mechanische Irritationen, hervorgerufen durch scharfe Zahnkanten und Prothesenränder, sowie chronische Entzündungszustände sind ebenso begünstigende Faktoren. Wer Alkohol trinkt und raucht, hat ein 15-fach höheres Risiko an Krebs zu erkranken.

Jede kleinste Veränderung im Mundbereich sollte durch den Hauszahnarzt bzw. Fachzahnarzt diagnostisch abgeklärt werden. Insbesondere sind es die weißen Veränderungen, die einen Krebsvorstufencharakter haben können, wie z. B. Leukoplakie und Lichen. Sie sollten eine besondere Aufmerksamkeit haben und bedürfen regelmäßiger Kontrolle. Leukoplakie ist eine potenzielle Krebsvorstufe der Mundschleimhaut (Präkanzerose) und wird als weißliches, nicht abwischbares Schleimhautareal definiert, das selten Schmerzen und andere Beschwerden verursacht (Abb. 1). Eine Abklärung der Leukoplakie durch eine kleine Probeentnahme ist unabdingbar, denn bei einem Fünftel der Betroffenen entarten solche Veränderungen in ein Karzinom, also Krebs.

Leukoplakie im Mundwinkel

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Eine weitere Veränderung der Mundschleimhaut ist der sogenannte Lichen Ruber (Knötchenflechte). Charakteristisch im Mundbereich sind netzförmige, weißliche, streifenartige Zeichnungen an den Schleimhäuten, die oft von brennenden Schmerzen begleitet sind (Abb. 2).

ärztlichen Kontrolluntersuchung erfolgen. Der Verdacht auf eine Krebserkrankung im Mundbereich wird in den meisten Fällen vom Zahnarzt gestellt (deshalb ist der regelmäßige Zahnarztbesuch als aktive Krebsvorsorge sehr wichtig).

Bei Tumorerkrankungen (Abb. 3 Zungenkarzinom) sind oftmals als erste Anzeichen kleine, nicht abheilende, immer wieder blutende Schleimhautwunden zu erkennen. Wie auch bei anderen Krebsarten sind die Heilungschancen für Tumore im Mund- und Kieferbereich umso besser, je früher ein Tumor erkannt wird.

Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum (besonders „Schnäpse“), vor allen Dingen aber beides in Kombination; haben eine eindeutig negative Auswirkung auf die Mundgesundheit. ( Verantwortungsbewusster Umgang mit diesen Genussmitteln.)

Krebsfrüherkennung in der Mundhöhle muss im Rahmen der regelmäßigen zahn-

Eine gute Mitarbeit des Patienten und regelmäßige Mundhygiene sind wichtig für eine erfolgreiche Prävention. ( Regelmäßige Zahn-Mund-Prophylaxe.)

Lichen im Wangenbereich

„bösartige“ Veränderung an der Zunge

Fazit:


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Ein Lächeln kann mehr sagen als tausend Worte. Es versüßt uns den Tag und es heißt, es sei die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen. Deshalb bedeuten gesunde Zähne, mit denen man gerne strahlend lächelt, auch ein Stück Lebensfreude. Wir von der Praxis Gutwerk möchten mit modernster Zahnheilkunde dazu beitragen, dass Sie mit einem Lächeln durch’s Leben gehen können. Über 25 Jahre Erfahrung und breitgefächerte

Spezialisierungen in allen Bereichen der Zahmedizin sind die Basis

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für Behandlungsergebnisse, mit denen wir die Erwartungen unserer Patienten nicht nur erfüllen, sondern übertreffen möchten.

Man kann viel über Qualität reden... ...besser ist es jedoch Fakten sprechen zu lassen. Wir setzen auf permanente Fortbildung für das gesamte Team und bieten regelmäßig auch Kurse und Weiterbildungen für die Ärzte und Mitarbeiter unserer Partnerpraxen an, damit unsere Behandlung immer dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht und wir auch innovative Verfahren in die Therapie einbeziehen können. Dass dies gelingt und die medizinische Qualität unserer Praxis höchste Ansprüche erfüllt, wird unter anderem durch zahlreiche Zertifizierungen belegt. Über neueste Behandlungsformen informieren wir Sie in regelmäßigen Vorträgen und Informationsveranstaltungen, die in unserer Praxis und in verschiedenen Volkshochschulen stattfinden. www.gutwerk.de

HIER FINDEN SIE UNS: Dr. Wolfgang Gutwerk, Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie Dr. Mechthild Franz, Zahnärztin, Tätigkeitsschwerpunkt Implantatprothetik und Kollegen im GutWerk-Haus, Ludwigstraße 3 (ggü. Hbf.), 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/ 44 393 0, info@gutwerk.de Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001: 2008

www.gutwerk.de


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AUGENKLINIK ASCHAFFENBURG | AUGEN LASER ZENTRUM

AUGENKLINIK

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Kleine Augenheilkunde Teil III Die häufigsten Fehlsichtigkeiten am Auge im Überblick

Schielen

Retinopathia pigmentosa

Sehbehinderung

Die Augen stehen nicht parallel, sondern in unterschiedliche Richtungen. Das Innenschielen: beide Pupillen schauen zur Nase hin. Das Außenschielen: beide Pupillen schauen von der Nase weg. Außerdem unterscheidet man in „manifestem/dauerhaftem Schielen“, welches zur Doppelbildwahrnehmung führt und dem weniger problematischen „scheinbarem Schielen“, welches nur erkennbar ist, wenn die Fixation beider Augen aufgehoben wird. Das unbehandelte Schielen im Kindesalter bis sechs Jahre kann zu einer erheblichen Störung der Sehentwicklung führen – der Schielschwachsichtigkeit.

Eine vererbbare Augenkrankheit, die fortschreitend zu einer erheblichen Einengung des Gesichtsfeldes, ja sogar bis zur Erblindung führt. Im fortgeschrittenen Stadium haben die Betroffenen den Eindruck, durch das Rohr eines Gewehres zu schauen. Eine räumliche Orientierung ist dann nicht mehr möglich!

Sehbehindert ist, wer weniger als dreißig Prozent sieht. Betroffene haben Anspruch auf eine Kostenbeteiligung der Krankenkassen bei Sehhilfen wie Brille oder Kontaktlinsen.

Therapie: Schielen kann behandelt und gegebenenfalls operiert werden. Bei Kindern hilft oft eine Brille oder das bessere Auge mit einem Pflaster abzukleben, womit das schwächer sehende Auge gefördert wird (Okklusionsmaßnahme). Wichtig: Kindervorsorgeuntersuchung auf normale Sehentwicklung und Ausschluss von Schielstellungen im Alter von 2, 4 und 6 Jahren. –––––––––––––––––––––––––––––––––– Gesichtsfeldeinschränkung Das Gesichtsfeld ist der Bereich, den wir sehen, wenn wir geradeaus blicken ohne die Augen zu bewegen. Dieses Feld kann aus verschiedenen Gründen eingeschränkt sein oder ganz ausfallen. Die Gesichtsfelduntersuchung ist eine wichtige Maßnahme zur Diagnostik von Erkrankungen wie zum Beispiel Grünem Star, Retinopathia pigmentosa, Tumore im Gehirn oder Migräne.

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–––––––––––––––––––––––––––––––––– Hochgradige Sehbehinderung

–––––––––––––––––––––––––––––––––– Diabetische Retinopathie Eine unzureichende Diabeteseinstellung führt mit der Zeit zu einer Erkrankung der großen und kleinen Blutgefäße. An den Augen können die krankhaften Veränderungen relativ früh festgestellt werden, so dass bei bestehendem Diabetes jährliche Augenuntersuchungen enorm wichtig sind. Bei der diabetischen Retinopathie kommt es durch Gefäßanomalien zu einer Schädigung der Netzhaut durch Einlagerung von Blut, Lipiden, Ödemen und schädlichen Gefäßneubildungen zu einer erheblichen Sehleistungsminderung bis hin zur Erblindung. Therapie: Grundsätzlich wichtig ist die Diabeteseinstellung. Bei fortgeschrittenem Stadium der Augenerkrankung ist die Lasertherapie aussichtsreich und kann eine drohende Erblindung vermeiden.

Betroffene sehen weniger als fünf Prozent, obwohl sie eine Sehhilfe tragen. Sie haben Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis. –––––––––––––––––––––––––––––––––– Blindheit Als blind gilt, wer trotz Brille oder Kontaktlinsen weniger als zwei Prozent dessen sehen kann, was ein normal sehender Mensch sieht. Ein Blinder kann also theoretisch noch etwas erkennen. Blinde haben unter anderem Anspruch auf Landesblindengeld oder, je nach Einkommen, Blindenhilfe sowie Hilfsmittel von der Krankenkasse. Wer blind ist, hat auch Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis. –––––––––––––––––––––––––––––––––– Nachtblindheit

–––––––––––––––––––––––––––––––––– Schwachsichtigkeit Betroffene sehen schlechter, obwohl am Auge keine Schäden zu erkennen sind. Diese Krankheit entsteht immer in der Kindheit, Vorsorge ist deshalb besonders wichtig. Bei Schwachsichtigkeit bilden sich Nervenverbindungen im Gehirn nicht richtig aus – die Sehentwicklung findet nur unzureichend statt. Das Auge lernt also nicht zu sehen.

Betroffene sehen mit Einbruch der Abenddämmerung und nachts nur noch eingeschränkt, weil sich die Augen nicht an die Dunkelheit anpassen können. Die Teilnahme am Straßenverkehr kann je nach Intensität bei Dunkelheit eingeschränkt bis unmöglich sein. Nachtblindheit ist erblich und eine Störung im Bereich des Stäbchensehens. Es kann aber auch durch zum Beispiel einen Vitamin-A-Mangel entstehen,dieser ist behandelbar.


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DR. MED. ZUMBANSEN

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DR. MED. BACHMANN

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DR. MED. WALTER-FINCKE

DR. MED. LIPKA

Wir sind Mitglied der AugenAllianz, ein bayernweiter, operativer, augenärztlicher Verbund, sowie des Augen Diagnostik Centrums Bayerischer Untermain in Aschaffenburg. Belegärzte der Hofgartenklinik Aschaffenburg. Betreiber des Augen Laser Zentrums für refraktive Chirurgie und Excimer-Laserbehandlung zur Beseitigung von Fehlsichtigkeiten in Aschaffenburg. Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001. Nutzen Sie unsere monatlichen, kostenfreien Infoabende nach telefonischer Anmeldung. Weitere Informationen erfahren Sie unter www.augen-ab.de.

Unser Tätigkeitsspektrum konservativ:

Unser Tätigkeitsspektrum operativ:

쐽 Die gesamte Augendiagnostik

쐽 Ambulante und stationäre Operationen

쐽 Kindersprechstunde

쐽 Grauer Star und Grüner Star

쐽 Sehschule

쐽 Hornhautchirurgie und Transplantationen

쐽 Kontaktlinsenanpassung

쐽 Crosslinking

쐽 Begutachtung für Rente, Gericht und Verkehr

쐽 Excimer-Laser

쐽 Makula- und Diabetes-Sprechstunde.

쐽 Glaskörper- und Netzhautchirurgie.

ASCHAFFENBURG

MILTENBERG

ALZENAU

ELISENSTRASSE 32

BREITENDIELER STRASSE 32

BEZIRKSSTRASSE 30

TELEFON 06021.449870

TELEFON 09371.650300

TELEFON 06023.507050

SPRECHZEITEN:

SPRECHZEITEN:

SPRECHZEITEN:

MO-DO 8:00 -18:00

MO, DI, DO 9:00-16:00

MO, DI, DO 8:00-17:30

FR 8:00-17:00

MI, FR 9:00-12:00

MI, FR 8:00-12:00

SA NACH VEREINBARUNG

SA NACH VEREINBARUNG

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PRAXISGEMEINSCHAFT FÜR ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN

ORTHOPÄDIE UND SPORTMEDIZIN

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Damit es den Füßen wieder gut geht Neue Operationsmethoden bei Hallux Valgus und Vorfußbeschwerden Zehenfehlstellungen und Fußschmerzen nehmen in unseren Zivilisationsländern stetig zu, eine Folge des um sich greifenden Bewegungsmangels in Verbindung mit einer Bindegewebsschwäche. Während bei Frauen eher die Schiefstellung der Großzehe (Hallux Valgus) dominieren, ist es bei Männern eher die Arthrose (Gelenkverschleiß) des Großzehengelenks (Hallux Rigidus).

Allein im Bereich des Vorfußes gibt es mehr als 100 Operationsverfahren sowie neuere Entwicklungen, für die die fußchirurgische Praxis von Dr. Klaus Fecher und Dr. Georg Benes Ansprechpartner ist. (Langfristiges) Ziel aller Verfahren ist, möglichst schonend zu operieren sowie eine möglichst schnelle Belastung und damit eine rasche Heilung zu gewährleisten. Der Hallux Valgus ist das häufigste Krankheitsbild in Bereich des Vorfußes. Ursache ist eine allgemeine Bindegewebsschwäche, die im Laufe der Zeit zu einer Muskeldysbalance, meistens in Kombination mit der Ausbildung eines Senk-Spreizfußes, führt. Enge Schuhe mit hohen Absätzen können das Problem verschlechtern, sind jedoch nicht die alleinige Ursache.

Bis vor einigen Jahren wurde immer das Großzehengrundgelenk teilweise entfernt. Dies führte jedoch oft zur Instabilität des Gelenks und zu weiteren Problemen. Heute wird das Gelenk erhalten und die Zehe durch eine Knochenkorrektur gerade gestellt. Die Stabilisierung erfolgt mit feinen Drähten oder kleinen Titanschrauben, die eine sofortige Vollbelastung nach der Operation ermöglichen. Mittelfußbeschwerden, die häufig Folge eines Hallux Valgus sind, werden durch eine Verlagerung der schmerzhaften Mittelfußköpfchen gleich mitbehandelt. Bei weit fortgeschrittener Arthrose kommt ein gelenkerhaltendes Verfahren wie beim Hallux Valgus nicht in Frage. Mit einer Gelenksversteifung (Arthrodese) lässt

sich aber schmerzfreies Gehen erreichen. Möglich ist auch, eine Gelenksprothese zu implantieren, allerdings ist diese Methode wegen der Haltbarkeit von höchstens fünf Jahren nicht für alle Patienten geeignet. Wann eine Operation notwendig ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Wichtigster Grund sind Schmerzen, die mit konservativen Mitteln, zum Beispiel Einlagen, nicht zu beheben sind. Solange die Schmerzen nicht zu stark sind, ist in der Regel keine Operation notwendig. Eine Ausnahme sind jedoch so genannte verlagerte Schmerzen. Dabei kann die Ursache zwar am Fuß lokalisiert werden, die Schmerzen sitzen aber an anderer Stelle, zum Beispiel im Bereich des Kniegelenkes oder der Wirbelsäule. Hintergrund ist ein verändertes Gangbild, welches mit der Zeit entsteht, wenn der Fuß nicht mehr richtig abrollt. Zur Diagnostik zählt neben dem Röntgenbild die Laufbandanalyse mit dynamischer Fußdruckmessung. Die operative Planung wird am Computer simuliert und das Ergebnis in der Computersimulation vorgezeichnet. Wichtig ist auch eine gute Nachsorge.

Hallux Valgus vor der Operation

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Hallux Valgus nach der Austin Operation

Kostenlose Infoabende zu diesem Thema finden am 25.9., 16.10. und 13.11. jeweils um 19.30 Uhr in der Ludwigstraße 4 statt. Anmeldung erforderlich unter Tel. 0 60 21/58 03 10.

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IM GESPRÄCH

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„Alles, was heilt, ist okay“ Ein neuer Kollege im Kreis der Gleis Eins-Ärzteschaft: Dr. med. dent. Peter Watzlaw vertritt künftig den Fachbereich Kieferorthopädie. Im Gleis Eins-Interview erklärt der Mediziner, dass Gleis Eins ein wichtiges Informationsmittel für Patienten ist, warum er einen ganzheitlichen Ansatz in der Kieferorthopädie für entscheidend hält und inwiefern ihn sein erstes Studium die Tiermedizin, fürs Leben geprägt hat.

Warum wollten Sie gerne bei Gleis Eins dabei sein? Watzlaw: Da ich hier im Bahnhofsbereich tätig bin, glaube ich, dass es gut ist, wenn ich auch vertreten bin. Unsere Praxis ist eine der größeren im Main-Viereck. Sie besteht seit dem 1. Juli 1981. Unsere Patienten kommen auch aus dem RheinMain-Gebiet, dem Spessart und Odenwald. Als ich gefragt wurde, ob ich dabei sein möchte, habe ich sofort zugesagt. Wir sind nicht zuletzt auch interdisziplinär tätig; mehrere Kollegen kenne ich persönlich. Wir arbeiten sehr gut zusammen. Was schätzen Sie an Gleis Eins? Watzlaw: Die Mischung aus Themen in einem Fachartikel und der Präsentation der Praxen mit ihrem medizinischen Leistungsspektrum. Ich finde gut, dass nicht einfach nur ÄrzteAdressen wie im Telefonbuch aufgelistet werden. Gleis Eins ist professionell aufgemacht. Es wird eine hohe Qualität geboten. Die Patienten werden gut informiert. Sind Patienten heute besser informiert als früher? Watzlaw: Ja, auf Grund des Internets. Aber die gigantische Informationsflut des Internets erschwert ihre Entscheidungsfindung. Da die Patienten besser informiert sind, was ich gut finde, kann ich besser und schneller mit ihnen kommunizieren.

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Ein Schwerpunkt Ihrer Praxis liegt auf ganzheitlicher und biologischer Kieferorthopädie. Was heißt das? Watzlaw: Ich arbeite mit Kinesiologen, Chraniosakraltherapeuten, Osteopathen, Manualtherapeuten, Homöopathen, HalsNasen-Ohren-Ärzten, Kinderärzten, Orthopäden, Kieferchirurgen, Sprachtherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten, etc. zusammen. Ich führe eine Gruppe von Kieferorthopäden an, bei denen es Standard ist, dass man aus allen Bereichen der Medizin Anregungen bekommt. Alles, was heilt, ist okay. Wenn der Patient meint, dass er durch Handauflegen schmerzfrei wird, ist das in Ordnung – Hauptsache, er wird es! Je älter man wird als Mediziner, desto offener wird man für diesen ganzheitlichen Ansatz und beschränkt sich nicht mehr nur allein auf sein Fachgebiet. Hat sich Ihr Fachgebiet in den vergangenen Jahren in dieser Hinsicht insgesamt gesehen verändert? Watzlaw: Was die engere Zusammenarbeit in der Medizin betrifft, ja. Sowohl die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO) als auch der Berufsverband der Deutschen Kieferorthopäden (BDK) hat sich geöffnet für andere Teilgebiete der Medizin. Beide Gesellschaften arbeiten eng zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Hals-NasenOhren-Heilkunde und Deutsche Gesellschaft für Kinder-


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KANZLEI RAUSCH

1945: Geboren in Harsleben, verheiratet, zwei Söhne, zwei Töchter 1967: Studium der Tiermedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover 1972: Studium der Pharmazie an der Freien Universität Berlin (FU) 1974: Studium der Zahnmedizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, dort auch Promotion

BIOGRAFIE

Dr. med. dent. Peter Watzlaw Fachzahnarzt für Kieferorthopädie

1978: Weiterbildung zum Kieferorthopäden an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt 1981: Niederlassung als Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in Aschaffenburg 1998: Studium der Wirtschaftsphilosophie an der Fernuniversität Hagen Hobby: Orchideen und vier Kinder groß ziehen, wobei die beiden Söhne in Kürze mit der Facharztausbildung zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie fertig sind.

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Sie selbst sind über Umwege zur Zahnmedizin gekommen. Wie kam das? Watzlaw: Ich habe erst Tiermedizin in Hannover studiert. Dieses Studium war für mich und mein medizinisches Denken prägend, denn man muss dort sehr explizit und exakt untersuchen, denn das Tier kann ja nichts sagen. Mein zweites Studium, die Pharmazie, das ich in Berlin studiert habe, habe ich eigentlich absolviert, um gute Arzneimittelkenntnisse zu haben, denn die Haupttherapie in der Tiermedizin wie in der Medizin erfolgt über Medikamente. Ich habe das dann aber nicht mehr so rosig gesehen und bin nach Frankfurt gegangen, um Zahnmedizin zu studieren. Später habe ich noch Wirtschaftsphilosophie an der Fernuniversität Hagen studiert, um nach philosophisch-ethischen Maßstäben schnellere und sichere Entscheidungen treffen zu können. Dies kam mir bei meiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Vereinigung in Bayern (KZVB) in München, wo man an Sitzungstagen in kurzer Zeit viele Entscheidungen mit weitreichenden wirtschaftlichen Folgen für die Kolleginnen und Kollegen treffen musste.

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HISTORIE

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Drei Bahngesellschaften Gemeinschaftsbahnhof von Bayern und zwei hessischen Staaten

Peter Körner

Ausschnitt aus einem Bahnhofsplan von 1878: Oben in der Mitte der Bahnhof, rechts davon Ladehallen. Unten die ersten runden Lokomotivhallen, die später Rangiergleisen weichen mussten. Rechts ist der Dämmer Steg zu erkennen.

Abbildungen: Hauptstaatsarchiv München, Bahnarchiv Nürnberg

In der Planungsphase während der vierziger Jahre des 19. Jahrhunderts blieb die Weiterführung der Bahn nach Westen zunächst offen. Die Verhandlungen mit Hessen-Kassel (Hanau-Frankfurt) verliefen zäh. Die Alternative Darmstadt-Mainz behandelte das Großherzogtum Hessen bis zu einem Vertrag von 1852 zurückhaltend. 1854 wurde die Frankfurter Linie eröffnet, 1856 lag die Planung für die Darmstädter Strecke mit einer Mainbrücke bei Mainaschaff/Stockstadt vor. Während 1854 eine Feier auf Anweisung von König Maximilian unterblieb, beging man den Start der neuen Verbindung im November 1858 mit einigem Pomp. Die Ehrengäste konnten sich an einem ansehnlichen Menü an Austern, Steinbutt Hollandaise, rohem Schinken mit Kaviar, Feldhühnern mit Trüffeln in Würzsauce sowie Gänseleberpastete erfreuen. Den Vorschlag hatte die Generaldirektion der königlichen Bahnen genehmigt, allerdings dabei den Gang einer Pastete mit Hähnchenbrust ganz gestrichen und mit der kalten Platte den Punkt „Sauerkraut mit Champagner und Fasanen“ ersetzt.

ablösen. Kam man zu Beginn noch mit zwei rechteckigen Lokomotivhallen mit 12 Ständen aus, mussten diese in den siebziger Jahren durch zwei über Drehscheiben erschlossene Halbrotunden

Die Großherzogliche Eisenbahn-Gesellschaft trug den der bayerischen „Ludwigs-West-Bahn“ verwandten Namen „Ludwigs-Bahn“. Als Nachzügler musste sie in den Bahnhof integriert werden. Erst in den Siebziger Jahren konnte sie ihren eigenen Betriebsbahnhof vom Dämmer Steg an bis zum Lokschuppen und dem Verwaltungsbau an der Müllerstraße errichten. Beide Bauten müssen als die einzigen Zeugnisse der zentralen Aschaffenburger Bahnanlagen gelten, die aus dem 19. Jahrhundert erhalten geblieben sind – heute als Unterkunft eines Supermarkts. Dass sich Bahnanlagen mit der Industrialisierung explosionsartig ausweiteten, ist einerseits eine Binsenweisheit, auf der anderen Seite an der örtlichen Bautätigkeit und den Folgen für die städtebauliche Entwicklung der Stadt abzulesen. Die erste Bahnhofsfläche lag wie ein Rechteck zwischen den Ausfallstraßen nach Damm (Achse Kolpingstraße) und nach Glattbach (Achse Bodelschwinghstraße). Die Bahnübergänge an den beiden Enden waren durch Schranken geregelt und durch Bahnwärterhäuschen gesichert. Bahn- und Straßenverkehr nahmen zu, Glattbacher Überfahrt und die Unterführung Müllerstraße mussten die Übergänge

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Bankett zur Eröffnung der Linie nach Darmstadt und Mainz: Speisekarte unter anderem mit Austern, Steinbutt, Feldhuhn und Gänseleberpastete.


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ersetzt werden, die zusammen über 30 Loks aufnehmen konnten. Miltenberger Bahn, Odenwaldbahn oder Hafenbahn – die für sie bestimmten oder von ihnen ankommenden Waggons waren zu rangieren. Damit dehnte sich der Bahnhof auf 25 Rangiergleise jenseits der Durchgangsgleise aus, er bekam an dieser Stelle einen Bauch, der wiederum nach Anpassung des Straßensystems verlangte. In der Länge streckten sich schließlich die Anlagen auf fünf Kilometer, etwa mit dem neuen Platz für die ein weiteres Mal vertriebenen Lokomotiven, die man nun in zwei neuen Hallen an der Goldbacher Straße ansiedelte. Mitunter griff die Bahn über ihre eigentlichen Flächen hinaus, etwa mit dem 1907 geplanten Übernachtungsgebäude für Mitarbeiter an der Ecke Merlostraße/Ottostraße. Es bot 31 Schlafkammern und drei Vierzimmerwohnungen. Heute erscheinen die Bahnanlagen überschaubar und wohl geordnet. Im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. war dies nicht der Fall. Das Bahnareal präsentierte sich als eine Ansammlung von Wechselwärterhäuschen (später zum Wohnen benutzt), Unterständen, Kohlen- und Holzlagern, Wasserbehältern, Maschinenhäusern, Ladehallen, Lokomotivschuppen, Drehscheiben, Rampen, Hebe- und Wasserkränen. Manches davon war der Organisation der Anlage als Grenzstation geschuldet. Man hatte sich geeinigt, Aschaffenburg als Bahnhof für alle drei Gesellschaften zu betreiben. Dabei hatte Bayern die Ausführung der gemeinsamen (zum Beispiel Bahnhof) und der jeweils eigenen (etwa Lager, Wartungshallen) Einrichtungen übernommen, die anderen zahlten Miete für die Nutzung. Erst die Einführung der Deutschen Reichsbahn 1920 beendete diese Aufspaltung. Die ab den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit Nachdruck einsetzende Rationalisierung hat viele der für einen Bahnhof üblichen Einrichtungen an zentralen Stellen zusammengefasst. Aschaffenburg verlor Verwaltungsstellen, die personalintensive Dampflokwartung, die Ausbesserungswerkstätten und schließlich bis auf einen Rest den flächenintensiven Rangierbahnhof. Mit dem Bedarf verschwanden die verstreuten Einrichtungen und Gebäude.

Als schmuckes Übernachtungsheim für Bahnbedienste wurde 1909 das Eckhaus Merlostraße/Ottostraße errichtet.

Der frühere Main-Echo-Redakteur Peter Körner hat in seinen Forschungen zum Bahnhofsquartier überraschend reichhaltiges Material in den Archiven entdeckt und weitgehend ausgewertet. Er ist derzeit mit der Fertigstellung eines Buchs beschäftigt. Wer Informationen zum Quartier zwischen Bahn, Goldbacher Str., Weißenburger Str. und Hanauer Str. beitragen kann, wende sich an den Autor unter 0 60 29 / 99 50 89 oder koerner-johannesberg@gmx.de

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ÜBERBLICK

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Ludwigstr. 3 01

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ZAHNÄRZTE sin

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Praxis Dr. Wolfgang Gutwerk Fachzahnarzt für Oralchirurgie Spezialist Implantologie

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Dr. Mechthild Franz Zahnärztin Spezialistin Implantatprothetik

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Prof. Dr. Stephan Schmitz und Kollegen

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MVZ Radiologie und Nuklearmedizin

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ORALCHIRURGIE

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Dr. med. Klaus Fecher Dr. med. Georg Benes Ludwigstraße 4 63739 ASCHAFFENBURG Telefon 0 60 21/58 0310 www.dr-fecher.de

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www.geibel-dach.de Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und darauf, unsere Kompetenz unter Beweis zu stellen.

Abdichtungen • Sanierungen • Begrünung für Hallen, Gewerbebauten, Bungalows und Garagen Dachdecker- und Spenglerarbeiten Abriss und Neugestaltung von Flachdächern Terrassen und Balkone mit Plattenbelägen Asbestsanierung inklusive Entsorgung Beratung • Planung • Ausführung • Wartungsdienst

Geibel Steil- und Flachdachtechnik GmbH · Mühlweg 2 · 63743 Aschaffenburg · Telefon 0 60 28/9715-0 · Telefax 0 60 28/9715 55 info@geibel-dach.de · www.geibel-dach.de

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