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Sportlife 2_12

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das gigasPort Maga zin

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sommer 2012

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soMMerfrische Hinein in die natur bergsport: starke Frauen e-bike: Liebe auf den ersten tritt radreise: nächster halt istanbul


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liebe leserin, lieber leser! Der Blick in die Zukunft ist immer besser als der in die Vergangenheit. Diese Regel gilt wie in allen Bereichen des Lebens auch im Sport: andreas zinschitz, vorstand gigasport Spitzensportler müssen ihre Leistungen ständig bestätigen, um „im Geschäft“ zu bleiben; auch uns Freizeitsportlern bleibt ein einmal erreichter Fitnesszustand nur so lange erhalten, wie wir fleißig sind und ständig neue Reize setzen. 6 Manchmal aber lohnt sich ein Blick zurück, um für die Ges ta r k e f r a u e n die weitgehend unbekannte, weibliche genwart und die Zukunft zu lernen: Heute erscheint es uns unseite der alpingeschichte. glaublich, welchen Schikanen Frauen anno dazumal ausgesetzt wa14 ren, wenn sie Bergsport betreiben wollten – lesen Sie selbst ab Seite g i g a - g i p f e lt o u r 6. Das manchmal zu hörende „früher war alles besser“ stimmt aber der gigasport-Beitrag zum größten auch bei der Sportausrüstung nicht – nicht einmal, wenn es um gipfelprojekt der Welt. den Kaufpreis geht: In einer neuen Rubrik wollen wir ab dieser 18 SPORTlife-Ausgabe regelmäßig einen Blick zurückwerfen und urban outdoor Volker Piesczek testet Funktion und alte Sportgeräte mit modernen vergleichen (Seite 36). Dabei soll Fashion von outdoorschuhen. es allerdings nicht in erster Linie darum gehen, die Überlegenheit 26 moderner Techologie unter Beweis zu stellen. Sondern es soll auch bergsportmode Freude bereiten, zum Schmunzeln anregen oder bei manchen vieldamit werden die Berge in diesem leicht noch Erinnerungen wecken, in so ein kleines „Museum der sommer noch schöner. Sportgeschichte“ einzutreten. Dass das mit eingangs erwähnter Re36 gel keineswegs in Widerspruch steht, versteht sich von selbst ... zeitreise Was uns einst recht war – aber Natürlich blicken wir mit dieser SPORTlife-Ausgabe auch mit deshalb noch lang nicht billig. vielen, hoffentlich auch für Sie interessanten Storys in die Gegenwart und nahe Zukunft – nämlich einen tollen Sportsommer 2012. 38 s pa s s a m e-b i k e Denn wir wissen: Sport stärkt das Selbstbewusstsein, macht optiWir glauben fest an Liebe mistisch und damit schaut man ganz automatisch gern voraus. auf den ersten tritt. P. S.: Ich freue mich wie immer auf Ihr Feedback unter sportlife@ 46 gigasport.at! f e r i e n fa h r t

heiße Mode schreit nach einem sprung ins kühle nass.

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Fotos: stock.Xchng, cover: ©northLand

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Berglauflegende Jonathan Wyatt und der „dolomitenmann“.

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gigasportler daniel hackls verrückte radreise nach istanbul.

ANDREAS ZINSCHITZ www.facebook.com/gigasport.at www.gigasport.at

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Foto: daniel grund/red Bull content Pool

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neidisch könnte man werden – nicht nur wegen der Körperbeherrschung: Die weltbesten Freerunner der Wettkampfserie „art of Motion“ halten ihre Bewerbe stets an traumplätzen wie santorin ab. Was durchschnittliche Bewegungstalente davon lernen können? ganz einfach: es motiviert ungemein, sich jetzt im urlaub sport mit Fernsicht zu gönnen.

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Die Wegbereiterinnen des Frauenalpinismus hatten vor allem mit einem zu k채mpfen: mit m채nnlichen Vorurteilen.


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aus den frühen Jahren des alpinismus: Klettern im rock und unter männlicher anleitung. selbstbestimmte Frauen wurden dagegen kritisch beäugt.

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klettern im kleid – unter lebensgefahr

Hundert Jahre zuvor gehörte auch die Bekleidung zu den großen Hindernissen: Frauen hatten im 19. Jahrhundert „damenhaft“ zu klettern. Ingrid Runggaldier, Autorin des Geschichtsbands „Frauen im Aufstieg“, berichtet von Lizzie Bourne, die 1855 bei einem Wettersturz am Mount Washington (USA) tödlich ver-

Fotos: edition raetia

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meta brevoort gehörte zu den besten Bergsteigerinnen ihrer Zeit. Viele ihrer Touren unternahm sie mit ihrem Beagle „Miss Tschingel“. Den honorigen Herren des British Alpine Clubs, des ältesten Alpenvereins der Welt, kam dies zu Ohren – sie müssen wohl recht berührt davon gewesen sein: „Miss Tschingel“ wurde Ehrenmitglied im Alpine Club. Wohlgemerkt: die Hündin. Meta Brevoort blieb eine Aufnahme verwehrt. Eine Anekdote, die vom Kampf der Gebirgspionierinnen zeugt – der in erster Linie gegen männliche Vorurteile zu führen war.Gut, wir schreiben die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Zeit, in der Frauen auch für das Beantragen einer Radfahrgenehmigung die schriftliche Erlaubnis ihres „Ehemanns und Gebieters“ brauchten – wie es in einem zeitgenössischen Dokument heißt. Bergsteigervereine aber waren noch lange reine Männerzirkel: Der erwähnte British Alpine Club nahm erst 1974 erste Frauen auf, ähnlich die Situation in der Schweiz. Der www. Österreichische Alpenverein war gigasport. zwar liberaler – die ersten beiden geat/blog prüften Bergführerinnen gab es aber auch hierzulande erst 1987.

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meilensteine im frauenalpinismus

unglückte. Ihr Kleid wog durch Nässe und Eis fast 30 Kilo, als man die Abgestürzte fand. Glück hatte dagegen Felicité Carell, die 1867 als erste Frau den italienischen Grat des Matterhorns besteigen wollte. Als ihr ein Sturm den schweren Reifrock über den Kopf hochblies, kehrte sie um, um nicht davongeweht zu werden. Der Felsabsatz, auf dem sich das zugetragen haben soll,

➸ Marie Paradis (ch) besteigt als erste Frau den Mont Blanc (1808). ➸ Lucy Walker (gB), erste Frau auf dem Matterhorn (1871). ➸ Meta Brevoort (usa) schafft die ersten Winterbegehungen von Wetterhorn und Jungfrau (1874). ➸ Jeanne immink (nL) klettert als erste Frau im iV. grad (um 1890). ➸ claude kogan (F), 1954 höhenrekord für Frauen mit 7.800 Metern. ➸ Junko tabei (JP), erste Frau auf dem Mount everest (1975), schafft auch als erste die seven summits (1992). ➸ Wanda rutkiewicz (PL) schafft acht achttausendergipfel (und stirbt 1992 beim Versuch, den neunten zu besteigen, am kangchendzönga). ➸ Lynn hill (usa), erste freie Begehung von the nose am el capitan (1993). ➸ oh eun sun („Miss oh“, südkorea) besteigt als erste Frau alle 14 achttausender (2010). ➸ gerlinde kaltenbrunner (a) schafft als erste alle 14 achttausender ohne künstlichen sauerstoff (2011).

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heißt heute noch „Col Felicité“. Umso mehr Respekt gebührt den Bergpionierinnen – aber auch denen, die für sie Stimmung machten. Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, die berühmte „Sissi“, war nicht nur selbst sportlich und fand in den Bergen eine Inspirationsquelle, sondern setzte sich für praktikable Bergsteigerinnenbekleidung ein. Manchmal wurde die Konvention auch einfach ignoriert: Lucy Walker, die 1871 das Matterhorn erstbestieg, schaffte dies im Flanellunterrock. Den lebensgefährlichen Reifrock hatte sie bei einem Felsen deponiert und am Rückweg wieder angelegt. angst vor „vermÄnnlichten“ frauen

erst im frühen 20. Jahrhundert wurde die zuvor skandalöse Hose für Bergsteigerinnen salonfähig. sogar Kaiserin sissi hatte sich für die Damenhose eingesetzt.

tenbrunner zwar weibliche Kletterinnen und Alpinistinnen endlich Anerkennung verschafft. Aber noch 1995 hatte eine österreichische Frauenexpedition zum Shisha Pangma (8.027 m) mit einem Wulst an Vorurteilen zu kämpfen, als sie ein männliches Kamerateam begleitete: So schlug der Leiter des TV-Teams vor, einen Kameraassistenten als Frau zu verkleiden und auf dem Gipfel zu filmen, weil Frauen es ja doch nicht schaffen würden. Die entstandene TV-Doku beschränkte sich dann über lange Strecken auf eine Art „Zickenkrieg im Basislager“ rund um die Absetzung der stellvertretenden Leiterin des Expeditionsteams. „Zickenkrieg“ – dieses Wort fällt auch Autorin Ingrid Runggaldier ein, wenn sie an die mediale Aufbereitung des angeblichen weiblichen Wettkampfs um die ersten 14 Achttausender vor wenigen Jahren denkt: „Das wurde doch verbreitet als ‚Zickenkrieg‘ verkauft – und aus männlicher Perspektive beurteilt: Die Frauen würden ja nur etwas wiederholen, was Männer schon viel früher geschafft haben“, gab Runggaldier in einem Interview zu bedenken. Und dass Gerlinde Kaltenbrunner selbst immer wieder beteuerte, es sei ihr nie um einen Wettstreit um den Titel „erste Frau auf allen 14 Achttausendern“ gegangen? „Unglaubwürdig“, auch für Reinhold Messner – obwohl er in seinem Buch den Bergsteigerinnen doch überwiegend Respekt zollt. So ganz scheint der Kampf der Bergpionierinnen um Anerkennung also noch nicht zu Ende zu sein.

Fotos: edition raetia, Malik

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Erst nach 1900 etablierte sich die zuvor skandalöse Hose für bergsteigende Damen. Vorbehalte der Männer aber blieben bestehen: Viele – auch Ärzte – vertraten noch jahrzehntelang die Ansicht, dass der Bergsport Frauen „vermännliche“, ihrer Attraktivität wie ihrer Fruchtbarkeit schaden würde. In der Literatur finden sich satirische Schmähungen gegen Alpinpionierinnen als „Zottelhexen“ – oder kletternde Frauen wurden (auch in Gemälden) als schutzbedürftige „Hascherln“ dargestellt, die sich der männlichen Führungsrolon top – le dankbar unterwarfen. Eine Mifrauen ra Debelàkova, die 1926 die Spikganz oben Nordwand (die heute mit Schwiereinhold Messner: rigkeitsgrad V+ bewertet ist) in den Verlag Malik, 2010 Julischen Alpen erstmals durchkletterte und dabei führte, passte so gar nicht ins männliche Weltbild. Nicht selten wurden Routen, nachdem sie von Frauen durchstiegen wurden, auch von den Männern nachträglich abgewertet. Harscher Kritik sah sich 1959 frauen im die erste rein weibliche Himalaaufstieg ya-Expedition zum 8.153 m hoIngrid runggaldier: auf hen Cho Oyu ausgesetzt: Expeditispurensuche in der alonsleiterin Claude Kogan und eine pingeschichte. edition weitere Teilnehmerin starben unter raetia, 2010 einer Lawine. „Unsinnig und unverantwortlich“ sei das, war zu lesen; als hätte es nicht auch unzähgewinnlige männliche Todesopfer in den spiel Hochgebirgen der Welt gegeben – sPortlife verlost wie auch Reinhold Messner in seifünf Bücher von nem Buch über weibliche Alpinpiingrid runggalonierinnen „On Top – Frauen ganz dier – „Frauen im oben“ aufzeigt. aufstieg“. alle infos zur Verlosung „zickenkrieg“ im basislager finden sie auf Und in jüngster Zeit? Da hawww.gigasport.at/ ben sich durch Namen wie Lynn gewinnspiele Hill und nicht zuletzt Gerlinde Kal-


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Fotos: hersteller

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gigasport gigasport ffeierte eierte mit mit Mammut Mammut das das 150-Jahr-Jubiläum der schweizer Bergsport-edelschmiede – mit einer Winterbesteigung des Hohen Dachsteins.

Foto: Martin schopf

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sie trugen ein scherflein zum größten gipfelprojekt aller Zeiten bei (v. l. n. r.): die gigasport-Mitarbeiter Michael saller, elke geisberger, teamleader Martin schopf und rüdiger tinauer.

gung des Hohen Dachsteins. 1862 entstand im Schweizer Örtchen Dintikon das erste Kletterseil unter dem Markennamen Mammut. 2012 führte Gigasport diese beiden geschichtsträchtigen Ereignisse zusammen: Mit einer winterlichen Gipfeltour auf den Dachstein; als Teil des größten Gipfelprojekts aller Zeiten, zu dem der Schweizer Hersteller von Bergsportausrüstung gerufen hat. „150 Peaks“ – 150 Gipfel, so nennt sich das Projekt anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums von Mammut. Das ganze Jahr über brechen ausgewählte Teams zu teils sehr spektakulären Gebirgen in 42 Ländern der Welt auf – unter anderem zu fünf der sieben höchsten Kontinentalgipfel: Mount McKinley, Aconcagua, Mont Blanc, Kilimanjaro und Mount Everest. „Da freut es uns natürlich, dass wir eine der wenigen österreichischen Touren beisteuern konnten“, erzählt Martin Schopf, der Teamleader der vierköpfigen Gigasport-Projektmannschaft. vom virtuellen zum realen gipfel

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Schon die Bewerbung war vorab ein kleines Abenteuer: Erst galt es, einen virtuellen Berg auf der MammutJubiläumswebseite zu erstellen. Per Mausklicks wählte die Internetgemeinde 300 weltweite Teams aus, die eingeladen wurden, ein reales Gipfelprojekt zu präsentieren: „Weil ein regionaler Bezug gewünscht war, fiel die Wahl rasch auf den Dachstein, der ja im Osten Österreichs nicht nur der höchste Berg, sondern der alpinistische Klassiker mit der größten Geschichte ist. Und um die Sache möglichst spannend zu gestalten, sollte es eine Winterbegehung mit Freerideabfahrt sein“, erklärt Martin www. Schopf. Das Gigasport-Projekt fand bei gigasport. der Fachjury Anklang, bald nach Jahresat/blog wechsel gab es dafür „grünes Licht“. Und so war es am 24. März schließlich soweit: Gemeinsam mit seinem Grazer Kollegen Rüdiger Tinauer sowie mit Elke Geisberger (Filiale Ried) und Michael Saller (Filiale Spittal an der Drau) fand sich Schopf zur zweitägigen Tour am Ausgangspunkt Obertraun ein. Alle vier sind mit reichlich Erfahrung im Berg- und Klettersport ausgestattet – und für die Sicherheit sorgte zudem der von Mammut gestellte Bergführer Ingolf Hammerschmied. Zum Eingehen stand am ersten Tag ein etwa dreistündi-

ger Zustieg zur Simonyhütte – deren Namenspatron ja passenderweise der Dachsteinpionier ist – auf dem Programm. Eine vergleichsweise leichte Übung. die sonne blinzelte durch den nebel

Am Gipfeltag, Sonntag, dem 25. März, schaute das Fünferteam zunächst in eine graue Nebelwand. Der geplante frühmorgendliche Aufbruch verzögerte sich. „Der Dachstein hat zwei Gesichter: Bei schönem Wetter ist er ein sehr freundlicher Berg ohne große Schwierigkeiten. Bei Schlechtwetter und vor allem schlechter Sicht jedoch birgt er Tücken, die man nicht unterschätzen darf: Vor allem die Orientierung kann dann leicht problematisch werden“, weiß Martin Schopf. Auch von Felsabbrüchen und Gletscherspalten gehen dann Gefahren aus. Doch das Gigasport-Team hatte Glück, das Wetter besserte sich. Und auch, wenn es den ganzen Tag über niemals strahlend war: Die Gipfelbesteigung war nicht nur gefahrlos möglich, „ab dem Einstieg in den Gipfelsteig durften wir sogar einige Sonnenfenster genießen!“ die letzten meter in steigeisen

Nach zweieinhalb Stunden erreichte die Gruppe den Gipfelsteig. 150 Meter unterhalb des Gipfelkreuzes, das auf exakt 2.995 Metern Höhe steht, hieß es dann noch: Steigeisen anlegen, um die letzte, steile Schneeflanke zu überwinden. Auch das funktionierte ohne größere Schwierigkeiten – und wieder konnte ein erreichtes Ziel im großen Mammut-Gipfelprojekt festgehalten werden. Dass beim Gipfelkreuz die Umgebung wieder in Nebel getaucht war und die an sich grandiose Aussicht Martin Schopf und Kollegen vorenthalten blieb, war zwar ein Wermutstropfen – umso größer war die Vorfreude auf das abschließende Erlebnis: Die Freerideabfahrt von 2.800 auf 600 Meter hinunter. 2.200 Höhenmeter endloses Schwingen in bestem Schnee – unterbrochen nur von einigen horizontalen Passagen, durch die sich das Abfahrtsvergnügen auf gute eineinhalb Stunden ausdehnte. Das Resümee von Martin Schopf: „Es war eine wunderbare Wintertour in einem großen Rahmen – dem ‚150 Peaks‘-Projekt von Mammut. Super, dass wir dabei sein durften.“ Wir sind uns auch sicher: Friedrich Simony, auf dessen Spuren das Team wandelte, hätte mit der Gigasport-Gipfeltour und mit dem Mammut-Gipfelprojekt seine Freude gehabt.

Foto: Martin schopf

1847 gelang Friedrich Simony die erste Winterbestei-


erdmannpeisker / Robert Bösch Location: Jungfrau 4158 m

Gipfeltreffen. Der erste Gipfel ist geschafft! Mammut feiert Geburtstag mit dem grössten Gipfelprojekt aller Zeiten. 150 Seilschaften besteigen innerhalb eines Jahres 150 Gipfel weltweit. Ausgerüstet mit der neuen Peaks Collection, die für Teamgeist, Solidarität und verlässliche Seilschaften in den Bergen steht. Mehr Infos zum Projekt und dem aktuellen Stand der Besteigungen unter www.mammut.ch

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Moderne Outdoorschuhe punkten mit Funktion und groĂ&#x;stadttauglichem Design. atV-Moderator Volker Piesczek trat fĂźr gigasport zum test an. Fotos: christian hofer


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dynamisch, sportlich und selbstbewusst gelingt Volker Piesczek tagtäglich der Spagat zwischen Spielplatz und Fernsehstudio. „Meine beiden Söhne Benjamin und Sebastian halten mich ordentlich auf Trab“, erzählt der 2012 und 2011 mit dem Fernsehpreis „Romy“ ausgezeichnete TV-Profi. „Vor allem der sechsjährige Benjamin stellt momentan meine Kondition auf die Probe. Im Hochseilgarten hängt er mich schon beinahe ab“, schmunzelt der Familienvater. Dabei vergeht für Piesczek kein Tag ohne Sport. Morgendliche 100 Liegestütze und 50 Klimmzüge sind Pflicht. Drei- bis viermal die Woche schnürt er zudem die Laufschuhe, und wenn es die Zeit erlaubt, geht es auch noch auf den Golfplatz. Dazwischen ist der smarte Journalist bei Drehs sowie als Studiomoderator für das Infotainment-Format „ATV Life“ im Einsatz. Bei so viel Action setzt Volker Piesczek auf Schuhe, die mit seinem Tempo mithalten können – und die sich auch sehen lassen können. Gern hat er sich daher bereit erklärt, für Gigasport die neueste Generation Outdoor-inspirierter Freizeitschuhe zu testen. Schuhwerk, das gleichzeitig mit höchst unterschiedlicher, aber glasklarer Funktionalität und großstadttauglichem Design punktet.

photo: chris holter ad: sletten & Østvold

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Welcome to nature


CHRISTOFFER SJÖSTRÖM

Volker Piesczek weiß, was er von seinen schuhen erwartet: robustheit für alle Wege und modisches Design. genau das, was die Kandidaten in unserem schuhtest bieten.

trailrunning und barfussfeeling

„Diese Schnellverschlüsse sind schon praktisch“, kommentiert Piesczek, als er zu Beginn in die Salomon Synapse schlüpft. „Bereits als Kind habe ich nicht gerne Schuhbänder geschnürt und bin immer in offenen Turnschuhen herumgelaufen. Das hat meinen Vater auf die Palme gebracht“, fällt ihm ein. „Und jetzt bin ich auf meinen Sohn stolz, dass er schon alleine eine Masche binden kann“, ergänzt Piesczek schmunzelnd, während er den Salomon mit dynamischen Gehbewegungen ausprobiert. Die Zeit bleibt eben nicht stehen – auch nicht in der Sportschuhentwicklung: „Der Schuh wirkt sehr robust. Dennoch schmiegt er sich wie eine zweite Haut an den Fuß an. Der darf bei meinem nächsten Städtetrip in den Koffer“, lautet sein Urteil. Beim Salomon Synapse wurden Trailrunningfunktionen wie eine griffige Sohle mit Aspekten von Barfußmodellen kombiniert – ein ganz neuer Ansatz. Der aber funktioniert: „Trotz gutem Halt spürt man den Boden – eine ungewohnte Kombi“, findet Volker Piesczek, der auch für die Stabilität des Salomon Synapse einen Pluspunkt verteilt. freiheitsgefÜhl mit vorsicht geniessen

Etwas skeptisch beäugt der Tester dann zunächst den Merrell Barefoot Trail Glove. Das kräftige Orange überzeugt ihn zwar, aber von der Funktion muss sich Piesczek erst langsam begeistern lassen. Dabei sind Freizeitschuhe, die der natürlichen Fußbewegung freien Spielraum lassen, gefragter denn je. Was der Salomon-Schuh nur andeutet, erfüllt der Merrell in reinster Form: Er zeichnet sich durch eine dünne Sohle, die direkten Bodenkontakt ermöglicht, und das Fehlen jeglicher stabilisierender und dämpfender Elemente aus. Die Fußmuskulatur muss arbeiten und das ist gut so. Schritt für Schritt nähert sich auch Volker Piesczek der neuen Bewegungsform im schicken Barfußmodell an. „Zuhause laufe ich ja gerne barfuß herum und auch im Urlaub bevorzuge ich Zehenfreiheit, meistens in Flip-Flops“, erzählt er. „Allerdings spielt meine Achillessehne nicht immer mit. Daher greife ich doch lieber zu stabilen Schuhen.“ Da ist Wahres dran: Freizeitschuhe der Kategorie „Barefoot“ sind als Trainingsgerät zu sehen. In diesen stundenlang spazieren zu gehen oder gar eine Wanderung ins Auge zu fassen, ist für Üngeübte nicht zu empfehlen. Für kurze Distanzen sind diese Schuhe jedoch eine gesunde Abwechslung für den Bewegungsapparat, trainieren die Fußmuskulatur und versprechen pures Freiheitgefühl.

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geburtsdatum: 14. 5. 1969 geburtsort: klosterneuburg sportliche karriere: ➸ 1992–1996: Fußballprofi in der ersten und zweiten Bundesliga bei VFB Mödling, sVe st. Pölten und sV stockerau tV-karriere: ➸ seit 2010: Moderator von atV Life ➸2006–2009: Moderator und sendungsverantwortlicher von „Volltreffer live – deutsche Bundesliga“ ➸2006: Moderator und sendungsverantwortlicher von „Volltreffer live – Österreichische Bundesliga“ ➸aktuell bereitet Piesczek ein sendungsprojekt zur Fußball-WM-Qualifikation vor: im 25 spiele-Paket, das sich atV gesichert hat, sind die LiveÜbertragungen der auswärtsspiele des ÖFB-nationalteams, alle Matches der gruppengegner Österreichs sowie zehn Freundschaftsspiele des WM-gastgebers 2014 Brasilien enthalten. start: am 12. oktober 2012 www.volkerpiesczek.com, www.atv.at


MOVE NATURALLY! Farbe bekennen: Outdoorschuhe dürfen 2012 auffallen. Blau, Orange, gelb oder grün sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht.

aus urban outdoor wird urban climbing

„Wow, cooles Blau“, meint Piesczek dann mit Blick auf den adidas Terrex Swift Solo. Hielten sich die Outdoorschuhe vergangener Tage optisch im Hintergrund, beweisen die Modelle der jüngeren Zeit Mut zur Farbe. Vom kräftigen Blitzblau über grelles Orange bis hin zu gefälligem Gelb – wie beim vierten Kandidaten, dem Kaikkialla Approach Active: Die Vielfalt lässt keine Wünsche offen. Die farbenfrohen Designs sprechen auch die Damenwelt an – denn selbstverständlich gibt es von jedem Schuh auch weibliche Pendants. Die Modelle von Kaikkialla und adidas bringen zusätzlich zur Farbenpracht auch den Look des – bei Männern und bei Frauen – immer beliebter werdenden Klettersports in die Großstadt. Technisch und optisch bieten sie vieles, was moderne Zustiegsschuhe ausmacht. Zum Beispiel eine Schnürung, die weit Richtung Zehen reicht und extrem griffige Sohlen – für höchstmögliche Trittsicherheit beim steinigen Anmarsch zur Kletterwand. Dazu gesellt sich der frische, bunte, freizeittaugliche Look. Das gefällt auch unserem Tester. der schuh fÜr wasserratten

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STÄRKUNG

STÄRKT DIE BEIN- UND FUSSMUSKULATUR

NEUAUSRICHTUNG

VERBESSERT KÖRPERHALTUNG UND GLEICHGEWICHT

STIMULATION

VERBINDET DICH DIREKT MIT DEM TERRAIN

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„Die Schuhe haben einen tollen Grip“, fällt Piesczek am adidas-Modell zudem auf. Deren rutschfeste „Traxion“-Sohle bietet aber noch eine zweite Funktion, die sich erst beim ganz genauen Hinschauen offenbart: Sie punktet mit kleinen Öffnungen, durch die Wasser abfließen kann. „Im Hochsommer ist dieser Schuh bestimmt eine leichte und luftige Variante – aber auch ideal fürs Canyoning oder Rafting“, schlussfolgert Volker Piesczek, der bereits mehrere Canyoning-Touren in Tirol erlebt hat. Bis seine beiden Söhne bei solchen Touren mit von der Partie sein können, heißt es aber noch: Action im Hochseilgarten mit Benjamin und Herumtoben auf dem Spielplatz mit dem dreiwww. jährigen Sebastian. In den gigasport. richtigen Schuhen ist das für at/blog Volker Piesczek bestimmt auch weiterhin ein Kinderspiel.

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... die neuen Wandersleut’ und holden Bergfräulein. Besser gesagt: so fesch schauen sie aus. fotos: gerlinde mÖrtH

eli trägt HaglÖFs Jacke: EUR 250,00 shirt: EUR 60,00 Hose: EUR 85,00 schuhe von lOWa: EUR 239,95

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Doris tr채gt saleWa Jacke: EUR 179,00 shirt: EUR 44,95 Hose: EUR 99,95 uV-Funktionstuch von BuFF: EUR 14,95 schuhe von salOMOn: EUR 115,00

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g u n u l h s c

Was taugt sportbekleidung aus dem neuen Material „gore-tex active shell“? Die 25 gigasport-Verkaufsprofis aus ganz Österreich gingen der Frage bei unterschiedlichen sportarten und klimatischen Bedingungen auf den grund.

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Zu gast bei der „gore-tex active academy“: 25 gigasportVerkaufsprofis ließen es in Oberhof (D) ordentlich krachen.


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auf langlaufskiern schießt Gigasportler Alfons Kristan um die Kurve, wirft die Stöcke zur Seite, sich selbst auf den Boden, greift zum scharf geladenen Kleinkalibergewehr und trifft fünfmal ins Schwarze. Für Biathlonanfänger keine Selbstverständlichkeit – da bebt die Halle in Oberhof unter dem Jubel der Kollegenschaft. Oberhof im Thüringer Wald ist im April ein idealer Schulungsort für 25 österreichische Gigasport-Verkaufsmitarbeiter, um alles über Ausrüstung aus dem neuen Material „Gore-Tex Active Shell“ zu erfahren – und um es am eigenen Leib zu testen. Der aus dem Langlauf- und Biathlonweltcup bekannte 1.600-Seelen-Ort in der früheren DDR besitzt eine echte Rarität – eine Biathlonhalle, die auf minus 4 Grad klimatisiert wird und in der äußerst trockene Kälte vorherrscht. Draußen erwacht unterdessen langsam die Natur, warm ist es aber auch nicht wirklich – knappe 10 Grad zeigt das Thermometer, kühler Wind pfeift. Auch unter diesen Bedingungen, die im Sommer oft in hochalpinen Lagen herrschen, macht Sport nur mit perfekter Bekleidung wirklich Spaß.

Überbekleidung aus „Gore-Tex Active Shell“ ist bei beiden Klimabereichen, die in Oberhof inund outdoor herrschen, ideal einsetzbar. Der größte Vorteil dieser Membran liegt aber anderswo: Sie wurde für Sportler entwickelt, die während kurzer Einheiten höchst effizient trainieren wollen und dabei naturgemäß stark schwitzen. Der Stoff ist dünn und äußerst atmungsaktiv. Norröna, Mammut, Haglöfs oder Millet sind nur ein paar namhafte Hersteller, die 2012 bereits darauf setzen. Aber egal von welchem Hersteller, Jacken aus dem neuen Material sind vor allem äußerst leicht, sie wiegen nie mehr als 400 Gramm. Außerdem sind sie dreischichtig aufgebaut: Ein spezielles Laminatverfahren verbindet die Membran mit einer wasserabweisenden Oberschicht und einer textilen Innenseite. Dadurch sind die Produkte auch absolut wasserund winddicht. startschuss zum fÜnfkampf

Soweit die Theorie. Die Gigasport-Experten wollen in Oberhof aber vielmehr am eigenen Körper erleben, ob „Active Shell“ hält, was Gore-Tex verspricht. Fünf unterschiedliche Sportarten stehen in drei Tagen auf dem Schulungsprogramm – beginnend mit dem Biathlon: Die Test-Athleten ziehen eine Runde nach der anderen durch die Halle, um sich mit Material und Sportart vertraut zu machen. Wertvolle Tipps kommen von einer waschechten Olympiasiegerin – der bis 2007 aktiven deutschen Ausnahmeathletin Katrin Apel. Beim Wettbewerb geben dann alle Vollgas – und hier zeigt sich die Funktionsmode von ihrer besten Seite: Während man bergauf ins Schwitzen kommt, verhindert die winddichte Außenseite ein Auskühlen beim Bergabfahren oder am Schießstand. Und da alle Gigasportler zusätzlich Funktionsunterwäsche von „Falke“ testen, die mit dem Übergewand bestens harmoniert, kann der Schweiß durch die „Gore-Tex Active Shell“-Jacke nach außen dringen.


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g u n u l h s c

Die Vorteile des neuen Materials sind leichtigkeit und angenehmer tragekomfort bei toller atmungsaktivität und Wasserdichtheit. Das gefällt in der freien natur genauso wie in der klimatisierten Biathlonhalle oder an der Kletterwand.

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Um die Tauglichkeit der Produkte im Freien zu überprüfen, schnürt ein Teil des Gigasport-Testteams am zweiten Tag die Trailrunningschuhe, ein anderer greift zu Nordic-Walking-Stöcken, und eine dritte Gruppe schwingt sich aufs Mountainbike. Eine gute Stunde später sind alle wieder zurück im Testzentrum und zufrieden: „Das Material ist ausgesprochen angenehm zu tragen, es ist leicht und macht alle Bewegungen mit, ohne zu rascheln“, fasst Eva Primas, Gigasportlerin aus Graz, nach ihrer zehn Kilometer langen Testlaufrunde ihre Eindrücke zusammen. Dann wird durchgetauscht, so dass jeder Teilnehmer an diesem Tag drei Sportarten abspult. Beim Nordic Walking und Biken punktet das Material ebenfalls durch minimales Gewicht und hohen Tragekomfort. Vor allem beim Radfahren sind Bewegungsfreiheit und Atmungsaktivität gefragt. Beim Walken wiederum kommt der sogenannte „Next to Skin“-Effekt optimal zum Tragen – die Jacken sind www. kaum zu spüren. gigasport. at/blog ran an die steile wand Beim Kletterturm neben der Gehlberger Hütte will es die Testgruppe am

Schlusstag noch einmal genau wissen. Höher, schneller, leichter ist ja eine Devise der „Gore-Tex Active Shell“-Produkte – aber gilt das auch in der Vertikalen? Richard Mocnik, Bergsportexperte aus Graz, durchsteigt gleich zu Beginn zielstrebig die Wand bis ganz oben. Katzenartig bewältigt auch Maria Schatz aus Klagenfurt alle Routen von leicht bis schwer. Die Verkaufsexpertin ist hier in ihrem Element – „trotzdem kommt der Mensch früher an seine Grenzen als das Material“, gibt sie anschließend lächelnd zu Protokoll. Es hat sich für sie wieder einmal ausgezahlt, neues Material im Praxiseinsatz zu testen – um die Kunden bestmöglich beraten zu können. „Abgesehen davon, dass es einfach Spaß macht, die Kollegenschaft aus ganz Österreich zu treffen und mit ihnen gemeinsam Sport zu treiben.“ ein volltreffer bei kurzen, schnellen einheiten

Das Schlussresümee zu dieser Gigasport-Schulung zieht Alfons Kristan stellvertretend für alle: „Der Trend zu kürzeren, aber intensiveren Sporteinheiten ist unübersehbar. Sei es die kurze Laufrunde vor dem Frühstück oder die schnelle Bikeausfahrt nach Büroschluss – eine Stunde reicht ja schon aus, um Dampf abzulassen und ordentlich Kraft zu tanken. Genau für solche schweißtreibenden Einsätze bedeutet das neue ‚Gore-Tex Active Shell‘ einen großen Schritt nach vorn. Beim Biathlon würde man sagen: ‚Voll ins Schwarze getroffen‘ – diese Erkenntnis können wir jetzt guten Gewissens an die Gigasport-Kunden weitergeben!“

Fotos: ursula Pieringer

Zwei Erkenntnisse: die neue Sportbekleidung hat den Wintertest bestanden – und Gigasport-Mitarbeiterinnen sind insgesamt treffsicherer als ihre männlichen Kollegen. Verena Kassar aus Graz erkämpft im internen Bewerb die Goldmedaille, Doris Trub aus St. Lorenzen leistet sich keinen einzigen Fehlschuss.


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FÜHRENDE MARKEN VERTRAUEN AUF GORE-TEX® ACTIVE SHELL Martin Gottlob, Global Product Manager, Outdoor Apparel Men, Adidas „Die ideale Jacke für Bergsportaktivitäten, wenn optimaler Wetterschutz, hohe Atmungsaktivität, geringes Packvolumen und leichtes Gewicht benötigt werden.“

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Rainer Bussmann, Leiter Produktmanagement Alpinbekleidung, Mammut „Mit Active Shell wurde Leichtigkeit, Schutz vor den Elementen und Atmungsaktivität auf das Maximum optimiert. Damit ist eine neue Basis für Produkte mit höchster Effizienz und Effektivität bei „high pulse activities“ geschaffen, auf die wir und unsere Athleten bei unseren Outer Layer-Produkten zählen.“ Yann Delevaux, Bergführer/technischer Berater Millet „Ich muss sagen, ich war sehr beeindruckt von den neuen 3L GORE-TEX® Active Shell Produkten. Das leichte Gewicht und die Atmungsaktivität sind unglaublich, ich hatte sofort das Gefühl, mich völlig ungehindert bewegen zu können. Deutlich leichter und bequemer, aber dennoch mit dem verlässlichen Schutz von 3L.” Robert Fry, Produktmanager, The North Face® Summit Series „Unser Ziel ist es, Atmungsaktivität und Next-To-Skin-Komfort entscheidend zu verbessern und gleichzeitig denselben Schutz vor Wind und Wetter zu erreichen, den wir bei GORE-TEX® Produkten erwarten. Die The North Face® Alpine Project Jacke, ausgestattet mit GORE-TEX® Active Shell, ist mein neues Zugpferd für Ganztagesaktivitäten in den Bergen.”

© 2011 W. L. Gore & Associates GmbH. GORE-TEX, GUARANTEED TO KEEP YOU DRY, GORE und Bildzeichen sind Marken von W. L. Gore & Associates

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es war einMal ...

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Fotos: Meindl, adidas, gerlinde Mörth

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... und es war gut. nur heute ist die Zeit für sportler auch keine schlechte – wie unsere neue rubrik „Zeitreise“ zeigt.

adidas fritz-walter-schuh 1954 schraubstollen – die revolution, die Deutschland im WM-Finale 1954 das Wunder von Bern und den favorisierten, aber im nassen rutschenden ungarn ein blaues Wunder beschert. ein Jahr später gibt es den Wunderschuh im Handel: um 465,80 schilling, wofür der Fußballfan auch 233 Krügerl Bier kriegen würde.

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Mein Mann, Mein e-Bike und ich lie

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e-Bikes sorgen nicht nur bergauf fĂźr mehr schub: sie kĂśnnen auch frischen schwung in die Beziehung bringen. Fotos: oliver wolf


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nur kein schönwetter am Samstag – so dachte ich bis vor Kurzem. Denn dann muss er hinaus in die Natur, hinauf auf die Berge mit seinem Bike, mein Herzbube. Wie energiegeladen er dann jedes Mal aus dem Bett springt, während ich noch gemütlich kuscheln will. Mein zaghaftes „Wie wär’s mit Brunch?“ wird nicht einmal ignoriert. „Bis dann und Tschüss“ – zu die Tür und weg ist er. Klar bin ich hin und wieder auch mit ihm mitgefahren. Aber ehrlich, was soll daran toll sein, sich nur in männlichen Ohren aufmunternde Anfeuerungsversuche und gute Ratschläge zum „runden Tritt“ anzuhören, über die Schulter nach hinten geschrien? Als ob es einen Grund dafür gäbe, auf testosteronbedingt höheren Muskelanteil und damit größere Beinkraft stolz zu sein! li

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www. gigasport. at/blog

jede krise birgt die chance fÜr neues

Und doch hat sich alles zum Guten gewendet. Begonnen hat es aber erst einmal damit, dass er eine Neue hatte – eine

richtige Spaßmaschine mit Idealmaßen: 29 Zoll, keine 11 Kilogramm. Richtig geschwärmt hat er: Ein Wahnsinn, extrem leicht rollt es mit den großen Rädern. Irrsinnig schnell ist man am Berg oben. Und bergab, das reinste Vergnügen … Da muss frau ja zur Selbsthilfe schreiten – oder professionelle Hilfe aufsuchen. Der Gigasport-Verkaufsexperte dürfte jedenfalls in einem früheren Leben Therapeut gewesen sein, denn er hörte mir erst einmal aufmerksam zu. Und dann stellte er mir meinen perfekten, neuen Partner vor: das KTM E-Race. Ich rümpfte zunächst die Nase: Ein E-motorisiertes Mountainbike? So unsportlich bin ich doch auch wieder nicht! Der Berater schmunzelte, derartige Einwände hatte er offenbar schon oft gehört. „Warum sollte man sich der modernen Entwicklung verweigern, wenn dabei der Spaß im Vordergrund steht?“, so argumentierte er. „Der BionX-Motor unterstützt die Trittkraft ja nur und ersetzt sie nicht. Damit es leichter bergauf geht und genügend Kraft für Spaß beim Bergabfahren bleibt.“ Und sein abschließendes Versprechen lautete: „Ihr Mann wird ganz schön aus der Wäsche schauen …“


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Wer e-Bikes für fade Vernunftsräder für Konditionsschwache hält, liegt verkehrt – oder hat zumindest noch nie einen der modernen spaßmacher mit elektrischer tretunterstützung ausprobiert. Vor allem bergauf geht unglaublich die Post ab.

verliebt auf den ersten tritt

Das tat der Angesprochene – passend zum Stichwort Wäsche – dann auch gleich am nächsten Samstagmorgen, als ich in meinem neuen Raddress vor ihm stand (neues Rad, neues Outfit – eh klar). Und er staunte nicht schlecht, als ich verkündete, nicht die Schmalspurtour, sondern die lange Runde mitfahren zu wollen. Die Luft blieb ihm aber richtig weg, als ich das KTM E-Race aus der Garage holte und gleich einmal leichtfüßig voraus flitzte ... Ja, dieses Bike passt zu mir, da war ich mir auf Anhieb sicher. Unterstützt vom vierstufigen BionXAntriebssystem kam ich spielerisch voran, immer gleichauf mit ihm auf seiner Spaßmaschine. Nebenbei unterhielt ich mich auch noch locker mit ihm und sah großzügig darüber hinweg, dass er bei den ersten leichten Steigungen ein wenig ins Schnaufen kam. wenn es ernst wird

Über Schotterwege ging es dann durch einen kleinen Wald das erste Mal ins wirklich steile Gelände. Gespannt, was passieren würde, wählte ich eine höhere Unterstützungsstufe. Dabei erklärte ich ihm, dass ein

Drehmomentsensor jederzeit meinen Tritt analysiert und die erforderliche Leistung des Elektromotors anpasst (er ist ja so ein Technikfreak!). Das Ergebnis war jedenfalls beeindruckend: Die Bäume flogen nur so an mir vorbei. Spielend schaffte ich auch ruppige Passagen über Wurzeln. Auf den folgenden ebenen Abschnitten wählte ich einfach eine niedrigere Unterstützungsstufe meines Bikes und genoss die grünen Wiesen sowie die Tatsache, dass mein Mann nun hinter mir fuhr. „Denk an deinen runden Tritt!“ – nein, das hab ich ihm dann doch nicht zugerufen, auch wenn es mir auf der Zunge lag.

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i k e e - b die glÜckshormone spriessen

Zum ersten Mal genoss ich total entspannt die Rast am höchsten Punkt unserer Tour. Zum ersten Mal hatte ich nicht nur locker mit ihm mithalten können – sondern er war von meinem Tempo wirklich gefordert. Meine Beine fühlten sich gut an, ein wenig müde schon (ich hatte ja schließlich auch selbst hinaufgestrampelt) – aber in einem angenehmen Maß. Und ich fühlte mich locker fit genug, um über die Singletrails ins Tal abzufahren, noch einmal Spaß zu haben, anstatt den schnellsten Heimweg auf Asphalt zu nehmen. Ich erklärte ihm dann noch, dass das KTM E-Race vier Rückgewinnungsstufen besitzt, die den Akku bergab automatisch laden. Obwohl das E-Race durchaus auch im Downhill eine äußerst sportliche Gangart zulässt, ließ ich ihm dann allerdings dort den Vortritt: Wenigstens einmal am Tag sollte er seine Männlichkeit unter Beweis stellen dürfen. wochenend und sonnenschein

Zu Hause angekommen, schloss ich den Akku meines E-Race ans Netz. In nur 2,5 Stunden ist er randvoll geladen, nach einer Stunde zu immerhin 80 Prozent. Da sollte sich doch eine gemeinsame Abendrunde locker noch ausgehen – wenn nicht mein Held der Berge bereits geschlaucht auf der Couch liegen würde. Ich glaube, ich lasse ihm bis morgen Zeit zur Erholung – und hoffe bis dahin einfach, dass das schöne Wetter hält!


43 am gipfel-rastplatz schon sehnsüchtig erwartet zu werden, wenn man(n) verschwitzt eintrifft. Wer dieses gefühl einmal erleben will, schenkt seiner liebsten ein e-Bike.

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Fotos: daniel hackl

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ferienfahrt 2 .552 kil

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In die türkei auf urlaub gefahren sind schon viele – jedoch kaum jemand mit dem Fahrrad. Daniel Hackl schwang sich aufs Bike und legte die strecke Wien-Istanbul in 24 tagen zurück.


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rumänien, Bulgarien, türkei – überall wird Daniel Hackl freundlich aufgenommen. Fahrradreisende müssen eine besondere ausstrahlung haben. und wenn das navi nicht mehr weiterweiß? Kein Problem – mit einer guten Karte und der Hilfe von ortskundigen einheimischen geht es zurück auf den rechten Pfad.

am anfang stand die strecke wien-bregenz

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Doch von vorne. Eigentlich ist Daniel Hackl als Fahrradexperte in der Gigasport-Filiale Brunn am Gebirge naturgemäß mit der Materie vertraut – ein leidenschaftlicher Radfahrer war er zunächst jedoch noch nicht. „Ehrlich gesagt, hatte ich selbst gar kein ordentliches Fahrrad, bis ich mir vor einigen Jahren ein Crossbike von KTM zugelegt habe.“ Dieses wird nun in Folge www. gigasport.at/ jede freie Sekunde genutzt, und das anblog fängliche Grundinteresse wird zur Sucht, deren Dosis sukzessive gesteigert wird. 2009 fährt Hackl zum ersten Mal von Wien nach Bregenz, für die Distanz von rund 700 Kilometern benötigt er sieben Tage. „Das Ortsschild von Bregenz habe ich fünfmal lesen müssen, bevor ich es geglaubt habe. Da habe ich mir zum ersten Mal gedacht: Wahnsinn, was man mit einem Fahrrad alles machen kann.“ Mit einem befreundeten Radmechaniker werden Pläne ausgeheckt, welches Ziel man als Nächstes angehen

soll, bis irgendwann im Scherz der verhängnisvolle Satz fällt: „Wenn dir Bregenz schon zu kurz ist, dann fahr halt weiter nach Istanbul.“ Humorlosigkeit ist Daniel Hackl zwar nicht zu unterstellen – in diesem Fall versteht er jedoch keinen Spaß und macht aus der Schnapsidee blutigen Ernst. ein bÄriges erlebnis in rumÄnien

1. Mai 2011. Am Tag der Arbeit steht ein Radfahrer einsam und verlassen auf dem Wiener Stephansplatz. Akribisch hat sich Daniel Hackl auf den Tag X vorbereitet, hat Sicherheitschecklisten und Notfallpläne erstellt, und dennoch: „Das war schon ein eigenartiges Gefühl, denn ich habe gewusst: Jetzt gibt es kein Zurück mehr.“ Und so geht es los, zunächst auf vertrautem Terrain, die ersten vier Tage durch Ungarn werden souverän abgespult. Meist übernachtet der Abenteurer im Zelt, aufgestanden wird mit den ersten Sonnenstrahlen und dann werden pro Tag je nach Tagesverfassung und Streckenführung zwischen 80 und 180 Kilometer zurückgelegt. Nach bereits vier Tagen wird mit der Grenze zu Rumänien quasi das Tor zum ganz großen Abenteuer aufgestoßen. Die wilde, urwüchsige Landschaft, die Einsamkeit der Wälder und der raue Charme unberührter Natur würden bereits ausreichen, um den Puls nach oben klettern zu lassen. Für den Extraadrenalinkick sorgen Begegnungen mit den Einheimischen: „Ich bin eine eigentlich gesperrte Bergstraße hochgefahren und sehe in einiger Entfernung einen Hund. Ich denk mir nix, fahr weiter, und das Vieh ist immer noch da. Beim nächsten Mal Hochblicken ist mir der Hund dann schon ein bisschen groß vorgekommen, bis ich dann schließlich draufgekommen bin: Hoppla, das ist ja ein Bär …“ Da österreichisches Frischfleisch auch in Rumänien begehrt ist, entschließt sich Hackl zum geordneten Rückzug. 14 Tage lang ist der Radpionier durch Rumänien

Fotos: daniel hackl

sonntags, Mittagstisch bei Familie Hackl in Gaaden. Nichts deutet darauf hin, dass die traute Familienidylle jäh gestört wird und Sohn Daniel bei einem harmlosen Gespräch über die anstehenden Urlaubspläne gleich eine Bombe platzen lässt: „Ich habe letzte Woche gerade einen Flug gebucht, und zwar von Istanbul nach Wien.“ – „Das ist schön, aber wie kommst du denn von Wien nach Istanbul?“ – „Ähm – mit dem Fahrrad …“ Na Bumm. Mehr hätte es nicht gebraucht, um das versammelte Familienkomitee aus allen Wolken fallen zu lassen. „Und ehrlich gesagt: So ist es den meisten meiner Freunde ergangen; fast alle haben mir dringend von meinem Vorhaben abgeraten“, lacht der Radexperte (und -verrückte) heute über den nicht ganz alltäglichen Urlaubsplan.


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nach 24 tagen und 2.552 Kilometern (davon auch einigen „grenzlegal“, weil auf einer autobahn zurückgelegt) ist Daniel Hackl am Ziel der träume. auch die Jugend von Istanbul zeigt sich von der gewaltleistung des verrückten Österreichers (oder von seinem Crossbike) begeistert.

unterwegs, zwei Wochen, in denen sich mit Äxten bewaffnete Trunkenbolde als freundliche Quartiergeber entpuppen, die Straße immer rauer wird und der Hintern immer wunder (war vorhin nicht von „blutigem Ernst“ die Rede?). Dennoch wird mit der Grenze zu Bulgarien das nächste Erfolgserlebnis gefeiert und ab hier wird es ein bisschen leichter, denn in diesem Land dürfen Radfahrer offenbar die Autobahn als erweiterten Radweg befahren. Benutzung auf eigene Gefahr, denn Radfahrer sind der natürliche Feind des PKW und Freiwild für den gemeinen LKW-Fahrer. Und so ist es auch ein merkwürdiger Anblick, den Hackl an der Grenze zur Türkei bietet: Vor einer Abfertigungsschleuse bildet sich eine endlose Fahrzeugkolonne und mittendrin kurvt ein verlorener Radvagabund aus dem fernen Österreich.

gekehrt. Vorläufig zumindest. Denn nachdem die Welt nicht genug ist, wird im (hiermit nicht mehr so) Geheimen bereits für eine Welttournee mit dem Rad trainiert. Ein so ehrgeiziger Plan ist allerdings wohl nur mit Gottes Hilfe zu schaffen, daher ist für heuer nur ein ganz kleiner Kurztrip geplant – nach Rom. Orbi et urbi!

von anfeuerungen ins ziel getragen

Noch ist die Reise nicht zu Ende. Doch die vergangenen Wochen fordern ihren Tribut, die Straße hat den wackeren Gigasportler durchgepeitscht und das ehemals stolze Hinterteil ist ein Bild des Jammers. Nur 300 Kilometer vor Istanbul denkt Hackl ernsthaft ans Aufgeben: „Ich wollte schon einen Bus anhalten, als mir zwei Herren entgegengekommen sind, die meine Geschichte zunächst gar nicht glauben wollten. Dann haben sie mich angefeuert, dass ich unmöglich aufgeben könne, denn ich würde ihren Traum leben.“ Und so erreicht der Fernfahrer nach 24 Tagen und 2.552 Kilometern schließlich Istanbul. Die Riesenstadt verschlingt ihn förmlich und zunächst realisiert Hackl gar nicht, wo er sich gerade befindet: „Ich musste mich auf den Randstein setzen und habe einige Minuten nur auf den Boden gestarrt. Dann hat es im Kopf zu pfeifen begonnen und ich habe gewusst: Ich habe es tatsächlich geschafft.“ Die Rückreise vergeht dann quasi wie im Flug, und auch am heimatlichen Sonntagstisch ist wieder Ruhe ein-

daniel hackl

ist 26 jahre alt und arbeitet in der gigasport-filiale brunn am gebirge als fahrradexperte. in einem Vortrag am 21. Juni 2012 (Beginn 19 uhr) in Mödling (Bühne Mayer, kaiserin elisabethstraße 22) gibt es noch tiefere einblicke in sein reiseabenteuer. kartenreservierung unter 0 22 36/244 81 oder unter danielrobert@gmx.at oder unter www.facebook.com/danielroberttravel


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sport und literatur von christine teichmann*

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PauLus hochgatterer ist einerseits arzt und kinderpsychologe, andererseits ein ausgezeichneter autor, der sich in seinen letzten Büchern einer ganz besonderen art des literarischen krimis verschrieben hat, in dem er seine erfahrungen aus der Psychologie mit seiner wunderbaren Fähigkeit, geschichten zu spinnen, verbindet. so sehr ich zum Beispiel „das Matratzenhaus“ empfehlen möchte, so will ich mich heute doch hochgatterers Frühwerken zuwenden, die zu einem guten teil in eine faszinierende, teilweise bedrohliche und auf jeden Fall bedeutungsgeladene natur gesetzt sind. sein roman „Wildwasser“ begleitet einen Jugendlichen auf seiner – möglicherweise nur vorgeschobenen – suche nach seinem beim Paddeln verschwundenen Vater. die eingeschobenen schilderungen der Wildwasserabenteuer des Vaters werfen interessante Fragen auf. Phantasiert der sohn einen heldenhaften Vater, rebelliert er gegen einen übermächtigen? das herausragende an hochgatterers erzählungen ist, dass er uns keine eindeutigen inter-

pretationen mitliefert, sondern den Leser anregt, eigene schlüsse zu ziehen und Phantasien zu entwickeln. noch intensiver betreibt der autor dieses spiel mit dem kopf des Lesers in seinem Buch „Über raben“. hier folgen wir einem schulschwänzenden Lehrer ins hochgebirge, der vor einer Verfolgung durch seine kollegen in die Berge flüchtet. so detailgetreu der professionelle umgang des Protagonisten mit der kletterausrüstung geschildert wird, so wenig erfahren wir, ob sein rückzug in die Wildnis nur einem paranoiden impuls entsprungen ist oder vielleicht doch zur gänze auf der imagination seiner schülerin beruht, die in einem zweiten handlungsstrang ihren ungewöhnlichen alltag meistert und sich immer wieder gedanken darüber macht, wie verschiedene Menschen sterben. die natur ist Feind und Verbündete zugleich, die erzählsequenzen, in denen die Protagonisten sich in ihr bewegen, zeigen von hochgatterers umfassender kenntnis des geräts sowie der besonderen attraktion, die solche, als extrem geltende sportarten umgibt. ich persönlich bekomme bei seiner authentischen schilderung des verklemmten Bootes in „Wildwasser“ jedes Mal wieder herzklopfen, schließlich bin ich auf der kummerbrückenstrecke der enns auch schon kopf unter Wasser zwischen Felsen gehängt, allerdings im gegensatz zum verschwundenen Vater des jugendlichen erzählers wieder aufgetaucht, um diese kolumne für sie zu schreiben. *Christine Teichmann ist Gigasport-Ladendesignerin und freie Autorin in Graz

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ein kleiner südsteirischer ort bietet radsportlern 2012 bereits zum 21. Mal einen großen event: der steirische radmarathon Wildon hat sich mit seinem umfangreichen streckenangebot für straßenradfahrer und Mountainbiker – aber auch mit seinem familienfreundlichen ambiente und mit einem tollen rahmenprogrammen einen namen gemacht. einige neuerungen gibt es heuer: die kurze Mountainbikestrecke wurde auf 35 kilometer und knapp 850 höhenmeter erweitert und die lange Mountainbikestrecke führt nun über 58 kilometer und 1.498 höhenmeter. auch alle straßenstrecken zeigen sich leicht verändert. die streckenlängen beginnen bei familienfreundlichen 38 kilometern, außerdem stehen 77, 130 oder 167 kilometer zur Wahl. unverändert ist das ambiente – mit einem Fest beim Badesee, wo Begleitpersonen und zielankömmwww. linge zwei tage lang leckere Verpflegigasport.at/ gung, Livemusik und besten service events rund um den radsport genießen. www.radmarathon-wildon.com

Der radmarathon Wildon gehört zu den beliebtesten radsportveranstaltungen Österreichs – bei straßenradfahrern und Mountainbikern.

Fotos: radmarathon Wildon, tour de Mur, erzberglauf, rowohlt

radmarathon wildon 1./2. september


tour de mur 7. bis 9. juni

der ausgangspunkt war eine demonstrationsfahrt für den radwegebau. Mittlerweile ist der Murradweg r2 längst verwirklicht und die „tour de Mur“ zu einer der beliebtesten radtouristikveranstaltungen Österreichs geworden. zum 22. Mal wird sie heuer durchgeführt. 333 kilometer vom salzburger Lungau bis ins steirische thermenland radeln die teilnehmer an drei tagen. etappe eins führt von st. Michael nach Fohnsdorf, weiter geht es nach graz und am schlusstag nach Bad radkersburg – wobei in allen etappenzielen für Feststimmung gesorgt ist. www.tour-de-mur.at

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karten in allen Gigasport Filialen in ganz Österreich!

erzberglauf 11. august

ein Jubiläum gibt es beim erzberglauf zu feiern – zum zehnten Mal findet dieser etwas andere Berglauf heuer statt. 12,5 kilometer lang schlängelt sich die strecke, die nur an diesem einen tag für sportler zugänglich ist, in breiten serpentinen zum gipfel. Von oben ergibt sich ein unvergleichlicher ausblick auf jeden einzelnen Meter der zurückgelegten Wegstrecke. zum start- und Festgelände, wo Volksfeststimmung herrscht, werden die Finisher per shuttle zurückgebracht. www.erzbergsport.at

Gutschein Bei einem Einkauf ab 50.Gültig bis 7. Juli 2012, auch auf bereits reduzierte Artikel. Nicht mit anderen Rabatt-, Gutschein- und Eintauschaktionen kombinierbar. Pro Person und Einkauf nur ein Gutschein einlösbar. Keine Barablöse.

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Veranstaltungen bÄrnbach 8.–9. 6.: lipizzaner Heimatlauf. Info: tel. 0664/39 85 114,

www.lipizzanerheimatlauf.at

18. 8.: Xentis triathlon Piberstein. Info: tel. 0676/72 63 562,

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18. 8.: Kremser Burglauf. Info: tel. 0 50 330 75 412,

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www.ltv-koeflach.at

dornbirn Den ganzen Sommer über: geführte Wandertouren mit gerda Freuis. Infos und anmeldung in der Bergsportabteilung von gigasport Dornbirn, tel. 0 55 72/230 99-263 fohnsdorf 7.–9. 6.: tour de Mur. Info: tel. 0 35 72/47 162,

www.tour-de-mur.at

graz 2. 6.: Parkthermen-Wüstenlauf Bad radkersburg. Info: tel. 0316/870-0, www.parktherme.at 8. 6.–15. 8.: Cityskating in graz. Info: www.cityskating.at 17. 6.: Obersteirischer Jedermann radmarathon. Info: www.radmarathon.at 30. 6.: stadtlauf Frohnleiten. Info:www.frohnleiten.or.at 11. 8.: erzberglauf. Info: www.erzbergsport.at Juni bis November: Wander- und nordic-Walking-Busse. Info und anmeldungen: gigasport graz, 2. stock, tel. 0316/870-31 21 2. 9.: radmarathon Wildon. Info: www.radmarathon-

wildon.com

klagenfurt Juli und August: Fünftägige sommer-tenniskurse mit staatlich geprüftem trainer (termine: 9.–13. 7., 16.–20. 7., 6.–10. 8., 13.–17. 8.). Info und anmeldung in der tennisabteilung von gigasport Klagenfurt (Hr. Herzog), tel. 0463/57 520 oder tel. 0664/ 852 77 27 liezen 8. 9.: liezener stadtlauf (im rahmen des Bezirkslaufcups). Info: tel. 0 36 12/221 03, www.laufcup-liezen.at 20. 10.: gigasport Volkslauf mit großem Businesslauf in Irdning. Info: www.atv-irdning-la.at Fotos: salewa, Wolfgang seidl

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oberwart 13.–14. 7.: 24-stunden-Biken in Kaindorf bei Hartberg. Info: tel. 0 33 52/31 493, www.oekoregion-kaindorf.at 18.-19. 8.: Burgenland radrundfahrt. Info: www.lrv-burgenland.at ried 22. 6.: Zweier-team-stundenlauf. Info:

www.teamstundenlauf.lg-innviertel.at

25. 8.: rieder stadtlauf mit Bezirksmeisterschaft im straßenlauf. Info: tel. 0 77 52/858 91-233, www.rieder-stadtlauf.at

www.lac-wolfsberg.at

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www. gigasport.at/ events

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wolfsberg 18. 8.: 28. gigasport reisberglauf in st. Marein bei Wolfsberg. Info: tel. 0 43 52/376 43,

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villach 12. 6.: slacklinen mit dem team Balance am Wasenboden. Info: tel. 0 42 42/32 177.

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spittal an der drau 1. 9.: goldeckman triathlon. Info: www.goldeckman.at

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gewinnspiel klet tern mit topstar johanna ernst

Die Kletterakademie Mitterdorf im Mürztal, saleWa und sPOrtlife bieten einem leser oder einer leserin ein besonderes erlebnis: eine Klettersession mit Johanna ernst, die mit 19 schon mehrfache Welt- und europameisterin sowie Weltcupsiegerin ist. außerdem im Preis inkludiert: an- und abreise und eine Übernachtung. alle Infos zum gewinnspiel:

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Für Wolfgang seidl (links) und sebastian kellermayr war es die ultimative herausforderung: die beiden von gigasport unterstützten Mountainbiker bestritten die „cape epic“ in südafrika, die als eines der härtesten Mountainbike-etappenrennen der Welt gilt. die abenteurer überlebten 7 etappen, 781 kilometer, 16.300 höhenmeter, hitze, starkregen und kälte und erreichten als bestes österreichisches duo Platz 56 unter 600 gestarteten zweierteams.

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Vier gewinnt 25 .

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Der Der „Dolomitenmann“ „Dolomitenmann“ steht steht für für schweiß, schweiß, strapazen und sorgt für nervenflattern bei den Vierer-teams. nur einer bleibt immer cool: Bergläufer Jonathan Wyatt.


Der „Dolomitenmann“ verlangt den 440 startern jährlich alles ab – aber vor allem fordert er von typischen einzelsportlern auch teamgeist: Bergläufer wie Jonathan Wyatt, Paragleiter, Kajakfahrer und Mountainbiker können hier nur gemeinsam gewinnen.

Fotos: suunto, Martin Lugger/red Bull content Pool, mirjageh.com/red Bull content Pool, erwin Polanc/red Bull content Pool

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er ist der erfolgreichste Bergläufer aller Zeiten und hat mehr Rennen gewonnen als hier Platz ist, um sie aufzuzählen. Der Neuseeländer Jonathan Wyatt läuft seit gut einem Jahrzehnt seine Mitstreiter in Grund und Boden und macht auch mit 39 keine Anstalten, damit aufzuhören. Obwohl ihn eine Knieverletzung zu Beginn der Saison 2012 plagte, wird Wyatt beim 25. Red Bull Dolomitenmann vom 7. bis 9. September in Lienz starten. Fünfmal bei sechs Starts hat er in den vergangenen Jahren für die schnellste Berglaufzeit gesorgt. Der „Dolomitenmann“: Seit 1988 steht der Bewerb für Schweißvergießen, Strapazen, körperliche und psychische Grenzen. Jonathan Wyatt sieht die Sache allerdings recht gelassen: „Ich habe hier immer eine gute Zeit mit Freunden und treffe interessante Sportler aus anderen Disziplinen. Außerdem ist die Strecke wirklich schön zu laufen.“ kultbewerb fÜr teams

die Startpassage der Kajakfahrer mit schwimmender Flussdurchquerung und dem Abstoßen aus sieben Metern Höhe. Insgesamt gehen 110 Teams und 440 Einzelsport-Charaktere ins Rennen – und da Dolomitenmänner zunächst auf den Berg hinauf müssen, bevor sie sich von ihm stürzen können, werden die Läufer als Erste losgeschickt. nicht denken, laufen!

Am Start wirkt alles wie ein normaler Berglauf – der Unterschied ist aber enorm und liegt vor allem im Teamcharakter des Rennens, erklärt Jonathan Wyatt: „Auch wenn ich vier Minuten vorne bin, kann ich nicht taktieren oder mir die Kraft einteilen. Ich muss weiter pushen, mein Team könnte den Vorsprung noch brauchen.“ Das galt auch 2011, als Wyatt auf halber Strecke nicht vorn, sondern überraschenderweise eine Minute hinter dem Führenden lag. Mit einer recht simplen Strategie legte der studierte Architekt dann das Fundament für den späteren Gesamtsieg seines Teams: „Ich habe noch einmal Vollgas gegeben und den Rückstand auf 20 Sekunden gedrückt.“ Am Ende könnten es die entscheidenden Sekunden gewesen sein. Aber eines steht fest: Die Sportler müssen in jeder Phase des Rennens 100 Prozent geben – bis zum Anschlag, bis es nicht mehr geht.

Schöne Strecke? Landschaftlich stimmt das sicher – gespickt ist sie aber mit erbarmungslosen 2.000 Höhenmetern auf 11 Kilometern Länge. Neben den Bergläufern sind allerdings auch Paragleiter, Kajakfahrer und Mountainbiker voll gefordert. Profis und engagierte Amateure stürzen sich gemeinsam in den Kampf Mann gegen Berg, in spektakuläre Abfahrten und extreme Manöver. Die Zwischenlandung der Pahardfacts ragleiter, die in voller Mon25. dolomitenmann tur und mit notdürftig zuWann: 7.–9. september 2012 sammengerafftem Schirm Wo: Lienz, osttirol 500 Höhenmeter bergauf starter: 110 teams, 440 sportler zurücklegen müssen, hat Besucher: 50.000 rekordsieger: roland stauder (7 siege) ebenso Kultcharakter wie

50.000 am streckenrand

Eine Tatsache, die die Fans am Streckenrand zu schätzen wissen. Mehr als 50.000 Zuschauer strömen jährlich nach Lienz und in die umgebende Bergwelt,

Fotos: suunto, Philipp schuster/red Bull content Pool, mirjageh.com/red Bull content Pool, erwin Polanc/red Bull content Pool

Zwischen start (Jonathan Wyatt ist oben mit der nummer 1 zu sehen) und Ziel steht der Kampf gegen die Kräfte der natur im Vordergrund – der manchen an die Belastungsgrenze bringt.


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der gps-guide am handgelenk

Jonathan Wyatt ist nicht nur ein harter trainierer, sondern auch ein technikfreak, der alle seine trainingsdaten penibel auswertet. Dabei fordert er auch von seinem equipment Höchstleistungen.

um die Sportler anzufeuern. Eine Traumkulisse, die jener der schroffen Dolomitengipfel mindestens ebenbürtig ist und die für Bergläufer genauso wie für die anderen Solosportler am Start weltweit einzigartig ist. Die Streckenführung passt dazu wie die Faust aufs Auge: „Manche Stellen sind extrem steil, dann gibt es wieder schnelle Abschnitte. Die felsigen Bereiche machen den Track technisch anspruchsvoll, aber zum Glück nie gefährlich“, erzählt Wyatt. im team knallen die korken

Sobald der Mann mit Gleitschirm am Rücken per Handschlag ins Rennen geschickt ist, beginnt der zweite, fast genauso spannende Teil für die Bergläufer: Das Mitverfolgen, wie es den Teamkollegen geht. „Dass es bei diesem Bewerb immer ums Team geht, macht die Sache so einzigartig. Schließlich ist es viel schöner, am Ende mit deinen Kollegen gemeinsam am Siegertreppchen zu stehen und vier Champagnerflaschen gleichzeitig zu köpfen.“ Denn, sicherheitshalber sei es dazugesagt: Gewinnen gehört für Wyatt einfach dazu – auch beim Dolomitenmann. „Zu siegen ist Teil jedes Rennens. Das Ergebnis sagt aus, wie gut du an einem bestimmten Tag mit den anderen funktioniert hast.“ Noch etwas gefällt dem Siegertypen am „Dolomitenmann“ besonders: Der findet nämlich jedes Jahr Anfang September statt, wenn der Saisonhöhepunkt gerade überschritten ist. Die Sportler kommen deshalb in bester Form und können gleichzeitig entspannter an den Start gehen. „Das macht die lockere Atmosphäre aus“, sagt der Neuseeländer. Fraglich ist nur, ob seine Konkurrenten das mit der Lockerheit genauso sehen – vor allem dann, wenn sie den Namen Jonathan Wyatt auf der Starterliste lesen …

Bewerbe wie den „dolomitenmann“ nutzt Jonathan Wyatt auch, um neuentwicklungen seiner ausrüster zu testen. Wie im Vorjahr den Prototypen der suunto ambit – die seit kurzem auf dem Markt ist. die weltweit erste gPs-uhr für outdoorsportler vereint gPs-navigation, höhenmesser, 3d-kompass und einen herzfrequenzmesser in einem robusten und attraktiven gerät fürs handgelenk. Berglauflegende Jonathan Wyatt erklärt im gespräch mit sPortlife, warum die suunto ambit zum fixen Bestandteil seines trainings geworden ist. sportlife: wie nutzt du deine suunto ambit zurzeit? Wyatt: gerade jetzt nach meiner knieverletzung geht es darum, wieder voll fit zu werden. die suunto ambit hilft mir, genau abzuschätzen, wann ich einen gang zurückschalten muss oder noch zulegen kann. das ergibt einen nachhaltigen trainingseffekt. sportlife: worauf legst du bei deinen trainingsgeräten generell wert? Wyatt: das Wichtigste ist robustheit. dadurch, dass die uhr speziell für den Bergeinsatz entwickelt wurde, kann ich mir sicher sein, dass sie allem standhält. Wichtig ist mir auch, das display personalisieren, updates herunterladen oder die daten am computer auswerten zu können. sportlife: gibt es sonst noch etwas, das dir an der suunto ambit aufgefallen ist? Wyatt: Ja – für ausdauerathleten ist oft die akkulebensdauer bei gPs-geräten ein echtes Problem. die 50 stunden der suunto ambit sind ein riesiger schritt nach vorne. Web-tipp: www.suunto.at

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vorschau winter 2012 die nächste ausgabe von sportlife ist wieder prall gefüllt mit spaß am sport. die nächste ausgabe erhalten sie im november 2012 in ihrer gigasPort-Filiale und als teilbeilage der „kleinen zeitung“ steiermark und kärnten sowie der „tiroler tageszeitung“. Wir freuen uns auf ihr Feedback: sportlife@gigasport.at ASICS ist abgeleitet aus dem lateinischen Lehrsatz “Anima Sana in Corpore Sano”, das bedeutet “ein gesunder Geist in einem gesunden Körper”.

impressum: sPortlife ist das kundenmagazin von gigasport, einem unternehmen der kastner & ÖhLer Warenhaus ag • Auflage: 240.000 Stück • Medieninhaber und Herausgeber: kastner & ÖhLer Warenhaus ag, sackstraße 7–13, 8021 graz, tel. (+43) 0316/870-0 • Projektleitung Gigasport: Mag. alois Loidl • Verlag: styria Multi Media corporate gmbh & co kg, geiselbergstraße 15, 1110 Wien, tel. (+43) 01/601 17-147 • Chefredaktion: Christof Domenig • Design-Konzept: neubau editorial design, andreas Volleritsch, Michaela Pernegger • Art-Direktion: m4! Mediendienstleistungs gmbh & co kg, helga schweinzer • Fotoredaktion: Ursula Pieringer • Texte: christina dirnbacher, Martin erhart, Wolfgang Kuhn, Ursula Pieringer, Christine Teichmann • Lektorat: ruth scheuer • Coverfoto: Northland • Fotos: christian hofer, oliver Wolf, gerlinde Mörth, Internet, Hersteller, Archiv, beigestellt • Fotoshootings: gerlinde Mörth • Druck: niederösterreichisches Pressehaus • Alle Angaben ohne Gewähr, Haftung für Irrtümer und Änderungen ausgeschlossen. Satz- und Druckfehler vorbehalten. Alle Rechte vorbehalten.

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