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Voice 4/24: Kakao gegen den Goldrausch im Amazonas, Indigenes Gipfeltreffen in Genf

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VOICE

Die Zeitschrift der GfbV | Dezember 2024 | Nummer 4

Brasilien: Yanomami-Gemeinschaften im Amazonas

Mit Kakao gegen den Goldrausch Im brasilianischen Amazonas unterstützt die GfbV ein Kakaoprojekt, um die Indigenen Gemeinschaften der Yanomami und Yek´wana zu stärken: So können sie Abholzung und Goldabbau entgegen wirken. Ein Bericht aus dem Yanomami-Dorf Halikato. Morgens um neun Uhr in Halikato: Leader Juca Halikatotheli, in Gummistiefeln und mit einem Gewehr über der Schulter, ruft zum Aufbruch. Der Weg zu den wilden Kakaobäumen führt auf kleinen Pfaden einen Hügel hinauf, bei 35 Grad Hitze und einer Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent. Weit oben in den Bäumen ertönt ein ständig flirrendes, sirenenartiges Geräusch: Zikaden. Mit dabei sind auch Männer aus dem Team der jungen Kakaobauern: Sie säubern unterwegs mit

Macheten den Weg, damit er nicht zuwächst. Juca geht mit zügigen Schritten voran, biegt Äste zur Seite und prüft, über welche Baumstämme die kleinen Flüsse überquert werden können. Der 32-Jährige Juca Halikatotheli ist Vater von vier Kindern, Leader und gute Seele von Halikato. Er trommelt die vielen Kinder zusammen, wenn es Nacht wird, moderiert Versammlungen und stellt den Kontakt zu Aussenstehenden her. Juca, der selbst bei Missionaren in der Nähe die Schule besuchte, ist der Lehrer in Halikato. Die Funktion als Leader übernimmt er derzeit stellvertretend für seinen Bruder, der schwer an Malaria erkrankt ist. Die Verantwortung ist Juca anzumerken.


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