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GEWERBEZEITUNG Dienstag, 5. September 2023 | 11. Jahrgang Nr. 3 | Grossauflage 10000 Exemplare
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Ein Bau fast so schick wie ein Hotel
Keine Innovation ohne Scheitern
SGG: Mehr Rundfahrten und Kulinarik-Schiffe
Gastgeberlunch des Industrievereins (IVV)
Für das Wohn- und Pflegezentrum «In der Au» kamen zwei Architekten zum Einsatz.
Am 2. Zürioberland Forum arbeiteten über 100 Unternehmer:innen an Innovationen.
Die Kulinarik-Schiffe der Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee (SGG) sind sehr beliebt.
Die Michel Werkzeugbau AG ist ein kompetenter Partner für Formenbau und Kunststofftechnik.
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«Es hat Spass gemacht und war etwas Besonderes» Jedes Jahr werden die jahresbesten Parkettmuster von Bodenleger:innen mit Fachrichtung Parkett ausgezeichnet. Der Sieger Genti Dinaj stammt aus Muri, der zweitplatzierte Azim Ghorbani arbeitet in Schwerzenbach. Text: Mohan Mani/ zVg Bereits zum neunten Mal suchte die Interessengemeinschaft Schweizer Parkettmarkt im Rahmen eines Modellwettbewerbs die originellsten und kreativsten Parkettmodelle von Lernenden in der Fachrichtung Parkett. Unter allen eingereichten Projekten wurden die fünf besten Modelle ausgezeichnet und mit Barpreisen prämiert. Azim Ghorbani holte mit seinem Modell in diesem Jahr den zweiten Platz. «Es hat mir Spass gemacht und war für mich etwas Besonderes», erzählt der Zweitplatzierte von seiner Arbeit am Modell. Insgesamt haben 15 Lernende aus dem Fachbereich Parkett ihre selbst gestalteten und gefertigten Modelle eingereicht. Im Herstellungsprozess wurden die Lernenden von den Berufsschulen unterstützt, die eigens für dieses Projekt ausgerichtete, individuelle Zeichnungslektionen zur Verfügung stellten. Die Lehrbetriebe ihrerseits unterstützten ihre Lernenden mit dem
nötigen Material und räumten den angehenden Bodenleger:innen Zeit für die Umsetzung ihrer Projekte ein. Die Expertenjury lobte die qualitativ hochwertige Umsetzung der diesjährigen Modelle, die damit allesamt den Berufsstolz der Auszubildenden widerspiegeln. Auch Mark Teutsch, Geschäftsleiter der ISP, ist beeindruckt: «Die Lernenden haben uns fantasievolle Kunstwerke gezeigt, die mit Präzision und grosser Fachkenntnis gefertigt waren. Wir sind stolz auf die Handwerkskunst unserer Lernenden.» Bei der Wahl der Siegermodelle achtete die Jury zum Beispiel darauf, ob die verwendeten Materialien zusammenpassten, ob die einzelnen Stücke passgenau zusammengefügt waren und wie die Oberfläche behandelt wurde. Daneben wurden die Skizzen, Pläne und Materiallisten bewertet. Alle Teilnehmenden erhielten eine Anerkennungsurkunde und ein Präsent.
DIE FÜNF BESTEN WERKE: 1. Genti Dinaj aus Muri (Arbeitgeber: Parkett Käppeli GmbH, Merenschwand) 2. Azim Ghorbani aus Kilchberg (Obrist Bodenbeläge, Schwerzenbach) 3. Gian Schnellmann aus Siebnen (Balz Vogt AG, Wangen) 4. Habibollah Hashemi aus Winterthur (Brunner Parkett Sewiteppich AG, Winterthur) 5. Raphael Griessen aus Laupen (Kühni AG, Ramsei)
1. Rang Genti Dinaj
Lernende & Youngster
Die handwerkliche Berufslehre hat zu Unrecht einen schlechten Ruf Immer weniger Jugendliche entscheiden sich für eine Handwerkslehre. Das wird den Fachkräftemangel weiter verstärken und sich somit negativ auf die Schweizer Wirtschaft und die Einhaltung der Klimaziele auswirken. Um das falsche Image der Maler- und der Gipserberufe zu korrigieren, setzt der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV einen Fokus auf die Nachwuchsförderung. Nach den Sommerferien erwartete viele Jugendliche, welche die obligatorische Schulzeit beendet haben, ein
neues Kapitel: Manche von ihnen gehen an eine Mittelschule, andere haben sich für eine Berufslehre entschieden, und einen kleinen Teil zieht es für einen Sprachaufenthalt ins Ausland. Die Mehrheit der Jugendlichen entscheidet sich zwar noch immer für eine Lehre, trotzdem nimmt der Anteil an Lernenden gemäss Bundesamt für Statistik stetig ab: Waren es 1990 von allen Jugendlichen noch 76,7 Prozent, die eine Berufslehre absolvierten, sank die Zahl bis 2021 auf 65,4 Prozent. Seite 2
Foto: zVg
Gutes Handwerk bedeutet genaues Arbeiten.
Foto: zVg