VOLKETSWILER
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Dienstag, 12. November 2024 | 12. Jahrgang Nr. 4
X-mas à la Volkiland
Treffpunkt Café N'AU
Willkommen im Volkiwinterwunderland
Interview mit dem Volketswiler Thomas Andermatt
2
Ein 1'800 PS-Auto der Superlative 3
Freiwillige Kapitaleinzahlung
Auto-Premiere des Bugatti Tourbillon
6
Für eine bessere berufliche Vorsorge
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Herbstfestival Londero GmbH
«Wir bauen unsere Rettungswagen hier in Volketswil» Am Herbstfestival traf die Gewerbezeitung auf den Firmengründer Raphael Londero, der auf ein besseres Geschäftsjahr 2025 hinzu arbeitet. Text: Mohan Mani Vor einem Jahr haben Sie am Herbstfestival den Prototypen einer neuen, viel leistungsfähigeren Batterie vorgestellt. Was ist hier der Stand der Dinge? Raphael Londero: Aktuell sind wir in der Bauphase und haben zwei Prototypen in der Entwicklung. Noch mehr konzentrieren wir uns momentan auf die E-Hinterachse. Die Batterie und die Achse werden mit bis zu 800 Volt betrieben. Leider ist die Technologie noch immer sehr teuer – der Preis liegt momentan bei rund 40'000 Franken für eine Batterie und die eLo Ambulanz braucht zwei Batterien für den Rettungswagen der Zukunft. So viel Geld bezahlt man somit für die neuen Batterien eines Rettungsfahrzeuges? Genau. Man kann nur noch die Pneus anschrauben und losfahren. Die Lebensdauer des Rettungswagens liegt bei 20 bis 30 Jahren. Eine Ladung dau ert rund eine Stunde und man kann damit rund 450 Kilometer mit vollem Tempo, vollem Verbrauch als Rettungs wagen und Sirene fahren. Im Winter liegen dieselben Distanzen drin, dank eigens entwickeltem Unterboden.
Am Herbstfestival wurden viele Fotos mit Blaulichtfahrzeugen gemacht.
Wie unterscheidet sich diese Batterie denn etwa von einem Tesla? Sie ist grösser und schwerer, weil sie viel mehr Flüssigkeit, mehr Verstär kungen in der Batterie und mehr Leistung bei grösserer Sicherheit erbringt. Anderseits ist auch die Gefahr einer Explosion bei diesem Batterien typen viel kleiner. Da wir Medizinal sauerstoff, Patient:innen an Bord und die DIN Norm SN EN 1789 einhalten müssen, muss die Batterie extrem sicher gebaut sein. Anderseits sind ja auch die aktuellen Elektroautos schon zu schwer.
Foto: zVg
Könnten diese ebenfalls von Ihrem Batterientyp profitieren? Nein, dies funktioniert nur schon wegen der Grösse, der Technologie und der Sicherheit nicht. Aber für konven tionelle Elektroautos sind bereits ande re Batterietypen in der Entwicklung. Fahren Sie selbst auch ein Elektroauto? Ja mein Verkaufsleiter fahrt voll elektrisch und wir sind die Flotte der Londero GmbH am Elektrifizieren. Wenn man vom Gaspedal tritt, dann wird Strom zurück in die Batterie ge
Raphael Londero zeigt seinen Batterien-Prototypen.
führt. Weil bei unserer Batterie der Motor sehr nahe liegt, verläuft dies sehr effizient. Unser Motor befindet sich ja d irekt in der Hinterachse, deshalb spricht man von einer E-Hinterachse. Wo werden Ihre Rettungsfahrzeuge gebaut? Alles hier in Volketswil. Nur die Batte rie kommt aus Deutschland und die Achse kommt aus Amerika.
Foto: MnM
Wie war Ihr Geschäftsjahr 2024? Leider nicht so gut wie vor der Corona zeit. Wir haben im 2023 zu wenige Rettungsfahrzeuge verkauft und muss ten dies im 2024 büssen. Nun haben wir das Verkaufsteam neu aufgestellt und konnten den Verkauf steigern. Die Produktion optimiert Ihre Prozessen und so werden grössere Reparaturen durchgeführt an Kundenfahrzeugen. Wir setzen auf den Prototyp Ende 2024 und die Messen im 2025. Mehr Infos: londero.ch
ideasalentina.ch
2. Zürioberländer Innovationsapéro
Für ein optimales Informationsund Netzwerkpooling
Frischer Mozzarella für Feinschmecker aus Im Mehrwerk Werkheim Uster fand der Zürioberländer Innovationsapéro zum Volketswil Thema «Lieferketten als Erfolgsfaktor – Strategien für KMU» statt. Der zweite Innovationsapéro der Stand ortförderung Zürioberland widmete sich dem Thema «Supply Chain Ma nagement». Ziel der Veranstaltung war es, KMUs zu befähigen, durch den Ein satz neuer Lösungsansätze Lieferketten
effizienter, widerstandsfähiger und flexibler zu gestalten. Nach kurzer Vor stellung des Werkheims Uster sprach Katharina Luban von der Plattform Ex zellenz in Lieferketten INOS über ein professionelles Einkaufsmanagement
zur Optimierung der Kostenstruktu ren. Ob operational Excellence, Digita lisierung/ Datennutzung oder Wert beitrag des Einkaufs, die Einkaufs strategie muss zum Teil der Unter nehmensstrategie werden. Seite 2
Nach vielen Jahren in der Rückversi cherung verspürte Roberto De Matteis plötzlich einen starken Wunsch, seine Leidenschaft für frischen Mozzarella zu seinem Beruf zu machen. Mit seiner Firma ideasalentina.ch beliefert er nicht nur Privatkunden, sondern auch
zahlreiche Unternehmen im Zürcher Oberland, die Wert auf hochwertige, frische Produkte legen und ihren Gästen ein besonderes kulinarisches Erlebnis bieten möchten. Seite 3
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