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Freitag, 22. Mai 2026 | Auflage 48'000 Exemplare | 12. Jahrgang | Nr. 5

Offizielles Publikationsorgan des KMU- und Gewerbeverbandes Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Weiningen-Geroldswil-Oetwil a.d.L., Schlieren, Uitikon Waldegg und Urdorf

Hinten

Keine 10-Millionen-Schweiz!

Wahlen 14. Juni 2026: DEINE Stimme zählt!

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Stadtpräsident Die Mitte

Auf dem Weg nach Rom? Wenn Verwaltungen ausser Kontrolle geraten.

Unsere Titelstory vom März («Luxusposten in der Stadtverwaltung Schlieren») hat ein grosses Echo ausgelöst. Viele zustimmende Rückmeldungen sind bei uns eingegangen, eine erfreuliche Bestätigung. Das zeigt, dass das Thema weit über die Politik hinaus Relevanz besitzt. Wir werden hier sicher genau hinhören, beobachten und weiter berichten. Versprochen. Jedoch soll erwähnt sein, dass dieses Thema allerorts relevant ist. Wie bereits Dr. med. Lorenzet in der Aprilausgabe treffend festhielt, sind öffentliche Verwaltungen durchaus attraktive Arbeitgeber: ein krisensicheres Umfeld und häufig überdurchschnittlich gute Entlöhnung. Dabei darf jedoch nie vergessen werden, dass diese Leistungen letztlich durch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler finanziert werden. Dieser Verantwortung müssen sich Verwaltung und Politik jederzeit bewusst sein.

Ein Blick in die Geschichte des Römischen Reiches zeigt, dass nicht nur äussere Einflüsse zu dessen Untergang führten. Auch innere Entwicklungen spielten eine entscheidende Rolle. Eine zunehmend aufgeblähte Verwaltung führte zu einer wachsenden Zahl an Beamten, die erhebliche Ressourcen banden. Gleichzeitig stieg die Steuerlast, um diesen Apparat zu finanzieren, was die Bevölkerung stark belastete. Immer komplexere Vorschriften und Regelwerke hemmten die wirtschaftliche Dynamik sowie die Eigeninitiative. Diese Kombination aus Bürokratie, eventueller Verschwendung und Überregulierung trug wesentlich dazu bei, die Stabilität des Reiches zu untergraben und seinen langfristigen Niedergang zu beschleunigen. Genau hier ist auch heute Wachsamkeit gefragt, in öffentlichen Verwaltungen allerorts. Positionen wie in dem Beispiel des Geschäftsführers, der neben der Gemeindeschreiberin und weiteren leitenden Funktionen auf hohem Lohnniveau finanziert wird, müssen kritisch hinterfragt werden. Es gilt sorgfältig zu prüfen, ob solche Stellen in dieser Form tatsächlich notwendig sind.

Richten wir den Blick historisch etwas weiter. Ein römisches Sprichwort lautet «Quo plures magistratus, eo minor libertas» – je mehr Beamte, desto weniger Freiheit. Dieser Gedanke ist erstaunlich zeitlos.

Die Verantwortung liegt bei den politischen Instanzen, im Sinne der steuerzahlenden Bevölkerung genau hinzusehen und bei Bedarf zu intervenieren. Denn letztlich tragen die Bürgerinnen und Bürger sowie das Gewerbe die finanzielle Last. Dies betrifft nicht nur die angesprochene

KMU- und Gewerbeverband Limmattal (KGVL) 8952 Schlieren, www.kgv.ch/gvl/ Pascal Stüssi, Präsident p.stuessi@stuessi-qs-management.ch Tel. 044 774 30 00

'Schmunzels Eggli

MEHR INFOS www.kgv.ch/gvl/

Wir schützen. Wir bewachen. KMU- UND GEWERBEVERBAND LIMMATTAL (KGVL)

TITELSTORY

Pascal Stüssi

T 044 774 30 00 | 24/7 erreichbar www.stuessi-qs-management.ch

Meine Nachbarin hat gerade ihre Kinder so laut angeschrien, dass sogar ich mir die Zähne geputzt habe und ins Bett gegangen bin.

s'Schämdi-Eggli Neid galt einst als eine der sieben Todsünden, bevor er unter dem neuen Namen «soziale Gerechtigkeit» zu einer der am meisten bewunderten Tugenden wurde.

Editorial 2 KGVL-Abstimmungsparolen 2 KGV-Abstimmungsparolen 2 HEV Limmattal 2 Emil Frey AG Schlieren 3 Kantonsratsgeflüster 3 Historische Koliumne 4 4. Zürcher Innovationstag 5 Senevita Limmatfeld 5 Ratgeber Gesundheit 6 Fortsetzung: Ja zur SVP-Initiative 6 Ratgeber Treuhand 7 Veranstaltungskalender 8 Feedback «TINA» 8 URDORF

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NV Fusspflege Scheurer

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DIETIKON 9 KMU-Story Senevita Limmatfeld 9 WABE 9 Parteiversammlung SVP Dietikon 10 1. Mai-Anlass SVP Dietikon 10 FCD Kabinengeflüster 11

Symbolbild

Bild: KI

Gemeinde, sondern gilt gleichermassen für viele andere Orte. Es darf nicht dazu kommen, dass sich schleichend Zustände entwickeln, die an überbordende römische Bürokratie erinnern. In diesem Sinne, geschätzte Leserschaft: Bleiben wir aufmerksam. Am Ende sollte Verwaltung nicht dazu dienen, das Leben durch übermässige Regulierung unnötig einzuschränken, sondern ein sinnvolles und ausgewogenes Miteinander zu ermöglichen – insbesondere im Umgang mit dem lokalen Gewerbe. Denn die Steuern zahlen letztlich wir alle. Dies gilt immer und überall.  Pascal Stüssi Präsident KMU- und Gewerbeverband Limmattal (KGVL) p.stuessi@stuessi-qs-management.ch

SCHLIEREN

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David Gym Stefano Kunz Wohnen am Stadtpark Christian Meier Semas IT

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WEININGEN – GEROLDSWIL – OETWIL A.D.L.

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Batix Schweiz AG NV Delag Elektrotech AG

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UITIKON WALDEGG

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Solaralag GmbH

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ENGSTRINGEN Nullpunkt AG

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BIRMENSDORF UND AESCH

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Gwärblerhöck Farrahs Haarlabor

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ABSTIMMUNG 14. JUNI 2026

Ja zur SVP-Initiative: «Die Frage ist nicht, ob wir können, sondern ob wir wollen!» Die Schweiz steht am Limit. Die SVP-Nachhaltigkeitsinitiative ist der einzig konsequente Weg. Klar, die Gegner schreien sofort «Chaos!». Sie behaupten, die Initiative würde Löhne, Arbeitsplätze und den Service Public gefährden. Doch es ist zu einfach, diese Forderungen als «SVP-Chaos» abzutun. Wer das tut, der verschliesst die Augen vor der täglichen Realität. Staus auf der Strasse oder im ÖV, teure Wohnungen, Integrationsprobleme in den Schulklassen usw. Die nackten Zahlen sprechen eine brutale Sprache: Allein im Kanton Zürich beträgt die Bevölkerungszunahme seit 2000 satte 32 Prozent, das sind 394'726 zusätzliche Menschen. Weiterlesen auf Seite 6

André Bender


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