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Freitag, 27. März 2026 | Auflage 48'000 Exemplare | 12. Jahrgang | Nr. 3
MOBILITÄT & LIFESTYLE
Offizielles Publikationsorgan des KMU- und Gewerbeverbandes Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Weiningen-Geroldswil-Oetwil a.d.L., Schlieren, Uitikon Waldegg und Urdorf
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10 Netzwerken im Seejogg
13 Neuer KGVU-Präsident
16 Baggern und Staunen
KMU- UND GEWERBEVERBAND LIMMATTAL (KGVL)
Rund 30 Unternehmerinnen und Unternehmer trafen sich im Café Seejogg in Weiningen und sorgten von Beginn an für eine offene, inspirierende Atmosphäre. Netzwerken à gogo.
An der 32. Generalversammlung des KMU und Gewerbeverein Uitikon Waldegg (KGVU) wurde Cédric Rigert zum neuen Präsidenten gewählt. Auch die Mitgliederbeiträge wurden erhöht.
Ein Networking-Anlass mit Helm statt Krawatte: Die Limmat Lounge lud ihre Community zu einem aussergewöhnlichen Blick hinter die Kulissen der Paul Brunner AG in Dietikon.
Artikel auf Seite 10
Artikel auf Seite 13
Artikel auf Seite 16
Editorial Kulturtipp Veranstaltungskalender 4. Zürcher Innovationstag Fortsetzung Titelstory Historische Kolumne Ratgeber Treuhand B2B | Reisen B2B | Lifestyle Ratgeber Gesundheit Kabinengeflüster FCD Rückblick «Billy Elliot» Emil Frey AG Schlieren Kantonsratsgeflüster
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SCHLIEREN
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Editorial David Gym 2. Women's Day Limmattal
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ENGSTRINGEN
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Ristorante La Qualità Villa Sonnenberg 1. Business-Lunch 2026
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WEININGEN – GEROLDSWIL – OETWIL A.D.L.
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Batix Schweiz AG Spitex rechtes Limmattal
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BIRMENSDORF UND AESCH
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Anlässe GVBA
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UITIKON WALDEGG
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Bistro Spilhöfler NV: Camic Clinics 32. GV KGVU
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URDORF
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68. GV GVU
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DIETIKON Editorial Rohrputz Loriol SVP Dietikon Limmat Lounge
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TITELSTORY
Luxus-Posten in der Stadtverwaltung Schlieren? – Bezahlt mit Steuergeldern! Die Stadtverwaltung Schlieren wird operativ von einem Geschäftsführer, Patrick Schärer, geführt. Dieses Modell wirft immer wieder Fragen auf – insbesondere mit Blick auf Effizienz, zeitgemässe Strukturen und den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern.
Pascal Stüssi
Schlieren leistet sich neben der politischen Führung durch den Stadtpräsidenten sowie den Stadtratsmitgliedern zusätzlich einen operativen Geschäftsführer und dies zu einer sehr guten Besoldung. Über seine Leistungsfähigkeit und Führungsstärke soll an dieser Stelle ganz bewusst nicht geurteilt werden, sondern exklusiv über das Geschäftsführermodell in Schlieren. Esh stellt sich immer von mehr Seiten die grundsätzliche Frage: Ist dieses Modell noch zeitgemäss in einer Stadt wie Schlieren?
Doppelte Strukturen – mit Mehrwert? Strategisch und politisch wird die Stadt durch den Stadtpräsidenten sowie den Stadtrat geführt. Darüber hinaus verfügt Schlieren mit der Stadtschreiberin über eine fachlich versierte und erfahrene Führungspersönlichkeit innerhalb der Verwaltung. Weshalb also zusätzlich ein Geschäftsführer als weiteres hochgradig mit Steuergeld teuer bezahltes Mitglied in der Führungsstruktur? Entsteht hier tatsächlich ein Mehrwert, oder vielmehr eine kostenintensive Doppelspurigkeit? Wohl im Fall Schlieren eher das zweite.
Fehlende lokale Verankerung Ein weiterer Aspekt betrifft die lokale Verbundenheit. Eine pulsierende Stadt wie Schlieren braucht eine standortorientierte, engagierte Führungspersönlichkeit mit Nähe zum Gewerbe, zu den Vereinen und zur Bevölkerung. Mag in kleineren Gemeinden anders sein. Wenn eine operative Führungskraft wie der genannte Geschäftsführer weder im Limmattal verankert ist noch ein erkennbares Interesse am lo-
s'Schämdi-Eggli Vor Kurzem war in den Medien zu lesen, dass das Schwarzfahren im öffentlichen Verkehr in der Schweiz massiv zugenommen hat. Verschwiegen wurde allerdings wie üblich die Rangliste nach Nationen. In der zweitletzten Januarwoche wurde im Raum Solothurn eine grossangelegte SchwarzfahrtenKontrolle durchgeführt. Dabei wurden bei über 50 Personen deren Daten aufgenommen, d.h. sie waren ohne gültiges Billett unterwegs. Darunter war ein Schweizer, der das Abonnement zu Hause vergessen hatte, im Weiteren drei mehr oder weniger notorische Drögeler… und der Rest waren Ausländer mit welchem Aufenthaltsstatus auch immer… Schöne neue Schweiz!
'Schmunzels Eggli Michael Segrada, neu gewählter FDPStadtrat von Dietikon hat seinen Wahlkampf unter das Motto «Dietikon soll glänzen» gestellt. Nun sind alle Dietikerinnen und Dietiker natürlich gespannt, ob und wie er seinen Worten Taten folgen lassen wird. Da Dietikon seit längerem ein massives LitteringProblem hat, wird dem Neo-Stadtrat die Arbeit in den nächsten vier Jahren sicher nicht ausgehen.
Die Stadtverwaltung Schlieren im Fokus.
kalen Umfeld zeigt, sind dies keine idealen Voraussetzungen. Schlieren braucht mehr als eine klassische «8-to-5»-Verwaltungschef – es braucht Identifikation, Präsenz und persönliches Engagement über die Bürozeiten hinaus. Eine Person mit Charisma und Führungsstärke/Leadership. Eine Person mit Unternehmerischer Weitsicht und nicht wirtschaftlichem Wissen. Stimmen die sagen, Schlieren braucht anstelle eines externen Geschäftsführer einen vollamtlichen Stadtpräsidenten mehren sich.
Weiterlesen auf Seite 3
ZUM ABSCHIED VON ALBERT SCHWEIZER
Vielen lieben Dank für alles, Albert Schweizer! «Mir hat die Arbeit immer sehr viel Freude gemacht», schreibt Albert Schweizer in seinem sehr persönlichen Editorial auf Seite 8. «Und sie wäre nie möglich gewesen ohne die grosse Unterstützung, die ich von der Politik, den Stadtbehörden, der Geschäftsleitung, meinen Kolleginnen und Kollegen auf der Verwaltung, den Wirtschaftsvertretenden, der Wirtschaftskammer und
KMU+Gewerbe Schlieren, der Gewerbezeitung «Das Limmattal» sowie der Bevölkerung erhalten habe. Schlieren ist definitiv zu meiner zweiten Heimat geworden!» Weiterlesen auf Seite 8
Albert Schweizer