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Freitag, 18. Juli 2025 | Auflage 48'000 Exemplare | 11. Jahrgang | Nr. 7
LUXUS
Offizielles Publikationsorgan des KMU- und Gewerbeverbandes Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Weiningen-Geroldswil-Oetwil a.d.L., Schlieren, Uitikon Waldegg und Urdorf
One Travel Golf Trophy 6
Flavio Friedrich im Interview 9
11 GF Daniel Ryf übernimmt
ürzlich hielt Andy Wetter sein GolfK turnier auf dem Golfplatz in Unterengstringen zum dritten Mal ab. Ein idealer Anlass, um Kundenkontakte zu hegen und zu pflegen.
m diesjährigen GVBA-Grillfest bei A schönstem Sommerwetter und feinen Apéro-, Grill- und Dessert-Speisen nahm sich der neue Präsident Flavio Friedrich kurz Zeit für ein Interview.
m 1. Juni 2025 hat Daniel Ryf die A Geschäftsleitung der Pensionskasse Alvoso von Thomas Schmidiger übernommen. Das Alvoso Forum fand im Swiss Science Center statt.
Artikel auf Seite 6
Artikel auf Seite 9
Artikel auf Seite 11
STANDPUNKT
Spital Limmattal – Das grosse Schweigen! Der Verkauf von Uroviva an den privaten Gesundheitskonzern Affidea ist vollzogen – still, leise, ohne öffentliche Diskussion. Text: Dr. med. Claudio Lorenzet, Bild: MnM
Es geht hier nicht um eine gewöhnliche Geschäftsentscheidung, sondern um die langfristige Ausrichtung eines öffentlich finanzierten Spitals, das tausende Menschen im Limmattal medizinisch versorgt. Umso erschreckender ist die weitgehende Stille, die diesen Vorgang begleitet hat – sowohl von Seiten der politischen Entscheidungsträger als auch von der lokalen Presse, die sich dem Thema bis heute nicht mit einer einzigen Zeile angenommen hat. Wo bleiben die kritischen Fragen der Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten? Wo ist der Verwaltungsrat, der erklären müsste, welche Rolle das Spital in der Wachstumsstrategie eines privaten Gesundheitskonzerns spielt? Wer steht hin und sagt der Bevölkerung ehrlich, was passiert ist – und was noch passieren könnte? Und wo ist die lokale Presse? Gerade die Medien haben in einer demokratischen Gesellschaft eine besondere Verantwortung. Sie sollen aufklären, hinterfragen, recherchieren – Missstände sichtbar machen. Wenn sie das nicht tun, entsteht ein gefährliches Vakuum. Ein Raum, den andere füllen – oft nicht mit Gemeinwohlinteressen, sondern mit wirtschaftlicher Logik, Renditedenken und Intransparenz. Doch genau das ist im Fall Spital Limmattal geschehen: Die Presse schweigt. Sie stellt keine Fragen, führt keine Interviews, bringt keine Berichte, obwohl ein öffentliches Spital Schritt für Schritt unter den Einfluss privater Investoren gerät. Diese Passivität ist nicht neutral – sie ist eine Entscheidung. Und sie ist gefährlich. Denn wer schweigt, wo er aufklären müsste, entzieht der Öffentlichkeit die Grundlage für fundierte Meinungsbildung. Wer nicht berichtet, verhindert die Debatte. Wer nicht recherchiert, schützt ungewollt jene, die lieber im Stillen handeln. Genauso tragen auch die politischen Entscheidungsträger Verantwortung, die sich in diesem Prozess auffällig zurückgehalten haben. Es war
die Bevölkerung selbst, die 2003 mit der Volksabstimmung zum Spitalneubau den klaren Willen geäussert hat: Ein öffentliches Spital in öffentlicher Hand. Heute erleben wir das Gegenteil: ein Spital mit wachsender Abhängigkeit von privaten Netzwerken, in dem zentrale Entscheidungen nicht mehr durch gewählte Gremien gesteuert werden, sondern durch strategische Investoren. Und dennoch: kein Wort von Ihnen, keine Erklärung, keine öffentliche Diskussion. Dabei hätte die Bevölkerung ein Anrecht auf volle Transparenz. Nicht nur als Zahler über Steuern und Krankenkassenprämien, sondern als legitimer demokratischer Souverän, dessen Vertrauen durch Ihr Schweigen gefährdet wird. Wer über Millionenbudgets mitentscheidet, muss auch erklären, wenn Strukturen ausgehöhlt, Eigentumsverhält-
s'SchämdiEggli
KMU- UND GEWERBEVERBAND LIMMATTAL (KGVL) Editorial Fortsetzung: Standpunkt Kantonsratsgeflüster Kolumne «Stand.» Veranstaltungskalender Emil Frey AG Schlieren Kabinengeflüster FCD B2B-Story Referendum Asylunterkunft Ratgeber Treuhand Historische Kolumne Ratgeber Gesundheit Finanzkolumne
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WEININGEN – GEROLDSWIL – OETWIL A.D.L.
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3. One Travel Golf Trophy
Schweigen im Limmi. Weiterlesen auf Seite 2
s'SchmunzelEggli
Im Leitartikel der letzten Ausgabe der Limmattaler Gewerbezeitung bekam die SVPGemeinderatsfraktion von Dietikon wegen ihres Verhaltens rund um die Abstimmung zur Asylmassenunterkunft an der Schöneggstrasse ordentlich ihr Fett weg.
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ENGSTRINGEN
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Business-Lunch GVE Restaurant Chriesihoger
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DIETIKON Cleantech Hub Dietikon
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BIRMENSDORF UND AESCH
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Interview Flavio Friedrich
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UITIKON WALDEGG
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Intergenerationen-Projekt
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URDORF
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20 Jahre Schmidinger Festservice
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SCHLIEREN
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ALVOSO Forum 2025 KMU Leaders Campus
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Zugegeben: Auch die anderen Fraktionen von links bis mitte-rechts hätten eigentlich dieselbe Kritik verdient. Aber bei diesen ist man es sich ja eher gewohnt, dass sie in gutgläubiger Manier alles durchwinken, was nach «armen Flüchtlingen» tönt. Unser Land und unser Volk werden die lasche Haltung unserer Politiker in wenigen Jahren bitter zu spüren bekommen. Ein Blick über die Grenzen zeigt, wohin die desaströse Reise in Westeuropa geht…
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