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Freitag, 30. Januar 2026 | Auflage 48'000 Exemplare | 12. Jahrgang | Nr. 1

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IMMOBILIEN

Offizielles Publikationsorgan des KMU- und Gewerbeverbandes Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Weiningen-Geroldswil-Oetwil a.d.L., Schlieren, Uitikon Waldegg und Urdorf

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11 Anstossen mit der neuen

16 Neujahrsanlass des GWGO

Standortförderin

in Weiningen

napp 60 Gäste lernten an NeuK jahrsapéro Schlierens neue Standortförderin Christina Doll kennen – die Nachfolgerin von Albert Schweizer.

Gewerbevereinsmitglieder erleben mehr. Dies kam beim persönlichen Networking am GWGO-Neujahrsanlass einmal mehr zum Tragen.

Artikel auf Seite 11

Artikel auf Seite 16

www.svp-dietikon.ch

Spannung pur im Bezirk Dietikon

Rainer Stüssi wagt eine politische Einordnung. Text: Rainer Stüssi, Bild: zVg

Am 8. März 2026 finden in allen 11 Gemeinden des Bezirks Dietikon, von Aesch bis Weiningen, die Erneuerungswahlen für die Exekutiven und Legislativen statt. Gleichzeitig kommen vier nationale Vorlagen zur Abstimmung: die Bargeld-Initiative, «200 Franken sind genug», die KlimafondsInitiative und die Individualbesteuerung. Dieses Wahl- und Abstimmungswochenende verlangt Parteien, Kandidierenden und Stimmberechtigten einen kühlen Kopf ab. Für das Gewerbe ist der Wahlsonntag von besonderer Bedeutung. In den Gemeinden braucht es weiterhin Unternehmerinnen und Unternehmer in den politischen Gremien. In den letzten Jahren ist deren Präsenz jedoch rückläufig. Die Belastung durch Betrieb, Familie und zunehmende administrative Auflagen sind hoch – politische Arbeit wird dadurch nicht einfacher. Dabei ist das Gewerbe das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Rund 3.2 Millionen Arbeitsplätze hängen davon ab. Gewinne sichern Investitionen, Innovation und Arbeitsplätze. Zudem sind sie Steuerzahler und leisten einen wesentlichen Anteil, so dass der Staatsapparat ‒ damit sind Schulen, Ge-

sundheit und Sicherheit gemeint - funktioniert. Dieses unternehmerische Denken muss auch in den kommunalen Parlamenten und Exekutiven vertreten sein. Im Bezirk Dietikon sind Unternehmerinnen, Unternehmer und wirtschaftsnahe Persönlichkeiten in Exekutiven und Legislativen sowie teilweise unternehmerisch denkende Staatsangestellte zwar präsent, aber klar in der Minderheit. Gleichzeitig treten vermehrt parteilose Kandidierende an. Das ist legitim, erschwert den Wählenden jedoch die politische Einordnung, da sie die «Katze im Sack» wählen. Parteien bieten zumindest eine erkennbare Haltung. Zudem bleibt eine ausgewogene Vertretung aller Generationen zentral. Ein Blick in die Gemeinden: • Dietikon: 11 Kandidierende bewerben sich um 7 Stadtratssitze. Im Parlament finden sich lediglich 3 Unternehmer unter 36 Mitgliedern (namentlich Konrad Lips, Michael Angstmann und Peter Metzinger). Wirtschaftsnahe Kräfte sind vor allem in SVP und FDP vertreten – ein stärkeres Gewicht dieser Parteien bleibt entscheidend, wobei auch ein gesunder Gegenanteil Sinn macht. • Schlieren: 9 Kandidierende für 7 Sitze. Der amtierende SP-Stadtpräsident wird von Kandidaten aus der Mitte und einem Parteilosen herausgefordert – ein intensiver Wahlkampf zeichnet sich ab. • Urdorf: Zwei Gemeinderäte und die Gemeindepräsidentin treten zurück. Für das Präsidium kandidieren drei Gewerbetreibende – Spannung ist garantiert. • Birmensdorf: 8 Kandidierende für 6 Sitze. Dies bedeutet eine Kampfwahl mit offenem Ausgang. • Aesch: Alle Bisherigen treten erneut an – ein ruhiger Wahlkampf scheint möglich. • Unterengstringen: 6 von 7 Gemeinderäten kandidieren erneut. Um einen Gemeinderatssitz kämpft die FDP und ein Parteiloser. Oder muss sogar jemand von den Bisherigen um seinen Sitz zittern? Um das Schulpräsidium kämpft der bisherige Präsident, er wird allerdings von seiner Kollegin aus dem Gremium angegriffen. Spannend.

• Oberengstringen: Alle Gemeinderäte treten wieder an. Um das Gemeindepräsidium kommt es zur Kampfwahl mit dem bisherigen Präsidenten und einer Herausforderin. • Weiningen: 5 von 6 Gemeinderäten treten erneut an, der freie Sitz könnte umkämpft werden. • Oetwil an der Limmat: Zwei Rücktritte, bislang sind 4 von 5 Sitzen besetzt – weitere Kandidaturen sind offen. • Geroldswil: 4 von 7 Gemeinderäten treten erneut an. Durch die Reduktion auf 6 Sitze, werden die zwei offenen Vakanzen wohl durch zwei FDPKandidaten besetzt. • Uitikon: 4 FDP-Kandidierende und 1 Parteiloser bewerben sich um 6 Sitze – der 6. Sitz gehört dem Schulpräsidium. Die Wahl des Gemeindepräsidiums sorgt für zusätzliche Spannung. Der 8. März 2026 wird zum politischen Stresstest bzw. zur Richtungsentscheidung für die Gemeinden im Bezirk Dietikon. 

Claudia Stüssi

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DIETIKON

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Wahlen 2026 Editorial SVP Dietikon Podcast Interview: Marco Bisa

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UITIKON WALDEGG

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SCHLIEREN

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KGS Neujahrsapéro Energiestadt Schlieren David Gym Wahlen in Schlieren

In den Gemeinderat

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KOMMUNALWAHLEN 2026

Der kommunale Wahlkampf 2026 verspricht Hochspannung. Nachfolgend eine politische Einschätzung von Rainer Stüssi, Präsident SVP Bezirk Dietikon.

Sicherheitsdienst | Security

Dietikon

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ENGSTRINGEN

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Editorial GVE Jahresschlusshock

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BIRMENSDORF UND AESCH

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Getroffen: Christian Daeniker

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URDORF

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NV: Wasinger Mediahouse

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WEININGEN – GEROLDSWIL – OETWIL A.D.L.

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GWGO Neujahrsanlass

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