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KOMMUNALWAHLEN 2026
Offizielles Publikationsorgan des KMU- und Gewerbeverbandes Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Weiningen-Geroldswil-Oetwil a.d.L., Schlieren, Uitikon Waldegg und Urdorf
11 Anstossen mit der neuen Standortförderin
Knapp 60 Gäste lernten an Neujahrsapéro Schlierens neue Standortförderin Christina Doll kennen – die Nachfolgerin von Albert Schweizer.
Artikel auf Seite 11
16 Neujahrsanlass des GWGO in Weiningen
Gewerbevereinsmitglieder erleben mehr. Dies kam beim persönlichen Networking am GWGO-Neujahrsanlass einmal mehr zum Tragen.
Artikel auf Seite 16
Spannung pur im Bezirk Dietikon
Der kommunale Wahlkampf 2026 verspricht Hochspannung. Nachfolgend eine politische Einschätzung von Rainer Stüssi, Präsident SVP Bezirk Dietikon.
Rainer Stüssi wagt eine politische Einordnung.
Text: Rainer Stüssi, Bild: zVg
Am 8. März 2026 finden in allen 11 Gemeinden des Bezirks Dietikon, von Aesch bis Weiningen, die Erneuerungswahlen für die Exekutiven und Legislativen statt. Gleichzeitig kommen vier nationale Vorlagen zur Abstimmung: die Bargeld-Initiative, «200 Franken sind genug», die KlimafondsInitiative und die Individualbesteuerung. Dieses Wahl- und Abstimmungswochenende verlangt Parteien, Kandidierenden und Stimmberechtigten einen kühlen Kopf ab.
Für das Gewerbe ist der Wahlsonntag von besonderer Bedeutung. In den Gemeinden braucht es weiterhin Unternehmerinnen und Unternehmer in den politischen Gremien. In den letzten Jahren ist deren Präsenz jedoch rückläufig. Die Belastung durch Betrieb, Familie und zunehmende administrative Auflagen sind hoch – politische Arbeit wird dadurch nicht einfacher.
Dabei ist das Gewerbe das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Rund 3.2 Millionen Arbeitsplätze hängen davon ab. Gewinne sichern Investitionen, Innovation und Arbeitsplätze. Zudem sind sie Steuerzahler und leisten einen wesentlichen Anteil, so dass der Staatsapparat ‒ damit sind Schulen, Ge-
sundheit und Sicherheit gemeint - funktioniert. Dieses unternehmerische Denken muss auch in den kommunalen Parlamenten und Exekutiven vertreten sein.
Im Bezirk Dietikon sind Unternehmerinnen, Unternehmer und wirtschaftsnahe Persönlichkeiten in Exekutiven und Legislativen sowie teilweise unternehmerisch denkende Staatsangestellte zwar präsent, aber klar in der Minderheit. Gleichzeitig treten vermehrt parteilose Kandidierende an. Das ist legitim, erschwert den Wählenden jedoch die politische Einordnung, da sie die «Katze im Sack» wählen. Parteien bieten zumindest eine erkennbare Haltung. Zudem bleibt eine ausgewogene Vertretung aller Generationen zentral.
Ein Blick in die Gemeinden:
Dietikon: 11 Kandidierende bewerben sich um 7 Stadtratssitze. Im Parlament finden sich lediglich 3 Unternehmer unter 36 Mitgliedern (namentlich Konrad Lips, Michael Angstmann und Peter Metzinger). Wirtschaftsnahe Kräfte sind vor allem in SVP und FDP vertreten – ein stärkeres Gewicht dieser Parteien bleibt entscheidend, wobei auch ein gesunder Gegenanteil Sinn macht.
• Schlieren: 9 Kandidierende für 7 Sitze. Der amtierende SP-Stadtpräsident wird von Kandidaten aus der Mitte und einem Parteilosen herausgefordert – ein intensiver Wahlkampf zeichnet sich ab. Urdorf: Zwei Gemeinderäte und die Gemeindepräsidentin treten zurück. Für das Präsidium kandidieren drei Gewerbetreibende – Spannung ist garantiert.
• Birmensdorf: 8 Kandidierende für 6 Sitze. Dies bedeutet eine Kampfwahl mit offenem Ausgang. Aesch: Alle Bisherigen treten erneut an – ein ruhiger Wahlkampf scheint möglich. Unterengstringen: 6 von 7 Gemeinderäten kandidieren erneut. Um einen Gemeinderatssitz kämpft die FDP und ein Parteiloser. Oder muss sogar jemand von den Bisherigen um seinen Sitz zittern? Um das Schulpräsidium kämpft der bisherige Präsident, er wird allerdings von seiner Kollegin aus dem Gremium angegriffen. Spannend.
Oberengstringen: Alle Gemeinderäte treten wieder an. Um das Gemeindepräsidium kommt es zur Kampfwahl mit dem bisherigen Präsidenten und einer Herausforderin.
Weiningen: 5 von 6 Gemeinderäten treten erneut an, der freie Sitz könnte umkämpft werden. Oetwil an der Limmat: Zwei Rücktritte, bislang sind 4 von 5 Sitzen besetzt – weitere Kandidaturen sind offen.
• Geroldswil: 4 von 7 Gemeinderäten treten erneut an. Durch die Reduktion auf 6 Sitze, werden die zwei offenen Vakanzen wohl durch zwei FDPKandidaten besetzt.
Uitikon: 4 FDP-Kandidierende und 1 Parteiloser bewerben sich um 6 Sitze – der 6. Sitz gehört dem Schulpräsidium. Die Wahl des Gemeindepräsidiums sorgt für zusätzliche Spannung.
Der 8. März 2026 wird zum politischen Stresstest bzw. zur Richtungsentscheidung für die Gemeinden im Bezirk Dietikon.
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KANTONSRATSGEFLÜSTER
Rückblick 2025 und Ausblick 2026
Früher galt das unausgesprochene Prinzip des Ausgleichs: Dir ein bisschen mehr, mir ein bisschen weniger – oder umgekehrt. Heute hingegen dominiert immer öfter das Denken «mir alles, dir nichts». Diese Entwicklung ist bedenklich, lässt sich aber durchbrechen, wenn jede und jeder Einzelne freiwillig Verantwortung übernimmt und Solidarität nicht nur fordert, sondern auch lebt.
Das Kantonsratsjahr 2025 war geprägt von Blockaden, neuen und gleichzeitig abgelehnten Gesetzen sowie einer ausgeprägten Ausgabeneuphorie auf Seiten der Linken und Grünen. Der sorgfältige Umgang mit Geld ging dabei zunehmend verloren, während Forderungen immer weiter ins Absurde gesteigert wurden. Während der Staatsapparat wuchert, kam es in der privaten Wirtschaft zu grossen Entlassungen. Kompromissbereitschaft war kaum mehr vorhanden – weder links noch teilweise rechts. Die Grünliberalen und «Die Mitte» erwiesen sich finanzpolitisch in der Steuerdebatte nicht als verlässliche Partner für
eine richtige und wichtige Senkung der Steuern zugunsten der Bevölkerung. Die links-grüne Seite musste «gegen ihren Willen» einer Steuersenkung von 3 Prozent auf 95 Prozent zustimmen, obwohl SVP und FDP eine Reduktion um 5 Prozent auf 93 Prozent bevorzugt hätten. Doch wie so oft gilt: lieber der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
Für das Kantonsratsjahr 2026 überwiegt dennoch die Hoffnung, dass Vernunft und Dialog zurückkehren. Gefragt sind Eigenverantwortung, der Blick über den eigenen Tellerrand und der Wille, auf ideologische Grabenkämpfe zu verzichten. Generationenkonflikte dürfen nicht weiter geschürt werden, und einseitige Ideologien – etwa im Strassenverkehr zwischen Velosektierer und motorisierten Individualverkehr sowie ÖV – sollten nicht länger über das Gesamtinteresse gestellt werden. Ebenso braucht es ein klares Stoppsignal gegen antidemokratische Tendenzen der linken Seite wie Farbanschläge oder Plakatzerstörungen sowie einen respektvolleren Umgang mit Andersdenkenden. Ich bin überzeugt, dass Politik wieder Politik für die Bevölkerung werden muss und nicht die staatliche Bedienmentalität fördern darf. Diese, vor allem von links-grüner Seite vorangetriebene Haltung, gleicht einer Belastung der Bevölkerung und kommt letztlich einer schleichenden links-grünen Korruption gleich.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein gutes neues Jahr 2026 mit spannenden Begegnungen und konstruktiven Diskussionen.
Rochus Burtscher Kantonsrat SVP, Dietikon
KMU- und Gewerbeverband Limmattal (KGVL) 8952 Schlieren, www.kgv.ch/gvl/ Pascal Stüssi, Präsident Tel. 044 774 30 00 p.stuessi@stuessi-qs-management.ch
MEHR INFOS www.kgv.ch/gvl/
OFFIZIELLES PUBLIKATIONSORGAN VON KMU- und Gewerbeverband Limmattal
VERANTWORTLICHER REDAKTOR Mohan Mani, daslimmattal@gewerbezeitungen.ch
REDAKTION: Gregor Biffiger, Sascha Ferg, Alfons G. Florian, Tis Hagmann, Thomas Landis, Joyce Lopes de Azevedo, Dr. med. Claudio Lorenzet, Mohan Mani, Dirk Mörz, Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Pascal Stüssi
KULTURTIPP «BILLY ELLIOT – DAS MUSICAL»
Vom Kinoerfolg zum Hit-Musical
«Billy Elliot – Das Musical» erzählt einfühlsam die Geschichte eines Jungen, der entgegen allen Konventionen eine Leidenschaft für Tanz entwickelt, die letztendlich nicht nur seine Familie, sondern die ganze Dorfgemeinschaft inspiriert.
Text: zVg, Fotos: René Tanner
Alles begann mit dem Tanzfilm «Billy Elliot», der im Jahr 2000 vom britischen Regisseur Stephen Daldry in England mit einem Produktionsbudget von lediglich 5 Millionen Pfund gedreht wurde. Die Geschichte spielt während des britischen Bergarbeiterstreiks 1984/1985 und dreht sich um den jungen Billy Elliot, der in einer Bergarbeiterstadt im Nordosten Englands aufwächst und gegen alle Erwartungen seiner Familie und Gesellschaft seinen Traum vom Balletttanz verfolgt. Der Film wurde am Filmfestival von Cannes im Mai 2000 uraufgeführt und eroberte die Herzen des Publikums in England und danach auf der ganzen Welt im Sturm. Über 109 Millionen USDollar spielte das bewegende Drama um den jungen Billy weltweit ein.
Vier Jahre später realisierte Stephen Daldry mit einem Budget von 5,5 Millionen Pfund die Musical-Version des Films.
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«Billy Eliot – The Musical» wurde an allen namhaften Musicalbühnen dieser Welt gezeigt, bis heute aber noch nie in deutscher Sprache inszeniert und aufgeführt. MAAG Moments konnte sich als erste Produktionsfirma im deutschsprachigen Raum die Rechte sichern und produzierte das Musical mit einem Budget von fünf Millionen Schweizer Franken für ihr eigenes Theater, die MAAG Halle in Zürich. Über 100'000 Personen haben das Erfolgsmusical in der MAAG Halle während der ersten Spielsaison bereits besucht. Nun läuft das Hitmusical mit der mitreissenden Musik von Elton John in der zweiten Spielzeit. Es spielt bis zum 29. März 2026 (mit Pause vom 16.2. – 5.3.26).
Mehr Infos: billy-elliot.ch
Die Gewerbezeitung «Das Limmattal» verlost 2x2 Tickets für die «Billy Elliot»-Vorstellung vom Freitag, 6. März 2026, um 19.30 Uhr in der MAAG Halle in Zürich. Zum Mitmachen und Gewinnen einfach eine E-Mail mit Betreff «Billy Elliot» senden an: filmredaktion@bluewin.ch Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss: 28. Februar 2026.
GRAFIK/DRUCKVORSTUFE: BST Design AG simone.bucher@bst-design.ch
VERTEILUNG: «Das Limmattal» wird durch Quickmail Planzer AG in alle Haushaltungen von Aesch, Bergdietikon, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an: info@gewerbezeitungen.ch Keine Zeitung «DAS LIMMATTAL» erwünscht: Mit der Bezeichnung: «Keine Gratiszeitungen» am Briefkasten erfolgt keine Zustellung.
DRUCK/PAPIER:
JANUAR 2026
31. | 14.44 Uhr | Kinder-Fasnachtsumzug, vom Zelgliplatz zur Stadthalle, Dietikon
21. | 20 Uhr | Gitarrenkonzert Los Acuña, Ref. Kirche Birmensdorf (Empanadas und Getränke ab 19 Uhr im Vorraum)
25. | 14 Uhr | Jass-
Alex Hallas (älterer Billy) und Noe Keller (Billy Elliot) beim Dream Ballet.
Billy Elliot (Moritz Fischli) setzt sich durch.
Noe Keller als Billy Elliot.
Rochus Burtscher
INTERVIEW MIT SONGÜL VIRIDÉN
Zu wenig Fachkräfte – braucht es
In der Wirtschaft, sowohl im Limmattal als auch in der gesamten Schweiz – herrscht vielerorts Fachkräftemangel. Doch woran liegt das eigentlich? Und vor allem: Was kann konkret dagegen getan werden?
Text/Bild: Pascal Stüssi
Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf das soziale Umfeld, und wie können Menschen besser in die Arbeitswelt integriert werden, die aktuell nicht oder noch nicht Teil davon sind? Zu diesen Fragen führte ich ein Interview mit einer Person, die sich politisch und praktisch intensiv mit diesen Themen auseinandersetzt. Songül Viridén gilt als pragmatische Macherin. Sie ist Stadträtin der Stadt Schlieren und steht aktuell dem Ressort Alter und Soziales vor. Zum Einstieg ein paar Quick Questions
Was ist Ihr aktueller Ohrwurm aus dem Radio? Songül Viriden: Taylor Swift – The Fate of Ophelia
Welche App benutzen Sie am häufigsten? Outlook und WhatsApp.
Was war ein lustiger Moment im Stadtrat?
Da gibt es einige. Wir sind ein gut funktionierendes Gremium, und es gibt immer wieder Momente, in denen wir gemeinsam lachen können. Besonders schön sind jeweils die Zitate, die Markus Bärtschiger (Stadtpräsident von Schlieren) zur Eröffnung der Stadtratssitzungen einbringt.
Wo verlieren Sie in Schlieren am ehesten die Nerven?
Ganz ehrlich: auch schon mal beim Zentrumskreisel. Und auch die Verzögerungen beim Umbau des Alterszentrums «Wohnen am Stadtpark» brauchen wirklich Nerven – weil es auf die Abteilung Alter direkten Einfluss hat.
Nun zum Thema. Der Fachkräftemangel beschäftigt Betriebe unterschiedlichster Branchen. Es fehlen Lehrlinge, aber auch Arbeitskräfte generell. Gleichzeitig gibt es Menschen, die nicht arbeiten können – oder teilweise auch nicht arbeiten wollen. Wo muss angesetzt werden? Songül Viriden bezieht dazu klar Stellung – aus ihrer Perspektive als Sozialvorsteherin.
Wie schätzen Sie die Situation ein? Gibt es Menschen, die arbeitsfähig wären, aber keine Chance auf dem Arbeitsmarkt erhalten?
Definitiv: Gerade Schulabgänger:innen sind grosse Chancen für Unternehmen, insbesondere als Lernende. Das ist bekannt, aber wir müssen noch besser darin werden, diese jungen Menschen ge-
«Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.» (Arthur Schopenhauer, 1788-1860, deutscher Philosoph)
s'Schämdi-Eggli
s'SchmunzelEggli
Aushang im Wartezimmer einer Arztpraxis:
mehr Mut?
zielt abzuholen. Auch bei Personen, die arbeitslos oder ausgesteuert sind und beim Sozialamt unterstützt werden, gibt es sehr viele gute Mitarbeitende mit grossem Potenzial. Arbeitgebende dürften hier gern manchmal etwas mutiger sein. Ein lückenhafter Lebenslauf oder eine persönliche Krise bedeuten nicht automatisch mangelnde Qualität oder mangelnde Leistungsfähigkeit. Im Gegenteil: Menschen, die eine neue Chance erhalten, zeichnen sich oft durch eine überdurchschnittliche Loyalität, Zuverlässigkeit und hohes Engagement aus.
Welche Rolle spielen Aus- und Weiterbildungen?
Zertifikate und Diplome sind wichtig – keine Frage. Sie bilden aber nicht das ganze Potenzial ab. Es gibt viele Stellensuchende, die ihr Handwerk durch jahrelange Praxis beherrschen, auch ohne das passende Diplom. Praxiserfahrung, echte Berufung und eine hohe Lernbereitschaft können manchmal formale Abschlüsse sogar übertreffen. Auch hier könnte ein mutiger Blick auf die tatsächlichen Kompetenzen zu wertvollen Mitarbeitenden führen.
Wie gelingt es, junge Menschen besser auf die Berufswelt vorzubereiten?
Das muss differenziert betrachtet werden. Mit Formaten wie «Dini Chance» im Limmattal oder die Lehrstellenbörse in Schlieren, die praktische Erfahrung ermöglichen, sind wir bereits sehr gut unterwegs – solche Initiativen müssen unbedingt weitergeführt und ausgebaut werden. Unser Bildungssystem ist insgesamt sehr gut, hat aber auch Optimierungspotenzial. Ich nenne das gerne die «Lebensschule».
Der Satz des Pythagoras bleibt wichtig, doch im Alltag und in der Berufswelt ist neben dem Wissen die Fähigkeit, sich selbst zu organisieren oder mit Geld umzugehen, ebenso entscheidend. Wie kann der Übergang von der Schule in den Arbeitsalltag besser gelingen?
Der Wechsel ist für viele Jugendliche sehr anspruchsvoll. Eine 40-Stunden-Woche, Leistungsdruck im Betrieb und in der Berufsschule und nur noch fünf Wochen Ferien ist für manche Jugendliche zu viel direkt nach der Schulzeit. Um diesen Übergang zu erleichtern, ist eine enge Verzahnung von Schule und Wirtschaft (wie auch im Lehrplan 21 gefordert) unbedingt notwendig. Mehr Praktika ab der Sekundarstufe sind absolut notwendig. Frühe aktive Einblicke in die Arbeitswelt helfen dabei, die eigenen Fähigkeiten realistisch mit den Anforderungen der Arbeitswelt abzugleichen. So gelingt der Übergang besser und reduziert die Wahrscheinlichkeit von Lehrabbrüchen. Je enger die Verzahnung zwischen Wirtschaft und Schule gelingt, desto mehr profitieren beide Seiten davon.
Eines muss uns bewusst sein: Junge Menschen sind unsere wirtschaftliche Zukunft. Wir müssen sie fordern und ebenso konsequent fördern.
Der Lehrplan 21 fordert diese Kompetenzen – wie Selbstorganisation, Eigenverantwortung und Finanzkompetenz – richtigerweise bereits ein. In der Praxis müssen wir nun sicherstellen, dass diese Themen im Schulalltag denselben Stellenwert erhalten wie die Theorie. Es kommt also auf die Umsetzung drauf an.
Zur Person: Songül Viridén Songül Viridén lebt in Schlieren, ist verheiratet und Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern. Sie ist sowohl HR- als auch Marketing- & Kommunikationsfachfrau und seit vier Jahren Mitglied des Stadtrats von Schlieren.
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Freunden etwas hinterlassen: so vermeidet man Streit
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an realsmart immo AG zur Auszeichnung als TOP-Dienstleister durch den
realsmart immo AG, der Immobiliendienstleister mit Herz und Verstand aus dem Limmattal erhält bereits im dritten Jahr das Zertifikat «TOP-Dienstleister» vom Schweizer Konsumentenbund. www.konsumentenbund.ch
Text/Bild: zVg
Frau Ludwig, was bedeutet diese Auszeichnung für Ihre Kund:innen und das realsmart Team?
Beatrice Ludwig: Das Label «TopDienstleister» erhalten nur herausragende KMU, die sich durch exzellenten Kundenservice hervorheben und kann daher hilfreich für eine zielführende Maklerauswahl sein. Unsere Kunden bestätigen in diesem Rahmen unsere Motivation für jedes Projekt, gross oder klein, die Extra-Meile zu gehen.
Was sind denn die Kriterien für die Kundenzufriedenheitszertifizierung?
Transparente, hochstehende Geschäfts-& Servicequalität, Vertrauen, Fairness sowie klare Kommunikation für Konsumenten und Unternehmen, kurz - all das, was auch uns antreibt.
Was schätzen Ihre Kund:innen an der realsmart immo AG besonders?
Unsere Arbeit zeichnet sich aus durch langjährige Expertise, gepaart mit persönlichem Engagement, grosser Leidenschaft und hohem Einfühlungsver-
mögen. Bei individueller Betreuung steht für uns immer der Kunde im Mittelpunkt. Wir erzielen kurze Verkaufszeiten & Höchstpreise und bieten auf Wunsch auch eine nicht öffentliche Vermarktung an.
In Kombination mit digitaler Vermarktung, haben wir Zugriff auf unser nationales und internationales Netzwerk mit über 10'000 Kontakten, die ein exklusives Wohneigentum erwerben möchten.
Eigentlich wollte ich einen fröhlicheren Text verfassen. Doch angesichts der Lage unserer Nation fühle ich mich verpflichtet, eine verantwortungsvolle Retrospektive zu schreiben.
Die Katastrophe von Crans-Montana ist vielschichtig – und ebenso vielsagend. Viele Schwerverletzte, viele Tote, darunter fast die Hälfte Minderjährige. In einer Nacht, in der man einen Neuanfang hätte feiern sollen. In Verbundenheit mit Freunden und Familie. Was für ein Verlust. Was für ein Schlag ins Herz der Schweiz.
Jeder menschliche Schutzmechanismus hat versagt: die Betreiber, die Behörden – und indirekt auch eine gesellschaftliche Haltung, an der sich die Opfer orientierten. Was meine ich damit?
In den sozialen Netzwerken zirkulieren zahlreiche Videos, die Jugendliche
selbst kurz vor der Katastrophe online gestellt haben. Man sieht sie johlend, lachend, tanzend. Nichtsahnend, dass die Situation jeden Moment eskalieren würde. Sie filmen, wie die Decke brennt. Musik läuft, Rap-Texte werden mitgerappt. Alles in kurzen Clips von kaum 30 Sekunden.
Man schaut diese Videos und denkt unwillkürlich: Was macht ihr da? Ihr müsst weg. Lauft!
Doch es sind keine Gefühle des Fingerzeigens, die hochkommen. Es sind Verwirrung und Ohnmacht. Der Wunsch, diese jungen Menschen zu retten.
Aber wovor eigentlich?
Wir selbst stellen alles online. Wir fotografieren jeden Moment unseres Lebens. Kein Christbaum ist dieses Weihnachten einem Handy entwischt. Mein eigener Beruf besteht darin, Kommunikationsstrategien für Online-Inhalte zu entwickeln. Ich verdiene mein Geld damit, dass Menschen möglichst oft auf Social Media sind. Zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer informieren sich heute hauptsächlich über Podcasts und nicht mehr über Printmedien. Die Mediennutzung hat sich grundlegend gewandelt.
Doch der Bedarf an menschlichen Werten – an christlichen Werten – ist
geblieben. Ohne sie verlieren wir den Kompass.
Wie Recherchen von Inside Paradeplatz zeigen, war das Wirtepaar finanziell so stabil, dass es Top-Immobilien ohne Bankkredit erwerben konnte. Im Grundbuch ist keine Hypothek eingetragen. Die Partys, die dort gefeiert wurden, waren luxuriös und zogen kein tiefverdienendes Publikum an.
Doch je mehr Enthüllungen ans Licht kommen – von Vorstrafen des Wirts bis hin zu fehlenden Kontrollen der Liegenschaft durch die Behörden in den letzten fünf Jahren –, desto klarer wird: Auch hier fehlte der Kompass. Das viele Geld hat geblendet. So sehr, bis die Bude lichterloh brannte und Unschuldige starben.
Was geschehen ist, muss nicht nur juristisch, sondern auch moralisch aufgearbeitet werden.
Wir können uns kein zweites CransMontana-Inferno leisten. Weder als Gesellschaft noch als Gewerbe. Verantwortung muss von allen getragen werden – von Betreibern ebenso wie von Gästen.
Auf ein neues, erfolgreiches, aber vor allem besonnenes Jahr 2026.
Joyce Lopes, nischenmarketing.ch
Dipl. Wirtschaftsprüfer/Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig.
Wenn jemand stirbt, wird sein Vermögen nach den Regeln des Erbrechts verteilt. Oft entstehen dabei Konflikte, weil der letzte Wille unklar ist oder nicht richtig festgehalten wurde. Wer also einem Freund oder einer Freundin etwas hinterlassen möchte, sollte das genau und rechtlich korrekt regeln.
Erbschaft Wer als Erbe eingesetzt wird, tritt rechtlich an die Stelle der verstorbenen
Person. Das bedeutet: Erben erhalten nicht nur Vermögen, sondern übernehmen auch Schulden. Mehrere Erben bilden eine Erbengemeinschaft, und hier entstehen oft Streitigkeiten, weil alles gemeinsam entschieden werden muss.
Vermächtnis oder Legat Ein Vermächtnis ist einfacher: Eine Person erhält einen bestimmten Gegenstand oder Geldbetrag, ohne Erbe zu werden. Zum Beispiel kann man im Testament festhalten: «Mein bester Freund Max Muster soll meine Briefmarkensammlung erhalten.»
Der Freund wird dann nicht Teil der Erbengemeinschaft, sondern hat nur einen Anspruch auf diesen Gegenstand.
Fazit: Unterscheiden Sie in Ihrem Testament klar zwischen Erbschaft und Vermächtnis. Verwenden Sie die Verben «vererben» und «vermachen» präzise, um Missverständnisse zu vermeiden. Achten Sie zudem darauf, dass die Pflichtteile von Ehepartnern und Kindern gewahrt bleiben. Werden diese verletzt, kann der Anspruch des Vermächtnisnehmers entsprechend gekürzt oder ganz aufgehoben werden.
Konsultieren Sie im Zweifelsfalle eine Fachperson.
Alfons G. Florian
Freude herrscht übers neue Top-Zertifikat.
KOLUMNE «NO OTHER JOYCE»
Joyce Lopes de Azevedo
B2B-IMMOBILIENSTORY
«Wichtig ist eine Vielfalt an Nutzungsbereichen»
Co-Working-Spaces schiessen aktuell wie Pilze aus dem Boden. Roger Krieg, CEO von Office LAB, ist seit über sieben Jahren in der Branche tätig.
Interview: Mohan Mani, Bild: zVg
Lohnen sich Co-Working-Spaces für Sie als Unternehmer so sehr?
Roger Krieg: Coworking ist alles andere als ein Selbstläufer – auch wenn die Vielzahl neuer Anbieter dies vermuten lässt. Erfolgreiches Coworking erfordert eine belastbare Organisation, klare Prozesse, professionelles Management, ein starkes Team und vor allem die richtigen Standorte. Mit dem wachsenden Angebot steigen auch die Ansprüche der Kunden, insbesondere an die Lage.
Eine zusätzliche Herausforderung sind Anbieter, die eigene Büroflächen wegen Homeoffice-Regelungen nicht mehr auslasten und diese als Shared Offices vermarkten. Sie bieten oft günstigere Preise, da es nicht ihr Kerngeschäft ist und unternehmerisch keine grosse Marge nötig ist. Allerdings entsprechen diese Flächen häufig nicht den klassischen Coworking-Standards – ein Vorteil für uns in städtischen Lagen, wo Services und Community stärker gefragt sind, während in peripheren Regionen eher schlichte Arbeitsplätze gesucht werden.
So oder so – gemäss einer Studie von Jones Lang LaSalle gibt es ein Potenzial für eine Verdreifachung der aktuell verfügbaren Coworking Fläche.
Was zeichnet einen guten CoWorking-Space aus?
Er überzeugt durch hochwertige Einrichtung, durchdachtes Design sowie
durch ergonomisch optimierte Flächen. Wichtig ist eine Vielfalt an Nutzungsbereichen – von offenen Arbeitsplätzen bis zu Rückzugsräumen-/Meetingräumen – sowie die richtige Balance zwischen Netzwerk und Privatsphäre. Genauso wichtig ist die Zusammensetzung der Mieterschaft. Für ein starkes Netzwerk braucht es eine heterogene Community mit vielen kleinen und mittleren Unternehmen. Das fördert den Austausch stärker als ein dominierender Grossmieter mit «verschwindenden» kleinen Mietern. Hier spielt Community-Building eine zentrale Rolle – angeleitet von einem Community Manager, der die Plattform schafft und die richtigen Menschen miteinander verbindet.
Sie betreiben gleich mehrere Standorte im Raum Zürich. Inwiefern unterscheiden sich diese?
Die Standorte in Zürich unterscheiden sich vor allem durch ihre Lage und Anbindung. Während der Baslerpark etwas ausserhalb der Stadtzentrums liegt, sind die Standorte Sihlcity und Rieterpark sehr zentral. Das spiegelt sich in Preisen und Zielgruppen wider: In der Stadt sind eher repräsentative Flächen gefragt, in peripheren Lagen klassische Arbeitsplätze mit mehr Platz für Austausch. Ein weiterer Unterschied in unseren städtischen Standorten sind die Eventflächen –hier spüren wir eine besonders hohe Nachfrage und kommen dieser mit professionell ausgestatteten Eventlocations auch nach. Auch die Betreuung variiert: Zentrale Standorte sind während der Bürozeiten durchgehend besetzt, während Community Manager an peripheren Standorten teils nur stundenweise vor Ort sind.
Während der Pandemie war Homeoffice angesagt: Heute ordern viele Firmen ihre Belegschaft wieder ins Office – oder in den Co-WorkingSpace?
Ja, die Tendenz, zurück ins Büro zu gehen, ist klar erkennbar. Die Pandemie selbst hatte meiner Meinung nach aber kaum direkten Einfluss auf die Nutzung von Coworking Spaces – entscheidend sind vielmehr die Strategien der Unternehmen hinsichtlich Sicherheit, Flexibilität und langfristiger Res-
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sourcen-Planung. Spannend ist in diesem Zusammenhang unser Modell mit mehreren Standorten: Firmen können damit die Arbeitswege ihrer Mitarbeitenden optimieren, da diese nicht nur im Hauptsitz, sondern auch in unseren anderen Spaces arbeiten können. Dieser Bedarf nimmt deutlich zu, nicht zuletzt auch durch die immer angespanntere Verkehrssituation.
Wie ist der Anteil von Privaten und Firmen, welche Ihre Services nutzen? Im Coworking-Bereich zählen wir ausschliesslich Unternehmen zu unseren Kunden – hauptsächlich sind es KMU mit 2 bis 90 Mitarbeitenden. Einzelunternehmer oder gar Private sind hier die Ausnahme. Anders beim Conferencing: Mit unseren Eventlocations bedienen wir vermehrt auch Privatpersonen, insbesondere für Anlässe am Abend oder am Wochenende.
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Elektrosmog – verstrahlt durch den Alltag
Elektrosmog ist wie ein leiser Gast, der nie geht. Man sieht ihn nicht, man hört ihn nicht, man kann ihn nicht greifen. Und doch ist er immer da.
Der 66-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, anerkannter Akupunkteur TCM/ASA und Mitglied Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Vespa und spaziert gerne mit seinem Boston Terrier «Rocco».
«Was man nicht sieht, glaubt man nicht», sagt ein altes Sprichwort. Genau darin liegt das Problem. Elektrosmog begleitet uns vom ersten Blick aufs Smartphone am Morgen bis zum letzten Scrollen vor dem Einschlafen. Oft wirkt er sogar dann weiter, wenn wir schlafen. WLAN-Router senden die ganze Nacht. Ladegeräte bleiben eingesteckt. Smartphones liegen auf dem
Nachttisch. Wir leben mitten in einem Meer aus Strahlung und nennen es Fortschritt. Doch alles hat seinen Preis, auch der Komfort. Elektrosmog entsteht überall dort, wo Strom fliesst oder Daten drahtlos übertragen werden. Das betrifft heute fast alles. Handys, Tablets, Laptops, Fernseher, Babyphones, Smartwatches, Router, Spielkonsolen. Die moderne Wohnung ist kein Rückzugsort mehr, sondern ein Technikraum. Während wir ständig erreichbar sein wollen, verliert unser Körper etwas Entscheidendes: Ruhe. Ohne Ruhe keine Kraft, und ohne Kraft keine Gesundheit.
In der Schweiz wird Elektrosmog ernster genommen als in vielen anderen Ländern. Der Staat hat klare Regeln erlassen, um die Bevölkerung zu schützen. Diese Regeln legen fest, wie stark Strahlung sein darf. Und sie sind bewusst streng. Der Gedanke dahinter ist einfach: Man soll Menschen schützen, bevor Schaden entsteht. Vorsorge statt Nachsorge. Oder anders gesagt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Doch auch die strengsten Regeln können nicht alles auffangen. Sie können nicht beantworten, was passiert, wenn ein Mensch jahrzehntelang täglich Strahlung ausgesetzt ist. Nicht plötzlich. Nicht dramatisch. Sondern still und dauerhaft. Steter Tropfen höhlt den Stein.
Offiziell heisst es, Elektrosmog verursache keine schweren Krankheiten, solange die Grenzwerte eingehalten werden. Diese Aussage ist korrekt. Aber sie greift zu kurz. Denn sie sagt nichts über Schlafstörungen, innere Unruhe, Erschöpfung oder Konzentrationsprobleme. Sie sagt nichts über feine Veränderungen, die sich schleichend entwickeln. Elektrosmog wirkt nicht wie ein Schlag, sondern wie ein Dauerreiz. Die Dosis macht das Gift, und genau diese Dauerbelastung wird oft unterschätzt.
Immer mehr Menschen berichten, dass sie schlecht schlafen. Sie liegen müde im Bett und finden trotzdem keine Ruhe. Sie wachen nachts auf, ohne zu wissen warum. Am Morgen fühlen sie sich erschöpft, obwohl sie lange im Bett lagen. Schlaf ist aber kein Luxusproblem. Schlaf ist die Grundlage für Gesundheit. In dieser Zeit regeneriert sich der Körper, das Immunsystem wird gestärkt, das Gehirn sortiert Gedanken und Gefühle. Wer dauerhaft schlecht schläft, zahlt irgendwann den Preis. Man kann nicht von der Kerze erwarten, ewig zu brennen, wenn sie ständig im Zug steht.
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Dellen-Drücktechnik ohne Farbschaden
Reparatur/Scheibenkonzept
Noch ernster ist die Lage bei Kindern. Kinder sind empfindlicher als Erwachsene. Ihre Körper befinden sich in Entwicklung. Ihr Nervensystem ist verletzlicher. Trotzdem wachsen sie heute mit drahtloser Technik auf, als wäre sie ein selbstverständlicher Teil des Lebens. Tablets im Kinderzimmer. WLAN rund um die Uhr. Smartphones schon im Primarschulalter. Niemand fragt das Kind, ob es das möchte. Niemand kann heute sagen, welche Folgen diese Dauerbelastung später haben wird. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr –und was Hänschen zu viel erträgt, trägt Hans vielleicht nicht mehr.
Wer diese Fragen stellt, gilt schnell als übertrieben oder technikfeindlich. Kritik stört. Zweifel bremsen. Elektrosmog passt nicht in eine Welt, die auf Wachstum, Vernetzung und Geschwindigkeit setzt. Technik verkauft sich besser als Vorsicht. Doch wer den Kopf in den Sand steckt, sieht die Gefahr erst, wenn es zu spät ist. Fortschritt ohne Verantwortung ist kein Fortschritt. Er ist ein Risiko.
Besonders widersprüchlich ist, dass ausgerechnet das Schlafzimmer oft der Ort mit der höchsten technischen Belastung ist. Smartphone auf dem Nachttisch. WLAN direkt hinter der Wand. Ladegeräte am Kopfende des Bettes. Alles bleibt eingeschaltet, auch wenn der Mensch abschalten soll. Man sägt nicht am Ast, auf dem man sitzt, und doch tun wir genau das Nacht für Nacht. Wir verlangen Ruhe von einem Körper, dem wir sie nicht geben.
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Marco Zmoos
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Wagistrasse 13
CH-8952 Schlieren
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Tel. 044 730 29 48 info @ zmoos-bodenbelaege.ch www.zmoos-bodenbelaege.ch
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Am Ende bleibt eine einfache, unbequeme Frage: Wie viel Belastung sind wir bereit zu akzeptieren, nur weil sie unsichtbar ist? Und wann beginnen wir, Technik wieder als Werkzeug zu sehen, nicht als ständigen Begleiter? Denn wer immer unter Strom steht, darf sich nicht wundern, wenn er irgendwann ausbrennt. Vorsorge ist deshalb kein Zeichen von Angst, sondern von Verantwortung. Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch menschlich sinnvoll. Vielleicht liegt die eigentliche Herausforderung nicht in der Strahlung selbst, sondern in unserer Bereitschaft, Grenzen zu setzen. Denn Fortschritt bedeutet nicht nur, Neues zu schaffen, sondern auch zu wissen, wann es genug ist. Wer nie abschaltet, verliert irgendwann den Kontakt zu sich selbst.
Beste Grüsse
Dabei wären viele Schutzmassnahmen erstaunlich einfach. Abstand halten. Geräte nachts ausschalten. WLAN im Schlafzimmer deaktivieren. Kabel statt Funk nutzen, wo es möglich ist. Das kostet kaum Geld. Es braucht keine Verbote. Es braucht nur Bewusstsein. Doch genau daran fehlt es. Wir haben gelernt, immer erreichbar zu sein. Immer online. Immer verbunden. Und verlernt, auf die Signale unseres Körpers zu hören. Wer ständig sendet, kann irgendwann nichts mehr empfangen. Elektrosmog ist kein Weltuntergang. Aber er ist auch kein harmloser Nebeneffekt. Er ist der stille Begleiter eines Lebensstils, der keine Pausen mehr kennt. Vielleicht liegt die grösste Gefahr nicht in der Strahlung selbst, sondern in unserer Gleichgültigkeit. In dem Gedanken: Es wird schon gut gehen. Doch Hoffnung ersetzt keine Vorsorge.
Dr. med. Claudio Lorenzet (clorenzet@bluewin.ch / www.lorenzet.ch)
Dr. med. Claudio Lorenzet
HISTORISCHE KOLUMNE
Plus jamais ça!
War ab 1984 Chef der Eidg. Militärbibliothek, von 2007 bis 2016 Chef der Bibliothek am Guisanplatz und gleichzeitig Stabsmitarbeiter des Vorstehers VBS (Bundesräte Adolf Ogi, Samuel Schmid, Ueli Maurer und Guy Parmelin). Zudem ist er Alt-Bezirksrichter in Brugg AG, Buchautor und Alt-Constaffelherr, 2003 bis 2013 war er Mitglied des aargauischen Grossen Rates.
Fünf Tonnen Granit stehen auf der Genfer Plaine de Plainpalais. Der Block erinnert an 13 Tote und 65 Verletzte. Nein, der 9. November 1932 war kein guter Tag der Schweizer Geschichte und mit der Inschrift werden wohl Schweizerinnen und Schweizer guten Willens stets einig gehen: Plus jamais ça, so etwas nie mehr!
Was war geschehen? Die Armee war auf Bitte der Genfer Regierung gegen eine nicht bewilligte Demonstration der Linken eingeschritten. Rekruten und Kader fühlten sich bedroht. Das überforderte Kader erteilte einen unklaren Schiessbefehl, das Blutbad war die Folge. Was aber war der Grund für die vom sehr weit links stehenden Léon Nicole zu verantwortende illegale Manifestation? Die legale, darum aber nicht weniger problematische öffentliche Anklage Léon Nicoles durch den faschistisch inspirierten Georges Oltramare im Gemeindesaal von Plainpalais. Nicole und Oltramare verkörperten die beiden Gefahren, zwischen denen in den Augen der Zeitgenossen der schweizerischen Demokratie der Untergang drohte, den kommunistischen und den faschistischen Totalitarismus. Um diese abstrakten Ausdrücke etwas konkreter zu machen, wird eine knappe Skizze der beiden Genfer Exponenten von Leninismus und Faschismus am Platz sein.
Léon Nicole: Generalstreikmann von 1918, Grossrat und Redaktor von linker Tendenz, nach dem Blutbad von 1932
wegen Anstiftung zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt (auch vorher und nachher gelegentlich hinter Gittern), später Staatsrat, Regierungspräsident, Förderer der Aufnahme von Kommunisten in die SP, Mann Stalins in Helvetien, 1944 Präsident der Partei der Arbeit, noch später aus der PdA ausgeschlossen. 1965 in Genf gestorben.
Georges Oltramare: Antisemitischer Schriftsteller, Gründer der faschistischen Bewegung Ordre politique national, nach dem Blutbad von 1932 Genfer Grossrat, im Zweiten Weltkrieg Angestellter der deutschen Okkupanten in Frankreich, vom Bundesgericht 1947 wegen Vergehen gegen die Unabhängigkeit der Schweiz drei Jahre hinter Gitter geschickt und 1950 von einem französischen Gericht wegen Kollaboration in Abwesenheit zum Tode verurteilt. 1960 in Genf gestorben.
Nicole und Oltramare hatten Anteil an der Verantwortung für das Blutbad. Beide profitierten politisch davon. Nicht zuletzt der schweizerischen Verankerung des Kantons Genf wegen liessen sich die unvermeidlichen Folgen der Tragödie von Plainpalais mit der Zeit überwinden. Die Armee kam allerdings gegen Ende 1932 massiv unter öffentlichen Druck. Bundesrat Rudolf Minger musste sich gegen den Vorwurf wehren, die Schweizer Armee sei eine Partei- oder eine Klassenarmee. Das Parlament verabschiedete noch im Dezember 1932 opportunistisch einen Sparbeschluss zulasten der militärischen Ausbildung.
Es war ein trübes Jahr: Die Arbeitslosenzahl stand bei über 54‘800. Die Prognosen waren noch schwärzer als die Realität, nicht nur auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch im Bankwesen.
Ernst Kull, ein Beobachter aus nächster Nähe, schildert aus dem Rückblick von sechs Jahren die Krise des schweizerischen Bankwesens im Jahr 1932:
«Die Lähmung des Produktionsapparates in unserer Volkswirtschaft einerseits, die Blockierung und Entwertung von Auslandforderungen
anderseits als Folgen des bekannten Zerfalles der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Schweiz und dem Ausland etwa seit 1930 führten um 1932 zu einer umfassenden Kreditkrise, die sich besonders gegen Bankinstitute mit internationalem Geschäftskreis wandte. Die Gefährdung des Vertrauens zu den Banken kam in massiven Geldrückzügen zum Ausdruck. Die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit breitete sich aus.»
So konnte es nicht weitergehen. Die Vereinigte Bundesversammlung schuf mit dringlichem Bundesbeschluss vom 8. Juli 1932 die «Darlehenskasse der Schweizerischen Eidgenossenschaft» Die Darlehenskasse war ein Notanker. Zum Beispiel für die erst 1931 gegründete Genfer Banque d'Escompte Suisse, welche allerdings nicht überlebte und 1935 liquidiert werden musste. Andere Banken konnten unter grossen Opfern gerettet werden. Das bedeutendste Beispiel ist die Schweizerische Volksbank, deren existentielle Krise sich bereits 1932 abzeichnete, wenn sie auch erst 1933 akut wurde.
Die Schlüsselpersönlichkeit für den Erfolg der Darlehenskasse war Ruggero Dollfus de Volckersberg, Nationalrat, Schlossbesitzer von Kiesen, 1932 Präsident des Verwaltungsrates der Darlehenskasse, später Generaladjutant der Armee. Dollfus und seine Mitkämpfer verhinderten in den kritischen Jahren 1932 bis 1935, als das Gesetz über die Banken und Sparkassen in Kraft trat, eine grosse schweizerische Finanzkatastrophe. Aber auch für die Zustände auf dem Finanzplatz gilt, auf das schwarze Jahr 1932 bezogen, bis zum Jüngsten Tag: Plus jamais ça!
Emil Frey Schlieren Lexus präsentiert:
OLYMPIA CURLING DAY
Samstag 14. Februar 2026 in der Curlinghalle Urdorf
Anlässlich der Olympischen Spiele ist dies die ideale Gelegenheit, vom Zuschauer zum Spieler zu werden! Programm:
14.00 Uhr
kleines Public Viewing im Curlingstübli der Curlinghalle Urdorf
Spiel der Männer zwischen Kanada und der Schweiz
17.00 Uhr
Schnuppercurling auf dem Eis für alle 19.00Uhr
kleines Public Viewing im Curlingstübli der Curlinghalle Urdorf Spiel der Frauen zwischen Kanada und der Schweiz
Eintritt frei – keine Anmeldung erforderlich Curling Club Limmattal
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Gönnen Sie Ihrem Fahrzeug nur das Beste!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Historiker
Fünf Tonnen Granit: Plus jamais ça!
KABINENGEFLÜSTER «FC DIETIKON»
Sportanlage Dornau: State of the Art – Nein, Flickwerk – Ja
Monatsthema Immobilien? Da hätte ich aus der Perspektive «FC Dietikon» auch noch etwas beizutragen.
Landauf, landab präsentiert sich der Amateurfussball vielerorts von seiner schönsten Seite: sattgrüne Plätze, moderne Garderoben- und Bistrogebäude, die eher an Begegnungszonen als an reine Zweckbauten erinnern. Fussballanlagen als Aushängeschilder ganzer Gemeinden – im Limmattal und weit darüber hinaus längst keine Seltenheit mehr.
Und dann gibt es da noch die ACUMAXARENA in der Dornau, Dietikon.
Als aktiver Spieler des FC Dietikon mit hundertfacher Vergleichserfahrung bei Gastmannschaften erlaube ich mir eine nüchterne, aber wohlwollende Feststellung: Unsere Infrastruktur ist über die Jahre stark gewachsen – allerdings nicht in die Höhe, sondern eher in alle Himmelsrichtungen. Was andernorts als durchdachtes Gesamtkonzept daherkommt, wirkt bei uns eher wie ein liebevoll
gepflegtes Provisorium, das mit viel Herzblut und begrenzten Mitteln zusammengehalten wird.
Platz 1 ist dabei ein treuer, wenn auch leicht launischer Begleiter. Nach kräftigen Unwettern verwandelt er sich regelmässig in die temporäre Heimat der berühmten Dornau-Enten, während unter der Oberfläche engagierte Maulwurffamilien fürs biologische Bodenmanagement sorgen. Fussball wird hier nicht nur gespielt – er wird mit der Natur ausgehandelt.
Platz 2 wiederum gleicht an guten Tagen einer anspruchsvollen Berg- und Talfahrt. An schlechteren Tagen kommt man fast auf die Idee, eine Kurtaxe zu verlangen – schliesslich ist das Training dort durchaus vergleichbar mit einem Aufenthalt im Voralpengebiet inklusive Höhentraining.
Auch das in die Jahre gekommene Clubhäuschen erzählt seine eigene, reichhaltige Geschichte. Man spürt sofort: Hier lebt Tradition. Gleichzeitig wird aber ebenso klar, dass der Spielraum für zeitgemässe Verbesserungen zunehmend schwindet. Die Garderoben und das Bistrogebäude erfüllen
zwar ihren Zweck – den heutigen Anforderungen werden sie jedoch nur noch bedingt gerecht. Darum blickt der FC Dietikon nach vorne. Das Fernziel ist klar – ein kompletter Neubau. Ein funktionales, modernes Prachtstück im Limmattal, das dem Verein, seinen Mitgliedern und insbesondere dem Nachwuchs eine langfristige Heimat bietet. Für dieses Projekt braucht es Unterstützung: Sponsoren, Gönnerinnen und Gönner sowie Menschen mit Bezug zum Fussball und zu Dietikon sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Jeder Beitrag – ideell oder finanziell – bringt uns diesem Ziel ein Stück näher. Vor Jahren war man bereits einen Schritt weiter, als Vorstandsmitglied Erich Müller ein umfassendes, privat finanziertes Projekt (Clubhaus-Sanierung und Aufstockung) durch einen Architekten erstellen liess. Irgendwie sind Pläne wohl im Estrich des Clubgebäudes gelandet.
Der FC Dietikon hat sportlich wie gesellschaftlich viel zu bieten. Es wäre an der Zeit, dass sich dies auch in der Infrastruktur widerspiegelt.
#DuBistWir!
WAHLEN 2026
«Solche Entscheide belasten nicht nur das Gewerbe»
Viele Polit-Kandidierende versprechen im Wahlkampf, dass sie sich fürs Gewerbe einsetzen – die Realität einige Monate später sieht dann aber oft anders aus. Die Gewerbezeitung befragte den Unternehmer Michael Angstmann.
Text: Mohan Mani, Bild: zVg «Es ist richtig, dass viele davon sprechen, sich für das Gewerbe einzusetzen, in der Realität passiert dann aber wenig», sagt der Unternehmer Michael Angstmann (Angstmann Mauerwerk GmbH). «Das zeigt sich aus meiner Sicht deutlich an der neuen Parkplatzverordnung. Solche Entscheide belasten nicht nur das Gewerbe, sondern alle Bevölkerungsschichten. Die MitteLinks-Mehrheit hat mit ihrem Vorge-
hen zusätzliche Kosten und Einschränkungen geschaffen, anstatt praxistaugliche Lösungen zu erarbeiten.»
Als Mitglied vom Vorstand von KMU & Gewerbe Dietikon hat Angstmann im letzten Jahr gemeinsam mit der Stadt Dietikon eine Veranstaltung zum Submissionsverfahren organisiert: «Mir war und ist es ein Anliegen, dass das Gewerbe Klarheit über diese Verfahren erhält und dass bei öffentlichen Bauprojekten das ansässige Gewerbe fair
berücksichtigt werden kann. Dieses Engagement zeigt, dass ich mich nicht nur im Gemeinderat, sondern auch ganz konkret für praktikable Lösungen und faire Rahmenbedingungen einsetze.»
Für den Gemeinderat kandidiert Angstmann erneut, weil er sich weiterhin engagiert und mit Sachverstand für seine Gemeinde einsetzen möchte: «Insbesondere für eine leistungsfähige Schule und gute Rahmenbedingungen für unsere Kinder. Mir ist es wichtig, die Perspektive des Gewerbes konsequent einzubringen und mich für pragmatische, einfache Lösungen starkzumachen.» Durch sein Engagement im
Vorstand von KMU & Gewerbe Dieti kon sowie seiner praktischen Er fahrung als Selbständiger im Baugewerbe weiss er, wo der Schuh drückt. «Diese Erfah rung möchte ich weiterhin nutzen, um realistische Entscheidungen mitzugestalten, die nicht nur dem Gewerbe, sondern der gesamten Bevölkerung zugutekommen».
Michael Angstmann
KMU & Gewerbe Dietikon, Der Wirtschaftsverband, unterstützt folgende Kandidaten bei den Wahlen am 8. März 2026:
Hoch- und Tiefbau
Umbauten
Renovationen
Betonbohrungen
Kundenmaurer
info@paulbrunnerag.ch
www.paulbrunnerag.ch
044 740 84 54
Für den Stadtrat und den Stadtpräsidenten: Roger Bachmann, SVP Dietikon, als Stadtrat und Stadtpräsident Lucas Neff, Grüne Dietikon, als Stadtrat Mirjam Peter, SVP Dietikon, als Stadträtin Michael Segrada, FDP Dietikon, als Stadtrat
Für den Gemeinderat: Liste 1 SVP Dietikon und Liste 4 FDP Dietikon
wählen!
KMU + Gewerbe Dietikon
Patrick S. Proamer, Vorstand / Seniorenobmann FC Dietikon
Patrick S. Proamer
EDITORIAL
Weichenstellung für ein wirtschaftsstarkes Dietikon
Am 8. März 2026 entscheidet Dietikon über seine politische Zukunft für die nächsten vier Jahre. Für uns als KMU + Gewerbe Dietikon ‒ Der Wirtschaftsverband ‒ ist klar: Unsere Stadt braucht eine Exekutive und eine Legislative, die für die Anliegen der lokalen Wirtschaft sich einsetzen, bürokratische Hürden abbauen und die Standortattraktivität aktiv fördern.
Ein starkes Gewerbe ist das Rückgrat unserer Gesellschaft – es sichert Arbeitsplätze, bietet Lehrstellen und sorgt für ein lebendiges Stadtleben. Damit dies so bleibt, benötigen wir Persönlichkeiten im Stadtrat, die über Sachverstand, Führungserfahrung und klare Visionen verfügen.
Wir unterstützen daher aus voller Überzeugung folgende Kandidaten und Kandidatin für den Stadtrat (Exekutive):
Roger Bachmann (SVP): Als bewährter Stadtpräsident und Stadtrat steht er für Kontinuität und eine verlässliche bürgerliche Politik. Wir unterstützen seine Wiederwahl als Stadtrat und Stadtpräsident.
• Mirjam Peter (SVP): Mit ihrer Erfahrung bereichert sie den Stadtrat und vertritt konsequent die Interessen einer lösungsorientierten Politik und setzt sich für das duale Bildungssystem ein.
• Michael Segrada (FDP): Er bringt die nötige wirtschaftspolitische Kompetenz ein, um Dietikon als attraktiven Unternehmensstandort weiterzuentwickeln.
• Lucas Neff (Grüne): Mit ihm setzen wir auf einen konstruktiven Dialog, in Themen wie Nachhaltigkeit, damit die wirtschaftliche Dynamik gewinnbringend vereint wird.
Auch im Gemeinderat brauchen wir bürgerliche Mehrheiten, die nicht gegen, sondern mit dem Gewerbe zusammenarbeiten. Nur mit einer vernünftigen Gebühren- und Steuerpolitik sowie Weitsicht und Realitätssinn bei notwendigen Investitionen können wir die anstehenden Herausforderungen meistern. Wir empfehlen Ihnen daher für die Wahl des Gemeinderates (Legislative):
• Liste 1: SVP Dietikon
• Liste 4: FDP Dietikon
Setzen Sie am 8. März 2026 ein Zeichen für ein wirtschaftsfreundliches Dietikon. Gehen Sie wählen und unterstützen Sie diejenigen Unternehmer und Unternehmerinnen, die sich für Arbeitsplätze in unserer Stadt einsetzen.
Für den gesamten Vorstand: Alfons G. Florian, Präsident KMU + Gewerbe Dietikon Der Wirtschaftsverband
Wahlauftakt I: Dreikönigskuchenverteilung
Zum Auftakt der Erneuerungswahlen 2026 fanden sich am 6. Januar 2026 um 05.45 Uhr und bei eisiger Kälte (-11°C) die Kandidierenden der SVP Dietikon zur Verteilung des traditionellen Dreikönigskuchen ein. Dieser Anlass wurde am Bahnhof
Dietikon und am Bahnhof Glanzenberg durchgeführt. Über 700 «Stückli» wurden so an die Bevölkerung verteilt, wofür sich alle herzlich bedankten und wir viel positiven Zuspruch erhielten. Und wie es bei der SVP ist, jeder und jede durfte sich freuen, König zu werden!
Nach knapp einer Stunde waren alle 700 «Stückli» weg und wir freuen uns bereits heute auf den nächsten Anlass, um mit der Bevölkerung ins Gespräch zu treten. In der Zwischenzeit wünschen wir der ge-samten Bevölkerung von Dietikon ein spannendes neues Jahr mit guter Gesundheit.
Rochus Burtscher, Präsident SVP Dietikon
SVP DIETIKON
V.l.n.r. Koni Lips, Rico Iacovelli, Markus Erni und Peter Jüstel.
Rémon Freundorfer und Jean-Jacques Isler. Mathias Wischenbart und Rudolf Marty.
Alfons G. Florian
PODCAST-INTERVIEW MIT MARCO BISA
«Das Limmattal»-Podcast
Nr. 2 ist live!
Die Gewerbezeitung traf den Dietiker Polizeichef Marco Bisa zum Podcast-Interview. Kostenlos zu hören auf gewerbezeitungen.ch/ clips-podcast/ sowie auf unserem Instagram-Kanal «DasLimmattal».
Text/Bild: Mohan Mani
Marco Bisa steht seit vielen Jahren für eine moderne, bürgernahe und verantwortungsbewusste Dietiker Polizeiarbeit. In seiner Funktion setzt er sich täglich dafür ein, Sicherheit, Ordnung und Vertrauen im öffentlichen Raum zu gewährleisten und dabei den Dialog mit der Bevölkerung aktiv zu pflegen. Für Marco Bisa ist Polizeiarbeit weit mehr als die Durchsetzung von Regeln – sie bedeutet Präsenz zeigen, zuhören, vermitteln und vorausschauend handeln.
Seine Arbeit ist geprägt von hoher Fachkompetenz, klarer Haltung und einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Gesellschaft. Ob im Einsatzalltag, in der Zusammenarbeit mit anderen Behörden oder im direkten Kontakt mit Einwohner:innen von Dietikon: Marco Bisa legt grossen Wert auf Transparenz, Respekt und lösungsorientiertes Handeln. Besonders wichtig ist ihm, dass Sicherheit als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden wird, bei der Prävention, Aufklärung und Vertrauen eine zentrale Rolle spielen.
Durch sein Engagement trägt Marco Bisa massgeblich dazu bei, dass sich die Stadt Dietikon als lebenswerter und sicherer Ort weiterentwickeln kann. Sein Wirken steht exemplarisch für eine Polizei, die nahe bei den Menschen ist, Herausforderungen professionell begegnet und den Wandel der Gesellschaft aktiv mitgestaltet. Auch sagte er beim Interview mit der Gewerbezeitung spontan für einen «DasLimmattal»-Podcast zu: ohne Drehbuch, authentisch und aus dem Moment heraus – Reinhören via gewerbezeitungen.ch/clips-podcast/ oder via unseren Instagram-Kanal «DasLimmattal» lohnt sich!
Nächster Redaktions-/Anzeigenschluss: FREITAG, 6. FEBRUAR 2026 redaktion@das-limmattal.ch
Treuhand mit Familientradition heute zukunftssicher, morgen generationsstark
Restaurant Ochsen
Traditionell, gut bürgerliche Küche Saisonal wechselnde Spezialitäten vielseitige Fleisch- und vegetarische Gerichte auserlesene Weine 3-Gänge Menüs ab CHF 17.80 über Mittag Jeden Dienstagabend Spaghetti Plausch «All you can Eat» Jeden Donnerstagabend Ochsen Dinner, 3 Gänge für CHF 53 80 Oberdorfstrasse 36, 8953 Dietikon Telefon 043 322 53 64 / www.ochsen-dietikon.ch
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Marco Bisa ist ein langjähriger Medienprofi und hat Spannendes zu erzählen.
NEUJAHRSAPÉRO KMU & GEWERBE SCHLIEREN
Anstossen mit der neuen Standortförderin
Knapp 60 Gäste fanden auch in diesem Jahr den Weg in die Trublerhütte zum traditionellen Neujahrsapéro – darunter auch Schlierens neue Standortförderin.
Text/Bilder: Mohan Mani
Bei einem geselligen Fondueplausch tra fen sich zahlreiche Mitglieder, um ge meinsam ins neue Jahr zu starten und sich auszutauschen. Nebst viel Polit-Prominenz und zahlreichen Gwerbler:innen begrüsste der Vereinspräsident Thomas Landis auch Albert Schweizers Nachfolgerin Christina Doll vor Ort. Überhaupt bot der Anlass eine ungezwungene Atmosphäre zum Netzwer ken. Und dies geht bekanntlich von Ange sicht zu Angesicht am allerbesten. Neumit glieder sind herzlich willkommen.
Mehr Infos: kgschlieren.ch
1. Albert Schweizer stellt seine Nachfolgerin Christina Doll vor.
2. Thomas Landis freut sich über fast 60 Gäste.
3. Vorstandsmitglieder Brigitte Del Bon und Stephan Bernet verstehen sich prächtig.
4. Das Küchenteam Alex (r.) und Dona gibt alles.
5. Auch das Team vom Pneushop Sergio Pallaoro GmbH ist vor Ort.
Schlieren erhält das Label «Energiestadt Gold» für weitere vier Jahre
Die Stadt Schlieren erhält zum zweiten Mal in Folge die Goldauszeichnung als Energiestadt für ihr energie- und klimapolitisches Engagement. Das Aktivitätenprogramm zur Re-Zertifizierung umfasst verschiedene Bereiche und beinhaltet die beschlossenen Massnahmen zur Erreichung des Netto-Null-Ziels 2040.
Text/Bild: zVg
Die Stadt Schlieren ist seit 2008 Energiestadt und wurde 2021 erstmals mit dem Label «Energiestadt Gold» ausgezeichnet. Nun erhält sie die Zertifizierung für weitere vier Jahre. Das Label «Energiestadt Gold» zeichnet Städte und Gemeinden aus, die mit ihrem Einsatz besonders ambitionierte Energie- und Klimaschutzziele verfolgen. Das Zertifikat wird für nachweisbare und vorbildliche Resultate in der kommunalen Energie- und Klimapolitik verliehen.
«Die erneute Auszeichnung mit dem Energiestadt Gold-Label ist eine grosse Ehre und zeigt uns, dass wir als Stadt auf dem richtigen Weg sind» betont Beat Kilchenmann, Stadtrat und Vorsteher des Ressorts Werke, Versorgung und Anlagen. «Gleichzeitig ist die Auszeichnung auch ein Ansporn, unsere
KGV Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon)
KMU- und Gewerbeverein Uitikon 8142 Uitikon, kgvu.ch
Sven Eltzschig, Präsident praesident@kgvu.ch Tel. 076 242 32 63
MEHR INFOS kgvu.ch
Ziele in der Energie- und Klimapolitik weiterhin konsequent zu verfolgen.»
Handlungsfelder und Massnahmen zur Re-Zertifizierung
Der Stadtrat der Stadt Schlieren beschloss im Jahr 2023 die Netto-NullStrategie mit Zielen und Massnahmen zur Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2040. Hierfür wurden konkrete Massnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern definiert.
Diese Massnahmen der Netto-NullStrategie galten zugleich auch als Aktivitätenprogramm für die "Energiestadt Gold" Re-Zertifizierung. Im Bereich Energie umfasst dies beispielsweise den Ausbau des Fernwärmenetzes sowie die Verwendung erneuerbarer Energien für städtische Liegenschaften und die Stärkung der Kreislaufwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Beat Kilchenmann, Stadtrat und Vorsteher des Ressorts Werke, Versorgung und Anlagen, mit dem «Energiestadt Gold»-Zertifikat
Über den Realisierungsgrad der Mass nahmen und Aktivitäten wird regel mässig in der Energiekommission be richtet. So wird sichergestellt, dass in einem sich stetig verändernden Umfeld neue Themen und Rahmenbedingun gen aufgenommen und abgebildet wer den können.
BRAND REPORT DAVID GYM ZH-WEST
Auf ein gutes Fitnessjahr 26
Wir wünschen allen Limmattalern einen guten Start in ein starkes 2026.
Text: zVg
Hast auch du dir vorgenommen, mehr Bewegung in deinen Alltag einzubauen, die Ernährung umzustellen, besser auf deine Gesundheit zu achten – wir vom David Gym ZH-West unterstützen dich dabei.
Lust auf Kampfsport? Auch da bist du bei uns an der richtigen Adresse. Egal ob Brazilian Jiu Jitsu (ab 4 Jahren), Boxen oder Kickboxen – die besten Trainer findest du bei uns.
Wir laden dich herzlich ein, uns kennen zu lernen. Vereinbare noch heute einen unverbindlichen Beratungstermin, wo wir dir unser Gym und die verschiedenen Möglichkeiten zeigen kön
Egal ob du abnehmen oder zunehmen möchtest, ob du zum ersten Mal mit tag besser zu meistern, macht dich belastbarer und ausgeglichener.
KMU & Gewerbe Schlieren 8952 Schlieren info@kgschlieren.ch, kgschlieren.ch @kg_schlieren @KMUundGewerbeSchlieren Thomas Landis, Präsident praesident@kgschlieren.ch Tel. 044 730 73 33
MEHR INFOS kgschlieren.ch
Wo neun Kandidierende
Nicht nur das Stadtpräsidium, sondern auch weitere Schlieremer Stadtratssitze sind hart umkämpft. Die Gewerbezeitung konfrontierte alle Kandidierenden mit denselben Fragen. Aber urteilen und wählen Sie selbst!
Wer sind Sie (beruflich/privat)?
Ich bin Volkswirtschaftler und darf
Stadtpräsident, Kantonsrat und Verwaltungsratspräsident des Spital Limmattal sein.
Warum wollen Sie in den Stadtrat, bzw. was wollen Sie da bewirken?
Seit Jahren setze ich mich für ein gutes und gerechtes Zusammenleben in der Stadt Schlieren ein. Dazu gehört nicht nur eine gute Infrastruktur, sondern auch, dass wir die grossen Krisen unserer Zeit gemeinsam lösen.
Wie werden Sie bei einer Wahl in den Stadtrat die Schlieremer KMU‘s und das Gewerbe unterstützen? Oder gibt es bereits konkrete Tatbeweise?
Ich habe mit der von mir initiierten Wirtschaftsstrategie der Stadt Schlieren erstmalig ein zielgerichtetes Instrument geschaffen, um die Wirtschaft effektiv zu unterstützen. (https://www.schlieren.ch/standortfoerderung/66511). Die Strategie wird dieses Jahr erneuert und entsprechende Massnahmen erlassen.
Wer sind Sie (beruflich/privat)?
Ich bin seit nahezu 25 Jahren bei der Visana Krankenkasse tätig und ergänzend in der Garage Brogli AG im Büro- sowie Reinigungsbereich beschäftigt. Geboren wurde ich in Schlieren und lebe dort bis heute. Ich bin verheiratet und habe drei Kinder im Alter von 16 bis 20 Jahren. Wir halten einen Hund, mit dem ich gerne spazieren gehe. In meiner Freizeit leite ich zudem die Ortsvertretung Schlieren von der Pro Senectute.
Warum wollen Sie in den Stadtrat, bzw. was wollen Sie da bewirken? Seit 12 Jahren bin ich im Gemeinderat aktiv, und ich halte den jetzigen Zeitpunkt für geeignet, nochmals Neues anzupacken. Mein Ziel ist Beständigkeit zu fördern: Es muss nicht immer Neues geschaffen werden; Bewährtes soll fortgeführt werden. Eine zentrale Forderung ist eine bessere Finanzüberwachung, sodass die Ausgaben nicht die Einnahmen übersteigen. Zudem möchte ich der älteren Bevölkerung eine stärkere Stimme geben.
Wie werden Sie bei einer Wahl in den Stadtrat die Schlieremer KMU‘s und das Gewerbe unterstützen? Oder gibt es bereits konkrete Tatbeweise?
Ich bin mit der Übernahme der Garage Brogli AG durch meinen Mann und mich der unmittelbaren Reichweite der Sorgen und Bedürfnisse der KMU’s nähergekommen. Es ist mir bewusst, wie wichtig es ist, laufende Kosten decken zu können, und dass dies nicht immer einfach ist. Durch einen verstärkten direkten Kontakt mit dem KMU & Gewerbe Schlieren erhoffe ich mir, deren Anliegen besser zu verstehen und aktiv zu vertreten. Gerne werde ich mich für die Belange der KMU’s einsetzen.
Wer sind Sie (beruflich/privat)?
Ich kenne die Geschäfts- und Arbeitswelt aus allen Perspektiven. Vom «Büezer» mit klassischer Berufslehre bis zum höheren Kader und von der eigenen Einzelunternehmung über KMU-Betriebe bis zum Weltkonzern. Privat bin ich Vater von drei Töchtern, Beziehungsstatus «vergeben».
Warum wollen Sie in den Stadtrat, bzw. was wollen Sie da bewirken?
Ich bin der Meinung, man sollte dieses Amt mehr als nur eine Amtsperiode lang ausüben. Einerseits für eine gewisse Kontinuität des Gesamtgremiums und weil man eine gewisse Zeit braucht, um Dinge bewirken zu können. Ich möchte Mitglied eines Stadtrates sein, der Schlieren im Rahmen seiner Möglichkeiten möglichst sinnvoll und realitätsnah weiterentwickelt. Von der Schule, über den Verkehr und Umweltthemen bis zu gesunden Finanzen. Und selbstverständlich soll die Gesellschaft/Bevölkerung dabei nicht zu kurz kommen und Entscheide mittragen können.
Wie werden Sie bei einer Wahl in den Stadtrat die Schlieremer KMU‘s und das Gewerbe unterstützen? Oder gibt es bereits konkrete Tatbeweise? Ich bin mit Wirtschaft und Gewerbe gut vernetzt und höre deren Stimme. Bei jedem zu treffenden Entscheid denke ich an deren Anliegen und berücksichtige sie, wenn immer möglich, so wie ich es in der Vergangenheit immer getan habe.
Wer sind Sie (beruflich/privat)?
In Schlieren, wo ich mit meiner Familie wohne, habe ich bereits mehr als die Hälfte meines Lebens verbracht. Ich bin ausgebildete Historikerin und Archäologin, Primarlehrerin sowie Kulturmanagerin. Zur Zeit bin ich amtierende Schulpflegerin und vertrete den Bezirk Dietikon als Kantonsrätin in der Kommission für Bildung und Kultur.
Warum wollen Sie in den Stadtrat, bzw. was wollen Sie da bewirken? Seit vielen Jahren setze ich mich politisch, beruflich und ehrenamtlich für Schlieren ein und im Stadtrat habe ich die Möglichkeit, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Ich stehe ein für eine starke Schule, für einen Lebensraum mit vielen Grünflächen und Erholungszonen, für Artenschutz, für unsere Goldauszeichnung «Energiestadt» und somit für energieeffizientes Bauen und die CO2-Reduktion.
Wie werden Sie bei einer Wahl in den Stadtrat die Schlieremer KMU‘s und das Gewerbe unterstützen? Oder gibt es bereits konkrete Tatbeweise? Als Bildungspolitikerin ist Wirtschaft bisher nicht mein Kernthema und falls ich Stadträtin werde, halte ich mich für alle Ressorts offen. Ich schätze KMU’s, die innovative Ideen mit ökologischen Werten verbinden, Start-ups, die nachhaltig, modern, interdisziplinär und vernetzt agieren. Insbesondere KMU’s, die sich dazu noch auf regionale Produkte und Dienstleistungen spezialisieren, haben meine volle Unterstützung.
Markus Bärtschinger, SP
Sarah Impusino, Mitte
Beat Kilchenmann, SVP Livia Knüsel, Grüne
um sieben Sitze kämpfen
Wer sind Sie (beruflich/privat)?
Ich bin seit mehr als 24 Jahren in Schlieren zuhause, verheiratet, und Vater von zwei erwachsenen Söhnen. Ich darf seit 12 Jahren als Mitglied des Stadtrates die Geschicke von Schlieren mitgestalten, habe seit bald 30 Jahren eine Einzelfirma für Beratung und Schulung im Bereich von Auftrittskompetenz und politischer Kommunikation (KUBUS - Kunz Beratung und Schulung) und aktuell zwei VR-Mandate.
Warum wollen Sie in den Stadtrat, bzw. was wollen Sie da bewirken?
Ich kandidiere nicht nur wieder für den Stadtrat, sondern neu auch als Stadtpräsident, weil ich davon überzeugt bin, dass es im Stadtpräsidium nach acht Jahren neue Impulse braucht: Die Arbeit des Stadtrates muss verständlicher und nachvollziehbarer («näher zu de Lüüt!») und die Zusammenarbeit mit dem Parlament dringend verbessert werden. Inhaltlich braucht es endlich eine ausgeglichene Rechnung und die Vereine als Kitt unserer Gesellschaft müssen weiter gestärkt werden.
Wie werden Sie bei einer Wahl in den Stadtrat die Schlieremer KMU‘s und das Gewerbe unterstützen? Oder gibt es bereits konkrete Tatbeweise?
Ich bin schon seit vielen Jahren Mitglied bei KMU und Gewerbe Schlieren, weil all diese Firmen für unsere Wirtschaft zentral sind, ich die Anliegen des Gewerbes wo immer möglich in meiner politischen Arbeit berücksichtige und ich dazu die Vernetzung bzw. den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen brauche. Konkret sind die Anliegen von KMU und Gewerbe z.B. in der aktuellen BZO-Revision ein wichtiges Thema.
Wer sind Sie (beruflich/privat)?
Ich blicke auf die langjährige Führung des eigenen Obstbaubetriebs mit Direktvermarktung auf lokalen Märkten zurück – die letzten vier Jahre bis 2023 als Bio-Ackerbaubetrieb. Privat lebe ich in fester Beziehung und bin Vater von drei erwachsenen Kindern. Ich bin seit 10 Jahren Gemeinderat inkl. Ratspräsidium und 24 Jahre (bis 2022) im Stadtrat von Schlieren aktiv.
Warum wollen Sie in den Stadtrat, bzw. was wollen Sie da bewirken?
Ich bewerbe mich als Stadtrat, aber vor allem als Stadtpräsident. Ich will, dass stockende Projekte im Zentrum endlich realisiert werden, die Information der Bevölkerung verbessert wird und das Stadtpräsidium wieder nebenamt-tauglich wird.
Wie werden Sie bei einer Wahl in den Stadtrat die Schlieremer KMU‘s und das Gewerbe unterstützen? Oder gibt es bereits konkrete Tatbeweise?
Als ehemaliger Gewerbler von Schlieren weiss ich, dass es oft die kleinen Dinge sind, die das Leben erschweren. es ist wichtig, dass die Gewerbler weiterhin auf die Unterstützung durch Standortförderung zählen können. In den 16 Jahren als Verantwortlicher des Werkhofes habe ich mich dafür eingesetzt, dass die Zusammenarbeit mit den Firmen unbürokratisch funktioniert hat.
Wer sind Sie (beruflich/privat)?
Ich bin verheiratet und Mutter von zwei Mädchen. Schlieren kenne ich seit meiner Kindheit – es ist meine Heimat. Beruflich leite ich gemeinsam mit meinem Ehemann die AGUSI GmbH im Bereich Architektur und Immobilien.
Warum wollen Sie in den Stadtrat, bzw. was wollen Sie da bewirken?
Nach 14 Jahren als Gemeindeparlamentarierin möchte ich nun den nächsten Schritt gehen – von der Legislative in die Exekutive. Aus meiner langjährigen parlamentarischen Tätigkeit bringe ich umfassende Erfahrung mit. 2024 präsidierte ich das Gemeindeparlament –ein Ausdruck des Vertrauens über alle Parteigrenzen hinweg. Aktuell leite ich die Spezialkommission Bauund Zonenordnung und bin Mitglied des Büros. Mein politischer Fokus liegt auf einer nachhaltigen Stadtentwicklung: einer qualitätsvollen Verdichtung, die Wachstum ermöglicht und die Lebensqualität in Schlieren langfristig sichert.
Wie werden Sie bei einer Wahl in den Stadtrat die Schlieremer KMU‘s und das Gewerbe unterstützen? Oder gibt es bereits konkrete Tatbeweise?
Als selbstständige Unternehmerin in Schlieren kenne ich die Herausforderungen, vor denen KMU stehen, aus eigener Erfahrung. Ich weiss, wie wichtig gute Rahmenbedingungen, unkomplizierte Verwaltungsprozesse und ein starker lokaler Zusammenhalt für Unternehmen sind. Ich bin mit meinem Unternehmen Mitglied im KMU- und Gewerbeverein, was mir ermöglicht, eng mit der lokalen Wirtschaft vernetzt zu sein. Schlieren steht vor vielen Projekten, die in nächster Zeit umgesetzt werden müssen. Ich würde es sehr begrüssen, wenn möglichst viele Aufträge an lokale Unternehmen vergeben werden. Kleine und mittlere Betriebe leisten dabei ebenso kompetente Arbeit wie Grossunternehmen. Was habe ich bereits umgesetzt? Ich arbeite erfolgreich mit Unternehmer/innen aus Schlieren zusammen und realisiere gemeinsame Projekte.
Wer sind Sie (beruflich/privat)?
Ich bin seit über dreissig Jahren als Lehrer tätig. Die Ausbildung junger Menschen ist meine berufliche Passion. Ich bin verheiratet, Vater von drei erwachsenen Kindern und leidenschaftlicher Mountainbiker.
Mein Interesse gilt nebst der Schlieremer auch der nationalen Politik.
Warum wollen Sie in den Stadtrat, bzw. was wollen Sie da bewirken?
Als «Schlieremer Chind» sowie nach zwölf Jahren als Gemeinderat und Fraktionschef der FDP Schlieren halte ich mich für ausreichend erfahren. Schlieren ist in den letzten Jahren unter der Ägide des linken Stadtrats abgedriftet:
Aufhebung von Parkplätzen, ungebremst steigende Sozialkosten, ökologischer Umbau mit Steuergeldern, Stellenausbau etc. Hier muss ein Richtungswechsel einsetzen. Zusammen mit Kunz, Kilchenmann und Impusino werde ich diesen umsetzen.
Wie werden Sie bei einer Wahl in den Stadtrat die Schlieremer KMU‘s und das Gewerbe unterstützen? Oder gibt es bereits konkrete Tatbeweise?
Als Kandidat der FDP unterstütze ich naturgemäss Wirtschaft und Gewerbe. Mit vielen Mitgliedern der Wirtschaftskammer Schlieren und von KMU- Gewerbe Schlieren bin ich persönlich bekannt und kenne ihre Sorgen und Anliegen. Ohne die Steuern von juristischen Personen (rund 45% der gesamten) wäre Schlieren ein Armenhaus.
Wer sind Sie (beruflich/privat)?
Nach meinem Jurastudium bis zum 1. Staatsexamen absolvierte ich ein Diplom in Marketing und Kommunikation sowie später den Abschluss zur HR-Fachfrau am KV Zürich. Ich bin zwar im Marketing noch selbständig, stelle diese Arbeit aber für meine Stadtratstätigkeit bewusst in den Hintergrund, um mich voll auf Schlieren zu konzentrieren. Privat bin ich mit dem Architekten Karl Viridén verheiratet. Wir haben zwei Söhne im Alter von 13 und 16 Jahren.
Warum wollen Sie in den Stadtrat, bzw. was wollen Sie da bewirken? Wir haben in Schlieren eine Rekordzahl an Firmen und wachsende Einwohnerzahlen. Meine Motivation ist es, das Wachstum so zu gestalten, dass es direkt in Lebensqualität für alle Generationen übersetzt wird und damit auch wiederum an Standortqualität für Fachkräfte gewinnt.
Wie werden Sie bei einer Wahl in den Stadtrat die Schlieremer KMU‘s und das Gewerbe unterstützen? Oder gibt es bereits konkrete Tatbeweise? Ich setze mich für erstklassige Rahmenbedingungen für Innovation und Forschung ein, dazu zählen auch, dass die hervorragend- aufgestellte Standortförderung weitergeführt wird, um Schlieren als Biotechund Innovations-Hub zu festigen. Ich unterstütze Plattformen, die den Austausch zwischen ansässigen Firmen, der Wissenschaft und der lokalen Wirtschaft stärken, und ich kämpfe auch für eine hohe Wohnund Schulqualität sowie attraktive Freizeitangebote, um die Anziehungskraft für Fachkräfte zu stärken, die unser Gewerbe langfristig benötigt,
Mein Tatbeweis: Ich bin seit rund 10 Jahren aktives Mitglied im KMUund Gewerbeverein Schlieren. Ich lebe lokale Wertschöpfung: wo immer möglich, berücksichtige ich Schlieremer Unternehmen oder Partner aus dem Limmattal und unterstütze Start-ups aktiv durch Vernetzung und Empfehlungen.
OW I R Immobilien Bewirtschaftung AG Uitikonerstrasse 23, 8952 Schlieren / 044 730 19 07 / www.immowir.ch
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Stefano Kunz, Mitte Christian Meier, parteilos
Rixhil Agusi, SP
Dominic Schläpfer, FDP Songül Viridén, GLP
EDITORIAL
Zusammen sind wir stark
Der Gewerbeverein Engstringen durfte am 19. Adventsfenster zahlreiche Gäste im Goldschmiedeatelier von Präsidentin Yvonne Ruwoldt in Oberengstringen begrüssen. Die wunderschön weihnachtlich dekorierten Tische mit Mandarinli, Erdnüssli und Tannenzweigen waren ein Highlight. Wärmender Glühwein über dem Feuer, verschiedene Punschvarianten sowie Wienerli mit Brot sorgten für eine stimmungsvolle vorweihnachtliche Atmosphäre.
Viele Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung, was uns besonders freute. Die Stimmung war gemütlich, herzlich und fast schon familiär. Auch das Wetter spielte mit: trocken und angenehm kühl.
Der Gewerbeverein blickt mit Freude auf das kommende Jahr. Ein engagierter Vorstand, spannende Veranstaltungen und neue Mitglieder aus Unter-
und Oberengstringen stehen im Fokus. Ebenso freuen wir uns auf die Neuauflage unseres Magazins Engstringer Kurier, der im Januar im neuen Design erscheint.
Yvonne Ruwoldt, Präsidentin Gewerbeverein Engstringen –zusammen sind wir stark.
1. Yvonne Ruwoldt in Aktion. 2. Renato Tscharner und Alexandra Aegerter kümmerten sich um die Ausgabe von Wienerli und Gertränken. 3. Der Anlass war mit knapp 100 Personen sehr gut besucht. 4. Alle sind bester Laune.
Die Villa Sparrenberg ist eine familiäre Wohngemeinschaft für pflegebedürftige Menschen im Zürcher Limmattal.
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Bei der Pflege bieten wir 2 Schwerpunkte: Permanente Langzeit-Betreuung 24h an 365 Tagen Temporäre Betreuung wie Kurzzeit- und Entlastungspflege, Akut- und Übergangspflege sowie als Tages- oder Nachtstätte. Wir bieten ausserdem zusammen mit unseren Schwesterunternehmen aHaa Care eine Kassenanerkannte Spitex und mit der A & D Reinigungen GmbH einen professionellen Reinigungsdienst. https://villaamberg.ch Tel. 044 751 18 22 Mobile: 076 441 72 39
Kürzlich durften wir unseren Jahresschluss-Hock im Restaurant Italia 2000 in Oberengstringen durchführen. Über 20 Mitglieder trafen pünktlich ein – das Restaurant war fast bis auf den letzten Platz gefüllt.
Text/Bilder: zVg
Nach einem Apéro im Stehen ging es an die verteilten Tische. Die Gastgeber überzeugten mit viel Engagement und aufmerksamem Service. Kulinarisch wurden wir mit einem gemischten Salat, feinem Scaloppine al Limone (Kalbsplätzli an Zitronensauce mit Nudeln) und einer Auswahl klassischer Desserts verwöhnt.
Neu sind auch handelsrechtliche Klagen willkommen
Das Friedensrichteramt Birmensdorf nimmt in lokalen zivilrechtlichen Streitigkeiten eine zentrale Rolle ein, wie der zuständige Friedensrichter Christian Daeniker im Interview ausführt.
Christian Daeniker vor der Gemeindeverwaltung Birmensdorf
Text/Bild: zVg
Friedensrichterinnen und Friedensrichter wirken als erste Anlaufstelle, wenn es zwischen Privatpersonen oder Unternehmen zu Konflikten kommt: «Ihre Aufgabe besteht nicht darin,
Recht zu sprechen, sondern zwischen den Parteien zu vermitteln und eine einvernehmliche Lösung zu fördern», sagt Christian Daeniker. «Ziel der Schlichtungsverhandlung ist es, gemeinsam eine tragbare Vereinbarung zu finden und so den oft kosten- und zeitintensiven Gang vor ein ordentliches Gericht zu vermeiden.»
Das Aufgabengebiet des Friedensrichteramts ist breit gefächert. Es umfasst Forderungsklagen aus privaten wie geschäftlichen Beziehungen, etwa im Zusammenhang mit Kauf-, Auftrags- oder Werkverträgen. Auch arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen – beispielsweise zu Lohnforderungen, Kündigungen oder Arbeitszeugnissen – gehören zu den klassischen Bereichen, in denen das Friedensrichteramt tätig wird. Darüber hinaus befassen sich die Friedensrichter:innen mit Nachbarschaftsklagen, wie Konflikten rund um Bäume, Sträucher, Lärmbelastungen oder andere Störungen des nachbarschaftlichen Zusammenlebens. Ebenfalls zum Zuständigkeitsbereich gehören erbrechtliche Streitigkeiten, darunter die Anfechtung eines Testaments oder die Regelung einer Erbteilung.
Seit 2025 ist das Tätigkeitsfeld des Friedensrichteramts erweitert worden: Neu können
auch handelsrechtliche Klagen direkt beim Friedensrichter eingereicht werden: «Damit stehen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen zusätzliche niederschwellige Möglichkeiten zur Verfügung, wirtschaftliche Streitigkeiten effizient und pragmatisch zu klären. Diese Neuerung stärkt die Position des Friedensrichteramts als wichtige Schlichtungsinstanz und bietet den Parteien eine noch breitere Palette an Konfliktlösungsmechanismen.» so Daeniker.
Die Schlichtung vor dem Friedensrichter ist für viele Beteiligte eine wertvolle Chance, Konflikte kostengünstig in einem vertraulichen, unbürokratischen Rahmen zu klären. Mit einer lösungsorientierten Haltung, Sachkenntnis und sozialer Kompetenz tragen die Friedensrichter:innen dazu bei, Spannungen abzubauen und nachhaltige Vereinbarungen zu ermöglichen. So gesehen das Friedensrichteramt Birmensdorf für die Bevölkerung und lokale Wirtschaft eine bedeutende Institution dar, welche den sozialen Frieden fördert und hilft, rechtliche Auseinandersetzungen konstruktiv zu bewältigen.
Mehr Infos: friedensrichteramt@birmensdorf.ch
Die Stimmung war herzlich, die Gespräche lebendig – ein rundum gelungener Abend mit wertvollem Austausch. Genau so soll ein JahresschlussHock sein!
Wir freuen uns bereits auf den nächsten Anlass am Dienstag, 24. Februar: Ein Business Lunch im Restaurant Seejogg in Weiningen. Der Anlass ist offen für alle – auch Nichtmitglieder sind willkommen. Ideal für Business-Austausch und Networking in der Mittagspause.
Anmeldungen unter www.gv-engstringen.ch –wir freuen uns auf dich
Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf info@gvba.ch, gvba.ch
Flavio Friedrich, Präsident praesident@gvba.ch Tel. 044 777 78 79
MEHR INFOS gvba.ch
Freudiges Anstossen aufs neue Jahr. Robin Bosshard und Fabio Calò.
Auch der Gemeindepräsi (r.) ist vor Ort. Wohin nur mit der Jacke?
Die Bewerbung der Zukunft: Persönlichkeit zeigen, Chancen steigern
Mit einem Bewerbungsvideo erhält der Bewerbungsprozess eine neue, moderne Facette: Ein Konzept, das Bewerber:innen ermöglicht, sich nicht nur mit Worten, sondern mit ihrer Persönlichkeit und Ausstrahlung zu präsentieren.
Text: MnM, Bild: zVg
In einer Zeit, in der klassische Bewerbungen aus Lebenslauf und Anschreiben oft nur knapp gesichtet werden, eröffnet cv-video.ch neue Perspektiven. Statt mit reinem Text zu überzeugen, können sie sich mit einem überzeugenden VideoLebenslauf vorstellen, der Gesicht, Stimme und persönliche Motivation sichtbar macht – alles in einem Format, das direkt bei Personalverantwortlichen ankommt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
«Ein Bewerbungsvideo ist ein innovatives Tool, das den Bewerbungsprozess digitalisiert und gleichzeitig menschlicher macht», sagt Pascal Wasinger von wasingermediahouse.com. Durch einen strukturierten, begleiteten Prozess zur Erstellung professioneller Bewerbungsvideos bietet es eine
moderne Ergänzung zu klassischen Bewerbungsunterlagen: Die eigene Person, Motivation und Kommunikationsstärke treten in den Vordergrund – Aspekte, die auf dem Papier oft untergehen. «Recruiter:innen erhalten so einen lebendigen Eindruck von der Persönlichkeit eines Bewerbers oder einer Bewerberin, noch bevor das erste Gespräch stattfindet.»
Gerade in wettbewerbsintensiven Branchen und bei Bewerbungen, die Kreativität und Kommunikationsfähigkeit erfordern, kann ein Video-CV entscheidend helfen, aus der Masse herauszustechen. Denn Studien und Ratgeber zeigen: Ein Video-Lebenslauf wird zunehmend genutzt, um Bewerbungen zu ergänzen oder in Initiativbewerbungen gezielt Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Das Konzept von CV-Video setzt nicht auf automatisierte Tools, sondern auf eine fundierte, begleitete Erstellung des Bewerbungsvideos. Der Prozess beginnt mit speziell entwickelten Fragebögen, die den Bewerbern helfen, ihre Kernbotschaften präzise herauszuarbeiten. Bei der anschliessenden Produktion im Studio dient ein Teleprompter als intuitive Ablesehilfe: Er ermöglicht
Ninas Eltern sind leider keine
es, den vorbereiteten Text flüssig vorzutragen, während der Blickkontakt zum Zuschauer stets gewahrt bleibt. Entscheidend für die Qualität ist zudem das persönliche Coaching während des Drehs, das sicherstellt, dass Mimik, Gestik und Tonalität ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Das Resultat ist ein professionelles Video, das sich flexibel via Link, QR-Code oder eingebettet in ein digitales Dossier in den Bewerbungsprozess integrieren lässt.
Mit CV Video verändern Bewerber:innen die Art und Weise, wie sie sich potenziellen Arbeitgebenden präsentieren: weg von reinen Textdokumenten, hin zu einer ganzheitlichen, persönlichen Vorstellung. Das steigert nicht nur die Sichtbarkeit, sondern auch die Chancen, zu Vorstellungsgesprächen eingeladen zu werden – und eröffnet insbesondere jungen Talenten, 50+ Fachpersonal, Quereinsteiger:innen und Kreativen neue Perspektiven im Arbeitsmarkt.
Mehr Infos: www.cv-video.ch
Für alle, die es gerne gemütlich haben:
Umzüge + Transporte AG 044 734 18 18 • www.vicentini.ch
NEUJAHRSANLASS DES GEWERBEVEREINS WEININGEN GEROLDSWIL OETWIL (GWGO)
Anstossen im Restaurant Seejogg
Der GWGO-Neujahrsanlass bildete erneut einen stimmungsvollen und gelungenen Auftakt ins neue Vereinsjahr. Er fand beim Weininger Neumitglied Restaurant Seejogg statt.
Text/Bilder: xx
In angenehmer Atmosphäre im Restaurant Seejogg in Weiningen versammelten sich zahlreiche Mitglieder sowie Gäste, um gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückzublicken und den Blick nach vorne zu richten. Bereits beim Eintreffen und Apéro zeigte sich, wie wertvoll der persönliche Austausch innerhalb des lokalen Gewerbes ist. In vielen angeregten Gesprächen wurden Erfahrungen geteilt, neue Kontakte geknüpft und bestehende Beziehungen vertieft.
Die beiden Co-Präsidenten Reto Müller und Cyrill Pape lobten das ereignisreiche vergangene Jahr, das von zahlreichen Begegnungen, konstruktiven Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten geprägt war. Gleichzeitig richtete sich der Fokus auf die kommenden Monate, die erneut vielfältige Anlässe für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit bereithalten. Mit grosser Vorfreude wies Reto Müller auf ein besonderes Highlight hin: Die Delegiertenversammlung des KGVL, die am 11. November beim GWGO stattfinden wird und den Verein überregional ins Zentrum rückt.
Inserat Layoutskizze
Der Neujahrsanlass bot nicht nur Raum für offizielle Worte, sondern auch für Geselligkeit, Genuss und persönliche Begegnungen. In entspannter Stimmung klang der Abend aus und hinterliess bei den Teilnehmenden einen positiven Eindruck sowie neue Motivation für das gemeinsame Vereinsjahr. Der Anlass unterstrich einmal mehr, wie wichtig solche Treffen für ein lebendiges, vernetztes und starkes lokales Gewerbe sind. Neumitglieder sind jederzeit herzlich willkommmen.
Büro-, Gewerbe- und Lagerräume von 80 bis 300 m2 zu vermieten. Informationen: Tel 079 215 34 36, Herr Stefan Rösch www.campusgeroldswil.ch Geroldswil, 22. März 2022 /SRO
1. Der GWGO-Vorstand freut sich aufs neue Vereinsjahr.
Das Seejogg-Team gab vollen Einsatz. 3. Reto Müller begrüsst alle Anwesenden. 4. Dinieren im Untergeschoss. 5. Was Leckeres auf dem Teller. 6. GWGO-Neujahrsmenü. 7. Willkommen im Restaurant Seejogg.