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daslimmattal_feb26

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Wählen Sie am 8. März 2026 w ww.svp - dietikon.ch wählen!

INTERVIEW MIT DOMINIC SCHLÄPFER

Offizielles Publikationsorgan des KMU- und Gewerbeverbandes Limmattal und

und Aesch, Dietikon, Engstringen, Weiningen-Geroldswil-Oetwil

6 FCD-Kabinengeflüster

Der moderne Fussball stellt hohe Anforderungen an junge Spielerinnen und Spieler – nicht nur körperlich und technisch, sondern auch mental. Darum geht der FCD neue Wege.

Artikel auf Seite 6

15 GVU-Neujahrsapéro

Im GnussEgge am Schäflibach trafen sich Gewerbetreibende und Gäste zum persönlichen Austausch und zum gemeinsamen Anstossen auf ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Artikel auf Seite 15

«Politik ist wie Biken – wer nur bergab will, landet im Gebüsch»

Pascal Stüssi, Präsident KGVL Dietikon, im Gespräch mit Dominic Schläpfer, Mountainbiker, Lehrer und Stadtratskandidat Schlieren

Text/Bild: Pascal Stüssi

Pascal Stüssi, Präsident KGVL Dietikon, im Gespräch mit Dominic Schläpfer, Mountainbiker, Lehrer und Stadtratskandidat Schlieren

Herr Schläpfer, Lehrer, Mountainbiker, Stadtratskandidat – fehlt da nur noch Astronaut oder Bäckermeister?

Dominic Schläpfer: Astronaut wäre schön, aber ich habe Höhenangst auf Leitern über zehn Metern. Und beim Bäcker würde ich zu viel vom eigenen Produkt essen. Darum bleibe ich bei Politik, Schule und Bike – da verbrennt man die Kalorien wenigstens wieder.

Sie sind viel sportlich unterwegs. Was hat Sport mit Politik zu tun? Mehr als man denkt. Im Sport lernt man Leistungsbereitschaft. Niemand fährt einen Berg hoch, indem er nur darüber diskutiert. Man muss treten. Ich fahre jährlich 100mal auf den Üetliberg. In der Politik ist das ähnlich: Sitzungen sind das Aufwärmen – umgesetzt wird draussen.

Und was sagen Sie als Lehrer zum Thema Leistungsbereitschaft bei Jugendlichen? Leistung ist kein Schimpfwort. Jugendliche wollen gefordert werden – nur nicht mit PowerPoint-Folien aus dem Jahr 1998. Wenn sie Sinn sehen, geben sie Gas. Genau wie im Gewerbe: Wer weiss, warum er früh aufsteht, kommt auch bei Gegenwind vorwärts.

Mountainbiken –Hobby oder Lebensphilosophie?

Beides. Beim Biken merkt man schnell: Der Weg ist selten gerade, meistens steinig, und wenn man nicht schaut, liegt man im Dreck. Gute Vorberei-

s'Schämdi-Eggli

Eine lückenlose Teilnahme an lediglich 10-11 jährlichen Gemeinderatssitzungen sollte für einen gewählten Volksvertreter – Krankheit, Unfall oder Tod naher Familienangehöriger vorbehalten – eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Doch weit gefehlt; die Sitzungsstatistik der zu Ende gehenden Legislatur spricht eine andere Sprache. In Schlieren fehlen an jeder Parlamentssitzung durchschnittlich 2,5 Gemeinderatsmitglieder, in Dietikon sind es sogar 3,5 Gemeinderatsmitglieder. Diese Absenzen sind ein Affront gegenüber den Stimmberechtigten, die einem Parlamentarier mit ihrer Stimme ihr Vertrauen schenken.

tung hilft, aber manchmal hilft nur Humor. Sehr politisch, wenn man so will.

Gab es schon politische Erkenntnisse auf dem Trail?

Klar. Wenn man mit Vollgas in eine Kurve fährt, ohne zu schauen, wer da sonst noch unterwegs ist, gibt’s Ärger. Nennt sich im Wald «Zusammenstoss», in der Politik «Abstimmungssonntag».

Als Präsident des KGVL muss ich fragen: Wo sehen Sie den Unternehmergeist in sich?

Als Lehrer ist man täglich Unternehmer – nur ohne Gewinnmarge. Man plant, organisiert, motiviert, löst Krisen und arbeitet mit einem Budget, das ungefähr für drei Whiteboard-Stifte reicht. Wer das kann, versteht auch das Gewerbe.

Wie wichtig ist das lokale Gewerbe für Schlieren?

Essenziell. Das Gewerbe bildet aus, zahlt Löhne, hält die Stadt lebendig. Und ganz ehrlich: Ohne lokale Betriebe wüsste ich nicht, wer meine Velobremse repariert, bevor ich wieder politisch aus der Kurve fliege.

Sie sprechen oft von Zielen. Was sind Ihre politischen? Schlieren soll funktionieren wie ein gutes Team: Wirtschaft stark, Schulen gut, Verkehr vernünftig. Und eine Verwaltung, bei der man nicht zuerst einen Orientierungslauf machen muss.

Pädagogik und Politik – Parallelen?

Sehr viele. In beiden Fällen erklären Sie Dinge, von denen alle glauben, sie schon zu wissen. Und am Ende sind alle überrascht, dass Zusammenarbeit doch besser funktioniert als Anschreien.

Wo finden Sie persönlichen Ausgleich?

Draussen. Wald, Hügel, Dreck im Gesicht – das erdet. Nach einer Gemeindeparlamentssitzung ist ein steiler Anstieg fast erholsam. Der diskutiert wenigstens nicht zurück.

Jetzt etwas philosophisch: Was bedeutet «Mann sein» für Sie?

Verantwortung übernehmen, auch wenn’s unangenehm wird. Zuhören können. Und zugeben, wenn man falsch lag – auf dem Bike wie im Leben. Und ganz wichtig: Werkzeug besitzen, aber auch wissen, wann man einen Profi ruft.

Letzte Frage: Warum sollten Gewerbetreibende Sie wählen?

Weil ich weiss, dass Resultate zählen, nicht nur Sitzungsprotokolle. Weil ich Ausdauer habe. Und weil ich gelernt habe: Wer nur bergab fahren will, kommt nie wirklich vorwärts.

Herr Schläpfer, danke für das Gespräch. Sehr gern – und falls jemand einen Bike-PolitikWorkshop will: Helm ist Pflicht. 

EDITORIAL

Viele Volksvertreter vertreten leider nicht das Volk, sondern entfernen sich mit zunehmender Amtsdauer immer mehr von der Basis. So etwa kürzlich beim Entscheid des Dietiker Gemeinderates zur Asylmassenunterkunft Schöneggstrasse, der im Gemeindeparlament einstimmig bei drei Enthaltungen durchgewunken wurde. Glücklicherweise formierte sich unter Führung von Peter Jüstel ein Referendumskomitee, welches den unsäglichen Gemeinderatsentscheid an der Urne mit über 60% Nein-Stimmen bodigte.

Peter Jüstel kandidiert übrigens am 8. März auf Liste 1 für den Dietiker Gemeinderat. Er verdient es, 2x auf Ihrer Liste zu stehen!

und Urdorf

Sicherheitsausbildungen für Firmen, Gemeinden, Vereine Erste-Hilfe, Evakuation, Löschkurse, Arbeitssicherheit

Externer SIBE für Firmen

Hochmut kommt vor dem Fall. Versprochen.

Am 8. März 2026 finden Wahlen statt. In unseren Gemeinden stellen sich zahlreiche Personen zur Wahl – für Gemeindepräsident:innen, Gemeinderäte, Stadträte, Schulpflegen und weitere Ämter.

Alle Kandidierenden treten für sich selbst an, meist auch für ihre Partei, und versprechen, was sie im Falle einer Wahl während der kommenden Legislatur alles bewirken wollen. Ein altbekanntes Muster.

Doch gewählt zu werden ist das eine.

Die tatsächliche Amtsausübung ist das ande re. Gerade bei Exekutivämtern zeigt sich erst nach der Wahl, wie gut oder schlecht eine Politikerin oder ein Politiker mit der neuen Verantwortung umzugehen vermag. …

Weiterlesen auf Seite 2

Pascal Stüssi (r.) mit Dominic Schläpfer

EDITORIAL: FORTSETZUNG

Hochmut kommt vor dem Fall. Versprochen.

… Es gibt leider nicht wenige Fälle, in denen die Funktionsausübung schwierig wird. Gewählte Personen übernehmen die Leitung eines Departements oder Ressorts, führen Abteilungen und Mitarbeitende, verfügen jedoch ab und an weder über fachliche Kenntnisse des Bereichs noch über ausreichende Führungskompetenzen. Trotzdem gibt es solche, die mit einem Alleinherrschaftsverständnis auftreten, sich fachlich in die Arbeit von Profis einmischen oder aus mangelnder Führungserfahrung folgenschwere Entscheidungen treffen.

Die Konsequenzen sind vielerorts dieselben: Unzufriedenheit, Chaos und letztlich der Abgang qualifizierter Mitarbeitender aus der Verwaltung. Wertvolles Wissen und wichtige Kompetenzen gehen verloren.

Ein theoretisches, hypothetisches Beispiel: Eine Person wird in den Stadtrat (oder Gemeinderat) in ein Exekutivamt gewählt und übernimmt als Vorsteher oder Vorsteherin die Leitung eines Departements, eines Ressort.

Nehmen wir in unserem fiktiven Beispiel an, sie oder er wird Sicherheitsvorsteher:in. Ursprüngliche Ausbildung: Hydrologin. Führungserfahrung: kaum vorhanden. Fachkenntnisse im Bereich Sicherheit: praktisch keine. Schon mal nicht so einfach. Selbstverständlich kann und soll man sich in neue Themen einarbeiten. Doch es ist entscheidend, die Grenzen der eigenen Rolle zu kennen. Eine Sicherheitsvorsteherin oder Vorsteher sollte sich auf die politischen Kernaufgaben des Amtes konzentrieren, nicht auf operative Polizeiarbeit oder taktische Detailentscheide und in dem Fall Polizeiarbeit wie unserem hier skizzierten Model.

Andernfalls kann es passieren, dass wie in unserem Beispiel, die zuständige Vorsteherin oder der zuständige Vorsteher der Polizei dümmliche Weisungen erteilt, interventionsartig unverzüglich auszurücken, um bei einem Vereinsevent angeblich falsch angebrachte Blachen zu entfernen. Am besten beinahe in Vollmontur und mit dringlicher Blaulichtfahrt, obwohl keinerlei Gefährdung vorliegt. Solche oder sehr ähnliche Fälle existieren in der Realität tatsächlich. Spätestens dann wird Amtsausübung nicht nur problematisch, sondern schlicht lächerlich für alle Betroffenen.

In der Praxis zeigt sich jedoch immer wieder, dass Milizpolitikerinnen und Milizpolitiker glauben, kraft Amtes den Fachpersonen in Verwaltung, Polizei oder anderen Bereichen in allen Belangen reinreden zu müssen. Die Folgen sind absehbar: Frust, Fehlentscheide und Mitarbeitende, die sich diese Situation nicht dauerhaft antun wollen.

Darum gilt: Die Wahl ist das eine. Die Amtsführung nach der Wahl ist entscheidend. Gewählte Politikerinnen und Politiker müssen sich stets bewusst sein, wo ihre Kernaufgaben liegen und was sie den Profis überlassen sollten. Wer dazu nicht bereit oder fähig ist, sollte besser nicht gewählt oder eben abgewählt werden.

Denn auch in der Politik gilt: Hochmut kommt vor dem Fall.

Hoffen wir alle, dass die Wählerinnen und Wähler zahlreich und vor allem gut und richtig abstimmen.

Pascal Stüssi, Präsident KMU- und Gewerbeverband Limmattal (KGVL) Inhaber Stüssi Sicherheit Management www.stuessi-qs-management.ch Kontakt für Ihr Anliegen: 079 419 41 19

KMU- und Gewerbeverband Limmattal (KGVL) 8952 Schlieren, www.kgv.ch/gvl/ Pascal Stüssi, Präsident p.stuessi@stuessi-qs-management.ch Tel. 044 774 30 00

MEHR INFOS www.kgv.ch/gvl/

KMU- UND GEWERBEVERBAND KANTON ZÜRICH (KGV): ABSTIMMUNGSEMPFEHLUNG

KGV-Empfehlung für die Abstimmungen vom 8. März

KULTURTIPP WALDEGGBÜHNE UITIKON

Lust auf eine Screball-Comedy?

Nach der «Revisorin» spielt die Waldeggbühne Uitikon die rasante Screwball-Komödie «Carmen darf nicht platzen» von Ken Ludwig.

Text: MnM, Bild: zVg

Das Stück entführt in die Opernwelt der 1930er Jahre. Regie führt wieder der langjährige Regisseur Jürg C. Maier, der das lustige Stück für die Waldegg-Bühne ins Züridütsche übersetzte. Zum Inhalt: Die italienische Diva Elena Firenzi fällt für die Hauptrolle in Carmen aus, woraufhin die Operndirektorin ihre Assistentin Inge einspringen lässt, um das finanziell ruinö se Gastspiel zu retten. Dabei kommt es zu zahl reichen Verwechslungen und einem chaotischen Durcheinander, als die echte Diva wieder auf taucht und für weitere amouröse Abenteuer und Verwicklungen sorgt.

Mehr Infos & Aufführungsdaten: waldeggbuehne.ch

Die Gewerbezeitung «Das Limmattal» verlost 2x2 Tickets für die letzte «Carmen darf nicht platzen»-Vorstellung (Dernière) am Samstag, 21. März, um 20 Uhr, im Üdiker-Huus (Zürcherstr. 61, Uitikon-Waldegg). Zum Mitmachen und Gewinnen einfach eine E-Mail mit Betreff «Carmen» senden an: filmredaktion@bluewin.ch Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss: 15. März 2026.

MOULIN ROUGE

RÜCKBLICK
Leserinnen-Feedback zur «Moulin Rouge»Ticketverlosung in der Nr. 1/26

«Danke nochmals, es war wunderbar...»

(Vorstellung vom Sontag 25.1.26, Theater 11, Zürich)

«Traumhaftes Ambiente, super Stimmen & TänzerInnen, sehr schöne Kostüme, einfach hervorragend das ganze Paket. Ich hatte viele Gänsehaut-Momente ;-) und war wirklich für ein paar Stunden in einer anderen Welt. Die Stimmung war toll, das Publikum begeistert und zum Schluss noch ein Standing Ovations.

Ich kann es wärmstens weiterempfehlen, was ich auch machen werde... Wir haben es sehr genossen & hatten einen super Platz.»

Liebe Grüsse Laura & Julia

OFFIZIELLES PUBLIKATIONSORGAN VON KMU- und Gewerbeverband Limmattal

Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

KMU + Gewerbe Dietikon

Gewerbeverein Engstringen

KMU & Gewerbe Schlieren

KGV Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon)

Gewerbeverein Urdorf

Gewerbe Weiningen Geroldswil Oetwil a.d.L.

HERAUSGEBER/INSERATE

Eugen Wiederkehr AG, Steinradstrasse 8, 8704 Herrliberg, Tel. 044 430 08 08 www.gewerbezeitungen.ch facebook.com/gewerbezeitungen daslimmattal

VERLEGER: Eugen Wiederkehr

AUFLAGE: 48'000 Exemplare

VERANTWORTLICHER REDAKTOR Mohan Mani, daslimmattal@gewerbezeitungen.ch

REDAKTION: Gregor Biffiger, Sascha Ferg, Alfons G. Florian, Tis Hagmann, Thomas Landis, Joyce Lopes de Azevedo, Dr. med. Claudio Lorenzet, Mohan Mani, Dirk Mörz, Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Pascal Stüssi

REDAKTIONSADRESSE: Eugen Wiederkehr AG, Steinradstrasse 8, 8704 Herrliberg, Tel. 044 430 08 08

KORREKTORAT: Mohan Mani

GRAFIK/DRUCKVORSTUFE: BST Design AG simone.bucher@bst-design.ch

VERTEILUNG: «Das Limmattal» wird durch Quickmail Planzer AG in alle Haushaltungen von Aesch, Bergdietikon, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber.

Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an: info@gewerbezeitungen.ch

Keine Zeitung «DAS LIMMATTAL» erwünscht: Mit der Bezeichnung: «Keine Gratiszeitungen» am Briefkasten erfolgt keine Zustellung.

DRUCK/PAPIER:

FEBRUAR 2026

27./28. | 18 – 14 Uhr (Freinacht) Fasnacht Urdorf Uslumpete, Liegenschaft zur 5. Jahreszeit, Bernstr. 181, Urdorf

28. | 10-14 Uhr | Repair Café, Freizeitanlage Chrüzacher, Holzmattstr. 6, Dietikon

28. | 13-18 Uhr | Preis-Jassen, Seejogg, Badenerstr. 28a, Weiningen, 13-18 Uhr, seejogg.ch

28. | 14-15 Uhr | Führungen Kloster Fahr, Klosterstr., kloster-fahr.ch/aktuelles/oeffentliche-klosterfuehrung

28. | 19 Uhr | The Golden Sixties by songria, Ref. Kirche Dietikon

28. | 19.30 Uhr | Belcanto-Ensemble, Circolo Culturale Sandro Pertini, Zehntenscheune, Dietikon

MÄRZ 2026

3. | 20 Uhr (Stückeinführung: 19.15 Uhr) Theater Kanton Zürich «Biedermann und die Brandstifter», Drama von Max Frisch, Salmensaal, Schlieren, 20 Uhr, ticketino.com

5. | 14-19 Uhr | Women’s Day Limmattal, startup space Schlieren, Wiesenstr. 10A, womensday-limmattal.ch

6. | 20 Uhr (Türöffnung: 19 Uhr, CHF 20.–/Person; inkl. 3D-Brille) | 3D-Show Neuseeland und Südpazifik, unterwegs per Camper und zu Fuss mit Stephan Schulz, Gemeindescheune, Schmittengasse 5, Oetwil a.d.L.,

6.-21. | 20 Uhr | «Carmen darf nicht platzen», Waldegg-Bühne Uitikon, https://www.waldeggbuehne.ch

7. | 18-22 Uhr Eisdisco Urdorf, Kunsteisbahn Weihermatt, Weihermattstr. 60, Urdorf 11. | 20-22 Uhr | Öffentliche Vorträge im Anschluss an die Jubiläums-GV der Heimatkundlichen Vereinigung Birmensdorf (HVB), GZ Brüelmatt, Birmensdorf, ortsmuseum-birmensdorf.ch/aktuelles

13./14. | 20 Uhr | Kunterbunt, 30 Jahre Limmichor, Kath. Kirche Schlieren, limmichor.ch

15. | 15-17 Uhr | Zauberer Alex Porter, Gemeindesaal, Im Zentrum 1, Oberengstringen

21. | 20.15 Uhr | Internationaler Tag gegen Rassismus –mit Müslüm, Zehntenscheune, Dietikon, kulturdietikon.ch

22. | 17.30-18.15 Uhr | Sonntagabendmusik zum Patrozinium St. Josef, mit der Sopranistin Giulia Guarneri-Hörler und dem Dietiker Stadtorganisten Bernhard Hörler-Guarneri, Kath. Kirche St. Josef, Dietikon 27. | 16 Uhr | Vernissage Bilderausstellung Hanny Dällenbach (bis 4.6.26), Alterszentrum am Bach (Mehrzweckraum im EG), Bachstr. 1, Birmensdorf

Redaktionelle Auswahl / Alle Angaben ohne Gewähr Kurzfristige Programmänderungen vorbehalten

Ihr Profi im Dienste der Umwelt Tankrevisionen | Tankanlagen | Tankrückbau

Pascal Stüssi
 Laura und Julia haben beim «Moulin Rouge»-Wettbewerb gewonnen.
«Carmen darf nicht platzen»

Luxus trifft Alltag

Elektrische Evolution: Der neue Lexus RZ 2026 ist da!

Einsteigen, Losfahren und Auffallen!

Luxuriös und mit neu definiertem Fahrgefühl

Der Lexus RZ kehrt für 2026 mit einem umfassenden Update zurück und zeigt, wie luxuriös, sportlich und alltagstauglich ein elektrischer SUV heute sein kann. Der neue Lexus RZ 2026 bringt frischen Wind in die Luxus-EV-Kategorie. Mit mehr Leistung, cleverer Lade-Technik, starken Reichweiten und einem Fahrerlebnis, das selbst sportliche Lenkende begeistert, setzt Lexus ein Zeichen – ohne die gewohnte Alltagstauglichkeit zu vernachlässigen. Ein Fahrerlebnis, das Spass macht.

Next-Level Innovation

Die Steer-by-Wire-Lenkung – komplett elektronisch, ohne mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern. Das Ergebnis? Präzise, intuitive Kontrolle, agiles Handling in der Stadt und stabile Dynamik bei Tempo. Mit ~200 Grad Drehbereich und dynamisch angepasstem Übersetzungsverhältnis reagiert jede Eingabe direkt und feinfühlig – eine neue Art der Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug. 

Text/Bild: zVg

Jetzt Einsteigen, Losfahren und Auffallen bei Ihrer Emil Frey AG in Schlieren.

Mehr Infos: emilfrey.ch/schlieren

ÖFFNUNGSZEITEN VERKAUF:

Mo – Fr: 08.00 – 18.00 Uhr Sa: 07.30 – 17.15 Uhr

Elektrisierende Grüsse

Ihre Emil Frey AG, Schlieren

Emil Frey AG Schlieren

Zürcherstrasse 94, 8952 Schlieren Tel. 044 733 63 63 schlieren@emilfrey.ch, www.emilfrey.ch/schlieren

KANTONSRATSGEFLÜSTER

Schlamperei und Machtkampf in der Verwaltung

Am 26. Januar 2026 wurde der PUK-Bericht zum Datenskandal in der Justizdirektion des Kanton Zürichs (JI) politisch aufgearbeitet. Während 12 Jahren wurden PCs, Speichermedien etc. mit sensiblen Inhalten durch eine zweifelhafte Firma ohne fachlichen Hintergrund entsorgt. Besonders ärgerlich ist, dass keine Unterlagen, Aufträge oder Verträge mit dieser Firma in der JI zu finden waren. So konnte leider nicht festgestellt werden, wer am Anfang dieses Debakels die Verantwortung trägt. Was klar ist: Die politische Verantwortung war immer bei rotgrünen Regierungsräten. Ausnahmslos. Aber für die Datensicherheit schien sich niemand richtig verantwortlich zu fühlen.

Auch wurden mahnende Berichte der Finanzkontrolle sowie ein BDO-Bericht nicht wirklich ernst genommen. Eine Administrativuntersuchung nach Bekanntwerden des Vorfalles wurde dem

Gesamtregierungsrat lange vorenthalten und der Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich erst auf Verlangen zugestellt. Auch wurden Steuergelder bei der Beschaffung von Endgeräten verschleudert. So mussten im Jahr 2019, 200 bis 300 neue Desktopgeräte verschleudert werden, die nicht mehr gebraucht wurden. Aber auch der Gesamtregierungsrat hat sich betreffend Informationssicherheit zu wenig eingebracht und wenig bis keine kantonalen Vorgaben für die Direktionen erlassen. Immerhin würdigt die Regierung im aktuellen Regierungsratsbeschluss vom 14. Januar 2026 die Arbeit der PUK positiv. Sie ist bereit, viele der 50 Empfehlungen der PUK umzusetzen oder diese zumindest zu prüfen. Und was macht Justizdirektorin Jacqueline Fehr? Statt sich um ihre Direktion zu kümmern, lässt sie sich berufsbegleitend an der Uni Freiburg zur Mediatorin weiterbilden. Dies notabene auf Staatskosten, dauert diese Ausbildung doch ca. 10 Wochen im Jahr. Dabei gibt es mehr als genügend Baustellen in der JI, um die sie sich zu kümmern hat. Und wie reagiert die Justizdirektorin auf diese Vorwürfe? Sie tut, was sie immer tut, wenn es unangenehme Fragen gibt: Sie schweigt! Mangelhafte Kommunikation wird ihr auch im PUK-Bericht vorgeworfen. Sie scheint unbelehrbar zu sein. Immerhin gibt es einen Lichtblick: Sie wird 2027 nicht mehr kandidieren. 

André Bender

Gemeindepräsident Oberengstringen Kantonsrat SVP, Bezirk Dietikon

s'Schmunzel-Eggli

Sie hatte offensichtlich doch keinen Plan B…

«Wer

einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht

einen zweiten.»

(Konfuzius, 551-479 v. Chr., chinesischer Philosoph)

André Bender

SWISSSKILLS 2025

Auf die besten Berufsleute der Schweiz!

Fünf Tage voller Leidenschaft, Talent und Emotionen: Die SwissSkills haben die Schweiz bewegt! 1’021 junge Berufsleute kämpften in 92 Schweizermeisterschaften um Gold, Silber und Bronze.

Text/Bilder: zVg

Die SwissSkills 2025 haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen! Über fünf Tage hinweg verwandelten 1’021 junge Berufstalente die Bernexpo in eine Arena voller Leidenschaft, Präzision und Stolz. In 92 Meisterschaften zeigten sie, was in ihnen steckt – begleitet und bewertet von über 800 Expertinnen und Experten. Letztlich wurden die besten Berufsleute der Schweiz gefeiert, Medaillen überreicht, Tränen vergossen und Siegerinnen und Sieger bejubelt. Dieser Moment machte eindrücklich sichtbar, welche Kraft, welche Faszination und welche gesellschaftliche Bedeutung die Berufsbildung in der Schweiz hat.

baut und die Bedeutung der Berufsbildung in der ganzen Gesellschaft sichtbar macht.

Daniel Arn, Präsident des Vereins SwissSkills Bern, zieht ein klares Fazit: «Die SwissSkills 2025 waren ein richtiges Volksfest der Berufsbildung. Die Begeisterung auf dem Areal, die Emotionen in den Hallen und die stolzen Gesichter unserer Teilnehmenden haben eindrücklich gezeigt, welche Kraft in der dualen Berufsbildung steckt.»

Nicht nur die Meisterschaften, sondern auch das Erlebnisformat der SwissSkills 2025 begeisterte das Publikum. Die über 150 «Try a Skill»-Zonen verwandelten das Areal in eine Erlebnislandschaft. Jugendliche probierten Berufe aus, die sie bislang nur vom Hörensagen kannten: Sie schweissten, programmierten, mauerten oder frisierten.

Die SwissSkills 2025 waren weit mehr als Meisterschaften und Erlebniszonen: Sie wurden zum Treffpunkt und Begegnungszone für Lernende, Lehrpersonen, Arbeitgebende, Besuchenden und Entscheidungsträger aus Bildung, Politik und Wirtschaft. So trafen auf dem Bernexpo-Areal Generationen aufeinander. Jugendliche, die ihre Berufswahl noch vor sich haben, Lehrpersonen, die begleiten, Expertinnen und Experten, die ihr Wissen weitergaben, und Unternehmen, die ihre künftigen Fachkräfte kennenlernten. Dieses Miteinander machte die SwissSkills 2025 zu einer Plattform des Austauschs, die Brücken

SPITEX RECHTES LIMMATTAL

Mehr Lebensqualität dank erweiterten Angeboten

Ab 1. November 2025: Betreuungsleistungen sowie Hauswirtschaftsleistungen Plus.

Text/Bild: zVg

Damit reagieren wir auf die wachsenden Bedürfnisse der Bevölkerung nach Unterstützung im Alltag. Sei es bei der Betreuung zuhause, bei der Begleitung ausser Haus oder bei zusätzlichen hauswirtschaftlichen Aufgaben, die über die Grundversorgung hinausgehen - wir machen für Sie, was sonst nicht mehr möglich ist.

Zeit und Entlastung: Zu Ihrer Entlastung übernehmen wir die Betreuung Ihrer Angehörigen, begleiten zu Arztterminen, Einkäufen oder Spaziergängen - zuverlässig und unkompliziert.

Wohlbefinden zuhause: Wir übernehmen für Sie grössere Reinigungen und sorgen für Ordnung in Ihrem zuhause.

Mehr Freiraum für Angehörige: Sie wissen Ihre Liebsten gut betreut, während Sie sich Zeit für sich nehmen können.

Sie bestimmen, wir unterstützen, flexibel und individuell nach Ihren Bedürfnissen.

Interessierte können sich ab sofort für Anfragen und Informationen bei uns melden. Weitere Details zu den neuen Leistungen und Tarifen finden Sie in Kürze auch auf unserer Webseite. 

Mehr Infos: Spitex rechtes Limmattal Tel: 043 455 10 10

E-Mail: info@spitex-rechteslimmattal.ch Web: www.spitex-rechteslimmattal.ch

Bundesrat Guy Parmelin betonte in seiner Rede an der Siegerehrung: «Bravo, Sie haben Grosses geleistet. Leidenschaft, Können, Berufsstolz – das ist das, was uns in den letzten Tagen bewegt hat. Und ich sage es mit Überzeugung: Ihre Fähigkeiten sind ein Versprechen für die Zukunft!» 

Mehr Infos: swiss-skills.ch

Der Kanton Bern holt die meisten Medaillen

Die Medaillenbilanz zeigt: Am erfolgreichsten war der Kanton Bern mit 66 Medaillen. Dahinter folgen St. Gallen mit 34 und Zürich mit 28 Auszeichnungen. Doch nicht nur die Menge zählt. Gemessen an der Zahl ihrer Teilnehmenden schnitten Glarus und Nidwalden am besten ab. Dahinter folgen Solothurn und Thurgau, die eindrücklich beweisen, wie viel Leidenschaft und Qualität in der Berufsbildung ihrer Region steckt.

„Es gibt keinen Ort, der das Zuhause ersetzen kann.“

RATGEBER TREUHAND

Volksweisheit

Grossächerstrasse 21 | 8104 Weiningen Telefon 043 455 10 10 info@spitex-rechteslimmattal.ch spitex-rechteslimmattal.ch

Das Steueramt kontrolliert die Pensionskasse: Warum?

Dipl. Wirtschaftsprüfer/Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig.

Rebex AG

Treuhand- & Revisionsgesellschaft

Zentralstrasse 19, PF, 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76, www.rebex.ch

Immer mehr Eigentümer von AG‘s oder GmbH‘s erleben, dass die Steuerbehörde ihre Pensionskasse überprüft.

Stuft die Behörde bestimmte Vorsorgeleistungen als «geldwerte Leistungen» ein, kann dies erhebliche finanzielle Folgen haben. In solchen Fällen gelten die Inhaber als bessergestellt gegenüber Mitarbeitenden ohne Firmenbeteiligung. Der Vorwurf lautet dann, dass Gewinne verdeckt ausgeschüttet werden, indem Beiträge in die Pensionskasse fliessen, ohne entsprechend besteuert zu werden.

Häufige Gründe für Einwände des Steueramts:

∙ Die Sparbeiträge der Inhaber sind im Verhältnis zum Lohn deutlich höher als die Beiträge der übrigen Mitarbeitenden.

∙ Der Arbeitgeber übernimmt einen höheren Anteil der Sparbeiträge als im Pensionskassen-Reglement vorgesehen.

∙ Vorsorgepläne, die nur Inhaber versichern, sehen eine rein patronale Finanzierung vor; das bedeutet, dass der Arbeitgeber alle Beiträge zahlt.

∙ Es bestehen Lücken zwischen Basisund Kadervorsorge beim versicherten Lohn.

∙ Pensionskassen-Einkäufe werden nur für Inhaber übernommen, nicht aber für andere Mitarbeitende.

Folgen bei Beanstandungen:

∙ Ablehnung bestimmter Beiträge durch die Steuerbehörde.

∙ Neuberechnung der Sparbeiträge nach branchenüblichen Standards.

∙ Nachzahlungen von Gewinn- und Einkommenssteuern.

∙ Rückweisung von PensionskassenEinkäufen, wodurch Steuerersparnisse entfallen.

∙ Zusätzliche Beiträge an AHV und andere Sozialversicherungen können fällig werden.

Empfehlung:

Die Vorsorgelösung sollte regelmässig geprüft werden, um Probleme und Kosten zu vermeiden. In manchen Fällen ist ein Steuerruling sinnvoll. Fachliche Beratung hilft, die Vorsorge steuerlich optimal zu gestalten und Beanstandungen zu verhindern. 

Konsultieren Sie im Zweifelsfalle eine Fachperson.

Alfons G. Florian
Wenn junge Berufsleute wirklich alles geben …
Impressionen der SwissSkills 2025

LIFESTYLE-STORY FORTYSEVEN

Röstigraben in der Schweiz: Deutschschweizer saunieren lieber textilfrei

Wie wellnessen Herr und Frau Schweizer? Eine neue Studie zeigt: Drei Viertel der Bevölkerung gönnt sich regelmässige Entspannungs-Rituale – am liebsten zu zweit. Während Männer sich öfter allein zurückziehen, suchen Frauen Gemeinschaft. Und wo sonst der Röstigraben verläuft, zeigt sich neu ein Sauna-Graben: In der Deutschschweiz wird häufiger textilfrei geschwitzt, in der Romandie lieber im Badeanzug.

Text/Bilder: zVg

Ob als spontane Auszeit, Date-Night oder als Ersatz für das entspannende Feierabend-Bier: Wellness gehört zum Schweizer Alltag. Und das, obwohl die Schweiz eigentlich als Nation der Workaholics gilt. Die repräsentative Studie von gfs.bern im Auftrag der WellnessTherme Fortyseven zeigt: Drei Viertel der Bevölkerung nutzen gelegentlich oder häufiger Wellnessangebote wie Spas, Saunas oder Thermalbäder.

Männer wollen Me-Time, Frauen wellnessen in Gesellschaft

Unterschiede im Wellness-Verhalten finden sich vor allem in den verschiedenen Generationen. Während die Hälfte der 16- bis 39-Jährigen mehrmals pro Jahr ein Spa oder Thermalbad besucht, wird mit zunehmendem Alter der Wellnessbesuch seltener. Die Mehrheit aller Befragten geniesst Wellness am liebsten mit dem Partner oder der Partnerin. Männer entspannen jedoch häufiger allein, während Frauen den Besuch lieber mit Freundinnen und Freunden teilen.

Sauna-Graben statt Röstigraben

Bei der Art des Saunierens zeigt sich die Schweiz gespalten: In der Deutschschweiz bevorzugen rund 60 Prozent das textilfreie Schwitzen, während in der Romandie nur 13 Prozent auf den Badeanzug verzichten. Dieses Bedürfnis ist auch in der Wellness-Therme

Fortyseven deutlich spürbar. Geschäftsführer Franc Morshuis erklärt: «Viele unserer Gäste haben sich textilfreie Saunaangebote gewünscht. Auf ihre Anregung hin haben wir die beliebte Limmat-Sauna bereits in der Eröffnungsphase von einer textilen zu einer textilfreien Sauna umfunktioniert.»

Auch zwischen den Generationen zeigen sich Unterschiede. Bei den über 65-Jährigen saunieren acht von zehn Befragten unbedeckt, bei den unter 40-Jährigen ist es nur knapp ein Drittel.

Achtsamkeit als Lebensstil

Mehr als die Hälfte der Schweizer Bevölkerung interessiert sich laut Studie für achtsamkeitsorientierte WellnessAngebote – also für Meditation, be-

wusstes Atmen oder Klangbäder. Frauen und jüngere Menschen zeigen sich dem Thema besonders offen gegenüber. In Städten und in der Romandie ist das Interesse überdurchschnittlich hoch. Regelmässig praktiziert wird Achtsamkeit aber erst von wenigen: Nur 14 Prozent integrieren sie fest in ihren Alltag, weitere 44 Prozent zumindest gelegentlich. 

Mehr Infos: www.fortyseven.ch

KOLUMNE «STAND.»

SO IST DAS

EU. Die EU-Frühstücksrichtlinie (Richtlinie (EU) 2024/1438) ist eine neue Gesetzgebung, die ab dem 14. Juni 2026 strengere Kennzeichnungs- und Zusammensetzungsregeln für Honig, Fruchtsäfte, Konfitüren und Milchpulver einführt.

Text: Tis Hagmann, Schreib-, Hand- und Mundwerker Büro Ha 5040 Schöftland

KOMMENTAR

Wo ist der technische Fortschritt?

• Honig: Bei Mischungen muss die Herkunft jedes Landes mit Gewichtsanteil im Hauptsichtfeld angegeben werden (z.B. «Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern»).

Fruchtsäfte: Neue Bezeichnungen für Säfte mit mindestens 30 % weniger natürlichen Zucker, wie «Zuckerreduzierter Fruchtsaft», sind möglich; zudem muss die Angabe «Fruchtsäfte enthalten nur von Natur aus vorkommenden Zucker» bei zuckerfreien Säften erlaubt sein.

Als Begründung wird scheinheilig angekündigt, dass der Verbraucher besser informiert werde und Betrug verhindert werden soll. So sind zusätzliche Herkunftsangaben bei Honigmischungen, Käse, Wein, Eier usw. vorgeschrieben. Auch höhere Fruchtgehalte bei Marmeladen und spezielle Kennzeichnungen für zuckerreduzierte Säfte werden geregelt, obwohl Deklarationspflicht besteht. Und jetzt festhalten am Konfitürenglas: Die Richtlinie zielt darauf ab, gesündere Entscheidungen zu fördern und fairen Wettbewerb zu sichern. Die Praxis ist wässerig oder klebrig. Beispiele aus der Richtlinie, die 50 Seiten umfasst:

Konfitüren und Marmeladen: Der Mindestfruchtgehalt wird bei vielen Sorten(!) erhöht (z.B. von 350 auf 450g pro kg), was den Zuckergehalt reduziert und die Bezeichnung «Marmelade» wieder offiziell zulässt. So geht das weiter, auch beim Gemüse Die EU-Schergen schreiben uns vor, was wir wie essen dürfen. Bei einem Beitritt zum EU-Sumpfvertrag müssen wir diesen Schwachsinn übernehmen. Und jetzt die ultimative Frage zum Verbrauch:

Bei Eier, Honig, Käse und Wein muss die Herkunft bzw. Fabrikation auf der Packung gedruckt sein. Warum ist das bei den Medikamenten nicht der Fall…??? 

Gruss, Tis Hagmann Feedback willkommen an: tis.hagmann@bluemail.ch

In zahlreichen Schweizer Städten sind die tollen E-Busse infolge der Kälte ausgestiegen oder können nur noch einen Bruchteil ihrer Leistungsfähigkeit erbringen. In Berlin sind über 120 Busse des öV total ausgestiegen. Einfacher: nach dem Stromausfall totaler Busausfall. Die «Öffis» haben die Schnauze voll von der Regierung. Das ist nicht erstaunlich in der Stadt, die über weite Gebiete eine rechtslose Zone darstellt.

Auch die «Privis», die privaten Autofahrer, haben zunehmend Mühe, um an funktionierende E-Zapfstellen zu gelangen. Ärgerlich, wenn sie dann vor einer kaputten Ladesäule stehen. Sie werden immer wieder Opfer von Kabeldieben. Das Kupfer in den Ladekabeln

ist gesucht. Zweimal kräftig drücken und schon sind wieder einige Pfund Kupfer für den «Verkauf» bereit. Das Kilo bringt momentan ca. Fr. 10.‒ Und über die Herkunft der Kupferdiebe wird natürlich eisern geschwiegen. Im grenzenlosen Europa! 

Tis Hagmann tis.hagmann@bluemail.ch

Saunieren lieber mit oder ohne Badeanzug?

RATGEBER GESUNDHEIT

Der Kuss – eine Berührung mit Bedeutung

Der Kuss ist eine Geste des menschlichen Zusammenlebens. Kaum etwas gilt als so romantisch, so verbindend und so bedeutungsvoll, während es aus medizinischer Sicht alles andere als harmlos ist.

Der 66-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, anerkannter Akupunkteur TCM/ASA und Mitglied Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Vespa und spaziert gerne mit seinem Boston Terrier «Rocco».

Wer küsst, geht ein Risiko ein. Oder, wie ein Sprichwort nüchtern festhält: «Wer die Rose liebt, muss die Dornen in Kauf nehmen.» Der Kuss gilt als soziales Signal, ein Ausdruck von Nähe, Vertrauen und Zugehörigkeit. «Ein Kuss kann sagen, was Worte nicht vermögen». Taten sagen mehr als tausend Worte, und kaum eine Tat ist so eindeutig wie ein Kuss. Er kann Beziehungen beginnen, Versöhnung markieren oder Abschied besiegeln. Seine Bedeutung ist kulturell geprägt, aber emotional nahezu universell. Gerade deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die me-

KABINENGEFLÜSTER «FC DIETIKON»

dizinische Realität, denn dort verliert der Kuss einen Teil seiner Unschuld.

Medizinisch beginnt der Kuss dort, wo Hygiene endet. Die menschliche Mundhöhle ist eine der am dichtesten besiedelten Körperstellen des Menschen. Über 700 bekannte Bakterienarten leben dort, ergänzt durch Viren und Pilze. Beim intensiven Küssen, insbesondere beim Zungenkuss, werden innerhalb weniger Sekunden bis zu 80 Millionen Mikroorganismen übertragen. Ein Fakt, der wenig romantisch klingt. Ein oft zitierter Vergleich bringt es provokant auf den Punkt: Im Mund befinden sich mehr Bakterien als an Körperstellen, die besonders als unhygienisch gelten. Im Mund hat es mehr Bakterien als am After! «Wo Licht ist, ist auch Schatten.»

Der Kuss ist kein keimfreier Akt, sondern ein direkter Austausch mikrobieller Lebenswelten. Zu den bekanntesten medizinischen Risiken zählt die Übertragung des Herpes-simplex-Virus Typ 1, das Lippenherpes verursacht. Bis zu 90 Prozent der Erwachsenen tragen dieses Virus in sich, häufig ohne Symptome. Bei einem aktiven Ausbruch kann es durch Küssen leicht weitergegeben werden. Auch das Epstein-BarrVirus, Auslöser des Pfeifferschen Drüsenfiebers, wird hauptsächlich über Speichelkontakt übertragen. Nicht umsonst wird diese Erkrankung umgangssprachlich als Kusskrankheit bezeichnet. Hinzu kommen Erkältungsviren, Influenzaviren und in seltenen Fällen

bakterielle Erreger wie Meningokokken. «Geteilte Freude ist doppelte Freude», geteilte Keime dagegen selten willkommen.

Rein biologisch betrachtet spricht also wenig für den Kuss. Er ist für das Überleben nicht notwendig, erhöht das Infektionsrisiko und bietet keinen klaren gesundheitlichen Vorteil. Und dennoch hält der Mensch an ihm fest. «Was das Herz begehrt, fragt nicht nach Vernunft.» Genau an diesem Punkt wird der Kuss medizinisch besonders interessant, denn Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Beim Küssen reagiert der Körper mit einer komplexen hormonellen Reaktion. Im Gehirn wird Oxytocin ausgeschüttet, ein Hormon, das Vertrauen stärkt, Stress reduziert und soziale Bindungen fördert. Es wird oft als Bindungshormon bezeichnet, weil es Nähe biologisch verankert. Gleichzeitig steigen Dopamin- und Serotoninspiegel, die das Belohnungssystem aktivieren und positive Gefühle auslösen. Kein Wunder also, dass Küssen glücklich macht.

Lachen ist die beste Medizin, Küssen kommt ihr erstaunlich nahe. Auch der Stresshaushalt reagiert messbar. Beim Küssen sinkt der Cortisolspiegel. Chronisch erhöhte Cortisolwerte stehen in Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafstörungen und einem geschwächten Immunsystem. Es ist bewiesen, dass Menschen mit stabilen sozialen Beziehungen im Durchschnitt geringere Stresswerte aufweisen. Der Kuss wirkt dabei nicht isoliert, sondern als Teil eines grösseren sozialen Zusammenhangs. Nähe stabilisiert, Einsamkeit schwächt.

Physiologisch zeigt der Kuss weitere Effekte. Herzfrequenz und Blutdruck steigen kurzfristig an, die Durchblutung wird gefördert, mehrere Gesichtsmuskeln werden aktiviert. Küssen ersetzt keinen Spaziergang, aber es ist auch kein Stillstand. «Wo Rauch ist, ist auch Feuer», und wo geküsst wird, besteht meist emotionale Nähe, die sich nachweislich auf die Gesundheit auswirkt. Besonders spannend ist der Einfluss auf das Immunsystem. Der Austausch von Mikroorganismen kann immunologische Anpassungsprozesse auslösen. Langjährige Paare weisen häufig eine teilweise angeglichene Mundflora auf. Das Immunsystem lernt, mit den Keimen des anderen umzugehen. Dieser Effekt ist kein Schutzschild gegen Krankheiten, aber ein Hinweis darauf, dass der Körper soziale Nähe nicht nur psychisch, sondern auch biologisch verarbeitet. «Übung macht den Meister», selbst im Immunsystem.

All das ändert jedoch nichts an der medizinischen Grundtatsache: Der Kuss bleibt ein kalkuliertes Risiko. Verlieren Sie also die Freude am Küssen nicht, aber vergessen Sie nie seine Bedeutung. Nähe lebt von Vertrauen, und Vertrauen beginnt mit Verantwortung. Eine gute Mundhygiene ist dabei kein nebensächliches Detail, sondern ein zentraler Faktor. Regelmässiges Zähneputzen, die sorgfältige Reinigung der Zahnzwischenräume und der Besuch bei der Dentalhygienikerin oder dem Dentalhygieniker reduzieren die bakterielle Belastung im Mund deutlich. Diese professionelle Mundpflege ist mehr als Kosmetik. Entzündungen im Mundraum stehen nachweislich in Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkran-

kungen, Diabetes und einem geschwächten Immunsystem. Wer seinen Mund pflegt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch sein Gegenüber. Mundhygiene ist damit ein Akt der Rücksichtnahme. Oder anders gesagt: «Liebe geht durch den Magen, Verantwortung beginnt im Mund.»

Der Kuss bleibt, was er immer war, ein bewusster Verstoss gegen sterile Vernunft zugunsten menschlicher Nähe. «Wer nicht wagt, der nicht gewinnt». Medizinisch ist er weder eindeutig gesund noch eindeutig schädlich. Er zeigt vielmehr, dass der Mensch bereit ist, Risiken einzugehen, wenn es um Bindung, Vertrauen und emotionale Sicherheit geht. Vielleicht liegt genau darin seine eigentliche Bedeutung. Der Kuss erinnert daran, dass Gesundheit nicht nur aus Keimfreiheit besteht. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Ohne Nähe, Berührung und emotionale Verbindung verkümmert selbst der gesündeste Körper. Der Kuss ist kein medizinischer Irrtum, sondern ein menschliches Bekenntnis – Nähe mit Bewusstsein, vielleicht die vernünftigste Form der Unvernunft.

«Der Kuss ist die schönste Art, gemeinsam den Mund zu halten»

Worte trennen, ordnen und erklären. Der Kuss verbindet, trotz gesundheitlichem Risiko. Wo Worte enden, beginnt Bedeutung. 

Beste Grüsse

Dr. med. Claudio Lorenzet (clorenzet@bluewin.ch / www.lorenzet.ch)

Mental Coaching im Juniorenfussball –der FCD geht neue Wege!

Ein wichtiger Schritt für unsere Entwicklung

Der moderne Fussball stellt hohe Anforderungen an junge Spielerinnen und Spieler – nicht nur körperlich und technisch, sondern auch mental. Gerade im Juniorenalter zwischen 14 und 18 Jahren erleben Jugendliche intensive Emotionen: Leistungsdruck, Konkurrenzdenken, Provokationen auf dem Platz oder aggressive Situationen am Spielfeldrand.

Um unsere Junioren ganzheitlich zu fördern, setzt der FC Dietikon künftig gezielt auf Mental Coa-

ching. Ganz klar ein Mehrwert für unseren Verein.

Ruhe bewahren in schwierigen Spielsituationen Trash Talk von Gegenspielern, harte Zweikämpfe, provokante Gesten oder eine unerwartete Auswechslung gehören zum Fussballalltag. Für junge Spieler ist es oft schwierig, in sol chen Momenten ruhig zu bleiben und richtig zu reagieren. Mental Coaching hilft dabei:

• Provokationen einzuordnen und nicht persönlich zu nehmen

• die eigenen Emotionen zu kontrollieren

• fokussiert und leistungsfähig zu bleiben

• faire, respektvolle Reaktionen zu zeigen –auch unter Druck

Statt impulsiv zu handeln, lernen die Junioren, bewusst zu reagieren und Verantwortung für ihr Verhalten zu übernehmen.

Umgang mit Aggressionen auf und neben dem Platz Aggressionen können sich sowohl auf dem Spielfeld als auch am Spielfeldrand aufbauen – durch Gegner, Mitspieler, Trainer oder Zuschauer. Mental Coaching vermittelt Strategien, um solche Spannungen frühzeitig zu erkennen, deeskalierend zu wirken und Konflikte nicht weiter an-

Mental starke FCD-Juniorenfussballer

zuheizen. Dies stärkt nicht nur die mentale Widerstandskraft, sondern auch den Teamgeist und die persönliche Reife der Jugendlichen.

Mehr als Fussball: Stärkung fürs Leben

Die im Mental Coaching erlernten Fähigkeiten wirken weit über den Sport hinaus. Selbstkontrolle, Resilienz, Selbstvertrauen und ein respektvoller Umgang mit Mitmenschen sind Kompetenzen, die den Jugendlichen auch in Schule, Ausbildung und Alltag zugutekommen.

Start Mitte März

Der FC Dietikon wird diesen Weg gemeinsam mit Inga Inverardi, einer ausgewiesenen Fachkraft beschreiten. Inga selbst hat aktiv in der deutschen Bundesliga (1. FC Köln) gespielt und wohnt seit längerer Zeit in der Schweiz.

Der Start des Mental-Coaching beim FCD ist auf Mitte März vorgesehen. Damit setzen wir ein klares Zeichen für eine nachhaltige, verantwortungsvolle Nachwuchsarbeit und investieren gezielt in die mentale Stärke unserer Junioren. Denn starke Spieler entstehen nicht nur durch Training – sondern durch einen starken Kopf. 

Für das Wohl des FCD’s am Ball, resp. an der Tastatur:

René Laemmel Vorstandsmitglied FC Dietikon (Marketing)

Dr. med. Claudio Lorenzet
René Laemmel
Inga Inverardi

HISTORISCHE KOLUMNE

Uns genügt das weisse Kreuz im roten Feld

War ab 1984 Chef der Eidg. Militärbibliothek, von 2007 bis 2016 Chef der Bibliothek am Guisanplatz und gleichzeitig Stabsmitarbeiter des Vorstehers VBS (Bundesräte Adolf Ogi, Samuel Schmid, Ueli Maurer und Guy Parmelin). Zudem ist er Alt-Bezirksrichter in Brugg AG, Buchautor und Alt-Constaffelherr, 2003 bis 2013 war er Mitglied des aargauischen Grossen Rates.

Ein Tyrann war Stalin, mit dem verglichen selbst die blutigsten der Dutzenddiktatoren unserer wenig erfreulichen Gegenwart als Dilettanten erscheinen. Dass innerhalb weniger Jahre der sowjetische Machthaber Josef Wissarionowitsch zum wichtigsten Partner von Staatsmännern vom Zuschnitt Winston Churchills und Franklin Delano Roosevelts werden konnte, war eine Folge der Machtergreifung des, an Stalin gemessen, noch wesentlich gefährlicheren antisemitischen vorbestraften Kriminellen Adolf Hitler.

1933 hatte es in sich, für die Welt.

1933 hatte es auch in sich, für die Schweiz.

Was sollten die – sehr hohen – Arbeitslosenzahlen? Was bedeutete der Fast-Zusammenbruch der Volksbank? War der Sparkurs von Bundesrat und Parlament existenzbedrohend?

Gewiss, das waren in den Augen der Zeitgenossen gefährliche Probleme. Gänzlich arbeitslos waren über 38‘000 Mitglieder von Arbeitslosenkassen und insgesamt arbeitslos waren mehr als 67‘000 Personen bei einer Gesamtbevölkerung von wenig über 4 Millionen Seelen. Die Volksbank, 1930 die zweitgrösste Schweizer Bank mit einer Bilanzsumme von CHF 1.6 Milliarden, hatte 1933 einen Abschreibungsbedarf von CHF 119 Millionen und sah die Rettung nur noch bei der Nationalbank und beim Bund. Beide sprangen in der Tat in die Bresche. Die Bundesversammlung bewilligte eine Bundesbeteiligung von CHF 100 Millionen, verlangte aber die Abschreibung des Genossenschaftskapitals auf die Hälfte. Dass das nicht genügen werde, war klar, als Notbehelf für den Augenblick reichte es. Der exzessive Sparkurs des Bundes wurde durch den Souverän gebremst:

Die Gehälter der Bundesbeamten hätten reduziert werden sollen, was im Mai 1933 mit 411'536 Ja gegen 505'190 Nein verworfen wurde. Das Volk lehnte ein deflationäres Ansinnen ab und bewies, weder zum ersten noch zum letzten Mal, mehr wirtschaftlichen Sachverstand als die so genannten Experten.

Doch weder die Arbeitslosen noch die Volksbank noch der, durch das Volk korrigierte, Sparkurs des Bundes waren das Hauptproblem. Das Hauptproblem war: Sein oder Nichtsein. Wurden die Weichen jetzt nicht richtiggestellt, war es hoffnungslos zu spät. Als Nachbarin von Hitlers Reich brauchte die Schweiz eine Armee, von der eine ernsthafte Abhaltewirkung ausging und die bereit war, bei einem Angriff auf das Land Unabhängigkeit und Souveränität mit der Waffe zu verteidigen. Mit Unabhängigkeit und Souveränität aber war alles untrennbar verbunden, was die Heimat der Stauffacherin, Tells und Winkelrieds zu bieten hatte an Demokratie, Rechtsstaat, Sicherheit von Leben und Besitz, an Freiheit.

Institutionell für die Verteidigung verantwortlich war Rudolf Minger, Vorsteher des Militärdepartements. Als Bundesrat hatte er sich der Kollegialität zu unterziehen, bis zu einem bestimmten Grad. Als Schweizer Bauer mit gesundem Menschenverstand sah er, dass es zunächst darum ging, die Bedürfnisse der Landesverteidigung dem Volk zu erklären, wenn man hoffen wollte, dass danach die Vertreter des Volkes und bei Abstimmungen der Souverän selbst Entscheide treffen sollten, die vereinbar waren mit dem Überleben Helvetiens.

Der Weg führte über das mitten im Aargau gelegene Amphitheater von Vindonissa. Volkstag vom

9. Juli 1933. Es erschienen mehr als 10‘000 Personen. Nun, der Aargau grenzte ans Reich und die Verwandtschaft der Sprachen und der gesunde Menschenverstand erlaubte es den Menschen, die Propaganda von der totalitären, rechten, Seite des Rheins auf der demokratischen, linken, Seite genau zu verstehen und richtig zu deuten.

Minger nahm einen klaren Standpunkt ein: Demokratie im Innern, Wehrbereitschaft gegen Aussen.

Demokratie: «Niemals wird sich unser Volk eine Gleichschaltung nach deutschem Muster gefallen lassen. Nach Schweizerart wollen wir unser Schweizer Haus bestellen. Hierzu brauchen wir weder Extrahemden noch Extraflaggen, uns genügt das weisse Kreuz im roten Feld. Auch das Recht der Kritik und der freien Meinungsäusserung lässt sich der Schweizer nicht rauben.»

Wehrbereitschaft: Die von der Versammlung gefasste Resolution lässt keinen Zweifel übrig. «Die … in Vindonissa versammelten … Schweizerbürger … erwarten, dass in den kommenden schweren Zeiten der wahre Geist der Volksgemeinschaft im Sinne Winkelrieds alle Glieder des Volkes erfasse und dass ein einiges Schweizervolk entschlossen sei, die Opfer willig zu tragen, welche die Not der Zeit ihm auferlegt, verlangen von unseren Behörden … dass sie unsere Armee … Trägerin der nationalen Unabhängigkeit … nach Ausbildung und Ausrüstung in Stand setzen, um jeder Eventualität gewachsen zu sein.»

Das war hierzulande die Parole von 1933: «Jeder Eventualität gewachsen.»

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Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Historiker
Schweizer

Datenschutz muss nicht kompliziert sein

Text/Bild: zVg

Stellen Sie sich vor: Ihre persönlichen Daten sind öffentlich zugänglich. Ihre privaten Informationen, Passwörter oder vertrauliche Dokumente sind im Internet einsehbar. Auf einen Link in einem Mail ist schnell geklickt. Wie kann ich sicher stellen das dies nicht passiert?

Datenschutz betrifft uns alle und muss nicht kompliziert sein. Mit der Revision des Datenschutzgesetzes (revDSG) im September 2023 und zunehmenden Cyber-Bedrohungen wird die Sensibilisierung immer wichtiger. Bei einer Verletzung des neuen DSG werden die Bussen grundsätzlich nicht wie in Europa den Unternehmen, sondern den für das Unternehmen handelnden Personen auferlegt.

Doch keine Sorge: Schon mit kleinen Schritten lassen sich grosse Risiken vermeiden.

• Rechtssicherheit & Mitarbeiterschutz:

Abläufe die Daten betreffen dokumentieren

Prävention von Datenschutzverletzungen: Investieren in Cyber-Security

• Höheres Sicherheitsbewusstsein im Unternehmen fördern: regelmässige Schulungen

Sensibilisierung im Arbeitsalltag: Sicherheitsbewusstes Verhalten trainieren

Gemeinsam können wir Risiken minimieren! Wir widmen uns genau diesem Thema.

Am 11. Juni 2026 teilen Experten ihr Wissen und zeigen, wie Sie sich effektiv schützen können. Nutzen Sie die Chance und nehmen Sie kostenlos an unserem Event teil.

Lasst uns das Limmattal sicher machen! 

Mehr Informationen & Anmeldung auf unserer Landingpage:

Schweiz AG Grindlenstrasse 3 8954 Geroldswil

LIMMAT-LOUNGE AM LIMMATZAUBER

Wenn der Zauber noch bleibt, dann in der Limmat Lounge

Weihnachten war längst vorbei. Die Buden am Rapid platz in Dietikon waren abgebaut, der Trubel ver klungen, der Alltag hatte wieder Einzug gehalten.

Und doch stand er noch da: der Christbaum. Still, beleuchtet, fast ein wenig trotzig. Als wolle er sagen, dass nicht alles sofort verschwinden muss, nur weil die Saison offiziell vorbei ist.

Text/Bilder: Joyce Lopes de Azevedo

Am 13. Januar 2026 bekam dieser Gedanke recht. Denn im Rahmen der Limmat Lounge traf man sich nochmals – in der Fondue Stube des Limmatzaubers. Der einzige Ort, der dem Winter und der vergangenen Saison noch die Ehre erwies. Drinnen war es warm, lebendig, herzlich. Draussen ruhig, beinahe leer. Ein schöner Kontrast.

Es gab einen Apéro, Flammkuchen, Fondue und Wein. Vor allem aber gab es Zeit. Zeit für Gespräche, für Austausch, für Lachen. Kein Pflichtprogramm, kein Netzwerkdruck – sondern ein echtes Zusammensein. Man merkte schnell: Hier kennt man sich. Und man mag sich.

Grosszügig ermöglicht wurde dieser Abend durch die Pape Werbe AG, die den Anlass vollständig gesponsert hat. Mit Cyril Pape, Geschäftsführer, und seinem Vater Andy Pape standen zwei Menschen dahinter, die nicht nur an Organisation gedacht haben, sondern an Atmosphäre. An Begegnung. An das, was eine Region zusammenhält.

So wurde dieser Abend zu einem stillen Nachklang der Weihnachtszeit. Kein Markt, kein Gedränge – sondern Wärme, Nähe und Gemeinschaft. Der Limmatzauber hatte sich noch einmal gezeigt. Leiser vielleicht. Aber umso nachhaltiger. Und manch mal ist genau das der Moment, der am meisten bleibt. 

Gewerbe

Weiningen Geroldswil Oetwil Postfach, 8954 Geroldswil, gwgo.ch

Reto Müller, Co-Präsident reto.mueller@mobiliar.ch 079 428 10 05

Cyrill Pape, Co-Präsident c.pape@pape3d.ch 078 665 08 88

MEHR INFOS gwgo.ch

Gemütliche Runde in der Fondue Stube: Gespräche, Wärme und Zeit zum Verweilen im Rahmen der Limmat Lounge.

Apéro und feine Platten zum Auftakt des Abends – begleitet von guten Gesprächen und entspannter Stimmung.

5. Frisch servierter Flammkuchen gehört ebenso zum kulinarischen Rahmen des Abends wie Fondue und Wein.

6. Das Fondue als Mittelpunkt – klassisch serviert und ideal für einen winterlichen Netzwerkabend.

7. Ein herzlicher Moment zum Abschluss des Abends – gelebte Verbundenheit, wie sie in der Region geschätzt wird.

EDITORIAL

Schlieren, eine spannende Stadt

Die Stadt Schlieren ist, wie das ganze Limmattal, sehr dynamisch unterwegs. Diverse Projekte wie die Initiative grüne Mitte, Erstellung des neuen Altersheims sowie diverse Schulhaus-Renovationen und Erweiterungen stehen an. Weitere Infrastrukturprojekte sind das neue Wasserreservoir Lölimoos und vieles mehr. Alles in allem sprechen wir von gegen CHF 150 Mio. Investitionssumme in den nächsten 5 Jahren, die aktuell anstehen. Eine Summe, die nicht über das Eigenkapital abgedeckt werden kann und somit neue Schulden aufgenommen werden müssen.

Dabei ist zu beachten, dass bei einer Pro Kopf-Verschuldung von mehr als CHF 5'000.–, Massnahmen folgen müssen. Eine davon wäre auch die Steuern zu erhöhen. Gemäss dem aktuellen Finanzplan der Stadt Schlieren, wäre die Pro Kopf-Verschuldung ab 2028 zu hoch und eine Steuererhöhung eingeplant.

Um das zu vermeiden, müssen wir uns überlegen, wie wir in Zukunft mit den Schulden umgehen wollen. Beim Al-

KMU & Gewerbe Schlieren

8952 Schlieren info@kgschlieren.ch, kgschlieren.ch @kg_schlieren

@KMUundGewerbeSchlieren

Thomas Landis, Präsident praesident@kgschlieren.ch Tel. 044 730 73 33

MEHR INFOS kgschlieren.ch

tersheim könnte man beispielsweise eine Genossenschaft oder eine Stiftung gründen. Beispiele dafür gibt es bereits in Uitikon oder Birmensdorf ZH. Das würde bedeuten, dass die Schulden nicht mehr direkt auf der Stadt lasten, sondern in der Genossenschaft/Stiftung ausgewiesen würde.

Ein andere Variante wäre, das Altersheim, nach Erstellung, im Baurecht an eine Pensionskasse zu verkaufen und mit einem langjährigen Mietvertrag zurückzumieten. Damit wäre die Schuldenlast nicht mehr in den Büchern der Stadt. Günstiger ist diese Variante nicht, da die Miete mit allem drum und dran auch bezahlt werden muss. Aber das Problem der Stadt Schlieren liegt nicht in der Erfolgsrechnung, sondern in der Verschuldung, weshalb auch eine solche Variante prüfenswert ist.

Gleich verhält es sich grundsätzlich auch mit einem Schulhaus. Hier würde Schlieren Neuland betreten, da ein Verkauf eines Schulhauses im Baurecht, beispielsweise an eine Pensionskasse, meines Wissens bisher in der Schweiz noch nie stattgefunden hat. Auch hier müsste dann ein langjähriger Mietvertrag abgeschlossen werden mit allem drum und dran. Da die Stadt hier Neuland betreten würde, müsste vor allem auch die rechtliche Seite geprüft werden.

Zu diesem Thema wurde von mir nun ein Postulat eingereicht und man darf gespannt sein, was daraus resultiert. 

Daniel Laubi Gemeinderat die Mitte Schlieren

STADT SCHLIEREN

FDP SCHLIEREN

FDP Schlieren: Mit Tatkraft für die Stadt von morgen

Text/Bild: zVg

Schlieren verändert sich – wachsend, vielfältig, wirtschaftlich stark. Die FDP Schlieren hat in der Legislatur 2022–2026 dafür gesorgt, dass dieses Wachstum verantwortungsvoll, finanziell solide und im Interesse aller Einwohnerinnen und Einwohner gestaltet wird.

Im Gemeindeparlament übernahmen Dominic Schläpfer, Sasa Stajic, John Daniels und Nelson Araya Verantwortung. Sie setzten auf Pragmatismus statt Ideologie. Klar ist: Schlieren soll gezielt wachsen, ohne sozialen Zusammenhalt oder Lebensqualität zu verlieren.

Wir setzen auf gut geplante Verdichtung, attraktive öffentliche Räume, moderne Infrastruktur und eine starke Verbindung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Schlieren bleibt so innovativ, wirtschaftsfreundlich und lebenswert für alle Generationen.

Kritisch prüfen wir auch kantonale Vorgaben. Beispiele gefällig? Das Projekt «Lebendige Limmat» und die weiterhin schwierige Verkehrssituation am Stadtkreisel. Deren Planung verlief aus unserer Sicht nicht optimal – und das muss angesprochen werden.

FDP-Gemeinderat: Sasa Stajic wurde im April 2025 zum Gemeindepräsidenten gewählt. V.l.n.r. Nelson Araya, Sasa Stajic, Dominic Schläpfer, John Daniels.

Wer will, dass wir uns auch künftig aktiv für Schlieren einsetzen, wählt FDP mit Dominic Schläpfer in den Stadtrat und wirft die Liste 3 unverändert in die

Urne. Wir danken allen Wählerinnen und Wählern schon heute herzlich für ihr Vertrauen. 

Schlieren und Zürich unterzeichnen Absichtserklärung zur kooperativen Planung von Schlieren

In einem «Letter of Intent» (Absichtserklärung) haben die beiden Städte ihre Absicht zu einem gemeinsamen Vorgehen für die Planung und Entwicklung von Schlieren Nordost festgehalten. Das Gebiet umfasst ein rund 324'000m² grosses Areal auf Schlieremer Boden, das im Eigentum der Stadt Zürich steht. Ziel ist es, im Rahmen einer kooperativen Planung die Grundlagen für eine qualitativ hochwertige und langfristige Entwicklung zu erarbeiten.

Text: zVg

In Schlieren wurden in den letzten Jahren mehrere grosse Areale entwickelt oder befinden sich derzeit noch im Entwicklungsprozess. Der Nordosten von Schlieren verbleibt als das grösste zusammenhängende Entwicklungsgebiet in der Gemeinde. Innerhalb dieses Gebietes ist die Stadt Zürich Eigentümerin eines rund 324'000m² grossen Areals auf Schlieremer Boden. Dieses Areal stellt einerseits eine wichtige Landreserve für die Stadt Zürich dar, ist aber auch von grosser Bedeutung für die Entwicklung der Stadt Schlieren.

Nordost

Heute wird das Gebiet im Rahmen verschiedener Baurechte genutzt, welche mehrheitlich zwischen 2043 und 2050 enden. Den Umgang mit diesen auslaufenden Baurechten auf ihrem Areal möchte die Stadt Zürich frühzeitig und auf einer soliden planerischen Basis klären.

Zürich und Schlieren unterzeichnen gemeinsame Absichtserklärung Mit der im Januar 2026 unterzeichneten Absichtserklärung (Letter of Intent) bekräftigen die beiden Städte ihren Willen, in einer kooperativen Planung bis 2030 ein verbindliches Leitbild zu erarbeiten. Dieses definiert die

strategischen Ziele und Rahmenbedingungen für die künftige städtebauliche Entwicklung und Nutzung des Gebiets und dient beiden Städten als Grundlage für weitere Planungsschritte und Entscheide.

Als Standortgemeinde sieht Schlieren in der kooperativen Planung die Chance, ein bedeutendes Areal gemeinsam mit der Grundeigentümerin zu gestalten. Die Stadt Zürich erkennt in der Zusammenarbeit das Potenzial, die langfristig nachhaltige Nutzung des Gebiets im gegenseitigen Interesse zu sichern. 

Daniel Laubi

GRÜNLIBERALE PARTEI SCHLIEREN

Die Grünliberale Partei Schlieren präsentiert eine KMU-freundliche Liste

Text/Bild: zVg

Am 8. März 2026 entscheiden die Schlieremerinnen und Schlieremer über die Zusammensetzung von Parlament und Stadtrat. Die Grünliberale Partei Schlieren stellt sich mit engagierten Kandidatinnen und Kandidaten für Legislative und Exekutive zur Wahl.

Eine aktive Wahlbeteiligung ist zentral für eine lebendige Demokratie. In Schlieren, wo die Stimmbeteiligung seit Jahren auf tiefem Niveau verharrt, liegt deutlich mehr drin. Hier kann das lokale Gewerbe einen wertvollen Beitrag leisten, indem es Kunden und

Mitarbeitende für die Teilnahme an den Wahlen sensibilisiert.

KMU sind ein wichtiger Pfeiler des politischen und gesellschaftlichen Ökosystems: Sie schaffen Arbeitsplätze, generieren Wertschöpfung und prägen durch ihre lokale Verankerung das kulturelle und soziale Leben unserer Stadt. Damit Unternehmen dieses Potenzial entfalten können, braucht es seitens Stadt einen verlässlichen Rahmen mit schlanken Regulierungen und einem angemessenen Steuerfuss.

Die GLP Schlieren steht für eine ideologiefreie, lösungsorientierte Sachpolitik. Statt künstlicher Gegensätze setzen wir auf Dialog und tragfähige Lö-

sungen, die unterschiedliche Interessen einbeziehen.

Unsere Kandidierenden der GLP bringen dafür beste Voraussetzungen mit. Ein Grossteil ist in KMU tätig, in Führungsfunktionen oder als Inhaber. Mit der bisherigen Stadträtin Songül Viridén stellt sich zudem eine erfahrene Persönlichkeit erneut für die Exekutive zur Wahl.

Wir wünschen allen ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2026. 

Gerne stehen wir für einen Austausch zur Verfügung: schlieren@grunliberale.ch

BRAND REPORT DAVID GYM ZH-WEST

Nicht bis 2027 warten, jetzt starten!

Text: zVg

Die ersten Wochen vom 2026 sind vorbei und die guten Vorsätze sind oft auch nach ein paar Wochen schon wieder Geschichte. Willst du bis 2027 warten bevor du einen neuen Anlauf nimmst? Nein! Du kannst jederzeit damit starten, mehr auf deine Gesundheit zu achten, mit Training anzufangen, die Essgewohnheiten zu ändern, Zeit für dich selber in deinen Tagesablauf einzuplanen. Wir unterstützen dich dabei und laden dich herzlich zu einer unverbindlichen Beratung ein, wo wir dir unser Gym und die verschiedenen Möglichkeiten zeigen und die für dich beste Lösung finden können.

Wusstest du, dass wir auch ein Kinderparadies haben? So können Mama oder Papa oder auch beide zusammen in

Ruhe etwas für ihre Gesundheit tun und die Kleinen werden von uns liebevoll im Kinderparadies betreut oder werden ab 4 Jahren selber sportlich aktiv zum Beispiel mit Brazilian Jiu Jitsu. Es ist nie zu spät, seinen Lebensstil zu ändern, ein regelmässiges Training macht dich vitaler, belastbarer und ausgeglichener und ist die beste Prävention für die Gesundheit und gegen das Älter werden. 

Lerne uns kennen und komm vorbei

David Gym ZH-West Zürcherstr. 113, 8952 Schlieren www.davidgym.ch, info@davidgym.ch Tel. 043 311 12 30

NEUVORSTELLUNG C4U-BIZ.CH

Digitale Teilhabe im Alter beginnt mit Beziehung, nicht mit Technik

Smartphone, Onlinebanking oder digitale Behördengänge ge hören längst zum Alltag. Für viele Seniorinnen und Senioren stellen sie jedoch weiterhin eine Hürde dar. In Schlieren zeigt C4U-Biz, warum digitale Teilhabe weniger eine Frage von Geräten als von Zeit, Geduld und persönlicher Begleitung ist.

Text: MnM, Bild: zVg

Digitale Angebote nehmen zu, persönliche Anlaufstellen nehmen ab. Gerade ältere Menschen geraten dadurch schnell ins Abseits. Dabei fehlt es oft nicht am Willen, sondern an verständlicher, wertschätzender Unterstützung. Digitale Teilhabe wird häufig technisch gedacht – in der Praxis ist sie vor allem Beziehungsarbeit.

Genau hier setzt C4U-Biz an. Das Unternehmen von Coni Eichenberger begleitet Seniorinnen und Senioren im digitalen Alltag und schafft Räume, in denen Fragen erlaubt sind und Lernen ohne Druck möglich wird. «Im Zentrum steht nicht das perfekte Beherrschen von Technik, sondern der selbstständige und sichere Umgang mit digitalen Anwendungen, die den Alltag erleichtern», sagt Eichenberger.

In Schlieren, direkt beim Bahnhof und barrierefrei zugänglich, finden regelmässig sogenannte Digitreff-Gruppen

statt. In kleiner Runde lernen Teilnehmende gemeinsam, üben in ruhiger Atmosphäre und profitieren vom Austausch mit Gleichgesinnten. Ergänzend bietet C4UBiz individuelle 1:1-Begleitun gen an – praxisnah, geduldig und auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. «Ob Smartphone-Einstellungen, Online-Formulare, digitales Bezahlen oder allgemeine Fragen: Der Lernrhythmus richtet sich stets nach der Person, nicht nach der Technik.»

Auch Angehörige werden entlastet. Viele möchten helfen, stossen jedoch zeitlich oder emotional an Grenzen. Eine externe Begleitung schafft hier Entspannung – und stärkt zugleich die Selbstständigkeit der Seniorinnen und Senioren.

C4U-Biz versteht digitale Unterstützung nicht als kurzfristige Problemlösung, sondern als Prozess. Vertrauen,

Coni Eichenberger begleitet Senior:innen im digitalen Alltag.

Beziehung und Kontinuität stehen im Vordergrund. Denn wer sich ernst genommen fühlt, traut sich mehr zu –auch digital. Digitale Teilhabe beginnt dort, wo Menschen sich gesehen fühlen. In Schlieren wird sie gelebt –Schritt für Schritt, Klick für Klick. 

Mehr Infos: c4u-biz.ch

I M MOW I R Immobilien Bewirtschaftung AG

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Am 8. März gilt es auch für die Grünliberale Partei Schlieren (GLP) ernst.

Warum sollte ich die EVP Schlieren wählen?

Text/Bild: zVg

Die EVP Schlieren steht für Realpolitik für die Schlieremer Bevölkerung.Keine Wahlpropaganda, sondern konkrete parlamentarische Arbeit für die Zukunft und die Lebensqualität in Schlieren.

Sachlich, lösungsorientiert, bürgerlich, sozial und umweltbewusst, mit dem Fokus auf Verantwortung statt Polemik. In der aktuellen Legislatur hat die EVP Schlieren durch politische Vorstösse/Anfragen zentrale Themen eingebracht, die den Alltag der Menschen direkt betreffen:

• Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Alltag Fragen zur psychischen Gesundheit, Prävention von Cybermobbing, betreffend der Handynutzung.

• Unterstützung älterer Menschen in der Digitalisierung

Digitalisierungskurse zu Themen wie QRZahlungen und Schutz vor Cyberkriminalität

• Psychische Gesundheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Initiative «Wie-geht’s-dir?»-Bänkli als niederschwellige Orte der Begegnung und des Gesprächs.

• Sicherheit im öffentlichen Raum und Strassenverkehr Mehr Schutz auf Trottoirs und Quartierstrassen gegenüber E-Scootern sowie die Verkehrssicherheit von Kindern.

• Familien- und Freizeitinfrastruktur in Schlieren Prüfung eines Hallenbads zur Stärkung von Lebensqualität. Umwelt und Sicherheit in der Stadt Anfrage zu möglichen Einschränkungen oder einem Verbot von privatem Feuerwerk aufgrund von Lärm, Umweltbelastung und Sicherheitsrisiken. Soziale Verantwortung, Inklusion und Chancengleichheit Schlieremer Unternehmens-Preis für soziales und umweltbewusstes Engagement, sowie Anliegen zu Barrierefreiheit.

Diese parlamentarische Arbeit zeigt: Die EVP Schlieren bringt relevante Anliegen ein, stellt konkrete Fragen im Interesse der Bevölkerung 

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Uitikon (KMU- und Gewerbeverein Uitikon)

La dolce vita an der Leuengasse

Mitten in Uitikon Waldegg lädt das Ristorante Piazzetta dazu ein, die Leichtigkeit und Leidenschaft Italiens zu erleben. Authentische mediterrane Küche, ein stilvolles Ambi ente und herzliche Gastfreundschaft machen jeden Besuch zu einem besonderen Ge nussmoment.

Text: MnM, Bilder: zVg

Als Genussort mit Herz und Tradition steht das Ristorante Piazzetta für italienische Lebensart vom ersten Moment an. In der charmanten Leuengasse 51 mitten in Uitikon Waldegg erleben Gäste hier pure Gaumenfreuden, die mit frischen, sorgfältig ausgewählten Zutaten und traditionellen Rezepturen zubereitet werden. «Ob hausgemachte Pasta, fantastische Pizza oder erlesene Weine – jedes Gericht erzählt die Geschichte einer kulinarischen Kultur, die weltweit für ihre Authentizität und Vielfalt geschätzt wird», sagt die Inhaberin und Geschäftsführerin Ribana Giaquinta-Simmen.

Das Ambiente im Piazzetta verbindet mediterrane Leichtigkeit mit einem modernen, zugleich gemütlichen Flair. Die stilvolle und aussergewöhnliche Einrichtung wie auch der zuvorkommende Service schaffen eine Atmosphäre, in der man den Alltag hinter sich lässt und sich voll und ganz dem Genuss hingeben kann – ideal für ein Businesslunch, genussvolles Abendessen, ein geselliges Beisammensein oder einfach als Take-a-away. Zudem steht die

Piazzetta für spezielle Events und geschlossene Gesellschaften zu Verfügung.

Im Mittelpunkt des Restaurants steht ein engagiertes Team, das mit Leidenschaft und Erfahrung dafür sorgt, dass Qualität und Gastfreundschaft spürbar werden. Gästen soll jeder Besuch positiv in Erinnerung bleiben –nicht nur wegen der hervorragenden Küche, sondern auch wegen der Herzlichkeit, mit der sie empfangen und betreut werden. Dies bestätigen auch die Google-Bewertungen mit 4.9 Sternen. 

Mehr Infos: ristorante-piazzetta.ch

KGV
auf einen edlen Tropfen?
Stilvolles Ambiente.
Die evangelische Volkspartei (EVP) lässt bitten.

EDITORIAL

Stadtratswahlen Dietikon

Unternehmerisches Handeln braucht Verlässlichkeit, Planungssicherheit und eine funktionierende Verwaltung. Genau dafür stehen die Stadtratskandidierenden Roger Bachmann, Mirjam Peter, Lucas Neff und Michael Segrada ein und stärken damit den Wirtschaftsstandort Dietikon.

Mit Blick auf die Stadtratswahlen 2026 wurde gemeinsam mit dem Gewerbe ein 9-Punkte-Programm erarbeitet und unterzeichnet. Die Stadt soll ermöglichen statt behindern. Die Regierungsarbeit soll verantwortungsvoll, wirtschaftsnah und transparent erfolgen.

Ein Schwerpunkt liegt auf einem sorgsamen Umgang mit den städtischen Finanzen. Investitionen müssen konsequent auf ihre Notwendigkeit und Folgekosten geprüft werden, um den finanziellen Handlungsspielraum der Stadt zu sichern und Steuerfusserhöhungen zu verhindern.

Ebenso wichtig ist die gezielte Berücksichtigung des lokalen Gewerbes bei öffentlichen Aufträgen. Die Vergabekriterien bei öffentlichen Ausschreibungen sollen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten so ausgestaltet werden, dass Betriebe aus Dietikon und der Re-

gion im Vergleich zur auswärtigen Konkurrenz ihre Chancen haben.

Weiter zentral sind eine realitätsnahe Bewilligungspraxis und eine effiziente Verwaltung. Die Verwaltung soll sich als Partnerin verstehen, die innerhalb der gesetzlichen Möglichkeiten Rahmenbedingungen schafft, welche die ortsansässigen Unternehmen bei der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit unterstützt.

Die vier vom KMU + Gewerbe Dietikon zur Wahl empfohlenen Kandidierenden für den Stadtrat stehen gemeinsam für Verlässlichkeit, Umsetzungskraft und Transparenz. Der KMU & Gewerbe Dietikon wird sich auch in Zukunft, im Dialog mit den vier gewerbefreundlichen Mitgliedern des Stadtrates, dafür einsetzen, dass die Anliegen aller, die in Dietikon Verantwortung für Arbeitsplätze und Wertschöpfung übernehmen, eine Stimme erhalten. 

Alfons G. Florian Präsident KMU + Gewerbe Dietikon Der Wirtschaftsverband

Sensationeller Grossanlass der Sünneli-Partei

Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein – den sprichwörtlichen Markenzeichen der «SünneliPartei» der SVP Dietikon –strömte die Bevölkerung am vergangenen Wochenende zahlreich auf den Kirchplatz. Der grosse Besucherandrang sorgte für beste Stimmung und bestätigte einmal mehr das breite Interesse an der Arbeit der SVP Dietikon.

Besonders erfreulich ist, dass insgesamt 170 Kalbs- und Feuerwehrbratwürste sowie Cervelats über den Tresen gingen – ein Plus von rund 40 Prozent gegenüber 2022. Doch nicht nur kulinarisch war der Anlass ein Erfolg. Die engagierten Kandidatinnen und Kandidaten der Liste 1 für den Gemeinderat nutzten die Gelegenheit, das direkte Gespräch mit der Bevölkerung zu suchen. Die Rückmeldungen auf der Strasse waren durchwegs positiv, zugleich aber auch klar: Politik darf sich nicht ausruhen. Entsprechend sind in den kommenden Wochen bis zum 8.3.26 weitere Kleinanlässe geplant, um den Dialog zu vertiefen.

Wie so oft zeigte sich zudem, dass andere Parteien den gut besuchten Stand der SVP Dietikon als willkommene Anlaufstelle nutzten. Vertreterinnen und Vertreter aus Exekutive und Legislative – von der Mitte über SP und GLP bis zu den Grünen – liessen sich gerne verköstigen. Selbstverständlich geschah dies ohne Vorbehalte der SVP Dietikon, sie steht für Offenheit im persönlichen Umgang, auch bei politischen Differenzen.

Grossen Zuspruch erhielten auch die beiden amtierenden Stadträte Mirjam Peter (Schulpräsidentin) und Roger Bachmann (Stadtpräsident). Die zahlreichen Gespräche bestätigten ihre hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Geschätzt wurde insbesondere, dass die SVP Dietikon konsequent die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger aufnimmt und als einzige Partei klar Stellung gegen das geplante Asylzentrum bezogen hatte. Dabei ist allen bewusst: Ein Nein allein genügt nicht – es braucht eine starke SVP, um nachhaltige Lösungen durchzusetzen. Der Anlass auf dem Kirchplatz hat eindrücklich gezeigt, dass die Nähe zur Bevölkerung, klare und vernünftige Positionen und persönlicher Austausch die Stärke der SVP Dietikon sind.

Wichtig ist jetzt, dass die Liste 1 «unverändert» eingeworfen wird und diejenigen, die leider nicht die Liste 1 nehmen, unsere Kandidatinnen und Kandidaten 2x auf der «fremden» Liste auf-

führen. Auf dem Stimmzettel «Stadtrats- und Stadtpräsidentenwahl» notieren Sie Roger Bachmann und Mirjam Peter und auf der Linie Stadtpräsident schreiben Sie «Roger Bachmann». Zudem haben wir zwei sehr motivierte und engagierte Kandidierende für die Schulpflege: Janine Lips und Rémon Freundorfer. Schreiben Sie sie auf die Schulpflegeliste, sie übernehmen Verantwortung und setzen sich für die Schule und die Jugendlichen ein

Wir danken Ihnen schon heute für Ihre aktive und wohlwollende Unterstützung. 

Rochus Burtscher Präsident SVP Dietikon

Postkarten-Feeling
Jean-Jacques Isler (l.) und Sandro Strässle (r.)
v.l.n.r. Kevin Welti, Remigi Capaul, Tiphaine von Roten, Rolf Dittli
v.l.n.r. Xenia Bassi, Antonia Casanova, Peter Jüstel, Mathias Wischenbart
Alfons G. Florian

GRÜNLIBERALE PARTEI DIETIKON

Stillstand ist keine Standortstrategie

Text/Bild: zVg

Dietikon ist ein attraktiver Wirt schaftsstandort. Aber Attraktivität entsteht nicht von selbst. Für Unternehmerinnen und Unternehmer zählen heute klare Rahmenbedingungen, funktionierende Abläufe und ein Umfeld, in dem Mitarbeitende gerne leben und arbeiten.

Zu oft wird Standortpolitik auf Verwaltung reduziert. Man reagiert, statt zu gestalten. Man hält an bekannten Mustern fest, obwohl sich die Realität verändert hat. Mehr Verkehr, längere Verfahren, steigende Nutzungskonflikte – das alles kostet Zeit, Geld und Nerven. Stillstand ist dabei keine neutrale Haltung, sondern ein Standortnachteil.

Ich setze mich für eine Standortpolitik ein, die Probleme früh angeht und Zusammenhänge ernst nimmt. Wirtschaftliche Stärke braucht verlässliche Prozesse, eine funktionierende Mobilität und Stadtentwicklung mit Augenmass. Dicht bauen dort, wo der öffentliche Verkehr trägt. Grünräume schaffen, um Hitze zu reduzieren. Wohnraum sichern, damit Fachkräfte nicht wegziehen.

Das unterscheidet grünliberale Politik von den üblichen konservativen Reflexen. Nicht alles beim Alten belassen, sondern gezielt verbessern. Nicht ideologisch, sondern lösungsorientiert. Wer will, dass Dietikon auch morgen ein starker Standort für KMU bleibt, braucht Politik, die vorausschaut – und nicht erst reagiert, wenn der Druck zu gross wird. 

Allianz

Zukunft Silbern lanciert: Gemeinsamer Aufbruch für ein zukunftsfähiges Arbeitsplatzund Einkaufsgebiet

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Regiowerk und Naturschutz haben kürzlich in Dietikon die Allianz Zukunft Silbern lanciert. Mit diesem Zusammenschluss starten die beteiligten Interessengruppen einen gemeinsamen, partnerschaftlichen Prozess zur Entwicklung und Betrieb des Arbeitsplatz- und Einkaufsgebiets Silbern. Regierungspräsident Martin Neukom, Vorsteher der Baudirektion des Kantons Zürich, nahm an der Lancierung teil und bekräftigte die Unterstützung des Kantons für diesen innovativen Ansatz.

Text/Bild: zVg

Das Gebiet Silbern ist ein bedeutender Standort für Produktion, Handel und Einkauf. Städtebaulich und stadträumlich hat es sich jedoch seit vielen Jahren kaum weiterentwickelt. Während andere Wirtschaftsstandorte in der Region an Attraktivität gewinnen, bleibt die Silbern hinter ihrem Potenzial zurück.

In den vergangenen zwei Jahren haben Vertreterinnen und Vertreter von IG Silbern, Limeco, BirdLife, der Stadt Dietikon und des Kantons Zürich in einem

breit abgestützten Vermittlungsprozess unter Leitung von PD Dr. Joris Van Wezemael sich damit befasst, wie die Silbern qualitativ und nachhaltig weiterentwickelt werden kann.

Mit der am 14. Januar 2026 lancierten Allianz Zukunft Silbern liegt nun eine erste Antwort vor. Die neue Partnerschaft vereint die verschiedenen Interessengruppen mit einem gemeinsamen Ziel: Das Arbeitsgebiet Silbern soll sich zu einem zukunftsfähigen, gut erreichbaren und ökologisch verantwortungsvollen Wirtschaftsstandort entwickeln.

Ein neuer, kollaborativer Ansatz

Die Allianz setzt auf eine integrative Form der Zusammenarbeit. Wirtschaft, Mobilität, Umwelt und Natur werden nicht mehr isoliert betrachtet, sondern gemeinsam geplant und gesteuert. Dadurch lassen sich Zielkonflikte frühzeitig erkennen und Lösungen interessenbasiert und koordiniert entwickeln. Grundlage dafür bilden ein gemeinsames Zielbild sowie eine verbindliche Charta, die Orientierung schafft und die Zusammenarbeit stärkt.

Die Allianz Zukunft Silbern versteht sich als langfristige Kooperation. Sie hat den Zweck, das Gebiet so weiterzuentwickeln, dass Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen vorfinden, die Erreichbarkeit verbessert wird und gleichzeitig Natur- und Lebensräume gestärkt werden. Mit ihrem integrativen Ansatz setzt die Allianz ein Zeichen für eine moderne Form der Zusammenarbeit, die ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Anliegen gleichermassen berücksichtigt.

Um das Potenzial der Silbern voll auszuschöpfen und wegweisende Ideen umzusetzen, braucht es konkrete Projekte und den gemeinsamen Willen aller Beteiligten: Unternehmerinnen und Unternehmer, Immobilienbesitzende, Limeco, Naturschutzorganisationen sowie die öffentliche Hand. Im bisherigen Dialogprozess haben diese Akteure ein besseres Verständnis füreinander entwickelt und gegenseitigen Respekt aufgebaut. Damit ist eine wichtige Grundlage geschaffen, um Projekte erfolgreich zu realisieren und die Silbern als Ganzes voranzubringen. 

KMU & Gewerbe Dietikon, Der Wirtschaftsverband, unterstützt folgende Kandidaten bei den Wahlen am 8. März 2026: Für den Stadtrat und den Stadtpräsidenten: Roger Bachmann, SVP Dietikon, als Stadtrat und Stadtpräsident Lucas Neff, Grüne Dietikon, als Stadtrat Mirjam Peter, SVP Dietikon, als Stadträtin Michael Segrada, FDP Dietikon, als Stadtrat

Für den Gemeinderat: Liste 1 SVP Dietikon und Liste 4 FDP Dietikon

wählen!

Valerie Treyer
Die Allianz Zukunft Silbern steht.

Vier nationale Vorlagen mit Sprengkraft

Am Mittwoch, 4. Februar 2026 startete die Parteiversammlung pünktlich um 19.00 Uhr im Restaurant Heimat bei einem feinen Apéro, gesponsert von Stadträtin Mirjam Peter. Trotz Fasnachts- und beginnender Ferienzeit fanden sich zahlreiche Mitglieder ein, um den Ausführungen von Nationalrätin Barbara Steinemann zuzuhören:

Die erste eidgenössische Vorlage betraf die «Bargeld-Initiative» und den Gegenvorschlag. Wichtigster Punkt dabei ist, dass sowohl bei der Initiative als auch beim Gegenvorschlag in der Verfassung stehen wird, dass die Währungseinheit der Franken ist und damit nicht einfach auf Euro gewechselt werden kann. Die Versammlung fasste zu Initiative und Gegenvorschlag einstimmig die JA-Parole. Sollten beide Vorlagen angenommen werden, will die Versammlung der Initiative den Vorzug geben.

Die zweite Vorlage betraf die Initiative «200 Franken sind genug», die eine Senkung der Radio- und Fernsehgebühren verlangt. Die Parteiversammlung fasste klar die JA-Parole, u.a. weil Unternehmen doppelt zur Kasse gebeten werden, und dies nicht etwa auf Basis des Gewinns, sondern des Umsatzes. Überzeugend ist zudem ein Vergleich mit den Fernseh- und Radiogebühren im europäischen Ausland: Nirgends werden auch nur annährend so hohe Gebühren verlangt wie in der Schweiz, zudem verliert das staatliche Radio und Fernsehen laufend an ZuhörerInnen bzw. ZuschauerInnen, weil sich die Bevölkerung Informationen und Unterhaltungssendungen anderweitig beschafft.

Die dritte Vorlage «Klimafonds-Initiative» wurde von Nationalrätin Steinemann kurz und bündig erklärt, wobei

sie deutlich machte, wie hier den Bürgerinnen und Bürgern einmal mehr Geld aus der Tasche gezogen werden soll. Dieser Umverteilung von Steuergeldern soll Einhalt geboten werden. Klares Votum der Parteiversammlung: Einstimmige NEIN-Parole.

Schliesslich kam die vierte und zugleich komplizierteste Vorlage zur Sprache, nämlich die Individualbesteuerung. Die Vorlage ist einzig für Ehepaare von Vorteil, bei denen beide Partner zu den Gutverdienenden gehören. Gerade mittelständische Paare, bei denen ein Teil den Hauptteil zum ehelichen Gesamteinkommen beisteuert, werden teils erheblich benachteiligt und künftig noch stärker zur Kasse gebeten. Zudem wird bei einem Ja zur Vorlage ein massiver Ausbau der Steuerverwaltung die Folge sein, weshalb die meisten Kantone die Vorlage ebenfalls ablehnen. Nach kurzer Debatte fasste die Versammlung mit 21 zu einer Stimme deutlich die NEIN-Parole.

Die Versammlung war nach knapp 1 1/2 Stunden zu Ende. Im Anschluss

Sozialhilfequote sank im Jahr 2024 erneut

Die jährliche Sozialhilfestatistik des Bundesamtes für Statistik zeigt, dass die Sozialhilfequote der Stadt Dietikon im Jahr 2024 von 3,9 % auf 3,5 % gesunken ist und nun gleich hoch ist wie jene der Stadt Zürich.

Text: zVg, Bild: AdobeStock

Das Bundesamt für Statistik hat im Januar 2026 die Sozialhilfestatistik vorgelegt. Eine wichtige Kenngrösse für die Städte ist die Sozialhilfequote. Sie entspricht dem Anteil der Personen an der gesamten ständigen Wohnbevölkerung einer Stadt, die im Erhebungsjahr von der Sozialhilfe unterstützt wurden. In der Stadt Dietikon ist die Sozialhilfequote von 3,9 % auf 3,5 % gesunken. Die durchschnittliche Sozialhilfequote im Kanton Zürich liegt bei 2,5 %. Die Stadt Dietikon hatte in der Vergangenheit eine der höchsten Sozialhil-fequoten, nun ist sie gleich hoch wie etwa die Sozialhilfequote der Stadt Zürich.

Eine Senkung der Sozialhilfequote hat mit verschiedenen Faktoren zu tun. Dazu gehören äussere Einflüsse, wie

eine gute Wirtschaftslage oder tiefe Arbeitslosigkeit, aber auch die Art und Intensität der Begleitung und Unterstützung der Sozialhilfebe ziehen durch die Fallführenden kann einen Einfluss haben. So konnten im Jahr 2024 im Vergleich zum Vor-jahr 28 Personen mehr (+15 %) abgelöst werden als im Vorjahr, weil sie ihre Existenz mit Sozialversicherungsleistungen decken konnten. Die Klärung der Sozialversicherungsan-sprüche ist oft komplex und aufwändig; sie setzt spezifisches Fachwissen und genügend Ressourcen der Fallführenden voraus.

wurde die Gelegenheit rege genutzt, um sich mit Nationalrätin Steinemann auszutauschen und den Abend beim gemütlichen Zusammensein ausklingen zu lassen. 

Rochus Burtscher Präsident SVP Dietikon

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Erfreulich ist, dass die Anzahl Personen, welche weniger als ein Jahr mit Sozialhilfe unter-stützt werden müssen, um 8,2 % zugenommen hat. Damit liegt die Stadt Dietikon deutlich über dem kantonalen Durchschnitt. Die Überbrückung von kurzfristigen Not-

lagen kann nötig sein, wenn eine andere Sozialversicherung noch nicht greift oder geklärt werden muss. Die Stadt Dietikon macht gleich zu Beginn des Sozialhilfebezugs sehr gute Erfah-rungen mit der erwerbsorientierten Beratung durch die Fachstelle Arbeitsintegration. Ge-rade weil mit zunehmender Bezugsdauer die Wahrscheinlichkeit sinkt, sich von der Sozialhilfe abzulösen, ist ein frühzeitiger Einsatz dieser Art von Beratung besonders wich-tig. Eine bedarfsgerechte, 

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«Zukunft gestalten – Bewährtes bewahren»

Text/Bild: zVg

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NEUJAHRSAPÉRO

Am 8. März 2026 kandidiere ich für den Gemeinderat von Urdorf. Meine Motivation ist klar: Ich möchte dazu beitragen, dass unsere Gemeinde auch in Zukunft lebenswert, finanziell gesund und gut auf kommende Herausforderungen vorbereitet bleibt.

Urdorf steht vor wichtigen Aufgaben. Die Verkehrssituation, anstehende Investitionen in Schulen, Kindergärten und öffentliche Anlagen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Steuergeldern verlangen nach vorausschauenden und tragfähigen Lösungen. Mir ist wichtig, dass wir Entwicklungen frühzeitig angehen, Prioritäten richtig setzen und Projekte mit Augenmass planen – stets mit Blick auf kommende Generationen.

Nachhaltigkeit und Fortschritt gehören für mich zusammen. Eine starke Ge-

meinde entsteht dort, wo Bewährtes erhalten bleibt und Neues mit Vernunft umgesetzt wird. Effiziente Behörden, klare Prozesse und eine konstruktive Zusammenarbeit sind dabei zentrale Voraussetzungen für erfolgreiche Gemeindepolitik.

Besonders am Herzen liegt mir die Lebensqualität in Urdorf. Dazu zählen sichere Verkehrswege, gut funktionierende Infrastrukturen sowie attraktive Sport- und Freizeitanlagen. Als Familienvater und Berufstätiger weiss ich, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen im Alltag sind.

Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen und mich mit Engagement, Sachlichkeit und Weitsicht für Urdorf einzusetzen – für eine Gemeinde, die ihre Zukunft aktiv gestaltet und ihre Stärken bewahrt. 

Anstossen mit Polit-Kandidierenden

Zahlreiche Mitglieder und Gäste folgten der Einladung des Gewerbevereins Urdorf zum traditionellen Neujahrsapéro im GnussEgge am Schäflibach.

Text/Bilder: zVg

In ungezwungener Atmosphäre sties sen die Anwesenden auf ein erfolgrei ches und gesundes neues Jahr an und nutzten die Gelegenheit zum persönli chen Austausch.

Ein besonderer Programmpunkt waren die Kurzreferate der drei eingeladenen Kandidierenden für das Gemeindepräsi dium. Im Zentrum ihrer Ausführungen standen die Perspektiven für ein zu kunftsorientiertes Urdorf. Die anschlies senden Gespräche zeigten das grosse Interesse an einer wirtschaftlichen Wei terentwicklung zwischen Gewerbe und Gemeinde. Der vom GVU offerierte Apéro bot einen passenden Rahmen für Vernetzungen und persönliche Begegnungen. Als Plattform für das lokale Gewerbe steht der Gewerbeverein allen Unternehmen in Urdorf offen und freut sich über neue Mitglieder. 

Mehr Infos: www.gvu.ch/anmeldung

Gewerbeverein Urdorf Postfach 206, 8902 Urdorf info@gvu.ch, gvu.ch Lucia Schmidt, Präsidentin info@cs-reinigung.ch, Tel. 043 455 99 07

Jan Matousek
(links)

Neuer Online-Auftritt des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch

Die modernisierte Plattform bietet eine verbesserte Übersicht über das lokale Gewerbe und macht die Vielfalt unserer regionalen Unternehmen für die Bevölkerung noch sichtbarer.

Text/Bilder: zVg

Ein zentrales neues Element ist die Branchenübersicht. Besucherinnen und Besucher können ab sofort gezielt nach Bereichen wie Handwerk, Dienstleistungen, Buchhaltung, Berufsbekleidung, Architektur, Hochbau und vielen weiteren Kategorien filtern. Damit wird es einfacher denn je, lokale Anbieter zu finden und die Wirtschaft in unserer Gemeinde aktiv zu unterstützen.

Die neue Website stärkt nicht nur die Präsenz unserer Mitglieder, sondern schafft auch einen direkten Mehrwert für die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner. Ob für alltägliche Bedürfnisse, spezifische Projekte oder spontane Einkäufe – die Plattform zeigt auf einen Blick, welche Unternehmen in unserer

Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf info@gvba.ch, gvba.ch

Flavio Friedrich, Präsident praesident@gvba.ch Tel. 044 777 78 79

MEHR INFOS gvba.ch

GVE

GEWERBEVEREiN ENGSTRiNGEN

Region tätig sind und welche Leistungen sie anbieten.

Mit dieser Weiterentwicklung setzt der Gewerbeverein ein klares Zeichen für Transparenz, Vernetzung und die Förderung des lokalen Gewerbes. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, die neue Website zu besuchen und die Vielfalt unserer regionalen Betriebe zu entdecken. www.gvba.ch 

Die Mitglieder können auch branchenspezifisch sortiert werden. Neuer Online-Auftritt.

Gewerbeverein Engstringen

NEUVORSTELLUNG RESTAURANT-MEIERHOEFLI.CH

«Wir haben das Restaurant umgebaut und ein neues Konzept eingeführt»

Das Restaurant Meierhöfli ist Neumitglied im Gewerbeverein Engstringen. Es vereint klassische Schweizer Küche mit italienischen, ja sogar indischen Spezialitäten.

Text/Bilder: MnM

Rathirajan Navaratnan und Gnanavasan Shanmugalingar haben das Restaurant Meierhöfli vor rund einem Jahr übernommen: «Wir haben das Restaurant umgebaut und ein neues Konzept eingeführt», sagt Gnanavasan – oder kurz Vasan –im Gespräch mit der Gewerbezeitung. «Nebst klasssischer Schweizerküche haben wir noch italienische und indische Spezialitäten ins Menüprogramm aufgenommen».

Beide Gastgeber freuen sich über die grosse Stammkundschaft, welche auch aus Geroldswil und Weiningen anreist. Die Speisekarte bietet für jeden Geschmack etwas Passendes. Die indische Küche steht für eine reiche Vielfalt an Aromen und Gewürzen, die jeden Gaumen begeistert. «Unsere Speisekarte umfasst traditionelle indische Gerichte, die mit Sorgfalt und frischen Zutaten zubereitet werden, um Ihnen ein authenti-

sches Geschmackserlebnis zu bieten. Die italienische Küche begeistert durch ihre Einfachheit und die Verwendung hochwertiger, frischer Zutaten.»

Im Meierhöfli findet man eine breite Auswahl an klassischen italienischen Gerichten, die von köstlichen Pizzen bis zu beliebten Pasta-Spezialitäten reichen. «Ein Kollege hat unser Restaurant Riegelhof in Wil gesehen und uns angefragt, ob wir das Meierhöfli übernehmen wollen», sagt Vasan. Während sein Kollege Rathirajan seit 35 Jahren in der Gastronomie arbeitete, ist er selbst Neuein

steiger: «Ich war Röntgenassistent im Unispital. Aber ich wollte schon immer nebenbei ein Restaurant führen und Menschen bekochen. Hier bestellten die meisten unser Cordon-bleu. Aber auch das indische Chicken-Curry mit Samosa als Vorspeise sind sehr beliebt. Auch freuen wir uns über Hochzeitsgesellschaften und Anlässe bis zu 150 Personen. Aber auch die Lounge und die Bar freuen sich auf viele Besuchende.» 

Mehr Infos: restaurant-meierhoefli.ch

Gewerbeverein Engstringen Postfach, 8102 Oberengstringen gvengstringen.ch

Yvonne Ruwoldt, Präsidentin praesi@gvengstringen.ch Tel. 079 650 18 90

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MEHR INFOS gvengstringen.ch

Sympathisches Gastgeber Rathirajan Navaratnan und Gnanavasan Shanmugalingar.
1. Einladendes Ambiente.
Bequeme Lounge.

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