Freitag, 24. April 2026 | Auflage 48'000 Exemplare | 12. Jahrgang | Nr. 4
Offizielles Publikationsorgan des KMU- und Gewerbeverbandes Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Weiningen-Geroldswil-Oetwil a.d.L., Schlieren, Uitikon Waldegg und Urdorf
Gründen im Alter – 8
eine persönliche Geschichte Mit 59 Jahren hat Renée Iseli-Smits in Schlieren ihr Einzelunternehmen arbeit-und-kommunikation.ch gegründet!
42. GV Gewerbe Weiningen 10 Geroldswil Oetwil a.d.L. (GWGO)
Wechsel im Präsidium und solide
Sicherheitsausbildungen
Finanzen: Cyrill Pape verabschiedet sich von seinem Co-Präsidenten Reto Müller.
für Firmen, Gemeinden, Vereine Erste-Hilfe, Evakuation, Löschkurse, Arbeitssicherheit uvm.
Artikel auf Seite 10
www.stuessi-qs-managemente.ch | T 044 774 30 00
Artikel auf Seite 8
Externer SIBE für Firmen aller Art.
KMU- UND GEWERBEVERBAND LIMMATTAL (KGVL)
EDITORIAL
Wenn Verwaltungen ungebremst wachsen – wer zieht die Notbremse? nichts richtig. Doppelspurigkeiten sind keine Ausnahme mehr, sondern drohen zur Regel zu werden.
Dr. med. Claudio Lorenzet
Die Reaktionen auf unseren letzten Beitrag zur Stadtverwaltung Schlieren lassen wenig Interpretationsspielraum: Zustimmung, Sorge – und zunehmend Unmut in breiten Bevölkerungskreisen. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Viele Bürgerinnen und Bürger haben den Eindruck, dass die Verwaltung wächst – aber der Nutzen nicht im gleichen Tempo. Neue Stellen, neue Funktionen, neue Strukturen. Doch die entscheidende Frage bleibt unbeantwortet: Wozu eigentlich? Was nichts bringt, kostet nur. Es entsteht der Eindruck eines Systems, das sich selbst erweitert. Aufgaben werden nicht ersetzt, sondern ergänzt. Zuständigkeiten nicht vereinfacht, sondern vervielfacht. Wer alles macht, macht
s'Schämdi-Eggli Cum grano salis…
Der öffentliche Sektor bietet attraktive Bedingungen. Gute Löhne, hohe Sicherheit. Doch genau das macht die Entwicklung heikel. Denn bezahlt wird nicht aus eigener Kraft, sondern durch Steuergelder. Geld aus fremden Taschen sitzt locker. Und genau hier beginnt das Problem. Die Forderung nach mehr Transparenz ist deshalb kein Detail, sondern zentral. Jede neue Stelle muss begründet werden. Klar, konkret, überprüfbar. Ohne greifbaren Mehrwert darf es keinen Ausbau geben. Wer bestellt, muss auch liefern. Erstaunlich ist dabei vor allem die Heftigkeit der negativen Reaktionen. v.a. aus dem Stadthaus Schlieren. Sie legt den Verdacht nahe, dass sich einige direkt angesprochen fühlen. Wer sich getroffen fühlt, sollte sich fragen, warum. Gerade diese Stimmen täten gut daran, nicht reflexartig abzublocken, sondern innezuhalten. Kritik ist kein Angriff, sondern ein Spiegel. Getroffene Hunde bellen. Wer Verantwortung trägt, sollte in der Lage sein, auch unbequeme Rückmeldungen auszuhalten und ernst zu nehmen. Denn wer Kritik sofort zurückweist, verpasst die Chance zur Verbesserung.
s'Schmunzel-Eggli Wien macht’s vor. Und wenn das wilde Entsorgen in Dietikon und Schlieren trotzdem nicht aufhören sollte, könnte man ja den Spruch anpassen: «Hast Du zum korrekt Entsorgen keine Musse, kriegst Du eine saftige Busse!»
Symbolbild
Bild: zVg
Besonders stossend ist die Diskussion um zusätzliche Führungspositionen. Mehr Chefs, mehr Ebenen, mehr Koordination. Doch führt mehr Führung wirklich zu mehr Leistung – oder nur zu mehr Verwaltung? Zu viele Häuptlinge, zu wenige Indianer. Gerade kleinere und mittlere Gemeinden brauchen keine aufgeblähten Hierarchien, sondern funktionierende Abläufe. Ein schlanker Apparat läuft besser. Schlieren ist kein Einzelfall. Es ist ein Symptom. In vielen Gemeinden stellt sich dieselbe Frage: Wann ist genug? Wachstum darf kein Selbstzweck sein. Was sich nicht rechtfertigen lässt, gehört gestrichen. Jetzt sind die politischen Entscheidungsträger gefordert. Wegschauen ist keine Option mehr. Es braucht Mut zur Begrenzung, zur Priorisierung – und auch zum Nein. Wer nicht steuert, wird gesteuert. Am Ende gilt eine einfache Wahrheit: Die Rechnung bezahlt die Bevölkerung. Und ihre Geduld ist nicht unbegrenzt. Irgendwann ist das Fass voll. Im Namen der Redaktion Dr. Claudio Lorenzet
KMU-Story Emil Frey AG Veranstaltungskalender Emil Frey AG Schlieren ZKB Dividendenausschüttung Kantonsratsgeflüster Kolumne Standpunkt Feedback «Carmen darf nicht platzen» Ginesta Immobilien AG Finanz-Kolumne Alvoso Pensionskasse Ratgeber Treuhand Ratgeber Gesundheit Kabinengeflüster FCD
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SCHLIEREN
7
106. Generalversammlung Arbeit und Kommunikation David Gym
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ENGSTRINGEN
9
72. Generalversammlung Spitex rechtes Limmattal
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WEININGEN – GEROLDSWIL – OETWIL A.D.L.
10
42. Generalversammlung Batix Schweiz AG
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DIETIKON Editorial 127. Generalversammlung
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BIRMENSDORF UND AESCH
12
51. Generalversammlung
12
UITIKON WALDEGG
12
Editorial
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URDORF
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