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Die Rosen in Annas Garten von Rainer Haak - 978-3-86334-134-3

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s gibt Menschen, die tun uns gut. So wie Anna. Anna sprüht vor Lebensfreude und das überträgt sich schnell auf andere. Ihr positiver Blick aufs Leben, ihr Humor, ihre Weisheit und Fröhlichkeit haben sich längst in ihrer kleinen Stadt und darüber hinaus herumgesprochen. Anna liebt ihre Selbstständigkeit, ihren Garten am Fluss mit den vielen Rosen. Die Farben und der Duft der Blüten erinnern sie daran, lebendig zu sein. Die Weite des Himmels und das Rauschen des Windes erzählen ihr von den kleinen Kostbarkeiten des Lebens. Die alte Dame liebt die Menschen. Jemand sagte einmal über sie: „Anna kann den Menschen direkt ins Herz sehen. Sie sieht ihre wahre Schönheit, aber auch ihren Schmerz.“ Freuen Sie sich auf Anna und lassen Sie sich von dieser wunderbaren Frau inspirieren. Rainer Haak

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Genug Platz?

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nna war mitten in den Vorbereitungen für ein großes Fest, zu dem sie viele liebe Menschen einladen wollte. Eine gute Freundin half ihr dabei. „Ist denn in deinem kleinen Haus auch genug Platz für so viele Gäste?“ Anna, die gerade einen Briefumschlag beschriftete, hielt kurz inne. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in manchem einfachen Häuschen mehr Raum ist als in einem großen, teuren Haus.“ Und schon konzentrierte sie sich wieder darauf, Adressen auf bunte Umschläge zu schreiben.

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Das Unwetter

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nna hatte sich sehr auf den Besuch einer lieben Freundin gefreut. Jetzt stand sie erwartungsvoll am Fenster und schaute hinaus. Der Himmel war fast schwarz, der Regen prasselte herunter und auf den Straßen stand bereits das Wasser. Ob sie überhaupt noch kommt?, fragte sich Anna. Sie benötigt normalerweise keine halbe Stunde für den Weg. Aber bei diesem Unwetter? Da klingelte das Telefon. Es war die Freundin. „Anna, ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals so heftig geregnet hat. Da geht kein Mensch freiwillig hinaus. Du hast sicherlich Verständnis, dass ich zu Hause bleibe. Lass uns den Besuch auf nächste Woche verschieben.“ Natürlich hatte Anna Verständnis. Kein normaler Mensch verließ jetzt freiwillig das Haus. Augenblicke später stand Anna wieder am Fenster. Was soll ich jetzt mit diesem Vormittag machen?, fragte sie sich selbst ein wenig ratlos. 11


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