STARKE MÄDCHEN. STARKER GLAUBE.
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Was in schweren Zeite n Hoffn ung gibt
Geschenkverpackungen selbe r baste ln
KÖNIGSKIND Jeden Tag der gleiche Anfang. Ich lege mein Silberkettchen um den Hals. Das Kreuz ist klein. Die Bedeutung riesig. Danach richte ich meine Krone. Die, die mir mein Vater aufgesetzt hat, in dem Moment, als er mich erdacht hat. Das zu glauben, dass da jemand ist, der mich so liebt, wie ich bin, macht mich lebensfroh. So nehme ich meine Krone und starte. Jeder Moment in meiner Identität als Königskind, jeder Moment, in dem ich meinen Vater spür, erinnert mich: Es ist okay, so wie ich bin. Mein Vater ist gut zu mir. Auch wenn ich ihn nicht immer verstehe, es Tage gibt, an denen ich keinen Weg sehe, weiß ich, dass das Kreuz, das sein Sohn auf sich genommen hat, Macht hat. Durch sein Leiden gibt er mir Leben, das mir erlaubt, meine Krone zu nehmen und zu starten. Jede Freude, die ich wahrnehme, kommt vom Vater. Ohne es zu merken, lächelt er mich an, gibt mir Ruhe in meinem Stress, schenkt Ermutigung, wenn ich nicht mehr kann. Die Freude vom Vater und die Bedeutung meines kleinen silbernen Kreuzes will ich verteilen. Ich will meiner Berufung nachgehen, in die Herzen anderer Menschen sehen. Deshalb nehme ich meine Krone und starte. Jede Seele, die glaubt, hofft und liebt, gehört dem Vater. Dennoch lässt er uns frei sein. Ich sage zu ihm: „Mein Herz gehört nur dir allein.“ Fühle mich dabei weder gezwungen, noch einsam. Ich weiß, dass ich vieles schaffe, mit meinem Vater gemeinsam. So starte ich jeden Tag neu mit meinem silbernen Kreuz – als Zeichen meiner Erlösung und mit meiner Krone – als Zeichen meiner Identität als Königskind, denn mein Ziel ist, dass ich die Heiligkeit und die Liebe meines Vaters find. Hanna Kriechbaumer
12 18 Upcycling-Ideen zum Geschenkeverpacken
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ps p i T e g e Pfl gel ä N e n i für de
Was auch kommen mag In schweren Zeiten an Gott festhalten
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Foto oben: Deborah Pulverich, Foto unten: privat
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„Au f G ott es Kr a ft ka n n ic h zä h le n “
ben Seitle Interview mit Joel & Ru
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Editorial
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Be inspired
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True story
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Sis Chat
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Let's talk
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Sis kreativ
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Für dich entdeckt
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Briefe an Sis
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Nele – Mein ganz normales Leben
R ATG E B E R
MUTMACH-IDEEN che für die Adventszeit Die Adventszeit eignet sich super, um Menschen in deinem Umfeld etwas Gutes zu tun. Dafür findest du hier einige Ideen – und bestimmt fällt dir noch mehr ein!
FÜR DIE FAMILIE
Kindness-Challenge Fordere dich an jedem Adventwochenende heraus, deinen Familienmitgliedern etwas Gutes zu tun. Du könntest zum Beispiel eine unbeliebte Aufgabe im Haushalt für deine Geschwister übernehmen, deinen Eltern Frühstück ans Bett bringen oder dir mal wieder Zeit für ein langes Telefonat mit Oma nehmen. Als Erinnerung kannst du dir im Vorhinein eine Liste gestalten: Nimm ein Blatt Papier und unterteile es in vier Felder. Schreibe oder zeichne deine gute Tat pro Adventswochenende in ein Feld. Hänge das Blatt dann an einen Ort, wo du es immer siehst und motiviert wirst, dein Vorhaben umzusetzen.
FÜR DIE NACHBARN
Überraschungspost
Bastle Weihnachtskärtchen und wirf sie in Briefkästen in deiner Nachbarschaft, ohne dass diese wissen, von wem die Karte ist. Wenn du möchtest, kannst du vor jeder Karte, die du schreibst, beten – vielleicht gibt dir Gott einen Bibelvers oder einen ermutigenden Gedanken, den du aufschreiben kannst und der genau für die Person bestimmt ist, die sie bekommt.
Plätzchengruß
Der etwas andere Wunschzettel
Backe Kekse und stelle sie deinen Nachbarn vor die Haustür oder übergib sie ihnen persönlich. Dazu kannst du ein Blatt Papier mit der Weihnachtsgeschichte legen – entweder ausgedruckt oder selbst geschrieben oder gezeichnet. Es gibt auch Plätzchen-Ausstecher in Form der Krippenfiguren.
Schreibe dieses Jahr nicht nur einen Wunschzettel für dich, sondern auch für deine Familienmitglieder. Dabei geht es nicht um materielle Dinge, sondern um Herzenswünsche. Überlege: Was wünschst du dir für sie? Wofür willst du beten? Was kannst du selbst umsetzen? Fertige eine Tabelle mit allen Familienmitgliedern an und schreibe deine Anliegen neben oder unter ihre Namen. Du kannst deine Wünsche auch in Kategorien einteilen: wofür du beten willst, wo du selbst helfen kannst oder wobei du andere um Unterstützung bitten möchtest.
Mini-Adventskonzert
Hast du Freundinnen oder Familienmitglieder, die gerne singen oder ein Instrument spielen? Dann ladet die Nachbarschaft zu einem MiniAdventskonzert im Garten oder auf der Straße ein. Ihr könnt währenddessen Tee und Kekse anbieten. Das bringt Wärme nicht nur in den Magen, sondern besonders ins Herz.
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R ATG E B E R
FÜR FREUNDINNEN & KLASSENKAMERADEN
Ein kleines Lob
Wie wird Weihnachten in deiner Klasse gefeiert? Wichtelt ihr? Oder gestaltet ihr eine weihnachtliche Unterrichtsstunde? Nutze die Gelegenheit und beschenke deine Mitschüler mit einer wertschätzenden Nachricht. Überlege dir für jeden eine passende Botschaft, zum Beispiel:
FÜR DICH SELBST
„Deine gute Laune ist ansteckend.“ „Ich mag es, dass du immer mitdenkst.“ „Du bist eine tolle Freundin!“ „Sei stolz auf dich – ich bin es auch.“
Date mit Gott Du darfst auch mal an dich denken! Plane ein Date mit Gott und dir allein. Sorge dafür, dass dich niemand stört, schalte dein Handy aus und zünde eine Kerze an. Du kannst auch einen Kuchen backen und dir eine heiße Schokolade machen. Dann verbringe Zeit mit Gott: Erzähl ihm, was bei dir gerade so los ist, was dich bedrückt oder dich freut. Mach dir bewusst, dass Gott für dich auf die Welt kam – um mit dir eine Beziehung haben zu können. Nimm das Geschenk ganz neu an und überlege, was das für dich bedeutet. Du kannst das Date auch mit einer ganz persönlichen Lobpreiszeit verbinden.
Versuche, in jeder Person etwas Positives zu entdecken und trau dich, es ihr mitzuteilen. Du könntest die Nachricht in einen schönen Briefumschlag stecken und eine kleine Praline dazulegen – da ist deine Kreativität gefragt!
Ermutigungs-Adventskalender Jeder freut sich über einen selbstgemachten Adventskalender! Frag doch mal Gott, welche deiner Freundinnen er dir aufs Herz legt und gestalte für diese Person einen Ermutigungs-Adventskalender. Überlege dir für jeden Tag etwas Aufbauendes, was deine Freundin zu selten hört oder noch gar nicht weiß. Du kannst auch Bibelverse oder schöne Zitate, beispielsweise aus Sis, dazunehmen. Schreibe sie auf Zettel und stecke sie in Streichholzschachteln, die du mit Zahlen von 1 bis 24 beschriftest. Wenn du nicht genügend leere Schachteln hast, kannst du auch Briefumschläge nutzen oder kleine Papiertüten basteln. Oder du hängst deine Ermutigungen als Girlande mit Wäscheklammern umgekehrt an eine Schnur, damit deine Freundin sie in ihr Zimmer hängen und jeden Tag ein Kärtchen umdrehen kann.
Weihnachten in deinem Zimmer
In jeder Straße weihnachtet es – lass die Vorfreude bis in dein Zimmer kommen! Du kannst dir zum Beispiel einen eigenen Adventskranz basteln. Dafür brauchst du nur vier Kerzen, die du auf ein kleines Tablett stellst. Dekoriere sie mit einer Schleife und lege Tannenzweige und kleine Christbaumkugeln dazu. Noch mehr Ideen für dein Zimmer findest du auf der nächsten Seite!
Clip: macrovector, Freepik, Icon: Nora Dietze
Eine Pinnwand voll Weihnachten
Nutzt du „Pinterest“? Dann lege doch eine digitale Pinnwand für eine deiner Freundinnen an und teile sie mit ihr. Darauf kannst du 24-mal täglich etwas Inspirierendes rund um Weihnachten anpinnen und ihr damit eine Freude machen – zum Beispiel eine Bastelidee, ein Weihnachtsgedicht oder einfach ein schönes Bild, das sie auf Weihnachten einstimmt. Alternativ kannst du auch eine Spotify-Playlist erstellen und jeden Tag ein Weihnachtslied hinzufügen.
Helena Berger
ist 22 Jahre alt, studiert Germanistik und wohnt in Villach, Österreich. Lesen und Schreiben gehören zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.
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I N T E RV I E W
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I N T E RV I E W
Zwei Väter im Himmel Marlene Temple hat ihren Vater verloren, als sie vierzehn Jahre alt war. Im Interview erzählt sie, wie sie mit der Trauer umgegangen ist, wie ihr Papa sie geprägt hat und warum auch Gott wie ein guter Vater für sie ist.
realisiert. Ich fühlte mich merkwürdig – als würde ich ein Buch über eine andere Person lesen und auf einmal merken, dass es um mein eigenes Leben geht.
Marlene, erzähl doch mal ein bisschen über dich. Ich bin in Deutschland geboren, aber weil mein Vater Amerikaner war, sind wir, als ich etwa sechs Jahre alt war, für ein paar Jahre in die USA gezogen. Ich habe zwei Geschwister. Ich schreibe gerne Tagebuch und arbeite gerade mit einer Freundin an einem Buch. Bis vor kurzem war ich an einer christlichen Schule. Da, wo ich jetzt bin, merke ich manchmal, wie meine neuen Mitschüler meinen Glauben bewerten. Oft weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll, aber ich merke, dass Gott bei mir ist.
Wie ging es dann weiter? Mein Vater war im Fitnessstudio rückwärts von einem Fahrrad gefallen. Jemand konnte Erste Hilfe leisten, bevor der Krankenwagen kam. Wir waren erleichtert, dass schnell eingegriffen wurde, und dachten, dass er gute Chancen hat. Es haben Leute von überall für uns gebetet, sogar aus unserer früheren Gemeinde in den USA, zu denen wir eigentlich nicht mehr viel Kontakt hatten. Wir waren total überwältigt. Am nächsten Tag haben mich Freunde aus unserer deutschen Gemeinde besucht. Wir haben nicht viel geredet, sondern einfach Zeit zusammen verbracht. Wir haben viel gelacht und ich war in dieser Zeit gar nicht traurig. Danach bin ich mit meiner Mutter ins Krankenhaus gefahren. Es war eigenartig, weil sie wirklich betroffen war und ich mich noch so unbeschwert gefühlt habe. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass er es schafft.
Wie war dein Vater so? Er war der beste Papa der Welt. Ich kann mich eigentlich an nichts erinnern, das mich gestört hätte. Wenn, dann liegt es eher daran, dass ich manchmal bockig drauf war. Im Nachhinein tut es mir leid, dass ich so wenig Danke gesagt habe. Er hat so viel für unsere Familie getan. Mein Vater war ein sehr schlauer, liebevoller und interessanter Mensch. Seit er nicht mehr da ist, fallen mir immer wieder Dinge ein, die ich ihn gerne fragen würde, zum Beispiel über den Glauben.
Konntest du im Krankenhaus mit deinem Vater sprechen? Nein, er war nicht ansprechbar. Er wurde auf der Intensivstation beatmet. Es waren viele piepende Geräte um ihn herum. Er sah aus, als würde er schlafen. Die Ärzte sagten uns aber, dass wir mit ihm reden könnten, weil er unsere Stimmen vielleicht wahrnimmt im Koma. Das hat sich komisch angefühlt. Am Sonntag hieß es dann, dass es besser wird. Aber als mich meine Mutter am Montag von der Schule abholte, ging es ihm wieder schlechter. Ich kann mich erinnern, dass ich zu einer Freundin gerannt bin und geweint habe. An dem Abend sind wir alle zusammen ins Krankenhaus gefahren. Mein Bruder, meine Schwester, ich, unser Pastor und seine Frau und noch ein paar andere Leute. Als wir um das Bett von meinem Vater herumstanden, haben wir gemeinsam gebetet, dass Gott ihn heilt und ein Wunder tut.
Vor drei Jahren ist er eines Abends nicht nach Hause gekommen. Was ist an diesem Tag passiert? Es war ein ganz normaler Freitag. Mein Vater und ich sind morgens gleichzeitig aus dem Haus gegangen und ich kann mich noch erinnern, dass ich ihm zugewunken habe, er es aber nicht gesehen hat. Ich dachte noch: Naja, ich sehe ihn ja später wieder. Meine Mutter war auf dem Weg zu einer Freundin in Stuttgart und ich habe mich auf ein Papa-Wochenende gefreut. Abends saß ich an den Hausaufgaben und dachte, dass er sicher bald kommen wird. Als ich endlich Autotüren knallen hörte, war es aber meine Mutter mit ihrer Freundin. Sie versammelten meine beiden Geschwister und mich im Esszimmer und sagten uns, dass unser Vater einen Herzinfarkt hatte. Ich habe das im ersten Moment gar nicht richtig
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R ATG E B E R
Mir fehlt manchmal die Motivation zum Bibellesen. Ich nehme mir oft etwas vor, das ich dann aber im Alltag nicht einhalte. Habt ihr einen Tipp für mich, wie ich dranbleiben kann? LU I S A , 1 4
Ich benutze das Bibelleseheft ,,Guter Start“. Außerdem habe ich ein Büchlein, in das ich immer meinen „Goldenen Vers“ hinein schreibe, also den Satz, den ich im jeweiligen Bibeltext am besten finde oder den ich mir merken möchte.
Mir fehlt auch manchmal die Motivation zum Bibellesen. Viele Texte sind kompliziert und nicht so spannend geschrieben. Ich nutze die Bibellese-Pläne in der App „YouVersion“. Das hilft mir extrem gut, dran zu bleiben. Das Tolle daran ist, dass man sich den Text auch vorlesen lassen kann. Eine andere Idee wäre, mit deinen Freunden ein Bibellese-Chat zu gründen: Ihr lest gleichzeitig ein bestimmtes Buch in der Bibel und schreibt immer einen kurzen Kommentar in den Chat, was euch in dem jeweiligen Kapitel angesprochen hat.
FRANZISK A, 14
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TI N A , 1 2 Ich kann dich sehr verstehen. Vielleicht würde es dir helfen, wenn du mit einer Freundin zusammen in der Bibel liest und ihr euch darüber austauscht. Ich habe damit schon gute Erfahrungen gemacht und es hilft mir, mit anderen über die Texte zu sprechen.
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Was ich toll finde, ist eine Kreativbibel mit Rand für Notizen, Zeichnungen oder Handlettering! Es ist aber auch nicht schlimm, wenn du dich mal nicht motivieren kannst. Dann machst du einfach am nächsten Tag weiter. JOHANNA, 16
Mir geht es auch so. Mein Tipp an dich: Such dir ein Buch raus, das dich voll interessiert (bei mir sind es gerade die Sprüche). Dann lege fest, wie viel du am Tag lesen möchtest (ich lese immer ein Kapitel oder bis zur nächsten Überschrift). Wenn du Schwierigkeiten hast, durchzuhalten, kannst du dir einen „Habit-Tracker“ machen. Also für jeden Tag im Monat ein Feld, das du ausmalen oder ankreuzen kannst, wenn du Bibel gelesen hast. Mich motiviert das immer voll. JA N A , 1 4
Mir helfen vorgefertigte Bibellesepläne zu einem bestimmten Thema, das mich interessiert. Vielleicht hast du ja gläubige Freundinnen, mit denen du zusammen zu einem festen Zeitpunkt stille Zeit machen könntest? Aber mach dich nicht verrückt, wenn es mal nicht so funktioniert, wie du möchtest – das geht uns allen mal so! E LE N A , 1 4
N E U E F R AG E
Ich fühle mich oft ausgeschlossen. Meine Freundin beachtet mich manchmal gar nicht. Sie lässt mich zum Beispiel in den Pausen in der Schule einfach allein. Auch mit den anderen Mädels in meiner Klasse verstehe ich mich nicht so gut. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich brauche euren Rat! MARIE, 14
Diese Seite ist für euch reserviert. Hier könnt ihr euch austauschen – über das Leben, die Liebe, den Glauben oder einfach den ganz normalen Alltags-Trouble. Schick deine Antwort oder eine eigene Frage an die Sis-Community mit deinem Namen und Alter bis zum 31.01.2021 per E-Mail an sisredaktion@lydia.net, Betreff „Sis Chat“. Mit der Einsendung stimmst du der Veröffentlichung deines Beitrags mit deinem Vornamen und Alter zu. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge unter Wahrung des Sinns zu kürzen.
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Hintergrund: Unsplash / Fakurian, Text: Yellowtree / Roy Rivera Foto: Sonny Mauricio/Unsplash Lettering: Roy Rivera I Yellow Tree
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L E B E N & G L AU X BE XN X
Was auch kommen mag In schweren Zeiten an Gott festhalten
MN ten schwere Zeiten, ohne dass Gott eingriff. Und trotzdem hielten sie sich fest an Gott, von dem sie wussten: Er ist viel größer als mein kurzes Leben hier auf dieser Erde. Und gerade im Leid ist er uns nah.
Dein Herz ist voller Trauer, Wut und Hoffnungslosigkeit? Auch wenn es sich vermutlich so für dich anfühlen muss – du bist nicht allein mit dem Leid, das du gerade durchlebst! Woher ich das weiß? Ich bin selbst durch Schicksalsschläge gegangen und habe mich oft schrecklich allein und hoffnungslos gefühlt. Rückblickend sehe ich aber: Ich war niemals allein.
HIOBS GESCHICHTE Der Geschichte von Hiob ist ein ganzes Bibelbuch gewidmet. Zweiundvierzig Kapitel lang lesen wir von Hiobs Leiden, seinem Umgang und auch dem Umgang seiner Freunde mit all den schlimmen Ereignissen in seinem Leben. Lernen können wir davon einiges – nicht nur von Hiob, auch von seinen Freunden, die uns zeigen, was wir nicht tun sollten, wenn jemand leidet. Hiob ist ein wohlhabender Mann. Er ist von Gott gesegnet mit einem großen Besitz, einer Frau, zehn Kindern und vielen Tieren und Angestellten, die ihm treu dienen. Hiob wird als ein gottesfürchtiger Mann beschrieben, ein Mann, dem es wichtig ist, Gott zu gefallen. Doch Satan stellt den Glauben Hiobs in Frage und behauptet, dass Hiob nur gottesfürchtig sei, weil er mit Reichtum und einem guten Leben gesegnet ist. So erlaubt Gott ihm, Hiobs Besitz zu zerstören, mit der Bedingung, Hiob selbst zu verschonen. Satan tötet daraufhin Hiobs Tiere, seine Bediensteten und auch Hiobs Kinder durch Feinde, Feuer und Stürme. Jeweils ein Überlebender überbringt Hiob die schrecklichen Nachrichten. Dieser ist tief
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uch Menschen, die viele Jahre vor uns gelebt haben, mussten Leid durchleben, und ich vermute, sie hatten mit den gleichen Gefühlen zu kämpfen wie du und ich. Die Bibel erzählt zum Beispiel von Paulus: Er wurde verfolgt, landete im Gefängnis, erlebte einen Schiffbruch und wurde von einer Schlange gebissen. Oder Josef, der von den eigenen Brüdern schikaniert, verraten und als Sklave verkauft wurde. Jesus, der nicht ernst genommen, beschimpft und ausgelacht wurde, am Ende sogar ausgepeitscht, geschlagen, verleugnet und gekreuzigt. Oder Hiob, der alles verlor, was ihm wichtig war. Vom Besitz über die Familie und schließlich sogar seine Gesundheit. Und die Freunde, die er hatte, machten ihm das Leben zusätzlich schwer. Was all diese Personen gemeinsam hatten? Sie waren nicht allein in ihrem Leid. Denn sie hielten sich an Gott. Den Gott, der ihr Leben in seiner Hand hält, und das über den Tod hinaus. Bei manchen, wie etwa Josef und Hiob, griff Gott ein und rettete sie aus ihrem Leid. Andere durchleb-
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Pflege-Tipps für deine Nägel Durch Kälte, häufiges Händewaschen und Kontakt mit Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln werden nicht nur unsere Hände trocken, sondern auch die Fingernägel ausgelaugt, spröde oder rissig. Die schützende Nagelhaut kann einreißen und sich sogar entzünden. Mit diesen Tricks bleiben deine Nägel schön.
1.
Achte beim Duschen und besonders beim Händewaschen darauf, dass du milde, möglichst seifenfreie Produkte verwendest. Pflege deine Hände und auch deine Nägel regelmäßig mit rückfettenden Cremes, die du direkt nach dem Händewaschen einmassierst. Gute Produkte ziehen schnell ein und hinterlassen keinen Fettfilm auf Oberflächen.
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3.
Verwende zum Kürzen deiner Fingernägel keine Schere, sondern lieber eine gröbere Glasnagelfeile. Feile nur in eine Richtung, damit der Nagel nicht splittert. Mit einer feineren Glasnagelfeile kannst du anschließend schöne Rundungen herausarbeiten. Der Vorteil dieser Feilen ist, dass sie sich sehr gut unter fließendem Wasser reinigen lassen und du sehr glatte Kanten damit feilen kannst.
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Um deine Nägel besonders zu pflegen, kannst du eine Mischung aus Mandel- oder Jojobaöl mit einigen Tropfen Teebaumöl selbst herstellen. Massiere das Öl vor dem Schlafengehen in deine Nägel ein und ziehe dir dünne Baumwollhandschuhe (erhältlich in Apotheken) darüber an. So kann das Öl in aller Ruhe über Nacht einwirken und du kannst am nächsten Morgen die Reste mit lauwarmem Wasser und einer milden Seife abwaschen. Da die Nagelhaut über Nacht dadurch aufgeweicht wird, kannst du sie nun mit einem Holzstäbchen ganz vorsichtig zurückschieben. Benutze auf keinen Fall eine Schere zum Kürzen, denn dadurch kann die Haut verletzt werden.
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4.
Falls du deine Nägel gerne lackierst, kannst du folgende Tipps beachten: Um zu verhindern, dass sich die Nägel durch den Lack verfärben, trägst du zuerst eine Grundierung auf. Sie gleicht auch Unebenheiten auf dem Nagel aus. Nach der Farbschicht folgt ein durchsichtiger Lack (top coat), der die Lackierung stabiler macht und verhindert, dass die Farbe schnell wieder abplatzt. Verwende lieber hochwertige, teurere Lacke und lackiere dafür die Nägel nicht so häufig, denn durch jede Anwendung des Nagellackentferners werden deine Nägel mehr ausgetrocknet. Verwende möglichst einen acetonfreien Nagellackentferner. Trage ihn auf ein Wattepad auf und reibe damit über deinen Nagel – und zwar immer zu den Fingerspitzen hin, damit keine Lackreste unter die Nagelhaut gelangen können. Gönne deinen Nägeln Pausen und warte einige Tage bis zur nächsten Lackierung.
WAS KANN ICH GEGEN NÄGELKAUEN TUN? Nägelkauen ist nicht nur ein optisches Problem, sondern es kann auch zu Entzündungen des Nagelbetts oder dem Einnisten von Pilzen in den Nagel führen. Es gibt Nagellacke wie „stop´n grow“, die sehr bitter schmecken und vom Nägelkauen abhalten sollen. Effektiver ist es, nach der Ursache für das Nägelkauen zu forschen. Falls du betroffen bist, stelle dir doch kurz folgende Fragen:
Muster: vecteezy I Icons: The Noun Project
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In welchen Situationen kaue ich besonders häufig an meinen Nägeln? Wie fühle ich mich dabei? Ist mir langweilig, bin ich aufgeregt, habe ich Stress oder Angst? Was könnte ich stattdessen mit meinen Fingern machen?
5.
Auch deine Ernährung spielt übrigens eine wichtige Rolle für die Schönheit von Nägeln, Haut und Haaren! Eine ausgewogene Ernährung beugt einem Mangel an Eisen, Zink und Biotin vor. Durch die monatlichen Blutungen kommt es bei vielen Frauen zu einem Eisenmangel. Das macht sich nicht nur in Form von Müdigkeit bemerkbar, sondern auch durch spröde Haare und brüchige Fingernägel. Beim Hausarzt kannst du die Eisenwerte in deinem Blut überprüfen lassen. Bei einem leichten Mangel hilft es, viel rotes Obst und Gemüse auf den Speiseplan zu setzen und statt hellem Fleisch lieber Rindfleisch zu essen. Ein ausgeprägter Mangel wird durch spezielle Eisenpräparate ausgeglichen, die der Arzt auf Rezept verschreiben kann.
stattdessen tun könntest. Gegen Langeweile in der Schule oder beim Warten auf den Bus könntest du dir beispielsweise ein leises Geduldsspiel besorgen, das die Leute um dich herum nicht stört. Gegen Stress könnte auch ein AntiStress-Ball helfen, den du zwischen den Fingern ganz fest kneten kannst. Damit hättest du auch schon den dritten Schritt geschafft, nämlich eine alternative Beschäftigung für die Finger zu finden.
Sarah Mittelstädt
ist Apothekerin. Hast du noch Fragen an Sarah? Schreib eine E-Mail mit dem Betreff „Ratgeber“ an sisredaktion@lydia.net
Im ersten Schritt hilft es schon sehr viel, wenn dir bewusst wird, was der Grund für das Nägelkauen ist. Im zweiten Schritt überlegst du dir, was du
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Lydia Verlag in der SCM Verlagsgruppe GmbH/Dillerberg 1/D-35614 Asslar-Berghausen
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God is with
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