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GastroJournal 43/2009

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hotellerie

r e s ta U r at i o n

Daniela Bär Tourismus in St. Gallen

11

toUrismUs

hotellerie

Rolf Gruber Gastronomie im Goms 24

r e s ta U r at i o n

Claude Lässer Intronisé à Morlon 13

AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich

toUrisme

Doris Leuthard Invitée à Bellelay 17

Nr. / No 43 / 22. Oktober / 22 octobre 2009 / CHF 4.30

Einfach Desservir, abserviert presto

inhalt

Aktuell

Mehr Deklaration

Der Mut hat den Bundesrat bei der Revision der Mehrwertsteuer verlassen: Auf halbem Weg will er einen Marschhalt einlegen.

Drei Entwicklungen prägen im Bereich der Getränke unsere Zeit: mehr Regionales, mehr Gesundes und mehr Menschengerechtes – alles klar deklariert. 3

Le courage a abandonné le Conseil fédéral lors de la révision de la taxe sur la valeur ajoutée: à mi-chemin, il veut faire une pause.

sommaire Gros Plan

La semaine du chocolat Considérée par certains comme étant «la plus belle semaine de l’année», la semaine du chocolat se déroulera du 24 au 31 octobre dans plusieurs confiserieschocolateries de Suisse romande. 13

Restauration

Mehr Innovation Unter den vielen gastronomischen Wettbewerben, sticht «La Cuisine des Jeunes» heraus – alles für den Nachwuchs. 5

Restauration

Un nouveau salon

Hotellerie

Genève organisera du 6 au 8 juin 2010 le salon «Gourmet». Ce salon de la restauration et de l’hôtellerie sera mis sur pied avec l’aide du Sirha et servira de cadre au «Bocuse d’or d’Europe». 15

Mehr Kooperation Schon lange suchen kleinere und mittlere Hotels KMH nach Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung. Schon lange ist Zusammenarbeit dabei ein Thema – und alles andere als ein Schlagwort. 9

GastroSuisse

Des mets sans gluten Certains restaurants proposent des mets sans gluten. Ils sont très appréciés d’une clientèle qui souffre d’allergies et d’incompatibilités diverses. 16

Kantonalseite

Mehr Region

Die Kantonalseite informiert über die vielfältigen gastgewerblichen Angelegenheiten – alles aus den Regionen. 21

Seit Einführung der Mehrwertsteuer 1995 weist das Gastgewerbe auf einen Konstruktionsfehler hin: Das Gastgewerbe wird gegenüber anderen Branchen mit ähnlichen Angeboten benachteiligt, obwohl Gastgewerbliches überdies exportorientiert, wertschöpfungs-

43 9 771422 137001

und beschäftigungsintensiv ist. Die Hotellerie erfährt mit dem Exportsatz längst dauerprovisorische Gerechtigkeit. Das Gastgewerbe hätte diese Gerechtigkeit gemäss Bundes- und Ständerat auch, wartete aber die grosse MWST-Revision ab. Das Warten lohnt nicht. 2

Dès l’introduction de la TVA, la restauration signale une erreur de conception: les prestations de la restauration représentent en partie des exportations et sont créatrices de valeur, exigeant beaucoup de travail. Elle est discriminée par rapport à d’autres branches proposant

des offres similaires. Avec le taux d’exportation, l’hôtellerie obtient justice, provisoirement, mais durablement. Selon le Gouvernement et la Chambre haute, la restauration en bénéficierait aussi, depuis longtemps. Elle doit attendre sans succès, la révision de la TVA. 13

Neuer L-GAV 2010: Vertragsänderungen Nouvelle CCNT 2010: le contrat a été modifié www.gastroprofessional.ch

GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch

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titel

22. Oktober 2009 nr. 43

Bundesrat: rückzieher bei der Mehrwertsteuerrevision

lEitartikEl

Steuer herumreissen

Alles Gute in der Krise

die grosse revision der Mehrwertsteuer, die unter anderem das ende der diskriminierung des gastgewerbes bringen sollte, droht sich im politischen dschungel zu verheddern.

Peter Grunder

Hans Hess, damals wie heute Ständerat für den Kanton Obwalden, hatte diesen Vorschlag im Rahmen einer Motion gemacht. Und an diesem 14. März 2005 stellte sich nach dem Bundesrat auch der Ständerat hinter das Begehren – ohne Diskussion, obschon Bundesrat Merz meinte: «An und für sich habe ich mich auf eine längere Debatte vorbereitet.» Der Finanzminister sollte mit der län-

geren Debatte freilich Recht behalten. Aber in einem ganz anderen

p. grunder

Am 14. März 2005 konnte das Gastgewerbe nach mehr als 10 Jahren Kampf aufatmen: Bundesrat HansRudolf Merz räumte im Ständerat mit Blick aufs Gastgewerbe und die Mehrwertsteuer Probleme ein, es gebe «Grauzonen, die in diesen Bereichen zunehmend entstehen». Unter anderem deshalb unterstütze der Bundesrat den Vorschlag, «dass der reduzierte Mehrwertsteuersatz auch für Ess- und Trinkwaren gilt, die im Rahmen von gastgewerblichen Lieferungen abgegeben werden». Während Frankreich und andere Länder das arbeits- und wertschöpfungsintensive Gastgewerbe bei der Mehrwertsteuer begünstigen, diskriminiert die Schweiz die Restauration nach wie vor – namentlich gegenüber Take-away und Detailhandel.

Sinn, der das Aufatmen des Gastgewerbes zu einem Stöhnen werden liess: Noch bevor die Motion Hess den Nationalrat erreichte, trat Merz die Revision der ganzen Mehrwertsteuer los. Dabei ging und geht es bis heute nicht um Grundsätzliches: Dass die MWST wirtschafts- und ordnungspolitisch fragwürdig ist, weil sie dort Wertschöpfung belastet und hier Unternehmen zu Steuereintreibern macht, steht nicht zur

Die Diskriminierung rasch beseitigen Anton Schmutz, Direktor von GastroSuisse, äusserst sich zur jüngsten Entwicklung bei der Mehrwertsteuerdebatte.

«Es gibt keinen Grund für einen Marschhalt» GastroJournal: Herr Schmutz, wie beurteilen Sie den Marschhalt des Bundesrates bei der MWSTRevision? Anton Schmutz: Wenn der Bundesrat für den Einheitssatz ist, gibt es keinen Grund für einen Marschhalt. GJ: Warum hat es denn diesen Marschhalt gegeben? Schmutz: Bereits in den letzten

Wochen gab es Signale, dass die vorberatende Kommission des Nationalrates das Geschäft zurückweist und damit den Einheitssatz in Frage stellt. GJ: Welche Schritte sind nun zu unternehmen, um der Diskriminierung der Gastronomie endlich ein Ende zu machen? Schmutz: Für uns ändert sich grundsätzlich nichts, wir fordern, die Diskriminierung rasch zu beseitigen. Die Politik hat dabei verschiedene Möglichkeiten. Der Einheitssatz, das Zweisatzsystem und auch eine Angleichung des Verpflegungssatzes an die Lebensmittel sind mögliche Lösungen. Grundsätzlich sind wir für alle diese Wege offen, und wenn alle Stricke reissen, lancieren wir die Initiative. pg

der Bundesrat die vorberatende Kommission des Nationalrates, die Vereinheitlichung «vorerst nicht zu behandeln».

Debatte, zu reizvoll ist das Instrument. Otto Stich, als Bundesrat Pate der 1995 eingeführten Abgabe, hatte seinerzeit von einer modernen Steuer geschwärmt, rund 40 Prozent der jährlichen Bundeseinnahmen von etwa 50 Milliarden Franken sprudeln mittlerweile aus dieser Quelle.

Die Wirtschaft reagierte postwendend negativ, der Schweizerische Gewerbeverband sprach von einem «wenig stilvollen Ende der grossartig angekündigten idealen Mehrwertsteuer». GastroSuissse wiederum stellte klar, die Branche sei «seit vielen Jahren durch die heutige Satzdifferenzierung bei der Mehrwertsteuer einer massiven Wettbewerbsverzerrung ausgesetzt». Man erwarte vom Bundesrat, dass «die Beseitigung dieser offensichtlichen Diskriminierung» ein zentraler Punkt ist (siehe nebenstehendes Interview).

Die Revision will nur die Verfahren

vereinfachen und die Sätze bereinigen. Ersteres ist inzwischen geschehen, was unter anderem das Gastgewerbe dankbar zur Kenntnis genommen hat. Unerledigt bleibt jedoch die entscheidende Bereinigung der Sätze; mit Blick aufs volkswirtschaftlich bedeutende Gastgewerbe schiebt der Bund dabei nicht mehr nur die Motion Hess und das ewige Provisorium des Sondersatzes der Hotellerie vor sich her, sondern jetzt auch den Entscheid der letzten Delegiertenversammlung von GastroSuisse, der Diskriminierung mit einer Volksinitiative ein Ende zu machen.

Grundsätzlich bleibt dabei der Einheitssatz, mit dem die Diskriminierung vom Tisch wäre, erste Wahl. Weil der Bundesrat jedoch auch mit einem Zweisatzmodell liebäugelt, macht GastroSuisse umso mehr Druck: Dabei behält sich der Verband «in jedem Fall vor, zur Beseitigung der Diskriminierung des Gastgewerbes im Bereich der Mehrwertsteuer eine Volksinitiative zu starten».

Die zentrale Vereinheitlichung der

Sätze hat letzte Woche einen Dämpfer erhalten: Der Bundesrat erklärte, er sei zwar «für eine radikale Vereinfachung der Mehrwertsteuer» und unterstütze «weiterhin die Einführung eines Einheitssatzes und die Abschaffung zahlreicher Steuerausnahmen». Aber gleichzeitig bat

En français page 13

In den Kantonen Waadt und Wallis sind die Heizpilze nicht verboten

In der Westschweiz wirds heiss Die zuständigen Behörden der West-

schweiz haben auf den Artikel über das Heizpilz-Verbot (siehe GJ42) heftig reagiert. Auf der Schweizerkarte waren die welschen Kantone rot eingefärbt, womit angezeigt werden sollte, dass in diesen Kantonen die Heizpilze verboten wären. Das ist nicht richtig, erklärt Frédéric Haenni, Präsident von GastroVaud und Grossrat, der sich im Kantonsparlament für dieses brennende Thema engagiert. «Bezüglich der beheizten Terrassen sind die Kompetenzbereiche auf den

Bund und die Kantone aufgeteilt. Letztere benötigen eine gesetzliche Grundlage dazu», sagt Frédéric Haenni. In einer diesbezüglichen Antwort ans Parlament hat der Staatsrat des Kantons Waadt klargestellt, «dass die Konferenz der kantonalen Energieämter überlegt, ob eine gesetzliche Regelung dieser Frage angebracht sei oder nicht». Die in der letzten Ausgabe veröffentlichten Informationen stammen von den Energieämtern. Zusammenfassend kann gesagt wer-

den, die Kantone Waadt und Wallis

Die zuständigen Behörden des Kantons Jura haben noch keinen Entscheid gefällt. NE

SH BS TG BL BL

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verbieten die Heizpilze nicht. Und im Kanton Jura ist die Situation unklar, denn kein Amt konnte abschliessend Auskunft

Heizpilze nicht verboten Verbote kommen, Verordnung regelt Heizpilze oder noch im Parlament hängig verboten

geben, ob die Heizpilze nun verboten sind oder nicht. red

die Krise der Finanzwelt hat durch verminderte Steuerzahlungen in einige Staatskassen tiefe Löcher gerissen. das ist nichts neues. nichts neues ist auch, dass die politik nach jeder Krise die Krise sofort vergisst, um für die nächste Krise keine rückstellungen und reserven bilden zu müssen. So ist es auch jetzt. einige Staatskassen sind defizitär, weil zu oft zu hoch veranschlagte Steuereinnahmen – oh Wunder – zu tief ausfallen und keine reserven vorhanden sind. und was ist zu tun, wenn geld fehlt? nichts neues. Man versucht produkte zu schaffen, um neue geldquellen zu öffnen. Hier zwei Beispiele einer äusserst kreativen staatlichen produktentwicklung. erstens: das revidierte patentgesetzt ist seit dem 1. Juli 2008 in Kraft. Schweizer Zöllner jagen produktpiraten und Fälschungen im Auftrag von Schweizer unternehmen und Inhabern von Markenrechten. diesen Service der eidgenössischen Zollverwaltung nehmen zurzeit 60 unternehmen in Anspruch. um die gewinnmarge aus gebühren und Bussen zu steigern, wurde die Fahndung nach drogenschmugglern stark reduziert. damit konnten zwanzig prozent der personalkosten abgebaut werden. Zweitens: CabaretTänzerinnen reisen oft ein paar Tage zu spät aus. nachdem man jetzt jahrelang Toleranz und das prinzip der Verhältnismässigkeit angewendet hat, wird neu gebüsst, was das Zeug hält. da bleibt nur eines zu sagen: armes Land. Romeo Brodmann blickpunktE Konjunkturförderung

Konkrete Förderung Im rahmen der Konjunkturmassnahmen tritt 2010 ein befristetes Bundesgesetz in Kraft, das auch den Arbeitsmarkt und damit das gastgewerbe betrifft: Finanzhilfe winkt demnach unter anderem Arbeitgebern, die Arbeitslose unter 30 Jahren beschäftigen; Finanzhilfe gibts auch für Bildungsmassnahmen für arbeitslose Lehrabgänger, für Weiterbildung während Kurzarbeit oder für Aus- und Weiterbildungen sowie umschulungen im gebäudeund energiebereich. Überdies ermächtigt das gesetz den Bundesrat, die maximale dauer der Kurzarbeit auf 24 Monate zu erhöhen; es erlaubt die Subventionierung von Massnahmen zur Förderung des elektronischen geschäftsverkehrs und sieht die rückerstattung der CO2-Abgabe für die Jahre 2009 und 2010 vor. umsetzung und Anlaufstellen werden beim seco zurzeit erarbeitet, eine Website hält auf dem Laufenden. www.stabilisierungsmassnahmen.ch


Neue Trend-Studie des Zukunftsinstitutes: Was wird warum getrunken?

Trends formen Drinks Eine neue Studie des Zukunftsinstitutes und der Anuga zeigt die wichtigsten Trends und Zukunftsperspektiven für Getränke. Auch für die Gastronomie ein wichtiges Thema.

tronomie, aber auch eine Chance; beispielsweise indem in Flaschen abgefülltes «eigenes» Wasser, vielleicht sogar mit eigener Etikette, wieder verkaufbar wird.

Matthias Nold

Im gleichen Zug gehören auch Fairtrade-Produkte zu den Gewinnern. Hier läge zumindest eine MarketingChance für die Gastronomie; Fair Trade, gepaart mit Regionalem, verspricht Kundenzuspruch und am Ende vielleicht sogar höhere Margen.

Das «Einerli Wiisse» hat definitiv ausgedient. Jedenfalls wenn man der neuen Studie «Trends shaping Drinks» des Zukunftsinstitutes aus Hamburg glaubt. Das heisst, vielleicht kommt der «Ballon» wieder zurück, allerdings in abgewandelter Form. Matthias Horx, Jeannette Huber und Bettina Reglin, die Autoren der Studie, sprechen von einer «Glokalisierung» der Welt – lokaler Bezug wird in der Globalisierung wieder wichtiger. Anders gesagt: Lokale Marken nehmen zu, regionale Lebensmittel sind gefragt. Selbst die Industrie setzt öfter darauf, wie die Lebensmittelmesse Anuga in Köln gezeigt hat.

Der Gesundheitstrend zeigt sich nicht

zuletzt im Erstarken der Smoothies und Fruchtsäfte. Hotels können hier wohl besonders profitieren, indem sie beim Frühstück auf gute Fruchtsaftqualität und eine entsprechende Auswahl achten. Smoothies gehören zumindest bei Stadthotels in jedes Lunchpaket, das auf die Reise mitgegeben wird. Als dritten grossen Trend stellt die

Für Gastronomen und Hoteliers heisst

das: Unbedingt mindestens eine, wenn nicht mehrere «lokale» Marken ins Getränkesortiment aufnehmen. Das kann beispielsweise auch Sinalco Cola sein. Michel Péclard, Gastronom und Pfefferzeichengewinner in Zürich, hat das in seiner Pumpstation bereits mit einigem Erfolg ge-

ANuGA.DE

Das schlägt auch auf die Getränke

durch. Sichtbar wird dies unter anderem beim Bier. Überall entstehen neue Klein- und Mikrobrauereien mit starker regionaler Verankerung. Locher Bier zum Beispiel profitiert konkret von der Entwicklung. Wegen des grossen Erfolges der Brauerei kann sie beständig die Kapazitäten erweitern und in neue Anlagen investieren. Locher fliegt unterdessen gar auf den Flügen der Swiss rund um die Welt, die Marke ist weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt: ein Musterbeispiel, wie weit «Glokalisierung» reichen kann.

Name und Produkt sind Programm und voll im Trend: «ehrlich», fruchtig, gesund.

tan; selbst wenn es am Anfang einigen Widerstand gegeben habe. Etwas schwieriger wirds beim zwei-

ten grossen Trend, dem «Lifestyle of Health und Sustainability» (LoHaS). Selbst in schwierigen Zeiten setze sich ein eher gesundheitlich orientierter Lebensstil mit Betonung der sogenannten Nachhaltigkeit immer mehr durch, heisst es in der Studie: Man will ein gutes Gewissen beim Konsumieren. Einerseits spricht auch dieser grosse

Trend für Regionalität der Produkte und kurze Transportwege. Gleichzeitig soll aber die Gesundheit dabei nicht zu kurz kommen. Zudem ist offenbar eine gewisse Exotik gefragt. «Zrii», ein Getränk, das aus der an-

Chief Beer Officer in Zürich

Hopfen und Malz Wenn CEOs, CFOs, COOs und das ar-

beitende Volk bei der Afterwork Party auf den weltweit ersten CBO treffen, dann läuft die Sache sicher rund. So geschehen kürzlich, als Scott A. Kerkmans in der Urbano Bar des Four Points by Sheraton Sihlcity in Zürich seine Aufwartung machte.

Scott A. Kerkmans wurde im März 2007 zum weltweit ersten Chief Beer Officer (CBO) der Hotelmarke «Four Points by Sheraton» ernannt und ist nun in seiner Funktion für deren gastronomische Inititative, das Best-Brews-Programm, zuständig.

empfehlen kann. Bei seinem Zürcher Besuch konnten neben der Hotel-Crew auch die zahlreichen Gäste unter anderem Wissenswertes über das Zapfen oder Einschenken eines kühlen Glases Bier in Erfahrung bringen. Selbstredend, dass ein Chief Beer Officer über die Herstellungsverfahren einzelner Biersorten im Bild ist sowie weitere Besonderheiten aus der Welt der Biere zu erklären und zu erzählen weiss. hu

Sein profundes Wissen über den be-

liebten Gerstensaft gibt der CBO im Rahmen von Workshops an Hotelmitarbeitende weiter, sodass das dadurch geschulte Personal den Gästen zu jeder Gelegenheit und zu jedem Gericht das passende Bier

Chief Beer Officer Scott A. Kerkmans.

Aktuell

22. Oktober 2009 Nr. 43

geblich verjüngend wirkenden Frucht Amalaki gewonnen wird – sie wächst im Himalaya-Gebirge – ist eines der internationalen Erfolgsprodukte dieser Welle. Biodrinks und Drinks, die eine bessere Umwelt versprechen, gehören ebenfalls zu den Gewinnern. Vom Energydrink «live» gehen 50 Prozent des Verkaufserlöses an einen guten Zweck, abhängig davon, welchen Geschmack der Konsument wählt. Die Ächtung langer Transportwege zeigt sich vor allem bei Mineralwassern. Einige Städte in den USA, aber auch Liverpool und Göteborg verbieten bereits in Regierungsgebäuden Wasser, das nicht direkt aus der Leitung stammt. Hier wartet eine neue Schwierigkeit auf die Gas-

Studie den Wunsch nach Ethical Business vor, nach sauberen Geschäften also. Dies betrifft nicht zuletzt Alkoholika: Weniger ist mehr, heisst hier die Devise. Und sie wird die Gastronomie schon bald noch verstärkt betreffen. Die 0,5-PromilleGrenze und die 1-Glas-Bier-istgenug-Werbung des Bundes sind erst die Anfänge dieser Entwicklung. Neue Wege werden in Zukunft immer mehr gefragt sein. Angefangen beim glasweisen Ausschank von guten oder sogar sehr guten und teuren Weinen bis hin zu alkoholfreien Konzepten zum guten Essen. Zur Studie: www.zukunftsinstitut.de

En bref une nouvelle étude de l’institut de recherches sur le futur de Hambourg et de la foire Anuga, à Cologne, révèle les trois principales tendances du marché des boissons: davantage de santé, davantage d’éthique et – c’est particulièrement important pour la restauration – globalement davantage de produits régionaux.

Das Intensivseminar «Der Weinberater»

Beste Weinnasen Am Montag, 12. Oktober, fand die Diplomfeier des Intensivseminars «Der Weinberater» in der Alpwirtschaft Horben in Beinwil statt. Neben viel Weinwissen erhalten die Absolventen das international anerkannte Zertifikat WSET® Level 3 Advanced Certificate in Wines and Spirits. Folgende Gastronomen haben das Diplom erreicht: Stefan Villiger, Betriebsleiter Alpwirtschaft Horben in Beinwil (ganz vorne). Mario Fluor, Hotel Scalotta, S-chanf; Frank Schindler, Leiter Kongresszentrum, Muttenz; Roger Neff, Leiter Gastronomie, Klinik Zielschlacht in Zielschlacht (zweite Reihe). Stefanie Anderegg, Restaurant Löwen, Berken; Isabella Schmid, Restaurantleiterin, Restarant Da Angela, Zürich; Manuela Steffen, Betriebsleiterin Hotel Posta, Rueras; Thomas Manser, Geschäftsführer Restaurant Traube, Gais (Beste Prüfung); Manuela Summer, Geschäftsführer-Assistentin Taos, Zürich, und Peter Felber, Gasthof von Arx, Egerkingen.

blickpunktE Gutscheine in St. Gallen

Volle Häuser, voller Erfolg «Die Gastwirte», eine Vereinigung von St. Galler Gastgebern, haben stark von der Gutschein-Aktion der Stadt St. Gallen profitiert. Die Stadt hatte an alle über 40 000 Haushalte je einen 50-Franken-Gutschein verschickt. «Die Gastwirte» verdoppelten diesen Betrag, und nahmen die Gutscheine als 100 Franken in ihren Restaurants entgegen. Dank diesem Angebot sind bei den sieben beteiligten Restaurants über 2000 Gutscheine zusammengekommen. «In den letzten drei Wochen der Aktion waren wir an allen Abenden komplett ausgebucht», sagt Hedi Schiess vom Restaurant Peter und Paul. «Wir hatten viele neue Kunden, aber auch die Stammgäste hatten Freude an unserem Angebot.»

Marktaustritt

Bio-Restaurant schliesst Türen Das Bio-Restaurant am Bärenplatz in Bern schliesst Ende Jahr, Inhaber und Bio-Pionier Thomas Vatter (Foto) wirft nach neun Jahren das Handtuch: «Leider mussten wir einsehen, dass es nicht möglich war, den Betrieb rentabel zu machen.» Insbesondere sei es nicht gelungen, die hohen Einkaufspreise der Bio-Produkte auf die Kunden abzuwälzen. In die entstehende Bresche springt die Zürcher Gastronomiegruppe ZFV-unternehmungen. Sie wird im März die vierte Schweizer Filiale des Asien-Restaurants Mishio eröffnen.

Besteuerung

Sündensteuer auf Süssgetränke Gegen eine Billion uS-Dollar dürfte es kosten, das Gesundheitswesen in den uSA demjenigen moderner Industriestaaten anzugleichen. Fast jedes Mittel scheint dabei recht, um das Vorhaben zu realisieren, an dem bislang jeder uS-Präsident gescheitert ist, der es versuchte. Überaus ernst zu nehmen ist dabei die Diskussion um eine Steuer auf Süssgetränke. Sie wird seit Jahren geführt, beschränkte sich aber bislang auf politische Randgebiete. Seit jedoch Präsident Obama kürzlich fand, er könne sich eine derartige «Sündensteuer» vorstellen, schäumt das Thema auf: In den uSA werden pro Kopf der Bevölkerung jährlich 180 Liter Süssgetränke getrunken, bei einer Preiserhöhung von rund 10 Cents pro Dose kalkulieren Steuereintreiber jährlich 15 Milliarden Dollar Einnahmen. Entscheiden wird die Debatte das Parlament, entscheidend wird die Lobbyarbeit sein.

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Gerechtigkeit, Wertschätzung und Transparenz sind Schlüsselfaktoren

Gute Personalführung Nach einer Beförderung sehen sich manche mit einer neuen aufgabe konfrontiert: dem Führen von Mitarbeitenden.

archiv GJ

Astrid Widmer

Führung bedeutet auch Teamwork.

Grundlegend und wohl am bedeutendsten sei die gerechte Behandlung und Beurteilung seitens der Führungskraft, sagt Birgit Werkmann-Karcher, Studiengangleiterin Human Resources Management an der Fachhochschule für Angewandte Wissenschaften Zürich. Mitarbeitende wollen ihrem Vorgesetzten vertrauen können, sie wollen, dass der Chef hinter ihnen stehe und ihnen den Rücken stärke, auch wenn etwas falsch laufe. Ein guter Chef sei Ansprech- und Vertrauensperson. Darüber hinaus gebe es individuell gewünschte Eigenschaften wie Förderung oder Wissenserweiterung. «Der Vorgesetzte hat eine Vorbildfunktion: Regeln, die er aufstellt, aber selber nicht einhält, wird auch kein anderes Teammitglied einhalten. Versprechen muss die Führungsperson erfüllen – nur so kann sie das auch von den Mitarbeitern verlangen.» Sympathie oder Antipathie haben

grossen Einfluss. Können Vorge-

Aktuell

22. Oktober 2009 Nr. 43

setzte die Mitarbeitenden selber auswählen, bevorzugen sie sympathisch wirkende Personen den unsympathischen, aber fachlich überlegenen. Verstehen sich Vorgesetzte mit einem Mitarbeitenden besonders gut, ist der Vorwurf der Bevorzugung nicht weit. Dieses Empfinden sei ein «Störfall» und müsse ernst genommen werden, warnt Werkmann-Karcher. «Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man nimmt alle zusammen und macht eine Standortbestimmung. Blick zurück – was lief gut? Blick nach vorne – was könnte besser laufen?» Oder man wähle die zweite Möglichkeit: ein bilaterales Gespräch mit der sich beklagenden Person. «Das ist vorsichtig anzuwenden, denn je nach Person heizt das die Sache zusätzlich an.» Um diesem Konflikt vorzubeugen, sollten dieselben Jobs dieselben Rahmenbedingungen haben – also dieselben Kompetenzen wie auch Freiheiten. Was einfach klingt, ist in der Praxis schwierig, denn die Mitarbeitenden bringen unterschiedliche Fähigkeiten mit. Hier muss der Chef diese Unterschiede offen legen. «Wenn der Chef also einem Mitarbeiter zutraut, andere anzuleiten, muss er das offiziell machen», erläutert Werkmann-Karcher, «sind nicht alle

informiert, kann ein Zwist entstehen. Zusatzerwartungen, die mit Fähigkeiten gekoppelt sind, sollten klar und offen dargelegt werden.» Transparenz sei das A und O. Dieser personenbezogene Führungsstil sei «situativ», richte sich nach psychologischer Reife und Arbeitspraxis des Einzelnen. Praktisch umgesetzt heisst das, dass manche Kontrolle und Motivation brauchen, andere Freiheiten und eine Zielsetzung. Transparenz und Gerechtigkeit sind

auch die Schlüsselwörter bei Arbeitsbeurteilungen. Bei der objektiven Einschätzung der Leistung hilft ein Raster, das bei Gesprächen als Grundlage dient: Ehrliche Wertschätzung ist auszudrücken, gemeinsam ist nach Verbesserungen zu suchen. Ebenso soll der Vorgesetzte Feedback erhalten. Ein derartiges Gespräch kann auch in der Gruppe stattfinden. Es ist ratsam, von Zeit zu Zeit innezuhalten und sich auszusprechen, den Standort zu bestimmen und gegebenenfalls die Richtung zu korrigieren.

En bref celui qui monte se trouve face à des tâches imprévues, par exemple diriger des collaborateurs.

blickpunktE Kanton Zürich

Zürcher Kantonsrat im Sportfieber Mit 134 zu 6 Stimmen hat der Zürcher Kantonsrat entschieden, die Leichtathletik-Europameisterschaften 2014 finanziell zu unterstützen, sofern die Stadt Zürich den Zuschlag erhält. Die Unterstützung ist unterteilt in maximal 5 Millionen Franken Defizitgarantie und 3,3 Millionen Franken zinsloses Darlehen. Der Kantonsrat knüpft das Geld an die Bedingung, dass sich die Stadt Zürich ebenso stark finanziell engagiert. Die Leichtathletik-Europameisterschaften sind bereits der dritte sportliche anlass in kurzer Zeit, nach der Fussball-Euro im letzten Jahr und der Eishockey-WM in diesem.

Stadt Bern

Teurer TourismusMagnet Der Kosten für den neuen Bärenpark explodieren. aus den ursprünglich budgetierten knapp 10 Millionen Franken könnten im schlimmsten Fall 24 Millionen werden. Grund für die massive Kostenüberschreitung sei der schwierige Untergrund am Ufer der aare, wo der Bärenpark entsteht. Trotzdem freut sich Bern Tourismus auf die Eröffnung am 25. Oktober. Man plant ein nationales Schulprojekt und eine neue Stadtführung mit vielen Details und Geschichten rund um die Berner Bärenwelt.

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Restauration

22. Oktober 2009 nr. 43

«La Cuisine des Jeunes» hat den besten Jungkoch 2009 gewählt

Konzentriert zum Sieg Vier junge Kochprofis sind bei «La Cuisine des Jeunes» gegeneinander angetreten und haben ihre Poulet-Kreationen gezaubert. Gewinnen konnte aber nur der Beste.

die Freude über den Sieg anzusehen. Und wie lautet sein Erfolgsrezept? «Wenn ich koche, dann bin ich total konzentriert, vergesse alles um mich herum und gleite dahin, wie auf einer Welle.»

Luzia Hug

«La Cuisine des Jeunes» de «Viande Suisse» a choisi le meilleur des jeunes cuisiniers. Le gagnant est Sandro zinggeler du restaurant Löwen à Bubikon. Le vainqueur est automatiquement nominé pour l’award «new Talent» lors des International Chef Days 2010, à Davos.

Kochwettbewerb L. HUG

Es war still wie in einer Kirche am Dienstag bei «La Table de Urs Hauri» in Bern. Nur zwischenzeitlich wurde die Stille durch Klopfen, Schneiden, Mixen durchbrochen. Ansonsten herrschte emsiges Arbeiten, konzentriertes Vorgehen, gesprochen wurde so gut wie nichts. Jeder Handgriff war geübt, jede Situation schon einmal durchgespielt. So ist es, wenn junge Kochprofis am Werk sind.

En bref

«Wie isst man das», fragte sich René-François Maeder von der Jury.

Die vier Finalisten, die sich gegen

über 100 Bewerber durchgesetzt hatten, fassten die Aufgabe, «das beste, schönste und originellste Rezept mit Schweizer Poulet zu kreieren». Das Gericht musste als Hauptgang mit passenden Beilagen konzipiert und für zehn Personen rezeptiert sein. Zweieinhalb Stunden hatten die Jungköche Zeit, um die Jury zu überzeugen. Je mehr die Zeit fortschritt, desto heisser wurde es bei «La Table de Urs Hauri», desto mehr Düfte auch erfüllten die

Luft. «Wenn alle so kochen würden, dann müssten wir uns um den Nachwuchs keine Sorgen machen», sagte Jurypräsident Erhard Gall. Doch wie es Wettbewerbe so an sich haben, wird am Schluss nur ein Gewinner genannt. Sandro Zinggeler, Gasthof Löwen in Bubikon (Foto), überzeugte mit seiner «asiatischen Triologie vom Stubenküken» die vierköpfige Jury. «Der Gesamteindruck war am Besten», begründete Gall den Entscheid. Zinggeler, der erst vor wenigen Wochen die Lehrabschlussprüfung absolvierte, war

«La Cuisine des Jeunes» von «Schweizer Fleisch» ermittelt jedes Jahr den besten Jungkoch der Schweiz. Der Sieger ist automatisch für den «New Talent»Award an den International Chef Days 2010 in Davos nominiert. Finalisten: Sandra Nauser,

Restaurant Roter Kamm, Zürich; Walter Krebs, Altersbetreuung Vechigen/Worb; Micha Schärer, Hotel Castello del Sole, Ascona; Sandro Zinggeler, Gasthof Löwen, Bubikon. Jury: Erhard Gall, Monika Gysin, René-François Maeder, Urs Wandeler. www.lcdj.ch www.schweizerfleisch.ch

Igeho U21-Online-Game: «The Way of the Chef»

Wer nimmt es mit dem Chef auf? Für den Branchennachwuchs hat

Igeho das U21-Online-Game «The Way of the Chef» konzipiert. Damit sollen die wichtigsten Informationen im Vorfeld der Messe zielgruppengerecht kommuniziert werden. Im Spiel geht es darum, in einem asiatischen Restaurant dem Koch zur Hand zu gehen und Zutaten zu verarbeiten. Doch Vorsicht: Nicht jedes Gemüse gehört ins Gericht.

Nebst dem schnellen Bestimmen der

richtigen Zutaten stellt der Chef noch knifflige Fragen. Um auf ein höheres Level zu kommen, muss man zum Beispiel wissen, wie hoch

Parkplätze sind notwendig

szEnE Hirschen Oberkirch

Förderpreis für Engagement Der Hirschen im luzernischen Oberkirch ist von der AlbertKoechlinStiftung mit einem Förderpreis von 40 000 Franken für sein engagement geehrt worden. Gastgeber Markus Wicki arbeitet zusammen mit seinen zwei Brüdern mit DownSyndrom. Die Stiftung ehrt das gute Beispiel von Integration von Behinderten im Berufsalltag. www.hirschen-oberkirch.ch

Anti-Raucher-Gesetz

In Genf blitzartig eingeführt Im September haben die Genfer Stimmberechtigten Ja zu einem Rauchverbot in öffentlichen Räumen gesagt. Wie die Genfer Regierung mitteilte, tritt das Gesetz bereits am 31. Oktober in Kraft. Restaurants, die ein Fumoir einrichten wollen, sollen sich bei den Behörden melden. Innerhalb von 12 Monaten erhalten sie eine Bewilligung. Das Rauchverbot in öffentlichen Räumen wurde von den Genfer Stimmbürgern mit knapp 82 Prozent angenommen.

Uno-Welternährungstag

Mit Gastro-Aktion gegen Hunger zum UnoWelternährungstag vom 16. Oktober haben 545 Restaurants der Schweiz die Gastro- Aktion der Terre des Hommes unterstützt. Die Restaurants und Cafés verzichten auf einen Teil ihrer einnahmen, um das Kinderhilfswerk zu unterstützten. Die Summe ihrer Spenden bestimmen sie selbst. Die Gastro-Aktion wurde zum 14. Mal durchgeführt.

der Fettanteil im Kaffeerahm liegt. Oder ob ein Roastbeef aus Schwein, Lamm oder Rind gefertigt wird. Und wie heisst es nochmals, wenn der Wein mittels einer Karaffe von möglichem Weinstein oder Bodensatz getrennt wird? Wird es als Dekantieren, Karaffieren oder doch als Separieren bezeichnet? Der asiatische Chef ist gnadenlos.

Doch wer alle kniffligen Fragen zu beantworten weiss, und obendrein noch ein schnelles Händchen für die besten Zutaten besitzt, der ist würdig, es mit dem Chef aufzunehmen. www.igeho-U21.ch

Der asiatische Koch benötigt Hilfe: das Igeho-U21-Online-Game.

www.terredeshommes.ch

AnzeIGe

Belvoirpark Die Parkplätze bei der Hotelfach-

schule Belvoirpark sind bereits länger umstritten. Umso erfreulicher ist, dass der Zürcher Stadtrat eine Motion aus dem Parlament ablehnt, welche die geplante Parkplatzzahl von 56 massiv reduzieren will. Aus betrieblicher Sicht sei eine Beschränkung der Parkplätze «nicht vertretbar», wie der Stadtrat schreibt. Paul Nussbaumer, Direktor der Hotelfachschule Belvoirpark, freut sich über die klare Stellungnahme des Stadtrates: «Zum einen anerkennt er damit die Bedeutung des Restaurants für die Hotelfachschule, und zum anderen auch die Bedeutung des Restaurants für die Bevölkerung.» mmo

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Hotellerie

22. Oktober 2009 nr. 43

ein Dorf, sieben Hotels und ein ziel: erfolgreich arbeiten

cHEck in

Keine Konkurrenz

Best Western Hotel Grauholz

Zimmerpreis würfeln gegen Krebs Die Gäste des Best Western Hotels Grauholz in ittigen hatten während 100 Tagen die Möglichkeit, mit Würfeln einen rabatt von 1 bis 12 Prozent auf ihren zimmerpreis zu erhalten. fast alle Gäste waren bereit, den erspielten rabatt der Berner Stiftung für krebskranke kinder und jugendliche des inselspitals Bern zu spenden. Wie das Hotel schreibt, spielte die aktion 3800 franken ein und wurde von der Direktion auf 4000 franken aufgerundet.

zusammenarbeit statt konkurrenzdenken. Dass dies möglich ist, zeigt die Hotelkooperation der Matterhorn Valley Hotels.

Luzia Hug

Hinter den Bergen, bei den sieben KMHs, da findet man eine beispielhafte Zusammenarbeit, wie sie für die Schweiz Pilotcharakter hat. Die Grächner Hoteliers haben erkannt, dass sie miteinander mehr ausrichten können, als wenn sie gegeneinander arbeiten. «Ich kann mir vorstellen, dass die Halbpension-Gäste eines Hotels jeweils bei den anderen sechs Kollegen das Nachtessen einnehmen», sagt Peter Schetter vom Turm Hotel Grächerhof (Foto ganz rechts). Ganz so weit geht die Hotelkooperation der Matterhorn Valley Hotels (MVH) zwar (noch) nicht, doch die Aussage zeigt, wie weit die Bereitschaft zur Zusammenarbeit geht.

www.bestwestern-grauholz.ch

Seminargeschäft

l. HuG

Starker Ausbau trotz Umsatzeinbussen

Ein Beispiel von gelungener Kom-

munikation liefert Oliver Andermatten vom Hotel Hannigalp (Foto 2. v.l). Per E-Mail machte er seine Mitbewerber auf einen alternativen Stromlieferanten aufmerksam, bei dem er jährlich bis zu 3000 Franken einsparen kann. Die Kollegen dankten für den Tipp und liessen sich eine entsprechende Offerte anfertigen.

Die Hotels Hannigalp, Elite, La Collina, Des Alpes, Alpina, Desirée und das Turm Hotel Grächerhof sind QIII-ausgezeichnet.

timierter und effizienter MarketingMix erreicht werden. Den Gästen wird mittels eines ge-

bündelten Leistungsangbots ein

20%

Einheitliche Strukturen werden im

Mehrwert geboten. So steht das Hallenbad im Hotel Hannigalp allen Gästen der MVH zur Verfügung. Mit einer Gästekarte kann zudem mit einem 10-Prozent-Rabatt bei den anderen Mitgliedern gespeist werden. Auch saisonale AngebotsPackages wie Schneeschuhwandern oder Snow-biking stehen auf dem gemeinsamen Programm. «Eine Kooperation ist für die KMHs

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MVH Grächen Wallis Schweiz

Der Zuwachs an Logiernächten (2005 bis 2008) ist bei den Matterhorn Valley Hotels (MVH) am grössten.

Quelle: MVH; Grafik: O. krejci

täglichen Geschäft der sieben Hoteliers umgesetzt und bilden die Basis der Zusammenarbeit. So unterhalten die MVH ein koordiniertes Finanz- und Rechnungswesen. Die Buchführung erfolgt in Zusammenarbeit mit einem gemeinsamen Treuhänder. Da sie auf einheitlicher Software basiert, fördert dies den Erfahrungsaustausch und erhöht gleichzeitig das Know-how. Durch ein gemeinsames Beschaffungs- und Einkaufswesen ergeben sich für die Partner Einkaufsvorteile. Eine koordinierte Investitions- und Finanzplanung ermöglicht die Sicherstellung der Marktfähigkeit. Die erhöhte Kreditwürdigkeit bringt den Mitgliedern Finanzierungsvorteile. Wie die MVH in einer Medienmitteilung schreiben, konnte dank einer gemeinsamen Homepage und einheitlicher Corporate Identity ein op-

eine Chance», sagt Marcus Frey, Projektmanager und Coach der MHV. Denn so können Kosten gesenkt, der Umsatz gesteigert sowie Stärken und Schwächen verbessert werden. «Die sieben Familienbetriebe haben sich von den klassischen Strukturen verabschiedet, um einen Mehrwert zu generieren.» Die Zahlen zeigen, dass sich eine Hotelkooperation auszahlen kann. Die Bettenauslastung ist zwischen 2005 und 2008 um 8 Prozent gestiegen. Im selben Zeitraum nahmen die Logiernächte um 21 Prozent zu. Im nationalen Vergleich weist Grächen ein Plus der Logiernächte von 16 Prozent auf, das Wallis liegt bei 9 Prozent. Gesamtschweizerisch resultierte ein Plus von 13 Prozent (siehe Grafik).

In den letzten sechs Jahren haben

sich sieben der insgesamt 17 Hotels in Grächen zur Kooperation Matterhorn Valley Hotels zusammengeschlossen. Geplante Investitionen für die Jahre 2006 bis 2010 von 5,6 Millionen Franken und eine Steigerung der Bettenauslastung sowie der Logiernächte zeigen, dass die MHV auf gutem Weg sind. Um erfolgreich miteinander arbeiten zu können, muss viel diskutiert und manchmal auch akzeptiert werden. Nicht immer sind sich die sieben einig, doch sie beissen gelegentlich in den sauren Apfel, damit die Zusammenarbeit sich weiterentwickeln kann. Und so muss man nicht einmal Schneewittchen heissen, um von den sieben KMHs liebevoll umsorgt zu werden.

En bref collaboration plutôt qu’esprit de concurrence. la coopération entre les établissements de Matterhorn Valley Hotels (MHV) démontre que c’est possible. Depuis la fondation, en 2003, à Grächen, cette philosophie commune a permis d’améliorer le taux d’occupation des lits ainsi que le nombre de nuitées.

Das Seminarund kongressgeschäft leidet unter der Wirtschaftskrise. Trotzdem wird weiter investiert. in der zentralschweiz beispielsweise werden auf dem Pilatus im Hotel kulm für 14 Millionen franken neue konferenzräume gebaut. Wie Stefan Gächter, Geschäftsführer der luzerner incoming GmbH erklärt, will die Branche für den erwarteten aufschwung 2010/2011 gerüstet sein und das feld nicht kampflos den Grossinvestoren überlassen.

Alpine Kinderklinik Davos

Wiedergeburt im Winter Die 1922 gegründete, im vergangenen frühling mangels ärztlicher leitung geschlossene alpine kinderklinik Davos erlebt eine spezielle Wiedergeburt: Diesen Winter wird die klinik dem Wef dienen und im Übrigen als Sporthotel genutzt. Obwohl eine Wiederaufnahme des klinikbetriebes vorgesehen und angekündigt war, erscheint fraglich, ob die Verantwortlichen die umnutzung dereinst wieder rückgängig machen werden.

anzeiGe

GJRI60188


Tourismus

22. Oktober 2009 Nr. 43

Neue Regionapolitik und Tourismus

flash

Leider keine Übersicht

3. Konjunkturpaket

Tourismus nicht berücksichtigt

p. gRuNdeR

die eidgenössischen Räte haben in der Herbstsession knapp ein 3. Konjunkturpaket von rund 300 Millionen verabschiedet. die Anliegen des Tourismus nach zusätzlichen Mitteln zur touristischen Nachfrageförderung, namentlich vertreten durch den Schweizer Tourismus-Verband STV, blieben dabei unberücksichtigt. der STV wird das Anliegen jedoch im Rahmen der Finanzberatungen zum Budgetvoranschlag 2010 erneut zur Sprache bringen.

Eines der Projekte, die die Neue Regionalpolitik mit ermöglicht hat: die Sanierung des Schulhotels Regina in Interlaken.

Anfang 2008 ersetzte der Bund verschiedene Förderinstrumente für Regionen durch ein neues: die Neue Regionalpolitik.

Peter Grunder

Von einer «orientierungslosen Neuausrichtuung der Regionalpolitik» sprach der Dachverband Economiesuisse im Frühling 2006, als die «Neue Regionalpolitik» NRP politisch konkrete Gestalt annahm. «Diese Finanzmittel sind schlecht investiert», meinte der Verband, «denn mit der NRP läuft die Schweiz Gefahr, in eine kaum Erfolg versprechende Industriepolitik einzusteigen und neue Begehrlichkeiten zu schüren.» Knapp zwei Jahre später, im Januar

2008, traten die gesetzlichen Grundlagen der NRP in Kraft. «Mit der Neuen Regionalpolitik will der Bund die Standortvoraussetzungen für unternehmerische Tätigkeiten in Berg-, Rand- und Grenzregionen stärken», kommentierte damals das federführende Staatssekretariat für Wirtschaft seco, die NRP ersetze die bisherigen Förderprogramme Investitionshilfegesetz, Regio Plus und Interreg.

22 Kantone hatten da bereits Um-

setzungsprogramme und Förderanträge für die Jahre 2008 bis 2011 eingereicht. Beim Bund sind dabei jährlich 40 Millionen Franken abzuholen, dazu jährlich 50 Millionen für rückzahlbare Darlehen an Infrastrukturen, wobei die Kantone sich mindestens im gleichen Umfang wie der Bund an ihren Programmen beteiligen müssen.

Am 3. Berner Tourismustag zog An-

dreas Rickenbacher, Volkswirtschaftsdirektor des Kantons, vor ein paar Wochen eine interessante Zwischenbilanz: «Die Erfahrungen aus dem Umsetzungsprogramm 2008 2011 zur Neuen Regionalpolitik lehren uns, dass touristische Projekte für die NRP eine bedeutende Rolle spielen.» Es sei «voraussehbar, dass dies auch für die Programmphase 2012–2015 so sein wird». Innerhalb der NRP sei es möglich, «nicht nur Programme wie etwa die touristische Destinationsentwicklung, sondern auch touristische Entwicklungs- und Infrastrukturprojekte zu unterstützen», ermunterte der Politiker die Touristiker. Wer jedoch genau wissen will, was

mit all den Millionen geschieht, stösst rasch an Grenzen: Das seco kann zu den Projekten «nur be-

grenzt Auskunft geben», weil die Kantone für die Umsetzung der NRP und damit auch für die Selektion von Projekten zuständig seien. «Es dürften jedoch über 200 Projekte sein, die seit Anfang 2008 gestartet worden sind», mutmasst die verantwortliche Stelle: «Da die Projektdatenbank leider erst in den nächsten zwei bis drei Monaten funktionsfähig sein wird, wo die Kantone die geförderten Projekte eintragen können, gibt es im Moment keine öffentliche Übersicht über die geförderten Projekte.» Damit bestätigt sich einerseits die

Orientierungslosigkeit, vor der Economiesuisse einst gewarnt hatte. Andererseits erscheint es zwar erfreulich, wenn touristische Projekte häufig in die Kränze kommen. Indes droht die NRP damit das bewährte Instrument von Innotour zu kannibalisieren. Nicht zuletzt führt die starke politische Verknüpfung dazu, dass gewerbliche Unternehmen ausserhalb der Baubranche kaum an die korporatistisch und föderalistisch verteilten Fördergelder herankommen. Gastgewerbliche Unternehmer etwa, die enorme Wertschöpfung erzielen, stark exportorientiert sind und trotz ihrer volkswirtschaftlich tragenden Rolle enorme Probleme haben, bleiben

abgesehen von oft umstrittenen übergeordneten Aufgaben aussen vor. Dies, obwohl die NRP innovative Unternehmer fördern möchte, und obwohl der Praxisleitfaden festhält, NRP sei auf «innovative Persönlichkeiten angewiesen», auf «Spinner und Querdenker, die als Öffner neuer Denkräume eine wichtige Rolle spielen». Statt solcher Persönlichkeiten fördert

das NRP-Konstrukt jedoch Subventions- und Mandatsjäger und schafft eine ganz neue Bürokratie – ein systemisches Phänomen, das sich zum Beispiel auch bei den Naturparks zeigt (siehe GJ40). Schlechten Willen darf man den Verantwortlichen dabei aber nicht unterstellen, und wenn ein Unternehmer Zeit findet, sich durch die Berge von Hilfs- und Informationsmaterial zu kämpfen und ein Projekt zu deponieren, wird er gewiss Gehör finden. www.seco.admin.ch/www.are.admin.ch www.planval.ch

En bref Au début de l’année 2008, la Confédération a remplacé divers instruments de promotion des régions par un nouveau: La Nouvelle politique régionale. un premier bilan révèle que la vue d’ensemble est faible et le soutien aux entrepreneurs bien léger.

Schweiz Tourismus stellt neuen Messe-Stand an der Olma vor

Tourismus goes Landwirtschaft Gleich zwei ungewöhnliche Dinge

kamen letzte Woche von Schweiz Tourismus (ST): Die touristische Vermarktungsorganisation des Landes trat zum ersten Mal an der Olma auf, notabene eine Landwirtschaftsmesse. Und sie stellte dort auch noch ihren Messestand einem breiten Publikum vor.

Die Olma habe angefragt, ob man

als Aussteller dieses Jahr dabei sein wolle, heisst es bei ST. Nachdem der Bauernverband mitzog und verschiedene Bundesämter sich ebenfalls beteiligt hätten, hat man sich entschlossen, mitzumachen. Die Idee dahinter: Tourismus und Landwirtschaft gehen Hand in Hand. Die beteiligten Organisationen haben Filme drehen lassen, die diese Kernaussage sichtbar machen. Am Ende jedes Filmes geben ein Tourist und ein Landwirt sich die Hand. «Wir wollten aufzeigen, welche Synergien es zwischen Tourismus und Landwirtschaft gibt», erläutert ST-

Pressesprecherin Daniela Bär Bruderer (Foto). Gezeigt werden sollen auch die Abhängigkeiten: «Wir sind dankbar für die Landschaftspflege durch die Bauern, sie erhält die Schweiz so schön. Umgekehrt bietet der Agrotourismus den Bauern zusätzliche Verdienstmöglichkeiten. Das wird zwar vermehrt genutzt, aber es könnte noch wesentlich mehr werden.» Es sei ein «schöner Zufall, dass der

Stand an der Olma und damit in der Schweiz zum ersten Mal zu sehen ist», sagt Bär. Wann ein solcher Stand fertig sei, lasse sich nur ungenau voraussagen, «und lange dachten wir, er werde erst zur WTM im November in London fertig». Die Reaktionen seien

«sehr positiv, fast euphorisch», erzählt Bär. «Uns war wichtig, dass der Stand neben der neuen Technologie auch offener

wird. Das Publikum schätzt das offensichtlich sehr und der neue Stand ist dem Dialog förderlich». An der Olma dabei ist auch die Kugel-Installation Switzerball. Der Publikumsmagnet, «jedes Mal, wenn wir ihn ausstellen, bilden sich sofort Menschentrauben davor», ist jedoch nicht Teil des Standes. Switzerball sei mobil und werde nach Gelegenheit eingesetzt – «er ist nur selten in der Schweiz», erklärt Bär die Besonderheit zur Olma.

Der Tourismus hat seinen Willen zur Zusammenarbeit schon lange bekundet. mn

Basler Tourismus

Bester September

Mit 100 259 Hotelübernachtungen im September erreichte in Basel das beste September-ergebnis seit der einführung der Tourismusstatistik vor 75 Jahren. der hohe Vorjahreswert wurde um 10,5 prozent übertroffen, als gründe für den erfolg gelten vielfältige kulturelle Angebot und die gute Vermarktung Basels.

Verschleierungsverbot

Gute Gäste abschrecken der Kulturkampf, welcher der Schweiz 1847, nach einer phase von boomendem Tourismus, den letzten Krieg beschert hatte, erreicht zurzeit wieder den Tourismus: Für die kommende Wintersession der eidgenössischen Räte ist die Wiederaufnahme eines Vorstosses angekündigt, der ein Verbot von ganzkörperschleiern fordert, sogenannten Burkas. der Vorstoss zielt namentlich auf Frauen, die aus religiösen gründen verpflichtet sind, sich entsprechend zu verhüllen. der Bundesrat hatte ein Verbot mit Verweis auf die Religionsfreiheit abgelehnt, nun wehrt sich auch Stefan Otz, Tourismusdirektor in Interlaken und präsident der Schweizer Tourismusmanager: das Verbot, das auch für Touristen gelten würde, sei nicht zu verantworten, zumal entsprechende gästegruppen wichtig und überaus konsumfreudig seien.

Wintermarketing

Siege bringen Bonus

Offenbar gehen Landwirtschaft und

Tourismus (endlich) verstärkt zusammen. Auch auf der Anuga waren ST-Prospekte am Gemeinschaftsstand der Osec mit dabei. Promoted wurden die kulinarischen Reisen, jedoch nicht die Betty-BossiVersion, sondern die althergebrachte, und der Schweizer Winter. Es bleibt zu hoffen, dass das Klima der Zusammenarbeit anhält. Insbesondere die landwirtschaftlichen Organisationen, die Osec und andere dürften gefordert sein und bleiben.

Publikumsmagnet Switzerball.

per Website, Facebook, Youtube, TVSpots und eine Medienpartnerschaft lanciert und organisiert graubünden Ferien eine spezielle Winterpromotion: unter der Affiche «grischa-Bonus» erhalten potenzielle Bündner gäste bei verschiedenen Hotels und Bahnen kumulierende kleinere Rabatte für jeden Weltcup- oder Olympia-podestplatz, den das Schweizer Skiteam erreicht. das ganze ist nicht nur promotion, sondern auch Kundenbindung: gefragt ist eine Anmeldung, gebildet wird eine «Ski-Community». www.ski.graubuenden.ch


Pages françaises

Gros Plan

22 octobre 2009 no 43

Taux préférentiel de la TVA pour la restauration: le conseil fédéral fait marche arrière

Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales

Renverser la vapeur La révision de la taxe sur la valeur ajoutée (TVA) devait notamment mettre fin à la discrimination de la restauration. Elle risque de s’enliser dans un flou qui n’est pas du tout artistique. Peter Grunder

Hans Hess était alors conseiller aux Etats pour le canton d’Obwald. Il avait fait cette proposition dans le cadre d’une motion. Et le 14 mars 2005, le Conseil des Etats a suivi le Conseil fédéral pour soutenir cette requête, sans discussion, alors même que le conseiller fédéral Hans-Rudolf Merz avait estimé que «au fond, je m’étais préparé pour des débats plus ou moins longs». En fin de compte, le ministre des

finances devait avoir raison en parlant de débats d’une certaine durée. Mais dans un tout autre sens. Au lieu de permettre à la restauration de reprendre son souffle, elle lui donner de quoi se plaindre: avant même que la motion Hess ait atteint le Conseil national, Hans-Rudolf Merz lançait la révision de l’ensemble de la taxe sur la valeur ajoutée. Il ne s’agissait et ne s’agit toujours pas de questions de principe. Que la

EN BREF Semaine du chocolat

La «plus belle semaine de l’année»

SWISS-IMAGE

Le 5 mars 2005, la restauration pouvait enfin reprendre son souffle après une bataille de dix ans: le conseiller fédéral Hans-Rudolf Merz admettait au Conseil des Etats en lorgnant vers la restauration qu’il y avait des problèmes en matière de taxe sur la valeur ajoutée, qu’il y avait des «zones grises qui apparaissent progressivement dans ces domaines». C’est aussi pour cette raison que le Conseil fédéral soutenait la proposition d’appliquer également «le taux réduit de la taxe sur la valeur ajoutée aux boissons et aux denrées alimentaires qui sont fournies dans le cadre de prestations de la restauration.»

Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève

Le taux préférentiel de TVA pour la restauration et l’hôtellerie semble s’enliser dans un flou qui n’a rien d’artistique…

TVA soit discutable en matière de politique économique et structurelle, car elle impose la création de valeur et contraint les entreprises à se substituer au percepteur, n’est pas l’objet des débats. En effet, cet instrument est trop attrayant. Comme conseiller fédéral, Otto Stich avait parrainé la taxe en 1995. A l’époque, il s’extasiait devant cette taxe moderne. Depuis lors, quelque 50 milliards de francs proviennent de cette source. En d’autres termes, cette somme représente chaque année environ 40 pour cent des recettes de la Confédération. La révision ne veut que simplifier les

procédures et clarifier les taux. La première étape a déjà été franchie ce dont la restauration a pris connaissance avec satisfaction. Mais la clarification déterminante des taux n’a toujours pas été entreprise. En regard de l’importance de l’hôtellerie-restauration pour l’économie publique, la Confédération ne repousse donc pas seulement la

motion Hess et la disposition provisoire du taux spécial de l’hôtellerie. Aujourd’hui, elle renvoie aussi la décision de la dernière assemblée des délégués de GastroSuisse qui, par la voie d’une initiative populaire, veut mettre un terme à la discrimination. L’unification des taux est essentielle.

Elle a cependant subi une douche froide, la semaine passée. En effet, le Conseil fédéral a déclaré qu’il était, certes, en faveur «d’une simplification radicale de la taxe sur la valeur ajoutée» et qu’il soutenait toujours «l’introduction d’un taux unique et l’abolition de nombreuses exceptions fiscales». Mais, en parallèle, le Conseil fédéral priait la commission préparatoire du Conseil national «de ne pas traiter, pour le moment» cette unification. L’économie a réagi négativement, par retour du courrier. L’Union suisse des arts et métiers parlait «d’une fin sans aucune classe d’une taxe sur la valeur ajoutée idéale», annoncée

pourtant avec force. Pour sa part, GastroSuisse a clairement affirmé que la branche «était exposée, depuis des années, à une distorsion massive de la concurrence par la différenciation actuelle des taux de la taxe sur la valeur ajoutée». Elle attend du Conseil fédéral «que la suppression de cette discrimination apparente», en soit un point essentiel (lire ci-dessous l’interview du directeur de GastroSuisse). En principe, le taux unique qui sup-

primerait la discrimination serait son premier choix. Mais comme le Conseil fédéral caresse aussi l’idée d’un modèle à deux taux, GastroSuisse augmente la pression: elle «se garde le droit, quoi qu’il en soit, de lancer une initiative pour éliminer la discrimination de la restauration dans le domaine de la taxe sur la valeur ajoutée».

Seite 2

«Mettre fin à cette discrimination» GastroJournal: Anton Schmutz, comment jugez-vous la pause proclamée par le Conseil fédéral en matière de révision de la TVA? Anton Schmutz: Si le Conseil fédéral est favorable au taux unique, il n’y a pas de raison de faire une pause.

GJ: Pourquoi donc y a-t-il eu cette pause dans les débats?

«Il faut que cette discrimination soit rapidement levée» A.S.: Au cours de ces dernières semaines, des signaux, déjà bien perceptibles, annonçaient que la commission préparatoire du Conseil

national renverrait la question et remettrait ainsi en question le taux unique. GJ: Quelles démarches doivent être entreprises afin de mettre enfin un terme à la discrimination dont le secteur de la restauration fait actuellement l’objet? A.S.: En principe, rien ne change pour nous. Nous revendiquons fermement que la discrimination dont la restauration fait actuelle-

www.leschocolatiersromands.ch

Confrérie de la Poire à Botzi

Intronisation de nouveaux confrères

Auf Deutsch

Anton Schmutz, le directeur de GastroSuisse menace, en dernier recours, de lancer une initiative

Anton Schmutz, le directeur de GastroSuisse, s’est prononcé sur les derniers développements relatifs à la TVA (lire ci-dessus).

La Semaine du chocolat, que certains qualifient de «plus belle semaine de l’année», aura lieu un peu partout en Suisse romande du 24 au 31 octobre. Dans la plupart des confiseries membres de l’association des chocolatiers de Suisse romande, il sera possible de procéder à des dégustations, d’assister à des démonstrations et de bénéficier d’actions promotionnelles. Dans certains commerces, il sera même possible de visiter les laboratoires des confiseurs-chocolatiers.

ment l’objet soit rapidement levée. Pour ce faire, les milieux politiques disposent de plusieurs moyens: le taux unique, le système à deux taux mais également une harmonisation du taux d’approvisionnement en denrées alimentaires. Chacune de ces solutions sont actuellement possibles. Nous sommes en principe ouverts à chacune de ces options et si toutes les cordes devaient finir par lâcher, nous lancerons alors une initiative. pg

Portée sur les fonts baptismaux l’an dernier, la confrérie de la Poire à Botzi a tenu son premier chapitre à Morlon, en Gruyère. A cette occasion, elle s’est donnée un premier confrère d’honneur en la personne de claude Lässer, président du Gouvernement fribourgeois (au milieu, au premier rang). Plusieurs nouveaux confrères ont été intronisés lors de ce même chapitre et, pour la première fois, la confrérie s’est donné un ambassadeur en la personne de Peter Enz qui la représentera désormais à Zurich. Au bénéfice d’une Aoc depuis 2007, la Poire à Botzi est un fruit aux saveurs uniques pouvant entrer dans la composition de plusieurs mets. Elle est incontournable dans les menus de la bénichon.

AnnoncE

GJRI57405


Restauration

22 octobre 2009 No 43

Palexpo accueillera un salon de l’hôtellerie et de la restauration avec le concours du Sirha

Un tout nouveau salon Geneva Palexpo, avec le concours du Sirha, le Salon international de l’hôtellerie, de la restauration et de l’alimentation de Lyon, organisera au mois de juin 2010 le salon «Gourmet». René Hug

C’est du jamais vu à Genève: un Salon franco-suisse des professionnels de la restauration, de l’hôtellerie et des métiers de bouche se tiendra à Palexpo du 6 au 8 juin 2010 sur quelque 10000 m2 d’exposition. «Gourmet» présentera à Genève «une offre inédite et complète» non seulement en matière de produits agroalimentaires, de boissons, de boulangerie-pâtisserie et de confiserie, mais également en arts de la table et en équipements hôteliers, qu’il s’agisse de l’accueil, des services ou du confort. Jusqu’à maintenant, on considérait

qu’une manifestation se déroulant à Palexpo concernait avant tout la Suisse romande et accessoirement la France voisine. Le nouveau concept établi avec «Gourmet» associe la Suisse romande à la grande région franco-suisse, soit les départements de la Savoie, de la HauteSavoie, de l’Ain, du Jura et du Doubs, un bassin de quelque deux millions d’habitants. Ce salon proposera une offre complète, parfaitement adaptée aux attentes des 17000 restaurants, 9000 traiteurs et artisans des métiers de bouche, ainsi que de 5300 hôtels (dont 400 hôtels quatre étoiles et plus en Suisse), soit un potentiel de 31300 établissements.

Le Sirha, le Salon international de la restauration et de l’hôtellerie de Lyon (photo), aidera Geneva Palexpo à organiser du 6 au 8 juin 2010 «Gourmet», un salon professionnel qui servira notamment de cadre au «Bocuse d’or Europe 2010».

genevois «Gourmet» sera donc une vitrine de ce qui se fait de mieux dans le domaine grâce au savoirfaire de l’équipe du Sirha. D’intéressantes animations attendent les visiteurs sur un «espace tendance», le temps d’une pause studieuse et conviviale. Sur cet espace, en constante ébullition, des chefs de renom proposeront de partir à la

découverte d’un produit (fromage, chocolat, vin, café, etc.) en présentant des démonstrations culinaires où chacun pourra s’informer… avant de déguster. Les douanes seront également présentes et donneront aux visiteurs (producteurs de vins ou de toute matière comestible) tous les renseignements nécessaires à l’exportation de leurs

Aux mêmes dates que le Zagg de Montreux Le salon «Gourmet» de Genève se tiendra aux mêmes dates que la première édition de la version romande du Zagg qui aura lieu à Montreux du 6 au 9 juin. Le Zagg montreusien est l’émanation du salon professionnel suisse de l’hôtellerie et de la restauration Zagg qui se tient depuis plusieurs années à Lucerne et qui se déroulera du 12 au 16 septembre 2010. Il s’agit là de la deuxième offensive alémanique en Suisse romande

Quelque 20 000 visiteurs profession-

nels sont attendus par les organisateurs. Ces derniers sont de grands connaisseurs du secteur puisqu’il s’agit de l’équipe du Sirha de Lyon, le Salon international de la restauration, de l’hôtellerie et de l’alimentation, dont la réputation dépasse les frontières françaises. Le salon

dans ce secteur. Le salon Gastronomia de Lausanne (du 7 au 10 novembre) bénéficiera en effet en 2010 du soutien de MCH, l’organisateur du salon Igeho (GJ du 15 octobre). Y aura-t-il de la place pour trois foires de ce type en Suisse romande, sans compter que 2010 sera aussi le théâtre du Salon suisse des goûts et terroirs qui aura lieu à Bulle du 28 octobre au 1er novembre? Poser la question, c’est déjà y répondre!

produits. Relevons aussi la présence d’un restaurant gastronomique, tenu par les plus grands chefs helvétiques. Et à propos de grands chefs, relevons que le salon «Gourmet» servira également de cadre au «Bocuse d’or Europe 2010» dont Roland Pierroz et Philippe Rochat seront repectivement le directeur de projet et le président. Quant au vainqueur de la finale suisse du «Cuisinier d’or de Kadi», qui aura lieu le 1er mars 2010 à Berne, il participera au «Bocuse d’or Europe 2010» à Genève (GJ40). www.gourmet-expo.com

En bref Igeho ist bei der Lausanner Gastronomia eingestiegen, die Zagg kommt nach Montreux und jetzt dazu die Franzosen des Sirha von Lyon: Sie organisieren mit Geneva Palexpo die Profimesse «Gourmet» (vom 6. bis zum 10. Juni 2010), mit dem «Bocuse d’or d’Europe 2010».

GastroJournal 42: les chaufferettes ne sont pas interdites dans tous les cantons romands

Ça chauffe en Suisse romande! Suite à l’article (GJ42) sur l’interdic-

observe la carte de la Suisse dans le numéro précédent de GastroJournal, on constate que tous les

tion des chaufferettes dans les différents cantons suisses, certains gouvernements romands ont vivement réagi. En effet, lorsque l’on

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Les autorités compétentes n'ont pas encore pris de décision.

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péences se répartissent entre la Confédération et les cantons et nécessitent pour ces derniers une base légale», insiste Frédéric Haenni. Dans une réponse au Parlement sur ce sujet, le Conseil d’Etat du canton de Vaud précise que «la Conférence des services cantonaux de l’énergie a cependant entrepris une réflexion sur l’opportunité de légiférer sur cette question».

«En ce qui concerne le chauffage des terrasses, les domaines de com-

Les informations erronées publiées

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cantons romands se trouvent vêtus de rouge, ce qui signifie que ces derniers interdisent les installations de parasols chauffants. Cette information s’est avérée fausse pour un certain nombre d’entre eux, comme le souligne Frédéric Haenni. Le président de GastroVaud est député au Grand Conseil et est très engagé au Parlement sur ce sujet brûlant.

Les chaufferettes ne sont pas interdites. Les interdictions arrivent. Une ordonnance réglemente les chaufferettes ou est pendante devant le parleme Interdits

dans le GastroJournal de la semaine dernière proviennent des services cantonaux de l’énergie, c’est-à-dire d’une source administrative, qui n’est pas concernée par ce débat politique. Ainsi, des cantons romands, comme ceux de Vaud ou du Valais, n’interdisent pas les parasols chauffants. L’erreur involontaire du GJ est ainsi réparée. GJ

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EDITORIAL

La Suisse est un bien pauvre pays! La crise du monde de la finance a entraîné une réduction des recettes fiscales et, par conséquent, de très importants trous dans les caisses publiques. Cela n’est pas nouveau. Que les politiciens, une fois la crise passée, oublient immédiatement la crise et oublient également de constituer des réserves pour la prochaine crise n’est pas nouveau en soi et cela s’est une nouvelle fois vérifié aujourd’hui. Des caisses publiques sont déficitaires car les recettes fiscales étaient trop élevées dans les budgets. Est-ce vraiment un miracle qu’elles aient baissé et qu’il n’y ait pas de réserves? Que faire lorsque l’argent vient à manquer? On cherche à créer de nouveaux produits pour trouver de nouvelles sources de financement. Voici deux exemples du développement extrêmement créatif de produits étatiques. Premièrement: la loi révisée sur les patentes est en vigueur depuis le 1er juillet 2008. Les douaniers suisses font la chasse aux produits piratés et aux faux sur mandat d’entreprises suisses et de propriétaires des marques. Une soixantaine d’entreprises recourent actuellement à ce service de l’administration des douanes. Pour accroître la marge bénéficiaire par des taxes et des amendes, la traque des trafiquants de drogues a été fortement réduite. Ce qui a permis de diminuer de vingt pour cent les coûts du personnel. Deuxièmement: souvent, les danseuses de cabaret quittent le pays avec quelques jours de retard. Pendant des années, la tolérance et le principe de la proportionnalité étaient de mise. Aujourd’hui, on colle des amendes à qui mieux mieux. Deux mots pour tout commentaire: pauvre pays! Romeo Brodmann

A LA CARTE Croisières d’hiver de la CGN

Deux soirées fondues par semaine A partir de ce lundi 26 octobre, l’horaire d’hiver des bateaux de la Compagnie générale de navigation sur le lac Léman (CGN) reprendra ses droits. Toutes les suggestions pour admirer les couleurs automnales et les premières neiges sur les cimes figureront à partir du 26 octobre sur internet. Parmi ces suggestions, on relèvera notamment les croisières fondues. La fondue chinoise sera à l’honneur tous les jeudis soirs, alors que la fondue au fromage, «concoctée selon une recette authentique moitié-moitié», sera servie tous les vendredis soirs. Cela aussi bien depuis Genève que depuis Morges ou Lausanne. www.cgn.ch


GastroSuisse

22. Oktober / 22 octobre 2009 Nr. / No 43

Les hôtes découvrent les personnes allergiques comme groupe de clients

Sus aux glutènes De plus en plus de gens souffrent d’allergies et d’incompatibilités. Avec succès, quelques restaurants et hôtels se sont donc spécialisés dans les menus sans allergènes.

hart, quelques-uns souffrent d’allergies qui, dans certaines conditions, peuvent menacer leur vie. «Ces clients nous accordent leur confiance sachant que chez nous, ils peuvent manger en toute sécurité. Pour cette raison, nous ne pouvons admettre la moindre faute», explique l’hôte engagé.

Daniela Oegerli Müller

Sylvia Bärtschi de l’hôtel Muchetta

Au Danemark, à peu près une personne sur cent est touchée par la maladie cœliaque. Ce chiffre peut paraître peu élevé mais si on procède à une extrapolation pour la Suisse on constate que cela correspondrait à environ 70000 personnes. Les chiffres varient de pays à pays. Il apert cependant que les gens souffrent de plus en plus d’allergies. Mais il y a encore d’autres allergies aux denrées alimentaires, telle l’intolérance au lactose, l’allergie aux noix ou les allergies au céleri, à la fraise ou aux crustacées (voir encadré).

souligne l’importance immense de l’entretien avec le client. «Les clients souffrant d’allergie savent exactement ce qu’ils peuvent manger ou non. Et comment les mets doivent être préparés.» Mais de nombreuses personnes souffrant d’allergies aux denrées alimentaires qui pourraient avoir des conséquences graves, ne mangent pas hors domicile. Elles estiment que le risque est trop grand. Pour Verena Bachofner, du restau-

rant Seerose à Moosseedorf, le temps supplémentaire n’est pas très important: «Nous avons une cheffe de cuisine qui s’occupe depuis quelque temps de cuisine sans gluten. Pour cette raison, nous avons déjà acquis un certain savoir.» Elle a constaté que de nombreux clients cherchent des cuisines sans gluten mais que bon nombre de restaurants ne sont pas à mêmes ou ne veulent pas en offrir.

reconnu le problème et se préparent à accueillir des clients souffrant d’allergies aux denrées alimentaires. A l’hôtel pour enfants Muchetta à Davos, par exemple, le personnel est sensibilisé: «Celui qui souffre d’intolérance à certaines denrées alimentaires et qui nous le dit lors de la réservation, obtient un formulaire sur les allergies dans lequel il peut indiquer quelles denrées alimentaires provoquent des réactions allergiques», déclare Sylvia Bärtschi. Le Muchetta reçoit environ une fois

par semaine des demandes concernant les allergies. «Nous ne désirons pas faire trop de promotion pour faire savoir que nous sommes sensibilisés aux clients allergiques aux denrées alimentaires, car pour la cuisine, le travail est énorme.» Il faut être très attentif afin que les clients souffrant d’allergies ne man-

WEB

Quelques restaurants et hôtels ont

Le symbole officiel qui informe que les mets sont sans gluten devrait être bien visible sur la carte du restaurant.

gent rien du buffet mais qu’ils ne consomment que les mets préparés spécialement pour eux. Emanuel et Bettina Bosshart, du res-

taurant Sporrer, à Winterthour, offrent également une cuisine sans gluten: «Il nous a fallu environ un an pour passer à la cuisine pour personnes allergiques.» Tous deux prennent le sujet très au sérieux. Il leur importe surtout qu’aucune den-

rée alimentaire provoquant des allergies ne puisse être en contact avec d’autres mets: «Ainsi, les spätzlis sans gluten doivent être fabriqués à un endroit séparé.» Les planches à trancher doivent être marquées. De plus, en cuisine, les recettes et les processus de travail ont été adaptés. «Nous avions rencontré plusieurs difficultés, car lorsqu’elle est travaillée, la farine sans gluten se comporte autrement

que la farine normale.» Dans la mesure du possible, le Sporrer fabrique lui-même tout ce qu’il est possible de produire. Les mets sont ainsi à 100% sans gluten. Certains fournisseurs ne peuvent garantir que 99 pour cent. Mais pour une personne allergique, ce pour cent peut être déterminant. Parmi les clients du restaurant d’Emmanuel et de Bettina Boss-

respiration. Dans sa forme la plus inoffensive, l’allergie peut conduire à des éruptions cutanées, des nausées et des maux de tête ainsi qu’au gonflement de la langue. Dans sa forme extrême, un choc anaphylactique peut se produire.

Allergie au lait de vache

Autres allergènes alimentaires

L’allergie aux protéines du lait se rencontre généralement plus fréquemment chez les nourrissons et les petits enfants, notamment si des allergies sont connues dans l’histoire de la famille. Les symptômes les plus fréquents sont les vomissements et les diarrhées. Les réactions aux protéines du lait de vache sont généralement de courte durée et leur apparition chez les enfants plus âgés et les adultes beaucoup moins fréquentes. Allergies aux arachides et aux noix

L’allergie aux noix peut commencer très tôt, durer toute une vie et avoir des conséquences mortelles. Les arachides et les noix comme les amandes, les châtaignes du Brésil et les noisettes peuvent provoquer des symptômes par un contact furtif avec la peau ou par la

D’autres denrées alimentaires qui peuvent provoquer des réactions allergiques sont les fruits, les légumineuses, les œufs, les crustacés, les poissons et les légumes mais aussi les graines de sésame, de tournesols, de coton, de pavot et de moutarde. Le potentiel allergique de certains allergènes alimentaires est détruit par la cuisson. Souvent, des allergies aux denrées alimentaires sont provoquées par des quantités minimes d’allergènes qui se trouvent dans des denrées alimentaires préparées. Intolérance aux denrées alimentaires

Une intolérance à des denrées alimentaires peut provoquer des allergies comparables à une allergie aux denrées alimentaires mais le système immunitaire n’est pas im-

pliqué de la même manière dans ces réactions. L’intolérance se manifeste lorsque le corps ne peut digérer une denrée alimentaire ou un ingrédient de celle-ci. De plus, alors que les allergiques doivent éviter la denrée alimentaire non tolérée, les personnes souffrant d’une intolérance peuvent souvent supporter sans symptômes de petites quantités d’une denrée alimentaire ou un ingrédient de cette dernière. Sont exceptées les personnes qui sont sensibles au gluten et aux sulfites. Les causes les plus fréquentes d’une intolérance aux denrées alimentaires sont le lactose et le gluten. Intolérance au lactose

Le lactose est une sorte de sucre contenu dans le lait. Normalement, l’enzyme lactose qui se trouve dans l’intestin grêle est suffisant pour dégrader le lactose en de sucres simples qui parviennent alors dans la circulation sanguine. Si l’activité enzymatique est faible, le lactose n’est pas digéré et ne peut être transporté dans le gros intestin où il est fermenté par des bactéries intestinales. Ce qui peut conduire à

pare la sauce à salade sans gluten. Pour les sauces et les épices, on ne recourt ni au céleri, ni aux oignons, ni à l’ail, ce qui simplifie considérablement la préparation de mets sans gluten. Des pâtes sans gluten, par contre, le restaurant Seerose n’en offre pas: «Avec des pommes de terre et du riz, le choix des hydrates de carbones est suffisant pour préparer de bons mets», déclare Verena Bachofner. De plus, elle demande aux fabricants de denrées alimentaires ce qu’ils utilisent comme ingrédients.

aGenda

Aperçu des allergies aux denrées alimentaires et des incompatibilités Des réactions allergiques peuvent se produire avec chaque denrée alimentaire mais avec quelquesunes, elles sont plus fréquentes qu’avec d’autres: lait de vache, œufs, soja, froment, crustacés, fruits, arachides et noix.

Ainsi, au restaurant Seerose, on pré-

des flatulences, des douleurs et des diarrhées. Intolérance au gluten ou cœliaquie

L’intolérance au gluten est un trouble intestinal qui apparaît lorsque le corps ne supporte pas le gluten, une protéine que l’on trouve dans le froment, le seigle, l’orge et l’avoine. La maladie cœliaque peut apparaître à n’importe quel âge. Lorsque l’on consomme une denrée alimentaire contenant du gluten, le revêtement de l’intestin grêle est endommagé. On n’est ainsi plus apte à absorber des éléments nutritifs tels que des graisses, des protéines, des hydrates de carbone, des sels minéraux et des vitamines. Les symptômes comprennent la diarrhée, la perte de poids et les crampes d’estomac. Chez les enfants, des symptômes allant d’une mauvaise alimentation y compris des troubles de croissances peuvent apparaître. Actuellement, la seule aide pour les patients souffrant de cœliaquie est une alimentation sans gluten. Autres infos: www.zoeliakie.ch ou www.sge-ssn.ch

GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: Pour les cantons de FR, NE, VD, GE et VS, prendre rendez-vous par téléphone au 079 240 60 61. Ligne directe droit du travail: Tous les matins, de 8h30 à 11h30, Jean-Luc Piguet répond gratuitement par tél: 022 329 01 01, fax: 022 329 01 11 ou courriel: jl.piguet@scrhg.ch Consultations juridiques. L’avocat-conseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 6 octobre 2009, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par téléphone à Zurich du lundi au jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au numéro 0848 377 111 oupar courriel: info@gastrosuisse.ch Beratung durch Gastroconsult AG im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von14 bis 17 Uhr ohne Voranmeldung. Erste Kontaktnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30. Telefonische Rechtsauskunft in Zürich 0848 377 111. Rechtsauskünfte: Mo – Do 9.30 – 11.30 Uhr und 14 – 16 Uhr, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch


Hôtellerie & Tourisme

22 octobre 2009 no 43

6es olympiade des fromages de montagne à Bellelay, Saignelégier et Tramelan

flasH

40000 visiteurs espérés

Littérature touristique

Comment bien préparer son voyage

Après Appenzell en 2004, les olympiades des fromages de montagne sont de retour en Suisse. elles se dérouleront ce week-end dans la patrie de la Tête de Moine Aoc.

Jacques Stadelmann

au bénéfice d’une Appellation d’origine contrôlée (AOC), la prestigieuse abbaye de Bellelay abritera le concours de ces Olympiades fromagères. Sous la houlette de Franz Birchler, le président de la Société suisse d’industrie laitière, un jury international, composé d’une centaine d’experts, examinera 695 sortes de fromages, répartis en quinze catégories.

Signe de son importance, le concours

sera ouvert ce vendredi 23 octobre, à 11h30, par la conseillère fédérale Doris Leuthard, cheffe du département de l’économie. Elle inaugurera ensuite le Musée du fromage installé au Domaine de Bellelay, à deux pas de l’abbaye. En 2004, à Appenzell, à l’occasion des 3e Olympiades des fromages de montagne qui s’étaient déroulées pour la première fois en Suisse, c’était même le président de la Confédération, Joseph Deiss, qui avait fait l’honneur de sa présence aux organisateurs de ce concours qui a eu lieu jusqu’ici en Italie, en France, en Allemagne et en Suisse.

Après le spectacle apéritif «Bellelay et son fromage au cours des siècles», la conseillère fédérale Doris Leuthard se déplacera à Saignelégier pour y présider, à 16 h, la céré-

En 2004, lors des 3es Olympiades qui avaient eu lieu à Appenzell, l’actuel directeur de GastroSuisse Anton Schmutz (à dr.), directeur à l’époque de Fromarte, avait accueilli le président de la Confédération Joseph Deiss (au milieu).

monie d’ouverture des Olympiades. Retenue pour l’ouverture et la clôture des Olympiades, Saignelégier va apporter un écho festif au concours de Bellelay. A la fois chef de projet de ces 6e Olympiades et gérant de l’Interprofession Tête de Moine, Olivier Isler, établi à proximité du Mont-Soleil, s’est appliqué à transformer l’événement en une grande fête populaire. Sur la lancée des précédentes Olym-

piades, organisées par l’association valdôtaine Caseus Montanus, Olivier Isler compte attirer quelque 40000 personnes à Saignelégier. Appuyé par une belle brochette de partenaires, il a concocté un programme de manifestions et d’animations particulièrement riche. Ainsi, l’esplanade et la halle du Marché-Concours accueilleront un grand marché international des fromages qui rassemblera soixante producteurs de dix pays. Une fondue géante sera tournée vendredi soir et un buffet de centaines de fromages sera ouvert samedi de 10h à 15h. Dimanche, un grand cortège folklorique et la remise des médailles précéderont la cérémonie de clôture qui a été fixée à 18h. On relè-

vera encore que ces Olympiades, dont les retombées touristiques seront loin d’être négligeables, sera également le théâtre de différentes tables rondes. L’une de ces tables rondes concer-

nera plus particulièrement le secteur du tourisme. Intitulée «Les régions de montagne, zone de plusvalue pour l’agriculture et espace e détente pour la population», elle pourra notamment compter sur la participation de Jürg Schmid, le

directeur de Suisse Tourisme. www.caseusmontanus.ch

nach Appenzell im Jahre 2004 findet die olympiade der Bergkäse wiederum in der Schweiz statt. Und zwar in Bellelay, Saignelégier und Tramelan, die an diesem Wochenende diese wichtige Veranstaltung empfangen. Sie ist Käsen gewidmet, die aus Milch hergestellt werden, die auf über 600 Metern produziert wird.

La conseillère fédérale Doris Leuthard et le directeur de Suisse Tourisme Jürg Schmid sont attendus ce week-end aux Olympiades des fromages de montagne.

Le journaliste Gérard Blanc, rédacteur en chef du magazine «Je pars», vient de publier un livre intitulé «Savoir partir». celui-ci dispense plusieurs conseils afin de bien préparer un voyage. «Le tourisme est un secteur où les choses changent vite et certains conseils sont bien utiles pour éviter de mauvaises surprises», écrit Gérard Blanc. en ce qui concerne les hôtels par exemple, il s’attarde sur la définition d’une chambre à lits doubles: «Dans une telle chambre, une précision est nécessaire. Un chambre double peut être à deux lits ou à grand lit double. en anglais, on précise ‹twin bedded room› ou ‹double bedded room›. Dans certains pays, comme l’Angleterre ou la Scandinavie, les lits doubles y sont plutôt rares», note Gérard Blanc qui passe également en revue les dates du voyages, les offres sur internet et les arrangements forfaitaires pour ne citer que trois thèmes parmi tant d’autres de ce premier tome vendu à 28 francs. www.jepars.ch

In Kürze

SWISS-IMAGe

Berceau de la Tête de Moine, qui est

cASeUS MonTAnUS

Du 23 au 25 octobre, Bellelay, Saignelégier et Tramelan partageront l’honneur d’accueillir la sixième édition des Olympiades des fromages de montagne. En tout, le somptueux plateau présentera de 695 fromages, de quoi en faire, très légitiment, toute une montagne! Ces Olympiades constituent une célébration sans pareil de fromages issus de laits produits à plus 600 mètres d’altitude. Et venus du Mexique, du Japon, du Canada ou encore de France, d’Allemagne, d’Italie, d’Autriche, d’Espagne, du Portugal et, bien entendu, également de Suisse.

Suisse Tourisme

Le nouveau stand présenté à l’Olma

ce n’est pas à un salon touristique mais bien à une foire agricole, en l’occurrence l’olma de St-Gall, qui a eu lieu du 8 au 18 octobre, que Suisse Tourisme a présenté son nouveau stand. Les raisons de cette présence sont multiples. Une de ces raisons est que le tourisme et l’agriculture travaillent de concert. «nous sommes reconnaissants envers les agriculteurs qui nous permettent de bénéficier de si beaux paysages. D’autre part, l’agritourisme offre aux agriculteurs des sources de revenus supplémentaires», a expliqué à GastroJournal Daniela Bär Bruderer, la responsable de la communication de Suisse Tourisme.

Annonce

GJRI60188


22. Oktober / 22 octobre 2009 Nr. / No 43

Kantonale Sektionen / Sections cantonales

Ecole hôtelière de Genève

32 diplômes ES «pour affronter bien armés la vie active» Les nouveaux diplômés ES

La remise des diplômes de

l’Ecole hôtelière de Genève (EHG) a eu lieu le 8 octobre, dans l’auditoire Henri Nestlé, en présence notamment de Klaus Künzli, le président de GastroSuisse. En tout, ce ne sont pas moins

de 32 étudiants qui ont reçu leur diplôme de l’EHG. Ce diplôme ES (Ecole supérieure) sanctionnne deux ans et demi de formation ainsi qu’une expérience professionnelle acquise aussi bien dans les locaux de l’EHG que lors des stages externes.

EHG

A l’occasion de la remise des diplômes qui s’est déroulée en présence de nombreux invités dont le Conseiller d’Etat genevois Charles Beer,

R. HUG

Les trente-deux nouveaux diplômés et les dirigeants de l’Ecole hôtelière de Genève posent pour la postérité devant le restaurant de l’EHG.

Klaus Künzli, le président central de GastroSuisse.

en charge du département de l’instruction publique, Klaus Künzli, le président central de Gastrosuisse, a tenu tout d’abord à remercier les établissements qui avaient accepté les étudiants en stage. Il a ensuite rappelé aux étudiants que le diplôme qu’ils ont reçu représentait pour eux un «remarquable bouclier». «Avec ce diplôme, vous êtes bien armés pour

affronter la vie active, à la croisée des chemins entre hier et demain. Rappelezvous qu’il n’existe pratiquement pas d’autre branche qui demande autant de polyvalence», a encore ajouté Klaus Künzli. Alain Burnier, le directeur gé-

néral de l’EHG, a quant à lui précisé que «la responsabilité et la disponibilité allaient de

pair» dans les professions d’hôtelier et de restaurateur. «J’ai toujours constaté, a poursuivi Alain Burnier, que ceux qui réussissent le mieux sont des gens honnêtes qui ne comptent pas leur temps. La mise en valeur du capital humain de l’entreprise est une garantie de réussite», a-til souligné en substance. Quant au conseiller d’Etat Charles Beer, il a rappelé

«l’explosion économique de la branche, simultanément à la mondialisation»: «C’est là que la formation de qualité a une importance particulière. Votre discipline assure un certain nombre de services de base tout en faisant de vous des partenaires économiques incontestables.» Enfin, Luc Rossier, distingué

par le prix de l’EHG et de

Florine Beldi, Victor Blanc, Ufuk Ceylan, Mahmoud Khalil Chabchoub, Daniel De Pietro, Loraine De Saussure, Jean-Philippe Duterme, Bernard Alexandre Escanez, Vanessa Florey, Stéphanie Gaumann, Georgette Liselotte Geadah, Matteo Gemmellaro, Véronique Gindrat, Bouchra Grich, Mélanie Leszek, Michèle Peressini, Jonathan Raillard, Neil Richardson, Angela Riedener, PaulRémi Ropp, Luc Rossier, Stéphanie Schaer, Sylvestre Sermet, Tan Ernest Singy, Victoria Steff- Pedersen, Michael Stella, Karim Teggar, Jasmine Trogu, Cyrielle Trombert, Barbara Van der Vlis, Julie Veen, Anne Vigny. GastroSuisse remis à l’élève ayant obtenu la meilleure moyenne (5,65), a pris la parole pour remercier tous ceux qui ont permis à chacun de réussir leur formation. On relèvera pour conclure que la remise des diplômes a été suivie d’un cocktail dînatoire. Celui-ci a été sponsorisé par la maison Jaquart Suisse SA, réputée loin à la ronde pour ses champagnes. rh

GastroAR bei «700 Jahre Speicher»

GastroGR

Letzter Regionalfeiertag GastroAR

Zwei feiern

Ziegenkäse

Gesundheitstag

Es ist ein Ort zwischen Tradi-

tion und Moderne. Die kleine Gemeinde Speicher feierte kürzlich mit einem Dorffest ihr 700-jähriges Bestehen. GastroAppenzellerland AR – anlässlich des 100-jährigen Bestehens ebenfalls in festlicher Stimmung – feierte mit.

Zur vorletzten Regionalfeier

des Verbands der Appenzeller Gastronomen erschienen wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Peter Langenauer, Gemeindepräsi-

dent von Speicher, begrüsste die rund 150 Gäste.

Dienstag, 27. Oktober, von 14.30 bis etwa 17.30 Uhr im Restaurant Traube in Küttigen statt. www.gastroaargau.ch Am Dienstag, 27. Oktober, findet der Wirteausflug der

Sektionen GastroInnerschwyz und GastroKüssnacht statt. Auf dem Pro-

gramm steht der Besuch der Grimselwerke. Treffpunkt ist um 7.45 Uhr vor dem Restaurant Schützenhaus in Goldau. Die Führung findet zum Teil im Berginnern bei Temperaturen unter 10 Grad statt. Bitte bergtaugliche, wetterfeste Kleidung und Schuhe tragen. Weitere Infos sind von Mittwoch bis Sonntag unter der Nummer 041 855 30 55 erhältlich.

heitsregion entwickeln. Ende September fand daher der erste Gesundheits- und Bewegungstag statt. Der auf Initiative der Gemeinde gegründete Verein «Gesundheitsregion Teufen» soll das breitgefächerte Angebot im Gesundheitswesen in Zukunft vernetzen. Denn rund zehn Prozent der Arbeitsplätze be-

Die Gulaschkanone versorgte

die Anwesenden in Speicher mit 120 Portionen Spatz. Dazu servierten die Gastgeber köstliches Treberbrot, das die Brauerei Schützengarten und der Appenzell Ausserrhodischen Bäcker- und Konditormeisterverband gemeinsam kreierten. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Organisation «Ostschweizer helfen Ostschweizern (OhO)» zugute.

agenda 22. Aargauische Wirte-Jassmeisterschaft findet am

Teufen will sich zur Gesund-

Noch bis Mitte November ist das cheese-festival.ch im Gang. In diversen Städten finden Käsefeste statt. Und in über 30 Orten im Emmental kann man beispielsweise bei Vollmond ein Käsefondue geniessen. www.cheese-festival.ch Der Wirtechorball vom Wirte-Chor Zürich findet am

Dienstag, 1. Dezember 2009 im Kongresshotel Spirgarten statt. Das Motto lautet: Schlagerparade.

Weitere Infos: Reto Züllig, Tel. 044 262 41 37, E-Mail: arzuellig@bluewin.ch

Die Herbstversammlung von GastroEinsiedeln findet am

Donnerstag, 19. November 2009 um16.00 Uhr im Restaurant Grütli in Einsiedeln statt. www.gastroschwyz.ch

Jürg Mettler, der Hotelier des

Misani und des Lej da Staz, hat gemeinsam mit Kurt Engelhorn die La Rösa AG gegründet. Sie vermarkten exklusive Bergziegenprodukte unter dem Namen Prodotti di Carpa. Bevor sich der Hotelier den Ziegen angenommen hatte, harzte der Verkauf der Ziegenprodukte der Familie Compagnioni. Nun ist die Nachfrage aber rasant gestiegen.

finden sich in Teufen im Gesundheitswesen. Bei diesem Anlass dabei war

auch GastroAppenzellerland AR. GastroAR feiert heuer sein 100-Jahr-Jubiläum. An diversen Regionalfeiern im ganzen Kanton waren die Gastronomen anwesend und haben gezeigt, welche Aufgaben der Verband inne hat.

Financier Kurt Engelhorn und

Jürg Mettler hatten die La Rösa AG bereits vor zwei Jahren gegründet. Ziel war es, das geschichtsträchtige Hotel und Restaurant La Rösa und die alte Säumer- und Posthaltestation auf dem Berninapass zu kaufen. Pächter des Hotels ist Livio Tuena. Derzeit wird die alte Post- und Säumerstation renoviert. Sie soll einmal als HotelferienHerberge genutzt werden.

In Teufen konnten Interessierte einiges über Kräuter erfahren.

GastroFlumserberg

GastroSolothurn

Präsident neu

Lappland-Dorf

Seit 1961 gibt es GastroFlumserberg und es gehören 28 Gastronomen dazu. Die letzte Generalversammlung hat neue Vorstandsmitglieder gewählt. Das Präsidium ging nach drei Amtszeiten von Ro-

mana Dörig an René Bucher. Als zusätzliches Vorstandsmitglied wählte die Versammlung Patricia Kurath. Die Gastronomen am Berg schätzen, dass man einander stets unter die Arme greift.

Das Restaurant Limpach’s in

Aetingen hat schon letzten Winter zwei Lappland-Häuser aufgestellt. Diesen Winter sollen es nun vier sein. Die Emmenpark AG, Betreiberin des Restaurants, will ihren

Gästen so ein spezielles gastronomisches Erlebnis bieten. Sie können in den Holzhäusern selber am offenen Feuer ihr Essen zubereiten. Das Blockhaus ist mit Fellen und Decken ausgerüstet.


Idées Gastro

notIces Montreux, juin 2010

Zagg arrive en Romadie

22 octobre 2009 No 43

Le test alimentaire DLG récompense cinq spécialités Kadi

Médailles d’or Kadi qu’à des denrées alimentaires irréprochables au niveau sensoriel et remplissant exceptionnellement bien les critères de qualité.

En plus de 20 ans d’activités, ZAGG, le salon professionnel suisse pour l’hôtellerie, la restauration et la gastronomie collective, s’est imposé comme un rendez-vous important et fructueux pour le secteur. Ce concept à succès sera désormais appliqué non plus seulement à Lucerne (12 au 16 septembre 2010), mais aussi à Montreux, du 6 au 9 juin prochains. www.zagg.ch

L’entreprise suisse KADI SA

de Langenthal a été primée pour les produits suivants, qui lui ont valu la médaille d’or DLG:

KADI Rösti Snack Fondue KADI Rösti Snack Le Gruyère AOC • KADI Crispino Bruschetta • KADI Crispino Nature • KADI Crispino Jambon (jambon de dinde) •

Vitam’parc ouvert au public

www.vitamparc.com

Catalogne

Fin des happy hours Le parlement de la Catalogne (Espagne) a approuvé l’interdiction des rabais sur les boissons alcolisées vendues dans les bars et discothèques. Les nombreux touristes doivent dire au revoir aux happy hours.

Tout en une fois

Le Jobjournal nouveau est né GastroJournal et GastroSuisse lancent ensemble avec Gastro Facts le nouveau portail d’offres d’emploi pour la branche. Avec une seule réservation, l’annonce paraît plusieurs fois – succès assuré. www.gastrojournal.ch www.gastrofacts.ch

Saveurs de l’Arc

Gourmande et exotique

Du 20 au 22 novembre aura lieu la première Foire aux Saveurs de l’Arc. Avec une cinquantaine d’exposants, de Suisse comme de l’étranger, cette édition à la fois exotique, conviviale et gournande, qui se déroulera à Moutier, acceuillera le Japon en tant qu’invité d’honneur. www.forum-arc.ch

•

Migros France

Migros France, filiale de la coopérative Migros Genève, a ouvert un centre de loisirs et de bien-être ainsi qu’une galerie commerciale à Neydens en France voisine. Le parc aquatique est ouvert depuis mardi dernier au public. Représentant un investissement de 70 millions d’euros, Vitam’Parc a été inauguré en présence des autorités politiques françaises et genevoises.

tendances

KADI Crispino Bruschetta, un des produits gagnants du test DLG. Cinq spécialités KADI très ap-

préciées, dont trois variétés de Crispino et deux sortes de Rösti Snack, se sont vu décerner la médaille d’or du centre de test alimentaire de DLG.

Le centre de test alimentaire de DLG teste tous les ans quelque 20 000 denrées alimentaires. Il encourage la qualité des denrées alimentaires en se basant sur des

standards qualitatifs neutres et obligatoires. La distinction «primé DLG» n’est décernée

A l’heure actuelle, le KADI Rösti Snack Le Gruyère AOC n’est pas encore en vente sur le marché suisse, il sera lancé dans le cadre de l’IGEHO 2009. Les variétés Fondue, Caprese et Spinat (épinards) sont déjà disponibles. Si l’on considère la bonne place du Rösti Snack Le Gruyère AOC lors du test DLG, l’arrivée de la quatrième variété du Rösti Snack promet beaucoup.

Distinction internationale pour Michel POWER CoffeeBerryTM

Le meilleur des jus de fruits Michel POWER CoffeeBerryTM,

la boisson énergétique lancée en 2008 par Rivella SA, est à l’honneur sur le plan international. En effet, la boisson a remporté le titre de «Best New Juice Product» à Nice.

Le 8e «World Juice Innovation

Award» a été décerné le 6 octobre dernier à Nice lors de la 14e «World Juice Conference». A cette occasion, Michel POWER CoffeeBerryTM, la boisson énergétique fruitée lancée en 2008 par Rivella SA, a décroché la distinction fort convoitée dans la catégorie «Best New Juice Product». Le «World Juice Innovation Award» récompense chaque année des entreprises particulièrement innovatrices de l’industrie des jus de fruits. Le fabricant de boissons de

Rothrist est extrêmement heureux qu’une entreprise

suisse relativement petite à l’échelle internationale ait réussi une nouvelle prestation de pionnier en lançant cette innovation. «Nous sommes très heureux que la nouvelle boisson énergétique que nous avons lancée bénéficie également d’une reconnaissance internationale», se réjouit Franz Rieder, CEO du groupe Rivella, en commentant la récompense. La boisson coup de fouet fruitée est unique en son genre, car elle est source d’énergie. Une bouteille de Pet de 33 cl de Michel POWER CoffeeBerryTM contient autant de caféine qu’une tasse de café bien fort. En outre, la boisson fruitée à l’orange, au citron vert, à la figue de Barbarie, à la mangue et à la banane est encore enrichie de l’extrait de toute la cerise de café, le fruit du caféier, alors que pour le café, on n’utilise que le grain

de café qui ne contient qu’une petite partie de toutes les substances actives et nutritives du fruit du caféier. Les consommateurs appré-

cient Michel POWER CoffeeBerryTM parce qu’il est très digeste – contrairement au café ou aux boissons énergétiques enrichies d’agents artificiels – et parce qu’ils ne doivent ainsi pas renoncer au coup de fouet de la caféine. La nouvelle technologie per-

mettant de fabriquer l’extrait de CoffeeBerry est brevetée et garantit une production naturelle de l’extrait tout en ménageant ses composants. Michel POWER CoffeeBerryTM est en vente dans les Convenience-Shops et les chaînes du commerce de détail en bouteille PET de 33 cl, ainsi que dans la restauration, en bouteille de 20 cl en verre typique. www.rivella.ch

www.kadi.ch

La Maison du Gruyère

Une fête qui continue

La fromagerie de démonstration «La Maison du Gruyère» à Pringy-Gruyères poursuit son programme de festivités liées à ses anniversaires et propose le samedi 24 octobre dès 10h une journée des artisans avec portes ouvertes à l’exposition «Le Gruyère AOC, voyage au cœur des sens». www.lamaisondugruyere.ch

DSR dans les EMS

Textures modifiées L’entreprise DSR poursuit ses recherches au service de la collectivité en élaborant des plats adaptés aux personnes âgées. Comme l’âge moyen de ces derniers a nettement augmenté, l’entreprise a décidé d’apporter de nouvelles solutions dans le domaine des textures modifiées. Car les repas restent un des moments les plus importants de la journée dans les EMS. Pour que ces instants de rencontre et de discussion ne soient pas freinés par les problèmes médicaux, des régimes ou des aversions, DSR, en partenariat avec Gabriel Serero, a élaboré des mets adapté aux personnes ne pouvant pas mâcher ou ayant des problèmes de déglutition tout en privilégiant le goût et la variété. www.dsr.ch


TopCC Hendschiken

trends Toblerone Tobelle

Für zarte Genussmomente Gute Neuigkeiten für alle Liebhaber der weltbekannten Schokoladezacken: Diesen Herbst gibt es Nachwuchs in der TobleroneFamilie. Wie das Original besteht die Neuheit Toblerone Tobelle aus bester Schweizer Milch-Schokolade mit dem bekannten Honig- und Mandel-Nougat. Eine dreieckige Verpackung mit 20 einzelnen, dünnen Täfelchen bietet eine raffinierte Variante des beliebten Toblerone-Schokoladengenusses. www.kraftfoods.ch

Eco Smart Fires

Innovative Art zu feuern

Nach einer Umbauphase von

fünf Monaten wurde der neue TopCC Abholmarkt in Hendschiken diesen Monat eingeweiht. Mit dabei waren über 500 Gäste, der Ex-MisterSchweiz Renzo Blumenthal, der Schweizer Soulstar Seven und die Streichmusik Alder.

Zagg Montreux

In Romandie angekommen

Vom 6. bis 9. Juni 2010 findet zum ersten Mal die ZAGG Montreux statt. Sie hat zum Ziel, sich als führender Treffpunkt und als Plattform der Westschweizer Gastronomiebranche zu etablieren. Restaurantinhaber erfahren an der Fachmesse für Gastgewerbe, Hotellerie und Gemeinschaftsgastronomie, in welche Richtung sich die Branche entwickelt. Die ZAGG Luzern befindet sich wie gewohnt auf Erfolgskurs. www.zagg.ch

Alles auf einmal

Das neue JobJournal GastroJournal und GastroSuisse lancieren gemeinsam mit Gastro Facts das neue Stellenportal für die Branche. Mit einer einzigen Buchung erscheint das Inserat gleich mehrmals – ein voller Erfolg. www.gastrojournal.ch www.gastrofacts.ch

Eine Finanzspritze

TopCC ist für Gastronomen

Am 12. Oktober konnte erst-

für jeden Geschmack etwas dabei. Renzo Blumenthal posierte mit Besuchern vor der Kamera, gab Autogramme

Schweizer Schifffahrt

und verteilte sein Renzo Bier zum Probieren. Auf der Bühne standen zuerst die Streichmusik Alder und danach der Schweizer Soulstar Seven mit Band. Die rund 500 Gäste feierten bis in die frühen Morgenstunden.

Renzo Blumenthal mit Sandro Carena von GastroJournal.

sowie Gewerbetreibende, Vereine und Schulen zugänglich. Für den Einkauf wird eine Kundenkarte benötigt, die Interessierte im Internet oder direkt im TopCC kostenlos beantragen können. Cash & Carry führt zudem eine reichhaltige Weinabteilung mit kompetentem Weinfachberater. TopCC ist eine Tochtergesell-

schaft der SPAR Gruppe Schweiz. Im Jahr 2008 erzielte TopCC einen Umsatz von 285 Millionen Franken (Vorjahr: 255 Millionen Franken).

An der Wiedereröffnung war

Sie schaffen wie Möbel ein gewünschtes Ambiente oder werden als architektonisches Element in Räume integriert: EcoAmart Fires, die Feuerstellen, sind elegant, raffiniert, zeitlos, vielseitig, praktisch, umweltfreundlich – und sie befeuern die Fantasie von Designern, Architekten und Konsumenten überall auf der Welt. www.ecosmartfire.com

notizen

Wiedereröffnung mals der komplett umgebaute TopCC Abholmarkt in Hendschiken besichtigt werden. Der Markt präsentiert sich übersichtlicher sowie mit vergrösserter Frische-Abteilung und erweitertem Kassenbereich. In der umgestalteten Fleisch- und Weinabteilung steht den Kunden ausgewiesenes Fachpersonal zur Verfügung. «Die Investition von über fünf Millionen Franken ist ein klares Zeichen, dass wir zum Standort Hendschiken stehen», sagte Thomas Weilenmann, CEO TopCC.

Gastroideen

22. Oktober 2009 Nr. 43

TopCC ist der offizielle Wein-

Soulstar Seven schreibt fleissig Autogramme.

partner der diesjährigen IGEHO vom 21. bis 25. November in Basel. www.topcc.ch

Der Bundesrat will die Schweizer Schifffahrt stärker unterstützen. Einerseits soll der Treibstoffzuschlag für den Güterverkehr auf Seen und Flüssen wieder zurückerstattet werden, was jährlich bis zu einer Million Franken entsprechen kann. Andererseits soll auch die touristische Schifffahrt auf Seen und Flüssen stärker unterstützt werden. Der Bundesrat begründet die Unterstützung mit der wichtigen Rolle, die die Hochsee- und Rheinschifffahrt für die Landesversorgung und die touristische Binnenschifffahrt für den Tourismus spielen. www.vssu.ch

Rhätische Bahn

Flotte wird erneuert

Fünf Kadi-Spezialitäten mit der Goldmedaille ausgezeichnet

Neuheiten und Spitzenköche Fünf beliebte KADI-Speziali-

täten, darunter drei CrispinoVarietäten und zwei RöstiSnack-Varietäten, wurden mit der Goldmedaille des DLG-Testzentrums Lebensmittel ausgezeichnet.

Das DLG-Testzentrum

Lebensmittel testet jährlich rund 20 000 Lebensmittel und fördert die Produktqualität von Lebensmitteln auf Basis neutraler und verbindlicher Qualitätsstandards. Die Auszeichnung «DLG-prämiert» wird nur an Lebens-

mittel vergeben, die sensorisch einwandfrei sind und die Qualitätskriterien in besonderem Masse erfüllen.

Gruyère AOC» ist zurzeit auf dem Schweizer Markt noch nicht erhältlich und wird im Rahmen der IGEHO 2009 lanciert. Erhältlich sind jedoch bereits die Varietäten Fondue, Caprese und Spinat.

Die Schweizer

Dank des guten Abschneidens

Firma KADI AG aus Langenthal wurde für folgende Punkte mit der goldenen DLG-Medaille prämiert: Rösti Snack Fondue; Rösti Snack Le

Der KADI Rösti Snack «Le

Gruyère AOC; Crispino Bruschetta; Crispino Nature und Crispino Jambon.

für sie Gefahren

für sie Gelesen

Qualität und Variabilität

Sophies Suppen

Der neue von VW trägt einen grossen und längst in die Automobilgeschichte eingegangenen Namen: Golf. Neu trägt er das Zusatzkürzel Plus. Der Golf Plus GP Comfortline ist mit einem 2-l-Vierzylinder-Dieselmotor (TDI) ausgerüstet, der 110 PS zu leisten vermag. Der neue Golf Plus überzeugt nicht nur durch seine Leistungsfähigkeit und seinen geringen Durchschnittsverbrauch von 4,8 l pro 100 km. Er beeindruckt auch durch sein variables Platzangebot, dank durchdachtem Design. Am meisten Freude aber machen die Ladekapazität und die Variabilität des Innenraums.

Einfallsreich und herrlich unkompliziert sind die Rezepte für verlockende Suppen, die Sophie Dudemaine in diesem Kochbuch präsentiert. Aus Obst, Gemüse, Fleisch oder Fisch, Gewürzen oder Schokolade kreiert sie 82 pikante und süsse, klassische und ausgefallene Gerichte, die zu jeder Jahreszeit unsere Suppenlust wecken. Ob Steinpilzbouillon oder Avocado-Gurken-Gazpacho. Karottencremesuppe oder Kirschkaltschale: Dank Sophies Tipps gelingt die Zubereitung mühelos – und

Bis zu acht unterschiedliche Sitzvarianten können durch Herunterklappen, Teilen und Schieben erzeugt werden. Es dürfen bis zu 650 kg zugeladen werden. Der neue Golf Plus ist in verschiedenen Variationen und Ausstattungspaketen zu haben: Zwei Dieselversionen stehen vier unterschiedlich starken Benzinmotoren gegenüber; elf Metallic-Lackierungen gibt es neben neun farblich abgestimmten Sitzbezügen. So viel Auto ist ab 25800 Franken zu haben und kann je nach Version und Ausstattung bis 42000 Franken kosten. www.volkswagen.ch

des Kadi Rösti Snacks «Le Gruyère AOC» beim DLGTest kann man jedoch schon jetzt gespannt sein auf die vierte Varietät des KADI Rösti Snacks. www.kadi.ch

Die Rhätische Bahn (RhB) erneuert für 200 Millionen Franken ihre Flotte und hat 20 gebirgstaugliche Triebzüge bestellt. Die neuen Triebzüge aus dem Stadler-Werk ersetzen das zum Teil über 60-jährige Rollmaterial der Bündner Schmalspurbahn. 15 Allegra-Züge werden auf den Steilstrecken über den Berninapass, nach Davos und nach Arosa eingesetzt; ihnen wurde ein aussergewöhnlich starker Antrieb von 2600 Kilowatt eingebaut. www.rhb.ch

Umsätze im August

Im Detailhandel leicht gesunken ihre originellen Beilagenempfehlungen machen aus köstlichen Suppen sättigende Mahlzeiten für bis zu sechs Personen. Nebst den beschriebenen und illustrierten Rezepten auf 154 Seiten wartet das Buch auch mit einem Zutatenregister und einer kleinen Warenkunde auf. «Sophies Suppen» ist im Gerstenberg Verlag erschienen und kostet 34.50 Franken. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch

Die Schweizer Detailhandelsumsätze sind im August 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1 Prozent gesunken. Die nominalen Umsätze nahmen laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) um 1,2 Prozent ab. Nach Betriebsgrösse mussten die mittleren Unternehmen die ungünstigste Umsatzentwicklung von minus 2,4 Prozent hinnehmen. Die kleinen Unternehmen verzeichneten eine Einbusse von 1,3 Prozent, die grossen Unternehmen einen von 0,7 Prozent. www.statistik.admin.ch


schlusspunkt / Point final

22. Oktober / 22 octobre 2009 nr. / no 43

porträt: Rolf Gruber, Spitzenkoch und Gastgeber in der Gommerstuba niederernen

Wenn du gut kochst Vor über 20 Jahren entschlossen sich Franziska und Rolf Gruber gegen eine bequeme Anstellung und für eine abenteuerliche Selbstständigkeit.

bis zum Silberbesteck, erläutert Gruber, «ich koche immer lieber und mache nur nur noch das, was mir Spass macht».

Peter Grunder

Den Kritiken und den Umsätzen hat das keinen Abbruch getan. Und dies obschon bei etwa 200 Betriebstagen die Öffnungszeiten kürzer und die Frequenzen, die weitgehend Stammgäste aus dem Wallis sowie Feriengäste bilden, kleiner geworden sind. «Bei jedem Teller muss man sehen, dass er mit Liebe und Können gemacht ist», bleibt für Gruber ein Schlüssel, «ich koche das, was ich selber mag und

Zuletzt zeigt Rolf Gruber seinen Weinkeller: Rechts lagern ein paar Italiener, der Rest rundum ist einheimisches Schaffen – lauter Tropfen aus dem Wallis, fast ausschliesslich Raritäten, ein kleines Schatzkästlein erster Güte.

«Das gefällt mir», habe seine Frau Franziska, die sich im Betrieb um den Service kümmert, gesagt, als sie das Haus damals anschauten; «das kannst du vergessen», fand

«In derselben Nacht habe ich eine neue Karte gemacht» er selber. Rolf Gruber ist in St. Niklaus an der Wegscheide von Saas-Fee und Zermatt aufgewachsen, entwickelte früh ein Flair fürs Kochen, lernte bei Onkel und Tante in der Krone Lenzburg Koch und hängte zahlreiche Saisons in verschiedensten Chargen an. Schliesslich pachtete er mit gewiefter Beratung seiner Tante aus Lenz-

«Jeder Teller mit Liebe und Können gemacht» p. GRundER

Was für die Gommerstuba überhaupt gilt: Der geneigte Gourmet muss erst ins Oberwallis finden, dann gilt es die Hauptverkehrsachsen zu verlassen und Richtung Binntal auf schmale Wege abzuzweigen, schliesslich darf in Niederernen die Einfahrt zum modernen Chalet nicht verpasst werden.

Kreative Spitzenkräfte: Rolf Gruber (r.) mit seiner rechten Hand Lars Dederschek.

burg ein Kreuzlinger Restaurant, wurde dort von einem Stammgast und schwerreichen Unternehmer angesprochen und gemeinsam mit seiner Frau privat angestellt. Als der grenzenlose Luxus in der Unternehmer-Villa Gewohnheit zu werden drohte, sah sich das Paar nach Alternativen um – und stand zweifelnd vor dem Hauskauf im Goms. Den Ausschlag gab schliesslich Grubers Tante aus der Krone Lenzburg: «Das geht, wenn du gut kochst», habe sie nach Recherchen vor Ort gesagt, «aber reich werdet ihr nicht». Als sie das Haus mit den rund 30 Plätzen im Parterre, mit der schönen Terrasse und der Wohnung in den Obergeschossen 1987 übernahmen, setzte Gruber unter anderem Hummer auf

die Karte, «wir wollten ein bisschen Gourmet». Indes hätten viele Leute draussen vor der Tür zwar die Karte gelesen, seien aber nicht herein-

«Ich musste etwas tun bei meinem Standort» gekommen, «wir standen vor dem Aus». Bis seine Frau draussen nachgefragt und zur Antwort bekommen habe, das Angebot sei zu hochgestochen, die Schwellenangst zu gross. «In derselben Nacht habe ich eine neue Karte gemacht», erzählt Gruber, «zurück auf den Boden, Forellenfilet statt Loup de mer, weg mit dem Hummer». Von da an begann die Bude zu brummen. «Ich liebe die Action am

Ofen», sagt Gruber, «der A-laCarte-Stress ist das Höchste». Etwa zehn Jahre später kamen die Tester. Er habe das nicht gesucht, versichert Gruber, «ich musste etwas tun bei meinem Standort». Die Aufnahme in Gourmetfibeln habe aber Druck aufgebaut, «der Salat musste ein kleines Kunstwerk sein». Inzwischen macht Gruber überhaupt keinen Salat mehr. Ein paar Jahre lang habe er sich dem Druck unterzogen und die ständig steigenden Anforderungen erfüllt, «es machte Spass, diesen Aufwand zu betreiben». Indes sahen Grubers Grenzen, die andere überschritten und daran zerbrachen. Sie hätten weder ausbrennen wollen, noch den Aufwand betreiben vom Käsewagen über den Sommelier

was ich kochen will». Kochen und Kreieren ist und bleibt ihm Passion, «viele Ideen habe ich in der Nacht und in der Natur, wir lieben das Wandern und Schneeschuhlaufen in unserer wunderbarer Umgebung». Ein Grossteil sind Eigenkreationen, «wobei die Karte auch die Handschrift von Lars Dederschek trägt», wie Gruber betont. Dem Ostdeutschen war einst als Jungkoch empfohlen worden, sich in der Schweiz küchentechnisch weiterzubilden. Inzwischen ist er bald zehn Jahre im Goms und kennt sogar die vielen kleinen, vollmundigen Geheimnisse des Walliser Weinbaus.

En bref En plus de vingt ans de travail en un endroit à l'écart de tout, Franziska et Rolf Gruber ont réalisé une attraction remarquable. Sa gastronomie se caractérise par la créativité mais reste étroitement rattachée à son terroir.

NamEN / Noms Georges Knecht (Foto) ist neu-

er präsident der Hotel & Gastro union. Es sei das wichtigste Ziel der Hotel & Gastro union, mit einem guten Aus- und Weiterbildungsangebot die ganze Branche vorwärtszubringen. Zur umsetzung seien starke Berufsverbände, sprich viele Mitglieder, nötig. Sein Vorgänger Bruno Poma hatte das Amt während 24 Jahren inne. Gilbert Dacélien aus Nyon, Bethli Wüthrich aus Langnau im Emmental und Heike Hediger aus Oberrohrdorf unweit

von Baden haben an der Verlosung, die anlässlich des GildeKochtags 2009 durchgeführt worden ist, je einen Gilde-Gutschein von 250 Franken gewonnen. Marcelline Kuonen (Foto

rechts) ist die neue direktorin

für Schweiz Tourismus Grossbritannien & Irland. Sie ersetzt Evelyn Lafone, die ab Januar 2010 die neu eröffnete Geschäftsstelle im australischen Sydney leiten wird. Kuonen ist seit 2000 an verschiedenen positionen bei Schweiz Tourismus tätig. Sepp Doggwiler führte wäh-

rend 34 Jahren einen gastronomischen Grossbetrieb im Glattzentrum. Im April 2010 muss das Glattdörfli mehreren neuen Restaurantkonzepten weichen, so will es der Vermieter. Vom 20.–23. Oktober erhalten Gäste die letzte Chance, die Gourmet-Metzgete mit Rosa Tschudi zu erleben. Kurt Straub (Foto rechts), Generaldirektor des Park Hyatt Zürich, ist vom Wirtschaftsma-

gazin Bilanz zum Hotelier des Jahres 2009 gewählt worden.

der aus Rapperswil-Jona stammende Straub ist Absolvent der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich. Seine Karriere bei Hyatt International begann im Januar 1993 als stellvertretender Wirtschaftsdirektor in Acapulco. Seit 2004 ist Straub Generaldirektor des Park Hyatt Zürich. die Auszeichnung, die seit 2001 verliehen wird, richtet sich an persönlichkeiten, die sich mit besonderen Verdiensten in der Hotelindustrie einbringen. Karunagaran Thangamany ist

der Beweis, dass eine steile Karriere im Gastgewerbe möglich ist. Zu Beginn arbeitete er als Tellerwäscher, wurde Hilfskoch, Sous-Chef und schliesslich Chefkoch. und das erst noch im Restaurant Bianchi, welches laut Gault Millau 2010 das beste Fischrestaurant Zürichs ist.

Après 17 ans passés à la tête du tourisme genevois, François Bryand quitte la direction de Genève Tourisme & Bureau des congrès, a annoncé la semaine passée un communiqué de Genève Tourisme. François Bryand n’abandonnera cependant pas totalement la branche touristique à l’avenir. En tant que conseiller indépendant, il fera profiter plusieurs mandants de son experience et de son réseau. dès 2010, le plus important mandat consistera à collaborer avec Berney & Associés à l’élaboration et au suivi du plan de mesures découlant du «Concept du tourisme de Genève – Vision 2015». Ce concept intégrera l’ensemble des acteurs intéressés au succès du tourisme, un secteur qui est essentiel au développement économique du canton de Genève.

Georges Knecht (photo1re co-

lonne) est le nouveau président de l’organisation Hotel & Gastro Union. L’objectif prioritaire de cette dernière est de faire avancer toute la branche grâce à une excellente offre en matière de formation mais aussi par des cours de perfectionnement. pour mettre cet objectif en œuvre, des associations professionnelles fortes, soit des associations comptant de nombreux membres sont nécessaires. Son prédécesseur Bruno Poma avait assumé cette charge pendant 24 ans. Marcelline Kuonen (photo, 2e

colonne) reprend la direction de Suisse Tourisme pour la

Grande-Bretagne et l’Irlande. Elle remplace Evelyn Lafone

qui ouvrira, dès janvier 2010, l’agence de Suisse Tourisme à Sydney, en Australie. Marcelline Kuonen a occupé, dès 2000, diverses fonctions auprès de Suisse Tourisme.

markt / marchÉ CHF Gemüse / Légumes Aubergine Aubergine kg 2,40 Blumenkohl Chou-fleur kg 2,90 Broccoli Broccoli kg 3,00 Fenchel Fenouil kg 2,20 Kabis rot/weiss Chou rouge/blanc kg 1,80 Karotten (Bund) Carottes (bouquet) 2,50 Kohlrabi Chou rave 0,90 Krautstiel Côtes de bettes kg 3,20 Lattich Laitue kg 2,00 Lauch grün Poireau vert kg 2,10 Randen Betterave kg 1,80 Rübe Herbst weiss Carottes blanches kg 2,70 Spinat (Blatt) Epinards kg 3,50 Tomate Rispe Tomate grappe kg 2,60 Wirz leicht Chou frisé léger kg 2,00 Zwiebeln Oignons kg 1,05

Salate / Salades Eichblatt grün/rot Chêne vert/rouge St. 1,00 Eisberg Eisberg St. 1,50 Endivie lavata Endive kg 3,90 Kopfsalat Laitue pommée St. 1,00 Lollo rot/grün Lollo rouge/verte kg 3,00 Nüsslisalat Doucette kg 12,00 Peterli gekraust Persil frisé kg 3,00 Radieschen (Bund) Radis (bouquet) 0,90 Schnittsalat Salade coupée kg 10,00 Spinat Salat Epinards salade kg 6,00

+ /–

+0% +12% +11% +10% +0% +0% +0% +0% +0% +0% +0% +0% +0% +0% +0% +0%

+11% +25% +0% +11% +0% +0% +0% +0% +0% +0%

Gemüse/Salat: Nationale Richtpreise franko Grossverteiler Légumes/Salades: prix indicatifs nationaux franco grands distributeurs

Früchte / Fruits Äpfel Gruppe A Pommes groupe A Ø kg Birnen Poires Ø kg

3,20 3,00

Früchte: Richtpreise Direktverkauf Fruits: prix indicatifs pour la vente directe

Spezielles / En particulier Blattsalate: Letzte Sätze FreilandWare auf dem Markt, die Sätze aus Gewächshaus sind ab nächster Woche zu ernten. Broccoli/Blumenkohl: Die letzten Sätze sind aufgrund der Wetterbedingungen verspätet. Salades à feuilles: dernières marchandises de pleine terre. Les produits de serres arrivent dans une semaine. Broccolis/choux-fleurs: les derniers arrivages ont pris du retard en raison de la météo. AnZEIGE

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