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GastroJournal 43/2007

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Liegenschaften / Immobilier

Stellen / Offres d’emploi Knolle Ideen fßr Ihre Kreativität

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SOMMAIRE

R. Saupe Ăœber den Gast

21

C. Hermann Ăœber den 24 Wolken

P. Lafarge Cent ans en Valais

AZA/JAA 8046 ZĂźrich/Zurich

I N H A LT â– Aktuell

Unter dem Strich KĂźrzlich hat der GastroLieferant Howeg in einem Schreiben an seine Kunden umfassend die GrĂźnde fĂźr den anstehenden Preisschub dargelegt. Als Letzte in der Preiskette werden die Betriebe nachziehen mĂźssen. SEITE 2

â– ActualitĂŠ

G. Zuber La sĂŠcuritĂŠ sous label 19

17

Comment augmenter La poussÊe des prix contraint l’hôtellerie-restauration à agir sur un front large. Les Êtablissements devraient ouvertement la reporter sur les clients. PAGE 15

Donnerstag/Jeudi, 25. 10. 2007 Nr./N 43 CHF 4.30 â–

o

â–

Es ist A table, angerichtet citoyens ! Das Gastgewerbe darf mit den Wahlen zufrieden sein, obschon auch kĂźnftig niemand aus der Branche in Bern sitzt.

â– Restauration

Des activitĂŠs sous perfusion

L’hôtellerie-restauration peut se satisfaire des rÊsultats des Êlections même si aucun de ses reprÊsentants ne siègera à Berne.

Le groupement romand de l’ASCO a ÊtÊ rÊanimÊ: il s’est donnÊ un nouveau comitÊ qui veut en dÊcoudre avec les restrictions d’octroi de permis L aux non EuropÊennes. PAGE 17

â– Thema

â– HĂ´tellerie & Tourisme

Auf dem Teller

Pour former assez de relève

An der grossen Lebensmittelmesse Anuga in KÜln waren Ernährungstrends eines der grossen Themen. GastroJournal serviert sie ofenfrisch. SEITE 5

A Leysin, Lugano et Saanen, trois groupes d’adolescents sÊlectionnÊs sur dossier dÊcouvrent au grÊ de cinq jours de stage le monde de l’hôtellerie-restauration. Une dÊmarche pour contribuer à former assez de relève dans la branche. PAGE 17

â– Restauration

Neben der Stange

Inserate Markt Stellen Liegenschaften Weiterbildung

Seite 4 Seite 10 Seite 16 Seite 22

Marche Ă suivre pour employer des collaborateurs ĂŠtrangers SILVAN WEGMANN

Bier in seiner ganzen Vielfalt hat zwar in den letzten Jahren an Profil gewonnen. Aber als kulinarischer Begleiter ist es noch sehr wenig bekannt. Zu Unrecht. SEITE 7

Vorgehensweise bei Anstellung ausländischer Mitarbeiter

Wahlen 2007: Den einen schmeckt es sehr,den anderen weniger mehr. Zwar hat es einmal mehr kein Vertreter des Gastgewerbes ins nationale Parlament geschafft, was auch mit der Zurßckhaltung der Branche zu tun haben dßrfte, sich zu exponieren. Aber zum einen geht das bßrgerliche Lager gestärkt aus

den Wahlen hervor, und zum anderen finden sich sowohl im Nationalrat wie im Ständerat zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter, die unserer Branche nahestehen. Das lässt fßr die kommende vierjährige Legislatur hoffen. SEITE 3

www.gastroprofessional.ch

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Elections: menu allÊchant pour les uns,moins digeste pour les autres. Une fois de plus, aucun reprÊsentant de l’hôtellerie-restauration n’est parvenu à entrer au Parlement national. Cela pourrait aussi s’expliquer par la retenue de la branche à s’exposer. D’une part, le camp bourgeois sort renforcÊ des

Êlections et de l’autre, on trouvera sans doute au Conseil des Etats de nombreuses reprÊsentant(e)s proches de notre branche. Il y a donc de l’espoir pour la prochaine lÊgislature de quatre ans. PAGE 13

9 771422 137001 Insertion MarchÊ Offres d’emploi Immobilier Formation continue

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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch

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Seite 2

■ Aktuell

GastroJournal

Donnerstag, 25. 10. 2007 ■ Nr. 43

Über Preise und Leistungen

EDITORIAL

Gibts nicht, geht doch ...

Nach Jahren weitgehend stabiler Preise steht jetzt ein Schub an, der auch das Gastgewerbe auf breiter Front zum Handeln zwingt.

In ähnlicher Weise, wie jüngst Heineken den Blick der Branche auf steigende Bierpreise richtete, hat Howeg jetzt auf die gesamte Preisentwicklung hingewiesen: «Die Verbindung von knappem Angebot, hoher Nachfrage und höheren Kosten für Transport und Verpackung führen zu einer allgemeinen Erhöhung der Produktepreise.»

Gemischte Gefühle Einer der wichtigsten Lieferanten des Gastgewerbes brachte damit in einem Schreiben an seine Kunden die Situation auf den Punkt. Was in den letzten Monaten von Milchprodukten über Kaffee bis zu Energie auch in GastroJournal regelmässig ein Thema war, ist damit gewissermassen of-

SERVICE Die Restaurateure sollten ihre Karten nach Möglichkeit anpassen, solange der Preisschub in der Öffentlichkeit noch ein Thema ist. Die Preiserhöhungen sollten auf Wunsch der Gäste begleitet werden von Informationen: über die Gründe der Erhöhungen, aber auch über die Arbeit und Qualität, die hinter den Menükarten steckt.

A LA MINUTE Aufs Gastgewerbe kommt ein grosser Preisschub zu. Die Betriebe werden die Erhöhungen weitergeben müssen. fiziell: «Wir beobachten die Entwicklung mit gemischten Gefühlen», verdeutlicht Howeg-Sprecher René Kalt die Stimmungslage, es sei «nichts als fair», das Gastgewerbe darüber in Kenntnis zu setzen. Die Botschaften von den steigenden Preisen erreichten am letzten Wochenende dann auch die Deutschschweizer Sonntagspresse: «Der Preis-Schocker», titelte der Zürcher Boulevard, «Alarm in den Beizen». Dieses drastische Signal, das publizistisch von einer ganzen Reihe mutmasslicher Preiserhöhungen begleitet war, darf aus Branchensicht als Glücksfall bezeichnet werden: Als letztes Glied in der Preiskette ist der Restaurateur nämlich gegenüber den Gästen und der Öffentlichkeit häufig der Sündenbock.

Verständliche Preiserhöhungen Indem nun aber die Publikumspresse die Hintergründe der Preiserhöhungen grell ausleuchtet, wird die Notwendigkeit höherer Zahlen auf der rechten Seite der Menükarte allgemein verständlich (siehe Kasten).

P. GRUNDER

PETER MATHIAS GRUNDER

Der Preisschub muss weitergegeben werden. Aber wie sag ichs meinen Gästen? «Restaurateure werden in der Regel nicht darum herumkommen, diese von ihren Lieferanten geforderten, massiven Preiserhöhungen an ihre Gäste weiterzugeben», sagt denn auch Hans Peyer, Leiter Wirtschaftspolitik und stellvertretender Direktor von GastroSuisse, «das erfordert die schwierige Ertragslage der meisten Betriebe».

An einen weiteren Punkt erinnert Martin Angehrn vom gleichnamigen Handelspartner des Gastgewerbes: Die unvermeidlichen Erhöhungen seien auch eine «verkaufstechnische Frage». Es gelte, die Diskussion etwa auf Zusatzleistungen oder die Handarbeit zu richten; man müsse auch «über Leistungen sprechen und nicht nur über Preise».

Die Wahlen und die Preise beherrschen derzeit – neben der einen oder anderen Sensationsmeldung – die Zeitungsspalten. Alles werde teurer, heisst es und real würden die Löhne nicht so sehr steigen. Der Unternehmer sollte seinen Mitarbeitenden mehr zahlen, damit sie sich auch mehr leisten können. Dabei geht vergessen, dass gerade im Gastgewerbe (aber auch in anderen Branchen) bei einer Preiserhöhung der Unternehmer längst nicht mehr verdient oder höhere Margen erzielt. Er muss vielmehr weitergeben, was ihm diktiert wird. Mit anderen Worten, das Geld, das er mehr einnimmt, fliesst meist nicht in seine eigene Tasche, sondern geht in gestiegenen Kosten verloren. Diese Kosten steigen derzeit weltweit, lange nicht nur in der Schweiz. So sind beispielsweise in Deutschland Milchprodukte auf einen Schlag 29 Prozent (!) teurer geworden. Die Preise fürs Speiseöl, für Sonnenblumenkerne, Champagner, Fisch, Weizen und, und, und explodieren regelrecht. Und auch hier geht wieder etwas vergessen: Die Preise steigen, weil die Nachfrage steigt – und weil die Güter teilweise knapp werden. Man müsse sich auf mangelnde Verfügbarkeiten gefasst machen, meinte ein Kenner der Materie kürzlich. Selbst mit Spitzengehältern werden dann gewisse Waren nicht mehr (immer) erhältlich sein ... Matthias Nold

Rekord über Rekord Übers Ziel hinaus

BLICKPUNKTE

Zahl der Schweizer Unternehmen steigt stark

Passivrauchen

Die Anzahl der Unternehmen steigt stark an, wie die jüngsten Zahlen des Schweizerischen Verbandes Creditreform zeigen. Noch nie, seit Creditreform 1996 die Entwicklung der Schweizer Unternehmen kontinuierlich zu erfassen begann, sind in den ersten drei Quartalen eines Jahres so viele neue Unternehmen eingetragen worden: fast 27 000 Neueintragungen, ein Plus von über 7 Prozent gegenüber den letzten drei Jahren und von rund 20 Prozent in den Jahren um die Jahrhundertwende. Die Löschungen von Unternehmen wiederum haben im Gegensatz zu früheren Jahren nicht mehr zuge-

Unternehmen schiessen aus dem Boden.

nommen: Ende September 2005 war mit fast 20 000 Löschungen ein Rekordwert erreicht worden; in den Jahren 2006 und 2007 sanken die Löschungen um gut 12 Prozent und erreichten jeweils rund 17 000.

Sprunghafte Zunahme Aus dem Vergleich zwischen Löschungen und Neugründungen ergibt sich das Nettowachstum der Schweizer Unternehmenslandschaft: Nach stabilem Wachstum von jeweils gut 6000 Unternehmen um die Jahrhundertwende sowie einem Einbruch auf rund 5000 im Jahr 2005 steigt die verbleibende Zahl seither steil an. Ende September 2006 waren netto rund 7500 Unternehmen neu auf dem Markt, und 2007 war sogar ein Nettowachstum von über 9600 Unternehmen zu verzeichnen. Spezielle Zahlen zum Gastgewerbe sind dabei vorderhand nicht ausgewiesen, sie folgen Anfang 2008. Freilich ist damit zu rechnen, dass gastgewerbliche Betriebe wie seit jeher sowohl bei Neueintragungen wie auch bei Löschungen zu den treibenden Kräften gehören. pg

Kanton Zug: Revision des Gesundheitsgesetzes Im Kanton Zug werden untaugliche Vorschläge zur Revision des kantonalen Gesundheitsgesetzes diskutiert. GastroZug und GastroSuisse wehren sich gemeinsam gegen Pläne, die teils unsinnige Symptombekämpfung sind, teils bundesgesetzliche Grundlagen ignorieren und selbst vom zuständigen Bundesamt abgelehnt werden. So schiesst der Vorschlag eines kantonalen Passivrauchschutzes im Nachgang zur nationalen Lösung, die

in der letzten Session auf die Schiene gebracht worden ist, ebenso am Ziel vorbei, wie der zur Diskussion stehende Aushang der Lebensmittelkontrollberichte. Letzteres hält zum einen selbst das Bundesamt für Gesundheit (BAG) für einen falschen Ansatz: «Eine solche wenig durchdachte Massnahme ist absolut nicht sinnvoll, nicht verhältnismässig und auch nicht zielführend». Zum anderen täte man im Sinne der Ursachenbekämpfung besser daran, Hygienekenntnisse vorzuschreiben, wie sie GastroSuisse seit Langem fordert – und nicht zuletzt verstösst die Aushängepflicht gegen zwingendes Bundesrecht.

Alles, was recht ist

Zug: untaugliche Regulierungs-Ideen.

Dasselbe gilt für die Altersgrenze für den Verkauf von Bier und Wein, wo Zug an eine Erhöhung denkt: Die Altersgrenzen sind aber im schweizerischen Lebensmittelrecht abschliessend geregelt, Kantone dürfen davon nicht abweichen. Auch in dieser Beziehung vertritt das BAG übrigens die gleiche Meinung wie GastroSuisse und GastroZug. pg/HP

Interessen wieder gemeinsam wahrnehmen Pisten kosten ASCO-Regionalverband in der Westschweiz hat sich neu formiert Das Groupement Romand des Verbandes Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Diskotheken ASCO hat sich auf Initiative von Jean-Jacques Godio neu formiert. Der bisherige Vorstand des Westschweizer Regionalverbands hatte seine Tätigkeit vor einem Jahr unter unerfreulichen Umständen eingestellt. Nun haben die zahlreichen ASCOMitglieder in den Kantonen Genf, Waadt, Neuenburg, Jura, Freiburg und Wallis wieder eine eigene Vertretung. Die Mitgliederversammlung wählte François Gorgerat aus Gland

zum Präsidenten, Jean-Claude Puttalaz aus Morges und Eliane Boemi aus Bex zu Vizepräsidenten. Dem Vorstand gehören auch Claude Friedrich als Kassier und PierreA. Grigoletto als Sekretär an. Als Mit-

Die ASCO-Betriebe der Romandie,hier das Flirt in Gland,sind wieder organisiert.

glieder mit beratender Stimme wurden Jean-Jacques Godio und Marco Bellotti gewählt. Charles Jeannottat aus Delémont wurde zum Delegierten für den Kanton Jura bestimmt. Die Vertretung in Neuenburg übernimmt François Butzberger aus La Chaux-de-Fonds, im Wallis kümmert sich neu Antonio Attaniese um kantonale Angelegenheiten. In der Waadt, wo schwierige Verhandlungen mit den Behörden anstehen, übernimmt Jean-Claude Puttalaz die Führung. Noch offen sind die Vertretungen für Genf und Freiburg. pd

Teurer, aber preiswert Die Preise für den Pistenspass in Schweizer Wintersportgebieten steigen zwar. Im internationalen Vergleich bleiben sie aber günstig. Die Preise für Tageskarten in Schweizer Skigebieten erscheinen selbst nach den vorgesehenen Aufschlägen im europäischen Vergleich recht günstig: Zahlt in Saas Fee ein Erwachsener 64 Franken, kostet es in Sölden 69 Franken; will Meiringen 52 Franken, verlangt Livigno 57. Gründe für die preiswerten Angebote sind der günstige Franken, aber auch die starke finanzielle Beteiligung der Öffentlichkeit an Schweizer Bergbahnen. pg

Bern wartet auf Bern Nachdem der Nationalrat mit Bezug auf den Schutz vor dem Passivrauchen eine nationale Lösung auf die Schiene gebracht hat, reagiert der Kanton Bern: Hier war erst kürzlich ein kantonales Vorpreschen parlamentarisch in die Wege geleitet worden. Doch die zuständige Kommission hat jetzt beschlossen, die Detailberatung auszusetzen, bis sich die Bundeslösung klarer abzeichnet.

Q-Gütesiegel

BfU neu mit im Boot Beim Qualitäts-Gütesiegel für den Schweizer Tourismus, das unter anderem von GastroSuisse getragen und vom Schweizer Tourismus-Verband betreut wird, macht ein neuens Mitglied mit: Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) wird sich ab Anfang 2008 in der Trägerschaft engagieren. Durch die Kooperation kann das Q-Programm mit Elementen der Unfallprävention ergänzt werden – ein europäisches Novum.

Konkurs

Festungshotel am Gotthard Das vor drei Jahren eröffnete, spektakuläre Festungshotel La Claustra am Gotthard ist zwar mangels Umsatz konkurs. Der Betrieb wird aber im nächsten Frühjahr mit einer neuen Auffanggesellschaft wieder aufgenommen – gesucht wird dafür ein neuer Pächter.


■ Aktuell

Donnerstag, 25. 10. 2007 ■ Nr. 43

GastroJournal

Systematische Arbeit Nach den Wahlen 2007: Eine politische Standortbestimmung.

GastroSuisse hat in den letzten Jahren die politische Arbeit systematisiert und stark intensiviert. In den Wandelhallen im Berner Bundeshaus sind wir bekannt und auch öfter präsent. Viele Parlamentarier unterstützen uns, kennen unsere Anliegen und konnten uns in der vergangenen Legislaturperiode weiterhelfen. Dieses weitgespannte Netz von unterschiedlichen Parlamentariern, die sich in abwechselnder Zusammensetzung für die Interessen des Gastgewerbes einsetzen, konnte die fehlende direkte Vertretung wenigstens teilweise wettmachen. Sehr wichtig sind aber auch die systematische Arbeit hinter den Kulissen und gezielte Vorstösse zu das Gastgewerbe interessierenden Themen. Dazu wurden vor Jahren durch die Delegiertenversammlung (Politfonds) auch im Kompetenzzentrum in Zürich Weichen gestellt, damit wir

P. GRUNDER

FLORIAN HEW*

Damit Bundesbern jeweils ein Licht aufgeht, ist auf vielen Ebenen Einsatz gefragt. uns auf diese wichtige und zentrale Arbeit konzentrieren konnten.

Einiges erreicht Wenn wir auf die letzten vier Jahre zurückblicken, dann stellen wir fest, dass einiges erreicht werden konnte. Wir haben uns stark engagiert für die

Bilanz der Wahlen – und Lehren daraus Andy Abplanalp, Präsident GastroGraubünden: «Wir haben unsere Ziele vollumfänglich erreicht: Der Ständerat ist konstant, die Parteizusammensetzung bürgernah, somit nahe bei den KMUs und dem Gastgewerbe. Besonders freut uns die Wahl von Tarzisius Caviezel in den Nationalrat. Als Davoser Unternehmer kennt er die Bedürfnisse unserer Branche sehr gut. Gerade aus Caviezels Erfolg ergibt sich, dass heutzutage sehr viel Geld und ungewöhnliche Wahlkämpfe nötig sind.» Ernst Bachmann, Präsident GastroZürich: «Wir haben eine derart stark polarisierte Politik, dass aus Sicht des Gastgewerbes oft nur noch schwer auszumachen ist, auf wen man sich verlassen kann. Für uns heisst das zum einen, dass wir bei jedem Geschäft am Ball sein und die Themen frühzeitig erkennen und besetzen müssen. Zum anderen sollten die bürgerlichen Kräfte aber auch geschlossener auftreten, ganz besonders hinsichtlich des zweiten Wahlgangs für den Ständerat.» Christian Burri, Präsident GastroAargau: «Wir haben keinen direkten Wahlkampf geführt, sondern alle etablierten Parteien unter-

stützt. Damit waren wir nicht mit Namen konfrontiert und setzten nicht aufs falsche Pferd. Das Resultat ist positiv ausgefallen, das Gewerbe ist gestärkt und wir haben sowohl im Nationalrat wie im Ständerat gute Partner.» Peter Iten, Präsident GastroZug: «Es ist uns im Kanton Zug, wo nur die drei Nationalratsmandate zu besetzen waren, nicht gelungen, ein bürgerliches Mandat zurückzugewinnen. Im Gegenteil hat hier die Linke noch zugelegt, was für mich teilweise erschreckend war. Bezogen auf den mangelnden Einfluss des Gastgewerbes spielt sicher die Angst zu politisieren eine Rolle. Es fehlt uns aber auch schlicht die Zeit dafür, und schliesslich müssten wir die richtigen Leute haben, um uns zu exponieren.» Tobias Zbinden, Präsident GastroFreiburg: «Aus Freiburger Sicht haben wir das erwartete Resultat mit einer bürgerlichen Mehrheit, was positiv zu bewerten ist. Bezogen aufs Gastgewerbe zeigten die eidgenössischen Wahlen aber einmal mehr, wie schwierig es ist zu mobilisieren. Es ist für mich enttäuschend, dass sich unsere Leute nicht mehr für unsere Anliegen und unsere Leute engagieren.» pg

WA H L E N 2 0 0 7

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BLICKPUNKTE Zürcher Schifffahrtsgesellschaft

Raumplanungsgesetzes, für einen sinnvollen nationalen Passivrauchschutz und generell gegen einen Staat, der seinen Bürgern auch im fast privaten Bereich immer mehr Vorschriften und Verbote aufzwingen will. Wer im Parlament sitzt, kann GastroSuisse aus erklärbaren Gründen nicht gleichgültig sein. Denn auch das neu gewählte Parlament wird viele Themen bearbeiten, die Gastgewerbe und Tourismus sehr betreffen. Wir sind somit unverändert auf politische Unterstützung angewiesen. Natürlich hätten wir gerne auch einen Parlamentarier aus den eigenen Reihen im Nationalrat begrüsst. Das ist leider bislang nicht gelungen. Es freut uns sehr, dass viele uns gut bekannte Persönlichkeiten die Neuoder Wiederwahl geschafft haben. Diese Ansprechpersonen werden – so hoffen wir – mithelfen, dass es mit Unterstützung von Vorstand und Kantonalsektionen gelingt, auch in Zukunft für das Gastgewerbe und Tourismus erträgliche Rahmenbedingungen zu gestalten. *Dr. Florian Hew ist Direktor von GastroSuisse

te, für eine starke Vertretung zu sorgen. Die teilweise verständliche Zurückhaltung, sich zu exponieren, scheint jedoch nach wie vor gross, und das Wahlresultat ist unter Umständen auch eine Quittung für diese Zurückhaltung. Insofern ist meine Lehre aus den Wahlen, dass künftig noch mehr persönlicher Einsatz gefragt ist und dass wir als Gewerbler mit noch mehr Engagement Themen besetzen müssen. Persönlich wiederum dürfte mir die Konzentration auf mein Mandat im Berner Kantonsparlament die Möglichkeit eröffnen, in diesem Engagement und in der politischen Gestaltung überhaupt wieder freier zu werden. Klaus Künzli Zentralpräsident GastroSuisse

«Diät» fürs Flaggschiff Die Panta Rhei, Flaggschiff und Ärgernis der Zürcher Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) wird momentan in der Werft in Wollishofen umgebaut.

Das neue ZSG-Prunkstück warf im letzten Sommer zu hohe Wellen ans Ufer und musste aus dem Verkehr gezogen werden. Grund dafür waren rund 60 Tonnen zuviel Gewicht (GJ berichtete). Wer für die Fehlkonstruktion und somit auch finanziell verantwortlich ist, wird ein Gericht entscheiden müssen. Trotz der ungewollten «Diät» der Panta Rhei kann die ZSG gute Zahlen vorweisen. Seit Anfang Jahr beförderte sie 1,62 Millionen Passagiere. Das ist neuer Rekord.

Thuner Restauration

Gutes Genfer Angebot

Schärmenhof diversifiziert

Generalversammlung der IH&RA in Jordanien

Weil die Wirtschaftlichkeit des Restaurants Schärmenhof in Thun nicht mehr befriedigend ist, nimmt Eigentümer Beat Wenger eine bemerkenswerte Konzeptänderung vor: Die bestehenden Teile Restaurant und Kiosk werden um Konditorei und Take-away ergänzt und zu einem Betrieb integriert – Umbauten inklusive. Unverändert bleibt dabei die Verpflegung des Altersund Pflegeheims Schärmenhof.

Die Generalversammlung der internationalen Hotel- und Restaurant Assoziation IH&RA beschloss den Umzug von Paris nach Genf. Vertreter aus 33 Ländern, darunter alle Balkanstaaten, trafen sich am Wochenende in der jordanischen Hauptstadt Amman zur Generalversammlung und den Sitzungen von Board und National Chief Executives (NACE). Rund 130 Personen folgten den Ausführungen von Jordaniens Tourismusminister Oussama Dabbas, von UNWorld-Tourism-Organisations-Generalsekretär Francesco Frangialli und von ISO-Generalsekretär Alan Bryden anlässlich der Eröffnungsveranstaltung unter Leitung von Ghassan Aidi, Präsident IH&RA seit 2006. Prominent vertreten war auch die europäi-

sche HOTREC mit Präsident Bernd Geyer. Die abschliessende Generalversammlung war sehr lebhaft und beschloss, das sehr attraktive Angebot des Kantons Genf anzunehmen. Die IH&RA wird ab 2008 in Genf ihren Sitz haben und als Verband schweizerischen Rechts neu aufgebaut. Damit die bekannten Stimmengewichte und die Stabilität erhalten bleiben, hat die Versammlung beschlossen, die neuen Statuten mit der bisherigen Abstimmungsregelung auszustatten. Eine Task-Force wird sich nun rasch mit den neuen Mitgliederbeiträgen und der Stimmkraft der einzelnen Mitgliederkategorien (Länder-Verbände, Hotel- & Restaurant-Ketten und Individualmitglieder) auseinandersetzen und dem Board Vorschläge unterbreiten. flh

Das IH&RA-Exekutivkomitee (v.l.): Abraham Rosental; Joseph E.Spinnato; Ehrenpräsident Osman Aidi; IH&RA-Präsident Ghassan Aidi; Bruce C.Cotton und Yannick Rouvrais.

Der doppelte Genuss Eine interessante lange Nacht in Zürich

Insgesamt gestärkt rotz engagiertem Wahlkampf und viel Einsatz, für den ich mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten ganz herzlich bedanken möchte, ist es mir leider nicht gelungen, im Kanton Bern ein Nationalratsmandat oder einen der vordersten Ersatzplätze zu erringen. Im nationalen Rahmen jedoch dürfen wir insgesamt eine positive Bilanz ziehen: Das bürgerliche Lager geht gestärkt aus diesen Wahlen hervor. Allerdings bleibt ein grosser Wermutstropfen: Das Gastgewerbe fehlt auf der nationalen politischen Bühne weiterhin, und insgesamt dürfte auch das Gewerbe nach wie vor nicht den Stellenwert haben, der ihm zukommt. Dies ist umso bedauerlicher, als es das Gewerbe in der Hand hät-

Mehrwertsteuerrevision und gegen Vorlagen, die die Mehrwertsteuer als bequemes Finanzierungsinstrument einsetzen möchten. Wir engagieren uns für eine gastgewerbeverträgliche Revision des Binnenmarktgesetzes, für gleich lange Spiesse bei der vorgezogenen Teil-Überarbeitung des

Seite 3

Am kommenden Wochenende findet in Zürich «die lange der kurzen Geschichten» statt. Kulinarisches steht dabei im Mittelpunkt. Zwar findet «die lange Nacht der kurzen Geschichten» in Zürich bereits zum 5. Mal statt. Aber noch nie stand dabei Gastronomisches im Mittelpunkt: «Schlemmern und Schmökern» lautet das Motto, «80

Kulinarisches und Literarisches passt.

Veranstaltungen für kulinarischen und literarischen Hochgenuss» versprechen die Veranstalter rund um die Zürcher Buchhändler.

Schmökern und Schlemmen Ob Weingenuss und Wortkunst am Freitagabend an der Bar im Haus Hiltl, ob die literarische Metzgete im Vorderen Sternen am Samstag oder das Essen wie Gott in der Schweiz am Sonntagmittag in der Brasserie Fédéral der Bahnhofshalle im Hauptbahnhof: Der Bogen des Literarischen wie des Kulinarischen ist in jeder Hinsicht weit gespannt. Und die tiefe Sinnhaftigkeit der Verbindung brachte der Zürcher Stadtpräsident in seinem Geleitwort auf den Punkt: Es gehe «um nicht weniger als zwei Grundbeschäftigungen des Menschen, nämlich die körperliche und geistige Ernährung». pg www.lange-nacht.ch

Basel Tourismus

Vielsprachig und vernetzt Per Mitte Oktober hat Basel Tourismus seine Internetseite neu gestaltet und auch inhaltliche Anpassungen vorgenommen. Die Website ist nun in acht Sprachen einsehbar,

darunter Japanisch, Chinesisch und Russisch. Neu ist auch die Einbindung der Datenbank des Basler Wirteverbands. Damit sind GastroSuisse-Mitglieder aus der Rheinstadt (Foto) automatisch mit Basel Tourismus verlinkt. www.baseltourismus.ch

Luzerner Brauerei

Eichhof bleibt unabhängig Eichhof, die einzige unabhängige Schweizer Brauerei, bleibt trotz diversen Angeboten eigenständig. Diesen Charakter will das Innerschweizer Unternehmen im nächsten Jahr mit einem nationalen Bier unterstreichen. Das neue Produkt soll zwischen Februar und März 2008 auf den Markt kommen und sich durch sein helvetisches Flair auszeichnen. Eichhof verfügt heute über einen zehnprozentigen Anteil am Schweizer Biermarkt. Damit ist das Unternehmen hierzulande die Nummer vier. Hinter CarlsbergFeldschlösschen (45%), Heineken (18%) und einem 18-prozentigen Block, der sich aus diversen Importbieren zusammensetzt.


■ Thema der Woche

Donnerstag, 25. 10. 2007 ■ Nr. 43

GastroJournal

Seite 5

Aktiv gesund ohne Aktivismus Laut einer neuen Studie aus Deutschland ist «Wellfood» einer der kommenden Märkte. Für die Gastronomie ist dies von einiger Bedeutung. MATTHIAS NOLD Laut der kürzlich erschienen Studie «Consumers’ Choice» der GfK Panel Services Deutschland und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie setzen rund 23 Prozent aller Haushalte Deutschlands auf sogenanntes «Health & Wellness»-Essen. Ähnliches dürfte für die Schweiz gelten. Gefragt sind ballaststoffreiche Vollkornprodukte, cholesterinsenkende Nahrungsmittel, probiotische Joghurts, vitaminangereicherte Getränke und einiges mehr. Health & Wellness-Produkte seien neben Genuss und Convenience die eigentlichen Wachstumstreiber der Lebensmittelmärkte, heisst es in der Studie.

A LA MINUTE

Mit anderen Worten: Im Privathaushalt ist gesunde Convenience gefragt. Dies, obwohl es sich nicht um billige Produkte handelt. Dabei hilft mit, dass der Mittelstand im letzten Jahr nicht weiter geschrumpft ist. Bis vor Kurzem konnte von einem eigentlichen Wegbrechen der «Mitte» die Rede sein – zugunsten der einkommensschwachen Haushalte. Aus verschiedenen Quellen ist zu hören, dass die Qualitätsorientierung der Konsumenten wieder zunimmt, der Preis nicht mehr erstes Kaufargument ist.

Traditionelles weniger gefragt Insofern ist der Fast-Food-Konsument von besonderer Bedeutung: Er kümmert sich laut Studie «überhaupt nicht darum, was in seinem Essen steckt». Zwar schiessen nach wie vor entsprechende Verkaufsstellen aus dem Boden, doch «scheint für diesen Typ kein weiteres Potenzial vorhanden». Der Anteil an Fast-Food-Kon-

SERVICE Wer alles für alle anbieten will, wird immer weniger Chancen haben. Nur in klarer Positionierung auch beim Speisen-Angebot liegt der geschäftliche Erfolg. Die Konsumentengruppe «50+» wächst in den nächsten Jahren stark; es gilt, sich auf diese kaufkräftige Gruppe einzustellen. Die sogenannten «Best Ager» und «Generation Silver» sind alles andere als traditionsverhaftet. Vielmehr sind sie aktiv und Wellness-bewusst. Das Internet-Marketing wird auch für Restaurants weiter an Bedeutung gewinnen.

ZVG

Während Fast Food vor allem von Jungen konsumiert wird, achten die älteren Semester immer mehr auf gesundes Essen. Diese Konsumenten- und GästeGruppe (50+) wird in den nächsten 10 Jahren stark wachsen.

Möglichst gesund essen und dabei Spass haben: Die Konsumenten wollen immer mehr «alles». sumenten stagniere seit etwa fünf Jahren bei rund 30 Prozent. Demgegenüber steigt der Anteil jener leicht, die an den Inhaltsstoffen ihrer Nahrung interessiert sind. Stark abnehmend ist die Zahl der Konsumenten, die zu Hause traditionell, nach erlernten Mustern, kochen.

Gesundheit ja, aber mit Spass Interessant wird dies, wenn man einen Zusammenhang zur Altersstruktur herstellt. In den kommenden

zehn Jahren wird die Zahl der über 50-Jährigen stark anwachsen. Die beiden Gruppen der sogenannten «Best Ager» (50+) und der «Generation Silver» (60+) sind stark an gesunder Ernährung interessiert. Die Studie zeigt, dass sie am stärksten auf fettarme und «gesunde» Nahrung achten. Doch auch der Genuss soll und muss dabei zu seinem Recht kommen: Der Kaffeeverzicht ist abnehmend. Unter anderem diese Entwicklung belegt, dass die «Gesund-

Speisekarte anpassen Wellness wird auch beim Essen wichtig Dass «Consumers’ Choice» gastrorelevant ist, zeigt ein Vergleich mit der GastroSuisse-Studie «Strategie Orange». Vom «Ich-Gast» ist in der «Strategie Orange» die Rede, er sei unter anderem gut informiert, kompetent und souverän. Dies zeigt auch «Consumers’ Choice». Hier ist von Gesundheit und Wellness die Rede und davon, dass ein grosser Teil der Konsumenten zwar keine Gesundheitsapostel seien, gesundheitsfördernde Bestandteile der Nahrung jedoch gerne

Convenience: im Haushalt immer gefragter, in der Gastronomie immer abgelehnter.

mitnähmen. Gestützt wird dies zudem durch einen leichten Trend hin zu Bio-Produkten.

Pro und contra Deklaration Die «Strategie Orange» prophezeit, dass die Deklaration sogar als Marketingfaktor an Wichtigkeit gewinnt. Aus deutschen Studien ist ersichtlich, dass viele Konsumenten deklarationsmüde sind oder von vornherein gar nicht auf die Inhaltsstoffe Ihrer Lebensmittel achten. Gastrorelevant ist beides insofern, als dass Labels an Wichtigkeit gewinnen könnten – und auch die Frische im Restaurant. Während Konsumentinnen und Konsumenten daheim immer öfter Convenience verwenden, wollen sie im Restaurant möglichst frische Produkte. Eine gut abgestimmte Kombination von Rohprodukten, Viertel-, Halbund Fertigfabrikaten sei von grosser Bedeutung, hält die «Strategie Orange» fest. Aus «Consumers’ Choice» lässt sich zudem ablesen, dass Wellness-Aspekte an Wichtigkeit gewinnen: Gut verkauft ist halb gewonnen. mn

heitsaktivisten» eher in der Minderzahl sind; gesundheitsfördernde Anteile der Nahrung werden jedoch «gerne einfach mitgenommen».

Alte werden «jünger» Aus der Studie lässt sich damit auch ableiten, dass die Älteren immer «jünger» werden, das heisst aktiv bleiben und am Leben teilhaben wollen. Gerade auch diese Feststellung ist für die Gastronomie von einiger Bedeutung: Die Formel «alt = tradi-

Wer gerne gesund isst Laut der Studie «Consumers’ Choice» lassen sich die Konsumenten, die beim Essen auf Gesundheit und Wellness achten, verschiedenen Lebensstilen zuordnen: • Die Kritischen: Ihre Wertorientierungen richten sich einerseits auf die Bewahrung der Natur, andererseits auf soziales Engagement. Sie sind überdurchschnittlich qualitätsorientiert, wobei Bio eine grosse Rolle spielt. • Die Anspruchsvollen: Verantwortung, Pflichtbewusstsein und Disziplin prägen ihre Wertvorstellungen. Auch bei ihnen spielt Qualität eine grosse Rolle, allerdings mehr in den Bereichen Service, Genuss und vor allem Gesundheit. • Die Weltoffenen: Ihre Triebfedern sind Neugier und die Suche nach Abwechslung. Sie sind an fremden Ländern und Kulturen interessiert. Qualität definiert sich bei ihnen vor allem über Neues und Innovation, über Internationalität und figurbewusstes Essen. Während Gesundheit nicht im Vordergrund steht, spielt die Wellness eine Rolle. mn

tionell» dürfte bald einmal nicht mehr aufgehen. Das bestätigt auch eine Segmentierung in Zielgruppen. Wer auf Gesundheit beim Essen achtet, ist bezüglich des Lebensstils meist den Gruppen «kritisch», «anspruchsvoll» oder «weltoffen» zuzuordnen (siehe Kasten). Sie sind oft im Internet anzutreffen und interessieren sich für Themen wie Fitness und Sport, für Wirtschaft und Wissenschaft sowie für Natur, Kultur und Essen.

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â– Restauration

Donnerstag, 25. 10. 2007 â– Nr. 43

GastroJournal

UngewÜhnliche Begleiter Dass Bier ganz wunderbar mit Käse harmoniert,ist noch weitgehend unbekannt. Annagret Schlumpf, Fachberaterin fßr Ernährung und Kochen, weiss zu dieser Symbiose viel zu berichten. MARTINA GRADMANN Zu edlen Käsesorten gilt als statthafter Begleiter seit Jahren der Wein. Doch gerade in der heissen Jahreszeit eignet sich auch Bier ganz hervorragend zum Käse. Fßr Feinschmecker und Bierfreunde ist diese Symbiose nichts Neues, doch noch immer wollen viele Skeptiker von dieser Verbindung erst einmal ßberzeugt werden. Entsprechend gross war das Interesse am Referat Käse und Bier von Annagret Schlumpf, Fachberaterin fßr Ernährung und Kochen bei Cash + Carry Angehrn. Es gibt Geschmacksstoffe im Käse, die das Bier besonders gut zur Geltung bringen und gewisse Biersorten unterstreichen hervorragend die Qualität vieler Käsesorten, weiss Schlumpf. Vor allem aromatische, fruchtige und nicht allzu bittere Biere verstärken die Qualität vieler Käsesorten. Zu nennen seien hier Weissbier, Bockbier oder aromatische Altbiere.

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Vielfalt von Aromen

Bier und Käse kÜnnen ebenso gut zusammenpassen wie Käse und Wein.

SERVICE Wie man Käse mit Bier degustiert: Zuerst den Mund mit dem jeweiligen Bier ausspßlen, damit sich der Geschmack entfalten kann. Mundgerechte Stßcke zerbeissen, an den Gaumen drßcken und dann den Käse herunterfallen lassen. Mit einem Schluck Bier umspßlen. Gemeinsam hinunterschlucken. Abgang nachspßren.

Trotz dieser Ausfßhrungen ist die Verbindung Bier und Käse auch fßr Interessierte noch ungewÜhnlich. Weshalb uns ein Bier manchmal besser mundet als ein Glas Wein, hat mit den unterschiedlichen Inhaltsstoffen zu tun, erklärt Schlumpf. So liefern beispielsweise die Aromen aus der Getreidestärke einen sßsslich-vollmundigen Geschmack, der Hopfen liefert die nÜtigen Bitterstoffe und die natßrliche Säure und der CO2-Gehalt des Bieres den Frischeeindruck. Und auch den Käse macht ein Geschmacksgeflecht aus wßrzigen, sßssen und säuerlichen Komponenten reizvoll.

Welches Bier zu welchem Käse? Auch hier gebe es wie auch beim Wein eine Grundregel, betont die Referentin: Konsens statt Kontraste. Am besten passen folglich Bier und Käsesorten zusammen, die einen ähnlichen Charakter haben. Konkret heisst das: • zu einem jungen Käse passt ein frisches Bier. • zu einem feingliedrig-eleganten Bier wäre Frischkäse im Kräutermantel oder ein junger Schafsoder Ziegenkäse geeignet. • ein alter wßrziger Käse verlang nach einem kräftigen, malzbetonten Bier. • bei stark alkoholhaltigen Bieren

darf es gereifter Hartkäse oder ein Rotschimmelkäse sein. • Blauschimmelkäse eignet sich gut zu Bieren mit etwas mehr Hopfenbitterstoff. • Zu cremigem Käse passt ein stark kohlensäurehaltiges Bier. Ganz wichtig ist laut Annagret Schlumpf, dass man die Konsistenz des Käses beachtet, denn der Fettgehalt habe grossen Einfluss auf den Geschmackseindruck. Und man mßsse ebenso beachten, dass sich Salz, Säure und Bitterstoffe beim Käse in Kombination mit einem Getränk verstärken: Die Verbindung von Säure, Alkohol und starken Gewßrzen bewirkt oft eine explosionsartige Verschärfung der Wahrnehmung von Gewßrzen,

A LA MINUTE Käse und Bier kÜnnen hervorragend zusammenpassen.

betont die Expertin und ergänzt: • Sßsse in Getränken und Sßsse im Käse ergänzen einander. • Fette im Käse kÜnnen Bitterstoffe und Säure in Getränken neutralisieren. • Die Geschmacksintensität von Käse und Getränken soll ausgewogen sein. • Kaltvergorene Biere (Lager) mit geringem Hopfenbitterstoff sind passende, angenehme Begleiter fßr viele Käsetypen. • Dunkle, malzige Biere lassen sich mit Edelschimmelkäse oder geräucherten Käsen kombinieren und • Weissbier ist ein guter Partner fßr Frischkäse und wßrzige, kräftige Käse.

Bier ist fßr mich eine Herausforderung Dass sich eine Frau dem Thema Bier und Käse annimmt, ist eher ungewÜhnlich. Gastrojournal hat Annagret Schlumpf (Foto) einige Fragen gestellt. Gastrojournal: Warum sind Sie als Frau auf das Thema Bier und Käse gestossen? Annagret Schlumpf: Weil es mich fasziniert. Ich finde essen und trinken noch spannender als Kinder gebären. Wenn ich Messer klimpern hÜre und mir die Produkte im CC Angehrn anschaue, dann ist das fßr mich Leben. Das kommt bei mir aus dem Inneren, ich kann gar nicht anders, deshalb habe ich jetzt auch noch die Ausbildung zum Käsesommelier gemacht. GJ: Und das Bier? Schlumpf: Bier ist fßr mich eine Herausforderung, weil ich noch so wenig darßber weiss. Ich will mich weiterbilden in Sachen Bier. Im Volksmund ist Bier ja etwas Lapidares, dabei ist es ein Produkt, welches mindestens so viel Aufmerksamkeit verdient wie Käse oder Wein. Zu tun hat das auch damit, wie Bier vermarktet und von wem es getrunken wird. Vor allem Bier in Dosen vermindert seinen Stellenwert massiv. GJ: Wie wirkt denn Bier? Schlumpf: Bier wirkt umhßllend im Magen und ist appetitanregend. Ein Nichtbiertrinker sollte deshalb zum Bier auch etwas zum Essen geniessen.

Seite 7

SZENE Restaurant Moosmättli, Luzern

Zurßck zu den Wurzeln Das Luzerner Restaurant Moosmättli ist ein gutes Beispiel dafßr, dass es nicht immer globalisiert zu und her gehen muss. Das Lokal wurde in eine Quartierbeiz zurßckgebaut und Üffnete seine Tore letzte Woche wieder. Zielpublikum sind die Bewohner des Quartiers. Auch wer hier arbeitet, ist im Moosmättli willkommen.

Bären in Alchenflßh Konkurs

Und der Betrieb ist weiterhin geĂśffnet Ăœber die Betreiberin des Restaurants Bären in AlchenflĂźh, die Limoncello Ristorante GmbH, ist der Konkurs erĂśffnet worden. Trotzdem geht der Betrieb weiter. Und der Wirt Davide Zurzolo hegt sogar Kaufabsichten. Der altehrwĂźrdige ÂŤBärenÂť in AlchenflĂźh hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. In den letzten zehn Jahren haben sich dort nicht weniger als vier Wirte abwechslungsweise die Ehre gegeben. Und der aktuelle Betreiber macht zurzeit Schlagzeilen mit einer Konkurspublikation. Seit drei Jahren fĂźhrt der gebĂźrtige Kalabrese den Betrieb unter dem Namen ÂŤRistorante LimoncelloÂť. Ăœberraschend kam dann die Konkurspublikation im Amtsanzeiger. Der Betrieb blieb zwar kurzzeitig geschlossen und GerĂźchte Ăźber eine definitive Schliessung machten die Runde, dennoch blieb der ÂŤBärenÂť nur temporär zu. Wie Zurzolo auf eine telefonische Nachfrage erklärt, sei in den letzten Wochen renoviert worden.

Zukunftsträchtige Neuheit

MenĂźwahl per Knopfdruck

GJ: Und Bier als Aperitif? Schlumpf: Bier eignet sich gut als Aperitifgetränk, denn zum Aperitif sollte man keine Säure zu sich nehmen, also keinen Weisswein oder Orangensaft. Besser ist Apfelsaft oder eben Bier und dazu die passenden Käsehäppchen. Interview: mg

Ein ehrgeiziges Projekt steht vor dem Abschluss: An allen Standorten der Solothurner Spitäler bestellen die Patienten ihr Essen mit Hilfe eines elektronischen Menßwahlsystems. Das vereinfacht auch die Arbeit des Kßchenteams. Josef Lang, Leiter der Diätkßche, kann jetzt die Bestellungen der Patienten auf einem Bildschirm ablesen, die entsprechenden Menßzettel werden ausgedruckt und dem Kßchenpersonal weitergeleitet, sodass die Speisen entsprechend zusammengestellt werden kÜnnen. Reimund Zbinden, Leiter Gastronomie der Solothurner Spitäler AG, freuts: Es passieren weniger Fehler beim Erfassen der Essenswßnsche und die Patienten sind sehr zufrieden.

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â– Restauration

Donnerstag, 25. 10. 2007 â– Nr. 43

GastroJournal

UngewÜhnliche Begleiter Dass Bier ganz wunderbar mit Käse harmoniert,ist noch weitgehend unbekannt. Annagret Schlumpf, Fachberaterin fßr Ernährung und Kochen, weiss zu dieser Symbiose viel zu berichten. MARTINA GRADMANN Zu edlen Käsesorten gilt als statthafter Begleiter seit Jahren der Wein. Doch gerade in der heissen Jahreszeit eignet sich auch Bier ganz hervorragend zum Käse. Fßr Feinschmecker und Bierfreunde ist diese Symbiose nichts Neues, doch noch immer wollen viele Skeptiker von dieser Verbindung erst einmal ßberzeugt werden. Entsprechend gross war das Interesse am Referat Käse und Bier von Annagret Schlumpf, Fachberaterin fßr Ernährung und Kochen bei Cash + Carry Angehrn. Es gibt Geschmacksstoffe im Käse, die das Bier besonders gut zur Geltung bringen und gewisse Biersorten unterstreichen hervorragend die Qualität vieler Käsesorten, weiss Schlumpf. Vor allem aromatische, fruchtige und nicht allzu bittere Biere verstärken die Qualität vieler Käsesorten. Zu nennen seien hier Weissbier, Bockbier oder aromatische Altbiere.

FOTOS. M. GRADMANN

Vielfalt von Aromen

Bier und Käse kÜnnen ebenso gut zusammenpassen wie Käse und Wein.

SERVICE Wie man Käse mit Bier degustiert: Zuerst den Mund mit dem jeweiligen Bier ausspßlen, damit sich der Geschmack entfalten kann. Mundgerechte Stßcke zerbeissen, an den Gaumen drßcken und dann den Käse herunterfallen lassen. Mit einem Schluck Bier umspßlen. Gemeinsam hinunterschlucken. Abgang nachspßren.

Trotz dieser Ausfßhrungen ist die Verbindung Bier und Käse auch fßr Interessierte noch ungewÜhnlich. Weshalb uns ein Bier manchmal besser mundet als ein Glas Wein, hat mit den unterschiedlichen Inhaltsstoffen zu tun, erklärt Schlumpf. So liefern beispielsweise die Aromen aus der Getreidestärke einen sßsslich-vollmundigen Geschmack, der Hopfen liefert die nÜtigen Bitterstoffe und die natßrliche Säure und der CO2-Gehalt des Bieres den Frischeeindruck. Und auch den Käse macht ein Geschmacksgeflecht aus wßrzigen, sßssen und säuerlichen Komponenten reizvoll.

Welches Bier zu welchem Käse? Auch hier gebe es wie auch beim Wein eine Grundregel, betont die Referentin: Konsens statt Kontraste. Am besten passen folglich Bier und Käsesorten zusammen, die einen ähnlichen Charakter haben. Konkret heisst das: • zu einem jungen Käse passt ein frisches Bier. • zu einem feingliedrig-eleganten Bier wäre Frischkäse im Kräutermantel oder ein junger Schafsoder Ziegenkäse geeignet. • ein alter wßrziger Käse verlang nach einem kräftigen, malzbetonten Bier. • bei stark alkoholhaltigen Bieren

darf es gereifter Hartkäse oder ein Rotschimmelkäse sein. • Blauschimmelkäse eignet sich gut zu Bieren mit etwas mehr Hopfenbitterstoff. • Zu cremigem Käse passt ein stark kohlensäurehaltiges Bier. Ganz wichtig ist laut Annagret Schlumpf, dass man die Konsistenz des Käses beachtet, denn der Fettgehalt habe grossen Einfluss auf den Geschmackseindruck. Und man mßsse ebenso beachten, dass sich Salz, Säure und Bitterstoffe beim Käse in Kombination mit einem Getränk verstärken: Die Verbindung von Säure, Alkohol und starken Gewßrzen bewirkt oft eine explosionsartige Verschärfung der Wahrnehmung von Gewßrzen,

A LA MINUTE Käse und Bier kÜnnen hervorragend zusammenpassen.

betont die Expertin und ergänzt: • Sßsse in Getränken und Sßsse im Käse ergänzen einander. • Fette im Käse kÜnnen Bitterstoffe und Säure in Getränken neutralisieren. • Die Geschmacksintensität von Käse und Getränken soll ausgewogen sein. • Kaltvergorene Biere (Lager) mit geringem Hopfenbitterstoff sind passende, angenehme Begleiter fßr viele Käsetypen. • Dunkle, malzige Biere lassen sich mit Edelschimmelkäse oder geräucherten Käsen kombinieren und • Weissbier ist ein guter Partner fßr Frischkäse und wßrzige, kräftige Käse.

Bier ist fßr mich eine Herausforderung Dass sich eine Frau dem Thema Bier und Käse annimmt, ist eher ungewÜhnlich. Gastrojournal hat Annagret Schlumpf (Foto) einige Fragen gestellt. Gastrojournal: Warum sind Sie als Frau auf das Thema Bier und Käse gestossen? Annagret Schlumpf: Weil es mich fasziniert. Ich finde essen und trinken noch spannender als Kinder gebären. Wenn ich Messer klimpern hÜre und mir die Produkte im CC Angehrn anschaue, dann ist das fßr mich Leben. Das kommt bei mir aus dem Inneren, ich kann gar nicht anders, deshalb habe ich jetzt auch noch die Ausbildung zum Käsesommelier gemacht. GJ: Und das Bier? Schlumpf: Bier ist fßr mich eine Herausforderung, weil ich noch so wenig darßber weiss. Ich will mich weiterbilden in Sachen Bier. Im Volksmund ist Bier ja etwas Lapidares, dabei ist es ein Produkt, welches mindestens so viel Aufmerksamkeit verdient wie Käse oder Wein. Zu tun hat das auch damit, wie Bier vermarktet und von wem es getrunken wird. Vor allem Bier in Dosen vermindert seinen Stellenwert massiv. GJ: Wie wirkt denn Bier? Schlumpf: Bier wirkt umhßllend im Magen und ist appetitanregend. Ein Nichtbiertrinker sollte deshalb zum Bier auch etwas zum Essen geniessen.

Seite 7

SZENE Restaurant Moosmättli, Luzern

Zurßck zu den Wurzeln Das Luzerner Restaurant Moosmättli ist ein gutes Beispiel dafßr, dass es nicht immer globalisiert zu und her gehen muss. Das Lokal wurde in eine Quartierbeiz zurßckgebaut und Üffnete seine Tore letzte Woche wieder. Zielpublikum sind die Bewohner des Quartiers. Auch wer hier arbeitet, ist im Moosmättli willkommen.

Bären in Alchenflßh Konkurs

Und der Betrieb ist weiterhin geĂśffnet Ăœber die Betreiberin des Restaurants Bären in AlchenflĂźh, die Limoncello Ristorante GmbH, ist der Konkurs erĂśffnet worden. Trotzdem geht der Betrieb weiter. Und der Wirt Davide Zurzolo hegt sogar Kaufabsichten. Der altehrwĂźrdige ÂŤBärenÂť in AlchenflĂźh hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. In den letzten zehn Jahren haben sich dort nicht weniger als vier Wirte abwechslungsweise die Ehre gegeben. Und der aktuelle Betreiber macht zurzeit Schlagzeilen mit einer Konkurspublikation. Seit drei Jahren fĂźhrt der gebĂźrtige Kalabrese den Betrieb unter dem Namen ÂŤRistorante LimoncelloÂť. Ăœberraschend kam dann die Konkurspublikation im Amtsanzeiger. Der Betrieb blieb zwar kurzzeitig geschlossen und GerĂźchte Ăźber eine definitive Schliessung machten die Runde, dennoch blieb der ÂŤBärenÂť nur temporär zu. Wie Zurzolo auf eine telefonische Nachfrage erklärt, sei in den letzten Wochen renoviert worden.

Zukunftsträchtige Neuheit

MenĂźwahl per Knopfdruck

GJ: Und Bier als Aperitif? Schlumpf: Bier eignet sich gut als Aperitifgetränk, denn zum Aperitif sollte man keine Säure zu sich nehmen, also keinen Weisswein oder Orangensaft. Besser ist Apfelsaft oder eben Bier und dazu die passenden Käsehäppchen. Interview: mg

Ein ehrgeiziges Projekt steht vor dem Abschluss: An allen Standorten der Solothurner Spitäler bestellen die Patienten ihr Essen mit Hilfe eines elektronischen Menßwahlsystems. Das vereinfacht auch die Arbeit des Kßchenteams. Josef Lang, Leiter der Diätkßche, kann jetzt die Bestellungen der Patienten auf einem Bildschirm ablesen, die entsprechenden Menßzettel werden ausgedruckt und dem Kßchenpersonal weitergeleitet, sodass die Speisen entsprechend zusammengestellt werden kÜnnen. Reimund Zbinden, Leiter Gastronomie der Solothurner Spitäler AG, freuts: Es passieren weniger Fehler beim Erfassen der Essenswßnsche und die Patienten sind sehr zufrieden.

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■ Hotellerie & Tourismus

Donnerstag, 25. 10. 2007 ■ Nr. 43

GastroJournal

Andere Gäste,andere Sitten

CHECK IN SchweizDirekt

Für kleine und mittlere Hotels

Auf Gäste aus fremden Ländern muss man sich einstellen. Am neunten Symposium des Berufsverbands Hotelempfang der Hotel & Gastro Union trimmten sich 60 junge Fachleute für künftige Gäste aus Russland, Indien und China.

In Kürze präsentiert sich SchweizDirekt mit einem neuen Internetauftritt und einer integrierten Buchungsmaschine. Vorteile sind unter anderem die einmalige Pflege der Hoteldaten und die Präsenz auf über 300 Websites. Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall. Infos: Telefon: 0848 377 111 Mail: schweizdirekt@gastrosuisse.ch www.schweizdirekt.ch

BEAT HUGI UND ANDREJ ABPLANALP 2006 verbuchte die Schweizer Hotellerie über 300 000 Logiernächte von Touristen aus Russland. Auch die indischen (ca. 280 000) und chinesischen Gäste (über 150 000) besuchten unser Land im letzten Jahr gerne. Für 2007 sehen die Logiernächtezahlen aus diesen drei Märkten noch besser aus. Die Gäste aus diesen Ländern bedürfen allerdings einer gewissen Pflege. Ohne sich auf sie einzulassen, kann das Verhältnis schwierig werden. Das hat Schweiz Tourismus frühzeitig erkannt und im März eine Broschüre zum Umgang mit indischen Gästen herausgegeben (GJ berichtete).

Kein russisches Danke Die Hotel & Gastro Union hat sich nun des Themas angenommen und an ihrem 9. Symposium des Berufsverbands Hotelempfang in Luzern mit Referaten und Workshops den Umgang mit Gästen aus Russland, Indien und China thematisiert. «Der Russe bedankt sich generell nicht», betonte Andy Denk, Butler im Bad Ragazer Grand Hotel Quellenhof. Das Haus gilt in Russland als Schweizer Topadresse und wird dementsprechend oft von Gästen aus dem Osten frequentiert. Dieses sich nicht bedanken hätte jedoch nichts mit mangelndem Respekt zu tun. «Russi-

A LA MINUTE Russen, Inder und Chinesen sind für die Schweizer Hotellerie interessante Gäste. Allerdings müssen sich Gastgeber und Personal auf die neue Kundschaft und ihre Gepflogenheiten einstellen.

Hotel Bernina, Samedan

FOTOLEA

Mit Wohnungen Hotel stärken

Inder wollen auch im Ausland heimische Speisen verzehren. Stimmt das Angebot nicht, ist bald fertig lustig! sche Gäste zeigen ihren Respekt durch ihr Interesse und ihr Konsumverhalten», fügte Denk an. Schlecht sei, sich bei Gästen aus dem ehemaligen Zarenreich anzubiedern oder unterwürfig aufzutreten. Diese erwarten laut Denk nämlich auch von Hotelangestellten ein stolzes Auftreten.

Grossbritannien und den USA. Das halbjährlich wechselnde Nutzungskonzept hat sich für das Hotel Terrace gelohnt. Rund 15 000 Inder pilgern jährlich zu Peter Edler nach Engelberg. Klar also, dass im Sommer sieben indische Köche die TerraceKüche bevölkern.

Indisches Kochen im Zimmer

Chinesische Abneigung gegen die 4

Bei den indischen Hotelgästen liegt der Knackpunkt weniger im Stolz der Angestellten denn vielmehr in der Küche. Einerseits wollen sie auch in ihren Ferien nicht auf indische Speisen verzichten, andererseits möchten viele Gäste aus Indien in ihren Hotelzimmern kochen. Das ist im Hotel Terrace in Engelberg kein Problem. Das Haus mit Direktor Peter Edler hat sich bereits vor ein paar Jahren ganz auf indische Gäste eingestellt. Allerdings nur im Sommer. Im Winter funktioniert das gehobene Hotel als All-inclusive-Betrieb mit Gästen aus der Schweiz, Deutschland, Holland,

Wieso bleibt das Hotelzimmer Nummer 4 bei chinesischen Touristengruppen immer leer? Ganz einfach: In China gilt die Zahl vier als Unheilsbringer. Mit dem Wissen solcher kleiner Details kann man bei den Gästen aus Asien einen Pluspunkt verbuchen. Mehr Details zu chinesischen Gästen im Kasten rechts (Achtung: Link eins zu eins abschreiben). Das 9. Symposium in Luzern fand bei den Teilnehmern grossen Zuspruch. Die Hotel & Gastro Union überlegt sich, solche Workshops weiterzuführen. Eventuell sogar als regionale Veranstaltungen.

SERVICE Wissenswertes zu chinesischen und indischen Gästen gibt es in den von Schweiz Tourismus publizierten Broschüren «Inder zu Gast in der Schweiz» und «Hallo China». Erstere kann bei ST bestellt werden. Die Anleitung zum Umgang mit Chinesen aus dem Jahr 2004 ist als Download im Internet präsent. Zu den russischen Gästen gibt es bisher keinen Ratgeber für Hoteliers. Infos und Bestellung: Schweiz Tourismus Tödistrasse 7, Postfach 8027 Zürich Telefon: 044 288 11 11 www.myswitzerland.com Link Chinesen: www.hotelleriesuisse.ch/doc/doc_download.cfm? uuid=E25A4F551143DAD154429 6C3BAC83F08&&IRACER_AUTOLINK&&

Basler Schiffe Littauer Hotel Berner Turm Krienser Plus Verkauf der BPG-Flotte

Wiedereröffnung

Aussichtsturm geplant

Arbeitslosenprojekt

Die Rheinflotte in Basel wird privatisiert. Der Verkauf kommt schneller als erwartet. 2006 hat der Grosse Rat von Basel beschlossen, die Personenschifffahrts-Gesellschaft (BPG) Ende 2009 zu verkaufen oder als verbleibende Staatsreederei auf eine neue rechtliche Basis zu stellen. Früher als geplant sucht die Regierung nun einen Käufer für die BPG. Bis Mitte November können Interessierte ein Richtgebot abgeben. Noch vor Weihnachten will die Basler Exekutive entscheiden und schon Anfang 2008 könnten die Schiffe unter «neuer Flagge» in den Rhein stechen. Mit verkauft wird übrigens auch das Restaurant Dreiländereck, welches an verkehrsgünstiger Lage an der Westquaistrasse liegt. aa

Vor einem Jahr ist das Hotel Thorenberg im luzernischen Littau abgebrannt. Jetzt feiert es seine Wiedereröffnung. Wie ein Phönix aus der Asche feiert das Hotel Thorenberg in Littau die Auferstehung. Das Haus ist vor gut 51 Wochen den Flammen zum Opfer gefallen. Grosse Teile des Gebäudes wurden durch die Flammen und teilweise auch durch das Löschwasser der Feuerwehr zerstört. Bis heute konnten die Behörden die Brandursache nicht klären. Die Ermittlungen wurden vorläufig eingestellt.

Im Berner Seeland soll ein 40 Meter hoher Aussichtsturm Tagestouristen anlocken. Der Frienisberg in der Gemeinde Seedorf ist ein schönes Fleckchen Erde. Vor einem erstreckt sich das Seeland in seiner ganzen Pracht. Bei gutem Wetter ist die Sicht überwältigend. Nun will die Gemeinde Seedorf diese Sicht noch verbessern, beziehungsweise erhöhen. Sie plant, auf dem höchsten Punkt des Frienisbergs einen 40 Meter hohen Aussichtsturm zu bauen. Die Holzkonstruktion soll mehr Tagestouristen aus dem nahe gelegenen Bern anlocken.

Das Hotel-Restaurant Sonnenberg in Kriens ist ein besonderer Betrieb. Er wird von Sozialhilfebezügern geführt. Seit Anfang Mai arbeiten Sozialhilfebezüger unter der Leitung des Vereins «The Büez» im Sonnenberg. Dort bereiten sie sich auf eine Wiedereingliederung in die Arbeitswelt vor. Das Projekt ist bisher sehr erfolgreich. Seit Mai fanden 20 der insgesamt 72 im Hotel-Restaurant Sonnenberg tätigen Langzeitarbeitslosen wieder eine reguläre Arbeitsstelle.

Wer schippert 2008 über den Rhein?

Seite 9

Brand als Chance Nicht eingestellt hat das Hotel Thorenberg seinen Betrieb. Ganz im Gegenteil. Nach dem ersten Schock verstanden Lustenbergers, die das Lokal als Familienbetrieb führen, den Brand als Chance. Auf Kosten der ehemaligen Kegelbahn entstand eine gemütliche Lounge. Auch die Anzahl der Hotelzimmer wurde auf heute 19 Doppelzimmer, ein Appartement und eine Suite erhöht. Ebenfalls neu ist ein Bankett- und Meetingsaal für rund 100 Gäste. Für den Neuanfang des Thorenbergs hat die Familie Lustenberger rund 250 000 Franken Eigenkapital investiert. aa

Vorbild Röthenbach Die Seeländer haben sich die Idee des Holzturms im Emmental abgeschaut. Dort, in Röthenbach, wurde auf dem Aussichtspunkt Chuderhüsi 1998 ein Holzturm (Foto) gebaut. Er brannte 2001 ab und wurde ein Jahr später wieder aufgebaut. Die Kosten von 250 000 Franken wurden ausschliesslich durch Spenden gedeckt. Ein Ziel, das man auch im Seeland verfolgt. aa

Laufzeit verlängert Dieser Erfolg hat die Verantwortlichen veranlasst, das Ausbildungsund Sozialprojekt zu verlängern. Ursprünglich war es bis zum 30. April 2008 befristet. Der Betrieb wird sicher noch drei Jahre in diesem Rahmen weiterlaufen. Neuerdings bietet der Gastrobetrieb in Kriens auch drei Lehrstellen an. Diese sind für Menschen gedacht, die in anderen Betrieben keine Lehrstelle gefunden haben. Das Engagement wurde durch das Sponsoring einer Bank möglich. Der Sonnenberg macht also seinem Namen alle Ehre und bringt Licht in diverse dunkle Schicksale.aa

Das Hotel Bernina in Samedan will künftig im Luxussegment agieren. Um dieses Ziel zu erreichen und zu finanzieren, sollen in den beiden obersten Geschossen des Gebäudes sieben Wohnungen entstehen. Mit dem Verkauf dieses Wohnraums will der italienische Besitzer des Hotels die zurzeit laufenden Umbauarbeiten finanzieren. Diese belaufen sich auf rund 15 Millionen Franken. Da der Bauunternehmer aus Apulien im Juli seine Schriften in Samedan hinterlegt hat, ist der Verkauf von (Zweit-)Wohnungen gemäss geltendem Freizügigkeitsabkommen kein Problem. Die Gemeinde Samedan will den Italiener allerdings verpflichten, den Hotelbetrieb aufrechtzuerhalten. Andernfalls will sie das Umnutzungsgesuch nicht bewilligen.

Hotel Eden, Rheinfelden

Sanierung für 2,3 Millionen Franken Das Hotel Eden im Park in Rheinfelden ist in den vergangenen Monaten gründlich saniert worden. Ne-

ben einer neuen Fassade, einem modernen Lift und einer modernen Heizung wurde auch das Bad mit einer Sauna und einem Dampfbad veredelt. Insgesamt investierten die Verantwortlichen 2,3 Millionen Franken. Um nicht nur den Körper der Gäste anzusprechen, sollen künftig im Eden Lesungen stattfinden.

Zürcher Tourismus

Internetseite für Englischsprachige Mit einer neuen englischsprachigen Webseite unterstreicht Zürich (Foto) sein internationales Flair. Die Internetseite ist vor allem für die anglosächsische Bevölkerung Zürichs gedacht und bietet neben kulturellen auch gastronomische Informationen an. Wo essen? Wo trinken? Und wenn einmal Besuch aus Übersee in der Stadt ist, gibt es auch Hinweise auf den richtigen Beherbergungsbetrieb. www.outandabout.ch


■ Hotellerie & Tourismus

Donnerstag, 25. 10. 2007 ■ Nr. 43

GastroJournal

Andere Gäste,andere Sitten

CHECK IN SchweizDirekt

Für kleine und mittlere Hotels

Auf Gäste aus fremden Ländern muss man sich einstellen. Am neunten Symposium des Berufsverbands Hotelempfang der Hotel & Gastro Union trimmten sich 60 junge Fachleute für künftige Gäste aus Russland, Indien und China.

In Kürze präsentiert sich SchweizDirekt mit einem neuen Internetauftritt und einer integrierten Buchungsmaschine. Vorteile sind unter anderem die einmalige Pflege der Hoteldaten und die Präsenz auf über 300 Websites. Mitmachen lohnt sich auf jeden Fall. Infos: Telefon: 0848 377 111 Mail: schweizdirekt@gastrosuisse.ch www.schweizdirekt.ch

BEAT HUGI UND ANDREJ ABPLANALP 2006 verbuchte die Schweizer Hotellerie über 300 000 Logiernächte von Touristen aus Russland. Auch die indischen (ca. 280 000) und chinesischen Gäste (über 150 000) besuchten unser Land im letzten Jahr gerne. Für 2007 sehen die Logiernächtezahlen aus diesen drei Märkten noch besser aus. Die Gäste aus diesen Ländern bedürfen allerdings einer gewissen Pflege. Ohne sich auf sie einzulassen, kann das Verhältnis schwierig werden. Das hat Schweiz Tourismus frühzeitig erkannt und im März eine Broschüre zum Umgang mit indischen Gästen herausgegeben (GJ berichtete).

Kein russisches Danke Die Hotel & Gastro Union hat sich nun des Themas angenommen und an ihrem 9. Symposium des Berufsverbands Hotelempfang in Luzern mit Referaten und Workshops den Umgang mit Gästen aus Russland, Indien und China thematisiert. «Der Russe bedankt sich generell nicht», betonte Andy Denk, Butler im Bad Ragazer Grand Hotel Quellenhof. Das Haus gilt in Russland als Schweizer Topadresse und wird dementsprechend oft von Gästen aus dem Osten frequentiert. Dieses sich nicht bedanken hätte jedoch nichts mit mangelndem Respekt zu tun. «Russi-

A LA MINUTE Russen, Inder und Chinesen sind für die Schweizer Hotellerie interessante Gäste. Allerdings müssen sich Gastgeber und Personal auf die neue Kundschaft und ihre Gepflogenheiten einstellen.

Hotel Bernina, Samedan

P. GRUNDER

Mit Wohnungen Hotel stärken

Inder wollen auch im Ausland heimische Speisen verzehren. Stimmt das Angebot nicht, ist bald fertig lustig! sche Gäste zeigen ihren Respekt durch ihr Interesse und ihr Konsumverhalten», fügte Denk an. Schlecht sei, sich bei Gästen aus dem ehemaligen Zarenreich anzubiedern oder unterwürfig aufzutreten. Diese erwarten laut Denk nämlich auch von Hotelangestellten ein stolzes Auftreten.

Grossbritannien und den USA. Das halbjährlich wechselnde Nutzungskonzept hat sich für das Hotel Terrace gelohnt. Rund 15 000 Inder pilgern jährlich zu Peter Edler nach Engelberg. Klar also, dass im Sommer sieben indische Köche die TerraceKüche bevölkern.

Indisches Kochen im Zimmer

Chinesische Abneigung gegen die 4

Bei den indischen Hotelgästen liegt der Knackpunkt weniger im Stolz der Angestellten denn vielmehr in der Küche. Einerseits wollen sie auch in ihren Ferien nicht auf indische Speisen verzichten, andererseits möchten viele Gäste aus Indien in ihren Hotelzimmern kochen. Das ist im Hotel Terrace in Engelberg kein Problem. Das Haus mit Direktor Peter Edler hat sich bereits vor ein paar Jahren ganz auf indische Gäste eingestellt. Allerdings nur im Sommer. Im Winter funktioniert das gehobene Hotel als All-inclusive-Betrieb mit Gästen aus der Schweiz, Deutschland, Holland,

Wieso bleibt das Hotelzimmer Nummer 4 bei chinesischen Touristengruppen immer leer? Ganz einfach: In China gilt die Zahl vier als Unheilsbringer. Mit dem Wissen solcher kleiner Details kann man bei den Gästen aus Asien einen Pluspunkt verbuchen. Mehr Details zu chinesischen Gästen im Kasten rechts (Achtung: Link eins zu eins abschreiben). Das 9. Symposium in Luzern fand bei den Teilnehmern grossen Zuspruch. Die Hotel & Gastro Union überlegt sich, solche Workshops weiterzuführen. Eventuell sogar als regionale Veranstaltungen.

SERVICE Wissenswertes zu chinesischen und indischen Gästen gibt es in den von Schweiz Tourismus publizierten Broschüren «Inder zu Gast in der Schweiz» und «Hallo China». Erstere kann bei ST bestellt werden. Die Anleitung zum Umgang mit Chinesen aus dem Jahr 2004 ist als Download im Internet präsent. Zu den russischen Gästen gibt es bisher keinen Ratgeber für Hoteliers. Infos und Bestellung: Schweiz Tourismus Tödistrasse 7, Postfach 8027 Zürich Telefon: 044 288 11 11 www.myswitzerland.com Link Chinesen: www.hotelleriesuisse.ch/doc/doc_download.cfm? uuid=E25A4F551143DAD154429 6C3BAC83F08&&IRACER_AUTOLINK&&

Basler Schiffe Littauer Hotel Berner Turm Krienser Plus Verkauf der BPG-Flotte

Wiedereröffnung

Aussichtsturm geplant

Arbeitslosenprojekt

Die Rheinflotte in Basel wird privatisiert. Der Verkauf kommt schneller als erwartet. 2006 hat der Grosse Rat von Basel beschlossen, die Personenschifffahrts-Gesellschaft (BPG) Ende 2009 zu verkaufen oder als verbleibende Staatsreederei auf eine neue rechtliche Basis zu stellen. Früher als geplant sucht die Regierung nun einen Käufer für die BPG. Bis Mitte November können Interessierte ein Richtgebot abgeben. Noch vor Weihnachten will die Basler Exekutive entscheiden und schon Anfang 2008 könnten die Schiffe unter «neuer Flagge» in den Rhein stechen. Mit verkauft wird übrigens auch das Restaurant Dreiländereck, welches an verkehrsgünstiger Lage an der Westquaistrasse liegt. aa

Vor einem Jahr ist das Hotel Thorenberg im luzernischen Littau abgebrannt. Jetzt feiert es seine Wiedereröffnung. Wie ein Phönix aus der Asche feiert das Hotel Thorenberg in Littau die Auferstehung. Das Haus ist vor gut 51 Wochen den Flammen zum Opfer gefallen. Grosse Teile des Gebäudes wurden durch die Flammen und teilweise auch durch das Löschwasser der Feuerwehr zerstört. Bis heute konnten die Behörden die Brandursache nicht klären. Die Ermittlungen wurden vorläufig eingestellt.

Im Berner Seeland soll ein 40 Meter hoher Aussichtsturm Tagestouristen anlocken. Der Frienisberg in der Gemeinde Seedorf ist ein schönes Fleckchen Erde. Vor einem erstreckt sich das Seeland in seiner ganzen Pracht. Bei gutem Wetter ist die Sicht überwältigend. Nun will die Gemeinde Seedorf diese Sicht noch verbessern, beziehungsweise erhöhen. Sie plant, auf dem höchsten Punkt des Frienisbergs einen 40 Meter hohen Aussichtsturm zu bauen. Die Holzkonstruktion soll mehr Tagestouristen aus dem nahe gelegenen Bern anlocken.

Das Hotel-Restaurant Sonnenberg in Kriens ist ein besonderer Betrieb. Er wird von Sozialhilfebezügern geführt. Seit Anfang Mai arbeiten Sozialhilfebezüger unter der Leitung des Vereins «The Büez» im Sonnenberg. Dort bereiten sie sich auf eine Wiedereingliederung in die Arbeitswelt vor. Das Projekt ist bisher sehr erfolgreich. Seit Mai fanden 20 der insgesamt 72 im Hotel-Restaurant Sonnenberg tätigen Langzeitarbeitslosen wieder eine reguläre Arbeitsstelle.

Wer schippert 2008 über den Rhein?

Seite 9

Brand als Chance Nicht eingestellt hat das Hotel Thorenberg seinen Betrieb. Ganz im Gegenteil. Nach dem ersten Schock verstanden Lustenbergers, die das Lokal als Familienbetrieb führen, den Brand als Chance. Auf Kosten der ehemaligen Kegelbahn entstand eine gemütliche Lounge. Auch die Anzahl der Hotelzimmer wurde auf heute 19 Doppelzimmer, ein Appartement und eine Suite erhöht. Ebenfalls neu ist ein Bankett- und Meetingsaal für rund 100 Gäste. Für den Neuanfang des Thorenbergs hat die Familie Lustenberger rund 250 000 Franken Eigenkapital investiert. aa

Vorbild Röthenbach Die Seeländer haben sich die Idee des Holzturms im Emmental abgeschaut. Dort, in Röthenbach, wurde auf dem Aussichtspunkt Chuderhüsi 1998 ein Holzturm (Foto) gebaut. Er brannte 2001 ab und wurde ein Jahr später wieder aufgebaut. Die Kosten von 250 000 Franken wurden ausschliesslich durch Spenden gedeckt. Ein Ziel, das man auch im Seeland verfolgt. aa

Laufzeit verlängert Dieser Erfolg hat die Verantwortlichen veranlasst, das Ausbildungsund Sozialprojekt zu verlängern. Ursprünglich war es bis zum 30. April 2008 befristet. Der Betrieb wird sicher noch drei Jahre in diesem Rahmen weiterlaufen. Neuerdings bietet der Gastrobetrieb in Kriens auch drei Lehrstellen an. Diese sind für Menschen gedacht, die in anderen Betrieben keine Lehrstelle gefunden haben. Das Engagement wurde durch das Sponsoring einer Bank möglich. Der Sonnenberg macht also seinem Namen alle Ehre und bringt Licht in diverse dunkle Schicksale.aa

Das Hotel Bernina in Samedan will künftig im Luxussegment agieren. Um dieses Ziel zu erreichen und zu finanzieren, sollen in den beiden obersten Geschossen des Gebäudes sieben Wohnungen entstehen. Mit dem Verkauf dieses Wohnraums will der italienische Besitzer des Hotels die zurzeit laufenden Umbauarbeiten finanzieren. Diese belaufen sich auf rund 15 Millionen Franken. Da der Bauunternehmer aus Apulien im Juli seine Schriften in Samedan hinterlegt hat, ist der Verkauf von (Zweit-)Wohnungen gemäss geltendem Freizügigkeitsabkommen kein Problem. Die Gemeinde Samedan will den Italiener allerdings verpflichten, den Hotelbetrieb aufrechtzuerhalten. Andernfalls will sie das Umnutzungsgesuch nicht bewilligen.

Hotel Eden, Rheinfelden

Sanierung für 2,3 Millionen Franken Das Hotel Eden im Park in Rheinfelden ist in den vergangenen Monaten gründlich saniert worden. Ne-

ben einer neuen Fassade, einem modernen Lift und einer modernen Heizung wurde auch das Bad mit einer Sauna und einem Dampfbad veredelt. Insgesamt investierten die Verantwortlichen 2,3 Millionen Franken. Um nicht nur den Körper der Gäste anzusprechen, sollen künftig im Eden Lesungen stattfinden.

Zürcher Tourismus

Internetseite für Englischsprachige Mit einer neuen englischsprachigen Webseite unterstreicht Zürich (Foto) sein internationales Flair. Die Internetseite ist vor allem für die anglosächsische Bevölkerung Zürichs gedacht und bietet neben kulturellen auch gastronomische Informationen an. Wo essen? Wo trinken? Und wenn einmal Besuch aus Übersee in der Stadt ist, gibt es auch Hinweise auf den richtigen Beherbergungsbetrieb. www.outandabout.ch


■ Gastro-Ideen

Seite 12 GastroJournal

Absolut Vodka

Ausbruch des Discofiebers

Donnerstag, 25. 10. 2007 ■ Nr. 43

The Master of Tequila Francisco Alcaraz ist eine lebende Legende. Tequila-Liebhaber kommen an diesem Namen nicht vorbei. GastroJournal hat den Mexikaner getroffen.

Zu Weihnachten lanciert Absolut Vodka zum dritten Mal eine limitierte Edition für die Schweiz. Die Absolut Disco erinnert an die glorreichen Tanzparties, an die rauschenden Feste und die nicht immer geliebte, aber stets bewunderte Discokugel, die sich Abend für Abend drehte. Man erinnere sich nur an die geschlossenen Runden und die störenden Lichtpunkte, welche immer genau die Stellen beleuchteten, die man gerne im Dunklen gelassen hätte. Vielleicht fallen einem diese Erinnerungen bei einem Schluck Absolut Vodka noch besser ein. Infos: www.dettling-marmot.ch

Sinalco-Award 2007

And the Winner is ... Auch in diesem Jahr wurden die besten und kreativsten Promotoren des Traditionsgetränks Sinalco gesucht – und gefunden. Das Sinalco-GastroTeam 2007 kommt aus Oberburg im Kanton Bern und betreut das Vereinslokal des

Er sieht aus wie ein mexikanischer Pistolero aus einem Sergio-Leone-Western (Spiel mir das Lied vom Tod, für eine Hand voll Dollar, Todesmelodie ...). Doch Francisco Alcaraz’ Arbeitsausrüstung bringt seinem Umfeld nicht den Tod. Ganz im Gegenteil. Seine Arbeitsgeräte und die daraus entstehenden Produkte bescheren uns sehr angenehme Momente. Der 61-Jährige ist nämlich Tequilahersteller.

Ein Hauch von Mexiko Seit 1989 arbeitet Francisco Alcaraz für die Patrón Spirits Company mit Sitz in Las Vegas, die im selben Jahr gegründet wurde. Die Firma hat sich seit Beginn zum Ziel gesetzt, den weltweit besten Tequila zu produzieren. Ein Tequila, der nach Mexiko schmeckt, nach Leidenschaft und nach Sonne. Ein Tequila, der die Glieder des Körpers in eine wohlige Schwere fallen lässt. Ein Tequila, von dem man auch am Tag danach noch schwärmt. Das ist Patrón gelungen. Und wie!

Der Tequila-Inspektor Massgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat Francisco Alcaraz. Der Fussballfan arbeitet seit 1968 in der Tequilabranche. Angefangen hat er als staatlicher Tequila-Inspektor. Nach zwei Jahren und unzähligen Kontrollen wechselte Alcaraz von der prüfenden in die produzierende Berufsgattung und aus dem Beamtentum in die Privatwirtschaft. Er stellte

Leibgetränk der Stars

Sein Leben ist der Tequila: Produzenten-Legende Francisco Alcaraz. Patrón Tequila. Es gibt sogar amerikanische Rapper, die ein Loblied auf Alcaraz’ Getränk singen.

Das Herz von Patrón Davon lässt sich der Mexikaner jedoch nicht beeindrucken. Sein Einsatz wäre der gleiche, würde er nur für sich und seine Freunde produzieren. «Die Herstellung von Tequila braucht viel Gefühl und Herz», sagt Francisco Alcaraz. Von beidem hat der 61-Jährige ge-

nug, ist er doch das eigentliche Herzstück von Patrón Spirits. Und wie in Sergio Leones Western die Revolverhelden, sucht auch er die Entspannung dort, wo man sie nicht erwarten würde: Zusammen mit seiner Frau umsorgt er eine BonsaiZucht im eigenen Garten. Infos und Verkauf: Studer & Co AG, Distillerie Freiheim Postfach 179 6182 Escholzmatt www.distillery.ch

Weinangebot ganz neu aufgetischt gleichnamigen Fussballclubs. Während drei Monaten liess das Hüttli-Team rund um Jörg Jakob seiner Kreativität freien Lauf: «Von Soccer & Sound» übers Juniorenturnier, der Behinderten-Euro 2007 bis zum eigens komponierten SinalcoRap – die Kult-Brause sorgte rund um Oberburg für Furore. Info: www.unidrink.ch

Mitmachen und gewinnen

Lukrativer Wettbewerb Der Internet-Wettbewerb 2007 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser ist in vollem Gange. Wieder dürfen Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Monat für Monat Fragen beantworten, die nicht allzu schwer zu lösen sind. Trotzdem wartet jeden Monat als Belohnung ein Gutschein der Schweizerischen Gilde etablierter Köche im Wert von je 200 Franken. Das heisst: Die Gewinnerin oder der Gewinner darf in einem der rund 300 Gilde-Gastbetriebe einkehren und für den entsprechenden Betrag genussvoll konsumieren. Die Sache ist wirklich ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch

Cash&Carry Angehrn hat an seinen acht Standorten seine Weinwelt neu ausgerichtet Cash&Carry Angehrn hat an seinen acht Standorten in der Deutschschweiz die «Angehrn-Weinwelt» neu ausgerichtet. Zugunsten einer Optimierung der Kundenwünsche bietet Cash&Carry Angehrn neu in sämtlichen acht Standorten Jahrgangsweine in den 75/70 cl Flaschen auch einzeln zum

Verkauf an. Die Einteilung der Weine wurde zudem neu überdacht und nach Ländern und Regionen geordnet. Jahrgangsweine sind im Karton, Kleingebinde im Harass und Tafelweine separat im Regal platziert. Dank Neugliederung erhält der Profi aus der Gastronomie sofort eine Übersicht über das ganze Angebot eines

Bücher für Profis Christophe Moret, Chefkoch des Pariser 3-SterneRestaurants Plaza Athénée, und Francesco Berardinelli, Berater in der Gruppe Alain Ducasse, vereint neben der Begeisterung für den höchst dekorierten Koch der Welt eine weitere Leidenschaft: Pasta. Aus diesem Grund hat das Autorenduo das hochwertige Buch Pasta de Luxe verfasst, das im Stuttgarter Matthaes Verlag erschienen ist. Die beiden verarbeiten im Buch 160 elegante Rezepte der modernen Pasta-Küche.

Übersichtlich aufgeteilt: bei CCA

Produzenten. Das heisst: Rot-, Weiss- und Roséweine werden zusammen präsentiert. Die CCA-Weinwelt, die bei den Profis in der Gastronomie sehr beliebt ist, verfügt jetzt über mehr als 300 Varietäten vom Tafel- bis zum Spitzenwein. So findet man bei CCA auch keine überlagerten Weine. Info: www.ccangehrn.ch

Skistars bei Rivella

BUCHTIPP

Sie beweisen auch, dass Pasta sich mit verschiedensten Zutaten kombinieren lässt und zu jedem Gang eines grossen Menüs passen kann. In Kürze wird dieses Buch für jeden Liebhaber und Profi unentbehrlich sein. Es ist für Fr. 72.50 zu haben und kann direkt bestellt werden. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax: 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch

Kadi Mini-Snack-Linie

Jetzt kommt der Rösti-Snack Die im Sommer lancierten Mini- Snacks von Kadi erhalten Zuwachs durch den originellen Rösti-Snack. Diesen gibt es in den Varianten Fondue, Spinat und Caprese. Der Vorteil auch

für eine kleine Destillerie in Atotonilco, El Alto, Jalisco Tequila her. Der Ort liegt in den mexikanischen Highlands. Diese Gegend gilt als Wiege des Tequilas. Hier wachsen die besten Agaven, welche den Grundstoff für das weltweit bekannte und beliebte Getränk liefern. Von Jahr zu Jahr verbesserte Francisco Alcaraz seine Techniken, tüftelte an neuen Geschmacksrichtungen herum und begann schliesslich, sein Wissen an andere weiterzugeben. Er wurde immer bekannter und betreute mehrere Firmen als Berater. «Eine Zeit lang waren es gleichzeitig sieben Unternehmen», erinnert sich der 61-Jährige.

1989 kam es dann zur schicksalshaften Begegnung mit zwei Amerikanern. Martin Crowley und John Paul DeJoria, Mitbegründer und CEO der weltweit bekannten Haarkosmetik-Linie Paul Mitchell, waren auf der Suche nach dem perfekten Tequila. Eine Suche, welche sie automatisch zu Francisco Alcaraz führen musste. Die drei Männer beschlossen eine Zusammenarbeit und noch im selben Jahr stellten der Mexikaner und seine Leute 1000 Kisten feinsten Tequila her. Seither geht es mit Patrón steil bergauf. Die Spirituosen, welche zu 100 Prozent aus Agaven hergestellt werden, erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Stars aus dem Musik- und Showbusiness schwören auf

IN KÜRZE

Langjährige Partnerschaft honoriert Schon seit 30 Jahren ist Rivella Partnerin von SwissSki und damit ein wichtiger Sponsor an Weltcuprennen, Olympischen Spielen und an Weltmeisterschaften. Jetzt waren die Skistars bei Rivella zu Gast. Wer schon so lange als offizieller Getränke-Sponsor aktiv ist, verdient es tatsächlich, dass die Schweizer Skistars einmal mit einer persönlichen Aufwartung Danke sagen. Das taten die neuen Schweizer Skistars indem Rivella Gastgeberin zum Auftakt der kommenden Skisaison sein durfte. Die Gelegenheit des Besuchs in Rothrist wurde genützt, indem die Bevölkerung die Sportidole hautnah erleben durfte. Diese präsentierten sich im neuen Outfit der kommenden Saison und gaben allen aufmarschierten

Fans gewünschte Autogramme. Zum Auftakt der Rivella Family Contest-Serie 07/08 konnten sich Familien auf dem Firmengelände beim Harassenklettern, Skilauf-Parcours und weiteren witzigen Disziplinen messen. Der besondere Anlass freute Franz Rieder, CEO der Rivella AG, besonders: «Wir verdanken nicht zuletzt SwissSki, dass Rivella heute das Sportlergetränk schlecht- Das Kader von Swisshin ist.» Ski neu eingekleidet.

für Profis: Der Rösti-Snack kann zusammen mit den anderen Mini-Snack-Produkten gleichzeitig zubereitet werden. Nach den Produkten Mini Samosa, Empinadas, Paprinos sowie Mini-Frühlingsrollen bringt Kadi den Rösti-Snack auf den Markt. Als knusprige Basis für den neuen Snack wird die traditionelle Schweizer Rösti verwendet und mit den drei feinen Füllungen Fondue (Moité-Moité), Spinat und Caprese (Tomaten-Mozzarella) kombiniert. Die Mini-Snacks können im Kombi-Steamer bei 190 °C in 9 bis 10 Minuten zubereitet werden. Ob zum Apéro, zum Stehlunch, als Snack zwischendurch oder als Hauptspeise mit Salat – mit den Mini-Snacks von Kadi hat der Gastronom eine schnelle und originelle Antwort auf kulinarische Ansprüche seiner Gäste zur Hand. Infos: www.kadi.ch

NOTIZEN COCA-COLA hat in Peking ein Forschungszentrum eröffnet. Dort soll die Nutzung von chinesischer Kräutermedizin für Getränke untersucht werden. Coca-Cola arbeitet in der asiatischen Metropole zusammen mit der Chinesischen Akademie für Medizin. Der amerikanische Getränkehersteller will die Entwicklung von Getränken vorantreiben, welche etwas zum menschlichen Wohlbefinden beitragen. Der Konzern weist für das dritte Quartal 2007 einen Reingewinn von 1,65 Milliarden US-Dollar aus. HEINEKEN UND CARLSBERG planen die gemeinsame Übernahme des britischen Unternehmens Scottish & Newcastle. Die beiden Bierproduzenten aus den Niederlanden und aus Dänemark wollen das Unternehmen aus Edinburgh untereinander aufteilen. Während Heineken die britischen und europäischen Aktivitäten von Scottish & Newcastle übernehmen will, würde Baltic Beverages Holding an Carlsberg fallen. Der Übernahmepreis liegt bei rund 13,4 Milliarden Euro. EMMI: Der Luzerner Milchverarbeiter Emmi treibt die Zusammenlegung der Produktionsstandorte Thun und Langnau im Emmental voran. Eben erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Produktionsgebäude in Langnau. Emmi will bis spätestens Ende 2009 die Produktion von Fondue, Schmelz- und Frischkäse in Langnau konzentrieren. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Produktion von Thun schrittweise ins Emmental verlegt. Die Investitionen in den Standort Langnau betragen 30 Millionen Franken.


Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales

Jeudi, 25. 10. 2007 No 43

Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève

HEBDOMADAIRE

Travail systématique

Nouveau site pour Suisse en direct Avis aux petits et moyens établissements hôteliers: Suisse en direct recevra sous peu un nouveau site Internet avec un outil de réservation intégré à l’adresse www.suisse directe.ch. Un avantage parmi tant d’autres consiste en l’entretien unique des données hôtelières et la présence sur trois cents sites Web. Il vaut donc la peine de participer! Plus d’informations: téléphone 0848 377 111 schweizdirekt@gastrosuisse.ch.

Après les élections, le directeur de GastroSuisse Florian Hew fait le point sur la situation politique.

Au cours des dernières années, GastroSuisse a effectué un travail politique plus systématique et intensifié ses efforts en la matière. Dans les salles des pas perdus du Palais fédéral, nous sommes connus et fréquemment présents. De nombreux parlementaires nous soutiennent, connaissent nos préoccupations et ont pu faire progresser nos revendications durant la dernière législature. Ce réseau très étendu auprès de parlementaires de divers bords qui s’engagent en faveur des intérêts de l’hôtellerierestauration dans des formations de composition ad hoc, a permis de compenser, au moins partiellement, le manque de représentation directe. Dans ce contexte, le travail systématique dans les coulisses et des interventions ciblées sur des sujets intéressant l’hôtelle-

A LA MINUTE GastroSuisse a besoin d’un soutien politique au Parlement fédéral.

rie-restauration sont aussi importants. Il y a des années, l’assemblée des délégués a aussi défini, par son fonds politique, la voie à prendre au centre de compétence de Zurich. Nous avons dès lors pu nous concentrer sur ce travail important et essentiel. En jetant un regard sur les quatre dernières années, nous constatons que nous avons obtenu quelques résultats. Nous nous sommes fortement engagés en faveur d’une révision de la taxe sur la valeur ajoutée et contre des projets qui voulaient utiliser la TVA comme un instrument confortable de financement. Nous nous engageons en faveur d’une révision compatible avec l’hôtellerie-restauration de la Loi sur le marché intérieur, pour l’égalité des armes lors de la refonte partielle et anticipée de la Loi sur l’aménagement du territoire, pour une loi nationale raisonnable pour la protection contre la fumée passive et, de manière générale, contre un Etat qui veut de plus en plus imposer à ses citoyens des prescriptions dans le domaine quasi privé.

Fribourg: dix ans de Gruyère AOC

P. GRUNDER

FLORIAN HEW*

A Berne, la branche a besoin d’un soutien politique. GastroSuisse ne peut se désintéresser de l’appartenance de ceux qui siègent au Parlement. Car le Parlement nouvellement élu débattra de nombreux sujets qui touchent de près l’hôtellerie-restauration et le tourisme. Comme par le passé, nous avons besoin d’un soutien politique. Nous aurions aimé saluer un parlementaire au Conseil national issu de nos rangs. Malheureusement, nous n’y sommes pas parvenus.

Nous nous réjouissons beaucoup que de nombreuses personnalités que nous connaissons bien aient réussi leur élection ou réélection. Nous espérons que ces interlocuteurs contribueront, avec le soutien du comité et des sections cantonales, à créer de futures conditions cadres supportables pour l’hôtellerie-restauration et le tourisme. *Florian Hew, dr rer.pol. directeur de GastroSuisse

Elections: étonnement,surprise et déception en Suisse romande Frédéric Haenni, président de GastroVaud: «Cette poussée de l’UDC est un résultat étonnant. Bâtie sur des slogans, la campagne de ce parti a porté ses fruits. C’est une réussite qui mérite réflexion. Nous allons vers une polarisation de la politique et je regrette l’érosion du centre droit. Par exemple dans le canton de Vaud où radicaux et libéraux ont perdu un siège. Dans une démocratie, le peuple a forcément rai-

son et c’est à nous de nous adapter. Michel Vuillemin, président de GastroNeuchâtel: «A Neuchâtel, tous les politiques nous ont un peu baladés. Je suis très content que Didier Burkhalter (ndrl: en ballottage pour le Conseil des Etats) soit allé si loin et si haut. En général, les partis du centre perdront un peu de terrain. Nous devrons donc chercher ailleurs des appuis,

essayer l’UDC. Ces élections m’ont surpris: perte radicale dans le canton de Vaud, poussée de l’UDC dans le Jura et le canton de Genève... Les restaurateurs ne se sont pas mobilisés. Même pas à Berne pour Klaus Künzli. Beaucoup de nos membres ne s’engagent pas dans des besoins existentiels parce qu’ils peinent à survivre. Tobias Zbinden, président de GastroFribourg: «Du point de vue fribourgeois,

nous avons obtenu le résultat attendu avec une majorité bourgeoise, ce qui doit être considéré comme positif. En ce qui concerne l’hôtellerie-restauration, les élections fédérales ont démontré une fois de plus à quel point il est difficile de mobiliser les gens. C’est une déception pour moi que nos membres ne s’engagent plus en faveur de nos préoccupations et de nos gens.» mtpp/pg

ELECTIONS 2007

Un bilan globalement positif du scrutin du week-end passé J’aimerais d’abord profiter de l’occasion pour remercier très chaleureusement tous les participants. Malgré une campagne électorale engagée et marquante, je ne suis pas parvenu à obtenir dans le canton de Berne un mandat au Conseil national ni même une des places parmi les premiers viennent ensuite. Dans le cadre national, nous pouvons cependant tirer un bilan globalement positif: le camp bourgeois sort renforcé de ces élections. Mais il reste un grand motif d’amertume: l’hôtellerie-restauration est

toujours largement absente de la scène politique nationale et, globalement, l’hôtellerie-restauration n’y aura toujours pas la place qui devrait lui revenir. C’est d’autant plus regrettable que l’artisanat aurait les moyens d’assurer une forte représentation. La retenue en partie compréhensible de s’exposer semble rester importante et le résultat du scrutin est, en quelque sorte, la sanction pour cette retenue. Je tire comme leçon de ces élections qu’à l’avenir, l’engagement sera plus

demandé que jamais et que nous, qui sommes des artisans, devons occuper le terrain avec davantage d’engagement et avec des sujets. Personnellement, la concentration sur mon mandat au Parlement bernois m’ouvre la possibilité de me libérer davantage pour cet engagement et pour la création politique. Klaus Künzli président central de GastroSuisse

L’Interprofession du Gruyère a fêté ses dix ans avec plus de 3000 personnes, membres de la filière de production du Gruyère AOC, à Espace Gruyère à Bulle. «Vu le travail fourni pour mettre sur pieds les stands, cela aurait sans doute valu la peine d’organiser dans la foulée une journée portes ouvertes pour le public», a dit devant la presse le directeur de l’Interprofession Philippe Bardet. La filière comporte plusieurs stades. Elle commence avec le producteur de lait, le fromager et l’affineur. Viennent ensuite le contrôle de qualité, la gestion des quantités, la promotion de la vente, sans oublier le marketing y inclus à l’étranger. Dans l’immense salle d’Espace Gruyère, tout avait été mis en place pour favoriser la convivialité: buffets, bars et groupe musical avec, bien entendu, des planches de Gruyère, de charcuteries, des tartes aux myrtilles meringuées et crème double... cela va s’en dire!

Neuchâtel: 4e apprenti d’Europe Meilleur apprenti de Suisse romande et du Tessin, le Chaux-de-Fonnier Arnaud Spring avait remporté le Poivrier d’Argent 2006 (photo). A ce titre, il a représenté, la Suisse lors du concours du meilleur apprenti cuisinier d'Europe, qui s’est déroulé à Thonon-Les-Bains, en France. Coaché et soutenu par une équipe du Centre professionnel du Littoral neuchâtelois (CPLN), le cuisinier de 21 ans a été récompensé pour avoir concocté la meilleure entrée. En l’occurrence, des pavés de sandre à la crème. Hélas, au final, Arnaud Spring – qui a fait son apprentissage au restaurant de la Croisette au Locle, chez François Berner (photo à dr.) et a suivi les cours de la filière «Apprentissage-plus» au CPLN – n’a pu accéder qu’à la quatrième place, la faute à un dessert à base de trois chocolats.

IH&RA s’adaptera au droit suisse Des représentants de 33 pays ont assisté, du 20 au 22 octobre, à l’assemblée générale et à diverses séances de commissions de l’organisation hôtelière et de restauration IH&RA, à Amman, capitale de la Jordanie. Ils ont notamment décidé d’adapter les statuts de leur fédération au droit suisse et ont chargé une task force de se pencher sur les cotisations et le poids des votes de chaque catégorie de membres (fédérations nationales, chaînes d’hôtels et de restaurants, membres individuels). Ils devront présenter des propositions au comité d’IH&RA, présidé par Ghassan Aidi. Parmi les personnalités présentes, citons le secrétaire général au tourisme de UNWorld Tourism et le ministre du tourisme jordanien Oussama Dabbas.

IH&RA (g.): Abraham Rosental,Joseph E.Spinnato,Osman Aidi, président Ghassan Aidi,Bruce C.Cotton,Yannick Rouvrais.

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■ Actualité

Jeudi, 25. 10. 2007 ■ No 43

GastroJournal

Des prix et des prestations

page 15

FLASH Registre du commerce

Davantage d’entreprises créées Jamais autant de nouvelles entreprises n’ont été fondées en Suisse après neuf mois. Pas moins de 2648 sociétés ont été inscrites au Registre du commerce à fin septembre, 2,8% de plus qu’un an auparavant. Les faillites de privés ont aussi atteint un niveau record. A l’issue du mois sous revue, la Feuille officielle du commerce (FOSC) a déjà recensé 26 949 inscriptions de nouvelles firmes, en hausse de 7,2% par rapport à fin septembre 2006, a annoncé Creditreform. Selon l’institut de recouvrement de créances et de renseignements économiques, cette valeur n’est inférieure que de 122 unités comparé à toute l’année précédente. Creditreform attend près de 36 000 nouvelles inscriptions pour fin 2007, soit un accroissement de 5% par rapport à 2006. Selon les régions, Zurich (+4,3%), Berne (+3,0%) et la Suisse orientale (+4,1%) ont présenté un net fléchissement en comparaison avec la moyenne helvétique. La Suisse italienne a présenté le plus grand dynamisme en matière de création de nouvelles entreprises, avec une croissance de 19,8%. Parallèlement, les radiations ont grimpé de 12,7% outre Gothard. La Suisse occidentale a aussi enregistré une nette augmentation des créations de nouvelles sociétés (7,4%), comme le nord-ouest du pays (+9,3%) et la Suisse centrale (+8,6%). En ce qui concerne les radiations, 1616 entreprises ont vu leur nom disparaître du Registre du commerce en septembre, soit neuf de plus qu’il y a un an.

FOTOLEA

Grand prix du vin suisse 2007

Les restaurateurs devraient s’efforcer de communiquer non seulement les hausses des prix des produits mais aussi les prestations de qualité qui leur sont liées.

Après des années de prix généralement stables, voici une poussée qui contraint l’hôtellerie-restauration à agir sur un front large. PETER MATHIAS GRUNDER De manière similaire à Heineken, qui a attiré le regard de la branche sur la hausse des prix de la bière, Howeg vient de souligner l’évolution globale des prix: «La relation entre une offre limitée, une forte demande et des coûts plus élevés pour les transports et les emballages conduit à une hausse généralisée des prix des produits.» Un des plus importants fournisseurs de l’hôtellerie-restauration a ainsi résumé la situation dans une lettre adressée à ses clients. Ce qui était régulièrement un sujet traité par GastroJournal au cours des derniers mois, à savoir les produits laitiers et le café en passant par l’énergie, est ainsi devenu quasiment officiel:

«Nous suivons l’évolution avec des sujets mitigés», déclare René Kalt, porte-parole d’Howeg, en expliquant le sentiment dominant. Ce n’est «que correct» d’en informer l’hôtellerierestauration. Les messages concernant la hausse des prix ont atteint, le weekend passé, la presse dominicale alémanique: «Le choc des prix», a titré le journal de boulevard zurichois, et «Alarme dans les bistrots».

A LA MINUTE Une forte poussée des prix attend l’hôtellerie-restauration. Les établissements devraient ouvertement la reporter sur les clients.

Ce signal dramatique accompagné de toute une série de hausses probables de prix, peut être considéré comme un coup de chance du point de vue de la branche: car comme dernier maillon dans la chaîne des prix, le restaurateur passe souvent aux yeux des clients et devant l’opinion publique comme bouc émissaire.

Hausses des prix compréhensibles Lorsque la grande presse helvétique éclaire violemment les hausses de prix, la nécessité de chiffres plus élevés sur le côté droit de la carte des mets devient compréhensible pour tout le monde (voir encadré). «En général, les restaurateurs ne pourront se passer de reporter sur leurs clients les hausses massives des prix réclamés par les fournisseurs», commente aussi Hans Peyer, chef de la politique économique et directeur suppléant de GastroSuisse. «La situa-

tion des rendements difficiles de la plupart des établissements l’exige.» Martin Angehrn, du même partenaire commercial de l’hôtellerierestauration, rappelle un autre point: les hausses inévitables de prix «sont aussi une question de technique de la vente. Il s’agit de parler également des prestations, pas seulement des prix».

SERVICE Les restaurateurs devraient adapter leurs cartes dans la mesure du possible, tant que la poussée des prix est encore un sujet public de discussion. Les hausses de prix devraient être accompagnées d’informations aux clients: d’une part, sur les hausses mais de l’autre aussi sur le travail et la qualité qui se cache derrière les cartes des mets.

Diego Mathier vigneron de l’année Le Valaisan Diego Mathier (photo) a été nommé vigneron de l’année dans le cadre du Grand Prix du Vin Suisse 2007. Produit à Salquenen, son Pinot Noir a reçu le premier prix de sa catégorie, alors que sa Dôle Blanche raflait la deuxième place des rosés. La cave de Pierre & Jean Hutin à Dardagny (GE) s’est vu remettre le Prix Vinissimo grâce à son assemblage de rouges. Le Prix Bio Suisse est revenu au Riesling-Sylvaner de la cave Barbara & Markus Weber d’Erlenbach (ZH). Outre ces trois récompenses, 33 prix ont été remis lors d’un gala à Berne. Quinze prix sont allés à des vins valaisans, quatre à des vaudois, quatre à des tessinois, quatre à des schaffhousois, trois à des genevois, deux à des zurichois et un à un vin thurgovien.

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Jeudi, 25. 10. 2007 ■ No 43

GastroJournal

Des prix et des prestations

page 15

FLASH Registre du commerce

Davantage d’entreprises créées Jamais autant de nouvelles entreprises n’ont été fondées en Suisse après neuf mois. Pas moins de 2648 sociétés ont été inscrites au Registre du commerce à fin septembre, 2,8% de plus qu’un an auparavant. Les faillites de privés ont aussi atteint un niveau record. A l’issue du mois sous revue, la Feuille officielle du commerce (FOSC) a déjà recensé 26 949 inscriptions de nouvelles firmes, en hausse de 7,2% par rapport à fin septembre 2006, a annoncé Creditreform. Selon l’institut de recouvrement de créances et de renseignements économiques, cette valeur n’est inférieure que de 122 unités comparé à toute l’année précédente. Creditreform attend près de 36 000 nouvelles inscriptions pour fin 2007, soit un accroissement de 5% par rapport à 2006. Selon les régions, Zurich (+4,3%), Berne (+3,0%) et la Suisse orientale (+4,1%) ont présenté un net fléchissement en comparaison avec la moyenne helvétique. La Suisse italienne a présenté le plus grand dynamisme en matière de création de nouvelles entreprises, avec une croissance de 19,8%. Parallèlement, les radiations ont grimpé de 12,7% outre Gothard. La Suisse occidentale a aussi enregistré une nette augmentation des créations de nouvelles sociétés (7,4%), comme le nord-ouest du pays (+9,3%) et la Suisse centrale (+8,6%). En ce qui concerne les radiations, 1616 entreprises ont vu leur nom disparaître du Registre du commerce en septembre, soit neuf de plus qu’il y a un an.

J. STEIMEN

Grand prix du vin suisse 2007

Les restaurateurs devraient s’efforcer de communiquer non seulement les hausses des prix des produits mais aussi les prestations de qualité qui leur sont liées.

Après des années de prix généralement stables, voici une poussée qui contraint l’hôtellerie-restauration à agir sur un front large. PETER MATHIAS GRUNDER De manière similaire à Heineken, qui a attiré le regard de la branche sur la hausse des prix de la bière, Howeg vient de souligner l’évolution globale des prix: «La relation entre une offre limitée, une forte demande et des coûts plus élevés pour les transports et les emballages conduit à une hausse généralisée des prix des produits.» Un des plus importants fournisseurs de l’hôtellerie-restauration a ainsi résumé la situation dans une lettre adressée à ses clients. Ce qui était régulièrement un sujet traité par GastroJournal au cours des derniers mois, à savoir les produits laitiers et le café en passant par l’énergie, est ainsi devenu quasiment officiel:

«Nous suivons l’évolution avec des sujets mitigés», déclare René Kalt, porte-parole d’Howeg, en expliquant le sentiment dominant. Ce n’est «que correct» d’en informer l’hôtellerierestauration. Les messages concernant la hausse des prix ont atteint, le weekend passé, la presse dominicale alémanique: «Le choc des prix», a titré le journal de boulevard zurichois, et «Alarme dans les bistrots».

A LA MINUTE Une forte poussée des prix attend l’hôtellerie-restauration. Les établissements devraient ouvertement la reporter sur les clients.

Ce signal dramatique accompagné de toute une série de hausses probables de prix, peut être considéré comme un coup de chance du point de vue de la branche: car comme dernier maillon dans la chaîne des prix, le restaurateur passe souvent aux yeux des clients et devant l’opinion publique comme bouc émissaire.

Hausses des prix compréhensibles Lorsque la grande presse helvétique éclaire violemment les hausses de prix, la nécessité de chiffres plus élevés sur le côté droit de la carte des mets devient compréhensible pour tout le monde (voir encadré). «En général, les restaurateurs ne pourront se passer de reporter sur leurs clients les hausses massives des prix réclamés par les fournisseurs», commente aussi Hans Peyer, chef de la politique économique et directeur suppléant de GastroSuisse. «La situa-

tion des rendements difficiles de la plupart des établissements l’exige.» Martin Angehrn, du même partenaire commercial de l’hôtellerierestauration, rappelle un autre point: les hausses inévitables de prix «sont aussi une question de technique de la vente. Il s’agit de parler également des prestations, pas seulement des prix».

SERVICE Les restaurateurs devraient adapter leurs cartes dans la mesure du possible, tant que la poussée des prix est encore un sujet public de discussion. Les hausses de prix devraient être accompagnées d’informations aux clients: d’une part, sur les hausses mais de l’autre aussi sur le travail et la qualité qui se cache derrière les cartes des mets.

Diego Mathier vigneron de l’année Le Valaisan Diego Mathier (photo) a été nommé vigneron de l’année dans le cadre du Grand Prix du Vin Suisse 2007. Produit à Salquenen, son Pinot Noir a reçu le premier prix de sa catégorie, alors que sa Dôle Blanche raflait la deuxième place des rosés. La cave de Pierre & Jean Hutin à Dardagny (GE) s’est vu remettre le Prix Vinissimo grâce à son assemblage de rouges. Le Prix Bio Suisse est revenu au Riesling-Sylvaner de la cave Barbara & Markus Weber d’Erlenbach (ZH). Outre ces trois récompenses, 33 prix ont été remis lors d’un gala à Berne. Quinze prix sont allés à des vins valaisans, quatre à des vaudois, quatre à des tessinois, quatre à des schaffhousois, trois à des genevois, deux à des zurichois et un à un vin thurgovien.

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■ Restauration

Jeudi, 25. 10. 2007 ■ No 43

GastroJournal

L’ASCO romande revit

EDITORIAL

Les PME encore présentes

Après deux ans d’inactivité, le Groupement romand de l’ASCO a été réanimé avec un nouveau comité qui veut en découdre avec les restrictions d’octroi de permis L.

WEB

FRANCESCO DI FRANCO «Lorsque l’on se mobilise au sein d’une association professionnelle, ce n’est pas pour les honneurs et les petits fours mais parce que nous rencontrons de sérieuses difficultés. Et c’est pour cette raison que nous avons ressuscité le Groupement romand de l’Association suisse des cafésconcerts, cabarets, dancings et discothèques», explique le président fraîchement élu François Gorgerat. En sommeil depuis deux ans suite à la mise en faillite des établissements du président précédent, le Groupement romand s’est reconstitué sous l’impulsion de Jean-Jacques Godio, élu au comité – présidé par François Gorgerat – en qualité de membre consultant. Jean-Claude Puttalaz et Eliane Boemi sont les vice-présidents et Pierre-A. Grigoletto le secrétaire. Le caissier Claude Friedrich est le seul membre du comité précédent à avoir été réélu. Le nouveau président dresse un tableau assez sombre de la profession: «Trois cantons sont maintenant confrontés au retrait de l’octroi de permis L pour les artistes non européennes. Le Valais est sinistré et n’offre plus de vie nocturne digne de ce nom. La situation est déjà dramatique dans le canton de Vaud après l’entrée en vigueur de cette mesure il y a trois mois seulement. Huit établissements sur vingt-cinq sont fermés ou tentent des reconversions aléatoires pour lesquelles ils ne sont pas préparés. Le Jura connaîtra une situation identique à partir du mois de novembre. J’invite donc les heureux exploitants des cabarets des cantons qui maintiennent les permis L à rester vigilants et à nous rejoindre dans notre action», dit le patron du Flirt à Gland (VD), en pensant notamment aux Genevois qui ont dissout leur association régionale. François Gorgerat aimerait bien que les cantons fassent marche arrière, comme Berne. «Mais nous n’avons pas beaucoup d’appuis politiques. Malheureusement, cela laissera des victimes. Pourtant je ne perds pas l’espoir de faire triompher le bon sens», explique le nouveau président.

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Etonnement, surprise, satisfaction ou déception, les sentiments sont multiples dans la branche de l’hôtellerie-restauration au lendemain des élections fédérales. Ainsi le radical vaudois Philippe Haenni (page 13) s’étonne de la poussée de l’Union démocrate du centre. A Neuchâtel, le président Michel Vuillemin s’en dit surpris. Quant au Fribourgeois Tobias Zbinden, il se déclare satisfait que son canton ait conservé une majorité bourgeoise au National mais ne cache pas sa déception face à l’absence de mobilisation des professionnels de l’hôtellerie-restauration. Chez les élus de la Chambre du peuple, l’agriculture est toujours en troisième place avec 24 représentants (un de plus). Deuxième groupe professionnel, les juristes seront 41, soit 10 de plus que précédemment. La catégorie la mieux représentée – 44 sièges, soit près du quart du National – groupe entrepreneurs, commerçants et artisans. Des gens qui sauront défendre les intérêts des PME et, espérons-le, aussi ceux des professionnels de l’hôtellerierestauration. Marie-Thérèse Page Pinto

La survie des établissements de nuit est fortement dépendante du maintien du permis L. PUBLICITE

A LA MINUTE Les Romands de l’ASCO réaniment leur groupement pour contrer une situation dramatique, due au retrait de l’octroi du permis L pour les artistes non européennes.

M O N AV I S Patricia Lafarge-Cretton*

Opération de séduction chez GastroValais

C

ent ans ça se fête! Le centenaire d’une association patronale, les 100 ans de l’Association valaisanne des cafetiers-restaurateurs et hôteliers. Réflexion, bilan, analyse et… action! C’est décidé nous allons marquer le coup, ce sera une visite à tous nos membres, presque deux mille, chaque comité de section va devoir s’organiser. Un sponsor nous offre un cadeau pour chacun, au moins nous n’arriverons pas les mains vides! Notre cheffe marketing concocte un questionnaire d’évaluation pas trop inquisiteur. Notre chef de l’image nous demande une photo-portrait de chaque membre. La tâche paraît bien ardue! Il faut y aller, nos comités s’affairent, on se partage les visites, par région ou par affinité. Pas besoin de sonner à la porte, nous allons chez des cafetiers, les maîtres du recevoir, ceux chez qui la porte est toujours ouverte, où il fait toujours chaud, où il y a toujours à boire et à manger, où l’on peut lire le journal en toute tranquillité. Et ils sont là nos collègues, tous ces patrons, tous ces seigneurs de l’accueil! Ils sont contents de nous voir, ils travaillent beaucoup et n’ont jamais le temps de venir à nos réunions, ils lisent les convocations, ils lisent nos prises de positions, le questionnaire en fait foi! Mais bien peu ont du personnel, ils travaillent seuls bien souvent, conscients du rôle social de leur tâche. Mais alors qu’est ce qu’ils sont contents de nous voir. Eux qui toujours se préoccupent des autres, enfin quelqu’un se penche sur leur sort. Notre opération séduction est réussie. Les photosportraits sont utilisées pour une affiche géante au stand d’hôte d’honneur de la Foire du Valais à Martigny, et comme dans le livre magique «Où est Charlie» de nos enfants, chacun va chercher sa photo. Nous avons vu aussi beaucoup de clients chercher leur patron de bistro! Parce qu’il est vrai, il leur appartient un peu! Opération séduction réussie: c’est quand on se penche sur nous que nous savons que nous existons. *Patricia Lafarge-Cretton Présidente de la section de Saint-Maurice

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■ Hôtellerie & Tourisme

Jeudi, 25. 10. 2007 ■ No 43

GastroJournal

Bien assurer la relève

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FLASH Restauration de bord

Gate Gourmet signe un contrat avec easyJet Gate Gourmet a signé un contrat de pluriannuel avec la britannique easyJet. L’entreprise zurichoise active notamment dans la restauration de bord, assurera la vente des produits détaxés et de nourriture à bord des appareils. L’accord prévoit aussi la fourniture de repas aux équipages, précisent les deux partenaires dans un communiqué. Ils prévoient d’étendre leur collaboration. Le montant du contrat n’a pas été dévoilé. Restructuré et refinancé à hauteur de 600 millions de francs, Gate Gourmet, en mains du fonds américain Texas Pacific Group, a épongé ses dettes. Depuis, le groupe a procédé à plusieurs acquisitions pour constituer un portefeuille de produits et prestations de bord. Le numéro deux mondial du catering aérien emploie 20 000 personnes dans 29 pays et dessert plus de 200 compagnies aériennes. Son chiffre d’affaires s’est monté à 2,4 mia de CHF en 2006.

Horaire d’hiver de Swiss

PHOTOS: M.-TH. PAGE PINTO

Davantage de vols sans escale aussi vers l’aéroport de Genève

Estelle Papaux présente les stages de la promotion de la relève. Ce buffet est l’une des réalisations des jeunes Romands au Classic Hôtel de Leysin.

Après une première expérience réussie l’an dernier à SaasFee, la formule Explorhôtel permet à trois groupes d’adolescents de se familiariser avec les métiers de l’hôtellerie-restauration. Au cours de stages organisés cette année par la promotion de la relève à Leysin, Lugano et Saanen. MARIE-THÉRÈSE PAGE PINTO «La branche de l’hôtellerie-restauration forme quelque neuf mille apprentis par an», indique Estelle Papaux. La responsable de la formation pour la Suisse romande à hotelleriesuisse estime ce nombre insuffisant. Pour permettre à des écoliers approchant de la fin de leur scolarité d’appréhender les professions de la branche dans des conditions réelles, un premier stage d’une semaine a été organisé l’an dernier à SaasFee. Sur les vingt trois participants, quinze ont aujourd’hui de l’intérêt pour l’un des métiers de l’hôtellerie-restauration. Cette année, de jeunes Tessinois et également des Romands sélectionnés sur la base

d’un dossier écrit ont eu la chance de se familiariser aussi avec l’hôtellerie ou la restauration. Outre l’Alpine Lodge de Saanen (pour les Alémaniques), l’hôtel Delfino de Lugano et le Classic Hôtel de Leysin, un hôtel-école de hotelleriesuisse, ont joué le jeu, offrant des stages de cinq jours. A Leysin, l’établissement de Jean-Marc Udriot a accueilli vingt-deux écoliers romands (dont dix-huit jeunes filles) qui n’avaient jamais encore été en contact avec un métier de la branche. Organisé par Nicolas Dévaud, du marketing de la relève en Suisse romande, ce stage a notamment bénéficié de l’intérêt des parents conviés à un repas de gala et de la presse qui a pu constater l’enthousiasme des participants.

Maîtriser les climats Les prévisions météo sont souvent mal interprétées Valais Tourisme espère que l’étude Prévimétéo tirera le frein à ceux qui annoncent des prévisions à long terme souvent pas fiables. Si elles sont mauvaises, ces prévisions génèrent des manques à gagner importants pour le tourisme. Selon l’étude PréviMétéo, présentée la semaine dernière à la HES-SO Valais de Sierre, la marge d’erreur des prévisions mé-

téo aura coûté 5,8 millions de francs aux remontées mécaniques valaisannes pour le seul hiver 2006-2007. Réalisée par l’Institut Economie & Tourisme de la HES-SO Valais, l’étude démontre que les prévisions météo à trois jours et moins sont fiables en moyenne à 81,5 pour cent. Avec cependant des différences régionales. Ainsi, le Valais central, au bénéfice de microclimats, souffre de prévisions trop pessimistes. De plus, une enquête auprès de touristes a révélé que les données sont souvent mal interprétées.

L’exemple de Verbier

Prévimétéo, une étude de la HES-SO Valais.

L’étude Prévimétéo préconise divers moyens de remédier aux carences actuelles. Ainsi, tous les prestataires touristiques auraient intérêt à mieux exploiter leurs sites Internet, à améliorer la communication sur la météo locale. Verbier, l’une des stations analysées dans l’étude, n’en a pas attendu les conclusions pour remédier aux pertes enregistrées (1,1 million de francs pour l’hiver dernier). «La multiplicité des web cames n’est pas suffisante à notre point de vue. Dès le début de décembre, nous diffuserons tous les jours deux minutes de météo locale sur notre site Internet», annonce Eric Balet, directeur des remontées mécaniques de cette station soumise à des conditions météorologiques particulières. mtpp

A LA MINUTE L’hôtellerie-restauration forme quelque neuf mille apprentis par an, un nombre insuffisant. Des stages sont organisés cet automne dans les trois régions linguistiques pour permettre à des jeunes de se familliariser avec les métiers de la branche.

SERVICE La relève devrait préoccuper tous les hôteliers et les restaurateurs pour peu qu’ils aiment leur métier et manifestent des compétences pour transmettre leurs connaissances. GastroSuisse et hotelleriesuisse s’en préoccupent depuis de nombreuses années, notamment par leur présence sur des salons professionnels. La meilleure manière d’intéresser les jeunes est de leur proposer un stage de quelques jours dans une entreprise.

Swiss s’adapte à la saison touristique d’hiver. La compagnie proposera du 16 décembre au 23 mars un vol hebdomadaire entre Genève et Manchester, puis, du 29 décembre au 29 mars, une deuxième liaison vers Moscou, les samedis. En hiver, les appareils de Swiss s’envoleront depuis Genève vers neuf destinations. Avec les partenaires en partage de code, l’offre en comprend 22. De Bâle, le transporteur desservira Manchester du 11 novembre au 16 mars, quatre fois par semaine (plus une) et Prague une fois de plus par semaine. A partir de Zurich, Swiss accroîtra le nombre de vols à Berlin, de trois à quatre. Avec sa maison-mère Lufthansa, Swiss desservira ainsi sept fois par jour la capitale allemande. PUBLICITE

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Un label étoffé Pour assurer la sécurité Le Label Q du tourisme suisse sera aussi promu par le bpa, bureau de prévention des accidents. Pour que les hôtes ne se sentent pas seulement bien mais puissent aussi rentrer chez eux sains et saufs, le bpa aidera à sensibiliser les prestataires de services touristiques. La randonnée, le ski ou encore le VTT sont des activités où les accidents ne sont pas rares. Or, il importe que les hôtes retournent chez eux totalement enthousiasmés avec la sensation d’avoir été parfaitement entourés et surtout sains et saufs. Ce souci d’éviter des accidents durant les vacances débouchera, dès le 1er janvier prochain, sur un élargissement du programme pour l’obtention du Label de qualité du tourisme suisse. Grâce à la collaboration du bpa, cet objectif se réalisera l’an prochain. «Grâce à cette nouveauté, la Suisse joue une nouvelle fois un rôle de pionnière dans le paysage européen de la qualité», note la Fédération suisse du tourisme, instigatrice et responsable du label. Le but de cette innovation, souligne Géraldine Zuber, responsable du Label de qualité, est «qu’à l’avenir la sécurité des hôtes acquière une importance plus grande.» mtpp

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Donnerstag/Jeudi, 25. 10. 2007 ■ Nr./No 43

■ GastroSuisse

GastroJournal

Gäste besser kennen

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D. OEGERLI MÜLLER

Die Mitarbeiterinnen des Gasthofs Seefeld diskutieren mit Rafael Saupe darüber, was beim Verkaufen wichtig ist.

DANIELA OEGERLI MÜLLER «Obwohl wir Weiterbildung als sehr wichtig betrachten, kommt sie dennoch meist zu kurz. Deshalb wollten wir unseren Service-Mitarbeitenden wieder einmal eine andere Sicht auf ihr tägliches Tun bieten», betonte Tanja Posch vom Gasthof Seefeld in Hurden. Ausserdem komme es ab und zu vor, dass ihre Mitarbeitenden die schlechte Laune einzelner Gäste zu persönlich nehmen. «In diesem Bereich müssen sie souveräner mit den Gästen umgehen.» Das Sale.Ing-Seminar Small, welches die Inhaber des Gasthofs auf dem Seedamm für ihre Mitarbeitenden gewählt haben, dauerte einen Tag. «Die Version Small beinhaltet unter anderem die Persönlichkeit des Verkäufers, die Servicequalität als wichtigste Voraussetzung für einen professionellen Verkauf und das 5-Phasen-Verkaufsmodell», erklärt Rafael Saupe, Trainer bei GastroSuisse Weiterbildung.

Wegweiser zum besseren Verkauf Eingangs des Seminars betonte Rafael Saupe, dass er den Anwesenden nicht vorschreiben wolle, wie sie ihre Arbeit tun sollen, sondern eine andere Sicht

A LA MINUTE Sale.Ing ist ein Verkaufstraining für Service-, Bar- und ReceptionsMitarbeitende. Die Weiterbidung ist in den Modulen Small, Medium und Large konzipiert.

auf ihre tägliche Arbeit anbiete: «Ich weiss, dass sie zum Teil schon seit Jahren in ihrem Beruf arbeiten und mir liegt es fern, an dieser Stelle Lehrer zu spielen.» Diese Äusserung kam bei den zehn Servicemitarbeiterinnen vom Gasthaus Seefeld gut an, sie setzten sich gleich etwas entspannter hin. Die Teilnehmerinnen hatten dann die Aufgabe, die Persönlichkeit eines Gastgebers zu beschreiben. Neben Freundlichkeit, Feinfühligkeit, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit kamen auch die Kompetenzen zur Sprache, welche beim Verkaufen unabdingbar sind: «In ihrem Betrieb ist es bestimmt sehr wichtig, sich gut in verschiedene Charaktere einfühlen zu können», warf Rafael Saupe in die Runde. Die Mitarbeiterinnen des Gasthof Seefeld bestätigten, dass sie vom Manager über Familien und Touristen bis zu Lastwagenchauffeuren als Gäste hätten. Der Trainer von GastroSuisse zeigte den Anwesenden danach auf, wie sie den Verkauf in ihrem Betrieb steigern können, ohne den Gästen etwas aufzuschwatzen, was sie eigentlich gar nicht möchten. «Ziel jedes Gastgebers ist es, für den Gast eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und ihm vielleicht etwas mehr zu verkaufen, als er ursprünglich wollte. Wichtig dabei ist aber, dem Gast nie etwas aufzudrängen», brachte es Rafael Saupe auf den Punkt.

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so einer Weiterbildung sieht man eben auch, was man richtig macht», war das Echo einiger der Teilnehmerinnen. Andere schätzten, dass man bei dieser Form von Weiterbildung auch selber überlegen muss und nicht alles eingetrichtert bekommt. Zu den Inhalten des Sale.Ing-Seminars gehört auch das Thema Reklamationen. Und die Teilnehmerinnen waren sich einig, dass sie auch aus diesem Seminarteil einiges für ihre Arbeit herausnehmen können. Auf die Frage, was die Teilnahme an Sale.Ing für den Betrieb bringt, erklärte Rafael Saupe, dass die Mitarbeitenden nach dem Besuch an einem Verkaufsseminar die Bedürfnisse der Gäste besser einschätzen können und dadurch mehr Umsatz generieren. «In schwierigen Situationen, etwa wenn ein Gast nicht zufrieden ist, können sie souveräner agieren», ist der Trainer von GastroSuisse überzeugt. Ausserdem fördere die gemeinsame Weiterbildung dem Teamgeist.

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Sehen, was man richtig macht Den Service-Mitarbeiterinnen machte das Seminar sichtlich Spass: «Bei

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Tanja und Heinz Posch vom Restaurant Seefeld in Hurden am Zürichsee haben für ihre Service-Mitarbeitenden das Sale.Ing-Seminar von GastroSuisse Training und Coaching gebucht.Was nahmen die Teilnehmenden von diesem Seminar mit in den Betrieb?

ce contexte des avantages non négligeables que vous assure l’assurance collective GastroSuisse. Le mieux est de prendre un rendezvous aujourd’hui encore pour un conseil sans engagement avec les spécialistes de SWICA, le partenaire de longue date de GastroSuisse! Nul doute que vous serez convaincu des avantages offerts! tél. 0800 80 90 80, fax 052 244 22 90 swica@swica.ch, www.swica.ch

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■ Idées Gastro

Jeudi, 25. 10. 2007 ■ No 43

EN BREF Mövenpick

Le champagne autrement Mövenpick pense déjà aux jours de fête. En vue de la fin de l’année, le fabricant suisse de glace a lancé un sorbet au champagne. On peut l’obtenir dans les qualités Grand Crû et Premier Grand Crû. C’est un mix de plaisir élevé d’un noble champagne et d’un sorbet rafraîchissant. Après une sévère procédure de sélection, Mövenpick s’est décidée pour une collaboration avec la famille Autréau de la région de Reims. Depuis des générations, l’entreprise produit son champagne selon la méthode traditionnelle et en grande partie encore à la main. L’ouverture des bouteilles en Suisse se fait aussi à la main. Pour cette raison, Mövenpick n’offre qu’une quantité limitée de ces sorbets délicieux et élégants. En profiter est une obligation. www.moevenpickicecream.com

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Signaux de fumée pour Noël

Chez Davidoff, l’ambiance sent déjà Noël. Juste à temps pour la fête de l’amour, l’entreprise lance des accessoires nobles pour elle et pour lui. Même le Père Noël ne pourrait leur résister. Merry Christmas! www.davidoff.com

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Participez pour gagner ! C’est aujourd’hui qu’est lancé le nouveau concours Internet de GastroJournal. Douze prix attractifs sont à gagner, un par mois. Ce sont des produits des éditions de GastroEdition qui attendent les heureux vainqueurs. Pour gagner, il faut évidemment participer. Et rien n’est plus simple: il suffit d’un clic sur www.gastrojournal.ch. Il vous mène tout droit sur le site où vous trouverez facilement la question du mois. A vous de jouer! www.gastrojournal.ch

GastroJournal

Publiphone: un plus

Prix d’innovation agricole

De l’or pour du yack valaisan Le Prix d’innovation agricole suisse (PIAS) de cette année l’a bien montré: la viande suisse et les produits carnés sont excellents. Le prix d’or et le prix d’argent PIAS, qui ont été décernés aux deux produits agricoles suisses les plus innovants, reviennent donc à la filière viande. Celle-ci domine

Swisscom gère, en location ou en vente, environ 25 000 publiphones en Suisse et investit dans ce secteur, car il s’agit d’un réel besoin de la clientèle. Dans la branche de la restauration, ce sont environ 3500 appareils qui sont en service. Swisscom modifie les cabines téléphoniques afin qu’elles soient accessibles aux handicapés. Et installe aussi un nouveau type d’appareil qui sera mis en service prochainement, au restauroute «La Rose de la Broye» à Lully, près d’Estavayer-le-Lac. Entretien avec l’administrateur du Restoroute «La Rose de la Broye», Monsieur Blancpain: M. Blancpain: Pouvez-vous nous présenter brièvement votre entreprise? Le restoroute comprend deux restaurants dont un à restauration rapide, un hôtel avec 80 chambres et des salles de séminaire, plusieurs magasins proposant des produits locaux ainsi qu’une antenne de l’office du tourisme. A l’extérieur, une station service desservie 24 heures sur 24 avec un petit «bistrot» ainsi qu’un «Drive In» de Mc Donald’s complètent l’infrastructure. Chaque jour, une moyenne d’environ 2500 clients visitent l’endroit entre 6 heures et 23 heures. Situé sur l’axe autoroutier Berne-Genève qui génère un trafic routier d’environ 20 000 véhicules par jour et bénéficiant d’un accès par la route

Le restauroute «Rose de la Broye» que gère M. Blancpain, est doté de nouveaux publiphones de Swisscom. cantonale, le site vit d’une clientèle variée telle que touristes, clients de passage et clients de la région. Ces derniers apprécient la possibilité de faire des achats de produits locaux (par exemple la fondue) en dehors des heures «standard». Pour quelles raisons avezvous choisi Swisscom pour la téléphonie? Nous avons de bonnes relations de partenariat, la conception des systèmes nous convient, la facturation est fiable et les levés de dérangement sont rapides. Vous gérez deux publiphones: pourquoi? C’est un service à la clientèle très demandé; le prix de la

communication est nettement inférieur à celui des portables; les appareils se trouvant dans des niches, le client est au calme et bénéficie d’une certaine discrétion; il apprécie ces différents avantages. Pourquoi des appareils à cartes? L’utilisation des cartes nous évite le vidage des caissettes de monnaie. Les touristes achètent les cartes dans nos shops. Monsieur Baudois, responsable technique, nous confirme que les appareils fonctionnent très bien. Le vandalisme n’est pas connu pour les publiphones au contraire des locaux sanitaires! La taxe de base ainsi que l’unité de taxation sont adap-

tables sur tous les nouveaux appareils. Les avez-vous modifiées? Non, car je préfère que notre clientèle puisse profiter de tarifs avantageux. Ce n’est pas mon but de générer du bénéfice avec cette prestation. Vous avez aussi la possibilité de bloquer les numéros 0800 afin d’éviter les communications sans restitution. Utilisez-vous cette possibilité? Non, nous estimons que les clients doivent pouvoir profiter du plus grand nombre de prestations. Les Taxcards de Swisscom sont appréciées dans leurs différentes valeurs: CHF 5.–, 10.– et 20.–. Par ces ventes, nous gagnons aussi un peu d’argent. www.swisscom-fixnet.ch

GRCIC:les nouveaux verres de créateur d’Absolut A utiliser dans les bars et restaurants branchés de toute la Suisse La série Absolut GRCIC se compose de verres long drink (20 cl), de verres à cocktail (16 cl), de tumblers (20 cl) et de verres à liqueur (6 cl). Chaque verre de la série est disponible en pack de six. Tous les fans d’Absolut peuvent aussi se procurer ces nouveaux verres de créateur pour leur domicile dans la boutique de créateur Einzigart de Zurich et en ligne sur le site www.einzigart.ch au prix de 10 francs le verre.

Absolut Vodka a lancé cet automne sur le marché mondial sa nouvelle série de verres de créateur Absolut GRCIC, dessinée par le créateur vedette allemand Konstantin Grcic. Le design d’Absolut GRCIC est intemporel et épuré. Il incarne la clarté et la perfection d’Absolut; son style et son design rappellent la légendaire bouteille Absolut Vodka de 1979. La série exclusive Absolut GRCIC qui se compose de verres long drink, de verres à cocktail, de tumblers et de verres à liqueur est arrivée en Suisse. Ces verres de créateur exclusifs sont utilisés dans les bars et restaurants branchés.

REDAKTIONSLEITUNG/ RESPONSABLE DE LA REDACTION Matthias Nold (mn) IMPRESSUM Gegründet/Fondation 1895 AUFLAGE/TIRAGE 26 500 Druckexemplare/exemplaires imprimés 23 829 Ex. total verkaufte Auflage, WEMF/SW-Beglaubigung 2007/ Tirage total vendu REMP/FRP 2007 98 000 Leser/lecteurs Zustellung an alle GastroSuisse-Mitglieder envoi à tous les membres GastroSuisse HERAUSGEBER/EDITEUR GastroSuisse Verband für Hotellerie und Restauration Fédération de l’hôtellerie et de la restauration HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION Dr. Florian Hew, Jürg Ingold, Gabriele Beltrami Michael Vuillemin, Tobias Zbinden LEITER VERLAGE/RESPONSABLE DES EDITIONS (GastroJournal/GastroEdition) Romeo Brodmann (bro)

REDAKTION DEUTSCHSPRACHIG Andrej Abplanalp (aa), Peter Mathias Grunder (pg), Daniela Oegerli Müller (doe), Jo Steimen (js), E-Mail: redaktion@gastrojournal.ch REDACTION FRANÇAISE Francesco Di Franco (fdf), Marie-Thérèse Page Pinto (mtpp) E-mail: redaction-romande@gastrojournal.ch PRODUCTION/LAYOUT Olga Krejci (okr)

Pour en savoir plus et obtenir des recettes de cocktails: www.absolut.com/grcic

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également le classement puisque l’on ne dénombre pas moins de cinq produits carnés dans les huit premières places. Le slogan de Viande Suisse «Tout le reste n’est que garniture» s’est donc une fois de plus avéré juste ici aussi. Les experts et le jury de consommateurs ont considéré ces deux produits comme les meilleurs en termes d’innovation, d’une part, et de sensorialité et de propension à l’achat d’autre part. La viande de yack séchée du Valais de Daniel Wismer est fabriquée sans conservateur ni colorant, et a bien mérité sa première place. Le fait que la portion de tripes de la boucherie Metzger AG ait également pu s’établir comme un «sous-produit» de la production de viande bovine à côté de spécialités de viande séchée et de salami, est notoire. La portion de tripes ne contient pas non plus de conservateur, suit la tendance du «prêt-à-l’emploi» et est vendue toute prête en portions emballées revêtant la forme d’une saucisse. www.viandesuisse.ch

NOTICE NESTLÉ ... a accru son chiffre d’affaires de 9% à 78,7 milliards de francs au cours des neuf premiers mois de l’année, sur un an. La croissance organique ressort à 7,2%. Cette progression est en léger retrait par rapport à celle de 7,4% affichée à l’issue du premier semestre, mais reste supérieure à l’objectif à long terme, qui vise les 5 à 6%. La croissance interne réelle ressort à 4,5% sur neuf mois. Par ailleurs, Nestlé va changer de directeur financier. En poste jusqu’ici, le Hollandais Paul Polman reprendra la direction de la zone Amérique dès février. Son successeur est James Singh, actuel chef du département acquisitions et développement. Paul Polman faisait partie du dernier duo dans la course à la succession de Peter Brabeck, mais c’est le Belge Paul Bulcke qui lui a été préféré il y a un mois.

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Schlusspunkt ■ Point Final

GastroJournal

Donnerstag/Jeudi, 25. 10. 2007 ■ Nr./No 43

Auf Tour mit…

LAST MINUTE

Malbouffe et magouilles en Italie La multiplication de produits frelatés «made in Italy» compromet la réputation de la filière alimentaire et fait courir des risques pour la santé et l’environnement. Une fraude alimentaire estimée à un milliard d’euros, affirme la Coldiretti, la principale organisation agricole de la Péninsule. De l’huile extra vergine pur colza coloré et parfumé, mozarella fait à partir de poudre de lait, bière aux OGM, etc. Parallèlement, l’autorité italienne Antitrust a ouvert une enquête concernant d’éventuelles ententes dans la production et la distribution en vue de restreindre la concurrence. Quelque 85% des fabricants de pâtes seraient impliqués, selon la Federconsumatori.

… Flugbegleiterin Caroline Hermann

Was macht eine gelernte Biologielaborantin in einem Privatjet zwischen Zürich und Moskau? A) Sie schenkt den Passagieren Champagner ein. B) Sie hat einen russischen Milliardär geheiratet und lässt sich Champagner einschenken. C) Sie arbeitet für eine Champagnerfirma und analysiert den jüngsten Jahrgang, bevor er in Moskau zur Verkostung freigegeben wird. Die Antworten B und C klingen spannend, doch es ist die erste Variante, die der Realität entspricht. Enttäuscht? Das muss nicht sein, denn wenn Caroline Hermann, jetzt als Flugbegleiterin tätig, diskret aus dem Nähkästchen plaudert, werden die Augen gross und die Ohren lang. Seit 2003 arbeitet die 32jährige Bernerin in der Privat-

Mets de grands chefs critiqués Après avoir dégusté des mets convenience auxquels quelques grands cuisiniers ont prêté leur nom, des spécialistes de Sonntagszeitung en ont conclu que ces offres de Globus Delicatessa se distinguaient, outre par leur prix élevé, par un goût bien fade. Ces mets coûtent, par personne, entre 23 et 26 francs, plus qu’une assiette du jour d’un établissement «normal».

Champions du monde à l’œuvre

und Geschäftsfliegerei. Menschen wie Brad Pitt, Bill Clinton oder der kürzlich verstorbene Luciano Pavarotti sind für sie mehr als nur Namen, die man aus den Klatschspalten der Regenbogenpresse kennt. Mit einigen ist sie geflogen, hat für ihr Wohl gesorgt und sich auch mit ihnen unterhalten. «Allerdings nur, wenn sie dies wünschten», betont Caroline Hermann. In der Privatfliegerei sei das oberste Gebot, auf den Kunden einzugehen. «Das ist bei Linienflügen nicht so und schon aus Kapazitätsgründen nur bedingt möglich.» In der Privat- und Geschäftsfliegerei allerdings ist vieles möglich. Beispielsweise einen Passagier in die Ferien zu begleiten. «Ab und zu kommt es vor, dass die Crew an einem Ort wartet, bis der Kunde wieder nach Hause fliegt.» Doch so richtig geniessen kann die Besatzung die flugfreien Tage nicht. Die Piloten kümmern sich um flugtechnische Belange und Caroline Hermann muss den Rückflug vorbereiten. Dazu gehören beispielsweise die Bestellung von Mahlzeiten, die Einkäufe für den Passagier, wenn dieser Sonderwünsche hat, oder die Bereitstellung von Spielzeugen für Familien. «Es reisen immer

NAMEN & NOTIZEN Diego Mathier, Geschäftsführer und Inhaber der Adrian Mathier Nouveau Salquenen in Salgesch, ist am zweiten Grand Prix du Vin Suisse in Bern zum Winzer des Jahres gewählt worden – die Auszeichnung wurde zum ersten Mal vergeben. Die Veranstaltung, die namentlich von Vinea und Vinum getragen wird, sahen viele Walliser und sie bildete einen speziellen Kontrapunkt zum anhaltenden Weinbautheater. Fritz Ammann, Verwaltungsratspräsident der Berner Valora, zu der unter anderem die ins Gastgewerbe diversifizierenden Kioske sowie die Kette Caffè Spettacolo gehören, wird aus Kreisen von eigenen Gross-Investoren attackiert: Ammanns Zeit sei abgelaufen; gegenüber

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A. ABPLANALP

«Auf Kunden einzugehen, ist bei Linienflügen nur bedingt möglich»

Caroline Hermann fühlt sich über den Wolken pudelwohl und freut sich auf jeden Flug. mehr Passagiere mit Kindern, und die jungen Fluggäste wollen während der Reisezeit beschäftigt werden.» In einer fremden Stadt Gourmetmenüs oder Holzeisenbahnen zu organisieren, ist jedoch nicht immer einfach. «Vor allem bei Lebensmitteln muss man vorsichtig sein, denn in einigen Ländern herrschen nicht dieselben Qualitätsstandards wie bei uns in der Schweiz.» Bisher hat es die 32-Jährige jedoch immer geschafft, alles rechtzeitig an Bord zu haben. An Bord war Caroline Hermann zum ersten Mal bei der Air Engiadina. «Vorher habe ich am Institut für Immunologie am Berner Inselspital als Laborantin gearbeitet», erinnert sie sich. Doch irgendwie fühlte sie sich dort eingesperrt. «Vielleicht liegt das Reisen in meinen Genen. Mein Vater war Schiffsmechaniker und kurvte durch die Weltmeere.» Als später eine Anfrage kam, von der Air Engiadina in die Privat- und Geschäftsfliegerei zu wechseln, musste die Bernerin nicht lange überlegen und sagte zu.

Anfangs arbeitete die Weltenbummlerin sowohl als Flugbegleiterin, wie auch im Büro. «Die Organisation im Hintergrund ist spannend und bei jedem Flug, den man plant, lernt man etwas Neues hinzu», bemerkt Caroline Hermann rückblickend. Heute hat sich die Bernerin wieder aufs Fliegen beschränkt. Als Freelancerin ist sie unter anderem für Jet Aviation, Comlux und Tag Aviation tätig. «Durchschnittlich bin ich fünf bis zehn Tage pro Monat unterwegs. » Das reicht, um das Fernweh in Grenzen zu halten. Und sonst? Dreht Caroline Hermann Däumchen? «Das kann man nicht so sagen», antwortet die Tochter eines Seemanns. Neben ihrer Tätigkeit in diversen Privatjets hält die Bernerin Nachtwache in einem Therapiezentrum für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. «Diese Arbeit ist ein guter Ausgleich zur luxuriösen Welt über den Wolken», meint die 32Jährige. Ist der Spagat zwischen diesen beiden Arbeitsfeldern nicht zu gross? «Nein, im Gegenteil.» Die beiden Welten würden

manchmal gar nicht so weit auseinander liegen. «Es gibt eine ganze Reihe von Prominenten, die in Schwierigkeiten gera-

tätig ist, denn auch Treffpunkt für dieses Quartier sein.

Fribourg dispose, depuis mercredi, du plus grand centre commercial suisse situé au cœur d’une ville. Il relie les centres commerciaux existant

«Das Reisen liegt wohl in meinen Genen,mein Vater war Schiffsmechaniker» ten sind.» Man müsse nur in den Boulevardzeitungen blättern. Ob sich die Flugbegleiterin je um einen solchen Prominenten gekümmert hat, gibt sie nicht preis. «Diskretion und Einfühlungsvermögen sind in unserem Job das A und O.» Die eine oder andere Anekdote erzählt sie dann aber doch. Zum Beispiel dass ihr ein Passagier einmal 250 Gramm iranischen Kaviar als Trinkgeld überlassen hat. Oder dass sich einige berühmte Fussballspieler vor dem Takeoff ängstlich die Händchen halten. Das Vertrauen eines Passagiers kann allerdings schnell kippen. Psychologisches Fingerspitzengefühl ist gefragt. Und das erwirbt man sich unter anderem im Umgang mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Andrej Abplanalp

Pour la prochaine Olympiade de la cuisine à Erfurt (D), l’équipe de Suisse, championne du monde en titre, s’est réunie pour un premier galop d’entraînement, à Feusisberg, mis sur pied par le principal partenaire de l’équipe, Nestlé FoodService. Sous les ordres de leur chef Beat Weibel, Rolf Mürner, Thomas Riesen, Rasmus Springbrunn, Richard Lang et Muharem Musagic ont soumis à une brochette de personnalités du monde de la gastronomie un menu test qui leur a valu des éloges encourageants. Photo ci-dessous: Dominic Bucher, ancien vainqueur du Cuisinier d’Or de Kadi, à sa gauche, Pierre Kelch, représentant de Nestlé FoodService.

Weltmeisterliches Testkochen Das hat nicht nur den einstigen Kadi-Kochsieger Dominic Bucher (r.) gefreut, sondern auch Pierre Kelch (l.) als Gastgeber im Panorama Resort Feusisberg: Das (noch) amtierende Kochweltmeister-Team mit Chef Beat Weibel hatte sich genau 365 Tage vor der Koch-Olympiade in Erfurt aufgemacht, einen ersten Testlauf hinzulegen. Beat Weibel und seine Teamkollegen Rolf Mürner, Thomas Riesen, Rasmus Springbrunn, Richard Lang und Muharem Musagic überraschten vom Leading-Partner Nestlé FoodService geladene Gäste, weitere Partner und Sponsoren des Teams mit einem ausgezeichneten Test-Menü. Das Echo auf die Leistung des weltmeisterlichen Teams war denn auch einheitlich positiv: «Das Team mit Beat Weibel hat einen Superstart hingelegt!» Vorfreude auf die Olypmiade in Erfurt? Mehr in der nächsten Ausgabe des GastroJournals

Gastgewerbliche Ignoranz Die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung AGHZ fragte diese Woche in einer Internet-Umfrage nach «Sous-Vide». Einigermassen überraschendes Zwischenresultat bei Redaktionsschluss des GastroJournals: Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden weiss überhaupt nicht, was «Sous-Vide» ist.

Obrigkeitliche Konzilianz Ähnlich wie unlängst die Regierung der Stadt Zürich, so hat sich jetzt auch Basel gegen ein allgemeines Alkoholverbot rund um die Euro 08 ausgesprochen. Man räume der Alkoholproblematik zwar hohe Priorität ein, respektiere aber auch die Handels- und Gewerbefreiheit, hiess es unter anderem.

NOMS & NOTICES Mitbewerbern schneide Valora in allen Punkten schlecht ab, erklärte Financier Adriano Agosti, der mit seiner Finanzgesellschaft Goldenpeaks viel von Valora gekauft hat. Jasmina und Dragan Milutinovic haben mit ihrer Tochter Rosa das Cafe Bar Restaurant Ofenhalle in Zürich-Affoltern eröff-

net. Der Betrieb mit seinen insgesamt 63 Plätzen ist Teil einer grossen Überbauung am Nordrand Zürichs, bei der eine industrielle Brache in ein veritables Quartier verwandelt worden ist. Die Ofenhalle, untergebracht in einem historischen Restbestand, soll laut der Betreiberfamilie, die seit bald 20 Jahren gastgewerblich

Josef MüllerTschirky, Präsident von GastroStGallen und des Trägervereins Culinarium Ostschweiz, konnte die Preisverleihung der Schweizer Regionalprodukte, die alle zwei Jahre stattfindet nach St. Gallen an die OLMA holen. Der Wettbewerb indes, GastroJournal berichtete, fand wie üblich im Jura statt. Ein Gastwirt, der für die Unterkunft seines Personals aufkommt, kann vom Lohn 11.50 Franken abziehen, was pro Monat 345 Franken ausmacht, so François Gessler, Präsident von GastroValais. Und nicht nur 300 Franken, wie dies irrtümlicherweise in GastroJournal berichtet worden ist.

de Fribourg-Centre et de Manor, complété par une vingtaine de boutiques. Un multiplexe de dix salles (1900 places) peut accueillir séminaires et congrès. Jusqu’à 1700 convives pourront y prendre l’apéro. Il est géré par la société français Cap’Ciné, spécialiste en la matière. Dès ce vendredi 26 octobre, trois trains de voyageurs circuleront quotidiennent dans les deux sens à titre de tests à travers le tunnel de base du Lötschberg. Selon le Département fédéral des transports (DETEC), le déraillement d’un

train de marchandises en début de semaine dernière sur ce tronçon n’est pas une raison de s’inquiéter, a déclaré Gregor Saladin, porte-parole du DETEC. Le BLS, exploitant du tunnel, a pris les mesures nécessaires pour que l’erreur de logiciel ne puisse plus se produire. Depuis la mi-septembre, quatre «NLFA-Express» – deux dans chaque sens – circulent chaque jour par le tunnel entre Spiez et Brigue. Dès vendredi, le DETEC autorise en outre des trains d’entraînement avec des passagers plusieurs fois par jour. Ces trajets non-stop ne permettront pas de gagner du temps, car ces trains arriveront à l’horaire habituel. Au changement d’horaire, le 9 décembre, les voyageurs pourront en moyenne raccourcir leur voyage d’une heure. D’ici là, dix mille trains auront emprunté le tunnel.

GastroNeuchâtel n’est pas propriétaire de cette voiture hybride de marque Toyota Prius présentée la semaine dernière dans nos colonnes (en

page Sections cantonales) mais bien son président Michel Vuillemin. GastroNeuchâtel a cependant financé la publicité qui figure sur ce véhicule peu polluant. ANZEIGE

FASNACHT-DEKO 079 218 93 73


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GastroJournal 43/2007 by Gastrojournal - Issuu