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GastroJournal 43/2006

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J. Ingold Neue Klasse

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AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich Donnerstag/Jeudi, 26. 10. 2006 ■ Nr./No 43 ■ CHF 4.30

Stellen / Offres d’emploi

A. Della Torre Nouva 12 classe

F. Taulier Un Suisse au SIAL

A. Brunier Diplômés 18 à l’EHG

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SOMMAIRE ■ Gros Plan

Terroirs de tout le pays

I N H A LT

L’automne est riche des produits de la récolte, de la vigne, des forêts: le moment est bien choisi pour exposer les produits du terroir au Salon suisse des Goûts & Terroirs à l’Espace Gruyère, à Bulle (Gruyère). PAGE 13

■ Wochenschau

■ Gros Plan

Im Westen nichts Scheues

Exemplaire pour le pays

Der Kanton BaselStadt will den Restaurateuren nicht gesetzlich vorschreiben, wie sie in ihren Unternehmen mit Rauchenden und Nichtrauchenden umzugehen haben. SEITE 2

Dans le demi-canton de Bâle-Ville, le Grand Conseil a adopté, au terme de deux heures et demie de débats, une loi stipulant une augmentation des endroits nonfumeurs dans les restaurants et les bars. Une première qui pourrait servir d’exemple pour toute la Suisse. PAGE 13

■ Restauration

Das doppelte Locken

■ Kantonalseite

Hundert Jahre Gemeinsamkeit Zwei kantonale Sektionen von GastroSuisse, die unter anderem wegen ihrer Zweisprachigkeit tragende Rollen spielen, können heuer auf 100 und mehr Jahre Engagement zurückblicken: GastroBern und GastroWallis. SEITE 21

Inserate Markt Stellen Liegenschaften Weiterbildung

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Promotion de tout le pays

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Der Nachschlag, das Supplement, ist gewissermassen ein gastgewerbliches Kulturgut. GastroJournal ist unter anderem den Fragen nachgegangen, was es damit in der heutigen Zeit auf sich hat, wie es in der täglichen Praxis angewendet wird und woher es kommt. SEITE 7

■ Actualité

Einige Kantone treiben die sensible Cabaret-Branche in die Illegalität.

Au lieu de danser sous les projecteurs,elles masseront dans l’illégalité.

Dunkles Menaces Gestalten sur la nuit Die Schweiz gilt als leuchtendes Vorbild dafür, wie sie die Cabaret-Szene regelt. Doch nun weht ein dunkler Kantönligeist. Wenn Cabaret-Betreiber, AidsOrganisationen, Frauenbewegungen und Prostituierten-Vertretungen öffentlich gemeinsame Positionen vertreten, gibt das zu denken: Mit Ausnahme der Behörden wehren sich sämtliche Betroffene gegen die

allenthalben drohende Abschaffung von Arbeitsbewilligungen für Tänzerinnen. Das Wegfallen der Regelung treibt eine schwierige Branche, die sich vorbildlich um Ordnung bemüht, in eine Illegalität, die sich niemand wünschen kann. SEITE 5

La procédure de consultation sur la réorganisation de la promotion de la Suisse est ouverte. Le projet du Conseil fédéral prévoit un organe unique pour valoriser le pays à l’étranger. Pas réalisable tel que prévu, affirme la Fédération suisse du tourisme. PAGE 15

Vorbereitet sein auf Anfragen für Bankette Etre prêt pour les demandes concernant les banquets www.gastroprofessional.ch

La Suisse est citée en exemple pour sa manière de réglementer la branche des cabarets. Etait, devra-t-on bientôt dire ... Lorsqu’exploitants de cabarets, organisations de prévention du sida, mouvements féministes et représentant des prostituées défendent ensemble et publiquement la même position, cela donne à réfléchir. Sauf les autorités bernoises qui veulent abo-

lir les autorisations (permis L) pour les artistes de cabaret. Les conséquences risquent d’être désastreuses, puisqu’une partie de la scène de la nuit se réfugiera dans l’illégalité alors que la branche a fait de louables et exemplaires efforts. PAGE 15

43 9 771422 137001 Insertion Marché Offres d’emploi Immobilier Formation continue

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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23628 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch

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■ Wochenschau

GastroJournal

Donnerstag, 26. 10. 2006 ■ Nr. 43

In Basel ticken Uhren anders

EDITORIAL

Bar-Besuch in Kalabrien

Auf Empfehlung der Regierung hat der Grosse Rat von Basel-Stadt mit 66 zu 47 Stimmen ein Rauchverbot in Gaststätten klar abgelehnt. Die seit langem funktionierende, zielgerichtete Zusammenarbeit der gastgewerblichen Verbände von BaselStadt (Wirteverband und Basler Hotelier-Verein) hat Früchte getragen. Die emotional geführte, von den Basler Medien als mehr polemisch denn sachlich bezeichnete Debatte, hat zu einem unerwartet deutlichen Ergebnis geführt: 66 Parlamentarier des Grossen Rates lehnten ein restriktives Rauchverbot in Gaststätten ab, 47 hiessen es gut. Demzufolge ist der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt dem Ratschlag des Regierungsrates gefolgt, die rauchfreien Angebote in Zusammenarbeit mit den gastgewerblichen Verbänden markant, aber ohne gesetzliche Verordnung zu erhöhen. Nach diesem klaren Entscheid ist der Weg frei, die ambitiösen Ziele des Basler Wirteverbandes zügig anzustreben und durchzusetzen: Bis Ende 2008 sollen neun von zehn Gaststätten in Basel mindestens 50 Prozent ihrer Innenplätze rauchfrei gestalten. Restaurants mit mehreren Räumen müssen mindestens einen davon für Nichtraucher einrichten und bereitstellen. Nach Auskunft von Josef Schüpfer will der Wirteverband jetzt zeigen, dass es dem Verband und seinen Mitgliedern mit der Verbesserung des Nichtraucherschutzes ernst ist: «Obwohl bereits viele Betriebe unseren Empfehlungen nachgekommen sind, gibt es noch viele Betriebe, die dem gesellschaftlichen Wandel noch besser Rechnung tragen müssen, indem sie ebenfalls rauchfreie Räume oder Zonen schaffen. Unsere Branche kann nur erfolgreich sein, wenn es uns gelingt, sowohl Nichtraucher als auch Raucher glücklich zu machen.»

Klare Richtlinien Sollten die von den gastgewerblichen Verbänden gesetzten (und versprochenen) Ziele nicht erreicht werden, will der Basler Regierungsrat das Rauchen in Restaurants analog dem «Tessiner Modell» verbieten. Dieses

JS

JO STEIMEN

Wo Rauchen – wo Nichtrauchen? In Basel soll nach dem klaren Verdikt gegen ein generelles Verbot, Rauchen in Gaststätten erlaubt bleiben und der angestrebte freiwillige «Verhaltenskodex» zum Zuge kommen. Modell sieht vor, Rauchen nur noch in Fumoirs ohne Bedienung zu gestatten. Für die von den gastgewerblichen Verbänden gesetzten Ziele dient ein «Verhaltenskodex» (siehe Kasten), der mit einer neuen Fassung von § 34 des Gastgewerbegesetzes unterlegt ist. Demnach sollen, je nach Betriebsverhältnisse, Nichtraucherinnen- und Nichtraucher-Bereiche mit einer genügenden Anzahl von Plätzen in separaten Räumen oder in Nichtraucherzonen reserviert und auf Angebote für Nichtrauchende am Eingang des jeweiligen Betriebes deutlich hingewiesen werden. Die Gegner des von der Regierung und dem Wirteverband gemeinsam ausgearbeiteten Verhaltenskodexes wollten bereits jetzt das «Tessiner Modell» vorziehen und stellten in der Grossratsdebatte einen entsprechenden Änderungsantrag, der von den Parlamentariern mehrheitlich unterstützt wurde. Dennoch hatte dieser keine Chance. Wirteverbandspräsident Schüpfer freute das Resultat. Nach der Abstim-

mung hielt er dennoch klar fest: «Jetzt gilt es die Vorgaben fristgerecht umzusetzen.»

Vorgaben sollen umgesetzt werden Die Rauchgegner glauben nicht an die Durchsetzbarkeit des Kodexes, ebenso wenig wie sie an das Versprechen der Basler Regierung glauben. Deswegen fielen im Grossen Rat starke Worte: Von Polizeistaat war die Rede und von Hexenjagd. Es wurde aber auch an die Eigenverantwortlichkeit appelliert und die Wirtschaftsfreiheit gepriesen. Befürwor-

ter eines Rauchverbots demonstrierten ihre Haltung und forderten die Raucher im Grossratssaal auf, sich das Laster endlich abzugewöhnen. Die Verbotsgegner ihrerseits bezeichneten die Nichtraucher als lustund wirtschaftsfeindlich. Die Unterlegenen bezeichneten ferner die Basler Wirte als Interessenvertreter der Raucher, weshalb sie ihnen nicht zutrauen, die versprochene Selbstregulation in die Tat umzusetzen. Deshalb wollen die Befürworter des «Tessiner Modells» jetzt eine Volksinitiative lancieren.

Verhaltenskodex mit Zwischenzielen Aufgrund des vereinbarten Kodexes wollen die gastgewerblichen Verbände in Basel bis Ende Jahr Angebote für Nichtraucher an der Eingangstüre klar deklarieren. Bis Ende 2007 sollen 60 Prozent aller Gastbetriebe Plätze für Nichtraucher bereithalten, 30 Prozent aller Innenplätze zudem für Nichtraucher reserviert sein. Bei mehr

als einem Gastraum muss mindestens einer über rauchfreie Essenszeiten verfügen, und Nichtrauchersollen klar von Raucherzonen abgegrenzt sein. Bis Ende 2008 sollen 90 Prozent aller Gastbetriebe Nichtraucherplätze bereithalten und 50 Prozent aller Innenplätze für Nichtraucher eingerichtet und reserviert sein.

BLICKPUNKTE Feldschlösschen

Schweiz:Abbau von 26 Stellen Der Getränkekonzern Feldschlösschen baut in der Schweiz 26 Stellen ab. Grund: Die Muttergesellschaft Carlsberg baut in Polen ein internationales Dienstleistungszentrum. Ab dem 1. Juni 2007 übernimmt dieses Zentrum einen Teil der bisher in der Schweiz erledigten Aufgaben. Für die Betroffenen wird eine einvernehmliche Lösung gesucht.

WINA-Wanderungen

Gastronomia Geschützte Arbeitsplätze im Loe Stelldichein in Lausanne

Das Churer Restaurant Loe bietet Stellen für behinderte Menschen an

In neun Tagen wird die Gastronomia in der Waadtländer Hauptstadt ihre Tore öffnen. Der Palais de Beaulieu in Lausanne wird den Salon Gastronomia vom 4. bis 8. November beherbergen. Die Ausstellung ist in erster Linie für Profis der Gastronomie, Hotellerie und des Caterings gedacht. Die diesjährige Auflage sei vielversprechend, meinen die Organisatoren. Sie liege im Geist der Zeit, sei neu konzipiert worden und reich an Entdeckungspotenzial. Ganz nach den Wünschen der Aussteller. Neue Räume wurden geschaffen: Art & Design, ein Raum, der durch drei weltbekannte Architekten und Designer gestaltet wurde. Ebenfalls neu ist das Restaurant Le 103, das mit seinen sechs Meisterköchen weltweit am meisten GaultMillauPunkte aufweist. Ausserdem wurden Animationen und Workshops neu konzipiert. fdf Infos: www.gastronomia Mehr dazu nächste Woche

Das Konzept des Vereins Cosmea, Menschen mit psychischer Behinderung Arbeitsplätze im Restaurant Loe in Chur anzubieten, bewährt sich. Heute arbeiten dort 15 psychisch kranke Menschen. GastroGraubünden unterstützte das Projekt des Vereins Cosmea seit Anbeginn weg. Das verbandseigene Restaurant wurde ab Mai 2005 an den Verein Cosmea günstig vermietet, um so Hand zu einem ungewöhnlichen Integrationsprojekt zu bieten. Jetzt, nach anderthalb Jahren, wird positive Bilanz gezogen: Im vom Verein Cosmea betriebenen Loe-Restaurant arbeiten heute 15 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren, die psychisch behindert sind. Sie würden auf dem freien Arbeitsmarkt keinen Job finden. Weitere zehn Interessierte warten auf einen Job im Loe, wo gutbürgerliche Küche im mittleren Preissegment angeboten wird.

den in einem Einführungskurs auf den Umgang mit psychisch behinderten Menschen vorbereitet. Wöchentlich berät und bespricht eine Sozialpädagogin Problemstellungen und leistet wenn notwendig entsprechende Unterstützung.

Gute Zwischenbilanz Reto Müller, Präsident des Vereins Cosmea, zeigte sich letzte Woche sehr zufrieden mit dem bisherigen Betriebsverlauf. «Die Gäste werden so gut bedient wie anderswo. Sie merken nicht, dass sie von psychisch

Professionelle Beratung Alle Mitarbeitenden wurden gründlich in ihre Arbeiten eingeführt, um überhaupt eine Zusammenarbeit mit den Fachleuten zu ermöglichen. Die Fachleute ihrerseits, darunter die Betriebsleiterin und der Koch, wur-

Neulich war ich in Kalabrien. Verwandte besuchen und so... In Italien gilt seit geraumer Zeit ein Rauchverbot in Restaurants und Bars. Nach einem herrlichen Tag am Meer ging ich mit Armando in ein Pub ein Bierchen trinken. Schon beim Eintreten sind mir die grossen Tafeln aufgefallen: «Vietato di fumare». Schade eigentlich, dachte ich, zu einem Bierchen gehört doch einfach ein Glimmstengel. Wir setzen uns an den Bartresen und ich stellte verwundert fest, dass sich Armando eine Kippe anzündete. «Come mai?», fragte ich ihn. Er blickte mich an und lachte nur. Als uns die Barmaid einen Aschenbecher hinstellte, war klar, in diesem Pub wird trotz Verbot weiterhin geraucht. Etwa drei Gläser und vier Zigaretten später betraten zwei Carabinieri das Lokal. Verdammt, dachte ich, jetzt gibts Ärger. Die beiden Beamten setzten sich an ein Tischchen, bestellten Kaffee und... zündeten sich eine Zigarette an. Später liess ich mir von Armando das italienische Rauchverbot erklären. «Guarda», meinte er, «wenn die in Rom etwas beschliessen, gilt das von der Hauptstadt an aufwärts. Unterhalb von Rom allerdings ist die Durchsetzung ziemlich schwierig.» Jedes Mal, wenn ich seither in einer Zeitung lese, dass das Rauchverbot in Italien gut ankommt, muss ich ein bisschen schmunzeln. Andrej Abplanalp

Cosmea-Geschäftsführer Reto Müller.

behinderten Menschen umsorgt werden.» Wichtig sei, dass diese durch die Arbeit eine gefestigte Tagesstruktur erhalten. «Alle haben Freude hier zu arbeiten, sind motiviert und in ihrem Selbstvertrauen gestärkt», erklärte Müller. Bernadette Caveng, eine der Mitarbeiterinnen, die im Loe-Restaurant Arbeit gefunden hat, bestätigt Müllers Aussage. «Seit ich hier arbeite, geht es mir viel besser. Ich bin selbstbewusster, fröhlicher und gehe wieder unter Menschen.» Im kommenden Jahr, wenn GastroGraubünden dem Restaurant einen Anbau angliedert, kann der Verein Cosmea 20 Arbeitsplätze für psychisch behinderte Menschen anbieten. «Unser Ziel ist es dann auch, schwarze Zahlen schreiben zu können», so Müller. In den ersten acht Monaten des ersten Betriebsjahrs hat der Verein einen Verlust von rund 50 000 Franken eingefahren, was insbesondere auf die sehr hohen Personalkosten (70 Prozent des Umsatzes) zurückzuführen ist. Der Umsatz beläuft sich derzeit auf rund 500 000 Franken. Dazu kommen Bundes- und Kantonsbeiträge in Höhe von 100 000 Franken. kh

Ein Projekt, sieben Wirte Am 17. September haben die WINA, die Wirte der Willisauer Napfregion, eine sehr erfolgreiche kulinarische Wanderung zum Thema «Hühnerwunder und Jakobsweg» durchgeführt (Foto). An zwei Tagen nahmen insgesamt über 500 Personen daran teil (siehe GJ 42). Doch wer steht eigentlich hinter der WINA? Sieben engagierte Wirte und ihre Familien: die Familie Bisten vom Gasthof Engel in Hüswil, die Familie Achermann vom Gasthaus zur Sonne in Luthern, Wolfgang Kristan von der Hotel Löwen AG in Dagmersellen, Erwin Gluderer vom Gasthof Lindengarten in Zell, die Familie Häfliger vom Landgasthof Sonne in Ebersecken, die Familie Zettel vom Gasthaus Löwen in Grossdietwil sowie Hans Schärli und Beatrice Knifati vom Restaurant Schachen-Pinte. www.wina.ch


■ Wochenschau

Donnerstag, 26. 10. 2006 ■ Nr. 43

GastroJournal

L-GAV:Auch Pflichten

BLICKPUNKTE Branchenstatistik Creditreform

Mehr Firmen im ersten Halbjahr

Der Landesgesamtarbeitsvertrag (L-GAV) garantiert den Mitarbeitenden nicht nur Rechte, sondern bringt auch Pflichten mit sich.

Das Wachstum der Firmenzahl hat sich im ersten Halbjahr 2006 beschleunigt. Laut der Creditreform stieg die Zahl in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 5497 Einheiten. Das sind 61,1 Prozent mehr als im ersten Semester 2005. Im gleichen Zeitraum wurden 11 838 Firmen (–13,6%) gelöscht und deren 2352 (–4,6%) gingen Konkurs. Die guten Zahlen führt Creditreform auf die günstige Konjunkturlage zurück.

RECHTSDIENST GASTROSUISSE

Pilotprojekt in St. Gallen

Ohne Alkohol an Partys feiern

WEB

Immer wieder liest und hört man in den Medien von Arbeitgebern, die den L-GAV nicht einhalten. Dass der L-GAV aber nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten für Mitarbeitende enthält, geht dabei völlig unter. Der Bussenkatalog der Aufsichtskommission sanktionierte bisher auch lediglich Verstösse der Arbeitgeber gegen den L-GAV. Mit der Neuregelung des Vollzugs des L-GAVs hat sich das nun geändert. Der L-GAV sieht für den Mitarbeitenden neben der Erbringung seiner Arbeitsleistung folgende Pflichten vor: a) Bei Verhinderung an der Arbeitsleistung (Artikel 31 Ziffer 1 L-GAV) Der Mitarbeitende hat den Arbeitgeber bei Verhinderung an der Arbeitsleistung umgehend zu benachrichtigen. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Grund der Mitarbeitende nicht zur Arbeit kommen kann. Diese Pflicht wird leider immer wieder missachtet. Der Mitarbeitende erscheint nicht, der Arbeitgeber kann dann schauen, wie er seine Arbeit neu organisiert. Gelingt es ihm nicht rechtzeitig, eine gleichwertige Aushilfe zu organisieren, so kann er unter Umständen einen grossen Schaden erleiden, wenn er seine Dienstleistung gegenüber seinen Gästen nicht, nur teilweise oder nicht rechtzeitig erbringen kann. Bleibt ein Mitarbeitender der Arbeit fern und benachrichtigt er nicht umgehend seinen Arbeitgeber, so kann der Arbeitgeber neu bei der Kontrollstelle in Basel eine Klage gegen den Mitarbeitenden einreichen. Die Kontrollstelle muss dann den Fall abklären und einen Bericht erstellen. So erhält der Arbeitgeber von einer unabhängigen Stelle eine Bestätigung, dass der Mitarbeitende gegen den L-GAV verstossen hat. Zudem kann der Arbeitgeber den Mitarbeitenden verwarnen und ihm bei Wiederholung die sofortige Auflösung des Arbeitsverhältnisses androhen. Im einem allfälligen gerichtlichen Verfahren wegen Auflösung des Arbeitsverhältnisses kann dann die Bestätigung der Kontrollstelle eine wichtige Rolle spielen. Weiter kann der Mitarbeitende im Wiederholungsfall von der Aufsichtskommission in einem Strafrahmen zwischen 160 und 800 Franken gebüsst werden. Zusätzlich haftet der Mitarbeitende für den Schaden, den der Arbeitgeber durch die nicht rechtzeitige

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Die Mitarbeitenden haben gut lachen: Der L-GAV garantiert ihnen einige Rechte – allerdings auch einige Pflichten. Benachrichtung der Verhinderung erleidet. b) Der Mitarbeitende legt bei Arbeitsverhinderung kein ärztliches Zeugnis ab dem 4. resp. ab dem 1. Tag vor (Artikel 26 Ziffern 1 und 2 L-GAV) c) Der Mitarbeitende verweigert den Besuch beim Vertrauensarzt (Artikel 26 Ziffer 3 L-GAV) Bei Arbeitsverhinderungen ab dem 4. Tag ist der Mitarbeitende von sich aus verpflichtet, dem Arbeitgeber ein ärztliches Zeugnis vorzulegen, und zwar auch dann, wenn der Arbeitgeber dieses nicht explizit verlangt hat. Macht die Versicherung ihre Leistungen von einem Arztzeugnis abhängig, kann dieses auch schon vom 1. Tag an verlangt werden. Weiter ist der Arbeitgeber berechtigt, auf seine Kosten einen Besuch seines Mitarbeitenden beim Vertrauensarzt zu verlangen. Bringt der Arbeitnehmer nicht innert der in Art. 26 Ziffern 1 und 2 LGAV genannten Fristen ein ärztliches Zeugnis für seine Arbeitsverhinderung oder verweigert er den Besuch beim Vertrauensarzt, so ist der Arbeitgeber berechtigt, ab diesem Zeitpunkt die Lohnfortzahlung einstweilen einzustellen. Zudem kann er bei der Kontrollstelle in Basel neu eine Klage wegen Verletzung von Art. 26 L-GAV einreichen. Auch hier klärt die Kontrollstelle den Fall ab und erstellt einen Bericht. Im Wiederholungsfall

kann der Mitarbeitende im obgenannten Strafrahmen gebüsst werden. d) Verweigerung der Unterzeichnung der Arbeitszeitkontrolle Gemäss Art. 15 Ziffer 7 L-GAV ist zur Erfassung der Arbeitszeit eine Arbeitszeitkontrolle zu führen. Diese ist mindestens monatlich vom Mitarbeitenden zu unterzeichnen. Verweigert der Mitarbeitende bei einer korrekten Arbeitszeitkontrolle seine Unterschrift, so kann der Betrieb bei der Kontrollstelle Klage einreichen. Andernfalls riskiert der Arbeitgeber, bei einer Kontrolle gebüsst

zu werden, weil die Unterzeichnung der Arbeitszeitkontrolle nicht monatlich erfolgte. Die Klagemöglichkeiten gegen Mitarbeitende bei der Kontrollstelle sind relativ neu und es wurden bisher noch kaum Erfahrungen damit gesammelt. Es geht den vertragsschliessenden Arbeitgeberverbänden nicht darum, möglichst viele Klagen gegenüber Mitarbeitenden zu erheben, um diese dann durch die Aufsichtskommission büssen zu lassen, sondern primär um die Stärkung der Position der Arbeitgeber bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses.

Weitere Infos Zum Thema L-GAV bietet GastroSuisse weitere Informationen an: • Bei www.gastroprofessional.ch können nützliche Informationen heruntergeladen werden. Beispielsweise Arbeitsverträge im Excel-Format, die selber rechnen (kostenpflichtig) oder Kontrollblätter zum Thema Arbeitszeit, Ruhe-, Ferien- und Feiertage (kostenpflichtig). • Bei GastroEdition gibt es ausserdem weiterführende Literatur: die Broschüre L-GAV, Vertragstext (Stand 1. Juli 2005) inklusive neue Mindestlöhne für 2006, für 5 Franken; die neuen Arbeitszeit-

kontrollblätter zur Erfassung von Arbeitszeit, Ruhezeit, Ferien- und Feiertagen sowie Abwesenheiten als Heftblock für fünf Mitarbeitende/Jahr für 24.50 Franken; Formularanträge L-GAV 98 das Set für 22 Franken; der Ratgeber LGAV – Arbeitsrecht für Hotellerie und Restauration für 74 Franken; Kommentar zum L-GAV 98 für 25 Franken. GastroEdition Fachbuchverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich Tel. 0848 377 111 Fax 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch

Mit Beginn der Olma in St. Gallen ist eine neue Art der Alkoholprävention lanciert worden: go4points – genussvoll feiern. Dabei machen die Jugendlichen am Ende der Party einen Alkoholtest, der belegen soll, dass sie genussvoll konsumiert haben. Als Belohnung erhalten sie Punkte gutgeschrieben, mit denen Produkte zu günstigeren Bedingungen bezogen werden können. Zudem gibts Einladungen an spezielle Events und weiteres. Das Pilotprojekt wird bis Januar an verschiedenen Veranstaltungen in den Kantonen St. Gallen und Graubünden laufen.

Gastgewerbe international

Pariser Ohrfeige für Gastronomen Seit Juni 2004 gab es in Frankreich einen Branchenvertrag für Mitarbeitende im Gastgewerbe. Dieser setzt unter anderem die Arbeitszeit auf 39 Stunden pro Woche fest (statt 35 wie vom Arbeitsgesetz vorgeschrieben). Die Mitarbeitenden erhielten dafür eine 6. Ferienwoche, zwei zusätzliche Feiertage und eine Erhöhung des Mindestlohnes um 280 Euro pro Monat. Die Gewerkschaft CFDT hat nun gegen diesen Vertrag geklagt und den Prozess gewonnen. Das Gastgewerbe hat laut Urteil den Mitarbeitenden rückwirkend ab Juni 2004 die Überstunden ab der 36. Wochen-Arbeitstunde zu zahlen. Die Mitarbeitenden verlieren damit aber auch alle Vergünstigungen, welche ihnen der Branchenvertrag gewährt hat.

DIE AKTUELLE FRAGE Essen der Zukunft

Mitmachen ist eigentlich obligatorisch Wo sehen Sie den dringendsten Handlungsbedarf im Schweizer Tourismus? Der Schweizer Tourismus muss sich ebenso selbstkritisch wie selbstbewusst mit den echten Anliegen der Kundschaft auseinandersetzen, dabei Wertschöpfung erzielen und damit eine Basis legen für Investitionskraft in innovative, spannende Angebote, die die hohe Erwartungshaltung nach Qualitäten und echten Erlebniswerten befriedigen. Dies soll sich zum Beispiel in folgenden Elementen ausprägen: • Qualität, Gastfreundlichkeit, Qualitäts-Gütesiegel, Enjoy Switzerland, Enjoy Euro • Umweltbewusstsein, Schutz und Nutzung unserer wichtigsten Ressource, EU-Umweltzeichen • Destinationsbildung, Kooperationen, Fusionen, gemeinsam statt getrennt • Investitionsbedarf in Hotellerie und bei Bergbahnen

• Koordination Landeswerbung, Lead durch Schweiz Tourismus, Nutzung von Synergien • Bereitschaft zu Angebots-Kooperationen aller im Tourismus involvierten, interessierten Marktteilnehmer • Forschung und Entwicklung, Verlängerung von InnoTour als Instrumentarium in überbetrieblicher Forschung und Entwicklung und Förderung von Innovation im Tourismus. Selbstbewusstsein ist durchaus angebracht, denn wir bieten ein unwahrscheinlich vielfältiges Produkt an. Wir stehen uns mit unseren sehr föderalen Strukturen ja oft selber im Weg. Allerdings bieten diese, gerade im Landwirtschafts- und Gastrobereich, auch echte Chancen. Es liegt Potenzial brach in der Aufbereitung und Präsentation regionaler kulinarischer Spezialitäten. Der Gast sucht die Differenzierung und ist bei Mehrwert bereit, mehr zu bezahlen. Selbstkritik: Wir müssen in Angebot und Servicequalität aber auch wirklich selbstkritisch genug sein

täglich zu hinterfragen, ob die gebotene Leistung stimmt. Denn: Billig sein können wir zu gegebenen Rahmenbedingungen nicht. Wir sind «verdammt» zum Bessersein! Das beeindruckt mich ganz persönlich: «Der Grundwiderspruch unserer Zeit ist die Unvereinbarkeit unseres Wissens und unseres Handelns.» (E. Langjahr, Regisseur) Das folgere ich draus: Im Wissen um die wichtigste Ressource intakter, nachhaltig bewirtschafteter Naturlandschaften birgt diese Binsenwahrheit für alle Teilnehmer der Querschnittsbranche Tourismus die Herausforderung, dem Widerspruch entgegenzuwirken und wirklich werthaltige Beiträge zu leisten. Mario Lütolf Designierter Direktor des Schweizerischen Tourismus Verbandes STV

Nano-Food rentiert (noch) nicht Nanotechnologie gilt zwar auch im Food-Bereich als die Neuerung der Zukunft. Mit ihr soll schier alles möglich sein, beispielsweise das Entwickeln von Aromen in Getränken, ganz nach Wunsch des Konsumenten. Offenbar ist derzeit aber wenig dran an Gerüchten rund um Nano-Food: Nanotechnologie sei (derzeit) viel zu teuer, heisst es in Industriekreisen.

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■ Wochenschau

Donnerstag, 26. 10. 2006 ■ Nr. 43

GastroJournal

Staat fördert Illegalität

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BLICKPUNKTE Matterhorn Valley Hotels

Sechs Hotels – eine Zukunft

Die Berner Regierung will die sogenannten L-Bewilligungen für Artistinnen, die nicht aus dem EU- und EFTARaum stammen und in Berner Cabarets arbeiten, abschaffen. Ein offensichtlicher Unsinn.

In Grächen haben sich sechs unabhängige, familiär geführte Dreisterne-Hotels zur Hotelgruppe «Matterhorn Valley Hotels» zusammengeschlossen. Die Zusammenarbeit beruht in erster Linie auf der Nutzung von Synergien und wurde während den letzten drei Jahren minutiös vorbereitet. In den nächsten fünf Jahren sollen rund sechs Millionen Franken investiert werden. www.matterhornvalleyhotels.ch

JOHN WITTWER

Resort in Andermatt

Jetzt hängt alles von den Bauern ab

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In Kantonen wie Thurgau, Wallis und Aargau wurden die L-Bewilligungen bereits abgeschafft. Mit verheerenden Folgen: Viele Cabarets mussten dichtmachen, sofort schossen Kontakt-Bars, Saunaclubs und Massagesalons aus dem Boden. Viele Frauen arbeiten nun als Touristinnen – illegal und ohne Rechte, eine Kontrolle wird schwierig. Nun will der Kanton Bern ebenfalls die L-Bewilligungen abschaffen, während man im Kanton Aargau wieder zur alten Ordnung zurückbuchstabierte. Blinder politischer Aktivismus droht die breit abgestützte, fortschrittliche Ordnung in der Cabaret-Szene zu zerstören.

Alle gegen den Kanton Bern Der Regionalverband Bern-Solothurn der Asco (Verband der Schweizerischen Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Diskotheken) stellt sich klar gegen das Ansinnen der bernischen Regierung. Präsident Max Hufschmid erläutert warum: «Wir von der Asco setzen uns seit Jahren für klare Regelungen ein. Auch arbeiten wir mit Erfolg mit Institutionen zusammen wie der Aidshilfe oder der Beratungsstelle Xenia. Unsere Mitglieder bekennen sich auch zur Einhaltung eines sogenannten ‹Code of Conduct›, welcher zurzeit von einer Arbeitsgruppe in Richtung eines Gütezeichens weiterentwickelt wird.

Wir stellen uns klar gegen Missbräuche und Menschenhandel und fordern die zuständigen Behörden auf, sofort einzugreifen, sofern und wenn es nötig ist.» Zudem sei die Cabaret-Branche ein wichtiger volkswirtschaftlicher Zweig, der unter anderem mit Getränkelieferanten und Vermittlungsagenturen zusammenarbeite. Allein im Kanton Bern würden in 34 Cabarets jährlich rund 2700 Artistinnen beschäftigt. Dies ergebe über zwei Millionen Franken für Bewilligungen und Steuern sowie über eine Million Franken für AHV/ALV zugunsten des Staates.

Nicht in die Illegalität treiben Mit dem Wegfall der L-Bewilligungen würden die Frauen in die Illegalität getrieben, eine Kontrolle oder gar Beratung sei nur noch sehr reduziert möglich, meint auch Martha Wigger von der Beratungsstelle Xenia in Bern. Ihre Organisation stellt sich deshalb ebenfalls gegen die geplante Massnahme. Die gleiche Meinung vertreten die Aidshilfe Schweiz und die Aidshilfe Bern. Sara Miggiano vom Schweizer Verband der Künstler- und Eventagenturen wiederum befürchtet den Wildwuchs und die Tätigkeit sogenannter Natel-Agenten. An Beispielen aus den Kantonen St. Gallen und

Thurgau verdeutlicht sie die unbefriedigende Situation. «Dank der L-Bewilligung haben Artistinnen im Kanton Bern bisher verschiedene Vorteile, die in Zukunft wegfallen würden», sagt Hufschmid. Unter anderem seien dies Arbeitsverträge mit garantiertem Grundlohn, Rechtsschutz, UVG-Schutz, Krankenversicherung, medizinische Untersuchungen, Beratungen durch Organisationen wie die Xenia und die Möglichkeit, einen Ombudsmann zu kontaktieren. Deshalb stemme sich die Asco Bern-Solothurn mit aller Kraft gegen die Abschaffung der L-Bewilligungen.

Churer Gastronomie: Zurück in die Vergangenheit Die Öffnungszeiten für Churer Gastrobetriebe wurden verkürzt Die Stadt Chur hat die Öffnungszeiten für die Churer Gastronomiebetriebe eingeschränkt. Damit will man Lärmemissionen, Dreck, Sachbeschädigungen und Tätlichkeiten vorbeugen. Getroffen wurde die neue Regelung vom Churer Stadtrat. Eine Vernehmlassung oder zumindest eine Befragung der Wirte und von GastroChur gab es zuvor nicht, wie Horst Salutt, Präsident GastroChur, erklärt. Er findet die neue Regelung mit verkürzten Öffnungszeiten eine «billige» Lösung. Auch Fluregn Fravi, Geschäftsführer von GastroGraubünden, findet es

«nicht geschickt, dass solche Entscheide ohne die Betroffenen gefällt werden». In Chur wurde vor sechs Jahren eine liberale Polizeistundenregelung eingeführt. Damit wurde die Stadt für Jugendliche wieder attraktiver – auch für junge Leute ausserhalb Graubündens. Gleichzeitig stellte die Stadtpolizei aber vermehrt Lärm, Verunreinigungen, Sachbeschädigungen und Schlägereien fest. Dies, so erklärte der Stadtrat an einer Medienorientierung von letzter Woche, sei auch der Grund, weshalb man nun wieder restriktivere Öffnungs-

zeiten einführen wolle. Grundsätzlich dürfen Betriebe in Chur von 06 bis 24 Uhr geöffnet sein. Wer darüber hinaus offen halten will, braucht entsprechende Bewilligungen.

Nicht mehr bis 06 Uhr Bewilligungen für dauernd längere Öffnungszeiten werden ab 2007 in der Churer Ausgangsmeile Welschdörfli nun nur noch bis 03 Uhr, im Wohngebiet bis 02 Uhr und im Industriegebiet (Discos) noch bis 04 Uhr erteilt. Bisher konnten die Betriebe bis morgens um 06 Uhr offen halten. In Chur ist der Stadtrat zuständig für

die Erteilung von Bewilligungen für dauernd längere Öffnungszeiten. 64 von insgesamt 269 Betrieben hatten im letzten Jahr solche Bewilligungen angefordert und erhalten. Ab 2007 müssen die Gastwirtschaftsinhaber wieder wie früher Einzelbewilligungen anfordern, die dann aber nur bis maximal 04 Uhr gültig sind. Tendenziell scheint es, dass Städte und Gemeinden wieder vermehrt von liberaleren Öffnungszeiten wegkommen. Schon vor Chur hat sich die Gemeinde Davos für eingeschränkte Öffnungszeiten ausgesprochen. kh

Das Ferienparadies des Investors Samih Sawiris in Andermatt scheint schon fast gebaut. Allerdings gibt es da noch den Widerstand einiger Bauern, die ihr Land lieber nicht verkaufen möchten: «Dieses Land ist unsere Existenz», sagt stellvertretend für andere Bauern Sebastian Regli. Erhält Sawiris jedoch zu wenig Land, wird das geplante Resort nicht gebaut. Laut Franz Egle, Sawiris’ Berater, wäre es jedoch möglich, kleinere Abstriche von der geplanten Fläche (1,4 Mio. m2) zu machen. Trotz der kritischen Einstellung der Bauern bestätigen sie wie auch Sawiris-Berater Egle einen gegenseitig guten Kontakt.

SIAL in Paris

Kochkunst als Publikumsmagnet Die diesjährige SIAL in Paris (Internationale Nahrungsmittel-Messe) hat als grosse Neuerung eine der Kochkunst gewidmete Halle eröffnet, in welcher vier Spitzenköche, alle Mitglieder der «Euro-Toques», ihr Können unter Beweis stellen, zur (Gaumen-)Freude der 19 000 erwarteten professionellen Gäste. Gestern war auch ein in der Schweiz tätiger Meisterkoch (Fabrice Taulier, Royal Plaza, Montreux) am Herd. An der SIAL 2006, die heute zu Ende geht, sind 5256 Aussteller vertreten. Insgesamt erwarten die Organisatoren 136 000 Besucher und rund 1400 Journalisten, die über diese Veranstaltung berichten.

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■ Restauration

Donnerstag, 26. 10. 2006 ■ Nr. 43

GastroJournal

Supplement machtFreu(n)de Dem Gast ein Supplement anzubieten, gehört für Wirte zum guten Ton. Und: Es ist eine Haltung, die sich lohnt.

Land sieht es ein bisschen anders aus. Da werde traditionellerweise noch öfter ein Supplement verlangt, sagt Alfred Rickhoff. Grund: die körperlich härtere Arbeit.

Grosszügigkeit lohnt sich Nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Ausbildung von Gastronomen wird dem Thema Supplement besondere Aufmerksamkeit geschenkt: «Ein Gast, der noch einmal ein Filet wünscht, soll auch ein zweites Filet erhalten», fasst Paul Nussbaumer, Direktor der GastroSuisse-eigenen Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich, die Philosophie zusammen, die an der Ausbildungsstätte im Marketing-Unterricht vermittelt wird. «Beim Supplement grosszügig zu sein, ist eine Investition, die sich durchaus lohnt», ist Nussbaumer überzeugt. Ein Gastgeber, der das Thema Supplement generös handhabt, hat demnach viel mehr zu gewinnen als zu verlieren. Die Zufriedenheit der Gäste wächst, die Kundenbindung wird verstärkt. Diese Haltung vertritt auch Ernst Bachmann: «Der Wirt kann sich sehr viel Goodwill erwerben, wenn er dem Gast noch einmal etwas bringt.»

KASPAR ABPLANALP Wer kennt die Verlockung nicht? Das feine Essen im gemütlichen Restaurant hat geschmeckt, wohlige Zufriedenheit macht sich breit. Doch plötzlich melden Gaumen und Magen freudig, dass ein kleines Supplement dem kulinarischen Genuss noch das Sahnehäubchen aufsetzen würde. Es ist dann meist zwecklos, der Versuchung zu widerstehen. Denn: Der Wunsch nach einer Zusatzportion wird vom Gastgeber in der Regel gern erfüllt: «Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, Gästen, die à la carte essen, ein Supplement anzubieten», sagt etwa Peter Oesch, Wirt des Restaurants Zum goldenen Ochsen in Olten und Präsident von GastroSolothurn. Ähnlich tönt es bei Alfred Rickhoff vom Braunen Mutz in Basel. «Wenn jemand ein Supplement verlangt, freut mich das», sagt der Wirt. Es sei ein Kompliment an die Küche und keine Kritik. Für Doris Rebmann, Wirtin im Berner Beaulieu, ist es ebenso selbstverständlich, ein Supplement zu servieren, wie für Ernst Bachmann, Wirt des Restaurants Bahnhof Wollishofen und Präsident von GastroZürich.

Angebot wird nicht missbraucht

Unterschiedliche Essgewohnheiten

ARCHIV GJ

Zu den Essgewohnheiten der Gäste ist Unterschiedliches zu erfahren. Doris Rebmann, die seit über 30 Jahren im Beaulieu wirtet, beobachtet, «dass die Leute heute weniger essen als früher». Während lange gegolten habe: «Je grösser die Portion, desto besser», wolle der Gast heute lieber «Darfs äs bitzeli meh si?» – Mit einem Supplement kann man viel Goodwill gewinnen.

Wenig Aufwand Das Supplement ist für einen Wirt ein vergleichsweise billiges Marketing-Instrument. Er kann damit jedoch viel Goodwill und eine wirksame Mund-zu-Mund-Propaganda erreichen. Deshalb: • Jeden Gast fragen, ob er einen Nachschlag wünscht • Eventuell in der Speisekarte vermerken, dass Supplements serviert werden • Beim zweiten Service nicht nur Beilagen, sondern auch Fleisch/Fisch anbieten • Die Portionen bei Stammgästen bereits an deren Essgewohnheit anpassen

Qualität statt Quantität und lege Wert auf gutes Fleisch und frisches Gemüse. Auch Peter Oesch ist überzeugt, dass heute weniger üppig gegessen wird als früher. «Es geht nicht mehr darum, einfach den Bauch zu füllen. Essen ist vielmehr ein gesellschaftliches Erlebnis», erklärt er. Zudem sei das Bewusstsein für ausgewogenes Essen überall gewachsen. Ernst Bachmann, seit über 30 Jahren Gastgeber, stellt bei den Essgewohnheiten hingegen keine grundlegenden Veränderungen fest. Ein Arbeiter oder Pöstler habe nach wie vor den grösseren Hunger als ein Gast, der im Büro arbeite. Dem stimmt auch Alfred Rickhoff zu. Werde ein Supplement bestellt, dann eher von Arbeitern als von Bankern.

Supplement ist die Ausnahme

Die Erfahrung im Restaurant Belvoirpark zeige, so Paul Nussbaumer, dass die Gäste das Angebot eines Supplements nicht missbrauchten. Zudem sei die Anzahl zusätzlicher Portionen auf die Gesamtmenge gesehen verschwindend klein. Deshalb werde an der Zürcher Hotelfachschule auch gelehrt, dass das Servicepersonal beim Gast immer nachfragen soll, ob er genug gegessen hat, oder ob er noch ein Supplement möchte. Das pflegen alle hier befragten Wirte in ihren Gasthäusern so. Auch wenn Doris Rebmann vom Berner Beaulieu festgestellt hat: «Wenn jemand ein Supplement will, meldet er sich meistens selber.»

Lange Tradition?

«Insgesamt kommt es relativ selten vor, dass ein Supplement bestellt wird», bilanziert Ernst Bachmann seine bisherigen Erfahrungen zum Thema. Im Bahnhof Wollishofen wisse man von den Gästen, wer ungefähr wie viel esse, und es würden entsprechende Portionen serviert. Dabei lässt sich Bachmann vom Grundsatz leiten: «Lieber einem Gast noch einmal etwas bringen, als etwas wegwerfen müssen.» Dass der Wunsch nach einem Supplement eine Ausnahme darstellt, bestätigen auch die anderen befragten Gastgeber. Von zehn Gästen verlange in seinem Restaurant vielleicht einer eine Zusatzportion, schätzt Peter Oesch die Situation ein. Auf dem

Wann die Geburtsstunde des Supplements geschlagen hat, ist nicht genau festzustellen. Paul Nussbaumer, Direktor der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich, vermutet, dass die Tradition, dem Gast noch eine zusätzliche Portion anzubieten, aus dem französischen Service stammt. Dabei wurden dem Gast die Speisen am Tisch von der Platte auf den Teller serviert. Im hochdeutschen Sprachraum wird das Supplement «Nachschlag» genannt. Damit wurde ursprünglich eine zusätzliche Essensportion im Soldatenjargon bezeichnet.

Mit Neuem wird der Vorwärtskurs lanciert Küche, Restaurant und Interieur im Hotel Renaissance für eine vielversprechende Zukunft gerüstet leicht erhöhen, andererseits glaubte man, die Zeit für eine optische Neuorientierung sei gekommen. Mit ei-

nem Kostenaufwand von 1,1 Millionen Franken wurden das Restaurant umgebaut und neu gestaltet. Jetzt

FOTOS: J. STEIMEN

Nach nur einmonatiger Umbauzeit wurde das bisher gut gehende Restaurant Asian Place im Renaissance Hotel in Glattbrugg vollkommen erneuert. Jetzt ist es im Zusammenhang mit dem bis Dezember andauernden Asian Food Festival wieder eröffnet worden. Das Restaurant Asian Place hatte bereits kurz nach seiner Eröffnung vor 15 Jahren in kulinarischen Kreisen und bei Liebhabern asiatischer Spezialitäten einen sehr guten Ruf und durfte sich von Beginn weg einer ausgezeichneten Frequentierung erfreuen. Obwohl mit dem Asian Place ein Umsatz von rund 1,3 Millionen Franken erzielt werden konnte, befriedigte das die Hotelleitung mit Aussicht auf eine vielversprechende Zukunft nicht mehr. Einerseits wollte man ohne wesentliche räumliche Veränderungen das Platzangebot

Sabine Rahmel (l.) ist als neue General Managerin stolz auf das neue Asian Place.

bietet es grosszügigen Komfort, zeitlose Raffinesse und ein warmes, elegantes Design. Neben einer entspannten Atmosphäre wird auch in kulinarischer Hinsicht ziemlich viel geboten: eine abwechslungsreiche Küche mit authentischen Gerichten aus China, Japan und Thailand. Dafür garantiert ein Team um KeKe Ng, dem Executive Chef, der schon seit 10 Jahren für das Besondere im Asian Place sorgt. Bis zum 2. Dezember findet derzeit das 13. Asian Food & Cultural Festival statt, bei dem Malaysia Gastland ist und Akrobaten für faszinierende Darbietungen und für farbenprächtige Tanzaufführung sorgen. Fast gleichzeitig mit der Eröffnung des neuen Asian Place hat Sabine Rahmel als General Managerin im Renaissance Hotel ihre Arbeit aufgenommen. js

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SZENE Salon des Goûts & Terroirs

Vielfalt auch für Fachbesucher Von 1. bis 5. November findet im «Espace Gruyère» in Bulle der 7. Salon Suisse des Goûts & Terroirs statt. Auf 8000 m2 bietet der Salon Eindrücke rund ums Trinken und Essen aus verschiedensten Regionen im Inund Ausland. Der Präsident der Veranstaltung, der Walliser Nationalrat Christophe Darbellay, spricht von «einem ausserordentlichen Reichtum und grosser Vielfalt» an Terroir-Produkten. Die Ausstellung dürfte auch für Fachbesucher sehr interessant sein, bietet sie doch einiges in Sachen Geschmack.

Fair Trade in Zürcher Betrieben

Max-HavelaarProdukte kommen Ab nächster Woche sollen in den Töpfen von 39 Stadtzürcher Verpflegungsbetrieben Max-HavelaarProdukte zubereitet werden. Noch bevor eine diesbezügliche Motion im Parlament abgesegnet werden konnte, ist der Speisezettel in den betreffenden Betrieben erweitert worden. Anette Grossenbacher, Leiterin des Lebensmitteleinkaufs: «In sämtlichen Betrieben des Gesundheits- und Umweltdepartementes sollen künftig fast ausschliesslich Max-Havelaar-Produkte angeboten werden.»

Mosimann offeriert Schlössli

Rückkauf durch die Bürgergemeinde Eigentlich hätte Starkoch Anton Mosimann sein Schlössli hoch über Olten zu einem Gourmet-Tempel machen wollen. Weil die Schweizer Gourmets mit einem englischen Club-System wenig am Hut haben, blieb der Erfolg aus. Jetzt will der in London von der Königin geadelte Meisterkoch das Schlössli wieder an die Oltener Bürgergemeinde zurück verkaufen. Der Bürgergemeinderat hat dem Rückkauf bereits zugestimmt. Die Gemeindeversammlung wird am kommenden Dienstag das letzte Wort haben. Dabei geht es um die Auslösung des auf 50 Jahre befristeten Baurechtsvertrages, für den Mosimann ein Depot von einer halben Million bezahlt hatte. Natürlich aber sollen auch die Kosten für die von Mosimann getätigte Renovation und den Umbau zurückerstattet werden, und die beliebte Ausflugsliegenschaft heisst wieder Säli-Schlössli.

Gewissen von «Dieben» beruhigen

Brötli-Amnestie in Basel Basels Wirtepräsident Josef Schüpfer betreibt seit Jahren mit beachtlichem Erfolg seine Brötli-Bar in Basels Stadthof. Das Prinzip: Der Gast sucht sein Brötli selbst an der Vitrine aus und geniesst den Getränkeservice am Tisch. Wer bezahlt, sagt einfach, wie viele Brötli er gegessen hat. Dass dabei auch mal ein Brötli «vergessen» geht, kommt selten, aber doch mal vor. Jetzt dürfen sogenannte «Brötli-Diebe» bis Ende November im Rahmen einer «Brötli-Amnestie» ihre «Schulden» begleichen. Somit kann das Gewissen beruhigt und Gutes getan werden: Das ganze «Schulden-Geld» wird einem guten Zweck zugeführt.


■ Hotellerie

Donnerstag, 26. 10. 2006 ■ Nr. 43

GastroJournal

HOT-C: grosses Interesse

CHECK IN Hotel Schiller, Luzern

Hotel wegen Ausbau bis April zu

HOT-C. HOTEL CATEGORYCAL BY GASTROSUISSE gibt Gas. Letzte Woche wurde der erste Betrieb zertifiziert.

Das Hotel Schiller an der Pilatusstrasse in Luzern wird ausgebaut. Besitzer Urs Karli hat das neben dem Hotel stehende Haus bereits vor einiger Zeit erworben und richtet darin nun 28 neue Hotelzimmer ein. Das Hotel Schiller bleibt deswegen bis April 2007 geschlossen.

ANDREJ ABPLANALP «Die Drähte laufen heiss», sagte Heidi Sigrist, Projektleiterin der Hotel-Kategorisierung bei GastroSuisse. Das Interesse an HOT-C ist erfreulich. Trotzdem fand Sigrist Zeit, dem ersten von GastroSuisse zertifizierten Betrieb die Kategorisierungs-Tafel persönlich zu überbringen.

Pension Val Tuoi, Guarda

Schweizer Solarpreis erhalten

Sehr positives Echo

Die Pension Val Tuoi im bünderischen Guarda wurde von der Solar Agentur mit dem Schweizer Solarpreis ausgezeichnet. Die Pension mit 13 Zimmern ist mit einer 31 Quadratmeter grossen Solaranlage auf dem Dach ausgerüstet. Diese liefert 18 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr.

Diese ging ins Bernbiet. Genauer an den Landgasthof Bären in Madiswil. Gastgeber und Besitzer Jürg Ingold freute sich über den Besuch von Heidi Sigrist. Der 55-Jährige ist schon lange ein engagierter Befürworter einer GastroSuisse-eigenen Klassifikation. «Als Präsident der Sektion Oberaargau von GastroBern habe ich viel Kontakt mit anderen Hoteliers.» Immer wieder sei er darauf angesprochen worden, ob der Verband nicht etwas für die kleinen und mittleren Betriebe tun könne. «Dieser Wunsch wurde nun erfüllt, und die Reaktionen sind sehr positiv.» Einerseits würden es die GastroSuisse-Mitglieder begrüssen, das gesamte Dienstleistungspaket nun von einem Verband zu erhalten, andererseits habe GastroSuisse damit bestätigt, dass den Worten Taten folgen würden.

Hotelprojekt, Emmetten

A. ABPLANALP

Hotel für 70 Millionen geplant

Bären ist Referenzbetrieb Ingolds Bären ist in der Kategorie C3 kategorisiert und dient GastroSuisse als Referenzbetrieb. Der Bären-Hotelier ist überzeugt, dass HOT-C sowohl für die Gäste wie auch für die Betriebe sehr hilfreich ist. «Viele Landgasthöfe haben das Problem, dass sie gar nicht als Beherbergungsbetrieb wahrgenommen werden.» Oft würde man nämlich die Logiermöglichkeit nicht auf den ersten Blick sehen. «Eine Tafel, welche das Lokal als Hotel ausweist, kann hier eine Lücke schliessen», ist sich Jürg Ingold sicher. Auch in einem anderen Punkt hilft die neue Hotel-Kategorisierung von GastroSuisse: Die ländlichen Gegenden stehen bezüglich der Qualität von Hotelübernachtungen den städtischen Gebieten in nichts nach. Mit der Hotel-Kategorisierung von GastroSuisse wird dies verstärkt kommuniziert.

Schweiz ist auch preiswert Beim Verband für Hotellerie und Restauration an der Blumenfeldstrasse 20 in Zürich ist man seit Jahren bemüht, das Image der teuren Schweiz abzubauen. Mit Aktionen wie SchweizDirekt und den «Preiswerten Ho-

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Heidi Sigrist, Projektleiterin der Hotelkategorisierung, liess es sich nicht nehmen, Jürg Ingold die Tafel zu überreichen. tels» ist das auch gelungen. HOT-C. HOTEL CATEGORYGAL BY GASTROSUISSE ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Einerseits sind die Preise für die mitmachenden Beherbergungsbetriebe finanziell absolut tragbar (siehe Kasten). Andererseits finden sich gerade in den Kategorien C1 und C2 preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten, die aus- und inländischen Touristen die Möglichkeit bieten, die Schweiz auch mit etwas weniger Geld kennenzulernen. Allerdings ist bei den Kategorien Vorsicht geboten. «C1 ist nicht schlechter als C3», betont Heidi Sigrist. Die verschiedenen Stufen der GastroSuisse-Hotel-Kategorisierung seien vielmehr auf die verschiedenen Bedürfnisse der Gäste abgestimmt. «Wer nicht mehr will als eine einfache und saubere Ausstattung, ist mit einem C1-Haus durchaus gut bedient», bestätigt Jürg Ingold. Es komme darauf an, wo die Prioritäten des Gastes liegen würden. Jeder Reisende hat seine eigenen Vorstellungen, wo er übernachten und wie er sich verpflegen will. «Vielleicht gibt er sein Geld lieber für gutes Essen denn für Wohnluxus aus.»

HOT-C – das System Das Kategorisierungssystem ist einheitlich und gilt für die ganze Schweiz. Grundsätzlich wird zwischen Hotel (Hotelbetrieb mit Restaurant) und Garni (Zimmer/Frühstück) unterschieden. Es gibt fünf Kategorien: C1 (einfach), C2 (funktionell, praktisch), C3 (gehoben, kohärente Ausstattung mit wohnlichem Charakter), C4 (erstklassig) und C5 (luxuriös). Die Kosten für eine Hotel-Kategorisierung werden nach Anzahl Zimmer berechnet und gelten für drei Jahre: bis 15 Zimmer 150 Franken pro Jahr (Mitglied GastroSuisse) oder 230 Franken pro Jahr (Nichtmitglied); 16 bis 30 Zimmer 180 oder 280 Franken; ab 31 Zimmer 220 oder 330 Franken. Informationen und Beratung: GastroSuisse, Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111, www.hot-c.ch

In Emmetten plant ein Holländer ein gigantisches Hotelprojekt. Für rund 70 Millionen Franken soll ein Hotel mit 120 Appartements entstehen. Klappt alles, nimmt das Luxushotel seinen Betrieb bereits im September 2009 auf.

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PowerDuo zum Spezialpreis:

Zwei Profis für den effizienten Einsatz

Best Western meets Mummenschanz Auf dass die sprachlosen Künstler nicht schlaflos bleiben Best Western Swiss Hotels will wieder verstärkt in der Öffentlichkeit auftreten. Startschuss für die Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit ist die Hotelpartnerschaft mit Mummenschanz, dem weltberühmten Schweizer Maskentheater. Best Western Swiss Hotel-Direktor Peter S. Michel freut sich über die Zusammenarbeit mit Mummenschanz auf ihrer diesjährigen Schweizer Tournée, die noch bis am 24. März 2007 dauert. «Beide, Mummenschanz wie auch Best Western, haben weltweite Auftritte. Aus diesem Grund liegt es auf der Hand, dass wir von Best Western auf unsere Gastgeberart Kultursponsoring der besonderen Art betreiben. Auch in Zukunft beabsichtigt Best Western, die grösste Hotelkooperation der Welt, Mummenschanz auf ihren Auftritten rund um den Globus partnerschaftlich zu unterstützen.»

Überall dort, wo eines der 50 Best Western Swiss Hotels nahe des Auftrittortes liegt, schläft die vierköpfige Truppe und ihre Techniker in einem der gehobenen Mitteloder Erstklasshäuser. Michel: «Unsere Mitgliedhotels freuen sich, dem Team nach der harten Arbeit auf und hinter der Bühne die Entspannung und Erholung zu bieten, die Voraussetzungen ihres seit 33 Jahren anhaltenden Erfolges sind.» Als Gegenleistung werden das Best Western-Logo und die direkt beteiligten Betriebe in der Programmbroschüre aufgeführt. Ein sympathischer gegenseitiger Sponsorbeitrag, von dem die Partner im letzten Jahr schon in Australien und Neuseeland profitierten. Mummenschanz-Mitbegründer Bernie Schürch zeigt sich in seiner provisorischen Heimat in Basel, dem Hotel St. Gotthard, denn auch zufrieden: «Gut aufgehoben zu V.l.: Floriana Frassetto, Jakob Bentsen (Mummenschanz), Elisabeth Füeg (Hotel Merian, Basel), Bernie Schürch (Mummenschanz), Urs Füeg (Hotel Merian), Raffaella Mattioli (Mummenschanz) und Peter Michel (Direktor Best Western Schweiz).

sein, heisst für mich ein lang genug und gutes Bett ohne Kanten, eine gute Lesebeleuchtung im Zimmer, Sauberkeit und zwischendurch mal ein entspannendes Bad in einer komfortablen Wanne. Zudem sind wir froh, wenn das Hotel auf unsere unregelmässigen Essenswünsche – meist spätabends nach der Vorstellung und spätes Frühstück – eingehen kann.» JW

Facts & Figures 4200 Hotels in über 80 Ländern tragen den Namen Best Western in ihrem Auftritt. In der Schweiz sind über 50 gehobene Mittel- und Erstklasshäuser an 35 Orten Mitglied der grössten Hotelorganisation der Welt. Sie unterscheiden sich von internationalen Hotelketten durch ihre Individualität und die persönliche Führung, meist durch den Besitzer. Im vergangenen Jahr vermittelte Best Western Swiss Hotels-Direktor Peter S. Michel, zusammen mit neun Mitarbeitern, den Mitgliedbetrieben über 80000 Hotelnächte und einen Umsatz von 15,3 Millionen Franken (Schätzung 2006: 16,5 Mio.). In nächster Zeit plant Michel (Kundenbindungs-)Aktionen wie ein Skiprogramm, Spezielles für Kinder mit ihren Göttis und Grosseltern und verstärkte Aktivitäten für Mitglieder im Gold Crown Club. www.bestwestern.ch

Bequem im Sitzen und doppelt so schnell wie von Hand sorgt die Miele Bügelmaschine für perfekte Bügelergebnisse flacher Wäschestücke. Dank einer Bügelleistung von 15 kg pro Stunde haben Sie im kleineren Restaurant, im Café, in der Frühstückspension, aber auch im gepflegten Haushalt jederzeit gepflegte Tisch-, Bettwäsche, Geschirrtücher usw. verfügbar. Und für die hygienische und schonende Pflege Ihrer Teppiche, Hart- oder Parkettböden sorgt der leistungsstarke Staubsauger PARQUET. Lassen Sie sich die Vorteile des PowerDuos zeigen. Die Partner der Aktion finden Sie unter www.miele.ch/News/Aktionen.

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■ Tourismus

Donnerstag, 26. 10. 2006 ■ Nr. 43

GastroJournal

Richtung gut,Schritt falsch

FLASH Milestone 2006

Nominationen bekannt gegeben

Vor Wochenfrist hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Reorganisation der Landeswerbung eröffnet. Obacht.

Die Nominationen für den Milestone Tourismuspreis der Schweiz 2006 sind bekannt. In der Kategorie «Herausragende Projekte» bewerben sich 15 Teilnehmende für einen Milestone. In der Kategorie «Klein und kreativ» kämpfen sieben Projekte um einen der begehrten «Steine». Vergeben werden die Preise am 14. November im Hotel Bellevue Palace in Bern. Für die gesamte Liste der Nominierten siehe: www.htr-milestone.ch

PETER MATHIAS GRUNDER

Wallis - Graubünden

Neue Strategie torpediert P. GRUNDER

Beim Staatssekretariat für Wirtschaft (seco), das massgebend die bundesrätliche Botschaft zur Reorganisation der Landeswerbung erarbeitet hat, bittet man um Verständnis: Es sei schwierig gewesen, die Dinge unter einen Hut zu bringen; immerhin sei die Schweiz weitum eines der ersten Länder, das mit dem «Country Branding» so weit gehe. Der Bundesrat schlägt «die Schaffung einer einzigen Organisation für Landeswerbung» vor. Bestehen soll sie wie erwartet aus der 1917 vorab privat gegründeten «Schweiz Tourismus», der 2000 unter dem Eindruck von nachrichtenlosen Vermögen installierten «Präsenz Schweiz» und der 2005 rechtlich aufgestellten Standortförderin «Location Switzerland». Vorgesehen ist eher überraschend eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit neunköpfigem, vom Bundesrat gewähltem Verwaltungsrat. Ziel der Anstalt wäre laut Gesetzesentwurf: • die Schaffung von Verständnis für die Schweiz sowie die Darstellung der schweizerischen Vielfalt und Attraktivität; • die Förderung der Schweiz als Wirtschafts-, Wissens- und Technologiestandort; • die Steigerung der Nachfrage für die Schweiz als Reise-, Tourismus- und Kongressland. Während sachkundige Politiker wie Ständerat Peter Briner oder Nationalrat Peter Vollmer den Kopf schütteln, begrüssen Branchenspitzen die Richtung, nicht aber die Schritte. Die Diskussion ist offen. www.evd.admin.ch

Politischer Ramsch oder zukunftsträchtiger Reisser: Der Entwurf für ein Bundesgesetz über die Landeswerbung liegt vor.

Die erste Reaktion des Schweizer Tourismus-Verbandes «Der Schweizer Tourismus-Verband STV, die nationale tourismuspolitische Dachorganisation, stimmt der Schaffung einer Organisation für Landeswerbung zu. Er stellt sich jedoch gegen einen bundesrätlichen Eingriff in die Führung der neuen Organisation, die über die im öffentlichen Interesse notwendige Steuerung hinausgeht. Das Konzept der schweizerischen Landeswerbung ist auf den ersten Blick bestechend. In den Details ist es aber noch verbesserungsfähig. So kann es aus der Sicht des STV nicht angehen, dass einzelne Partner von

bisherigen Organisationen auf dem Gesetzesweg bevorteilt werden, ohne zu berücksichtigen, dass Schweiz Tourismus im Jahr 1917 von privaten Trägern in enger Zusammenarbeit mit den SBB als Selbsthilfeorganisation gegründet worden ist und auch heute noch einen bedeutenden Anteil Einnahmen von privatwirtschaftlicher Seite erhält. Im Weiteren sind verschiedene Vorgaben im Gesetzesentwurf darauf ausgerichtet, Verantwortung zu delegieren, ohne die entsprechenden Kompetenzen mitzugeben (z. B. Wahl des Direktors oder der Direk-

Neue Bündner Besen gesucht Graubünden Ferien steht im Umbruch und will neue Märkte erobern mehr hat. Aufgrund der Neupositionierung sucht Andreas Wieland nun einen Verkaufsprofi als CEO. Er soll mit neuen Mitarbeitenden neue Märkte vor Ort erschliessen und neue Gäste nach Graubünden bringen.

Direkt im Markt investieren Das Schlüsselproblem von GRF sei, dass beinahe drei Viertel der Mittel (rund 7 Millionen Franken) nach innen gerichtet sind. «Wir müssen dieses Verhältnis umkehren und das Geld direkt im Markt investieren», sagte Wieland. «Alle machen Werbung und niemand verkauft», begründet Wieland seinen für den Schweizer Tourismusmarkt neuartigen Schritt. GRF peilt zwei Richtungen an. Gezielt erschlossen werden neue Märkte (u.a. Grossbritannien, China, Japan, USA, Benelux- und

K. HUBER

Graubünden Ferien (GRF) positioniert sich frisch und richtet seinen Fokus auf das Akquirieren neuer Gäste. Die Reise wird GRF mit einem neuen, verkaufsstarken CEO und neuen Mitarbeitenden antreten. GRF-Direktor Olivier Federspiel muss gehen. Andreas Wieland und mit ihm sein neuer Vorstand krempeln derzeit Graubünden Ferien strukturell und personell komplett um. Die Umstrukturierung soll bis Sommer 2007 abgeschlossen werden. Schon bei seinem Amtsantritt als GRF-Präsident im Juni dieses Jahres kommunizierte Andreas Wieland klar seine Stossrichtung. Letzten Donnerstag präsentierte er den Medien das neue Positionspapier. Es besagt unter anderem, dass es für Olivier Federspiel, seit 1998 GRF-Direktor, keinen Platz

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Oliver Federspiel (l.) muss Platz für einen neuen CEO machen.GFR-Präsident Andreas Wieland (M.) leitet mit Hilfe des Kantons (rechts Eugen Arpagaus) die neue Strategie ein.

Ostländer) mit den bestehenden touristischen Zugpferden (St. Moritz, Davos usw.). Angesprochen werden die neuen Gäste über die Bündelung von Neigungsgruppen, die man neu nach Interessen (Biken, Wellness, Wandern usw.) zusammenfasst. Bei der Produktentwicklung möchte GRF den Anbietern Support bieten. Aus den bisherigen Kernmärkten (Schweiz, Deutschland) will sich GRF eher zurückziehen. Am Sitz von Graubünden Ferien in Chur wird es im kommenden Jahr einige verwaiste Schreibtische geben. Rund 50 Prozent der derzeit 15 Mitarbeitenden werden abgezogen. Dafür schafft GRF neue Jobs im Ausland. Angestrebt wird hier eine engere Zusammenarbeit mit den Aussenstellen von Schweiz Tourismus. Neue Ansätze wird es auch bei der IT-Infrastruktur geben. Hier will GRF die Plattform von Schweiz Tourismus nutzen. Graubünden hat zwischen 1990 und 2003 rund 13 Prozent Logiernächte (2005: 5,7 Millionen Logiernächte) und 2600 Vollzeitstellen im Tourismus verloren. Die Wertschöpfungsverluste betrugen rund 450 Millionen Franken. Bis in anderthalb Jahren, so das Ziel, sollen die Verluste zu einem guten Teil aufgefangen werden. Mit der Neuausrichtung erhofft sich Wieland auch ein zunehmendes Interesse seitens kapitalkräftiger Investoren. Im Zentrum der Positionierung Graubündens stehen Berge und die Landschaft. Die Marke Graubünden soll in GRF integriert werden. Von der ITG, der Interessengemeinschaft Tourismus Graubünden, wird die Neuausrichtung begrüsst, wie deren Präsident Leo Jeker mitteilte. kh

torin und Erlass des Personalreglements nach Obligationenrecht unter Vorbehalt der Genehmigung durch den Bundesrat). Die Zugeständnisse, die dem bisherigen Personal gemacht werden sollen, gehen nicht zu Lasten des Bundes, sondern zu Lasten der neuen Organisation. Die geplante Koordination der Landeswerbung, die zu einer schlagkräftigen Organisation führen soll, ist so nicht durchführbar, zumal der Verlust der bisherigen Mitgliederstruktur bei Schweiz Tourismus die Gefahr birgt, dass wichtige Dritteinnahmen verloren gehen.»

Gefunden Tourismusdirektor Luzern hat einen neuen Tourismusdirektor. Der Walliser Marcel Perren tritt sein Amt am 1. Januar 2007 an. Perren hat sich gegen 40 andere Kandidaten durchgesetzt. Der 39-Jährige gilt als ausgewiesener Touristiker und arbeitete bereits vor seiner Ernennung zum Nachfolger von Urs Kamber bei Luzern Tourismus (LT). Seit diesem Mai amtet er bei LT als Sales-Direktor. Vorher war Marcel Perren, der aus einer Zermatter Hotelierfamilie stammt, bei Wallis Tourismus tätig, wo er unter anderem den Auftritt des Wallis bei den Olympischen Spielen in Turin leitete. Der neue LT-Direktor freut sich auf die Herausforderung und will der Organisation seinen eigenen Stempel aufdrücken. Vergleiche mit seinen bekannten Vorgängern Illi, Lütolf und Kamber fürchtet der Walliser nicht. Zu hoffen ist, dass in Luzern nach einer eher unruhigen Zeit wieder Kontinuität einkehrt. aa

Marcel Perren ist neuer LT-Direktor.

Urs Zenhäusern, Direktor von Wallis Tourismus, torpediert die neue Strategie von Graubünden Ferien (siehe Artikel links unten): «Persönlich meine ich, dass Graubünden Ferien da eine sehr schlechte neue Strategie festgelegt hat, um auf Vordermann zu kommen», sagte Zenhäusern Ende letzter Woche gegenüber dem Walliser Boten. Graubünden Ferien wolle sich aus den wichtigsten Märkten Schweiz und Deutschland zurückziehen, damit werde Graubünden auf diesen «enorm wichtigen Märkten in Zukunft noch mehr verlieren». Zenhäusern spricht von einer Verzettelung der Kräfte und befürchtet, die kleinen und mittleren Destinationen würden «definitiv in der Absenkung verschwinden».

Aargau Tourismus

Auf allen Ebenen mehr kooperieren Aargau Tourismus (Foto: Aarau) machte sich am 2. Tourismusgipfel letzte Woche stark für mehr Kooperationen im Tourismus. «Es müssen Netzwerke innerhalb aller Leistungsträger geschaffen werden»,

fordert die Organisation in einer Pressemitteilung zum Anlass. Aargau Tourismus-Präsident Josef Flüglistaller rief zudem Politik und Wirtschaft zur Unterstützung bei der Lancierung des anstehenden Standortförderungsgesetzes im Kanton auf. Nur damit werde ein langfristig attraktiver Tourismus im Kanton Aargau möglich sein.

Lenzerheide Bergbahnen

Kapitalerhöhung doppelt verhindert Laut Verwaltungsratspräsident Peter Furger beträgt das notwendige Investitionsvolumen für die nächsten Jahre bei den Lenzerheide Bergbahnen 100 Millionen Franken. Der Verwaltungsrat wollte ursprünglich deswegen eine Kapitalerhöhung vornehmen. Diese scheint nun allerdings vorerst vom Tisch: Der grösste Aktionär, die Gemeinde Vaz/Obervaz, hat sich gegen eine Kapitalerhöhung ausgesprochen, die der Gemeinde überdies vom Bündner Verwaltungsgericht in einer superprovisorischen Verfügung verboten wurde. Die Kapitalerhöhung wäre vorab mittels einer Investition der kalifornischen Pico Holdings zustande gekommen, die ihr Aktienkapital massgeblich erhöhen wollte.


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■ Echi dal Ticino

GastroJournal

Giovedì, 26. 10. 2006 ■ No 43

A Losanna Gastronomia è innovativa

FLASH La Ticinocard 2006/07

Un pass per gli impianti di risalita La Ticinocard 2006/07 si presenta come strumento di grande risparmio per chi usufruisce frequentemente degli impianti turistici di risalita. Il prezzo dell’abbonamento generale con validità 1 anno a partire dal primo novembre varia dai 680 franchi per l’intera famiglia (compresi i figli studenti fino ai 24 anni) fino ai 320 franchi della versione Promo che non è utilizzabile il sabato e la domenica e durante le vacanze di Natale. La Ticinocard permette di utilizzare quasi tutti gli impianti ticinesi, oltre che ricevere sconti su alcune infrastrutture d’oltralpe.

Gastronomia International è la piattaforma romanda riservata ai professionisti della ristorazione, dell'alberghiera e del turismo. È uno spazio informativo sulle novità e di dialogo che riveste grande interesse anche per i professionisti ticinesi. Per i ticinesi ci sono certamente delle fiere professionali più vicine geograficamente, in Italia per esempio, ovviamente senza dimenticare RistoraTi-RistoWine a Lugano che tuttavia è più indirizzata alla ristorazione. Gastronomia International invece si propone sia al settore della hotellerie e del turismo come pure a quello della ristorazione: ecco dunque il perché dell’interesse anche per i professionisti del ramo ticinesi. Gli organizzatori di questo Salone, che si terrà dal 4 all’8 novembre a Losanna, non hanno lasciato nulla al caso invitando tre rinomati architetti e creatori per ripensare con i loro concetti questa Gastronomia 2006. Maurizio Papiri di Roma, Franco Audrito di Torino e Jean-François Auboiron di Parigi, creeranno nello Spazio Art&Design degli ambienti effimeri che esprimono liberamente i loro stili. Sarà così anche l’occasione per scoprire in anteprima una came-

ra modello del futuro cinque stelle di Villars s/Olon, il Chalet Royalp Hotel&Spa.

A Gastronomia un ristorante che vale 103 punti per GaultMillau

Casinò di Lugano

Il Salone presenta anche altri differenti settori: Cucina High-tech, FuturHotel, Città del Gusto, JardinBien être e Servizi. Molto soddisfatti sono gli chef che disporranno finalmente di una cucina al centro della sala da pranzo. All’appuntamento quest’anno ci saranno Philippe Chevrier, Didier de Courten, Etienne Krebs, Urs Messerli, Marcel Thürler e George Wenger. Complessivamente questi chef con i loro rispettivi ristoranti conteggiano ben 103 punti nella GaultMillau, ciò che fa dell’iniziativa in loco un ristorante unico, sia in sala sia in cucina. E questo visto che, come dice lo chef di Noirmont: «La clientela non si accontenta solamente di ciò che ha nel piatto, ma anche di tutto l’ambiente circostante.»

Società francese interessata a entrare

COM

FRANCESCO DI FRANCO

Gastronomia è un Salone che si rivolge anche ai professionisti ticinesi del settore. Gastronomia è pure un palcoscenico ideale per numerosi concorsi. Tra quelli già conosciuti ed apprezzati dai frequentatori abituali sono da segnalare il Sésame de l’Accueil, la Truffe d’Or, il Concorso apprendisti, il Monde du Café. Mentre fra quelli nuovi si segnala il primo Design Award che

premierà l’hotel che ha adottato l’approccio più armonioso in termini di creatività ed estetica. Gastronomia: dal 4 all’8 novembre 2006 a Losanna Informazioni et iscrizioni: www.gastronomia.ch

Cinquantacinque ristoranti nella GaultMillau La guida per i gourmets di fatto giudica complessivamente positiva la qualità della ristorazione in Ticino Secondo la pubblicazione sono otto i ristoranti svizzeri che rasentano la perfezione con un punteggio di 19/20, sei dei quali in Romandia. Miglior ticinese rimane il Santabbondio, seguito da Motto del Gallo, Portone e Osteria dell’Enoteca. Sono cinquantacinque i ristoranti ticinesi contemplati dalla nuova guida GaultMillau per il 2007. Rispetto all’edizione precedente qualcuno non è più menzionato, principalmente dovuto a chiusura dell’esercizio, mentre sono cinque quelli in più: il «San Bernardo» di Comano (14/20), «Alla Stazione» di Lavorgo (13/20), l’«Osteria Chiara» di Muralto (13/20), l’«Osteria del Portico» a Lugano (13/20) e «Al Ponte dei Cavalli» di

in tutta la Svizzera. In totale sono 796 i ristoranti degni di figurare in questa guida di apprezzamento, vale a dire 13 in meno rispetto allo scorso anno. Nel complesso 58 ristoranti hanno migliorato la loro posizione, mentre 35 hanno perso un punto. Il gruppo dei ristoranti classificati eccelsi (19/20) è immutato e praticamente concentrato in Romandia (6 ristoranti), contro i due della Svizzera tedesca e nessuno in Ticino.

Cavigliano (12/20). Il «San Bernardo» è stato inoltre designato «Scoperta dell’anno per il Ticino», riprende così il titolo assegnato per il 2006 al «San Martino» di Porto Ronco e l’anno precedente «Al Pentolino» di Verdasio. In testa a tutti nel nostro Cantone, con il punteggio di 18/20, rimane il «Santabbondio» di Sorengo, seguito a una lunghezza dal quartetto formato da «Osteria dell’Enoteca» di Losone, «Al Portone» di Lugano, «Motto del Gallo» di Taverne e dal «Centenario» di Muralto che però nel frattempo ha purtroppo improvvisamente chiuso i battenti. Per questa edizione la GaultMillau si è affidata ai suoi 45 collaboratori che hanno visitato oltre mille esercizi

La scoperta ticinese dell’anno La GaultMillau designa ogni anno una «scoperta» per ogni regione e per il Ticino ha scelto il «San Bernardo» di Comano, che da due anni è gestito in comune da Fabrizio Michels e dallo chef Aurelio Della Torre. Con il loro arrivo in questo locale da sempre conosciuto come grotto/osteria di paese, i due hanno dato un colpo di spugna al passato proponendo, in un ambiente completamente rinnovato e moderno, una cucina molto curata e di qualità. «Di base possiamo dire che la nostra è una cucina che si rifà a quella mediterranea», dice lo chef Della Torre, «anche se l’impronta lombarda e dunque ticinese è molto presente, pur se proposta

in chiave rivistata e moderna.» Il locale si presenta con tre ambienti all’interno e con un giardino pergolato per la bella stagione. In totale sono 60 i posti disponibili sia all’interno sia fuori, ma per poter mantenere il grado di qualità voluto sia in cucina sia nel servizio di regola i coperti vengono limitati a 50–55. «Si tratta di una scelta obbligata visto che è nostra intenzione mantenere tutto sotto controllo per poter assicurare una qualità elevata», dice Fabrizio Michels che si occupa del servizio ai tavoli. Al contrario dello chef che ha solida formazione ed esperienza nel proprio campo, Michels è stato fino a pochi anni fa un pò estraneo al mestiere. Di formazione accademica con studi alla Bocconi di Milano, ha girato le spalle alla professione di economista per abbracciare quella del ristoratore. «Fin dal tempo dell’università ero più attratto dall’eno-gastronomia rispetto allo sbocco del curricolo formativo che stavo compiendo», dice il gerente, «e l’idea di mettermi a produrre un vino tutto mio mi ha poi messo in contatto con il mondo della ristorazione che ho poi sposato con entusiasmo.» msc

MSC

I migliori del Ticino secondo GaultMillau

Aurelio Della Torre e Fabrizio Michels, protagonisti al San Bernardo di Comano.

18/20 • Santabbondio, Sorengo 17/20 • Centenario, Muralto (CHIUSO) • Osteria dell’Enoteca, Losone • Al Portone, Lugano • Motto del Gallo, Taverne 16/20 • Castello del Sole, Ascona • Giardino, Ascona • Locanda Orico, Bellinzona • Villa Principe Leopoldo, Lugano • Conca Bella, Vacallo 15/20 • Eden Roc, Ascona

• Parkhotel Delta, Ascona • Ticino, Bissone • Osteria del Giardinetto, Brissago • Arté, Lugano • Locanda del Ghitello, Morbio Inf. 14/20 • Forni, Airolo • Ascolago, Ascona • Eden Roc, Ascona • San Bernardo, Comano • Al Pentolino, Verdasio/Intragna • Cittadella, Locarno • Da Enzo, Ponte Brolla • Montalbano, San Pietro di Stabio • Vecchia Osteria, Seseglio

Sembrerebbero in fase di conclusione gli accordi per il passaggio di un pacchetto di azioni del Casinò di Lugano dal gruppo di privati che le possiede alla società francese Barrière. Gli azionisti privati, che controllano circa il 30% del capitale – il resto è nelle mani della Città di Lugano – cederebbero l’insieme delle loro quote per una cifra totale vicina ai 36 milioni di franchi. L’entrata di Barrière – la no 1 in Francia nella gestione di casinò, ma ha locali anche in Tunisia, Spagna, Belgio e Svizzera – sarebbe ben vista anche dall’azionista di maggioranza.

Aveva 1 stella Michelin

Ha chiuso il Centenario Ha chiuso i battenti un tempio della gastronomia in Ticino: il Centenario di MuraltoLocarno, ristorante insignito con 1 stella Michelin ma che ne ha avute anche 2 tra gli anni 1980/90, ha dovuto mettere la chiave sotto il tappeto per l’impossibilità di far quadrare i conti. Secondo il titolare e chef Gérard Perriard (nella foto con la moglie Heidy) il lento declino finanziario del ristorante è da imputare alla mutata qualità del turismo nel Locarnese, dovuta anche alla chiusura di parecchi alberghi di prestigio della regione che portavano un’ottima clientela.

Stazione sciistica di Locarno

Frapolli interessato anche a Cardada La società Centri turistici montani che fa capo all’imprenditore Giovanni Frapolli – proprietaria dei centri invernali di Bosco Gurin, Carì, Campo Blenio e Airolo – è interessata a rilevare anche gli impianti di Cardada. La stazione sciistica situata a due passi da Locarno è da tempo in gravissime difficoltà finanziarie e gli oneri con le banche che l’hanno finanziata sono insormontabili per la gestione attuale.


Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales

Jeudi, 26. 10. 2006 No 43

Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève

HEBDOMADAIRE

Terroir: en avant toute!

Fribourg: fit au Gastroforum Lors du prochain GastroForum, Mathieu Gleyre, Mister Wellness suisse 2004, proposera aux participantes – le mardi 9 janvier, dans l’après-midi – des solutions parfaitement adaptées pour rester en forme, sans pour autant souscrire un abonnement à un club de gym. En concoctant un programme mêlant équilibre alimentaire et exercices simples et personnalisés, il donnera les clés pour rester en forme au quotidien, sur le lieu de travail. Durant une présentation interactive d’une heure et demie, toutes les participantes pourront découvrir les trucs et astuces pour rester fit. Un atelier à ne pas rater. GastroForum, du 8 au 11 janvier 2007 à l’Hôtel Cailler à Charmey, Informations et inscriptions: Formation professionnelle GastroSuisse, Pully, Pierre Stämpfli, responsable romand, av. Général-Guisan 42a, tél.: 021 721 08 30, courriel: formation@gastrosuisse.ch

Plus que jamais, le Salon suisse des Goûts & Terroirs, 7e du nom, sera le rendez-vous des gourmets amateurs de produits authentiques. A Bulle du 1er au 5 novembre. NICOLAS MICHEL

Des concours et des ateliers du goût

Terroir: aussi un régal pour l’oeil.

Les exposants seront nombreux et, parmi eux, comme région étrangère, la Haute Bruche en Alsace et comme région suisse, le Val Poschiavo dans les Grisons italophones. Concours du meilleur pain suisse (Swiss Bakery Trophy), concours de photo et du meilleur miel suisse, première présence de l’Ecole hôtelière de Glion (spécialités exotiques, notamment d’Indonésie et de Dubaï), Confrérie de la Châtaigne de Fully et sa fameuse brisolée, les 4 et 5 novembre. Sans oublier les ateliers du goût – certains spécialement conçus pour les

Vaud: j -9 pour Gastronomia PHOTOS: N. MICHEL

Jusqu’à présent organisé au printemps, le Salon suisse des Goûts et Terroirs aura lieu en automne, du mercredi 1er au dimanche 5 novembre prochains, dans les locaux d’Espace Gruyère, à Bulle. Une période de l’année qui précède la longue farandole des fêtes mais qui, surtout, est celle de la fin des récoltes, de la chasse, des champignons et autre cochonnailles. «Depuis longtemps, notre Salon affiche complet», commente, non sans une pointe de fierté, Béat Kunz, le directeur du centre d’exposition gruérien.

C.Darbellay,président du Salon,et B. Kunz,directeur d’Espace Gruyère. enfants –, les séminaires et, bien sûr, une ambiance de convivialité. La manifestation qui s’annonce a tout pour plaire. Et pas seulement aux papilles gustatives.

«Monopoly des produits du terroir suisse» Sur 8000 m2, le Salon du bien manger et boire est, en quelque sorte, un «Monopoly des produits du terroir suisse». Le président de la manifestation, le conseiller national valaisan Christophe Darbellay s’en réjouit, relevant la «richesse exceptionnelle et la diversité des produits de terroir» dont près de mille ont été inventoriés dans notre pays. Et les or-

ganisateurs de lancer un appel aux producteurs pour innover et enrichir encore la vaste palette des goûts vrais, créés en travaillant avec amour des produits authentiques, pas nécessairement au passé millénaire, mais combien plaisants au palais et enracinés dans nos traditions campagnardes, des bords des lacs et des villes. Le 7e Salon suisse des Goûts & Terroirs espère atteindre un record d’affluence. A titre personnel, le président Darbellay avance prudemment le chiffre de 35 000 visiteurs. Gageons qu’il y en aura (beaucoup) plus. www.gouts-et-terroirs.ch

Bâle refuse d’interdire la fumée L’herbe à Nicot ne sera pas bannie des établissements publics, a décidé le Législatif Les députés de Bâle-Ville ont suivi les recommandations du Gouvernement et refusé, par 66 voix contre 47, de libérer bars, cafés et restaurants des volutes du tabac. La collaboration entre les deux principales associations de l’hôtellerie-restauration de Bâle-Ville a porté ses fruits: le débat, parfois mené sur un ton de polémique, autour de l’in-

terdiction de la fumée dans les établissements publics, a connu une issue plus claire qu’attendue: une très nette majorité des députés a refusé une interdiction. Dans ses recommandations, le Conseil d’Etat avait dit sa préférence pour une solution à trouver en accord avec les personnes directement concernées, les tenanciers de l’hôtellerierestauration.

Compromis et tolérance

La fumée ne sera pas bannie.

L’association des cafetiers bâlois a sans aucun doute remporté une victoire fondée sur la volonté de faire de gros efforts (lire ci-dessous) pour satisfaire les non-fumeurs. Selon Josef Schüpfer, président de GastroBaselstadt, «notre branche ne peut réussir que si elle rend

heureux et les non-fumeurs et les fumeurs.» Si les promesses des restaurateurs bâlois ne devaient pas être réalisées, le Conseil d’Etat pourrait alors revenir sur le sujet et imposer un ukase sur le modèle de l’interdiction instaurée au Tessin. On n’en est pas là. Les tenanciers vont s’efforcer de

mettre en place et de signaler des zones ou des locaux réservés aux non-fumeurs. Ce code de conduite librement consenti et les promesses du Gouvernement ne satisfont cependant pas les ayatollahs des nonfumeurs. Ils ont déjà annoncé le lancement d’une initiative populaire pour obtenir satisfaction. js

Neuf établissements sur dix Pour obtenir gain de cause, les cafetiers ont promis de respecter les non-fumeurs selon une planification par étapes: d’ici la fin de l’année, 60% des établissements disposeront de places pour les non-fumeurs. Trente pour cent de toutes les places à

l’intérieur leur seront alors réservées. Et si un restaurant possède plus d’une salle à manger, au moins un local sera libre de fumée. Enfin, à fin 2008, neuf établissements sur dix auront réservé au moins 50% de leurs places aux non-fumeurs. js

Dans neuf jours, Gastronomia International va ouvrir ses portes. Ce Salon, qui aura lieu du 4 au 8 novembre au Palais de Beaulieu (Lausanne) promet, selon les organisateurs, d’être dans le coup, innovant et riche en découvertes, puisque tels étaient les souhaits des exposants. De nouveaux espaces verront le jour: l’Espace Art&Design conçu par trois grands architectes-designers de réputation mondiale et Le 103, le restaurant le plus coté (au Gault&Millau) au monde avec ses six chefs. Les animations, mais aussi les ateliers ont été repensés et ce «nouveau» Gastronomia’06 sera certainement une des meilleures éditions. Informations et inscriptions: www.gastronomia.ch La semaine prochaine: GastroJournal Spécial Gastronomia

Jura: J.-M.Mauron élu avec brio Candidat officiellement soutenu par GastroJura, Jean-Marie Mauron a été élu avec brio au Parlement jurassien. Fondateur et exploitant, durant vingt ans, du Casino du Jura, de la discothèque et du restaurant «138» qui sont rattachés à la maison de jeu, il s’est retrouvé dimanche soir au 2e rang des trois élus du parti libéral radical du district de Delémont. Interpellé lundi matin, il s’est dit heureux du succès de l’action conduite en sa faveur par GastroJura. «J’entends bien dès maintenant honorer son soutien décisif et m’engager, en étroite collaboration avec le comité de GastroJura, dans la défense des intérêts du secteur restauration et hôtellerie. Parmi les dossiers prioritaires, je retiens celui de l’affectation, en faveur de la profession, des produits tirés de la patente. Il conviendra aussi de dresser le bilan de l’application de la Loi sur les auberges de 1998 et de proposer les changemenst jugés utiles par la profession. De manière générale, je vais m’attacher à sensibiliser le Parlement à la nécessité de développement une promotion touristique plus efficace.»

Genève: voter contre des pavillons L’installation de pavillons autour de la rade genevoise a du plomb dans l’aile. L’Entente et plusieurs fédérations de commerçants lancent le référendum contre le crédit voté par le Conseil municipal pour construire les dix-sept cabanes. L’«affaire» des édicules de bronze anime la République depuis l’installation d’un pavillon «test» (notre photo) sur les quais de la rive gauche, ces deux dernières saisons. Ses adversaires le qualifient volontiers de «bunker». Le comité référendaire «Sauvons la rade!» a été constitué vendredi dernier. Il a quarante jours pour récolter 4000 signatures.

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■ Actualité

Jeudi, 26. 10. 2006 ■ No 43

GastroJournal

Un projet déjà contesté

FLASH Imposition des casinos

Le taux n’est pas encore prolongé

La semaine passée, le Conseil fédéral a ouvert la procédure de consultation sur la réorganisation de la promotion du pays. Première impression mitigée. PETER MATHIAS GRUNDER Le Secrétariat d’Etat à l’économie (seco) a largement contribué à la mise au point du message du Conseil fédéral sur la réorganisation de la promotion du pays. Au seco, on demande de l’indulgence: il a été difficile de trouver un dénominateur commun, car la Suisse est loin à la ronde un des premiers pays où le «Country Branding» est aussi poussé. Le Conseil fédéral propose «la création d’une seule organisation pour la promotion du pays». Elle devrait comprendre Suisse Tourisme, fondée sur l’initiative privée en 1917. Depuis l’an 2000, elle a été recomposée sous l’impression des fortunes en déshérence par Présence Suisse et de l’outil de promotion du site Location Switzerland dont les

Le taux d’imposition d’un casino ne devrait pas pouvoir être abaissé à 20% uniquement pendant les quatre premières années d’exploitation. La commission compétente du Conseil des Etats reste toutefois divisée sur les nouveaux délais à appliquer. Actuellement, le Conseil fédéral ne peut réduire le taux à 20% que durant quatre ans. Après quoi, ce taux est doublé. Jugeant que cette restriction pouvait être fatale pour les casinos situés dans les régions touristiques, les commissions des affaires juridiques des deux Chambres ont donné suite aux initiatives parlementaires de Christoffel Brändli (udc/GR) et Duri Bezzola (prd/GR). Celle du Conseil des Etats a entamé ses travaux pour modifier la Loi sur les maisons de jeux. Par 6 voix contre 5, elle s’est prononcée pour une prolongation de trois ans du délai pendant lequel le gouvernement peut abaisser le taux d’imposition. La minorité veut une prolongation de quatre ans.

structures juridiques remontent à 2005. Il est prévu de constituer une organisation de droit public avec un conseil d’administration de neuf membres élus par le Conseil fédéral. Selon le projet de loi, l’objectif de cette institution serait • la création de compréhension pour la Suisse ainsi que la représentation de la diversité et de l’attractivité helvétiques; • la promotion de la Suisse comme site économique, scientifique et technologique; • l’augmentation de la demande de la Suisse comme pays de voyage, de tourisme et de congrès. Alors que les politiques versés dans la branche refusent le projet, les dirigeants des branches acceptent la direction mais pas les étapes (lire ci-dessous). La discussion est ouverte. www.dfe.admin.ch

www.valais.ch

Pour la FST: «pas réalisable tel que prévu» ses revenus dans l’économie privée. Par ailleurs, différentes directives du projet de loi visent à déléguer des responsabilités sans les assortir des compétences nécessaires (élection du directeur ou de la directrice et établissement du règlement du personnel selon le Code des obligations sous réserve d’approbation par le Conseil fédéral...). Les concessions faites au personnel actif au sein de l’administration fédérale ne vont pas à la charge de la Confédération, mais sont imputables à la nouvelle organisation. La coordination projetée de la promotion de l’image suisse qui doit aboutir à la création d’une organisation percutante n’est «pas réalisable telle que prévue, ceci notamment parce que la perte de la structure de membres actuelle auprès de Suisse Tourisme risque de déboucher sur la perte de recettes tierces importantes.» gj

Domaine enfin récupéré

ARCHIVES GJ

La Fédération suisse du tourisme (FST) a réagi par voie de communiqué. Elle «approuve la création d’une organisation pour la promotion de l’image de la Suisse. Mais elle s’oppose à une intervention de la Confédération au niveau de la direction de la nouvelle organisation qui irait au-delà de la marge de manœuvre nécessaire dans l’intérêt public.» Le plan de promotion coordonnée de l’image de la Suisse, explique la FST, peut paraître séduisant. «Mais s’agissant des détails, il nécessite des améliorations.» Il n’est pas tolérable que certains partenaires d’organisations existantes soient privilégiés par voie législative sans tenir compte du fait que Suisse Tourisme a été fondée en 1917 par des organismes responsables privés en étroite collaboration avec les CFF en tant qu’organisation d’entraide, qui puise une importante partie de

Camelote bon marché ou hit plein d’avenir: le projet d’une nouvelle Loi fédérale sur la promotion du pays est en consultation.

Cabarets menacés de fermeture Asco Berne-Soleure lutte contre la décision du Conseil d’Etat bernois Le conseiller d’Etat bernois HansJürg Käser veut abolir les permis L pour les artistes provenant de pays hors UE et AELE qui travaillent dans les cabarets bernois. Plusieurs institutions s’y opposent. Dans les cantons de Thurgovie, du Valais et d’Argovie, les permis L ont été abolis. Avec des conséquences désastreuses. De nombreux cabarets ont dû fermer alors qu’immédiatement, des bars de contact, des clubs saunas et des salons de massage ont poussé comme des champignons.

Sans permis pas de code de conduite.

Aujourd’hui, de nombreuses femmes travaillent comme touristes, illégalement et sans aucun droit. Les contrôles deviennent difficiles. Le canton de Berne veut également abolir les permis L alors que le canton d’Argovie est revenu à la situation antérieure.

Tous contre le canton de Berne L’association régionale BerneSoleure de l’Asco (Association Suisse des Cafés-Concerts, Cabarets, Dancings et Discothèques) s’oppose fermement au projet du Gouvernement bernois. Max Hufschmid, président, s’en explique: «A l’Asco, nous nous engageons depuis des années en faveur de réglementations claires. Notre collaboration avec des institutions telles que l’Aide suisse contre le sida ou l’office de consultation Xenia est couronnée de succès. Nos membres se font fort de respecter un «Code of Conduet» (code de conduite) qui est mis au point par un groupe de travail dans la perspective de créer un label de qualité. Nous nous opposons fermement aux abus et à la traite d’humains et invitons les autorités compétentes à intervenir pour autant et lorsque cela est nécessaire. De plus, la branche des cabarets est un secteur important qui collabore, notamment, avec les fournisseurs de boissons et les agences d’artistes. Dans le seul canton de Berne, plus de 2700 artistes travaillent chaque

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année. Cela rapporte à l’Etat plus de deux millions de francs au titre d’autorisations et d’impôts et plus d’un million de francs à l’AVS/AC. Avec l’abandon du permis L, les femmes sont poussées dans l’illégalité. Un contrôle et même des conseils ne seraient possibles que de manière très réduite, estime aussi Martha Wigger, de l’office de consultation Xenia de Berne. C’est la raison pour laquelle son organisation s’oppose elle aussi à la mesure envisagée. L’Aide suisse contre le sida et l’Aide contre le sida Berne sont également de cet avis. Sara Miggiano, de la Fédération Suisse des agences d’artistes et d’events, craint le développement sauvage et l’activité d’agents dits de Natel. La situation insatisfaisante est parfaitement illustrée par des exemples des cantons de Saint-Gall et de Thurgovie. «Grâce aux permis L, les artistes disposent actuellement de divers avantages qui disparaîtraient», affirme Max Hufschmid. Ce sont, notamment, les contrats de travail avec un salaire de base garanti, la protection juridique, la protection d’une assurance accidents, l’assurance maladie, les analyses médicales, les conseils par des organisations telle Xenia et la possibilité de contacter un ombudsman. Pour toutes ces raisons, Asco BerneSoleure s’oppose à l’abolition des permis L. JW

Prometteur Le millésime 2006

Depuis jeudi dernier, à l’adresse internet www.valais.ch, l’internaute découvre un site qui l’invite à la découverte du Valais. Voici près de dix ans que des voix se faisaient entendre en Valais pour que le nom de domaine www.valais.ch soit une plate-forme de promotion digne de ce que le canton peut offrir de mieux. C’est aujourd’hui chose faite grâce aux démarches de la jeune Association Marque Valais AMVs. L’Etat du Valais, la Chambre Valaisanne d’Agriculture, la Chambre Valaisanne de Commerce et d’Industrie, Valais Tourisme et les entreprises certifiées Valais Excellence ont fondé, en 2006, l’Association Marque Valais. Grâce à l’appui de la société sierroise, Conchita-Plus, spécialisée dans le domaine internet, des négociations ont été menées avec l’ancien propriétaire de www.valais.ch, domicilié dans le New Jersey (USA). Le montant de la transaction correspond aux frais qu’aurait occasionnés une procédure auprès de l’OMPI (Organisation mondiale de la propriété intellectuelle).

Porta Alpina

Les premiers travaux démarrent Indispensables: des tris sévères. La vendange qui s’achève en Suisse romande promet un millésime 2006 très honorable. Mais les rendements sont inférieurs à ceux de l’an dernier, sauf en Valais. L’indice de satisfaction en regard de la vendange 2006 est le plus élevé en Valais. Dans ce canton, la récolte devrait déboucher sur de très bons millésimes, a déclaré Michel Pont, collaborateur de l’Office valaisan de la viticulture. S’agissant de la qualité, la récolte 2006 porte l’empreinte d’un début d’été très chaud, suivi d’un mois d’août pluvieux. En outre, l’apparition de la pourriture, consécutive aux pluies de fin septembre, a contraint les viticulteurs neuchâtelois, vaudois et genevois à procéder à des tris sévères sur les grappes. Les viticulteurs sont satisfaits de la qualité, obtenue au prix de beaucoup d’effort et de travail. ats/gj

Porta Alpina, la gare à 800 mètres de profondeur sous Sedrun, est devenue un peu plus concrète. Lundi, une charge d’explosifs a donné le coup d’envoi des travaux préalables. Mais le projet global n’a pas encore reçu de feu vert. Afin de pouvoir réaliser l’ascenseur qui reliera Sedrun au nouveau tunnel de base du Gothard, certains travaux doivent être effectués maintenant pour éviter des retards et surcoûts ultérieurs. Il s’agit notamment d’agrandir les deux arrêts d’urgence prévus pour y aménager quatre salles d’attente pouvant accueillir au total un millier de personnes. Les travaux préparatoires pour Porta Alpina sont estimés à 15,8 millions de francs. S’ils étaient réalisés plus tard, ils coûteraient beaucoup plus cher.


■ Restauration

Jeudi, 26. 10. 2006 ■ No 43

GastroJournal

SIAL,la planète alimentaire

EDITORIAL

Des milliers d’artistes à la rue ?

Depuis l’ouverture dimanche du SIAL, le Salon international de l’agroalimentaire, «La Cuisine du SIAL», nouvel espace dédié à la créativité et aux démonstrations culinaires, fait le plein à toute heure. Un rendez-vous incontournable au cœur du Hall 6 du SIAL 2006 pour les 19 000 visiteurs professionnels de la restauration, avides de découvrir des recettes élaborées par un aréopage de douze chefs, tous membres de l’association Euro-Toques. Un quatuor de Chefs se retrouve ainsi chaque jour «au piano», mettant en vedette des produits nouveaux ou classiques, sélectionnés la veille sur les stands des exposants du Salon lors du «Marché des Chefs». Pendant cinq jours, la Cuisine du SIAL devient ainsi l’épicentre de la création culinaire, sinon mondiale, tout au moins à l’échelle européenne. L’occasion pour les professionnels de

Les chiffres clés • Biennale, du 22 au 26 octobre 06 • 5256 exposants • 200 000m2 d’exposition • 15 filières produits • 510 produits nouveaux • Plus de 180 pays visiteurs et 99 pays exposants • Plus de 136 000 visiteurs professionnels attendus • 1400 journalistes internationaux • 108 visites officielles • 47 tonnes de produits récoltés au profit d’associations caritaInfos: www.sial.fr tives.

la RHD (Restauration hors domicile), de découvrir de nouveaux produits ou des recettes déjà classiques, réinterprétées avec brio par les meilleurs chefs de neuf pays européens – Allemagne, Belgique, Danemark, Espagne, Finlande, Italie, Luxembourg, Pays-Bas et Suisse – aux côtés d’Euro-Toques France représenté par trois chefs.

La Suisse présente avec F.Taulier Ce mercredi 25 octobre, c’était au tour de la Suisse, représentée par le chef Fabrice Taulier, du Royal Plaza à Montreux, de démontrer ses talents culinaires en compagnie de Patrice Demarcq, de L’Auberge Fontenoise à Fontaine Notre Dame-Cambrai, France, de Luciano Tona, de La Fermata à Casatenovo, Italie, et de Ernst Ulrich Schassberger, de l’Hôtel Schassberger à Ebnisee, Allemagne. Place à la créativité: depuis dimanche, jour de l’ouverture du Salon, quatre chefs européens – dont un Français – font ainsi leur marché chaque jour au fil des allées du SIAL, accompagnés d’apprentis de l’Ecole Ferrandi, à Paris. A partir des produits, frais ou conditionnés, exotiques ou traditionnels, choisis au milieu d’une offre agro-alimentaire quasi planétaire, chacun d’eux prépare, présente et commente ses créations culinaires en direct devant les visiteurs du Salon dans «La Cuisine du SIAL». Sur cet espace cuisine,

E. KAUFMANN

ELIZABETH KAUFMANN

Nutrition Bio, végétarisme, etc., l’espace Innovations est un des pôles d'attraction. d’autres animations quotidiennes sont tout aussi appréciées par un public de connaisseurs, telles que Trendy Chefs–Tendances Chefs, organisée par le magazine Le ChefBRA, ou encore Fruits et Légumes Design, organisée par l’Ecole Ferrandi avec les étudiants de la section Traiteur, faisant assaut de créativité dans la mise en œuvre et la présentation de mets informels, «snacking», tapas, ou «street food». L’affluence record suffit à démontrer l’intérêt des visiteurs pour cette innovante animation culinaire. Attenant à la Cuisine des chefs, le Club VIP, réservé aux professionnels de la RHD, accueille tout au long du Salon invités et partenaires du SIAL. Histoire de parler affaires dans un

cadre privilégié tout en dégustant les mets les plus exquis du monde.

Un guide pour repérer les produits Les professionnels de la restauration en visite au SIAL peuvent utilement consulter un guide spécialement édité pour l’édition 2006 à l’intention de la RHD. Bilingue français-anglais, cet indispensable petit fascicule comporte la liste détaillée des exposants proposant des produits spécifiques pour la restauration, classés par hall et par activité, ainsi que leurs innovations. On peut y trouver aussi les chiffres clés du marché. En complément, le nouveau pictogramme RHD sur les enseignes des stands signale les exposants proposant une offre intéressant plus particulièrement la restauration.

Produits du terroir valaisan et brisolée

PHOTOS: M.-TH. PAGE PINTO

Même les châtaignes importées contribuent à la promotion du terroir de la vallée du Rhône

Des fromages et des vins valaisans pour une brisolée préparée par Claude Luisier.

L’époque de la brisolée, spécialité de la vallée du Rhône, est une occasion unique pour promouvoir les produits du terroir valaisan. Même à Zurich. Le conseiller d’Etat valaisan JeanMichel Cina, le conseiller national Jean-René Germanier, le directeur de l’Opav (Office de promotion des produits agricoles du Valais) Christoph Venetz, l’affineur, restaurateur et traiteur de Saillon Claude Luisier étaient présents l’autre soir à Zurich, au Zunfthaus zur Waag, pour faire découvrir quelques-uns des meilleurs fromages, viandes séchées, lard et fruits du terroir valaisan. Une dégustation de vins blancs éminemment commentée par Christoph Venetz a précédé une

«brisolée royale» arrosée de vin nouveau, blanc ou rouge. Et quand bien même les châtaignes (comme la plupart de celles utilisées dans les restaurants valaisans) étaient importées, cette spécialité automnale de la vallée du Rhône a permis de vanter la multiplicité et la qualité de produits que plus d’un Valaisan espère exporter davantage dans la ville des bords de la Limmat. Une métropole que Jean-Michel Cina fréquente d’ailleurs assidûment, en moyenne deux fois par semaine, depuis qu’il est conseiller d’Etat. La soirée «brisolée» aura sans doute aussi contribué à convaincre les Zurichois que les vins valaisans ne méritent plus la disgrâce dont ils sont (encore) victimes. mtpp

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Après le Valais, Zoug, Saint-Gall, Thurgovie, les deux Appenzell, voici le canton de Berne (page 15) qui décide de supprimer au premier janvier 2007 le permis L pour les danseuses de cabaret non européennes. Provenant principalement de l’Est européen et d’Amérique centrale et latine, ces «artistes» travaillent dans les 43 cabarets que compte le canton. Des cabarets où bon an mal an quelque 2700 danseuses se produisent tour à tour l’espace de quelques nuits. Nonobstant la réalité argovienne, un canton où le permis L, lui aussi abrogé, dut être réintroduit, l’Office de la population et des migrations du canton de Berne argue que ledit permis n’offre aux femmes qu’une «protection illusoire». Cette mesure suscite une vive réaction de l’ASCO Berne-Soleure. Soutenue par l’Aide suisse contre le sida, la section de l’Association suisse des cafés-concerts, cabarets, dancing et discothèque affirme que la suppression du permis L plongera les danseuses dans l’illégalité. Jetées à la rue, les belles de nuit disparaîtront des statistiques de l’emploi, de celles des assurances sociales... Privées d’existence légale, elles continueront néanmoins à prendre le chemin de la Suisse. Dans un canton voisin de celui de Berne ou bien dans une capitale fédérale qui verra essaimer salons de massages et saunas. Livrées à des proxénètes et autres usuriers. Un sort inacceptable. Marie-Thérèse Page Pinto

A LA CARTE A Lausanne

La Grappe d’Or à La Grappa SA Fermé depuis plus d’un an, le restaurant La Grappe d’Or de Peter Baermann (18 pts au GaultMillau) a rouvert. Propriété de la nouvelle SA La Grappa, dont les actionnaires sont JeanJacques Gauer, directeur du Lausanne-Palace, Christian Marich (MMC), et le propriétaire de l’immeuble, l’établissement est dirigé par le Napolitain Pippo Formicola et aux fourneaux par Giorgio Zanini, de la villa d’Este (lac de Côme). Au menu, gastronomie italienne. Une adresse qui fera encore parler d’elle.

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■ Hôtellerie & Tourisme

GastroJournal

FLASH Loi fédérale sur le tourisme

Hotelleriesuisse n’en veut pas Hotelleriesuisse rejette la création d’une loi fédérale sur le tourisme. Ce type de législation est pertinent sur le plan cantonal mais pas au niveau de la Confédération, lit-on dans «Newsletter». Le conseiller aux Etats Theo Maissen (PDC/GR) et le conseiller national Peter Vollmer (PS/BE) ont déposé en juin dernier des initiatives parlementaires exigeant la création d’une loi sur le tourisme. Les hôteliers montent déjà aux barricades, affirmant qu’une telle loi fédérale ne satisfera pas les besoins de l’économie touristique. Elle ne tient pas non plus compte de la transversalité du secteur et de ses problèmes. Le besoin d’action se situerait plutôt dans «la commercialisation, les conditions cadres libérales et les efforts de la branche elle-même.» Les hôteliers salueraient en revanche la publication régulière d’un rapport du Conseil fédéral sur le tourisme.

Jeudi, 26. 10. 2006 ■ No 43

Panier primé pour le basket

N. MICHEL

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La réaffectation d’une partie importante du Duc de Bertold réduit d’autant l’offre d’hébergement de la cité des Zaehringen.

En rachetant le Duc de Bertold, le club le plus huppé de Suisse assure ses arrières. Grâce aussi à des supporters bienveillants.

RECLAME

GRAND ASSORTIMENT

NICOLAS MICHEL

GRANDE COMPÉTENCE

A l’assemblée générale du Benetton Fribourg olympique (FOBB), le club de basket le plus titré de Suisse, la transaction avait été avalisée sans faire de vagues: pour une somme de 1,9 million de francs, l'hôtel Duc de Bertold, du nom de Bertold IV de Zaehringen, fondateur de la ville de Fribourg, avait été racheté à un particulier. Une opération immobilière profitable sur plusieurs points, d’autant que le club a pu compter sur l’appui de supporters du club. D’une part, le FOBB qui fait du titre national son objectif avoué, ne dépensera plus de loyers pour loger les joueurs de l’équipe fanion dont un nombre croissant provient d’autres régions du pays et surtout de l’étranger. De l’autre, le rendement des appartements aménagés, les loyers encaissés pour le restaurant et le bar du "Duc" ne feront de la transaction

petit prix

non seulement une opération blanche pour les caisses du club, mais un investissement rentable, comme le confirme Pascal Kuenlin, président. «De cet établissement situé dans le Bourg, un quartier historique de Fribourg, nous supprimons les activités hôtelières mais nous garderons le restaurant et le bar. L’hôtel proprement dit devient un immeuble locatif. Aujourd’hui, il nous reste à réaliser l’aménagement de deux appartements sur 23. Ceux qui sont terminés sont loués soit pour nos joueurs et le staff technique, soit à des tiers.» Le FOBB a dû investir près d’un million de francs pour transformer l’hôtel. Là aussi, les entreprises chargées des travaux ont consenti de gros rabais une sorte de sponsoring pour réduire la facture de moitié. L’opération aura donc coûté au club moins de 2,5 millions de francs pour devenir propriétaire d’un immeuble historique, situé au cœur de la cité moyenâgeuse, comprenant 23 appartements, un restaurant d’une soixantaine de places et un bar-discothèque. Actuellement, le restaurant du Duc est spécialisé en cuisine asiatique. L’immeuble, rénové à grands frais dans les années soixante par la caisse de pensions d’une entreprise appartenant à un grand de la chimie bâloise, vaut sans doute bien davantage que le prix qu’a versé le FOBB à son précédent propriétaire, également supporter de l’équipe phare du basket suisse. Pascal Kuenlin tient cependant à préciser que «d’autres acheteurs potentiels étaient également sur les rangs. Nous avons emporté le morceau aux conditions du marché.» Le FOBB, connu pour sa gestion rigoureuse et seul club du pays à n’avoir jamais connu les affres de la relégation, devra aussi prouver que ses engagements extra-sportifs contribueront à consolider sa situation financière. Et les milieux touristiques devront trouver le moyen pour combler le trou dans l’offre d’hébergement.

L’EHG fête ses lauréats Cérémonie de remise des diplômes

... et 32143 autres articles vous attendent dans 17 marchés.

Très beau spectacle pour la cérémonie de remise des diplômes à l’EHG. Alain Brunier, directeur l’Ecole Hôtelière de Genève (EHG), a procédé à la remise de 22 diplômes de «Restaurateur - Hôtelier ES» et deux de «Cadre en gestion Hôtelière et Restauration».

La manifestation a eu lieu au BIT en présence de Tobias Zbinden, trésorier central de GastroSuisse et de Laurent Terlinchamp, président cantonal. Les participants ont ensuite été conviés au restaurant de l’EHG, Le Vieux-Bois, pour un cocktail dînatoire. fdf

www.prodega.ch Bienne · Coire · Conthey · Crissier · Dietikon · Dübendorf · Givisiez · Heimberg · Kriens · Moosseedorf · Neuendorf · Pratteln · Reinach · Rotkreuz · Rupperswil · Rüschlikon · St-Blaise

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La photo souvenir des diplômés avec les enseignants.


■ GastroSuisse

Donnerstag/Jeudi, 26. 10. 2006 ■ Nr./No 43

Devoirs de la CCNT Dans les médias, on lit et on entend régulièrement parler d’employeurs qui ne respectent pas la CCNT. En revanche, le fait que la CCNT ne donne pas seulement des droits mais implique aussi des devoirs pour les employés est totalement passé sous silence. SERVICE JURIDIQUE GASTROSUISSE Le catalogue de pénalités de la Commission paritaire de surveillance sanctionnait jusqu’à présent uniquement les infractions à la CCNT des employeurs. Avec la nouvelle réglementation de l’exécution de la CCNT, cela a désormais changé. Outre la fourniture de leur travail, la CCNT prévoit pour les employés des obligations:

Empêchement de travailler (article 31, alinéa1) a) En cas d’empêchement de travailler, l’employé est tenu d’en aviser immédiatement l’employeur. La raison pour laquelle l’employé ne peut pas venir travailler ne joue à cet égard aucun rôle. Cette obligation est malheureusement fréquemment négligée. L’employé ne se présente pas à son travail et l’employeur doit alors se débrouiller pour réorganiser son travail. S’il ne parvient pas à trouver à temps une aide équivalente, il peut en certaines circonstances subir un grand dommage dans la mesure où il ne peut pas fournir ses prestations à la clientèle ou qu’il ne peut le faire que partiellement ou avec du retard. Lorsqu’un employé ne vient pas travailler et n’en avise pas immédiatement son employeur, ce dernier peut nouvellement porter plainte contre cet employé auprès de l’Office de contrôle de la CCNT à Bâle. L’Office de contrôle doit alors clarifier le cas et établir un rapport. L’employeur reçoit ainsi d’une instance indépendante une attestation selon laquelle

consulter le médecin de confiance, l’employeur est en droit à partir de ce moment de suspendre le paiement du salaire. De plus, il peut nouvellement porter plainte auprès de l’Office de contrôle de la CCNT, à Bâle, pour infraction à l’art. 26 CCNT. Dans ce cas également, l’Office de contrôle clarifie le cas et établit un rapport. S’il y a récidive, l’employé s’expose à une amende dans le cadre susmentionné. d) Refus de signer le décompte des heures de travail Conformément à l’art. 15, al. 7 CCNT, l’employeur est tenu d’établir un décompte des heures de travail, qui doit être signé par l’employé au moins une fois par mois. Si l’employé refuse de signer un décompte correct des heures de travail, l’établissement peut porter plainte auprès de l’Office de contrôle de la CCNT, faute de quoi l’employeur risque d’être pénalisé lors d’un contrôle parce que le décompte n’a pas été signé chaque mois. Les possibilités de plaintes contre les employés auprès de l’Office de contrôle de la CCNT sont relativement nouvelles et l’on n’a encore très peu d’expérience à ce sujet. Il ne s’agit pas pour les associations patronales contractantes de déposer le plus possible de plaintes contre les employés et que ces derniers soient pénalisés par la Commission paritaire de surveillance, mais plutôt et avant tout de renforcer la position des employeurs lors de la résiliation des rapports de travail.

l’employé a commis une infraction à la CCNT. Il peut en outre donner un avertissement par écrit à l’employé et le menacer de licenciement sans préavis en cas de récidive. Lors d’une éventuelIe procédure judiciaire pour cause de licenciement, l’attestation de l’Office de contrôle peut jouer un rôle important. De plus, en cas de récidive, l’employé peut se voir infliger par la Commission paritaire de surveillance une amende pouvant aller de 160 à 800 francs. L’employé répond en outre des dommages subis par l’employeur qui n’a pas été avisé à temps de son empêchement de travailler. b) En cas d’empêchement de travailler, l’employé ne présente pas de certificat médical à partir du 4e jour, resp. à partir du 1er jour d’absence (article 26, al. 1 et 2 CCNT) c) L’employé refuse de consulter le médecin de confiance (article 26, al. 3 CCNT) En cas d’empêchement de travailler, l’employé est tenu de présenter un certificat médical à l’employeur à partir du 4e jour, et ce même lorsque l’employeur ne le demande pas explicitement. Si les prestations d’assurance dépendent d’un certificat médical, celui-ci peut être demandé à partir du 1er jour. L’employeur a en outre le droit d’imposer à ses frais une consultation de son employé auprès du médecin de confiance. Si l’employé ne présente pas à l’employeur, dans les délais impartis selon l’art. 26, al. 1 et 2 CCNT, de certificat médical justifiant son empêchement de travailler ou s’il refuse de

Pour toute information complémentaire et un conseil téléphonique sur ce thème, le Service juridique de GastroSuisse se tient volontiers à votre disposition, tél. 0848 377 111.

GastroJournal

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SP

Contrats de travail

GastroSuisse aide ses membres à connaître les droits des employeurs.

GastroSuisse offre de multipes informations sur le thème de la CCNT: • Sur www.gastroprofessional.ch: diverses informations, et, par exemple, les contrats de travail qui peuvent être téléchargés (moyennant paiement) en format Excel. • GastroEdition édite notamment tous les formulaires de contrats de travail (copies en trois exemplaires) accompagnés de directives détaillées «conseils pour remplir les contrats». Il s’agit du Contrat pour employés à plein temps/à temps partiel, du Contrat pour «auxiliaires» payés à l’heure, du Contrat pour saisonniers et du Contrat pour employés conformément à l’art. 15 al. 6 CCNT 98. Un Contrat de nourriture et un Contrat de logement sont également disponibles. Chaque exemplaire coûte 2 fr. 90. La commande minimale est de cinq exemplaires. GastroEdition, Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zurich tél.: 0848 377 111 fax: 0848 377112 courriel: info@gastrosuisse.ch

AGENDA GastroSocial Caisse de compensation Fribourg: 17 novembre, de 8h30 à 11h, tél. 026 424 65 29 Neuchâtel: 17 novembre, de 14h à 16h30, tél. 032 717 80 80 Vaud: 16 novembre, de 8h30 à 11h30, tél. 021 721 07 07 Genève: 7 novembre, de 9h à 11h30, tél. 022 329 97 22 Valais: 6 novembre, de 14h à 17h, tél. 027 322 47 47

Ligne directe droit du travail Tous les matins, de 9h30 à 11h30, Marcel Coquoz répond gratuitement au 021 729 10 10, fax 021 721 08 31 ou par courriel: servicejuridique@gastrosuisse.ch. Consultations juridiques L’avocat-conseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 7 novembre, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par télé-

phone à Zurich Renseignements par téléphone lundi-jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au 0848 377 111. Beratung durch Gastroconsult AG Im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von 14 bis 17 Uhr. Bitte voranmelden. Erste Kontaktaufnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30, E-Mail: unterentfelden@gastroconsult.ch

Den Termin für den Versichererwechsel nicht verpassen – lassen Sie sich beraten. Ne ratez pas l’échéance pour le changement d’assureurs. Faites-vous conseiller. Non dimenticate la scadenza per cambiare assicurazione. Fatevi consigliare.

G A S T R O - R AT G E B E R

Warum eine neue AHV-Nummer? Weshalb kriege ich eine neue AHV-Nummer und welche Änderungen sind damit verbunden? F. R., Bützberg Die bisherige elfstellige AHV-Nummer wird im Jahr 2008 schrittweise abgelöst. Bei vielen öffentlichen und privaten Stellen ist die Nummer sehr beliebt, da die ersten acht Ziffern von jeder Person gebildet und überprüft werden können. Genau deswegen hält die Nummer den heutigen Anforderungen des Datenschutzes nicht mehr Stand. Erschwert wird die Handhabung der AHV-Nummer dadurch, dass sie bei jeder Namensänderung angepasst werden muss. Die Zuweisung der Nummern wird immer schwieriger und deren zwingende Einmaligkeit ist gefährdet. Die neue AHV-Nummer wird nur noch ein einziges Mal zugeteilt wer-

den, nämlich bei der Geburt in der Schweiz oder, für Ausländer, bei der Einreise in die Schweiz. Sie bleibt auch bei einer Namensänderung bestehen. Mit der neuen, anonymisierten Nummer, einer Kombination aus 13 Ziffern, sind keine Rückschlüsse auf Personen mehr möglich. Die alte Nummer bleibt bei den Ausgleichskassen gespeichert, und beim Wechsel gehen keine Daten verloren. Ein weiterer Vorteil der neuen AHV-Nummer ist, dass sie eine effektivere Zusammenarbeit mit den anderen europäischen Sozialversicherungssystemen zulässt. Ab Juli 2008 wird die heutige, graue AHV-Karte durch einen vereinfachten Ausweis im Kreditkartenformat ersetzt und jedem Versicherten von der Ausgleichskasse zugestellt. GastroSocial, Ausgleichskasse, Heinerich Wirri-Strasse 3, 5000 Aarau, Tel. 062 837 71 71, Fax 062 837 72 97, E-Mail: info@gastrosocial.ch, www.gastrosocial.ch


Donnerstag/Jeudi, 26. 10. 2006 ■ Nr./No 43

Kantonalsektionen ■ Sections cantonales

GastroJournal

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GastroValais

Un centième anniversaire très actif sera célébré l’année prochaine

F. Gessler, président de GastroValais.

François Gessler, président de GastroValais, s’enthousiasme à l’idée de célébrer le centième anniversaire de GastroValais l’année prochaine. Il annonce à cette occasion de nouvelles prestations pour les membres ainsi qu’une présence marquée au prochain Comptoir de Martigny, puisque l’association en sera l’hôte d’honneur. Une manière de rappeler que GastroValais avait vu le jour dans la cité d’Octodure. La journée officielle de GastroValais et son assemblée générale se dérouleront donc le 2 octobre au CERM. Le Valais organisera également la Conférence des présidents et accueillera la Commission des finances de GastroSuisse ainsi que d’autres personnalités de l’association faîtière. Le comité a en outre décidé de saisir l’occasion du centième anniver-

saire pour faire bénéficier les membres de nouvelles prestations destinées à faciliter leur quotidien. François Gessler explique: «Nous avons songé, par exemple, à développer un outil informatique pour le calcul automatique des salaires, idem pour l’inventaire.»

rester un mois sur le site de GastroValais. Après ce délai, elles s’effaceront d’elles-mêmes mais pourront être renouvelées si nécessaire. Alors que la bourse de l’emploi sera réservée aux membres, la bourse du matériel et de l’immobilier sera ouverte aux non-membres. L’association compte encore publier quelques annonces à l’étranger pour inciter des personnes en quête d’emploi à visiter son site web. GastroValais vient d’engager une assistante en marketing en la personne de Noëlie Brand, diplômée de l’Ecole Suisse de Tourisme. Côté marketing web, le registre des membres pourrait également devenir un répertoire interactif des établissements, destiné à informer et à séduire le client. Pierrette Weissbrodt

Pour informer et séduire le client A cette volonté de simplifier les tâches administratives, GastroValais se fixe aussi l’objectif d’apporter davantage de prestations sur son propre site internet: gestion et mise à jour régulière du registre des membres, bourse de l’immobilier et du matériel et bourse de l’emploi. Autant de prestations gratuites destinées à favoriser les relations, comme le relève François Gessler, tout en précisant que les annonces pourront

Noëlie Brand, assistante en marketing.

GastroBern

Der Berner Kantonalverband feierte seinen 125.Geburtstag Ein rauschendes Fest im Allegro Kursaal Bern beendete die Jubiläumsanlass-Kaskade von GastroBern zum 125. Geburtstag. Über 600 Personen erlebten eine Super-Gala. Das Jubiläumsjahr von GastroBern hatte es in sich. 23. Mai: 2. Tag des bernischen Gastgewerbes in Thun, 3. Juni: Regionalanlass Seeland «Von der Scholle auf den Teller», 18. Juni: Regionalanlass Stadt Bern und Umgebung, Laupen, Seftigen, Schwarzenburg «Das Gastgewerbe – geschickt und bewegt», 1. Juli: Regionalanlass Oberländer Sektionen «Berner Oberland – die TouristenDestination», 4. Juli: Regionalanlass Berner Jura und Bielersee «La table gastronomique», 5. September: Regionalanlass Emmental, Oberaargau und Fraubrunnen: «Der grosse Tisch», 19. Oktober: der krönende Abschluss in Bern.

Altrocker Polo «National» Hofer als Surprisen. Durch den Abend führte Musicstar-Moderatorin Nina Havel. Die Festlaune schwappte von den Rednerinnen und Rednern auf die ganze Gesellschaft über. Dem Vernehmen nach soll es für die ganz Hartgesottenen sehr spät/ziemlich früh... doch lassen wir das.

Geschenke und Wünsche

... Casimir Platzer...

... Klaus Künzli...

...Innerschweizer Wegzerrung für die nächsten Jahre...

... Pierre Triponez...

...Werner Luginbühl...

... Konzentration im Service...

Fröhliche Tischrunden im voll besetzten Berner Allegro Kursaal und...

J. WITTWER

«Tout Bern» war präsent

FOTOS: C. WEDER

Über 600 Gäste – Verbandsmitglieder, Politiker und Wirtschaftsvertreter – fanden sich zusammen, um GastroBern zu feiern. Präsident Casimir Platzer freute sich zu Recht: «Heute feiern wir, Probleme lösen wir morgen.» Ohne viel zu verraten, kündigte er verschiedene Überraschungen an. Die da – neben den Festrednern – waren: die athletische Appenzeller Artistengruppe «Herianos», die Louis Menar-Band, die Berner Rockgruppe «Roots 66» mit der Walliser Sängerin Sina, dem Berner Oberländer Ritschi von der Band «Plüsch» und dem

Die Innerschweizer Kantonalsektionen Luzern, Uri, Obwalden, Nidwalden, Schwyz und Zug schenkten den Berner Vorstandskollegen eine Wegzehrung aus verschiedensten Spezialitäten ihrer Kantone. Werner Luginbühl, Berner Regierungsratspräsident, überbrachte die Grüsse des Kantons und betonte «die Wichtigkeit der Schlüsselbranche Tourismus und Gastgewerbe für die Volkswirtschaft». Judith Renner Bach, Direktorin des Schweizer Tourismus-Verbandes, wünschte GastroBern «nach dem Jubiläums-Marschhalt einen klaren Blick in die Zukunft und vor allem Teamwork über die Branche hinaus». Gewerbeverbands-Direktor Pierre Triponez betonte «die grosse Verantwortung der Gastwirte» und wünschte dem Gewerbe weniger staatliche Fesseln. GastroSuisse-Präsident Klaus Künzli ehrte symbolisch für die von zahlreichen Personen geleistete Berufs- und Verbandsarbeit den 90-jährigen «Berner Gastgewerbe-Doyen» Hans Reiss. Er gratulierte «dem hervorragend geführten Verband» und dankte für die Loyalität von GastroBern.

... Judith Renner Bach...

... Nina Havel im Gespräch mit Polo «National» Hofer...

... und die Herianos.


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■ Idées Gastro

GastroJournal

EN BREF Coca-Cola

Des boissons anticalories A travers leur joint-venture Beverage Partners Worldwide, Coca-Cola et Nestlé travaillent ensemble sur le lancement d’une nouvelle boisson qui aura la propriété de brûler des calories. Enviga est une boisson à base de thé vert qui a la particularité de combiner un antioxydant présent dans le thé: l’epigallocatechin gallate (EGCG) et de la caféine. Des études ont prouvé que ces deux composés agissent ensemble pour stimuler le métabolisme. En concentrant 90 mg d’EGCG par cannette, la consommation de trois Enviga par jour permettrait de brûler 60 à 100 calories. Cette nouvelle boisson fera son apparition sur le marché américain dès le mois prochain. www.nestlé.ch et www.coca-cola.ch

Les Salines suisses du Rhin

Tous les sels du monde à domicile

Jeudi, 26. 10. 2006 ■ No 43

Le trio des glaces favorites est de retour Pour fêter sa quinzième édition limitée, Mövenpick of Switzerland a réédité les trois fragrances hivernales qui ont remporté le plus grand succès.

Classée deuxième: «Honey & Almond».

Depuis 1999, le célèbre artisanglacier suisse conçoit des préparations inédites sous le label «All Naturel», au rythme annuel de deux éditions limitées et saisonnières, à l’instar des collections de prêt-à-porter. Pour célébrer cette quinzième série, Mövenpick of Switzerland a décidé de rééditer les fragrances qui ont remporté le plus large succès public ces sept derniers hivers.

Les «Best of» proposés pour l’automne-hiver 20062007 seront donc: «Vanilla & Brownies», «Honey & Almond» et «Marron & Cream». «Vanilla & Brownies» est la première au hit-parade. Cette crème glacée à la vanille Bourbon de Madagascar est agrémentée de riches morceaux de brownies élaborés selon la recette originale américaine. S’ajoute un subtil coulis au caramel...

Seconde au cœur des Helvètes, «Honey & Almond» est aussi une crème glacée à la vanille Bourbon, mais agré-

Les meilleures fèves

Café de classe du Tessin

glacée avec une onctueuse glace à la crème et des morceaux de marrons glacés. Ces éditions limitées sont disponibles en emballage de 2,4 litres pour la gastronomie ou en 900 millilitres et aussi en emballage individuel avec une petite cuillère intégrée (175 ml.) www.moevenpickicecream.com

La préférée des Suisses: «Vanilla & Brownies». mentée de morceaux d’amandes caramélisées et est rehaussée d’un coulis de miel. Et pour compléter le trio: «Marron & Cream». Une crème

Et en troisième, l’excellente «Marron & Cream».

En entendant «Cerutti», on pense immédiatement au célèbre créateur italien de mode. Mais au Tessin il y a un Cerutti dont le prénom est Massimo et dont la créativité dépasse largement le styling proprement dit: Cerutti SA à Novazzano offre, depuis plus de quarante ans, des spécialités de café, appréciées d’emblée dans le Nord de l’Italie et, depuis lors, dans sept autres pays européens. Massimo Cerutti accorde encore et toujours de l’importance à des matières premières de grande valeur, choisies avec soin, qui sont spécialement assemblées dans la rôtisserie au Tessin. Aujourd’hui, ce sont Milano Extra (y compris sans caféine) ainsi qu’Argento qu’on peut obtenir moulus. www.caffe-cerutti.ch

NOTICES

La bouteille de Coca-Coca a 90 ans Les Salines suisses du Rhin envoient désormais du sel directement à domicile. Dès à présent, les personnes intéressées peuvent commander leur sel en ligne. Cette nouvelle boutique propose notamment divers sels en provenance d’Afrique du Sud, d’Espagne et de France. www.salzladen.ch

Concours GastroJournal

Participez pour gagner ! C’est aujourd’hui qu’est lancé le nouveau concours internet de GastroJournal. Douze prix attractifs sont à gagner, un par mois. Ce sont des produits des éditions de GastroEdition qui attendent les heureux vainqueurs. Pour gagner, il faut évidemment participer. Et rien n’est plus simple: il suffit d’un clic sur www.gastrojournal.ch. Il vous mène tout droit sur le site où vous trouverez facilement la question du mois. A vous de jouer! www.gastrojournal.ch

La bouteille à contours est devenue culte depuis sa première fabrication en 1916 Nonante ans après son invention, la bouteille à contours est synonyme d’innovation et, selon l’expert en design Stephen Bayley de Londres, il s’agit du «plus parfait des emballages de produits de consommation au monde». La bouteille à contours, synonyme révolutionnaire de la formation d’une marque, est un des rares emballages auxquels l’Office US des brevets a accordé le statut de propre marque. Cela a largement contribué à ce que Coca-Cola soit aujourd’hui une des marques les plus précieuses au monde. La légendaire bouteille à contours de Coca-Cola incarne un design intemporel, est synonyme de culture de marque et fait partie intégrante de la culture quotidienne d’un grand nombre de gens dans le monde entier. Afin de créer des liens émotionnels entre les consommateurs et la marque, la bouteille à contours a été utilisée comme élément primaire de présentation de Coca-Cola dans de nombreuses campagnes publicitaires et ainsi elle a toujours reflété l’air du temps. De

IMPRESSUM Gegründet/Fondation 1895 Bis/jusqu’au 04/2000 «Schweizer Gastronomie» AUFLAGE/TIRAGE 26 500 Druckexemplare/exemplaires imprimés 23 680 Ex. WEMF-beglaubigt/tirage contrôlé FRP/REMP 105 000 Leser/lecteurs Zustellung an alle GastroSuisse-Mitglieder envoi à tous les membres GastroSuisse HERAUSGEBER/EDITEUR GastroSuisse Verband für Hotellerie und Restauration Fédération de l’hôtellerie et de la restauration HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION Dr. Florian Hew, Jürg Ingold, Alessandro Pesce Michael Vuillemin, Tobias Zbinden GESAMTLEITUNG, CHEFREDAKTOR/RESPONSABLE GENERAL, REDACTEUR EN CHEF John Wittwer (JW)

nos jours, la bouteille à contours joue encore le premier rôle dans la publicité de Coca-Cola, comme le prouve la nouvelle campagne publicitaire «Prends la vie du côté Coke».

Un emballage exceptionnel La petite bouteille unique de Coca-Cola, à l’allure élancée et féminine, a été lancée sur le marché en 1916. L’ébauche de la bouteille aux contours bien marqués est un jalon incontournable dans le domaine du design des emballages et elle est devenue un symbole de notre société, immédiatement reconnaissable. Jusqu’à cette date, le sirop mélangé à du soda et inventé par John S. Pemberton en 1886 avait été

servi dans des bars, des drugstores et des «grands magasins». Tout le monde utilisait sa propre forme de bouteille. «Nous avons besoin d’une bouteille que chacun reconnaîtra, même au toucher quand il fait nuit», telle était la commande passée à la Roots Glass Company. La forme et la conformation de la bouteille à contours n’ont pratiquement plus changé depuis lors. La bouteille à contours de 0,2 litre peut également s’adapter à d’autres dimensions. Les habitudes des consommateurs, en profonde mutation, requièrent des variations différentes au niveau des matériaux (verre, PET et alu) et du niveau de remplissage.

Même le monde artistique a de tout temps tenu compte de l’apparition de la bouteille à contours. Fidèle au thème «L’art dans la vie quotidienne», la «Green Coca-Cola Bottle» d’Andy Warhol fait partie intégrante de l’histoire du Pop Art. Outre Andy Warhol, d’autres jeunes artistes se sont inspirés de la gracieuse bouteille à contours. Au XXIe siècle, la bouteille incomparable de Coca-Cola reste un élément majeur du design moderne des emballages, une distinction honorifique qui a permis à cette petite bouteille de trouver sa place dans le Museum of Modern Art de New York. www.coca-cola.com

Un nonantième anniversaire à fêter aussi au Salon Gastronomia qui expose une collection exclusive.

REDAKTION DEUTSCHSPRACHIG Matthias Nold (mn) Redaktionsleitung Tourismus/Thema der Woche Andrej Abplanalp (aa) Hotellerie/Impulse Peter Mathias Grunder (pg) Front/Schlusspunkt Olga Krejci (okr) Produktion/Layout Daniela Oegerli Müller (doe) GastroSuisse Jo Steimen (js) Restauration/Gastro-Ideen E-Mail: redaktion@gastrojournal.ch REDACTION FRANÇAISE Francesco Di Franco (fdf) Restauration/Impulsion e-mail: redaction-romande@gastrojournal.ch 42, avenue Général-Guisan, case postale 169, 1009 Pully – tél. 021 711 45 55, fax: 021 711 45 57 Marie-Thérèse Page Pinto (mtpp) Gros Plan/Hôtellerie & Tourisme Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zurich tél. 044 377 53 19, fax 044 377 50 70; e-mail: redaktion@gastrojournal.ch FREIE MITARBEITER/COLLABORATEURS FREE-LANCE Franz Bamert (fb), Martina Gradmann (mg) Karin Huber (kh), Michael Hutschneker (hu), Patrick M. Lucca (pl), Laurence Carducci (lc), René Hug (rh), Elizabeth Kaufmann (ek) Paris, Nicolas Michel (nm), Jacques Stadelmann (stad), Pierrette Weissbrodt (pw), André Winckler (aw)

Redaktionsschluss Montag 12 Uhr. Clôture rédactionnelle: lundi à 12 heures.

Inseratenschluss Montag 11 Uhr/Date limite pour les annonces: lundi à 11 heures.

VERLAG/EDITIONS Marianne Huber, Verlagsleiterin/ responsable des éditions E-Mail: verlag@gastrojournal.ch

ABONNEMENTE/ABONNEMENTS Sonja Bernet, Tel./tél. 044 377 53 17

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OFFIZIELLES ORGAN/ORGANE OFFICIEL: Schweizerische Gilde etablierter Köche / Guilde Suisse des RestaurateursCuisiniers / Gilda svizzera dei Ristoratori-Cuochi Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich Tel. 044 377 52 90 Fax 044 377 55 14 gilde@gastrosuisse.ch www.gilde.ch

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NESTLE: Le groupe suisse Nestlé affiche des ventes de 72.2 milliards de francs depuis le début de l’année, soit une progression de 9,1 pour cent. La croissance sur ces neuf premiers mois résulte surtout des marchés en Asie, Océanie et Afrique puis du marché américain. Les deux secteurs les plus performants sont le pôle «boissons et autre alimentation» (+18%) et la nutrition (+6%). DANONE: Le Groupe Danone a enregistré au troisième trimestre une croissance de ses ventes de +9,5%, ce qui porte la croissance organique des ventes sur les neuf premiers mois de l’année à +9,1 pour cent. Le chiffre d’affaires consolidé du Groupe s’est élevé sur cette même période à 10 772 millions d’euros, en hausse de +9,3 pour cent. SAPPORO/SLEEMAN: Après avoir obtenu l’accord des autorités, le brasseur japonais Sapporo Breweries prend le contrôle du fabricant de bières canadien Sleeman Breweries pour un montant de 400 millions de dollars. Fondée en 1834 par George A. Sleeman, la brasserie devrait bénéficier de ce rachat pour augmenter ses parts de marché, notamment en Amérique et au Japon.

KONTAKTE/CONTACTS GastroJournal, Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich Tel./tél. 044 377 53 05, Fax 044 377 50 70 Der Abdruck von Artikeln aus dem GastroJournal ist nur nach Rücksprache mit der Redaktion gestattet. Für unverlangte Manuskripte und Bilder wird jede Haftung abgelehnt. Honoriert werden nur publizierte Berichte. Die im GastroJournal publizierten Inserate dürfen von Dritten weder teilweise noch ganz kopiert und in Printoder anderen Medien weiterverbreitet werden. La reproduction díarticles du GastroJournal n’est permise qu’après autorisation expresse de la rédaction. Le journal décline toute responsabilité pour les textes et illustrations non commandés. Seuls les textes publiés seront honorés. Les annonces parues dans le GastroJournal ne peuvent être ni copiées ni reproduites sous quelque forme que ce soit. GastroJournal erscheint jeden Donnerstag/ paraît tous les jeudis


■ Gastro-Ideen

Donnerstag, 26. 10. 2006 ■ Nr. 43

Der ganz neue Verschluss

Abfallcontainer mit Automatik Wer kennt das nicht: fremder Abfall im eigenen Abfallcontainer? Ungeleerter Container, weil falsches oder fremdes Abfallgut drin war? Oder muss ein Fremdzugriff auf einen Container verunmöglicht werden, weil sicherheitsempfindliche Abfälle entsorgt werden müssen? Solche und ähnliche Probleme könnten nun der Vergangenheit angehören. Es gibt jetzt nämlich ein neues, raffniertes Automatik-Schloss, welches sich für alle AbfallContainer von 60 bis 240 und gar für Mülltonnen bis 1100 Liter (mit Flachdeckel) eignet. Die revolutionäre Neuheit: Das Schloss öffnet sich durch einen speziellen Schwerkraftmechanismus beim Leervorgang automatisch, und der Behälter wird anschliessend wieder verschlossen zurückgestellt. Zur Benutzung wird der Behälter mit einem Schlüssel auf- und wieder zugeschlossen. Mehr Infos: www.muelleimerschloss.de

Für Seminarräume richtig

Stoffe für Verdunklungen Die Langenthaler Weberei und Färberei AG, Création Baumann, entwickelt seit Jahrzehnten speziell gute und äusserst strapazierfähige Stoffe für Polsterbezüge, Tischtücher und für Vorhänge. Jetzt verfügt Baumann über eine neuartige Stoffart, die den Namen Dimmer Microfaser-Stoff (zum Dimmen des Lichtes) und Magic/Phantom (beidseitig einsetzbare Verdunklungsstoffe) trägt. Dabei geht es um einen

Stoff mit der Kombination von Funktionalität und Ästhetik, die Inneneinrichtern und Architekten jede Möglichkeit bieten, Räume, im speziellen Seminarräume, auszurüsten, in denen ein Verdunklungseffekt wünschbar ist. Dimmer gibt es in 49 unterschiedlichen Farben und in einer Breite bis zu 330 cm. Dank innovativem Webverfahren sind die Stoffe beidseitig einsetzbar und fallen durch einen besonders weichen Fall auf. Für absoluten Verdunklungseffekt sorgen Stoffe der Serie Oscura Plus, die speziell beschichtet und bis zu einer Breite von 280 cm zu haben sind. Mehr Infos: www.creationbaumann.com

GastroJournal-Wettbewerb

Wer mitmacht, kann gewinnen Der Internet-Wettbewerb 2006 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser ist bis Ende Jahr im Gange. Noch warten attraktive Preise: Jeden Monat gibt es ein Produkt aus dem Fachverlag GastroEdition zu gewinnen. So den neuen, unverzichtbaren Pauli. Die Sache ist ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch

GastroJournal

Gefako – guter Partner Die Gefako ist trotz langer Geschichte nicht sehr bekannt – und doch schier überall präsent. Etwa 50 Getränkehändler in der ganzen Deutschschweiz sind seit 13 Jahren zur Gefako, der Genossenschaft GetränkeFachhändler-Kooperation, zusammengeschlossen. «Ursprünglich hiess die Vereinigung Landi-Gruppe. Mit der heute bekannten Landi haben wir allerdings nie etwas zu tun gehabt», erzählt Hans Ruedi Tanner, Geschäftsführer der Gefako.

Aus der Not eine Tugend... «Man hat sich damals zusammengeschlossen, weil wir als unabhängige Getränkehändler verschiedene Produkte von Lieferanten oder Herstellern nicht bekommen haben», erläutert Tanner, «so konnten wir eigene Marken herstellen.» Als die Gruppe wuchs und wuchs, wurden auch die Lieferanten flexibler. Und so gibt es bei den Gefako-Getränkehändlern heute zwar keine Eigenmarken, dafür ein reichhaltiges Sortiment verschiedenster Getränke: von Coca-Cola bis

Hans-Ruedi Tanner (r.: Geschäftsführer Gefako) und Remo Jenny (l.: Gefako-Präsident und Geschäftsführer Rietschi AG, Arlesheim). Virgin Cola, von Elmer Citro über X-Drink bis Sprite und Pepita. Daneben führen die Gefako-Händler auch Fruchtsäfte, Energy-Drinks sowie Bier, Wein und andere Alkoholika. Neben dem allgemeinen Gefako-Sortiment haben viele auch noch kleine regionale Marken im Angebot.

Umfangreicher Service als Garant Präsident Remo Jenny, selber Getränkehändler in Basel, betont: «Bei den Preisen können wir zwar auf den ersten Blick nicht überall mithalten, aber unsere Händler bieten einiges mehr an Service.» Die Gefako sieht sich deshalb als besonde-

rer Partner der Gastronomie. Jenny: «Wir sind unabhängig und können deshalb auch frei und fair beraten. Das bedeutet gar, dass wir die individuellen Wünsche unserer Kunden meist erfüllen können.» Vorteil des grossen Services sei auch, wenn dem Gastronom wegen grossem Andrang etwas ausgehe, sei der Gefako-Händler schnell mit Nachschub zur Stelle. Die Zufriedenheit der Kunden liege der Gefako am Herzen, bestätigt auch Geschäftsführer Tanner: «Bei unseren Händlern gibt es weder fixe Routen noch Tage, sie setzen vielmehr auf schnelle und unkomplizierte Lieferung.» Somit will die Gefako Gegensteuer zur allgegenwärtigen Standardisierung bieten. Die Gefako setzt nach wie vor auf Mehrweg-Gebinde. «Die Gäste in der Gastronomie schätzen Glas einfach mehr als PET», sagt Tanner. Deshalb gebe es bei ihnen den Slogan: «Glas auf den Tisch, PET für unterwegs.» Mit Glasflaschen könne man sich in der Gastronomie von den Gebinden der Discounter deutlich abheben. Fazit: Die Gefako mit ihren «kleinen» Händlern dürfte gerade für die vielen eher «kleineren» Betriebe der Gastronomie die ideale Wahl sein. Info: www.gefako.ch

TopCC –Der Countdown läuft Der neue Abholmarkt für Grossverbraucher wird am 9. November in Rümlang eröffnet Am 9. November ist es soweit: TopCC, der Abholmarkt für Grossverbraucher und für die Gastronomie, eröffnet in Rümlang seinen modernsten Betrieb in der Schweiz. Ausprobieren geht über Studieren. Vom Eröffnungstag (Donnerstag) bis und mit Samstag wird es im neuen Abholmarkt in Rümlang hoch zu und her gehen, denn TopCC bietet während dieser drei Tage Besonderes: Jeweils von 7 bis 11 Uhr offeriert die Unternehmensleitung gratis Kaffee und Gipfeli in der zum Markt gehörenden Cafeteria. Ab 11 Uhr und bis abends um 20 Uhr gibt es für alle interessierten Marktbesucher gratis Wurst, Brot und Getränke in einer extra erstellten Festwirtschaft. Das allerdings ist nicht einmal

Vor dem neuen TopCC in Rümlang gibt es keine Parkprobleme. alles. Denn während allen drei Eröffnungstagen, die zum Kennenlernen des riesigen Abholmarktes bestens geeignet sind, dürfen die Besucher von ausgefallenen Spezialangeboten sowie von speziellen Degustationen profitieren. So wird Einkaufen auch Spass bereiten. Immerhin bietet TopCC neben den üblichen Sonderange-

Für Extra-Einsatz belohnt

BUCHTIPP

Bücher für Profis Im Münchner Verlag Teubner ist das Buch Asiatisch – Kochkurs für Geniesser erschienen, in welchem auf geschickte Art und Weise Einblick in die Welt der faszinierenden Kochkunst Asiens gewährt wird. Bedeutende Profiköche geben Tipps und Kniffe preis, die das Gelingen der Zubereitung asiatischer Köstlichkeiten auf beinahe spielerische Art ermöglichen. Die ausgesprochen guten Fotos mit klar dargestellten Zubereitungsdetails für über 70 Rezepte erlauben einen einprägsamen Blick über die

boten und unschlagbaren Preisen, eine bediente Metzgerei, einen Weinkeller mit erlesenen Tropfen und mit über 33 000 Artikeln das grösste Sortiment aller Cash-&-Carry-Märkte in der Schweiz. Daneben offeriert TopCC viele aussergewöhnliche Dienstleistungen, die Einkäufe und/oder Transporte wesentlich vereinfachen, so dass

man sich unbeschwert und ohne Belastung im riesigen Markt umsehen kann. Der neue TopCC-Abholmarkt in Rümlang (unweit der Autobahnausfahrt, an der Riedmattstrasse) verfügt über eine Verkaufsfläche von gut 4000 Quadratmetern. Erstmals in einem Cash-&-Carry-Grosshandelsmarkt kommt im übrigen ein klimaschonendes Kältekonzept zur Anwendung, welches effiziente Energieeinsparungen ermöglicht und von der Firma LKS Kälte Schweiz AG in Pratteln erfolgreich entwickelt wurde. Wer sich die Daten der Eröffnungstage bereits heute reserviert, wird von den Spezialangeboten zwischen dem 9. und 11. November profitieren können. Infos: www.topcc.ch

Schultern von Könnern und Kennern. Hier werden nicht nur Zubereitungstechniken vermittelt, sondern auch wertvolle Hinweise zum Knowhow für den Eigennutzen. Das Buch kann direkt bestellt werden und ist zum Preis von Fr. 69.40 zu haben.

Coca-Cola-Superpreis ging nach Luzern Was wäre der vergangene Fussball-Sommer ohne TopBedienung an Bar-Theke und -Tischen gewesen? Den Sondereinsatz hat Coca-Cola belohnt. Zur Fussball-WM hatte CocaCola gastronomische Betriebe in den Focus eines Gewinnspiels gerückt. Die Ausschreibung der Promotionsakündigung zum Auftakt der WM hatte Sandra Himpel als Mitarbeiterin vom Roadhouse Luzern

nicht verpasst. Und danach hat sie während vier Wochen täglich weit mehr als 90 Minuten trinkvergnügten Gästen die vielseitigen Getränke von CocaCola dargereicht: eisgekühlt, stilvoll und erfrischend. Ihr Einsatz hat sich gelohnt. Jetzt durfte sie die Schlüssel für einen kraftvollen Hyundai Tucson City 2000 in Empfang nehmen und freute sich gemeinsam mit dem Roadhouse-Team über den tollen Gewinn. www.coca-cola.ch

Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax: 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch Sandra Himpel (M.) freut sich über den Hyundai.

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IN KÜRZE Französische Winzer in Not

Jetzt kommt Wein in Dosen Die französischen Winzer bringen ihren Wein nicht mehr an den Mann und an die Frau – wie einst. Deshalb suchen sie derzeit nach neuen Ideen, um den Absatz anzukurbeln. Jetzt kommt der erste Wein aus dem Bordeaux in Aluminiumbüchsen daher. Um alle Zweifel auszumerzen, steht da deutlich drauf: «Grand Vin de Bordeaux», und als Zusatzinformation etwa «Merlot» und «Cabernet Sauvignon». Die Dosen verfügen über einen Inhalt von 25 cl, also entsprechen sie einem altherkömmlichen «Viertel» oder (wie im Volksmund) einem «Tschumpeli». Bis Ende Jahr will der Weinhändler aus dem Dorf Lanton, der die ersten WeinDosen vermarktet, 150 000 Dosen verkauft haben. Immerhin: Der Dosen-Wein soll vorerst für die Absatzmärkte in Asien, Afrika und den USA bestimmt sein. Weinliebhaber hierzulande dürfen vorerst weiterhin die Nase rümpfen, wenn sie von Wein in Wegwerf-Dosen hören.

Award im Blickfeld

Stimmabgaben rekordverdächtig Am 22. November wird es in der Messe Zürich heissen: «And the winner is...!». Vorher aber gilt es im Rahmen des Best of Swiss Gastro-Awards in acht verschiedenen Kategorien nominierte Betriebe mittels SMS, Postkarte oder via Internet selber zu wählen. Das PublikumsVoting steuert vehement auf eine Rekordbeteiligung zu: Bis dato sind bereits mehr als 15 000 Stimmen abgegeben worden. Das Voting ist noch bis zum 31. Oktober möglich. Dann darf auf den Gala-Abend in der Zürcher Messe hin gefiebert werden. TV- und Radiomoderator Dani Fohrler wird im Rahmen der Gala die Gewinner bekannt geben. Türöffnung ist um 17.30 Uhr (mit Welcome-Drink), die Award-Verleihung wird um 18.30 Uhr gestartet, und beim folgenden Steh-Dinner darf man sich auf einige Showeinlagen freuen und sich mit den Award-Preisträgern unterhalten. Jetzt können Tickets für den Gala-Abend gebucht werden. Das ist ganz einfach via Internet möglich. Mehr Infos: www.gastroawards.ch

NOTIZEN GISI+PARTNER GMBH: Die neu gegründete Gisi+Partner GmbH ist künftig für den Verkauf sowie für Service und Unterhalt zuständig, während alle weiteren Aktivitäten in der bestehenden Firma Gisi Handels AG mit Sitz im aargauischen Tennwil neu zusammengefasst werden. Alle Belange der Gastronomie werden somit von der neu gegründeten Firma betreut und vertreten. Diese bietet vom Combi-Dämpfer bis zu Backgeräten und Front Cooking-Anlagen für den Heiss- und Kaltbereich modernste und qualitativ hochstehende Produkte an.


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Schlusspunkt ■ Point Final

GastroJournal

Donnerstag/Jeudi, 26. 10. 2006 ■ Nr./No 43

Auf Tour mit…

LAST MINUTE

LCDJ: une femme est la lauréate Lauréate du concours La Cuisine des Jeunes (LCDJ) Pascale Brigger (Centre bernois de réhabilitation, Heiligenschwendi) peut espérer en un avenir radieux. Le concours s’est déroulé mardi à Berne. Une fois de plus, Proviande a organisé la manche finale lors de laquelle les candidats devaient créer un menu autour d’un morceau choisi de porc pour prouver leur créativité et leur savoir-faire. Les jurés ont été convaincus par la qualité des finalistes, leur travail, la préparation impeccable et l’excellence du goût des mets au point d’avoir beacoup de mal à départager les candidats.

…Jean de Araujo,Generaldirektor

Zwar ist heuer die Gastronomia nur eines von 202 im Palais de Beaulieu durchgeführten Events. Trotzdem hat die Gastro- und Hotellerie-Messe im Lausanner Ausstellungs-, Kultur- und Kongresszentrum einen besonderen Platz: Während fünf Tagen, vom 4. bis zum 8. November, ist die Gastronomia das obligate Stelldichein des Gastgewerbes. Erwartet werden Besucher aus der Schweiz, aber auch aus dem europäischen Ausland, die sich über die letzten Neuigkeiten und Trends informieren möchten. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, denen die Branche ausgesetzt ist, in den letzten Jahren zur Folge hatten, dass Besucher und Aussteller weniger zahlreich

Un seul service de promotion Simplifier la promotion économique du canton, tel est le but du futur service unique du développement du Valais. Présenté mardi par le conseiller d’Etat Jean-Michel Cina (photo), il serait une sorte de bureau d’architecte de la promotion économique. Porte d’entrée unique pour les entreprises, il devrait permettre de raccourcir les délais de réponse. Ce service fusionnera l’actuel service de l’économie et du tourisme et la direction du développement économique. Il sera créé «le plus rapidement possible».

«Die Gastronomia trägt dazu bei,dass neue Ideen verbreitet werden» erschienen. Eine Feststellung, die auch die Basler Igeho betrifft. Trotzdem bleibt Jean de Araujo, Beaulieu-Generaldirektor, zuversichtlich: «Sicherlich muss man zugeben, dass in den letzten Jahren ein gewisser Zuschauerschwund eingetreten ist. Trotzdem glaube ich an die Zukunft der Gastronomia. Sie trägt dazu bei, dass neue Ideen verbreitet werden und ganz allgemein, dass die Branche sich zunehmend verbessert. Mit der Gastronomia verfügen die Aussteller und auch wir als Betreiber des Palais de Beaulieu über eine Plattform, die offen ist für neue Rezepte und Konzepte.» «Gastronomia International» positioniere sich auf einem hohen Level sowohl der Gastronomie als auch der Hotellerie, um die Produkte der Aussteller ins richtige Licht zu stellen, führt de Araujo weiter aus. Die Messe ist in fünf Welten gegliedert: Art&Design, FuturHotel, Health&Wellness, HighTech-Küche sowie Cità del Gusto. Ein verlockendes Programm. «Gastronomia will frischen Wind in die Ausstellung bringen, zumal die Spitzenfirmen im europäischen Markt die zentral gelegene Schweiz gerne als Testmarkt nutzen.» Deshalb sei Gastronomia

NAMEN & NOTIZEN

■

Marc Hodler ist letzte Woche in seinem 88. Lebensjahr gestorben. Der Berner Jurist hatte seit den fünfziger Jahren den Skirennsport, die olympische Bewegung und damit das Image der Schweiz als Wintersportland stark mitgeprägt. Zuletzt sorgte Hodler 1998 für Aufsehen, als er Korruption im Olympischen Komitee anprangerte, dem er damals als Vizepräsident diente. Seine Kritik hatte mit zur Folge, dass nicht das favorisierte Sitten die Winterspiele 2006 bekam, sondern Turin. Bernd Geyer ist an der Generalversammlung des Dachverbandes der Europäischen Hotel- und Gaststättenverbände

N. MICHEL

La Cuisine des Jeunes: eine Frau Jean de Araujo, Direktor des Palais de Beaulieu, freut sich über die baldige Eröffnung der Gastronomia. der Ort, wo sich die neuen kreativen Tendenzen widerspiegelten. Dass nicht nur Maschinen und Apparate, Convenience und Drinks, Terroir-Produkte und Spirituosen, Einrichtungen und dekorative Elemente an der Gastronomia zu begutachten sind, liegt auch an den aussergewöhnlichen Möglichkeiten, sich zu verpflegen: Spitzenköche mit insgesamt 103 GaultMillau-Punkten werden für das leibliche Wohl und den kulinarischen Genuss sorgen. Die Gastronomia kann sich rühmen, während fünf Tagen das wohl weltweit beste Restaurant zu sein. «Damit Gastronomia weiterhin die unumgängliche internationale Gastro- und Hotellerie-Messe bleibt, haben

«Wir haben einige gewichtige Neuerungen eingeführt» wir nach Absprache mit Branchenvertretern einige gewichtige Neuerungen eingeführt», sagt Jean de Araujo: so Fernsehübertragungen von Diskussionen mit Vertretern aus Wirt-

schaft, Kunst- und Showbusiness-Szene; Einladungen an bekannte französische und italienische Architekten, die sich durch den Bau und die Ausstattung von gastgewerblichen Bauten internationalen Ruf erworben haben, sowie die vermehrt internationale Ausrichtung der Ausstellung. «Dazu haben wir tief greifende Analysen durchgeführt um die Bedürfnisse der Aussteller und der Besucher besser zu identifizieren, zu erfassen und die entsprechenden Massnahmen zu treffen.» Dies im Einverständnis mit den im Organisationskomitee vertretenen Exponenten des Gastgewerbes und den Spezialisten des Palais de Beaulieu. Zum Erfolg soll ebenfalls die erstmalige Verleihung des «Gastronomia Design Awards» beitragen. Wie der Name sagt, handelt es sich um die Ehrung von Persönlichkeiten für besondere Verdienste im gastgewerblichen Design. Das Zürcher Wirtschaftsmagazin Bilanz ist Partner dieses Wettbewerbes. Die Anwesenheit exklusiver französischer und italienischer Aussteller unterstreiche nicht

nur die internationale Ausstrahlung der Messe, sie stelle auch für die Besucher eine echte Bereicherung der Messe dar, glaubt der Direktor des Palais de Beaulieu. «Die Einführung eines elektronischen

Doris Leuthard hat in einem ihrer ersten Geschäfte als Bundesrätin und Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartementes ein Anliegen des Gastgewerbes vertreten: Sie befürwortet mit dem Gesamtbundesrat eine von Nationalrat Marcel Scherer und über 100 Ratskollegen eingereichte Motion, die eine «Weiterführung der sinnvollen Verwertung von Speiseresten und Lebensmittelnebenprodukten» fordert. Jedoch lasse sich ein «Festhalten an der Verfütterung der Küchen- und Speiseabfälle wirtschaftspolitisch nicht rechtfertigen, wenn dadurch ein Verlust der Gleichwertigkeit der schweizerischen Tierseuchenbestimmungen mit denjenigen der EG droht», hält der Bundesrat vorab mit Bezug auf Agro-Exporte fest.

Michel Rippstein, langjähriger Trainer der GastroSuisse-Weiterbildung, hat sich Anfang Oktober einer neuen Herausforderung zugewandt und selbständig gemacht. Mit Rafael Saupe (Foto) konnte indes ein kompetenter Nachfolger gefunden werden. Saupe absolvierte die Hotelfachschule Thun und hat mehrjährige Praxiserfahrung, zuletzt auf Ebene Betriebsführung.

«Gastronomia steht hinter dem Motto: Erneuerung, Qualität und Wachstum» Badges als Eintrittskarte erleichtert zudem den Besuch der Gastronomia beträchtlich», verspricht de Araujo – zumal für die Organisatoren und die Aussteller dabei interessante Informationen über die Identität und die Gewohnheiten der Besucher abfallen. Gastronomia werde «zusehends eine Entdeckungsreise, die Neugier wecken soll», sagt Jean de Araujo. Deshalb sei er überzeugt, «dass sich die Neuerungen positiv auf die Entwicklung der Besucherzahlen auswirken werden». Nicht zuletzt dank der Wertschöpfung, die sich Jean de Araujo verspricht: «Gastronomia steht hinter dem Motto: ‹Erneuerung, Qualität und Wachstum›.» Nicolas Michel

Pascale Brigger vom Berner Reha-Zentrum Heiligenschwendi (Foto oben) heisst die diesjährige Jungköchin, die jetzt dank ihres Sieges im Kochfinale um die Trophäe von «La Cuisine des Jeunes» auf eine vielversprechende Zukunft hoffen darf. Die Siegerin des diesjährigen, erneut von der Proviande im Rahmen des Projektes von «Schweizer Fleisch› durchgeführten Kochfinales, sicherte sich in einer sehr knappen Entscheidung den Sieg mit einem Menü, bei welchem Schweizer Schweinshuft miteinbezogen werden musste. Das Menü, die tadellose Zubereitung, die Arbeitsweise und der Geschmack des Gerichtes überzeugte die vierköpfige Fachjury unter dem Vorsitz von GastronomieFachlehrer Erhard Gall am meisten. Am Finale im Gastgewerblichen Zentrum der Gewerblich-Industriellen Berufsschule (GIBB) kämpften drei Finalisten und eine Finalistin. Ein ausführlicher Bericht folgt im nächsten GastroJournal.

Schweiz teilweise weniger teurer «Die Schweizer Volkswirtschaft», das Magazin des eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartementes EVD, hat in seiner jüngsten Ausgabe die Entwicklung der Detailhandelspreise zwischen 1995 und 2004 in der Europäischen Union und der Schweiz thematisiert: Fleisch war 2004 demnach 49,5% teurer als in der EU, 1995 waren es noch 44,5% gewesen. Brot und Getreide wurden leicht weniger teurer (04: 25,3%; 95: 27,4%), fast halbiert hat sich der Hochpreis bei Milchprodukten und Eiern (04: 17%; 95: 30%). Alkoholfreie Getränke wiederum sind nach wie vor rund ein Zehntel teurer (04: 8,2%; 95: 13,3%), der Posten «andere Nahrungsmittel» hat sogar beträchtlich zugelegt (04: 24,6%; 95: 20,8%). Markant nachgegeben haben demgegenüber Möbel und Haushaltgegenstände (04: 10,9%; 95: 22%). Maschinen und Apparate schliesslich waren 2004 in der Schweiz nicht mehr teurer als in der EU (04: 0%, 95: 14,3%). www.dievolkswirtschaft.ch

NOMS & NOTICES HOTREC in Berlin von den Delegierten der 38 Mitgliedsverbände aus 24 Ländern einstimmig für zwei weitere Jahre als Präsident bestätigt worden. Geyer war lange Jahre Geschäftsführer des Hotelverbands Deutschland (IHA). Henry Hunold (l.) übergibt die Leitung des Kronenhofs in Pontresina an Jenny (M.) und Heinz E. Hunkeler (r.). Das neue Direktionsehepaar hat die Hotel-

fachschule Lausanne abgeschlossen und danach internationale Berufserfahrungen gesammelt. Sie wollen das Fünf-Sterne-Hotel in den nächsten Jahren als ein Top Alpine Resort positionieren.

La motion du conseiller national Marcel Scherer pour le maintien de l’utilisation comme fourrage des restes de denrées alimentaires provenant de la restauration a obtenu le soutien de cent conseillers nationaux et de la conseillère fédérale Doris Leuthard, cheffe du Département de l’économie publique.

Depuis son lancement, le nouvel habillage de Cailler, dû à la star française de l’architecture Jean Nouvel, suscite la controverse. Nestlé a décidé de rattraper sa coûteuse erreur en revenant partiellement aux emballages en papier. La presse dominicale se demandait si cette gaffe pourrait coûter son poste à Nelly Wenger, patronne de Nestlé Suisse. Pour Nestlé, la question ne semble pas se poser. Le Haut-Valaisan Marcel Perren (39 ans) a été nommé directeur de Luzern Tourismus AG, à l’unanimité du conseil d’administration. Il prendra ses fonctions le 1er janvier prochain et conservera la responsabilité du marketing et des ventes qu’il occupe depuis mai 2005. Auparavant, Marcel Perren a

été durant neuf ans directeuradjoint de Valais Tourisme. Il a été choisi pour ses compétences dans le marketing et son autorité naturelle, a indiqué Luzern Tourismus. Il sera à la tête d’un nouveau directoire de trois personnes, les deux autres étant des femmes. Marcel Perren succède à Urs Kamber. Ce dernier avait dû quitter Luzern Tourismus en mai dernier pour cause de surmenage.

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