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GastroJournal 35/2010

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HOTELLERIE

R E S TA U R AT I O N

E. Trachsel Steuer übergeben

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TOURISMUS

HOTELLERIE

D. de Buman Steuer übernommen 11

Alles klarer

Aktuell

Stecker ziehen 1890, als ein Freiburger vom Papst zum Kardinal gewählt wurde, braute man in Freiburg das erste Cardinal. 1970 fusionierte Cardinal mit anderen Mittelständlern zur Sibra, 1998 übernahm Feldschlösschen, ihrerseits 2000 von Carlsberg geschluckt. 2011 schliesst Carlsberg Cardinal. 3

TOURISME

N. Fontana Au service de la clientèle 24

V. Kanel Au service de la presse 17

Nr. / No 35 / 2. September / 2 septembre 2010 / CHF 4.30

AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich

INHALT

R E S TA U R AT I O N

Transparenz ist eines der Phänomene, die Schweiz-Tourismus-Direktor Jürg Schmid hinsichtlich touristischer Angebote diagnostiziert.

Tout est en ordre

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La transparence est un des aspects de l’offre touristique que le diagnostic de Jürg Schmid, directeur de Suisse Tourisme, veut améliorer.

SOMMAIRE Restauration

Un chantier malvenu Les importants travaux engendrés par la construction du tram Cornavin-OnexBernex perturbent la bonne marche des affaires de nombreux établissements publics genevois. 15

Hôtellerie & Tourisme

Restauration

Oui à une TVA équitable

Bilanz ziehen

Dominique de Buman, président de la Fédération suisse du tourisme (FST), a rappelé, la semaine passée à Lugano, que la restauration devait être soumise à une TVA équitable. 17

In Davos sind einmal mehr die International Chef Days (ICD) über die Bühne gegangen. Trotz oder gerade wegen Glanzlichtern in fachlichen Bereichen und wertvollen Austauschplattformen für die Branche gilt es, über die Bücher zu gehen. 7

GastroSuisse

Les diplômés du G2+

Kantonalseite

Hut ziehen Man kann nur den Hut davor ziehen, was in den kantonalen und regionalen Sektionen von GastroSuisse über die Betriebe hinaus geleistet wird. Die Kantonalseiten geben einen Überblick davon. 12

85 9 771422 137001

La remise des premiers diplômes de chef d’établissement de l’hôtellerie et de la restauration avec brevet fédéral (G2+) de Suisse romande a eu lieu jeudi dernier à Fribourg. 21

Die Schweiz ist touristisch gut unterwegs: Trotz oberflächlich überstandener weltweiter Finanzkrise sowie weichem Euro und Dollar sind hierzulande zumindest die Beherbergungszahlen überraschend hoch. Jürg Schmid, als Direktor von Schweiz Tourismus gewissermassen Mar-

ketingchef der drittwichtigsten Schweizer Exportbranche, rechnet angesichts des weit überteuerten Frankens jedoch mit Einbrüchen. Als wirksames Gegenmittel empfiehlt er dabei wie eh und je Qualität – die sich desto besser herumspricht, wenn alle 2 Kanäle genutzt werden.

Au plan touristique, la Suisse est en bone voie. Malgré la crise financière mondiale surmontée superficiellement, malgré l’euro et le dollar, les chiffres des nutiées sont étonnamment élevés. Comme directeur de Suisse Tourisme, Jürg Schmid est, en quelque sorte, le chef du marketing de

la troisième plus grande branche exportatrice de Suisse. Au vu de la cherté du franc suisse, il s’attend à des chutes de fréquentation. Comme toujours, il recommande la qualité comme remède. Il faut utiliser tous les canaux pour mieux la faire 13 connaître.

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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch

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Titel

2. September 2010 Nr. 35

Kurz vor dem 3. Schweizer KMH-Tag: Jürg Schmid im Gespräch

LEITARTIKEL

Änderungen angesagt

Berufsverband oder Gewerkschaft?

Schon ist er wieder länger da, als er weg war: Das SBB-Zwischenspiel hat Jürg Schmids Blick auf die Branche geschärft. Matthias Nold

Jetzt zum KMH-Tag Am 21. September findet im Alten Spital in Solothurn der 3. Schweizer KMH-Tag statt: Der Netzwerk und Ideen-Tag für die Klein- und Mittelhotellerie. Mit Inhalten aus der Praxis für die Praxis.

Nach einem kurzen Zwischenspiel bei den SBB ist Jürg Schmid seit Juni wieder im Amt als Direktor von Schweiz Tourismus (ST). Kurz vor dem 3. Schweizer KMH-Tag macht GastroJournal mit ihm einen Rundgang durch die Branche.

www.hot-c.ch www.gastrosuisse.ch

serordentlich zufrieden war oder wenn man mit dem Betrieb persönlich vernetzt ist. Man muss den Gast abholen, wenn er auscheckt oder ihm ein Dankes-Mail nach Hause senden; selbstverständlich mit direktem Link auf die BewertungsSeite.

GJ: Es geht also um die Spezialisierung, nicht um die Grösse? Schmid: Klein sein allein ist weder ein Nachteil noch ein Vorteil. Der Gast stellt aber heute an ein kleines Hotel die selben Anforderungen wie an ein grosses; er erwartet eine ge-

«Es gibt immer weniger Hotels, aber gleich viele Betten» wisse Infrastruktur, ein Spielzimmer für die Kinder beispielsweise. Der Aufbau und die Instandhaltung einer zeitgemässen Infrastruktur sind für ein kleines Hotel im Verhältnis viel teurer, denn sie müssen am Ende wieder über den Zimmerpreis finanziert werden, der nicht höher sein darf als in einem grossen Betrieb. Daher wird es für einen KMH-Hotelier immer wichtiger zu wissen, welches Segment und welche Themenfelder er ansprechen will. GJ: Also ist doch Grösse der Ausweg. Schmid: Nicht nur, auch die Spezialisierung. Es ist aber auch so – und das ist nun beileibe keine wahnsinnig weise Feststellung von mir –, dass wir uns seit rund 15 Jahren in einem Strukturbereinigungs-Prozess befinden: Es gibt immer weniger Hotels, aber gleich viele Betten. Mit anderen Worten, durchschnittlich wird das Hotel grösser. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. GJ: Warum ist dann ein KMH-Tag noch notwendig? Schmid: Er ist wichtiger denn je. Angesichts des beschriebenen Trends muss man sich doch gerade als KMH die Frage stellen, wo man sich posiANZEIGE

M. NOLD

GastroJournal: Vor einigen Wochen sagten Sie in einem Interview, wir hätten zu viele kleine Hotels in der Schweiz. Sind Sie tatsächlich dieser Meinung? Jürg Schmid: Ja, das habe ich gesagt. Lassen Sie mich die Aussage hier noch präzisieren: Wir haben zu viele kleine, nicht spezialisierte Betriebe im Lande.

Engagiert wie eh und je: Schweiz Tourismus Direktor Jürg Schmid.

tioniert und wie man sich vermarkten will. Mit solchen und ähnlichen Fragen setzt sich der KMH-Tag auseinander. Und gerade im gegenwärtigen Marktkontext ist man davon nicht befreit. Aus meiner Sicht ist der KMH-Tag ein Must für jeden, der ein KMH führt. GJ: Sie haben auch gesagt, wir seien wegen des tiefen Euro-Kurses teurer, aber nicht besser geworden. Wie sollte die Branche denn besser werden so Knall auf Fall? Schmid: Dazu hatten wir keine Chance. Mittlerweile sind wir ja noch teurer geworden. Einer Währung ist man ausgesetzt, es ist unmöglich, auf Kursschwankungen sofort zu reagieren. Man kann den tiefen Euro-Kurs nicht einmal über den Preis abwälzen: Wir produzieren in unserer Branche generell mit enorm dünnen Margen. Ein grosser Teil der Hoteliers kämpft täglich darum, ausreichend Kapital zu erwirtschaften, um die notwendigen Investitionen tätigen zu können.

«Die Auswirkungen des Euro-Tiefs stehen uns noch bevor» Eine grossartige Leistung übrigens! Im Moment sind wir 15 Prozent teurer als noch vor einem Jahr; das werden wir spüren. GJ: Obwohl bis anhin davon noch wenig zu merken war … Schmid: Es gibt immer eine Verzögerung um etwa sechs bis acht Monate. Der Euro ist ja in zwei Wellen gefallen. Die erste Welle haben wir noch letztes Jahr gespürt, als wir ein doch recht grosses Minus bei den Übernachtungszahlen ausweisen mussten. Die Auswirkungen der zweiten Welle stehen uns noch bevor.

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GJ: Wann wird die zweite Welle den Tourismus treffen?

Schmid: Ich rechne auf diesen Herbst und Winter damit. GJ: Wie wichtig sind heute Kategorisierungen noch? Fangen nicht Gästebewertungen immer mehr an, die «C» und Sterne zu ersetzen? Schmid: Die Bewertungen komplementieren, aber sie ersetzen nicht. Eine Kategorisierung ist wichtig, denn sie schafft eine Orientierungshilfe. Der Konsument ist schlicht überfordert mit der Menge der Hotels selbst in nur einem Ort. Damit ich als Gast auswählen kann, brauche ich eine Orientierungsilfe – und das ist nun mal einfach die Katego-

«Man muss die schweigende, zufriedene Mehrheit aktivieren» risierung oder die Klassifikation. Wichtig ist, dass sie seriös ist und das ist bei allen Absendern hierzulande gegeben. Trotzdem, der Gast heute mag sich nicht mehr auf Experimente einlassen, ob das, was er erwartet, auch eintrifft; er schaut die letzten 10 Bewertungen kurz an. GJ: Und der Preis? Schmid: Mit der Kategorie ist meist auch eine Preisspanne verbunden. GJ: Preis und Bewertung würden also genügen? Schmid: Nein, das reicht nicht: Preis alleine ist eine zu unscharfe Orientierungshilfe. Es braucht alles zusammen. Den Preis, die Kategorie und die Bewertungen. Die Bewertung sorgt dabei für Markttransparenz. GJ: Hoteliers fühlen sich Bewertungsplattformen oft ausgeliefert. Was können sie tun? Schmid: Die schweigende Mehrheit ihrer zufriedenen Kunden aktivieren. Normalerweise füllt man eine Bewertung dann aus, wenn man unzufrieden war, um seinen Frust oder Ärger loszuwerden, wenn man aus-

GJ: ST steht auch in der Kritik: Man berücksichtige die Berge zu sehr und die Städte zu wenig. Wie stellen Sie sich dazu? Schmid: Es stimmt, absolut investieren wir deutlich mehr in die Vermarktung der Bergregionen und der ländlichen Gebiete. Anzumerken ist, dass wir den in den städtischen Gebieten deutlich bedeutenderen Geschäftstourismus mit unsere Marketingmassnahmen nicht beeinflussen können. Im Verhältnis zur Anzahl Freizeit-Logiernächte investieren

«Es kommt ein Rollenwechsel bei den Verkehrsvereinen» wir sogar noch mehr in den Städtetourismus. Übrigens: derzeit drehen wir unseren neuen TV-Spot für 2011 – in einer Stadt. GJ: Noch eine Kritik steht im Raum: ST nehme den Tourismus-Organisationen Mitglieder durch direkte Partnerschaften weg … Schmid: Ich verstehe die Kritik. Aber leider entspricht sie nicht der Marktrealität. Ein Hotel muss umfassend mit dem Verkehrsverein zusammenarbeiten, aber es muss sich auch direkt in gewisse Hotelkooperationen global einbringen. Wir haben heute eine Multichannel-Realität. Zudem sollte der Verkehrsverein nicht nur auf seine eigenen Einnahmen schauen, sondern anfangen, ganzheitlich zu denken. Ich weiss, damit gebe ich den Kritikball zurück. GJ: Können Sie das genauer umreissen? Schmid: Wenn wir eine Hotelgruppe haben, entspricht diese einem Marktbedürfnis: Der Gast sucht heute auch Themen. Ziel des Verkehrsvereins muss es sein, die maximale Anzahl Gäste in der Destination zu haben, nicht die maximale Anzahl Einnahmen im Verkehrsverein. Ich sehe da einen Rollenwechsel kommen bei den Verkehrsvereinen, hin zu mehr Beratung bei der optimalen Absatzgestaltung der Hotels – in welchen Kanälen sie präsent sein sollen. Die Summe der Kanäle der Hotels im Ort sollte dann einen guten Mix geben, daraus ergibt sich wiederum die optimale Destinationsauslastung.

En français Page 13

Auch eine Gewerkschaft muss marktwirtschaftlich funktionieren und profitabel arbeiten. Wer in Deutschland oder Frankreich ein klein wenig am losen Lack klassischer Gewerkschaften kratzt, wird schnell merken, wie das Gerüst einer «Union» gebaut ist: aus banalem Streben nach möglichst viel Marktanteil, absoluter Macht und Geld. Für langfristig nachhaltige Gestaltung der Berufe bleibt dabei keine Zeit. Die Waffe ist der Klassenkampf gegen die Unternehmer, undifferenziert und bösartig. Man fuchtelt breitenwirksam in der Gegenwart herum, anstatt die Zukunft zu planen. Das tut auch die Unia. An der Basis exrem wirkungsvoll: Die Front «Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber» verhärtet sich zusehends. An den International Chef Days ICD in Davos von letzter Woche ging es unter anderem um die Entwicklung des Berufsbildes des Koches 2020. Man konnte über die Inhalte des Arbeitnehmerverbandes Hotel & Gastro Union, respektive des Kochverbandes, geteilter Meinung sein. Aber es zeigte sich, wie sich «unser Berufsverband» vom Bild einer klassischen Gewerkschaft abhebt: Die Hotel & Gastro Union bündelt im Sinne von Beruf und Berufung die Arbeitnehmer, die mit Interesse und unternehmerischer Selbstverantwortung zusammen mit den Unternehmerverbänden Branchen, Berufe und Arbeitsbedingungen mit und weiter entwickeln. Das gilt es zu honorieren. Romeo Brodmann BLICKPUNKTE Steuern, Versicherung, Energie

Die Kosten steigen weiter

Gleich in mehreren Bereichen kommen 2011 auf die Unternehmen höhere Kosten zu. So steigt aufgrund eines Volksentscheides im Zusammenhang mit der Sanierung der IV der MWSt-Satz: beim Beherbergungssatz von 3,6 auf 3,8 Prozent, beim Normalsatz von 7,6 auf 8 Prozent – GastroSuisse hatte sich hier gegen die zusätzliche Diskriminierung bei der Erhöhung gewehrt. Teurer werden auch die Arbeitskosten: Die Erwerbsersatzordnung EO und die Arbeitslosenversicherung ALV sind defizitär. Während bei der EO eine Erhöhung von 0,5 Prozent ansteht, entscheidet bei der ALV das Stimmvolk diesen Herbst über die Zusatzbelastung (siehe S. 21). Teurer werden schliesslich auch Krankenkassenbeiträge und Energiekosten – verschiedene Versicherer und Stromkosten haben Erhöhungen angekündigt.


Aktuell

2. September 2010 Nr. 35

Carlsberg schliesst Cardinal und verlagert die alkoholfreie Bierproduktion ins Elsass

BLICKPUNKTE

«Schon ein Schock»

Nachtleben

Seit langem befürchtet, jetzt eingetreten: das Ende von Cardinal in Freiburg.

grosse Brauereien mit ungenügender Auslastung aufrechterhalten werden», stellt Feldschlösschen klar. Deshalb komme es zur «Konzentration der Brau- und Abfülltätigkeiten beider Standorte in Rheinfelden», dies mit dem Ziel, «die Wettbewerbsfähigkeit von Feldschlösschen zu erhalten und die führende Position im Schweizer Markt zu sichern und auszubauen».

Peter Grunder

«Emotionen wird es geben», meint

auch Marcel Kreber, Direktor des ANZEIGE

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Der harte Schnitt ist nicht ohne Bri-

ARCHIV GJ

Auch wenn sich eine solche Entwicklung in den letzten Jahren abgezeichnet habe, sei die Schliessung von Cardinal per Juni 2011 «schon ein Schock», sagt Tobias Zbinden, Präsident von GastroFreiburg und Trésorier des Zentralverbandes GastroSuisse. Zum einen gingen im Raum Freiburg zahlreiche Arbeitsplätze verloren, zum anderen werde sich der eine oder andere Restaurateur und Gast nach Alternativen zu den Produkten von Feldschlösschen und Carlsberg umsehen. Weitergehende Auswirkungen erwartet Zbinden aber kaum: Viele Betriebe seien ohnehin durch Bierlieferverträge gebunden, zu Demonstrationen wie 1996, als eine angedrohte Schliessung von Cardinal schliesslich zurückgenommen wurde, werde es kaum kommen, zumal sich Feldschlösschen und Carlsberg um sozialverträgliche Lösungen bemühten – zu Entlassungen wird es nicht kommen, den gut 70 Mitarbeitenden werden Stellen bei Feldschlösschen oder die Pensionierung angeboten.

Ab Juni 2011 endgültig Geschichte: Produktion bei Cardinal in Freiburg.

Schweizer Brauerei-Verbandes, aber es stelle sich die Frage nach Alternativen. Letztlich sei es ein unternehmerischer Entscheid, wobei Feldschlösschen auch die Interessen der Mitarbeitenden wahre. Durch die Verlautbarungen von Feld-

schlösschen, deren Mutter Carlsberg jüngst einen Halbjahresgewinn von rund 550 Millionen Franken bilanzierte, schimmert indes nicht nur soziales Bemühen, sondern auch

wirtschaftliche Not: Die Schliessung von Cardinal hat unmittelbar damit zu tun, dass Carlsberg die Produktion von alkoholfreiem Exportbier aus der Schweiz ins Elsass zu Kronenbourg verlagert. Dabei geht es für Feldschlösschen um «mehr als 20 Prozent des gesamten jährlichen Produktionsvolumens», und das vor dem Hintergrund, dass Cardinal nur gerade zu 40 Prozent ausgelastet sei. «Es können aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht zwei

sanz: Zum einen hatte Feldschlösschen im Bereich alkoholfreier Biere vor Jahren entscheidende Pionierarbeit geleistet, die nun abfliesst. Zum anderen stellt sich die Frage, inwiefern Feldschlösschen und sein Portfolio für Carlsberg zu klein und zu teuer ist, für die Schweiz jedoch zu gross und identitätslos.

En bref Quelque 20 pour cent du volume de la production de Feldschlösschen concernent des bières sans alcool pour l’exportation. Carlsberg, la mère de Feldschlösschen, transfère cette production chez Kronenbourg en Alsace. La conséquence en est la fermeture de Cardinal à Fribourg en juin 2011. Aucun licenciement n’est prévu, les plus de 70 collaborateurs partiront à la retraite ou seront occupés ailleurs par Feldschlösschen.

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Asco warnt vor mafiösen Strukturen Der Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Diskotheken Asco wehrt sich gemeinsam mit Frauenorganisationen seit Jahren für die Beibehaltung der L-Bewilligungen für Tänzerinnen. Nach den Kantonen Wallis, Waadt und Jura will nun aber auch Freiburg keine L-Bewilligungen mehr erteilen – trotz Warnungen der Asco, dass in der Folge das Milieu ungebremst wächst und sich zunehmend mafiöse Strukturen bilden: «Ganze Busladungen osteuropäischer Frauen werden ins Land gekarrt, wo sie als ‹Touristinnen› in Kontaktbars oder als ‹Selbständigerwerbende› in Saunaclubs arbeiten.»

Mikrobrauerei

Aus der Region, für die Region Die Brauerei Napf besorgt sich Geld auf dem regionalen, privaten Kapitalmarkt. Das Geld werde benötigt für den Restkaufwert der Brauanlage, den Standortwechsel von Huttwil nach Walterswil ins ehemalige Landigebäude sowie für das Einrichten des neuen Brauereistandortes. Die fest verzinsten Brauereidarlehen haben eine Laufzeit von fünf Jahren. www.brauerei-napf.ch


Thema

2. September 2010 Nr. 35

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FOTOS: M. MOSER

ICD 2010

Victorinox gewinnt in der Kategorie Non-Food-Technologie. Ganz links Annagret Schlumpf von Preissponsor CCA Angehrn.

Eigenartige und spezielle Kochshow: Martin Mairhofer von Cookart, Südtirol, mit Sohn.

Die «innovativen Trendsetter» vom Tropenhaus Frutigen.

Marco Borer (l.) von GastroGraubünden übergab Wiberg den Food-Technologie-Award.

Georges Knecht (r.) wurde von der Jury ganz besonders geehrt. Hier mit Moderator Sven Epiney (l.) und Jurypräsident Erhard Gall.

Sandro Zinggeler (r.), «New Talent» und «La Cuisine des Jeunes»-Gewinner, mit Award-Sponsor Erich Schlumpf von Schweizer Fleisch.

Lucien Mosimann (l.) von Kadi übergab einem sichtlich bewegten Anton Mosimann den Award für «Persönlichkeit/Lebenswerk». ANZEIGE

Grossartige Leistung: die angehenden Köche aus Südtirol, Deutschland und Graubünden. Sie kochten abends für die Gäste des ICD.

GJRI61395


Restauration

2. September 2010 Nr. 35

Die ICD (International Chef Days) haben viele Köche nach Davos gelockt, vor allem abends

SZENE

Wenn Köche feiern

Auslagerung

Vom Gerant zum Pächter Die Lenzerheide Bergbahnen AG (LBB) verabschiedet die neun Restaurants und zwei Barbetriebe in die Unabhängigkeit. Im letzten Jahr erwirtschafteten die Gastwirtschaftsbetriebe knapp 10 Millionen Franken Umsatz. Die bisherigen Geranten und künftigen Pächter wollten gemäss Angaben der LBB ihre Betriebe in Eigenregie führen. Die Pacht setzt sich zusammen aus Fixbetrag und Umsatzbeteiligung.

Die abendlichen Dinners am ICD waren gut besucht – vor allem, um die Gewinner des ICD-Award gebührend zu feiern.

Marco Moser

Die Kochbranche feierte. Während vier Tagen trafen sich in Davos an den International Chef Days (ICD) Sponsoren, Gastrozulieferer und Köche. Sie alle nutzten die Gelegenheit, Neuigkeiten aus der Küche zu erfahren und sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen.

Bekocht wurden die Köche von 36

Lehrlingen aus den Gewerbeschu-

Ausflug

Vom Ausflugsziel zur leerstehenden Burg

ZVG

Das Interesse an den abendlichen Dinners war gross, tagsüber war es etwas kleiner. Die Beteiligung an den Workshops war unterschiedlich, Rolf Mürners Kurs «Zauberer mit Hang zu Süssem» war sicher der bestbesuchte von allen. Die Internationalität des Anlasses sollten die Lehrlinge aus Meran (Südtirol, Italien) und Höchstadt (Deutschland), sowie weither gereiste Köche unterstreichen, wie beispielsweise der ausgezeichnete Anton Mosimann (siehe Kasten).

Rolf Mürner zeigt zusammen mit Daniela Manser, wie seine Dessert-Kreationen entstehen.

len der drei Länder. Die Jugendlichen opferten ihre Freizeit, um an den ICD zu kommen und die abend-

Ausgefallen – aufgefallen Die Südtiroler Showgruppe «Cookart» bestritt die letzte Veranstaltung des ICD-Tagesprogramms «Wenn aus Schnee ein leckeres Sorbet wird». Martin Mairhofers Gruppe besteht nach eigenen Angaben aus rund 70 Mitgliedern, davon zwei DJs, ein Coiffeur und diverse junge Frauen, die das Gekochte servieren. Mit wachsender Ungeduld wartete das Publikum auf den Beginn der Show. In der Folge legte Martin Mairhofer wortreich dar, wie er auf die Idee kam, Südtiroler Schnee geschmacklich anzureichern und

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weltweit zu vermarkten. Ein Pacojet «zauberte» aus Schnee das Sorbet. Trotz des Bekenntnisses zur Regionalität war der Kokos-Geschmack des Südtiroler Sorbets nicht wegzudiskutieren. Auch das Plädoyer für mehr Natürlichkeit verblasste aufgrund der von Cookart entwickelten Antioxidationsmittel, die bei angeschnittenen Äpfeln die natürlich entstehende Bräune verhindern. Cookart habe weitere Ideen in petto, zum Beispiel wurde bereits eine Kochjacke mit Reissverschluss anstatt der üblichen Knöpfe entwickelt. mmo

lichen Menüs in zugeloster internationaler Zusammensetzung zu kreieren und zu kochen. Am Dienstag wirbelten sie auf engem Raum auf der Schatzalp, wo sie zusammen mit den Sponsoren nahezu unter sich waren; am Mittwoch im Hotel Schweizerhof Morosani in Davos. Die Lehrlinge erhielten viel Lob von den Köchen für ihre überragenden Leistungen. Mittags verpflegten sich die ICD-Teilnehmer mit Produkten der Gastrozulieferer.

Die Gewinner Non-Food-Technologie:

Victorinox Food-Technologie:

Wiberg Innovative Trendsetter:

Tropenhaus Frutigen New Talent:

Sandro Zinggeler, Gewinner «La Cuisine des Jeunes»

En bref

Persönlichkeit/Lebenswerk:

Les dîners au ICD étaient bien fréquentés, surtout pour fêter dignement les vainqueurs de l’ICD-Award. Alors que les apprentis des trois pays Suisse, Allemagne et Italie cuisinaient le soir, les fournisseurs gastro s’occupaient à midi de l’appétit des participants à l’ICD.

Anton Mosimann, London, «Koch der Könige» Prix du jury:

Georges Knecht, Präsident Hotel- und Gastro Union

T

/ St A MwV A /IV

Gilde-Risotto 2010

Seit Jahren gehen die Gilde-Köche jeweils im Spätsommer auf die Strasse – nicht um zu protestieren, sondern um mit dem Verkauf von feinem Risotto für einen guten Zweck Geld zu sammeln. Mehrere Hunderttausend Franken kommen da immer zusammen, seit einiger Zeit zugunsten der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft. Am nächsten Samstag ist es wieder so weit, von Aarau bis Zürich wird in vielen Orten feiner Duft zentrale Plätze erfüllen. Mancherorts wurde der Anlass auch vorgezogen, so in Baden, Weinfelden oder Winterthur. www.gilde.ch

ZVG

Uneigennützig

Baden war mit dem Gilde-Risotto früher dran (v.l.): Rolf Ettisberger, Stadtrat Reto Huber und Stadtammann Stefan Attiger.

Das Restaurant Schloss Burg in Häslenen in der Thurgauer Gemeinde Aadorf steht seit zwei Jahren leer und derzeit ist kein neuer Pächter in Sicht. Wie die Lokalmedien schreiben, sei der Besitzer, ein Winterthurer Immobilienunternehmer, extrem zurückhaltend bei Investitionen. Vor einer allfälligen Wiedereröffnung müssten Küche und Lüftung erneuert werden, aber solange kein Pächter in Sicht sei, der mit einer finanziell tragbaren Vision das Restaurant beleben wolle, würden auch keine Arbeiten ausgeführt.

Lebensmittelpreise

Schlechte Ernten treiben Preise Aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen ziehen die Preise vieler Agrarprodukte zurzeit stark an: Weizen beispielsweise ist seit Anfang Jahr gegen 50 Prozent teurer geworden. Ähnliches gilt für Kaffee. Insofern hat das Gastgewerbe in der Schweiz nicht nur in Sachen Mehrwertsteuer, Arbeitslosenversicherung und Energie mit Mehrkosten zu rechnen, sondern auch beim Wareneinkauf – und wird sie an die Gäste weitergeben müssen.

Hier bezahlen Sie zu viel MwSt

Ich sammle bei Gästen, Bekannten und Verwandten Unterschriften für die Mehrwertsteuer-Initiative – und habe praktisch keine Absagen erhalten, die Argumente sind ja glasklar: Hier Grossverteiler und Bretterbuden, die industriell hergestellten Convenience-Food lieblos über den Tresen schieben und dafür mit einem MwSt-Satz von 2,4 Prozent belohnt werden. Und dort Wirte, die von der Küche übers Office bis in den Service Leute beschäftigen und Lehrlinge

ausbilden und dafür mit einem MwSt-Satz von 7,6 Prozent bestraft werden. Schiebe ich nach, der Gast bezahle diese Ungerechtigkeit, ist der Fall sowieso klar. Was mich aber erstaunt, ja erschüttert: Manche wissen zwar irgend etwas von Mehwertsteuer und Gastgewerbe, aber praktisch niemand kennt den Sachverhalt. Ich überlege nun, ob ich ein Plakat raushängen soll: «Hier zahlen Sie zu viel Mehrwertsteuer – kommen Sie herein und helfen Sie mit, es zu ändern!» Harry Sammler

GJRI62491

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Hotellerie

2. September 2010 Nr. 35

Familie Trachsel übergibt die Leitung ihres Landgasthofs Schiff in Buriet an Familie Fuchs

CHECK IN

Was lange währt …

Hotelgruppen

Gastbetriebe müssen margenträchtigen Wohneinheiten weichen und die Nachfolgeregelung wird zur grossen Herausforderung. Ein Praxisbeispiel vom Bodensee mit Happy End.

Dass die Übergabe in der jetzigen

Minne enden würde, daran war vorher nicht zu denken. Acht Jahre haben sich Trachsels um eine Nachfolge bemüht, und dies bei einem gut laufenden Landgasthof mit mehrfach ausgezeichneter Küche und diversen Hotelzimmern. Einige Male stand der Vertragsabschluss kurz bevor, aber die Banken wollten zu viele Sicherheiten, was auf den Preis drückte. Trachsels wollten und konnten ihr Lebenswerk nicht unter Wert verkaufen, schliesslich liegt ein Teil ihres Alterskapitals im Betrieb.

Was lange währt, wird endlich gut: Seit acht Jahren machen sich Ella und Hanspeter Trachsel Gedanken, wie, wann und in welche neuen Hände sie ihren Hotel-Landgasthof Schiff in Buriet (Thal, SG) übergeben wollen.

Was lange währt, wird abgerissen:

Seit 1995 haben Fuchses das Restaurant Sulzberg im Rorschacherberg gepachtet. In einem Wohnquartier gelegen mit fulminanter Aussicht auf den Bodensee, ist das Gebäude in die Jahre gekommen. Fuchses haben zusammen mit dem privaten Besitzer eine Sanierung angedacht, aber bei Kosten von zwei Millionen Franken war es für diesen doch lukrativer, die einmalige Lage in Bares

M. MOSER

Was lange währt, geht in Pension:

Ella und Hanspeter Trachsel haben beide mittlerweile das Pensionsalter überschritten. 1968 haben sie das Schiff von Ellas Eltern zuerst gemietet, später gekauft. Ellas Grossvater hat bereits an gleicher Stelle gewirkt. Er hat das Haus der 7. Generation der Familie Egger abgekauft, deren Geschichte bis zur Erbauung des Schiffs im Jahr 1698 zurückreicht. 313 Jahre später, im Januar 2011, werden Barbara und Werner Fuchs zusammen mit ihren Kindern Daniela und Michael das Ruder übernehmen. Gleichzeitig geht die Geschichte ihres heutigen Restaurants Sulzberg zu Ende.

Barbara und Werner Fuchs mit ihren Kindern Michael und Daniela (l.) übernehmen das Ruder des Restaurants Schiff in Buriet von Ella und Hanspeter Trachsel.

umzumünzen. Das Restaurant Sulzberg weicht nun Wohneinheiten. Josef Müller-Tschirky, Präsident von

GastroSt. Gallen und Gastroberater, hat Trachsels bei der Suche nach einem Nachfolger geholfen – und Fuchses bei der Suche nach einem neuen Betrieb. Mit Hilfe MüllerTschirkys und des Zufalls haben sich Trachsels und Fuchses gefunden: Von 1993 bis 1995 war Werner Fuchs der Küchenchef im Schiff Buriet. In der «Schiffli Poscht», der hauseigenen Zeitung, sagte Werner Fuchs 1994 im Interview: «Mein Ziel ist es, zusammen mit meiner Frau,

Jahrzehntelanges Engagement Ella und Hanspeter Trachsel haben sich jahrzehntelang um die Interessen der Gastgeber auf allen Stufen verdient gemacht: regional, kantonal und national. Für den Berufsstand in der KochkunstEquipe oder in der Schweizer Gilde etablierter Gastronomen; für ANZEIGE

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Düstere Zahlen, helle Aussichten

Trachsel. «Etwas Besseres als die Familie Fuchs hätte euch nicht passieren können: Herzblut geht und Herzblut kommt», fasste er seine Eindrücke zusammen.

Marco Moser

den Verband im Wirteverein ThalRheineck, beim damaligen St. Galler Wirteverband sowie als Vorstandsmitglied von GastroSuisse; für die Lehrlingsausbildung im eigenen Betrieb, als Prüfungsexperten und Präsident von Hotel & Gastro formation der Ostschweiz.

einmal einen eigenen Betrieb zu führen.» Dass es sich dabei um das Hotel-Landgasthof Schiff Buriet handelt, hätte er nicht gedacht. Das Schiff sei ideal für einen Familienbetrieb: Vater Werner übernimmt die Küche, Mutter Barbara den Hotelbereich, Tochter Daniela zusammen mit Sohn Michael den Service. Die Philosophien des Sulzbergs und

des Schiffs Buriet sind bereits heute ähnlich: Trachsels wie Fuchses sind Mitglied bei der Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch und beide setzen auf regionale Produkte. Hanspeter Trachsel ist bekannt für seine Ribelspezialitäten und bis heute der einzige Gastgeber im Ribel-Verein. Trachsels haben in der Familie Fuchs fast ein Ebenbild gefunden. Umso leichter fällt es Ella und Hanspeter Trachsel zu versprechen, dass sie bei Bedarf gern ab 2011 einspringen werden. Im Rahmen einer kleinen Feier bedankte sich Robert Raths als Gemeindepräsident der Standortgemeinde Thal für das langjährige Engagement der Familie

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Was lange währt, besteht weiterhin. Das Alterskapital bleibt vorderhand im Schiff Buriet, weil Familie Fuchs vorerst einen Mietvertrag über fünf Jahre unterschrieben hat, worin auch ein Kaufrecht enthalten ist. Die AG des Hotel-Landgasthofs Schiff in Buriet bleibt vorerst in Trachsels Händen.

En bref Après 42 ans, Ella et Hanspeter Trachsel remettent leur Schiff Buriet (Thal, SG) en mains de la famille Fuchs. Les Trachsel ont cherché un successeur pendant 8 ans. La famille Fuchs est heureuse d’avoir trouvé un restaurant avec un hôtel que les parents et leurs deux enfants pourront exploiter. Car après 15 ans, ils doivent quitter le restaurant Sulzberg dont ils étaient locataires. Ce derniert sera transformé en unités d’habitation plus profitables.

Die Sunstar Hotelgruppe hat im Geschäftsjahr 09/10 mit 258000 Übernachtungen 8 Prozent weniger Logiernächte gezählt und 5 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet. Unter dem Strich verbleibt ein Reingewinn von 1,1 Millionen Franken. Für das laufende Geschäftsjahr vermeldet Sunstar von Mai bis Juni bessere Frequenzen (+11 Prozent). Auch der französische Hotelkonzern Accor vermeldet steigende Umsätze im Vergleich zum letzten Jahr. Gleichzeitig will der Konzern allein in diesem Jahr 60 Millionen Franken sparen und die Schulden verringern. Accor verkauft 48 Hotels in Europa für umgerechnet 483 Millionen Franken an ein Investorenkonsortium.

Hotel Edelweiss Mürren

Mehr Betten dank Umbau Das Hotel Edelweiss in Mürren hat durch einen Erweiterungsbau seine Bettenkapazität um zwölf Betten erhöht und verfügt somit über 30 Zimmer. Es entstanden vier Superior-Zimmer und zwei grosszügige Suiten. Die Zimmer sind unterschiedlich ausgestattet, aber dafür mit gleicher Aussicht: auf das Bergpanorama.

Zuoz

KMH-Tag am 21.9. Der Tag der kleinen und mittleren Hotels (KMH) am 21. September bietet neue Ideen, neue Blickwinkel und neue Aussichten. Die kleinen und mittleren Hotels sind das Rückgrat der Schweizer Hotellerie, umso wichtiger ist, praktische Lösungsansätze zu erhalten, sich untereinander auszutauschen und sich zu vernetzen. www.hot-c.ch www.schweizdirekt.ch

Ein Zeichen für die Hotellerie Die Zuozer Stimmbürger haben vergangene Woche mit einer Zweidrittelmehrheit dem Verkauf der gemeindeeigenen Chesa Bellaria an die Besitzer des Hotels Engiadina zugestimmt. Zudem sagten sie Ja zu einer Hotelzonenerweiterung. Dank diesen Entscheiden kann auf dem Areal, das an das Hotel grenzt, ein Neubau erstellt und die Zimmerkapazität erhöht werden.


Tourismus

2. September 2010 Nr. 35

Generalversammlung des Schweizer Tourismus-Verbandes in Lugano

CHECK IN

Stellung beziehen

Österreicher

Wann war der Schweizer Tourismus-Verband (STV) zum letzten Mal in den Publikumsmedien? Präsident Dominique de Buman hat mit seiner Rede an der Generalversammlung letzten Freitag in Lugano geschafft, was seinem Vorgänger verwehrt blieb: Radio und Zeitungen zitierten insbesondere seine Aussagen zur Mehrwertsteuer (MwSt). «Das Land braucht Reformen, Verein-

fachungen», meinte de Buman mit Blick auf die MwSt. Und selbst wenn die Steuereinnahmen des Staates nicht einfach gesenkt werden dürften: Gleich lange Spiesse für alle seien nur gerecht, unterstützte er die MwSt-Initiative von GastroSuisse. Ausgerechnet dem Freiburger de Buman, einem Westschweizer, den man zu Anfang nur bedingt ernst nahm, scheint zu gelingen, was im Tourismus gesamtschweizerisch fast unmöglich scheint: Er wird innert Kürze als Schwergewicht wahrgenommen und offenbar auch als

Weniger deutsche Gäste Österreich hat zwischen Mai und Juli in Hotels und Ferienwohnungen fast 30 Millionen Übernachtungen bilanziert – etwa so viel wie die Schweiz in einem halben Jahr. Die Bilanz ist gut 1 Prozent besser als in der Vorjahresperiode, jedoch gibt es zwei Pferdefüsse: Die Aufenthaltsdauer ist von 4,7 auf 3,9 Nächte gesunken, und der deutsche Markt ist um satte 4,1 Prozent eingebrochen, bleibt aber wie in der Schweiz der weitaus wichtigste Auslandsmarkt.

Partner anerkannt. Immerhin: In seinem ersten Amtsjahr bereist de Buman die Schweiz und besucht nach eigenen Aussagen die verschiedenen touristischen Regionen. Damit schafft er Nähe zur Basis und zur Praxis – und Akzeptanz. «Wir müssen uns mehr verknüpfen miteinander», ist eine von de Bumans Schlussfolgerungen. Eine alte «Weisheit», aber im Tourismus nach wie vor eine wichtige Forderung. De Buman will aber mehr: «Wir müssen unsere Mentalitäten etwas ändern und unsere Mittel vereinigen. Wir brauchen ein Image!»

Welterbe

Gotthard auf Eis gelegt

Wenn die Gäste in die Schweiz

wollten, sollten sie in die Schweiz kommen, die Verteilung auf die Stationen und Destinationen finde sozusagen nachher statt. «Immer wieder müssen wir von Schweiz, Schweiz, Schweiz reden», fordert de Buman; und schliesst an, das Parlament müsse «eine grosse Unterstützung für Schweiz Tourismus sprechen». Beim STV sei man sich sehr wohl bewusst, dass andere auch Mittel bräuchten. Trotzdem sollte der Kredit für Schweiz Tourismus (ST) erhöht werden: «ST muss neue Märkte öffnen, zum Beispiel die BRIC-Staaten, Brasilien, Russland, Indien und China. Klar gibt es da ein

En français

Die «VerkehrsLandschaft Gotthard» sollte gemäss Plänen der Kantone Tessin und Uri, des Bundesamtes für Kultur und der SBB für eine Aufnahme in die Liste der UNESCO-Welterbe vorbereitet werden. Weil die Schweiz jedoch derzeit in UNESCO-Kommissionen sitzt, die über Aufnahmen entscheidet, wurde das Dossier jetzt auf Eis gelegt.

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Mysterypark

ZVG

Unter Dominique de Buman schafft der STV, was ihm bislang verwehrt blieb: den Sprung in die Medien. Matthias Nold

Dominique de Buman redet Branche wie Bund ins Gewissen.

Wachstum, aber wir müssen das Potenzial sehen und verstärkt nutzen. Es braucht neue Mittel für neue Märkte!»

www.swisstourfed.ch

Die touristischen Möglichkeiten des Internets sind grösser und günstiger geworden

Modern von Mund zu Ohr werben Die Thematik stehe «weit oben», sagt Urs Wohler, seit 2005 Direktor der Engadin Scuol Tourismus AG und ab 2011 Chef der DestinationsManagement-Organisation (DMO) Engadin Scuol Samnaun. Vor den Zeiten von Internet und E-Mail hätten Tourismusorganisationen oft nicht einmal Empfehlungen abgeben dürfen, heute helfen sie Anbietern mit möglichst vielen Mitteln, marktfähige Produkte zu schaffen und auf allen Kanälen zu verkaufen (siehe S. 2). Als die neuen Distributions- und Bu-

chungsmöglichkeiten reif gewesen seien, habe sich die Frage gestellt, ob man «Restposten verkaufen» ANZEIGE

GJRI62230

wolle, erzählt Wohler. Inzwischen ist das Unterengadin mit STC und e-domizil sowohl bei den Hotels wie auch bei den Ferienwohnungen für jeden Buchungsfall gerüstet: Die Destination ist eingebunden in die vertikale Distributionsschiene von den Beherbergern über die grossen intenationalen Buchungsportale bis zu den Wiederverkäufern und potenziellen Gästen in aller Welt. Die Dimensionen bleiben dabei zwar

bescheiden: Nur etwa fünf Prozent der Unterengadiner Übernachtungen von jährlich rund 850000 laufen über die Buchungsschiene der DMO. Indes ist das ein Branchendurchschnitt, wie ihn auch andere

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DMO-Buchungsplattformen, STC in seinem Einzugsgebiet oder grosse Portale erreichen. Aber so wenig auf die Post verzichtet werden kann, weil nur noch wenige Briefe verschickt werden, so wenig darf die elektronische Distribution heute fehlen – zumal sie im Gegensatz zur Briefpost rasant wächst. Professionell im Internet aufzutre-

ten, kostet heute vor allem Aufmerksamkeit, denn ungepflegte Internet-Seiten schaden mehr, als sie nützen. Insofern ist Skepsis gegenüber vollmundigen Verkäufern und Koordination mit übergeordneten Tourismusorgansiationen gefragt. Touristisch entscheidende Bestand-

teile von Internet-Seiten etwa bei Google sind nämlich gratis, und auch Buchungsinstrumente müssen nicht das Budget belasten: Bei der Buchungsmaske von STC für die eigene Internet-Seite etwa fallen keine Kommissionen an (siehe GJ 33). Mit Blick auf Kommissionen wie-

derum erinnert Wohler zum einen daran, dass die Distributionskanäle nur im Erfolgsfall kosten und jeder frei ist, sie zu nutzen. Zum anderen weist er darauf hin, dass gute Angebote nach wie vor der Schlüssel zum Erfolg sind: Sie sprechen sich herum und schaffen Nachfrage – bedächtig von Mund zu Ohr und rapg send von User zu User.

Ausserirdisch gescheitert Was 1999 mit einem Businessplan begann, in dem von 80 Millionen Franken Baukosten und 500 000 Besuchern jährlich die Rede war, ist dieser Tage zu Ende gegangen: Nach beendeter Nachlassliquidation ist die Mystery Park AG gelöscht – die Baukosten hatten 86 Millionen erreicht, die Besucherzahlen blieben weit unter den Erwartungen. Nachdem vorab private Aktionäre und Gläubiger fast alles verloren haben, geht der Betrieb mit den alten Verantwortlichen weiter: massgeblich der Mystery-Mitbegründer Oskar Schärz kaufte den Park für rund 15 Millionen und nennt ihn jetzt Jungfraupark, Initiant Erich von Däniken präsentiert weiter seine ausserirdischen Thesen.


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Kantonale Sektionen / Sections cantonales

2. September / 2 septembre 2010 Nr. / No 35

GastroRegion Laupen

«Schluss mit der Mehrwertsteuer-Diskriminierung»

Klein – aber oho

Gleich lange Spiesse

«Wirteverein Sektion Laupen» gegründet. Viel Wasser ist seither die Sense und die Saane – die beiden Flüsse vereinen sich in Laupen – heruntergeflossen. Mittlerweile heisst der Verband GastroRegion Laupen. Der Vorstand will im Jubiläumsjahr nicht den Verein feiern, sondern die Gäste auf den gastronomischen Variantenreichtum in der Region Laupen aufmerksam machen. Dazu sind drei spezielle Aktivitäten geplant. Von Ostern bis Bettag 2010

wird in fast allen Mitgliederbetrieben ein Dreigang-Menü inklusive Wein, Mineralwasser und Kaffee für zwei Personen für 100 Franken angeboten. Das Menü gestaltet sich in jedem Betrieb anders. Seit Anfang Januar und noch

bis Ende September 2010 liegen in allen beteiligten Mitgliederbetrieben Tischsets auf, welche Kinder und Jugendliche ausmalen dürfen. Das Motiv ist ein grosses, lee-

H. RECHSTEINER

Im Jahre 1910 wurde der

Aargauer Gastwirte sammeln in Aarau und Baden Unterschriften für ihre Initiative. Der Vorstand von GastroRegion Laupen feiert das 100-Jahr-Jubiläum.

res Coupe-Glas. Bereits sind lustige Varianten in unterschiedlichen Macharten abgegeben worden. Ebenfalls seit Anfang Januar und bis Ende September 2010 kann man an einem Wettbewerb der speziellen Art mitmachen: Zu jedem am Jubiläum beteiligten Betrieb wird eine Frage gestellt. Diese kann im Betrieb selber oder auf der gastgewerblichen Suchmaschine beantwortet werden. Wer zehn

Die Aargauer Gastwirte nutzten letzthin das samstägliche Einkaufsgewühl in den Zentren von Aarau und Baden für einen Aktionstag. Sie sammelten Unterschriften für die eidgenössische Volksinitiative «Schluss mit der Mehrwertsteuer-Diskriminierung des Gastgewerbes!».

richtige Antworten einsendet, nimmt an der Verlosung teil. Ein grosses Jubiläum verdient einen würdigen Abschluss: Am 11. November 2010 findet im Restaurant zum Zimmermann in Süri der grosse Abschluss-Event statt. Dabei werden die beiden Wettbewerbe ausgelost. Die Jury für den KindermalWettbewerb wird vom bekannten Künstler und Animator Ted Scapa geführt.

Der Ausser-Haus-Konsum vor allem über Mittag wird zur Regel. Tankstellenshops, Imbisswagen und Kioske profitieren von einem MehrwertsteuerSatz von nur 2,4 Prozent, während die traditionellen Restaurants einen dreifach höheren Prozentsatz von 7,6 Prozent entrichten müssen.

www.gastrosurf.ch

GastroSolothurn

Genuss in der Region

Gegen diese Diskriminierung des Gastgewerbes treten die bei GastroSuisse organisierten Wirte an. Sie kämpfen für gleich lange Spiesse, das heisst: Der MehrwertsteuerSatz soll für alle gleich hoch sein. Speisen und alkoholfreie Getränke sollen unabhängig vom Verzehrort gleich besteuert werden. Die ungerechte Besteuerung gleichartiger Verpflegungsleistungen soll endlich abgeschafft werden. Immerhin ist das Gastgewerbe ein bedeutender Pfeiler der Volkswirtschaft und beschäftigt 228000 Personen. Rund die Hälfte des schweizerischen Fleischkonsums wird in der Gastronomie getätigt.

Obwohl das Problem des un-

terschiedlichen Mehrwertsteuer-Satzes nur indirekt mit den Dienstleistungen des Gastgewerbes zu tun hat, zeigten die Aargauer grosses Interesse und unterschrieben die Unterschriftenbögen fleissig. Auf dem Platz Aarau kamen 449 Unterschriften zusammen und auf dem Platz Baden 255. Ausserdem bittet der Vorstand

seine Mitglieder, die bereits unterschriebenen Karten weiterzuschicken. Es braucht doch einiges, bis die von GastroSuisse errechnete Sammelquote von 10 772 Unterschriften erreicht ist.

GastroSocial, Aarau

Vollmondlauf gegen Krebs dem Aufruf der Krebsliga und gestalteten selber einen Büstenhalter. Um 19 Uhr schickte die Nationalratspräsidentin und Geschäftsführerin der Krebsliga Aargau, Pascale Bruderer Wyss, die rund 230 Läuferinnen und Läufer auf eine abwechslungsreiche, fünf Kilo-

B. KISSLING

Am Dienstagabend, 24. August 2010, fand ein Sponsorenlauf zu Gunsten der Krebsliga des Kanton Aargau statt. Mit dabei waren auch 18 engagierte GastroSocialMitarbeitende, die einen Beitrag im Kampf gegen den Krebs leisten wollten. Ausserdem folgten zahlreiche Frauen und einige Männer

meter lange Strecke im Aarauer Schachen. Nachdem alle Sportlerinnen und Sportler das Ziel passiert hatten, offerierte die Krebsliga ein Pilzrisotto. Dieser Anlass war ein voller

Erfolg, und es konnten über 30 000 Franken gesammelt werden. Dieses Geld verwendet die Krebsliga Aargau für die Beratung und Unterstützung von Brustkrebs betroffenen.

Peter Oesch, Präsident von GastroSolothurn, führt seinen Gästen seine Kochkunst vor. GastroSocial

Gastronomiebetriebe bieten derzeit im Kanton Solothurn im Rahmen der Aktion «Genuss’10» spezielle Menüs mit Produkten aus der Region an. Ziel der Aktion «Genuss’10» ist es, die Wertschöpfung regionaler Produkte zu steigern und den Konsumenten aufzuzeigen, dass diese genauso gut – wenn nicht sogar oftmals besser – sind als Produkte, die von weit her kommen. Acht

«Die Genusswochen sollen

zeigen, dass das Gute oft so

nahe liegt», sagt Solothurns Bauernsekretär Peter Brügger. Durch die Zusammenarbeit mit der Gastronomie sollen zudem neue Beziehungen vom Hersteller über den Verarbeiter bis hin zum Konsumenten geschaffen werden. Die Regionalmarken und Bauernverbände der Kantone Aargau, Bern und Solothurn sowie der Zentralschweiz haben sich zum Verein «Das Beste der Region» zusammengeschlossen, der im Falle des Kantons Solothurn gemeinsam mit dem

Label «SO natürlich» die «Genuss’10» durchführt.

Tel. 062 837 71 71

Peter Oesch, Präsident Gas-

Fax 062 837 72 97

troSolothurn und Inhaber des Goldenen Ochsens in Olten, engagiert sich aktiv für die «Genuss’10». «Ich sehe die Genusswochen als Test an. Wenn das Ganze gut läuft, könnte ich mir durchaus vorstellen, dies zu wiederholen.» Natürlich schaue er auch sonst darauf, möglichst regionale Produkte zu verwenden.

E-Mail: info@gastrosocial.ch

www.regionalprodukte.ch

GastroAppenzellerland AR

Rückblick auf 100 Jahre Letztes Jahr feierte der Ver-

band Gastro AR das 100-jährige Bestehen. Als Krönung des bedeutenden Geburtstages ist jetzt eine Jubiläumsbroschüre erschienen, die interessante Einblicke in die

wechselvolle Verbandsgeschichte bietet. Chronist Rolf Niederer aus Lutzenberg blendet in der Jubiläumsbroschüre aber auch in die Zeit vor der Gründung

Postfach 5001 Aarau

zurück. Die Broschüre ist, solange der Vorrat reicht, beim Sekretariat von GastroAppenzellerland AR erhältlich. Tel. 071 352 55 16 www.gastroar.ch E-Mail: info@gastroar.ch

www.gastrosocial.ch

Die Mitarbeitenden von GastroSocial engagieren sich.

AGENDA Sektionen GastroInnerschwyz und GastroKüssnacht: Der Wirteausflug findet

am Montag, 25. Oktober 2010 statt. Geplant ist der Besuch von Feldschlösschen in Rheinfelden. Der Treffpunkt ist um 7.45 Uhr vor dem Restaurant Schützenhaus in Goldau. Einzahlung gilt als Anmeldung via Schwyzer Kantonalbank zu Gunsten von GastroInnerschwyz, IBAN CH42 0077 7004 3829 9101 4. Der Preis pro Person beträgt 60 Franken. Anmeldefrist ist der

1. Oktober 2010. Bei Fragen Casi Schützenhaus (MI – SO) 041 855 30 55. GastroLuzern: Luzern geniesst und führt im Rahmen von «Luzern geniesst» und «Semaine du goût» eine kulinarische Woche durch. Vom 16. bis 26. September 2010 gehen im Kanton Luzern in Hotels, Restaurants, auf Schiffen und Bio-Bauernhöfen verschiedene Anlässe über die Bühne. Am 18. September 2010 findet in der Stadt Luzern ein Naschmarkt mit zahl-

reichen Ausstellern statt. Es sind Veranstaltungen auf der Bahnhofstrasse, vor der Jesuitenkirche und auf dem Kapellplatz geplant. Weitere Infos auf: www.luzern-geniesst.ch OBA Ostschweizer BildungsAusstellung 2010: Findet vom

3. bis 7. September 2010 auf dem Olma-Gelände in St.Gallen statt. Der Eintritt ist kostenlos, Klassenregistrierung unter: http://www.oba.sg/ lehrer-klassen/anmeldungschulklassen.cfm www.oba.sgg


Pages en français

2 septembre 2010 No 35

Gros Plan

Interview de Jürg Schmid en vue de la 3e Journée des petits et moyens hôtels (PMH)

Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales

Changement annoncé Après un bref intermède aux CFF, Jürg Schmid dirige à nouveau Suisse Tourisme (ST). En vue de sa présence à la 3e Journée des petits et moyens hôtels (PMH) organisée par Gastrosuisse, il a nous a fait part de ses réflexions et a répondu aux critiques formulées à l’encontre de Suisse Tourisme. GastroJournal: Vous avez déclaré il y a quelques semaines qu’il y avait trop de petits hôtels en Suisse. Etesvous réellement de cet avis? Jürg Schmid: Oui, je l’ai dit. Mais permettez-moi de profiter de l’occasion pour préciser ma déclaration: nous avons trop de petits établissements non spécialisés. GJ: Il s’agit donc d’une question de spécialisation et non pas de taille? J. S.: Etre petit n’est, en soi, ni un inconvénient ni un avantage. Mais aujourd’hui, le client a les mêmes exigences dans un petit hôtel que dans un grand. Il s’attend à une certaine infrastructure, par exemple une salle de jeux pour les enfants. La construction et l’entretien d’in-

«La Journée des PMH est un must pour les petits et moyens hôteliers» frastructures modernes est proportionnellement beaucoup plus coûteux pour un petit hôtel car, en fin de compte, elles doivent être financées par le prix des chambres qui ne peut pas être plus élevé que dans un grand établissement. Pour cette raison, il deviendra de plus en plus important qu’un PMH sache pertinemment à quel segment et à quels groupes de clients il s’adresse. GJ: Le salut passerait donc par la taille? J. S.: Pas uniquement, mais aussi par la spécialisation. Il faut cependant admettre – et cela ne constitue en aucun cas une constatation très sage de ma part – que, depuis quinze ans, nous nous trouvons dans un processus de mise à jour des structures. Il y a de moins en moins d’hôtels mais un même nombre de lits. En d’autres termes, l’hôtel s’agrandit en moyenne. Cette tendance se poursuivra.

GJ: Pourquoi une journée des PMH est-elle alors encore nécessaire? J. S.: Elle est plus importante que jamais. Au vu de la tendance décrite, on doit se poser la question, surtout en tant que PMH, du positionnement et de la façon de se vendre. Ce sont précisément de telles questions qu’abordera la Journée des PMH. Dans le contexte actuel, on ne peut s’en passer. De mon point de vue, la Journée des PMH est un must pour les petits et moyens hôteliers.

Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève

HEBDOMADAIRE Neuchâtel

GastroNeuchâtel et le festin du Millénaire

GJ: Vous avez aussi dit que, en raison des taux de change bas de l’euro, nous étions devenus plus chers mais sans nous améliorer. Que faut-il faire pour nous améliorer? J. S.: Nous n’avions aucune chance pour ce faire. Entretemps, nous sommes devenus plus chers. Nous sommes exposés à une devise, il est

«Les évaluations des hôtels sont avant tout complémentaires» impossible de réagir sur le moment à des modifications de taux. On ne peut même pas se décharger du bas cours de l’euro sur les prix. De manière générale, nous produisons dans une branche qui connaît des marges extrêmement maigres. Une grande partie des hôteliers se bat quotidiennement pour gagner suffisamment afin de procéder aux investissements indispensables. Ce qui, par ailleurs, est une performance superbe! Pour le moment, nous sommes 15% plus chers qu’il y a une année; nous le ressentirons. GJ: Pour l’heure, nous ne l’avons pas encore beaucoup ressenti… J. S.: Il y a toujours un retard de quelque six à huit mois. Car l’euro a chuté en deux étapes. Nous avons ressenti la première vague l’an passé lorsque nous avons accusé un recul assez important des nuitées. Les conséquences de la deuxième vague doivent encore arriver. GJ: Quand cette deuxième vague touchera-t-elle le tourisme? J. S.: Je pense qu’elle nous touchera cet automne ou cet hiver. GJ: Quelle est aujourd’hui l’importance des catégorisations? Les évaluations des clients ne tendent-elles pas à remplacer de plus en plus les «C» et le étoiles? J. S.: Les évaluations sont avant tout complémentaires, elles ne remplacent pas une classification qui

SWISS-IMAGE

Jürg Schmid, de retour chez Suisse Tourisme depuis juin, porte un regard toujours très aiguisé sur le tourisme. Entretien. Matthias Nold

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Jürg Schmid: «Pour avoir des évalutions positives, il suffit d’activer la majorité silencieuse des clients satisfaits.»

permet de nous orienter. Le consommateur est tout simplement dépassé par le nombre même des hôtels d’une seule localité. En tant que client, j’ai besoin d’une aide pour m’orienter et pour déterminer mon choix et c’est justement ce que me fournit la catégorisation. Il est important qu’elle soit sérieuse, ce qui est le cas de tous les hôteliers qui souhaitent se faire classifier. Aujourd’hui, les clients se font égale-

J. S.: Activer la majorité silencieuse des clients satisfaits. Normalement, on écrit une évaluation lorsqu’on est mécontent, pour se débarrasser de la frustration et des tracas ou lorsqu’on est très satisfait ou qu’on a des liens personnels avec l’établissement. Il faut rendre attentifs les clients au check-out ou leur envoyer un courriel de remerciement à leur domicile avec un lien direct vers la page d’évaluation.

«Oui, nous investissons nettement plus dans les régions de montagne»

GJ: ST est aussi critiqué car il prendrait trop en compte les montagnes et pas assez les villes… J. S.: C’est exact. En chiffres absolus, nous investissons nettement plus dans la commercialisation des régions de montagne et de campagne. Il faut cependant remarquer que, dans les régions urbaines, nous ne parvenons pas trop à influencer par nos mesures de marketing le tourisme d’affaires. Par rapport au nombre des nuitées du tourisme de loisir, nous investissons même plus dans le tourisme urbain. Par ailleurs, nous tournons actuellement notre nouveau spot télévisé pour 2011 et le tournage a lieu en ville!

ment une idée de ce qui les attend en regardant brièvement les dix dernières évaluations. GJ: Le prix et l’évaluation devraient donc suffire? J. S.: Non, cela ne suffit pas. Le prix seul est une aide peu claire pour s’orienter. Il faut le tout. Le prix, la catégorie et les évaluations. Dans ce contexte, l’évaluation assure la transparence du marché. GJ: Les hôteliers s’estiment souvent livrés aux plateformes d’évaluation. Que peuvent-ils faire?

Auf Deutsch Seite 2

Parmi les manifestations qui seront mises sur pied par GastroNeuchâtel en 2011, à l’occasion du 1000e anniversaire de la ville de Neuchâtel (GJ34), figurera notamment le Festin du Millénaire. Celui-ci sera placé sous la responsabilité de Michel Stangl, de l’Hôtel de Commune de Dombresson, et se tiendra le 11 septembre 2011. Il permettra d’accueillir un millier de convives pour une «ripaille mémorable». Ce festin nécessitera la participation de plusieurs restaurants. Enfin, un autre volet des festivités prévoit un parcours gourmand sous forme de visites guidées qui se dérouleront le même jour. Pour toute information, prière de s’adresser à Karen Alleman au 032 344 80 80.

Vaud

Cinq restaurants mis en avant par ST Si Suisse Tourisme (ST) ne dispose plus de brochure entièrement consacrée à l’automne, cela ne l’empêche cependant pas de proposer sur internet quatre offres automnales. Parmi celles-ci figure notamment une suggestion intitulée «Terrasses gourmandes au bord du Léman» qui met en avant les cinq restaurants vaudois suivants: le Chalet suisse et le Château d’Ouchy à Lausanne, l’Ermitage à Clarens, le Montagne à Chardonne et le Pontde-Brent, à Brent. Les trois autres offres automnales de ST concernent «Une escapade gourmande à Bâle», «La route du Sbrinz» et «Zurich, ville de tous les appétits». www.myswitzerland.com

GJRI61013

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Restauration

2 septembre 2010 No 35

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Les travaux dans les rues genevoises vident les cafés et restaurants

EDITORIAL

En attendant le tram

Association de pros ou syndicat?

La ville de Genève ressemble à un chantier géant. Des bars et restaurants ont vu leur chiffre d’affaires baisser jusqu’à 30%. Jasmina Slacanin

Le chantier a été entrepris par secteurs, c’est à dire qu’aujourd’hui, les voies se trouvant sur la rive droite sont pratiquement terminées, de même que la phase finale dans la région du Petit-Lancy, d’Onex et de Bernex. Reste à construire le secteur se situant entre le pont de l’Ile et la Jonction. L’ambiance, dans les bistrots, tout le long de la future ligne de tram fait penser à celle qui règne au lendemain d’une catastrophe. Pourtant, certains n’ont pas encore vu le pire… Début juin, les travaux ont commencé avec la fermeture à la circulation de la rue du Stand et d’une partie de la rue des Deux-Ponts. Il s’agit du secteur où se trouvent de nombreux établissements publics, puisque non loin du centre-ville. Ces cafés-restaurants se présentent

en trois catégories: ceux pour lesquels les travaux sont terminés, ceux qui ont les travaux devant leurs portes et ceux qui subiront les travaux dès septembre. Dans le premier cas, les établissements se trouvant entre Onex et Bernex reprennent vie, le patron du café des Ormeaux, à Onex, se console: «Le plus gros est passé. Maintenant ça va.» Tous ont vécu des temps difficiles.

Les travaux sont pratiquement ter-

R. HUG

Avec la construction du tram TCOB (Cornavin–Onex–Bernex), de grosses perturbations sont apparues en ville de Genève et sur l’ensemble de l’axe de la future ligne. Il s’agit de l’un des plus vastes chantiers jamais entrepris dans la ville du bout du lac. De nombreux cafés et restaurants se trouvent sur son itinéraire. La situation perdurera jusqu’en décembre 2011, date de la mise en service du nouveau tram. Etat des lieux.

Le café-restaurant de l’Harmonie est particulièrement prétérité par le chantier destiné à créer une ligne de tram.

minés aussi sur la rive droite: citons l’«Auberge de Coutance», à deux pas de la gare Cornavin. Hassen Latreche, le patron, est vraiment en colère: «Ces travaux ont conduit mon établissement à la faillite. Je l’ai repris en mon nom propre mais, aujourd’hui, plusieurs semaines après la fin des travaux, mon chiffre d’affaires, comme celui de mes voisins, à baissé de 20 à 30%!». Il faut dire que les quartiers qui ont subi d’importants travaux ont été désertés du public, lequel a pris de nouvelles habitudes. De l’autre côté, sur la rive gauche du

Rhône, on arrive à la rue du Stand avec le «Restaurant de l’Arquebuse». Hélène Calame, la gérante, constate effectivement une baisse de la clientèle, mais parvient à rester optimiste: «Nous devons vivre avec les travaux et nous entretenons de bons contacts avec les ouvriers. Bien sûr, il y a de la poussière sur la terrasse, mais à midi, c’est relativement calme.» Un peu plus loin, au

café-restaurant «Le Petit Moulin», Julia Herbez, la gérante, constate une baisse d’environ 30% du chiffre d’affaires. A l’endroit où elle se trouve, il y a plusieurs chantiers, dont celui d’Artamis. Mais elle est cependant satisfaite d’être régulièrement informée de l’avancement des travaux. A 200 m de là, le patron du «Bar à tapas» sur le quai du Rhône se trouve précisément sur le seuil de son établissement: «Il n’y a plus personne, regardez, tout est vide, nous courons tout droit vers la faillite. Les rues sont fermées et les travaux n’ont même pas encore commencé!» Au milieu des travaux préparatoires,

on arrive à un sympathique établissement, le Café-restaurant de l’Harmonie, placé à l’angle entre la rue des Deux-Ponts et le boulevard de Saint-Georges. Il est situé à un emplacement stratégique puisque l’une des rues est fermée et que les gros travaux vont commencer incessamment. En l’absence de M. Gasari, le

patron, c’est son adjoint et chef de cuisine qui nous reçoit: «Rendezvous compte, notre terrasse est invivable. Le bruit, la poussière, nos clients vont ailleurs et nous sommes dans les chiffres rouges!» Les tenanciers ont écrit aux autorités, mais jusqu’ici aucune réponse ne leur est parvenue. Dans la plupart des cas, les travaux n’empêchent pas seulement de travailler normalement, mais dissuadent aussi les clients se déplaçant en voiture d’accéder au quartier, lequel, dans la plupart des cas, n’est même plus desservi par les transports publics. Et jusqu’à fin 2011, le temps est encore long!

In Kürze Die Stadt Genf gleicht einer riesigen Baustelle. Bars und Restaurants verzeichnen einen Umsatzverlust bis zu 30 Prozent. Man kann sie in drei Kategorien aufteilen: jene, bei welchen die Arbeiten beendet sind, jene, wo vor der Türe gearbeitet wird und jene, wo es bald losgeht. T

/ St A MwV A /IV

Forum de l’Arc 2010 ,10 au 12 septembre

Une peau neuve La Foire aux Saveurs de l’Arc et la Foire aux Vins de l’Arc (Moutier, BE) fusionnent pour devenir une seule manifestation. Comme l’année dernière les produits du terroir seront à l’honneur, mais pas seulement: d’autres, produits de qualité auront également leur place comme le chocolat ou les huiles d’olives grecques, pour ne prendre que deux exemples.

Plusieurs restaurants et pintes verront également le jour. Claudine et Christian Demierre (table d’hôte, Vaulruz) ou Pascal Aubert (Restaurant La Villa, Clinique Le Noirmont) proposeront à ceux qui s’inscrivent un menu gastronomique. Rendezvous du 10 au 12 septembre prochain. jsl www.forum-arc.ch

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Denis Marti, parrain de la manifes-

tation pour la 2e année consécutive, s’exprimera sur son sujet préféré, la cuisine moléculaire. «C’est très intéressant de constater que même en cuisine moléculaire, les chefs utilisent des produits du terroir, ou en tout cas, des produits de qualité. Distiller une tomate qui n’est pas bonne donnera un mauvais résultat», explique Philippe Monnerat, le directeur de l’événement.

GJRI60639

Denis Martin (à g.) et Philippe Monnerat (à dr.) inaugurent l’édition 2009.

Un syndicat doit aussi fonctionner selon les principes de l’économie de marché et travailler avec profit. Quiconque gratte un peu la laque fragile des syndicats classiques d’Allemagne et de France, remarquera rapidement comment est échaffaudée une «Union»: la simple aspiration à un maximum de parts du marché, au pouvoir absolu et à l’argent. Le temps manque pour mettre en place des structures durables à plus long terme pour les professions. La lutte des classes est l’arme non différenciée et méchante contre les entrepreneurs. Dans le présent, on s’agite efficacement pour la masse au lieu de planifier l’avenir. Ce que fait aussi Unia. Très efficacement auprès de la base: le front des «employés contre les employeurs» se durcit à vu d’œil. Aux International Chef Days ICD, la semaine passée, à Davos, il s’agissait, notamment, de l’image professionnelle du cuisinier de 2020. On pouvait y exprimer une opinion divergente sur les contenus de la fédération patronale de respectivement Hotel & Gastro Union et la Société suisse des cuisiniers. Mais il est apparu que «notre association professionnelle» se distingue de l’image d’un syndicat classique: Hotel & Gastro Union regroupe les employeurs avec le sens de la profession et de la vocation. Avec intérêt et conscients de leur responsabilité entrepreneuriale, ils participent, avec les fédérations patronales, au développement de la branche, des professions et des conditions de travail. C’est ce qu’il convient d’honorer aujourd’hui. Romeo Brodmann

Ici, vous payez trop de TVA

Je récolte des signatures pour l'initiative sur la taxe sur la valeur ajoutée auprès de clients, de connaissances et de parents et je n’enregistre guère de refus. Les arguments sont clairs comme de l’eau de roche: ici, les grands distributeurs poussent sans cœur des denrées convenience de l’industrie sur le comptoir et en sont récompensés par un taux de TVA de 2,4%. Et là, les tenanciers qui occupent du personnel, de la cuisine jusqu’au service, qui forment des

apprentis et qui sont punis pour cela par un taux de TVA de 7,6%. Si je transfère ce surplus, c’est le client qui paie cette injustice. Le cas est tout aussi clair. Ce qui m’étonne et me bouleverse: d’aucuns savent peu de chose à propos de la TVA et la restauration mais presque personne la réalité des faits. Je me demande si je ne veux pas coller une affiche: «Ici, vous payez trop de taxes sur la valeur ajoutée, entrez donc et aidez-moi à ce que cela change!» Jean Récoltet


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Hôtellerie & Tourisme

2 septembre 2010 No 35

140 journalistes du monde entier ont été invités la semaine passée par Suisse Tourisme

HEBDOMADAIRE

L’éloge de la diversité

3e Journée des PMH

Les «petits» hôtels seront à l’honneur Trouver matière à améliorer son offre, rencontrer des experts touristiques reconnus et partager ses expériences avec des collègues qui travaillent dans le même domaine, tels sont quelques-uns des objectifs de la 3e Journée des petits et moyens hôtels (PMH) que GastroSuisse organisera à Soleure le 21 septembre. Parmi les différents orateurs de cette journée, on relèvera Jürg Schmid, le directeur de Suisse Tourisme (lire son interview en page 13), et Philipp Wach, le nouveau responsable de la formation professionnelle de GastroSuisse en Suisse romande.

Le voyage de presse international de Suisse Tourisme a attiré des journalistes de nombreux marchés émergents. L’accent a été mis sur la diversité de l’offre touristique helvétique.

Laurent Missbauer

Après les Grisons en 2008 et le Valais en 2009, Suisse Tourisme (ST) avait choisi la semaine passée le Tessin pour son habituel «International Media Trip» intitulé cette année «Mountains & Lakes». «Le choix du Tessin nous a permis de mettre en évidence un des principaux atouts de notre tourisme, à savoir sa diversité», explique Véronique Kanel, porte-parole de ST.

www.hot-c.ch www.suissedirecte.ch

Fribourg fois souligné par les responsables du tourisme vaudois qui aiment à rappeler qu’il est possible de passer en une seule journée des palmiers de Montreux aux neiges éternelles du glacier des Diablerets, a été très apprécié par les journalistes étrangers que nous avons rencontrés la semaine passée. «Au Monte Generoso, au-dessus de Lugano, la vue était aussi belle que depuis le Pain de Sucre de Rio de Janeiro et, le lendemain, nous étions à Vevey, à deux pas des montagnes et des vignobles inscrits au patrimoine de l’Unesco», s’est par exemple enthousiasmée la journaliste indienne Neeti Mehri. Cette dernière n’était pas la seule représentante des Etats BRIC.

L. MISSBAUER

Cet argument de la diversité, maintes

Le thème de la randonnée peut être très bien couplé à celui de la découverte de produits du terroir. Les journalistes invités la semaine passée dans le Pays d’Enhaut découvrent ici les fromages de l’alpage de Pipo Rosat au-dessus de Rossinière.

gents. D’ailleurs, sur les 140 journalistes invités, moins de 50% étaient européens, alors que 16% provenaient d’Asie et 14% de ce que nous appelons les ‹autres pays›, à savoir l’Argentine, l’Australie, la Nouvelle-Zélande, les Pays du Golfe, l’Afrique du Sud et justement le Brésil», précise Véronique Kanel. Une dizaine de journalistes russes et Ukrainiens étaient aussi du voyage.

BRIC est un acronyme qui identifie le

Année de la randonnée oblige, ST

groupe des Etats aux économies émergentes que sont le Brésil, la Russie, l’Inde et la Chine. A l’heure actuelle, ces quatre pays regroupent une classe moyenne de plus de 500 millions d’habitants, soit l’équivalent de la population des 27 pays de l’Union européenne. En 2035, leur importance économique devrait même dépasser celle du G7 (Allemagne, Canada, Etats-Unis, Italie, France, Japon et Royaume-Uni).

avait proposé aux représentants des médias de découvrir des itinéraires pédestres dans différentes régions de Suisse (GJ 31). Parmi elles, celles de Vevey et des Alpes vaudoises qui ont vu une vingtaine de journalistes se promener dans les vignobles de Lavaux et dans la réserve naturelle de la Pierreuse qui se trouve à proximité de Château-d’Œx et qui est la plus grande réserve naturelle de Suisse romande.

«Suisse Tourisme est bien conscient du potentiel de ces marchés émer-

«Nous savons pertinemment que certains marchés, tels que la Russie,

ne viennent pas en Suisse pour y pratiquer la randonnée. Il n’en demeure pas moins que les balades couplées à une offre culturelle ou à la découverte de la nature et de produits du terroir sont très appréciées et permettent de nous démarquer», estime Jean-Didier Revoin, porteparole de Suisse Tourisme à Paris. Ce n’est certainement pas le journaliste russe Alexander Sidorov qui le contredira. La découverte de ce véritable petit coin de paradis qu’est le village vigneron d’Epesses restera en effet un des grands moments de son voyage. «Les Russes ne sont certes pas de

grands adeptes de randonnées mais une marche d’une petite heure dans les vignobles de Lavaux peut être parfaitement couplée à du shopping à Lausanne ou à la visite du Musée olympique et constituer ainsi une offre touristique très intéressante», relève Alexander Sidorov. Il en va de même pour une marche du côté de Château-d’Œx proposée conjointe-

ment à une offre culturelle, par exemple la découverte de la chapelle dédiée au peintre Balthus à Rossinière, ou à la dégustation de produits du terroir, à commencer par l’Etivaz, le premier fromage suisse à avoir obtenu une appellation d’origine contrôlée. Le tourisme suisse a ainsi bien davantage à offrir que ses montagnes et son chocolat. ST l’a très bien compris et la formidable diversité culturelle de notre pays n’est plus seulement «vendue» aux marchés «mûrs» tels que l’Allemagne, la France, l’Italie et le Benelux mais également aux marchés émergents.

In Kürze Letzte Woche hat Schweiz Tourismus ihre jährliche internationale Pressefahrt mit 140 Journalisten aus aller Welt durchgeführt. Viele kamen aus aufstrebenden Ländern und haben die Verschiedenartigkeit des touristischen Angebots der Schweiz kennengelernt.

«Les mêmes armes pour tous!»

«Le pays a besoin de réformes, de

simplifications», a déclaré Dominique de Buman en faisant allusion à la TVA. «Et même s’il n’est pas possible de réduire simplement les recettes fiscales de l’Etat, des armes

égales pour tous ne sont que justice.» C’est d’ailleurs pour cette raison qu’il soutient l’initiative sur la TVA de GastroSuisse. C’est un Fribourgeois, un Romand, pas trop pris au sérieux à ses débuts, qui semble parvenir ce qui paraît presque impossible au tourisme global de Suisse: en très peu de temps, il est considéré comme une personne qui compte dans le tourisme. Durant sa première année de fonction, Dominique de Buman a visité, selon ses dires, de nombreuses régions touristiques de notre pays. Il s’est ainsi rapproché de la base, ce qui a facilité son acceptation. «Nous devons davantage nous mettre en réseau», ne cesse-t-il de répéter. Une sagesse ancienne mais une revendication toujours importante en

faveur du tourisme. Dominique de Buman ne veut toutefois pas en rester là.

tions et les destinations intervient ultérieurement. «Le Parlement doit par conséquent décider d’accorder un soutien important à Suisse Tourisme», estime Dominique de Buman. La FST est parfaitement consciente que d’autres secteurs auraient eux aussi besoin de davantage moyens. Néanmoins, le crédit pour Suisse Tourisme (ST) doit être augmenté: «ST doit ouvrir de nouveaux marchés, par exemple les états BRIC, le Brésil, la Russie, l’Inde et la Chine. Il est évident qu’il y a du potentiel de croissance mais nous devons l’identifier et mieux l’exploiter. Et cela passe par de nouveaux moyens!» mn

Si les touristes veulent venir en

Auf Deutsch

Suisse, ils doivent déjà pouvoir s’y rendre. La répartition entre les sta-

Seite 11

Comme un vote de confiance.

Le fait que Feldschlösschen cessera en juin 2011 toute activité de production sur le site Fribourg, où est brassée la bière Cardinal, remet-elle en question l’existence du Musée de la bière Cardinal? «A l’heure actuelle, nous l’ignorons», a répondu à GastroJournal Gaby Gerber, du département communication de Feldschlösschen. Le brasseur de Rheinfelden n’est en effet pas propriétaire du musée. «Celui-ci appartient à la Fondation Blancpain et les responsables de Feldschlösschen entreront très prochainement en contact afin d’évoquer l’avenir du musée. Ce qui est certain, c’est que le bâtiment qui abrite le musée n’est pas placé sous la protection des monuments historiques», a précisé Gaby Gerber. Ouvert en 1988 dans les anciennes caves de la brasserie, le Musée de la bière Cardinal est un acteur touristique non négligeable pour Fribourg. Ouvert les mardis et jeudis, de 14h00 à 18h00, il présente sur 1000 m2 un grand nombre d’objets provenant de cette brasserie fondée en 1788.

OTV et Swiss

Assemblée générale de la Fédération suisse du tourisme à Lugano

Sous la houlette de son nouveau président Dominique de Buman, la Fédération suisse du tourisme (FST) a réussi ce qui, jusqu’alors, lui était refusé: une présence significative dans la presse. Quand, pour la dernière fois, la Fédération suisse du tourisme avait-elle eu les honneurs des grands médias? Vendredi passé, à Lugano, à l’occasion de l’assemblée générale, Dominique de Buman est passé à la radio et les journaux ont surtout cité ses déclarations concernant la taxe sur la valeur ajoutée (TVA).

Quel avenir pour le Musée Cardinal?

Une promotion à 10000 m d’altitude L’Office du tourisme du canton de Vaud (OTV) participera dès le 1er septembre à une opération de promotion en collaboration avec la compagnie aérienne Swiss. L’OTV est en effet l’un des partenaires de l’opération «Les saveurs de la Suisse» qui verra Edgard Bovier, le chef du Lausanne Palace, proposer ses spécialités aux passagers de première classe et de classe affaires, du 1er septembre au 30 novembre (GJ 32). «C’est la troisième fois que le canton de Vaud est sélectionné pour cette action promotionnelle avec Swiss. Edgard Bovier succède en effet à Christophe Rod, de la Roseraie à Yvorne en 2003, et à Didier Schneiter, du Beau-Rivage Palace en 2007», a relevé Cindy Queloz, la cheffe de presse de l’OTV.


20 Weiterbildung / Formation continue GastroUnternehmerausbildung Informationsabende zur GastroUnternehmerausbildung Montag, 20. September 2010 Montag, 13. Dezember 2010 Jeweils von 16.30 bis 17.30 Uhr bei GastroSuisse, Blumenfeldstr. 20, 8046 Zürich Telefonische Anmeldung genügt

Gastro-Unternehmerseminar mit eidg. Diplom dipl. Restaurateur Prüfungsdaten 18./19. Oktober 2010 25./26. Oktober 2010 Nächstes Seminar: Januar bis Oktober 2011 L-GAV-Ausbildungsbeitrag von Fr. 4000.– GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111

Gastro-Betriebsleiterseminar mit eidg. Fachausweis GastroBern

Tel. 031 330 88 88

Seminar 2011 Daten auf Anfrage

2. September / 2 septembre 2010 Nr. / No 35

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Séminaire de chef d’établissement avec Brevet Fédéral Qui n’avance pas, recule! 30 jours de cours en période de 2 jours, répartis sur une année. – L’occasion de développer ses connaissances en gestion. Prochain séminaire: Entre août 2011 et mai 2012 GastroSuisse – 021 721 08 30

GastroGraubünden Tel. 081 354 96 96 Wahlpflichtmodul Gastronomie 11.–13. und 18.–19. April 2011

GastroLuzern

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Séminaire de base avec Certificat GastroSuisse

Seminar 2011 Daten auf Anfrage

GastroSt. Gallen Tel. 071 274 95 15 Seminar 2011 Daten auf Anfrage

GastroZürich

Tel. 044 377 55 11

10. Januar bis 17. Mai 2011 8. August bis 6. Dezember 2011 Alle Wahlpflichtmodule 29. Nov.–1. Dez. und 6.–7. Dez. 2010

Acquisition des connaissances de base pour l’obtention d’une patente/licence cantonale GastroBerne – 031 330 88 88 proch. cours, contacter le secr. cant.

GastroFribourg – 026 424 65 29 proch. cours, contacter le secr. cant.

Prüfungsdaten

GastroGenève – 022 329 97 22

13./14. Dezember 2010 Modulprüfung 22.–25. Februar 2011 Berufsprüfung L-GAV-Ausbildungsbeitrag von Fr. 3000.– GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111

proch. cours, contacter le secr. cant.

Gastro-Grundseminar mit Zertifikat GastroSuisse (entspricht der Vorbereitung auf den Fähigkeitsausweis)

GastroAargau Tel. 062 737 90 40 www.gastroaargau.ch (entspricht G1-Modulen 1, 3 und 4) werden laufend angeboten

GastroBaselland Tel. 061 921 36 96 www.gastro-baselland.ch (entspricht G1-Modulen 1 und 4) werden laufend angeboten G1-Ergänzungsmodule 2, 3, 5 und 6 werden laufend angeboten

Wirteverband Basel-Stadt Tel. 061 271 30 10 www.baizer.ch

GastroJura – 032 421 45 45 proch. cours, contacter le secr. cant.

GastroNeuchâtel – 032 344 80 80 proch. cours, contacter le secr. cant.

GastroValais – 027 322 47 47 proch. cours, contacter le secr. cant.

GastroVaud – 021 721 07 07 proch. cours, contacter le secr. cant.

Formation permanente téléphone 021 721 08 30 DESSERTS SUBTILS Date/Lieu Le 21 septembre 2010 à Pully Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs Distinguer les nombreuses possibilités d’entremets. Appliquer avec professionnalisme les méthodes. Mettre en place une offre plaisante et alléchante. Prix Fr. 320.– Fr. 240.– membre GastroSuisse/SSH Fr. 150.– rabais exploitant valaisan Fr. 30.– rabais client Aligro

(entspricht G1-Modulen 1 und 4) werden laufend angeboten

GastroBern Tel. 031 330 88 88 www.gastrobern.ch Alle Module werden laufend angeboten (Tages- und Abendseminare möglich)

GastroFribourg Tel. 026 424 65 29 www.gastro-fribourg.ch Modul 1 wird laufend angeboten

GastroGraubünden 081 354 96 96 www.gastrograubuenden.ch G1-Module 4–6 8. Nov. bis 1. Dez. 2010 G1-Module 1–3 2. bis 25. Mai 2011

GastroLuzern Tel. 041 240 01 06 www.gastro-luzern.ch Entspricht den G1-Modulen 1–6 11. Oktober bis 10. Dezember 2010

GastroSt.Gallen/ GastroAppenzellerland Tel. 071 274 95 15 www.gastrosg.ch Alle Module werden laufend angeboten

GastroThurgau Tel. 071 274 95 03 www.gastro-thurgau.ch Entspricht den G1-Modulen, 1, 3 und 4, werden laufend angeboten

GastroZürich Tel. 044 377 55 11 www.gastrozuerich.ch Alle Module werden laufend angeboten

Prüfungsdaten Zertifikatsprüfung 27. Oktober 2010 15. Dezember 2010 24. März 2011 23. Juni 2011 jeweils in Chur, Luzern, St. Gallen und Zürich GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111

Kantonalsektionen/Sections cantonales GastroAargau Tel. 062 737 90 40 www.gastroaargau.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 4. November 2010 Berufsbildnerkurs 20. bis 28. September 2010 Service-Schnellkurs 25. /26. Oktober 2010 Service-Grundkurs 20. Sept. bis 1. Oktober 2010 Mitarbeiterführung 8./9. November 2010

GastroBaselland LES BASES DU SERVICE EN 8 JOURS Dates/Lieu Dès le 27 septembre 2010 à Pully Durée 8 jours de 8h30 à 17h00 Objectifs et contenu Décuvrir les bases du service, des boissons et de la vente. Appliquer les techniques et gestes professionnels. Reconnaître les avantages d’un excellent service de table. Prix Fr. 1300.– Fr. 1000.– membre GastroSuisse/SSH

METTEZ EN SCENE VOS ASSIETTES Date/Lieu Le 27 octobre 2010 à Pully Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs et contenu Prendre conscience de l’importance de la présentation. Découvrir les nouvelles tendances. Mettre en pratique des techniques simples. Prix Fr. 320.– Fr. 240.– membre GastroSuisse/SSH

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Wirteverband Basel-Stadt Tel. 061 271 30 10 www.baizer.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage

GastroBern Tel. 031 330 88 88 www.gastrobern.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 4. Oktober 2010 Latte Art & Kaffeekreationen 15. September 2010 Die Lohnabrechnung im Gastgewerbe 20. September 2010 Lebensmittelhygiene-Crashkurs 20. Oktober 2010 Richtig telefonieren leicht gemacht 25. Oktober 2010 Harmonie von Wein und Käse 1./8. November 2010 Einstieg in der Serviceberuf 9. November 2010, 1. Dezember 2010 Chef-de-Service-Seminar 15. bis. 19. November 2010

Lebensmittelrecht – Lebensmittelhygiene – LSK 24. November 2010 Selbst- und Zeitmanagement 29. November 2010

GastroLuzern Tel. 041 240 01 05 www.gastro-luzern.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 4. September 2010, 9. November 2010

GastroSt.Gallen Tel. 071 274 95 15 www.gastrosg.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage

GastroThurgau Tel. 071 274 95 03 www.gastro-thurgau.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage

GastroZürich Tel. 044 377 55 11 www.gastrozuerich.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage Rauchverbot in gastgewerblichen Räumen ab 1. Mai 2010 – das müssen Sie wissen 9. September 2010, nachmittags Cocktails II 23. September 2010, abends Tranchieren und Flambieren 27. September 2010 Food & Beverage-Seminar 6.–7. Oktober 2010 Die Auszubildenden kommen – Savoir vivre für Youngsters 21. Oktober 2010 Savoir-vivre für Gastgeber 25. Oktober 2010 Gedächtnistraining 15. November 2010 Professionell telefonieren 17. November 2010

GastroFribourg Tél. 026 424 65 29 MANGER ET BOIRE Date/Lieu Le 12 octobre 2010 à Fribourg Durée 1 jour de 08h30 à 17h00 Objectifs Identifier les principes de la dégustation. Analyser et comparer les saveurs de base. Proposer les accords des vins en rapport à la carte de son établissement. Prix Gratuit pour exploitant fribourgeois. Pour les autres, veuillez contacter le secrétariat.

GastroJura Tél. 032 421 45 45 L’ACCUEIL PLAISIR Date/Lieu Le 11 octobre 2010 à Glovelier Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs Développer les instruments qui influencent les relations avec la clientèle. Utiliser les techniques comportementales positives. Influencer son entourage par sa motivation retrouvée. Prix Gratuit pour exploitant jurassien. Pour les autres, veuillez contacter le secrétariat.

GastroNeuchâtel

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Stufe I: Ausbildung zum Qualitäts-Coach Kursdaten Region/Ort 21./22.09.2010 Winterthur 05./06.10.2010 Fribourg (F) 09./10.11.2010 Locarno (I) 15./16.11.2010 Chur

Stufe II: Ausbildung zum Qualitäts-Trainer Kursdaten Region/Ort 16./17.11.2010 Locarno (I) 06./07.12.2010 Lausanne (F) 13./14.12.2010 Lenzerheide

Refresher-Kurs zu Stufe II: 30.11.2010

Zürich (nachmittags)

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GastroSuisse

2. September / 2 septembre 2010 Nr. / No 35

21

Remise des diplômes de chef d’établissement de l’hôtellerie et de la restauration G2+ à Fribourg

Des compétences reconnues l’activité de restaurateur et il a salué les efforts de la profession pour soigner son image.

Le Musée Gutenberg, à Fribourg, a été le théâtre de la remise des diplômes de chef d’établissement de l’hôtellerie et de la restauration G2+.

André Winckler

présence de Solange Berset, présidente du Grand Conseil, ainsi que de Klaus Künzli, président central de GastroSuisse et de Frédéric Haenni, président de GastroVaud et membre du conseil de GastroSuisse, les diplômés ont reçu leur précieux sésame après avoir eu le mérite de mener de front activité professionnelle et études. Quant à Philipp Wach, le nouveau responsable de la formation professionnelle de GastroSuisse en Suisse romande, il a su parfaitement souligner la somme d’efforts qui avait été nécessaire pour relever un tel défi.

En

A. WINCKLER

L’événement était d’importance. Et l’on comprend qu’il y ait eu du beau monde à Fribourg, la semaine dernière, pour assister à la remise des premiers diplômes aux professionnels de Suisse romande ayant suivi et passé avec succès les examens du séminaire de chef d’établissement de l’hôtellerie et de la restauration avec brevet fédéral. Les nouveaux diplômés ne sont pas peu fiers d’être entourés des autorités fribourgeoises et d’éminents représentants de GastroSuisse.

Les nouveaux diplômés G2+ Lorraine Besson, Fribourg; Valérie Chalupny, Saignelégier; Catherine GirardSchaeffer, Courgenay; Nicole Guisolan-Mollard, Les Sciernes; Dimitri Marthaler, Lausanne; Camélia Petrus, Givisiez. On relèvera en outre que Lorraine Besson (La Croix-Blanche à Posieux) a obtenu la meilleure note suisse (5,9). aw

Comme on le sait, le G2 a été

revalorisé par des contenus supplémentaires, une structure modulaire et surtout par la reconnaissance de la Confédération. Président de GastroFribourg et directeur des cours, Tobias Zbinden s’est bien sûr réjoui que le deuxième palier du système de formation de GastroSuisse ait reçu l’aval fédéral qui confère à ce qu’on appelle désormais le G2+ un attrait et une dimension supplémen-

taires. Il a voulu voir dans cette nouveauté la preuve, si besoin était, que GastroSuisse allait dans le bon sens en encourageant la formation professionnelle mais aussi une récompense pour le très bon travail effectué par ceux qui s’en occupent au sein de l’association faîtière de la restauration, entre autres Daniel Jung, vice-directeur, responsable de la formation professionnelle à GastroSuisse, et Thomas Fahrni, responsable

de la formation de restaurateur à GastroSuisse. L’organisation d’un tel sémi-

naire ne va pas de soi et implique des préparatifs et une attention non négligeables. Tobias Zbinden s’est félicité qu’il se fût déroulé dans les meilleures conditions grâce, d’une part, aux qualités pédagogiques des enseignants mais aussi, d’autre part, à la motivation et à la valeur des participantes et des partici-

pants à ce séminaire. Barbara Schneider, membre du Conseil de GastroSuisse et présidente des examens du G2+, a d’ailleurs souligné les mérites des nouveaux diplômés qui n’ont pas hésité à «ouvrir des portes pour en savoir plus». Le conseiller d’Etat Erwin Jutzet, directeur de la sécurité et de la justice, n’a pas manqué, pour sa part, de mettre en exergue les atouts que procurait une formation supérieure dans la

Une période de transition GastroSuisse rappelle que tous les titulaires du brevet G2 depuis 2004 ont la possibilité de compléter leur formation par le brevet fédéral du G2+ et sont dispensés des examens écrits jusqu’en 2012. La prochaine session d’examens pour le brevet fédéral aura lieu au mois de juillet 2011. lm

Eidgenössische Volksabstimmung vom 26. September 2010

Votation populaire fédérale du 26 septembre 2010

JA zur Revision der Arbeitslosenversicherung

OUI à la révision de l’assurance-chômage

GastroSuisse, der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz, setzt sich ein für ein JA zur Revision der Arbeitslosenversicherung. Die Vorlage ist ausgewogen und sozialverträglich. Die vierte Teilrevision ist zur langfristigen Sicherung und Sanierung der Arbeitslosenversicherung notwendig. Am 26. September entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Sanierung der Arbeitslosenversicherung (ALV). Die Sa-

GastroSuisse, la Fédération de l’hôtellerie et de la restauration en Suisse, s’engage pour un OUI à la révision de l’assurancechômage. Le projet est équilibré et socialement acceptable. La quatrième révision partielle est nécessaire à la garantie et à l’assainissement à long terme de l’assurance-chômage. Le 26 septembre, les votants se prononcent sur l’assainissement de l’assurance-chômage (AC). L’assainissement de l’AC par

nierung der ALV durch eine vierte Teilrevision ist notwendig, um die Versicherung wieder auf eine finanziell gesunde Basis zu stellen. Die ALV schreibt ein jährliches Defizit in der Höhe von einer Milliarde Franken; die Schulden werden bis Ende Jahr rund acht Milliarden Franken betragen. Korrekturen sowohl auf Beitragsals auch auf Leistungsseite sollen die Finanzierung der Arbeitslosenversicherung wieder ins Lot bringen.

GastroSuisse vertritt zudem klar die Ansicht, dass Beitragserhöhungen und Sparmassnahmen grundsätzlich gleichzeitig in Kraft treten müssen. GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Rund 21000 Mitglieder (Hotels, Pensionen, Gasthöfe, Restaurants und Cafés), organisiert in 26 Kantonalsektionen und vier Fachgruppen, gehören dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband an.

une quatrième révision partielle est nécessaire afin de redonner à l’assurance une base financière saine. L’AC accuse un déficit annuel d’un montant d’un milliard de francs; les dettes s’élèveront à la fin de l’année à environ huit milliards de francs. Des corrections du côté des cotisations aussi bien que de celui des prestations doivent remettre d’aplomb le financement de l’assurance-chômage. GastroSuisse se prononce en outre clairement en fa-

veur du principe de l’introduction simultanée d’une augmentation des cotisations et de mesures d’économie. GastroSuisse est la Fédération nationale de l’hôtellerie et de la restauration. Environ 21000 membres (hôtels, pensions, auberges, restaurants, cafés, etc.), organisés en 26 sections cantonales et quatre groupements sectoriels, appartiennent à la plus grande Fédération patronale de l’hôtellerierestauration.


22

Idées Gastro

NOTICES Lindt & Sprüngli

Une excellente progression Lindt & Sprüngli a renoué avec la croissance au premier semestre 2010. Le chocolatier zurichois, spécialisé dans le segment haut de gamme, a profité d’une hausse de la demande, qui lui a permis de compenser l’envolée des prix du cacao. Sur les six premiers mois, le groupe a vu son bénéfice net pratiquement décupler à 24,8 millions de francs, contre 2,7 millions seulement au premier semestre 2009. Le chiffre d’affaires a progressé de 7,9%.

McDonald’s offre six couleurs de verres Coca-Cola à collectionner

TENDANCES

Verres légendaires

Glenmorangie

Cette année encore, McDo-

nald’s propose une série de verres de la célèbre boisson américaine Coca-Cola. En effet, depuis le 23 août dernier, un verre Coca-Cola, dans son design d’origine, sera offert avec un menu medium ou un menu salade.

Coca-Cola de McDonald’s restent de véritables objets de collection.

Consommation de poissons

verres

150 restaurants et McDrives McDonald’s suisses, et ce en l’espace de seule-

«Lors des précédentes années déjà, la campagne de l’été et ses verres colorés avaient connu un très vif succès et entraîné une frénésie de collection partout

Avec un design inspiré de la forme de la légendaire bouteille Coca-Cola, la collection de verres comprend cette année pas moins de six couleurs: violet, jaune, bleu, rose, vert ou gris – dans la limite des stocks disponibles. Les

WWF

2 septembre 2010 No 35

en Suisse», lit-on dans le communiqué de McDonald’s Crissier (VD). Voici quelques chiffres: En 2009, près de

Après le succès de 2009, les verres Coca-Cola reviennent en force.

2,8 millions de verres ont été distribués dans les quelque

ment six semaines. Afin de pouvoir répondre à l’importante demande, pas moins de 2,9 millions de verres seront mis à disposition dans les établissements cette année. www.mcdonalds.ch

Un vin qui emballe longtemps

Accor

Se recentrer sur l’hôtellerie

Le groupe hôtelier Accor décidera «dans les jours ou semaines qui viennent» s’il souhaite ou non introduire en bourse le groupe de casinos et d’hôtels de luxe Lucien Barrière, a indiqué jeudi dernier son PDG Gilles Pélisson. Accor a décidé de se recentrer sur l’hôtellerie et a programmé la cession de ses 49% dans Lucien Barrière, ainsi que la vente de l’activité restauration à bord des trains de la Compagnie des wagons-lits. www.accor.com

La Cave de Genève présente «Le Réformateur», un assemblage de nobles cépages rouges de Genève AOC. Ce vin très chic est un assemblage racé de gamaret, merlot et cabernet franc dans un format innovant, un Bag in Box de 3 litres qui garantit la tenue impeccable grâce au vide d’air permanent. Le vin est protégé de toute altération pendant six semai-

nes au moins après son ouverture. Voici une raison de mettre en carton un vin hautde-gamme, fruité, corpulent, franc et équilibré.

Meilleure conservation, plus écologique, le Bag in Box cartonne!

Swissmodule

L’autre intérêt du Bag in Box, c’est son impact positif sur l’environnement: selon une récente étude de l’EPFL, la production, le transport et le recyclage sont dix fois moins polluants que pour des bouteilles! www.cavedegeneve.ch

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Simple et écolo

Propreté branchée La Suisse n’est plus le pays le

sa réputation de pays le plus

propre du monde, Grellor crée sa gamme Ethno de poubelles, de bornes de propreté et de containers tendance. L’invitation «Pays propre» est apposée en quatre langues et dialectes, la croix suisse et la poya affichent haut les couleurs nationales. «Avec ce nouveau mobilier urbain et design, les poubelles ne se cachent plus, elles s’affichent dans nos rues, nos places et nos rives de lacs jusqu’aux plus hautes plateformes panoramiques en passant par nos remontées mécaniques» s’amuse Pierre Grelly, directeur de Grellor SA.

P. Grelly, directeur de Grellor SA.

www.grellor.com

plus propre du monde selon l’Indice de Performance Ecologique (EPI) délivré par les Universités de Yale et de Columbia. Elle obtient la 2e place derrière l’Islande. Pour que la Suisse retrouve

Depuis 2006 swissmodule construit des espaces d’habitations ou commerciaux exclusifs. Le principe de construction de forme géodésique, écologique, modulable et très simple à la fois, correspond aux nouvelles tendances de

La Maison Glenmorangie démontre son savoir-faire en matière de conception de whiskies avec le lancement de la Glenmorangie Private Collection – un choix de whiskies innovants destinés aux connaisseurs. Ainsi, renaissent les traditionnelles éditions limitées de Glenmorangie. Dorénavant, un «whisky précieux» de la Glenmorangie Private Collection sera lancé chaque année. Le Glenmorangie Sonnalta PX en est la première expression. Il sera disponible mondialement sur une période limitée. www.moet-hennessy.ch

Morges

La Cave de Genève

Selon un communiqué du WWF, les Suisses ne mangent pas moins de 9,1 kilos de poisson et de fruits de mer par an et par habitant. Ces trois dernières années, la consommation totale a ainsi augmenté de plus de 25%. Les produits importés représentent 95% de ce total et les produits d’élevage un tiers. «Ces chiffres ne sont guère réjouissants», commente Mariann Breu, spécialiste des poissons au WWF. www.wwf.ch

Avis aux connaisseurs

l’écotourisme. Dans ce domaine les swissmodule conviennent également à la construction de restaurants, chambres d’hôtes, buvettes, pavillons, kiosques, appartements de luxe, réceptions, etc. www.swissmodule.ch

Du design aux puces Après le succès de la précédente édition (15 000 visiteurs) et une forte proportion d’objets vendus par les exposants, les organisateur des «Puces du design» ont décié de rassembler à nouveau les meilleurs professionnels du design du XXe siècle.Rendez-vous aux halles CFF de Morges (VD) du 17 au 19 septembre. www.pucesdudesign.ch

Ruinart

Un bouchon d’or prestigieux En 2010, Ruinart, une des premières Maisons de Champagne (1729), a demandé à la designer Patricia Urquiola de créer, pour sa «Collection Prestige», un bouchon doré inspiré de la technique ancestrale qui transforme chaque bouteille de Ruinart Blanc de Blancs en objet d’art. www.ruinart.com


2. European Culinary Challenge an der ZAGG Luzern

TRENDS Mehrwertsteuer

Heute schon gesammelt?

NOTIZEN

Plattform für Profis Chef. Alle Teilnehmenden werden ihre langjährige Küchenerfahrung vor Publikum in die Praxis umsetzen und ein hochqualitatives 3-GangMenü für 100 Personen auftischen.

T

/ S t VA MwV A /I

Vom 12. bis 16. September

t/ A wS IV M VA / T

Im April hat GastroSuisse für das Gastgewerbe im Land eine Mehrwertsteuer-Initiative lanciert. Doch eine Initiative braucht Unterschriften, viele Unterschriften, damit sie auch wirklich zustande kommt. Deshalb ist jede Gastgeberin, jeder Gastgeber im Lande aufgerufen, Unterschriften zu sammeln. Das geht einfach: sich informieren, die Gäste informieren und sammeln. Alles Material ist direkt bei GastroSuisse erhältlich: www.schlussmwst-diskriminierung.ch

Enomatic

Offenausschank gewährleistet Um der Nachfrage der Konsumenten nach Spitzenweinen im glasweisen Ausschank gerecht zu werden, hat Enomatic verschiedene Systeme geschaffen, um die Qualität der Weine nach dem Öffnen der Flasche während 21 Tagen zu garantieren. Die gewünschte Ausschanktemperatur ist ebenfalls gewährleistet. Über 120 Restaurants, Bars und Vinotheken in der Schweiz setzen bereits auf dieses System im eleganten Design. www.enomatic.ch

Foodsolutions

Gemüse mit Geschmack Gemüse spielt in den Küchen eine immer grössere Rolle. Unilever Foodsolutions gibt Hilfestellungen beim Würzen rund ums Gemüse und liefert dazu Wissenswertes wie zum Beispiel Tipps für die Angebotsgestaltung, Beratung bezüglich Herstellung und Präsentation von Gemüsegerichten und natürlich Rezepte mit saisonalem Gemüse. www.unileverfoodsolutions.ch

Ramseier song contest

Finalisten stehen fest Nach drei Konzertabenden sind nun die drei Finalisten für den Ramseier song contest bekannt: The Ramseiers, Trio Euter und Estella Benedetti spielen am 11. November in der Härterei in Zürich um den Sieg. www.ramseier.ch

2010 findet die ZAGG Luzern statt. Sowohl Fachleute aus der Hotellerie und dem Gastgewerbe als auch Profis aus der Gemeinschaftsgastronomie kommen an der ZAGG auf ihre Kosten. Die bewährte Begegnungsplattform für Aussteller und Besucher gibt einen Überblick über die aktuellen Trends und Neuheiten aus der Welt der Gourmands. Die European Culinary Challenge verspricht auch 2010 ein Höhepunkt zu werden, wenn sich internationale Spitzenteams vor Publikum messen.

Zusätzlich messen sich drei

Mannschaften in geschlossener Gesellschaft: das Swiss Armed Forces Culinary Team, die Schweizer Juniorennationalmannschaft sowie die Schweizer Nationalmannschaft. Die Nationalmannschaften des Schweizer Kochverbandes nutzen diesen Wettkampf als Training für den im November stattfindenden Culinary World Cup in Luxemburg.

Die ZAGG Luzern, die Schwei-

zer Fachmesse für Gastgewerbe, Hotellerie und Gemeinschaftsgastronomie, ist der Treffpunkt für Restaurant- und Hotelbesitzer, Führungspersonen und Opinion Leaders und damit die optimale Plattform, um sich unter einem Dach über die Angebote und Entwicklungen der Branche zu informieren. Ein hochwertiges Ausstellungsangebot, attraktive Rahmenver-

23

GastroIdeen

2. September 2010 Nr. 35

An der ZAGG messen sich internationale Spitzenteams.

anstaltungen sowie eine erstklassige Gastronomie runden das Angebot in der Messe Luzern ab, des sowohl bei den Messebesuchern als auch bei den knapp 250 Ausstellern für einmalige Erlebnisse sorgen wird. Zum zweiten Mal nach 2008

wird die European Culinary

Challenge an der ZAGG Luzern durchgeführt. Daran nehmen spannende Mannschaften aus ganz Europa teil: der Cercle des Chefs de Cuisine Zürich, das Nationalteam Luxemburgs, die Mannschaft «team kreuz.ch» Egerkingen, die Meistervereinigung Baden-Württemberg sowie das Team Veneto

Daneben finden auch dieses Jahr bewährte Highlights im Rahmenprogramm statt. So gehören die Kochkunst- und Servicekunstausstellung wie auch die Kocharena zu den beliebten Anziehungspunkten der ZAGG Luzern. Weitere Informationen sowie das Programm der Messe sind im Internet. www.zagg.ch

«Fair Kochen» 2010: die Gäste begeistern und überraschen

Gefragte Fairtradeprodukte

Lindt & Sprüngli

Wieder auf Wachstumskurs Nach einem massiven Gewinnrückgang 2009 hat Lindt & Sprüngli im ersten Halbjahr 2010 seinen Gewinn auf 24,8 (Vorjahr: 2,7) Millionen Franken erhöht. Der Umsatz stieg um 7,9 Prozent auf 1,057 Milliarden Franken. Das operative Ergebnis (EBIT) liegt bei 33,9 (1,9) Millionen Franken. Wie der Schokoladenhersteller mitteilt, sei die positive Entwicklung auf die umgesetzten Rationalisierungs- und Effizienzsteigerungsmassnahmen zurückzuwww.lindt.com führen. www.spruengli.ch

Emmi

Übernahme und Beteiligung

Emmi übernimmt den USamerikanischen Käsespezialisten Cypress Grove Chèvre und stärkt damit die Marktposition im US-Käsegeschäft, wie das Unternehmen mitteilt. Zudem erhöht Emmi ihre Beteiligung an CASP auf 100 Prozent. CASP ist Spezialist für die Vertragsproduktion aseptischer Milchprodukte. www.emmi.ch

dem Motto «Fair Kochen» vom 20. September bis 3. Oktober 2010 stattfinden. Auch dieses Jahr wird Max Havelaar von prominenten Köchen wie Florina Manz, Andreas Caminada und Pierre Crépaux unterstützt.

Die Gastrozahlen beweisen es: 2009

wurden trotz schwieriger Konjunktur 3,4 Prozent mehr Fairtradeprodukte in der Gastronomie konsumiert. Beim Kaffee betrug das Wachstum sogar 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr, sodass mittlerweile fast jeder dritte Fairtradekaffee ausser Haus getrunken wird. Mit Max Havelaar kann man also noch wachsen!

Das Sortiment an fair gehandelten Produkten ist breit: Nebst Kaffee sind Säfte, Tee, Reis, Früchte, Honig, Nüsse, Glace, Zucker und vieles mehr verfügbar. Und das sowohl bei den bekannten Zulieferern wie auch direkt beim Fachhändler.

Die nächste passende Promotion

zum Einsteigen oder Ausbauen des Sortiments gibt es während den Max Havelaar-Wochen, die unter

www.maxhavelaar.ch

Das neue Hero-Crème-Suppen-Sortiment

Einzigartig gut Suppen haben

bei Hero Tradition und nehmen seit vielen Jahren eine wichtige Stellung im Sortiment ein. Das neue HeroCrème-SuppenSortiment besteht aus vier Leadersorten: Tomaten-Crème, Spargel-Crème, Steinpilz-Crème, Basis für Crème-Suppen – für eigene Kreationen. Die neuen Hero-Suppen sind einzigartig und bringen viele Vorteile mit sich: Die Paste sorgt für eine cremig-schaumige Konsistenz und eignet sich bestens für das Aufschäumen mit dem Mixer kurz vor dem Servieren. Zu-

dem bilden sich keine Klumpen. Sie ist bestens geeignet für die Zubereitung hausgemachter, frischer Suppen und ideal als Basis eigener Kreationen. Je nach Sorte gibt es die neuen HeroSuppen in praktischen und wiederverschliessbaren Eimern von 1,3 bis 1,4 Kilogramm. Die Ergiebigkeit liegt bei 13 bis 18 Litern. Die neuen Hero-Suppen wurden in der Schweiz und exklusiv für die Gastronomie hergestellt. Hero ist vom 12. bis 16. September an der ZAGG in Luzern: Halle 4, Stand 418 www.gastro.hero.ch

BUCHTIPP GASTROSUISSE

Mehr Butter aufs Brot Weit über 90 Prozent aller Schweizer Unternehmen sind KMU. Der Autor, Bruno Heini, ein Praktiker mit über 20 Jahren Erfahrung, kennt die Sorgenthemen der KMU. Einerseits vom eigenen Unternehmen her, andererseits durch seine Seminartätigkeit. Mit «Mehr Butter aufs Brot» geht Heini direkt an den Kern der Sache: «Wer mehr verkaufen will, muss wissen, was bei den Kunden den Kauf auslöst.» Das Buch umfasst in zwölf Kapiteln alle Bereiche, die zu einem erfolgreichen Marke-

ting gehören: Von der Ideenfindung über Strategien, Konzepte, Werbung und Personalführung bis zur Kundenpflege. Klar beschreibt Heini die Erfolgsrezepte von Unternehmen, aber auch Flops, aus denen sich lernen lässt. Auch ohne Vorwissen ermöglicht das Buch den Lesenden, das Wichtigste aus dem Marketing umzusetzen. «Mehr Butter aufs Brot – Marketing für Macher» ist im Brot&Ziele Verlag erschienen und ist derzeit bei ex libris für 47,60 Franken erhältlich. www.mehrbutteraufsbrot.ch

Heineken

Gewinn gesteigert Der niederländische Bierbrauer Heineken hat im ersten Halbjahr 2010 den Gewinn um 17 Prozent auf umgerechnet 807 Millionen Franken gesteigert. Wie der drittgrösste Brauereikonzern der Welt mitteilte, ging der Bierabsatz der Gruppe um 2,3 Prozent zurück. Zum Gewinnplus geführt haben niedrigere Rohstoffpreise, Zinsen und Einsparungen. www.heineken.ch

Accor

Verlust verringert

Accor hat im ersten Halbjahr 2010 in den meisten Hotels mehr Umsatz gemacht. Die Erlöse seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 Prozent auf umgerechnet 3,7 Milliarden Franken gestiegen, wie das Unternehmen mitteilte. Operativ (EBIT) verdiente die französische Hotelkette 200 Millionen Franken, nach 90 Millionen Franken vor einem Jahr. Der Verlust unter dem Strich verringerte sich von 307 auf 83 Millionen www.accor.com Franken.


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Schlusspunkt / Point final

2. September / 2 septembre 2010 Nr. / No 35

MARKT / MARCHÉ

Portrait: Nicolas Fontana, tenancier de l’Auberge de la Bouège, Le Noirmont (JU)

Le naturel a son prix Faire vivre un restaurant au cœur d’une nature quasi intacte offre beaucoup de satisfactions mais représente aussi de lourdes contraintes.

1988, il se rend en Allemagne, à Munich, pour travailler une année à l’hôtel Sheraton et apprend ainsi l’allemand. Ensuite, il travaille en cuisine en Angleterre durant six mois avant de «s’installer» en Suisse. A l’Hôtel Löwen (Ebikon, LU), Nicolas Fontana apprend le

A une dizaine de kilomètres de la gare du Noirmont (JU), en suivant un chemin désert qui descend en direction du Doubs, puis en s’aventurant sur un petit sentier qui longe la rivière, on trouve, tout au bout du chemin, une maison: l’Auberge de la Bouège. Sans

«J’aime énormément les langues étrangères»

Jasmina Slacanin

télévision, sans réseau pour les téléphones portables, ni internet, l’Auberge offre un spectacle naturel authentique, loin du bruit des villes. Lorsqu’en 2003, Nicolas Fontana découvre l’existence de cet établissement dans une annonce parue dans GastroJournal, il se rend immédiatement sur place: «Quand j’ai vu cette auberge dans ce lieu paradisiaque, j’ai eu le coup de foudre.» Mais faire vivre cet établissement, même le temps d’une saison, n’a pourtant rien de simple. «Souvent, le client ne réalise pas à quel point il est difficile de tenir une telle auberge. Cette adresse fait partie de l’une des seules en Suisse où même le facteur ne se déplace pas. Nous devons aller chercher notre courrier et les journaux tous les jours! De plus, personne ne nous livre ici et comme je cuisine

J. SLACANIN

«Quand j’ai découvert cette auberge, j’ai eu le coup de foudre»

Pour rendre heureux ses clients, fuyant le stress de la ville, Nicolas Fontana mène une vie à 1000 km/h.

exclusivement avec des produits frais de la région, je dois me déplacer presque quotidiennement», souligne Nicolas Fontana. En effet, même

«C’est une des seules adresses qui ne reçoit même pas le courier» si l’Auberge de la Bouège se trouve loin des commerces, la qualité des produits ne se négocie pas. Ici, tout est fait maison, à commencer par le pain! Mais le tenancier ne regrette nullement son choix. Il connaît sur le bout des doigts l’histoire de cette vieille maison âgée de plus de quatre siècles. Il a d’ailleurs souhaité

garder la décoration d’origine en ne faisant que des rénovations nécessaires. «A l’époque, cette région était connue pour ses verreries et de nombreux ouvriers venaient pour y travailler et y passer la nuit», raconte le tenancier en observant des images d’archives encadrées sur les murs de la salle à manger. Aujourd’hui le restaurant offre 35 places sur la terrasse et 100 places à l’intérieur. A l’étage se trouvent sept chambres qui affichent complet presque tous les weekends. La spécialité de la maison reste la truite, un plat qui se déguste volontiers dans la région. «Mais lui, il la prépare vraiment bien. C’est un excellent cuisinier qui a été

NAMEN

formé dans un restaurant gastronomique», ajoute Fernande Viatte, bras droit fidèle de l’Auberge de la Bouège. Si Nicolas Fontana a su dompter ce poisson du Doubs, rien ne laissait présager un tel avenir. En effet, fils d’un Italien et d’une Valaisanne, il a grandi en Provence (France), dont il garde encore l’accent qui chante et où il a effectué un apprentissage dans un restaurant étoilé. La suite de son parcours est motivée par une soif d’apprendre, le métier de restaurateur, bien sûr, mais aussi, voire surtout, différentes langues. «J’aime apprendre les langues étrangères et cela m’a poussé à travailler à l’étranger et dans divers cantons suisses.» En

suisse-allemand. Puis le Tessin lui offre l’italien et un nouveau défi: «J’ai voulu voir comment ça se passe au service et j’ai ainsi essayé ce métier durant une saison à Cademario, au-dessus du lac de Lugano.» Puis, en 1992, ce grand passionné décide de suivre une formation à l’Ecole hôtelière de Genève. Après plusieurs emplois importants, comme notamment celui de maître d’hôtel à l’hôtel Tamina de Bad Ragaz, Nicolas Fontana ouvre enfin son premier restaurant, une pizzeria à Bâle-Campagne qui connaît un succès énorme, Des raisons d’ordre privé le poussent ensuite à changer de cadre et de faire vivre, le temps d’une saison, une petite auberge au passé très riche, bercée par le chant des oiseaux et des grenouilles, quelque part au bord du Doubs.

In Kürze Eine Herberge inmitten der Natur am Leben zu erhalten ist nicht einfach. Ohne Fernsehen, ohne Handy, sogar ohne Postzustellung. Nicolas Fontana hat sich beim ersten Besuch in den Betrieb am Doubs verliebt und hat sich der Herausforderung gestellt.

CHF Gemüse / Légumes Aubergine Aubergine kg 3,10 Blumenkohl Chou-fleur kg 4,50 Broccoli Broccoli kg 4,20 Kabis rot/weiss Chou rouge/blanc kg 1,90 Karotten (Bund) Carottes (bouquet) 2,50 Kohlrabi Chou rave 1,10 Krautstiel Côtes de bettes kg 3,50 Lauch grün Poireau vert kg 2,20 Randen Betterave kg 1,80 Spinat (Blatt) Epinards (feuille) kg 4,20 Tomate rund Tomates rondes kg 2,70 Wirz leicht Chou frisé léger kg 2,10 Zucchetti Courgettes kg 2,80 Zwiebeln Oignons kg 1,55

Salate / Salades Batavia Batavia 1,25 Chinakohl Chou chinois kg 2,20 Eichblatt Feuille de chêne 1,30 Eisberg Iceberg kg 4,20 Gurke Concombre 1,20 Kopfsalat Laitue pommée 1,25 Lattich Laitue kg 2,70 Lollo grün/rot Lollo vert/rouge kg 4,50 Radieschen (Bund) Radis (bouquet) 1,00 Rucola Roquette kg 10,00 Schnittsalat Salade à tondre kg 12,00

+ /–

+3% –6% +0% +0% +0% +10% +0% +0% +0% +0% +4% +0% +0% +0%

+4% +0% +8% +0% +0% +4% +8% +0% –9% +0% +0%

Gemüse/Salat: Nationale Richtpreise franko Grossverteiler Quelle/Source: Bulletin SGA Légumes/salades: prix indicatifs nationaux franco grands distributeurs

LES NOMS T

/ S t VA MwV A /I

Bruno Kernen, erfolgreicher Eigentümer und Gastgeber im

per Mitte September aus dem Gasthof Bären in Grüningen

zurück und wollen den Betrieb verpachten. Die beiden Quereinsteigerinnen führen unter anderem an, die Arbeitsbelastung sei für die Lebenssituationen der beiden Schwestern zu gross gewesen.

Julia und Christian Nickel haben am 30. August offiziell das Restaurant Rigiblick in Zürich von Lucia und Felix Eppisser übernommen. Als Besitzer haben die ZFV-Unternehmungen den beiden Geschwistern Nickel bei der Übergabe Brot, Salz und einen Besen überreicht – alles, was es für einen erfolgreichen Betrieb brauche.

Emanuela und José Consuegra-Castoni waren jahrelang

Heidi Suter und Urs Lüscher,

in der Schweiz gastgewerblich tätig, kehrten 2005 in ihr Heimatland Spanien zurück. Nun sind sie wieder in der Schweiz, haben das Restaurant Rössli in Limpach nördlich von Bern übernommen und werden natürlich vorab spanische Spezialitäten servieren.

Gastgeber im Bistro der Genossenschaft Kornhaus zu Vogelsang in Dussnang, und Küchenchefin Doris Schlegel

können ab September auf das Bio-Gastro-Gütesiegel Goût Mieux verweisen. Rund 70 Res-

Hotel-Restaurant Kernen in Schönried und bekannter Ski-

rennfahrer der 1980er-Jahre, soll Verwaltungsrat der Bergbahnen Destination Gstaad

(BDG) werden. Dies schlägt die Gemeinde Saanen, zu der unter anderem Schönried und Gstaad, der Generalversammlung der BDG vor. Daniel Suter, seit acht Jahren Direktor im Verkehrshaus Luzern, wechselt

im März 2011 die Disziplin: Suter wird neuer CEO von Swiss Olympic. Die Nachfolge Suters will das Verkehrshaus, als Verein unter dem Präsidium von Franz Steinegger organisiert, zu gegebener Zeit informieren.

Christophe Darbellay, conseiller

national valaisan, à la fois président du Parti démocrate chrétien (PDC) et de l’Association suisse du goûts qui chapeaute le Salon des goûts et des terroirs, veut obliger les diplomates ainsi que toutes les institutions subventionnées par la Confédération – comme Présence Suisse ou Suisse Tourisme – à servir du vin suisse lors des réceptions officielles. Il déposera le 13 septembre une motion allant dans ce sens. Cette motion est motivée notamment par le fait que des vins espagnols et italiens ont été servis sur le pavillon suisse de l’Exposition universelle de Shanghaï. Daniel Suter (photo, 3e colonne à g.), qui dirige le Musée suisse des transports à Lucerne depuis huit ans, a été

nommé à la tête de Swiss

Olympic. Il entrera en fonction au début du mois de mars de l’année prochaine. Jean-Claude Biver, à la tête

/

taurants in der Schweiz können sich mittlerweile mit dem Label schmücken.

t A wS IV M VA / T

Simone (l.) und Andrea und Simone Salzmann ziehen sich

MwSt/TVA

de la manufacture horlogère Hublot, n’est pas seulement l’un des parrains de la Semaine suisse du goût qui aura lieu du 16 au 26 septembre, il a également été l’un des sponsors de la finale européenne du Bocuse d’Or qui s’est déroulée en juin à Genève. Jean-Claude Biver vient d’annoncer que sa manufacture sponsoriserait également

Die Gewinnerin

la finale mondiale du Bocuse d’Or qui aura lieu les 25 et 26

Madeleine Brun, patronne de l’auberge Rössli à Wohlen (AG), est l’heureuse gagnante de cette semaine du concours de récolte avec 176 paraphes.

janvier 2011 à Lyon. «La cuisine n’est pas vraiment notre principal marché, mais je m’y suis avant tout impliqué pour répondre favorablement à une demande de mon ami Philippe Rochat», a expliqué JeanClaude Biver à GastroJournal.

Madeleine Brun, Gastgeberin im Gasthof Rössli im aargauischen Wohlen, ist mit vollen 176 Unterschriften Wochengewinnerin des Sammelwettbewerbes.

La gagnante

Nouveau concours/ Neuer Wettbewerb: www.gastrosuisse.ch


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