HOTELLERIE
R E S TA U R AT I O N
Hanspeter Graf Hochzeiten in der Weinschenke 7
TOURISMUS
HOTELLERIE
Philippe Vignon Höhepunkte bei Genf Tourismus 9
R E S TA U R AT I O N
Nicolas Zapf Inoculer le virus de la qualité 15
Vor der Sonne
Aktuell
Zweifacher Genuss Messen, die Regionalprodukte fördern, sind auf den Genuss gekommen: Im August findet die «Genuss ‘10 statt und im darauffolgenden Monat dann die Genusswochen. Warum die «Genuss ‘10» die Genusswochen nicht konkurrenzieren soll. 3
Cédric Paillard Inoculer la fibre touristique 20 Nr. / No 32 / 12. August / 12 août 2010 / CHF 4.30
AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich
INHALT
TOURISME
St. Moritz strahlt – und überstrahlt das Engadin. Ariane Ehrat ist dabei, das zu ändern. Ohne die Weltmarke dabei zu schädigen.
Devant le soleil Saint-Moritz brille – et aveugle l’Engadine. Ariane Ehrat s’efforce d’obtenir un changement, sans nuire à la marque mondiale.
Zweierlei Statistiken
Ab Seite 4 oder
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SOMMAIRE Restauration
Des terroirs pour deux
Des conseils sur la santé Avec sante24, SWICA offre une permanence téléphonique qui prodigue des conseils sur la santé. Cela, 24 heures sur 24. 14
Hôtellerie & Tourisme
La Journée des PMH
Kantonalseite
Zwei Zentren
9 771422 137001
Immobilien-Anzeigen
GastroSuisse
Die Zahl der gastgewerblichen Unternehmen wächst trotz hoher Restaurantdichte weiter. Oder doch nicht? Unterschiedliche Quellen kommen zu ganz verschiedenen Aussagen. Warum die Statistiken sich unterscheiden. 5
82
64
Deux organisations se partagent le marché des produits du terroir. La grande «Semaine du goût», dans toute la Suisse, et la «Genuss ‘10», dans une petite partie de la Suisse alémanique. 13
Restauration
Bei GastroBaselland ist der Startschuss zum Umbau des 25-jährigen Ausbildungszentrums gefallen und im Kanton Thurgau sucht die Hotel&Gastro formation zusätzliche Ausbildungsbetriebe. Wie die beiden Kantone die Situation meistern. 10
Heute mit
Les petits et moyens hôtels (PMH) de Suisse ont intérêt à mieux se positionner. La 3e Journée des PMH évoquera justement, le 21 septembre, plusieurs pistes afin d’améliorer son propre positionnement. 15
Als sie kam, vor mehr als zwei Jahren, herrschte Unfriede im Engadin und in St. Moritz: Trotz Volksabstimmungen zur Destination Engadin St. Moritz waren die Ängste gross. Unterdessen strahlt die St. Moritzer Sonne weiter, die Gemüter haben sich beruhigt und Ariane Eh-
rat meint sogar, sie habe noch selten so viel Wille zur Zusammenarbeit erlebt. Der Nobelkurort St. Moritz soll das «Top of the world» bleiben – und ins Engadin strahlen, welches seinerseits St. Moritz noch mehr lächeln machen soll. Ein Rundblick mit Ariane 2 Ehrat.
A l’arrivée d’Ariane Ehrat, il y a plus de deux ans, l’Engadine et Saint-Moritz ne s’entendaient guère. Malgré des votations populaires sur Engadine St-Moritz Tourisme, les craintes étaient de taille. Si le soleil de Saint-Moritz continue de briller, les gens se sont calmés. Ariane Ehrat
pense même qu’elle n’a que rarement vu une telle volonté de collaborer. SaintMoritz, la station huppée, doit rester «Top of the world» et éclairer jusqu’au fin fond de l’Engadine qui, à son tour, doit faire sourire Saint-Moritz. Tour d’horizon 11 avec Ariane Ehrat.
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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
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2
Titel
12. August 2010 Nr. 32
Interview mit Ariane Ehrat, CEO Engadin St. Moritz Tourismus
LEITARTIKEL
Versprechen halten
Stell dir vor, es ist Krise…
ritz kann nun vom Engadin genau so profitieren wie das Engadin von St. Moritz. Wenn jemand in fünf Jahren von St. Moritz hört, dann denkt er sowohl an den Glanz von St. Moritz, aber auch an die archaische Natur des Engadins. Und wenn in fünf Jahren jemand Engadin hört, denkt er an die inspirierende Natur des Engadins, aber gleichzeitig auch ans schillernde St. Moritz.
Seit gut zwei Jahren leitet Ariane Ehrat die Geschicke von Engadin St. Moritz Tourismus. Gab es zu Beginn Unkenrufe, ist jetzt Ruhe eingekehrt in den Bergen. Ein Gespräch. Matthias Nold
Ariane Ehrat ist seit knapp zweieinhalb Jahren Tourismusdirektorin der Destination Engadin St. Moritz. Sie führt 60 Mitarbeitende. Bereits mit 24 Jahren gewann Ehrat an den Ski-Weltmeisterschaften in Bormio die Silber-Medaille in der Abfahrt. Nach ihrem Rücktritt aus dem ProfiSport liess Ehrat sich zur PR-Beraterin ausbilden und arbeitete als Sportreporterin für Radio Grischa. Sie studierte Kommunikationswissenschaften und war vor ihrer Tätigkeit in St. Moritz zwölf Jahre Marketingleiterin der Tourismusorganisation Flims Laax Falera sowie Leiterin der Kommunikations- und Medienabteilung von Radio DRS.
GJ: Ist das ein Versprechen? Ehrat: Das die eigentliche Vision, nicht ein Versprechen. GJ: Wie sehen Sie aus Sicht von Engadin St. Moritz die Rolle von Schweiz Tourismus (ST)? Ehrat: ST ist für uns ein ganz wichtiger Partner. Sicher hat ST in den Märkten Schweiz, Deutschland und
«Ich denke, dass wir unser Schweiz-Bewusstsein stärken müssen» Italien eine andere Bedeutung für uns. In den neun anderen, weiter entfernten Märkten, in denen wir tätig sind, hilft ST uns und unterstützt uns unter anderem in der Positionierung im dortigen Markt.
GastroJournal: Beginnen wir bei Herrn Danuser, Ihrem Vorgänger… Ariane Ehrat: Mir ist wichtig zu sagen, Hanspeter Danuser hat einen sehr wertvollen Job gemacht – zur damaligen Zeit, zu den damaligen Rahmenbedingungen und beim damaligen Zeitgeist. GJ: Zeitgeist, Rahmenbedingungen; Was hat sich an der Rolle des Tourismusdirektors verändert?
M. NOLD
«Die ganze Talschaft muss wissen, wo wir touristisch hinsteuern»
GJ: Sie sehen also in ST keine Konkurrenz? Ehrat: Im Gegenteil. Wir sind gerade in der Phase, in der wir mit allen Marktvertretern die Detailplanung für 2011 machen. Letzte Woche war beispielsweise Japan da mit Roger Zbinden von ST, aber auch Belgien, Frankreich, Russland und alle anderen haben wir gesehen, die Kooperation mit ST ist für uns enorm wichtig.
Ariane Ehrat setzt sich vehement für die Destination Engadin St. Moritz ein.
Ehrat: Der globalisierte Tourismus, aber auch die technologischen Entwicklungen wie Twitter, Facebook, Youtube haben eine Demokratisierung des Kommunikationsprozesses zur Folge. Als Tourismusdirektorin ist man heute mit einer Vielzahl von Kommunikationskanälen und mit einer Vielfalt von kommunikativen Botschaften beschäftigt. GJ: Was aber heisst das für die Rolle der Tourismusdirektorin? Ehrat: Gerade in unserem Werteorientierten Prozess, in dem wir als Engadin St. Moritz drin stecken, reicht es nicht mehr, wenn nur der Kapitän weiss, wohin es geht. Es braucht eine ganze Mannschaft – in unserem Fall eine ganze Talschaft –, die weiss, wohin wir touristisch hinsteuern. GJ: Wieso? Ehrat: Der Kunde ist sehr mündig geworden. Auch das hat mit der technologischen Entwicklung zu tun. Heute holt man sich bei Tripadvisor, Holidaycheck und so weiter mehrere Meinungen ein, bis man sich entscheidet. Früher hat man vielleicht einer Person geglaubt, einem Bericht – heute ist auch das globalisiert. GJ: Und das hat zur Folge, dass sich die Verbindung von touristischer Marke und Person auflöst. Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Marke nicht mehr übers «Gesicht», sondern nur noch übers Logo wahrnehmbar ist? Ehrat: Nein, über Leistung.
GJ: Was heisst das konkret? Ehrat: Früher hat ein Versprechen genügt. Heute ist es vor allem die Leistung, die zählt – und diese Leistung muss von allen in der Wert-
«Früher war es noch einfacher, etwas zu versprechen» schöpfungskette erbracht werden. Heute zählt die Leistung hinter dem Versprechen und diese Leistung hört nicht mit dem Versprechen auf. GJ: Man muss also heute sein Versprechen sozusagen schon zum Vornherein halten; den Beweis antreten, bevor der Gast eigentlich da ist? Ehrat: Ist eine Leistung gut, spricht sich das heute wesentlich schneller herum. Ebenso, wenn sie schlecht ist. War früher eine Leistung nicht gut, ging das weniger schnell, denn die Kommunikationstechnologien waren noch gar nicht vorhanden. Darum war es früher auch einfacher, etwas zu versprechen. GJ: Hat Engadin St. Moritz einen klar formulierten Leistungsauftrag? Ehrat: Ja. Mit qualitativen und quantitativen Messgrössen. Es sind nicht mehr nur einfach die Logiernächte, die zählen, sondern beispielsweise auch die Visits im Internet. Mit neu geschaffenen Angeboten müssen wir mindestens 1000 Logiernächte im hohen Wertschöp-
fungsbereich generieren. Gemessen wird auch die Zufriedenheit der Kunden oder die Menge der Berichte in den Medien. GJ: Was konkret passiert, wenn Sie das Leistungsziel nicht erreichen? Ehrat: Wir müssen nachvollziehbar argumentieren können – und uns umgehend verbessern oder besser gesagt optimieren und weiterentwickeln. Je nachdem müssten wir uns auch neu- oder umorientieren. GJ: Es würde Ihnen also nicht wie in Basel unter Umständen Geld entzogen? Ehrat: Das hoffe ich nicht!
«Die Weltmarke St. Moritz kann nun vom Engadin profitieren» GJ: Nun heisst ja St. Moritz nicht mehr St. Moritz, sondern Engadin St. Moritz. Das war sicher kein einfacher Prozess? Ehrat: St. Moritz ist immer noch die starke Einzelmarke und heisst immer noch St. Moritz. Daneben haben wir eine Dachmarke Engadin St. Moritz. Je nach Markt und nach Werteorientierung des angesprochenen Segmentes treten wir mit einem der beiden Namen auf. GJ: Das Engadin profitiert also vom weitaus strahlenderen St. Moritz? Ehrat: Man könnte das auch anders formulieren: Die Weltmarke St. Mo-
GJ: Es wurde Kritik laut, dass ST sich zu stark insbesondere in der Schweiz engagiert… Ehrat: Wir haben letzthin diskutiert, ob ST in der Schweiz überhaupt noch kommunizieren soll. Ich persönlich denke, dass wir unser
«Es ist wichtig, das ‹home of the mountains› im Herzen zu tragen» Schweiz-Bewusstsein stärken müssen. Für mich ist der Auftritt von ST in der Schweiz auch Standortmarketing, denn das Bewusstsein als Ferienland und als Gastgeber muss gestärkt werden. GJ:Das touristische Bewusstsein in der Bevölkerung ist also zu klein? Ehrat: Nein, das würde ich nicht sagen. Aber wir müssen permanent daran arbeiten, dass es nicht kleiner wird. Es ist enorm wichtig, dass wir das Ferienland Schweiz, ‹home of the mountains›, in unseren Herzen tragen – auch mit einem gewissen Stolz. Und dass wir wissen, dass wir neben einem wichtigen Finanzplatz und Produktionssektor in gewissen Lebensmittelbereichen auch ein wichtiges Standbein im Tourismus haben. Wir müssen immer wieder daran arbeiten, dass dieses Bewusstsein nicht kleiner wird.
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Wir hatten uns schon vorbereitet auf die schlechten Zeiten. Die Weihnacht werde schlecht, hiess es, der Frühling auch und der Sommer sowieso. Die Weltwirtschaft stecke in einer Rezession. Kaum waren sie überstanden, die Finanzkrise und die zugehörige Rezession, fiel der Euro ins Bodenlose. Wir seien nun für Deutsche und andere Gäste aus dem Euro plötzlich teurer geworden, ohne gleichzeitig besser zu werden, liess sich der Schweiz oberster Tourismusmarketer kürzlich in einem Interview vernehmen. Mit anderen Worten: Krise über Krise. Bereits korrigiert der Bund seine Konjunkturzahlen für 2011 nach unten. Irgendwie will sie nicht so richtig stattfinden, die ersehnte Krise. 2008 ging es uns gut, 2009 ging es uns recht gut, 2010 geht es uns gut. Der Ausserhaus-Konsum steigt nach wie vor an, die Touristen kommen wieder (+6,1%, siehe Seite 9), vor allem die ausländischen Gäste (+7,5%), und die Konsumentenstimmung ist nach einem kurzen Tief wieder ausgezeichnet: Die Leute wollen kaufen. Vielleicht wäre es an der Zeit, weniger Krise herbeizureden und zu erwarten. Denn kein Geschäft kann längerfristig von negativen Prognosen existieren. Dass es Chancen und Möglichkeiten gibt, reelle, das beweisen tausende Gastgeber, Hoteliers und Touristiker. Tag für Tag, Jahr um Jahr: Die Zeiten sind gut. Matthias Nold
BLICKPUNKTE Tourismusträume
Kleiner Auftrieb für Swissmetro Chinesische Forscher wollen eine unterirdische Magnet-Schwebebahn entwickeln, die 1000 km/h schnell fährt. Ob sie praxistauglich sein wird, bleibt abzuwarten. Swissmetro jedenfalls ist wieder im Gespräch.
Tierpark Goldau
Zweites Restaurant für 7 Millionen Der Tierpark Goldau will sein gastronomisches Angebot ausbauen. Grossen Besucherandrang könne das bestehende Restaurant kaum mehr bewältigen. Im letzten Geschäftsjahr verzeichnete der Tierpark Goldau mit knapp einer Million Besuchern einen neuen Rekord. Deshalb ist ein neues Restaurant im oberen Teil des heutigen Panoramaplatzes geplant, die Kosten belaufen sich auf rund sieben Millionen Franken. Des weiteren ist der Tierpark mit diversen Nachbarn im Gespräch um zusätzliches Land.
Aktuell
12. August 2010 Nr. 32
Genusswoche und Genuss: näher zusammenrücken
BLICKPUNKTE
In den Genuss kommen
Landesausstellung 2020
Diese Woche ist die «Genuss ‘10» lanciert worden, nicht zu verwechseln mit den «Genusswochen». Oder doch?
(GJ berichtete). Heuer nun ist man einen Schritt weiter: Die «Semaine du goût», mit über 1500 Veranstaltungen ungleich grösser und als die «Genuss» und national aufgestellt, kooperiert mit der kleineren, aber schlagkräftigeren «Genuss».
Das breite Publikum kam Jahr für Jahr in den Genuss von mehr Veranstaltungen, das Fachpublikum wunderte sich zusehends: Die «Semaine du goût», 2001 in der Romandie lanciert und unter der schwerfälligen Übersetzung «Genusswochen» namentlich von Nationalrat Josef Zisyadis in die Schweiz hinausgetragen, erhielt ab 2004 Konkurrenz (siehe Interview).
Das Publikum kann geniessen, die
10. Genusswochen Vom 16. bis 26. September; über 1500 Anlässe in der ganzen Schweiz. Schirmherr ist in diesem Jahr Philippe Rochat, die «Städte der Genüsse» sind Luzern und Onex, GastroSuisse ist im Komitee der Veranstaltung vertreten. www.gout.ch
SWISS-IMAGE
Peter Grunder
Regionalprodukte haben Potenzial auch in der Gastronomie. «Gnuss-Wuche» hiess ebenso unglücklich das Konkurrenzprodukt, das nicht im Herbst angesetzt war, wenn manche Saisonbetriebe bereits herunterfahren, sondern im Spätsommer. Treibende Kraft der inzwischen rund 120 Anlässe ist die Landwirtschaft: «Das Beste der Region», die regionalen Vermarktungsorganisationen aus den Kantonen Aargau, Bern, Luzern, Nidwalden, Obwalden und Solothurn. Diese Woche lanciert «Das Beste» die
«Genuss ‘10». Es gehe um «Schub zur Stärkung der Zusammenarbeit
von Landwirtschaft, Gewerbe, Gastronomie und Tourismus», sagen die Verantwortlichen, die sich seit letztem Jahr auch mit einer politischen Persönlichkeit schmücken: Ständerätin Simonetta Sommaruga, die findet, angesichts der Globalisierung seien regionale Produkte besser zu positionieren und die Wertschöpfungskette enger zu schmieden. Die beiden Veranstalter rückten denn 2009 auch etwas zusammen. Man wies gegenseitig aufeinander hin, und zur Lancierung der «Genuss ‘09» war Joseph Zysiadis eingeladen
Fachwelt wartet einerseits auf die Integration der beiden Veranstaltungen. Andererseits fehlt nach wie vor die notwendige DistributionsSchiene zwischen regionaler Landwirtschaft und Gastgewerbe.
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Genuss ‘10 Vom 13. August bis zum 5. September; rund 120 Anlässe in den Kantonen Aargau, Bern, Luzern, Nidwalden, Obwalden und Solothurn. Spezielle Angebote einzelner Restaurants sind das Rückgrat der Veranstaltung, Migros ist einer der Hauptsponsoren. www.regionalprodukte.ch
Nationalrat Josef Zisyadis: «Genuss ‘10 ist keine Konkurrenz, ganz im Gegenteil» GastroJournal: Herr Zisyadis, die «Woche der Genüsse» ist eine immer grösser werdende Veranstaltung und findet heute in der ganzen Schweiz statt. Was kann ein rein Deutschschweizer Event mit gleicher Zielsetzung bringen? Stellt es eine Konkurrenz dar? Josef Zisyadis: «Genuss ‘10» ist keine Konkurrenz, ganz im Gegenteil. Wenn man von Biodiversität spricht, von Lebensmitteln und von Geschmack, hat es Platz für alle. Trotz geringfügigen Unterschie-
den liegen unsere Ziele sehr nahe beieinander. Normalerweise würde in der Schweiz jeder Kanton einzeln handeln. Die Woche der Genüsse ist aber eine nationale Veranstaltung, die das ganze Land mobilisiert und für ein anderes Verhältnis zur Ernährung wirbt. So kann die Schweiz sich mit ihrem Engagement den anderen europäischen Ländern vorstellen und gegen aussen Gewicht zulegen. GJ: Ist also die Genuss ‘10 eine komplementäre Veranstaltung? Zisyadis: Ich denke, dass im Jahre 2004, als die «Gnuss» gegründet wurde, die «Woche der Genüsse»
noch nicht genügend bekannt war. Vielleicht kannten die Organisatoren der «Genuss» unsere Veranstaltung, die heuer ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, noch nicht. Doch seit diesem Jahr sind wir Partner. In Zukunft müssen alle Projekte durch die beiden Vorstände abgesegnet werden. Und die 120 Events der «Genuss ‘10» werden von der Woche der Genüsse mit ihren 1525 Events übernommen. GJ: Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Veranstaltungen, inwiefern ergänzen sie sich?
Zisyadis: Die «Woche der Genüsse» will das kulinarische Erbe der Schweiz ohne Ausnahmen aufwerten und dabei auch Immigranten einbinden. Die Küche der verschiedenen Kulturen fehlt an der «Genuss ‘10», die sich ausschliesslich auf die Terroir- und regionalen Produkte fokussiert. Ein anderer Unterschied ist, dass die beiden Veranstaltungen an verschiedenen Daten stattfinden. Mehr als 50 Prozent der Events der «Woche der Genüsse» richten sich an die Kinder und finden zum Grossteil in den Schulen statt, während «Genuss ‘10» vor allem die Produzenten fördert. jsl
Neue Brauerei für die Braukultur AG Schweizer Brauereien (siehe GJ 31) hat viele Reaktionen ausgelöst. Die über 300 Brauereien in der Schweiz sorgen unbestritten für eine neue Bier-Vielfalt in der Schweiz. GastroJournal hat deshalb bewusst ausschliesslich die steuerpflichtigen Inlandbrauereien aufgelistet, die in Schweizer Händen sind. Die kleinste
Brauerei mit wenigen Litern Bier pro Jahr erscheint darauf ebenso wie die grossen mit Zehntausenden von Hektolitern. Nicht zu verkennen ist, dass trotz der Brauerei- und Biervielfalt die Marktmacht bei den beiden grössten Brauereien liegt. Zusammen beherrschen sie weiterhin zwei Drittel des Schweizer Biermarktes, obwohl ihr Marktanteil im T
Miserable Restaurateure gibt es natürlich schon, und es sind mehr geworden, seit Bedürfnisnachweis und Patentzwang nicht mehr gelten. Bisher bin ich jedoch davon ausgegangen, dass es sich um schwarze Schafe handelt, die zwar unserer Branche unglaublich schaden, aber Ausnahmen von der Regel sind. Jetzt bin ich allerdings nicht mehr so sicher: Letzten Freitag wollte ich es nämlich wissen, habe dem 3-Lehrjahr-Stift die Küche über-
/ St A MwV A /IV
So viele faule Ausreden
lassen und eine Tour durch unsere GastroSektion gemacht: Wie wird in unseren Betrieben auf die Mehrwertsteuer-Initiative hingewiesen, die ja doch im Interesse unserer Gäste ist? Bringt jedes der 20000 Mitglieder unseres Branchenverbandes wenigstens einen Bogen mit schlappen 5 Unterschriften zusammen? Es war, gelinde gesagt, ernüchternd: So viele faule Ausreden an einem einzigen Tag habe ich noch nie gehört! Harry Sammler
Ostschweiz statt Zentralschweiz «Wenn wir jetzt nicht mit ‹Gottardo 2020› vorwärtsmachen, stirbt das Projekt», klagte Marco Solari, Initiant der entsprechenden Landesausstellung, in der Sonntagspresse. In der Pflicht seien vorab die Kantone rund um den Gotthard, die zwar in Worten Zustimmung signalisiert hätten, aber keine Taten folgen liessen. Freilich greift solche Kritik (noch) zu kurz: Der Expo-Anspruch, die Eröffnung der Neat mit einer strukturellen Stärkung der Randregion zu stärken, ist sehr gross – zumal mit Hauptsponsoren wie Grossbanken und Grossverteilern. Woraus ein lachender Dritter hervorgehen könnte: Die Nordostschweizer Kantone warten laut dem Thurgauer Regierungsrat Jakob Stark auf Gotthard-Entscheide, bevor sie eine Expo Ostschweiz–Bodensee im Jahr 2027 oder 2029 lancieren.
Konkurrenz
Keine neuen Hotels mehr «Mit den Preisen im Sommer sind teilweise keine Erträge mehr zu erwirtschaften», klagte letzte Woche Walter Veit, Hotelier in Obertauern und Präsident der Hotellerie des Salzburgerlandes (Foto Salzburg). Grund dafür sei zum einen die Finanzkrise, die zu Preisdumping geführt habe, zum anderen aber auch ein grosses Angebot. Die Lösung sieht Veit deshalb in einem Bettenstop: «Österreich hat die höchste Bettendichte auf der Welt. Bestehende Häuser sollen ausbauen und einzigartige Projekte umgesetzt werden, aber es muss nicht in jedem Tal ein Hotel gebaut werden.»
Projekt
Markthalle und Restaurant
Landkarte der echten Schweizer Brauereien
Die Landkarte mit allen echten
3
letzten Jahr abgenommen hat. In die Bresche springen kleine und mittlere Brauereien.
Utensilien geliefert und am neuen Standort installiert werden. Wenn alles nach Plan läuft, folgt der erste Sud noch im ersten Halbjahr 2011.
Eine davon ist auch die Braukultur
AG aus Uetikon am See. Die AG lässt ihr Bier vorübergehend von einer anderen Brauerei produzieren. Deshalb ist die Braukultur AG nicht auf der Brauerei-Karte zu finden. Geschäftsführer Patrick Bloch versichert: «Wir sind kurz davor, den Mietvertrag für unsere künftige Brauerei zu unterschreiben.» Bereits Anfang 2011 sollen die Brauerei-
Verwundert hat höchstens, dass die Burgdorfer Gasthofbrauerei AG gemäss Brauerei-Karte im Kanton Aargau liegen soll, wo sie doch schon immer im Kanton Bern gebraut hat. Hier ist uns tatsächlich ein Fehler unterlaufen: Wir schütten Bier auf unser Haupt. mmo www.braukultur.ch www.burgdorferbier.ch
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Die Landwirtschaft wird mit Milliarden gestützt, die Geschäfte laufen prächtig: Im Kandertal (Foto) sollen gleich zwei Viehmarkthallen entstehen. In Frutigen, wo seit langem Vieh gehandelt wird, werden die Stimmbürger entscheiden. Im nahen Mülenen wiederum diversifiziert ein Holzunternehmer, der von den Unwettern 2005 schwer betroffen war: Für seine neue Viehmarkthalle, zu der auch ein grosses Restaurant Stock’s Bar & Restaurant gehört, ist die Baubewilligung bereits erteilt, der Spatenstich soll dieser Tage erfolgen.
Restauration
12. August 2010 Nr. 32
Unternehmensentwicklung: immer mehr im Handelsregister
SZENE
Scheinbares Wachstum Der Anteil von Einzelfirmen im Schweizer Gastgewerbe ist seit 1999 zwar um gut 20 Prozent gesunken, wie der Branchenspiegel von GastroSuisse ausweist. Doch nach wie vor sind fast 60 Prozent Einzelfirmen: Hier haften die Eigentümer umfassend, und die Betriebe müssen erst ab einem Umsatz von 100000 Franken im Handelsregister verzeichnet sein.
Laut Creditreform sind unter Berücksichtigung von Konkursen und Löschungen jedes Jahr zwischen rund 450 und gut 900 Gastgewerbebetriebe zusätzlich auf dem Markt verblieben. Daraus ergibt sich seit 2001 eine Zunahme von insgesamt rund 4000 Unternehmen. Die Betriebszählung des Bundesamtes für Statistik, die Standorte zählt, weist demgegenüber zwischen 2001 und 2008 ein Wachstum von gerade mal 117 gastgewerblichen Betrieben aus: von 28508 auf 28625.
Die Zahlen von Creditreform, die seit
Jahren die Entwicklung der eingetragenen Schweizer Unternehmen verfolgt, spiegeln insofern nicht die ganze Wirklichkeit: Ein Grossteil der gastgewerblichen Betriebe taucht nach wie vor nicht im Handelsregister auf, und gerade Kleinstbetriebe schiessen aus dem Boden und verschwinden wieder – im Laufe eines Jahres wechselt in jedem fünften Betrieb die Führung. Das ungebremste Wachstum der
Restaurants in den letzten Jahren (siehe Grafik) liegt zwar auch darin
En bref Selon l’Office fédéral de la statistique, le nombre des établissements de l’hôtellerie-restauration est resté pratiquement stable depuis 2001 à 28000 unités. Creditreform qui suit l’évolution des entreprises sur la base du Registre du commerce, parvient cependant à une croissance de quelque 4000 établissements. La différence s’explique surtout par un déplacement dans la Registre du commerce.
Gigantismus im Glas Anfang August hat in St. Gallen die Bar Size eröffnet. Bereits vor der Öffnung führt das Betriebskonzept zu Diskussionen. Denn die Betreiber setzen neue Massstäbe, im wahrsten Sinne des Wortes: Die Drinks haben alle XXL-Format. Der Big Boy enthält 1 Liter, die Super Size Towers bis 5 Liter Getränke. Die Betreiber verhehlen nicht, damit junge Leute anzusprechen, die eben gerne grosse Drinks zu kleinen Preisen hätten. Hingegen ist das Blaue Kreuz gar nicht erfreut über das Betriebskonzept. Klar ist einzig, dass mit der Bar Size auch der amerikanische Hang zu Übergrössen die Klosterstadt St. Gallen erreicht hat.
Rauchverbot P. GRUNDER
Obschon die Restaurantdichte hoch ist, wächst die Zahl der gastgewerblichen Unternehmen weiter – je nach Statistik.
Neues Betriebskonzept
Alltag im Gastgewerbe: aufräumen, zuschliessen, abwarten, wiederbeginnen. 1000
Jährliche Zunahme von Restaurants in der Schweiz
800 600 400 200 0
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
QUELLE: CREDITREFORM
Peter Grunder
begründet, dass immer mehr Gastgewerbebetriebe eine Rechtsform wählen, die im Handelsregister erscheint. Wachstum bedeutet hier also Verlagerung. Aber die Verlagerung erklärt nicht die Differenz in verschiedenen Statistiken
5
Freiheitsrechte nicht verletzt Die bayerischen Restaurateure und Raucher, die gegen das rigide Rauchverbot vor das deutsche Verfassungsgericht gezogen sind, haben kein Gehör gefunden: Die Kläger hatten namentlich auf ihre Freiheitsrechte gepocht, das höchste deutsche Gericht sieht jedoch durch die Rauchverbote das Grundgesetz nicht verletzt.
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Hotellerie
12. August 2010 Nr. 32
Bei Gastgeber Hanspeter Graf kann der Bund für die Ehe geschlossen werden
Mensch im Mittelpunkt tional werden. Auch der Gastgeber selber ist noch jedes Mal von der Stimmung, die der Raum ausstrahlt, überwältigt: «Obwohl inmitten des Niederdorfs gelegen, ist es ein Ort, um einzutauchen. Dann ist die hektische und manchmal auch aggressive Welt, die draussen vorbeizieht, plötzlich ganz weit weg.» Die Weinschenke sei von all seinen gastronomischen Tätigkeiten die einfachste, die er gemacht habe. Graf betrachtet es als ein «Privileg», in diesem historischen Raum Gastgeber sein zu dürfen. «Der Keller ist 400 Jahre alt, und in dieser 400-jährigen Geschichte darf ich jetzt ein Kapitel schreiben.»
Hanspeter Graf, Gastgeber im Hotel Hirschen, macht vieles anders als andere Gastronomen – und hat damit grossen Erfolg. Sogar hochzeitswillige Paare stehen nun bei ihm Schlange. Luzia Hug
Wer sucht für seine Mitarbeitenden eine neue Stelle? Wer arbeitet am Wochenende ausschliesslich mit Senioren, damit sein Team geregelte Arbeitszeiten hat? Wer geht in Pension und will es dann nochmals wissen? Hanspeter Graf tat es. Damals, als er noch Gastgeber im Zürcher Falkenschloss war.
Es sei das letzte gastronomische Ka-
des Hotel Hirschen im Niederdorf, wo er die Weinschenke betreibt. Und auch hier zeigt sich einmal mehr, dass der Gastronom mit seiner eigenen Philosophie Erfolg hat: So vermarkte und beleuchte er die Dachterrasse an Toplage nicht, da es für ihn stimme, wenn die Gäste gegen 22 Uhr wieder gehen. So bewerte er die Gäste nicht anhand ihrer Konsumfähigkeit, da er sie nicht in «gute» und «schlechte» Menschen einteilen möchte. So lehne er Anfragen für eine geschlossene Gesellschaft in der Weinschenke oftmals ab, da es ein Ort für alle sein soll. «Ich bin zufrieden und muss nicht immer noch mehr haben», erklärt Graf. «Die grosse Herausforderung ist, die Balance zwischen Gefühl und Wirtschaftlichkeit zu finden.» Der Gastronom hat in seinen 45 Jahren Berufserfahrung an 26 verschiedenen Stationen und in unterschiedlichen sozialen Umfeldern gearbeitet. «Was mich interessiert, ist der Mensch», sagt Graf, der nie zweimal ein sich ähnelndes GastroKonzept umgesetzt hat. Auf die
L.HUG
Nun ist Graf seit acht Jahren Pächter
Hanspeter Graf mit seinem «Kind», der Weinschenke, wo Trauungen stattfinden.
lange Liste zwischen Quartierbeiz, Frachtschiff, Edellokal und Grossbetrieb reiht sich nun das Traulokal. Vom Zivilstandsamt der Stadt Zürich angefragt, bietet Graf in der Weinschenke jeweils nachmittags je eine Trauung an. Und das Geschäft läuft gut, gibt es doch keinen Nachmittag, der nicht gebucht ist. Die Weinschenke steht der Hochzeitsgesellschaft zwischen 14.30 Uhr und 17 Uhr für eine Pauschale von 250 Franken, exklusive der Konsumation, zur Verfügung und kann frühestens sechs Monate vor dem Termin via Standesamt reserviert werden. Um sich tatsächlich in der
Weinschenke das Ja-Wort geben zu können, müssen die Paare allerdings früh aufstehen, weiss Graf, denn der Ort sei beliebt bei den Hochzeitswilligen. «Die Leute kommen nicht wegen mir, sondern wegen der Atmosphäre», sagt der Gastgeber bescheiden. «Es ist ein emotionaler, mystischer, philosophischer Raum.»
pitel, das er schreibe, sagt Graf, der vor seinem Engagement im Hotel Hirschen bereits in Pension war. Doch dann, als er vor über acht Jahren von der Weinschenke, die damals ein unaufgeräumter und unbenutzer Keller war, auf unbeschreibliche Art berührt wurde, wollte er es nochmals wissen. Der Gastgeber, der eigentlich Pfarrer werden wollte, kam seinem Bedürfnis, «den Menschen ein gutes Gefühl zu vermitteln», nochmals nach. Ganz ohne Eigennutz sei sein Engagement aber nicht: «Ich hole mir gerne jeden Tag Applaus.»
En bref Hanspeter Graf est l’hôte de l’hôtel Hirschen, dans le Niederdorf zurichois. Il a du succès alors même qu’il fait beaucoup de choses autrement que les restaurateurs. Même des couples désireux de se marier font la queue chez lui, car depuis une année, des mariages sont célébrés dans l’œnothèque qui fait partie de l’hôtel. Au départ, le patron voulait devenir pasteur. En 45 ans, il a parcouru 26 stations professionnelles différentes. Le contact avec les gens est ce qui le fascine tous les jours de nouveau dans sa profession.
Das 400-jährige Kellergewölbe mit
einem Sodbrunnen aus dem 14. Jahrhundert, wo am Abend eine grosse Auswahl an ausländischen und inländischen Weinen sowie kalte Häppchen angeboten werden, lässt nicht nur Frischverliebte emo-
Die Hotelpreise in der Schweiz bewegen sich auf stabilem Niveau
Hotellerie Deutschland
Lugano und NY an Spitze
Einbrüche
300 CHF
mit 210 Franken, gefolgt von Lausanne (197) und Zürich (193). Im Durchschnitt kostete eine Zimmerübernachtung im Juli 2010 in der Schweiz 179 Franken. Im Vorjahreszeitraum kostete eine Übernachtung 175 Franken, im Juli 2008 mit 179 Franken leicht mehr (siehe Grafik). Im Gesamtdurchschnitt der bevölkerungsreichsten Städte sind zu den letzten beiden Jahren kaum Preisunterschiede auszumachen.
International ist ein Preis-Aufwärts-
trend erkennbar. New York bleibt mit umgerechnet 268 Franken pro Übernachtung die teuerste Stadt. In Rio de Janeiro schnellten die Preise in die Höhe: Kostete eine Übernachtung 2008 noch 132 Franken, wurde dieses Jahr 198 Franken für ein Zimmer verlangt. In Osteuropa (Prag: 88) bewegen sich die Preise unter dem internationalen Durchschnitt (148). lh
Zimmerpreise in Schweizer Städten im Vergleich
Juli 2010 Juli 2009
250
Juli 2008 200 150 100 50 Lugano
Genf
Lausanne
Zürich
Basel
Luzern
St. Gallen
Bern
Winterthur
Der Hotelpreis-Barometer für die Schweizer Städte wird von Lugano angeführt, das Schlusslicht bildet Biel.
Biel
QUELLE: HOTEL.IINFO / GRAFIK: D. OEGERLI-MÜLLER
In der Schweiz liegen die Zimmerpreise nach Ende des zweiten Quartals 2010 insgesamt auf hohem Niveau. Gemäss dem neusten hotel.info-Hotelpreis-Barometer sind die Übernachtungskosten pro Nacht in Lugano am höchsten und in Biel am niedrigsten. Im Juli dieses Jahres kostete eine Übernachtung in Lugano durchschnittlich 254 Franken, in Biel 115 Franken. Zweitteuerste Übernachtungsstadt ist Genf
Der Hotelverband Deutschland vermeldet für das Jahr 2009 heftige Umsatz- und Belegungseinbrüche bei den Hotels in Deutschland. Den Angaben zufolge sank der Umsatz um 8,1 Prozent auf umgerechnet 22,5 Milliarden Franken. Die durchschnittliche Zimmerauslastung ist gemäss Verbandchef Fritz Dreesen um 4,3 auf 60,2 Prozent gesunken, die Zimmerpreise sogar um 5,8 Prozent auf 110 Franken pro Nacht. Von der sinkenden Zimmerauslastung besonders betroffen waren mit einem Preisabfall von 13 Prozent die Flughafenhotels. In der Schweiz hingegen durften sich Hoteliers an deutschen Gästen erfreuen: Nach den Halbjahreszahlen des Bundesamtes für Statistik wurde jede dritte ausländische Übernachtung von den nördlichen Nachbarn gebucht (siehe S. 9). lh
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CHECK IN Finanzierung des Olma-Hotels
Genossenschaften sind gefragt Auf dem Areal des Olma-Geländes plant die Messe ein Hotel im unteren Mittelsegment mit 160 Zimmern und Kongressräumen. Der Bau des 14-stöckigen Hochhauses soll 50 Millionen Franken kosten. Der St. Galler Stadtrat, als grösster Partner, will sein Genossenschaftskapital von 2,4 auf 6 Millionen Franken erhöhen. Der Olma-Verwaltungsrat
verlangt, dass alle 77 Genossenschafter, darunter Ostschweizer Kantone, Banken und das Fürstentum Liechtenstein, ihren Kapitalanteil verdoppeln. 13 Millionen Franken will die Olma beisteuern, 25 Millionen Franken sollen als Kredit aufgenommen werden.
Resort in Lantsch/Lenz
Protest von Umweltverbänden Die von der Gemeinde Lantsch/Lenz im Kanton Graubünden geplante Neueinzonung für das Ferienresort «Aclas Ela» löst bei mehreren Umweltverbänden Proteste aus. Gemäss einer Medienmitteilung lehnen die Organisationen Bündner Heimatschutz, Pro Natura Graubünden, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und WWF Graubünden das Projekt ab. Das Resort mit 68 Häusern und 500 Betten käme in einer Landschaft von regionaler Bedeutung zu stehen und zerstöre jene Landschaft, die für den Tourismus wichtig sei. Der Gemeindevorstand lässt die Vorwürfe nicht gelten.
Überbauung Hotel Derby
Davoser Erwachen Das ehemalige Hotel Derby lässt die Emotionen hochgehen. Behörden und Politiker haben den privaten Besitzern geglaubt, als diese ein Luxushotel und den Erhalt der Grünanlage versprachen. Die Aufzonung des Areals, die verdichtetes Bauen ermöglicht, wurde an keine Auflagen gebunden. Das Stimmvolk hat dieser Aufzonung zugestimmt. Anstatt eines Luxushotels mit Parkanlage plant die neue Besitzerin nun 140 neue Zweitwohnungen. In einer Antwort hält der Kleine Landrat (Gemeinderat) fest: «Nicht nur das Volk, auch Behörden und Parlament wurden von den ursprünglichen Besitzern irregeführt.» Nachbarn wehren sich mit einer Sammeleinsprache, während Davoser Unterschriften für ihre Initiative sammeln, die eine Nutzungsbeschränkung für gewisse Areale vorsähe.
Mövenpick-Hotel Egerkingen
Betrieb trotz Verkauf weiterhin gesichert Die Weiterführung des Mövenpick Hotels ins Egerkingen ist auch nach dem Verkauf der Liegenschaft gesichert. Der bis 2024 laufende Mietvertrag wurde von der Besitzerin übernommen.
Von der Gilde empfohlen: Die hier aufgeführten Unternehmen engagieren sich besonders für die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen. Darum wurden sie mit dem Titel «Gilde-Partner» ausgezeichnet.
Recommandé par la Guilde: les entreprises suivantes s’engagent tout spécialement pour la Guilde suisse des Restaurateurs-Cuisiniers. Ils se sont vus remettre le titre de «Partenaire de la Guilde».
SWISSCARD AECS AG 8810 Horgen Telefon 044 659 63 33 www.swisscard.ch www.americanexpress.ch Credit Cards, Traveler Cheques, Travel
Feldschlösschen Getränke AG 4310 Rheinfelden Telefon 0848 125 000 www.feldschloesschen.com Ihr Partner für jeden Durst. Feldschlösschen, Cardinal, Carlsberg, Rhäzünser, Arkina, Schweppes, Lipton Ice Tea
McCormick – Promena AG 4133 Pratteln 1 Telefon 061 816 61 61 www.promena.ch Marketing und Verkauf von Markenartikeln, Gewürze & Kräuter
Six Multipay AG 8021 Zürich Telefon 0848 832 000 www.telekurs-multipay.com Kartenakzeptanz am Verkaufspunkt (Debit- / Kreditkarten und Terminals)
Berndorf Luzern AG 6014 Littau Telefon 041 259 21 41 www.berndorf.ch Wir sind Kreateure von Tischkultur und Ihr Partner für kreative Konzepte und innovative Lösungen in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung.
Franke Kaffeemaschinen AG 4663 Aarburg Telefon 062 787 36 07 www.franke-cs.com Vollautomatische Kaffeemaschinen für die Gastronomie und die Gemeinschaftsverpflegung
Nestlé Suisse SA, Business Unit Frisco Findus 9401 Rorschach Telefon 071 844 85 30 frisco-findus@ch.nestle.com Tiefkühlprodukte + Glace
Schwob AG Leinenweberei und Textilpflege 3401 Burgdorf Telefon 034 428 11 11 www.schwob.ch Leinenweberei, Gastrotextilien, MietwäscheVollservice, Textilpflege
Bragard SA 4132 Muttenz Telefon 061 461 56 66 www.bragard.ch Wir bieten Ihnen 75 Jahre Erfahrung im Bereich der Kochbekleidung und Gastronomie-Uniformen.
freicom zürich ag 8152 Zürich-Glattbrugg Telefon 0842 120 120 www.freicom.ch Werbung / Kommunikation
NÜESCH WEINE EMIL NÜESCH AG 9436 Balgach Telefon 071 722 22 22 www.nuesch-weine.ch
SWICA Gesundheitsorganisation 8401 Winterthur Telefon 052 244 22 33 www.swica.ch Kranken- und Unfallversicherung
Cash+Carry Angehrn AG 9201 Gossau SG Telefon 071 388 13 00 www.cca-angehrn.ch CCA-Frischmarkt, CCA-Lebensmittelmarkt, CCA-Nonfoodmarkt
Frigemo AG 2088 Cressier Telefon 032 758 51 11 www.frigemo.ch Tiefgekühlte Kartoffel-, Pasta- und Gemüsespezialitäten, frische Salate, gekühlte Kartoffelspezialitäten
Obrist SA Vins 1800 Vevey 1 Telefon 021 925 99 25 www.obrist.ch Artisans du vin depuis 1854. Schweizer Weine (65 ha eigene Rebberge). Ausländische Weine, Europa + Neue Welt. Champagner + Schaumweine
J. & P. Testuz SA 1096 Cully Telefon 021 799 99 11 www.testuz.ch Du cœur du Dézaley aux vins du monde
Cerutti Massimo SA 6883 Novazzano Telefon 091 640 70 00 www.caffe-cerutti.ch Cerutti «il caffè» ein Familienbetrieb mit mehr als 50 Jahren Erfahrung im Rösten des italienischen Kaffees
Gastroconsult AG 8046 Zürich Telefon 0844 88 44 24 www.gastroconsult.ch Treuhand und Unternehmensberatung für Hotellerie & Gastronomie
Oehrli AG Schürzen + Berufsmode 6020 Emmenbrücke Telefon 041 260 55 56 www.oehrli-lu.ch Spezialist für modische und funktionelle Berufsmode von A…rzt bis Z…immermann
Traitafina AG 5600 Lenzburg Telefon 062 885 21 21 www.traitafina.ch Wir verwöhnen Sie mit: SwissPrimGourmet – exklusiv bei uns, E-Stoff – freien Produkten, Wurstwaren, Comestibles, Sandwiches, Convenience
Délifrance (Suisse) S.A. 1214 Vernier Telefon 022 939 10 30 www.delifrance.ch Tiefgekühlte Backwaren, Produkte (Brot, Backwaren, Patisserie, Traiteur)
Berufsbildung GastroSuisse 8046 Zürich Telefon 0848 377 111 www.gastrosuisse.ch Berufsbildung, Berufslehren, Weiterbildung, Gastro-Unternehmerausbildung, Training & Coaching, JobService, www.gastroprofessional.ch
Berufsbildung
Pasta Premium AG 8501 Frauenfeld Telefon 052 723 31 11 www.pasta-premium.com Produktion & Vermarktung von Schweizer Teigwarenspezialitäten in versch. Rezepturen. Marken: Ernst, Trattoria, Bschüssig, La Chinoise, AMI
Mars Schweiz AG 6302 Zug Telefon 0848 000 381 www.mars-foodservice.com Uncle Ben’s, Ebly
Dettling & Marmot AG 8305 Dietlikon Telefon 044 787 45 45 www.dettling-marmot.ch Lieferant für Champagner Piper Heidsieck und PremiumSpirituosen aller Kategorien, wie Whisky, Cognac, Liköre, Digestiv, Rum etc.
HACO AG 3073 Gümligen Telefon 031 950 11 11 www.haco.ch Lebensmittel
RAMSEIER Suisse AG 6210 Sursee Telefon 041 919 97 97 www.ramseier-suisse.ch Ramseier, Elmer, Sinalco
Unilever Schweiz GmbH 8240 Thayngen Telefon 052 645 66 66 www.unileverfoodsolutions.ch Traiteur-Produkte, Saucen, Bouillons, Suppen, Menübeilagen, Spezialitäten, Dressings, Öle und Fette, Margarinen, Desserts, Glace und Tee
DIWISA Distillerie Willisau SA 6130 Willisau Telefon 041 972 72 72 www.diwisa.ch Edle Destillate, Likörs, Spirituosen & Schaumweine, Trojka energy, Trojka BodyStyle
HOCHDORF Nutribake AG 6281 Hochdorf Telefon 041 914 65 65 www.hochdorf.com Margarinen, Fette und Frittiermedien, Sandwichcremen, Milchpulver
Rotor Lips AG Maschinenfabrik 3661 Uetendorf Telefon 033 346 70 70 www.RotorLips.ch Maschinen für die Gastronomie, Bars, Bäckereien und Konditoreien
Inauen Maschinen AG 9100 Herisau Telefon 071 353 59 00 www.vc999.ch VC999 Vakuumverpackungsmaschinen, Beutel, Folien, Schalen
Dörig & Brandl AG Comestibles Import 8952 Schlieren Telefon 044 733 40 80 www.der-frisch-fisch.ch
Hochstrasser AG Littau 6014 Littau Telefon 041 259 29 29 www.hochstrasser.ch Für uns ist Kaffee kein Getränk, sondern Kultur
Salvis AG 4665 Oftringen Telefon 062 788 18 18 www.salvis.ch Ihre erste Wahl für innovative, hochwertige thermische Kochsysteme!
Victorinox Messerfabrik 6438 Ibach Telefon 041 818 12 11 www.victorinox.com Messer für Profis
Duni AG 6343 Rotkreuz Telefon 041 798 01 71 www.duni.com Tischen Sie Träume auf. Mit Servietten, Tischdecken und Kerzen von DUNI lassen sich Tafelträume schnell und unkompliziert inszenieren!
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Dyhrberg AG 4710 Klus-Balsthal Telefon 062 386 80 00 www.dyhrberg.ch Wildlachs, Zuchtlachs, diverse Räucherfische, Krustentiere, Menüfische
Hugo Dubno AG 5604 Hendschiken Telefon 062 885 77 00 www.dubno.ch Feines für die gepflegte Gastronomie. Délicatesses pour la gastronomie soignée
Schaller Uto AG 3001 Bern Telefon 031 336 51 51 www.schalleruto.ch Kühl-, Tiefkühlanlagen und Geräte. Kühl-, Tiefkühlzellen, Wärmerückgewinnungsanlagen
Schweizer Lunch-Check 8027 Zürich Telefon 044 202 02 08 www.lunch-check.ch Lunch-Checks
Schulthess Maschinen AG 8633 Wolfhausen Telefon 055 253 51 11 www.schulthess.ch Produktion und Verkauf von Wäschereimaschinen, Planung und Kalkulation von Wäschereien
Electrolux Professional AG Grossküchen thermaline 5001 Aarau Telefon 062 837 61 61 www.electroluxprofessional.ch Grossküchen und Apparate
Tourismus
12. August 2010 Nr. 32
Philippe Vignon: 100 Tage bei Genf Tourismus
CHECK IN
Es gibt viel zu tun
Destinationsbildung I
Schanfigg mit und ohne Arosa
René Hug
Philippe Vignon ist seit Kurzem Chef von Genf Tourismus. Er hat sehr klare Ansichten über den Handlungsbedarf.
Übernachtungen dar. Meine Rolle liegt darin, dass ich die Aufmerksamkeit unserer Partner darauf lenke. Es geht auch um die Frage der Animation, die es für uns je nach Jahreszeit zu berücksichtigen gilt.
Philippe Vignon, der frühere Marketingchef bei Easyjet Switzerland in Genf, hat seine Aufgabe als Direktor von Genève Tourisme & Congrès im April aufgenommen. 100 Tage nach dem Neuanfang hat GastroJournal ihn in seinem Genfer Büro besucht.
GJ: Wann werden Sie diese verschiedenen Ziel umsetzen? Vignon: Innert eines Jahres werden wir eine bessere Übersicht haben als heute. Dann werden wir eine zweite und eine dritte Etappe beginnen, welche innert zwei bis drei Jahren Früchte tragen sollten.
GastroJournal: Sie sind rund hundert Tage im Amt. Was waren für Sie als Leiter von Genève Tourisme bisher die Höhepunkte? Philippe Vignon: Seit ich hier angekommen bin, war jeder Tag ein Höhepunkt. Ich war vor allem überrascht von den zahlreichen Aufgaben, die es zu bewältigen gibt, und von den unglaublichen Erwartungen unserer Ansprechpartner. Die Vorbereitungen zum Feuerwerk vom 7. August im Rahmen der Fêtes de Genève, der Genfer Festtage, stellten natürlich besondere Höhepunkte dar. Viele Leute glauben,
GJ: Können Sie uns schon heute einige Elemente davon aufzeigen? Vignon: Eines unserer Vorhaben sind Informations-Brigaden in der
ZVG
«Überlegen, mit den zur Verfügung stehenden Mitteln mehr zu machen»
Philippe Vignon: «Gastronomen und Geschäftsleute müssen unsere Politik kennen.»
«Die unglaublichen Erwartungen unserer Ansprechpartner»
denen wir operieren wollen. Überdies müssen die Ziele bezüglich der Werbung und der Information koordiniert werden.
dass Genève Tourisme sich um viele Sachen kümmern kann, sogar solche, die sie gar nicht betreffen.
GJ: Wie nimmt die Genfer Bevölkerung Genève Tourismus wahr? Vignon: Alle folgen mir. Wir müssen die Dinge positiv in Bewegung setzen. Bei der Konzeption der Absichten bringt die Summe der individuellen Interessen nichts. Immer wird zuerst das kritisiert, was hapert, und nachher erst sieht man, was läuft.
GJ: Was wäre Ihre Antwort auf Fragen von Seiten der Genfer Hoteliers, Gastronomen und des Handels, die alle dem Tourismus Beiträge entrichten, nach einem besseren Empfang der Gäste? Vignon: Meine Rolle ist es, die Zielsetzungen zu definieren, und nicht auf die verschiedensten und manchmal utopischen Wünsche einzugehen. Man kann nicht auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Einzelnen eingehen. Die von Ihnen angesprochenen Gastronomen und Geschäftsleute müssen unsere Politik kennen. Meinerseits muss ich aber auch beispielsweise die Empfangsstrukturen vereinfachen.
GJ: Denken Sie an Neuerungen, die Sie einführen wollen? Vignon: Das Marketing muss von Grund auf überarbeitet werden. Ich muss vordringlich eine Organisation auf die Beine stellen, die dem gesetzten Ziel entspricht. Es geht zuerst um die Kongresse, dann um die Märkte der näheren Umgebung, weiter die Dynamisierung einer qualitativ hochstehenden, jugendlichen und effizienten Information, die heute nicht gegeben ist, sowie um die Umschreibung der Regionen, in
GJ: Die Bedeutung der Hotellerie fällt ins Gewicht. Was kann man ihr noch zusätzlich bieten, um die Übernachtungen anzukurbeln?
«Man kann nicht auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Einzelnen eingehen» Vignon: Wir müssen das Potenzial an den Wochenenden besser ausschöpfen; sie stellen ein Tief bei den
Stadt. Viele Genfer sind sich gar nicht des wirtschaftlichen Beitrags des Tourismus und der Bedeutung des Empfanges der Gäste bewusst. Wir werden auch an den Messen anwesend sein. Doch darf man sich nicht selber täuschen. Heute orientiert sich der potenzielle Tourist vor allem per Internet, bevor er konkret wegfährt. Unsere Anwesenheit auf den Märkten wird von neuen Strukturen abhängig sein. GJ: Entspricht die neue Struktur, von welcher Sie sprechen, dem Voranschlag für das kommende Jahr? Vignon: Bevor wir mehr Geld verlangen, müssen wir überlegen, ob mit der zur Verfügung stehenden Summe nicht mehr zu machen ist. Das muss ich dann aber belegen können.
En bref A la tête de Genève Tourisme depuis cent jours, Philippe Vignon a une vision très claire des changements qu’il entend mener. «Il faut fondamentalement revoir le marketing», estime-t-il (voir GJ 31).
Beherbergungsstatistik 1. Halbjahr 2010
Weltausstellung
Zentrale Märkte gehalten
Zwiespalt
Die touristischen Halbjahreszahlen
Hotelübernachtungen buchen, bleiben die deutschen Gäste von überragender Wichtigkeit (siehe Grafik): Fast jede dritte ausländische Übernachtung ist einem deutschen Gast zu verdanken. Alle übrigen Nationen fallen demgegenüber kaum ins Gewicht, auch wenn Publikumsmedien andere Bilder zeichnen.
des Bundesamtes für Statistik, nach wie vor fussend auf den Logiernächten der Hotel- und Kurbetriebe, zeigen dreierlei: einerseits eine stabile Nachfrage der wichtigsten Märkte, andererseits ein ungebremstes Wachstum neuer Gästegruppen namentlich aus dem Osten, schliesslich eine Stagnation in den Berggebieten und einen fortgesetzten Boom in den Städten.
Wirtschafts- und Finanzlage verwundert insgesamt, wie gut sich die Nachfrage hält: Namentlich die USA haben trotz schwachem Dollar ge-
Neben den Schweizer Gästen, die nach wie vor über 40 Prozent aller
Der Blick auf die Anbieter wiederum
DATEN: BFS
Indien
Russland
Belgien
Niederlande
Italien
USA
Frankreich
Grossbritannien
Deutschland
Die wichtigsten Märkte der Schweizer Hotellerie
Schweiz
8 Mio. 7 Mio. 6 Mio. 5 Mio. 4 Mio. 3 Mio. 2 Mio. 1 Mio.
genüber der Vorjahresperiode fast acht Prozent zugelegt – hier werden Europaferien gemacht, bei denen der günstige Euro den teuren Franken offenbar aufwiegt. Ähnliches gilt für die asiatischen Märkte, wo die chinesische (+37,6%) und indische (+19,1%) Nachfrage weiter expoldiert, während Russland erstaunlicherweise stottert (–3,4%) – Ende der Fahnenstange oder ungenügendes Marketing?
Angesichts der schwierigen globalen
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bestätigt frühere Eindrücke: Die Bergregionen stagnieren oder verlieren gar Logiernächte wie das Wallis (–2,3%), das namentlich mit Stöhlkers PR die Lage freilich schönredet. Die städtischen Regionen ihrerseits verzeichnen ohne grosses Aufhebens (siehe oben) nach wie vor Zuwächse: Basel (+8,8%), Genf (+7,4%), Zürich (+6,6%). pg www.bfs.admin.ch
Gegen 40 Millionen Menschen haben bislang die Weltausstellung in Schanghai besucht: Das Grossereignis mit 242 Ausstellern aus 192 Nationen dauert noch bis Ende Oktober. Die Schweizer Bilanz fällt zwiespältig aus: Zwar ist der Pavillon mit der Sesselbahn äusserst beliebt und lockte bis Ende Juli über eine Million Besuchende an. Just die Bahn, die bis 1500 Personen pro Stunde befördern kann, fiel jedoch wiederholt aus – Ende Juli gleich eine ganze Woche lang. pg www.swisspavilion.ch
Ausfall: Sesselbahn in Schanghai.
Modifikationen bei der Destinationsbildung im Schanfigg: Der Verkehrsverein Langwies will nicht in Arosa Tourismus aufgehen, sondern sich Schanfigg Tourismus anschliessen. Diese touristische Dachorganisation des Tals, an dessen oberen Ende Arosa liegt (Foto), wird im Mandat von Arosa Tourismus betrieben. Insofern sollen auch hier kleine Marken weiterleben, sich aber in einen grossen, professionell betreuten Rahmen stellen.
Destinationsbildung II
Bündner Herrschaft zu Heidiland Die Bündner Herrschaft, der nördlichste Teil von Graubünden, will sich touristisch kantonsübergreifend organisieren: Die Gemeindebehörden der Region wollen sich raschmöglich der sanktgallischen Destination Heidiland anschliessen. Destinationsgeografisch liegt der Schritt nahe, namentlich Maienfeld wird ohnehin mit Heidi in Verbindung gebracht, die betroffenen Kantone dürften den regionalen Entscheid mittragen.
Casinolandschaft
Projekt in Samnaun Der Bund, zuständig für Casinos, hat kürzlich zwei neue Standorte genehmigt und wartet nun auf Bewerbungen aus den Räumen Neuenburg und Zürich. Nun meldet sich Samnaun, Schweizer Zollausschlussgebiet im äussersten Osten der Schweiz mit Zugang über Österreich. Eine Machbarkeitsstudie ist offenbar zum Schluss gekommen, dass sich hier ein Casino rechnen könnte – die Schweizer Casinos in den Berggebieten sind entweder verschwunden oder haben wirtschaftlich Mühe.
Kleine Skigebiete
Schwarzsee mit neuer Bahn Schwarzsee in den Freiburger Voralpen ist ein kleines, relativ tief gelegenes Wintersportgebiet mit grosser Tradition. Die Erneuerung der Beförderungsanlagen am Kaiseregg, deren Konzessionen demnächst ablaufen, ist entsprechend schwierig. Dennoch ist das Resort samt Rodelbahn und Beschneiungsanlage relativ à jour, und es ist auch gelungen, gegen 7 Millionen Franken zusammenzubringen, um die rund 50-jährigen Lifte durch eine Vierer-Sesselbahn zu ersetzen – es bezahlen namentlich der Kanton, die Gemeinden und private Aktionäre. Auf die übernächste Wintersaison hin sollte die neue Anlage bereit sein, in die Quere kommen könnten zwei hängige Rekurse.
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Kantonale Sektionen / Sections cantonales
12. August / 12 août 2010 Nr. / No 32
GastroThurgau
GastroBaselland
Lehrbetriebe?
Ausbildungszentrum im Umbau
Die Hotel&Gastro formation
Thurgau sowie das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung suchen zusätzliche Ausbildungsbetriebe für das Schuljahr 2010/11. In Weinfelden werden dann die überbetrieblichen Kurse und der Berufsschulunterricht angeboten, die für die zweijährige Ausbildung zum Restaurationsangestellten mit eidgenössischem Berufsattest notwendig sind.
sich gepflegte gastgewerbliche Betriebe wie etwa Cafés, die aufgrund einfacherer Strukturen oder Angeboten keine dreijährige Ausbildung für Restaurationsfachleute anbieten können. Dies gilt auch für Betriebe in der Gemeinschaftsgastronomie, wie Personalrestaurants, Mensen, Spital- und Heimküchen. www.hgf-tg.ch Weitere Infos: Thomas Jann, Präsident Hotel&Gastro formation Thurgau,
Mit Start- und Staubschuss
hat Ende Juni der geplante Umbau des Ausbildungszentrums von GastroBaselland begonnen. GastroBaselland investiert rund zwei Millionen Franken in die neue Infrastruktur und Modernisierung des 25-jährigen Ausbildungszentrums. Statt mit einer «Pflästerlipolitik» anfallende Reparaturen und Anschaffungen auszuführen, hat der Verband eine Rundum-Sanierung beschlossen.
Heute müssen die Thurgauer
E-Mail: praesident@hgf-tg.ch
Lernenden die überbetrieblichen Kurse und den Berufsschulunterricht in benachbarten Kantonen besuchen. Das neue Angebot in Weinfelden schliesst deshalb eine Lücke in der gastgewerblichen Ausbildung. Mit einer frühzeitigen Standortbestimmung sollen Problemfälle in der dreijährigen Ausbildung erkannt werden. Ein Übertritt in die zweijährige Ausbildung soll einen erfolgreicher Lehrabschluss sicherstellen.
oder thoman.jann@kartause.ch,
Die neuen Bildungsverord-
Tel. 052 748 44 11.
nungen begünstigten den Entscheid. Dass Zentrum ist nach dem Umbau für die
Als Lehrbetrieb für die zwei-
jährige Ausbildung eignen
nächsten 15 bis 20 Jahre bestens gerüstet. Massgeblich beim Entscheid waren und sind die Einführung der neuen Bildungsverordnungen zu denn gastgewerblichen Berufen. In nur 12 Wochen soll der
ganze Umbau, mit neuer Küche, Küchennebenräume, Buffet und Restaurationsbereich abgeschlossen sein. Dieses ehrgeizige Ziel kann nur dank einer minuziösen und effizienten Planung umgesetzt werden. Es ist erfreulich, wie die Handwerker trotz Sommerferien ans Werk gehen. www.gastro-baselland.ch
Das Ausbildungszentrum in Liestal erstrahlt bald in neuem Glanz.
AGENDA GastroAargau: Am Samstag,
SWISS-IMAGE
14. August 2010 findet im Kanton Aargau ein kantonaler Sammeltag statt. In Aarau und in Baden werden Unterschriften für die MWSt-Initiative von GastroSuisse gesammelt. www.gastroaargau.ch
GastroThurgau sucht neue Lehrbetriebe.
Am Mittwoch, 25. August 2010 findet der Töffausflug von GastroAargau statt. An-
meldungen an Toni Kohler, Tel. 062 922 88 42, Handy 079 789 56 25, E-Mail: tonikohler@bluewin.ch. Cheese-Festival 2010: Im Herbst 2010 finden mehr als 20 Veranstaltungen rund den «Schweizer Käse» statt:
mit ihren Maultieren ein traditionelles Fest mit Sbrinz. Anschliessend Säumerwoche bis Mittwoch, 22. August an verschiedenen Orten auf der Etappe der Sbrinzroute.
Säumerfest, Dienstag, 14. und 15. August in Kerns. Die
Sonntag, 19. September, Kinder-Cheese-Festival in der Schaukäserei in Affoltern (i. E.). Kinder mit ihren Fami-
Säumer der Sbrinzroute feiern
lien lernen viel über die Käse-
herstellung und degustieren verschiedene Käse. Alpabfahrt SörenbergSchüpfheim am Samstag, 25. September. Der Haupt-
anlass mit dem Einzug und der Älplerchilbi findet in Schüpfheim statt. Viele Marktstände bieten neben Käsespezialitäten auch weitere regionale Produkte an.
Neue Internetseite fürs Nachwuchsmarketing
www.formation-hotel-resto.ch
Dem Zeitgeist entsprechend
Prêt pour l’internet de demain
Die Jugendlichen suchen viele Informationen im Internet. Auch die Berufswahl findet zum grossen Teil über das Internet statt. Deshalb hat das GastroSuisse NachwuchsMarketing seine Internetseite komplett überarbeitet, sie beinhaltet alles Wichtige zu den Berufen im Gastgewerbe. Die dreisprachige Internet-
seite bietet nebst wesentlichen Informationen zu den Grundbildungen auch Einblicke der besonderen Art in die abwechslungsreiche Welt der Hotellerie und Gastronomie. Die Integration von neusten Technologien und Applikationen ist auf die Gewohnheiten der Jugendlichen im Berufswahlalter ausgerichtet. Für eine übersichtliche Navigation und Unterhaltung sorgen unter anderem die folgenden Module: • Videos: Lernende geben Einblick in ihren abwechslungsreichen Berufsalltag und erzählen, weshalb sie eine Grundbildung im Gastgewerbe absolvieren.
• Verlinkung mit Facebook: Die BiG (Berufe im Gastgewerbe) Community wächst mit jedem Tag. Unzählige Berufsleute aus allen Berufssparten in den unterschiedlichsten Betrieben berichten aus ihrem Berufsalltag.
• Top 5: des apprentis racontent leur quotidien, nous les voyons au travail, ils livrent leurs différentes recettes et nous donnent leurs conseils afin de devenir un parfait professionnel de l’hôtellerie et de la restauration.
• Agenda: In der Agenda sind alle Informationsveranstaltungen aufgelistet, welche über die Berufe im Gastgewerbe informieren. Dank einer übersichtlichen Schweizer Karte sind diese nun auch visuell abrufbar. Die Jugendlichen können sich zu jeder Tageszeit direkt online für einen der Anlässe anmelden.
• Lien avec Facebook: la communauté BiG (Berufe im Gastgewerbe – métiers de l’hôtellerie-restauration) voit le nombre de ses adeptes augmenter chaque jour. Nombreux sont les professionnels qui parlent de leur métier au quotidien.
• Unterlagen für Berufsbildner, Berufsberater und Lehrpersonen: Nützliche
Informationen zu den Ausund Weiterbildungen oder Dokumente für die Lernenden-Ausbildung stehen auf der neuen Internetseite bereit. Damit können die
Eine neue Internetseite bringt den Jungen die Berufe im Gastgewerbe näher.
Jugendlichen auf ihrem Weg von der Berufswahl bis zum Qualifikationsverfahren optimal begleitet werden. www.berufe-gastgewerbe.ch Mehr Infos: GastroSuisse Nachwuchsmarketing, Richard Decurtins, Tel. 044 377 52 08, E-Mail: richard.decurtins
• Talentcheck: Wer sich spielerisch mit dem Berufswunsch auseinandersetzen will, kann das mit dem Talentcheck. Gezielte Fragen regen die Jugendlichen an, sich bewusster mit den berufsspezifischen Anforderungen zu befassen. • Top 5: Lernende berichten aus ihrem Berufsalltag, lassen sich über die Schultern schauen, geben ihre geheimen Rezepte preis und liefern Tipps für den perfekten Gastgeber.
@gastrosuisse.ch.
Le nouveau site internet a pour but de mieux informer les jeunes sur les métiers de la branche.
Le site internet de Gastro-
Suisse promotion de la relève a été entièrement revu. Il propose désormais une quantité d’informations intéressantes. Formation-hotel-resto.ch, marque commune à GastroSuisse et à hotelleriesuisse, est chargée de la promotion des métiers de la branche. Internet est pour les jeunes la principale source d’information pour le choix de leur futur métier. Un site internet dynamique et
Die Startseite von www.berufe-gastgewerbe.ch Le site Internet www.formation-hotel-resto.ch
de qualité est le principal instrument de marketing pour convaincre le plus grand nombre de candidats potentiels à faire carrière dans l’hôtellerie-restauration. Dans ce contexte, www.formationhotel-resto.ch, le site commun des fédérations professionnelles GastroSuisse et hotelleriesuisse, a été réorganisé. Site trilingue, il propose en plus d’informations essentielles sur les formations de base, un regard original sur
l’univers varié et animé de l’hôtellerie et de la restauration. L’intégration des technologies et applications les plus récentes permet de s’adresser aux jeunes en âge de choisir leur futur métier et de leur parler sur le plan émotionnel. Les modules sont notamment utilisés pour ce site moderne et innovant:
• Agenda: les manifestations d’information consacrées aux métiers de l’hôtellerierestauration sont indiquées dans l’agenda. Une carte de la Suisse permet désormais de les consulter visuellement. Les jeunes peuvent s’inscrire en ligne afin d’assister à l’une de ses manifestations. • Documents pour les forma-
• Vidéos: des apprentis décrivent les multiples facettes de leur quotidien professionnel et racontent pourquoi ils ont choisi d’accomplir leur formation initiale dans la branche. • Test de capacité: le test de capacité permet de voir de manière ludique si l’on possède les capacités requises pour le métier souhaité. Des questions ciblées incitent les jeunes à s’interroger de manière plus réfléchie sur les exigences spécifiques à la profession.
teurs, conseillers d’orientation et enseignants: infor-
mations utiles sur les formations initiales et continues ainsi que documents pour la formation des apprentis à disposition sur le nouveau site internet. Accompagnement optimal des jeunes, cela depuis le choix du métier jusqu’à la procédure de qualification. www.formation-hotel-resto.ch Informations: GastroSuisse Promotion de la relève, Richard Decurtins, tél. 044 377 52 08, courriel: richard.decurtins @gastrosuisse.ch
Pages en français
12 août 2010 No 32
Gros Plan
Interview d’Ariane Ehrat, directrice d’Engadin St. Moritz Tourismus
11
Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Tenir les promesses Ariane Ehrat est à la tête d’Engadin St. Moritz depuis presque deux ans et demi. Si quelques échos négatifs avaient accompagné son arrivée, cela n’est plus le cas aujourd’hui. Entretien. Matthias Nold
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE Baromètre des prix d’hôtels
Depuis un peu plus de deux ans, Ariane Ehrat dirige la destination touristique Engadin St. Moritz avec 60 collaborateurs sous ses ordres. A 24 ans, elle avait remporté la médaille d’argent à la descente des Championnats du monde de ski de Bormio. Après son retrait du sport professionnel, Ariane Ehrat s’est formée comme conseillère en relations publiques et a travaillé comme journaliste sportive au sein de Radio Grischa. Elle a ensuite étudié les sciences de la communication et a été, pendant douze ans, directrice du marketing de l’organisation touristique Flims Laax Falera et direc-
«Hanspeter Danuser a fait un travail très précieux – dans l’esprit de son temps» trice du département «Communication et média» à la Radio suisse alémanique DRS avant de prendre ses fonctions à Saint-Moritz. GastroJournal: Commençons par Monsieur Danuser, votre prédécesseur… Ariane Ehrat: Il est important que je dise que Hanspeter Danuser a fait un travail très précieux – à son époque, aux conditions cadres d’alors et dans l’esprit de son temps. GJ: Esprit du temps, conditions cadres; qu’est-ce qui a changé dans le rôle du directeur du tourisme? A. E.: Le tourisme globalisé mais aussi les développements techniques, tels que Twitter, Facebook, Youtube. Ils ont eu pour conséquence une démocratisation du processus de communication. En tant que directrice du tourisme, je m’occupe aujourd’hui d’une multitude de canaux de communication et d’une multitude de choses qui ont un lien avec la communication. GJ: Mais qu’est-ce que cela signifie dans votre fonction de directrice d’une destination touristique? A. E.: C’est précisément dans notre processus orienté sur la mise en valeur dans lequel se trouve Engadin St. Moritz, qu’il ne suffit plus que seul le capitaine sache où il faut aller. Il faut toute une équipe – dans notre cas, toute une vallée – qui doit savoir où nous allons. GJ: Pourquoi? A. E.: Le client s’est très fortement émancipé. C’est aussi en relation avec l’évolution technologique. Aujourd’hui, on cherche des avis chez Tripadvisor, chez Holidaycheck, etc. avant de se décider. Jadis, on a peutêtre fait confiance à une personne, à un rapport – aujourd’hui, tout cela est globalisé. GJ: Ce qui a pour conséquence que la relation entre une marque touristique et la personne se dissout. Ai-je raison, si je crois que la marque
M. NOLD
Lugano serait plus cher que Genève
L’ancienne championne de ski Ariane Ehrat dirige Engadin St. Moritz Tourismus depuis un peu plus de deux ans.
n’est plus perceptible par le «visage» mais plutôt par le logo? A. E.: Non, par la prestation.
devons aussi nous réorienter ou procéder carrément à une volte-face dans notre orientation.
GJ: Qu’est-ce que cela signifie-t-il concrètement? A. E.: Jadis, une promesse suffisait. Aujourd’hui, c’est surtout la prestation qui compte et cette prestation doit être fournie par la chaîne de la
GJ: Le cas échéant, on ne vous couperait pas vos ressources comme à Bâle? A. E.: J’espère que non!
«Aujourd’hui, c’est surtout la prestation qui compte» création de valeur. Aujourd’hui, la prestation derrière la promesse compte et cette prestation ne s’arrête pas à la promesse. GJ: En quelque sorte, il faut, aujourd’hui, tenir sa promesse à l’avance. Apporter la preuve avant que le client ne soit là? A. E.: Si une prestation est bonne, cela se sait nettement plus rapidement qu’avant. Il en va de même lorsqu’elle est mauvaise. Autrefois, si une prestation était mauvaise, cela se savait moins rapidement car les nouveaux moyens de communication n’existaient pas encore. Pour cette raison, c’était plus simple de promettre quelque chose. GJ: Engadin St. Moritz Tourismus a-t-il un mandat de prestation clairement formulé? A. E.: Oui. Avec des étalons de mesure qualitatifs et quantitatifs. Ce ne sont plus simplement les nuitées qui comptent mais aussi, par exemple, les visites sur internet. Avec des offres nouvellement créées, nous devons générer au moins 1000 nuitées dans un domaine à haute valeur ajoutée. Nous mesurons aussi la satisfaction des clients ou la quantité des reportages dans les médias. GJ: Que se passe-t-il, concrètement, lorsque vous n’atteignez pas l’objectif en terme de performance? A. E.: Nous devons pouvoir argumenter de manière à nous faire comprendre et nous devons, dans la foulée, nous améliorer ou, mieux dit, optimiser et poursuivre notre développement. Selon le cas, nous
GJ: Saint-Moritz ne s’appelle plus Saint-Moritz mais Engadin St. Moritz. Ce n’était sans doute pas un processus simple? A. E.: Saint-Moritz reste toujours une marque seule forte et s’appelle toujours Saint-Moritz. A côté de cela, nous disposons de la marque faîtière Engadin St. Moritz. Selon le marché et selon l’orientation des valeurs du segment interpelé, nous nous présentons sous l’un ou sous l’autre nom. GJ: L’Engadine profite donc de Saint-Moritz dont le rayonnement est beaucoup plus important? A. E.: On pourrait aussi le formuler autrement: aujourd’hui, la marque mondiale Saint-Moritz peut autant profiter de l’Engadine que l’Engadine de Saint-Moritz. Dans cinq ans, si quelqu’un entend parler de SaintMoritz, il pensera autant à l’éclat de Saint-Moritz qu’à la nature archaïque de l’Engadine. Et si, dans cinq ans, quelqu’un entend Engadine et sa na-
«Saint-Moritz peut autant profiter de l’Engadine que l’Engadine de Saint-Moritz» ture inspirante, il pensera en même temps à la chatoyante Saint-Moritz. GJ: Est-ce une promesse? A. E.: C’est la véritable vision et non pas une promesse. GJ: Sous l’angle d’Engadin St. Moritz, comment voyez-vous le rôle de Suisse Tourisme (ST)? A. E.: Pour nous, ST est un partenaire très important. Il est certain que ST a une autre signification sur les marchés de Suisse, d’Allemagne et d’Italie que pour nous. Sur les neuf autres marchés, plus éloignés, sur lesquels nous sommes actifs, ST nous aide et nous soutient, notam-
ment en matière de positionnement sur le marché concerné. GJ: Vous ne voyez donc pas ST comme un concurrent? A. E.: Bien au contraire. Nous sommes actuellement dans une phase durant laquelle nous effectuons la planification de détail pour 2011 avec tous les représentants de marchés. Ainsi, la semaine passée, le Japon était présent avec Roger Zbinden de ST mais aussi la Belgique, la France, la Russie. Nous
«Suisse Tourisme est un partenaire très important pour notre destination» avons également rencontré tous les autres. Pour nous, la coopération avec ST a une importance énorme. GJ: Des voix critiques estiment que ST s’engage trop fortement, notamment en Suisse… A. E.: Récemment, nous avons discuté pour savoir si ST devait encore communiquer en Suisse. A titre personnel, je pense que nous devons renforcer notre conscience d’être suisses. Pour moi, la présence de ST en Suisse est aussi un marketing pour le site, car la conscience d’être un pays de vacances et des hôtes doit être renforcée. GJ: La conscience touristique dans la population est donc trop faible? A. E.: Non, je ne le dirais pas. Mais nous devons travailler en permanence pour qu’elle ne diminue pas. Il est d’une importance énorme que nous portions dans notre cœur le pays de vacances qu’est la Suisse, «home of the mountains», et aussi d’avoir une certaine fierté. Et que nous sachions qu’en plus d’une place financière et d’une secteur de production dans certains domaines des denrées alimentaires, nous avons aussi un pied dans le tourisme. Nous devons sans cesse travailler dans ce sens afin que cette conscience ne se réduise pas.
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Selon les chiffres publiés au terme du deuxième trimestre 2010 par hotel-info-Hotelpreis-Barometer, les prix des hôtels seraient restés élevés en Suisse. La ville de Lugano (photo) arriverait en tête avec un prix moyen de 254 francs pour une nuitée. Bienne serait au contraire la plus avantageuse avec un prix moyen de 115 francs. Derrière Lugano, les villes les plus chères seraient Genève, Lausanne et Zurich avec respectivement 210, 197 et 193 francs.
Nuitées hôtelières
La demande est restée stable Selon l’Office fédéral de la statistique, les chiffres concernant les nuitées dans les hôtels durant le premier semestre révèlent trois choses. Premièrement, la demande des principaux marchés est restée stable. Deuxièmement, la croissance se poursuit grâce à de nouveaux clients provenant avant tout de l’Est. Et, troisièmement, on assiste à une certaine stagnation dans les régions de montagne alors que le boom se poursuit dans les villes. Comme par le passé, les Suisses sont à l’origine de 40% des nuitées alors que l’importance de la clientèle allemande reste déterminante: elle représente un tiers des nuitées étrangères. Malgré la faiblesse du dollar, on enregistre une augmantation de 8% pour les Américains, une tendance qui touche aussi les marchés asiatiques (+37,6% de Chinois et +19,1% d’Indiens), alors que la demande russe a reculé (-3,4%).
Canton de Fribourg
Bientôt un nouveau télésiège au Lac-Noir Les deux téléskis de Kaiseregg, en service depuis un demi-siècle dans la station fribourgeoise du Lac-Noir (photo), devront être remplacés car leur concession d’exploitation sera bientôt échue. Ils devraient laisser leur place à un télésiège à quatre places qui coûtera 7 millions de francs, une somme réunie grâce à des actionnaires privés, le canton et la commune de Planfayon. Le nouveau télésiège devrait être mis en service d’ici deux ans, sauf si le projet venait à être sabordé par deux oppositions encore pendantes.
Restauration
12 août 2010 No 32
La Semaine du Goût et «Genuss ‘10»: se rapprocher davantage
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Pour le plaisir du goût Cette semaine, «Le meilleur» lance
«Genuss ’10» («Plaisir ’10»). Il s’agit de donner «une nouvelle impulsion pour renforcer la collaboration entre l’agriculture, l’artisanat, la restauration et le tourisme», affirment les responsables qui, depuis l’année dernière, comptent aussi sur le soutien d’une personnalité politique: la conseillère aux Etats Simonetta Sommaruga. Elle voudrait, au vu de la globalisation, mieux positionner les produits régionaux et mieux souder entre eux les éléments de la chaîne de création de valeur.
Les deux organisateurs se sont rapprochés quelque peu en 2009. Ils font mutuellement référence à l’autre. Josef Zisyadis a même été invité au lancement de «Genuss ’10». Cette année, ils font un pas de plus: la «Semaine du Goût» avec ses quelque 1500 manifestations est infiniment plus grande que «Genuss ’10». De plus, elle bénéficie d’un rayonnement national. Elle collabore avec «Genuss ’10», plus petite mais plus percutante.
GJRI61531
D’année en année, un large public pouvait bénéficier d’un nombre croissant de manifestations et le public spécialisé s’étonnait: la «Semaine du Goût» avait été lancée en 2001 en Suisse romande, puis les «Semaines du Goût» (traduites malhabilement en allemand) partaient à la conquête de la Suisse entière. Sous l’égide de Josef Zisyadis, ces dernières ont dû faire face, depuis 2004, à une nouvelle concurrence (lire l’interview ci-dessous).
merce des cantons d’Argovie, de Berne, de Lucerne, de Nidwald, d’Obwald et de Soleure. Leur slogan est «Le meilleur de la région».
EDITORIAL
Imagine que c’est la crise
Un large public peut y prendre
plaisir. Le monde des spécialistes attend, d’une part, la fusion des deux manifestations et, d’autre part, il manque toujours un canal global de distribution entre l’agriculture
Cette concurrence portait le nom de
Genuss ’10
10e Semaine du Goût
«Semaine du plaisir», un titre tout aussi malhabile. Ce nouveau produit n’était pas agendé en automne, à un moment de l’année où les établissements saisonniers avaient déjà réduit leur voilure, mais à la fin de l’été. La moteur de ces manifestations, qui sont aujourd’hui au nombre de 120, est à chercher dans les organisations régionales du com-
Du 13 août au 5 septembre, 120 manifestations dans les cantons d’Argovie, Berne, Lucerne, Nidwald, Obwald et Soleure. Les offres spéciales de certains restaurants constituent la colonne vertébrale de la manifestation. Migros est l’un des sponsors principaux. www.regionalprodukte.ch
Du 16 au 26 septembre, près de 1500 manifestations dans l’ensemble de la Suisse. Cette année, Philippe Rochat en est le parrain. Lucerne et Onex ont été désignées «Villes du goût». Quant à la fédération GastroSuisse, elle est représentée au comité de la manifestation. www.gout.ch
PD
«Genuss ’10» – à ne pas confondre avec les «Semaines du Goût» ou peut-être si, quand même? – a démarré cette semaine.
Peter Grunder
Le goût a ses partenaires en 2010.
régionale et les milieux de la restauration.
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Interview de Josef Zisyadis, le président de la 10e Semaine du Goût GastroJournal: La «Semaine du Goût» est une manifestation qui a pris de l’ampleur et qui concerne désormais toute la Suisse. Qu’apporte alors un événement strictement alémanique, tel que «Genuss ’10», qui poursuit un but similaire? Est-ce une concurrence? Josef Zisyadis: «Genuss ’10» n’est pas une concurrence, bien au contraire. Il y a de la place pour
tout le monde lorsque l’on parle de biodiversité, d’alimentaire et de goût. Malgré des différences modestes, nos buts restent très proches. Habituellement la Suisse agit par canton. La Semaine du Goût est une manifestation nationale qui mobilise tout le pays afin de promouvoir un autre rapport à la nourriture. Ainsi, la Suisse peut se présenter avec son engagement aux autres pays européens pour y renforcer son poids. GJ: Ainsi «Genuss ’10» est une manifestation complémentaire à la «Semaine du Goût»? Répond-elle à une réelle demande? Les expo-
sants alémaniques étaient-ils peu représentés à la «Semaine du Goût»? J. Z.: Je pense qu’en 2004, lorsque «Genuss ’10» a été fondée, la «Semaine du Goût» n’était pas assez connue. Les organisateurs de «Genuss ’10» ne connaissaient peutêtre pas notre manifestation. Mais, depuis cette année, nous sommes avons convenu d’un partenariat. Désormais, tous les projets de chaque organisateur doivent être approuvés par les deux comités. Et les 120 événements de «Genuss ’10» seront repris à la «Semaine du Goût» qui en compte 1525.
GJ: Quelles sont les principales différences entre ces deux événements? En quoi se complètent-ils? J. Z.: Sans exception, la «Semaine du Goût» veut valoriser le patrimoine culinaire suisse en intégrant les immigrés. La cuisine de ces différentes cultures est absente à «Genuss ’10» qui se focalise sur les produits du terroir. Une autre distinction est que la «Semaine du Goût» poursuit un important but pédagogique. Plus de 50% des événements concernent les enfants et ont surtout lieu dans les écoles. Quant à «Genuss ’10», il favorise principalement les producteurs. jsl
Les terrasses non fumeurs à Paris
GastroTicino présent au Festival du film de Locarno
De l’air plus pur
Une star au menu
On a beau scruter les cafés le long
des artères parisiennes baignées de soleil, on ne voit s’aligner sous les stores rayés que des terrasses bondées de fumeurs. Et c’est ainsi partout dans Paris, hormis dans trois établissements, au Royal Pereire, une brasserie cossue du 17e arrondissement, dans le jardin de l’Entrepôt, lieu mythique des cinéphiles,
«Qu’est-ce que cela a changé?», de-
ternational du film de Locarno fait appel aux services de GastroTicino et GastroLago Maggiore e Valli pour gérer un espace de restauration rapide. Situé de manière stratégique, entre deux salles fréquentées par des milliers de spectateurs, le resto/bar dirigé par Giuseppe Lupi (photo), professeur de service, attire les mauvais jours 300 affamés tandis que les bonnes journées comptent plus de 1000 festivaliers. Au menu: sandwichs de toutes sortes avec une petite particularité: tous portent des noms de stars. Ainsi, entre deux séances de film, les
clients se ruent chez Giuseppe Lupi pour commander un Angelina Jolie, un Robert de Niro ou un Brad Pitt. Si certaines stars donnent naissance aux noms de rues, possèdent une figure de cire à leur effigie, les plus célèbres, quant à elles, donnent vie à des sandwichs au Spazio Cinema, du 4 au 14 août 2010. jsl
T
mande Pascal Clot, gérant du Royal Pereire. «Nous avons désormais une nouvelle clientèle qui se déclare très satisfaite de cette évolution.» Encore faut-il noter que la brasserie fait dans la demi-mesure, sa terrasse étant divisée par une séparation hermétique en deux zones identifiées par de simples ardoises placées sur les chaises, et ce uniquement l’été. Quant au chiffre d’affaires, il est resté stable depuis cette nouvelle initiative de l’établissement. L’extension de l’interdiction légale de fumer dans les restaurants, bars et discothèques a été mise en application début 2008. Les deux autres établissements parisiens concernés reconnaissent que le bénéfice est net, tant pour la rentabilité que pour la santé du personnel. ek
Depuis cinq ans déjà, le Festival in-
/ St A MwV A /IV
Sans fumée, les terrasses parisiennes attirent une nouvelle clientèle.
autrefois fondé par Frédéric Mitterrand, et à La Terrasse, restaurantbar estival des Galeries Lafayette situé au 8e étage.
Nous étions préparés à une certaine détérioration générale. On annonçait du mauvais pour Noël, pour le printemps aussi et de toute façon pour l’été. L’économie mondiale était en récession. A peine la crise financière surmontée avec la récession qui lui était liée, l’euro commençait sa descente aux enfers. Nous étions devenus plus chers pour les Allemands et d’autres clients de la zone euro sans nous améliorer en parallèle: c’est ce que laissait entendre dans une interview l’agent commercial suprême du tourisme suisse. En d’autres termes: une crise chassait l’autre. La Confédération corrigeait à la baisse ses chiffres sur la conjoncture pour 2011. D’une façon ou d’une autre, la crise si attendue n’a pas vraiment eu lieu. En 2008, nous allions bien, en 2009, nous allions assez bien, en 2010, nous allons bien. La consommation hors domicile continue de grimper, les touristes reviennent (+6,1%, lire en page 9), surtout les clients étrangers (+7,5%), et l’ambiance des consommateurs est de nouveau excellente après une baisse bien passagère. Peut-être est-il enfin temps de ne plus en appeler à l’arrivée de la crise par des discours. Des milliers de nos hôteliers, de nos restaurateurs et de nos spécialistes ès tourismes démontrent que des chances et des possibilités existent réellement. Jour après jour, année après année: les temps sont bons. Matthias Nold
Trop de mauvaises excuses!
Les restaurateurs véritablement mauvais existent, naturellement. Et ils sont devenus plus nombreux depuis l’abandon de la clause du besoin et de l’obligation d’être au bénéfice d’une patente. Jusqu’à présent, je suis toujours parti de l’idée qu’il s’agissait de moutons noirs qui, certes, nuisent à notre branche mais restent l’exception qui confirme la règle. Mais je n’en suis plus aussi sûr. Car récemment, je voulais savoir le fin fond de l’histoire en aban-
donnant la cuisine à mon apprenti de 3e année et en faisant le tour de notre section. Comment fait-on savoir aux clients de nos établissements que l’initiative sur la TVA est dans leur intérêt? Qu’il suffit que chacun des 20000 membres de notre fédération parvienne à réunir un seul formulaire avec cinq signatures? C’était pour le moins dégrisant. Je n’ai jamais entendu, en une seule journée, autant de mauvaises excuses! Jean Récoltet
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GastroSuisse
12. August / 12 août 2010 Nr. / No 32
Le conseil santé de SWICA – jour et nuit à votre écoute
Le conseil santé non stop Avec sante24, SWICA offre des consultations téléphoniques de grande qualité. Les restaurateurs peuvent recourir à cette prestation de service 24 heures sur 24. Quand un collaborateur tombe malade ou est victime d’un accident, il faut des solutions rapides et efficaces. C’est exactement ce que propose le conseil santé téléphonique sante24 de SWICA, 24 heures sur 24, 7 jours sur 7. Jacques Dupont* est chef de brigade dans un grand restaurant en libreservice. Depuis un accident de la route, l’un de ses collaborateurs souffre d’un raidissement de la nuque qui se manifeste avec une intensité particulière pendant le coup de feu de midi. Son travail s’en res-
sent, et son patron doit souvent procéder à des mutations. Un jour que son collaborateur res-
sentait à nouveau de fortes douleurs, Jacques Dupont lui préconisa d’appeler le conseil santé téléphonique sante24. Le collaborateur s’exécuta et décrit ses douleurs à la conseillère de sante24, qui demanda à un médecin de le rappeler. En quelques questions, le médecin de sante24 trouva une thérapie qui pourrait l’aider. Il fixa un rendezvous chez une spécialiste de la douleur de renom, qui lui apprit des
mouvements et des exercices de décontraction pour éviter l’apparition de douleurs et les atténuer. En parallèle, le patient suivit un programme de musculation. Depuis, trois mois ont passé, et la
thérapie est terminée. Le collaborateur est très satisfait: ses douleurs ont diminué, et il a retrouvé toutes ses capacités. Jacques Dupont est heureux d’avoir pu aider et de garder dans ses rangs un collaborateur très compétent. Le personnel médical spécialisé de
sante24 répond, au 044 404 86 86, à toutes les questions de prévention, mais aussi aux questions en rapport avec une grossesse, une maladie ou des blessures résultant
d’un accident. Sur demande, l’équipe de sante24 organise des rendez-vous dans un Centre de santé SWICA, chez un médecin du réseau de médecins de famille ou un spécialiste. Les rendez-vous peuvent aussi être fixés de nuit. Cette mesure permet de gagner du temps, et le patient peut consulter le médecin dès le lendemain. Les 14 Centres de santé SWICA assurent, dans toute la Suisse, une prise en charge médicale de base attrayante. Leurs spécialistes chevronnés en médecine générale et interne et leurs thérapeutes compétents sont au service de la santé des patients. Ces derniers bénéficient d’un étroit suivi, du diagnostic jusqu’au terme de la thérapie, du
lundi au vendredi, de 7 à 19 heures, et le samedi, de 8 à 12 heures. Les méthodes modernes de diagnostic, de conseil et de thérapie permettent un traitement global et ciblé. * Nom connu de la rédaction
Pour toute question de santé, appelez sante24 au 044 404 86 86.
La consulenza sulla salute di SWICA, che non conosce il riposo serale
Consulenza senza chiudere bisce un incidente, nella frenetica quotidianità di un’azienda del settore gastronomico occorre una soluzione rapida ed efficace. La consulenza telefonica sulla salute sante24 di SWICA offre esattamente questo, 24 ore su 24, sette giorni alla settimana.
ha riconosciuto di cosa poteva avere bisogno. Gli ha combinato un appuntamento con un noto specialista che ha saputo indicargli alcuni movimenti come pure esercizi di rilassamento per ridurre ed evitare il dolore. Inoltre gli ha prescritto un allenamento per rinforzare la muscolatura.
Jacques Dupont* è responsabile del
Nel frattempo sono passati tre mesi
team di un grande ristorante selfservice. Uno dei suoi collaboratori, a seguito di un incidente, soffre di dolorose tensioni cervicali. I dolori sono particolarmente forti durante il mezzogiorno quando il lavoro è particolarmente stressante. Il suo rendimento lavorativo ne risulta pregiudicato e il suo capo deve cambiare spesso i piani di lavoro.
e la terapia è terminata. Il collaboratore è molto soddisfatto di essere riuscito ad attenuare i suoi dolori per cui è di nuovo completamente abile al lavoro. Jacques Dupont è felice di aver potuto aiutare un suo fidato collaboratore e di poter contare nuovamente su una forza lavorativa eccellente.
Se un collaboratore si ammala o su-
In occasione di una nuova crisi del
suo collaboratore, Jacques Dupont gli ha consigliato di contattare la consulenza telefonica sulla salute sante24. Il collaboratore ha chiamato e ha descritto i suoi disturbi alla consulente di sante24, la quale ha predisposto che un medico l’avrebbe richiamato. Il medico di sante24, attraverso alcune domande
Il personale medico specialistico di sante24 risponde – al numero di telefono 044 404 86 86 – a domande sulla prevenzione della salute come pure su gravidanza, malattia o conseguenze di un infortunio. Su richiesta, i consulenti di sante24 procurano un appuntamento con un medico di un centro della salute SWICA o un medico della rete dei medici di famiglia o presso uno spe-
cialista. In questo modo si risparmia tempo; il paziente riceve già per il giorno seguente un appuntamento con un medico. I 14 Centri della salute SWICA offrono in tutta la svizzera, una interessante assistenza medica di base. Medici esperti in medicina generale e medicina interna così come competenti terapisti s’impegnano giornalmente per la salute dei pazienti, che sono strettamente seguiti e consigliati dalla diagnosi fino al termine della terapia – anche in orari marginali (lunedì-venerdì dalle ore 7 alle 19, sabato dalle 8 alle 12). La moderna infrastruttura per la diagnostica, la consulenza e la terapia permette un trattamento completo dei pazienti. * Nome modificato dalla redazione
Per ogni domanda sulla salute chiamate sante24 al numero 044 404 86 86.
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Heinerich Wirri-Strasse 3, 5000 Aarau
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Hôtellerie & Tourisme
12 août 2010 No 32
La 5e mouture du projet Enjoy Switzerland vient de débuter
HEBDOMADAIRE
Quatre régions, un virus
Franches-Montagnes
Le tourisme vaudois au Marché-Concours
Le virus de qualité d’Enjoy Switzerland s’attaque à quatre nouvelles destinations. Trois d’entre elles sont en Suisse romande.
Laurent Missbauer
Enjoy Switzerland, le programme de gestion de la qualité des prestations touristiques lancé par Suisse Tourisme en 2003, vient de redémarrer avec quatre nouveaux projets au Tessin, dans le canton de Fribourg, à Yverdon-les-Bains/JuraLac et à Nendaz. Ce programme vise à optimiser la qualité à travers toute la chaîne des prestataires touristiques dans une région ou dans une destination.
«Le concept Enjoy Switzerland vise à
créer une chaîne de services qui est optimisée et qui ne comporte pas de maillon faible. Idéalement, il devrait déboucher sur une chaîne de services qui puisse permettre aux touristes de se sentir bien, du début à la fin de leur séjour», précise Nicolas Zapf, le directeur de l’Union fribourgeoise du tourisme (photo). Enjoy Switzerland entend également stimuler l’innovation et mettre en valeur l’expérience touristique telle que les destinations souhaitent qu’elle soit vécue par leurs hôtes. De nombreuses réalisations peuvent ainsi être envisagées: embellissement des localités, lancement de forfaits tout compris, messages de bienvenue dans les aéroports, les gares et les installations de remontées mécaniques, cours de sensibilisation à toute per-
PHOTOS: SWISS-IMAGE
D’une durée de deux ans, à savoir
du 1er août 2010 au 31 juillet 2012, cette cinquième mouture d’Enjoy Switzerland aura notamment pour but d’améliorer les services des acteurs en fonction des besoins des touristes. «Concrètement, il s’agit d’améliorer la qualité des services et la conception des offres afin d’accroître la satisfaction des clients, mais aussi de sensibiliser la population des différentes destinations à l’importance du tourisme. Un des objectifs d’Enjoy Switzerland est également de promouvoir la collaboration entre prestataires d’une même destination ou d’une même région», explique Véronique Kanel, l’attachée de presse de Suisse Tourisme pour la Suisse romande.
Enjoy Switzerland vient de débuter dans les cantons de Fribourg et du Tessin, ainsi qu’à Nendaz et à Yverdon-les-Bains.
sonne qui est en contact avec les touristes (policiers, conducteurs de trains, chauffeurs de bus, personnel de la voirie…), mise en valeur d’une particularité touristique. Au sujet de ce dernier point, on
rappellera que le programme Enjoy Switzerland à Nyon Région Tourisme avait permis d’éditer en 2007 la brochure touristique «Avec Tintin, sur les traces de Tournesol à Nyon».
Un projet national Le virus Enjoy Switzerland a débuté en 2003 et a «contaminé» depuis les destinations suivantes: Lenzerheide, Scuol, Villars-Gryon, Zermatt (2003-2006); Genève, Nyon, Loèche-les-Bains, Leysin, Disentis-Sedrun-Gothard, Lenk (2007-2009); Thurgovie-Schaffhouse, Kandertal-Kiental; Toggenbourg (2009-2011). De 2009 à 2012, un projet Enjoy Switzerland pour les régions de montagne a été mis sur pied avec l’Aide suisse aux montagnards dans le Clos du Doubs/St-Ursanne, dans le Safiental, à Moosalp-Augsbord ainsi que dans le Haut-Emmental et deux communes de l’Entlebuch. lm
Cette brochure avait connu un tel succès que les 20000 exemplaires de la première édition avaient été rapidement épuisés. Les responsables de Nyon Région Tourisme avaient dû ainsi éditer en 2008 une seconde édition, tirée elle aussi à 20000 exemplaires. Enjoy Switzerland intervient à deux
niveaux. Au niveau national, Suisse Tourisme travaille avec des prestataires de services nationaux tels que les aéroports, les douanes et les compagnies de transports publics en ayant pour but de laisser aux touristes, aussi bien à leur arrivée qu’à leur départ, la «meilleure impression possible». Au niveau local, les quatre régions qui participent actuellement au programme Enjoy Switzerland mettront tout en œuvre afin d’optimiser globalement la qualité de leur offre et de leurs services. Cette mesure concerne tant les produits et les infrastructures, que l’accueil réservé aux hôtes et les compétences des prestataires. Chaque destination disposera en outre d’un chef de projet Enjoy Switzerland qui aura pour tâche de superviser et de coordonner la réalisation des objectifs qui auront été fixés. Ce poste de chef de projet a plusieurs fois servi
de tremplin. Alain Morard et JeanPierre Pralong, respectivement chefs de projet Enjoy Switzerland à Leysin et à Nyon, ont par la suite été appelés à prendre la direction des offices du tourisme de ces deux localités. On relèvera enfin que la coordina-
tion et le support professionnel du projet dans son ensemble sont assurés par Suisse Tourisme. Une analyse en profondeur de la situation de départ, basée sur des sondages menés auprès des touristes et de la population, révèlera dans quels domaines les destinations devront agir prioritairement. Ces résultats serviront ensuite à définir les différentes étapes du projet. L’efficacité des mesures prises sera elle aussi évaluée.
In Kürze Die fünfte Ausgabe des Programmes Enjoy Switzerland hat eben mit vier neuen Destinationen begonnen. Darunter befindet sich auch der Kanton Freiburg. Für Nicolas Zapf, den Direktor des Freiburger Verkehrsverbandes, müsste Enjoy Switzerland idealerweise in eine Dienstleistungskette münden, damit sich die Touristen ab Beginn ihres Aufenthaltes wohl fühlen.
3e Journée des petits et moyens hôtels (PMH) de Suisse
Savoir dépasser les attentes des clients Les petits et moyens hôtels (PMH) de Suisse ont tout intérêt à mieux se positionner dans le contexte actuel de concurrence internationale. Or plusieurs conseils visant justement à améliorer le positionnement et par conséquent la compétitivité de l’hôtellerie suisse de classe moyenne seront dispensés lors de la 3e Journée des PMH qui aura lieu à Soleure, le mardi 21 septembre.
mation, sera ouverte par Anton Schmutz, le directeur de GastroSuisse (photo). Elle pourra compter sur la présence de nombreux experts, dont Hermann Scherrer qui incitera les responsables des PMH à ne proposer que des prestations qui vont bien au-delà de la moyenne. Cet avis est également partagé par
Cette journée, qui entend être une
plate-forme d’échanges et d’infor-
Philipp Wach, le nouveau responsable de la formation de Gastro-
Suisse pour la Suisse romande. En plus de placer le débat sur le plan international (GJ 31), Philipp Wach évoquera en effet les standards de qualité lors d’un des trois ateliers proposés après la pause de midi. «Il ne faut pas perdre de vue les exigences de la clientèle, explique-t-il. S’ils descendent dans un petit hôtel, les clients n’acceptent pas pour autant de devoir se contenter d’une toute petite télévision et de dormir dans un petit lit. Même dans un petit hôtel, on est en effet en droit d’avoir
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une télévision et un lit dignes de ce nom. Un lit doit ainsi mesurer au moins 2 m de long et non pas 1,8 m comme cela est parfois le cas.» Une satisfaction plus ciblée des
attentes des clients s’avère ainsi une condition sine qua non pour avoir du succès aujourd’hui. Il ne s’agit là que de l’un des nombreux thèmes qui seront abordés le 21 septembre, lors de la 3e Journée des PMH. lm www.hot-c.ch www.suissedirecte.ch
Le canton de Vaud a été l’hôte d’honneur, le week-end passé, de la 107e édition du célèbre MarchéConcours qui a attiré quelque 60 000 visiteurs à Saignelégier, au cœur des Franches-Montagnes (photo). A cette occasion, le tourisme vaudois a mis en avant ses destinations, ses vins et ses produits du terroir, ces derniers ayant eu une place de choix sur le stand «Art de vivre». Toujours au niveau touristique, il a été rappelé que le canton de Vaud abrite à La Sarraz le seul Musée du cheval de Suisse et que la région d’Avenches accueille, depuis 1899, le Haras national, «un centre de compétences unique en Suisse et déterminant pour la préservation de sa seule race indigène, précisément celle des Franches-Montagnes».
Hôtel Beau-Rivage, Genève
La porte tournante a été mise à la retraite Même si elle était moins connue que celle de l’Hôtel Cornavin où elle joue un bien mauvais tour au capitaine Haddock dans «Tintin et l’Affaire Tournesol», la porte tournante de l’Hôtel BeauRivage de Genève a été empruntée, elle aussi par un grand nombre de célébrités. Le passé est toutefois de mise car cette porte tournante a été mise à la retraite. «Si l’on devait raconter tout ce qu’elle a vu, cela donnerait assurément le tournis», relève, non sans humour, Jacques Meyer, l’administrateur délégué de l’Hôtel Beau-Rivage. «Pendant près de cent ans, elle a en effet tourbillonné pour accueillir des personnalités telles que Roger Moore, Charles de Gaulle ou le Dalaï Lama, pour n’en citer que trois parmi tant d’autres.»
Les Paccots (FR)
Les chauves-souris seront en vedette L’Office du tourisme de des Paccots (FR) organisera le vendredi 27 août la Nuit des chauves-souris. «Autour du Lac des Joncs, cette offre insolite permettra de faire plus ample connaissance avec cet animal, à la fois étrange et mystérieux, au travers de divers postes didactiques et ludiques animés par des biologistes passionnés», expliquent les responsables de l’office du tourisme. Ces derniers précisent que cette animation gratuite est organisée en collaboration avec le groupe fribourgeois pour l’étude et la protection des chauves-souris. Les départs ont lieu entre 20h et 21h30. Des habits chauds ainsi qu’une lampe de poche ou une lampe frontale sont vivement recommandés. www.fribat.org
14 Weiterbildung / Formation continue GastroUnternehmerausbildung Informationsabende zur GastroUnternehmerausbildung Montag, 20. September 2010 Montag, 13. Dezember 2010 Jeweils von 16.30 bis 17.30 Uhr bei GastroSuisse, Blumenfeldstr. 20, 8046 Zürich Telefonische Anmeldung genügt
Gastro-Unternehmerseminar mit eidg. Diplom dipl. Restaurateur Prüfungsdaten 18./19. Oktober 2010 25./26. Oktober 2010 Nächstes Seminar: Januar bis Oktober 2011 L-GAV-Ausbildungsbeitrag von Fr. 4000.– GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111
Gastro-Betriebsleiterseminar mit eidg. Fachausweis GastroBern
Tel. 031 330 88 88
Seminar 2011 Daten auf Anfrage
Formation continue des CafetiersRestaurateurs-Hôteliers Séminaire de chef d’établissement avec Diplôme fédéral de restaurateur(trice) Entreprendre ou laisser entreprendre? 35 jours de cours en période de 2 jours, répartis sur une année. – L’occasion de parfaire ses connaissances en gestion d’entreprise. Prochain séminaire: Entre août 2012 et mai 2013 GastroSuisse – 021 721 08 30
Séminaire de chef d’établissement avec Brevet Fédéral Qui n’avance pas, recule! 30 jours de cours en période de 2 jours, répartis sur une année. – L’occasion de développer ses connaissances en gestion. Prochain séminaire: Entre août 2011 et mai 2012 GastroSuisse – 021 721 08 30
GastroGraubünden Tel. 081 354 96 96 Wahlpflichtmodul Gastronomie 11.–13. und 18.–19. April 2011
GastroLuzern
Tel. 041 240 01 05
Séminaire de base avec Certificat GastroSuisse
Seminar 2011 Daten auf Anfrage
GastroSt. Gallen Tel. 071 274 95 15 Seminar 2011 Daten auf Anfrage
GastroZürich
Tel. 044 377 55 11
10. Januar bis 17. Mai 2011 8. August bis 6. Dezember 2011 Alle Wahlpflichtmodule 29. Nov.–1. Dez. und 6.–7. Dez. 2010
Acquisition des connaissances de base pour l’obtention d’une patente/licence cantonale GastroBerne – 031 330 88 88 proch. cours, contacter le secr. cant.
GastroFribourg – 026 424 65 29 proch. cours, contacter le secr. cant.
Prüfungsdaten
GastroGenève – 022 329 97 22
13./14. Dezember 2010 Modulprüfung 22.–25. Februar 2011 Berufsprüfung L-GAV-Ausbildungsbeitrag von Fr. 3000.– GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111
proch. cours, contacter le secr. cant.
Gastro-Grundseminar mit Zertifikat GastroSuisse (entspricht der Vorbereitung auf den Fähigkeitsausweis)
GastroAargau Tel. 062 737 90 40 www.gastroaargau.ch (entspricht G1-Modulen 1, 3 und 4) werden laufend angeboten
GastroBaselland Tel. 061 921 36 96 www.gastro-baselland.ch (entspricht G1-Modulen 1 und 4) werden laufend angeboten G1-Ergänzungsmodule 2, 3, 5 und 6 werden laufend angeboten
Wirteverband Basel-Stadt Tel. 061 271 30 10 www.baizer.ch (entspricht G1-Modulen 1 und 4) werden laufend angeboten
GastroBern Tel. 031 330 88 88 www.gastrobern.ch Alle Module werden laufend angeboten (Tages- und Abendseminare möglich)
GastroFribourg Tel. 026 424 65 29 www.gastro-fribourg.ch Modul 1 wird laufend angeboten
GastroGraubünden 081 354 96 96 www.gastrograubuenden.ch G1-Module 4–6 8. Nov. bis 1. Dez. 2010 G1-Module 1–3 2. bis 25. Mai 2011
GastroLuzern Tel. 041 240 01 06 www.gastro-luzern.ch Entspricht den G1-Modulen 1–6 11. Oktober bis 10. Dezember 2010
GastroSt.Gallen/ GastroAppenzellerland Tel. 071 274 95 15 www.gastrosg.ch Alle Module werden laufend angeboten
GastroThurgau Tel. 071 274 95 03 www.gastro-thurgau.ch Entspricht den G1-Modulen, 1, 3 und 4, werden laufend angeboten
GastroZürich Tel. 044 377 55 11 www.gastrozuerich.ch Alle Module werden laufend angeboten
Prüfungsdaten Zertifikatsprüfung 27. Oktober 2010 15. Dezember 2010 24. März 2011 23. Juni 2011 jeweils in Chur, Luzern, St. Gallen und Zürich GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111
GastroJura – 032 421 45 45 proch. cours, contacter le secr. cant.
GastroNeuchâtel – 032 344 80 80 proch. cours, contacter le secr. cant.
GastroValais – 027 322 47 47 proch. cours, contacter le secr. cant.
12. August / 12 août 2010 Nr. / No 32
DER REZEPTIONSKURS ! Professioneller Gästeempfang im Hotel. Intensivseminar von GastroSuisse.
Neu mit integrierter Ausbildung zum Quality-Coach. Der Rezeptionskurs von GastroSuisse ist eine praxisnahe Weiterbildung, die Sie optimal auf die Arbeit an der Hotel-Rezeption vorbereitet.
Start Herbstseminar: Mittwoch, 20. Oktober 2010
Das Feedback von ehemaligen Seminarteilnehmern freut uns: «Der Kurs hat mir sehr gut gefallen, meine Erwartungen wurden alle erfüllt, sogar übertroffen.» «Es war super lehrreich und am Schluss rauchten die Köpfe!» «Die vielen Tipps der Referenten und die Erfahrungen aus der Praxis machten den Kurs sehr spannend.»
Anmeldung und Information: GastroSuisse Weiterbildung Telefon 0848 377 111, Fax 0848 377 112 weiterbildung@gastrosuisse.ch
GastroVaud – 021 721 07 07 proch. cours, contacter le secr. cant.
Formation permanente téléphone 021 721 08 30 DESSERTS SUBTILS Date/Lieu Le 21 septembre 2010 à Pully Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs Distinguer les nombreuses possibilités d’entremets. Appliquer avec professionnalisme les méthodes. Mettre en place une offre plaisante et alléchante. Prix Fr. 320.– Fr. 240.– membre GastroSuisse/SSH Fr. 150.– rabais exploitant valaisan Fr. 30.– rabais client Aligro
LES BASES DU SERVICE EN 8 JOURS Dates/Lieu Dès le 27 septembre 2010 à Pully Durée 8 jours de 8h30 à 17h00 Objectifs et contenu Décuvrir les bases du service, des boissons et de la vente. Appliquer les techniques et gestes professionnels. Reconnaître les avantages d’un excellent service de table. Prix Fr. 1300.– Fr. 1000.– membre GastroSuisse/SSH
LES TAPAS Date/Lieu Le 20 août 2010 à Pully Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs et contenu Evaluer les nouveaux produits et techniques. Réaliser des tapas simples et originaux. Accorder les vins en accompagnement. Prix Fr. 320.– Fr. 240.– membre GastroSuisse/SSH Fr. 150.– rabais exploitant valaisan Fr. 30.– rabais client Aligro
Etes-vous intéressé? GastroSuisse Formation professionnelle Avenue Général-Guisan 42a, 1009 Pully Tél. 021 721 08 30, fax 021 721 08 31 formationprof@gastrosuisse.ch www.gastrosuisse.ch
Kantonalsektionen/Sections cantonales GastroAargau Tel. 062 737 90 40 www.gastroaargau.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 24. August 2010, 4. November 2010 Cocktail I Workshop 2. September 2010 Berufsbildnerkurs 20. bis 28. September 2010 Service-Schnellkurs 25. /26. Oktober 2010 Service-Grundkurs 20. Sept. bis 1. Oktober 2010 Mitarbeiterführung 8./9. November 2010
GastroBaselland Tel. 061 921 36 96 www.gastro-baselland.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 12. Oktober 2010, 14. Dezember 2010
Wirteverband Basel-Stadt Tel. 061 271 30 10 www.baizer.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage
GastroBern Tel. 031 330 88 88 www.gastrobern.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 4. Oktober 2010 Latte Art & Kaffeekreationen 15. September 2010 Die Lohnabrechnung im Gastgewerbe 20. September 2010 Lebensmittelhygiene-Crashkurs 20. Oktober 2010 Richtig telefonieren leicht gemacht 25. Oktober 2010 Harmonie von Wein und Käse 1./8. November 2010 Einstieg in der Serviceberuf 9. November 2010, 1. Dezember 2010
Chef-de-Service-Seminar 15. bis. 19. November 2010 Lebensmittelrecht – Lebensmittelhygiene – LSK 24. November 2010 Selbst- und Zeitmanagement 29. November 2010
GastroLuzern Tel. 041 240 01 05 www.gastro-luzern.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 4. September 2010, 9. November 2010
GastroSt.Gallen Tel. 071 274 95 15 www.gastrosg.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage
GastroThurgau Tel. 071 274 95 03 www.gastro-thurgau.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage
GastroZürich Tel. 044 377 55 11 www.gastrozuerich.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage Nothelferkurs 30./31. August 2010 Effizientes Arbeiten mit Microsoft Office 16. und 23. September 2010 Unsere Gäste und der Verkauf 27./28. September 2010 Tranchieren und Anrichten von Speisen am Gästetisch 4. November 2010
GastroFribourg Tél. 026 424 65 29 LABEL QUALITÉ NIVEAU I Dates/Lieu Les 5 et 6 octobre 2010 à Fribourg Durée 2 demi-jours de 14h00 à 18h30 et de 8h15 à 12h15 Objectifs Le niveau I se focalise sur l’amélioration des prestations de service. Ses effets se font surtout sentir sur le plan interne et motivent les collaborateurs. Prix Dès Fr. 540.–
GastroJura Tél. 032 421 45 45 L’ACCUEIL PLAISIR Date/Lieu Le 11 octobre 2010 à Glovelier Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs Développer les instruments qui influencent les relations avec la clientèle. Utiliser les techniques comportementales positives. Influencer son entourage par sa motivation retrouvée. Prix Gratuit pour exploitant jurassien. Pour les autres, veuillez contacter le secrétariat.
QUALITÄTS-PROGRAMM DES SCHWEIZER TOURISMUS www.quality-our-passion.ch Refresher-Kurse zu Stufe I und neu auch Stufe II jeweils am 2. Tag der Q-Coach- und Q-Trainer-Kurse. Kursdaten und -orte siehe unten.
Stufe I: Ausbildung zum Qualitäts-Coach Kursdaten Region/Ort 21./22.09.2010 Winterthur 05./06.10.2010 Fribourg (F) 09./10.11.2010 Locarno (I) 15./16.11.2010 Chur
Stufe II: Ausbildung zum Qualitäts-Trainer Kursdaten Region/Ort 16./17.11.2010 Locarno (I) 06./07.12.2010 Lausanne (F) 13./14.12.2010 Lenzerheide Tipps zur Umsetzung Gratiszugriff zu den Resultaten der Gruppenarbeiten aus den Q-Coach- und Q-Trainer-Kursen auf www.gastroprofessional.ch/ Organisation & Administration Spezialkurse Individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Gerne unterbreiten wir Ihnen eine Offerte! Umsetzung im Betrieb 1 ⁄2- bis 1-tägige Workshops zur Unterstützung der Umsetzung des Qualitätsprogramms im Betrieb.
GastroNeuchâtel Tél. 032 344 80 80 RÉUSSIR VOS RÉUNIONS Dates/Lieu Les 1er et 8 novembre 2010 à Neuchâtel Durée 2 jours de 8h30 à 17h00 Objectifs Mettre en place les outils pour la réussite d’une réunion. Favoriser l’expression des besoins des membres de l’équipe. Organiser des séances conviviales et efficaces. Prix Gratuit pour exploitant neuchâtelois. Pour les autres, veuillez contacter le secrétariat.
TREUHAND FÜR HOTELLERIE & RESTAURATION FIDUCIAIRE POUR L’HOTELLERIE ET LA RESTAURATION
Tel. 0844 88 44 24 www.gastroconsult.ch GastroTime-Schulung 26. August 2010 in St. Gallen 31. Aug., 2. Dez. 2010, 12. April 2011 in Zürich 27. Sept. 2010, 31. Jan. 2011 in Unterentfelden 1. Okt. 2010 in Chur 19. Oktober 2010 in Olten 16 et 23 novembre 2010 à Fribourg, 2 demi-jours
18
Idées Gastro
12 août 2010 No 32
FBK 2011 aura lieu du 23 au 27 janvier 2011
NOTICES TVA
Déjà récolté aujourd’hui?
e
Un 30 anniversaire pour l’édition 2011. Les concours réalisés pour la première fois lors de la FBK en 2009 – la finale des Swiss Chocolate Masters et le concours international des jeunes boulangers – seront répris en 2011. Ils trouveront place dans la nouvelle halle 120.
T
/ S t VA MwV A /I
La FBK est l’unique Foire spé-
t/ A wS IV M VA / T
En avril, GastroSuisse a lancé une initiative populaire fédérale sur la taxe sur la valeur ajoutée en faveur de la restauration de notre pays. Mais une initiative a besoin de signatures, de beaucoup de signatures pour vraiment aboutir. Pour cette raison, chaque hôte du pays est appelé à récolter des signatures. C’est simple: s’informer, informer les clients et récolter. www.stop-discrimination-tva.ch
Bell Holding SA
Projet d’une nouvelle usine La société Bell Holding SA prévoit de construire une usine de traitement de la viande de porc à Niederbipp, dans le canton de Soleure. Celle-ci devrait remplacer une usine bâloise qui a fait son temps et ne pourra bientôt plus être exploitée. L’inauguration de la nouvelle infrastructure est prévue pour 2015/2016, lit-on dans un communiqué de la société.
cialisée suisse en matériel de boulangerie, pâtisserie et confiserie. En 2011 elle fêtera ses 30 ans. Elle souhaite rester un important tremplin vers un avenir fructueux pour le secteur. Quelque 30000 personnes – ayant pratiquement toutes un pouvoir de décision dans le secteur – visitent la FBK et ses concours et ses shows spéciaux ayant pour thèmes le pain, la pâtisserie, la confiserie ou le chocolat. Le pourcentage élevé (près de 90%) des stands déjà vendus à fin juin 2010 reflète l’attitude positive des exposants envers la manifestation. Il ne reste que peu de places disponibles
En 2009, la consommation d’alcool a continué de baisser en Suisse pour s’établir à 8,6 litres d’alcool pur par personne. La diminution s’élève à un décilitre par rapport à 2008, autrement dit 2,5 décilitres de spiritueux, une bouteille de vin ou deux litres de bière.
se sont montrés satisfaits de la FBK 2009. Dans le sondage, réalisé pour la première fois en ligne auprès des exposants, tous les domaines ont été jugés bons. Une augmentation était perceptible par rapport à 2007. Rendezvous à Berne sur le site de BEA Bern expo, du 23 au 27 janvier 2011. www.fbk-2011.ch
Après avoir fait partie d’un grand groupe durant 30 ans (Sandoz puis Valora), la société Roland Murten SA est redevenue une entreprise familiale. En effet, aux commandes depuis peu, le patron Marc-André Cornu (photo) apporte un nouvel essor à la marque de tradition. Il se présente de manière suivante: «Comme mes prédécesseurs, je suis moi aussi boulanger de formation. Je retire une grande joie de l’association d’un savoir-faire artisanal à la technologie la plus moderne.»
Unilever et Birds Eye Iglo
Les Suisses boivent moins
La championne du design La machine à café automatique Caffeo Solo de Melitta au design épuré, a obtenu en juillet de l’année dernière, à Essen, le très convoité red dot design award. Y ont participé des entreprises de 60 nations Caffeo Solo a finalement conquis le jury international
Les visiteurs et les exposants
par ses traits créatifs innovants et sa fonctionnalité. En dépit de ses dimensions minimales – 20 cm de large, 32,5 cm de profondeur et 45,5 cm de haut – l’appareil dispose de toute la technologie de pointe que nécessite la production d’un expresso. www.melitta.ch
Schulthess
Une deuxième jeunesse
Unilever
Consommation d’alcool
Melitta
La société suisse Roland Murten SA redevient une société familiale
www.bell.ch
Le géant de l’agroalimentaire et des cosmétiques Unilever a signé un accord pour la vente de sa filiale italienne de surgelés Findus au spécialiste britannique des surgelés Birds Eye Iglo. Le montant de la transaction s’élève à 805 millions d’euros. www.unilever.ch
TENDANCES
L’entreprise suisse de tradiLe patron Marc-André Cornu.
tion Roland Murten SA est
bien connue des consommateurs depuis quelque 70 ans grâce à ses produits sains et raffinés. Ces derniers se distinguent par une qualité constante et irréprochable ainsi qu’une grande légèreté au goût et à la digestion.
Nouveaux laveet sèche-linges
Les produits Roland inaugurent cette année de nouveaux atours. Le logo et les emballages ont été légèrement modifiés et adaptés de sorte à mieux refléter les valeurs centrales de la maison: la fraîcheur, la digestibilité, la tradition et l’authenticité.
L’assortiment va des produits
de conservation tels que des biscottes et pains croustillants aux biscuits apéritif à faible teneur en graisse. Par tradition et par conviction, l’entreprise Roland sélectionne avec le plus grand soin toutes les matières premières et les ingrédients utilisés, d’origine suisse dans la mesure du possible.
Le nouveau propriétaire, l’entreprise familiale Cornu SA, met ainsi clairement l’accent sur le regain de vitalité de la marque Roland. L’ensemble de l’assortiment a été recentré sur les produits de conservation comme les biscottes, les pains croustillants et des biscuits apéritif. www.roland.ch
Rondello Cinghiale de Buitoni
We need a Hero
La chasse arrive
Hero en matière de fruits est le garant de confitures de première qualité. Pendant toutes ces années, la recette originale des confitures Hero Extra en portions n’a pas changé d’un iota. L’assortiment, connu bien au-delà des frontières helvétiques, sera modifié à partir de ce mois afin d’égayer le buffet du pe-
Hero lance sa crème de marrons en édition limitée.
tit-déjeuner grâce à un nouveau visuel frais et fruité. www.hero.ch
Buitoni ouvre la saison d’automne avec le nouveau Rondello Cinghiale, disponible à partir du 1er septembre.
www.schulthess.ch
Sirop Monin
Le meilleur ami des cocktails
Nouveau visuel pour les confitures Hero
Le savoir-faire traditionnel de
Une fois de plus, les nouveaux lave-linge et sèche-linge Schulthess des lignes topLine, proLine et industrial sont fidèles à leur renommée de précurseurs dans le secteur professionnel: des machines parfaitement adaptées aux environnements professionnels dans lesquels les exigences de résultat en matière de lavage, de finition, d’efficacité et d’économie sont particulièrement élevées.
Sa farce est composée de viande de sanglier, mascarpone et de paprika sauvage PeppadewTM. Visuellement, le nouveau Rondello est un accroche-regard: la farce originale se présente dans une robe noble de pâte aux œufs et au paprika fumé. Le goût fumé sucré confère une note particulière à la saveur du gibier. www.buitoni.ch
Butterscotch est un mélange de beurre, sucre roux et vanille, employé très souvent pour aromatiser la confiserie, les biscuits, les glaces et les sauces pour les desserts. Le sirop Monin Butterscotch est prêt à l’emploi et utilisable aussi bien dans les boissons chaudes et froides que dans divers desserts. www.monin.ch
GastroIdeen
12. August 2010 Nr. 32
Junge Kochtalente können sich jetzt für den «gusto11» anmelden
TRENDS Mehrwertsteuer
Heute schon gesammelt?
NOTIZEN
Ein Sprungbrett
PostAuto Schweiz
175 neue Postautos
Junge Schweizer Kochtalente
Auch bei «gusto11» gibt es
aufgepasst! Lust auf einen 14tägigen Koch-Stage in der asiatischen Finanzmetropole Hongkong? Oder eine Gourmetreise nach Hamburg oder in der Schweiz? Dies und noch vieles mehr gibt es bei «gusto11» zu gewinnen. Die Ausschreibung für den nationalen Lehrlingskochwettbewerb läuft ab sofort und noch bis am 6. Dezember 2010.
wieder attraktive Preise zu gewinnen, für die es sich zu kämpfen lohnt. Wie jedes Jahr ist der Hauptpreis ein 14-tägiger Stage bei einem renommierten Schweizer Koch im Ausland. Dieses Jahr darf die Siegerin oder der Sieger zum Schweizer Spitzenkoch Rudolf Müller ins Hong Kong Disneyland Resort. Der 2. Preis umfasst eine spannende Gourmetreise für zwei Personen nach Hamburg mit Einblicken in den grossen Hafen, und der 3. Preis ist eine «Tour de Viande», eine kulinarische Alpenüberquerung in der Schweiz. Eine Teilnahme bei «gusto11» lohnt sich dieses Jahr besonders: Alle, die eine Lösung zur Wettbewerbsaufgabe einsenden, dürfen mit auf eine zweitägige Bildungsreise zum Thema Gewürze nach Salzburg. www.howeg.ch
T
/ S t VA MwV A /I t/ A wS IV M VA / T
Im April hat GastroSuisse für das Gastgewerbe im Land eine Mehrwertsteuer-Initiative lanciert. Doch eine Initiative braucht Unterschriften, viele Unterschriften, damit sie auch wirklich zustande kommt. Deshalb ist jede Gastgeberin, jeder Gastgeber im Lande aufgerufen, Unterschriften zu sammeln. Das geht einfach: sich informieren, die Gäste informieren und sammeln. Alles Material ist direkt bei GastroSuisse erhältlich: www.schlussmwst-diskriminierung.ch
Electrolux Design Lab
Für das Leben in Zukunft Im Jahr 2010 stehen kreative Lösungen für das Leben auf engem Raum im Mittelpunkt des Electrolux Design Lab. Die Industriedesign-Studierenden hatten die Aufgabe, sich zu überlegen, wie Menschen im Jahr 2050 ihre Lebensmittel zubereiten und aufbewahren, ihre Wäsche waschen und ihr Geschirr spülen. www.electrolux.ch
Cinzano
Neues Design für Qualitätswermut Nach einer Retroperspektive auf 250 Jahre Markengeschichte präsentiert Cinzano nun ein umfangreiches, neues Produktedesign. Die Rundumerneuerung des italienischen Wermuts umfasst neben einem neuen Flaschen- und Etikettendesign auch eine sanfte Neugestaltung des kultigen Logos. www.campari.com
Knick’n’clean
Es ist bereits die siebte «gusto11» schickt die Gewinnerin oder den Gewinner nach Hongkong. Ausführung des nationalen Lehrlingskochwettbewerbes Sie zaubern einen Hauptgang «gusto». Einiges hat sich veraus Rindfleisch mit einer ändert, vieles ist aber auch Arbeit und – sollte die Arbeit trockenen und einer feuchten gleich geblieben. Organisiert durch die WettbewerbskomGarmethode. Zudem bauen wird der Wettbewerb von Ho- mission als eine der neun bessie Krustentiere in die Kreaweg unter dem Patronat des ten beurteilt werden – aus eition ein. Dazu servieren sie Schweizer Kochverbandes. nem Finalkochen am 18. März eine Stärkebeilage aus dem Teilnahmeberechtigt sind alle 2011 an der BerufsBildungTessin und zwei einheimische Kochlernenden in der ganzen Baden (BBB). Gemüse. Die Teilnehmenden Schweiz, welche sich bei der kreieren zudem eine SüssEinreichung der Wettbewerbs- Die Wettbewerbsaufgabe lauspeise, die aus warmen und aufgabe im 2. oder 3. Lehrjahr tet «Surf’n’Turf». Die Teilnehkalten (nicht gefrorenen) befinden. Neu sind nur noch menden kreieren zwei TellerKomponenten besteht. FolTeilnehmende mit Jahrgang gerichte, bestehend aus einem gende Hauptbestandteile 1989 oder jünger zugelassen. Hauptgang und einem Desmüssen verwendet werden: Die Wettbewerbsaufgabe be- sert, und schicken diese LöBanane, Kokosnuss, Schokosteht aus einer schriftlichen sung den Organisatoren ein. lade und Vanille.
Zwei Tartelettes-Neuheiten chen werden in dieser trendigen Form ganz neu zur Geltung kommen. Die Grösse ist ideal für eine Dessert-Anwendung. Das Dessert-Tartelette «Fi-
nesse 5 cm» besticht durch die Grösse. Es ist nur halb so hoch wie alle anderen HUGTartelettes. Das 1 cm hohe Tartelette beigeistert durch die Mürbe und die Optik. Die Zacken lassen das tiefe Tartelette edel aussehen und Füllungen wie beispielsweise «tartelette au citron»
Das neue Dessert-Tartelette «Carré 7cm» überzeugt durch die geraden Wände. Dadurch wirkt es modern und eigenständig. Bewährte Rezepte wie beispielsweise das Vermicelles- oder Erdbeer-Tört-
MZ-Design: Der Partner für die Gastronomie
Der Ausstatter Masoud Zangeneh.
Für mehr Frische im Kühlschrank
Für die Gastro-
Knick’n’clean ist die einfachste und sauberste Methode zur Verlängerung der Frische von Lebensmitteln. Der Stab eliminiert Bakterien, Schimmel, Sporen, Viren und Pilze MZ-Design in Grenchen plant
und sorgt für dauerhafte Frische in den Kühlzellen und somit für eine längere Haltbarkeit der Lebensmittel. Für die Aktivierung von knick’n’ clean genügt es, den Stab zu knicken, damit die enthaltenen Flüssigkeiten wirken können. www.suntechnik.ch
www.gusto11.ch
HUG-Neuheiten an der ZAGG in Luzern vom 12. bis 16. September 2010
Creativ ist HUG nicht nur beim eigenen Wettbewerb, sondern auch bei der Produktentwicklung. Viele Neuheiten werden an der ZAGG präsentiert. Zu reden geben werden vor allem die beiden Tartelettes-Neuheiten «Carré» und «Finesse».
und realisiert hochwertige Kompletteinrichtungen und technische Möbel für die Gastronomie und den Lebensmittelfrischebereich. Planung, Design, Konstruktion und komplette Auftragsabwicklung erfolgen aus einer Hand. «Wir sind der Gastronomieausstatter, der alles aus einer Hand bietet und langjährige Erfahrung mitbringt», verspricht Geschäftsführer
nomieeinrichtungen bietet MZ-Design das vollständige Ausstattungsprogramm, wie beispielsweise Thekenbau, Innenausbau, Kühltheken und Schanktheken, Möblierung, Raumgestaltung und atmosphärische Beleuchtung. Hierzu gehören die Verarbeitung edler Hölzer ebenso wie die unterschiedliche Ausführung der Polsterung von hochwertigem Leder oder strapazierfähigen Stoffen. Zudem restauriert MZ-Design alte Stühle und Sitzbänke. www.mz-design.ch
Die PostAuto Schweiz AG kauft in den kommenden zwei Jahren von EvoBus 175 neue Postautos. Die Busse kosten insgesamt 63 Millio-
nen Franken, wie die Post Auto Schweiz AG mitteilte. Beschafft werden die neuen Fahrzeuge für den Stadtverkehr, für Fahrten in den Agglomerationen sowie für Überland-Verbindungen. www.postauto.ch
Unilever
Umsatz- und Gewinnzuwachs Der Konsumgüterkonzern Unilever hat im zweiten Quartal einen zweistelligen Umsatz- und Gewinnzuwachs erzielt. Das wirtschaftliche Umfeld sei jedoch weiterhin herausfordernd, teilte das Unternehmen mit. Im zweiten Quartal stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 12 Prozent auf umgerechnet 16 Milliarden Franken. Der Überschuss legte um 39 Prozent auf 1,6 Milliarden Franken zu. www.unilever.ch
schmecken darin ausgezeichnet. Ein ideales Häppchen für jedes Dessert-Buffet oder sogar als Petit four.
Schweizer Käse
Die beiden Gewinner vom Creativ-Wettbewerb «Tartelettes Phantasia 2010» werden an der ZAGG feine Dessert-Häppchen in der Showküche zubereiten. Ein Besuch bei HUG an der ZAGG lohnt sich für alle, die sich gerne inspirieren lassen und gespannt sind auf Neuheiten.
Die Schweizer Käsebranche konnte im ersten Halbjahr 2010 rund 29 000 Tonnen Käse exportieren. Wie die Switzerland Cheese Marketing AG (SCM) mitteilte, entspricht dies, im Vergleich zur Vorjahresperiode, einer Steigerung von 936 Tonnen oder 3,3 Prozent. Die grösste Steigerung beim Export konnten die Sortenkäse Gruyère (+10,9%) und Appenzeller (+11,6%) verbuchen. Der Emmentaler musste Einbussen (–1,2%) hinnehmen, bleibt aber das stärkste Exportprodukt unter den Schweizer Käsen.
www.hug-luzern.ch Messehalle 2, Stand 246
FÜR SIE GELESEN
Frisch kochen jetzt! Wenn die Tage kürzer werden, beginnt eine der schönsten Zeiten des kulinarischen Jahres – der Herbst, die Zeit der Ernte. Das, was im Frühjahr gepflanzt und gehegt wurde und im Sommer herangewachsen ist, kann jetzt gepflückt werden. Die Produkte des Herbstes sind es, die uns die langen Wintermonate geniessen lassen. «Frisch kochen – jetzt!» von Valentine Warner stellt über 100 Herbst- und Wintergerichte vor. Fleisch, etwas Schwein, Ente, Kaninchen und Huhn, gebraten, geschmort oder
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als Eintopf gegart. Fisch im Backteig, in Suppen, auf Toast oder kurz gebraten. Nahrhafte Gerichte mit Käse und Ei wie Makkaroni oder Käsetoast werden von Gemüse in Hülle und Fülle begleitet: Rote Beete, Kohl, Zuckermais, Kürbis und vieles mehr. «Frisch kochen – jetzt!» ist in der Edition Fackelträger erschienen und kostet 43.90 Franken. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
Käseexport hat zugenommen
www.switzerland-cheese.com
Kraft Foods
Gewinnplus seit Übernahme Die Übernahme des Schokoladenherstellers Cadbury verschafft Kraft Foods ein Gewinnplus. Der Nahrungsmittelhersteller erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Nettogewinn von umgerechnet 982 Millionen Franken. Dies sind 13 Prozent mehr als im Vorjahr, wie Kraft mitteilte. www.kraftfoods.ch
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Schlusspunkt / Point final
12. August / 12 août 2010 Nr. / No 32
Portrait: Cédric Paillard, directeur de Vallée de Joux Tourisme
MARKT/ MARCHÉ
De la suite dans les idées la suite dans les idées. Après l’Expo.02, il effectue ainsi un stage linguistique d’une année à Wengen Tourisme – où il vit de l’intérieur la descente de Coupe du monde du Lauberhorn –, passe plusieurs mois au Canada, notamment à Calgary, à Whistler et à Lake Louise, avant d’être engagé en 2004 à Vallée de Joux Tourisme en tant qu’assistant de direction puis directeur adjoint.
Cédric Paillard a été touché par la fibre touristique à Zermatt. Il l’a cultivée à Yverdon et à Wengen avant d’arriver il y a six ans à la Vallée de Joux. Laurent Missbauer
L’Office du tourisme de la Vallée de Joux (VD) a connu un certain nombre de changements et d’événements au cours de ces quinze derniers mois. Il y a eu tout d’abord la nomination, en mai 2009, d’un nouveau directeur en la personne de Cédric Paillard, puis la mise en ligne, au mois de décembre, d’un nouveau site internet, exemplaire et
Après cinq ans de fidèles et loyaux services, il est nommé au poste de directeur où il met un point d’honneur à faire découvrir aux «visiteurs de l’extérieur» ce petit paradis touristique qu’est la Vallée de Joux. Une des qualités de
bien dans l’air du temps. Enfin, le mois de juin de cette année a vu la création de la carte d’hôte ValPass. Celle-ci n’offre pas seulement la libre circulation sur le train Le Pont-Le Brassus et sur le bateau Caprice III, mais également une réduction de 50% sur les entrées à l’Espace horloger et à la piscine du Centre sportif, ainsi qu’un rabais sur la location d’un vélo électrique. «Cette carte d’hôte revêt une signification très importante à mes yeux car j’ai réussi à regrouper les hébergeurs, les sites touristiques et les compagnies de transports dans un projet rassembleur. Cette carte offre en outre un attrait supplémentaire à la région et devrait déboucher sur de nouvelles synergies», relève Cédric Paillard qui, bien qu’il ne soit âgé que de 30 ans, est
L. MISSBAUER
«J’ai regroupé nos partenaires dans un projet rassembleur» Cédric Paillard avec l’un des vélos électriques loués à un tarif réduit grâce à la nouvelle carte ValPass.
au bénéfice d’une expérience touristique de plus de dix ans. «Le déclic s’est produit au gymnase d’Yverdon. Nous étions allés skier à Zermatt et c’est là-bas, avec tous ces touristes venus du monde entier pour admirer le Cervin, que ma fibre touristique s’est vraiment manifestée. J’ai alors décidé d’embrasser une profession qui me permettrait de faire découvrir notre beau pays aux personnes de l’extérieur», explique le jeune directeur de Vallée de Joux Tourisme qui est né à Orbe mais qui a passé toute son enfance à Grandson. Une fois ses études terminées, Cédric Paillard effectue des stages à l’Office du tourisme d’Yverdon-les-Bains et à Villars Tourisme avant
d’être engagé, au début de l’année 2001, en tant que responsable de l’accueil et de l’animation à l’Office du tourisme d’Yverdon-les-Bains. Les préparatifs pour l’Expo.02 et l’Exposition nationale en soi ont été des moments particulièrement forts pour Cédric Paillard qui, parallèle-
«Nous avions été pris d’assaut le premier jour de l’Expo.02» ment à son poste à l’office du tourisme, a suivi une formation à l’Ecole suisse du tourisme de Sierre qui lui a permis d’obtenir en 2002 le brevet fédéral d’assistant en tourisme. «Je me souviens très bien du premier jour de l’Expo.02. Les portes n’ou-
NAMEN
vraient qu’à 9 heures et, dès l’arrivée du train de 8h24, nous avions été pris d’assaut par une véritable marée humaine de visiteurs, la plupart de Suisse alémanique. C’était vraiment impressionnant», se rappelle Cédric Paillard. «Ce qui était également impressionnant, c’était que nos bureaux étaient ouverts sept jours sur sept, de 9h à 20h. J’y étais non seulement responsable du personnel d’accueil et des réservations hôtelières, mais également de l’organisation des tours de ville, de la gestion du budget des animations et des contacts avec l’Office du tourisme du canton de Vaud, Watch Valley et Suisse Tourisme», précise-t-il. Fort de cet important bagage pratique, Cédric Paillard a de
«Nos bureaux étaient ouverts sept jours sur sept, de 9h à 20h» Cédric Paillard est la communication. «En tant que petite destination, nous nous devons de bien communiquer et de mettre un accent important sur l’information. A ce titre, le soutien des journalistes est très important et c’est l’une de mes missions que de porter à leur connaissance les différents produits, actions et offres promotionnelles que nous proposons à nos hôtes», conclut Cédric Paillard.
In Kürze Seit 15 Monaten ist Cédric Paillard Direktor von Vallée de Joux Tourisme. In Zermatt hat er sich vor 10 Jahren dem Tourismus verschrieben. Seither hat er sich an der Expo.02 in Yverdon, in Wengen und in Kanada weitergebildet, bevor er vor 6 Jahren bei Vallée de Joux Tourisme zum Direktionsassistenten und später zum Vizedirektor aufstieg.
CHF Gemüse / Légumes Aubergine Aubergine kg 2,80 Blumenkohl Chou-fleur kg 2,20 Broccoli Broccoli kg 4,20 Kabis rot/weiss Chou rouge/blanc kg 1,90 Karotten (Bund) Carottes (bouquet) 2,50 Kohlrabi Chou rave 1,00 Krautstiel Côtes de bettes kg 3,50 Lauch grün Poireau vert kg 2,20 Randen Betterave kg 1,80 Spinat (Blatt) Epinards (feuille) kg 4,20 Tomate rund Tomates rondes kg 2,60 Wirz leicht Chou frisé léger kg 2,10 Zucchetti Courgettes kg 2,50 Zwiebeln Oignons kg 1,65
Salate / Salades Batavia Batavia 1,05 Chinakohl Chou chinois kg 2,20 Eichblatt Feuille de chêne 1,05 Eisberg Iceberg kg 3,20 Gurke Concombre 1,20 Kopfsalat Laitue pommée 1,00 Lattich Laitue kg 2,30 Lollo grün/rot Lollo vert/rouge kg 3,20 Radieschen (Bund) Radis (bouquet) 1,00 Rucola Roquette kg 10,00 Schnittsalat Salade à tondre kg 12,00
+ /–
+17% +0% +0% +0% +0% +11% +0% –8% +0% +0% +18% –9% +25% +0%
+5% +22% +5% +7% +0% –9% +0% +7% +0% +0% +0%
Gemüse/Salat: Nationale Richtpreise franko Grossverteiler Quelle/Source: Bulletin SGA Légumes/salades: prix indicatifs nationaux franco grands distributeurs
LES NOMS T
/ S t VA MwV A /I
Giuseppe Storniolo ist ab sofort
Sonja und Walter Glausen
führen seit 1976 in zweiter Generation den Campingplatz Grassi in Frutigen. Der Platz, der fest in holländischer Gästehand ist, war 1960 eröffnet worden, und zum 50-Jahr-Jubiläum erlebten Glausens letzte Woche nun eine besondere Überraschung: Die Gäste höchstselbst haben nämlich ihren Gastgebern ein grosses Fest ausgerichtet.
Küchenchef im Restaurant à l'Opera in Zürich, das zum Hotel Ambassador gehört. Stornilo will die
stadtbekannte Fischküche von seinem Vorgänger Tino Zimmermann weiterführen und nach dem Grundsatz «Save the Ocean» leiten. Storniolo war lange im Romantik Hotel Kro-
Michael Thomann, Absolvent
der zur Gruppe GastroSuisse gehörenden Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich, wird Direktor des auferstehenden Hotel Schweizerhof in Bern, wie das Unternehmen um VR-Präsident Peter R.
Burkhalter und Vize Jürg Hagmann mitteilt. Thomann, der zulertzt im neuen Dolder Grand Hotel Zürich Hand an-
gelegt hat, wechselt Anfang September nach Bern, wo die Gesamtrenovation des Hotels planmässig vorankommt – die Eröffnung ist im April 2011. Friedrich Zemanek hochdeko-
rierter Koch und Mitglied der Schweizer KochNationalmannschaft, verlässt seine Walliser Kanne in Fiesch
gen Basel. Im neuen Restaurant wird er seine Gäste nur noch abends bedienen. Derzeit erstellt er das Betriebskonzept. Im November verabschiedet sich Zemanek von der Walliser Kanne, nimmt mit der Schweizer Koch-Nationalmannschaft am World Culinary Cup in Luxemburg teil und im Dezember beginnt er am Rheinknie.
Edgard Bovier,
le chef de cuisine de La Table d’Edgard, le restaurant gastronomique du Lausanne Palace & Spa, proposera, du 1er septembre au 30 novembre, des mets de sa création à bord des vols longs courriers de la compagnie aérienne Swiss. Cette action promotionnelle, menée depuis plusieurs années avec un chef à chaque fois différent, bénéficiera notamment du soutien de Lausanne Tourisme et de l’Office du tourisme du canton de Vaud. Israël Benyaïr
(photo) est le nouveau directeur de la restauration de l’Hôtel Beau-Rivage à Genève. Il avait travaillé auparavant dans trois établissements du groupe
Mandarin Oriental, aux Etats-Unis, à Boston et à Washington DC, ainsi qu’au Mandarin Oriental Hôtel du Rhône à Genève où il est resté trois ans. Israël Benyaïr a succédé à l’Hôtel Beau-Rivage à Eric Ouvrard. Friedrich Zemanek (photo
dans la 3e colonne) s’est fait un nom avec les distinctions qu’il a remportées et en tant que membre de l’équipe nationale suisse de cuisine. Il est aussi à la tête du restaurant Walliser Kanne qu’il exploite dans la station valaisanne de Fiesch.
De Fiesch, il déménagera à Bâle où il prendra ses nouvelles fonctions en décembre et où il ne servira les clients que le soir. Actuellement, il établit le concept pour l’établissement de la cité rhénane. Friedrich Zemanek quittera Fiesch en novembre, mais participera encore avec l’équipe nationale suisse de cuisine au World Culinary Cup au Luxembourg.
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kleinen, feinen Gilde-Betrieb. Dieser Tage müssen sie sich einmal mehr von einem Lernenden verabschieden: Livio Vincenz (Foto), der seine Lehre mit einem Notenschnitt von 5,8 abgeschlossen hat – das beste Resultat in der ganzen Schweiz.
ne in Gottlieben zugange, arbeitete im Dolder Grand Zürich sowie im Jumeirah Beach Hotel Dubai.
t A wS IV M VA / T
Guido und Corina Sgier betreiben seit 23 Jahren das Hotel Postigliun in Andiast, einen
MWSt/TVA
Beste Sammlerin 287 Unterschriften hat Muriel Hauser von der Le Beausite Brasserie in Fribourg letzte Woche gesammelt. Sie ist damit Wochengewinnerin des Wettbewerbs. Gratulation!
La gagnante Félicitations à Muriel Hauser, patronne de la Brasserie Le Beausite à Fribourg, qui a récolté 287 signatures la semaine passée. Nouveau concours/ Neuer Wettbewerb: www.gastrosuisse.ch