AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich Donnerstag/Jeudi, 8. 6. 2006 ■ Nr./No 23 ■ CHF 4.30
/ chaften s n e g e i L ilier Immob n/ Stelle ploi ’em Offres d
E. Hitzberger In fremden 5 Küchen I
E. Bolli In fremden Küchen II 24
André Roduit «Cité de l’asperge» 15
Ch-H. Coutaz «Léman sans Frontière» 17 SOMMAIRE ■ Gros Plan
Nouvelle loi pour l’équité Valais Tourisme mise sur les NLFA et compte renforcer sa position sur le marché suisse. La nouvelle loi sur le tourisme doit instaurer l'équité dans le financement de la promotion. PAGE 13
■ Hôtellerie & Tourisme
I N H A LT
Primes pour Jeunes talents
■ Hotellerie
Vom Grossen profitieren
■ Tourismus
■ Page cantonale
Vom Anderen profitieren
GastroJura pour le bonus
Die Ereignisse heissen WM oder EM, und sie schlagen weltweit Abermillionen in ihren Bann. Die touristische Schweiz nutzt dieses Interesse unter dem Stichwort «Cross Marketing» nach Kräften aus. SEITE 9
Yves Rondez et Manuela Memé ont des raisons de sourire: le Jura s’apprête à jouer les pionniers avec l’introduction de la patente à bonus. PAGE 18
■ Kantonalseite
Vom Nächsten profitieren Ein Schwergewicht der Kantonalseite bildet die Sektion von GastroBern. Die zweisprachige Sektion ist nicht nur ein wichtiges Bindeglied im Land, sondern mit einem Alter von 125 Jahren auch eine der ältesten Sektionen. SEITE 18
Inserate Markt Stellen Liegenschaften Weiterbildung
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WEB
Zwar dominiert in der Schweiz nach wie vor die kleingewerbliche Hotellerie. Doch es drängen vorab in den Zentren Hotelkonzerne ins Land. Sie müssen für die traditionellen Kleinbetriebe aber keine Gefahr darstellen, im Gegenteil. SEITE 7
L’imagination n’a pas de limites et les lauréats de la bourse Evian des Jeunes Talents le prouvent chaque année avec d’excellents projets. Cette année, ce sont deux étudiantes de l’EHL qui ont reçu le prix des mains du parrain, le chef Pierre-André Ayer. PAGE 17
Der Jura,hier Pruntrut,bietet viele gute,aber nicht klassifizierte Hotels.
Le Jura compte de nombreux bons établissements hôteliers non classés.
Kleine Klassen
Trop petits les hôtels
Obschon der Jura touristisch Einzigartiges bietet und auch gern besucht wird, ist hier nur eine Handvoll Hotels klassifiziert.
Le tourisme jurassien ne peut exploiter pleinement son potentiel, faute de lits d’hôtels dont rares sont les classifiés.
Das schlagendste Beispiel dürften Andrea und Georges Wenger im Hôtel Georges Wenger in Le Noirmont darstellen: Ihr Betrieb bietet einige Hotelbetten und zählt gastronomisch in der Schweiz zu den besten Adressen überhaupt.
Aber Wengers Haus ist wie ein Grossteil der rund 50 jurassischen Hotelbetriebe nicht klassifiziert. Das liegt in erster Linie an der Grösse der Häuser: Im Jura ist das Drei-Stern-Hotel selten – und darüber hinaus gibt es nichts. SEITE 3
L’exemple le plus frappant est sans doute l’hôtel qu’exploitent Andrea et Georges Wenger au Noirmont. Cet établissement gastronomique de grande réputation compte quelques chambres seulement, soit une dizaine de lits.
Mais cette maison des Franches-Montagnes comme la grande majorité des hôtels jurassiens, n’est pas classifiée. Ce qui est dû, en priorité, à la petitesse des établissements: dans le Jura, les trois étoiles sont une denrée très rare. PAGE 13
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■ Wochenschau
GastroJournal
Donnerstag, 8. 6. 2006 ■ Nr. 23
Fragen der Verantwortung und für Grossbetriebe sollten unbedingt Ausstiegsmöglichkeiten aus der Schichtarbeit möglich sein.
Am Institut für Freizeit und Tourismus FIF in Bern hat eine Nationalrätin untersucht, was Menschen mit ihrer Freizeit anfangen.
GastroJournal: Frau Wyss, was hat Sie bewogen, im Bereich Freizeit und Tourismus eine Doktorarbeit zu schreiben? Ursula Wyss: Zum einen bin ich Volkswirtin und das Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus ist in diesem Bereich angesiedelt. Zum anderen kam mir das Thema gelegen, weil es eine Verbindung darstellt zwischen wirtschaftlicher Theorie und Praxis. GJ: Und warum gerade Freizeit? Wyss: Weil Freizeit und Arbeitszeit quasi unser ganzes Leben ausfüllen. GJ: Wie haben Sie mit dem FIF das Thema eingegrenzt? Wyss: Das FIF ist relativ stark auf Tourismus ausgerichtet und machte in letzter Zeit relativ wenig im freizeitökonomischen Bereich. Insofern ging es auch darum, den Bereich Freizeit, der ja auch zentral zum FIF gehört, entsprechend zu gewichten. GJ: Was ist das Fazit Ihrer Arbeit? Wyss: Persönlich stand ich als Politikerin in einem Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichem Anspruch und politischen Forderungen. Und obschon ich sehr wissenschaftlich vorgegangen bin, wurde mir vorgeworfen, meine Schlüsse seien zu politisch. GJ: Was sind denn die Schlüsse? Wyss: Mit Bezug auf den Teilbereich, den ich mit dem Untersuchungsge-
ZVG/ANNETTE BOUTELLIER
INTERVIEW: PETER M. GRUNDER
GJ: Nun haben Sie mit den SBB ein staatliches Grossunternehmen untersucht. Wie sieht es mit dem Gewerbe aus? Wyss: Das wäre interessant und wichtig zu wissen, hätte aber unseren Rahmen weit gesprengt. Aber als ich meine Arbeit in Angriff nahm, war eigentlich davon auszugehen, dass der Bund eine umfassende Untersuchung von Zeitbudgets anpacken würde. Entsprechende statistische Erhebungen werden unter anderem in Europa oder den USA mit grossem Aufwand betrieben, denn sie haben von der Gesundheits- bis zur TourismusPERSÖNLICH politik grosse Bedeutung. Bei uns war eine URSULA WYSS sitzt seit 1999 für umfassende Unden Kanton Bern im Nationalrat tersuchung und ist dort Mitglied der Kommiszwar vorgesesion für Umwelt, Raumplanung hen, fiel aber und Energie (UREK), der Staatspoden Sparmasslitischen Kommission (SPK) sowie nahmen zum der Sonderkommission Neuer FiOpfer – ähnlich nanz- und Lastenausgleich (NFA). wie bei der Be«Mir wurde vorgeworfen, meine Schlüsse seien zu politisch.» Wyss ist Ökonomin sowie Ökologin herbergungsstaund arbeitete ab 2001 als wissentistik. Insofern genstand SBB abdeckte, hat sich erGJ: Was heisst das schaftliche Assistentin am Institut ist in der geben, dass Arbeitgeber nicht nur konkret? für Volkswirtschaftslehre der UniSchweiz erst ein bezogen auf die Arbeitszeit ihrer BeWyss: Arbeitgeber versität Bern. Sie ist verheiratet Bruchteil der schäftigten viel Verantwortung trasollten Schichtarund hat einen Sohn. Arbeit getan, gen, sondern auch weit in die Freibeit möglichst lang und obwohl es für unsere Wirtschaft zeit hinein grossen Einfluss auf die im Voraus bekannt geben, ein indiviund die Politik wichtig wäre, mehr Mitarbeitenden haben. dueller Abtausch sollte möglich sein über das Freizeitverhalten zu wissen, sieht es nicht danach aus, als würde diese Arbeit bald in Angriff genommen. halten von Beschäftigten auswirkt. In ihrer Dissertation «ArbeitszeitDabei erwies sich unter anderem, formen und Freizeitverhalten. Eine GJ: Würden nicht alle davon profidass Schichtarbeitende mehr FreiZeitbudgetuntersuchung» untertieren? zeit haben und diese Freizeit eher suchte Ursula Wyss am Institut für Wyss: Doch, aber dazu müsste man ausser Haus verbringen als BeFreizeit und Tourismus der Uni entsprechende Prioritäten setzen schäftigte mit sogenannt normalen Bern FIF anhand des Unternehund sich über die PartikularinteresArbeitszeiten. pg mens SBB, wie sich insbesondere sen, Partei- und Branchengrenzen www.fif.unibe.ch Schichtarbeit auf das Freizeitvereinigen.
Schichtarbeitende sind öfter ausser Haus
Das zweite Tor Mystery Park: Zukunft sicher, aber unklar Der Mystery Park hat ein Gesuch um Nachlassstundung gestellt. Es könne unterbrochen werden, sagt Erich von Däniken. «Ich will den Park erhalten, ausbauen, attraktiver machen», sagte Erich von Däniken letzte Woche zum GastroJournal, als die Meldung vom Gesuch um Nachlassstundung die Runde gemacht hat. Er hoffe einfach, dass der Park nicht Konkurs gehe und womöglich für ein Butterbrot verkauft werde. Im momentanen Kampf zwischen Wandelobligationären und Aktionären sei er insofern auf Seiten der Aktionäre, «was wir brauchen, sind ein paar wenige Millionen, und im Sommer sollte die Liquidität kein Problem sein».
Schuldenfreies Schnäppchen In der Tat ist der Park abgesehen von den Wandelobligationen praktisch schuldenfrei. Bei Nachlass oder Konkurs aber folgt eine Verwertung. Dabei könnte der für knapp 90 Millionen Franken gebaute und 2003 eröffnete Park zu Eigentümern kommen, die mit der jetzigen Crew um Ideengeber Erich von Däniken und Direktor Fritz Zemp nichts am Hut haben. Indes weist von Däniken, der über eine Stiftung Lizenzgeber des Parks und also unverzichtbar ist, darauf hin, dass der Nachlass unterbrochen werden kann und der Park ja funktioniert. So würden schon jetzt regelmässig spezielle Anlässe und Kongresse durchgeführt, und er könne sich vorstellen, dass viele Nutzungen möglich seien. Der Park brauche ein sogenanntes «second gate», ein zweites Tor, meint auch Rudolf Roth. Er ist als junger
Erich von Däniken ist alles recht. Schweizer Architekt in den späten fünziger Jahren in die USA gezogen, hat sich dort auf Freizeitparks spezialisiert und insbesondere bei der Entwicklung der berühmten SixflagsParks engagiert. Laut Roth, der früh vor der Monokultur im Mystery Park gewarnt hatte, sind mehrere Nutzungsstränge heute allgemein üblich, zumal das Parkgeschäft international schwieriger geworden sei. Man müsse mehr denn je alle Altersklassen ansprechen und Besuchende zu mehrfachen Visiten bewegen, meint Roth. Einerseits kann er sich in diesem Zusammenhang eine Nutzung für Kongresse vorstellen, die im Übrigen auch der Region zugute käme: Interlaken plant zurzeit für gegen 30 Millionen Franken eine Verdoppelung der Kongresskapazität, hat aber keine Ahnung, wer die bezahlen soll. Andererseits fordert Roth aber auch einen markanten Rückzug der Bereiche von Dänikens zugunsten anderer Nutzungen. «Mir soll alles recht sein», meint von Däniken, wenn nur der Park erhalten bleibt. pg
Jetzt kündigen… …und guten Kreditkartenkommissionen erhalten Nach wie vor erhalten Mitglieder von GastroSuisse auf Wunsch bessere Konditionen bei der Kreditkartenabrechnung von Visa, Mastercard und Maestro. Seit einigen Jahren kooperieren GastroSuisse und B+S Card Service zum Nutzen der Mitglieder des grössten Arbeitgeberverbandes der Schweiz: Sie erhalten speziell vorteilhafte Kommissionssätze für die Abrechnung von Visa und Mastercard sowie von Maestro national und international. Auch bei B+S sind die Kommissionssätze aufgrund des Weko-Entscheides von Ende 2005 nochmals gesunken (siehe GJ 51 und 52/05). Damit die Zahlungskarten-Guthaben jedoch via B+S abgerechnet werden können, müssen erst die bestehenden Abrechnungsverträge fristgerecht gekündigt werden. Nur wer die Kündigung bis 30. Juni 2006 abgewickelt hat, kann im Normalfall ab
2007 von den günstigeren GastroSuisse-Konditionen profitieren. Es gilt, die Kündigungsfristen des bisherigen Dienstleisters genauestens zu prüfen. Übrigens, obwohl B+S in Frankfurt beheimatet ist, fallen keine Ausland-Übermittlungsgebühren an. Das ganze Geschäft wird in Schweizer Franken abgewickelt. GastroSuisse Infos: GastroSuisse, Wirtschaftspolitik, Tel. 0848 377 111, E-Mail: info@gastrosuisse.ch, www.gastrosuisse.ch
Spende für hungrige Kinder Terre des Hommes ruft Gastronomie auf Am 16. Oktober ist der internationale Welternährungstag der UNO. Bereits zum elften Mal ruft Terre des Hommes interessierte Gastronomen zum Mitmachen auf. Letztes Jahr haben 407 Gastrobetriebe in der ganzen Schweiz an der jährlichen Aktion des Kinderhilfswerks Terre des Hommes zum Welternährungstag mitgemacht. Dabei sind stolze 122 000 Franken an Spendengeldern zusammengekommen. Mit dem Geld wurden Ernährungsprojekte in 17 Ländern unterstützt.
Wer mitmacht, spendet entweder 10 Prozent des Tagesumsatzes oder des Mittagsumsatzes, eine Pauschale oder Teilerlöse von Spezialmenüs. Damit die Aktion bekannt wird, erhalten die teilnehmenden Betriebe kostenlos Tischsets, Flyers, Infokarten und Plakate, welche die Gäste über das Engagement infomieren. GJ Mehr Infos und Anmeldung (bis spätestens 30. August 2006) unter: www.tdh.ch (klicken auf «Ihr Engagement/ Freiwilligenarbeit»)
EDITORIAL
Angstfreie Räume Die Schweiz sei fast zum Ziel von Terroranschlägen geworden, war in den letzten Tagen in Zeitungen zu lesen. Die Angst geht um im Lande. Die sichere Schweiz soll nun auch zum Ziel von Terroristen werden? «Es ist nicht mehr die Frage ob, sondern wann etwas passiert», meint Terrorexperte Rolf Tophofen im Interview mit einem sonntäglichen Boulevardblatt. Ob solch grossen Worten gehen die «kleinen» Katastrophen schnell vergessen. Beispielsweise der Felssturz am Gotthard, der nicht nur die Autobahn, sondern den ganzen Kanton Uri lahmlegt (S. 3). Hotelbetten bleiben unbenutzt, die Restaurants stehen leer. Auch das Tessin ist einmal mehr stark betroffen – trotz aller Halbpreisaktionen der Raiffeisenbank. Auch hier entstehen Ängste – sicherlich berechtigte und naheliegendere. Das Restaurant mit seinem Stammtisch und den Diskussionen daran lebt auch von solchen Ängsten. Aber nicht nur. Wäre nicht gerade jetzt die Zeit gekommen, angstfreie Räume zu schaffen? Mit ein wenig Kreativität (S.11) müsste das doch möglich sein. Damit die Gäste wenigstens für einen Abend, für eine Nacht, ihre Ängste vergessen können und so richtig geniessen dürfen. Und damit wieder sehen lernen, was wirklich wichtig ist: die «kleinen» Katastrophen, aber auch die «kleinen» Schönheiten des Lebens. Matthias Nold
BLICKPUNKTE Konsumentenpreise
Index gestiegen, Gastronomie gleich Im Mai ist der Landesindex der Konsumentenpreise leicht gestiegen. Die Zunahme um 0,2 Prozent gegenüber April ist laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) vor allem auf die Erhöhung der Treibstoffpreise (+30,3%) und auf eine allgemeine Mietpreiserhöhung (+0,5%) zurückzuführen. Nicht teurer geworden sind laut BFS die Leistungen in Restaurants und Hotels.
Basel-Stadt
44 dürfen länger offen haben Seit dem 31. Mai ist die Übergangsfrist für das Beantragen einer Bewilligung um längere Öffnungszeiten als nur bis ein Uhr nachts in Basel zu Ende. Insgesamt haben 67 Betriebe ein solches Gesuch eingereicht, 44 Bewilligungen sind bereits erteilt, bislang ist noch kein einziges geprüftes Gesuch abgelehnt worden. Eine erfreuliche Nachricht also. Fast: «Auch wenn die Öffnungszeiten in einem ersten Schritt bewilligt wurden, können Anwohnerinnen und Anwohner immer noch Lärm-Einsprachen machen», befürchtet Maurus Ebneter vom Wirteverband Basel-Stadt. Einige Antragssteller scheinen auch lange auf einen Bescheid warten zu müssen. So hat das Sudhaus Warteck das Gesuch bereits letzten Juni eingereicht und ist bislang noch ohne Antwort. Das neue Gesetz sei umständlich, es seien zu viele Amtsstellen involviert, beklagt sich Daniel Jansen vom Sudhaus Warteck.
■ Wochenschau
Donnerstag, 8. 6. 2006 ■ Nr. 23
GastroJournal
Nur bei den Hotels haperts Um den Tourismus während allen Jahreszeiten weiter zu entwickeln, müsste der Jura über mehr und bessere Beherbergungsmöglichkeiten verfügen.
Kleinheit als Chance?
Man weiss um die idyllischen Landschaften im Jura, um die unzähligen Wanderwege im Sommer und die zahlreichen Loipen im Winter, um die mittlere Höhenlage, die es erlaubt, in der schönen Jahreszeit der dumpfen Hitze der Städte zu entrinnen, um die beispielhafte Gastlichkeit und die familienfreundlichen Preise, die in unserem Land ihresgleichen suchen: Kurz, der Jura ist ein Paradies für den aktiven Familienurlaub. Klettern, Reiten, Wandern, Rudern; der Jura bietet alles, was das junge und alte Herz erfreut und was dem Kanton eigentlich erlauben sollte, besser vom Tourismuskuchen zu profitieren. Wenn nur das leidige Problem der Beherbergung nicht wäre. Zwar bietet der Jura jede Menge Möglichkeiten in der Parahotellerie: vom Appartement zum Zeltplatz, von der Hütte zum Ferienweiler oder -dorf, wie etwa in Montfaucon, wo vor kurzem die Reka 32 Ferienhäuser erstellt hat, die regen Zuspruch finden. Zwar gibt es laut Internetauftritt der Dachorganisation Jura Tourisme 52 Betriebe der Hotellerie. Doch sind dies vor allem kleine bis sehr kleine Unternehmen, meist von Familien geführt, die zwischen 5 und 53 Betten anbieten. Mit einem Komfort, der selten einmal
ZVG
NICOLAS MICHEL
Der touristische Jura: schöne Betriebe,aber klassenlos und meist mit wenigen Betten. und höchstens mit drei Sternen ausgezeichnet ist.
Kaum grössere Gruppen möglich Diese Hotels sind regelmässig über die vier Tourismusregionen verteilt: Die Gegend von Delsberg (Delémont), die Freiberge (Franches-Montagnes mit Saignelégier als Hauptort), die Ajoie (das Tal der Allaine um Pruntrut) sowie das Doubs-Tal mit SaintUrsanne als Mittelpunkt. «Wir möchten auch den Seminarund Kongresstourismus fördern», so Philippe Flotiront, Direktor von Jura Tourisme, der übrigens über einen informativen und gut gestalteten Internetauftritt verfügt. «In Delsberg finden zwar einige Veranstaltungen dieser Art statt, doch sie dauern meisten
nur einen Tag.» Weil eben die nötige Infrastruktur zur Beherbergung der Seminarteilnehmer fehle. Denn das grösste Hotel kann mit seinen 53 Betten kaum grössere Gruppen aufnehmen. Es ist das Le National in Delsberg mit 27 Zimmern. Eine weitere Folge davon ist das fast vollständige Fehlen von Busreisegruppen im Jura, die einige Tage in dieser ruhigen Ecke der Schweiz verbringen würden.
Doch bis heute ist noch kein konkretes Projekt in Sicht. «Dabei steigt die Zahl der Übernachtungen stetig im Kanton Jura», bemerkt Flotiront. «Immer mehr Leute, vor allem aus der deutschen Schweiz, finden den Weg in unseren Kanton und sind begeistert nach einem Aufenthalt von einigen Tagen oder sogar Wochen, und zwar sowohl im Sommer wie auch im Winter.» Nicht von ungefähr setzt Jura Tourisme denn auch auf die Deutschschweiz, um den Fremdenverkehr anzukurbeln. «Mit interessanten Ergebnissen. So haben wir eine beachtliche Zunahme der Besuchenden aus der Zentralschweiz festgestellt nach unserem Auftritt an der Luzerner Messe», meint Flotiront.
Steigende Logiernächtezahlen «Wir möchten natürlich, dass bei uns ein Betrieb der Mittelklasse eröffnet würde: von einer gewissen Grösse, wenn möglich einer Hotelkette gehörend oder gut vernetzt», erklärt Flotiront. Bestrebungen seien im Gang, um Investoren anzulocken.
Uris Gastbetriebe stehen leer
Gütschbahn Schulden bei der Stadt
SWISS-IMAGE
Felssturz am Gotthard hat verheerende Folgen für die Gastronomie Der Felssturz an der GotthardAutobahn hat gewaltige Folgen. Neben dem Tessin und Graubünden ist vor allem die Gastronomie des Kantons Uri betroffen. «Ja, es ist wirklich so schlimm, wie man hört», bestätigt Annemarie Zurfluh, Präsidentin von GastroUri, gegenüber GastroJournal. Rundum gebe es Absagen von Hotelgästen und Banketten: «Niemand kommt mehr». Die Sperrung der Gotthard-Autobahn wirke sich zwar besonders stark aufs Urner Oberland aus, doch der ganze Kanton sei betroffen. Auch im eigenen Betrieb habe sie die Folgen zu spüren bekommen: Ein Car aus Luxemburg, der eigentlich angemeldet war, und ein Familienfest aus dem Tessin seien beide abgesagt worden. «Auch vom Tessin her kommt man nur noch mit einer Sonderbewilligung über die Autobahn zu uns nach Uri, und wer bemüht sich schon darum.» Zurfluh weiss auch von einem Flüeler Betrieb zu erzählen, der normalerweise über das Wochenende bis drei Cargesellschaften bewirte – «da kommt jetzt gar niemand mehr hin».
Uris Gassen und Restaurants bleiben leer, wie hier im Andermatt. Eine Kollegin von ihr aus dem Oberland habe die Mitarbeitenden mittlerweile fast alle heimgeschickt.
Unklar wie weiter Trotz aller Tragik, die Urner Gastwirte und ihr Kantonalverband sitzen alles andere als untätig und jammernd herum. Sie habe bereits mit der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons gesprochen, erläutert Zurfluh,
Die Struktur des Kantons Jura mit seinen kleinen und kleinsten Betrieben dürfte auch einen Teil seines touristischen Charmes ausmachen. Nur wenige davon sind klassifiziert. Da sich ein «Betrieb der Mittelklasse aber von einer gewissen Grösse, wenn möglich einer Hotelkette gehörend» wohl schwer herbeizaubern lässt, böte eine Klassifikation wie die von GastroSuisse angestrebte den Betrieben eine zusätzliche Chance, sich noch besser auszulasten. Kooperationen der Betriebe – der Jura als eine Art dezentrales Hotelzimmer – könnten im Seminarbereich weiterhelfen. Dazu käme noch, dass jeder Betrieb mindestens das Qualitätsgütesiegel der Stufe I machte. mn
konkrete Ergebnisse gebe es aber noch keine. Was genau man jetzt machen soll, weiss wohl keiner so genau, auch der zweite Felssturz am Samstag vor Pfingsten kam sehr plötzlich. Der Verband versuche jedoch so weit als möglich zu helfen, «vielleicht können wir ja alle gemeinsam etwas unternehmen und erreichen», meint Kantonalpräsidentin Zurfluh zuversichtlich. mn
Die Gütschbahn-Gesellschaft AG wird Mitte Juni aufgelöst. Es gibt jedoch ein Problem: Sie schuldet der Stadt Luzern viel Geld. 1,7 Millionen Franken um genau zu sein. Die Stadt Luzern hat der Gütschbahn-Gesellschaft AG 1989 ein Darlehen von einer Million Franken gewährt. Allerdings nur unter der Bedingung, dass das Château Gütsch bis 2015 als Hotel genutzt und die Bahn betrieben werde. Ist dies nicht der Fall, wird das Darlehen, das heute inklusive Zinsen eine Summe von 1,7 Millionen Franken ausmacht, zur Rückzahlung fällig. Die Gütschbahn-Gesellschaft wird nun Mitte Juni liquidiert und ist nicht willens, das Geld zurückzuerstatten. Der Gütsch sei nicht umgenutzt worden, argumentiert die Gesellschaft. Das Hotel werde als solches nur nicht genutzt. Das sei etwas anderes. Die Stadt Luzern ist weniger an der Rückzahlung des Darlehens als vielmehr am weiteren Betrieb der Gütschbahn interessiert. Deshalb laufen zurzeit Verhandlungen mit der UBS, der neuen Besitzerin, und der Bahnbetreiberin Kündig AG. aa
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BLICKPUNKTE Kanton Solothurn
Zechpreller geht um Wie die Solothurner Zeitung schreibt, geht in der Region Solothurn/Grenchen ein Zechpreller um. Der etwa 35-jährige Mann checke jeweils in ein Hotel ein, logiere dort zwischen einer und acht Nächten, telefoniere für einen ansehnlichen Geldbetrag und konsumiere auch sonst im Betrieb. Schliesslich verlasse er das Hotel, ohne zu bezahlen. GastroSuisse und die Schweizerische Koordinationsstelle für Verbrechensprävention empfehlen, man solle beispielsweise Trinkgläser oder Flaschen, die ein Zechpreller benutzt habe, sorgfältig sichern und der Spurensicherung der Polizei übergeben.
Schweiz Tourismus
Neue,sportliche Kooperation Schweiz Tourismus (ST) und Swiss Top Sport sind eine Partnerschaft eingegangen und wollen im Hinblick auf das internationale Marketing zusammenarbeiten. Die in Swiss Top Sport vereinigten Spitzensport-Veranstaltungen trügen einen wichtigen Teil zur Einzigartigkeit des Landes bei, lässt ST verlauten. Deshalb wolle man «unsere Gäste verstärkt auf diese Perlen der Schweizer Sportlandschaft aufmerksam machen».
Wirtschaft
Chips im Restaurant beliebt Der Schweizer Pommes-Chips- und Snack-Hersteller Zweifel hatte im letzten Jahr einen leichten Umsatzrückgang zu verzeichnen. Der schwache Sommer habe sich ungünstig ausgewirkt, sagte Geschäftsführer Mathias Adank gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Für einmal kommt die Gastronomie gut weg: Hier habe man zugelegt, sagte Adank.
Naturpark in Graubünden
Grösster Park der Schweiz eröffnet Bundesrat Joseph Deiss hat am Samstag den grössten Naturpark der Schweiz eröffnet. Er misst rund 600 Quadratkilometer und liegt bei Tiefencastel. Damit ist der Park dreieinhalb Mal so gross wie der Nationalpark und praktisch gleich gross wie der Kanton Glarus. Ein Viertel der 600 Quadratmeter sind unberührte Natur. Im neuen Park sind viele besondere Lebensräume zu bewundern. Beispielsweise Moorlandschaften, Auen oder Trockenwiesen. Ausserdem gibt es historische und kunsthistorische Bauwerke zu besichtigen. ANZEIGE
MEINE MEINUNG Martin Angehrn *
Lebensmittel um jeden Preis Hinter jedem Lebensmittel steht auch eine WertSchöpfungskette. Wo und wer fügt Werte zu den Lebensmitteln hinzu? Dabei scheint es wünschenswert, dass echte Werte hinzugefügt werden. Gut ist es für die Schweiz, wenn echte Werte in unserem Land hinzugefügt werden.
«Was ist der Wert?» statt «Was ist der tiefste Preis?» scheint mir eine gute Frage, mit der sich das Gastgewerbe auch im eigenen Interesse auseinandersetzen kann. Die Leistungen in Küche und Service haben mehr als einen Preis, sie haben einen Wert.
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brigens: «Lebensmittel – Mittel zum Leben» ist auch der Titel einer jährlich erscheinenden Publikation. Diese ist über www.ccaangehrn.ch bestellbar.
* Martin Angehrn ist Familienunternehmer bei Cash+Carry Angehrn
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ls Lebensmittel-Grossist erhielten wir kürzlich eine Preis-Anfrage mit einer Reihe von Produkten. Die Frage lautete: «Was ist der tiefste Preis, den Sie anbieten?» Die Frage spiegelt die heutige Martksituation, es wird nur noch nach dem tiefsten Preis gefragt. Womit wir uns in Konsumentenzeitschriften offenbar schon lange abgefunden haben, wird nun auch in der Beschaffung im Gastgewerbe salonfähig. Wollen wir das wirklich? Lebensmittel sind Mittel zum Leben, es geht dabei um mehr als Kalorien oder Betriebsstoff für unseren Körper. Auch der Ausspruch «man ist, was man isst» macht dies deutlich. Nähr-Wert im weitesten Sinn sollen Lebensmittel beinhalten, das ist eben mehr als preiswert.
nd! a n e t mi . ete u G ecks h C En h Lunc
■ Restauration
Donnerstag, 8. 6. 2006 ■ Nr. 23
GastroJournal
Fremdgehen bringt Gutes
SZENE Luzerner Restauration I
Dank rauchfrei mehr Umsatz
Fremdgehen birgt Gutes.Vor allem, wenn es der Lernbereitschaft von Köchen und der Sensibilisierung des Feingeschmacks von Gästen dient. Dies hat ein Gourmet-Event mit sieben Spitzenköchen aus vier Ländern gezeigt.
Für den nachbarlichen Dialog Die Idee sieben mehrfach ausgezeichnete Chefköche für ein Profiseminar für praktisches Kochen und für einen Gedankenaustausch zusammenzubringen, wurde im traumhaft gelegenen Interalpen-Hotel Tyrol in Telfs geboren – und realisiert. Dieser Event, der Kulinarik auf höchstem Niveau versprach, sollte auch dazu dienen, den Gästen des seit etwas mehr als 20 Jahren erfolgreichen Hauses einen Höhenflug der
Sie waren dabei Sie wirkten an der Podiumsdiskussion und am Gourmet-Event des Interalpen-Hotels Tyrol in Telfs gemeinsam: • Eduard Hitzberger, Haus Paradies, Ftan (CH) • Norbert Niederkofler, Rosa Alpina, St. Kassian (I) • Christian Petz, Palais Coburg, Wien (A) • Thorstan Probost, Burg Vital, Lech (A) • Alfons Schuhbeck, Münchner Stube, München (D) • Michael Schwarzenbacher, Mangold, Lochau (A) • Christian Winkler, Schindlhaus, Söll (A)
FOTOS: J. STEIMEN
JO STEIMEN Die Idee ist grundsätzlich nicht neu: Spitzenköche treffen sich für einen Gourmet-Event auf höchstem Niveau. Das sind aber normalerweise und fast ausnahmslos Gourmet-Festivals, bei denen die gefragten Repräsentanten in verschiedenen Küchen am Herd stehen, um mit der dortigen Küchenmannschaft ihr eigenes Süppchen zugunsten der Gäste des Hauses zu kochen. Neu, mindestens seltenst praktiziert, aber ist die Idee einige Spitzenköche für einen Anlass während zwei Tagen in einer einzigen Küche zusammenzubringen. Ziel eines solchen Events ist es, den Gästen des Hauses die Gelegenheit zu geben, den Geschmackssinn zu sensibilisieren, und den Köchen die Möglichkeit, sich dialogbereit in ihrem Können mit den Berufskollegen direkt auszutauschen.
Eduard Hitzberger (l.) und Alfons Schuhbeck während einer kurzen Arbeitspause: Sicher wird hier kein leeres Stroh gedroschen. Extraklasse zu garantieren. Denn bevor die zum Event aufmarschierten Chefköche gemeinsam an den Herd der Hotelküche schritten (und je einen sensationellen Gang fertig stellten), trafen sie sich im Beisein zahlreicher geladener und interessierter Gäste zu einer Podiumsdiskussion. Thema: «Gastronomie der Zukunft.»
Individualität ist gefragt Dieses Podiumsgespräch diente in erster Linie der subjektiven Meinungsäusserung der geladenen Chefköche, die klar definierten, was für eine nutzbringende Zukunft im gastronomisch-kulinarischen Bereich zu tun nutzbringend wäre. Christian Petz und Christian Winkler waren sich einig, dass eine der wichtigsten Voraussetzungen für Erfolg in der Küche ein vollkommen harmonisch funktionierendes Team ist. Sie betonten, dass ein solches Team dialogbereit und auch streitbar sein müsse, um neue Ideen umsetzen zu können. Thorstan Probost glaubt, dass es für den Gewinn neuer Gäste nötig wäre, einen einmal erreichten Standard und damit einen Erfolg bringenden persönlichen Kochstil zu verfestigen, und darauf zu achten, dass man Spezialitäten anbietet, die in ihrer Art nirgends zu haben sind. Individualität ist gefragt.
Auf die Zubereitung kommt es an Alfons Schuhbeck (Foto) ist überzeugt, dass es wichtig ist, den Gast immer wieder mit Neuem zu überraschen: «Viele Köche glauben, sie
müssten dem Gast unentwegt nur die wertvollsten Teile eines Tieres vorsetzen, statt sich darauf zu besinnen, dass auch weniger wertvolle TierBestandteile sehr speziell sein können, sofern man sie richtig zubereitet.» Michael Schwarzenbacher glaubt, dass es zugunsten einer erfolgreichen gastronomischen Zukunft wichtig ist, sich auch als Küchenchef mit den Gästen intensiver zu befassen: «Nur so kann der Chef dem Gast klarmachen, was
wie schmecken soll und was nach welchen Voraussetzungen zu degustieren ist.» Eduard Hitzberger (Foto) ist ebenfalls überzeugt, dass die persönliche Beratung des Gastes ausserordentlich wichtig ist: «Nur so kann ein fachlich ausgewiesener Koch die wirklichen Bedürfnisse eines Gastes erspüren. Zuletzt ist natürlich Topleistung und höchste Qualität unabdingbar, um erfolgreich sein zu können. Auch in Zukunft.»
Gastronomische Zukunft sichern Um die gastronomisch-kulinarische Zukunft zu sichern, ist der Münchner Meisterkoch Alfons Schuhbeck überzeugt, dass… • es nichts bringt, wenn man 12 verschiedene, unterschiedlich zubereitete Fische anbietet, wenn nur 10 Gäste erwarten werden. • erstklassige Weisswürste bei einem Gast mehr Begeisterung auslösen können als Gänseleber. • Jungköche, die aufmerksam und kollegial in ihrem Beruf begleitet werden, besser auf eine gute Zukunft vorbereitet sind, als solche, die gelernt haben eigene Ideen umzusetzen. Der Schweizer Spitzenkoch Eduard
Hitzberger vom Haus Paradies in Ftan glaubt, dass… • es höchste Zeit ist, dem Gast zu vermitteln, wie ein gutes, möglichst naturbelassenes Produkt wirklich schmeckt. • genormte Karotten und Kartoffeln ins Jenseits und geschmacksorientierte, natürliche Erzeugnisse auf den Tisch gehören. Spitzenkoch Norbert Niederkofler vom Alpina im italienischen Sankt Kassian ist überzeugt, dass… • viele Köche selber schuld sind, wenn ein Gast gar nicht weiss, was zum Beispiel ein guter Jus ist, weil er seit Jahren nur konfektionierte Produkte dazu verwendet.
WEINSZENE
W
enn ein Gastronom, seine Servicemitarbeitenden oder ein Sommelier dem Gast den angeblich passenden Wein zu seinem bestellten Mahl empfiehlt, sollte sich die Empfehlung nicht allein auf den Namen des Weines und des Produzenten, nicht nur auf die Herkunft oder die Geschmacksrichtung beschränken. Wer Wein gerne trinkt, wäre für Wein noch verstärkter zu interessieren, wenn er jeweils noch mehr erfahren würde. Zum Beispiel etwas über die unterschiedlichen Charaktere von Wein, die problemlos klar zu unterteilen sind. Oder etwas darüber, was Terroir bedeutet, oder was eine autochthone Rebsorte ist.
W
einwissen ist etwas Wunderbares, etwas unglaublich Umfassendes und kann zu einem interessanten, abendfüllenden Gespräch, zur Vervollkommnung wirklichen Geniessens beitragen. Je mehr ein Gast über Wein weiss, desto tiefer wird ein gesundes Verhältnis zu Wein, der dann nicht wegen seines leichten, sinnebeflügelnden Alkoholgehalts, sondern wegen seiner Geschmacksvielfalt genossen wird.
Jo Steimen*
Weinwissen dem Gast vermitteln
D
as Weinangebot in einem Restaurant mag noch so gross sein, ein jedes Angebot lässt sich in verschiedene Charaktere einteilen. Da gibt es jugendliche, also schlanke, quirlige, leichte und dennoch lebendige Weine, die in ihrer Jugendlichkeit höchsten Genuss bieten. Da wären dann auch die Dynamischen, die durch ihre komplexe Vielfältigkeit überraschen, weil sich Kraft und Eleganz die Waage halten. Und dann gibt es die Klassischen, die traditionellen und finessenreichen Noblen, die sich dank ihrer Kraft auch zu einem späteren Genuss eignen. Vielleicht aber auch die Modernen, die manchmal schmeichelhaft fein, dann wieder voller Kraft und konzentriert sowohl in Farbe
wie im Duft sind. Und es gibt die Kreativen, die somit Aussergewöhnlichen, Eigenständigen und Naturnahen, die dem Feinschmecker wegen ihrer Feurigkeit und wegen ihrer muskelösen Art Spass bereiten. Und zuletzt sind da noch die Lieblichen, die meist nicht immer nur süss sind, sicher aber weich und eben lieblich, eine verspielte Verführung. Meist sind es sie, die einen ebenso geschmeidigen wie hamonischen Abgang versprechen.
Ü
ber die Unterschiedlichkeit der Charaktere mehr – oder gar viel – zu wissen, ermöglicht es, Wein verstärkt aufgrund einer momentanen Stimmung, zugunsten oder gegen eine augenblickliche psychische Verfassung auszulesen. Wohltuend doch, wenn man einen arbeitsreichen Tag hinter sich lässt, indem man mit Freunden einen dynamischen Wein geniesst. Oder mit der Geliebten sich nach dem Essen mit einem Wein der lieblichen Sorten vergnügt unterhält, um den Alltagstress vergessen zu machen. * Jo Steimen ist Redaktor beim GastroJournal und Autor mehrfach ausgezeichneter Kochbücher
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Wird ein Restaurant rauchfrei, können rauchende Gäste fernbleiben. Dies trifft vor allem auf Dorfund Quartier-Restaurants zu. Handelt es sich aber um ein altbekanntes, beliebtes Speiserestaurant, können neue Gäste erwartet werden, welche die bessere Luft schätzen – und für mehr Umsatz sorgen. Dies kann jetzt Arno Affolter, Hoteldirektor vom Wilden Mann in Luzern, vermelden. Bereits im Herbst 2004 entschied er sich die Wilden Mann-Stube mit ihren 50 Plätzen rauchfrei zu machen. Inzwischen weiss Affolter: «Wir haben 2005 zehn Prozent mehr Umsatz erzielt, was ich zum grossen Teil auf das Rauchverbot zurückführe.» Dank zahlreicher positiver Kommentare von Gästen glaubt Affolter, dass der Sinneswandel und die Sensibilisierung vieler Gäste inzwischen gross ist.
Basler Restauration
Tibits wird bald in Basel kochen Vegetarier sind keine verbissenen lustfeindlichen Körnchenpicker. Dies kann die Restaurant-Kette Tibits mit ihren beachtenswert guten Umsätzen belegen, die mit einer Fülle von leckeren, ausschliesslich fleischlosen Speisen erzielt werden. In Zürich, Winterthur und Bern hat das ausgeklügelte Konzept der Tibits seit längerer Zeit Erfolg. Im Sommer 2007 sollen jetzt auch Basler auf schnelle, gesunde und fleischlose Weise verpflegt werden: Tibits wird sich dann im neu entstehenden Gebäude an der Stänzlergasse 4, dem ehemaligen Standort des abgerissenen Kinos Hollywood, eingerichtet haben. Maurus Ebneter, Vorstandsdelegierter beim Wirteverband Basel-Stadt, ist überzeugt, dass das neue Lokal eine Bereicherung im bestehenden GastroAngebot der Stadt sein wird.
Luzerner Restauration II
Einstiger Kochlehrling kocht Das gibt es nicht jeden Tag und verspricht ein unvergesslicher kulinarischer Event zu werden: Ein einstiger Kochlehrling erinnert sich seiner Ausbildungszeit, die ihm das Fundament vermittelte, um später zu einem anerkannten, hochbenoteten Koch, ja gar zu einem passionierten Starkoch und Botschafter einer gesunden, modernen Küche zu werden. Der, um den es hier geht, ist Reto Mathis, der seit vielen Jahren in der Bergluft in seiner Stüva Muntanella auf Corviglia mit seinen Food Affairs Liebhaber einer speziellen Küche zu begeistern weiss. Im Rahmen des 100. Geburtstages des Luzerner Palace kommt er für einmal in seinen Lehrbetrieb zurück, um seine eigenwillige, abwechslungsreiche Gastronomie den Feinschmeckern in Luzern und Umgebung vor Ort zu zelebrieren. Am 9. Juni wird er als Gastkoch sein Können auf der Bühne des Restaurantes Les Artistes nicht nur optisch umsetzen, er wird seine Spezialitäten auch mühelos und mit seinem bekannten Humor zu kommentieren wissen.
■ Hotellerie
Donnerstag, 8. 6. 2006 ■ Nr. 23
GastroJournal
CHECK IN
Wenn Goliath herzieht...
Hotellerie St. Gallen
Kommt Accor nach St.Gallen?
Die grossen Hotelketten haben die Schweiz endgültig entdeckt: Radisson SAS in St. Gallen und Luzern, Accor in Bern und nun Ramada in Solothurn. Nicht immer heisst die lokale Hotellerie die Neuen herzlich willkommen. Zu unrecht.
Die Olma-Messen planen seit längerem ein Kongresszentrum mit einem Hotel. Bisher war jedoch nicht klar, wer für den Betrieb des Hotels in Frage kommt. «Wir stehen in Verhandlung», sagte Accor-Pressesprecher Jürg Sigerist am Dienstag gegenüber GastroJournal. Werden sich die Olma-Messen und Accor Hotellerie Schweiz einig, soll ein Ibis Hotel entstehen. Das Interesse von Accor an St. Gallen besteht schon länger. Bereits letztes Jahr munkelte man in der Ostschweizer Metropole über einen Einstieg von Accor in St. Gallen. Nun gilt es die Verhandlungen abzuwarten (siehe auch Artikel links).
ANDREJ ABPLANALP
Vernünftige Trotzreaktion Die kleine und mittlere Berner Hotellerie war direkt betroffen und reagierte schnell. Sie gründete die Smartlines Hotels. Darin sind 22 Einbis Dreisterne-Häuser und zwei Backpacker zusammengeschlossen. Diese Zusammenarbeit war zwar schon lange in Planung gewesen, durch den Markteintritt von Accor wurde die Handlung jedoch beschleunigt. Auch sonst machte sich Berns Hotellerie «schön». Zum Beispiel wurden anstehende Renovierungen zeitlich vorverschoben. Heute, knapp zwei Jahre nach der Accor-Eröffnung, ziehen die meisten Berner Hoteliers eine durchaus positive Bilanz. «Accor machte Bern erst richtig konkurrenzfähig», meint Thomas Kübli, Direktor der Hotels Ambassador und City am Bahnhof, stellvertretend. Durch die Erhöhung der Bettenkapazität würden nun auch grössere Events in der Bundeshauptstadt durchgeführt. Was wiederum der gesamten Hotelszene helfe. «Durch die Niederlassung von Accor haben sich für Bern neue Buchungskanäle eröffnet», sagt Sandra Schär,
Hotellerie Engelberg
Sehr erfolgreiche Wintersaison
A. ABPLANALP
Als der französische Hotelgigant Accor Ende der 1990er-Jahre beschloss, sich in Bern niederzulassen, befürchteten viele lokale Hoteliers einen Einbruch der Logiernächte in ihrem Betrieb. Es begann das grosse Jammern. Der Berner Hotelierverein beispielsweise prognostizierte ein Bettenüberangebot. «Mit Konkurrenz können wir leben, aber nur bis zu einem gewissen Grad», meinte der damalige Präsident Peter Schildknecht. Der französische Hotelgigant Accor kam trotzdem in die Bundeshauptstadt und eröffnete 2004 einen Komplex mit 600 Betten am Guisanplatz. Das erhöhte Berns Übernachtungs-Kapazität mit einem Schlag um rund 20 Prozent.
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Hotelriesen jagen den kleinen Beherbergungsbetrieben schon durch ihre bauliche Präsenz Angst ein. Leiterin Public Relations von Bern Tourismus. Dadurch sei auch die Zahl der Logiernächte gestiegen. «Es wäre aber sicher falsch, zu sagen, dass kein Betrieb etwas gespürt hat.» Die Hotels in der Nähe des Guisanplatzes hätten vor allem im ersten Jahr Einbrüche gehabt. «Insgesamt hat Accor Bern jedoch viel gebracht», meint Schär.
hat das Ganze der Hotelierverein St. Gallen. Die Idee dazu kam von Radisson-Leuten. Das Viersterne-Hotel bringt auch der Destination St. Gallen etwas. Die Logiernächte sind sowohl 2004 wie auch 2005 gestiegen. «Radisson ist eine weltweite Kette. Das bringt der Destination St. Gallen und damit auch den anderen Hotels Gäste», ist sich Nakhostin sicher.
Ähnliches Bild in St. Gallen
Goliaths Reise geht weiter
Auch in St. Gallen regte sich anfangs Widerstand gegen das geplante Radisson SAS. Einige Gastgeber befürchteten einen Kampf mit Dumpingpreisen, welchen das ViersterneHotel mit Sicherheit gewonnen hätte. Es kam allerdings nicht soweit. Seit der Eröffnung des Radisson SAS Hotels St. Gallen Ende 2003, haben sich die Wellen geglättet, ja es ist sogar das Gegenteil eingetreten. «Eigentlich hat die Radisson-Eröffnung vermehrte gemeinsame Aktivitäten zwischen den Hoteliers gefördert», betont Astrid Nakhostin, Marketingleiterin von St. Gallen-Bodensee Tourismus. Beispielsweise sei 2005 die grösste Ostereiersuche der Schweiz durchgeführt worden. Organisiert
Die Goliaths der Hotelbranche haben jedoch noch nicht genug von der Schweiz. Radisson eröffnet am 15. Juni in Luzern ein Haus mit 167 Zimmern und Ramada, welche weltweit rund 1000 Hotels betreiben, starten Ende Jahr mit einem Seminarhotel in Solothurn. Kapazität: 100 Zimmer. Am Vierwaldstättersee hat die Hotellerie bereits reagiert. Die Hotels Astoria, Schiller, Europe und Hermitage erneuern und erweitern ihr Angebot für rund 50 Millionen Franken. In Solothurn ist man grundsätzlich optimistisch. «Das belebt den Markt», meint Peter Oesch, Präsident von GastroSolothurn. Eine gesunde Konkurrenz sei sowieso der beste
Weg, sich zu positionieren. Dem pflichtet auch Peter Lustenberger, Präsident von Hotelleriesuisse, Sektion Solothurn, bei. «Bei den Solothurner Hoteliers bestehen allerdings schon Bedenken.» Vor allem der Zerfall des Preisniveaus sei ein Thema. Diese Ängste sind nicht unbedingt unbegründet. Einerseits kann eine weltweit operierende Hotelkette mit Quersubventionen schwächere Standorte auffangen, andererseits stehen im Fall von Solothurn die Stadt und Credit Suisse hinter dem Projekt. Eine starke und finanzkräftige Lobby also. Aber Quersubventionen hin, starke Lobby her, Ramada wird nach Solothurn kommen. So wie Radisson SAS nach St. Gallen und Luzern gekommen ist und Accor sich in Bern etabliert hat. «Wenn sich die ansässigen Hotels fit machen und vielleicht auch mal darüber nachdenken, welches Gästesegment sie abdecken wollen, sehe ich für sie keine grösseren Probleme», sagt Lustenberger. Zum Glück endet die Geschichte zwischen David oder in diesem Fall den vielen Davids und Goliath nicht wie in der Bibel tödlich.
Hoffnungsschimmer Beste Werbung Berner Schweizerhof doch ein Hotel?
Weggiser Hotellerie profitiert von Brasilianern
Der Berner Schweizerhof wurde Anfang 2005 geschlossen. Eine Zukunft als Hotel wurde damals verneint. Nun gibt es aber wieder Hoffnung. Laut dem Bund gibt es mehrere Interessenten, die das Haus als Hotel weiterbetreiben möchten. Namen werden selbstverständlich keine genannt. Allerdings scheint das Interesse konkret zu sein. Die SchweizerhofBesitzerin Rosebud hat nämlich bis heute keine Baubewilligung für die
Letzten Samstag sind die brasilianischen Fussballstars aus Weggis abgereist. Trotzdem bleibt der Innerschweizer Ort «heiss». Die Zimmer im Parkhotel Weggis sind gut gefüllt. Laut Hotel-Direktor Peter Kämpfer wollen vor allem Schweizer und Deutsche in den gleichen Räumen wie die Fussballzauberer aus Brasilien logieren. Neben dem Fünfsterne-Hotel hat auch die ganze Region vom Brasil-Fieber profitiert. Täglich gehen bei WeggisVitznau-Rigi Tourismus Anfragen aus der ganzen Welt ein. Das Hoch in Sachen Logiernächten geht also weiter.
Während dem Trainingslager der Brasilianer konnte Weggis insgesamt 35 000 Logiernächte verbuchen, was einer Auslastung von 85 Prozent entspricht. Ein grosser Teil dieser Übernachtungen wurden von den über 900 Journalisten gebucht, die sich wegen den Kickern vom Zuckerhut in der Innerschweiz aufhielten. Sie machten laut Dominic Keller, Tourismusdirektor von Weggis-Vitznau-Rigi Tourismus, weltweit Werbung für rund 100 Millionen Franken. Gratis versteht sich. Der Fussballtourismus ist also durchaus lohnenswert. aa
Brasilien ist in Weggis sehr präsent...
...auch wenn die Stars abgereist sind.
A. ABPLANALP
Umnutzung des Gebäudes eingereicht. Und dies obwohl noch in diesem Jahr mit den geplanten Bauarbeiten begonnen werden sollte. Im Gebäude sind oder besser gesagt waren Läden, Büros und Wohnungen geplant. Es scheint, als wolle Rosebud die Tür für den Betrieb eines Hotels nicht ganz zuschlagen. Dies wäre mit der Bewilligung des Baugesuches aber der Fall. Die Hoffnung auf ein zweites Fünfsterne-Hotel lebt in Bern also wieder. aa
Setzt sich der Hotelbetrieb gegen die geplanten Wohnungen nun doch durch?
Die Hotels in Engelberg blicken auf eine äusserst erfolgreiche Wintersaison zurück. Zwischen November 2005 und April 2006 wurden in der Engelberger Hotellerie über 167 000 Logiernächte registriert. So viele Übernachtung gab es in Engelberg noch nie! Gegenüber der Wintersaison 04/05 bedeutet dies ausserdem eine Steigerung von 6,3 Prozent. Rechnet man die Logiernächte der Parahotellerie dazu, konnte Engelberg gar 420 000 Übernachtungen verbuchen.
Hotel Lenzerhorn, Lenzerheide
Neupositionierung gelungen Das Hotel Lenzerhorn in Lenzerheide hat einen umfassenden Umbau hinter sich. Entstanden ist ein komfortables Viersterne-Hotel. Neben
baulichen Veränderungen wie der Erneuerung des SPA- und Wellnessbereichs (Foto) und der Erweiterung der Zimmerkapazität um 13 Juniorsuiten auf insgesamt 39 Schlafräume, gab es auch personelle Änderungen. Seit einigen Monaten und damit massgeblich an der Neupositionierung des Hauses beteiligt, führen Marjarda und Norbert Treitler das Lenzerhorn. Neben Wellness- sollen auch Seminargäste vermehrt auf die Lenzerheide kommen.
Dolder Grand Hotel, Zürich
Umbau kostet 100 Millionen mehr Der Umbau des Grand Hotel Dolder in Zürich verschlingt 400 statt den budgetierten 300 Millionen Franken. Die Gründe für die massive Erhöhung der Kosten liegen in erster Linie an den gesteigerten Qualitätsansprüchen, an Bauproblemen und an der Einhaltung von denkmalschützerischen Auflagen. Investor und Hauptaktionär Urs Schwarzenbach hat die fehlenden 100 Millionen als Darlehen eingeschossen. Ihm gehören 90 Prozent der DolderAktien.
■ Tourismus
Donnerstag, 8. 6. 2006 ■ Nr. 23
GastroJournal
Frau oder Fussball?
FLASH Freizeit Graubünden AG
aktuellen Trainingslager einen gewissen Sogeffekt.
Morgen Freitag beginnt die Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland. GastroJournal hat Schweiz Tourismus aus diesem Anlass einige Fragen gestellt.
GJ: Könnten nicht gerade grenznahe Destinationen wie Basel, Schaffhausen, St. Gallen mit günstigen Angeboten von der WM profitieren, Stuttgart wäre ja nahe? Kerstholt: Ein Fussballgast möchte hauptsächlich in nächster Nähe seiner Mannschaft sein bzw. dort, wo sich das Geschehen abspielt. Die meisten deutschen Austragungsstädte und Regionen haben dafür attraktive Programme und Angebote gestaltet.
GJ: Kann man sagen, wie viele Buchungen es gab und in welchen Gebieten? Kerstholt: Für eine Bilanz ist es noch zu früh. Der weitere Buchungsverlauf ist stark vom Wetter abhängig, buchen die Gäste doch gerade auch im Sommer immer kurzfristiger. GJ: Hält die Schweiz mit ihrer diesjährigen Fussballvernarrtheit, was der Spot verspricht? Kerstholt: Die Frage «Frau oder Fussball?» muss jeder Schweizer Mann für sich selber beantworten. Ich bin zuversichtlich, dass die Männer richtig entscheiden. GJ: Sie sprechen von einem ImageGewinn für die Schweiz. Trotzdem: Setzt man im Schweizer Tourismus mit dem Schwergewicht auf Fussballmüde angesichts der Euphorie im Lande nicht aufs falsche Pferd? Kerstholt: Der Erfolg unseres Spots zeigt, dass die Strategie goldrichtig ist. Besonders gut kommt die Tatsache an, dass die mit vielen Klischees
ZVG
INTERVIEW: MATTHIAS NOLD
GastroJournal: Der Schweiz Tourismus (ST) Werbespot für fussballmüde Frauen war äusserst erfolgreich. Hat er bereits Buchungen gebracht? Oliver Kerstholt: Das ist richtig; Medien rund um die Welt haben darüber berichtet und gleichzeitig natürlich über unser Ferienangebot. Die Leistungsträger und Orte haben bereits Buchungen verzeichnet; ein Mountainbikeangebot in Lenzerheide beispielsweise war innert kürzester Zeit ausgebucht. Viel wichtiger, weil nachhaltig wirksam, ist aber die Imagekomponente. Ich glaube, man macht sich momentan noch gar keinen Begriff davon, wie positiv die Wahrnehmung unseres Landes durch diese Massnahme beeinflusst wird.
Schweiz Tourismus Pressesprecher Oliver Kerstholt. behaftete Schweiz nun selber mit Klischees spielt und unverkrampft und unerwartet frech auftritt. Die wichtigsten Medien rund um den Erdball haben aufgrund unseres Auftritts über das Sommerferienangebot der Schweiz berichtet und ihren Zuschauern und Lesern mitgeteilt, wie «cool» doch die Schweiz ist. Die internationale Euphorie rund ums Thema Fussball-WM hat uns da sicher zusätzlich geholfen. GJ: Warum aber tun die Regionen und die Destinationen so wenig für die Fussballmüden? Kerstholt: Tun sie das? Allein im Rahmen unserer Kampagne stehen über 60 buchbare Angebote unserer Partner für eben diese Zielgruppe zur Verfügung. GJ: Anscheinend wird die Schweiz nicht sehr von der WM profitieren, die Gäste gingen lieber in die Nähe «ihrer» Mannschaften. Trotzdem fanden ja Trainingslager in der Schweiz statt. Inwieweit hat das Land hiervon profitiert? Kerstholt: Dass verschiedene Natio-
nalteams sich in der Schweiz auf die WM vorbereiten, ist ein Glücksfall. Vor allem die Brasilianer in Weggis bescheren der Region Luzern/Vierwaldstättersee eine ungleich höhere Wahrnehmung als in einem normalen Sommer. Die Region und natürlich das Hotel profitieren davon einerseits sofort, andererseits möchten viele zukünftige Gäste einmal die gesunde Luft schnuppern, in der sich die Seleção auf ihre Spiele vorbereitet hat oder im Bett schlafen, in welchem sich Ronaldinho ausgeruht hat. Auch die Tatsache, dass Deutschland sich in der Schweiz (Genf) auf ihre WM vorbereitet, sendet ein positives Signal an zukünftige deutsche Urlauber; mit den anderen Nationen verhält es sich ähnlich. GJ: Werden die Trainingslager in Hinblick auf die EM 2008 Auswirkungen haben? Kerstholt: ST setzt sich schon heute dafür ein, dass auch vor der EM 2008 möglichst viele Teams in der Schweiz trainieren. Wir kennen die Bedürfnisse der Mannschaften diesbezüglich sehr genau. Natürlich haben die
GJ: Sie prophezeien «keinen Rekordsommer». Trotzdem sind die Prognosen des seco bzw. des BAK sehr gut. Ein Widerspruch? Kerstholt: Wenn wir vom Rekordsommer sprechen, denken wir ja nach wie vor an das Jahr 1990; dieses Gesamtresultat liegt für den bevorstehenden Sommer tatsächlich ausser Reichweite, trotz positiver Aussichten. Im Vorjahresvergleich erwarten wir aber ein Logiernächteplus von 1,5 Prozent. Verschiedene Orte und Regionen dürften diesen Sommer sogar überdurchschnittlich profitieren. Ich denke da beispielsweise ans Tessin mit seiner Raiffeisenaktion, das Berner Oberland mit dem Unspunnenfest oder die schon erwähnte Zentralschweiz, in der das brasilianische Trainingslager die touristische Nachfrage sicher weiter anheizen wird. Aber auch an die vom Hochwasser im letzen Jahr betroffenen Regionen, die ihre Einbrüche mehr als wettmachen dürften. GJ: Hat vielleicht auch die Wetterlage etwas damit zu tun? Kerstholt: Über all dem steht natürlich das Wetter. Die Schlechtwettersituation in den vergangenen Wochen schmerzt; dadurch fielen nicht nur zwei verlängerte Wochenenden ins Wasser, es trifft auch die Hauptbuchungszeit, in der sich unsere Gäste erfahrungsgemäss stark vom aktuellen Wetter – und den Temperaturen – beeinflussen lassen. Aber wenn das Wetter mitmacht, kann der Schweizer Tourismus im Sommer 2006 sicher ein substantielles Plus verzeichnen. Natürlich hoffen wir, dass sich die Verkehrssituation am Gotthard so schnell wie möglich normalisiert; die aktuelle Situation dort ist für den Tourismus höchst problematisch.
Individuelle Industrie Die Reka wird Hapi Neue Reisestudie des Gottlieb Duttweiler Instituts Zu ihrem 100. Geburtstag hat der Reiseveranstalter Kuoni das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) beauftragt eine Studie zur «Zukunft des Ferienreisens» zu erstellen. Die Voraussagen des GDI sind aufschlussreich. Tourismus werde auch im Jahr 2020 ein Massengeschäft bleiben, heisst es in der Studie des GDI, die letzte Woche erschienen ist. Allerdings gehe der Trend weg vom organisierten und hin zum individualisierten Massenkonsum. «Reisen werden immer weniger pauschal und immer öfter à la carte gebucht. Herkömmliche Kategorien werden aufgehoben und die gewünschten Service- und Komfortmodelle individuell zusammengestellt» schreiben David Bosshart und Karin Frick, die beiden Autoren der Studie. In Zukunft würden so genannte Hyper-Holidayhubs gebaut, riesige Ferienresorts. Hier soll der Gast alles finden, was sein Herz begehrt, «und dies alles komfortabel unter einem Dach – einschliesslich Flughafen». Für möglichst wenig Geld soll hier möglichst viel Entspannung und Jugendlichkeit geboten werden. Andererseits würden die Reisenden der Zukunft «weniger vom Reiz
des Fremden angezogen als vielmehr vom ‹Hotel Mama›, wo alles ist, wie daheim, nur besser», heisst es in der Trendstudie. Grund dafür sei, dass die Menschen immer mobiler lebten und ständig den Arbeitsort und den Wohnort wechselten. Bosshart und Frick sehen auch eine eigentliche Single-Börse entstehen: «Als Ergänzung zu den Online-SingleBörsen, Chatrooms und NetworkingPlattformen eröffnet sich für Reiseanbieter ein spannender Markt für reale Treffpunkte.» Weiter meinen sie: «Künftig werden Partnervermittlungsdienste die Softwarelösungen und die Ferienanbieter die Bühne sowie die Mitspieler für mögliche Liebesgeschichten liefern.» mn
Reisen in Zukunft: Jedem sein ganz persönliches Angebot.
Reka spannt in Sörenberg mit Hapimag zusammen Über Pfingsten haben Reka, Hapimag und Sörenberg Flühli Tourismus ihr neuestes Projekt vorgestellt. Gemeinsam wollen sie gegen «kalte Betten» vorgehen. «Das Verhältnis von Hotellerie zu Parahotellerie beträgt bei uns in Sörenberg etwa 320 zu 5500 Betten», erläutert Bruno Fläcklin, Direktor von Sörenberg Flühli Tourismus, gegenüber GastroJournal. Von den 5500 Parahotelleriebetten seien nur gerade 1000 in der Vermietung durch die Station: «Während zwei bis drei Wochen im Sommer und über Weihnacht und Neujahr sind wir gut ausgebucht. Doch für die Zwischensaison benötigen wir Partner.» Die Idee, die vielen kalten Betten der Ferienwohnungen «warm» zu machen lag demnach nahe, und im Rahmen der Fewo-Initiative spannen Reka, Hapimag und Sörenberg Flühli Tourismus nun zusammen. Mit anderen Worten: Gäste können nun via Reka direkt im Hapimag-Feriendorf in Sörenberg buchen. Speziell angesprochen sind dabei Familien, für die das Reka-Family-Pack geschaffen wurde. Laut Sörenberg Flühli Tourismus sollen noch fünf bis sieben weitere Ferienwohnungen oder Häuser aus-
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serhalb des Hapimag-Resorts dazu stossen. Man denke hier vor allem an solche mit höheren Bettenzahlen, «damit auch grössere Familien Platz finden». Einerseits wird also neu zusammengearbeitet und andererseits eine Art dezentrales Ferien-Resort geschaffen. Gemäss Auskunft der Reka ist jedoch ein engeres oder weiteres Zusammengehen mit der Hapimag beispielsweise an anderen Orten oder sogar im Ausland nicht vorgesehen. Jedoch soll in Savognin das nächste «Family-Pack-Projekt» entstehen. Gemeinsam mit dem Tourismusverband der Station und mit «Surses Alpin». Die Lancierung sei auf Juli geplant, sagt Jessica Soldati, Pressesprecherin der Reka. Weitere Orte sollen folgen. mn
Das Hapimag-Resort in Sörenberg.
Liquidation mit Nebengeräuschen Am 21. Juni wird die Generalversammlung über die Liquidation der Freizeit Graubünden AG entscheiden. Die Marketingorganisation soll unter anderem deshalb aufgelöst werden, weil die Fusion mit der Ferienregion Heidiland gescheitert ist. Die geplante Liquidation wird durch einen mutmasslichen Betrugsfall überschattet. Es geht um 70 000 Franken. Anscheinend ist die Hälfte des Verlustes der Freizeit Graubünden AG im Jahr 2004 und im ersten Quartal 2005 auf Unregelmässigkeiten in der Buchhaltung zurückzuführen. Der Verwaltungsrat hat nun Strafanzeige eingereicht.
Schweizerische Bundesbahnen
Verhältnisse klären sich Die SBB hatte letzte Woche einiges zu vermelden: So hat ein Kläger seine Klage bezüglich der Statutenänderung der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft (SBS) zurückgezogen. Damit sei ei-
ne gute Basis geschaffen für den öffentlichen Bieterwettbewerb zum Verkauf der SBS, schreibt die SBB in einer Medienmitteilung. Ausserdem haben die SBB und die Südostbahn (SOB) eine Rahmenvereinbarung über Eigentumsabtausch getroffen. Demnach gibt die SOB ihren Eigentumsanteil am Bahnhof St. Gallen an die SBB ab. Die SBB überträgt der SOB im Gegenzug verschiedene Bahnhöfe und Bahnhofsanteile, welche sie bislang hielt. So beispielsweise des Bahnhofs Lichtensteig oder den Gemeinschaftsbahnhof Wattwil.
Engadiner Tourismus
Zernez schliesst sich TOP an Zernez Tourismus ist ab November in die Tourismusorganisation TOP Engadin integriert. Letzte Woche unterzeichneten Vertreter der Tourismusverbände und der Gemeinde Zernez entsprechende Verträge. Damit sei «die komplette Funktionstüchtigkeit der TOP Engadin erreicht», sagte Geschäftsführer Claudio Duschletta den Medien. Mit dem Zusammenschluss steigt das Budget von TOP Engadin von 1,5 auf 1,8 Millionen Franken. Man sei auch offen für eine etwaige Integration der TOP Engadin in die künftige Destination Engadin/St. Moritz, sagte TOP-Präsident Gian-Duri Ratti.
Adelboden
Alpenbad angepriesen Letzte Woche hat Roland Huber, Tourismusdirektor in Adelboden, der Bevölkerung das Alpenbad vorgestellt, das samt Hotel rund 80 Millionen Franken kosten und Adelboden (Foto) als Station für Alpine Wellness einzigartig machen soll. Trotz einer rhetorischen Glanzleistung scheinen mehr Fragen offen als beantwortet sind. Zwar sind Investitionen in Infrastrukturen zum Thema Wasser unbestritten: Von den Frequenzen bis zur Finanzierung herrscht aber bezüglich Alpenbad noch weitgehend Wunschdenken.
■ Thema der Woche
Donnerstag, 8. 6. 2006 ■ Nr. 23
GastroJournal
Seite 11
Methoden zu mehr Kreativität Das Gastgewerbe verlangt einiges an Kreativität. Die eigene, aber auch jene der Mitarbeitenden zu entdecken, kann matchentscheidend sein.
10 Schritte zur Kreativität
MATTHIAS NOLD
ARCHIV GJ
Das Gastgewerbe sei eine kreative Branche, heisst es. Von Gäste-, aber auch von Unternehmerseite her hört man immer einmal, es gebe viel zu viele «gleiche» Restaurants im Lande. Trotzdem, auch wer mit dem «immer gleichen» erfolgreich ist, beweist ein gerüttelt Mass an Kreativität. Tatsächlich fordern die Gäste jedoch immer mehr Abwechslung – und die wirklich Erfolgreichen gehen zumindest teilweise auf diese Forderung ein. Diese besonders hohe Kreativität zu erreichen, scheint gar nicht so einfach.
Entspanntes Klima schaffen
Teams sind trotz täglichem Stress gerade im Gastgewerbe äusserst kreativ. Sich Zeit nehmen, kann sich lohnen.
Etwas anderer Meinung ist da der Betriebswirtschafter Jiri Scherer. Scherer ist Gründer der Denkwerk Innovations GmbH und beschäftigt sich von Berufes wegen mit Kreativität. So war er unter anderem im letzten Januar als Referent am GastroForum für die Frau geladen. Wie er dort den Teilnehmerinnen erklärte, sei ständige Kreativität zwar wirklich nicht ganz einfach, oft liege das aber daran, dass man keine geeigneten Mittel zur Hand habe oder sie nicht kenne. Wichtig sei es, betonte Scherer, zuerst einmal ein entspanntes Klima
zu schaffen. In einer angespannten Atmosphähre kann keine Kreativität entstehen. Ideal sei es zudem, neue Ideen in einer Gruppe zu entwickeln, beispielsweise mit den Mitarbeitendenden. Oft haben diese sehr gute Ideen, und es kann dem Betrieb nur dienen, wenn sie auch von den Vorgesetzten gehört werden. Dass die eigentliche Umsetzung oder der Entscheid, welche Ideen wirklich verwendet werden, keine Team-, sondern meist Chefsache ist, dürfte allen klar sein.
Die 6-3-5-Methode Methoden, wie gute Ideen und kreative Umsetzungen zustande kommen, gibt es einige. Stellvertretend hier die 6-3-5-Methode. Sie biete sich gerade dann an, wenn man nicht alleine an Ideen arbeiten wolle oder könne, sagt Scherer. «Gespielt» wird in Sechsergruppen. Jeder Teilnehmende erhält ein Blatt auf dem die gleiche Frage zu lesen ist. Er erhält nun fünf Minuten Zeit, drei Vorschläge für das Thema auf dem Zettel zu notieren. Nach ge-
nau fünf Minuten wird das Blatt zum Nachbarn weitergereicht. Dieser schreibt dann entweder drei neue Ideen dazu, oder denkt jene, die schon auf dem Blatt stehen, weiter, macht also zuätzliche Vorschläge dazu. Die Blätter kreisen so lange, bis jeder wieder sein ursprüngliches Blatt in den Händen hält: Erst dann werden die Ergebnisse diskutiert. Wichtig: Auch der absurdeste Einwurf kann sich als nützlich erweisen – wenn auch vielleicht nicht bei der besprochenen Problemvorgabe.
Auf seiner Homepage gibt Jiri Scherer verschiedene Tools zur kreativen Ideenfindung und Umsetzung an. Eines davon ist eine Liste mit 10 Punkten: • Analysieren: Thema verstehen und sich klar werden, wo neue Ideen gesucht werden sollen. • Formulieren: Fragestellung umfassend formulieren. • Aktivieren: Kreativitätsbarrieren lösen und Gedankenfluss aktivieren (siehe Artikel links). • A) Produzieren: Grosse Anzahl neuer Ideen finden. • B) Differenzieren: Bestehende Produkte, Dienstleistungen und Ideen verändern und verbessern. • Auswählen: In einer ersten Auswahl die besten Ideen aussortieren. • Bearbeiten: Rohe Ideen verfeinern und weiter konkretisieren. • Bewerten: Bearbeitete Ideen anhand unterschiedlicher Kriterien bewerten. • Dokumentieren: Bewertete Ideen abbilden und dokumentieren (so gehen sie auch später nicht verloren). • Priorisieren: Ideen in «sofort umsetzbare», «mittelfristig umsetzbare» und «langfristig umsetzbare» gruppieren. • Umsetzen: Beste Ideen in die Tat umsetzen. Weitere Ideen und Infos im Internet unter: www.denkwerk.biz
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Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Jeudi, 8. 6. 2006 No 23
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE
On cherche des hôtels
Plus de fumeurs dans les trains Selon l’Union des transports publics (UTP), les fumeurs ont accepté sans trop de mauvaise grâce de se passer de leur cigarette le temps d’un voyage en train. L’interdiction qui ne peut pas encore être sanctionnée, est entrée en vigueur il y a six mois, le 11 décembre 2005 et a tout de même provoqué de la frustration: pas moins de 150 personnes se sont plaintes aux CFF de la dureté de cette mesure durant le seul mois de décembre. En juin, il n’y avait plus que 17 plaintes, dont 12 concernaient une dénonciation de fumeurs qui avaient sacrifié à l’herbe à Nicot dans les toilettes.
Pour développer davantage le tourisme en toutes saisons, le canton du Jura devrait disposer de plus et de meilleures possibilités d’hébergement.
Revendications grisonnes
Des paysages invitant à la randonnée, une altitude moyenne qui permet d’échapper aux fournaises des villes, un sens de l’hospitalité exemplaire, des prix défiant toute concurrence: le canton du Jura est un paradis pour des vacances actives en famille. Grimpe, sports équestres, golf, balades, canoë, bref tout ce qu’il faut pour mieux profiter du gâteau touristique. N’était le lancinant problème de l’hébergement. Si la région est bien équipée en parahôtellerie avec des appartements, campings, cabanes et autres lieux de villégiature, notamment le village Reka et ses 32 maisonnettes, le Jura manque cruellement de chambres d’hôtel. Conséquence, les caristes font défaut. Les hôtels sont bien répartis entre la région de Delémont (le Pays vadais), les FranchesMontagnes, l’Ajoie et la vallée du Doubs (Saint-Ursanne). «Nous aimerions développer le tourisme de congrès et de séminaires», explique Philippe Flotiront, directeur de Jura
ARHVIES GJ
NICOLAS MICHEL
Le Jura, une région bien équipée en parahôtellerie, mais à qui manque un hôtel d’une certaine taille. Tourisme. «Delémont accueille déjà quelques manifestations, mais la plupart d’entre elles sont limitées à un jour.» Faute d’infrastructure hôtelière.
présent, il n’y a pas de projet concret. «Pourtant, le nombre des nuitées ne cesse d’augmenter dans le Jura et de plus en plus de gens, notamment des Alémaniques, viennent passer quelques jours ou quelques semaines chez nous. Eté comme hiver.» C’est précisément en Suisse allemande que Jura Tourisme force la promotion touristique. «Avec de fort intéressantes retombées positives, comme après notre participation à la foire de Lucerne», précise Philippe Flotiront.
Un hôtel d’une certaine taille «Nous aimerions un établissement d’une certaine taille, de classe moyenne qui fait, si possible, partie d’un groupe ou réseau hôtelier», poursuit Philippe Flotiront. Des démarches ont été entreprises pour attirer des investisseurs. Mais jusqu’à
Une chance pour les petits On compte bien, selon le site de Jura Tourisme, 52 établissements hôteliers. Mais ce sont de petites entreprises, surtout familiales, qui offrent entre 5 et 53 lits. Pour un confort qui n’excède jamais celui d’un trois étoiles. C’est précisément ce type d’établissement que vise en priorité le projet de classification de GastroSuisse leur offrant une chance de meilleure occupation.
Une nouvelle loi au plus vite ! Nouvelle loi valaisanne sur le tourisme: Valais Tourisme a hâte de la voir en vigueur «Ce projet de loi novateur permettra aux communes de maîtriser l’évolution touristique. Nous devons présenter un front uni!» s’est exclamé Jérémie Robyr, président de Valais Tourisme, en ouvrant l’assemblée générale tenue à Saint-Martin, le 2 juin. En participant aux travaux de révision de la loi, Valais Tourisme s’est fixé cinq buts. En premier lieu, «d’articuler le financement de la promotion autour d’organismes conformes aux exigences du marché et disposant des moyens financiers nécessaires.» Comme le précise son directeur Urs Zenhäusern, «il s’agit
de regrouper encore les régions touristiques pour n’en former plus que neuf au maximum, plutôt qu’une quarantaine, et de renforcer structures et moyens nécessaires.» Ensuite, «d’assujettir tous les bénéficiaires de la promotion touristique (ndlr: pas seulement les hébergeurs) en fonction de leur dépendance au tourisme, de manière à assurer l’équité de traitement entre les secteurs économiques, et les entreprises d’un même secteur.» Et, «d’assurer la couverture des coûts de l’infrastructure par l’assujettissement de tous les bénéficiaires en fonction des investissements qu’ils
nécessitent et non en fonction de l’occupation.» Enfin, «de maîtriser la croissance de l’offre d’hébergement en respectant un équilibre entre hôtellerie, parahôtellerie et résidences secondaires» et «d’aménager les conditions cadres pour favoriser l’investissement dans des structures hôtelières.» La loi devrait être débattue au Parlement en octobre. JeanMichel Cina, ministre de l’économie, a déclaré: «Ses principes sont bons et justes. La branche touristique a le devoir de se développer et des moyens financiers sont nécessaires pour augmenter sa compétitivité sur les marchés. D’autres régions comme le Tyrol ont bien plus de moyens que le Valais!»
P. WEISSBRODT
Légère hausse pour l’hôtellerie
Hubert Volken, vice-président, Jérémie Robyr, président et Urs Zenhäusern directeur, se réjouissent d’avance de la percée législative.
Hôtels et pensions valaisans totalisent 4,13 millions de nuitées en 2004-2005, soit une progression de 0,9% par rapport à l’exercice précédent (Suisse: + 3,2%). Taux d’occupation: 40,1% en été, 47,5% en hiver. Selon le «baromètre du tourisme», l’hiver 2005-2006 a été favorable à l’hôtellerie et à la parahôtellerie qui présentent un meilleur score que l’hiver précédent, surtout dans le Haut-Valais. Activité touristique plus globalement satisfaisante: 6,7 points sur 10, mais recul de
2% pour le chiffre d’affaires des remontées mécaniques. Selon le BAK, Basel Economics le Valais devrait jouir de la meilleure progression dans l’Arc alpin l’été prochain, avec des nuitées hôtelières (plus 1,9%), une tendance qui devrait s’affirmer encore avec l’ouverture, en 2007, du tunnel du Lötschberg. Prudent, l’Institut Economie & Tourisme de la HEVs table sur 1% d’augmentation. Selon Urs Zenhäusern, le Valais aura besoin d’une rallonge de 2 millions de francs, répartie sur 2007-2008, pour renforcer sa position sur le marché suisse à l’approche de l’ouverture du Lötschberg. Le tunnel rapprochera aussi le Valais de l’aéroport de Zurich. Il s’agira encore de continuer de miser sur l’Italie et les autres marchés de proximité, sur la Russie (plus fort taux de croissance pour le Valais), la Scandinavie et l’Espagne ainsi que sur les Etats-Unis, le Japon et la Chine. Comptes et budget ont été acceptés. Valais Tourisme a été prié de mieux prendre en compte la région lacustre du Valais. Marcel Perren quitte Valais Tourisme pour Lucerne Tourisme. Hans Seeberger de Kippel et Hans-Jürg Walther de Zermatt remplaceront Jules Lauber et Jürg Biner au comité directeur. pw
La fermeture du Gothard qui pourrait durer quelques semaines détourne une partie du trafic nord-sud vers les Grisons où l’arrivée d’une armada de camions inquiète. Le Gouvernement de ce canton alpin ne veut pas accueillir tous les poids lourds d’Europe et s’oppose à la levée de l’interdiction nocturne de circuler pour les camions. Et de réclamer que la Confédération fasse en sorte que le trafic des mastodontes soit arrêté à la frontière et dévié sur d’autres axes routiers à travers les Alpes. Les Grisons ne veulent pas davantage devenir «le parking de l’Europe», allusion à l’aménagement prévu, ces prochains jours, d’aires d’attente supplémentaires le long de l’A 13 dans d’autres cantons.
Vaud: 250 variétés de bière à la fête Excellente cuvée de ce qui est devenue l’incontournable Fête européenne de la bière d’Ouchy, organisée par l’association des Buveurs d’Orge. Durant trois jours, 25 000 amateurs ont dégusté plus de 23 000 litres de bière. Selon les organisateurs, cela a été un grand succès. Les papilles ont eu le choix entre les 250 variétés de bière à découvrir et des groupes musicaux tout aussi extraordinaires.
Neuchâtel: Festi’neuch a cartonné Malgré les températures très fraîches pour la saison, le public n’a pas boudé la 6e édition de Festi’neuch. La manifestation organisée durant trois jours au bord du lac à Neuchâtel a attiré 20 000 spectateurs. Quelque 8000 personnes ont fréquenté vendredi soir les Jeunes-Rives et tout autant se sont déplacées samedi. Dimanche soir, un public hétéroclite de 4000 personnes est venu écouter le chanteur français Maxime Leforestier interpréter des chansons de Brassens. Dans l’après-midi, de nombreuses familles avaient envahi le site du festival, alors que les températures marquaient un retour à la hausse. Une atmosphère bon enfant régnait sur les pelouses autour des stands et près des deux scènes principales. Des habitants de Portalban (FR), à huit kilomètres en face, sur la rive sud du lac, ont dénoncé cependant le bruit émanant du festival, a précisé la police.
Valais:les vins de l’équipe nationale Avec comme parrains Kubilay Türkilmaz, le meilleur buteur de l’équipe nationale de tous les temps, et Heinz Hermann, le plus capé de nos anciens internationaux, Christophe Bonvin a réussi à obtenir une licence de l’équipe nationale pour quatre excellents vins de son employeur homonyme: une dôle, un fendant, une Syrah et un Chardonnay. Et pour bien faire comprendre que ces bouteilles ont un rapport avec le foot, leur étiquette est ornée de scènes de footballeurs portant le maillot de l’équipe nationale suisse. A déguster avec plaisir mais sans excès.
■ Restauration
Jeudi, 8. 6. 2006 ■ No 23
GastroJournal
L’asperge valaisanne pour la saison après-ski
EDITORIAL
La précarité, un bienfait?
Saillon, déjà connue pour ses bains thermaux, pour sa tour, ses fêtes médiévales et son art sur la muraille, pour son parcours-découverte dédié au faux-monnayeur Farinet… affirme une fois de plus sa vocation touristique en se proclamant «Cité de l’asperge».
P. WEISSBRODT
PIERRETTE WEISSBRODT Tous les restaurateurs de Saillon jouent aujourd’hui la carte de l’asperge blanche locale, d’avril à début juin, et l’Office du tourisme (OT) organise des visites commentées des cultures en compagnie d’un producteur. Visites agrémentées d’un apéritif et suivies d’un repas à base d’asperges dans l’un ou l’autre des établissements, pour le prix global de 35 francs par personne. «Plus de soixante personnes y ont participé cette saison sur quatre journées», explique la nouvelle directrice de l’OT Juliane Roud, ajoutant que Saillon produit 20 tonnes d’asperges par an, soit la moitié de la production valaisanne et le 16e de la production suisse. André Roduit, patron du café-restaurant Saint-Laurent, membre du comité directeur de GastroValais et président de la section de Martigny, affiche sa satisfaction: «Cette idée, lancée il y a trois ans par l’OT, nous permet de nous positionner dans le circuit touristique dès la fin de la saison de ski. Nous avons aujourd’hui bien plus de clients sur avril-mai qu’auparavant!» L’asperge vient donc doper tourisme et restauration au printemps, lorsque fleurissent les amandiers. La marque «Saillon cité de l’asperge» est protégée pour 10 ans via
Une fructueuse collaboration s’est instaurée entre (de g.à dr.) les cultivateurs d’asperges (Eric Cheseaux),les restaurateurs (André Roduit président de la section Martigny de GastroValais),l’Office du tourisme (Juliane Roud,responsable) et les vignerons . l’Institut fédéral de la propriété intellectuelle. Mais qui sont les curieux et les gourmets par l’asperge alléchés? «Surtout des Vaudois cette année, dit André Roduit, presse et publicité ciblée ont également joué leur rôle et la TSR nous a consacré une émission. Des touristes sont aussi venus de Neuchâtel et d’ailleurs, de manière individuelle, sans oublier la clientèle locale. L’engouement pour ce produit de terroir va croissant.» Le budget publicitaire pour l’asperge avoisine les 6000 francs par an et Saillon édite une gazette de l’asperge. Saillon a enregistré 80 000 nuitées en 2005, moyennant une offre d’hébergement variée: hôtel (126 lits), auberges, appartements, chambres d’hôtes, camping et logements de groupes. Au total: 1100 lits.
En maître du sabayon, André Roduit s’est entiché pour le gratin d’asperges au Johannisberg qu’il sert avec le jambon cru du pays fourni par le boucher du village. «Le credo, ditil, c’est de cueillir l’asperge le matin et de la manger à midi! Pour la garder deux ou trois jours, il faut lui laisser son voile de terre natale et maintenir le frais et l’humidité.»
Huit établissements, huit spécialités Comme il l’explique encore, chacun des huit établissements de Saillon propose une spécialité différente, par exemple le filet de perche aux asperges, le foie gras aux asperges, et même la fondue ou la glace… également aux asperges! Ce produit de terroir s’accompagne classiquement de Johannisberg, mais le restaurateur du Saint-
Laurent avoue une pointe de préférence pour la Petite Arvine. Le vignoble local étant très diversifié, le client peut à sa guise tester d’autres mariages de goûts. André Roduit exprime son plaisir de voir les vignerons-encaveurs s’investir aussi pour accueillir des visiteurs, avec dégustations de vins et de canapés aux asperges. Parmi les sept producteurs de la blanche reine, Eric Cheseaux récolte 3000 bottes par saison et se réjouit de tant d’intérêt manifesté pour cette culture de niche travaillée durement à la main. «A nous de serrer les coudes, nous serons tous gagnants. Les gens recherchent les produits typiques, celui-ci est excellent!» conclut André Roduit, en montrant son approvisionnement du jour.
Connaître les valeurs pour mieux composer Nouvelle analyse et explications des valeurs nutritives de la viande Viande Suisse a publié un tableau des valeurs nutritives disponible gratuitement afin d’aider à composer des menus équilibrés. La viande est une source importante d’acides aminés, oligo-éléments et vitamines essentiels ainsi que d’acides gras dotés de fonctions physiologiques et sa consommation ne comporte aucun risque pour la santé. Cependant, comme toutes bonnes choses, il ne faut pas en abuser car divers nutriments peuvent être présents en quantités différentes selon la
viande. Il convient donc d’alterner judicieusement le porc, le foie de volaille, le ragoût, l’entrecôte, le filet de cheval, etc. Mais combien de protéines et combien de fer contient un morceau de viande? Quelles sont les proportions de cholestérol et de gras? L’EPFZ a disséqué viandes rouges et viandes blanches pour les analyser dans le cadre d’une étude dont les résultats sont publiés sous forme de tableau des valeurs nutritives édité par Viande Suisse. Ainsi, il est possible d’avoir
une vue d’ensemble des différents nutriments contenus dans les divers morceaux et sortes de viandes. Par ailleurs, l’étude compare également les différents composants avant et après la cuisson. Car le processus de cuisson détruit non seulement une partie des vitamines, mais la part de gras diminue aussi. Cette étude sera également disponible contre paiement dans une version scientifique et détaillée à partir du mois de juillet. fdf infos: www.viandesuisse.ch
L’ Œ I L D E B A C C H U S
A
force d'encenser le renouveau de la viticulture suisse et de ses produits, d’aucuns pourraient être tentés de croire que «tout est pour le mieux dans le meilleur des mondes possibles». Il est difficile à vrai dire d’adhérer sans réserve aux théories de Leibniz et de croire que le mal est peut-être un bien. Certes, la formidable ascension du vin suisse se poursuit, comme on a pu le constater récemment encore lors d’Arvinis, belle mais non exhaustive vitrine de ce que notre pays peut offrir en matière de spécialités bachiques. A côté des locomotives et des stars qui brillent de mille feux, non sans être elles-mêmes guettées par certaines dérives comme celle des prix excessifs, il existe toute une armée de braves soldats, généralement plus qu’honnêtes, qui s’efforcent de bien travailler sans pour autant atteindre des sommets. Sans doute y a-t-il aussi, dans le vin, à l’ins-
André Winckler*
Le bon et le moins bon… tar de ce que l’on observe dans tous les secteurs de notre société, une place pour les moins doués. En revanche, trop de vin médiocre voire mauvais, portant le label suisse, circule encore dans nos contrées. La responsabilité en est partagée. Il y a d’abord ces vignerons qui n’ont jamais rien voulu entendre et qui s’entêtent à privilégier le rendement à la qualité. Malgré les mesures visant à encourager cette dernière, force est de constater que
d’aucuns n’ont toujours rien compris. Puis il y a le travail en cave, toujours plus aisé quand on a bien agi en amont et dont on peut deviner à la dégustation qu’il a été, chez certains, proche du zéro alors qu’on dispose actuellement de moyens extraordinaires pour réaliser, sans choir dans un byzantinisme de mauvais aloi, de véritables merveilles. Ceux qui pensent avoir trouvé la panacée en procédant à des assemblages fantaisistes, lesquels essaiment un peu partout, se fourvoient. Dommage que tous ces produits médiocres trouvent encore des relais via des négociants ignares et avides, véritable plaie de la filière, quand ce ne sont pas les restaurateurs eux-mêmes, parfois peu curieux et paresseux, qui leur offrent un piédestal. Non, le combat de la qualité n’est pas encore gagné… *André Winckler, journaliste spécialisé
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C’est bientôt la fin des asperges valaisannes (ci-contre). Pour les goûter une dernière fois cette saison, une seule solution: aller à la source car elles sont trop bonnes – et de production trop limitée – pour être exportées hors du canton. Eh oui, il n’y a que les Valaisans pour exploiter ce genre de filon! Ils le font avec leurs vins qui sont produits bien endessous de la demande et maintenant les asperges de Saillon sont, elles aussi, transformées en pompe à touristes. Ce qui est rare est toujours payant! Est-ce payant d’être étoilé? Pas pour tous les hôteliers. Le canton du Jura par exemple enregistre toujours plus de nuitées, mais il perd toujours plus d’hôtels. Et ceux qui résistent – presque à l’unanimité – ne sont pas astreints aux contraintes des hébergements étoilés (page 13). Etrange, comme la «précarité» séduit les touristes (en l’occurrence pour ce canton, ce sont plutôt des Alémaniques). Enfin, si tout ce qui est rare attire, nous sommes sur la bonne voie: dès cette semaine, allez trouver un établissement qui ne parle pas de la Coupe du Monde. Il est certain qu’il fera le plein. Trouvez un établissement où il est possible de fumer partout: les clients s’y presseraient même pour manger debout. Mais en fait, il faudra bientôt trouver des clients qui voudront bien s’octroyer une pause pour manger... (La Bourse Evian en page 17). Quelle galère! Francesco Di Franco
A LA CARTE Coupe du Monde
Pour boire local, il ne reste que le vin C’est une décision de la FIFA qui est à l’origine de ce combat inattendu: la fédération a accordé l’exclusivité de la vente de bière dans les douzes stades officiels au brasseur américain Anheuser-Busch qui distribue la Budweiser. Un accord qui a déclenché un vrai tollé en Allemagne. Mais les déboires de la boisson nationale pourraient faire des heureux: les vignerons allemands qui ont, eux, décroché la précieuse licence auprès de la FIFA.
A Neuchâtel
Distinction pour dix-sept encaveurs Les dégustations de la Sélection régionale des vins de Neuchâtel ont eu lieu à Evologia, nouveau site de Cernier. Les 20 sélections d’or et la sélection d’excellence ont été remises aux lauréats jeudi 1er juin par le conseiller d’Etat Bernard Soguel. La sélection d’or a été décernée à 17 encaveurs et a récompensé 20 vins: 3 Blancs neuchâtelois, 2 Chardonnay barrique, 1 vin liquoreux, 6 Pinot Noir, 1 Vin de Pays (en l’occurrence, un assemblage de vins rouges) et 7 Œil-de-Perdrix. L’encavage J.C. Kuntzer, Domaine St-Sébaste, s’est distingué en remportant la sélection d’excellence, pour avoir obtenu la meilleure moyenne pour l’ensemble de ses vins présentés dans le cadre de cette sélection. Les vins lauréats ainsi que 22 autres crus seront acheminés à Sierre, où ils seront présentés dans le cadre du Concours national des vins suisses qui se tiendra du 27 au 29 juin prochain.
■ Hôtellerie & Tourisme
Jeudi, 8. 6. 2006 ■ No 23
GastroJournal
Dix ans et quarante sites
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FLASH Mystery Park
Demande de sursis concordataire Le Mystery Park, en grandes difficultés financières, va finalement
Pour fêter ses dix ans d’existence, Léman sans Frontière fait participer non seulement les acteurs du tourisme lémanique mais également 1500 écoliers.
«Dix ans pour une association binationale, qui, depuis son origine, n’a fait que se développer, ça se fête!», lance le président de Léman sans Frontière, Charles-Henri Coutaz. En fait de succès, cela en est bien un puisque à ses débuts, l’association ne comptait que seize partenaires. Aujourd’hui, ils sont quarante à proposer leur site autour du Léman, que ce soit sur France ou de notre côté de la frontière. L’objectif reste inchangé: «Faire circuler les touristes d’un site à l’autre, envoyer ses propres visiteurs chez les partenaires afin qu’ils découvrent la richesse du patrimoine culturel et de loisirs du Bassin lémanique.» Malgré le succès de l’association, le comité exécutif est toujours composé exclusivement de volon-
taires bénévoles. Les 280 000 francs du budget annuel alimenté par les cotisations des prestataires (7000 francs par année) ne servent (à 80%) qu’à la réalisation d’actions et d’outils de communications: un guide en trois langues (F, D et GB) édité à 500 000 exemplaires. Un million de sets de table sont également mis à la disposition des sites partenaires ainsi que de la société Evian-Volvic. Depuis 2000, Léman sans Frontière offre une base de données d’informations touristiques franco-suisses qui sont accessibles par internet (plus de 40 000 pages vues par mois), par les agendas électroniques (450 téléchargements/mois) ou par téléphones portables (4000 accès/mois). Par ce canal, 200 restaurants et 300 hôteliers et parahôteliers peuvent présenter leurs offres. infos: infoleman.org
demander le sursis concordataire. Le parc d’attraction d’Interlaken n’a pas pu réunir les liquidités nécessaires à son plan d’assainissement. L’entreprise bénéficie actuellement d’un ajournement de faillite jusqu’à mi-juillet. Avec la procédure concordataire, les actionnaires font partie des perdants, en particulier les 10 000 à 15 000 petits actionnaires. Une juge devra statuer prochainement.
Echange entre Vaud et Zurich
F. DI FRANCO
FRANCESCO DI FRANCO
Bernard Aegler,Thierry Gicquel et Charles-Henri Coutaz, respectivement premier, deuxième et actuel président de l’association transfrontalière qui fête ses dix ans.
Projets de jeunes talents créatifs primés Quand une idée va plus loin que l’imaginaire... Rien de farfelu, que du pratique qui peut être exploité dans le milieu de l’hôtellerie et de la restauration. Etonnant. L’imagination n’a pas de limites et les lauréats de la bourse Evian des Jeunes Talents le prouvent chaque année avec des projets qui sont tous réalisables et qui pourraient être l’étincelle qui donne vie à une startup, qui sait? En tous les cas, la Société des Eaux minérales d’Evian, créatrice de cette bourse, y croit, à raison. Au moins, elle a le mérite de stimuler la créativité et l’esprit d’innovation des élèves des écoles hôtelières.
SP
Les lauréats de la seizième édition de la Bourse Evian mettent en avant le bien-être des individus
Jean-Daniel Perret, administrateur délégué d’Evian-Volvic (Suisse), Pierre-André Ayer, parrain de la Bourse, André Winckler, président du jury, avec les deux lauréates du premier prix. Luisa Pezzotta et Anne-Sophie Martin de l’EHL.
Le projet retenu par le jury que préside le journaliste André Winckler et qui remporte le premier prix doté de 5000 francs est intitulé «Convivium». Anne-Sophie Martin et Luisa Pezzotta de l’Ecole hôtelière de Lausanne ont élaboré un projet qui propose un système de livraison de repas sur le lieu de travail. Un repas sain et équilibré qui se commande directement sur internet. Edwina Bradfort et Malaak Abu Ghazaleh, élèves du Glion Institut, remportent la deuxième place (et 2000 francs) suivis de Sandra Garrido qui fait honneur à l’Ecole Hôtelière de Genève en décrochant le troisième prix de 1500 francs. fdf
500 écoliers zurichois en visite Dans le cadre de l’échange scolaire entre les cantons de Vaud et Zurich initié par les cheffes des départements de l’instruction publique, Mmes Anne-Catherine Lyon et Regine Aeppli, l’Office du Tourisme du Canton de Vaud invite près de 500 élèves de 7e et 8e année à une journée de découverte ludique et instructive à travers le canton de Vaud. Les élèves seront répartis en deux groupes qui suivent le même programme, l’un vendredi 9 juin, l’autre samedi 10 juin. La venue des jeunes zurichois constitue le deuxième volet de l’échange puisque des écoliers vaudois se sont rendus dans le canton de Zurich ce printemps. Les élèves vaudois et zurichois ainsi que leurs accompagnateurs seront pris en charge dans leur établissement respectif puis conduits en cars à Romainmôtier où débutera le programme d’excursion. Après la visite de l’abbatiale, les élèves se rendront à pied jus-
Ensemble contre les lits froids Supérieur à la moyenne Avec la nouvelle offre Familypack Reka
Excellent exercice 2005 pour l’Aéroport de Genève
La Reka, Hapimag et Sörenberg Flühli Tourismus se sont associés pour augmenter le nombre de «lits chauds» à Sörenberg (LU).
L’Aéroport International de Genève (AIG) annonce d’excellents résultats pour l’année 2005. C’est ce qui ressort du rapport présenté à la presse par François Longchamp, conseiller d’Etat et président du conseil d’administration, et par Robert Deillon, directeur général. Avec plus de 9,4 millions de passagers (+9,5%), l’AIG a enregistré un résultat supérieur à la moyenne européenne et mondiale. Il s’agit d’un résultat obtenu grâce à l’ouverture de nouvelles destinations, notamment par les compagnies «low cost» mais aussi grâce aux résultats des compagnies «de réseau» qui ont vu, pour la plupart d’entre elles, leur trafic augmenter. En 2005, Genève était reliée à 116 destinations. Parallèlement, on remarque que le nombre de mouvements d’avions ne s’est accru que de 3,6%, ce qui présente un double intérêt: peu d’augmentation de la pollution et des nuisances so-
grand prestataire de droits de résidence de villégiature en Europe – et Sörenberg Flühli Tourismus pour mettre sur pied une nouvelle offre destinée à développer le nombre de «lits chauds». Le Familypack Reka – basé sur le système des villages de vacances Reka – s’adresse aux familles, qui peuvent ainsi profiter de nombreuses prestations gratuites.
Des prestations comprises dans le prix
Depuis le 3 juin 2006, la Reka, Hapimag et Sörenberg Flühli Tourismus proposent une nouvelle formule taillée sur mesure pour les familles: le Familypack Reka. Cette offre qui comprend plusieurs prestations gratuites s’inscrit dans le cadre de l’offensive parahôtellerie Suisse. Il bénéficie du soutien du seco. La responsabilité en incombe à la Reka. La Reka s’est associée à deux partenaires, à savoir Hapimag – le plus
Le Familypack Reka de Sörenberg comprend une garderie d’enfants de 0 à 7 ans (5 fois une demi-journée par semaine), un programme pour enfants jusqu’à environ 12 ans en juillet /août, une piscine couverte, un service de prêt d’accessoires pour bébés, des gérants sur place, une salle commune avec espace jeux pour tout-petits, des installations de jeux de plein air et un terrain pour jeux de balle comme point de rencontre pour parents et enfants, un set Rekalino avec 35 jeux de société dans chaque appartement, une place de parc gratuite, deux entrées famille à la piscine couverte publique avec pataugeoire, une soirée réservée aux enfants de 17 h à 21 h (repas payant). Cette nouvelle offre peut être réservée par téléphone à la Reka (031 329 66 33) ou sur Internet. fdf infos: www.hapimag.com
François Longchamp et Robert Deillon (à dr.) ont présenté les résultats de l’AIG.
nores et un meilleur taux d’occupation des avions et, par conséquent, une meilleure rentabilité pour les compagnies aériennes. Quant au fret, il ne s’est accru que de 2,9% pour la troisième année consécutive. Pour le début de l’année 2006, les cinq premiers mois de l’année enregistrent une augmentation de 5,3% avec 4387000 passagers, ce qui laisse augurer que d’ici à la fin de l’année, le cap des 10 millions de passagers sera franchi. Le chiffre d’affaires de l’aéroport atteint près de 241 millions de francs (+5,27%), et le bénéfice net est de 29 millions de francs (+ 7%).
Des recettes «sur terre» A la lecture des résultats financiers, on relève que plus de la moitié des recettes ne sont pas du domaine aéronautique mais se situent «sur terre», notamment le produit des parkings et des activités des zones commerciales. Les commerces et restaurants qui occupent ces surfaces représentent le deuxième centre commercial du canton en termes de chiffre d’affaires et obtiennent de très bons résultats. A partir du 1er juillet, ils ouvriront leurs portes dès 7 h du matin. En conclusion, le conseiller d’Etat a rappelé qu’il n’était pas question de privatiser l’aéroport et qu’il entendait «maintenir une logique de développement économique et non de quête du profit.» rh
qu’au site de Champbaillard, lieu choisi pour le pique-nique. Les participants découvriront ensuite le monde mystérieux des grottes de Vallorbe (photo). En fin d’après-midi, les élèves se rendront au col du Mont-d’Orzeires pour la visite du Juraparc. A 18 heures, le repas sera servi sous forme de grand buffet des produits du terroir.
Partenariat
Entre ST et «Swiss Top Sport» «Les manifestations sportives de haut niveau regroupées au sein de Swiss Top Sport contribuent considérablement à l’unicité de notre pays. Que ce soit sur le plan sportif ou social, ces manifestations constituent des événements exceptionnels aussi bien pour les athlètes que pour de nombreux admirateurs de Suisse ou de l’étranger. C’est pourquoi nous souhaitons attirer davantage l’attention de nos hôtes sur ces joyaux du paysage sportif suisse», a déclaré Jörg Krebs, directeur des partenariats stratégiques de Suisse Tourisme. Grâce à cette coopération, l’organisation de marketing Suisse Tourisme renforce son objectif d’attirer davantage d’hôtes en Suisse et d’exporter dans le monde un large éventail d’offres touristiques.
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Kantonalsektionen ■ Sections cantonales
GastroJournal
Donnerstag/Jeudi, 8. 6. 2006 ■ Nr./No 23
Simonetta Sommaruga face à Casimir Platzer
Patentes à bonus,c’est gagné !
Déclaration insensée ?
Grâce à la ténacité de GastroJura, le Jura s’apprête à jouer les pionniers avec l’introduction de la patente à bonus. «Mission accomplie!» Heureux de l’issue des négociations menées dès 2004 avec le Service cantonal des arts et métiers et du travail (SAMT), le président de GastroJura Yves Rondez a annoncé la bonne nouvelle à l’assemblée générale de GastroJura, il y a une dizaine de jours, au restaurant de la Poste à Saignelégier. Lancée par GastroJura, l’idée de patente à bonus est aujourd’hui concrétisée et réalisée. Un arrêté gouvernemental marquera bientôt son entrée en vigueur. Dans l’attente d’une présentation officielle aux côtés des autorités cantonales, Valentin Flury, président de la commission économique et exploitant de l’auberge des Viviers à Delémont, a présenté en primeur à la trentaine de membres présents ce que GastroJura a acquis. Selon ses explications, les bonus pourront être obtenus et accumulés dans trois domaines: amélioration de l’accueil et des structures de l’établissement, efforts déployés en faveur de la formation et de la promotion de l’établissement. Gérée par GastroJura, l’attribution des points ou bonus permettra au final d’obtenir une réduction de la patente annuelle allant jusqu’à 50 pour cent. Avec une moyenne des réductions prévue autour de 30 pour cent.
Une belle cagnotte Les négociations conduites avec le SAMT, a annoncé le président Yves Rondez, ont encore permis d’aboutir à un accord, attendu depuis 1999, sur
J. STADELMANN
Assemblée générale de GastroJura
GastroJura a tenu ses assises au restaurant de la Poste à Saignelégier. l’affectation et les modalités d’utilisation de la part, fixée par décret à 22,5%, du produit brut des patentes à «ristourner» à la profession. Du coup, GastroJura se retrouve aujourd’hui amené à cogérer avec le SAMT une cagnotte de 917 758 francs. Accumulée depuis 1999, elle a été bloquée depuis dans les comptes courants de l’Etat. Cette belle tirelire, qui, à l’avenir, sera alimentée par les fameux 22,5% du produit annuel des patentes, va servir prioritairement à financer les actions et initiatives conduites par GastroJura en faveur de la formation des apprenti(e)s, du soutien aux maîtres d’apprentissage, de la formation continue des personnels et
exploitants et, selon le décret sur l’usage du produit des patentes, «à l’amélioration des services offerts par les établissements publics».
Unanimes pour la classification Fort des appuis financiers ainsi obtenus, pour ne pas dire conquis, l’assemblée a apporté un appui résolu au maintien, voire au développement des activités de GastroJura dans les domaines de la formation professionnelle. La section cantonale a aussi manifesté unanimement son soutien à GastroSuisse dans son projet de classification des petits hôtels, sous forme d’étoiles ou autres signes. stad
Simonetta Sommaruga, présidente de la Stiftung für Konsumentenschutz (Fondation pour la protection des consommateurs) a discouru sur le sujet de la déclaration de produits convenience, à l’occasion de la 2e Journée de l’hôtellerie-restauration bernoise à Thoune. Président de GastroBerne, Casimir Platzer a appelé l’obligation de déclarer les produits convenience dans les restaurants, la dernière revendication de la Stiftung für Konsumentenschutz, un véritable choc. «Cher client, notre salade seelandaise est coupée, lavée et livrée dans des sachets fraîcheur par le centre de distribution des légumes d’Anet. L’émincé à la zurichoise a été précuit sur les bords de la Limmat et préparé dans les règles de l’art par notre gardemanger. Et les macaronis du chalet originaux, affinés par de la crème double dans notre cuisine, proviennent de Chrützbodeweid. La part de graisses soumise à l’impôt est de 7 pour cent. Bon appétit!» Avec cet exemple fictif, Casimir Platzer illustre comment «pousser l’obligation de déclarer à son paroxysme». Au nom des trois cents restaurateurs présents dans la salle, il trouve ces revendications excessives. Il exprime des réserves quant à la mise sur pied pratique dans la vie quotidienne des établissements, voit des problèmes lors de contrôles et réclame surtout des armes égales pour toutes les entreprises de la restauration, donc aussi pour les buvettes, etc. «La déclaration est une chance», a contré la plus haute protectrice des consommateurs Simonetta Sommaruga. «Une déclaration est une informa-
Simonetta Sommaruga tion qui permet au consommateur de procéder à un choix informé et donc aussi conscient.» Connaître la proximité d’une denrée alimentaire joue un rôle important chez les consommateurs, autant que d’être conscient de ce qu’est une alimentation saine ou la certitude que des animaux ont été tenus dans le respect des besoins de leur espèce. «La déclaration peut aider un établissement à se distinguer. Celui qui déclare son offre même s’il utilise des produits convenience a quelque chose à dire sur son offre. Je m’étonne que la restauration ne s’inspire pas beaucoup plus des tendances mentionnées pour établir son offre afin de créer un climat de confiance et pour donner des informations.» Elle aimerait aussi moins payer pour des produits convenience que pour des mets préparés par des spécialistes eux-mêmes. La restauration ressent la revendication de l’obligation de déclarer comme «n’ayant aucun rapport avec la réalité, impraticable pour de petits établissements et inutile sous cette forme.» Votre avis?: redaktion@gastrojournal.ch
DV GastroBern
GastroAffoltern
2.Tag des bernischen Gastgewerbes
Kegelnachmittag
Rund 300 Personen nahmen vergangene Woche am Anlass im Schadausaal in Thun teil. Vor dem öffentlichen Teil zog Präsident Casimir Platzer die Delegiertenversammlung zügig durch. Jahresbericht und Jahresrechnung 2005 passierten diskussionslos. Ebenso das Budget und der Aktivitätsplan 2007, aus dem die Überwachung des Vollzugs des kantonalen Gastgewerbegesetzes durch GastroBern, verschiedene Aus- und Weiterbildungsaktivitäten, die Förderung des Branchenimages, die Erhöhung des Organisationsgrades des Verbandes und die Aktualisierung und Erweiterung der Internetplattform GastroSurf hervorstechen. GastroSurf soll nach GastroLuzern und GastroFreiburg auch an andere Kantonalsektionen verkauft werden. Dazu kommt als wichtiger Schwerpunkt das ideelle und finanzielle Engagement rund um die National- und Ständeratswahlen 2007, zwecks Förderung der direkten und indirekten Branchenpräsenz im eidgenössischen Parlament.
Bestätigungs- und Neuwahlen Casimir Platzer (Sektion Frutigen), Vizepräsident Jürg Ingold (Sektion Oberaargau) und Beisitzer Peter Hodler (Sektion Seftigen) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für die zurücktretende Kassierin Marianne Hodel (Sektion Obersimmental) wurde neu die bisherige Beisitzerin Eveline Neeracher (Sektion Stadt Bern und Umgebung) gewählt. Infolge Amtszeitbeschränkung trat Markus Giger (Sektion Interlaken) als Beisitzer zurück. Die zwei frei werdenden Vorstandssitze belegen neu Patrick Bleuer (Sektion Interlaken) und Hans Traffelet (Sektion Stadt Bern und Umgebung). Zu neuen Ehrenmitgliedern ernannte die DV Herbert Messerli, Hotel Krone Lenk, vor allem für
seine Verdienste in der beruflichen Aus- und Weiterbildung, und HansJörg Wehrli, den ehemaligen Direktor der GastroSuisse-Ausgleichskasse Aarau.
Wichtig: Motivierte Mitarbeiter Gastreferent Pater Albert Ziegler sieht das Gastgewerbe «als Heimat auf Zeit» und fordert «zufriedene Gäste durch motivierte Mitarbeiter». Der Vorgesetzte müsse den Mitarbeiter als Menschen mit seinem Schicksal und allen seinen Schwächen und Stärken würdigen und wertschätzen. Wichtig sei die Anerkennung sowohl der fachlichen Professionalität und der persönlichen Integrität, wie auch der menschlichen Sensibilität. Der Chef müsse mit dem Vorbild vorangehen, das Gute im Menschen sehen, Fehler nicht stehen lassen, sondern zeigen, wie etwas besser gemacht werden kann. «Begeistertes Beispiel geben hat mehr Erfolg als Befehle zu erteilen. Und erzeugt zufriedene Gäste», schloss Ziegler. Das Thema der zweiten Gastrednerin, Ständerätin Simonetta Sommaruga, Präsidentin der Stiftung für
Konsumentenschutz, «Deklaration – bald wichtiger als Essen?», wurde in der letzten Ausgabe des GastroJournals behandelt.
Startschuss zu 125 Jahre GastroBern 2006 feiert GastroBern den 125. Geburtstag. Nach dem 2. Tag des bernischen Gastgewerbes vom 23. Mai folgen die Festivitäten Schlag auf Schlag. Am 3. Juni in Biel der Regionalanlass Seeland: «Von der Scholle auf den Teller», 18. Juni in der Gerechtigkeitsgasse in Bern der Regionalanlass Stadt Bern und Umgebung, Laupen, Seftigen, Schwarzenburg: «Das Gastgewerbe geschickt und bewegt», 1. Juli rund um den Thunersee der Regionalanlass der Oberländer Sektionen: «Berner Oberland – die Touristen-Destination», 4. Juli in der Auberge du Vert-Bois in MontCroisin Regionalanlass Berner Jura und Bielersee: «La table gastronomique», 5. September in Burgdorf der Regionalanlass Emmental, Oberaargau, Fraubrunnen: «Der grosse Tisch» und dann als Abschluss am 19. Oktober im Kursaal Bern die Jubiläumsfeier mit Gala-Abend.
V.l.: Casimir Platzer, Margrit Martin (neue Revisorin), Patrick Bleuer, Hans Traffelet, Eveline Neeracher, Marianne Hodel, Beatrice Schmid (neue Revisorin).
Die Mitglieder von GastroAffoltern trafen sich zu einem Kegelnachmmitag. Das 1. Wirte-Event 2006 von GastroAffoltern, ein gemütlicher Kegelnachmittag, fand im Restaurant Burestübli in Sellenbüren statt. Noch waren wir nicht sicher, ob der Schnee, den es an diesem Frühlingsmontag auf die Strassen und Plätze warf, auch der letzte sein würde. Ideal war das Wetter auf jeden Fall für den gemütlichen Kegelnachmittag im Burestübli. Die anwesenden Gastronomen genossen es, einmal weg vom Betrieb miteinander etwas zu unternehmen. Sie trugen eine Kegelmeisterschaft aus und die Ehrgeizigen unter ihnen beobachteten genau, was der Gegner machte. Die Gewinner wurden präzise ermittelt und per Kugelschreiber auf das sichere Medium Papier gespeichert. Ruth Burkard und Patrick Steck übernahmen die Speicherung dieser Daten Linus Wasescha konzentriert sich auf seinen Einsatz. Wichtig dabei sei eine saubere und kontrollierte Schussabgabe informierte der Meister seines Faches und nachmaliger Sieger Fredy Steck. Zum Abschluss des gemütlichen Nachmittages servierte Fredy Steck ein tolles Abendessen: Charcuterie
aus der Metzgerei und einen ausgezeichneten «Fladechäs» aus dem Zürcher Oberland. Heimgebracht hatte er diesen aus Fischental, dem Snowbord-Olympiadorf, wo anlässlich der Delegiertenversammlung von GastroZürich eine Käse-Degustation der Vereinigung «natürli» stattfand. Die Gewinner des Kegelnachmittags waren: 1. Rang: Fredy Steck. 2. Rang: Andy Häberling und 3. Rang: Toni Abächerli.
Agenda Die Firma Rational führt an folgenden Daten TeamGaren Live Seminare durch: 12.6. Wetzikon, 12.6. Dietikon, 13.6. Riedt, 13.6. Reinach, 14.6. Zernez, 19.6. Nottwil, 19.6. Tagelswangen, 19.6. Thun, 20.6. St. Gallen, 20.6. Wanzwil, 22.6. Balsthal, 26.6. Aadorf, 26.6. Luzern, 27.6. Luzern, 27.6. Niederhasli, 28.6. Rothrist. RATIONAL Schweiz, Tel.062 797 34 44, Fax 062 797 34 45, E-Mail: info@rational-schweiz.ch.
Donnerstag/Jeudi, 8. 6. 2006 ■ Nr./No 23
■ GastroSuisse
GastroJournal
Seite/page 19
Souvenirs 2006: en famille Allen grossen und allen kleinen Querelen zum Trotz: Die Delegiertenversammlung 2006 in Zürich hat eindrücklich gezeigt, dass GastroSuisse letztlich eine grosse, fleissige und fröhliche Familie repräsentiert.
FOTOS: J. WITTWER, P. GRUNDER
Il peut y avoir des différends, grands ou petits. Mais l’assemblée des délégués 2006 a néanmoins fait la démonstration impressionnante que GastroSuisse est une grande famille qui travaille beaucoup et qui sait vivre joyeusement.
■ Auto
Donnerstag/Jeudi, 8. 6. 2006 ■ Nr./No 23
GastroJournal
Seite/page 21
Neue Autos für Beruf und Freizeit – Pour le travail et les loisirs Das Auto, nach wie vor Symbol für individuelle Freiheit in Sachen Mobilität, im Berufsalltag wie in der Freizeit, ist auch in der Gastrowie Hotelbranche gefragt.Vor allem, wenn es Neues und Praktisches bietet.
La voiture reste un symbole de la liberté individuelle en matière de mobilité pour le travail quotidien et les loisirs. A ce titre, elle a sa place dans l’hôtellerierestauration.
JO STEIMEN
L’avenir de l’automobile est sans cesse remis en question par des experts, surtout par ceux qui font la démonstration de leur avis unanime en ce qui concerne les réserves de pétrole qui diminuent progressivement. Les constructeurs automobiles en sont conscients. Lorsqu’ils développent de nouvelles voitures, ils ne pensent pas seulement à des améliorations du confort, à une offre accrue de place et à la sécurité, à la tenue de route, à la sécurité des occupants avec des airbags avants, arrières et latéraux ainsi qu’à des mesures visant à réduire les blessures mettant la vie en danger lors d’accidents. Depuis des années, ils investissent autant dans un abaissement raisonnable de la consommation de carburant. GastroJournal présente quelques innovations sur le marché automobile qui présentent un excellent rapport prixperformance et offrent un vrai plaisir de conduite.
Daihatsu Terios: Komfortabel, mit einem Ladevolumen bis 779 l. Der neue Terios ist mit einem 1,5-lund 105 PS leistenden Motor ausgerüstet und benötigt im Schnitt 7,8 l. Dennoch ist er ab Fr. 24 900.– zu haben. Ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Daihatsu Terios: confortable, avec un volume de charge jusqu’à 779 l. Le nouveau Terios est doté d’un moteur de 1,5 l fournissant 105 CV et consomme en moyenne 7.9 l. On peut néanmoins l’obtenir pour CHF 24 900.–. Excellent rapport prix-performance.
Opel Zafira:Viel Komfort, beste Strassenlage, gute Fahreigenschaften und ein Ladevolumen von 645 bis 1820 l. Mit dem 1,6-lMotor 105 PS leistend, benötigt er im Schnitt 7,1 l. Ab Fr. 26 450.– steht er zum Verkauf bereit.
Opel Zafira: beaucoup de confort, excellente tenue de route, bonnes qualités de conduite et volume de charge de 645 à 1820 l. Avec le moteur de 1,6 l fournissant 105 CV, il consomme en moyenne 7,5 l. En vente dès CHF 26 450.–.
JO STEIMEN
Suzuki Grand Vitara: Zeitgemäss futuristischer 4x4 mit allen Extras und mit einem 2-l-Motor, der 140 PS leistet. Er bietet viel Fahrkomfort bei einem maximalen Ladevolumen von 1386 l. Der neue Vitara steht für Fr. 33 000.– bereit.
Suzuki Grand Vitara: moderne et futuriste, 4x4 avec tous les extras et un moteur de 2 l qui fournit 140 CV. Elle offre beaucoup de confort avec un volume de chargement maximal de 1386 l. En vente dès CHF 33 000.–.
Peugeot 307 SW: Ein wunderbarer Gleiter, mit einem1,6-l-Motor, 110 PS leistend, im Schnitt 7,5 l verbrauchend. Sein Ladevolumen ist von 520 auf 2210 l erweiterbar. Stark komfortorientiert ist er schon ab Fr. 30 050.– zu haben.
Peugeot 307 SW: une magnifique routière avec un moteur de 1,6 l pour 110 CV qui consomme en moyenne 7,5 l. Son volume de charge est variable de 520 à 2210 l.Très confortable, elle coûte dès CHF 30 050.-.
Die automobile Zukunft wird von Experten immer wieder in Frage gestellt, vor allem von jenen, die in Sachen Erdölreserven Einigkeit demonstrieren: Die Reserven gehen langsam zur Neige. Dies ist auch den Automobilbauern klar. So denken sie bei ihren Neuentwicklungen nicht alleine an guten Fahrkomfort, grösseres Raumangebot und der Sicherheit dienende Verbesserungen. Fahrstabilität, Insassensicherung mit Airbags vorne, hinten und seitlich sowie technischen Massnahmen zur Reduzierung von lebensgefährlichen Verletzungen bei Unfällen. Ebensoviel wird seit Jahren in eine vernunftvolle Senkung des Benzin- oder Dieselverbrauchs investiert. GastroJournal zeigt hier einige Neuheiten auf dem automobilen Markt, die über ein ausgezeichnetes PreisLeistungs-Verhältnis verfügen und ein Sicherheit vermittelndes Fahrgefühl vermitteln.
Honda Accord Tourer: Dieser wunderbare Gleiter ist mit einem 2- oder einem 2,4-l-Motor bereits ab Fr. 35 700.– zu haben und verfügt über ein Ladevolumen von 576 bis 921 Litern (bei abgeklappter Rücksitzbank).
Honda Accord Tourer: à conduire comme une limousine. Est dotée d’un moteur de 2 ou de 2,4 l dès 35 700.– CHF. Elle dispose d’un volume de charge variable de 576 à 921 l (par abaissement des sièges arrière).
Citroën Jumper: Als Anbieter von leichten Nutzfahrzeugen hat Citroën den Jumper neu mit drei verschiedenen Dieselmotoren ausgerüstet. Der Waren- und Personentransporter ist bequem und ab Fr. 19 900.– zu haben.
Citroën Jumper: comme fournisseur de véhicules utilitaires légers, Citroën vient d’équiper le Jumper de trois nouveaux moteurs diesel. Ce transporteur de marchandises et de personnes. Prix: dès CHF 19 900.–.
Hyundai Trajet: Ausgerüstet ist das Grossraum-Fahrzeug mit einem 2,7-l-Sechszylinder mit 173 PS Leistung oder mit einem 2,0-lDieselmotor, bietet 304 bis 2716 l Ladevolumen, hat alles dabei und kostet knapp Fr. 34 000.–.
Hyundai Trajet: équipé comme une grande voiture avec un six cylindres de 2,7 l pour 173 CV ou un moteur diesel de 2,0 l, il offre un volume de charge entre 304 et 2716 l, est entièrement équipé et coûte à peine CHF 34’ 000.–.
SsangYong Rexton: Der 4x4-Komfort-Van ist mit einem 2,7-l-Commonrail-Diesel mit 165 PS Leistung ausgerüstet und weist einen Durchschnittsverbrauch von 9,6 l aus. Er hat ein Ladevolumen von 935 bis 1524 l. Viel Auto für Fr. 49 000.–.
Ssang Yong Rexton: ce van confortable 4x4 est équipé d’un moteur diesel commonrail de 2,7 l pour 165 CV et consomme en moyenne 9,6 l.Volume de charge de 935 à 1524 l. Beaucoup de voiture pour CHF 49 000.–.
Saab 9-3 Kombi: Perfekt verarbeiteter und sehr komfortabler Kombi, mit bester Strassenlage. Der mit einem 1,8-l-Motor 122 PS leistende Saab hat ein Ladevolumen von 419 bis 1273 l und benötigt im Schnitt 7,5 l. Für Fr. 38 800.– ist dieser zu haben.
Saab 9-3 Combi: combi aux finitions parfaites et très confortable avec une excellente tenue de route. Ce Saab doté d’un moteur 1,8l de 122 CV a un volume de charge de 419 à 1273 l et consomme en moyenne 7,5 l. Prix pour une très bonne voiture: CHF 38 800.–.
Cadillac SRX: Dieses CrossoverFahrzeug bietet eine unerreichte Vielseitigkeit, fährt sich wie eine bequeme Limousine und ist ausgerüstet mit einem 3,6-l-Sechszylinder mit 258 PS Leistung. Dennoch ist der neue Cadillac schon für Fr. 62 000.– zu haben.
Cadillac SRX: cette voiture crossover offre une diversité d’utilisation jamais atteinte, se conduit comme une limousine et est équipé d’un six cylindres de 3,6 l fournissant 258 CV. Néanmoins, on peut l’obtenir dès CHF 62 000.–.
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■ Idées Gastro
GastroJournal
EN BREF De l’antiquité du vin
Trois abeilles pour l’amigne L’amigne est un cépage autochtone extraordinaire et unique, originaire du Valais, un souvenir de l’antiquité du vin. Elle pousse surtout dans le vignoble de Vétroz qui s’étend, sur la rive droite du Rhône, sur 175 hectares. Comme nouveauté suisse, les producteurs de Vétroz ont créé un système de déclaration pour les vins issus de l’amigne. C’est au restaurant Rigiblick à Zurich que le nouveau label aux trois abeilles stylisées (en trois langues) a été présenté. Ce label sert d’une part de protection de l’authenticité et de l’autre, il indique le sucre résiduel naturel de l’amigne. www.amigne.ch
Pasta vera di Buitoni
Juste à l’heure pour l’été Ils sont arrivés, les Girasoli Caprese et leur farce estivale de mozzarella, de tomates séchées et de basilic ainsi que les Tortellini Tricolore remplis d’une fine farce de ricotta et épinards. Il y a encore les Tortellini Rossi avec une exquise farce au fromage. Ces nouveautés enchantent les sens comme une douce soirée d’été sur une terrasse confortable ou dans le jardin du restaurant. Par paquets de 3 x 2 kilos. ww.nestlefoodservices.ch
Concours GastroJournal
Participez pour gagner ! C’est aujourd’hui qu’est lancé le nouveau concours internet de GastroJournal. Douze prix attractifs sont à gagner, un par mois. Ce sont des produits des éditions de GastroEdition qui attendent les heureux vainqueurs. Pour gagner, il faut évidemment participer. Et rien n’est plus simple: il suffit d’un clic sur www.gastrojournal.ch. Il vous mène tout droit sur le site où vous trouverez facilement la question du mois. A vous de jouer! www.gastrojournal.ch
Jeudi, 8. 6. 2006 ■ Nr./No 23
Bière: les bactéries sont sous contrôle
Le plus grand boulanger
Hiestand veut encore grandir En 2005, le groupe de produits de boulangerie Hiestand a augmenté son bénéfice de plus de 30 pour cent alors que le chiffre d’affaires s’est accru de 13 pour cent à 449,6 millions de francs. L’objectif clair est d’atteindre, d’ici cinq ans, la limite du milliard. Un rachat non encore rendu public est envisagé. www.hiestand.ch
Pour les tests hygiéniques réguliers des installations de soutirage de bière dans les établissements publics, Feldschlösschen dispose d’une technologie révolutionnaire.
Spécial pour fans de foot Le plus grand brasseur de Suisse vient de conclure un accord avec un laboratoire d’analyses autrichien de Vienne pour procéder aux analyses périodiques de la bière qui parcourt les installations de soutirage dans les établissements publics. Feldschlösschen dispose aujourd’hui d’un nouvel instrument qui porte le nom de «coffre de fraîcheur». Il s’agit d’une petite valise comprenant une caméra digitale fixée dans le coffre, de plusieurs verres pour les échantillons de liquides ainsi que des solutions nécessaires aux tests. La caméra qui est installée dans le coffre de fraîcheur permet de prendre des photos d’échantillons de liquides extraits des conduits des installations de soutirage de bière. Pour ces prises de vue, les conditions extérieures – l’arrière-fond et la lumière – sont standardisées. Les photos numériques prises sont ensuite acheminées
par voie électronique vers le laboratoire viennois. Grâce aux nuances des couleurs des photos, ce laboratoire peut alors quantifier le nombre des germes trouvés dans la bière. Le résultat est prêt dès le lendemain. Jusqu’alors, les échantillons devaient être envoyés par poste au laboratoire et le résultat n’était pas disponible avant plusieurs jours.
L’odeur pour le match Selon la devise «Fascination Football», The Griffin’s a créé, pour l’occasion de la Coupe du Monde de foot, un cigare au caractère extraordinaire, le Griffin’s 2006 Tubos. De format Robusto (12,7 cm de long
Un service encore plus rapide «Grâce au coffre de fraîcheur, nous pouvons offrir à nos clients un service encore meilleur et encore plus rapide», déclare Gregor Blaser, chef de Gastroservice de Feldschlösschen Getränke AG. «Nous apportons ainsi la preuve que notre entreprise est leader en matière de service à la clientèle.» Chaque installation de soutirage est régulièrement nettoyée. De plus, une fois l’an, elle est soumise à un test d’hy-
Le spécialiste soutire de la bière et la fait analyser dans son coffre. giène approfondi. Il n’y a que rarement des contestations. Le coffre de fraîcheur a été développé par l’entreprise autrichienne Thonhauser un spécialiste en techniques de nettoyage. En Suisse, le nouvel instrument est à disposition exclusive de Gastroservice de la Feldschlösschen Getränke AG, le centre de services du
brasseur de Rheinfelden. Les quelque 60 collaborateurs de Gastroservice nettoient environ 15 000 installations de soutirage dans toute la Suisse selon les directives de qualité et d’hygiène de la Feldschlösschen Getränke AG qui sont plus sévères que les prescriptions de la Loi fédérale sur les denrées alimentaires.
Nouvelle présentation Griller,une affaire de mecs Heidi est à l’heure des temps modernes En lisant entre les lignes l’histoire de Heidi, on découvre des performances imprévues chez cette héroïne. Il était temps de situer Heidi à une époque high-tech. A en croire l’histoire, la fille des montagnes que l’on se passait de l’un à l’autre a atteint un statut important dans la famille d’une grande ville. Elle est parvenue à guérir une amie atteinte d’une maladie incurable. Ces vérités romanesques étaient une raison suffisante pour Heidiland Mineralwasser AG de revoir la présentation du produit de son eau minérale à suc-
IMPRESSUM Gegründet/Fondation 1895 Bis/jusqu’au 04/2000 «Schweizer Gastronomie» AUFLAGE/TIRAGE 26 500 Druckexemplare/exemplaires imprimés 23 628 Ex. WEMF-beglaubigt/tirage contrôlé FRP/REMP 105 000 Leser/lecteurs Zustellung an alle GastroSuisse-Mitglieder envoi à tous les membres GastroSuisse HERAUSGEBER/EDITEUR GastroSuisse Verband für Hotellerie und Restauration Fédération de l’hôtellerie et de la restauration HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION Dr. Florian Hew, Jürg Ingold, Alessandro Pesce Michael Vuillemin, Tobias Zbinden GESAMTLEITUNG, CHEFREDAKTOR/RESPONSABLE GENERAL, REDACTEUR EN CHEF John Wittwer (JW)
cès. Les nouvelles étiquettes visent moins le conte que le marché. Elles sont modernes et percutantes sur l’avant, clairement informatives sur l’arrière. La mise en forme reflète une perception élargie de la figure de Heidi. La santé et la vitalité de Heidi sont étroitement liées à l’eau précieuse provenant de sources naturelles. S’y ajoute le rapport d’actualité à l’économie et à la société. L’eau minérale qui sourd à une profondeur de 170 m est embouteillée dans des installations ultramodernes et d’une hygiène irréprochable. Au lieu de «de heidi au high-tech» c’est «heidi et high-tech»». Le nouveau concept publicitaire prouve que l’eau minérale Heidiland est bien davantage que de l’eau. Un art de vivre transmis avec de l’esprit et de l’intelligence. L’eau minérale Heidiland fera aussi prochainement son apparition comme sponsor de manifestations sportives et lors du musical Heidi: de la force et des contes. www.heidilandwater.ch
REDAKTION DEUTSCHSPRACHIG Matthias Nold (mn) Redaktionsleitung Tourismus/Thema der Woche Andrej Abplanalp (aa) Hotellerie/Impulse Peter Mathias Grunder (pg) Front/Schlusspunkt Olga Krejci (okr) Produktion/Layout Daniela Oegerli Müller (doe) GastroSuisse Jo Steimen (js) Restauration/Gastro-Ideen E-Mail: redaktion@gastrojournal.ch REDACTION FRANÇAISE Francesco Di Franco (fdf) Restauration/Impulsion e-mail: redaction-romande@gastrojournal.ch 42, avenue Général-Guisan, case postale 169, 1009 Pully – tél. 021 711 45 55, fax: 021 711 45 57 Marie-Thérèse Page Pinto (mtpp) Gros Plan/Hôtellerie & Tourisme Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zurich tél. 044 377 53 19, fax 044 377 50 70; e-mail: redaktion@gastrojournal.ch FREIE MITARBEITER/COLLABORATEURS FREE-LANCE Franz Bamert (fb), Martina Gradmann (mg) Karin Huber (kh), Michael Hutschneker (hu), Patrick M. Lucca (pl), Laurence Carducci (lc), René Hug (rh), Elizabeth Kaufmann (ek) Paris, Nicolas Michel (nm), Jacques Stadelmann (stad), Pierrette Weissbrodt (pw), André Winckler (aw)
La femme achète, l’homme grille
Selon un sondage représentatif, en Suisse, le travail est partagé lors de grillades: la femme décide et achète, l’homme est au gril et, le plus souvent, il le nettoie après la partie. Griller, est-ce une affaire d’homme? C’est ce que voulait savoir Bell, la plus grande entreprise de mise en valeur de la viande en commandant un
sondage. Cette enquête a révélé que dans les ménages suisses, 64 pour cent de ceux qui grillent ne sont que des hommes et 8 pour cent que des femmes. Dans 22 pour cent des ménages, hommes et femmes grillent - à peu près aussi souvent les uns que les autres et 6 pour cent des ménages ne font jamais de grillades. En général, chacun décide lui-même ce qu’il met sur le gril. Dans 21 pour cent des cas, c’est cependant la femme alors que les hommes ne sont que 12 pour cent à prendre la décision. Les denrées à griller sont nettement plus souvent achetées par les femmes que par les hommes. Dans la restauration, la situation est différente: en général, c’est l’homme le chef de cuisine ou patron qui détermine ce qui passera sur le gril et c’est aussi lui qui utilise le gril à moins qu’il ne délègue cette tâche à un employé. Les saucisses et le porc sont les plus appréciés. La demande de poisson a fortement augmenté. www.bell.ch
Redaktionsschluss Montag 12 Uhr. Clôture rédactionnelle: lundi à 12 heures.
Inseratenschluss Montag 11 Uhr/Date limite pour les annonces: lundi à 11 heures.
VERLAG/EDITIONS Marianne Huber, Verlagsleiterin/ responsable des éditions E-Mail: verlag@gastrojournal.ch
ABONNEMENTE/ABONNEMENTS Sonja Bernet, Tel/tél. 044 377 53 17
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DRUCK UND SPEDITION/IMPRESSION ET ENVOI Ringier Print AG, 6043 Adligenswil
Geschäftsanzeigen: Heinz Bachmann, Tel. 044 377 53 12, Mary-Anne Maczassek, Tel. 044 377 53 18
et 20 mm de diamètre), ce nouveau cigare est équilibré et aromatique et prédestiné pour fêter dignement des points forts particuliers de la CM. L’emballage devrait aussi faire battre plus fort le cœur des fans: s’inspirant de la formation classique d’une équipe, il présente les onze Tubos dans un présentoir conçu comme un terrain de football. ww.griffinscigars.com
NOTICES BANQUE WIR: L’assemblée générale de la Banque WIR a approuvé, vendredi dernier, la distribution d’un dividende inchangé de 35%, soit 7 francs par part ordinaire. Par ailleurs, Karl Baumgartner, actuel directeur qui cessera d’exercer ses fonctions à la tête de la direction opérationnelle de l’entreprise cet été, a été élu au conseil d’administration. Jürg Michel, président du conseil d’administration, a qualifié l’exercice 2005 d’excellent. Le total du bilan de la Banque WIR a augmenté de 6,9% par rapport à l’année précédente et a franchi ainsi pour la première fois la barre des 3 milliards. Les fonds de la clientèle (+11,1%) et le volume global des crédits (+7,8%) se sont également sensiblement accrus. Le bénéfice annuel a atteint le niveau record de 12 millions de francs (+25,8%).
KONTAKTE/CONTACTS GastroJournal, Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich Tel/tél. 044 377 53 05, Fax 044 377 50 70
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■ Gastro-Ideen
Donnerstag, 8. 6. 2006 ■ Nr. 23
Für die Übersichtlichkeit
Schlossweingut neu strukturiert Maximilian Hardegg und sein Önologe Peter Veyder haben sich genau dies zugunsten ihrer internationalen Reputation zum Credo gemacht: «Authentische Weine mit Charakter, die vom ersten Schluck weg Spass machen, das ist das Ziel unserer Arbeit.» Deshalb hat sich das Schlossweingut aufgemacht, das gesamte Weinsortiment neu zu gliedern, jeden Wein mit einem neuen Namen zu versehen und die Etiketten zu re-designen. Das österreichische Gut, welches optisch an ein französisches Château erinnert, hat jetzt auch die Nomenklatur, eingeteilt in Gutsweine, Weine vom Schloss und Reserven vom Schloss. Infos: www.wine-partners.at
Luxus auch im Badezimmer
Kaldewei machts möglich Vor kurzem wurde nach zweijähriger Umbauzeit das Les Trois Rois in Basel wiedereröffnet. Bei der Neugestaltung ging es darum, die historische Gediegenheit der Luxusklasse bis ins Detail zu erhalten. In der architektonischen Grundausstattung galt es einen Rückbau in den originalen Gebäudezustand von Mitte des 19. Jahrhunderts mit modernster Technik und Infrastruktur zu erreichen. Da war ein Unternehmen wie Kaldewei gefragt, das sich für den Einbau der Vaio Set-Badewannen in zeitlos-elegantem Design entschied, um die gewünschte historische Atmosphäre zu vervollkommnen. Info: www.kaldewei.com
Der grösste Brötchenbäcker
Hiestand will weiter wachsen Der Backwarenkonzern Hiestand steigerte seinen Gewinn 2005 um über 30 Prozent und der Umsatz zog um 13 Prozent auf 449,6 Millionen Franken an. Jetzt gilt als klares Ziel, in fünf Jahren die Milliardengrenze zu erreichen. Deshalb ist ein noch nicht bezeichneter Zukauf in Planung Info: www.hiestand.ch
GastroJournal-Wettbewerb
Wer mitmacht, kann gewinnen Der Internet-Wettbewerb 2006 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser ist nach wie vor im Gange. Noch warten attraktive Preise: Jeden Monat gibt es ein Produkt aus dem Fachverlag Gastro Edition zu gewinnen. So der neue, unverzichtbare Pauli. Die Sache ist ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch
GastroJournal
Auftritt überarbeitet Wer zwischen den Zeilen der Heidi-Geschichte liest, entdeckt bei der Heldin ungeahnte Leistungen. Zeit also, Heidi ins Hightech-Alter zu hieven. Gemäss Geschichte erreichte das herumgeschubste Bergmädchen eine wichtige Stellung in einer Grossstadtfamilie. Und sie bewirkte die Heilung ihrer scheinbar unheilbar kranken Freundin. Dies und andere Romanwahrheiten waren für die Heidiland Mineralwasser AG Grund genug, den
ser aus natürlichen Quellen. Dazu kommt der aktuelle Bezug zu Wirtschaft und Gesellschaft: Das aus 170 m Tiefe entsprungene Mineralwasser wird mit modernsten Ultrarein-Anlagen schonend hygienisch abgefüllt. Statt «von Heidi zu Hightech» das Sowohl-als-auch: «Heidi und Hightech». Das neue Werbekonzept zeigt, dass Heidiland Mineralwasser mehr ist als nur Wasser: Ein Lebensgefühl, das mit Witz und Geist vermittelt wird. Das Heidiland Mineralwasser wird nächstens auch als Sponsor bei Sportveranstaltungen und beim Heidi Musical auftreten: Power und Märchen. Info: www.heidilandwater.ch
Produkteauftritt für ihr erfolgreiches Mineralwasser zu überarbeiten. Die neuen Etiketten zielen weniger auf das Märchen und mehr auf den Markt. Sie sind modern und aussagekräftig auf der Vorderseite, klar und informativ auf der Rückseite. Die Gestaltung spiegelt eine erweiterte Wahrnehmung der Heidifigur. Heidis Gesundheit und Lebenskraft stehen in enger Verbindung mit dem wertvollen Was-
Dem Jubiläumsjahr zur Huldigung Neuer Showroom zum hundertjährigen Bestehen der Porzellanfabrik Langenthal Die Porzellanfabrik Langenthal feiert in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde der einstige Showroom umgebaut und vollkommen neu bestückt. Die Langenthaler Porzellanfabrik führt im Rahmen des Jubiläumjahres eine Reihe von speziellen Aktionen durch. Eine davon war eben die Eröffnung des umgebauten, neu gestalteten und neu eingerichteten Showrooms. Anlässlich
der Einweihungsfeierlichkeiten wies Geschäftsführer Armin Glanzmann auf die geschichtsträchtigsten Stücke hin, die künftig im Showroom zu bewundern sein werden. Immerhin belegen sie einen repräsentativen Querschnitt von Porzellan in den letzten hundert Jahren. Neben klassischem Porzellan aber sind auch moderne und pfiffige Kreationen ausgestellt, wie etwa die raffnierten Stücke der beliebten Bopla-Serien.
Eine weitere Jubiläumsaktion stellt die Sonderserie der Käseteller dar, die seit Ende Februar läuft. Der Verkaufserlös dieser Serie geht an das Kinderspital von Beat Richner in Kambodscha und die Käufer erhalten zu jedem Teller ein Echtheits- und Spenden-Zertifikat. Im Weiteren findet ein Kindermalwettbewerb statt, bei dem Kinder teilnahmeberechtigt sind, die in sozialen Institutionen aufwachsen. Info: www.porcelain.ch
Stolz auf den Showroom: Langenthal-Chef Armin Glanzmann.
Kimberly-Clark Professional beschreitet neue Wege in Sachen Lufterfrischer beim Öffnen einer Türe – verteilt sich eine dezente Duftnote in jedem Waschraum. Sobald die Kimcare-Kartusche eingesetzt ist, hält diese rund 60 Tage lang bis zu 163 Kubikmeter umbauten Raum frisch. Ist das in der Kartusche vorhandene Duftöl aufgebraucht, kann schnell und sauber eine neue Nachfüllflasche mit einer anderen Duftnote eingesezt werden. Der abschliessbare Spender verhindert zudem Missbrauch und Diebstahl. Zur Auswahl stehen seit der Lancierung von Kimcare-Lufterfrischern zwei dezente Duftnoten, beide angereichert mit einem Microtrans-Luftneutra-
BUCHTIPP
Wissen,wo die Besten entstehen Im Verlag Hallwag ist die jüngste Ausgabe des traditionsreichen Gambero Rosso, des informativen Führers Vini d’Italia 2006 erschienen. In der neuesten Ausgabe werden nicht weniger als 2126 Weinproduzenten und insgesamt 15 476 Weine bewertet. Auf die Ausgabe 2006 haben nicht nur Produzenten selber, sondern vor allem auch Weinhändler, Freunde des italienischen Weins und natürlich Sommeliers und Gastgeber mit grosser Spannung gewartet. Im über 900 Seiten starken Weinführer erfährt der Interessierte nicht
nur, welche Geschmacksqualität einem Wein zugeordnet wird, sondern auch wie lange der einzelne Wein noch lagerfähig ist und was er in etwa kosten soll. Zudem wird jeder Wein ausführlich vorgestellt. Alles Wissenwerte wird detailliert preisgegeben. Der umfangreiche Führer ist für Fr. 52.20 zu haben. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax: 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
Kimcare: Klein, diskret, wirksam. lisierer. Erhältlich sind die Öle in den Duftrichtungen «Waldfrische», eine herbe Frische mit einem Hauch von Eukalyptus und Rosmarin und «Meeresbrise», ein frischer Meeres-
duft mit einer leicht blumigen Note. Das einfache und saubere Kimcare-System hält den Wartungsaufwand und die Gebrauchskosten niedrig. Die Installation ist denkbar einfach. Ist einmal ein Platz gefunden – am besten rund ein bis zwei Meter von der Waschraumtüre entfernt – wird der Lufterfrischer einfach an die gewünschte Stelle geklebt. Der kleine und diskrete Spender eignet sich für jeden Waschraum. Durch die geringe Grösse (Höhe 14, Breite/Tiefe 7 cm) entzieht er sich dem Blickfeld und verrichtet seine Arbeit geräuschlos. Info: www.kcprofessional.com
Marinade zum Barbecue Das Richtige zu grillierten Genüssen Der Sommer kommt bestimmt doch noch und mit ihm hoffentlich auch warme, schöne Abende. Grill-Zeit also. Und dazu gibt es jetzt wunderbare Honigmarinaden. Das Schweizer Familienunternehmen Narimpex AG mit Sitz in Biel ist seit 1958 als international tätiger Produzent von qualitativ hochwertigen Naturprodukten wie Honig, Trockenfrüchten, Nüssen und Kernen bekannt. Spezialisten der Firma in Biel bereisen die ganze Welt, um erstklassige Rohstoffe für die Herstellung feinster Narimpex-Erzeugnisse zu beschaffen. Jetzt bietet Narimpex ein neues Sortiment an raffinierten Honigmarinaden. Die
IN KÜRZE Speziell für den Fussballfan
Der Duft zum Match Nach dem Motto «Fascination Football» hat The Griffin’s anlässlich der bevorstehenden Fussballweltmeisterschaft eine Cigarre aussergewöhnlichen Charakters kreiert: die Griffin’s 2006 Tubos. Das ausgewogene und aromareiche Robusto-Format (12,7 cm lang, 20 mm Durchmesser) ist prädestiniert, um besondere Höhepunkte während der WM gebührend zu feiern. Auch die Verpackung dürfte die Herzen von Fussballfans höher schlagen lassen: Einer klassischen Mannschaftsaufstellung nachempfunden, präsentieren sich die elf Tubos in einem als Spielfeld gestalteten Display. Info: ww.griffinscigars.com
Santa Sofia für Weingenuss
Harmonierend zum Barbecue
Für frischen Wind in Schweizer Waschräumen Die Zeiten, als ein muffigfeuchter Geruch aus Waschküchen im Untergeschoss in Restaurant- oder Hotelräume hochstieg, gehören der Vergangenheit an. Damit künftig jederzeit ein frisches und hygienisches Ambiente in Waschräumen garantiert werden kann, hat Kimberly-Clark Professional neue Wege bei der Entwicklung und Fertigung von Lufterfrischern gesucht – und gefunden. Das daraus resultierte Endprodukt ist ein kompaktes KimcareSystem, welches ohne Batterien und Treibgase funktioniert. Alleine durch einen geringen Luftzug – beispielsweise
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gibt es in Pet-Flaschen zu 340 g in den Geschmacksrichtungen Pfeffer, Kräuter, Curry und Cayenne. Gleich welchen Geschmacks, die Honigmarinaden machen jede Grillparty zu einem Fest des Genusses und verfeinern jedes Stück Fleisch von Grill. Info: Narimpex AG, 2501 Biel E-Mail: narimpex@narimpex.ch www.narimpex.ch
Im Herzen des Valpolicellas ist das traditionsreiche Familienweingut Santa Sofia zu finden. Hier werden seit zwei Jahrhunderten finessenreiche Weine mit ganzer Liebe produziert. Santa Sofia ist deshalb einer der bedeutendsten Betriebe im umfassenden Weingebiet vor den Toren Veronas. Von hier kommen auch die beiden Weinperlen Montegradella Classico und Arlèo Rosso, die jetzt im Gastrofachhandel zu finden sind. Beide sind grossartig, vollmundig und kraftvoll, genau richtig zur beginnenden BarbecueZeit. Infos: www.haecky.ch
Pasta vera di Buitoni
Richtig für den Sommer Jetzt sind sie da, die Girasoli Caprese mit einer sommerlichen Füllung aus Mozzarella, Trockentomaten und Basilikum, sowie die Tortellini Tricolore mit feiner Ricotta-Spinatfüllung. Daneben aber gibt es auch die Tortellini rossi mit ausgelesener Käsefüllung. Mit den Neuheiten werden die Sinne verwöhnt wie ein lauer Sommerabend auf der lauschigen Terrasse oder im Gastrogarten. In Paketen zu 3 x 2 Kilo. Info: www.nestlefoodservices.ch
NOTIZEN EGRO COFFEE SYSTEMS AG: Rancilio S. p. A. und Egro Coffee Systems AG in Niederrohrdorf gehen eine enge Kooperation in den Bereichen Entwicklung, Einkauf, Marketing, Sales und Services ein. Die beiden Firmen erzielen gemeinsam einen jährlichen Gesamtumsatz von rund 75 Millionen Franken und gehören somit zu den stärksten weltweit tätigen Anbietern im Bereich der professionellen Espressomaschinen. Egro verfügt über 70 Jahre Erfahrung im Bereich Entwicklung und Herstellung von professionellen Kaffeemaschinen.
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Schlusspunkt ■ Point Final
GastroJournal
Donnerstag/Jeudi, 8. 6. 2006 ■ Nr./No 23
Auf T ur mit
LAST MINUTE
Le Valais ne renonce pas à la BD Le Festival BD’ pavés, organisé par l’association «Sierre secoue la Bande dessinée», se déroulera les 9, 10 et 11 juin à Sierre et l’entrée sera libre. Dix expositions avec notamment Willem, Tardi, Siné, Mix et Remix, les Requins Marteau ainsi que de nombreuses projections, scènes musicales et théâtrales, spectacles et autres manifestations se dérouleront dans les rue de la vieille ville.
…Fussballnati-Koch Emil Bolli
Fussball, Fussball, Fussball. Ein anderes Thema gibt es zurzeit wohl nicht. Die Fussballweltmeisterschaft in Deutschland läuft auf vollen Touren und mitten drin sind auch die Schweizer. Was aber essen die helvetischen Fussballprofis eigentlich vor einem Spiel? «Vor allem Kohlehydrate», sagt Emil Bolli. Der Schwyzer muss es wissen, schliesslich ist er seit zehn Jahren Koch der Schweizer Fussballnationalmannschaft. «Ein Mittelfeldspieler läuft pro Spiel durchschnittlich zwischen 10 und 14 Kilometer», erklärt Bolli. Da seien Nahrungsmittel mit einem hohen Energiegehalt enorm wichtig. Vor den Spielen stellen Bolli und seine Helfer den Fussballcracks immer dasselbe Buffet auf: eine frische
Top Ten pour l’aéroport de Zurich Durant le semestre septembre 2005 à mai 2006, l’institut londonien Skytrax a sondé 7,2 millions de passagers de 93 pays différents pour établir un classement des meilleurs aéroports du monde. Zurich figure à la 8e place d’un classement emmené par Singapore Changi, Hong-Kong et Munich. Les avis portaient sur 165 aéroports et permettaient d’évaluer les installations aéroportuaires sous les aspects de l’accessibilité, du confort, de la propreté, de l’ambiance, des attentes et du contrôle des passagers sans oublier la gastronomie et les possibilités de shopping.
Contre les doctrinaires de la santé
Grapefruit oder eine Bouillon mit Gemüsestreifen, danach Spagetthi mit Tomatensauce und Parmesan. Es folgen ein grilliertes Kalbssteak mit Kartoffelstock und/oder Reis. Als Beilage serviert Emil Bolli glasierte Karotten. Zum Dessert wird den Sportlern ein frischer Fruchtsalat aufgetischt. «Das Buffet ist ein Ritual», meint Bolli. «Würde vor jedem Spiel etwas anderes serviert, könnte das unter Umständen die Konzentration der Spieler stören», präzisiert er. Wie wird man eigentlich Koch der Schweizer Fussballnationalmannschaft? «Angefangen hat alles mit Uli Stielike», erzählt Emil Bolli. Der Deutsche übernahm das Schweizer Nationalteam 1989 und führte ein, dass die Mannschaft jeweils einen Tag vor den Heimspielen im Wankdorfstadion bereits in der Hauptstadt logierte. Im Hotel Bern. Just dort kocht Emil Bolli seit über 20 Jahren. Die Spieler waren von der Kochkunst des Schwyzers so angetan, dass sie Bolli zu ihren Auswärtsspielen mitnehmen wollten. Seine Premiere erlebte der Koch 1996 in Aserbeidschan. «Zuerst ging ich nur in heikle Länder mit», erinnert sich Bolli. Mit heiklen Ländern sind Länder gemeint, bei denen eine zur Schweiz
NAMEN & NOTIZEN
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Elisabeth und Hans-Rudolf Rütti (l.) übernehmen 2007 die Geschäftsleitung im Grand Hotel Victoria-Jungfrau in Interlaken,
wie der Verwaltungsrat um Präsident Peter Bratschi (M.) mitteilt. Der gebürtige Berner Oberländer Rütti, unter anderem Absolvent der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich, führt gegenwärtig das InterContinental Hotel in Bukarest, leitete aber vordem unter anderem das SAS Radisson in Brüssel oder zusammen mit seiner Frau das Dolder Grand Hotel in Zürich. In Interlaken folgt das Paar auf Rosmarie und Emanuel Berger (r.), die sich nach 36 Jahren etwas zurückziehen. Emanuel Berger
A. ABPLANALP
«Das Buffet vor den Spielen ist fast ein Ritual»
Florian Hew, directeur de GastroSuisse, a eu des mots très clairs dans une interview publiée dans Matin-Dimanche au sujet des sondages concernant la polémique fumée non-fumée. «Le dernier sondage réalisé en Suisse alémanique révèle que 41,1% des Suisses veulent une interdiction dans les établissements publics, 42,5% ne veulent pas d’interdiction et 16% sont sans opinion.» Tant pis pour les doctrinaires de la santé. Quant à GastroSuisse, sa position reste inchangée: «Nous défendons la liberté pour nos membres de décider la politique de leur établissements en matière de fumée.» Et s’il faut absolument légiférer, alors que ce soit au plan national et pas chaque canton pour soi.
Wenn Emil Bolli für die Schweizer Fussballnationalmannschaft kocht, kann fast nichts mehr schief gehen. identische Ernährung der Spitzensportler nicht garantiert werden konnte. «Je nachdem nehmen wir auch heute noch Teigwaren und Fleisch mit», präzisiert Emil Bolli. Die Mannschaft merkte bald, dass sie sich besser fühlt, wenn der Koch des Hotels Bern dabei ist. Seit ein paar Jahren ist Emil Bolli nun immer mit von der Partie, wenn die Schweizer Fussballnationalmannschaft im Ausland spielt. Machen tut dies der Natikoch in seiner Freizeit: «Ich kompensiere Überzeit.» Apropos Freizeit. Kommt die Familie durch das Engagement für den Schweizer Fussball nicht zu kurz? «Vielleicht ein bisschen», sagt Bolli und lächelt verschmitzt. Er nehme
«Je nachdem nehmen wir auch heute noch Fleisch mit» sich aber schon Zeit für seine Familie. «Es ist wichtig abzuschalten.» Das machen Emil und Jolanda Bolli und ihre drei Kinder Andrea, Emil und Manuela oft an der frischen Luft.
Gegen die Ultras der Gesundheit
Skifahren, wandern oder mit dem Fahrrad eine Region zu erkunden, helfen, vom oft stressigen Job abzuschalten. Abschalten mussten vor Jahren auch Emil Bollis Lehrer ihre Zukunftspläne für den kleinen Emil. Diese wollten dem 13-Jährigen nämlich den Beruf des Kochs ausreden. «Ich war rechnerisch stark und die Lehrer empfahlen mir, mit dieser Fähigkeit etwas zu machen», erinnert sich der ehemalige FCZ-Fan (heute ist er neutral). Doch Emil Bolli hatte sich entschieden. Die Küche reizte ihn zu sehr. Hätten die Pädagogen damals gewusst, dass Bolli dereinst die Schweizer Fussballnationalmannschaft bekochen wird, wären sie wohl weniger aufsässig gewesen. Vielleicht schaut sich der eine oder andere sogar die Spiele der Nati an und denkt ganz stolz, dass sein ehemaliger Schüler für das leibliche Wohl der helvetischen Fussballer verantwortlich ist. «Ich bin Koch aus Leidenschaft», sagt Emil Bolli. Während die Fussballcracks
auf dem Feld leidenschaftlich kämpfen und mit stolzer Brust das Schweizer Kreuz repräsentieren, überlegt sich Emil
erste thailändische Restaurant Gossaus ein. Paraporn Widmer und Tewan Phenpaijit werden dort für das Wohl der Gäste besorgt sein.
Philipp Giesser, Geschäftsführer des Appaloosa Saloon in Spiez, ist gemeinsam mit seimem Mitarbeiter Mike Roth buchstäblich für die Gäste eingestanden: Im Zuge einer Wette standen die beiden ihren Gästen während gut 80 Stunden zu Diensten. Einträge in Rekordbücher waren dabei nicht das Ziel, sondern «die Freude, die wir alle hatten und die uns zuteil wurde», wie Giesser sagte.
Samuel Koenig, directeur général, et Nicole Dessaux, responsable des ventes de l’hôtel Holiday Inn Express, Carmine D’Onofri, assistant du directeur des ventes à hôtel Intercontinental Genève, et Malika
Dans le cadre d’une sympathique soirée destinée à ses partenaires et amis, la direction de l’hôtel Holiday Inn Express, à deux pas de l’Aéroport de Genève, a réuni les membres de la famille Intercontinental de la région dont l’établissement fait partie. De gauche à droite: Alison Neri, fitness manager et Dina Spiegel, directrice sales & marketing de hôtel Crowne Plaza Genève,
Zelewitz, directrice commerciale hôtel Holiday Inn Thoiry.
«Die Gruppenphase zu überstehen wäre bereits fantastisch» Bolli, wie er «seinen Mannen» Gutes tun könnte. Besonders mit Pascal Zuberbühler hat Emil Bolli ein enges Verhältnis. «Das hat damit zu tun, dass Zubi ein Frühaufsteher ist», erklärt der Fussballkoch. Der Torhüter sei meist schon eine halbe Stunde vor seinen Kameraden auf den Beinen. «Wir frühstücken dann jeweils zusammen und plaudern über dies und das.» Vielleicht über die Chancen an dieser WM? «Nein, nein, über Gott und die Welt», meint Emil Bolli. Trotzdem interessiert natürlich, wie weit die Schweizer an dieser Weltmeisterschaft kommen. «Die Gruppenphase zu überstehen wäre bereits fantastisch», sagt Bolli. Danach sehe (und koche) man weiter. Andrej Abplanalp
Florian Hew, Direktor von GastroSuisse, hat in einem Interview mit dem Wetschweizer «Matin-Dimanche» glasklar Stellung genommen zur Raucherdebatte und zu Umfragen zu diesem Thema. «Die letzte in der Deutschweiz realisierte Umfrage hat ergeben, dass 41,1 Prozent der Schweizer ein Rauchverbot wollen, 42,5 Prozent dagegen sind und 16 Prozent keine Meinung dazu haben.» Was den «Ultras» der Gesundheit sicher nicht passe. Die Stellung von GastroSuisse bleibt unverändert: «Wir verteidigen die Freiheit unserer Mitglieder, die Politik ihrer Betriebe in Sachen Rauchen selber zu bestimmen.» Falls es unbedingt ein Gesetz brauche, solle es national sein und nicht je nach Kanton so oder anders ausfallen.
Erfolg für Berner Kursaal Alle drei Kursaal-Unternehmungen erzielten 2005 ein positives Ergebnis und stärken damit die Marktstellung. Der konsolidierte Betriebsertrag beträgt rund 60 Millionen Franken, der konsolidierte Jahresgewinn stieg von einer Million im Vorjahr auf 2,7 Millionen Franken. «Sowohl die Kongress + Kursaal Bern AG, die Tochtergesellschaft Hotel Allegro Bern AG (Foto) und die Grand Casino Kursaal Bern AG erzielten gute Ergebnisse», freut sich Daniel Frei, Präsident des Verwaltungsrates. Für das laufende Geschäftsjahr wagt Frei eine optimistische Prognose und hält gleichzeitig fest: «Für eine weitere positive Entwicklung benötigt die Gesamtunternehmung zusätzlichen Parkraum, will sie nicht durch Standortnachteile Geschäfte an Mitbewerber in anderen Städten verlieren.»
NOMS & NOTICES bleibt aber Delegierter des Verwaltungsrates für den Auftritt der neuen Victoria-Jungfrau Collection verantwortlich, zu der vorderhand noch das Palace in Luzern und das Eden au Lac in Zürich gehören. Andrea Tiozzo ist vom Verwaltungsrat der Golfo del Sole S.p.A. zum neuen Direktor der gleichnamigen Reka-Ferienanlage in der Toskana gewählt worden. Tiozzo tritt Anfang November 2006 an die Stelle von Giuseppe Simoni (l.), der seit 40 Jahren für das Feriendorf gearbeitet und bis zu 200 000 Logiernächte jährlich entwickelt hatte. Hanspeter Dürr, der in der ehemaligen Gossauer Butterzentrale bereits das Butterbarcafé betreibt, richtet dort nun das
Polo Hofer (Foto), Kuno Lauener und weitere Grössen der (Berner) Mundartrockszene können auf eine erfolgreiche, von Schär-Reisen in Wabern organisierte 1. Schweizer Rock- und Bluescruise zurückblicken: Bei der Mittelmeer-Kreuzfahrt, die mit Konzerten garniert war, hätten die rund 1100 Gäste allein mit Getränken 1,7 Millionen Franken umgesetzt, bilanzierte Hofer gegenüber der Sonntagspresse. Und die Hälfte der Gäste sei bereits für die zweite Auflage der exklusiven Festivalvariante fürs gehobene Mittelalter angemeldet.
Grande fête à la Galerie d’Art Matasci de Tenero, près de Locarno, lors de l’attributiondu 17e Décanter Cartier «Swiss Premium Wine» à Peppino Matasci (photo). Le jury, présidé par le Conseiller aux Etats et président de Suisse Tourisme Dick Marty, a voulu, pendant cette année dédiée au cente-
naire du Merlot, distinguer un professionnel qui, à travers son exemplaire engagement, représente une mémoire historique de la vitiviniculture tessinoise.En effet, Peppino Matasci a dirigé pendant cinquante ans, avec ses frères Lino et Mario, une maison qui a impliqué 1500 petits vignerons et est devenue la plus importante productrice de Merlot du Sopraceneri.
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