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GastroJournal 22/2009

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HOTELLERIE

R E S TA U R AT I O N

Hans Hess Politiker für die Branche

3

TOURISMUS

Rolf Hilber Politiker aus der Branche

HOTELLERIE

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R E S TA U R AT I O N

Hansueli Egli Des services exceptionnels 13

TOURISME

M.-Th. Porchet A l’assemblée de GastroVaud 15 Nr. / No 22 / 28. Mai / 28 mai 2009 / CHF 4.30

AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich

Verändern La voie angesagt du profit

INHALT

Aktuell

Die Wirtschaftskrise beutelt die Hotels stark – auch die kleineren. Doch welcher Weg führt zum Gast und zum Erfolg?

Mehr als nur Schutz

La crise actuelle fait subir une mauvaise passe aux hôtels, même aux petits. Quelle voie conduit au client et au succès?

Anfang Woche wurde eine eidgenössische Initiative lanciert, die letztlich auf ein Rauchverbot hinausläuft. 3

Mehr als nur Spielerei In der Hotellerie sind sie Pflicht, in der Gastronomie werden sie es zusehends: ansprechende Internet-Auftritte. GastroJournal hat nachgefragt, worauf es dabei ankommt. 5

Les Vaudois font un geste Le manque de places d’apprentissage préoccupe les pouvoirs publics. Une campagne fédérale vient d’être lancée. Sur le plan cantonal, Vaud montre l’exemple en offrant un gros sucre aux entreprises formatrices. 13

Mehr als nur Kritik Als individuelle Hotelbewertungen per Internet aufkamen und Schweiz Tourismus reagierte, überwog die Skepsis. Inzwischen jedoch ist der Wert des Instruments 9 erkannt.

GastroSuisse

Retour en images Cette semaine encore, l’assemblée des délégués de GastroSuisse à Stans fait l’objet d’un reportage photos. Avec le dessert: une soirée de gala haute en couleur. 18

GastroSuisse

Mehr als nur Chilbi

9 771422 137001

Faussoyeurs du tabagisme

Actualité

Hotellerie

22

Actualité

La Ligue pulmonaire suisse a lancé une initiative populaire fédérale contre le tabagisme passif. L’USAM, GastroSuisse et d’autres organisations s’opposent. 13

Restauration

Die 118. Delegiertenversammlung in Stans ist Geschichte, ihre Resultate beschäftigen weiterhin. Ein Blick zurück in Bildern. 18

SOMMAIRE

Der 1. Schweizer KMH-Tag letztes Jahr hat gezeigt: Es gibt sie, die kleinen und mittleren Hotels. Und sie sind erfolgreich – sogar ohne die Gäste in ihre Betriebe zu prügeln. Schon bald steht der 2. Schweizer KMH-Tag vor der Türe. Er findet am 22. September wiederum in

Luzern statt. Sein Thema ist die Veränderung. Im immer härter umkämpften Markt um den Gast zeigt der KMHTag, wohin die derzeitigen Veränderungen führen und wie Veränderungen im Betrieb Erfolg bringen können. Ein Beispiel dafür ist das Ho2 tel Spirgarten in Zürich.

L’an passé, la première Journée des PMH l’a démontré: les petits et moyens hôtels connaissent le succès sans faire entrer les clients à coups de trique dans leur établissement. La deuxième Journée des PMH est pour bientôt. Elle aura lieu le 22 septembre, toujours à Lucerne, avec pour

thème le changement. Dans un marché de plus en plus disputé, il faut montrer au client vers quoi peuvent mener les changements aujourd’hui en cours et comment faire pour remettre l’établissement sur de bons rails. L’hôtel Spirgarten en est 11 un exemple.

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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch

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Titel

28. Mai 2009 Nr. 22

KMH-Stars: das C3-Hotel Spirgarten, Zürich

LEITARTIKEL

Was Ändern bewirkt

Otto Pillers fataler Irrtum

Seit 33 Jahren führt Leo Demarmels das Hotel Spirgarten in Zürich Altstetten. Und verändert es seither erfolgreich.

nicht Zürich West», erläutert Demarmels die spezielle Lage des Betriebes. Altstetten ist alles andere als ein Trend-Quartier, die Wohnbevölkerung ist grossteils den eher älteren Semestern zuzurechnen: «Bei der Kaufkraft stehen wir nicht an vorderster Front.» Demgegenüber sind jedoch auch die Mieten relativ tief. Fünfzimmer-Wohnungen gibt es hier noch ab 1600 Franken – und auch für den Spirgarten «zahlen wir nicht ganz den marktüblichen Zins».

Matthias Nold

Immerhin, der Betrieb hat nicht nur 43 Zimmer, sondern auch 10 Säle – eine Anzahl, wie man sie sonst selten mehr findet. Das Hotel sei 1957 sozusagen um die Säle herum gebaut worden, gleichzeitig mit der gesamten Anlage des Lindenplatzes, an dem der Betrieb liegt. Damals ging es darum; etwas fürs Quartier zu tun, die Säle füllten sich mit den rund 50 Vereinen Altstettens, «heute gibt es noch vier». Vor 15 Jahren etwa habe er so richtig zu merken begonnen, dass das Geschäft mit den Vereinen kleiner werde, die Vereine sozusagen am Aussterben seien. «Damals haben wir angefangen auf Hochzeiten zu setzen und zudem investiert, um Seminare anziehen zu können. Das hat viel gebracht», ist Demarmels überzeugt. Im Seminar- wie im Saalgeschäft merke er derzeit wenig bis nichts von der Krise. So finden fast jeden Samstag Hochzeiten statt, «grosse Hochzeiten», erläutert er. «An den vier Mai-Samstagen in diesem Jahr war die kleinste Hochzeit

M. NOLD

Ist Veränderung der Schlüssel zum Erfolg? Dies fragt der 2. Schweizer KMH-Tag am 22. September. Für Leo Demarmels, Direktor im Zürcher KMH-Betrieb Hotel Spirgarten, liegt Erfolg eindeutig in der Veränderung: Als er den Betrieb vor 33 Jahren übernommen hat, gab es 11 Zimmer; nach einem Ausbau waren es 33, und vor einem halben Jahr sind nochmals 10 dazugekommen. «Bis Ende 2008 hätten wir die neuen Zimmer wirklich brauchen können, unterdessen zeigt sich die Situation etwas durchzogener. Die Krise trifft uns im Hotel, sonst aber spüren wir nichts», sagt Demarmels.

Blickfang: die luftige, neue Récéption mit Bar im Hotel Spirgarten.

eine mit 230 Personen, die grösste hatte 400 Gäste.» Von 12 Monaten laufen im Saalgeschäft 8 gut, «vier sind etwas schwieriger, beispielsweise Juli und August». Dass die Säle so gut besucht seien, hänge wohl vor allem damit zusammen, «dass wir kein Klumpenrisiko haben». Die Säle werden gebucht für Veranstaltungen vom Tagesseminar über Versammlungen von Baugenossenschaften bis hin zu – eben – Hochzeiten. Hilfreich sei sicherlich auch, dass der Spirgarten sich im mittleren Preissegment ansiedle. Verändert hat sich nicht nur der Ho-

telbereich mit den neuen Zimmern und einer neuen, luftigen Récéption, verändert hat sich auch der Restaurantbereich. Vor zweieinhalb Jahren haben Demarmels und die Ge-

nossenschaft, welcher der Betrieb gehört, die ehemalige Quartierbeiz in ein modernes Restaurant verwandelt. «Mit sehr viel Aufwand», wie Demarmels sagt: «Das alte Restaurant gehörte einer aussterbenden Art an.» Heute serviert man am Mittag ein Lunchbuffet – im Sommer mit Grill – zwischen 80 und 90 Mittagessen täglich. Das À-la-carteRestaurant Linde 5 im ersten Stock habe es da etwas schwieriger. Etwa 25 bis 30 Mittagessen gehen täglich über den Pass. Früher seien es mehr gewesen: «Hier merken wir die Bankenkrise ganz direkt.» Die Gäste stammen hauptsächlich aus den umliegenden Banken. Trotzdem, das Geschäft laufe gut.

Früher habe es in der Umgebung noch viele traditionelle Betriebe gegeben, die Gastronomie sei vor allem gutbürgerlich geprägt gewesen. Heute gebe es noch «ein paar normale Restaurants», aber dazu viele Take-aways: «Alleine in drei Minuten Fussentfernung von mir sind es schon sieben.» Allerdings störe ihn das wenig, Gäste wollen Abwechslung, das sei in Ordnung. Überhaupt seien die Gäste heute informierter: «Man weiss, was man will und kann das Preis-Leistungs-Verhältnis auch wirklich abschätzen.» Zudem gebe es wesentlich weniger SpesenEsser, «aber nicht erst seit der Krise, das merken wir schon seit über zehn Jahren». Alles verändert sich. Manchmal zum

Guten, wie im Spirgarten. Seit Anfang Jahr ist das C3-Hotel für die Gäste auch über Internet direkt buchbar. «Wir haben früher gedacht, das sei eher nichts für uns, wir bräuchten das nicht unbedingt», erzählt Demarmels. Doch der 1. Schweizer KMH-Tag letztes Jahr habe ihm die Augen geöffnet. Am Workshop von STC habe Klaus Oegerli gesagt: «Der Gast muss euch auch finden.» Selbst wenn es ihm noch keine Massen bringe, sei der Spirgarten nun im WWW auffindbar, freut sich Demarmels. Klar ist: Am 2. Schweizer KMH-Tag, dem 22. September, ist er wieder in Luzern.

Der ehemalige Freiburger SPStänderat als heutiger Präsident der Lungenliga erliegt in seinem Kampf zur Vernichtung der Raucher einem dunkelroten Irrtum. Er glaubt, in der Schweiz gelte – wie einst im tiefsten Kommunismus – ein Recht auf Arbeit. Ja, so etwas gab es tatsächlich. Jeder hatte das Recht auf Arbeit. Sie wurde dem Genossen vom Sozialstaat zugeteilt und dieser hatte sie anzunehmen. Aus der Sicht eines Arbeiters des Norilsker Nickelkonglomerats im tiefen Sibirien mag es wünschenswert gewesen sein, dass der Zwangsarbeitsplatz im geschützten Rahmen stattgefunden hätte. Allerdings hatte ein solcher Arbeiter vermutlich einige schwerwiegendere Probleme als der Schutz vor Passivrauch. Es scheint, als gehe Piller davon aus, dass sowohl Arbeiter als auch Gäste vom Staat unter Zwang den Gastronomen zugeteilt werden und darauf angewiesen sind, in ihren Grundrechten protektioniert zu werden. Doch in der Schweiz kann jeder in selbstverantwortlicher Freiheit gehen, wohin er möchte und arbeiten, wo er will – noch. Die Waffe in Pillers Krieg gegen das Rauchen ist die Instrumentalisierung der Nichtraucher, um in einem an und für sich liberalen Staat die Minderheit zu knechten. Frei nach Alexis de Tocqueville könnte man Otto Pillers Tun als «Tyrannei der Mehrheit» unter der Führung des «wohlwollenden Despotismus» bezeichnen. Romeo Brodmann

En français

«Man muss schon wissen: Wir sind

zwar in Zürich West, aber wir sind

BLICKPUNKTE

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Tourismus International

2. Schweizer KMH-Tag: das Programm

Die Kennzahlen im Vergleich

Auch der 2. Schweizer KMH-Tag verspricht neben interessanten, unternehmensnahen Vorträgen viel Praxis und Zeit fürs Netzwerk.

Hotel Spirgarten

Das Programm: • Was sich Gäste wünschen: Dieser

Frage geht Mag. Matthias Koch vom österreichischen Fachverband der Hotellerie nach. • Nachfolge – Mut hinzusehen: Jakob Huber, Verwaltungsrat und Mitglied der Geschäftsleitung der Gastroconsult AG, Zürich, spricht über Nachfolgeregelungen und die Wichtigkeit, früh genug daran zu denken. • Igeho goes KMH: Matthias Lagger, der Leiter der Igeho, zeigt, wie sich der Schweiz grösste Gastromesse dieses Jahr an die «kleinen» Hotels heranwagt und warum. • Angebotsmarketing: Der Preis ist heiss. Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus, widmet sich einer umstritten Frage. • Zusammenarbeit: neue Ufer. Daniel Egloff, erfolgreicher Tourismusdirektor Basels, geht dem Thema nach, was die KMH vom

Tourismusverein erwarten dürfen und umgekehrt. • Die Workshops. Wieder finden am KMH-Tag drei praxisnahe Workshops statt: Wie man eine Marke wird: Die Kommunikations-Agentur Facing aus Zürich zeigt, dass auch Kleinund Kleinstbetriebe eine Chance haben, zur Marke zu werden, und geben praktische Tipps, wie man das angehen kann. Veränderung konkret: Marco Biasi vom Hotel Seehof, Walenstadt, und Guido Henzmann von Ligno In-Raum AG, Emmen, beweisen, was Veränderungen bewirken können, und dass sie tatsächlich zahlbar sind. Erfolgreich schreiben virtuell:

Anzahl Zimmer Anzahl Betten Auslastung Plätze im Restaurant 8048 Plätze im Restaurant Linde 5 Plätze auf der Terrasse Mitarbeiter davon Lehrlinge Aushilfen Umsatz

Info & Anmeldung: www.hot-c.ch

43 65 70 % 80 50 60 43 8 ca. 15

} } }

ca. CHF 6 Millionen

}

CHF 205–325

}

Zimmerpreise je nach Zimmer

Besitzverhältnisse: Der Betrieb gehört einer Genossenschaft, der Direktor ist angestellt

Nach der Textwerkstatt zum Alltag im letzten Jahr greift Matthias Nold von GastroJournal heuer das Thema einfache Ratschläge für Texte im Internet auf. • Haben wir eine Zukunft? Zukunftsforscher Dr. Ulrich Reinhardt stellt sich zum Abschluss des Tages dieser heiklen Frage.

Den Preis selbst bestimmen

Branchenspiegel GastroSuisse

}

Im Bereich C3 verfügen 45 Prozent der Hotels über 50 oder weniger Zimmer bei einer Auslastung von 42%. Nur knapp 25 Prozent aller Betriebe verfügen über mehr als 100 Sitzplätze im Restaurant. 2007 arbeiteten rund 234 800 Vollund Teilzeitmitarbeitende im Gastgewerbe. Nur 1,7 Prozent aller gastgewerblichen Betriebe erwirtschaften über 5 Millionen Franken Umsatz. In 39,3 Prozent aller Hotels der Schweiz kostet das Zimmer mehr als 100 Franken. Nur hinter 0,5 Prozent aller Betriebe steht eine GmbH.

Personalkosten inkl. Unternehmerlohn

Spirgarten

Warenkosten

Branchenspiegel 0

10

20

30

40

50%

In Längenfeld im österreichischen Ötztal (Tirol) kann neu ein Teil der Gäste den Preis selbst bestimmen; ganz nach Zufriedenheit: 200 Betten aller Kategorien stehen zur Verfügung und werden sozusagen verlost. Dazu kommen vier Restaurants, verschiedene Freizeitangebote, sogar ein Coiffeur-Salon. Sie alle werden von den «Testgästen» nach Gutdünken bezahlt und auch im Internet bewertet. www.live-qualitycheck.com

Index der Konsumentenpreise

Gastgewerbe wird leicht teurer Im April ist der Index der Konsumentenpreise leicht gesunken, um 0,3 Prozent. Während die Hotelzimmer gleich teuer geblieben sind wie im April 2008, sind die Mahlzeitenpreise in den Restaurants um 1,6 Prozent gestiegen, die Getränkepreise sogar um 1,8 Prozent. Relativ stark verteuert hat sich das Bier (+2 Prozent), was nicht zuletzt an höheren Einkaufspreisen liegen dürfte.


Eidgenössische Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen»

BLICKPUNKTE

Neue Unsicherheiten Eine eidgenössische Volksinitiative will alle Arbeitsplätze sowie öffentlich zugängliche Innenräume generell rauchfrei haben.

Peter Grunder

Die Initianten stören sich ei-

nerseits an den kantonal unterschiedlichen Gesetzgebungen zum Passivrauchschutz: «Es sollen für alle Restaurants

einheitliche Regeln gelten, ohne Wettbewerbsverzerrungen und ohne Diskussionen», meinte Lungenarzt Karrer – und behauptete im gleichen Atemzug, das sei «auch der Wille der Wirte». Andererseits schiessen die Initianten über die Gesetzgebung des Bundes hinaus und fordern generell rauchfreie Arbeitsplätze. Öffentliche Gebäude sowie Innenräume, die als Arbeitsplatz dienen, sollen grundsätzlich rauchfrei werden, wobei laut Piller «sogenannte Fumoirs durch den Gesetzgeber zugelassen werden können, solange diese unbedient bleiben» (vgl. Interview). GastroSuisse und weitere Arbeitgeber-Organisationen reagieren mit Unverständnis (siehe Kasten): «Die Volksinitiative der Schweizer Lungenliga ist unnötig und undemokratisch», sagt Florian

Widerstand vom Gewerbeverband

FOTOS. GRUNDER

Otto Piller ist zuversichtlich, die notwendigen Unterschriften bis Ende Jahr beisammen zu haben. Pillers Zuversicht, geäussert bei der Lancierung der eidgenössischen Volksinitiative «Schutz vor dem Passivrauchen», kommt nicht von ungefähr: Zum einen hat Piller von den Gewerkschaften über den Konsumentenschutz bis zu den Gesundheitsorganisationen rund 40 Vereinigungen hinter sich. Zum anderen wusste er an der Lancierung der Initiative Anfang Woche in Bern mit Thierry Carrel und Werner Karrer zwei prominente Mediziner neben sich, und nicht zuletzt sass ihm Erika Forster, Ständerätin für den Kanton St. Gallen, zur Seite.

Ende Feuer allüberall?

Hew, GastroSuisse-Direktor. «Sie schafft neue Unsicherheiten bezüglich Investitionen in einen besseren Nichtraucherschutz und gefährdet Arbeitsplätze, die auf Grund des Bundesgesetzes zum Schutz vor dem Passivrauchen nun gesichert wären.»

En français Page 13

Otto Piller: «Wir wollen rauchfreie Arbeitsplätze» Otto Piller (Foto), ehemaliger Ständerat für den Kanton Freiburg, ist als Präsident der Lungenliga massgeblich verantwortlich für Rauchverbote, der tief in die unternehmerische und die persönliche Freiheit eingreifen. GastroJournal: Herr Piller, warum versuchen Sie, im Gastgewerbe, in das niemand hineingezwungen wird, das Rauchen rigoros zu verbieten, während Sie etwa gegen Autoabgase, denen alle ausgesetzt sind, praktisch nichts unternehmen? Otto Piller: Es stimmt nicht, dass wir im Bereich der Abgase nichts unternehmen, denken Sie nur an die Kata-

lysatoren, die wir seinerzeit als erstes Land in Europa vorgeschrieben haben. GJ: Ist es nicht eher so, dass Sie einen überschaubaren und politisch relativ schwachen Bereich wie das Gastgewerbe regulieren, weil Sie dieser kleingewerblichen Branche eher beikommen als mächtigen Industrien? Piller: Nein, überhaupt nicht. Ich verstehe wirklich nicht, warum sich das Gastgewerbe hier so querstellt. GJ: Weil zu weit in die unternehmerische Freiheit eingegriffen wird. Piller: Es ist eine falsche Annahme des Gastgewerbes, sich als total freie Unternehmer zu sehen. Sie haben öffentliche Aufgaben, sie brauchen Bewilligungen vom Staat.

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Aktuell

28. Mai 2009 Nr. 22

GJ: Und wir haben eine Bundeslösung zum Schutz vor dem Passivrauchen. Piller: Das ist eine unbrauchbare Lösung, was sich unter anderem darin zeigt, dass die Kantone freie Hand haben.

Der Schweizerische Gewerbeverband sowie die Allianz der Wirtschaft für eine massvolle Präventionspolitik (AWMP), der auch GastroSuisse angehört, äussern «Unverständnis und Befremden». Nachdem die Initianten ihre übertriebenen Forderungen dem eidgenössischen Parlament nicht aufzwingen konnten, versuchten sie jetzt ihr Glück mit einer Volksinitiative, noch bevor das entsprechende Bundesgesetz in Kraft gesetzt werden konnte. Der sgv hält fest: «Der Text der Volksinitiative, der extrem restriktiv ist und das Rauchen sogar an Einzelarbeitsplätzen verbieten will und damit nichts mehr mit Passivrauchschutz zu tun hat, steht im krassen Widerspruch zum Abstimmungsergebnis im Kanton Thurgau, wo die Bevölkerung eine entsprechende Volksinitiative der Lungenliga jüngst klar abgelehnt hat, den Gegenvorschlag des Kantonsparlamentes, der

praktisch der Bundesregelung entspricht, dagegen eindeutig angenommen hat. Diese klare Meinungsäusserung der Bevölkerung im direkten Vergleich der Bundesregelung mit der Initiative der Lungenliga wurde an der Medienkonferenz der Lungenliga ‹unterschlagen›. Ein solches Vorgehen zeugt von einem schlechten Demokratieverständnis.» Das Vorgehen sei auch angesichts der Kosten, die eine solch überflüssige Initiative für die öffentliche nach sich ziehe, «völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar». Jede Bürgerin und jeder Bürger müsse «sich selber die Frage stellen, was von einem solchen Vorgehen zu halten ist und ob es richtig sei, eine solche Zwängerei mit der eigenen Unterschrift noch zu belohnen. Der sgv und die AWMP werden sich jedenfalls mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen eine solche Politik zur Wehr setzen.»

Hotellerie in Glarus

Hotel für Musiker Der renommierte Bündner Architekt Peter Zumthor plant in Braunwald, im Kanton Glarus, ein 4-Sterne Hotel, das Treffpunkt der klasischen Musikszene werden soll. Um eine gute Akustik zu gewährleisten, ist ein Holzbau vorgesehen. Die Gemeinde steht laut Angaben des Gemeindepräsidenten hinter dem Projekt. Das Land sei bereits in Aussicht, und noch vor den Sommerferien will man einen Investor gefunden haben.

Gruppen-Gastronomie

Mehr Umsatz für den ZFV Die ZFV Gastronomie-Gruppe hat im letzten Jahr ihren Umsatz um 6,2 Prozent gesteigert, den Reingewinn gar um 7,7 Prozent. Das Unternehmen profitiere von der Tendendenz, dass Mitarbeitende öfters die Personalrestaurants und Studierende häufiger die Universitätsmensen aufsuchen würden, ist ZFV überzeugt. Mit 110 Betrieben und rund 1800 Angestellten erwirtschaftete die ZFV-Gruppe 162 Millionen Franken und einen Gewinn von 3,3 Millionen.

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GJ: Das wollen Sie nicht? Piller: Wir wollen eine einheitliche Bundeslösung. Der Schutz der Arbeitnehmenden steht für uns dabei im Vordergrund. Wir wollen rauchfreie Restaurants und wir wollen Innenraume rauchfrei, die als Arbeitsplatz dienen. Unbediente Fumoirs können dabei zugelassen bleiben, denn wir wollen nach wie vor nicht das Rauchen verbieten, sondern den Schutz vor dem Passivrauchen gewährleisten. pg

Mehrwertsteuer-Initiative von GastroSuisse

Dampf machen Klaus Künzli, Präsident von

GastroSuisse, behielt recht: Zwar hatte die Delegiertenversammlung von GastroSuisse 2003 beschlossen, gegen die Diskriminierung der Restaurants bei der Mehrwertsteuer vorzugehen, zwar verabschiedeten Bundesrat und Ständerat zum Jahresbeginn 2005 (GJ 11/05) einen entsprechenden Vorstoss des Obwaldner Ständerates Hans Hess.

nicht erreicht», mahnte Künzli damals. Inzwischen diskutiert Bundesbern die erste Etappe einer Gesamt-

«Wir haben zwei Etappen ge-

wonnen, aber das Ziel noch

Ständerat Hans Hess

Revision der MWST, während die Motion Hess auf Eis liegt. Hans Hess begrüsst insofern den Entscheid der letzten DV, eine Volksinitiative zu lancieren: «Es ist richtig, dass GastroSuisse hier Dampf macht.» Hess rechnet damit, dass die Unterschriften zusammenkommen und dass die Initiative etwa dann bereit sein und ihre Wirkung entfalten könnte, wenn die eidgenössischen Räte über die zweite MWST-Etappe diskutieren, nämlich die Revision der MWST-Sätze. pg

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Restauration

28. Mai 2009 Nr. 22

Bedeutung der Internetseiten für Restaurants

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Wenn, dann richtig Nicht für alle Gastgeber lohnt sich

eine eigene Homepage, denn sie kostet schnell mehrere Hundert Franken. Eine günstige Alternative hierzu können Branchenverzeichnisse sein, bei denen mehrere Aktualisierungen pro Jahr inbegriffen sind. Allerdings ist bei solchen Angeboten Vorsicht geboten, zu viele Betrüger tummeln sich in dieser Branche.

WEB

Der Experte Daniel Felix rät, genau

Gastro-Portale können eine günstige Alternative oder Ergänzung zur eigenen Homepage sein.

Eine Internet-Präsenz will gut überlegt sein. Denn die höheren Kosten müssen sich in steigendem Umsatz niederschlagen.

Marco Moser

Das Internet wird erwachsen, ebenso seine Benutzer. «Mittlerweile sind die Zeiten vorbei, in der es reicht, auf Biegen und Brechen einfach eine eigene Internetseite zu haben», sagt Daniel Felix, Geschäftsleiter der Ergonomie & Technologie GmbH. Das Unternehmen beurteilt die Benutzerfreundlichkeit von Internetseiten. Felix ist der Meinung, dass man sich genau überlegen sollte, ob man sich überhaupt mit einer eigenen Seite im Internet präsentieren möchte. «Heute sind die Erwartungen an eine Homepage hoch.» Das Layout einer Seite verrät sofort, ob ein Profi gestaltet hat oder ein Laie. Das A und O sei der Mehrwert für den Nutzer. «Öffnungszeiten, die Speisekarte, allenfalls saisonale Angebote und Kontaktangaben», beschreibt Daniel Felix das Muss einer Seite. Zu beachten ist, dass sich die

Ausgaben für die Internet-Präsenz für den Gastgeber am Ende lohnen: Allenfalls reduzieren sich die Telefonanrufe oder neues Personal ist einfacher zu rekrutieren. Selbst eine simple Mailadresse kann bereits genügen, um Tischreservationen einfacher abzuwickeln. Bei den genannten Beispielen lassen sich bestehende Kosten reduzieren oder Einnahmen erhöhen: das Ziel einer jeden Homepage. «Ich investiere pro Jahr mehrere Tausend Franken in Internet-Marketing. Das beinhaltet die eigene Homepage, verschiedene Branchenverzeichnisse wie auch STC, Preiswerte Hotels oder Schweiz direkt», sagt Sepp Koller vom Schäfli in Alt St. Johann. Auf diesen Wegen erhält er viele Buchungen für sein Hotel, selbst aus Estland oder England. «Vor allem jüngere Leute buchen vorwiegend über das Internet.» Allerdings werden mehr die Zimmer gebucht als ein Tisch für das Restaurant reserviert. Dennoch stellt Koller auf seiner Homepage die Gaststube vor. Bei aktuellen Anlässen in der Region lässt er die Homepage der Organisatoren mit seiner verlinken.

zu überlegen, welche Dienstleistungen man als Gastgeber in Anspruch nehmen möchte, Offerten von verschiedenen Anbietern anzufordern und selber mal zu experimentieren, welche Gastro-Portale von den verschiedenen Suchmaschinen überhaupt angezeigt werden: «Im Internet zu sein ist das eine. Aber die potenziellen Gäste müssen die angebotenen Informationen zuerst finden.» Verschiedene Unternehmen bieten ihre Dienste an, damit die eigene Homepage von den Suchmaschinen leichter gefunden wird und möglichst weit oben erscheint. Daniel Felix hat einen einfachen Trick: «Es hat sich gezeigt, dass behindertenfreundliche Internetseiten, aufgebaut nach den Kriterien der ‹accessability›, besser strukturiert sind und deshalb von den Suchmaschinen leichter gefunden werden.» Zudem erleichtert schon ein guter Kon-

trast das Lesen sowohl für Sehbehinderte wie auch beispielsweise für Pensionäre. Und wenn der Gast aus dem reichhaltigen Angebot im World-WideWeb die Homepage eines Gastgebers ausgewählt hat, entscheidet er sich innerhalb weniger Sekunden, ob er weiter auf der Homepage bleibt oder ob er anderweitig durchs Internet streift. Auch hier hilft eine gute Struktur, den Gast länger auf der eigenen Homepage zu halten. Unerlässlich ist eine stets aktuelle Internetseite, sei dies in einem Gastro-Portal oder die eigene Homepage. Nur wenn die Veranstaltungshinweise aktuell gehalten werden, nützen sie dem Gast auch etwas. Sprich: Die Internetseite bietet einen Mehrwert.

En bref Il faut bien réfléchir à une présence sur internet, car les coûts plus élevés doivent se générer un accroissement du chiffre d’affaires. Que l’on construise une propre site sur internet ou que l’on choisisse une alternative plus avantageuse sur des portails gastro, ne joue aucun rôle. Ce qui importe, c’est que les informations représentent une valeur ajoutée pour l’utilisateur. Il est indispensable de garder la page sur internet très actuelle.

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SZENE Testverkäufe

Klare Regeln im Luzernischen Das Luzerner Kantonsparlament hat Anfang Woche deutlich ein neues Gastgewerbegesetz verabschiedet. Es regelt namentlich Testverkäufe und verlängert die Sperrstunde von 4 auf 5 Uhr. Für Ruedi Stöckli, Kantonsparlamentarier, Vizepräsident von GastroLuzern und Patron im Restaurant Strauss in Meierskappel, bleibt zwar «grundsätzlich eine Bevormundung». Indes sei nach skandalösen Testverkäufen sowohl seitens der Branche wie auch der Politik gut reagiert worden, sagt Stöckli. Insbesondere müssten Testverkäufe im Rahmen klarer Regeln stattfinden, und Stöckli ist zuversichtlich, dass die Regierung die Verordnung entsprechend ausgestalten wird.

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Hiltls vegetarische Genüsse bei der Swiss

Im siebten Himmel Schon heute bevorzugen etwa 15 bis

20 Prozent der Business- und FirstClass-Passagiere auf Flügen mit der Swiss eine vegetarische Verpflegung. Es würde nicht überraschen, wenn dieser jetzt schon beachtliche Anteil in den nächsten Monaten noch weiter ansteigen würde. Seit Kurzem nämlich werden die Fluggäste der nationalen Airline in allen drei Reiseklassen mit den fleischlosen Menükreationen aus dem Hause Hiltl verwöhnt.

Sarah Klatt-Walsh und Rolf Hiltl präsentieren Vegi-Kreationen.

Im Rahmen des kulinarischen Konzepts «Swiss Taste of Switzerland» sind die beiden Unternehmen eine enge Zusammenarbeit eingegangen. Sarah Klatt-Walsh, Director Head of Inflight bei der Swiss, zeigt sich mit der getroffenen Lösung glücklich: «Es haben sich zwei Unternehmen zu einer Kooperation entschlossen, die sich beide durch Qualität, Innovation und Schweizer Gastfreundschaft auszeichnen.» Und auch Rolf Hiltl, der den erfolgreichen Zürcher Familienbetrieb in der vierten Generation führt, zeigt sich begeistert: «Geld fliesst zwar keines, aber für uns ist das eine hervorragende Gelegenheit, Werbung in eigener Sache zu machen.» Hiltl ist zudem zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit auch über die vorerst vereinbarten zwei Jahre hinaus gedeihen könnte. Zubereitet werden die vegetarischen Gerichte nach wie vor bei Gate Gourmet. Das Hiltl-Team hält dabei selbstverständlich ein wachsames Auge auf die hauseigenen Kreationen. hu

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Hotellerie

28. Mai 2009 Nr. 22

Gastgeber können von einem Hotelbewertungssystem profitieren

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Wie ein Lauffeuer Das Bewertungssystem kann als Mund-Propaganda verstanden werden. Für die Hoteliers ist es Gratiswerbung.

Derzeit sind auf dem Tool über

Luzia Hug

12000 Bewertungen abrufbar. 6400 davon betreffen Schweizer Hotels. Von den 4350 aufgeführten Hotels sind 1800 bewertet. Wie Axel Jockwer von Holidaycheck erklärt, münden über 80 Prozent aller Bewertungen in ein positives Fazit, sprich in eine Weiterempfehlung. Hotelbewertungen verbreiten sich wie ein Lauffeuer und werden für Gäste wie auch für Gastgeber unabdingbar. Eine Bewertung sei genauso wichtig wie die Hotelkategorisierung und deshalb als gute Ergänzung zu verstehen, sagt Daniela Bär von Schweiz Tourismus. Die Kategorisierung sei wichtig, um ein Haus auf seinen Leistungsstandard einordnen zu können. «Eine Kundenbewertungsplattform hingegen geht in die Tiefe», sagt Bär. Denn eine Hotelkategorisierung gibt noch keine Auskunft über Freundlichkeit und Service.

«Wir kommen gerne wieder», steht in einer Bewertung des Hotel Victoria Ritter in Kandersteg zu lesen. Gäste loben das freundliche Personal, die sauberen Zimmer und die familiäre und kinderfreundliche Atmosphäre. Der Gastgeber Casimir Platzer hat erkannt, dass Gästebewertungen für ihn wertvoll sind und weist auf seiner Internetseite explizit auf die Hotelbewertungen hin. Mit einem aufliegenden Fragebogen auf dem Zimmer werden die Gäste sogar dazu ermuntert, eine Bewertung abzugeben.

Schweiz Tourismus ist seit gut vier Jahren aufgeschaltet. Das zu Beginn stark kritisierte Tool ist in der Zwischenzeit auf Akzeptanz gestossen. «Die Hoteliers haben gemerkt, dass es für sie Gratiswerbung ist», erklärt Daniela Bär, leitende Mediensprecherin von Schweiz Tourismus. Hilfreich seien nicht einzig die positiven Berichte, denn einen negativen Eintrag könne als Herausforderung wahrgenommen werden. «Wenn die Kritik als Antoss genommen wird, etwas im Betrieb zu verbessern, so kann der Hotelier das Bewertungstool als Marketinginstrument einsetzen», ist Bär überzeugt und vergleicht die Internetseite mit der klassischen MundPropaganda. Am besten profitieren Gastgeber,

wenn sie den Link zur Hotelbewertung auf ihrer Homepage integrieren, weiss Thomas Winkler, verantwortlich für Internet Marketing und Informatik bei Schweiz Tourismus. «Die Gäste wollen den vollen Service und ein Feedback.» Je mehr Bewertungen für ein Haus abgegeben werden, desto aussagekräftiger und nützlicher ist der Eintrag. «Bei 60 positiven Bewertungen zieht eine negative das Gesamtbild nicht runter», sagt Winkler. Dass Hoteliers falsche Bewertungen

fürchten müssen – oder sich selber positv einstufen können, sei nicht

WEB

Das Hotelbewertungssystem von

En bref

Da hat der Hotelier gut lachen: das Bewertungssystem als Marketinginstrument.

der Fall. Winkler räumt zwar ein, dass ein Missbrauch nicht gänzlich verhindert werden könne, er fragt sich aber, wovor die Gastgeber Angst haben: «Ein top geführtes Haus darf von positiven GästeBewertungen ausgehen», sagt Winkler.

werbung betreibt, sich letztlich ins eigene Fleisch schneidet: So wecke er falsche Erwartungen, die vor Ort dann nicht erfüllt würden. «Das Resultat gefälschter Bewertungen sind entsprechend schlechte echte Bewertungen», erklärt Jockwer. Neu wird dem Hotelier die Möglich-

Für die Sicherheit des Tools ist Holi-

daycheck zuständig. Jede eingehende Bewertung durchläuft einen technischen Prüfprozess. Die Technik sorgt unter anderem für eine E-Mail-Adressen-Verifizierung, einen IP-Check, Badwords-Filter und einen Datenbank-Abgleich. Anschliessend werden auffällige Bewertungen geprüft und gelesen. Liegen Zweifel an der Authentizität oder Aufrichtigkeit einer Bewertung vor, so leitet das Content-Team, bestehend aus 30 Leuten, einen gründlichen Prüfvorgang ein und klärt notfalls in direkter Kommunikation mit dem bewertenden Urlauber anfallende Probleme. «Die technischen Filter und Prozesskontrollen sowie die Erfahrung und das detektivische Geschick der Kontrollleser halten die Schotten dicht und so die Qualität der Inhalte hoch», sagt Axel Jockwer, Marketing- und Kommunikationschef bei Holidaycheck. Er glaubt, dass ein Hotelier, der Eigen-

keit gegeben, sich zu einem Eintrag persönlich zu äussern. Wie Schweiz Tourismus gegenüber dem GastroJournal erklärte, ist eine entsprechende Änderung in Arbeit und soll noch diesen Sommer zu Nutzen kommen. So kann der Gastgeber zu einer negativen Kritik Stellung nehmen und die vorgefallene Situation mit dem unzufriedenen Gast erklären. Das heisse nicht, dass ein negativer Eintrag vom Netz genommen werde. Es gehe darum, den Hoteliers die Möglichkeit einer Stellungnahme anzubieten, wie Thomas Winkler sagt. Bei Holidaycheck, wo die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben, bereits existiert, hat man gute Erfahrungen gemacht. «Mit ehemaligen Gästen in den Dialog zu treten, ist eine geniale Chance für den Hotelier. Eine bessere Plattform, um vor potenziellen Gästen Präsenz und Kritikfähigkeit zu zeigen, gibt es gar nicht», sagt Axel Jockwer.

Le système d’évaluation des hôtels de Suisse Tourisme fonctionne pratiquement comme la publicité de bouche à oreille classique. N’en profitent pas seulement les clients, mais en premier lieu les hôtes qui savent utiliser le tool comme de la publicité gratuite. La maison HolidayCheck est responsable de la sécurité du site internet. Elle examine les inscriptions tant au plan technique que du contenu. Dorénavant, les hôteliers auront la possibilité de prendre position sur les critiques. Le système d’évaluation des hôtels existe depuis plus de quatre ans; actuellement, on peut télécharger plus de 12 000 évaluations.

Hotels bewerten Das Bewertungssystem wurde am 22. April 2005 anlässlich des Ferientages von Schweiz Tourismus lanciert und ist in vier Sprachen auf der Internetplattform MySwitzerland.com abrufbar. Es ist in Zusammenarbeit mit den Dachverbänden GastroSuisse und Hotelleriesuisse entstanden. Für die technische Umsetzung ist die Firma Holidaycheck verantwortlich. Zurzeit sind über 12000 Hotelbewertungen abrufbar, 6400 davon sind Schweizer Hotels. www.myswitzerland.com www.holidaycheck.ch

CHECK IN Parkhotel Bellevue & Spa

Umbau Spa «pour» und viele Träume

Das Parkhotel Bellevue & Spa in Adelboden baut derzeit seine Wellnessanlage komplett um. Bergseits entsteht auf 400 Quadratmetern ein neuer Sauna- und Dampfbädertrakt. Die architektonische Gestaltung obliegt den Basler Architekten Buchner Bründler. Die Wiedereröffnung nach der 10-wöchigen Bauphase ist auf den 19. Juni geplant. Zudem können sich die Gäste in den Monaten Juli, August und September ihre Träume erfüllen. In der Ferienserie «Bubenträume, Mädchenträume» finden diesen Sommer eine Reihe von Kursen und Aktivitäten statt.

GV der autobahnhotels.ch

Gutes erstes Jahr, mehr Mitglieder Die Vereinigung www.autbahnhotels.ch hat vor kurzem in Buochs ihre erste ordentliche Mitgliederversammlung nach der Gründungsversammlung im letzten Jahr abgehalten. Präsident Jaap Super hatte Positives zu vermelden. Nicht zuletzt die gute Zusammenarbeit mit Victorinox, mit der zusammen der Verein eine Value-Card kreiert hat. Er konnte den Mitgliedern die Steller mit den Taschenmessern überreichen, die treue Gäste erhalten. Der Verein ist von anfänglich vier Mitgliedern bereits auf zwölf Hotels gewachsen. Ziel ist es, bis Ende Jahr 30 Mitglieder zu haben.

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Hotellerie Ostschweiz

Bergwärts Die erste Hauptversammlung von Hotellerie Ostschweiz fand diese Woche auf dem Säntis statt: «Dem Hausberg und Fels in der Brandung», wie Präsident Caspar Lips in seiner Ansprache sagte. Guglielmo Brentel, Präsident von Hotellerie Suisse (Bild), riet den Ostschweizern, das Internet noch mehr zu nutzen und insbesondere mit Bildern die Emotionen potenzieller Gäste zu wecken. Der Hotellerie Ostschweiz haben sich vor einem Jahr die Kantone Appenzell, Glarus, Thurgau, Schaffhausen und St. Gallen angeschlossen. Luzia Hug

GJRI54875


Tourismus

28. Mai 2009 Nr. 22

Bergsommer: Attraktive Angebote machen es aus

9

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Der Gast entscheidet Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war der Bergsommer überaus attraktiv: Am Thunersee räkelten sich Filmstars, die Sommerfrische in den Schweizer Alpen war ein Klassiker. «Das wird in der Art nicht mehr kom-

men», sagt Hanspeter Danuser, der letztes Jahr als Kurdirektor von St. Moritz aufgehört hat. Die «Goldenen Fünfziger» erlebte Danuser mit, aber auch das Ende dieser Epoche – und er war dabei einer der Touristiker, die reagierten: Die Positionierung des Glacier-Express, die Danuser in den 1980er-Jahren vorantrieb, war ein Meilenstein. «Die Grandiosität der Landschaft allein reicht nicht mehr», weiss Danuser, «das ist heute eine Grundvoraussetzung.» Treffer bei Google-Suche «Berge» 15% «Strand» 85%

Total: 85,5 Millionen Treffer ANZEIGE

GJGM58358

Im Winter gebe es weltweit vielleicht 3000 Orte, die grundsätzlich attraktiv seien, im Sommer jedoch lockten Zehntausende Destinationen in den Bergen und am Meer. Daraus ergebe sich zum einen das Gefälle zwischen Winter und Sommer, wobei aber nicht nur in St. Moritz die Besucherfrequenzen im Sommer grösser seien, die Erträge jedoch kleiner. Zum anderen wachse aus der grösseren Sommer-Konkurrenz aber auch die Notwendigkeit einer stärkeren Segmentierung: vom Segeln über Surfen bis zum Kite-Surfen; vom Wandern übers Biken bis zum Inline-Skaten; vom Glacier-Express bis zur neuen Unesco-Grand-Tour, die volle vierzehn UNESCO-Welterbe umfasst.

sie hat «grosse Hoffnungen und Erwartungen», dass die Schweizer Leistungsträger dieses Potenzial gemeinsam ausschöpfen.

«Attraktivität entsteht über Ange-

Anneler und seine Destination haben

bote», verdeutlicht Helen Cabalzar, Verwaltungsratspräsidentin der Alpenarena in Flims-Laax. Im Sommer sei das zwar etwas anspruchsvoller als im Winter, aber grundsätzlich gelte immer: «Der Gast entscheidet über die Attraktivität.» Fürs lange Schattendasein des Bergsommers hat Cabalzar insofern eine stimmige Erklärung: «Bei uns wurden nicht im gleichen Stil attraktive Angebte geschaffen wie an den Stränden der Welt.» Cabalzar sieht folglich ein grosses Potenzial, und

darunter bis heute zu leiden; freilich hat er operationell längst gehandelt und bietet heute mit rund 80 Partnern eine Vielfalt von Sommer-Angeboten. Überdies sieht er strategische Chancen für den Bergsommer, sollte sich das Klima gemäss den Forschungs-Szenarien entwickeln – «auch wenn es noch nicht opportun ist, darüber zu sprechen».

«Bergsommer, Wasser, Wellness»,

nennt Beat Anneler Eckpfeiler dazu. Als Direktor von Thunersee Tourismus und langjähriger Vize der dahingegangenen «Berner Oberland Tourismus» treibt er seine Region aus einer jahrzehntelangen Sommer-Agonie: Thun und der See waren seit dem 19. Jahrhundert eine der grossen Sommer-Destinationen. Aber im Gegensatz zu Luzern oder Montreux begegnete man der wachsenden Sommer-Konkurrenz hier strategisch nicht: Viel mehr als auf Tourismus setzte man aufs Militär.

FLASH Impulsprogramm

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SWISS-IMAGE.CH

Der Bergsommer hat viel von seinem früheren Reiz verloren. Vorderhand.

Peter Grunder

En français Page 15

Angebote machen Attraktivität aus.

Im Impulsprogramm von Schweiz Tourismus, das der Bund mit 12 Millionen Franken ermöglicht und Branchenorganisationen wie GastroSuisse mittragen, entstehen Nägel mit Köpfen: Im Rahmen der Zentralschweizer Tourismusbörse ist nächste Woche in Luzern der erste Halt der «ST Spirit Road Show». STVertreter orientieren dabei kompakt und praxisorientiert über die Bereiche Kommunikation, Marketing, Angebotsgestaltung und Kooperationen. Bis Mitte Juli sind in der ganzen Schweiz acht Ortstermine geplant, die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos und der Teilnahmeort frei. Anmeldungen: www.stnet.ch


Pages françaises

Gros Plan

28 mai 2009 No 22

Star des petits et moyens hôtels (PMH), l’hôtel C3 Spirgarten à Zurich

Les effets du renouveau Leo Demarmels en parlant de la situation spéciale de l’établissement. Altstetten est tout sauf un quartier tendance. La population résidente est en grande partie constituée de personnes d’un certain âge: «En ce qui concerne le pouvoir d’achat, nous ne sommes pas au front.» Mais les loyers sont relativement bas. Des appartements de cinq pièces y existent encore à partir de 1600 francs et «pour le Spirgarten, nous ne payons pas le loyer usuel».

Depuis trentetrois ans, Leo Demarmels dirige l’hôtel Spirgarten à Zurich. Avec des changements couronnés de succès. Matthias Nold

Il est vrai que l’établissement ne compte pas seulement 43 chambres mais aussi dix salles. Un nombre qui se rencontre rarement. Depuis 1957, l’hôtel a été construit autour des salles, en quelque sorte. En parallèle avec l’aménagement de la Lindenplatz qui jouxte l’établissement. A l’époque, il s’agissait d’entreprendre quelque chose pour le quartier. Les salles se remplissaient avec la cinquantaine de sociétés d’Altstätten dont «il ne reste que quatre». Il y a quinze ans, Leo Demarmels a véritablement commencé à se rendre compte que les affaires avec les sociétés qui étaient quasiment à l’agonie. «A l’époque, nous avons commencé à miser sur les mariages et avons pas mal investi pour attirer des séminaires. Le rendement était à la hauteur», dit Leo Demarmels avec conviction. Dans le domaine des séminaires et des salles, il ressent peu ou pas la crise. Des mariages sont fêtés presque tous les

M. NOLD

Le changement est-il la clé du succès? C’est la question que pose la 2e Journée suisse des PMH du 22 septembre. Pour Leo Demarmels, directeur de l’établissement PMH Spirgarten à Zurich, le succès s’explique clairement par le changement. Il y a 33 ans, lorsqu’il a repris l’établissement, il comptait onze chambres et après son agrandissement trentetrois chambres. Il y a une demi-année, dix chambres sont venues s’ajouter. «Jusqu’à fin 2008, nous aurions vraiment pu utiliser les nouvelles chambres. Depuis lors, il s’avère que la situation est plus mitigée. La crise touche notre hôtel, mais sinon nous n’en ressentons rien.»

Le Spirgarten, un Hot-C3, compte quarante-trois chambres et dix salles.

samedis, «de grands mariages» explique-t-il. «Lors des quatre samedis de mai de cette année, le plus petit mariage comptait 230 personnes, le plus grand 400 invités.» Huit mois sur douze sont bons pour les affaires en salle, «quatre sont un peu plus difficiles, par exemple juillet et août». Que les salles attirent autant de monde est certainement dû au fait que «l’établissement n’a pas de risque résiduel». Les salles sont réservées pour des manifestations qui vont du séminaire d’un jour en passant par les assemblées de coopératives de construction jusqu’aux mariages, précisément. Ce qui facilite les choses est certainement le prix, dans le segment moyen. Le domaine de la restauration a également changé, pas seulement celui de l’hôtellerie avec les nouvelles chambres et une réception nouvelle

Programme de la 2e Journée des PMH La 2e Journée des PMH promet non seulement des exposés intéressants, proches des préoccupations des entreprises, mais aussi beaucoup de pratique et de temps pour peaufiner les réseaux. Par le menu: • Ce que désirent les clients: le professeur Matthias Koch, de la Fédération hôtelière autrichienne, traitera de cette question. • Succession, le courage de regarder de près: Jakob Huber, administrateur et membre de la direction de gastroconsult AG à Zurich, parle du règlement de la succession et de l’importance d’y penser assez tôt. • Igeho goes PMH: Matthias Lagger, directeur d’Igeho, montre comment et pourquoi la plus grande foire gastronomique de Suisse ose s’approcher, cette année, des «petits» hôtels. • Marketing de l’offre: le prix est chaud. Jürg Schmid, directeur de Suisse Tourisme, se consacre à une question controversée. • Collaboration: nouveaux rivages. Daniel Egloff, directeur à succès du

tourisme bâlois, explique dans ce sujet ce que les PMH peuvent attendre d’une société de développement et vice-versa. • Les ateliers: l’agence zurichoise de communication Facing illustre comment des petits et très petits établissements possèdent une chance de devenir une marque et donne des tuyaux pratique sur la voie à suivre. • Changements concrets: Marco Biasi, de l’hôtel Seehof à Walenstadt, et Guido Henzmann, de Ligno In-Raum AG à Emmen, étayent ce que peuvent provoquer des changements qui peuvent être d’un prix abordable. • Ecrire virtuellement pour réussir: après l’atelier d’écriture sur la vie quotidienne, l’an passé, Matthias Nold de GastroJournal présente des conseils simples pour des textes destinés à internet. • Avons-nous un avenir? Chercheur en futurologie, Ulrich Reinhardt termine la journée avec cette délicate question. Infos et inscriptions: www.hot-c.ch

et aérée. Il y a deux ans et demi, Leo Demarmels et la coopérative à qui appartient l’établissement, ont transformé l’ancien bistrot de quartier en un restaurant moderne. «En dépensant beaucoup. L’ancien restaurant faisait partie d’une espèce en voie de disparition.» Aujourd’hui, on sert tous les jours au buffet lunch – en été avec gril – entre 80 et 90 déjeuners. Le restaurant à la carte Linde 5, au premier étage, rencontre davantage de difficultés. Quelques 25 à 30 repas de midi traversent le passe. Jadis, il y en avait davantage: «Nous ressentons directement la crise bancaire.» Les clients proviennent surtout des banques voisines. Néanmoins, les affaires marchent bien.

Jadis, il y avait dans les environs de nombreux établissements traditionnels. La restauration était surtout typée bien bourgeoise. Aujourd’hui, il y a «quelques restaurants normaux» et de nombreux take-away. «Dans un rayon de trois minutes à pied de chez moi, il y en a sept.» Ce qui ne le gêne pas outre mesure. Les clients veulent du changement, c’est en ordre. Et ils sont aujourd’hui mieux informés: «On sait ce que l’on veut et on parvient réellement à évaluer le rapport prix-prestation.» De plus, il y a peu de consommateurs qui imputent leurs dépenses aux frais payés. «Pas seulement depuis la crise, nous le remarquons depuis plus de dix ans.» Tout change. Parfois en bien, comme

au Spirgarten. Depuis le début de l’année, les clients peuvent réserver cet établissement C3 directement par internet. «Jadis, nous avions pensé que ce n’était rien pour nous, que nous n’en avions pas absolument besoin», raconte Leo Demarmels. Mais la première Journée des PMH de l’an passé lui a ouvert les yeux. Lors de l’atelier de STC, Klaus Oegerli avait dit: «Le client doit aussi vous trouver.» Même si cela ne lui vaut pas des masses de clients, il est possible de trouver le Spirgarten dans le web, se réjouit Leo Demarmels. Il est clair qu’il se retrouvera le 22 septembre à Lucerne, pour la deuxième Journée des PMH.

«Il faut savoir que nous sommes à

Auf Deutsch

l’Ouest de Zurich, mais nous ne sommes pas Zurich West», précise

Seite 2

Reflet de la branche GastroSuisse

Nombre de chambres 43 Nombre de lits 65 Taux d’occupation 70% Places au restaurant 8048 80 Places au restaurant Linde 50 Places sur la terrasse 60 Collaborateurs 43 Dont apprentis 8 Auxiliaires environ 15

Dans le domaine C3, 45% des hôtels diposent de 50 chambres au plus. Taux d’occupation 42%. Près de 25% de tous les établissements disposent de plus de 100 places assises au restaurant . En 2007, quelque 234800 collaborateurs à temps plein ou partiel travaillaient dans l’hôtellerie-restauration. Seul 1,7% des établissements de la branche réalisent plus de 5 millions de francs de chiffre d’affaires. Dans 39,3% de tous les hôtels de Suisse, la chambre coûte plus de 100 francs.

}

Chiffre d’affaires ca. CHF 6 millions

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Prix des chambres selon chambre

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CHF 205–325

Propriétaire: L’établissement appartient à une coopérative, le directeur est employé

}

Une Sàrl ne se trouve que derrière 0,5% de tous les établissements.

Coûts de personnel avec l'entrepreneur

Coût des marchandises

Spirgarten Reflet de la branche

0

10

20

30

Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève

HEBDOMADAIRE Un plus pour la formation

Une campagne nationale est lancée

Une nouvelle série d’affiches vient de paraître dans le cadre de la campagne nationale Formationprofessionnelleplus.ch. Elle encourage les entreprises à investir dans la formation professionnelle et à continuer de proposer un nombre suffisant de places de formation. Elle vise également à sensibiliser le grand public à l’importance de la formation professionnelle et aux chances qu’elle offre. En effet, la formation professionnelle constitue l’un des piliers de l’économie. Investir dans la formation professionnelle revient donc à investir dans l’entreprise et dans la compétitivité de l’économie suisse. Ces investissements ne doivent pas être suspendus temporairement en raison de difficultés économiques. Le manque de relève professionnelle ne se manifeste qu’avec un décalage de quelques années. L’effort qu’il est nécessaire de déployer pour combler un tel manque peut être évité grâce à la continuité en matière de formation d’apprentis. En lançant cette campagne, la Confédération, les cantons (lire en page 15) et les organisations du monde du travail encouragent d’une seule voix la formation professionnelle en Suisse.

Produit intérieur brut

Hôtel Spirgarten

}

Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales

www. formation professionnelleplus.ch

Comparaison des données de base }

11

40

50%

La récession se poursuit en Suisse L’économie suisse devrait s’être installée un peu plus dans la récession au premier trimestre. «En janvier et février, on était encore en train de rêver en Suisse», résume Roland Duss, concernant l’évolution de la consommation. L’expert de la banque privée Gonet&Cie souligne le tournant de mars dans le commerce de détail, où les ventes ont reculé de 6,6% en rythme annuel.»Comparativement aux pays européens, ça pourrait être pire!», tempère Bruno Jacquier de la Banque Privée Edmond de Rothschild, à Genève. L’économiste se veut moins alarmiste: «Prenons les exportations, la Suisse va mieux résister». Et pourtant: avec la baisse de la consommation, c’est l’un des derniers remparts de l’exception suisse qui vacille. Les économistes divergent sur l’orientation à prendre en cas de troisième plan. Roland Duss ne ménage pas ses critiques à l’égard de la Confédération. «Les mesures de relance ont été très faibles. Les deux premiers plans, c’est rien!», déplore-t-il.


Actualité

28 mai 2009 No 22

La Ligue pulmonaire suisse lance une initiative populaire contre le tabagisme passif

Fauteurs de troubles admis par le législateur, tant qu’ils sont sans service.» (lire l’interview) GastroSuisse et d’autres organisations d’employeurs sont frappés (voir encadré): «L’initiative populaire de la Ligue pulmonaire est inutile», affirme Florian Hew, directeur de GastroSuisse. «Elle crée de nouvelles insécurités en ce qui concerne les investissements et menace des emplois qui seraient assurés sur la base de la loi fédérale sur la protection contre la fumée passive.»

Auf Deutsch

P. GRUNDER

Seite 3

Otto Piller, président de la Ligue pulmonaire suisse, Erika Forster, conseillère aux Etats SG et Thierry Carrel, chirurgien.

Une initiative populaire fédérale a été lancée en début de semaine. Elle veut libérer de la fumée les places de travail et les espaces intérieurs accessibles au public. Peter Mathias Grunder

Otto Piller est confiant de trouver les signatures nécessaires d’ici la fin de l’année. La confiance d’Otto Piller qui s’est exprimée par le lancement de l’initiative populaire fédérale «Protection contre le tabagisme passif» n’arrive pas de nulle part. D’une part, Otto Piller a derrière lui une quarantaine d’associations, de syndicats, d’organisations de protection des consommateurs et sanitaires.

De l’autre, il sait qu’avec les deux médecins connus que sont Thierry Carrel et Werner Karre à ses côtés et Erika Forster, conseillère aux Etats pour le canton de Saint-Gall assise à côté de lui. Les initiants sont d’une part gênés

par les différentes législations cantonales concernant la protection contre la fumée passive: «Il faut que

des règles uniformes s’appliquent à tous les restaurants, sans distorsions de la concurrence et sans discussions», a expliqué le médecin pneumologue Walter Karrer, affirmant dans le même souffle qu’il s’agissait «aussi de la volonté des cafetiers». D’autre part, les initiants veulent aller plus loin que la législation de la Confédération et exigent la généralisation des places de travail sans fumée. Les bâtiments publics ainsi que les locaux intérieurs doivent en principe être libérés de la fumée. Selon Otto Piller, «ce qu’on appelle des fumoirs pourraient être

Entretien avec Otto Piller, le président de la Ligue pulmonaire suisse

Pour garantir la protection Le socialiste fribourgeois Otto Piller fut pendant de longues années conseiller aux Etats. Aujourd’hui retraité, il préside la Ligue pulmonaire suisse. GastroJournal s’est entretenu avec lui de l’initiative fédérale populaire contre la fumée passive.

GastroJournal: Otto Piller, pourquoi tentez-vous d’interdire rigoureusement la fumée, ce qui représenterait une contrainte pour les restaurateurs alors que vous n’entreprenez pratiquement rien contre les gaz d’échappement auxquels tout le monde est exposé ? Otto Piller: Il est faux de prétendre que nous n’entreprenons rien dans le domaine des gaz d’échappement. Il suffit de penser aux catalyseurs. A l’époque, nous étions le premier pays d’Europe à les prescrire.

GJ: N’est-ce pas plutôt parce que vous voulez réguler un domaine politiquement relativement faible et contrôlable comme l’hôtellerierestauration, parce qu’il est plus aisé de s’en prendre à cette branche de petites entreprises artisanales qu’aux puissantes industries? O.P.: Non, absolument pas. Je ne comprends vraiment pas pourquoi l’hôtellerie-restauration donne tellement dans l’opposition. GJ: Parce qu’on intervient trop loin dans la liberté entrepreneuriale. O.P.: Il s’agit d’une fausse idée de l’hôtellerie-restauration de se voir comme des entrepreneurs totalement libres. Vous assumez des tâches publiques, vous avez besoin d’autorisations de l’Etat. GJ: Et nous avons une solution fé-

dérale pour la protection contre la fumée passive. O.P.: Il s’agit d’une solution non praticable ce qui est notamment démontré par le fait que les cantons ont la main libre. GJ: Ce que vous ne voulez pas? O.P.: Nous voulons une solution fédérale uniforme. Pour nous, c’est la protection des travailleurs qui est au premier plan. Nous voulons des restaurants sans fumée et nous voulons que les espaces intérieurs qui servent de lieu de travail soient libres de fumée. On peut admettre des fumoirs sans service, car, comme auparavant, nous ne voulons pas interdire la fumée mais garantir la protection contre la fumée passive. pg

L’USAM s’oppose à cette initiative L’Union suisse des arts et métiers (USAM) ainsi que l’Alliance de l’économie pour une politique préventive adéquate (APPA) à laquelle appartient aussi GastroSuisse, prennent connaissance «avec incompréhension et étonnement» de l’initiative de la Ligue pulmonaire. Après ne pas être parvenus à imposer leurs exigences excessives au Parlement, les initiateurs cherchent leur bonheur avec une initiative populaire, avant même que la loi fédérale correspondante ne soit entrée en vigueur. L’USAM constate: «Le texte de l’initiative populaire qui est extrêmement restrictif et qui veut même interdire la fumée dans les lieux de travail individuels et qui n’a donc plus rien à voir avec la protection contre la fumée passive, est en contradiction crasse avec le résultat de la votation dans le canton de Thurgovie où, très récemment, la population a clairement refusé une initiative populaire de la Ligue pulmonaire et accepté sans équivoque le contre-projet du Parlement cantonal qui correspond pratiquement à la réglementation fédérale. Une telle façon de procéder témoigne d’une mauvaise compréhension de la démocratie.» En raison des coûts qu’une telle initiative superflue entraîne pour les pouvoirs publics, elle est «absolument incompréhensible et on ne peut la suivre». Chaque citoyenne et chaque citoyen doivent «eux-mêmes se poser la question de savoir que penser d’un tel procédé et s’il est correct de gratifier encore une telle volonté de passer en force par sa signature». Cas échéant, l’USAM et l’APPA sauront se «défendre contre une telle politique avec tous les moyens à leur disposition». pg

Montreux Suisse Hôtels investit et s’investit pour la clientèle de ses quatre établissements

Quatre établissements pour une seule facture

H. Egli à bord du Master Kraft X30.

Pour ses hôtes et aussi pour tous les touristes, Montreux Suisse Hôtels a créé un partenariat avec le petit train touristique de la cité lémanique. Ce moyen de locomotion permet de conduire agréablement et rapidement les clients qui séjournent dans l’un des quatre hôtels du groupe. Par exemple pour manger ou prendre un verre dans un autre établissement Montreux Suisse Hôtels. De plus, désormais toutes les dépenses des clients dans les hôtels et restaurants du groupe ne font l’objet que d’une seule facture.

D’autres partenariats ont été établis

au moyen d’un livret d’accueil. Qui offre par exemple aux clients des hôtels un rabais au spa Dr Burgener du Royal Plaza Montreux. Ou bien l’entrée libre pour deux personnes à l’Imperia Club, un établissement montreusien qui n’appartient pas au groupe hôtelier. Ou encore l’accès libre à la piscine du Casino de Montreux. Plus original encore, Montreux Swiss Hôtels offre aussi à ses clients un rabais sur les deux bateaux (dont

un Master Kraft X30 de grand confort) de la société Aloc-Boat, avec ou sans skipper. Elle proposera, dès le 1er juin, au ponton du Royal Plaza wakesurf, bouée Banana et Wakeboard mais aussi un service de bateau taxi pour dix personnes (450 CHF la demi-journée), clients des hôtels, touristes de passage ou simplement à des Montreusiens. «C’est une offre unique et exceptionnelle à Montreux», commente Hansueli Egli, directeur général de Montreux Suisse Hôtels. mtpp www.montreux-suisse-hotels.ch

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FLASH Switzerland Travel Mart

Soixante millions de chiffre d’affaires Suisse Tourisme et plus de 380 prestataires touristiques suisses ont dressé un bilan positif à l’issue du 15e Switzerland Travel Mart (STM) qui s’est déroulé du 14 au 17 mai à Lucerne. Cette manifestation, rappelle un communiqué de Suisse Tourisme (ST), organisée en Suisse tous les deux ans est le plus grand et le plus important salon professionnel international de la branche suisse du tourisme. Selon ST, «l’excellente représentativité des tour-opérateurs étrangers et l’optimisme régnant durant le salon sont des indices positifs pour que l’objectif du STM 2009 soit atteint: générer 235 000 nuitées supplémentaires en Suisse, soit un chiffre d'affaires de 60 millions de francs.»Cette 15e édition du STM aura contribué à renforcer la présence de la Suisse sur le marché des voyages en Suisse et à soutenir le développement du tourisme dans une période de crise économique ayant des répercussions sur le marché des voyages vers la Suisse. Au terme de ce STM09, Jürg Schmid, directeur de ST, a tenu des propos optimistes: «Outre la demande de marchés de proximité, celle en provenance des marchés touristiques lointains comme la Chine, l’Inde, la Russie et les Pays du Golfe, où la majeure partie des réservations s’effectuent par le biais d’agences de voyage, nous donne confiance en l’avenir du développement de ces marchés, qui restent, malgré les effets de la crise économique, extrêmement prometteurs pour le tourisme suisse.»

Apprentissage

Le canton de Vaud introduit une prime Une prime de 5000 francs par place d’apprentissage créée et de 500 francs par place pourvue: le canton de Vaud veut soutenir ainsi les efforts des patrons en faveur de la formation. Cinq millions de francs sont prévus dans le cadre des mesures anticycliques 2009. Quelque 2050 contrats d’apprentissage ont été signés pour la rentrée 2009, soit 400 de moins que l’année passée à la même époque, a indiqué la conseillère d’Etat Anne-Catherine Lyon. Les milieux patronaux et le services de l’Etat estiment toutefois que 5800 contrats seront finalement conclus, le même nombre qu’en 2008. Anne-Catherine Lyon et son collègue Jean-Claude Mermoud ont salué les «efforts très importants» des milieux économiques en faveur de la formation duale. Malgré l’augmentation du nombre de places d’apprentissage, il en manque entre 700 et 1000 chaque année en raison de la poussée démographique de cette classe d’âge. Les primes présentées visent à soutenir les efforts des employeurs, pas à «acheter des places», ont souligné les deux ministres vaudois. Pour toucher les 5000 francs, l’entreprise devra créer une place qui n’existait pas. Les fonds utilisés sont issus du fonds cantonal de lutte contre le chômage.


Restauration

28 mai 2009 No 22

Assemblée générale de GastroVaud le 3 juin à Dorigny

EDITORIAL

Gala pour les délégués

L’erreur fatale d’Otto Piller

mation aussi divertissante», lance ce dernier.

C’est connu: d’une assemblée à l’autre, il faut faire preuve d’imagination pour attirer non seulement les membres, mais si possible aussi leurs accompagnants. Francesco Di Franco

Pour le président cantonal, «si l’as-

semblée des délégués s’annonce constructive et conviviale, la soirée de gala qui suivra promet d’être culturelle et récréative. Mais il faut aussi tirer un coup de chapeau à l’équipe de cuisine qui offrira aux convives une découverte gustative et inventive à souhait.»

Après une assemblée générale des délégués de GastroVaud, avec sa première partie administrative et la seconde, publique ... Après les différents rapports et discours officiels, dont ceux de Dominique Arlettaz, recteur de l’Université de Lausanne, de Florian Hew, futur directeur retraité de GastroSuisse, de JeanClaude Mermoud, Conseiller d’Etat et Jacques Perrin, président du Grand Conseil, les nombreux délégués et invités seront accompagnés par l’orchestre Bourbon Street Jazz Band, jusqu’à l’heure de l’apéritif.

Il est vrai que Nino Cananiello, pa-

tron du Restaurant de Dorigny et sa brigade des restaurants universitaires, concocteront un menu gastronomique dont il a le secret: horsd’œuvres à l’italienne; filet de loup de mer à la méditerranéenne, riso venere; filet de bœuf à la sauce marchand de vin, pommes nouvelles, jardinière de légumes; assiette de fromage, pain aux noix; carpaccio d’ananas et son sorbet; café, mignardises et digestifs. Il n’est pas trop tard pour s’inscrire

La légendaire Marie-Thérèse Porchet animera la soirée de gala de GastroVaud.

Les organisateurs, Jacques Baudat en tête en qualité de président de la section de Lausanne, suivi du pré-

sident cantonal Frédéric Haenni et de son directeur Edgar Schiesser, invitent chaque délégué à venir ac-

SD

Plus tard, à 19h00, selon le programme, c’est Marie-Thérèse Porchet qui fera son entrée. Elle ouvrira les feux de la soirée de gala avec son spectacle «truiesque».

PUBLICITÉ

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compagné. «Ce n’est pas tous les ans que l’assemblée se déroule en soirée et, de surcroît, avec une ani-

et participer à l’assemblée générale du 3 juin qui débutera à 14h45 à l’Université de Lausanne (UNIL), ou uniquement à la soirée de Gala (prix de la carte: 95 francs). Pour s’inscrire, téléphonez au secrétariat de GastroVaud: 021 721 07 02.

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L’ancien conseiller aux Etats fribourgeois (PS) devenu président de la Ligue pulmonaire suisse est victime d’une erreur rouge foncée dans la guerre de destruction qu’il mène contre les non fumeurs. Il croit qu’il y a un droit au travail en Suisse – comme jadis sous le communisme le plus obscur. Chacun avait droit à un travail, attribué par l’Etat social. Le camarade-ouvrier avait sans doute des problèmes plus graves que la protection contre la fumée passive. Il semble qu’Otto Piller parte de l’idée que tant l’ouvrier que les clients soient attribués de force par l’Etat aux restaurateurs et qu’ils soient contraints de se faire protéger dans leurs droits fondamentaux. Mais, en Suisse, chacun peut (encore) se rendre et travailler où il le veut, responsable et librement. L’arme d’Otto Piller contre la fumée est l’instrumentalisation des non fumeurs pour asservir la minorité dans un Etat en soi libéral. On pourrait appeler l’action d’Otto Piller, libre interprétation d’Alexis de Tocqueville, de «tyrannie de la majorité» sous la direction d’un «dépotisme bienveillant». Romeo Brodmann


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GastroSuisse

Merci Nidwalden

FOTOS: T. BAGGENSTOS / M. NOLD

Freiburgertracht: Liliane und Tobias Zbinden. En costumes fribourgeois: Liliane et Tobias Zbinden.

Ernst Bachmann in Zunfttracht und Charly Schroeder. Ernst Bachmann, en habit de corporation, et Charly Schroeder.

Die DV 2009 ist vorbei: adieu Nidwalden – und Blick voraus nach Zug, wo die DV 2010 stattfindet. L’assemblée des délégués 2009 a vécu: au revoir Nidwald, c’est le moment de jeter un œil sur Zoug où auront lieu les assises 2010.

Nachdenken oder kurz ausspannen? Le temps de la réflexion ou d’un bref repos?

Nachwuchsschwinger an der «Äupèrchiubi». Un air de fête de la désalpe et de lutte à la culotte.

Die beiden Moderatoren moderierten in drei Landessprachen. Les modérateurs ont fonctionné dans trois langues nationales.

«Ewigi Liäbi»: Auch die Wisiberger traten an der Gala auf – und ernteten tosenden Applaus. Les Wisiberger entonnent «Ewigi Liäbi», un hit qui a suscité un tonnerre d’applaudissements lors de la soirée de gala.

Rosmarie und Klaus Künzli: sichtlich zufrieden. Rosmarie et Klaus Künzli: visiblement contents.

Anstrengender Service. Un service pénible et attentif.

Ein Tänzchen am Abend … Danse en soirée…

Den Ehrenmitgliedern gefiels. Membres d’honneur satisfaits.

Trachten alltenhalben. En costumes d’autrefois.

Bin ich im GastroJournal? Serais-je dans GastroJournal?

… ein Tänzchen am Mittag. … danse sous le soleil de midi.

Markus & Marcus am nächsten Tag: endlich ausspannen. Mercredi: reposés, Markus & Marcus se retrouvent pour trinquer.

Gute Gespräche gehören dazu. Faut se parler…

OK: Markus Stöckli, Marcus Risi. Markus Stöckli et Marcus Risi.


S.Pellegrino a fêté ses 110 ans

TRENDS Hug Creativ Wettbewerb

Finalisten sind bekannt

TENDANCES

Edition pour restos L’eau minérale naturelle S.Pel-

Aus fast 50 Rezepteingängen bestimmte die sechsköpfige Jury unter der Leitung von Chrüter Oski die zehn Finalisten. So vielfältig wie die Herkunft der Finalisten ist, so vielfältig waren auch die eingesandten Kreationen. Der Final findet am 12. Juni statt. HUG führt den Creativ Wettbewerb bereits zum 6. Mal www.hug-luzern.ch durch.

Der goldene Koch

Fideco wird Partner Wer am 1. März 2010 die nationale Kochkunst-Meisterschaft in Bern, «Der Goldene Koch von KADI», gewinnt, der vertritt die Schweiz am Bocuse d’Or in Lyon im Januar 2011. Unterstützt in Form einer Partnerschaft wird der Wettbewerb seit diesem Jahr von Fideco, der Spezialistin von Fisch, Geflügel und Fleisch aus Murten. www.fideco.ch

Saison de chasse 2009

Baisse de 30% sur le gibier à poil

Le style italien

legrino, qui provient d’une source thermale dans le cœur des majestueuses Alpes Orobiques d’Italie, est savourée dans les restaurants raffinés du monde entier. Très connue, au moins depuis

le XVe siècle, mise en bouteille depuis 1899 et distribuée au niveau international, S.Pellegrino, grâce à son incomparable goût et à sa présence régulière, a conquis le monde entier comme l’incarnation parfaite du style italien et comme l’image d’un mode de vie raffiné. Aujourd’hui, plus de 650 mil-

lions de bouteilles d’eau minérale naturelle S.Pellegrino sont vendues dans 120 pays, ce qui atteste de la grande réussite et de la crédibilité dont elle jouit auprès des consommateurs, qui voient en S.Pellegrino un leader du secteur de la gastronomie. Le 21 mai 2009, S.Pellegrino a célèbré son 110e anniversaire avec une version exclusive de sa bouteille. Pour une durée limitée, S.Pellegrino sera disponible, dans les restaurants les plus raffinés, sous une forme recherchée, spéciale-

ment conçue pour réaffirmer son leadership délicieux parmi les eaux de table. Avec ses ornements couleur

argent, précieux et séduisants, la bouteille commémorant le 110e anniversaire se

substituera à la bouteille standard, pendant environ un mois, dans tous les marchés principaux, parmi lesquels les Etats-Unis, la France, l’Allemagne, la Suisse, l’Italie, le Royaume-Uni et l’Australie. . www.nestlewaters.com

S.Pellegrino, Acqua Panna et Sanpellegrino Sparkling Fruit Beverages sont des marques de commerce internationales de Sanpellegrino S.p.A. qui est basée à Milan, Italie. Distribués dans plus de 120 pays par l’intermédiaire d'agences et de distributeurs dans les cinq continents, ces produits représentent l’excellence en matière de qualité en vertu de leurs origines et incarnent parfaitement, dans le monde entier, le style italien comme synthèse du plaisir, de la santé et du bien-être. Fondée en 1899, Sanpellegrino S.p.A. est la société leader, en Italie, dans le secteur des boissons, avec sa gamme d’eaux minérales, d’apéritifs non alcoolisés, de boissons et de thés glacés. Productrice italienne majeure d’eau minérale, elle a toujours été engagée dans la mise en valeur pour la planète et travaille de manière responsable pour garantir que cette ressource ait un avenir assuré.

CCA-Neueröffnung

Ab sofort auch in Spreitenbach

Gartenbijoux

Saison ist eröffnet

Nach Gossau, Frauenfeld und Brütisellen ist es nun auch in Spreitenbach so weit: Am 25. Mai wurde dieser CCA-Standort mit neuer Gestaltung und grösserem Angebot eröffnet. Ab diesem Tag erwartet die Besucherinnen und Besucher ein erweitertes Frischeangebot, kombiniert mit richtiger Marktatmosphäre. Ein neues Farbsystem leitet zudem bequem durch den ganzen Grossmarkt. Während den Eröffnungstagen laden erfrischende Überraschungen zum Besuch beim CCA in Spreitenbach ein. Das Verkaufsteam freut sich auf Ihren Besuch. www.cca-angehrn.ch

Verdient Ihre Gartenwirtschaft auch wirklich ihren Namen oder verstehen Sie unter Garten einige Tische und Stühle? Es ist ganz einfach, den Gartenteil eines Gastrobetriebes ansprechend zu gestalten. Oft braucht es nur einige wenige Gartenelemente wie zum Beispiel Rosenbögen, um Gäste magisch anzuziehen. An heissen Tagen sitzt man gerne in einem mit Rosen überwachsenen Gartenpavillon – in einer Welt abseits der lärmenden Strasse. Bei Gartenbijoux in Rüeggisberg findet der Kunde Gartenelemente, vom mobilen Zaun bis hin zum grossen Pavillon, um sein Gartenreich freundlicher zu gestalten.

Alles auf einmal

Durchgänge machen neugie-

Das neue JobJournal

rig. Ein Rosenbogen hilft dabei, Eingänge für ein Gartenzimmer einzurichten. Der Rosenbogen «Himmelhoch» wird im Stecksystem fest in der Erde verankert und lässt sich auch beliebig als Rosenkorridor verlängern. Erhältlich ist der Rosenbogen in Eisen roh oder schwarz einbrennlackiert: schlicht, stabil und ohne Verschraubungen.

GastroJournal und GastroSuisse lancieren gemeinsam mit Gastro Facts das neue Stellenportal für die Branche. Mit einer einzigen Buchung erscheint das Inserat gleich mehrmals – ein voller Erfolg.

Hier kommt die stilvolle Alter-

www.gastrojournal.ch

native zu Bambusstäben: Ro-

19

GastroIdeen / Idées Gastro

28. Mai / 28 mai 2009 Nr. / No 22

lackiert lässt sich spielend einfach ein Sichtschutz, eine platzsparende Rankhilfe oder eine romantische Trennwand zwischen Gartenbereichen schaffen. Das Zaunelement wird einfach tief in die Erde gesteckt. Mit 77 cm Breite und 170 cm Höhe ist es ein Meisterwerk des Kunstschlosserhandwerks und übrigens auch im Winter zierend. Eine Gartenlaube berankt mit einer Kletterrose ziert den Zugang zum Haus. Aber auch frei stehend im Garten ist sie traumhaft anzusehen. Auf Wunsch stellt Gartenbjoux die Gartenlaube auch nach Mass oder als Carport her. Die Laube in Eisen roh kommt ganz ohne Verschraubungen aus. Mit einer Gartenlaube kann im Garten ein Mittelpunkt geschaffen werden. Sie dient aber auch als Durchgang oder als Blickfang. Befestigt wird die Laube dadurch, dass sie in die Erde gesteckt oder leicht einbetoniert wird.

Gartenlaube von Gartenbijoux.

senstäbe – als Stütze für schwächliche Stauden, als Aufbind-Hilfe für Tomaten oder einfach zur Zierde. Die Rosenstäbe sind 170 cm

gross, aus rohem Eisen und äusserst stabil. Mit Zaunelementen in Eisen roh oder schwarz einbrenn-

Bonne nouvelle: Mulhaupt & Cie SA à Romanel (VD) annonce une forte baisse de 30% sur le chevreuil surgelé d’Europe, les découpes nobles de cerf sauvage surgelé et d’élevage NZ (selles, entrecôtes, filets et racks). Les prix du gibier frais devraient suivre la même tendance. Cette heureuse nouvelle est due, selon la maison Mulhaupt, au marché actuel de l’offre et de la demande. Attendons les prix-courants actualisés (mi-août 2009) avant de nous réjouir.

Enquête représentative

Migros est la préférée L’étude «Handels-Check Schweiz» consacrée à la distribution de produits alimentaires place Migros sur la plus haute marche du podium. Elle se révèle être l’entreprise préférée des consommateurs. L’enquête représentative en ligne de la société d’étude de marché a été menée en Suisse romande et en Suisse alémanique auprès de 1034 personnes âgées de 14 à 59 ans. 80% des personnes interrogées ont désigné Migros comme «entreprise n° 1». Pour 53,3% d’entre elles, elle est leur distributeur préféré. Coop, placée au second rang, a recueilli 34,8% des suffrages. www.migros.ch

Le Cuisinier d’Or

Fideco devient partenaire Le gagnant du championnat national de cuisine «Le Cuisinier d’or», concours qui se déroulera le 1er mars à Berne, représentera la Suisse au Bocuse d’Or à Lyon, en janvier 2011. Depuis cette année, la manifestation sera soutenu sous forme d’un partenariat, par Fideco, spécialiste de Morat en poisson, viande et volaille. www.fideco.ch

Tout en une fois

Le JobJournal nouveau est né

Der Showgarten und die Bijoux-Boutique von Gartenbijoux in Rüeggisberg sind von April bis Dezember geöffnet und laden zum Flanieren, Verweilen und zum Aussuchen von passenden Gartendekorationen ein.

GastroJournal et GastroSuisse lancent ensemble avec Gastro Facts le nouveau portail d’offres d’emploi pour la branche. Avec une seule réservation, l’annonce paraît plusieurs fois – succès assuré.

www.gartenbijoux.ch

www.gastrojournal.ch


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Schlusspunkt / Point final

28. Mai / 28 mai 2009 Nr. / No 22

MARKT / MARCHÉ

Porträt von Susi und Rolf Hilber

Mitte des Gastgewerbes Wenn es so etwas gibt wie eine Mitte des Schweizer Gastgewerbes, könnte sie hier sein.

und die Kontinuität des Eigentümers Albert Röthlin, der seit 1951 über die Substanz des Hauses wacht, ermöglichen aber noch mehr: Susi und Rolf engagieren sich seit Jahrzehnten auch branchen- und lokalpolitisch. Ins Engagement sei man einerseits hineingewachsen, andererseits könne man ja nicht nur die Klappe aufreissen, sondern müsse auch etwas tun. Mit einem sensationellen Resultat wurde Rolf

Peter Grunder

Wo die Reuss aus dem Vierwaldstättersee fliesst und seit Menschengenken Reisende vorbeikommen; wo ein weltberühmtes touristisches Wahrzeichen steht und daneben ein Haus, das seit dem 19. Jahrhundert Gäste empfängt; wo schliesslich ein Ehepaar seit 25 Jahren nicht nur für die Gäste da ist, sondern auch für die Mitarbeitenden, für eine Stadt und für eine Familie nicht zuletzt. «Ich weiss nicht, ob man das lernen kann», sinniert Susi Hilber. «Ich würde es wieder machen», bilanziert Rolf Hilber, «weil es vielseitig ist und man mit Leuten aller Herren Länder zu tun hat.»

P. GRUNDER

«Wir sind eine grosse Branche und haben fast keinen Einfluss»

Susi und Rolf Hilber auf dem Balkon des Hotels Des Alpes in Luzern.

Susi und Rolf Hilber haben sich an der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich kennengelernt. Beide hatten weder familiären gastgewerbli-

«Ich weiss nicht, ob man das lernen kann» chen Hintergrund noch einen Bezug zu Luzern; Susi kam aus Deutschland mit einer Lehre im Servicefach an die renommierte Fachschule von GastroSuisse; der Winterthurer Rolf war vorab deshalb Koch geworden, weil er nicht Vaters Betrieb übernehmen wollte und das Reisen liebte. «Wir haben unsere Aufgabenbereiche von Anfang an konsequent getrennt», nennt Rolf einen Schlüssel des Er-

folgs, «ich rede ihr nicht auf der Etage rein und sie mir nicht in meinen Bereichen.» «Es braucht gegenseitiges Vertrauen», ergänzt Susi, «und es braucht Vertrauen zu den Menschen, mit denen man arbeitet.» Sie hätten nach Lehr- und Wanderjahren die Leitung des inzwischen verschwundenen Luzerner Hotels Tourist übernehmen können, dann sei ihnen vom damaligen Patron die Führung des Des Alpes angetragen worden. Es sei «ein guter Grundstein» gewesen, in einem grösseren Betrieb mit einem gut eingespielten Team anfangen zu können, sagt Susi: 45 Zimmereinheiten; rund 40 Beschäftigte, darunter 5 Lernende; etwa 4 Millionen

Franken Jahresumsatz, zwei Drittel davon im Restaurationsbereich. «Die meisten Menschen wollen mitdenken», nennt Rolf einen weiteren Schlüssel, «es hat sich ein familiärer Zusammenhalt entwickelt», er-

«Je kleiner der Betrieb, desto schwieriger wird es wohl» gänzt Susi. Ein Grossteil der Beschäftigten im Des Alpes sind seit Jahren dabei, Hilbers waren von Bosnien bis Sri Lanka schon in zahlreichen Ursprungsländern von Mitarbeitenden zu Besuch. «Sehr viele Leute steigen aus, weil sie kein geregeltes Pri-

vatleben haben», meint Susi mit Blick auf die Fluktuation im Gastgewerbe, «je kleiner der Betrieb, desto schwieriger wird es wohl», ergänzt Rolf auch hinsichtlich der wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Grösse ihres Betriebes erlaubte es Hilbers, nicht nur die Arbeitsbereiche zu trennen, sondern auch das Privatleben. Die junge Familie mit dem inzwischen erwachsenen Sohn, der Koch gelernt hat, kaufte früh ein Haus ausserhalb der Stadt, und auch das Reisen liessen sie sich nicht nehmen: «Wenn man da ist, muss man immer verfügbar sein», weiss Rolf. Die Grösse des Betriebes, die von Herzen kommende Professionalität des Ehepaars

letztes Jahr zum Präsidenten des Grossen Stadtrates von Luzern gewählt, seine breite Akzeptanz erklärt Susi vorab damit, dass er «offen ist und vernünftig argumentiert». Die persönlichen Erfolge, die sich touristisch und politisch in Luzern widerspiegeln, vernebeln Hilbers Blick jedoch nicht: «Wir sind eine der grössten Branchen und haben dennoch fast keinen Einfluss», stellt Rolf nüchtern fest, «bei uns herrscht Angst vor und vielleicht auch Bequemlichkeit, denn Politik braucht Zeit und Nerven.» Weil er freilich anerkennt, dass viele Kollegen mit ihren Betrieben voll ausgelastet sind, sieht er den Verband in der Pflicht: «Wie in anderen Branchen müssten sich auch bei uns die Funktionäre mehr politisch engagieren.»

En bref Depuis 25 ans, Susi et Rolf Hilber dirigent l’hôtel Des Alpes à Lucerne. Ils sont également engagés en politique en faveur de la branche et pour leur ville.

NAMEN / NOMS Fritz Jost, seit 2002 Geschäftsleiter der Stockhornbahn in Erlenbach im Simmental, zieht beruflich ein Tal weiter: Im Tropenhaus Frutigen, das demnächst eröffnet wird, steigt Jost als Geschäftsführer und Nachfolger von Samuel Moser ein. Bei den Stockhornbahnen wiederum übernimmt Alfred Schwarz die betriebliche Verantwortung. Ernst Bachmann, Vizepräsi-

dent von GastroSuisse und langjähriger Gastgeber im Restaurant Bahnhof in Wollishofen, hat An-

fang Woche die Türen geschlossen. Zum Leidwesen namentlich der Quartierbewohner muss der Betrieb anderen Nutzungen weichen. Freilich winkt eine Alternative: Demnächst eröffnet Bachmann seinen neuen Betrieb, das nahe gelegene Muggenbühl.

Pascal Strupler

ist vom Bundesrat zum neuen Direktor des Bundesamtes für Gesundheit

(BAG) ernannt worden. Der 50-jährige EDIGeneralsekretär löst am 1. Januar 2010 Thomas Zeltner ab, der nach 19 Jahren in Pension geht. Strupler, dessen Wahl umstritten ist, stammt aus dem Wallis und arbeitete bislang im Eidgenössischen Finanzdepartement sowie im Volkswirtschaftsdepartement. Christian Dangel ist seit kur-

zem Operations Manager im Radisson SAS Hotel in Basel.

Der Schweizer weist nationale und internationale Erfahrung im Hotelbereich aus: Nach der Hotelfachschule arbeitete er als Rezeptionist, Sales Manager und Hotel Manager in diversen Hotels und Hotelketten. Die letzten gut zwei Jahre war er Director of Sales & Mar-

keting im Radisson SAS Hotel in Luzern. Dort übernimmt Henrieke Noack

(Foto) die Verantwortung für sämtliche Verkaufsaktivitäten. Die Deutsche war zuvor Assistant Director of Sales der Hilton Hotels in München. Urs Eberhard, Vizedirektor von Schweiz Tourismus, wird nächsten Donnerstag am 5. Walliser Tourismustag in Crans-Montana das Eingangs-

referat halten. Die Veranstaltung, gleichzeitig Generalversammlung von Wallis Tourismus um Direktor Urs Zenhäusern (Foto), beschäftigt sich mit den Themen Mobilität, Verstädterung und Klima; anwesend sein wird unter anderem das Walliser Regierungsmitglied JeanMichel Cina.

Danone va lancer une aug-

mentation de capital de trois milliards d’euros, principalement pour réduire sa dette, et pour procéder à des «acquisitions de taille petite ou moyenne», a annoncé le géant de l’agroalimentaire dans un communiqué. L’augmentation de capital sera lancée «dans les jours qui viennent, en fonction des conditions de marché», a fait savoir le directeur général délégué de Danone, Emmanuel Faber. Franke a souffert du ralentis-

sement de l’économie l’an passé. Le fabricant argovien d’équipements de cuisine a vu son bénéfice net chuter de 198,8 à 141,2 millions de francs. Le chiffre d’affaires a aussi fléchi au regard du record établi en 2007, soit de 2,8% à 2,936 milliards. «De manière générale, l’année

2008 a été marquée par un environnement économique difficile et par une détérioration de la situation au niveau global», a commenté Michael Piper, le patron de la société. Lors de son assemblée générale extraordinaire du 25 mai 2009, Hotelplan Holding SA, du groupe Migros, a élu Hans Lerch (photo), 59 ans, en qualité de membre du conseil d’administration. Il succède à Oskar Laubi qui a démissionné de cet organe. Hans Lerch, CEO du voyagiste Kuoni durant de nombreuses années et ancien patron du groupe SR Technics, occupera également le siège de vice-président du conseil d’administration d’Hotelplan. En outre, la tâche lui a été confiée de procéder à l’analyse des axes stratégiques du groupe Migros dans le domaine de l’industrie du voyage.

CHF Gemüse / Légumes Aubergine Aubergine kg 2.70 Blumenkohl Chou-fleur kg 2.80 Broccoli Broccoli kg 3.60 Fenchel Fenouil kg 3.80 Gurke Salat Concombre sal. St. 1.30 Kabis rot/weiss Chou rouge/blanc kg 2.20 Karotten (Bund) Carottes (bouquet) 2.50 Kohlrabi Chou rave 0.90 Krautstiel Côtes de bettes kg 3.40 Lattich Laitue kg 1.80 Lauch grün Poireau vert kg 2.60 Randen Betterave kg 1.80 Rübe Herbst weiss Carottes blanches kg 2.50 Sellerie Knollen Céleri pomme kg 2.75 Spinat (Blatt) Epinards kg 4.00 Spargel grün Asperges vertes kg 12.50 Tomate Rispe Tomate panic. kg 2.60 Wirz leicht Chou frisé léger kg 3.20 Zwiebeln Oignons kg 1.25

+/–

+0% +0% –8% –3% +0% +0% +0% –10% +0% –18% +8% +0% +0% +0% +0% +0% –7% +0% +0%

Salate / Salades Eichblatt grün Chêne vert St. 0.80 +0% Eichblatt rot Chêne rouge St. 0.80 +0% Eisberg Eisberg St. 1.20 +0% Kopfsalat Laitue pommée St. 0.80 +0% Lollo rot/grün Lollo rouge/verte kg 3.00 +0% Nüsslisalat Doucette kg 12.00 +0% Radieschen (Bund) Radis (bouquet) 1.00 +0% Schnittsalat NEU/NOUVEAU Salade coupée kg 10.00 Spinat Salat Epinards salade kg 6.00 +0% Gemüse/Salat: Nationale Richtpreise franko Grossverteiler Légumes/Salades: prix indicatifs nationaux franco grands distributeurs

Früchte / Fruits Rhabarber Rhubarbe kg 2.90 +0% Erdbeeren NEU/NOUVEAU Fraises kg 4.50 Äpfel Gruppe A Pommes groupe A Ø kg 3.20 Birnen Gruppe A Poires groupe A Ø kg 3.30 Früchte: Richtpreise Direktverkauf Fruits: prix indicatifs pour la vente directe

Spezielles / En particulier Salate/Gemüse: Marktsituation allgemein gut bis sehr gut. Lauch und Kabis frische Ernten. Salades/légumes: bonne a très bonne situation du marché. Récoltes de poireau et choux frais. ANZEIGE

FÜR SOMMER-DEKO 079 218 93 73


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