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SOMMAIRE
Walter Steuri Grosse 5 Marke
Nadja Hoffer Kleine 24 Marke
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I N H A LT ■ Aktuell
Marke treffen Fussball ist eine Marke, und bei den kommenden Europameisterschaften ist es erneut eine umstrittene Frage, ob und inwiefern Gastgebende, die ihren Gästen fussballerische Markenprodukte zeigen wollen, dafür bezahlen sollen. SEITE 3
■ Gros Plan
J. Schmid L’appel de la montagne 18
Quand le temps presse L’actuelle statistique de l’hébergement n’est valable que jusqu’à fin 2008. Déjà il est grand temps d’en établir une nouvelle, plus étendue. PAGE 13
Donnerstag/Jeudi, 10. 5. 2007 Nr./N 19 CHF 4.30 ■
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■
Feine Marke
Marque délicate
Die schweizerische Gilde etablierter Köche hat sich in Solothurn zu ihrer Jahresversammlung getroffen – und fast alle kamen.
La Guilde Suisse des RestaurateursCuisiniers s’est rendue à Soleure pour son assemblée annuelle.
■ Actualité
Le temps de gagner plus L’Euro 2008 approche. Avec ces joutes, une période de pain béni s’annonce. Pour la restauration surtout, le foot sur le petit écran permettra de gagner plus. PAGE 15
■ Page cantonale
La fête de ses cent ans
■ Restauration
Markt treffen
En prélude à la journée officielle du centenaire de GastroValais, son président François Gessler a mobilisé ses troupes pour faire bouillir la marmite de Monthey à Brigue. PAGE 19
Wenn sich die Boulevards beleben und auch fürs Gastgewerbe wieder zum Markt werden, wiehert jeden Frühling wieder der Amtsschimmel und will den Markt regulieren. SEITE 7
■ Tourismus
Mark treffen
Inserate Markt Stellen Liegenschaften Weiterbildung
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Die perfekte Bankettberatung – unsere Tipps Le conseil parfait en matière de banquets – nos tuyaux www.gastroprofessional.ch J. STEIMEN
Wer keine Zahlen zum Stand und zur Entwicklung seiner Nachfrage hat, ist in jedem Geschäft im Mark getroffen. Ausser im Schweizer Tourismus, der als drittwichtigster Exportzweig des Landes fortgesetzt statistisches Stückwerk produziert. SEITE 9
Gut zwei Drittel aller Aktivmitglieder kamen zur Gilde-GV 2007. «Wie in der Bekleidungsindustrie wird die Marke an Bedeutung gewinnen», hielt GildePräsident René F. Mäder vor den über 200 stimmberechtigten Anwesenden an der Generalversammlung der Gilde letzten Montag in Solothurn fest.
Die Gilde sei gefordert, meinte Mäder, sie müsse, «um erfolgreich in die Zukunft zu gehen, als eine klar erkennbare, unverwechselbare Marke wahrgenommen werden». Ein erster Schritt sind unter anderem die neuen Statuten. SEITE 2
19
Les assises ont eu lieu en présence de plus de deux tiers des membres. «Comme dans l’industrie de l’habillement, la marque va gagner en importance», a souligné René Maeder: plus de deux cents personnes ayant le droit de vote – soit presque tous les membres – ont fait le déplacement à Soleure, lundi dernier.
«C’est un défi pour la Guilde, a déclaré son président, pour aborder avec succès l’avenir comme une marque clairement reconnue qui ne peut être confondue.» La révision des statuts en est un premier pas. PAGE 17
9 771422 137001 Insertion Marché Offres d’emploi Immobilier Formation continue
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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
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■ Aktuell
GastroJournal
Donnerstag, 10. 5. 2007 ■ Nr. 19
EDITORIAL
Meine Marke, deine Marke
Der Vorstand der Gilde etablierter Köche: An der GV 2007 in Solothurn stets in die Arbeit an wichtigen Traktanden vertieft.
Die Gilde geht ins «Ausland» In stimmungsvoller Atmosphäre fand letzten Montag in Solothurn die Generalversammlung der Gilde statt: mit einigen wichtigen Beschlüssen. MATTHIAS NOLD (TEXT), JO STEIMEN (FOTOS)
Gilde-Präsident René F. Maeder führte souverän durch die GV-Geschäfte.
Seit 1971 hat die Gilde ein Mitglied in Deutschland: den heutigen Ehrenpräsidenten der Meistervereinigung Baden Württemberg, Friedrich Nagel. Seit letztem Montag ist dies in Ausnahmefällen sogar «legal». Neben anderen Änderungen gehören laut den neuen Statuten – sie wurden mit überwältigendem Mehr angenommen – auch Liechtenstein und in Ausnahmefällen zudem das grenznahe Ausland zum Gilde-Gebiet. Ausserdem ist die Mitgliederzahl neu auf 300 statt wie bisher auf 275 Mitglieder beschränkt. Wichtig ist auch, dass der Passus, «Ehrenpräsidenten haben das Recht, an allen Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teilzunehmen» auf Antrag der Geschäftsprüfungskommission ersatzlos aus den Statuten gestrichen worden ist. Auch dies mit grossem Mehr der 203 Stimmberechtigten. Insgesamt nahmen über 300 Mitglieder und Ehrengäste an der Gilde-GV teil.
A LA MINUTE
Regierungsrat Walter Straumann hiess die Gilde in Solothurn willkommen.
Die Schweizerische Gilde etablierter Köche hat sich neue Statuten gegeben. Unter anderem wurde die Mitgliederzahl auf 300 erhöht.
Denkanstösse und mahnende Worte Gilde-Präsident René F. Mäder führte souverän durch die verschiedenen Geschäfte der 53. Generalversammlung. In seinen einleitenden Worten gab er Mitgliedern wie Vorstand verschiedene Denkanstösse: «Ist die Bezeichnung ‹etabliert› noch zeitgemäss und entspricht dem Vokabular unserer zukünftigen Gäste?», meinte er unter anderem und führte aus, «rechtzeitig zu agieren ist stets besser als fünf vor zwölf zu reagieren». Mäder forderte auch dazu auf, punkto Deklarationswünsche der Konsumentenorganisationen den Spiess einfach umzudrehen und die Forderungen als «grosse Chance für unsere Betriebe» zu betrachten. Viele Gilde-Betriebe bereiteten ihre Gerichte noch nach klassischer Kochkunst selbst zu, «scheuen wir uns nicht, dies unseren Gästen mitzuteilen», forderte Mäder auf. Er sei sich bewusst, dass er mit seinen Ausführungen nicht nur auf Zustimmung stosse, meinte er abschliessend, «aber wir müssen uns der Diskussion stellen». Stimmungsvoll und freudig klang die GV dann am Nachmittag beim grossen Bankett und in der WürstliBar am Abend aus.
Wer sich ein paar Jahre in dieser Szene frei bewegt und den Überblick behält, könnte kirre werden – die übergeordneten touristischen Apparate sind Tollhäuser: streiten sich um Geld, das sie nicht selbst erarbeitet haben, und geben es mit vollen Händen aus, um vor allem sich selbst schön bunt und auf Hochglanz dastehen zu lassen. Meine Marke über allem und womöglich gestützt durch Studien, dazu ganz gern ein hämisches Hickhack über Tal- oder Kantonsgrenzen hinweg! Seid ihr eigentlich noch ganz bei Trost, die ihr das inszeniert, die ihr zuschaut und die ihr bezahlt? Die Tourismus-Organisationen, in hitzigen Konjunktur- und Krisenzeiten der vorderen Jahrhundertwende aus der Not geboren und mit staatlicher Hilfe gestützt, sollten den Anbietern vorab Transaktionskosten abnehmen: gemeinsam Märkte erschliessen und Angebote schaffen, die allein unerreichbar sind. Wohl wahr; das gibt es noch hie und da: Der Wandel von der SVZ zu ST und deren Distributionsschiene sind Beispiele, um die uns die ganze Welt beneidet. Aber das sind Ausnahmen von der Regel des eitlen Tohuwabohus. Rezepte dagegen liegen längst vor, aber sie bedingen Verknüpfungen jenseits der eigenen Seilschaften, was diese nicht ertragen – ausser im personellen Glücksfall oder in Krisenzeiten. Man könnte kirre werden. Peter Mathias Grunder
Zum Frühstückskaffee traf man sich im idyllischen Landhausgarten an der Aare.
BLICKPUNKTE Flughafen Zürich-Kloten
Passagiere zahlen weniger Der Flughafen Zürich-Kloten erhöht seine Sicherheitsgebühren weniger stark als geplant. Ab dem 1.
René F. Maeder heisst Bruno Theus aus Bonaduz als neues Vorstandmitglied als Nachfolger für Wisy Kempf willkommen. Juli zahlen die Passagiere durchschnittlich drei Franken mehr. Ursprünglich war eine Erhöhung von vier Franken veranschlagt worden. Grund dafür ist die Kritik des Bundesamtes für Zivilluftfahrt. Dieses hatte zwar die Notwendigkeit der Erhöhung anerkannt, nicht jedoch die Höhe der Preisanpassung.
Bahn 2000
Steuerzahler zahlt weniger Frauenpower im Vorstand der Gilde: Gabriela Döscher (Vize-Präsidentin; Ambassade Zentralschweiz) und Kathrin Fässler (Ambassade Weiterbildung, Sport und Kultur).
Verantwortlich für ein wunderbares Gilde-Menü: Andy Zaugg (ganz l.) mit einem Teil seiner Kollegen und Helfer.
Die Bahn 2000 billiger als ursprünglich geplant. Die erste Etappe hat 5,9 Milliarden Franken gekostet. 1,5 Milliarden weniger als veranschlagt. Die Investitionen hätten sich gelohnt, meint das Bundesamt für Verkehr. Die Reisezeiten seien kürzer und der öffentliche Verkehr attraktiver geworden.
Zürcher Schifffahrt
Gutes Wetter zahlte sich aus
Gut gelaunt und frohgemut: Die Gildemitglieder, die für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden.
René F. Maeder (M.) durfte zwei Gildemitglieder zu Ehrenmitgliedern ernennen: Wisy Kempf (l.) aus Chur und Fritz Gfeller (r.) aus Utzensdorf.
Trotz einer Reihe von Pannen kann die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) auf einen Rekord-April zurückblicken. Insgesamt beförderte die ZSG 222 322 Passagiere. So viele wie noch nie in einem April.
■ Aktuell
Donnerstag, 10. 5. 2007 ■ Nr. 19
GastroJournal
Ohne neue Gebühren
BLICKPUNKTE Adelboden
Gleichzeitig zwei Grossprojekte
ARCHIV GJ
Die Fussball-EM im Restaurant dürfte wie schon anlässlich der WM 2006 so manchen Gast in den Betrieb locken.
Die Fussball-EM Euro 2008 wirft ihre Schatten voraus. Und ihre Chancen. MATTHIAS NOLD Gastgewerbe und Fussball sind eng miteinander verbandelt. Nicht nur dass einige ehemalige Fussballer heute Restaurants oder Hotels führen, an Grossanlässen wie der Euro 2008 liegt auch bares Geld für die Branche drin. Gute Image-Werbung inklusive. Schweiz Tourismus (ST) schlachtete dies anlässlich der letzten Fusball-WM kräftig
SERVICE Für öffentliche Vorführungen bis zu einer Bilddiagonale von 3 Metern – was fast alle GastroSuisse-Mitglieder betrifft – werden keine neuen Gebühren der Verwertungsgesellschaften und insbesondere keine Abgaben der UEFA erhoben. Es fallen lediglich die üblichen Gebühren der SUISA (Tarif GT 3a; Hintergrundunterhaltung) sowie die BILLAG-Gebühren an – wie schon bei der letzten WM und EM. Für Vorführungen bis zu einer Bilddiagonale von 3 Metern ist keine vorgängige Genehmigung der UEFA nötig. Restaurants und Hotels, welche die Spiele ohne Eintritt und Sponsoren im UEFA-relevanten Bereich (Grossleinwand mit einer über 3 Meter grossen Diagonale) zeigen, sollen sich zwar bei der UEFA melden, erhalten aber eine gebührenfreie Lizenz, wenn keine Konsumationspflicht besteht. Das Nichtvorliegen einer Konsumationspflicht sollte sich in der Praxis als unproblematisch erweisen, da ohnehin beinahe ausnahmslos alle Gäste von sich aus etwas bestellen. (Im Übrigen bestand diese Regelung bereits bei der WM.) Die Verwertungsgesellschaften SUISA und SWISSPERFORM werden neben der UEFA im Bereich der kommerziellen Grossleinwand-Übertragungen (Bilddiagonale über 3 Meter) keine neuen speziellen Gebühren erheben.
aus, und produzierte einen TV-Spot speziell für Frauen, der weltweit grösste Beachtung fand und tausende Male von www.myswitzerland.com heruntergeladen wurde. Was ST anlässlich der Euro 2008 plant, ist unklar: Vor dem Schweizer Ferientag diese Woche will man gar nichts sagen ausser: «Ja, wir planen etwas.»
Vorteilhaft für Gastronomie Was die Euro 2008 angeht, spielt das Fernsehen gerade auch in der Gastronomie eine grosse Rolle. Letzte Woche gab die UEFA ihre Richtlinien für die öffentliche Vorführung von Spielen der Euro 2008 bekannt. Eine Regelung, welche die Gastronomie, die Hotellerie und den Tourismus stark betrifft. Verschiedene Medien haben das Thema aufgegriffen – und leider falsch berichtet: So wurde unter anderem behauptet, es fielen hohe Gebühren an, wenn ein Restaurant Spiele zeigen möchte. Die Verwirrung war gross. Nun hat sich herausgestellt, dass bei der Euro 2008 keine neuen Gebühren fällig sind. «Insgesamt kann momentan gesagt werden, das GastroSuisse-Mitglieder grundsätzlich gleich gut, wenn nicht besser, fahren als bei der WM 2006», meint Christian Belser vom Rechtsdienst GastroSuisse (siehe Kasten «Service»). Es habe sich ausbezahlt, dass GastroSuisse sich gegen neue Abgaben zur Wehr gesetzt habe.
A LA MINUTE Die UEFA-Richtlinien über die öffentliche Vorführung von Spielen der Euro 08 haben für Verwirrung gesorgt. Gegenüber der WM 2006 ändert wenig. Selbst wenn es noch ein wenig mehr als ein Jahr dauert, bis in Basel das erste Spiel der Euro 2008 angepfiffen wird: Es ist wichtig, bereits heute zu planen. Vielleicht wird es, wie anlässlich der WM 2006, in der Gastronomie auch wieder fussballfreie Zonen geben. Auch lohnenswert ist, sich Gedanken um das Qualitätsgütesiegel für den Schweizer Tourismus «Q» zu machen. Dieses soll anlässlich der Euro 2008 noch stärker positioniert werden. Beispielsweise mittels spezieller Q-Coach-Kurse in den Austragungsstädten und ihrer Umgebung. Offenbar herrscht bei den Städten grosses Interesse, sich fit zu machen in Sachen Gastfreundschaft, wie von «Madame Q», Geraldine Zuber, zu erfahren ist. Mit einem kleinen Effort könnte das Gastgewerbe im ganzen Land davon profitieren. Schliesslich geht es ums Image – auch des ganzen Landes (siehe Kasten). Infos zum Q-Gütesiegel: www.quality-our-passion.ch, Tel. 031 307 47 41
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In Adelboden, das bis zum 2. Weltkrieg eine starke Hotellerie hatte, sich aber seither in der Parahotellerie sowie als Ausflugsziel vorab für Winter- und Sommersportler gut positionierte, sind zwei Grossprojekte gleichzeitig im Gespräch: Zum einen fördert insbesondere Adelboden Tourismus das «Alpenbad», ein etwas unscharf aufgestelltes und entsprechend umstrittenes Bäderprojekt samt Hotel für zurzeit 88 Millionen Franken. Zum anderen propagieren vorab Dorfvereine eine Freizeit- und Sport-Arena mit Eishalle, Curling, Bowling, Kletterwand und Nebengeschäften im Umfang von rund 15 Millionen Franken – das Bild zeigt den Baugrund. Während Letzteres, ähnlich wie vor rund 20 Jahren die Sillerenbahn, vorab über Geldsammlungen finanziert wird, steht bei Ersterem ein bislang ungenannter Investor im Hintergrund. In Adelboden, das keine Tradition als Bäderkurort hat, soll auf dem Areal des längst verschwundenen Luxushotels Nevada Palace ein Bad entstehen, das jährlich etwa so viele Gäste anlockt wie der Ballenberg und im Bau etwa so viel kostet wie der Mystery Park. www.adelboden.ch
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WAGRAM
… Des Grünen Veltliners Lust auf Löss
Die Euro 2008 ist auch Landeswerbung Die Euro 2008 ist eine Chance, das Image der Schweiz zu festigen. «Die Schweiz als touristisches Land ist ein sehr hochwertiger Brand», sagt Edith Zweifel von der ST Medienstelle. Dieser Brand werde von ST weiterhin gepflegt «und verantwortungsvoll eingesetzt – auch im Zusammenhang mit der Euro 2008». ST habe vor einiger Zeit zehn Millionen Franken für das Standortmarketing im Zusammenhang mit der Euro 2008 bekommen, «weil wir einen guten Namen haben als Marketingorganisation». Das gehe viel weiter als die Schweiz als touristisches Land zu zeigen. Man will auch den Wirtschaftsstandort, die kulturelle Schweiz und einiges mehr präsentieren. «Die Themen werden derzeit aufbereitet», sagt Zweifel.
Mit einem guten Leistungsausweis dürfte sich ST mit diesem Auftrag wohl auch einige Chancen für eine Leaderposition im Zusammenhang mit der koordinierten Landeswerbung erarbeiten können. Bezüglich der Euro 2008 hält Edith Zweifel jedoch fest: «Das Land steht 14 Tage lang im Schaufenster Europas, wenn nicht der Welt. Es geht also darum, die Schweiz von ihrer besten Seite zu zeigen. Da ist jeder einzelne gefordert, denn jeder Einwohner unseres Landes ist auch Gastgeber.» Standortmarketing lasse sich nur bedingt an eine Organisation delegieren. Letzlich müssten sich alle ihrer Verantwortung bewusst sein. Deutschland sei hier anlässlich der WM im letzten Jahr mit gutem Beispiel vorangegangen. mn
Auch wenn der Wagram vielen nur aus den Geschichtsbüchern bekannt ist, dieses Weinbaugebiet hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Geheimtipp unter Österreich-Weinliebhabern entwikkelt. Der Wagram ist eine weithin sichtbare Geländestufe, die östlich von Krems beginnt und die Donau ein Stück ihres Weges begleitet. Tiefgründige Lössböden, kühle Nächte und kräftige Tageserwärmung durch pannonische Klimaeinflüsse sind eine ideale Symbiose und Voraussetzung für die hohe Qualität der Wagramer Weine. Besonders der Grüne Veltliner spiegelt dieses Terroir perfekt wieder. Der Rote Veltliner, der mit seinem grünen Namensvetter weder verwandt noch verschwägert ist, gilt als Spezialität des Gebiets.
Der Jägerhof und der Wagram
Ein Sieg der Vernunft Berner Regierung will weiterhin L-Bewilligungen Der Berner Regierungsrat will die L-Bewilligungen für Tänzerinnen behalten. Die Berner Regierung ist «nach reiflicher Überlegung» zum Schluss gelangt, auf den Entscheid zurückzukommen, dass seit Anfang Jahr im Kanton Bern keine L-Bewilligungen mehr für Tänzerinnen von ausserhalb der EU ausgestellt werden. Einerseits folgt dieser Entscheid einer breiten Allianz, die vom Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Diskotheken (Asco) über Frauenorganisationen bis zur Graubündner Kantonsregierung reicht. Sie alle weisen darauf hin, dass eine Abschaffung der Bewilligungen das Angebot nicht abschafft, sondern in die Illegalität treibt. Andererseits gibt es im Kanton Bern auch aktuelle politische Vorstösse, die links
wie rechts die Beibehaltung der L-Bewilligung fordern – das bernische Kantonsparlament wird insofern das letzte Wort in dieser Angelegenheit haben. Maurus Ebneter, Vorstandsmitglied der Asco, begrüsst den Entscheid der Berner Regierung und steht auch dem Berner Vorschlag nach einem Gütezeichen positiv gegenüber. Indes sieht Ebneter in der ganzen Schweiz Handlungsbedarf in Sachen Vollzug: «Wir sind an einem strengen Vollzug interessiert und möchten, dass Betriebe, die sich nicht an die Vorschriften halten, keine L-Bewilligungen erhalten.» Die Asco geht aber noch weiter und denkt darüber nach, wie auch Liegenschaftsbesitzer, in denen immer wieder neue Betriebe negative Schlagzeilen machen, in die Pflicht genommen werden könnten. pg
Besonders gerne empfehlen wir einen Grünen Veltliner vom Wagram zu einem Bodensee-Felchenfilet auf weissem und grünem Ottenberger Spargel mit Sauerampfer-Beurre-blanc. Für jeden ein Stück österreichischer Urlaub in der Schweiz. Hansueli und Simone Lanz sind seit 1983 Besitzer des Restaurants Jägerhof in St. Gallen. Vreni Giger, GaultMillauKöchin des Jahres 2003, ist seit 2003 ihre Partnerin. www.jaegerhof.ch
Mehr Infos zum österreichischen Wein finden Sie unter www.weinausoesterreich.at Wein aus Österreich, Kostbare Kultur Gutes Essen braucht gute Weine. L-Bewilligung: Ordnung in heiklen Bereichen.
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■ Interview der Woche
Donnerstag, 10. 5. 2007 ■ Nr. 19
GastroJournal
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Mit bekannten Marken werben Walter Steuri ist seit 1994 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Jungfraubahn Holding AG und damit ein touristisches Schwergewicht im Berner Oberland und in der Schweiz.
tiert. Ich will aber nicht ins Tirol Skifahren gehen, sondern nach Ischgl oder nach Sölden. Entsprechend peile ich im Internet eben diese Stationen an, die im Übrigen sehr selbstbewusst und eigenständig auftreten. GJ: Es gibt in der Schweiz also nicht zu viele Destinationen? Steuri: Sicher gibt es viele, ja zu viele Destinationen in der Schweiz. Als Destination kann man den Raum bezeichnen, in dem sich ein Feriengast
INTERVIEW: ANDREJ ABPLANALP Irgendwann im nächsten Jahr geht Walter Steuri in Pension. Bis dann ist der Berner Oberländer aber noch mit Leib und Seele im Tourismus tätig und hat dem GastroJournal und der Branche einiges zu sagen.
«Das Know-how ist in der Branche, nicht in den Verwaltungsbüros»
GastroJournal: Herr Steuri, die Jungfraubahnen sind weltbekannt. Tragen Sie deshalb eine Verantwortung für den Schweizer Tourismus? Walter Steuri: In vielen Märkten, besonders in den asiatischen, haben wir tatsächlich eine Vorreiterrolle inne und waren dort oft als erste Schweizer Organisation aktiv. Für unsere Mitbewerber können wir deshalb aber nicht Verantwortung übernehmen.
in der Regel bei seinem Aufenthalt bewegt. Dieser Definition würde etwa die Jungfrau-Region mit den Stationen Interlaken, Grindelwald und Lauterbrunnental entsprechen. GJ: Fusionen sind Ihrer Meinung nach also illusorisch? Steuri: Das würde ich nicht sagen. Es kommt darauf an, wovon wir sprechen. Der touristische Sektor ist vielfältig. Bei den Bahnen sind Fusionen beispielsweise gang und gäbe. Schwieriger wird es, wenn wir über die Hotellerie, die Restauration oder über Sportgeschäfte, die ja auch zur touristischen Dienstleistungkette gehören, diskutieren. Auch bezüglich Destinationen sind Zusammenschlüsse eher problematisch.
GJ: Also muss jeder selbst schauen, wie er über die Runden kommt? Steuri: Die wenigsten haben die Grösse, um in den Märkten selbständig aufzutreten. Wir werben auch mit der Marke Schweiz, mit den Bergen und der Natur, und damit prägen wir das touristische Bild unseres Landes im Ausland mit.
«Im schlechtesten Fall würden unsere Leute rausgeschmissen» unserem bekanntesten Produkt, auf. Unsere anderen Ausflugsziele profitieren von diesem Marketing, obwohl sie nicht namentlich erwähnt werden. Wenn der Tourist einmal da ist, wird er vielleicht auch mal in die Harderbahn steigen oder die Firstbahn benutzen, obwohl er die vorher nicht kannte. GJ: Die Kleinen können also von der Anziehungskraft der Grossen profitieren? Steuri: Ja genau. Dazu müssen jedoch die Kleinen ihr Ego etwas runterschrauben. Vor allem, wenn es um internationales Marketing geht. Was glauben Sie, würde passieren, wenn wir im Ausland alleine mit der Harderbahn werben würden? Im besten Fall nichts. Im schlechtesten Fall
PERSÖNLICH A. ABPLANALP
GJ: Also helfen Sie kleineren touristischen Einheiten doch? Steuri: Indirekt sicher. Ich bin der Meinung, dass wir Schweizer den Mut haben sollten, im Ausland nur mit den grossen, den bekannten Marken zu werben. Bei den Jungfraubahnen leben wir diesem Prinzip nach. Wir treten in erster Linie mit dem Jungfraujoch – Top of Europe,
Walter Steuri findet die Tourismus-Branche zu verpolitisiert. würden unsere Leute rausgeschmissen, wenn sie mit einem solchen Vorschlag zu einem Reiseanbieter gehen würden. Das hat nichts mit der Qualität der Harderbahn zu tun. Vielmehr eben mit dem Bekanntheitsgrad. Solche Angebote eignen sich im Gegenzug bestens für Ergänzungsausflüge. GJ: Das mit dem Runterschrauben des Egos scheint in der Schweiz allerdings ein Problem zu sein. Steuri: Natürlich erschwert das Ego von gewissen Leuten ein international schlagkräftiges Marketing. Es liegt jedoch nicht nur am Einzelnen, sondern auch an der Kleinstrukturiertheit der Tourismusbranche. Daran etwas zu ändern, ist jedoch schwierig. Dieses Klein-Klein ist auch historisch bedingt. Der föderalistische Gedanke ist nicht nur in der Politik bis heute erhalten geblieben, sondern auch im Tourismus immer wieder spürbar.
GJ: Meinen Sie mit Föderalismus auch die politischen Einheiten? Steuri: Natürlich. Aus meiner Sicht ist der Tourismus zu sehr verpolitisiert. Von der Gemeinde- bis zur Bundesebene wollen alle im Tourismus mitreden. Und seien wir ehrlich, viele meinen, es besser zu wissen als die Experten der Branche. In keinem anderen Wirtschaftszweig mischt sich die Politik so stark ein wie im Tourismus. GJ: Also braucht es die Politik nicht? Steuri: Doch. Sie hat die Aufgabe, die Rahmenbedingungen zu stellen. Da-
«In keiner anderen Branche mischt sich die Politik so stark ein» mit meine ich beispielsweise das Schaffen von gesetzlichen Grundlagen (Kurtaxen, Tourismusabgaben usw.). Wenn es jedoch um strategische und organisatorische Fragen geht, sollte die Branche selbst entscheiden können, denn dort ist das Know-how vorhanden. Nicht in den Büros der Verwaltungen. GJ: Sprechen Sie jetzt auch vom Kanton Bern, der sich kürzlich wieder in die Destinationsbildung im Berner Oberland einmischte? Steuri: Ja. Ich habe mich bereits im Tourismusbeirat des Kantons Bern gegen die Steuerungsabsichten des Kantons gewehrt. Ohne Erfolg. Es ist meines Erachtens nicht die Aufgabe des Kantons, der Branche zu sagen,
■ WALTER STEURI wurde 1945 geboren. Er ist Vater von vier Kindern und wohnt in Grindelwald. Nach Abschluss einer kaufmännischen Lehre liess er sich zum eidgenössisch diplomierten Buchhalter/Controller ausbilden. Nach seinem Engagement für die Berner Kantonalbank und die Neutra Treuhand in St. Imier und Bern wurde Steuri 1975 Finanzchef bei den Jungfraubahnen. Seit 1994 ist der Oberländer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Jungfraubahnen. wie sie sich organisieren soll. Im Berner Oberland ist die Destinationsbildung vielerorts gar nicht so schlecht unterwegs. GJ: Ist der Druck der Berner nicht nachvollziehbar? In der Schweiz gibt es Hunderte von Destinationen, die sich gegenseitig konkurrenzieren. Mir scheint diese Mikroaufteilung etwas unzeitgemäss. Steuri: Unzeitgemäss ist die Vorstellung: Je grösser die Destination, desto wirkungsvoller der Auftritt. Oft wird das Tirol als gutes Beispiel zi-
GJ: Problematisch ist auch die Zusammenarbeit zwischen der touristischen Branche und den Schweizer Finanzinstituten. Steuri: Vor allem die Finanzierung der hiesigen Hotellerie ist schwierig geworden. In der Schweiz haben die Banken vor ein paar Jahren einen Paradigmen-Wechsel vollzogen: von der Substanzbewertung zum Ertragswert. An sich ist dieser Entscheid nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten nachvollziehbar. Wenn beispielsweise eine Bahn eine Finanzierung beantragt, muss sie der angefragten Bank klar belegen, dass die Investitionen rentieren werden, damit auch die Verzinsung und Amortisation gewährleistet ist. Bei der Hotellerie war das bis zu diesem Wechsel nicht so. Als Basis für die Finanzierung galt der Substanzwert. Wer die Zinsen bezahlen konnte, wurde von den Kreditinstituten in Ruhe gelassen. Der Strategiewechsel der Banken war also ein logischer Schritt in eine wirtschaftlichere Zukunft. Problematisch war meiner Ansicht nach einzig die Schnelligkeit der Veränderung. Vielleicht wäre ein sanfterer Übergang für alle Beteiligten besser gewesen. GJ: Apropos sanfter Übergang. Wie sieht Ihre Zukunft nach der Pensionierung aus? Steuri: Es wird keinen sanften Übergang geben. Bis zum letzten Arbeitstag werde ich mich voll für unser Unternehmen einsetzen. Was danach kommt, werden wir sehen.
■ Restauration
Donnerstag, 10. 5. 2007 ■ Nr. 19
GastroJournal
Regeln verärgern die Wirte
SZENE Transfair
Soziales Engagement in der Zündkapsel
Die Nachfrage nach Gestaltungen von Restaurant- und Café-Vorplätzen als gastronomische Nutzungsflächen ist jüngst enorm gestiegen. Deshalb werden diesbezügliche gesetzliche Regeln derzeit diskutiert wie kaum zuvor.
ZVG
Vergangene Woche eröffnete Transfair das Personalrestaurant Zündkapselfabrik auf dem Ruag-Gelände
JO STEIMEN
Vor dem Restaurant Kunsthaus in Zürich: Eine schöne Garten-Lounge, die behördlichen Regeln nicht ganz entsprechen soll.
Sie hatten kein schlechtes Gewissen, als die Angestellten des Kunsthausrestaurantes in Zürich vor wenigen Wochen neben einzelnen Fauteuils auch Sofas auf den Vorplatz vor dem Restaurant aufstellten. Einerseits, weil sie dies schon in den letzten zwei Jahren so gemacht hatten, andererseits, weil Design und Form der Bestuhlung mit den Tischchen nicht nur harmoniert, sondern tatsächlich wie eine vornehme Lounge unter grossen Sonnenschirmen wirkt. Das ist Boulevardgastronomie, wie sie in den vergangenen zwei Jahren und dem Bedürfnis nach «Draussensein» ausserordentlich stark aufgekommen ist:
Gemäss Auskunft von Marc Mouci vom städtischen Tiefbauamt hat die Zahl der entsprechenden Gesuche von 250 auf 500 zugenommen. Aus diesem Grund sah man sich behördlicherseits schon 2005 veranlasst, Regeln (Kasten) aufzustellen. So ist das Aufstellen von Sofas nicht gestattet. Das mussten die Verantwortlichen des Kunsthausrestaurants ebenso erfahren, wie die des Zunfthauses Zimmerleuten am Limmatquai und des Restaurants Du Théâtre im Seefeld. Beim Du Théâtre liess man die Sofas vorerst wegräumen, im Zunfthaus sucht man nach Alternativen. Im Kunsthausrestaurant will man laut Auskunft der Geschäftsführerin Daniela Hauser nicht ganz klein beigeben, weil die sogenannte Lounge schon in den beiden Vorjahren stand. Hauser betonte, dass sie den Boden von der Stadt gemietet hätten und die Lounge als Teil des Aussenbetriebes eine Bereicherung sei. Immerhin wurden jetzt die Sofas in kleinere
A LA MINUTE Aufgrund von Regeln für Strassencafés mussten vor dem Kunsthausrestaurant Sofas entfernt werden. Heizstrahler sind auf Zürichs Restaurantterrassen verboten.
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Einheiten zerlegt, damit die Grösse den Richtlinien entsprechen. Von einer drohenden Busse will man sich nicht einschüchtern lassen. Seitens der Behörden ist zu erfahren, dass der Leitfaden für die Regeln in Sachen Boulevardgastronomie im kommenden Jahr überarbeitet werden soll. Dabei können kurzfristige Trends nicht vorausgesehen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt gelten die bestehenden Regeln.
Auseinandersetzungen nicht neu Schon früher gab es Vorschriften, die zu Auseinandersetzungen führten: 1992 wurde die Menge aufzustellender Pflanzentöpfe limitiert, Palmen in Cafés verboten und im Winter mussten im Zimmerleuten AussenHeizstrahler entfernt werden. Während in Bern die Querellen um Aussenbestuhlung inzwischen gelöst sind, haben derzeit auch die Basler Wirte mit behördlichen Vorschriften ihre liebe Mühe.
SERVICE Regeln für die Zürcher Boulevardgastronomie besagen, dass Stühle und Bänke in leichter Bauweise passend zur Anzahl der Tische sein müssen und keine Werbung tragen dürfen.
in Thun. Der Restaurationsbetrieb steht unter der Woche den rund 1500 Mitarbeitenden und abends sowie an den Wochenenden der Bevölkerung für Privat- und Firmenanlässe zur Verfügung. Transfair beschäftigt Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung.
GastroStadtBern
Spende für den Bärenpark
In der derzeitigen Regelung steht auch klar, dass Sofas und andere grossvolumige Sitzmöbel, welche ein Café abschotten, nicht erlaubt sind.
GastroStadtBern spendet 50 000 Franken für den Bärenpark. Das hat die Generalversammlung der Regionalsektion von GastroSuisse am Montag beschlossen. Das Projekt sieht vor, für die Tiere, welche heute im Berner Bärengraben hausen, einen Naturpark zu bauen. Dieser ist rund 10 000 Quadratmeter gross. Der Baubeginn ist für kommenden November geplant. Nicht geplant, sondern bereits durchgeführt wurden die Vorstandswahlen von GastroStadtBern. Präsidentin Eveline Neeracher wurde bestätigt, Hans Traffelet zum Vizepräsidenten gewählt.
Schirme sollen in elegantem Design sein und dürfen keine Werbung tragen. Durchmesser max. 3 Meter, Höhe minimal 2 Meter. Nicht erlaubt sind Zäune, Absperrungen, Fackeln, Leuchtgirlanden, Wärmestrahler und Heizgebläse. Die Durchgangsbreite auf dem Trottoir muss mindestens zwei Meter betragen.
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■ Tourismus
Donnerstag, 10. 5. 2007 ■ Nr. 19
GastroJournal
«Einfach unverzichtbar»
FLASH Chur Tourismus
«Die Alpenstadt» statt «keep khur»
Ende nächsten Jahres läuft die Schweizer Beherbergungsstatistik aus – und eine neue, erweiterte muss her.
Chur Tourismus wird sich fortan als «Chur – die Alpenstadt» positionieren. «Chur verfügt über die Vorzüge einer Stadt, weist eine reichhaltige alpine Geschichte und Kultur auf, ist Verkehrsdrehscheibe und hat die Berge erst noch vor der Haustüre», sagte Chur TourismusDirektor Michael Meier an einer Medienorientierung. «Chur – Die Alpenstadt» wird mit der Marke Graubünden arbeiten, auch, um touristisch besser wahrgenommen zu werden und um von der Marke selbst und ihren Werten zu profitieren. Die Schwerpunkte «alpiner Ausgangsort» und «touristische Bahnen Bernina / Glacier Express» sollen eine Steigerung der Logiernächte bewirken.
Sparwut beim Bund Zehn Jahre zuvor hatte der Bund, der sich Marketingmassnahmen der Landwirtschaft bis heute mehrere hundert Millionen Franken jährlich kosten lässt, bereits die Statistik der Parahotellerie abgeschüttelt. Und 2004 war auch die Hotellerie weg: Der drittwichtigste Exportzweig der Schweiz (ca. 12 Milliarden Franken Jahreseinnahmen von ausländischen Touristen) ging in den Blindflug, machte sich international lächerlich und überliess es namentlich Judith Renner-Bach, damalige Direktorin des Schweizer Tourismus-Verbandes, die Zahlen wieder ans Licht zu holen. Gemeinsam mit Kantonen und tou-
A LA MINUTE Noch ist unklar, wie es 2009 mit der Tourismusstatistik weitergeht.
P. GRUNDER
PETER MATHIAS GRUNDER Es sei «nicht die Aufgabe des Bundes, Marketingmassnahmen für Private zu finanzieren». Dies sagte Bundesrat Pascal Couchepin 2003, als der Bund sich anschickte, die seit 1933 hoheitliche Aufgabe der Erhebung touristischer Frequenzen endgültig nicht mehr zu erledigen – und damit kaum zwei Million Franken einzusparen.
Woher, wohin? Im Tourismus sind Statistiken notwendig – aber ausgerechnet im Tourismusland Schweiz nicht selbstverständlich. desto mehr kostet es den Bund und desto weniger die anderen Träger. Letztere werden umgekehrt desto mehr für eine umfassende Erhebung zahlen müssen, je kleiner die internationale Verpflichtung des Bundes ist. Zum anderen ist die Hilfe des Bundes aber auch gefragt, weil die Zeit drängt: Eigentlich hätte Anfang Mai klar sein sollen, wie die Parahotellerie-Statistik aussieht, die allein schon wegen der Erfassung von Ferienwohnungsbetten äusserst anspruchsvoll ist. Und es hätte leidlich absehbar sein sollen, wie es mit der laufenden Statistik weitergeht. Zwar herrsche bei den meisten Partnern «grosses Engagement», sagt Anja Simma vom BFS, aber es gehe «nicht so schnell wie gewollt». Vincent Bornet erläutert, das seien «schwierige Verhandlungen, weil die Interessen auseinandergehen». Aber man müsse sich um die Zukunft kümmern, bringt es Bornet auf den Punkt, «sie ist schnell da».
Dies bestätigt Vincent Bornet, zuständiger Kader bei Wallis Tourismus. Die Walliser hatten zu den Skeptikern gehört, stehen nun aber ähnlich wie die Zürcher hinter der neuen Statistik, während etwa Schweiz Tourismus nach wie vor zwischen Geld und Geist laviert. Die Erhebung sei «einfach unverzichtbar», sagt Bornet. Dabei zieht er nicht nur eine Zwischenbilanz, sondern blickt auch nach vorn: Bis Ende 2008 muss die Fortsetzung der bestehenden Erfassung der Hotellerie stehen. Und es muss die Parahotellerie wieder darin Eingang finden. «Wir werden ohne die Hilfe des Bundes schwerlich Lösungen finden», stellt Bornet diesbezüglich klar. Zum einen spricht Bornet damit den Umstand an, dass der Bund international verpflichtet ist, statistische Standards zu übernehmen und zu finanzieren, die bislang aber noch nicht feststehen. Im Klartext: Je mehr international gefordert wird,
ristischen Partnern sowie einem international zu minimalem Engagement verpflichteten Bund zimmerte Renner-Bach mühevoll eine neue Statistik. Sie startete 2005 mit Kinderkrankheiten, wurde aber im Auftragsverhältnis vom Bundesamt für Statistik (BFS) um Anja Simma zunehmend professionell und schnell bereitgestellt. Inzwischen steht die neue Statistik in der Mitte ihres ersten Lebenszyklus’, der Ende 2008 abläuft. Die Erhebung, bei der vom BFS monatlich rund 6000 Fragebogen bearbeitet werden, sei «mittlerweile wohl unbestritten», sagt Anja Simma: Zum einen betrage die Rücklaufquote über 90 Prozent, wobei bislang nur rund 20 Prozent der teilnehmenden Beherberger die Möglichkeit der elektronischen Erfassung nutzten. Zum anderen stünden die touristischen und öffentlichen Partner, die diese Statistik finanziell tragen, geschlossener hinter dem gemeinsamen Werk als zu Beginn.
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Wellness- und Badeprojekt
Endspurt in Schwarzsee Im freiburgischen Schwarzsee soll für rund zehn Millionen Franken ein Wellness- und Thermalbad entstehen. Bedingung dafür ist allerdings, dass die Region hinter dem Badeprojekt steht. Bis jetzt hat die Bevölkerung Aktienkapital im Wert von rund 2,3 Millionen Franken gezeichnet. Es fehlen noch rund 200 000 Franken. Um das Wellness- und Thermalbad nicht zu gefährden, hat das Initiativkomitee die Aktienzeichnungsfrist um drei Monate bis Ende Juli verlängert.
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■ Hotellerie & Tourismus
Donnerstag, 10. 5. 2007 ■ Nr. 19
GastroJournal
Selber machen
Neuer Vorstand
Graubünden Ferien hat Strategien vorgestellt
HSMA Switzerland mit personellen Änderungen
Graubünden Ferien (GRF) hat sich in den letzten Monaten neue Strukturen gegeben. Das Team um CEO Gaudenz Thoma ist komplettiert, der Aktivitätenplan bereinigt. Jetzt geht es an den Aufbau neuer Märkte. Wer bearbeitet künftig welche Märkte? Die Aufgabenteilung scheint nun erfolgt zu sein. Hauptaufgabe von GRF sei der Aufbau von neuen Märkten, sagte GRF-CEO Gaudenz Thoma letzte Woche an einer Medienorientierung in Chur. In erster Linie bearbeitet werden die Märkte Benelux, Deutschland (Norden) und Grossbritannien.
Eigene Vertretung in Benelux Als erste Marktvertreterin wird Ursula Maag ab August 2007 von Brüssel aus die Benelux-Länder bearbeiten. Maag bearbeitete diese Märkte bis im letzten Jahr bereits für
Schweiz Tourismus (ST). Die Büros von ST kann GRF allerdings nicht nutzen. «Aber wir werden mit ST verstärkt kooperieren», so Thoma. Die Destinationen (DMO) respektive die zukünftigen Tourismusorganisationen (zTO) und die TO sind hingegen für die Quellmärkte Schweiz, Deutschland, Italien verantwortlich. Via Neigungsgruppen nimmt GRF künftig seine Rolle aber weiterhin in den Märkten Schweiz und Süddeutschland wahr. «Wir können den Hotels helfen, die Logiernächte zu verbessern. Wir können ihnen aber nicht die Betten füllen», erklärt Gaudenz Thomas. Angeboten werden sollen in den Märkten gezielt jene Produkte, die verlangt würden. Thoma hat nach dem Abgang von drei ehemaligen Mitarbeitenden die Stellen intern besetzt. Parallel zur organisatorischen Neuausrichtung treibt GRF nun diverse markt- und gästerelevante Projekte voran. Seit dem 1. Mai kann unter www.heiditravel.ch eine virtuelle Heidi-Tour durch Graubünden unternommen werden. Hier kann sich der Gast Tipps und Informationen holen.
Die Hospitality Sales & Marketing Association Switzerland traf sich in Baden zur 34. Generalversammlung. Aus dem fernen Down Under, wo sich die Präsidentin der HSMA Hospitality Sales & Marketing Association Switzerland (HSMA) anlässlich einer Weltreise aufhält, richtete Daniela Schaffner die Grüsse an die Teilnehmer der 34. Generalversammlung aus. Der Entscheid, so die Präsidentin im kurzen Jahresrückblick, aus dem internationalen Verband auszutreten, sei richtig gewesen. Im Sommer werde sie wieder in der Schweiz zurück sein und die Aufgaben als Vorsitzende des
CHECK IN Hotel an der Aare, Solothurn
Erfreuliches zweites Jahr
Vereins wieder vollumfänglich übernehmen und weiterführen. Im Kultur- und Kongresszentrum Trafo in Baden gaben Yvonne GrafWenger, Silvia C. Lanzmaier und Yvo Braunschweiler aus beruflichen oder privaten Gründen ihren Austritt aus dem Vorstand bekannt. Neu in das Gremium gewählt wurden per Akklamation Dui Dvorak (Seedamm Plaza) und Markus Kubak (Park Inn Zürich Airport). Für die Funktion als Beisitz haben sich Andrea Huber (Courtyard by Marriott) und Gerda Schnetzler (Hotels with a Bookmark) in verdankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. hu
Das Hotel an der Aare (Foto) in Solothurn schloss das zweite Geschäftsjahr mit einem positiven Re-
sultat ab. Die Zimmerauslastung stieg von 62 auf 69,2 Prozent und der Ertrag wurde mit 538 000 Franken gegenüber dem Vorjahr um 17,7 Prozent gesteigert. Ausserdem ist das Hotel an der Aare letztes Jahr mit dem QI, dem Qualitäts-Gütesiegel für den Schweizer Tourismus, ausgezeichnet worden.
Museum Schweizer Hotellerie
Das Bünderland im Fokus
Zernez: kleine Marke, grosses Potenzial.
M. HUTSCHNECKER
Augen auf Frankreich Aufgegleist wurde ferner eine Kooperation mit ST Frankreich, TGV Lyria und den Bündner Tourismusorganisationen. Wenn im Dezember die ersten TGV von Paris aus in Chur anrollen, erhofft sich GRF in Frankreich einen höheren Bekanntheitsgrad und für Graubünden mehr Logiernächte. Bis zu 100 000 zusätzliche Übernachtungen verspricht sich GRF auch von der Raiffeisen-Aktion «Graubünden zum halben Preis», die im nächsten Jahr umgesetzt wird. kh
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Vorstand und Beisitz v.l. : Andrea Huber, Dui Dvorak, Hans Peter Kaiser (bisher), Gerda Schnetzler, Ewa Ming (bisher), Markus Kubak und Beata Ming (Sekretariat).
Das Museum Schweizer Hotellerie und Tourismus in Zürich präsentiert eine neue Wechselausstellung. Ab dem 19. Mai wird die touristische Geschichte Graubündens thematisiert. Das fängt bei den Römern an, geht über den Kurtourismus, fokussiert den Gigantismus und hört im 21. Jahrhundert auf. Der Eintritt ins Museum an der Trittligasse 8 ist frei. Öffnungszeiten: Mittwoch und Freitag 14 bis 17 Uhr, Samstag 11 bis 17 Uhr und Sonntag 11 bis 13 Uhr.
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Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Jeudi, 10. 5. 2007 No 19
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE
Le temps qui presse
Fribourg: recherche d’argent frais La société d’exploitation d’Espace Gruyère SA, propriétaire depuis 2004 du Chalet-hôtel-restaurant des Colombettes, à Vuadens, avait relevé avec succès le défi de sauver cet établissement mythique. Elle cherche aujourd’hui des partenaires financiers pour procéder à des investissements servant à valoriser et développer les Colombettes. La pérennité de l’établissement exige d’améliorer le confort des hôtes et l’attractivité de l’offre ainsi que la mise en valeur du terrain constructible attenant. Depuis sa reprise par la société bulloise, le lieu culte des Colombettes a suscité un intérêt grandissant qui s’est traduit par une augmentation des réservations et du chiffre d’affaires.
La fin de la statistique de l’hébergement est prévue pour la fin de l’année prochaine. Il en faut une nouvelle, plus étendue.
Ce n’est pas «la tâche de la Confédération de financer des mesures de marketing pour des privés.» C’est ainsi qu’a argumenté le conseiller fédéral Pascal Couchepin, en 2003, lorsque la Confédération s’apprêtait à ne plus effectuer les relevés des fréquences touristiques qui, depuis 1933, étaient de sa très haute autorité. Définitivement, pour n’économiser à peine que deux millions de francs. Dix ans plus tôt, la Confédération s’était déjà débarrassée de la statistique de la parahôtellerie alors qu’aujourd’hui, elle verse, sans sourciller, plusieurs centaines de millions de francs pour des mesures de marketing en faveur de l’agriculture. Et en 2004, l’hôtellerie avait aussi disparu: la troisième plus grande branche exportatrice de Suisse (environ 12 milliards de recettes annuelles provenant de touristes étrangers) avançait à l’aveugle. Elle se couvrait de ridicule et laissait, notamment, Judith RennerBach, alors directrice de la Fédération suisse du tourisme, le soin de sortir au grand jour les chiffres. Avec les cantons et les partenaires touristiques ainsi que grâce à une Confédération contrainte à un engagement international minimal, Judith Renner-Bach construisit péni-
A LA MINUTE On ne sait pas encore la suite qui sera donnée à la statistique touristique. D’où, vers où? Les statistiques touristiques sont nécessaires, mais c’est précisément dans un pays touristique comme la Suisse qu’elles ne vont pas de soi.
blement une nouvelle statistique. Elle démarrait, en 2005, avec des maladies de jeunesse mais est devenue de plus en plus professionnelle et rapide grâce à Anja Simmen, mandatée par l’Office fédéral de la statistique (OFS). La nouvelle statistique se situe actuellement à la moitié de son cycle de vie qui se terminera à fin 2008. Les relevés «ne sont aujourd’hui sans doute pas contestés», affirme Anja Simmen. Ce sont quelque 6000 questionnaires qui doivent être traités chaque mois par l’OFS: d’une part, les retours se montent à plus de 90% dont 20% que les hébergeurs traitent par des saisies électroniques. De l’autre, les partenaires touristiques et publics qui soutiennent financièrement cette statistique s’identifient mieux qu’au début à cette œuvre commune. C’est ce que confirme Vincent Bornet, cadre compétent à Valais Tourisme. Les Valaisans avaient fait partie des sceptiques mais appuient aujourd’hui la nouvelle statistique comme les Zurichois alors que Suisse Tourisme hésite, comme par le passé, entre les deux positions.
Vaud: Montreux Palace à Fairmont Fairmont Le Montreux Palace, telle est la nouvelle identité du Raffles Le Montreux Palace, annoncée par le groupe hôtelier Fairmont Hotel & Resorts. Fairmont dont le siège est à Toronto (Canada), est détenu à 67% par le prince Al Walid et à 33% par le fonds de placement Colony Capital. Il exploite plus de 120 hôtels à l’échelle mondiale sous les marques Fairmont, Raffles, Swissôtel, Delta ainsi que des propriétés de vacances en temps partagé gérées par Faimont Heritage Palace. Le Montreux Palace appartenait déjà au groupe sous sa société Raffles. Ce n’est donc qu’un changement d’enseigne et rien de plus, si ce n’est que sous Fairmont, il côtoiera d’autres établissements prestigieux du groupe tel le Savoie à Londres, le Fairmont Le Château Frontenac, le Fairmont San Francisco ou encore le célèbre Plaza de New-York.
Valais: séduction bacchique P. GRUNDER
PETER MATHIAS GRUNDER
La Suisse a besoin d’une statistique hôtelière et parahôtelière.
La parahôtellerie et la Confédération demandées
financer des standards statistiques qui jusqu’alors n’existaient pas encore. En clair: plus les exigences internationales s’accroissent, plus il en coûtera à la Confédération et moins aux autres organisations passant à la caisse. Inversément, ces dernières devront payer davantage si les obligations de la Confédération se réduisent. De l’autre, l’aide de la Confédération est aussi demandée parce que le temps presse. En effet, au début du mois de mai, on aurait dû savoir clairement quel visage aurait la statistique sur la
Ces relevés sont «tout simplement indispensables», déclare Vincent Bornet. Il ne tire pas seulement un bilan intermédiaire mais regarde aussi vers l’avenir: d’ici fin 2008, la poursuite de la saisie existante de l’hôtellerie doit être assurée. Et la parahôtellerie doit y figurer. «Nous aurons de la peine à trouver des solutions sans l’aide de la Confédération», précise Vincent Bornet. D’une part, Vincent Bornet évoque le fait que la Confédération a des obligations internationales de reprendre et de
parahôtellerie qui est extrêmement exigeante rien que par la saisie des lits dans les appartements de vacances. Et on aurait déjà dû avoir une idée sur la suite à donner à la statistique en cours. Chez la plupart des partenaires «l’engagement est important», affirme Anja Simmen de l’OFS, mais «nous n’avançons pas aussi rapidement que nous l’aimerions.» Vincent Bornet explique que «les négociations sont difficiles car les intérêts divergent». Mais il faut s’occuper de l’avenir, résume Vincent Bornet. «Il est bientôt là.»
De la mousse pour le 850e de Fribourg Entreprises emblématiques, Cremo, Villars, Cardinal marqueront l’événement mercie les citoyens de sa ville et de son canton en lançant une nouvelle bière exclusivement produite pour le 850e anniversaire de la ville.
F. DI FRANCO
On se souvient encore du grand élan de solidarité et du soutien des Fribourgeois à leur brasserie Cardinal. Aujourd’hui, c’est elle qui re-
L’ancien syndic de Fribourg, Dominique de Buman, trinque à sa ville.
Aussi emblématique pour les Fribourgeois que la Brasserie Cardinal, Dominique de Buman, ancien syndic de la ville, conseiller national et président du comité des festivités du 850e n’est pas étranger à la création de cette nouvelle bière, bien au contraire. C’est donc normal qu’il soit à côté du CEO de Feldschlösschen Boissons SA, Thomas Amstutz, pour la mise en perce du premier fût de la Bière du 850e. Cette nouvelle bière au froment fribourgeois est produite à partir d’ingrédients naturels spécialement sélectionnés qui lui donnent cette apparence naturellement trouble et sa couleur ambre doré par l’adjonction de semoule de blé fribourgeois. «Cette bière de fête non filtrée est produite sur la base d’une ancienne recette», ex-
plique le maître brasseur de la Brasserie du Cardinal Günter Nistler. Cependant, il avoue qu’il n’a pas été facile de retrouver sa composition exacte car il n’en restait aucun écrit.
Uniquement en pression et dans la région de Fribourg De cette Bière du 850e au goût légèrement fruité, seuls 1500 hectolitres seront brassés. Elle n’est disponible depuis le 3 mai qu’en fût et est en vente exclusivement dans les bars, cafés et restaurants de la région fribourgeoise, rappelle le CEO Thomas Amstutz. D’autres entreprises bien ancrées dans la mentalité locale et régionale, telles que Cremo ou Villars, marqueront aussi cet anniversaire en soutenant l’événement, dans un premier temps financièrement en qualité de parrains. fdf
L’Interprofession des Vins du Valais (IVV) a lancé jeudi passé une campagne de charme dans toute la Suisse. Sur les affiches, les vins sont présentés dans des flacons ressemblant à ceux de parfums pour souligner leur caractère haut de gamme. L’IVV souhaite mettre en exergue l’élégance, l’authenticité et l’originalité. L’objectif affiché est d’associer immédiatement le Valais dans l’esprit de chaque consommateur qui pense vin, indique l’interprofession jeudi dans un communiqué. Le visuel de la campagne est accompagné d’un nouveau site internet (www.lesvinsduvalais.ch) qui se veut plus proche des consommateurs. Chaque mois, un cuisinier de renom proposera un menu complet pour accompagner une sélection de vins valaisans.
Jura: sursis pour le projet de golf Sursis pour le projet de golf prévu sur les hauteurs de Delémont, aux abords du restaurant du château de Domont. Refusé de justesse – 25 voix contre 24! – le 30 avril par le Conseil de Ville, le plan spécial relatif au projet sera soumis au verdict du corps électoral le 17 juin prochain. Avant même de se prononcer sur le fond, les conseillers de Ville ont en effet décidé – à 21 voix contre 20! – que le coup décisif serait frappé par le peuple et cela quel que soit leur choix. Acquise au terme d’un débat passionné, marqué par un fort clivage gauche-droite, la décision à l’arrachée du législatif delémontain promet un scrutin final serré. Les porteurs et promoteurs du projet, le «Golf club du Château de Domont», s’affichent confiants et rappellent que le golf des Bois, toujours unique dans le canton, très controversé lui aussi, a connu un enfantement au forceps. En octobre 1989 au terme d’un vote resté mémorable – 89% de participation! –, les «oui» au golf l’emportaient en effet par 325 voix contre 311.
Ticino: con GastroBellinzona Per GastroBellinzona Alto Ticino il 2006 è stato archiviato con un bilancio non troppo soddisfacente. Lo ha comunicato il presidente della sezione Mattia Manzocchi (foto) alla recente assemblea generale tenuta a Monte Carasso. L’annata trascorsa è stata appena salvata dall’autunno mite e dal tradizionale afflusso da nord durante il mese di dicembre. Ma grande danno lo aveva fatto in precedenza la prolungata chiusura della galleria del San Gottardo. Manzocchi si è invece detto molto soddisfatto di come sia iniziato questo 2007, malgrado vi sia ancora da valutare l’incognita del divieto di fumo entrato in vigore lo scorso 12 aprile.
■ Actualité
Jeudi, 10. 5. 2007 ■ No 19
GastroJournal
Euro 08 sans nouvelle taxe
FLASH Mystery Park en faillite
Quatre acquéreurs sont sur les rangs
Le Championnat d’Europe de football Euro 08 s’annonce déjà à l’horizon.Vos chances sont réelles.
Après la déconvenue de Mystery Park, à Interlaken, le commissaire au concordat du parc d’attraction oberlandais cherchait à tirer un maximum de la faillite de ce centre imagniné par l’auteur alémanique von Däniken. A ce jour, il a reçu quatre propositions fermes. Les acquéreurs potentiels sont suisse, italien, allemand et de Dubaï. Ils ont offert des sommes entre dix et 20 millions de francs pour ce parc qui a coûté plus de 80 millions. Les candidats ont jusqu’à mi-juin pour produire les garanties bancaires nécessaires.
MATTHIAS NOLD L’hôtellerie-restauration et le football sont étroitement liés. Non seulement d’anciens footballeurs dirigent aujourd’hui des hôtels et des restaurants mais lors de grandes manifestations telles que l’Euro 08, de l’argent sonnant et trébuchant attend la branche. Y compris de la bonne publicité pour son image. La télévision joue un rôle important, notamment pour la restauration. La semaine passée, l’UEFA a sorti ses directives sur la projection publique de matchs de l’Euro 08. Une réglementation qui touche fortement la restauration mais aussi l’hôtellerie et le tourisme. Aujourd’hui, il s’avère qu’il n’y aura pas de nouvelles taxes lors de l’Euro 08. «De manière globale, on peut dire que les membres de GastroSuisse seront aussi bien traités sinon mieux que durant la CM 06», estime Christian Belser, du Service juridique de GastroSuisse (voir encadré SERVICE). Que GastroSuisse se soit défendue contre de nouvelles taxes s’est révélé payant. L’Euro 08 constitue une chance de consolider l’image de la Suisse. «Comme pays touristique, la Suisse est une marque de très haute qualité», déclare Edith Zweifel, du service de presse de Suisse Tourisme (ST). Cette marque est entretenue par ST et «utilisée de manière responsable,
WEB
Gare de Berne
L’Euro 08 constitue une chance d’améliorer l’image de la Suisse et d’augmenter le chiffre d’affaires des restaurateurs. également dans le contexte de l’Euro 08.» Il y a quelque temps, ST a obtenu 10 millions de francs pour le marketing du site en relation avec l’Euro, «car nous avons une bonne renommée comme organisation de marketing.» Cela va plus loin que la simple présentation de la Suisse comme pays touristique. Il s’agit aussi de faire connaître la situation économique, la Suisse culturelle... Avec la preuve de bonnes performances, ST pourrait aussi accroître ses chances d’atteindre une position de leader en matière de promotion coordonnée du pays. Edith Zweifel constate «que le pays sera, pendant quinze jours, dans la vitrine de l’Europe sinon du monde. Il s’agit donc de montrer la Suisse sous ses meilleurs atours. Le défi s’adresse à chacun, car chaque habitant de notre pays est aussi un hôte.»
A LA MINUTE A l’Euro 08, les membres de GastroSuisse seront bien traités.
SERVICE relève de l’UEFA (grand écran avec une diagonale de plus de 3 m.), doivent s’annoncer à l’UEFA mais obtiennent une licence libre de droits s’il n’y a aucune obligation de consommer. L’absence d’une obligation de consommer ne devrait pas poser de problèmes pratiques puisque presque tous les clients commanderont quelque chose d’eux-mêmes (par ailleurs, cette réglementation existait déjà lors de la CM). Les sociétés de commercialisation SUISA et SWISSPERFORM ne prélèveront pas de nouvelles taxes spéciales dans le domaine commercial des projections sur grand écran (diagonale de l’image de plus de 3 mètres).
Pour les projections publiques jusqu’à une diagonale d’image de 3 mètres – ce qui concerne presque tous les membres de GastroSuisse –, aucune nouvelle taxe ne sera prélevée par les sociétés de commercialisation, surtout pas par l’UEFA. Seules les taxes usuelles de la SUISA (tarif GT 3a; musique en arrière-fond) ainsi que les taxes BILLAG sont dues, comme déjà lors de la dernière CM et de la dernière CE. Pour les projections jusqu’à une diagonale de l’image de 3 mètres, aucune autorisation préalable de l’UEFA n’est nécessaire. Les restaurants et les hôtels qui projettent des matchs sans entrée ni sponsors dans le domaine qui
Succès pour Vullyssima
Millésime genevois équilibré
Frédéric Haenni a présenté le millésime 2006
Présentation au restaurant La Colombière à Lully
A.WINCKLER
gnoble du Vully retrouve la place qui lui revenait sur la carte des ressources cantonales vaudoises accompagnant la consultation sur le plan directeur cantonal dans lequel il avait été tout simplement oublié… Mais en ce dimanche de Vullyssima 2007, on célébrait surtout une grande première: l’amitié valdofribourgeoise illustrée par la présence de vignerons-encaveurs des deux cantons. Là aussi, Frédéric Haenni, qui compte de nombreux amis des deux côtés de cette frontière administrative censée ne pas exister dans les cœurs, était l’homme idéal pour sceller l’amorce d’une collaboration qui devrait encore se développer dans les années à venir. Le citoyen de Vallamand a rappelé avec beaucoup de sensibilité les aléas des saisons de la vigne et le travail ingrat du viticulteur vivant en permanence sous l’épée de Damoclès des sautes d’humeur de la météo. Tout s’est bien déroulé. Frédéric Haenni a donc pu parler d’un «millésime 2006 fragile, frais, pétillant, tout en beauté». Autopsiant le prince des cépages du Vully, le chasselas, il a évoqué un vin très expressif et épanoui dès sa jeunesse, flatteur, pétillant, friand, élégant et désaltérant, avec un arôme de fleurs blanches. Mais Frédéric Haenni n’a pas oublié le pinot noir et le gamay ni les nombreuses spécialités qui font du vignoble vulliéran un terroir d’une grande diversité où l’on ne dénombre pas moins de 25 différents cépages. Pour souligner en conclusion la satisfaction du milieu de la restauration qui ne peut qu’applaudir aux possibilités nouvelles que cette diversité offre dans le mariage des mets et des vins. aw
autre que l’auteur des «Mémoires du vignoble genevois», le journaliste gastronomique Jean Lamotte.
Millésime rapidement épuisé
F. DI FRANCO
Organisé pour la première fois conjointement par les vigneronsencaveurs des deux cantons, l’édition 2007 de Vullyssima qui s’est déroulée dimanche dernier à Salavaux s’est taillé un franc succès. Cette manifestation a permis aux visiteurs de découvrir le millésime 2006 et de fraterniser avec la communauté vigneronne du Vully. C’est à Frédéric Haenni, président de GastroVaud, qu’il incombait de présenter le millésime 2006. L’«enfant du pays» s’est montré très à l’aise dans cette agréable mission, ne dissimulant pas une légitime fierté à l’égard d’un «vignoble apprécié et adulé loin à la ronde». Et c’est le député au Grand Conseil qui s’est réveillé quand il s’est agi de rappeler qu’une intervention parlementaire avait été nécessaire pour que le vi-
Le millésime 2006 des vins du Vully méritait pleinement les envolées lyriques de Frédéric Haenni.
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Les parrains: Chantal Lonati, patronne de La Colombière et Jean Lamotte. C’est à la Colombière, chez Bernard et Chantal Lonati, ancien haut lieu de la gastronomie genevoise fermé depuis le 30 mars, que l’Opage a présenté le millésime 2006. Le conseiller d’Etat Robert Cramer a présenté le millésime 2006 et a désigné Chantal Lonati marraine de cette cuvée. Quant au parrain, ce n’est
Alexandre de Montmollin, le chef de la Station cantonale de viticulture et d’œnologie, a qualifié le millésime 2006 de bon niveau et équilibré. La production totale est de 9 240 876 litres, soit 15% en dessous de la moyenne décennale. Cela correspond à un peu moins d’une bouteille par mètre carré et les amateurs ont donc intérêt à passer commande sans trop tarder», avertit Alexandre de Montmollin.
Caves ouvertes ce samedi 12 mai Le conseiller d’Etat n’a pas manqué de rappeler, avant de passer à la dégustation, que le samedi 12 mai aura lieu la vingtième édition de la journée Caves Ouvertes qui permet à tout un chacun de déguster ce millésime dans tout le canton. fdf infos: www.lesvinsdegeneve.ch
L’étude des sols pour lire le vignoble A la demande de la station de viticulture, le géologue Stéphane Burgos, de l’Ecole d’ingénieurs de Changins, a procédé, il y a deux ans, à environ 860 sondages dans le sol du vignoble genevois. Les premiers résultats de cette étude viennent d’être présentés. Il a ainsi été possible d’évaluer la répartition des sols du vignoble genevois, d’établir un référentiel des grands types de sols et de comprendre leur potentiel pour la culture de la vigne et, surtout, de créer un outil d’aide à la
décision pour le choix de l’encépagement. Désormais les vignerons ont le pouvoir de replanter de nouvelles souches pour exploiter au maximum la qualité de leur terroir en choisissant le porte-greffe le plus approprié. Outre le calcaire, d’autres facteurs influent sur la qualité, comme par exemple l’approvisionnement en eau. La carte typologique du vignoble genevois résultant de cette étude indique précisément où le vigneron trouvera plus ou moins d’eau. rh
Perturbations pendant un an Le trafic motorisé privé et, dans une moindre mesure, les transports publics ne pourront plus emprunter les voies en surface de la Place de la Gare de Berne. Des travaux d’assainissement, estimés à 80 millions de francs, y seront réalisés. Piétons et cyclistes ne sont pas touchés par les restrictions. Celles-ci en feront voir de toutes les couleurs aux Bernois se dirigeant vers la gare mais aussi aux touristes désireux de découvrir la ville des Zaehringen sur les bords de l’Aare.
Poulets européens
Un accord pour leur bien-être Les ministres de l’agriculture de l’Union européenne (UE) ont fini par trouver, lundi soir à l’arraché, un accord pour assurer un minimum de bien-être aux poulets d’élevage européens. Après avoir bataillé kilo par kilo sur leur espace vital au mètre carré. L’UE s’est accordée sur cette question taboue. Le compromis prévoit une densité dans les cages de poulets de 33 kg par mètre carré, avec une dérogation jusqu’à 39 kg pour les éleveurs prouvant qu’ils ont de bonnes installations, notamment ventilées. De quoi leur permettre de faire grandir au grand maximum l’équivalent de 42 kilos de gallinacés sur un mètre carré.
Levure de bière
Aussi une arme antiterroristes Utilisée depuis fort longtemps en boulangerie et en brasserie, la levure de bière pourrait aussi servir de biosenseur comme arme antiterroristes. Des scientifiques américains sont parvenus à la modifier génétiquement pour qu’elle devienne vert fluorescent lorsque l’air aux alentours est chargé de particules d’explosifs.
Genève
Un projet d’aire autoroutière A Genève, une aire autoroutière sera construite sur l’A1 à Bardonnex, non loin de la douane francosuisse. Le Conseil d’Etat, qui a pris contact avec différentes compagnies pétrolières prêtes à financer le projet, élabore actuellement le projet de déclassement. L’espace projeté comprend, outre les stations d’essence, des restaurants et la promotion des produits du terroir.
■ Restauration
Jeudi, 10. 5. 2007 ■ No 19
GastroJournal
Brillante journée à Soleure
EDITORIAL
PHOTOS: J. STEIMEN
Des vies ponctuées de bons moments
En haut: René F. Maeder (président) et Bruno Theus; en bas: Gabriela Döscher (vice-présidente et Kathrin Fässler); et une partie des trois cents membres et invités.
Lundi dernier s’est déroulée l’assemblée générale de la Guilde à Soleure. Elle a débouché sur quelques décisions importantes. MATTHIAS NOLD Depuis 1971, la Guilde compte un membre en Allemagne. Il s’agit de Friedrich Nagel, l’actuel président d’honneur de l’association des maîtres du Bade-Wurtemberg. Depuis lundi dernier, cette exception est même «légale». Avec d’autres modifications statutaires, acceptées par des majorités écrasantes, le Liechtenstein et, exceptionnellement, les pays frontaliers appartiennent au territoire de la Guilde. De plus, le nombre des membres est dorénavant limité à
semblée générale avec sérénité. Dans son introduction, il a évoqué diverses pistes de réflexion: «Il vaut mieux réagir à temps qu’à midi moins cinq», a-t-il déclaré en évoquant le nom (en allemand) de l’association qui précise qu’il s’agit de membres «établis». «Cette dénomination correspondrat-elle encore au vocabulaire de nos futurs hôtes?»
300 au lieu de 275. Il est également important que le passage qui précise que «les présidents d’honneur ont le droit d’assister à toutes les séances du comité avec voix consultative» ait été tout simplement biffé des statuts. Une proposition de la Commission de gestion qui a été adoptée par une large majorité des 203 votants. Au total, plus de 300 membres et hôtes d’honneur ont participé à l’AG de la Guilde.
«Accepter la discussion» Au sujet des vœux de déclaration des organisations de consommateurs, René Maeder a également invité les membres à renvoyer simplement la balle et de considérer cette exigence «comme une grande chance pour nos établissements.» En effet, de nombreux établisse-
Pistes de réflexion et avertissement René Maeder, le président de la Guilde, a dirigé les débats de la 53e as-
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A LA MINUTE La Guilde Suisse des Restaurateurs-Cuisiniers s'est donné de nouveaux statuts. Elle a ainsi augmenté le nombre des ses membres à trois cents. ments préparent encore leurs mets selon l’art classique de la cuisine: «Ne nous gênons pas de le communiquer à nos hôtes», dit-il en conclusion. «Nous devons cependant accepter la discussion.» Avec beaucoup d’ambiance et dans la bonne humeur, l’assemblée générale a connu une suite, l’aprèsmidi, avec un grand banquet et, le soir, au bar à saucisses.
Il en va de la vie professionnelle comme de la vie tout court: elle voit se succéder voire s’entrelacer les bons et les mauvais moments. Peut-être est-ce même là le ciment de relations humaines qui se tissent et perdurent, souvent au-delà de la date fatidique de la sortie de l’entreprise ou de la fin de fonctions officielles. L’autre jour à Fribourg (page13), c’est Cardinal qui, à l’occasion des festivités célébrant le 850e anniversaire de la cité des Zaehringen, a mis sur le marché quelque centaines d’hectolitres d’une bière ambrée destinée à marquer l’événement dans les seuls établissements de la région. Un bon moment pour l’ancien syndic Dominique de Buman qui s’était battu pour le maintien de la brasserie. L’autre jour à Zurich (ci-contre), les Disciples d’Escoffier ont intronisé quelques nouveaux membres dont Philippe Rochat. Cette distinction, certes inutile à la renommée de l’établissement de Crissier, honore tout à la fois ceux qui la décernent et les récipendiaires. Lundi, la Guilde des Restaurateurs-Cuisiniers (en haut de cette page) a décidé d’étoffer légèrement ses rangs. Des membres aujourd’hui actifs qui sauront sans doute eux aussi ponctuer leur vie et celle de leurs proches de bons moments. Avant de passer la main et de, peut-être, grossir les rangs des membres d’honneur. Marie-Thérèse Page Pinto
A LA CARTE
Le goût en nouvelles
Rochat et Violier intronisés
Pully,Centre des métiers de bouche?
Nouveaux disciples d’Escoffier à Zurich
Présentation des concours et de l’affiche 2007 menu. Cette image servira de page de couverture au traditionnel répertoire de poche.
Dès 2008, les 150 apprentis boulangers, pâtissiers et confiseurs du canton de Vaud suivront leurs cours interentreprises au Centre professionnel de GastroVaud à Pully. «Auparavant, ces cours avait lieu à effectif réduit à l’Ecole professionelle de Montreux (EPM)», explique Yves Girard, directeur de l’associa-
Une nouvelle pour être l’hôte du Lausanne Palace et d’Edgar Une nuit au Lausanne Palace avec un repas, boissons comprises, à La Table d’Egar (d’une valeur de 1200 francs)... de quoi rêver. En fait, c’est le prix qui récompensera l’auteur de la meilleure nouvelle dont le thème est «La cuisine amoureuse». De plus, la nouvelle sera publiée dans un grand quotidien vaudois et un autre genevois. Cette année une deuxième catégorie permet aux moins de 16 ans de participer sur le thème de «ma pomme» sous forme de texte ou de poésie ne dépassant pas une page A4 (délai: 26 juillet). Autre nouveauté, le concours de vidéos sur le thème des produits du terroir. fdf infos: www.gout.ch
R. HUG
Avant la fin du délai d’inscription, prolongé jusqu’au 20 mai, les organisateurs de la Semaine du goût dévoilent l’affiche 2007 et lancent deux concours. La Semaine du goût joue les prolongations: «En fait, on le fait chaque année pour donner aux retardataires une chance de s’inscrire et nous présenter un événement. Mais cette fois, attention, il ne reste plus que dix jours», avertit Josef Zizyadis, principal instigateur de la Semaine du goût et président de l’Association pour la promotion du goût (APG). Puis, en présence du collègue Marc Rosset et de Catherine David, collaboratrice au secrétariat de l’APG, l’affiche de l’édition 2007 est présentée à la presse. Sobre, avec une poire, un morceau de gruyère et deux noix, elle annonce l’événement en trois langues ainsi que la date et laisse une bonne place vierge à disposition du restaurateur qui souhaiterait inscrire son
Boulangers-pâtissiers
Escoffier compte toujours plus de disciples dans tout le pays. A l’occasion du grand chapitre de la délégation suisse des Disciples d’Escoffier, qui s’est tenu à l’hôtel Schweizerhof de Zurich, le président René Winet a procédé à un certain nombre d’intronisations, parmi lesquelles celles de Philippe Rochat, de Crissier et de son chef de cuisine Benoît Violier. Ont été également intronisés à cette occasion, Konstantin Zimmermann,
(hôtel Palace Bellevue, Berne), Markus Arnold (restaurant Kreuz, Egerkingen), Jörg Rudolph Von Rohr (hôtel Schweizerhof, Zurich) et Jérôme Boulès (COFOB, Lausanne). Rappelons que les gastronomes qui font partie de l’ordre des Disciples d’Auguste Escoffier ne doivent jamais oublier que la cuisine est un art et que, dans tous les arts, c’est la simplicité qui se rapproche de la perfection. rh
tion vaudoise pour la formation des métiers de la boulangerie-pâtisserie-confiserie. GastroVaud envisage d’exécuter des travaux afin de permettre d’aménager des laboratoires pour ces cours pratiques. Avec ces futures nouvelles activités, le Centre professionnel de Pully est en passe de devenir le Centre cantonal de formation des métiers de bouche.
La Brasserie Nouvelle ouvre
F. DI FRANCO
Après l’incendie, elle est redevenue comme avant
Josf Zisyadis, Catherine David et Marc Rosset ont dévoilé l’affiche de l’édition 2007.
L’EHG innove avec un service traiteur R. HUG
Le 28 décembre dernier, la Brasserie Nouvelle, sise à la rue de Lyon à Genève était la proie des flammes. Jorge Gregorio et Antonio Batista, les deux gérants, se sont mis au travail pour tout reconstruire. Le chantier a été mené à terme pour avril. La réouverture vient d’être fêtée avec les gérants, qui ont posé en compagnie du comédien-fantaisiste Thierry Meury, un fidèle client bien content lui aussi d’avoir retrouvé les lieux en parfait état. Que pense Jorge Gregorio de ce nouveau départ? «Nous sommes très très flattés de retrouver tout le monde, de fidèles clients qui sont devenus des amis!» Quelques innovations tout de même? «Non, si ce n’est une nouvelle
Ecole hôtelière de Genève
Antonio Batista, Jorge Gregorio et Thierry Meury, un fidèle client. caisse enregistreuse avec un terminal pour les cartes de crédit et une nouvelle installation électrique.» Le cadre, lui, est redevenu comme avant, tout comme l’ambiance, un bon air de brasserie comme on n’en trouve plus très souvent dans des établissements remis à neuf. rh
«Le plaisir des saveurs» est un service traiteur proposé par Mickaël Brun avec l’école hôtelière de Genève. Formé à l’école hôtelière de Tain l’Hermitage, dans la principale région culinaire française, il allie son expérience des grands restaurants gastronomiques avec les saveurs du monde. L’EHG propose également des cours de cuisine et un chef à domicile. info: www.plaisir-des-saveurs.ch
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■ Hôtellerie & Tourisme
GastroJournal
Jeudi, 10. 5. 2007 ■ No 19
Aller sur les traces du passé
FLASH Bilan de l’hiver 2006/07
Bonne saison pour l’hôtellerie
Culture et histoire, telles sont les mammelles de la nouvelle brochure de Suisse Tourisme. Présentée à Bâle dans le cadre de la Journée des vacances, elle devrait séduire les visiteurs en quête d’insolite.
«Voyages dans le temps», la nouvelle brochure de Suisse Tourisme (ST) présente les temps forts d’un parcours culturel et historique à travers le pays. Trente-six partenaires y figurent, dont trente-trois hôtels, onze restaurants et six sites classés au patrimoine mondial de l’UNESCO. De quoi séduire notamment le marché britannique dont les nuitées en Suisse (hôtels et établissements de cure) ont crû de 8,8% en 2006 par rapport à 2005. Ainsi, avec plus de 2,2 millions de nuitées, les Britanniques représentent, analyse ST, le plus important marché étranger pour la Suisse touristique, après l’Allemagne et devant les Etats-Unis. Notons que Genève vient en tête de leurs destinations favorites, devant Zurich, Zermatt, Lauterbrunnen et Interlaken. Ces trois prochaines années, estime ST, les hôtes d’outre-Manche devraient encore croître de 2 à 3 pour-cent.
A LA MINUTE Suisse Tourisme s’associe cette année au 150e anniversaire de l’alpinisme en Suisse. L’organisation faîtière dévoile aussi sa campagne pour l’Euro 2008.
SWISS-IMAGE
MARIE-THÉRÈSE PAGE PINTO
Reproduction d’une carte de l’hôtel Faulhorn, datant de 1890 et coloriée à la main. En face: l’Eiger, le Moench et la Jungfrau. Avec une préférence pour les séjours actifs (plein air, marche, vélo) et courts. Autre intéressant potentiel de croissance, le segment du tourisme de congrès et de séminaires, qui représente déjà le quart des nuitées des Britanniques.
Cent cinquante ans d’alpinisme ST s’associe au 150e anniversaire de l’alpinisme en Suisse, profondément marqué à ses débuts par les Britanniques fondateurs, en 1857, de l’Alpine Club. A l’occasion de cet anni-
versaire, ST organise cette année des événements et des actions de marketing dans le monde entier. Parmi eux, la célébration du 150e, du 22 au 24 juin, en présence de 250 membres de l’Alpine Club, à Zermatt. La station valaisanne inaugurera aussi «Zermatlantis», un musée souterrain consacré à l’histoire du village naguère rural et du Cervin.
«Bienvenue à nos amis français» Cette année s’achèvera sur une «offensive de sympathie» aux frontières.
Le début de la concrétisation du concept d’hospitalité de ST à l’occasion de l’Euro 2008. Ainsi, un message «Bienvenue à nos amis français» sera porté, explique ST, par «un jeune cadre suisse portant le maillot de l’équipe de France sur des affiches ou des bornes lumineuses aux douanes, dans les aéroports et les gares.» Par ailleurs, une «icône» de l’Euro 2008 (croix suisse géante formée de containers) partira en tournée dans neuf villes étrangères.
Abolir les taxes de séjour et d’hébergement Front commun face à la nouvelle mouture du projet de Loi sur le tourisme en Valais Le projet de loi sur le tourisme ne cesse de faire des remous en Valais. L’Association hôtelière, GastroValais et l’Association des Campings font aujourd’hui front commun contre les taxes de séjour et d’hébergement. Elles prennent aussi position sur l’interdiction de fumer.
Face à la nouvelle mouture du projet de Loi sur le tourisme, les trois associations valaisannes s’insurgent contre l’inégalité de traitement dont elles et leurs clients seraient victimes. «Sur les six taxes et impôts touristiques que le projet de loi veut réintroduire, trois ne seraient perçus que sur les hôtels-restaurants», a expliqué Patrick Bérod (photo), directeur des hôteliers valaisans, lors d’une conférence de presse tenue à Sion vendredi dernier. L’Association hôtelière du Valais, GastroValais et l’Association valaisanne des Campings demandent donc d’abolir les taxes de séjour et d’hébergement et de les remplacer
par une taxe fixe sur la valeur fiscale, à l’instar de ce qui est prévu pour les résidences secondaires, ou alors par une taxe annuelle par lit. Elles demandent également de prendre les mesures nécessaires pour éviter une double imposition.
Distorsion de concurrence «La nouvelle version du projet de loi chasse les clients des hôtels vers les appartements. Nous ne pouvons admettre la distorsion de concurrence qu’elle suscite, sans compter qu’elle prive les hôteliers de moyens financiers nécessaires à l’entretien et à la rénovation, alors qu’il faut dépenser en moyenne 5000 francs par lit et par
année pour maintenir un établissement sur le marché concurrentiel», a précisé Patrick Bérod, souhaitant plus d’équité non seulement au niveau de l’imposition, mais aussi quant à la répartition du futur capital-actions des destinations: 1/3 communes, 1/3 hébergeurs, 1/3 autres prestataires touristiques ou selon valeur fiscale des installations et bâtiments. Quant à l’interdiction de fumer, les trois associations valaisannes préconisent une solution nationale pour éviter les disparités. Si le canton compte légiférer au sujet du tabagisme passif, elles requièrent de créer une loi spécifique. pw
M O N AV I S
L
’Ecole Hôtelière de Genève a deux bonnes raisons de promouvoir les produits du terroir. D’une part, en qualité de représentant de la formation professionnelle qui doit inculquer aux futurs restaurateurs et hôteliers l’importance que revêt le choix des produits mais également en tant que représentant des restaurateurs puisque nous exploitons à Genève un restaurant d’application ouvert au grand public et qui s’est vu décerner le label d’Ambassadeur du Terroir genevois. Notre école s’implique également lors de la Sélection des vins de Genève en décernant le Marcassin. C’est dire combien nous sommes actifs à la promotion des produits locaux. Pour nos étudiants, il est essentiel qu’ils comprennent les avantages de travailler des produits de qualité. Cela sous-entend bien entendu un respect des saisons, une obligation d’acheter des produits selon leurs périodes de récolte. Ils seront gagnants en termes de qualité aromatique et gustative, mais également de prix et cela ne pourra qu’améliorer une rentabilité si souvent précaire. Mais cela doit induire une éducation de
Alain Brunier*
Deux raisons de promouvoir le terroir… jeunes souvent sans repères et avec une connaissance lacunaire de certains goûts. Nous devons donc travailler sur la connaissance des produits, mais aussi leurs origines, leurs modes de culture et les périodes idéales de récolte et donc de consommation… Aujourd’hui, culturellement, le consommateur a des soucis relatifs au manque de liens et à la mondialisation. L’alimentaire est aussi une manière de raconter un lien avec les autres. Un émigré, lorsqu’il quitte son pays, ne renonce que très difficilement au corps gras avec lequel il avait l’habitude de cuire ses aliments dans son pays d’origine. Plus nous sommes inquiets, plus nous revenons vers les
valeurs d’origine. Les clients sont soucieux quant à leur alimentation et estiment que celle-ci est de moins bonne qualité que la nourriture du passé. Cette dernière protégeait la santé et le retour au terroir correspond à un geste de santé. Nous avons la chance de vivre dans un pays qui est marqué par une grande diversité biologique et climatique, ce qui nous permet de bénéficier des mêmes produits sur une période relativement large. Il nous faut cependant éduquer les consommateurs pour qu’ils saisissent cette chance et permettre ainsi aux produits de se succéder tout au long de l’année. Cette chance doit également être préservée. Or les nouvelles générations ne disposent pas des points de repères géographiques qui leur permettraient de savoir que les fruits d’une région doivent être mangés avant ceux d’une autre. La famille, l’école et les associations professionnelles ont la responsabilité de favoriser cet apprentissage. *Alain Brunier, directeur général de l’Ecole Hôtelière de Genève
Le manque de neige a eu des conséquences moins graves sur le tourisme que les intéressés ne le craignaient. L’hôtellerie fait état d’une bonne saison, tandis que les remontées mécaniques annoncent une baisse globale de 5% dans un bilan contrasté. La saison de ski a pris fin dimanche avec la fermeture des domaines du Corvatsch (GR) et de «Glacier 3000» aux Diablerets. Fait notable, ce dernier a triplé son chiffre d’affaires cette saison, selon le directeur du marketing Bernhard Tschannen. Ces bons résultats des domaines skiables d’altitude, bien enneigés en fin de saison, sont venus compenser le bilan général des remontées mécaniques suisses. En janvier, ces dernières affichaient en effet une baisse de fréquentation située entre 15% et 25 pourcent. En revanche, en mars et à Pâques, certaines, comme Davos-Klosters ou les chemins de fer de la Jungfrau, ont vu leur affluence pratiquement doubler par rapport aux fêtes de fin d’année. Les canons à neige et un riche programme événementiel ont également contribué à ce bilan meilleur qu’espéré. Cet hiver a montré que l’altitude et la technique sont deux facteurs de succès, précise Felix Maurhofer, porte-parole des Remontées mécaniques suisses.
Résidences secondaires
Zermatt vers la restriction L’assemblée communale de Zermatt s’est déclarée favorable à une restriction des constructions de résidences secondaires à 850 mètres carrés par an de superficie brute au plancher. Les citoyens ont adopté ce mot d’ordre à une nette majorité. Le conseil communal avait dans un premier temps proposé une restriction annuelle de 2188 mètres carrés. Les citoyens devront dire le 17 juin s’ils acceptent ou non la limite de 850 mètres carrés. S’ils l’approuvent, cette règle s’appliquera aux nouvelles constructions et aux changements d’affectation des bâtiments, sauf si ces derniers datent d’avant 2004.
Trains neuchâtelois
Transport de vélos gratuits Le transport de vélos est gratuit depuis le 1er mai sur deux lignes de chemin de fer des Montagnes neuchâteloises. Cette action a pour but d'encourager le tourisme doux, a indiqué la Ville de La Chaux-de-Fonds. La gratuité du transport des vélos résulte d’une action commune aux villes de La Chaux-de-Fonds et du Locle (photo), aux Transports régionaux neuchâtelois (TRN) et à l’Association pour le parc régional du Doubs. La gratuité est accordée sur deux parcours exploités par les TRN. Les voyageurs peuvent embarquer leur vélo sans frais sur la ligne La Chaux-de-Fonds – Les Ponts-deMartel et sur le tronçon Le Locle-Les Brenets, au bord du Doubs. Afin de ne pas encombrer les trains aux heures de pointe, l’offre n’est pas valable les jours ouvrables entre 11h00 et 13h00 et 17h00 et 18h00.
Donnerstag/Jeudi, 10. 5. 2007 ■ Nr./No 19
Kantonalsektionen ■ Sections cantonales
GastroJournal
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Centième anniversaire fêté dans la rue
Une taxe dure à porter
Bain de foule à Brigue, pour Alwin Bregy et les présidents des sections du Haut-Valais. GastroValais a fait ménage commun avec la crèche-garderie Ringelrejia pour une fête très animée, nouant le dialogue avec les enfants et les jeunes parents.
A Monthey, à l’abri de la pluie, en compagnie de (de gauche) Patricia Lafarge, Romuald Coutaz, Jean-Pierre Melly, Marie-Thérèse Strahm.
Pour souffler ses 100 bougies, GastroValais a choisi la formule de rencontres conviviales avec la population. Samedi dernier, les places publiques de Sion, Brigue et Monthey ont donc exhalé des parfums de risotto touillé par la brigade de Bruno Lorétan, de soupe aux asperges, de croissants au jambon et autres délices sortant du four, servis par les présidents de sections du Haut-Valais, de quiche valaisanne encore, confectionnée par le restaurateur montheysan Jean Gaillard. Accompagnant ces mets, de fins nectars offerts par des encaveurs locaux. GastroValais comptait ainsi embaumer la vallée du Rhône à l’occasion de son 100e anniversaire. C’est en effet le 5 mai 1907 que s’est constituée la Société des cafetiers, restaurateurs et hôteliers du canton du Valais. GastroValais compte aujourd’hui plus de 1750 membres. Pas de grands discours en cette journée anniversaire – la partie officielle attendra la Foire du Valais – mais un clin d’œil aux passants et une invitation à bavarder sur des sujets dans l’air du temps: fumée, taxe d’hébergement et loi touristique, emploi et formation, etc. pw
A Sion, GastroValais a fait bouillir ses chaudrons, Place du Midi.
L. CARDUCCI
GastroNeuchâtel
PHOTOS: P. WEISSBRODT
GastroValais
GastroNeuchâtel a tenu ses assises au Café des amis, à Neuchâtel. Lors de son assemblée générale annuelle, GastroNeuchâtel a encore une fois constaté la force d’inertie qui frappe les autorités lorsqu’il s’agit de la révision de la Loi sur les établissements publics (LEP) et d’envisager la suppression de la taxe sur les patentes. Un projet de loi maison sera proposé prochainement au Grand Conseil pour aller de l’avant. Accueillis par le Café des amis, dans les locaux du Curling-club des Patinoires du Littoral, les membres et les invités ont eu l’occasion d’entendre plusieurs orateurs. La formation et la qualité des établissements publics demeurent des préoccupations majeures pour le comité et pour le président de GastroNeuchâtel Michel Vuillemin. La certification pour obtenir la patente a été ramenée à trois semaines et demie (178 périodes) au lieu des trois mois et demi exigés jusqu’ici à Neuchâtel. Il espère qu’ainsi le marché se régule de lui-même. Il songe à une distinction qui serait attribuée aux professionnels selon des
105. GV von GastroSchaffhausen
GastroEmmental
Musikalisch empfangen
Neuer Wirtepräsident
Die 105. Generalversammlung von GastroSchaffhausen verlief ohne besondere Ereignisse. Die Rechnung präsentierte sich positiv und Statutenänderungen wurden eingeführt. Der Wirtechor Schaffhausen eröffnete die Generalversammlung mit drei Liedvorträgen. Anschliessend begrüsste Präsident Max Reiner die anwesenden Aktiv- und Passivmitglieder und Gäste. GastroSocial-Direktor Urs Amrein präsentierte die Generalversammlung der Familienausgleichskasse. Er sprach in seinem Jahresrückblick über die Volksabstimmung zur Erhöhung der Kinderzulagen, die im Kanton Schaffhausen ab 1. Januar 2008 umgesetzt wird. Weil die Nettolohnsumme zugenommen hat und mehr Kinder- und Ausbildungszulagen ausbezahlt werden, muss der Brutto-Beitragssatz auf Anfang des kommenden Jahres erhöht werden.
Jahresrechnung positiv Die statutarischen Geschäfte gaben nicht viel zu reden. In seinem Jahresbericht resümiert der Präsident von GastroSchaffhausen einige Punkte des vergangenen Vereinsjahres. So wurde an der Herbstversammlung über die Lehrlingsvereinbarung diskutiert und ein neues Beitragskon-
Max Reiner, GastroSchaffhausen.
zept von Schaffhausen Tourismus vorgestellt. Erstmals fand ein Politiker-Apéro statt, an welchem mit Kantons- und Regierungsräten über anstehende Probleme diskutiert werden konnte. Der Präsident und der Vorstand unterstützen die Forderung der Mitglieder, «etwas» zu unternehmen. Leider nehmen genau diese Mitglieder danach an den Veranstaltungen nicht teil. «Dennoch freuen wir uns über einen treuen Kreis interessierter Gastronomen.» Die Kassierin Gertrud Neukomm präsentierte die Jahresrechnung 2006 und das Budget 2007. Da die Vermögenslage des Verbandes auf soliden Füssen steht, war der Ausgabenüberschuss nicht weiter tragisch. Der Mitgliederbeitrag bleibt auf dem bisherigen Stand. Die Anwesenden mussten über eine Statuten-Änderung befinden und es wurde ein alternierendes Wahlverfahren eingeführt. Daher mussten in diesem Jahr lediglich der Präsident, die Kassierin und die Aktuarin für zwei Jahre bestätigt werden. Als Revisorin für die kommenden drei Jahre wurde Katharina Schaerer aus Thayngen gewählt. Im Jahresbericht zum Ausbildungszentrum Birch berichtete Max Reiner, dass im vergangenen Jahr einige Reparaturen nötig gewesen seien: «Die Maschinen in der Schulküche kommen langsam ‹in die Jahre› und werden wohl nach und nach ersetzt werden müssen.» Dies schlage sich in der Rechnung und im Budget nieder. Josef Müller-Tschirky, GastroSuisse-Vorstandsmitglied, überbrachte Grüsse von GastroSuisse und orientierte über vergangene und anstehende politische Entscheide, die das Gastgewerbe bereffen. Er stellte fest, dass sich die Wirtschaftslage anfange zu bessern, wobei die Gastronomie immer zuletzt etwas davon merke. PD
GastroEmmental führte die jährliche Generalversammlung in Münsingen durch. Eine muntere Schar Emmentaler Wirtinnen und Wirte erlebte wegen eines Mitgliederantrages eine lebhafte Versammlung und besetzte das Präsidium neu. Zudem war zu erfahren, was GastroEmmental mit den Nationalratswahlen im Herbst zu tun hat. Im altehrwürdigen Saal des Gasthofs Ochsen fand die diesjährige Generalversammlung von GastroEmmental statt, dem Zusammenschluss der ehemaligen Wirtevereine im Emmental. An der Stelle im Ablauf, wo normalerweise verkündet wird, dass keine Mitgliederanträge eingegangen sind, konnte der Präsident, Stefan Gygax, zur Abwechslung einmal etwas ankündigen. Ein Mitglied störte sich in einem eingereichten Antrag daran, dass die gesetzlichen Bestimmungen ohne Ende verschärft werden und die Verbandsleitungen auf kantonaler und nationaler Ebene sich diesbezüglich politisch zu wenig einbringen würden. Das Mitglied monierte eine erfolgsabhängige Entschädigung der Leitungsorgane. In einer sehr engagiert geführten Diskussion wurde festgestellt, dass sich die Leitungsorgane sehr wohl für möglichst tiefe Kosten, bzw. Verminderung des administrativen Aufwandes einsetzten, die Erwartungen des Einzelmitgliedes aber oft nicht deckungsgleich mit dem poli-
Der neue Präsident Urs Mäder. tisch Machbaren seien. Schliesslich wurde dann der Vorstand von GastroEmmental beauftragt, einen Vorstoss zu Handen des schweizerischen Verbandes zu formulieren, wie die Leitungsorgane zu möglichst mitgliedernahem Handeln verpflichtet werden könnten. Die nächste Generalversammlung wird den Wortlaut des Vorstosses zu verabschieden haben.
critères répondant aux exigences du métier.
La dure suppression de la taxe sur les patentes Considérée comme un impôt injuste qui touche seulement les Cafetiers et restaurateurs, la taxe sur les patentes la plus chère de Suisse devrait disparaître. GastroNeuchâtel reconnaît que les sommes qui reviennent au tourisme sont nécessaires mais d’autres branches de l’économie devraient y contribuer aussi. Bernard Soguel, conseiller d’Etat, a expliqué le retard pris par la nouvelle LEP. Supprimer la taxe sur les patentes suscite des oppositions tenaces. Sur les deux millions récoltés par année, plus d’un million et demi est distribué à Tourisme neuchâtelois. L’Etat n’est pas en mesure de compenser cette somme en cette période d’économies drastiques. Une nouvelle source de financement devra être trouvée. «Le Grand Conseil aura statué lorsque je reviendrai l’an prochain», a-t-il promis. lc
Unter der Leitung von Stefan Gygax konnten umfangreiche Projekte wie das Gotthelf-Gedenkjahr, die Broschüre «Kulinarische Wege im Emmental», aber auch zwei grosse BenefizVeranstaltungen zugunsten karitativer Organisationen erfolgreich realisiert werden. Der abtretende Präsident zeigte sich erfreut, mit Urs Mäder aus Trubschachen einen sehr kompetenten Nachfolger zur Wahl vorschlagen zu können. Der langjährige Vizepräsident von GastroEmmental betreibt mit seiner Frau in Trubschachen den Gasthof Bären, übrigens urkundlich bewiesen «der älteste Bären der Schweiz». Erwartungsgemäss wurde Urs Mäder per Akklamation in sein neues Amt gewählt.
Tue Gutes!
Stefan Gygax, der Lindenwirt von Wynigen, war seit der Gründung von GastroEmmental im Jahr 2000 im Vorstand. Vor vier Jahren übernahm er das Präsidium. In der Laudatio wurde vor allem auch seine sensible und sehr aktive Führungsarbeit gelobt.
Die Reihe der Benefiz-Anlässe wird auch unter dem neuen Präsidenten fortgeführt. Bereits konnte Urs Mäder den nächsten Anlass in dieser Reihe ankündigen: Am 12. September 2007 wird sich in der Ilfishalle in Langnau die Eishockey-Mannschaft der Emmentaler Wirte einem Team der Emmentaler Nationalrats-Kandidaten stellen. Unter Leitung von Simon Schenk werden Spieler aller politischen Parteien versuchen, dem Wirte-Team keine Torchancen zu lassen. Die Einnahmen werden einer emmentalischen Wohltätigkeitsorganisation zukommen.
30.5. Zug. 31.5. Sarnen. 31.5. Möhlin. RATIONAL Schweiz, Balsthal, Tel. 062 797 34 44, Fax 062 797 34 45, E-Mail: info@rational-schweiz.ch, www.rational-schweiz.ch.
GV und DV der Kantonalsektionen: 14. Mai DV GastroSt. Gallen 15. Mai DV GastroBern 15 mai AG GastroFribourg 29 mai AG GastroJura 6 juin AG GastroVaud 2 octobre AG GastroValais
Ein neuer Präsident
Agenda Die Firma Rational führt an folgenden Daten TeamGaren-Live-Seminare durch: 16.5. Nottwil. 16.5. Lupfig. 21.5. Tagelswangen. 21.5. Hindelbank. 22.5. Horw. 22.5. Chur. 22.5. Reinach. 25.5. Baden. 29.5. Clarens. 29.5. Murten.
■ GastroSuisse
Donnerstag/Jeudi, 10. 5. 2007 ■ Nr./No 19
GastroJournal
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Das Wichtige ist Chefsache Arbeitsgesetz und L-GAV des Gastgewerbes verlangen, dass Arbeitgeber die Arbeitszeit von Mitarbeitenden überprüfen und erfassen müssen. Es existieren Hilfsmittel, welche die Kontrolle vereinfachen. DANIELA OEGERLI MÜLLER Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wenden laut Schweizerischem Arbeitgeberverband im Schnitt 41,3 Stunden pro Jahr und Mitarbeitenden auf, um ihre administrativen Aufgaben zu erledigen. Viele Unternehmer, auch Gastronomen und Hoteliers, empfinden dies als grosse Belastung. Gewisse administrative Aufgaben können aber, wenigstens zu einem gewissen Teil, an die Mitarbeitenden weiterdelegiert werden. Das Delegieren von Aufgaben bedingt jedoch entsprechende Kontrollen. Zudem muss sich der Chef bewusst sein, dass er zwar gewisse Aufgaben, nicht jedoch seine Verantwortung delegieren kann. Zu den delegierbaren Aufgaben gehört grundsätzlich auch das Führen der Arbeitszeitkontrolle. Gemäss Arbeitsgesetz und L-GAV des Gastgewerbes ist der Arbeitgeber für die Erfassung der geleisteten Arbeitszeit
verantwortlich. Die Arbeitszeitkontrolle ist mindestens einmal monatlich vom Mitarbeitenden zu unterzeichnen. Überträgt der Arbeitgeber das Führen der Arbeitszeitkontrolle dem Mitarbeitenden, muss er die vom Mitarbeitenden ausgefüllte und unterschriebene Arbeitszeiterfassung kontrollieren und selber auch unterschreiben. Nur das Arbeitszeitformular, welches sowohl die Unterschrift des Mitarbeitenden, wie auch des Arbeitgebers trägt, taugt als Beweis, dass der Mitarbeitende mit der erfassten Arbeitszeit einverstanden ist. Es schützt den Arbeitgeber vor ungerechtfertigten Forderungen des Mitarbeitenden auf Nachzahlung von Überstunden, Ruhe- und Feiertagen sowie nicht bezogenen Ferientagen. Das Führen der Arbeitszeitkontrolle ist ein wichtiges Planungs- und Führungsinstrument zur Optimierung der betriebswirtschaftlichen Ergebnisse. Kommt der Arbeitgeber seiner Pflicht zur Führung der Arbeitszeit-
kontrolle nicht nach, wird im Streitfall die vom Mitarbeitenden geführte Arbeitszeiterfassung als Beweismittel zugelassen, selbst wenn es sich dabei um eine Fantasiearbeitszeitkontrolle handelt. Dies gilt auch für den Fall, dass die Arbeitszeitkontrolle zwar korrekt geführt wurde, die Unterschrift des Mitarbeitenden auf der Arbeitszeiterfassung jedoch fehlt. GastroEdition bietet für das Führen der Arbeitszeitkontrolle Kontrollblätter und Formulare mit der dazugehörigen Anleitung zum Ausfüllen an. Wichtig zu wissen ist, dass die Formulare mit den erfassten Arbeitszeiten während mindestens fünf Jahren aufbewahrt werden müssen, Lohnblätter während zehn Jahren. Bei einem Betriebswechsel müssen die Arbeitszeiterfassungen für diesen Zeitraum unbedingt dem Nachfolger übergeben werden.
A LA MINUTE Der Arbeitgeber ist verpflichtet, über die Arbeits- und Ruhezeiten seiner Mitarbeitenden Buch zu führen. Die Formulare müssen vom Arbeitgeber und vom Mitarbeitenden unterzeichnet werden.
Die Kontrolle ihrer Arbeitszeit können Gastronomen auch an ihre Mitarbeitenden weiterdelegieren.
GASTRO-CONSEIL
Recommandations en cas d’allergies Quels sont les besoins des clients souffrant d’allergies? K.J., Neuchâtel Il y a en Suisse quelque 300 000 personnes qui souffrent d’allergies alimentaires. Chez ces personnes, il suffit déjà de la quantité la plus infime de Maya Kälin substances allergènes pour provoquer vomissements, diarrhées, problèmes respiratoires ou éruptions cutanées. Dans les cas extrêmes, la consommation de ces denrées peut conduire à de graves troubles circulatoires (état de choc), voire au décès. Les allergènes les plus fréquents se trouvent dans le lait, les œufs, les poissons, les crustacés, les graines de soja, les noix et noisettes, le sésame, le céleri et la moutarde. L’hôtellerie-restauration peut elle aussi contribuer à rendre plus facile la vie des personnes concernées. L’essentiel pour cela est une information transparente des clients. Sur demande, on devrait pouvoir donner rapidement (c’est-à-
dire avant la décision d’achat) des indications orales fiables sur la présence éventuelle d’allergènes. Des compléments sur la carte et du matériel d’information supplémentaire pour les personnes allergiques constituent également des mesures judicieuses, l’exactitude des renseignements fournis étant particulièrement importante. Les clients doivent pouvoir se fier au fait que les informations disponibles sont à tous égards correctes et complètes. Lors de l’enregistrement d’une réservation pour un banquet par exemple, le restaurateur doit clarifier (avec ses fournisseurs) si les denrées alimentaires utilisées sont susceptibles de contenir des allergènes. Si, pour une raison quelconque, cette clarification s’avère impossible, le responsable doit en aviser ouvertement le client et lui expliquer en outre qu’il se peut que les denrées renferment des substances allergènes. Grâce à de telles mesures, le restaurateur peut contribuer notablement à accroître la sécurité des denrées alimentaires. Maya Kälin, GastroSuisse Service de politique économique, tél. 0848 377 111, courriel: wipo@gastrosuisse.ch.
AGENDA GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: Fribourg: 11 mai, de 8h30 à 11h, tél. 026 424 65 29 Neuchâtel: 11 mai, de 14h à 16h30, tél. 032 717 80 80 Vaud: 10 mai, de 8h30 à 11h30, tél. 021 721 07 07 Genève: 10 mai, de 14h à 16h30, tél. 022 329 97 22 Valais: rendez-vous par tél. 079 240 60 61 Ligne directe droit du travail: Tous les matins, de 9h30 à 11h30,
Marcel Coquoz répond gratuitement par tél.: 021 729 10 10, par fax: 021 721 08 31 ou par courriel: servicejuridique@gastrosuisse.ch. Consultations juridiques. L’avocatconseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 15 mai, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par téléphone à Zurich du lundi au jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au 0848 377 111. courriel: info@gastrosuisse.ch.
Der Zeitzuschlag für Nachtarbeit ist in der Arbeitszeitkontrolle gesondert auszuweisen. Der monatliche Saldo der nicht gewährten Ausgleichsruhezeit ist jeweils auf den Folgemonat zu übertragen. Arbeitszeitformulare müssen während mindestens fünf Jahren aufbewahrt werden, buchhalterisch relevante Lohnabrechnungen während 10 Jahren. Bei GastroEdition können vorgedruckte Formulare zur Führung der Arbeitszeitkontrolle bezogen
Der Arbeitgeber ist für die Erfassung der effektiven Arbeits- und Ruhezeiten verantwortlich und auch dafür, dass die Arbeitszeiterfassungen sowohl seine wie auch die Unterschrift der Mitarbeitenden tragen. Kommt der Arbeitgeber seiner Pflicht zur Führung der Arbeitszeitkontrolle nicht nach, wird im Streitfall eine vom Mitarbeitenden geführte Arbeitszeitkontrolle als Beweismittel zugelassen, selbst wenn es sich um Fantasiezahlen handelt.
werden: in Form eines Heftblocks mit Instruktionen und vorgedruckten Formularen für fünf Mitarbeitende für den Zeitraum eines Jahres. GastroEdition, Tel. 0848 377 111, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch. Weitere Auskünfte erhalten Mitglieder von GastroSuisse beim Rechtsdienst von GastroSuisse unter Tel. 0848 377 111 von Montag bis Donnerstag von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr und 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr oder via E-Mail: info@gastrosuisse.ch.
Den Menschen das Werkzeug geben Der erste Riesco-Lehrgang von Hotel&Gastro formation ist ein Erfolg Die Hotel&Gastro formation in Weggis bietet für anerkannte Flüchtlinge den Riesco-Lehrgang an. Heinz Gerig, Verantwortlicher für die Basisqualifikation, kann sich bereits beim ersten Kurs über motivierte Teilnehmende freuen. Die sogenannten «Flüchtlingslehren», die Bundesrat Christoph Blocher als Vorsteher des Bundesamtes für Migration in Auftrag gegeben hat, waren in aller Munde. Hotel&Gastro formation erhielt den Auftrag, eine gastronomische Ausbildung für anerkannte Flüchtlinge zu schaffen. Die Institution bietet bereits seit zehn Jahren branchenspezifisches Basiswissen an.
nelle Kommunikation in den verschiedenen Bereichen erst ermöglichen. Die Akzeptanz der Mitarbeitenden im Betrieb und somit die Arbeitsmarktfähigkeit hängen direkt von den Sprachfähigkeiten der Stellensuchenden ab», erklärt Heinz Gerig. Daneben sei die Sozial- und Selbstkompetenz, die Förderung der Eigenmotivation, sowie das Erlernen von Bewerbungstechniken ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Neben der Theorie absolvieren die Teilnehmenden je ein Praktikum in den Bereichen Hauswirtschaft und Küche. Wichtig zu wissen ist, was Küchenchefs von dieser Ausbildung
halten. Thomas Bolliger, Fachlehrer bei Hotel&Gastro formation ist von den Teilnehmenden positiv überrascht. «Ich hatte zum ersten Mal mit diesen Leuten zu tun und es sind doch einige dabei, die wirklich motiviert sind und zum guten Gelingen dieser Ausbildung beitragen.» Dass schon der erste Riesco-Kurs ein Erfolg ist, beweist, dass von den 16 Teilnehmenden, sieben bereits eine Arbeitsstelle gefunden oder zugesichert haben. Die Betreuer der Flüchtlinge und die Verantwortlichen der Riesco-Ausbildung würden sich über einen zweiten Pilotkurs in der Innerschweiz freuen. doe
Das Werkzeug Bildung Anlässlich eines Prüfungsessens konnten die Betreuer der Flüchtlinge einen Einblick in diese umfassende Ausbildung nehmen. Heinz Gerig, Verantwortlicher für die Basisqualifikationen bei Hotel&Gastro formation, erklärte Eingangs der Veranstaltung, dass ein wichtiger Aspekt für die Integration von Flüchtlingen ihre Ausbildung sei. «Wir geben diesen Menschen das Werkzeug Bildung in die Hand und ermöglichen ihnen so, im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen.» Die Riesco-Ausbildung dauert ein Jahr und umfasst unter anderem folgende Lerninhalte: Lerntechniken, Deutsche Sprache, Werte und Normen, Stärken und Schwächen, Hauswirtschaft, Küche und Service. Neben den notwendigen praktischen Fachkenntnissen lernen die Teilnehmenden Sprachkompetenz im Gastgewerbe: «Die Umgangssprache im Gastgewerbe ist geprägt von Fachausdrücken, welche eine professio-
D. OEGERLI MÜLLER
ARCHIV GJ
SERVICE
Teilnehmende der Riesco-Kurse lernen alle Bereiche des Gastgewerbes kennen.
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■ Idées Gastro
GastroJournal
EN BREF Centenaire UCPL/FPSL
Les cent ans de la Fédération La Fédération des Producteurs Suisses de Lait souffle ses cent bougies en 2007. Le lait est un produit naturel et sain, depuis toujours; ce message publicitaire n’a jamais varié. Ce qui a changé, ce sont les moyens de communication utilisés pour faire passer le message auprès de la population suisse. Petite histoire de la publicité pour le lait suisse. C’est aux années 20 que remontent les premières publicités pour le lait suisse. En 1922, la «Centrale de propagande» de la Commission suisse du lait crée sa première affiche publicitaire avec le slogan «Buvez du lait … Mangez des produits laitiers suisses.»
Très tôt, les publicitaires commencent à vanter régulièrement la consommation de lait dans les lieux publics. Le lait devient ainsi lait en fête, lait à la fabrique, au bureau, à la gare, en excursion, en manœuvres ou encore sur les plages. Entre 1930 et 1970, le lait à la pause connaît un grand succès, lié au fait que, pendant ces années de pénurie, le lait à l’école doit permettre à tous les écoliers de recevoir chaque jour du lait frais. Dès les années 1970, de nouveaux sujets, le sport et la musique notamment, s’imposent et font de la consommation de lait un évènement. Enfin, en 1993, Lovely, vache mascotte de la publicité pour le lait suisse (photo), fait une entrée en scène remarquée – à la fois incarnation de la productrice de lait et vedette éveillant nos sourires amusés. www.swissmilk.ch
Jeudi, 10. 5. 2007 ■ No 19
Hôtes de Prodega CC
Solis
BBQ Grill XXL pour les pros Préparer des grillades sur un gril BBQ dans une cuisine professionnelle, sans poêle à frire, sans feu, sans fumée ou braises et sans danger: le nouveau gril BBQ XXL de Solis est un excellent auxiliaire dans une cuisine pro. Grâce à un système raffiné, on peut l’ou-
Le directeur du marché de Conthey (au centre), Xavier Lager et toute son équipe ont fait le déplacement à Yverdon pour accueillir leurs clients. vrir. Il dispose alors d’une surface de 51 x 82 cm. Avec ses 2300 watts, il est très performant. La surface pour griller à trois couches antiadhérentes permet des grillades saines sans graisse et sans huile et le nettoyage est ultra-rapide. www.solis-onelineshop.ch
Après la fête du 26 février 2007 organisée pour ses fournisseurs, Prodega CC a fait la fête avec ses clients. Cette année, Prodega CC - Growa CC a voulu dire merci à ses clients de manière particulière. Du 29 avril au 9 mai, vingt soirées ont été organisées sur trois plates-formes, soit à Yverdonles-Bains, Moosseedorf et Dietikon. A Yverdon, les directeurs des marchés de Bienne, Crissier, Conthey, St-Blaise et Givisiez ont invité à tour de rôle leurs clients à festoyer sous une tente installée, pour l’événement, près de l’ancien hippodrome. A chacune de ces soirées, entre 100 et 150 participants ont dégusté des spécialités préparées par l’équipe du Service traiteur J.-G. Criblet et la participation non négligeable de l’équipe du World Barbecue Team Switzerland (champion d’Europe en titre) qui ont montré leur savoir-faire. Une excellente formation de Dixieland s’est chargée de l’animation musicale et l’extraordinaire humoriste Jean-Michel Mattei a su amuser la galerie. www.prodega.ch
Coca-Cola
Football de santé Ils sont jeunes, pas compliqués et ont du succès. Coca-Cola a annoncé la collaboration avec les stars du foot que sont Johan Djourou, David et Philipp Degen. Trois joueurs, trois nouveaux visages pour Coca-Cola en vue de la CE 2008. Pour Coca-Cola, le soutien de l’équipe nationale souligne son engagement pour la jeunesse. «Cette jeunesse, sa dynamique et son rayonnement sont des traits de caractère qui conviennent parfaitement à Coca-Cola et le groupe cible jeune», déclare Flavio Calligaris, chef marketing chez Coca-Cola. On attend vivement de voir les trois footballeurs aussi ailleurs que dans la campagne «Football on the Coke Side of Life». www.coca-cola.ch
Le directeur de St-Blaise, Pierre-Yves Aeschlimann, ne cache pas être aussi un fervent partisan de Xamax.
Sous la tente, les invités attendent avec impatience l’arrivée de Mattei qui n’a pas manqué de les divertir.
NOTICES Concours GastroJournal
Participez pour gagner ! C’est aujourd’hui qu’est lancé le nouveau concours Internet de GastroJournal. Douze prix attractifs sont à gagner, un par mois. Ce sont des produits des éditions de GastroEdition qui attendent les heureux vainqueurs. Pour gagner, il faut évidemment participer. Et rien n’est plus simple: il suffit d’un clic sur www.gastrojournal.ch. Il vous mène tout droit sur le site où vous trouverez facilement la question du mois. A vous de jouer! www.gastrojournal.ch
L’équipe du Service traiteur J-G. Criblet avec le patron, Jean-Gustave, son fils Jean-Charles et une fidèle collaboratrice.
De gauche à droite, Flavio Cutraro, adjoint du directeur Marketing Services, Peter Bützer, resp. des ventes en Suisse romande, Christian Schmed, directeur du Marché de Crissier, Stephan Widmer, resp. des achats Non Food pour la Suisse et le président de la section GastroSuisse d’Yverdon et environs, Francis Bavaud.
IMPRESSUM Gegründet/fondation 1895 Bis/jusqu’au 04/2000 «Schweizer Gastronomie» AUFLAGE/TIRAGE 26 500 Druckexemplare/exemplaires imprimés 23 680 Ex. WEMF-beglaubigt/tirage contrôlé FRP/REMP 105 000 Leser/lecteurs Zustellung an alle GastroSuisse-Mitglieder Envoi à tous les membres GastroSuisse HERAUSGEBER/EDITEUR GastroSuisse Verband für Hotellerie und Restauration Fédération de l’hôtellerie et de la restauration HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION Dr. Florian Hew, Jürg Ingold, Gabriele Beltrami, Michael Vuillemin, Tobias Zbinden REDAKTIONSLEITUNG Matthias Nold (mn) Tourismus/Thema der Woche
REDAKTION DEUTSCHSPRACHIG Andrej Abplanalp (aa) Hotellerie/Impulse Peter Mathias Grunder (pg) Front/Schlusspunkt Olga Krejci (okr) Produktion/Layout Daniela Oegerli Müller (doe) GastroSuisse Jo Steimen (js) Restauration/Gastro-Ideen E-Mail: redaktion@gastrojournal.ch REDACTION FRANÇAISE Francesco Di Franco (fdf) Restauration/Impulsion E-mail: redaction-romande@gastrojournal.ch 42, avenue Général-Guisan, case postale 169, 1009 Pully – tél. 021 711 45 55, fax 021 711 45 57 Marie-Thérèse Page Pinto (mtpp) Gros Plan/Hôtellerie & Tourisme Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zurich Tél. 044 377 53 19, fax 044 377 50 70 E-mail: redaktion@gastrojournal.ch FREIE MITARBEITER/COLLABORATEURS FREE-LANCE Franz Bamert (fb), Martina Gradmann (mg), Karin Huber (kh), Michael Hutschneker (hu), Patrick M. Lucca (pl), Laurence Carducci (lc), René Hug (rh), Elizabeth Kaufmann (ek) Paris, Nicolas Michel (nm), Jacques Stadelmann (stad), Pierrette Weissbrodt (pw), André Winckler (aw)
Ah, les douceurs... Les buffets de desserts ont été littéralement pris d’assaut pour le plus grand bonheur des organisateurs.
Redaktionsschluss: Montag 12 Uhr. Clôture rédactionnelle: lundi à 12 heures.
Inseratenschluss: Montag 11 Uhr/date limite pour les annonces: lundi à 11 heures.
VERLAG/EDITIONS Marianne Huber, Verlagsleiterin/ responsable des éditions E-Mail: verlag@gastrojournal.ch
ABONNEMENTE/ABONNEMENTS Sonja Bernet, Tel./tél. 044 377 53 17
ANZEIGEN/ANNONCES Kontakte Deutschschweiz: Stellen und Liegenschaften: Claudia Antener, Tel. 044 377 53 11 Sonja Bernet, Tel. 044 377 53 17 E-Mail: anzeigen@gastrojournal.ch
Abonnementspreise/Prix d’abonnement: 12 Monate/mois Fr. 135.– Einzelnummer/exemplaire Fr. 3.80 E-Mail: verlag@gastrojournal.ch
Contacts Suisse romande: Publi Annonces, Rue Jacques-Grosselin 25, 1227 Carouge GE Tél. 022 308 68 78, fax 022 342 56 12 E-mail: gastro@publi-annonces.ch
OFFIZIELLES ORGAN/ORGANE OFFICIEL Schweizerische Gilde etablierter Köche/ Guilde suisse des RestaurateursCuisiniers/Gilda svizzera dei Ristoratori-Cuochi Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich Tel. 044 377 52 90 Fax 044 377 55 14 gilde@gastrosuisse.ch www.gilde.ch
Verlangen Sie den vollständigen Anzeigentarif. Demandez la liste de prix complète des annonces.
DRUCK UND SPEDITION/IMPRESSION ET ENVOI Ringier Print Adligenswil AG, 6043 Adligenswil
Geschäftsanzeigen: Heinz Bachmann, Tel. 044 377 53 12 Mary-Anne Maczassek, Tel. 044 377 53 18
STARBUCKS: La chaîne américaine de cafés a annoncé un bénéfice net trimestriel en hausse de 18,5%. Raisons de cette progression: l’ouverture de nouveaux magasins et des capacités de vente renforcés sur ses premiers sites. Le chiffre d’affaires s’est établi à 2,26 milliards de dollars, contre 2,3 milliards attendu. A périmètre constant, les ventes signent une hausse de 4%. Sur la période, Starbucks a ouvert 560 nouveaux points de vente. En mars, la direction avait indiqué tabler sur l’ouverture de 40000 cafés à moyen terme. Actuellement, la société ouvre six nouveaux établissements par jour, augmentant ses effectifs de 350 personnes quotidiennement.
KONTAKTE/CONTACTS GastroJournal Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich Tel./tél. 044 377 53 05, Fax 044 377 50 70 Der Abdruck von Artikeln aus dem GastroJournal ist nur nach Rücksprache mit der Redaktion gestattet. Für unverlangte Manuskripte und Bilder wird jede Haftung abgelehnt. Honoriert werden nur publizierte Berichte. Die im GastroJournal publizierten Inserate dürfen von Dritten weder teilweise noch ganz kopiert und in Printoder anderen Medien weiterverbreitet werden. La reproduction díarticles du GastroJournal n’est permise qu’après autorisation expresse de la rédaction. Le journal décline toute responsabilité pour les textes et illustrations non commandés. Seuls les textes publiés seront honorés. Les annonces parues dans le GastroJournal ne peuvent être ni copiées ni reproduites sous quelque forme que ce soit. GastroJournal erscheint jeden Donnerstag/ paraît tous les jeudis
■ Gastro-Ideen
Donnerstag, 10. 5. 2007 ■ Nr. 19
IN KÜRZE Coca-Cola als Sponsor
Football on the Coke Side of Life Sie sind jung, kompromisslos in ihrem Einsatz, haben Erfolg und werden die Fussball-EM 2008 entscheidend mitprägen. Deshalb hat Coca-Cola soeben die Zusammenarbeit mit den Fussballstars Johan Djourou, sowie David und Philipp Degen bekannt gegeben. Die drei Spieler sind die neuen Gesichter für Coca-Cola und werden in den nächsten Monaten sicher öfters zu sehen sein. Für Coca-Cola ist die Unterstützung dieser Nationalspieler eine konsequente Erweiterung des Engagements im Jugendfussball. «Gerade ihre Jugendlichkeit, ihre Dynamik und ihre Ausstrahlung sind Eigenschaften, die sie repräsentieren und deshalb in hervorragender Weise zu Coca-Cola und der jungen Zielgruppe passen», sagt Flavio Calligaris, Marketingleiter bei Coca-Cola. Man darf gespannt sein, denn nicht nur in der Kampagne «Football on the Coke Side of Life» werden die drei Fussballer künftig zu sehen sein. Infos: www.coca-cola.ch
Rugenbräu ausgezeichnet
Qualität findet Beachtung Bei einem Qualitätswettbewerb in Deutschland wurde die Interlakner Bierbrauerei Rugenbräu gleich zweimal prämiert: Das LebensmittelTestzentrum der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) hat das Spezialbier mit einer Gold- und das Lagerbier mit einer Silber-Medaille ausgezeichnet. An den Solothurner Biertagen wurden das Zwickelbier und das Spezialbier von Rugenbräu ebenfalls mit je einer goldenen Medaille ausgezeichnet. Bruno Hofweber, Delegierter des Verwaltungsrates der Rugenbräu AG: «Das ist eine tolle Anerkennung für unseren Betriebsleiter Philipp Alder sowie für alle Mitarbeitenden. Die Auszeichnung zeigt, dass wir auf dem internationalen Markt mithalten können.» Info: www.rugenbraeu.ch
Mitmachen und gewinnen
Lukrativer Wettbewerb Der Internet-Wettbewerb 2007 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser ist in vollem Gange. Wieder dürfen Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Monat für Monat Fragen beantworten, die nicht allzu schwer zu lösen sind. Trotzdem wartet jeden Monat als Belohnung ein Gutschein der Schweizerischen Gilde etablierter Köche im Wert von je 200 Franken. Das heisst: Die Gewinnerin oder der Gewinner darf in einem der rund 300 Gilde-Gastbetriebe einkehren und für den entsprechenden Betrag genussvoll konsumieren. Die Sache ist wirklich ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch
GastroJournal
Coole Ideen im Team des Deckeli-Wettbewerbes belohnt Sinalco mit einer vielversprechend flippigen Team-Reise der Extraklasse für 10 Personen. Diese Reise hat einen Gegenwert von immerhin 10 000 Franken. Auf das Team mit dem attraktivsten SinalcoAuftritt und damit auf das zweitplatzierte Team warten Spiel und mit Sicherheit viel Spass mit einem neuen, ganz speziellen und eigenwillig gestylten Töggelikasten – ein besonderes Vergnügen also für das «Vize-Sinalco Gastro-Team 2007».
Die Unidrink AG in Hitzkirch hat einmal mehr eine zündende Idee für ein spezielles Promoting: Gesucht wird das Team, das Sinalco am wirksamsten präsentiert und an den Gast bringt. Grundsätzlich geht es bei diesem Wettbewerb um den Titel «Sinalco Gastro-Team 2007» um prickelnden Sinalco-Spirit, um perfekten Teamgeist und um frech-frische Ideen rund um Sinalco.
Alles ist bereit Für den speziellen SinalcoAuftritt an einem Verkaufspunkt hat Sinalco alles bereitgestellt: T-Shirts, Schürzen, Schlüsselanhänger, Flyers, Rotairs, Gläser und Menükarten. Je besser und auffälliger der Auftritt, desto besser der Absatz, und desto grösser die Chancen, zu den Gewinnern zu gehören. Die gesammelten SinalcoDeckeli und Fotos des SinalcoAuftritts vom Verkaufspunkt sind bis zum 3. August 2007 an Unidrink einzureichen. Hier erhält man auch alle Informationen zu den Details des Wettbewerbes. Infos: Unidrink AG, 6285 Hitzkirch Tel. 041 919 97 97
Leichte Aufgabe, schöne Belohnung Die Aufgaben rund um den Wettbewerb sind einfach. Als erstes geht es darum, welches Gastro-Team bis zum 31. Juli am meisten Sinalco-Fläschchen-Deckeli sammelt. Dennoch kommt es auch darauf an, welches Team am Verkaufspunkt, im Restaurant, im Café, am Take-away-Stand oder in der Bar den Auftritt von Sinalco am attraktivsten gestaltet. Es geht nämlich auch um zwei tolle Preise: Die Gewinner
Hygienisch und auch kosteneffizient Wettask von Kimberly-Clark reduziert die Gefahr von Kreuzkontamination eimer mit Wischtuchrolle gefüllt – dank dem abgedichteten Verschluss bleiben die Wischtücher dauerhaft feucht und sind jederzeit einsatzbereit. Die dosierte Einzelblattentnahme aus dem geschlossenen System verringert das Risiko der Kreuzkontaminationen und sorgt gleichzeitig für sparsamen Verbrauch sowie reduzier-
Überall, wo Hygiene gross geschrieben wird und unkompliziert, kosteneffizient und sicher gereinigt werden muss, beweist das Wettask-Reinigungssystem seine Stärken. Das von Kimberly-Clark angebotene spezielle Feuchtwischsystem ist nachfüllbar und besteht aus einem geschlossenen Spendeeimer und Wischtüchern zur hygienischen Einzelblattentnahme. So wird auf einfachste Weise dem Risiko von Kreuzkontamination vorgebeugt und die Kosteneffizienz gewahrt. Ob im Spital, im Labor, in der Lebensmittelindustrie oder in der Gastronomie – überall, wo Hygiene oberstes Gebot ist, zeigt das Wettask-Reinigungssystem seine Vorteile. Das bevorzugte Desinfektionsmittel oder der gewohnte Hygienereiniger wird einfach in den Spende-
BUCHTIPP
Mit wertvollen Details gespickt Im Verlag La Tavola ist das Buch Excellence and Passion erschienen, das in seiner Art und Form für Profiköche einmalig ist. Einerseits wurde dieses in Zusammenarbeit mit SwissRe und dem Verlag La Tavola hergestellte, umfangreiche und grossformatige Buch mit dem «Best in the World Award» ausgezeichnet, andererseits ist es eines der wenigen Kochbücher, welches im Anhang auch meist vergessene Grundrezepte für SaucenFonds, Jus und und Bouillons
enthält. Die in vier Jahreszeiten unterteilten Rezepte sind durchaus nachvollziehbar und von bester, professioneller Qualität, die gleich auch noch auf Effizienz in Sachen Kostenaufwand ausgerichtet sind. Das Buch ist für Fr. 89.– zu haben. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax: 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
tes Abfallvolumen von Wischtuch und Reinigungsmittel.
Unterteilte Aufgaben Die Wischtücher Kimtech Prep für das nachfüllbare Reinigungssystem sind nach unterschiedlichen Reinigungs- und Wischaufgaben unterteilt: Für das Aufnehmen von Flüssigkeit auf glatten Oberflächen eignen sich besonders die neuen Wischtücher Kimtech Prep DS aus reinem Polypropylen. Eine Forschungsstudie hat gezeigt, dass diese Wischtücher eine länger anhaltende Desinfektionswirkung gewährleisten. Fürs Reinigen auf unterschiedlichsten Oberflächen sind Kimtech Prep DSX hervorragend geeignet und besonders zu empfehlen. www.kcprofessional.com
Grosser Grill für Profis Der BBQ-Grill Pro von Solis bringt es Jetzt ist grillieren auf separatem BBQ-Grill in der Küche eines Profikochs problemlos, ohne Grillpfanne, unerreicht schnell und praktisch. Und ohne Feuer, ohne Rauch oder Glut, gefahrlos, auch wenn es draussen trocken bleibt. In jedem Fall ist der neue BBQGrill XXL Pro von Solis in der Profiküche eine echte Hilfe. Dank ausgeklügeltem System ist dieser Grill auch aufge-
klappt verwendbar, verfügt (offen) über eine Grillfläche von 51 x 82 cm, dank Hochleistung mit 2300 Watt besonders effizient, und genau richtig für die professionelle Zubereitung von Steaks bis zu diversen Gemüsearten. Die 3-fach antihaftbeschichtete Grillplatte erlaubt fett- und ölloses, gesundes grillieren und die Reinigung kann blitzschnell erfolgen. Mehr Infos: www.solis-onelineshop.ch
Für die professionelle Zubereitung:Wechseln vom Kontakt-Grill zum grossen, offenen BBQ-Grill möglich.
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IN KÜRZE Weltweite Kampagne
Absolut lanciert Humorvolles Absolut Vodka, die internationale Premium-Vodka-Marke, präsentiert eine neue weltweite Kampagne. «In an Absolut world» ist eine inspirierende und humorvolle Kampagne, die mit ihrer Vision einer absoluten Welt zum Nachdenken anregen soll. Ziel der Kampagne ist es, eine Diskussion über Dinge des Weltgeschehens wie auch über alltägliche Themen anzuregen. Absolut Vodka lädt damit die Verbraucher ein, ihre eigenen Visionen der Welt auszudrücken. «Wir wollen die Menschen inspirieren. Sie sollen diskutieren und den Visionär in sich entdecken», sagt Ketil Eriksen, Präsident von V&S Absolut Spirits in Stockholm www.dettling-marmot.ch
Für Kühlgut-Transport
Sparsam und einwandfrei Täglich müssen Frischprodukte und tiefgekühlte Waren bei konstanter Temperatur von A nach B gebracht werden. Die Kosten für Energie, die etwa ein Kühlfahrzeug für die Anlieferung des Kühlgutes verschlingt, sind nicht gerade tief. Für kleinere und mittlere Gastrobetriebe gibt es nun eine echte Alternative von der Wemo Geräte AG: den Transcooler, einen Kühlapparat zum Transport von Kühlgut, der ohne grossen Aufwand ins Auto eingebaut werden kann und die Kühlfunktion mit gleicher Effizienz wie beim Kühlfahrzeug erfüllt. Dies allerdings klar sparsamer, weil mit deutlich niedrigerem Energieverbrauch. www.wemo.ch
NOTIZEN THURELLA AG: Die Wandelanleihe, welche die Thurella AG zur Zeichnung freigegeben und ausgeschrieben hat, ist auf ein unerwartet positives Echo gestossen. Die Aktionäre haben von ihrem Vorwegzeichnungsrecht regen Gebrauch gemacht. Die zur freien Zeichnung verfügbaren Titel sind bei Weitem überzeichnet. Die Zuteilung auf den freien Zeichnungen musste entsprechend stark gekürzt werden. Die Wandelanleihe ist an der BX Berne eXchange kotiert. HIESTAND HOLDING AG: Zum fünften Mal in Folge hat das Unternehmen mit einem Glanzergebnis abgeschlossen. 2006 wurde mit 516,1 Millionen Franken ein Umsatzplus von 14,8 Prozent erzielt. Der EBIT weist 52,1 Millionen Franken auf (+ 14 Prozent) und das Konzernergebnis erhöhte sich um 14,7 Prozent auf 36,7 Millionen Franken. Der Gewinn pro Aktie beträgt 64,59 Prozent (+ 8,8 Prozent zum Vorjahr). Die Gruppe mit ihren Filialen in Deutschland, Österreich, Polen, Malaysia, Japan und England beschäftigt derzeit 2997 Mitarbeitende.
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Schlusspunkt ■ Point Final
GastroJournal
Donnerstag/Jeudi, 10. 5. 2007 ■ Nr./No 19
Auf Tour mit…
LAST MINUTE
Berne veut garder les permis L Le Gouvernement bernois a tenu compte du très large consensus qui s’est réalisé autour du maintien du permis L dans le canton. Ceux pour les artistes de pays extra-européens avaient été supprimés au début de l’année. L’Association suisse des cafés-concerts, des cabarets, dancings et discothèques (ASCO) aussi bien que des organisations féminines y trouvent des avantages et moins de risques de voir des femmes se réfugier dans l’illégalité. Maurus Ebneter, porteparole de l’ASCO, a salué la décision du Conseil d’Etat et la création d’un label de qualité: «Nous aimerions que les établissements qui ne respectent pas les prescriptions n’obtiennent plus d’autorisations L.» Toutefois, le Parlement bernois devra encore se prononcer sur cette volte-face.
…Nadja und Rainer Hoffer
Der Gasthof zum Hirschen in Oberstammheim ist eines der wunderschönen Riegelhäuser, für die das Zürcher Weinland bekannt ist. Nadja und Rainer Hoffer führen dieses Gasthaus und haben sich auf die Fahne geschrieben, das Einfache zu kultivieren. «Das Einfache kultivieren heisst für uns, Produkte zu wählen, die im Einklang mit der Natur produziert wurden, und diese schmackhaft, einfach und gut zuzubereiten. Wir wollen mit unserer Küche Kindheitserinnerungen wecken und den natürlichen Geschmack
Cafetiers genevois sur les dents Plusieurs cafetiers genevois sont en colère: les contrôles de police, routiniers ou faisant suite à des plaintes d’habitants sont jugés désagréables et dégradants. «Les gendarmes nous donnent l’image de criminels», lance le propriétaire du BFort aux Eaux-Vives. Selon «La Tribune de Genève» qui relate ces propos, Laurent Terlinchamp (photo), président de la SCRHG, s’est entretenu avec le magistrat en charge de la police, Laurent Moutinot: «Nous ne voulons pas l’impunité, mais un peu plus de collégialité avec les forces de l’ordre», explique-t-il. Il déplore: «Recevoir la visite de quatre patrouilles différentes en une seule matinée c’est minant.»
«Unser Credo ist, das Einfache zu kultivieren»
NAMEN & NOTIZEN
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Peter Müller (rechts) aus Belp wurde Anfang Mai bei der
Transports publics plus rapides D. OEGERLI MÜLLER
der Grundprodukte auf den Teller bringen», erklärt Rainer Hoffer. Sie verzichten auch bei der Tischdekoration bewusst auf Schnörkel, der Gast soll sich auf das Wesentliche konzentrieren können. Hoffers gehen mit dem Kultivieren des Einfachen aber noch weiter: Im Gasthof zum Hirschen sind alle Gäste willkommen. Sie haben, trotz 13 Gault-Millau-Punkten, eigens für den Stammtisch und damit für die einheimische Bevölkerung eine spezielle Karte mit einfachen Gerichten kreiert. «Bei uns wird wahrscheinlich mehr Politik gemacht als im Gemeindehaus», sagt Rainer Hoffer. Die beiden glauben, dass ihr Konzept ein wichtiger Teil ihres Erfolges ist. «Zum einen als klares Signal nach aussen, dass alle Gästegruppen willkommen sind. Zum anderen ist eine gut besetzte Gaststube wichtig für die Atmosphäre im Haus.» Obwohl: Zusätzliche Atmosphäre braucht dieses Haus eigentlich nicht mehr. In jedem der vier Gasträume steht ein wunderschöner Kachelofen, die Treppen sind von vielen Schritten abgenutzt und den Holzböden sieht man an, dass schon viele Menschen darüber gegangen sind. Wenn die Wände dieses Hauses sprechen könnten, hätten sie bestimmt einiges zu erzählen. Dennoch bestehen Nadja und Rainer Hoffer darauf, das Einfache zu kultiveren, aber auf hohem Niveau: sie in der Küche und er als Gastgeber.
Rainer und Nadja Hoffer vom Gasthof zum Hirschen in Oberstammheim setzen auf regionale Produkte. «Uns ist es sehr wichtig, dass wir regionale Produkte anbieten können. Die Küche soll authentisch und frisch sein.» Und wenn Hoffers von regional sprechen, dann meinen sie auch regional: «Wenn die Bodenseefische Schonzeit haben, dann gibt es bei uns eben keinen Fisch. Im Bodensee gibt es sowieso nicht so viele Fische, wie in der Gastronomie als solche verkauft werden», sagt Nadja Hoffer. Sie kaufen die Produkte wenn irgendwie möglich in Stammheim ein, sei es Wild, Obst, Gemüse, Eier, Wein, Bier oder Brot. Nadja Hoffer ist in Oberstammheim geboren und aufgewachsen. Sie weiss also, an welche Lieferanten sie sich
«Für uns beide war ein Beruf in der Gastronomie ein Kindheitswunsch» wenden muss. «Dennoch haben wir in Zeitungen inseriert, um Lieferanten zu finden, welche unsere Ansprüche erfüllen.» Sie stellten dabei fest, dass es einige Bauern gibt, die
gewillt sind, etwas zu wagen. «Wir suchten nach ganz speziellen Erdäpfeln für den Salat zum Wienerschnitzel», erklärt Rainer Hoffer. Ein Bauer habe dann für sie verschiedene Kartoffelsorten angebaut, bis sie die passende fanden. In Oberstammheim wächst aber noch mehr: Im Frühjahr gibt es Spargeln und im Sommer beispielsweise Melonen. Sogar Stammheimer Artischocken kann man im Gasthof zum Hirschen geniessen. Im Garten des Gasthofes wachsen Äpfel und Quitten, die Nadja Hoffer jeweils einmacht. «Für uns beide war ein Beruf in der Gastronomie ein Kindheitswunsch», sagt Rainer Hoffer. Er habe die Hotelfachschule in Österreich besucht und danach zehn Jahre in Saisonbetrieben gearbeitet. Vor rund zehn Jahren sei er in die Schweiz gekommen und habe im Grand Hotel Kronenhof in Pontresina gearbeitet. Zur gleichen Zeit war Nadja Hoffer im Hotel Saratz ebenfalls in Pontresina tätig. Sie war verantwortlich für die Pitschna Scena-Bar. Davor hatte sie im
Steigenberger Hotel in Gstaad und bei City Night Line Erfahrungen gesammelt. Seit zwei Jahren nun führen Hoffers den Gasthof zum Hirschen in Oberstammheim mit
den Bezirksrat (Gemeinderat) und in den Grossen Rat des Kantons Appenzell. Ulmann meinte gegenüber GastroJournal: «Die Wahl bedeutet auch einen wichtigen Schritt für den Tourismus im Kanton.»
Figure bien connue du monde de l’hôtellerie et de la restauration jurassiennes, Raymond Ribeaud , de Coeuve, est décédé le 6 avril à l’âge de 84 ans. Membre d’honneur de GastroJura, longtemps actif au sein de son comité, il présida durant plusieurs années l’Association des cafetiers d’Ajoie. Sur le plan professionnel, il attacha, notamment, son nom à la renommée de l’Auberge du Mont-de-Coeuve qu’il exploita durant vingt ans de 1970 à 1990.
«Ausserhalb von Österreich tragen nur zehn Häuser diesen Titel» grossem Erfolg. «Wir sind gerade zum Ehrenmitglied der Gourmet-Vereinigung ‹Beste Österreichische Gastlichkeit› ernannt worden und schon etwas stolz darauf, denn ausserhalb von Österreich tragen nur gerade zehn Gasthäuser diesen Titel.» Die beiden geben sich aber mit dem Erreichten nicht zufrieden. Rainer Hoffer hat vor kurzem das Gastro-Unternehmerseminar G3 abgeschlossen und kann sich nun eidgenössisch diplomierter Restaurateur nennen. Nadja Hoffer absolviert gerade die Ausbildung zur Gastronomieköchin. «Für uns hat die Qualität im ganzen Betrieb einen hohen Stellenwert.» Daniela Oegerli Müller
Dès décembre, la mise en service du tunnel de base du Lötschberg permettra de réduire les temps de parcours à destination du Valais et de l’Italie ont annoncé les CFF. Le voyage de Zurich à Viège (VS) ne durera plus que deux heures, contre trois actuellement.
Basler Politzauber Politiker aus allen Lagern üben gegenüber der baselstädtischen Regierung (im Bild das Rathaus) Kritik am zweijährigen Gastgewerbegesetz. Dabei geht es nicht um eine Neuordnung, sondern vorab um Mängel beim Vollzug. Der Regierungsrat will in seiner Stellungnahme nun allerdings in typischem Politzauber eine Totalrevision des Gesetzes und das Kind mit dem Bade ausschütten. Die Reaktion blieb nicht aus: Der Vollzug, von der «Basler Zeitung» als «Chaos» tituliert, liegt laut den Parlamentarieren in der Verantwortung des Regierungsrates, «dazu braucht es aber keine Totalrevision», findet Grossrat und Gewerbedirektor Peter Malama. Nun wollen sich die Parlamentarier unter anderem mit den Restaurateuren zusammensetzen, um den Handlungsbedarf zu präzisieren.
Nidwaldner Rauchzeichen Diese Woche verhandelt das Nidwaldner Parlament über ein Rauchverbot in Gaststätten, das die Nidwaldner Regierung im Rahmen eines revidierten Gesundheitsgesetzes vorschlägt (im Bild das Regierungsgebäude in Stans). Ein Grossteil der Landräte und sämtliche bürgerlichen Fraktionen stehen jedoch nicht hinter ihrer Regierung: Zum einen argumentieren sie, Restaurateure sollten selbst entscheiden, ob in ihren Unternehmen geraucht werde; zum anderen können sie kantonalen Lösungen nichts abgewinnen. «Wir sind gegen Gesetze, die den gesunden Menschenverstand einschränken», meint stellvertretend Landrat Erich Näf, «Nidwalden soll hier nicht vorpreschen.»
NOMS & NOTICES
über 60 Mitglieder zählenden Sektion von GastroSeftigen Nachfolger von Peter Hodler, Präsident seit 1998 und Patron im Landgasthof Thalgut in Gerzensee. Hodler seinerseits führt seit vielen Jahren den Betrieb Café-Bar-Treff in Belp.
Arthur Hanselmann hat dieser Tage im neu eröffneten Résidence National in Interlaken das Restaurant Renaissance eröffnet, zu dem auch Bar und Lounge gehören. Hanselmann, einst etwa im Casino Biel oder bei den Bergbahnen Flumserberg tätig, zieht in ein Haus ein, das in den letzten drei Jahren vom angejahrten Mittelklassehaus in eine Residenz mit Ausrichtung auf Senioren verwandelt wurde. Dabei ist der Charme der Belle Epoque wieder in altem Glanz zum Vorschein getreten.
Hansruedi Schürmann hat vor genau 40 Jahren bei Frieda und Alois Schmidig-Annen im Rigiblick in Lauerz seine Stelle als Küchenchef angetreten und massgeblich zum kulinarischen Erfolg des heutigen Gourmetlokals beigetragen, das zu den Grandes Tables de Suisse gehört.
Ruedi Ulmann, Präsident von GastroAppenzellerland AI und Gastronom auf dem Kronberg, ist letztes Wochenende gleich zwei Mal gewählt worden: Die Stimmbürger der Gemeinde Gonten wählten ihn in
Werner Dubach, CEO und Verwaltungsratspräsident der Eichhof Gruppe, kann nach drei sehr erfolgreichen Geschäftsjahren auch 2007 ein gutes Halbjahr bilanzieren; Eichhof spricht von einem «Rentabilitätssprung»: Die Gruppe erzielte einen Nettoumsatz von knapp 135 Millionen Franken (+6,9%) und steigerte den Reingewinn um 36 Prozent auf beinahe 7 Millionen. Die Sparte Getränke unter CEO Marcel Erne steuerte dazu knapp 90 Millionen Umsatzfranken (+8,5%) bei.
Edgar Bourquin s’est éteint le 13 avril, informe GastroNeuchâtel. Il était dans sa 91e année. Sociétaire durant soixante-quatre ans, il avait débuté son activité professionnelle comme portier
de nuit à l’Hôtel Seeland, à Bienne. Devenu maître d’hôtel, il oeuvra dans de nombreux palaces et restaurants réputés. Avant de reprendre le Buffet du Tram à Colombier qu’il transformera en un restaurant couru. En 1965, il mit son savoir au service du cours de cafetiers. Iglu-Dorf est, avec Tec-Sem et Lolox, l’une des entreprises lauréates (parmi plus de 70 candidates ) du Swiss Economic Award 2007, décerné par le Swiss Economic Forum à de jeunes entrepreneurs innovants. Les lauréates reçoivent chacune 25 000 francs. IgluDorf, récompensée dans la catégorie «services», propose des villages d’igloos à Engelberg, Zermatt, Gstaad, Scuol et sur la montagne Zugspitze, en Allemagne. Les touristes peuvent passer la nuit en igloo ainsi qu’y manger une fondue à la lueur des chandelles ou
encore profiter d’un sauna. Cette entreprise a enregistré 6000 nuitées durant les quatre mois d’hiver. Un Airbus A330-200 de la flotte Swiss a reçu le nom de «Ville de Genève». Le baptême de l’appareil a eu lieu mercredi de la semaine dernière à Cointrin, (photo) soixante ans jour pour jour après la première traversée de l’Atlantique Nord par un avion de ligne suisse.
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