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Stellen / Offres d’emploi Der Gastro-Titel mit der grössten verkauften Auflage.
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SOMMAIRE
Verena Prager Das richtige 5 Mass
Maria Teofani Das richtige 15 Glas
F. Maeder La Guilde à Lugano 10
AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich
I N H A LT ■ Aktuell
Wohl und Wehe Die Euro 2008 ist die grösste Veranstaltung, die je in der Schweiz stattgefunden hat. Wir fragten Gastgewerbler in der Nähe der Stadien, welchen Nutzen sie von der Grossveranstaltung haben. Mit überraschenden Resultaten. SEITE 3
D. Meni Un jour... à Lugano
■ Gros Plan
Dinosaures du Tchâfoué
20
Le Jura pourrait octroyer un crédit de trois millions et demi pour exploiter son trésor des dinosaures et développer ainsi de nouvelles ressources touristiques. Tel est le défi lancé par Elisabeth Baume-Schneider, ministre de la culture et présidente du Gouvernement jurassien. PAGE 11
Donnerstag/Jeudi, 8. 5. 2008 ■ Nr./No 19 ■ CHF 4.30
Darbellay Darbellay kehrt ein au bistrot Christophe Darbellay ist vor allem als Politiker bekannt. GastroJournal hat mit ihm gesprochen. Aber nicht über Politik.
■ Restauration
Saveurs d’Europe
Christophe Darbellay est surtout connu comme homme politique. GastroJournal l’a abordé mais pas sur la politique.
Jean-Maurice Joris, cuisinier des Alpes à Orsières, et François Doyen, cuisinier itinérant de Martigny, sont tous deux les lauréats valaisans de l’association Saveurs de France-Saveurs d’Europe qui leur a décerné des Mariannes 2008. PAGE 13
■ Hotellerie & Tourismus
Chance und Risiko Das Heidiland ist insgesamt keine führende Tourismusregion, war aber eine der ersten erklärten Destinationsbildungen in der Schweiz. Nun gehen die Verantwortlichen einen Schritt weiter und machen aus der Destination eine Firma. SEITE 7
■ Hôtellerie & Tourisme
Subvention communale Plutôt que de construire une vraie salle, la Ville de Morat préfère verser 500 000 francs à un hôtelier (à trouver) pour rénover la salle de l’hôtel Enge. PAGE 14
■ Gilde
Unternehmer und Gastgeber
Inserate Markt Stellen Liegenschaften Weiterbildung
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Lieferantenevaluation — für eine bessere Qualität! Évaluations des fournisseurs — pour améliorer la qualité ! www.gastroprofessional.ch S. WEGMANN
Die Schweizerische Gilde etablierter Köche steht für gepflegte Gastlichkeit, für inhabergeführte Betriebe, für eine kleine, aber tragende Säule des Schweizer Gastgewerbes. Im Tessin trafen sich die GildeMitglieder zu ihrer Jahresversammlung. SEITE 10
Christophe Darbellay: «Ich gehe meilenweit für eine gute Käseschnitte.» Christophe Darbellay ist ein zweisprachiger Unterwalliser; er ist ein Agronom, der im Städtchen Martigny lebt, ein Flair für die Jagd hat und fest in den Walliser Weinbergen steht. Zwar gehört Darbellay seit wenigen Jahren zu den feder-
führenden Politikern in der Schweiz. Aber auch wenn er Politik als seinen Beruf angibt, scheint doch sein Engagement nicht nur politisch, sondern wirtschaftlich-kulturell. Eine wichtige Basis ist dabei das Gastgewerbe. SEITE 2
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Christophe Darbellay: «Je ferais de milles et des milles pour une croûte!» Christophe Darbellay est un Bas-Valaisan bilingue. Cet ingénieur agronome de 37 ans vit à Martigny et aime la chasse. Il est bien planté dans le vignoble valaisan. Depuis quelques années, Christophe Darbellay fait partie des politiciens les plus en
vue de Suisse. Même s’il prétend que la politique est devenue sa profession, son engagement est aussi économique et culturel. Et dans ces domaines, l’hôtellerie et la restauration constituent une base importante. PAGE 11
9 771422 137001 Insertion Marché Offres d’emploi Immobilier Formation continue
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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
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■ Aktuell
GastroJournal
Donnerstag, 8. 5. 2008 ■ Nr. 19
«Ein Bissen Ewigkeit» Politiker haben oft die Tendenz, Talkshows am Fernsehen den Bistrotischen vorzuziehen. Ein schlimmer Fehler! Ich gehe gern in die «Beiz», zum Apéro, um den neuesten Klatsch zu erfahren. In den Bistros lerne ich viel darüber, was die Leute empfin-
Christophe Darbellay ist durch und durch PolitProfi. Neben zahlreichen Nebenbeschäftigungen steht er auch als Präsident dem Salon des Goûts et Terroirs vor. Dazu hat sich GastroJournal mit ihm unterhalten.
«In den Bistros erfahre ich, was die Leute empfinden»
INTERVIEW: NICOLAS MICHEL den, ihre Sorgen und was sie zum Träumen verleitet. Hin und wieder gehe ich in ein Lokal, denn ich reise durch die ganze Schweiz. Ausser im Zug ist das Gasthaus mein zweites Büro. Hintergrundgeräusche füllen den Raum. Ich bin immer wieder überrascht, wie gut man dort arbeiten kann. Es ist mir zur Gewohnheit geworden.
GastroJournal: Sie sind der Präsident des Salons «Goûts et Terroirs». Können wir daraus schliessen, dass die Qualität des Essens und des Trinkens Sie nicht unberührt lässt? Christophe Darbellay: Essen und Trinken sind die Grundbedürfnisse des Menschen. Es ist von einigem Nutzen, wenn dies in einem Land, das sich eher um die Verwaltung des Überflusses kümmert, wieder einmal klar ausgedrückt wird. Die weltweite Nahrungsmittelkrise ruft uns diese Realität heute wieder in Erinnerung.
Trinken und Essen sind ein ewiger Genuss. Ich kann mich mit einem Sandwich begnügen, das ich in zwei Minuten verdrücke. Wenn ich aber Zeit dazu habe, in trauter Zweisamkeit oder im Freundeskreis mit anderen eine Mahlzeit zu teilen, wird dies zu einem Augenblick des Glücks, zu einem Bissen Ewigkeit. Für mich ist es wichtig zu wissen, was ich esse, die Geschichte eines Käses oder eines Weins zu kennen, mich an eine Anekdote zu erinnern, an das Gesicht eines Handwerkers, den ich persönlich kenne. GJ: Was können oder wollen Sie unternehmen, um die Terroir-Produkte (noch) bekannter und beliebter zu machen? Darbellay: Zahlreiche Terroirprodukte werden in kleinen Mengen vermarktet, durch kleine Produzenten in lokalen Vertriebsnetzen – Direktverkauf, Spezereien. Es ist deshalb wichtig, diesen Produzenten eine Plattform anzubieten, wie sie der Salon des Goûts et Terroirs darstellt. Das war der ursprüngliche Gedanke anlässlich seiner Gründung und ist es heute noch. Die starke Entwicklung der Märkte in den Schweizer Städten, die Bündelung des Terroir-Angebotes in lokalen Spezialitätenläden, der In-
Nicht dulden Verseuchtes Speiseöl Mit Mineralöl versetztes Sonnenblumenöl aus der Ukraine ist auch in der Schweiz aufgetaucht. Das Warnsystem der Europäischen Union hat letzte Woche auch die Schweizer Behörden über rund 40 000 Tonnen verunreinigtes Speiseöl aus der Ukraine informiert. Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Folge mitteilte, stellt aber «das mit Mineralöl verunreinigte Sonnenblumenöl und die damit hergestellten Produkte für den Konsumenten keine Gesundheitsgefährdung dar». Trotzdem könne diese Verunreinigungen in Lebensmitteln «keinesfalls geduldet werden», wiesen sie doch auf «ernsthafte Qualitätsmängel bei der Produktion oder beim Transport des Öls hin», schreibt das BAG weiter. Der schlimmste ähnliche Fall ereignete sich 1981 in Spanien: Mit Alinin verseuchtes Rapsöl forderte damals rund 600 Todesopfer. pg
PERSÖNLICH ■ CHRISTOPHE DARBELLAY, geboren 1971 im Unterwalliser städtchen Martinach, wo er heute lebt, studierte an der ETH in Zürich Agronomie, war Vize-Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft und ist heute unter anderem Verwaltungsratspräsident der Robert Gilliard Weine SA in Sitten und Präsident der Messe «Goûts et Terroirs», die jeweils Ende Oktober im waadtländischen Bulle statfindet. 2003 wurde Darbellay in den Nationalrat gewählt, seit 2006 präsidiert er die Christliche Volkspartei. ternet-Verkauf oder die Organisation eines gemeinsamen Marketings sind zielgerechte Mittel, um die Terroirprodukte besser bekannt zu machen. Auch ihr Schutz durch Labels wie die AOC oder IPG verstärkt ihre Sichtbarkeit. GJ: Wegen Ihren heutigen und künftigen Funktionen verbringen Sie sicher ziemlich viel Zeit in Gastbetrieben der Hotellerie und der Gastronomie. Nach welchen Kriterien wählen Sie einen Betrieb aus? Darbellay: Ich schätze eine gewisse Intimität, die Authentizität, Betriebsleiter mit Charakter. Meine Vorliebe gilt jenen, die vor allem Lokalprodukte anbieten. Ich mag es gar nicht, wenn man mir einen importierten
WEB
«Für mich ist es wichtig zu wissen, was ich esse»
Raclette-Käse verkaufen will und dabei schwört, es sei ein Walliser Produkt. Ich habe nichts gegen andere Produkte, doch wenn man mich übers Ohr hauen will, werde ich häs-
«Ich gehe Kilometer zu Fuss nur für eine Käseschnitte » sig. Originelle Küche zieht mich an. Ich kann Kilometer zu Fuss oder mit dem Velo abspulen, nur um eine Käseschnitte zu essen. GJ: Ein öffentliches Lokal ist der Inbegriff eines Begegnungsortes. Worin besteht seine soziale und politische Rolle? Darbellay: Unsere Gesellschaft wird immer individualistischer. Mehr denn je brauchen wir einen Ort der Begegnung, wo sich soziale Bande knüpfen. Diesbezüglich spielen öffentliche Lokale eine wichtige Rolle.
GJ: Auf wirtschaftlicher Ebene sind Hotellerie und Restauration Arbeitgeber von Hunderttausenden von Schweizer Mitarbeitenden und und ausländischen, die gut integriert sind. Trotzdem haben sie nicht immer den Ruf, den sie verdienen. Wie kann dies korrigiert werden? Darbellay: Ich bin mir des wertvollen Beitrags dieser Branche bewusst. Die Verbesserung der Service-Qualität, die Anstrengungen, die richtigerweise in Sachen Ausbildung unternommen werden, um diesen Sektor zu verbessern. Jetzt muss aber auch noch das Image der Branche aufgebessert werden. Sie ist sicher besser als ihr Ruf. Ich habe wirklich schon alles erlebt. Es besteht aber kein Grund zur Selbstzüchtigung. GJ: Führt die Untervertretung des Gastgewerbes in Exekutiven und Legislativen auf allen Ebenen nicht dazu, dass die politischen Entscheidungsträger deren Anliegen schlecht wahrnehmen? Darbellay: Es wäre sicher von Vorteil, wenn mehr Vertreter der Hotellerie und der Restauration gewählt würden. Ich denke aber, dass die Parlamentarier – mit Ausnahme von weniger interessanten Individuen – gute Kunden der öffentlichen Lokale sind. Zögern Sie nicht, sie anzusprechen und zu sagen, was Sie von ihnen erwarten! Nebenbei gesagt scheint mir das Lobbying von GastroSuisse wichtig und auch effizient. Ich nehme regelmässig an Treffen teil, die GastroSuisse mit Parlamentariern veranstaltet, ich lese hin und wieder die einschlägige Presse und natürlich die an mich gerichteten Schreiben.
Familienbetrieb im Jugendstil 100 Jahre Hotel Royal-St. Georges Interlaken – und es geht familiär weiter
Jugendstil-Bijou Royal-St. Georges.
Vor 100 Jahren wurde es eröffnet, seit bald 50 Jahren ist es im selben Familienbesitz: Das Hotel RoyalSt. Georges ist ein selten gewordenes Beispiel für die klassische Schweizer Familienhotellerie. Das Jugendstilhotel Royal-St. Georges gehört zusammen mit dem Beau-Rivage oder dem Victoria-Jungfrau zu den Preziosen an der Interlakner Flaniermeile Höheweg. Während jedoch die beiden anderen Häuser längst im Schoss grosser Unternehmen operieren, steht hinter dem Royal-St. Georges nach wie vor eine Familie. 1953 übernahmen Liliane und Hermann Kurzen die Direktion des Hauses, das sie 1963 kaufen konnten. 1974 folgte mit Marianne und Hermann Kurzen Junior die nächste Generation, und seit dem Tod ihres Mannes 1997 führt Marianne das Haus der gehobenen Mittelklasse mit knapp 100 Zimmereinheiten und
45 Mitarbeitenden allein. Marianne Kurzen war dabei nie nur Hotelière; sondern übernahm auch in der Familie und im Dorf Verantwortung. Damit ist sie ein selten gewordenes Beispiel für jene gastgewerblichen Unternehmerpersönlichkeiten, die den Schweizer Tourismus einst gross gemacht und bettelarme Bergregionen zu nachhaltigem Wohlstand verholfen haben. Die Bedeutung des Royal-St. Georges ist dabei umso höher zu gewichten, als zum einen Bausubstanz und Standard über Generationen à jour gehalten wurden – allein in den letzten 20 Jahren flossen 17 Millionen Franken an Investitionen. Zum anderen «bleibt es in der Familie», wie Marianne Kurzen GastroJournal gegenüber betonte: Sohn Daniel steht bereit, in den nächsten Jahren die Verantwortung fürs Jugendstil-Bijou zu übernehmen. pg
EDITORIAL
Ballresistente Frauen Laut der Sonntagszeitung dürften die ballresistenten Frauen die grössten Partykiller der Euro 2008 werden. So, danke für die Blumen, kann ich da nur sagen. Denn ich gehöre zugegeben auch zu diesen ballresistenten Frauen. Dank uns sollen sich die Männer nicht in die Public-Viewing-Zonen locken lassen. Wegen uns wird die Mehrheit die Euro in Adiletten und mit Chips vor dem Heim-TV verfolgen. So steht es in besagtem Artikel. Ich behaupte, das Gegenteil ist der Fall, denn dank den ballresistenten Frauen können die Männer ungestört dem Fussball-Fieber frönen. Denn wir sitzen mit unseren Kindern, die am Morgen nach den Spielen wieder zur Schule oder in den Kindergarten gehen müssen und daher nicht bis «in die Puppen» auf bleiben dürfen, zu Hause. Die Männer aber können sich dann Nachts bierseelig ins Bett legen und den ballresistenten Frauen mit ihrem Geschnarche den Schlaf rauben. Diese Frauen quälen sich dann morgens aus dem Bett, bereiten das Frühstück vor, halten die Kinder vom schlafenden Ehemann fern und schicken sie zeitig in die Schule oder den Kindergarten. Aber vielleicht haben wir Frauen auch mal Glück und der Ehemann bleibt mit Adiletten und Chips zu Hause vor dem TV. Dann treffen wir uns mit einer ballresistenten Freundin und verbringen den Abend in einem fussballfreien Restaurant. Daniela Oegerli Müller
BLICKPUNKTE Integration I
Restaurateure machen nicht mit Ausländische Staatsangehörige spielen im Gastgewerbe seit jeher eine wichtige Rolle. Aber erst in der letzten Generation übernahmen sie zusehends auch betriebliche Gesamtverantwortung. GastroBaselland reagierte darauf beispielhaft, indem ein türkisch-schweizerischer Doppelbürger im Vorstand Einsitz nahm. In der Folge versuchte die 530 Mitglieder zählende Sektion gezielt, die Interessen der oft bereits in zweiter Generation hier tätigen Restaurateure ausländischer Abstammung zu bündeln. Dieses Engagement war jedoch so entmutigend, dass sich das türkisch-schweizerische Vorstandsmitglied wieder zurückgezogen hat. Zum einen habe es grundsätzliche Probleme wie Sprachschwierigkeiten gegeben, lautet die Begründung, zum anderen sähen viele keinen Sinn in einem Engagement für die Branche, sondern fühlten sich sogar kontrolliert.
Integration II
An der Euro 2008 Gläubige werben Grossveranstaltungen wie die Euro 2008 sind für Organisationen unterschiedlichster Couleur immer eine Chance, sich zu präsentieren. So auch für die Kirchen. Unter dem Namen «Kickoff2008» wollen sich diverse kirchliche Vereinigungen, darunter viele Freikirchen, einem neuen Publikum öffnen. Mit der Übertragung von Fussballmatches, Tischfussballturnieren und diversen anderen Attraktionen hoffen sie, neue Mitglieder werben zu können. Kickoff2008 rechnet mit rund 200 000 Gästen an schweizweit insgesamt 70 Veranstaltungen. Ob diese Zahl realistisch ist, wissen nur die Götter... www.kickoff2008.ch
■ Aktuell
Donnerstag, 8. 5. 2008 ■ Nr. 19
GastroJournal
«Aus- und eingesperrt»
BLICKPUNKTE Schutz vor Passivrauchen
Liberales Österreich
Bringt die Euro 2008 den Restaurateuren im Umfeld der Stadien etwas? Wir fragten in Bern nach.
In Österreich tritt Anfang 2009 ein Rauchverbot in Kraft, das Gewerbefreiheit und Selbstverantwortung respektiert: Restaurants unter 50 Quadratmeter Fläche können demnach bezüglich Rauchen ihre Ausrichtung selbst bestimmen, bis 80 Quadratmeter in einem Raum sind Raucherbereiche erlaubt, grössere Betriebe können Raucherräume anbieten. Bezüglich Mitarbeitenden dürfen Lernende nicht in Raucherbereichen tätig sein. Die Lösung wurde von links und rechts kritisiert: hier als zu streng, dort als zu lasch.
A LA MINUTE Restaurants in der Nähe von Sportstadien profitieren vom Sport kaum mehr.
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UMFRAGE: PETER GRUNDER Andreas und Daniel Balz Hotel Restaurant Jardin Es gibt in Bern während der drei Spieltage eine Flaniermeile von der Innenstadt bis zum Stadion, die nahe bei uns vorbeiführt. Wir planen daher an guter Stelle einen Getränkeverkauf. Im Vergleich zum Tagesgeschäft bei Grossveranstaltungen ist die Europameisterschaft für uns toll, und wir freuen uns auch darauf. Sie gibt uns eine gute Gelegenheit, uns zu präsentieren, und das Hotel mit seinen 40 Betten ist von Mitte Mai bis Ende Juni ausgebucht, wobei wir zu den wenigen Betrieben gehören, die ihre Preise nicht angehoben haben. Im Alltag ist unsere Situation mittlerweile viel schlechter. Wir befinden uns zwar nahe der Sportstadien, aber doch noch in der Wohnzone. Das gewerbliche Interesse wird weniger stark gewichtet als das Sicherheitsinteresse und das Ruhebedürfnis der Anwohner. Somit werden wir im-
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Fussball ist für viele ein gutes Geschäft und ein Riesenspass. Für Restaurants im Umfeld der Stadien gilt das nur sehr beschränkt. mer öfter durch Absperrungen «ausoder eingesperrt» – je nach Sichtweise. Der Totalausbau der Infrastrukturen bei den Stadien samt gastgewerblichem Angebot sowie die Sicherheitsmassnahmen machen die Umgebung für Besucher uninteressant, was genau der behördlichen Absicht entspricht. Früher war die Bude voll, wenn YB oder der SCB gespielt haben, heute wird das Quartier bei Grossveranstaltungen so stark abgeriegelt, dass sogar unsere Mitarbeitenden zu Beginn Mühe hatten, herzukommen, geschweige denn die Gäste. Um die Stadien läufts rund, im abgesperrten Quartier ist’s ruhig – zu ruhig für uns …
Hans Ulrich Reber Hotel Restaurant Alpenblick Früher, wenn jeweils CupFinal war, kamen die Matchbesucher vom Bahnhof her bei uns vorbei. Und weil wir das letzte Restaurant vor dem Stadion waren, kehrten sie hier ein. Die letzte gute Phase war, als Thun in der Champions League hier in Bern spielte. Inzwischen hat das Stadion eine eigene Haltestelle, und bei Grossveranstaltungen wird weiträumig abgesperrt. Mit Blick auf die Euro erwarten wir nichts, zumal
wir nicht direkt an der Achse liegen, die während den Spielen als Fussgängerzone dient. Zwar wird unser Hotel während der Euro belegt sein, aber wir müssen ja sogar unsere Gäste informieren, wie sie überhaupt zu uns kommen können angesichts der Sperren und der vielen Leute. Im Restaurant wiederum lassen wir uns überraschen. Wir rechnen zwar mit zusätzlichen Frequenzen und nehmen auch gern, was kommt. Aber besondere Vorbereitungen haben wir keine getroffen – es war ja noch nicht einmal ganz klar, wie unsere Mitarbeitenden in der fraglichen Zeit überhaupt zur Arbeit kommen können.
Unternehmensentwicklung
Immer neue Superlative «Will man die ersten vier Monate 2008 beschreiben, muss man sich immer neue Begriffe von Superlativen einfallen lassen», beschreibt der in der Regel nüchterne Verband Creditreform die aktuelle Entwicklung der Schweizer Unternehmenslandschaft. Das Nettowachstum, also die Anzahl neu eingetragener Firmen abzüglich der gelöschten, stieg gegenüber der Vorjahresperiode um volle 27 Prozent auf gegen 6000 – das ist mehr als doppelt so viel wie beispielsweise 2005. Das Gastgewerbe dürfte beim Boom eine wichtige Rolle spielen, die Werte der einzelnen Branchen wird Creditreform jedoch erst Mitte Jahr veröffentlichen. www.creditreform.ch
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■ Restauration
Donnerstag, 8. 5. 2008 ■ Nr. 19
GastroJournal
Über den Tellerrand sehen
SZENE Weinversteigerung
Spitzenpreise bei Versteigerung
Als Verena Prager vor zehn Jahren die Kulturgaststätte Sommerlust in Schaffhausen eröffnete, wusste sie um das Wagnis. Inzwischen ist die Sommerlust eine Institution und erfolgreich obendrein.
Auch wenn sie erblich vorbelastet ist, Verena Prager ging – vollgepackt mit Erfahrungen in der Branche und nach gezielter Aus- und Weiterbildung an Seminarien – voller kreativer Ideen von Anbeginn ihren eigenen Weg. Immerhin war die Schaffhauser Sommerlust vom Start weg keine gewöhnliche Gaststätte, obwohl man da auch grundsätzlich immer gut speisen kann und immer etwas Feines zum Trinkgenuss findet. Es sollte – und blieb es bis heute – auch eine Gaststätte sein, in der Kultur in vielfältiger Form auch Programm ist: Kultur und Gastronomie sollte von Anbeginn aufs Engste verbunden sein. Am 28. März 1998 erklang das erste Konzert in der direkt neben dem Rheinufer gelegenen Sommerlust. Heute, zehn Jahre und zahllose Veranstaltungen (Konzerte, Ausstellungen, Lesungen usw.) später,
SERVICE Verena Prager wirkt in der Schaffhauser Sommerlust nach dem Grundsatz: «Ohne Neuerungen kein Erfolg!». Zu den «Neuerungen» gehört nach Pragers Ansicht nicht alleine ein kulturelles wechselndes Programm. Auch kulinarisch muss von Zeit zu Zeit Neues geboten werden. Und wichtig: Immer wieder soll eine Gaststätte nutzbringend erneuert, renoviert oder verändert werden. Der Gast soll Neuerungen im positivem Sinne geniessen und sich wohlfühlen dürfen.
Im Rahmen des 20-JahrJubiläums des toskanischen Weinproduzenten Tenuta dell’Ornellaia wurde ein Teil der Ernte 2005 in speziell gestaltete Methusalem-Flaschen (6 Liter) abgefüllt. Jetzt ging eine der auf 80 Stück limitierten Sonderedition an einer Versteigerung für beachtliche 15 000 Franken weg: Wolfgang Kuchler (Foto) hat die Flasche ersteigert, die jetzt in seiner Taverne zum Schäfli im thurgauischen Wigoltingen besichtigt und probiert werden darf. Alles in allem kamen an der Versteigerung 21 200 Franken zusammen, die Weinunternehmer Ruedi Bindella auf 30 000 Franken aufrundete: Der ganze Betrag kommt der Stiftung von Lotti Latrous und Beat Richner zugute.
A LA MINUTE Die Sommerlust feiert das 10-jährige Bestehen mit Leckerbissen, kulinarisch wie kulturell. Zum Jubiläum wurde dem Garten der Kulturgaststätte ein Facelifting verpasst. Und in Kürze wird der Güterhof als Zweitbetrieb eröffnet. wurde jetzt das Jubiläumsjahr eingeläutet. In der vergangenen Woche eröffnete George Gruntz, Primus im Schweizer Jazz, und sein Swiss Trio die Sommerlust-Festlichkeiten mit einem Konzert. Das 10-Jahr-Jubiläum gibt Verena Prager sowieso Anlass, den treuen und in Freundschaft verbundenen Gästen Besonderes zu bieten. Nicht nur kulinarisch, sondern eben auch kulturell. Vorerst lässt die Sommerlust die Highlights der Sommerlust-Konzerte erneut aufleben. So gastieren in den nächsten zehn Monaten die beliebtesten Künstler des Hauses und an den jeweiligen Konzertabenden werden auf dem Teller und im Glas sogenannte «kulinarische Höhepunkte» gefeiert. Verena Prager: «Die betreffenden Abende wollen Sommerlust-Abende der Spitzenklasse werden.» Das Ganze beginnt jeweils mit einem Apéro und mit Amuse-Bouches, bei gemeinsamen Gesprächen mit den Künstlern. Ein jeweils ausgesuchtes Menü – inklusive erlesenem Wein und allen sonstigen Getränken – führen hin zu den Konzerten der geladenen Künstler, womit ein Platz in den vordersten Reihen (sowie Getränken in den Pausen) garantiert werden kann.
Schweizer Gastronomie
ZVG
JO STEIMEN
Seite 5
Darf ganz schön stolz auf 10 Jahre intensiver Arbeit in der Sommerlust Schaffhausens sein: Verena Prager.
Von Peter Lukas über La Lupa bis Irene Schweizer Nach dem grossartigen Jubiläums-Eröffnungskonzert mit George Gruntz darf jetzt Jazzmusiker Peter Lukas mit Aglaia Graf erwartet werden. Es folgen Konzerte mit Michael von der Heide, Vera Kaa, Linard Bardill und Pippo Polina, das Thierry Lang Septett, La Lupa, das Christoph Stiefel Trio, Irène Schweizer mit Omri Ziegele und Makaya Ntshoko sowie das Barbara Balzan Trio. Und öfter was Neues! Verena Prager ist überzeugt, dass man immer wieder über den «eigenen Tellerrand hinausblicken muss». Das hat auch Auswirkungen: Der Wintergarten der Sommerlust wurde unlängst erweitert und ist jetzt an sieben Tagen geöffnet. Die Gastgeberin, die sich
unter anderem auch stark für die Lehrlingsausbildung einsetzt, wird als Zweitbetrieb im Juni den Güterhof eröffnen. Dieser wird von ihrer Tochter Linda geführt werden. Zum Jubiläum erfährt der schöne
Sommerlustgarten ausserdem ein Facelifting. Das positive Resultat aller dieser Bemühungen ist durchaus messbar: Der jährliche Umsatz in der Sommerlust liegt bei zwei Millionen Franken.
Knappe Kartoffeln Laut dem Branchenverband Swisspatat könnte es während der Euro 2008 zu Engpässen kommen. Davon wäre vor allem die Produktion von Pommes Chips betroffen. Swisspatat bemüht sich deshalb um einen Import von ausländischen Kartoffeln.
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Überraschen Sie Ihre Gäste mit dem EM-Törtli
«Nur positive Effekte»
Für Wern(li)er und Andreas Hug ist die Gastronomie sehr wichtig. Hug und Wernli gehen künftig gemeinsam auf die Jagd nach Innovationen. Auch für die Gastronomie. Mit der Übernahme von Wernli wächst das Umsatzvolumen von Hug von 84 auf rund 143 Millionen Franken und die Mit-
arbeiterzahl erhöht sich auf gut 400 Personen. Die Bündelung der Kräfte soll auch für die Schweizer Gastronomie interessant werden. «Für die Schweizer Wirte hat der Zusammenschluss nur positive Effekte», ist sich Andreas Hug,
der mit seinem Bruder Werner das Familienunternehmen seit 1986 in vierter Generation führt, sicher. Hug wolle das Gastrosortiment künftig mit einigen Wernli-Produkten ergänzen. Vor allem im Konfektbereich könnten die Restaurateure mit einer Erweiterung der Angebotspalette rechnen. Wann die Wernli-Produkte auf den Restauranttischen zu finden sind, ist noch nicht klar. «Frühstens im nächsten Jahr», betont Andreas Hug. Für 2008 reiche es nicht. Das heisst jedoch nicht, dass Hug die Gastronomie nicht wichtig ist. Ganz im Gegenteil. «Die Gastronomie ist für uns ein strategisch wichtiges Standbein», sagt Andreas Hug. Unter anderem betreibt die Backfirma in Malters ein Gastro-Panel mit über 100 Profis, welche immer wieder befragt werden, um die sich ständig verändernden Service- und Produktewünsche der Restaurateure immer wieder anpassen zu können. Der Kauf von Wernli stärkt also einen der grossen Schweizer Gastrozulieferer. aa
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ZVG
Hug setzt auch nach dem Wernli-Deal auf die Gastronomie
■ Hotellerie & Tourismus
Donnerstag, 8. 5. 2008 ■ Nr. 19
GastroJournal
Bald regiert das Geld
FLASH Andermatt
Die Ferienregion Heidiland formiert sich neu. Nach verschiedenen Ankündigungen 2007 wurde letzte Woche ernst gemacht und eine Heidiland Tourismus AG gegründet.
bracht – immerhin macht AmdenWeesen Tourismus rund 400 000 Franken Umsatz im Jahr – und das hätten wir fast gesamthaft einsetzen müssen». Doch was Roth fehlte, war eine Lösung, wie die Infrastruktur vor Ort zu erhalten sei und wie Anlässe im Ort zu bestreiten wären. «Heidiland schaut nicht für die Infrastruktur, diese Frage blieb immer offen», übt Roth Kritik.
MATTHIAS NOLD
Mehr Einfluss für (gewisse) Leistungsträger
Von einer klaren Zukunftsvision ist in den Pressemitteilungen zur Neuformation der Ferienregion Heidiland die Rede. Letzte Woche hat man nun ernst gemacht mit der Zukunftsvision und die Heidiland Tourismus AG gegründet. Ab 1. Januar 2009 gibt es damit Sarganserland Walensee Tourismus, lies Ferienregion Heidiland, nicht mehr. Nicht mehr gibt es auch die Mitbestimmung der Kleinen in der Region – ganz nach französischem oder luzernerischem Vorbild wird zentralisiert.
Tatsächlich: Die Tourismusvereine würden «von vielen bisherigen Aufgaben entbunden. Ihnen bleibt nur noch die Durchführung lokaler Anlässe sowie Bau und Unterhalt touristischer Infrastrukturen», vermeldet das St. Galler Tagblatt letzte Woche nach der Gründung der Heidiland Tourismus AG. Roth seinerseits betont, er persönlich sei «mit den bisherigen Strukturen und Leistungen sehr zufrieden». Da werde «ein wirklich guter Job gemacht in Sargans». Er könne sich gut vorstellen, in Zukunft einzelne Leistungen von der Heidiland Tourismus AG zu beziehen, «natürlich gegen Geld». Roth stellt klar: «Es geht nicht um einen Austritt, sondern um ein Nicht-Mitmachen bei der neuen AG.» Schwierig dürfte allerdings nicht nur der Machtverlust der Kleinen und der Gemeinden sein – vor allem letzteres ist touristisch begrüssenswert. Vielmehr sitzen im Verwaltungsrat auch die Grand Hotels Bad Ragaz und die Bergbahnen Flumserberg. Offenbar ist man auch an einem Einsitz der Pizolbahn oder/und der Walenseeschifffahrt interessiert. Touristische Leistungsträger, einerseits im Luxussegment, andererseits Transporteure, erhalten damit sehr grosses Gewicht. Immerhin, im Gegensatz zu Luzern spielen nicht noch die Banker mit beim touristischen Destinationsbildungs-Spiel.
«Die bisherige Ferienregion Heidiland hat als Dachorganisation eigentlich nur Marketingaufgaben wahrgenommen», erläutert der designierte Verwaltungsratspräsident Christian Hummel, seines Zeichens auch Präsident von Bad Ragaz Tourismus und des entstehenden Tourismuskreises Pizol. Laut Hummel ist eine «AG einfacher zu führen als ein Verein». Es seien halt doch «sehr weit oben sehr viele Ansprechpartner gewesen». Das sei auch für den künftigen CEO von Vorteil. Dieser dürfte «im Moment», so Hummel, Marco Wyss sein, der bisherige Direktor der Ferienregion Heidiland und Initiant des Heidi-Musicals. Derzeit bestehe keine Trennungsabsicht, «die bisherigen Mitarbeitenden gehen alle in die AG über, das ist ja auch vom OR so vorgeschrieben». Bezogen auf Marco Wyss als CEO meint Hummel, man müsse das sicher irgendwann diskutieren,
A LA MINUTE In der Ostschweiz wird kräftig zentralisiert: Von Bad Ragaz bis zum Walensee ist ab 2009 die Heidiland Tourismus AG zuständig. «aber es besteht keine Absicht, jetzt alles über den Haufen zu werfen».
Mehr Einbindung der Kleinen? Hummel verwahrt sich gegen den Vorwurf, die Kleinen hätten in der neuen Struktur kein Mitspracherecht mehr. Durch die Bildung sogenannter Tourismuskreise würden sich die kleinen Stationen sozusagen zu einer Interessengemeinschaft zusammenschliessen und ihre Interessen so bündeln. «Die Einbindung der Kleinen
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«Eine AG ist einfacher zu führen»
Sarganserland Walensee Tourismus, die Ferienregion Heidiland, mutiert zu Heidiland Tourismus AG, ein heikler Aufstieg. war schon immer schwierig. Mit der Kreisbildung treten wir an sie heran und bringen ihnen Ideen und Angebote. Bis anhin mussten sie selber aktiv werden.» Hummel weiss aber auch, dass noch «einige Überzeugungsarbeit» getan werden muss. Im Übrigen hätten auch in der Vereinsstruktur die Grossen eher das Sagen gehabt. Wer mehr bezahlt, kann auch mehr mitbestimmen, «daran ändert sich nichts; ob Verein oder AG diese Verhältnisse bleiben halt gleich».
«Jeglichen Einfluss verloren» Problematisch in Destinations-Strukturen als AG dürfte vor allem sein, dass das Geld regiert. Gerade dann, wenn «unternehmerisch geführt» werden soll. Um die Luzern Tourismus AG war häufig solche Kritik zu hören. Problematisch schien die AG auch Amden-Weesen Tourismus, genauer gesagt dem Gemeinderat von Amden. «Die neue Struktur hat zum Inhalt, dass alle Marketinggelder zusammenfliessen und dann gesamthaft eingesetzt werden. Auch die Aussenstellen werden von der Heidiland Tourismus AG betrieben. Wir hätten
so gesehen jegliche Einflussmöglichkeit verloren», meint Amdens Gemeindepräsident Urs Roth. Zwar hätte man einen Sitz im Verwaltungsrat gehabt, «und relativ viel Geld ge-
Heidiland Tourismus AG: Facts & Figures Ob Geld wirklich Vision ist, darüber lässt sich streiten. Doch die Ziele der neuen Heidiland Tourismus AG sind ambitiös. • Mit der Gründung der AG und der gleichzeitigen Zentralisierung (Bündlung) der Kräfte stehen ab 2009 3,5 Millionen Franken statt wie bisher 1,2 Millionen Franken an Budget zur Verfügung. • Innert dreier Jahre sollen es 5 bis 6 Millionen Franken sein. Damit schliesse man «zu den führenden Tourismusdestinationen der Schweiz» auf, heisst es bei Heidiland. Zum Vergleich: Zermatt und Gstaad-Saanenland verfügen über ein Budget von je 4,7 Millionen Franken, Arosa über 4,4 Millionen und Interlaken über 3,1 Millionen. • In drei Jahren sollen ausserdem die Logiernächte von 800 000 auf
eine Million steigen. Laut Christian Hummel soll dies mit einem neuen Marketingbudget von 1,5 bis 2 Millionen Franken möglich gemacht werden. • Aktionäre sind die Tourismuskreise Walensee (ohne Amden-Weesen), Flumserberg und Pizol sowie die Grand Hotels Bad Ragaz, die Bergbahnen Flumserberg und das Resort Walensee. • Das Aktienkaptial der neuen AG beträgt 200 000 Franken, die sechs Aktionäre halten je 15 Prozent des Kapitals, sie stellen ausserdem je einen Verwaltungsrat. Der 7. Verwaltungsrat ist Pietro Beritelli von der Universität in St. Gallen. Laut dem St. Galler Tagblatt sei es möglich, dass später die Pizolbahn oder die Walenseeschifffahrt zu den Aktionären hinzustossen. mn
Plötzlich herrscht Stille
Ibis ziehts in den Süden
Abwarten und Däumchen drehen im Toggenburg
Erstes Accor-Hotel im Tessin eröffnet 2009
Die Übernahmeschlacht um die Bergbahnen im Toggenburg ist noch nicht geschlagen. Die Sportbahnen Alt St.Johann-Sellamatt AG (SAS) äussern sich noch nicht zum Erfolg oder Misserfolg ihres Übernahmeangebots der Aktienmehrheit der Bergbahnen-Unterwasser-Iltios-Chäserrugg AG (Buic). Das Kaufangebot der SAS betreffend Buic-Aktien ist Ende April ausgelaufen. Derzeit würden noch verschiedene Verhandlungen laufen, deshalb könne man keine detaillierten Auskünfte geben, heisst es bei den SAS. SAS-Verwaltungsratspräsident André Meyer zeigt sich jedoch zuversichtlich, eine Aktienmehrheit der Bergbahnen-Unterwasser-IltiosChäserrugg zu erhalten.
Kürzlich hat die SAS eine ausserordentliche Generalversammlung der Buic für den Mai beantragt. Der Buic-Verwaltungsrat tätigt aber noch gewisse Abklärungen, deshalb sei der Termin im Mai nicht mehr möglich gewesen, sagt Buic-Verwaltungsratspräsident Christoph Senti. Die ausserordentliche Generalversammlung der Buic findet nun im Juni statt. Ende März hat die SAS ein ganzseitiges Inserat aufgegeben, in dem sie die Aktionäre der Buic aufforderte, die Aktien an die SAS zu verkaufen (GJ berichtete). Die Buic hat in der gleichen Zeitungsausgabe ein Gegeninserat geschaltet und auf die Nachteile einer Übernahme hingewiesen. Marco Moser
Ab 2009 können Accor-Gäste auch in Locarno übernachten. Die französische Hotelgruppe eröffnet ein Ibis mit 82 Zimmern. Hinter dem Projekt, das rund 14 Millonen Franken kostet, steht einerseits Accor als Betreiberin des Hotels in Locarno (Foto), andererseits die Besitzerin des Gebäudes, die Maggiorotel SA. Diese gehört dem Franzosen Fer-
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nand le Rachinel, welcher im EUParlament in Brüssel sitzt und dort unter anderem der Kommission für Transport und Tourismus angehört. Mit dem Franzosen kommt also eine gehörige Portion touristisches Knowhow an den Lago Maggiore. Nicht nur wegen seiner politischen Tätigkeit. In der Normandie amtet Fernand le Rachinel als Verwaltungsratspräsident des Ibis Saint-Lô. Ausserdem wurde er mit dem Titel «Meilleur ouvrier de France» (bester Arbeiter Frankreichs) ausgezeichnet. Die Zukunft von Locarnos Hotellerie sieht also rosig aus. Ähnlich wie jene von Accor in der Schweiz. Geplant sind diverse neue Häuser in Basel, Genf, Lausanne, Delémont, Interlaken, St. Gallen, Lugano, Luzern und Winterthur. aa
Bausperre aufgehoben
Die Gemeinde Andermatt (Foto) hat die seit September 2007 gültige Bausperre aufgehoben. Damit will sie vor allem Einheimischen die Möglichkeit geben, vom Bauboom zu profitieren. Seit der Bau von Samih Sawiris Resort sicher ist, steigen in der Region die Bodenpreise. Allerdings können auch alteingesessene Urner nicht einfach bauen. Ein minimaler Anteil an Erstwohnungen ist in jedem Fall vorgeschrieben.
Vierwaldstättersee
10 Millionen für ein Dampfschiff
Das Dampfschiff «Unterwalden» (Foto) der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee wird für rund 10 Millionen Franken saniert. Die Kosten werden unter anderem vom Lotteriefonds, den Kantonen Luzern, Obwalden und Nidwalden sowie der Vereinigung der Dampferfreunde Vierwaldstättersee getragen. Letztere steuern vier Millionen Franken an die Sanierung bei.
Seerose, Meisterschwanden
Familienbetrieb ausgezeichnet
Das Hotel-Restaurant Seerose am Hallwilersee (Foto) hat an der diesjährigen Verleihung des Aargauer Unternehmerpreises den zweiten Platz erreicht. Der Familienbetrieb mit 60 Zimmern bewies damit, dass das Gastgewerbe durchaus wirtschaftlich interessant sein kann. Der Unternehmerpreis der Aargauer Kantonalbank und des aargauischen Gewerbeverbands wurde heuer zum zweiten Mal vergeben. www.akb.ch/unternehmerpreis
St. Galler Tourismus
Stiftbezirk besser nutzen In St. Gallen soll der weltberühmte Stiftbezirk des Klosters besser genutzt und vermarktet werden. In der Vergangenheit kam es deswegen immer wieder zur Konflikten. Am 5. Mai haben Bischof Markus Büchel, Regierungsrätin Kathrin Hilber und Stadtpräsident Thomas Scheitlin eine Charta unterzeichnet, welche einen respektvollen und zeitgemässen Umgang mit dem Weltkulturerbe regeln soll. Die Zusammensetzung an einen Tisch wird von allen Seiten begrüsst und lässt hoffen, dass die touristische Vermarktung von St. Gallen künftig noch mehr Gäste in die Gallusstadt locken wird.
■ Gastro-Ideen
Donnerstag, 8. 5. 2008 ■ Nr. 19
Exzellente Mixergebnisse
Neu und revolutionär Künftig ist perfektes Mixen auch für den Profi in der Küche und an der Bar kein Problem mehr: Solis hat seinen Blender Prestige jetzt mit der neuesten Messertechnologie Kinetix und mit einem entsprechend kraftvollen Motor ausgerüstet. Extragrosse, nach kinetischen Grundsätzen entwickelte Edelstahlmesser im 1,5-Liter-Glasbehälter lassen die Zutaten kontinuierlich von oben in den Verarbeitungsbereich zirkulieren. Dank dieser neuen Technologie entstehen gleichmässig perfekte Ergebnisse. Abgesehen davon: Hochwertige Komponenten und exklusive Technik garantieren für Dauerhaftigkeit. Der 1200-Watt-Hochleistungs-Motor verfügt über eine elektronische Geschwindigkeitssteuerung. Somit bleiben mit dem neuen Blender Prestige keine Wünsche offen: von grob bis fein – mixen, mischen, crushen, alles nach individuellen Wünschen. Infos: www.solis.ch
Set für 48 Variationen
Fussball wird dessertfähig Hug lanciert zusammen mit Günthart-Dekor ein EM-Set, das sicher für Furore sorgen wird. Aus dem Set kann schnell ein fussballverrücktes Dessert kreiert werden. Das Tolle daran: Es ist aktuell, attraktiv, fein und preisgünstig. Der Gastronom hat zudem keine Dekorresten, da alles genau abgestimmt ist. Das Set besticht durch den Set-Gedanken. Es beinhaltet Dessert-Tartelettes (9 cm), Marzipan-Fussballschuhe, Fussball-Aufleger sowie Papp-Fussballer in den Farben Rot, Blau und Weiss. Und: Im Set hat es YoghurtPulver, das je nach Wunsch aromatisiert werden kann. Mehr Infos: www.hug-luzern.ch
Mitmachen und gewinnen
Lukrativer Wettbewerb Der Internet-Wettbewerb 2008 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser ist in vollem Gange. Wieder dürfen Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Monat für Monat Fragen beantworten, die nicht allzu schwer zu lösen sind. Trotzdem wartet jeden Monat als Belohnung ein Gutschein der Schweizerischen Gilde etablierter Köche im Wert von je 200 Franken. Das heisst: Die Gewinnerin oder der Gewinner darf in einem der rund 300 Gilde-Gastbetriebe einkehren und für den entsprechenden Betrag genussvoll konsumieren. Die Sache ist wirklich einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch
GastroJournal
Mit Emil auf Werbetour Er wollte nie Werbeträger für irgendeine Marke sein. Jetzt wirbt Emil als Sonderbotschafter in Deutschland für Rivella. Die Deutschen, vor allem die Baden-Würtemberger, begegnen dem Schweizer Autor und Kabarettisten Emil Steinberger seit Kurzem nicht nur an seinen kabarettistischen Lesungen in diversen Städten, sondern auch in verschiedenen Werbespots im Fernsehen, im Kino, im Internet und am Radio sowie auf Plakaten. Und immer ist Rivella dabei. Die Werbekampagne richtet sich sehr am Werbeträger aus, aber auch am Produkt, mit dem Rivella im süddeutschen Raum auf guten Absatz hofft. Die Kulisse der Spots ist spartanisch, der Rest ist Emil. Auch die Texte stammen aus Emil Steinbergers Feder. Die ungewöhnliche Gewichtung von Emil habe sich von selbst ergeben, sagt Franz Rieder, CEO der Rivella AG in Rothrist: «Auf der Bühne wirkt hauptsächlich Emil mit seiner grossen Ausstrahlung und Präsenz. Und die Tatsache, dass Emil für Rivella wirbt.»
Emil als Werbeträger Es ist das erste Mal, dass Emil Steinberger selber als Werbeträger auftritt. Erfahrung allerdings hat er als Konzepter und Autor von TV-Spots, an die man sich sicher erinnert: Im-
In jedem seiner witzigen Spots ist Rivella als Begleiter von Emil während seiner Deutschlandtour mit dabei. merhin findet man bei Google noch 15 Jahre nach dem Ende der Kampagne den MelittaMann mehrere tausend Mal. Dass Emil nun mit 75 Jahren doch noch für ein Produkt öffentlich auftritt, liege am Konzept der Kampagne, sagt der Protagonist selber: «Ich kann mich voll und ganz einbringen. Ich muss kein Schauspieler sein, sondern nur mich selber.» Zudem sagt Emil: «Rivella hat mich immer begleitet. Auf meiner Tournee mit kabarettistischen Lesungen stellte ich aber früher schon fest, dass Rivella in deutschen Restaurants viel zu wenig bekannt ist.»
Stolz, dass Emil mitmacht Bei Rivella zeigt man sich stolz, dass Emil Steinberger mitmacht. Franz Rieder sagt: «Emil und Rivella sind zwei unverwechselbare und durch und durch schweizerische Marken. Sie garantieren seit Jahrzehnten Qualität: Beide sind erfrischend, ehrlich und natürlich.» Die Swissness ist in den Spots denn auch allgegenwärtig. Damit der philosophierende Emil seinen Schweizer Akzent voll ausspielen kann, setzt die Kampagne schwergewichtig auf elektronische Medien. Die Plakate leben demgegenüber vor allem von Emils wort-
witzigen Anspielungen auf Schweizer Eigenheiten. Die Aktion beschränkt sich auf Süddeutschland mit Fokus auf München und Stuttgart und soll da Rivella bekannter machen. Die nötige Aufmerksamkeit hat Rivella auf sicher: «Den kennen alle!», titelte die Süddeutsche Zeitung schon bei früheren Gelegenheiten in Sachen Emil. Der Kabarettist und Buchautor ist in Süddeutschland zweifelsfrei seit Jahrzehnten einer der beliebtesten Schweizer – und damit wohl auch einer der beliebtesten Rivella-Trinker. Vielleicht jetzt noch verstärkt. Infos: www.rivella.ch
Red Bull bringt jetzt auch ein Cola Red Bull hofft, mit einem eigenen Cola den Softdrinkmarkt aufmischen zu können Natürlich freut es den Marktführer Coke nicht, dennoch lässt man sich nicht beeindrucken: Red Bull bringt ein Cola mit natürlichen Inhaltsstoffen, ohne geheimnisvolle Formel. Mal soll es eine Abmachung zwischen Red Bull und Coke gegeben haben, wonach Red Bull keine Cola und Coke keinen Energydrink herstellt. Dann aber hat nach Ansicht von Red Bull Coke (Coca-Cola) mit dem Drink «Burn» die betreffende Abmachung umgan-
gen – und so hat Red Bull jetzt sein «Simply Cola» auf den Markt gebracht. Der österreichische Red Bull-Produzent
BUCHTIPP
Grad recht zum «Käfer»-Jahr In der Collection Rolf Heyne ist das Buch mit dem Titel Käfer erschienen. Die Gründe: Michael Käfer wird 50, das KäferStammhaus befindet sich seit 75 Jahren in München, seit 35 Jahren wird auf dem Münchner Oktoberfest Gastlichkeit im Käfer-Festzelt geboten, und Michael Käfer ist seit 20 Jahren Geschäftsführer des Familienbetriebes. Der Käfer ist zweifelsfrei eine Erfolgsgeschichte des guten
Geschmacks. Dahinter verbirgt sich die ganze Welt von Genuss und Gaumenfreude. Etwas von seinen Geheimnissen gibt Käfer in seinem Buch preis. Für Fr. 84.90. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
setzt dabei auf Natürlichkeit: «Unser Cola enthält keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Aromen oder Farbstof-
fe, nur Inhaltsstoffe natürlicher Herkunft, mit natürlichem Koffein und Kolanuss, einfach Red Bull Simply Cola.» Da lässt sich Coke nicht beeindrucken. Coke-Presseprecherin Pia Lehmann betont: «Coca-Cola kam schon immer ohne zugesetzte Konservierungsmittel und ohne künstliche Aromen aus. Das wird auch in Zukunft so sein. Allerdings wird die Rezeptur auch weiterhin geheim bleiben.» Infos: www.redbull.ch www.cocacola.ch
«Fair Play» – die Aktion Das richtige Tenü im Euro 08-Jahr Die Euro 2008 steht gewissermassen vor der Tür. Gäste und Fussball-Fans aus allen Ländern werden auch in der Schweiz erwartet. Da mag man sie alle doch in spezieller Art und Weise empfangen. Zuvorkommenheit, Freundlichkeit und Höflichkeit sind Attribute, die man nicht kaufen, aber durchaus leben kann. Toll ist eine offene sympathische Gastfreundschaft umso mehr, wenn sie äusserlich auch speziell aufgemacht und extravagant aufgetischt wird. Das ist möglich, wenn man sich an der «Fair Play»-Aktion der GastroSuisse beteiligt. GastroSuisse offeriert Spezielles zu speziellen Preisen in bester Qualität. Zum Beispiel Schiri-Schürzen und -Mützen, Trillerpfei-
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IN KÜRZE/EN BREF Sensorisch bewertet
Die besten Olivenöle geadelt Vor kurzem hat die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil zum siebten Mal den Internationalen Olivenkongress durchgeführt. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stand einmal mehr die Verleihung der Goldenen und Silbernen Olive für «Extra Vergine»Olivenöle. Fünf wurden mit der Goldenen und acht mit der Silbernen Olive ausgezeichnet. Dabei zeigte sich, dass die besten Olivenöle nach wie vor aus Italien stammen. Im Vormarsch aber sind «extra jungfräuliche» Olivenöle aus Kroatien und Slowenien. Kroatien erhielt für ihr «Lesina» von der Insel Hvar ebenso Gold wie vier siziliainsche Öle (Primo Bio, Primo DOP, U Trappitu und Barbara DOP). Silber ging ausserdem an weitere fünf italienische Olivenöle, an Sloweniens Vanja, an das spanische Cladivm und an Fuente de Piedra. Mehr Infos: www.zhaw.ch
Zukunftsorientiert
Alles natürliche Materialien Schonung und Erhalt unserer Umwelt erfordern nicht nur ein gewisses Mass an persönlicher Verbrauchs- und Entsorgungsdisziplin. Im eigenen Umfeld können sinnvolle Massnahmen schon viel zur Umweltentlastung beitragen. Beispiele sind Mülltrennung, Kompostierung und ähnliche Praktiken. Das alleine reicht noch nicht. So bringt Pacovis in Stetten ein neues, revolutionäres BAW-Verpackungssortiment. BAW bedeutet biologisch abbaubare Werkstoffe, die ausschliesslich aus nachwachsenden, kompostierbaren Rohstoffen hergestellt werden. Das Sortiment Natural Packaging Solutions wird als Vollsortiment angeboten (Schalen,
Folien, Beutel usw.), die im Gastronomiebereich wie im Lebensmittel- und Detailhandel einsetzbar sind. Die Schalen bestehen aus Pflanzenstärke, sind transparent und splitterfrei und eignen sich für das Verpacken von Salaten, Gemüse und Obst im Kaltbereich. Schalen aus Zuckerrohrfasern sind hitzebeständig, wasserresistent und geeignet für den Kalt- und Heissbereich, vor allem für Catering- und Fertiggerichte. Infos: www.pacovis.ch
NOTIZEN
fen, blaue, rote und gelbe Karten, aber auch T-Shirts in diversen Grössen sowie Plakate. Schauen Sie doch einfach mal rein: www. gastrosuisse.ch (Euro 08/Fairplay)
ACCOR: Die französische Hotelgruppe Accor wird zum Investmentobjekt. Colony Capital und Eurazeo wollen ihre Anteile von bisher 17,5 auf 30 Prozent ausbauen. Gerade Colony Capital ist in der internationalen Hotelszene einschlägig bekannt. Die Firma mit Sitz in Los Angeles riss sich unter anderem die Swissôtels unter den Nagel. Bei Accor will man die Erhöhung der Aktienanteile mit allen Mitteln verhindern.
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GastroJournal
Schweizerische Gilde etablierter Köche
Guilde Suisse des Restaurateurs-Cuisiniers
Donnerstag/Jeudi, 8. 5. 2008 ■ Nr./No 19
Gute Stimmung im Tessin An der Generalversammlung der Gilde am 5. Mai in Lugano herrschte Einigkeit: Alle Anträge des Vorstandes wurden gutgeheissen. Mit kritischen Worten eröffnete Präsident René-François Maeder die Generalversammlung der Gilde in Lugano: «Was auf eidgenössischer und kantonaler politischer Ebene derzeit abgeht, könnte man fast unter dem Kapitel Schmierenkomödie abhandeln.» Die Branche aber könne nicht lachen, hielt Maeder fest. «Wo bleibt die Schweiz des Konsens?», fragte er und bemängelte die Profilierungssucht der Parteien von rechts bis links. Maeder liess auch selbstkritische Töne anklingen: «Unserer Branche geht es allem Anschein nach noch viel zu gut.» Pro schliessenden Betrieb mache ein neuer auf – und das, obwohl der grösste Teil der gastronomischen Unternehmen der Schweiz rote Zahlen schreibe. «Nur Betriebe, die ein eindeutiges Konzept aufweisen, haben eine Chance, im Wettbewerb zu bestehen!» Auch die Gilde selber müsse «als klare unverwechselbare Marke» in die Zukunft gehen. Voraussetzung sei «eine Vereinigung, die hält, was sie verspricht». Maeder stellte klar, man wolle nicht nur sogenannte TopBetriebe, aber jeder solle «zu den besten in seiner Liga» gehören. Nachfolge-Mitgliedschaft Die Versammlung nahm die gestellten Anträge und Vorschläge alle ohne Gegenstimme an. Einer der Anträge betraf die Nachfolge in
den Gilde-Betrieben. Vater oder Mutter waren lange dabei – den Kindern, die den Betrieb übernehmen, fehlt der Anschluss an die Gilde-Familie. Neu gibt es eine Nachfolge-Mitgliedschaft für Familienmitglieder, die später den Betrieb übernehmen, heute aber bereits mitarbeiten: Sie können als Passivmitglieder beitreten für einen einmaligen Betrag von 100 Franken. Damit besteht die Möglichkeit, an Versammlungen und Veranstaltungen teilzunehmen. «Wir sollten die Jungen so schnell wie möglich einbeziehen», meinte Vizepräsidentin Gabriela Döscher, die das Projekt vorstellte. Kochkunst und Qualität Für die Gilde-Fans unter den Gästen gibt es bald einen so genannten Gildeclub. «Warum binden wir unsere Kunden nicht mehr an die Gilde», fragte Ambassadorin Kathrin Fässler Grossen. GildeclubGäste sollen beispielsweise die Möglichkeit erhalten, an speziellen Anlässen teilzunehmen oder auch einen besonderen VIP-Service erhalten. Beispielsweise einen VIPTisch im Restaurant oder einfachere Reservationsmöglichkeiten. Ziel der Gilde ist es, innert fünf Jahren 500 Clubmitglieder zu haben; den Betrieben sollen dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen. Start des Clubs soll im Frühjahr 2009 sein.
Fernziel WM 2010 Bald will die Gilde auch wieder eine eigene Kochkunstequipe stellen. An der Generalversammlung wurde zum Teilnehmen aufgerufen. Ziel ist eine erste Ausstellung an der kommenden ZAGG in Luzern im September. Als Fernziel wurde die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2010 in Luxemburg definiert. Kochkunst steht immer auch für Qualität. Nach der letzten, umfassenden Qualitätsprüfung vor zwei Jahren steht heuer wiederum eine Überprüfung an. Neu ist, dass für drei oder vier Kronen der Guide Bleu und andere Führer nicht mehr in die Beurteilung einbezogen werden. Hochstehende Angebote und schönes, zeitgemässes Anrichten sind jedoch umso wichtiger für das Erreichen der hohen Kronenbewertung. Die Qualitätsüberprüfung wird dieses Jahr in Betrieben durchgeführt, über die es von Gästeseite ernst zu nehmende Reklamationen gegeben hat, oder bei denen in der Ambassade das Gefühl herrscht, man sollte die Qualität prüfen, oder – und das nicht zuletzt – bei Betrieben, die selber eine Überprüfung wünschen. Die gute Stimmung während der Generalversammlung zog sich danach bis in den Abend hinein – mit einem stilvollen Bankett und einem gemütlichen Ausklang in der Bierschwemme.
Gilde-Präsident René F. und Anne Maeder.
Ambassade Berner Oberland: Peter und Rosmarie Herren.
Ambassade Partner: Rolf und Sirpa Buchmann.
Für Aargau-Basel: Werner und Anna Maria Gautschi.
Ambassade Romandie: Francis Hadorn mit Margareth und Christoph Decurtins aus Nyon.
Ambassade Ticino: Peter und Odette Raith.
Ambassade Wallis: Ewald und Caroline Michlig.
Ambassade Turicum: Jules und Monika Frei.
Ambassade Graubünden: Bruno und Erna Theus.
Ambassade Säntis: Hansruedi und Esther Frischknecht.
Ambassade Bern-Mittelland: Urs und Hedy Weyermann.
Für die Zentralschweiz: Gabriela Döscher mit Partner Urs.
Bonne ambiance au Tessin L’unanimité était grande lors de l’assemblée générale de la Guilde du 5 mai à Lugano: toutes les propositions du comité ont été acceptées. Lundi dernier, à Lugano, le président René-François Maeder a prononcé des mots durs à l’assemblée générale de la Guilde: «On pourrait presque traiter de vaudeville douteux ce qui se passe, actuellement, au plan de la politique fédérale et cantonale.» Mais la branche n’a pas de quoi rire: «Où a passé la Suisse du consensus?», a-t-il demandé en critiquant les partis de droite à gauche pour leur volonté de se mettre en évidence. René-François Maeder a également exprimé quelques autocritiques: «Apparemment, notre branche se porte beaucoup trop bien.» Pour chaque établissement qui ferme, un autre ouvre alors même que la plupart des entreprises de la restauration de Suisse affichent des chiffres rouges. «Seuls les établissements disposant d’un concept sans équivoque ont une chance de survivre face à la concurrence!» Pour affronter l’avenir, la Guilde a besoin «d’une marque qui ne peut être confondue». A condition que «l’association tienne ce qu’elle promet». Il a clairement rappelé qu’elle ne veut pas que des établissements reconnus parmi les meilleurs mais que chacun devait appartenir «aux meilleurs de sa ligue». Successions chez les membres L’assemblée a adopté toutes les propositions et les suggestions sans aucune opposition. Une des
propositions concernait la succession dans les établissements de la Guilde. Longtemps, un tel établissement était géré par le père et la mère. Il manque aux enfants qui reprennent l’établissement le lien avec la Guilde. La nouveauté consiste en l’introduction d’une catégorie de membres passifs payant une cotisation unique de 100 francs: ce sont les membres de la famille qui reprendront un jour l’établissement et qui y travaillent déjà. La Guilde leur offre la possibilité de participer à des assemblées et des manifestations. «Nous devrions intégrer les jeunes aussi rapidement que possible», a estimé la vice-présidente Gabriela Döscher qui a présenté ce projet. Bientôt un Club de la Guilde Il y aura bientôt un Club pour les fans de la Guilde parmi les clients. «Pourquoi ne pas mieux resserrer les liens entre nos clients et la Guilde», a demandé l’ambassadrice Kathrin Fässler Grossen. Ainsi, les clients de la Guilde auraient l’occasion de participer à des manifestations spéciales ou d’obtenir un service spécial VIP. Par exemple, une table VIP au restaurant ou des possibilités de réservation simplifiée. L’objectif est d’atteindre un nombre de 500 membres du club dans les cinq ans à venir. Il ne devrait générer aucun coût supplémentaire pour les établissements.
Le départ en serait donné au printemps 2009. Art de la cuisine et qualité Bientôt, la Guilde recomposera sa propre équipe de cuisine. Un appel à y participer a été lancé lors de l’assemblée générale. L’objectif est une première exposition à l’occasion de la ZAGG à Lucerne, le 14 septembre prochain. L’objectif à long terme est la participation aux Championnats du monde de 2010 à Luxembourg. L’art de la cuisine signifie toujours qualité. Après le dernier examen qualitatif exhaustif, il y a deux ans, un nouvel examen est à l’ordre du jour cette année. La nouveauté est que le Guide Bleu et d’autres guides ne sont plus pris en compte pour les trois ou quatre couronnes. Par contre, des offres de haut niveau, une présentation belle et moderne sont d’autant plus importants pour l’obtention de couronnes. Cette année, le contrôle de qualité sera effectué dans des établissements qui ont suscité des critiques de clients qu’il s’agit de prendre au sérieux ou lorsque le sentiment existe dans l’ambassade qu’il convient de vérifier la qualité et, pour finir, lorsque l’établissement demande lui-même un tel examen. La bonne ambiance de l’assemblée générale s’est maintenue jusqu’en soirée, avec un banquet de classe et quelques moments conviviaux dans la halle à bière.
Ambassade Weiterbildung/Sport: Kathrin und Rolf Fässler. Feierliche Aufnahmen von Neumitgliedern in Lugano.
Neue Mitglieder und Änderungen / Nouveaux membres et changements Die neuen Aktiv-Mitglieder Nouveaux membres actifs Beat Anthamatten, Ferienart Resort & Spa, Saas Fee Thomas Bodenmann, Restaurant zum Löwen, Weinfelden Alain Brunier, Restaurant VieuxBois, Genève Lorenzo Ghilardelli, Gastaus zum Löwen, Wolfertswil Roland Häusermann, Restaurant, Strauss, Winterthur Herbert Kohler, Restaurant
Frauenhof, Altstätten SG Loris Lathion, Hôtel-Restaurant Mont Rouge, Haute-Nendaz Jörg Lenzin, Landgasthof Ochsen, Wölflinswil Daniel Leuenberger, Restaurant Trübli, Boss Bar, Winterthur Jürg Mettler, Hotel-Restaurant Misani, Celerina/Schlarigna Jean-Michel Offner, Hôtel-Restaurant La Fleur de Lys, Gruyères Albert Thöny, Hotel Rustico, Klosters
François Villard, Restaurant Cheval Blanc, Orvin Fritz Zbinden-Jenni, Restaurant Engel, Küssnacht am Rigi Vom Passiv- in den Aktiv-Stand Passifs devenus actifs Jean-Claude Brun, Restaurant Central, Niederrohrdorf Generationenwechsel Changement de génération Flavio Lardi, Hotel la Romantica, Ristorante Giardino, Le Prese
Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Jeudi, 8. 5. 2008 No 19
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE
«Parcelle d’éternité»
Intolérable huile contaminée L’huile de tournesol contaminée par des hydrocarbures et provenant d’Ukraine a aussi été livrée en Suisse. Le nombre de litres vendus dans le pays n’a pas encore pu être estimé, indique Sabina Müller, porte-parole de l’OFSP. Sur son site internet, l’Office fédéral de la santé publique (OFSP) recommande aux commerçants et entreprises concernés de retirer du marché l’huile contaminée ainsi que les produits dont la teneur en cette huile est supérieure à 10 pour cent. Bien que ces huiles et produits dérivés ne présentent aucun danger pour la santé, l’OFSP estime que «ce genre de contamination ne peut en aucun cas être toléré.» Les autorités suisses ont été averties par le Système d’alerte rapide pour les denrées alimentaires et les aliments pour animaux de l’UE. Cinq Etats membres ont déjà découvert des lots contaminés: la France, l’Espagne, l’Italie, les Pays-Bas et le Royaume-Uni. La cause de la contamination n’est pas encore connue.
Connu comme homme politique, le Valaisan a d’autres cordes à son arc. Il préside, notamment, le Salon des goûts et terroirs.
GastroJournal: Vous êtes président du Salon Goût et Terroirs. On peut en déduire que la qualité de ce que nous mangeons et que nous buvons ne vous laisse pas indifférent. Pouvez-vous nous en dire davantage? Christophe Darbellay: J’estime que boire et manger est le premier besoin de l’Homme. Dans un pays qui est plutôt habitué à gérer la surabondance, il est utile de le redire. La crise alimentaire mondiale tend à nous rappeller cette réalité. Boire et manger est un plaisir éternel. Je peux me contenter d’un sandwich avalé en deux minutes mais lorsque je prends le temps, d’un repas partagé en tête-à-tête ou entre amis, cela devient un moment de bonheur, une parcelle d’éternité. J’aime savoir ce que je mange, connaître l’histoire d’un
«J’aime savoir ce que je mange, connaître l’histoire...» fromage ou d’un vin, me rappeler d’une anecdote, du visage de l’artisan que je connais personnellement. GJ: Comment pouvez ou voulez-vous agir pour que les produits du terroir soient (encore) mieux connus et appréciés? Ch. D.: De nombreux produits du terroir sont commercialisés en petites quantités, par de petits producteurs dans des circuits locaux (vente directe, épicerie). Il est par conséquent important d’offrir à ces producteurs des platesformes comme le Salon des goûts et terroirs. Ce fut sa vocation au moment de sa création. Ça l’est toujours. Le fort développement des marchés dans les villes de Suisse, le regroupement de l’offre du terroir dans des magasins de spécialités locales, la vente sur internet ou la mise sur pied d’un marketing commun représentent des moyens adéquats pour faire mieux connaître les produits du terroir. Leur protection par des labels officiels tels que les AOC et IGP contribue à renforcer leur visibilité.
GJ: Dans vos diverses fonctions présentes et à venir, vous devez passer pas mal de temps dans les établissements publics de l'hôtellerie et de la restauration. Quels sont vos critères de choix d'un établissement? Ch. D. : J’apprécie une certaine intimité, l’authenticité, les tenanciers qui ont du caractère. Ma préférence va à ceux qui font la part belle aux produits locaux. Je déteste qu’on me vende une raclette au fromage importé en jurant qu’il est valaisan. Rien contre les autres produits mais la tromperie me fait grimper les murs. L’originalité de la cuisine m’attire. Je peux même faire des kilomètres à pied ou à vélo pour manger une croûte au fromage. GJ: Un établissement public est un lieu de rencontre par excellence. Quel est son rôle social ou politique? Ch. D.: Notre société est de plus en plus individualiste. Nous avons plus que jamais besoin de lieux de rencontre, du lien social. Les établissements publics jouent un rôle important à cet égard. Les politiciens ont parfois tendance à préférer les plateaux de télévision aux tables de bistrot. Grave erreur! J’aime m’y rendre, prendre l’apéro, entendre les derniers ragots. J’apprends énormément dans les bistrots, ce que les gens ressentent, leurs soucis et ce qui les fait rêver. De temps à autre, je m’y rends, car je vais d’un bout à l’autre de la Suisse. En dehors du train, les bistrots sont mon deuxième bureau. Il y a un bruit de fond qui meuble l’espace. Je suis toujours étonné de pouvoir si bien travailler dans ces conditions. C’est une habitude. GJ: Au plan économique, la branche de l'hôtellerierestauration permet de faire vivre des centaines de milliers de collaborateurs suisses et étrangers particulièrement bien intégrés. Toutefois, elle ne jouit peut-être pas toujours de la considération qu'elle mérite. Comment y remédier? Ch. D.: Je suis conscient de la précieuse contribution du secteur. L’amélioration de la qualité du service, les efforts de formation sont entrepris à
Valais: des visiteurs par milliers Quelques 11 000 personnes ont profité des «Caves ouvertes durant ce long week-end, du 1er au 3 mai, révèle Le Nouvelliste qui reprend les propos du directeur de l’Interprofession de la vigne et du vin (IVV), Pierre Devanthéry: «En extrapolant les résultats des questionnaires qui nous sont parvenus, nous pouvons dire que nous avons dépassé les 11 000 visiteurs en trois jours de Caves ouvertes, contre 7700 l’an passé. La dépense par visiteur est de l’ordre de 100 francs. Le chiffre d’affaires avoisine donc les 1,1 millions de francs.» A noter, indique le quotidien valaisan, que le budget pour la communication de l’IVV a doublé, cette année, pour atteindre les 200 000 francs.
Vully: caves et terroir d’une région
N. MICHEL
INTERVIEW: NICOLAS MICHEL
Au Musée du blé et du pain, Christophe Darbellay et une spécialité.
PERSONNEL ■ CHRISTOPHE DARBELLAY est né en 1971 à Martigny où il vit aujourd’hui. Il a étudié l’agronomie à l’EPF de Zurich avant d’être nommé vice-directeur de l’Office fédéral de l’agriculture. Aujourd’hui, il est notamment président du conseil d’administration de la Robert Gillard SA, vins, à Sion, et président du Salon des Goûts et Terroirs qui a lieu, chaque année, à Bulle, en Gruyère. Christophe Darbellay a été élu conseiller national en 2003 et préside le Parti démocrate-chrétien suisse depuis 2006. juste titre pour améliorer les performances du secteur. Reste à travailler sur l’image du secteur. Celle-ci est sans doute meilleure que sa réputation. Je connais vraiment de tout dans la branche, mais à mon avis, il n’y a aucune raison de s’auto-flageller. GJ: La sous-représentation de la branche dans les or-
ganes exécutifs et législatifs à tous les niveaux contribuet-elle réellement à ce que ses préoccupations ne soient que mal perçues par les décideurs politiques? Ch. D.: Ce serait sans doute un avantage de compter plus d’élus issus de l'hôtellerierestauration. Je pense néanmoins que les parlementaires – à l’exception d’individus moins drôles – sont de bons clients des établissements publics. N’hésitez pas à les aborder et à leur dire ce que vous attendez d’eux! A part cela, le lobbying de GastroSuisse me paraît aussi indispensable qu’efficace. J’ai
«Le lobbying de GastroSuisse me paraît efficace» participé régulièrement aux rencontres que GastroSuisse organise avec les parlementaires, je lis les journaux spécialisés parfois et les courriers qui me sont adressés.
Vullyssima, la fête réunissant les encaveurs du Vully vaudois, les vignerons du Vully fribourgeois et pour la première fois, les maraîchers de la région, a attiré environs 700 personnes pour une balade découverte, a pied, en voiture ou en calèche. Dans les vignes, sur les coteaux, dans une des vingt caves, dans le jardin potager du Grand Marais, aux pieds des cultures maraîchères devant le Canal de La Broye, ils étaient deux fois plus nombreux qu’en 2007.
Jura: envol pour l’hôtel ibis C’est parti pour la construction d’un Hôtel ibis de 80 places à Delémont, à un jet de pierre de la gare. Le permis de construire vient d’être accordé à ses promoteurs, parmi lesquels on compte Paul Dubrule, cofondateur du groupe Accor, leader mondial de l’hôtellerie. Hôte de la ville, en marge du feu vert donné à la construction, ce grand patron devenu «retraité actif» va investir personnellement plusieurs millions de francs dans ce projet qu’il avoue chérir tout particulièrement. Répondant au maire Gilles Froidevaux, Paul Dubrule, qui fut maire de Fontainebleau (F), n’a pas caché avoir été victime d’un coup de cœur pour Delémont, avec la complicité de sa compagne Jacqueline, enfant des lieux. Fort des expériences acquises à travers le monde, il croit résolument au développement touristique de la région, pleine d’atouts et de promesses, à ses yeux. Estimée à 9 millions de francs, la construction de l’hôtel – le plus important du canton! – s’étendra sur dix à douze mois. Ouverture promise au printemps 2009.
Nombreuses entreprises créées Le mois d’avril a été florissant pour les créations d’entreprises en Suisse: 3381 nouvelles inscriptions ont été enregistrées, en hausse de 17,7% par rapport à avril 2007. Il s’agit de la plus grande valeur mensuelle enregistrée depuis décembre 2005. Les disparitions d’entreprises continuent, quant à elles, de baisser depuis 2006. Au total, 1785 radiations ont été publiées le mois dernier, une diminution de 1,1% par rapport à avril 2007, a annoncé l’institut de recouvrement de créances Creditreform dans sa statistique.
Exploiter au mieux le fabuleux trésor des dinosaures Avec un crédit de trois millions et demi pour développer de nouvelles ressources touristiques dans le canton du Jura
Elisabeth Baume Schneider
Doper le tourisme grâce au trésor des dinosaures! C’est le défi lancé par Elisabeth Baume-Schneider, ministre de la culture et présidente du Gouvernement jurassien. C’est un défi détaillé dans le projet PaleoJura, qu’elle va défendre devant le Parlement, en juin. Avec à la clef un crédit de 3,5 millions de francs.
La ministre ne part pas sans atout! Les fouilles ont fait apparaître une fantastique plage aux dinosaures. A ce jour, pas moins de 5100 traces et 390 pistes de dinosaures, vieilles de 150 millions d’années. ont été relevées, analysées et documentées. De quoi propulser Courtedoux, village voisin de Porren-
truy, et son plateau de «Tchâfoué» sur le podium des sites les plus renommés. Tous les experts le considèrent comme exceptionnel et le classent au 1er rang européen et au 3e sur le plan mondial, derrière un site de Bolivie et un autre en Corée. Subjuguée par l’ampleur et la richesse de ces découvertes, la
ministre Elisabeth BaumeSchneider a été enthousiasmée par l’idée de les valoriser. Au point d’en faire un atout touristique pour tout le canton. L’idée est aujourd’hui détaillée dans le projet PaleoJura dont le coût de la mise en œuvre, étendue sur trois ans, est estimée à 3,5 millions de francs. PaleoJura vise natu-
rellement à mettre en évidence les aspects scientifiques, pédagogiques et didactiques attachés aux fameuses traces. L’objectif prioritaire réside dans la conquête du grand public. Selon les premiers calculs, le chiffre de 60 000 visiteurs annuels est avancé. De quoi doper le tourisme régional. stad
■ Restauration
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GastroJournal
Des Mariannes gourmandes
EDITORIAL
Du temps et de l’espace
Heureuse surprise pour Jean-Maurice Joris, célèbre cuisinier des Alpes à Orsières, et pour François Doyen, cuisinier itinérant de Martigny. L’association Saveurs de France-Saveurs d’Europe leur a décerné des Mariannes 2008. te, même s’il y a des éléments à retenir au niveau technique. On ne peut pas bousculer la cuisine française qui dure depuis des siècles d’un coup de baguette magique et d’azote.» A presque 60 ans, Jean-Maurice Joris pense à son avenir: «Je vais continuer de travailler mais plus 15 à 18 heures par jour comme cet hiver. Dès l’an prochain, je compte m’orienter vers la brasserie de luxe.»
PIERRETTE WEISSBRODT La distinction, instaurée en France il y a une dizaine d’années par un groupe d’amis emmenés par Jacques-Louis Delpal (auteur notamment d’ouvrages sur les saveurs régionales), est destinée à récompenser d’ardents défenseurs du terroir, pour leur production ou la mise en valeur des produits. L’idée est aussi de reconnaître la créativité, car si les Mariannes incitent à savourer le terroir, elles saluent également les efforts consentis pour sortir de la banalité et du conformisme. Paul Bocuse et Alain Ducasse en ont été précédemment les lauréats. Cette année, l’attention de l’association Saveurs de France-Saveurs d’Europe s’est concentrée sur l’Espace Mont-Blanc. D’autres professionnels des métiers de bouche de la vallée de Chamonix et du Val d’Aoste ont été récompensés.
«Je m’attarde sur des mets campagnards» Jean-Maurice Joris (17 points au GaultMillau et trois toques, une étoile au Michelin, Grandes Tables de Suisse, Prosper Montagné…) se dit très touché d’avoir été intronisé et de pouvoir ainsi rencontrer de grands chefs! «Je perçois cette distinction comme la reconnaissance de 30 ans de cuisine dans mon village natal d’Orsières. Evidemment, dans ma brasserie, je m’attarde depuis longtemps sur des mets campagnards, et ceci toute l’année: tête de veau au torchon, paleron de bœuf, boudin, atriaux, jarretons de porc… Le client ne mange pas cela partout!» s’exclame-t-il. «Travailler la tête de veau a fait partie de mes premières applications en cuisine, lorsque j’ai fait mon apprentissage. Le boudin et les bonnes tripes aussi!» Avec Jean-Maurice Joris, mieux vaut ne pas évoquer la cuisine moléculaire! «C’est un show, dit-il, mais c’est une cuisine cliniquement mor-
P. WEISSBRODT
«Je suis cuisinier itinérant» En éternel artisan cuisinier nomade mais établi en Valais depuis 40 ans, le Lorrain François Doyen a à cœur de proposer de confectionner au domicile du client des mets basés essentiellement sur des produits locaux. Il réalise ainsi des repas pour 8 à 12 personnes. Il fait aussi partie de la pléiade de cuisiniers qui s’activent à animer le Château d’Oron de leurs talents, lors de banquets et mariages. «En ce moment, l’asperge valaisanne est à l’honneur, parfumée à souhait. J’essaie de l’apprêter avec créativité. Mes clients m’y incitent. Bientôt, j’offrirai la fraise Mara des Bois à la saveur inégalable, le beignet d’abricot... Contrairement à mes collègues qui dénigrent la cuisine moléculaire, j’ai suivi une formation de gastronomie moléculaire au département de chimie de l’Université de Neuchâtel. Et j’applique. On ne peut pas baser toute la cuisine sur cette technique mais pour modifier certains aspects visuels, c’est intéressant!» Toujours actif à susciter l’émotion et la surprise, François Doyen s’accroche à valoriser les produits de terroir, même si, dit-il, le choix est un peu limité en certaines périodes de l’année. « L’asperge n’est savoureuse que si elle est cueillie le matin et consommée au plus tard le même soir. Importée d’Espagne ou d’ailleurs, elle passe de frigo en frigo et elle arrive desséchée et oxydée. Le goût n’y est plus », expliquet-il. www.saveursdefrance.asso.fr.
Jean-Maurice Joris (Les Alpes, Orsières), à gauche, et François Doyen (artisan-cuisinier itinérant, Martigny), récompensés par Les Saveurs de France-Saveurs d’Europe.
A LA MINUTE Après Paul Bocuse et Alain Ducasse, Jean-Maurice Joris et François Doyen recoivent les Mariannes. Mise en valeur du terroir et la créativité récompensées.
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Le Valaisan Christophe Darbellay s’exprime avec force détails (page 11) sur ses liens avec les établissements publics. Répondant aux questions de GastroJournal, le président du Salon des Goûts et Terroirs avoue pouvoir pédaler ou parcourir des kilomètres à pied pour... manger une croûte au fromage. Le conseiller national et président du PDC suisse encore trentenaire dit ne pas appartenir à la race des politiciens qui préfèrent les plateaux de télévision aux tables de bistrot. Et confie: «Après le train, les bistrots sont mon deuxième bureau...» Si le beau mot français «bistro(t)» vient du russe «bistr», qui signifie «rapide», en Suisse romande où l’apéro survit, c’est un lieu de grande convivialité, un endroit où l’on prend un (ou plusieurs) verres au bar, le temps d’échanger des ragots ou de refaire le monde, avant de s’attabler. Par exemple pour savourer une fondue au fromage. Or voici que la fondue prend de la hauteur. Servie sur un arbre à 112 cm du sol, elle s’ingurgite debout, ou sur des tabourets (de bar). Présenté l’an dernier à Valence, l’Arbre à fondue vient d’être officiellement lancé (page 19). Ou plutôt toute une collection, une forêt bariolée pour gens pressés tant par l’espace que par le temps. Mais quel genre de propos échangeront celles et ceux qui s’y agglutineront? Marie-Thérèse Page Pinto
Réclame
Des Valaisans ont reçu les Mariannes 2008 Fernand Gabioud, affineur au Guercet; Famille Gonzalo Muchagato, Au fumoir paysan, Martigny; Caves Orsat à Martigny, pour leur ligne Primus Classicus
Jean-Maurice Joris, Les Alpes, Orsières; François Doyen, cuisinier intinérant, Martigny; la Distillerie Morand, Martigny; Les fils de Serge Moret, commerçants à Martigny;
Avec Hotelis, DSR voit loin Une nouvelle filiale qui en dit long sur le futur de DSR Jardin, nous avons besoin de 400 temporaires durant 10 jours. En même temps, en mars, il en faut encore 600 pour le Salon de l’Auto à Genève. C’est très difficile de gérer ce genre de situation. Et ce sera le rôle d’Hotelis SA», explique Andrew Gordon, directeur général du Groupe DSR. «De plus, Hotelis, qui n’a pas à gagner de parts de marché, sera à terme le portail emploi de DSR. Toute personne voulant travailler dans une de nos six sociétés, sera évaluée, conseillée et formée par Hotelis durant une période d’essai de trois mois. Nous avons une liste d’attente de plus de 700 personnes qui souhaitent travailler pour nous.» Hotelis SA, dont le capital action est détenu par moitié entre Groupe DSR et Interiman SA, a son siège à Genève, à la place Cornavin, et une agence à Lausanne. Les prévisions du marché pour 2008 sont de 11 millions de francs. «Il faudra entre 15 et 17 millions de francs pour atteindre la vitesse de croisière. Ce que nous envisageons pour 2009. Nous prévoyons même d’atteindre bientôt entre 17 et 20 millions de francs», annonce Andrew Gordon.
Le Groupe DSR crée en «joint-venture» une agence de placement temporaire: Hotelis SA. Un nom qui pourrait donner des ailes à DSR. L’intérêt économique est évident: d’une part, le personnel temporaire représente 20% de la masse salariale de Groupe DSR, soit 15 millions de francs par année. D’autre part, il y a pénurie de main-d’œuvre qualifiée. En créant Hotelis SA avec la société Interiman SA, le Groupe DSR peut mieux gérer et surtout bien former son personnel temporaire. «Pour Habitat &
F. DI FRANCO
DSR pourrait faire plus que de la restauration
Depuis l’arrivée d’Andrew Gordon à la direction, le Groupe DSR est passé de 3 à 9 entités.
Avec Hotelis, le Groupe DSR ne cache plus son jeu. Depuis l’arrivée d’Andrew Gordon à la direction, DSR est passé de 3 à 9 entités, «Et il y en aura 11 à la fin de l’année», précise ce dernier en annonçant, d’ici l’été, la présentation des nouveaux statuts de la fondation: «Entre 1919 et aujourd’hui, le monde a énormément bougé, évolué. Les valeurs ne sont plus le mêmes», explique Andrew Gordon. Et de faire remarquer que si dans Hotelis il y a Hotel, ce n’est pas forcément pour rien et que DSR pourrait, à l’avenir, faire plus que de la restauration. fdf
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■ Hôtellerie & Tourisme
GastroJournal
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Au prix d’une subvention
FLASH Bientôt un ibis au Tessin
A Saint-Lô puis à Locarno Fernand Le Rachinel fait une carrière politique et siège au Parlement européen. Propriétaire d’un ibis exploité par le groupe Accor à Saint-Lô, en Normandie, il ouvrira à Locarno un autre ibis de 82 chambres, propriété de sa société Maggiorotel SA, qui accueillera les premiers clients en 2009.
N. MICHEL
Genève Tourisme
Devant l’un de ses établissements moratois, Gilbert Montani, un fringuant hôtelier-restaurateur qui, de guerre lasse, investit avec succès en Roumanie.
Pendant un lustre, Morat versera jusqu’à 100 000 francs par an pour assurer la survie de la grande salle de l’Enge. Plutôt que d’en construire une vraie. NICOLAS MICHEL C’est sans sourciller et (presque) sans opposition que le Conseil général de la ville de Morat a voté une subvention quinquennale d’au maximum 500 000 francs. Elle doit permettre au futur tenancier de l’hôtel Enge de réaménager la grande salle qui se situe dans une annexe. Ceci pour l’équiper d’une nouvelle infrastructure de manière à ce qu’elle puisse servir à quelques manifestations traditionnelles de la cité lacustre: carnaval, solennité (commémoration de la bataille de 1476), «Monster-Sitzung», soirée gastro, soirée des gymnastes, concerts de la Musique des cadets. Avec près de 5900 habitants et un gros endettement (5000 francs par tête), le chef-lieu du district du Lac préfère donc une solution boîteuse plutôt qu’une salle polyvalente digne d’une localité de cette imporPUBLICITE
tance. En effet, cette salle, ancien cantonnement militaire alors propriété de la commune, ne sera jamais davantage qu’un «emplâtre sur une jambe de bois», comme la qualifie Gilbert Montani, hôtelier à Morat. «La commune n’a pas suffisamment profité d’Expo.02 pour réaliser une infrastructure durable et combien nécessaire. Moi-même et d’autres avions pourtant présenté des projets raisonnables.» Gilbert Montani, fringant quinquagénaire, est, depuis longtemps, en désaccord avec la Ville de Morat. «Voici qu’elle veut investir dans un établissement privé, sur le point d’être vendu. Or la commune, dont bon nombre d’habitants vivent du tourisme et du commerce, n’a pris aucune mesure pour empêcher la perte d’infrastructures touristiques d’importance. Des hôtels ont changé d’affectation et nous avons perdu
A LA MINUTE En désaccord avec la Ville, Gilbert Montani donne son avis: un emplâtre sur une jambe de bois. des lits pour recevoir les touristes et avec eux des possibilités d’accueillir des congrès d’une certaine taille. Je rappelle aussi qu’il nous a fallu lutter pendant des années afin que soit mis sur pied un règlement de parking conforme aux aspirations des touristes motorisés et aux besoins du commerce local.»
«A peine un intérêt poli» Pendant longtemps, Gilbert Montani a été le principal organisateur de manifestations d’envergure. Elles ont souvent eu un retentissement positif auprès de visiteurs venus d’au-delà des frontières du pays: exposition d’une centaine d’artistes du monde entier sur le thème des poissons, fête du 1er Août, notamment. Mais ses initiatives portaient ombrage aux autorités locales qui n’ont cessé de lui mettre des bâtons dans les roues. Au point qu’elles ont fait
perdre à cet animateur visionnaire toute envie de s’impliquer dans la vie de la cité: «Un exemple? Une bonne vingtaine d’immeubles de la vieille ville n’ont rencontré aucun problème pour protéger leurs cours intérieures par des verrières contre les intempéries. Mais lorsque j’ai réalisé une couverture rétractable pour protéger le Muratum, un bar-musée qui devait refléter de manière vivante l’histoire de notre ville, la commune m’a empêché d’exploiter ce lieu dans lequel j’avais investi de fortes sommes.» Et son projet de BD sur l’histoire de la cité fondée par les ducs de Zaehringen avait à peine suscité l’intérêt poli des élus de Morat. De guerre lasse, Gilbert Montani a vendu une partie de ses établissements moratois. «Je ne lèverais plus le petit doigt pour rendre la ville plus attrayante. Je préfère investir mon argent, ma force de travail et mes idées ailleurs, où on ne me tire pas dans les pattes.» Plus précisément en Roumanie qui l’a accueilli les bras ouverts et où il passe la moitié de son temps de travail à faire fructifier ses affaires.
Ballon anglais pour l’Euro 2008 Pour l’Euro 08, Genève Tourisme&Bureau des Congrès et les autorités cantonales ont, grâce à une prouesse technique inédite, placé un ballon de football géant à 150 mètres au dessus du Jet d’eau. Il ne supporte cependant pas de forts vents. Le projet de bureaux est du à des architectes et ingénieurs
spécialisés. Le ballon vient de Grande-Bretagne. Les autorisations ont été délivrées par l’Etat de Genève, les Services industriels, propriétaires du Jet d’eau, et l’Office fédéral de l’aviation civile.
Assemblée de GastroVaud Ordre du jour de l’Assemblée ordinaire des délégués L’Assemblée ordinaire des délégués de GastroVaud aura lieu le mercredi 4 juin 2008 à Coppet. Point de rendez-vous: le débarcadère, pour une croisière sur le bateau «Lausanne». L’ordre du jour est le suivant: I. Assemblée générale administrative à 8h30 – Bateau «Lausanne» 1. Appel des délégués 2. Nomination des scrutateurs 3. Approbation des procès-verbaux: 3.1 Assemblée générale ordinaire des délégués à Echallens, 6 juin 2007 3.2 Assemblée générale d’automne des délégués à Pully, 12 décembre 2007 4. Comptes de l'exercice 2007: 4.1 Présentation du caissier cantonal 4.2 Rapport de la commission de gestion et de vérification des comptes 4.3 Discussion et approbation – Décharge aux organes responsables 5. Nouvelles orientations du Centre professionnel de Pully 6. Election de la commission de gestion
7. Nomination 7.1 des membres vétérans 7.2 des membres honoraires 8. Lieu de l’assemblée générale ordinaire 2009 9. Propositions des sections et divers II. Assemblée générale publique à 9h45 – Bateau «Lausanne» 1. Bienvenue 2. Présentation: Pierre-André Romanens, syndic de Coppet 3. Allocution du président cantonal 4. Nomination des membres vétérans jubilaires 5. Témoignage de reconnaissance 6. Orateurs: – Tobias Zbinden, trésorier central de GastroSuisse – Lionel Eperon, chef du Service de l’économie, du logement et du tourisme du canton de Vaud III. Apéritif – Banquet officiel dès 11h15 – Bateau «Lausanne» – Souhaits de bienvenue: Alain Tourbier, président du comité d’organisation – Discours: Anne Baehler Bech, présidente du Grand Conseil Remise des diplômes GastroSuisse
■ GastroSuisse
GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: Pour les cantons de Fribourg, Neuchâtel, Vaud, Genève et Valais, prendre rendez-vous par téléphone au 079 240 60 61 Ligne directe droit du travail: Tous les matins, de 8h30 à 11h30, JeanLuc Piguet répond gratuitement par tél.: 022 329 01 01, fax: 022 329 01 11 ou courriel: jl.piguet@scrhg.ch Consultations juridiques. L’avocatconseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 13 mai, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par télé-
phone à Zurich du lundi au jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au 0848 377 111. courriel: info@gastrosuisse.ch. Beratung durch Gastroconsult AG im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von 14 bis 17 Uhr ohne Voranmeldung. Erste Kontaktnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30. Telefonische Rechtsauskunft in Zürich 0848 377 111. Rechtsauskünfte: Mo – Do 9.30 – 11.30 Uhr und 14 – 16 Uhr, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch.
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Progresso im Wallis Zum ersten Mal hat der Progresso-Lehrgang auch im Wallis, in Brig, Fuss gefasst. Der Lehrgang kann bereits mit zwei Klassen durchgeführt werden. DANIELA OEGERLI MÜLLER Unter der Leitung von Winfried Weissenbacher, Küchenfachlehrer, und Mario Egli, Servicefachlehrer, ist Anfang April der fünfwöchige Progressolehrgang in den Bereichen Küche und Service in Brig gestartet. Arbeitnehmende ohne Berufsabschluss aus dem Kanton Wallis, aber auch aus der Zentralschweiz und Graubünden haben sich für diese praxisorientierten Weiterbildung entschieden. Im Moment absolvieren sieben Kandidaten in der Küche und elf im Service diesen Lehrgang. Leider findet kein Hauswirtschaftskurs statt. Für diesen Lehrgang konnten nicht genügend Interessenten gefunden werden.
Ausbildung ohne Berufsabschluss
AGENDA
GastroJournal
Progresso ist eine gastgewerbliche Weiterbildung für Arbeitnehmende ohne Berufsabschluss in den Bereichen Service, Küche und Hauswirtschaft. Durch L-GAV-Beiträge und dank den Trägerverbänden GastroSuisse, Hotelleriesuisse und Hotel& Gastro Union kann diese Weiterbil-
A LA MINUTE Der Progresso-Lehrgang von Hotel&Gastro Formation hat nun auch im Wallis Fuss gefasst. Mitarbeitende im Gastgewerbe ohne Berufsabschluss können sich in diesem Lehrgang wichtiges Wissen aneignen.
ARCHIV GJ
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Der Progresso-Lehrgang findet nun auch im Wallis statt. dung kostenlos angeboten werden. Ziel von Progresso ist die Qualifizierung der Teilnehmenden. In der 25tägigen Ausbildung lernen die Teilnehmenden fachliches, selbständiges und betriebsorientiertes Arbeiten.
Wissen unter Beweis stellen Eine Kurswoche liegt noch vor den Absolventen, bis sie ihr Wissen in einer mündlichen und einer praktischen Prüfung unter Beweis stellen müssen. Schliessen sie den Lehrgang erfolgreich ab, erhalten die Kursteilnehmenden den Progresso-Ausweis, welcher von den Verbänden schweizweit anerkannt ist. Im April 2009 werden dank dem grossen Interesse wieder neue Lehrgänge in den Bereichen Küche, Service und Hauswirtschaft durchgeführt.
SERVICE Weitere Informationen: Hotel & Gastro Formation, 6353 Weggis, Tel. 041 392 77 33, Fax 041 392 77 70, E-Mail: progresso@hotelgastro.ch, www.progresso-lehrgang.ch. Hotel&Gastro Formation bietet eine neue modulare Ausbildung, mit der das eidgenössische Berufsattest (EBA) für Küchenangestellte auf einem verkürzten Weg erlangt werden kann. Die Ausbildung dauert neu etwa 1 Jahr statt 2 Jahre. Diese Ausbildung richtet sich an Personen, die mindestens vier Jahre Berufserfahrung in der Küche haben und in einem Betrieb beschäftigt sind.
G A S T R O - R AT G E B E R
Gläser im Gastgewerbe Müssen im Gastgewerbe besondere Gläser verwendet werden? O.P., Thun In Gaststätten, Kantinen sowie bei öffentlichen Veranstaltungen müssen fast alle Getränke wie kalte Milch, Frucht- und Gemüsesäfte, Mineralwasser, SüssMaria Teofani getränke, Wein, Bier und Spirituosen in geeichten oder markierten Schankgefässen abgegeben werden. Wichtig dabei ist, dass die Gläser bis zum unteren Rand des Füllstrichs gefüllt werden. Es gibt aber auch Ausnahmen bei der Verwendung von geeichten oder markierten Gläsern: • Getränke, die mit heissem Wasser angesetzt werden, wie zum Beispiel Tee oder Kaffee • Frucht- und Gemüsesäfte, die als Suppenersatz gereicht werden • mit Eis vermischte Getränke • Misch- und Mixgetränke mit zwei oder mehr Ingredienzien. Diese Getränke müssen nicht in geeichten oder markierten Gläsern ausgeschenkt werden
Was genau ist eine Eichung? Die Eichung ist eine amtliche Prüfung und Bestätigung, dass ein einzelnes Messmittel den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Bei Ausschank- und Trinkgefässen wird nicht jedes Glas einzeln geeicht, da eine solche Eichung sehr aufwendig wäre.
Normalerweise kommt ein Wirt nicht in den Kontakt mit der Kontrollstelle des Bundesamtes für Metrologie, die die Eichung durchführt. Bereits geeichte Gläser können mit Markierungen direkt bei einem Hersteller eingekauft werden.
Wie sieht ein markiertes Glas aus? Markierte Gläser erkennt man daran, dass sie ein aufgedrucktes Kennzeichen haben und mit einer gut sichtbaren Markierung des Nennvolumens sowie einer Mengenangabe in cl oder dl versehen sind. Die Kennzeichen müssen staatlich zugelassen sein und sind je nach Hersteller unterschiedlich. Das Verzeichnis der zugelassenen Kennzeichen in der Schweiz kann bei GastroSuisse angefordert werden.
UEFA EURO 2008TM: Dabei sein – mit Master Card und B+S Unser Partner für Kartenakzeptanz B+S Card Service bietet allen GastroSuisseMitgliedern die Möglichkeit, noch auf den Zug zur UEFA EURO 2008TM aufzuspringen. Und das gleich doppelt: Wer sich bis Mitte Mai für die MasterCard® Akzeptanz über B+S entscheidet oder ein Angebot bei B+S anfordert, profitiert einerseits von günstigen Konditionen und Mehrumsätzen durch die Fussballtouristen aus ganz Europa. Andererseits hat er selbst die Chance auf den Gewinn von
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Was ist beim Kauf von markierten Gläsern zu beachten? Beim Kauf von Gläsern ist es wichtig, darauf zu achten, dass auf dem Glas eine Markierung mit einem zugelassenen Kennzeichen aufgedruckt ist. Seit Ende Oktober 2006 können auch Gläser in der EU bestellt werden. Entsprechende Gläser müssen auf dem Glas jedoch die Kennzeichnung CE, das Metrologiekennzeichen M zusammen mit dem Jahr der Inverkehrbringung sowie die Nummer der Konformitätsbewertungsstelle aufweisen. Weitere Informationen: Maria Teofani, Assistentin wirtschaftspolitischer Dienst von GastroSuisse: Tel. 044 377 52 71, Fax 044 377 52 59, E-Mail wipo@gastrosuisse.ch. Weiterführende Infos: http://www.admin.ch/ch/d/sr/ c941_211.html
Coupon für die Mitglieder von GastroSuisse Ich bin bereits Kunde von B+S Card Service,Vertrags-Nr. 4556 Ich interessiere mich für eine Offerte und wünsche eine Kontaktaufnahme. Ich möchte an der Verlosung teilnehmen und wünsche keine Kontaktaufnahme. Betrieb: Kontaktperson: Strasse und Nummer: PLZ/Ort: Telefonnummer: +41 E-Mail:
Teilnehmen können selbstverständlich auch alle bereits registrierten MasterCard-Kunden von B+S oder alle anderen GastroSuisse-Mitglieder. Senden Sie dazu bitte eine E-Mail an vertrieb-europa@ bs-card-service.com unter dem Stichwort «Ich will bei der UEFA EURO 2008TM dabei sein» und unter der Angabe der Firmenanschrift.
■ Idées Gastro
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EN BREF Carpe Diem Kombucha
Un pique-nique plaisir
Le pique-nique fait sans doute partie des plus beaux loisirs du monde. Faites sortir de délicieuses surprises du panier. En collaboration avec Monsieur Mitterberger de Käfer Feinkost & Delikatessen à Munich, Carpe Diem a créé un cocktail fruité et pétillant sans alcool qui se prépare facilement. Il ne reste plus qu’à ajouter Carpe Diem avant la consommation. Voici la recette du cocktail pour le pique-nique avec ses ingrédients pour deux personnes: 100 g de pastèque, sans graines ni écorce, 80 ml de jus de pamplemousse rose, 80 ml de jus d’airelle rouge ou de canneberge, 30 ml de jus de citron, Carpe Diem Kombucha. Réduisez tous les ingrédients en purée dans le mixer, remplissez de Carpe Diem Kombucha et servez le cocktail sur des glaçons. Vous pouvez également le préparer à la maison. Secouez tout simplement avant de servir, remplissez de Carpe Diem Kombucha et savourez. www.carpediem.com
Participer et gagner
Concours lucratif Le concours 2008 sur internet pour toutes les lectrices et tous les lecteurs de GastroJournal bat déjà son plein. Les participant(e)s au concours peuvent répondre chaque mois à des questions qui ne sont pas trop difficiles à résoudre. Et, chaque mois, la récompense consiste en un bon de la Guilde Suisse des RestaurateursCuisiniers d’une valeur de 200 francs. Cela signifie: la gagnante ou le gagnant peuvent se rendre dans un des quelque trois cents établissements de la Guilde pour consommer avec plaisir l’équivalent du montant gagné. C’est vraiment tout simple: se connecter en cliquant sur www.gastrojournal.ch, participer et répondre à la question du concours. Tous les détails sous: www.gastrojournal.ch
GastroJournal
Set pour 49 variations
La bouteille mécanique La nouvelle Bügelbräu de la maison Eichhof doit sa fraîcheur unique à des ingrédients indigènes choisis et à son procédé de brassage spécial. Par un système futé à utilisation multiple, la brasserie lucernoise poursuit durablement son engagement de longue date et soutient, par sa nouveauté, le maintien de sources naturelles d’eau potable. En fin de compte, la fermeture mécanique fonctionnelle donne son nom à la boisson. Par cette nouvelle fermeture mécanique, unique dans son genre, la grande brasserie fait revivre la fermeture mécanique en Suisse. La Bügelbräu qui est déjà disponible dans les établissements publics et dans le commerce de boissons. Elle offre aux amateurs exigeants de bière un plaisir incomparable. La Bügelbräu est pour Eichhof le couronnement de l’histoire vieille de 174 ans de la brasserie traditionnelle mais innovante. Grâce à un concept de fraîcheur unique et à l’utilisation des meilleures matières premières suisses, Eichhof présente une bière d’une qualité particulière. Le maître-brasseur brasse chaque semaine une nouvelle cuisson qui fermente ensuite selon des conditions sévères de qualité et avec beaucoup d’engagement du personnel avant que la
Bouteille réutilisable La bouteille Longneck d’un brun légèrement plus clair de quatre décilitres avec sa fermeture mécanique d’argent mat attire l’attention. Les gravures décoratives sur la bouteille laissent entendre qu’il s’agit-là d’une bière indigène de Suisse. La chaîne du Pilate et des croix suisses figurent à la place où on trouve l’étiquette sur la bouteille traditionnelle. La Bügelbräu doit toucher l’amateur de bière qui apprécie la grande qualité et la crédibilité de la production indigène et accorde beaucoup d’importance à la fraîcheur. L’écologie ne reste pas un vain mot: la bouteille à fermeture mécanique est réutilisable. www.eichhof.ch
Le 2007 genevois promet La créativité des vignerons genevois est bien récompensée Le nouveau millésime genevois a été présenté deux semaines avant les prochaines Caves ouvertes. 2007 est une excellente cuvée. 2007, une année inhabituelle mais combien gratifiante pour les vignes genevoises: des températures très élevées au printemps, une floraison précoce (23 mai), soit trois semaine avant un été bien arrosé. Bise et fraîcheur en septembre et octobre et des vendanges qui ont battu tous les records de durée en s’échelonnant sur 46 jours... «Le millésime 2007 est la preuve de la grande créativité des vignerons genevois», s’exclame le Conseiller d’Etat Robert Cramer, lors de la présentation officielle du nouveau millésime au Restaurant du Parc des Eaux-Vives. Enthousiaste, la comédienne Armelle, la marraine du millésime, plus connue sous le nom de Maeva (Caméra Café), a même poussé la chansonnette, l’Esprit de Genève aidant. Quant au Professeur Cabrol, l’éminent chirurgien a assuré qu’en sa qualité de parrain, il saura sans peine vanter les vertus «médicales» du vin genevois. A noter que la 21e édition de Genève Caves ouvertes aura lieu le 24 mai prochain. fdf www.opage.ch
Le Conseiller d’Etat Robert Cramer trinque avec Maeva, la délirante secrétaire de direction de «Caméra Café» et marraine du millésime.
Le parrain, le Professeur Cabrol, peu avant l’enregistrement l’émission «Les Dicodeurs» de RSR La Première animée, par Laurence Bisang.
REDAKTIONSLEITUNG/ RESPONSABLE DE LA REDACTION Matthias Nold (mn) IMPRESSUM Gegründet/Fondation 1895 AUFLAGE/TIRAGE 26 500 Druckexemplare/exemplaires imprimés 23 829 Ex. total verkaufte Auflage, WEMF/SW-Beglaubigung 2007 Tirage total vendu REMP/FRP 2007 98 000 Leser/lecteurs Zustellung an alle GastroSuisse-Mitglieder Envoi à tous les membres GastroSuisse HERAUSGEBER/EDITEUR GastroSuisse Verband für Hotellerie und Restauration Fédération de l’hôtellerie et de la restauration HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION Dr. Florian Hew, Jürg Ingold, Gabriele Beltrami Michael Vuillemin, Tobias Zbinden LEITER VERLAGE/RESPONSABLE DES EDITIONS (GastroJournal/GastroEdition) Romeo Brodmann (bro)
REDAKTION DEUTSCHSPRACHIG Andrej Abplanalp (aa), Peter Mathias Grunder (pg), Daniela Oegerli Müller (doe), Jo Steimen (js), E-Mail: redaktion@gastrojournal.ch REDACTION FRANÇAISE Francesco Di Franco (fdf), Marie-Thérèse Page Pinto (mtpp) E-mail: redaction-romande@gastrojournal.ch PRODUCTION/LAYOUT Olga Krejci (okr) FREIE MITARBEITER/ COLLABORATEURS FREE-LANCE Franz Bamert (fb), Martina Gradmann (mg), Karin Huber (kh), Michael Hutschneker (hu), Patrick M. Lucca (pl), Laurence Carducci (lc), René Hug (rh), Elizabeth Kaufmann (ek) Paris, Nicolas Michel (nm), Jacques Stadelmann (stad), Pierrette Weissbrodt (pw), André Winckler (aw) Redaktionsschluss: Montag 12 Uhr. Clôture rédactionnelle: lundi à 12 heures.
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Le foot s’adapte au dessert
Bügebräu ne se trouve dans la cave d’établissements publics ou dans les rayons des points de vente de boissons. Tous les ingrédients de cette bière proviennent de Suisse: des fleurs de houblon sélectionnées à la main, de l’orge d’été soigneusement choisi chez des paysans suisses ainsi que de l’eau de source fraîche et douce du Pilate donnent à la Bügelbräu son goût harmonique et pétillant ainsi que son corps équilibré. La nouvelle Bügelbräu se distingue aussi de manière impressionnante des bières Eichhof déjà existantes.
La Brasserie Eichhof a lancé une nouvelle bière de qualité qui doit son nom de Bügelbräu à sa fermeture.
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En collaboration avec Günthart-Dekor, Hug lance un set CE qui fera fureur à coup sûr. On peut rapidement créer un dessert fou de foot avec ce set. Ce qui est particulièrement intéressant, c’est que le set est actuel, attractif, fin et avantageux. Car le restaurateur n’a plus de restes de décor puisque tout est parfaitement harmonisé. Le set convainc parce qu’il est pensé comme un set. Il contient des tartelettes de dessert de 9 cm. Chaussures de foot en massepain, footballeurs à déposer ainsi qu’en carton dans les couleurs rouge, bleu et blanc. Et on trouve de la poudre de yoghourt dans le set qui peut être aromatisée selon ses désirs. www.hug-luzern.ch
Mondial de Bruxelles
L’arbre à fondue est né
Neuchâtelois primés Mondial de Bruxelles Quatre vins neuchâtelois ont été primés au Concours mondial de Bruxelles à Bordeaux. Le Concours mondial de Bruxelles organise des dégustations dans différentes villes d’Europe. Lors de la dernière édition qui vient d’avoir lieu à Bordeaux (F), le jury a dégusté et noté durant trois jours 6200 échantillons provenant de 48 pays producteurs et a décerné 20 médailles d’or et 39 d’argent à des vins suisses. Trois encavages neuchâtelois se distinguent, remportant une médaille d’or et trois médailles d’argent. Les lauréats neuchâtelois sont le Domaine E. de Montmollin Fils à Auvernier avec son Extra Muros, Vin de Pays des Côteaux Neuchâtelois 2005, qui reçoit une médaille d’or. Une médaille d’argent lui a été remise pour son Chardonnay, AOC Neuchâtel 2007. Médaille d’argent encore aux Caves de la Béroche à Saint-Aubin pour le Sortilège, Vin de Pays des Côteaux Neuchâtelois 2006, et une autre d’argent aux Caves ChâtenayBouvier SA, Boudry, pour le Domaine du Château de Vaumarcus, Pinot Noir AOC Neuchâtel 2006. www.ovpt.ch
ABONNEMENTE/ABONNEMENTS Janine Wegmann, Tel./tél. 044 377 53 05 Abonnementspreise/Prix d’abonnement: 12 Monate/mois Fr. 135.– Einzelnummer/exemplaire Fr. 4.30 E-Mail: verlag@gastrojournal.ch OFFIZIELLES ORGAN/ ORGANE OFFICIELLE: Schweizerische Gilde etablierter Köche / Guilde Suisse des Restaurateurs-Cuisiniers / Gilda svizzera dei Ristoratori-Cuochi Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich, Tel. 044 377 52 90, Fax 044 377 55 14, E-Mail: gilde@gastrosuisse.ch, www.gilde.ch DRUCK UND SPEDITION/IMPRESSION ET ENVOI Ringier Print Adligenswil AG, 6043 Adligenswil KONTAKTE/CONTACTS GastroJournal, Blumenfeldstr. 20, 8046 Zürich, Tel./tél. 044 377 53 05, Fax 044 377 50 70 GastroJournal, avenue Général-Guisan, case postale 169, 1009 Pully, tél. 021 711 45 55, fax 021 711 50 70
L’Arbre à fondue a été officiellement lancé en présence de nombreux invités, de sa marraine, la championne de triathlon Magali Di Marco Messmer et de ses deux parrains, le footballeur Stéphane Chapuisat et Jean-Claude Biver directeur des Montres Hublot (photo de g.). A cette occasion, quatre recettes exclusives de fondues ont été concoctées par Tristan, Guillaume Trouillot, ainsi que Marielle et Raoul Colliard. www.arbreafondue.ch
NOTICE CHIQUITA: Le plus grand groupe bananier du monde envisage le déplacement de son siège européen d’Anvers, en Belgique, à Rolle, sur les bords du Léman. L’an passé déjà, Chiquita s’était fait enregistrer en prévision des taux bas d’impôts. Si Chiquita arrive à Rolle, la société sera en bonne compagnie puisque des sociétés telles que Yahoo, Nissan, Cisco et Cadbury s’y trouvent déjà.
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Schlusspunkt ■ Point Final
GastroJournal
Donnerstag/Jeudi, 8. 5. 2008 ■ Nr./No 19
Un jour avec...
LAST MINUTE
Eichhof noch allein zuhaus Wie Eichhof mitteilt, hat die Getränkesparte «ihre Position im Schweizer Getränkemarkt erneut ausgebaut». Der Nettoumsatz im letzten Winterhalbjahr ist um 5,2 Prozent auf knapp 95 Millionen Franken gestiegen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) hingegen sei aufgrund der «wesentlich gestiegenen Herstellkosten», einer Verschiebung des Produktemixes Richtung Handel sowie Investitionen ins neue «Eichhof Bügelbräu» (Foto) von 4,7 auf 3,5 Millionen Franken geschrumpft. Für die nahe Zukunft, welche die Luzerner Brauerei im Schoss von Heineken in Angriff nimmt, erwarten die Verantwortlichen, «dass Eichhof Getränke Umsatz und Rentabilität gegenüber dem Vorjahr wieder steigern kann». Dies namentlich dank vollzogener Preiserhöhungen und dem Erfolg der eigenen Biere. www.eichhof.ch
Daniele Meni, président de GastroLugano
Au Ristorante Giardino à Bombinasco (TI). «Je suis presque toujours le premier arrivé et le dernier parti!», lance le patron Daniele Meni. Et c’est normal, car chez les Meni, la restauration, c’est génétique, comme l’explique ce dernier: «On est dans le métier depuis trois générations. Le premier était mon Nonno qui est toujours là.» Il profite de lui faire un clin d’œil, car il fêtera son 98e anniversaire ce vendredi 9 mai. Et derrière lui arrive la quatrième génération avec ses jumeaux Roberto et Michele
Indigo nicht mehr allein zuhaus Der österreichische Franchise-Geber Indigo, der auf gesundes Fastfood mit leichten Speisen und Getränken setzt und in Salzburg, Innsbruck und auf Hawaii bislang sechs Lokale unterhält, will nach Deutschland und in die Schweiz expandieren: Der Salzburger Unternehmer Heiner Raschhofer, der zuhaus auch die beiden Rossbräu-Biergärten und das Fisch-Restaurant Pier 17 betreibt, will an guten Passantenlagen Indigo-Lokale einrichten. Erste Standorte sind die deutschen Städten Erfurt und Ravensburg. www.raschhofer.at
«Chez les Meni, on est dans le métier depuis trois générations»
NAMEN & NOTIZEN
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Reto Schlittler (r.), vordem unter anderem im Kaufleuten, Jail Kulturhaus oder Club Q, wird Mitte Mai Geschäftsführer im Restaurant Einstein in Aarau. Co-Geschäftsführer und
Küchenchef Patrik Scheidegger (l.) wird sich im Lokal von Inhaber Peter Wanner vermehrt aufs Kulinarische konzentrieren, Schlittler mehr auf Front und Marketing. Die Erweiterung habe sich durch den wachsenden Erfolg und im Hinblick auf den Ausbau zur 7-Tage-Woche aufgedrängt. Barbara Fanger, Anneliese Lampart und Patrick Röthlisberger haben die dreijähriger Studienzeit an der Schweizer Somme-
Schweiz Tourismus ausserhaus
F. DI FRANCO
Meni. «Michele a été quatrième au concours du Poivrier d’Argent 2002 (N.d.l.r.: concours du meilleur apprenti cuisinier de Suisse romande et du Tessin). Ses fils ne travaillent pas au Giardino mais, à 49 ans, Daniele Meni a encore le temps de voir venir. Derrière lui, il a une formation de cuisinier, effectuée dans un ancien 5 étoiles à Minusio, l’Esplanade. En 1974, diplôme en poche, il part faire quelques saisons en Suisse romande et sur d’autres continents pour revenir, en 1980, à Montreux. «C’était au Majestic, le cinquième plus vieil hôtel de Suisse. J’y suis resté dixhuit mois. C’était une de mes plus belles expériences, car nous avions servi, au Château de Chillon, un déjeuner à la reine d’Angleterre qui était accompagnée du Conseil fédéral au grand complet. A 20 ans, quelles émotions d’avoir à deux mètres la reine Elizabeth, son époux, le Prince Philip, duc d’Edimbourg, et le Prince Charles... Un des plus beaux moments de ma vie», se souvient-il. Par la suite, il restera pendant cinq ans à l’Hôtel Bahnhof à Schaffhouse et quatre ans au Ristorante Elvezia à Astano. En 1990, il reprend l’établissement de son oncle, Il Giardino. Tout de suite, il investit pour promouvoir le sport régional, la boccia. Il fait construire un bocciadromo de 2800 m2 attenant à son établissement. «Moi aussi j’adore la boccia. Malheureusement, au-
Daniele Meni, patron du restaurant Giardino, et le soleil de sa vie, son amie Monique de Gletterens (FR). jourd’hui, il y a moins d’attrait pour cette jolie activité. Alors, en 2000, je l’ai transformé en multi-salles. A la place de la boccia, on y fête des mariages, des baptêmes, on y organise des assemblées, etc. Il y a de la place pour plus de 200 personnes et 150 autres dans le gazébo attenant.» A cela s’ajoutent les trois salles qui totalisent une centaine de places et la terrasse, une septantaine. La terrasse est un réel atout au Tessin mais encore plus au Giardino qui, comme son nom l’indique, plonge sur un jardin, en été haut en couleur. Ce petit coin de paradis situé à
«La section me donne pas mal de travail et beaucoup de satisfactions» 10 km à vol d’oiseau à l’ouest de Lugano, à une demie-heure de voiture, est fréquenté par des personnes qui, à l’évidence, connaissent l’endroit. «Ce qui est aussi apprécié, en
plus du calme, de la verdure et de la beauté de l’endroit, c’est que c’est un restaurant qui a un aspect de Grotto mais sans en être un», explique-t-il. A la carte, les filets de perche et le cordon-bleu de 700 grammes sont très appréciés, comme, en saison, la chasse et le festival de poissons de mer qui vient de débuter et prendra fin dans trois semaines: «C’est un plat typique que personne ne fait dans la région», relève le patron. Daniele Meni est aussi président de la section de Lugano. Membre du comité depuis 1996, il accède à la présidence de la plus grande section tessinoise en 2007. «Elle compte exactement 623 membres. Cela me donne pas mal de travail mais aussi beaucoup de satisfactions. Nous avons entre 10 et 12 réunions annuelles, une assemblée, une sortie de deux jours et, en plus, depuis 1994, je donne des cours de cuisine à GastroTicino, soit une cinquantaine de jours par an.»
Daniele Meni peut compter sur le «soleil de sa vie», comme il dit. un soleil qui vient de
LCPN ist überschuldet, seit auf den WM-Winter 2003 hin eine neue Pendelbahn gebaut wurde. Das Unternehmen, das wie die Bahnen am Corvatsch mehrheitlich den Gebrüdern Niarchos (Foto Stavros) gehört, sei nur dank Stillhalteabkommen mit Gläubigern noch handlungsfähig.
Le groupe italien Parmalat a conclu un accord de transaction avec le collectif d’investisseurs qui avaient déposé plainte en «class action» à New York. Il s’est engagé à faire transférer à ce collectif 10,5 millions d’actions Parmalat. La valeur de l’opération est estimée à environ 20 millions d’euros. La société s’est également engagée à contribuer jusqu’à 1 million d’euros aux frais de notification. Parmalat estime que cette résolution du contentieux «répond au meilleur intérêt des actionnaires», tout en supprimant «une incertitude sur la valeur du titre», précise le groupe de Parme. Le géant de l’agroalimentaire italien avait sombré fin 2003 dans l’une des dé-
«Depuis 1999, je fais des semaines tessinoises en Suisse romande» Gletterens (FR). «J’ai connu Monique il y a cinq ans, en Suisse romande. Depuis 1999, je vais faire des semaines de cuisine tessinoise dans la région au début du mois de novembre, à la Toussaint. La prochaine sera à Portalban, au restaurant Le Pêcheur. Au menu, spécialités tessinoises de grotto. Il y a cinq ans, je me suis retrouvé en face de Monique. Quelle joie quand elle m’a dit qu’elle serait d’accord de me suivre au Tessin. Depuis, c’est le bonheur», s’extasie Daniele à côté de sa compagne Monique. «Maintenant, il ne se passe pas un mois sans que nous nous rendions en Suisse romande et c’est toujours un plaisir!» Francesco Di Franco
Am Dienstag hat im Dolder Grand in Zürich die 69. Mitgliederversammlung von Schweiz Tourismus stattgefunden. Der neue Präsident Jean-François Roth wies in seiner ersten Eröffnungsrede auf die «sehr gute Gesundheit des Schweizer Tourismus» hin. Er prognostizierte für 2008 ebenfalls ein Erfolgsjahr. Roth wie auch ST-Direktor Jürg Schmid warnten jedoch in ihren Reden auch vor «Wolken am Horizont»: die Finanzkrise, den hohen Benzinpreis und den schwachen Dollar. Die finanzielle Situation von ST gestaltete sich im letzten Jahr gut, die Jahresrechnung schloss mit einem Minderaufwand von rund 44 000 Franken. Die sechs durch die Versammlung zu wählenden Vorstandsmitglieder, darunter Casimir Platzer, Präsident von GastroBern, wurden per Akklamation bestätigt.
Eichhof: coûteuse production Le brasseur lucernois vient d’annoncer la création d’une nouvelle bière vendue en bouteille à fermeture mécanique. Et sa reprise surprise par le géant Heineken. Il vient aussi de publier les données clé pour le semestre d’hiver: le chiffre d’affaires du secteur boissons a augmenté de 5,2 pour cent à près de 95 millions de francs. Mais le bénéfice, avant impôts et intérêts, a chuté de 4,7 à 3,5 millions. Les prix à la production expliquent cette baisse. Pour l’exercice en cours, Eichhof s’attend à une hausse du chiffre d’affaires et de la rentabilité après la réadaptation de ses prix.
Suisse Tourisme: très bonne santé La 69e assemblée des membres de Suisse Tourisme (ST) s’est tenue, mardi, à l’hôtel Dolder à Zurich. Le nouveau président Jean-Pierre Roth a souligné la «très bonne santé du tourisme suisse». Il a également pronostiqué une année à succès pour 2008. Comme Jürg Schmid, directeur de ST, il a mis en garde, dans son allocution, contre les «nuages à l’horizon» que sont la crise financière, le prix trop élevé des carburants et la faiblesse du dollar. Au cours de l’année passée, ST a enregistré de bons résultats financiers qui bouclent avec des dépenses inférieures de quelque 44 000 francs. Les six autres membres du comité ont été réélus par acclamation.
NOMS & NOTICES lier-Fachschule Zürich am besten abgeschlossen. Dies zusammen mit 24 weiteren erfolgreich diplomierten Sommeliers. Roland Lymann, seit zehn Jahren bei der Schweizerischen Reisekasse in Bern und vorher Tourismusdirektor in Adelboden und im Toggenburg, wechselt in die Lehre: Die Hochschule Luzern wählte Lymann ans Institut für Tourismuswirtschaft zum Aufbau des Themenbereichs Gesundheitstourismus. Bruno Melnik, Delegierter des Verwaltungsrats der Corvatsch AG, wird zusätzlich neuer Verwaltungsratspräsident der Luftseilbahn Corviglia-Piz Nair (LCPN). Melnik folgt auf Daniel Eichholzer, Unternehmer und Bürgermeister in St. Moritz. Die
Peter Rothwell, zuletzt Vize bei Tui Travel, besetzt den verwaisten Stuhl des CEO bei Kuoni. Der Verwaltungsrat des Reisekonzerns um Präsident Henning Boysen hat den Briten Rothwell als Nachfolger von Armin Meier bestellt, der Ende 2007 zurückgetreten und interimistisch durch Finanzchef Max E. Katz ersetzt worden war.
bâcles financières les plus retentissantes d’Europe, laissant un trou de 14 milliards d’euros. Dans le cadre de ce scandale financier, Parmalat se trouve actuellement au centre de trois procès, à Parme et à Milan. La holding Orascom Development (OD Holding) du milliardaire égyptien Samih Sawiris (photo), à l’origine du mégaprojet de complexe touristique prévu à Andermatt (UR), fixe son entrée à la Bourse suisse au 14 mai. Pour son IPO (initial public offer) qui sera conduite par UBS Investment Bank, OD Holding va émettre 1,250 million de nouvelles actions nominatives à 25 francs l’unité. Une option de surallocation («greenshoe») portant sur jusqu’à 185 000 nouvelles actions supplémentaires est aussi
prévue. L’émission de titres comprend une offre publique sur le marché suisse ainsi qu’un placement privé dans plusieurs pays. Il n’y aura toutefois pas d’offre aux EtatsUnis, précise OD Holding. Le délai de souscription court jusqu’à mardi 13 mai. La famille Sawiris se réserve le droit de participer à l’émission. Le prix d’émission définitif sera publié le 14 mai avant l’ouverture du négoce à la Bourse suisse SWX. Cette date est également celle prévue comme premier jour de négoce des titres OD Holding.
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