HOTELLERIE
R E S TA U R AT I O N
U. Genner Trägerschaft gefunden
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TOURISMUS
M. Zbinden Diplomfeier genossen
HOTELLERIE
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R E S TA U R AT I O N
S. Wiener Découverte du Valais
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TOURISME
G. Schluchter Trente ans à la Cigogne 24 Nr. / No 16 / 22. April / 22 avril 2010 / CHF 4.30
AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich
Die Lunte Mèche brennt qui brûle
INHALT
Aktuell
Instrument voller Infos GastroProfessional kann auf zehn erfolgreiche Betriebsjahre zurückschauen. Das Instrument, das von rund 7000 GastroSuisse-Mitgliedern rege genutzt wird, entwickelt sich stetig weiter. Ein Rückblick auf die letzen zehn Jahre. 3
In Zürich expoliderte der Böögg. In Bern machten die Gastgeber dem Bund klar, dass es ihnen ernst ist mit ihrem Anliegen.
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A Zurich, le Bonhomme hiver a explosé. A Berne, les cafetiers ont clairement fait savoir à la Confédération qu’ils étaient sérieux.
Restauration
Arvinis, un vrai record Alors que l’an passé, un léger fléchissement avait été observé, Arvinis – salon des vins du monde – a établi un nouveau record à l’occasion de sa quinzième édition, avec 22 000 visiteurs. 15
Restauration
Merkblatt macht Mut
Hôtellerie & Tourisme
Suisse Tourisme
Schon bald wird die Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika angepfiffen. Wer die Spiele am Fernseher im Betrieb übertragen will, muss einige Spielregeln einhalten. Ein Sieg – zumindest ein finanzieller – steht aber bereits fest. Ein Ausblick auf die WM-Übertragung. 5
Suisse Tourisme a présenté mardi, à Lausanne et à Zurich, les points forts de sa campagne d’été. Celle-ci s’articulera autour du thème de «l’Année de la randonnée». 17
Hôtellerie & Tourisme
L’Hôtel Eastwest
Tourismus
Produkt mit Potenzial Die Grand Tour Venedig– St. Moritz–Zermatt soll sich wie der Glacier Express zu einem Klassiker im Tourismus entwickeln. Dafür setzt sich der ehemalige St. Moritzer Kurdirektor, Hanspeter Danuser, mit grossem Engagement ein. Eine Grand Tour mit Weitsicht. 11
66 9 771422 137001
SOMMAIRE
L’Hôtel Eastwest de Genève dispose désormais d’un nouveau concept de restauration. Ouvert au mois de décembre 2007, l’hôtel accorde un soin particulier à sa cuisine. 17
«Seit ich Zünftler bin, ist das das erste Mal, dass ich am Sechseläuten fehle», rief GastroSuisse-Vizepräsident Ernst Bachmann der jubelnden Menge auf dem Berner Bundesplatz zu: «Ich weiss, wohin ich gehöre!» Letzten Montag zündeten die Gastgeberinnen und Gastgeber in
Bern keinen Böögg an, sie zündeten die Lunte zur Initiative «Schluss mit der MwStDiskriminierung des Gastgewerbes». Die Flammen sollen bis in die Verfassung reichen und dort die Anliegen der Branche durchsetzen. Zu Beginn stand eine eindrückliche 2, 6, 7 Manifestation.
«Depuis que je fais partie d’une corporation, c’est bien la première fois que je manque le Sechseläuten», s’est exclamé Ernst Bachmann, vice-président de GastroSuisse, devant la foule en délire de la place du Palais fédéral. «Je sais où est ma place!» Lundi, les hôtes n’ont
pas allumé le Bonhomme hiver mais la mèche de l’initiative «Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration». Les flammes doivent parvenir à la Constitution et y imposer les préoccupations de la branche. Mais tout d’abord, une grande manif.
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6, 7, 13
GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
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Titel
22. April 2010 Nr. 16
Manifestation des Schweizer Gastgewerbes in Bern: Start der MwSt-Initiative
LEITARTIKEL
Die Steuer ist zu teuer
Demonstrative Manifestation
Grossaufmarsch der Branche in Bern: Die Manifestation des Gastgewerbes für eine gerechte Mehrwertsteuer war ein äusserst eindrückliches und positives Signal ins ganze Land. Matthias Nold
Selbst die Gewerkschaft stellt sich an die Seite der Arbeitgeber: «Ich rufe alle Mitarbeitenden des Gastgewerbes dazu auf, die Initiative von GastroSuisse zu unterstützen», rief Urs Masshardt, Direktor der Hotel & Gastro Union, der Menge zu. Masshardt ist auch Mitglied des InitiativKomitees; seine Worte sind also mehr als nur ein Lippenbekenntnis. Und selbst Stefan Unternährer, Leiter des Rechtsdienstes der Hotel & Gastro Union und als harter Verhandler in Sachen L-GAV bekannt, meinte am Rande der Kundgebung begeistert: «Das ist das Geilste, was GastroSuisse in den letzten 20 Jahren gemacht hat!» Das Anliegen der Gastgeber findet
auch viel Unterstützung in politischen Kreisen. Ständerat Hans Hess kämpft seit Jahren um gleich lange Spiesse für das Gastgewerbe: «Wie erkläre ich Gästen und Wirten, dass die MwSt davon abhängt, ob ‹besondere Vorrichtungen für den Konsum an Ort und Stelle› vorhanden sind», fragte er in seiner Rede auf dem Bundesplatz. Nationalrat Adrian Amstutz wies darauf hin, dass hier ein wichtiger Gewerbezweig diskriminiert werde und forderte Rückbesinnung darauf, dass die Schweizer Wirt-
T. BAGGENSTOS
Es hätte auch eine Zitterpartie sein können: Noch im Februar sah es so aus, als kämen nicht einmal 1000 Gastgeberinnen und Gastgeber nach Bern. Am Ende waren es laut Schätzung der Polizei 2800, die den Weg an die Manifestation «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!» gefunden hatten. Zentralpräsident Klaus Künzli zeigt sich sichtlich bewegt vom grossen Aufmarsch und dankte den angereisten Gastronomen und Hoteliers wärmstens in seiner Schlussrede. GastroSuisse Direktor Anton Schmutz schloss sich gegenüber GastroJournal diesem Dank an: «Ich bin beeindruckt von der grossen Solidarität.»
Der Vorstand von GastroSuisse führt gemeinsam mit Urs Masshardt, Direktor Hotel & Gastro Union (2.v.l.) und Anton Schmutz (r.), Direktor GastroSuisse, den Manifestationszug an.
schaft von Klein- und Kleinstunternehmen aufgebaut sei: «Das Gastgewerbe darf nicht länger steuerliche Milchkuh der Nation sein.» Nationalrat Hans Grunder stiess sich daran, dass gastgewerbliche Leistungen als Luxus gelten, zumal sich über 50 Prozent der Menschen über Mittag ausser Haus verpflegten, «erstaunlicherweise gilt jedoch die Essensabgabe über die Gasse nicht als Luxushandlung». Das entbehre jeglicher Logik, betonte Grunder. Nationalrat Otto Ineichen, der sich über Mittag die Manifestation auf dem Bundesplatz ansah, meinte zu GastroJournal, er votiere für einen Einheitssatz. Selbst der Tourismus macht sich
stark für die Initiative. Dominiqie de Buman, Nationalrat und Präsident des Schweizer Tourismusverbandes, hielt eine flammende Rede und stellte sich voll an die Seite der Gastwirte. Es sei Zeit für eine solche Initiative, meinte de Buman und wies auf die Imagepflege hin, eine der wichtigen Funktionen der Branche für das Land.
Nach dem gelungenen Auftakt zur
Initiative geht es nun ans Unterschriften sammeln. GastroSuisse Vorstandsmitglied Barbara Schneider hat bereits kurz vor der Manifestation begonnen, in ihrem Restaurant Unterschriften zu sammeln: «Ich habe innert kürzester Zeit 10 Bögen voll gehabt», meinte sie am Rande der Veranstaltung. Wichtig sei nun, die geforderten 100000 Unterschriften möglichst schnell zusammenzubringen, hiess es von verschiedenster Seite. Ständerat Hans Hess geht davon aus, dass das MwSt-Paket in der Herbstsession ins Parlament kommt. Seines Erachtens wäre es gut, bis dahin mit vielen Unterschriften ein starkes Signal und Druckmittel in der Hand zu haben. Die Bilder zur Manifestation: S. 6 und 7 Weitere Infos und Material zur MwSt-Initiative: www.schluss-mwst-diskriminierung.ch
En français Page 13
Fakten und Argumente Die Eidgenössische Volksinitiative «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!» will, dass in der Verfassung festgeschrieben wird, dass Gastgewerbliche Leistungen dem gleichen Steuersatz unterliegen «wie die Lieferung von Nahrungsmitteln. Dies gilt nicht für alkoholische Getränke, Tabak und andere Raucherwaren, die im Rahmen von gastgewerblichen Leistungen abgegeben werden». Es geht nicht zuletzt darum, dass gastgewerbliche Leistungen als «Luxus» eingestuft und deshalb mit 7,6 Prozent besteuert werden, während beispielsweise Kaviar im Delikatessengeschäft nur mit 2,4 Prozent besteuert wird. Dasselbe gilt fürs Essen von Take-aways – die Betriebskantine zahlt drei Mal mehr MwSt. Selbst die eidg. Finanzkontrolle bestätigt übrigens die Wettbewerbsverzerrung durch die MwSt. mn
Neue Sommerkampagne von Schweiz Tourismus mit Schwerpunkt Wandern
Die Schweiz zu Fuss entdecken Die Sommerkampagne von Schweiz Tourismus (ST), die schwergewichtig auf dem Wandertourismus aufbaut, ergänzt bestens das «Uno-Jahr 2010 der Biodiversität». Indem ST das Jahr zum «Jahr des Wanderns» erklärt hat, will die Dachorganisation in Erinnerung rufen, dass diese Freizeitbeschäftigung nicht nur unseren Planeten schont, sondern auch unser Land als eines der Paradiese, wenn nicht als das Paradies positionieren soll. . Hervorzuheben ist, dass Wanderungen, ob in Graubünden, den Bisses entlang im Wallis, auf den Jurahöhen oder in den Weinbergen des La-
vaux mehr als nur einen Trumpf darstellen. mit der Kampagne sollen Wanderer überzeugt werden, ihre Sommersaison zu verlängern – insbesondere in den September hinein, was den Umsatz in den Bereichen Hotellerie und Gastronomie steigern dürfte. Denn das grösste Entwicklungspotenzial liegt nicht in der winterlichen Hochsaison, sondern im Sommer sowie am Ende des Frühjahres und im Herbst. Laut ST-Vizedirektor Michel Ferla ist
«auf Schusters Rappen die schönste Art, die Schweiz zu entdecken. Denn unser Land verfügt über 60 000 km beschilderte Wander-
wege, eine weltweit einzigartige Dichte». Um die verschiedenen Wanderwege besser zu bewerben, hat Schweiz Tourismus deren 32 ausgewählt, die sowohl Anfängern als auch bestandenen Tourengängern gefallen sollen. Auf MySwitzerland.com/wanderwege stehen detaillierte Beschriebe, Karten und GPS-Koordinaten bereit. Die neue Sommerkampagne wird 32,4 Millionen Franken kosten, leicht weniger als jene des Jahres 2009, die mit 32,7 Millionen zu Buche schlug. Es gibt jedoch auch andere Neuerun-
ten. So arbeitet ST sehr eng mit der UBS zusammen. Die rund 2,5 Millio-
nen Schweizer Privatkunden der UBS werden von einer «breiten Palette von Vorteilen» profitieren. Den Mitgliedern des Programms UBS KeyClub werden zum Beispiel «exklusive Aufenthalte» und die neue Broschüre «Wanderverführer» angeboten.
Montag, 19. April 2010. Gut dreitausend gastronomische Unternehmer versammelten sich oberhalb des Berner Bärenparks am Aargauerstalden, um für ihr Recht auf Gleichheit zu demonstrieren. Es war der Start zur eidgenössischen Volksinitiative «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!». Dreitausend gastronomische Unternehmer sind für ihre Rechte eingestanden. Also gut fünfzehn Prozent der Verbandsmitglieder von GastroSuisse. Darauf darf die Branche stolz sein. Der Tag war damit natürlich weit mehr als ein gelungener Auftakt zur Unterschriftensammlung. Die demonstrative Manifestation mit dem Umzug durch die Gassen von Bern auf den Bundesplatz hat eines sehr deutlich gemacht. Die Branche hat genug von den Bevormundungen, von den tiefen Einschnitten in die unternehmerische Freiheit sowie von den Ungleichbehandlungen durch Politik, Staat und Institutionen. Die Branche will sich wehren – und was jetzt vor allem zum Ausdruck kam, die Branche kann sich wehren. Die ProtestStimmung war gut am Montag. Über die Menschenmasse, durchsetzt von Wimpeln, Fahnen und Bannern, konnte niemand mehr hinwegsehen. Vor allem die Politiker dieses Landes mussten erkennen, dass das Gastgewerbe in der Lage ist, für politische Massnahmen das Engagement des einzelnen Unternehmers zu mobilisieren um damit ein starkes Kollektiv zu bilden, das die notwendige Durchschlagskraft besitzt. Romeo Brodmann
BLICKPUNKTE autobahnhotels.ch
Marketing direkt bei den Gästen Trotz starkem Wachstum, innert kürzester Zeit von 9 auf 22 Mitglieder, ist autobahnhotel.ch nach wie vor eine kleine Hotelgruppe. Das hindert sie aber nicht daran, ihre Mittel gezielt einzusetzen. Anlässlich der Generalversammlung letzten Montag im Hotel Ocotogon, Bonstetten, wurde der erste von drei Werbe-Fiat 500 feierlich getauft. Die Autos sollen in den nächsten Jahren auf den Autobahnen der Schweiz neue Gäste anziehen.
Lebensmittelinspektoren ST zieht auch eine erste positive Bi-
lanz des Impulsprogrammes für den Schweizer Tourismus, das letztes Jahr vom Bund mit 12 Millionen Franken unterstützt wurde. Michel Ferla spricht von 1,35 Millionen Logiernächten, die dadurch generiert wurden. Das würde einem zusätzlichen Umsatz von 378 Millionen Franken entsprechen. lm
100 Jahre Kontrollen Die Gesellschaft der Schweizer Lebensmittelinspektoren feiert dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Sie entstand 1910, nachdem ein Jahr zuvor das Lebensmittelgestz in Kraft getreten war.
Aktuell
22. April 2010 Nr. 16
GastroProfessional im 10. Betriebsjahr
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Relevante Inhalte Mal verjüngt und im Rahmen der Vereinheitlichung aller Internet-Auftritte von GastroSuisse angepasst.
Vor zehn Jahren ist GastroProfessional aus der Taufe gehoben worden: ein Instrument, das niemand mehr missen möchte.
Peter Grunder
Weil man der Zeit voraus war,
konnte Kritik nicht ausbleiben. Doch spätestens, seit GastroProfessional den Mitgliedern von GastroSuisse kostenlos zur Verfügung steht, gibt es kein Halten mehr: Gegen 7000 registrierte Benutzer oder rund ein Drittel aller GastroSuisse-Mitglieder brauchen das Instrument inzwi-
gerade im Bereich der neuen Medien nie: «Wir haben es uns zum Ziel gemacht, die bestehenden Inhalte erneut auf deren Benutzerfreundlichkeit zu überprüfen und allenfalls anzupassen», halten die Verantwortlichen im 10. Jahresbericht fest. Dabei bleiben sie praxisnah und bo-
SCREENSHOT
Wohl der Zeit voraus sei man damals gewesen, sagt Daniel C. Jung, einer der Väter von GastroProfessional und von Anfang an Geschäftsführer: Als Anfang 2001 das Werkzeug aufgeschaltet wurde, waren sinnvolle Internet-Anwendungen noch selten, mancher Restaurateur hatte keinen Computer, geschweige denn Internet-Anschluss und E-Mail. Umso höher ist die Weitsicht der Macher von damals einzustufen: dem Gastgewerbe einen Raum zu schaffen, der praktisch alle Dienstleistungen und Dokumente zur Verfügung stellt, die elektronisch überhaupt vermittelbar sind.
Doch zurücklehnen geht auch und
Das Portal von GastroProfessional: Was können wir für Sie tun?
schen; durchschnittlich 350 Mal täglich greifen sie darauf zu. Allein im Dezember 2009 wurde die Rubrik Arbeitsverträge 4396 Mal angeklickt, die Arbeitszeitkontrolle 3982 Mal, der Bereich Recht 2774 Mal, die Hygiene 2676 Mal und die Lohnabrechnungen 2560 Mal – GastroProfessional ist in vieler Hinsicht Benchmark und Best Practise.
Bald 10 Jahre nach seiner Einführung ist GastroProfessional in seinen Grundzügen zwar noch immer aktuell. Dennoch bleiben die Verantwortlichen um GastroProfessional-Präsident Klaus Künzli, um Daniel C. Jung und seine Mitarbeiterinnen Elena Senn und Joëlle Wildi nicht untätig: Mitte letzten Jahres wurde die Website letztmals
denständig: «Finden unsere Besucher die relevanten Inhalte umgehend?», fragt GastroProfessional selbstkritisch, «sind die Beiträge verständlich, die Hilfsmittel selbsterklärend?» Die Branche darf insofern damit rechnen, dass GastroProfessional weiterhin seiner Zeit voraus bleibt und für die Nutzerinnen und Nutzer unverzichtbar ist – und bleibt, sobald die Gastro-Profis es anwenden.
En bref Il y a dix ans, GastroSuisse a porté sur les fonds batismaux sa boîte à outils internet GastroProfessional. Aujourd’hui, près de 7000 utilisateurs sont enregistrés. Par conséquent, près d’un tiers des membres de GastroSuisse l’utilise.
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BLICKPUNKT Modulare Angebote
Portionierung setzt sich durch Als GastroSuisse die «Strategie Orange» vorstellte, wurden die Botschaften darauf verkürzt, das Menü verschwinde. Branchenprofis jedoch horchten auf und setzten auf die Speisekarten kleinere Menü-Einheiten, die vom Gast zusammengesetzt werden können. Nun kommen aus den USA eine «Innovation von kleinen Portionen zu kleinen Preisen». Die drei Ketten Houlihan’s, Cheesecake Factory und California Pizza Kitchen haben die Strategie Orange umgesetzt, das werde «in den nächsten Jahren zu einer zentralen Marketingaufgabe». www.cafe-future.net
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22. April 2010 Nr. 16
Restauration
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Empfehlungen für die Fussball-Weltmeisterschaft 2010
P. GRUNDER
WM-Gebühr
Ob vor oder im Restaurant: Bis 3 Meter Bilddiagonale ist der bisherige Suisa-Tarif GT 3a zu entrichten.
Die Fussball-WM in Südafrika steht vor der Tür. Wer die Spiele übertragen will, hat einiges zu beachten – aber nicht viel zu bezahlen.
Marco Moser
seinem Merkblatt: «Eine Anmeldung bei der Fifa erübrigt sich.» die Bilddiagonale mehr als 3 Meter, kommt der Tarif GT 3c zur Anwendung, das so genannte Public Viewing. Für alle WM-Spiele beträgt die Gebühr 312 Franken. Verlangt der Gastgeber einen Eintritt oder erhebt er eine Konsumationsgebühr, verdoppelt sich dieser Betrag auf 624 Franken.
Beträgt
Freudig konnte GastroSuisse anfangs April mitteilen (siehe GJ 13), dass sie von der eidgenössischen Schiedskommission Recht erhielt. Verwertungsgesellschaften wie die Suisa wollten auf dem Gerichtsweg eine annähernde Verdoppelung der Gebühren durchsetzen. Das war der Schiedskommission zu viel und sie lehnte die Erhöhung ab. Deshalb gilt nach aktuellem Stand der bisherige Tarif GT 3a für Bilddiagonalen bis 3 Meter bis am 31. Dezember 2013. Für den einzelnen Gastgeber
heisst dies, dass er einzig auf dem Gerät mit der grössten Bilddiagonale Gebühren zu entrichten hat – unabhängig der Anzahl der Geräte. Liegt die Bilddiagonale unter 3 Meter, gilt der übliche GT-3aVertrag (Tarif für Hintergrundunterhaltung), was Fr.
17.30 pro Monat entspricht. Wenn ein Gastgeber ausschliesslich für die FussballWM einen Vertrag abschliessen will, kostet es ihn 25.95 Franken. In beiden Fällen ist die übliche Billag-Gebühr ebenfalls zu bezahlen, denn bei der Billag geht es nicht um die Verwertungsrechte (Suisa), sondern lediglich um den Fernsehempfang. Sowohl GastroSuisse als auch
die Verwertungsgesellschaften wie Suisa vertreten die Ansicht, dass neben der Suisa-Gebühr keine weiteren Urheberrechtsgebühren zu bezahlen sind. Vor allem vor der Euro 2008 wollten die Fussballverbände durchdrücken, dass auch sie Anspruch auf eine Entschädigung durch die Gastgeber hätten. Mit dieser Meinung stehen sie allerdings alleine da. GastroSuisse schreibt in
Bestehen weitere Fragen zur
Übertragung der FussballWeltmeisterschaft 2010, hat GastroSuisse ein Merkblatt mit den Einzelheiten zu den Gebühren zusammengestellt. www.gastrosuisse.ch
En bref Le CM de football est devant la porte. Il faut observer certaines dispositions pour transmettre des matchs – sans pour autant trop payer. A cet effet, GastroSuisse vient de sortir un aidemémoire.
Pressestimmen zur Manifestation der Branche in Bern
Gut angekommen Das Medienecho auf die Manifestation der Gastronomie in Bern von letzten Montag war riesig – und grösstenteils positiv. «Es war eine Mischung zwischen 1.-August-Feier und Politdemo», umschreibt die Basellandschaftliche Zeitung die gute Stimmung. Die Solothurner Zeitung meint, «mit ihrem Anliegen rennen die Wirte offene Türen ein. Der Ständerat hat einem Vorstoss, der das Gleiche wie die Initiative verlangt, zugestimmt».
Der Landbote hat Martin Schläpfer, Leiter Direktion Wirtschaftspolitik der Migros am Rande des Bundesplatzes befragt: «Wir haben uns bisher nicht gegen die Forderung der Wirte ausgesprochen», meint dieser, spricht sich jedoch klar gegen einen tieferen Satz für die Gastronomie aus. Etwas skeptisch ist auch der
Bund: «Ob der Bundesrat die Forderungen der Gastrobran-
che erfüllt, ist offen – auch wenn Merz im Parlament schon vor Jahren Verständnis für das Problem zeigte.» Die NZZ befürchtet «Skeptiker können die Initiative als Vorwand benutzen, die hängige Mehrwertsteuerreform erst zusammen mit der Iniative zu behandeln». Der TagesAnzeiger zitiert Klaus Künzli und stellt damit klar, dass das eigentliche Ziel nicht ein tieferer Satz ist, «sondern ein gerechter». mn
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6 Thema
22. April 2010 Nr. 16
Start der Volksinitiative «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes!»
FOTOS: T. BAGGENSTOS
Manifestation Bern 2010
Sternfahrt nach Bern. Ankunft am Aargauer Stalden.
Das Fahnenmeer entsteht.
Langsam einreihen zum Manifestationszug – mit Sonnenschirm.
Warten auf den Abmarsch.
Les vaudois avec drapeau.
Michel Stangel attend le départ de la manifestation.
Eindrücklich: ein Meer von Gastgeberinnen und Gastgebern, angeführt von Innerschweizer Treichlern.
Urchige Treichler im Umzug.
Gastgeber zu Gast auf dem Bundesplatz.
Gute Stimmung auf dem Bundesplatz.
Klare Voten für eine gerechte Mehrwertsteuer.
ChueLee: Rissen die Gastgeber mit.
Klare Worte: Zentralpräsident Klaus Künzli.
Grosses Medieninteresse.
Thema
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Fahnen und Fähnchen überall: «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes» und dazu laute Rufe im Umzug und auf dem Bundesplatz: «Mehrwärtstüür isch z’ tüür».
Dominique de Buman.
Adrian Amstutz.
L’engage claire: Muriel Hauser.
GastroSuisse-Vizepräsident Ernst Bachmann.
La voce del Ticino, Marco Huber.
André Jäger im Interview.
Hans Grunder.
Charles Favre, la voie de la politique romande.
Vorstände unter sich.
Auch die Nidwaldner brachten ihre Fahne mit.
Fahnenmeer auf dem Bundesplatz.
Barbara Schneider beim Unterschreiben.
Klaus Künzli im Gespräch mit Parlamentariern.
Der STV-Präsident mit Touristen.
Otto Ineichen liess sich begeistern.
Keiner zu klein ...
Hotellerie
22. April 2010 Nr. 16
Das Breite Hotel in Basel, eine Werkstatt für betreutes Arbeiten, hat einen neuen Träger
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CHECK IN
Anders und doch gleich
St. Gallen
Umbau und fünfte Familiengeneration Das Hotel Metropol am St. Galler Hauptbahnhof erstrahlt nach sanftem Facelifting in neuem Glanz. Die schlichte Eleganz widerspiegelt sich in Farbe, Form und Beleuchtung. Gleichzeitig feiert die Hoteldirektorin Karin Bloch (links) die ersten 100 Tage als Direktorin im Betrieb ihrer Eltern Brigitte und Rico Bloch (rechts). Unterstützt wird Karin von ihrem Bruder Martin, der alle Aspekte des Marketings abdeckt. Mit Karin Bloch startet die Familie Bloch in die fünfte Generation als Gastgeber.
«Ganz schön anders» nennt sich Das Breite Hotel in Basel. Doch auch hier findet harter Hotelalltag statt. Dank einer neuen Trägerschaft existiert nun eine Basis für die Zukunft. Luzia Hug
Auf den Stockzähnen gelächelt hätten sie, als sie zu einem Rundgang in Das Breite Hotel geladen wurden. Doch schnell hätten die Basler Hoteliers gemerkt, dass es hier so zu und her gehe wie bei ihnen auch, erinnert sich Ueli Genner, Gastgeber im Das Breite Hotel an den Tag, als er ihnen Tür und Tor öffnete.
Zürich Das ist nun viereinhalb Jahre her,
Über die Hälfte der 60 Mitarbeiten-
den im Betrieb sind Menschen mit einer Lernbehinderung. Und obwohl «sie nicht den gleich hohen Belastungen ausgesetzt werden können, wie sie im Gastgewerbe üblich sind», kann Ueli Genner eine positive Bilanz ziehen: So stiegen die Logiernächte von anfänglich 5900 auf 8400. Und betrug der Umsatz 2006 noch 905000 Franken, kletterte er 2009 auf 1,5 Millionen Franken. Mit
Umbau Sorell Hotel Rütli abgeschlossen
L.HUG
und seitdem hat Das Breite Hotel, das als «Werkstatt für betreutes Arbeiten» für Erwachsene mit einer Lernbehinderung betrieben wird, Auslastung, Marktanteile sowie Umsatz steigern können. Der Verein Das Breite Hotel, der seit der Gründung mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte, hat nun einen neuen Träger gefunden: die Stiftung Weizenkorn, die vor 30 Jahren gegründet wurde und eine anerkannte geschützte Werkstatt ist. «Dank dem Trägerwechsel konnten wir die Hypothek auf die Hälfte reduzieren und die Darlehen zurückzahlen», sagt Eric Bertels, Präsident Verein Das Breite Hotel. Ziel sei, dass der Betrieb, der jährlich mit 600000 Franken subventioniert wird, eines Tages selbsttragend werde. Zudem sollen neue Stellen geschaffen werden. Ein Ausbau ist laut Ueli Genner aber nicht geplant: «Wir haben bereits Mühe, die Arbeit zu bewältigen. Der Hotelalltag ist arbeitsintensiver als gedacht.»
Ein Einsatz mit Herzblut und Engagement: Robert Roth, Geschäftsleiter Stiftung Weizenkorn; Eric Bertels, Präsident Verein Das Breite Hotel; Ueli Genner, Direktor Das Breite Hotel. (v.l.).
6 Prozent über dem Budget sei das Hotel gut ins Jahr 2010 gestartet. Der im Rekord-Sommer 2008 einmalig erreichte Monatsumsatz von über 200000 Franken habe dieses Jahr erstmals wiederholt werden können. Das Hauptgeschäft macht Das Breite Hotel, das insbesondere Geschäftsleute und Stammgäste aus der Schweiz und Deutschland beherbergt, von Dienstag bis Donnerstag. «Wir können mit jedem vergleichbaren Hotel auf dem Platz Basel mithalten», sagt Gastgeber Ueli Genner. «Eine vollwertige Dienstleistung zu erbringen», sei eine der wichtigsten Zielsetzungen. Nebst der Qualität, die von Anfang an gestimmt habe, würden die Gäste insbesondere die Freundlichkeit der Mitarbeitenden schätzen. Dank den sozialen Fähigkeiten und der Hilfsbereitschaft «können die Mitarbeiter mit einer IV-Rente mit ihren Kollegen ohne Rente durchaus mithal-
ten». Abgesehen vom Lohn. Denn nebst der IV-Rente erhalten die Mitarbeitenden einen Lohn von ein paar Hundert Franken. Mehr zu verdienen ist nicht möglich, denn wenn der Lohn steigt, sinkt die Rente. Eine langjährige Mitarbeiterin habe aus diesem Grund eine Lohnerhöhung abgelehnt. Mit dem Trinkgeld reich zu werden, sei ebenfalls nicht möglich: Ueli Genner schätzt diese Summe pro Jahr und Mitarbeiter auf 200 Franken. Die ursprüngliche Idee, die Mitarbei-
tenden eines Tages in den 1. Arbeitsmarkt integrieren zu können, ist gescheitert. Den Absprung so richtig geschafft hat vom HotelTeam niemand. Genner sieht dahinter ein gesellschaftliches und politisches Problem und hat die Hoffnung, seine Mitarbeitenden weiterzuvermitteln, aufgegeben. Die Hoteliers, die das Projekt zwar gerühmt hätten, seien nicht bereit, einen Schritt vorwärts zu machen und
eine Person mit Lernbehinderung einzustellen. Im Das Breite Hotel arbeiten nebst
Menschen mit einer Lernbehinderung ein Führungsteam, Lehrlinge und Zivildienstleistende. Der Betrieb verfügt über 36 Zimmer, die allesamt rollstuhlgängig sind. «Da sind wir wohl zu weit gegangen», sagt der Gastgeber heute rückblickend, denn die Nachfrage von Gästen mit einer Behinderung sei gering; was allerdings Ueli Genner nicht zu stören scheint: «Wir versuchen zu verhindern, ein Behinderten-Hotel zu sein. Sei es für die Gäste wie auch für die Mitarbeitenden. Denn Integration bedeutet das Gegenteil.»
En bref Le Breite Hotel, à Bâle, promet «un plaisir différent». Des adultes ayant des problèmes d’apprentissage y travaillent dur. Une base pour l’avenir a été créée grâce à sa reprise par la fondation Weizenkorn.
Nach einer mehrmonatigen Umbauphase hat das Sorell Hotel Rütli beim Central in Zürich letzte Woche seinen Eröffnungsabend gefeiert. Für ingesamt 3,9 Millionen Franken sind alle Zimmer komplett renoviert, teils vergrössert, neu eingerichtet und mit einer Klimaanlage ausgestattet worden. Wie die Gastronomiegruppe ZFV schreibt, wurde auch der Front-Desk-Bereich umgestaltet und die Lobby um eine Cafébar erweitert. Der letzte grössere Umbau des Hotels der Mittelklasse liegt zehn Jahre zurück.
St. Moritz
Erweiterung der Jugendherberge In St. Moritz wird die Jugendherberge auf den Start der nächsten Wintersaison ausgebaut. Die Bettenzahl wird um 86 auf 306 Betten erhöht. Damit sollen die Übernachtungen von bisher 40 000 auf 60 000 pro Jahr erhöht werden, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Investitionen belaufen sich auf rund 7,3 Millionen Franken.
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Tourismus
22. April 2010 Nr. 16
Grand Tour Venedig–St. Moritz
CHECK IN
Reise zu 15 Welterben Das touristische Heil liegt immer in guten Produkten. Die Grand Tour Venedig–St. Moritz–Zermatt hat das Potenzial dazu. Peter Grunder
Am Anfang des Tourismus steht die «Grand Tour»: Von der Renaissance an unternahmen junge Adelige, später auch wohlhabende Bürgerliche, eine «Grand Tour» zu den wichtigen kulturellen Orten zuerst in Europa, später auf verschiedenen Kontinenten. Nach dem 30-jährigen Krieg, der 1648 endete, boomte die Reiseform, im 18. Jahrhundert wurde es namentlich mit Byron und Goethe richtig touristisch und schloss neben Kulturgütern auch Naturschönheiten ein. Im 19. Jahrundert schliesslich entwickelte sich das Reisen vorab dank der Eisenbahn zum Massenvergnügen, im 20. Jahrhundert auch zum Massengeschäft.
P. GRUNDER
Die Schweiz, in den Anfängen der
Einen Campanile hat auch St. Moritz.
Grand Tour allenfalls als abenteuerliches Hindernis der Alpenüberquerung bemerkenswert, wurde spätestens im 19. Jahrhundert zum Reiseziel: zuerst dank der Natur, später dank Bergbahnen. Attraktiv genug war bis zum 2. Weltkrieg die Schönheit der Bergwelt und der
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Technik, die 1912 auf dem Jungfraujoch einen nie wieder erreichten Höhepunkt fand. Die Jungfraubahnen zeigten auch beispielhaft, wohin die Reise angesichts weltweit zunehmender touristischer Konkurrenz gehen musste: zum weltweit beworbenen und buchbaren Produkt. den 1960er-Jahren St. Moritzer Kurdirektor wurde, schuf er mit Gleichgesinnten ein Produkt, das wie die Jungfraubahn zum Klassiker geworden ist: der Glacier-Express. Zum Ende seines Engagements im Oberengadin lancierte er ein weiteres Produkt mit ähnlichem Potenzial: eine Grand Tour Venedig– St. Moritz–Zermatt. Ende März stellte Danuser an der Universität von Bozen im Südtirol das Produkt vor: «Wer Zeit und Geld hat, kann damit jeden Tag ein neues Weltkultur- oder -naturerbe besichtigen», 15 UNESCO-zertifizierte Höhepunkte reihen sich auf der Reise aneinander, eine weltweit wohl einmalige Dichte. Nachdem die Etappe von Venedig nach St. Moritz, die 9 UNESCO-Erbe beinhaltet, bereits operiert und dabei von der EU mitfinanziert wir, will Danuser die Verlängerung bis Zermatt in die nächste EU-Förderrunde hineinbringen.
Dabei sieht Danuser einerseits den Nutzen für die Schweiz, den er in Bozen wie folgt erläuterte: «Jährlich kommen 18 Millionen Touristen nach Venedig. Davon können wir doch auch profitieren – und neue Gästeschichten gewinnen.» Aber auch Italien gehe nicht leer aus, meint Danuser: «Südtirol kommt auf diesem Weg zu asiatischen Gästen.»
Als Hanspeter Danuser in
Ein weltweit beworbenes und buchbares Produkt halt – im Gegensatz zu ebenfalls von der EU geförderten Projekten wie «Alta Rezia», die eher als Dreingabe und interne Plattform funktionieren. Bis die Grand Tour des 21. Jahrhunderts jedoch so weit ist, dürfte es dauern – der Glacier Express brauchte Jahre, bis er etabliert war: Die Botschaft des attraktiven Produktes müssen nämlich nicht nur Reiseveranstalter und potenzielle Gäste hören, sondern auch die Leistungsträger vor Ort. Sollten dereinst Orte ausgeschlossen werden, wie es der Glacier Express derzeit in Disentis tut, wird es die Grand Tour geschafft haben.
En bref Hanspeter Danuser s’engage pour que le voyage Venise–Saint-Moritz–Zermatt devienne un classique du tourisme, comme le Glacier Express.
Naturgefahren
Ausfälle in Milliardenhöhe Der recht harmlose Vulkanausbruch in Island hat Europa die Verletztlichkeit der globalisierten Welt vor Augen geführt. Betroffen ist vorab der Tourismus – und zwar als Gewinner und Verlierer: Während Beherberger in Flughafennähe übervoll sind, sehen sich andere Hotels mit Stornos konfrontiert: Namentlich wer im internationalen Reisegeschäft mit Gruppen tätig ist, muss dieser Tage massive Ausfälle hinnehmen – die internationale Luftfahrtorganisation IATA beziffert allein die Einbussen bei den Carriern auf rund 300 Millionen Franken täglich.
Thurgauer Regierung
Uferplanung bis 2011 vorgesehen Die Thurgauer Regierung will die Bedürfnisse von Tourismus, Wirtschaft und Ökologie an Untersee und Rhein in Einklag bringen. Dafür hat sie das Departement für Bau und Umwelt beauftragt, eine Uferplanung durchzuführen mit den Themen Renaturierung, Ufernutzung, Bootsstationierung, bessere Zugänglichkeit und Freihaltung des Ufers. Ab 2012 sollen die Vorschläge umgesetzt werden.
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GastroSuisse
22. April / 22 avril 2010 Nr. / No 16
Diplomfeier der Höheren Fachprüfungen im Gastgewerbe 2010
Heute ist alles besser… 44 Gastroprofis konnten bei der Hotel& Gastro formation in Weggis ihre Diplome der Höheren Fachprüfung in der Gastronomie entgegennehmen. Daniela Oegerli Müller
An der Diplomfeier der Höheren Fachprüfungen im Gastgewerbe 2010 waren die Reihen voll. Urs Masshardt, Präsident der Hotel& Gastro formation in Weggis referierte über die umfangreichen Möglichkeiten der Weiterbildung in der Gastronomie. Er zitierte dabei den Direktor der Hotelfachschule in Luzern, Kurt Imhof: «Heute ist alles besser, früher war alles gut. Es wäre besser, wenn alles wieder gut wäre.» René Schanz, Präsident der Prü-
fungskommission meinte zu den Diplomanden, dass ihre Leistungen überdurchschnittlich waren und sie nun die allerbesten Voraussetzungen hätten, einer Führungsposition in der Gastronomie gerecht zu werden. «Ihnen stehen nun unzählige Möglichkeiten offen, in der Gastronomie tätig zu sein. Nutzen Sie diese, auf Mitarbeitende wie Sie ist die Branche angewiesen.» Die Diplomandin, Angela Schürch ist sehr stolz auf das Geleistete. Sie betonte aber, dass die Vorbereitung auf die eidgenössiche Prüfung sehr anstrengend war.
Die Diplomierten Eidg. dipl. Restaurationsleiter/in
Birka Junker, Marcel Knup, Sandra Lanz, Cornelia Rohner, Barbara Trachsel, Monika Zbinden Eidg. dipl. Hauswirtschaftsleiter/in
Irene Bertschi, Isabelle Boss, Martina Burch, Renate Kaupert, Regula Knobel, Rebecca Ott, Monika Rauber, Angela Schürch Eidg. dipl. Küchenchef/in / Produktionsleiter/in
Daniel Aeschbach, Lukas Betschart, Stefan Billen, Thomas Bodack, Daniel Christen, Angelika Fässler, Andreas Gugger, Sepp Herger, Stefan Janker, Rudolf Kägi, Thomas Kiener, Mike Kuhn, Hermann Müller, Roman Okle, Martin Pfeuti, Thomas Reiner, Thomas Riesen, Marcel Schildt, Roman Schmid, Benjamin Schüpbach, Claus Socher, Reto Spillmann, Marco Sutter, Thomas Tellenbach, Albino Tuosto, Daniel Walser, Ladina Wegmann, Peter Wohlgemuth, Adrijan Zganec, Jan Zinsel
Einladung
Die drei Diplomanden, die mit einer Auszeichnung abgeschlossen haben: v.l. Mike Kuhn, eidg. dipl. Küchenchef/ Produktionsleiter; Monika Zbinden, eidg. dipl. Restaurationsleiterin; Angela Schürch, eidg. dipl. Hauswirtschaftsleiterin.
Invitation
Invito
zur 119. Delegiertenversammlung
à la 119 assemblée des délégués
alla 119a assemblea dei delegati
Interne Delegiertenversammlung
Assemblée interne des délégués
Assemblea dei delegati interna
Dienstag, 18. Mai 2010, 8.30 Uhr (Türöffnung ab 7.30 Uhr)
Mardi 18 mai 2010 à 8h30 (ouverture des portes dès 7h30)
Martedì 18 maggio 2010, ore 8.30 (apertura porte dalle 7.30)
Hans Waldmann-Halle, 6340 Baar ZG
Hans Waldmann-Halle, 6340 Baar ZG
Hans Waldmann-Halle, 6340 Baar ZG
Traktanden
Ordre du jour
Ordine del giorno
K. Künzli
K. Künzli
K. Künzli
A. Schmutz T. Zbinden Ch. Burri K. Künzli
T. Zbinden A. Schmutz
K. Künzli
K. Künzli K. Künzli
1. Eröffnungsansprache 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Protokoll der ordentlichen DV vom 19. Mai 2009 in Stans NW 4. Protokoll der a.o. DV vom 18. Juni 2009 in Fribourg FR 5. Präsentation und Abnahme des Jahresberichtes 2009 6. Präsentation und Abnahme der Jahresrechnung 2009 7. Bericht der Geschäftsprüfungskommission und Déchargeerteilung 8. Wahlen 8.1. Wahl der Revisionsstelle 8.2. Wahl von Mitgliedern der Geschäftsprüfungskommission 9. Festlegung des Jahresbeitrages 2011 10. Eidgenössische Volksinitiative «Schluss mit der MWSt-Diskriminierung des Gastgewebes!»: Information 11. Anträge 11.1. Anträge des Vorstandes/der Präsidetenkonferenz 11.2. Anträge der Kantonalsektionen 12. Ehrungen 13. Varia
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A. Schmutz T. Zbinden Ch. Burri K. Künzli
T. Zbinden A. Schmutz
K. Künzli
K. Künzli K. Künzli
1. Allocution de bienvenue 2. Election des scrutateurs 3. Procès-verbal de l’AD du 19 mai 2009 à Stans NW 4. Procès-verbal de l’AD extraordinaire du 18 juin 2009 à Fribourg FR 5. Discussion et approbation du rapport annuel 2009 6. Discussion et approbation des comptes annuels 2009 7. Rapport de la Commission de contrôle de gestion et décharge 8. Elections 8.1. Election de l’Office de contrôle 8.2. Election des membres de la Commission de contrôle de gestion 9. Fixation des cotisations 2011 10. Initiative populaire fédérale «Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration!»: information 11. Motions 11.1. Motions du conseil/de la conférence des présidents 11.2. Motions des sections cantonales 12. Hommages 13. Divers
A. Schmutz T. Zbinden Ch. Burri K. Künzli
T. Zbinden A. Schmutz
K. Künzli
K. Künzli K. Künzli
1. Discorso d’apertura 2. Elezione degli scrutatori 3. Verbale dell’AD del 19 maggio 2009, tenutasi a Stans NW 4. Verbale dell’AD straordinaria del 18 giugno 2009, tenutasi a Friburgo FR 5. Discussione e approvazione del rapporto annuale 2009 6. Discussione e approvazione del conto annuo 2009 7. Rapporto della commissione della gestione e discarico/liberatoria 8. Elezioni 8.1. Elezione dell’ufficio di controllo 8.2. Elezione dei membri della commissione della gestione 9. Determinazione della quota annuale 2011 10. Iniziativa popolare federale «Basta con l’IVA discriminatoria per la ristorazione!»: informazione 11. Mozioni 11.1. Mozioni del consiglio/della conferenza dei presidenti 11.2. Mozioni delle sezioni cantonali 12. Onoranze 13. Varia
Öffentliche Delegiertenversammlung
Assemblée publique des délégués
Assemblea dei delegati pubblica
vom Dienstag, 18. Mai 2010 um 10.45 Uhr 1. Eröffnung durch Klaus Künzli, Zentralpräsident 2. Grussworte aus dem Kanton Zug: Peter Iten, Präsident GastroZug Bruno Pezzatti, Kantonsratspräsident Kanton Zug 3. Ehrungen 4. Gastreferat «Das Gastgewerbe als bedeutender Kunde der Lebensmittelindustrie»: Ständerat Rolf Schweiger 5. Schlusswort
du mardi 18 mai 2010 à 10h45 1. Allocution de bienvenue par Klaus Künzli, président central 2. Discours de bienvenue du canton de Zoug: Peter Iten, président GastroZug Bruno Pezzatti, président du Grand Conseil de Zoug 3. Hommages 4. Orateur-invité: «L’hôtellerie-restauration comme client important de l’industrie alimentaire»: Conseiller aux Etats Rolf Schweiger 5. Conclusion
martedì 18 maggio 2010, ore 10.45 1. Discorso d’apertura del presidente centrale, Klaus Künzli 2. Saluti dal canton Zugo: Peter Iten, presidente GastroZug Bruno Pezzatti, presidente del Gran Consiglio di Zugo 3. Onoranze 4. Discorso dell’ospite: «Il settore ricettivo come importante cliente dell’industria alimentare»: consigliere agli Stati Rolf Schweiger 5. Discorso conclusivo
Pages en français
Gros Plan
22 avril 2010 No 16
La manifestation mise sur pied lundi à Berne a donné le coup d’envoi à l’initiative sur la TVA
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Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Stop à la discrimination
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE Crans-Montana Aminona SA
PHOTOS: PHOTOPRESS
«Une bonne saison, malgré tout»
Les membres du Conseil de GastroSuisse étaient en première ligne à Berne. On reconnaît de gauche à droite: Klaus Künzli, Ernst Bachmann, Frédéric Haenni, Tobias Zbinden et Barbara Schneider-Regli, alors qu’Anton Schmutz, le directeur de GastroSuisse, tout à droite, répond aux questions des journalistes.
La manifestation organisée lundi à Berne par GastroSuisse en faveur d’une TVA équitable a donné un signal fort à tout le pays.
Matthias Nold
Alors que l’on s’attendait au mois de février à ce que seulement 1000 restaurateurs manifestent à Berne, la police a estimé à 2800 le nombre de participants à la manifestation intitulée «Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration». Le président central de GastroSuisse Klaus Künzli, visiblement ému face à ce formidable engouement populaire, a remercié très chaleureusement tous les participants, dont certains étaient venus de très loin. Anton Schmutz, le directeur de GastroSuisse, s’est associé à ces remerciements et a été, lui aussi, impressionné par la grande solidarité manifestée à cette occasion par les
Bref rappel des faits et des arguments L’initiative populaire fédérale «Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration» demande que les prestations de la restauration soient soumises au même taux d’imposition que la fourniture de denrées alimentaires, par exemple dans des points de vente à l’emporter. En fin de compte, les prestations de la restauration ne doivent pas être considérées comme un luxe et être taxées en tant que telles alors même que le caviar n’est soumis qu’à une taxe de 2,4 pour cent dans les magasins et n’est ainsi pas considéré comme un produit de luxe. mn
représentants de la restauration et de l’hôtellerie. Même les syndicats étaient du côté des employeurs cette fois-ci: «J’en appelle à tous les collaborateurs du secteur de l’hôtellerie et de la restauration afin qu’ils soutiennent l’initiative de GastroSuisse», devait notamment relever Urs Masshardt, directeur d’Hotel & Gastro Union et membre du comité d’initiative. Quant à Stefan Unternährer, le chef du Service juridique de GastroSuisse et dur négociateur en matière de CCNT, il était pour le moins enthousiaste: «C’est ce que GastroSuisse a réalisé de plus conséquent au cours de ces vingt dernières années!» Les préoccupations des restaura-
teurs ont également bénéficié du soutien de plusieurs représentants du monde politique, à commencer par le conseiller aux Etats Hans Hess qui milite depuis longtemps afin que la restauration puisse se battre à armes égales en ce qui concerne la TVA. Le conseiller national Charles Favre, membre du comité d’initiative et président de l’Office du tourisme du canton de Vaud, devait pour sa part souligner ce qui suit: «Pour qu’un impôt soit accepté, il faut qu’il respecte des critères de base.» Il devrait donc être modéré, équitable et ne pas nous dicter notre façon de vivre. Ou comme l’affirmait encore Adrian Amstutz, lui aussi conseiller national, «la restauration ne doit pas être la vache à traire de la nation.» Plusieurs représentants du tourisme
soutiennent eux aussi l’initiative de GastroSuisse. Dominique de Buman, à la fois conseiller national et président de la Fédération suisse du tourisme, a par exemple adopté sans
La société anonyme des remontées mécaniques de Crans-Montana Aminona (CMA SA), qui a fermé ses installations le 18 avril, tire un bilan positif de la saison d’hiver qui vient de s’achever. Malgré des conditions météorologiques qui ont parfois été défavorables, notamment les weekends, la fréquentation des installations n’a baissé que d’un peu moins de 5 pour cent par rapport à l’année précédente qui avait battu tous les records. Etant donné que le chiffre d’affaires n’a reculé que de 2 pour cent, toujours par rapport à la saison record de l’hiver 2008/2009, Arthur Clivaz, le directeur de CMA, parle d’«une bonne saison, malgré tout». «On aurait pu craindre le pire à fin décembre avec un recul de la fréquentation de plus de 20 pour cent mais la suite de la saison s’est mieux déroulée. Le domaine skiable a même enregistré une augmentation de fréquentation de 4 pour cent au mois de février», a-t-il notamment relevé.
Cabanes du Club alpin suisse
Un nouveau record de fréquentation
Le conseiller national fribourgeois Dominique de Buman (à g.), trinquant ici avec le directeur de GastroSuisse Anton Schmutz, a apporté son soutien aux restaurateurs.
réserve la position des restaurateurs. Tous ces propos ont beau être encourageants, il s’agit aujourd’hui de penser à la récolte des signa-
Un écho positif dans la presse romande Les comptes-rendus sur la manifestation de GastroSuisse à Berne ont bénéficié d’un écho positif dans la presse romande. La Tribune de Genève et 24 Heures ont ainsi rapporté les propos d’Edgar Schiesser qui a parfaitement résumé la discrimination dont sont victimes les restaurants en expliquant qu’un poulet servi sur une assiette est taxé trois fois plus qu’un poulet identique servi dans un point de vente à l’emporter. La Liberté de Fribourg a pour sa part écrit que l’initiative de GastroSuisse suscitait de la compréhension. lm
tures. Barbara Schneider-Regli, membre du Conseil de GastroSuisse, s’est pour sa part attelée à cette tâche juste avant le début de la manifestation: «J’ai déjà réussi à faire signer dix pages en très peu de temps», se réjouissait-elle. Il est désormais primordial de réunir le plus rapidement possible les 100 000 signatures requises. Le paquet de mesures sur la TVA devrait être agendé lors de la session parlementaire de septembre. Il serait de ce fait particulièrement bienvenu selon le conseiller aux Etats Hans Hess que de nombreuses signatures soient déjà récoltées à ce moment-là. Cela serait en effet considéré comme un signal fort et un moyen de pression supplémentaire. www.stop-discrimination-tva.ch D’autres photos de la manifestation figurent sur les pages 6 et 7
Auf Deutsch Seite 2
Ce sont plus de 359 000 nuitées qui ont été enregistrées dans les cabanes du Club alpin suisse (CAS) l’année passée. Il s’agit là d’un nouveau record, a annoncé lundi le CAS. Par rapport à l’année passée, les nuités ont augmenté de 11 pour cent et cette hausse concerne aussi bien l’été que l’hiver. «Ces résultats sont d’autant plus remarquables», écrit le CAS, «que l’année dernière a généralement été difficile, notamment pour les hôteliers qui ont dû composer avec une diminution de 4,7 pour cent des nuitées.» L’augmentation du nombre de nuitées dans les cabanes du CAS s’est aussi répercutée sur le chiffre d’affaires. S’il s’est élevé à 7,9 millions de francs en ce qui concerne les nuitées, il a atteint quelque 20 millions de francs pour les consommations et la restauration. Par rapport à l’année précédente, le chiffre d’affaire, dans son ensemble, a connu une hausse d’environ 13 pour cent.
Restauration
22 avril 2010 No 16
22000 visiteurs se sont pressés dans les halles CFF de Morges
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Arvinis: un vrai record Alors que l’an passé, un léger fléchissement avait été observé, Arvinis – salon des vins du monde – a établi un nouveau record à l’occasion de sa quinzième édition.
Arvinis est également une mani-
André Winckler
Au sein de la délégation genevoise,
une fois de plus présente en force à Arvinis, René Desbaillets, du Domaine des Abeilles d’Or à Chouilly, récemment primé pour son vin au concours des Chardonnays du monde, se félicitait de trouver en Arvinis une opportunité commerciale de premier plan: «Arvinis permet aux visiteurs de faire des comparaisons, de voir aussi qu’il n’y a pas que les vins se vendant à vil prix dans les supermarchés. Nous avons encore beaucoup à faire pour promouvoir le vin suisse mais les gens sont sensibles à la démarche qualitative qui est la nôtre.» Arvinis compte aussi une clientèle
de jeunes dont les exposants soulignent volontiers l’intérêt, à l’instar d’Alain Simon, collaborateur de Reynald Parmelin au Domaine La
PHOTOS: A. WINCKLER
Nadège et Philippe Fehlmann, respectivement directrice et président d’Arvinis, arboraient un large sourire à l’heure du bilan. Il y a douze mois, ils avaient dû déplorer un léger recul tout en soulignant que le salon n’avait rien perdu en qualité. Cette fois, leur satisfaction est totale et il n’y a pas la moindre ombre au tableau. Avec les 22 000 entrées comptabilisées, Arvinis peut même s’enorgueillir d’un nouveau record. Mais ce succès ne serait qu’un leurre si les exposants n’abondaient pas dans le même sens. De toute évidence, ceux qui finalement constituent l’essence même du salon ne regrettent pas d’avoir choisi la manifestation morgienne comme vitrine pour leurs produits. Les exposants sont à l’unisson: Arvinis n’est pas un vulgaire comptoir attirant des opportunistes mais un salon de qualité où l’intérêt des visiteurs dépasse le stade de la simple curiosité, ce qu’attestent d’ailleurs des carnets de commande bien remplis.
festation très fréquentée par les cafetiers-restaurateurs qui, bien qu’ayant des contacts permanents avec les producteurs et les négociants, apprécient de pouvoir faire en quelques heures un tour du monde, comme en témoigne Paolo Rapacchia, tenancier et chef de l’Auberge de l’Etoile à Courtion: «Le matin, j’étais présent à Berne pour soutenir mes collègues dans leur lutte contre la TVA discriminatoire avant de venir à Arvinis que je ne voulais manquer à aucun prix. Arvinis me permet de suivre le développement dans un domaine qui est essentiel pour la restauration. J’y découvre aussi des nouveautés intéressantes et je peux surtout établir une différence entre ceux qui font des efforts et ceux qui en font moins…»
Retrouvailles entre Meinrad Perler, le vigneron tessinois d’Agriloro et Paolo Rapacchia, tenancier de l’Auberge de l’Etoile de Courtion.
Capitaine à Begnins: «Nous avons reçu la visite de beaucoup de jeunes entre 20 et 25 ans. Ils achètent de petites quantités car ils ont un budget modeste, mais on constate que leur intérêt pour le vin est bien réel. Ils posent des questions et sont avides de découverte.» Pour les visiteurs, Arvinis représente une opportunité idoine de découvrir le savoir-faire des vignerons-encaveurs. A cet égard, le Domaine La Capitaine présente un intérêt particulier dans la mesure où il y été entièrement reconverti en bio. Parmi ses vins, on y trouve l’étonnant johanniter, un hybride du chasselas, du riesling, du pinot gris et du seyvevillard. Comme il est loisible de le constater, les visiteurs sont volontiers titillés par ce qui sort de l’ordinaire.
saient, entre autres, un étonnant chenin blanc sud-africain du domaine Lazanou ou encore un remarquable raboso piave de Giorgio Cecchetto, star du Veneto. «Il faut oser étonner le public en se démarquant», souligne Claude Fantoli qui a reçu les compliments de l’experte dégustatrice Myriam Broggi, accompagnée d’un groupe de jeunes sommeliers.
Avec la Californie comme hôte d’honneur, ses animations thématiques de grande qualité – dont de prestigieuses dégustations – et son ambiance conviviale, Arvinis n’a fait que confirmer son statut de premier salon bachique de Suisse romande. Le rendez-vous est d’ores et déjà pris pour la 16e édition qui se déroulera du 13 au 18 avril 2011.
In Kürze Letztes Jahr waren die Besucherzahlen leicht zurückgegangen. Heuer hat Arvinis, der Salon der Weine aus aller Welt, einen neuen Rekord verbucht. Nadège und Philippe, Direktorin und Präsident, hatten gut lachen, als sie Bilanz zogen vom 15. Arvinis-Salon in Morges.
C’est le lieu de rappeler qu’Arvinis
est aussi l’occasion pour les exposants de présenter des raretés ou des nouveautés. Dans ce domaine, Bm vins fins et sa directrice Claude Fantoli, qui participaient pour la quatrième fois à Arvinis, propo-
Molino SA a ouvert son 17e restaurant
Myriam Broggi n’a pas caché son enthousiasme chez Claude Fantoli de Bm vins fins.
Sarah Wiener au Vieux Mazot à Evolène
Un Italien à Vevey Le Valais sur Arte Montreux, il nous tenait à cœur de renforcer notre présence sur la Rivera. L’ouverture d’un restaurant italien à Vevey s’inscrit dans l’histoire d’une ville située au carrefour des grandes voies de transit vers le Sud et portée par la culture», souligne Alfred Steiner, l’administrateur-délégué de Molino SA, qui a donnée naissance au groupe en 1988. De g. à d.: Nicola Mongelli, Salvatore Iorio, Laurent Ballif et Alfred Steiner. Le groupe Molino a ouvert son 17e
établissement en Suisse, à Vevey. Il redonne ainsi une seconde jeunesse au célèbre café du Simplon en le transformant en restaurant italien, ouvert sept jours sur sept. «Après
Ambitieux et dynamique, Molino SA s’est fixé de nombreux objectifs. En effet, l’ouverture d’un à deux établissement par année est prévue. Le chiffre d’affaires devrait, quant à lui, atteindre les 100 millions de francs, estiment les membres de direction du groupe. jsl
L’été dernier, Sarah Wiener, la célèbre animatrice de l’émission «Aventures culinaires» diffusée sur Arte, s’est rendue en Valais avec son équipe de tournage. Soutenues par Valais Tourisme, les organisations touristiques et les producteurs lo-
caux, ces rencontres gastronomiques seront à découvrir ce vendredi, à 19h30, sur Arte. «Un soutien médiatique d’une telle notoriété ne peut que servir la cause du Valais et le positionner en tant que pays du plaisir», explique Urs Zenhäusern, directeur de Valais Tourisme. C’est Raymonde Pralong, à Evolène,
Sarah Wiener cuisine en Valais.
qui accueille la reporter dans son restaurant Vieux Mazot. Sarah Wiener cueille les abricots, confectionne du pain de seigle et découvre la fabrication de la viande séchée. Toute une région est mise en valeur: l’Alpe Chemeuille, le Val d’Anniviers ou le district d’Entremont. Autant de lieux qui ont su éveiller la curiosité culinaire de la jeune femme. jsl
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EDITORIAL
Manifestation démonstrative Lundi, 19 avril 2010. Quelques 3000 entrepreneurs de la restauration se sont réunis à Berne, à l’Aargauerstalden, pour manifester et exiger un droit à l’égalité. A cette occasion, l'initiative populaire fédérale «Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration» a été lancée. Quelque 3000 entrepreneurs de la restauration se sont exprimés pour leurs droits. Soit plus de quinze pour cent des membres de la Fédération GastroSuisse. La branche peut en être fière. Ainsi, la journée était bien plus qu’un lancement réussi de la récolte de signatures. La manifestation démonstrative à travers les ruelles de Berne jusqu’à la Place du Palais fédéral a mis très clairement en évidence un fait: la branche en a assez des mises sous tutelle, des interventions graves dans la liberté entrepreneuriale ainsi que des traitements inégaux par les politiques, l’Etat et les institutions. La branche veut se défendre et ce qu’elle a surtout su démontrer, c’est qu’elle sait se défendre. Ce lundi 19 avril, l’ambiance de protestation était bon enfant. Personne ne parvenait cependant à faire abstraction de la masse de gens, portant fanions, drapeaux et bannières. Les politiques, surtout, ont dû reconnaître que la restauration était à même de mobiliser l’engagement de chaque entrepreneur en faveur de mesures politiques pour créer un collectif fort, disposant de la force de frappe nécessaire. Romeo Brodmann
HEBDOMADAIRE Bienne: Le Toni’s
La gastronomie fait son show au Toni’s Le Toni’s Ristorante, à Bienne, annonce pour le 1er mai un festival culinaire de très haut niveau. Au menu, présentation du nouveau directeur, Reto Luginbühl, Peter Durst, le nouveau chef de cuisine (14 points GaultMillau) et diverses performances gastronomiques. www.tonis-biel.ch
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Hôtellerie & Tourisme
22 avril 2010 No 16
La campagne d’été de Suisse Tourisme mettra avant tout l’accent sur le tourisme pédestre
HEBDOMADAIRE
L’année de la randonnée
Journée de la navigation
Une opération de séduction nationale
PHOTOS: SWISS-IMAGE
Les randonnées pédestres, ici dans les vignobles de Lavaux, constitueront la colonne vertébrale de la campagne estivale de ST.
Suisse Tourisme a présenté mardi, à Lausanne et à Zurich, les points forts de sa campagne d’été. Celle-ci s’articulera autour du thème de l’«Année de la randonnée».
Laurent Missbauer
En parfaite adéquation avec l’ONU qui a décrété l’année 2010 «Année de la biodiversité», Suisse Tourisme (ST) articulera sa campagne d’été autour du tourisme pédestre. En décrétant 2010 «Année de la randonnée», Suisse Tourisme entend rappeler que cette activité ne ménage pas seulement notre planète mais permet également de positionner notre pays comme l’un des paradis, si ce n’est même «le» paradis de la
randonnée pédestre, comme l’a souligné Michel Ferla, le directeur adjoint de Suisse Tourisme, lors de la conférence de presse destinée aux médias de Suisse romande, mardi, à Lausanne. Force est également de relever que la
randonnée pédestre, qu’elle soit pratiquée aux Grisons, le long des bisses du Valais, sur les crêtes du Jura ou dans les vignobles du
Une campagne d’été à 32,4 millions de francs La campagne d’été 2010 de Suisse Tourisme nécessitera des investissements devisés à 32,4 millions de francs (32,7 millions de francs en 2009). Plus de 14 millions de brochures seront imprimées et quelque 730 représentants des médias participeront à des voyages de presse. A propos d’investissements, Suisse Tourisme a tiré un premier bilan du programme d’impulsion pour le tourisme que la Confédération avait soutenu en versant 12 millions de francs l’année passée.
Lavaux pour ne citer que quatre exemples parmi tant d’autres, présente un certain nombre d’atouts. L’un des plus importants est que les adeptes du tourisme pédestre sont susceptibles de prolonger la saison d’été, notamment en septembre, et de contribuer ainsi à l’augmentation du chiffre d’affaires du secteur de l’hôtellerie et de la restauration. Ce n’est en effet pas en haute-saison, notamment en hiver, où les petites et moyennes structures hôtelières affichent d’ores et déjà pratiquement complet, que réside la plus grande marge de progression, mais bien en été, ainsi qu’à la fin du printemps et en automne. Selon Michel Ferla, «la plus belle
«Grâce à ce soutien, nous avons pu atténuer les effets de la crise», a relevé Michel Ferla, le directeur adjoint de Suisse Tourisme. «Les mesures de marketing que nous avons prises dans le cadre de ce programme d’impulsion ont en effet engendré 1,35 million de nuitées supplémentaires. Cela correspond à un chiffre d’affaires de 378 millions de francs. Enfin, 210000 nuitées ont été réservées directement par le biais des offres de lm Suisse Tourisme.»
façon de découvrir la Suisse, c’est de la parcourir à pied. Notre pays dispose de 60000 km de sentiers balisés, ce qui constitue une densité unique au monde.» Afin de mieux promouvoir les différents itinéraires pédestres, Suisse Tourisme en a sélectionné 32 qui conviennent aussi bien aux débutants qu’aux chevronnés. Chacun de ces itinéraires, détaillés sur MySwitzerland.com/randonnee, comporte une carte, un profil de dénivelé et même des «bons plans» pour la restauration.
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La Journée suisse de la navigation qui marque traditionnellement le début de la saison du tourisme lacustre dans notre pays, aura lieu ce dimanche 25 avril. A cette occasion, les compagnies de navigation mettront sur pied une opération de séduction à l’échelle nationale. La CGN, la Compagnie générale de navigation sur le lac Léman, proposera, par exemple, un tarif forfaitaire de 30 francs pour les adultes et de 10 francs pour les enfants. Les détenteurs d’un abonnement demi-tarif ne paieront quant à eux que 20 francs. www.cgn.ch
Mosaïques romaines d’Orbe
Inauguration d’un nouveau pavillon
Michel Ferla, vice-directeur de ST: «La Suisse est le paradis de la randonnée.»
Parmi les autres nouveautés, on relèvera que Suisse Tourisme collaborera dorénavant très étroitement avec la banque UBS. Les quelque 2,5 millions de clients privés de l’UBS en Suisse profiteront ainsi d’une «large palette d’avantages». Ainsi, les membres du programme UBS KeyClub se verront proposer des «séjours exclusifs» et la nouvelle brochure «Sentiers d’évasion» sera distribuée gratuitement dans les 300 filiales de l’UBS et cela dès la fin du mois d’avril.
Auf Deutsch Seite 2
Les mosaïques romaines de Boscéaz, à proximité d’Orbe (VD), disposent désormais d’un nouveau pavillon. Celui-ci a été inauguré samedi et constitue une étape importante parmi les différents projets visant à valoriser ce site qualifié par les experts de «plus bel ensemble de mosaïques romaines du nord des Alpes». Trois de ces mosaïques représentent notamment le labyrinthe du Minotaure, Thésée quittant Ariane et Ulysse appelant Achille. Il s’agit à la fois de scènes figuratives et géométriques, peut-on lire dans «Patrimoine bâti au fil du temps», la nouvelle brochure de l’Office du tourisme du canton de http://pro-urba.orbe.ch Vaud.
Région du Léman
Mettre l’accent sur le tourisme culturel
L’Hôtel Eastwest de Genève dispose désormais d’un nouveau concept de restauration
Quand sushi rime avec dessert au riz
PHOTOS: DR
bonheur une atmosphère intime et un confort douillet qui évoquent une maison privée, mais accorde également un grand soin à sa cuisine.
Un riz-au-lait en sushi et des ravioles de foie gras au miso. Les restaurants d’hôtel doivent par-
fois composer avec certaines réticences. Cela aussi bien de la part de la clientèle qui y réside que des clients extérieurs à l’hôtel. Ces réticences s’estompent toutefois si l’on applique quelques règles bien pré-
cises telles qu’un positionnement clair, une cuisine qui sort de l’ordinaire et une entrée séparée de celle de l’hôtel. C’est exactement ce qu’a fait l’Hôtel Eastwest de Genève. Ouvert au mois de décembre 2007, il ne se contente pas de cultiver avec
Si le concept de restauration de l’hôtel était placé jusqu’ici sous la responsabilité des cuisiniers étoilés français Jacques et Laurent Pourcel, il est désormais élaboré par Philippe Zemour qui vole ainsi de ses propres ailes. «La nouvelle carte proposée par M. Zemour, qui est chez nous depuis une année, après avoir travaillé pendant deux ans chez les frères Pourcel à Montpellier, met avant tout l’accent sur une restauration de qualité qui est en harmonie avec le concept de l’hôtel», explique Marc-Antoine Nissille, le directeur de l’Hôtel Eastwest. «A l’image de l’hôtel qui est un lieu qui cultive les contrastes de l’est et de l’ouest, la nouvelle carte invite à
découvrir une cuisine nomade basée sur des produits authentiques préparés avec un zeste d’ailleurs», note Marc-Antoine Nissille. Il illustre par ailleurs ses propos en évoquant la volaille de Gruyère aux jeunes légumes et au jus à la citronnelle. Ce contraste se retrouve aussi bien dans les entrées, avec par exemple, des ravioles de foie gras au miso, qu’à l’heure du dessert, avec un rizau-lait présenté sous la forme de trois sushis… Afin d’attirer les clients extérieurs à l’hôtel à midi, Philippe Zemour continuera à proposer la formule «Eastwest Express» qui consiste en un plateau-menu du jour à 30 francs. «Il s’agit d’une formule qui est très bien adaptée à la clientèle d’affaires genevoise à midi. Elle a toujours eu beaucoup de succès et nous avons tenu à la garder», conclut MarcAntoine Nissille. lm
L’Office du tourisme du canton de Vaud (OTV) entend mettre davantage l’accent sur le tourisme culturel. A cet effet, il vient de sortir une nouvelle brochure. Intitulée «Patrimoine bâti au fil du temps», elle souhaite attirer les passionnés d’histoire ainsi que les amoureaux de culture et de vieilles pierres à visiter aussi bien les vestiges romains, que les églises romanes ou gothiques, les châteaux forts et les innombrables musées du canton de Vaud. Comme cela est déjà le cas pour les brochures de Suisse Tourisme, ce nouveau document permet d’accéder à des compléments d’informations sur le site de l’OTV grâce à des codes bien précis. Ceux qui, par exemple, souhaitent en savoir davantage sur le Château de la Sarraz (photo) introduiront le code www.region-du-leman.ch 20832.
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Kantonale Sektionen / Sections cantonales
22. April / 22 avril 2010 Nr. / No 16
Remise des diplômes à l’Ecole hôtelière ES de Genève
95. Delegiertenversammlung GastroSchwyz in Galgenen
«Jamais fini d’apprendre»
Vizepräsidentin gewählt
Grégoire Evéquoz, le directeur général de l’OFPC, l’Office pour l’orientation et la formation professionnelle et continue de Genève, avait également répondu présent.
Les nouveaux «hôteliers-restaurateurs diplômés ES-EHG». L’École hôtelière de Genève (EHG) est la seule Ecole supérieure (ES) en management hôtelier de Suisse romande reconnue par la Confédération. L’EHG est une institution de GastroSuisse, la plus grande organisation patronale de l’hôtellerie et de la restauration. Elle regroupe environ 80 pour cent des exploitations suisses de la branche et compte plus de 21000 affiliés. Alain Brunier, le directeur de l’EHG, a récemment eu le privilège de décerner leur diplôme d’«Hô-
telier-restaurateur ES» à vingt-cinq étudiants. Parmi eux, Honorine Kueny a été la seule à obtenir la mention «Très bien». Quant à la mention «Bien», elle a été décernée à sept étudiants. La cérémonie de remise des diplômes, préparée et animée par Peter J. Schoeni, s’est déroulée dans l’auditoire Henri Nestlé et a notamment pu compter sur la présence de Ghassan Aïdi, le president de l’IH&RA, l’International Hotel & Restaurant Association.
Tobias Zbinden, membre du conseil de GastroSuisse et trésorier central, s’était lui aussi déplacé à l’EHG. Dans le discours qu’il a adressé aux vingt-cinq nouveaux diplômés, il a notamment rappelé que les personnes qui étaient au bénéfice d’une bonne formation résistaient généralement mieux que les autres en période de crise. «Force est toutefois d’admettre que l’on n’a jamais fini d’apprendre dans notre profession», a-t-il précisé. «On apprend, en effet, tous les jours. Et cela, quels que soient les diplômes obtenus», devait encore ajouter Tobias Zbinden. On relèvera enfin que de nombreux hôteliers, restaurateurs, partenaires commerciaux, parents et amis des nouveaux diplômés avaient assisté à cette remise des diplômes. Celle-ci a été ponctuée par un cocktail dînatoire qui a été sponsorisé par l’importateur suisse des champagnes Jacquart et qui s’est déroulé dans les salons du restaurant Vieux-Bois de l’EHG.
Delegiertenversammlung von GastroGraubünden
Im Zeichen der Politik Derzeit ist die kantonale Tou-
rismusabgabe ein wichtiges Thema im Kanton Graubünden (siehe GJ 15). Entsprechend eindringlich ging Andy Abplanalp, Präsident von GastroGraubünden, an der Delegiertenversammlung in Chur auf diese Thematik ein: «Wir sind gegen neue Steuern!» GastroGraubünden befürworte deshalb die Abgabe nur mit einigen Abstrichen. «Die Finanzierung muss insbesondere, was die Abgaben von Hotel- und Restaurationsbetrieben mit schwächerer Auslastung angeht, respektive moderaten Umsätzen, anders geregelt werden.» Und Abplanalp mahnte die Regierung: «Denken Sie an die Abfuhr des Walliser Tourismusgesetzes. Bereiten Sie das Gesetz so vor, dass es eine Chance hat. Denn es ist die wichtigste Tourismus-Vorlage seit Jahren.» Regierungsrätin Janom Stei-
ner versicherte in ihrem Grusswort, sie werde die Inputs von GastroGraubünden im Regierungsrat weitergeben. Gleichzeitig überbrachte Steiner eine Nachricht zum Rauchverbot frisch aus der Regierungsratssitzung: Das Bündner Rauchverbot wird nur dort an die Bundeslösung angepasst, wo notwendig. Was eine «ausreichende Lüftung» ist, haben die Gemeinden zu entscheiden. Dies ist zum einen der Vernehmlas-
Der neue Sekretär von GastroSchwyz, Marco Heinzer, die neue Vizepräsidentin von GastroSchwyz, Tanja Posch, und das neue Ehrenmitglied von GastroSchwyz, Leo Heinzer. Die 95. Delegiertenversamm-
lung von GastroSchwyz fand in Galgenen statt. Die Delegierten nahmen Wahlen vor, die alle einstimmig über die Bühne gingen: Weil der langjährige Vizepräsident Leo Heinzer aus Gersau in Zukunft kürzertreten will, wurde die GastroSchwyzSektretärin Tanja Posch vom Restaurant Seefeld in Hurden zur Vizepräsidentin gewählt. Neuer Sekretär wurde Marco Heinzer vom Gasthaus Seeblick in Gross. Präsident Willy Benz schlug Leo Heinzer als Ehrenmitglied vor und dankte ihm für die geleisteten Dienste.
Neu kann man sich auch als Passivmitglied für GastroSchwyz engagieren und die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder wurde auf vier Jahre erhöht. Ausserdem mussten die Mitgliederbeiträge moderat erhöht werden: Kleinbetriebe bis 100 000 Franken Lohnsumme bezahlen in Zukunft 35 statt 30 Franken und Betriebe mit einer höheren Lohnsumme 45 statt 40 Franken. GastroSchwyz zählt aktuell 484 Mitglieder. Das Ziel von Willy Benz ist es, die magische Zahl «500 plus» zu erreichen. Denn «je stärker wir sind, umso mehr können wir bewirken».
Auf der Traktandenliste stan-
German Ronner, zuständig für
den auch Statutenänderungen.
Berufsbildung und Nach-
wuchsförderung, informierte über die Aktivitäten der Hotel &Gastro formation UriSchwyz. Wie auch Willy Benz rief er die Mitglieder dazu auf, an den Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen. «Sie können Ihre Lernenden gerne zu den Weiterbildungen begleiten. Da wird Wissen vermittelt, welches für alle interessant ist.» GastroSchwyz investiert jährlich 35 000 Franken in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitglieder. Der Leiter von Hotel&Gastro formation Schwyz-Uri, Roland Baltermi, musste sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Sein Nachfolger ist Mauro Lustenberger von Restaurant Gotthard in Goldau.
GastroThurgau an der Frühjahrsmesse
Kochen und servieren GastroThurgau präsentierte
Der Vorstand mit dem Geschäftsführer von GastroGraubünden.
sungsantwort von GastroGraubünden zu verdanken wie auch dem noch nicht zu Ende diskutierten Rauchverbot. Drittes politisches Thema und
nicht weniger wichtig war die Mehrwertsteuer-Initiative von GastroSuisse. Engagiert appellierte der Geschäftsführer Fluregn Fravi, die Initiative zu unterstützen. Stolz verkündete GastroGraubünden rund 160 Anmeldungen für die Manifestation in Bern vom 19. April. GastroSuisseDirektor Anton Schmutz überbrachte die Grüsse des Vorstandes und dankte für die Unterstützung der Initiative. Er rief die anwesenden Bündner Politiker in seiner Rede auf, vor dem Hinausgehen ebenfalls die Initiative zu unterschreiben. Neben der politisch-gesetzli-
chen Zukunft will GastroGraubünden künftig Primar-
und Oberstufenschülern das Gastgewerbe näher bringen. Geplant ist ein Nachmittag, bei dem Schulklassen ein Hotel besuchen und dort hinter die Kulissen schauen können. Die persönlichen Eindrücke sollen nachher in der Schule vertieft werden. Die daraus resultierenden Klassenarbeiten fliessen in einen Wettbewerb, wobei den Gewinnern namhafte Beträge für die Klassenkasse winken. In seinem Jahresrückblick at-
testierte Andy Abplanalp, das Bündner Gastgewerbe habe ein kleines blaues Auge aus der Finanzkrise davongetragen. Besonders erfreulich sei, dass sich der wichtigste Markt Deutschland trotz Währungshoch des Euro als krisenresistent erwiesen habe. Am Ende der Generalversammlung wünschte er den Mitgliedern für die Zukunft viele Gäste, treue Stammgäste und viel Umsatz.
sich an der diesjährigen Frühjahrsmesse in Frauenfeld. Dabei zeigten die Kochund Restaurations-Lernenden ihr Können in der Showküche. Sie stellten das abendliche Gala-Dinner, mit Cocktails und verschiedenen Speisen her. Die Sprecherin Andrea Hafner und der Kassier Bernhard Bieri beantworteten dem interessierten Publikum seine Fragen. Während der vier Tage konnten etwa 34 000 Besuchern die Berufe in der Gastronomie näher gebracht werden. Der Vorstand von GastroThurgau legte kräftig Hand an; der Auftritt war ein voller Erfolg. Die Fachlehrer Andreas
GastroThurgau an der Frühjahrsmesse in Frauenfeld.
Trachsel und Christian Wälchli unterstützten die Lernenden bei der Zubereitung der Speisen.
Hauptversammlung GastroStadtSG
Ausgeraucht An der Hauptversammlung von GastroStadt St. Gallen in der AFG Arena war das Rauchverbot in der Gastronimie das grosse Thema. René Rechsteiner, Präsident von GastroStadtSt. Gallen, ermunterte seine Mitglieder zu Zweckoptimismus, der nicht nur die eigene Stimmung, sondern auch die der Mitarbeitenden und Gäste verbessere.
Ab dem 1. Juli tritt in St. Gallen das nationale Rauchverbot in Kraft und danach sollen Ungleichheit und Ungerechtigkeit ausgemerzt sein. Der Verband rät den Gastronomen auf Fumoirs zu verzichten, weil die Investitionen zu hoch seien. Rechsteiner empfiehlt statt dessen, sich auf die eigenen Stärken beim Service und dem Angebot zu konzentrieren.
Vom 23. April bis zum 2. Mai 2010 ist GastroThurgau an der LUGA in Luzern vertreten.
AGENDA Kantonale DV und GV
26. April 26. April 26. April 26. April 27. April 3. Mai 5. Mai 5. Mai 5. Mai 5. Mai 10. Mai 10. Mai 10. Mai 20. Mai 1. Juni
GV GastroSH GV GastroTG GV GastroGL GV GastroSO DV GastroSG DV GastroTI AV GastroFR AV GastroNE AV GastroVD DV GastroLU GV GastroAR GV GastroUR GV Basel-Stadt DV GastroBE AV GastroVS
22. April / 22 avril 2010 Nr. / No 16
Kantonale Sektionen / Sections cantonales
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118. Generalversammlung von GastroBaselland
103. Generalversammlung von GastroObwalden
Kämpfen wie die Bären
Rauchverbot und MWST
«Wir werden kämpfen wie die Bären», versprach Markus Thommen in Hinblick auf die MWST-Initiative von GastroSuisse. An der 118. Generalversammlung in Liestal forderte der Präsident von GastroBaselland die Mitglieder auf, nach Bern zu reisen, um zu zeigen, «wo uns der Schuh drückt». Es sei schlicht und einfach ungerecht, wenn der Gast im Restaurant steuerlich stärker belastet wird, als wenn er an einem Takeaway etwas konsumiert oder im Detailhandel einkauft. Thommen bezeichnete 2009
als ein schwieriges Jahr. Wirtschaftlich seien zwar einige mit einem blauen Auge davongekommen. Für viele bedeute jedoch jeder Tag einen neuen Kampf. «Ein Kampf um die Existenz.» Dieser Kampf dürfte sich durch das Gesetz zum Passivrauchschutz, das am 1. Mai 2010 in Kraft tritt, noch verstärken. «Gesellschaftlich wie politisch bläst uns ein sehr rauer Wind entgegen», sagte der Präsident und sprach sich bestimmt gegen «den allgemeinen Trend vom Dreinreden» aus. Thommen fordert die Politiker auf, «mehr Farbe zu zeigen und das Gastgewerbe zu unterstützen». Regierungsrätin Sabine Pegoraro versprach an der GV von
Nationalrat Hans Rudolf Gysin, Vorstandsmitglied GastroSuisse Marco Huber, Geschäftsführer Bruno Gruber, Regierungsrätin Sabine Pegoraro, Präsident Markus Thommen, Nationalrat Christian Miesch (v.l.).
GastroBaselland «keine Passivrauchpolizei einzuführen». Wenn Anzeigen eingehen, müsse sie allerdings einschreiten. Sie hoffe allerdings, dass es nicht so weit komme wie im Kanton St. Gallen, als einem Gastgeber das Patent entzogen wurde. Pegoraro sprach auch den zusätzlichen Lärm an, der durch das Rauchen vor den Gaststätten entstehen kann: «Das ist typisch schweizerisch. Man löst ein Problem, dafür entsteht ein anderes.» Schützenhilfe bekommen die Mitglieder von GastroBaselland auch von Nationalrat Christian Miesch: «Wir entwickeln uns zu einer Verbots-
gesellschaft. Dagegen müssen wir uns mit aller Kraft wehren.» Miesch sprach von einer Entmündigung der Gesellschaft, in der das Gastgewerbe am meisten unter den «Oberwächtern» zu leiden habe. «Wir brauchen Visionen. Wir
müssen vorwärts gehen», sagte Markus Thommen an der GV. Deshalb will der Vorstand sich mit seinen Mitgliedern zukünftig verstärkt aktiv in die Politik einbringen. Grossen Wert wird auch auf die Aus- und Weiterbildung gelegt. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wird nicht zuletzt das Ausbildungszentrum umgebaut.
Walter Küchler als Präsident
In der hitzigen Diskussion
von GastroObwalden konnte am 12. April rund 100 Wirtinnen und Wirte begrüssen. Die Sachgeschäfte wurden
war vor allem eine latente Unzufriedenheit spürbar. «Wir werden uns an das Rauchverbot gewöhnen», sagten einige Zuhörer.
reibungslos abgewickelt und bei den Wahlen wurde Jörg Geiger vom Café Désiré neu in den Vorstand gewählt. Gleich zwei Mitglieder demissionierten aus dem Vorstand von GastroObwalden: Vreni von Flüe aus Kerns und Hanspeter Ruckstuhl aus Engelberg.
Auch die angeprangerte Mehrwertsteuer-Diskriminierung sorgte für Diskussionen. Der Präsident rief deshalb alle Mitglieder auf, nicht nur am 19. April nach Bern zu Reisen, sondern «jeder ist verpflichtet, Unterschriften zu sammeln».
Viel Rauch ums Rauchverbot:
Markus Marti, Leiter des Kantonalen Amtes für Arbeit, orientierte die anwesenden über die gesetzlichen Bestim-
Präsident Walter Küchler.
mungen, welche am 1. Mai 2010 in Kraft treten. Beim neuen Gesetz stehe nicht das Verbot, sondern der Schutz vor dem Passivrauchen im Vordergrund, so Marti.
Nach der Generalversamm-
lung konnten die Mitglieder von GastroObwalden den interessanten Brandschutzstollen besichtigen.
Besinnungstag GastroAargau
Eine Arche bauen Die Aargauer Wirtefamilie pflegt vor Ostern eine schöne Tradition: Am Dienstag in der Karwoche trifft sie sich in der Klosterkirche von Muri zum Besinnungstag. Dabei verglichen die beiden kantonalen Gastgewerbeseelsorger Pater Benedikt Staubli und Pfarrer Andreas Pauli die Arbeit der Gastronomen mit derer von Noah: «Noah machte es ganz wie der Herr es ihm geboten hatte: Er baute ein schwim-
Pater Benedikt Staubli (kath.) und Pfarrer Andreas Pauli (ref.).
mendes Hotel. Das war schon eine besondere Herausforderung, mitten ins trockene Land eine Arche zu stellen, um Mensch und Tier zu retten vor der grossen Flut. Stürme toben um das Gastgewerbe, gerade heute», sagte Andreas Pauli. «Wir erleben eine Sintflut wie Noah. Vereine leiden, die Leute bleiben zuhause. Den Gastronomen ist angst und bang, da verlässt einem schon mal die Freude.»
121. Delegiertenversammlung GastroZürich
Kantonale Delegiertenversammlung von GastroAargau
Gleich grosser Vorstand
Gemeinsam zum Ziel
Im Rahmen der ordentlichen Delegiertenversammlung von GastroZürich im Casinotheater Winterthur würdigte Präsident Ernst Bachmann seinen Noch-Vorstandskollegen Fredy Schweizer (Bezirk Winterthur) als treuen Mitstreiter und ruhigen Pol, der immer wieder gute Ideen einbrachte. Schweizer war in den vergan-
genen 14 Jahren nicht nur aktives Vorstandsmitglied von GastroZürich. Von 1982 bis 2009 stellte er sich auch als Vorstand von GastroWinterthur und dabei seit 1997 als deren Präsident in den Dienst der örtlichen Gastronomie. «Es ist jetzt Zeit, den Vorstandssessel für einen Nachfolger zu räumen», erklärte Schweizer den 66 anwesenden Delegierten sowie zahlreichen Gästen. Nicht aber, um vor seiner letzten Amtshandlung als Anerkennung für seinen grossen und langjährigen Einsatz per Akklamation zum Ehrenmitglied von GastroZürich gewählt zu werden. Mit Karl Fatzer (Präsident
GastroWinterthur, Café Cappuccino), Hanspeter Meier (Restaurant Furtbächli, Regensdorf) und Beat Burkard (Präsident GastroAffoltern, Hotel/Restaurant Löwen, Hausen am Albis) standen nicht weniger als drei Kandi-
gängen schliesslich durfte Beat Burkard als Nachfolger von Fredy Schweizer gratuliert werden.
Ex-Vorstandsmitglied Fredy Schweizer (l.) gratuliert seinem Nachfolger Beat Burkard.
daten in den Startlöchern, um in Schweizers Fussstapfen zu treten. Für Jakob Utzinger, Präsident von GastroUnterland, Grund genug, einen Antrag zur Erhöhung des Vorstandes von heute vier auf sechs bis sieben Mitglieder zu stellen. «Wir haben jüngere Mitglieder die für diese Aufgabe bereit sind», so Utzingers Begründung, «und diese Gelegenheit sollten wir ergreifen.» Bachmann seinerseits betonte, dass der Vorstand einstimmig beschlossen habe, es bei vier plus Präsident zu belassen: «Es funktioniert so gut.» Unterstützung erfuhr er von Esther Forster (GastroAndelfingen) mit der Begründung, es sei wenig sinnvoll, jetzt schon einen Überschuss zu wählen. Schliesslich entschied sich mit 40 Delegierten eine Mehrheit dafür, es beim aktuellen Bestand zu belassen. Nach zwei Wahl-
Ohne Wortmeldungen seitens der Delegierten wurden die «Pflichttraktanden» wie Jahresbericht, Verbandsrechnung und Budget durchgewinkt. Zur Mitgliederzahl konnte Vorstandsmitglied Fredy Bannwart erfreut mitteilen, dass diese innert Jahresfrist von 2602 auf 2644 gestiegen ist. Bereits zum dritten Mal durfte der Bezirk Affoltern den Pokal «Mitgliederwerbung» entgegennehmen. Am Albis legte die Anzahl Mitglieder um acht Prozent zu. In seinen Begrüssungsworten rief der Präsident die Anwesenden auf, die neuste Initiative der Lungenliga mit ganzer Kraft zu bekämpfen. Aber ebenso wenig unterstützenswert sei das Begehren der Freien Schweizer Wirte. Eine Freiheit, wie ihnen vorschwebe, gäbe es definitiv nicht mehr. Und schliesslich durften auch Erläuterungen und Aufrufe zur Unterstützung der von GastroSuisse lancierten Initiative «Schluss mit der MWST-Diskriminierung des Gastgewerbes!» nicht fehlen. Ein Erfolg sei nur mit der aktiven Mithilfe aller Mitglieder möglich. hu
Als ein intensives Jahr bezeichnete Christian Burri, Präsident von GastroAargau, 2009. An der Delegiertenversammlung im Kurtheater in Baden kamen insbesondere das Gesetz zum Passivrauchschutz, die Bevormundung durch den Staat und die MWST-Diskriminierung zur Sprache. «Der Staat ist nicht nur gefordert, nein, er ist überfordert. Mit den vielen Eingriffen ins Gewerbe-, Berufs- und Privatleben der Bürger, durch das Erlassen neuer Verbote, Gebote und Weisungen macht er sich immer mehr zum Vormund der Bevölkerung», sagte Burri und nannte als jüngstes Beispiel den Kindersitz im Auto. Besorgt äusserte sich der Präsident auch zum Alkoholkonsum der Jugendlichen. Die Gastronomen seien bereit, bei der Prävention mitzuhelfen, «aber nicht mit Testkäufen von jungen Mädchen und Burschen, die zu solchen Zwecken vom Auftraggeber missbraucht oder zu solchen Taten animiert werden». Die Politik und das Volk seien unberechenbar, schreibt Burri im Jahresbericht und macht «die Angst, seine eigene Meinung öffentlich zu diskutieren» für das Ja zum Minarett-Verbot verantwortlich. Nicht einmal am Stammtisch könne man seine Mei-
Haben bereits bei «Stimmensammler» Hannes Jaisli, Leiter Wirtschaft und Recht GastroSuisse, unterschrieben: Vizepräsident Josef Füglistaller (l.) und Präsident Christian Burri.
nung noch kundtun, «denn Wände haben Ohren und hinter den Wänden sitzt die Justiz». Der geladene Regierungsrat Urs Hofmann versicherte den Gastgebern jedoch, dass die Polizei wichtigeres zu tun habe, als «Lauschangriffe auf Stammtische» zu starten. Hofmann verpasste es auch nicht, den
Mitgliedern von GastroAargau für ihr grosses Engagement zu danken. Den Gastronomen komme in der Gesellschaft eine spezielle Funktion zu, denn sie leisten Grosses. Viel geleistet hat auch Christian Burri; ist er doch seit 30 Jahren für GastroAargau tätig, 9 Jahre davon als Präsident.
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Weiterbildung / Formation continue
GastroUnternehmerausbildung Informationsabende zur GastroUnternehmerausbildung Montag, 7. Juni 2010 Montag, 20. September 2010 Montag, 13. Dezember 2010 Jeweils von 16.30 bis 17.30 Uhr bei GastroSuisse, Blumenfeldstr. 20, 8046 Zürich Telefonische Anmeldung genügt
Gastro-Unternehmerseminar mit eidg. Diplom dipl. Restaurateur Prüfungsdaten 18./19. Oktober 2010 25./26. Oktober 2010 GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111
Gastro-Betriebsleiterseminar mit eidg. Fachausweis BBT-Anerkennungsverfahren als Berufsprüfung mit eidg. Fachausweis läuft, Einführung 2010 geplant GastroBern Tel. 031 330 88 88 3. Mai bis 2. November 2010
GastroGraubünden Tel. 081 354 96 96 Seminar 2010 Daten auf Anfrage
GastroLuzern
Tel. 041 240 01 05
14. Juni bis 30. November 2010
GastroSt. Gallen Tel. 071 274 95 15 Seminar 2011 Daten auf Anfrage
GastroZürich
Tel. 044 377 55 11
16. August bis 30. November 2010
Prüfungsdaten 10./11. Mai 2010 Diplomprüfungen 13./14. Dezember 2010 Modulprüfung GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111
22. April / 22 avril 2010 Nr. / No 16
Formation continue des CafetiersRestaurateurs-Hôteliers Séminaire de chef d’établissement avec Diplôme fédéral de restaurateur(trice) Entreprendre ou laisser entreprendre? 35 jours de cours en période de 2 jours, répartis sur une année. – L’occasion de parfaire ses connaissances en gestion d’entreprise. Prochain séminaire: Entre août 2011 et mai 2012 GastroSuisse – 021 721 08 30
Séminaire de chef d’établissement avec Brevet Fédéral Qui n’avance pas, recule! 30 jours de cours en période de 2 jours, répartis sur une année. – L’occasion de développer ses connaissances en gestion. Prochain séminaire: Entre août 2012 et mai 2013 GastroSuisse – 021 721 08 30
Séminaire de base avec Certificat GastroSuisse Acquisition des connaissances de base pour l’obtention d’une patente/licence cantonale GastroBerne – 031 330 88 88 proch. cours, contacter le secr. cant.
GastroFribourg – 026 424 65 29 proch. cours, contacter le secr. cant.
GastroGenève – 022 329 97 22 proch. cours, contacter le secr. cant.
GastroJura – 032 421 45 45 proch. cours, contacter le secr. cant.
GastroNeuchâtel – 032 344 80 80 proch. cours, contacter le secr. cant.
GastroValais – 027 322 47 47 proch. cours, contacter le secr. cant.
GastroVaud – 021 721 07 07
Gastro-Grundseminar mit Zertifikat GastroSuisse (entspricht der Vorbereitung auf den Fähigkeitsausweis)
GastroAargau Tel. 062 737 90 40 www.gastroaargau.ch (entspricht G1-Modulen 1, 3 und 4) werden laufend angeboten
GastroBaselland Tel. 061 921 36 96 www.gastro-baselland.ch (entspricht G1-Modulen 1 und 4) werden laufend angeboten G1-Ergänzungsmodule 2, 3, 5 und 6 werden laufend angeboten
Wirteverband Basel-Stadt Tel. 061 271 30 10 www.baizer.ch (entspricht G1-Modulen 1 und 4) werden laufend angeboten
GastroBern Tel. 031 330 88 88 www.gastrobern.ch Alle Module werden laufend angeboten (Tages- und Abendseminare möglich)
GastroFribourg Tel. 026 424 65 29 www.gastro-fribourg.ch Modul 1 wird laufend angeboten
GastroGraubünden 081 354 96 96 www.gastrograubuenden.ch G1-Module 4–6 werden laufend angeboten
GastroLuzern Tel. 041 240 01 06 www.gastro-luzern.ch Entspricht den G1-Modulen 1–6 6. August bis 5. Oktober 2010 11. Oktober bis 10. Dezember 2010
GastroSt.Gallen/ GastroAppenzellerland Tel. 071 274 95 15 www.gastrosg.ch Alle Module werden laufend angeboten
GastroThurgau Tel. 071 274 95 03 www.gastro-thurgau.ch Entspricht den G1-Modulen 1, 3 und 4, werden laufend angeboten
GastroZürich Tel. 044 377 55 11 www.gastrozuerich.ch Alle Module werden laufend angeboten
Prüfungsdaten Zertifikatsprüfung 23. Juni 2010 27. Oktober 2010 15. Dezember 2010 jeweils in Chur, Luzern, St. Gallen und Zürich GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111
proch. cours, contacter le secr. cant.
Formation permanente téléphone 021 721 08 30 DU SMALL TALK AU SMART TALK Date/Lieu Le 17 mai 2010 à Pully Durée 1 après-midi de 14h30 à 18h00 Objectifs et contenu Prendre conscience des multiples améliorations de communication au quotidien. Tester le «coloriage» de son vocabulaire. Prix Fr. 180.– Fr. 130.– membre GastroSuisse/SSH
DESSERTS SUBTILS Date/Lieu Le 14 juin 2010 à Pully Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs et contenu Distinguer les nombreuses possibilités d’entremets. Appliquer avec professionnalisme les méthodes. Mettre en place une offre plaisante et alléchante. Prix Fr. 320.– Fr. 240.– membre GastroSuisse/SSH Fr. 150.– rabais exploitant valaisan Fr. 30.– rabais client Aligro
NOUVELLES CUISINE AUTOMNALE Date/Lieu Le 16 août 2010 à Pully Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs et contenu Prendre conscience de l’évolution des recettes et présentations. Appliquer avec plaisir les nouvelles techniques. Proposer une offre animée et mise au goût du jour. Prix Fr. 320.– Fr. 240.– membre GastroSuisse/SSH Fr. 150.– rabais exploitant valaisan Fr. 30.– rabais client Aligro
Etes-vous intéressé? GastroSuisse Formation professionnelle Avenue Général-Guisan 42a, 1009 Pully Tél. 021 721 08 30, fax 021 721 08 31 formationprof@gastrosuisse.ch www.gastrosuisse.ch
Kantonalsektionen/Sections cantonales GastroAargau
GastroLuzern
Tel. 062 737 90 40 www.gastroaargau.ch
Tel. 041 240 01 05 www.gastro-luzern.ch
KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 21. Juni 2010, 24. August 2010, 4. November 2010 Service-Schnellkurs 26./27. April 2010 Berufsbildnerkurs (5 Tage) 26. April bis 11. Mai 2010 21. Juni bis 29. Juni 2010 Service-Grundkurs (5 Tage) 3. bis 11. Mai 2010 Mitarbeiterführung 10./11. Mai 2010
GastroBaselland Tel. 061 921 36 96 www.gastro-baselland.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 5. Juni 2010, 17. August 2010, 12. Oktober 2010, 14. Dezember 2010
Wirteverband Basel-Stadt Tel. 061 271 30 10 www.baizer.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage
GastroBern Tel. 031 330 88 88 www.gastrobern.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 4. Oktober 2010 Gastroweinkurs – Das Wichtigste in Kürze 3. Mai 2010 Frisch vom Fass 10. Mai 2010 Event-Organisation 25./26. Mai 2010 Trendiges und Bewährtes in Berns Lauben und Gassen 1. Juli 2010 Latte Art & Kaffeekreationen 15. September 2010 Die Lohnabrechnung im Gastgewerbe 4. Oktober 2010
KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 4. September 2010, 9. November 2010
GastroSt.Gallen Tel. 071 274 95 15 www.gastrosg.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage
GastroThurgau Tel. 071 274 95 03 www.gastro-thurgau.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage
GastroZürich Tel. 044 377 55 11 www.gastrozuerich.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage Mehr Sicherheit durch ein starkes Selbstwertgefühl 27./28. April 2010 Website-Marketing 6. Mai 2010 Getränkekunde 10. Mai 2010 Train the Trainer 8. Juni 2010 Betriebs- und Büro-Organisation 15. bis 16. Juni 2010 Hygieneschulung für Küchenmitarbeitende und Casseroliers 29. Juni 2010 Event I 8. bis 9. Juli 2010 Nothelferkurs 30./31. August 2010 Effizientes Arbeiten mit Microsoft Office 16. und 23. September 2010 Unsere Gäste und der Verkauf 27./28. September 2010
GastroValais Tél. 027 606 90 47 FINGER FOOD Date/Lieu Le 16 juin 2010 à Sion Durée 1 jour de 9h00 à 17h00 Objectifs Evaluer l’organisation et les mises en places. Gérer l’aspect économique et les quantités à commander. Appliquer des recettes simples et plaisantes. Offrir un buffet et gérer le contenu tout au long de son ouverture. Prix Fr. 350.– Fr. 30.– exploitant valaisan
GastroFribourg Tél. 026 424 65 29 RÉUSSIR VOS RÉUNIONS Dates/Lieu Le 3 et 11 mai 2010 à Fribourg Durée 2 jours de 8h30 à 17h00 Objectifs Mettre en place les outils pour la réussite d’une réunion. Favoriser l’expression des besoins des membres de l’équipe. Organiser des séances conviviales et efficaces. Prix Gratuit pour exploitant fribourgeois. Pour les autres, veuillez contacter le secrétariat.
GastroJura Tél. 032 421 45 45 LES SALADES ESTIVALES Date/Lieu Le 26 mai 2010 à Delémont Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs Reconnaître la qualité des produits de base. Mettre en place de belles variétés de salades et de légumes. Intégrer avec enthousiasme les acquis de la journée. Prix Gratuit pour exploitant jurassien. Pour les autres, veuillez contacter le secrétariat.
QUALITÄTS-PROGRAMM DES SCHWEIZER TOURISMUS Refresher-Kurse zu Stufe I und neu auch Stufe II jeweils am 2. Tag der Q-Coach- und Q-Trainer-Kurse. Kursdaten und -orte siehe unten.
Stufe I: Ausbildung zum Qualitäts-Coach Kursdaten Region/Ort 04./05. 05.2010 Lausanne (F) 10./11.05.2010 Meisterschwanden 10./11.08.2010 Pfäffikon SZ 21./22.09.2010 Winterthur 05./06.10.2010 Fribourg (F) 09./10.11.2010 Locarno (I) 15./16.11.2010 Chur
Stufe II: Ausbildung zum Qualitäts-Trainer Kursdaten Region/Ort 18./19.05.2010 Zürich (ausgebucht!) 06./07.12.2010 Lausanne (F) 13./14.12.2010 Lenzerheide Tipps zur Umsetzung Gratiszugriff zu den Resultaten der Gruppenarbeiten aus den Q-Coach- und Q-Trainer-Kursen auf www.gastroprofessional.ch/ Organisation & Administration Spezialkurse Individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Gerne unterbreiten wir Ihnen eine Offerte! Umsetzung im Betrieb 1 ⁄2- bis 1-tägige Workshops zur Unterstützung der Umsetzung des Qualitätsprogramms im Betrieb.
GastroIdeen
22. April 2010 Nr. 16
Glaceneuheiten 2010: Emmi Ice Cream serviert Swissness
TRENDS Ramseier
Apfelsaft und Cranberry Die natürliche Getränke-Familie von RAMSEIER hat passend zum Frühling Zuwachs bekommen: Neu im Sortiment ist RAMSEIER Apfel Cranberry. Die Kopplung von bestem Apfelsaft und gesundem Cranberry ergibt ein neues Geschmackserlebnis. Das Apfel-Cranberry-Getränk wirkt erfrischend, ist 100 Prozent natürlich und ohne Zuckerzusatz. www.ramseier.ch
Kohl & Partner
Eröffnung gefeiert Zur Eröffnung des neuen Standortes in Zürich veranstaltete das Hotel & Tourism-Consultingunternehmen Kohl & Partner einen Apéro in der Giesserei. Manfred Kohl, Geschäftsführender Gesellschafter und André Gribi, Geschäftsleiter (Foto v.l.) freuten sich über die geladenen Gäste, darunter Grössen der Tourismusbranche wie Hansruedi Müller oder Andreas Deuber. www.kohl-int.ch
NOTIZEN
Gaumenfreuden Der Sommer kann kommen:
Die Kreation ist das grosse
Plus von Emmi Ice Cream. Jede Sorte wird sorgfältig von den Spezialisten des Emmi Ice Cream Teams entwickelt. Wert wird vor allem auf eine ausgezeichnete Qualität der Rohstoffe gelegt: Frische Schweizer Milch, beste Scho-
Übernahme von Fromalp
Glace bedeutet immer auch
Cremig, luftig, fruchtig, über-
raschend – das sind die Glacespezialitäten von Emmi Ice Cream. Die exquisite Linie «Edizione» verführt die Gäste mit den neuen Aromen Choco-Brownies, Marroni, Zitrone-Basilikum oder Popcorn. Diese Variationen bilden den krönenden Abschluss jedes feinen Menüs. «Edizione» wurde exklusiv für die Schweizer Gastronomie kreiert.
Emmi
und Frischprodukten kommen so aus einer Hand.
Emmi Ice Cream bietet für jeden Gastronomen das Richtige. Eine unkomplizierte, individuelle Beratung und die breite Auswahl feinster Schweizer Glacekreationen sorgen für eine unbeschwerte Sommerzeit.
Feinste Schweizer Glacekreationen von Emmi.
kolade, die fruchtigsten Erdbeeren oder handverlesene Vanille – nur so entsteht ein erstklassiger Glacegenuss. ist aus der Schweiz und für die Schweiz. Sowohl die Entwicklung als auch die Produktion finden in Ostermundigen statt. Hier ist das kleine, feine Emmi Ice Cream Team stationiert und
Emmi Glace
tüftelt unermüdlich an neuen Gaumenfreuden.
Kindheitserinnerungen. Der neuste Zuwachs im Emmi Ice Cream Impuls-Sortiment ist der Klassiker «Chocolat» mit einem zartschmelzenden Praliné-Kern. Überhaupt spielen kleine Gäste eine wichtige Rolle, wenn es um die Dessert-Wahl geht. Denn sind die Kinder glücklich, sind es auch die Eltern. Für einen entspannten Restaurant-Besuch sorgen die abenteuerlichen Bauernhof-Tassen in drei lustigen Tier-Varianten (Hund, Schwein, Pferd). Die Glace nach Wahl geniessen, spielen und die Tasse erst noch mit nach Hause nehmen. Auch die erwachsenen Ge-
Und schliesslich überzeugt Emmi Ice Cream auch an der Front. Die Berater vom Emmi Food Service bieten dem Gastronomen ein auf alle Wünsche zugeschnittenes Angebot. Nicht nur Glace, sondern neu auch Käse und ein breites Sortiment an Molkerei-
niesser kommen nicht zu kurz. Für sie hält die «Crema di Latte»-Linie eine besondere Neuheit bereit. Trauben, eingelegt in zwölfjährigen Coruba Rum, sind der Höhepunkt der Sorte «Rum Raisin». Ein Traum mit einem Hauch Exotik. www.emmi.ch
Pflanzenverleih: individuelle Gestaltung für die Unternehmen
Blütenzauber und Tropenwald
Pastinella
Aus Liebe zu Teigwaren
Ob als Hauptspeise oder als Beilage, Pastinella bietet für jede Jahreszeit die richtigen Gnocchi. Von April bis Juni sind die Gnocchi Basilikum angesagt, von Juli bis September stehen die GriessGnocchi auf dem Speiseplan und von Oktober bis Dezember ist es dann Zeit für die Gnocchi Orangen mit Feigen. So werden die Gäste zu jeder Jahreszeit mit den kreativen Köstlichkeiten aus dem Hause Pastinella verwöhnt.
Ob unter dem Motto Blütenzauber, Oase oder Tropenwald, Toscana, Russland oder China – Florarte gestaltet Räumlichkeiten themengerecht, sei es für eine Tagung oder eine Ausstellung.
Möchten Sie Ihr Restaurant,
Ihre Kantine, Ihr Betriebsrestaurant umgestalten? Ihrer Terrasse ein mediterranes Ambiente verleihen? Mit Florarte wird dies leicht gemacht. Denn Florarte hat nebst tausenden Ideen die benötigte Erfahrung und zudem die richtigen Pflanzen im Angebot. Mit der Unterstützung von Florarte fühlt sich der Gast im neu gestalteten Raum bestimmt wohl; spürt er doch das bestimmte Flair, das Florarte zu vermitteln www.florarte.ch vermag.
Das motivierte Team steht den Kunden mit einer kompetenten Beratung zur Seite und übernimmt die gesamte Organisation. In den Treibhäusern von Florarte finden sich Pflanzen in Hülle und Fülle, die zum Verleih angeboten werden.
«Tartelettes Phantasia» von Hug
Finalisten bekannt
www.pastinella.ch
Hug
Tanzende Hug-Brüder
www.hug-luzern.ch
Für den 7. Creativ-Wettbewerb «Tartelettes Phantasia» hat die sechsköpfige Jury unter der Leitung von ChrüterOski aus rund 50 Rezepteingängen die Finalisten bestimmt. Der Wettbewerb, der zum 7. Mal stattfindet, zeichnet sich auch dieses Jahr durch phantasievolle und spannende Rezepturen aus. Die Finalisten werden am 14. Mai in den Räumlichkeiten von Richemont Luzern um den Sieg kreieren. Den beiden Siegern winkt ein zehntägiges Stage bei Ewald Notter in Florida.
www.youtube.com/hugluzern
www.hug-luzern.ch
Das Schweizer Familienunternehmen lanciert mit HUG Confiserie eine neue Produktlinie. Mit Japonais, Waffel-Branchli und Florentiner werden drei typisch schweizerische Gebäcke als Biscuits aus der guten alten Zeit angeboten. Die Produkteeinführung wird durch einen TV-Spot begleitet: Darin tanzen sich die Gebrüder Hug durch die Epochen.
Finalisten Lehrlinge: P. Wietlisbach, Landhotel Hirschen, Erlinsbach; M. Kathriner, Cantina Caverna, Lungern; C. Diriwächter, Restaurant Matisse, Basel; J. Scheuber, Gasthaus zum Kreuz, Dallenwil; D. Cetrangolo, Swiss Re Centre for Global Dialogue, Rüschlikon. Ausgebildete: R. Schöpfer, Park-Hotel am Rhein AG, Rheinfelden; A. Gerber, Restaurant Waldheim, Bern; M. Müller, Kessler’s Kulm Hotel, Davos; A. Wirth, Confiserie Monnier, Murten; S. Moser, Bäckerei Alt, Endingen
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Emmi übernimmt die Käseherstellerin Fromalp. Mit der Übernahme will der Luzerner Milchverarbeiter sein Auslandgeschäft stärken. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Finanziert wird die Übernahme mit bestehenden Mitteln und Kreditlinien. Wie es in einer Mitteilung heisst, ist die Zukunft des Fromalp-Standorts in Münchenbuchsee offen. Zu Entlassungen soll es aber nicht kommen. www.emmi.ch www.fromalp.ch
Hügli
Gewinn gesteigert Hügli hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr um einen Fünftel erhöht. Die Nahrungsmittel-Gruppe verdiente unter dem Strich 23,2 Millionen Franken. Dies ist 19,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 17 Prozent auf 35,3 Millionen Franken. Die Verkäufe fielen im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf 390,4 Millionen Franken. Schuld am Rückgang war der starke Franken. Wie Hügli weiter mitteilt, wird Thomas Bodenmann auf Anfang 2011 neuer Konzernchef; Er löst Alexander Stoffel ab. www.huegli.com
Jungfraubahn-Gruppe
Mehr Gäste transportiert
FÜR SIE GELESEN
Geheime Kräuterhexenküche Sie möchten Ihre Haut pfirsichweich zaubern? Ihre Kopfschmerzen auf magische Weise loswerden? Oder mit natürlichen Mitteln Ihre Gesundheit fördern? Dann nichts wie an den Hexenkessel! Brigitte Bulard-Cordeau zeigt, wie sich Gesundheit und Genuss aufs Köstlichste verbinden lassen. Aus heilkräftigen Wildpflanzen und Pilzen kreiert sie Gerichte mit gesundheitlichem Zusatznutzen. Neben einhundert Rezepten, etwa für Geissfusssalat und Brennnesselquiche, Holundersoufflé und Königskerzen-
tee, verrät die Autorin Wesentliches über die Merkmale und Eigenschaften, das Sammeln und die Verarbeitung wildwachsender Pilze und Pflanzen. Liebevoll illustriert und randvoll mit Anekdoten, verspricht dieses Kochbuch echten (Lese-)Genuss. Die geheime Kräuterhexenküche ist im Gerstenberg Verlag erschienen und kostet 45.50 Franken. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
Die Jungfraubahn-Gruppe hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn von über 22 Millionen Franken erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr verdiente das Unternehmen 5,5 Prozent mehr. Der Betriebsgewinn (EBIT) nahm um 2 Prozent auf über 28 Millionen Franken zu. Der Betriebsertrag sank um 0,3 Prozent auf 134,3 Millionen Franken. Wie die Jungfraubahn-Gruppe mitteilt, kamen wegen der Angst vor der Schweinegrippe, dem starken Franken und der Wirtschaftskrise rund 100 000 weniger Asiaten aufs Jungfraujoch. Allerdings konnte durch Aktionen in der Schweiz und Europa dieser Rückgang kompensiert werden. Die Besucherzahl nahm um 3,7 Prozent auf 651 000 zu. www.jungfrau.ch
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Schlusspunkt / Point final
22. April / 22 avril 2010 Nr. / No 16
MARKT/ MARCHÉ
Portrait: Gabrielle Schluchter-Lachat, tenancière de la Cigogne (St-Ursanne)
Une cigogne s’envole identique. En effet, en hiver, le restaurant est principalement fréquenté par des habitués, des Jurassiens qui viennent à midi et le soir, tandis que l’été amène un flot de touristes qui, selon les années, s’avère extrêmement important. Ces derniers, Suisses alémaniques pour la plupart, visitent la ville, mangent au restaurant à midi et repartent en fin de journée. A cette période-là, qui représente les 2 ⁄3 du chiffre d’affaires annuel, Gabrielle Schluchter fait appel à de nombreux extras et à quatre personnes employées à 100 pour cent.
Si la Cigogne fait aujourd’hui partie intégrante du paysage gastronomique de St-Ursanne, c’est grâce à la passion de sa propriétaire.
Jasmina Slacanin
Gabrielle Schluchter-Lachat est née dans cette petite ville médiévale jurassienne bercée par le Doubs. Bien que sa carrière de cuisinière ait débuté à Neuchâtel dans une crèche, elle rêvait d’ouvrir son propre établissement dans cette magnifique région, très tou-
Si la passion de la cuisine de cette tenancière souriante et dynamique n’a pas flanché,
«A cette époque, le loyer de mon studio était plus élevé»
«La période estivale représente les 2⁄3 du chiffre d’affaires»
Son hôtel-restaurant, un ancien cabaret – un lieu où les clients jouent aux cartes en buvant quelques verres – connaît un succès immédiat. La spécialité de St-Ursanne est la truite et Gabrielle Schlucher décide d’emblée d’exploiter cette caractéristique locale en se démarquant de la concurrence. «J’ai tout de suite décidé de faire une promo sur la truite. J’ai été la première à lancer le plat de deux truites pour 14 francs», explique-t-elle. Même si, trente ans plus tard, le prix a doublé, la spécialité n’a, quant à elle, pas pris une
J. SLACANIN
ristique en été. Finalement, le 29 septembre 1979, son rêve se réalise et elle commence par louer la Cigogne avant de l’acheter, deux ans plus tard. «A cette époque le loyer de mon studio à Neuchâtel était plus élevé que celui de cet établissement», sourit la tenancière. Après 30 ans de passion, Gabrielle Schluchter souhaite vendre son hôtel-restaurant de la Cigogne.
ride et elle défie, encore aujourd’hui, toute concurrence. Mais sans la qualité, la pro-
«J’ai été la première à lancer les deux truites pour 14 francs» motion de ce plat n’aurait pas survécu. En effet, la tenancière s’impose une condition sine qua non: proposer un poisson d’une extrême fraîcheur qu’elle prépare «juste avant de le mettre dans l’as-
siette». La clientèle est rapidement fidélisée. En trente ans, bien des choses ont changé. La société a évolué et la patronne a su s’adapter aux dernières exigences. Sur le plan culinaire, elle propose de nouveaux plats comme le pied de porc. «En hiver, cette spécialité a beaucoup de succès. Les gens apprécient un plat traditionnel, de la région, qu’ils ne mangent pas à la maison car la préparation demande cinq heures.» Au printemps, la Ci-
NAMEN
gogne suggère, à partir du 21 avril, une quinzaine asiatique. «Les habitudes ont changé. Aujourd’hui, j’organise beaucoup de soupers du personnel en faisant appel au mailing. Les afterworks ont également la cote. Après le travail, les collègues passent prendre l’apéro. Il y a quelques années, cette pratique n’existait pas», se souvient Gabrielle Schluchter. Au fil des saisons, ni la clientèle ni le chiffre d’affaires ne n’ont progressé de manière
son envie de ralentir le rythme, pour profiter davantage de ses petits enfants et de ses nombreuses passions, comme, notamment, les voitures anciennes, devient de plus en plus pressant. Après trente ans de travail, elle souhaite vendre l’hôtel-restaurant de la Cigogne. Beaucoup de projets, mais rien de concret encore. Une seule chose reste sûre: elle poursuivra son activité culinaire, car ce métier lui tient toujours très à cœur.
In Kürze Seit dreissig Jahren ist Gabrielle Schluchter Gastgeberin aus Leidenschaft. Trotzdem will sie nun ihren Betrieb, la Cigogne in St-Ursanne (JU) verkaufen. Schluchter, die 1979 die Aktion zwei Forellen für 14 Franken lancierte, will nun neue Träume verwirklichen.
LES NOMS
Tamina Schneider (Foto), Drit-
te bei der Miss-Schweiz-Wahl 2009, leitet neu das Restaurant Don Leone
in Zürich-Enge. Renzo Blumental (Mister
Schweiz 2005) liefert sein Bier, während Miguel San Juans Familienunternehmen (Mister Schweiz 2006) für den spanischen Wein verantwortlich ist. Tamina Schneider war bisher stellvertretende Restaurationsleiterin im mexikanischen Restaurant Tres Kilos in Zürich. Alex Böni sucht für sein Restaurant Sonnenhof in Oberhelfenschwil im St. Galler Tog-
genburg einen Pächter oder Käufer. Nach 40 Jahren kann er nicht mehr genügend Umsatz generieren, um anstehende Investitionen zu finanzieren. Vor einem Jahr starb seine Frau Yolanda, die mit ihrer aufgestellten Art viele Gäste an-
zog. Ebenso hat sich das Gästeverhalten verändert, deshalb sucht sich der erfahrene Gastgeber nach der Schliessung Ende Juni eine Stelle als Koch. Rainer Flaig ist der neue Direktor der Saas-Fee Bergbahnen AG.
Der 47-Jährige, der zurzeit CEO der Lenzerheide Bergbahnen AG ist, wird die
operative Führung der Bergbahnen ab 1. Oktober übernehmen.
Jonas Gnägi (Foto) wird Food & Beverage Manager im Restaurant Schöngrün Zentrum Paul Klee. Küchenchef und Leiter des Gourmetrestaurants, Werner Rothen,
freut sich, einen ausgewiesenen Fachmann willkommen zu heissen. Der 30-Jährige absolvierte die Hotelfachschule in Thun und avancierte zuletzt zum Food & Beverage Manager.
Anna und Willi KaufmannGerber führen seit einem Jahr das Bistro Fabriggli in Wallbach direkt am Rhein. Nach
Andreas Schäublin, während Jahren Mitarbeiter von Pädu Anliker im Restaurant Mokka in Thun, betreibt seit diesem Jahr das Hotel-Restaurant Schwert in der Altstadt von
den ersten Erfahrungen optimieren die Gastgeber ihr Betriebskonzept und werden neu von Mai bis Mitte Oktober an sieben Tagen geöffnet haben, Ruhetag ist über den Winter der Mittwoch.
Thun als Bed-and-Breakfast mit vorderhand fünf Zimmereinheiten. Gemeinsam mit Dana Ebert will er per Anfang Mai das seit längerem geschlossene Restaurant im Schwert zum Leben erwecken.
Urs Jäckli (photo) dirigera à partir du 1er août le TTW de Montreux, le
plus important salon touristique professionnel de Suisse. Cet ancien collaborateur d’Hotelplan, titulaire depuis l’année passée d’un «Bachelor of Science» en économie d’entreprise, succèdera ainsi à Rolf Brun et à Angelo Heuberger. Tous deux avaient repris la direction ad interim après le départ au mois de février de Ralph Nikolaiski, le précédent directeur. La prochaine édition du TTW de Montreux aura lieu les 3 et 4 novembre. Charles Hegi,
après 11 ans passés à la tête de l’Auberge des Vieux-Grenadiers, vient de reprendre l’Auberge communale de Meyrin
CHF + /– Gemüse / Légumes Aubergine Aubergine kg 3,00 +0% Kabis rot/weiss Chou rouge/blanc kg 2,20 +0% Karotten (Bund) Carottes (bouquet) 2,50 +0% Kohlrabi Chou rave 1,60 +14% Lauch grün Poireau vert kg 2,90 +0% Randen Betterave kg 1,80 +0% Sellerie Knollen Céleri pomme kg 2,40 +0% Spinat (Blatt) Epinards (feuille) kg 4,20 –13% Wirz leicht Chou frisé léger kg 3,60 +0% Zwiebeln Oignons kg 1,25 +0% Tomaten Rispe NEU/NOUVEAU Tomates en branche kg 3,10
Salate / Salades Batavia Batavia kg 1,70 +6% Eichblatt NEU/NOUVEAU Feuille de chêne kg 1,70 Kopfsalat Laitue pommée kg 1,70 +6% Lollo grün/rot NEU/NOUVEAU Lollo rouge kg 6,00 Nüsslisalat Doucette kg 14,00 +0% Radieschen (Bund) Radis (bouquet) 1,00 +0% Spinat (Salat) Epinard à salade kg 7,00 –13% Gemüse/Salat: Nationale Richtpreise franko Grossverteiler Quelle/Source: Bulletin SGA Légumes/Salades: prix indicatifs nationaux franco grands distributeurs
Früchte / Fruits Äpfel Gruppe A Pommes groupe A Ø kg Birnen Poires Ø kg
3,20 3,00
Früchte: Richtpreise Direktverkauf Fruits: prix indicatifs pour la vente directe
Spezielles / En particulier Kohlrabi: Marktsituation wird knapp; Nüssli: Angebot nimmt ab. Chou-rave: situation tendue sur le marché; doucette: l’offre en diminution. PUBLICITE
(GE). Située à deux pas de la cité satellite, mais du même côté campagne, cet établissement est connu pour sa tranquillité. L’intention du nouveau patron est de se concentrer sur les mets de brasserie et les plats «canaille». Disposant de très belle terrasses, l’Auberge des VieuxGrenadiers est très prisée de la clientèle meyrinoise et genevoise en général. Des clients qui profiteront des beaux jours pour s’aérer quelque peu en passant quelques heures à la campagne. Najia et David Mugny sont les
nouveaux patrons du restaurant Le Pont de la Glâne à Villars-sur-Glâne. Cette auberge de campagne est située à l’ouest de Fribourg, sur la route qui conduit à Posieux. L’établissement, qui a rouvert ses portes le 24 mars, a été fermé pendant plusieurs mois: auparavant, il appartenait à un groupe mafieux.
La nouvelle forme publicitaire Point final 45x128 mm
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