HOTELLERIE
R E S TA U R AT I O N
Daniel Jann Kochkunst im Muotatal
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TOURISMUS
HOTELLERIE
René Maeder Kochkunst im Kandertal 20
R E S TA U R AT I O N
J.-J. Wenger Des idées avec Cap gourmand 17
TOURISME
K. von Ah Tall Tourisme dans le Jura bernois 24 Nr. / No 14 / 2. April / 2 avril 2009 / CHF 4.30
AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich
Des einen Heurs et Leid... malheurs
INHALT
Restauration
Mehr als Fische Die Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch wurde vor 40 Jahren gegründet, um Fischen aus Schweizer Gewässern einen Ehrenplatz auf Schweizer Tellern zu sichern. Das ist gelungen. 5
... des anderen Freud. Gute Nachrichten für die Gäste, schlechte für die internationale Hotellerie.
Le malheur des uns fait le bonheur des autres. Bonnes nouvelles pour les consommateurs, mauvaise pour l'hôtellerie internationale.
Gros Plan
Evolution à Vevey L’Alimentarium à Vevey inaugure une nouvelle exposition temporaire qui dévoile les mystères de la recherche alimentaire et son rôle dans l’évolution du cerveau humain. 13
Hotellerie
Mehr als Betten
Restauration
Die Hochkonjunktur der letzten Jahre hat unter anderem Pläne für rund 50 Ferienresorts in der Schweiz hervorgebracht. Einige davon könnten Wirklichkeit werden. 7
Découverte à St-Ursanne L’exposition «A la découverte des cafés d’antan», présentée à l’Hôtel du Bœuf de St-Ursanne, dans le cadre du 30e anniversaire de GastroJura, a connu une formidable affluence. 15
Tourismus
Mehr als Ferien
GastroSuisse
Der Schweizer Ferientag hat sich von einer beinahe intimen Veranstaltung zu einem grossen Event entwickelt. Eine Vorschau. 9
Actualité à Herisau La Conférence des présidents cantonaux de GastroSuisse a évoqué à Herisau plus d’un sujet d’actualité dont la future Convention collective nationale de travail. 21
GastroSuisse
Mehr als Sitzungen Die Präsidentenkonferenz von GastroSuisse vereinigt regelmässig die Präsidenten der kantonalen Sektionen. Zuletzt in Herisau. 21
14 9 771422 137001
SOMMAIRE
Die Hotelpreise sanken Ende 2008 weltweit um zwölf Prozent. Einzig in der Schweiz wurde ein Preisanstieg registriert. Dennoch geistert das Wort Preisdumping durch Schweizer Hotelhallen. Die Hoteliers sind abwartend in den Startlöchern und versuchen, die Kundschaft mit Son-
derangeboten statt Schleuderpreisen zu locken: Drei Nächte bleiben, zwei bezahlen oder Gratismassagen sind zurzeit in manchen Luxushäusern Programm. Das bringt einige Mittelklassehotels ganz schön unter Druck. Andere aber profitieren von 2 der Krise.
A fin 2008, les prix des hôtels ont baissé de douze pour cent dans le monde entier. Sauf en Suisse, qui a enregistré une hausse. Néanmoins, le mot de dumping des prix hante les halls des hôtels. Les hôteliers attendent dans leurs starting blocks et tentent d’attirer leur clientèle plutôt que par des
prix soldés, en lançant des actions spéciales. Rester trois nuits, n’en payer que deux ou des massages gratuits sont au programme de bien des maisons de luxe. Ce qui met une sacrée pression sur certains hôtels de classe moyenne. D’autres, par contre, profitent 13 de la crise.
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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
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Titel
2. April 2009 Nr. 14
LEITARTIKEL
Abwarten und hoffen
Unsaubere Prozentzahlen
ARCHIV GJ
Preisdumping in der Hotellerie: Die Schweiz ist in den Startlöchern
Um der Wirtschaftskrise zu trotzen, locken Hotels mit Spezialangeboten und Schnäppchen wie Gratis-Massagen.
her liege als zu Beginn der Auswertungen im Jahr 2004. Die Schweiz ist als einziges Land in Europa nicht vom Preisabstieg betroffen. Es wurde sogar ein Preisaufstieg von sieben Prozent auf durchschnittlich 144 Euro pro Zimmer und Nacht registriert.
Wegen der Wirtschaftskrise sind die Hotelpreise weltweit um rund 12 Prozent gesunken. In der Schweiz zeichnet sich ein gemischtes Bild ab. Luzia Hug
wickelt», wie Rainer Blaser, stellvertretender Geschäftsführer vom Switzerland Travel Centre, STC erklärt. Die Preise in der Schweiz seien «stabil und daher nicht massiv gesunken». Ein Preisdumping existiere nicht, und wenn, dann seien es Einzelfälle. Auffallend hingegen sei, dass die Hotels mit zahlreichen Aktionsangeboten versuchen, auf sich aufmerksam zu machen.
250
4. Quartal 2007
200
Tokio
Cancun
Washington
Monte Carlo
Genf
New York
0
Dubai
100
Abu Dhabi
150
Rio De Janeiro
4. Quartal 2008
Die Zimmerpreise in Euro in verschiedenen Weltstädten.
QUELLE:HOTELS.COM
«Die Hotellerie wartet ab und schaut, wie sich die Situation ent-
ziert betrachtet werden, denn es besteht ein grosser Unterschied zwischen Stadt und Land sowie Luxusund Mittelklassehotels. Am meisten unter Druck geraten sind die Luxushotels in den Städten. Wobei zu gelten scheint, je grösser die Stadt, desto ausgeprägter das Phänomen. Die Bergdestinationen hingegen sind gut ausgelastet. Dies zeige, dass das Bedürfnis nach Reisen noch immer bestehe. «Der Kunde will nach wie vor reisen, ist aber preissensibler als früher», sagt Rainer Blaser vom STC.
300
50 Zuwarten lautet derzeit die Devise.
Silvan Aufdermauer, Direktor im Hotel Flora Alpina in Vitznau, kann von der Krise der Luxushäuser profitieren. Er bezeichnet sich als «Kriegsgewinner», Preissenkungen sind für ihn kein Thema. Im Gegenteil, er will auf nächstes Jahr sogar die Preise anheben. «Ich möchte es nicht an die grosse Glocke hängen, aber wir platzen aus allen Nähten.» Das Hotel verzeichne «massiv mehr Buchungen als im letzen Jahr». Wie Aufdermauer erklärt, tagen die Businessleute, die früher keine Preiseinschränkungen kannten, heute bei ihm. Das Limit vieler Firmenbudgets ist erreicht. Davon profitieren kann auch das Hotel Helvetia in Basel. Das Haus nahe des Bahnhofes hat in diesem Jahr vor allem Geschäftsreisende dazu gewonnen. «95 Prozent aller Anfragen werden bestätigt», sagt Katia Häfenfinger von der Hotelleitung des Helvetia.
Diese Zahlen müssen aber differen-
Im vierten Quartal 2008 sanken die Hotelpreise weltweit im Vergleich zum Vorjahr um rund zwölf Prozent, wie das Hotelbuchungsportal Hotels.com mitteilte. Die globalen Hotelpreise seien zwischen Oktober und Dezember 2008 auf ein Niveau gesunken, das nur ein Prozent hö-
Moskau
Das Dolder Grand in Zürich und andere Luxushotels sorgen derzeit für Negativ-Schlagzeilen. Erschreckend niedrige Auslastungszahlen zwingen die Häuser zu Sparmassnahmen. Sie locken mit Sonderangeboten und Schnäppchen. Das allerdings treibt die Mittelklassehotels in die Enge. Georges Mathis vom Hotel Alexander in Zürich befürchtet, dass seine Gäste, für den gleichen Preis, in ein Hotel der gehobeneren Klasse abwandern. Die Preise zu senken, kann sich der Gastgeber aber nicht leisten. Unter Druck geraten ist auch Karin Müller, Pächterin vom Hotel Rössli und Seehof in Zürich. Ihre Belegungszahl sei im Februar so katastrophal gewesen, dass sie die Zimmerpreise bis 20 Franken gesenkt habe. «Ich muss reagieren, aber nicht zu stark», sagt Müller, «denn sonst bringe ich die Preise nicht mehr rauf.» Mit einem Spezial-Wellness-Angebot habe ihr das Swissôtel gleich zwei Stammgäste abgeknöpft. «Es wird mir wind und weh», sagt die Pächterin, wenn sie daran denke, was noch alles kommen mag.
Des einen Leid, des anderen Freud.
Das Bild in der Schweiz, was die Buchungen betrifft, könnte durchzogener nicht sein. Das mag erklären, wieso unserem Land ein Preisdumping bis jetzt erspart blieb: Selbst die Luxushotels versuchen, die Preise so lange wie möglich zu halten, um einen Imageverlust zu verhindern.
En français
«Jede vierte Baiz ist mangelhaft», schrieb 20 Minuten. «Basler Beizen sind sauber», titelte die Basler Zeitung. Beiden Zeitungen standen dieselben Zahlen zur Verfügung. Von 592 kontrollierten Gastgewerbebetrieben waren 154, also 26 Prozent, beanstandet worden. Während 20 Minuten das Bild der «Grüselbeizen» heraufbeschwor, schrieb die andere, dass «Säuniggel» Ausnahmen seien. Das Problem sind die kantonalen Labors, die undefiniert und undifferenziert die Prozentzahl der Beanstandungen veröffentlichen. Was die kantonalen Labors nicht schreiben, ist, dass beispielsweise bereits ein Haarriss in einem Keramikküchenplättli zu einer mittelschweren Beanstandung führen kann, die je nach Kanton und Kontrolle eine Busse zwischen 100 bis 250 Franken nach sich zieht. Was die kantonalen Labors jeweils beschwichtigend abwinken, ist die Behauptung, dass sie ihren Lohn über Bussen zu finanzieren haben. Vielleicht ist diese Behauptung ja genauso absurd wie die Forderung, dass gastgewerbliche Betriebe ihre Hygiene-Beurteilungen als Gästeinfo anschlagen müssten? Obwohl, in Prinzip könnte dem das Gastgewerbe zustimmen, wenn a) die kantonalen Labors ihrerseits die detaillierte Bussen-Ertragsstruktur pro Kontrolleur offenlegen und b) jeder Kontrolleur sein Urteil über einen Betrieb mit detailliertem Bericht und verhängten Bussen ausweisen sowie mit seinem Namen abzeichnen muss. So würde auch die Willkür verhinRomeo Brodmann dert. BLICKPUNKTE Zürcher Fussball-Stadien
Kein Verbot für Restaurants Der Statthalter des Bezirks Zürich hat zwei Restaurateuren Recht gegeben, die gegen die Einschränkung des Alkoholausschanks und -verkaufs bei Hochrisikospielen rekurriert hatten. Das städtische Polizeidepartement hatte im Mai 2007 beim Fussballderby FCZ gegen GC den Betrieben rund ums Hardturmstadion entsprechende Auflagen gemacht.
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Rauchverbot in Neuenburg
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Liechtensteiner Stimmvolk will liberaleres Regime beim Passivrauchschutz
Praxisgerechte Lösung
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Das Liechtensteiner Gastgewerbe hat zum zweiten Mal gewonnen: Nachdem Mitte 2008 ein rigides Rauchverbot in Kraft gesetzt worden war, wehrte sich das Gastgewerbe erfolgreich mit einer Initiative: Diese forderte, ähnlich wie das schweizerische Passivrauchschutzgesetz, Fumoirs und Ausnahmeregelungen für Kleinstbetriebe.
Das Liechtensteiner Parlament folgte im Spätherbst dieser Initiative, doch wurde dagegen ein Referendum ergriffen. In der Volksabstimmung vom vergangenen Wochenende nun hat das Stimmvolk Liechtensteins die liberale Lösung mit gut 52 Prozent der Stimmen befürwortet. Der Urnen-
gang, der über 80 Prozent der Stimmberechtigten an die Urne lockte, zeigt zum wiederholten Mal, dass die Bevölkerung totalitäre Lösungen nicht goutiert. Zum anderen zeigt das Verdikt die potenzielle politische Macht des Gastgewerbes und ist eine gute Vorlage für die Abstimmungen im Thurgau oder in St. Gallen pg
Rauchende respektieren Ab Anfang April darf im Gastgewerbe des Kantons Neuenurg nicht mehr geraucht werden. Während die Branche andernorts erfolgreich liberalere Lösungen einfordert (siehe links), tut sich GastroNeuenburg mit dem gegnerischen Initiativkomitee zusammen: Gemeinsam fordern sie die Bevölkerung auf, fortan in den Neuenburger Restauarants nichtrauchend aufzukreuzen und die Rauchenden draussen zu respektieren.
Aktuell
2. April 2009 Nr. 14
Verpflegung im Flugzeug
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Muotathaler Höhenflug Bordküche viel zu trocken wird. Oder auch die Brennesselspätzli, welche, wie Jann feststellen musste, in seinem Gasthof viel authentischer schmecken. Auch musste der SwissGastkoch die Portionen so anpassen, dass sie in die kleinen Schalen und in die Trolleys passen. Für das Entwickeln der Gerichte und das Testkochen hat Jann viel Zeit aufgewendet.
M. HUTSCHNEKER
Die zwei Wochen Weihnachtsferien
Daniel Jann, Gastgeber im Landgasthof Adler im Muotathal, setzt zu kulinarischen Höhenflügen an.
Daniel Jann vom Landgasthof Adler im Muotathal ist bei der Swiss der 25. Schweizer Gastkoch.
Michael Hutschneker
«Für mich ist es eine grosse Ehre und natürlich auch beste Werbung für den eigenen Betrieb.» Gemeinsam mit seiner Gattin Paula führt Daniel Jann-Annen seit 1995 den Land-
gasthof Adler in Ried im Muotathal. Nun setzt der leidenschaftliche Koch zu kulinarischen Höhenflügen an. Mit dem Konzept «Swiss Taste of Switzerland» bedient die Swiss ihre Passagiere seit 2002 mit Spezialitäten aus Schweizer Kantonen. Als 25. Gastkoch wurde nun Daniel Jann auserkoren und damit kommt auch der Kanton Schwyz bei der Swiss erstmals zum Zug, respektive zum Flug. In einem aufwendigen Verfahren hat Jann der Swiss rund 50 Me-
nüvorschläge unterbreitet. Auch für den hochdekorierten Spitzenkoch ist das eine ganz neue Herausforderung: «Sehr Vieles ist anders und ich musste erkennen, dass gewisse Gerichte im Flugzeug und auf 10000 Metern über Meer gar nicht umsetzbar sind.» So wollte Jann beispielsweise unbedingt ein Kalbfleischgericht kreieren, musste aber einsehen, dass das Fleisch beim Aufwärmen in der
waren ganz dem Swiss-Projekt gewidmet und das Restaurant war zusätzlich noch während mehrerer Tage geschlossen. Auch wenn er für seinen Einsatz von der Swiss finanziell nicht entschädigt wird: Jann ist überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt: «Das Projekt und die Zusammenarbeit mit den Köchen von Gate Gourmet öffnen den Horizont und helfen sicher gegen eine allfällige Betriebsblindheit.» Und manch ein Swiss-Passagier wird den Adler im Muotathal künftig wohl auch kulinarisch entdecken wollen.
En bref Depuis 2002, Swiss sert des spécialités suisses à ses passagers. Le 25e cuisiniers suisse invité par Swiss qui a créé des menus spéciaux pour cette occasion est Daniel Jann de l’auberge de campagne Adler, à Muotathal en Suisse centrale.
BLICKPUNKTE Alkoholtestkäufe
Büssen oder nicht? Das ist hier die Frage Im Kanton Zürich ist sich die Statthalterkonferenz einig, vorderhand nach Alkoholtestkäufen keine Bussenverfügungen mehr zu erlassen. Nach Ansicht der Statthalter sei die rechtliche Situation zu wenig klar, nachdem das basellandschaftliche Kantonsgericht verdeckte Alkoholtestkäufe für unzulässig erklärt hat. Allerdings werden Alkoholverkäufer in einigen zürcherischen Gemeinden wie Meilen oder Zürich nach wie vor angezeigt.
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Restauration
2. April 2009 Nr. 14
Verschiedene Anlässe zum Jubiläum 40 Jahre Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch
SZENE
An die Öffentlichkeit
Menüpass für Thun
Die Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch nutzt ihr Jubiläum für verschiedene Aktivitäten in der Öffentlichkeit.
die «Sternschnuppe» mit Werbematerial in den rund 120 Restaurants des Goldenen Fischs präsentieren. «Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt», sagt Urs Kremmel.
Marco Moser
www.goldenerfisch.ch
Von Mitte März bis Mitte Oktober
kredenzen alle Restaurateure des Goldenen Fischs eine spezielle «Fisch-Überraschung»: Je nach Restaurant reicht diese von einem aus-
M. MOSER
En bref Der Auftakt ins Jubiläumsjahr ist geglückt: Anfang März hat die Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch auf dem Berner Bärenplatz einen Suppentag veranstaltet. Die Suppe hat Hans Ruedi Haller vom Restaurant Dählhölzli zubereitet, mitorganisiert von Urs Schumacher: «Wir waren überwältigt vom Ansturm.» 700 Portionen oder 100 Liter Fischsuppe hat die Tafelgesellschaft an die Fischliebhaber gebracht. Das Echo war durchwegs positiv: Viele Verkostende wollten mehr wissen. Die Tafel mit dem goldenen Fisch auf blauem Untergrund hätten zwar schon einige an einem Restaurant gesehen, aber nicht gewusst, was diese bedeute. Genau hier setzen die Jubiläumsanlässe an: die Anliegen der Tafelgesellschaft in der Öffentlichkeit bekannter machen.
Ein Teil der organisierenden Goldfisch-Restaurateure (v.l.): Urs Kremmel, Philipp Keller, Otto Gander, Sandra Roth, Urs Füeg und Urs Schumacher.
gewählten Fischgericht bis zu einem Drei-Gang-Menü. Künftig wollen die Restaurateure vermehrt mit ihrer Auszeichnung «Goldener Fisch» werben. «Zusammen wollen wir Restaurateure nach vorne gehen und das Image der Tafelgesellschaft stärken», sagt Urs Kremmel, Präsident der aktiven Gastronomen. Bereits besteht die Vision, in den kommenden Jahren mehrere Anlässe durchzuführen. Die Tafelgesellschaft unterstreicht damit ihren Wandel in ihrem 40-jährigen Bestehen: vom ehemaligen Förderverein
des einheimischen Fischs zur umfassenden Fischkompetenz der Mitglieder. Ab dem Jubiläumsjahr arbeitet die
Tafelgesellschaft mit der Stiftung Kinderhilfe «Sternschnuppe» zusammen. Deren Geschäftsführerin Cornelia Jans war am Suppentag in Bern anwesend und gab der Bevölkerung Auskunft. In diesem Jahr startet die Tafelgeselschaft auch ihre Unterstützung. Von den 40 Franken für die «Fisch-Überraschung» spenden die Restaurateure je einen Franken. Zudem darf sich
La Confrérie du Poisson d’Or profite de son 40e anniversaire pour mieux se faire connaître par le grand public, par exemple par des manifestations et un «poisson surprise» dans chaque restaurant membre.
Geschichte Am 4. September 1969 gründete sich die Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch in Walchwil im Restaurant Sternen. Ziel war, den Absatz einheimischer Süsswasserfische anzukurbeln. Berufsfischer, renommierte Speiserestaurants und Fischfreunde haben sich deshalb zu dieser eigentlichen «Notgemeinschaft» zusammengeschlossen, um die Fischkochkunst im Gastgewerbe zu fördern. Mittlerweile zählt die Goldfischfamilie über 1000 Gesellschafter mit Partnern und rund 120 ausgezeichnete Restaurants in der ganzen Schweiz.
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Werbung dank Dienstleistung Neun Thuner Gastronomen haben gestern Mittwoch den Thuner Menüpass lanciert. Die Idee ist, dass der Gast den Menüpass nicht wie üblich nur in seinem Stammlokal abstempeln lassen kann, sondern in allen angeschlossenen Betrieben. Nach 15 Menüs kann das 16. Menü in allen neun Restaurants eingelöst werden. Die Gastronomen wollen mit dem Menüpass einerseits den Thuner Mittagsgästen eine zusätzliche Dienstleistung bieten, andererseits das eigene Lokal neuen Gästen bekannt und schmackhaft machen.
Ausstellung in Winterthur
Show, Ausstellung, Wissensvermittlung Vom 21. bis 22. September trifft sich die Schweizer Barszene in der Cityhalle in Winterthur. Die Organisatoren versprechen einen «Grossevent
der Sonderklasse», der als «Erlebniswelt in einer aussergewöhnlichen Location konzipiert» sei. Im Rahmen der swissBARworld werden die Swiss Bar Awards in vier Kategorien vergeben. Mehr Infos: www.swissbarworld.ch
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Hotellerie
2. April 2009 Nr. 14
Horizontale Diversifikation am Titlis
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Betten für Billets Über 50 Resorts sind in der Schweiz geplant. Unter anderem von Schweizern, zum Beispiel in Engelberg.
Peter Mathias Grunder
Die Bahnen seien nach wie vor das «Kerngeschäft», sagt Peter Reinle, Leiter Markt Schweiz und Medien bei den Bergbahnen EngelbergTrübsee-Titlis BET. Billette zu verkaufen, bestätigt Hans Bühlmann, Leiter Hotels und Restaurants, bleibe auch im Rahmen der «Horizontalstrategie» zentral.
SWISS-IMAGE.CH
Die Bahnen am Titlis gehören zu den
Hoch hinaus auch als Beherberger.
kommerziell erfolgreichsten Bergbahn-Unternehmen der Schweiz. Aber sie beschränken sich schon lange nicht mehr nur auf Kabinen und Pisten: Weil die Liebe auch am Berg durch den Magen gehe, habe man bereits in den 1960er-Jahren erkannt, dass da auch Gastronomisches sein muss, weiss Bühlmann. Er ist im Gastgewerbe aufgewachsen, hat Koch gelernt und die Hotelfachschule Luzern absolviert. Heute leitet er bei den BET einen Bereich, der jährlich rund 15 Millionen Franken zum Gesamtertrag von gut 45 Millionen beisteuert. Seit 1998 ist dabei zur Gastronomie auch die
Beherbergung hinzugekommen: Damals übernahmen die Bahnen von der Gemeinde das grosse und majestätisch gelegene, aber etwas in die Jahre gekommene Hotel Terrace.
ist – die Mehrheit der Aktionäre besitzt eine Aktie. Reinle wie Bühlmann denken weiter, über das Unternehmen hinaus, ins Dorf hinein: «Wir leben auch davon, dass es Engelberg gut geht.»
Ums Gruppengeschäft und den indi-
Das Resort, das eine eigenständige Unternehmenseinheit werden soll, steht zwar erst auf Plänen, die Verhandlungen betrefffend Finanzierung laufen. Aber wenn unter all den Resorts zukunftsträchtige sind, gehört Engelberg dazu: weil es hier zurzeit nur etwa 250 vermietbare Ferienwohnungen gibt, weil die Bahnen das Sommergeschäft intensivieren wollen und dazu Beherbergungskapazitäten brauchen, weil die Region geschlossen hinter den Plänen steht und schliesslich am Titlis «Qualitatsdenken» herrscht, das man den Gästen auf der ganzen Breite bieten will. www.titlis.ch
schen Gast sei es damals vorab gegangen, sagt Bühlmann, der die BET auf dem Weg zum «touristischen Gesamtanbieter» sieht. Zwar belasteten Pacht, Sanierung und 2005 der Kauf des Terrace die Rechnungen, zumal überdies 2006 noch das Berghotel Trübsee im Portfolio landete. Doch 2008 hat das Terrace erstmals einen markanten Gewinn ausgewiesen, das Berghotel Trübsee wird 2009 umfassend saniert – und der Gesamtanbieter plant auf dem «Acher», einem grossen Parkplatz neben der Gondelbahn am Dorfeingang, einen unternehmerischen Quantensprung.
En bref
Das Feriendorf Titlis Resort: rund 50
Millionen Franken Baukosten, über 500 Betten. «Wenn wir wachsen wollen, müssen wir zusätzlichen Wohnraum schaffen», erklärt Medienchef Reinle. Wobei der ehemalige Direktor von Vierwaldstättersee Tourismus mit dem Wachstum nicht allein die Bahnen meint, deren Aktienbesitz lokal und breit gestreut
Les remontées mécaniques du Titlis, largement soutenues au plan local, exploitent, depuis dix ans, un grand hôtel. Elles veulent franchir une nouvelle étape et planifient la réalisation d’un village de vacances de plus de 500 lits. Le projet bien pensé a de meilleures chances que la plupart des quelque 50 resorts prévus en Suisse.
GJGM58760
CHECK IN Uetliberg
Klagende Schildbürger Der bizarre Streit um das Naherholungsgebiet Uetliberg (Foto) zieht weitere Kreise: Nicht genug damit, dass Hotelier und Gastgeber Giusep Fry Bauten abreissen muss (GJ berichtete). Nun wird auch noch die Gemeinde Stallikon verklagt, auf deren Grund die mutmasslich illegalen Bauten stehen. Anlass der Klage ist, dass die Stalliker Baubehörde es überhaupt möglich gemacht habe, dass Fry bauen konnte – womit wiederum nahe liegt, dass Fry durchaus richtig lag.
Tourismus
2. April 2009 Nr. 14
12. Schweizer Ferientag von Schweiz Tourismus in Luzern
FLASH
Erfolglos nachhaltig?
Schweizer Alpenclub
Nachhaltig oder erfolgreich? Dieser Frage will der 12. Schweizer Ferientag mit verschiedenen Referaten und Diskussionen nachgehen. Doch kann Tourismus überhaupt nachhaltig sein? Man ist versucht zu sagen, der Aufbau des 12. Schweizer Ferientages von Schweiz Tourismus (ST) diesen Freitag in Luzern sei symptomatisch: Der ST-Werbeblock bestreitet den gesamten Vormittag, erster Redner am Nachmittag ist ausgerechnet Peter Kurer, (noch) Präsident der UBS. Er vertritt jene Branche, die jeglichen Nachhaltigkeitsgedanken über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinweg mit Füssen getreten hat. Und zwar unabhängig davon, wie man Nachhaltigkeit interpretiert. Das Thema indes ist unbestritten wichtig und steht seit längerer Zeit weit oben auf der politischen wie der touristischen Agenda. Spätestens seit Krippendorf sprach man bereits in den 1970er-Jahren von «sanftem» Tourismus. Konkreter Ausfluss davon ist das Veloland Schweiz, das in Schweiz Mobil letz-
SWISS-IMAGE
Matthias Nold
Luzern: Hier in der Schweizer Metropole des Massentourismus findet der 12. Schweizer Ferientag statt. Sein Thema: Nachhaltigkeit.
tes Jahr seinen vorläufigen Höhepunkt fand und versucht, (monetären) Erfolg mit Nachhaltigkeit zu verknüpfen. Peter Anrig, Vater des Velolandes wie von Schweiz Mobil, stellte das Konzept der im Langsamverkehr vereinten touristischen Schweiz schon im Jahr 2000 anlässlich des Tourismusgipfels in Chamonix vor. Das Thema damals: ökonomisches Wachstum bei gleichzeitig nachhaltigem Tourismus. Echte Lösungsansätze gab es damals keine – vielleicht abgesehen von Schweiz Mobil. Wie Peter Keller, bis vor Kurzem oberster Touristiker des Landes, in
Chamonix bemerkte, stellt Tourismus «die Wirtschaft des emotional Erlebten» dar. Genau hier liegt auch das Dilemma der Nachhaltigkeit. Karlheinz Wöhler schreibt 2001 in seinem Aufsatz über «Tourismus und Nachhaltigkeit», der Naturraum «wird als Ressource für Wohlbefinden und Glück(serlebnisse) instrumentalisiert und ausgebeutet – touristifiziert». Er stellt damit treffend das Dilemma zwischen Tourismus und Nachhaltigkeit dar. «Blickt man auf die Geschichte des Reisens zurück, dann entdeckt man, dass seit geraumer Zeit eine (Neu-) Konstruktion touristischer Ziele stattfindet, die schon seit den ersten
Pilgerfahrten in einem bekannten Muster abläuft – jetzt unter einem ökologischen Vorzeichen», schreibt Wöhler weiter. Insofern seien die heutigen Anstrengungen alles andere als modern. Zuerst werde purifiziert und alles nicht Passende ausgemerzt. «Danach wird der Fremdenverkehrsort sakralisiert» und gleichzeitig auch mit gut erkennbaren Signeten markiert. «Für diese Reinigung und Markierung erhofft man sich einen Marktsegen, sprich einen Wettbewerbsvorteil.» Parallel dazu verlaufe die Einrahmung, man wolle sicherstellen, dass «das einmal ökologisch Geweihte nicht erneut verunreinigt wird». Der Fremdenverkehrsort sei zur «heiligen Stätte geworden». Diese heilige Stätte zieht mittels Werbung bestimmte Touristen an, was zu Erfolg führt. Ist jedoch ein gewisser Massentourismus da, lässt sich Nachhaltigkeit nur bedingt (wenn überhaupt) aufrecht erhalten. Nachhaltigkeit im Tourismus ist nur
bedingt möglich und am Ende ein Luxusprodukt. Doch ohne den Versuch zur Nachhaltigkeit dürfte am Ende nur Erfolglosigkeit übrig bleiben. Gerade weil die Natur (in allen Ländern) touristisch das wohl wichtigste Gut ist. Ob der 12. Schweizer Ferientag mehr bietet als Phrasen? Man darf gespannt sein.
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Durchzogenes Ergebnis Wie der Schweizer Alpenclub (SAC) mitteilt, hat er das viertbeste Jahr seiner Geschichte hinter sich: Gegenüber 2007 gingen die Übernachtungen in den Hütten um 2,4 Prozent zurück. Dies vor allem wegen schlechter Tourenbedingungen im Winter, zwischen November 2007 und Mai 2008 sanken die Übernachtungen um 17 Prozent, im Tessin sogar um 42,6 Prozent. Das Sommerergebnis sei gut gewesen (+2,6 Prozent). www.sac-cas.ch
Lenkerhof alpine resort
Nachhaltige Selfness Der Lenkerhof hat sich als erstes Schweizer Hotel zum «SelfnessHotel» zertifizieren lassen und zelebriert damit sozusagen die Nachhaltigkeit der Selbstbezogenheit.
Mysterypark
Revival im Mysterypark Der Mysterypark soll für die Sommersaison wiedereröffnet werden. Erich von Däniken will dabei Referate halten, und die Casino Kursaal Interlaken AG, einst eine grosse Gläubigerin und jetzt Mitbesitzerin, das Catering besorgen.
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GastroIdeen
2. April 2009 Nr. 14
Eine neue Verpackung zeigt Eptinger in seiner ganzen Natürlichkeit
TRENDS Magnum-Neuheiten
Für Früchte- und Kaffee-Fans Das berühmte Eis am Stiel wird 20 Jahre alt. Auch dieses Jahr präsentiert Magnum neue, leckere Kreationen: Die luxuriöse Magnum Temptation gibt es nun auch in einer fruchtigen Variante, und die Palette der Magnum Mini wird durch die Sorte Double Mochaccino ergänzt. www.magnum.ch
Weinschule in Bordeaux
Lernen als Vergnügen Die Ecole du Vin de Bordeaux will zu einem besseren Verständnis der Bordeaux-Weine beitragen. Die Weinkurse sind für alle, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Die Kurse in Bordeaux werden in englischer Sprache abgehalten und finden im Mai oder im Oktober statt. www.bordeaux.com
Brauerei Trois Dames
«Bier – ein wahres Essvergnügen»
Frisches Gewand In diesen Tagen begegnen die
Konsumierenden erstmals der neuen, modernen Etikette der Eptinger Mineralflaschen. Sie ist auf etwas schlichtere Elemente und klarere Linien reduziert, was insgesamt ein frisches und lebendiges Erscheinungsbild vermittelt. Es soll die zentralen Werte und Botschaften des Schweizer Familienunternehmens zum Ausdruck bringen: natürliche Mineralien, gesunder Genuss, Schweizer Tradition und Premium-Qualität. Seit 1899 schätzen und lieben die Konsumenten Eptinger mit seinen unverändert guten Eigenschaften. Der Pioniergeist der beiden Gründer, Edmund Buchenhorner-Dettwiler und seines Schwagers Ernst Singer-Buchenhorner, legte damals den Grundstein zur Erfolgsgeschichte des landesweit bekannten Eptinger Mineralwassers. Die letzte Überarbeitung, die das reichhaltig mineralisierte Mineralwasser in seinen Glas- und Pet-Flaschen präsentierte, erlebten die Etiketten vor sechs Jahren. Neue Konsumgewohnheiten und ein geän-
Die neue Etikette der Eptinger Mineralflaschen.
dertes ästhetisches Empfinden haben die Verantwortlichen des in dritter Generation geführten Familienbetriebs jetzt aber veranlasst, diese Etikette einer sanften Renovation zu unterziehen. In Anbetracht der PremiumQualität, die das Produkt selber aufweist, war ihnen dafür auch nur das Beste gut genug: Sie betrauten Werner Lang, preisgekrönter Grafi-
ker und Leiter der renommierten Verpackungsgestalter «design by desire», mit der Neugestaltung Eptinger bleibt sich treu. So behalten Lang und sein Team bei der Neugestaltung den Eptinger-Schriftzug als Hauptelement bei und verändern diesen nur leicht. Auch die Burg bleibt bestehen. Diese haben die Designer sti-
lisiert, so dass sie nun moderner wirkt und der Etikette ein schlichtes, gradliniges Aussehen verleiht. Auch die Reduktion des Textes fällt beim Betrachten des neuen Eptingers auf. Sie bewirkt, dass die Aufmerksamkeit der Betrachterin auf die neu eingefügte Gründungsjahreszahl fällt, welche die Tradition des Unternehmens symbolisiert. Eine neu eingefügte Schweizer Flagge versinnbildlicht die Tradition und die Heimat des Familienunternehmens. Schliesslich verleiht Lang der Etikette ein noch übersichtlicheres Aussehen, indem er die Sterne, welche die Burg flankieren, von fünf auf drei reduziert. Sie unterstreichen damit die Reinheit und Naturbelassenheit der Marke. Ein edler, aber schlichter silberner Rahmen weist auf die Premium-Qualität des Mineralwasssers hin. Der neuen Etikette lässt Ep-
tinger eine Werbekampagne folgen. Sie betont die Natürlichkeit und Gesundheit des Mineralwassers mit dem neuen Slogan: «Danke, Natur.» www.eptinger.ch
www. brasserietroisdames.ch
Die etwas andere Würze
Frei von Glutamat Um dem heutigen Gesundheitsbewusstsein gerecht zu werden, bietet Nestlé Professional eine neue Streuwürze
an. Maggi Gustomare ist ein sehr hochwertiges Produkt und enthält Kräuter und Meersalz. Es ist frei von zusätzlichen Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern wie Glutamat. www. maggi.ch
NOTIZEN Novotel im EuroAirport
Neuer Hotelkomplex EuroAirport hat mit der Eurohotel SA für die Konzeption, den Bau und den Betrieb eines Hotelkomplexes auf dem Schweizer Gebiet des Basler Flughafens einen Vertrag unterzeichnet. Der geplante Hotelkomplex von Accor Hotels soll 2011 eröffnet werden. Die Investitionssumme beläuft sich auf 26 Millionen Franken.
Erneuter Rekordgewinn
Lindt & Sprüngli auf Erfolgskurs In nur gering wachsenden Märkten hat Lindt & Sprüngli im Jahr 2008 ein überdurchschnittliches organisches Wachstum von 5,8 Prozent erzielt. Die Gruppe hat auch die gesetzten Ziele im Hinblick auf die Profitabilität erreicht. Im schwierigen Marktumfeld 2009 setzt das Unternehmen die hohen Marketing-Investitionen fort, was sich in den kommenden Jahren positiv auswirken wird.
Thurella mit Verlust
Safthersteller sieht rot
Tierfreundliche Haltung
Mehr Genuss Die Brauerei Trois Dames in Ste-Croix bietet am 4. April ein kulinarisches Vergnügen für Kennerinnen und Geniesser an. Lokale Produzenten aus dem Jura kreieren verschiedene Bierspezialitäten. Es wird etwas vorbereitet, was zu einem besonderen Bier von Trois Dames passt. Bierliebhaber, Gastronominnen oder interessierte Laien können sich austauschen und geniessen.
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Wer seinen Gästen mit gutem Gewissen Topqualität servieren will, kauft kontrollierte Schweizer Label-Produkte aus tierfreundlicher Haltung. Denn gute Qualität gibt es nur durch gute und artgerechte Haltung. Importiertes Fleisch stammt oft aus tierschutzwidriger Haltung und von qualvollen Transporten. Den günstigen Preis der Importprodukte bezahlen die Masttiere. Qualitätsbewusste Konsumenten, Restaurateure
Das Unternehmen weist einen Verlust von rund 11 Millionen Franken aus. Zudem tritt der Firmenchef Paul Kundert zurück. Die Geschäftsführung wird per 1. Juli von Benedikt Scheideck übernommen. Scheideck war 13 Jahre bei der deutschen Dr. Oetker AG tätig, zuletzt als Geschäftsleiter in Belgien und Luxemburg.
achten deshalb immer mehr auf die Herkunft der Produkte und die Tierhaltung dahinter. Der Schweizer Tierschutz STS
will mit «Essen mit Herz» diese Entwicklung fördern. Er zeigt auf, wie Konsumierende durch ihr Einkaufsverhalten einen wesentlichen Beitrag zum Tierschutz leisten können und dafür mit mehr Qualität und Genuss beim Essen belohnt werden. www.essenmitherz.ch
Artgerechte Tierhaltung für bessere Qualität und mehr Genuss.
Schweizer Käsekonsum
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In Europa gebaut
Spezielle Rezepte
Er stammt aus dem hochmodernen KiaWerk im slowakischen Zilina und ist neu ganz auf die Bedürfnisse europäischer Autofahrer ausgrichtet: Der Kia Sportage GT. Äusserlich erkennbar ist der Neue von Kia an den überarbeiteten Stossfängern vorne und hinten, am neuen Kühlergrill, den neuen Scheinwerfern und den 17-Zoll-Leichtmetallrädern. Im Innern erfreut der erhöhte Sitzkomfort. Da sind aber noch andere Neuheiten auszumachen: eine Audioanlage mit Radio/CD und USB/Aux- sowie iPod-Anschlussmöglichkeiten. In technischer Hinsicht wurden
das Fahrwerk straffer abgestimmt, die Servolenkung direkter ausgerichtet und die vorderen Bremsscheiben vergrössert. Der 2,0-CRDiDieselmotor erhielt mit 150 PS noch 10 PS mehr Leistung. Dennoch gibt sich der Neue mit durchschnittlich 7,1 l Diesel zufrieden und ist ab 34 490 Franken zu haben. Die Fahrt mit dem Sportage macht Spass, denn er verbindet die Vorteile dreier Fahrzeugkategorien: die Laufruhe und Handlichkeit einer Limousine, die erhöhte Sitzposition und die Allrad-Souveränität eines 4x4 sowie die Variablität und Ladekapazität eines Minivans. www.kia.ch
Fingerfood und orientalisch: Das heisst ungezwungenes Essen für Gross und Klein, für Gäste wie für Gastgeber. Ein Eintauchen in die kurdische, balkanische, griechische, türkische, persische, arabische und jüdische Küche wird ein Fest für alle Sinne. Die 101 Rezepte aus 1001 Nacht, allesamt geeignet für die Alltagsküche und die Hälfte davon vegetarisch, können auch zu wunderbaren Buffets komponiert werden, sei es für einen Geburtstag, eine Hochzeit,
eine Kinderparty, einen Business-Anlass. «Für Partys mit vielen Menschen ist das Buffet erfunden worden», schreibt der Autor in seinem Vorwort. «Ein FingerfoodBuffet fördert Liebe, Freundschaft und FreiheitDas «Ali Baba Fingerfood»Kochbuch von Ali Biçer erschien in der Fona Verlag AG und kostet 29.90 Franken. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax: 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
Weiteres Rekordjahr 2008 wurde in der Schweiz-
durchschnittlich 21,17 Kilogramm Käse pro Kopf konsumiert. Das sind 430 Gramm mehr als im Vorjahr, wie der Schweizer Milchproduzentenverband SMP und der Bauernverband SBV mitteilten. Gegenüber 2007 beträgt die Zunahme 2,1 Prozent. Laut Informationen des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes LID werde trotzdem bei allen wichtigen Käsesorten über Preissenkungen diskutiert.
Pages françaises
Gros Plan
2 avril 2009 No 14
La Suisse dans les starting blocks en matière de dumping dans l’hôtellerie
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Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Attendre et... espérer
Luzia Hug En
raison de la crise, les prix dans les hôtels ont baissé dans le monde entier de quelque 12 pour cent. En Suisse, l’image est mitigée.
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
Actuellement, le Dolder Grand à Zurich et d’autres hôtels de luxe suscitent des titres négatifs. Des taux d’occupation qui provoquent la crainte contraignent les maisons à prendre des mesures d’économie. Elles attirent par des offres spéciales et des occasions à ne pas manquer. Ce qui pousse les hôtels de la classe moyenne dans leurs derniers retranchements.
La devise actuelle est de patienter.
«L’hôtellerie attend et regarde comment la situation évolue», déclare Rainer Blaser, adjoint du directeur de Switzerland Travel Centre (STC). En Suisse, les prix «sont stables et n’ont donc pas connu une baisse massive». Il n’y a pas de dumping excepté, peut-être, des cas isolés. Mais il est frappant que les hôtels tentent de se faire remarquer par de nombreuses offres en action. Dans le monde entier, les prix des hôtels ont baissé, au quatrième trimestre 2008, de quelque 12% par rapport à l’année précédente, communique le portail de réservations d’hôtels «hotels.com». Globalement,
Taxe sur la valeur ajoutée
En votation le 27 septembre La hausse de la TVA en faveur de l’AI sera soumise au peuple le 27 septembre. Le projet prévoit un relèvement différencié de la TVA pendant sept ans (2010-2016). Le taux usuel passerait de 7,6 à 8%, le taux réduit pour les biens de base de 2,4 à 2,5% et le taux spécial pour l'hôtellerie de 3,6 à 3,8%
Principauté du Liechtenstein
La fumée version marche arrière toute FOTOLIA.DE
Georges Mathis de l’hôtel Alexander à Zurich craint que des clients n’émigrent, pour le même prix, dans un hôtel de classe supérieure. Le tenancier ne peut se permettre de baisser les prix. Karin Müller, locataire de l’hôtel Rössli et Seehof à Zurich, est également sous pression. Ses chiffres d’occupation de février étaient même si catastrophiques qu’elle a baissé les prix des chambres de 20 francs. «J’ai dû réagir, mais pas trop violemment», déclare Karin Müller. «Car sinon je ne pourrais plus remonter les prix.» Avec une offre spéciale wellness, Swissôtel lui a piqué deux clients réguliers. «Je ne me sens pas bien, plutôt mal», ajoute l’hôtelière, qui pense à tout ce qui va encore venir.
HEBDOMADAIRE
Alors que les hôtels de luxe sont contraints à des mesures d’économie dictées par la crise, d’autres en profitent.
les prix des hôtels ont chuté, entre octobre et décembre 2008, à un niveau qui n’est supérieur que de 1% par rapport au début des évaluations, en 2004. La Suisse est le seul pays d’Europe qui n’est pas touché par la baisse des prix. On a même enregistré une hausse moyenne de 7%, à 144 euros par chambre et par nuit.
«Comme auparavant, le client veut voyager mais il est plus sensible aux prix que précédemment», estime Rainer Blaser de STC. Le malheur des uns fait le bonheur des autres. Silvan Aufdermauer, directeur à l’hôtel Flora Alpina à Vitznau, peut profiter de la crise qui touche les maisons de luxe. Il se voit comme «vainqueur de la guerre». Pour lui, les baisses de prix ne sont pas d’actualité. Bien au contraire. Pour l’an prochain, il veut même augmenter les prix. «Je n’aimerais pas le crier sur les toits mais nous débordons de partout.» L’hôtel enregiste «massivement plus de réservations que l’an passé». Comme Silvan Aufdermauer le prétend, les hommes d’affaires qui, précédemment, ne connaissaient pas de restrictions des prix, siègent
Mais ces chiffres doivent être appréciés de manière différenciée, car il y a un grand écart entre villes et campagnes ainsi qu’entre hôtels de luxe et de classe moyenne. Les hôtels de luxe dans les villes subissent la plus forte pression. Il semble même que plus une ville est grande, plus le phénomène est marqué. Les destinations de montagne, par contre, sont bien occupées. Ce qui prouverait que le besoin de voyager survit.
aujourd’hui chez lui. La limite de nombreux budgets d’entreprises est atteinte. L’hôtel Helvetia, à Bâle, en profite aussi. Cette année, la maison près de la gare a gagné surtout des voyageurs de commerce. «Quelque 95% de toutes les demandes sont confirmées», affirme Katia Häfenfinger, de la direction de l’établissement. En ce qui concerne les réservations,
l’image de la Suisse ne pourrait être plus mitigée. Ce qui peut expliquer pourquoi la Suisse a pu éviter, jusqu’ici, un dumping. Les hôtels de luxe tentent de tenir aussi longtemps que possible pour éviter une perte d’image.
Auf Deutsch Seite 2
Nouvelle exposition à voir jusqu’en janvier 2010 au Musée de l’alimentation à Vevey
Recherche et alimentation dialoguent L’Alimentarium à Vevey inaugure une
nouvelle exposition temporaire qui dévoile, jusqu’au 3 janvier 2010, les mystères de la recherche alimentaire
et leur rôle dans l’évolution du cerveau humain. L’exposition invite le visiteur au dialogue mais surtout à la découverte de son propre corps.
«Savez-vous que si on mettait bout à
bout les vaisseaux sanguins du cerveau humain, on pourrait relier Vevey à Londres? Savez-vous que nous avons plus de 350 gênes de cellules qui composent notre odorat? Ou que vos intestins contiennent environ 2 kilos de bactéries? Ou encore que c’est grâce à la recherche alimentaire qu’une célèbre poudre de cappuccino développe une pression dix fois plus élevée que celle contenue dans un pneu de voiture, juste pour qu’il fasse une belle mousse?», lance la commissaire de l’exposition, Esther Schärer. F. DI FRANCO
Esther Schärer, commissaire de l’exposition, devant trois «cellules olfactives».
révélations, l’exposition temporaire du Musée de l’alimentation de la Fondation Nestlé permet aux visiteurs, grâce à une scénographie
Neuchâtel non fumeur
Nouvel air avec GastroNeuchâtel Ce mercredi 1er avril marque le début de l’ère sans fumée pour les établissements neuchâtelois et autres lieux accessibles au public. L’après-midi, GastroNeuchâtel a convié ses membres à une rencontre à l’Hôtel de la Vue-des-Alpes. Organisée en collaboration avec le comité Initiative fumée passive & Santé, elle avait pour but de «décrisper un débat qui n’a que trop duré», selon les organisateurs. Et de promouvoir le respect mutuel entre fumeurs et voisinage. Le Département de la santé et des affaires sociales a pour sa part ouvert une ligne téléphonique pour répondre aux questions suscitées par ce changement. 032 889 11 04 www.ne.ch/fumee www.vivre-sans-fumer.ch www.gastrone.ch
imaginative et interactive créé pour l’occasion, de se familiariser avec le monde des chercheurs, leurs questionnements et leurs tâtonnements. PUBLICITE
Guidé en français et en allemand, le public passe du cerveau à l’odorat et au goût, puis au système digestif, en développant les problèmes d’obésité, de satiété, d’appétit, etc. Un espace laboratoire doté d’instruments révolutionnaires a également été aménagé. Il n’est accessible que sur réservation pour les groupes et les écoles. L’exposition se poursuit à l’extérieur,
Hormis le côté anecdotique de ses
Le plus petit voisin de la Suisse avait introduit, l’année passée, une interdiction de fumer. Mais une majorité de la population a décidé d’allèger l’interdiction: des fumoirs et des établissements fumeurs déclarés comme tels sont de nouveau autorisés.
dans le jardin d’essai du Musée qui, pour l’occasion, est devenu le théâtre végétal des enjeux de la recherche alimentaire. fdf www.alimentarium.ch
Restauration
2 avril 2009 No 14
GastroJura fête ses 30 ans avec une exposition «A la découverte des cafés»
Des cafés souvenirs C’est un bilan de double succès qu’a pu dresser son président Yves Rondez au terme des festivités appelées à marquer, le 30e anniversaire de GastroJura.
la Caquerelle, elle a rassemblé près d’une centaine de convives.
Jacques Stadelmann
Animée avec humour et talent par André Chételat, cette soirée anniversaire a été tout naturellement marquée par les adresses et vœux apportées par une belle pléiade de personnalités et d’invités. Parmi les messages de félicitations, on relèvera en particulier ceux du président de GastroSuisse, Klaus Künzli, et du ministre jurassien de l’Economie Michel Probst, assortis de la promesse d’une réduction toute prochaine du montant de la patente d’auberge de 50%.
L’exposition «A la découverte des cafés d’antan», présentée à l’Hôtel du Bœuf à Saint-Ursanne a connu une affluence. Plus d’un millier de visiteurs – professionnels, mais aussi et surtout amoureux de l’histoire régionale et curieux ont vécu un beau moment de nostalgie.
sentant les établissements dans leurs atours de 1900 et des documents – listes de prix et menus de fête des mêmes années – ainsi des objets et installations d’antan, le public s’est offert un beau et très suggestif voyage dans une époque pas si lointaine et pourtant riche de merveilleux souvenirs. Il suffisait d’entendre les exclamations de bonheur et de ravissement des visiteurs, heureux de se retrouver devant un ancienne façade d’un restaurant de la région ou face au portrait d’une ancien patron ou d’une jolie serveuse
J. STADELMANN
Au fil des panneaux de photos pré-
A noter encore que les deux présidents d’honneur de GastroJura, Rodolphe Romano et Laurent Maillard, ainsi les présidents ou délégués des associations sœur de GastroJura bernois, GastroNeuchâtel, GastroVaud et GastroFribourg ont aussi participé à la fête.
Listes de prix et menus de fête des années 1900 ont attiré de nombreux visiteurs.
In Kürze
connus loin à la ronde. Sans parler du plaisir éprouvé face à la rutilance d’un percolateur d’époque ou d’une très élégante ancienne fontaine à absinthe pourvue de tous ses accessoires ou encore de vénérables caisses enregistreuses.
Mit einer besonderen Aktion hat Yves Riondez, der umtriebige Präsident von GastroJura, über tausend Besucher in eine Ausstellung über «Kaffees aus alten Zeiten» ins Hôtel du Bœuf nach St-Ursanne gebracht. Mit hundertjährigen Menükarten, alten Apparaten usw.
Autre sujet de satisfaction pour le président Yves Rondez, la belle affluence lors de la manifestation officielle du 30e anniversaire du 17 mars. Entamée sur les lieux de l’exposition et poursuivie sous forme de soirée conviviale sur les hauteurs de
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EDITORIAL
Pourcentage peu propres «Un bistro sur quatre a des lacunes», pouvait-on lire dans 20 Minuten. «Les bistros sont propres», titrait la Basler Zeitung (BaZ). Mêmes chiffres au départ, conclusions opposées: 592 établissements contrôlés, 154, soit 26%, font l’objet d’une réclamation. Alors que 20 Minuten a mis en évidence l’horreur, la BaZ a précisé que les vrais souilleurs étaient plutôt rares. Mais les laboratoires cantonaux font problème. Ils publient les pour cent des réclamations sans préciser pourquoi. Pour les laboratoires cantonaux, une fente de la taille d’un cheveu sur une catelle de la cuisine conduit à une réclamation de gravité moyenne avec une amende de 100 à 250 francs. Ces mêmes laboratoires calment le jeu: ils ne doivent pas payer leur salaire par les amendes. Peut-être que l’affirmation est tout aussi absurde que la revendication que les restaurants doivent afficher les évaluations sur leur hygiène pour informer leurs clients. La branche pourrait accepter ce principe si chaque contrôleur détaillait et justifiait le revenu de son activité dans un rapport public signé de son nom. Ce serait la fin de l’arbitraire. Romeo Brodmann
PUBLIREPORTAGE
GJGM58365
Hôtellerie & Tourisme
2 avril 2009 No 14
Jean-Jacques Wenger, idées fraîches pour les restaurateurs et Cap Gourmand
FLASH
Idées pour rester à flot tionnement de Cap Gourmand et notamment la gestion du personnel. Il fallait redresser la situation et assurer la qualité de la cuisine et du service en toutes saisons. L’été demeure la période la plus active avec l’engagement d’une trentaine de personnes dont sept cuisiniers, deux aides de cuisine et un pâtissier. Le navire amiral, Le «Fribourg», est équipé d’une cuisine professionnelle. Hors saison, cinq personnes travaillent à Cap Gourmand et vingt personnes pour la navigation. Les marins, moins sollicités pendant l’hiver, contribuent au service. La flotte comprend neuf navires et transporte environ 300000 passagers par an.
Laurence Carducci Jean-Jacques
Tout a commencé par la mise à disposition gratuite d’internet pour les passagers pour les communications WiFi. C’est la première compagnie romande qui garantit ce service. Il permet de tenir des séminaires ou de travailler individuellement avec tous les avantages de la terre ferme. Il en est de même pour la télévision numérique. Les événements majeurs comme l’Eurofoot 2008 ont été diffusés en direct en naviguant ou non pour le plaisir de plusieurs centaines de passagers. L’efficacité, la rapidité, la sécurité et l’engagement personnel sont des termes qui reviennent souvent dans la conversation avec Jean-Jacques Wenger, ingénieur de formation, directeur de la SNNM depuis 2006. Depuis son arrivée, les idées sont en constant développement. Depuis peu, un service de réserva-
tion par internet destiné à Cap Gourmand, le secteur de la restauration de la compagnie est ouvert à tous. Mis au point par Daniele Napolillo, le jeune médiamaticien de la compagnie, ce système, simple, direct et clair est en effet à disposition de tous les restaurateurs de Suisse romande. Avec un avantage certain, celui du prépaiement online lors de la réservation. Une commission sera prélevée pour chaque réservation. Bien des mauvaises surprises seront ainsi évitées, car les sommes engagées seront ainsi disponibles au moment même.
L. CARDUCCI
Wenger, directeur de la Société de Navigation sur les lacs de Neuchâtel et Morat SA (SNNM), mène sa flotte en conquérant avec toujours une idée d’avance.
Daniele Napolillo, médiamaticien, avec Jean-Jacques Wenger, directeur. Pour rester compétitif par rapport à la concurrence, le pragmatique directeur a également imaginé un système d’abonnement pour les entreprises afin de les inciter à organiser des séminaires avec repas sur les bateaux. La formule marche bien, car elle permet d’alléger les frais de cette clientèle désormais fidélisée. Elle fonctionne aussi pour des as-
semblées générales, avec la possibilité de choisir de rester à quai. Par ailleurs, tous les événements du calendrier se fêtent à bord avec des propositions particulières. Des soirées spectacle avec repas figurent également au programme. A son arrivée, Jean-Jacques Wenger
Comment réserver avec prépaiement Le système mis au point par Daniele Napolillo pour la Société de Navigation sur les lacs de Neuchâtel et Morat SA fonctionne déjà et il s’est avéré fort utile pour la SaintSylvestre comme pour la croisière de la Saint-Valentin. Les restaurateurs qui souhaitent profiter de cette possibilité de réservation avec prépaiement peuvent s’adresser d’ores et déjà à la Compagnie via e-mail à l’adresse me-
Même par temps gris, manger sur l’eau pendant la pause de midi est devenu une habitude pour beaucoup de Neuchâtelois. Le bateau part à 12h10, il est de retour à 13h15, le temps nécessaire pour s’offrir le plat du jour sur réservation par SMS trois heures à l’avance. Les rentiers l’AVS et les étudiants ne paient que 11 francs, croisière comprise, 9 francs de plus pour les autres clients. Test réussi, lors de notre passage, la bonne humeur régnait à bord, c’était bon et joliment présenté.
a entièrement réorganisé le fonc-
dia@navig.ch. Il s’agira alors de relier leur propre système de réservation par e-mail à cette adresse. Les réservations y seront enregistrées à leur nom et lors du paiement au moment de la commande, une participation sera prélevée par la Société de Navigation SA, tandis que le reste de la somme parviendra directement sur le propre compte postal ou bancaire du restaurateur. lc
www.navig.ch media@navig.ch
In Kürze Jean-Jacques Wenger ist Direktor der Schifffahrtsgesellschaft der drei Seen (Neuenburger-, Murten- und Bielersee). Ideen hat er und verwirklicht sie. Mittagessen und vieles andere auf einer kurzen Kreuzfahrt, auch Wifi, wovon auch Restaurateure profitieren können, indem sie, gegen eine kleine Entschädigung, ihr Talent unter Beweis stellen können. Im Sommer beschäftigt die Gesselschaft sieben Köche und setzt die Matrosen auch im Service ein.
La meilleure année de tous les temps et financière. Décembre a été nettement positif pour l’hôtellerie valaisanne et la parahôtellerie. Janvier a été moins favorable pour l’hôtellerie, alors que la parahôtellerie résistait. Les remontées mécaniques ont vécu une période de rêve jusqu’à fin janvier, mais février a été plus morose.
Depuis 2004, le Valais accueille aussi
L’année touristique valaisanne 2007-
2008 s’est avérée la meilleure de tous les temps! Hôtels et établissements de cure enregistrent une hausse de fréquentation de 3,7%, leur permettant de franchir la barre des 4,5 millions de nuitées. La parahôtellerie a progressé de 6,7%, les campings de 5,5%, l’hébergement collectif de 1,1% et les auberges de jeunesses de 0,6%. Le clin d’œil «Une heure plus vite en Valais» a séduit la Suisse alémanique. L’ouverture du tunnel du Lötschberg en 2007 et divers produits
de plus en plus d’hôtes étrangers. L’Allemagne représente son deuxième marché, suivie de la Grande-Bretagne, puis de la Belgique et du Luxembourg, et des Pays-Bas. Bref, en totalisant près de 12 millions de nuitées hôtelières et parahôtelières, le Valais se positionne comme le plus grand canton touristique de Suisse! Zermatt, Vallée de Saas et Aletsch se taillent toujours la part du lion. Les premiers résultats de cet hiver
s’affichent une fois de plus dans le positif (+0,9%), grâce surtout à une clientèle venue de Suisse et des pays limitrophes. En revanche, une baisse significative est observée sur les marchés londonien et russe, conséquence de la crise économique
«Difficile de faire des prévisions pour l’été, relève Urs Zenhäusern, tant la météo et les taux de change s’avèrent déterminants pour la bonne marche des affaires, plus encore que les crises! Le BAK Basel Economics prévoit une diminution des nuitées de 2,6% et un regain de croissance dès 2011.» La campagne estivale de Valais Tou-
risme misera sur les «voyages naturels», pour un positionnement à long terme. Le président Jérémie Robyr (photo) rappelle pour sa part l’importance de la nouvelle loi sur le tourisme, censée être soumise à la votation populaire cet automne et où 84 millions de francs sont en jeu. Le Conseil d’Etat va mettre sur pied une analyse sur cinq régions pilotes
Seiler Hotels Zermatt SA
Changement dans la continuité Propriétaire depuis 2007 de 80% du capital des hôtels Seiler (en photo Le Mont Cervin), Jelmoli va acquérir les 20% d’actions restantes. Ainsi en a décidé l’assemblée des actionnaires qui a donné son accord à la création de deux sociétés distinctes. Président des hôtels Seiler, Roberto Seiler, a expliqué au Nouvelliste que Seiler Hotels Zermatt SA passera à la société d’investissment Athris Holding SA, cotée à la Bourse SIC Swiss Exchange depuis ce mois de mars. Le nouveau conseil d’administration, précise le quotidien valaisan, sera réduit à trois membres (Christian Seiler, Michael Müller et Gregor Joos). Athris aurait l’intention de poursuivre la politique des Seiler et d’investir dans la rénovation des hôtels.
Cabanes du Club alpin suisse
Moins de nuitées plus de dépenses Les 151 cabanes du Club Alpin Suisse (CAS) ont totalisé durant l'exercice 2007/08 quelque 324 000 nuitées, soit 2,7% de moins que l’année précédente. Ce repli s’explique essentiellement par de mauvaises conditions de randonnée durant l’hiver. Le léger recul du nombre de nuitées a influencé négativement le chiffre d’affaires des cabanes, qui est ressorti en baisse de 2,5% à 6,9 millions de francs. Celui des consommations dans ces cabanes a par contre augmenté de 3,5% à 17,6 millions, ce qui porte à 24,5 millions de francs le total dépensé par les hôtes et clients l’an dernier. www.sac-cas.ch
Partenariat sino-helvétique
Le Valais se positionne comme le plus grand canton touristique de la Suisse
créés depuis représentent une aubaine pour le Valais. Urs Zenhäusern, directeur de Valais Tourisme, parle d’un effet dopant plus qu’impressionnant et non éphémère sur les flux de trafic. La progression a parfois atteint 30 pour cent.
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(Chablais, Verbier-Saint-Bernard, Sierre-Anniviers, Loèche-les-Bains et Vallée de Saas), afin de montrer aux citoyens la réalité des chiffres et de leur participation au soutien du pw tourisme.
Prix valaisan Initié l’an dernier, le Prix valaisan Médias récompense les journalistes auteurs d’articles ou de reportages exceptionnels sur le Valais. Ce prix sera réédité cette année. Les lauréats de la première édition sont Laurent Missbauer (en photo, article dans «Sports et loisirs» d’avril 2008), Beat Stauffer (NZZ du 30 octobre 2008), Alessandra Bonzi (reportage à la RTSI du 1er avril 2008) et Josephine Matyas (Toronto Star du 14 juin 2008). mtpp
Le Rigi jumelé au Mont Emei Le Rigi s'est trouvé une montagne partenaire en Chine. Situé dans la province du Sichuan, le mont Emei (photo) est désormais jumelé au célèbre sommet de Suisse centrale. Les responsables du tourisme des deux régions ont scellé leur partenariat il y a quelques jours en Chine, indiquent les Chemins de fer du Rigi dans un communiqué. Culminant à 3099 mètres, le mont Emei, est l'un des quatre sommets sacrés de Chine aux yeux des bouddhistes.
Mystery Park à Interlaken
Saison nostalgique estivale dès le 15 mai En décembre 2006, surendetté, le Mistery Park à Interlaken avait fermé ses portes. Il rouvrira pour une dernière saison estivale le 15 mai. New Inspiration AG, l’actuel exploitant, a créé ainsi une quarantaine d’emplois temporaires jusqu'à fin octobre. Avis aux nostalgiques et amateurs des grands mystères de notre terre.
Schweizerische Gilde etablierter Köche Guilde Suisse des Restaurateurs-Cuisiniers
2. April / 2 avril 2009 Nr. / No 14
Gilde aktuell Früher Spargel im Rheintal Zwar ist schon Spargel zu haben, sogar zu günstigen Preisen. Aber hierzulande beginnt die Saison des edlen Gemüses normalerweise erst im April, und heuer sind wir aufgrund der kühlen Witterung noch etwas später dran. Indes gibt es Ausnahmen, wie Esther und Hansruedi Frischknecht vom Haus zur Eintracht im st. gallischen Oberriet wissen. Hansruedi, Gilde Ambassador Säntis, kennt einen Gemüsebauern in Diepoldsau, der auf besondere Weise Spargel zieht. Er nutzt nämlich die Abwärme eines nahe gelegenen Industriebetriebes, um den Boden zu wärmen – was die Erntezeit um rund einen Monat vorverschiebt. Der besagte Landwirt freilich, der rund ein Drittel seiner Ware ins Gastgewerbe liefert, möchte lieber ungenannt bleiben: «Sonst habe ich noch mehr zu wenig.» Insofern gehen die Gilde-Patrons der Ambassade Bern-Mittelland-Solothurn zu ihrem traditionellen Spargelstechen samt anschliessendem Gaumenschmaus auch nicht zu dem besagten Bauern in der Ostschweiz. Vielmehr bleibt man daheim im Seeland, wie Ambassador Urs Weyermann vom Gasthof Hirschen in Langnau bestätigt: Am Dienstag, den 26. Mai, ist es soweit.
Kander, Sense und Jungfrau Die Ambassade BernerOberland Freiburg gehört zu den Regionen, die sich durch eine enge Zusammenarbeit der Gilde-Betriebe auszeichnet: Gleich in drei Gebieten, nämlich der Jungfrauregion, dem Kandertal und dem Sensetal, richten Gilde-Köche regelmässig gemeinsam Schlemmer-Abende aus. Mitte März hatten die Kandertaler zu Luzia und Daniel Rindisbacher ins Restaurant Panorama nach Aeschi geladen; Ende März empfingen die JungfrauKöche bei Rosmarie und Christian Brawand im Hotel Kirchbühl in Grindelwald zum «Gourmet-Treff», und diesen Freitag sind die Sensetaler an der Reihe: Die «Gilde-Chochete», bei der unter anderem Ambassador Peter Herren vom Hôtel du Moléson in Flamatt (Foto) mittut, findet diesmal bei Monika Ramseier und Daniel Kilcher im Gasthof Hirschen in Sangernboden statt.
Kochkunst an der GV in Kandersteg 2009 ist Igeho-Jahr, die Tage vom 21. bis 25. November sind in den gastgewerblichen Agenden vorgemerkt. Für manche hat die Igeho jedoch bereits begonnen: So für die Gilde-Kochkunst-Equipe um Coach Daniel Ramseier, die an der Luzerner Zagg erstmals für Aufsehen gesorgt hatte. Ähnlich wie die aktuelle Walliser Nationalmannschaft bereiten sich auch die Gilde-Kochkünstler auf den Auftritt an der Igeho vor. Wie es bei der Gilde aussehen und schmecken dürfte, werden dabei zuerst die Mitglieder der Gilde selbst erfahren: An der Generalversammlung in Kandersetg werden die jungen Kochkünstler das volle Programm durchspielen. Und wie man in einschlägigen Küchen hört, soll in Kandersteg überdies auch das Team der Nationalmannschaft eine Rolle spielen – mehr sei aber hier noch nicht verraten.
Gilde noch näher an den Gästen Die schweizerische Gilde etablierter Köche hat ihren neuen Gourmet-Guide publiziert, den neuen Gilde-Club vorgestellt sowie über das vielfältige Engagement der gut 50-jährigen Vereinigung inhabergeführter Restaurants informiert. Die Schweizerische Gilde etablierter Köche steht seit über 50 Jahren für Restaurants, in denen der Chef in der Regel selber kocht und die Chefin sich im Service um die Gäste kümmert. Die Gilde, von Familienbetrieben gegründet und von einer Geschäftsstelle am Sitz von GastroSuisse in Zürich geführt, ist gerade in Zeiten der Systemgastronomie eine bewährte Orientierungshilfe und ein Markenzeichen für Qualität. Die Eigenständigkeit, Authentizität und regionale Verbundenheit der Gastronomie gewann in letzter Zeit neuen Reiz, der sich unter anderem in der Fülle von Kochsendungen oder im Boom von Terroir-Produkten zeigt. Club für exklusive Einblicke
Die Gilde, deren Mitglieder seit jeher selber sorgfältig über Neuzugänge entscheiden und dabei darauf achten, mit weniger als 300 Restaurants das besondere eine Prozent der Schweizer Gastronomie zu repräsentieren, geht auch neue Wege, um ausgewiesene Kochkunst und Vielfalt zu pflegen. Die Qualität und das Ambiente stehen im Vordergrund und der Gast kann von der gemütlichen Gaststätte auf dem Lande bis hin zum Gourmet-Restaurant in der Stadt auswählen. Als Unternehmer und als Gastronomen kennen die Gilde-Köche buchstäblich den Geschmack ihrer Gäste und verschliessen sich neuen Entwicklungen nicht. Jüngster Ausdruck dieses Engagements ist bei der Gilde, die sich auch als grosse Familie versteht, der neue Gilde-Club: Hier sollen nicht mehr nur die Gilde-Betriebe untereinander verbunden sein und regen Austausch pflegen. Auch die Gäste erhalten mit dem Gilde-Club Gelegenheit, die ganze Vielfalt der Gilde
aus einer exklusiven Warte kennenzulernen. Degustationen, Workshops, Ausflüge: Zahllos sind die Möglichkeiten, die sich eröffnen, um die Familienbande der Gilde noch zu verstärken und weiter zu knüpfen. Mehrwert mit Gourmet-Guide
Wo diese Familie zu finden ist, zeigt insbesondere der jährlich neu erscheinende, kostenlose Gourmet-Guide, dessen jüngste Auflage viersprachig bereitliegt. Während man in früheren Jahren die Betriebe zwar detailliert vorstellte, aber nur schlicht nach Kanton und Ort alphabetisch auflistete, hat man in den letzten Jahren regelmässig Mehrwert geschaffen: Bis zu vier Krönchen zeichnen inzwischen besondere kulinarische Höhenflüge aus, weitere Piktogramme informieren etwa über Rollstuhlgängigkeit, Fumoirs oder den Umgang mit Hunden. Das Engagement der Gilde erschöpft sich aber nicht darin, den Zusammenhalt untereinander und mit den Gästen zu pflegen. Man blickt auch über den eigenen Tellerrand hinaus, so mit der Aktion «Kids kochen mit Profis». Hier handelt es sich um eine Art Erweiterung der bewährten «Dinner for 2», einem speziellen Angebot, das vorab jungen Pärchen für gepflegte Tafelkultur begeistern soll. «Kids kochen mit Profis» geht als Kochkurs für junge Gäste zwischen 6 und 15 Jahren oder auch für ganze Schulklassen noch einige Schritte weiter: Hier öffnen sich nicht nur die Türen zum Reich der Küche mit all ihren Geheimnissen und Leckereien. Darüber hinaus liegt der Gilde auch am Herzen, den Jugendlichen Alternativen zu hastiger Schnellverpflegung aufzuzeigen und ihnen den Wert von gesunder,
P. GRUNDER
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Der neue Gourmet-Guide mit dem neuen Gilde-Club. ausgewogener Ernährung näherzubringen. Million an MS-Gesellschaft
Der stärkste Ausdruck davon, dass die Gilde weit mehr ist als eine Vereinigung hervorragender Restaurants, ist aber wohl der traditionelle Gilde-Risotto. Dabei laden Gilde-Köche jeden Herbst an belebten Plätzen zu einem feinen Risotto. Die Erlöse dieser Aktionstage, die sich weitum zu gesellschaftlichen Ereignissen entwickelt haben, dienen dabei ausschliesslich wohltätigen
Zwecken. Wie Frank Meyenberg von der Schweizerischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft bestätigt, hat die MSGesellschaft in den letzten Jahren über eine Million Franken aus den Erlösen der «Risotto»-Aktionen der GildeKöche erhalten – ein sensationelles Ergebnis. Das soziale Engagement der Gilde wird derzeit aber noch erweitert. In einigen Regionen der Schweiz sind engagierte Gilde-Betriebe daran, «Charity-Dinners» zu organisieren, deren Erlöse ebenfalls wohltätigen Zwecken zukommen sollen.
La Guilde lance le Club
Flumserberger Rennfieber
La Guilde lance le Club des Gourmets pour ses hôtes
Gilde-Schneesport-Tag in den Flumserbergen
La Guilde Suisse des RestaurateursCuisiniers a présenté son nouveau «Club de la Guilde» et fourni des renseignements sur les multiples engagements de l’association plus que cinquantenaire de restaurants tenus par leurs propriétaires.
Petrus scheint auch ein Gilde-Fan zu sein: Der diesjährige Gilde-Schneesporttag fand letzte Woche bei bei schönsten Bedingungen in den Flumserbergen statt. Rund 25 sportliche Gilde-Kolleginnen und -Kollegen aus allen Himmelsrichtungen fanden sich bei diesem traditionellen Anlass ein.
Guide des Gourmets
René-François Maeder, président de la Guilde et patron des établissements Doldenhorn et Ruedihus à Kandersteg, présente la dernière édition du «Guide des Gourmets», une publication annuelle. Le guide gratuit contient des renseignements détaillés sur les 275 établissements membres de la Guilde, ce «pour cent particulier de la gastronomie suisse», comme se définit l’association. La société, fondée en 1954 par des établissements familiaux et dont les membres décident euxmêmes des admissions, a aussi pré-
senté le nouveau «Club de la Guilde». En devenant membre de ce club, les adhérents obtiennent des opportunités exclusives pour apprendre à connaître la Guilde sous des approches particulières, notamment par des dégustations exclusives, des ateliers ou des excursions. De par son engagement social au-delà des places de travail et des places d’apprentissage, la Guilde a informé avec Frank Meyer de la Société suisse de la sclérose en plaques. La manifestation la plus connue est le «Risotto de la Guilde» que les cuisiniers de la Guilde, organisés par régions, servent chaque automne sur des places animées partout en Suisse. Le bénéfice revient à chaque fois entièrement à la Société suisse de la sclérose en plaques. Ainsi, grâce aux cuisiniers de la Guilde, plus d’un million de francs ont été récoltés.
Mit viel Schwung
Nachdem alle die ersten Schwünge auf den Flumserbergpisten gemacht und ihre Startnummer gefasst hatten, genoss die Gruppe einen Apéro bei Maria und Kurt Wagner auf der Terrasse beim Berggasthaus Prodalp. In lockerer Stimmung ging es dann weiter an den Start. Mit Schuss stürzten sich die mutigen Rennfahrer auf die tadellos ausgesteckte Rennpiste. Ziel war es, zwischen dem ersten und zweiten Lauf eine möglichst kleine Differenz zu erreichen. Selbst der ehemalige Gilde-Präsident Hanspeter Trachsel und Sportchef a.d. Fritz Gfeller massen sich am freundschaftlichen Skirennen.
Aus der Rangliste Damen: 1. Marlies Stump 2. Marie-Louise Friedrich 3. Romy Grunder Herren: 1. Bruno Lustenberger 2. Hanspeter Trachsel 3. Walti Wild das feine Abendessen im Hotel Cafrida, wo die sportliche Gilde-Familie von Yvonne und Sepp Kurath mit ihrem sympatischen Team verwöhnt wurde. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, insbesondere dem Organisator Sepp Kurath. Kathrin Fässler Grossen
Mit viel Genuss
René-François Maeder (au centre) avec certains des collègues qui organisent l’AG de la Guilde à Kandersteg: Christian Wyss, Christian Künzi, Daniel Rindisbacher et Francis Hadorn, ambassadeur Romandie.
Beim anschliessenden Mittagessen konnte dann ausgiebig über Skitechnik und Sonstiges gefachsimpelt werden. Die tollen Wetter- und Pistenbedingungen nutzten alle zum ausgiebigen Skifahren am Nachmittag. Schutz vor aufziehendem Nebel und Schneegestöber fand man beim Après-Ski im Hinnä-Stall-Treff. Abschliessender Höhepunkt des Tages war schliesslich
Beste Verhältnisse und gute Stimmung in den Flumserbergen.
GastroSuisse
2. April / 2 avril 2009 Nr. / No 14
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Präsidentenkonferenz GastroSuisse in Herisau
Positiv trotz Krise Am 25. März fand dieses Jahr die erste Ordentliche Präsidentenkonferenz von GastroSuisse in Herisau statt.
Romeo Brodmann
Die Präsidentenkonferenz wurde durch Zentralpräsident Klaus Künzli eröffnet. Thema sowie einleitende Anmerkung war auch das Urteil des Züricher Handelsgerichts über die Nutzung von Sternen für die Hotelkategorisierung von GastroSuisse. Das Zürcher Handelsgericht habe Hotelleriesuisse in seiner Begründung nicht einen einzigen Punkt zugestanden, sagte Künzli. Dass diese Hoteliers das eindeutige Urteil weiterziehen, sei unverständlich und sehr ärgerlich, weil den Mitgliedern von GastroSuisse, also den über 3000 Betrieben der Klein- und Mittelhotellerie, dadurch die Verwendung der Sterne weiter verwehrt
bliebe. Er meinte damit wohl auch den immensen Schaden, der indirekt den Anbietern von Beherbergungsangeboten, vor allem aber GastroSuisse selbst entsteht. Walter Höhener, Präsident von Gas-
tro Appenzellerland AR begrüsste als Gastgeber die Präsidenten. Der kleine Verband im Gefüge von GastroSuisse feiere dieses Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr sei eine gute Gelegenheit, die sonst eher stille Tätigkeit des Verbandes zugunsten eines positiven Images des Gastgewerbes der Öffentlichkeit zu präsentieren. Nach Ansprache und Begrüssung
wurde als Folge eines Antrages die Traktandenliste ergänzt. Der Antrag auf Ausschluss eines Mitgliedes aus der Präsidentenkonferenz sowie aus GastroSuisse (nicht aus seiner Kantonalsektion) wurde zu einem späteren Zeitpunkt und nach länge-
rer Diskussion mit 19 zu 0 Stimmen bei 5 Enthaltungen genehmigt. Dem Betroffenen steht das Recht auf Rekurs zu. Danach präsentierte Tresorier Tobias Zbinden die Verbandsrechung. Bei den Erträgen kommentierte er, dass die Auswirkungen der Finanzkrise zwar auch GastroSuisse erreicht haben, dass man dafür aber die Kosten gut angepasst hätte. Deshalb stehe GastroSuisse mit einem Reingewinn planmässig gut da. Urs Amrein erklärte die Abschlüsse,
Zentralpräsident Klaus Künzli mit Anton Schmutz und GastroAppenzellerlandAR-Präsident Walter Höhener.
Zahlen und Situationen von GastroSocial, AHV und Pensionskasse, die stark von der Krise geprägt waren. Die schwierige Wirtschafts- und Anlagesituation wird leider noch anhalten. Zwar sei die Situation nicht erfreulich, aber im Verhältnis und im Durchschnitt zur Branche hätten die Sozialkassen trotzdem gut gearbeitet und stehen gut da.
Zum neuen, möglichen Gesamtarbeitsvertrag hat Hannes Jaisli Rechnungen von fiktiven Fallbeispielen präsentiert und erläutert. Der neue L-GAV hat, vor allem im Zusammenhang mit der verschlechterten Wirtschaftslage, sehr viele kritische Fragen ausgelöst und führte zu grösseren Diskussionen.
Conférence des présidents des sections cantonales à Herisau
Positif malgré la crise La première Conférence des présidents de GastroSuisse de l’année a eu lieu mercredi 25 mars à Herisau.
Romeo Brodmann
Le président central Klaus Künzli a ouvert la Conférence des présidents. Le sujet ainsi que la note introductive ont été consacrés au jugement du Tribunal de commerce de Zurich sur l’utilisation d’étoiles pour la catégorisation hôtelière de GastroSuisse. Dans son arrêt, le Tribunal de commerce zurichois n’a reconnu aucun argument d’hotelleriesuisse, a déclaré Klaus Künzli. Qu’il était donc incompréhensible et très fâcheux que ces hôteliers veuillent at-
taquer ce jugement univoque, car on empêchait GastroSuisse et ses membres d’utiliser les étoiles, soit quelque trois mille établissements de l’hôtellerie petite et moyenne. Il a sans doute voulu faire allusion aux dommages immenses qui en résultent pour prestataires indirects d’offres d’hébergement mais surtout pour GastroSuisse.
Suite à une motion, l’ordre du jour a
Urs Amrein a expliqué les comptes
été complété. La demande d’exclusion d’un membre de la Conférence des Présidents de GastroSuisse (mais pas de sa section cantonale) a été approuvée par 19 voix contre 0 et 5 abstentions après de longues discussions. L’intéressé a le droit de recourir.
finaux, les chiffres et les situations de GastroSocial, de l’AVS et de la caisse de pension qui sont fortement marqués par la crise. La situation économique et de placement difficile perdurera malheureusement encore. La situation n’est pas réjouissante mais les caisses sociales ont néanmoins bien travaillé et se trouvent dans une bonne situation, par rapport à la moyenne de la branche.
Puis le trésorier Tobias Zbinden a Comme hôte, Walter Höhener, pré-
sident de Gastro Appenzellerland AR, a salué les présidents. Le petit groupement au sein des structures de GastroSuisse fête cette année ses cent ans. C’est une bonne occasion de présenter à un large public les activités de la Fédération, d’habitude plutôt discrètes, pour favoriser une image positive.
présenté les comptes de la Fédération. Dans son commentaire, il a précisé que les recettes avaient été touchées par les répercussions de la crise financière sur GastroSuisse mais que les coûts avaient été judicieusement adaptés à cet effet. Pour cette raison, GastroSuisse se présente en bonne santé et avec un bénéfice net comme prévu.
En ce qui concerne la Convention collective nationale de travail, Hannes Jaisli a présenté et expliqué des cas fictifs. La nouvelle CCNT a suscité de nombreuses questions critiques et généré des discussions nourries, surtout dans le contexte de situation économique péjorée.
GastroProfessional Am 25. März fand in Herisau die Generalversammlung der gapag GastroProfessional AG statt, der internetbasierten Wissens-Plattform von GastroSuisse. Der redaktionelle Anspruch, den GastroProfessional verfolgt, ist einfach zu erklären: Die Inhalte sollen einen Know-how-Pool bilden, der die alltägliche Arbeit der Unternehmer erleichtert. Hoteliers und Restaurateure sollen auf einen Mausklick auf möglichst viele Fragen rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr Antworten finden. Der 2008 eingeleitete Wandel basiert auf dem Entscheid, das Abonnement von GastroProfessinal im Mitgliedschaftsbeitrag von GastroSuisse zu integrieren. Das heisst, dass alle Mitglieder von GastroSuisse sich kostenlos registrieren und somit mit GastroProfessional arbeiten können. Die Reaktion auf die Aktion liess nicht lange auf sich warten, innerhalb von fünf bis sechs Monaten ist die Zahl der Mitglieder, die sich registrierten, von mehr als 2600 auf gut 4000 Abonnements angestiegen. Der Nutzungserfolg zeigt, dass Angebot und Nachfrage übereinstimmen. Auch das Finanzielle stimmt. In der Bilanz per 31. Dezember 2008 konnte wiederum ein moderater Gewinn ausgewiesen werden.
KAGfreiland
AGENDA
Viande de lapin élevé selon les besoins de l’animal
GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: Pour les
Jusqu’à présent, la viande de lapin
provenait le plus souvent d’élevages en cages où les animaux étaient torturés. Selon le Conseil fédéral et le Conseil national, cette viande devra bientôt être déclarée comme «viande de cages». Les alternatives sont la viande de lapin suisse ainsi que la viande de lapin étrangère de la maison Delimpex. Pâques, c’est pour bientôt. Dans de
nombreux établissements, on trouvera de la viande de lapin dans les assiettes. Une viande délicate et saine. Malheureusement, la majeure partie de cette viande provient de pays producteurs qui ne prescrivent pas l’élevage des animaux dans le respect de leurs besoins comme c’est le cas en Suisse. Quelque 80% de l’offre de viande de lapin provenait jusqu’à présent de l’étranger. La plupart des animaux doivent vivre dans des cages de treillis ayant une surface de base d’une feuille A4.
Depuis que l’émission de «Kassensturz» avec KAGfreiland a présenté ces conditions, le marché s’est effondré. La campagne «Stopp Käfigfleisch» (halte à la viande de cages) a eu du succès et sera poursuivie en 2009. Une motion exige que la viande de lapin devra être déclarée – également dans les restaurants. Le Conseil fédéral et le Conseil national ont transmis la motion. On peut donc prévoir une solution légale à un moment encore à déterminer.
des box et a récemment annoncé qu’elle transformerait ses étables en Hongrie, entre 2009 et 2011, au niveau de l’ordonnance suisse sur l’élevage des animaux. KAGfreiland approuve les plans de Delimpex. Car ce sera la première production de lapins à l’étranger qui satisfera tant pour les animaux mères (élevage) que pour les jeunes animaux (animaux de boucherie) les exigences suisses de la protection des animaux. L’élevage Delimpex et les plans de développement peuvent donc être considérés comme pionniers. Actuellement, aucune autre viande de lapin étrangère ne peut être recommandée par KAfreiland.
Il y a des alternatives à la viande en
cage: de la viande suisse ou hongroise de la maison Delimpex. La viande de lapin des paysans suisses est plus chère que la viande importée, mais elle provient d’élevages en groupes respectueux des animaux. La viande de lapin hongrois de la maison suisse Delimpex est une alternative plus avantageuse. Le niveau de l’élevage est encore nettement en dessous des exigences suisses mais néanmoins nettement
Nadja Brodmann, KAGfreiland
meilleur que l’élevage en cage standard et donc acceptable. Delimpex élève les animaux par groupes dans
Pour des questions concernant l’achat de viande de lapin ou l’élevage d’animaux, Nadja Brodmann, zoologue de KAGfreiland, se tient à disposition. Courriel: nadja.brodmann @kagfreiland.ch ou tél. 071 222 18 18.
cantons de FR, NE, VD, GE et VS, prendre rendez-vous par téléphone au 079 240 60 61. Ligne directe droit du travail:
Tous les matins, de 8h30 à 11h30, Jean-Luc Piguet répond gratuitement par tél: 022 329 01 01, fax: 022 329 01 11 ou courriel: jl.piguet@scrhg.ch Consultations juridiques. L’avocatconseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous les 7 et 21 avril 2009, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par téléphone à Zurich du lundi au
jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au numéro 0848 377 111 ou par courriel: info@gastrosuisse.ch. Beratung durch Gastroconsult AG
im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von14 bis 17 Uhr ohne Voranmeldung. Erste Kontaktnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30. Telefonische Rechtsauskunft in Zürich 0848 377 111. Rechtsaus-
künfte: Mo – Do 9.30 – 11.30 Uhr und 14 – 16 Uhr, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch.
Idées Gastro
2 avril 2009 No 14
Nestlé Professional Punch
NOTICES Boulangerie industrielle
Forte croissance pour Aryzta Aryzta a affiché une forte croissance au premier semestre de son exercice 2008/2009. Le leader mondial de la boulangerie industrielle, issu de la fusion de l’Argovien Hiestand avec l’Irlandais IAWS, a fait grimper ses ventes de 15,8% à 1,57 milliard d’euros. Le bénéfice net a grimpé de 15,4% pour s’inscrire à 84 millions d’euros (123 mio de CHF). La division food a accru ses ventes de 6,7% à 865,1 mio d’euros. Le bénéfice net a progressé de 14,6% à 73 mio d’euros. www.aryzta.com
Consommation de viande
Un kilo de plus par personne Les Suisses ont consommé davantage de viande en 2008. Chaque habitant en a mangé 53,43 kg, contre 52,49 kg l’année précédente, soit une hausse de 1,8%. La consommation globale a atteint 417 330 tonnes, indique l’interprofession Proviande. La consommation est en hausse pour la quatrième année consécutive. Selon un sondage effectué en décembre par l’interprofession auprès de 4600 consommateurs, 84% pensent que la viande a son prix. Une majorité a cité la grande qualité comme «le signe distinctif de la viande produite en Suisse».
Mange la bière à Sainte-Croix
Les quatre sortes de punch
Lors de la préparation des
sional Punch sans alcool avec quatre goûts différents. La boisson chaude d’origine indienne apporte non seulement de la douce chaleur mais aussi de la couleur et du changement en cette saison froide.
ont une part élevée d’énergie et une teneur très basse en graisses. Elles sont surtout
punchs, il convient de veiller à ce qui suit. L’eau fraîchement mise à chauffer ne doit pas cuire mais seulement être chauffée. Ainsi, les arômes sont préservés. Verser simplement le contenu d’un sachet de Professional Punch de Nestlé dans une
En plus des sortes de
punch connues au rhum, à la pomme et à l’orange, Nestlé offre à ses clientes et à ses clients, depuis août 2008, le nouveau goût «baies des bois». Les quatre variations
elles ne doivent pas manquer dans les cantines d’écoles et universitaires ainsi que dans les jardins d’enfants.
appréciées lorsqu’elles sont mées chaudes.
consom-
tasse d’eau chaude, remuer et le punch est prêt.
Chardonnay du Monde et Vinalies Internationales de Paris 2009
Neuchâtel et Genève distingués La Tour Maîtresse (photo),
Merlot de Genève AOC 2007 de la Cave de Genève se distingue, par une médaille d’argent récoltée au prestigieux concours des Vinalies Internationales de Paris 2009. Cette 15e édition s’est
Lindt & Sprüngli sur la voie royale En 2008, sur des marchés en faible hausse, la maison Lindt & Sprüngli a atteint une croissance organique de 5,8%, bien au-dessus de la moyenne. Le groupe a également atteint les objectifs en matière de profitabilité. En 2009, dans un environnement difficile, le groupe poursuit ses investissements élevés en marketing. www.lindt.com
La distinction internationale décernée au Merlot La Tour Maîtresse 2007 de la Cave de Genève conforte le choix fait depuis plusieurs années de donner toute sa place à Genève à ce cépage tardif, réputé dans le monde entier pour sa souplesse et sa belle charpente. Elle est
Un bénéfice record
Brasserie Trois Dames
Nestlé présente le Profes-
tenue du 27 février au 3 mars dernier à Paris. Plus de 3500 crus ont été dégustés et jugés par un groupe d’experts composé de spécialistes du vin venus du monde entier.
www.proviande.ch
TENDANCES
Chaude tentation
de cette boisson se prêtent surtout à la consommation dans des restaurants, des bars et des hôpitaux. Puisqu’elles sont sans alcool,
la récompense de longues années de travail à la vigne, par le choix des sols et des expositions les mieux adaptées à la maturation du raisin. La vinification des œnologues de la Cave de Genève valorise la fraîcheur des arômes grâce au contrôle de la température de fermentation, ainsi que la structure par un élevage de 10 à 12 mois en fûts de chêne. Ces caractéristiques se retrouvent lors de la dégustation. Les notes de dégustation de ce La tour Maîtresse sont: bouquet intense de framboise et de réglisse avec une pointe d’eucalyptus, bouche ample et veloutée rappelant généreusement le nez avec
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une finale épicée soutenue par des tanins francs et mûrs. Déguster à 16-18° C. www.cavedegeneve.ch
Les vins neuchâtelois ont eu
également du succès. Ils ont décrochés deux médailles d’or et cinq médailles d’argent lors de la confrontation internationale des meilleurs Chardonnay du Monde et une médaille d’argent dans le cadre du concours des Vinalies Internationales, soit huit médailles au total. La confrontation internationale des meilleurs Chardonnay du Monde, organisée par l’association Forum œnologie, s’est déroulée au Château des Ravatys, Domaine Viticole de l’Institut Pasteur, à SaintLager, en Bourgogne. Parmi les pays les plus médaillés, la France, puis la Suisse qui remporte deux médailles d’or, 13 d’argent et deux de bronze. Les vins de Neuchâtel se classent excellemment puisqu’ils remportent plus d’un tiers des médailles alors que la surface du vignoble neuchâtelois représente seulement 4% de la surface viticole suisse.
Les médaillés du canton de
Neuchâtel: – Médaille d’or aux Caves de la Béroche, St-Aubin, pour le Neuchâtel AOC Chardonnay 2006 – Expression de la Béroche – Médaille d’or à Alain Gerber à Hauterive, pour le Neuchâtel AOC 2007 – Prélude – Médaille d’argent aux Caves de Chambleau, L.-Ph. et V. Burgat, Colombier, pour le Neuchâtel AOC 2007 – Chardonnay Barrique – Médaille d’argent au Domaine E. de Montmollin Fils, Auvernier, pour le Neuchâtel AOC 2007 – Chardonnay – Médaille d’argent à Mauler & Cie SA, Môtiers, pour le Grand Vin Mousseux – Cuvée Chardonnay Brut – Médaille d’argent à la Station Viticole Cantonale, Auvernier, pour le Neuchâtel AOC 2007 – «La Perrière» Chardonnay – Médaille d’argent à Thiébaud & CO SA, Bôle, pour le Neuchâtel AOC 2006 Chardonnay – Cuvée Prestige Louis Thiébaud Brut www.ovpt.ch
«Mange, c’est de la bière!» est une manifestation ouverte au grand public mettant en avant le potentiel gastronomique de la bière. Le parcours-dégustation constitué de 6 stations, présentant chacune quelques spécialités et les bières de la maison qui les accompagnent. A chacune des stations, un expert bièrophile sera présent pour expliquer, guider et prendre les réactions des participants. A l’issue du parcours, les participants pourront se diriger vers le bar pour déguster une des bières de la maison ou pour poursuivre la dégustation avec des plats sur assiette ou planchette. L’événement aura lieu ce samedi 4 avril 2009 à la Brasserie Trois Dames, rue de France 1, à Sainte-Croix (VD). www:brasserietroisdames.ch
Nouveautés Magnum
Pour fans de fruits et de café La célèbre glace sur le bâtonnet a 20 ans. Cette année, Magnum présente de nouveau des créations savoureuses inédites: le luxueux Magnum Temptation existe aussi dans une variante fruitée et la palette des Magnum Mini est complétée par la variété Double Machacwww.magnum.ch cino.
Ecole du vin à Bordeaux
Apprendre pour le plaisir L’Ecole du Vin de Bordeaux veut apporter une contribution à une meilleure compréhension des vins de Bordeaux. Les cours sont pour tout le monde, du débutant au connaisseur avancé. Les cours sont donnés à Bordeaux en langue anglaise et ont lieu en mai ou en octobre. www.bordeaux.com
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Schlusspunkt / Point final
2. April / 2 avril 2009 Nr. / No 14
MARKT / MARCHÉ
Portrait
Katherine von Ah Tall Jacques Stadelmann
Katherine von Ah Tall, experte en tourisme zurichoise originaire du canton d’Obwald, dirige depuis trois ans «Jura bernois Tourisme».
que les atouts touristiques génèrent des nuitées et entraînent des séjours. Mes expériences dans les contacts avec les touristes m’ont appris que ceux-ci attendent plus qu’une banale proposition d’hébergement. Ils se tournent vers ce qu’on appelle ‹des produits touristiques›. De telles offres
«Après huit années passées, raconte-elle, dans une agence zurichoise spécialisée dans les voyages-découvertes individuels à l’étranger, puis six
«Des offres qui englobent l’hébergement...»
«J’avais pour moi l’avantage des yeux neufs»
englobent l’ainsi que des propositions de découvertes ou d’activités, vendues sous forme de forfaits adaptés, par exemple, aux modes d’hébergement. Ainsi, à Jura bernois Tourisme, nous nous appliquons à valoriser nos sites les plus emblématiques dans de tels produits ou à organiser des événements autour d’eux. Je pense ici à Tour de Moron, à la Fondation Bellelay ou à la Neuveville et à son caractère médiéval.»
«Rentrée à Zurich, le temps d’un week-end en août 2005, j’ai consulté une série d’offres d’emplois série et j’ai retenu celle portant sur la direction de «Jura bernois Tourisme». Sa personnalité, la qualité de sa formation et son parcours professionnel, atouts auxquels s’ajoute son trilinguisme, ont séduit les autorités régionales chargées de la nomination à la direction. La nouvelle directrice ne s’est pas vraiment retrouvée comme une parachutée dans le Jura bernois, région formée des districts de Courtelary, Moutier et la Neuveville (51400 habitants et 40 000 nuitées en 2008 contre 36 000 en 2007). Un territoire par ailleurs inscrit dans la destination touristique Watch Valley qui réunit la Vallée de Joux, le Jura vaudois, le Pays de Neuchâtel, Bienne-See-
J. STADELMANN
ans à la tête de Switzerland Travel Center à Londres, tourné vers les voyages et vacances en Suisse, j’ai souhaité revenir au pays».
La directrice de Jura bernois tourisme vend une région riche de tout un collier de perles touristiques.
land, le Jura bernois et le canton du Jura. «Pour avoir vécu plus de trente ans en Suisse, explique Katherine von Aa Tall, avant de vendre nos régions touristiques aux Anglais, le Jura bernois ne m’était pas inconnu. Mais, je ne le connaissais pas dans tous ses détails, ni sous ses aspects. J’ai accueilli comme un défi le fait d’être chargée de l’animation et de la promotion du tourisme d’une région qui me restait à découvrir. J’avais pour moi l’avantage des yeux neufs et de pouvoir porter ainsi un regard dépourvu d’a priori sur cette région. D’emblée, j’ai ressenti un grand attrait pour elle; j’ai été emballée par la diversité de ses paysages et de ses sites. Elle
possède tout un collier de perles touristiques et j’ai compris aussitôt qu’il s’agirait pour moi de les faire bril-
«Aujourd’hui les touristes se tournent vers des produits» ler au grand jour. Et les présenter de manière telle qu’elles puissent séduire et attirer les touristes dans la région». Invitée à localiser plus précisément quelques-unes des perles propres au Jura bernois, elle s’enthousiasme et cite, à titre d’exemple, la Tour de Moron, dessinée par Mario Botta, érigée à plus de 1300 m par 600 apprentis et
qui du haut de ses 30 mètres offre un fabuleux panorama. Elle retient aussi l’exceptionnel parc dédié aux énergies renouvelables et planté d’éoliennes et de panneaux solaires entre Mont-Soleil et Mont-Crosin. Elle dit encore la beauté sauvage du Massif du Chasseral, promu parc régional, et ne cache pas son coup de cœur pour la petite cité médiévale de la Neuveville, sise au bord du lac de Bienne. Si, à ces yeux, c’est un atout de pouvoir disposer de perles touristiques propres à la région, encore faut-il les «vendre». «Aujourd’hui, note-t-elle, et plus particulièrement dans une région telle que le Jura bernois, la question est de savoir comment faire pour
A titre d’exemple, Katherine von Ah Tall cite le succès rencontré avec le forfait portant sur une balade à skis de fond, avec hébergement et repas du soir dans quatre hôtels différents et, petit plus, transports des bagages assuré à chaque étape par Jura bernois tourisme. www.jurabernoistourisme.ch
In Kürze Die mehrsprachige Obwaldnerin Katherine von Ah Tall hat in ihrem ersten Jahr als Tourismusdirektorin im Berner Jura (die Bezirke Moutier, Coutelary und Neustadt-La Neuveville) die Zahl der Übernachtungen um mehr als zehn Prozent auf rund 40000 angehoben.
NAMEN / NOMS Urs von Allmen übernimmt
auf die kommende Saison hin die Gastronomiebetriebe am Stockhorn unweit von Thun. Von Allmen, im Hotel-Restaurant Schützen in Lauterbrunnen aufgewachsen und in der
Folge unter anderem am Schilthorn gastegwerblich verantwortlich, tritt in die Fussstapfen von André Jäggi und wird am Stockhorn das Panoramarestaurant und das Restaurant Chrindi führen. Hanspeter Oettli, Präsident Schweizer Cafetierverband,
wird neuer Chef Gastronomie beim Migros Genossenschaftsbund. Oettli, der bei den Cafetiers in die Fussstapfen des legendären Georg Gnädinger getreten war, war bislang Bereichsleiter Gastronomie bei Valora und hat dort namentlich Caffè Spettacolo vorangetrieben.
Martin Wiederkehr übernimmt
Anfang Mai die Leitung der Cave de Genève, die als grösste Weinkellerei im Kanton Genf rund 30 Prozent der Produktion der Genfer Weinbauregion einkellert. Der Zürcher Getränke-Ingenieur Wiederkehr war unter anderem verantwortlicher Oenologe an der Eidg. Forschungsanstalt Wädenswil, aber bei Haecky oder Howeg auch in der Privatwirtschaft tätig. In Genf tritt er an die Stelle von Daniel Santschi und will dessen qualitative Linie weiterverfolgen. Tanja Schulte leitet neu das 208Zimmer-Hotel Park Inn Zürich Airport. Die ge-
bürtige Deutsche kann auf eine langjährige Erfahrung bei The Rezidor Hotel Group sowie auf
Berufsstationen in Deutschland und der Schweiz zurückblicken. Schulte folgt auf Andreas Stöckli, der die Leitung des Radisson SAS Hotel Frankfurt
übernommen hat. Rofl Hiltl feiert den 111. Ge-
burtstag des gleichnamigen vegetarischen Restaurants. Der Urenkel des Gründers Ambrosius Hiltl hat dafür vorigen Donnerstag das Essen zu Preisen aus der Gründungszeit verkauft: 19 Rappen. Das erste Hiltl-Restaurant firmierte ab 1898 unter dem Namen «Vegetarierheim und Abstinenz-Café». Asche über unser Haupt: Letzte Woche behaupteten wir, die Person auf diesem Bild sei Otto Gerber sen. Selbstverständlich ist der Herr Max Egger, scheidender Präsident des Verwaltungsrates der BKT Treuhand AG.
Hanspeter Oettli (photo dans
la colonne de gauche), président de l’Association suisse des cafés, est le nouveau chef gastronomie de la Fédération des coopératives Migros. Hanspeter Oettli qui avait marché dans les pas de cafetier du légendaire Georg Gnädinger était jusqu’alors chef du domaine de la gastronomie chez Valora où il a, notamment, fait avancer le projet Caffè Spettacolo. Le joueur de l’équipe nationale Tranquillo Barnetta entend
poursuivre son mandat d’ambassadeur du sport de McDonald’s Suisse. Ainsi, la star du ballon rond qui évolue au Bayer-Leverkusen, soutiendra les activités de McDonald’s en marge de la Coupe du monde de football de la FIFA en Afrique du Sud.
«C’est important pour moi de
CHF +/– Gemüse / Légumes Kabis rot Chou rouge kg 2.20 +0% Kabis weiss Chou blanc kg 2.20 +0% Karotten (Bund) Carottes (bouquet) 2.50 +0% Kohlrabi NEU (Woche 15) Chou rave ca. 1.20 Krautstiel Côtes de bettes kg 4.50 +10% Kresse Cresson kg 10.00 +0% Lattich Laitue kg 3.80 +10% Lauch Stangen Poireau branche kg 4.50 +0% Lauch grün Poireau vert kg 3.40 +0% Randen Betterave kg 1.80 +0% Randen ged/past/vac Betterave sec. kg 2.30 +0% Rüben Herbst weiss Carottes blanches kg 2.50 +0% Sellerie Knollen Céleri pomme kg 2.75 +8% Spinat (Blatt) Epinards kg 4.50 +0% Wirz leicht Chou frisé léger kg 2.80 +0% Zwiebeln Oignons kg 1.25 +0%
Salate / Salades Chicorée Chicorée kg 3.23 Eichblatt grün Chêne vert St. 1.60 Eichblatt rot Chêne rouge St. 1.70 Kopfsalat Laitue pommée St. 1.40 Lollo rot/grün Lollo kg 5.80 Nüsslisalat Doucette kg 17.00 Radieschen (Bund) Radis (bouquet) 1.00
sinier de l’Année
par l’université The Culinary Institute of America qui figure
parmi les meilleures du monde. Le chef et propriétaire du restaurant El Bulli, situé à Roses, sur la Costa Brava, recevra ainsi un prix spécial, prochainement à New York, lors d’un dîner auquel assisteront 500 personnalités majeures de la gastronomie mondiale. Robin Barraclough sera, dès le
1 juin, le responsable marketing du groupe Emmi. Marc Heim prendra ses nouvelles fonctions de responsable des ventes du groupe. er
+0% +0% –7% +3% –6% +0%
Gemüse/Salat: Nationale Richtpreise franko Grossverteiler Légumes/Salades: prix indicatifs nationaux franco grands distributeurs
Früchte / Fruits Zwetschgen Pruneaux Äpfel Gruppe A Pommes groupe A Birnen Gruppe A Poires groupe A
Ø kg 3.75 Ø kg 3.20 Ø kg 3.30
Früchte: Richtpreise Direktverkauf Fruits: prix indicatifs pour la vente directe
promouvoir le plaisir à faire du sport auprès des enfants et des jeunes», explique Tranquillo Barnetta. La semaine dernière, le cuisinier catalan Ferran Adrià a été désigné aux USA comme Cui-
+0%
Spezielles / En particulier Generell: Marktversorgung mit Salaten sehr gut. In der Osterwoche werden jedoch wegen grosser Nachfrage Engpässe erwartet. Kopfsalat: Die rote Sorte ist rar. Bundzwiebeln: Beginn der Produktion/neue Ernte. Nüsslisalat: Deutschweizer Freiland erst nächste Woche erwartet. Situation générale: Très bon approvisionnement en salades. Laitue pommée: la variété rouge est rare. Oignons: début de la récolte. Doucette: pleine terre, la semaine prochaine en Suisse alémanique. ANZEIGE
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