HOTELLERIE
R E S TA U R AT I O N
Ueli Kellenberger Engagement im Rheintal 7
TOURISMUS
HOTELLERIE
Linus Thalmann Engagement im Toggenburg 20
R E S TA U R AT I O N
Cécile Panchaud Poivrier d’Argent à Montreux 12
Menu surprise
Aktuell
Neue Runde Das Handelsgericht des Kantons Zürich hat GastroSuisse zwar vollumfänglich darin bestärkt, bei der Kategorisierung von Hotels mit Sternen zu operieren. Das letzte Wort ist damit aber leider noch nicht gesprochen. 3
K. Leisi Mueller Bar Academy à Dompierre 12 Nr. / No 13 / 26. März / 26 mars 2009 / CHF 4.30
AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich
INHALT
TOURISME
Frankreich und andere EU-Länder wollen für arbeitsintensive Branchen wie das Gastgewerbe reduzierte Mehrwertsteuersätze.
Au trot siouplaît! La France et autres pays de l’UE veulent des taux bas de TVA pour des branches gourmandes en travail comme l’hôtellerie-restauration.
Gros Plan
Déguster à Arvinis La quatorzième édition du salon des vins Arvinis prendra ses quartiers, comme de coutume, dans les anciennes Halles des CFF de Morges, du 22 au 27 avril. L’occasion de déguster d’excellents millésimes. 11
Restauration
Neue Chance
Hôtellerie & Tourisme
Encore une bataille
Das Internet verändert die Kommunikation in vielen Bereichen grundlegend. GastroJournal reagiert darauf nicht nur mit der umfassenden Publikation der Zeitung im Netz. Neu werden mit dem JobJournal auch online Stellen vermittelt. 5
Le tribunal de commerce du canton de Zurich a conforté GastroSuisse dans sa position, l’autorisant à se servir d’étoiles pour catégoriser ses hôtels. Le dernier mot n’est hélas pas encore dit. 13
Kantonalseite
GastroSuisse
Neue Seiten
Les fruits de l’effort
Die Kantonalseiten bilden regelmässig das vielfältige Engagement des Gastgewerbes in der Schweiz ab: ob die Stadtzürcher Restaurateure einen beeindruckenden Geburtstag feiern, GastroSchaffhausen zum Politapéro lädt oder die schwyzerischen Kollegen sich auf der Skipiste 9 messen.
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SOMMAIRE
Gastroconsult a récolté en 2008 les fruits de plusieurs années d’efforts. Président de son conseil d’administration, Tobias Zbinden, explique en page 17
GastroSuisse hat Anfang Jahr mit der Forderung nach einer raschen Vereinheitlichung und Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Wirbel gesorgt. Dagegen erhob sich zwar kaum Protest, doch die Schweizer Bundespolitik mochte sich für das Anliegen kaum erwärmen.
Inzwischen jedoch haben die Länder der Europäischen Union Grundlagen geschaffen, um arbeitsintensiven Branchen tiefere Mehrwertsteuersätze zu ermöglichen, und Frankreich strebt fürs Gastgewerbe gar noch einen Satz von gut einem Viertel 2 des bisherigen an.
Au début janvier, GastroSuisse a semé le trouble avec son exigence d’une uniformisation et d’un abaissement du taux de TVA. Il n’y a presque pas eu de protestations, mais la politique fédérale n’a pas réussi à se familiariser avec cette proposition. Entre-temps, les pays de
l’UE ont créé les bases pour permettre d’accorder des taux plus bas de TVA aux branches les plus gourmandes en travail et la France vise même un taux qui ne serait plus qu’un peu plus du quart du taux en vigueur pour son hôtellerie11 restauration.
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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
2
Titel
26. März 2009 Nr. 13
Mehrwertsteuer: Bewegung in Europa, Stillstand in der Schweiz
LEITARTIKEL
Menschen. Ausbildung. Marketing.
Schweizer Gehacktes GastroSuisse fordert grosse Schritte bei der Mehrwertsteuer, Frankreich und die EU machen sie, die Schweiz trippelt. Der Nationalrat hat letzte Woche über die «Vereinfachung der Mehrwertsteuer» debattiert. Das ist Teil A eines zweiteiligen Revisionsvorhabens. Erst im Teil B kommt es zur Diskussion der Steuersätze. Stundenlang zogen sich die Diskussionen hin, es wurde gefordert, gewarnt, gedroht, gejammert – und gekleckert: Der Sondersatz für die Hotellerie ist provisorisch von 2010 bis 2013 verlängert. Und neu können Unternehmen bis zu einem Umsatz von 5 Millionen Franken und einer Steuersumme von 100000 Franken mit der Saldosteuermethode und Pauschalsätzen abrechnen. Sportvereine sollen Umsätze bis 300000 Franken nicht versteuern müssen. «Ärgerlich ist
PIXELIO.DE
Peter Mathias Grunder
GastroSuisse fordert seit Jahren radikale Schritte bei der Mehrwertsteuer, Frankreich und die EU machen sie jetzt.
es, dass der Nationalrat die Umsatzmindestgrenze für Sportvereine von 100000 auf 300000 Franken erhöhte», kommentiert Florian Hew, Direktor von GastroSuisse. Vereinswirtschaften wären damit
Vorteile des Einheitssatzes von 5 Prozent • Stärkung der Konjunktur: Bei der Einführung eines Einheitssatzes kann mit einem namhaften Anstieg des BIP gerechnet werden. Schon bei einem Einheitssatz von 6,0 Prozent rechnet der Bund mit einem merklichen Wachstumsimpuls in der Höhe zwischen 1,5 und 4,0 Milliarden Franken. Bei einem Einheitssatz von 5,0 Prozent ist mit einem noch höheren Anstieg des BIP zur rechnen. In der momentan schwierigen wirtschaftlichen Lage wäre ein solcher Impuls äusserst willkommen. • Administrative Entlastung: Der Bund geht davon aus, dass die Einführung eines Einheitssatzes zu einer massiven administrativen Entlastung der Unternehmer führt. Diese könnten bei der Einführung eines Einheitssatzes rund 22 Prozent ihres
von der MWST ausgenommen. «Das ist inakzeptabel», hält Hew fest, «hat doch ein durchschnittlicher Gastwirtschaftsbetrieb nur unwesentlich mehr Umsatz, zahlt aber 7,6 Prozent MWST».
tiefer Einheitssatz ist eine vernünftige und gesamtwirtschaftlich sinnvolle Lösung, die auch unserer Gesamt-Branche viel bringen würde», begründet Hew, ein promovierter Ökonom (siehe auch Kasten).
Das einzige Ärgernis ist das nicht:
In der Bundespolitik und in der Verwaltung mag dem zwar niemand widersprechen. Aber hinter die Forderung stellen will sich im Schweizer Kleingehackten – jeder hat irgendwo einen Vorteil – auch kaum jemand. Da braucht es schon ausländische Schwergewichte, die noch weiter gehen als GastroSuisse: Nur Tage, bevor der Nationalrat sich in Details verlor, entschieden die zuständigen Minister der EUStaaten, dass der Mehrwertsteuersatz für arbeitsintensive Branchen wie das Gastgewerbe gesenkt werden könne. Frankreich nahm die Vorlage auf und stellte in Aussicht, das Gastgewerbe künftig noch mit 5,5 statt der bisherigen 19 Prozent zu belasten – allerdings mit klaren Auflagen bezüglich tieferer Preise und mit der Verpflichtung, Arbeitsplätze zu erhalten.
Bundespräsident Hans-Rudolf Merz selbst war ursprünglich in der Regierung angetreten, um die MWST radikal zu vereinheitlichen und zu senken – von Konjunkturpolitik war da noch keine Rede. GastroSuisse, Vertreterin einer Branche, die mehr als 10 Prozent der gesamten MWST abliefert, stützte dieses Anliegen von Anfang an: zum einen, weil das Gastgewerbe namentlich gegenüber dem Detailhandel diskriminiert ist, zum anderen auch aus gewerbepolitischen Überlegungen. Eine Motion des Obwaldner Ständerates Hans Hess für zwei Steuersätze – das Gastgewerbe dabei im tieferen Satz – wurde vom Bundesrat und vom Ständerat diskussionslos befürwortet, ging aber in den anbrechenden Diskussionen um die grosse Revision in eine Warteschlange. Anfang Jahr forderte GastroSuisse nun auch angesichts der Wirtschaftslage eine rasche Vereinheitlichung und Senkung des MWST-Satzes: «Ein
Aufwandes bei der Abrechnung der Mehrwertsteuer einsparen. • Beseitigung Diskriminierung: Ein Einheitssatz beseitigt endlich die ungerechtfertigte Diskriminierung des Gastgewerbes bei der Mehrwertsteuer gegenüber dem Detailhandel und TakeAway-Betrieben. Es ist nicht einzusehen, warum der Kaffee im Restaurant mit einem höheren Mehrwertsteuersatz abgerechnet werden muss als der genau gleiche Kaffee beim Kiosk. • Sozialverträglich: Ein Mehrwertsteuersatz von 5,0 Prozent führt dazu, dass alle privaten Haushalte unabhängig von ihrem Einkommen mehr Geld zur Verfügung haben. Bereits kurzfristig verbleiben einem durchschnittlichem Haushalt pro Jahr rund 245 Franken extra in der Haushaltskasse. Bernhard Kuster
En français Page 11
BLICKPUNKTE
Bargeldloser Zahlungsverkehr
MWST: Deutschland
Von der Unterschrift zum PIN-Code Das Schweizer Gastgewerbe ist ein
Spätzünder, was das Bezahlen mit Karten anbelangt; dies nicht zum
Nachteil der Branche: Das Zuwarten hatte den Vorteil, dass technisches Lehrgeld nicht von den Be-
trieben mitgezahlt werden musste. Überdies übernahm GastroSuisse früh Verantwortung und tat sich mit Anbietern wie B+S zusammen, um praxisgerechte Lösungen anzubieten.
P. GRUNDER
Das Schweizer Gastgewerbe hat
Die sicherheitstechnische Entwicklung spricht für mobile Kassensysteme.
Dieser Tage sind grosse Hotels durch die Presse gewandert. Park Hotel Weggis, The Dolder Grand und andere. Betriebskosten runterfahren. Flügel schliessen. Kurzarbeit einführen. Tatsächlich sind die Schäden, die die Wirtschaftskrise verursacht, nicht zu unterschätzen. Doch sie sind nur ein Teil des Problems. Eines der wirklich grossen Probleme betrifft die Art der Investitionsplanung, respektive den Schlüssel der Investitionsverteilung. Geplant werden in der Regel die Investitionen in die Hardware. Mauern, Wände, Material, Einrichtung. Investition in die Software gehen zu oft vergessen – Menschen, Ausbildung, Marketing, Werbung. Ziemlich sicher wird dem Herrn Schwarzenbach keiner ins Gesicht gesagt haben, dass er anstatt über 400 Millionen in den Bau zu stecken «nur» 300 Millionen verbauen und dafür 100 Millionen in Marketing, Werbung sowie die besten Portiers und Receptionisten stecken müsste. Erfolgreiche Beispiele liefern andere Branchen. Geox beispielsweise pumpt weit über 10 Prozent des Umsatzes in die Werbung, hat innerhalb von gut 10 Jahren mit einem hässlichen Schuh bis zu 35 Prozent Marktanteile erobert, erhöht laufend die Werbeausgaben und schafft es trotzdem, eine operative Gewinnmarge von 25 Prozent zu erzielen. Der Geox Chef Mario Moretti Polegato wusste schlicht und einfach, dass die Software – also das «Wie» – weitaus wichtiger war als die Hardware – also das «Was». Romeo Brodmann
denn auch mächtig aufgeholt: Laut dem Branchenspiegel von GastroSuisse bieten inzwischen rund vier von fünf gastwirtschaftlichen Betrieben den Gästen die Möglichkeit, mit Karten zu bezahlen. Am weitesten verbreitet sind dabei Kreditkarten. Aber auch Debitkarten setzen sich immer mehr durch und werden laut Branchenspiegel bereits von mehr als der Hälfte aller Betriebe akzeptiert. Indes geht die Entwicklung weiter: zum einen operationell mit mobilen Geräten, zum anderen sicherheitstechnisch mit dem Ersatz der Unterschrift durch eine Sicherheitszahl, den PIN. Diese Umstellung von der Unterschrift
zum PIN hat zwei Konsequenzen, die fürs Gastgewerbe von Belang sind: Einerseits fällt auf den Bons die Zei-
le weg, auf der die Gäste ein Trinkgeld vermerken können, bevor sie mit ihrer Unterschrift bezahlen. Dieser Nachteil rief GastroSuisse auf den Plan, und deren Intervention fruchtete: Künftige Systeme werden eine Trinkgeld-Funktion enthalten. Bevor die Gäste den PIN eingeben, bekommen sie die Möglichkeit, elektronisch ein Trinkgeld festzusetzen. Andererseits bedeutet das Umstellen von der Unterschrift auf den PIN aber auch, dass der Gast nicht mehr an seinem Tisch eine Unterschrift leisten kann. Vielmehr muss er einen PIN-Code eingeben, und da es nun eher bemühend ist, den Gast an einen festen Terminal zu bitten, dürften mobile Systeme zusätzlich an Attraktivität gewinnen. pg
Wenig Hoffnung beim Gastgewerbe Die deutsche Bundesregierung hat an einer Senkung der Mehrwertsteuersätze wenig Freude. Folglich rechnet die Mehrzahl der gastgewerblichen Betriebe Deutschlands laut einer Umfrage nicht mit einer raschen Senkung. Dies obschon zwei Drittel der Befragten die Mehrwertsteuerbelastung als grösstes betriebliches Hindernis bezeichnen.
MWST: Frankreich
Weniger MWST, dafür mehr Abgaben Bereits Präsident Chirac hatte dem französischen Gastgewerbe eine Senkung der MWST-Sätze versprochen, Präsident Sarkozy will sie nun umsetzen (siehe Haupttext). Bedingung ist nicht nur, die Preise zu senken und Arbeitsplätze zu erhalten. Laut Haushaltsminister Eric Woerth will die Regierung die Ausfälle allen Ernstes «durch eine Erhöhung der Abgaben für die Branche auffangen».
Aktuell
26. März 2009 Nr. 13
hotelleriesuisse ficht eindeutiges Urteil des Zürcher Handelsgerichts an
BLICKPUNKTE
Gegen die Branche Hotelleriesuisse: mit allen Mitteln die Sterne als Marktmonopol behalten.
Wie hotelleriesuisse mitteilt, will man auf Zeit spielen und das Urteil des Zürcher Handelsgerichts weiterziehen. Der Ton in der Medienmitteilung von hotelleriesuisse ist heftig und trotzig. Der Entscheid des Zürcher Handelsgerichts, auch GastroSuisse dürfe Sterne für seine Kategorisierung verwenden und habe alles Mögliche getan, um sich zu differenzieren, setze die Errungenschaften der Hotelklassifikation aufs Spiel. Das Gerichtsurteil schadet, glaubt man hotelleriesuisse, der Branche massiv. Die Rede ist von «Intransparenz und Verwechslungen». «Wir bedauern den Entscheid von
hotelleriesuisse sehr», sagt Florian Hew, Direktor von GastroSuisse. GastroSuisse spricht sogar von einer «unnötigen Behinderung für viele Hotels», vor allem für die kleinen und mittleren Betriebe (KMH). Einzelne Punkte in den beiden Systemen seien zwar vergleichbar, jenes von GastroSuisse «ist jedoch zudem modern, ganzheitlich und erfüllt europäische Massstäbe», erläutert Hew. «Das Handelsgericht hat ausdrücklich festgehalten, dass die ANZEIGE
GJGM53858
FOTOLIA.DE
Matthias Nold
Sterne-Kategorisierung von GastroSuisse keine unerlaubte Konkurrenz darstellt und dass es beim Konsumenten zu keinen relevanten Fehlvorstellungen kommt», heisst es in einer Medienmitteilung von GastroSuisse: «Der Weiterzug von hotelleriesuisse zeugt deshalb von Uneinsichtigkeit und erfolgt nicht im Interesse der Branche, insbesondere nicht der Klein- und Mittelhotellerie.» Offensichtlich spielt hotelleriesuisse
auf Zeit. Der Weiterzug an die nächste Instanz verlängert den Monopolschutz. Durch den Weg ans Kassationsgericht – dort geht es vor allem um Verfahrensmängel – wird die Taktik von hotelleriesuisse sehr transparent. Nach dem kantonal-
zürcherischen Kassationsgericht bleibt immer noch der Weg ans Lausanner Bundesgericht. Das Vorgehen ist für hotelleriesuisse stark verbandspolitisch motiviert. Klar ist, dass die Argumente der Verwechslung oder Täuschung der Gäste nicht stechen. Längst ist klar, dass der Gast sich an Sternen orientiert und damit bestimmte vage Vorstellungen zum Angebot verbindet, das ihn erwartet. Da die Klassifikation für hotelleriesuisse auch eine wesentliche finanzielle Basis darstellt, wird die Argumentation noch durchsichtiger. Gleichzeitig wird das Verbandsmonopol auch im deutschsprachigen Raum zementiert: Die Sterne-Syste-
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me der verschiedenen Verbände in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen laut einer Pressemitteilung des deutschen DEHOGA «harmonisiert werden». Dies ist letzten Dienstag mit der Unterschrift eines «Letter of Intent» besiegelt worden. Doch gleichzeitig pocht man auf eine Vielfalt, die hotelleriesuisse selber keinesfalls zulassen will: «Dabei ist es wichtig, dass die Harmonisierungsbestrebungen Raum für die Beherbergungsvielfalt und die ländertypischen Unterschiede lassen», heisst es von Seiten des DEHOGA.
En français Page 13
Pinot Noir
Weltklasse aus Malans Die Schweiz produzierte 2006 den besten Pinot Noir: Peter Wegelin, Winzer aus Malans, hat mit seinem «2006 Malanser Blauburgunder Reserva» zusammen mit dem «2006 Endinger Engelsberg Spätburgunder» vom deutschen Weingut Knab den besten Spätburgunder produziert. Zur Auswahl standen Gewächse aus Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz, Ungarn sowie Frankreich ausserhalb der Côte d’Or. Das Urteil fällte eine internationale Jury, die im Auftrag des deutschen Fachblattes «Wein Gourmet» 55 herausragende Weine degustierte.
Neue Milch-Lobby
Das Ende des Milchkontingents Landwirte, Käser, Händler, Grossverteiler: Letzte Woche haben sich alle, die in der Schweiz mit Milch zu tun haben, zu einer neuen Branchenorganisation zusammengefunden. «Der Wille, eine breit abgestützte Branchenorganisation über die ganze Wertschöpfungskette zu bilden, ist grundsätzlich vorhanden», sagte Hansjörg Walter, Präsident des Bauernverbandes. Ziel der neuen Organisation ist es vor allem, vor der Aufhebung der Milchkontingentierung Anfang Mai doch noch Marktordnung auf die Beine zu stellen.
Restauration
26. März 2009 Nr. 13
Das neue Internet-Stellenportal für die Gastronomie
BLICKPUNKTE
Finden statt suchen GastroJournal und GastroSuisse lancieren gemeinsam mit Gastro Facts ein neues Stellenportal für die Branche. Matthias Nold
Wer eine Stelle zu vergeben hat, möchte meist möglichst viele und vor allem möglichst gute Bewerber,
die auf sein Inserat antworten. Dafür kommt man – auch in der Gastronomie – heute am Internet nicht mehr vorbei.
ab. Nach dem JobJournal in der gedruckten Zeitung kommt nun das JobJournal auch online als Plattform für Stellen.
Wer sich jedoch bei klassischen Stellenvermittlern im Internet umsieht, vermisst häufig Angebote aus dem Bereich Gastronomie. Dem hilft GastroJournal gemeinsam mit GastroSuisse und Gastro Facts nun
Damit das Portal auch wirklich
Und so gehts • Auf den JobBanner bei www.gastrojournal.ch klicken • Klick auf «Schreiben Sie Stellen aus» im JobJournal-Fenster • Klick auf «Registrieren» • Anmeldeformular ausfüllen (kostenlos!) und absenden • E-Mail bestätigen • Mitgliederbereich optimieren • Inseratentyp wählen: - Variante 1: 54 x 20 mm im GastroJournal; 30 Tage im Internet; 5er-, 10er- (+1 Inserat gratis) oder 25er-Abo (+2 Inserate gratis) - Variante 2: 84 x 60 mm im GastroJournal, 30 Tage im Internet; ab 1 Inserat - Variante 3: 54 x 200 mm (halbe Seitenhöhe) im GastroJournal; 30 Tage im Internet; ab 5er-Abo - Variante 4: 54 x 400 mm (ganze Seitenhöhe) im GastroJournal, 30 Tage im Internet; ab 5er-Abo • Erscheinungsdatum fürs GastroJournal wählen • Stellenbeschrieb eingeben • Vorschau ansehen und absenden Unterstützung bei der Registration gibt es bei GastroJournal: 044 377 53 05
Durschschlagskraft erhält, erscheint jedes dort gebuchte Inserat automatisch auch in der gedruckten Ausgabe von GastroJournal – im JobJournal. Immerhin erreicht man mit seinem Stelleninserat dadurch rund eine halbe Million Kontakte in der ganzen Schweiz. Die Buchung ist denkbar einfach und funktioniert im Abo. Alles, was man dafür tun muss: Sich kurz im Internet bei www.gastrojournal.ch oder www.gastrofacts.ch registrieren. Selbstverständlich ist die Registration gratis. Auch umgekehrt funktioniert die Vernetzung zwischen Online- und gedruckter Zeitung auf einfachste Weise: Wer einen Job sucht und ihn in der Zeitung ausgeschrieben sieht, gibt einfach die Referenznummer im Inserat auf dem Job Portal von GastroJournal oder bei Gastro Facts ein. Sofort erscheint dann das Inserat mit weiteren Informationen zum Betrieb. www.gastrojournal.ch
P. GRUNDER
En Bref
Neue Mitarbeitende gesucht, neue Stelle gefragt? Das JobJournal hilft weiter!
Dès aujourd’hui, jeudi, GastroJournal offre avec Gastro Facts un nouveau portail moderne sur internet pour des offres et la recherche d’emploi. Avec quelques clics, on peut passer des annonces et en ligne et dans le journal.
Erfolgreiches Reklamationsmanagement
So bleibt die Kirche im Dorf Während die Schweizer sich lautstark – und etwas leiser auch die Indianer – gegen diesen Vergleich wehrten, spürten süddeutsche Restaurateure die direkten Auswirkungen. «Die Zahl der Schweizer Gäste ist nach den Aussagen von Herrn Steinbrück um rund die Hälfte zurückgegangen», sagt Peter Hechler, Geschäftsleiter der Gastronomiebetriebe Hechler in Binzen und Weil am Rhein in der Nähe von Basel. Das ist bei Betrieben, die zu rund 70 Prozent auf Schweizer Gäste zählen, ein verheerender Einbruch.
Zusammen mit Hansjörg Wöhrle
Sonntag waren unsere beiden Restaurants voll mit Schweizer Gästen, sogar solche aus Graubünden sind extra aufgrund des Inserats zu uns angereist. Die Schweizer haben sich für unsere Entschuldigung bedankt.» Denn das mediale Echo in der Schweiz war gross. «Dank dem Inserat kommen auch viele neue Gäste zu uns.» Andere Gäste haben hingegen alle Brücken nach Deutschland abgebrochen, wie sie in Mails verkünden. Diese Gäste kämen erst wieder, wenn sich Peer Steinbrück entschuldigt habe. Das sei eben typisch für die Schweizer, sagt Hechler: «Sie sind treu und sensibel – und dies zu recht. Man darf nicht Schweizer mit Indianern vergleichen, das ist eine bodenlose Frechheit.»
vom Hotel Restaurant Adler in Weil am Rhein und Hieber’s Frische Center hat er sich am Samstag deshalb bei den Schweizern entschuldigt. Im Inserat in der Basler Zeitung heisst es: «Liebe Schweizer Nachbarn … mit aller Deutlichkeit distanzieren wir uns von den verbalen Entgleisungen des Herrn Steinbrück.» Wöhrle, der in der Schweiz zur Schule gegangen ist, sagt gar: «Wir fühlten uns zur Entschuldigung verpflichtet.» Die positive Reaktion der Schweizer liess nicht lange auf sich warten, wie Peter Hechler sagt: «Am
PANORAMIO.COM
Den Stein ins Rollen brachte der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück am 14. März in seiner Rede, in der er die Schweizer mit Indianern verglich: «Die Schwarze Liste ist die 7. Kavallerie von Yuma, die man auch ausreiten lassen kann. Aber die muss man nicht unbedingt ausreiten lassen. Die Indianer müssen nur wissen, dass es sie gibt.» Damit nahm der deutsche Bundesfinanzminister Bezug zu einer möglichen schwarzen Liste der OECD, auf der die Schweiz allenfalls aufgrund ihres Bankgeheimnisses sein könnte.
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Restaurateure aus Weil am Rhein haben sich öffentlich von Aussagen des deutschen Finanzministers distanziert.
Dank dem Inserat haben Hechler, Hieber und Wöhrle zumindest einen Teil der Schweizer Kundschaft zurück und neue Gäste hinzugewonnen. Auf die Idee mit dem Inserat ist Hechler gekommen, weil er nachgeforscht habe, wieso die Schweizer und besonders die Basler Gäste ausblieben. Dabei sei er auf die Aussage von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück gestossen. Somit war das Inserat die ideale Reaktion auf die Reklamationen. Dieser Vorfall zeigt eindrücklich, wie man Gästeverluste ins Positive wenden kann, wenn man nur kreativ genug ist. mmo
Uto-Kulm-Hotelier verärgert
Abriss von Anbauten gefordert Der Besitzer des Seminarhotels und Ausflugsrestaurants auf dem Üetliberg, Giusep Fry, muss alle nicht rechtmässig erstellten Anbauten, unter anderem den Wintergarten, wieder entfernen. Dies hat die kantonale Baudirektion entschieden. Fry bangt um seine Existenz und um die Zukunft seiner Angestellten. Der Hotelier hofft auf die Unterstützung aus der Politik, insbesondere vom abtretenden Stadtpräsidenten und zukünftigen Präsidenten von Zürich Tourismus, Elmar Ledergerber. Fry will gegen die Verfügung Rekurs einreichen.
Umsetzung Rauchverbot
Statthalter brauchen mehr Zeit Im Kanton Bern sind vorab die Statthalter für die Umsetzung das Rauchverbots besorgt. Weil aber die Verordnung zum Verbot, das Anfang Juli in Kraft treten soll, erst im April vorliegen wird, und weil Fumoirs nicht von einem Tag auf den anderen eingerichtet und bewilligt werden können, hat die Vereinigung der Statthalter interveniert: Die bernischen Statthaltter fordern eine Fristverlängerung für die Installierung der Fumoirs bis Ende Jahr. Die kantonale Verwaltung scheint dafür jedoch kein Musikgehör zu haben.
Umgehung Rauchverbot
Rauchverbot macht erfinderisch Einige Gastgeber im Deutschen Bundesland NordrheinWestfalen hebeln derzeit das Rauchverbot aus. Denn dieses lässt das Rauchen in jenen Gaststätten zu, in denen keine «zubereiteten Speisen» serviert werden. «Sie rufen einfach den Pizza-Service an», berichtet Horst Werner Koch, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes. Denn was der Pizza-Service anliefert, ist in einer komplett anderen Küche zubereitet worden als in jener des Rauchbetriebs und somit legal.
Best of Swiss Gastro
Plattform für neuste Gastro-Trends Der bekannte Schweizer Restaurant-Wettbewerb «Best of Swiss Gastro Award» entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neu gibt es drei Wege, um durch die Fachjury beurteilt zu werden und in den Final zu kommen: Erstens kann jede Geniesserin und jeder Geniesser einen neuen spannenden Gastrobetrieb vorschlagen, zweitens wird ein Expertengremium ausgewählte Gastronomie-Unternehmen nominieren und drittens können sichGastronominnen und Gastronomen selber bewerben. Voraussetzung ist, dass die teilnehmenden Betriebe und ihr Konzept nicht älter als drei Jahre sind. Das Schlusswort beim Best of Swiss Gastro Award hat weiterhin das Publikum, welches die Gewinner kürt. www.gastroawards.ch
Hotellerie & Tourismus
26. März 2009 Nr. 13
Bad Ragaz will die verloren gegangenen Badegäste zurückerobern
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«Kuchen wird kleiner» ist bei uns tote Hose.» Der Betrieb schliesst sogar über Ostern, damit die Chefin und das Personal «wieder zu Kräften» kommen, um dann für den erhofften Ansturm «voll fit zu sein». Käthy Guldin wünscht sich, dass nach der Wiedereröffnung der Therme mindestens die verloren gegangenen Badegäste den Weg nach Bad Ragaz zurückfinden werden.
CHECK IN
ZVG
Der Kurort lockt mit seinen Ther-
Der Pavillon der Tamina Therme in Bad Ragaz.
Bad Ragaz ohne die Bäder ist wie ein Fisch ohne Wasser. Deshalb hat das Hotel Rössli die vorübergehende Schliessung der Therme genutzt, um sein Haus umzubauen. Doch was haben die umliegenden Betriebe unternommen, um die Badegäste zurückzugewinnen? Luzia Hug
abschiedet. Ein Umbau im grossen Stil wurde nicht unternommen. «Ich habe Zukunftspläne, will aber noch nichts verraten», sagt Suzanne Seifert. Sie habe die Erfahrung gemacht, dass die anderen Hoteliers die guten Ideen gerne übernehmen. «Und der Kuchen wird ohnehin immer kleiner.» Angst vor dem Konkurrenten Rössli hat Seifert aber nicht.
men. Sind die Bäder aber geschlossen, ist der Ort für viele Touristen nur halb so attraktiv. Als Gisela Landolt vom Hotel Torkelbündte vor zwei Jahren erfahren hat, dass die Bäder vorübergehend schliessen, dachte sie: «Oh mein Gott, was wird das nur werden?» Doch jetzt könne sie auf eines der besten Geschäftsjahre überhaupt zurückschauen. Die Geschäftsleute hätten die Badegäste abgelöst. Die Gastgeberin des familiengeführten Betriebes ist überzeugt, dass die Gäste bei ihr abgestiegen sind, da sie Komfort zu einem guten Preis biete. Ein Konkurrenzkampf mit dem Hotel Rössli bestehe nicht. «Wir haben ein gutes Verhältnis», sagt Landolt. Seit die Bäder in Bad Ragaz ge-
Während vier Monaten war das Hotel Rössli geschlossen, in der Küche wurde während drei Wochen nichts gekocht. Hotelbereich, Zimmer, Nasszellen, Gänge – ja sogar die Heizung wurde ersetzt. Nach dem radikalen Umbau erstrahlt das Rössli in neuem Glanz, «ausgestattet mit edlen Materialien, ganz ohne Schnickschnack», wie der Gastgeber, Ueli Kellenberger (Foto), erklärt. Der «nervenaufreibende» Umbau schaffte die Grundlage, «wieder vorne mit dabei zu sein». Der kleine Familienbetrieb nutzte die einjährige Schliessung der Tamina Therme, um zu renovieren. Mit dem Umbau hofft Kellenberger, neue Gäste zu gewinnen und so einen Vorsprung auf andere
Betriebe in Bad Ragaz zu schaffen. Den umliegenden Hoteliers das «Leben schwer zu machen», sei aber nicht seine Absicht.
Brienz goes Interlaken
Die Luxushotels in den Städten haben zu leiden
Wende
Die Mittelklasse kann überleben
In der unendlichen Geschichte um
Die Schweizer Luxushotels kämpfen gegen die Finanzkrise. Mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert ist das «Dolder Grand» in Zürich. Vor einem Jahr wurde das Haus, nach Renovationskosten von 440 Millionen Franken, mit viel Pomp neu eröffnet. Heute mehren sich die Gerüchte, dass der Betrieb vor dem Verkauf stehe. Von Seiten des Luxushotels wurde dies zwar dementiert. Man bestätigte hingegen, dass ein Flügel geschlossen sei, was etwa einem Drittel des Hotels entspricht. Die Auslastung scheint zurzeit ganze 20 Prozent zu erreichen und es herrscht offenbar Personalstopp. Laut den Angaben einer Sprecherin des Dolder Grand werde indes nicht im grossen Stil abgebaut. Auch Kurzarbeit sei derzeit kein Thema.
die Destinationsbildung und -zerschlagung im Berner Oberland ist ein neues Kapitel geschrieben: Autor ist Brienz am See, in den frühen 1990er-Jahren gemeinsam mit Orten wie Meiringen und Hasliberg sowie Marken wie Ballenberg oder Giessbach eine der ersten Destinationsbildungen überhaupt. Brienz verabschiedete sich Anfang
Februar per Volksentscheid aus der Destination (GJ berichtete). Letzte Woche nun wandte man sich der Destination im Westen zu: Im Rahmen einer Dachmarkenpartnerschaft wird Brienz künftig von Interlaken Tourismus vermarktet. pg
Brienz gehört neu zu Interlaken.
Das Leben der Hoteliers in Bad Ra-
gaz ist ohne die Tamina Therme ohnehin nicht einfach. So ist Suzanne Seifert vom Hotel Pizol «froh, wenns endlich wieder losgeht». In Bad Ragaz sei alles nur auf die Bäder fokussiert. Für die Jugend und die Kinder biete der Ferienort nicht viel Interessantes. «Und wenn man das Heidi einmal gesehen hat, dann hat mans gesehen», sagt die Gastgeberin. Der familiengeführte 12Zimmer-Betrieb verzeichnete seit dem März 2008 weniger Kunden. Einige Stammgäste hätten sich bis zur Wiedereröffnung der Bäder ver-
Das Park Hotel Weggis und das Hotel Palace in Luzern sahen sich wegen der Krise gezwungen, den Angestellten Kurzarbeit zu verordnen. So ist im Park Hotel jeder zweite Mitarbeitende von der Sparmassnahme
Auch Käti Guldin vom Hotel Krone lässt sich vom Rössli-Umbau nicht ängstigen. Die Gatgeberin hat im letzten Jahr die Zimmer renovieren lassen. Zudem findet sich der Betrieb nahe den Thermalbädern in einem anderen Preissegment. «In der heutigen Zeit stehe ich eher besser da, weil der Kunde nicht mehr in Luxushotels absteigt», ist Guldin überzeugt. Mit ihrem Hotel, wo eine Übernachtung mit Frühstück zwischen 50 und 70 Franken kostet, habe sie «bessere Karten». Seit der vorübergehenden Schliessung der Therme ist es aber ruhiger geworden in der Krone: «Seit einem Jahr
Das Dolder kämpft mit der Krise.
betroffen, im Hotel Palace ist es jeder dritte.
schlossen sind, ist der Kampf um die Gäste härter geworden. Neid unter den einzelnen Betrieben gebe es allerdings nicht, beteuert auch Ueli Kellenberger vom Hotel Rössli. Dass er sich mit seinem Umbau bei den Mitbewerbern unbeliebt machen könnte, steckt der Gastgeber weg. «Es hat es ja jeder selber in der Hand, etwas zu unternehmen.»
En bref Tamina Therme, à Bad Ragaz, est fermé depuis une année pour cause de rénovation. L’«Hotel Rössli», qui a profité de cette période pour une rénovation complète, espère maintenant retrouver ses clients. Les hôtels voisins ont réagi chacun à leur manière. Sans craindre la concurrence.
fen. Wie Mathis ist auch Ferdinand A. Zehnder, Direktor im Hotel De la Paix in Luzern, überzeugt, dass die Luxushotels mehr zu kämpfen hätten. Er ist aber «auch vorsichtiger geworden» und hat sein Personal zurückgefahren. Eine Massnahme, die er jeden Winter treffe, nur eben in dieser Saison ausgiebiger. Die Kurzarbeit, wie sie einige Luxushotels in Luzern eingeführt haben, sei aber kein Thema. Angst machen den beiden Gastgebern eher die Preissenkungen, die einige Hotels nun vornehmen.
Es scheinen vorab die Luxushotels in
den Städten zu sein, die unter der Wirtschaftskrise leiden. Die StadtHotels der Mittelklasse hingegen verzeichnen zwar auch Einbussen, jedoch längst nicht so starke. Der Direktor des Hotel Alexander in der Zürcher Innenstadt, Georges Mathis, beziffert die Einbussen auf 10 Prozent. Bei einer aktuellen Auslastung von 78 Prozent präsentiere sich die Lage «nicht so tragisch». Spezielle Sparmassnahmen seien nicht ergrif-
Insgesamt wird weniger Geld aus-
gegeben. Die Firmen schauen wieder vermehrt aufs Geld. Gespart wird auch bei Konferenzen und Banketten. Besonders weh tut das offenbar den Luxushotels. «Wer jedoch im richtigen Segment ist und sich Mühe gibt, der kann bestehen», sagt Mathis und geht sogar noch einen Schritt weiter: «Vielleicht lernt man ja in der Krise, wieder netter zu den Gästen zu sein.» lh
Wallis
Schweizer Ferien für US-Steuerbeamten Wallis Tourismus hat Douglas Shulman, Chef der amerikanischen Steuerbehörde IRS, samt seiner Familie zu einem Ferienaufenthalt in den Kanton Wallis eingeladen. Dies, nachdem Shulman im Zusammenhang mit dem Bankgeheimnis öffentlich gesagt hatte, er werde seine nächsten Skiferien bestimmt nicht in den Schweizer Alpen verbringen. Der Kanton Wallis empfange jährlich über 100 000 USamerikanische Gäste, pariert Urs Zenhäusern, Direktor von Wallis Tourismus, sie seien «treue Gäste und bezahlen ihre Rechnungen wie Steuern».
Investitionsruinen
Die schönsten verlassenen Orte Die internationale TourismReview hat eine Rangliste der attraktivsten verlassenen Orte der Welt aufgestellt. Viele schätzten den morbiden Reiz solcher Orte, begründete die Review ihre Liste. Auf den ersten Platz setzte das Blatt das mittelalterliche Craco in Süditalien (Foto), das in den 1960er-Jahren unter anderem aufgrund von Erdbeben verlassen wurde. Auf dem zweiten Platz gesetzt wurde das ukrainische Pripyat, wo 1986 ein Atommeiler von Tschernobyl ausser Kontrolle geriet. Auf Rang drei folgte eine touristische Investitions-Ruine mit aktuellen Anklängen: das Resort Yashima in Japan, im Boom der 1980er-Jahre unter anderem mit sechs Hotels hochgezogen, aber in der darauf folgenden Wirtschaftskrise aufgegeben. www.tourism-review.com
Appenzell
Alpstein in der New York Times Der Streit um die Attraktivität des Appenzells für das exotische Segment der Nacktwandernden zieht weitere Kreise: Nachdem deutsche Aktivisten das Alpstein-Gebiet als ideales Tummelfeld propagiert hatten, reagierte Appenzell Innerrhoden mit einem Verbot. Das wiederum interessierte die «New York Times», eine der bedeutensten Zeitungen der Welt: Sie entsandte einen Korrespondenten – und dessen Bericherstattung war während Tagen der am meisten gelesene Artikel der Online-Ausgabe des Blattes.
26. März / 26 mars 2009 Nr. / No 13
Kantonale Sektionen / Sections cantonales
125 Jahre GastroZürich City
Politiker bei GastroSchaffhausen
HV GastroStadt St. Gallen
Würdige Feier
Preiserhöhung
1. Amtsjahr
Stimmungsvoll begrüsste der
Wirtechor von GastroZürich City letzte Woche zur Jubiläums-Generalversammlung: 125 Jahre Vereinsgeschichte waren zu feiern. In seiner Eröffnungsansprache ging Präsident Ernst Bachmann auf verschiedenste relevante Themen ein. Unter anderem auf die Raucherdebatte im Kanton. Man habe die Abstimmung verloren: Doch im Initiativtext sei offen geblieben, wie die Fumoirs auszusehen hätten. Erst nach gewonnener Abstimmung habe die Lungenliga von ausschliesslich unbedienten Fumoirs zu reden begonnen. Doch es gab auch Gutes zu be-
richten für Bachmann, so beispielsweise, dass es im Kanton Zürich derzeit 504 Lehrverträge gebe. An der speziellen Versammlung standen auch einige Ehrungen an. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden speziell geehrt: Brigitte Rellstab, Cafeteria Plaza, Martin Bühler, Restaurant Winzerhaus, Martin Candrian, Catering, Peter
Gerber, Restaurant Galerie, Paul Menzi, Horgen, Andreas Rüedi, Restaurant Linde, Ruedi Stähli, Restaurant La Côte. Lisbeth Zimmermann, England, und Reto Mottadelli werden aufgrund ihrer 40-jährigen Mitgliedschaft vollkommen vom Sektionsbeitrag befreit. Ganz besonders ehrte Bachmann Martha MüllerZäch, Rafz, für ihre 50-jährige Mitgliedschaft und Hans König, Vater von Vorstandsmitglied und Asco-Präsident Jürg König, für die längste Mitgliedschaft. König ist bereits 64 Jahre Mitglied von GastroZürich City. Der neue Statthalter, Kantons-
rat Hartmut Attenhofer, schloss sich in seiner Rede den Meinungen Bachmanns an. Man müsse schon «etwas unternehmen, damit die Leute und die Lungenliga zur Vernunft kommen». Glänzend und einstimmig wieder gewählt wurden Präsident Ernst Bachmann und sein gesamter Vorstand. Die Versammlung ging bei einem Apéro so stimmungsvoll zu Ende, wie sie begonnen hatte.
Ernst Bachmann mit zwei der geehrten Mitglieder.
René Rechsteiner konnte am
Max Reiner, Präsident GastroSchaffhausen. Zahlreiche Politiker, Mitglieder von GastroSchaffhausen, und von Partner-Verbänden sind der Einladung zum Politikerapéro von letzter Woche im Klosterkeller gefolgt. «Es ist ein Beweis dafür, dass GastroSchaffhausen als Verband auch in Wirtschaft und Politik nicht unbekannt ist und für seine Arbeit und sein Engagement geschätzt wird», freute sich der Präsident von GastroSchaffhausen, Max Reiner. Bei einer kurzen Ansprache kam Reiner auf die «drei grösseren Konflikte» von GastroSuisse zu sprechen: Der neue Gesamtarbeitsvertrag, das Gesetz über den Nichtraucherschutz und den uneinheitlichen Mehrwertsteuer-Satz. Der Kanton habe zwar nicht so grosse Probleme, wie sie gesamtschweizerisch bestehen, Kopfzerbrechen bereitet Schaffhausen aber die Erhöhung der Preise für Boulevard-Restaurants und Cafés.
Es könne nicht sein, dass jemand damit bestraft werde, dass er etwas für die Stadt, für den Tourismus und die Allgemeinheit unternehme. Wenn jemand sich die Mühe mache, einen Platz mit Blumen und Tischtüchern herzurichten, trage dies sogar zur Verschönerung des Stadtbildes bei. Gerade in der wirtschaftlichen Krise, welche noch auf uns zukommen werde, sei es Unsinn, einen Preisaufschlag für die Boulevard-Restaurants einzuführen. Und schon gar nicht in der Höhe von 30 Prozent. «Im Gegenteil, diese Wirte sollten noch etwas erhalten für die Gestaltung ihrer StrassenCafés, die jedes Jahr aufgestellt werden», ereiferte sich Reiner. Der Schaffhauser Stadtrat
hatte auf den 1. Januar 2009 verschiedene Gebühren erhöht. Die Aussensitzplätze für Restaurants kosten nun rund einen Drittel mehr.
Montag, 16. März, 22 Mitglieder in der Kellerbühne in St. Gallen begrüssen. «Die gleichzeitige Eröffnung der Prodega hat vielleicht einige dazu bewogen, nicht an der Versammlung teilzunehmen», mutmasste er. Seit einem Jahr ist René Rechsteiner Präsident von GastroStadt St. Gallen. In seiner Begrüssung ging er auf die trüben Wirtschaftsaussichten ein. Für die Gastgeber sei es Zeit, wieder aufzustehen: «Wir können es uns nicht leisten, das Glas halb leer zu sehen.» Und selbst bei so trüben Aussichten ergäben sich Chancen: «Nur müssen wir sie nutzen.» Hauptthema der Versammlung war das St. Galler Rauchverbot und dessen Umsetzung seit dem 1. Oktober letztes Jahr. Weil die Gemeinden für den Vollzug zuständig sind, sei ein Flickenteppich entstanden und es herrsche Willkür. Die Leidtragenden seien einmal mehr die Gastgeber. Die ganze Umsetzung des Rauchverbots sei eine Farce: «Ich bin gespannt auf die Abstimmung im Herbst.» Denn im November entscheidet das St. Galler Stimmvolk gleich über zwei Kantonsinitiativen: Die Lungenliga wünscht ein absolutes Rauchverbot ohne Ausnahmen, die Raucherliga strebt die nationale Lösung an mit den Ausnahmemöglichkeit
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der bedienten Fumoirs. Stadtrat (Stadtregierung) Nino Cozzio, der in St. Gallen für die Umsetzung des Rauchverbots zuständig ist, äusserte sich ebenfalls zur Situation: «Das Rauchverbot in der jetzigen Form ist kein gutes Gesetz. Und ja, das Rauchverbot führt zu Wettbewerbsverzerrungen.» Aber dennoch seien der Stadtrat und die Polizei dazu verpflichtet, rechtskonformes Gesetz umzusetzen. Josef Müller-Tschirky, Präsident von GastroSt. Gallen, ging in seiner Ansprache ebenso auf das Rauchverbot ein. Dabei legte er dar, welche divergierenden Ansprüche seine Mitglieder haben: Von kompletten Gegnern des Rauchverbots bis hin zu jenen, welche schon lange ein komplettes Rauchverbot herbeisehnen. Müller-Tschirky forderte alle Nichtraucher auf, endlich vermehrt die Restaurants zu besuchen, die jetzt auf ihren Wunsch rauchfrei seien. Rechsteiner forderte von sei-
nen Mitgliedern, vermehrt zusammenzustehen, insbesondere in Anbetracht der Abstimmung im Herbst. «Wir Gastgeber müssen vermehrt gemeinsam für die eigene Sache eintreten!» Am Ende seines ersten Präsidialjahres wünschte Rechsteiner seinen Kollegen viele neue Ideen für ihr Geschäft.
Generalversammlung von GastroAppenzellerland AI
Wirteskitag von GastroSchwyz im Hoch-Ybrig
Infos aus erster Hand
Die rasenden Gastgeber
Der geschäftliche Teil der Hauptversammlung von GastroAppenzellerland AI ging schnell über die Bühne. Präsident Ruedi Ulmann blickte auf ein erfreuliches Jahr zurück: 5,4 Prozent mehr Logiernächte und stark gestiegene Frequenzen bei den Bergbahnen. Besonders strich er die Zahlen des Hohen Kastens hervor, auf dem sich seit letztem Mai das neue Restaurant dreht. Ulmann freute sich im Jah-
resbericht, dass Innerrhoden weder ein Rauchverbot hat, noch vorbereitet. Als Mitglied des Grossen Rates (Parlament) blickte Ulmann auf die Beratungen des Gastwirtschaftsgesetzes zurück. GastroAppenzellerland AI hat die Revision im Vorfeld an einer ausserordentlichen Hauptversammlung diskutiert und entsprechende Entscheide gefällt. Im Grossen und Ganzen war Ulmann zufrieden mit den Beschlüssen des Grossen Rates. Der anwesende Landesfähnrich (Regierungsmitglied) Melchior Looser hoffte, dass die Landsgemeinde am 26. April dem Gastwirtschaftsgesetz zustimmt: «Wir haben eine gute Revision vorbereitet, die es ermöglicht, dass Landwirte
Wie immer fand der WirteSkitag am ersten Montag im März im Hoch-Ybrig statt. Dank der Organisation von Marco Heinzer, Landgasthof Seeblick, und Josef Reichmuth, Restaurant Berghof, verlief der Anlass reibungslos. Nur das Wetter haben sie sich besser gewünscht.
25 Jahre in der Gastronomie: Monika Eugster vom Hohen Hirschberg, zusammen mit Beatrice und Sepp Zürcher von der Scheidegg.
und Gastgeber nebeneinander mit gleich langen Spiessen wirtschaften.» Die steigenden Bierpreise sind
auch in Innerrhoden ein Thema. Rafael Locher von der Brauerei Locher hat die höheren Preise gleich selbst erklärt: «Wir verrechnen dem Detailhandel und der Gastronomie die gleichen Preise. Bei uns subventionieren die Gastronomen nicht den Detailhandel, wie es bei gewissen Grossbrauereien der Fall ist.» Ebenso aus erster Hand hat Ernst Bachmann, Vize-Präsident von GastroSuisse, die Vorteile des neuen LandesGesamtarbeitsvertrag (L-GAV) erläutert.
In der Rechnung von GastroAI spiegelt sich das touristische Engagement der Gastgeber: 18000 Franken an Appenzellerland Tourismus AI und 12 000 an die Wanderwege sowie an die Ferienkarte. Die Gastgeber wurden daran erinnert, dass jeder Einzelne ein Aushängeschild des Appenzellerlands sei.
25 Jahre – Monika und Franz Eugster, Hoher Hirschberg, Meistersrüte. – Esther und Kuno Inauen, Schäfli, Steinegg. – Beatrice und Sepp Zürcher, Scheidegg, Gonten.
Trotzdem nahmen 82 Fahrerinnen und Fahrer teil. Eine tadellose Organisation, gute Schnee- und Pistenverhältnisse und eine fröhliche Teilnehmerrunde trugen zum Gelingen des Anlasses bei. Die schön hergerichtete SchneeBar beim Ziel bot gute Sicht auf die Fahrkünste der Rennläuferinnen und -läufer. Die Gastronomen nutzten die Gelegenheit, sich mit Berufskollegen auszutauschen. Bemerkenswert war jedoch
das Können der Skifahrerinnen und -fahrer. Das Rennen wurde in zwei Läufen ausgetragen: Riesenslalom und Super G. Die Zeit beider Läufe zusammengezählt ergab den Schlussrang. Für Stimmung sorgte der Speaker Walter Ackermann. Die Wirte genossen das tolle Ski-Fest. Im Restaurant Bärghus fand
die Siegerehrung statt und
Die Schwyzer Wirtinnen machen sich für das Rennen bereit.
danach genossen die Gastronomen das italienische Buffet. Für Unterhaltung sorgte das Schwyzerörgeli-Trio Kü-
min-Reichmuth. Als es schon dunkel war, brachte die Seilbahn die fröhliche Gesellschaft sicher zu Tal.
Die schnellsten Wirtinnen und Wirte Wirtinnen: 1. Ester Horath, Café Sager, Oberiberg. 2. Renate Bürgler, Restaurant Windstock, Rickenbach. 3. Sabine Keller, Restaurant Spirstock. 4. Kathrin Fässler-Grossen, Landgasthof Rösslipost. 5. Hildi Bürgler, Valley Pub, Muotathal. Wirte: 1. Patrick Grunder, Grunder’s Restaurant, Morgarten. 2. Marco Heinzer, Landgasthof Seeblick, Gross. 3. Martin Annen, Horseshoe Event Bar, Ober-
arth. 4. Marco Broggi, Restaurant St. Peter, Einsiedeln. 5. Peter Wohlgensinger, Bergrestaurant Spirstock, Hoch-Ybrig Wirte Senioren: 1. Silvan Tschümperlin, Grillhüttli, Hagenegg. 2. Burkhard Eggenberger, Bergrestaurant, Mythen. 3. Josef Reichmuth, Restaurant Berghof, Einsiedeln. 4. Markus Kälin, Restaurant Bärghus, Hoch-Ybrig. 5. Werner Bürgi, Bürgi’s Burehof, Euthal.
Pages françaises
Gros Plan
26 mars 2009 No 13
Taxe sur la valeur ajoutée: mouvements en Europe, immobilité en Suisse
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Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Hachis sauce helvétique GastroSuisse réclame des avancées en matière de TVA; la France et l’UE progressent à grands pas, la Suisse trottine.
Peter Mathias Grunder
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
ne doivent pas payer d’impôt pour un chiffre d’affaires jusqu’à 300000 francs.
HEBDOMADAIRE
«Il est fâcheux que le Conseil
national ait augmenté la limite minimale du chiffre d’affaires pour les sociétés sportives de 100 000 à 300 000 francs», commente Florian Hew, directeur de GastroSuisse. Ainsi, les bistrots de clubs seraient exemptés de la TVA. Ce qui, selon Florian Hew, est inacceptable puisqu’un établissement moyen de la restauration ne fait guère plus de chiffre d’affaires mais paie 7,6% de TVA.
Fisc et entreprises
F. DI FRANCO
La semaine passée, le Conseil national a débattu de la simplification de la taxe sur la valeur ajoutée. C’est la partie A d’un projet de révision en deux phases. Ce n’est que dans la partie B qu’interviendra la discussion sur les taux d’imposition. Les débats ont traîné pendant des heures. Il y eut des revendications, des mises en garde, des menaces, des jérémiades – et des incongruités. Le taux spécial de l’hôtellerie est provisoirement prolongé de 2010 à 2013. Nouveauté: les entreprises qui réalisent un chiffre d’affaires jusqu’à 5 millions de francs et un montant fiscal de 100000 francs peuvent effectuer leurs décomptes selon la méthode du solde d’imposition ou par un taux forfaitaire. Les sociétés sportives
Le Conseil national vient d’augmenter la limite minimale du chiffre d’affaires pour les clubs sportifs.
misation radicale et une baisse de la TVA – on ne parlait alors pas encore de politique conjoncturelle. GastroSuisse, représentante d’une branche qui fournit plus de 10% de l’ensemble de la TVA, avait soutenu cette idée dès le début. D’une part, en raison de la discrimination dont elle
Ce n’est pas le seul point
fâcheux: le président de la Confédération Hans-Rudolf Merz s’était fait fort, au Gouvernement, pour une unifor-
Avantages d’un taux de taxe sur la valeur ajoutée à 5% •Renforcement de la conjoncture: Avec l’introduction d’un taux unique, on peut s’attendre à une hausse notable du PIB. Déjà à un taux unique de 6,0%, la Confédération compte avec une impulsion à la croissance sensible d’un montant entre 1,5 et 4,0 milliards de francs. Avec un taux unique à 5,0% on peut s’attendre à une hausse encore plus forte du PIB. Dans la situation économique actuellement difficile, une telle impulsion serait extrêmement bienvenue. •Décharge administrative:
La Confédération part de l’idée que l’introduction d’un taux unique conduirait à une décharge administration massive des entrepreneurs. Avec l’introduction d’un taux unique, ces derniers pourraient économiser quelque 22% de leurs dépenses lors du décompte de la taxe sur la valeur ajoutée. •Elimination de la discrimination: Un taux unique éliminerait enfin la discrimination injustifiée de l’hôtellerie-restauration par rapport au commerce de détail et aux établissements de vente à l’emporter. On ne
comprend pas pourquoi le café est soumis dans un restaurant à un taux de taxe sur la valeur ajoutée plus élevé que le café exactement le même vendu au kiosque. •Socialement compatible: Un taux de la taxe sur la valeur ajoutée de 5,0% aura pour conséquence que tous les ménages privés, indépendamment de leurs revenus, disposeraient de plus d’argent. Déjà à court terme, chaque ménage moyen aurait dans la caisse du ménage quelque 245 francs supplémentaires par an. Bernhard Kuster
était la victime face au commerce de détail et, de l’autre, pour des considérations tenant de la politique en faveur de l’artisanat. Une motion du Conseiller aux Etats Hans Hess pour deux taux de TVA – l’hôtellerie-restauration avec le plus petit taux des deux – avait été approuvée sans discussion par le Conseil fédéral et le Conseil des Etats mais se trouve aujourd’hui dans la longue file d’attente des discussions qui commencent autour de la grande révision. Au vu de la situation écono-
mique, GastroSuisse avait revendiqué au début de l’année une rapide simplification et une baisse du taux de la TVA: «Un taux unique plus bas représente une solution raisonnable et sensée pour l’économie publique qui apporterait aussi un lot d’avantages pour l’ensemble de notre branche», argumente Florian Hew, docteur en sciences économiques.
Nul dans la politique fédérale
et l’administration ne veut contester la justesse de cette proposition. Mais presque personne ne soutient cette revendication dans cette Suisse faite de hachis, où chacun trouve un avantage quelque part. Il faut que des poids lourds étrangers aillent plus loin que GastroSuisse: peu avant que le Conseil national se perdît dans des détails, les ministres des finances des Etats de l’UE décidèrent qu’il était possible de réduire la TVA dans des branches aussi gourmandes en travail que l’hôtellerie-restauration. La France a retenu cette proposition et fait entendre qu’elle chargerait l’hôtellerie-restauration d’un taux de 5,5 au lieu des actuels 19%, mais avec des conditions claires concernant des prix à la baisse et l’obligation de préserver les emplois.
Auf Deutsch Seite 2
Impôts sur le capital allégé Le Grand Conseil genevois donne un coup de pouce aux entreprises en allégeant l'imposition sur leur capital. La loi propose de réduire l’impôt sur le capital de l’impôt sur le bénéfice jusqu’à hauteur de 8500 francs au maximum. Il s’agit d’une perte de 20 millions par année pour le canton. Acceptée par 48 voix contre 29, cette loi sera soumise à votation populaire, car elle modifie l’assiette fiscale.
Valais Tourisme
Le chef du fisc américain invité Le différend fiscal opposant la Suisse et les EtatsUnis peut aussi être matière à boutade. Urs Zehnhäusern, le directeur de Valais Tourisme, a convié le chef de l’administration fiscale américaine à venir séjourner dans son canton avec toute sa famille.Ce haut fonctionnaire avait déclaré qu’on ne le verrait pas de si tôt en Suisse.
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Arvinis 2009 accueillera une association du Beaujolais comme hôte d’honneur
Toutes les régions à Morges sants, environ 10% des stands changent. Pour les remplacer, nous opérons un tri par régions pour que toutes soient équitablement représentées. Mais nous restons toujours sur notre chiffre de 125 stands qui représentent 170 maisons», explique le patron du salon, Philippe Fehlmann.
F. DI FRANCO
Du 22 au 27 avril, aussi bien
Philippe Fehlmann, le patron du salon Arvinis. La quatorzième édition du sa-
lon des vins Arvinis prendra ses quartiers, comme de coutume, dans les anciennes halles des CFF de Morges, à 50 mètres de la gare. Des
changements? «Pourquoi changer si cela convient aussi bien aux visiteurs qu’aux exposants! Des nouveautés oui, comme chaque année! Du côté des expo-
les professionnels de la restauration et de l’hôtellerie que les amateurs et passionnés pourront faire de belles découvertes. Et pour ceux qui sont passés à côté, l’année dernière, de la dégustation de la Romanée-Conti, ils pourront, s’ils s’y prennent vite, participer à celle du plus prestigieux vin liquoreux du monde: le Château d’Yquem avec treize millésimes, dont certains sont quasi introuvables. Pour ce plaisir incommensurable, il faudra payer 1650 francs.
Nul doute que les Château d’Yquem attireront du monde, mais il y a aussi d’autres événements qui méritent qu’on s’y intéresse: les nouveaux accords autour du foie gras (110 fr.), l’excursion vers le vin jaune (120 fr.) ou les approches à la dégustation (15 fr.), etc. De quoi satisfaire les 20000 visiteurs attendus, même si les organisateurs comptent sur une baisse de fréquentation de 10%, «comme tous les salons, faute à la récession», fait remarquer Philippe Fehlmann. Cette année, Arvinis accueille comme hôte d’honneur l’association «Expression d’Origine, domaine & Château en Beaujolais», une jeune association non-commerciale qui a choisi le salon vaudois pour sortir pour la première fois de France. fdf A Morges: du mercredi 22 au lundi 27 avril 2009, www.arvinis.ch
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Restauration
26 mars 2009 No 13
Poivrier d’Argent, le concours du meilleur apprenti cuisinier de Suisse romande et du Tessin
EDITORIAL
Une Vaudoise... encore!
Gens, formation et aussi marketing
Cécile Panchaud, apprentie à l’EPM, remporte le Poivrier d’Argent.
Francesco Di Franco
PHOTOS: F. DI FRANCO
Que d’éloges pour les sept prétendants au titre du meilleur apprenti romand et tessinois. A commencer par le président du concours JeanJacques Poutrieux qui, année après année, s’extasie en admirant les exploits des candidats. «Ca va me manquer, puisque je remets mon tablier. Place aux jeunes», lance-t-il après de vibrants hommages bien mérités. Même constat du parrain de cette édition, Gérard Rabaey, heureux de constater que la relève est assurée: «On a bon espoir pour l’avenir. Et c’est grâce aux professeurs, aux maîtres d’apprentissage, aux organisateurs, mais aussi et surtout à vous, les apprentis. On ne peut pas faire ce genre de concours sans talent, sans persévérance. Bravo à tous. Vous êtes tous gagnants, quel que soit le résultat du palmarès.»
chaud, apprentie cuisinière à l’Ecole professionnelle de Montreux (EPM). Suivie de Ludovic Parrat, La Maison du Prussien à Neuchâtel, et Muhamed Muratovic du Buffet de la Gare des Eaux-Vives (GE).
A la réalisation du meilleur filet de
Quatrième ex aequo: Sandie Kaeser
saumon accompagné de trois garnitures libres et d’œufs pochés duxelles, le jury a choisi Céline Pan-
du Cavalier à Soyhières (JU), Raphaël Jaggy du Coq en Pâte à Sion, Noé Joao du Grand Pont à Fribourg
Roland Broye (Aligro) a remis le Poivrier d’Argent à Cécile Panchaud avec les félicitations de Gérard Rabaey.
et Piero Roncoroni du Villa Castagnola à Losone. Ce dernier rentre au Tessin avec le prix de l’originalité/prix Guy Joseph.
se déroule le concours, la sélection cantonale et cette finale latine), ou parce qu’ils sont bons?
In Kürze
Lors de la partie officielle qui a eu
lieu dimanche au Royal Plaza à Montreux, on a entendu en coulisses: «Encore les Vaudois!» Faut-il les pénaliser parce qu’ils sont Vaudois, ou apprentis à l’EPM (lieu où
Cécile Panchaud, angehende Köchin der Berufsschule von Montreux, hat den Poivrier d’Argent (die silberne Pfeffermühle) der besten Lernenden der Westschweiz und des Tessins gewonnen.
SBU: formation «Bar Academy» au Café du Raisin à Dompierre (FR)
Enfin des cours en Suisse romande Travailler derrière le comptoir d’un
2004, des cours en Suisse alémanique. Depuis peu, notre championne Kathrin Leisi Mueller pro-
pose le pendant, à Dompierre. «La première volée est très intéressante parce que les participants viennent de tous les horizons: bar à cocktail, bar d’hôtel, restaurant et même des particuliers, car cette formation est ouverte à tous.»
F. DI FRANCO
bar n’est pas inné. La SBU, Swiss Barkeeper Union, organise, depuis
Kathrin Leisi Mueller, attentive aux manipulations de ses premiers élèves.
Au programme: la base, avec l’historique, les origines du métier et des boissons, la préparation de recettes de drinks classiques et des meilleurs primés. Mais aussi le comportement du barman: charisme, sens de l’accueil, tenue vestimentaire, etc. A la clé, un diplôme reconnu par la SBU, après avoir réussi l’examen final, s’entend. «En effet, tous les participants inscrits à l’examen final devront passer un test écrit sur les connaissances professionnelles et générales. Car il faut que le barman
soit capable d’entretenir une conversation avec son client. Puis, il y a un test pratique au bar», explique la patronne du Raisin. Sur les bancs du cours, six élèves: «C’est bien suffisant pour que chacun puisse aussi exercer la pratique.» Sandra, barmaid à Avenches: «J’ai appris avec Kathrin et je continue pour connaître les innovations.» Laura, assistante en restauration et hôtellerie au Lacotel à Avenches, rêve: «Un bar à cocktails à moi.» Quant à Thierry, il souhaite étoffer la carte de son café-bar en Valais. La formation Bar Academy était attendue et bienvenue en Suisse romande. Et quand elle est faite par la meilleure… C’est encore fdf plus passionnant. www.barkeeper-union.ch
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Ces jours, de grands hôtels ont intéressé les media. Park Hotel Weggis, Hotel Dolder Grand, d’autres encore. Baisser les coûts d’exploitation. Fermer des ailes. Introduire le travail temporaire. En vérité, les dommages dus à la crise économiques ne doivent pas être sousestimés. Ils ne sont cependant qu’une partie de l’explication. Un des vrais grands problèmes concerne respectivement le mode de la planification des investissements et la clé de répartition des investissements. En général, on investit dans le hardware: murs, parois, matériaux, équipements. Trop souvent, on oublie les investissements dans le software – êtres humains, formation, marketing, publicité. Personne n’aura dit en pleine figure à Monsieur Schwarzenbach qu’au lieu d’investir 400 millions dans la construction, il n’aurait dû «construire» que pour 300 millions et investir 100 millions dans le marketing, la publicité, les meilleurs portiers et réceptionnistes. Des exemples de succès existent. Ainsi Geox, qui injecte nettement plus de 10% dans la publicité et qui, en un peu plus de dix ans, a conquis jusqu’à 35% de parts du marché avec une chaussure bien vilaine. Geox accroît sans cesse ses dépenses publicitaires parvenant néanmoins à une marge bénéficiaire opérative de 25%. Le patron Mario Moretti Polegato sait que le software, le «comment», est beaucoup plus important que le hardware, soit le «quoi». Romeo Brodmann
A LA CARTE Pâtes alimentaires
Presque 10 kilos par tête en Suisse Les Suisses ont mangé 9,66 kg de pâtes alimentaires par personne l’an dernier, faisant grimper la consommation intérieure de 3% à 74 451 tonnes. Le pays reste le deuxième plus grand amateur d’Europe de ce mets, derrière l’Italie. Les exportations de pâtes ont progressé de 13,7% à 6506 tonnes.
Fromage
Consommation record en Suisse
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La consommation de fromage en Suisse a battu un nouveau record en 08, atteignant 21,17 kg (+2,1% ou +430 g) par habitant. Une augmentation à mettre essentiellement sur le compte des fromages importés. La consommation de fromage suisse est restée stable.
Hôtellerie & Tourisme
26 mars 2009 No 13
hotelleriesuisse attaque l’arrêt du tribunal du commerce de Zurich
FLASH
Contre la branche A la croire, hotelleriesuisse veut jouer l’horloge et recourir contre le jugement du Tribunal du commerce de Zurich.
Davantage de vols avec l’horaire d’été
Pour hotelleriesuisse, cette manière
de faire trouve sa justification surtout dans des motivations internes de cette fédération. Il est évident que les arguments de la confusion ou de la tromperie des clients ne tiennent pas. Depuis longtemps, il est clair que le client s’inspire des étoiles et qu’il a de vagues idées sur l’offre qu’il est en droit d’attendre.
Dans son communiqué de presse, hotelleriesuisse recourt à un ton violent qui trahit son entêtement. La décision du Tribunal de commerce de Zurich, qui autorise GastroSuisse à utiliser aussi des étoiles pour sa catégorisation, mettrait en cause les acquis de la catégorisation hôtelière. Pourtant, GastroSuisse avait tout entrepris pour se différencier. Chez hotelleriesuisse, on prétend que le jugement nuit massivement à la branche. Elle parle même de «manque de transparence et de confusions».
Parallèlement, le monopole fédératif
est bétonné dans l’espace germanophone. Selon un communiqué de l’allemande DEHOGA, les systèmes des étoiles des différentes fédérations d’Allemagne, d’Autriche et de Suisse doivent être «harmonisés». A l’exclusion complète de GastroSuisse qui est, notamment, la plus grande fédération nationale pour l’hôtellerie et la restauration. C’est ce qui a été conclu, mardi de cette semaine, par la signature d’une «lettre d’intention». Toutefois, on insiste sur la diversité qu’hotelleriesuisse ne veut en aucun cas admettre: «Il est important que les efforts en matière de harmonisation doivent laisser un espace pour des différences qui sont typiques de chaque pays», précise DEHOGA.
«Nous regrettons sincèrement la dé-
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Aéroport de Genève
tactique d’hotelleriesuisse apparaît en plein jour. Et après le Tribunal de cassation du canton de Zurich, la voie d’un recours au Tribunal fédéral lui resterait grande ouverte.
Matthias Nold
Comme la classification d’hotellerie-
FOTOLIA.DE
cision d’hotelleriesuisse», déclare Florian Hew, directeur de GastroSuisse. La Fédération parle même d’une «entrave inutile pour de nombreux hôtels», en particulier pour les hôtels petits et moyens (PMH). Dans les deux systèmes, certains points sont comparables. De plus, celui de GastroSuisse «est moderne, valable en tout temps et en conformité avec les étalons européens», explique Florian Hew. «Le Tribunal du commerce a expressément retenu que la catégorisation par étoiles de GastroSuisse ne constituait pas une concurrence illicite et que les consommateurs n’en tiraient pas des conclusions erronées», lit-on dans le communiqué aux media de GastroSuisse. «Qu’hotelleriesuisse recoure témoigne donc de son obstination et n’est pas dans l’intérêt de la branche, notamment de la petite et moyenne hôtellerie.»
suisse constitue aussi une base financière essentielle pour hotelleriesuisse, le fond de cette argumentation-là devient encore plus cristallin.
hotelleriesuisse joue l’horloge pour bétonner son système de classification. Apparemment, hotelleriesuisse joue l’horloge. Recourir à l’instance supérieure prolonge la protection mo-
nopolistique. En s’adressant au Tribunal de cassation – on y traite surtout des erreurs de procédure –, la
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L’horaire d’été de l’Aéroport International de Genève (AIG), qui entre en vigueur ce dimanche 29 mars, propose 104 destinations en vols directs. Deux nouveaux vols long-courriers vont desservir l’Amérique du Nord. United Airlines ouvre, dès le 20 avril, une ligne à destination de Washington à une fréquence de cinq vols par semaine, a indiqué l’AIG. Cette desserte sera quotidienne, à partir du 1er juin. A la même date, Air Canada lancera un vol par jour vers Montréal puis Toronto. L’Aéroport international de Genève va desservir 81 aéroports en Europe et 23 sur les autres continents. Plusieurs lignes s’ouvrent vers la Corse, la Croatie, l’Italie, Chypre et l’Ouzbékistan. La compagnie easyJet va desservir Bastia et Dubrovnik, deux fois par semaine. Elle assurera aussi quatre vols hebdomadaires vers Stockholm. My Air lance une liaison hebdomadaire vers Foggia, en Italie. Baboo propose un vol Genève-Larnaca une fois par semaine. Swiss va desservir Budapest quatre fois par semaine et Jet4you va relier Casablanca par trois vols hebdomadaires. En outre, les fréquences vont augmenter sur des lignes déjà existantes.
«Aventure sur la paille»
Record de nuitées outre-Sarine en 2008 Le concept agritouristique «Aventure sur la paille» a enregistré un record de nuitées en 2008. Près de 41 500 personnes ont profité de cette formule de séjour à la ferme l’an dernier contre 38 000 en 2007. L’offre en Suisse romande est toutefois lacunaire avec 180 partenaires à fin 2008 contre 280 dix ans avant.
GastroSuisse
26. März / 26 mars 2009 Nr. / No 13
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Generalversammlung von Gastroconsult in Schönbühl
Viel Erfreuliches In den letzten drei Jahren habe er immer wieder über Konsolidierungs-Anstrengungen und teilweise über stagnierende Umsätze berichten müssen, eröffnete Verwaltungsratspräsident Tobias Zbinden die Generalversammlung von Gastroconsult in Schönbühl. Nun «werden die Früchte unserer Anstrengungen sichtbar», meinte Zbinden mit Blick auf den letzten Geschäftsabschluss. Der Umsatz stieg um 1,9 Prozent auf gute 15 Millionen Franken und auch der Gewinn hat sich annähernd verdreifacht. Dies sicherlich nicht zuletzt, weil auch der Beratungs- und Dienstleistungsertrag je Mitarbeiter gesteigert werden
konnte. Seit 2005 hat gleichzeitig der Lohnaufwand trotz Teuerung abgenommen, gemessen am Umsatz sogar deutlich.
werden uns auch in Zukunft anstrengen, damit die Zahl dieser Abgäge kleiner wird.» 2009 gibt es neue Marketinginstru-
«Die sich hinter diesen Entwicklun-
gen verbergenden Massnahmen verlangten unseren Mitarbeitern einiges ab. Ich danke allen, vom Assistenten bis zu den Kadern, dass die dazu notwendigen Massnahmen getroffen, durchgesetzt und akzeptiert wurden», sagte Zbinden. Der Delegierte des Verwaltungsrates, Walter Lengwiler, schloss sich in seinen Ergänzungen zum Geschäftsbericht dem Dank Zbindens an. Lengwiler führte weiter aus, dass
die Zahl der Mutationen etwa konstant ist; nach wie vor liegt jedoch die Zahl der Zugänge über jener der Abgänge. Der grösste Teil der Abgänge ist auf Geschäftsaufgaben zurückzuführen. Nur ein knappes Viertel gibt andere Gründe an: «Wir
mente und neue Dienstleistungen bei Gastroconsult: Der Gastroevent, den der Sitz Bern seit nunmehr 11 Jahren erfolgreich durchführt, wird weiter ausgebaut. Nach dem Erfolg in Lenzburg des Sitzes Olten gemeinsam mit dem Aargau im letzten Jahr kommen heuer ein GastroEvent in der Romandie und einer in der Ostschweiz dazu. Der Anlass in der Romandie findet im Rahmen der Messe «Gouts et Terroirs» am 10. September in Bulle statt. Für das laufende Jahr sind zudem mehrere regionale Kurzanlässe für Kunden und Interessenten geplant. 2008 lancierte Gastroconsult die
EDV-Lösung GastroBasic, ein elektronisches Kassa-, Bank- und Postcheck-Buch ausschliesslich für die
M. NOLD
Gastroconsult blickt auf ein äusserst erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Und stellt für 2009 einige Highlights in Aussicht. Matthias Nold
Otto Gerber sen., Vor-Vor-Vorgänger von Tobias Zbinden als Trésorier GastroSuisse. Otto Gerber sen., prédécesseur de Tobias Zbinden comme trésorier de GastroSuisse.
Kunden der Gastroconsult. Die Einführung verlief erfolgreich, laut Walter Lengwiler findet das Programm «immer mehr sehr zufriedene Anwender». Nächstens kommt eine neue Software, GastroTime, für die Arbeitszeitkontrolle und die Arbeitsplatz-Planung. Das Tool ermöglicht alle relevanten Planungen und Tätigkeiten rund um die Arbeitszeit auf einfachste Weise. Geistiger Vater und Umsetzer des
Produktes ist übrigens Jean-Louis Donzé, Sitzleiter in Saignelégier. Das laufende Geschäftsjahr 2008/ 2009 lässt sich laut Walter Lengwiler nicht nur wegen diesen vielen Neuerungen sehen. Auch die Zahlen des ersten Quartals sehen gut aus. Allerdings bleibe offen, wie die guten Zahlen sich weiter entwickeln würden, werde doch ein schwieriges Umfeld erwartet.
Assemblée générale de Gastroconsult à Schönbühl
Des nouvelles réjouissantes Gastroconsult a derrière elle une année très réussie. Et anonnce, pour 2009, de bonnes perspectives. Matthias Nold
En ouverture de l’assemblée générale de Gastroconsult à Schönbühl, Tobias Zbinden, le président du conseil d’administration, a rappelé qu’au cours des trois dernières années son rapport parlait à chaque fois de chiffres d’affaires en partie stagnants. Aujourd’hui, «les fruits de nos efforts deviennent visibles», a-t-il annoncé, faisant allusion au dernier bouclement. Le chiffre d’affaires a augmenté de 1,9% à plus de 15 millions de francs et le bénéfice a
à peu près triplé. Une des causes en est certainement le fait que le rendement du service de consultation et de prestations par collaborateur a pu être amélioré. Depuis 2005, les dépenses salariales ont même baissé, malgré le renchérissement, et même fortement en regard du chiffre d’affaires. «Les mesures qui se cachent derrière ces évolutions exigent beaucoup de nos collaborateurs. Je les remercie tous, de l’assistant jusqu’aux cadres, d’avoir su prendre les mesures nécessaires, de les avoir imposées et de les avoir fait accepter», a déclaré Tobias Zbinden. Dans ses compléments au rapport annuel, Walter Lengwiler, le délégué du consel d’administration,
s’est joint aux remerciements de Tobias Zbinden. Walter Lengwiler a expliqué que le
nombre des mutations est resté à peu près constant, mais le nombre des entrées est toujours plus élevé que celui des départs. La plus grande part des départs s’explique par l’abandon de l’activité. Seul un petit quart donne d’autres raisons: «Nous continuerons à faire des efforts afin que le nombre de ces départs s’amenuise.» En 2009, Gastroconsult dispose de
nouveaux instruments de marketing et de nouvelles prestations de service. Ainsi, GastroEvent que le siège de Berne organise avec succès, depuis onze ans, sera élargi.
Après le succès de Lenzbourg, l’an passé, du siège d’Olten en collaboration avec Argovie, s’ajouteront un GastroEvent en Romandie et un autre en Suisse orientale. La manifestation romande se déroulera dans le cadre du salon «Goûts et Terroirs», le 11 septembre prochain à Bulle. Pour l’année en cours, plusieurs courtes manifestations pour les clients et les personnes intéressées sont prévues.
d’utilisateurs très satisfaits.» Prochainement, GastroTime viendra s’y ajouter. Ce logiciel est destiné au contrôle du temps de travail et à la planification des places de travail. Cet instrument permet de gérer de la manière la plus simple toutes les planifications et les activités significatives autour du temps de travail. Jean-Louis Donzé, chef de l’agence de Saignelégier, en est d’ailleurs le père spirituel et son réalisateur.
En 2008, Gastroconsult a lancé la so-
L’exercice en cours 2008/2009 a bonne mine, pas simplement en raison de nombreuses innovations. Les chiffres du premier trimestre sont également bons. Toutefois, la suite du développement de ces bons chiffres est encore ouverte, car on s’attend à un environnement difficile.
lution TED GastroBasic, une caisse, une banque et un livret de chèques postaux électroniques pour les seuls clients de Gastroconsult. L’introduction a eu du succès, selon Walter Lengwiler qui ajoute: «Le programme trouve de plus en plus
KAGfreiland
AGENDA
Tiergerechtes Kaninchenfleisch in der Gastronomie
GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: Pour les
Kaninchenfleisch aus dem Ausland stammte bis anhin meist aus tierquälerischer Käfighaltung. Gemäss Bundesrat und Nationalrat soll solches Fleisch bald auf der Speisekarte mit «Käfigfleisch» deklariert werden. Alternativen sind Schweizer Kaninchenfleisch sowie ausländisches Kaninchenfleisch der Firma Delimpex. Bald ist Ostern. In vielen Restau-
rants kommt Kaninchenfleisch auf den Tisch. Zartes, gesundes Fleisch. Leider stammt dieses Fleisch mehrheitlich aus Produktionsländern, die keine tiergerechte Haltung – wie wir das in der Schweiz kennen – vorschreiben. 80 Prozent des Angebots an Kaninchenfleisch stammte bis anhin aus dem Ausland. Die meisten Tiere müssen in Drahtgitterkäfigen auf einer Grundfläche eines A4-Blattes leben. Seit der «Kassensturz» mit KAGfreiland zusammen diese Zustände
Es gibt Alternativen zu Käfigfleisch.
darstellte, ist der Markt zusammengebrochen. Die Kampagne «Stopp Käfigfleisch» ist erfolgreich und wird auch 2009 weitergeführt. In einer Motion wird gefordert, dass Käfigkaninchenfleisch deklariert werden muss – auch in den Restaurants. Bundesrat und Nationalrat haben die Motion überwiesen. Eine gelegentliche gesetzliche Lösung ist deshalb absehbar.
Es gibt Alternativen zu Käfigfleisch:
Schweizer Fleisch oder ungarisches der Firma Delimpex. Kaninchenfleisch von Schweizer Bauern ist teurer als Importfleisch, dafür stammt es aus tiergerechter Stallgruppenhaltung. Ungarisches Kaninchenfleisch der Schweizer Firma Delimpex ist eine kostengünstigere Alternative. Das Tierhaltungsniveau liegt zwar deutlich unter den Schweizer Vorga-
ben, ist aber dennoch viel besser als die Standard-Käfighaltung und daher akzeptabel. Delimpex hält die Tiere in Gruppenboxen und hat kürzlich angekündigt, ihre Ställe in Ungarn zwischen 2009 und 2011 auf das Niveau der Schweizer Tierschutzverordnung umzubauen. KAGfreiland befürwortet die Pläne von Delimpex. Denn dies wird die erste Kaninchenproduktion im Ausland, die sowohl für die Kaninchenmütter (Zucht) als auch für die Jungtiere (Mast) die Schweizer Tierschutzvorgaben erfüllt. Die Delimpex-Tierhaltung und die Pläne zur Weiterentwicklung dürfen daher als pionierhaft bezeichnet werden. Zurzeit kann kein anderes ausländisches Kaninchenfleisch von KAGfreiland empfohlen werden. Nadja Brodmann, KAGfreiland Für Fragen zum Bezug von Kaninchenfleisch oder zur Tierhaltung steht Nadja Brodmann, Zoologin von KAGfreiland, zur Verfügung (E-Mail: nadja.brodmann@kagfreiland.ch oder Tel. 071 222 18 18).
cantons de FR, NE, VD, GE et VS, prendre rendez-vous par téléphone au 079 240 60 61. Ligne directe droit du travail:
Tous les matins, de 8h30 à 11h30, Jean-Luc Piguet répond gratuitement par tél: 022 329 01 01, fax: 022 329 01 11 ou courriel: jl.piguet@scrhg.ch Consultations juridiques. L’avocatconseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 7 et 21 avril 2008, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par téléphone à Zurich du lundi au
jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au numéro 0848 377 111 ou par courriel: info@gastrosuisse.ch Beratung durch Gastroconsult AG
im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von14 bis 17 Uhr ohne Voranmeldung. Erste Kontaktnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30. Telefonische Rechtsauskunft in Zürich 0848 377 111. Rechtsaus-
künfte: Mo – Do 9.30 – 11.30 Uhr und 14 – 16 Uhr, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch
GastroIdeen / Idées Gastro
26. März / 26 mars 2009 Nr. / No 13
Der Klassiker von Fanta mit natürlicher Formel
TRENDS Sinalco am Fumetto
Wettbewerb und Ausstellung
Sinalco sorgt im Rahmen des Satelliten-Programmes vom 10. Internationalen ComixFestival in Luzern gleich mit zwei starken Auftritten für Aufsehen: mit einem DesignWettbewerb für Kunststudenten und einer Ausstellung über die 100-jährige Sinalco-Plakatgeschichte. Das Fumetto dauert bis am 5. April. www.fumetto.ch www.sinalco.ch
Klimaneutraler Wein
Winzerin setzt auf Klimaschutz Die Weingutbesitzerin Birgit Braunstein bietet erstmals in Österreich klimaneutral produzierten Wein an. Vorgestellt wird die Neuheit an der Pro Wein Messe vom 29. bis 31. März in Düsseldorf.
Seit fast 50 Jahren erfreut das Fanta Orange mit seinem fruchtigen Geschmack. Angesichts des Trends nach mehr Natürlichkeit und Gesundheit wurde die erfolgreiche Formel für ernährungsbewusste Konsumierende weiterentwickelt. Ab sofort ist Fanta Orange ausschliesslich ohne künstliche Aromen und Farbstoffe erhältlich. Der Geschmack des Erfrischungsgetränks bleibt dabei voll erhalten. Fanta besteht zu 96 Prozent aus Wasser,
Orangensaft, Kohlensäure, natürlichen Zusatzstoffen und Schweizer Zucker. 100 Milliliter Fanta Orange enthalten neu 37 Kalorien. Geschmäcker sind verschieden, Fanta ist für alle da. Auch für die, die den Sonnenschein in der Flasche mögen, aber keine Kalorien leiden können, gibt es Fanta, das Fanta zero Orange – mit dem echten Fanta Geschmack, aber ohne Zucker. Eine exotische Abwechslung bietet das Fanta Mango mit seinem vollfruchtigen Mangogeschmack. Der Weg zu mehr Natürlich-
keit begann mit einem Kunstgriff. Aus der Not entstand dann eine Tugend. Es sah aus, als wäre in der Flasche eben die Sonne aufgegangen. Ein gelbliches Orange leuchtete heraus, oder ein oranges
dels und der Neuheiten. Um der stetig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden und den Anspruch an eine hohe Produktqualität zu garantieren, wurde Anfang dieses Jahres die Produktionskapazität in Zuchwil weiter ausgebaut.
Bronzemedaille für Brennerei
Marktstimmung in Gossau
Neu im Sortiment sind ver-
«Winnie the Pooh», gefüllt mit Vanille- und Schokoladeneis. Seit über 20 Jahren produziert die Mister Cool AG im Kanton Solothurn Glace und bietet inzwischen auch ver-
schiedene andere Dessertspezialitäten an. Das Jahr 2009 steht bei der Mister Cool AG im Zeichen des Wan-
schiedene Coupes wie der Coupe Dänemark, der Coupe Eiskaffee und der Coupe «Yolife». Mit der zweiten Neuheit ist die Mister Cool AG quasi «auf den Bären» gekommen: Die lustige Comicfigur «Winnie the Pooh», gefüllt mit Va-
www.cca-angehrn.ch
Mehr Infos: www.fanta.ch
nille- und Schokoladeneis, könnte sich als wahrer Goldesel entpuppen. Nach dem Genuss des Inhalts kann «Winnie the Pooh» nämlich auch als Sparkässeli genutzt werden. Seit vielen Jahren pflegt der
Geschäftsführer Daniel Jüni einige Kontakte zu «Bella Italia», weshalb auch seit einiger Zeit typische südländische Dessertkreationen wie Tiramisu und Profiterol erhältlich sind. Die Mister Cool AG ist als erster Schweizer Glaceproduzent ISO 22000zertifiziert. www.mistercool.ch
Villars et Cremo misent sur une nouvelle boisson
Un vrai chocolat Il suffit de commander un
fèves sélectionnées parmi meilleures variétés de cacao du Ghana et de l’Equateur. Il se présente sous forme de brique UHT d’un litre, Cremo ayant mis au point la formule pour une conservation de quelque dix mois. Il suffit de réchauffer le chocolat à boire dans une casserole ou, dans les cafés, à l’aide du percolateur sans avoir à remuer le produit.
chocolat chaud dans un établissement pour constater qu’on vous sert généralement une tasse de lait avec un sachet de chocolat en poudre. Or un véritable chocolat chaud, c’est tout autre chose!
tion que deux entreprises fribourgeoises, Villars Maître Chocolatier et Cremo, ont uni leurs efforts afin de créer une boisson chocolatée réalisée avec du lait suisse et du vrai chocolat. En l’occurrence, les mots ont leur importance, car certains industriels ne connaissent du chocolat que des succédanés. Rien de tout çà chez les partenaires de cette «joint venture» à la fribourgeoise qui entend partir à la conquête de nouveaux marchés avec une boisson dont la dégustation confirme la grande qualité. On y trouve à la fois de la matière et un
Déjà soixante participants
Plus de soixante personnes se sont déjà annoncées au Concours Creativ «Tartelettes Phantasia» 2009 de la maison Hug AG. Parmi elles, de nombreux apprentis, se réjouit Roger Lütolf de la maison Hug AG. Les deux gagnants du concours ont la possibilité de regarder travailler les cuisiniers au World Trade Center à Dubai. Le jury connu, présidé par Oskar Marti, choisit parmi tous les envois cinq finalistes dans les deux catégories. Ils créeront à l’école professionnelle spécialisée pour boulangers Richemont à Lucerne leurs recettes de concours. www.hug-wettbewerbe.ch
Dettling Kirsch
Une médaille pour la distillerie Arnold Dettling AG à Brunnen a été la seule distillerie suisse distinguée le 15 mars dernier, avec une médaille de bronze, par le «World Class Distillery». Avec cette distinction, Arnold Dettling AG confirme sa présence dans la ligue des meilleurs et a le droit de s’appeler meilleure distillerie de kirsch du monde. www.dettling.ch
Feldschlösschen
Edition Vintage pour le centième
Le nouveau chocolat à boire
En vertu d’«un business model» donnant satisfaction aux deux entreprises, le produit sera commercialisé par Cremo pour la grande distribution et par Villars pour HORECA. Le prix de vente de la brique avoisinera 6.50 francs pour le consommateur et se situera entre 3 et 3.50 francs pour les restaurateurs, de manière à laisser une marge intéressante à ces derniers. www.cremo.ch
est à base de chocolat issu de
www.chocolat-villars.com
www.feldschloesschen.com
Paul-Albert Nobs et Alexandre Sacerdoti avec leur dernier «bébé».
goût en rapport. «Nous avons veillé à créer un produit au goût suisse lequel est proche également de celui des consommateurs autrichiens et italiens. On est loin du goût français, plus fort et plus corsé», explique Alexandre Sacerdoti, directeur général de Villars Maître Chocolatier qui a trouvé en
Concours Creativ de Hug
Theophil Vintage Edition incarne une grande tradition brassicole. Cette bière de noblesse a été brassée à l’occasion du centième anniversaire de la salle de brassage de Feldschlösschen. Elle est disponible depuis le début du mois de mars, en édition limitée, dans un coffret cadeau ainsi qu’au Fan Shop sur le site de la brasserie.
C’est fort de cette constata-
Diesen Monat sind die Türen des neu umgebauten Cash & Carry Angehrn im st. gallischen Gossau aufgegangen. Mit dem Umbau befriedigt der Grosshandelsspezialist die neuen Kundenbedürfnisse. So sind vor allem das Sortiment und die Verkaufsfläche des Frischmarktes erweitert worden. Der CCA investiert weiter auch in die Standorte in Sargans, Frauenfeld, Rapperswil, Brütisellen, Bern, Luzern und Spreitenbach.
dieses amerikanischen Getränks namens Coca-Cola satt hatte. Im Gegenteil, Coke war heiss begehrt. Woran es haperte, waren die Rohstoffe, um es zu produzieren. Das Einzige, was man damals in Deutschland im Überfluss hatte, waren Ideen. Der deutsche ChefChemiker von CocaCola, ein gewisser Doktor Schetelig, improvisierte und braute eine Limonade aus Apfelfasern und Molke, oder was halt sonst da war. So begann die Geschichte von Fanta.
Schlemmen und nachher sparen
Dettling Kirsch
Neueröffnung CCA
Gelb, je nachdem, welche Orangen zu haben waren. Manchmal war es ein Violett, wenn man Trauben nehmen musste. Und ab und zu ein sattes Rot, dann hatte man sich mit Johannisbeern geholfen. Fanta hiess das neue Getränk, das 1940 erstmals in Europa getrunken wurde. Fanta wie Fantasie. Und die hat man auch gebraucht. Denn Fanta ist keine Erfindung, die gemacht wurde, weil man das dunkle Braun
«Winnie the Pooh» von der Mister Cool AG
www.climapartner.com
Die Arnold Dettling AG in Brunnen ist am 15. März als einzige Schweizer Brennerei mit der Auszeichnung «World Class Distillery» ausgezeichnet worden. Mit dieser Auszeichnung bestätigt sich die Arnold Dettling AG in der Topliga und darf sich die beste Kirschbrennerei der Welt www.dettling.ch nennen.
TENDANCES
Fanta mit Fantasie Fanta Orange präsentiert sich ab Februar 2009 mit einer natürlicheren Formel. Das beliebte Süssgetränk enthält keine Konservierungs- und Farbstoffe und erfrischt ohne künstliche Aromen. Dabei bleibt der legendäre FantaOrange-Geschmack bestehen.
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Cremo le partenaire idéal. «Nous étions déjà actifs dans les laits chocolatés mais cela n’avait rien à voir avec le produit que nous mettons aujourd’hui sur le marché», renchérit Paul-Albert Nobs, directeur général de Cremo.
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Schlusspunkt / Point final
26. März / 26 mars 2009 Nr. / No 13
Porträt
MARKT / MARCHÉ
Linus Thalmann Linus Thalmann ist engagierter Gastgeber: in seinem Toggenburgerhof ebenso wie in der Basler St. Jakobshalle oder im Bregenzer Festspielhaus.
Band auf dem Programm zu haben», sagt Thalmann. Viel lieber organisiere er Konzerte wie jenes von Metallica: einmalig, kurz und intensiv. Für den 22. August 2009 hat Thalmann bereits die Toten Hosen unter Vertrag. Darüber hinaus ist Linus Thalmann in der Schweizer Schlagerszene der Organisator schlechthin.
Marco Moser
Was haben das Openair Tufertschwil, Metallica und die Kastelruther Spatzen gemeinsam? Hinter allen Konzerten steht eine Person: Linus Thalmann. Vom Toggenburg aus ist er schweizweit tätig, organisiert nahezu überall einen Anlass. Im Hauptberuf führt er jedoch das Restaurant und Hotel Toggenburgerhof in Kirchberg, Kanton St. Gallen.
Heute engagiert sich Linus Thalmann hauptberuflich im Hotel Restaurant Toggenburgerhof in Kirchberg, das er von seinen Eltern übernommen hat. Seit drei Jahren sitzt
«Man muss das Familienleben organisieren»
«Wegen Bussenzetteln habe ich meine eigene Firma gegründet» sich vollumfänglich den Veranstaltungen zu widmen. Es gab Jahre, da hat Linus Thalmann mit seiner LT Live Tour Music GmbH (heute Mountain Event GmbH) 80 Veranstaltungen organisiert, von Peach Weber bis zu den Toten Hosen. Die musikalische Vielfalt von Oldies über Schlager bis Pop war auch das Markenzeichen des Openairs Tufertschwil. Ursprünglich ist das Openair aus dem Dorffest entstanden. Seit 1968 hat die Familie Thalmann das Fest organisiert. Schon damals kamen weitere Feste während des ganzen Jahres dazu. Thal-
er im St.Galler Kantonsparlament und widmet sich den gastronomischen Themen Alkoholverkauf und Rauchen. M. MOSER
1993 hat sich der gelernte Käser und Molkereimeister endgültig aus der Milchwirtschaft zurückgezogen, um
Linus Thalmann in seinem Restaurant und Hotel Toggenburgerhof in Kirchberg SG.
mann erinnert sich an ein Winterfest in der Fastenzeit: «Vor 20 Jahren bestand die Gemeinde noch darauf, dass der Dorfpfarrer seine Einwilligung hierzu gab.»
schweiz stehen heute Stellwände und Litfasssäulen von «kleinplakate.ch», an denen kleine Plakate platziert werden können. Linus Thalmann hat in den Problemen stets
Die Veranstaltungen und das Openair entwickelten in den späten 90er Jahren eine Dynamik, in deren Sog Linus Thalmann weitere Unternehmen gegründet hat. Für die Sicherheit an den Veranstaltungen sorgte beispielsweise die hauseigene LT Security GmbH. «kleinplakate.ch» entstand aus einer Wut: «Nach mehreren Bussenzetteln für wildes Plakatieren habe ich meine eigene Firma gegründet.» In der ganzen Ost-
«Nie wieder werde ich mich dem Druck eines Openairs aussetzen» eine Herausforderung gesehen und sie mit Einfallsreichtum überwunden. Der Erfolg schien ständiger Begleiter der Thalmanns zu sein. Aus dem ehemaligen Dorffest in Tufertschwil entwickelte sich über Jahre hinweg der grösste Anlass im
Toggenburg, seine Konzerte füllten die Schweizer Hallen. Doch plötzlich harzte es beim Openair Tufertschwil. Neben der steigenden Konkurrenz anderer Openairs kam es 2004 und 2005 wegen schlechten Wetters zu grossen Landschäden. Das Openair ist in der Folge auf die Nachbargemeinde Jonschwil ausgewichen. Nach der einmaligen Durchführung zog sich Thalmann zurück. Die LT Security GmbH und «kleinplakate.ch» sind mittlerweile in neuen Händen. «Nie wieder werde ich mich dem Druck eines mehrtägigen Openairs aussetzen, unbedingt noch diese oder jene
Wieviel Zeit bleibt für die Familie neben der Leitung eines Hotels, der Durchführung von Konzerten und dem Engagement im Parlament? «Man muss das Familienleben organisieren», sagt Thalmann. Beispielsweise macht er dreimal pro Jahr zusammen mit seiner Frau und den drei Kindern Ferien. Diese Auszeit gönnt sich die Familie.
En bref Linus Thalmann est l’hôte au Toggenburgerhof, à Kirchberg (SG). En plus de la direction de son hôtel, il organise des concerts – jadis il mettait même sur pied des manifestations open air. Cet hôtelier actif a toujours trouvé que les problèmes représentaient autant de défis que sa riche créativité lui permettait de résoudre.
NAMEN / NOMS Isabelle und Andreas Weideli
führen seit Anfang März das Restaurant Höfli in Pratteln. Das junge Ehepaar tritt die Nachfolge von Andrea und Serge Droesch an. Andreas Weideli fühlt sich traditionellen Rezepten mit regionalen Produkten verpflichtet. Rolf Caviezel,
Spezialist der Molekular-Küche, hat an der Ostschweizer Gastrofair, der ersten Kochkunstausstellung in St. Gallen – sie wird auch von Gastro St. Gallen mitgetragen –, Gold geholt. Den Wettbewerb gewann er mit einem 3-GangBusiness-Menü, das die molekulare Küche mit der traditionellen verband. David Schmid, Mitarbeitender der Richemont Fachschule in Luzern, René Haslinger von der Confiserie Merz in Chur
und Thomas Schenk von der Confiserie Rüegsegger im solothurnischen Mühledorf haben mit Bäcker-Konditormeister Bernhard Aebersold aus Murten den 13. Europacup der gewerblichen Bäckerei in Nantes gewonnen (Foto in 5. Spalte). Sie verwiesen die Teams aus Frankreich und den Niederlanden auf die Plätze und holten den Titel bereits zum 5. Mal in die Schweiz. Massimo Martinelli (Foto), der
im piemontesischen La Morra während 40 Jahren eine Weinkellerei betrieben und jahrelang den Verein zum Schutz des Barolo präsidiert hatte, ist in Visperterminen zum ersten Heida-Ehrenrebstockbesitzer ernannt worden. Den Preis vergeben hat die Heidazunft Visperterminen um Zunftmeister Alex Stoffel, ihres Zeichens Besitze-
rin und Hüterin der höchstgelegenen Rebparzelle Europas. Michael Meier, Tourismusfach-
mann HF mit Berufserfahrung in Hotellerie und Destinationsmarketing, betreut seit Anfang März bei Thurgau Tourismus in Amriswil das vorerst auf zwei Jahre angelegte Qualitätsmanagement-Programm Enjoy Switzerland. Thurgau, Schaffhausen und Untersee DE +
CH haben mit 20 regionalen Partnern das Projekt gestartet, das von Schweiz Tourismus geleitet wird. Samih Sawiris’
Orascom, die in Andermatt ein Resort bauen will, engagiert sich als Sponsor beim Lucerne Festival. Einerseits zeichnet Orascom bis 2011 als Hauptsponsor, andererseits soll ab 2013 ein Lucerne Festival in Andermatt aufspielen.
Pascal Jaton (36 ans) est le
nouveaut directeur général d’Aquaparc au Bouveret (VS). Il succède à Eric BarberetGirardin, en poste depuis 2003, nommé directeur général du Bioscope et de l’Ecomusée en Alsace. Ce Vaudois a été responsable de la publicité chez Mazda Suisse puis marketing manager pour l’importateur du groupe Fiat en Suisse. En 2004, un an après le rachat du centre de loisirs par la Compagnie des Alpes, il avait rejoint Aquaparc pour mettre sur pied une nouvelle équipe qui avait pour mission d’assurer l’avenir du parc d’attractions. L’équipe qui a représenté la Suisse lors de la 13e Coupe d’Europe de la boulangerie artisanale du 15 au 18 mars
2009 à Nantes, a décroché son cinquième titre européen après ceux obtenus en 1999,
CHF +/– Gemüse / Légumes Chinakohl Saisonende Chou Chinois Fin de saison Kabis rot Chou rouge kg 2.20 +0% Kabis weiss Chou blanc kg 2.20 +0% Karotten (Bund) Carottes (bouquet) 2.50 +0% Krautstiel Côtes de bettes kg 4.10 +5% Kresse Cresson kg 10.00 +0% Lattich Laitue kg 3.80 +10% Lauch Stangen Poireau branche kg 4.50 +0% Lauch grün Poireau vert kg 3.40 +0% Randen Betterave kg 1.80 +0% Randen ged/past/vac Betterave sec. kg 2.30 +0% Rübe Herbst weiss Carottes blanches kg 2.50 +0% Sellerie Knollen Céleri pomme kg 2.55 +0% Spinat (Blatt) Epinards kg 4.50 +0% Wirz leicht Chou frisé léger kg 2.80 +0% Zuckerhut Saisonende Pain de sucre Fin de saison Zwiebeln Oignons kg 1.25 +0%
Salate / Salades Chicorée Chicorée kg 3.23 +0% Eichblatt grün Chêne vert St. 1.60 –6% Kopfsalat Laitue pommée St. 1.50 –15% Lollo Lollo kg 6.00 +0% Nüsslisalat Doucette kg 18.00 –15% Radieschen (Bund) Radis, bouquet 1.00 +0% Gemüse/Salat: Nationale Richtpreise franko Grossverteiler Légumes/Salades: prix indicatifs nationaux franco grands distributeurs
Früchte / Fruits Zwetschgen Pruneaux Äpfel Gruppe A Pommes groupe A Birnen Gruppe A Poires groupe A
Les cours de cuisine du chef étoilé du Noirmont, Georges Wenger, commencent le 30 avril (de 14h30 à 17h30) avec la découverte d’une cuisine légère, dédiée aux légumes primeurs, aux herbes, aux plats végétariens. Programme sur www.georgeswenger.ch.
Ø kg 3.20 Ø kg 3.30
Früchte: Richtpreise Direktverkauf Fruits: prix indicatifs pour la vente directe
2004, 2005, et 2006. Cette année, elle doit son succès à
une équipe composée de David Schmid, école professionnelle Richemont de Lucerne; René Haslinger, confiserie Merz de Coire et Thomas Schenk, confiserie Rüegsegger de Mühledorf (SO).
Ø kg 3.75
Spezielles / En particulier Eichblatt: Rote Sorte weiterhin sehr gesucht, grüne Sorte deckt Marktbedürfnisse. Kopfsalat: Gute Marktversorgung. Die rote Sorte ist sehr rar. Lollo: Mengen vor allem im Tessin verfügbar. Nüsslisalat: Erste Freilandernten im Kanton Waadt, andere Regionen werden folgen. Feuille de chêne: Forte demande de la rouge, verte en suffisance. Laitue pommée: Bon approvisionnement. La rouge est rare. Lollo: Surtout au Tessin. Doucette: Premières récoltes en pleine terre vaudoise. ANZEIGE
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