Liegenschaften / Immobilier
Stellen / Offres d’emploi
h www.aduno.c SOMMAIRE
B. Gadient Bündner Stimme
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U.Weyermann Berner 24 Stimme
J. Dumoulin Les atouts d’Internet 17
AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich
I N H A LT ■ Aktuell
Gerechtes finden Die Debatte ums Rauchen und Nichtrauchen nimmt kein Ende: Vom Zürcher Kantonsrat bis zum deutschen Verfassungsgericht diskutiert man letztlich Grundsatzfragen. SEITE 3
■ Gros Plan
T. Zbinden Gastroconsult en forme 21
Regards sur l’art d’investir Lorsque les acteurs du tourisme rencontrent les politiques, il y a des questions incontournables. Ainsi celle qui consiste à demander où investir pour doper le tourisme. PAGES 12-13
Donnerstag/Jeudi, 20. 3. 2008 Nr./N 12 CHF 4.30 ■
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Genf Motus geschlossen et bouche... An vielen Restaurants im Umfeld der Fussballeuropameisterschaften in Genf wird das Grossereignis völlig vorbeigehen.
■ Restauration
Des fumoirs pour les villes Après le postulat de Frédéric Haenni, le Conseil d’Etat vaudois propose un contreprojet à l’initiative contre la fumée dans les établissements publics. Des fumoirs, qui empêcheraient, notamment dans les villes, de bruyants attroupements de fumeurs sur les trottoirs. Verdict populaire en novembre. PAGE 15
Les restaurants à proximité du Stade de la Praille ne s’attendent pas à réaliser des recettes mirobolantes lors de l’Euro2008.
■ Restauration
Herausragendes finden Die Gründer des pubikumsorientierten RestaurantWettbewerbs «Best Of Swiss Gastro» haben selbst einen wichtigen Marketing-Preis gewonnen. SEITE 7
■ Hôtellerie & Tourisme
Hausse des nuitées Nuitées dopées par l’ouverture du Lötschberg, un enneigement parfait et une promotion idoine laissent bien augurer pour l’année en cours dans le Valais touristique. PAGE 17
■ Tourismus
Gemeinsames finden Als Tourismusgebiet im Einzugsgebiet grosser Agglomerationen hat das Toggenburg einen Vorteil. Der Nachteil dazu ist die geringe Höhe. Umso mehr wäre Kooperation gefragt. SEITE 11
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S. WEGMANN
Gastroconsult kann auf ein erfolgreiches letztes Geschäftsjahr zurückblicken. Die Details. SEITE 21 GastroJournal hat an den Schweizer Austragungsorten der Euro 2008 nachgefragt, inwiefern das lokale Gastgewerbe in die Planungen des Grossanlasses eingebunden ist. Letzte Woche zeigte der Blick nach Bern, dass die Restaura-
teure zwar schleppend begrüsst werden, aber mehr profitieren können als im Veranstaltungsalltag. Diese Woche ist Genf an der Reihe, und es scheint, dass die Euro 2008 an weiten Teilen der Gastronomie dieser Weltstadt völlig vorbeigeht. SEITE 2
GastroJournal s’est rendu dans les villes qui accueillent des matchs de l’Euro 2008 chez des restaurateurs et hôteliers directement concernés. La semaine passée, à Berne, où la planification de ce grand événement est bien avancée. Les profession-
nels de la branche savent à peu près où ils vont. A Genève, c’est encore le «wait and see»: la restauration, surtout, ne se fait guère d’illusions sur les retombées attendues. D’autant qu’organisateurs et autorités restent muets. PAGE 15
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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
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■ Aktuell
GastroJournal
Donnerstag, 20. 3. 2008 ■ Nr. 12
Euro 2008,wie bitte?
EDITORIAL
Als Kellner noch Kellner waren
Elf Wochen vor der ersten Begegnung der Euro 2008 im Stade de Genève warten die Restaurateure immer noch auf Informationen der Behörden. Man müsse sich noch etwas gedulden, heisst es. Die Genfer Gastwirte sind ratlos. Sie glauben zwar, etwas zu wissen oder haben irgendwas gehört. Doch drei Monate vor dem Match Portugal – Türkei, der am 7. Juni angepfiffen wird, weiss noch niemand, ob der Verkauf von Alkohol und der Verkehr eingeschränkt wird – oder gar verboten. In der Umgebung des Spielplatzes von La Praille kann man die Gastbetriebe an einer Hand abzählen. Anscheinend ist die Polizei aber der Ansicht, dass das Fest nicht im Stadion, sondern auf dem Plainpalais-Platz stattfinden wird: mitten im Zentrum Genfs, wo eine private Organisation ein Fandorf für 80 000 Leute erstellen soll. In dieser Zone werden rund dreissig Gastbetriebe um die Gunst der Besucher der drei Spiele buhlen. Ein zweites Fandorf für rund 20 000 Personen sowie ein Zeltplatz sind beim Sportzentrum Bout-du-Monde vorgesehen. Gegenüber sieht das Stade de Genève fast erbärmlich aus. Es ist zwar neu, verfügt aber nur über 30 000 Plätze und beschämend wenige Parkplätze. Das stolze Stadion wurde Mitte März 2003 mit viel Pomp eingeweiht. Die Befürchtungen der Gastwirte in La Praille sind deshalb verständlich. Sie wissen bisher nur, dass viele Unannehmlichkeiten auf sie warten.
Grace hat schon viel erlebt Über 500 Meter vom Stadion entfernt, gegenüber dem Freihafen, liegt die Brasserie de l'Etoile. Der ausgeprägte Sinn für die Gastfreundschaft wird kaum einen Fan dazu anhalten, dort ein Bier zu trinken. Zum Glück sind der Betrieb und sein Personal
A LA MINUTE Euro 2008: Was tut sich im Gastgewerbe rund um die Stadien? GastroJournal stellt in einer kleinen Serie die Host-Cities vor. Die Genfer Restaurateure sind verunsichert. Sie warten auf mehr Informationen.
ZVG
FRANCESCO DI FRANCO
Das Genfer Gastgewerbe tappt hinsichtlich der Euro 2008 praktisch im Dunkeln – im Bild das polyvalente Stadiongebäude. charmant. Doch liegt die Etoile wohl zu abgelegen. Grace Bussy kennt die Industrieund Handwerkzone bestens. Seit zwölf Jahren führt sie das Café-Restaurant Chez Grace. Hin und wieder, bei zwei oder drei wichtigen Matchs, sind schon vereinzelt Fans bei ihr eingekehrt. «Sowohl die Polizei wie auch die Organisatoren der Uefa machen viel Trara. Ich befinde mich gegenüber dem Parking Etoile. Es sind nur rund hundert Meter zwischen dem Stadion und meinem Betrieb, aber auch eine vierspurige Strasse. Die Zuschauer kommen per Zug auf der gegenüberliegenden Seite an und schauen nicht einmal zu mir hinüber. Zwar kommen nach einem Match etwas mehr Leute auf ein Bier zu mir, aber nicht genug, um darum viel Aufhebens zu machen», sagt die Patronne. «Ich möchte zwar schon einen Antrag stellen, um neben dem Stadion einen Stand aufzustellen, doch heisst es immer noch, man müsse zuwarten. Glauben diese Verantwortlichen wirklich, dass ich mich mit einem Sonnenschirm begnügen würde? Ich muss doch das Material mieten, was in letzter Minute kaum mehr möglich sein wird.»
«Ich möchte meine Terrasse öffnen» Etwas weiter entfernt, aber immer noch auf der gleichen Strassenseite, befindet sich das Lokal von Rossila Da Silva Bischofberger. Sie ist für ihre brasilianischen Abend-Events in der ganzen Stadt bekannt. Sie hat
auch ihren Fanclub: Hunderte von Aficionados von Bossa-Nova und Caipirinha, einem Cocktail aus Zuckerrohrschnaps, grüner Limette, Zucker und Eis. «Wir haben keine Nachricht. Das Einzige, was ich meinen Stammkunden sagen kann, ist, am 7., 11. und 15. Juni nicht herzukommen. Es wird an diesen Daten viel zu kompliziert, überhaupt hierher zu gelangen. Dabei muss ich mich doch organisieren können. Ich möchte meine Terrasse öffnen, mit einem Orchester und wie immer mit meinem eigenen Sicherheitsdienst. Ich weiss aber nicht, ob mir dies erlaubt wird», erklärt die Chefin. Dem Event näher, praktisch schon im Perimeter, da im Geschäftszentrum La Praille, befinden sich 14 Bars und Restaurants – für Passanten, welche sich die Auslagen angucken. Nur zwei davon werden nämlich offen sein, da das Geschäftszentrum kurz vor den Spielen geschlossen wird.
Wo ist das Problem? Für die Polizei gibt es offenbar keinen Grund, sich Sorgen zu machen, denn nichts wird sich ändern: Im Namen der Ordnungskräfte gibt sich der Pressesprecher erstaunt über die Bemerkungen der Gastwirte: «Ich verstehe ihre Sorgen nicht, denn für sie ändert sich nichts. Falls es Einschränkungen gibt, betreffen sie nur den Organisator der Fandörfer und nur die Leute, die sich im eingezonten Perimeter befinden. Für Letztere
ist es klar, dass kein Alkoholausschank bewilligt wird. Für die anderen ist es wie gewohnt.»
Genfer Verband zufrieden Seitens des Genfer Gastgewerbes bestätigt Laurent Terlinchamp, Präsident der Société des Cafetiers-Restaurateurs et Hôteliers de Genève SCRH, dass er mit der Zusammenarbeit zwischen den Organisatoren der Events und der SCRH zufrieden sei. Man muss sich also ein wenig gedulden und vorwärts schauen, vielleicht sogar einem künftigen und wahrscheinlichen Verbot die Stirne bieten.
Wenig offizielle Informationen In Genf haben bisher weder die Organisatoren noch die Verwaltung offizielle Vorschriften erlassen. Die Polizei verfügt zwar über einen Internetauftritt um die Bevölkerung über die Einschränkungen während der Matchs zu informieren (www.geneve.ch/police), doch findet man dort nur Mitteilungen über den Match Schweiz–Niederlande vom 22. August 2007 oder über Sitten–Galatasaray vom 20. September 2007. Seitens der Euro 2008 sind die auf Internet erhältlichen Informationen (www.geneve.ch/euro2008) für die Gastwirte nutzlos. fdf
Etwas über 20 Jahre ist es her, dass ich meine Lehre im Gastgewerbe absolviert habe. Kellner lernte ich – etwas später mutierte ich dann zum Servicefachangestellten. Heute wäre ich Restaurationsfachmann und würde damit natürlich viel edler heissen, als noch vor 20 Jahren. Immerhin wäre ich «Fachmann» statt «Angestellter». Da fühlt man sich gleich besser; und auch das Ansehen des Berufsstandes steigt. In einer Zeit, in der ehemalige Sekretäre und Sekretärinnen via Kaufmännische Angestellte immer mehr zu Assistants mutieren. Es fragt sich allerdings wie wirksam solche Namenskosmetik tatsächlich ist. Vorschlag: Nennen wir unsere Kellner und Kellnerinnen doch einfach «Food&Beverage Consultants» – das sind sie ja auch. Und wenn wir schon grad dabei sind, könnten wir auch die Köche umbenennen. Die haben neuen Namensgebungen schon viel zu lange getrotzt. Machen wir sie zu «Food Designern». Die entsprechenden (anglizistischen) Abkürzungen helfen dem Ansehen weiter. Genauso wie es heute (fast) keine Direktoren mehr gibt, sondern immer mehr CEOs und COOs, könnten ehemalige Kellner und Köche nun F&BCs und FDs heissen. Der Chefkoch wäre dann ein CFD (Chief Food Designer). Vielleicht aber könnten wir auch einfach unsere Berufe wieder mit Freude und Stolz ausfüllen. Matthias Nold
BLICKPUNKTE Mediterrane Küche
Essbares Weltkulturerbe?
Spanien und Italien möchten die mediterrane Küche als Weltkulturerbe eintragen lassen. Im August wollen die beiden Länder ihre Bewerbung bei der dafür zuständigen Unesco einreichen. Die Küche des Mittelmeerraums repräsentiere nicht nur eine besondere Art der (gesunden) Ernährung, sondern stelle auch ein kulturelles Erbe dar, argumentieren Spanien und Italien. Buon Appetito!
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■ Aktuell
Donnerstag, 20. 3. 2008 ■ Nr. 12
GastroJournal
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REKLAME
Rauch-Zeichen nach Bern nahme des Gegenvorschlags. «Ich bin froh, dass der Gegenvorschlag angenommen wurde. Vor allem für die kleineren Betriebe auf dem Land ist dies immens wichtig», gab Ernst Bachmann zu bedenken. Und er betonte, dass es die Aufgabe des Gastgewerbes sei, auf die Bedürfnisse aller einzugehen, auf die der Raucher und diejenigen der Nichtraucher.
Der Zürcher Kantonsrat hat am vergangenen Montag den Gegenvorschlag der Volksinitiative «Schutz vor dem Passivrauchen» angenommen. Nun kommt die Vorlage vors Volk.
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Gäste sollen selber entscheiden Rund 30 Parlamentarierinnen und Parlamentarier nahmen in persönlichen Voten zum Thema Stellung. So argumentierten viele Gegner damit, dass rund 70 Prozent der Bevölkerung Nichtraucher seien und sich nicht länger von der rauchenden Minderheit diskriminieren lassen wollen. Andere wollten den Befürwortern des Gegenvorschlag das Argument entkräften, dass ein totales Rauchverbot
A LA MINUTE Der Zürcher Kantonsrat hat den Gegenvorschlag zur Initiative zum Schutz vor dem Passivrauchen angenommen. Im Herbst kommen die beiden Vorlagen vors Volk.
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P. GRUNDER
Die Diskussion um den Schutz vor dem Passivrauchen gab im Zürcher Kantonsrat einiges zu reden. Es wurde darüber debattiert, ob die vom Zürcher Kantonsrat gutgeheissene Volksinitiative «Schutz vor dem Passivrauchen» vors Volk gelangen soll oder der Gegenvorschlag die bessere Lösung sei. Die Volksinitative verlangt, dass das Rauchen in Innenräumen von Gastwirtschaftsbetrieben verboten wird. Gegen diese Initiative hat die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (KSSG) unter der Leitung von Kantonsrat Urs Lauffer, einen Gegenvorschlag ausgearbeitet. Dieser sieht vor, dass Rauchen in Innenräumen grundsätzlich verboten ist, in Kleinbetrieben bis zu 35 Sitzplätzen soll Rauchen aber möglich sein, vorausgesetzt, dass dies klar deklariert wird (siehe Kasten).
Der Zürcher Kantonsrat hat sich für Raucherlokale ausgesprochen. in Gaststätten zu Umsatzeinbussen führe. «In Italien oder in Irland funktioniert es auch, da sind die Restaurants trotz Rauchverbots gut besucht», sagte beispielsweise Susanne Bernasconi-Aeppli. Die Befürworter appellierten an die Urteilsfähigkeit von erwachsenen Personen: «Mit dem Gegenvorschlag ist jedem freigestellt, in welchem Restaurant man einkehren möchte», sagt Katharina Pelicz-Huber. Sie sieht den Gegenvorschlag als praktikable Lösung für die Gastronomie. Silvia Seiz-Gut doppelt nach: «Mich ärgert das Moralisierende an der Volksinitiative, man kann den Leuten nicht immer noch mehr Gesetze aufzwingen.»
Kleine Betriebe auf dem Land in Gefahr Ernst Bachmann, Präsident von GastroZürich und Vizepräsident von GastroSuisse, warf der Regierung vor, nicht mit den Gastronomen in Kontakt getreten zu sein. «Die Aufgabe der Gastronomie ist es, dafür zu sorgen, Angebote für Raucher- und Nichtraucher zu schaffen.» Vor allem
kleine Betriebe in Dörfern würden unter einem totalen Rauchverbot leiden. «In solche Lokalen geht man nicht nur zum Essen, dies sind soziale Institutionen wo man sich trifft, sich unterhält und Politik macht», gibt Bachmann zu bedenken. Viele Gegner des Gegenvorschlags stellten die Durchsetzbarkeit des Gegenvorschlags in Frage. Willy Haderer ist aber davon überzeugt, dasss die KSSG eine praktikable Lösung des Passivraucherschutzes erarbeitet hat. «Man soll mit Anstand und Respekt auf unterschiedliche Lebensweisen reagieren», ist Esther Guyer überzeugt. Und bringt es gleich auf den Punkt: «Ein Zeichen aus dem liberalen Zürich kann in Bern nicht schaden.»
116 Ja zu 56 Nein Die anschliessende Abstimmung verlief mit 116 Ja-Stimmen zu Gunsten der Befürworter des Gegenvorschlags. Nun kommen im September die Volksinitiative und der Gegenvorschlag zur Abstimmung. Dabei empfielt der Zürcher Kantonsrat die An-
An den Grundrechten rütteln DEHOGA unterstützt Verfassungsbeschwerde gegen Rauchverbote Die Verfassungsklage, die prüft, ob Gesetze der Verfassung entsprechen, kennt die Schweiz nicht. Im Gegensatz zu Deutschland, wo Rauchverbote auf diesen Prüfstand kommen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) unterstützt die Verfassungsbeschwerde von Gregor Scholl, Besitzer der Bar Rum Trader in Berlin. Er zieht gegen das Rauchverbot in Gaststätten vors Bundesverfassungsgericht. Verfassungsrechtler seien zu dem Schluss gekommen, dass das generelle gesetzliche Rauchverbot für die Gastronomie zumindest in Teilen nicht verfassungskonform ist, begründet der DEHOGA sein Vorgehen.
Berufsfreiheit und Eigentumsrecht
Das Rauchen wirft Grundsatzfragen auf.
«Für Ein-Raum-Betriebe wie kleine Gaststätten, Bars und Kneipen stellt das Rauchverbot einen unverhältnismässigen Eingriff in die unternehmerische Freiheit dar und verletzt damit die verfassungsmässig geschützten Grundrechte der Berufsfreiheit und des Eigentumsrechts», sagt DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. Insofern gehe es nicht darum, das Rauchen zu verteidigen, betont Hartges: «Unsere Klage ist kein Nein zum Nichtraucherschutz.»
Der DEHOGA stellt sich vielmehr hinter eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für die kleinen EinRaum-Betriebe. Der schweizerische Nationalrat hatte eine ähnliche Regelung vorgeschlagen, bevor der Ständerat das Rauchen in der letzten Session grundsätzlich in Fumoirs verbannte. Damit ist aber in der Schweiz das letzte Wort nicht gesprochen: Der Nationalrat wird noch einmal debattieren, und schliesslich ist auch mit Volksabstimmungen zu rechnen. In Deutschland fordert DEHOGA, dass Lokale, die keinen separaten Raum für rauchende Gäste einrichten können, selbst über ihre Ausrichtung auf Rauchende oder Nichtrauchende entscheiden sollen. Damit sei auch dem berechtigten Anliegen der Nichtraucher ausreichend Rechnung getragen. Mit Ausnahme von Thüringen und Nordrhein-Westfalen gilt mittlerweile überall in Deutschland ein Rauchverbot in der Gastronomie; das Rauchen ist nur noch in abgetrennten Räumen erlaubt. Während die Umsetzung in den meisten Hotels und vielen Restaurants problemlos funktioniert hat, klagen die Betreiber von Ein-Raum-Lokalen über massive Umsatzeinbrüche. «Die Gäste bleiben kürzer oder kommen gar nicht mehr», weiss Hartges. pg/pd
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Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» Das Rauchen in Innenräumen von Gastwirtschaftsbetrieben ist verboten. Es besteht die Möglichkeit, zum Rauchen abgetrennte Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Schutz vor dem Passivrauchen» Das Rauchen in Innenräumen von Gastwirtschaftsbetrieben ist grundsätzlich verboten. Für Rauchende können besondere Räume zur Verfügung gestellt werden, wenn diese abgetrennt, entsprechend gekennzeichnet und mit ausreichender Belüftung versehen sind. Die Räume können bedient oder unbedient sein. Kleinbetriebe mit bis zu 35 Sitzplätzen sind von diesem Verbot ausgenommen. Sie sind aber verpflichtet, klar zu deklarieren, ob geraucht werden darf oder nicht. Für Veranstaltungen und Anlässe in Festzelten und anderen mobilen Anlagen, die sich vorwiegend an Erwachsene richten, kann das Rauchverbot von der Gemeinde mit einer Bewilligung aufgehoben werden. Die Verordnung regelt die Voraussetzungen. Raucherräumlichkeiten dürfen nur von Personen bedient werden, welche schriftlich erklärt haben, freiwillig bereit zu sein, in Raucherräumlichkeiten zu arbeiten. Bei Neueinstellungen ist diese Erklärung beim Abschluss des Arbeitsvertrages abzugeben.
Mars Schweiz AG, 6302 Zug Infoline 0848 000 381 www.mars-foodservice.com
BLICKPUNKTE Osterwochenende
Tessin SBB,UBS Der Osterstau 2008 könnte besonders gross werden: Die Streikenden von SBB Cargo fassen nämlich ins Auge, den Osterverkehr zu stören. Bisher habe man sich auf legale Aktionen beschränkt, meinte ein Vertreter des Eisenbahnerverbandes SEV. Aber man sei bereit, den österlichen Frieden auf der Nord-SüdAchse in die Waagschale zu werfen. Marco Huber, Vorstandsmitglied von GastroSuisse und Hotelier in Lugano, hat zwar von entsprechenden Plänen gehört. Indes hätten die Streikenden versichert, sich nicht gegen den Tourismus zu stellen. Ums lange Osterwochenende ist Huber jedenfalls weniger in Sorge als um die Schweizer Nachfrage generell: Als «grösste Bedrohung» empfindet er vielmehr den angekündigten Stellenabbau der UBS.
Nationalrat
Keine CO2Deklaration Relativ knapp hat sich der Nationalrat letzte Woche gegen eine CO2-Deklaration auf Lebensmitteln ausgesprochen. Ein Hauptargument gegen die Deklaration der CO2-Emissionen, die bei Produktion und Transport unverarbeiteter Lebensmittel anfallen, war die Umsetzbarkeit.
Luzern Hotels
Basel: Ziele übertroffen Der Wirteverband Basel-Stadt hat sich vor einem guten Jahr verpflichtet, die Zahl rauchfreier Plätze in der Stadt zu erhöhen. Nun sind die Ziele sogar übertroffen. «Es funktioniert auch ohne Gesetze», schreibt der Wirteverband BaselStadt in einer Medienmitteilung. Unterdessen halten 71 Prozent der Restaurationsbetriebe in Basel-Stadt Plätze für Nichtraucher bereit und gesamthaft 42 Prozent der Innenplätze sind für Nichtraucher reserviert. Ein Verhaltenskodex schreibt 60 bzw. 30 Prozent der Plätze vor. Damit sind die Ziele klar übertroffen. Derzeit gibt es in Basel 106 rauchfreie Betriebe, 92 mit separaten Nichtraucherräumen, 25 Betriebe mit rauchfreien Essenszeiten und 652 Lokale mit Nichtraucherzonen. «Diese Zahlen widerlegen ein häufig gehörtes Argument der Tabakgegner, es gebe kaum rauchfreie Restaurants», schreibt der Wirteverband Basel-Stadt in einer Medienmitteilung. Der Anteil der komplett rauchfreien Betriebe in der Stadt habe sich innert drei Jahren versechsfacht, heisst es weiter. Und im Bericht ans Basler Gesundheitsdepartement: «Unsere Branche kann nur erfolgreich sein, wenn es uns gelingt sowohl Raucher als auch Nichtraucher glücklich zu machen.» mn
Tag der offenen Türen 21 Luzerner Hotels öffneten am Sonntag einer breiten Öffentlichkeit ihre Türen. Der Event wurde mit insgesamt 5000 Personen gut besucht und soll mithelfen, das Image der Hotellerie zu pflegen. Sicher wurde am Sonntag der eine oder andere neue Gast dazugewonnen.
Mystery Park
Phoenix aus der Asche Wie von GastroJournal angekündigt, meldet Erich von Däniken in Sachen Mystery Park in Interlaken eine Neulancierung. Der Park war für rund 90 Millionen Franken gebaut, 2003 eröffnet und 2006 betreibungsrechtlich geschlossen worden. Bei der Verwertung engagierte sich vorab Oskar Schärz, der den Park für von Däniken realisiert und präsidiert hat. Schärz sagte GastroJournal, man plane unter der Affiche «Jungfrau City» zusätzliche Attraktionen wie eine Event- oder Schneesporthalle sowie ein grosses Mittelklassehotel. Und wiedereröffnet werden solle eventuell bereits im Frühsommer.
■ Thema der Woche
Donnerstag, 13. 3. 2008 ■ Nr. 11
GastroJournal
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SWISS-IMAGE
Wo gilt es zu investieren?
Viele haben Zweifel, dass die wenigen guten Jahre, die der Schweizer Tourismus zurzeit insgesamt erlebt, wirklich ausreichen, um vorab in der mittelständischen Hotellerie notwendige Investitionen tätigen zu können.
Wirtschaftlich gute Phasen erlauben Investitionen.Wir fragten am Tag der Tourismuswirtschaft nach, wo besonders investiert werden sollte. UMFRAGE UND FOTOS MATTHIAS NOLD; PETER GRUNDER
Franz Steinegger, Präsident STV: «Prioritär sind die Hoteliers herausgefordert, notwendige Erneuerungen in Gang zu setzen. Das ist nicht nur wegen der guten Wirtschaftslage einfacher als auch schon, sondern auch wegen der gestiegenen Bereitschaft der Banken, sich zu engagieren. Weiter müssen wir in die Vermarktung investieren, namentlich bei Schweiz Tourismus. Schliesslich ist zu hoffen, dass die Währungssituation so vorteilhaft bleibt.» Jean-François Roth, Präsident Schweiz Tourismus: «Investieren sollten wir einerseits ins Marketing, und zwar sowohl in unseren Stamm-Märkten wie auch in Zukunftsmärkten. Andererseits sollten wir auch in die Qualität des Acceuils investieren.» Guglielmo L. Brentel, Präsident hotelleriesuisse: «Investieren muss man in Ideen, in Menschen und an dritter Stelle in Infrastrukturen. Nur Hotelzimmer hinstellen reicht nicht.»
Klaus Künzli,Zentralpräsident GastroSuisse: «Zu investieren, wenn es die Erträge zulassen, ist in den Betrieben eine ständige Forderung. Nun erleben wir zwar wirtschaftlich insgesamt eine gute Zeit. Allerdings braucht es eine kontinuierliche Verbesserung der Ertragslage, um auch grössere Investitionen auszulösen. Das gilt im Übrigen nicht nur für die Betriebe, sondern auch für die Destinationen: Investitionsbedarf herrscht auch bei touristischen Infrastrukturen.» Hansruedi Müller, Professor FIF Universität Bern: «Investieren muss man in Attraktionen, denn der Konkurrenzkampf wird über Attraktionen geführt, ob es nun um Standorte, um Veranstaltungen oder um Angebote geht. Dabei setzen sich die Top-Attraktionen durch, und hier müssen wir mithalten. Wir müssen aber nicht nur investieren, sondern auch umdenken – etwa hinsichtlich Kooperationen oder Destinationen.» Ruth Meier, BFS: «Man müsste mehr investieren nicht nur in die Rolle des Tourismus als Wirtschaftsfaktor sondern auch als Sozialfaktor. Bei allem Wachstumspotenzial und den Rufen nach hochqualifizierten Leuten geht vergessen, dass es auch ein Bevölkerungssegment gibt, dem man ebenfalls Arbeitsplätze garantieren muss, wie der Tourismus dies tut. Oft beklagt man die tiefe Produktivität der Branche, aber es gibt auch soziale Faktoren, die das mehr als aufwiegen.»
Barbara Schneider-Regli, Vorstandsmitglied GastroSuisse: «Investieren sollten wir in Imagewerbung im Ausland. Wir haben im Ausland immer noch einen zu schlechten Tourismusruf und schneiden nicht gut genug ab.»
Florian Hew, Direktor GastroSuisse: «Investiert werden sollte in die Kleinund Mittelhotellerie, weil hier eine Nachfrage der Märkte liegt, die sich im Zuge der europäischen und globalen Entwicklung noch verstärken wird.»
Tobias Zbinden, Trésorier GastroSuisse: «Investieren sollten wir vor allem in die Hotellerie, wobei ich nicht sicher bin, ob die wenigen guten Jahre bereits ausreichend Erträge gebracht haben, um die notwendigen Investitionen zu tätigen. Insofern hoffe ich noch auf weitere gute Jahre, und da bin ich zuversichtlich. Wenn wir Investitionen tätigen, sollten wir uns jedoch davor hüten, zu hohe Preise zu verlangen. Der Markt sucht preiswerte Angebote und diese müssen und können wir bieten.»
Mario Lütolf, Direktor STV: «Es ist wichtig, die Wertschöpfungsintensität zu sichern in Zeiten, wo es gut geht. Und dies in in sinnvoller Balance mit einem sorgfältigen Umgang mit der Natur.»
Josef Müller-Tschirky, Vorstandsmitglied GastroSuisse: «Erstens die Leute, die im Tourismus arbeiten, nachhaltiger ausbilden. Gastgeber sollten zum Beispiel auch in Vernetzung ausgebildet werden, selbst in Luxushotels kann eine Réceptionistin oft den Schweizer Tourismusverband nicht von Schweiz Tourismus unterscheiden. Zweitens noch mehr Werbung nach aussen machen. Dies, weil das Image von Tourismus und Gastgewerbe viel schlechter ist als die Wirklichkeit. Wir gelten immer noch als wenig freundlich und teuer, das stimmt aber nicht. Zudem hat ein Gast selten in einem Land ein so breites und tiefes Gesamtangebot.»
Jürg Schmid, Direktor Schweiz Tourismus: «In der alpinen Hotellerie der Mittelklasse gibt es noch einen Struktur- und Investitionsstau. Auch müssen wir weiterhin in Qualität und Freundlichkeit investieren und nicht in die Verhaltensweisen der 1980er-Jahre zurückfallen. Wir müssen vorsorgen, dass dies nicht nochmals geschieht.»
Brigitta Gadient, Nationalrätin GR: «Es gibt verschiedene Ansätze, die man immer berücksichtigen sollte: Die Aus- und Weiterbildung der Leute zum Beispiel. Es geht darum, die Jungen zu motivieren, in diese wichtige Branche einzusteigen. Das attraktiver zu gestalten, da haben wir viel aufzuholen. Die touristischen und gastgewerblichen Berufe dürfen keine Sackgasse sein, sondern sollen Perspektiven haben; Berufe sein mit Anerkennung. Ausserdem hat die Hotellerie einen grossen Investitionsbedarf bei Erneuerungen.» Erich von Siebenthal, Nationalrat BE: «Wir müssen Schnellschüsse vermeiden. Nachhaltigkeit ist zwar ein Schlagwort, aber wir müssen vor allem beim Bauen sehr vorsichtig sein und jene natürlichen Freiräume erhalten, die letztlich die Grundlage sind für unseren Tourismus.»
Werner Bernet, Direktor Reka: «Investieren sollten wir A in Hardware, aber B – und das ist nicht zu unterlassen – in Software. Darunter verstehe ich auch gute Entlöhnungen für die Mitarbeitenden. Zufriedene Mitarbeitende sind auch gute Gastgeber.»
Josef Zysiadis, Nationalrat VD: «Investieren sollten wir in einen naturverbundenen, nahen Tourismus; in alles, was mit Regionalem und seinen Produkten zu tun hat. Wir brauchen nicht nur Angebote im teuren Luxusbereich.»
Peter Vollmer, Direktor SBS/VöV: «Ich würde sagen in die Infrastruktur. Wir haben hier grossen Nachholbedarf. Jetzt gilt es, die Gunst der Stunde, die gute Stimmung zu nutzen.»
Ruedi Aeschbacher, Nationalrat ZH: «Investieren sollten wir in Freundlichkeit und in Qualität, gefordert ist namentlich die Hotellerie, gefragt sind besondes Investitionen in Wellness und Sport.»
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■ Restauration
Donnerstag, 20. 3. 2008 ■ Nr. 12
GastroJournal
Auszeichner ausgezeichnet Andreas Krumes und Georges Twerenbold haben vor vier Jahren einen Restaurant-Wettbewerb ins Leben gerufen, der immer mehr Beachtung findet. Jetzt wurden die Auszeichner für ihre Leistung selber ausgezeichnet.
SZENE Das Besondere für Profis
Geniessen im Dunkeln Menschen, die ihr Leben als Blinde bewältigen, haben in der Regel einen hochsensiblen Tast-, Geschmacks- und Geruchssinn entwickelt. Wer seinen Riech- und Geschmackssinn als professionell tätiger Koch abseits des üblichen Tagespensums auch einmal in völliger Dunkelheit testen möchte, hat jetzt dazu Gelegenheit: Vom 26. März bis 26. April bietet der Gasthof Dörfli im bernischen Mühledorf jedem Interessierten Gelegenheit, «Essen im Dunkeln» zu erleben und seinen täglich beanspruchten Geschmackssinn in völliger Dunkelheit «einmal anders zu erfahren». Realisiert wird der Anlass vom Gasthof Dörfli mit dem Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband.
JO STEIMEN Mit dem Best of Swiss Gastro Award werden seit vier Jahren die Besten der Gastro-Branche gekürt. Jetzt wurden die Macher des klar definierten und messbaren Restaurantwettbewerbes für ihren Leistung und für ihren Einsatz mit ihrer Nonprofit-Organisation selber ausgezeichnet: Im Rahmen des Schweizer Marketing-Tages 08 (Swiss Marketing, SMC) im Luzerner KKL erhielt «Best of Swiss Gastro» Gold. Nominiert waren neben dem Gastro Award-Team aus Zürich namhafte Organisationen wie die UNESCO Biosphäre Entlebuch UBE, der Verein PETRecycling Schweiz und die Smartconnection ZEPRA. In der Laudatio zur Vergabe der Goldmedaille wurde festgehalten: «Der Best of Swiss Gastro Award wird durch ein Gastbewertungssys-
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Andreas Krumes (l.) und Georg Twerenbold wurden als Gründer des Best of Swiss Gastro-Wettbewerbes mit Gold ausgezeichnet.
tem vergeben. In den letzten 4 Jahren stieg die Zahl der beteiligten Restaurants von 135 auf über 300 und im letzten Jahr haben sich über 70 000 Gäste an der Wahl beteiligt. Dahinter steht ein ganzheitlich professioneller Marketingeinsatz mit kompletter Marktanalyse, einem Stärken-Schwächen-Profil und innovativer Kategorienbildung. Es werden klare und messbare Massnahmen ausgewiesen, mit Instrumenten zur genauen Erfolgskontrolle.» Für die Gründer des Best of Swiss Gastro, Georg Twerenbold und Andreas Krumes, ist die gewonnene Auszeichnung
nicht nur eine grosse Ehre. Sie bedeutet auch, dass das Konzept des Best of Swiss Gastro Award in seiner Richtigkeit erkannt und unterstützt wird. Dies von einer so wichtigen Institution wie dem SMC Swiss Marketing, welcher in der Branche als Nummer 1 in Sachen Networking, Fachkompetenz und Know-how gilt.
Noch kann man sich beteiligen Alle schweizerischen Gastrobetriebe, die nach dem 1. Januar 2005 eröffnet oder ein neues Konzept realisiert haben, können sich noch bis zum 15. April für den Gastro Award bewerben. Dabei gilt es zu entscheiden, in welcher der acht
Kategorien man sich um eine Auszeichnung bewerben will. Die Kategorien sind: Activity, Bar, Classic, Gourmet, Trend, Nightlife, On the Move oder Business&Care. Pro Kategorie werden 40 der bewerbenden Betriebe nominiert. Die 10 Besten pro Kategorie erhalten das Gütesiegel «Best of Swiss Gastro». Best of Swiss Gastro bietet ferner jedem teilnehmenden Gastrobetrieb Medienauftritte dank gebündelter Kommunikation, mögliche Werbeauftritte sowie Vernet-
Nein, Gemüse ess ich nicht
A LA MINUTE Wer beim Best of Swiss Gastro Award dabei sein will, kann sich noch bis 15. April anmelden. zung im Internet. Nach der Nomination sind es ausschliesslich Restaurant-Besucher, die zugunsten ihres Lieblingsbetriebes abstimmen dürfen. Am 24. November werden die Besten an einer Gala ausgezeichnet. www.gastroawards.ch
McDonald’s tut etwas dagegen Gemüse gehört für die meisten Kinder nicht zum Lieblingsessen. Das will McDonald’s Schweiz mit einem Happy Meal «Vegi Bag» mit gesunden Rüebli-Sticks und Cherrytomaten jetzt zu ändern versuchen. Das frische Gemüse ergänzt Kindermenüs mit vielen Vitaminen und Ballaststoffen.
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Neues altes Lacustre Eines der schönsten Genfer Restaurants ist umfassend saniert Nach umfassenden Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten zählt das Ristorante Le Lacustre wieder zu einem der schönsten Restaurants in der Stadt Genf. Das Lacustre in Genf war schon vor Jahren ein bekannter Genfer Treffpunkt mit sei-
ner grandiosen Seeterrasse und einem entsprechenden Ausblick. Im Besitz der Jelmoli Holding AG wurde es mit einem Kostenaufwand von über 4 Millionen Franken saniert. Jetzt präsentiert sich das Lacustre in einem aussgewöhnlichen Ambiente: Ausstattung
Viel Licht und eine tolle Sicht auf den See: das Lacustre in Genf.
im Stil der 70er-Jahre, edle Materialien wie Leder, Marmor und Stuck, Harmonie mit der Standortumgebung. Aber auch in kulinarischer Hinsicht hat das Lacustre Gutes zu bieten: Eine Genfer Speisekarte (mit lokalen Spezialitäten im Rhythmus mit den Jahreszeiten, mit Frisch-Fisch vom See) und eine zweite Karte mit preiswerten Gerichten von ausgezeichneter Qualität, die jeden Geschmack (auch für Schnell-esser) befriedigen. Dafür sorgen Küchenchef Capristo Leonardo mit seinem Team ebenso wie der Servicechef Ridha Othmani mit seiner 25-köpfigen Mannschaft. Das Lacustre ist 365 Tage pro Jahr geöffnet. js
NEU AU VE NOU
Weitere Diskrimierung gestoppt Zusatzfinanzierung der IV: Nationalrat gleicht MWST-Sätze an Im Rahmen der Sanierung der IV will der Nationalrat das Gastgewerbe nicht zusätzlich diskriminieren. Das Gastgewerbe ist seit Einführung der Mehrwertsteuer 1995 besonders gegenüber dem Detailhandel diskriminiert. Nun hat der Ständerat zwar längst eine Motion von Hans Hess verabschiedet, die hier gleich lange Spiesse fordert. Im Zuge der Neugestaltung der MWST, die 2008 spruchreif werden sollte, wurde diese Angleichung jedoch zurückgestellt.
Umso unverständlicher war es, dass bei der Sanierung der IV mittels einer befristeten MWST-Erhöhung die Diskriminierung noch verschärft werden sollte: Zwar setzte sich Ständerat Hans Hess letzten Dezember gegen die proportionale Erhöhung der MWST-Sätze ein. Er unterlag jedoch im Ständerat, und auch die vorberatende Kommission des Nationalrates wollte die Schere zwischen den Sätzen weiter öffnen. Der Nationalrat jedoch folgte nun knapp einem Minderheitsantrag, mit dem vorab Natio-
nalrat und SGV-Direktor Pierre Triponez eine lineare Erhöhung von 0,4 Prozent forderte. Zwar bleibt die Sanierung der IV über die MWST fragwürdig, aber mit der linearen Erhöhung wird die bestehende Diskriminierung immerhin nicht weiter verschärft. Hannes Jaisli, Leiter Wirtschaft und Recht von GastroSuisse, zeigte sich in einer ersten Reaktion «hoch erfreut». Zu hoffen bleibt, dass der Nationalrat in der Schlussabstimmung Triponez folgt und der Ständerat in der Differenzbereinigung ein Einsehen hat. pg
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■ Hotellerie
Donnerstag, 20. 3. 2008 ■ Nr. 12
GastroJournal
Was heisst eigentlich Spa? ANDREJ ABPLANALP
Ikea-Hotel kommt ein Jahr später
Spa – belgische Badestadt? Doch der Begriff Spa braucht keine neue Bedeutung. In Tat und Wahrheit stammt das Wort von der gleichnamigen belgischen Stadt Spa in den Ardennen. Diese war bereits im 16. Jahrhundert als Badeort bekannt. Vor allem wohlhabende Engländer zog es nach Spa und mit ihnen wanderte der Begriff auf die Britischen Inseln. In einer ersten Phase bezeichneten die Briten in ihrer Heimat jegliche Mineralquellen als Spa. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erweiterten die Amerikaner den Begriff auf Wellness-Oasen und Badebereiche in Hotels und die Europäer übernahmen diese Definition.
Spa – Saunus per aquam?
Zwei Verwendungsarten
Und seien wir ehrlich, der eine oder andere hätte bei dieser Frage eben-
Heute wird der Begriff Spa in erster Linie zur Bezeichnung von Einrichtungen (Wellnesshotels, Beautyfarmen), die den Einklang und die Harmonie von Körper, Geist und Seele anstreben, verwendet. Im asiatischpazifischen Raum allerdings sind Spa die Einrichtungen und die Installationen, welche die Dienstleistungen im Wellnessbereich überhaupt erst ermöglichen.
Im Alltag werden oft Abkürzungen und fremdsprachige Begriffe benutzt. Doch nicht immer ist klar, was sie wirklich bedeuten, wie das Beispiel Spa beweist.
Holländische Hotellerie
falls passen müssen. Spa ist die Abkürzung des lateinischen Satzes «Saunus per aquam», welcher «Gesund durch Wasser» bedeutet und sich auf die Bäderkulturen der Antike bezieht. Wirklich? Nein. Allerdings würde diese Definition von Spa durchaus glaubwürdig klingen. Im Fachjargon nennt man dies ein Backronym. Eine Abkürzung – in diesem Fall Spa – welche nachträglich eine neue Bedeutung erhalten hat.
«Was heisst eigentlich Spa?», fragte mich meine Frau neulich auf einem gemeinsamen Abendspaziergang. «Spa?», murmelte ich etwas überrascht. Da gehe man doch zur Wellness hin. Um eine Massage zu geniessen und sich generell zu entspannen. «Oft werden in einem Spa auch kosmetische Dienstleistungen angeboten.» Meine Frau war stehen geblieben und schaute mich an. «Ich habe nicht gefragt, was man dort macht, sondern, was es genau heisst.» Ich – Journalist bei einer touristischen Zeitung – musste mir eingestehen, dass ich ihre Frage nicht beantworten konnte.
A LA MINUTE
CHECK IN
WEB
Neue Begriffe braucht das Land zurzeit nicht: zu viele schwirren bereits durch unsere Köpfe. Und nicht immer ist klar, was damit gemeint ist, beziehungsweise, was sie bedeuten.
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Im Frühjahr 2006 kündigte Ikea an, im holländischen Delft ein Hotel mit insgesamt 140 Zimmern zu bauen. Das Haus sollte Ende 2007 eröffnet und von der niederländischen Hotelgruppe Golden Tulip betrieben werden. Geblieben ist der Betreiber. Neu hingegen ist der Termin der geplanten Eröffnung des MöbelTulpen-Hotels. Sie soll im Dezember 2008 stattfinden, da die Grundsteinlegung erst im Herbst 2007 über die Bühne ging. Das Hotel ist in erster Linie für die Kunden, Händler und Schulungsteilnehmer von Ikea gedacht, denn von diesen gibt es im holländischen Ikea-Kompetenzzentrum Delft einige. Auslastungsprobleme wird es im Ikea-Hotel sicher keine geben.
Verflixt noch mal, was war schon wieder Spa? Und heisst es der oder das Spa?
Zürcher Hotellerie
SERVICE Das kleine Begriffs-ABC für den cleveren Hotelier: Yield Management ist ein Instrument zur Ertragsoptimierung. Die vorhandenen zeitlich beschränkten Kapazitäten sollen immer den höchstmöglichen Ertrag generieren. Daraus folgt ein ständiges Steuern der Nachfrage über den Preis. Zum Beispiel werden Hotelzimmer mit Frühbucher-Rabatt verkauft, um durch die Frühbucher Gewissheit über den Auslastungsgrad zu erhalten. Gutes YieldManagement schafft eine gleichmässige Auslastung auch bei stark schwankender Nachfrage. Benchmarking soll die Schwächen eines Unternehmens
und seiner Prozesse durch einen Vergleich mit anderen Unternehmen aufdecken, um die eigene Leistungsfähigkeit zu steigern. Es gibt das Konkurrenz-Benchmarking und das Branchenübergreifende Benchmarking. Beide Arten des Benchmarkings können einem Unternehmen wichtige Informationen liefern. CRM heisst Customer Relationship Management, zu Deutsch Kundenbeziehungsmanagement und bedeutet die Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen. Die Sammlung von Daten wird immer wichtiger, da die Gewinnung von Neukunden viel teurer ist als die Kundenpflege.
Virtuell einchecken In den beiden Zürcher Hotels Opera und Ambassador können die Gäste neuerdings virtuell einchecken. Per Handy oder Computer erfolgt die Reservation und per SMS wird diese bestätigt. Diese neue Art der Kommunikation eignet sich vor allem für Reservierungen von unterwegs.
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■ Tourismus
Donnerstag, 20. 3. 2008 ■ Nr. 12
GastroJournal
Fusion nicht vom Tisch MARCO MOSER Es ist ruhig geworden um die geplatzte Fusion der Bergbahnen im Toggenburg. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Auf politischer Seite sind sicher die Wahlen des Kantonsparlaments und der Regierung mitverantwortlich für die Ruhe. Regierungsrat und Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes Josef Keller wurde zwar letzten Sonntag wiedergewählt. Mit seinem harschen Vorgehen in der Vergangenheit hatte er aber manche Region im Kanton St.Gallen verschreckt. Kurzzeitig war er gar auf Polizeischutz angewiesen. Zudem hat der Kanton am Pizol anfänglich die Beschränkung auf einen Zubringer verlangt. Erst ein Expertengutachten, das die Wirtschaftlichkeit von zwei Zubringern bestätigte, liess den Kanton umschwenken auf die nun gewährten zwei Zubringer.
Weitere Bestrebungen im Gang Auf der anderen Seite haben die Obertoggenburger Bergbahnen selber die Zeichen der Zeit erkannt. Obwohl sie der Fusion Mitte 2006 nicht zustimmen konnten, haben sie Ende 2007 den Verein Bergbahnen Toggenburg (BBT) gegründet. Das Ziel des Vereins
ist in den Statuten explizit festgehalten: «Die Zusammenarbeit zwischen den Bergbahnen zu stärken sowie gleichzeitig die Grundlagen und Voraussetzungen für eine Fusion zu erarbeiten.» Die Aufgaben des Vereins sind laut der Geschäftsführerin Heidi Huser «gemeinsame Angebote aller Bahnen zu bewerben, wie beispielsweise das Klangweg-Billett, Sektionentickets und vor allem der Skipass». Die Präsidentin des Vereins, Melitta Sutter, doppelt nach: «Wir sind als Region zu klein, um uns in vielen unterschiedlichen Angeboten zu verzetteln. Dank der Zusammenarbeit werden wir auch als Region besser wahrgenommen.» Die angefragten Meinungsvertreter der Bergbahnen im Toggenburg teilen diese Ansicht: Als Region zu klein, gemeinsam ist man stark. «Wir sind grundsätzlich nicht gegen eine Fusion, aber sie muss zu vernünftigen Konditionen geschehen. Einer Übernahme würden wir nie zustimmen», sagt etwa Christoph Senti, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen UnterwasserIltios Chäserrugg AG (Buic AG). «Bei einer Fusion muss die Zusammensetzung des Verwaltungsrats auf einem partnerschaftlichen Ansatz beruhen.» Derweil läuft die Zusammenarbeit im operativen Geschäft sehr gut, wie Urs Gantenbein, Geschäftsführer der Bergbahnen Wildhaus sagt: «Der Kar-
A LA MINUTE Im Toggenburg wird die Bergbahn-Fusion derzeit vor allem im Hintergrund vorangetrieben. Der Kanton macht Druck.
FLASH Neue Studie
Wie ältere Menschen reisen
ZVG/WEB
Die Bergbahnen im Toggenburg wollten fusionieren. Nun haben sie für die vertiefte Zusammenarbeit einen Verein gegründet.
Die Fusion der Toggenburger Bergbahnen ist am Übungshang stecken geblieben. ren läuft und das Wichtigste ist, dass der Gast von allem nichts merkt.»
Zeit für die stillen Schaffer im Hintergrund Die Fusion stand anfänglich auf soliden Beinen. Für die Vorbereitungen wurde eigens ein namhaftes Beratungsbüro engagiert. Der tragfähige Businessplan für das neue Unternehmen sah allerdings zusätzliche Mittel in Millionenhöhe vor. Insbesondere sollten ältere Anlagen modernisiert oder durch neue ersetzt werden, damit das neue Unternehmen auf tragfähigen Beinen steht. Die zusätzlichen Millionen wollte der Kanton St.Gallen nicht aufwerfen. Die Fusion ist vorerst gescheitert, aber der Kanton macht weiter Druck. Noch im November letzten Jahres verlangte er die Fusion der Bergbahnen bis Ende 2008. Ansonsten würden die gewährten Investitionshilfegelder zurückgefordert. Denn diese seien unter der Bedingung gewährt worden,
dass die Bahnen fusionieren. Die Bergbahnen Wildhaus interpretieren die entsprechende Textpassage anders und haben bereits den Gang bis vor Bundesgericht angekündigt. Remo Daguatti, Leiter des Amts für Wirtschaft, begründet die Forderung zur Fusion: «Die Bergbahnunternehmen brauchen eine bestimmte Grösse, um Ersatzinvestitionen tätigen zu können.» Zum Glück wird nichts so heiss gegessen wie es gekocht wird. Die Beteiligten versichern, die Fusion sei nicht gänzlich vom Tisch und im Hintergrund würden weiterhin Gespräche laufen. Auch der Kanton wird erst im Herbst über sein weiteres Vorgehen entscheiden. Dabei wird unter anderem die Arbeit des neu gegründeten Vereins Bergbahnen Toggenburg beleuchtet. Verwaltungsratspräsident Christoph Senti von der Buic AG sagt zu den Vorkommnissen: «Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt.» Und mit ihm auch ein Grossteil der Bevölkerung.
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Eine soeben erschienene Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Chur, setzt sich mit dem Reiseverhalten älterer Menschen auseinander. Sie zeigt unter anderem, dass sowohl für die 50- bis 60-Jährigen als auch die 70- bis 80Jährigen die wichtigsten Reisemotive «Landschaft und Natur erleben» und «Erholung und Ruhe suchen» sind. Einen rückläufigen Trend verzeichnen Badeferien am Meer oder an einem See. Beliebtestes Reiseziel ist die Schweiz. Am liebsten wird in einem Hotel der Mittelklasse (drei oder vier Sterne) übernachtet. Mehr dazu: www.fh-htwchur/presse
Solothurn Tourismus
Situation sehr schwierig Solothurn und sein Tourismus scheinen immer mehr zum Problemfall zu werden. Nach Geschäftsführerin Uschi Tschannen (siehe GJ 11) tritt nun auch Solothurn-Tourismus-Präsident Andreas Gasche zurück: Sein Rücktritt «erfolgt aber erst in einem Jahr und hat nichts mit der mangelnden finanziellen Unterstützung durch den Kanton zu tun», sagt Gasche. Solothurn Tourismus wird grösstenteils durch die Patentgebühren der Solothurner Wirte getragen. GastroSolothurn-Präsident Peter Oesch ist denn auch wenig zufrieden mit der Situation und der fehlenden Unterstützung durch den Kanton. Oesch sieht aber nun auch eine Chance für eine Standortbestimmung.
REKLAME
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■ Thema
GastroJournal
Donnerstag, 20. 3. 2008 ■ Nr. 12
Classe touristique:Rendez-vous Letzte Woche traf die Schweizer Tourismuswirtschaft in Bern die Bundespolitik. Ein Bilderbogen.
Kommunikation und Konsumation/ Communication et consommation
Tatort Casino Bern/ Au Casino Berne
Organisation ist alles / Rien ne va sans organisation
Hans Killer, AG
FOTOS: M. NOLD/P. GRUNDER
La semaine passée, l’économie touristique suisse a rencontré, à Berne, la politique fédérale.Un album.
Klaus Künzli, GastroSuisse; Franz Steinegger, STV/AST; Jean-François Roth, Jürg Schmid, ST; Guglielmo Brentel, hotelleriesuisse
Andreas Aebi, BE
Josef Müller-Tschirky, Barbara Schneider-Regli, GastroSuisse; Mario Lütolf, STV/AST
Erich von Siebenthal, BE
Peter Vollmer; SBS/RMS; Jürg Schärer, BS; Hansruedi Müller, FIF Bern
Ruedi Aeschbacher, ZH
Ernst Bachmann, GastroSuisse
Hans Grunder, BE
Tobias Zbinden,GastroSuisse;Claudio Casanova; hotelleriesuisse
Alle da? / Tous présents?
Frank Bumann,Zürich Tourismus;Thomas Winkler,ST und Marcel Perren,Luzern Tourismus
Jürg Schmid,ST;Werner Bernet,Reka
Michel Kammermann,Ruth Meier,BFS/OFS
Theo Maissen, GR Casimir Platzer,GastroBern; Walter Steuri,Jungfraubahnen
Markus Lergier, Bern Tourismus
Urs Zenhäusern Wallis Tourismus
Gabi Huber, UR; Franz Steinegger, STV/AST; Brigitta Gadient, GR
Walter Wobmann, SO; Jean-Pierre Grin-Hoffmann,VD
Charles-André Ramseier,Josef Zysiadis,VD
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■ Thema
GastroJournal
Donnerstag, 20. 3. 2008 ■ Nr. 12
Classe touristique:Rendez-vous Letzte Woche traf die Schweizer Tourismuswirtschaft in Bern die Bundespolitik. Ein Bilderbogen.
Kommunikation und Konsumation/ Communication et consommation
Tatort Casino Bern/ Au Casino Berne
Organisation ist alles / Rien ne va sans organisation
Hans Killer, AG
FOTOS: M. NOLD/P. GRUNDER
La semaine passée, l’économie touristique suisse a rencontré, à Berne, la politique fédérale.Un album.
Klaus Künzli, GastroSuisse; Franz Steinegger, STV/AST; Jean-François Roth, Jürg Schmid, ST; Guglielmo Brentel, hotelleriesuisse
Andreas Aebi, BE
Josef Müller-Tschirky, Barbara Schneider-Regli, GastroSuisse; Mario Lütolf, STV/AST
Erich von Siebenthal, BE
Peter Vollmer; SBS/RMS; Jürg Schärer, BS; Hansruedi Müller, FIF Bern
Ruedi Aeschbacher, ZH
Ernst Bachmann, Romeo Brodmann, GastroSuisse
Hans Grunder, BE
Tobias Zbinden,GastroSuisse;Claudio Casanova; hotelleriesuisse
Alle da? / Tous présents?
Frank Bumann,Zürich Tourismus;Thomas Winkler,ST und Marcel Perren,Luzern Tourismus
Jürg Schmid,ST;Werner Bernet,Reka
Michel Kammermann,Ruth Meier,BFS/OFS
Theo Maissen, GR Casimir Platzer,GastroBern; Walter Steuri,Jungfraubahnen
Markus Lergier, Bern Tourismus
Urs Zenhäusern Wallis Tourismus
Gabi Huber, UR; Franz Steinegger, STV/AST; Brigitta Gadient, GR
Walter Wobmann, SO; Jean-Pierre Grin-Hoffmann,VD
Charles-André Ramseier,Josef Zysiadis,VD
Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Jeudi, 20. 3. 2008 No 12
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE
Où investir au mieux
TVA: discrimination atténuée
PHOTOS: P. GRUNDER/M. NOLD
Le Conseil national a décidé mardi d’augmenter linéairement les taux de la taxe sur la valeur ajoutée (TVA). Dans le cadre des mesures d’assainissement de l’Assurance invalidité (AI), la Chambre du peuple a décidé une hausse de 0,4% de tous les taux de la TVA. La proposition du conseiller d’Etat obwaldien Hans Hess de réduire l’écart entre les différents taux avait échoué à la Chambre des cantons. L’aide à l’AI par une hausse limitée dans le temps mais proportionnelle de la TVA aurait encore augmenté la discrimination. La commission préparatoire du Conseil national avait emboîté le pas aux sénateurs. Toutefois, la Chambre du peuple a suivi, de justesse, une proposition minoritaire, défendue surtout par Pierre Triponez, directeur de l’Usam, qui réclamait une hausse linéaire pour tous les taux. Ainsi, le Conseil national est parvenu à ne pas accentuer la discrimination. Hans Jaisli, chef Economie et droit chez GastroSuisse, s’est déclaré «très réjoui». Il espère qu’au vote final, le Conseil national suivra la proposition Triponez et que le Conseil d’Etat s’en accomodera lors de l’élimination de cette divergence.
Klaus Künzli, Christoph Juen, Jean-François Roth, d’autres responsables d’organisations faîtières et des parlementaires parlent du tourisme.
A la Journée de l’économie du tourisme, la semaine passée à Berne, des élus ont répondu à la question de GastroJournal: où convient-il en particulier d’investir. PETER MATHIAS GRUNDER/MATTHIAS NOLD Andreas Aebi, conseiller national UDC bernois: Nous devrions investir dans des hôtels plus grands et pas seulement dans les localités principales. Lorsque j’ai un car plein de clients dans ma petite agence de voyage, je ne trouve tout simplement souvent aucun hôtel. Ruedi Aeschbacher, conseiller national PEV zurichois: Nous devrions investir dans l’amabilité et dans la qualité. Le défi s’adresse surtout à l’hôtellerie, notamment des investissements dans le wellness et le sport. Par rapport à l’Autriche,
nous sommes toujours en retard et ne satisfaisons pas les attentes des clients. Brigitta Gadient, conseillère nationale UDC grisonne: Il y a diverses esquisses dont il faudrait tenir compte: par exemple la formation et le perfectionnement des gens. Il s’agit de motiver les jeunes à entrer dans cette branche importante. Le faire de manière plus attractive exige beaucoup de rattrapage. Les professions touristiques et de l’hôtellerie-restauration ne doivent pas être un cul-de-sac mais offrir des perspectives, avoir de
«Le défi s’adresse aux hôteliers» Jean-François Roth, président de Suisse Tourisme: D’une part, nous devrions investir dans le marketing, autant dans nos marchés traditionnels que ceux de l’avenir. D’autre part, nous devrions aussi investir dans la qualité de l’accueil. Jürg Schmid, directeur de Suisse Tourisme: Dans l’hôtellerie alpine à 2 et 3 étoiles. Il y a encore un bouchon structurel et d’investissement. Nous devons poursuivre les investissements dans l’amabilité et la qualité et ne pas retomber dans les modes de comportement des années 1980. Nous devons prévenir afin que cela ne se reproduise plus. Urs Zenhäusern, directeur de Valais Tourisme: Nous devons surtout investir dans la qualité. Comme le Valais l’a fait au cours des deux dernières années, dans les hôtels et dans les remontées, près d’un milliard de francs ont été investis. Toutefois, les rendements n’étaient pas partout pareils et suffisants pour investir dans la qualité. Je regrette toujours que nous n’ayons pas pu organiser les Jeux olympiques. Cela aurait été l’occasion de renouveler, en
quelque sorte, tout le parc. Franz Steinegger, président de la Fédération Suisse du Tourisme: Le défi s’adresse en priorité aux hôteliers de mettre en route les rénovations indispensables. Non seulement parce que la situation économique est plus simple mais aussi parce que les banques sont de plus en plus prêtes à s’engager. De plus, nous devons investir dans la commercialisation, notamment chez Suisse Tourisme. Enfin, il reste à espérer que la situation des changes reste avantageuse. Mario Lütolf, directeur de la Fédération suisse du tourisme (FST): Il est important d’assurer l’intensité de la création de plus-value dans les périodes ou tout va bien, dans un équilibre sensé avec un comportement soigneux envers la nature. Mila Trombitas, FST: C’est moins une question d’investissements que de supprimer certaines limitations, par exemple la Lex Koller. Je pense à une forme plus agréable et plus compatible de tourisme qui facilite des resorts avec une participation étrangère. pg/mn
la reconnaissance. De plus, l’hôtellerie a un grand besoin d’investissement pour des rénovations. Jean-Pierre Grin-Hofmann, conseiller national UDC vaudois: Nous devrions investir dans des produits gastronomiques locaux. Dans le local et l’authentique se trouve une grande opportunité de créer des offres qui éveillent le désir du client de revenir. Hans Grunder, conseiller national UDC bernois: Le tourisme devrait surtout investir dans les infrastructures de l’hôtellerie. Nous y avons encore un grand besoin de rattrapage. Erich Von Siebenthal, conseiller national UDC bernois: Nous devons éviter de tirer des conclusions. La durabilité est certes un slogan mais nous devons être très prudents, surtout dans la construction et
A LA MINUTE La Journée de l’économie du tourisme fut à nouveau cette année l’occasion d’échanges fructueux avec les parlementaires présents. préserver les espaces naturels qui, en fin de compte, constituent la base pour notre tourisme. Walter Wobmann, conseiller national UDC soleurois: Nous devrions investir dans des gens aimables et qualifiés qui vous traitent comme un hôte. Joseph Zysiadis, conseiller national POP vaudois: Nous devrions investir dans un tourisme de proximité, proche de la nature; dans tout ce qui a une relation avec le régional et ses produits. Nous n’avons pas besoin que d’offres de haut de gamme.
Exigence permanente Investir constitue un besoin pour tous Klaus Künzli, président central de GastroSuisse: Lorsque les rendements le permettent, investir constitue, dans les établissements une exigence permanente. Actuellement, nous vivons un temps ou l’économie fonctionne globalement bien. Toutefois, il faut des améliorations en permanence de la situation de rendement pour générer des investissements d’une certaine importance. Cela ne s’applique d’ailleurs pas aux seuls établissements mais aussi aux destinations: le besoin existe aussi en matière d’infrastructures touristiques. Florian Hew, directeur de GastroSuisse: Il faut surtout investir dans l’hôtellerie de tailles petite et moyenne, car c’est là que se situe la demande des marchés qui se renforcera encore comme conséquence de l’évolution européenne et globale des prochaines décennies. Les investissements dans de petits et moyens hôtels ne seront pas seulement intéressants à cause des bonnes perspectives mais aussi parce que les banques ne disent plus simplement Non lorsque les projets sont bons. Tobias Zbinden, trésorier de GastroSuisse: Nous devrions
surtout investir dans l’hôtellerie. Mais je ne suis pas certain que les quelques bonnes années ont déjà apporté des rendements suffisants pour procéder aux investissements nécessaires. J’espère donc que nous connaissions d’autres bonnes années. Dans ce cas, je serais confiant. Le marché cherche des offres avantageuses et nous devons et nous pouvons les présenter. Christoph Juen, CEO de hotelleriesuisse: Dans les investissements, il ne s’agit pas toujours d’argent mais l’investissement mental est aussi important, soit de toujours garder le client à l’œil. Si nous investissons simplement de l’argent et que nous avons le sentiment d’avoir quelque chose mais que nous ne gardons pas le client en vue, cela n’apporte rien. L’amabilité envers les clients ne coûte rien en soi et un bon design (ce qui est évidemment aussi important) peut également être très avantageux. Dans le segment moyen de l’hôtellerie, il y a certes de bons exemples mais c’est là qu’il y a le plus grand besoin de rattrapage, ce qui est prouvé. pg/mn
Genève: salon «fumeurs» à l’AIG Yasushi Shingai, CEO adjoint du groupe Japan Tobacco International (à droite) et Robert Deillon, directeur général de l’Aéroport International de Genève, ont inauguré lundi un salon réservé aux passagers fumeurs. Cette installation est dotée des dernières technologies en matière de ventilation et d’extraction de la fumée. Les travaux d’un groupe de projet «ad hoc» ont débouché sur la prise de contact avec les fabricants de tabac susceptibles d’être intéressés par un partenariat. Début 2007, l’entreprise JTI a été retenue. Un accord a été signé prévoyant l’ouverture d’un salon fumeurs en mars 2008. Ce local, unique en son genre, ne sera pas soumis à la nouvelle réglementation genevoise en matière de fumée dans les lieux publics qui entrera en vigueur le 1er juillet prochain.
Neuchâtel: motion déposée Une motion populaire, lancée par GastroNeuchâtel et signée valablement par 1190 électeurs neuchâtelois, devait être déposée ce mercredi au Château de Neuchâtel. Elle demande au Grand Conseil et au Conseil d’Etat de modifier la loi sur les établissements publics et de supprimer l’obligation qui leur est faite de s’acquitter chaque année d’une redevance. Selon les motionnaires, il n’y aurait que des raisons historiques pour soumettre les tenanciers à une taxe, pami les plus élevées de Suisse, qui s’ajoute à de nombreuses autres émoluments qui grèvent déjà les comptes des établissements publics du canton. La suppression de cet impôt désuet permettrait d’augmenter la compétitivité touristique de ces entreprises de l’hôtellerie-restauration.
Papiliorama: une expo tropicale Le Papiliorama de Chiètres (FR) dévoile sa troisième grande exposition tropicale: le Jungle Trek. Ce nouveau dôme de 40 mètres de diamètre et 18 mètres de hauteur abrite une jungle sauvage, réplique exacte de la réserve naturelle du Papiliorama au Belize (Amérique centrale). Le Jungle Trek ouvre ses portes jeudi au public. Commencé en automne 2006, ce chantier aura été, dans l’histoire du Papiliorama, le plus long, le plus ardu et le plus difficile à financer, a indiqué le directeur du complexe Caspar Bijleveld van Lexmond. Le projet du Jungle Trek a vu le jour en 1996 déjà. Construit à l’aide de l'ancienne coupole du Papiliorama de Marin (NE), entièrement révisée, le Jungle Trek est constitué de près de 60% de matériaux recyclés, ce qui a permis de réduire les coûts. Ainsi, sur un budget initial de 2,7 millions de francs, seuls 2 millions ont été nécessaires à sa construction. Le Jungle Trek accueille de nombreuses espèces animales. Les oiseaux y occupent une place de choix.
Valais: un heureux événement Le tunnel du Lötschberg a accueilli jeudi de la semaine passée son millionième passager. Il s’agit d’une ressortissante bernoise qui se rendait à Grächen, au-dessus de la jonction des deux vallées de Saas-Fee et de Zermatt. Elle a été dignement réceptionnée en gare de Viège par une délégation conduite par le conseiller d'Etat valaisan Jean-Michel Cina accompagnée de représentants du tourisme, dont (en photo) Urs Zehnhäusern, directeur de Valais Tourisme.
■ Restauration
Jeudi, 20. 3. 2008 ■ No 12
GastroJournal
Comme si de rien n’était
EDITORIAL
L’accueil a-t-il un prix ?
A onze semaines du premier match de l’Euro 2008 au Stade de Genève, à La Praille, les cafetiers-restaurateurs des alentours attendent des informations de la police. Et cette dernière appelle à plus de patience en les renvoyant, le moment venu, à la SCRH.
Grace en a vu d’autres A plus de 500 mètres du stade, en face du Port franc, ce n’est pas le sens de l’accueil du patron de la Brasserie de l’Etoile qui incitera les fans à s’arrêter pour boire une bière. Heureusement que l’endroit et le personnel sont charmants. Mais l’établissement est déjà bien trop loin.
A LA MINUTE Entre incertitude et ignorance, les cafetiers-restaurateurs genevois voudraient plus d’informations sur l’Euro 2008 tout proche.
SP
FRANCESCO DI FRANCO Les cafetiers-restaurateurs de Genève sont perplexes. Entre ce qu’ils croient savoir et ce qu’ils ont entendu dire, ils ne savent toujours pas, à moins de trois mois du match Portugal-Turquie qui se jouera le samedi 7 juin, s’il y aura ou non des restrictions de circulation ou des interdictions de vente d’alcool. Il faut dire que les établissements proches du stade se comptent sur les doigts d’une main. Pour la police, il semble que la fête ne sera pas au Stade, mais sur la plaine de Plainpalais, au centre de Genève, ou une organisation privée met en place un Fan Village qui pourra accueillir 80 000 personnes. Dans cette zone, une trentaine de restaurateurs se disputeront le marché durant les trois matchs. Un autre Fan Village pouvant recevoir 20 000 personnes ainsi qu’un camping sera implanté sur le site du Centre sportif du Boutdu-Monde. A côté de ces chiffres, le Stade de Genève est une misère. Aussi neuf soit-il, le dernier fleuron du pays inauguré en grande pompe le 16 mars 2003, ne compte que 30 000 places et le nombre de places de parcs est encore plus miséreux. On peut donc comprendre les craintes des cafetiers-restaurateurs de La Praille qui n’ont qu’une certitude, celle d’avoir tous les désavantages.
Autour du stade, les patrons d’établissements ne se font pas trop d’illusions. L’Euro 2008 ne sera pas la poule aux œufs d’or. Plus proche, Grace Bussy connaît bien cette zone industrielle et artisanale. Cela fait douze ans qu'elle gère le café-restaurant Chez Grace. Elle a déjà eu des fans venu voir quelquesuns des deux ou trois grands matchs qui s’y sont déjà déroulés. «Aussi bien la police que les organisateurs de l’Uefa se font beaucoup de cinéma. Regardez, je me trouve en face du Parking de l’Etoile, entre mon restaurant et le stade, il y a 100 mètres, mais il y a une route à quatre pistes. Les spectateurs arrivent en train de l’autre côté de la route et font le chemin sans même regarder de ce côtéci. C’est vrai qu’après un match, j’ai un peu plus de personnes qui viennent boire une bière, mais il ne faut pas en faire un cinéma», clame la patronne. «J’aimerais demander de mettre un stand à l’extérieur, mais aujourd’hui, on ne fait que de me dire de patienter. Mais est-ce qu’ils croient que je mettrai un parasol en guise de stand? Il faut que je loue le matériel et ça ne se fait pas au dernier moment.»
«J’aimerais ouvrir ma terrasse et mettre un orchestre» Un peu plus loin, toujours du même côté de la route, Rossila Da Silva Bischofberger est bien connue dans la ville du bout du lac pour les soirées brésiliennes. Elle a, elle aussi, son fan club. Plusieurs centaines d'aficionados de la bossa nova et du Caipirinha, un cocktail à base d’alcool de
canne à sucre, citron vert, sucre et glace pilée. «On n’a pas de nouvelle. La seule chose que je peux dire à mes habitués, c’est de ne pas venir les 7, 11 et 15 juin, parce que ce sera beaucoup trop difficile de s’approcher de cette zone. Et pourtant, il faut que je m’organise. J’aimerais ouvrir ma terrasse et mettre un orchestre, avec, comme d’habitude, mon propre service de sécurité. Mais je ne sais pas si on m’autorisera à le faire», explique la charmante patronne. Plus proches de l’événement, pour ne pas dire même dans le tout proche périmètre, puisqu’ils sont dans le Centre commercial de La Praille, la presque totalité des quatorze bars ou restaurants qui ravitaillent les lèchevitrines seront fermés, comme le centre commercial, peu avant les matchs. Les chalands pourront se ravitailler dans l’enceinte du périmètre de sécurité, qui accueillera marchands de saucisses, kebabs et autres sandwiches.
Pour la police, rien ne change Du côte des forces de l’ordre, le porte-parole s’étonne des remarques des restaurateurs: «Je ne comprends pas leurs préoccupations puisque rien ne va changer pour eux. Les restrictions s’il y en a, ne valent que pour l’organisateur des Fan Villages et pour les personnes à l’intérieur du périmètre délimité. Pour ces derniers, il est clair qu’ils n’auront pas l’autorisation de vendre de
l’alcool. Pour les autres, c’est comme d’habitude», explique-t-il en rappelant qu’ils seront informés le moment venu par leur fédération.
La SCRH est satisfaite Et du côté de la fédération, le président de la Société des cafetiersrestaurateurs et hôteliers de Genève (SCRH), Laurent Terlinchamp, a affirmé être satisfait de la collaboration entre les organisateurs des événements et la SCRH. Il faut donc que les restaurateursse munissent d’un peu de patience et aillent néanmoins de l’avant, peutêtre en bravant un futur probable interdit.
EN BREF A Genève, aussi bien les autorités que les organisateurs n’ont dévoilés, pour l’heure, de directives officielles. La police a bien un site Internet pour informer la population sur les restrictions lors de matchs (www.geneve.ch/police), mais on y trouve des communiqués concernant le match Suisse-PaysBas du 22 août 2007 ou Sion-Galatasaray, le 20 septembre 2007. Du côté de l’Euro 2008, les seules infos sur le site www.geneve.ch/euro2008 ne sont d’aucune utilité pour les cafetiers-restaurateurs.
Le peuple se prononcera sur des fumoirs Le postulat de Frédéric Haenni a suscité un contre-projet à l’initiative «Fumée passive et santé»
Frédéric Haenni: «Du bon sens s.v.p.!»
Le Conseil d’Etat vaudois propose un contre-projet à l’initiative extrémiste «Fumée passive et santé». Il s’inspire du postulat du député radical et président de GastroVaud Frédéric Haenni et offre la possibilité d’aménager des fumoirs dans les établissements publics. Le peuple devrait se prononcer en novembre. «Cette solution permettrait de préserver la tranquillité publique dans les villes», fait observer Frédéric Haenni. Le président de GastroVaud relève qu’il s’agit de prévenir de massifs attroupements tardifs devant les établissements publics et sur les trottoirs, ce qui est manifestement le cas en France avec l’interdiction de fumer en vigueur depuis le début de cette année. Le député Frédéric Haenni rappelle que le respect de la tranquillité publique nocturne a fait l’objet d’un ré-
cent message de la municipalité lausannoise. Le contre-projet du Conseil d’Etat a été rendu public jeudi de la semaine passée. Il propose des fumoirs fermés et sans service avec des systèmes de ventilation adéquats. Il appartiendra d’abord au Grand Conseil de se prononcer sur ce contre-projet et sur l’initiative populaire «Fumée passive et santé». Munie de plus de
vingt mille signatures, cette initiative avait été validée par le Législatif vaudois le 25 septembre dernier. Le peuple se prononcera lors des votations du 30 novembre. Frédéric Haenni dit «toujours privilégier une solution nationale». Parce que c’est une question de bon sens, dit le représentant romand au Conseil de GastroSuisse. mtpp
A Zurich, la «City» veut mettre le paquet L’Assemblée générale de la section GastroZürich-City, présidée par Ernst Bachmann, aussi président de l’organisation faîtière GastroZürich, a décidé de participer avec un montant de 90 000 francs à la campagne cantonale contre une interdiction absolue de fumer dans les établisse-
ments publics. Suite au vote du Parlement zurichois pour des dispositions légales moins contraignantes que celles exigées par l’initiative populaire de la Ligue pulmonaire, cette dernière cherchera sans doute l’épreuve de force en recourant au scrutin populaire. nm
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Souvent, les Suisses accordent aux Autrichiens des qualités d’accueil supérieures à celles expérimentées dans notre pays. L’herbe semble, il est vrai, toujours plus verte chez le voisin, Mais les professionnels suisses du tourisme, de l’hôtellerie et de la restauration savent aussi bien accueillir. A Neuchâtel, canton qui a notamment assis sa réputation sur l’excellence de son français, une enquête commandée par Tourisme Neuchâtelois après l’Expo.02, avait révélé que la qualité de l’accueil était déterminante dans le choix de la destination. Au lieu de s’endormir sur ces lauriers, sans doute largement mérités, le président de GastroNeuchâtel fait en quelque sorte œuvre de pionnier en instituant des Prix de l’accueil (page 17). Avec pour principale motivation, l’encouragement de ses membres à se perfectionner. Sourire et savoir-faire sont donc requis pour peaufiner des pratiques professionnelles menacées de déshérence puisque la formation ne sera bientôt plus obligatoire. A l’avant-veille de l’Euro 2008, c’est toute la Suisse touristique qui ferait bien de se remémorer les vertus du sourire. Car l’accueil, aussi bien des professionnels que de la population, sera déterminant pour l’image de marque d’un pays qui n’a rien à envier à ses voisins immédiats. Marie-Thérèse Page Pinto
A LA CARTE Meilleurs fromages du monde
Un Gruyère AOC et un Gorgonzola Le meilleur fromage du monde est le Gruyère AOC du maître fromager Michael Spycher, de Wasen (BE). La distinction lui a été remise la semaine dernière lors du World Championship Cheese Contest de Madison, aux Etats-Unis. Avec 98,82 points sur 100, le gruyère primé devance un gorgonzola et quelque deux mille concurrents, a annoncé l’Association suisse pour la promotion des AOC et IGP. Un autre fromage suisse s’installe sur le podium: l'Emmental AOC de Bernhard Näf de Guntershausen (TG) qui, avec 98,42 points, remporte la troisième place.
Pâtes alimentaires
Hausse des ventes, explosion des prix L’Association de l’industrie de pâtes alimentaires a connu un développement réjouissant de ses affaires en 2007. L’an passé, les Suisses ont mangé chacun 9,5 kilos de pâtes (41% d’importations, surtout d’Italie), soit 100 g de plus qu’en 2006. Les sept usines en Suisse ont connu une hausse de leur production de 2% pour atteindre 48 200 tonnes. Mais les turbulences sur les marchés internationaux des matières premières ont fortement touché le secteur. Longtemps, les prix de 100 kilos de blé dur variaient entre 35 et 45 francs. Ils dépassent aujourd’hui nettement les 100 francs. Sans perspective de baisse prochaine.
■ Hôtellerie & Tourisme
Jeudi, 20. 3. 2008 ■ No 12
GastroJournal
FLASH
De larges sourires en Valais
Complexe du Bürgenstock
Un projet à trois cents millions
P. WEISSBRODT
Professionnalisme et regroupement des structures,Marque Valais forte et produit «montagne» concurrentiel: tels sont les vœux de Valais Tourisme.
Le tourisme valaisan est à la hausse, affichant le troisième meilleur résultat de son histoire. PIERRETTE WEISSBRODT Hôtellerie et établissements de cure en Valais ont enregistré 4,37 millions de nuitées en 2007, progressant de 3,7% par rapport à l’année précédente, avec une nette hausse de 5% en été (+5,3% en septembre) et de 2,8% en hiver. Les destinations de Zermatt, Saastal et Leukerbad représentent à elles seules la moitié des nuitées hôtelières. Le bilan global de l’hébergement est de +2,1% de nuitées. Celui de la parahôtellerie +1,1%. Présence dynamique sur les marchés, taux de change, conjoncture et enneigement favorables ont forgé ces bons résultats. Valais Tourisme
A propos de la nouvelle Marque Valais, objet de protestations dans le haut du canton, Jérémie Robyr dévoile la position que Valais Tourisme défendra lors de la prochaine réunion des partenaires de la marque, à savoir utiliser le logo «Valais» comme marque de base et autoriser de remplacer «Valais» par «Wallis» pour les marchés germanophones. «Nous ne voulons pas de double marque Valais-Wallis sur le logo!», a-t-il précisé. La décision de l’association Marque Valais devrait tomber fin avril.
attend malgré tout des réformes urgentes pour garantir la compétitivité du tourisme à long terme. Le président Jérémie Robyr souligne que le tourisme valaisan a besoin de 80 millions de francs. Il réitère les quatre souhaits de l’association faîtière concernant la révision de la Loi cantonale sur le tourisme, dont la deuxième lecture est en principe prévue pour juin: articulation du tourisme en neuf régions au maximum (dotées d’un budget marketing minimal de 5 millions de francs), financement assuré des régions et de l’association faîtière, création et financement d’un observatoire du tourisme, élaboration d’une base légale pour maîtriser les résidences secondaires et équilibrer les formes d’hébergement. Le président rappelle que le Grand Conseil a adopté en 1998 une charte de développement durable qu’il convient d’honorer.
Passer à 70% d’hôtes étrangers Cet hiver est aussi celui de l’abondance: +7,1% de nuitées de novembre 2007 à janvier 2008. Enneigement précoce, ouverture du Lötschberg et communication ont servi de locomotives, avec trois axes de marketing: wellness, familles et Valais Skicard.
Toutes les stations sur le web Une plateforme d’administration pour sept sites: une première en Suisse travailler ensemble. Un processus voulu, faut-il le rappeler, par le législateur par le biais de la nouvelle Loi sur le tourisme et que nous avons intensifié dans un contexte de synergies», souligne Jacques Dumoulin, directeur de l’UFT. Regroupées sous ww.fribourgregion.ch, les six plates-formes majeures sont www.murtentourismus.ch, www.fribourgtourism.ch, www.nature-vivante.ch (Estavayerle-lac et Payerne qui offrent l’exemple d’une collaboration intercantonale exemplaire), www.schwarzsee.ch, www.les-paccots.ch et www.la-gruyere.ch et doivent encore venir s’y ajouter plusieurs microsites (on y trouve déjà Romont). Les sites ont été activés à partir d’avril 2007 et la construction du
A. WINCKLER
Le tourisme fribourgeois poursuit sa mue spectaculaire. En quelques années, l’empirisme qui a longtemps prévalu a fait place à un professionnalisme pointu. La dernière en date des innovations est la présence sur la toile des principales destinations touristiques fribourgeoises avec une plate-forme d’administration commune. C’est l’Union fribourgeoise du tourisme (UFT) qui a assuré la coordination de cet ambitieux projet dont la réalisation constitue une première en Suisse. Au total sept sites indépendants du point de vue du visiteur mais administrés sur une plate-forme développée par Suisse Tourisme et favorisant la collaboration ainsi que le partage à plusieurs niveaux. «La finalisation de ce projet est la suite d’un processus qui consiste à
Jacques Dumoulin, directeur de l'Union fribourgeoise du tourisme, Erich Bapst, directeur du marketing et Stéphane Moret, responsable du projet Web.
projet s’est achevée au cours du mois de février 2008. Outre les nombreux atouts qui sont ceux de cette plate-forme d’administration commune, notamment des mises à jour facilitées, le concept offre bien d’autres avantages en matière d’investissements. C’est ainsi que les différents partenaires n’ont pas eu à supporter seuls le développement technique de leur site internet. Sur des coûts s’élevant au total à environ CHF 350 000.–, les partenaires et destinations touristiques n’ont eu à supporter qu’environ CHF 18 000.– par site partenaire grâce au financement de l’UFT, du Fonds de marketing et de l’aide du seco. Les partenaires du projet ont en outre l’assurance de bénéficier d’un développement technologique durable, notamment par l’intégration de nombreuses fonctionnalités innovantes. Une première analyse comparative des rubriques du site (sur neuf mois) révèle que les rubriques (disponibles en trois langues) les plus consultées ont été jusqu’ici l’hébergement, les hôtels et la gastronomie. A noter que chaque page du site dispose d’un outil permettant aux internautes de signaler une erreur. «Nous avons ainsi des millions de correcteurs!», fait observer Stéphane Moret, responsable du projet Web à l’Union fribourgeoise du tourisme. aw ww.fribourgregion.ch
A LA MINUTE Les besoins financiers du tourisme valaisan sont estimés à 80 millions de francs. La progression des nuitées s’explique par un excellent enneigement, l’ouverture du Lötschberg et une communication adéquate. Si les hôtes étrangers représentent déjà 50% de la clientèle, Valais Tourisme compte bien intensifier ses efforts de séduction sur les marchés émergents: Russie, Pays de l’Est, Chine et Inde. Selon Bruno Huggler, responsable marketing-clients, l’équipement du deuxième tube du Lötschberg est en outre une nécessité absolue pour le Valais touristique! Prochaine assemblée générale de Valais Tourisme, le 29 mai au Bouveret.
Des prix Pour mieux accueillir Après et en plus des terrasses, le canton de Neuchâtel devrait améliorer l’accueil dans bon nombre de ses établissements publics. Des prix récompenseront les meilleurs d’entre eux. Sourire, serviabilité, professionnalisme sont les principales qualités de l’accueil. Pour la première fois, GastroNeuchâtel donne la possibilité à ses membres de s’améliorer et au public de voter pour un café, un restaurant ou un hôtel dont les prestations lui ont particulièrement plu ou déplu. Le concours a démarré le 14 mars. Jusqu’au 16 juin, les votes seront recueillis sur internet. Un jury de cinq personnes décernera le Prix de l’Accueil 2008. Le public primera par ailleurs le meilleur collaborateur ou la meilleure collaboratrice, le meilleur accueil enfant et attribuera également un prix d’encouragement à l’établissement jugé le moins accueillant. Pour Michel Vuillemin, président de GastroNeuchâtel, ce prix a pour but de stimuler les membres. Directeur de Tourisme Neuchâtelois, Yann Engel se réjouit de cette manière de dynamiser les établissements publics du canton. De plus, comme les deux années précédentes, le concours de la plus belle terrasse sera réédité cette année, annonce-t-il. Il aura lieu dès début juin, pour tenir compte de l’afflux de touristes durant l’Euro 2008. mtpp www.restoneuch.ch
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Un nouveau complexe hôtelier devrait voir le jour en 2011 sur le Bürgenstock, une montagne qui domine le Lac des Quatrecantons en face de Lucerne. Six hôtels, des salles de conférence et des infrastructures de détente offriront environ 400 places de travail. Le projet est devisé à 300 millions de francs, ont indiqué ses promoteurs, les groupes Rosebud Hotels Holding (Luxembourg) et Barwa Real Estate Company (Quatar). Rosebud possède par ailleurs les hôtels Atlantis à Zurich, Royal Savoy à Lausanne et Schweizerhof de Berne. Les promoteurs ont confié la planification du projet au bureau d'architectes lausannois Hofmann & Gailloud et au bureau genevois Samuel Création SA. Les détails seront publiés en mai.
Château de Chillon
Nouveau parcours de visite inauguré Le Château de Chillon a inauguré son nouveau parcours de visite en présence du président de la Confédération Pascal Couchepin. Il respecte la logique du monument et de son architecture, explique la Fondation du Château de Chillon. Les visiteurs découvrent en premier lieu la partie résidentielle, où sont développés des thèmes de la vie quotidienne: la cuisine, les banquets, les jeux. Quatre autres thèmes sont abordés dans les différentes salles: l’archéologie, l’histoire, le courant romantique et le paysage. La visite se termine sur les aspects défensif
et militaire de l’ouvrage: tours de défense, chemin de ronde et donjon. Un audioguide est disponible en huit langues. Chillon est un des monuments les plus visités de Suisse. En 2007, plus de 320 000 personnes ont franchi les portes de la forteresse médiévale bordée des eaux du Léman. Privatisé en 2002, le Château de Chillon dispose d’un budget de 4,1 millions de francs cette année. Pas moins de 70 personnes travaillent au bon fonctionnement du monument, dont une quinzaine à plein temps.
Aviation
Pour contrer les longues attentes L’aéroport de Schipohl (Amsterdam) est en passe de devenir un El Dorado pour les voyageurs sans bagages à enregistrer ou ceux qui s’y rendent fréquemment. Grâce au recours poussé à l’électronique, les files d’attente sont fortement réduites. Ceux qui disposent d’une carte de membre «Privium» sont même dispensés du contrôle des passeports. Le système qui permet d’intégrer dans la carte de membre les données biométriques du titulaire est une première mondiale. L’airport Keenedy (New York) veut l’introduire bientôt. A Amsterdam, le voyageur peut accomplir (presque) toutes les formalités d’embarquement, depuis la commande électronique et l’impression de son billet, la commande d’un repas à la carte, le supplément (à prix réduit) pour le poids excédentaire des bagages préenregistrés, d’automates self service pour le check-in etc.
■ GastroSuisse
Donnerstag/Jeudi, 20. 3. 2008 ■ Nr./No 12
GastroJournal
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Ein gutes,erfolgreiches Jahr MATTHIAS NOLD Verwaltungsratspräsident Tobias Zbinden konnte dieses Jahr «seine» Generalversammlung der Gastroconsult an einem ganz besonderen Ort eröffnen: sozusagen als Hausherr der Hotelfachschule Belvoirpark, deren Präsidium er ebenfalls inne hat. In seiner Eröffnungsrede bezeichnete Zbinden das Geschäftsjahr 2006/07 als erfolgreich: Zwar ist der Umsatz um rund 1,2 Prozent gesunken, «dieser Ertragsrückgang wurde jedoch dank konsequenter Personalplanung und vorsichtiger Ausgabenpolitik mehr als kompensiert». Zudem sind die Debitorenverluste um elf Prozent gesunken, was zu einem guten Ergebnis der Gastroconsult beigetragen hat. Zbinden verwies darauf, dass die Gastroconsult im vergangenen Geschäftsjahr «mit 265 eine stattliche Anzahl an neuen Kunden gewinnen konnte».
Neues Geschäftsjahr gut angelaufen Gut entwickeln würden sich auch die Beteiligung an der BKT Treuhand AG und an der Käser Treuhand AG; beide müssten sich in einem schrumpfenden Markt behaupten, «und tun dies er-
A LA MINUTE Die Gastroconsult AG blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Verwaltungsrat und Präsident wurden einstimmig wiedergewählt.
folgreich», meinte Zbinden. Beide Gesellschaften präsentieren gute Abschlüsse und haben vor, den Aktionären eine Rendite auszuschütten. Der Delegierte des Verwaltungsrates, Walter Lengwiler, erläuterte den Geschäftsbericht 2006/07 und warf einen Blick auf das laufende Geschäftsjahr der Gastroconsult AG. Im vierten Kalenderquartal, dem ersten des Geschäftsjahres, sei «der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um fast 100 000 Franken gestiegen», konnte Lengwiler erfreut mitteilen: «Dieses Umsatzplus ist vor allem der anhaltend positiven Entwicklung der Neukunden in den Sitzen der Romandie zu verdanken.» Gestiegen ist jedoch auch der Personalaufwand. Dies wegen einer starken Zunahme von Dienstaltersgeschenken – viele Mitarbeitende der Gastroconsult AG bleiben ihr lange Jahre treu.
Neue Software speziell für Gastrobetriebe Die Gastroconsult bleibt nicht stehen, wie Lengwiler betonte, gerade im Bereich EDV gehe es vorwärts. JeanLouis Donzé, Sitzleiter aus der Romandie, stellte zwei Softwarelösungen für die Gastronomie vor, die er fast im Alleingang entwickelt hat. Zum einen Gastro-Basic, ein einfaches, gastroorientiertes Programm für die Buchhaltung, und Gastro-Time, ein ebenso einfach zu bedienendes Tool rund um die Arbeitszeit der Mitarbeitenden. Laut Walter Lengwiler sollen beide Programme sehr günstig angeboten werden. Einstimmig wiedergewählt wurden Verwaltungsrat und Präsidium der Gastroconsult AG. «Danke für Ihr Vertauen, ich versichere Ihnen, der Verwaltungsrat wird sich – wie bisher – mit viel Engagement in der Führung und Entwicklung der Gastroconsult AG einsetzen», meinte Präsident Tobias Zbinden nach der Wahl zu den Aktionären.
CONSEILLERE GASTRO
Se sentir bien à l’hôtel Pourquoi est-ce si important que le client se sente bien à l’hôtel? K.L., Bâle Lorsqu’un client se sent bien et qu’il est satisfait de la prestation fournie (service, ambiance, état de conservation, etc.), il recommande l’hôtel à des Corinne Huber amis, des connaissances, des collègues de travail. C’est une très bonne publicité qui ne génère pas d’autres coûts.
Quels sont les domaines particulièrement importants? 1. Entrée L’accès, la façade, les vitrines, les drapeaux, l’enseigne lumineuse ainsi que l’entrée de l’hôtel sont soignés et propres, l’entrée décorée de manière adéquate (par exemple décoration florale, plantes, etc.). 2. Accueil et réception Le client est salué chaleureusement. On lui souhaite la bienvenue et on le sert rapidement. Si les documents qui doivent être signés sont déjà prêts, cela constitue un service particulier. 3. Corridor et ascenseur Les sols et les murs sont en bon état, propres et en ordre. Le corridor peut être valorisé par un éclairage clair et par une couleur harmonieuse des parois. 4. Gastronomie Pour de nombreux clients, le petit déjeuner à l’hôtel est très déterminant pour évaluer le séjour. Il
convient donc de servir le petit déjeuner avec beaucoup d’amour (par exemple une décoration de table de saison invitant à y prendre place, des couleurs sympas lors du choix des nappes, etc.) et pour les clients réguliers, les désirs connus sont satisfaits (œuf cinq minutes, jus d’oranges fraîchement pressées, choix de thés adéquat, etc.). 5. Chambres Tout l’espace des chambres est aussi très important. La chambre, y compris les rangements et le bain doivent être propres et sans poussières. La douche, le téléviseur, l’éclairage et cetera doivent fonctionner. Les aménagements, les tableaux et la décoration florale doivent inviter à y rester. Des gestes particuliers, tels une eau minérale gratuite, un petit plat de fruits, une douceur etc. sont très appréciés par les clients. 6. Présence sur le marché, départ La première et la dernière impression comptent beaucoup pour les clients. Le prospectus et la présence sur internet doivent toujours être actuels et sympas (images, texte, adresses, etc.). Même après son séjour, le client gardera en bonne mémoire une gentille prise de congé avec la remise d’un petit présent (spécialité de la région, CD de photos du séjour, etc.). Cette liste n’est absolument pas exhaustive. Avec une catégorisation hôtelière par GastroSuisse ou par des conseils exhaustifs sur la catégorisation, les personnes intéressées recevront d’autres idées et tuyaux sur ce sujet. Renseignements supplémentaires: GastroSuisse, état-major Direction et Tourisme. Tél. 0848 377 111 ou www.hot-c.ch.
M. NOLD
Zum ersten Mal seit ihrer Gründung tagte die Generalversammlung der Gastroconsult AG letzte Woche in Zürich, der Stadt ihres Hauptsitzes.
Zufriedene Gesichter nach der GV:Walter Lengwiler, Delegierter, Gastgeber Paul Nussbaumer und Tobias Zbinden, Präsident des Verwaltungsrates (v.l.).
La satisfaction se lit sur les visages épanouis après l'AG: de g.Walter Lengwiler, délégué, Paul Nussbaumer, hôte, et Tobias Zbinden, président du conseil d'administration.
Une année réussie Pour la première fois depuis sa création, l’assemblée générale de Gastroconsult SA s’est tenue à Zurich.Tobias Zbinden est un homme heureux: résultats 2007 et perspectives 2008 sont excellents. MATTHIAS NOLD Cette année, Tobias Zbinden, président du conseil d’administration de Gastroconsult, a pu ouvrir «son» assemblée générale en un endroit très particulier, comme maître de maison, en quelque sorte, soit à l’Ecole hôtelière spécialisée Belvoirpark dont il est également président. Dans son discours, Tobias Zbinden a considéré que l’exercice 2006/07 avait été bon. Le chiffre d’affaires a certes reculé de quelque 1,2 pour cent. Mais «cette baisse du rendement a été plus que compensée par une planification systématique du personnel et une politique prudente des dépenses». De plus, les pertes de débiteurs ont baissé de quelque 11%, ce qui a contribué au bon résultat de Gastroconsult. Tobias Zbinden a aussi souligné qu’au cours de l’exercice écoulé, Gastroconsult «a pu acquérir un nombre respectable de 265 clients». Les participations à BTK Treuhand AG et Käser Treuhand AG connaissent un bon développement. Les deux
doivent s’imposer sur un marché en baisse. Selon Tobias Zbinden, «ils y parviennent avec succès». Les deux sociétés présentent de bons bouclements et ont l’intention de verser un dividende.
L’année a bien commencé Le délégué du conseil d’administration Walter Lengwiler a expliqué le rapport annuel 2006/07 et jeté un regard sur l’année en cours de Gastroconsult SA. Au quatrième trimestre de l’année civile, la première de l’exercice commercial, «le chiffre d’affaires a augmenté de près de 100 000 francs par rapport à l’année précédente.» C’était une part importante du discours réjouissant de Walter Lengwiler: «Ce plus du chiffre d’affaires est surtout dû à la poursuite du développement positif des nouveaux clients dans les sièges romands.» Les dépenses pour le personnel ont aussi augmenté en raison d’une forte croissance du nombre de cadeaux lors d’anniversaires de service.
A LA MINUTE Gastroconsult SA a connu une année de succès. Le conseil d’administration et le président ont été réélus à l’unanimité.
Des solutions pour la branche Gastroconsult ne s’arrête pas, comme le souligne Walter Lengwiler, plus particulièrement en matière TED. Jean-Louis Donzé, directeur du siège romand, a présenté deux solutions logicielles pour l’hôtellerie-restauration qu’il a développées presque tout seul. Il s’agit d’une part de GastroBasic, un programme d’aide à la comptabilité et orienté sur la restauration, et de l’autre de GastroTime, un tool également simple à utiliser pour saisir le temps de travail des collaborateurs. Selon Walter Lengwiler, les deux programmes seront offerts à un prix très avantageux. Le conseil d’administration et la présidence ont été réélus à l’unanimité. « Je vous assure que le conseil d’administration s’engagera fortement dans le développement de Gastroconsult SA», a déclaré Tobias Zbinden à ses actionnaires.
AGENDA GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: Pour les cantons de Fribourg, Neuchâtel, Vaud, Genève et Valais, prendre rendez-vous par téléphone au 079 240 60 61 Ligne directe droit du travail: Tous les matins, de 8h30 à 11h30, Jean-Luc Piguet répond gratuitement par tél.: 022 329 01 01, fax: 022 329 01 11 ou courriel: jl.piguet@scrhg.ch Consultations juridiques. L’avocat-conseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 2 avril, de 14h à 15h à Pully.
Renseignements juridiques par téléphone à Zurich du lundi au jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au 0848 377 111. courriel: info@gastrosuisse.ch. Beratung durch Gastroconsult AG im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von 14 bis 17 Uhr ohne Voranmeldung. Erste Kontaktnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30. Telefonische Rechtsauskunft in Zürich 0848 377 111. Rechtsauskünfte: Mo – Do 9.30 – 11.30 Uhr und 14 – 16 Uhr, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch.
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■ Idées Gastro
GastroJournal
EN BREF Pour la restauration
Orangina passe à Schlör Dans le cadre d’une simplification de ses procédures internes, Orangina se déplace d’Eurodrink AG vers Schlör AG. Cette modification concerne la fourniture de la restauration dans toute la Suisse et a déjà été mise en œuvre. Depuis des années, Schlör AG est lié à Orangina en tant que productrice. Avec la reprise de la distribution pour la restauration en Suisse, les liens entre Orangina et Schlör sont intensifiés. Depuis le 1er mars, Schlör livre aux hôtels, restaurants, à la restauration collective ainsi qu’aux cantines et aux hôpitaux. Dans la restauration, Orangina est spécialement appréciée dans sa bouteille ronde de 25 cl de contenu (photo). Schlör fournit aussi à la restauration des bouteilles en verre de 100 cl et des bouteilles en PET (33,50 et 150 cl). www.schloer.ch
Grand cru de Nespresso
Goroka, un grain fruité Nespresso présente son grand cru édition limitée 2008: Goroka, un café originaire de de Papouasie-Nouvelle-Guinée. Ce café encapsulé offre de subtiles notes fruitées de prune et une mousse dense couleur noisette. www.nespresso.com
Participer et gagner
Concours lucratif Le concours 2008 sur internet pour toutes les lectrices et tous les lecteurs de GastroJournal bat déjà son plein. Les participant(e)s au concours peuvent répondre chaque mois à des questions qui ne sont pas trop difficiles à résoudre. Et, chaque mois, la récompense consiste en un bon de la Guilde Suisse des RestaurateursCuisiniers d’une valeur de 200.– francs. Cela signifie: la gagnante ou le gagnant peuvent se rendre dans un des quelque trois cents établissements de la Guilde pour consommer avec plaisir l’équivalent du montant gagné. C’est vraiment tout simple: se connecter en cliquant sur www.gastrojournal.ch, participer et répondre à la question du concours. Tous les détails sous: www.gastrojournal.ch
Jeudi, 20. 3. 2008 ■ No 12
Annoncez la tenue!
Selection Box de Kadi
Diversité et simultanéité
GastroEdition offre le look du grand raout du foot aux collaborateurs de l’hôtellerie-restauration. Avec l’action Fairplay, les tenanciers sont parfaitement préparés à l’événement de cet été. L’action Fairplay de GastroSuisse est conçue pour les restaurants qui organisent une fête du foot lors des rencontres de l’Euro 2008. De plus, même en cas de grande affluence, les clients reconnaissent ceux qui s’occupent de leur bien-être physique. Et les clients étrangers apprennent à connaître leurs hôtes suisses dans un look uniforme. L’offre comprend des polos ainsi que des tabliers de bistrot à deux poches et une casquette de baseball. A chaque fois avec le logo Fairplay de GastroSuisse. Les polos peuvent être obtenus dans les tailles S, M, L, XL et XXL. Un set complet de cinq pièces coûte 147.– francs. Les tabliers de bistrot, également par cinq pièces, coûtent 98.– francs. Et les cinq casquettes coûtent 49,50 francs. Les prix s’entendent sans TVA et frais d’expédition. Les membres de GastroSuisse peuvent commander les tenues pour l’Euro 2008 en exclusivité chez GastroEdition. Si le prix est si bas, c’est afin que l’achat des vêtements soit intéressant pour tous les tenanciers. Trois cartes dans les couleurs bleue, jaune et rouge font
également partie de l’action Fairplay de GastroSuisse (set de 100 cartes à 24.– francs). Avec la carte bleu (set de 100 cartes à 24.– francs), les tenanciers peuvent inviter leurs clients, après l’Euro 2008, à consommer une boisson gratuite. Afin que règne toujours une bonne ambiance dans les restaurants, l’offre Fairplay de GastroSuisse comprend une carte jaune (set de 50 à 12.– francs) et une carte rouge (set de 50 à 12.– francs). Si le client contrevient aux règles instaurées par le tenancier, il lui montre la carte jaune (expression internationale pour spécialistes du football: booking). Celui qui transgresse toutes les règles et pourrit la bonne ambiance est mis à la rue au moyen de la carte rouge (expression internationale pour spécialistes du football: sending-off). Commandez au plus tard le 26 mai 2008. La livraison des produits fairplay de GastroSuisse interviendra à temps pour le début de la CE, le 7 juin 2008. Informations et commandes: GastroEdition, Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zurich, téléphone 0848 377 111, fax 0848 377 112, courriel: info@gastrosuisse.ch
Avec la Mini Snack Selection Box, Kadi lance sur le marché du Food-Service son premier emballage conçu pour recevoir un assortiment. L’avantage: tous les produits peuvent être préparés en même temps. Le premier box pour assortiment comprend une vingtaine de pièces de quatre spécialités délicieuses de Kadi. La Suisse y est représentée par le Rösti Snack Fondue si apprécié. Les autres sont les surprenants Patrinos d’Afrique du Sud d’un goût aromatique et piquant et néanmoins légèrement sucré. Le Mini Spring Rolls China convainc avec sa pâte ultra fine et croustillante, remplie d’une farce aux légumes. L’assortiment est complété par les Mini Samosa indiens, composés d’une sorte de pâte brisée et aussi d’une farce aux légumes. Tous les Mini Snacks de la Selection Box sont végétariens et fabriqués dans la qualité premium habituelle chez Kadi. www.kadi.ch
E. De Montmollin Fils
Médaillé d’or et d’argent Le Domaine E. de Montmollin Fils à Auvernier s’est distingué aux Vinalies internationales. Il a remporté une médaille d’or pour son Pinot noir élevé en barrique de chêne, Neuchâtel AOC 2005, et une médaille d’argent, pour son Pinot Gris, Auvernier AOC 2006.
Un goût de printemps chez Le Patron De riches et nouveaux assortiments de pâtes fraîches, de pâtés et de terrines Que les journées soient froides ou non, le prochain printemps arrive et aussi sous l’aspect culinaire. Les journées d’un hiver de rêve avec un soleil brillant, annonciateur de la saison à venir et si attendue par tant de gens ont réveillé les premiers sentiments printaniers. Par conséquent, Le Patron, le spécialiste des pâtés, terrines et pâtes fraîches nobles pour la restauration, présente les prémisses culinaires printanières d’un proche printemps annoncé aussi par le calendrier. Ce sont des spécialités printanières qui enrichissent chaque table de restaurant et réjouissent chaque chef de cuisine qui sait comment présen-
ter de tels produits nobles à son client. Par exemple par un pâté d’asperge ou une terrine riche en goût d’ail des ours. En plus de ces deux délicatesses au goût si magnifique, Le Patron dispose aussi comme nouveautés de son riche assortiment de pâtes fraîches pour le début du printemps, tels les ravioles à l’ail des ours ou les cannellonis à l’asperge (dans une forme propre à Le Patron). Puis il y a aussi le classique filet Wellington, entouré d’une Duxelles d’oignons, de champignons et de persil. www.lepatron.ch
REDAKTIONSLEITUNG/ RESPONSABLE DE LA REDACTION Matthias Nold (mn) IMPRESSUM Gegründet/Fondation 1895 AUFLAGE/TIRAGE 26 500 Druckexemplare/exemplaires imprimés 23 829 Ex. total verkaufte Auflage, WEMF/SW-Beglaubigung 2007 Tirage total vendu REMP/FRP 2007 98 000 Leser/lecteurs Zustellung an alle GastroSuisse-Mitglieder Envoi à tous les membres GastroSuisse HERAUSGEBER/EDITEUR GastroSuisse Verband für Hotellerie und Restauration Fédération de l’hôtellerie et de la restauration HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION Dr. Florian Hew, Jürg Ingold, Gabriele Beltrami Michael Vuillemin, Tobias Zbinden LEITER VERLAGE/RESPONSABLE DES EDITIONS (GastroJournal/GastroEdition) Romeo Brodmann (bro)
REDAKTION DEUTSCHSPRACHIG Andrej Abplanalp (aa), Peter Mathias Grunder (pg), Daniela Oegerli Müller (doe), Jo Steimen (js), E-Mail: redaktion@gastrojournal.ch REDACTION FRANÇAISE Francesco Di Franco (fdf), Marie-Thérèse Page Pinto (mtpp) E-mail: redaction-romande@gastrojournal.ch PRODUCTION/LAYOUT Olga Krejci (okr) FREIE MITARBEITER/ COLLABORATEURS FREE-LANCE Franz Bamert (fb), Martina Gradmann (mg), Karin Huber (kh), Michael Hutschneker (hu), Patrick M. Lucca (pl), Laurence Carducci (lc), René Hug (rh), Elizabeth Kaufmann (ek) Paris, Nicolas Michel (nm), Jacques Stadelmann (stad), Pierrette Weissbrodt (pw), André Winckler (aw) Redaktionsschluss: Montag 12 Uhr. Clôture rédactionnelle: lundi à 12 heures.
Tout nouveau de Le Patron: terrine d’ail des ours (en-haut à g.), filet de bœuf Wellington (en-haut à dr.), ravioles d’asperge (en bas à g.) et pâté d’asperge (en bas à g.)
VERLAG/EDITIONS Marianne Huber, Verlagsleiterin/ responsable des éditions E-Mail: verlag@gastrojournal.ch ANZEIGEN/ANNONCES Kontakte Deutschschweiz: Stellen und Liegenschaften: Claudia Antener, Tel. 044 377 53 11/17 E-Mail: anzeigen@gastrojournal.ch Geschäftsanzeigen: Heinz Bachmann, Tel. 044 377 53 12, Mary-Anne Maczassek, Tel. 044 377 53 18 Contacts Suisse romande: Pro Advertising SA, Emmanuel Robert, Rüchliweg 101, 4125 Riehen Tél. 021 711 45 58, fax 021 711 45 59 E-mail: annonces@gastrojournal.ch
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ABONNEMENTE/ABONNEMENTS Janine Wegmann, Tel./tél. 044 377 53 05 Abonnementspreise/Prix d’abonnement: 12 Monate/mois Fr. 135.– Einzelnummer/exemplaire Fr. 4.30 E-Mail: verlag@gastrojournal.ch OFFIZIELLES ORGAN/ ORGANE OFFICIELLE: Schweizerische Gilde etablierter Köche / Guilde Suisse des Restaurateurs-Cuisiniers / Gilda svizzera dei Ristoratori-Cuochi Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich, Tel. 044 377 52 90, Fax 044 377 55 14, E-Mail: gilde@gastrosuisse.ch, www.gilde.ch DRUCK UND SPEDITION/IMPRESSION ET ENVOI Ringier Print Adligenswil AG, 6043 Adligenswil KONTAKTE/CONTACTS GastroJournal, Blumenfeldstr. 20, 8046 Zürich, Tel./tél. 044 377 53 05, Fax 044 377 50 70 GastroJournal, avenue Général-Guisan, case postale 169, 1009 Pully, tél. 021 711 45 55, fax 021 711 50 70
NOTICES HEINEKEN: L’entreprise brassicole hollandaise a acquis Bere Mures, le deuxième plus grand brasseur indépendant de Roumanie. Ainsi, la part du marché détenue par Heineken en Roumanie se monte à 31 pour cent. En 2007, la consommation de bière a augmenté à près de 90 litres par habitant au «pays de Dracula». LES SUCRERIES … d’Aarberg et Frauenfeld ont dégagé sur l’exercice 2006/07 un bénéfice net de 2 millions de francs (+10%) malgré des conditions météorologiques très difficiles. Le résultat d’exploitation s’établit à 300 millions, en recul de 5,3 millions. La production de sucre n’a ainsi atteint que 185 520 tonnes, en diminution de quelque 35 900 tonnes.
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■ Gastro-Ideen
Donnerstag, 20. 3. 2008 ■ Nr. 12
World-Spirits Award
Dettling erneut bei den Besten Mit einiger seiner exzellenten Produkten sicherte sich die Distillery von Arnold Dettling in Brunnen beim World-Spirits Award erneut höchste Auszeichnungen: fünfmal Gold erhielt Dettling für das ZigarrenDestillat aus dem BourbonFass, für das Kaffee-Destillat von der schwarzen Bergkirsche, für die Wildkirsche, die Langstieler-Kirsche und für die Lauerzer Kirsche. Zudem erreichte Arnold Dettling den vierten Schlussrang als WorldClass Distillery. Dettling pflegt als einer der führenden Kirschproduzenten der Welt eine persönliche Beziehung zu den Lieferanten. Ihre Produktion trägt zur Erhaltung der Vielfalt bei, denn das Rohmaterial kommt oft von wenigen Bauernhöfen oder gar von einzelnen Bäumen. Von den über 800 Sorten der Schweiz sind rund 40 zum Brennen geeignet, bei Dettling werden auch sehr seltene Spezialitäten verwertet. Für einen Liter Kirsch braucht man rund acht Kilogramm Früchte, die Maische gärt in einem Felsenkeller, anschliessend lagern die Brände in Korbflaschen zu 50 Litern oder in Holzfässern verschiedener Qualitäten. Infos: www.dettling.ch
Baer AG überzeugt
Ausgezeichneter Bio-Genuss Ausgezeichneten Bio-Genuss versprechen Produkte der Firma Baer AG in Küssnacht. Das Unternehmen erhielt in der aktuellen Qualitätsprüfung des Testzentrums Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) für die Qualität seiner Produkte eine Gold- und zwei Silber-Medaillen. Mit dem aktuellen Qualitätstest für Bio-Lebensmittel liefert die DLG verbraucherrelevante Informationen. Nur Produkte, die die strengsten Qualitätskriterien erfüllen, erhalten das DLG-Gütezeichen in Bronze, Silber oder Gold. Infos: www.DLG.org/Biotest
Vielfalt per Knopfdruck Nur ein Knopfdruck und fertig ist der Drink aus Kaffee, Trinkschokolade oder Flavour sowie frischer Milch. Dafür garantiert Franke mit seinen neuesten Kaffeemaschinen. Ob Caffè Mocca, Choco Macchiato oder Caramel Cappuccino – eine unendliche Vielfältigkeit erobert derzeit den gastronomischen Markt. Die Trendgetränke können nun sogar als Heiss- oder Kalt-Version vollautomatisch hergestellt werden. Die Zubereitung der raffinierten Coffee-Mix-Getränke mit Frischmilch wird durch die Franke Spectra S (Spezialitätenmaschine) in Kombination mit der Spectra I (Instantgerät) und einer Kühleinheit mit Milchsystem ermöglicht. Je nach Ausführung werden bis zu drei verschiedene Kaffeebohnen, drei verschiedene Schokoladesorten oder Instant Flavours und frische Milch – heiss, kalt oder als Milchschaum – gemixt. Alles mit nur einem Knopfdruck. Die Spectra-Linie bietet dem
Lukrativer Wettbewerb Der Internet-Wettbewerb 2008 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser ist in vollem Gange. Wieder dürfen Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Monat für Monat Fragen beantworten, die nicht allzu schwer zu lösen sind. Trotzdem wartet jeden Monat als Belohnung ein Gutschein der Schweizerischen Gilde etablierter Köche im Wert von je 200 Franken. Das heisst: Die Gewinnerin oder der Gewinner darf in einem der rund 300 Gilde-Gastbetriebe einkehren und für den entsprechenden Betrag genussvoll konsumieren. Die Sache ist wirklich ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch
Spectra S und Spectra I mit Kühleinheit, im Touch-Display bedienbar. Gastronomen noch viele weitere Features. Es stehen verschiedenste Gerätekonfigurationen und Möglichkeiten der Mühlen und Pulverbehälter zur Auswahl, wie die Anzahl und Kombination der Mühlen und Pulverbehälter, die Wahl der passenden Brühgruppe oder die drei verschiedenen Bedienoberflächen Basic, Vetro und Touch.
Produktewahlmöglichkeiten Das Touch-Bedienpanel beispielsweise bietet 40 Produktewahlmöglichkeiten. In der Zeit zwischen den einzelnen Pro-
duktbezügen können digitale Werbebotschaften und Informationen auf dem Touch-Bedienpanel eingespielt werden. So kann beispielsweise im Selbstbedienungsbereich darauf hingewiesen werden, dass es köstliche Snacks im Sortiment gibt.
Vollautomatisch zugemischt Franke Coffee Systems präsentiert erstmals ein Konzept, bei dem auch Sirupe automatisch in den Zubereitungsprozess von Getränkespezialitäten integriert werden. Das Basisgerät gehört zu der Modellrei-
he Sinfonia. Zu den bekanntesten Features der Sinfonia kommt nun die vollautomatische Zumischung von Sirup hinzu. Über ein neues, funktionelles Bedienfeld mit Vorwahlfunktionen kann die gewünschte Sirupsorte gewählt werden. Die Menüführung ist sehr anwenderfreundlich aufgebaut. Es lassen sich bis zu vier verschiedene Flavours programmieren. Die Ausgabe des Sirups erfolgt zeitgleich mit Milch und Kaffee/Espresso, sodass es keine Zeitverzögerungen gibt. Die Milchversorgung der Hochleistungsstation kann über die Unterthekenlösung für zwei verschiedene Milchsorten erfolgen. Der Wunsch vieler Kunden ist es, die Vielfalt der Kaffeekreationen auf einfache und schnelle Weise vollautomatisch herzustellen. Der Gastronom benötigt auf ihn zugeschnittene, spezifische Lösungen, die ihm Individualität und Allround-Stärke garantieren. Modular aufgebaute Systeme, die speziell auf Kundenwunsch zusammengestellt werden, sind die Lösung. Franke Coffee Systems arbeitet kontinuierlich daran, den Ausserhausmarkt mit perfekten Produkten und Dienstleistungen zu unterstützen. Info: www.franke-cs.com
GastroFacts auf Google Maps Schweiz Detaildaten registrierter Gastrobetriebe auf einen Klick in Google Maps einsehbar GastroFacts kooperiert mit Google Maps und bringt eingegebene Detaildaten der registrierten Gastrobetriebe mit einem einzigen Klick auf Google Maps. Künftig geht dies einfach und schnell: Wer ausgehen will und ein seinem Geschmacksbedürfnis entsprechendes Restaurant sucht, klickt bei GastroFacts.ch rein und findet unverzüglich passende Adressen. Zudem: Interessierte können via BookaTable online einen Tisch reservieren oder über Best-of-SwissGastro-nominierte Betriebe abstimmen. Das Portal wartet ferner mit einer grossen Anzahl Informationen rund um die Branche auf.
Erfassen und Verwalten Mitmachen und gewinnen
GastroJournal
Als unabhängige Plattform stellt GastroFacts.ch der
Schweizer Gastrobranche bereits seit geraumer Zeit ein Portal zur Verfügung, das die gesamte Prozesskette verbindet: Vom Rüebli im Boden bis zum Rüebli im Teller, wo Angebot und Nachfrage sieben Tage die Woche, rund um die Uhr, aufeinander treffen. Die neue Idee der Kooperation mit Google Maps ist eigentlich ganz einfach. Gastrobetriebe erhalten bei GastroFacts auf Wunsch einen Mediamanager, bei dem persönliche Daten erfasst, verwaltet und anschliessend mutiert werden können. Diese werden auf GastroFacts Lifestyle angeschlossenen Partnerplattformen sowie auf Google Maps automatisch und regelmässig mit eigens programmierter Schnittstelle angepasst. Dies ermöglicht den interessierten
BUCHTIPP
Wenn viele Gäste erwartet werden Bald stehen wärmere Tage an. Bald ist Frühling und schnell folgt der Sommer. Für jeden Gastronomen, der seinen Gäste im Wintergarten, auf der Terrasse oder im Garten Besonderes bieten will, ist Vorausdenken angesagt. Im Hildesheimer Gerstenberg Verlag ist das Buch Sophies Buffets erschienen, welches sich genau damit beschäftigt: Buffets sind die richtige Lösung, wenn viele Gäste erwartet werden. Ein Buffet lässt sich gut vorbereiten und beinhaltet die Chance, für jeden Geschmack etwas bereitzuhal-
ten. In Sophie Dudemaines Buch sind 80 Rezepte für neun verschiedene Buffets zu finden. Dabei geht es um herzhafte Abendessen, um maritime oder vegetarische Köstlichkeiten und um Brunches oder Geburtstagspartys. Für jeden Geschmack etwas und für jeden Anlass viel. Das Buch kostet Fr. 35.40 und kann direkt bezogen werden. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich Tel. 0848 377 111 Fax 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
Gastrobetrieben, einfach und schnell zu kommunizieren. Zusätzlich sind die betreffenden Betriebe für ihre Gäste rund um die Uhr weltweit und aktuell auch über Google Maps erreichbar.
terabonnenten. Zusätzlich informiert GastroFacts mit dem zweimal jährlich erscheinenden Businessmagazin über Trends, Entwicklungen und der grössten Lieferantenübersicht der Branche.
Für alle etwas, für viele alles
Wegweisende Kooperation
Auf GastroFacts Lifestyle präsentieren sich Gastro- und Hotelbetriebe ihren Gästen mit ausführlichen Details und aktuellen News. Auf GastroFacts Business präsentieren sich Zulieferer, Arbeitgeber der Fachbranche mit ihren Unternehmen, Angeboten, News, Dienstleistungen sowie Fachinformationen. GastroFacts.ch begrüsst derzeit schon monatlich über 130 000 Besucher und liefert zweimal monatlich frische Marktnews an 50 000 Newslet-
Die Kooperation von GastroFacts mit Google Maps ist wegweisend. Immerhin bietet Google Maps integrierte Suchergebnisse für Unternehmen. Das heisst: Wer eine Gastroinformation wünscht, dem zeigt Google Maps den Standort des gesuchten Betriebes und die Kontaktinfos inklusive Telefonnummer sowie Öffnungszeiten, akzeptierte Zahlungsmethode oder Beurteilung zu dem gesuchten Restaurant übersichtlich auf einer Karte an. Infos: www.gastrofacts.ch
Zwei Millionen Jahre alt Der Star der neuen Valser-Kampagne Valser hat eine neue Kampagne lanciert, in deren Mittelpunkt die eigentliche Fabrik und die Berge von Vals stehen. Valser besinnt sich in seiner Kampagne auf die ursprüngliche Kraft der Natur. Die Fabrik, in der Valser Mineralwasser entsteht, ist zwei Millionen Jahre alt: nämlich die Valser Berge. Diese stehen im Mittelpunkt der Kampagne. Gezeigt werden markante Gesteine und tiefblaue Wasserläufe. «Die neue Kampagne passt gut zu Valsers Wurzeln. Zeit, Ursprung und Qualität sind und bleiben Erfolgsrezepte. Mit einer Produktionsdauer von 25 Jahren nimmt sich Valser für seine Perfektion viel
Zeit», so Joëlle Vock, Markenverantwortliche von Valser. Wie aus Wasser Valser wird, erfährt man auf der entsprechenden Website. So darf man jetzt in die wahrscheinlich «tiefste Website der Welt» eintauchen. Der Rohstoff Wasser sickert auf seiner Reise über 1000 Meter tief durch den Berg. Nach 25 Jahren schliesslich tritt das kostbare Valser natürlich rein, geläutert und hoch mineralisiert aus der St. Petersquelle und wird direkt in Flaschen abgefüllt. Jeder der 1 Millionen Pixel entspricht einem Milimeter des 1000 Meter tiefen Produktionsweges. Info: www.valser.ch
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IN KÜRZE Cash+Carry Angehrn
Weiter auf Expansionskurs
Die Expansion von Cash+Carry Angehrn nimmt 2008 wie geplant seinen Fortgang. Vor einigen Tagen wurde die neue Logistik-Plattform Bern am gleichen Standort wie der CCA-Engros-Markt dem Betrieb übergeben. Die Nähe zum Kunden ist ein wichtiger Bestandteil des Cash+Carry Angehrn-Konzeptes. Beste Frische und Qualität zu marktbesten Preisen lassen sich beim Cash+Carry-Einkauf optimal kombinieren. Deshalb sind eine rasche Logistik und die gute Erreichbarkeit der Engros-Märkte von besonderer Bedeutung. Die zusätzliche Logistik Bern stärkt die Position von CCA als führendes Grosshandels-Unternehmen für die Lebensmittel-Profis der Schweiz. Dank der neuen Logistik kommen die frischen Produkte für Gastronomen und Detaillisten noch schneller in die CCA-Märkte und ab Herbst 2008 auch in das bereits im Bau befindliche neue CCA in Pratteln bei Basel. Infos: www.cca-angehrn.ch
Mit dem «Oscar» geehrt
Lungarotti – L’Arte del Vino Der Torre di Giano DOC gehört in die Reihe der grossen Weine von Lungarotti. Der aktuelle Jahrgang wurde eben vom Gambero Rosso (Ausgabe 2008) mit dem «Oscar Nazionale» für das beste PreisLeistungs-Verhältnis ausgezeichnet. Man weiss, dass die umbrische Erde erstklassige Weine hervorzubringen vermag. Zwei Frauen, Lungarottis Tochter Chiara und Stieftochter Teresa (als erste Frau Italiens für ihr Önologiestudium diplomiert) sind für das Weingut verantwortlich. Ihre neuer, eben ausgezeichneter Wein ist jetzt auch in der Schweiz zu haben. Infos: www.winehouse.ch
NOTIZEN UNIDRINK AG: Die Unidrink AG mit Sitz in Hitzkirch rüstet für die Zukunft. Um sich seine Position als führender Schweizer Getränkeproduzent zu sichern, tritt das Unternehmen mit einer neuen Identität in Erscheinung. Damit einher geht die Umbenennung von Unidrink AG in Ramseier Suisse AG per 1. April 2008. Die Umbenennung betont den ausgezeichneten Ruf der Traditionsmarke Ramseier und ist ein Bekenntnis zu heimischen Wurzeln. Der neue Name soll Swissness und Qualität verkörpern. Neben der Marke Ramseier werden Sinalco, Elmer Citro, Elmer Mineral und Pepsi geführt und unterstützt. Ramseier will sich mittels junger Produkte neue Märkte erschliessen und plant in den nächsten Monaten diverse Produktlancierungen.
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Schlusspunkt ■ Point Final
GastroJournal
Donnerstag/Jeudi, 20. 3. 2008 ■ Nr./No 12
Einkehren im…
LAST MINUTE
Loi zurichoise réaliste et modérée Après de longs débats, le législatif cantonal zurichois a approuvé par une large majorité (116 à 56) un contre-projet à une initiative contre la fumée passive de la Ligue pulmonaire. Ce contre-projet prévoit une interdiction de fumer de principe dans les établissements publics, la possibilité de créer des fumoirs séparés avec service et l’autorisation pour les établissements disposants de moins de 35 places de rester fumeurs.
… Hotel Hirschen,Langnau
Im grossen, aus dem 15. Jahrhundert stammenden Weinkeller des Hotels Hirschen in Langnau meint Hedy Weyermann rückblickend: «Ich würde nichts anderes wollen.» Im Hirschen bei Marla und Walter Birkhäuser hatte sie einst ihre erste Stelle nach der Servicelehre im Gstaad angetreten. Hier traf sie den Kochlehrling Urs Weyermann, Jahre später gründeten sie eine Familie mit inzwischen erwachsenen Kindern. Und nicht zuletzt übernahmen sie Mitte der 1990er-Jahre den traditionsreichen Hirschen in Pacht und später in Besitz: «Wir stehen
Halle à ski très discutable Ce n’est sans doute pas demain la veille que l’on pourra pratiquer le ski indoor en Suisse. En effet, une étude de faisabilité affirme qu’une telle réalisation ne serait possible que si les promoteurs acceptaient de gros risques financiers et disposaient de réserves financières suffisantes. L’investissement nécessiterait 86 millions de francs et l’exploitation 12 millions par an. L’étude avait été commanditée en 2004 par Suisse Tourisme, Swiss Snowsport, Swiss Ski, la Fédération Suisse du Tourisme, Remontées mécaniques suisses, l’Office fédéral du sport et la section tourisme du seco.
«Was gibt es Schöneres,als wenn abends die Gäste gehen und zufrieden sind?»
NAMEN & NOTIZEN
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Andrea Stögerer (Foto), heisst die neue Geschäftsführerin im Mürset in Aarau. Stögerer ist bereits seit 2001 für die Restaurants an der Aarauer «Riviera» im Schachen tätig. Sie arbeitete früher im Gasthof Kastanienbaum in Hunzenschwil und im Hotel Central in Ischgl. Ronald Grob wird Generaldirektor des Hotel Château Gütsch in Luzern. Der 38-Jährige wird sowohl den Hotel- wie auch den Restaurantbetrieb des Gütsch, der sich seit 2007 in russischen Händen befindet, leiten. Grob war früher Chef im Luzerner Hotel Flora und hat auch in Davos und Gstaad Beherbergungsbetriebe geführt. Leo Jeker (Foto), Vorsitzender der Geschäftsleitung bei den Savognin Bergbahnen, zieht sich
P. GRUNDER
mitten im gesellschaftlichen Leben», begründet Hedy, «und was gibt es Schöneres, als wenn abends die Gäste gehen und zufrieden sind?» Schön daran sei auch, dass sie gehen, wirft Urs lachend ein, «gegenseitiges Verständnis» bezeichnen beide als Schlüssel zum gemeinsamen Erfolg im Beruflichen und im Privaten. Urs Weyermann, unter anderem Mitglied der Schweizerischen Gilde etablierter Köche und Verwaltungsrat des Eishockeyclubs Langnau Tigers, ist auf einem Bauernhof im emmentalischen Weier aufgewachsen. Ganz in der Nähe stand das Restaurant Kreuz, wo mit Fritz Gfeller ein legendärer Gastgeber zugange war. Urs half schon früh aus, und die weltläufige Persönlichkeit Gfellers motivierte den jungen Bauernsohn, Koch zu werden und in die weite Welt zu gehen. Nach der Lehre im Hirschen folgte erst ein längeres Engagement im Schweizerhof Bern bei Ernst Weyermann; weiter gings nach Miami in den USA und auf Kreuzfahrtschiffe. Dann sei er vor der Entscheidung gestanden, nach Asien weiterzuziehen oder nach Langnau und in den Hirschen zurückzukehren. «Ich wollte nicht mehr in grossen Betrieben arbeiten und eine Nummer sein», resümiert Weyermann. Mitte 1985, die Wirtefachschule war inzwi-
Baden: 50 millions pour les bains
Bei Hedy und Urs Weyermann im Hotel Hirschen hat der Weltklassegoalie Martin Gerber seinen eigenen Weinkeller – und immer ein Zimmer, wenn er in Langnau vom kanadischen Eishockey Pause macht. schen auch absolviert, trat er als Küchenchef im Hirschen an den Herd. Zwei unternehmerische Schritte und 15 Jahre später stand die Selbständigkeit: «Es war mein Bubentraum, einen Betrieb zu übernehmen», sagt Urs. Die frühen Zweifel des Ehepaars Weyermann, zugleich eine Familie zu haben und einen Betrieb zu führen, erwiesen sich im Alltag und mit dem erfreulichen Heranwachsen der Kinder als unbegründet. «Es war immer jemand da», sagen beide. Recht reibungslos verlief auch der Übergang vom Angestelltendasein über die Pacht zum Eigentum: «Ich dachte schon als Küchenchef unternehmerisch und schaute nicht auf die Arbeitssttunden», erklärt Urs. Als Mitglied der Regionalmannschaft, die 1993 an
«Nicht mehr in grossen Betrieben arbeiten und eine Nummer sein» der Igeho glänzte, sei er überdies «in die Netzwerke hineingekommen»; daraus folgte weitere Verantwortung ausserhalb des Betriebes: vom Prü-
fungsexperten bis zum Präsidium bei GastroEmmental. Den Betrieb in dieser Situation von den ehemaligen Lehrmeistern zu übernehmen, sei insofern eher zu vergleichen mit einer familiären Nachfolge, freilich hätten sie einen Marktpreis bezahlt, betont Urs: «Die Übernahme 1999 war emotional zwar keine Belastung, aber wir sind ein Risiko eingegangen.» Ein weiteres Motiv, sich selbstständig zu machen, war für ihn, «nicht mit 60 noch stur am Herd zu stehen». Was keineswegs heisse, dass er ungern koche. Aber das Unternehmerische sei mehr als die Tätigkeit am Herd: einen Landgasthof führen, junge Leute ausbilden, Freude haben und Freude geben. «Das muss im Blut sein», findet Urs, «sonst hat man keine Chance.» Weyermanns mögen zwar «nicht jammern», aber es schimmert durch, dass ihnen die Freude am Beruf mitunter vergällt wird. Es sind nicht die rund 400 Restaurationsplätze und die 16 Zimmereinheiten, und es sind auch nicht die rund 20 Mitarbeitenden, darunter 7 Lernende. Indes ist die Ausbildung eines der Ärgernisse: Zwar habe
sich die Situation auch dank dem Engagement der Branche etwas verbessert. Aber lange Zeit seien «Gesetze gemacht worden, bis wir nicht mehr ausbilden». Eine realitätsfremde Politik und Öffentlichkeit führen gleichzeitig Attacken gegen Arbeitgeber und forderten Lehrstellen. Ähnlich realitäts-
in Arosa gewählt worden. Einstimmig fällte der Vorstand von Arosa Tourismus um Präsident Christian Menet den Entscheid, wieder einen Quereinsteiger zu wählen als Nachfolger von Hans-Kaspar Schwarzenbach, der zur Destination Davos-Klosters wechselt.
Le chocolatier zurichois Lindt & Sprüngli a connu un exercice 2007 faste: son bénéfice a progressé de 19,7% pour atteindre la marque record de 250,5 millions de francs pour un chiffre d’affaires avoisinat les trois milliards. Conséquence pour les actionnaires: il toucheront un dividende en hausse de 20%. Le groupe de Kilchberg a consolidé le positionnement de ses deux marques de référence que sont Lindt et Ghirardelli. La société ne va pas en rester là, puisque elle annonce vouloir investir pas moins de 750 millions de francs au cours des trois prochaines années.
«Die Wertschätzung und die Wertschöpfung wird immer weniger» fremd sei es, wenn von den Arbeitsbedingungen bis zum Rauchen immer mehr Vorschriften kämen und zugleich etwa Berufsvoraussetzungen und Besenbeizen liberalisert würden – «von der Mehrwertsteuer will ich nicht reden». Urs Weyermann bringt es auf den Punkt: «Die Wertschätzung und die Wertschöpfung werden immer weniger.» Wobei sie Letzteres als Familie und als Unternehmer spürten: «Eine durchschnittliche Familie kann sich Restaurantsbesuche kaum noch leisten, und wir können kaum noch die Preise verlangen, die wir brauchen.» Peter Mathias Grunder
La Verenahof AG à Baden, en majorité en mains de Benno Zehnder, a présenté ses projets de renouveau de cette ancienne station thermale. Dans une première étape, quelque 50 milions de francs seraient investis dans la construction de nouveaux thermes. Il faudrait cependant au moins 500 000 visiteurs par an, soit plus du double qu’actuellement, pour obtenir des chiffres noirs. Plus tard, un hôtel compléterait cette infrastructure touristique.
Fragwürdige Schneesporthalle Die «IG Schnee», im Jahr 2004 von Schweiz Tourismus, Swiss Snowsports, Swiss Ski, dem Schweizer TourismusVerband, Seilbahnen Schweiz dem Bundesamt für Sport und dem Tourismusressort beim seco gegründet, hat am Mittwoch die Machbarkeitsstudie für eine Schneesporthalle in der Schweiz vorgestellt (im Bild die Halle in Dubai). Die Mitglieder der IG Schnee beurteilen die Schweizer Erfolgsaussichten demnach unterschiedlich. Die Studie errechnet eine Investition von rund 86 Millionen Franken und jährlichen Betriebskosten von 12 Millionen. Erfolg oder Misserfolg ergibt sich aus der Anzahl Besuchender, insgesamt bilanziert die IG Schnee «grosse Hürden für eine Schneesporthalle». Die Gesamtbeurteilung der Studie lautet: «Die Schneehalle ist nur bei entsprechender finanzieller Risikobereitschaft und finanziellen Reserven zu realisieren.» www.swisstourfed.ch
Besser baden in Baden Benno Zehnder, der gut einem Jahr die Mehrheit an der Verenahof AG in Baden übernommen hat, stellte seine Pläne für die Wiedergeburt des Bäderortes vor: Vorerst sollen 50 Millionen Franken in ein neues Thermalbad fliessen. Die Zahl der Besuchenden müsste dabei auf 500 000 jährlich mehr als verdoppelt werden, damit schwarze Zahlen resultieren. Später soll auch ein neues Hotel entstehen, wenn möglich im traditionsreichen, aber brachliegenden Verenahof (Foto). www.verenahof.ch
NOMS & NOTICES altershalber vom Operationellen zurück. Jeker bleibt Verwaltungsrat und wird bei der Betriebsführung von Vendelin Coray abgelöst, seit fünf Jahren Direktor von Savognin Tourismus. Eine weitere Wechsel bei den Bergbahnen betrifft die technische Leitung: Teias Wasescha wird pensioniert, sein Nachfolger ist Gerhard Marti, bislang technischer Leiter der Saanersloch-Bahnen zwischen Zweisimmen und Gstaad. Pascal Jenny (Foto), Betriebsökonom, Finanzund Marketingspezialist sowie ehemaliger Captain der Schweizer Handball-Nationalmannschaft, ist überraschend zum neuen Tourismusdirektor
Fabienne Villars (Foto), übernimmt beim Schweizer Tourismus-Verband STV Anfang April die Verantwortung für die offizielle Schweizer Ferienwohnungsklassifikation, das Gütesiegel Familien willkommen, die Geschäftsführung beim Verband Schweizer Tourismusmanager VSTM und die Leitung von Berufs- und Höheren Fachprüfungen. Die Tourismus- und PR-Fachfrau wird Nachfolgerin von Astrid Thoma, die den STV verlässt.
Philippe Rochat, le grand chef de Crissier, a ouvert son établissement, exceptionnellement un lundi. Grand amateur de sport, sportif lui-même, il n’a pu refuser à deux stars du ski alpin de sa-
crifier après une longue saison hivernale, une soirée à la gourmandise. En effet, le Norvégien Lasse Kjius (vainqueur de la de la Coupe du monde de ski 96) et Bode Miller (photo) qui vient de remporter la CdM de ski avaient débarqué chez Rochat pour une séance de shooting. Kuoni a dégagé l’an dernier un bénéfice net record en hausse de 16,8% à 136,3 millions de francs. Le chiffre d’affaires du numéro un suisse des voyages a lui progressé de 15,1% pour s’établir à 4,699 milliards. Pour 2008, Kuoni fait part d’un «optimisme prudent». Au niveau opérationnel, le résultat 2007 avant intérêts et impôts (EBIT) affiche une hausse de 15,3% par rapport à l’année précédente à 140,2 millions de
francs. La performance intègre les coûts liés au processus de transformation, les investissements et le développement de la présence sur Internet. Le Mövenpick Hotel Berlin compte parmi les 99 hôtels les plus appréciés au monde, et se hisse dans le top 3 des hôtels
allemands. Le prestigieux prix a été attribué à l’ITB, à Berlin. ANZEIGE
FRÜHLINGS-DEKO 079 218 93 73