AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich Donnerstag/Jeudi, 16. 3. 2006 ■ Nr./No 11 ■ CHF 4.30
/ chaften s n e g e i L ilier Immob n/ Stelle ploi ’em Offres d
J. Schmid Schweizer Touristik
G. Brentel Schweizer Hotellerie
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Hans Jungo Cent ans en 20 Singine
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Kathrin Leisi Une nuit à Avenches 24 SOMMAIRE ■ Gros Plan
Le moment de témoigner La branche a fait de gros efforts pour améliorer la qualité d’accueil de ses hôtes, au restaurant comme à l’hôtel. Tous les parlementaires n’en sont pas encore conscients. Pour en savoir plus, lire les témoignages en... PAGE 13
I N H A LT
■ Restauration
Le moment de s’abstenir
■ Wochenschau:
Klares Zeichen
Le week-end passé, près de 80% des électeurs tessinois ont soutenu l’interdiction de fumer que le Gouvernement et le Parlement avaient déjà clairement approuvée. PAGE 15
Das Verdikt an den Urnen liess an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: Im Tessin kommt ein Rauchverbot, das tief in die unternehmerische Freiheit vor allem der Restaurateure eingreift. SEITE 2
■ Page cantonale
Le moment de les former
■ Thema
Klares Wasser
■ Kantonalseiten
Probleme wie vor 100 Jahren Die Sensler Sektion von GastroFreiburg feiert heuer ihr 100-Jahre-Jubiläum. Fünf Wirte standen ihr Pate. Schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts hatten die Wirte mit Preisproblemen zu kämpfen. SEITE 21
Inserate Markt Stellen Liegenschaften Weiterbildung
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Der Jahrhundertsommer war nur bedingt eine Ausnahme: Der Absatz von Limonaden boomt. Dabei finden ungewöhnliche Ingredienzen ungewöhnlich grossen Zuspruch. SEITE 11 Allen Sandstränden zum Trotz: Auch der Bergsommer hat seinen Reiz.
Le charme ne se trouve pas que sur les sables blancs,chiche!
Sexy Sommer
Eté sexy sur l’alpe
An der ITB Berlin, der weltweit grössten Tourismus-Messe, positionierte die Schweiz den Bergsommer.
A la plus grande foire du tourisme mondial, l’ITB de Berlin, la Suisse a rappelé la prodigieuse attractivité de ses montagnes.
In der Nachkriegszeit, als Reisen für die breite Bevölkerung möglich wurden, aber Flüge an ferne Strände noch unerschwinglich waren, galten die Berge im Sommer als beliebtes Reiseziel. Als in den Siebzigern Charter abhoben und Strände
lockten, verlor der Bergsommer seinen Reiz, und in den Neunzigern blieben sogar die deutschen Gäste zusehends aus. Nun, da Strände zugepflastert und Märkte gesättigt sind, scheint der Bergsommer wieder zurückzukommen. SEITE 3
Dans l’après-guerre, lorsque les voyages devenaient abordables mais que les vols et les sables blancs restaient inaccessibles à de larges couches de la population, l’été à la montagne était un but incontournable. Lorsque les charters ont pris leur envol,
la montagne estivale a perdu de ses atours et, dans les années nonante, les touristes allemands la boudaient. Aujourd’hui, les plages sont bétonnées et les marchés saturés: c’est l’heure où la montagne prend sa revanche. PAGE 17
Les cours Perfecto sont une réelle opportunité pour les sans emploi. A Pully, il est de tradition que les participants présentent les spécialités de leurs pays lors d’un «Buffet international». PAGE 20
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GastroJournal
■ Wochenschau
Ende Feuer Beinahe 80 Prozent des Tessiner Stimmvolkes haben am letzten Wochenende das Rauchverbot gestützt, das bereits Regierung und Parlament klar befürwortet hatten. PETER MATHIAS GRUNDER Wo der Zeitgeist weht, richten sich die Argumente offenbar unweigerlich nach der Windrichtung: Während es in der Debatte um den Binnenmarkt zu liberalisieren gilt, geht beim Rauchen nichts übers Regulieren.
Mit verschiedenen Ellen gemessen In beiden Fällen wird das Gastgewerbe zum politischen Spielball: Die ansonsten unantastbare unternehmerische Freiheit, die beim Binnenmarkt jeden Amateur zum Restaurateur werden lässt, soll im Falle der Raucherdebatte nicht gelten: Obschon sich GastroSuisse für die unternehmerische Freiheit einsetzt, und obschon die Branche mit der Kampagne «rauchfreigeniessen.ch» einen konstruktiven Beitrag leistet, dringen die Argumente nicht durch. Einerseits verkürzt die Mechanik der Medien komplexe Problemstellungen gern soweit, bis eine vermeintlich gute und eine vermeintlich schlechte Front übrig bleiben – und beim Binnenmarkt wie auch beim Rauchen schafften es die Massenmedien, das Gastgewerbe zuvorderst an die schlechte Front zu stellen.
Mitmachen! Die GastroSuisse-Kampagne «rauchfrei geniessen» dient sowohl der Information der Gäste wie auch der Positionierung der Betriebe. Einerseits gibt es vom komplett rauchfreien Restaurant bis zu rauchfreien Zeiten verschiedene Optionen, um vor Ort die unterschiedlichen Bedürfnissen der Gäste zu befriedigen. Andererseits macht die Branche mit einem Internet-Auftritt, bei dem beipielsweise GastroBern und GastroFribourg gemeinsame Sache machen, die breite Öffentlichkeit auf die einzelnen Betriebe und Regime in Sachen Nichtrauchen aufmerksam. Anlaufstelle für interessierte Betriebe sind die Kantonalsektionen. www.rauchfreigeniessen.ch
Persönliche und unternehmerische Freiheit. Andererseits nutzt die Politik mit Blick aufs Gastgewerbe, das alle zu kennen meinen, die Raucherdebatte, die letztlich alle betrifft, als ideales Sprungbrett: von kantonalen Branchenpolitikern, die sich womöglich auf Kosten nationaler Branchenvertreter profilieren, über unklar positionierte Bundespolitiker, die gesundheitspolitische Führungsqualität reklamieren, bis zu zahllosen Parteipolitikern, die mit Vorstössen in Sachen Rauchen auch einmal Stammtischthema werden könnten.
Sinnvolle und umsetzbare Regelungen Ernsthafte Bedenken, seien sie gesundheitsoder ordnungspolitisch motiviert, haben da einen schweren Stand. Dennoch dreht sich GastroSuisse jetzt nicht nach dem Wind, sondern warnt zum einen vor weiteren unternehmerischen Einschränkungen, und fordert zum anderen sinnvolle und praktikable Regelungen vor allem mit Blick auf die Klein- und Mittelbetriebe (siehe unten). In der Tat ist damit zu rechnen, dass sich nicht nur weitere Kantone dem Tessin anschliessen, sondern auch der Bund gesetzlich in die Rauchedebatte eingreift: Eine parlamentarische Initiative, die ein Rauchverbot über das Arbeitsgesetz einführen will, ist auf dem Weg und dürfte vom jetzigen Zeitgeist unwiderstehlichen Rückenwind bekommen.
GASTROSUISSE ZUM THEMA Sinnvolle und praktikable Regelungen GastroSuisse nimmt Kenntnis vom deutlichen Resultat im Kanton Tessin und bedauert, dass an der Urne die individuelle Freiheit der Gäste in den Gaststuben eingeschränkt wird. GastroSuisse setzt sich aus eigener Initiative für einen markanten Anstieg des Nichtraucher-Angebotes ein und engagiert sich mit der im letzten Herbst lancierten schweizweiten Kampagne www.rauchfreigeniessen.ch, zusammen mit den Kantonalsektionen, für dieses Ziel. Sollte ein gesamtschweizerischer Passivraucherschutz realisiert werden, so fordert GastroSuisse zwingend sinnvolle und praktikable Ausnahmeregelungen, dies vor allem auch mit Blick
auf die vielen Klein- und Mittelbetriebe in der Branche. Das Gastgewerbe muss auch in Zukunft – trotz Passivraucherschutz – die Möglichkeit haben, auch rauchende Gäste zu bedienen. Der führende Verband für die Hotellerie und Restauration erachtet ein flächendeckendes gesetzliches Verbot grundsätzlich als den falschen Weg. Mit einem generellen Rauchverbot würde dem Gastgewerbe, einer ausgeprägten KMUBranche, eine weitere unternehmerische Einschränkung aufgezwungen. Der Unternehmer soll auf Grund seiner Gästebedürfnisse und seiner betrieblichen Möglichkeiten auch in Bezug auf das Rauchen unternehmerisch entscheiden können.
Donnerstag, 16. 3. 2006 ■ Nr. 11
EDITORIAL
Wer jammert denn hier? Das Gastgewerbe stöhnt: Die Last der Auflagen und der Schwierigkeiten werde immer grösser! Nach der Senkung der Promillegrenze soll jetzt auch noch das Rauchen verboten werden – dabei sind die Rauchenden doch gute Gäste. Die Wettbewerbskommission verlangt sozusagen, dass die Gastgeber Prozente für Barzahlung geben, die Anforderungen in Sachen Hygiene steigen laufend, allergene Stoffe in den Speisen müssen deklariert werden können, die Lernenden müssen (dürfen) immer weniger lang arbeiten und wissen nach ihrer Ausbildung noch gar nicht richtig, wies im Gastgewerbe wirklich zu und her geht – und so weiter: Der Sermon liesse sich beliebig verlängern. Ist jetzt tatsächlich Jammern gefordert? Sollte die Branche sich wehren, wo es nur geht? Oder sind nicht vielmehr gute Ideen gefragt? So wäre es beispielsweise eine mehr als gute Idee, sich schleunigst der Kampagne rauchfreigeniessen.ch anzuschliessen. Wie sonst sollte die Branche gerade in der Raucher-/Nichtraucher-Frage glaubwürdig bleiben. Auch wäre es an der Zeit, geschlossen aufzutreten – als Branche, nicht als verzettelter Mikrounternehmer-Kuchen. Und es wäre an der Zeit, (noch) mehr gute Ideen zu haben. Das ist schwierig, stimmt. Doch immer noch besser, als sich auf nicht vorhandenen Lorbeeren auszuruhen. Und dabei ein wenig vor sich hin zu jammern. Matthias Nold
BLICKPUNKTE Allergene Stoffe
Ratgeber für die Praxis erschienen Letzte Woche ist unter dem Titel «Allergene im Offenverkauf» ein praxisorientierter Ratgeber zu allergenen Stoffen erschienen, an dem unter anderem die GastroSuisseHotelfachschule Belvoirpark mitgewirkt hat. Die 15-seitige Broschüre soll unter anderem Gastronomen und ihren Mitarbeitenden helfen, Allergiker besser zu informieren. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben des GastroJournals. Die Broschüre kann unter www.ahaswiss.ch oder unter Tel. 031 359 90 00 gratis bezogen werden.
Europameisterschaften 2008
Bevölkerung steht voll dahinter
Besenbeizen bleiben Teilrevision des Raumplanungsgesetzes angenommen
GJRI01402
Der Nationalrat hat Anfang Woche mit klarer Mehrheit eine Teilrevision des Raumplanungsgesetzes verabschiedet. Sie legitimiert unter anderem Besenbeizen. «Wirklich grosse Ängste» herrschten beim Gewerbe, «dass durch solche Regelungen die Landwirte dem Gewerbe gegenüber privilegiert werden könnten», sagte der zuständige Bundesrat Moritz Leuenberger in der Nationalratsdebatte am Dienstag. «Das möchten wir tatsächlich verhindern», führte Leuenberger weiter aus. Zwar hatte GastroSuisse von der Vernehmlassung bis zu den Kommissionssitzungen darauf gedrängt, dass gleich lange Spiesse geschaffen werden. Diese Forderung ist allerdings nur insofern realisiert, als nun auf dem Verordnungsweg dafür gesorgt werden kann, dass gleiche Rahmenbedingungen geschaffen werden können.
Dies ist aus Branchensicht ein absolutes Minimum, aber nicht zuletzt mit Blick auf die laufende Raucherdebatte wichtig: An entsprechende Regelungen müssten sich alle Marktteilnehmenden halten. pg
Landwirte können recht einfach Gastwirte werden.
Letzten Dienstag ist an der Universität Bern ein Bericht zu einer Bevölkerungsbefragung rund um die Fussball Europa-Meisterschaft 2008 (UEFA EURO 2008) präsentiert worden. Die Studie hält unter anderem fest, dass knapp 90 Prozent der Bevölkerung dem Anlass grundsätzlich positiv gegenüber stehen. 54 Prozent der Befragten versprechen sich einen positiven Netto-Nutzen für die Schweiz. Interessant und vielleicht auch profitabel ist die EURO 2008 sicherlich auch für die Gastronomie: Auch wenn es noch zwei Jahre dauert, sollte man sich bereits jetzt Gedanken über Konzepte rund um den Anlass machen. Detaillierte Infomationen: www.fif.unibe.ch/berichte.htm
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■ Wochenschau
GastroJournal
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Bergsommer ist sexy Was erwartet die Touristen in diesem Sommer in der Schweiz? Schweiz Tourismus lüftete das Geheimnis an der Internationalen Tourismusbörse in Berlin. Stichwort: zurück zur Natur. ANDREJ ABPLANALP «Das ist unser GPS», sagte Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus (ST), am Donnerstag an der Präsentation des «Schweizer Bergsommers» auf dem Berliner Messegelände. Gemeint war ein Bergbauer, der übergross auf einer Leinwand prangte und in eine Richtung wies. Die Marschroute von ST ist klar. Die Welt wird immer hektischer, die Menschen immer nervöser. Was die gestressten Leute brauchen, ist eine hohe Dosis Natur. Zu finden ist diese in der idyllischen und authentischen Schweiz.
Deutsche kommen wieder mehr
FOTOS: A. ABPLANALP/ZVG
2005 stieg die Zahl der Ankünfte deutscher Touristen in der Schweiz gegenüber 2003 um 6,2 Prozent auf insgesamt 2 007 203 Einheiten. Einer der Hauptgründe für dieses positive Resultat sieht Christina Marzluff, ST-Direktorin für Deutschland und Österreich, im wachsenden Wunsch nach Natur und Echtheit bei den Urlaubern, und da habe die Schweiz einiges zu bieten. Für das laufende Jahr rechnet man bei ST mit einem weiteren Anstieg der Ankünfte deutscher Feriengäste.
Das Comeback des Bergsommers Das Thema Bergsommer ist in der touristischen Vermarktung der Schweiz allerdings nicht neu. Bereits in den 50er-Jahren wurde mit diesem Sujet erfolgreich geworben. Nach 1951 erlebte der Schweizer Sommertourismus einen Aufschwung, der die kühnsten Erwartungen übertraf. Vielleicht nicht zuletzt durch die Verfilmungen von Johanna Spyris Heidi (1952: «Heidi»; 1955: «Heidi und Peter»). Obwohl die Frequenzen in den 60er-Jahren auch durch das immer stärker aufkommende Flugwesen stagnierten, begann ab 1969 wieder ein Aufschwung. Dass die Schweizer nicht nur sympathische Naturburschen, sondern auch witzige Zeitgenossen sind, beweist die 1969 vom Zürcher Fotografen Philipp Giegel entworfene Kampagne «Bergluft macht schlank». Das Plakat wurde in mehrere Sprachen übersetzt und vom Eidgenössischen Departement des In-
Philipp Giegels Plakat sorgte 1969 für grosses Aufsehen. nern als «bestes Plakat des Jahres» prämiert. Die diesjährige STKampagne «Unser Bergsommer» greift auf Altbewährtes zurück und kombiniert es mit Modernem. Die Frauen aus aller Welt werden in diesem Sommer beispielsweise in die Schweiz gelockt. Während ihre Männer sich die Fussball-WM zu Gemüte führen, werden sie hier von Naturburschen verwöhnt. Der Bergsommer ist nämlich auch sexy.
Schweiz Tourismus präsentierte in Berlin auch eine sportliche Schweiz, mit Fussball spielenden Kühen und schnellen Geissen, Hunden und Schafen.
Kultur pur am Bodensee 2006 werden zahlreiche Jubiläen in vier Ländern rund um den Bodensee gefeiert Die Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein arbeiten am Bodensee touristisch eng zusammen. Heuer gibt es viele Gründe, zu feiern. Während sich Tourismusdestinationen andernorts erbittert bekämpfen, arbeitet man am Bodensee Hand in Hand. Und das sogar auf internationaler Ebene. Regionen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich, sowie das Fürstentum Liechtenstein haben sich in der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH zusammengeschlossen und locken die Touristen in diesem Jahr mit einem hochkarätigen Kulturprogramm an. «Diese
Zusammenarbeit ist ein gute Sache», sagt Alberto Vonaesch, Direktor von St. GallenBodensee Tourismus. Die meisten der beteiligten Gebiete seien in ihren Ländern eher Randregionen, deshalb sei eine internationale Zusammenarbeit durchaus sinnvoll.
Kulturelles Feuerwerk An der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (8. bis 12. März) stellte die Internationale Bodensee Tourismus GmbH ihr Programm für 2006 vor. Die Besucher erwartet ein Feuerwerk an Kultur und viele runde Geburtstage: 10 Jahre Zeppelin-Museum
Friedrichshafen, 40 Jahre Barockstrasse Oberschwaben, 60 Jahre Bregenzer Festspiele, 100 Jahre Napoleonmuseum Arenenberg und 200 Jahre Souveränität des Fürstentums Liechtenstein. Mit zahlreichen Festen und Spezialevents wird sich die Bodenseeregion praktisch das ganze Jahr im Ausnahmezustand befinden. Ein besonderer kultureller Leckerbissen wird in St. Gallen geboten. Die ersten St. Galler Festspiele vom 23. Juni bis 2. Juli werden im Klosterhof des von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannten Stiftbezirks der ostschweizer Stadt aufgeführt. aa
MEINE MEINUNG
W
ie kaum andere Branchen in der Schweiz stehen die Hotellerie, der Tourismus und auch die Gastronomie im internationalen Wettbewerb. Die Mitbewerber sind in Thailand, in Südafrika, in Spanien, kurz auf der ganzen Welt, zu Hause. Wer als Anbieter dieser Branche noch in einem Hochpreisland sitzt, hat es schwer. Er muss Mindestlöhne zahlen, Sozialbeiträge entrichten, viele gesetzliche Auflagen erfüllen, währenddem sein Mitbewerber am anderen Ende der Welt weniger Auflagen und auch wesentlich tiefere Personalkosten hat. Das schlägt auf den Preis, und für viele ist der halt ausschlaggebend. Man schüttelt ob der Preisdifferenz zwar den Kopf und vergisst oder verdrängt, dass diese Mitarbeiter oft keinen oder nur einen ungenügenden Arbeitsschutz haben. Auch die Lebensmittel und der Boden sind we-
Hans-Peter Gilgen *
Freundlich, freundlicher, herzlich sentlich billiger, um nur einige zu nennen. Nüchtern betrachtet müsste man meinen, dass das Ferienland Schweiz, weil nicht mehr konkurrenzfähig, abgehalftert hat. Dem ist aber nicht so, weil es aufgrund der landschaftlichen Reize nach wie vor eine grosse Anziehung ausübt. Auch die hohe Dienstleistungsqualität der Branche wird anerkannt und geschätzt. Wo noch zugesetzt werden könnte, ist in der emotionalen Verbundenheit mit den Gästen. Nachdem
auch die letzten touristischen Einrichtungen ihr Vokabular der Neuzeit angepasst haben – aus den Fremden wurden Gäste, aus dem Fremdenverkehr der Tourismus – genügt für eine uneingeschränkte Gastfreundschaft die Freundlichkeit nicht mehr. Freundlich sind heutzutage alle, da kann man sich nicht mehr abheben. Aber was ist es dann? Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen an vielen Orten habe ich den Eindruck erhalten und das Gefühl entwickelt, was es ist. Herzlichkeit ist gefragt, denn die versprüht Wärme und ist eine Steigerung der Freundlichkeit – freundlich, freundlicher, herzlich – eben. Freundlichkeit kann man spielen, Herzlichkeit nur leben. * Hans-Peter Gilgen Direktor Prodega und Growa Cash+Carry Märkte GJRI01402
■ Interview der Woche
Donnerstag, 16. 3. 2006 ■ Nr. 11
GastroJournal
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«Was ist die grösste Schwierigkeit im Schweizer Tourismus?», wollte GastroJournal vornehmlich von verschiedenen Parlamentsangehörigen wissen. UMFRAGE: MATTHIAS NOLD Etwa 60 Parlementsangehörige aus beiden Räten waren am Mittwoch letzter Woche zum Tag der Tourismuswirtschaft im Hotel Bellevue in Bern anwesend. Sie alle wollten sich darüber informieren, was die Touristiker über die Neustrukturierung der Landeswerbung denken und wie sie sie am liebsten gestaltet hätten. Franz Steinegger, Präsident Schweizer Tourismus-Verband: Dass wir immer von Schwierigkeiten reden! Wir sollten mehr Diskussionen darüber führen, wie gut wir sind. Ich habe oft das Gefühl, der Tourismus ist eine Jammer-Branche. Wir sollten dazu stehen, dass wir gewaltige Fortschritte gemacht haben beispielsweise bei der Servicequalität und der Freundlichkeit. Der Tourismus tut immer so, als sei er «Underdog», und es heisst jeweils, man habe keine Lobby. Dabei ist doch der Tourismus die einzige Branche mit einem eigenen Mehrwertsteuer-Satz. Wichtig ist, dass die Branche sich zusammenrauft – immer wieder aufs Neue. Otto Ineichen, Nationalrat: Ich glaube, dass die Bevölkerung nicht akzeptiert, dass hierzulande die Lebenshaltungskosten wesentlich höher sind. Die Leute müssen akzeptieren, dass Wohlstand für den Tourismus nicht unbedingt förderlich ist. Zwar will man Schweizer Löhne, aber gleichzeitig sollen die Preise trotzdem sehr tief sein. Andrea Hämmerle, Nationalrat: Was ich als Problem ansehe: Es sind viel zu wenig Schweizer an der Front. Das ist der grösste Unterschied zum Ausland; und dadurch fehlt den Mitarbeitern auch eine gewisse Identifikation mit der Branche und vor allem mit dem Land und seinem Tourismus. Peter Vollmer, Nationalrat: Dass wir zu wenig an unsere Chancen glauben, sie zu wenig kennen und sie zu wenig nutzen. Die Schweiz verfügt über eine hervorragende Infrastruktur und über fantastische Landschaften.
Christa Markwalder, Nationalrätin: Dass wir nicht mehr die gleichen Vorteile haben wie früher. Andere Länder haben punkto Gastfreundschaft aufgeholt und es ist schwierig eine Spitzenposition zurückzugewinnen. Dick Marty, Ständerat und Präsident von Schweiz Tourismus: Die grösste Schwierigkeit des Schweizer Tourismus ist, alle Akteure in ein Konzept einzubinden und zu einer gemeinsamen Strategie zu bringen. Duri Bezzola, Nationalrat: Der bauliche Zustand der Hotellerie. Hier herrscht grosser Nachholbedarf und wir sind gegenüber dem Ausland benachteiligt. Wenn man den baulichen Zustand vieler Hotels ansieht, sind wir verglichen damit relativ teuer. Brigitta M. Gadient, Nationalrätin: Wir kämpfen mit hohen Preisen. Die Qualität muss sehr hoch sein, damit die Preise nicht mehr so ausschlaggebend sind. Ausserdem sollte die Branche noch mehr und noch besser zusammenarbeiten. Ich denke da gerade auch an die Verbände GastroSuisse und hotelleriesuisse. Roland F. Borer, Nationalrat: Wenn ich in einem Grossteil der Gastrobetriebe bestellen will, können die Mitarbeitenden nur Fremdsprachen und nicht einmal mehr unsere Landessprache. Ausserdem sollten wir wieder lernen, dass Dienstleisten ein ehrenvoller Beruf ist. Jaqueline Bachmann, Stiftung für Konsumentenschutz: Der Tourismus ist zu teuer. Ausserdem sollten die Touristiker mehr mit der Gastronomie und den Bauern zusammenspannen. Christiane LangenbergerJaeger, Ständerätin: Die Schwächen des Schweizer Fremdenverkehrs sind mir letzthin wiederum von Freunden bestätigt worden, die in Österreich Ferien verbracht hatten. Im Vergleich zu unseren Nachbarländern ist die Schweiz im Hintertreffen bezüglich Gastlichkeit und Komfort, verlangt aber höhere Preise. In den letzten Jahren hat unser Land zwar beträchtlich aufgeholt. Wir dürfen uns aber nicht damit begnügen und müssen weiterhin versuchen uns zu verbessern. Uns auf den Lorbeeren ausruhen wäre genau das, was wir nicht dürfen.
FOTOS: J. WITTWER
«Endlich über Gutes reden»
Die anwesenden Parlamentsangehörigen hörten den verschiedenen Vorträgen interessiert zu.
Fusionieren für beste Werbung Tourismuswirtschaft will Kernbereiche der Landeswerbung zusammenlegen «Die Schweiz verdient die beste Landeswerbung», ist die Tourismusbranche sich einig. Was genau dies bedeutet, stellte man den etwa 60 anwesenden Politikerinnen und Politikern am Tag der Tourismuswirtschaft letzte Woche in Bern vor. Die Tourismuswirtschaft und insbesondere Schweiz Tourismus (ST) machten klar, dass sie sich «für die Neustrukturierung der Landeswerbung einsetzen», wie ST-Direktor Jürg Schmid sagte, «wohl wissend, dass dies die eigene Zukunft verändern und massgeblich prägen wird». Allerdings dürfte ST in der vorgeschlagenen Variante eine tragende Rolle spielen. Von den vier im Seco-Bericht zu Handen der Räte vorgeschlagenen Varianten beurteilt ST nur zwei als praktikabel: «Fusion Kernbereich» und «Fusion erweiterter Bereich». Allerdings tendiert man klar zur Fusion der Kernbereiche: «Die Variante Fusi-
on erweiterter Bereich ist zwar visionär, aber schwer umsetzbar», meinte Schmid. Demgegenüber sei die Variante Fusion Kernbereich pragmatisch und schnell umsetzbar. Hierbei würden sich ST, Präsenz Schweiz und Standort Schweiz zu einer Organisation zusammenschliessen. Möglicherweise stiesse auch noch Swissinfo dazu, ST würde jedoch einem Vorgehen ohne Swissinfo den Vorzug geben, schliesslich müsse die journalistische Freiheit erhalten bleiben. Die neue Organisation hätte auch die Aufgabe, den anderen Vorgaben bei der Markenführung zu machen. Die Kommission Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates forderte kürzlich bei einem Zusammenschluss Budget-Einsparungen von 20 Prozent, Schmid und andere Protagonisten des Tourismus bezeichneten dies als «mehr als sportlich» und wiesen darauf hin, dass man so auch Leistung verliere. mn
Die vier Varianten Vier Varianten hat das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) den Räten vorgeschlagen: • «Fusion Kernbereich»: ST, Präsenz Schweiz, Standort Schweiz und Swissinfo fusionieren • «Fusion erweiterter Bereich»: Pro Helvetia, OSEC, Switzerland Cheese Marketing, Swiss Wine und Agro-Marketing werden ebenfalls integriert • «Kooperationsvertrag»: Die im Kernbereich der Landeswerbung tätigen Institutionen würden nicht fusionieren, sondern nach Vorgaben gemeinsam Kommunikationsmittel erarbeiten sowie in verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten • «Holding»: Schaffung einer Managementgesellschaft
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Ob Argentinien an der WM die Gegner ausdribbelt, wissen wir erst im Juni ...,
«Malbec & more»
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■ Restauration
Donnerstag, 16. 3. 2006 ■ Nr. 11
GastroJournal
Imbissbuden als Konkurrenz
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SZENE Schweizer Barista-Meisterschaft
Giovanni Meola zum Dritten
Gastronomen haben es nicht leicht. Besenbeizen, Pouletund Imbissstände sowie Tankstellen-Shops wirken in Konkurrenz, trotz geringerer Auflagen und Vorschriften. Deshalb wehren sich jetzt Gastronomen in Berikon gegen die Betriebsbewilligung für einen Imbissstand vor dem Bahnhof.
Im Rahmen einer vielbeachteten Schweizer Meisterschaft in der Hotelfachschule Luzern wetteiferten die besten neun Baristi um den Meistertitel. Unter den prüfenden Augen der Fachjury mussten sie in fünfzehn Minuten vier Espressi, vier Cappuccini und vier eigene Kaffeekreationen fertig stellen und die zahlreichen Gäste währenddessen stilvoll unterhalten. Dabei wurden natürlich auch die differenzierten
JO STEIMEN Das ist Tatsache: Wer einen gastgewerblichen Betrieb eröffnen oder führen will, benötigt im Aargau einen Fähigkeitsausweis, den er nach einem 23 Tage dauernden Wirtekurs und nach bestandener Prüfung erwerben kann. Für das Erreichen der Bewilligung für den Betrieb eines Restaurants ist aber noch mehr nachzuweisen: eine gewisse Anzahl zum Restaurant gehörender Parkplätze, WC-Anlagen (zum Teil rollstuhlgängig), wirkungseffiziente Belüftungsanlagen, für die zu verwendenden Lebensmittel genügend Kühlräumlichkeiten und das Erfüllen jeglicher feuerpolizeilicher Auflagen.
Gemäss aargauischem Gastgewerbegesetz gilt als Gastwirtschaft jeder Betrieb, in dem gewerbsmässig Speisen und/oder Getränke zum Konsum an Ort und Stelle abgegeben werden. Und wer einen solchen Betrieb führt, benötigt nach entsprechendem Gesetz einen aargauischen oder vom Kanton anerkannten Fähigkeitsausweis.
Keine Regel ohne Ausnahme Gleichwohl aber gibt es da Ausnahmen, die der Regierungsrat regelt. Kein Fähigkeitsausweis ist nämlich nötig, wenn der Betrieb über eingeschränktes Angebotssortiment verfügt. Zudem entscheidet letztlich der Gemeinderat alleine, ob eine wirteähnliche Tätigkeit als gegeben zu betrachten ist oder nicht. Genau da liegt gewissermassen der Hase im Fall eines Gesuches für die Erstellung eines Imbisstandes beim Bahnhof Mutschellen (Gemeinde Berikon) im Pfeffer. Grundsätzlich wäre das Angebot für Schnellverpfleger im direkten Umfeld um den Mutschellener Bahnhof (ausreichend) gross (Berimärt mit Coop, Kiosk Bahnhof Mutschellen, Metzgerei, Shell-TankstellenShop). Und es gibt da auf engstem Raum auch einige gastgewerbliche Betriebe, die als Restaurant oder Café zu werten sind: Stop, Berimärt und Mutschellen. Dennoch hat die Gemeinde eben erst das Baugesuch für die Erstellung eines Imbisswagens veröffentlicht, der ganz direkt beim Mutschellener Bahnhof und dessen grossem Kiosk zu stehen kommen soll.
J. STEIMEN
Der Gemeinderat entscheidet allein über die Wirtetätigkeit
Giovanni Meola in Action.
Hier soll die Imbissbude zu stehen kommen. Dagegen haben einige Beriker Gastbetriebsbesitzer Einsprache erhoben (im Hintergrund das Restaurant Mutschellen).
Ihre Meinung ist gefragt Was denken Sie als Gastronom zum Thema «Gleiche Spiesse für Gastgewerbe und Imbissbuden»? Sagen Sie uns dazu Ihre ganz persönliche Meinung! GastroJournal, Blumenfeldstr. 20, 8046 Zürich E-Mail: redaktion@gastrojournal.ch
Die Bremgarten-Dietikon-Bahn als Grundeigentümerin stellt dazu den nötigen Platz (inkl. eines Autoparkplatzes) neben dem Gebäude zur Verfügung. Dem ist grundsätzlich und aufgrund der einstwilligen Aufhebung der Bedürfnisklausel für Gastgewerbebetriebe sowie der herrschenden Gewerbefreiheit nichts entgegenzusetzen. Weil aber im (Grauzonen-)Bereich bezüglich Gastgewerbebetriebe bisher nicht mit gleichen Ellen gemessen wird, hat Dietmar Pöllinger als Gastwirt des Restaurantes Mutschellen (vis-àvis des geplanten Standortes für den Imbisswagen) gleichgesinnte Berufskollegen gesucht – und gefunden. Er und einige Mitunterzeichner haben gegen das Bau- und Betriebsbewilligungsgesuch Einsprache erhoben. Chancen auf Gutheissung haben die Einsprecher dennoch kaum, weil der Gemeinderat keinen Grund sieht, die Erstellung eines Imbisswagens auf
Zugunsten der Qualität gastronomischen Angebots Zu diesem Thema gibt Daniel C. Jung, Gesamtleiter Berufsbildung GastroSuisse, Antworten auf unsere Fragen. GastroJournal: Gibt es in Zukunft für die Führung eines Restaurantsbetriebes bald keine Minimalanforderungen mehr? Daniel C. Jung: In diesem Zusammenhang wäre eine gesamtschweizerisch gültige Minimalausbildung in Form des von den GastroSuisse-Sektionen angebotenen G1-Seminars auf jeden Fall wünschbar. GastroSuisse
bemüht sich auf politischem Weg, eine solche Minimalanforderung durchzusetzen. GJ: Wie kann die Qualität gastronomischer Angebote sichergestellt werden? Jung: Indem einleitend Gesagtes für die Zukunft durchgesetzt wird. Zudem gibt es eine Reihe von Weiterbildungskursen, welche die kantonalen Bildungszentren anbieten und die letztlich der Sicherstellung von Qualität und Angebotsvielfalt dienen. Daneben müssen Hygieneanforderungen stets erfüllt werden.
D E R K O M M E N TA R
dem Grundstück der Eigentümerschaft nicht zu bewilligen. Der Betrieb muss lediglich die Anforderungen der Lebensmittelkontrolle erfüllen. Für die Betreiber des Mutschellen-Restaurants und der direkt betroffenen Restaurants in nächster Nähe wird somit wohl ein noch härterer Betriebsalltag anbrechen. Sie müssen auf Gäste hoffen, die geschützte, heimelige Räume und einen angenehm-aufmerksamem Service am gedeckten Restauranttisch einem Freiluftumfeld mit Pappbecher und Plastikteller/-besteck vorziehen.
Duft- und Geschmacksnoten bewertet. Bereits zum dritten Mal sicherte sich Giovanni Meola (Seminartrainer, Jura-Kaffeemaschinen) vor Mathieu Huguenin (La Semeuse, Chaux-de-Fonds) und Daniel Heiniger (Chef-Trainer Jura) den Titel. Der neue Schweizer Meister, der auch für den besten Cappuccino ausgezeichnet wurde, darf die Schweiz in Bern an der BaristaWeltmeisterschaft im Rahmen der World of Coffee 2006 (17. bis 21. Mai) vertreten und gegen die weltbesten Baristas antreten. Für den «Besten Espresso» wurde Daniel Heiniger, für die «Beste Kaffeekreation» Mathieu Huguenin ausgezeichnet.
PUBLIREPORTAGE
Raumtrennungen Raucher – Nichtraucher in Ganzglas Vor einiger Zeit wurde die Kampagne «Rauchfrei geniessen» der GastroSuisse national lanciert. Erstmals befassen sich nun alle mit dem Thema «Raucher – Nichtraucher». Frankreich und auch Italien haben ein Rauchverbot in allen öffentlichen Anlagen erwirkt. Dazu gehören natürlich auch alle Gastronomie-Betriebe. Gerade als sich Italien dem Beispiel von Frankreich angeschlossen hat, kam das grosse Aufhorchen auch in der Schweiz. Die Diskussion um das Rauchen war somit Hauptgespräch am Stammtisch. Für den Wirt waren das keine einfachen Gespräche, da man die Stammgäste nicht vergraulen wollte, dennoch eigentlich für die speisenden Gäste mehr bieten wollte.Wirklich allen das Rauchverbot aufzwingen? Oder damit rechnen, dass man Essen verliert, da sich die anderen Gäste von den Rauchern gestört fühlen? Wie viele rauchen denn? Gibt es eine Lösung, mit welcher man beiden Interessen gerecht werden kann? Die Lösung der GastroSuisse: Das Lokal deklarieren mit den Aufschriften: «Rauchfrei, rauchfreie Zeiten, rauchfreie Räume, hier darf geraucht werden». Gerade aber diese Deklarierung stiess bei einigen Gästen wiederum auf Unverständnis, obwohl der Wirt die bestmögliche Lösung für sein Lokal suchte. Kleinere Restaurants hatten zudem Mühe, da sie keine abgesonderten Raucherzonen bieten konnten und somit rauchfreie Zeiten einrichten mussten.Die rauchfreien Zeiten sind aber eigentlich ein Trugschluss.Es stimmt nicht, dass man in dieser Zeit nicht passiv raucht. Der blaue Dunst ist überall. In Möbeln, Stoffen und sogar in der Lüftung! Auch die Trennung der Zonen mit Stellwänden oder mit Pflanzen bewerkstelligt nicht die rauchfreien Zonen. Die Lösung heisst: Raumabschlüsse aus Glas Die Firma Steimet GmbH hat sich spezialisiert auf Problemlösungen in den Bereichen Metall und Glas.Einen Raum abzutrennen,ohne aber die Grösse des Raumes zu beeinträchtigen,kann nur mit einem Glasabschluss realisiert werden. Dieser kann fest montiert sein, oder aber mit beweglichen Falt- oder Schiebe-Elementen, womit man gegebenenfalls doch das ganze Restaurant nutzen könnte. So hat man die Möglichkeit, den Gastraum zu trennen in «Raucher – Nichtraucher» und nimmt dennoch nicht das Gesamtbild der Grösse der Gaststube. Um auch das Bedienen der Gäste und den Service reibungslos sicherzustellen, wird mit einem elektrischen Torabschluss gearbeitet, welcher per Druckschalter oder aber per Sensor gesteuert werden kann. Das Ganze ist eine kostengünstige Variante, welche keine besonderen baulichen Massnahmen hervorruft (siehe Bild). Zum Beispiel das Restaurant Löwen in Kloten,welches es sich zum Ziel gemacht hat,auch für den Nichtraucher die gute Küche jederzeit anzubieten. Dennoch haben auch die Raucher ihre Plätze. Diejenigen, welche das Essen rauchfrei geniessen wollen, dennoch aber nicht auf eine Zigarette danach verzichten möchten, können sich immer noch zum Espresso an der Bar treffen, welche vorteilsweise im Raucher-Bereich platziert ist. Somit kann das Restaurant Löwen jedem Gast bieten, was er/sie sucht. Mit einer solchen Lösung haben auch Sie die Möglichkeit, Ihren Gästen das zu bieten, was sie wünschen.
Bauvorschriften sind vonnöten Das Betriebsbewilligungsgesuch für den Imbisswagen in Berikon ist grundsätzlich legal und wohl nicht abzuweisen. Auch hier spielt die kaum aufzuhaltende Tendenz zu Schnellverpflegung eine Rolle, die mit dem veränderten Ernährungsverhalten unserer Arbeits- und Freizeitwelt zu tun hat. Und weil der Gesetzgeber in Sachen Gastwirtschaftsbetrieb und wirteähnlicher Tätigkeit nicht mit gleichen Ellen misst, hat die Einsprache im Fall vom Mutschellen kaum eine Chance. Als vorbeugende Massnahme zu empfehlen: Gastronomen herkömmlichen Stils könnten – um möglicher Konkurrenz keine Chance zu ge-
ben – selber da Schnellverpflegungsstände erstellen, wo täglich viele Menschen in nächster Nähe verkehren. Für Gemeinderäte gäbe es dennoch etwas zu bedenken. Sie hätten es in der Hand, bezüglich Baugenehmigung Vorschriften zu erlassen, welche die optische und raumplanerische Sichtweise beinhaltet: Chaletähnliche Kleingebäude (z. B.) wären um ein Vielfaches schöner anzusehen als wohnwagenähnliche Imbissstände. So würde zudem vermieden, dass die Schweiz entlang von wichtigen Strassen von notdürftig und billig wirkenden Schnellverpfleger-Bauten übersät wird. Jo Steimen
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■ Hotellerie
Donnerstag, 16. 3. 2006 ■ Nr. 11
GastroJournal
Basler Hotelgeschichte PETER MATHIAS GRUNDER Fest steht, dass sich zu Basel im Jahre 1027 der Burgunderkönig Rudolf III. und der deutsche König Konrad II. trafen, um Erbfolgen und Kaisertitel zu klären. Und fest steht auch, dass bei der Schifflände am Rhein der erste bezeugte Gasthof der Stadt stand. Dass im Basler «Drei Könige» aber gleich drei Könige zusammenkamen, oder dass es sich beim «Les Trois Rois», wie es heute heisst, um das älteste Hotel der Schweiz handelt, ist gut erfunden – zumal es von Chur bis Fribourg allenthalben Häuser mit demselben klangvollen Namen gibt.
Früher Weltruf Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch die zentrale Rolle des 1681 erstmals als «Drei Könige» erwähnten Gastwirtschaftsbetriebes in den Entwicklungen der Neuzeit: Alles, was Rang und Namen hat, trifft sich an der vornehmsten Adresse Basels, und nachdem der wohlhabende Schneidermeister Johann Jakob Senn 1842 das Haus kauft und neu bauen lässt, erlangt es im Zuge des anbrechenden Tourismus’ Weltruf. Das Engagement branchenfremder Unternehmer ist eine Konstante der Hotellerie im Allgemeinen – und des Les Trois Rois im Speziellen. Dennoch kann sich Max Triet, der zurzeit ein Buch über die Geschichte des «Trois Rois» fertigstellt, «nicht erinnern, dass in der langen Geschichte des Hauses viele nennenswerte branchenfremde Interessen im Spiel gewesen sind». Freilich haben nach dem Textilunternehmer Senn nicht nur Hoteliers und Gäste das Haus geprägt, sondern auch Unternehmer: 1932 kauft eine Berner Finanzgesellschaft die Liegenschaft, 1976 übernimmt der französische Comte Guy de Boisrouvraye, dessen Tochter im Jahr 2000 schliesslich an die ambitionierte Richemond-Gruppe verkauft. Als Preis geistern damals rund 50 Millionen Franken herum, und Richemond, das sich eine ganze Kol-
Hotelreservation
Zimmer mit dem Handy buchen Seit neustem kann man im Wallis das Hotelzimmer per SMS bestellen. Das Hotel Europa in Sion und das Hotel des Bains in Saillon bieten ihren Gästen diesen modernen Service an. Die beiden Häuser gehören zu den ZG Hotels, die weitere Hotels in Bern und Weggis betreiben. Die Hotelgruppe möchte dieses Angebot auf die ganze Schweiz erweitern und sucht deshalb interessierte Hoteliers. Ziel wäre, dass bis Juli jede Schweizer Stadt und Region über ein Hotel mit SMS-Buchungssystem verfügen würde. www.zghotels.ch
lektion von Schweizer Luxushäusern gekauft hat (siehe GJ 49/01), verspricht das Blaue vom Himmel. Das Ende vom Basler Lied ist 2004 der Verkauf an Thomas Straumanns Beteiligunsgesellschaft CentreVision, wobei zu diesem letzten Handel keine Details bekannt werden. Thomas Straumann leitet in dritter Generation ein 1954 gegründetes Unternehmen, das vor allem im Bereich medizinischer Implantate Weltspitze ist, seit 1998 an der Börse gehandelt wird und seinen Sitz in Basel hat.
Tradition der Grandhotels Straumann ist in der Schweizer Hotellerie schon 2002 besonders aufgefallen: Damals steckt er rund 60 Milllionen Franken in die Infrastruktur und ganze 35 Zimmereinheiten des Gstaader Hotel Bellevue, das in der Folge mit Preisen überhäuft wird. «Für mich sind Hotels immer etwas Besonderes, etwas Fantastisches gewesen; es interessierte mich, wie ein Hotel funktioniert», erläutert Straumann just in der Zürcher Presse seine Motive, «so entstand der Wunsch, selber ein Hotel zu besitzen». Im Falle des Les Trois Rois habe er im Zuge der Verkaufsabsichten von Richemond zugegriffen, um ein Haus zu erhalten, das eine so lange Geschichte und unzählige Geschichten erlebt und «wirklich noch ein Spirit» habe. Besonders gereizt habe ihn, das Hotel auf den Stand des letzten Neubaus von 1844 zurückzubauen: «Ich möchte die alte Tradition des Grandhotels wieder aufleben lassen.» Das Vorhaben ist gelungen: In Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege hat Straumann das Hotel mit seinen gut 100 Zimmereinheiten zu einem Bijou gemacht, das seinesgleichen auf der Welt suchen dürfte. Über Geld wird dabei nicht gesprochen: «Gerechnet hat es sich nicht, wenn man nur Zahlen betrachtet», sagt Straumann mit Bezug aufs Auslagern der Restauration während des Umbaus. Die Aussage darf nach Lage der wirtschaftlichen Dinge auch fürs Hotel gelten, aber Straumann ist da in bester Gesellschaft: In den Swiss Deluxe Hotels, zu denen Les Trois Rois gehört, tummeln sich von Schmidheiny über Kipp bis zu Opprecht eine ganze Reihe von Unternehmern, deren Liebe zur Schweizer Hotellerie sich nicht in Franken misst.
Victoria-Jungfrau AG
Weniger Gäste, weniger Umsatz 2005 war für die Victoria-Jungfrau AG kein Spitzenjahr. Der Umsatz sank gegenüber 2004 um 6,7 Prozent auf 49,7 Millionen Franken. Die Logiernächte sanken um 14,1 Prozent auf 106 594 Einheiten. Die
Erneuertes Vorzeigestück der Schweizer Hotellerie: das Les Trois Rois in Basel.
Fakten und Zahlen zum Les Trois Rois Der seit 12 Jahren als Direktor im Les Trois Rois amtierende Rudolph Schiesser verfügt im Logement des Hauses über insgesamt 101 durchwegs antik möblierte Zimmer und Suiten, mit modernster Infrastruktur, darunter Spezialzimmer für Rollstuhlfahrende und Allergiker sowie Nichtraucheretagen. Im Bankettund Seminarbereich stehen ein gutes halbes Dutzend Räume Rudolph Schiesser (l.), für jeden BeThomas Straumann. darf bereit,
darunter der mondäne Ballsaal und der historische Konferenzsaal. In der Gastronomie schliesslich dirigiert Jean-Claude Wicky, ehemals Küchenchef im Stucki Bruderholz, drei Restaurants und eine Bar: Im Cheval Blanc wird die hohe französische Küche zelebriert, im Chez Donati ist die italienische Küche Trumpf, und in der Brasserie «Les Trois Rois» dominieren traditionelle Brasserie-SpeziaJean-Claude Wicky. litäten.
Von Zentralismus und Liberalismus Hotelleriesuisse gibt Schwerpunkte der politischen Arbeit für das laufende Jahr bekannt Ein liberalistischer Binnenmarkt und ein zentralistischer Auftritt der Schweiz im Ausland. Das sind die Ziele, die Hotelleriesuisse erreichen möchte. «Wir müssen günstige Rahmenbedingungen für die Unternehmer schaffen», meinte Guglielmo L. Brentel, Präsident von Hotelleriesuisse, am Dienstag an einer Medienkonferenz in Bern. Damit sind in erster Linie eine Modernisierung der Schweizer Landwirtschaft, die Abschaffung der Lex Koller und die Bildung von international wettbewerbsfähigen Destinationen gemeint.
damit gegenüber dem benachbarten Ausland konkurrenzfähiger.
Weg von der Preisbindung
Einen klaren Lösungsvorschlag hat der Verband beim Thema Destinationsbildung. «In der Schweiz braucht es 20 bis 25 Destinationen, und das ist noch nett gerechnet», betonte Brentel. Diese müssten international bekannt und damit konkurrenzfähig sein und könnten die Schweizer Grenze auch überschreiten, denn «der Feind ist oft nicht das benachbarte Ausland, sondern die Dominikanische Republik». Um die-
Generell unterstützt Hotelleriesuisse die Agrarpolitik 2011, welche vor allem auf Direktzahlungen statt Preisbindung setzt. Allerdings fordert der Verband der Schweizer Hoteliers ein schnelleres und konsequenteres Vorgehen. Mit dem Abbau der Preisbindungspolitik würde sich auch die Situation für touristische Unternehmen verbessern. Diese könnten ihre Produkte billiger einkaufen und wären
CHECK IN
FOTOS ZVG, P. GRUNDER
Nächste Woche wird das Basler Hotel «Les Trois Rois» in altem Glanz wieder eröffnet. Zu verdanken ist das jedoch kaum der Hotellerie.
Gegen flankierende Massnahmen Bezüglich der Aufhebung der Lex Koller ist für Hotelleriesuisse klar, dass es keine flankierende Massnahmen braucht. «Die Probleme, die bei einer Aufhebung entstehen, sind nicht flächendeckend, sondern regional oder sogar kommunal», sagte Hotelleriesuisse-Direktor Christoph Juen. Sie müssten also auch auf dieser Ebene und nicht national gelöst werden.
Weniger Destinationen
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ses Ziel zu erreichen, schlägt Brentel Fusionen und Kooperationen entlang der touristischen Dienstleistungskette vor. «Ein gutes Beispiel ist Bad Ragaz. Dort arbeiten Hotels, Restaurants, Bergbahnen, Transportunternehmen und Geschäfte eng zusammen.» Weiter, so der Präsident von Hotelleriesuisse, müssten die alten Strukturen in Gesetzgebung und Vermarktung neu überdacht werden.
Finanzierung der Destinationen Laut Hotelleriesuisse muss auch die Finanzierung touristischer Destinationen überarbeitet werden. «Viel Geld im touristischen Umfeld wird ziemlich blöd ausgegeben», erklärte Guglielmo L. Brentel. Hier bestehe Handlungsbedarf. Einerseits sollen sich auch die Branchen, die vom Tourismus profitieren (Kultur, Banken, Detailhandel), finanziell an der Tourismuswerbung beteiligen. Andererseits muss das Geld in die wenigen wettbewerbsfähigen und international tätigen Destinationen fliessen. «Die anderen sollen sich selbst finanzieren», meinte Brentel.
Gründe für den Rückgang liegen laut der Hotelgruppe einerseits im Hochwasser, das die Betriebe in Interlaken und Luzern betraf, andererseits in der halbjährigen Bauzeit im Luzerner Palace. Das von der Victoria-Jungfrau AG am 21. November 2005 übernommene Eden au Lac (Foto) in Zürich ist ab dem Übernahmetag ebenfalls in die Betriebsrechnung integriert worden. Trotz dem negativen Resultat blickt man in Interlaken optimistisch in die Zukunft.
Zurichcityhotels
Zusammenarbeit mit Kunsthaus Die Zurichcityhotels, ein Verbund von 15 Zürcher Dreisterne-Häusern, arbeiten für die Rodin-Ausstellung vom 9. Februar bis zum 13. Mai 2007 mit dem Zürcher Kunsthaus zusammen. Wer in einem der Mitgliedhäuser übernachtet, kann gratis an die Ausstellung. www.zurichcityhotels.ch
Einheitlich Schweiz gegen aussen Die Vermarktung der Schweiz im Ausland wird zurzeit auf Bundesebene überdacht. Der Hotelierverband unterstützt die Bestrebungen einer Koordination der Landeswerbung. Allerdings sollte jede Organisation trotz einer Zentralisierung ihre Kernkompetenz behalten können. «Wir könnten uns gut vorstellen, dass die Koordination unter der rechtlichen Hülle und dem Namen von Schweiz Tourismus stattfindet», sagte Brentel.
Liberalisierung innen und aussen Sowohl innen- wie auch aussenpolitisch sieht Hotelleriesuisse noch viele Baustellen. «Grundsätzlich geht es darum, nach marktwirtschaftlichen Gesetzen zu arbeiten», hielt Christoph Juen fest. Dass heisse etwa im Stromwesen die gleichen Preise wie im Ausland zu bezahlen und die konsequente Umsetzung des bilateralen Wegs weiterzuführen. Fazit: Hotelleriesuisse wünscht sich einen zentralistischen Auftritt eines liberalen Landes im Ausland.aa
Akzent Hotels
Neue Hotelkooperation Im Hotel Baslertor in Luzern hat kürzlich die erste Tagung der vier Schweizer Mitglieder der Kooperation Akzent Hotels stattgefunden. Neben dem Baslertor gehören das Hotel Rigi Hostellerie in RigiKaltbad (Foto), das Hotel Sport in Klosters sowie das Hotel Kemmeriboden-Bad im emmentalischen Schangnau zur Gruppe. Die deutsche Akzent-Hotelkooperation ist ein Zusammenschluss von inhaberund familiengeführten Hotelbetrieben im 3- und 4-Sterne-Bereich, und sie vertritt zurzeit 76 Hotels mit gut 3000 Zimmereinheiten. www.akzent-hotels.ch
■ Impulse
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GastroJournal
Seite 11
Gesund und abwechslungsreich Die aromatisierten Mineralwasser boomen in der Schweiz. Die Zuwachsraten liegen im zweistelligen Prozentbereich. Pro Jahr! Grund genug, dieses Marktsegment etwas näher zu betrachten. Die aromatisierten Mineralwasser sind im Trend. Das Marktforschungsinstitut AC Nielsen hat ausgerechnet, dass der Absatz dieses Produkts 2005 um 42 Prozent höher lag als noch 2004. Was aber ist eigentlich ein Near Water, wie die aromatisierten Mineralwasser im Fachjargon genannt werden? Laut der seit dem 1. Januar 2006 geltenden Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung (LGV) des Eidgenössischen Departement des Innern fallen die Near Water unter den Oberbegriff Limonade. In Artikel 18 des fünften Kapitels ist definiert, was eine Limonade ist: «Limonade (Erfrischungsgetränk) ist ein Getränk mit oder ohne Kohlensäure aus Trinkwasser oder natürlichem Mineralwasser und Fruchtsaft oder Aromen mit oder ohne Zugabe von Zuckerarten, Coffein oder Chinin.» Auch bezüglich der Bezeichnung gibt es klare Regeln. Ab einem Fruchtsaftanteil von 4 Massenprozenten darf auf den Fruchtsaft hingewiesen werden. Liegt der Anteil unter 4 Massenprozenten, wird statt Fruchtsaft die Bezeichnung Fruchtaroma verwendet (LGV, Kapitel 5, Artikel 20).
Abwechslung statt Langeweile Ein Grund für den boomenden Near Water-Markt ist die Erweiterung der Getränkepalette. «Die aromatisierten Wasser sind sicher eine willkommene
Abwechslung zu den normalen Wassern, aber auch eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Softdrinks», meint Bettina Kammermann, Brand Manager Rhäzünser/ Arkina bei Feldschlösschen. Im Segment Near Water tritt Rhäzünser seit Herbst 2004 mit den beiden Geschmacksrichtungen Lemon und Peach (je 4% Fruchtsaft) im Markt auf. Die Rhäzünser Plus-Getränke werden ab dem 1. Mai 2006 auch als 35-cl-Glasflaschen erhältlich sein. Damit trägt Rhäzünser vor allem der grossen Nachfrage aus der Gastronomie Rechnung.
Gebinde für die Gastronomie Auch bei Henniez legt man grossen Wert auf die Zusammenarbeit mit der Gastronomie. Seit Mitte März bietet der Familienbetrieb aus der Westschweiz ihre 100 Prozent natürlichen und kalorienarmen Near Water in einem gastronomiefreundlichen 33-clGlasgebinde an. «Die Wirte haben uns immer wieder signalisiert, dass sie an den aromatisierten Wassern interessiert sind», erklärt Severin Jan Gügi, Verantwortliche für die aromatisierten Wasser bei Henniez. Das habe man nun umgesetzt. «Der Fruchtgehalt von fünf Prozent sorgt für ein erfrischendes Aroma, das fast zu jedem Essen passt», meint Jan Gügi weiter. Bisher waren die im Mai 2005 lancierten Near Water der esprit fruits-Linie in den Geschmacksrichtungen Mango-Yuzu
Bezugsquellen ARCHIV GJ
ANDREJ ABPLANALP
Valser Viva soll dazu beitragen, die mentale und körperliche Balance des Konsumenten wiederherzustellen», erklärt Pia Lehmann, Presseverantwortliche bei Coca Cola Schweiz. Das Produkt wurde im Mai 2005 in den Geschmacksrichtungen Zitrone & Kräuter, Limette & Zitronengras und Birne & Melisse lanciert. Alle VivaWasser sind kalorienarm, beziehungsweise kalorienfrei (Limette & Zitronengras). Die Basis des Getränks bildet das Valser Wasser, und je nach Aroma ist es mit Pflanzenund Kräuterextrakten ergänzt. Die Konsumentenzeitschrift Saldo zeichnete letztes Jahr das Valser Viva Limette & Zitronengras gar als bestes aromatisiertes Wasser aus. Übrigens: Schon die alten Römer kannten ein limonadenartiges Getränk. Vielleicht haben ja auch die Eidgenossen einen Schluck Near Water getrunken, bevor sie die Habsburger 1386 in Sempach besiegten. Aber dies wird wohl nie geklärt werden. Geklärt ist aber, dass die aromatisierten Wasser boomen und auch für die Gastronomie immer interessanter werden.
Fast wie flüssiges Gold: aromatisierte Mineralwasser aus der Schweiz. und Zitrone-Minze nur in 50-cl- und 100-cl-PET-Flaschen erhältlich.
Wellness im Glas Das Stichwort Gesundheit steht bei den aromatisierten Wassern von
Valser ganz oben auf der Liste. Immer mehr Menschen achten auf ihre Gesundheit. Auch bezüglich Ernährung. Bei Coca Cola Schweiz setzt man mit der Valser Viva-Linie genau auf dieses Kundensegment. «Das
• Feldschlösschen Getränke AG, Theophil-Roniger-Strasse, 4310 Rheinfelden, Tel. 0848 125 000, www.feldschloesschen.ch • Coca Cola AG, Stationsstasse 33, 8306 Brüttisellen, Tel. 0848 80 80 00, www.cocacola.ch • Sources Minérales Henniez S.A., 1525 Henniez, Tel. 026 668 68 68, www.henniez.ch
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www.gastrojournal.ch Die zweisprachige Fachzeitung für Hotellerie, Restauration und Tourismus
Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Jeudi, 16. 3. 2006 No 11
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE
Image forte,lobby fort
PHOTOS: J WITTWER, M. NOLD, N. MICHEL
Un guide sur les allergènes
Klaus Künzli, Judith Renner-Bach et Jürg Schmid sont persuadés que la Suisse n’a rien à envier aux pays voisins concernant la qualité de l’accueil.
Concentrer les efforts de promotion nationale est le credo des responsables des principales organisations touristiques que sont Suisse Tourisme (ST), Fédération suisse du tourisme (FST) et Location: Suisse. NICOLAS MICHEL Pour répondre à des motions déposées au Conseil national et au Conseil des Etats qui demandaient de réunir sous un même toit les efforts de promotion du pays plutôt que de disperser les forces et de présenter des visages disparates sinon contradictoires du pays, le Conseil fédéral a élaboré quatre variantes afin de mieux coordonner la présence de la Suisse à l’étranger. Deux de ces variantes (contrat de coopération entre une foultitude d’organisations ou création d’une holding avec les mêmes partenaires) ont été écartées d’emblée par la Commission économique du Conseil national. Une approche saluée par les trois principales organisations concernées (ST, FST et Location:Suisse) qui ne voient le salut que dans une concentration par intégration du domai-
ne central. Eventuellement avec Swissinfo (4e variante).
Trois organisations, peut-être quatre Ce domaine central réunirait les trois organisations citées plus haut, sans doute sous l’égide de ST et de son dynamique directeur Jürg Schmid. «Une solution pragmatique et rapidement réalisable», selon ce dernier. GastroSuisse, par la voix de son président Klaus Künzli, et hotelleriesuisse, par celle de Guglielmo Brentel ainsi que Remontées Mécaniques Suisses (Hans Höhener) y souscrivent sans réserve. «C’est ainsi que nous pourrons mettre en place la meilleure structure de promotion possible», déclare Jürg Schmid. Qui conteste cependant que des économies de l’ordre de 20% pourraient ainsi être réalisées sans perte de qualité. «Cela nous permettra
de mieux correspondre aux attentes des touristes», renchérit Judith Renner-Bach, directrice de FST. Alors que Hans Höhener croit que «c’est seulement ainsi que la Suisse, comme destination et place d’implantation, pourra se maintenir avec succès dans la concurrence toujours plus forte des lieux d’implantation.»
GastroSuisse: concordance totale Guglielmo Brentel soutient, au nom de son organisation, «les efforts déployés par le Conseil fédéral pour mieux coordonner les actions dans le domaine de la promotion de la Suisse» et affirme: «Nous accordons un rôle de leader à la promotion touristique.» Même son de cloche de la part de Klaus Künzli: «GastroSuisse s’engage en faveur des plus petits et moyens établissements de la branche… souvent étroitement liés à une existence familiale…Nos efforts vont donc totalement dans le sens des objectifs de la promotion de l’image de la Suisse.» Le président n’a pas oublié de rappeler aux parlementaires fédéraux présents à ce raout touristico-
politique annuel que GastroSuisse attend d’eux – et leur en sera extrêmement reconnaissante s’ils y parviennent – qu’ils évitent que la Loi sur l’aménagement du territoire se fasse «au détriment de l’hôtellerie-restauration» en assainissant «l’agriculture déjà très subventionnée».
L’image de la Suisse est meilleure à l’extérieur Les intervenants de cette Journée de l’économie du tourisme, coïncidant avec celle de la Journée internationale de la femme, étaient cependant unanimes: l’image de la Suisse est bien meilleure à l’extérieur que celle perçue ou colportée dans le pays. «Nous n’avons rien à envier aux pays voisins, même pas en ce qui concerne la qualité de l’accueil. Les efforts entrepris portent leurs fruits. Les Suisses n’en ont pas encore suffisamment pris connaissance» est, en substance, le message des ténors de la branche touristique. Un message qu’apparemment même certains parlementaires présents à cette journée auront entendu avec étonnement (voir ci-dessous).
«Pas le moment de nous reposer» Propos de parlementaires présents à la Journée de l’économie du tourisme GastroJournal a demandé aux parlementaires «quelle était la plus grande difficulté pour le tourisme suisse». Josef Zisyadis, conseiller national, VD, président de la Semaine du Goût: La question principale réside dans l’accueil, la convivialité et le développement durable. En Suisse, le tourisme doit redevenir une branche de proximité, avec des femmes et des hommes. Il doit s’orienter vers la simplicité et se tourner vers l’authentique, vers le terroir. Nous n’avons plus besoin, pour le développer, du clinquant des palaces. C’est l’heure des années fitness, c’est l’heure de développer un tourisme de proximité. John Dupraz, conseiller national, GE: Dans un marché dominé
par la concurrence et la compétition, la Suisse est parfaitement dans le coup. Même les prix sont compétitifs. Ainsi, nous n’avons rien à envier à nos voisins français. Chez nous, les gens ne s’en rendent pas assez compte. Personnellement, je viens de passer une semaine de vacances de neige dans le HautValais, à Zermatt pour être précis. Cela ne m’a pas coûté plus cher que si je m’étais rendu dans une station savoyarde. Christiane Langenberger-Jaeger, conseillère aux Etats, VD: J’ai beaucoup de connaissances qui ont passé des vacances en Autriche. Ils en sont rentrés enchantés par la qua-
lité de l’accueil, par le confort et aussi par les prix très nettement plus avantageux qu’en Suisse. Dans notre pays, des efforts ont été accomplis, mais nous devons continuer pour combler notre retard. Nous sommes sur la bonne voie. Ce n’est pas le moment de nous reposer sur nos lauriers, bien au contraire. Jean-François Rime, conseiller national, FR: Malgré des atouts indiscutables, en particulier la beauté et la diversité de nos paysages, notre tourisme peut être handicapé par divers facteurs. Les infrastructures coûtent cher, le climat n’est pas toujours celui que recherchent les touristes avides de soleil. Mais nous avons des atouts qu’il convient de mettre en
évidence. Outre les paysages, la Suisse offre à ses hôtes une plus grande sécurité que bon nombre d’autres pays et une discrétion que beaucoup de gens apprécient. Dominique de Buman, conseiller national, FR: La Suisse a un défaut: il y manque le sens de l’accueil, de l’hospitalité. Je dois cependant constater qu’il est difficile de trouver du personnel qualifié, que les prix de l’immobilier, bâtiments et terrains, sont très élevés et que trop de Suisses ne profitent pas de passer leurs vacances dans le pays. Je constate encore que souvent, les infrastructures n’atteignent pas une taille suffisante, notamment pour faire face à de grandes manifestations. Propos recueillis par nm
Les restaurateurs, les entreprises vendant des denrées en vrac et les personnes souffrant d’une allergie alimentaire peuvent recourir à un nouveau guide. En allemand, français et italien, la brochure doit aider à mieux mettre en pratique la déclaration obligatoire introduite en mai 2004 aussi pour les denrées alimentaires non préemballées. Le guide offre des tuyaux sur l’achat, le stockage, la préparation et la production des aliments. Il donne des conseils pour des recettes claires, une bonne formation des collaborateurs du restaurant ou de l’entreprise (boulangerie, confiserie ou boucherie) et pour une communication transparente. La brochure a été réalisée par les chimistes cantonaux en collaboration étroite avec les représentants des associations d’entreprises gastronomiques et artisanales, les allergologues et les organisations de protection des consommateurs. Elle a reçu le soutien de l’Office fédéral de la santé publique (OFSP). En Suisse, quelque 300 000 personnes souffrent d’une allergie alimentaire. Des quantités même infimes des aliments ou ingrédients «interdits» risquent déjà de déclencher chez elles des symptômes graves ou même des réactions mettant leur vie en danger. Le guide peut être commandé auprès d’aha! Centre suisse pour l’allergie, la peau et l’asthme; tél. 031 359 90 00, info@ahaswiss.ch; il peut aussi être téléchargé sur www.ahaswiss.ch
Genève:meilleur sommelier à l’EHG Le 6 mars, le meilleur élève sommelier suisse en Côtes-du-Rhône (CDR) a été désigné en la personne du genevois Battista Testori, élève à l’Ecole hôtelière de Genève. Il représentera la Suisse le 15 mai 2006 à la Finale Internationale à Avignon. Pour la cinquième fois dans notre pays, le CDR Challenge, «Challenge du meilleur élève sommelier en CDR» a mis en compétition les meilleurs élèves des Ecoles hôtelières suisses engagées dans ce concours. Cinq femmes et deux hommes se sont présentés. Le CDR Challenge est un concours se déroulant simultanément au Canada, en Irlande, en Allemagne, en Belgique, aux Pays-Bas et en Suisse.
Valais: onze médailles d’or à Paris Les vins suisses ont obtenu 13 médailles d’or aux Vinalies de Paris 2006. Sur 34 pays représentés, la Suisse s’est classée cinquième. Les crus valaisans emportent la part du lion avec onze médailles. Cent nonante-quatre médailles d’or ont été distribuées à l’occasion de ce concours parisien, l’un des plus cotés au monde. La France arrive loin devant avec 69 médailles d’or. Suivent le Chili (20), le Portugal (18) et l’Espagne (16). La Suisse précède l’Italie (11), les Etats-Unis et la Hongrie (6), puis le Pérou (5). Les médailles d’or suisses récompensent neuf vins blancs et quatre rouges. La plupart des vignerons viennent du Valais central, de la région de Chamoson notamment. A noter que des vignerons de 34 pays ont présenté plusieurs milliers d’échantillons, jugés par des experts internationaux. Et ceux de 24 pays ont récolté des médailles d’or. www.vinalies.fr
Vaud:Carrefour des métiers à Gland Le Carrefour des métiers 2006, Salon de la formation et de l’apprentissage de l’Ouest vaudois, aura lieu pour la première fois à Gland, dans le complexe culturel, sportif et scolaire de Grand-Champ, du 22 au 25 mars. La Municipalité de Gland a rejoint celles de Nyon et de Morges pour le soutien de cette manifestation qui attend plus de 4000 visiteurs, élèves, enseignants, parents et public. Plus d’une centaine de métiers sont à découvrir, comme ceux de l’hôtellerie et la restauration. De 8 à 12h et de 13h30 à 18h30 (jeudi 19h, vendredi 16h) Samedi: de 10 à 17 h. Jeudi: Forum-spectacle de 19 à 21h. www.carrefourdesmetiers.ch
Tessin: rien ne va plus au casino Marco Baranzelli, directeur du casino de Lugano, a abandonné ses fonctions avec effet immédiat. Cette défection fait suite aux départs du président du conseil d’administration et du directeur du marketing. «Le rapport de travail entre le directeur et le casino a été interrompu en accord entre les deux parties», a indiqué la société Casino Lugano SA. En un peu plus de trois ans d’existence, le casino de Lugano a perdu son deuxième directeur. Le premier, un Hollandais, avait été licencié à fin décembre 2002 car il ne parlait pas l’italien alors qu’une grande partie de la clientèle provient de la Lombardie. Marco Baranzelli lui avait succédé. Son départ précipité est dû à des «divergences de vue sur la gestion de la maison de jeu» a indiqué Erasmo Pelli, vice-maire de Lugano et président du Conseil d’administration de la société.
■ Restauration
Jeudi, 16. 3. 2006 ■ No 11
GastroJournal
No smoking
EDITORIAL
Biquette en pâture aux touristes
Le week-end passé, près de 80% des électeurs tessinois ont soutenu l’interdiction de fumer que le Gouvernement et le Parlement avaient déjà clairement approuvée.
Quelle aune pour quelle mesure? Dans les deux cas, l’hôtellerierestauration devient le jouet de la politique: la liberté d’entreprise, normalement intouchable, qui, dans le marché intérieur, permet à chaque amateur de s’installer comme restaurateur, ne doit pas s’appliquer dans le cas du débat sur la fumée: alors même que GastroSuisse s’engage pour la liberté d’entreprise et que la branche fournit une contribution constructive par sa campagne «ambiance sans fumée.ch», les arguments ne passent pas.
Participer ! La campagne de GastroSuisse «ambiance sans fumée» sert tant l’information des clients que le positionnement des établissements. D’une part, il y a des options différentes qui vont du restaurant absolument sans fumée jusqu’aux horaires sans fumée pour satisfaire sur place les différents besoins des clients. De l’autre, la branche rend attentive une large frange de l’opinion publique aux différents établissements et régimes en matière de fumée comme par exemple GastroBerne et GastroFribourg qui collaborent dans ce domaine. Les établissements intéressés peuvent s’adresser aux sections cantonales. www.ambiancesansfumée.ch
Barrista Trois fois champion Dans le cadre du Championnat de Suisse à l’Ecole hôtelière spécialisée de Lucerne, les neuf meilleurs barristi se sont disputé le titre de champion national. Sous l’œil des experts, ils ont dû préparer, en 15 minutes, 4 espressi, 4 cappuccini et 4 créations originales de café. Il va de soi que les différences d’odeurs et de goût recevaient également des notes. C’est déjà la troisième fois que Giovanni Meola (conseiller en café des Machines à café Jura) gagne devant Mathieu Huguenin (Bar Rouge, Bienne) et Daniel Heiniger (entraîneur en chef des Machines à café Jura). Le nouveau champion participera au Championnat du monde dans le cadre de la World of Coffee 2006, du 17 au 21 mai à Berne.
Mathieu Huguenin, vice-champion.
Réglementations sensées et réalisables Des réserves sérieuses, qu’elles soient motivées pour des raisons sanitaires ou d’ordre, ont de la peine à résister. Néanmoins, GastroSuisse n’est pas une girouette et met en garde contre de nouvelles limitations de la liberté
P. GRUNDER
Là où l’esprit du temps souffle, les arguments s’orientent immanquablement dans la direction du vent: alors qu’il importe de libéraliser le marché intérieur, rien ne vaut une bonne réglementation en ce qui concerne la fumée.
D’une part, la mécanique des médias aime réduire des problématiques complexes au point qu’en fin de compte, il ne reste plus qu’un front bon et un front mauvais – et dans le marché intérieur comme pour la fumée, les médias sont parvenus à placer l’hôtellerie-restauration en tête du mauvais front. De l’autre, la politique utilise le débat sur la fumée qui finalement concerne tout un chacun. Louchant en direction de l’hôtellerie-restauration que tous croient connaître, elle l’emploie comme un tremplin: les politiciens de branche cantonaux qui veulent faire parler d’eux, si possible aux dépens de représentants de branche nationaux, mais aussi les politiciens fédéraux aux positions troubles qui réclament des qualités de gestion en matière de politique sanitaire et finalement les innombrables politiciens partisans qui, par leurs interventions sur la fumée, ne cherchent qu’à devenir sujet de discussion autour du stamm. Des libertés de plus en plus limitées. On se cache pour quelques bouffées de plaisir... d’entreprise, revendiquant des réglementations sensées et praticables en pensant aux petites et moyennes entreprises (voir ci-dessous). En fait, il faut compter que non seulement d’autres cantons se joindront au Tessin mais que la Confédération va
intervenir par voie légale dans le débat sur la fumée: une initiative parlementaire qui veut introduire une interdiction de fumer par le biais de la Loi sur le travail est en route et pourrait profiter de l’irrésistible vent arrière que fait souffler l’esprit du temps.
LE POINT DE VUE DE GASTROSUISSE GastroSuisse prend connaissance du résultat clair et net du canton du Tessin et regrette qu’un vote limite la liberté individuelle des clients dans les restaurants. De sa propre initiative, GastroSuisse s’engage pour une augmentation massive de l’offre non-fumeurs. Dans ce but, elle a lancé l’automne dernier, en collaboration avec les sections cantonales, la campagne suisse «www.ambiancesansfumee.ch». En cas de mise en place d’une protection des non-fumeurs au niveau national, GastroSuisse exigera impérativement des réglementations exceptionnelles sensées et réalisables, surtout en regard des nombreux petits et moyens établissements de la branche. A l’avenir égale-
ment, l’hôtellerie-restauration doit pouvoir disposer de la possibilité de servir aussi les clients fumeurs, malgré la protection des non-fumeurs. La fédération leader de l’hôtellerie et de la restauration considère une interdiction légale de fumer valable au niveau national comme une erreur. Une interdiction générale de fumer imposerait à l’hôtellerie-restauration, une branche en majorité constituée de PME, une restriction entrepreneuriale supplémentaire. Le chef d’entreprise doit pouvoir prendre des décisions qui concernent son établissement sur la base des besoins de ses clients et de ses possibilités d’exploitation, et ce également en ce qui concerne le tabagisme.
Josef s’y trouve comme un chef, John la trouve bonne, Christiane lance des vannes, Jean-François y a froid et Dominique pique et repique, en parlant de la Suisse. En page 13, les interviewés parlent sans retenue du tourisme suisse. Les avis divergent, mais qu’importe puisque le but est de progressser pour que la Suisse, le tourisme et vos affaires s’en portent mieux. Et l’été arrivera pour tout le monde, à la même heure, quelle que soit la température extérieure. En fait, à quelle sauce mangera-t-on les touristes cet été? Jürg Schmid, directeur de Suisse Tourisme, a enclenché son GPS à Berlin et montre la direction: la montagne! (page 17) Désertez les villes et fuyez les plages pour un bout de fromage... de chèvre, s’entend. Evidemment, ce ne sont pas les propos du directeur du tourisme, mais c’est vrai que Heidi et son côté authentique semblent être le seul argument ou du moins l’axe de la campagne de ST qui d’ailleurs est intitulée «Notre été à la montagne». Cela fera plaisir à l’économie de «plaine». M’enfin, gardons le sourire avant l’été. La seule période de l’année où les Tessinois pourront fumer à table ou en buvant un café... sur la terrasse. Eh oui, c’est leur choix, à presque 80 pour cent. A qui le tour? Genève risque d’être le prochain. Une initiative doit bientôt passer devant le Grand Conseil. Quand le plaisir devient gêne... Francesco Di Franco
A LA CARTE Au National
La Régie des alcools titube Le Conseil national a adopté, contre l’avis du Conseil fédéral, la motion déposée il y a deux ans par le viticulteur valaisan René Germanier (PRD) en faveur de la suppression de la Régie fédérale des alcools (RFA). L’idée du motionnaire est de transférer l’encaissement de l’impôt sur l’alcool produit en Suisse à la Direction générale des douanes. Celle-ci prélève déjà les impôts sur les alcools importés. A la clé, 15 millions d’économies.
Le meilleur est un Neuchâtelois C’est la première fois que le canton décroche le Poivrier d’Argent
A Lausanne
Le Maï Taï aussi va fermer ses portes PHOTOS: F. DI FRANCO
PETER MATHIAS GRUNDER
page 15
De g. à dr.: Christian Ochsner, responsable clientèle d’Aligro et l’ancien cycliste Laurent Dufaux, parrain de cette édition, entourent les gagnants: Arnaud Spring, Jérôme Loup, Marie Robert et Nicolas Gisiger. Photo de droite: Jean-Blaise Matthey, directeur du CPLN, Arnaud Spring, Michel Vuillemin président de GastroNeuchâtel et Yves Pelletier, doyen du secteur alimentaire du CPLN. Le Meilleur apprenti cuisinier de Suisse romande et du Tessin 2006 est, pour la première fois en neuf éditions, un Neuchâtelois. Arnaud Spring, apprenti au Restaurant de La Croisette au Locle, reçoit le Poivrier d’Argent. Arnaud Spring offre le titre aux Neuchâtelois. «C’est un grand bonheur. Il était très motivé. Son patron, François Berner et son professeur, Jean-François Wenger, l’ont beaucoup soutenu», lâche, très ému, le président de GastroNeuchâtel et professeur de théorie au Centre professionnel du Littoral neuchâtelois (CPLN), Michel Vuillemin. «C’est d’autant plus gratifiant qu’il fait partie de la dernière volée d’Apprentissage Plus», relève le prési-
dent qui regrette la fin de cet apprentissage de cuisine et de service d’une durée de quatre ans. En dernière année de formation, le jeune homme de vingt ans a déjà participé à deux étapes (cuisine et service) d’un concours en France où il a fini troisième et quatrième: «C’est une autre expérience qui m’a permis d’être plus à l’aise pour ce concours», analyse Arnaud Spring. Les six participants de cette édition du Poivrier d’Argent ont dû réaliser trois canettes (méthode de cuisson libre) accompagnées de trois légumes, le tout présenté, pour la première fois, sur assiette pour six personnes. Pour le dessert, la mousse au chocolat a été, selon les témoignages,
une sinécure. Mais le résultat a plu au jury composé de professionnels reconnus et présidé par JeanJacques Poutrieux. Au classement, Fribourg est deuxième, avec Jérôme Loup des Trois Tours à Bourguillon. La Vaudoise Marie Robert du Bleu-Lézard à Lausanne est troisième. Quant à Nicolas Gisiger de chez Michel Jolidon à Saignelégier, il décroche le Prix Guy Joseph qui est remis pour la première fois en l’honneur du créateur du concours. Etaient également de la course et se partagent la quatrième place, Christophe Lovey de la Brasserie du Grand-St-Bernard à Martigny et Joël Schmutz du Ristorante A Lido à Lugano. fdf
Le restaurant La Grappe d’Or, Le Kwong Ming et maintenant le Maï Taï, le plus ancien restaurant thaïlandais de Lausanne... Sa patronne, Oy Reymond, avait fondé ce restaurant avec son frère Song en 1988. Aujourd’hui il est coté 14 points au GaultMillau. Fatiguée, la patronne remettra à la fin du mois l’établissement à une ancienne employée qui va y faire des transformations. Sur la photo, la cuisinière Ketsarin.
A Vevey
Charles Singer quitte Les Mouettes Après le feu qui a ravagé le Grand Café Les Mouettes en juin dernier, son patron, Charles Singer, a décidé de l’abandonner. Il n’aurait pas réussi à se mettre d’accord avec les assurances sur les indemnités.
■ Hôtellerie & Tourisme
Jeudi, 16. 3. 2006 ■ No 11
GastroJournal
En montagne,l’été est sexy
FLASH Remontées mécaniques
Peter Furger va quitter la CMA
PHOTOS: SP, A. ABPLANALP
Idyllique et authentique, la Suisse offre une dose élevée de nature, un sujet que Suisse Tourisme exploite pour sa campagne d’été 2006.
Qu’est-ce qui attend les touristes en Suisse, cet été? Suisse Tourisme a levé le voile lors de la Bourse internationale du tourisme (ITB) à Berlin. Mot-clé: retour à la nature. ANDREJ ABPLANALP
nature. On peut la trouver dans la Suisse idyllique et authentique.
«C’est notre GPS», a déclaré Jürg Schmid, directeur de Suisse Tourisme (ST), jeudi passé, en présentant «Notre été à la montagne» dans les locaux de la Foire de Berlin. Il faisait allusion à un paysan de montagne affiché sur écran géant et montrant la direction à prendre. La voie à suivre de ST est claire: le monde devient de plus en plus stressant, les gens de plus en plus nerveux. Ce dont ils ont besoin dans cet environnement, c’est d’une dose élevée de
Les Allemands reviennent En 2005, le nombre des arrivées de touristes allemands en Suisse a augmenté, par rapport à 2003, de 6,2% pour atteindre un total de 2007203 unités. Christina Marzluff, directrice de ST pour l’Allemagne et l’Autriche, voit une des raisons principales de ce résultat positif dans le désir croissant chez les vacanciers de retrouver la nature et l’authenticité, domaines dans lesquels la Suisse à beaucoup à
offrir. Pour l’année en cours, ST compte sur une nouvelle hausse du nombre des arrivées de vacanciers allemands. Le sujet de l’été à la montagne n’est vraiment pas nouveau dans le marketing touristique de la Suisse. Dans les années 50, ce sujet a déjà permis des succès en matière de promotion. Après 1951, le tourisme estival a connu en Suisse un développement qui a dépassé les espoirs les plus fous. Les tournages de Heidi de Johanna Spiry (1952: «Heidi»; 1955: «Heidi et Peter») y ont sans doute contribué. Même si les fréquences ont stagné durant les années 60, notamment à cause de l’avènement des vols, en 1969, il y eut une reprise réelle. La campagne, conçue en 1969 par le photographe zurichois Philipp
Giegel «L’air de la montagne amincit», avait démontré que les Suisses n’étaient pas seulement des hommes naturels, mais des gens vivant dans l’esprit de leur temps. L’affiche avait été traduite en plusieurs langues et primée «Meilleure affiche de l’année» par le Département fédéral de l’intérieur. Cette année, la campagne de ST «Notre été à la montagne» reprend des idées qui ont fait leurs preuves et les combine avec des éléments modernes. Ainsi, cet été, des femmes du monde entier découvriront la Suisse. Alors que leurs hommes se consacreront à la Coupe du Monde de football, elles se laisseront gâter par des hommes au naturel. Car l’été à la montagne est aussi sexy.
Plaidoyer pour des structures modernes
ARCHIVES GJ
hotelleriesuisse demande que seules certaines destinations touristiques bénéficient d’une aide
Guglielmo Brentel.
hotelleriesuisse a présenté mardi à Berne un chapelet de priorités politiques pour l’année en cours. Par exemple plus de libéralisation et d’ouverture dans la politique économique extérieure. «Les fonds pour la promotion du tourisme sont affectés uniquement aux destinations compétitives à l’échelle internationale; les autres destinations se financent elles-mêmes.» Telle est l’une des mesures préconisées par hotelleriesuisse pour moderniser les structures de gestion du tourisme. Estimant que «la perspective des clients et du marché qui s’orientent vers des destinations compétitives sur le plan international n’est guère prise en compte», l’association présidée par Guglielmo Brentel demande
aussi que toutes les branches profitant du tourisme (banques, commerces de détail, culture...) participent financièrement à la promotion du tourisme. De plus, hotelleriesuisse souhaite des coopérations et des fusions d’entreprises. Aussi bien dans les organisations touristiques, les transports, l’hôtellerie, la restauration que les autres prestataires de loisirs.
Pour un rapprochement avec l’UE Constatant que le tourisme est la seule branche d’exportation liée à son emplacement, hotelleriesuisse demande une orientation résolument tournée vers l’ouverture dans la politique économique extérieure: «Au premier plan figurent un rapproche-
ment avec l’UE, la conclusion d’accords multilatéraux et/ou bilatéraux de libre-échange ainsi que la suppression des obstacles au commerce au sein de l’OMC.» Sur le plan intérieur, l’association faîtière se prononce pour une libéralisation dans les secteurs de l’électricité, des télécommunications, de la poste, des chemins de fer, des importations parallèles et l’application du Principe du Cassis de Dijon. Saluant au passage l’abrogation de la Lex Koller, hotelleriesuisse rejette les mesures d’accompagnement proposées dans la Loi sur l’aménagement du territoire, estimant qu’une intervention, là où elle s’avère nécessaire et souhaitable, est du ressort des cantons et des communes. mtpp
M O N AV I S
L
’hôtellerie, le tourisme et la gastronomie font face à la concurrence internationale comme peu d’autres branches en Suisse. Les concurrents se trouvent en Thaïlande, en Afrique du Sud, en Espagne, bref, partout dans le monde. Celui qui, en tant que prestataire de cette branche, travaille encore dans un pays aux coûts élevés, a la vie dure. Il doit verser des salaires minimums, payer des cotisations sociales, respecter de nombreuses obligations légales, tandis que son concurrent à l’autre bout du monde a moins d’obligations légales, et des coûts du personnel nettement moins élevés. Cela se répercute sur le prix, qui, ma foi, est pour beaucoup un facteur déterminant. On secoue la tête en pensant à la différence de prix, et on oublie ou refuse de voir que ces collaborateurs n’ont souvent qu’une faible protection sociale du travail, voire n’en ont pas du tout. Les denrées alimentaires et le terrain, notamment, sont aussi nette-
Hans-Peter Gilgen*
Aimable, plus aimable, cordial ment meilleur marché. Objectivement, on aurait tendance à penser que la Suisse, ce pays de vacances, a été mise au rancart, parce qu’elle ne serait plus compétitive. Mais ce n’est pas le cas, car notre pays exerce toujours un grand attrait en raison de la beauté et de la variété de ses paysages. La qualité élevée des prestations de service de la branche est aussi reconnue et appréciée. L’attachement émotionnel avec les hôtes est un domaine où l’on pourrait encore en faire
plus. Après que toutes les organisations touristiques ont aussi adapté leur vocabulaire aux temps modernes – les étrangers sont devenus des hôtes – l’amabilité ne suffit plus à une hospitalité sans réserve. De nos jours, tout le monde est aimable, on ne peut donc plus se différencier par ce moyen. Mais alors, comment? Mes expériences personnelles à divers endroits m’ont permis de concevoir et m’ont donné une impression de ce qui est demandé. Il s’agit de la cordialité. En effet, la cordialité dégage une certaine chaleur et constitue en quelque sorte le superlatif de l’amabilité: aimable, plus aimable, cordial. On peut jouer à l’amabilité. La cordialité, en revanche, ne peut que se vivre.
*Hans-Peter Gilgen Directeur général des marchés cash + carry Prodega et Growa
page 17
Les remontées mécaniques de CransMontana attirent des investisseurs locaux. Soutenus par les communes, explique «Le Nouvelliste» dans son édition de mardi, ils veulent obtenir la majorité du capital de la société. Cette solution locale devrait se concrétiser avec quatre investisseurs, dont un hôtelier, Armand Bestenheider, et un agent immobilier, Michel Crettol. «Sauveur» des remontées mécaniques de CransMontana, Peter Furger (photo) sera prié d’abandonner ses fonctions d’administrateur-délégué de la CMA. Ceci dans un souci de compresser les coûts, la rémunération de 120 000 francs par an étant jugée excessive pour un poste à temps très partiel.
Groupe Accor
Petit dividende et grands projets Le groupe hôtelier français Accor a publié des résultats 2005 un peu inférieurs aux attentes et annoncé un dividende décevant. Il a aussi dévoilé un ambitieux programme de développement. Le résultat net est en hausse de 43% à 333 millions d’euros. Le dividende atteint 1,15 euro, un montant supérieur au dividende ordinaire de 1,05 versé l’an dernier mais inférieur au montant total distribué au titre de 2004, si l’on inclut le dividende exceptionnel de 25 cents. Lors de la présentation des comptes, le nouveau directeur général Gilles Pélisson a défendu ce versement – taux de distribution de 75% – par le souci de «garder des munitions pour pouvoir bouger» et de financer son nouveau plan de développement prévoyant la création de 200 000 chambres d’ici à 2010, soit une croissance de 42%, en mettant l’accent sur l’hôtellerie économique et les pays émergents.
Enjoy Switzerland
Carte d’hôte à Villars-Gryon La Suisse romande ne connaît pas encore la carte d’hôte. Une formule qui sera introduite cet été à VillarsGryon, l’une des quatre destinations pilote Enjoy Switzerland. Elle comprendra le libre accès aux remontées mécaniques et au centre sportif et sera comprise dans le prix de l’hébergement. Pour les hôtes d’un jour et les habitants de la région une carte journalière ou de saison sera vendue respectivement 8 et 35 francs.
Groupe Victoria-Jungfrau
Baisse sensible du bénéfice en 2005 Le groupe hôtelier Victoria-Jungfrau a affiché un bénéfice d’exploitation de 11,6 millions de francs l’an passé, soit une baisse de 17,7% par rapport à 2004. Le chiffre d’affaires a perdu 6,7% à 49,7 millions. Les inondations de l’été dernier ont plombé les résultats, a expliqué la société qui comprend les établissements Victoria-Jungfrau à Interlaken, Palace à Lucerne et Eden au Lac à Zurich. La fréquentation des palaces a chuté de 14,1% pour s’établir à 106 594 hôtes. Pour l’exercice en cours, le groupe s’attend à des temps meilleurs dans la foulée de la reprise économique.
■ Impulsion
Jeudi, 16. 3. 2006 ■ No 11
GastroJournal
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Eaux aromatisées:saines et variées En Suisse, les eaux minérales aromatisées connaissent un vrai boom. Les taux de croissance sont à deux chiffres. Par année! Une raison suffisante pour observer ce segment de plus près. ANDREJ ABPLANALP Les eaux minérales aromatisées sont tendance. L’institut de recherches sur le marché AC Nielsen a calculé que les ventes de ce produit étaient, en 2005, supérieures de 42% à celles de 2004. Mais au fait, qu’est-ce qu’une near water, comme on appelle ces eaux minéralisées dans le jargon des professionnels? Selon l’Ordonnance sur les denrées alimentaires (ODA) du Département fédéral de l’intérieur, les near waters tombent sous le chapitre des limonades. A l’article 18 du chapitre 5 on trouve la définition d’une limonade: «La limonade (boisson désaltérante) est une
boisson, avec ou sans gaz carbonique, d’eau de table ou d’eau minérale naturelle et de jus de fruits ou d’arômes avec ou sans adjonction de substances édulcorantes, de caféine ou de quinine.» Il existe aussi des règles claires quant à la désignation. A partir d’une part pondérale de fruits de moins de 4%, on utilise le terme d’arôme de fruit au lieu de jus de fruit (ODA, chapitre 5, article 20).
Diversité au lieu d’ennui Une raison pour ce boom du marché des near waters est l’élargissement de la palette des boissons. «Sans aucun doute, les eaux aromatisées constituent une alternative bienve-
nue aux eaux normales et une alternative saine par rapport aux soft drinks traditionnels», estime Bettina Kammermann, Brand Manager Rhäzünser/Arkina chez Feldschlösschen. Depuis l’automne 2004, Rhäzünser est présente sur le marché avec les deux goûts Lemon et Peach (4% de jus de fruits chacun) dans le segment des near waters. Les boissons Rhäzünser Plus seront également disponibles en bouteilles de verre de 35 cl dès le 1er mai 2006. Ainsi, Rhäzünser tient compte de la forte demande provenant de la gastronomie.
Conditionnements pour le marché HORECA Henniez accorde aussi beaucoup d’importance à la collaboration avec la restauration. Depuis la mi-mars, l’entreprise familiale de Suisse romande offre ses near waters naturelles et pauvres en calories dans un conditionnement de verre de 35 cl qu’apprécient les restaurateurs. «Les cafetiers nous ont
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Presque comme de l’or liquide: les eaux minérales aromatisées de Suisse.
régulièrement signalé leur intérêt pour les eaux aromatisées», déclare Jan Gügi, responsable des eaux aromatisées chez Henniez. «La teneur en fruits de 5% assure un arôme rafraîchissant qui convient presque à chaque mets», pense-t-il. Jusqu’à présent, les near waters de la ligne esprit fruits, lancée en mai 2005 avec les goûts mago-yuzu et citron-menthe, n’étaient disponibles qu’en bouteilles de PET de 20 cl et de 100 cl.
Wellness dans le verre Le mot-clé santé est au sommet de la liste des eaux aromatisées de Valser. De plus en plus de gens sont soucieux de leur santé, également en ce qui concerne l’alimentation. Avec la ligne Viva de Valser on vise, chez Coca Cola Suisse, exactement ce segment de clients. «La Valser Viva doit contribuer à rétablir la balance mentale et physique du consommateur», affirme Pia Lehmann, attachée de presse chez Coca Cola Suisse. Le produit a été lancé en mai 2005 avec les goûts Citron & Herbes, Limette & Herbe citronnée et Poire & Mélisse. Toutes les eaux Valser Viva sont pauvres en calories ou sans calories (Limette & Herbe citronnée). La base de la boisson est constituée d’eau Valser et complétée, selon l’arôme, d’extraits de plantes et d’herbes. L’an passé, la revue des consommateurs Saldo a désigné la Valser Viva Limette & Herbe citronnée meilleure eau aromatisée. Conclusion: les anciens Romains connaissaient déjà une eau genre limonade. Peut-être les Confédérés ont-ils bu une gorgée de near water avant de vaincre les Habsbourg à Sempach. On ne le saura sans doute jamais avec précision. Par contre, il y a des faits clairs: ce sont le boom des eaux aromatisées et l’intérêt qu’elles présentent pour la gastronomie.
Sources International Exhibition for Hotels, Restaurants and Catering
Lausanne - Switzerland • 4-8.11.2006 www.salongastronomia.ch GJG01450
• Feldschlösschen Boissons SA, Theophil-RonigerStrasse, 4310 Rheinfelden, tél. 0848 125 000, www.feldschloesschen.ch • Coca Cola AG, Stationsstrasse 33, 8306 Brüttisellen, tél. 0848 80 80 00, www.cocacola.ch • Sources Minérales Henniez S.A., 1525 Henniez, tél. 026 668 68 68, www.henniez.ch
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Kantonalsektionen ■ Sections cantonales
GastroJournal
Donnerstag/Jeudi, 16. 3. 2006 ■ Nr./No 11
GastroFribourg
Les cours Perfecto se présentent à Pully
La Singine fête ses cent ans
PHOTOS: F. DI FRANCO
Le buffet met à contribution les participants du cours de cuisine et de service. De dr. : Georges Bacchetta, Alain Rohrbach et Patrick Friou avec l’équipe de cuisine.
Un voyage dans les Balkans avec de la sopsca (tomates, féta, concombres et oignons) et des cevapcici, des boulettes de bœuf sur lit d’oignons.
Organisés en Suisse romande à Genève, à Pully et, avec une plus faible participation dans les cantons du Valais et de la Berne francophone, les cours Perfecto sont une réelle opportunité pour les personnes sans certificat de fin d’apprentissage et sans emploi.
Hotel & Gastro formation propose sous mandat du Seco, des cours d’économie domestique, de service et de cuisine. Pour se faire connaître, il est maintenant de tradition à Pully que les participants, dont 80% sont des étrangers, présentent les spécialités de leurs pays lors d’une journée portes ouvertes. Plusieurs personnalités, ainsi que les partenaires des ORP et quelques autorités politiques sont invités à partager un «Buffet international». Une trentaine de personnes ont pu découvrir des mets du Maroc avec de la chorba, tajine et halwa ou du Sri Lanka avec des cutlet et du pryani, mais aussi d’Afrique, des Balkans, du Portugal, etc. Et des spécialités du Lac Léman.
Cuisine et service à contribution Toute la brigade de cuisine a mis du cœur à l’ouvrage pour que tout soit parfait, comme le relève le chargé de cours, Patrick Friou. Cela a aussi été
Schwyz 2. Hanni Reichmuth, Berghof, Bennau 3. Kathrin Fässler Grossen, Rösslipost, Unteriberg Herren Wirte 1. Marco Heinzer, Seeblick, Gross 2. Patrick Grunder, Grunders Buechwäldli, Morgarten 3. Heinz Posch, Seefeld, Hurden Damen Mitarbeiter 1. Sandra Dettling, Stäfel, Hoch-Ybrig 2. Jeannette Nold, Restaurant Löwen, Einsiedeln 3. Daniela Kuriger, s’Zäni, Einsiedeln Herren Mitarbeiter 1. Roger Foelmi, Yeti Hüttä, Hoch-Ybrig 2. Patrik Hohl, Schihus, Hoch-Ybrig 3. Fredy Lüönd, Ochsen-Bar, Brunnen Gäste 1. Roland Marty, Schihus, Hoch-Ybrig 2. Büssli Reichmuth, Schäfli, Unteriberg 3. Wendelin Keller, Direktor, Hoch-Ybrig
Agenda Die Firma Ratonal bietet an folgenden Daten TeamGaren Live Seminare durch: 20. 3. Grenchen. 21. 3. Chur. 21. 3. Tagelswangen. 21. 3. Murten. 22.3. Horw. 22. 3. Pratteln. 27.3. Gümligen. 28. 3. Riedt. 28.3. Dietikon. 29. 3. Zuchwil. 4. 4. Balsthal. 4. 4. Hindelbank. 5. 4. Möhlin. 5. 4. Susten. RATIONAL Schweiz, Tel. 062 797 34 44, Fax 062 797 34 45, E-Mail: info@rational-schweiz.ch. GV GastroNidwalden, 20. März. DV GastroStGallen, 29. März. DV GastroZürich, 3. April. GV GastroSchaffhausen, 3. April. GV GastroGlarner-
Hans Jungo, président de la section de la Singine de GastroFribourg. Tobias Zbinden, actuel président de GastroFribourg mais aussi ancien président de la section de la Singine dont il a été fait président d’honneur. «On constate qu’au début du XIXe siècle, les établissements publics étaient souvent en mains de familles influentes qui étaient fortement engagées dans la politique. De nos jours, cette structure n’est plus la même et le manque d’intérêt des cafetiers pour la politique ne leur a pas été favorable. Toutefois, en Singine, la solidarité n’a jamais été un vain mot. Et le lien qui unit le cafetier du village à la population y est resté sans doute plus fort qu’ailleurs.» La section de la Singine et son président Hans Jungo n’ont pas manqué de fêter dignement l’événement, ce 15 mars à Heitenried. aw
GastroLuzern
Notizen 125 Jahre Wirteverband BaselStadt, die Jubiläums-GV findet am 9. Mai 2006 um 15.30 Uhr im Restaurant L’Escale statt. Für den Abend planen die Verantwortlichen ein Festbankett mit diversen Attraktionen. Mitglieder und Gäste erhalten die Details rechtzeitig per Post zugesandt. Auskünfte beim Sekretariat des Wirteverbandes BaselStadt, E-Mail: info@baizer.ch. GastroSchwyz, am 6. März fand der Wirteskitag von GastroSchwyz statt. Trotz den widrigen Wetterverhältnissen reisten 116 Gastronomen und Gäste auf den Hoch-Ybrig. Die Anwesenden genossen die gemütliche Atmosphäre. Nachfolgend jeweils die besten drei jeder Kategorie: Herren Wirte Senioren 1. Silvan Tschümperlin, Grillhüttli, Alpthal 2. Kari Reichmuth, Stäfel, Hoch-Ybrig 3. Hanspeter Hohl, Schihus, Hoch-Ybrig Damen Wirte 1. Renate Bürgler, Windstock,
le cas pour les participants du cours de service qui a lieu en parallèle du cours de cuisine. Ils étaient aussi mis à contribution lors de ce repas, sous l’œil averti de Georges Bacchetta, chef expert aux brevets de chef en restauration. «Ce sont des gens très motivés», remarque Alain Rohrbach, responsable du siège romand d’Hotel & Gastro formation qui rappelle que ces cours, y compris les repas, sont pris en charge entièrement par les caisses de chômage. Il fait remarquer que «c’est une chance d’avoir une telle infrastructure à disposition ici, à Pully.» Cependant, il regrette qu’il n’y ait pas plus d’employeurs qui viennent chercher la main d’œuvre dont ils ont besoin.» «Nous les invitons volontiers à visiter nos classes ou à venir manger avec nous. Il suffit de prendre contact avec notre secrétariat.» Info: par tél: 021 804 85 30 ou www.hotelgastro.ch
La section de la Singine de GastroFribourg fête cette année ses 100 ans d’existence. Cet événement est bien sûr à marquer d’une pierre blanche et il est du reste dignement célébré. C’est le 12 mars 1906 que six restaurateurs de la Singine décidèrent en effet de fonder la «Wirteverein der Sense» et qu’ils se réunirent à cette fin à l’Auberge des Bouchers, près de la cathédrale de Fribourg. Ce quartier de la ville était en effet le lieu de rencontre privilégié des germanophones du canton. L’assemblée constitutive qui eut lieu dans cet établissement qui a aujourd’hui disparu fut dirigée par le député au Grand Conseil Jungo de Schmitten, lui-même restaurateur. Les restaurateurs singinois avaient ressenti le besoin de se fédérer afin de défendre leurs intérêts et, dans le procès-verbal de cette assemblée historique, on observe qu’ils s’étaient également assigné comme objectif le bien-être de la population en général et de la région en particulier. C’est Franz Boschung, restaurateur à Ueberstorf et député au Grand Conseil lui aussi, qui fut nommé premier président de la section de la Singine. Il est piquant de constater qu’à cette époque la question des prix préoccupait déjà les membres fondateurs. Par exemple, leurs relations avec les brasseries locales étaient tendues et ils exigeaient un alignement sur les prix de l’extérieur, plus avantageux… «Même s’il s’est passé cent ans depuis, on constate que les problèmes étaient déjà un peu les mêmes qu’aujourd’hui, toutes proportions gardées», souligne
A WINCKLER.
Hotel & Gastro formation: buffet international au siège de GastroVaud
land,4. April. DV GastroGraubünden, 4. April. DV GastroThurgau, 24. April. GV GastroObwalden, 24. April. GV GastroSolothurn, 24. April. GV GastroZug, 25. April. GastroAargau: Selbstkontrollkonzept für Gewerbebetriebe, 19. April, 14 bis 17.30 Uhr. Infos: Tel. 062 737 90 40, E-Mail: info@gastroaargau.ch. Restaurant zum Bahnhof Mellingen: Wine&Dine mit Birmensdorfer Weinen, 31. März, 19 Uhr. Infos: Tel. 056 491 16 20, E-Mail: info@bahnhoefli.com.
Punkt um Punkt zu Qualität und Service Ab dem 1. Mai 2006 startet der Luzerner Detaillistenverband und GastroLuzern mit der Grossaktion «Punkt um Punkt zu Qualität und Service». Der Detaillistenverband Kanton Luzern (DVL) führt vom 1. Mai 2006 bis im Juni 2007, zusammen GastroLuzern und diversen KMU-Betrieben, eine Gemeinschaftsund Solidaritätsaktion durch. Die Kundinnen und Kunden sowie die Gäste sollen während eines Jahres für ihre Kundentreue mit Luzerner Treuebon belohnt werden. Für eine volle Treuebonkarte erhalten die Kunden und Gäste 5 Franken zurückerstattet. Ausserdem profitieren die Kundinnen und Gäste von verschiedenen Wettbewerbs-Verlo-
Der Hauptpreis der Treuebon-Aktion: ein Cabriolet smart fourtwo für sechs Monate gratis.
sungen im Gesamtwert von über 115 000 Franken. Das Ziel der Grossaktion ist, dass der KMU-Detailhandel und interessierte Gastrobetriebe während einem Jahr auf ihre Anliegen aufmerksam
machen können. Der DVL will mit dieser Aktion eine Steigerung der Kundenfrequenz und der Umsätze in den Geschäften und Restaurants bewirken. Die Aktion wird von diversen Werbeaktionen begleitet, welche auf die teilnehmenden Betriebe aufmerksam macht. Weitere Infos: Detaillistenverband Kanton Luzern (DVL), Tel. 041 210 15 30, Fax 041 210 53 83, www.dvl-luzern.ch, E-Mail: info@dvl-luzern.ch
GastroSt. Gallen
Flammkuchen und Huus-Bier im Barcelona Mit einem originellen Mix will der St.Galler Gastronom Walter Tobler das einstige «In-Lokal» Barcelona in der Gallusstadt wieder zum beliebten Treffpunkt machen. Von 1986 bis 1996 hatte der Spanier im Klosterviertel ein buntes Publikum angezogen. Nachdem seit dem Wegzug der Pioniere mehrere Reanimationen gescheitert sind, will der Präsident von Gastrostadt St.Gallen und Wirt des wenige Schritte entfernten «Goldenen Leuen» der «Ausgangsmeile» Bankgasse weiteren Aufwind verleihen. Mit Geschäftsführerin Helen Holenstein hat er das Angebot über Spanien hinaus erweitert: Spanisch bleibt die
mit der Martel AG zusammengestellte Weinkarte; Tapas werden durch nicht-spanische Kleinigkeiten ergänzt. Mit «Flammkuchen» kommt zudem eine französische Spezialität
in die Gallusstadt. Als drittes Standbein wird Toblers in der «huusbraui» Roggwil gebrautes Bier ausgeschenkt. Mit originellem Mix und Atmosphäre will Tobler ein gemischtes Publikum ansprechen – in wärmeren Jahreszeiten auch für die Tische draussen an der Gasse. «Wir wollen die Menschen in den Mittelpunkt stellen», sagt Tobler. Und hat sich ein weiteres Lockmittel ausgedacht: Für jede und jeden, die/der Namenstag hat, gibts einen Gratis-Drink. Am Eröffnungstag kam noch niemand zur Ehre. Aber es heisst ja auch nicht jede/r Philemon oder Ariane. Adrian Riklin
■ GastroSuisse
Donnerstag/Jeudi, 16. 3. 2006 ■ Nr./No 11
GastroJournal
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«Il n’y a jamais eu de pépin…» Théoriquement, chaque établissement doit avoir une personne de contact pour la sécurité au travail (PERCO). Dans la pratique, cela n’est de loin pas encore le cas. DANIELA OEGERLI MUELLER «De loin pas tous ceux qui auraient dû le faire n’ont suivi un cours de chargé de sécurité (PERCO)», confirme Michel Rippstein, chef du cours chargé de sécurité de GastroSuisse. Il conseille aux personnes concernées de rattraper ce retard aussi rapidement que possible. «Les centres régionaux de formation offrent des cours chargé de sécurité (PERCO). Les informations y relatives et les dates des cours peuvent y être obtenues directement.»
Résistance chez les participants aux cours Ainsi, Trix König, cheffe de formation pour adultes diplômée IAP, organise les cours chargé de sécurité pour GastroAargau, GastroSolothurn ou directement dans les établissements. Elle rencontre régulièrement de la résistance auprès des participants aux cours. «Nombreux sont ceux qui arguent qu’il n’y a jamais eu de pépin.» Les statistiques des assureurs sont pourtant évidentes: les chiffres des accidents dans la branche sont véritablement g-astronomiques. Elle rappelle que chaque année, une centaine de blessures traitées ambulatoirement ou stationnairement sont enregistrées par mille employés, avec les coûts qu’elles entraînent pour
l’entreprise et la collectivité. Néanmoins, de nombreux hôteliers et restaurateurs sont convaincus que l’obligation légale de suivre un cours chargé de sécurité constitue «de l’arbitraire étatique» ou «des lois idiotes de bureaucrates sans prise sur la réalité.»
Contenus des cours «Le cours chargé de sécurité comprend, outre des bases légales et une vue d’ensemble des coûts générés par une journée de travail perdue, de nombreux conseils sur la manière d’éviter des accidents professionnels», déclare Michel Rippstein. De plus, les participantes et les participants suivent une introduction sur le mode d’emploi concernant la mise en œuvre aussi simple et rapide que possible de la prévention des accidents et des maladies professionnelles dans l’hôtellerie-restauration. A la question sur le temps nécessaire à la mise en œuvre des dix principales étapes, le chef de cours explique qu’il est nécessaire de compter une douzaine d’heures de travail pour un établissement avec l’équivalent de 2000% d’emplois. «Toutefois, le temps à y consacrer peut fortement varier d’un établissement à un autre.»
Comment puis-je maximiser la présentation des imprimés? K.L., Bienne Une première impression peut faire toute la différence. Cela est également valable lorsqu’un client pénètre dans un restaurant. L’atKarin Gomringer tention qu’on lui prête une fois qu’il a passé la porte est souvent décisive pour le reste du temps qu’il passera dans l’établissement. Une attitude aimable et un bon service contribuent déjà pour une grande part à donner une bonne impression de votre restaurant. Dans ce contexte, l’œil joue un rôle capital. Une raison pour vous, en tant que restaurateur, de prêter autant d’attention à votre présentation – Corporate Identity en langage professionnel – qu’à une ambiance agréable, à une cuisine soignée ou encore à un service parfait. Il est primordial que la présentation des imprimés tels que cartes des mets, cartes de visite, sachets de sucre, boîtes d’allumettes ou serviettes forme une image homogène et qu’elle soit en harmonie avec le style de l’établissement. Mieux vaut ne pas en faire trop! Des polices d’écriture trop variées, une multitude d’images ou d’autres éléments de décoration donnent à la présentation et à l’œil du client une impression de nervosité. N’oubliez pas non plus votre présence sur internet.
Conseils pour la présentation: • Police d’écriture: cantonnez-vous à une seule police. Etablissement traditionnel: travaillez plutôt
Où s’adresser Renseignements: Tous les matins, de 9h30 à 11h30, Marcel Coquoz répond gratuitement au tél.-fax 024 471 40 40 ou par courriel: servicejuridique@gastrosuisse.ch. Modules: GastroSuisse, Training & Coaching, tél. 021 721 08 30, courriel: formationprof@gastrosuisse. Notice explicative (classeur jaune): GastroEdition, tél. 0848 377 111, fax 0848 377 112, courriel: info@gastrosuisse.ch Cours PERCO: Les dates sont publiées dans la page Formation continue de GastroJournal.
Veiller à la formation continue «En ce qui concerne la formation continue, l’hôtellerie-restauration n’est pas facile d’accès. Ce qui rend très difficile la mise en œuvre de la protection au travail et de la santé», souligne Trix König. De nombreux participants aux cours n’ont pas accompli de formation continue pendant des années et n’accomplissent le cours chargé de sécurité (CS) que parce qu’il est prescrit par la loi.
CONSEIL GASTRO
L’impression: un choix décisif !
Des visions pour l’établissement et une image directrice claire pour l’entreprise facilitent l’intégration de la sécurité au travail et de la protection de la santé dans des stratégies plus globales. Ce qui rend plus aisée la transmission interne de directives. «De plus, il est important que la prévention des accidents et des maladies soit planifiée dans le budget financier.» Une autre pierre d’achoppement est le management du temps: la formation des collaborateurs doit figurer à l’agenda au même titre qu’une rencontre importante avec des clients.
avec «Serif» («fioritures»). Etablissement moderne: sans Serif, police aux contours nets. • Images/photos: adaptez-les au style de l’établissement. Sélectionnez un style: par exemple photos (contemporaines ou rétros), illustrations abstraites. • Le matériel utilisé pour vos imprimés doit être en harmonie avec le reste de votre image. Les établissements de luxe ont tendance à utiliser du papier épais et spécial, parfois fait main. D’autres préfèrent le côté pratique, éventuellement un support lavable ou facilement remplaçable (surtout pour les cartes de mets). Conseils: tout le monde ne peut pas se permettre de recourir aux services d’une agence publicitaire ou d’un graphiste, mais quelques suggestions d’amélioration suffisent bien souvent pour obtenir un effet positif. Vous connaissez sûrement de nombreuses personnes qui fréquentent votre établissement; peut-être y a-t-il parmi elles un graphiste, un spécialiste de la publicité ou un photographe? Demandez-lui de vous suggérer des améliorations ou proposez-lui une collaboration! Peut-être pourriez-vous en contrepartie exposer discrètement ses œuvres ou sa brochure? Les étudiants en beaux-arts sont parfois également heureux d’apporter leurs idées. Tentez votre chance, vous ne le regretterez pas! Un soupçon d’imagination, une bonne part de risque et la volonté de procéder à des modifications peuvent s’avérer avantageux pour chaque établissement.
Karin Gomringer, Assistante marketing et communication, tél. 044 377 53 53, courriel: maco@gastrosuisse.ch
L’entrepreneur a l’obligation de se soucier de la protection de ses collaborateurs et de leur sécurité sur le lieu de travail.
www.GastroProfessional.ch: tél. 0848 377 111, fax 0848 377 112, info-gp@gastroprofessional.ch
Motivation des collaborateurs par des moyens simples La prise de conscience des problèmes de sécurité et des risques par les collaborateurs peut être améliorée par des moyens simples: • Distinctions, encouragements ou gratification pour d’importantes découvertes en matière de failles ou pour l’action réfléchie lors de situations dangereuses. • L’argent économisé en raison de la réduction du nombre des absences revient à l’établissement
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afin que le succès devienne visible pour les collaborateurs. Formation régulière avec au moins huit heures justifiées par an. Citation d’exemples avec des succès probants. Entretiens périodiques de qualification en tenant compte de la sécurité au travail et de la protection de la santé (aussi dans des PME). Rendre confortable la sécurité au travail.
• Faciliter la communication «horizontale» et «verticale». • Sanctionner les comportements à risque. • Fonder un cercle de sécurité avec droit de regard des participants. Königs-Training, Trix König, Cheffe de formation pour les adultes, diplômée IAP, Entraînement du personnel dans la restauration, l’hôtellerie et le commerce de détail, 8152 Glattbrugg, Tél./fax 01 810 42 43
Die Anliegen der Wirte änderten kaum 100-Jahre-Jubiläum der Sektion Sense Die Sektion Sense, eine Sektion von GastroFreiburg, feiert ihr hundertjähriges Bestehen. Wie es sich gehört, wurde dieses Ereignis gebührend gefeiert. Am 12. März 1906 haben sechs Sensler Gastwirte den «Wirteverein der Sense» gegründet und sich zu diesem Anlass in den «Metzgern» nahe der Kathedrale in Freiburg getroffen. Damals war das Quartier der beliebte Treffpunkt der deutschsprachigen Einwohner des Kantons. Die Gründungsversammlung in der heute verschwundenen Beiz wurde durch Grossrat Jungo aus Schmitten, der selber Gastwirt war, geleitet. Die Sensler Wirte hatten das Bedürfnis, sich zu vereinen, um ihre Interessen zu vertreten. Im Protokoll der Versammlung liest man, dass sie sich als wichtigstes Ziel das Wohl der Bevölkerung im Allgemeinen und ihrer Gegend im Besonderen gesetzt hatten.
Franz Boschung, Restaurateur in Überstorf und ebenfalls Grossrat, wurde zum ersten Präsidenten den Sektion Sense gewählt. Schon damals war die Preisfrage ein grosses Thema für die Gründungsmitglieder. So waren zum Beispiel ihre Beziehungen zu den lokalen Brauereien recht angespannt, weshalb sie verlangten, dass die günstigeren Preise von auswärtigen Brauereien angepasst werden sollten…
Hans Jungo,Präsident der Sektion Sense.
«Auch wenn schon hundert Jahre vergangen sind, so sieht man doch, dass die Probleme etwa gleich gelagert waren wie heute, natürlich mit anderen Proportionen», so Tobias Zbinden, der heutige Präsident von GastroFreiburg, früher selber Präsident der Sektion Sense und deren Ehrenpräsident. «Anfangs des letzten Jahrhunderts waren die öffentlichen Lokale oft in der Hand einflussreicher Familien, die politisch stark engagiert waren. Heute ist die Struktur nicht mehr dieselbe und das mangelnde Interesse der Wirtsleute ist für sie nicht von Vorteil. Solidarität war aber im Sensebezirk nie ein hohles Wort. Und das Band, das den Dorfwirt mit der Bevölkerung vereint, ist sicher stärker geblieben als anderswo.» Die Sektion Sense und ihr Präsident Hans Jungo feierten das runde Jubiläum am 15. März in Heitenried gebührend. aw
AGENDA GastroSocial Caisse de compensation Fribourg: 21 avril, de 8h30 à 11h, tél. 026 424 65 29 Neuchâtel: 21 avril, de 14h à 16h30, tél. 032 717 80 80 Vaud: 20 avril, de 8h30 à 11h30, tél. 021 721 07 07 Genève: 4 avril, de 9h à 11h30, tél. 022 329 97 22 Valais: 3 avril, de 14h à 17h, tél. 027 322 47 47 Ligne directe droit du travail Tous les matins, de 9h30 à 11h30,
Marcel Coquoz répond gratuitement au tél.-fax 024 471 40 40 ou par courriel: servicejuridique@ gastrosuisse.ch. Consultations juridiques L’avocat-conseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 21 mars, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par téléphone à Zurich Renseignements par téléphone lundi-jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au 0848 377 111.
Beratung durch Gastroconsult AG im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von 14 bis 17 Uhr ohne Voranmeldung. Erste Kontaktnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30.
Telefonische Rechtsauskunft in Zürich 0848 377 111. Rechtsauskünfte: Mo–Do 9.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch.
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■ Idées Gastro
GastroJournal
EN BREF Knorr
Fruits et légumes en portions Vie Augmentez votre consommation quotidienne de fruits et légumes. Chaque Knorr Vie correspond à 50% au moins de la consommation minimale recommandée par des nutritionnistes internationaux, à savoir 400 g de fruits et de légumes par jour. Recommandation suisse: cinq portions de fruits et de légumes. Un Knorr Vie contient au moins deux portions de fruits et de légumes. Disponible en trois variétés: Pomme-Carotte-Fraise, Banane-Potiron-Kiwi et Orange-Banane-Carotte. www.knorr.ch
Jeudi, 16. 3. 2006 ■ No 11
Chardonne a son flacon La Chardonne, réservée uniquement aux meilleurs crus de l’appellation, est sur le marché. La voilà. Les vignerons produisant des vins dans l’appellation Chardonne pourront l’embouteiller sous le nouveau flacon, la Chardonne, ceci pour autant que le nectar réponde à la Charte de qualité. La Chardonne a été présentée aux médias lors d’un «Mardi de la presse» de l’Office des vins vaudois (OVV) dirigé par Robert Crüll, en collaboration avec le Groupement de promotion de l’appellation Chardonne. Cette bouteille de classe qui a été conçue et fabriquée par la maison Vetropack à SaintPrex, est de type vaudoise et a une contenance de 70 cl. De
couleur olive avec une bague (goulot), elle n’est que légèrement inclinée. Sur l’épaule et sur le cul de la bouteille, une gravure en relief représente le soleil de Chardonne, emblème de l’appellation.
Le président du groupement, Jean-François Neyroud, a expliqué que chaque producteur gardera l’étiquette propre à son domaine et fera mention sur une contre-étiquette des caractéristiques du vin qui peut
être rouge, blanc ou rosé. Mais les contraintes sont sévères car les vins doivent obligatoirement être approuvés par un collège de dégustateurs et respecter la Charte de qualité. www.ovv.ch
Récompense pour les vins de Genève Vinalies de Paris: huit médailles et le trophée du meilleur vin blanc de tout le concours Plus de 2500 crus ont été dégustés à la 12e édition des
Roland, les Flûtes de Morat au Gruyère, au Curry-Ananas, au Tomato-Basilico, au sel des Alpes ou encore les biscottes avec miel, autant de délicatesses qui sont dorénavant disponibles dans les rayons chez Prodega. www.prodega.ch www.valoratrade.com
Concours GastroJournal
Participez pour gagner ! C’est aujourd’hui qu’est lancé le nouveau concours internet de GastroJournal. Douze prix attractifs sont à gagner, un par mois. Ce sont des produits des éditions de GastroEdition qui attendent les heureux vainqueurs. Pour gagner, il faut évidemment participer. Et rien n’est plus simple: il suffit d’un clic sur www.gastrojournal.ch. Il vous mène tout droit sur le site où vous trouverez facilement la question du mois. A vous de jouer! www.gastrojournal.ch
Vinalies Internationales qui s’est tenue en février à Paris.
De g. à dr.: Bertrand Favre,Yves Kohli,Thierry Anet (Domaine des Vallières), Gérald Fonjallaz et Didier Cornut (Domaine du Paradis).
de Chambet, le Gamay Vieilles Vignes 2004 des Vallières, le Sauvignon blanc 2004 «L’Aiglette» de la Cave de Genève et l’Assemblage rouges 2003 fût de chêne du Domaine du Miolan se sont tous vus décerner une médaille d’argent. Les lauréats sont: • Domaine du Paradis (Satigny), Roger Burgdorfer • Domaine du Chambet (Gy), Gérald Fonjallaz • Domaine les Vallières, Louis Serex • La Cave de Genève (Satigny), Yves Kohli • Domaine de Miolan (Choulex), Bertrand Favre www.opage.ch
Surprise lors de l’assemblée de l’IVV: l’Etat augmente de 40% l’enveloppe annuelle une aide de l’Etat valaisan de 150 000 francs. «Il s’agit de manifester un soutien accru à la profession. On aimerait aussi appeler à une meilleure col-
IMPRESSUM Gegründet/Fondation 1895 Bis/jusqu’au 04/2000 «Schweizer Gastronomie» AUFLAGE/TIRAGE 26 500 Druckexemplare/exemplaires imprimés 23 628 Ex. WEMF-beglaubigt/ tirage contrôlé REMP 105 000 Leser/lecteurs Zustellung an alle GastroSuisse-Mitglieder envoi à tous les membres GastroSuisse HERAUSGEBER/EDITEUR GastroSuisse Verband für Hotellerie und Restauration Fédération de l’hôtellerie et de la restauration
laboration entre tous les acteurs du commerce et de la viti-viniculture pour que les vins valaisans renforcent leur position sur le marché suisse.
De g. à dr. : Pierre Devanthéry, directeur IVV, Jean-Michel Cina, Conseiller d’Etat, Pierre-André Roduit, chef de l’Office de la Viticulture.
GESAMTLEITUNG, CHEFREDAKTOR/RESPONSABLE GENERAL, REDACTEUR EN CHEF John Wittwer (JW)
HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION Dr. Florian Hew, Jürg Ingold, Walo Weidmann, Tobias Zbinden
Avec huit médailles, la petite délégation genevoise a obtenu un excellent résultat lors de ce concours reconnu par l’OIV (Organisation Internationale de la Vigne et du Vin). Le domaine du Paradis s’est vu décerner l’or avec son Sauvignon blanc 2004 élevé en fût de chêne. Ce vin obtient même la plus haute distinction en remportant le titre du meilleur vin blanc sec de tout le concours. Le domaine du Paradis obtient également l’argent avec son Zinfandel 2004 et ses Assemblages rouges «Divine Prophétie» 2003 fût de chêne et «Le Pont des Soupirs» 2004. Pour leur part, l’Assemblage rouges 2003 élevé en fût du Domaine
150 000 francs de plus pour les vins valaisans Lors de l’assemblée générale, qui s’est tenue à Salquenen vendredi dernier, l’Interprofession de la Vigne et du Vin du Valais (IVV) a appris la bonne nouvelle. Pierre Devanthéry, directeur de l’IVV, a présenté le bilan 2005, le contrôle de qualité au vignoble ainsi que les perspectives pour 2006. De son côté, Pierre-André Roduit, chef de l’Office cantonal de la viticulture, a précisé l’état des lieux de la démarche visant à mettre en place la dénomination Grand cru du Valais. Jean-Michel Cina a annoncé
La nature dans trois bouteilles Cent pour cent aromatisée de manière naturelle, Carpe Diem Botanic Water se présente en trois nouvelles boissons rafraîchissantes aux mélanges «Apaisant», «Harmonisant» et «Revitalisant». L’effet «Apaisant» de Carpe Diem Botanic Water provient des extraits de mélisse, lavande, fleur de la passion, etc. et, en final, un léger goût de menthe. L’effet
Le président du Groupement de promotion de l’appellation Chardonne, Jean-François Neyroud.
Prodega Cash+Carry
Roland dans l’assortiment
Carpe Diem
REDAKTION DEUTSCHSPRACHIG Matthias Nold (mn) Redaktionsleitung Tourismus/Thema der Woche Andrej Abplanalp (aa) Hotellerie/Impulse Peter Mathias Grunder (pg) Front/Schlusspunkt Olga Krejci (okr) Produktion/Layout Daniela Oegerli Müller (doe) GastroSuisse Jo Steimen (js) Restauration/Gastro-Ideen E-Mail: redaktion@gastrojournal.ch
REDACTION FRANÇAISE Francesco Di Franco (fdf) Restauration/Impulsion e-mail: redaction-romande@gastrojournal.ch 42, avenue Général-Guisan, case postale 169, 1009 Pully – tél. 021 711 45 55, fax: 021 711 45 57 Marie-Thérèse Page Pinto (mtpp) Gros Plan/Hôtellerie & Tourisme Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zurich tél. 044 377 53 19, fax 044 377 50 70; e-mail: redaktion@gastrojournal.ch
FREIE MITARBEITER/COLLABORATEURS FREE-LANCE Franz Bamert (fb), Martina Gradmann (mg) Michael Hutschneker (hu), Patrick M. Lucca (pl), Robert Meier (RM), Martin Sinzig (ms), Laurence Carducci (lc), René Hug (rh), François Meylan (fm), Nicolas Michel (nm), Jacques Stadelmann (stad), Pierrette Weissbrodt (pw), André Winckler (aw) Redaktionsschluss Montag 12 Uhr. Clôture rédactionnelle: lundi à 12 heures. VERLAG/EDITIONS Marianne Huber, Verlagsleiterin/ responsable des éditions E-Mail: verlag@gastrojournal.ch ANZEIGEN/ANNONCES Kontakte Deutschschweiz: Stellen und Liegenschaften: Claudia Antener, Tel. 044 377 53 11 Sonja Bernet, Tel. 044 377 53 17 E-Mail: anzeigen@gastrojournal.ch
Dans le prolongement de «vitiviniculture 2005», nous initierons «viti-viniculture 2006» avec les chefs des Services agricoles et viticoles et les responsables de l’IVV.» Le ministre de l’économie du VieuxPays ajoute encore que le réencépagement d’un quart de la surface viticole valaisanne avec des plants autochtones (petite arvine, cornalin et humagne blanche, en tête d’une cinquantaine de bons vieux cépages) doit être suivi par la promotion de vins authentiquement valaisans. www.vinsduvalais.ch
«Harmonisant» provient du mélange de plantes comme hibiscus, feuilles de bouleau, genièvre, etc., ce qui lui procure un caractère légèrement fruité. Et l’effet «Revitalisant» est tiré de la cardamone, du coing, du gingembre, etc. qui lui donnent un goût doux et végétal. Chaque variété de Botanic Water unit la force d’un mélange de plantes soigneusement sélectionnées (en collaboration avec l’Institut pour la botanique appliquée de Vienne), de l’eau de source et la douceur du fruit à un plaisir de boire 100% naturel. Disponible en bouteille de 75 cl. www.carpediem.com
NOTICES GATE GOURMET: Le fournisseur de repas pour compagnies aériennes Gate Gourmet, ancienne entité du groupe Swissair en mains de l’américain Texas Pacific Group, a bouclé un refinancement de 600 millions de francs. Il a notamment permis d’éponger des dettes. L’opération a été dirigée par la banque Goldman Sachs, a précisé Gate Gourmet. Ce refinancement a également renfloué les moyens propres de la société, empêtrée dans des difficultés financières depuis plusieurs années. Elle dispose ainsi de quelque 65 millions de francs de liquidités ainsi que d’une ligne de crédit renouvelable de 50 millions. Gate Gourmet faisait partie de Swissair Group jusqu’au naufrage de ce dernier. Racheté en 2002 par la société d’investissement américaine Texas Pacific Group, le numéro 2 mondial du catering aérien dont le siège se répartit entre Zurich et Reston (Virginie) emploie 22 000 personnes dans 29 pays et dessert plus de 200 compagnies aériennes, générant un chiffre d’affaires de l’ordre de 3 milliards de francs.
Geschäftsanzeigen: Heinz Bachmann, Tel. 044 377 53 12, Mary-Anne Maczassek, Tel. 044 377 53 18
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Verlangen Sie den vollständigen Anzeigentarif/ Demandez la liste de prix complète des annonces Inseratenschluss Montag 11 Uhr/Date limite pour les annonces: lundi à 11 heures. ABONNEMENTE/ABONNEMENTS Sonja Bernet, Tel./tél. 044 377 53 17 Abonnementspreise/Prix d’abonnement: 12 Monate/mois Fr. 135.– Einzelnummer/exemplaire Fr. 4.30 E-Mail: verlag@gastrojournal.ch DRUCK UND SPEDITION/IMPRESSION ET ENVOI Ringier Print AG, 6043 Adligenswil
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■ Gastro-Ideen
Donnerstag, 16. 3. 2006 ■ Nr. 11
IN KÜRZE Auch für den Export richtig
Spitzenwein im Ausland gefragt Es sind nicht alles Spitzenweine, die aus dem Ausland in die Schweiz importiert, aber Schweizer Topweine, die (noch) in verschwindend geringer Menge ins Ausland exportiert werden. Bereits 1892 bildete ein Staatsvertrag zwischen der Schweiz und Österreich die Grundlage für die Internationale Rheinregulierung. So entschied sich die Emil Nüesch AG als Produzent und Weinhändler vor drei Jahren neben der Pflege von Traditionen auch neue Wege zu gehen. Das Balgacher Unternehmen entschied sich einen kräftigen Pinot Noir mit dem Namen «Rhine Valley» in Eigenkelterung herzustellen. Der nach feinen Beeren und Vanillearomen schmeckende Wein verdankt seine vollmundige Struktur auch dem elfmonatigen Ausbau in Barriques. Inzwischen wird die Qualität des Spitzenweines nicht nur in der Schweiz, sondern auch im benachbarten Österreich geschätzt. Info: www.nuesch-weine.ch
ProWein Düsseldorf
Professionell und global Auch diesmal, zwischen dem 26. und 28. März: Die ProWein, der internationale Branchentreffpunkt für Profis in Sachen Wein und Spirituosen in Düsseldorf bietet ein professionelles Ambiente, ein kompaktes Weltangebot und globale Marktrelevanz. An der bereits 13. ProWein werden rund 2750 Aussteller aus nahezu allen Weinanbaugebieten der Welt erwartet. Und wiederum werden neben einer kaum zu beziffernden Zahl an Weinen und Spirituosen auch Accessoires und Zubehör für den Fachhandel, für die Gastronomie und Hotellerie zu sehen und zu finden sein. Noch können Messetickets und Kataloge übers Internet bestellt werden, und wer sich über die ProWein im Details informieren möchte, kann dies ebenfalls per Mausklick tun. Infos: www.prowein.de
GastroJournal-Wettbewerb
Wer mitmacht, kann gewinnen Der Internet-Wettbewerb 2006 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser findet immer mehr Fans. Denn auch in diesem Jahr wartet Monat für Monat je ein attraktiver und wertvoller Preis: es gibt stets ein Produkt aus dem Fachverlag GastroEdition zu gewinnen. Die Sache ist ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch
GastroJournal
Waschen wird gescheit Unvorstellbar, aber wahr: Schulthess hat mit der Spirit XLI den weltweit ersten Waschautomaten lanciert, der den Verschmutzungsgrad der Wäsche erkennt. Revolutionär, auch für Gastro- und Hotelbetriebe. Mit der Spirit XLI (das I steht für Intelligenz) präsentiert Schulthess eine Serie von Waschautomaten, die gewissermassen mitdenken. Die Topmodelle sind die weltersten Waschautomaten, die in der Startphase mittels eines Schmutzsensors den Verschmutzungsgrad der Wäsche ermitteln. Die von SchulthessIngenieuren entwickelte Technologie misst den Anteil an löslichem Schmutz in der Wäsche und stimmt die Dauer des Waschprozesses in der Folge automatisch an den Verschmutzungsgrad ab. Auch sonst richtet die Spirit XLI den Waschprozess mittels intelligenter Funktionen immer genau auf die zu bewältigende
Stark oder gering verschmutzt? Für die neue Waschmaschine von Schulthess ist dies kein Problem. Sie reagiert entsprechend.
Aufgabe aus. So zeigen die Topmodelle im grosszügigen, zehnsprachigen Display beim Einfüllen das Wäschegewicht an. Damit wird einerseits das Überladen der Trommel vermieden. Andererseits passt das Gerät den Waschvorgang bei zum Beispiel kleiner Wäsche automatisch auf die geringere Beladung an und gibt zudem eine Empfehlung für eine reduzierte Waschmitteldosierung. Der Nutzen, der es bringt: beste Waschergebnisse bei minimalem Energie-, Wasser- und Waschmittelverbrauch. Die Topmodelle der Spirit XLI verfügen zudem über ein Waschlexikon. Dort findet man praktische Anleitungen für die effziente Behandlung schwieriger Flecken (Öl, Kaffee, Wein usw.). Auch bei der Deutung der Waschsymbole auf Kleidungsstücken hilft ein Tastendruck auf die «i»-Taste. Bei der Weiterentwicklung der Spirit XL-Modellreihen profitieren die Benutzer neben der neuen «Intelligenz» von allen bewährten Qualitätsmerkmalen. Dazu gehört die Programmvielfalt mit vielen Spezialprogrammen: Imprägnier-, Expressprogramme sowie Super-Finish-Funktion, die den Bügelaufwand halbiert. Info: www.schulthess.ch
1856 – ein ganz besonderer Jahrgang Warteck hat eine lange Tradition, dessen Geburtsstätte in Kleinbasel liegt
Neues Design zum Jubiläum von Warteck.
In Kleinbasel liegt die Geburtsstätte des traditionsreichen Warteck-Biers. 1856 wurde da, wo heute das Restaurant Zum alten Warteck steht, das erste Warteck gebraut. An der Ecke Clarastrasse und Riehenring, direkt gegenüber dem ehemaligen Badischen Bahnhof, wurde in besagtem Jahr in einer kleinen Brauerei mit Hauswirtschaft das erste Warteck-Bier gebraut. Wegen der guten Lage und des als herrlich bezeichneten Biers entwickelte sich die Brauerei schnell zu einer beliebten «Warte-Ecke» für Basler und für Durchreisende. 1869 übernahm die Familie Füglistaller die Leitung der Brauerei von der Gründerfamilie Merian. 1890 wurden die erste Eismaschine und die ers-
BUCHTIPP
Wenn Gastronomen Ferien machen Osterie d’Italia. Seit 16 Jahren gibt es den Führer im Hallwag Verlag, jährlich erneuert und stets umfangreicher geworden, aber immer auch noch besser, mit vertiefterem Fundus. Inzwischen wird im wohl besten Führer durch Italiens schönste Gasthäuser ganz einfach der guten Traditionsküche mit lokalen und/oder regionalen Usanzen Tribut gezollt: Bodenständigem, Unverfälschtem, der Vielfalt, ortsspezifischen Identitäten und dem Respekt vor den Wurzeln. Bei der im
Buch aufgeführten Gaststätten sind es Betriebe mit Bodenständigkeit, Qualität und Saisonalität. Osterie d’Italia ist ein wundersames Buch, welches hilft, immer wieder einen kulinarischen Ort der Begegnung zu finden, der es lohnt, aufgesucht zu werden. Auch CH-Gastronomen werden da für Fr. 52.20 zu neuen Ideen inspiriert. Zu bestellen bei: GastroEdition Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
ten Eisenbahnwaggons für den Bahntransport des Bieres angeschafft. 1893 braute Warteck das erste «Pilsener» (heute: Warteck Pic).
Massive Expansion nach der Jahrhundertwende Nach der Jahrhundertwende wurde der Ausbau der Brauerei rasant fortgesetzt. Hinzu kam die Angliederung anderer Brauereien in der Region, wie etwa Farnsburg in Gelterkinden sowie Löwenbräu, Cardinal und Thoma in Basel. 1922 begann mit dem Kauf der Brasserie Jurassienne in Delsberg sowie mit eigenen Depots in Delsberg und Pruntrut die enge Verbindung mit dem Jura. Später folgte die Erschliessung der Gebiete Bern, Berner Oberland, Mittelland, Zentralschweiz, Westschweiz, Tessin
und Zürich. Seit 1989 gehört das Warteck-Bier zur Feldschlösschen Getränke AG.
Speziell zum Geburtstag Zum 150. Geburtstag lanciert die Basler Traditionsmarke ein Jubiläumsbier mit dem bezeichnenden Namen «Warteck 1856». Dieses Bier hat eine zartgelbe Farbe und ein mildes Aroma. Es wird exklusiv in der Gastronomie in einer eleganten 33-cl-Flasche angeboten. «Warteck 1856» enthält 5 Volumenprozente, und damit etwas mehr Alkohol als das Warteck Lager (4,8 Volumenprozente). Im Jubeljahr wird Warteck zudem am Eidgenössischen Tambouren- und Pfeiferfest, welches im Sommer in Basel stattfindet als Sponsor auftreten. Info: www.feldschloesschen.com
Der Experte lanciert Die neue Apfelschorle von Ramseier Ramseier, die bekannteste Apfelsaftmarke der Schweiz, hat mit der Apfelschorle ein neues natürliches Getränk lanciert. Mit seiner Neulancierung der Apfelschorle will Ramseier seine Rolle als Apfelsaftexperte weiter ausbauen. Die Schorle setzt sich zu 60 Prozent aus Original Ramseier-Apfelsaft und zu 40 Prozent aus reinem Sprudelwasser zusammen. Für den Apfelsaft werden ausschliesslich Schweizer Äpfel verwendet. Die rund 30 verschiedenen Sorten geben der Schorle einen besonderen geschmacklichen Tiefgang.
Gleichzeitig ist die neue Schorle ganz natürlich, ohne Zusatz von Zucker oder Konservierungsmitteln. Dank der ausgewogenen Mischung von Apfelsaft und Sprudelwasser ist sie ein kalorienarmes Getränk, das sich wegen seines geringen Kohlensäureanteils auch ideal als Erfrischung nach sportlichen Tätigkeiten eignet. Die neue Schorle gibt es in 50-clund 150-cl-Gebinden, aber auch in der Glasflasche mit 33 cl. Zu finden zur Hauptsache in der Gastronomie. Info: www.unidrink.ch
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IN KÜRZE Provins holt drei Medaillen
Leistungen in Paris anerkannt Nach wie vor gilt die «Vinalies International Paris» als der renommierteste Wein-Wettbewerb der Welt, weil er vor allem die wunderbare Welt der sensorischen Eigenschaften widerspiegelt. In diesem Jahr erhielt Provins gleich drei, nämlich eine Gold- und zwei Silbermedaillen für Produktionen aus dem Wallis. Gold gab es für den Petite Arvine der Linie Mémoire du Temps mit dem Jahrgang 2003. Mit Silber ausgezeichnet wurden der Syrah, Maître de Chais, 2004, und der Petite Arvine, der Linie Florès Nivalès, Blanc Terroir, 2004. Infos: www.provins.ch
Die Referenz erweisen
Deutschschweizer degustieren Für einmal gibt es die Möglichkeit, ausschliesslich deutschschweizer Weine zu degustieren. Am Freitag, 17. März, ab 15 Uhr stellen nämlich folgende innovativen Weinbauern im Zunfthaus zur Waag in Zürich ihre Spitzenerzeugnisse vor: Ruedi Baumann aus Oberhallau, Peter Hermann aus Fläsch, Hans-Ulrich Kesselring aus Ottoberg, Urs Pircher aus Eglisau und Hermann Schwarzenbach aus Meilen. Unter den zu degustierenden Weinen sind rare Gewächse wie Completer, Räuschling, Sémillon, Freisamer und Lemberger sowie diverse Cuvées zu finden. Die Chance für die Gäste, im eigenen Restaurant eine raffinierte Spezialität zu finden.
Einzigartig heisst «ellipse»
Cognac als Komposition Henessy vermochte mehrmals schon einen Cognac zu präsentieren, der durch Aussergewöhnlichkeit geprägt war. Jetzt haben sieben Maîtres de Chai, alle aus der Familie Filioux, je sieben aussergewöhnliche Eaux-de-vie (Branntweine) ausgewählt und vereinigt. Die delikaten Nuancen der Eaux-de-vie des 18. Jahrhunderts präsentieren sich somit in einer Komposition von Alter und Eleganz, die Einzigartigkeit garantiert. Erhältlich im Fachhandel. Infos: Tel. 022 939 34 50
NOTIZEN BRAUEREI LÖWENGARTEN: Der Absatz an verkauftem Löwengarten Bier (inkl. Eigenmarken) ging im vergangenen Geschäftsjahr von 67 180 im Vorjahr auf 41 415 Hektoliter zurück. Dies wird auf eine veränderte Kundenstruktur zurückgeführt. Demgegenüber konnten zusätzliche Aufträge im Spezialitätenbereich (Weihnachts- und Weissbier) generiert werden, und auch das alkohol- und kalorienreduzierte Minus-Bier erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
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Schlusspunkt ■ Point Final
GastroJournal
Donnerstag/Jeudi, 16. 3. 2006 ■ Nr./No 11
Un jour avec...
LAST MINUTE
Attraktive europäische Hotels Der Verkauf des Noga Hilton in Genf (Foto) an einen privaten Investor ist massgeblich dafür verantwortlich, dass sich das Hotelinvestmentvolumen in der Schweiz im letzten Jahr verdreifacht hat: auf mehr als 400 Millionen Schweizer Franken. Auch international hat der Hotelinvestmentmarkt die Erwartungen übertroffen. Hoteltransaktionen nahmen gegenüber dem Vorjahr um mehr als 60 Prozent zu. Dies vor allem aufgrund US-amerikanischer Investoren, die knapp 34 Prozent ihrer Investitionen in Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum tätigten.
...Kathrin Leisi,barmaid à Avenches
Le Spot Bar La Sorcière à Avenches: le bar aux 150 000 cocktails... C’est ce qui se dit et pour cause: sa tenancière et barmaid n’est autre que Kathrin Leisi, deux fois Golden Flûte, deuxième à la Rose’s Cup Suisse l’année dernière, lauréate au concours «Barman 2005» et cinquième au classement mondial de Havana Club qui s’est déroulé à Cuba. Ce palmarès en dit long sur la passion qui anime cette championne des cocktails. «Pour moi, participer à des concours c’est le moyen de voir ce que d’autres font. C’est un peu comme une formation. On découvre des nouveautés, les tendances, etc.» D’origine allemande, Kathrin Leisi arrive en Suisse avec un diplôme d’assistante d’hô-
Basler Rauchzeichen «Wir möchten», sagte Urs Stingelin, Präsident von GastroBaselland (Foto), der Regionalpresse, «möglichst viele ganz rauchfreie Restaurants oder Restaurants mit rauchfreien Räumen oder wenigstens rauchfreien Essenszeiten anbieten können.» Ein totales Verbot hält Stingelin für «sinnlos», wobei er besonders an kleine Betriebe mit nur einem Raum denkt. Auch sehe er «nicht ein, warum man in einer Bar oder einem Pub nicht rauchen dürfen sollte». Um nach Möglichkeit totale Rauchverbote zu verhindern, haben die beiden Basler Kantonalsektionen nun bis Ostern Zeit, den Regierungen der beiden Halbkantone Nichtraucherkonzepte vorzulegen.
Folgen der Vogelgrippe
tel. «C’était une formation qui, à l’époque, incluait aussi le service», précise-t-elle afin de faire remarquer l’intérêt qu’elle portait déjà à la profession à l’adolescence. Elle s’installe peu après dans l’Oberland bernois, dans un petit hôtel où elle seconde le patron. En 1986, à 24 ans, elle passe sa patente de cafetier à Berne pour reprendre un restaurant avec son mari. Puis, élevant ses trois enfants seule, elle travaillera dès juin 1999 au Spot Bar, le bar du Restaurant des Arènes. Au sous-sol de l’établissement, elle œuvre d’abord comme employée de Ulrich Kohler (président de la section d’AvenchesVully de GastroSuisse), aujourd’hui patron du Restaurant des 3 Suisses à Salavaux. Elle reprendra peu après le bar à son compte. «Ce métier me permet de conjuguer facilement ma vie familiale et professionnelle: je dors jusqu’à 11 heures, je prépare ensuite le repas pour mes enfants, puis j’accomplis mes tâches ménagères et administratives, mes achats privés et professionnels. Ensuite, dans l’après-midi, je me rends au bar pour préparer la mise en place et nettoyer. Puis je rentre de nouveau chez moi à Môtier (n.d.l.r: dans le Vully fribourgeois) pour souper. Je com-
NAMEN & NOTIZEN
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Maria Walliser (Mitte, hier mit Paul Accola und Urs Freuler) ist neu Botschafterin der Kinderstiftung Roland McDonald. Die Stiftung führt in der Schweiz
F. DI FRANCO
«Les concours,c’est comme une formation,on découvre les tendances!»
Encore un cocktail gagnant: «Séduction», premier au 6e Concours Adipsie à Genève, le 27 novembre dernier. mence mon travail à 22 heures et je ferme le bar à 3 heures. J’ouvre tous les jours, sauf le dimanche et le lundi», explique Kathrin Leisi. Un programme astreignant?: «Peut-être, mais cela me plaît. J’avais depuis toujours dans l’idée d’avoir mon propre bar! Ce sont des endroits et un travail qui me fascinent. On a un contact privilégié avec les clients. C’est chaleureux et c’est un métier qui demande de la création en offrant beaucoup de liberté. C’est pour cela que je m’y sens bien», dit-elle, le visage illuminé, derrière le bar, préparant, comme elle sait si bien le faire, un cocktail «à la tête du
«C’est un métier qui demande de la création et qui offre de la liberté» client», d’où l’origine du «bar aux 150 000 cocktails». Une des «attractions» du Spot Bar La Sorcière est que Kathrin Leisi prépare, à la demande, des cocktails au goût du client, selon son humeur,
couverte avec ses breuvages colorés, décorés et surtout très goûteux. Au fait, quels sont les critères d’un bon cocktail? «Di-
Peter Haecky übernimmt per 1. Juli 2006 die Leitung der Haecky Gruppe. Er löst damit den bisherigen CEO und Delegierten des Verwaltungsrates Urban Kiefer ab. Ein weiterer Wechsel innerhalb der Haecky Holding AG spielt sich im Bereich Haecky Drink & Wine ab. Christoph Heeb wird per 1. März 2006 neuer Leiter und ersetzt Peter Haecky, der seit vergangenem Sommer interimistisch diese Position innehatte.
Jean-Luc Nordmann fera valoir ses droits à la retraite l’année prochaine, après seize ans passés au service de la Confédération. Le Conseil fédéral a pris connaissance du départ du chef de la direction du travail du Secrétariat d’Etat à l’économie (seco) au 31 janvier 2007. Qualifié devant la presse de «grand serviteur de l’Etat» par le conseiller fédéral Joseph Deiss, Jean-Luc Nordmann a pris la tête de la direction du travail du seco en juillet 1999, après avoir dirigé, depuis 1991, l’Office fédéral du développement économique et de l’emploi (ex-OFIAMT). Né en 1942, il a largement contribué à l’acceptation par le peuple de l’accord de libre circulation des personnes avec l’Union européenne et de son extension aux nouveaux
«Ecouter ses clients... Ce n’est plus vraiment notre rôle!» sons qu’en gros, dans les concours, les cocktails doivent être ronds en bouche, sans dominante et avec un maximum d’arrière-goûts.» Et un bon barman, qu’est-ce que c’est?: «Ecouter ses clients... ce n’est plus vraiment notre rôle. Il faut évidemment du professionnalisme, du caractère et aussi savoir ne pas s’imposer. Le contact doit venir du client.» Et pour les attirer: «J’ai mes cocktails, l’ambiance du bar et j’organise aussi des manifestations. La prochaine est une dégustation de cigares de la République dominicaine, deux rhums de Jamaïque et un cognac. Elle aura lieu le 27 avril à 18 heures. Tout le monde est le bienvenu et l’entrée est libre.» Voilà qui est dit! Francesco Di Franco
Une locomotive de croissance Le Valais est la région touristique de Suisse qui présente les meilleures perspectives de développement des nuitées hôtelières. La progression pourrait être de 2% en 2006 puis supérieure à 1% en 2007 et 2008. Le Valais devrait également gagner des parts sur le marché suisse, a indiqué mardi le directeur de Valais Tourisme Urs Zenhäusern, citant une étude du Basel Economics (BAK). Pour 2006, le Valais fera office de locomotive de croissance. A moyen terme, il devrait occuper la première place en matière de croissance dans l’espace alpin suisse. L’ouverture du Lötschberg à fin 2007 permettra au Valais d’encore améliorer son positionnement.
Un nouveau support sur la toile En collaboration avec GastroBerne, GastroFribourg offre déjà à ses membres un support publicitaire sur internet. Voici qu’une société, étrangère à la branche, fait de même sous www.search-menu.ch. Par une coûteuse compagne d’affichage et d’annonces, elle tente de convaincre les restaurateurs de promouvoir leur établissement sur son site. Pas très cher (de 20 à 100 francs par mois), puisque le site est fréquemment visité. Encore faut-il qu’une visite virtuelle se concrétise sur le terrain.
NOMS & NOTICES es jetzt während vier Wochen umgebaut. Das Hotel kam zu Ruhm, als 1954 die deutsche Fussball-Elf während der Weltmeisterschaft 1954 im Hotel logierte und das «Wunder von Bern» schaffte. Regula und Thomas Dübendorfer haben das Hotel Bellevue in Interlaken nach einer halbjährigen Renovationsphase
drei Elternhäuser, in denen Familien von kranken Kindern ein Zuhause finden. Die ExSkirennfahrerin und zweifache Mutter übernimmt die Patenschaft des Elternhauses St. Gallen. Markus Schneider und Rosmarie Seiler-Bigler bringen dem Spiezer Strandhotel Belvédère den Jugendstil zurück. Seit der Übernahme durch die W. Hauenstein Immobilien AG im Jahre 1997 führen sie gemeinsam das Belvédère und haben
son caractère, ses envies, tout en tenant compte de ses goûts, bien entendu. «En effet, c’est pour cela qu’ici, il n’y a pas besoin de carte. Mais il y en a tout de même une avec un choix d’une trentaine de cocktails sans alcool, 0,5 oblige.» Mais qui donc est «La sorcière»? Difficile d’imaginer que c’est la patronne. Dans les souvenirs d’enfance, elle avait une toute autre allure et souvent un rôle de méchante: «Non, ce n’est pas moi, précise-t-elle en éclatant de rire. En fait, quand j’ai pris la gestion à mon compte, j’ai voulu marquer le changement en rajoutant après le nom «Spot Bar» «La Sorcière». Parce qu’au Moyen-âge, ce sont les sorcières qui ont commencé à concocter des mélanges, ce que nous appelons maintenant des cocktails. D’ailleurs, en introduction de la carte, j’ai mis «Brûle le feu, le chaudron bouille!», la scène 1 de l’acte IV de Macbeth, signée Shakespeare. Cela permet de situer...» Reste qu’au Spot Bar La Sorcière Kathrin Leisi entretient aussi la magie de la dé-
Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt im Zusammenhang mit der Vogelgrippe vor Firmenpleiten und Staatskrisen. Für den Fall einer weltweiten Vogelgrippe-Epidemie drohten erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft. Die Weltfinanzorganisation betont aber, alle Prognosen seien schwierig, weil niemand wisse, wie sich das Virus entwickle. «Ein finanziell stabiles Land könnte bei einer schweren Epidemie einen erheblichen Einbruch in einem Quartal erleben, im folgenden aber eine schnelle Erholung», sagte David Hoelscher, einer der Autoren des Berichts. «In einer gut funktionierenden Volkswirtschaft gibt es keinen Grund zur Sorge vor langfristigen Konsequenzen.»
wieder eröffnet. Das Hochwasser vom letzten Sommer hatte die Hotelhalle, zwei Bars und zwei Speisesäle zerstört. Die Quereinsteiger führen das an der Aare gelegene Hotel seit 2001 und renovierten es bereits im Februar 2005.
Urs Kamber, Direktor Luzern Tourismus, leidet an einem Burnout-Syndrom. Er ist für unbestimmte Zeit krankgeschrieben. Bis zu seiner Rückkehr vertritt ihn Doris Michelotti, langjährige Leiterin Tourist Information.
membres de l’UE en dirigeant le groupe de travail qui a élaboré les mesures d’accompagnement, rappelle le gouvernement. Et de souligner ses talents de médiateur dans les situations difficiles. La réforme de l’assurance-chômage, la professionnalisation du service de placement et l’introduction de mesures en faveur de la réinsertion sur le marché du travail sont aussi à mettre à son actif. Urs Kamber (photo dans la troisième colonne), directeur de l’Office du tourisme de la ville de Lucerne, est atteint d’un syndrome de burn-out. Il a dû abandonner provisoirement son poste pour une durée indéterminée. Jusqu’à son retour, il est remplacé par Doris Michelotti qui, depuis de longues années, dirige le secteur de l’information touristique de la ville de Lucerne.
L’ancien conseiller national bernois et président de Pro Jura Jean-Claude Zwahlen est décédé la semaine passée à l’âge de 62 ans. L’ancien conseiller communal de Bévilard a siégé à la Chambre du peuple de 1992 à 1995, après une période comme député libéral jurassien au Parlement bernois. Fervent militant de la cause jurassienne, il est resté une figure emblématique de l’unité jurassienne, le seul à avoir chanté la Rauracienne à la tribune du Grand Conseil bernois.
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