
FRANK RÖDEL ERDZEICHEN

![]()


Cover: Mystisches Blau | 2025, 130 x 170 cm, Mischtechnik auf Leinwand (Ausschnitt)






Was mag dahinter sein? | 2026, 130 x 170 cm, Mischtechnik auf Leinwand

Irgendwo in den Bergen | 2025, 60 x 30 cm, Mischtechnik auf Leinwand




Gegeneinander mäandernd | 2026, 80 x 80 cm, Mischtechnik auf Leinwand














Sie glühen, die Flechten | 2021, 54 x 36





Unsere erste Einzelausstellung in diesem Jahr haben wir dem Berliner Künstler Frank Rödel und seiner Kunst gewidmet. Seine aktuellen, hauptsächlich in 2025/2026 entstandenen Gemälde und Papierarbeiten präsentieren wir ab 25. April. Die Vernissage findet am Fr., dem 24. April ab 18 Uhr statt.
Frank Rödels Kunst ist hochaktuell. So schrieb ein Kunstrezensent über Rödels Stil, sich durch den Blick auf unwirtliche Landschaften inspirieren zu lassen:
„Frank Rödel ist sicher einer der am weitgereistesten und mit allen Topografien und Klimazonen vertrautesten Bildkünstler unserer Zeit. Er fuhr mit dem Jeep durch die Sahara, war mit einem Forschungseisbrecher unterwegs, unternahm Expeditionen in entlegene Polargebiete Grönlands, Islands und der Antarktis. Die Schönheit der Bilder von Frank Rödel steht gegen die Natur ausgelöste Gewalt und gegen eine gleichgültige, kalte und grausame Empathielosigkeit!“ (1)
In Rödels Werken erscheinen Landschaften als Orte von faszinierender Schönheit, aber auch als fragile und gefährdete Ökosysteme, die sich durch menschliches Handeln nachhaltig verändern.
Was macht die Bilder von Frank Rödel so ungewöhnlich und besonders? Es ist wohl die Ambivalenz zwischen einer Begeisterung für die Natur, die zugleich von Melancholie, aber auch von Trauer und Schmerz durchdrungen ist, und dem unmittelbaren Erleben einer durch die menschliche Zivilisation stark geschädigten und im Wandel begriffenen Natur.
Faszination, Schönheit und Poesie suggerieren Rödels Bilder gerade auch durch die Abwesenheit des Menschen in den Bildern. Doch der Betrachter sollte sich nicht täuschen lassen – die Abwesenheit des Menschen und sein indirekter Einfluss auf die Natur bilden ein kritisches Spannungsfeld. Die Kunst von Rödel ist nicht zuletzt ein schonungsloses Sinnbild für das Verhältnis unserer Zivilisation zur Natur.
„Meine Bildserien sind nicht zuletzt der Versuch, etwas von diesen Spannungen zu beschreiben“, so der Künstler.
André Lindhorst, 2026
(1) Frankfurter Allgemeine Zeitung, Seite Z6 – Samstag, 04. Februar 2023
1982–1988 Studium, Hochschule der Künste Berlin / Meisterschüler
1991–2011 Stipendien & Lehraufträge in Thailand, Japan, USA, Frankreich, Italien, Spanien Island, Grönland und Deutschland
2005 Künstlerische Gestaltung der persönlichen Buddybär – Skulptur des Bundespräsidenten Horst Köhler und Reise mit dem Bundespräsidenten nach Tokio zur Signierung der Bärenskulptur durch ihn und den Japanischen Premier Koizumi bei der Eröffnung von „Deutschland in Japan 2005/2006“
2007 Gestaltung des Bühnenbildes zur Verleihung des Quadrigapreises 2007 in der „Komischen Oper“ Berlin und je eines Bildes für jeden der vier Preisträger, u.a. Königin Silvia von Schweden und Altbundeskanzler Gerhard Schröder.
2010 Elfwöchige Antarktisexpedition auf dem Forschungsschiff „Polarstern“
2011 Preisträger der 5. Tashkent “International Biennale of Contemmporary Art“
2013 Reise nach und Arbeit über Isfahan im Iran auf Einladung der Kulturabteilung der Botschaft der Islamischen Republik Iran
2015 Dokumentarfilm über die Entstehung der „Isfahanbilder“ durch den arabischen Sender „Al Jazeera“
2017 „Central Exhibition Hall, Art Gallery of Uzbekistan“, Tashkent, Preisträger
2025 „Artist in Residence“ Ateliersstipendium “NES Artist Residency”, Skagaströnd, ICL
2026 „Artist in residence“ at “Gullkistan resideny“, Laugarvatn, Iceland
Einzelausstellungen (Auswahl, ab 2002)
2002 „German House Gallery“, Deutsches Generalkonsulat, New York
2003 „National Gallery“, Bangkok, Thailand
„Haggerty Museum of Art”, Milwaukee, Wisconsin, USA
2007 „Hyogo Museum of Art”, Kobe, Japan
2010 „Alliance Francaise “, Ottawa, Canada
„ACADEMY OF ARTS OF UZBEKISTAN“, Taschkent
2012 „Deutsches Schifffahrtsmuseum“, Bremerhaven
„National Gallery of Uzbekistan“, Tashkent, Uzbekistan
2014 Internationale Foto Biennale
„National Gallery of Uzbekistan“, Tashkent, Uzbekistan
2015 „Auswärtiges Amt“, Berlin
2017 Tashkent International Festival of Arts 2017, „Palace of Youth Creativity“
2018 „Galerie des 1. FC Union Berlin“
2023/24 „Von Vulkanlandschaften und Eiswelten“, Köppe Contemporary, Berlin
2025 Galerie Schindler LAB, Potsdam
WOS Galerie, Zürich, Schweiz (umfängliche Beteiligung)
2026 „Erdzeichen“, Köppe Contemporary, Berlin
Sammlungen (Auswahl)
Bayerische Landesbank | Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Tokio | Bundeskanzleramt Berlin | Checkpoint-Charlie-Stiftung, Berlin | Daimler Chrysler Services, Berlin | Deutsch-Israelische-Gesellschaft, Memmingen | German-Thai Chamber of Commerce, Bangkok | Haggerty Museum of Art, Milwaukee, USA | Jüdisches Museum, Berlin | Kultusministerium Schleswig Holstein, Kiel | Kunstamt Bremerhaven | Kunstamt Charlottenburg, Berlin | Kunstamt Steglitz, Berlin | National Gallery Bangkok | Ostholstein Museum, Eutin | Sammlung Reinhold Würth, Schwäbisch Hall
Vollständige Vita / Ausstellungs- und Sammlungsübersicht auf [www.frank-roedel.de]